^~^^^ Muiltllg, 20. Ecpttmbcr 1897. Jahrgang 116. Zeitung. ------ ^"°^'eMe^lM"ll^^ „«"Mhlig si, 1». hlllWhr!» fl. 7 5N, I», ltomptoir: ^^^^^,^^ " " N"ß«e per Zcile 6 lr,: bei »sleren Wilderholuiige» p.r Znle 3 lr. Die «Laib. Zeit,» erichcilit täglich, mit Uuslialime der 3»nn »»b Fsirrtanl, Die Nbmlniftratl»» befinde! sich Vonglsjsplllh Nl, L, dic Redaction Vahnliosgasl!' i)tr, iL. Splschslllübi!, dri N>'daMl»i vo» ^ blii N Uhr vormillagl. Unfrankierte Vriefe w»rben n!cht »ngen^mnien, Manujn-iple nicht zuriickgrstellt. ^ ^ Amtlicher Theil. « i '". »«"«« RM^"7 ^°« ««»«Per« "' °n«^»i?c- ---------------Vadeni w, p, ^^^ oes »ie.chsgesehblatles ausgegeben und ^cht^mtlicher Theil. "" i^,n^.''°°'«'!chm Ta«eibl°.!ern en». 7^'°«h«°V°7dn7 ^'"'!s° Si.u».i°n., ;l«°rH "w7i '«sw'^bi.ch.,r°°.i,chen «.'"!3,?burg°r'v°« F'K "e allgemeine» U>°ch l °v'.n,ch „ b"/5°"«ich°n Leben m.ch >.«'"'d dM« w«^«""°"' Kä.n.en und 'tz,<""5««n^°",^ d^!« bei °«en S.a».«, kehren haben, in Wort und Schrift der slovemschen. beziehungsweise der kroatischen Sprache mächtig seien, und dass den der Sprache unkundigen, schon an< gestellten Veamten eine Frist bestimmt werde, in der sie sich mit der Kenntnis dieser Sprache auszuweisen haben. 3.) Betreffend die Verhältnisse in Istrien und Trieft (Referent Abg. Spinkc): Die auf dem allgemeinen slovemschen und kiisten-ländisch-kroatischen Volkslage Versammelten fordern ihre Reichsiathsabgcordneten auf, insgesammt mit ihren Verbündeten mit aller Entschiedenheit von der l. k. Regierung, falls sie dieselbe unterstützen, Nachstehendes als Bedingung zu verlangen: I. Dass das schon lange dauernde System in den Gebieten Trieft mit Umgebung und Istrien sowie in ganz Küstenland, das die Unterdrückung der slovenischen und kroatischen Nation bezweckt, von Grund aus ge-ändert werde; dass den in den Staatsgrundgesehen begründeten Forderungen der Slovenen und Kroaten willfahrt werde in kirchlichen, Schul-, Administrations', Gerichts' und volkswirtschaftlichen Angelegenheiten, dass überhaupt ihre unerträgliche Lage ein Ende nehme und dass man sie nach den Gesetzen als gleichberechtigte Staatsbürger und Menschen behandle; II. hinsichtlich Triests sammt Umgebung aber in besonderem: 1.) dass in der Stadt Trieft und Umgebung solche Volksschulen eingeführt werden, dass die slovenischen Kinder in ihrer slovenischen Muttersprache unterrichtet werden; 2.) dass für die Umgebung Triests — aller sechs Bezirke — eine besondere t. k. Bezirlshauptmannschaft errichtet werde, für den übertragenen Wirkungskreis ganz unabhängig vom Triester Magistrate, jedoch direct abhängig von der k. k. Statthalterei in Trieft; ij.) dass inbetreff der Reichsrathswahlen die Um« gebung von der Stadt ausgeschieden werde, und dass die Umgebung selbst einen eigenen Abgeordneten wähle; Hl. mit Bezug auf Istrien im besonderen: 1.) dass unter dem Einflüsse der Organe der k. k. Regierung und auch mit dem Gelde der kroatischen Gläubigen nicht Priester erzogen weiden, beinahe ausnahmsweise Söhne italienischer Eltern, in italienischer Sprache und italienischem Geiste, und dass nicht unter kroatischen Gläubigen Priester italienischer Nationalität und G-sinnung, unkundig der kroatischen Sprache, angestellt werden, wie das besonders in einer Diöcese geschieht, sondern dass für kroatische Gläubige der kroatischen Sprache kundige Priester erzogen werden, die eingenommen sind für das Wohl der kroatischen Nation; 2.) dass für 17.000 kroatische, beziehungsweise slovenische Kinder, die leine Schule haben, kroatische, beziehungsweise slovenische Volksschulen errichtet werden, und dass auch die bestehenden Volksschulen so umgestaltet werden, dafs alle Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet werden, und dass das Gesetz über die Schultaxen als der Entwickelung des Vollsschul-wesens feinblich, aufgehoben werde; 3.) dass für 140.000 Kroaten, beziehungsweise die 44.000 ihnen ganz verwandten Slovenen, in Pisino ein Gymnasium mit kroatischer Unterrichtssprache er« richtet werde; 4.) dass die administrativen Behörden im Verkehre mit Kroaten und Slovenen die kroatische, beziehungsweise die slovenische Sprache gebrauchen, dass sie nicht die einfachsten Dinge in die Länge ziehen und Hindernisse machen, sondern dass sie schnell gesetzlich und unparteiisch alle Vorkommnisse behandeln, und dass sie die kroatische und slovenische Nation, vernachlässigt nicht nur in früheren, sondern auch in neueren und neuesten Zeiten, unterstützen; 5.) dass sich die l. l. Gerichte in Verhandlungen mit Kroaten und Slovenen der kroatischen, beziehungsweise der slooenischen Sprache bedienen, dass sie im allgemeinen nach den Gesetzen und Vorschriften handeln, und dass doch endlich einmal das l. l. Bezirksgericht, bestehend für einen großen Theil Istrlens, in eine solche Stadt versetzt werde, wo die kroatischen Kläger, Geklagte und auch ihre Zeugen und Vertheidiger menschlicher behandelt werden und wo ein kroatisches Schwurgericht möglich sein wird; 6.) dass bei den Gemeinde- sowie Landtags- und Reichrathswahlen darauf gesehen werde, dass die Gesetze beobachtet werden, dass Ruhe und Ordnung herrsche, und dass den Wählern die persönliche Sicherheit verbürgt sei, und dass die Verhältnisse im Landtage und Landes'Ausschusse Istriens, hervorgerufen und erhalten mit ungesetzlichen und gewaltthätigen Mitteln, in gesetzliche umgewandelt werden, dass der Landtag nicht nur in eine andere, den primitivsten Ansprüchen genügende Stadt verlegt werde, sondern dass auch die nöthigen Vorkehrungen getroffen werden, dass in dieser zweiten Stadt die den kroatischen und slovenischen Abgeordneten gewährte Freiheit und persönliche Sicherheit verbürgt werde; 7.) dass alles Mögliche gethan werde, womit die so sehr vernachlässigte Lage des kroatischen und slo-venischen Volkes im allgemeinen gehoben und insbesondere, dass ihm und der Noth, die es wegen der heurigen Missernte zu erwarten hat, Hilfe gebracht werbe. 4.) Betreffend die Verhältnis e in Gürz. (Referent Ndvocat Dr. Franko): h«° "»«. ,z " 6'«hl w leine ^' H° ^>A«^l« «er«es,en?. e«.. w 'U ^«° F ^ U ° ' °b ehnend« «n.wxr., Ks'^Kn^Nn^ V"te.d^"lcht .F" Myrte dog ^5 «Ich bin deiner Ansicht, daft ich ihn nicht nöthig habe!» Dabei glitten seine Blicke zu dem Bilde über dem Schreibtisch empor, auf dem sie, wie Erna dünkte, mit einem fehnfüchtigen Ausdruck haften blieben. Ob er dem Künstler wohl auch die Bitte, diese Kinderhand zu modellieren, die ihn, den ernsten Mann, einst geleitet hatte, abgeschlagen haben würde? fragte Erna sich, das Zimmer verlassend. Ein Buch zur Hand nehmend, setzte sie sich wieder in die Veranda und versuchte zu lesen, aber sie war zerstreut. Mit ruhigen, festen Schritten hörte sie ihren Mann in seinem Zimmer auf- und niedrr gehen- ab und zu blieb er stehen, und dann wünschte sie jedesmal, dass sie wieder seinen Schritt hören möchte. Im Vorsaal ertönte die Klingel, an deren kräftigem, kurzem Druck Erna ihre Schwägerin Marianne erkannte. Sie wollte ihr entgegengehen, aber da hörte sie schon wie Marianne ihren Bruder zu sprechen verlangte! Die Geschwister hatten oft Geschäftliches miteinander zu verhandeln. Wie herzlich Möbius die Schwester begrüßte! «Du bist verstimmt, Reinhold, und ich sollte doch meinen, ein Mann, wie du, habe keinen Grund, es zu sein» hörte Erna die Angekommene sagen, nachdem stt den Bruder in ihrer kurzen, bestimmten Weise mit dem Oinlaul einiger Staatspapiere beaustragt hatte, «hast du nicht die angenehmste Häuslichkeit, die du dir nur wünfchen kannst? Du pflegst nur viel zu sehr Nureliens Andenken, und doch versteht dich Erna weit besser als sie; auch ist sie eine bessere Hausfrau und geistig und körperlich weit hervorragender; du darfst stolz auf sie sein!» «Du hast recht, Marianne! Erna ist in jeder Beziehung das gerade Gegentheil von Aurelie!» klang in bitterem Tone die Antwort. «In Rom und Paris überschüttete man mich auch mit Lobpreisungen auf meine schöne Frau. Unter all den Schönheiten, die jrtzt bort in der vornehmen Gesellschaft, ich möchte fast sagm: gezüchtet werden, so ungefähr wie m Braunschweig der Spargel, in Luxemburg die Rosen, war sie die schönste. In den Reunions, in den Sollen, wohin sie nur kam, wurde sie umringt, gefeiert und mit Ehren überhäuft, aber trotzdem war sie jederzeit bereit, meinetwegen die interessanteste Conversation ab-zubrechen, die belebteste Gesellschaft zu verlassen. Und hier? Sie widmet mir ihre Zeit, liest mir vor. geht uuf meine Ideen ein und hält mein Haus in musterhafter Ordnung. Nie gibt es Verdruss mit den Dienst-boten oder Aerger mit den Lieferanten. Ob ich eine halbe Stunde früher oder später von der Börse komme, gleichviel, das Mittagessen ist ftets fertig. Ja, Marianne, ich habe eine Mustersiau, und doch —» Cr vollendete nicht. Gorchtzung jolgt.) Laibacher Zeitung Nr. 214. 1928 ^Sept^wl^ Der allgemeine slovenische und küftenländisch-lroatijche Volkstag constatiert, dass den Slovenen in der Grafschaft Görz besonders in der Stadt und dem Bezirle Görz, die in den Staatsgrundgesetzen gewährten Rechte verkürzt werden, dass, dem Naturrechte und den Reichs- und Landesgesetzen widersprechend, die Slovenen in Görz gewaltsam in ihrer cullurellen Entwicklung gehemmt werden; dass die Regierung consequent und immer offenbarer die slovenische Nation in Görz, die in der Stadt ein Drittel, am Lande zwei Drittel der Bevölkerung ausmacht, unberücksichtigt lässt; dass das Gebaren der Regierung gegenüber den Slovenen in Görz in ihnen die Ueberzeugung hervorgebracht habe, dass sie die Regierung als eine minderwertige und minderbedeutende Nation ansehe; der Tag protestiert auf das entschiedenste gegen diese Verhältnisse in Görz, welche es verursacht haben, dass in der dortigen slo-venischen Bevölkerung der Glaube an das Grundprincip unseres Staates geschwunden ist; der Tag verlangt: Die hohe l. l. Regierung möge in Görz gesetzliche Verhältnisse in jeder Hinsicht einführen; ste möge den Slovenen in Görz den Gebrauch der Bürgerrechte er« möglichen, sowie auch eine solche culturelle Entwicklung, wie ste das Naturrecht verlangt und die bestehenden Gesetze verbürgen; von den ihr untergestellten Aemtern und Umtspersonen möge sie streng und consequent verlangen, dass sie vollkommen unparteiisch, höflich und gesetzlich auch mit der slovenischen Bevölkerung in Görz im Sinne ihres Beamteneides verfahren; und endlich erwartet der Tag: Die hohe k. k. Regierung werde ein gleiches Vorgehen wie von ihren Beamten gegenüber der slovenischen Bevölkerung in Görz auch von dem Sladtamte in Gürz und seinen Organen, sowie von der Görzer Handels« und Gewerbelammer verlangen, und dies umsomehr, weil sich die herrschende, den Slovenen feindliche Partei in der Stadt Görz und überhaupt im Görzer Gebiete lediglich nur mit Hilfe der Regierung aufrecht erhält. b.) Betreffend die Verhältnisse in Kärnten. (Re-ferent Landtagsabgeordneter Grafenauer): Die Centralregierung wird aufgefordert, das administrative System bei der l. k. Landesregierung in Kärnten zu ändern und dafür zu sorgen, dass der Landespräsident ohne Rücksicht auf irgendwelche politische Partei beiden Nationen, welche Kärnten bewohnen, gerecht werde und mit gleicher Liebe für den geistigen und materiellen Wohlstand des deutschen und slove-Nischen Volkes im Lande Sorge trage. Die Regierung soll auf die thatsächlichen Bedürfnisse der Kärntner Slovenen Rücksicht nehmen und sie möge bei allen Etaalsämtern im slovenischen und gemischten Territorium solche Beamte anstellen, welche neben der sonstigen dienstlichen Befähigung auch voll' kommen die slovenische Sprache beherrschen; den subalternen Beamten möge sie zeigen, dass ste fest gewillt sei, die sprachliche Gleichberechtigung streng durchzuführen. Die slovenische Sprache genießt bei den staatlichen Verkehrsämtern des kärntnerisch - slovenischen Gebietes nicht die ihr in der Verfassung zugesicherten Rechte; es ist dringend nothwendig, dass die höchste Verkehrs-administraUon diesen Mängeln steuere und sie lurzweg beseitige. Die bestehende Sprachenverordnung der Volks» schulen in den slovenischen Gebieten des Kärntnerlandes ist ungerecht, schädlich und ungesetzlich. Der Unterricht slovenischer Kinder auf Grundlage einer fremden Sprache verhindert eine rechte und gute Erziehung der slovenischen Jugend, hemmt die geistige Ausbildung und den materiellen Fortschritt und zugleich auch den nationalen Bestand der Kärntner Slovenen. Der allgemeine slovenische und lüstenländisch-troatische Volkstag verlangt, dass die höchste Schul-behörde auch die slovenischen Volksschulen im slovenischen Kärnten aus die einzig richtige pädagogisch«didaktische Grundlage der Muttersprache stelle, so wie dies die Staatsgrund« und Schulgesetze verlangen; in allen den Kärntner Slovenen bestimmten Schulen solle die Unterrichtssprache die slovenische sein. Auf Grund dessen verlangt auch der Vollstag, dass die diesem Principe widersprechenden Lehrpläne für die Volks' schulen, die der t. k. kärntnerische Landesschulrath laut des Beschlusses vom 26. September 1890. I. 1623, und vom 9. November 1891, Z. 3178, erlassen hat, weichen sollen, und erachtet jede entgegengesetzte Ein« richtung der Volksschulen als ungesetzlich. Welters verlangt der Vollstag, die hohe Landes-schulbehürde möge aus pädagogisch-didaktischen Rücksichten auch für die slovemschen Minoritäten in Kärnten in der Weise Sorge tragen, dass überall, wo eine gesetzliche Anzahl slovenischer Kinder vorhanden ist, öffentliche Vollsjchulen mit slovenischer Unterrichtssprache errichtet werden. Im Falle, dass jedoch dir Anzahl der slovenischen Kinder die im Gesetze bestimmte Anzahl zur Gründung einer slovenischen Schule nicht «reicht und deren wenigstens zehn sind. sollen sie in °d7r Ä^"<^"e nach der Muttersprache in Gruppen M ^ ^"Zend^V?'" ^"' Selbstverständlich MächUg ^n. " "^ "^" beider Unttrrichtzsprachen Nach diesem Principe und nach dieser Anleitung soll der Unterricht auch in jenen Fortbildung«« und Fachschulen geregelt werden, welche von slovenischen Jünglingen frequentiert werden. Zugleich verlangt der Volkstag die Reformierung der Klagenfurter Lehrer - Aildungsanstalt in diesem Sinne, dass an dieser Anstalt die Lehrer so heran« gebildet werden, dass sie die slovenische Jugend zu unterrichten befähigt seien. Ein Lehrer, der sich bei der Reife- und Lehrbefähigungsprüfung mit der Kenntnis der slovenischen Sprache in Wort und Schrift nicht ausgewiesen hat, darf an einer Anstalt, welche slouenische Kinder frequentieren, nicht angestellt werden. Gesetzt, dass sich an der Klagenfurter Lehrer« Vildungsanstalt nicht eine genügende Anzahl slovenischer Lehramtscandidaten meldet, sollen jährliche Unterstützungen für jene Candidate» in Laibach, Marburg und Capo d'Istria, die sich verpflichten, zum mindesten sechs Jahre in Kärnten zu wirken, ausgeschrieben wreden. Auf diefe Weise könnte man binnen einiger Jahre eine hinreichende Anzahl solcher Lehrer heranbilden, die der slovenischen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind. Die Wahlverhältnisse in Kärnten für den Reichsrath und Landtag sind den Slovenen ungünstig und ungerecht. Die hohe k. l. Regierung möge für die beiderseitige Aenderung der bisherigen Wahlordnung Sorge tragen, und zwar für den Reichsrath gemäß der Vorlage, die die slovenischen Reichsrathsabgeordneten am 24. Mai d. I. in der 17. Sitzung der eben abgelaufenen Reichsrathssession eingebracht haben. 6.) Betreffend die Verhältnisse in Steiermark (Referent Landtagsabgeordneter Dr. Detlo): 1.) Damit den berechtigten Forderungen aller Slo« Venen in Untersteiermark im Sinne der Gleichberechtigung willfahrt werde, sollen jene slovenischen Pfarren, die bis jetzt noch der Seckauer Diöcese unterstehen, dem Lavanter Bisthume in Marburg einverleibt werden, und die Gerichtsbezirke Radkersburg, Mureck und Arnfels dem neuen Kreisgerichte in Marburg unterstellt werden. 2.) Eine unbedingte Nothwendigkeit ist es, dass die Volksschule für den Unterricht slovenischer Kinder bestimmt, ganz und gar auf Grundlage der Mutter» spräche als alleiniger Unterrichtssprache geregelt werde, und dass diese aufhört, in den Händen der deutschnationalen und liberalen Schulinspectoren bloß ein Mittel zur Germanisierung des slooenischen Volles zu sein. 3.) Es ist die Theilung des steirischen Landes-schulrathes in zwei Abtheilungen, in eine deutsche und slovenische, nothwendig, deren jede selbständig alle Agenden der ihr unterstehenden Schulen führen soll. 4.) Die Lehrer-Bildungsanstalt in Marburg, für die Heranbildung der Lehrer für slovenische unter« steirische Schulen bestimmt, soll so geregelt werden, dass die Unterrichtssprache in den meisten Lehrfächern die slovenische sei. 5.) Die Frage inbetreff des Unterrichtes in slo» venischer Sprache an dem Eillier Gymnasium soll definitiv entschieden werden, und zwar so, dass an dem bestehenden l. k. Staats«Obergymnasium in Cilli slo venische Parallelclassen für flovenische Schüler errichtet werden, und dass für das so vervollständigte Gymnasium ein der Mittelschule würdiges neues Staatsgebäude aufgeführt werde. 6.) Für die steirischen Slovenen soll in Cilli eine staatliche niedere Ackerbauschule für den praktischen Unterricht im rationellen Ackerbau und der Rebezucht, sowie auch für den Obstbau gegründet werden; weiter eine Staats.Hufbeschlagschule, beide selbstverständlich mit slovenischer Unterrichtssprache. 7.) An den Mittelschulen sollen der slovenischen Sprache kundige und der slovenischen Jugend gewogene Männer angestellt werden, nicht aber entschiedene Gegner deutsch-nationaler und liberaler Gesinnung, wie das in Cilli geschieht. 8.) Die Aufsicht über alle untersteierischen Volks-und Mittelschulen muss den Männern, welche bekannte Widersacher der slovenischen Nation sind, abgenommen und solchen Männern anvertraut weiden, deren Vergangenheit Bürgschaft bietet, dass ihnen der Fortschritt der slovenischen Schule wirtlich am Herzen liege. 9.) Bei der Ernennung von Beamten für Unter« steiermarl soll die gegenwärtige ungerechte Praxis aufhören, nach welcher gewöhnlich die Beamten slooenischer Nation und sogar Heimische von Umtsstellen in Unter« steiermarl ausgeschlossen werden. Die Beamtenstellen in Untersteiermarl sollen auch. und das in erster Linie, den Beamten slovenischer Nationalität zugänglich sein. und dies ebenso die Stellen der Präsidenten der Kreisgerichte, Vezirlshauptleute und anderer Amtsvorsteher, als auch die niederen, diesen untergeordneten Beamtenstellen bei der politischen und finanziellen Verwaltung, bei Gerichten und Schulen, bei der Post und Eisenbahn. Bei der Ernennung von Beamten für Unter» steiermark ist auch streng darauf zu fehen, dass schon l«der zu Ernennende bei seiner Ernennung der slovenischen ——---------------------------,^ help""' Sprache vollkommen mächtig sei. "tn mündlich und schriftlich amtieren z" ^ ^N'' 10.) Die ungerechte Wahlordnung "MB ändert werden, dass die Slovenen " "^> '^ eine ihrer Zahl entsprechende Reichsrathe erhalten, und dass alle Märkte in die Städtegruppe eingerecht >" ^,D ?.) Betreffend wirtschaftlichen Bestrebungen Me«" abgeordneter Povse): NolM^ Der allgemeine slovenisch-kroatlsche""^ M zur Erhaltung unserer Nationalltat a" ^i,^ Mittel die National-Autonomie; d"^ ,^ M die Regierung möge im vorläge einbringen, die allen Natione» ^H-Autonomie verleiht und die Or""b I^ nationaler, cultureller Vertretungslörptt' ^^«, ermöglicht, die das Recht haben, in 0!^^^ und sprachlichen Bedürfnissen selbstanM zu treffen und Beschlüsse zu fassA. M V 1.) Der allgemeine sloven'sch^^ 0< erkennt als eine dringende NothwendM .^ ^ sation der Nrbeiterstände unseres "", M^ Fachgenossenschaften, in denen s^H^eß"^ eigenen Bedürfmsse und Gestrebungen v^ ^,<, Darum begrüßt der VolMg de^^ Ackerbauministeriums, laut welcher "" ^ B. schaften errichtet werden sollen. w"l° w Alf'W undv erpflichtet seine Abgeordneten, da!s> ^ lc^ dass in allen Ländern, wo slovemM hhWE. Landsleute wohnen, für ste eigene, " ^»^< selbständige Ackerbauergenossenschaften. "^"" der in Tirol und Böhmen schon el'!" ^ werden. . ^ M 7! ? 2.) Es wird verlangt, Ackerbau- und Gewerbeschulen .""s'<,che, " ziehungsweise kroatischer Unterricht ^ werden; ,.„ .«lett ^ ebenso soll die Regierung l" "" W! höhere Handelsschule ins Leben."'"' tische ^n 3.) Der allgemeine sloveNlsch'l^gM F verlangt von der Regierung ""e ^g v ^ stützung behufs Hebung und M «' ^ d" baue«, insbesondere der RebenclM" ^ zucht. . „ stände". UF 4) Um unseren und Gewerbestande aufzuhelfen, soU^l^lM^/, vereine errichtet werden; die 2^^ diesen mit Unterstützungen und ^He^ , ebenso sollen sie Sorge tragen, da,s v ,^^ in minderbezinste conoertiert """^ ei<, M! 5.) Die Regierung möge N,^gese ^l^ Reichsrathe das versprochene w ° M ^ nach welchem die Gebüren regu ' - ^l"' für kleinere Besitzungen bei Beerbt ^. von Eltern erniedrigt werden. . «.Mgeb^l^ 6.) Die Reichs und LantA' M^ , die Vedürfnifse der arbeitenden ^^ ^ g« , Bauern, deS Gewerbetreibenden « zB "M. Rucksicht nehmen, sie möge Wct?H > zur Wahrung einer redlichen P"° aMb> ^ 7.) Damit unsere sociale 2aA^ "° ^ damit der Besitz der arbeitenden „ ^ beschützt und gesichert Vertretungen verschiedene Verstch"""» ^e^ Staat soll jedoch daran gehen, "^M""" «f der Arbeiter für die Zeit der ^ Alters zustande komme. -^ uella^F^ 6.) Von der Regierung U ^ /^ ausgiebige Unterstützung belong Bd-^ b^ gewähre, damit dieses zur "° gB^ > auf dem heimischen und aus 0 werde. ______-—^M „/, ---i^iNZM Die Tagesordnung September 1897, um 1 "5"^ He- ^ den eisten (Eröffnung» Sltzung^^sidill" <^ ist folgende: Vorstelluna ^K^ dtl"^ Ministerpräsidenten; Ansprache ^sMHg, >^, rung der Eröffnung der Schung^ 'H ^ führer. Verlesung des ^H: B" ^ verstorbenen Mitglieder, evew ^ ., catoren. ^. ,ge^ < A^ kommen werde, wo diese 3"°«'^^ ,>^ genauen, objectiven P"f"N» "ch^.^^ fordern deshalb gegenwärtig " ^st g" > Trentinofrage. Sie versichern- ^M ^ die politischen Verhältmsse' ht^.,' Monarchie'>tlärt sein werd^ ^ > ^. Die lungczechlscye le" h/' ^ d. M. in Prag eine Versa"" 1929 20. September 1897. 7",' selche ^r N'" "" die Anträge vorzu-^"^ ^ptemb ^uensmänner-Versammlung, Men Wen'."" '" ^"3 zusammentritt, vorgelegt zufolge verlieh Io ef dem deutschen nn Vo l,. "n^^^eneralstabschefs Schliessen. ^lstAchtsz 'İH und dem Adjutanten des Ge^ 3 " d« chrnen V^ew. ?°pitän Lnkjanow, den ^ °"lche Kaf °"° dritter Classe. Se. Majestät 3^^" KrHU'r verlieh dem Kriegsminister 3^^'^er 2« 3- ^" S^"°"'n Aolerorden. « ^l.H Irstk/Nl^ ."' Z"llanten zum »Nll?'c^"inyal Aw'I . ?sse. dem General der Ca^ W" «andH"us des Obercommandanten der Hl)"" Gene?a ' ^."^"^n Adlerorden erster «^ den X^"'lletie. Inspector Ritter von ^^5°lst°bes°FKdm erster Classe. Der Chef «Datiere m3k^ A"°" ^' "hielt eine des deutschen °«V" kn be^s^ 5'^ "«liehen die beiden H>en. Dem ^ f" Zuiten mehrfache Ordens^ ^ ?r^'l«r se?e H"^^erhazy übersandte der !" 3^'e in chwa^m ^" ""'Schrift versehene ^M. ^blem'en 3 i^.^ldbronzerahmen, welcher V^des deHn^^^^^^^^^ und dem VN ,5, ^elduna ^ " ^'" aeziert ist. Zeitung, au« ^Mr ^ Z°lg° der ."p° zurück^. /^'^'"' ^"°" Dhanis ^<" urch die jün^^K .^ leine Gesundheit 2^«" gelitten Nn^'gmsse ^m weiteten ^" Nedia? l em der 2»^«-?«. Commandant Chal> Z"d«t? s°ll. wie da?"Uw U"d Wiedereroberer ^!ei>, 2'slär des N° H""et den gegenwärtigen K?n5'der5^.auch aus d" «n. ^°"'"ez Campos. ?°"" d^gierung ,, ^ « M.i^rbiättern V; ^tai w^°lN'sche N^" .^ben würden die '^ C^?' anders ^amsation der Colonie ?M ^sagt. '^°ntinov ""ben würde. ^"ll° »»!,!" "glich n«"!!^" be« «!e„ßei, ^^^Uch!.' '^" V°!,ch»ft,r gegenüber ------------ »>' .'» .^" 3d« ,.^'> »n «»rM» ^^^^^ "« der «roffnuna«. vvtstcllui'g bei. In der Huslogl' war Seine l. u. l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ludwig Victor anwesend. In den Logen sah «an u. a. den Herrn Ministerpräsidenten Grafen Vabenl und den Herrn Minister Orafen Ledebur. Nach de« allgemeinen Urtheile hat da« Theater durch seine Nenovlerung viel gewonnen. Die Nluftil ist viel besser geworden; in»« besondere erklären die Vesucher der Logen und des Parkt«, das» sie jetzt bedeutend besser hvren al« früher; dagegen wurden auch jetzt Klagen der Vallerlebesucher laut, das« an den Seitenwänden wenig gehört werde. Gespielt wurde da« Lustspiel «Wilddiebe». Die Schau-spieler giengen mit einem Eifer an die Sache, welcher deutlich erlennen ließ, das« auch fie, die an dem Gelingen der Renovierungsarbelten am «eisten interessiert waren, mit der Neugestaltung sehr zufrieden find. — (Der Fahrrad-Weltrecord.) Aus London wird gemeldet: Der holländische Cyclist Cordang schlug vorige Woche im Londoner Kcyftallpalafte den bisherigen Weltrecord über tausend Kilometer, indem er die Strecke in 24 Stunden 22 Minuten 21^ Secunden zurücklegte. — (Ein neuartiger Schwimmgürtel und Reltungsapparat gegen Ertrinken.) Der französische Schwimmeister Loullon hat einen neuartigen Schwimmgüitel erfunden, der höchst einfach, wenig Raum einnehmend und sicher funclioniereno ist. Dieser Schwlmmgürtel, der wohl bald zur Ausrüftung jede« Schiffe« gehören wirb, besteht au« einem langen Kautschuk, schlauch, welcher in aufgeblasenem Zustand um den Leib geschlungen wird. Die conischen Enden de« Schlauche« lausen in ein dünnes Gummlröhrchen aus, welches durch einen ganz llelnen holzpstock, welcher hinein« gedreht wird, geschlossen wird. Der Schlauch wird «l« de« Munde aufgeblasen, wa« in circa 45 Secunden zu bewerkstelligen ist. Die Länge de« Schlauche« beträgt drei Meter, der Durchmesser sünf Centimeter, das Gelammtgewicht einhalb Kilogramm. Vel der Erprobung ergab fich, das« Personen, die «it diese« Schlauche umwunden wurden, aus der Ob«fläche des Wasser« blieben, ohne das« fie eine Vewegung zu «achen halten. Local- und Provinzial-Nachrichten. * Die feierliche Eröffnung des neuen k. k. Staats- Obergnmnasiums in Arainburg. I. Weithin sichtbar erhebt fich auf de« Hochplateau de« linken Save-Users ein stattliches Gebäude mit herrlichem Ausblicke auf die Steiner Alpen, Karawanlen und Jütischen Alpen, ein leuchtende« Wahrzeichen von Für-sorge der hohen Unterrichtsverwallung sür die culturellen Gestrebungen des «olles, der Opserwllllgleil dec Gemeindevertretung der Stadt Krainburg, die sich bereit erklärt halte, die gesammle Vauloftensumme beizustellen und auch sür die Erhaltung de« Gebäude« für alle gulunft zu sorgen, serner der Lanbesvertrelung Kcains und der lrainlschen Sparcasse, welche durch Widmung größerer Veträge zu dilsem gwccke die Gemelndlvtttretung in ihrer schweren Aufgabe unterstützten. Da« Project sür die Ausführung stammt aus dem hohen l. l. Ministerium des Innern, und wurden an demselben nur gerlngsügia/, den localen Neollrsnissen ent-sprechende Abänderungen vorgenommen und die Versassung der Auzsllhrungepläne dem Herrn Baumeister N. Treo übertragen, der seine Ausgabe in vollendeter Weise löste. Die Herstellung de« Vaues selbst erstand die lralnische Vaugesellschast in Lalbach, die den in fie gesetzten Er. Wartungen auch vollkommen entsprach. Mit dem Eldaushube wurde am 27. April 1696 begonnen, und waren die Arbeiten bi« zum 18. Mai de« gleichen Jahre« soweit gediehen, dass der Grundstein in einfach seierlicher Weise gelegt werben konnte; »nsangs November wurde das Gebäude eingedeckt und überwinterte im Rohbaue, worauf im «Pril l. I. die Arbeiten wieder aufgenommen wurden und programmäßlg die Vollendung des Baue« am 31. August d. I. erfolgte. »ls nunmehr fertiges Gebäude macht dasselbe einen unaemein stattlichen Eindruck. Von allen Seiten frei gelegen grenzt die Hauplsront, «it eine« 6 Meter breiten, durch ein sch«iedelsernes Gitter geschützten Vorgarten ver-sehen an die Üoibler Reichsftraß?. Die mit den seitlichen Uferarünben parallel liegenden Fronten der beiden Flügel werden durch über 12 Meter breite, für Gartenanlagen reservierte Räume getrennt und find mit hohen Mauern abgeschlossen, während dieselben Flügel einen geräumigen Wirtschastthof umschließen und mit ihren Stlrnso?aden in einen 30 bis 40 Meter tlesen, über die ganze Vreile des Vauareals fich erstrlckenbcn Garten «ünden, hinler welche« da« felsige Terrain schroff gegen die Save ab- ^^Da» Gebäude hat bei der Anlage von Kellern, Hochparterre, zweier Stockwerke und einer Dachboden-ausmauerung eine GesammllMe von 16'/, Meter und versügt über eine rein verbaute Fläche von 1050 33 Quadratmetern. Der Hauptelngang l« Mlttelrlsalit bkr Vorderfront führt zu« Vestibule, ein Neveneingang zur Wohnung des Director«, serner führen zwei Au«gänge in den Hof, ein separater Eingang vo« Hofe in die Turnhalle und ebenfalls ein folcher zu de« für später projectierten Kapellenaufgange. Die Hauptftiege ist au« ssarftstein hergestellt und unlerwölbt; fie führt einerseit« zu« zweiten Stockwerk und anberseil« über einige Stufen hinab zu« Hosau«gang und in die Keller. Die au« Klagenfurter Kunststein hergestellte Neben-stieg« führt zur Wohnung de« Directors, in die gelrennten Wiltschaflslell« und zur Küche des Hausbesorgers. Eine zweiar«lge Stiege in gleicher Ausführung verbindet den linken Flügel des zweiten Stocke« «it be« Dachboden. Vei Situierung der inneren Rlu«e wurde auf möglichste Raumausnützung Vedacht genommen. Durch ein 26 Meter breite« Entrie gelangt man über «ehrere Stusen ins Vestibule. g:genüber liegt die Hauptftiege, während von beiden Seiten 2 b Meter breite Eorridore einmünden, welche zu den Schulräumen de« Parterre geleiten. Vom Vestibule direct zugänglich, befinden fich link« und recht« die deutsche und die slovenische Schüler, bibliothel. Da« Parterre umsasst weiter« noch füns Lehrssle, die Wohnung des Schuldleners und die groß-Aborlanlage für die Schule, welche sich i« ersten Stocke wiederholt. Der erste Stock enthält nebst der Wohnung be» Director« die Lokalitäten sür die Direclionslanzlei. da« Conferenzzi««er, die Lehrerbibllolhel und drei weitere Lehrzi«mer. Der zweite Stock birgt zwei Lehrsäle, den Zeichen-saal mit Mobellzi»mer, Lehrmittelsammlungen. Arbeitszimmer für dle Herren Professoren, da» physikalische Cabinet und das che«ische Laboratorium. Vo«Hofe au» separat zu begehen, befindet flch daselbst der Turnsaal mit den Nebenräumlichlelten; un«ittelbar darüber die Kapelle, die in den Nu«sührungsplänen ursprünglich nicht enthalten war und deren Zustandekommen ein persönliches Verdienst des Herrn Gymnasialbirector« Hub ad und des Herrn Religionspros.ssor« Dr. Perni ist, da dieselben in «ühevoller Weise die erforderlichen Vauloften i« Vetrage von 12.000 fl. durch Sa««lung'n einbrachten. Feste, wie da» vorgestern in Kralnburg ver» anftallete, find in der freundlichen, stillen Stadt gar seltene Ereignisse. Pflegt e« doch nur bei ganz besonderen Geschehnissen vorzulo««en, das« durch eine große Menschenansa««lung ein freudiger, festlicher, von echt patriotische« Geiste durchglüht« Zug geht. der die Vewohner ihre Häuser schmücken und Flaggen ausspannen heißt. Die Feftllänge fanden jedoch nicht nur l« Herzen der Krainburger, sondern i« Herzen aller ein lebhaftes Echo, die reine ideale und culturelle. patriotische Veftrebungen eines Volke« zu achten und zu schätzen wissen. Begünstigt von herrlichem herbstweller, da« in Wald und Flur Landschaftsgedichte von zauberische« Reize, schwelgend in den sattesten Tönen und doch leise burchzlttert von Nbschiedsweh, hingos», hatte die ganze Stadt fich geschmückt, während die Spitzen der Beholden die Veranstaltung, die den Ve«einsinn und das ideale Streben der Bevölkerung bekundete, lräsligft unterstützten. Es ehrten viele hohe Würdenträger und illustre Gäste, die zu«eift «it de« Frühzuge der Staatsbahn ankamen, das schvne Fest durch ihre Gegenwart, und zahlreiche Theilnehmer au« nah und fern brachten der Veranstaltung, die eine« für die Zukunft der Stadt und Oberlrain« hochwichtigen Ereignisse galt, da« herzlichste Interesse entgegen. E« zeichneten durch ihr Erscheinen da« Fest au« die Herren: Landespräfident Baron He in. der in Begleitung des Pläsidlalsecretär« Baron Rechbach mit de« Frühzuge der Staalsbahn anla«. Landeshauptmann Detela, die Landesausschusse kaiserlicher Rath Murnil und Dr. Schaffer. Bürgermeister Hribar, die Rtichsrathsabgeorbneten Dr. Ferjantii und Kusar. Lanbesregierungsrath Merk, Landes-schulinspeclor Ouman, Realschulblrector und Mitglied des Landesschulrathe« Dr. Iunowicz, der «icepräfident der Handelsla«»er Klein, ferner erschienen dle Ver-waltungslälhe Vauxgartner und Vaxasfa der lralnischen Vaugesellschasl und der Director der-selben Göbl, der Gauleiter Architekt Czechn-r, Unlernel)«« und Vorstand des Gewerbeverelne« Drelse und a. m. Vei der Ankunft de« Zuge« ertönten Pöllerschüss-, und die festlich geschmückte Stadt bot auf weite Entfernung einen überraschenden Anblick, «luf dem Bahnhof emfiengen die Würdenträger und Gäste, unter Führung de« Bürger-«elfter« Herrn Savnik, der Gemeindeausschuss, der Vezirkshlwptmann Dr. Gftetten hofer, Landtags'Nb-geordneter Notar G l obocnik, Gumnasialdicector Hu bad, Slallon«vorftanb Pletersnig und zahlreiche Funcllonäre sowie Honoratioren der Stadt. Nach der «hrsurchtsvollen Begrüßung durch den Bürgermeister und den Bezirlshauptwann suhren Herr L»n« desptäsident Baron hein und die Fchgäfte in den bereit, stehenden Wagt« zur Pjarrlirchl, bei welcher Vülger«eifter Havnll mit den Vtweinwzthtn O««>°, Vloboinll, Laibacher Zeitung Nr. 214. 1930 20. Septembers Dolenc, Pav^ler, Peter Mayr und den Gemeinde-ausfcüilssen Maurlc. Polal, Majdic, Dr. Äempihar, Dr. Gavnll, Florian, Krisper, Ralovec und Kreuz-berger, dann Nezlrlshauptmann Dr. Oftetten hofer «it den Veamlen der Vezirlshauptmannfchaft, Bezirks» richter Landesgerichtsralh Iuvancic mit den Beamten des Bezirksgerichtes, Hauptfteuereinnthmer R. v. Franlen mit den Beamten des Steueramtes, Gymnaflaldirector hubad mil dem Lehrkörper des Staats-Obergymnasiums, Bezirls-Schulinspector Zumer, die Volksschulen mit dem Lehrkörper, die Feuerwehr, der «Solol», der Lese-verein, die Citalnica Ausstellung genommen hatten. Einen reizenden Anblick gewährten die ln großer Anzahl erschienenen anmulhigen Mädchen und schönen Frauen in der malerischen altlrainischen Nationaltracht, Nachdem Herr Landespräfibent Baron Hein die Vorfiellungen entgegengenommen hatte, begab sich die illustre Gesellschaft in die herrliche gothische Pfarrkirche, um dem vom hochlvürdlgen Herrn Dechanle MeZnarc unter Assistenz der hochwürdigen Herren Renier und Pavlik «lebrierten Hochamte beizuwohnen, bei bcm der Krainburger Kirchenchor unter der trefflichen Leitung seine» Dirigenten Herrn Oberlehrers Pezdic eine Messe von Witt in vollendeter Weise sang. Die herzerhebenden Klänge der allen Patrioten theuren Vollshy«ne ertönten zum Echlusse des heiligen Amtes feierlich durch den ge« weihten Raum. Nach beendigte« Oollesdienfie bewegte sich der Fest-zug unter den Klängen einer Nbtheilung der Musikkapelle des 27. Insanterie«Regiments zu« neuen Oymnasial-gebäude. Den Zug eröffnete die Krainburger Feuerwehr, ihr folgte« der Solol, die Lesevereine von Velde« und Rab«ann«dorf, ble Damen in lralnischer Nationaltracht, die Krainburger Aitalnlca, der Gemeinderalh, der Krain» burger Leseverein und die Bürgermeister der Umgebung. Die Schuljugend bildete unter Vorantragung ihrer Fahnen eine stattliche Proc«sslon, welcher der hochwürdige Herr Dechant Meznarcin Begleitung der beiden hochwürdigen Kapläne voranschrilt. Bei der neuen Anstalt, der das Fest des heutigen Tage« galt, erwartete ein großes Public»« die Gäste, Pöllerschüsse ertönten, und die Honoratioren betraten das Innere, wo i» Vorrau«e der hochwürdige Herr Dechant die Einweihung des Gebäude« unter geistlicher Nssiftenz vornah«. _____________ — (Neife. Wiederholungsprüfungen.) An der l. l. Lehrer« und Lehrerinnen«Vlldung«anftalt in Lalbach werden die schriftlichen Reife«Wiederholung«. Prüfungen am 29., die mündlichen a« 30. d. M. um 8 Uhr früh abgehalten. — (Schulerweiterung.) Wie uns mit» getheilt wird, soll die Volksschule in Egg zu einer zwei. classlg-n erweitert werden, und wird die bezügliche Local-Verhandlung zur Bestimmung des Baugrundes, Fest« ftellung des Vauprogramme«, eventuell Ndaptierung des dermaligen Schulgebäubes, am 22. September l. I. statt, finden. -^o. — (Sanitäres.) Ueber die derzeitigen Gesund-heitsverhültnisse im politischen Bezirke Radmannsdorf wirb uns berichtet, das« die KeuchhufteN'Epldemie, welche in den Gemeinden Radmannsdorf, Vresnih, Velde« und Vigaun in ausgedehnte« Maße geherrscht hat, nunmehr fast gänzlich erloschen ist. Von den erkrankten 205 Kindern ist nur eines gestorben. Nuch die Ruhr-Epibemie in den Dörfern Altha«mer, Ttudor, Brod und Velden ist in steter Abnahme begriffen; der gegenwärtige Kranken« stand belauft sich noch auf 17 Personen. Von den 144 Erkrankten find 5 Erwachsene und 13 Kinder ge« fiorben. —o. — (Das Leichenbegängnis) der, wie von uns bereit« mitgetheilt, a« 16. d. M. zu Rann verstorbenen Frau Therese Hübschmann, l. u. l. Haupt, mann« Gattin, gestaltete sich, nach de« Berichte eines Theilnehmers an der Leichenfeier, zu eine« ebenso schön al« würdig begangenen Acte, und war die allgemeine Theilnahme überaus zahlreich. Line große Anzahl von Geistlichen, sä««lliche Honoratioren und die Bürgerschaft sowie die Feuerwehr von Rann gaben der allzu früh Dahingeschiedenen da« Geleite zur letzten Ruheftätte, »o die edle Frau, die ihr ganzes Dasein der Arbeit geweiht, nun an der Veite ihrer Eltern gebettet liegt. Unter den zahlreichen schönen Vlu«enfpenden, die von nah und fern al« letzter Gruß gesandt wurden, bemerkte man auch einen prächtigen, großen Kranz, dessen Schleifen die In. schrift wiesen: «Von der dankbaren Laibacher Studenten« und Volksküche gewidmet ihrer unvergeßlichen Vorsteherin». Seiten« de« Ausschusses des Vollslüchenvereine» wurde eine Beileideadresse an den Gemahl der Entschlafenen, Herrn Hiibschmann, l. u. l. Hauptmann, gerichtet, welche die Trauergesühle der Mitglieder in beredten Worten zu« Ausdrucke bringt und die hohen Verdienste der lang-jährigen Vorsteherin hervorhebt. Vo» Gebäude der alten SchilhftHlle wehte zum Zeichen der Trauer um die dahm^chl«d«ne veröle Votfteherin eine «ächtige schwarze den Tagen der Gründung her durch «ehr als zwei Decennien als unermüdlich schaffende und wirkende cifte Küchenvorfteherin, in vollste« Umfange bethätigt hat, war insbesondere, wie ja noch in allgemeiner Erinnerung, in den Schreck-nstagen der Erdbebenkatastrophe des Jahre« 1895 und ihrer schweren Folgezeit, kraft ihres erhabenen Gottvertrauens, durch unerschrockenen Muth und beharr« lichfte Ausdauer ein leuchtende« Vorbild der sie umgebenden Vereinsbamen, die, wie immer, so vor allem in dieser Epoche, bewundernd zu ihr aufgeblickt haben ale ihrer stet« auf das Wohl ihrer ar«en Mitmenschen bedachten und dasselbe rastlos sördernocn Führerln aus dem Gebiete der christlichen Charitas l *(Nus demPolizeirapporte.) Vo« 17. auf den 18. d. M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Excess s, eine wegen Vetteln« und eine wegen Verbrechens des Betruges. — Die Marke-tenberin Theresia Ianfzö wurde verhaftet, da sie l^i mehreren Gewerbs- und Kaufleuten Waren im Wert? von ungefähr 200 fl. herausgelockt hat. —r. * (Unfall.) Am 14. d. M. vormittags ver« unglückte der in der Kunftmühle des Vincenz Majbik in Krainburg als Taglöhner befchästigt gewesene, 26 Jahre alle ledige Kaischlerssohn Franz Kri^nar aus Ober. seichting infolge eigener Unvorsichtigkeit dadurch, dass el beim Passieren eines im Gange befindlichen Transmis« sionsseile« von demselben erfasst und zerquetscht wurde. KriZnar wollte nämlich, um rascher auf die andere Seite des Maschinenausgangcs zu gelangen, das Trans« misfionsseil überspringen, glitt hiebel aus und büßte diese Unvorsichtigkeit mit seinem Leben. Die gerichtlichen Er» Hebungen, ob ein Mangel an Schutzvorrichtungen zu diesem Unglücksfalle mit beigetragen hat, find bereits im Zuge. —r. — (V e r i ch t i g t e« S e l b st « o r d m o t i v.) Der Commls Herr Adolf Kautit, der, wie wir berichte», selbft Hand an sich legte, ersucht uns zu berichtigen, dass da» Motiv seines Selbstmordversuche» nicht unglückliche Liebe sondern Lebensüberbrus« war. Wir glauben, dasz das eine wie das andere Motiv von wahnwitziger Leicht» ferliglelt des 18jährigen Jünglings, der zu« Glücke nur eine leichte Verletzung erlitt, zeugt. — (Aus der Theaterlanzlei.) Am 26. b. M. beginnt die deutsche Theaterspielzeit mit der Erstaufführung de» trefflichen Vollsstücke« «Da« grob? Hemd» von Karlweih. Der siegreiche Humor des Volks» thümlichen Bühnendichter« hat mit diese« Werke sich jedwedes, selbft da« blasierteste Publicum errungen, und er-hofft die Direction sich hie«it glücklich einzuführen. Die nächste Woche wird hauptsächlich den Proben zu Gerhard Haupt«ann« deutschem Märchendrama «Die versunkene Glocke» gewidmet sein, welche« epochale, eigenartige Werk de« geistvollen Dichter« als zweite Vorstellung bestl««l ift. Die Operette führt fich ein «it gellers «Vogel. Händler».__________________________________________ Neueste Nachrichten. Zum Negierungs-Jubiläum Heiner Majestät des Kaisers. (Original Tcll'gramin,) Wien. 18. September. Anlässlich des Jubiläums Seiner Majestät des Kaisers beschloss die außerordentliche Bundesversammlung der österreichischen Gesellschaft vom rothen Kreuze einstimmig, 300.000 st. zu widmen, von deren Interessen invalide Officiere und Soldaten unter gewissen Bedingungen dauernd oder zeitlich unterstützt werden sollen. Der anwesende Pro-tector-Stellvertreter, Seine k. und l. Hoheit der durch, lauchtigste Herr Erzherzog Ludwig Victor, sprach namens der Wehrkraft des Reiches seine volle Anerkennung für den wahrhaft patriotischen Beschluss aus. Die Versammlung wurde unter Hochrufen auf Ihre Majestäten den Kaifer und die Kaiserin geschlossen. __________ Die Neise seiner Majestät des deutschen Kaisers nach Budapest. (vrlglnal - lelegrammr.! Bezdan. 19. September. Se. Majestät der deutsche Kaiser wohnte nach der heutigen Früh« Pmsche im Revier von Karapancsa dem in einem Zelte nächst dem Forsthause in Karapancsa abgehaltenen Feldgottesdienste bei. Nach der Nbendpürsche begibt sich Se. Majestät mittelst Dampfers von Prolopfol nach Mohacs und übernachtet im Waggon. Die Abreise von Mohacs erfolgt so, dass Se. Majestät in Budapest Montag um 10 Uhr vormittags ankommt. Budapest, 19. September. Sämmtliche Blätter feiern in überaus warmen VegrüßungSartileln die morgige Ankunft des deutschen Kaisers. Budapest, 19. September. Se. Majestät Kaiser Fanz Josef ist heute um 5 Uhr früh hier ein» getroffen. Budapest, 19. September. Heute sind Ihre l. und l. Hoheiten die durchlauchtigsten Herren Erz Herzoge Franz Ferdinand, Otto, Josef und Ioft'f August und Ihre l. u. l. Hoheiten die durchlauchtigsten Frauen Erzherzoginnen Maria Iosefa, Klotilde und Auguste hier eingetroffen. Fünfzigjähriges Dienstjubil«"«' Admiral Freiherr von Sterneck, del H ^ Wirkende von den Männern, die in dein l« ^B Kriege des Kaiserreiches in das höchste Ehrenzeichen für militärische!nv M erkämpft, feiert Montag das seltene M' ^^ jährigen Dienstjubiläums. Seit dem "U' ^g^ reichs Flotte in heldenmüthigem »' ^M. Ruhm erkämpft, unter der Führung °"^,ch<' Admirals, gehört auch der Name des "« ^. Flaggencapitäns der vaterländifchen ^ " M 5' Nach dem Kriege widmete er ,«,^M' Organifation der österreichischen "'"^^ s" Hafencommandant und als Letter salnm' ^ ^ F schiffe. Emm längeren Urlaub benM ^ Expedition in die Polarregionen aus" gzM Grafen Hans Wilczek, um für die >p°. o^ Expedition unter Wchrecht auf NoM-Lebensmitteldepot zu errichten. Im >M)l ^g u er dann zum Contre - Admiral, im ^ ^ spM. Escadre.Commandanten ernannt mw u ^M Gewäsfer zum Schutze der österrechM^^ni 3" sendet. Viceadmiral wurde Baron ^" ^ 1883, Admiral am 25. October U° ^sect'^ ersteren Jahre ist er auch Chef der ^^D^, Reichs-Kriegsministeriums und MarM' ^ " Gleichzeitig mit Freiherrn v°n ^g« Montag Admiral von Eberan «"0 " l ^' Vice.Ndmiral von Barry ihr MW " jubiläum. ___^ .,< Attentat auf den Präsidenten v<" tOrlülnal'lel»««""^ ^H ^ Nach einer Meldung aus ^^^ B gestern vormittags Präsident D'az, ' FH 3on dem Stäbe, zu Fuß sich "°^ d^H Pavillon an der Nlmeda beg^ «" h^!i.V> der Unabhängigkeit Mexicos the^un^ ,^M^ von einem Strolche angefallen. ^ "e / zu entkommen suchte, fest. l,- und war nicht betrunken. M« g^^n i" Verrückten oder großsprecherischen "» zu haben. ^^^_^- Die Lage im Orient. lOr!<,lnal.Tcle«ran""'1 ^. ^ Constantinopel, trag über die Präliminarien ves " ^ """ der Türlei und Griechenland 'I' " worden. ____^ Wien, 19. September. (O"g. ^ Z tt^ Commandant Admiral 3«'^" "^f b" > gestern abends nach Schloss SaM . > zurückgekehrt. /Oria^^ U» Berlin, 19. September. (^'«.^ ,„."lF deutsche allgemeine Zeiwng'd ""^ d'^i^ Weise die Meldungen der Blatter. ^ ^ ^ Truppen am 14. Juli gelege"«'^ hält^K in Kanea Ausschreitungen bega"^ artige Meldungen könnten d« " "^ »B , hfl^ Beziehungen zwischen der franM^ ^ FM Besahung in Kanea Wden. Hs,^ ^F heben, dass sich sämmtliche fr«M ^ " . deutschen Officieren gegenüber,» ^hie^ lich verhalten haben. ,c^l<,-Tel.) ^. glff/ N°m, 19. September. (Or'g^gijB s.,.^ Stefani meldet, unterzeichnete " „, ^"'^.,s Decrel, durch welches Gianturc"^^lit ^el ,,^ dionchi zum Madrid, von Majorca richtete an le"" s tiott/^V ' brief, worin er die Excom"«" ^l ^ ' i< Nischen Finanzminister verh^g ^chl>!,>117^-----------------------------------_____________________________>"^l 20, «eplemln 1897. "«5^« V V° 'N!husi°s«!ch b°»i»ßt wurde Zfte, ' Ps°rm, N^^.gnac s. Familie, Podweiu l>»>N ^ ' ^ "°u< ^ !«°bl°!, Pri°»!in, V'°'tiM ""' Ineste? i5eV°' ^5!°"'5 fester, ü!ö>r. Am ^ Kflte, K" "">^"o,y, Kstte., Wien. Hemjeli, Ksm., Pola. — Vallmanu, jtsm,, Grottau. — Golr, liinigl, Postmeister, s. Frau, Kroatien. — Paulinic, VureaU' Vorstand und Inspector, Graz. — Lang s. Sühnen, Vudineh, Kaufmannsgattinnen, Villach. — Weimersheimer, Kfm., Ichen» hausen. hotel Stadt Wien. Am 1 i). Septembcr. Veschi. l. u. l. Oberst, Pola. — Zamparo, Privat, s. Tochter, Trieft. —Sommer, Lhum.Mnissstein, de Mayo, Dannhauscr, Hradetztu, Rccher, Ksite.; Weninger, Disponent, Mien. — Graß, Kfm., Sollingcn. — Nowal, Ober» sürster, s. Sohn, Hermsburg. — v. Gutmannsthal, Gutsbesitzer, Wcixclstein. — Huber, Beamter, Klagcnfurt. — Koblizcl, itsl»., Graz. — Maurovich, Ksm., Gürz. — Pollnauer, Kfm., Budapest, ^erstordeue. Am 17. September. Sophie Dolenc, Tischlerstochter, 4 M., Polanaplah 5, Darmlatarrh. — Johann Staut, Arbeiters» sohu, 1 I., Floriausgasse 32, Magen« und Darmlatarrh. — ! Maria Kos, Hausmeistcrsgattiu, «1 I., Karlstadterftraße 15, Vilium coräi». — Victor Supancic, Maurerssohn, 9 Mo»., Triesterstrafzr I2a, Darmlatarrh. — Antou Krivic, Schneider, 71 I., Fluriailsgassr li7, Lungenddem lind Marasmus. WolksVtrtschüMches. Luloach, 18. September. Auf dem heutigen Marlte sind er> schienen: 4 Wagen mit Getreide, 5 Wagen mit Heu und Stroh, 10 Wagen uud il Schiffe mit Holz. Dulchschnltts-P reise. ll. ll. fi,,ll, si. l<-, ft, lt Weizen pr,Heltolit. ll 2tt ll 50 Butter pr. Kilo . . — 84------ Korn » 8 — 8 — Eier pr. Stück . . 3------ Gerste » 6^0 «— Milch pr. Liter . . 10------ Hafer » 6 20 6 80 Rindfleisch pr. Kilo — t>4------ Halbfrucht . —-------^— Kalbslcisch » ^ 68------ Heiden » 8 80 »— Schweinefleisch » 66 - — Hirfc » 7 50 7,— Vchöpsnisicisch . 36------ Kuluruz » 6 40 6.30 Hähndel pr. Sllick - 50------ Erdäpfel » 8 60------Tauben . 18------ Linsen . 12----------- Heu pr. M.'Ctr. . 1 78 - Erbse» » 12----------- Stroh » . . 1 60 — Fisolen » 12----------- Holz, hartes pr. j Rindsschamlz Kilo — 94------- Klafter s. 80 - Schweineschmalz» — 76-------— weiches, » 4 50------ Speck, frisch » - 66------Wcin,roth.,pr.Hltl.------24 - — geräuchert , — 70 — . — Weiher. - — 30 Lottoziehnng vsm 18. September. Graz: 45 77 41 65 64. Wien: 66 1« 53 83 29. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. ,« ^T.Ä^T^g'ig-'^^SÖ. schwach'theilw^heiter^^" _!_ ^ «b. 732 5 12« SO. schwach fast heiter , '7U.Mg. 731 1 12-1 NO. schwach bewöllt 19. 2 . N. 728? 19 2 S-zml. starl bewöllt 14 6 9 . Vb. 725 7 13 7 NW. schwach Regen____ 20. l ? U^ Mg 726-1 j 13 8 j SO. schwach ,theilw. heiter^ 22^3 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag und Sonntag 14 1" und 15'0°, beziehungsweise um 0'4" unter und 0 7" iiber d. N. — Gestern abends Wetterleuchten. Verantwortlicher Redacteur: Julius OH»»Ianuschow»lb Mtt,r von Visssl,ro>» Die Buchhandlung lg.v.Kleinmayr & Fed. Bambeig Laibach Congressplatz Nr. 2 empfiehlt ihr (4165; 5—2 vollständiges Lager sämmtlloher in den hiesigen und auswärtigen Lehranstalten, insbesondere im k. k. Ober- und k. k. Unlergymnasium , der k. k. Oberrealschule und den k. k. Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungs-anstalten dahier, den Privat- wie den Volks- und Bürgerschulen eingeführten Schulbücher in neuen ten Auflagen, geheftet und in dauerhaften Schulbänden, zu den billigHten Preisen. Die Verzeichnisse der eingeführten Lehrbücher werden gratis abgegeben. Kourse an der Wiener Börse vom 18. September 1897. «»«>». °!si°W«. «»««wm. . ^.«»,-«, N3N3 MM«..«. l> ^Ä. 5«^' Uudw»,. «ahn ">° Ni»nt« .<>0»r°n,n«7m,' 89 b« 99 70 «ru«d.n,l..Pbl,zatl«»« ^ Mr loa fi. ,M.), «nd.l, Hff,n«. z,,,^ «M'h n d«'«.«^^" - - >"b0 --- «>>ltt,n b «1.«^ ^ ^ - - l"b0 ..-^s«ba> «n,.5 ^>t°dtgn,, «,en ,««- ,«s ^o »tN» «ar» »s»«bbri,ft (sül««fi.). Vobcr. »ll«. «st. w «> I, verl.«»/, »» ?n g<> ,„ dt». kr»« ««lbv »«/<.«». ,,»<«.,3l.'3 «..est«I.«anb««.Hyp..i,nst.4«/. »z ,uo^ vest..un«. «»nl «ll. <°/. . . lavll) ,m - dt,. bt«, eojühl. 4°/. . . ,0ft.,o ,<,;._ Vp««1l».l.»fi.,»l»3. N'/.°/, vl lol öo — - Prior«««»'Gbllgal««««, (für «00 ft.), «,ldw«n!)»««°ldblll,n ««. lS»S ,yy.«> ,^, ^ Otsts«. Nordwestbobn . ln ,^ ,<»«>. G,aa»»bal,n«°/„kssrs«.k>NNP.sl. ^..^. "/" Güdbahn «° „ k »rc«, l>l«>p. Gl. ,5^.^, ,«,,.„ Unz.galiz. «ahn > - » ll» bv lU9 t.0 4«/. Un»«lr»inn l»»l,n,n 99 hy i/ »b ««bMo st...... <»» — 1l,8 50 «NaN».U°lt 40 fl, «M, . . . - 60 - 4»/,Donau- «Mhen»ss«z, UnZ. »«>»,. ^fl. lo- :ol.u «ndolph U»!— ?»- «t.^»nu»<».Ll>ls "> fi . «>7 — «0 -«twlnstlch. b. 3"/»Pr..Scbllldv. d. «obtncrtb«tan»»lt. l. !l». , ,7— ,8 — (p« V«7,— 4b9 «> dto. b,«. per Ul««« Vepths. «60 — 36«'b» »r«b«tbanl. »N«. un,., »VN fi. . »Sl lll, »9l.?0 D«pofit,nb<»nl, »N«., »NO st. . «« il» l»? «» V«e!»«Htt°<»,l.. «brist.. b»0 fi. 74l» — 74» — »<> st. , , «!» — «8 bv 0,stsrr.'un«!»l, »anl. »<»0 st. . 94l — 948 - Unlmibllnl ^lX> st...... i>9!>— l«96 — «tsl,I,rU st. ll«l. «78 lb«» bto. dt«. (M. U) »ON st. . 56« - «7 °0 Dnnau' Dampflchlffllhlt»»Ves., Oeftell., «X, st. «W. . . . 445 — 447 -Dul»!Uobtnbach«V..>l».»Wfi.V. ?»— 73 -»eHln«nb«.«ordb. lttoo fi.llM. 338« 3395 önnb.-«kn-noni.lIass!,»Wlenb.» «,I,lI vtsterr. Nordweflb, »00 st. <3. . «45 — »45 l.0 dt«. otv. lllt. U) »no st. V. «b4 »d »»z »5 Vra«'Duiei« fi. E. . . 34t »5 84l ?5 Lüdbahn »ou ft. O, . . »z-50 »« — Tübnvrbb. V»b..«. »W st.,«,. «0 »<, «ll «0 llamwi,y'«tI.,Wl..l70st.i!.!«. 433 — 4l!5 — ««ld »a«, lrUMwoy'Ve!., «e« »«., Prl>» r««t».»ct«en »00 st. . . . «59 — ,30 — »«,.<««:«». «l»«hn»<>ct.'»«<. ^-. _._. (per V» l3» 50 M»nt 7« ^ Val»««Tarj. bleinlohlen SO l. «»<> — 6ll. — „Ochl««l»übl" Paplni., «0« l. »!>?-50 «, — „Vtevreim/,b«i>iers.».»..». «?,- ,7,_ llifail« »ohlenw.«««>. 70 st. l»« 50 l«?b<, l»«Ntnl.^».,t)»st.«n «ien, lvo l. 3», — „4 — «»«««m.«er«er Zie«el»>t»!n»»,isn». «»sterda«....... 98 90 990b Deutjch, yl»tze...... «70 «8», London....... . ll9 ?5 ll9 80 P«r<»......... 47.50 4? 5» Vt. V-. —'— z«»l»t«. Duc«ten........ 5»8 »Vv »0.Fianc»-Stll«t..... 95«. 9 53. Dtutjch« «si . . 58 ?«» »«?b Italisntsche snnw^n . . . 4b lb 45 »b «iv<,r«««be» ... l->?»7 > »7« ,.>, Edict. ""^. WZD MWU (4014) 3—2 Nr. 5995. Edict. Vom k. k. Vl'znksgerichte in MiMling wird hiemit kundgemacht, das« über An-suchen der Stadt Goltscheer Sparcasse die mit Bescheid vom 12. November 1896, Z. 7492, auf den 4. Februar und 4ten März 1897 angeordnete, sodann mit dem lNeassumierungslechte Werte execu« twe Feilbietung der dem Milo Iurajeftit von Primostel Nr. 11 gehörigen Reali-täten Einl. Z. 15 aä Primostek und 658 »6 Drasic im Reassumierungswege neuer-lich auf den 21. October und 20. November 1897, jedesmal um 11 Uhr vormittags, Hiergerichts mit dem vorigen Anhange angeordnet wird. Mltlina am 30. August 1897. Johann Skerjanec, Gastwirt in Laibach Kopltargasse Nr. 6, empfiehlt Krainer Würste aus eohtem Sohwalneflelsoh, eigener Erzeugung:. Versende auch in Paketen ä 5 Kilo und mehr gegen Postnachnähme. Jeden Dienstag und Freitag abends sind frisohe Bratwürste, sowie Jeden Tag geselohte Würste in meinem Gasthause, wo eohter Naturwein ausgeschenkt wird, zu haben. (412S) 6—3 (4064) 3—2 Nr. 5618. Edict. Vom t. l. Bezirksgerichte in Littai wird dem nach Brasilien ausgewanderten Besitzer und Lederer Anton Gaudenci von Sagor hiemit bekanntgegeben, dass demselben in der Realexecutionssache der handelKsirma Gebrüder Ü