^ z^r Lanacher Zeitung .H/ 82. Kamstag den 9. Juli zg/^ ÄlMtltchr ^erlilulbarungen Z. 1031. (3) Nr. "'V.,8. (^oncurs-Auöschrcibung. Bei dem k. k. Verzchrungssteuer-Bolletan-tcnnnte zu Luggau in Karntcn ist die provisorische Bottctantenstelle, mit dem Gehalte von Dreihundert Gulden C. M, dem Genusse der freien Wohnung, und der Verbindlichkeit zur Leistung einer Caution im Gchaltsbetrage in (5. M., in Erledigung glommen, zu deren Wiederbesetzung der Concurs bis 1. August l^'l2 »Wffncl wird. — Die Bewerber um diesen Dienstpostcn haben ihre gehörig belegten Gesuche, worin sich über die dlöhenge Dienstleistung, über die erworbenen Gefälls - und Nechmmgö-wuttnisse, über die Fähigkeit zur vorschristmä-pigen Leistung der Dienstcaution auszuweisen »st, im Wege ihrer vorgesetzten Behörden innerhalb des Concurs-Tcrmineö an die k. k. Camc-ralbezirks-Verwaltung in Klagenflirt zu ükcr-leichen, und darin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem GefällZbeam-ten im Bereiche dieser vereinten Cameralgefäl-l«n-Verwaltung verwandt oder verschwägert sind. — Von der k. k. steyermärkisch - illyrisch-vereinten Cameralgcfallen - Verwaltung. — Vratz am 24. Juni 1M2. Z. 1020. (3) Nr. 1560. K u n d m a ch u n g wegeilWiederdesetzung derk. k. Post-melstertzstclle in Treffen. — Zur Wic-derbesctzung dcr k. k. PostmeistcröstcUe zu Treffen im Neustadtler Kreise des Herzogthum5 Krain wird dcr Concurs mit dem Beisätze ausgeschrieben, daß die Bewerber um diesen Dienstposten die gehörig belegten Gesuche im uorge-'Ebenen Wege längstens bis zum 10. August !5l2 ^. ^ ^ ^. illyrischen Oberpostvelwal-lung einzubringen, und sich über die Knumnsi der deutschcu und kraimschen Tprache, dann «"" Slelchzeitigcr Vorlage iyres Taufscheines auch noch uder dle Eigenheit für den Postdienst. «ber chN'n d^hcn^cn Aufenthall, Woralttäc und endlich über den Besih eincß hinreichende» ^ermogcns mit ortsobrigkeitlichen, vom k k dann dem Amtspauschale von jährlichen Ä' und m i^en gesetzlichen Rittgebühren bestl^ . wogegen der neu eintretende k. k. PostmMtr cine Camion von 200 si. C, M. entweder bar oder nuttclst Eicherstcllunq auf Hypotheken zu klsteu und wcmgstens sechs vollkommen dienst-raugiichc Pferde mit den nöthigen Etallream^ sttcn, dann zwn gedeckte und eine offene KaUc sche endNch elnen kleinen Wagen zur Verführung dcr Kassetten nebst der nothwendigen Anzahl von Post,llonen zu hatten l),t - Uidri ^'>.5 konu.n die nähern Bedingungen des disk-salllgc« D.custvcnrags von dc« Bcwe.^>» ,,.; dlescr k. t. Oderpostverwaltung in den ^wöl)n Uchen Amtsstunden cingesehen'werden ^ V,n ^Iul!' I^ ^berpostverwaltung Laibach am I d i c «. Vom t s. Nc,iltzgeliä?le Gursfelo wi,d bic mll dckannl gemachl: Ma.» hal)c «der ^ns»>lt,e» btS Seda<1ian Fnh von Hasclbach. als B y°N. machnglcr ocä Georg Komp von Rossen, wider Ma". lm Kuchcr von Grohmraschou, n?cacn ans !^ ^.5«, schuldiger 3c« ft c. ,. c., li? erecutiv' Thulnamhart z.,d Rccl. Nr. '"^ «.„> Dom. Nr. H dienstbare», serichtl.ch aus^ ft. gesch^le.,'^w,. Mbudel', so w„ der beide«. cd«n dabin 5.1^ Nr^. Nr, ^0 " 3'^ dienstdarel. aus 35 st. ^cschah.en Wcmgarten m Melseschtiverch bc:v,Nlgcl. un» hiezu dr,, Fcllb>elungül2gsc>hungc,>, oie «,sie auf den 23. Iull d. I., e,, zrveile auf ccn ^5. Aua^ss e. I. und die cntte aus d«n 23. September d ^ zecesmal V^lmitlagK um 9 Uhr im One OlA 470 kannt gemacht, daß der Tabak- und Stampel-hauptverlag zu Noveredo im Trientiner Came-ral-Bezirke in Erledigung gekommen ist. — Ehe zur Ausschreibung dieses Verlages im Wege der freien Concurrenz geschritten wird, werden sämmtliche, nach dem frühern Systeme mittelst Concession bestellte Tabak - und Stämpelucrlc-ger, welche diesen erledigten Hauptvcrlag im Ncbcrsehungswegc zu erhalten wünschen, in Ge-maßheit des hohen Hofkammerdecretes vom 17. December 1839, Z. 53602, mit der gegenwärtigen Kundmachung aufgefordert, ihre dicßfälli-gen Gesuche, in welchen die Bedingungen und undPcrccnte, unter denen sie die Ucbersetzung ansuchen, längstens bis 15. Juli 1842 im gesetzlichen Wege hierorts einzubringen. — (35 wird jedoch nur auf solche Bewerbungen Rücksicht genommen werden, wodurch dem Aerar kein Opfer auferlegt wird. — Der Hauptver-lag in Noveredo ist zur Matcrialfassung an das k. k. Tabak- und Stampelverfchleißmagazin zu Trient, wohin 3'/4 Meilen Kaiserstraße zu befahren sind, und zur Gcldabfuhr an die k. k. Camera!-Bezirks-Casse in Trient angewiesen, ihm selbst sind aber derUntcrvcrlegcr zu Ala und 58 Trafikanten zur Materialfaffung zugetheilt. Nach dem Vcrschlcißergcbnisse des Zeitraumes vom 1.November 1839 blä Ende October 184I. wurden bcidlescm Hauptvcrlage im Durchschnitte jährlich 225,854 Pfd, Tabak, im Geldwerthe von 447,232st. 36kr.,undStämpelpapicrim Geldwerthe von 11151 si. 40kr. verschlissen, und im Falle man von der gestatteten Crcditirung dcö Tabakmaterials und des Etämpelpapicrü Gebrauch machen will, ist hiermit die Pflicht zur Caulionölcistung im Betrage von 6000 ft.> für dasTabakmatcriale und Geschirr,und von 2000st. für das Stampelpapier verbunden. — Der bemerkte Materialvcrschleiß gewahrt, laut des hierüber verfaßten Crgcbnißausweises, welcher sammt den ihm zum Grunde liegenden Vcrlags-auölagcn, bei der k k. Bezirks-Verwaltung in Trient, und bei der hierortigen Registratur im Amtsgcbäude der k. k. Cameralgefallen-Verwaltung eingesehen werden kann, mit dem Genusse einer Provision vom 2'/^ von Tabak, und 4)6 vom Stämvclpapier-Verschleiße, einen Brutto-Nuhcn von 4894 fl. 57'^kr., und nach Abschlag der auf 3587 si. 3'i'^kr. angeschlagenen Auslagen einen reinen jäyrlichen Gewinn von 1307 st. 23'/4kr. — Mit dem Genusse von 2 '/2 A vom Tabak und 4^ vom Stämvelpapicr-verfchlciße werde der reine jährliche Nutzen 939 jl. l8'/,kr. betragen, wclcher übrigens durch Iu- oder Abnahme des Verschleißes, oder Ersparung der angenommenen Regiekosten lc. vermehrt oder vermindert werden kann. — Uebrigens können nur solche Bewerber berücksichtiget werden, welche sich gleichzeitig über die vollkommene Kenntnisi der italienischen Sprache durch legale Zeugnisse ausweisen. — Innsbruck am 10. Juni 1612. Z. 1025. (3) Nr. 532. Gctreid - u nd H 0 lzverkau f am 14.1uli 1842 in Sittich. Mit der Verordnung der löbl. k. ?. Ca^ meral-Bezirks-Verwaltung in Neustadt! vom 16, Juni l842, Z 687«, ist der Verkauf der, zur Herrschaft Sittich gehörigen Getrcid-und Holzvorräthc, und zwar vom Erstern 385 Metzen 24V,, Masi Hader, 12 Metzen 19'/,. ! den werten. . j K' K. ver. Bel'rksgerlcht Ggg ob Podpltsch , und Kreutberg om 5l. Mai 1642. , ^z. to3o. (2) Nr. ,06^ Edict. Von dem k. t. Bezirksgerichte zu Neumarkll tvkd dckannl gemacht: Gs habe Margarcth Kau. . lschilsch von Obcrdupplach, um Einberufung und . sshinige Todeserklärung ihres über 3i) Jahre un. Wissend wo befindlichen Verwandten Lorenz Ber. gant gebeten. Indem man hierüber dem Lorcnz a dclto delta detto 1640 lioc» dclto dctto dclto lL/zl ÄLozu die Kaustustigen eingeladen werden. Herrschaft Savc»stcin aer« den können. Bezirksgericht Savenstein am 2. Juli ^842. 3. »059. (?) Nl. äULg. G d i c t. Vom Bezirksgerichte des Herzogthums Gott. schee wird dem abwesenden Andreai Handler von Hohenfeld erinnert: Gs habe wider denselben Jacob Koslcr von Triest, als gerichtlicher 6ess«o-nar^deg P^ul Wolf von Rieg, unterm 9. April l. -5 cine Klage auf Zahlung schuldiger 100 ft. ^t. ^. <:. 8. c. angestrengt, worüber die Ver. handlungSlagfahrt auf den 19. September 1842 um 9 Uhr Vormittags angeordnet worden ist. Daö Oericht, dem der Aufenthalt deö Geklagten unbekannt ifi, hat zu dessen Vertretung den Hrn. Adolph Häuf in Gottschee alö (Zurator aufgestellt, weiches dem Abwesenden mit dem Bedeuten be. tannt gegeben wird, daH er zur erwähnten Tag. fahrt entweder persönlich zu erscheinen oder dem Gerichte einen andern Sachwalter namhaft zu machen habe, alö sonst mit dem aufgestellten 2«. ralor rechlügiltig verhandelt werden dürfte. B'ziil'Kgericht Gottschee den. »9. Juni 1642. Z. 1017. (2) Nr. 665. Edict. Vom Bezirksgerichte Seisenberg wird hiemit öffentlich betannt gemacht : Gs sey über Ansuchen deü Johann Podboo von Rcifniz, unter Vertretung scincö Bruders Anton Podboy von Scisen» bcrg. in die Rclicitation der, dem Mathias Lou. sche im Txccutionöwege versteigerten, von Ma« thias Stufza auü Rathie am 24. Jänner »642 um 900 ft. erstandenen, der Pfarrgült Weixel« berg zud Rcclf. Nr. 5 et Urb. Nr. 7 dienstbaren, halben Kaufrechlöhube samml An. und Zugehör in Prevole, wegen nicht zugehaltenen Licilatiang« bcdingnissen, gcwilliget, und der Tag zur Vor« nähme derselben auf den ,3 Juli d. I. Vormit» lagö um 9 Uhr in Loco der Realität mit dem Bcisahe angeordnet worden, daß diese Realität auf Gefahr und Unkosten des säumigen GrsicherK MathiaK Ekufza auch unter dem frühern Meist« bole pr. 900 ft. hintangcgebcn werden wird. Hievon werden die Kauflustigen mit dem Bei. sahe verständiget, daß die Licitatianbbcdingnisse und das Schähungsprotocoll hiergerichtK «ingesehen werden können. Bezirksgericht Seisenberg am »l. Juni »842. Z. lo4'. (2) Kundmachung. Am ,L. Juli 1L42 Pormittags um 9 Uhr werden von der Vogtherrschaft Egg ob Podpetsch die mit hoher Gubernial-Verordnung vom 26. Iän« ner l.I.. Z. »755, berriN'glen Bauherstellungen an den Wohn» und Wirtschaftsgebäuden der lan- 550 m rasch au mit dem Veisahe angeordnet, daß solche erst. bei der drillen Tagsahung unter dem Schäl« zungsrverthe hintangegcben werden. Hiezu werden Kauflustige mit dem Neiftt« gen zu erscheinen eingeladen, daß sie die Licitationü« Bedingnisse, das Schätzungsprotocoll und den GrundbuchSextract täglich in den gewöhnlichen Ämlsstundcn bei diesem Gerichte einsehen können. K. K. Bezirksgericht Gurtfelo den to. Juni Z. ,009. (2) G d i c t. Von dem t. k. Bezirksgerichte Sittich wird besannt gegeben: SA sey über executives Oinschrcite», dcH Mathias Planinschck von Sevschek, durch '».'errn I>l-. Paöchal«, wider Johann Schcga von Lnaj. in die Feiloiclung der diesem gehörigen, der Herrschaft We>xelbcra.»u!i Rcct. Nr. 297V4 dienst-v^lcn Kaischlcalilät und der eben dahin zul, Grund. buchüFol. 55, 56, 57, 59, 59 «l 6a zinsbaren Ncberlanosgründe, im Gesammlschätzungswerthe ^r. 67» ft. ,gcwlNiget und hiezu der 2o. Juli, 3c». August und R. October d. I., jedesmal früh um H Uhr in loco der Realität mit dem Anhange be« stimmt worden, daß die Realitäten bei der eisten u»d zweiten Fcilbietung nur um oder über, beider Slllltl» adcr auch umer t«n Schähungswerlhe werden hinlangcgcden werden. Das Schähungs« Protocoll< der Grundbucbsextract und die Feilbio lttligsbcdingnisse llegen hieramls zur Einsicht. K. 5t. Bezirksgericht Sittich am 22. Mai »642. H. »Q2)' (2) Nr. «»07. G d i c t. V^m l. k. Bczillsäerichte Gurkfeld wird hie. mit bekannt gemacht: Man habe über Ansuchen ier Ursula Schribcr von Pilkenberg, wlde, Io» hann Schriber von ebenda, wegen aus dem wirth» schaflöämtlichcn Bergleiche vom i>. Mai 1L40, Z. 5z, schuldiger 26 ft. 53 kr. c 5. c , die execu. »»veFeilbietung dergegncrschen, gerichtlich auf^ofi. 5o kr. geschätzten, in Billenberg gelegenen, der Herrschaft Thurnamhart 5ul, Rect. Nr. /iiödienst» baren Halbhube, und deö ebendahin 5ul> Berg-Nr. 160 unlerthänigen Weingarlenü, zusainmen im Schähungswerthe pr. ^»üü ft. gewilligec, und hiezu drei Tagsayungen, die erste auf den 29. Juli 0. I, die zircile auf den 29, August d. I. und die dritte auf ten 2t). September d. I., jederzeit Vormittags nm 9 Uhr im Orte der Realität, mit dem Beisätze «mglordnet. daß erst bei der dritten Tagsahung »ie Realitäten unter dt>n Schäyungüwelthe hint-«ligcgcbcn werden. Das Tchätzungkplotocoll, der Glundbucdöe.r. tract und tie Licitationsbcditignisse tonnen bei die. ftm Gclichcc in denAnusstuneen eingcschcn werden. K K. Bezirtt-gcrlcht Gultfeld den ,». Juni ZV.a»7. (2) Nr. 2654. Gdict. Von tcm Bezirksgerichte Haasberg wird be. tannl gemacht Og fty über Ansuchen 0lö Anton Moschck von Planina, in die executive Feilbi> tung der, dem Barllmä llrainz von TopoN gehöri« gen, dem Gute Tburnlat »ud Urb. Nr. 435 zinsbaren, und gerichtlich auf 696 ft. geschätzten ^ Hübe, wegen schuldigen ,53 fi. 59 kr. c. «. c. be-rviNiget, und es seyen hiezu d«e ^agsahungen auf den 9. August, 6. September uno 3. October l. I.^ jcdeömal Vormittags von 9 bis , daß der Bauplan und Kolienuberschlag in dieser Amtstanzle» eingesehen werden tonne. Vsgcherrschaft Gzg ob Poopetsch am 2o. Juni Z. W2l. (3) Große Hornvieh - Licitation. Bei der Excellenz gräflich At-l e m s'schen Fideicomnuß - Herrschaft Rann, im Cillier Kreise Steyermarks, werden am 8. August d. I. Vormittags 9 Uhr in der Stadt Rann beiläufig 60 Stücke selbstgezüchteten Hornviehes, vom schönsten Mürzo thaler Schlage, im Licitationswege gegen gleich bare Bezahlung hintangegeben werden; wozu Erstehungslu-stige hiemit geziemend eingeladen werden. Verwaltungsamt der Herrschaft Rann am 2». Juni 1842. Liter arische Anzeigen. Allgemeines Wiener Nslvtechnisches Journal. * Aufruf an die industriellen Oesterreichs! Die unterzeichnete Redaction hat sich im Verein mil der Aerlagshandlung bei der Herausgabe d>eK Allgemeinen Wiener polytechnischen Journals dic Aufgabe gestellt, die gewerblichen Interessen des Aatcrlandeö zu vertreten und zu sördcrn. .Visier ware!', stc durch Wort und Schrift eifrigst bemüht, diesem schönen Ziele immer naher zu l'ommcn^ sie wollen, so wclt es in ihren geringen Kräften liegt, unil auch durch dieThat da einschreiten, wu es gilt, durch außerordentliche Ereignisse unoerschuldct verunglückte und lielabgckomnn'nc Gclverbc wicder in die ge^ wohnte Tkaliakcit zll versehen. Tausende nur durcd den Gewcrbsfieiß lebende Bewohner der Ttadl Steyr — mit Recht das deutsche Birmingham gp-n^nnt — haben durch den furchtbaren Brand ih« kleine Habe verloren, tausend rührige Hände sind der Mittel beraubt, ihr Gewerbe, das die GeniiH«. salnen mit den Ilncn redlich ernährte, wicder zu betrn-den — die drohende Flamme hat ihre Werkstätten zerstört, ihre Vorra'tdc verzehrt, ihre Werkzeuge verbrannt. Dic Redaction und der Verlag des allgemeinen Wiener polytechnischen Journals bestimmen daher ohne den geringsten Abzug für irgend einen Kostcnersatz 100 Exemplare dcS Allgemeinen Wiener polytechnischen Journals !ür drn ganzen Jahrgang 1842, im Plänumcratwns« Preise von 10 si. ^ M., zur Milderung dcs ttau» rigcn Schicksals dieser verarmten erwerbsunfähigen Gewerbsleute. Eie fordem alle Fadriksbesihei, Ge-werdsuntcrnchmer, Privilcgicnbc stlZer, Handelsleute, Gcschastsma nn er, alle wahren Freunde dcs vaterländischen (Ä e-wevdsfleißeZ auf, diesen Anlaß zu ergreifen, um daä Wicdcraufblühen von Wcrstattcn zu bcför« dem, deren Erzeugnisse/ zur Ehre der österreichischen Industrie, auf dcm Weltmarkte einen europäi» schcn Nuf errungen haben. Jede Nummer der für diesen wohlthätigen Zweck bestimmten 100 Exemplare, so wie auch dir dafür auözustclwidcn, von Nr. l bis 100 nummcrirten Prä. numelationÄ-^chcine sind mit einem eigenen tarauf Bezuq yabeilden Htäinpel «ersehen; die dafnr ein-gldcnden Beiträge werden jede Woche der hocdlöb. iichcn ob der Ennsischcn üandeZ'Rcgicnmg zur Ver« lheilung unier die Bedürftigsten jcner verunglückten Üjewerbtreibenden vollzählig abgcfulnt, und darüber nüt cklgzv, der Stummel des Pranlimtranont scheid nes und des Namens oder der Chiffre dcr Abonncu-,cn, im Allgemeinen Wiener polytechnischen Iour-nale und ,n dcr k. k. vriv. Wiener Zeitung össent< lich Rechnung abgelegt; — über Höhcrc Beiträge wird noch außerdem besonders quittirt. Möge eine rege allgemeine Theilnahme dem guten Zwecke^ dieses Ausrufes entsprechen, damit durch dieses ^chärflein den iUerarinten abermals ein Theil icncr Unterstützung zukomme, deren sie, zahl-reicher Sammlungen ungeachtet, immer noch in s« hohem Grade bedürfen. Mögen namentlich die In dustnellcn Oesterreichs sich die Lage ihrer Gewetbs' genossen lebendig ocrsinnlickcn, mögen sie nicht ver-gcsscn, dasi es ^sich darum handelt, einen beinahe tausendjährigen vaterländischen Gewcrbsficiß aufrecht zu erhallen. Die reiche Handelsstadt Hamburg ya, viells, die arme Ocwcrbsstadt Steyr aNes ver loren. Dic Nedallion, Der Verlag. Vchwarz. Tendier H Tckacfer, Buchhändler am Glabtn, Tliltmrhof, Nr. «»». 553 Vemtllllit Verlautbarungen. Z, 1060. (I) Z. 4728/V. Kundmachung wegen miethweiser Beistellung der für die k. k. Gränz wache in Böhmen erforderlichen Bettgcräthe. — Für die Beistellung der Betterfordernisse für die in Böhmen aufgestellte k. k. Gränzwache, so wie für deren Erhaltung, Reinigung, Ausbesserung und Besorgung der Etrohfüllungcn auf die Dauer von ueuu Jahren, und zwar vom 1. November 1842 angefangen bis Ende October 1851, gegen Entrichtung cincoMieth;inses,wirdhicmitcine öffentliche Versteigerung im Wege schriftlicher Offerte muer nachfolgenden Bedingungen ausgeschrieben: l) Der Unternehmer verbindet sich, die Bettcr-fordcrnissc für die in der Provinz Böhmen aufgestellte k. k. Gränzwache, welche aus 2374 Köpfen besteht, und in zehn Compagnien eingetheilt ist, im Wege der Miethe in die Posti-rungen, welche demselben werden bekannt gegeben werden, in der für jede derselben erforderlichen Anzahl beizustellen. —> Welche Anzahl außer den mit Rücksicht auf die Kranken - und An estzim-lner, dann auf den Stand der verheiratheren Individuen erforderlich seyn wird, wird dem Unternehmer nach dem Abschlüsse des Vertrags bekannt gemacht werden. — Die Zahl der Po-stirungcn, ihre Standorte und die Stärke der Mannschaft für jede derselben können Aenderungen unterliegen. —> 2) Die erforderliche!-, uon dem Unternehmer beizuschaffcnden Betterforder-uisse sind ^) Bettstätten von weichem Holze, und zwar: 2. einfache,- jede siir eine Person, >. doppelte, jede für zwei Perfide«? — Die einfachen Bettstätten müssen tt' lang, !t' breit, 5' 4" hoch und mit Kopf-, Fuß- und Seitenwanden versehen seyn. — Die doppelten Bettstätten unter^ scheiden sich von den einfachen nur dadurch , das) sie 4^ breit scvn müssen. — Auch ist der Unter-uehmer verbunden, einfache Bettstätten, wenn es gefordert werden sollte, gegen doppelte, und umgekehrt, mit den dazu gehörenden Erfordernissen auszutauschen. — ^») Strohsäcke von Rupsin-lcinwand, wovon jedes Stück für einfache Bettstätten zwei drei viertel Wiener Eilen lang und einem halb Wiener Elle breit seyn must.—(^. Kopf-, pölster von festem ungebleichten Zwillich, wovon jedes Stück siir einfache Bettstätten ein eine halbe Wiener Elle lang, und eine halbe Wiencr Weit zu 'seyn har. > — Die Stroh sacke und Kopfpölster nrusscn mit frischem reinen Stroh gefüllt seyn, lvozu siir jeden Strohsack sammt Kopspolster eine Acwhmcnge von dreißig Pfund zu verwenden ist. — Nach Verlauf eines jeden Vierteljahres ist das abgelegene Stroh auszuleeren und mit ft^ schem in derselben Mengc auszusetzen. — I). Leintücher von starker gebleichter Leinwand, wovon jedes Stück für einfache Bettstätten drei Wiencr Ellen lang, und ein eine halbe Wiener Elle breit seyn must. — Für jede Bettstätte müssen fortwährend zwei Suicke in Verwendung stehen, und zum Wechjel zwei andere Stücke vorräthig schatten werden. — Die Leintücher dürfen bloß der Lange nach und zwar nie mit mehr als einer Nath versehen seyn. — 15. Sommerdccken von Schafwolle für jedes Bett ein Stück. Bei cinfa« chen Berten muß jedes Stück zwei drei viertel Wiener Ellen lang, und ein eine halbe Wiener Elle breit, und wenigstens vier ein halb Pfund schwer seyn. Dieselben werden im Sommer zur Bedeckung benutzt, und im Winter unmittelbar auf den Strohsack gelegt; sie stehen daher das ganze Jahr im Gebrauche. Endlich l^. Winterdecken von gleicher Beschaffenheit mit den Sommerdccken, jedoch mehr wollig und dichter gewebt. -— Jede solche Decke siir ein einfaches Belt, muji wenigstens zehn Psund schwer seyn. Diese Decken werden nur vom l. September bis 31. Mai benützt. Dieselben Bestandtheile von derselben Qua? lirat müssen auch für die doppelten Bettstätten abgestellt werden, nur müssen solche, mit Ausnahme der Kopfpölster, nach Maßgabe der doppelten Bettstätten breiter, die Kopfpölster aber nach eben diesem Maßstabe länger, alä bei den einfachen Bettstätten seyn. — Zur Füllung der Ctrohsäcke und Kopfpölster, für doppelte Bettstätten muß eine Strohmcnge von 40 bis fünf und vi.'rzig Pfund für jede Bettstätte verwendet werden. — Von dem Unternehmer müssen für den Fall, als ein anderer alo der bisherige Pachter das fragliche Geschäft übernehmen sollte, die Betteifovoernisse im ganz neuen und ungebrauchten Zustande beigeschafft wcrden, wenn nicht etwa die Bctterfordernisse von dem dermaligen Unter« nehmcr im vollkommen brauchbaren Zustande an sic!) gebr^chr werden sollten; doch wird bei dieser lchtern Bestimmung ausdrücklich bemerkt, daß dieß-falls von käner Seite einZwang Platz greifen dürft. 3. Die Anbote können ferner gemacht werden auf die Bcistcllung von Bettstätten aus weichem Holze sammt den übrigen Erfordernissen und auf die Beistellung eiserner Bettstätten sammt den übrigen Ersordcrnissen; es können endlich Anbote gemacht werden auf die miethweise Bcistellung der eisernen Bettstätten allein, und wieder besondere Offerte wegen micthweiser Besorgung der übrigen Erfordernisse mit Ausschluß, der Bettstätten. -^ (Z. Intel!.-Blatt Nr. 62. 0. 9. Juli 18'12.) 554 Bei gleichen Anboten hat derjenige Offerent den Vorzug, welcher sich zurBcistellung eisonlcr Bettstätten verbindlich macht. — Dem Ersteher des Bedarfes wird zur Anschaffung der eisernen Bettstätten ein dreijähriger Zeitraum bewilliget, wobei jedes Jahr ein Drittel der erforderlichen Menge anzuschaffen ist, und mit dem Schlüsse des dritten Jahres die Mannschaft durchgangig mit eisernen Bettstätten versehen seyn muß. In der Zwischenzeit kann die Mannschaft von dem Unternehmer thcilweise mit hölzernen Bettstätten versehen wer-h^n. — Bei Anboten auf die Beistellung eiserner Bettstätten must von dem Offcrenten ein Muster, wornach er die Lieferung zu bewerkstelligen gedenket, beigebracht, und beziehungsweise dem hieror-tigcn k. k, Occonomatc gegen vom letztern auszufertigenden Empfang schein übergeben werden. —> 4. Der Unternehmer hat zu sorgen, daß die Betterforderniffe in einer den angenommeneu Mustern entsprechenden Beschaffenheit beigestellt werden. — Die Erneuerung und Ausbesserung der Betten oder einzelner Stücke ist, so oft das Bedürfniß entweder durch natürliche Abnützung oder aus einem andern Grunde eintritt, und die Vornahme derselben von dem Compagnie-Kommando gefordert wird, binnen vierzehn Tagen, von dem Tage der Verständigung angefangen, von dem Unternehmer zn besorgen. — Geschieht während der Vertragszeit eine Aenderung in den Postirun-gen oder in der für dieselben angenommenen Zahl an Mannschaft, so ist der Unternehmer verbunden, die Beistellung dec Uebcrtragung der Btttgeräthe, wie sie die neue Eintheilung fordert, auf eigene Kosten bewerkstelligen zu lassen. — Bei der Ueberführung oder Uebcrtragung der Bettcrforder-nisse. insofern eine Veränderung d^r Posten oder der Casernen Bcatt findet, muffen gleichzeitig auch die ärarischen Casserneiiuichlllngsstücke mir übertragen oder nut überführt werden, und es hat der Unternehmer die aus diese.n Anlasse entfallenden ge-sammten Transportkosten mit zwei Dritthellen derselben zu tragen. <—- 5. Wird der systemisirte Stand der k< k. Gränzwache vermehrt, so hat der Unternehmer, nachdem ihm die Vermehrung einen Monat vorhinein bekannt gegeben wurde, die Bettcrfordern'ffe für den Zuwachs in der nämlichen Beschaffenheit gegen den bedungenen Zins sogleich nach Verlauf dieser Frist herzustellen. — «. Für den Fall der Zurückstellung von dauernd entbehrlichen Betterforderniffen hat die Einstellung der Zinsentrichtung von dem Tage nach der gehörigen Verständigung über die Entbehrlichkeit anzufangen ; doch darf die Gesammtzcchl der allenfalls dauernd zurückzustellenden Bettsorten nicht die für den vierten Theil de§ dermal bestehenden, in dem ersten Absähe bezifferten Standeo der yier-lanoigcn Gränzwache, jo wie für die Kranken^ und Arrestzimmer erforderlichen Menge übersteigen. — Die Verwahrung der außer Gebrauch gesetzten Gegenstände und insbesondere der Winterdecken während der von deren Verwendung ausgeschlos-senen Monate liegt dem Unternehmer auf seine eigenen Kosten und Gefahr ob. — 7. Der Unternehmer hat die Verbindlichkeit, jeden Strohsack und Kopfpolstcr jährlich einmal waschen zu last ' sen, ohne daß die Mannschaft die Erfordernisse in der Nacht entbehre. — Mit Beginne eines jeden Monates sind die Betten mit gewechselten, gc- ho'rig gereinigten Leintüchern zu versehen. __ Die Decken ,lnd alle Jahre einmal zu waschen. Ist eine Decke in der Art verunreiniget, daß die Nothwendigkeit ?es Walkens von dein betreffenden Compagnie-Commandanten erkannt werden sollte, so hat der Unternehmer das Walken zu besorgen, oder eine neue Decke bei zustellen, und hierbei zu sorgen, daß die Mannschast während der Reinigung der erforderlichen Bedeckung in der Nacht nicht entbehre. — In den Krankenzimmern hat der Unternehmer die Reinigung der Bettgeräthe und den Wechsel des Strohes in den Stroh' sacken so oft vorzunehmen, als dieß gefordert wird. — 8. Dem Unternehmer wird dic Versicherung ertheilt, daß man die Mannschaft zur möglichsten Schonung der Bcttgeräthe mit allem Nachdrucke anweisen, keinen Unfug in dcr Benützung derselben dulden, und die möglich^ Sorgfalt auf den ordnungsmäßigen lH>'^^ch ner-wenden lassen ,verde. - D.'e ourch'gewöhnliche Benutzung d«:'- .^'ttgeratye entstandene Vcrschlim-mmmg trägt der Unternehmer. .—, Die von der Mannschaft durch Mutywülen oder erwiesenen ungewöhnlichen Gebrauch verursachte Beschädigung wird von dem Schuldtragenden im Wege des be,: treffenden Gränzwach-Compagnie-Commando vergütet werden. — Auf demselben Wege wird für jedes zum Gebrauche übernommene, durch dic Schuld der Mannschast abgängig oder ganz un-, brauchbar gewordene Stück dem Ü^ernehmer eine angemessene Vergütung geleistet werden. —!>.Die Beurtheilung der vertragsmäßigen Beschaffenheit der Lieferungsobjecte geschieht von dem Compagnie-Commandanten oder dessen Stellvertreter. __ Die angenommene Lieferung hat sich der Unternehmer bestätigen zu lassen. — Gegen die Zurück« Weisung von Lieferungögegenständen steht dem Unternehmer die Berufung an die Bczirksbehö'rde offen , welche hierüber binnen dreißig Tagen, von dem Tage der dort eingebrachten Berufung, zu ent- 655 scheiden yat. — Bei der von derselben zu pflegenden Verhandlung wird, w wett das Gutachten ron Sachkundigen nach Beschaffenheit dcr Streitfrage erforderlich ist, der Befund zweier unbefangenen vceidetcn Sachverständigen, deren einen das Compagnie-Commando, den andern der Unter-nehmer'vorzuschlagen hat, eingeholt, und im Falle dieselben verschiedener Ansicht wären, bestimmt dic Bel)ö'roe von Amtswegen einen dritten Sachverständigen. — Die Ansicht, welcher derselbe beitritt, hat der zu erlassenden Entscheidung zur Grundlage zu dienen. Ein gleiches Verfahren hat überhaupt bei der Entscheidung der Streitfragen, welche sich über die Art der Erfüllung des Vertrages oder über die vom Staatsschatze zu leistenden Ersähe ergeben, und zu d, und ,n Laidach d<« G. Lercker vorrälhig: Sammlung der neuesten, schönsten und elegantesten Touren zu Strümpfen. Ein unentbehrliches Handbüchlem , für die strickende Welt, herausgegeben , Marianna Wolle. Dlitte, schr verdcsserlc und vermchrte Attz'lggc. Preis: ^btr.