EidrMtitung: *fltbou#fla—U v»- »»r«. ^««I>»^dr» richt «ammlM« 91«. >r»t»»g«» rttck! ttttltkigattgen ■taant He Vnsxlhtag ,,«» «Vwtfiimir, kct dlllizft (ist. jrftrtJtrn »rtSfcre* tBtqtfltn-— S«t SMtvttotaBorn i>rc>- ii «aus. ti'. . Ctollte Cot!» crMchit I«tc» € rrntcfl ue» t«KBftu«g awrtrol. »iMS i. Benoaltunz: RarhauSgasse Nr. 5 (Ctgan Ha»«.) 8rjnflibt»iB(|nBgoi: D»rch tit »oft i, flcrtrflUtij . . . K P»ld,i>drt, . . . K »:« «oimätittj . ... K ii* io « tut stt^fltcwo». Ar. 7 Los von Galizien! Auch ein Bettra» zur Wahlriformsrag». Die S^lachzkzen der Analphabctenp ovinz par exccllence O'sterreich« sind in Hellem Ausruhr. Bei der WMreform haben sie in angiborener echt polnischer Bescheiden!»«» erkläit. sie würden sich «>i einem Drittel aller Mandat« Zitleithani-n« sür ihr Doppelkönigreich zufrieden geben. Nun aber sollen ihnen angeblich bloß 89 oder 90 Mandate zufallen; Grund genug sür einen edlen Galizianer, um rebellisch zu werden. Galizien hat ja ein volle« Recht auf mindesten« 4V Prozent aller R,ich«rai«mandaie. Wer wagt e«, solches zu bestreiten? Galizien war jederzeit streng patriotisch, da« beweisen unzählia« kleinere Revolutionen und Hochverratsprozesse. Galizien ist auch ein erstklassig eküves Land, geradezu die Melkkuh Oesterreich«; wir habin di«preisung erhaben n Tüchtigkeit der polnischen Beamten, eine Wirtschaft, die iu der ganzen Welt unter dem einer „echt polnischen" besten« bekannt ist. Galizien ist au« der größten Selbst» loflgkeit heran« die feste Slütze jede« Throne«, jeder Regierung, denn fast alle Gesetze gelten ja sür oll« i« Reich«rate vertretenen Königreiche und Länder, mit Au«nahme Meiner Königreiche .Galizien und Lodomerien". Gerade darum dü'fen di« edlen Zum Mozart Hage. 1756. — 27. — 1906. Aon vr. Egon oon Komorzyn«ki (Wien). Wohl überall in deutsch?« Landen wird der Mozart-Tag diese« Jahre« festlich und freudig be-zangen werden: gilt e« doch einen Meister zu ehren. dem nicht nur die Gewalt seine« künstleri-scheu Vermögen« einen dauernden Ruhme«platz in »er Entwicklung der Kunstgeschichte erworben hat. sondern der auch traft feiner edlen menschlichen Eigenschaften al« eine der sympathischesten Künstler-samten in unterem Gedächtni« weiterlebt. Groß «ns gewaltig war un» isk, wa« er geleistet hat? schier unübersehbar ist die Menge de« oon ihm Geschaffenen und seine Meisterwerke ragen aus gleich weithin sichtbaren Marksteinen aus dem Ge» viele der Kunst — da« Herz ihre« Schöpfer« aber k»„»te kein n falschen Stolz, keine Eitelkeit, keinen Geaennutz und wie ein sonniger Glanz umleuchten vesch'i enheit und Treuherzigkeit da« Ledrn diese« «misten aller Künste, der mit vollen, nimmermüden Hinven der Mitwelt und der Nachwelt spendete, im« die Götter ihm. ihrem Liebling, in Ucbersülle »»liehen hatten! Der Gedanke an diese kindlich reine Natur «»t«rt« kann un« allein trösten, wenn wir an M «o Sorge und Enttäuschung, an Kränkung »vfe Jammer reiche Dasei« derken, da» vor Eillt, Don, erstaa, 25 Jänner 19(16. Polen jedesmal als objektive Unbeteiligte im R«ich»raie mit ihren Stimmen die Beschlußsassung über alle jene Gej tze entscheiden, die d-m üvrigen. Oesterreich zum Uebel sind. Für die Beiäiigung dieser „echt patriotischen" Gesinnung empfangen ihre Führer hohe Orden oder feite Pfründen, da« Volk aber irgend ein neue« Millionen, eschenk in klingender Münze. Galizien vertilgt den meisten Schnaps, liefert un» da« langhörnigste Rindvieh und da» meiste trichinöse Schwein, fleisch. Für diese Gönergaben zeigt sich der Staat abermal» den Polen eik sittlich. baut Straßen. Festungen, Brücken und Flußregulierungen auf unsere Kosten und legt große Garnisonen in die halbasiatische Nordost-provinz Austria«. Schließlich beglückt Galizien Oesterreich st t» mit den unfähigsten Ministern und mit den untadeligsten Parlamentariern. Da« soll in Hinkunit noch weitaus reichlicher der Fall sein al» bi»her. Wenn da» Gerücht sich bestätigt, daß oon den 440 Abgeordneten de» österr,irischen Zuku»ft«parlameniS 221 den Slaven zufallen sollen und bloß 200 auf die Deutschen kommen dürfen, wenn e» wahr ist. >aß auf Galizien und die Bukowina von diese» Mandaten 95 enifullen, dann g'bi e» für die Deutschen Oesterreich» bloß eine günstige Lösung der Wahlrecht»srage, und da» ist di» schon ,m Linzer Programm mit aller Entschiedenheit dargelegie Sonderstellung Galizien» in ihren äußersten Konsiquenzen. Wenn diese rein» liche Scheidung vollzogen ist, dann verfügen die Deutschen Österreich» im ReichSrate üder eine sestgesügte, starke Mehrheit von 197 Mandaten, di« Italiener über 15, die Slav«n aber höchsten» über 132 Mandate, und Oesterreichs Zukunft ist dann ebenso wie die Vorherrschaft der D uischen Spracht sichergestellt. Da« stcuerkräftige Deutsch» österreich hat sich aier in diesem Falle auch von dem lästigsten und frevelhaftesten Parasiten befreit, der jemal» a« Köiper diese» Staaie» sich fester« 150 I ihren fe>nen Anfing genommen ha?. AIS ei» »Wunderkind" da« Wolfqang Amadeu» in Hast und Eile, rastlo» schaff nd und konzertierend, seine Kinderjahre verbracht und der Beisall und Ruhm, den ihm diese Jahr? eintrugen, war kein voll-werlige» Gegengewicht gegen die aufreibenden Strapazen dieser weitau»gedehnten Reisen nach England und Holland, durch Italien und durch Deutschland. D,m Jüngling und dem Manne ist e« nicht b-ffer gegangen: auf die selige Idylle der ersten Lied« in Mannheim folgt die Paris»' Reise mit dem Tod« der Mutter, die er in der Fremde begraben muß; da« unerträgliche Knechtichafi«» Verhältnis zu dem lyrannlschen Bischof Hieronymu« endigt mit empörender Ungerechtigkeit und Demütigung — und die ganze Wiener Zeit vom Be« ginn der Atiziaerjahre bi« zum Tod.Sjahr 1791 ist ein einzige« Ringen gegen die Not de« Leben«, gegin die Bo«bei« und Mißgunst der Feinde, gegen Kummer und Krankheit, bi» den rast>o« Schaffen-den der Tod in der Blüt» der Jahr« au« dem Leden hinwegreiß!. Und doch blitzt e« durch da? Gewölk diese« trüben Dasein« an tausend Stellen wie ein goldener Schein. Mozart ist un« da« schönste Beispiel dafür, daß da« Künstlerium oll' den Jammer der irdischen Noi überwinden, ja verklären kann. In den Zeilen schwerster Noi und drückender Kränkung hat er seine erhebensten Werke geschaffen; au» sich selbst schöpfte er, gleich Schiller, dem er in so ZI. havraans». mästet hat. Ruihenen. Rumänen und Deutsche in dem neuen Staaiengebild« werden mit vereinten Kräften allmählich da» krasse und naturwidrige Uebergewicht de» PoleniumS niederringen können. Wie erleichtert könnte aber da« übrige Oester» reich auch aufatmen, wenn eS der lästigsten aller Sorgen,^ber Sorge um das chronische Dcsizit Galizien» endgültig enihoben wäre. Darum sei sür die künftige Reich»ral»wuhl-ordnung der gemeinsame Ruf aller Deutschen und ihre gemeinsame Forderung: Lo» von Galizien l Galizien erhalte, ähnlich wie Ungarn, ober unter vernünftigeren Au»gleich»gesetzen die seit langem begehrt,, zu drei Viertel ohnedie« schon erlangt? Sonderstellung. Nur aus diesem Wege kann da« übrige Oesterreich gesunden. An den Ministern ist «S nun, den Antrag zu stellen. Wie wir H rrn v. Gamsch kennen, wird «r auch da lieber da« AllerwiZersin» nigste tun, um da« Natürlichste meiden zu können. E« wird deutscher Talktaft bedürfen, de« Rnter des S»phan«orden« darin Vernunft beizubringen. Nochmal« : Lo« von Galizien! ^ervakifche 'Volkswirtschaft. Volk«detrug an allen Ecken und Enden. Der „Slov. Nar." brachte am 23. v. M. unter d»m viklversprechenden Titel: „Die icirU schaitliche Tätigkeit der Partei der BollSbetrüger" ewn Aassatz über die mißlichen VerhSl'mfse der kraimschen und uniersteirischen windisch-klenkalen Konsumoereine, bewies aus Grund von Z ff rn, daß der Zuiammendruch de« windisch. klerikalen „Landwirtschaftlichen Vereine«" in Tirnau (Kam) nahe bevorsteht, bezeichnete die .Zadrufria Zvera-(Landwirtschaftlicher Genossenschaft«verband) al» eine unsauber manipulierende Vereinigung und rirf vielen B ziehun^en gliichi, die Kraft, sich üoer da« Leben in da« Reich de« Ideale« zu erheben, und da« Unglück seines äußeren LebenSgan>ieS schließt so viel Liede und Treu». Edelmut. Pflichtgfsühl und Schi>ff-n«sreude ein, dal, wir fast glauben möchten, dieser vom Unglück hart verfolgt' M-lsier sei weit glücklicher aeweien al« mancher Glückliche! Mozart« künstlerische« Schaffen ist zuiächft gekennzeichnet durch eine wahrhalt einzig dastebeade Unioersaliiä». E« gibt keine Gattung auf dem Ge» biete der Musik, in der er sich nicht beiätigt bat; gleich der unendlich mannigfaltigen Fii'Je der Natur blüht und quillt feine Schaffenilrafi. Und doch ist diese Kraft nicht nach allen Seiten verflaltert. sondern Mozart h2t sie, wo e« nötig war, konzen-trittl und mit ihrer Hilfe gewaltige Wandlungen in der Musikentwtcklung zustande gebracht. M>« kann sage», Mozart ist ein Vollender und Bksirü»-der in einer Person gewesen. Al« er auftrat, waren die Zeiten Bach« und Händel« vorbei^ der Polyphoni«mu« von der Melodik abgelöst, da« Orchester in seiner bisherigen Zusammensetzung veraltet. Neue Formen waren entstanden, Josef Hay'in hatte der Sinsonie un» ^er katholisch«! Messe ihre »ndgiltige Gestalt verliehen und in seiner Instrumentalmusik ein Orchester verwendet, da« zwar klein war, aber den keim künftiger Au«» gestaltung in sich trug. Hier setzte Mozart ein; er übernahm Hayan» Orchester und vervollständigte »nd belebte e», verlieh ih« durch die Befreiung $nte 2 »£rx?;4* Waqt" Nummer 7 «um Schlüsse nach dem Staat«anwalt. damit sich dieser «it der Sache beschäftige und die Schuldigen zur Veraniworiung ziehe. Diese Enthüllungen de« .Slov. Rar.* riefen im krainischen windifch-kleri-taten Lager die furchtbarste Aufregung hervor und veranlaßt»» den Odmann der ,2a6rutiia Zveza*. bin Abg. Dr. Kiek zu einer — beze ch ,enderweise erst am 3. d. SW., also nach 11 Tagen erfolgten — Erwiderung im windifch-kl rikal«n „Slovknec". In dieser Erwiderung sagte Dr. Kr»k, ohne auf die vorgebracht, n Z ffern zu reagieren, daß alle« unwahr sei und voß er sich al« Obmann voll» ständig schuldlo« fühle. Die zuständige Revision«-Behörde habe die B»rband«g»barung genau unter-such« (?) und den Verband wegen seiner muster-hasten Ordnung belob«. (!) Der Aufsicht«rat de« Verbände« habe dessen Bücher geprüft und nach genauer (?) Untersuchung erklärt, daß alle« in Ordnung (!) gefunden wurde. Die G»n»ralv»r-sammlung bestätigte (natürlich!) die Rechnung«» abschlüsse und erteilte dem Vorstande die Entlastung. (!) Der Tirnauer Berein habe sich au« seinen Unbequemlichkeiten (!) bereit« herau«gegraben und arbeitt — gut. «Mit unseren frommen »rüsten wollen wir vorwärt«fchreiten" — also schloß Abg. Dr. Krek, der Obmann dieser erwähnten windisch-klerikalen Vereinigung, seine .Erwiderung." Diese „Erwiderung" beantwortete der.Narod" mit der Ausdeckung unerhörter Schwindeleien. Schon am 23. Dezember behauptete der .Narod" daß 1. der Landwirtschaftliche Verein Tirnau bankerott ist, daß seine Rechnung«abschlüsseschwindel-haft sind und daß der Verein bei feiner Bilanz 90.000 Kronen Passiven hatte; 2. diese Passiven den Au«fchußmitgliedern vertuscht wurden, obwohl sie mit ibrem Eigentum sür den Verein gutstehen; 3. diese Passiven mit List und verbrecherisch oer-tuscht wurden, daß der .Landwirtschaftliche Ver-band' geheim den Tirnauer Dekan KrziZnik und seinen Kaplan Oraniö für den Fall ihre« Tode« «i« 90.000 Kronen versichern ließ und die be-treffende Polizze, obwohl sie noch keine Siltigkeit hat, in die Bilanz al« Aktiva mit 90.000 Kronen stellt«; 4. daß der „Landwirtschaftlich« Bertin" in Tirnau durch di«s«n Schwindel dem Konkur« entgieng- 5. daß der Dekan KrZlsmk und Kaplan Oranic die Prämien der Versicher«ng«polizze nicht zahlen wollten und dieselben auch die .Ljudska posojilnica* (Volk«-Vorschußkasse) nicht zahlen wollte; 6. daß der „Landwirtschaftliche Verband" in Laibach dem .Landwirtschaftlichen Verein" i« Tirnau die besagte Polizze wegnahm; 7. daß der „Landwirtschaftliche Verband" diese Polizz« wohl in feinen Händen hat, di« Prämirn sür di«s«lb« aber d«r „Genofsenschast«-Verband" zahlt, obwohl er di«s«« laut feiner Statuten nicht tun darf £8. daß der G»noss«nschasl«-B»rband damit sein« Mitglieder betrügt; 9. daß der .Genoss»nschafi«-V»rband' «in« autorisierte Körperschaft ist, welche vom Staate reich« vudvtntiontn «hält, welche verpflichtet ist sür ordentliche und ehrliche Amtierung in ihren Fi» lialen zu sorgt» hat, di«s«lb«n aber betrügen lernt «nd ihnen bei Betrügereien behilflich ist. Der „Na- der Bla«instrumente Gefühl und »u«druck und ab-»ech«lung«r»iche Farbenpracht, machte «« zum Dolmetsch modernen Empfinden«. Al« Mozart starb, baute Haydn, der j«n«n fast um zwei Jahr« zehn!« überlebte, auf Grundlage der Mozart'schen Au«g«staltung weiter und Beethoven trat nicht nur da« Haydn'sche, sondern auch da« Mozan'sche Erbe «n. Ein Hauvtverdienst Mozart« aber war e« auch, daß er da« so neugeschaffene und belebte Orchester im musikalischen Drama zur gebührenden Bedeu» tung gebracht hat. Indem er die kurz vorher durch Gluck begründe!« Durchführung b«r dramatischen Wahrhrit mit echt musikalischem Geiste verband, schuf er jene gewaltigen Opern, die di« Grundlag« für die späte« Entwicklung gebildet haben; vom .Jdomenco" bi« zur „Zauberflöte", die Wunder-werke dramatischer Gestaltung und meisterlicher Instrumentation, die in ihrer Aneinanderreihung direkt au« der Klassik in die Romantik hinüber-leiten. Für Mozart, den Künstler, gab e« nur ein Gesetz: wie e« die Kunst verlangt, so muß e« werden. Kaum ein zweiter Künstler hat mit gleicher Kühnheit eine Neuerung eingeführt, wo e« ihm nötig schien. Hat doch Mozart im „Jdomeneo", im „Don Giovanni" und der „Zauberflöte" die im Theater ungewohnten Posaunen, im „Don Gio-vanni" die Mandoline, in der „Zauberflöte" das Glockenspiel verwendet, sich auch sonst für einzelne Zwecke ein Orchester von bi«her unerhörter Zu- rod' nennt diese Angaben al« konstatierte Tat-sachen und b-faßt sich dann mit der Frage, wie e« möglich ist, daß dieser Schwindel unbehelligt fortbetrieben werden konnt», obwohl bereit« über 70 klerikale Konsumvereine zugrunde gegangen sind. Der „Landwirtschaftliche Verband" zahlt für besagte Polizze, mit welcher der Bilanzschwindel getrieben wurde, 10.000 Kronen; wie steht e« aber mit der großmäuligen Erklärung de« Dr. Kr«k, daß di« höhe« RevistonSbehöcde »alle« in Ordnung fand?" Man muß tatsächlich in Oesterreich leben, um einen solchen Schwindel und da« Andiehandgehen seilen« der Regierung begreifen zu können. Ueber diese „Revision" klärt der „Narod" folgend auf: „Im Ackerdauministerium sitzt der Förderer der klerikalen Genossenschaften, namen« Ertl. Der Mann ist in engster Verbindung mit den Kleri» kalen und unterstützt sie mit feinem Einfluß. Al« Baron Hein aus die Spur kam, welch« Schwin-deleien di« Kl«rikal«n mit ihrer Organisation betrieben, ging Ertl in den Kamps für die Kleri-kalen ... Da di« Bücher beim „Genossenschaft«-Verband" slooenisch geschrieben sind, besorgt Ertl, daß die Revision zwei Leute besorgten, die kein Wort slooenisch versteh-n und zwar waren die« der von der „Schlii>dra"-Affäre her bekannte Richter und der Obmann de« .Genossenschaft«-Verbände«" in Böhmen, welch' beide in Unkennt-ni« der slooenischtn Sprache die „Revision" nach Ertl« Wunsch vvllsührten, wodurch letzterer die Klerikalen vor Baron Hein rettete ... Die Kleri-kalen statten ihm den Dank gebührend ab. Die weiter« im „Narod" enthaltenen Ent-hüllungen de« gewesenen Revisor« de« „Genossen. lchasi«-Verbande«" Selif chkar wenden sich gegen die Erklärung de« Dr. Krek und entnehmen wir denselben u. a. folgende«: Die Wunden, welche Ihr mir wegen der Konsumvereine in Reisnitz, Dolenja ve« und Mahrenberg beigebracht habt, sind unbeilbar .... Die Falsifikationen der Bi» lanzen, für welche ich gestraft wurde, deren wegen ich noch heute an meinem Ansehen leide, haben Sie und Ihre politischen Anführer mir aufge-tragen. Bei jeder .Revision" schlecht stehender Vereine — denn überall hatte der .Landwirt-schaftliche Verband" riesige Summen zusordern — haben Sie, Herr Abg. Dc. Krek, mir aufgetragen und mir für meine Tätigkeit al« Richtschnur ge-gegeben: der Berein darf nicht in Konkur« kommen, der „Landwirtschaftliche Verband" hat nicht« zu verlieren usw. Die Stelle eine« Revisor« ist schwer, den Selifchkar hätte sollen die Revision nach den gesetzlichen Borschriften verrichten, konnte aber die« nicht tun, da er Über Auftrag die riesigen Summen mit nichtbestehenden Forderungen gedeckt und nicht falsifiziert vorfinden mußte . . . Der Lehrer meiner Falsifikate — so sagt Selifchkar weiter — war aber auch Dr. Schuster» schitz. E« ist nämlich eine himmelschreiende Tat» fache, daß ich wegen einer Handlungsweise bestraft wurde, welche ich über Befehl de« Dr. Schuster-fchitz vollführte. Al« e« schon bekannt war, daß sammenstellung geschaffen. Aber ebenso maßvoll ist er dort, wo ihm da« Maß nötig scheint; in der maßvollen Verwendung d«r zu Gebot« st«h«nd«n Mittel steht er fast einzig ba. Sein ganze« reiche« Können aber hat Mozart immer in den Dienst de« Ideal» gestellt. Er strebte nach Freiheit und hat fi« in der Schönheit gesunden. Auch hierin berührt er sich mit Schiller. Seine Kunst hebt, verbessert, reinigt und »erklärt. Wohl hat ihn die Not de« Leben« gezwungen, italienische Opern zu schreiben, aber deutscher Jdea-lismu« lebt auch in ihnen. Seine Töne nehmen der Intrigue und dem Verbrechen ihr» abstoßende Häß-lichkeii. In seinem Requiem hat selbst der Tod seinen Schrecken verloren und erscheint leuchtend und majestätisch. Am schönsten aber zeigt sich die sittlich« Bedeutung von Mozart« Kunst in feinen deutsch«» Opern. In der „Entführung" siegt die treue Liebe über all« Hindernisse und in der Märchenpracht der „Zauberflöte" ha« derselbe Grundgedanke — der Triumph der Treue und der Sehnsucht über Gesahr und Bosheit der Well — einen noch erhaberen Ausdruck gesunden. Die edle Zärtlichkeit und milde Großmut, die der Meister hier verewigte, während ihn selbst schon die Fittiche de« nahenden Tode« streiften, sind vielleicht die er-habensten Zeugen sür den unvergänglichen ethischen Wert von Mozarts Kunst. Und so werden sich denn an dem nahenden fest-! lichtn Tage die lieben, ach so bekannten Gestalten der Konsumvtrtin in Dolenja ve« bei Reisnitz passiv war, trug mir Schusterschitz direkt aus, der Verein darf nicht in Konkur« kommen und gt-fchehe was wolle! Da dem damaligen Geschäft«-leitet Tuzek eigentümliche Manipulationen vorg«, halten wurden, mußt« ich üb«r Rat de« Dr. Schusterschitz unter di« Bilanz «in« verdächtig« Ford«rung bei Hujek stellen und obwohl ich Be-denken trug, erk ärie mir Schusterschitz e« fei richtig. Der Un»erfuchung«richter de« RudolsD-werter Kre>«gerichte« jedoch fand die« für gef tz-widrig, woraus Selischkar einen Schuldschein schrieb, diesen dem Au«schusse zur Unterschrift vorlegte und ihn sodann in di» Bilanz stellte. Diese Manipula» tion erklärte da« Krei«gericht al« unrichtig und strafbar. Al« Verteidiger wurde sodann dem S»« lischkar »ben dieser Schufterftitz, der ihn zur Au«-führung dieser Falsifikate sozusagen anleitete, auf» gedrungen und nun muß Selischkar auch noch Ver-teidigung«kosten dem ehrenwerten Vertreter im Be« trage von 1625 Kronen zahlen. 600 Kronen hie-von wurden ihm vom Verdienstt abgezogen. Saubere Zusammenfassungen. Nach weiteren Vorhaltungen kommt Selischkar zum Schlüsse und sagt: .Doch windet Euch, wie Ihr wollt, össentlich konstatiere ich: 1. Daß der .Landwirtschaftliche Verein" in Tirnau im Jahre 1903 um 60.000 Kronen passiv war, daß ihr mir aufgetragen hubt, ich darf über diesen Verlust niemandem, außer dem Dekan und Kaplan Oranic etwa« erwähnen, und daß sich genannte Herren auf 130.000 I versichern lassen sollen. 2. Daß ihr mir aufgetragen habt, diesen Abgang derart zu decken, daß von der Forderung de« .Landwirtschaftlichen Ver-bände«' gegenüber dem „Landwirtschaftliche» Vereine" in Tirnau 60.000 K abgeschrieben wurden. Der „Landwirtschaftliche Verband"' aber erhielt zur Deckung die — VerficherungSpolizze, lautend auf 120.000 K und einen Schuldschein, unterschrieben vom Dekan Jltjinif und Kapla» Oranii. sür den Betrag von 60 000 K. Da« ist «in fingierter Schuldschein. Womit sollen dies« zwei Herren 60 000 K zahlen — vielleicht oon ihre, Schulden? Sie wollten, resp, konnten nicht einm«l einen Teil der Prämie zahle«, womit den« 60.000 K! Ist da« nicht lächerlich? 3. Daß d«r Abgang beim .Landwirtschaftlichen Verein«" Tirnao im Jahr« 1904 aus 90.000 K gestiegen ist und daß ihr mir aufgetragen habt, die For» derungen wieder um 30.000 K abzuzwicken; alle« unter der Deckung der Versicherung«polizze. 4. Daß der .Landwirtschaftliche Verband", naiürlich mit dem Gelde de« GenossenfchaftSverbande«", die Versicherungsprämie zahlt und daß ersterer die Zinsen von 90.000 X trägt. 5. Daß der „Land» wirschaftliche Verband" deshalb heute schon «it Über hunderttausend Kronen passiv ist und daß die Bilanz vom Iah« 1904 gesälscht ist. 6. Daß der „Landwirtschaftliche Verein" ia Tirnau, wenn er heute liquidiert, um mindesten« 20.000 K wieder passiv ist. 7. Daß die Bilanz de« .Genossenschaft«. zu einer sarbenbunien Gruppe »usam«en>cha«n. Belmonte und Konstanze baden sich eingesunken, der lustige Figaro und Susanne und Cherubi» stehen neben de« Grasen un» der Gräfin, Don Juan und Leparello haben sich friedlich neben den ernst blickenden komthur gestellt, auch M^setto und Zerline fehlen nicht und die lustig» Gesell» fchaft au« .Coai fan tutti". Aber zunächst in Vordergründe stehen der gütige Sarastro, der lustige Papageno und die wilde Königin der Nach« und Pamina und Tamino, daS hold», »wig jung» Paar. Si« all» aber umgeben in ihrer Gesamiheit den jungen bleichen Meister, der lächelnd in ihrer Mitte steht — einer der Größten seiner Kunst und ein treuer Hüter der ewigen Ideale! Kcht »eiblich. Ein junger Berliner, der di»s»r Tag» seine Hochzeit beging, wußte, daß feine frühe« Geliebte ihm bei der Trauung eine öffentliche Szene bereiten wollte. Aus «ine ganz eigen« Ar« wußt« «r sich davon zu bewahren. Ei« Detektivinstitut hatte dafür gesorgt, daß sich «ine seiner Angestellten mit dem Mädchen befreunde, das die Attacke plante. Die Detektivin besucht» nun die gefürchtet» Alieniätenn zur Z»i« der Trauung mi« einem jungen Manne, den sie al« ihren Bräu» tigam vorstellte, und verplauderte mit ihr die kri» tische Zeit. So ging die Einsegnung ungestört vor sich. Nummer 7 Seite S Verbände«' vo« Jahre 1904 falsifiziert ist. ö. Daß der „Genoff»nschaft«verdand* eine ähnliche Man pulalion bei« „Landwirtschaftlichen Vereine" in Tuff r und Madrenberg i« Steiermaik voll» führte. Vor einigen Monaten habt ihr doch beim ^Landwirtschaftlichen Vereine" in Tüffer 40 000 K »och vollkommen ungedeckt gehabt; vielleicht habt ihr stäier den Vikar GoriSek in Cilli versichern lass»» oder aber diese Last ans die Schultern der dortigen .Posojilnica" übertragen — dann na» türlich wäre wieder letztere passiv. In Mahrenberg hängen euch in der Lufi oder aber auf den Schaltern der Vorjchußkasse über 10 OOO K. 9. Daß diese Manipulation»« unier dem Mantel dt« ,Geaoffenschasl«verbande«' al« autorisierter Revi» stontkö perschoft vollführt wurden. D«r Revisor Selifchkar fügt dem noch tinige mtereffante Streiflichter bei un" schließt mit »en derbe«, aber charakteristischen Worten: „So ist e« und gar nicht ander«, auch wenn Ihr mich «tshängen lasset . . Laibach. 9. Jänner 1906. Dragotin Selischkar. Und «un nur noch ein kurze«, aber für jeden »«rniinstigen, gewitzigten Mensche» Bände sprechen» k« N 'chwort: Eden derselbe Seliökar, der sich ob Fälschung von Bilanzen strafbar gemacht hat »nd dem der .Slovenec" »inen .Kameradschaft«» diebstahl' nachsagt, ist noch heute Revisor pervali cher, volk«wirtschafiUch»r Unt»r»»hmungt« » der Steiermark. Und nun frage man sich: Welche» Interesse mag wohl ein U-iterneh» »e» daran haben, gerade ein so blind g e» horchende« »nd nur allzu gefügige« «ertzeug zum Revisor zu haben? politische Rundschau. Wiederj»sam«e»lritt des ^eichsrate». Am ZV. d. M. ilitt der Rttch«rar wieder zu>a««e» »»d wurde für die erste Sitzung nachstehen»? Ta»e«orvnung «»«gegeben: I. Erste L»su>.g der ».krntenoorlage. 2. Bericht de« sozialpolitische» R»«schufse« über di« Penston» oerfichrrung der Vlioatbramten. 3. Bericht d«» landivirijchastlich«« »««fchuff.» betreffend drn Schutz de« Hopfe«ba«e». 4. Bericht dr« Struerau«schufft« über die Regie» i»ng«oorlage, betreffend die staatlichen Begünsti» ß»»gen für die galizischen Rentengüter. Z>er Anise» über die Kl»ig»eit der Z»e»t-sch«. Da« ^N. W. T" we,ß zu melden, daß der Rats.r, al« «t» deutscher Parlamentarier bei einer kr letzte« Audienzen auf die Notwendigkeit eine» Schutz-» der D»msch»n bri der Einführung de« «Igtmeinen »nd gleicht» Wahlrecht«« hinwi««. er» »iderie: .Dazu ist aber vor alle« di« Einigkeit kr ve»>sch«n selbst »otw»nbig!" Z»te M»tzlref«r»fr«ge und die Krainer Kotsche«. I» ver Rethe der Parlamentarier. ««Ich« «it der Regier»«« wegen der Wahlrefor« «) der Wahlkr«,«eintkilunc> Besprechung pflegen, «schien auch der »bg. Freiherr o. Schwegel bei« «i»,ster de» Innern Grafen Bylandt-Rheidt. Di« HrPrechnng «alt den Verhältnissen in Krain. Freiherr v. Schw«g«l verwie» darauf, daß die D«»tscht» Krain« di«her durch di« Vertreter de» Großgrnnddesitzt» i« Abgeordnetenhaus» national »ertreien war»» »»d daß d»rch Abschaffung der tarin diese Lertr»t»«g »»»«ehr entsallen würde; »tfuiif der deiuschen Bevölkerung Krain» über» ki»tz« et dah«r die Forderung, daß für da« Par-l»«e«t de» allgemein»« Wahlrecht»» mindest»«» a« deutsche» Mandat sichergestellt werde, eine H»rkr»«g. »eiche i« Hinblick auf Zahl »nd Steuerleistuvg der Druischen i» Kram »in Mini» «»m bedeutet. Die» die in Wiener Blätter» ge» §ebe«e Darstellung. Nach den Unterweifnngen, die ■a* von destnnter'ichtiter Seite zukamen, «üffen »er diese Darstell»», i» eine« wesentlichen Punkte »ö^chitge». Da» berechtigte Berla»ge» der De»tschen Krain» aeht nä«lich »ach der Sicherstellung Meter Mandate »»d nicht nur de» einen. E» de» «haltet diese Forderung ja keine U«bescheidinh»it, «kr selbst »e»» di»» der Fall wäre, so würde »«« da«it nur ei»« Gebote der politische» Kkßheit folge», die ««» lehrt, daß wer Hohe» will. sch»«r Erreichbare» an» Aersttrt»»g der bnvaffnetn» Macht i« ! Ztihme«. Sam«iag begann»«, wie au« verl ß» ltch«r Quelle mitgeteilt wird, i« Reich«krieg«. «in'steriu« unter de« Vorsitze d»« Sekiion«ches« FML. Adalberi Pap v. Szill Konferenzen, an d«n«n auch Vertr«»»r de« Ministerium« de« Innern, der Eisenbahnen und der Finanzen teilnahm n. «nd in denen d»r Modu« einer «venwellen V»rstärkung dr« Frieden» Präi»nzstande« d»r t>öh«ischen Gar» «isonk« »rörtert worden sein soll. Den Anlaß zu diesen Konferenzen bot ei >» Eingabe der Statt» halterei in Prag an den Minlst»rpräfi0»nikn, wo» nach, obwohl di» B»ruhigung in drr Stimmung b»r Bevölkerung in Böhmen fortfchrrit». »in» n»uer» liche Beuniuhiftung dennoch nicht außerhalb dr» Bereiche« der Möglichkeit gelegen sei. Wenn auch die Praaer St itihalterei in dieser E>ngab» auf den Grund der zu befürchtend»« Beunruhigung nicht eingeht, so ist doch leicht zn ersehen, daß da« «it nur der Widerstand der Bevölkerung bei der Durchführung eventuill nicht g»n»hm»r Maßnahmen bei der beoolst»h»nden Wahlr»sor« und bei den Neuwahlen selbst gemeint ist. Die Konferenz aner» kannte die Notwendigkeit einer Vorsorge durch Verstärkungen der Garnisonen in Böhmen. Da die bi«her geübt» Praxi«. au« and»r»n Teile« der Monarchie Truppenoerstärkuvgen nach Böh«»« zu dirigi»r»n, nicht al« opportun d»z»ichn»t wurde, weil dirs» Trupprn eventuell bei d»n Neuwahlen auch in ihren Di«lokation«o t»n benötiat werden könnten, wurde die Einberusnng der Ersatzreser» visten der in Bödmrn sich ergänzenden und in Böh«en garnisonierenden Regimenter in Erwägung gezogen. Bei der Au«südrung dieser Maßnahmen würden die töh«isch«» Truppen »inen Zuwach« von 10.0V0 Mann erfahren. Für den Fall, daß tatsächlich die Ersatzreservisten »inberusen werden sollte, hat die Krig«verwaliung den Plan gefaßt, die Famili»« dieser Ersatzr»seroist»n zu »nischädig»«. Der Ministerprästdr t. drr über seine Ansichten gefragt wurde, erklärte, er habe dagegen nicht« einzuwenden, jedoch müsse dieser Fall ou«drückl>ch al« Au«nahmefall bezeichnet werden können, um ein schädl.che« Präjudiz für die Zukunft zu ver» meiden. In den nachfolgenden Konferenzen wird die Beratung aus die Zustände in anderen Krön» ländern au«g»d»hnt werden. ?o« serbische« ?iemo«t. Die durchgeführte Neuorganisation der «onienegrinischen Armee ward a« 22. d. im Amt«dlatie „Gla« Ccnvgorza" kundgemacht. S« sind elf Jafanteriebrigave« ge» bildet worden. Der Fürst der schwarzen Berge und Herr der Hamm-ldiebe wartet bekanntlich nur aus die paffend» Gelegenhtit, sich al« dtn Befreier der unter »österreichische« Joche schmachtenden Süd slavenstä««»' aufspielen zu können. Gefahr für die dnttsche «Herrschaft i« Kamer«» I« deutschen Re>ch«lag» ha« der Leiter d»r Kolonialverwaltung Erbprinz zu Hohen» lohe-Langenburg gelegentlich der ersten Beratung betreff« der Reich«garantie für die Eisenbahn vo» Duala nach den Maneagnbaberge» »nter großer vewegung eine Erklärung abgegeben, in welcher e» unter andere« heißt: „Die Schwierigkeiten, «it denen die deutsch« Kolonialoerwaltnng in Ostasrika »nd Südwestafrika zu kä»lpsen ha», haben ihren Eindruck ans di« Bevölkerung von Ka«ernn nicht verfehU, und e» ist eine Gefahr für die dentfche Herrschast daher nicht «»»geschloffen. Z>er permanente che»erbea«ojch«ß. Der per«anente G«werb»a»«schuß nah« a« 23. d. M. seine Berat»ngen wieder a»s. E« wurde deschloffen, über Vorschlag de» Sekiion«ches« Hasenöhrl zu» nächst die brreit» begonnene zweit» Lesnng der Be» sti««»»gen über da» Geaoffenschaf«»wesen durch zuführen, da bezüglich dieser, wie bereit» gemeldet, eine vollko««ene Uebereinstimmung zwischen der «egiernng »nd dem Reserenlintomitet besteht. Der Au«sch»ß bkgann dann die zweite Lesung de» 7. Hauptstücke«. § 115. I» dieser Sitzung wnrde der Antrag, daß die Sevoffenschaft«oersa««lung in der vo» ihr z» beschließenden besondere» Ge» fchäfi«ord»ung auch di« Geschäst«sprache der Ge» »offenschast festzuleaen habe, gestrichen »nd der prinzipielle Beschluß gefaßt, in den Entwurf eine Bestimmung über die Geschäst«sprach« nicht auf zunthmen. I»r Zvahlrefor». Abg. Dr. v. Derfchatta hat sür den 24. d. nachmiitag« eine Besprechnng der der Denische» Volk«partei angehörigen Reich«» rat«abgeorbnet»n an« Eteier«ark einberusen, die sich «it der Frage der Wahltrei«einitil»ng be» schäftigen wird. Zur Teilnah«« an dieser Besprech n»g w»rde a»ch »bg. Wastian eingeladen. I«r dentsche» A«nds«a»«»i»isterfra,«. Die Deutsche Volk«partei wird i» einer Vorstand«» itzung, die für nächsten Sonntag einberufe» wurde, »nd weiter« in einer Vollsitzung, die Montag vor» muiag« ftaiifinvet, Bericht über den Stand der Zandtmannm'nisterfrage erhalten. Der Viererau«» chuß der deutschen Parteien wird noch früher über diese Angelegenheit unterrichtet werden, da Dr. v. D«rscha«ta Donn«r«tag in Wien zu einer für vormittag« 11 Uhr einberufenen Besprechung )i»s»« Au«schufs»« tr^ch»i«t« wird. Äus Stadt und Land. Stadtatnt ßilli Der beim St ad trat» Mar» bürg in Verwrnvung st»h»nde Konzepi«prak>ika«t Herr Dr. Otto Ambroschitsch wurde vom Eillier Gemeinderaie in der letzthin stattgefunden»» vertrauliche« Sitzung zum AmtSoorstande ernannt. Aa»ilie«abe«d. Wir wir bereit« mitteilte», findet am Donn»r«tag ab»nd« Uhr im Hot»l T»rsch »k «in »vang. Fami ienadknd mit »inrm Bortragt d»« Hrrrn Pfarrer M a medrere Liebervorträge de« Herrn M a r t i n z und Vor» lesuagen der Herren S k e r i a n z und B l ü t h» gen — zu« Teile in steirischer Mundart statt. Alle der eoang. Sache gutgesinnten VolkSgenoffen sind dazu herzlich eing'lad-n. Besondere Emla» düngen werden nicht au«gesandt. Kroßes Käst »achtsfest. Der Cillier Männer» gesangverein veranstaltet a« Aschermittwoch «in große« Fastnacht«f.st. Au« d«r «it kunstvtrstän» dig«« G jchmacke vo« Sangwart Herrn Musikdirektor Karl Kee« erkorenen Vomag«ordnung heben wir htrvor: den «>t großem Erfolg« vo« Schub«rtbnnd« gesungen»« Scharg»sang: ,Un« g'hört die Welt', welchen reizenden Karneval«chor Herr Ehrenchormeisttr Adolf Kirchl de« Cillier Männergesang«oe «ine für diefe« Fest eingesendet hat. dann die Scharge>änge: »Hi«-mel«kinder, Santan« Rache", sowie da« allerl>ebste Bariton Solo: .Wo der Weg zu« Liebchen geht", welche« der geschätzte »nd be-liebte Sänger Herr Mariinz zum Boctrag bringe» wird. Di» Herren Sänger werden ausgeforderz, jeden Freitag gena» '/,9 Uhr zur P-obe zu kommen. ?«»der dmtsche» Straadwacht. Der Cillier. Herr Rudolf Zweck ist m den Vorstand der Ort«gruppe Trieft de« deutsch-eoangelischen Bunde» für die Ostmark gewählt worden. Heil de« auch in der Fre«de stramme völkische Gesinnung be» kündenden Hei»at«genoffen! Killier F»r»»erei« Dien«tag, den 23. Har» tung« sand die 1. Turnertneipe i« laufenden Ver« ein«jahre statt, die fehr gut besucht war. Kneip-wart Al«o»lechner begrüßte alle Erschienen«» in herzlicher Weis» in»b»sondere den erschient««» Gast Plautz (Carniolt-Laibach). Der 2. Schriftwart Dr. Petritschek hielt eine «it größte» Beifall aufgevo««ene nationale Ansprache, die den Zweck voll erfülle, die Runde der Turner für die nächsten Ziele unserer nationale» Bewegunß zn begeistren und anzueifern. Der I. Sprechwart Aistrich knüpsie an diefe A««führ»»gen an »»d sprach die Hoff«»ng au«, daß der Turnverei« heranwachse zu« Mittelpunkt der nationalen Klein» arbeit innerhalb der Mauern dieser Stadt. Der 2. Turnwart Porsche sprach in »»«gezeichneter Art über tnrnerif t.e Angelegenheiten ««besonder! über t»rnerische« Zeitn»q«wesen. Die Kneipe be» schließt anf diese Au»,ührnngen hin »nd nach reger Wechjelrkde. an der sich Dr. Petritfche^ Aistrich. Porsch«, Ba»«gartl beteiligte», «ehrer» Turnerzeitungen in»b«sonber« aber a»ch da» »Grazer Wochenblatt' z» halte«. Porsche stellt weiter» den Antrag, zu« Denk«alschatze Buley« ein Schärflein beizutragen. Der ge«tt» liche Teil der Kneipe verlies in heiterster Sti««ung. Kr«e»»»«ße» i« Stn»erdte«ste. Die Fi»«»«- La»de«d»reklton für Sie»er«ark ha» die Siever» ««tSpraktikanten Josef Cepin. Karl R„ch. Franz Kourad. Friedrich MickI, Johann Klastenegger, Karl Wifiak, Joses Kaic, Franz Pichler, Step ha» Snc, Heinrich Guijahr, Bartholo«äu« Videnfet. Heinrich Mörth, Theodor Sta««, Johann Ortwein, Josef Sprih, Jnlin» Gigerl, Aloi» Ka>» wor»ky, Franz Donaj, Ferdinand Prelog, Kart Hren. Matlhia» N^jzer. Josef Wre«nik »nd Kart Wonisch z» provisorische» St»»era«t«adj»nkte» tf nannt ft Seite 4 N«Sttsetza»> i« Zeiaan»dienlie. Uebersetzt wurde u. a. der SteurramiSpraktikant Joses Kaiisch vom S>«ueramt« in Franz zum St«u«ramte in Mahrrnberg. pie Mozart Akademie. Der Muflkoereiu hat beschlossen, in der Mo,?rt Akademie da« Herr-liche Requiem zur Aufführung zu bringen. Um ti zu ermöglichen, daß da« schönst« Wert Mozart« auch in Cilli zur Auffüdrunq gelangen kann, ergeht an alle sanqetkundigen Damen die Bitte, sich Donn«r«tag. den 25. Jänner um 6 Uhr abend« im Prob.saale de« Mustkoereine« einzu» finden. Die Herr,» und Damen, welche im Orche-fier miiwirken, werden ersucht. Donner«tag. den 25. Jänner um 8 Uhr abend« pünktlich zu er-scheinen. Spende. Für die Bi«marckwarte spendete Herr Dr. Joief Lütter, Recht«anwalt in Hallein und dessen Gattin den Betrag von 20 X. Kon der Sidvahn. Wie un« da« Betrieb«-Inspektors der Südbahn in Graz mitteilt, können infolge der durch den ArdeiterauSstand neuerlich hervorgerufenen außergewöhnlichen Verkehi«oer-hältnisse in Trieft vom 23. d. M. an bi« auf Widerruf Frachlgüter mit Au«nahm« von lebenden Tieren, Bier. Tabak und leicht verderblichen Gütern nach Tritft-Südbah», Trieft k. k. Slaa>«bahn, Triest'Freihasen-Bahnmagazin sowie Triest-Frri-hafen-Südbah» und Trieft-Freihafen-SiaatSdahn nur nach Maßgabe de« § 55 de« Betried«-Re^le-«entS angenommen werden. Nach diesen Dienst» stellen bereit« aufgenommene und unterweg« be» finolich« Sendungen werden den Absendern zur Verfügung gestellt. I-ür Motorradfahrer. Der Steirifche Rad-fahrer-Gauverband hat eine Abteilung der Moior-radsahrer gegründet, die sich zur Aufgabe »acht, sür die Verbreitung und Förderung deö Sparte» Sorge zu tragen, sowie für di« sämtlichen Jäter» essen der Motorradfahrer einzutreten. Anmeldungen sind an die Amt«stube de« Sieirischen Radfahrer-Sauverbande«. Graz. Jakominigaffe 24, zu richten, wo die«bezü^llche Auskünfte gerne erteilt werden. Wilder alt« Meister im ?rivatvesttze. Vor kurzem brachten wir über Ersuchen eine Mit-teilung, die besagt, daß ei» Herr Morelli, der sich al« der bekannt« Konservator «nd Gemäldereftau-ralor Morelli au« Wien" bezeichnete, auf kurz? Z it au« dem Grund« in Cilli weile, um hier alte, wertvolle Gemälde aufzustöbern und ihre Be» schreibung seinem Werke: „Bilder alter Meister im Privalbesiy«" einzuverleiben. Da« Alle« gab sich so selbstlo«, daß man nur rein«« Kunstinteresse dahinter suchen konnte. Wie un« jedoch au« Laibach berichtet wird, hat die Sache auch eine geschäftliche Seite un) die Entd«ckungSfahrt«n dt« Herr» Mortlli erweisen sich al« ein sehr lohnende« und einträgliche« Geschäft. Herr Morelli ha« näm-lich ganz ausnehmend Glück in der Entdeckung alter Meisterwerke — in Laibach fand er Massen» hast alte Bilder von lauter großen Maler» (Jta-liener. Niederländer) — und seiner glänzenden UederredungSgab« gelingt e« dann meist auch, zu erreichen, daß ihm die Renovierung dr« „wert-vollen' Gemälde« übertragen wird. So will er in Laibach 2 Lampi, jede« im Wert« von 40.000 E entdeckt haben, und sür die Renovierung derselben forderte und «rhttlt er auch das nette Sümmchen von 800 K. — DaS in Erfahrung Gebrachte läßt e« angezeigt erscheinen, dem Kennerblick de« Schützmeister« Morelli nicht uneingeschränkte« Ver» trauen entgegenzubringen. Am Aieulle das Lebe» gelassen. Slavischen Blättern entnrdmen wir die Mitteilung, daß der in Südbahn Dienste« um« Leben g«komm«ne Konrad Siampfer «in eifriger Slooene war. Von seinem Bruder wird »n« nun eröffnet, daß die« nicht zutreffe, da Stampfer stet« seine deutsche Gesinnung bekundet habe. * Abermals ein„Hchlittc»fahrer" verhaftet. Unter dem Namen .schlittenfahrer" versteh» man in d«r Geschäftswelt «in« Sorte oon .Geschäft«» lernen', die sich dadurch rasch Geld zu verschaffen suchen, daß sie in groß«'.«» Ort«» der Provinz nach vorhergegangener großer Reklame unler den verlockendsten Aushängeschildern wie. „Zum billigen Ma»n", „Der Amerikaarr'. „Alle» unt«r dem Emkaussprcis" usw. da« Publikum heranlock«» und nachdkm sie da«s«lbt weidlich geschröpft und ihre Schundwaren an den Mann gebracht haben, verschwinden. Dabei wird nicht »ur da« Publikum aageschmiert, sondern auch jene, die di«se sauberen Patrone mit Wareip versorgen. Cilli haben schon stacht" zwei solcher Geschäsi«leut« mit ihr«r Anwtsenbeit bkglückt, wurden aber von der Behörde kalt gestellt. Nun wollte auch ein Dritter hier sein Glün ver-suchen und suchte seit einigen Tagen ein geeignete« Lokal. E« ist die« der im Jahre 1886 in Karischo-vin bei Pettau g«bor«n« Heinrich Koschir. Der-selbe hat eine gute Schule genossen, denn er war Kommi« bei dem bekannten Stiebler in Aßling in Krain. übernahm da« Geschält nach ihm und war zuletzt „Kaufmann", wie er sa.,t in Rann bei Pettau. Den Eilliern sollte e« oder nicht gegönnt s«in, diesen „Kaufmann" zu besitzen, denn er wurde am Sam«tag in einem hiesig«« Gasthaus übrr A«fforderun., de« Lande«aerichte« Wi«n wegen Verbrechen« des Betruges verhastet und d«m KrtiSgericht« eingeliefert. Die Summe, um die Koschir verschiedene G fchäftSleute geprellt hat, soll s«hr bedeutend sein. ßine Messerschlacht. In der Nacht vom Samstag auf Sonntaa ««rieten der Fabriksarbeiter Korilischek und d«r Schlosstrg«hils« Pahol«c im Gasthaus „Zur Schwalb«" in Gaberj« mit drn Arbeitern Ainon Poln«r und Franz Brence in Streit. In einem Kaffeehause in Cilli wurden di« bei»«« Erstgenannt«» vo» Polner und Brence abermal« angestänkert, ließen sich aber auf keinen Streit »iehr ein, sondern entfernten sich. Al« sie um 6 Uhr früh auf ihrem Heimwege in die Schmied-gaffe kamen, wurden sie von Polner und Brence überfallen und jämmerlich zugerichtet. Der Eine benutzte eine lange, schwere, mit Nägeln besteckt« Latte, der And«r« aber das Messer. Korioschek er-hielt vier Messerstiche und Paholec eine klaffende Schnittwunde im Gesichte, beide außerdem mehrere ander« leichter« Verletzungen. Di« Täter Polner und Paholec sind bekannt« Raufbold«, di« wi«d«r-holt vorbestraft sind. Brenc« war der Räd«lSsührer jener Bande, die voriges Jahr den Wachmann Butscher mit Sieinen bewarf. Gegen die Wild» ling«, die dem windilchen Volk« nicht zur Ehr« gereichen, würd« di« Strafanzeige erstattet. Areiwillige Aenerwehr ßilli. Unsere Frei» willig« Fturrwehr hielt am SamStag ihr« Jahr««-haupto«rsammluna ad. Di« Versammlung war außerordentlich gut besucht. Der Wehrhauptmann Herr Karl Ferjen begrüßt« die erschienenen Mitglieder vor allem den neuen VereinSarzt Herrn Dr. Lang«r. Sodann vecla« der Hauptmann den Rechenfchafttbericht de« wegen Unpäßlichkeit nicht «rfchi«ntntn Zahlmeister« Herrn Gustav Stiger. Dieser Bericht wurde von den Rechnungsprüfern sür richtig befunden und de« Säckelwarte der Dank sür fein« Mühewaltung au«gesproch«n. Der vom Schristwarte Herr» Josef Jicha jtrn. er» stattete Jahresbericht de« WehrauSschuste« hebt hervor, daß di« Freiwillige Feuerwehr Cilli im Berichtsjahre eine» erfreulichen Aufschwung ge-»ommen habe. Der Verein zahlte mit Schluß de« Jahre« 3 Ehren» und 46 au«ubende Mitglieder, 10 Schutzmänner und 210 unterstützend« Mit« glitdtr. Da« abgelaufen« Verein«jahr ist mit Rücksicht aus die vi«l«n Brände und Veranstaltungen ein sehr arbeit«reiche« zu nennen. Dir F«uerwehr rückte zu 12 Bränden au« (3 im Stadtg«biele). ES fand«» 5 Gesamimübungen und 5 Dampf» spritzenübungeu statt. Am 18. Juni wurde auf der Ftstwits« vor «in«r großen Zuschauerschafl d«r Neu» peri'jche Rauchschutzapparat und der Minimaxlöich» apparat mit Erfolg erprobt. Auch wurde «in T«il der Landwehrmannschas« über Ansuchen des hiesi-g«n SiatiooSkommandoS zwecks Ausbildung zum Feutrlöschdirnst« mehrmals zu d«n Uebungen her-angezogen. Theaterwach«» wurden 57mal bezogen. AuSlchußützung'» wurden 15 abgehalten. F«rn«r beteiligte sich der Verein durch Abordnungen an den F«uerwehrkränzch«n in Tüffer. Wöll.in und Schönstem, an qllen nationalen Veranstaltungen in Cilli, und der Lied«rtas«l sür Feuerwehrzweck« in Mißling, an dem B zirkSsruerwrhrtag« in Go«»bitz und dem Landesfeuerweh'tage in Grqz usw. Der Ausschuß hat sehr viel Arbeit geleistet. ES wurde u. a. eiue Theaterwachordiiunt» eingefüget, die Signalhütte am Nikolaiderg« revidiert, eine Exer-ziecordnuiig vom Haupmtann verfaßt, di« Rück-Vergütung der BorjpannauSlag«» bei AuSrückungen zu Bcänden in der Umgebung von der Bezirks-iretung erwirkt, die Messung der Brunnen ange-regt, bei d.-n Strahlrohren «ine eiuheitlich« Ver-schraubung dergtstellt, m«hr«r« neu« G«rät« ang«» schafft usw. Requisttenm«ister Herr K a r b e u tz hat sich namentlich um da« Monturwesen und Geräte« meister Derganz um die Geräte Verdienste er» worden. Der Bericht schließ« mit Dank««wortkn an die Gönner de« Verline«, insbesondere die Stadt» Nummer 7 gemeinde Cilli, den steiermärkischen La»de«au«» schuß, den LandeSfeuerwehrverband, deren wert» tätiger Unterstützung e« zu danken ist. daß die iuerwehr sür alle Fälle gerüstet dasteht. De» chrisisührer wurde der Dank für seine eifrige Tätigkeit ausgesprochen. Die hierauf erfolgte Neu-wähl hatte folgende« Ergebni«: Hauptman» Karl Ferjen, S>elloertr«»ir Peter Derganz, Spritzeuzug«sührer Gustav Stiger, Stellvertreter Franz Karbeutz, Rotlsührer die Herren Josef Kardinal. Bariholomäu« Planko und Lukat Puta»; SieigerzugSsührer Johann Cvetano« vitsch. Sielloertre'er Josef Jicha jun.. Rot«» sührer Franz Westermeier. I» den Ausschuß wurden gewählt die Herren: Bürgermeister Juliu« Rakusch. Dr. Edmund Langer, Alexand. Karl Balogh. Johann Ber na. Joses Kardinal, und von der Schutzmannschaf« Michael A l t-z i e b l e r und Johann K o r o s ch e tz. Beim Punkte „AllsälligeS' teilte Herr Berna mit, daß im März der Vertrag mit der Unfallversicherung ab-laufe. E« wurde beschlossen, die Versicherung zu erneuern und die Durchführung de« Ausschüsse zn übertragen. Herr Balogh erwähnte, daß Haupt-mannstellverlreter Herr Derganz in seiner Eigen-schaft als Wehrmann mehreren Personen mit eigener Lebensgefahr daS Leben gerettet habe und nament-li» bei den Hochwasseikatastrophen in den Jahre» 1895 und 1901 G-oß'S geleistet habe. DaS Stadt-amt habe im Emnernehmen mit der BezirkSdaupt» Mannschaft im Jahre 1901 bei der Oberbehörde da« Anführn um Auszeichnung de« Herr» Der» ganz ««stellt. Nun feien 5 Jahre verflossen, ohne daß über diese Eingabe eine Erledigung erfolgt wäre. Redner stellte den Antrag, die Vollv r« sammlung möge den Ausschuß beaustragen. dieser An« gelegenheit näher zu treten und die endliche Erle« digung diese« Ansuchens von der vorgenannten Behörde zu erwirken. Der Antrag wurde ein-stimmig angenommen. Ueber Antrag de« Haupt« manne« Herrn Ferjen wurde den Kommanden de« hier garnisonierenden Bataillon« de« 87. Jns.-Reg. und de« Landwehrbata»llon» der Dan! sür die steif in entgegetikommenster Weise beigestellte Bereit« schaft und Pumpmannschast bei Bränden au«g«» sprach«». . An di« Vtrsammlung schloß sich «ine fröhliche Unterhaltung mit Gesang und humanst«» schcn Vorträgt» «inzelner Mitglied«?. Hieb« wurde Herr Kardinal zum Kneipwart und Herr Ja» nitsch zum Kneipsäckelwart gewählt. Hie Nezirksschuliiiipcütorcn in Steier» mark Der Leiter des Ministerium« sür Kuliu« und Unterricht hat zu Bezirk«schulin,pektore» er» nannt di« Oberlehrer: Johan Dreflak (Fritdau). Josef Schmoranzer (Marburg Umgebung). Josef Supanek (Cilli Umgebung), Gustav Voduset (Drachenberg). Alvi« Schechel (Mahrenberg), Di-rektor Franz Frisch (Siädte Cilli, Marburg, P-ttau); endlich für die öffentlichen und privaten Bürgerschulen (mit Ausnahme der LandeS-Bürgrr» schultn) in Brück, Juvenburg, KniNelftk», Leoden, und VoitSberg den Direktor Johann Trunk. Der an dir Stelle de« glücklich abgeschüttelten Bezjak gekommene Schmoranzer ist abermal« ein auSge» fprochentr Slooene und Deutschtnfeind. Millionen-Arandlchaden in Krain. Die große FabcikSantage der »Kraintscheu Industrie» gesellschaft' in Aßling ist zu« großen Teile nie-dergebrannt. Der Betrieb muß zeitweilig eingestellt werden. 500 Arbeiter werden dadurch broilo«. Der Schaden beträgt mehrer« Millionen Kron«a. Di« Fabrik befaßt« sich mit der Herstellung von Eisen-Halbprodukien, Walzeisen, Draht und Stifte». Die krainifche Jndustriegesellschaft hätie nun die beste Gelegenheit, den Undank der Aßlinger Slooenen damit zu lohnen, daß sie einen Teil de» Betriebes nach anderen Orten, vielleicht am Bestell Trikst, verlegt. Ausstand in Frifail. Am 22. d. M. um 6 Uhr früh sind sämtlich« Bergarbeiter, die etwa 2600 Manu zählen, i» Trisail, Hrastnigg, Sagor in den AuSstaud ^«treten. D>« Arbeiter fordem «in« 20proze»tige Lohnerhöhung und Schaffung von Mmimallöhnen. Der Ausstand dürfte längere Zeit dauern. Di« Arbeiter verhalten sich ruhig. Aerlobung. Au« Windifch-Feistritz wird un« geschrieb«»: Fräuleii Anna Schön, Tochi« de« Schlosser«tist«rS und Hausbesitzer« Herrn Karl Schön, hat sich mit Herrn Johann Werho« scheg, Gastwirt und Rcaluälenbesitzer ja Ober-Feistritz, verlobt. hrastnigg. (B r a n d.) Frtitag abends u« '/,6 Uhr geriet die der Geiverkfchas» Hrastnigg ge-hörige von einem Bergarbeiter bewohutt^ Keuche Nummer 7 • in Brand. Die mit Stroh gedeckte Keusch« brannte gänzlich nieder. Die Gewerkschaft erleidet g,r keinen Schaden, da sie versichert war, wohl aber der mit einer zahlreichen Familie gesegnete Berg« arbeitet, de« seine ganze bewegliche Habe ver-brannte. Küster. (Kränzchen der Gewerbe» »r e i v e n d e n.) Nach langer Unterbrechung findet hier wieder einmal ein Gewerdekränzchen statt «ad zwar am 10. Feder '/,!> Uhr abend» im Hotel Henke. Nur Geladene haben Zutritt, ve-»«glich der E>langung oon Einladungen wende «au sich an Herrn Friseur B. Supanz. Hlücklich abgestoßen. Der bekannte Janko Bezjak, Ooei lehret an der Lehrerbildungsanstalt in Marburg und s inerzeiiiger Bezirk«schulimpektor ist au« der Steie mcnk glücklich gegangen — worden und wurde zum Lehrer an dem zweiten Staat«« Gymnasium in Laibach ernannt Hine deutsche Ata». Am letzten Sonnabend ist die Mutter de« Retch«rat«abztordneien K. H. Wolf, Frau Maria Wolf, im Alter oon Hk Jahren gestorben. Mit der nun Dahingeschie-denen ward eine echte deutsche Frau zu Grabe ge-tragen. Frau Marie Wols, die im urdeutschen Eger» lande, am Kaa>«tlhos bei E»ier zur Welt ge-kommen ist, leime schon al« junge Frau regen Anteil nehmen an den Interessen de« deutschen Volke« in Oesterreich. ZSie ste gut deutsch verstehe«. In Ködern- fchen Blättern der letzten Tage, in den*« den Les.rn der Haß gegen di« Deutschen und ihre Sprache siedend beiß aufgetischt wird, fanden »ir bei einer nur flüchtigen Umschau die folgenden deutschen Wörter, die zur Erklärung neugeprägter »euslovenischer Ausdrucke herangezogen »erden mußten: Braumeister. Kreuzfeuer, Draht-zag, Stiftenlabrik, Versatz. Herrenichicht, Holz» trantport, Lauser, KameradschaftSdiebstahl, ks-it, Haupimann, feldvebelj. Stimmung4'. Daraus lolgt, daß die Leser slovenischer Zeitungen wohl sichere Kenntni« der deutschen Ausdrücke haben, daß sie über die Bedeutung neuslooenischer Ausdrücke aber erst durch das Deutsche aufgeklärt w-rden müssen. Und einer solche» Nation will man au« unjeren Geldern eine kostspielige Universität errichten. > Schaubühne. Blaubart. Komische Operette von H. Meilhac und H. Halevy. Musik von I. Offenbach. Die freundliche Ausnahme, die den Erzeugnissen der dramatischen Poesie bisher zuteil wurde, wir denken da insbesondere an die „Strecke', — sollte von der Bühnenleitung dankbat al« Fingerzeig aufgegriffen werden, mehr da« Schauspiel zu pflegen und un« weniger mit Operetten zu füttern. Zwei Offenbachiaden in verhältni«mäßig kurzer Aufeinanderfolge. da« ist denn doch zuviel und selbst wenn e« sich u« die „schöne Helena'' und .Blaubart' handelt, die mit zu den schönsten Schöpsungen de« fruchtbare« Ojsenb»ch zählen — tt hat bekanntlich an 100 Op-rnburleSken aus feinem Aermel geschüttelt. — Der Kassenrapport darf in dieser Hinsicht nicht da« letzte Wort haben. „Blaubart' ging am Sonntag vor ge« füllten Hause über die Bühne. Die Schnurren und kindlichen Späsfe de« Siücke« taten auch di»«mal ihre Wirkung; sie entwölkten unsere Stirne und »an lachte mit der gleichen Behaglichkeit, mit der unsere Großväter vor Jahrzehnten gelacht haben «ochten. Freilich, da« attische Salz, da« hier ein-gestreut ist und die boshaften witzigen Anspielungen aus gekrönte Häupter der guten, alten Zeit ^wirken nach dem Völkerfrühling nicht mehr mit der Ursprünglichkeit. Herr Kapellmeisttr Helltr B«ß dem Werke «it seine« reizvoll, seinen Ge-präge eine verständnisvolle Behandlung zuteil «erden. Eine on»ut«oolle Bonlotte, an der man sich erquicken konnte, war Frl. Schlocker. Trefflich bei Stimme, entzückte sie durch herzlich warme Töne. Eine vollkommen abgerundete Figur sowohl gesanglich, wie auch im Spiel bot un« auch Frl. Muck al« Prinzessin Hermia, doch vermißten wiB an ihr die«mal den Feuergeist, der für sonst au« ihrem Spiel und au« den Fenstern der Seele, den Augen hervorblickt. Herr Bertini Blaubart führte seine Partie mit gutem Gelingen durch, dagegen »uß der Ersatz, den man sür Herrn Siege in der Rolle de« Prinzen Saphir eingestellt hatte, auch al« Notbehelf entschieden abgelehnt werden, denn «« fehl« hier an jeglichem technischen Können. Mit „SettU*/ M-cht" Ehren sind in besonderer Hervorhebung auch noch die Herren Fischer, Külzne und Mahr, sow'e Frl. Urban zu nennen. Der Chor war diesmal jäm-merlich. Frühetnsätze, Nachdincken, Mißbildungen — e« war einfach ein Grau«. Da« wird man in Zukunft nicht mehr ruhig hinnehmen. Briefkasten der Schriftleitung. St Heatgeu. Wir haben ihren Wunsch der Bühneuleitung übermittelt. Stajetcijauec. Besten Dank sür den Hin-wei«. Wird gebracht. Kettu Vg —Eilkl Bericht war in Verlust geraten, kommt nächsten«. FRITZ RASCH,CILLI.j Schrifttum. Kiele Hausbesitzer und Administratoren sind schon in Verzweiflung geraten über die Erfor-dernisse, die oie Besteuerung der Häuser ihnen auseclegt. Die richtige, den eigenen Interessen am «eisten entsprechende Kenntni« der gesetzlichen Vor-schrisien bewahrt vor Schaden und Strafe, schützt vor unnützen Laufereien und Weiterungen. Alle Bestimmungen über die Ausfüllung der ZinSsassion, die Steuerfreiheit, die Abschreibung wegen Leer-stehung, Zin«oerhei«lichung ufw, sowie eine Reihe von Musterformularen finden sich in dem in 2ter Auflage erschienenen Werke »Die österr. Gebäudestnur' von A. Zellner. Dasselbe ist ein unentbehrlicher Behelf sür all» HauS- und Gr-bäudeoerwaliungen und wird vom Verlage Rud. Lechner & Sohn in Wi«n I. gegen Einsendung von 1 K 10 b portofrei zugesandt. „Wiener Kausfraueu-Aeituug". Prei« halbjährig 4 Iv sür Wien, 5 It für die Provinz. Da mit I. Jänner ein neue« Abonnement diese« beliebten, lelt zweiunddreißig Jadren bestehenden Familtendlaite« begann und neue Abonnenten auch die verschiedenen Vergünstigungen genießen, ver« lange man sofort GratiSprodebläiter von der Administration, Wien, I. Wipplingerstraße 13. — Telephon Nr. 18441. S- föfhrnhrt des „Ttlttschtll SchÄ. j? l vereiues" und unseres Schotzvereiues „Südmarl" bei Spieleo »ad Wetten, bei Festlichleiteu u. Testameatea, sowie bei uoverhoffteu Gewmllstea! Fermischtes. Sine Petition «ach Schönbrunn. Sie wünschten fich, obgleich ihrer bereits viere sind, noch ein kleines lebendiges Spielzeug, ob ein Brüderchen oder Schwesterchen, war ihnen einerlei, doch entschied sich die Majorität sür ersteres und die Mutter hatte auch triftigen Grund, ihnen da« Baby zuzusagen. Nun, ungeduldig, wie schon die Kleinen sind, wollten ste da« Brüderchen schon al« „Chriftkindl', wa« ihnen jedoch nicht zugesagt werden konnte. Rasch entschlossen, machte sich nun die kleine fünfjährige, de« Schreiben« noch un-kundige Hilda mit Hilfe ihre« sechsjährigen Bruder« daran, eine Petition an den in Märchen so all-mächtigen Storch zu richten. Die Petition, auf einer unfrankierten Ansichtskarte, lautete: »Lieber Storch! Schick' un« zum Christkind! ein Brüder-chen! Hilda R., . . . gasse Nr. 2.' Adresse: An den lieben Storch in Schönbrunn. — Tag« darauf kam die Ansichtskarte mit foloendem offiziellen Postvermerke an die sünsjührig« Absendern zurück: „Adressat kann nicht lesen, hat auch die Empfang« nähme, weil unfrankiert, verweigert, wird aber den Wuii'ch ^ erfüllen suchen." Die Herren unserer Post sind also nicht nur streng in ihrer Pflicht« erfüllung, fondern, wenn «« gerade fein kann, auch freundlich und galant. ES war wohl nur eine Seite 5 kleine Dame, die Absenderin der Petition, aber immerhin «ine Dame. Z>ie Liebe der Schkaugeuväudixeti» An einem Pariser Variete-Theater tritt eine bildhübsche junge Tschechin, Etilza. al« Schlangeubändigeri« aus. Bei ihrer Schönheit ist e« kein Windet, daß sie eine große Anzahl von Verehrern hat, die sie häufig in ihrer Wohnung aufsuchten. Die Böhmiu ha« nun einen schlauen Plan erfunden, um ihre Verehrer auszuplündern. Neben dem Faut-uil, auf dem der betreffende Verehrer Platz genommen, b fand sich eine Klste mi> mehreren großen Schlangen. Fräulein Siilza eskamoiierie ihm fodann „zum Spaß" die gefüllte Brieftasche au« de» Ueberrock, legte sie neben die Kiste, ließ die Schlangen heraus und forderte nun den Besitzer der Tasche mit l>eb!n«würdigem Lächeln auf sein Eigentum zurückzunehmen. Die meisten ergriffen beim Anblick der zischenden und züngelnden Tiere eilnst die Flucht. Unlängst erstattete aber einer der Gerupfte« Anzeige bei der Polizei, die der Böymin da« Hand« werk legte. Eine Aufforderung a« öle Aranen»ekt. Eine englische mediztntsche Wochenschrift fordert alle Mütter und solche die e« werden wollen, auf. bei neugeborenen Kindern daraus zu achten, ob der Körper nicht an irgend einer Stelle irgend ein besondere« Kennzeichen ausw ise. Wo ßch ein solche« Kennzeichen nicht nachweisen läßt, sollte man de« Kinde iosort eine« in die Haut tätowieren: ein paar Nadelstiche, etwa« Farbe — und fertig ist die Sache. Man sollte Kinder unter allen Um« ständen so zeichnen, wie Unterhosen oder Strümpse; man kann ein paar nach Belieben vertauschen und durcheinan^ermischen und wird sie doch im«er wieder herautfinden. Müller, die mehrere Kinder haben, werden gut tun, die Kleinen wie Hemden oder Handtücher mit laufenden Nummern zu vet-sehen; für adelige Familien empfiehlt sich die Ein-Zeichnung de« Wappen«. Empfehlen«wert wäre e« auch, wenn man. um sich gegen Fälschungen zu schützen, die besonderen Kennzeichen der Kinder, die natürlichen sowohl wie die künstlichen, a«tlich in eine Musterschutzliste eintragen ließe. Liebesrache eines ßhausteurs. Luden Brou« med in Pari«, Cuauffeur seine« Zeichen«, verliebte sich vor einigen Monaten in eine hübsche Lehrerin und wurde auch erhört. Da« junge Mädchen, Claudine Villon, wurde seiner aber bald über« drüjsig, da er doch nicht die gesellschaftliche Stellung hatte, die sie sür ihren Gatten ersorderlich hielt, und suchte mit ihm zu brechen. Vor einigen Tage« erklärte sie ihm. er müsse sie vergessen, da si« sich vtrheiraten wolle. Broumed war außer sich über diese« Verrat, wußte aber sein« Erregung zu ver-bergen und bat nur noch um «in letzte« Stelldich« ein. da« ihm gewährt wurde. Am Donner«tag suchte sie ihn auf und stieg in der Motorwagen, den er leite:e. Sie fuhren in« Boi« be Boulogne hinaus, und al« sie dort angelangt waren, fragt« der Chauffeur: „Du bist also entschlossen, mich auszugeben?' — „Natürlich,' erwiderte da« Mädchen. „Hast du etwa je daran gezweifelt?" — „Schön denn, Adieu." rief Broumed au« und fprang au« de« Wagen. Da« Mädchen versuchte vergeblich, den i« vollen Lauf befindlichen Motor« wagen zu lenken, da ihr da« «der nicht gelang und da« Automobil immer wilder dahinraste, fprang sie in einem Berzweiflungsanfalle herau«. Die Zeugen dirse« Auftritt«» eilten hiizu und führte» di« Unglückliche, der da« Blut in Strömen au« zahlreiche» Wunden floß, in eine nahe Apotheke, von der aus ste in« Hospi'al gebracht wurde- Ihr ' Zustand ist s«hr bedenklich, da sie «in« schwere Verletzung am Kopse erhalten und sich außerdem da« rechte Bein gebrochen hat. Der rachsüchtige Chauffeur wurde natürlich verhaftet. Z>er Wut der Kraue». Es ist interessant, zu verneh«en, daß Frauen viel mehr Mut und Geduld besitzen, wen« eS sich darum hauoelt, sich Zahnoperatiooen zu unterziehen, al« Männer. So erklärt wrnigst«»« ein höchstr«nomirrt«r und viel« beschäftigter Zahnarzt. „Ich würde,' sagt diese Autorität, »Ueber drei Frauen al« einen Mann zum Patienten haben. Dutzende von Fraueu könnte ich nennen, die ohne zu zucken die größten Schmerzen ertragen. Die Majorität der Männer hingegen sind Feiglinge im Operationtstuhle. Sie brauchen nur Instrumente zu sehen und bleiche Furcht ergreift, sie. ES sind auch die Männer, welche ihre Zähne «it Hilfe des Gase« ausgezogen zu haben wünschen und Furcht durchbebt sie, sie möchten nicht wieder zu sich kommen, während andererseits e« ganz ge» Seite 6 „»tntMr* M-cht' Nummer 7 u.8ohokotaderti beat*as •mpsohUo «Johann ftok?'« Kandol-Kakao bat den gartngatan Frtlfthtlt. tat dihar nicht®»« vardaullch. Tflruriuht al« Vera top sUDg and l*t va» selnetem Wohls ««ohmaok auiarordenUiob billig. Echt nur mit dem Nibm /CN Jtktii Itff f y \ and dar Löwen-Bohalamarke (^XMMPtücaU 4 '/«kg 90 Heller » » '/i » 60 • ' Oberall n btbn. «öhnlich ist, daß »in» gebrechlich aussehend, Dame den Gebrauch de« Gas» ablehnt und ruhig im Siuhle sitz« und sich, obne zu murr«n, de« unver-»eidlich sch«erzhaf en Proz'ss» unt»rwirlt^ Z>er letzte Schüler einer »-«tlche» Schule. I« „Eaazer Anzeiger' lesen wir: A« 2. Jänner d. I. ist in der Eaazer Knab»nbür »rschul» der Schüler Franz Ziegl»r, der letzt» Besuch»! der nun-»»hr aufg»hobenen. im Jahre 1873 errichte»»» deuischtn Schule ia Horichan. die in d»n ersten Jahren ihr»« Bestände» von «ehr als 60 Schülern besucht wurde, ausgenommen worden Er war durch ein Aerteljahr der einzige Schüler der ge« uannlen Schule und während dieser Zeit dem Spotte, ja läilichen Angriff,» der «schechisch-s«naiifchen Kinder, deren Eltern größten»,il» Ueber» läufer sind, au»g,s«tz». Ader trotz aller Be'höhnung »nd Angriffe der Tschechen blieb der Schül»r und sein wackerer Bruder, der Wirifchaf«»besitzer Ziegler in Horschan, der de«>sche» Sache tr»u. Di» deuische Schule giug ein. Sollie nun zu« Epoit und Höhne der Tscheche« der wack»re deuische Knabe in die tschechische Schule gehen? Durch Verunttlurg des Ährer« Czer«ak. de« letzten deutschen LehrerS ia Horschan. wurde der Schüler in di» hi»sia» Knaben-dürgerschule aufgenommen. D»r letzt» Schül»r einer deutschen Schule! Ein noch vor 30 Jahren ganz deutsch»« Dors ist untergegangen in trüber, slavischer Flut. Jedem Deutschen muß da« Herz im Letbe »ehe tun, wenn er davon hört. 'h Ple elektrisch, Aut««ft Wie bei jeder Jahre«. »e«de erhebt Thomas Alva Edison seine Stimme, alt ein weiser Mann die Zukunft zu prophezeien al« ein smarter Amerikaner dabei für seine Erfindungen ReName zu machen. Diesmal läßt er {ich also vernehmen: „Wir stehen am Beginn einer anen großen Epoche der Weltgeschich le. Ich würde »ich gar nicht wundern, wenn ich eine» morgen» «wachte und erführe, daß einer der 300.000 Gelehrten der ganzen Welt da« Geheimnis der Erzeugung der Elektrizität durch direktes Verfahren gelöst und so eine Revolution der mensch-licheu Verhältnisse begonnen hätte. Die erste große Veränderung ia der Erzeugung der Elektrizität wird die Beförderung von Kohlen zu diesem Zwecke un« nAtig machen. Statt die Kohlen aus der Erde zu zraden, sie auf Wage« zu laden und Hunderte von Rette« fortzufahren, u« sie unter ei«e« Kessel zu bringen, zu verbrennen und in Kraft umzusetzen, werden wir an den Oeffnungen der Bergwerke Anlagen errichten, dort die Kraft erzeugen und durch Kupferdrähte überallhin übertragen. Es ist wider-sinnig, die Kohlenbergw rke gleichsam aus Rädern weitertranSportieren. Es ist zu ungeschickt und kost-spielig und auch nicht notwendig. Wir können 10.000 Pierdekräfte über einen Draht schneller und sparsamer be'ördern, als wenn wir die gleiche Menge in Kohlen mit d:r Eisenbahn verladen. Alles weist daraus hin, daß Elektrizität in naher Zukunft zum allgemeinen Gebrauch in großen Kraftanlagen an den Oeffnungen der Kohlengruben erzeugt werden wird. Die Elektrizität wird bald die Pferde verdrängt und daS Berkehrsproblem in den Städten gelöst haben. Meine neue elektrische Akkumulatorenbatterie wird die Elektrizität billiger als Pferdekraft machen. Im Frühjahr werden wir so weit sein, die neuen Batterien liefern zu können. Dadurch wird halb so viel Raum wie beim Pferdeverkehr gebraucht, aber die doppelte Schnelligkeit erzielt werden. Ebenso sicher ist eS in Zukunft, daß wir durch drahtlose Telegraph» jedes Schiff auf See erreichen werden. Alle Wasserkraft der Welt wird zur Erzeugung von Eleltrizität ge-braucht werden. Diese Bewegung hat ihren Anfang genommen und macht schnelle Fortschritte. Ich hoffe vor meinem Tode noch zuverlässige Luftschiffe fliegen zu sehen, welche die Reisenden sicher befördern." $t«c ««erikauische Kheaterjnlsatto«. Die amerikanischen Theater sorgen auf allerlei Art für die Unt rhaltung des Publikum?, und der neueste Einfall, der aus dem Hirn eines nach Sensation verlangenden Direktors in New Aork geboren wor-den ist, geht dahin, daß man einen Tcil des Dra-maS in den Zuschauerraum selbst verlegt. Bisher war daS auch in Amerika nur im ZirkuS und Ba-rietee üblich. Im dritten Akte des neuen Stückes, daS viel Aufsehen erregt, versucht der Verbrecher seine Frau zu vergiften, aber er vergreift sich in den Gläsern und vergiftet sich selbst. Sogleich schwingt sich aus einer Orchesterloge ein Detektiv auf die Bühne und beschuldigt die Frau, ihren Mann ver-giftet zu haben. Da entsteht in einer anderen Loge ein Zetergeschrei und eine dicke Dame, die Mutter der beschuldigten i5rau, rollt mit einem Schwall von Worten auf die Bühne. Nun wird es ia allen Teilen des Theaterraumes lebendig. Von der Ga-lerie gleitet ein Liebhaber der Frau an einem Seile auf die Bühne herunter, auS einer Loge des zweiten Ranges tönt daS Gekreische eineS eifersüchtigen Mädchens. Im Parkette wird eine Dame ohn-mächtig; «in alter Doktor mit weißem Bart leistet ihr voll Würde die erste Hilf» . . . DaS Publikum aber amüsiert sich köstlich. . . Sine Millto« i« ffiaf Mi»»te». AuS Newyork wird gemeldet: Der bekannte Baumwollspekulant Josef H. Hoadley hielt Dienstag an der Warenbörse mehr als eine Million Balle« Baumwolle. Die plötzlich eintretende Preissteigerung um fünf Dollar pro Ballen brachte ihm i« fünf Minuten einen Gewinn von einer Million Dollar. Kotze Ku«de»e»er t« Leipzig. Vom Rate der Stadt Leipzig ist vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordneten beschaffen worden, die Hundesteuer von 20 aus 30 Mark jährlich zu erhöhe«. Hält jemand mehr als einen Hund, so soll die Steuer für jeden folgenden Hund 40 Mark be-tragen. j>a» Weiß im Mißgeschick. Fast nie sucht sich daS W»ib der Armut durch Flucht oder Selbstmord zu entziehen: in dieser Hinsicht find die Frauen »utvoller al« die Männer, sie lasten sich nicht beugen vo« Unglück, sie behalten Kraft, zu leben, zu hoffen, zu arbeiten. Da« Weib be-greift Cha>altere und Handlungen, wo der Man« nur die Tatkraft sieht. Woher käm» die Bezeich-nung „Mutterwitz", wenn nicht da« W»ib rascher und ursprünglicher auffaßte al« der Mann? Es ist die« die Schönh»it und Herrlichkeit der «erd» lichtn Natur, daß sie instmttmäßig ba« Rechte und Wahre ergreift. Der Verstand, de« Mann«« größte Fähigkeit, braucht Zeit, »he er sich eai-scheidet, der weidlich« Instinkt aber schwant« nicht und täuscht sich selten. Da« Weib fühlt, wo der Mann denkt; handelt, wo tz überlegt; hofft. »» er verzweifelt und steat, wo er zugrunde gebt. Mit ?apier?asche«, welche in den vereinig-ten Staaten von Nordamerika fabriziert werden, machen jetzt einige der größten englischen Brauerei» im kleinen sehr eingehende Versuche, bei dene« es hauptsächlich darauf ankommt, festzustellen, ob da» Papiermache, auS dem jene bestehen, nicht uach längerer Zeit durch daS Bier aufgeweicht werd«« und ob man sich fortgesetzt oder wenigstens mehrere^ male dieser neuartigen Behälter brdienrn kann. I« den Vereinigten Staaten bedient man sich der Papieimacheftaschen und sonstigen Behälter mit beste« Erfolge bei der Milchvcrsendung. ES wirb diesen Flaschen nachgerühmt, daß sie so fest seie«, daß ein Gewicht von 200 englischen Pfunden sie nicht plattdrücken könne. Durch die mikroikovtsche Untersuchung der Milch geht hervor, daß sich in tat Flaschen auS Papier weniger Organismen einnisten als in solchen aus Glas. Das Verhältnis ist 1:4. Ausweis über die im städt. Schlachthause in der Woche vo« 8 Jänner bis 14. Jänner 1906 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung de» eingeführte« Fleisches. Na«e d»« Fleischer« Schlachtungen tq». riit|ffltlntrt ff I« ich 7a sauern 8tMW '0 Bau«ann Bukschek Jakob Gajschek Anton Grenka Johann Habian Janz»k Martin Karloschek Martin Koffär Ludwig Le«losch.t Jakob Payer Sa«uel Planinz Franz Plestschak PleterSky Anton Rebnischek Josef Sellak Franz Seutfchnig Allton Skoberne Georg St»izer U«ek Rudolf Vollgruber Franz Windolich Woj«k Gastwirte Privat«_ Summe 1 f 24 11 4 § «3 eingeführte« Fletsch in Kilogra«« & i £ I § 40 so! L. 3 X c B § -Ü OO »6b i .1 00 — ' Nummer 7 .«»eßtsjfcr &«<*<* Seite 7 Auch hielt sich die Milch in Flaschen aus Papier zwei Tage länger, ohne sauer zu werden als in solchen aus Glas. Für die Flaschen nus Papier spricht weiter der Umstand, daß sie nur den zwölften Teil des Gewichtes einer solchen aus GlaS haben und der Bruch gänzlich fortfällt; auch der Diebstahl der Bierflaschen wird sich bedeutend vermindern. <£in Bierwagen kaun angeblich die doppelte Anzahl von Flaschen transportieren als jetzt. Man errichtet jetzt in den Bereinigten Staaten ewe Fabrik, welche täglich 200.000 Flaschen aus Papiermache zu liesern vermag, und der Preis wird anfänglich einen chkeot auf die Flasche betragen. Anternatiouale /tochKunNausstellung in Wie«. Ihre kaiserliche Hoveit Frau Erzherzogin M iria Josesa zeichnete gelegentlich der Eröff-xung der Internationalen Kochkunstautst-llung auch den Vertreter der Firma Heinrich Mattoni, Herrn Sahn mi» einer Ansprache auS, in welcher die hohe Frau sich über den Versandt deS allbe-lannxn Gießhübler Sauerbrunnens eingebend er» kündigte und höchst befriedigt über di» erhaltene Auskunft, ditscm Unttrnihmen weiteres Grdeih-n zu wünschen aeruht». Die Muhe im Kaufe. Gar oft werden Er» zeugniffe in vie Welt «it oroßer Reklame ge« schleudert, deren angepriesen» Wirkung«» ganz und g«r auSgeblitben. und dadurch im Publikum Miß» trauen gegen Neuheiten erwecken. E« ist daher kein Wunder, wenn der Bedürftige ratloS der Unmenge der Artikel gegenüber steh« und schwer sich zu einer Wahl entschließt. Doch den Ratlosen kann gebol» fen werde«, und wir erachten eS al« unsere Pflicht aus die heutige Annonce hinzuweisen, wo die be» ruhigende Aussage: .St. Wolf» Fenchel-Malz-bonbonS bringende umgehende Linderung", keine leeren Worte sind. „Mnier Deutsche« Kagblatl". Täglich: selbständiger alpin-touristischer Teil. Jeden Mitt-woch: Turn Ze»ung. Jeden Sonntag: Frauen» Zeitung. Deutsche BolkSgenosien! Es liegt i« Interesse der national»» Sache, diese gut deutsche, unabhängige, große politische Tageszeitung durch »igknin Bezug und Anempfehlung in Bekannt»»-kreise zu fördern. Bezugspreis: vierteljährlich für die Provinz K 7'30. Piobenummrrn auf Wunsch durch acht Tage unentgeltlich. Berwallung: Wien VlI/1, Bandgafse 28. 3>te Südmark Aucherei ist im Stadtamte im Vorzimmer des Herrn AmtSvorstandeS unter-gebracht und enthält wissenschaftliche und belle-gristische Werke in 1600 Bänden. AuSleihstunde» sind jeden Montan, Mittwoch und Freitag (mit Ausnahme von Feiertagen) vo« 1 bis 2 Übt nachmittags. Jeder Entlehner hat monatlich 10 Heller und außerdem sür jeden Band 2 Heller für je 14 Tag« zu bezahlen. Ueber zwei Monate dürfen die Bücher nicht bthalten w»rd»n. Jeder Deuische kann Bücher entlehnen. Im Jahr« 1903 würd«« 6202, im Jahr« 1904 3153 Bücher entlehnt. Südmärkische Aolksbank in Hraz. Stand am 31. Oktober 1905: Einzahlungen für Ge-fchäfisanteile X 353.243°—. Spareinlagen zu 4 v. H. von 2260 Parteien E 3 923 176—, Kontokorrent : Kreditoren X 153.884-—, Debitoren K 397.395 —. Darlkhtn K 1.613.268 Wtchsel u Devisen X 1,197.484. eigene Einlagen K 674.433*— Wertpipiere K 358 398*—, Bankci«bäudr Kronen 267.895'-, Reservefonds K 30.075, G»ldverk«hr K 2,152.980, Mitgli«d«r 3698. (.Gloria"— Ein laß —Masse) ist ie-sonderS geeignet zum Neueinlaffen harter Fußböden, da dieses Einlaßmittel außerordentlich billig ist uad die Anwendung desselben wenig Mühe verursacht. Dosen k 35 kr. und 65 kr. sind bei Hulla» Stiger und bei Aictor Wogg in Eilli erhältlich. 4 Diebe Feuer- und einbrnchsichere ITqqcqii Heaky (Litwiu) Wien XTII/3 30000 seit 1880 im Gebrauch. Erstklassige* giftnzend bewährtet Ertcugtui. Billiger wie überall. VertreterK.Tippnann.Cilli,Postf.M. d«»ic»dft«» 8 u«t> iiiztichc» «itotititrn Käthe-Haarwasser und Haarpomade >ll brt fi». Hjot.Mtrf« VfttMi tut Sli0R(B»( tln. iiiinig«» s»»d r«W>m Hnor an* nMinw BuiStfl. 3n joni Zeit Übet. r»sch»»d«r Ursel». Pr«tl pc» »l,schr ,»«r li-g-l » K 1.40. Brr1«n»t »?,!» N.ch- nahmt um dilch rttou (foitie Ktajji, IBirit. 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Bank. Der Kredit- und .Vorschuss-Verein der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli erteilt Wechsel-Darlehen gegen 5 7*°/# Verzinsung. Für den Parteien-Verkehr sind an allen Wochentagen die Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags festgesetzt. 6594 Die Direktion- ^ T T T T T T T T T T T T T T T T T T T T T T T T< Nutzholz-Verkauf! In den städtischen Waldungen gelangen folgende Nutzholzsorten und -Mengen zum Verkaufe und zwar: A. Im Iligersperger'schen Walde: 1390 Stück diverse Nutzhölzer, 7—24 cm stark und 2'/,—10 m lang mit einem Festgehalte von 100 ms; ferner 359 Stück Hopfenstange* I. Qualität und 783 Stück Hopfenstangen II. Qualität B. Im Josefiwalde: 629 Stück Klotz- und Langhölzer, 7—38 cm stark und 3—24 m lang mit einem Festgebalte von 131-02 m*. C. Im Stadtwalde (Petschouuigg): 284 Stück diverse Nutzhölzer (auch Klötze), 6—24 em stark und 2—7 m lang; ferner 1353 Stück Hopfenstangen 1. Qualität, 1429 Stück Hopfenstangen II. Qualität, 1503 Stück Weingartenstecken und 107 St Fisolenstecken. Die Schlagorte können jederzeit besichtiget werden. Nähere Auskunft erteilt der Obmann des Waldaufsichtskomitees. Offerte sind bis Sonntag den 4 Febrnar 1. J., 10 Uhr vorm. beim Stadtamte einzureichen. Den Offerten ist ein Vadium von 20°/# der Kaufssumme anzu-schliessen. Die Preise sind _loco Wald* anzusetzen. Jamaika-Rum Marke: Hochfeine Qualität, zu haben in Drogerien und Spezereiwarenhandlungen. 11424 5 Kronen 11102 und mehr per Tag Verdienst. Hausarbeiter-Strickmaschinen-G-fellschaft. Gesucht Personen beiderlei Geschlecht» »um Stricken aus unserer Maschine. Emsache und schnelle Arbeit das ganze Jahr hindurch zu Hause. — Keine Vorkcnntnisse nötig. Entseruung tut nicht« zur Sache und wir verlausen die Arbeit. Hausarbeiter Strickmaickinen-Gesellschast ThoS. H. Whittick 8 Co. Prag, PeterSp latz 7—147. 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Beratung und Beschlussfassung betreffs des Schlachthauses. 4. Freie Anträge. Cilli, am 23. Jänner 1906. D«r Geno^inchafUTorstehfr: u56a Josef Rebeuschegg. Fahrkarten- mä Fnctab« nach Amerika VsliigL belgUche Pnitdampfer der ,Red Star Linie' von Antwerpen diri'ct tiui'li Hew-Yoric iö Plaflii coucfs». von der hob. k. k. n$w>. Re. Alleinverkauf für Steiermark. Kttruten nnd Krain : F.nslhofer & Komp.. Orac Monerhofsaase 45 Htirnunn A Reimer's Vanillin-Zucker I Köstliche War**, feiner und bo- | queraer wie VimUe I Piekchen QtiiL prima 12 h 1 . » extra stark 24 . Dr. Zneker's 3r.cl:ü^lt>5r ein varxcflir.be» uYrrlS«».£i>.. Prtpar&t, I Päckchen 13 h Concentrirte Citronen-Essen» Marke: M,»t Elb ron werreJcbtcr Lieblichkeit und Friache des Geschmackes. Mi FtMcho . . . . K 1' — «h ......iso b MNi Ia Hin temrta (will'!' Husten Sie? so nehmen Sip nur die unübertroffenen, ärztlich empfohlenen Gloria - Brust-Caramelleo mit reinem Malzextrakt hergestellt. 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