^ll. 123. Mittwoch, 31. Mai 18»3. 112. Jahrgang. kllitmcherWMuntz. !ü!!j^"»tt,n«p«l«. »«,, l>, l. ^ I . i«^ < « <»> ,.,,l^/ll>s<2 n 75N ^m llomvtciir- ^. Dle .«aibacher Zeitung, erscheint lillllich, mit Nuililllhme der Vonn- und Felcitllne, Die «bwlniftra«,» >VVi"' h° bjähr^ n^?. » / ' ^ u"l? 'n ^'"3^ ^«5« «an.N« st ' - InfHnSgebl.r M Z befindet fich «on^iploh Nr, 8, die cked»c «hr vormittag,, - Unfrankierte «riefe «erden nicht angenommer, und «Nanu,cripte nicht zurüagejtell,. hz, ^h Frohuleichnams-Festes wegen erscheint ^^«chste Nummer am Freitag den 2. Juni. , Mit l. Inni ^lnnt ein neues Ub« nnement auf die ^ Dailiacher Zeitung. ""»tiz^länumerations - Vedingungen bleiben "°ert und bettagen: ,'M^°"s,nt.ung: für zalbach- MilV " " fl. - lr. aanziähric, . . ,, fl. - lr. ^Mbri«' ' ^ ' »tt . halbiährig . . » . »0 . ^"«tlich ^ ' » ' 7» . vierteljährig . » » 7» » ^ ^' - » » «l . monatlich. . . — . »» » "lNeV.^ ^"stellung ins Haus filr hiesige "len per Jahr l Gulden. ^°frri ,?^ Pränumerations - Beträge wollen lngrsendet werden. v. Kleinmayr se Fed. Hamberg. ^ Umtlicher Gheil. ^Mchs/'/nd t. Apostolische Majestät haben mit «" Entschließung vom 11. Mai d. I. dem He« ^lichen Professor des österreichischen Civil-3 ^dp.I Universität in Graz Dr. Josef Freihern, ?ilnn. ? ben Titel nnd Charakter eines ordent-^l», "'"rsttüts-Professors allergnädigst zu verleihen Gautsch m. p. Nichtamtlicher Hheil. Vo^ Strohhutfllbrication in Krain." . In. ^"be.Inspector Dr. V. Pog ätsch niga.. M ^" "eisten größeren Städten der Monarchie '?""t aus« c^^laufsgeschäften mit mehr oder minder in welchen Strohhüte m K ttaa?""d Formen ausgestellt sind. Die Firma-h^cidtes /!. wiederkehrend dieselben Namen als lt« ^< Urwälder, Meliher, Kurzthaler :c. Wenige A"°l>er' .""che einlaufshalber diese Geschäfte be-x^lle ^ ""wundernd ihre Augen an dem reichen >^^/Schaufenster weilen lassen, haben wohl ^^^^derGewerbe-Inspcctoren für das I. :«i)2.. eine Ahnung davon, woher die schönen Erzengnisse aus Stroh kommen, welche einen so gesuchten Artikel des allgemeinen Gebrauches und der Mode bilden. Wohl findet man hie und da auf den Firmatafeln die Angabe, dass die Erzeugnisse aus den Fabriken, von Mannsburg und Domschale stammen; aber dieser Vermerk wird nur zu häufig übersehen. Und wer weiß in der weiten Welt draußen, wo diese Orte überhaupt zu suchen sind. Im Süden von der krainischen Stadt Stein breitet sich zu beiden Seiten der wilden Felstritz, die, in der Nähe des Urschitzhofes am Südfuße der Sannthaler Alpen entspringend, ihr Wasser aus den benachbarten Bergen sammelt und dann zur Save führt, ein fruchtbares und reich besiedeltes Gelände aus. Gegen die Mitte desselben hin liegen kaum eine Stunde voneinander entfernt und durch eine gute Straße miteinander verbunden, die Orte Mannsburg und Domschale, nach Stein die zwei bedeutendsten Siedelungeu des Thales. Mannsburg zählt 242 Häuscr und 1586 Einwohner, welche sich mit Landwirtschaft und gewerblicher Arbeit beschäftigen. Diese Betriebsamkeit datiert wie der Ort selbst schon aus älterer Zeit. Sein Ursprung führt in das 12. Jahrhundert hinauf und hängt mit dem alten Herrensitze der Mannsburger auf der Höhe hinter dem Orte zusammen. Frühzeitig zeigen sich hier die Ansätze eines gewerblichen Lebens, welches, begünstigt durch den Umstand, dass hier die Laibach-Steiner Straße sich mit einer anderen nicht minder wichtigen Verkehrsader kreuzt, im Laufe der Zeiten immer leger entfaltete und den anfangs vorwiegend landwirtschaft' lichen Charakter des Ortes veränderte. Es war nur eine natürliche Folge dieser Entwicklung, wenn das Dorf endlich im Jahre 1867 zu einem Marktflecken erhoben wurde. Ein etwas verschiedenes Bild zeigt dagegen Domschale. An der von Laibach nach Cilli ziehenden Straße, einem Stücke der einst su bedeutenden Wien-Triester Neichsstraße, liegen am rechten Ufer des Feistritzbaches zwei gelrennte Häuserhaufen, Ober- und Unter-Domschale beide znsammen die Gemeinde Domschale bil-dend Allerdings bereits im 16. Jahrhundert genannt, besitzt der Ort eine ganz bescheidene Geschichte; seine Schicksale verknüpfen sich mit der Geschichte der Straße welche an ihm vorüberläust. Der gefeierte Topograph des Landes, Weikhard Freiherr von Valvasor, weiß m seinem Werke «Ehre des Herzogthums Cram» von Domschale nichts anderes zu sagen, als dass es da- mals von Säumern bewohnt gewesen ist. Seit der Verkehr in andere Bahnen lenkte und die Frequenz der Italiener Straße erlosch, hat auch der Erwerb der Leute aus dem Frachtgeschäfte aufgehön, und wurden dieselben wieder auf den Betrieb der Landwirtschaft gewiesen, die jedoch bei der durchschnittlich geringen Größe der Bauerngüter keinen so bedeutenden Ertrag abwirft, um die meist zahlreichen Mitglieder der kindergesegneten Familien zu ernähren. Eine Besserung in den Verhältnissen der Bewohner begann mit den sechziger Jahren, in deren Anfang hier sich eine Industrie angesetzt hatte. Das aus einem alten Straßendorfe zu einem hervorragenden Industrie-Orte gewordene Domschale zählt heute 243 Häuser und 1745 Bewohner. In diesen beiden Orten concentriert sich die krai-nische Strohhutindustrie, deren Erzeugnisse im ganzen Staate herum und selbst über die Grenzen desselben hinaus ihren Absatz haben. Sowohl im Interesse der Wirtschaftsgeschichte, wie auch der Praxis der Volkswirtschaft verlohnt es sich, den Werdegang dieses wichtigen und eigenartigen Zweiges der Industrie des Landes Krain, wenn auch nur in großen Umrissen, zu skizzieren. Lange bevor die heutige fabriksmäßig arbeitende Industrie in Strohhüten hier begann, hatte in diesem Gebiete schon eine hausindustriell betriebene Strohflech-terei und zum Theile auch eine Erzeugung von Stroh-Hüten bestanden. Es lässt sich nicht genau nachweisen, wann dieselbe ihren Anfang genommen. Deren Wurzeln scheinen in die Zeit der Wende des Jahrhunderts hinauf zu reichen. Man erzählt sich, Krainer, welche die Feldzüge in Italien mitgemacht und da im Vene-tianischen und Florentinischen die Strohflechterei kennen gelernt hatten, hätten diesen Erwerbszweig in die Heimat verpflanzt. Auch geht die Rede, dass die Franzosen es gewesen seien, welche sich um Verbreitung und Pflege desselben Verdienste erwarben. Es muss vorerst dahin gestellt bleiben, ob und wie viel Wahres an diesen Angaben der örtlichen Traditon zu suchen sei. Sicher ist nur, dass dieser Art heimischer Erwerbsthätigkeit zuerst in der Zeit von 1790 bis 1810 Erwähnung geschieht. Zwei Fremde, die Franzosen B. Hacquet und Breton, bieten die ersten Nachrichten. In seinem 1801 zu Leipzig erschienenen Werke «Abbildung und Beschreibung der südwestlichen und östlichen Wenden, Illyrer und Slaven, deren Gewerbe u.» bemerkt Hacquet Feuilleton. 5» 'Hstd Schwulitäten. V"«te l,, Sonnenthal, dass du lieben musst?!» K. auf ki- c'!?"'ch b" Bescheid eines sorglichen l^Mllth '^ Nüchternen Vorstellungen eines sonst Hl". W ^ ^' der seine Absichten, heiratm 3 liehe. seltsamen Motivierung begründclc, ^>tn N^'der beneidenswerte Sonnenthal! Er liebt ih . ein. G°V"alter mit ausgezeichnetem Erfolg; > ' d°z V°lt. das er versteht, das er mit Nutzen '"< k^8 ?rV"^a'"t»ig ernährt. Er liebt en l^!:>i! V'senden. "ucht keine Vertreter, keine Agenten, ^»i, blich "°2 Geschäft in Misscredit bringen, um ?^^e2' °uch er arbeitet oft mit Schaden; MZehtnen »Hl ""t schlechten Conjuncturen, mit ?lM^"t sei,5 'ch"lfällen Z" rechnen, und jedes st»ie ^ geliebt'?"'" <^'"^- Hat er aber gestcr,, K o, ^ ist '" '."acht er morgen sicher eine gute ?h?"gen l emmal einer Abenteurerin in die ^e?7 einer'^°lt " sich ein nächstesmal m r> U. "gen wp?'lN"' und ist er heute von einem V«t 'be betr^. "' ">ie noch nie ein Mann von ^Ve>> bei ein?/" '""d. so hat er doch gegründete s'ir ein ml°"^"" Gelegenheit wirklich ein ^>"d zu krieaen oder eine Braut hiimzuführeu, aus welcher sich der ganze Fanullenrath eine hohe Ehre zu machen hat .«,... Er versteht es eben, und das muss respectlert werden Wenn ein Münchemr Araumelster semer be- ?il>ten Gattin auf einer Vergnügungsrei e Venetna. a und w nn er vor der Assunta Tizians den Zoll in r Anerkennung in die Worte kleidet: «Das will auch Gelernt sein!» so hat er damit ungefähr auch dcn Standpunkt'gekennzeichnet den wir der bedeuteuden Kunstfertigkeit Sonnenthals im Lieben gegenüber eul-:unebmcn haben. Es will eben auch gelernt sein. Ja, ^ ? ^^.,npn die Schwnlitäten. Wie lernt sich das Ug °^^ "el ^«^ f-f.tt ?s nock mmer an emem leichtfa slichen KaA/ ew!7üb°r die Schm.M.^ hinweg, <Än wi lde die ieder und ,ede durchzumachen h»!, ^"' 0? «^KÜnst zu lieben, ist, wie Sachkenner be-. ^sl-l nnd es hat auch noch emeu anderen V"da« S° wge H gu.7°.ei«!ch «nnen, a!,° Haien °"l^ " «,,«, kriegen wir die ^l« amanck auf dem Gymnasium 3 ^ ^ ^ ?!^ Es gibt zwar aus deutschen Hexametern auch , Uebe etz mgm' ^^^ ^^n7 Und dann - ^?^mim ne will, der muss ja doch ms Wasser, ^sn'M w auch d e schönste Beschmbuug nicht. ^Man welb was das heißt: zum erstenmale ins ich< gewachsen Laikacher Zeitung Nr. 123. 1062 ZI Mi M5 Folgendes: «Der Mann trägt auf dem Kopfe einen Strohhut, wie sie solche selbst mit vieler Geschicklichkeit verfertigen und außer Landes verkaufen.» Bretons im Jahre 1816 in deutscher Uebersetzung des Pannonius zu Pest erschienenes Werk «Illyrien und Dalmatien» erwähnt der Erzeugung von Strohhüten in Kram. Die nächsten Notizen verdanken wir den Aufzeichnungen Einheimischer aus dem Jahre 1820. Die .Illyrischen Blätter» melden in ihrem Jahrgange 1820, dass in den Ortschaften Beischeid. St, Jakob, Mannsburg. Tersein, Stob, Studa, Dragomel, Stauchen, Domschale damals Strohhüte gemacht worden sind und nach Kärnten und Tirol, feine Ware selbst nach Deutschland Absatz fanden. Stefan Edler von Kreh, erster Commissar bei der k. k. niederösterreichischen Fabrikeninspection, bemerkt in seinem 1820 zu Wien erschienenen mehrbändigen Werke «Darstellung des Fabriks- und Gewerbewesens im österreichischen Kaiserstaate» wie folgt: «In Krain beschäf tigen sich mehrere Gemeinden mit Stroharbeiten, na mentlich die Dörfer Boischan (wohl Veischeid) und St. Jakob in der Commende tzaibach, die Gemeinden Mannsburg, Tersein, Stob, Studa und Dragomel im Bezirke Kreuz und die Pfarre Jauchen im Bezirke Kreutberg. Sie verfertigen grobe Sommerhüte aus Weizenstroh für Männer und Weiber - nur selten sind darunter auch feinere Stücke.» Es liegt im Wesen der Hausindustrie, dass sie mehr erzeugt, als im Orte und in seiner Nachbarschaft Absatz zu finden vermag, weshalb es noth g erscheint, über den heimischen Markt hinauszugreifen. Hiebei kommt dieser Art von Industrie insbesondere der Hausierh«ndel zuHilfe. Der Verläufer, welchen die Erzeuger oder deren Factoren selbst aussenden, begegnet sich bald mit den Hausierern anderer Gebiete. Bei der Hausindustrie des trainischen Feistritzthales waren es Leute aus dem Pusterthale Tirols, welche deren Erzeugnisse in weitere Gebiete veitrieben und dort populär gemacht hatten. Diese tirolischen Hausierer, welche zumeist aus Teffereggen stammen, brachten Teppiche, Kotzen, Pferdedecken herein und nahmen die billigen Erzeugnisse der hausindustriellen Betriebsamkeit des Landes, als: Strohhüte, Schuhe, Wollstrümpfe und Thonwaren als Rückfracht daraus mit sich fort. Geschichts-kundige werden geneigt sein, in dieser Thatsache die Fäden der Beziehungen zu suchen, welche schon im Mittelalter das Pusterthal und Krain miteinander verbunden haben und nie ganz erloschen sind. Wir wollen nicht so weit in die Tiefe der Zeiten hinaufgreifen. Es genügt, sich eines näher liegenden Umstandes zu erinnern. Im Anfange unseres Jahrhunderts waren be kanntlich Krain, Oberkärnten und ein Theil des öst» lichen Tirols mit dem Pusterlhale französisch geworden und dem neuen Königreiche Illyrien cinucrlnbt norden Das hatte eine mächtige Verschiebung in den Erwerbs-und den Geschäftsbeziehungen sriner Bewohner zur Folge. Wie von da ab durch einige Zit das offen!» liche Leben nach Laibach, dem Cenlrnm dcs neuen Ver-waltungsqebietes. gravitierte, begann auch Handel und Wandel dahin seine M'ge zu nehmen. Auch die hausierenden Teppichhändler des Pusterthases mussten diesem veränderten Zuge des Verkehres ihren Tribut zollen. Früher hauptsächlich in den nördlichen und öst- lichen Provinzen thätig, wurden sie jetzt nach dem Südosten gewiesen. Dieser Zusammenhang wird durch eine Reihe einzelner Thatsachen mehr als wahrscheinlich gemacht; die Annahme desselben lässt es allein begreiflich erscheinen, wie die Tradition des Volkes die Nachricht verbreiten konnte, dass die Franzosen an dem Emporkommen der hausindustriellen Strohflechterei Krams betheiligt gewesen seien. Unterstützt von dem Geschäftsgeiste der immer regsamen Leute aus dem Pusterthale, deren einzelne bald den Hausierhandel mit dem stabilen Handelsbetriebe in diesem Artikel vertauscht hatten und nicht nur jeden Winter eigene Einkäufer nach Krain entsendeten, sondern auch bald in Wels, Ried, Linz, Salzburg eigene Läden zum Verkaufe der daher bezogenen Strohhüte etablierten, nahm diese hausindustrielle Erwerbsthätigkeit der Bewohner des Feistrihthales seit den zwanziger Jahren immer größeren Aufschwung, welcher bis in die fünfziger Jahre anhielt, wo infolge der Concurrenz der helleren und feineren Venezianer Ware der Verbrauch von Krainer Strohhüten einen gewissen Rückgang erfuhr. Gleichwohl blieben die Strohflechterei und Erzeugung von Stohhüten in herkömmlicher Art noch immer eine beliebte Nebenbeschäftigung der Bewohner dieses Gebietes. In den Bezirken Stein und Egg gab es nur wenige Dörfer, wo nicht die eine oder andere Familie sich mit der Strohflechterei befasst hätte. Ihren Hauptsitz fand diese immer zu Mannsburg, Domschale, Stob und Studa. Im Jahre 1875 konnte der officielle Bericht der Laibacher Handels- und Gewerbetammer die Zahl der Menschen, welche aus dieser Art der Aetriebssamkeit lohnenden Verdienst zogen, auf 12.000 veranschlagen. Wie der Berichterstatter dort weiter angibt, wurde in den gebirgigen Gegenden das Stroh geschnitten, gespalten und geflochten, während man in den Ortschaften des Thales die Geflechte zu Strohhüten vernähte, die in den Fabriken dann geleimt und gebürstet wurden und ihre endgiltige Formung erhielten. Auf dem Boden und aus der Wurzel dieser einheimischen hausindustriellen Betriebsamkeit ist dann gegen Ende der sechziger Jahre die fabriksmäßige Strohhutindustrie Krams erwachsen, die im Kreise der Industrien des Landes heute eine so hervorragende Stelle einnimmt. Als im Jahre 1866 Venedig an Italien gekommen war und Zollschranken jetzt ein Gebiet abschlössen, aus dessen Fabriken zu Bassano und Ma» rottica die Tefferegger Strohhuthändler bis dahin auch einen Theil ihrer Waren, nämlich die feineren Vene-tianer Hüte, bezogen hatten, sahen sich jene Geschäftsleute gezwungen, für die verlorene Bezugsquelle anderswo Ersatz zu suchen oder daran zu gehen, die Fabrication feinerer Sortimente selbst in die Hand zu nehmen. Sie entschieden sich sür letzteres. Bezüglich des Standortes fiel ihre Wahl auf das krainische Feistritz» thal, wo einige von ihnen sich schon früher niedergelassen hatten und wo der eingelebte langjährige haus» industrielle Betrieb der Strohflechterei und Strohhuterzeugung sie hoffen lieh, sofort eine in der Technik der Arbeit erfahrene, geschickte und überdies fleißige Arbeiterschaft zu finden. Den ersten Fabritsbetrieb hat die Gesellschaft Oberwalder ^U ^ I. Oberwalder ^"'M, 6 Comp., Gebrüder Kurzthaler und Vrüder^lie.' Die größten dieser Betriebe sind jene d^ H"' ^ Ladstätters Söhne, ferner I. Oberwalder 6 W' ^ der von I. Mellitzer, Kleinlercher 6 Comp. SsY" ^ weitem fallen die sauberen und mitunter staim^ ,^ bäude auf, welche die gewerbefleihigen Tn^er i s ^ Fabrication aufgeführt haben; es s'"b d"^ ^B mauerte und zweckmäßig disponierte Gebauor, ^ freilich die Jugend der ganzen Production " l ^ Stirne geschrieben ist. Am mächtigsten p"'""^. die Fabrik von P. Ladstätter Söhnen zu ObeM",^ Im Innern der Betriebe findet man enm ,^ oder minder complicierten Apparat techmM ^ lnittel, als Strohbleichkästen und Färbelep"' M zum Gießen der Zinkformen, Hebel- und YY" ^ Pressen und ganze Batterien von Nähmaschine^ ^ werdeu vorherrschend durch menschliche Kraft ^h-qung gesetzt; Motorenbetrieb besitzt zur o" " ^ stätt'ers Fabrik. Der nach der Jahreszeit ^ ^, Arbeiterstand hat im Zenith der «Saison» ^ sehnliche Ziffer von mehr als 500 Perjo"^ ^ei" Arbeiterschaft setzt sich aus zwei Elementen W ^ den deutschen Tirolern und den Einheimse,, ^M. durchwegs der slovenischen Nationalität angey" ^ rend die ersteren die Arbeiten des Färbend ^, Pressens. Formens u. dergl. besorgen, werden ^ chen und Frauen zum Nähen, zum MH z," Garnieren und Appretieren der Hüte verwc" ,^tt Fabriken stehen in der Regel nur durch ein "^ ^ Zeit des Jahres, die sogenannte Saison, die ^ vember beginnt und bis Mai dauert, im A ^ diese Zeit begonnen, so sieht es in diesen.^"' ftB' stimmten Stunden sehr lebendig aus; es Yt ^^l liche Voltsbewegung, wenn die MeM^ M und Arbeiterinnen nach den Fabriken z'eyen am Schlüsse der Halbschichten Mit dem Schlüsse der Saison geht d'e ^ ^ der Tiroler wieder in ihre Heimat zu"'^^,, l^ heimischen Hilfskräfte aber widmen sich "t. M'P'" wirtschaftlichen Arbeiten oder treiben ^^U u. dergl. Es wird nur an Wochentagen uno M d.>r gesetzlichen Grenze der Arbeitszeit, doll)M rend' des Tages, in den Fabriken gearbeitet. ^ ^M sind vorherrschend nach Zeit bemessen, nur .^ ^, rinnen stehen im Accord. Die Tiroler gen» ^.^„^ Wohnung und Verpflegung im Haufe des 6 ^ ^ Während den anderen Arbeitern der UoY^^ zeigt, wenn seine Verlegenheit ins Ungemessene wächst und die Schwulität ihm die Kehle zuschnürt, so ist er allerdings nicht zu beneiden, aber seine Lage ist doch noch immer leine unnatürliche. Ein tückisches Geschick hat ihm da eben einen Prüfungscommissär auf den Hals gehetzt, den Gott in seinem Zorne erschaffen hat. Wenn ab°r ein Jüngling in derselben Schwulität mit klopfendem Herzen und zugeschnürter Kehle seiner himmelhoch verehrten Angebeteten gegenüber sitzt, genau so verlegen und von demselben grässlichen Unbehagen bedrückt, wie der unglückliche Examinand, da er ihr — es ist der erste Schritt, der lostet! — das furcht« bar schwere erste Geständnis seiner Liebe machen will, so ist seine Lage eine viel schwierigere, da sie, so natürlich sie auch erscheint, im Grunde doch eine unnatürliche ist. Er hat nämlich nebenbei auch die Versicherung abzugeben, dass ihn sein Gefühl ungeheuer glücklich mache. Glücklich — mit so einem Gesichte! Glücklich — er mag es vorher gewesen sein, er wird es nachher wahrscheinlich auch sein; wahrscheinlich, möglich; pupillarsicher ist die Sache nicht; aber in dem Momente selbst ist er doch ein arg bedrängter, vielleicht arg blamierter Europäer. Alles lässt sich nämlich lernen l!3^"V^U'bl es Vorschriften, nur für etwas sehr N 3^«"N "?.* ^ließlich doch jeder leisten muss. ^ . s,7«^^ ^"n; es wird darauf bestanden und A^/H °"d"s. Es genügt nicht, durchaus nicht. is^N. ni^^! «""^'^^^be weih ~"so dumm ist ste Nicht, dass sie mcht schon längst darum wusste, wo du erst zu vermuthen b,gmnst, sie könnte vielleich bereits etwas ahnen — du musst es ihr auch aus-drücklich sagen. Und das ist eigentlich eine verflucht schwierige Aufgabe, und es begreift sich, dass sie mit ganz erheblichen Schwulitäten verbunden ist. Das ist leicht gesagt, dass man sich nur an gute Vorbilder zu halten habe. Ja, an Vorbildern, wenn man durchaus will, an guten Vorbildern fehlt es nicht. Sonnenthäler in schwerer Menge zeigen es uns all« abendlich und Romane und Novellen zu Tausenden liefern die Muster, und doch — und das ist das Merkwürdige — ist das ganze Musterlager für deu jeweiligen speciellen Zweck wertlos. Wollte es einer so machen, wie es Sonnenthal macht oder wie er es in den schönsten Büchern gelesen hat, er würde wahrschein« lich ausgelacht werden. Das gibt zu denken. Am Ende wird die Menschheit gar seit Menschengedenken in diesem Punkte von den Dichtern beschwindelt?! Wohl möglich. Jedes Theaterstück, jeder Roman, jede Novelle, fast ausnahmslos, ist dem Problem der Liebe gewidmet, es ist ein Curiosum, wenn es nicht der Fall ist. Auf die Liebe folgt gewöhnlich die Heirat; der Heirat muss aber die Liebeserkläruug vorangegangen sein. und nun soll es einmal so ein unglücklicher glücklich Liebender ve» suchen, seine Erklärung so vorzubringen, wie er es von Sonnenthal gesehen oder aus einem Buche gelernt hat. Die Sache dürfte schief gehen. Und doch muss rr die Erklärung machen, er kommt nicht herum um sie. Die Sache hat nicht nur ein allgemein menschliches, sondern auch ein speciell literarisches und künstlerisches Interesse. Man sieht den Dichtern heutzutage scharf auf die Finger. Man verlangt von ihnen, dass sie nach «menschlichen Documenten» arbeiten: es muss alles seine Richtigkeit und na» türliche Wahrheit haben. Realismus ist das Schlagwort; die großartigen Helden und Heldinen, die oon der Luft leben, die mit einem Wonnegefühl in den Tod gehen für etwas, was sie eigentlich gar nichts angeht, die sind nicht mehr ^gestattet. un M idealistischen Schmachtfehen hat man aus « ^ ^ gebieten aufgeräumt. Gut; wie und wo ^^^ nun der arme Dichter seine unerlässllchen^ ^^ ^ sür unseren Fall? Er kann sie machen lemu^ M^ selbst, und das ist zu wenig. Wenn '""^«ii Bild von einem physiologischen oder p'^be« " Phänomen geboten werden soll, so "w' roelbAße, wissenschaftlicher Gründlichkeit Der Forscher sammelt hundert beobachtet und beschreibt sie genau, "w »M ^K er i» der Lage, das Problem, das er F^ «MUS ^ zu lösen, und dann erst hat seine ^" ^^'t " ,, Stempel der Vertrauenswürdigkeit, w"- ^Bl^ der Dichter zu einer Sammlung «^bittiell/,» ist liebender Herzen? Er vermuthet. " co"^. H^l man kann ihm nun glauben oder aucy . ^e ^l ja möglich, dass es so gemacht wird. ^ ^ „.d H es uns erzählen; es ist aber auch 'Mgl" ^ g"^ sehr wahrscheinlich und wahrsche'l"^ ' s^ d<» dass es nicht so gemacht wird. Wer Y"> ^ die richtige Spur? . ..,,nes3> .F Taufe, zu einem Begräbnis geladen we ^, ^ einen Schissbruch erleben und einen '' er"^"" kampfenden Mitschisfbrüchigen frage"', s^ell" Bleistift bei sich habe, damit man M ' ^3^WZ^Wng Nr. 123. 1063 31. Mai 1693. ^g der Woche ausbezahlt wird, ziehen die Ti< ^,,,"' denselben bis zum Ablaufe der Saison vA m>4, w ""^ ""^' bem Jahre nur dann und 3>ü all? - tw's k nmlu-Zahlungen zu nehmen. ^r??'"" bewegen sich die Verdienste der Ar-U N"""^^an des in Oberkrain üblichen Lohn-^ iii, 2 ^"^ ^ ^'n einzelnen sich belaufen, möge ^ne ss!/^^ ln "nem der dortigen Betriebe er^ Uz^^Ncation illustrieren. Darnach erhielt da ^^"betreffenden Fabrik der Presser 1 fl. 20 kr.. ^ ^oer 80 kr., der Bleicher 90 kr., der Geflechts !lehtt«0 , ' ber Formmacher 1 fl. W kr., der Aus-lii w V//bis zu 1 st., die Maschinnäherin W kr. ^Ai^ ' " Handnäherin 40 bis 5)0 kr, die Ge ^ Arbeit? ^„soviel, die Appreteurin 60 kr. für Klangen chinefifche, schweize-^lNei W ss M^ venctianische und einheimische oder ^enK l ' lehl"'e werden, da sie des dazu ver-Mn l„ >Ä^ ^kgen hinter den auswärtigen Ge ^ech°f M^'hen, nur zu geringere,! Sortimenten Nb Methoden. Der Mehrzahl nach fo ein-^N«?,^^t, dass sie imstande sind, rasch ^"2 l ^ M°t>c zu folgen und den Launen Hn , '^^II sich zu accommodieren, senden diese Fa '" Wf?""" jährlich Hunderttausende von Hüten !>l ^ >'"lgen Zustande, in allen Größen und Formen, ^'^? ^" ^ode dictiert werden, in die Welt ^ Tirol'^"lgnisse der krainischen Fabriken gehen Mertzs^' ^llzburg, Kärntcn, Steiermark, Ober- nnd >iA , ,"ch. nach Böhmen, Mähren, Galizien, nach HisH."^ die Länder der Balkan-Halbinsel. Der , ^ib^ ^^ der Handels- und Gewerbekammer ^ Ait n'3^ b'e Gefammtproduction für das Jahr , ^z, "flht weniger als einer Million Hüten an. > H/"" durch wenige Jahre anhaltenden wei-^W^ung der Production ist jedoch gegen Ende ' i"r »3 ^hre ein merklicher Rückgang eingetreten, Men ^" leider noch anhält und auch von einem Mche «V^ begleitet war. Mit Recht wird diese ! ?Mf.°?' "ue Reihe zusamlnentrcffender Umstände Xr »' Auf den stetig wachsenden Import aus-MreiH s ^"^nisse von Italien, der Schweiz und >U"' °uf die Steigerung der Production in 3^ N «ken dieser Branche im Inlande, endlich dass diesen entfernten krainischm !°?^z?" gegenüber die Inhaber anderer Eta-Hebeni,.^!" unmittelbarer Nähe der für die Mode ,M^" Centren des Geschäftslebcns liegen, im >de 3^"theile sind, indem fic jede dort auf- °"Lan/?" schnell zu erfassen und auszunützen i e ^ettefzu beklagen, wenn dieser so glücklich Mr Un. 2 der kraimschcn Industrie, in welchem zMchf "nehmungs- und Geschäftsgeist mit der z >n > dem Fleihe und der Tüchtigkeit des k^n b,? ^" gemeinsamer Erwerbsarbeit zusammen- ^ltH "' infolge der anhaltenden Ungunst der " ""eder seinen Niedergang fände. ^lann da» ^ die nöthigen Notizen machen könne; ^lvas t^«^lmnen, ,^,^ einer aufgehenkt wnd h° ,eis>tt 'chnial beinahe auf dasselbe hinansläuft. V "iem^ ü'"^ Drama aufführen lässt, aber >3 3^ dabei, weun ein anderer seine Liebes-^ H^^°s ist sehr bedauerlich. ., V« wN ""d wie wahrhaft instructiv ware es, ^llngz^lthätige Institution der goldgeränderlen H, ^oin°n, ausgedehnt würde auch auf den feier-^>^e?> der erste Liebesschwur geflüstert 'll^T^ ^ ganz einfach; der fein litho-z>I ist»?^'s seiner glühenden Liebe stammeln. , >as ».^""sch beleuchtet,. Da köunte man doch V'st w'A °ber so?! ^.feilen ?, ^ eoler Wissensdrang, der uns zu <"'fiir den ?°söt hat. Denn, n,an möge uns > Mn au«^,^"^tgebrauch sind wir mit unseren " N ^ tt>va?° "en und für diesen Privatgebrauch "'/ber N "'" Wissenschaft doch vielleicht schon ^ ^°n der ^^!"st, die Literatur, die Wissenschaft >^°n kornm?^' "was haben. ^ ist ^ eine «^ ledesmal selbst in Schwulitäten, "^' «'n ga' ^lebeselklärung zu dichten hat, und Zustand. Wir bewerben ^ ausdrücklich um gefällige Einladungen. ""^nde Am Balduin Groll er. Politische Uebersicht. (Aus dem Occupationsgebiete.) Mit Beginn des nächsten Schuljahres wird in Mostar eiu Obergymnasium eröffnet. Die nothwendigen Vorarbeiten sind nach der «Bosnifchen Post» bereits beendet. Damit wird ein von der Bevölkerung der Herccgovina längst gehegter Wunsch erfüllt. (Staatseifeubahurath.) Die für vorgestern einbernfene Sitzung des Staatseisenbahnrathes wurde vormittags 9 Uhr im Sitzungssaale des niederösterreichischen Landtages durch den Handelsminister Marquis v. Vacquehem uud in Anwesenheit des Präsidenten der Generaldirection der Staatsbahnen. Dr. Ritter v. Bi-linski, eröffnet. Nachdem der Vorsitzende die fast voll. zählig erschienenen Mitglieder begrüßt hatte, wurde zur Tagesordnung übergegangen. (Parlamentarisches.) In der Thätigkeit der Delegationen ist eine kurze Panse eingetreten. Der ungarische Ansschuss für Aeußeres wird erst am Samstag zusammentreten; der Budgetausschnss der österreichifchen Delegation wird am nächsten Montag seine meritori-schen Berathungen anfnehmen. Vorgestern kam im ungarischen Magliat'enhanse das Gesetz über die Aufbesserung der Lchlergchalte zur Verhandlung. Diese Regierungsvorlage, welche im Abgcordnetenhause nur eine kleine Majorität erzielte, begegnet auch im Oberhause einer starken Gegnerschaft. ^ «« -«-.-. (DieThronrede). mit welcher Se. MaMat der Kaiser die Ansprachen der Präsidenten der beiden Delegationen erwidert hat. findet in fast allen bis zur Stunde vorliegenden Journalen die gleiche Aufnahme. Uebcrall wud mit besonderer Befriedigung constatiert, dass sich seit den letzten Delegationen die politische Situation unverändert erhalten habe und dass die Chancen des europäischen Friedens eher zu- als abgenommen haben. Vielfach werden anch die maßgebende Stimme und das Ansehen hervorgehoben, welches Oesterreich-Ungarn im Rathe der Völker und Staaten einnimmt. (Unser Silbergeld.) Die Zwei-Gulden- und Viertel-Guldenstücke, deren gesetzliche Umlaufsfähigkeit mit 31. d. M. erlischt, werden laut Verordnung des Finanzministeriums von den Staatscassen bis 31. Juli dieses Jahres zum Neunwerte eingelöst. Einige Wiener Banken haben beschlossen, die einberufenen Münzen bis 30 Juli dieses Jahres an ihren Cassen zum Nennwerte in Zahlung anzunehmen, selbe jedoch naturgemäß nach dem 31. d. M. nicht mehr hinauszugeben. Die Ein-Kronenstücke der Kronenwährung sind gesetzlich im privaten Verkehre bis zum Höchstbetrage von 25 Gulden gleich 50 Kronen anzunehmen. Dieselben Institute haben die Bestimmung getroffen, diese Münzen in jedem Betrage in Zahlung zu nehmen. (Die bulgarische Verfassung«.Revision.) Die nunmehr vom großen Sobranje endgiltig genehmigte Versa ungsrcvision enthält folgende Hauptpunkte: D,e Nachkommen des gegenwärtigen Fürsten können m der Reliaion ihrer Eltern, d. i. in der katholischen Religion, erzogen werden; alle folgenden Thronerben aber müssen unbedingt der bulgarischen Knche angehören. Du Zahl der Abgeordnelen des Sobranie und des großen S^ krame und des großen Sobranje wird auf we Halste reduced ^ der Abgeordneten des Kobran e von drei auf fünf Jahre erweitert. Der Mrs nd der jeweilige Thronfolger erhalten den Me königliche Hoheit. Der Fürst erhält auch das Ut Verdknste um den Staat durch Orden und Decoraüonm zu belohn^ ^^ ^ ^ ^.^ ^ K!pl5mnmune und die blutige Maiwoche von N°w°ch u"«° !°«°!' K,.micktina statt. Die überwiegende Majorität P"^ ^sichert. Die Skupschtina tritt Mitte I^lni in Belgrad zusammen. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das «Prager Abendblatt» meldet, der Gemeinde Lukan zur Anschaffung einer Kirchenthurmuhr 50 fl. zu spenden geruht. — («Rothes Kreuz. >) Die österreichische Gesellschaft vom «Rothen Kreuz» hielt Sonntag in Anwesenheit des Erzherzogs Karl Ludwig einc zahlreich besuchte Bundesversammlung ab. Die Versammlung nahm den Generalbericht. den Rechnungsabschluss, den Gebarungsausweis sowie den Voranschlag für 1893 zur Kenntnis. Ein Antrag der Vundesleitung auf Genehmigung des Pensionsnormales für Beamten und Diener der Gesellschaft wurde angenommen. Die Vertreter des Kriegs- und des Lllndesvertheibigungs-Mimsteriums gaben die Erklärung ab. dass die Gesellschaft vom «Rothen Kreuz» in ihrer dermaligen Organisation allen Anforderungen der Kriegsverwaltung entspreche und einen An schluss an andere Vereine nicht wünschenswert erscheinen lasse. Der Generalbericht gedenkt auch der Thätigkeit der Gesellschaft anlässlich der letztjährigen Cholera-Epidemie, wofür sie auch die kaiserliche Anerkennung fand. — (Der Distanzmarsch VerliN'Wien) ist auf dem Tempelhoser Felde, dem Exercierplatz der Berliner Garnison, vorgestern früh 6 Uhr angetreten worden. Die Theilnehmerschaft ist, wie es bei der Dauer und Kostspieligkeit des Unternehmens vorauszusehen war, allmählich arg zusammengeschmolzen: von mehr als 100 Nennungen waren am vorgestrigen Tage nur noch 1b aufrecht erhalten, die anderen sind während des Trainings ausgesprungen. Uebrig blieben ein Postsecretär aus Leipzig, ein Buchhändler aus Berlin, ein Schneidermeister aus Grrifswalde. ein Major aus Osterode, ein Ingenieur und ein Medicine-Doctor aus Wien, ein k. l. Haupt-mann aus Graz u. a. Die Distanzgeher werden von dem Vorsitzenden des Distanzgehervereines, Herrn v. Studnitz, auf dem Fahrrade begleitet. — (Eine Theaterkatastrophe) ereignete sich am Pfingstsonntag in Erzsebelfalva in Ungarn. Der dortige Musentcmpel war überfüllt — die Vrutto-einnahme betrug 63 st. 29 kr.; der erste Act war beinahe zu Elide, da ertönt ein markerschütternder Schrei; die Logen waren eingestürzt und mit ihnen deren Insassinnen. Die Schauspieler hielten inne und wandten ihr Antlitz entsetzt weg. Nach Bekämpfung des ersten Schreckens constatierte ein Arzt, es habe niemand Schaden genommen, da die aus einigen Brettern zusammengefügten Logen sich nur etwa zwei Schuh hoch über der Erde befanden. Man richtete die Logen wieder auf und die Vorstellung nahm ihren Forlgang. — (Erfinders Erdenwallen.) Von dem Erfinder der «kugelsicheren Uniform» Dowe wird aus Mannheim berichtet: Diesertage sind Dowe's Einrichtung, Möbel, Kleider und dergleichen im Versteigerungslocale zwangsweise unter den Hammer gekommen. Der Besitzer einer Kleiderhandlung hatte für Dowe die Hausmiete bestritten und, um wieder zu seinem Gelde zu kommen, die Einrichtung versteigern lassen. Die Voraui^agungen, dass Dowe in allernächster Zeit es zum Millionär bringen werde, sind durch vorstehende Nachricht einigermaßen widerlegt worden. — (Die Hochzeit am englischen Hofe.) Wie aus London gemeldet wird, werden Kaiser Wilhelm, ferner König Georg von Griechenland der Vermählung des Herzogs von Uorl mit Prinzessin Mary von Teck beiwohnen. Der italienische und dänische Königshof werden durch die Thronfolger vertreten sein. Weiters verlautet, dass der Carevic in Vertretung seines Vaters nach London kommen werde. Vom österreichischen Kaiserhause wird ein Erzherzog als Vertreter des Kaisers erscheinen. — (Maskierte Mörder.) Ein sensationeller Raubmord wurde, wie aus Brüssel telegraphiert wird, in der Ortschaft Marchiennes verübt. Vier maskierte Männer drangen in die Wohnung des Millionärs Depry ein, schlugen diesen, seine Frau und zwei Tüchler nieder und raubten Bargeld und Schmuck im Werte von 100.000 Francs. Die Räuber entkamen. — (Süd bahn.) Die Generalversammlung der Südbahn genehmigte die Anträge des Verwaltungsrathes betreffs Vertheilung des Reingewinnes, ertheilte demselben das Absolutorium und votierte dem früheren Präsidenten Hopfen sowie dem Generaldirector Schüler das Vertrauen. — (hagelschlag.) In Italien giengen vorgestern starke Hagelwetter nieder, welche fast die gesammle Ernte vernichteten und an Gebäuden großen Schaden anrichteten. Z'vci aus dem F.lbe beschäsügte Personen wurden gctödtel. Zahlreiche Schlossen halten bis k Centimeter Durchmesser. — (Schnelle Oceansahrt.) Der Dampser «Campania» der Cunard Line ist in Newyork in 5 Tagen 21 Stunden angekommen, hat somit die Occan-sahrt um 5 Stunden schneller zurückgelegt als die «Paris» der American Line. — (Gutes Nuslunftsmittel) Mama (zum kleinen Max. der morgens nicht aus dem Äette will): Laibllcher Zettung Nr. 123. 1064 31. Mal W5 «Max, wer wird denn so faul sein; stehe doch auf und schäme dich!» — Max: «Ach, Mama, lass mich nur ein bisschen liegen, ich lann mich ja im Vette auch schämen.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Ehrung.) Am letzten Sonntag überreichte eine Abordnung der Krainburger freiwilligen Feuerwehr Herrn Franz Doberlet, dem Obmanne des lrainischen Landes-Feuerwehrverbandes und Hauptmann der Laibacher freiwilligen Feuerwehr, in feierlicher Weise eine Urkunde, mittels welcher dieser Verein denselben ob seiner hervorragenden Verdienste um das freiwillige Löschwesen im Lande zum Ehrenmitgliede ernennt. — (Sufterintendential-Versammlung.) Am kommenden Sonntag findet in Laibach die X, Super-intendential-Versammlung der Wiener evangelischen Super-intendenz helvetischer Confession unter dem Vorsitze des Herrn Superintendenten O. Schack statt. An derselben nehmen die geistlichen und weltlichen Vertreter der Ge-^ meinden Wien, Bregenz, Trieft und Laibach-Cilli sowie ein Vertreter der Wiener theologischen Facultät theil. Die Predigt beim vorausgehenden Festgottesdienste hält Herr Oberkirchenrath Dr. Witz aus Wien. Abends gesellige Zusammenkunft im Valkonsaale des «Hotels Elefant». — (Aus dem Staatseisenbahnrathe.) Der Staatseisenbahnrath unter Vorsitz des Herrn Handels-minifters nahm den Vericht über den Stand der Triefter Eisenbahnfrage zur Kenntnis. Darnach foll die Kara-wankenbahn als eingeleisige Hauptbahn zweiten Ranges angelegt und für gemifchten Vetrieb eingerichtet werden. Im Laufe des Jahres werden weitere Detailstudien zu diesem Zwecke vorgenommen und die Vorprojecte der als Localbahnen durchzuführenden Zufahrtsstrecken Klagenfurt-Kirschentheuer und Krainburg-Neumarltl voraussichtlich noch in diesem Jahre der Trayenrevision unterzogen werden. — (Eine neue radsportliche Erfindung.) Der in Graz lebende Reserve - Officiersstellvertreter Herr Adolf Ialic hat auf dem Gebiete des Radfahrwesens eine Erfindung gemacht, welche das vollste Interesse der Sportswelt und speciell des Militärs verdient, für welch letzteres die Erfindung eigentlich bestimmt ist. Herr Ialic hat nämlich ein Doppelfahrrad für militärische Zwecke conftruiert und gestern bereits das Patent auf seine Erfindung erhalten. Die Hauptvortheile des neuen Rades bestehen darin, dass der Lenker desselben alle größeren Hindernisse, wie Vaumstämme, Ackerfurchen, Rinnsale u. s. w., mit spielender Leichtigkeit bewältigen kann, dass es möglich ist, mit dem Vehikel eine Gefchwindigleit von 54 Kilometer zu erzielen, wodurch die größte bisherige Geschwindigkeit übertroffen wird und dass man auf dem Rade sehr sicher fährt, da man tief sitzt und die Sattel frei angebracht sind. Einen besonderen Vortheil bietet das Fahrzeug dadurch, dass zwei Personen auf demselben sitzen können, dass die Steuerung eine ungemein leichte ist und dass man auf demselben ebenso leicht bergauf als bergab fahren lann. Im Bedarfsfalle kann das Vehikel dadurch, dass rückwärts zwei Räder angebracht werden, in ein Dreirad umgewandelt werden. Herr Ialic hat seine Erfindung dem Kriegsministerium vorgelegt. — («VeldeserCur-Anzeiger») Nach dem Vorbilde vornehmer Curorte hat auch die Curvorstehung in Veldes sich entschlossen, mit der heurigen Saison den «Veldeser Eur-Anzeiger» erscheinen zu lassen. Derselbe wird alle den Eurort Veldes betreffenden Kundmachungen und Mittheilungen der Curvorstehung, Notizen und Ver« gnügungsanzeigen sowie die officielle Cur« und Fremdenliste enthalten. Wie wir der soeben erschienenen ersten Nummer, welche als Einleitung einen Aufsatz über den «Cur- und Vadeort Veldes» enthält, entnehmen, sind in Veldes bis 20. Mai «8 Curgäste eingetroffen. Die Cur-kapelle wird vom 15. Juli bis 15. September täglich, mit Ausnahme der Sonn« und Feiertage, durch zwei Stunden im Curparke concertieren. Die Nummer enthält weiters Fahrtarife fowie ein reichhaltiges Inferatenblatt. Abonnementspreis für die Cursaison 50 kr., einzelne Nummern zu 5 kr. Die Administration befindet sich in der Cur» lanzlei in Veldes und in der Buchhandlung Jg. v< Klein-mayr l< Verlag, Wien.) Ter Prospect des ersten IahrgaM ^ lection Hartleben» s2N Bände) umslyst folgen^ ^z, Vd. I bis IV. Carlen, «Der Vormund"./^uno ^ IM, B «Die weifte Nose». X. Sand, «Die lleine <5,aUlr ^''M' Xll. Miigge. «Verloren und gefunden». XII! '"d /"'^M «Die beschichte Heinrich Esmonds'. XV. Turg^ev, «^ z.z fluten-. XVI. Maquet, «Liebe und Verraty'. ^>>., XIX Dumas' Sohn. «Roman aus dem lieden"' ^^ XX. Fe'val. «Der schwarze Bettler». XXI "nd ^^nttM' Bande vor: der Inhalt """ ^Mhe'' bildet in seinen Ll> Bänden an und für sich eine l'"' ^ ^< Alles in dieser Rubrit Besprochene lanu bu«^ y^. Buchhandlung Jg. v. Kleinm«yr « " berg bezogen werden. _________ Angekommene Fremde. Den 28. Mai. ^.M! Hotel Stadt Wien. Obach, Oberingenieur: ZU ^ ^ M Meo.-Dr. Nobl; Kochler, Belc, Ierzabel, ",''^^iB.5 Reis., Wien. - Friedrich, Kfm., s-U""^ ^ oM kopecky, Villach. - Iugg, Lieutenant Marburgs yM Reifnih - Schlo,S Arch s ^K Rittmeister, Stocterau. — Berger, Mm., Vuvai"'' Kfm,, Bregcnz. «,i, - Olas,U7 Hotel Elefant. Bayer, Ministerialrath! Mx, NA. A, W" Wien. — Sconemaro. Kfm., Italien. ^ A, , München. - Premru. St. Veit. - Smld^ S e> H^W Hotel Vaierlscher Hof. Cilli. - Staiuitsch s. Frau, Cham. - ZelenY, ^ Ml Hotel Sliobahnhof. Dieh, l. u. f. Lieutenant, -wir.-^ mann, Inspector, Tnest. - Cercel 1- i5°n"l«^ S^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. MiMer sammt 6" "Meteorologische ff—?«.5! /---------' O " 7ÄMg^M^^M0' ^^chüMs^Tfl 0'" 30. 2. 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Nach dem ossiciellen Coursblatte. zl»»l«.Anleh,n. «eld Wan '°«°ten^. «^brr > . . »'»ü 9805 .,. "" vtlz, I»,mcr Iull 97 ,;,> 97 8.» >I b«' 6t«s«l°st , 8s>«.N, ,14»«'» 141,- Mtt ° " ^°nze 500 n, 147 25 147,7k >!«, ""«'«lose . , „.0 n, ^18«,__ 187, . 'l»,,.»!^ - ' 50 fl, IN«, 187 Ä 0ch «?.°'°«n,s, steueisrci 117-40,17 6" ^Hk'!'«r°,,e!>wHhi. "Il,i.z """r°»enN°m. W 2Ü W 40 «!U,.A«b" «n Silber ^"»ilbe!« ^"'Kr.Nom, "'55 »8 3l> '^'!n^ '- '"" fl «lom, loo-- 100 20 . ««« ssranz Iosevh«, Ung, «oldrente 4»/» .... lib"» 11« - -bto, Papierrente »<>/«. , . . — — — — dlo. Rente Kroncnwähr,, 4°/», steuerfrei für 200 »r°ne»«om, 9480 9ü blo.3t.E.«l.Ooldi<»0st.,4>/,"/,> 124 2» I2i — bto, blo. Oilb, 100 fi,, 4>/l°/p 1«! »0 102 80 dto, Ltaat« Obll«, (Ung,obstb) v, I. 187«, b"/y . . 121- 121 Ü0 d/,°/<,Schanlrtglll°«lbl.-Obl. 10« 2^ 101 ?b dto, Urb,°«bl,-0bl, .V/», . - -^'^ ^'- bto, Präm.Nnl. k1lwfl,ö,W, 148 - KN- bto, dto, b bO fl. «. W, 14" —149- Theih-«e«.°«ole 4"/„ loo fi, . 142 25 142 75 Grundentl.'Gbligationen (für 100 st, . »5 «5 9ft "5 Andere össentl. Anlehen. Donau-Neg.-Lose 5°/» . . . 12? ?.'. I«!«.?/, bto, -Anleihe 1878 . . 10»- - .- «lnleben der Stadt V«rz . . Ill'------------- Nnlehen b, Stadtgemeiube Wien 107 50 108 50 «nlehen b. Ltlldtgcmeinde W!en (Slloer oder «old). . , . 127 75 ... Plämiex-Äül dLtadtgm. Wien »7^75 <7/,,, l.Vm, 114 2k> II5„b dtll. ,. ««/m Il.ltM, , 14-75 11s. 50 N.-österr. Lands« Hyp Anst, 4»/<, ?8 75 100-5» vest.-ung, Vanl verl. 4'/,°/» - ! "' ' ' '— dto. ,, 4°/„ . . 100-30101- - dto. 50jähr. „ 4°/„ . . 100 80 101 — Sparcasse, 1.öst.,30I. ö'/,'/»Vl. !««'^ "^ Prillfitälll'ybligationen (für 100 fl,), Ferdinands Nordbahii .— Lüdbahn tl 3°/„..... 1b7'7b 1b8'?b i. 5°/„..... 1««-ü<> 111« !»> Ung.-galiz, Vah» . . , . l07b0109 bO 4°/« Unterlrainer Vahnen . . »8b0 99- Diverse Lose (per Stück). Vubapest-Nasilica (Domba,,) . "'»!» 9-50 Tredltlosc 100 si...... 18?-- 1»?-5« Llary Lose 40 st. CM, . . - 5850 59— 4°/„DonllU'Dampfsch.,l)0fi.!lM. Kl- l42 — vfener Lose 40 fl. , , , «2 25 63-- Plllffh Lose 40 fl, CM, , , . 5750 5850 bothen Kreuz, öst, Ves, v, 10 fl. 181,5 13-7-> slothen jt^euz, unst. Ges. «., 5 st- lll^O 1810 Rudolph Lose 10 fl..... x»'5O 24-^n Salm-Lose 4N fl. CM, ...«»' 70 — S«,-Ge!!o<«-L°se 40 fl, EM, . 6?'^ 6»'^ Waldstein-Lose 20 st, CM, . . 4? !>0 48-bO Windischaräh Lose 20 st, «M. . ?!'- ?»'-»etv,-Sch.b. 3°/„Präm.Schuld». d. V°dencredislenb,,«s<.,2«0fi.25°/y«. 77'- 79— Länderbllnl, öst„ 200 fl,. . . »54-- - 254 b<» Oesterr,-Ungar. Van! «00 fl. . 857—991 — Unionbanl i!00 fl...... 254-5« 255-5« Vertebr«banl, «lllg,, 140 fi. . 17» 25 178.ÜO Actien von tzranspsrl-Antemehmungt« (per Ltü«). Albrecht Nahn 200 fi. Silber . S580 8S-- - lilfölb-sslum, Vahn 200 fl. S>'' Oesterl. Nordwestb. 200 fi. Vilb. 2,5 — 2»ö— dto. (lit. L) 200 fl, V. . , —— —'— Praa-Dulerltifenb. I50fl. Ellb. 9»-- 9^ — Siebenbürger Eisenbahn, erste. —-— — — Staat««—»«»-. . «i Liestnger Nr«uerei 100 fl, . . „5'- -1155« Montan-Vestllsch, öfterr.«alpine b4— b4«n Präger Visen-Ind.-Ves. 200 ft, 47L 50 47? — Valao-Tllrj, Nteinlohlen A> h. 782 —740 — „Echlüglmühl". Papiers,, 200fl, 208— 2"4— ,,Vteureinl,", Papiers, u, V-V. 151 ?5152 75 Trisailer Kohlenw.-Vcs. 70 st, 157-50 158 Wllfftnf,-«.,Oeft.inWien.100fi. »2< —«28-Wllggon.Leihanst., «llg. in Pest, »«fi......... l«5- 125-50 Wr. Vaugesellschaft lOO fl. . . ,24 — 12480 wlenelbtrgel Ziegel.llctien'Ves, »7V— »„n »0 Devisen. Amsterdam....... 1018<»102,U Deutsche Plühe...... «0 4l> so 5» London........ ,28 ^5 124- P°r<«......... 4« »7, 4» 0«> Vt..Peter«burg...... —— —— Valuten. Ducaten........ ! ^ »5 5«? 20°Franc«-Stücke..... j »« 9« Silber........ -— .- — Deutsche Neichsbanlnoten . . «04» «04b Papier-Rubel..... l >» , „ u^^iP erschienen: loUft.v &r°Mor Haus- and Oe- Frern^.Prlef«teller. 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Notar Paul Beseljak als Curator «6 30! um bestellt und demselben die diesgerichtlichcn Tabularbescheide: ddto. 28. März 1893, Z. 2308, ' 15. . > . 1999, ' 12. . . . 1904, ' 12. , . , 1449, ' 15. . . » 2015, ' 28. . . 2307 behandlgt. «. 5/ k.' Bezirksgericht Adelsberg, den 25. April 1893. /mBLXi^/^^ und dcr goldenen Me- ßy/f^j%flwA*m* m deD ßy8rle- *\jLLj-L^5^ nisohen Ausstellun- ^^"'xTl S6n zu London und <^v/JL/j^^ Paris, mit der goldenen WifitSar Medaille zu Brttisel \^s\igr und Tunis. ^^¦^ Himbeerensyrup, mittelst Dampf aus aromatischen üebirgs-himbeeren zubereitet. Eine Flasche zu 1 Kilogramm Inhalt 65 kr.; ausgewogen zu 66 kr. per Kilogramm. Wird auch in Korbflaschen zu 3 Kilogramm (Postcolli), zu 10, 20 und 40 Kilogramm versendet. (1484) 10 Apotheke Piccoli „m EmtcT ia Laitocli, Wienentrasse. Auswärtige Aufträge werden umgehend gegen Nachnahme des Betrages effectuiert. [ ^ ^^! Sonnen-S ,*k^s:i Schirme i 'V Hii wP^rV-, in nur soliden Qua- j f a{ 2i Ia If iiiäten in gr°ßfer j ¦'.'. iLr|ljj^Ä I \ Auswalil zu billig- j^ta^ ~^Jt*Lt I L.Mikusoh K Sonnen- und Regenschirm-Fabrikant [in Laibach, (1386)19-19 Rathhausplatz Nr. 15. bereitet in Nichterö Apotheke, Pra«. allssemem belannte schlilN/istil' >^»^__»^, lcndr Einreibung, ist zum Preisl /H_v von fl. 1.20, 70 und -10 tr. dir / ^" ^ Flasche in den mrisil'n ?lpo« ^ > ^ thckrn erhältlich. Brim Eixllnif ^ll^/ sei man recht vorsichtig unb ^V^ nehme nur Flaschen mit der l Schutzmarle „Anler" als echt an. Central-Versand: Wters Hothtle i.Kl'Idcntn Wen, P«z. fM Marsala-Florio U| Marke S. O M., bester ita- HflH lienischer Dessertwein, wird ¦H| von den Aerzteo als kräf- M'IA tigendes Mittel für Schwäch- if^A Hnge, Kranke und Recon- ^fJsBBBBBi valescenten empfohlen. Eine Är''MbbbbbB gleichen mit anderen Mar- ^^ilssssssaH sala-Weinen, die im Handel IIARSAlH vorkommeni (139°) ^2"11 j /1 Apotheke Piccoli i^'VjH ii LaiDack, Wienestrasse. fiT "YB^jjH Auswärtige Aufträge werden j^^**_jH umgehend per Post gegen Hj^HH^H Nachnahme des Betrages