D f»r Vt«ehurz. ..... ft. 7S tr O««rtkljShrig K „ »v ,. ^uft«ttuiiß monatlich ... - .. I» Ei»z«lne ßt>«m«ri» 4 kr. i0»SO« de» V<»tei. Gefchetiit tilAltch «tt H«»»tch«e der So«»» «»tz Oeße»k«Ae Maimseripte werde« nicht zurick Gejimdet. t«» Marb«rg, Mittwvch ». »»v-«b-r IS»«. Jahrga«g Ntbtr Vmiisrtchl »>d Vßll»s»rrs«««- Wir haben i» unserem, diesem unmittelbar voranflchenden Artikel die Gefahren, von de-nen die Preßfreihcit in Oesterreich bedroht, di? Maßregel«, welche derselben den Lebensnerv ab-zuschneiden bestimmt, sind, de» Weiteren erörtert. Wir sind leider abermals in der Lage, dar auf hinjuwrisen. daß auch das Vereins- und Ber sammlungsrecht diese parlamentarische Errungen' schaft nicht so felsenjeft begriindet, daß eine Beschränkung, eint „Auslegung" derselben im retro grnden Sinne möglich ist. der Gersuch einer der-artigen Gesetzes-Interpretation ist nicht mehr Hy-pOthese. sondern wir muffen mit Bedauern ton-ftatiren, eine gegebene Thatsache, mit welcher zu rechue» ist. Wie die ,T. Pr." tberichtet. »vurde in jüngster Zeit den bei Vereins- und Volksversammlungen als Vertreter der Regierung fungirenden ive-amten der Slcherheitsbehörde im Sinne der M. sz und 13 der Gesetze vom 15. November 1867 über das Vereins- und Versammlungsrecht die ^meffene Weisung zugestellt, „stets, wenn eine Versammlung einen solchen Charakter anzunehmen droht, daß wegen tnmultuarischen Beneh mens einer Partei oder einzelner Theilaehmer eine ordnungsmüßige Verhandlnng nichl mehr stattfinden kann, den Vorfil^enden zur nachhalii gen Herstellung der Ruhe mit dem Beisatze aus-zusordern, daß sonst aus Grund der vorangesühr-ten Gesel^es-Paragraphtn mit der Anftösung der Versammlung vorgegangen werden »vmde. und wenn diese Aufforderung aus was immer sür einem Grunde ohne Erfolg bliebe, die AnftSsung der Virsammlung auch wirklich und sofort unter Berufung auf die gesetzlichen Bestimmungen ans» zusprechen." Es scheint vor allem aus diesem Erloffe der Oberbehörde hervorzugehen, daß unsere Gesetz? überhaupt und das Vereins« nnd Versammlungsrecht vom 1ü. November 1867 insbesondere einer sehr weitgehenden Auslegung fähig ftnd nnd daß die gewiß nichts weniger als laze Handhabung des in Letzteren dem Staate eingerüumten umfas-senden Aufnchts- und Verbietungsrechtes von Seite der Beamten der Sicherheilsbehörden nicht im Sinne der von der Oberbehörde beliebten „Auslegung" gelegen war. uud daß von den Vertretern der Staatsbehörde mehr „Energie" deu Vereinen und Volksversammlungen gegen über von maßgebender Stelle gefordert n'trde. Es unterliegt keinem Zweifel, dieser oen betrefsenden Organen der Sicherheitsbehördc von Oben ertl^eilte Wink mit dem Zaunpfakle auf keinen unsrncktbaren Boden fallen werdk. daß dieselben von der ihnen in die Hand gegebenen zweischneidigen Waffe den gewünschten Gebrauch machen werden Der oben zitirle i^rtaß sagt: „Wenn eine Versammlung emen solchen Charakter anzunehmen droht, daß wegen t n« multuarischen Benehmens einer Parle» oder einzelner Theilnehmer zc." Nun dürste es keinem Zweisel nnterliegen. daß drr Moment, wann eine Versammlung tumultuarisch zu werden drohl. lein dem subjektiv«s»en Ermessendes betreffenden Regierung^tomm'ssär^ überlt,ssen ist; daß der Begriff „tnmultrdarilch" von einer stizilät ist. welche jeden Obmann rincs Bereine» oder einer Boltsversammlung zur Verzweiftun^) zu dringe!, »peigurt ist. Wir glauben frischweg beliaupten zu können. dap d,r schärfste Denker nicht in der Lage wäre, uns eine präzise Definition von „tumultuarisch" zu gebkn. daß somit keine Vereins- oder Boltt-Versammlung in ihrer Hand hat. ihre tagesordnungsmüßige Thätigkeit durchzuführen oder nicht. Wir wollen diese Behauptung an einem ge» wiß schlagenden Beispiele erläutern. Auf der Tagesordnung der Vereins« oder Volksversammlungen dürfte schon g^enwärtig sehr häufig und in der Zukunft allem Vermuthen nach noch häufiger der Veschluß irgend eines Mißtrauensvotums an die Adresse des Kollektivministeriums oder eines der Mitglieder stehen. Nehmen wir nun an. daß in jedem Vereine, in welchem die Aufnahme als Mitglied nicht an be sondere Bedingungen geknüpft ist (ein gaU. der bei der überwiegenden Mehrzahl der in Oesterreich bestehenden Vereine eintreten dürste) somit um so mehr in einer öffentlichen Versammlung sich ans Gründen, die wir unerörtert lasten wol-len. irgend Jemand sich höchst wahrscheinlich finden wird, der sich in der Versammlung als Anhänger, als Lobredner des Ministerium« entpuppt, dann ist die Annahme gewiß keine gewagte, daß laute Ohoruse oder noch prägnantere Bezeichnungen des Mißfallens der Versammlung zum Ausdrucke kommen werden Wie leicht „droht" eine solche Versamm« lnng „tumultuarisch" »n werden, wie leicht wird dem Regierungskommiffäre die strikte Uebung sei« ner Pflicht im Sinne des obigen Erlasses werden ^ znr Votirung des beantragten Mißtrauensvotums wird es aber schwerlich kommen. Es ist gar ein eigenes Ding um Mißtrauens Voten, wenn Ke von einer imposanten Majorität des am öffentlichen Leben Theil nehmenden, die Intelligenz repräsenlirenden Volkes einem Ministerium oder einem Minister gegenüber ausgespro chen werden. Anfangs leises Murmeln. »Verden sie mit der Zeit znm lauten Murren, dringen sogar in maßgebende Kreise; — sie haben schon so manchen schwachbeinigen Ministerstuhl ins Gchzvanken gebracht. Die Inhaber solcher Minifterstühle «Tavap!» »unt oäion». sollen eben oft sehr schwer»viegeude Gründe haben auch entgegen den berechtigten Wünschen des Volke» aus dem einmal errungenen Platze fich zu behaupten. Diese müssen für Begegnungen n»cht eben schmeichelhafter Natur T»ost geivähren, welche Miiüstern bei feierlichen Gelegenheiten mitunter z. B. bei landwiethschaft lichen Ausstellungen zu Theil »Verden. Dah^r stammt die Sorge „von Oben." damit Vereins- und Bolksversammlnngen ungestört durch das „tumultnarische" Benehmen von Mitgliet^er»» oder Partheien zu Enk^e geführt werden können, eine Sorge, welche in obigem Erlasse ihren Ausdruck gesunden, obgleich bis nun das Oel als schlechtes Löschmittel des Feuers und ein Stegierungstommissar als höchst ungeeigneter Dampser ausgeregt-r Gemüther sich erfahrungsgemäß btlviksen haben. Doch das Auge der Regieruug »vacht und damit müssrn »vir Menschen beschränkten Unter-thanenverstandes unS bescheiden, so schwer es uns im Interffe der gefährdeten Freiheit fallen mag. Wir glanben und hoffen, daß der Gegenstand jedoch an einer Stelle in Anregung gebracht werden wird, von welcher Abhülfe möglich. — das lsi ,m Akgeordnetenhause des Steichsra-thes. AeltUUgsfcha« Das „Vaterland" bespricht das katholische Vereinswesen. welches den zahllosen liberalen Vereinen ein Gegengewichte zu schaffen (leider kommt der Ausdruck „zahllos" der Wahrheit nicht nahe, A. d. R.) und der katholisch-konservativen Partei die parlamentarische Majorität, womit die Herrschaft im konstitutionellen Staate verbunden, zu verschaffen destimmt sei. Als Mittel zur Erreichung dieses Zieles empfiehlt das „Vaterland" den katolifch-politifchea Vereine: 1. Daß fie eine klare, entschiedene politische Parteistellnug einnehmen; und 2. daß fie vorzüglich danach trachten, ihre Mitgliederzahl möglichst zu vermehre«, u« bei deu nächsten Wahlen nachdrucklich eingreife« zn können. Die „Politik" rekapitnlirt dieKriegsereig-niffe bis zu dem Falle von Metz; sie kommt dadurch zu dem Schlüsse, daß es nunmehr mit dem nationalen Widerstande Frankreichs recht traurig aussieht» denn was Befähigung anf einer Seite, Strategie auf der andern thun konnte, um deu« selben niederznwerfen, sei geschehe«; ein Sieg der französischen Streitkräste sei undenkbar, weil e» den graniosen an tüchtigen Mhrer« und trotz alles Heroismus Einzelner an Disziplin und Eiuia-keit der Gesammtheit fehle. Die „Politik" schließt mit der ganz treffenden Bemerkung, daß Frankreich falle, »veil es die entsittlichende Tyrannei des Mannes vom zweiten Dezember zu lange erduldet, »veil es sich seldst vergeffen und verloren habe. Die „Presse" signalisirt den Zustand der Agonie, in welchem sich das Ministerium Potoky befinde; der Versuch durch Heranziehen von Mitgliedern der Berfassnngspartei sich zu regeneriren sei mißlnngen. mußt, vor der Entscheidung des Reichsrathes durch die Adreßdebatte «ißliugen. Sollte in deren Folge eine Neübilduk^ des Ministeriums ans den Kreisen der heutigen Linke« erfolgen, dann dürfe kein Mitglied des jetzigen Kadinets, selbst nicht Potoky ausgenommen werden. Zum Schlüsse »varnt die „Presse" vor einem reinen Veamtenministerium. Sie legt es dem vorgeschrittel'tn Theile der Berfassungspart^ei nahe. Mit einem entschiedenen Programme her vorzutreten und das Staatsruder, falls dessen Führung ihr augeboten werde, ohne Bedenken zu ergreifen. Die „N. Fr. Presse" bespricht die trost« losen inneren Zustände Oesterreichs, sie zieht aus denselben die beachtenswerthe Schlußfolgerung, daß ein Umschwung sich vollziehe, dessen Tenor darin liegt, daß Männer von bisher aufrichtiger konstitutioneller Gesinnung erklären, die Verfassung sei Mittel, nicht Zweck, sobald höhere Zwecke durch sie geschädigt, am iKude vereitelt werden sollten, dann sei sie nicht mehr am Platze. Die „N.Fr. Presse" sordert alle wirklich konstitutionellen Deutschöfterreicher zur Einigkeit aus. denn wären sie in dieser ernsteii Zeit uneins, dann find sie dem Hasse der Richtdkutschcn rettungslos verfalleu. Der „Wanderer" erörtert unser Verhalt' niß zu Deutschland. Während srüher die Diplo« matie ohae Rücksicht aus Wünsche und Stimmung der Völker ihre Kombinationen zu macheu pslegte. sei sie jetzt genöthigt diesen Faktor mit in die Berechnung zu ziehen. Soll nun Deutschland zu Oesterreich in sreundschaftliche Veziehuug treten, dann wird die Frage angeregt werden müssen, ob das Ministerium, mit dem Deutsch-land verhandeln soll, auch das Vertrauen der Bevölkerung genießt. Nachdem inan dies vom Ministerium Potoky Petrino-Taaffe unmöglich be haupten kann, so sei nach Ansicht des ..Wanderers" d,r Sturz dieser Männer die Borbediagun,^ ciutS intime» sür Oeftekreich dringcnd nölhigen Ber-daltnM zu Deutschland : Das ,.N. B. Tagblatt" findet dic Gr-tiaruug für graatreich» beispiellose Niederlagen i» dem zwanzigjährig.» Systeme der Unredlichk-it. Bestechung, der Verschwenouqg. Mlt einem Worte vkr Demoralisation, welche dasselbe beherrscht liat. Zum Schlüsse warnt daö ..N. «. T." von der imaen «ni^ahme, daß nur die geistige und körperliche - Tücht'gkeil dtn Deutschen ihnen zum Siege verholfen haben; e» gebe keine Aristokratie unter den Nationen; eine schlechte Regierung könne den Niedergang der einen bewirken, eine gute N,-gierung der andern zur Blüthe verhelfen, an und für sich seien Beide eben gleich. PoUttsche «ebersicht. Z«lR»ö (Wien.) Die latente Ministertrisit schemt eine stütze geworden zu sein; Gtremayer und Tschabuschnigg sollen erklär» liabeu. in Gtsellschaft Petrino » nicht vor den ReickSrath treten zu können; hieraus schlug Vras Xaaffe die Demiffion d» Gesammtminifterium» vor, worüber bisnun keine Entscheidung getroffen wurde. . . Man scheint bei der Neubildung de» Minl. fteriums von der Absicht geleitet zu werden ein Kqalitionsmiyisterium auö Mitgliedern der Linken, de» Zentrum und der Polen zu Stande zu bringen. ^ ^ Ob ein solches Ministerium von Dauer waie, könnte bezweifelt wenden, ebenso ob dessen Bildung gelingen 'verde. Daß die Unterhandlungen mit Rechbauer zu keinem Resultate geführt, ist bekannt; vielleicht scheiterten fie an dem Umstände, daß man Ta.iffe nicht zu opfern bereit ist. Vie man der .N. A. P." berichtet, ivollea die Sz,chen an den Reichsraih eine neuerliche D l-klaration richten, in welcher zum Schlüsse darauf hingewiesen würde, daß die Majorität der böhmischen Landesvertretung im Interesse de» Ausgleiche» eine Deputation zu dem bestimmten Z vecke zu entsenden bereit sei, mit dem Rrich»rathe über das zukünftige Berhällnih Böhmens zum Reiche zu verhandeln. (Pest.) Im ungarlsche» Reich»tage entspinnt sich ein heftiger Wlttkampf um dit Popularität unter den Massen; am 22. v. M. stellte Simonyi seinen bekannten Antrag »m J»ter«sse Frankreichs; hieraus antwortete Tisza am 24. «i» de« Begehren der Ausscheiduug der ungarischen Armee aus dem Be'bande desösterrnchischc» Gesammtheeres. Diesem folgte am 29 Zrai.yi mit seinem Antrage auf Abschaffung der Ausgleichsg-sttze von 1867 und die Einführung der Personalunion Somit wird die Linke diesen Triumpt, überbieten ? Sa der gleichen Sitzung stkllte Helffy an den Ministerprastdenten die Frage, ob die Regierung die Anezion Rom » berri,» gulgedeißen habe und wenn nicht, au» w lchen Gründen, endlich ob sie den öfterr.»nngarischen Gesani-ten nicht von dort abzuberufen gedenke. In Deakistischen Kr.isen verl.mlel. die Re-gieiung werde di«se Änterpellatio'i dal)ln deant-lvorten, daß sie da» Verhalten Bcusts i» Rom und Lorenz auseiuandersetzt. Dle weitere Frage, vetreffend die Anstecht Haltung des Botschasterpoften» in Rom. sol!val)in erledigt werden, daß Gras Andrassy auf das Z«-geftändniß der italienischen Regierunj,, welches dem Papste den freien Berkehr mit ten europäi schen Mächten gestattet, hinweisen ivird. (Agram). Die Regierung hat an dcn Erz-bischof und die Bilchöfe von Kroatien und Sla» vonjtn ein vom V. August datirte» Z rkular er lassen, worin i« Folge de» Beschluss's deö römischen Konzil», durch welche» die Rechte dc» .po-stolischen Königs von Ungarn und dst N0ch offen gelass n. (Marseille). Eö wurden daselbst Gain-betta und Eaindn^l als Land^Svcrrüther erklärt uttt' bei.lilossen Republik: Val äu lUronv sich von Akanfse'ch zu treunen. Aus Altsen meldet man: DaS Erdbeben, ivelchkg die Prov nz u Äinphtssa uttk» Phtiotis vkrtiesstl^ muß man aber d:. Pro-rlauiation Gambetta? nennen, in «velcher 0er Fall von Metz dem Berratiie in die Tchnhe ,»geschoben ivird. Di,? in sN,tz gefangenen französischen Mar-siiälle Bazaine, Leboeuf lind Canrokiert nehmen in Kaffrl ihren Aufenihalt. Eanrobeit ist mit gtoßem Gefolge bereits riiigetroffen. Gerücht»ve«se verlautet, daß auch die Ex-Kaiserin demnächst dort eintrifft. Eine Depesche des Min'ftetiums au« Äeaune vom 30. d. meldet, daß Diso» nach einem Kampfe in den Borstädten, »velcher von 9 Uhr Morgens bis halb 5 Uhr Nachmittags wahrte, von 10 bis l2.000 Preußen mit Artillerie besetzt wurde. Nachdem die Stadt bombardirt »vurde. sah sich der Militar-Kommandant in der Unmöglichkeit. erfolgreichen Widerstand zu leisten, und be-iverkstelligte sovann seinen Rückzug. Vtardurger- ««d Nachrichte« Marburg. 2. November. (AuSzei chnNttg.) Dem Herrn k. k. Notar Dr. ÄuliuS Mulle wurde wie »vik der amtlichen „Wiener Zeitung-entnehmen, das gol^ dene Berdienstkreuz mit der Krone verliehe«. (Bon der Realschule.) Die feiei^liche Eröffnung der hltsi,jcn Realschule findet mvrgtn um acht Uhr mit einem Gottesdienst und sodaän mit den üblichrn Ansprachen im Rathhaussaale statt. (Prämienvert hei lung.) Am 27. v.M. fand in F^ldbach durch d-^n Obmann der Ne< zirkSvertretung und »teietmärkifchen Landtagsabge-ordueten Herrn Frl». von Hammer-P urgstall die Bertheitung der für dieses Jahr zur Hebung der Biehznch» von der Bezirksvektretung gewid-Meten 100 st. statt. Der Obmann leitete die Feier mit einer gediegenen Ansprache ein. in welcher er auf die Wichtigkeit der Rindviehzucht und die Mittel solche zu hcb-n hinwies und die Land»v^rlhschaft als die Zufluchtsstätte, in der sich alle Parteien friedlich btgeg»»en könne», bezeichnete. Die Prämiirten verpflichteten sich bei sonstigem Verfall der Prämie»», die Ltiere ein Jahr, die Kühe und Kalbinnen zwei J.,hre nnr in Steier-mark und nur zur Zucht zu ver»venden. Die Anivcsendcn. es »Viren selbst von dem fernen Gnas Gäste erschienen ivurden durch die Feier und daS treffliche ausgestellte Zuchtm^terial ficht-lich befiiediget. ES iväre sehr erwünscht, wenn ^»»dere Bezirksoertrctungen dieses Beispiel nach-al)Mtn würden, indem durch Pramiirunqen die Landwirthe entschie en ansgemuntert werden. (SpaikassaauSweiS.) I,n Mo»»ate Ok-tober wurde» von 35Ä Parteien eiilgelegt 77.224 fl. 17 kr. und von 3SV Parteien heraus-gsn^'minen V2668 fl. 65 kr. (Raubanfall) Ein bei dem hiesiaen ürstbischole bcdiensteter Knecht ivurde in der acht vo»n 30. auf den 31. von Soldaten in der Nahe der B'.sitzu»»g deS Heirn M. Wretzl a»»-gefallen, seiner Uhr und Baarschasi bertMbt und ourch etuenHieb (ivahrscheinlich mii einen^Säbel) l'bensgesahrlich verivundct. (Bc rc i n sve, i ü m »n l u lig.) Der politi-sciie B rein ..Av tschrlli" ilnid llente 7 Uhr Abends iN i>t,rn Götz' Salon eilt vertlnuliche Sitzuug abl).>ltcli. ivozu von Mitgliedern eingisühite Oäste Zutritt hal>lN. (Die Ält a u l- nnd Klauenseuche) ist l» dcn Gc»»leiuden Nestelbach und Köllberg. hei Gr.iz ausgebrochen. c m e i ii d e a u ss ch u p s i tz u n g.) Am V. !^kiolier beschloß der Gemeinde-Ausschuß, in Anlietracht liöchst ivichtiger zu erledigender, schästssiücke die Abhaltung der nächsten ordentli-chen Sitzung siir d,n 20. Oktober; der Herr Bürgermeistei'strUvlrtretsr ordnete sür diesen Täg tine außerordentliche Sitzu»»g. an; sie wurde "bgelialt n und die Gemeinderepräsenta»»z willigte IN Anbeirachl der .Inanspruchnahme ber Ausschußmitglieder durcb die Weinlese in die 'üertagun.j bis zum 3. Noi)e»nb.r. (S»tem Ver-nehmen nach l,ai der Herr BürgermeistersieUver-treter diesen Termin aberinalS aus eigener Macht-vollkommenh.it bis zuin 7. ^^!ovember hinaus-gejchotien. Wir sind ivirklich i'eugierig. »vie lange sich die G^»neind.reptäs^utan^ soivie die Bürgerschaft. M^r^'urgs. dritn »vichligste ZnteMen da-üurch leiden (den ÄeweiS habkn wir theilweise scho» geführt behalten uns jedoch die weitere Ausführung vor) sick in die Paschalaunen deS Herrn BürgermeistersteUoertretels fügen wird. Thuen beide eS fernerhin, erklären sie nicht ausdrücklich, daß sie nicht langer gejonnen sind einm dernr-»igen Vebahren ruhig zuzusehen. — dann wäre es schade, wenn wir die Geduld unskrer Leser fernerhin in Anspruch nehmen wütden. in Anbe-tracht deS richtigen Grundsatzrs, daß jede» iZand. jede Stadt, j,ne Regierung l>at die — sie verdient. (Theater) Am Montig wurde zizeist der Schwant ..daS Schwert des DamokleS" gelben. in welchem etwas lang auSgesponneucn Scherze nur die DarftellungSkunst deS Herrn Direktors Rosfnseld das Publikum zum Veifalle brachte , sodann folgten zwei Intermezzo, das erste: „Erste Gastrolle des yrl. Aurora Heilchendust" wurde in den verschicdenen Nuanzen von Frl. Lanius ausgezeichnet zur Darstellung gebracht, besonders gelangen ihr die maaigfaltigen, Arten des Weinens; das zweite Intermezzo: „Staberl's Weinkost" V0l getragen und gesungen von Herrn Sttlzer, gehört eher in die Bierstube als auf die Vühne. Die Reprise der Operette „schöne Galathea" wurde vom Ehepaar Parth, besonders aber der Frau Paith unter großem, wohlverdien« ten Applause gesungen. Die Stimme deS Frl. Salvi (Ganymed), die in ihrer Rolle nicht den kecken Burschen darstellie, wie er »nserer Meinung nach in ihm liegen sollte, ist im Duette mit grau Parth viel ju schwach, um durchzudringen; der Mydas des Herrn Lignory war in Spiel und Gesang eine der schwächsten Leistungen die wir in dieser Rolle hier gesehen. Auch waren wir be^erig zu erfahren, wnrum dcr Gebetchor, lder im Anfange so schön insbesondere zum Liede Pygmalions paßt, ausgeblieben, oder richtiaer nur durch die Musik auSgesuhrt wuri'e. Zu be dauern ist auch die Direktion, daß daS „Damoklesschwert" da? über ihrem Haupte hängt, daß die miserable Gasbeleuchtung wieder ihie Dienste versagte. — Gestern kam „Genovefa" von Rau-pach zur Darstellung. Es ist schon eine alt her« gebrachte Sitte, daß am gestrigen und heutigtN Tage die Bühne ernsten und mehr oder minder heiligmäßigen Darstellungen gewidmet ist und eine ganz gute Abwechslung brachte in die Reihe der sonst am Allerseelenabende aufgefühiten Stücke dieses Bolksdrama. wenngleich wir lieber die bedeutend schönere Bearbeitn^ von Hebbel gesehen Hütten. Frl. Lanius. die Darstellerin der TitU-roUe uud Herr Pohler (Golo) »varen die Helden des Abends; Frl. v. Karlstein findet sich immer besser inS Spiel, ihre Emma war recht wakcr, anch die Herren Grün (Markus). Meißner (Siegfried) und Feld (Drago) befrie'^nglen, nnr begreifen wir nicht, warum letzterer als Mohr lchwar^e Fäustlinge und nicht Handschuhe trug. Das Haus besonders die Gallerte war sehr gut besucht. B«r«ischt< Ätachrtchte«. (Zei tu ngstonsi Station.) Die jüngste Nummer des in Graz erscheinenden „Freidenker" wurde konsiSz,rt. VS weht eben ein sehr herbst« licher Wind, drr die Blätter schüttelt wie Spreu. (ReueS ZeitungSun ter nelimen.) Sämjlag erschiln in Graz tie erste Nummer der von Dr. Hippolyt TauschinSti herausgegebenen Zeitschrist „Bolkebote." Die Zeitschrift erscheint jiveimal im Monat, in Großquart, 12 Selten stark. (Das Administi^ationSlokale befindet sich: Iakominigaffe Nr. l3.) Wir »vünschen vcm Unternchmen das beste Gedeihen. «»fchafts i^Lagerhau se r iu Wien) werden nach dem „Wirtl». G. B." zur ^^othweudigkeit. »venu München nicht den Getreidehandel ableite» soll. Der Gegenstand wurde in der letzten Sitzung des Vorstandes der Fruchtbörse angeregt und werden in einer nächsten da übtr präzisett Anträj^e gestellt iverdeu. (Eisenbahn L a it» a ch-T rviS.) Aus Linbach. 26. Oktober, wird der „N. F. P." geschrieben: Cntge^,en den ausgesprochenen Bcsürch. lungen wtgen einer Verzögerung d,r Eröffnutsg der Laibach-Tarviser Bahn kann ich auS der besten Quelle versichern, daß hie Bahn bereits so gut ivie vollendet ist. am 23. bereits in ihrer ganzen Länge von einem Personen- und Lasten-»uge liksqhrer wurde, morgen aber die pvlizeitich-technische PrüfungS-Kommisjion die ganze Lahn begehen l^d einige Tage daraus die feierltche Eiöfsnungstal^siliden wir!>. Auch die Tele^rapheii-Stationen sind bereits sämmtlich eingerichtet, llm den Verkehr bis zum Ausbaue der fehlenden Strecke TarviS-Billach zu erleichtern, hat die Un-tlruehmuug der Äronprinz-Rudolsbahn mit dem Posttiieister und Stellwagen-Pefitzer Drand in BiUach das llebereiiikommen getroffen» daß derselbe zu jedem Pahnzuge eine l»estimmte Anzahl SteUwagen nach TarviS zu stelley^ hat. deren Fahrpreis h«m künftigen Personen Tarise zwischen Tarvi» und Billach entsprechen soll. Auch sür die Bersrachlung der Bahngüter von Tarvis «»ach Billach soll ein ähnlicher Bertrag abgeschlossen worden sein. Da in Nr. 163 deS „TageSboten" vom S5. Oktober sich „mehrere Bürger' anfragen, was jene Mitglieder dcs Gemeindeausschusses, welche der Fortschrittspartei angehören, zu thun gedenken, nachdem der Herr Bürgermeister Stell« vertteter sich nicht veranlaßt sieht, die in Nr. 16V dieses Blattes ihm in den Mund gelegte öffentliche Schmähung seiner Gegner in Abrede zn stellen; — so mögen es die Herren Fragesteller erklarttch sindett. wenn ich es übernehme, diese Angelegenheit vom Standpunkte deS Marburger Wät)lers zu beantworten. Jederman hat gewiß mit Vergnügen die Antrittsrede deS neu getvählten Bürgermeisters Herrn Dr. Reiser vernommen, tvelche alS höchstes Zlct seiner Bestrebung die Berständtgung der Parteien, die Bereinigung derselben zum gemnu-lamen Wirken rm Äntereffe der Freiheit, deS Wohlstandes und der Ehre der Stadt bezeichnet; — und wer es mit der Durchsührung dieses erhabenen Zieles ehrlich gemeint, der »veiß recht gut. daß im Schöße der Gemerndevertrelung vor allem jeder Mißton verinieden tverdea muß. Ist es daher auch nnuulgängtich nothwendig den Herrn Bürgermeister Stellvertreter in öffent lichcr Sitzung eine Erklärung abzuverlangen, ob er enie Ä>chmähnag gegen Mitglieder des Ausschusses oder eine gewisse Gruppe der dnrch selbe vertretenen Wähler gerichtet hat. so muß diese Anregung doch in solcher Form gegeben »Verden, daß kein Zweifel darüber bleibt, daß diese Aage-legenhcit nur darum einer iveiteren Anfmertsam-keit gewürdiget wird, we,» eine sriedltche Berständtgung der Parteien etien nnr dann möglich ist. wenn m»t Herrn Stampfl für alle Mai aufgeräumt wird. Hat es der mehrerwähnte Gemeinderepräsen-taut auch für anständig und würdevoll gehatten, die Herablvürdigung je»ner Mitbürger gejchäf»S' «äßig von Haus zu Ha»»s zn betreiben, tn ösfent« lichen Lokolen in aufsälligcr Weise seine Gegner lächerlich zu machen und sogar den Angestellten der Genieinde gegenüber iljm persönlich Mißliebige Ausschußlni»gliedei und deren Bestrebungen.in Ko»h zu zerren^ so muß die Gemeindevertretung diese Per'önlic^ett doch so lange in ihrer Mitte dulden, als sie im Besitze eines gesetzlichen Man-datere ist und die süße Bürde für die vietbela-steten Schultern nicht selbst sür unerträglich hält. Wir wollen hossei», daß die k. Bestätigung des neu geivählt'U Bürgermeisters diesem unteid-iichen Provisorium bald ein Ende macht und Herr Dr. Reiser mit gutem Willen und kräfltgem Wirken auch eine dauerhafte Gesundheit vertiindet. daher den Herrn Stellvertreter für «mmet von der Einmischung in die Geschäfte ferne zu halten verinag; — dann fällt auch jeder Grund hiuiveg sich wieder mit dem Bizebnrgermeister zu deschäs-tigcli. uuper >n den öffentlichen S>tz»»ngen. i»w er jedenfalls sehr leicht unschädlich zu machen ist. ivenn eS nothivendig sein sollte. Mögen diese Ideen da« letzte Kränzlein sei»», das ivir sili das moralische Grab deS wailand Bizebürgermtlster Stampfl und seiner Herrschast n Mnrbui.^ am Gedächtnip tage aller Entschlafenen flochten. - Ein Wähler. Gi«gef<«det „ K» Bäi« Vir Thtakr-Kaffe z» impfchle», nachdem schon einmal in Folge der ei^thitm-lichev Bezifferung der Eintrittspreise da« Wechseln unvermeidlich ist. stch hinlänglich mit Kleingeld zu'versehen. damit im KasjageschSfte keine GtoÄng eintritt, wie dies zur Belästigung des Publikums schon mehrmals der Fall war. Mehrere Theaterbesucher. Ueuilßets«. ImWaaschloß. ! Eine Geschichte vsn Wilhelm Stabe. ' Da ich jetzt Zur Unterhaltung nicht besonders «ufaelegt war, ließ ich ihn reben und antwortete einfilbig, indem ich dachte, daß ich ihn so desto chneller los werde» könne. Während wir so hinschritten, fiel mit einem Mal in nicht weiter Ferne ein Schuß, so daß wir unwillkürlich stehen blieben und horchte«. „Hei, das' Gesindel !" bemerkte der Jäger verdrießlich. „Da geht'S wieder über unseren Wildftand her! Es »vird Zeit, Herr, daß Sie kommen ; mit dem Herrn Major ist nichts an« znfangtn — er läßt die Bursche s»ausen, wie fie wollen, wir dürfen ihnen nicht in den Weg." „Weßhalb eigentlichfragte ich fo hin, allein die Antwort ward abgeschnitten, da zugleich in derselben Entfernung wieder eiu Schuß fiel; ich ging ruhig fort, allein der Jägee blieb stehen. „Das ist kurios!" sprach er, da er mir ge-folgt war. „Was?" fragte ich. „O. ich meinte den Knall zu kennen." sa^te er, „er klang wie von des Herrn Majors Lut' tücher Büchsflinte." (Fortsetzung folgt.) Hriginat-Wrivat' Te legramme. Nerli», 2. Nov. Es »vird aus den vor Metz befindlichen Truppen eine „Südarmee" m der Stärke von lüv 000 Mann nnter dem Kom-mando des Prinzen Friedrich Karl gebildet.^ welche die Aufgabe Häven wird, Lyon zu nehmen und den Süden von Frankreich zu aktupiren. - BerU«, 2. Nov. In Regieruugskreistn soll man sich dem Bernehmen nach, mit der bt' stimmten Abficht tragen^ Kaiser Napoleon in nächster Zeit auS der Gefangenschaft zu entlassen. Wie eS heißt, sind eS vorzugStveise p e, kuniäre Gründe, »velche die Regierung hierzu veranlassen. Der Hofhalt in WilhelmShöhe soll ganz enorme Summen absorbiren. Brüffel, 2. Nov. General EambrielS lvurde auf Anordnung GarlboldiS des Komman^' doS entse^. 1. November. Die Kaiserin Eugenie ist zu W'Ihelmshöhe l^ewesen, »voselbst auch Ba-zaine eingetroffen ist. Brüssel, 3l. Oktober. Die „Indepei^ danee belge" veröffentlicht Folgendes: Em der Kapitulation von Metz entronn'ncr Offizier brin^ uns eine Nitmmer des „Independant de' la Mo-selle" welches Blatt in Metz im Augenblicke des EinrückenS der deutschen Truppen daselbst ver-öffentlich» ivurde. Die llmftände. welche- der llebergabe vorang« gangen, sind darin in präziser und detaiUirtee Wcise erzählt. ES geht dmaus klar hervor, daß d'e belagerte Armee von ihren EhesS auf eine univürdige Wei^ getäuscht ivurde welche, um die Armee geduldig zu machen, als sie sich auf den Feind zu stürzen verlangte, um sich um jeden Preis, elne Bah»» zu brechen, ih»^ versprachen, die Armee würde in kurzer Zej» unversehrt und mit allen militärischen Chicen Wt' hen könnei^; sie schilderten ganz Frankreich als eine Beute der Anarchie, bis zu dem Tage, ijjo sie mit der Erklärung» kamen, daß an Allem Mangrl herrsche nnd eS unmöglich sei. etivas an-t'er,S zu erlangen, als Kapitnlalion ähnlich der von Gedan. ....... - . .Hvt,», St. «ogloöft.. Aa«k«, Voden Tredit- »md ^adbahn«Aktlen fielen um 4 biß s si.. »ie «brigeit Atilt« Vetzavpttkiti sich ziemlich feki na« «eki^ch j>e«e det TranßpOtt«ntei«eh«utigen. Reutett u«^ AilagDaMere »m Allgemeinen etwas gefeagter, Äilbe» Re«^ uyd^ Gxundeutlaftuttgs'Obligation^t bliebe»» jedoch oernWüßißt )>nd von Losen lZesee »im billiger. Gttz«lde'Wklbm »»d Cvwptaniel» um m«ier. Com» EtlMa««. 2. November. Tiutzettttche O»aatssch»»ld in ^ote« .... l-7 Sü detts vetto Silber .... 67 2« lS«0er Gtt>at«.««teh»lis «soft......v» — Aovk.Uttieo............7lü-. ißtedit-Attien ...........SV «euben.............IZ1 7i) Silber ..............IS0 ^ !l?«P»le»az'orß...........»78»/^ K. t. MSuz-Dutalev..................K 7tt Stimmung: ziemlich fest. Stadt-Theater i» Marburg. DöiineMg S. RovimVer: Häniich «»V Operette in l «tt von Sai^. Die Gssfchwtfter. Schauspiel in t Akt von Göthe. Ztstte B»rs^e. Operette i» Akt von Suppee. Mit neuer RolltttbeschunA. Vivg-saudt. Allen Ltidendtn Gesundh^t durch die deltfate lt«v»IeLvist« K»rrz^, welche ohve Abweitliiitig von Medizit» die nachfolgendlm Kränktleitett hnlt: Magen-. Nervew. Bruft»^ Lttnaen' Ltber». DrHseN'. Schleimi»aut.> Athen»'. Blaseu« und Nnlienleiden. Tubktfull>se, Schlvind« sucht, Asthma. Hvsttn. Unverdanlichfe't^ Ber-ftSMng. Diarrhöen. Schlaflosigkti», Schiväche. KSMvrrhoidrn, Wassnsulht, Aiikber, SchlvinVei. Vlutaufsleigeit, Ohreubrausen. Uebelkeit und Er-l»teldei< selbsl wiihrend der Schlvangerschost. Dia-betes. Melancholie. Abmagerung. Rheumatismus. Gicht. Bleichsucht. — 72.000 Kuren, lilie aller Mßtzin ividerstaudrn. ivorunter ein Zeugniß O^uer Heii'igtti» des Papstes, des Hsfmarschall Grasen Plustow. der Marqitise de Br^han. — Nahrhafter als Kleiich. erspart die Revalesclöre bei Erwachfenen und Kindern 50 Mal ihren Preis im Medieinire«. Neuftt»bz, llngorn. So »st ich meine iiinigften Dankgebete zi»m nll^ü tigei» Echöpfer und Srholter aller Dinge' sende, sllr die unberecheNbat«»» vohlthaten. welche er un» durch dle heilsam »tr?»iib^ Ariifte der »aturerzengnifie ouaedelhen läßt^ gedenke ich Ihrer., Seit mehreren Jahre,» schon tonnte ich «ich keiner volljtiindigen Gesundheit ersreuen: meine Ver« doniiua war stets gestört, ich hatte mil Mitge»abtln »ind BeeschleimttNg zu kämpseu. Von diesen Uebeln bin ich «un seit dem vierzetzntS^lie« Genuß der «evalMiöre desreit Kunbnmt^«ng. Um Mädchen, welche ihre Schulbildung nach erfolgtem Schulaustrttte noch nicht für abgeschloffen betrachkett^ Gelegenheit zu einer züt-gemäßen Fortbildung zu geben, wird an der KommttnaleMüdchen-Hauptfchule am 3. November d. A ein Fortbildungskurs mit täglich zwei Unterrichtsstunden' erösfnet werden. Der Unterricht wird sich auf die Gegen« stände: deutsche Sprache, Rechnen, Geographie »md Geschichte, Naturkunl^, Haushaltungskttn!^, Zeichnen ersweckm und' ist unentgeltlich. ' Die Aufnahme findet in der DirektionS' kanzlei der Anstalt statt. j Marburg"^ am 99. Oktober 1870. Die Ditekttßn ^6«) der Kommunal-Mdchenfchule. Wtldpret, > Fischt, HM» '»»Ii Biigtl stet« frisch aus Nki-GnIdauAsi» zu beziehen, ^ als: 77! ^ebe, Haseii, Schnepfess RebhSbner, >raM«etsvSgel mit schwarzen Füße»», Drossel« uno Msche, und zwar: asew, pr. Stück . . . . 1 fl. — kr. AchtA, in jeder Größe pr. Pf. 80 echten dto. „ lllepfen bis zu S»/,Pf. pr.Pf. - -ebirssftrelle» pr. Pf. . . 1 nster Rose«hO»ta^. stüffig, für geschwächte Brust, Pf. — Achnepfe«, das Stück ... — Bestellungen zu jedem Quantum wollen aütigst entweder direkt an mich, oder iu Herrn Uh. Götz' Bier^ke abgegeben werden. Alhimttler i> Ehrtohallsea. kemii- t kl!»!»««- Kleider - MWM von <764 L.«oli«ckl, HerreatkAsse. »««se »sb« S«r ZUlwr» uuü ^u^slON' LtwälnnU äe» Vdisl. . . . von ü l,j« ii. lü , 8 „ 3S , iAPIAtG „ 10 „ 22 tvivgts pittGvK vto. luKlSN-KöckG mit Buttel „ ^ .laßli) S»Ion Knlüy» ond k»u« meinen Verussgeschüsten ungestört nachgehen. L.Ä. Sternee. Lehrer an der Volksschule. Ä« ^echbüchsen von '/, Pfd fl.l.50. l Pfd. ft. Z.Ü0. S Pfd. sl. 4^0. ü Pfd. fl. l0. 12 Pfd. A. 2<>. 24 Pfd. fl. ltli. — livvizlesvisr« (?lio-vvl«t«« in tabletteu sur »2 Tassen fl. l.50^ 24 Tasseu fl 2.Ü0. 48 Tassen fl. 4.ü0, in Pnlver jür »2 Zajse« fl. l 50. 24 Taflen fl. 2.50: 48 Taiim fl. 4.50. l20 Tassen fl »0. 288 Tassen fl. 20. 576 Tassen fl. ^ Zu bezj»ken durch Barry du Barry ^ Üo in Wien, Gold ichMiedgasse «. iu Marburg A Koll einig. Grazervorsladl. Teqftlliofsstratte 10; jii Pest TölSk, l« Prag I Anrsi. in Preß dI» rg Piszlory. in Kla ^ , nfur« P. Vir» back er. in Linz Hasklmther; tu Bozen Ä a zz a f i; iu r u n a Kranz Eher, in Graz O b e r r a n z m c y e r und rai» 1 owlß, Apotheke zum Mohren. Mvrplatz ; m Lemerg Rollender; in Klausen blirg Kronflädtrr, und nach aUen Gegen de» gege» Baat oder Poslnacknal»me. UKschttliche welch« vni grauen «ar<- und «opfhaaren ewelstch'äuch'gl'ei^M^^ daß"»^? argentym» lichtbntune Farbe verleiht und von Ida« «d»ittiew»»t «»f «, Mtttag«r»ft unter Jedermann seldft leicht angewendet werden tann.lden billMen Bedingungen abemimmt. Nebft der vielseitigen Äedraucht-Anweisunq l» ^ für fchma^afte «in Maton nur »r I Speisen, gute «»«n» und defte« »««»ighanser p, hade» l>»i ^ 7 l Mtrjenbier gesorgt wird, empfiehlt sich einem H. Sriswr i« Mltbiu«, t-^reichen z»spn>ch-ld«, geehrten PnblKum» »ogetthossstrah«. »egtntiber dem Hotel ,.zu« Stadt « n lv 4 ,1 ,, 8 W .. „ lb Z4 „ „ 36 Kudstz» »tAVAlokG. Xn»bsn uvä 8ovio ZtoWs Ar vestslIullKsn nac!» >lku»« ieur ^Vnferti-^un^ in xrögster Xu»v»K1 2U killisZZten ?rvl«en. Gaflhalls M»»» Zügrrhorn. Der eraebenst Gefertigte macht hiermit die Anzeige, daß er sein früher bestrenommirtes Gastgeschäst wieder in eigene Regie überttomtnen hat und ' erlaubt Für Eitthtlmislhe lNld /remde t«6«rl»e« »ou (7»» tloii» kisäsi' li> M»rI»arU, Ecke iter Henen-und Vostaalst Nr. U2. fl. 1» bi» fl. 5» von „ H«st» von . « « Schuxru H«se» von . „7 «iltt von . . . . 8 Zagt-Köck» von . . „ 5 von . . . „18 e«te»-Gich« von . . „ IS S«I«>-Ä>)Kg« von . „ »4 HauPtltiederlage v»> Schlaftiiee«. Für Vesielinnße« ist die reichste Autwahl der «enefte» Stoffe am Lager, und werden selbe auch proinpt aulgeführt. 1k 10 1k 40 2k 40 Veravtwvttiiche Nedattion, Druck uvd Verlag von Eduard Zanschitz >n Marburg. Z l«S (7K9 Wiederholte «izitatiOnAAnudmAchung. Am Dienstag den 1k. Retzemter d. I. u»n 10 l^r Vormittag wird beim k. k. Bezirksgerichte Marburg in der Expeditskanzlei, im l. Stock, die Lizitations- und zugleich Osferts-Berhandlung zur Sicherstellung ver B^fleaung und Reinhaltung der Häftlinge sür das Jahr 1871 und auf Berla»»gen der Pachtlusttge»» auch für 187S und l873 vorgenommen «erden. Die Verpfieguna besteht ii» der Verabreichung der warmen Kost und des Brodes; die Reinhaltung umfaßt die Lieferung des Lagerstrohes, das Waschen und Ausbeffern der Leitend Bettwäsche, das zeitweise Säubem der Kotzen, endlich das Rastrm mid Haarschneiden. Der Stand der Häftlinge beträgt »»ach dem bisherigen Durchschnitte 40-K0Aöpft pr.Taa. Die Zahlung der Berpslegs- und Minl-gungskosten ait den Unternehmer wird momitlich nachhinein vom Bezirksgerichte geleistet; auf Verlangen werden dem Unternehmen zur Kosienbe« streitung auch angemeffene Borschüffe erfolgt. Der Ultternehmer hat eine Kaution mit 300 fl. bar, in ösfentlichen Obligationen oder fideijlcharisch zn leisten; sie wird auf Berlünget» nach Ablauf eines Monates gegen Rückbej^lt des einmonatlichen Verdienstbetrages wieder aufgelassen. Uebrigens kann die KautionSleiswng auch gänUich nachgesehen werden, wenn fith der Ersteher durch ein Amtszeugniß seiner zuständig Gemeinde als ein verläßlicher und hinreichend vermöglicher Mann ausweiset. Die ausführlichen Lizitations-Bedingnisse, dann die Marktpreis- ,»nd Speisetabelle sammt Kostenberechnung liegen in der bezirksgerichtl. Expeditskanzlei zur Ginficht. K. k. Bezirksgericht Marburg am SS. Oktober ?870. Se. «»rgAreth»»» Kirchenweine werden Donnerstag am lv. Nsvember lS70 UN» 10 Uhr Vormittag im Kirchenkeller zu Eben kreuz bei St. Peter unter Marburg lizitando verkauft. <76» ». ». »t. G.