Nr. 219 Samstag, 25. September 1886. 105. Jahrgang. Aibacher« Zeitung. '"" Poftvetlenbung! g«n,i«hll« fi, !5. haldjähl.g fl. 7.50, Im «°mpt°ir-lle n/H», V'.?"'^"^'» ^'^"' Yllr d!c Zustellung in« Ha», gan»jähr!ss ft, ,, — Inltrt»one«l>»s: ssUl "nc ^n,«ate bl« ,u 4 ^^ilcn 25. si,, «rösi«« pr, ^eill» S fr.: l'.' ösl^vn Wi^e-H,?!,!!!,^!, sr. Zelle » ff. D!e „paibnch« Zeitung" erschein« tiiglick m!t «u5n»bme b« Sonn unb Feiertage. Die Nd»5, bic »iedaitio» WienerNrahe l5, — Unfianlieite V«> Vt»nli!l,rl»)!': pich» hui^üsgeNellt, Nichtamtlicher Hljeis. Tegetthofs. Ni^^ '^ bcm österreichischen Seehelden Vice-Admiral "' yeim von Tegetthoff. dcffen prachtvolles Dcnk- '"l gestern in dcr Reichshanptstadt enthüllt wurde, im 'ven und im Tnde ein reiches Maß wohlverdienter c>s? beschicken gewesen. Jeder seiner Thaten im d?« m, '"" im Kriege folgte die ehrende Auerkeuuuug f.,,,..^uuarchen. der Preis und die Kundgebungen , uoig-stolM Theilnahme des Volkes auf dem Fuße. ^"° als er am 7. April 1871 in, Alter von erst unksss " ""s. dem Leben schied, hatte er an Würden tmkeit ' ""^' was dem Verdienste und der Tuch- > lllis k ""^ Mannes nur zu erreiche» war; er stand i .^! °em Glpfcl militärischen Rnhmcs; seine Autorität war fest gegründet und ans- reick ^'^' ^'" ^ame einer der gefeiertsten in Oester- ückl., '" «anz Europa wie in Amerika mit Hoch- ^"lNss genannt. bcld. ^ ^"" "" früher Tod unerwartet schnell den derm ?lngerafft, kam die Verehrung nnd Bewnn-?lu^?'^ ' '""" seinem Namen zollte, erst recht zum 187? ?' ^""c Leichenfeier in Wien am 10. April illmni ?'"" schb'ucn Frühlingstage, war eine wahrhaft aus . s Sc. Majestät dcr Kaiser hatte von Meran! n^ graphisch angeordnet, dass der Vicc-Admiral! litäril? ^'^'" Armee-Commandanten gcbürcnden mi-! durck?" ^""lichkeiten bestattet, dass ' der Leichcnzug ^ a,^ kaiserliche Hofburg sich bewege nnd die Kosten, Eu n^ laiserlichen Privat'schatulle z>l bcstreiten seien.! >>'it V"Z> ^ benn auch. Acht Erzherzoge wohnten^ se^^ '".""trcter Sr. Majestät des Kaisers dcr Ein-^heil 3 ^-drr Schotteukirche bei. feruer ein großer drs üs> . ^'"^e und Beamten der k. k. Kriegsmarine. Lloyd. Deputationen aus amu!s' ^'""^ und Marburg, die gesammte in Wien ^ Me,? Aristokratie nnd eine unabsehbare Menschen-, zu H^ ^^ Bestattung erfolgte in der Familiengruft burn 5 - ^"uergottesdicnstc wllrden in Wien. Mar-^ n- ^"^"' Flnme nud Lacroma abgehalten. Um T . s "'^ ^^^ ""^ damals die Todtenllagc aiich yM"^ff tansendfach erllnngen. und es wnrdeu Mäler ^ ^troffen, sein Andenken durch Denk-ilier^n" ^"" ""d bei der Mit- uud Nachwelt wach-^ ""'. Wiederum gieng Se. Majestät dcr Kaiser hierin allen voran durch den schon im April 1871 gefafsten Befchlnss, auf Kosten seiner Privatcasse Te-getthuff ein Denkmal ans Erz zu errichten. Dasselbe, vou Professor Kuudmann entworfen und ausgeführt, steht auf dem die Hafeufahrt von Pola beherrschenden Monte Zaro vor der Sternwarte und wnrdc am 20. Inli 1877, dem cilftcn Jahrestage der Seeschlacht von Lissa. in Gegenwart Sr. kais. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Albrecht enthüllt. Des Denkmales in Tegelthoffs Vaterstadt Marbnrg, der Gedenktafel an seinem Gebnrtshause, des Denksteines vor dem Cnrhansc in St. Radcgund. der Tegctthoff-Strahen. -Brücken nnd -Plätze in Wien. Marbnrg und Lissa sei hier der Kürze halber nnr im Vorübergchen gedacht, ebenso der Schiffe, die Tegetthoffs Namen tragen, des gepanzerten Casemattschiffes nnd des Dampfers, dcr dir österreichischen Nordpolfahrer unter Weyprecht uud Payer vor 14 Iahreu in das nördliche Eismeer trng. Anch die Anregnng zu dem prächtigen Denkmale, das nnn auf dein Pratcrsternc in Wien sich erhebt, ist von einem Mitgliede des Allerhöchsten Kaiserhauses ausgegangen. Unter dem Vorsitze Sr. lais. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Lndwig Victor bildete sich wenige Tage nach Tegetthoffs Tode ein Aus-schuss. welcher eiuen Aufruf zu Beiträgen für ein Tegetthoff-Monument erließ, und das erste Gaben-Verzeichnis wies einen Gesammtbetrag von über 20000 Gulden von Mitgliedern des kais. Hauses und der hohen Aristokratie ans. In kürzester Zeit waren über 80000 Gulden gezeichnet. Wir wollen hier aus die Ent-stchuugsgrschichtc des Denkmales, wie es nun ebenfalls als ein Werk des Professors Kundmann nnd dcsObrr-baurathcs Freiherr« von Hascnauer dasteht, die Ergebnisse dcr Preisausschreibung, die Schwierigkeiten der Platzwahl uud dcr Vorarbeiten nicht näher eingehen — genug. Wien ist um ein herrliches Denkmal reicher, welches nicht nur den Helden ehrt, dem es gewidmet ist. sondern auch das Volk. welches durch seme reiche Beisteuer die freudige Theiluahme an des Vaterlandes Ehre. Macht nud Herrlichkeit bewies. Wie rege dieser Sinn ist, das zeigt ja eben in crfrcnlichcr We,fe auch das Ergebnis der Sammluugcn für das Nadetzky-Denkma'l und die weite Verbreitung, welche d,e Schll-dcruug östcrreichifcher Wassenthaten in Wort uud Bild ullter' den, Volke findet. Es ist in dicfer Beziehung gegen früher vieles brsfer geworden, besonders auch m den Schul- und Volksbüchern. Tegetthoffs und Ra-datzky's Thaten, wie sie im Bewusstsein des Volles leben, sind ein Beweis dafür. Bei diefem Umstände müssen wir uns fast mit dem festlichen Anlasse ent-schuldigen, wenn wir hier wieder einmal das thaten-uud chreureiche Leben des gefeierten Seehelden kurz vorführen. Wilhelm von Tegetthoff wurde im Dezember 1827 zu Marburg geboren. Sein Vater Karl war Officier nnd starb 1858 als Oberstlieutenant in Graz; die Mutter Leopoldine, geborne Czermak, die erst vor ein paar Jahren starb, überlebte den Sohn, dessen Ruhm und frühes Grab sie noch gesehen hatte. Frühzeitig zeigte Wilhelm große Liebe zum Waffen-, insbesondere zum Secdienste. und dieser Neigung nachgebend, brachte dcr Vater 1840 den Knaben, der inzwischen das Gymnasium mit gutem Erfolge besucht hatte, in die See-cadcttenschnle zu Venedig. Der junge Cadet war bald bei seinen Kameraden allgemein beliebt und von allen Lehrern geschätzt, denn er war nicht nur der steißigste und begabteste, sondern bewies auch bei jeder Gelegenheit Uebcrlcguug, Geistesgegenwart. Muth und Entschlossenheit. So erhielt er denn auch beim Abgänge von der Anstalt nicht nur eines der besten Zeugnisse, sondern wurde auch beim Avancement zum Officier besonders berücksichtigt und als für außergewöhnliche Dienstleistungen in hervorragender Weise befähigt bezeichnet. Zu solchen fand er denn auch in seiner dienst« lichen Laufbahn reichliche Gelegenheit, und überall, im ^Frieden wie im Kriege, am Berathungsüsche wie auf !der Commandobrücke seines Schiffes erwies er sich als der gründlich gebildete, mit allen Erfordernissen des Dienstes vertraute See-Officier, der schwierige Verhältnisse rasch durchschaute und mit sicherer Hand zu entwirren verstand. Im Sommer 1845 trat Tegetthoff in den prakischen Seedienst, im Jänner 1848 wurde er znm Fregatten-Fähnrich, im April desselben Jahres zum Linienschiffs'Fähnrich ernannt, 1851 zum Fregatten-, 1852 zum Linienschiffs-Lieutenant befördert. Im Jahre 1854 erhielt der erst 26jährige Offtcier das Commando dcr Goelette «Elisabeth», und noch in demselben Jahre dasjenige des Kriegsdampfers «Taurus», mit welchem er während des Krim 'M n> m?.'! ss"" ^'ckrbissen gefüttert wurde, dass es ^Neu w^ ^""ch dieser Episode bei mir nicht be-Mir new« „. ""° " die Hausmannskost, an die er bei ^zuflil'^ !"?l' l"'t unzweideutige,! Anzeichen von 'hm z„ d,"1" hinnahm. Die Dame. welche der Zufall bahrte «s -^9 geführt, war eine Thicrtennerin. ste Epur sri""^ .dass er sich verlanfen hatte nnd die "ahm sie isn/^'""6 nicht finden konnte. Vor allem anstelle „.I. ""l slch, dann ließ sie Nachforschungen '"rr sri„'""'" " gehöre, nnd auf Gruud der Num-eruiert. "" wurde ich als sei» Eigenthümer Aame bs/mi^ aeschcben. erschien die liebenswürdige ""nstc Thei^' c?e""vely ^lich zurück (nicht das "yen fehlte!) und zur Belohnung erbat sie ^ sich nur. dass Lovely sie einmal in der Woche besuche. Lovely betrachtet seither die Dame beiläufig wie eme, Tante; ich bin nicht so sicher, ob der kleine Kerl mcht darauf rechnet, in ihrem Testamente bedacht zu werden. Er weiß sich bei jedermann einzuschmeicheln, uud pe-ciell dieser semer Beschützern, wedelt er d,e sußesteu Schmeicheleicu zu. Mir ist übrigens diese Vcziehuug gar! uicht willkommen, denn er soll nie vergessen, oajs st',n Herr von der Feder lebt uud ihn taun, jemals glanzend wird versorgen können. , .., ^, „ Ob die erwähnte Dame seine Zukunft sicherstellen wird. das ist ja noch abzuwarten -7- ^ Schlm^el macht mir Sorgen, fast so viel nnc cm Kmd. öa '^ i ein solches nicht besitze, kann ich "icht, wie 'M,n gluel-i licherer Freund Balduin Gioller, über emeu Rudi uud, ! dessen Entwickluug schreibeu. nicht einmal darüber w,e > er lesen lernt. Wohl hatte ich die Absicht 2o«e y d e Rudimente des Englischen beizubringen (mas Mem Namen entsprochen hätte), aber meine Umgebung lacyte mich aus. Da der Klügere immer nachgibt und ich un engeren Kreise gern als dcr »stt g"e. which den schönen Plan wieder fallen. Es thut nur das „och ' heute leid, dem, ich hätte, wenn man "ich'„cht wurde ! abgehalten haben, eiues Tages m der Schilderung emes ! Lese-Unterrichtes mit Grollcr coucurneren lonucn. uud ! übrigeus hat Lovely uubestreitbares Talcut fur d,e Aussprache des Euglischeu - mau muss nur hören, wie er vnw-von bellt, als wäre er in Großbritannien go boren uud erzogen. . .... ., Ich habe mich also damit begnügen muffen. ,hm ' einige nicht-englischc Worte zu lehren, wie der ta Mie Verkehr sie erfordert. Lovely versteht: «Zucker». «spa° zieren», «Korb», «Theebäckerei», «gethan», «gebettelt», «rohes Fleisch» und «Peitsche». Wendet man diese correct an, so weiß er. was man meint. Sagt jemand: «Lovely hat um Zucker gebettelt», so verkriecht Lo-vrly sich in bet)- und wehmüthiger Weise, denn er ist sich klar darüber, dass ein anständiger Hund nicht um Zucker betteln darf. Den Befehl: «Geh' in deinen Korb!» führt er gewissenhaft aus. Wenn ich aber eine Anwandlung von Grausamkeit habe, dann combiniere ich die Worte mit phantastischer Willkür. Ich sage ihm: «Die Peitsche geht mit dem Zucker spazieren», oder: «Der Korb hat um Theebäckerei gebettelt», oder: «Was hat der Zucker wieder gethan!» Dann ärgert er sich und hält mir eine Strafpredigt in einem halblauten, dumpfstimmigen Singsang, der. wenn er bei Menschen vorkommt, gewöhnlich als «Keifen» bezeichnet wird. Dass ich es nur offen gestehe, Lovely hat sich angewöhnt, auf solche Art zu keifen, er hält mir ganze Gardineupredigten. ^ pmpus, Gardinenpredigten! Als ich hier das erstemal von Lovely erzählte, vergaß ich, oder vielmehr ich schämte mich zu gestchen, dass er ! ein Mädchen ist, oder richtiger: dass er ein Mädchen , war. I^iiinu« 'I'l-u^! Das liebe Thier gehört zu der Gattung dcr «Wciberln». Das g,lt für einen Hund eben als ix ine Empsehluug. Die meisten Leute hegen nnausrottdarc Vornrtheile gegen vierfüßige Weibchen. Sie fürchten die «Inngen», mit denen man allerdings nichts anznfangen weiß nnd die sich in der Regel ganz zwecklos die Mühe geben, geboren zu werden, da man sie in den meisten Fällen bald nach ihrer Geburt zum Tode verurtheilt. Mtmcher seiln«!, ytt. 219 1796 25. September ilM- Der um die Entwicklung der österreichischen Seemacht so hochverdiente Marine-Obercommandant Erzherzog Ferdinand Maximilian wendete dem thatkräftigen und tüchtigen See-Ofsicier seine besondere Gewogenheit zu, und dieser gehörte bald zu denjenigen, welche mit Auszeichnungen und den ehrenvollsten, aber auch schwierigsten Aufträgen bedacht wurden. Ein solcher war die von Tegetthoff in den Jahren 1857 und 1858 auf Befehl des Erzherzogs mit dem berühmten Afrika-Reisenden und damaligen Generalconsul Theodor von Heuglin unternommene Bereisung der Küsten des Rothen Meeres und des Golfes von Aden zur Aufsuchung einer geeigneten Kohlenstatiou im Hinblicke auf den damals eben vorbereiteten Bau des Suez-Cauales. Die Reise war voll von Mühen und Gefahren. Auf der Rückreise empfieng Tegetthoff die Verständigung von seiner Ernennung zum Corvetten-Capitän und Vorstande der ersten Section des Marine-Obercommandos in Trieft. Beim Ausbruche des Krieges von 1859 gehörte die von ihm commandierte Corv.'tte «Erzherzog Friedrich» zu dem nach Venedig bestimmten Geschwader, das sich zur Vertheidigung der Lagunen hinter dieselben legte. Tegetthoff sprach damals für eineu Angriff auf das französische Blockade-Geschwader vor Ankunft der Hauptmacht, aber der kühne Vorschlag drang nicht durch. Noch in demselben Jahre, nach Beendigung des Krieges, wurde Tegetthoff Adjntant des Erzherzogs Ferdinand Maximilian. Er erhielt das Commando der Corvette «Elisabeth», auf welcher der Erzherzog vom November 1859 bis April 1860 die von ihm selbst in seinem Werke «Aus meinem Leben» so meisterhaft beschriebene Reise nach Brasilien machte. Gleich nach der Rückkehr wurde der Commaudant der «Elisabeth» zum Fregattencapitün, im November 1861 zum Linien-schiffscapitän befördert. Er erhielt 1862 das Commando über die nach dem Orient entsendete Flottenabtheilung und wahrte während der griechischen Unruhen die Interessen der österreichischen Unterthanen mit Kraft und Umsicht. Zwei Jahre später, beim Ausbruche des Krieges mit Dänemark, fand Tegetthoff zum erstenmale Gelegenheit, sich als Führer im Seekampfe zu bewähren, und er bewährte sich auch in einer Weise, welche ihm allgemeine Bewundcrnng erwarb. Der von dem Vice-Admiral Freiherrn von Wüllerstorff geführten Flotte mit den Fregatten «Schwarzenberg» und «Radetzky» in die Nordsee vorausgesendet, um die deutschen Küsten vor dünischen See-Angriffen zu schützen, lieferte Tegetthoff, der unterwegs an der holländischen Küste uoch ein preußisches Geschwader an sich gezogen hatte, am 9. Mai 1864 das berühmt gewordene Seegefecht bei Helgoland gegen zwei dänische Fregatten und eine Corvette, welche die Vlocade der Weser« nnd der Elbe-Mündung aufgeben mussten. Die schon tagsdarauf erfolgte Ernennung Tegetthoffs zum Contre-Admiral und die Verleihung dcs Ordens der eisernen Krone zweiter Classe war der kaiserliche Dank für diese Kriegsthat. Tegetthoff übernahm, in die Heimat zurückgekehrt, wieder das Escadre-Commando, kreuzte im adriatischeu und mittelländischen Meere, besuchte zum zweitenmale den nun im Baue begriffenen Suez-Canal und kehrte im Jänner 1866 nach Pola zurück. Als dann bald darauf die kriegerischen Verwicklungen dieses Jahres begannen, wurde Tegetthoff am 9. Mai zum Commandanten der operierenden Escadre ernannt. Mit aller Energie betrieb er nun die Aus-rüstunq der Flotte in Pola nnd die Ausbildung der Bemannung. Italien, mit welchem der Kampf aufzunehmen war, hatte einen mächtigen Vorsprnng in der Entwicklung seiner Seemacht, auf welche es binnen füuf Jahren 300 Millionen Lire verwendet hatte. Es besaß mit Beginn des Jahres 1866 12 Panzerschiffe und 21 Holzschiffe mit 706 Kanonen bis zu Calibern vou 300 Pfund, 11765 Mann uud 88 381 Tonnen Gehalt. Die österreichische Flotte zählte damals nur 7 Pauzer- und 21 Holz schiffe, worunter zwei Aushilfs-und vier Raddampfer, mit 537 Kanonen, 8164 Mann und 55250 Tonne» Gehalt. Besonders in der Bestückung war die österreichische Flotte im Nachtheile. Tegetthoff war darauf bedacht, diesen Nachtheil nach Möglichkeit auszugleichen. Um seinen Geschützen, die sich an Stärke mit den italienische» nicht messen konnten, doch eine möglichst verheerende Wirkung zu sichcru, ließ er auf allen Schiffen die conccntrierten Lagen einüben, bei denen alle Geschütze einer Breitseite gleichzeitig auf eineu bestimmten Pnnkt feuerten, um so deu Nachtheil des Calibers durch die Menge der Geschosse zu ersetzeu, was iu der Schlacht bei Lissa auch wirklich mit großem Erfolge geschah. Schon Ende Mai war die größere Hälfte der see- und kampftüchtig hergestellten, zur operativen Escadre bestimmten Schiffe auf der Rhede von Fasana versammelt, wo die Uebnngen rastlos fortgesetzt wurden. Von da aus unternahm Tegetthoff nach der am 20. Juni erfolgten Kriegserklärung eine kühne Recognoscierungsfahrt nach Ancona, wo die feindliche Flotte unter dem Admiral Grafen Persano versammelt war. Er sendete ihr einige Kugeln zu, sie verließ aber den Hafen nicht. Erst im Juli kam es zum Kampfe, der mit dem glänzenden Siege Tegetthoffs bei Lissa endete. Voll der öffentlichen Meinnng und auch vou der Regierung gedrängt, musste Admiral Persano in die See stechen. Als nächste Aufgabe war ihm gestellt, die Iusel Lissa wegzunehmen. Vor dieser, die von 1138 Mann und 88 Geschützen unter dem Obersten Urs de Margina vertheidigt wurde, erschien der italieuische Admiral am 18. Juli mit seiner ganzen Flotte uud griff sie mit einer ungeheuren Uebermacht von Geschützen an. Die österreichische Besatzung leistete am 18. uud 19. Juli deu heldcnmüthigsten Widerstand, der dem Feinde großen Abbruch that, und am 20.. als der italienische Vice-Admiral Albini eben die Landnng bewerkstelligen wollte, führte Tegetthoff, der gerade noch in Fasana vor der Unterbrechung der Telegraphen-Leitung die Nachricht von dem Angriffe anf Lissa erhalten und die Besatzung zum Ausharren hatte auffordern können, durch Stnrm und Rege« die österreichische Flotte in gedrängter Fahr- uud Schlachtordnung heran. Der Verlauf der vierstündigen Schlacht, die auf der Nordseite der Insel Lissa geschlagen wurde, ist bekannt. Tegetlhoff bohrte mit seinem eigenen Admiralschiffe, der Panzerfregatte «Ferdinand Max», das sein jetziger Nachfolger im Marinecommando. der damalige Linienschiffscapitän Freiherr von Sterneck, führte, das feiudliche, dcu «Re d'Italia». das freilich der Admiral Persano bei Beginn der Schlacht verlassen hatte, um sich auf das Widderfchiff «Affoudatore» zu begebeu. in den Grund, ein zweites feindliches Schiff, die Corvette «Palestro», wurde in Brand geschossen uud flog auf, ein paar andere waren kampfunfähig geworden, u>i die italienische Flotte kehrte geschlagen nach Ancon« zurück, wo auch uoch der «Affondatore» sank, we oner reichische siegreich nach der Rhede von Fasana. , Ein Telegramm Sr. Majestät dcs Kaisers sp>^ schon am Tage nach der Schlacht den Officieren "n" der Mannschaft der Flotte den Allerhöchsten Da"! au« ulld ernannte den siegreichen Führer zum Vice-Adnllui > Er erhielt bald darauf auch das Commandeurkreuz n» Maria-Theresien-Ordens. Eine Menge von H"l^u" gen und Ehrenbezeigungen aus dem ganzen «t"cy folgte der kaiserlichen Äuszeichuuug. Im SpaM 1867 erhielt Tcgctthoff den schmerzlichen Auftrag. "' Leiche seines Gönners nnd Freundes, dcs Mic Maximilian vou Mexico, auf der Fregatte «N""^ nach Oesterreich zurückzubringen. In einem Alleryo^ sten Handschreiben vom 18. Jänner 1868 erlann Se. Majestät die Umsicht und Anfopferung an, «M> der Vicc-Aomiral diesen Auftrag vollführte, und M digte dieselbe durch Verleihuug des Großkreuzes ^ Leopold-Ordens. ^.e Im folgenden Jahre wurde Tegctthoff M ^ der Marine-Section im Reichs-KriegsministeriuM >" gleichzeitig zum Mariue-Commandanten, sp?^ "z. geheimen Rathe und lebenslänglichen Mitgliede , Herrenhauses cruannt. Im Herbste 1869 hatte er n"^ die Ehre. Se. Majestät den Kaiser auf der Orients znr Eröffnung des Suez-Canals zu begleiten. "N Spitze des Marincwesens widmete er der Neugestal^ der österreichischen Seemacht die größte und ^ folgreiche Thätigkeit, die heute noch nachwirkt u"V^ Muster genommen wird. Leider war ihr nur eine t> z Frist gesteckt. Schon am 7. April 1881 ward der P^ nach kurzer Krankheit dem Vaterlande entrissen, ^ vorher mit Stolz uud Hoffnung anf ihn blickte ihn dann im Tode hoch ehrte. ^. Politische Uebersicht. (Parlamentarisches.) Die Parteien A Abgeordnetenhauses rüsten sich zur Wiederaufnahme . parlamentarischen Thätigkeit. Die einzelnen ^uA«^ ten theils am Vorabend, theils am Tage der w" , eröfsnuug des Reichsrathes sich versammeln. Der deu,", österreichische Clnb tritt am 28. d. M. zusammen- ^ (Aus dem Reichsgesetzblatte.) H Reichsgesetzblatt veröffentlicht das sauctionierte ^ ^ betreffend die Ergänznng der Regnliernng des >^ flusses von der Passermündung bis Sacco; felN" ^ kaiserliche Verordnung, betreffend die Unzulässiglel . Pfänduug von Fahrbetriebsmitteln fremder Eisenbay'^ dann die Verordnung der Ministerien des I'^^M der Finanzen, betreffend die Entrichtung der Zo"6 ^ von verbotwidrig nnd unverzollt eingeführten» Verfall erklärten Thieren und thierischen Nohp" § teu, und die Kundmachung des Finanzministcr ^ betreffend die Zolldienst-Einrichtnngen anlässliH ,^ Vetriebseröffnnng der Eifenbahn Graslitz-Klingk" "^ (Der Landesvoranschlag BöhnN für das Jahr 1887, welcher dem im Dezember 5"'^ meutretenden Landtage vorgelegt werden soll, liez ^^ das Erfordernis mit 9 342 533 fl.. die eigene ^ dcckung mit 899 188 fl.. so dass sich ein Deft" ^ 8 443 345 fl. ergibt, 31'/, Procent gedeckt werden soll. Der noch """' Im Laufe einer verhältnismäßig kurzen Zeit hat Lovely schon zweimal Mutterfreuden erlebt, das letztemal vor etlichen Tagen, und außerdem ist er auf Reifen gewesen. Er hat sein Herz entdeckt uud ein Stück Welt kennen gelernt. Sein Gesichtskreis hat sich erweitert; er bildet sich nunmehr seine Urtheile auf Grund von Erfahrung. Ich sollte eigentlich sagen: s i e bildet sich u. s. w. — aber man spricht nicht gerne davon, dass man sich eine Hündin hält, man zieht es vor, einen Hund zn heuchelu, und wie ich Lovely kenne, sieht er es lieber, wenn ich ihn vor der Oef-fentlichkeit als Männchen behandle. Wäre es möglich, so würde er eine Hose nnd einen Frack tragen, nur um sein Geschlecht nicht zu verrathe». Sowie er uahe daran ist, mir neue Hündchen zu schenken, mag er nicht ausgehen. Er ist nämlich sehr eitel und will deshalb seine verunstaltete Taille nicht vor aller Welt zeigen. Ich kenne seine Eitelkeit so genau, dass ich in stlner Gegenwart nie etwas Gutes über ihu sage; er wird sonst arrogant und tyrannisiert das ganze Haus 3 ^c?/" 2"""en- Diese letzteren sind unberechenbar. Er lasst sich wohl manches gefallen, so z. B. dajs ich chn «Pudel, oder.Katze, nenne, obwohl er weder ei» Pudel noch eme Katze ch; aber dann kommen Momente, m denen er tne dümmsten Capricen durchzusetzen sucht. Weuu ihm der Raptus lommt. weckt er mich um 2 Uhr morgens aus dem besten Schlafe nnd gibt mir zn erkennen, dass er Zucker zu essen wünsche oder er verlangt um 4 Uhr morgens, mich in meinem Bette zu besuchen — neulich sogar mit einer ganz jungen, noch blinden Tochter, die er behutsam' im Maul trug. Auf Reiseu benimmt er sich sehr verständig. Die Fahrten sind ihm unangenehm; er verbringt sie schweigend in einem Winkel des Waggons und würdigt mich keines Blickes. Aber wenn es dann ans Wandern geht. wird er lustig und macht hüpfend und bellend die ermüdeudsten Touren. Wiesen, Berge und Wälder machen ihm sehr viel Frende; dagegen hasst er Tunnels uud Klammen — in der Wimba'ch-Klamm bei Berchtesgaden, wo das Wasser allerdings ein donnerähnliches Gepoltcr macht, schrie er wie besessen, er hatte Angst, und tagelang nach dieser Expedition begleitete er mich nnr zögernd, denn er witterte überall ciue ueue Auflage des kaum überstandenen Schreckens. Anf Reisen schwingen seine Instincte sich zu einer ungeahnten Höhe auf. Kommt er durch eine Gegend, welche er fchon kennt, so zeigt er keine besondere Aufregung, sondern freut sich der ländlichen Natnr wie einer ihm vertrauten lieben Sache. Ein neuer Punkt, den wir zum ersteumale besuchen, gibt ihm viel zu schaueu uud zu bellen und hin- und herznlanfen, und an bemerkenswerten Aussichtspunkten bleibt er stehen und guckt neugierig in die Welt hinans, als wäre sie für ihn geschaffen worden. Zn Hause bekundet er nicht die leiseste Spur von Wachsamkeit; ich glaube, man könnte die Wohnnng ausplündern und mich zu Gulyas zcrhackeu. Lovely würde sich uicht a»>s seiuer Gemüthsruhe aufstöre» lasse», höchstens dass er mich nachträglich des Decorums wegen flüchtig beweinen würde. Eiue Eigenheit, die ihm an< geboren ist und wider die sich nichts thu» lässt . . Kam» geht er auf Reisen, so entpuppt er sich als! ein Wachthuud ersten Ranges. Er bewacht den Wald i ll>lll<^ und strßt entsetzte Warnungsrufe aus, wenn I^e einem Baum zu nahe geht, er bewacht die 9""^ « z>« Welt — es ist unglaublich, wie viel er "nt"NH 5 thun hat ... Wenu er durch die Welt zieht, l^ sich seine Gebieter, mich nnd meine Frau, so » ^ch, dass er sich, wenn er gesund und frisch ist, .a> ^„ bei dem geringsten Unwohlseiu aber an '""ne ^ hält. Gehen wir des Morgens alls, so braua)^^ nnr zu beobachten, an wessen Seite er den ^^.^ssiillg lilld wir wissen, wie es um sciue momentalle ^ers bestellt ist. ^,B Auf Reisen war es auch. wo der mir ^Z seiues Herzens sich abspielte. Er lernte einen ^ namens Fockcrl kennen. Ihn kennen und liev ^ das Werk eines Augenblicks. Vergebens 9^ 'H ^ sei zu bedenken, dass Fockerl der Hund eines Na!" ^i uud dass — bei aller Achtnng vor den R"s" ch"l es gesagt — ein Unterschied der Stände ^iebe^ werden müsse. Lovely und Fockerl ließen lh"' ^er bund dnrch mich nicht zerstören. Der zä^He ^ hie übertrug seine Neigung auf mich; auch w ^M Theuere nicht in meiner Begleitung war. lle> ^^ mir getreulich nach, und es genügte, dass ich "^ .f^dst^ Lovely nannte, um Fockerls Lippen Töne era"' ^<,s Liebesklage zu entlocke». Lovely envies 1^^ zü flatterhafter. Um ihm den Ruf der Aestano'.^^'l rettcu, schrieb ich aus der Ferue in semen^ ^ ^ einen schöllen Liebesbrief an den Geliebten, - ^M seinen Eigenthümer, mit der Bemerkung: ^. Acte" ligen Uebergabe an Fockerl». Wie ich höre, '! hei' noch hcutc uicht getröstet. Lovely dagegen > ^ d»e Abschied viel leichter. Vor einigen Tage» V ^^wZeitung N<219 1797 25. September 188«. en,„. ^lt von 80 988 fl. soll der Cassenbarschaft entnommen werden. n.,^?garischer Reichstag.) Im ungarischen "MNMse erklärte vorgestern Ministerpräsident Tisza. r Legierung wünsche nach Erledigung der Vorlage n ers/^"^"?" Seeschiffahrts-Gesellschaft «Adria» b r? ^"^ bas Zollbündnis, dann die Bankvorlage ist ,, ? zulassen. Der Zusammentritt der Delegationen K"°H unbestimmbar. Das Hans dürste bis Ende inäki.7 ^"' ^af Apponyi. der Führer der gc-den w"'5 ^^l°"' "chtete eine Interpellation an ch', ""'/"Präsidenten, in welcher er denselben fragte, zw.^ Mlt Rücksicht ans die einseitige Ausdehuuug dcr VMare Rnsslands in Bnlgaricn den ucrfassuugs. sei?/« ^lnsinss ausgeübt habe? Wie es zu erklären der. ^ ^" ^'uflllss Rnsslands Fürst Alexan-fl.,c/"" throne entfernt wnrde. und dass dieser Ein-NM,'I °"lh ans die Instizpflege ausdehnt, so dass Mtl?? '?^ "nen Specialcummissär nach Bulgarien De, ?/ ^ ^ ^ gekommen, dass das nns verbündete in V""b diese Bestrebungen sticht, und ob vielleicht ?l?^° " Beziehungen zu letzterer Macht irgend welche '"owing eingetreten sei? >vi^^ussland nnd Bnlgaricn.) Ans Sofia den ^ '^' ^"-' gemeldet.' dass man daselbst in divlnm N °" bulgarischen Regierung sowohl als im Gen "Aschen ^^p^ bcr bevorstehenden Ankunft des dass ? 6/Mbars n,it der Erwartnng entgegensieht. Äuclel,^? ^'"^ Wirksamkeit eine Besserung der in, schw der m""^ "chl gespannten Aeziehllngen zwi-' und dcr diplomatischen Agcutic bew. . lirrbeigefiihrt werden wird. Es wird auch Ml M '^ ^ Gedanke einer Wiederwahl des Für-dollsi^?" '" n,aßgrbenden bulgarischen Kreisen l""vlg aufgegeben ist. ^for^'l «Ulitärischc Thätigkeit der sind af> ^^ ungeschwächt an. In den letzten Tagen don n",,?"^ mehrere Eisenbahnzügc mit Truppen lischt ^'"autlnuprl und Dedeagatsch m, die ostrume-daliert l "^ abgcgangeli. nnd dcr Zuzug von Nedifs be« nil? ^'"Uch lebhaftem Maße fort.' Ebenso wur-Adria^??< Eisenbahnzüge mit Kriegsmaterial nach Obercomm ^^"- Feihil Pascha hat daselbst das übern»? b° °" Stelle des erkrankten Tahir Pascha worden "?'..D" ^^kanf der Redifs ist aufgehoben Slell»,,« - ^ Vcfrcinng derselben nur mehr gegen " "9 e'nes Ersatzlnanms zilläisig. Vonla^^gleich.) Der französische Kriegsminister >»it „«,' m! ^u Lafere zurückgekehrt, wo er Versuchen welche znr Zerstöruug von l»ciß i)e» ^. ^'stimmt sind. beigewohnt hatte. Ge-flirMs,«^ ^ '«'Mo» ^aren die erzielten Ergebnisse "brrtro s."' ^"^ Dynamit in schrcckenerregcndcr Weise ^naui t !' - ""'c Kriegsmaschine verliält sich zum lieue Ness? ^^ zu», Pulve,. Es werden nnnmehr ^ttdl'n. '"^^ ^^"^ ber Äudgetcommissiou veranstaltet tra.^^bisch,h ^ ^ ^ .^^ ^ Handclsver-bische w^? ""er Belgrader Melduug wird die ser-d'PlIlnat?^'"^ !^"^ ""^ crfolgtcr Herstellung der Wi wm., Al.^^'^"ugcn zu Bulgarien Verhandluu-Ntstri^, '''Fusses eines Handelsvertrages mit dein ^Micil?'r "öffnen, wozll anch in Sofia volle Ge-^^ vorhanden sein soll. Tagesnemgleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Nrünner Zeitung» meldet, der Gemeinde Bratrejov znm Schlllbalie 200 st. zn spenden geruht. — (Vom Hofe.) Die jüngst in mehreren Blättern gebrachte Nachricht von einer angeblich beabsichtigten Reise Sr. Majestät des Kaisers nach Dresden aus Anlass dcr bevorstehenden Vermählung Sr. lais. Hoheit des durchlauchtigste»! Herrn Erzherzogs Otto wird von competenter Seite als unbegrüdct bezeichnet. — (Ueber Hand'uud Fuß) hielt der berühmte Chirnrg Professor Karl Bar dele bcn auf der in Berlin tagenden Wanderversammlung deutscher Aerzte und Naturforscher eiuen interessanten Vortrag, dem wir Folgendes entnehmen: Bewundcrnswcrt bleibt der in seiner Viclfachhcit doch einfache, trotz seiner Mannigfaltigkeit immer im wesentlichen wiederkehrende Bau eines Organs, mit denen Thiere wie Menschen die ganze Fülle der Ve-wcgnngcn im Wasser, in der Luft. in und auf der Erde auszuführen vermögen, eines Organes, welches sogar imstande ist, den Taubstummen zu lehren und zu predigen. Hände und Füße verwenden wir, wenn auch nicht mehr gesetzlich, so doch desto häufiger zum Messen und zum Zählen. Wir nehmen noch heute Hand- und Fingerbreiten, vor allem aber den Fuß als Maßeinheit — und als Versfuß z. N. wird er sich dem Centimeter gegenüber wohl behaupten. Denken Sie an den Besuchs- und höflichen Grußfuß als Maßstab gesellschaftlicher Beziehungen nnter Privaten, an den Friedens- und Kriegsfuß des Staates. Zwei Fuß groß etwa war uusere «Elle», die der Länge der gleichnamigen Knochen mit Anschluss der Haud gleichkam. Die 10 Finger und 10 Zehen, auf welche die meisten Menschen beschränkt sind, bilden schon seit Jahrtausenden die Grundlage unseres Zahlensystems; wären die sechsfingcrigcn Menschen dazumal in der Mehrheit gewesen, als man es schuf, so hätten wir wohl das infolge der Thciluugsmöglichkeit mit 2, 3 und 4. statt mit 2 und 5 weit bessere duodecimal System bekommen, das alleu Austrcuguugen zum Trotze sich doch immer noch im Dutzend, Schock und Gros, in der Zahl dcr Monate, der Stuudcn, Minuten und Secunden, wie in dcr Gruud-thcilung des Kreises u. a. m. erhalten hat. Die rechte Hand ist uns das Zeichen der Macht und Stellung, und die linke Hand gilt als der rechten uuebcnbürtig. Die Hand vertritt die ganze Person, wenn wir um sie anhalten, sic reichen oder verweigern. Mit dem Handschlag begrüßen wir den Freund uud versprechen wir an Eidesstatt, mit erhobener Rechten leisten wir dcn Schwur. Aus dcr Hand, zumal aus dcr Handschrift, schließen wir auf die Beschäftigung, dcn Bildungsgrad und dcn Charakter dcs Menschen, Eine fortlaufcudc Entwicklungsreihe vcr-biudet das Fischgehirn und das Mcnschenhirn, führt uns von dem stummen, kicmcnathmcudcn Thiere bis zum dcn-lenden, sprechenden Menschen, der von seinen Kiemcu-spalten nur die erste, welche znm Gehörgange wird, übr,g behält. Was tauu aus uns. so frage ich, noch alles werden, wenn die furtschreitende Entwicklung noch einige Millionen von Jahren anhält? Engclsflügcl werden uns nun zwar hier auf Erden nicht wachfcn — aber wer wagt zu sagen, was der Menschengeist noch ersinnen, was Hand und Fuß noch ausführen werden? — (Selbstmord eines Mädchens.) Aufsehen erregt in Agram der Selbstmord eines den besseren ^"oewell " lverde w 5. "" f^f kleine Weibchen bereichert — ich ""schnldin !?°^ hüten. ssockerl. der in dieser Sache Ml «^ !,N' zu benachrichtigen. (Vier dieser Weib-^ fünft.. f "'"'"" Auftrag hingerichtet worden. ^ wrndeN " ^" ^"'. der sich telegraphisch an ^'en klich7i s^'?' 5" dafs er eines seiner Ideale ^°b ich z: ' A. In solchen nnd ähnlichen Sitnatiuncn 5 " würd' '.^ ""'""' ""s in ihm vorgeht. In an-3 dtt Hund s/7^""'" "^en, wenn ich wusste. ^' u3 acl^3.^''lt.. Ich kann es oft nicht er-<3^"so nu2 K^'"""se tröste ich mich dam.t. dafs liek "'"" 5^ N "" der Frage bcfchäftigcu mag: ^^vek/»" ''^,lcht wohl denkt?/ Nein. mein Hb"'. wir ?" werden einander nie völlig cr-I '^'' einander "5 "r ""^ ''"mcr damit begnügen w"^l ich d^M"l"til, nur thcilwcifc zu erratheu, beobachte, desto mchr Gründe sauber d'n V'v""l" V"lMnis erklären. ich in diesem Blatte >r2 ^s j,d?V habe. möchte ich noch hervor- >,,"'? "was ^.P^"'^ das Acdürnis cmftfmdet. deines ^enKu b"'' und dass er sich. wenn es ihn. ^lelch,,^"zf schwer wird, als Object einen ""»"steht. Andere Leute thu» ihren Nächst,« nnr Ueblcs an und glauben, durch Zärtlichkeit gegcu euch Hunde all dies Uebel wettmachen zu können. Dann behagt uns an euch, dass es oor euch keinen Unbedeutenden gibt. Ihr gewöhnt cuch an den armen Diurnistcn gerade so zärtlich wle an einen Eröfus. Ich selbst hatte einst eiuen H""d, dessen altcrer Bruder einer Monarchin gehörte - ich b,u dadurch qauz uud gar uicht hochfahrend geworden, uud Dogge juuiur war mir nicht minder anhäugllch, als 4)ogge senior es der Majestät war... ^ ^ >. Was auch die Motive sein mögen. Menschen uud Hunde sind nnzertrennliche Freunde ^worden. Mr mein Theil bin ich fest entschlossen, wenu Lovely vo mir sterben sollte, uicht wieder eiuen H""d zu mir zu nehmen. Ihn lasse ich ausstopfen "nd/lelle chn neben meinen Schreibtifch, aber nach ihm konnte ich keinen anderen mehr lieb haben ^ er fei der letzte. ^. Werde ich diesem Vorsatze neu bleiben <> Ich Yade trostlose Witwen gesehen, die sich nach des Gat en 4ooe das Haar abschnitten und der Welt eut,agleu und später doch wieder einen Mann »ahmeu — n»o em todter Hnud sollte sich im Andenleu fester behaupte», als eiu todler Gatte? Nein. Der Zeit fagt man nach. dass sie alle Wuuden heilt. Stirb. Lovely, nnd ich werde dich eines Tages vergessen, wie man un 5 eben alles vergisst, was einem theuer war und was cnicm verloren gegangen ist... Der Schmerz ist das Edelste am Muscheu > das Gemeinste an nns allen aber ist, dass der Schmerz sich verflüchtigt, dass wir ihn siegreich i" ubmmndcn vermögen. Armer Lovely, der sich unerseM) halt! Kreisen ungehörigen jungen Mädchens aus Cilli, Pauline Sluga, das bort auf Ferien weilte. Vorgestern morgens schützte das Mädchen vor, einen Besuch machen zu müssen, und verließ die Wohnung. Kurz vor 10 Uhr kam das Mädchen zurück und sagte, es wolle in den Weingarten gehen. Weder aus dem Wesen noch aus den Worten der Armen konnte man aus ihren entsetzlichen Vorsatz, sich das Leben zu nehmen, schließen. Man ließ sie ruhig gewähren. Eine Frau folgte dem Mädchen in den Weingarten und sah, wie dasselbe einen Revolver ans der Tasche zog. Die Frau sprang rasch hinzu und rief ihr zu: «Um Gotteswillen, was treibst du?!» In diesem Momente krachte ein Schuss, der Körper des jungen Mädchens sank in die Arme der Frau. Pauline hinterlieh einen Zettel mit den Worten: «Ich habe das Leben satt. Ich bin hinüber.» — (Der älteste Veteran.) Im Militär-Spitale zu Algier starb vor einigen Tagen der ehemalige türkisch-algerische Fähnrich IbnMustapha im Alter von 126 Jahren. Geboren um das Jahr 1760, ward er anfangs ein Zimmermann und trat später in die türkische Armee ein, die damals, da Algier noch unter türkischer Oberhoheit stand, von türkischen Officieren befehligt ward. Als die Franzosen 1830 Algier eroberten, war Mustapha schon ein siebzigjähriger Greis, und als Napoleon III. 186-4 Algier besuchte, wurde ihm Ibn Mustapha als der letzte noch vorhandene Soldat der ehemaligen algerisch-türkischen Armee vorgestellt. — (Angeschossene Passagiere.) Von einem gewiss seltenen Erfolge kann jener Waidmann sprechen, welcher am 20. d. M. vormittags zwischen Marburg und Kranichsfeld in der Nähe des Bahnkörpers der Hühnerjagd oblag, als der gemischte Zug passierte, denn es fiel nicht nur das Rebhuhn, dem der Schuss gegolten, sondern es wurden auch gleichzeitig zwei Passagiere des erwähnten Zuges, welche am offenen Fenster sahen, getroffen. Glücklicherweise erhielt jeder nur ein Schrot in das Gesicht. Dem Nimrod wäre in jenem gefährlichen Terrain zu empfehlen, das Geflügel minder tirf zu nehmen und die Passagiere der Südbahn hiedurch außer Schussbereich zu lassen. — (Der Rächer seiner Ehre.) Ueber eine Othello-That wird telegraphisch aus Venedig gemeldet: Eine furchtbare Blutthat erhält die Stadt in Aufregung. Der ehemalige Cafetier Antonio Rossetti, der seine 27jährige Frau, von der er getrennt lebte, im Verdachte hatte, mit seinem Geschafts-Nachfolger Angelo Pedrocco, verheiratet und Vater von fünf Kindern, ein Liebesverhältnis zu unterhalten, stürzte in das an der liiv» ösxii «cliilivoni gelegene Cafe, wo Pedrocco und seine Frau weilten, tödtete ersteren durch sechs Messerstiche, und verwundete die Frau, der er den Unterleib aufschlitzte, tödlich. Der Zustand derselben ist verzweifelt. Der Mörder wurde von Anwesenden n«it Mühe von dem beabsichtigten Selbstmord abgehalten. — (Trost der alten Jungfer.) «Warum ich nicht geheiratet habe? Gott, das thut ja heutzutage jeder Schuster und Schneider!» Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Der «Neuen freien Presse» zur Auf» klär ung.) Der Laibacher Correspondent der «Neuen freien Presse» erwähnt, indem er über den erfolgten Tod des Herrn Großcomthurs Cajetan Frriherrn von Laza-rini berichtet, dass dieser ein entschiedener Anhänger der deutsch-liberalen Partei gewesen ist und seiner politischen Gesinnung wiederholt als Wähler im krainischen Groß grundbesitze Ausdruck gegeben hat. Dagegen hätten wir nichts einzuwenden; allein der Correspondent fügt in tendenziöser Weise die Bemerkung hinzu, dass dem genannten Freiherrn von Lazarini unter dem Landespräsidenten Baron Winkler sogar das Wahlrecht im Großgrundbesitze bestritten wnrde, verschweigt jedoch — ebenfalls in tendenziöser Weise — den Grund dieser Bestreitung. Oder meint er vielleicht, dieser Grund sei selbstverständlich, weil natürlich der Landespräsibent Baron Winkler das Wahlrecht eines der deutsch-liberalen Partei ungehörigen Wählers ja nicht anders als bestreiten könne? Den wahren Grund nun wollen wir der «Neuen freien Presse» statt ihres Correspondcnten angeben. Als dämlich Freiherr von Lazarini im Jahre 1883 für sich das Wahlrecht im krainischen Großgrundbesitze reclamierte, erhielt seine diesfällige Eingabe unterm 29, Juni 1883. Z. 933/pr.. folgenden Bescheid: «Laut Mittheilung der hoch- und deutschmeisterischen geheimen D. R. O. Kanzlei ddto. Wien 25. Mai 1883, Z. 436, steht die legale In-habung und Vertretung der D. O. Commende Laibach dem jeweiligen Grohcomthur zn, und ist der Groß-capitular Cajetan Freiherr von Lazarini gegenwärtig mit der Administration dieser Commende betraut. Aus dieser M'ttheilung geht hervor, dass dem Groß' capitular Cajetan Freiherrn von Lazarini gegenwärtig nur die Verwaltung der D. O, Commenbe Lawach übertragen ist, dass er jedoch nicht in dcr Nutznießung dieser Commende steht und somit bezüglich derselben nicht als Besitzer im Sinne des §10 L. W. O. angesehen locrden kann. Die Reclamation des Vajetan Freiherrn i von Lazarini erscheint sonach unbegründet und Wird der- Laibacher Zeitung Nr. 219 1798 25. Sevtembcr IM. selben daher keine Folge gegeben.» — Nachdem der Groß-capitular Freiherr von Lazarini später, nämlich am 22. September 1883, zum Großcomthur ernannt worden und als solcher in den Genuss der D. O. Commende Laibach getreten ist, wurde bei den nachfolgenden Wahlen sein hiedurch erworbenes Wahlrecht von dem Landespräsidenten auch nicht weiter bestritten. Das ist der wahre Sachverhalt, den der Laibacher Berichterstatter der «Neuen freien Presse» hätte vollständig darlegen sollen, sonst hätte er füglich schweigen können. — (Hymen.) Heute um halb 1 Uhr mittags findet in der hiesigen Domtirche die Trauung des fürstbischöflichen Rentmeisters Herrn Albert Mallitsch mit Fräulein Mary Valenta, Tochter des Regierungsrathcs Herrn Prof. Dr. Valenta, statt. Den Trauungsact wird Herr Domcapitular Kriznar vollziehen. — (Spende.) Für die von der Cholera-Epidemie j heimgesuchten Bewohner der Gemeinde Lascrbach hat der k. l. Notar und Herrschaftsbesitzer Herr Dr. Theodor Rudesch den Betrag von 20 fl. beim k. k. Landespräsidium erlegt. — (Die Vermietung der Theaterfonds-Logen) für die am 30. d. M. beginnende Theatersaison wird am nächsten Dienstag, den 26. d. M., um 11 Uhr vormittags beim krainischen Landesausschusse (in der Burg, I. Stock) stattfinden. Nach dem bereits in diesem Blatte veröffentlichten Status der heurigen Bühnenkräfte und bei dem Umstände, als nach dem verlautbarten Programm auch die hier durch viele Jahre entbehrte Aufführung von Opern stattfinden soll, in welchem Genre dem Theaterunternehmer Herrn Julius Schulz ein bewährter Ruf vorangeht, ist eine lebhafte Betheiligung der Theaterfreunde bereits bei der Vergebung der Logen zu erwarten, deren Erträgnis zur theilweisen Deckung der mit dem Unternehmer vereinbarten Subvention bestimmt ist. — (Veränderungen im politischen Staatsdienste.) Im Stande der politischen Conceptsbeamten Steiermarks haben sich nachstehende Veränderungen ergeben: Der Bezirkscommissär Herr Josef Freiherr von Peche wurde von Cilli nach Marburg überseht. Weiters wurden nachbenannte Statthalterei-Concepts-Prakticanten übersetzt, und zwar die Herren: Marino Freiherr von Müller-Hörnstein von Luttenberg nach Pettau, August Freiherr von Stwrtnik von Weiz nach Iudenburg, Heinrich Freiherr von Spiegelfeld von Radkersburg nach Brück a. M., Johann Ritter von Haymcrle von Iudenburg nach Marburg, Richard Ritter von Kutschern von Aichlandt von Brück a. M. nach Windischgraz, Alfred Eisl von Leibnitz zur Statthalterei, Michael Papez von Pettau nach Rann, Maximilian Freiherr von Weichs von Marburg nach Pettau und Arthur Ritter Klier von Hellwart von der Statthalterei nach Weiz. — (Der Herbst) hat sich diesmal geradezu mit astronomischer Pünktlichkeit eingestellt. Am 23. September um 4 Uhr 10 Minuten morgens hatte er zu beginnen, und fast zur selben Zeit begann der Landregen, der wohl die Wende vom Sommer zum Herbst für unfere Gegenden bezeichnen wird. Wenn wir die Berge wieder sehen werden, werden sie mit Schnee bedeckt sein, und die sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen dürften fich nun kaum wiederholen. Das Donnerwetter-Intermezzo von gestern morgens dürfte die letzte hochsommerliche Erscheinung gewesen sein. — (Aus Bischoflack) berichtet man uns: Die hiesige Citalnica veranstaltet Sonntag den 26. September in den Vereinslocalitäten einen Festabend mit folgendem Programm: 1.) Franz Abt: «Waldandacht», Männerchor mit Tenorsolo; 2.)I. Blumlacher: «Wellen und Wogen» für Zither; 3.) Franz Gerbic: «LiovauM droä». Männerchor; 4.) Franz Liszt: Clavierpiece (vierhändig); 5.)I. Koci-jancic.' «Daus» tuk^, Mri taw», Männerchor; 6.) Franz Suppe: «Dichter und Bauer»; 7.) «Nno uro äolttor», Posse; 8.) Tanzkränzchen. Beginn um 7 Uhr abends. Der Reinertrag ist zur Anschaffung eines Harmoniums für die hiesige Knaben-Volksschule bestimmt. — (GemeindewaHl.) Bei der vor kurzem stattgefundenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Slap im Bezirke Adelsberg wurde Josef Poljsak zum Gemeindevorsteher, dann Stefan Ferjancic und Kaspar Petric zu Gemeinderäthen gewählt. — (Controls-Versammlung.) Das k. k. dritte Corpscommando in Graz hat aus Anlass der Cholera und über Antrag der Landesregierung die Con-trols-Vcrsammlungen für die Urlauber und Reservisten der Gerichtsbezirte Reifniz (4. Oktober) und Ober -larbach für heuer aufgelassen. — («Neue Illustrierte Zeitung») Der bisherige Herausgeber und Chefredacteur der «Neuen Illustrierten Zeitung», Karl Emil Franzos, hat seine Beziehung zu diesem Blatte mit Rücksicht auf anderweitige literansche Arbeiten gelüst und tritt in den nächsten Tagen, mit Schluss des laufenden Jahrganges, von der Leitung des Blattes zurück, welche der beliebte Schriftsteller Balduin Groll er als sein Nachfolger übernimmt. — (Schiffsbrand in Fiume.) Der italienische Dreimaster «Nicola», welcher zur Aufnahme einer Aenzinladung im äußeren Fiumaner Hafen vor Anker lag, gerieth vorgestern nachts infolge eines Blitzschlages in Brand. Das ganze Schiff stand in Flammen, einen furchtbar großartigen Anblick bietend. Der Hafencapitän begab sich mit einem Dampfer in den äußeren Hafen, um die übrigen Schiffe sicherzustellen. Stnrm und hohe See erschwerten jedoch den Verkehr mit dem äußeren Hafen. Schließlich gelaug es, das brennende Schiff an der Ankerkette aus dem Hafen hinausbugfieren zu lassen. Von der Equipage des Schiffes sind sieben Personen umgekommen; vier, worunter eine mit tödlichen Brandwunden bedeckt, wurden durch einen englischen Dampfer gerettet. Der Capitän des «Nicola» befand sich auf dem Festlande. Das Schiff wurde auf die offene See bugsiert, wo dasselbe jetzt noch brennt. — (Ein Hinkender auf der Flucht.) Nach einem an die Sicherheitsbehörden gerichteten Telegramme des Magistrates Laibach ist hier ein Agent aus Stuttgart, Namens David Stirtz, nach Contrahierung von über 5000 st. Schulden flüchtig geworden. Der Flüchtige ist 50 Jahre alt, groß und hinkt am rechten Fnße. — (Verunglückt.) Der Heizer Martin Bosti -jancic fiel gestern in der Nähe der Triester Südbahnstation von der im Gange befindlichen Locomotive herab. Dem Unglücklichen wurde ein Fuß total abgeschnitten, außerdem erlitt er einen Beinbruch und schwere Kopfwunden. Der Heizer hat sechs kleine Kinder. Aunst nnd Aiteratur. — (Die «Wiener Hausfrauen-Zeitung»), ein literarisch ebenso ausgezeichnet redigiertes Blatt, als es der Hausfrau ein trefflicher Rathgcber in Haus und Küche ist, hat das erste Dutzend Jahre seines Bestehens hinter sich und begeht diese Wende durch Ausschreibung von drei Preisen auf je ein Feuilleton und eines Preises auf die beste Beantwortung einer Frage, die oft tief ins Familienleben schneidet. Es ist hauptsächlich darauf abgesehen, die schreibegewandtcn Damen Oester» reich-Ungarns zur Concurrenz heranzuziehen. Der letzte Einsen-dungstermin ist der I. Dezember d. I. Preisrichter sind die Schriftsteller: Frau Ottilie Vondy, die Herren Philipp Bogler, Bernhard Buchbinder, Dr. Alfred Fricdmann und Fräulein Jenny Neumann. Die näheren Bedingungen der Preisansschrei« bung enthält die «Wiener Hausfrauen-Zeitung» vom 19. September, deren Administration (Wien, I., Salvatorgasse 6) die diesbezügliche Nummer auf Wunsch überallhin zur Versendung bringt. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 24. September. Die Enthüllung des T e -getthoff-Denkmals hat unter imposanter Betheiligung aller Kreise der Residenz programmgemäß stattgefunden. Der Festplatz bot eiu überaus bestechendes Bild. Besondere Aufmerksamkeit erregten die Vertreter der Marine, die Kampfgenossen Tegetthoffs, deren schmucke Uniformen den Reiz drs Gesammtbildes erhöhten. Unter den Festgästen waren sämmtliche Minister, zahlreiche andere Digmtäie, das diplomatische Corps, die Generalität, zahlreiche Deputationen, Vertreter der Stadt Wien u. s. w. Seitens des Allerhöchsten Hofes waren die meisten in Wien weilenden Herren Erzherzoge nebst Erzherzug Friedrich und Erzherzogin Isabella aus Pressburg, weiters die Erzherzoginnen Maria und Maria Theresia erschienen. Se. Majestät der Kaiser, gleich dem Kronprinzenpaare mit der Volkshymne und brausenden Hochs begrüßt, erwiderte auf die Ansprache des Vice-Admirals Freiherrn von Sterneck, indem er Allerhöchstseine Befriedigung, das Denkmal so würdig vollendet zu sehen, ausdrückte und alleu, die um das Zustandekommen desselben sich verdient gemacht haben, seiuen Dank und die Zuversicht aiis-sprach, der Name Tegetthuffs werde auch künftig zu Thaten iuniger Hingebung begeistern. Hierauf übergab Vice-Admiral vou Sterneck das Denkmal der Obhut des Bürgermeisters, nach dessen Erwiderung die Hülle fiel, wobei die Truppe» das Gewehr präsentierten lind die Musikkapellen die Volkshymne anstimmten. Es folgte das Tedeum unter Mitwirkung eines Sänger-cho'res und die Segenspendung, worauf der Kaiser und die Mitglieder des Kaiserhauses, geführt von Freiherr« von Sterueck und dem Hersteller des Denkmals, Bildhauer Professor Kulldtmaun, dasselbe eiugeheud besichtigten, womit die Feier beendigt war. Der Kaiser und das Kronprinzenpaar wurden bei der Abfahrt stürmisch acclamiert. Trieft, 24. September. Von gestern bis heute mittags ist in Trieft und den Vororten sowie im Territorium der Stadt weder eiu Erkrankungs» noch ein Todesfall an Cholera vorgekommen. Trieft, 24. September. Von gestern bis heute mittags sind im Bezirke Capodistria, und zwar in Ter-stenico, zwei neue Cholerafälle vorgekommen. Budapest, 24. September. Seit gestern sind hier an Cholerine 8, an (^olEi-a nu^sa« 2 und an Cho-lera 40 Personen erkrankt, ferner an Cholera 5 und von deu früher Erkrankten 14 Personen gestorben. Berlin, 24. September. Der heute u,u 4 Uhr morgens von Potsdam ankommende Militä'r-Extrazug stieß bei der Einfahrt m den Verliuer Bahnhof auf einen leerstehenden Zug, wodurch zwei besetzte Waggons des Militärzuges zertrümmert und 14 Soldaten zumeist schwer verwundet wurden. Coustlilltillopcl, 24. September. Der Sultan em-Pfteng heute nachmittags deu Herzog vou Edinburgh und den Prinzen Georg, Sohn des Prinzen von M es, in feierlicher, fast einstündiger Audienz. Der SulM verlieh dem Herzog von Edinburgh deu Stem o Osmani«?-Ordens mit Brillante» und dem P"M Georg den Großcordou des Osmauie'-Ordens. Volkswirtschaftliches. Tricster Mostarda. ^ Dieselbe wird zumeist von Apothekern in ssrofzem MM "^ bereitet, sowohl in Trieft verlanft als auch verschickt. ue°e Darstellung dieser süßen und schmackhaften Obstconserue W -Ernst Kramar im «Oestcrrcichischcn landwirtschaftlichen^" ^ blatt» : Man nimmt verschiedene unreife Früchte, alS - ^ deln, Birnen, Aepfel, Orangen, Feigen, Marillen, PftrfllY'^ lonen u. s. w.. welche sorgfällig ausgewählt und gcreiMgl den. Mit Ausnahme der Melonen werden alle .a"^«« " ^ forten ganz gelassen, nur die ersteren werden in ^«n ^t, schnitten. In einem lupfernen Kessel wird der ^YNlP "",^ und zwar kocht man ganz reinen Zucker mit Wasser, IM ^ nicht zu dichtem Synlp auf circa ttO Grad erkälten, uno^ gibt man die Früchte in den Kessel, welche hierauf b" .^' ,^ Umrühren gekocht werden. Damit der Syrup nicht zu v'" ^ mnfs während des Kochens öfters Wasser zugesetzt wcroe»' ^ die Früchte genug eingekocht sind, lässt sich dadurch 'w''^ dass man einige derselben herausnimmt und durchschne' ' ^ der Zucker in dieselben ganz eingedrungen, dann wird now ^ feines entfettetes Senfmehl (Senfblüten) zugefügt; d^e Errichtet sich nach dem Geschmacke der Consnmenten. <^ «^ in lochen dauert gewöhnlich ein bis zwei Tage, da ber 9 ^^ die unreifen Früchte nicht so leicht eindringt. Wenn d" H^j. in die Früchte vollkommen eingedrungen ist und man ^'. ^ in blute zugescht hat, ist die Mostarda fertig. Dieselbe M« " ^, irdene Töpfe gegeben, welche mit Pergamentpapier gut den werden. Angekommene Fremde. Am 23. September. . ^M, Hotel Stadt Wien. Schertet, Privatier, sammt Family ^, chen. — Schreiber und Scanaui, Privatiers, Wien. "" ^^z, pides, Privatier, Constanlinopcl. — Schwarz, Ncisender,^al)!ll)0f. LipovSel, Kammerjunge, Cilli. -" l Fa» Aurelie, Private, Loitsch. — Weindlenner, Professor, milie, Trieft. /M». (Yasthof Kaiser von Oesterreich. Velilajne, Gastdiener, ^ M< Gasthof Sternwarte. Pouch, Bescher, Lack. — Obern"' sitzcr, Reifniz. — Zorc, Kaufmann, Verstorbene. «^ Den 2 3. September. Rosalia Nabnil, Ha^ Tochter, 1 I., Tirnauergasse LZ, Darmlatarrh. molB^ Den 24. September Ursula Cernivc, Z"'" " 72 I,, Kuhthal 2. Altersschwäche. Meteorologische Vcobachtnngcn in^aiba^ ! «l V II - ^ß S «-» »___^___ ________--^" a^sli ' 7 U. Ml Reaen ^ 24 ^ . N.' 7Al.?A 11.0 O. schwach bcN">I" »»» <1 . Ab. 734.7') 0.2 O. schwach MgeN ^ ^' Um 5 Uhr morgens heftiges Gewitter mit st"^, stA um « Uhr sich schwach wiederholend; tagsüber nms ^" Ml" Abkühlung, Schnee anf den Alpen. Das Tagesmute» 10,1°, um 3,8° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagl«t^^< lim 8tet8 gL8lllllle llllll 8ll!lllne ^^eli^ XU 1,al)0li, i«l eine tilßli«!»« «.«ini^unjf cw'uewen^^zte" lielle kLclmßuuß. vü,?.u eignen »i?l> am 2>vee c!»8 L«1lto ^natlio^in - «unlwasses von ^ «^. .5. <^. I^op!> ll. X. »MlillMl ill Viell. I.. N'^'5 8«1<1. IIir«el>t;n,; II. 1'i-nk<'»'. ^potlwlc« "" ,g,iel>^>- Maßstab 1 :7blX)0. Preis per Blatt 5" lr-, '" " auf Leinwand gespannt »<1 ". .-c^M Jg. u. Mmmayr ck M. Kamlmgs M"' in Faibnch. jacher Zeitung Nr. 21!) 1799 25. Septcmber"18«6. Course an der Wiener Börse vom 24. September 1886. n^ dm, oMellen CoursblMe N. , l^eld Wals, ^Mcnc,„e....... ^95 «415 '«U<^> 5„" ^'»»'slose 25.0 fi, 181'- 1>,I'5<> !^"«°,° ss<^', -"" « "l> ^140 50 »ttc> '°"«lo,e . . 100, !,!!»25.,<>!.?5 ^""^»'enschcme , ' p«S'«. '^l'^" ^«"^l^?'°"°'Feuers«! . „<,.75„7._ ""«niente, ftenersrei . , no,0,00-3« "'^Vm"°,^ ' - . - '°5'5>°5 90 « Eile,!, w -'^° - . . . !>8s,<, <»»?s> 5» ° böhmische ^ ü<,°"°/'i»Ichc '...... 'ON-- —'- !i«7'"nhnlche....... !«<25I«4«5 >^^^^ ^..... K'4 30I<'4S0 Geld, Ware 5!°/^ 2emeser Vnnat . , , . ,04 »5 10^X5 5<"n ungarische...... 104 50 105 10 Andere ofientl. Nnlehen. Trnal! »!cg..^osc 5°/„ 100 fl. . !>»'- I'8 7s> dtr. Anleihe 187«, steuersrei . los—ioe«> ?I,>Ichc» d, Stadlgcmclnde wicn IU4'50 105'— Nnlchen d, Elabigcmeinde Wicn (KNber »nb Gold) . . . . 1»«b0l»3 — Prämien.«>>l. d. El.blgem. Wien 1L5 70 1«s,'1U Pfandbtiefe (sur ,oc> fi.) Bodencr. aNg. oslerr. 4'/,"/° Gold. 124 50 i«5 — d. in s>l> ., „ 4>/, "/„ 100 50100 75 dlo, !!! 5>/,"/« wl lbiui 75 Olj:.»!!i,g, s'«i,l Verl. 5°/« . . I00'eo i0<> «5, dto. „ 4 >/,"/« . lOl 1010140 dll. „ 4«/« . , 9830 98 S0 Ul!^,. allss, K'o!e>,cn'bit°Act>enge<. !i, Prj! il, I, lX^N vc,l. 5>/,"/« —'— —' — Prioiiläts»Ol»ligationen n.....^,--------_ ^'alizis^c i!>,U^ ^ndw,,,» Babn E,n. 18«! AN0 j>. E. !'„",» . ,00 50 101 — Qesterr. Nordn,eslbabn , , . ,0» —I0b'7t> Endenbuinc,.......j______._ Geld Ware Slaalsbahn 1. 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