Nr. 248. Mittwoch, 27. Oktober 1909. 128. Jahrgang. Milmcher Mmg n« ^ >?^°"^"^- Mit P°stvrr!cndu»n: «anzjähri« 30«, hnlbjührin ,5 »i. Im »0N7 d,r Zustellung <»« Hau« «anzjähiig « X. - Insertlonsgebühl: ssüi Noinr Ii.ftralr b>« zu 4 Zeilen 50 d. «rohere per Zeile ,2 l>; bel öfteren Wleberholunsssii per Zeile «l». Tir »l,'aibl>cher tteil»»»» erscheint tänlick. mil ?l»«n<:lini! trl konü- »üd !>eieren der Ncdlllüoi, vo» k bi<> ,» NW vormittag«, Unfranlier«, Vrirse »erden nicht angenommen. Mamlttripte nichl ,»rüsne«lell» Telephon-Nr. der Redaktion 52. Nichtamtlicher Heil. Türkei, Griechenland und Bulgarien. AusKoustantinopel wird gemeldet: Sich häu nnc>e Anzeichen sprechen dafiir, daß infolge der Hal- u>^ der griechischen Offiziersliga, »velche die Silua. N? '!! "^^'" ^'"^'^ '^' beherrschen scheine, die lre-t f^ '^''"^'uhcil wieder in den Vordergrund der Elchen Politik gerückt ist und leMcre auf den, ^M'unge steh!, die Nnerschütterlichteit ihres bekann-Standpunktes abermals durch u,ilitärische Maß-unylneti sowohl, als durch diplouiatische Schrillezu llunden. Md,i »llichl in amllichen lüriischen kreisen >n Vehl daraus, das; man in der Zulassung von "l!chen Deputierten in die im Frühjahre 1l)10 .^u zu wählende griechische Kaunner einen Konflikts- n erblicken mü,;le. Die Berichte aus Kreta stellen ^' "aß daselbst eifrig im Sinne der Beteiligung :.>!,. ^"' an diesen Wahlen agitiert wird; ander-!, !^ ^rlautel aber in griechischen Kreisen bestimmt, .'!) die griechischen Kämmerwahlen einen Aufschub ^' Zuni Herbste I<»Il, ersahren werden. Den, in ^unjtanwwpel zirkulierenden Gerüchte, das', im ''" le einer 'juspitzuug der türkisch-griechischen Be-^ uugen die Türkei auch mit der Gegnerschaft >, ,'^^ens zu rechuen haben würde, wird von ton, ^ leutcr bulgarischer Seite jede Berechtigung aus .^'.entschiedenste bestritlen. Man beionl bulgari l'^'ens, daß Bulgarien mil der Türkei möglichst i.,!'-^ Vcziehuugen ^, unterhalten entschlossen ist w oaß die Aussprengung derartiger (Gerüchte offen-^,^ nur den, Zwecke diene, Mißtrauen in Konstan-. "pel l^^^,^ ^^,l^<^.j^l ^, loecken, uud die )vüu-,,^'^werte uud iu Tofia allfrichlig gewüusclite Au->Mmg der beiden Nachbarländer zu hintertreiben. Spanien. ,y ..'''us Viadrid unrd gemeldet: Der Minister-^an! ^^ ^'" unverkennbar gute Aufnahine im Äeni ^""^' ^'funden und die bedrohlich wachsende «z^^ung gc(^',^ das Ministerinn, Maura zum Stillstände gebracht. Daran ändert der Umstand nichts, daft Republikaner und Sozialisten dem Wunsche der neuen Legierung entgegen, noch immer öffentliche Kundgebungen gegen die zurückgetretene 'liegiernng und deren System veranstalten zu sollen glauben. In Katalonien herrscht, obwohl die Erregung sich noch einigermas'.en fühlbar macht, Nuhe. ^um Kommandierenden daselbst soll (General Wey-ler ausersehen sein. Aus Rom meldet man: Der neue spanische Minister des Äußern, Perez Caballero, bisher Bot schafler beim Qnirinal, ist vor der Abreise aus seinen Posten mehrfach interviewt worden. Die von ihm erteilten Auskünfte bewegen sich in folgenden, Ge-dantengange: In der marokkanischen Angelegenheit werde er die Politik seines uumittelbaren Amts-Vorgängers, in engen, Einvernehmen mit Frankreich in Fühlung mit England und den anderen Signatar mächten von Algeciras, sowie auf den, Boden der Algecirasatte die speziellen Interessen Spaniens in Marokko zu wahren und die Achtung Spaniens, sowie dessen legitimen Einfluß zu sicheru, im ganzen und großeu uur fortzusetzen haben-, er werde sich jedoch uu, eine möglichst rasche Beendigung des l^eldzuges bemühen. Von Erobernngstendenzen könne keine Nede sein. Beruhigung Spaniens und beschleunigte Herstellung einer normalen Lage im Nifgebiete seien die Hauptziele der neuen Negi> rung. Politische Uebersicht. Laibach, 26, Oktober. In Sarajevo fand am i?4. d. M. die Wahl der von der radikalen Serbenparlei für den Kreis Sarajevo ausgestellten fünf Vertrauensmänner statt, die gleichzeitig Kandidaten für den ^andtaa. sind. Gewählt wnrd'en zwei Geistliche, zwei Kanflenie und ein Landmann. Die Moslimparteien beschlossen, sich bis zum Tag der Vertündung des Landesstatutes jeder Agitation und organisatorischen Arbeit zu entHallen, und damit erst einzusetzen, wenn die Beschaffenheil des Landesstatutes bekannt sei. In einer Betrachtung über die nr«echlschc Krise führt das ,,^'eue Wiener Tngblatt" aus, wie wenig das Verhalten der Dynastie König Georgs der hellenischen Nation zu Klagen Anlaß bot. Die griechischen Offiziere könnten nicht genug davor gewarnt werden, durch eine verfehlte Taktik eine Situation herbeizuführen, in welcher der geordnete Betrieb des Staatsdienstes den dafür verantwortlichen Halloren unmöglich gemacht würde. Es sei ganz zweifellos, daf; sie dadurch ihrem Lande und ihrer ganzen Na-lion die Sympathien des Auslandes gründlich verscherzen würden. Ein Dynastiewechsel in Griechen^ land käme einer nationale!, Katastrophe gleich, welche alle gegenwärtigen Hoffnungsteime, die sich an die begonnene Regeneration des hellenischen SlaatS-wesens knüpfen, unler deren Trümmern begraben würde. Aus Konstantinopel wird berichtet: An ami lichen türkischen Stellen verlautet, das', Sultan Mchmcd >'. für das nächste ^rühiahr eine Vereisung dcr europäischen Länder der Türtei in be stimmte Aussicht genommen hat, welche sich aus alle vier Vilajete lAdrianopel, Talonichi, Monastil und Uesküb) erstrecken soll. Tagegen wird der von tür-tischen Blättern als bevorstehend angekündigte Ausflug des Sultans nach Ismid amtlich bestriuen. Der englische Premierminister Asquith machte im Nnterhauje einige Angaben über die Absichten der Regierung für die nächsten Tage. Zunächst erklärte Mr. Äsquith, dast das Reportstadium der Budget-Bill nicht nur diese Woche, sondern auch noch vier Tage der nächsten in Anspruch nehmen wird. Daraus läßt sich, wie die „Kreuz-^tg." schreibl, schließen, daß die dritte 'Lesung dcr Bill am 1. ^'ovember zu erwarten ist. Die dritie Lesung dürste drei Tage in Anspruch nehmen, und die Bill wird dann an, 4. oder 5». November an das Oberhaus gelangen. Die erste Lesung dürfte noch an demselben Tage erfolgen, jedenfalls in der» selben Woche. Die ^rage ist dann, wie lange Zeit die Peers zwischen der ersten und zweiten Lesung verstreichen lassei, werden, was natürlich gan', in Feuilleton. Der Dameneingang. Von ^vir'i,, ^lc>je,,. lwt'l^^ Ncschästsführeude Direktor de5 Palast-:'l » l, ^"l"" Hotel St. Louis, Missouri, U. S. ''lim , ^ sü'bzehu verschiedene Arten von Englisch. ' 'MNblicklich bediente er sich der fünfzehnten, l^'ü <""lMmv,'" sligle er, „du hölzerner Sohn einer ^.,,V'llPPe, du leiblicher Bruder eines ausgestopf-,>. -lssen, du Eukel einer völlig tauben und gänz-l^ "bliildetcn Großmutter - kannst du nicht ici.'„ '^1" Ddel meinst du, deine langen Ohren ' "" M" ^, ^km.cni>m Zwecken da? Wie?" lriibf^c ^''" ^"nge machte ein scheinheilig be-k'i, ? / ^' uud zupfte an den blanken Knöpfen ^n ^ f!^""U"lNl, als ob er sehr verlegen sei. ja ^' "l'nK'll aber pMe er haarscharf auf, um ^: //"" der uuschätzbareu Ausdrücke des Herrn ^rlen -^ Z" "bcrhören. Er gedachte, diese Wort-den ^'- ^''" Privaten Zwecke wieder zu vcrwcn-<»^ys k M'undschnfllichen Verkehr mit den anderen den>,"??'"^l l)ab' ich geklingelt! Wie oft soll ich ^rul,t" 'n ^^"' l"6 Mister Jimmy zu hören '^answl >^'' '^ l'lclleichl ein schellenrassclnder Tchr richtig! (dachte Jimmy.) haltni^ 7'"'^ ""ulheit steht in, unigelehrten Ver-ling k'" ?"""' Intelligenz mißratener Spröß-^^nes lahmen Esels, ^ür einen kleinen Jungen ^ Aue drr 'Zomttaqs.^cil.. bist du das ausgewachsenste Faultier, das nur in ineiner Prafis v'orgetonunen ist. Ich will dich be-faultieren! Ich will dich beklingeln, du zigaretteu-rnuchcndes Kulturhiudernis!" Der Boy lächelte, selig über dieses sunlelnagel neue Tchimpsworl. „Du lachst? Dr lachst auch noch, ^achtommc einer Generation von Frechdachsen! Ich werde dir helfen, Sohn eines bedauernswerten Vaters! Ich werde das Hauplvestibül von deiner nutzloseu Anwesenheit reinigen. Schandfleck Amerikas, faul bist du, unverschämt, nichtsnutzig, wertlos - von jetzt ab bist du zur Strafe am Damcneingang stationiert!" Der Dameneingang war ein Schreigespenst für all die kleinen IuugeuS, die als Holelboys mehr oder weniger eifrig an, Getriebe des Palasthotels mitarbeiteten. „Dameneingang" stand in goldenen Lettern über dcr Tür. Nach amerikanischer Sitte sollten die weiblichen Hotelgäste kommen und gehen tonnen, ohne durch die rauchende Männerschar des Hauptvestibüls schreiteu zu müssen. Eine galante, liebenswürdige Einrichtung, die an und für sich gewiß nichts Schreckliches hatte. Die Hotelboys dachten jedoch anders. Sie fürchteten den Dameneingang, wie - wie nur eiu kleiner Junge sich fürchten kann, sie fürchteten ihn weit mehr als den allgewaltigen Oberkellner, der im Rufe stand, ein äußerst lockeres Handgelenk zu besitzen. Der Boy au, Dameueingang war ein Parias im Kreise seiner kleinen Kollegen, ein Objekt des Mitleids und der Verachtung. Denn seit Boys Gedenken was es nicht vorgekommen, daß es am Damencingang so etwas gegeben hätte wie ein Trinkgeld. Nie! Tiefbelümmert,'sorgenvollen Gemütes, in den, niederschmetternden Gefühl, finanziell ruiniert zu sein, versah Jimmy die Pflichten seines neuen Postens, in ehrlicher Arbeitsteilung mit ^-red, dem anderen Damenboy. Vormittags war Jimmy Türhüter au, Dameneingnng. nachmittags ^-red. Solange Jimmy den Dienst an der Tür hatte, mußte Fred Parat sein, wenn ein Gast der Damenabteilunq klingelte, und umgekehrt. Nach vier Tagen hatte der arme Jimmy noch lein einziges Trinkgeld betone men und in seine Seele schlich sich die entsetzliche Gewißheit, daß die Tage der Zigaretten und die Tage des Taschengeldes ein jähes Ende genommen hatten. Als eine ganze Woche mit völlig negativem Trinkgeldergebnis verflossen war, beschäftigte sich Jimmy il, seiner freien Zeit damit, teuflische Mar-terqualeu zu ersinnen für den ^all, daß er jemals Indianerhäuptling würde und der geschäftsführende Direktor sein Gefangener. Nach weiteren drei Tagen wurde er desperat uud beschloß, so unendlich höflich, so bodenlos liebenswürdig, so phantastisch dienstbereit zu sein, our; selbst weibliche Trinkgelderherzen solch emem Juwel von Boy sich nicht mehr verschließen tonnten. Er beobachtete die Damen, wie die Spinne eine Mücke beobachtet, damit ihm ja auch nicht der geringste Anlaß zu einer Gefälligkeit entginge; er gab sein Bestes an Dienstwilligleit. Das Resultat war betrüblich. „Nix!" sagte Iuumy verzweifelt zu seinem >iollegen i^red. ,',Gar nir!" bestätigte dieser Mitduldcr, „rein gar nil!" "bllsl du vielleicht ein ganz kleines Ende von einen, Ziegelchen?" Schluß folgt.) Laibacher .^eituna Nr. 246 2204 27. Oktober IU0U. ihrcul Veliebcn liegt. Man nininn an, daß mindestens eine Woche vergehen wird. Die Debatte zur zweiten Lesung wird mindestens zehn Tasse in Anspruch nehmen und das Schicksal der Vill daher erst Ende November bekannt werden. Die Ankunft des Königs Manuel von Portugal ill England ist für den 15'. November, den Geburtstag des Königs, festgestellt. Die Überfahrt nach Portsmouth wird der König an Bord der von einein Geschwader eskortierten „Victoria and Alben" zurücklegen und in Portsmouth vom Prinzen von Wales begrüßt und nach Windsor geleitet werden. Es ist nicht ausgeschlossen, das; sich an den Aufenthalt in Windsor iloch ein mehrtägiger Aufenthalt im Buckingham Palace anschliesp. um London besieh-, tigcn zu können. In Windsor werden zu Ehren des königlichen Gastes zwei Galadiners und zwei Thea-teraüfführungen in der Waterloo-Galcrie abgehalten; an zwei Tagen findet eine Treibjagd im großen Parke von Windsor statt und an einen, Tage erfolgt der feierliche Einzug in der Eitt), sowie das Frühstück in der Guildhall, bei welchen, eine Adresse und ein Ehrengeschenk zur Darreichung gelangen werden. Für den bisher unbesetzt gebliebenen Tag des Aufenthalts ist ein Ausflug nach Orford in Vorschlag gebracht. Aus London wird berichtet: Die Hochseedivi-siou der ersteu Helstölclflottille hat eine bedeutende Verstärkung erfahren. -> ^heerneß wurde der neue Zerstörer „Erusadcr" eingestellt, der eine Geschwindigkeit von :i5 knoten besitzt. Er ist von White l o. in Eowes erbaut worden und der neunte Hochseezerstörer der Flottille, welche mit der Basis in Harwich zum Schutze der Osttüste bestimmt ist. Die Flottille wird noch drei weitere schnelle Hoch-scezerstörer erhalten: die „Viking". „Maori" und „Zulu", womit die Zahl von zwölf erreicht sein wird. Die „Ettrick" wird aus der ersten Division ausscheiden und zur zweiten überführt werdcu. Das diesjährige Kontingent Wehrpflichtiger in Japan zählte insgesamt 5:;').000 Nöpfe. Davon wurden bei der endgültigen Musterung von der Aushebungskommission 1Z0.000 Mann dicnstbrauchbar befunden. Es sollen im November W.000 Mann der Infanterie, 4ttU0 der Kavallerie, 4000 der Feld-, 1000 der schweren Artillerie, 2700 dem Genie, 3000 den, Train und 700 den Vcrkehrstrup-pen überwiesen werdeu, insgesamt 7li.000 Mann. Außerdem sollen noch den verschiedenen Trainanstalten 17.000 Mann als Ergänzungspersonal zugeteilt werden. Im Vergleich mit früheren Jahren fällt bei der vorstehenden Nekruteneinteilung die erheblich erhöhte Ziffer bei der Kavallerie auf. Da sie nicht nur für die im Frühjahr d. I. ncnaufgestellten beiden Kavallerieregimenter verwendet werden können, liegt die Vermutung nahe, daß demnächst die schon unmittelbar nach dem Kriege gegen Nußland in großein Stil geplante Reorganisation und Vermehrung der Kavallerie verwirklicht werden soll. Es war damals die Rede von der Bildung zweier selbständiger Kavallericdivisionen. Tagesueuigleiten. — sltine Ausstellung deo „schlechten Geschmackes",j Eine eigenartige Ausstellung wird am I. November in Mailand ihre Pforten öffnen: die „Ausstellung des schlechten Geschmackes", die der Mailänder Künstlerver» ein „Famiglia artistica" veranstaltet. Eine Reihe inter» essanler Kundgebungeil des Ungeschmackes sollen swie, dies ähnlich schon iii Stuttgart gezeigt wurde) in dieser Ausstellung vorgeführt werden. Veispiele aus allen Ge-bieten des Bebens und der .Künste. Alan erwartet von der Ausslellnng die Erwecknng des ästhetischen Gewissens bei den Besuchern, die sich des AbstandeS zwischen tut» tiviertem Geschmack und roher Geschmacklosigkeit hier an Beispielen bewußt werden sollen. Man wird Gele» genheit haben, Bilder aus Briefmarken und Zigarren» binden zu „bewundern", dann Geräte aus gefälschtem Elfenbein, schreiend gefärbte Tapeten, geschmacklosen Schmnck, am falschen Ort verwandle Spitze» und Stickereien, allerlei Aasen und in Massen hergestellte „Phanlasiearlilel", kurz alles, was der Ungeschmack an Verkehrtheiten hervorgebracht. Zugleich werden in den Ausstellungsräumen Vorlesungen und Führungen ver> anstaltet, die den Besuchern die ästhetischen Mängel der ausgestellten Stücke darlegen sollen. — schäfligeu. In Lotschen bei NIanlenhain war der Land» Wirt Kurt Laue zum Bürgermeister gewählt worden, obwohl er selbst davon nichts wissen wollte. Die Wähler waren nicht etwa seine Freunde, souderu seine Feinde, die sich durch die Wahl dafür rächen wolllen, das; er von dem Rechte der Kritik an den Gemeindeeinrichlnngen Gebranch machte. Seine Widersacher erklärten: „Wir stehen zusammen nnd wählen dich; gellen lust du dann aber erst recht nichts." Der Bürgermeister wider Willen bat den Bezirksausschuß, Würde und Bürde wieder von ihm zu nehmen, da man ihn nur gewählt habe, um ihm das Ledeu sauer zu machen. Der Bezirksausschuß hatte ein Einsehen und gab dem Gesuche statt; zugleich rich» tele er au die ebenso schlanen wie rachsüchtigen Lolscheuer die väterliche Ermahnung, solche Scherze in Zuluuft zu unterlassen. — e Schnelligkeit wurde nun größer, dabei begann aber die Situation sehr gefährlich anszusehen. Die gan,'/ Maschine schien sich zu krümmen, schwankte seitwa'rlv, so daß es aussah, als wollte sie in der Luft umtivpen. Nun kam wieder eine Kurve, und der Monopla» fw!'! mit dem Sturm. Ein gellender Anfschrei aus Zeh»' lansenden von Kehlen, der Aeroplan slog mil einer Ge» schwindigleit einher, daß man ihm kaum mit den Auae>' folgen konnte, ein, zwei Sel'nnden und Latham halle die ganze Länge der Bahn hinler sich, jedermann glmimc, es wnrde ihm niemals gelingen, nun eine Wendnnsi zu bewerkstelligen, man war darauf gcfaßl, ihn w>n Winde Hunderte von Meilen fortgerissen zu sehen, ll's kam aber anders. Langsam bog die Maschine von der geraden Richtung ab, wendet sich, drehte nach rechts, einige Minuteu später, und sie sloq wieder gegen den Wind. Dreimal wiederholte sich dasselbe maßlos aus' regende Schanspiel, dreimal flog Latham über dao ovale ^eld, dann landete er in einem Orkan, den abel das Heulen der Menge übertolite. Als Latham seinen Aeroplan verlassen und in Sicherheit gebracht hatte, sielen ihm die anderen Aviatiker um den Hals, mn Paulhan rief fast schluchzend: „Es war herrlich, aber auch entsetzlich, wir alle waren überzeugt, dich nie wiedcl lebend zu sehen." Latham, der in einer Höhe von drei« ßig Meler geflogen war, halte gegen den Sturm cim' Geschwindigkeit von acht Kilometer pro Stunde enl» wickelt, mit dem Sturm aber war er mit der noch »»' dagewesene» Schnelligkeit von !45> Kilometer p^' Stunde dahingesausl. - lDas Verbot qcqcu den Lurus.» Der Aufschwung dcn Industrie und Handel in den letzten Monaten >» Amerika genommen haben, Hal auch die jungen Mad' chen, die freundlich uud fliuk hinter dem Ladentis"! ihres Amtes mit Elle und Schere wallen, den Dmne» die letzte» Neuheileu in Ehissons mit geWandler Z»»^' anpreisen und den Herren bei der Auswahl ihrer Kra« wallen helfen, nicht unberührt gelassen. „Die Verkäust'' rinnen ziehen sich zu schick an," das ist die Klage der Mehrzahl der Kunden der großen Warenhäuser ^ew-yorks, die natürlich weiblichen Geschlechtes sind. Es >!l den Damen unangenehm, besonders wenn sie in Herren« begleilung sind, von einer Verkäuferin bedienl zu wer« den, die sie an Eleganz der Kleiduna weil übertrifft» Das ist aber offenbar nicht die Ausnahme. So zahlreich liefen die Klagen bej den Leilungen der Warenhaus^ ein, daß diese sich, »vie ein Telegramm aus Newton mitteilt, gezwungen sahen, energisch Front zu mach?" gegeu den, übergroßen Lu^'us ihrer Verkäuferinnen. Der Ulaz der Warenhausbefitzer lautet: „Die Verkäufen» soll nett, aber nicht auffällig gekleidet sein. Es ist W verboten, enganliegende Kleider zu trage». Auffallende Farben sind verboten, ebenso auffalleude Haartracht»' Verboten ist auch der Gebrauch von Schminke. Endlich darf während der Arbeitsstunden kein Schmuck getraac» uud kein Gummi gelaut werden." Das sind die Regeln, auf die sich die Leiter der großen Warenhäuser »»» Newyork, Philadelphia und Chicago geeinigt haben-Aber da haben die Herren Chefs, wie es scheint, dlict) die Rechuuug ohne den Wirt gemacht. Iu viele» H"»' ser» setze» die jungen Damen diesen Bestimmung» heftigen Widerstand entgegen, und was alle sozialistisch Agitation nicht erreichte, dürfte» diese sich mit de» >»' timslen Angelegenheilen der jungen Damen beschäslilic'»' den Verbote nnd Gebote erreichen, nämlich die Vildn»^ eines Verkäuferinnenbuudes. Die jungen Damen wollen streiken, wenn die Gebote nicht aufgehoben Zirkuslcute. «»man von Karl Muusman«. Einzige autonsierte Übersetzung. !^'i. Fortsetzung.) Öldruck oeibmeii.) Die Fürstin, die eigentlich keine besondere Ver-> Wendung für den Schimmel hatte, würde ihm das Pferd schon preiswert überlassen. Jedenfalls be« schloß Hugo den Versuch zu wagen. Eines Abends nach der Vorstellung llopfle er denn at, die Garde-robemür der Fürstin. Die Fürstin Ratefsli blickte den Eintretenden ganz erstaunt alt, dann sagte sie freundlich: „Nun, was führt dich hierher? Hast du irgend einen Wuusch, so bitte . . ." „Ich möchte Sie bitten, mir die Juno zu verkaufen." „Die Juno? Besondere Verwendung habe ich für das Tier gerade nicht. Es ist allerdings ein gutes Probepferd. Was willst du dafür geben?" „Ich habe mir gedacht, daß ich 00 Franken, darüber könnten wir scholl einig werden. Hast du denn das erforderliche Geld?" Hugo machte ein etwas verlegenes Gesicht uud wurde ganz rot, als er seine Weste aufkuöpfte und aus der inneren Tafche eilte große Brieftasche hervorzog. Nach Artistcnart führte er sein bares Geld immer bei sich. „Ich habe Z00 Franken, vielleicht kann ich den Nest dis^zur nächsten Saison schuldig bleiben. Dann rönnen Tie ihn mir ja von der Gage abziehen." "H"st d" das Geld bekommen, als du zu Hause „Nein, ich habe es mir erspart. Von Dause will ich nichts haben." " Die Fürstin sah ihn mit emem wohlwollenden Lächeln an und indem sie sich erhob, strich sie ihn, über das Haar und sagte: „Das lain, ich leiden. Es ist aller Ehren wen, daß du bei deiner kleinen Gage noch Ersparnisse ^ machst." > Hugo wäre beinahe böse geworden. Es war ihm unangenehm, daß sie ihn immer noch als >cind behandelte uud du sagte, obgleich er scholl selbständig war. Die Fürstiu halte aber ihre eigene Art mit ! ihm umzugehen uud während sie ihn mit ihren weißen Zähnen anlächelte, sagte sie: „Ich denke, daß wir scholl handelseins werden. Aber wozu willst du die Juno nur haben? Sie ist für dich eigentlich zu fchwcr. Tic ist ja aus dem Rücken so breit, als trüge sie ein Panneau." „Gerade deshalb möchte ich sie gern haben. Auch eignet sie sich vorzüglich zu einer Doppel-numlncr, weil sie so gut trägt und viel Platz zum stehen bietet." „Dovpelnummer? Mit wein?" „Mir Fräulein Maria Olinga," antwortete Hugo. Während er dies sagte, merkte er, daß seine Wangen glühten. „Mit Maria Olinga", wiederholte die Fürstin und setzte sich. „Also mit ihr willst du auftreten? Darüber möchte ich doch noch etwas Näheres hören." 2. Kapitel. „Also mit Maria Olinga willst du auftreten?" wiederholte die Fürstin und betrachtete den jungen Jockei mit ihrem interessanten forschenden Blick, der ihn so oft in Verlegenheit gebracht hatte. „Ja", entgegnete Hugo zögernd. „Und was sagt ihr Bruder dazu?" „Ihr Bruder? Soweit ich weiß, hat Pc" James nichts dagegen. Er war oft zugegen, wenn wir zusammen Probten," „To, Ihr habt jchou miteinander geprobt -Nun, dann beabsichtigt Ihr wohl auch später m>t-einander zu reisen?" „Davon war schon die Nede." „Sieh. sieh! To juuge Leute, wie Ihr es st'ld' können aber doch nicht, ohne mileinander verhex ratet zu seiu, allein in der Welt umherstreifen. Vielleicht habt Ihr bereits hierüber nachgedacht." „Allerdings, aber eine bestimmte Abmachung ist bis jetzt nicht getroffen worden." „Alfo noch nicht? Sage mir, wie alt bist du eigentlich? Ich betrachtete dich ja immer noch "l^ Knaben. Mir will es scheinen, als seist du noch !^ nicht so lange bei uns." „Ich b'iu W Jahre, Frau Fürstin," sagte Hn^' nicht ohne ein gewisses Selbstgefühl, obgleich now einige Monate an dem angegebenen Alter fehlten- „20 Jahre! 20 Jahre!' Dann sind Sie ja s^" ein Mann. Und voll entwickelt sind Sie ja, wie '") jetzt sehe, auch schon. 20 Jahre sind ein sch"""' Alter. Es ist das Alter der Liebe und der Unvernunft. Aber glauben Sie nicht, daß Sie trotzdem noch zu uureif sind, um eine Ehe einzugehen." „Es braucht ja auch nicht gleich zu sein," uig" Hugo. „Übrigens gibt es ja viele Artisten, die !>-früh heiraten." „Das stimmt. Die meisten bereuen es al)l nachträglich. Ein großer Teil findet sicherst n> ' seiner zweiten Frau zurecht. In diesem Falle n man besser daran, solange zu warten, bis »nan o Nichtige gefunden hat."' . „Meiner Allsicht nach ist Fräulein M"l' Olinga die Richtige." ^ortsetuing f">^ Laibacher Zeitung Nr. 24ü. 2205 27. Oktober I R)9. — l^inbcrheiratcn iü Indien.) Seil fahren ist d>e englische Regiernng bemiihi, dir uralle Sille der ^cheiralling kleiner Finder in Indien zn linlerdrücten. <-'N'se ,Kinderheirate>l sind einer der schwerst» Schäden ?l'v ^andcs nichl nur dadurch, das; sic dein Menschen »'einer der wichligsien fragen das SelbstbeslimmnngS. U'ch! rauben, sondern mich in rein physiologischer Be-<'l^1»»g, wie sich leicht denlen läßl. Mil ihrem Be-Meden, gcgd, diesen VollSbranch anznlämpsen, Hal die ^u'gierling indessen Ie,» Glück- dies lehrl nnr zu denllich "'' ",en z» kalknlla verössenllichle Slalislil. Ihr z». !ull>e Unirden ill den letzlen siins Jahren 200.i>00 Mäd-u)l'!> Erheiratet, die nnter vier Iahrei, all waren, fer-'^r zwei Millionen, deren Alier zlvischen fünf und nenn Emiren betrug, nnd 8l»O.ooo, die z»vischen neun nnd "'nzehn Jahre» zählten. ^olal- und Piouinzial-Nachrichten. Laibachcr Gcmcindcrat. ,,„. ^Der Laibacher Gemeinderal hiell qeslern abends "ler dem Vorsitze des Bürgermeisters Hribar eiuc "hl'wrdenlliche Plenarsitzung ab, an welcher 22 Ge-""'derate teililahmen. Als'Regiernngsverlreter fun-'>l^>^' /' ^ ^nndesregiernilgsral' K r e m e n ^ e k. Zu ^uiillUliren deö SitzuugsprotololleS »vurdeu die ,,"'/"''deräte Dr. Pipe n'l, a eh e r nnd ? n r l nomi- ^iach Eröffnung der Sitzung machle der Biirger-"'N'r znnächs« die Milleilung, daß ain l9. Ollober ^ „^llluidiernilq des ans den Baron Eodellischen ^ '"°en nenerbanlen Mililärverpflegsmagazins statt-^e l<^' ^"^' '""^" !"»'ll>chl' Objekte einer geilanen ev,,, < ^/"^ >'!»lerzoge>l wurden. Die Banaussührnng "We streng im Sinne der Ballpläne. Der Neubau t>ie ^, ^^" ^''^'"^ ^cs Mililärärars anstandslos in ^ <)ennhn!lg nnd in den physischen Besitz »ibernonlmen. Wi > ^ MililärverpslegSniagazinsrealiläl an der ^.^!^ Straße »vird nnil gerännil nnd vertragsmäßig "U' ^tadlgemeinde ^aibach iibergebe» werden. >Nni' !"" ""l'r »veileren Milleilnng des Bürgermeislers 5,,>^ der krainische ^andesansschnß die Herslellnnq de^' "n"^"^-' l"»Ns der ^andwehrlaserne. Über Anlrag ^.^ .Bürgermeisters wnrde beschlossen, das envähnle dVrc, "^ s^'!'"'s herstellen zn lassen. Mit oen Arbeiten, wnrd v - ^^ "^! ^'""d ^"'" ^ belansen »verden, ^» d ' ('^'^' Steinlnetzsirma T^eli^r, Toman betraut, '^m'j'tt ^""'!>U'u zur Beanfsichlignng der nötigen Äl,<> s '^'" ^'^ öfsenllichen Straßeiibeleuchllülg inil .,,. W">, ft),j,l)licht »vnrden die Gemeinderäle ^ r a » -^ > »»ld Len^el enisendel. ^iir deil Aillans der cn,g"s" Pavillon des alademischeil Malers ^)t. Iatopi.->uu>V '" M"^»'l.nnrnppe „7>i-t,v « bewilligt. Das länflich ^in.s '.'^' ^"nslwevl ist für die geplante städtische »> Sinne >chc,sj c ^ ^llgeineinen österieichischen .^lleinbahngesell. ^nr ," ^^^>"!s"N'n Vertrages die lHrvichlnng von ll>scl,<>, "'^"' ^'" ^"' >">cht>a!<"' Haltestellen der elel-^^.,'„ ^lraßenbahn in ^aibach nrgieren. Solche p>ak/ < ^"' "-'"^"l l'" den Halleslelleil an, Nalhans. bch,, iv " ^'^ ^^ Pl'lersfirche, beim GarnisonSspilal. u^'cl, ^^'' ..^»ropa" und bei Sl. Ialob zn errichten nnd "'''kl», ^'"^'U des Winters dcr össentlichen Äe-s>»>!» ,^ ''" ,^"ttebe>>. Der Antrag »ulirde bei der Ab-^»ic ? ""Hallig angenomlnen, der ZnsajMilrag des chril .. ^""^'^ Lilozar, das; ein solclies Wartehäns-l)Mgei "'^ ^" ,^arlstädter Straße errichtet werde, ">>! ln, ^'l^lehnl, nachden, der Biirgermeister dar° eii, ^''Vuiesen halte, daß ans der >tarlslädler Straße ^,.' ^'qneler Pla^ nichl vorhanden sei. ""in- s^ ^'ll'klor des städtische» Wasserwerles, Inge-^<'rn,^ ' " ^" ' ^'richtete über die notwendig gewordene ei„ ^,-^""^ ^^' Wasser»oerles. '^all,dem im ^orjahre ^>e,^ ^ ^ Ha!!pl,znleilnngss>rang von der Pnmpslatio» ^"isse ' ^'"" -Reservoir im Tivoli»r>alde gelegl »vorden, Ma,<"/'" ""^ ^'^' P"»'ps ,,"^'U!lnen errichtet, dan>l eine ncuc Maschine so-ei,,,-., '' Ul'ner Kessel ansgeslelll solvic daS Kesselhans ^erkst"/!"^ vergrößert nnd ein Magazinsranm mit to, ,,., .^' 'll'U errichtet werden, ^ür die Vrnnnennrbei' ^' "urden vier Offerte überreicht. Das billigste Ofserl ^ Ni ? ^"' befannlen Vauunlernehmung Pitlel »,i, ^u'^'U'elter in Wien <52.55l» l<), »velche denn anch ^'»rdl^^ ^»sführnng der Ärnnnenarbeiten belranl ""irn Ü>'/"^ ^ " l >'' referierte über die beim Naue der ^Nlüi^ ?^^"""'^l'!ll)">l' nolivendig gelvordenen ^un-sUqe Arbeiten, N'elche inil ^iictsichl^ alls das nngün. ^leln^-?"'" '"^ b"s vorhandene Grnndwafser eine» d>^,,"'l'"""d von 84.152 K erfordern. Mil den ^nn-"i.^ b^",, "l"' unnde die Nanfirma Philipp Snpai,. ^schrit^.""'^""^^'" Erledigung der Tagesordnung "l'Ues ^' ^'' ^"^' Direktorium dcs städtischen Pfand-"lfl'et w,,^ ^?' '"'^' verlautet, am I. December er-Hribai-^ '^ ' »vnrden anßer oem Niirqermeister ^'d»xn !...?"^'"'^'"^' ^ranchetti, Gor^e, .^o.znt und ^" c^ebä >.^'l! ^'"' ^"l'iu „Doinovina", »velcher ^'"' -^ - <5. -' """' ^"Pflegsmagazins gegeniiber 'v»rde M - ^!^""^. "nr Stude>,te»lüche errichte! Hal. '"" >< ind^ ><""'"'^ >"br eine UiXerslüimng von l'"villim ^' .^ t^ """'^ Jahr eine folche von !<«"> K t'" in»d »verlvolle» jliridische» Werten tällflich zu eNverben. ^iir die Anschassnng der erforderlichen Einrichlnng für das am !. Dezember I. I. in ^aibach zu atlivierende Gelverbegericht wurde cin Credit von 2171 !< bewilligt und mil der Veistellnng des Mobiliars der Tischlermeister ^erdiuaud Primo^ /i<- belranl, wobei jedoch belonl »vurde, daß derlei !^>efernngen stets ilu ktonlnrrenzwege sichergestellt >ver> deil lnüssen, was indes im vorliegenden Falle ob Kürze der ^iesernngspflichl nichl möglich war. Die Offerle, betreffend den Verlauf einer städtischen Wirse ill Ki^la sowie eiueS Grundstückes beim ehemals Äandelfchen Hanse ilächsl der Schießslällgasse »vnrden als dem wir!-lichen Werle llichl enljprechend abgelehnt. Der Verichi iiber die 44. Ziehung der ^aibacher ^ose wurde zur ktcnnlnis geilomnlen nnd das Gesuch der allgemeinen Arbeilervereinignng „Pzajemnosl" nm llberlassnng des Turitsaales einer städtischen Vollsjchnle z» Tnrnzweclen des Vereineo ans dem Grunde abschlägig beschieden, lveil sänilliche Tnrnsäle bereits anderweitig vergeben sind. Namens des Schlachthansdireflorinms berichleie Vizebürgernieister Dr. Tav5ar über die in, Schlacht, hause notwendigen Reparatureu uud beantragte zu die» sem Behufe oie Newilligllng eines Kredits von 2800 l<. Der angesprochene Kredit wurde ohne lHinwendnng be« willigt nnd sodann anch der Rechnungsabschluß des städtifchen Schlachlhanfes für das Jahr 1908, welcher einen Reingewinn von 18.840 K l>7 !> ausweist, ohne Debatte genehmigt. Hinsichtlich der von der Genossen. Ichast dev Fleischhauer in Vorschlag gebrachte!. Beste!-lnng einer besonderen Kommission z»r Besichlignng von lonsiszierlem fleisch »verden >ioch (irhebnngen gepflogen nnd Insormationeil bei auswärtigen Gemeindeverwal» tnngen eingeholt Iverdcll. ' Gemeinderal Dr. Triller erslallelc oen Bericht ilber den Nechnnngsabschluß des städtischen Wasser-wertes für das abgelaufene Jahr. Die Einnahmen be> zifserten sich auf 177.717 K 20 b, die Ausgaben ans 141.762 l< 88 l> uud ergab sich somil ei» Neingewinn von 35.954 l< 32 l,. Das im Jahre I9l>8 geförderle Wassergnantum betrug 1,466.603 Kubitllleler nnd eni-ficl somil auf seden Bewohner der Sladl ^aibach eiu lägl icher Wasferverbrauch von rlüld 100 Litern. Namens dcs Diretloriums des städlischeu lHlcl'lri. ,',iläls>vertes berichtete Gemeinderal Dr. Novaf über de,i ^^echnuilqsabfchlnß für das Jahr 1908. Der Rein-gewinn beziffert sich auf 49.232 K 94 l>. Der NechnungZ. abfchlnß smvie die Bilanz wnrden ohne Widerrede ge-»ehmigl. Das Gesuch des Landesverbandes sür fremden, vertehr in Krain »>n unentgeltliche Überlnssnng des eleltrischen Stromes wnrde über Antrag des Referenten ans prinzipiellen Gründen abfchlägig beschieden. Gemeinderal N ü < h e l begrüudele seiilen selbslän» dlgeii Anlrag, belressend den Prolest gegen die projel'. lierle Tariserhöhnng der Südbahngesellschast. Der Anlragfleller »vies in seiilen Aussührungeii ans den Nm-sla>,d hm, daß die Südbahn die Hnnplverlehrslinie für nnsere Sladl bildet >md ^aibach somit dnrch die in AnSsichl genom!»e»e Tariserhöhnng in erhöhtem Maße belrofsel, >viirde. Der beanlragle Prolest umrde einstim-mig beschlossen. Gleichzeitig »vird die Südbahnvcrwal. tnng aufgeforderl >verden, die Arbeiten, betreffend den llmban des hiesige» Bahnhofes, tunlichst zn beschlel,. nigen, Gemeinderal N ötheI stellte »veiters den felbstän-digen Anlrag, daß in Gradi^'e ehestens ei» Straßen-tanal errichtet nnd mit dem Hanpltanal in der Nöüler» slraße verblülden >verde. Die (5irichlnng diefes Kanals iei um fo dringender, als die Hänfer der gemeinnützigen Wohnungsbauaenoffenfchnfl an der Ecke des Gradi^e nnd der Hüfchergasfe der Vollendung entgegengehen. Das Stadlbnnaml wurde beanslragl, die bezügliche» Pläne faml Kostenvoranfcl,lag ansznarbeiten. Schließlich stellte Gemeinderat 75 r a n ch e l l i an den Nürgerineister die Aufrage, ob fein Anlrag, brtref. fend die Benennung der Straßen nnd Wege in Tivoli, der gefchäflsord»u»gsmäßigen Behandlung bereits zu-geführ! worden sei. Bürgermeister H riba r eNviderle, daß dies erst nach Durchführung der bevorstehende» Voltszählung werde geschehen tonnen. Die restlichen BeralnngSgegenstände, hauptsächlich RechnnngSabschlüsse, »vnrde» von der Tagesordnung ab-geseM mid solle» iu der nächste» Eihnilg der Erledigung zugeführt »verdeu. Sodann wnroe die öffentliche-Sitzung um 7 Uhr abends geschloffen. Ällssssabuttsscu iu ssmona. Vierter Vericht. Die ^orfc!,»ngen cmf den, Delltfchen Grunde ergaben in oe» vergangenen z>vei Wochen sehr »verlvolle und reich, liche blinde. Bei den Grnndaushebungen sür dieGelverbe-scl,nle wurde ein schönes Mosaik gesunden, das den Bodenbelag eines 6 Meter langen quadratischen Ge-inaches, dessen Manern vollständig zerstört »vorden find, gebildet hat. Die Nandeinsasstmg des Mosaites besteht aus einem breiten schwarzen Streifen, an den sich ein schmäleres weißes Band anschließt. Die Mitte bildet ei» weißes Ouadrat, das von einer reiche»t»vickelte» Bordüre mil lebhafter geomelrischer Mnsterung nm-geben ist, die durch die ruhige Wirtung des glnlle» Randes »och mehr gehoben wird. Ein Mäander schlingt sich dnrch die Bordüre, dazwischen sind Drei. und Recht» ecke in verschiedenarliger Gruppieruug angebrachl. Oltogone Felder in deil Ecken zeigen die Darstellung eines Eueres, Tas Mosail ist teilweise von der Pslug. schar beschädigt, da es nnr 70 Zentimeter unter der Erdoberfläche lag, doch wird feiue Restaurierung von sündiger Hand nichl schwer sei». Es schmückte allem Anschein nach den vornehmen Raum eines reiche» Hauses, da in seiner Umgebung eine größere Anzahl von Gegenstände» gesnnden worden ist, schön ausgeführte und verzierle dreieckige Schnallen, Haarnadeln, eine Nähnadel, eine silberne rillenverzierte Nadel, die znm Anslege» der Schminte gedieut haben wird, ein Löffel" chen, ein Vrvnzering mil einer Schlange, die fich in den Cchwailz beißl, Bruchstücke vo» verzierten lind geterbten Armringe», ei»e gezackte Scheibenfibel ans Bronze mit eingelegle» filbernen nnd eiserne» Dreiecksreihen, ein tleiner Bronzeschliissel, eine große Relieslampe mit Zweige» n»d Roselle» verziert, das Bruchstück ?!»es weiiirole» Gefäßes nnd eines Bechers mit eingeschmol. zenen blane» Glaslropsen. Reste einer Wasserableitung, alls ossenen Stein rinnen, die zu einer großen Plalte mit Abflußrohr führen, lasse» vermuten, daß in der Nähe des Mosaitbodens ein Atrium mit Impluvium sich befunden haben wird. Unter den» Mosaikbooen lagen zahlreiche Nrandreste, Bruchstücke vo» Wanddeto-ration n»d ei» Eisenmessercheu lnil verziertem Bein-griff - - ein abernialiger Beweis für den grvßen Brand des Jahres 238 n. Chr. * Die Durchforschung des großen Baues in der Nähe der Sladlmauer erwies das Vorhandensein eines großen Wohnhauses. In der nordöstlichen Ecke wurde eiu 5 Meier langer nnd 2,5 Meler breiter Steigboden ans' gedeckt- auf niedrigen 33 Zentimeter hohen gleichmäßig vcrteilten Sandsteinpfeilern ruhte die Tnspensnr ans zwei römifche ^uß >59 Zentimeter) langen rohgebrann» len ^)iegelplalle». Der Heizraum !pi'«< sui'^iuinl, 2,5 Meter lairg, 1,5 Meter breit, barg noch zahlreiche Aschenreste vo» der Feuerung aus Nadelholz. Hohlziegel, die auch die Vertitalmauern ge»värml hallen, »vareil tcine vorhanden, es »vnrde nur der Estrich erwärml. Oberst Grobler, der in Earnnnlnm bei einem gnt er« haltenen Hyposanst einen Heizungsversuch vornahm, berichtet, daß bei kräftiger Hvlzsenerung die Erwnr. innng des Estrichs nach 20 Minuten deutlich fühlbar war, nach dreiviertelstiindiger Unterhaltung des Feuers der Estrich sich zwar start erwärmt zeigte, aber nicht heiß anfühlte^ am andere» Morgen, 15 Stunden nach dem Erlöschen des Feuers, fühlle sich der Estrich nvch Iau»variii an. Ill der südöstlichen Ecke des GebändeS wurde nach Tnrchbruch deS oberen Estrichs !26 Zentimeter unler der Oberfläche! von der fpäleren Pananlage in der linteren Banschicht !Tiefe l,06 Meterj eine Anzahl Waffen und Werlzeuge gefundei,, die nach den T^und» umständen in die Periode zurückreichen, da Emona nvch ein militärisches Slandlager gelveseil ist, demnach dcr ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts angehören. Vier gut erhalleile Schwerler, darunter drei ^lmlii von 40 Zentimeter Gesamtlänge, und ein 60 .Zentimeter langes Schwert samt der Scheide sind wegen ihrer Seltenheit - es ist der erste derarlige T^und in Krain - vo» hervovrngendev Bedenlnng. Sie »vnren zusammen mit einem eisernen Schaber l^ii-i^ili^j, einein eiserne» Schöpflöffel n»d eiiiel» zerdriicklen Bronzelessel gelagert. In der Nähe läge» cin schlanter Wurfspieß !l'ilu«!j, vier eiserne tanzen, ei» Schildbllckel, zwei eiserne Spitz, hane», ei»e breite Pionierhacke und eine sichelförmig gekrümmte Hane, Werkzeuge, die zum Schanzzeug der Soldaten gehört haben werden. In demselben Raume befanden sich noch zwei gul erhaltene 3onkrüge und drei Relieslampe» mit der Darstellung eines Deifins, eines Slachelfisches nnd eines lausenden Schafes. In den bisher erforschten Räumen des Wohn. Hauses ili der Stadtmauer sand man eine eiserne ^anze, ein silbernes zierlich geschmückles Toilellelösselcheu, den lnonzene» Traghenkel von einer Holztasselte, Bronze-ringe, einen beschädigten Toiletlespiegel ans Bronze, einen runden Brvnzeschloßbeschlag nnd die gut erhalleile Bronzestatnelle eines Ebers. Außerdem Reste eines aus weißen »nd grauen Steinche» in einfachen gevmetrifchen T^ignren ausgesiihrlen Mosaitbodens und Überreste von graner, roter lind »veißer flächiger Wanddetornlion, iln anfloßei,den Ranine eiu Gefimfe iu »veißer Tluckverzie» riülg mil Ranteii. uild PallnelleüorilNinent. Unler den zahlreichen Münzen ist die älteste dies-mal eine Miltelbronze von Germaniens <-f 15 n. (5hr,j, die jüngste vv» Theodosins <378 bis 395). Schö»e Er.emplare sind vorhanden von der ältere» Faustina <-< 141 n. Ehr.), Mngnentius <35i» bis 353» und be-sonders eiiie seltene Münze von Vetranio, der im Jahre 350 von den Legionen in Pannvnien zlim Augustus aus. gernsen »vorden ist, aber bereits nach 10 Monate» frei-»villig aus seine Würde verzichtet hatte, I'»'- ^- ^- lNömischf fluids bcim Ncnbau dco Druische» Thcatcro nuf dem Zcnlcrqlllnbc in Gradi^e.j Bei den * Die Bergung des Mosailes gestailele sich »vegen der lockere» Nestaiidteüe sehr sch'vierig, n»d glückte nur uuler der snchtnndigen Leitung des Herr» M. Vre-5 a » i » , Schillers der Gelverbeschnle, der die müh. selige Arbeit i» zwei Tage» dnrchgesührt hat. Ich bin z» besonderem Dante vor allem dem Hcrrn Direktor I. 5 u b i c verpflichtet, der in eillMcntvlMueuder Weise Herrn Vrexanin beurlaubl hat, sernrr den .f)crren Professoren der Gewerbeschule E. (5icivj C^Mis ".'^^-^''p''/d,e mich mit sachkundigem Rat uuter-stutzt haben. Anch daule .ch der Ballunternehmnna S n -Pan^<. nnd ^uq Xtembov für das Entgegen, toniiuen, mit der ste die ^chlvierige Uebung des Mosaises unterstützt hat. . - ,, , Laibacher Zeitung Nr. 246. 2206 87. Oktober 1909. Grundaushebungen wnrden eine Halbsäule aus Kalt» stein, mehrere Marmorgesimse und Marmorplalten, eine Säuleubasis aus Kalkstein, Bruchstücke von einfachen weißen Mosailboden uud zahlreiche Bruchstücke von Tun. gefäßeil, besoilders An,phore»l gefunden, ebenso der Boden eines Terrasigilattagefäßes mit dein Sohlen» stcmpel l".0^. Tie Bodeniiefe der römischen Schichte ist 1,79 Meter unter der Erdoberfläche, viel tiefer als auf dem Teutschen Grunde. Vou der Ballhausgasse zum Zenkerhause durchsieht den Gruud eine große aus Bruchsteinen solid aufgeführte und gelvölbte Kloake, die 1,40 Meter hoch und 80 Zentimeter breit ist und vou beiden Seiten mehrere kleinere aus Zicgelplalleu gemauerte Zuflußtauäle aufnimmt. Die Richtung der floate ist auf den Laibachsluß zu. An einer Stelle »var die Kloake mit einer 90 Zentimeter im Gevierte messen» den Steinplatte zugedeckt. Von sonstigen funden sind erwähnenswert: ein gut erhaltene Pinzette von Bronze, von Münzen eine Millelbronze des Kaisers Angustus und mehrere Münzen des 4. Jahrhunderts von (5on. stanlius II. «337 bis 351), Valeus <364 bis 378), Gra-tiauus !367 bis 383) und Theodosius «378 bis 395). I),'. ^V. «. — sGeuchmiqte Statutenänderung.) Das Ministe. rinm des Innern hat im Einvernehmen mit dem Finanz» Ministerium die zufolge Beschlusses der Generalversamm. lulig der Aktionäre der Aktiengesellschaft „l^u!)!.,':,»^!^ krvxlitnu !)ui,kl, — Laibacher Kreditbank" in Laibach vom 4. März geänderten Statuten dieser Gesellschaft genehmigt. — lDcr amtliche (5haratter der weiblichen Nahn« Wächter.) Der Oberste Gerichts- als Kassalionshos hatte aus Anlaß eines Straffalles über die ^rage zu enl» scheiden, ob die im Auftrage der Eisenbahnverwallung ihren Ehegatten im Vahuwächterdieusle vorübergehend vertretende Gattin eines Äahnaufsehers bei Ausübung dieses Dienstes als Amtsperson zu betrachteu ist und demgemäß den Schutz eines behördlichen Organes ge> meßt. In erster Instanz war nämlich ein Arbeiter des Verbrechens der öffentlichen Gewalltätigkeit nach 5 81 St. G. schuldig erkannt worden, weil er sich im Wort» Wechsel an der Bahnwächlerin tätlich vergriffen hatte. In der gegen den Schuldspruch ergriffeneu Nichtigkeits» blschwerde wurde der amtliche Charakter der Bahn-wächterin bestritlen, »veil diese nnr ihren Gatten vertrete. Der Kassatioushof hat jedoch die NichligleilS' beschwcrde verworfen nnd in der Begrünouug hervor» gehuben: Ter allgemeine Sprachgebrauch läßt nichl zweifeln, daß der Begriff der Bestellung schon mit der Erteilung und Übernahme eines Auftrages erschöpft erscheint. Definitive Einreihung ans Grund eines Er» Nennungsdekretes iu deu Stand der Eisenbahnbedien» steten, Rang und Tiensteigenschast bilden leine Vor» aussetzung für die Aufnahme der bestellten Person in den Schußbereich des H 68 St. G. Denn für die Gewahrnug dieser Prärogative an die Eiseubahubedieu' steten waren vor allem Rücksichten für die körperliche Sicherheit und das Leben von Menschen maßgebend, zu dereu Schutze nicht selten außerordentliche und sehr dringende Vorkehrungen getroffen werden müssen, für welche das regelmäßig in Verwendung stehende Bahn» personal nicht ausreichen würde. Wenn demnach die Gattin des Bahnwächters auch nur vorübergehend in welcher Diensteigenschaft immer mit dem Bahnwächter-dienst betraut war, so kann ihr, da sie diesen talsächlich auf Gruud eines obrigkeitlichen Auftrages verrichtete, den Schutz des tz 66 Et. G. nicht aberkannt werden. - ,!l"^'"t» klassische Philologie, w'ird sich das Verhältnis ^s- ^ "^'"' weil i»l den letzten Prüfunqsterminen v.cl^and.dmou die Lchrbefähigung erlangt haben. verga^n^^N^ angemeldet, bezw. Konzesswn.'n cchalMl U,„a "^ on H Meden, Schustergasse !, Gemischtwareuhandel; Josef Tribut, Wasscrleituugsslraße 1, Erzeugung von Kunststein und Aetoubauuutcruehmung; Johann ^ranz, Maria Theresia-Straße 26, Handel mit Mnsikinstrn» menten; Anton Kajfei, ^loriansgasse 4, Gast. und Schantgewerbe; Gertrud Kemperle, Vodnikplatz, Handel mit Galanterie» und Kurzwaren; Karl Pirker, Ehrön» gasse 19, Zimmermalergewerbe; Anton Debevec, Vodnil. platz, Handel mit Geflügel; Anton K. Kregar H D. Teljal, Nohori("gasse 33, Erzeugung vou Hußbodeu» »vichs, Schuh, uud Melallputzpasta; Marianna Nogelj, Petersslraße 57, Handel mit Manufaktur» und Kurz» waren,- Maria Kotar, Chrungasse 17, Photographen-gcwerbe; Maria (5urt, Maria Theresia-Straße, Verkauf von ilbst; Maria Levar, T^loriansgasse 3, Handel mit Schnitt» nnd Kurzwaren; Anna Prelogar, ^lorianögasse Nr. 23, Gemischtlvarenhande.!; Apollo» ia Zavr.^ail, Hradetzkvdorf 34, Verkauf von Z)iicler>verl, Kracherln, Obst und Brot; Albill Brunei,', Schellenburggasse 6, Handel uiit Branntwein nnd Tee; Marianna Kump, Pogcn-arplatz 3, Krämerei »lit Gemischlivaren; Marga» rela Zupan<'i<-, Pelersslraße 51, Handel mit Lebens» mittelii; Joses Lavtar, Vodnikplatz, Verlaus von Schuh» werk und Krämerwaren; Ursula Marinko, Poga^arplatz, Vertalif von Tauerkrant nnd Sanerrüben. — Anheim» gesagt, bezw. satlisch aufgelassen »vurdei, folgende Ge» werbebetriebe- G. Auers Erben, Wolfgasfe 12, Bier-brauerei; Josef Koten, Triester Straße 4, Bäcker-gewerbe; Matthias Briski, T^loriansgasse 4, Gast» und Schantgewerbe; Rosalia Kr^au, Herrengasse 15, Handel mit Wildprel; Adolf Perles, Pre^erengasse 9, Bier-biauerei; Anna Vla^, Petersstraße 51, Handel mit Lebensmilteln; Johann Kolar, Emoilastraße 10, Photo-graphengelverbe; Maria !>e^ek, Poga<'arplatz, Greislerei; Heinrich Suttner, Ralhausplatz 25, Uhrmachergewerbe; Anna Suhadolc, Alter Markt 4, Krämerei; Kasimir Strauß, Kleine Schiffergassc 12, Kleidermachergewerbc; Viaria Brem^ak, Poljanastraße 3l, Verkauf von Ton-geschirr; Andreas Gaber, Iakobspla!'. 2, ^ialergewerbe; Maria ^rdina, Wiener Straße l I, Verlauf von Lebens» milteln; Ursula Marinlo* Ziegelstraße 34, Verlaus von Sauerkraut. — <(?in Hafen im kleinen.) Immer lebhafter nnd interessanter gestaltet sich der Verkehr auf dem Ablage» rungsplatze an der Tirnauerlände. Die „Schisfahrt" lsreilich ohne Segel nnd Dampf) beherrscht auf der Route Oberlaibach.Laibach den Verkehr »nd macht selbst hinsichtlich der Versührnng der Handelswaren ob Lai-bach der Süd- und der Oberlaibacher Nahn Konkurrenz. Suinde auf Stunde laufen vou Oberlaibach, Pooped Presser usw. die großen „Schiffe", mit Brenn» und Bauholz, Ziegeln, Steinen uud anderen Materialien beladen, in den „Hafen" ein; ihnen folgeil andere mil T^eldfrüchten aller Art. Es wird abgeladen und sofort auf die bercilslehenden Lastwagen aufgeschichtet. Diesen „Schiffen" folgen in großen Kähnen Marllbesucher aus den Mourdürferu, die im Hafen absteigen und nach erfolgter Visitation bei der Verzehrungssteuerbude vor der Brücke iu die Stadt eilen. Unter diesen lassen sich einige mit „Gondeln" zum jenseitigen Ufer -lüoiüxiln,»), dcr sich nur äußerst selten »lach Krain ver-fliegt. So viel bekannt, wuide ein Möuchsgeier zuletzt in Jahre 1878 bei Großlaschitz erschosseil; er befindet sich in der Sammlung des krainischen Laudesmuseums. Die Tflügelweitc des bei Töplitz erlegten Exemplares beträgt, wie man dem „Slovcnski Narod" meldet, nicht weuiger als 2,66 Meter, obwohl der Vogel noch nicht vollkom-men ausgewachseu ist. Der Mönchsgeier ist bekanntlich der größte Vogel Europas und findet fich in Südeuropa hauptsächlich ill deu unteren Donanländern, iu Asien bis China und Indien und iu den Atlasläuderu sowie au eiucm Teile der afrikauischen Westküste. Das vou Pezdirc erlegte Prachlezemplar wird dem naturhistori-scheu Kabinett des Rudulfswerter Gymnasiums eiuver-leibt werdeu. — lNaufhandel.) Am 23. d. M. abends begabeil sich mehrere Torfbnrschen aus Ober» und Unter.Pirni^e in die ^abrilsrestauratiun in Görlschach, wo sie mit drei Burschen aus Ladja zusammentrafen. Da sich die Bur» schen aus Pirni«':e mit den Burscheu aus Ladja uicht vertragen, entstand selbstverständlich sofort ein Streit, dem die Restaurateurin dadurch ein Ende machte, daß sic alle Burschen aus dem Gasthause verwies. Im ssreien versetzte Josef Tehovnik aus Ladja dem Johann Pcta<' aus Obcr.Pirni^e mit einer Eisenstauge eiueu Stoß in die Brust, »vorauf Pela<: die flucht ergriff und sich in den Papicrfabrikshof flüchtete. Er wurde jedoch von Tehovnik und Hranz Hafner aus Ladja eingeholt unc von ersterem solange mit der Eisenstange über'die Schul, ter geschlagen, bis er zu Boden sank. Dann versetzte ihn' Hafner noch mit einem Messer zehn Stichwunden ins rechte Bein. Inzwischen hatten sich auch alle anderen Burschen iu einen Raufhandel verwickelt, so daß alle mi, schweren oder leichteren Verletzungen den Kampfplatz verließen. —o— sNeuc Kirchenstiihlc.) Die hiesige Franziskaner. Pfarrkirche hat diesertage neue, kuüstvoll geschnitzte Kirchenstühle erhallen, die einen bedeutenden Wert rc-präsentieren und einen ganz besonderen Kirchenschm»ck bilden. .' " > ^ - lDer Winter) pocht bereits au die Tür. I» den öffentlichen Parkanlagen mußten alle empfindliche» ren Blumen entfernt und in Schutz gebracht werde», Auch „lit den, Zudecken der Rosenstocke hat ma» >» Laibach bereits begonnen, um uichl von etwaige» Schnee-fällen überrascht zn werden. I«>^ . - lKorrelturcn in den Viehpässcn.) In letzter Zlü hat »nler oem Volke die üble Gewohnheit, die von de» Gemeindeämtern ausgestellten Viehpässe zu ändern mid zn korrigieren, ziemlich start zugenommen, da »na» sich nicht bewußt ist, dadurch irgendeine Übertretung des Gesetzes überhaupt begangen' zu haben. Die von de» Behörden ordnungsmäßig' ausgestellte» Viehpässe si»l> öffentliche Urkunden und jede Korrektur oder Berich» tigullg ist strengstens uutersagl, so daß die Dawider» handelnden ganz empfindlicheil Strafe» versallen. Es ^s! uns ei» T^ill bekannl, daß ein Landmann a», 8. I»l' feinen Ochsen mit vorschriftsmäßigem Viehpasse auf de» Markt brachte. Da er ihn nicht verkaufe» konnte, brachte er ihn cim 18. Juli abermals ans de» Martl, ließ sn'h jedoch keinen neuen Viehpaß ausstelle», solider» !><'>ll' ganz einfach vor de» bereits vorhandenen Achter dic Ziffer I, so daß der Viehpaß aus den 18. Juli lcuitele. Diese eigeumächtige Korrektur wurde jeduch'enldeckt »»d der ?a«el dem Gerichte aügezeigl, das ihn wegen ^>' Ichni'g vssentlicher Urkunden mit einem sechswöchenl' lichen Arreste bestrafte. w5—. ,., ,!/Eine polizeiliche Razzia im Ttadtwalde.) De»' !ladl!!,chen Polizeideparlement kam zur Kenntnis, daß I'ch im Etadtwalde eine mehrköpfige Gaunerbande, be-stehend aus Männern und Weibern, anshalte und ^"i dort aus in die Umgebung und die Stadt förmlichc Raubzüge unternahm. Sonntag vurmiltags verfügte das Polizeidepartement eine Razzia unter Leitung eines P"< lizeibeamlen, an der sich 12 Sicherheitsorgane sowie die Gendarmerie von Waitsch, bestehend ans vier Mm»', beleidigten. Vom dichte» Nebel begünstigt, näherte» sich die ^lcherheitsorgane dem Verstecke, das sich knapp a» dcr Peripherie der Stadt und längs des C'urnov ^"' ben" befand. Obwohl man sich mit aller gebotenen Vm-licht vorwärts bewegte, wurde die Baude durch ei>n'» alls Wache stehende» Vagaute» avisiert, woraus sic' '" wilder flucht deu sehr tiefen „C'urnov Graben" übel-letzte nnd mehrere Männer und Weiber nach allen Rich-«„»gen entflohen. In, dichten Nebel e»»^ gebracht wurde. Mitleidige grauen gaben ihr frisch»' Wasche uno Kleider, »voraus sie mit l'mcm Wagen dem Bezirkgerichte eingeliefert wurde. Die Verhaftete ist dn' >8b0 iu ^uienje geborene und nach Moräutsch zl'stän-d'ge, ,chon wiederholt abgestrafte und ans Laibach aus-gewieseue Dirne Theresia Krixuan. Die Sicherheits-orgaul. nahmen eine gründliche Durchsuchung des Ver-steckes vor und fanden ein großes Hener, a» dem ">' gloßer irdener Topf mit Hühnersuppe, ferner ein ?"p! '»it gelochten Erdäpfeln als Zuspeise standen- auch w»rdl >n einer Ka„erolle Krautsalat vorbereitet Auf FcN»-kraul lageu Reste einer gekochten Henne, serner ^lasch"' m't E„,g nud Ll, endlich eine große Handtasche '»'< Scanner, und ^rauenwäsche, Kleidungsstücken us»v. A»>' dieie Gegen,tande »vurdeu als verdächtiges Gut mit M'-Ichlag belegt uud dem Gerichte übergeben. Nach de» entflohenen Mitgliedern der Bande wurde die streüq'U' ^nvigilierung eiilgeleilel lind sie dürften sehr bald hinter Schloß lind Riegel sitzen. ' Mn Einbrecher „nb lkinschleichcr verhaftet.) I" dei iung,leil Zeit liesen beim hiesige» Poli>idepartt" meul Anzeigen ein, daß eiu 22. bis 24jähriger, schlai'f"' Bur,che, der sich bald als Eiseudreher, bald als EleNn" lechniler und dann »vieder als ^abriksarbeiter einmiell', Diebstähle verübe uud hierauf verschwinde. Sonnig abends verhaftete nu» ein Sicherheitsivachmann eiln'" verdächtigen jnngen Mann in der Lipi<-" Gra,ch,tz, Gemeinde Maria' Gail, Bezirk Villach, "w 21^ Jahre alt zu seiil. Das Polizeideparte,nenl st^«.'' fest, daß er in, Laufe eines Monates in der KastellglMl' einem Regeuschiriunlachergehilfen und einem Zim»'"' nialer z»vei neue Rücke, feruer iu der Buhori<1gasse eine!" > Tischlergehilsen ein Paar neue braune Schuhe, i» ^'l Cl/röngasse einem Tischler eine alte Harmonika "»d - einem Zimmermaler ein Paar Schuhe, schließlich einem ^ Zimmermaler an der Petersstraße eiu Paar Schuhe ge» , stohleu hatte. Iu letzlerer Wohnung süllte er eine» ^ Meldezettel aus uud unterzeichnete sich als Iohan" . Sko. Aul 25. ».'> ! zwischen 4 lind 5 Uhr nachmittags wurde in der T"> l nauer Kirche eiu Opferstockdiebstahl verslicht. Der D,cl' t beuützte als Eiubruchswerkzeug eine Schere und brac» l ein Stück ab, das später durch den Mesner gcfni'de" und der Polizei übergeben wnrde. Bei der Leibesunter' Kaibacher ckitmia Nr. 24tt. 220? 27. Oktober 1909. luchuna des Pinlar fand man fünf oorschicocilartigt' Schlüssel, ein Arbeitcrmit^liederbuch, aus den Namen ^ndrich Resek lautend, ferner einen goldenen Damen-ohrruui und eine abgebrochene Schere. Als man das in dcr Opserliüchse gefundene Stück Schere mit dem ab-gebrochenen Teile verglich, konnte konstatiert werden, oafz der Verhaftete auch den Opfersluckeindrnch oer. !»l Mr^lich erschienen >>» Väckerladen des Dillon Vicwc in der ^lnßgasse der ^lgeuner Michael »wsenfeld ans Ungaril nnd die 36jäl)° ^'^' Maria Her^berger aus Närnten und kauften u>n "!"gc Heller Vrot. Bei diesem Anlasse ersuchte d>V ^'geunl-rin die Väckersgattin n»l ungarische Nickel-l>»d Kupfermünzen. Während die ^raü das Kleingeld ^'ltl', schlich sich die Zigeunerin ins Schlafzimmer nnd jMl aus einem nnverjperrlen basten litt X. Da der ^lebslahl noch rechtzeitig entdeckt nnnde, konnte das die» ^>!chc ^igeunerpaar sofort verhaftet nnd ihm das gefloh-u'lie (Yslt» abgenommen werden. Die Zigeuneriu wurde, "^ lie an epileptischen Anfällen leidet, ins ttranteuhans ^urach, 5^. 'iim',,„<'^ ^rtierl heule im Saale des Hotels „Tivoli" iSchweizer. "l'usj. Anfang um halb 8 Uhr abeuds. Eintritt frei. — !l5i„ )»tra»ichziiq.j In der gestrigen Nacht zog ^.'zahlreicher >Nanichschwarm iiber Laibach gegen ^Udrn. k<>.—. ? ^cwerbekammer in ^aibach niit, daß sie ^sür das ben". ^^' ""'"' "ilderem nachstehende Meuageartikel Ps's-^^ Weizenmehl, Weizengrieß, Erdäpfel, Neis, le,, ,^'.^^'"^' ^'"'l' ^"cl"' '^!s'N/ Äialkaroni, ^iso» Gers, )^ Hufe, Heidengriitze, Maismehl, Viaisgrieß, Kata, ^"'^ Sch>veinesett, Pflanzenfett, Speck, Kafsec Dj. ^.^lchorie, Sauerkraut, rote Rüben, Zwiebel n. a. ,2 i^lfcrte sind spätestens bis M. November l. I., ku„, "/., w'ttags, bei der k. nnd t. 0jarnisonsmenage. "lmli '' ^"'li"l beim Infanterieregiment Nr. 30 in »mcln ^' ""zubringen. ^ Ein Exemplar der Kund-kau,« ^ ''^' '»' Bureau der Handels- und Gelverbe-.^"" „, ^aibach zur Einfichtnahme auf. Telegramme "" k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Neichsrat. Sitzung deS Abgeordnetenhauses. "»>er?^'!'.^^^"ber. Nach Verlesung des Einlaufes Ctaal/n ^'"""""'"'sler '^'ltrr v. Bilinsti den Ewm/ "'ch'"" """ ^ll» ,nit einem eingehenden Abgauä i'^'"^'/.'!" "' hervorhob, daß der eigentliche N'ä'kia.', ?,s -"'llwnen betrage, da neben dem budget-fur >.'^s .?"''" ""', ^ Millionen !<»9,6 Millionen ^edil«^'. '"' l'"d andere Ausgaben durch eine lu'"en a.. '" ""'gebracht werden sollen uud 47 Mil-d" Tta^s ^""" «Hinnahmepins ans der Erhöhung ^«" Erw? ^ "'l" ""^'stl'lll si»d. lWir lo.umen aus b""dluna w '!!"""' ''""'"' ^lnm. d. Red.) Die Ver-l'stc' eus .-" '^""" bl'linfs Eintragung in die Nedner-"usuahm.- t^ ^'"lclstnnde nnterbrochen. Nach Wieder-^'"refl.,,>. ^ ^'lu'»g »verden die Dringlichleitsanträge, o.e ^ebenömitlelleuerung, i» Verliandlnng ge^ oqell. Die Abgeordneten Drezcl, Hanusch, 3 u d z »i l< owski und Ouyskiewic z traten für die Naßnahmen gegen die Lebensmillelteuerung ein. Ab» leordueler D r er e l verlangt die Einsetzung einer Kom-nission zur Unlersllchung der Ursache der Teuerung. Nächste Sitzung morgen. Serbien. Belgrad, ^5. ^llober. In de» Abendsitzung der 3kup1tegier»ng die innere nnd äußere Politik des abtretenden Kabinetts Novakovi«'' fortsetzen werde. Eine Bitte Abdul Hamids. Snlonichi, 2li. Ollober. Es verlaute», daß der Miesene Sullan Abdul Hamid beim Großwesir seine Bitte um Anweisung eines anderen Anfeuthaltsort^s wiederholt habe, da das Klima von Salonichi ihm nnd dcu Seineu nicht zuträglich sei. Er habe Weiler gebeten, ihm die Rückkehr nach Konstanlinopel zn gestatten und auch für die Erziehung seiller Söhne Vorsorge zu tragen, da sie in Salonichi in Unwissenheit aufwachsen. Wenn er anch ein abgesetzter Sultan sei, so habe man ooch nicht das Recht, ihn derart zn behandeln. Seine Bezüge in der Höhe von I<»<><» Pfnnd monatlich, wovon ein ?eil in Konstantinopel zurückbehalten werde, seien un-zureichend. Ermurdung des Fürsten Ito. lshnrbin, ^6. Oktober. lMeldnng der Petersburger Telegraphenagenlnr.j Heule um !1 Uhr vormittags, als ^ürst Ilo bei seiner Ankunft anf dem Bahnhöfe den Waggon verließ uud zusammen mit dem ^inanzminister Kokovcev an der Spitze der russische» Militärbehörden die ^rout. der Ehrenwache abschritt und sich der Gruppe der fremden Konsuln näherte, fielen hinler ihm meh. rere Schüsse, welche den Fürsten tödlich verwundeten. Der Betriebsches der südmandschnrischen Bahn, Tanatu, wurde am ^iiße leicht, der japanische Generalkonsul Äa- »valami schwer aber nicht gefährlich verwundet. Der Sekretär des japanischen Hosministers lrng eine leichte Verletzung davon. Der Mörder, der sich sür einen Ku> reaner ausgab, wurde verhaftet. Beim Verhör gab er an, er sei nach Eharbin gekommen, nm den Fürsten Ito zu ermorden. Er habe sein Vaterland retten wollen. Außerdem habe Ito währeud seines Aufenthalles in Korea einige, dem Mörder nahestehende Personen hin» richten lassen. Es handelt sich offenbar um ein Komplott. Aus der Station Tsaitsagn waren bereits gestern von dei russischen Polizei drei verdächtige Koreaner mit Revolver» verhaftet worden. Das Altentat aus Ilo zn verhindern, war schwierig, »veil am Vorabend der weneralkonsnl Kawakami die Bahnverwaltung gebeten halle, allen Japanern das Belrelen des Bahnhofes zn gestatten. Den Mörder dem Anssehen nach von den Japanern zu unterscheiden, war ganz nnmöglich. Alle den Fürsten Ilo begleitende» Russen waren gleich ihn, dei Gefahr ausgesetzt. Minister Kuloveev befand sich unmillelbar bei Ilo iu bedeutend größerer Nähe als die verwundeten Japaner. Die deiche des Fürsten Ito wurde mit Kränzen des Ministers Koloveev und der Bahnverwaltnng bedeckt hente »achmillags nach dem Süden befördert. Die Bahnverwallnng erwies ihr anf der ganzen Strecke gebührende Ehren. Der russische Ge» sandte in Peking begleitet die Leiche bis kuangtlchönlsu. Auf eine Anordnung werden die russischen diploma. tischen Verlreter in Mulden und Dalni die deiche empfange». Minister Kokovcev Hal der japanischen Re- gierung dnrch de» russische» Wesandle» in 3okio das Beileid aussprechen lassen. (sharbin, 2N. Ollober, ^ürst Ito verschied binnen zwanzig Minuten. Die gestern Verhaftelen Koreaner habe» eingestanden, nach Tsaitan gekommen zu sein, um die Ermordung Itos zn organisieren. Tolio, 26. Oktober. Die Meldung von dcr Er-mordnng des Fürsten Ito hat hier große Erregung hervorgerufen. Verantwortlicher Redakteur.- Anton F u n t e l. FLASCHENKINDER, die in der Entwicklung zurückbleiben, werden durch SCOTTS EMULSION rosig, pausbäckig, kräftig und gesund. Die .außerordentliche Nähr-kraft sowie Leichtverdaulichkeit von SCOTTS EMULSION hebt den Mangel in ihrer Ernährung. f SCOTTS EMULSION wird wegen ihres angenehm süßen Geschmackes von jung und alt stets gerne genommen und hat sich gegen Abmagerung und Schwäche irgendwelcher Art als erfolgreiches Mittel bewiesen. 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Analytifche Geomelrie dcr Ebene, gbd. 5 1080. — Lauterer I., China, das Reich der Mitte einst „id ich«. K 12, -- Warule. Dr, ., - Friedrich Iohs.. Das Luftgespenft, « .^60. -Hälfte nter Edw.. Der Freiheit entgegen, X A 60. Der ^ampf mu die Milliunenerbichaft, X 4 20, — Prell Witz «ertrud. Der religiöse Menjch und die moderne Geistesent. uutlung, X 3, ^ Eichborn Herm., Militärismus und Musik, l^ ^40. - Nagel Dr. Oslar. Die Welt als Arbeit, « L I« — Schindler Dr Rudolf. Lehrbuch der allg. Gewerbevo» christen, Iv 120. - I an sen W., Dem neuen Gott entgegen, !i 2 40, — Roofevclt Th.. Im Reiche der Hinterwäldler, li 4 80. - Stragauz Prof. M.. Illustr. Weltgeschichte. l. Kunst'und Musilalienhanblung Hg. v. ^lleinmayr H Fed. Vamberg in Laibach, Kongrrßplatz 2. Angekommene Fremde. H,tel Elefant. Ä ni 2 4. Oktober, Iunovic, l u, l, Hauptmmm. inint Chauffeul, Fiumc. — ssurlan, Priv., s. Frau. Trieft. Dvoial, Priv., Prag. - Ielovc'an, Prio.. Zirof, — Hafner, Priv., Vischoslacl.' lanla, Priv., Innsbruck. — Dr. Weiß. Zahn« arzt; Langer, Krausz, Wertheim, Lipncr, Lüftner. Hitschmann, Glogau. Fischer, Tauber, Kflte,, Wien. - Ribezla. Infpeltors« gattin, s, Tochter, Innsbruck. -- Sabat. Kfm., Klattau, -Mulley, Kfm. Oberlaibach. - Tirmann, Kfm., Bobenbach. — Nartol, Kfm,, Rovigno. Oasverini, Beamter, Rovercto. — Urban, Förster, s. Frau, Steinbrück. Am 25. Oktober. Götz, Beamter, s. Frau, Nuc'ice (Vühmen), — Chierigo, Ingenieur; Deutsch, Buuoberlommissär, Trieft. — Nehrham, Priv,; Kweber, Kfm,. Cilli. — Mayer. Priv,; Kregeloh, Kfm,, Graz. Schascr, Kfm.. Szigetvär. - Hermann, Kfn>,, München, — Müller, Kfm., Trauteuau. — Beh, Nfm,, Zürich, - Zarica, Bauoberlommissär, Rodaun. - Erler, Röthel, Hofholzer. Priv,. Gottschee, -Maulwurf, Kfm., Bärcs. ^ Stabler, Realitätenbesitzer, s, Bruder. W..Neustadt. - Härtl. Müller. Tuchodoller, WeNifch, Reich, Brückuer, Pircher. Zitte, Kolb, Bresch, ssohl. Kflte.: Ullrich, l. l, Beamter; Wehaler. l. l. Baulommisfär; Trammel, Chemiker; (ttrünbaum, Taussig, Priu,, Wien. Grand Hotel Union. Am 23. Oktober. Fernau, Planinset, Priv.; Spitz-lops. Zipper, Goldschmied. Löfiler. Kflte.; Hirschal. Köhler. Goldstein. Suharipa, Grüuzweig, Stagle. A, Woldstein, Tscheh. Treffer. Böhm, Hamcrschlag. Pelarek. Link. Tchmelitjch. Äm-bioS. Wagner. Rfd.; Ries. Beamter. Wien. — Stebe. Lehrer. St. Florian. — Grenicr, Prio,. Bousser. — Smertnil, Buch. Halter; Dr. Senlec, Advokat, Cilli. — Buchar, Ing.. Rudolfs, wert, -^ Auffarth, l. u, l. Hauptm.. Graz. Scheibelhuber, Fabrikant, Timbach. — Gugenbichler, l. u. l, Militäringenieur, Trebinje. Zimerman. Niauereilciter, Lees. — Zsalula, Be amter; Bergmann, Berger, Rsde,. Budapest, — Hermann, Vureauchcf. Zwischenwässern. ^ Kiiapp, Beamter, Neumarltl — Luxa, Priv,. Prosel. - Nedol. Nisogni. Rsde,. Trieft Diener. Rsbr., Reichenbelg. — Staucl. Rsbr,, Budweie, Tomsii, Advolatensgattin. Sachsenfelb. Am 24, Oktober. Valatel. k. u. l. Oberst. Stein. Rühler, Priv, Prag. — Bauer, Waldbeamter, Orahovica, — Müller. Ing.. Mödling. - Burlhardt, »fm.. Graz. - Ob«, stein, Beamter. Pöstng, — Hoievar, Kfm., Cilli. — Vondraiel. Pfarrer, Podbrezje. ^ Stein, »sm,, Brunn. - Löbl, Valent». Gutfreund. Müller M.. Ziemlich. Deutsch, Pick. hangel. Mitter-maycr. Bogl. Grüner. Bernhard, Müller A.. Wrihlitz. Galitzen-stein, Großauer, Ocrftner, Schwarz, Rsdr,, Wien. Michalel. IRsdr,, Proßnil). Stochdorph. Nsdr.. Gmünb, - Durft, Nsdr,, Stuttgart. Am 25, Oktober. Grünfeld. Priv.. Vintovce. -Pusenjal, FiucWzlommissär; Brruer, Kfm.; Rihartet, Sekretär; Ausmuth, Sohr. Findeisen. Rsde.. Graz. ^ Bojawc. Pfarrer. Suhorija. — Krunel. Lehrer; Pibcrsel. Pfarrer, St, Urfula» Berg. — Iunesch, Priv., Feldlirche». — Didic, Priv.. Ibri«. — Traven, Pfarrer, Sodrazica. — Pevc, Kfm., Gottschee. Mcieoroloyische Veobachtungen in Laibach Seehohe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0mn.. ff I3D N« ^ ^ 3ZD 2 ^° ! ß-^i l ß« , «"" dl«Himm,l« H Lß " t 'Nil' 'i° "^s"U «l 731 «I^i l l> 3^NW miiftlss! heiter 2^- 9 u.' «b. ^ 783 3 > 4 0 NW. schwach ! . 27.l 7 U. F 734 4 -08 » teilw. heiter > 00 Pas Tagesmitlel der gestrigen Temperatu, beträgt 5 ^«, Normale 8 b". Wettervoraussage für den 27. Oktober für Steier» nlacl, Käinten und Krain: Wechselnd bewdilt. inahige Winde sehr kühl. anhaltend; sür das Küstenland-. Schdnes Wette/ mäßige Winde. kühl. anhaltend. Üaibachcr Zeitung Nr. 246. 2206 27. Oltober 1909. Seismische Berichte nnd BcobachtNligeu der Laibacher Erdbebenwarte grgrimdet vo» der Nrni», ^^ °-' '-"? , (Ort: Gebäude der k. l. Sw^ Uichnle., ^age: Nürdl, Breite 4«° M'; Ostl. La.^,. ..,. 'leenwich l-l« Nl. Beben bericht. Nm 23. Oltober: gegen 23 Uhr* und 24 Uhr zwei Erschütterungen III. bis IV. Grades in Messina. Die Vöden unruhe auffallend verstärkt. u>',! Uiüerimch! tiio y)t!t «' !>l^> l'i:'17V, cm Beide Bände zu dem ¦*¦¦¦« If Erna billigen Preise von «*¦" ¦*¦ •* — Es i^t das erste Mal , «lall die hochinteressanten Schriften Kapt. ¦arryat't in einer billigen guten Pracht ¦ Ausgabe erscheinen. Für jung und alt gleich spannend und als Geschenk vorzüglich geeignet. Die besten Schriften sind für dies« Ausgabe gewählt und in neuer Bearbeitung von Paul Körner zusammengestellt. AI« Prttmle, no lung« «l«-r Vorrat reicht, erhältlich in unserer Haupt-Expedition, In den Filialen und bei den Trägern. ¦ Versand nach auswärts gegen Voreinsendg. zuzllgl. 4-2 h Porto. I (57fi) 42—27 ?ltte Mütter werden sich für «Scotts Emulsion» in-teressieren, die jeyt in unseren Spalten mehrfach angeboten wird. 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Anträge mit Preisangabe unter „Kinderbett" an die Administration dieser Zeitung erbeten. - ~u , ¦¦¦ - Potrtega srea naznanjamo vsem sorodnikom, prijateljem in znancem žalostuo vest, da je Vsemogoèni poklical našega ljubega soproga, oziroma dobrotnika-oèeta, brata, strica in svaka, gospoda Karela Puppo trgovea, veleposestnika itd. itd. po kratki, muÈni bole/ni, previdenega s svetimi zakramonti za umirajoèe, danes zjutraj ob 4. uri v boljše življenje. Pogreb predragega rajnika bo v Öetrtek, due 28. oktobra ol> 4. uri pr>-polsliif1 iz hiše žalosti na tukajšnje pokopališèe. Sv. maše-zadušnice ae bodo brale v tukaj^nji župni cerkvi. V Kranju, «Ine 26. oktobra 1909. Zalujoèi ostali. Venci se hvaležno odklanjajo. (36%) Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 26. Oktober lW9. Lie notierten tturl« verstehe» s!ch in Kronenwährung, Die Notierung sämtlicher Altien und der .,Diversen Lose" versteht sich per Otüct. Oelb Ware ««gemeine Staats» schuld. einheitlich? Rent«: »>, lonver. fteuerftei, llrvnen (Ma«Nov.^ per Ku„« . . S4 65 » , i)b d ctto (Iänn.-Iull) per »asse 84 75 »4 »b « ^/„ ü. W. Noten (Febr. «lug., p«r Kufsc......9«- S82V < !i««S. N. Silber (April vtt.) per »kasse......S8 0b 98 25 l»«u«l Staat«lllse b«0 fl. 4"/, :ß4 bl> >6» 50 ««««« ,, ,00 fl. 4°/« 24« - bs>- l»»4« ,, 100 fl. . . zi4 - II« - 1«»4« ,. 50 fl. , . >,l4 - 31«'- r«M, Pfandbl, k 120 fl. b"/„««8 2b2V> 2?> «taatsfchuld d. i. «eichs» rate vertretenen König» reiche nnd iländer. 5tterr. »oldnnte ftruerfr..« old per Kasst , . . , 4°/, H6 30 116 »l> i^sterr. Rente in Kronenw, stfr. per Kasse.....4"/, S4 8<1 »b - dctto per Ultimo , , 4°/„ «4 s« »l>-^ Ö«, Investition«. Rente. stfr.. «L. per Kaste . . «'/»»/<> »4 4u «4 so Glsenb»tzN'zl»at»schu». »«schllitnnzl». tlisabethVahn l. «„ steuerfr.. zu lN.ooo fl.....4»/„ — - -'- ^frlluz Iosepd-Vahn in Oilber (div. St.) . . , . 5'///°l1«b«liz,-bc »llliz. Karl Ludwig-Äahn (div. Stücke) Kronen . . . 4°/„ »4 8« 9b «« siubolf Nahn in Klonenwähr. steuerfr. (biv. Et.) . . 4°/« 94 « »ü l>ü Vorarlberger Nahn, stfr.. 4« Nronrn . 4"/„ 94 9l> 9b sb z« »l»«t,lchnl»»«schleibnnglu »b«e»l»»P,lt» Gistni»tzn>AllN»n ili'abelh V, ÜOO f,, NM, 5-/<°/„ oon 400 »1.....4ö2l»04bt- detto l>in,.«udwei« »00 «. o. w. E, H>///„ . , , . 4«l - 428-b'lto Lalzbura-Iirol ^0N sl, «. W. K. z°/„ , . , .4»0—42i!'-l»rtm«tal Vahn »00 u. »a«) Kr. */« ...... 191 - 19Ä - «elb Ware Po» z u»«mene Gisenbahn Priorltät»- Vbligntionen. Aöhm. Wcslbahn, lim, <89b, 40N, 2000 u. ia.0Kr. 4",^ 95-lb 9« lb Elisabeth Vahn «<)0 u, 30U0 Vt. 4 ab lO"/„......iieo.dti?^ Glisabcth-Aahn 4«x> u, 2U00 M, 4"/„........lis>'?t li«'7.'> Ferdinanos-sioidbahn 9? ub detto '»^ 9« «b Franz Ioscph-Aahn Tm 1884 (din. 3t.) Eilb. 4°/«, . . 95'»o 9S 80 «alizisch, Kar! Ludwig - «ahn (div. St.) Cilb. 4"/„. . . ?4 ?>' 9^'?o Uiia.-gllliz. Bahn 2cx> fl. S. 5"/n >0» -- ! Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4",„ ung. Goldicnte per Kasse , «12'2U liX't,« 4°/„ bettn per Ultimo I,2'3««i2-bo 4"/„ ungar. Mente in Kronen- währ, stfr. per Kasse . . 9l ?l> 8i-»ö 4"„ delto per Ultimo 91 75 9!'9b ü'//'/n detto per Kasse 81-8N 820Ü Ungar, Prämien.ÄnI. k 10« fl. lti' - üib- detto k 50 fl liiU25»!,< 2k» Iheih-Neg. Lose 4"/„ . . . . 144 ko <4l< l>» 4"/„ ungar. Grundentl.-Oblig. 92 05 9« Ob 4"/„lroat. u. slav, Vrdentl.^llbl. 94- 9b- Nndere öffentliche Nnlehen. Nosn. Lanbe«-Anl. (div,) 4«/« 9!i'7d 93 7b Vo«n,-Hcrcea. Eiseub.-Landes- slnlehen ^div/» 4>/,"/n . . »9 20 100 20 »"„ DonlluMey.-Nnlelhe 1878 102- - -- Wiener Verlehrs-AnI, . , 4"/„ »4 80 9b »<> detto iW() 4°/„ »4 «b 9l> Sb Nnlehen der Stadt Wien . . lyi 4oi«ü4<> detto (L. ober G) 1874 i«o- ,21 — detlo (1894).....»»in ,4,3 detto (Vas) v. I. 1888 . 94 sb 9b'8b detto «Eleltr.) v, I. iSou K» W i« drtto (Iüv,-sl.)o,I.1902 9b «5 9« 9b «örsebau-«nlehen verlosb. 4"/„ »s 7b 87 ?b Russische Ltaatsanl. v. I. 1»«s f. 100 Kl. p. K, , , 5°/,, - - - -dcttu per Ultimo .. 5«/„ 1NO'8l>10t'2ü Vulg, Staat«-Hypothekar Anl. 1892......«°/o l2!'75,i!2 7b Veld Ware Vu!g. «laati - Goldanle»he 1l»7 s. 10« Nr. , , 4>/,°/n 9« - 94 Pfandbriefe nsw. Vodenlr.,allg.öst. ,.5<»I.t>l.4"/n »440 9b-4« Uöhm. Hypothelenb. verl. 4°/„ 9?>i(> y?^») Zentral-Vod.-Kred.-Vl.. üsterr., ^b I veil.....4>/,°/<> ioi bl, I0ll b» detto «ü I. verl. . . . 4"/„ y«-?b 97-7b Kred.Inst., österr.. f.Verl,-Uüt, u. üssentl. Urb. «at, X.4"/„ 9Ä öl, 84-b0 Landeib, d. Nön. Vali»ien u»d Lodom. 5?>/, I. ruclz. 4" „ 33 3l> «4-»b Mähr, Hypothelenb. verl, 4°/„ 9«ü5 9^ öü N.-üstl'rr, Lande« HNP,-!Nnst,4"/« 9S^l> 87' k, drüo inll, ^l"/c>Pr, Verl. »>/,"/<> 87b0 «8 b« dclio K.-Schuldsch, verl.3'/,"/° 8?'b0 88>b0 dclto verl......4"/o 98 - 8/'- Osterr.-iingar. Van! 5« Jahre uerl, 4«/,, ö. W..... 98-- 9»-l>0 bl'tto 4"/„ Kr...... 982b 9!» 25 Sparl., f>. L. , 102SN :»»-80 Llaatsbahn kW Fr..... 28b - »8S-- Lüdbahn il 3"/„ Iännr, Juli 500 Fr. (per St.) . . . 27»b« 2?bb0 Südbahn k 5"/» ^00 sl. V. °. « 119 >'b 12N-05 Diverse Lose. Dtlztn,l!chl fosl. 3°/„ Vodenlredit-Luse Tin. 1880 2«g-b« 289 bC betto Em. I889 ^sb-^5 271 Lb b"/„ Don»» Reg.il,-Lose 100 fl. 2S!»-«.', i?s>'8i> Serb, Piäm,-?l»l, p, 100 Fr. 2"/« »4 2b I0U 2b zlnn«zin,llchl Los». «ubap.-Vllstllla (Dmnbll») 5 fl. t2 1« 24-l sl, KM. , , . 220'- 2»l) - - Noten Nreuz. öst. «es, v. ,0 fl. b?'- Sü'- Noten Nrcuz, ung. «es. v. 5 fl, 34'7b U87b Nuduls-Lose 10 sl..... S7'5« 73 b« Talm-Lose 40 sl, KM , . , «?»'- 28^' Tiirl, ew.-Sch. d. 3"/c, Präm. Schuld d, Vobenlr-Nnst, Em, 188!» 87- - 91- Aktien. Ul»n»polt»UnlllNl!i«nngtn. «»ssiN-Tevliher Eisenb. 50» fl. 2200- - 2208 - Völimilchr «urdbali» 1bN fl. , —-— -— «uschtichrabcr ltisb, 50« fl, NM, 2«>!»3 — 270»'— detto (lit, ly 200 sl. per Ult. 977'- U7« — Donau - lampsschiffahrt«. Ves., I., l, l, priv.. 500 fl, KM, 1N49-- I0bb - Dux, Bodenbacher E,-V. 400 Kr, b83-— b88- ^s,d!nai,d« Norbb. 1«>l) fl, KM. b300'— 0620 — ttajcha» - Odeibeiffer Eilenbahn 200 sl. S....... 861b«! »«2 b« Lemb.-llzern-Iassh-Gisrnbllh». Gesellschaft, 200 fl. S. , , hb^-— bso- - ^loyb, öst,. Trief«, 500 fl.. KM. b3« - - b4«'-. Osterr. Norbwestbah» 200 sl, S, —- —- detlo (lit. Il) 200fl, S.P.UIt. -—- -— Prag Dürer Eisenb. 1N0fl,abgst. 222 - 223— Staatseisenb. 200 fl. S. per Ult. 742 4« ?4»-4N Sttdbahn 200 fl, Silber per Ult. 12z »« 124 «0 Tüdnlllddeutsche Verbinbungsb. 2«0sl,NM...... .- —-. Trai!«port-Ges,, inter,,,. «.-G. 200 Kr........ 8b- i,b — Ungar. Westbah» (Raab-Vraz) 2W fl. 3....... 404'.. 408 - Wr. L°lalb,.«ltlen.«,s. «<«>fl. 225- 2»b' Vanken. Anglu-Asterr, Van!, 120 sl. . 307 40 308 40 Baulverein. Wiener per Kasse --- --- dctto per Ultimo bze 50 b2/'üU Vodeulr.-Alist. öst,. .-«,« Kr. . <1b2'- !<««'— tt,n>r,Vob.-Kredbt. üst , 200 fl. b74— b?7'-Nreditanstal! sür Handel und Gewerbe, 820 Kr., per Kasse — — —' betto per Ultimo «b? ?b «b» ?!> ^rebitbanl, ung, allg,, 20» fl. 770-- 771 - »»osltcnbaul, alla,, 2«0fl. , 4«<-- 4
  • teiovwre - «esellschafl. nieber- 0fisrr^400Kr..... 630— «34- O>ro- u. Kassenverein, Wiener, «oa<>........ 4«4' 4«?'— HUpllthelenbanl, öst. 200Kr. 5"/„ »0b-- 308-Lünderbanl, lsterr.. 200 sl., per «assr....... ^-- --- delto per Ultimo 490 «b 49t-2b „Merlur". Wechselstub,-«ltien. GesrNschüft, 2»«> fl. . . . «27— e:« - Ostrrr.-ungar. Vanl 1400 Nr. I780-— 1790 - llnionkanl 20« fl...... b/2'50 b?» ^ ^»iunliaiil, bühmische iW fl. . ,48'b0 249'»" Uerlehrübanl, allg. 140 sl, . , »47'— l."" Znl»ftlllli!wel^l,r«-«»stau, öst., 100 sl........ 440 "' ^ tisenbahüw.Lcihg.. erste, 10« fl. »us- «!>'"' .(tlbemühl", Papiers. ». V-G. ^» l<»0 fl........ ,«8-- ^"»^" tleltl.Ots.. allg. östcrr., 200 n «ir. . ,,113'-»'"^ ^iesinarr !Ura»erei 10« sl, . . «n-.- ^^ .,, !1im!tn».l«es., üst. alpine K« fl. 729'50 ?'"^" .Poldi.Hntte". liegelgukstahl- ^,„ F.-A.-G. 200 fl..... 49<" b0' pragtiEisen-Industrie-GeseUsch. .. ^, 2NN fl........ 284b'- «s°b »lima-MurannSalgo-Iarjaner ^^.«g «tiscnw. 100 fl..... U8b l>o «^"" 3algo-Iarj. Steinlohlen ivnfl. «20- «'" ^ ,S >^.^? Dnüsche «anlpläye , . , . li? ?« '''^ Italienische «anlp!«h« , , , 94'9» "'. London........ «4« ?!> ^'<5 pari«......... 9b 'bb" ' I AYtStlrCwn?^^'1^"' Moritaten, Q J.C Mayer 0 Privat-Depots (Safe-Deposits) ¦________ Lo,.ve'r^H!!?.UW<> Vmlutew* "8" Bank- und WechslerfteachACt "g" un