echrWeitMlg: ^ Benoilting: Witfcau#flafft Nr. 5 A MJ A A a ««thanSgasse Nr. » SsSr 4 l^**il 11 liüLt Ä: SSt J I mfIIslTlr MI IflflY I 3S" ir MWZ 1|lHi|H|l II |llll|L WM Ä-a^Ä !«ät MlMrftflta-fttii!» »oUS«. «r>tn> bit ,»r »dd«ft-ll>,,^ Ar. SS. Südmark. Unsere Schutz- und Trutzgenosienfchafl, die Eüdmark hält in diesem Jahre ihre Hauptver« swmlung — es ist die sechzehnte im Bestände des Vereines — unter den Alemannen im Bodenseegau ab. Dem Hauptleitungsberichte (erstattet vom Ob» «mne Dr. Robert von Fleischhacker) ist folgende? zu entnehmen: Da« VereinSjahr 1904 zeigt eine kleine Zu->ah«e, sowohl in der Zahl der Ortsgruppen wie m den Mitgliederbeiträgen. Am 1. Jänner 1905 hatten wir 228 Ortsgruppen und bis Dahin waren 64833 05 K an Beiträgen eingelaufen. Wir hätten du nur dann Ursache. un« über diesen Erfolg zu freufn, wenn wir darin den Beginn einer stark «sstrebenden Bewegung erblicken dürften, denn an «d für sich ist eine Einnahme von 65.000 K seht wenig im Vergleiche zur Zahl und zur wirt» schastlichen Bedeutung der Deutschen in unseren Rlpenländern; sie ist beschämend klein, wenn man gegenüberstellt, wa« die Italiener oder wa« die mnschastlich schlecht gestellten Slooenen für ihr Volk tun. Wie gering ist diese Summe, wenn ■u das große Ziel vor Augen hat, das sich der verein Südmark gesetzt hat. Er will ein festes vollwerk werden für unsere südlichen Sprach-penitn und die Gefahr der langsamen Abblocke, «seret Besitzstandes abwehren. Soll das erreicht werden, dann müssen wir !e>tsche in Oesterreich das werden, was wir heute »°ch nicht sind, nämlich vollwertige ganze M-». ich», wir müssen in recht eigentlichem Sinne Demsche werden. ««h»r»ck «erd»«,». Sonntagsptauderei. Sei hochbeseligt, oder leide, Das Her; bedarf ein zweite« Herz. Geteilte Freud' ist doppelt Freude, Geteilter Schmerz ist halber Schmerz. Wer ist nicht schon im Leben jenen Naturen • MM, die kalt und stolz sich in sich selber zurück, zuhen, die nie eine warme Regung antreibt, einem Freunde, einer^ Freundin ihr Herz zu öffnen, die svrgsMg darüber wachen, daß die konventionelle | "f*fflinut'8t Maske, die sie der Außenwelt gegenüber ftsldalitn, nie von jenen menschlichen Wallungen »urchbrochen werde, die auf ein tieferes GemütSleben schließen lassen. ©ti oberflächlicher Prüfung ist man vielleicht geneigt, derartige Menschen als Muster der Selbst. Beherrschung hinzustellen, aber bei schärferem Hin« sthen entpuppen sie sich meist als Natnren, die keine Sympathie einzustoßen vermögen. . Der wird der Freundschaft Glück entbehrm, Der kalt des Mitgefühls entbehrt, Wie sich ein Feuer muß verzehren, Das nicht daS spröde Holz verzehrt. Auch solchen Leuten, besonders wenn sie in tinfiußreicher Stellung sind, wird es nicht an söge-nannten Freunden mangeln, d. h. solchen, die sich diesen Namen in eigennütziger Absicht belegen. Falsch-«ünzer der reinsten und edelsten Gefühle, deren das Menschenherz fähig ist, die statt des echten Goldes vxlhrer Freundschaft wertloses Talmi darbieten. Ein zart empfindender, hochgesinnter 'Mensch »llndioxs wird sich dadurch nicht täuschen lassen. Gilli, Sonntag. 10. September 1905. Die scharfen Worte Bismarcks von der .Blut-armut des deutschen Nationalgesühls' in seiner Rede gegen den Jesuitenorden am 28. November 1885 gelten auch in vollstem Maße für uns in den Alpenländern. Der Fehler liegt tief, in dem Mangel an nationalem Selbstgefühl, den wir ebenso im Deutschen Reiche wie bei uns beklagen. In der angeführten Rede spricht Bismarck von der bedauerlichen Leichtigkeit, mit der der Deutsche überall im Osten und Westen sich von seiner Nationalität lossagt. Tas ist die oft gerühmte Anpassungsfähigkeit der Deutschen, die vor allem darin ihre Wurzeln hat, daß der Deutsche meist dem stark ausgeprägten fremden Volksium keine eigen» national bewußte Persönlichkeit entgegen» zusetzen hat. Wir brauchen gar nicht über unsere Grenzen hinauszugehen, um diese traurige Erschei-nung kennen zu lernen. Z. B. in den deutschen Dörfern bei Ofen sprach noch die frühere Gen», ration nur deutsch, die Männer der heutigen sprechen deutsch und ungarisch (soll heißen magy. arisch, da es eine .ungarisch«" Sprache so wenig gibt wie eine „österreichische) mehr oder weniger gleichmäßig, die Kinder vielfach nur magyarisch. Hier wird der übermächtige Druck der SiaatSge» walt als Entschuldigung angeführt; die zähen Sachsen in Siebenbürgen haben eS ganz gut ver» standen, auch unter diese« Drucke ihr Volksium zu erhalten. In Trieft, wo von einem solchen Drucke nicht die Rede ist. begegnen wir unter den waschechten „Italienern* einer großen Reihe solcher, deren Väter oder Großväter Deutsche waren. Die Beispiele, wie schnell Deulsche ihr Volksium gegenüber den Tschechen und Slooenen ausgeben, sind uns ja nur zu sehr bekannt. Er wird keintn Augenblick über den wahren Ge-halt der schönen Redensarien im Zweifel sei», mit denen derartige Persönlichkeiten ihm gegenüber in der Regel so freigiedig sind. Ihre LobeSerhebun» gen, die entweder durch ihr» übertriebene Form, oder dadurch erkalten, daß sie das Wesen der Sache, die uns am Herzen liegt, nicht treffen, sind dustlose Blüten. Für Leute von hervorragender Intelligenz und unbestechlicher Ehrlichkeit gegen sich selber liegt sogar etwas verletzendes darin, sich als Halbgötter umschmeichelt zu sehen, als Jnde-griff der Weisheit, der Anmut und Schönheit, oder sonstiger Vollkommenheit gepriesen zu werden. Stellt man ihrem Verstände, ihrem Herzen damit nicht ein Armutszeugnis aus. indem man ihnen zumutet, sie sollen dies alles für bare Münze nehmen? Allein in diesen Fehler verfallen bisweilen auch Freunde, welche auf diesen Titel weit »her Anspruch »rheben dürfen, als die Vorerwähnien. Teilweise entspringt dieser ihr Mangel an Aus» richiigkeit dem Wunsch, uns zu gefallen, teilweise auch einer falsch veistandenen Höflichkeit. Doch da das Wesen der Freundschaft auf der' Gemeinsamkeit des Denken« und Fühlens beruht, muß jede Unaufrichtigkeit diese innigen Bande lockern, wo nicht z-rstören und da« Wort Frrund-schast zur hohlen Phrase herabwürdigen. Also auch diese Art Freunde, so «ut sie e« auch meinen mögen, zählen nicht zu den wahren. Da«selbe läßt sich aber auch noch von anderen be> Häupten, die hinter der Verfchanzug der Ausrich. tiakeit die Pseile ihrer kleinen Bosheiten auf uns abschießen. Solchen M»nsch«n ist »S ein wahre« Herzen«bedürfni«, andern Unannehmlichkeiten zu 30. Jahrgang. Im Gegensatze zu diesem Mangel an völki« schem Selbstgefühl steht die Selbstsucht, die der schlimmste Feind aller Bestrebungen ist, die auf Hebung de« Gemeingesühl« gerichtet sind. Wie oft bekommen wir bei unserer Werbetätigkeit die beiden Fragen zu hören: .Wa« geht da« un« an?" und die noch viel schmachvoller!«: „Was habe ich davon?" Nur selten allerding« wird diese Frage schamlo« laut gestellt; gewöhnlich drück« sie sich in einem verständnislosen Achselzucken au« oder in verlegenen Au«reden. Nicht jene sind hier gemeint, die von der Not so hart getroffen sind, daß die Sorge um« tägliche Brot ihr ganze« Denken und Fühlen in Anspruch nimmt, aber die Satten die so verzweifelt genügsam sind, daß sie nur nach Befriedigung ihrer materiellen Bedürf-nisse verlangen. Genau derselbe Geist der Selbstsucht ist es, der es erklärt, daß gerade die vermögenden Kreise unseres Volkes der Schutzarbtit s«rnst«h»n. Die Beteiligung an der Schutzarbeit ist geradezu der Gradmesser unserer Deutschhei», denn nur dann lieben wir wirklich unser Volk, w»nn wir bereit find, für diese Liebe Opfer zu bringen. Die Zeiten sind allerdings voibei, wo wir den Borwurf des Phäakentums verdient haben. Nur verhältnismäßig wenige können sich heute den trau» rigen Luxus gestatten, im materiellen Genußleben aufzugehen; aber etwas ist von der sogenannten guten alten Zeit zurückgeblieben und daS ist die viel gestiert» österreichische Gemütlichkeit, die be» sonders darin besteht, daß der Deutschösterreicher gerne bereit ist nachzugeben und lieber Unrecht duldet, als sich zu scharfen Wiederstande ausrafft. Besonders weich ist man nach „oben", und .oben" sagen, ihnen die Gehässigkeiten zuzuiragen, die die Klaischsucht über sie erlonnen. Und als höchste Rechtsertigung ihrer Lieblosigkeit pflegen sie oben» drein noch auszuführen: .Ja. ich bin nun einmal so. Ihr müßt mich schon so verbrauchen. Ich nehme nie ein Blait vor den Mund. Aber sreilich ist nicht jedem meine Aufrichtigkeit bequem. Doch glaube mir. liebe« Kind, es ist nur zu deinem Besten, daß ich Dir das sage. Und nun muß da« arme Opferlamm, dem es dabei adwechielnd kalt und heiß wird, eine wahre Flut kränkender Bemerkungen über sich ergehen lassen, und brich» e« schließlich in Thränen au«, so erhält es noch Vorwürfe: Aber ich bitt» Dich um alles in der Welt, wie kannst Du nur so em-psindlich sein. Das bin ich doch unserer Freund» schast schuldig, daß ich Dir in dieser Hinsicht klaren Wein einschenke. Daß solch ein Mißbrauch der Freundschaft uns den vd»r dir Beir-ffende nichr näher bringt, liegt wohl auf der Hand. Ein wahrer Freund wird stets den Mittelw'g zwischen beiden Exiremen zu finden wissen; seine Ausrichtigkeit selbst da. wo st« einen gerechten Tadel enthält, wird nie ver» letzend werden. Er wird unsere Fehler und Schwächen mit dem Auge der Liebe ansehen und mit Milde und Schonung uns davon zu befreien suchen. Nie aber werden solche Erörternngen den Gleichklang unserer Seelen, der ja eben das Wesen der Freundschaft ausmacht, zu stören ver» mögen, nie ihr schöne« Borrecht in Frage stellen, die Fr»ud»n und Leiden de« Lebens gemeinsam zu tragen. H. B. Säte 2 „»*«!■ rne " Nummer 73 ist alle«, wa» sich Autorität nennt. Schuld an diese« Mangel an Männlichkeit, an dieser Cha-ratterschwäche ist nicht so sehr, wie vielfach be» hauptet wird, die Rasstmmschung; die ist i« Norden bei de« zäheste» deutsche» Stam«e gerade so groß wie bei un». Schuld daran ist die Erzie» hung unsere» Volkes in den letzten Jahrhunderten. A« sanften Gängelöande geleitet, verlernte e» da« Volk, für sich zu denken, seine einstigen Führer, die adeligen Herren, die durch ihre historische Stellung und ihren Besitz den größten Einfluß hatten, wurden gehorsa«e Diener der Krone und Kirche, jede freie Regung wurde sanft oder mit Gewalt unterdrückt und nur eine» durfte man bei un«, nämlich raunzen. Al« dann die Zeit anbrach, wo auch die Kleinen und Kleinsten unter den Nationen sich stark fühlten und ihre Forderungen erhoben, de gab e» kein deutsche» Volk bei un«, daß durch seine Vertreter sein Recht verlangt hätte, eS gab wohl edle Schwärmer für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde, aber den fremden Ansprüchen wurden nicht nur keine eigenen entgegengesetzt, son» dern die Deutschen halfen den anderen bereitwillig ihr Hau« einzurichten und vergaßen eS, für da« eigene zu sorgen. Da« war eben die Zeit wo der Liberalis«»« mit dem von seinen jüdischen Wort-führn» eifrig gepredigten Weltbürger»»« unsere« Bolksiu« schwere Wunden schlug, da» war auch die Zeit, wo «it dem wirtschaftlichen Aufschwung zugleich die Hetzjagd »ich materiellen Gütern begunn. Die wirtschaftliche Notlage, die in gleichem Maße den Bauern« wie den Gewerbestand trifft, ist es auch, die jenen Mächten Vorschub leistet, deren Bestrebungen dahin gehen, das nationale Gefühl nicht aufkommen zu lassen. Die eine Macht ist die katholische Kirche, die gerade bei den Deutschen ihre alte geschichtliche antinationale Politik verfolgt, während sie bei allen anderen Völkern auf die nationalen Wünsche willig eingeht. Eo stehen unsere deutschen Geistlichen mit wenigen Ausnahmen, die wir verehren und hochhalten, i« besten Falle unserer Arbeit gleichgiltig, in den «eisten Fällen aber feindlich gegenüber. Anderer» seitS verdanken die Welschen und Elovenen gerade ihren Priestern in erster Linie ihre Erfolgt. Die zwtitt Macht, die in noch vitl höherem Grade auS der Not Borteile zieht, ist die Sozial» demokratie. Auch hier sehen wir dieselbe Erschei« nung. daß sie nur bei den Deutschen international ist, während die Arbeiter aller anderen Nationen, wenn sie auch der Sozialde«okratie angehören, doch bewußte Söhne ihres Volkes bleiben. Doch das Klagen soll uns nicht zum Pessi» «is«us, soll un« nicht dazu bringen, daß wir an un« und unsere Volkskrast verzweifeln. E« soll nur deutlich auf die Flecken hiagtwiefen werden, die da« Bild verunstalten, daß wir so gerne hell und strahlend sehen möchten. Da« Allerverderblichste aber wäre eS, wenn wir Deutsche wieder anfingen, uus i« Gefühl« uuserer eigene» Vortrefflichkeit in Sicherheit einlullen zu lassen oder beque« an un» sere Tafel zu denken, während die Grundseste» unseres HauseS wanken. Die Phrasen vo« Edel» voll, daß fest und tr»u die Wacht hält, das sind bunte, gltißende Tapeten, die man öder die Mauern klebt, da«it «an die tiefe« Risse nicht sieht. Herunter «it ihnen! Weg «it de« abge» brauchten Wortgeklingel und herbei zur Arbeit! Daru« «Assen wir immer wieder auf die gefähr» lichen Risse in unsere« deutschen Hause auf» »erksa« «achen, damit wir unsere Fehler er» kennen und sie ablegen, bevor die Schicksalsstunde schlägt, die über Sein oder Nichtsein der Deutschen in der allen Ostmark entgiltig endscheiden wird. Gewiß, wir sind kein abgestorbener Ast an der deutsche» Eiche, trotz aller Versuche, die ge«acht worden sind und im«ersort gemacht werden, dies»« Ast das Lebe» zu unterbinden. Wohl sieht «au die tiefen Narben, aber ein starker Ruck und er wird wieder grünen und blühen, so herrlich, wie einst in längst vergangener Zeit, als das Nibe» luugealied an unsere« «ächtigen Stro«e entstand und der Liechtenstein durch die steirischen Gaue fuhr. So wollten wir denn so lange a« deutschen Michel rütteln, bi« er endlich aussteht und seine Hände zu etwas andere« gebraucht, als bloß die Faust i« Sack zu ballen. Im Vereinsjahre 1904 ist nur ein Vermächtnis dem Vereine zugeflossen, nämlich ein Legat von 2000 Kronen durch Herrn Simon Jank in Graz. Herr» Jank war ein guter deutscher Mann, der es durch Fleiß und Geschick zu Wohlstand gebracht hatte. Ehre dem Andenken des Mannes, der noch in letzter Stunde an sein Volk gedacht hat. Logard ruft in feinem herrlichen Aufsatz über den Idealismus der deutschen Jugend den Reichs-deutschen zu: „Wäre eS nicht möglich, die Millionen, und aber Millionen Mark, welche im Jahre für Tabak, Bier und Vergnügen vergeudet werden, ein paar Jahre lang nicht zu vergeuden, sondern zu kapitalisieren, damit von ihren Zinsen in Oesterreich und Ungarn deutsche Schulen erhalten würden ? Hat man so ganz vergessen, wo die ersten Sagen, in GrimmS angeblich bekannter Sammlung spielen? Vergessen, was die Babenberger, was Starhemberg und Prinz Eugen für Deutschland gewesen sind? Schmach über das deutsche Volk, wenn es so etwas nur auf Zweckessen weiß." Jeder Deutsche möge die Nutzanwendung aus diesen Worten selbst ziehen. Als Beispiel möge der ungenannte Deutsche dienen, dessen Schreiben i» der 20. Nummer deS 5. Jahrganges der .Deutschen Wochenschrift" veröffentlicht ist. Er schreibt: „Laßt unS einmal unseren Idealismus in die Tat umsetzen. Ich selbst bin bereit, meinen JahreSbedars in den beiden Genußmitteln (Tabak und Bier) mit 300 Mark im voraus zu hinterlegen." Mit Recht fügt die deutsche Wochen-fchrift" hinzu: „Der Tag, wo im deutschen Volke Tausende so denken und handeln wie jetzt einzelne, lfi der Siegestag deutschen Volkstums über alle seine Gegner." Die Gruppen im gemischten Sprachgebiet haben aber noch eine besondere Aufgabe. Es ist in letzter Zeit viel von einem VolkSrat die Rede; die Leitnng jeder Südmark-OnSgruppe an der Grenze soll ein solcher VolkSrat für ihren Bezirk und ihren Ort sein. In der Gruppe soll ein genauer Katafter ge-führt werden, der über die wirtschaftliche Stellung der Deutschen Auskunft gibt und feststellt, wo und wie weit daS Deutschtum des OrteS gefährdet ist. Rechtzeitig und nicht bloß von Fall zu Fall soll Hilj^ verlangt werden, nicht aber, wie es leiser oft geschieht, im letzten Augenblick, wenn der Besitzer oder Gewerbetreibende, dem geholfen werden soll, unmittelbar vor dem Zusammenbruch steht und in seiner Not vielleicht schon die bedenkliche Hilfe der slawischen Kassen in Anspruch genommen hat. Noch ein Punkt muß hi«r berührt werden, der scho» vielfach Anlaß zu Angriffen gegen die Vereinsleitu»g gegeben hat. Scho» bei der Grün» dung de« Berti»»« wurde die Besiedlung al« vor» nehmste« Feld der Tätigktit genannt und wieder» holt ist die Leitung aufgefordert worden, dieses Ziel in Angriff zu neh«e». Unleugbar ist der Hieb die beste Parade und frische Bluizufuhr täte un« an der Grenze dringend not. Sobald wir uns aber von de« Gebiet unserer idealen For» derungen nnd kühnen Wünsche aus den Boden der ausführbaren Möglichkeit begeben, sehen wir, daß un« kaum zu überwindende Schwierigkeiten ent-gegenstehen. Da«it, daß wir eine einzelne wenig oder gar nicht bemittelt« Familien aus einem von eine« Elovenen oder Italiener gekaufte» Besitz ansiedeln, ist sehr wenig geholfen. Der Fre«de kann sich u« unser deutsches Geld und mit Hilfe der stets bereite« slavischen oder italienischen Kasse» sofort andere» Besitz, womöglich aus deutscher Hand erwerben, und die Familie, die wir angesitdtlt habt«, nimmt ersahrungs«äßig sott» während die Hilfe des Vereines i» Anspruch mb kann üb«rhaupt nur da«» bestehen, wenn deutscht Rachbarn da sind. Eint Besiedlung, die nenne»«« werten Erfolg versprechen soll, «uß in größer» Au«maß in Angriff geno««en, und dazu fehle» beiwtlte« die Mittel, selbst wenn wir sie ganz d» einen Zweig widmen würden, was wir nebenbei gar nicht können, da wir doch einigermaßen für jedes bedrohte Kronlaad i« Verhältnis zu d» berechtigten Ansprüche» und dm Leistungen itf Kronlande« unsere Mittel verwenden «üssen. A fehlt aber auch a« Wichtigsten, an de» otifty baren Mensche«. Die Landflucht ist eine beka»«e Erscheinung und jeder deusche Meister weiß dae» zu erzählen, wie schwer, ja in «anchen Zweige, wie un«öglich e« ist, auch in der Stadt deutsch» Geselle» zu erhalten. I» Bezug auf die »nsfcfr lung vo» deutsche» Bauer» fällt auch der 11» stand ins Gtwicht, daß unsere wirtschaftliche» Verhältnisse durchaus nicht derart sind. u» Dtutsche aus anderen Gebieten, die au« irgei» welchen Gründen ihre Heimat verlassen woll», anzulocken. Kein vernünftiger Mensch wird sei»« Wohnsitz verändern, um es schlechter zu haben, »k früher. Jede Vereinsleitung wird übrigens m dankbar sein, wenn in dieser Richtung a««fiih» bare und bestimmte Vorschläge gemacht werde». I« Karinen stehen die Verhältnisse günstige da die Versuche, die slovenische» Bauer» geg» die Deutsche» zu verhetz»», die besonders von »er slovenischer Geistlichkeit geleitet und von Kr«t au« auch materiell gefördert werden, di« Heia« »och wenig Ersolg hatten. Von blonderer Wch tigktit ist di« Erhaltung Her«agor«, FerlaH von Rosegg und Völkermarkt. In Steiermark sitzen die Deutschen i« 11» terlande vor alle« iu de» Städte» und Märt» und der deutsche Charakter dieser Orte muß m allen Mittel» erhalten werden. Fast nur ii te Umgebung von Marburg und in St. handelt e« sich daru«, auch deutschen bäuerlch» Besitz zu erhalte». Der Verein hat hier a» dai Orten kräftig eingegriffe». DaS alte deutsche fcn hat bi« heute mit größter Anstrengung tat deutschen Besitzstand behauptet. Durch die Errich« tung de« Narodni dorn ist aber der bnuscht Charakter der Stadt gefährdet worden. Da fern andere« passande« Gasthaus in Rann vorhaide, ist, waren die deutschen Reisenden gezwungen» der Trutzburg unserer Gegner einzukehren. fehlte für die Deutschen ein Raum zu Zufamau» fünften. U« diese« Uebelstand abzuhelfen, hat ity in Rann »in» Baugenossenschaft gebildet, da« be» stehende Eintehrgasthau« .Zu« schwarzen ildl«? wurde gekauft und an dessen Stelle da« Demch Hei« erricht«. Der Berein Eüvmark Hai zu Da Bau der Baugenossenschaft ein oierprozemg-t Darlehen von 20.000 X bewilligt und fich »r> behalten, die Zinse» «ach Bedarf zu erlasse». D» Plan zu de« Hause wurde durch Herr» »rch» »eklen Kublk »ntworsrn. Es steht jetzt festig to, ein echtes deutsches Hei« und eine Zierde be Stadt. C« ist zu hoffen, daß e« seine« Z»«l» füllt und daß Ran» seine geschichtliche Stelln, als Bollwerk der Deutschen gegen andringen* Feinde auch in Zukunft bewahrt. I» Weitenstein mußte die Gefahr cbgesenM werden, daß tn de« ohnehin schwer bedroht» Ort. ein deutscher Besitz i» slovenische Qiik falle, und so hat der Verein ei« Haus, da« du bisherige Besitzer verkaufen «ußte. u« de» Prrs vo« 4500 K erworben. In de« viel u«stritteue« St. Sgydi. M den Verein schon i« ersten Jahre ferner 9ri» I dung beschäftigte, hat der Süd«ark «« dtittyti I Gasthaus u« den Preis vo» 28.000 K erbau. I OmM. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. H«»»tagsbetra«e der „Deutschen Macht" in giß. Vr 37 .Die Süd mark" erscheint jeden Sonntag al« unentgeltliche Beilage für die Leser der »Deutschen Wacht". — Einzeln ist „Die Svdmart" nicht käuflich. 1903 Am spätes Glück. Roman von Ferdinand Runk«l. (Fortsetzung.) sWaiMtii« rn»«Ie».i »Geßner, Herr Steub bietet mir pekuniäre Hülfe, wenn ich zu einer Schurkerei gegen Claudius die Hand biete.' Geßner blickte aus seinen verschleierten Trinkeraugen den jungen Mann von oben bis unten an. .Viel Glück hat uns der Doktor nicht gebracht, aber eine Schurkerei gegen ihn, nein, Herr Inspektor, so «vas giebt es nicht aus dem Waldhof, wenn wir auch arm wie die Kirchenmäuse sind.' »Dann wird es eben nichts helfen, Herr Geßner, meine Herrin beabsichtigt den Waldhof zu kaufen, in der Zwangsversteigerung natürlich.' .Sagen Sie mal Ihrer Herrschaft, lieber Inspektor, sie soll sich nicht in den Finger schneiden. Wo Geßner sitzt, bleibt Geßner sitzen, merken Sie sich das." »Das wäre sehr schön, aber erklären Sie mir nur, wie Sie e» machen wollen." „Darüber lassen Sie sich keine grauen Haare wachsen, lieber Freund. Geßner ist wie eine Katz', der fällt immer wieder auf die Pfoten.' Nach diesen Worten wandte er sich zu einem kleinen Eckschrank, holte eine riesige Cognakflasche heraus, goß sich ein Weinglas dreiviertel voll und stürzte es im schnellem Zuge hinunter. Pauline wandte sich um und wollte ihm gerade in den Arm fallen, aber sie kam zu spät. „Laß nur, Kind, mir ist ganz hohl im Magen." .Aber Wald, Du sollst doch nicht mehr trinken, wenn da» der Doktor erführe." .Der wird's ja nicht erfahre»».' In diesem Augenblick hörte man «inen Wagen in den Hof fahren und Pauline sprang erregt an» Fenster. .Das ist ja der DoktorI' rief sie und riß das Fenster auf Steub, der gleichfalls heraus gesehen hatte, sagte: .Wahrhastig, das ist ja drr Doktor, ich hätte es nicht geglaubt, also haben sie ihn doch frei gegeben." .Sehen Sie, Herr Inspektor," rief Pauline freudig, .die gerechte Sache siegt." Dann eilte sie an ih»n vorüber und riß die Thür auf, durch die Claudius jetzt ruhig und gemessen, als ob nicht» geschehen wäre, eintrat. Er grüßte nach allen Sei-t«n, ließ ein« Sekunde lang seine großen Augen mit einen» nicht zu definirendtn Ausdruck auf den Inspektor ruhen, dann schwoll ihm plötzlich di« Zornader auf der Stirn, seine Augen schaff«» Blitz« und er griff nach Geßner'» Reitstock, d«r' auf dem Tisch lag, hob ihn gegen d«n Jnsp«ktor und schrie mit heiserer wilder Stimm«: .Hinaus. Denunziant," worauf der Inspektor eiligst verschwand. Danach legte Dr. Claudius den Stock ruhig wieder auf den Tisch, drückte Pauline die Hand und sagte: „Nimm'fl nicht übel, daß ich Dein«n Besuch so unsanft hinaus befördert hab«." .Nein, nein, Claudius, ich nehme es nicht übel, denn jetzt versteh« ich Alles.' X. .Wir wollen in Ruhe die Ding« bereden," sagt« Claudius, als er von Pauline mit Fragen destünnt würd«, wie die Untersuchung abgelaufen sei. »Es ist gar kein« Untersuchung eingeleitet word«n, denn es war nichts zu untersuchen. Di« Obduktion halte den untrüglichen Beiveis geliefert, daß Hardy sterben »nußte, kein Mensch auf der Welt konnte «ttvas dagegen thun Darum war auch die Denunzialion des Inspektors «in Unding und meine nächst« Sorge wird sein, Frau Hardy um sein« Entlassung zu bitten. Einen Mann, der an« ständigen Leuten so heimtückisch in die Flanke fällt und ihnen die Polizei auf den Hals h«tzt, dürfen »vir unter keinen Umständen in der Gegend leiden." »Ja, aber, Claudius, ich glaube. Du warft selbst schuld, daß «in« solche Denunziation zu Stande komme» konnte. Du warst ja selbst der Meinung, daß etlvas nicht in Ordnung gewesen s«i, daß Du in gewisser Bezie« hung Deine Pflicht v«rnachlässigst hattest.' ,Ja gewiß, und ich bin auch heute noch nicht frei von dem Gedanken, aber di« Sünde de« Willen» ist nicht strafbar, wenigsten» nicht vor d«m weltlichen Richter und einen anderen erkenn« ich nicht an. Der Wille zur Sünde ist nach den Lehren des großen Meister» von Naza« reth schon die Sünde selbst: Wer ein Weib ansieht, seiner zu begehren, hat schon die Ehe mit ihr gebrochen i» fei« nem H«rz«n.' .Das ist «» ja eben, was ich Dir immer schbn gesagt habe, darüb«r wirst Du nicht wegkonnnen. Wer die Forderungen der Gerechtigkeit und de» Mitleid» ver» letzt, ist ein Sünder vor sich selbst.' »rsrwlß, Paul«»,, dfc»r ~t* geh« im« mit b,r ~smb, »it mit einer bitteren Arzenei, man muß fit schnell hin unterschllicken und ein fiifjc« Tränkchen oder einen berauschenden Schluck Weine« danach nehmen, damit der üble Nachgeschmack verschwindet. Das hab« ich jetzt gethan, ich bin darüber hinaus und will darüber hinaus sein. Wir haben da» Alle» schon besprochen und sind längst zu dem Resultat gekommen, daß ich gesündigt habe. Gut, so soll es auch bleiben. Ich will jetzt die Frucht meiner Sünde genießen, ich will den berauschenden Schluck Weines haben." „Das heißt. Du willst Lullu Hardy Heirachen?" \ »DaS weiß ich nicht, jedenfalls will ich sie besitzen, die Form ist mir gleichgültig. Mit der That, die «nein Wille gethan hat in jener schwülen Nacht, da Hardy mit dem Tode rang, habe ich alle Schranken übersprungen, die Dein ehrlicher Schoppenhauer der Menschheit durch Gerech-tigkeit und Mitleid ziehen will. Ich wenigstens ivill den Muth haben, nach Gesetzen zu leben, die ich mir selbst aufstelle." »Ich kann Dir nicht mehr oponieren, Claudius, Du bist in eine Gedankensphäre hineingerathen, die ich nicht mehr verstehe. Ich habe den Kopf viel zu voll mit an-deren Dingen, als ich daran denken könnte, was Du thun sollst. Die Dinge aus dem Hos haben sich in einer Weise entwickelt, daß wir in ven nächsten Tagen fertig sein werden." ,E» ist schon oft so weit gewesen, liebe Pauline, und doch haben sich immer wieder Auswege finden lassen und es ist noch ruhig ein paar Jahre ruhig weiter gegangen. Ich gedenke aber meinen Abschied von dem Waldhof da-mit zu krönen, daß alle Verlegenheiten mit einem Male abgeschnitten werden." »Denke nicht daran, Claudius. Eine Hülfe, die wie «„^Bezahlung aussieht, könnte ich nicht annehmen." „Siehst Du, das ist wieder ein Standpunkt, den ich wieder nicht verstehe. Wir sind jahrelang nebeneinander hergegangen wie im Traum. Nun sind wir plötzlich er-wacht. Wir haben eingesehen, daß wir unser Lebe» ver-trödelt haben durch einen einzigen Fehler, der gemacht wurde? Die alte bürgerliche Moral, die Pietät gegen die Eltern, Gehorsam unter dem Willen des Vaters. Wärst Tu damals, als Du Geßner heirathen solltest, mit mir auf und davon gegangen . . . ." »Nun ja, Claudius, wir kommen immer wieder auf dasselbe Thema zurück, laß uns davon nicht reden. Ich sehe ja auch ein, daß ich Unrecht an Dir gethan habe, aber ich habe da« Beste gewollt, und ich beuge mich nun auch unter den Willen des Schicksals. Ich weiß recht gut, daß Du nach Geitlitz übersiedeln willst. Ich kann es nicht hin-dern, denn die Mittel, die mir früher zu Gebote standen, habe ich nicht mehr. Meine Jugend ist hingerauscht schnell und unversehens, wie ein stürzender Bergbach. Deine Liebe, nun ja, sie ist eingerostet und eingetrocknet., weil sie keine Bethätigung fand. Ich sehe das Alles «in und ich habe Dir ja mich schon versprochen. Dich bedingungslos frei J'i geben....." sie lächelte müde und der Gedanke. daß sie ihrem Jugendfreund jetzt da» letzte und schwerste Opfer bringen wollte, verschönte ihr Gesicht merkwürdig, so-daß CtonWu«, dessen Auge forschend auf ihr ruhte, eigen-thümlich ergriffen wurde. *D» bist sehr gut. Pauline. viel besser als ich " -Tage das nicht Claudius, ich will ganz ehrlich gegen Dich sein, in der heutigen Stunde soll es zwischen un« nicht« Falsches und nichts Fremdes geben. Ich habe diese Stund« vorausgeahnt und vorausgesehen alle die Jahre her. ,, «9,1» roinmrn. ha« »Itfi so In Flamme» sehen wtird«, brtfe Du Deine alte Jugendfreundin vergessen «mi&Ust. Ich habe eS mir anders gedacht, al« es gekommen ist, aber ich habe mit dieser Stunde ge-rechnet, trotzdem hat sie mich überrascht. Sie ist über mich gekommen wie ein Dieb über Nacht, uud ich ,var an-fänglich fassungslos, aber jetzt bin ich ruhig. Sieh. Clau» dius, ich hätte nur gewünscht, daß Du rein aus dieser Krisis hervorgegangen wärst, daß Du nicht Deine Seele mit einer That befleckt hättest, die da» Glück, das Du erhoffst, trüben wird, trüben muß. D«nn e« mag kommen, wie es will, sei überzeug^ der todte Mann steht Dir viel mehr im Weg. al« Dir der lebendig je im Weg gestanden hat. Du bist ja ein Mann Du bist eine starke Natur, Du wirst da« Pochen des Gewissens nicht hören, oder wirst es betäuben durch Arbeit, oder eo überwinden durch Deine Philosophie. Aber sie ist ein Weib, und daS Weib ist Stimmungen unterworfen und Einflüssen, vo» denen die Männer keine Ahnung haben. Ein bischen Migräne und die ganze von Dir groß gezüch-tete Weltanschauung des freien Menschen, der jenseits [ von Gut und Böse steht, bricht zusammen und macht einer zitternden Feigheit Platz, die am liebsten nach den, Pfaffen rufen möchte und ihm alles beichten, was die Seele bedrückt. Die ente Differenz wegen der Ausstattung eines Zimmer«, oder irgend welcher Kleinigkeiten, die ersten Thränen, die zwischen Liebesleuten nie ausbleiben; ach, Claudius, Du i weißt nicht, mit welchen Mächten Du in die Schranken treten bist." »Ich weiß Me«. Pauline. aber was kann das gegen den vollen Genuß sein, gegen das Ausleben und gegen den Besitz der geliebten Frau. Der Genuß ist doch da» Beste am Lebens . .Ja, gewiß, es ist richtig. Alles, was Du sagst, »st wahr, glaube ja nicht, daß ich Dich widerlegen will, oder gar, daß ich Dich von dem abbringen möchte, was Du vorhast. Ich habe abgeschlossen mit der Vergangenheit, mir ist. als ob die alte Pauline im Sterben läge, da ich Dich ziehen lassen muß. Aber es ist mir, als ob ich noch Alles, was ich auf dem Herzen habe, auüsprechen müßte, als ob ich Dich warnen müßte, wie es einer alten Freundin zukommt, vor dem, was kommen kann, was viel-leicht kommen wird. Ich will Dich nicht zurückhalten, in meinem Herzen ist es beschlossen, daß wir Beide uns trennen müssen nnd in dieser Stund« sei nichts Aeußer-liches mehr zwischen uns. sonst hätte ich Dir ja auch sagen müssen, mit welch' kleinen menschlichen Mitteln Frau Hardy gegen meine alten Anrechte auf Dich, oder ich will nicht einmal sagen Anrechte, das wäre vielleicht zu stark, ich will sagen, gegen das alte Band, was uns v«r-knüpfte .. . wie sie dagegen ankämpfte." .Sprich es nur aus, es ist gut, wenn ich weiß, was zwischen Euch Frauen passirt. Ich möchte nicht gern zwischen zwei Puffern stehen, denn die nächste Nothwendig-feil ist daß ich zermalmt werde." .Nein. Claudius, erlaß es mir, ich will darüber nicht sprechen." »Dann hättest Du auch garnicht ansangen sollen, hattest keine Andeutungen machen dürfen, jetzt ist es auch besser, wenn Du Dich vollständig aussprichst." .denn. Du magst Recht haben. Meine Zunge »st mir mit dem Verstände durchgegangen, ich hätte lieber schwelgen sollen, ab«r es ist nun gesagt, so will ich nun auch tveiler sprechen. Sie bat mir vorhi« den ouf b*H «K>r« nrM,i,n.....s>« lins, ,hn sa s- schn.n ciu» iinskrrr Näh« entfern« und sie hat mir durch diesen würdigen Gesandten mittheilen lassen, daß sie unsere Schulden ausgekauft hat und uns von Haus und Hof treiben will.' .Das ist nicht »vahr, Pauline, so etwas thut Lull» nicht, das hat der Inspektor selbst gethan, vielleicht »m ihr gefällig zu sein, um sich vielleicht einen rothen Rock zu verdiene» oder wer weiß, aus welchem andern Grunde noch. Wen» sie Eure Schulde» aufgekauft hat. so gebe ich Dir die Versicherung, baß Du eine Stunde später die Schuldscheine zerrissen in Deinen Händen hättest.' »Aber das könnte ich doch nicht annehmen, ich kann mir doch keine Almosen schenken lassen.' „Sei stolz, Pauline, tvenn Du es kannst. Auf welch' andere Weise soll man Dir denn helfen? Geßner hat lüderlich gewirthschaftet. er hat Schulden gemacht, die gerade nicht übermäßig groß sind, die aber doch hinreichen. Euch von Haus und Hof zu treiben. Wie soll der Wald-hos in Euren Besitz erhalten bleiben? Etwa durch Stun-dungdas hat doch keine Aortheile, denn Geßner wird sich kaum ändern.' „Er wird sich ändern. Ich bin vielleicht schuld ge-wefen, das« er so ist, wie er ist, ich habe ihn vernachlässigt, ,ch bin ihm eine schlechte Gattin gewesen. Aber eö soll anders »verden, wenn ich noch einmal aus diesen Schivie-rigkeiten herauskomme, dann wirklich, dann soll es anders werden.' „Du wirst aus diesen Schwierigkeiten herauskommen, fm ,1L,QrIlcNnstl' habe Dir gesagt, ich will meinen Abschied von» Waldhof durch eine gute That krönen.' .Ich denke. Du stehst jenseits von Gut und Böse." Der Doktor lächelte sein und blickte sinnend vor sich hin. Absichtlich ließ er die Pause etwas länger werden. Draußen ging jetzt die Sonne unter und ein leichter Wind glitt kühl durch die Wipfel der Bäuine hin und schlüpfte mit seinem erfrischenden Hauch in die glühenden Ställe und Scheunen.^ Claudius blickte durch das offene Fenster in den Hof hinaus, in dem die kurze sommerliche Dämmerung alle Gegenstände in einfarbigen» Grau erscheinen ließ. Wenige Minuten später, und di* Nacht brach herein. Noch ein letzter Schein der scheidenden Sonne glitt hoch am Himmelobogen hin »md ließ die ausglühenden Sterne nur schwach sichtbar merden. Dieser letzte Schein eines unter-gegangenen Lichtes sollte auch Pauline« Zukunft verklären, der letzte Schein der alten Liebe. "Ja, Du hast Recht, ich stehe jenseit« von Gut und Bose, aber »veil ich das Böse nicht scheue, so scheue ich auch das (Sute nicht, wenn es mir angenehin ist, wenn es mir eine Freud« macht. Und es macht mir eine Freude, Dich zufrieden zu sehen. Sollen wir jetzt wie ein paar Dutzend-»nenschen, weil die Neigung erloschen ist, aus einander losfahren und uns hassen? Warum denn? Haben wir einander Böses gethan? Wir folgen doch alle dem einen großen Gesetz der Vergänglichkeit, .vollen wir uns so klein machen? Willst D»l, »veil die Sonne untergegangen ist. Dich nicht „»ehr freuen, an den, Refter, den sie uns noch scheidend zusendet? Soll meine Freundschaft denn nicht so v»el gellen, baß Du meine rettende Hand ergreifen willst? Willst Du in einen, ganz kindlichen Trotz, »veil das Per-gangene vergangen ist. zürnen und Dich und Deine Kinder an den Bettelstab bringen? Nein, Pauline, so klein bist Du nicht. Du wirsl»neine Hülfe annehmen, es wird Glück und >s>egen auf den Waldhof einziehen und ganz allmählich Du" ,Ül?}| »"a.ss.n s°ll.n (ft! strf.T? :Ti die .«fräst strwtnNen, Dich m> QUuar deines Jugendfreundes zu freuen.' »Nein, da» nicht, Claudius, das erspar« mir! lüifl Lpfer bringen, ich kann es bringen, ich dringe es so gar „ei» und ich »vill auch darüber hinwegsetzen, daß mi das Opfer gezahlt wird, es bleibt mir ja nichts änderet übrig.....' .Aber Pauline l Claudius unterbrach die Jugendfreundin fast unwillig „Kannst Du Dich denn nicht frei machen, von all diesem menschlichem Philisterthum, das Dir anhängt?" .Es ist schwer. Claudius,' aber Du hast Recht, ld will es thun. Ich darf ja nicht nur an mich denken, sons bei Gott, ich würde es nicht überleben, aber ich habe nod andere Verpflichtungen, andere Sorgen." .Ja, Pauline, die Sorge um die Brüt, das ist dv stärkn« Triebfeder im Leben der Menschen, die Erhaltuni der Art. Deine Kinder sind der Hebel, der Dich über all> Kleinlichkeit erheben muß. Ihnen mußt Du erhalten bleiben sie dürfen Noth und Entbehrungen nicht kennen lernen, scho» um ihretwillen mußt Du meine Hülse annehmen. Unl di« praktische Seite.....ob es gut ist, Geßner de» neuen Kurs anzuvertrauen, weiß ich nicht, ich denke, D» wirst Dir einen tüchtigen Inspektor berufen und wir werbet den guten Wald vom absoluten Königthum in's konstitu, tlonclle versetzen, wir werden ih»n einen Minister zur Seit« geben, und ihn von aller Verantwortlichkeit entbinden. So, glaube, dürfte der Erfolg garantirt'sein." .Und Du glaubst, daß Wald darauf eingehen wird?' .Sicher glaube ich das, denWenhat doch eingesehen, daß es mit seiner Wirthschaft auf den Hof rückwärts geh und da» sollte ihn bestimmen, das Regiment einem Jnspektot abzutreten.' "Ganz recht, aber Du verkennst, lieber Claudius, baß Wald von Natur ein fleißiger und strebsamer Mensä ist. daß er nur den Leidenschaften stöhnt, wenn die Arbei gethan ist und vielleicht nur deshalb aus dem Haufe hinaus-gcsircbt hat, weil ich ihn schlecht behandelt habe, ich konnt« mich nun einmal nicht in seine Natur finden. Meine Jugend empörte sich, sie schrie nach Glück, das er mir nicht geben konnte. Heut i|t das anders, ich fürchte, wenn man Wald die Zügel aus der Hand nim»nt, wird er das mit einer solchen Beschämung empfinde,^ daß er sich ganz und gar seinen Leidenschaften hingiebt und jede Hoffnung auf Besserung unmöglich macht.' . .Er wird ja, wenn man ihm einen Inspektor zur Seite stellt, garnicht mehr das nöthige Geld haben, um seinen Leidenschaften stöhnen zu können." .Da» wäre eine schlimme Maßregel, die ihn sicher auf Abwege führen wurde. Sieh, Claudius, wir muffen uns mit d«m Gedanken absinben, es mit Wald zu versuchen, freilich muß er sich eine gewisse Kontrolle gefallen lassen das tvird er auch gern thun, aber er barf unter ttinen Umständen empfinden, daß man ihm einen Gendarm beigiebt, das würde ihm in eine blinde Opposition hinein« treiben und alles wäre verloren.' .Du »nagst Recht haben, ich bin mit Dir einver« standen, ich bin überhaupt mit Allem einverstanden. Du bist ja so klug und weißt genau, was Du zu thun hast und was für den Waldhof von Vortheil ist. Ich steue mich schon, daß Du wenigstens von Deiner alten Idee abgekommen bist und meine Hülfe annehmen willst und nun will ich hinüber gehen. ®es couraglrt, Paulin,. »« wird Qtttt* ^ ^Pauline biß di« Zähne aus«inand«r und unterdrückte mit Mühe di« Thränen, die ihr in di« Augen treten wollten. Si« war eine starke männlich« Natur und hatte Gewalt üb«r sich und ihre Gefühle. Darum konnte Claudius auch nicht bemerken, wa« tn ihrer S««l« vorging und wie es um sie stand. Mit eiserner Energie zwang sie «in Lächeln auf ihren Lippen und ihre Augen leuchteten, al« ob ihr ein großer Glücksfall begegnet fei, als sie dem für immer scheidend«» Jugendfreund die Hand reichte und ihn mit den besten Wünschen für sein Glück entließ. Claudius, der als Arzt und als Freund sonst immer in ihren Zügen lesen konnte, und jede ihrer seelischen Regungen erkannte, täuschte sich vollkommen über den ivahren Stand ihrer Stimmung. Das kam wohl daher, daß Pauline mit Absichtlichst ihre wahren Gedanken verbarg und daß der Blick d«ü Arzte« durch feine Leidenschaft stark getrübt war. Sicherlich würde er noch am Thore d«s Waldhofs umgekehrt fein, wenn er gesehen hätte, wie Pauline, nach-dem er die Thür« hinter sich geschlossen hatt«, in den alten Lehnstuhl zusammenbrach und ihre thränenüberströmten Augen mit den Händen bedeckte. Es war ein unheilbarer Schmerz, der ihre Seele erschütterte. Sie hatte selbst garnicht gewußt, wie sie an nicht» Andere» denken konnte, als an die nun einmal unabäntxrlich« Trennung. Selbst ihr Gatte und ihre Kinder traten vor der Stärke dieses Gefühls im Augenblick in den Hintergrund und e» war ihr, al» ob, wie jetzt die Sonne vollständig untergegangen war und eine dunkle schwüle Sommernacht sich langsam über die Gefilde legte, auch in ihrer Seele jeder Lichtfunk« verlosch«» sei. Da öffnete sich leise eine Seitenthür und ein feines Stimmchen rief: „OuU Nacht, lieb« Mama." E» war das kleine Töchterchen, das eben von der rothen Minna zu Bett gebracht werden sollte, das sich aber nicht beruhigen konnte, wenn e» nicht seinen Gute-Nacht-Kuß von der Mutler erhalten hatt«. Pauline riß sich empor, sie drückte das Kind mit wilder überquellender Leidenschaft an ihre Brust und küßte «» immer und immer wieder. Dann kam die roth« Minna mit Licht und nahm das Lisab«thchen au» den Armen d«r Mutter, um e» in sein Bettchen zu bringen. Dabei konnte sich die Magd nicht enthalten, einen erstaunten Blick auf die sonst so strenge und starke Madam« zu werfen, deren Augen vom Weinen gerathet waren. Al» die Magd da» Zimmer verlassen hatte, kam der Schmied herein. »Soll ich da» Thor jetzt schließen. Madame?■ fragt« er und Pauline'» Antwort war wieder eine Frage: „Ist der H«rr schon zu Haus«?' .Nein, der Herr ist nach der Stadt gegangen und hat den Hofthorschlüssel mitgenommen." „Dann ist e» gut, Schmied, dann könnt Ihr schließen." «Schön, Madame, und eine geruhsam« gut« Nacht • .Gut« Nacht Schmied, seht noch einmal im Manna-leut-Logi» nach, ob alle die Pfeifen ausgemacht haben, daß nichlspassirt." »Schön, Madame." Er nahm seine brennende Laterne, die er auf einen Stuhl gestellt hatte und ging hinaus. Pauline setzte sich an den Schreibtisch und begann zu arbeiten, um ihr« ®«« danken zu beschwichtigen. XI. E« war gerade drei Uhr Morgens, al» Geßner von seinem Spielchen nach Hause kam. Ueber den Wipfeln der Tannen spielte schon da» Grau de» anbrechenden Morgen». In den Ställen wurde da« Vieh unruhig, man hörte da« Stampfen der Pferde, die sich von ihrer Streu erhoben, und da» Brüllen d«r Rinder, die den Morgen witterten. Da klappert« auch schon der a!te Schweizer mit dem Holzeimer üb«r txn Hof, um Wasser am Brunnen zu holen, dann ging die Thür der Leutestube auf und in dem Morgengrau erschien ein rothglühendcr Punkt von einer bläulichen Rauchwolke umhüllt. Der Schmied hatte seine Morgenpfeife in Brand gesetzt und ging, um da» Thor zu öffnen. .Guten Morgen der Herr!" Er rückte seinen mächtigen schwarzen Strohhut und fuhr dann fort: .Der Herr schon aufgestanden?' .Ja, Schmied, wecke mir den Pferdeknecht, er soll mir die Juno satteln, wir haben viel Arbeit und müssen hinaus." Geßner war wie alle Gewohnheitstrinker, von einer großen Energie, «venn es galt, ein« durchschivärmte Nacht zu v«rbergen und er hatte auch eine so robuste Gesundheit, daß er ruhig zu Pferde steigen konnte und sein Tagewerk vollbringen. Er ging jetzt hinein, um den leichten, schilf-leinenen Anzug, den er auf dem Felde zu tragen pflegte, anzuziehen. Rücksichtslos warf er die Hausthür«, daß sie flirrend in'» Schloß fiel, stolperte schwerfällig die Treppe zu dem Schlafzimmer hinan, daß er mit seiner Gattin theilte, und stieß die Thür auf. Beide Betten unberührt. Herr Gott, wa» sollte denn da» heißen! Es wurde ihm mit einemmal heiß und kalt. Da» war da» erste Mal, daß seine Gattin d«n Waldhof verlassen hatte, ohne ihm etwa» zu sagen. Ob sie sich ein Leid angethan? Das war der erste Gedanke, d«r ihm durch den Kopf schoß und er fühlte sich halb und halb schuldig, er halte sein Luderleben immer ruhig w«iter gelebt, ohne auf Pauline zu achten. Er hatte immer gemeint, e» liege ihr nichts an ihm, da sie ja ihren Claudius hatte. Vielleicht war es doch anders. Mit einemmal waren die Geister der durchschwärmten Nacht au» seinem Gehirn verschwunden, er rannte aufgeregt durch da» Zimmer, öffnete da» Fenster und ließ die kühle Morgenluft herein. Er blickte in alle Ecken, auf alle Tische, ob nicht irgendwo ein Zeichen, eine Spur von der Hau»-Herrin zu finden sei, aber Alle» fehlte. Dann stolperte er die Treppen hinunter und suchte im Wohnzimmer. Der Schreibtisch stand offen, die Lampe brannte noch, e» sah so au», al» ob Pauline noch bis vor kurzer Zeit geschrieben hätte. Mit nervöser Hast durchstöberte er die Papier«, die h«rumlag«n, ab«r nirgends fand er einen Brief, da schlug er sich vor die Stirn und sagte sich: Warum soll sie auch schreiben, jedenfalls wird einem von den Kindern nicht gut gewesen sein und sie ist bei ihnen. Dieser Ge-danke befriedigte ihn und zuversichtlich machte er sich auf d«» Weg nach der Kinderstube. Diesmal trat er nicht so herb auf, er schlich sich geräuschlos an die Thür und öffnete ganz leise, damit er die Kleinen nicht weckte. Sie schliefen tn Frieden, aber von Pauline zeigte sich keine Spur. (Fortsetzung folgt.) Nummer 73 Ja Krain handelt tl sich, außer in Gottschee, tt Erhaltung be« deutschen Besitzstandes und um Vtzvtz der deutschen Minderheiten in den EtSdten nb Märkten. Besonder« wichtig sind die ausstre-tuten Industrie Aßling und Neumarkil. politische Rundschau. Kin»eg «tt de« Iricdeu. Die ibkLt Empfindung, wie sie in unsere« letzten Stüd zu Worte gelangte, spiegelt sich in den Borten wieder, die Abg. Dr. Steinwender. gewiß Ihm Kampsnatur, eine« Parteitage der Deutschen Volttpariei widmet. Die bezügliche Stelle lautet: ,Man ist unzusrieden. man sieht ein, daß e« I» nicht weitergehen könne und da soll m Parteitag eine Parole au«geben, einen Fanal «qönden. eine Fahne bissen . . . ftn Beitrag )«« Kapitel „Slavische So-Idttitit". Die Klagelieder der Polen in Ost« Wessen über da« Vordringen der Tschechen bilden fc (et letzten Zeit eine ständige Rubrik der pol» Mm Blätter und haben mit der Errichiuna de« tschechischen Lehrerseminar« in Polnisch > Öftrem tyttn hövepunkt erreicht. Die .Rowa Resvrma' «löffeatlicht eine Zuschrift au« maßgebenden pol« «scheu Kreisen in Teschen. in welcher zunächst der röschen Presse der Vorwnrs gemacht wird, daß slei« nur über die Deutschen al« Feinde der feien schreibt und den Tschechen, al« den tat-sichlichen Bedrücker der Polen, ganz vergißt. Po« ungarische« Hlovus In eine« Auf» fa|t et« „Neuen Pk Itida«, da« heißt eingeborene lokale Unter-teiunle. Gleichzeitig brachen Unruhen im Kautschuk-ß»d»t Diode au«, denen zunächst Bischof Cpieß, bann der Posten Litvale zum Opfer fielen. Augen-tiicklich smd nur di« Bezirke Ktlwa und Mohoro, Inta landeskundige Amtmänner leider gerade auf Heiaamrlaud sinv, sowie Lindi unruhig. Diese mll d«r Gouverneur, bi« Verstärkungen eintreffe», « Zaum halten. Scbon 1« Tage vor de« Auf-ß»»»e hat Graf Götzen zur Verbesserung der liiippe um Anwerbung von Leuten au« Massaua «sicht; «it diesem alten Siamm sollten bann vier ftu« Kompanien Schwarzer gebildet und die UN-»feigen S«biete längere Zeit besetzt gehalten wer-den. Die Bewaffnung der Rebellen besteh« au« Aertzertadetn, vergifteten Pfeilen, sowie 12 Hinter-kbm, die ans der Station de« er«orde>en Bischof« Gp>ch erdeutet smd. «O»««7ch- Aus Stadt und CöuD. Merktafel. 10. September: HochschLler-Berband«tag. Früh-schoppen. 10 Uhr vormittag« i« Waldhause. — Liedertafel de« Männergesangvereine« »Lieder-kränz' im Hotel Terschek um 8 Uhr abend«. $rau«ttg. Heute Sonntag den 10. September um 8 Uhr nachmittags findet in Cilli die Trauung deS Fräuleins Mizi Dimetz, Tochter deS Zimmer-Meister« Herrn Dimetz in Cilli mit Herrn AloiS Fabian, Buchhalter bei Herrn Andreas Mayer in Marburg statt. Z>er evangelische Hottesdienjl tu Storö muß auf Sonntag den 17. Sepiember nachmittag« verschoben werden, da Herr Pfarrer May zur Leitung ber Pfarrerwahl in Laibach füi Diesen Sonntag und Montag berufen wurde. Der evangelische Gottesdienst in Cilli findet wie immer vormittag« 10 Uhr in der evangelischen Kirche in ber Gariengafle statt. Leicheuvegtuguis. Mittwoch, den 6. d. fand um 5 Uhr nachmittag« daS Leich nbegängniS des nach langem, schweren Leiden im 67. Lebensjahre verstorbenen städt. MauteinnehmerS Herrn Mathäus Resar von der Leichenhalle deS allgemeinen Kran-kenhauseS auf den städt. Friedhof in Tschret statt. An dem Leichenbegängnisse beteiligte sich außer sehr vielen Leidtragenden auch der Militärveteranenverein mit Musik und Fahne. Sommerfiedertafel des Minuergesang-vereines „Liederkranz". Wie bereit« g, meldet, findet heuie Sonntag den 10. d. um 8 Uhr abend« im großen Saale de« Hotel Terschek die Sommer-liedertasel de« Männergesangvereine« .Lieder-kcanz" unter Mitwirkung ber vollständigen Collier Musikverein«kapelle stait.Der Verein wird folgende Chöre zum Vortrag bringen: „Liede«weihe', Männerchor von Max von Weinzierl, ..Walde«-rauschen". Männerchor von Adolf Kirchl, „Der starke Hg»«", Männerchor in niederösterreichischer Mundart von A. Kirchl, »Ich ging in milder Maiennacht", Männerchor von Rudolf Wagner, „So weit", Männerchor von E. S. Engel«bera. „Schon pfeift der Herbsiwind durch den Wald", Männerchor von Rudolf Wagner. Ortsgruppe Hilli de» Zentralvereines der Gcaz und >m Jahre 1890 je « in Puniigam. Während seiner 15jährigen Tätigkeit daselbst hat Math.'S durch seine einen Weltruf genießenden Biere wesentlich zu dem un-endlichen Aufschwung der Braueiei Punngam bei-getragen uno oft und oft würbe ihm die« durch sein« Verwaltung, an dessen Soitze Herr Schreiner steht und durch den liebenswürdigen Ooerbirektor Herrn Flitz Riiter v. Huymann zum Ausdrucke gebracht. Math:« ist ein Bcouei vorn allen Schlag, der seine hohe Intelligenz und 'sein umfassendes Wissen mit patriarchalischen Grundsätzen paar», so, daß in der Brauerei Puniigam eine Harmonie zwischen Verwaltung. Direktion. Beamten und Brauern besteht, wie selten in einem so großen Bmi.be. Heui- Mll uuj.t JuLi.at 66 L-i.euZ-jahre, doch wird e« ihm leicht werd.n, nach solch langer und stet« erbeut- und eisolc,-reicher Lebensbahn seine Jahre zn ertragen, da ihm ein tüchit.er und hochgebildeter Brau-sührer in der Person des H-rrn Joses Neumayer zur Seite steht, der in MatheS seinen verehrten Vorgesetzten und seinen erfahrenen Fr.und erblickt. So kann MalheS auf 50 Jahre ehrenvoller Arbeit zurückblicken, von allen stets geliebt und geehrt — ein Muster eine» Brauer«, ein bra»er Mann! Aebersetzung in Aioauzwachdteulle. Der Finanzwachoberaufseher Herr Franz Fuchs würd« von Cilli nach Leskovetz bei Peltau übersetzt. ?rescherudenkmal iu Latbach. Heute findet die Enthüllung der Preschernstatue in Laibach statt. Der Dichter Preschern hat recht hübsche Gedichte geschrieben — die indeutscher Sprache ver-s a ß t e n, wurden verbrannt. —seine Bedeutung wird aber von der slovenischen Presse in gewohnter über-schwenglicher Weise übertrieben, waS wir den Leut-chen jedoch nicht übel nehmen. Im Uebrigen droht bei der Enthüllung Spektakel, denn die Radikalen behaupten die Feier wäre ihr Sache, und tatsächlich lassen die Klerikalen einen schlechlverhüllteu Groll ahnen, daß die Radikalen mit der Feier eine Art Machtentfaltung ihrer Partei bezwecken. Wir lassen hier eines seiner besten Gedichte, übersetzt folgen und erzählen wohl ein öffentliche« Geheimnis, daß die Verse der Mutter etneS hohen deutschen Staatsbeamten in Graz gewidmet waren. Die Ueber-fetzung übertrifft die Urschrift. Seite 4 K-x.fHe Wpcht" ?iumu.er 75 Unter dem Fenster. Von den Zinnen — Mondbeschienen — Tönt die Glocke Mitternacht; Liebesschmerzen Tief im Herzen Haben schlaslo» mich gemacht. Mitleidslose Stolze Rose Bist die Quelle meiner Not; Schlägst mir Wunden Hast gefunden Meiner Ruhe sichern Tod. Meiner Liebe Heiße Triebe Zaudern vor daS Aug dein Bild; An Dir hangend Treu verlangend Trüb mein Herze überquillt. Einmal wieder, Blick hernieder Nur die Sterne sehen dich; O erscheine, Holde, Reine, Hassen kannst ja nimmer mich! Gib ein Zeichen! Will ja weichen Scheust zu sprechen Dich mit mir. Spät die Stunde! . Ohne Kund« Steh ich Elender noch hier. Sternlein blicket, Ob sie nicket — Schläft im stillen Kämmerlein? Prüft sie'S Sehnen, Meine Tränen Schließt ihr Herz 'nen Andern ein? Sei ibr Schlummer Frei vom Kummer, Mag sie prüfen meinen Schmerz? Ihre Liebe, Wenn sie bliebe Eines Andern — brach mein Herz. Dieses Gedicht wurde im Jahre 1869 von einem Obergymnasiasten, der später im Staatsdienste ein hohes Amt bekleidete, übersetzt. Auch von Prof. Edward Samhofer wurde das Gedicht in daS Deutsche übersetzt Es verdient auch noch festgehalten zu werden, daß Preschern den AuSspruch tat: „Haltet Euch in der Literatur an Euere deutsche Lehrmei-fienn", welcher Ausspruch ihm im pervakischen Lager große Feindschaft erweckte, die soweit ging, daß man Preschern klerikale Dichterlinge vorzog. Slovenitche Intelligenz Eine Gesellschaft von beiläufig 85 Personen der windische» „Intelligenz" fuhr am 28. v. M. in drei Waggons von Laibach weg und stieg um 2 Uhr 53 Minuten früh in Cilli auS. Nach ihnen stiegen Damen ein. Al» der Zugs-schafsner in Store in den Waggon kam, in welchem sich die Damen befanden, bemerlte er, daß sich diese nicht niedersetzten. Ueber den Grund wurde er sofort aufgeklärt. Die Laibacher Windischen hatten den Waggon als — Abort benützt! * Wallfahrer als nationale Ketzer. Wall« fahrenl oder „Wohlfahrten', wie eS in manchen Gegenden heißt, war seit jeher in den Gauen, in denen katholisch« Völker sa^cn, ein mächtiges Wort. Wie der Vogel zweimal im Zahre instinktiv seine Fittiche schwingt zum großen, weiten Flug über'S Meer, so reißt eS den friedlichen Landmann — und wennS die beste Zeit zum Pflügen oder Ernte ist — vom Pfluge, von d-r Sichel weg. Er muß hinauS! Der Wandertrieb, der ja schließlich in jedem Erden-Wesen wohnt, macht sich mächtig geltend. AlS eS noch keine Gnadenbilder in unserem modernen Sinne gab, ■nd der VilkerwanderungStrieb mit dem männer-mordenden Kampfe verhallt war, da zog man HinauS In die heiligen stillen Haine und ließ Mühe und Plage und lebte auf — in GotteS freiem Tempel. Später wurde eS anders. ES erstanden begnadete Wunderorte, heilspendende Quellen und noch mehr wundertätige Orte im Tale und auf lichten Höhen. Der fromme, gläubige Christ zog nun hinaus zu diesen Wunderstätten. Der eine suchte Vergebung füc seine Sünden, Entlastung seines schwer beladenen Gewissens, der andere Heilung von einem Gebreste de» LeibcS der dritte von eine» Uebel der Seele. So sah «an sie ziehen die frommen Pilgerzüge und sieht man sie heute noch ziehen zu den Gnadenorten, ergeben in den Willen deS Herrn, Irdische» ver« achtend. Höchstens gab es nach getaner frommer Fahrt noch manch „irdische" Tat, doch das Werk war getan und der Herr hatt« sein Wohlgefallen daran! Wir kennen sie, diese fromm«n Wallfahrer und sie brachten uns immer in ihrer schlichten Einfalt, ver» gangene Zeiten in Erinnerung und es würde ein Stück Romantik schwinden, wenn wir auf jetzt so schön gebahnten Wegen zu gewissen BergeShöhen, anstatt frommer Pilgerzüge mit vorausflatternden Fahnen Autoradler und dergleichen modernes Teufels-zeug hinauf rasen sehen würden. Aber es geht nicht anders. Die Zeiten ändern sich. Die Pilgerzüge, die jetzt unsere Stadt beglücken, singen nicht mehr das anheimelnde .Heiliger Florian, verschon unsere usw.' sondern sie haben von ihren geistlichen Hirten, die sie auf die Sommerfrische nach „Luschariberg" schicken eine viel heiligere und höhere Sendung erhalten. „Die Cillier ärgern" wenn ihr durchfährt, diese gott« ver .... K .... r. Schreit so viel ihr schreien könnt I Die halbe Fahrkarte ins Himmelreich habt ihr dann schon!" Wir haben es in Cilli am Sonn» tag und Montag zur Genüge erfahren können, wie in sich selbst aufgehend, zerknirscht und voll der göttlichen Gnadenfülle unsere Krainer Pilger und Laibacher-Pilcher von ihrer Pilgerfahrt zurückgekehrt sind. Schon weit außer der Stadt stimmten sie ein so wüsteS Zrrijo« und Nazd&r>@(hcul an, daß man glaubte, der ganze Pfuhl der Hölle fei los. Die «inen sagten „Reservisten sind'»', die anderen, „ruf-sische Deserteure". Endlich kam mau daraus und alles hörte erstaunt die Mär: Fromme Pilger auS Laidach sindS! Heilige Gnadenmutter! sagten die gläubigen Christen von Cilli, alS der Zug die Schwerennöter des hochwürdigen Herrn Missta ent-führte und schlugen fromm ein Kreuz, wie nach vorübergegangener Landplage, wie sie da sind, Pest, Heuschrecken usw. Andere sagten: das haben wir erwartet, alles haben die Herren schon in ihren Dienst genommen, die Wallfahrer haben noch gefehlt. Wir beglückwünschen die frommen Herren von Laibach zu dieser Tat, grüßen sie im Herrn und singen „Heiliger Missia verschon unsere Ohren sonst .... Wie der Kileabahnminister fteirische Wünsche behandelt. Die im Dezember 1903 eröffnete Rohitscher Lokalbahn halte im ersten Betriebsjahre einen ganz annehmbaren Betrieb«» üderauSschuß von nahezu 29.000 K. Derselbe wäre ein nameniwert größerer und die an der Bahn gelegenen Gemeinden und Bezirke, die in» leressierte'Landwnten, Geschäftsleute und vor allem der landschaftliche Kurort Rohitsch-Sauerbrunn hätten von der Bahn aber vielmehr, wenn die» selbe nicht eine Sackbabn wäre, sondern durch den Ausbau der nur 14 Kilometer betragenden Strecke Lupinjak-Krapina Anschluß an die Zago» rianer Bahu fände. Die Sicherung dieses An-schlusseS war auch seinerzeit bei der Suboemio» nierungSfrage vom Eiaate und vo« Lande als Bedingung vorangestellt worden und wurde die« selbe nur vorläufig fallen gelassen, u« den Bau auf steirischer Seil« überhaupt in Angriff neh««n zu können. Nunmehr hat der Konzessionär mit der »»garischen Regierung alle» in» Reine ge-bracht, «an erwartet in Osen-Pest nicht nur die Einbringung de» KonzessionSgesuche«. sondern «an urgiert sie sogar. Die Bauunterneh«ung. welche di» Rohitfcher Lokalbahn erbaut«, hat sich ver» pflichtet, wenn ihr für geleistete Mehrarbeiten, welche sie an der Rohitfcher Lokalbahn nolwen« diger» und unvorgesehenerweise leisten «ußte, eine entsprechende Vergütung durch Erhöhung de» Prioritätsaktien-Kapitale« gewährt würd«, d»e restlichen 14 Kilometer auf kroatischem Boden au»« zubauen; -alle Bezirke, Gemeinden, Privatster« efsenten, die LandeSvertretung — alle willigten ein — nur da» österreichische EisenbaHn«uisteriu« «acht Schwierigkeiten in eine« Punkte, den sie ursprünglich selbst al» Bedingung aufgestellt hat. Man könnte sich die Sache noch gefallen lassen, wenn daS österreichische Eisenbahnministeriu« wenigsten« »ja" oder „nein" sagen würde — aber da»selbe hüllt sich in ein unlösbare» Schweigen. Alle Eingaben der Verwaltung, der Rohitscher Lokalbahn ruhen teilweise bereit« 15 Monate am Tische, auf keine erfolgt irgendwelche Erledigung. Der Entwurf de« zwischen den beiderseitigen Regierungen bezüglich de« Anschlüsse« an der Lande«» grenz» zu vereinbarenden Uedereinko««enS liegt seit «ehr alS Jahresfrist i« österreichischen Eisen» bahn«inisteriu« und findet seinen W»g nach Ofen-Pest nicht. Anfang« Mai sprach eine Abordnung der Orte und Bezirke Cilli, St. Rarern und Ri» hilsch b»i Er. Exzellenz de« Herrn Letter des Eisenbahu«inisteriu«S vor. Da« Wohlwolleu « de« sie nnpsangen wurde, stand unter de« Nil-punkte. „Der Ausbau der Bahn ist nötig, aber tl sind noch einige juridisch« Fragen zu lösä^ die der«alen Slaaltgehei««!» stod", war d« Antwort — und nach 5 Minuten stände» t« Herren der Abordnung wieder i« Borzimmer. D> Bewohner der interessierte« Bezirkt und Gemeinda wollen sich nun ein» derartige Behandlung ach weiter stillschweigend gefallen lassen. Sie foi österreichisch« Staatsbürger welche zu de» aQje» «einen Lasten ebensogut beitragen müsse«, »» jeder andere uud haben gewiß da« Anrecht, verlange«, daß Staatsbehörde« auf Emgada Antwort geben und «indesten« ja oder sagen. U« diese« Zustande ein Ende zu bereuen, war a« 27. August eine große Zahl von Ju«, efsenten i« Kurorte, Rohitsch-Sauerbrum, p einer Beratung zusammengekommen und haben fo selben beschlossen mit einer Petition sich a« btt Landlag von Steier«ark zu wende« uud in« wahrheitsgetreuer offener Darlegung de« Sachi». halte« die LandeSvertretung zu bitte«, sich jM Mittel zu lege«. Vielleicht findet Er. Exzellm, der Herr Leiter de* Eisenbahn«inisteriu«» da» ei« Tröpfchen Tinte, u« fem „ja" oder da«it zu schreibe«. sprach,cke de» Allgemeinen Z>e,YHi Sprachverein», Zweigverei« Kissi. p. p. £« viele Leute lesen, oder schreiben und drucke» so^ in Anzeige« und Ruidschreibe« am Kopf« ei» otd» und doch nichtssagende» ,P. P.«, ohne m Ahnung z« habe«, wa» da« eigentlich betaut, Ja, wa« heißt e» denn? Praomissis priemitt«o« dis, zu deutsch: »Nachdem vorausgeschickt ist. mtf vorausgeschickt werden mußte!" Sine geschickt! oft« auch ungeschickte Verwahrung öe* Schreib«« gegen etwaigen Borwurf, er habe eine« T-c-l. vielleicht gar viele Titel, ausgelassen; und u vielen Titeln «üssen wir un« ja »och immer« Deutschland herumschlagen, zum Höhne de« Au«-lande». Man liest statt dessen auch wohl p. t. -praemißso titulo =— den Titel vorausgeschickt, ode «. t. — salfo (pleno) titulo =» unbeschadet dck (vollen) Titel«. — ES gibt aber auch noch « andere« pp., daS für usw. steht; man findet 6 z. B. häufig hinter „Ritter": Ritter pp. Du» ij da« lateinische ,p«rge, perge* -- fahrt fort, ftfcn fort. — Zuweilen glauben die Leute sogar, M schöne „. . . ohlgeboren' durch P. P. ersetze« p können, wen» sie nicht wissen, ob „Hochw" oda nur „W" zu ergänzen ist. uud schreiben v« etwa: „Bestellen Euer P. P. da« Blatt und fat Sie bereit, für dasselbe (natürlich .für batselie*. denn „dafür" wäre ja nicht schwulstig ge»ug) p liefern?" — Ja, wie soll man es denn übersqa — hält «an «it entgegen — diese» P. P. ? -Nun «eisten« gar nicht, oft auch sogar e» ich einmal ersetzen, «S z. B. in Rundschreiben qaz weglasse«, od«r im Einzrlsall e» jedesmal aital verdeutsche«. Lieferung vo« Aetleidnngs n«d ins rüllaugsgegenltänSea für di: ft. I. 4an#»<|t Nach einer Mitteilung der Handel»« und kämmet in Graz beabsichtigt da» k. k. MmiSeri» für Laude»oert»idigu«g eme Reihe von Bekleid««^ und Au«rüstung»fort»n im Wege der allye««» Konkurrenz zu beschaffen. Dieselbe« bestehe« Hüten, Tschapka«, Roßhaar- und Federbischnt Schnüren. Borten. Armstreife«, Portepee«, H-It-binden, Handschuhen, Brikftafchen, Spore», jjttt» flaschen. Koch- und Eßgeschirre«, Signalhorn«^ Trommel«, Trommelfelle«, Zeltpflöcken. $urte% Stricken, Spate«, Krampe«, Schaufel», Jßjda, verschiedenen Werkzeugen. Sättel», Satte lbeftad» teilen, Tränkeimern, Pferdedecke«, Laibe!» ui Unterhose«. Hievvn werden Jnteressentea mit »e» Bemerken in Kenntni« gesetzt, daß di» Offer« fpäiesten« am 15. Oktober 1905, 12 Uhr «nm^ bei dem genannte« Ministerium eiuzulange» habe» Die bezügliche Kundmachung nebst dem gntaiai Sorten»,rzeichnisse und dem Offerisormulare ist a der Amt«iafel der Handel«« und Gewerbeka»«» i» Graz, Neutorgasse 57, angeschlage», wädrt«» weiter« Kundmachungen bei de« Stadtrate » Marburg a. D. und bei den Stadtämter» i> Cilli und in Petto« zur Einsichtnahme aufliege«. Landes-Mufterkellerei «nd £«aMautiiitt. Der Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaft» in Steiermark hat e» sich zur Aufgabe gemacht, ■ (Fortsetzung siehe Beilage.) Beilage zu Nr. 73 der „Deutschen Wacht". Mnsse des steiermärkischen Weinbaues den Absah einer Produkte zu fördern und vermittelt den Ver« nf t>«n Wein, resp, unterhält zu diesem Zwecke tt Weinkellern in AlgerSdors bei Graz. Die fort-Leitende Entwicklung dieser zum Wohle der Wein-ka»>jmten und Uonsumenten eingeleitete Aktion er-lizlicht es, nunmehr die in Aussicht genommene i^geftaltung der Verbands-Weinkellcrei zu einer KM-Muster-Kellerei, in welcher die Produkte aller Kintaugebiete Steiermarks vertreten sein werden, > Ausführung zu bringen. Der steiennärkische »tei-AuSschuß hat sich nun auch entschlossen, dem Kriavde den LandhauSkeller in Graz, welcher Zweifels-chie eine Absatzbasis, resp, die nötige Ergänzung kr Merwähnten Aktion zu bilden berufen ist, vom L Moder l. I. ab zu überlassen. Der Verband ch bereits Vorkehrungen, um dem Zwecke der >M-M»sterkellerei zu entsprechen und auch für mt nach jeder Richtung hin entsprechende Versor-ng LandhauSkellerS und der bisherigen Kund-jch «it stemschen Eigenbau-Weinen vorzusorgeu ilKrdtn zur Ergänzung der Vorräte, resp, zur rinj des Bedarfes des Landhauskellers zirka «0 bis 1500 Hektoliter WeineS aus allen Wein-freien SteiermarkS von den Produzenten erworben, tliezl daher im Interesse der Weinproduzentcn, »Weinvorräte bei dem Verbände der landwirt-iti'llichen Genossenschaften in Steiermark anzumelden. «vorstehend geschilderte Aktion ist umso lebhafter ji Weißen, als nicht nur die Produzenten in die lammen, ihre Raturweine an Mann zu bringen, ßümi dieselben in ihrer Echtheit dem Konsume Hlfichrl werden. ^»pfenßericht. Der amtliche Bericht de« uechmministeriumS über den Stand der Hopfen-»lagen »it Beginn dies«? Monates besagt: Im ütleüanDe wurde die Hopfenernte bereit« beendet nt hat, mit Ausnahme der vom Hagelschlage be-Giitti Gärten, ein in Quantität und Qualität ch »inflige« Ergebni« geliefert. Anfangs August •tat für einzelne Ballen ISO K für 50 Kilo» pnun gezahlt. Seither sind die Preise stark ge-W«> wl> « werden gegenwärtig nur 5,0 bis 60 K k iö Kilogramm geboten. Ja llntersteiermark iiilÄigl das Ernteresultat bei Golding voll- 7«l!ßote»sahrtei» Aenhaus—ßilli Zur Inichtrung der Postverkeqr«verhältnisse für den ivkl Hochenegg und den Kurort NeuhauS wird » !. Oktober l. I. angefangen die Kur«ordnung to ^«jjShrigen Postbotensahrt NeuhauS—Cilli »d der in dieser Strecke vom I. Mai b.« 30. tvmber jeden Jahre» verkehrenden Bolensahrt jvlteiilsprechtnd abgeändert. Demzufolge wird die «w zwischen Hochenegg und Cilli in der Zeit n 1. Oktober bi« 30. April l. I. bestandene Ulwtnipost entbehrlich und vom heurigen Okto-«» nicht «ehr in Verkehr gesetzt. Weiter« wird >» Pchablage Arzlin, welche dermalen nur eine einmalige Verbindung mittel« der zwischen friltnitein und Cilli verkehrenden Postbotensahrt Ml, ab l. Oktober l. I. auch in die ganz» Anflf Postbotensahrt Neuhau»—Cilli ringe» ßiteki»der»»g »er Staalsöeamten. Staats-iumte freuet euch! Nun endlich feit ihr dem Ziele Kl langjährigen Strebens und Kämpfens näher-|rirft, endlich kommt die Aera der Reformen. Sie brat nicht nur, sondern ist sogar schon da. Der ist^gemacht, freilich ein echt österreichischer ■ML Die „einschneidende Reform", zu der sich te Kiviizminister entschlossen hat, betrifft nämlich - m l k. StaatSzopf hängt noch immer hinten - mi »ie Titulatur! Man lache nicht, die Cache iflschr enlst. Was wäre ein k. k. Staatsbeamter lim Titel? Einsach garnlchts! Seine materielle «ag elend sein, seine Pension noch elender, MDmückungsverhälinisse hoffnungslos, ein schöner M Md ein goldftrotzender Schleppsäbel helfen ihm it« allen Jammer hinweg. Darum ist eS nur recht ^ dillig, und zeugt von abgrundtiefem Verständnis !d gerechten i\orimungen und dringenden Be-ÄWse der Staatibeamtenscbast, daß das Finanz-nißerium die „Reform" bei der — Titulatur be-M Hierüber wird unS mitgeteilt: »Im öfter-HisHen Staatsdienste gibt es elf Rangsklassen M 163 verschiedene Titulaturen, wobei «S sehr iWj Mfkommt, daß ein und derselbe Titel in wWan» Rangsklassen mit verschiedenen Titeln 14 fmden. Um alle Uebelstände, die dieses konfuse Lchm i« Gefolge hat. zu beseitigen, ist eine Titu-M^mwg im Zuge. DaS Finanzministerium ja bereit#, wie wir meldeten, den Anfang gemacht, wurde auch im TitelchaoS der Tabakregie Ordnung geschafsen, nunmehr die Bezeichnungen Tabakhauptsabrik erster Kategorie, T-H.-F., zweiter Kategorie, Tabakfabrik erster Kategorie und T.-F. zweiter Kategorie durch die einheitliche Bezeichnung „k. k. Tabakfabrik" zu ersetzen ist, so daß nunmehr die Differenzierung in den Titeln der 30 österreichi fchen Tabakfabriken aus der Welt geschafft ist. Gleich zeitig wurde verfügt, daß die Vorsteher der einzelnen t»buken, die bisher die verschiedensten dienstlichen itel alS „Oberinspektor", »Inspektor", „Direktor', „Sekretär", „Kontrolor", jc. führten, die einheitlichen Titel „Tabaksabriksdirektor", resp. „T.-F.-Direktor-Stellvertreter" zu führen haben. Wie verlautet, soll eine ähnliche Vereinfachung und Vereinheitlichung der Titulaturen in den übrigen Ministerien folgen, so daß, ähnlich wie bei der Armee, die II Rangs-klaffen mit blos I I Titeln statt der bestehenden l 63 bezeichnet werden." — Jetzt können die Beamten beruhigt und zufrieden in die Zukunft blicken. Zhre Titel find geregelt und gesichert, ob ihre Existenz-Verhältnisse ihrem Rang und Titel entsprechen, ist egal. Kyphnsepidemie und Pnhr. Im Cillier Be zirke. sowie in Tiifler, Tnfail, Hraftnigg, St. Ni kolai grassiert eine starke Typhusepidemie, in St. Nikolai auch die rote Ruhr. Man glaubt, daß die Epidemie von einem Ehepaar au« Kärnten einge schleppt worden ist. welches bald nach feinem Ein treffen im kronkenhau« untergebracht werden mußte. Der Mann war beim Tauernbahnbau beschäftigt und bald nach feiner'Ankunft erkrankt. Mehrere Fälle waren mit töllichen Au«gang. Die BezirkShauplmannschaft hat die entsprechenden sani tären EicherheitSvorkehrungen getroffen. Schönflein (Eröffnung de« Deutschen HauseS.) Am heutigen Tage öffaen sich die Pforten de« Hotel« .Deutsche« Hau«". Mit dem Deutschen Hause ist dem Deutschtum unsere» Markte» ein Schutz- und Trutzbau erfanden, an den sich hohe Erwartungen knüpfen. An der Er-öffaung»feier werden auch die Deutschen der Nachbarorte teilnehmen. Pohitsch-Souerbrnnn. (Kur» undFrem-d e n l i st e.) Bi» zum heutigen Tage sind hier 2590 Parteien mit 3774 Personen zum Kurgebrauche eingetroffen. Klerikale Ztkke. Da» Wirken der unter windijch-kleritaler Oberhochheit stehenden „Lese» vereine am Lande haben wir bei wiederholten Gelegenheiten geschildert. Auch die Hetzveronstal-tungen derselben. Dieselbe kennen wir. Wüste Sausgelaxe. zu denen irgend eine „dramatische" Ausführung al» Köder hingeworfen wird, Brand» reden gegen das Deutschtum und zum Schluß? blutige Köpfe. Der Herr Pfarrer, der Kaplan und der Meßne^ die überall di> oberste Verein«!«» tung bilden, müß-n ihre Zerstreuung haben und wenn sich gerade nichts „veranstalten" läßt, dann trommeln sie einige Burschen zu einer Sitzung (richtiger Saufgelage) zusammen. Wenn dann genug gesoffen worden ist, dann regt sich im Kaplänchen ber gewesene Student uud er will da«, wa« er im Seminar nicht konnte, nachtragen und geht mit seinen Komiliione». Hauiknechten, Ziegel-schlägern, Taglöhner und Hirtenbuben „ulken". Wie plump und wenig angenehm sür die sried» liebende Bevölkerung diese nächtlichen, geistlichen »Ulke" au«fallen, davon wei« die Neuhauser Be-völkerung ein Liedchen zu singen. Miiwoch in der Nacht wurden die Kurgäste und die Bevölkerung von Neuhau« durch einen furchtbaren Lärm au» dem besten Schlafe geweckt. Man sah nach den Ruhestörern und erkannte in ihnen den Herrn Kaplan mit mehreren Knechten. Toll und voll getrunken, wie Indianer vom Feuerwassec zogen sie schreiend und johlend durch die Straßen in da» Kase „Milchmariandl" wo sie ihre Ulk, fortsetzten. Später machten sie vor einem Hause, in dem eine kranke über 80 Jahre alte Frauensperson wohnt «i irti so höllischen Spektakel, daß die arme Person, die glaubte e» sei der jüngste Tag angebrochen, vor Angst fast starb. Eine würdige Vorbereitung da« für die Frühmesse Herr Kiplan! Endlich machte ein höher gestellter Herr dem wüste» nächtlichen Treiben ein Ende und schickte die Radaumacher nach Hause. Aber schon in der dritten Nacht darauf am Freitag konnten die Kurgäste abermal« keinen Schlaf finden. Di»«mal war e« eine ebenso wü.bige Gesillschasl in dessen Mitte sich der Herr Pfarrer befand, die die Schläfer mit ihren schönen windischen Singsang weckten. Die Erbitterung der Kurgäste und der friedlichen Be-völkerung von Neuhau« über diese nächtlichen geistliche,, Ulke ist eine große und «an wird der- selben ganz recht geben müßen, weun sie zur Selbsthilfe greift und de« Herrn „Ulkern" be» greiflich «acht, daß sie wenn sie schon die Nacht zum Tag machen wollen, wenigsten« da« M . . . halten sollen. Windischgra; (Tafelrunde Raben» horst.) Die Tafelrunde „Rabenhorst" im Hotel „Post" eröffnete den Reigen ihrer neuen Saison am 3. d. mit einem gelungenen Abende, unterstützt von mehreren tüchtigen musikalischen Kräften aus den Kreisen der Sommergäste. Den orchestralen Teil besorgten die Herren Dr. Knapitsch (Klavier), Oberlehrer Waldhans (Violine) und Lehrer Mandelburger (Cello). Frau Oberingenieur Berta Grayer auS Klagenfurt sang mit herrlicher Stimme Lieder von Hugo Wolf. Hildach. Lassan u. s. w. diskret und meisterhaft begleitet von Frau Finanz» rat Furreg auS Marburg. Fräulein Elsa ^of. mann (Sopran) und Frau Mena Karmarsch (Alt) brachten daS^Abtsche „Viel tausend Vöglein stiegen" und die Offenbachsche „Barkarole" auS „Hof« mann« Erzählungen" sehr hübsch zu Gehör. Ein Teil der Lorbeeren gebührt dem feinfühlenden, vielversprechenden Pianisten Herrn Norbert Für» reg. Herr Kietz, Lehrer auS Trieft, trug durch den gelungenen Vortrag Roseggerscher Humoresken her» vorragend zur Hebung der Heiterkeit bei. Herr Finanzrat Furreg au» Marburg, bekannt al» Be» sitzer eine» umfangreichen, mächtigen und äußerst ansprechenden Basse«, erfreute die ansehn» liche Korona durch Gesänge von Löwe. Mozart, Lortzing, Reissiger und konnte nicht genug Zu» gaben bieten. Abiturient Herr Ernst Goll d. I. brillierte wieder al« Rezitator kernstockscher und Baumbachscher Dichtkunst. Zum Schluss« stellte sich «in kleiner gemischter Chor mit herrlichen deutschen Liederperlen ein. Alle Darbietungen zeugten von dem ernsten Bestreben, die Raben» Horstabende zu einem ausgesuchten Genusse zu ge» stalten und fanden auch reichen gebührenden Beifall. Per geyeimnisvollc Krahfnß oder amttiche Sksventsiernng. Man schreibt un«: Unglaublich ist e», wie e« einige windische Beamte bei den unter» steirischen Behörden in neuerer Zeit zu treiben be» lieben. E» werden von ihnen eigenmächtigerweise den Parteien in windischer Sprache verfaßte Akten» stücke zugestellt, ohne überzeugt zu fein, daß die» selben von den Empfängern wohl auch verstanden werden. Nachstehender Fall zur Jllustrierung über ba« Vorgehen solcher Herren: Vor einiger Zeit bekommt eine de« Neuslovenischen nicht im min-besten mächtige deutsche Partei ein windisches Schriftstück (wie man später in Erfahrung brachte, war e« ein Beschluß de« k. k. Bezirk«gerichte« Marburg). Die Parte, verweigerte die Annahme de« unverstandenen Schriftstücke« und sendete es re» kommandiert an das k. k. Bezirksgericht zurück, mit dem höflichen Ersuchen, e« wolle ihr ein in deutscher Sprache abgefaßte« Schriftstück zuge» mittelt werden. Darauf erhi lt die Partei folgen» den mit Bleistift (!) geschriebenen Bescheid: „Be» schluß. Dem N. N. zurück mit dem. daß der Be» schluß in ein'r ber beiden landesüblichen Sprachen versaß», die Rücklegung unbegründet ist und da» her derselbe al« zugestellt erachtet wird. K. k. Be» zirkSgericht Marburg . . ." Der am Schlüsse bei» gesetzte, höchst sonderbare Kratzsuß sollte nach Mei» nung von GerichtSpersonen Dr. Hraöovec bedeuten, wa» jedoch die geübiesten Hieroglyphenentzifferer al» m «schliche Unterschrift in Zweifel ziehen würden. Da» einzig Tadellose an diesem Zettel dürste nur 'er Abdruck des k. k Amtssiegel« sein. Nach Au«-egung de« Dr. Hraöovec ist die „zweite Lande«-prache" (da« Neuslovenisch) wahrscheinlich seiner Meinung nach in ganz Steiermark „landesüblich" und hätte der Bauer im Mürztale ohne Mukser eine neuwindischen Schriftstücke anzunehmen. Ja, foweit ist e« bei unS schon gekommen, daß die deutsche AmtS^p/ache, welche gottlob auch bei unS noch herrscht und welche allen anständig sich ge» benben Parteien vollkommen entspricht, von ein» zelnen Beamten, deren windischnationaler Eifer sie gewisse Selbstoerstän'lichkeiten vergessen macht, bei-seile geschoben, und eigenmächtig die neuslovenische Spruche an ihre Stelle gesetzt, welche laut Be-stimmung der diesbezüglichen Justizministerialer» lässt doch nur in j nen Fällen anzuwenden ist, in denen die Partei dies ausdrücklich verlangt. Einem solchen Treiben muß ei l entschiedenes, nicht miß. zuverstehendes „Bis hieher und nicht weiter" ent-gegengehalten werden; die« sehlle un« noch, daß richterliche Beamte ihre Amt«gewali zur Betrei« bung ihrer nationalen Propaganda ausnutzen Vmtris-Bucbdnickem K Cilli, Ratkau sgasse Hr. 5 » _-------- im eigenen Hause. ==— Der 8toli Jeder Heo«-ft»n tat ein guter Kaffoe. Kaihreiners Ineipp Malzkaffee ■ollte bei Bereitung d«i Keffeogelrlnkes In keinem Heuelielte mehr fetalen. tos Hin verlernte nur Orifi-neipekete mit dem Kamen •KATHRKIKKU.. dürften! Ist der rätselhafte Kratzfuß unter de« Beschlusse vielleicht doch ein Zeichen eine» mög« lichen leisen Schuldbewußtsein« ? Reue tut not! Ane Ae»or«er-?ri«itrede Der Oberlehrer Strelec auS St. Andrä W. B. ist ein bekannter pervakischer Agitator. Charakteristisch für diesen Herrn jedoch ist jene „Brandrede", welche er anläßlich einer Primiz in St. Georgen a. d. Stainz hielt. Mit dem Revolver in der Hand, (damit man mehr Re-spekt bekäme und seinen Ausführungen Glauben schenkt), meinte er, die Erde soll sich auftun und alle Deutschen und auch alle Deutschfreundlichen ver» schlingen. Die Deutschen sind nicht mehr wert, alS daß man sie alle erschieße und dabei zeigte er drohend erhoben sein Szepter, den Revolver. Auch Herrn Bürgermeister Ornig gab er keineswegs Schmeichel-namen. Was sagt die kompetent: Behörde zur Rede deS Herrn Oberlehrers? Werden jetzt schon Reden mit Waffen in der Hand gehalten? Hätte nicht vielleicht der erhitzt« Mensch wirklich mit der Waffe Schaden anrichten können ? Ein wenig kühles Wasser würde nicht schaden I Cholera asiatica. AuS dem Lande der Pervakenidtal«, dem Lande der Knute und der Seuchen, ist neuerdings ein unheimlicher Gast nach Europa gekommen. Die asiatische Cholera, die in Rußland ununterbrochen wütet, wurde durch russische Flösse in« Deutschreich und nach Oesterrtich vtrschleppt. Und in beiden Slaattn sind bereit« tötlich ausgegangene Cbolerafälle ftstge« stellt worden. Rußland hatte seine durch interna« tionalt Verträgt ihm austrltgte Pflicht, von Choltra« und Fltckiyphu«-Vorsällen den tiultur« siaaten Mitttilung zu machen, damit diese an den Grenzen rechtzeitig Schutzoorkehrungen treffen können, gröblich verletzt, invem e« diese Mitte,l« ungen unterließ! Da« ist echt asiatisch, wie die Cholera selber! I» dieser Zeit tut man gut, sich mit den Verhaltungsmaßregeln gegenüber dieser enlsetzlichen Seuche, diese« asiatischen Geschenke Rußland« an die »ulturwtlt, vertraut zu machen. , Der Cholera-Bazillu« wird gtlött», wenn er «it dem normalen sauere» Magensaft in Berührung kommt; er gedeiht aber üppig und vermehrt sich reichlichst in einem Magen, dessen Inhalt nicht fauer reagiert odtr durch Flüssigktiien verdünnt ist. Er findet daher einen günstigen Boden, wenn es ihm gelingt, den Magen zu passieren und in den nor«alerweise alkalisch reagierenden Darm zu gelangen. Diese Eigenschasien de« Cjtolera-Bzzillu« bedingen e«, daß Cholera.Epidemien besonder« im Spätsommer, wo Verduuung«störungen häusig sind, auftreten, ihr Ende mit der Jahretzeit zu finden pfleqen und höchsten« drei bi« sünf Pro« zent der Bevölkerung eigreise». Die K-nntniS dieser Eigenschaften de« Cholera-Bazillu« ist daher geeignet, die Angst vor «iner Injektion auf jene« Maß zu reduzieren, welches i»re Prophylax« er« fordert. Diese Verhaltungsmaßregeln sind sür Stei. ermark von größter Wichtigkeit, da zur Obstzeit, besonder« aber in der dirzeitigen Herbstsaison, oft gegen sie gefehlt und dadurch Anlaß zu Ruhr-ertrankung, eventuell leichten Cholerafällen gegeben ist. Die Behörden werden noch im Laufe dieser Woche, gemäß den erhaltenen Austrägen, Maß« nahmen tressen, um einer Einschltppung«gesahr zu begegnen. — Aus Ltibiitz wtrd berichtet: Di« groß« und langandau«rnde Hitze de« heurigen Jihre«, sowie die selten«» Ni«d«rfchläge schtinen auj die Wasseradern «inen sehr starken Ginfluß au«geübt zu haben, da Brunnen in höher gele« genen Orten teil« ausgetrocknet, teil« da« Wasser bis aus wenige« htradgesunke» ist. Daß dies» Umstand, sowie die vereinzelt am Lande vorkam« menden Vernachlässigungen der Brunnen in sani« tärer Hinsicht einwinken, kann kaum b,stritten werden und sind vermehrte Diarrhöe«, sowie einige Fälle von Cholera nostras in St. Andrä i. S.. St. Nikolai 0. D. und Lang aufgetreten, welch« nur auf die Einwirkung de« Wasser« zu« rückgesüdrt werden können. — Wie au« verläß« licher Quellt in Ersahrnng gebracht wurde, handelt e« sich aber in di«s«n Fällen nur um leicht« Erkrankungen und sind Todesfälle bisher nicht vorgekommtn. Grete Fließ, 2 Monat« alt, KutscherSkind. Lebe»«-schwäch«. Emerich Sanfller, 6 Woch«n alt, FeldwetelSk«», Lebensschwäche. Emanue! Bochatta, 45 I. a., HandelSangeftelllee, Heczbeutelwassersuch«. Fritz Kossär, 3'/, Jahr« att, Sastwietsscht Tuberkulose. Am allgemeinen Arankenyanse: Jostf Horjak, 70 I. a., Ort«armer, HrrzmutKl» «ntartung. Jostsä Graise. 6 I. a , ArbeiterSkind, T»b«r» kulose. Anton Krulc, 21 I a., Keuschler«sohn. Tubn. , kulost. I Valentin Koprioa, 61 I. a.. Taglöhn er, Herz-mu«telentartung. Andrea« Lonöarie, 60 I. a., Knecht, BIuinw giftung. Anion Praznik, 12 I. a, Schüler, Lungen- art Knochentuberkulose. Angela Zanzek, 2 Monate alt, Köchin«kind. Lebntt-schwäche. Franz Sigo, 66 I. a., Ort«ar«er, HerzimHbi« entartung. Anton Raputnik, 16 I. a., Taglöhner, Sehii» geschwulst. Matthia« Sa«pan, 32 I. a.. Ort«armer, Altai-schwächt. Florian Bregant. 65 I. a., Hilfsarbeiter, Luig» tube, kulose. Marie Boznik, 37 I. a., ZiegelarbeittrS^M Lungentuberkulose. Josef Forntzi, 66 I. a., Besitzer, HerzerweitenH Ursula Kaia, 73 I. Jnwohn«rin. entartung. AloiS Rtgul, 10 I. a>. Zinkfabrik«arbeiter l ""c Wirft, — (Aiwq, Henneberg-Seide ääM ?ranT# »,» er hon veraoiit iirt Hei» ««Itffrrt. Reich» tiihr.mM umgetmb. Melden-t'nbrikl. Henna Zürich. Hühneraugen hart« Haut und Schwielen werden rasch, » und schmerzlos beseitigt durch das bestbetaoi» vorzügliche „TrnkdeBy's Höhneriingenplast«*. Wirkung anerkannt und garantiert. — Preis 1-2DK nebst Postspesen (10 h als Mustersendung). P;^ pflaster 70 h (resp. 80 h per Post). Kmugungsstelle: Aftotheke zum hsüifR Franziskus, Wien V/2., ScbönbrunnerstrasM lös Täglich Post versandt gegen Nachnahme oder W Vorhersendnng des Betrages in Geld oder Brirf-raarken. m Kummer 73 Macht" Seite 6 ____ / t.t nus^iue machl, die/Idftut» weiss unzart»- — Übursll *u Kahnn. '*.U Sarg's Glycerin Seifen bewihren rieb sowohl für Erwachsene, als »ach bei Kindern im zartesten Lebensalter als f«r-litllfhilM Rrlnl(un(«mitl«l. 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Die neu eintretenden Kinder find von den Eltern oder deren Stellvertreter vorzustellen und haben den Tauf-oder Geburtsschein, beziehungsweise die vorschriftsmäßig ausgestellte Schulnachricht vorzuweisen. 11076 Der Vorsitzende: Jul. Vakusch. Französischer Kurs 11057 Vorbereitung zur französischen Staatsprüfung. Französische und italienische Konversation — ebenso wie Anfangs-Kura ßi Kinder bei Frau Sidonie Pervanje • Kotalik, welche durch 14 Jahre an der ersten Privatschule mit Oeffentlichkeitsrecht in Triest in den vier Bürgerschulen und zwei Fortbildungskursen gewirkt und 40 Fräu\eins mit fitem Erfolge zur französischen »Staatsprüfung daselbst vorbereitet hat flruerstrasse 47, 1. Stock. Sprechstunden von 3—6 Uhr Nachmittag Steierm. Landes-Bflrgerschule Cilli. Die Aufnahme der Schüler für das Schuljahr 1905 6 findet am 14. und 15. September 1905 von 9—12 Uhr vormittags in der Direktionskanzlei der Anstalt statt. Die eintretenden Schüler haben das letzte Schulzeugnis sowie ihren Geburtsschein mitzubringen und sind von den Eltern oder deren Stellvertretern Torzustellen. X)lö DirßktiOD. aal Fortbildungskurs an der Die Schalerausnahme für die erste Klasse findet im Herbsttermine am 16. d. M. von 9—10 Uhr, die Aufnahme der in die II — y III. Gym-nasialklasae neu eintretenden Schüler von 8-9 Uhr, die Einschreibung der der Anstalt bereits angehörigen Schüler von 10 12 Uhr statt. Die Aufnahmsprüfung für die erste Klasse beginnt am 16. d. M. um - Uhr; um 3 Uhr wird die Einschreibung für die Vorbereitnngsklasse vor- 1 ioQ7 genommen. A1WM Mädchenbörgerschule»Cilli. 1. Der Fortbildungskurs hat die Aufgabe, die Festigung und Fortbildung in den Hauptgegenständen der Bürgerschule zu vermitteln und die lüdchen womöglich auch in solchen Fiebern auszubilden, die zur Hebung ihrer späteren Erwerbsfähigkeit und zur verständnisvollen Führung eines »ordneten Haushaltes beitragen können. 2. Der Unterricht beginnt am 18. September und wird täglich von 10 bis 12 Chr vormittags und von 2 bis 4 ühr nachmittags erteilt. Er erstreckt sich auf Deutsch und Schriftkunde, kaufmännische Buchführung, kaufmännischen Briefwechsel, kaufmännisches Rechnen, Freihandzeichnen, weibliche Handarbeiten (Zierarbeiten und Weissnähen), Arbeitskunde und •Stenographie (nach Gabelsberger). 8. Die Anmeldungen erfolgen vom 11. bis 20. September 190o von 10 bis 12 Uhr vormittags im Bathause, in der Kanzlei des Stadtökonomen. Hiezu ist erforderlich: a) das vollendete 14. Lebensjahr; b) der Nachweis der bereits erworbenen Vorbildung; c) die rechtsverbindliche Anmeldung durch die Eltern. Aufnahms-werberinnen, die sich nicht mit dem Entlassungszeugnis einer Bürgerschule ausweisen können, haben sich einer Prüfung zu unterziehen, von deren Ergebnis die Aufnahme abhängig gemacht wird. Bei der Anmeldung ist eine Ei&scbreibgebühr von 2 K zu erlegen Die Aufnahmsprüfung ist unentgeltlich; d) das Unterrichtsgeld beträgt für ein Halbjahr 30 K und kann in nonatlich vorhinein fälliges Teilbeträgen zu 6 K abgestattet werden. Ortsfremde Schülerinnen haben überdies einen Lehrmittelbeitrag von monatlich 2 K *u entrichten. . Eine Ermässigung des ÜDterrichtsgeldes kann mit Stadtschulrats-beichluss dürftigen und fleissigen Schülerinnen zugestanden werden, jedoch erst nach Ablauf des ersten Monats. Stadtschnlrat Cilli, am 30. Auguat 1905. 11044 Kundmachung. An der Landes-Lehrerinnen-Bildungsanstalt mit deutscher Unterrichtssprache in Marburg beginnt das vierte Schuljahr am 19. September d. J. Die Aufnahmsanmeldnngen werden am 15. September von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 6 ühr nachmittags in der Direktions-kanzlei der Anstalt entgegengenommen. Hiezu sind von denjenigen, welche ihr Studium an der AnsUlt fortsetzen, das letzte Semestralzeugnis, von den übrigen Aufnahmsbewerberinnen folgende Belege beizubringen: a) der Tauf- oder Geburtsschein; b) das zuletzt erworbene Schulzeugnis; c) ein von einem Amtsärzte ausgestelltes Zeugnis über die körperliche Tüchtigkeit zum Lehrerberufe; d) in den Fällen in welchen eine Aufnahmsbo-werberin nicht unmittelbar von einer Schule kommt, ein ordnungsgemäss ausgestelltes Sittenzeugnis. Ausserdem ist die in Schönschreiben, Zeichnen nnd" Handarbeiten erworbene Fertigkeit durch Vorlage von Schriften, Zeichnungen und Handarbeiten nachzuweisen. Aufnahmsbewerberinnen müssen das 15. Lebensjahr zurückgelegt oder vom k. k. Landesschulrate in Graz die erforderliche Altersnachsicht, die aus besonders rücksichtswürdigen Gründen bis zu sechs Monaten bewilligt werden kann, erlangt haben. Der Nachweis der erfordlichen Vorbildung wird durch eine am 16. und 18. September um 8 Uhr morgens stattfindenden Ausnahmsprü-sung erbracht, die sich auf folgende Gegenstande erstreckt: Religion, deutsche Unterrichtssprache, Geographie und Geschichte, Naturgeschichte, Naturlehre, Rechnen, geometrische Formenlehre, Schönschreiben, Zeichnen und Handarbeiten. „ Auch wird darauf gesehen, dass die Aufnahmsbewerberinnen musikalische Kenntnisse besitzen, oder ob sie nach ihrem musikalischen Gehör nnd rythmische Gefühl ausreichende Erfolge im Musikunterrichte versprechen. Bet gleichem Ergebnisse der Aufnahmspröfung gebührt den Aufnahmsbewerberinnen mit dem vollen gesetzlichen Alter der\orzug. Bei der Einschreibung ist eine Ansnahmsgebühr von 10 K zu erlegen; das Schulgeld, welches vorauszuzahlen ist, beträgt 10 K monatlich. Entsprechend begründete Gesuche um Ermässigung oder Nachlass des Schulgeldes sind an den steierm. Landes-Ausschuss zu richten und bis 28. September bei der Anstalt zu überreichen. Die Wlederholungs-Prüfungen finden am 16. September um 3 Uhr nachmittags statt. Die Teilnahme am niehtobiigaten Unterricht in der slovenischen oder französischen Sprache oder im Viollnsplei ist bei der Einschreibung anzumelden. Graz, am 14. August 1905. ♦Vom steiermärki8chen Landes-Ausschusse. Seite 10 «Deutsch- M«cht" ?wmmer 73 "Nähmaschinen OrlRlnal Macrr Darunter 2 Stück feinste Marke nnd 1 Stack billig« Marke, wenig gebraucht, «erden preiswert verbaust, eventuell auch ans Raten bei 11096 Johann KOSN, Hin. unter der Hand zu kaufen gjenucltt von 1109« = Johann KOSS, Cilli. = Günstiger Gelegenheitskauf Weingartenrealität mit Weinlese ist sofort zu verkaufen. Dieselbe liegt auf einer sehr schönen Lage neben der Tüffererstrasse, 30 Minuten von der Stadt. Anzufr. b. Eigentümer Rudolf Tabor, Herrengasse 5. für auswärts (Stadt) wird gesucht, bevorzugt werden Verkäuferinnen der Manufakturwarenbranche bei 11096 Johann ««««, € Jflf. 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