«MWWVWlM . ?»»>«. Mn 1'SV 74.1»I,k9>«A kf»eN««nt »GKksnliioo ZV7V). V«rW»ttuns u vuek^ uekiBt (7»i. inwntch. Z<»4> ^»,idos. .lueölö«» u>. < Iiz»n—tlsiptz» Mtsk» » Knfs«ß»n »^üokpoew d«il«ß«n M IM« I I n «e. wk^ 6«n 20. ^u» 1S24 k«»«r«t«n- u. In ^»sido« .,ui^it«v« u>. 4 lVGn^situn'?^ K«»ug»p»«I»«: ^dkol«n, mon»t!. ZS vin, ru»t«Il«n 24 vin, cluscli k'o^t mon^ii. 2> vi«, i0» ö>« ü^ß« mon«tl. ZG Vin. ^ln»»!numm«« rvv u. 2 l)jii Marumm Dle Türkei hat nachgegeben GMe Mrkuna dn Flottlndemonstration vor der türkischen Küste / Der Zwischenfall wird von der gemischten Kommission untersucht Note Generalprobe in USA Nach den letzten Meldungen auS San ocanciseo kann es keinen Zwvifel mehr unterliegen, daß der dortige Generalstreik, der nun seit w Tagen die Bevölkerung in Unruhe versetzt, kein örtliches Ereignis mehr ist. Er hat sich bereits auf die Rachbarstädte ausgedehnt und bedroht daS MrtschaftSle-den längs der Allste des StiNen Ozeans. Es ist bezeichnend für die Auffassung der öffentlichen Meinung, daß jetzt zum ersten Mal dem Verdacht Ausdruck verliehen wird, es könne sich nicht mehr um eine rein wirtschaftliche Streitfrage handeln, die auf dem üblichen Wege des Streiks ausgetragen wird, sondern um eine komnlunistische Revolte. Die Zeitungen des Westens haben diese Vermutung zuerst geäußert. Jetzt kommen auch die Zeitungen des Ostens und weisen vor allem darauf hin, daß mit Hilfe der Strerkuilruljen gleichzeitig die Besetzung der wichtigsten Schlüsselstellungen im Lande durch die Kommunisten vorbereitet wird. Infolgedessen fordert die Presse die Regierung auf, in Van Francisco rücksichtslos durchzugreifen, damit auS der offensichtlichen roten Generalprobe nicht eine Tragödie mit Katastrophen-AuSgang werde. Diese Aufforderung paßt ^lecht zu den Jubelhymnen, mit denen noch vor wenigen Mona!en der Ausgleich mit Rußland begrüßt wurde. Damals wurde Herr Litwi-now, der sich zur Vorbereitung des Friedens schlusseS selbst nach Washington begeben hat> te, gefeiert und gepriesen. Freilich dachte man dabei weniger an daS politische als an das wirtschaftliche, erschien der amerikani schen Oeffentlichkeit der Abgesandte der Gow setS doch wie ein neuer Heilsbrmger der er-ehnten „Proslperity". Allerdings blieb diese unächst noch aus. Der wirtschaftlick)? Güter uStausch mit Rußland Ses^iwkte sich zu ächst darauf, daß die Russen Kredite ver angten, mit deren Hilfe s^ den Amerika lern die Ware abnehmen wollten. Notge rungen mujjlen ihnen diese Kredite bewil igt werden, wenn auch n'cht der Hohe, ie die Russen forderten. Aber wenigstens am auf diele Weise das Ge'^^ft in Gang, nd in ganz UMl hofft« man auf eine ge eistliche Zil?'unftSentwi^lung. Nun hlibcn sich die Nüssen revanchiert. UlerdingS auf ihre Art. Nicht mit Geld der Güt^im sondern mit Ideen, und zwar lachst gefährlichen und revolutionären. Der ommuniSmus liat bislang in Amerika übe? upt keine Nolle gespielt. Nun lemt man hn von einer Seite kennen, die uns in Eu opa n'ch! nnkekannt ist, der sich aber in lnieuki". in einem Augenblick bemerkblv mcht, in dem eine große Enttäuschung das ennzeichen des Tages ist. Man muß diese sychologische Seite des Problems berückfich geil um überhaupt zum Verständnis deS berraschenden ^)dnfangs des Streikes in an Francisco zu kommen. Seit dem Amtsantritt RooseveltS sind lb onate verflossen. Der neue Präsident, der ie Depression der Hoover-Periode zu über inden versprach, hat, was zugegeben wer n muß, inimer wieder von neuem ver« ch^, der Prosperity zum Durchbruch zu ver-sfen. Nein Experiment wnrde unversucht süssen, aber auch nicht ein einziges ist ge-ückt. Die Zahl der Arbeitslosen bleibt im L o n d o n, 19. Juli. Di, tßrkische Neßter««! schewt sich ent. schlsssi« t« h^n, der »om britische« Kati-nßtt ßesOrderti« einer gemtschte« tSrKsch-enßlischen Unters»chm»qDi«»mmtssion i» der Anßeleßenhett des gWichensalles v»r SamoS stattzugeben. Die Verhandlungen des englischen Gesandten in Ankara «it den tiirtis^n »«ßierungsftelea standen i« der Tat »mter de« Eindruck des »ar Sa»»»» er^neneu englischen Flottenzeschwaders. Vorerst saud «lue Sitzung des tiirkischen RabiuettS statt, au der sich auch der Ehes de» Veueralstades beteiligte, «ach eingehen-den Beratungen entschloß sich die türkische Negieruug, der englisö^n Federung stattzugeben und die Einsetzung einer geforderten gemischten llntersuchungskommlssion einzmuilligeu. Noosevelt greift ein Moralische Stützung des Schlichtungsausichusses in San Francisco W a s h i n g t o n. 19. Juli Präsident R o o s e v e l t hat jetzt zum ersten Male in den kalifornischen General, streik vermittelnd eingegriffen, und zivar in der Weise, daß er ein Schreiben an deil Ar-beitsmintster Miß Perkins richtete. In die« fem Schreiben gibt der Prästdmt der Hoffnung Ausdruck, daß in San Francisco troh allen Schwierigkeiten der gesunde Menschenverstand auf beiden Seiten siegen Coerde. Vtoö^evells Schreiben stellt jedoch lediglich eine moralische Stützung der Bestrebung des Schlichtungsausschusses in Sa,» ?^ran-ciSco dar, da Präsident der NPA >nl Sinne der Verfassung der Union in eine Lohnbewegung direkt nicht eingreifen kann. SanFrancisco, 19. Juli. In der kalifornischen Gzneralstreikbeive-gung ist plötzlich eine Wendung eingetreten. Die blutigen Unruhen haben dem nüchternen Teil der Arbciters. Juli, .heute um Mitternacht lief die von d'er Bundesregierung gestellte ^rist zur Ablieferung der Sprengniittelvorräte an die staatliche (5'1'ckulive ab. sich auch ein Teil der Besitzer von solchen Sprengniittelvlir-rciten von den gesetzlichen Folgen fürchteten und dieselben ablieferten, tonnte trotzdein die Feststellung gemacht werden, daß die Nationalsozialisten mch Sozialdeniokraten nicht einmal die Hälfte der Vorräte abgegeben haben. Die amtliche „'^t>ienor '^»eitnng" frirdi-r! die Säumigen anf, von« Gnadenternlin ans diese Weise Gebrauch zu machen, daß si-' ihre Sprengstoffvorräte velinten. Aus allen ist ersichtlich, daß di? Aktion der Bundesregierung gescheitert ist. Die Nationalsozialisten sollen zu wissen geqeben f>ade,i, daß für jeden ihrer Anhänger, der gebängt werden sollte, ein öffentliches (Gebäude in die Luft fliegen tverde. Z n ri ch, 19. Juli. Devisen: Paris ?().245, Loildon 15.45, Newyork Mailand Prag 1?.7ö, Wien Berlin 118.10. L j u b l j a n a, 19. Jnli. Devisen: Berlin 1ZA;.80-1I17.W, 'Ellrich 1108.3^-1113.85, London 170.8ti—172.4ti, Newnork 3372.16-3400.12, Paris 224.38-22^.50, Prag 141.23—142.09. Trieft 291.0l—20.'?.4 i österr. Schilling (Privatclearing) 8.95— mer zwischen 10 und 11 Millionen stehen. In Newyork hat ste sich im Jnli täglich um 1500 vermehrt. Streiks, die in früheren Zei ten nur GelegenheitSerschetnungen waren, sind jetzt an der Tagesordnung und zeigen sich in allen Teilen der Industrie und der Wirtschaft, ja nicht nur bei diesen beiden allein, auch bei den Farmern hat die wachsende UnMfriedenhvit bereits Explosionen in Form von SieferungSstreikS geführt. Durch das Bankenmoratorium haben Millionen ihre (Sinlagen verloren. Trotz der Goldsammelaktion, durch die die Integrität des Dollars erhalten bleiben sollte, erlebte die Bevölkerung eine bewußte Dollarentwertnng. Wohin man blickt, überall zeigt sich eine tiefe Depression, l?rniichterung und Unzufrio-denheit. Nun HÄngt es mit der Mentalität des Amerikaners zusammen, daß alle derartigen Dinge in «iu einziges Klußbett miw- den, näinUch einer hemmungslosen Kritik an der Regierung. Das niag uns, die wir gewohnt sind, namentlich MrtschaftSkrisen in ihren großen internationalen ^sammen hängen zu betrachten, ungewohnt und unberechtigt erscheinen. Aber es gehört zur Mentalität der Amerikaner. Auf diesem so vorbereiteten Boden streut nun Moskau seinen verderbenbringenden Sa men aus. Mißtrauen und Erbitterung gegen die Regierung find stets die besten .T^-fershelfer der kommunistischen Sendeapostel gewesen. Mit gewohnter Geschicklichkeit haben ste den zunächst rein lokalen Hafenark«i-terstreik in San Francisco benutzt, um die Bewegung so vorzutreiben, daß aus dem Streik einer Gewerkschaft nunmehr ein Ae-neralftreik von 100.0^ geworden ist, der be reitS im Begriff steht, in eine offene Revolte gegen den Staat «wSzuarten. Man Sann es Segreifen, daß die Regierung vorerst uocs> zögert, die letzten Machtmittel des Staates, Militär un.d Marine einzusetzen, obwohl man inl allgemeinen in Amerika iricht gewohnt ist, bei Streikunruhen Iang<' zu fak-keln. Aber es ist ein gefäihrlick^s iixperiment, »oeil rein zahlenmäßig die Milizen den Streikenden weit unterlegen sind. Es handelt sich also um ein gewagies Spiel, dessen Ausgal,g nicht vorher ,zn sehen ist. Daraus erklärt sich auch das Zligertl in Washington, zu durr^reifenden Maßnahmen sich zu entschließen. Lange wird aber dieses Fabius eunctator-Gpielen niM mehr dauern dürfen, denn der.EommuniämnH ist ein gefährlicher Gegner, der sich nicht zufrieden gibt, auch wenn einmal eine Generalprobe mißglücken sollte. „Mritorer HMmg* Nmnm« M. ArÄktg, Ken so. IM 1W». Mt oslpaNpiam gesW.'dt« Vor der Abledouno durch Deutschland / Me baMfchen Staatm fchlleße» ftch der polnlftv« HaMmo an / Dlrelt» Antwott Zserltns an Vartt / Bmchou» Nom Steift ausgefchoben Paris, 16. Mi. ,Ll> urnaI" zufolge erklärte eine 'Persönlichkeit des Auswärtigen Amtes in Berlin dem Korrejipondenten des Blattes, kiah die Reichsregierung den franzöfischen Plan eines Osteuropäischen Sicherheitspak« tt's ablehnen werde. Es sei allerdings möglich, beri6)!ete das Blatt in diesem Zusam-i^enhange, daß die Ablehnung in verhüllter Form erfolgen und Nückfragen enthalten werde, aus denen hervorgehen soll, daß die !>urch den Ostpakt aufgcn Ilten Probleme unlösbar seien. In einer Umfrage, die der Berliner Z7or« respondent des „M a t i n" in dortigen Re-gierungükreiscn dur6)gcführt hat, gelangt auch dieser Vertreter der französis6)cn Presse zu der Ucberzeugung, daß Deutschland mit dem franziisischen Borschlag nichts zu tun haben und b i l a : c r a l e, d. i. zweiseitige Nichtangriffspakte abschließeil wolle. Das Blatt bemerkt hiezu: „Diese zweiseitigen Abinachungen sind dazu bestimmt, die Staaten gegencinauder auszu spielen." Die zu erwartende Ablehnung der Ostlo-carno-Pläne durch Deutschland wird in der französisöieil Presse niit Resignation entge-genqenoinmen. Iul allgcnieinen werden die Schwierigkeiten, die sich der Durchführung de^ Projektes Barthous entgegenstellen zu-!^eqebcn. Wenn Deutschland den Plan ablehne, heißt es, wären die französischen Absichten in ihrer jetzigen Form zwar erledigt, doch miirde an die Stelle eineS Ostlocarno eine französisch-sowjetrussisck>e Allianz zur Äun'echterhaltung des europäischen Friedens treten. Die osteuropäischen Verbündeten wurden in diesen? Biindnis, das fix und fertig sei, ihren sicheren Plak finden. Frank reich hake nicht in^ Sinne, eine Blockpolitik zu treiben, aber die Sicherheil der durch T-cutschland bedrohten Staaten lverdc Frank reich .zusammen mit der Sowjetimion verbürgen. W a r s ch a u, 18. Zuli. Die Neise, die der polnische Außenminister Neck '^^lnsaikst der Woche nach den balti« schl'n Staaten unterniimnt, steht in direktem Zusammenhang mit der internationalen Pak : disku ss i o n. Oberst Beck wird nicht nur, wie es zuerst hieß, die est» ländische .^^auvtstadt R e v a l besuch>?n, er liaf auch eine Einltidung der lettländischen Neaieriinli nach i g o erhalten, der er auch "^olge leisten wird. Die Negierungen von Aarschau, Riga und Renal nehinen in der ,nage der OstPaktoorschläge eine grund-iakliäi l'lbereinstimmende 5)altung eiu. die jsht gegeniitier der Einheitsfront der West-mack)te nachdri'ifilicher betont iverden ioll. Cine glatte Ableliilung der Pläne Var'.hou'? ist zwar vermieden worden, man hat aber Mkf>r oder ininder deutlich zu verstehen gegeben, daß ihnen die darin enthaltenen Bindungen an die Sowsetnnion zu weit gehen, so das; Abänderungen des Entwurfes notwendig erscheinen. London, 18. ^uli. hiesigen Ki'eiscn glaubt man, daß die deutsche Reich?regierttng ihre Antwort auf die Einladung, dem Ostpakt beizutreten, nicht nach London, sondern direkt der fran-zi'sischen Regierung übermitteln werde. R o m, 18. Juli. Wie in hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, wird die Rom-Reise des franzö« nichen Außenministers Barthou, die ur-iprüngl'ch fi'ir August anberaumt war, erst im verbst erfolgen. Barthou würde Rom ge-nieinimn mit dein tscheck^oslomakischen Au--^,enministcr Dr. BeneL im September einen Pesuch abstatten. P a r i S, 18. Juli. Im „ M at i n" vcröffentli6)t der au-s^enpoll:!scl>e Publizi^ des Blattes, Henry de (5 o r a b b e einen Artikel, der die schwersten Beidenken bezüglich der Sowjetunion in den Oftpaktplänen enthält, da die Sowset-union auf diese Weise der nlilitäris^ze Ver-fiiindete Frankreis werde. Corabbe ist der ?lmicht, daß der Bolschewismus nicht imstande sei, Franlreick) die gewünschte Sicher^ heit zu geben, während mit den übrigen Paktunterzeichnern mit Ausnahme ^utfchlands ^ ohnehin die basten B^ie-Hungen gepflogen würden. Die sranzöfisch. russische Mlitärallian^ sei geeignet, große Komplikationen heraufzubeschwören, Frankreich könne nicht der Verbündete dessenigen sein, dessen Hauptaufgabe die Verwirklichung der sozialen Weltrevolutiolt sei. Aus der gesamten, aber auch neueren franM-schen Literatur gehe hervor, daß die Sowjetunion kein Jllteresse besitze, den status quo in Europa zu verteidigen. Gerade das Gegenteil stimme. Rnßland sei jede Regierungs form gu! genug, die dem Kommunismus zum Siege verhelfe. Die russische Arniee sei ein zweifelhafter Waffengefährte Frankreichs. Frankreich müßte stck) Sorgen machen angesichts der Zurückl)altung Polens, welches wohl bessere Kenntnis seines östlichen Nachbarn besitze. Polen stehe auf dem bedingungslos richtigen Standpunkt, daß sei- ne stark bewaffnete und wachsame Neutralität, die Deutschland von der Gowjetunwn trenne, wohl die solideste Friedensgarantie in Europa darstelle. Jnder„Agence Economique et f i n a n c i e r e" publizierte der Borsitzende der Senatskommission für Auswärtige Angelegenheiten, Senator Henry B e-r a n g e r, einen Artikel, in dem er die französische Regierung vor Experimenten warnt. CS könne sich nämlich begeben, und es scheine schon so zu sein, daß Frankreich ulehr Last auf sich nehmen lverde, als es kragen könne. Es sei in Ordnung, wenn Frankreick» seine Freundschaftsbeziehungen befestige, seine Grenzen verteidige und konsolidiere, do6) dürfe dies nicht über seine Kraft hinausgehen, am wenigsten aber aus der Basis von Grundsätzen, die seiner Demokratie nicht entsprs^n. Transatlantt» Mugverledr New wird ervffnit ^ ^ - WM .H In den nächsten Tagen wird ein Transatlantik-Luftdienst zwischen Newt)ork und Moskau feierlich eröffnet. Die Strecke wird mit einem neuen amerikanischen Schnollslui^ zeug beflogen, das 250 Stkm erreichen und 10(1 ^^entner Nutzlast mit sich führen soll. Die Flugroute fichrt über London. Präsiden« dieser neuen Transatlantik-G^sellschast ist der bekannte Flieger .Hutchinson. ^ 10(1 ^^entner Nutzlast mit sich führen soll. Die Flugroute fichrt über London. Präsiden« dieser neuen Transatlantik-G^sellschast ist der bekannte Flieger .Hutchinson. ^ an der JahreSbevatung des ständigen RateS der vier Balkanstaaten teilnehmen werde. An dieser Beratung werden sich auch die Ariegsminister der vier BaKanmSchte be-teitigen. Vrag und Moskau Die diPlomattsche» Veziihm^ Mchen »»er Eow^nio» »ick der ^chjlühoslo»atei her-gefielt. — Masaryk e«pföngt den Towjetge« sandten. Prag, 18. Juli In Anwesenheit des Außenministers Dr. Beneki überreichte heute vormittags der erste Gesandte der Sowjetunion in Prag, Aleksandrovskij, in einer feier» lichen Audienz dem tschechoslowakischen Staatspräsidenten T. G. M a s a r y k sein Beglaubigungsschreiben. Die beiden Staatsmänner hielten bei dieser Gelegenheit kürzere Reden, in denen sie sich gegenseitig in diplomatisch-herkömmlicher Weise die Loyalität der Zusammenarbeit im Geiste d?-^ Friedens versicherten. »orruPtion w SGS«. M o s k a u, 18. Juli. Auch in Moskau wird gegen die Korrup-tion losgezogen. Maxim Gvrki, eimr der destbezahlten Mtavbeiter der Sowjetprssse und .Hostichter des Kommunismus, beteiligt sich an der Kvmpagne gegen die in Sowjet« rußland grassierenden Korruptionserscheinungen. In der soivjetrussischen Presse erscheinen sl^varze Listen von Funttionären, die theoretisch Komnmnisten sind, aber prak. titsch das Leben eines Lebemannes bevorzugen. Gorki bezeichnet unter Nanlensnen-nung mehrere geistige Führer der Sowjet^ Union als Korrupt! ollssubjekte. > 1 NeuzetMche Verbrecher-Verfolgung tn England Frontenbildung in Frankreich Die marxistische Front ist geschaffen, nun folgt die Bildung der bürgerltchen / Ein entscheidungsvoller Herl>st Pari s, 18. ^uli. Die Pariser Presse ist einstimmig der sicht, daß die Bildung der marxistischen Einheitsfront auf Äcisinigen aus Moskau zu-rückzusühren sei So schreibt beispielweiie der „T e nl p s": „Es nähert jiä) der Punkt, an dem sick) in Frankreich nur z'oe' große politische (''iegner gegeniilierstehen nx^riden. Die marristische ,>ront ist so gut wie gebildet, jetzt n:uß die bürgerliche Fron! Ihr folgen." Man l)osst letzt, daß die von D e a t und Margue t geführten Neosozialisten imstande sein würden, jene l^ewerkschasten, die sich gegen die Einheitsfront ausgesprochen haben, an sich zu reißen, um so die Grundlage für eine national-repulilikanische '5r--neuerung durch Sanimlung der frontkäm--ferfeindlichen Organisationen herbeiführen zn können. Dieser Versuch ist bekanntlich am 8. Juli mißlungen. Im ^'ager der Radikatsozialisten reisen auch die Entscheidungen heran, die der kommende Parteikongreß in Nantes fällen wird ^^üngere Elemente, die in Eleriliont^Fer-rand dem allzu radikalen Rufe Eudenetö nicht gefolgt sind, blieben in der Partei, uin .^"^erriot zur Nachgiebigkeit zu zwingen Au6) in diesen! i^'ager neigt nian star-k zu den '.iceosozialijten. Niemand aber glaubt mehr s>aran, daß es Herriot in Nantes gelingen könnte, die Politik des Burgfriedens unter den Parteien zu retten. Dadurch aber er--n>aormierter Quelle, daß der ruinänifche Ministerprälsldent 'Tartarescil sich iin Sep-lenlber nach Ankara begeben lverde, wo er Die Verfolgung von Verbrechern erfolgt neuerdiugs in England mit Flugzeug, Auto und Radio. Das Flugzeug unterrichtet den im Auto sitzenden ^iminalisten durch Rund funk fortlaufend über die Wegroute, die die entflohenen Verbrecher aufgenommen haben. Unser Bild zeigt den Krimmalisten im Auto und darüber das die Verbrecher beobachtende Flugzeug. Mlchner» Sorfthungsviane in Aflm H a m b u r g, 18. Juli. In diesen Tagen, in denen Sven .Hedin seine Forschertätigkeit in Zentralasien zum Abschlüsse bringt, befindet sich Prof. Wilhelm Filchner, der bekannte deutsche Asienforscher auf seiner Ausreise ^^imch Britisch-Indien. Vor sieben Jahren hatte die anglo-indische Regierung aus Lhasa die Mitteilung von Fllchners Tod erhalten. Eineinhalb Jahre später traf der Totgeglaubte in Indien ein, nachdem er, von Moskau kommend Sinkiang ostwärts bis nach Kansu und von dort Tibet in Südwest- und Westrichtnng durchquert hatte. Auf dieser seiner letzten geophisikalischen Expedition war es Filchner gelungen, die lückenreichen erdmagnetischen .karten dieser Gebiete zu vervollständigen und zu verbessern. Die von Filchner in Kan- ,«4^ 1 ^ «> o ^«? „Mär^o«? Zeitung* Nmnm« 165 su und Skianff ausgeführten. Messungen sind von wesentlicher Bedeutung für die ^^erdosserunq nnsercr noch sehr unificheren .^ienntttis von der Größe und Verteilung der Säkularvariation im westlichen China. Durch seine in Tibet ausgeführten Messun» gen ist bewiesen, daß Tibet verhältniSmGig störungsfrei ist, woraus wiederum geschlossen werden kann, dqß daS magnetitreiche u. schwere Urgebirge in Tibet in großer Äefe unter der Erdoberfläche liegt, daß eS also vorläufig praktischer Auswertung entzogen ist. Diese Feststellung ist insbesondere für die Weltwirtsc^ft von Wichtigkeit. Filch ner will letzt die l j n e r a l e Verteilung seiner Messungen zu einer flSchenhaf-t e n erweitern. .Hierzu ist die magnetische Vermessung eines ?iord-Süd verlaufenden Querschnittes durch die zentralnsiatische Hoch ebene erforderlich. In, Notfalle ist eine Ost-West verlaufene Mastkette in der Nähe des Nordabsturzes des tibetanischen .tzochplate» aus vorgesehen. Vrtnces Sodn als AnMver P a r i s, 18. Fuli. Der Sohn deS vor mehreren Monaten er-nlordeten Richters Prinee wurde gestern vom Ministerpräsidenten Do-umergue empfangen, bei denl er sich über den langsamen Gang und die vollständige Ergebnislosigkeit der Untersuchung in dieser Movdsache beschwerte. Der junge Prince kritisierte den Justizminister Vheron, den er als Chef der Gerich!Hbehörde fiir die Erfolglosigkeit der Untersuchung veranwortlich macht, mit größter Schärfe. Er griff auch die Sicherheitspolizei an und führte die Erklärung eines )1iicht«rs an, der mit der Untersllchung betraut war und der gesagt haben soll, eS sei solange nicht möglich, zu einem Ergebnis zu gelangen, als man nicht gegen die Sicherheitspolizei eine Untersuchung einleitet, das aber würde die Revolution bedeuten. Der junge Prince beschtverte sich auch gegen den inzwischen seiner SteNe entho^nen Polizeiinspektor Boni und gegen den gewesenen Oberstaatsanwalt Pressard, den Gchwager des gewesenen Ministexpröistdenten Ehau-tMpS.. ' Die lleberfchwemmungs-wtaftrophe in Sallzlen Zahlreiche Todesopfer / Die Weichsel steigt weiter W a r s ch a u, 18. Juli. Die letzten Meldungen aus dem Ueber-schlvemmungsgobiet in Aeiiipolen lassen er. kennen, daß das Ausmaß der Katastrophe seine i^enzen noch nicht erreicht hat. Auf der Weichsel steigt das Wasser stiwdlich uni Ä) Zentimeter. Die Bevö>l?erung hat die bedrohten Ortschaften verlassen. Die Raba, ein kleiner Nebenflnf; der Weichsel, hat jetzt eine Breite von einem halben Kilmiiv'ter erreicht. Die Stadt Sa^ybusch ist gleichfalls gefährdet. Man befiirchtet die Ueberschmem-mung der Ztabt und der umliegenden Ort-schltften, da der Wasserstvnd der Nüsse 5sla und Skawa vier Meter iiber der nornialen Höhe erreicht hat. Auch in ^kc-pane hält der Regen weit.:? an. Die Lage wird immer bedrohlicher. Die BaihVerbindung mit Krakau kann nur iiver 'Saybusch und Bielitz aufrecht erhalten werden, da die direkte Strecke gefährdet ist. Nach den letzten Meldungen soll in Zako-pane Lebensmittelknappheit herrschen. In Musandec wurden W, in Kleczany 1-1, in Mormvietz Menschen Opfer des Hochlvassers. Aus anderen Ortschaften liegen noch keine genauen Zahlen vor, doch ist auch hier mit Todesopfern zn rechnen. >^n Tarnow hat sich die Lage weiter verschlechtert. Gro^ Erregung hat der Streik der städtiischen ?lrbeiter in To«vfl«»diqen GAnmgs. vnd setzungSvorgZwgen im Maqendarmfanal «it gi!nsii!,em Erfola än. Das > VittermOsitt ist in Apotheken, Drogerien und Spezereihandlun' gen erhältlich. «n Mädchen tchiaft M vier Monalm B u k a r e st, l8. Juli. In der Moldauet t^meinde Calugareni schläft, wie die Olätter berichten, .die ILZäh-rige Tochter des Gutsbesitzers - Grigore seit vier Monaten. Wöchentlich Pflegt das Mädchen filr kurze Zeit zu erwachen, wobei sie gewaltsam ernähr: werden muß. Zeit^veise fällt das Mädchen in Delirium und spricht dann über Dinge religiöser Natur. Sie fordert die Menschheit auf, zum alten jkalen-der zurückzukehren, ansonsten daS lZirde der Welt kommen wer^. In Rumänien ist bekanntlich gegenwärtig ein Kam-pf der Anhänger des alten Religionskalenders gegen die von der Regierung eingeführte mue Zeitrechnung i-m Gange. „Kidnapper" in Rumänien? B u k a r e st, 18. Juli. Aus Jassq wird ein aufsehenerregender Kindesraub gemeldet. Der HauS- und Wein gartenbesitzer Emil Georgescu evhielt dieser Tage einen Brief mit der Aufforderung, innerhalb einer festgesetzten Frist 100.000 Lei in eine Nische bei einer Toreinfahrt zu erlegen. Der Brief trug die Ueberschrift „Verein der Bnkarester Gangster". Georges-cu nahm den Brief nicht ernst uird erstattete auch keine Anzeige. Borgestern nun fuhr ein Auto vor seinem .^''ause vor und als der Sohn liieorgescus vor die Türe kam wurde er gefaßt, ins Auto geworfen und der Wagen fuhr mit rasender Geschwindigkeit davon. Die polizeilics)en Na6?forjchungen sind bisher erfol<^ioS geblieben. V u d a p e st, 18. Juli. Seit einiger Zeit erregte hier in den higheren Gesellschaftskreisen pine sehr elegant gekleidete und in den erstrangigen Hotels wohnende Dame Anfsehen, die sich Fürstin Jasef di Ajello nannte, ein Name, der die reichste italienische Adelsfamilie bezeichnet. Die Dame umgab sich namentlich mit un« verheirateten Mitgli^^dern des diplmnati-schen Korps. Bei einer Abendunterhaltnng wurde sie von einem .^otelangestellten als die einstige .Hotelzofe Marie Bognar erkannt. Auf d-ie ?lnAeige dieses Angeklagten ermittelte die Polizei, daß Marie Bognar im Kriege auS einem Dorf des Fünfkir^er KomitateS als Hotelzofe nach Budapest kam, hier einen Diebstahl verübte und eine kurze Freiheitsstrafe verbüßte. Dann reiste sie an die Front, verschaffte sich eine ll^orporals unikorm und nahm an' den Kä»npfen teil, bis die Heeresleitung den weiblichen Solda- ten heimsandte. Sie wurde nun Pflegerin und eroberte sich einen vornehmen Pflegling in der Person des Husarenleutnants l^raf Step'han Majlath, der sie heiratete. Die davon nicht entzüctte Familie setzte um den Preis einer ansehnlicheit Abfertigung die Scheidung der Elie durch, worauf die nun geschiedene Frau in Beograd austauch-:e und den dortigen japanischen Militäratta-chee zu einem so liederlichen Lebenswandel bewog, dak er und sie Beograd verlassen mußten. Der Attaches lief; sie in Konstantinopel in, Stich, uwrauf sie sich nach der Schiveiz wandte, und den jungen Ajello zur Heirat bewog. Dieser strengte aber schon nach einigen Tagen die Scheidungsklage an, und diese Scheidung ist jetzt in, Gang?. Die Polizei ickerprüste die Dokumente der abenteuerlichen Frau nnd es heißt, daß sie nun auf jeden Fall, da sie durch ihre letzte Ehe die ungarisci>e Staatsbürgersä^f' verloren hat, aus Ungarn abgeschoben iverden dürfte. FrWes erbroW. jetzt gehellt Batterienkrieg, aber für die Menschheit Gelch««« v«m Pariser Pasteur-Kamplex. Alljährlich einmal, im Spätsommer, am Todestag Louis P a st e u r s, öffnet sich ein Teil seines gen^ltigen Instituts, dieses RicsenkomplexeS, der Oesfentlichkeit, und andächtige, dankbare Neugierige bekonnnen Einlaß in das eigentümliche Mausoleum, das, in einent Rundbatl untergebracht, die Leiche eines Mannes birgt, der .Hunderttau-senden von Menschen das Leben gerettet, der die Ernährung der Welt epocheniachend verbessert hat, der ein Wohltäter auch für die Tiere gewesen ist. Denn inmitten seines Institutes, das auf Grund von Spenden errichtet worden, sind Pasteur und neben ihm seine Gattin und Helferin Marie sdamit eine Art Vorgängerin von Marie Curie) begraben. Ein Mausoleum, in der Mitte ein dunkelgrauer Marmorsarkophag, rings herum Friese, die deS Toten Taten darstellen, Pflanzen, die den Menschen, Tiere, die den Menschen helfen. Ein langer Zug Andächti-^r davor, der stumm eineil Meister der Medizin besser gesagt der Chemie, zu grüßen komnlt. Denkmal eines Vube«. Noch eigentümlicher als dieses Grabnial mitten im brausenden Betrieb einer gewaltigen Fabrik, inmitten einer bedeutenden Menagerie von Pferden, Meerschweinchen, .Hasen, .Hunden und vor allem Affen, ist eine andre GrabsMte, noch einfacher als die Wandurnen, die man aus der Nachbarschaft der Krenlatorien kennt. In einer großen Bibliothek, zwischen Büchern, steht ein Käst-chen mit der Asche deS berühmten Russen Metschnikow s?iachfolger PafteurS), der testamentarisch verfügt hat, das^ seine Usberrefte unt« dt«sen Büchern aufgehoben werden sollen. Eine lneitere Seltsamkeit dieses Hauses ist die Walhalla der Spender, Statuen und Porträts jener, die durch :hr Geld erinöglicht haben, die Entdeckung des großen T^ranzosen denl Land und der Crde zu vernlitteln. Große Nanien, berühnite Na-lneii, am benlerkenswertesten ist aber die Statue einer Frau, die ohne Aufschrift ist. Sie hat I2.i^00 Quadratuieter Boden, die zur entscheidenden Er>veiterung des Jilsti-tuts notwendig waren, gekauft und ihm ge. schenkt, ihr verdankt man die Errichtung des angeschlossenen Pasteur-Svitals. Ihre. Bedingung war, für alle Zeiten ungeiiannl zu sein. Wer ist sie, lebt sie noch? Nnd nocli eine weitere Besonder^it. Jni l^^l.rten das Denkmal eines Buben, auf dem nichts andres steht als: Jupille. Der Junge tämpst eben mit einem wütenden Niesenhund, und die Geschichte, aus der dieses Denkmal entstanden ist, geht so: Fünf .Hüterbuben wur» den im franzi>fischen Jura von einein tollen .Hund angefallen. Jupille, vierzehnjährig, stellte sich dem Tier entgegen, um die^ Äe-nossen, von denen ziuei seine Briidc-r wa« ren, zu scsiüt^Sn. Mit einer Hanli stieß er dem Tier in den Rachen, das ihn biß, mit der anderen fesselte er es durch den Strick seiner Peitsche ulid erschlug es dann init einem Holzpantoffel. Dieser Junge wurde von Pasteur nicht nur geehrt, sondern aucl' gerettet. Es ist einer unter Unzähligen. Mehv nl«l 50.000 Menschtin wurden allein in der zösischen Hauptstadt durch das Pasteinis-rum geheilt. In srüheren Zeiten hat nmn Gebissene, um Verbreitung der Tollwut zu verhindern, mit Tüchern erdrosselt. Später nnd unmittelbar bis zu Pasteur, mußte niau sie, gefesselt, unter entsetzlichen Qualen verrecken lassen. Hier, in den Laborat^niili, die nicht, wie man es sonst gewohnt ist, sondern blau genialt sind, iverden die rl".-schiedenen Sera erzeugt, AnN'usl(>r täglich koulmen znr Versendung, siegen Tetanns und gegen die Tiphterie, geqen i>ie Tnberkulose, gegen alle Krankheiten, gecion die heute aus Tierblut Gegeugiste erzenist werden. Ein eigener Bau gibt dem ^5. G., das ist das (5almette-l^»eriN'Sernn^ liegen Tuberkulose, dessen Wirkung beitrill.'n ist, obwohl eine von M Personen bearbeite« te .Artothek jeden Jnipfsall ^mntreichz wissenschaftlich verfolgt. Größer als die Voronosf-Schimpansensarm an der ^ivi^ia ist jene im Institut Pcisteur. ."^n-^gesamt werdeu, ohne Einrechnung der Mcersmwein chen und .Hasen. 200 Tiere hier gei)alt-lich um ein LeihauS, das ?lur nachts geöffnet ist. Die Fremdenstaidt bat eine Attraktion mehr, die besonders den passionierten Nachtschwärmern se^r zngute kommt. Man kann also bummeln und „drahn", soviel man will, ohne in die H^fabr zn geraten, sich zn verausgaben. Wird die Brieftasche leer, so geht man einfach in dieses neuartige Leiliaus und versetzt seinen Ring, seine Uhr, ''einen Schmuck oder den seiner Begleiterin, sofern sie einverstanden ist. nnd kann unge. stört weitelKummeln. DaS Geschäft gcht glänzend, zunml die wenigsten sich am nächsten Morgen erinnern, daß sie des Nachts etwas versetzt haben. Nnn aber revoltieren die Angestellten der Nachtlokale. Sie stehen auf den, Standpunkt, daß es unfaire Lionkurrenz ist, die sich da aufgetan hat. Bisher pnmpten die Gäiie. lvenn ihneil das Bargeld ausging, den Oder kellner an, ließen ihre WertsacZ^n zurüts, um weiterbnmmeln zu können ^ daran ver dienten die gastronomischen Angestellten sel,r schön. ^e!,t ruiniert ihnen dies Leiliaus diele begueme und gewohnte Nebeneinnal)lne — sie sind ernstlich böse, ohne etwas dagegen unternehmen zn können. Das nächtliclie Leih Haus ist konzess-ioniert und die gelchädiglen K'ellner sind machtlos. Sie haben keine Sck»nldner mehr, desto mehr hat da? Leib« l?auo. MarWvre? Nummer lSL. ten, unmtdeckte Infektionen. Das Jnstiwt ^asteur und alle jene, die nach semem Bor« bild errichtet worden sind, arb^ten weiter in diesem Kvmpf, den die Menschheit gegen ihre kleinste und gefährlichste Geißel führt. Einmal im Jahr kommen ^^sende im M« men der aker Millionen dem danken, der dabei Führer und Borbild gewesen ist. ch so. AlV IN». Aus Dravograd g. Todesjol. In Bukova vas Kei Sv. JanL ist der Besitzer Herr Franz Dolomoja im Alter von 7l) Jaljren gestorben. R. i. p.! g. Ernennung im Hahnttenste. Die Bahn adi unkten Herr Erker und Herr Mikus wurden zu .^ontrolloren ernannt. Wir gratulie-^n! g. Aus dem Finauzbienste. Der Finanz« !^berrespizient Herr Matthias Toplisek wur- nach Trbovlje versetzt. Herr TopliSek konn tc sich während seiner 12jährigen Dienstleistung ol^ seines liebenswürdigen Wesens, Kor rektheit und Zuvorkommen^it einer allseitigen Wertschätzung erfreuen. DoWMMtlg. l>W Aull Der Smizverkehr gefährdet Oesterreich verlangt weitere Einschränkungen des Lebensmittelhandels in der GrenMne / Die österreichische Bevölkerung für den Warenverkehr wenigstms im bisherigen Umfange Radis Freitaß, den 2V. Juli. L 1 ubljana 12.1Ö: Schallplatten. ^ iS: Zchallplatten. — 19: Schallplatten. !0.U>.- Bortrag. — Aus Zagreb. — Beograd 11: ilkonzcrt. — 18.30: Slowenische Lieder. — 20: Aus Zagreb. — 21.10: Tanzschallplatten. — Zagreb 12.30: Lchallplatten. — 20: Bierhändigcs Klavierkonzert. — 20.30: Orchesterkou^,.'rt. — 2130: Männerguartett. — Wien 11.30: Schall-glatten. — 15.20: Stunde der Frau. — ltt.40: Schallplatten. 18.10: GesangsvortlÄ-ge. — 20.25: Abcndkonzert. — 23: Enrico de Franccschi singt Lieder. — Deutsch-landsender 19.40: Bon der Weltreise eines Kreuzers. — 20.15: Orchesterkonzert. — 21: H!)malatia, Funkepos. — D a v e n-t r y 20: Konzert. — 21.25: Singspiel. — Warschau 21.15: Chorkonzert mit Gesang. — V u d a p c st 20: Opernorchestcr-konzert. — 21: Lustige Stunde. — Ziirich W.22: 7^ohann Strauß-Melodien. — 21.10: Zeichen des Posthorns. — S t u t t-fla I t 19: Musikalisches Durcheinander. — 2l: Himalaya, Funkepos. — 23: Nachtnlu-»ik. — Norditalicn 20.45: Sympho-nietonzert. — Prag 19: Sarophon-.^iyn-.iert. — 20.35: Abendläuten. — 2l: Konzert ^er Milharmoniker. — S t o ck h o l m 21: ><^lanierkonzert. — 22: Erika Morini spielt. -> N o m 20.45: Madanie de A. Tl)cbcs, Operette. — M it nchcn 19.20: Bolksmu-nk. — 21: .^^imalaya, Funkepos. — L e i p-z i g 21: Dev zerbrochene Krug. — 22.50: ^^ebende österreichische Komponisten. — B u-k a r e st 20: Kammermusik. — 21: Gesang. Bald nach der Greilz^ichung zlvischen Jugoslawien und Oesterreich sind — wie uns aus denn Grenzgebiet geschrieben lvird — die beiderseitigen Regierungen daran gegangen, den Bertehr an der Greirze zwi-schenstaattich zu ordnen. Die Grenzverhält-nissc brachten es mit sich, daß zwis6>en beiden Staaten aus wirtsc^stlichen Gründen im obgcnannten Grenizgebiete ein zienilick) reger Verkehr sich entwiÄelte. So entstand in: Anschlüsse an den jugoslawisch-österreichischen .Handelsvertrag von« Jahre 1922 das Uebereinkommen, betreffend die Regelung des Grenzverkehrs, ivelches in der Folge immer wieder erneuert wurde und zuletzt seiue vertragliche Form als Bestandteil des Hmtdelsvertrages vmn 15. März 1932 erhielt und setzt noch in Geltung ist. Dieses Grenzverkehrsiibereinkommen regelt die Grenzzone, die Verkchrszeit, die Stellung der Doppelbesitzer und vor allem den gegenseitigen Verkehr mit gewissen Waren und Bodenprodukten in der Grenzzone. Wal^rend die fri'cheren Ueber einkonlmen die einzelnen Bestimnlungen ziemlich iveitgeliend festsetzten, ist da? l^te Uebereinkommen auf Drängen t^er österreichischen Regierung bestrebt gewesen, einzelne Pnnkie sehr einschränkend nneperzugeben. So z. B. war nach dem srilheren Grenzver-kehr die tägliche Einsulir von 4 kg Fleisch, 2 kg Butter, 5 kg Mchl und anderen Produkten in größerer Menx^e voni jugoslawischen Grenzgebiete nach Oesterrei6) von je« der Abgabe frei zulässici. Nach deni letzten Uebereinkommen können nur 1 kg frifches Fleisch, Käse, Butter und Rahm, 5 Sti'lck Eier und 3 kg Brot und Mehl nach Oesterreich .gebracht werden. Auch diese Einschränkung genügt gewissen Scharfmachern, so hauptsächlich einigen Fleischhauern und Mel!ll)ändlern in der österreichisäieil Grenz« zone, nicht. Anf ihr Drängen wurde nnt Er laß des österreichischen Finanzministeriums vom 2l. Jänner 1V3 für die Einbringunl^ obiaer Waren die soge'iiinnte ^.lancchnnds-sarte eingeführt, nach welcher die Menge — Straßburg 20.30: Galakonzert. Russische Musik. — Breslau 19: Die Ernte beginnt. — 21: Wasnnlsik. — 22.15: Kleines Konzert. — Frankfurt 20.15: Konzert. — 21: Hurra das Leben! Hörspiel. dieser Waren nicht nlehr für die Person, sondern für den Haushalt überhaupt als Einfuhvl»erechtigt bestimmt und außerdem die Einbringung nur während der Amtsstunden für zulässig erklärt wurde. Trotz dieser Einschräirkung und der damit verbundenen Ähiikanen bringen täglich Tausende von Grenzbewohnern obige Waren von Jugoslawien nach Oesterreich, ^veil die Preisunterschiede sehr groß sind und auch der öesterreichische Grenzb^ohner nach dsnl altbewährteil Grundsatze dvrt einkauft, wo die Waren billiger zu haben sind. Die .Flei^ und Mehlpreise in Oesterreich sind troß der modrigen Vieh- und Schweinepreise derart hoch, daß sich ein Großteil der Grenz beMkerung diese Einkaufspreise nicht leisten kann und i^her lieber in Jugoslawien einkauft. Dieser Zustand hat sich derart eingelebt, daß er nicht leicht b-^seitigt werden kailn. Derzeit sind zwischen Jugoslawien nnd Oesterreich neue Handelsvertragsverhand-lungen im Gange. Diesen Umstand benützten nun einige österreichische Fleischhauer und Mehls>ändler — eine verschnnndend kleine JnteressentengruPPe im österreichischen Grenzgebiete — unl gegen obiges Grenzver-kehrsübereinkonlnien ihre Regierung scharf zu machen und woniöglick) die Aufhebung des Uebereinkonunens überhaupt, auf jeden Fall aber eine sehr iveitgehende Einschränkung zu erreichen. Darnach sollte der Grenz verkehr mit obigen Waren auf zlvei Wochen tage eingeschränkt iverden. Diese Forderung wurde auch den Wiener Regierungsstellen vorgelegt. Da infolge des in Oestereich geltenden Bersaurmlungsverbates zu diesen Forderungen seitens d<'r konsumierenden GrenMvöl-kerung nicht Stellung genommen »Verden kann, hat sich im Grenzgebiete eine sehr große Beunruhigung bemerkbar gemacht. Die österreichische Grenzbevölkerung bis zu 99"/n verlansit ans Entschiedenste, daß der bisherige Zustand auch in: neuen .Handelsvertrage zwischen Jugoslawien und Oesterreich aufrecht bleibt. Einmal deshalb, weil der GrenOerkehr mit den bisherigen Warenmengen das geringste Entgegenkommen darstellt, da-?!, die Bevölkerung von der Regierung verlangen kann, nnd auch aus denl l^runde, weil es nicht angcht, daß diese Frage einseitig gelöst wird, nvik die sogenann- Amo Burg-Tonkino. Der beste Franziska-Gaal. Operettenschlager „Tkandal in Budapest". — In keinem Film gab eS soviel.Humor, so glänzendes Spiel, wie eben in diesem Film. Hauptrollen: Franziska Gaal, Szöke Sza-kall, Paul Hörbiger. — In Vorbereitung der große F'linschjlager „Gpione am Werk" Uviegsfilln). Karl Ludwig Diehl un> Brigitte Helni. » UnioN'Toniino. Der große Sensatkonsfilm „Die Mumie". Eine höchst spannende und interessante Handlung, die die Zuschauer von: Anfang bis zuin Schlüsse in atemloser Spannung hält. „Die Mumie" spielt zum Teil in lnondänen Kairo, zum Teil an den historischen Stätten der altägt)ptischen Königsgräber. — Es folgt der Film „Jai Ne» iheimdienst" (Wenn eine Frau liebt) mit Brigite .Helnl, Willt) Fritsch, Karl Ludw. Diehl und Oskar.Homolka. ^r beste Spio-nage- und LiebeSfilm. ten Doppelbesitzer init ihrem Ue« berlandsbesitze sehr gefÄ)rdet werden, wenn der Warenverkehr eingeschräM wird. . Die i^terreichischen Grenzbewohner ver-laiigen, daß auch iil Hinkunft der Waren-grenztK'rkehr iin bisherigen Umfange aufrecht bleibt. Es wird dal^r 'Sache der jugoslawischen Delegation sein, allen gegentviV-gen Bestrebungen ein energisches Nein entgegenzusetzen und darauf zu bestehen, daß auch das nelle GrenMrkehrsübereinkommen wie bisher, die gleichen Mengen von Waren enthält, die voii Jugoslaivien nach Oesterreich abgabenfrei eingesÄhrt werden dvrfen. tlnftre Nelnm Hannonila-spitler an der Adrio Einer Einladung aus verschiedenen Seestädten folgend, veranstaltete der Chor der kleinen Harmonikaspieler des Jugend-Rot k re u z e s dieser Tage eine Tournee entlang der Adria, wo er unter der Leitung seines Dirigenten Herm Bilko Zusterßi?. leinen großen Erfolg zu verzeichnen hatte. !Die Tournee wurde vom hiesigen KreisauS-i schuß der „Jadranska straZa" und der Orts-.gruppe des Roten Kreuzes organisiert. Samstag, den 7. d. reisten die kleinen Künstler init ihren Müttern nach B a s a« r a c, wo sie in der Ferialtolonie des Ro« ten Kreuzes aus Maribor untergebracht wur. den. Das erste Konzert erfolgte in B a k a r, wo die Bewohnerschaft und die zahlreich dort sweilendm Badegäste immer wieder zur We Carl Ludwig Schleich Aum 7S. Oeburtstag deH Mannes, der „eine Zeitlang einmal alles auf Erden sein" wollte und es auch war. „Wenn ich .. . nlein Leben überblicke und .iuch ihm nach Menschenmöglichkeit völlig ob jettiv gegenüberstelle, so ^var eS, ich kann es nicht anders sagen, saustisch. Immer in großem und mächtigem Ansturm gegen irgendein fernes, außergewöhnliches Ziel, das, viel leicht unerreichbar, doch mit dämonischer ^^?raft lockte. Mit Einsetznng zähester Ener-ftie verfolgte ich dann periodenweise eine ein >^ige, für mich vorhandene Bahn, um sie oft vlAtzlich zu verlassen, aber nie eher, als bis ich einen gelvifsen Einblick in ihre Beziehungen ^ur Gesamtheit der Erforschbarkeiten qemonnnen hatte. Es war in mir ein geheimer Wunsch, eigentlich einmal alles auf Erden eine Zeitlang geioesen zu sein." Diese Worte Carl Ludwig S ch l e i ch s, des Chirurgen und außerordentlichen Professoren, des Philosophen und philosophierenden Dichters über sein Leben sollen einer Betrachtung voranstehen, die das Lebens-lverk des vor 12 Jahren zwei Jahre nach dem Tode seines Frenndes Richard Dehmel, Verstorbenen zu würdigen bestimmt ist. Der Mensch Carl Ludwig Schleich hat alles ge-ysollt, der Arzt hat viel erreicht, der Philo-sqph ist in die Tiefen der Menschheitsfragen vorgedrungen, der Dichter hat, nach verzweiflungsvollem Ringen um die Strenge der Form^ eine Rsihe hervorragender Wer- ke geschrieben, die die Probleme des Todes und der Freude, des Bewußtseins und der Unsterblichkeit zum Kernpunkt hatten. Carl Ludwig Schleich ist am 19. I u l i 1859 in Stettin geboren. Seine Familie stammt väterlicherseits aus Baliern, nn'itter-licherseits aus Niedersachsen. Sein Leben bc-roegte sich von früh an in großen Bahnen. Die geistige Atnwsphäre Stettins, die Schleich besonders treffend in seineni Le-benserinnerungsbuche „Besonnte Vergangen s)eit" schildert, trug dazu bei, den« Heran^ wachsenden einen die wichtigsten Mensch-heitsfragen nmfassenden Einblick in das Dasein zu geben. Carl Löwe, der unsterbliche Liederkonlponist, ginii im Hause der Eltern aus und ein. Organist in der St. Jacobi-Kirche, tippte er nnt seinen! Violinbogen deni Bürschlein Carl Ludwig Schleich hin uild wieder mahneud auf den Kopf, wenn es einmal allzu verkehrt danebensang. Wißmann, der berühmte Uebersetzer des Aristo-phanes, war der beste Freund des Vaters, der die Familie besonders während der schrecklickM Zeit der Cholera-Epideniie vor dem Versinken in Trübsinn bewahrte. Carl Ludwig Schleich fing schon sehr früh zu dichten an. Sein Straßensreund Wilhelm Linse, Sohn einer biedereil Waschfrau, bildete ein Kollektiv mit ihm und half ihni bei den Trauerspielen. Die erste Tragödie, die die kaunl Sechsjährigen dichteten, war der Mutter des kleinen Linse gewidmet. Als man sie ihr vortragen wollte, war sie gerade an der Cholera gestt^rben. Da es doch nun schade gewesen wäre, wenn die Waschfrau Lins? die SKMermär ni^t llo^ im Himinel gehört hätte, setzten sich die beiden jungen Dichter an ihr Totenbett nnd rezitierten mit lauter Stimme, sich der Gefahr, in die sie sich begeben hatten, erst dann bewußt, als der arme Dr. Schleich, der Vater des kleinen Carl Ludwig, entsetzt in das Cholera-Ziniiner stürzte und die Knaben hinausjagte. Carl Ludwig Schleich nennt deu geistigen Kreis in Stettin, den .Kreis um seinen Vater, ein „kleines Weimar", er lernt außer dem Balleden-Di6)ter Lönv, Männer wie Oehlschläger, Giesebrecht, Calo, Schmidt und Zitelmann kenneil, trotzdem aber die Reihe der berilhnlten Männer, denen er in seinem Leben begegnet ist, die er achtete und denen er Freundschaft entgegenbrachte, noch sekir weit fortgesetzt werden kann, hat er in der „Besonnten Vergangenheit" erklärt: „Ich bin zwei ganz großen Menschen begegnet, der eine war nlein bester Freund und hieß August Strindbevg, der andere war mein Ba^ ter." Ein schlichteres, stärkeres und ergreifenderes Wort eines ManeS über seinen Bater ist wohl selten gesagt worden. Der Mediziner Carl Ludwig Schleich arbeitete unter Virchow, bei Birchow, mit Vir-chow, er durchstöberte seine Bibliothek, er war von einenl plötzlich ausbrechenden! Flei-ße licseßen, und hat einmal in einem Zuge die ganze Zellularpathologic des Meisters Praktisch durchmikroskopiert, hat es also wirk licki zu einem „kleinen Birchow in der Westentasche" gebracht, wie inan ihn in Stettin eine Zeitlan;^ nannte. Trotzdem blieb die Mdizin, die Chirurgie, nicht das letzte Le-tiensziel. Er wollte mehr, er wollte alles! In Zürich lernte er Gottfried keynen. Damals war Schleich noch sehr jung, und er fragte den Dichter, wie man eigentlich zum Dichter lverde. „Wenn du das Wunder in dir entdeckst, dann bist du einer," war die nie vergessene Antwort. Die Krönung der wisseflsckiaftlich-medizi-nischen Arbeiten war die Erfindung der JnfiltraiionSanästhesie und der neuen Methoden der Wundheilung. Trotz dieser Fortschritte, zu denen er der inedizinischen Wissen schaft verhalf, steht er nicht an, zu sagen: „Je bescheidener, ihrer Grenzen sich bewußt, unsere Kunst (Medizin) der Oeffentlichkeit gegenüber auftritt, um so sicherer wird sie ihren Ruh«! bewahren," denn er sah, besessen von seinein Werk im Menschen dos Werkzeug» das sich gegen die Naturkräste nicht zu wehren hat, sondern mit ihnen gehen muß. Seine „Plaudereien über die Gesundheit" (Aus Asklepio? Werksti.tt) sind ,nit jener neuen Philosophie getränkt, die er zu set-ner Lebensfrage erhob. „Das Schaltmerk der Gedanken" und „Bon der Seele" gehören ebenfalls in diese Rubrik, die später durch „Bewußtsein und Unsterbli6)keit", „Gedan kemnacht und Htisterie" und „Das Problem des Todes" erweitert wurde. Seine menschlichen Höhepunkte liegen in seinen Freundschaften. Ob Dehnul, Strind berg, Edvard Münch, ob Reinhold Bega^ oder Bertha von Arnc'lr.aldt — sein «lütige^ Herz und sein Talent zur Freunds,lvst ha-ben ihn !nit den größten Menschen seine' Zeit verbunden. »urli«^ öriwnunq, v»rmin«I«r» ^i« ^«katlr «i rau^r V/it?«» mng vok ru »»oklc»f/^ll^!un9. «tv -^V Derwegener EinbnichsvtNuch im Stadtzentrum Der Täter durch daS eingedrückte Schaufenster entwischt / Dramatische Verfolgung in den ftühen Morgenftunven Zfr«,,. kn KiN 1«^ tierhalung eimg-r Nummern, di« b«sond«r»n Anklang fanden, nötigten. Mitere Konzerte fanden inCrikventcaundGra« ljevica statt. Die Weiterreise erfolgt mit dem E i l -d a m p f e r „Prestolonasledni? Petar-, dessen Kommandant T o n k o v i 6 den Char zu «inem Sonderkonzert an Bord 5ewog. Die Reisenden, unter denen sich auch viele Ausländer defanden, überschiitteten die kleinen Spielker mit stürmischem Beifall. Gera^ dezu imposant war der Empfang, dessen die .Harmonikaspieler in S p l i t teilhaftig wur. den. Der l5hor mußte an, .Hauptplatz auf-treten, wn ihm für seine braden Darbietun. gen stürmische Ovationen zuteil wurden. Abends erfolgte das zweite Konzert, das ei« nen Massenbesuch aufwetst. Obwohl weitere Einladungen von dal-mafinist^n Städten ergingeit, mußte der Chor sein« Tournee beenden, da die kleinen Spieler .Heimtveh bekammen und unbedingt zurückkehren wollten. Der Reinertrag fließt dem ?sond für die Errichtung eines Ferial» Heimes der „Jadranska straZa" u. des Rot-s'vuzes an der Adria zu. m Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Numn,er 57 u. a. Anleitungen zun: Vrotverkauf in Spezerei-und Lebensmittelhandlungen, die Verordnung jrber das Reisepauschal für ^^orstbe-dienstete, die Richtigstellung der Verordnung über die Herabsetzung der Bezüge der Ge« iMindebediensteten, Auslegungen iiber die (Einhebung der Luxussteuer, Bestiminungen über die Ausfuhr von Nuhbaumstnmmen, siWie Aufklärungen zur Verordnung über die Einhebung der Bairalverzehrung^teuer auf Wein und Branntwein. m Mcktehr eines Aechtsan»aites nach Mariiior. Der Rechtsanlnalt Herr Dr. An< drej B e b l e, der seine ?l!dvOkaturMnzlsi vor ebma Kwei fahren nach Bre-ice verlegt hat, lehrt dieser T^e nach V?aribor zurück, wo er seine Kanzlei wieder eröffnen wird. m. Zodesfttle. In der vergangenen Nacht ist nach langer schwerer .Krankheit der Werk meifter der Staatsbahnen i. R. .Herr Jakob B i d o v i e im Alter von 64 Iahren gestorben. - In Dresden, wohin sie sich krankheitshalber zu ihrer Tochter begeben hatte, verschied die Gattin des Betriebsleiters des städtischen Wasfern»erkeS Herrn Josef Fvchler, Frau Seraphine F o ch l e r. Friede ihrer Asche! Den schwergetroffenen ?^mil7en unser innigstes Neileid! m. «ratze Fe»er»ehrtagimi in Garnja i»tadggna. Am 4. und b. August veranstaltet di? Feuerwehr in Gornja Radgona eine qrnße Feier, deren Protektorat BanuS Dr. M a r u ii i 8 übernommen hat. Ihre Teilnahme haben bereits gegen 1000 Feuerwehr Männer auS dem ganM nördlichen Teil des Draubanates angesagt. Bei dieser Gelegenheit wird auch das neuangeschaffte Löschauto non Fürstbischof Dr. To ma 8 i ö eitige-weiht werden. ?^r die Feierlichkeiten werden umfasiende Borbereitungen getroffen. m. LheateravsMrunG im Freien. Während der Mariborer Festwoche bringt das hissige Theatevellsembile Golias Alvmi^dic' „Aulwrvevmrstaltung in örna miaka" zur Aufführung. HieiM wertien niehrere Knaben und Mädchen benötiigt, die mitzuwirken HStten. Jnteveffenten wollen an der Theaterkaffe vvrsprel!^, wo Anmeldungen täglich von !y bis IT.IY Uhr entgegengenommen werden. m. Zum TatWtag in Gruitkavje wird ergänzend noch mitgeteilt, daß K o z e l j von dem auf so tragische Weise ums Leben gekommenen Jagdausseher Perne! wie-derholt angegriffen worden ist. Erst am 8 d. versetzte Pernek mit einem Knüttel dem einen schweren Korb tragenden Kvzelj derart heftige Schläge, daß Kozelj ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Kozel, hatte vor Perne! deshalb verständliche Angst, umso-mehr als dieser sofort, als Kozelj ansichtig wurde, zum Gewehr griff. 'Vernek war als l^>«valtmensch beümnt und erscheint schon vorbestraft. IN. GesellschastSfahrtm mit dem Autacar. Die nächsten Autocar-Gesellichaftsfahrten des „Put,^?^^ finden statt: Groß^ckner auf Tage am 29. Juli, Fahrpreis WO Dinar. Maria Zell auf T Tage, Ablehrt am 19. mtd Juli, Fahrpreis 210 Mnar. Mwchen, Oberammergau, 'Salzburg und Tirol auf 8 Tage, Mfahrt 3. August. Pauschalpreis 1W0 In der Nacht zu>m Donnerstag — es war gegen >,3 1l^?r früh — bemerkte der am .^^einilvege besindliche 2ohn des hissizjen Aonfektionärs .'Hermann ^^verlin >n dem «Ges^iäst seines Baters in der l^osposka ulica einen verdächtigen Lctxitten. Cverlin beeilte sich sofort, durch den .i>ausf1ur von rücitwärts in das l^schäft einzudringen, un? seinen Verdacht zu klären. Die iiußc're T>,r >t^r offen, ein ^^eictien, daß ein Unsternfener eingedrungen war, s)inqeqen ivar die zwei» te Tür versperrt und l>erriegelt Der Perdacht war volltoiuinen mtd Vverlin eilte, na6)dom er dnH .Mustor neuerdings rcr-schllossen hatte, ins Freie, um einen mann zu alarmieren. Vverlin und der Polizist durchsuchten den .wusilur und auch den .^ellerraum und kehrten liu>^ ^eniselbetl unverrtchteter Dinr^e zurück, ^'^n dieseni Au' geMick krachte eine qroße Fensterscheibc' d?S Geschäftes unter heftigem Geklirre zujan?-men. Die beiden Verfolger de^, unbekannten Eindringlings eilten wieder ^reie und sahen gerade noch, wie ein l^ri^ßerer V^nn aus dem Schaufeirster sprang und in der Richtung gegen die obere Gosposka ulica das Weite suchte. Da der Wachmann, tvotzdein die Straße leer war ,md ein llnbeteiligter nicht hätte getroffen inerden ki^nnen, weder einen Schreckschuß abgab, noch den. Davoneilenden nachschoß, konnte dieser angesicht-i so „milder" Verfolgung entiwischen. Mebrere Poli zisten, die aus der Wachstube l. infolge de<' Getöses herdeii^eeilt waren, nahnien auch auf Fahrrädern die Verfolgung des Ein- Dinar,' Roga^ka Slatina auf l Tag. M-fahrt am SS. Juli, Fahupreis 55 Dinar, Slovenijske gorice, Rundfahrt. Abfahrt am 52. Juli, Fahrpreis 70 Dinar. Annieldun-„en an das Reisebüro „Putnik". Aleksan-drova cesta Tel. 21—?S. m. «erhimgsnisiwller Sturz. Der lfahrige, in der PuSkinova ulica walinhafte In-genieursohn Ernst M l a k e r erlitt gestern abends beini Spielen einen so gefährlichen Sturz, daß er am ganzen Wirper ar-ge Verlegungen erlitt. Er mußte im Kran« kenhaus untergebracht werden. nt. Surs für Ge«eindeiekretäre. Der Bürgevmeisterbund veranstaltet in Ljublja-na einen Kiirs für Genieittdesekretäre. :^o-bei die anerkanntesten Fachleute auf dem Gebiete der Gemeindereriwaltung Vorträge IMten werden. Die Eröffnung des Äurses findet heute, Donnerstag, um 17 Ul,r statt. Am Kitvse, der bis 30. d. dauert, nehmen 130 Interessenten teil. m. K«s für Ainderfräulein und Pflege» rinmn. Die Anstalt für den Gesundheit^,. schlch der Mutter und Mnder in Ljublsano vevanstaltet einen einjährigen Kurs fiir Kin« derfräulein und Pflegerin:?eir. Gesuche sind an die Anistalt, die auch alle nötigen Jnfor-nmtionen erteilt, zu richten. m. Gegtifliegergruppe. Samstag und ksonntag Schulsliegen der ersten und zweiten Staffel bei der Sprungschanze. Erscheint vollzählig! m. Wetterbericht vom 10. Juli, 8 Nhr: Feuchtigkeitsmesser Barometerstand 780, Temperatur -!-ZS, Mndrichtunc, NS, Bewi^lkung teilweise, Niederschlag 0. verein Rotes Kreuz Kröevina_KaSa- ki. Das für den letzten Sonntag al^getün- -digte, durch Unwetter sedoch t?erpa^te Bolks-fest im Gasthaus Glavic, findet Tomltag, den W. Jvli mn lH r statt.' Muisik der PosiVediensteten. Gmtrrtt frei. ^ Das Best-K«geIWeden beginnt um K Uhr. I brechers mif. Cverlin und einer der lente waren schon ganz an den Einbr^'ch^'r herangekonlinen, doch uerjchivand dieser im nächsten Moment im Dunkel ^es ^tadt-parks. Wie die Untersuchung ergab, hatte sicki der Einbrect>cr schon mehrere ÄNMge, 5ty>^ fe und Mäntel zurechtgelegt, auch l)atte er die Schubladeil nart> etwaigen! Bargeld iih-gestt6)t, doch n>urde er au»^ seiner verbreö)«?' rischen Täti'ilcit im kritischesten Angcnt»l:ct ailfgeschrefkt. Am Tatort ließ der Einbr.> rl>er u. a. auch eine Art zuriick. Daß es sich nicht uln einen Einzelnen, sondern um eine Bande handelt, geht aus der Tatsa6)e her-vor, daß ein <^tiährsmann unsere^ Mattes, der in der .Grekova ulisa wohnt, uin die kritisch,' ,'ieit einige verdächtige Individuen IN der ot^'ren Gospi-ika nlica benierkte, die dortselbst die -icherheitswache alarniierten. E'Z scheint sich denmach um t^iuner gehandelt zu haben, um durch einen ^ialschalarm den an der Ecke Gospolska-^-lonenska ulica postierenden Wachnlann in die obere sposka ulica zu locken. Der Einbrecher hat auf seiner Fluckit !)ie große Fensterscheibe, deren Wert sich auf .i00s» Dinar beziffert, vollständig zertrümmert. Der Sachschaden ist durch Persiche-rung gedeckt. Nach einer Polizeilichen Be-Ichreibnnq handelt es sich um einen etwa Jahre alten, kräftig gebauten Mann, der init lichter .^>osc und dnnklereni Rock c^e« kleidet war. Der verwegene Einbruchsner-such rief in der ganzen Stadt gri^ßtes Aufsehen hervor. » Feind des eigenen Hauses ist, der auslän disckies statt heimische'?, angenelimes, billigere'? Jordan^Bitterwasser kauft, welches dauernd nnb erfolgreich Magen, Davm, !^am „MariRorer KstuAjf' Nummer 11^? Ochsen gekocht wurde, gefuttert wurden, verendet sein. Unter der Bewohnerschait mluht sich große Beunruhigung bemerkbar, da s^rmann ^r Ansicht ist, daß er infiz-iert sei und nun die Krankheit seden Augenblick ausbrechen werde. Die Behörden haben umfassende 'Sicherheitsvorkehrungen getroffen. p. Berrahung am Lande. Sechs Burschen aus .^ikole imd Cirkovce zogen dieser Äge ^tark bezecht johlend gegen SP. Jablane. Unterwegs bemächtigten sich einer am Weg-ikreuze angebrachten Marienstatue, die sie durch die Dörfer SP. Jablam, Pangerce und »ikole am Boden nachschleppten u. dieselbe umherwarfen. Schließlich nahm ihnen ein Mmin die Statue weg. Die Zechbrüder erregten bei der Bevölkerung großen Unwillen. Sie tverden sich für ihr« Tat vor dem Richter zu verantworten haben. p. Beschmutzung von Mauern. In den letz ten Tagen vergnügten sich mehrere Lausbuben damit, daß sie frisch gestrichene Mauern mit Farbstiften beschmutzten, wo« durch den Besitzern nicht unbeträchtlicher Schaden entstand, da sie die Mauern werden noch einmal tveißeti müssen. Die Polizei ist daran, den Bengeln das Handwerk zu legen. P. Einbruch. Der .'j7jährigc Besitzer Jo. sef 8 i r e c aus Breznica erlitt einen Sturz und zo!^ sich hie-bei einen Bruch des rechten Beines zn. Er mußte im .'^rankenhanse un tergebracht werden. Au« Eklle c. ladesfall. Äm Dienstag starb in Nelje der ti? Jahre alte Finanzkontroltor im Ru-iiestande unid Beamter der Firma I. Jel-lenz .^^err Josef Prettner. c. Kreuzweihe. Am Sonntag nachnnttags hat Ztadtpsarrer.«öerr Abt Peter Jurak .n Nova vas bei Celje ein neu errichtetes hölzerne.^ Ehristuskreuz eingesegnet. Das Kre^z hat die Familie Pratnemer aufstellen lassen. c. Gokalausfiug. Am kommenden Sonn» tag wird in Mozirje das neue Sokolheim eingeweiht werden. Aus diesem Anlaß treffen sich die hiesigen Sokoln zu emem Ausflug nach dem Festvrte. c. KiihrunAsoortrag durch unsere Zink. Hütte. Der Verein jugoslawischer Akademi« ker in Cetje veranstaltet heute, Freitagvir-mittag, einen Führungsvortrag durch sämt. liche Betriebsanlagen unserer Zinkhütte. Crefsipuntt um 8 Uhr vor der Bei^'chuls. Am iSonntag, den Ä. Juli treffen sich d'e Mitglieder de-^ Vereines zu einer i^ußiman-derung auf die A^rzlica. c. Zum Unfall in den Ganntaler Alyen, dent der Gymnasiast t^rald Premschaf aus Eelje vergangenen i^vreitag zum Opfer fiel, erfahreit wir noch folgende Einscherten: Gerald Premschak wanderte in Begleitung dreier Mttelfchüler mis Eeije, der Brüder Fedor und Dusan Gradi^nlk und des Mick.', (^tsek. Ain Freitag znr Mittagszeit kamen sie am OkreKelj an und desuchtcn k>ie Friischaufhütte. Nact) den, Mittagessen oerließen !sie mit Ausnahnie ^-edor Gradi5nits, der in der .Hütte verblieb, die Okre^lj-?llm und stiegen in der Richtung zur Mzla gora bergan. Die drei Bergfreunde kletterten auf den Gipfel des „Hudi prask" und holten sich droben ein paar Edebweißsterne. Et'wa um 16 Uhr traten sie wieder den Mckgang an. .^app oberhalb des Zugangs zum „Hudi prasf" glitt Premscliak aus, kollerte etwa vier Meter herab und sdiirzte dann emsn Meter tief auf ein Geri^llfeld. wo er blutüberströmt liegen blieb. Beim ^alle schlug er mit dem Kvipf auf einen Felsen auf und Mitt einen Bruch der Schädeldecke. Timtz der schweren Verletzungen blieb Premschak die ganze Zeit hindurch bei vollem Bewußtsein. Während Gaj^ek beim Verunglückten blieb und ihm emen Notverband anlegte, eilte Duöan GradiZmk zur Frischaus-Hütte, wo er vam UnMck Mitteilung machte. Dann lief er Keich weiter ins Logavtal, um einen Kraftwagen zu bestellen. Inzwischen zog sich ein schweres Gewitter zu^mmen. ^ peitschendem Regen zog eine RettungÄruppe, lböstehend aus P«^ssor Stamte vom Real« gtMnafium in Celjje, dem FvischaufMttsn. wcrrt IaSob RvSttik, Mha PveSnik und Fe« dar von dar VßrsZAjM^ hinaus zur Un» fMstWe. Uitttvr gri^ßt^ Anstrengung wurde der Schwewevlicht« Himb M Ok»!^ ui^ Fteitag. den «. yvl, IM. Rummer 1SL. »ckt»r zu« Tittislchte des öossrtateß gv-schafft. Vollkommen durchläßt erreichten ^ Eamariter der Verge dm Kmftwagen im Tale, der d«n Verimglckften Werft einmal w den PIan»ns?i dsm kmchte, wo man lhm trockene Kleider anlegte. Es war nun reits 30 Uhr geworben. Primarii» Dr. Aloi? ^lofar aus LjMjana, der fich zu-Vllig im Logartal be^d, le^e dem letzten einen neuen, sachgeMs»en Notverband an. Vom Planiniski dvm weg fuhr der Kraftwagen dem Schwerverletzten direkt in das Aranlkenhail? nach Telse. n»o nun der junge Gymnasiast, wie wir gestvrn berichtet hatten, feiner Tenesimy entgegengeht. e. «tmz »«m B»W>. Der zehnjährige Franz Slokan, Sohn eines Portiers auS Celje, fiÄrzte anl Montag nachmittags von einem Oflume in die Tieft und zog sich ei. nen Bruch des rechten Armes zu. Der Ber-ungliückte fand Au^aihme im öffentlichen Krankenhaufe. c. Unfal »ei der Ardeit. Die 4o Jahre al^ Besi^rSfrail Maria aus Koretno bei Smarje geriet am Msntag mit der lin7en Hand in die Stro>hlschneidemaschine und erlitt schwere Verletzungen. Man brachte die in das hiesij^ KmnkenhauS. Loch Reß tlngedmer und lein Ende L o n d o n, im Juli. Das arme Loch.Neh-Ungeheuer, wenn es überhaupt existiert, hat nichts zu lachen. Wieder einmal wird es eingekreist. Man will der Zache doch endlich auf den Grund gehen. Eine vsn Sir Walter Mountain zusammengestellte Expedition hat einen regel-rechten Belagerungszustand über das Ungeheuer verhangt. Um den ganM See herum haben sich seine Beobachtungsposten, hundert Meter voneinander entfernt verteilt. Die Ferngläser und die Photoapparate sind gezückt. Und die Gerüchte laufen natürlich auch schon wieder um. So will man das Ungeheuer eilends unter dem Wasserspiegel hin wegschwimmen gesehen haben, während sei-ttl? drei .Höcker wie Gebirgsmassive aus dem See ragten. Um einen etwaigen Mißerfolg der hochnotpeinlichen Expedition im Bor-herein zu rechtfertigen, verbreitet man jedoch bereits die Auffassung, das Ungeheuer entziehe sich durch die Flucht ins offene Meer ^n Nachstellungen der Menschen. Verwunderlich wär es nicht, wenn dem dreihöckeri-gen Untier die ganze Sache endlich doch zu bunt geworden ist. Denn schließlich braucht auch ein Ungeheuer einmal seine Ruhe. Klindtgung des Triefter Abkommens Abbruch der Verhandlungen in Rom / Die Gründe für das Byrgehen der jugoslawischen Delegation Wil berichteten bereit», daß Jugoslawien > Lage, wenigstens «inigernmkcn annehmbare aus dem Triester Abkommen ausgetreten ist, Vorschläge zu niackien. da die Haltung Italiens in' der ??rage der Hier geraten die Verhandlungen ins Stok-Präferenzen für unser Holz unnahbar war.i kcn. Zu dieser Zeit tauchte in Noin ein Entgegen den gehegten Erwartungen, ver- amtlich beglaubigter Beobachter der östcr-liefen die Verhandlungen der jugoslawischen! reichis^n Regierung für die Verhandlungen Delegation in Rom in dieser Angelegenheit im Sande, weshalb die Beograder Regierung die notwendigen Folgerungen daraus ziehen mußte. Italien hat sich unlängst — wie der Generalsekretär der Holzhändler- und expor-teurvereinigung in Zagreb Max Mautner mitteilt — zu einer starken Erhöhung der Zölle, in erster Linie zum Schutz seiner eigenen Weichholzerzeugung in den nördlichen Alpengebieten und der eigenen Buchen-Produktion in Güditalien entschlossen. Durch diesen Schutz wird Italien vielleicht seinen Einfuhrbedarf um 1k> bis höchstens herabzusetzen vermögen. Wie Italien selbst zu-gibt, stammen 8d—der Einfuhr aus unserer Delegation auf. Aus dieser Tatsache, sowie aus er^ltenen Mit teil« i^gen ging klar hervor, daß irgend eine Verpflichtung Italiens gegenüber Oesterreich bestand, die es Italien unmöglich machte, den begründeten Forderungen Jugoslawiens eiltgegenzukom-men. Die Delegation erklärte daher, daß sie auf ein angemessenes Präferenzial für Weich holz nicht verzichten könne, auch wenn dieses kleiner wäre als das Oesterreichs bereits zuerkannte, und forderte entschieden ein angemessenes Präferenzial für Buche, das den prohibitiv hohen Zoll von W Lire se m' ermäßigen witrde. (Gleichzeitig erklärte sie, »Venn diesen Forderungen unseres .?>olzaus-fuhrhandels in dessen Hauptartikelu ni6it Jugoslawien. Italien hat auf Grund des rö- l Genüge geleistet werden sollte, würde eine mischen Abkommens O e st e r r e i ch für 30.000 Waggons Schnittmaterial ein Präferenzial von 455S, d. h. 4 Lire je llX) sg bewilligt, wobei Oesterreich ab 1. Dezember IRL bei der Einfuhr über Tarvis einen Nachlaß von 4 Lire und einen Frachtnachlaß auf der Eisenbahn von etwa 2 Lire, zusammen daher rund 6 Lire, genossen hat. Bei den Verhandlungen, die nun unsere Delegation unter Führung des Abteilungs-vorstands Pilija hatte, wurden von uliserer Seite dieselben Begünstigungen gesordert, die Oesterreich erhalten hat, ferner die Ausdehnung dieser ^günstigungen auf lene Holzarten, die Oesterreich ni6)t ausführt, das sind Eiche und Buche. Im Laufe der Verhandlungen hat sich unsere Delegation mit angemessenen Begünstigungen einverstan den erklärt. Auf dieses Entgegenkonimen hin llnhaltbare Lage auf dem italienischen Markte hemufbeschworen werden. Das bekannte Triester ?lbkomme n, das die Stabilisierung der Verhältnisse und Preise am ita-lienisckien Markte zum Ziele habe, verlöre für unsere Interessenten jeden Wert. Nach einer kurzen Unterbrechung der Ver Handlungen, die osfenbar den Besprechungeil zwischen Oesterreich und Italien in diesen Fragen gewidmet war, bot die italientsckic Delegation als äußerste Zugeständnis ein kleines Präferenzial für etwa ein Drittel nn serer nornmlen Einfuhr von Schnittmaterial nach Sttditalieii an. Sie lehilte es jedoch weiterhin ab, über unsere anderen Fordcrnu gen bezjjglich des Präferonzials für Buche, bezüglich Sicherung des Ä^ontingents für Ki-stenbrettel, bezüglich Bindung des Zolls auf Brennholz und >>olzkolile und bezüglich Herabsehnng tvs Zolls fstr einige andere Nr war die italienische Delegation nicht in der l tikel (Telegraphenstangen, Dauben usw.) zu sprechen. Nach einer sorgfältigen Beratung über diese letzten Angebote d. italienischen De legation, kam unsere Delegation zuin Schlu« ße, daß sie diese Angebote nicht annehmen könne. Fn'' diesen Beschluß waren hauptsächlich zn>ei Gründe nms^gebeild. In erster Linie wären wir durch Annahnie dieser Vorschläge ans eine Diskrimwierung unserer Weich-holzansslihr zugunsten vest-rreichs nicht nn'-hinsichtlich der Zollhöhe, sondern auch,, wc's was noch schn'erer wiegt, hinsichtlich der gei> graphischen Bestinlnlungeil eingegangen. Die se Vorschläge verrieten nämlich deutlich die Tendenz Italiens, ganz Ober- und.Mittelitalien in erster Linie für die österreichische Einflchr freizuhalten, der dort ungeheure, uns unzugängliche Zoll« lllld Eisenbahnbe-günstignngen gesWrt werden. Der zioeite Grund der Ablehnung der italienischen Angebote war die dokumentierte Haltung Italiens gegen nnsere B il ch e n a n s f u h r. Die Buchenausfuhr spielt eine zunehnl^'nde Rolle in llnserer Holzaussuhr, da wir in diesem Artikel an si'lhrender Stelle in Europa stehen und außerdeu^ unser Staat nlu'r eine nngehcure Menge noch nicht ausgebeuteter Buchenwälder verfügt. Es ist daher absolut notwendig, diesen, Artikel ilberall einen möglichst starken Absatz zu sichern. Der Zoll, dell Italien aus die Einsuhr von Buche legte, ist geradezu prohibitiv, und der Zweck ist, die Bucheneiufuhr aus Ingosliwien we-sentlich zn verringern. Die erste Bedingung war für nns ganz unannehmbar. Unsere Delegation konnte, da sie vor der deutlich erkennbaren Absicht Italiens stand, hinsichtlich der Weicscholzeinfuhr unsere Ausfubr von ihren natürlichen Mark tcn zu verdrängen und ihr eine besondere Richtuug zu bestinnnen, die niit linseren In« leressen niäit iin Einklänge stand, so>vie vor der Absicht Italiens, außerdem ohne genügende Begründung unserer Einfuhr von Bu chenmalcrial wesentlich zu vermindern, nicht anders vorgehen als die Vorschläge italienischen Delegation abzulehnen und di'' Verhandlungen abzubrechen. X Bethandlungen in der Mühlenindustrie. Zwischen den Vertretern der Mühlenindu-strie ini ganzen Staat schn'eben gegenwärtig Verhandlungen zwecks Abschlnsses eines Ab- Sllnstige AuSfIchtm flir den Obftexport ZvovDr. SibeMilieie, SektionSleiter des AußenmiMeriums A» Mariborer Kongreß der Obstexporteur« und -Händler vergangenen Sonntag hielt der Sektionsleiter des Außenministeriums Dr. Sibe M i l i ö i nachstehendes Referat über die Aussichten der diesjährigen jugoslawischen ObstauSfuhr, die er als günstig bezeichnete. Die Redaktion. Die Wirtschaftssektion der Konsularabteilung des Außenministeriums, der vorzustehen ich die Ehre habe, ist den Exporteuren und -Händlern stets bereit, mit erschöpfenden Informationen zwecks Absatzes unserer Erzeugnisse zu dienen. Zu diesem Zwecke hat die Sektion schon im Vorjahr den Interessenten zahlreich Zirkularverlch te zugestellt, die Heuer stark eingeschviinkt wurden, da die Aktion jetzt als Beilage des Amtsblattes wöchentlich ihr Organ „Privredni pregled" herausgibt. Diese Wirt schaftSrevue bringt alle für die breite Oef-sentlichkeit bestimmten Berichte, während die vertraulichen Berichte wegen der Emp fmdlichkeit der einführenden Länder auch weiterhin im Wege der Zirknlarberichte den Interessenten zugestellt werden. Auf diese Weise hat der Obstexporteur die Möglichkeit, raschestenS in den Besitz von erschöpfenden Informationen zu gelangen, auf Grund deren n dann seine Dispositionen treffen kann. Um diesen Informationsdienst auSgubau» en, ergingen an sämtliche AnSlandSvertre-t«r der Vstktion die Veijungen, all« GesetzSt Verordnungen, Zoll- und andere Beschränkungen, die unsere Ausfuhr behindern ki^nn-ten, unverzüglich einzusend<;n, um nach Möglichkeit dieselben zu mildern oder wenigstens die Interessenten davon in Kenntnis zu setzen. Die AuSlandvertretungen der Konsularabteilung des Außenministeriums ermöglichen eS mit ihrer intensiven Arbeit, daß sich der Informationsdienst ständig entwickelt. Es ist zu hoffen, daß die Entwicklung noch weitere Fortschritte machen wird, falls die Exporteure for^ahren werden, konkrete Vorschläge der Sektion zu unterbreiten. In engster Mtarbeit mit den Exporteuren und Obsthändlern sowie in enger Fühlungnahme mit den Institutionen, zu deren Obliegenheiten die Förderung des lugoslawi-schen .Handels gehört, ist begrün^te Hoffnung vorhanden, daß zur Hebung des Außenhandels unseres Landes viel getan wird. ÄeS vorauSgeschiikt, erachte ich es als lueine Pflicht, anf Grund der eingelangten Berichte einen Ueberblick über die im?lns-lande zu erwartende diesjährige Obsternte zu geben, n. zw. sowohl in jenen Staaten, die wir beliefern, als auch in jenen Ländern, die für Obst eine Konkurrenz darstellen. Nach den vorliegenden Daten stellt sich die Situation m iiwropa folgendermaßen dar: Unßarn. Der Ertrag an Marillen (Aprikosen) wird als mittel, an Aepfeln, Birnen und Nüßon mittel, stellenweise sogar als gut bezeichnet. Die Landwirtjchaltskanmlsr unterbreitete dem Ministerium einen Vorschlag, wonach in einigen Zentren am flachen Lande Kühlanlagen errichtet werden, in denen Obst bis zum Verladen eingelagert werden soll. In Butafok ist bereits ein Kühlhaus für Marillen im Betrieb, ein zweites soll zwischen der Theiß und der Donau erbaut werden. NumAnien. Es wird eine uiittlere Ernte erwartet. Zur Fl>rderling des Obstbaues und der Aussuhr hat das rumänische Landwirtschaftsministerium nachstehendes Programm entworfen: l. Errichtung von Desinfektionsanlagen für die dem Obsttransport dienenden Waggons, 2. Errichtung zweier neuer Fabriken zur Obstverarbeitung und Installierung von Kg Dörröfen fiir verschiedene Obstsorten. Italien. In Pfirsichen wird eine Rekordernte er-lvartet. Der Aepfelertrag wird als inittel bezeichnet, da die Früchte 'vegen Wurnlstich-igkeit stark abfallen. ?ln den Pfirstchkultu-ren rief das Insekt ExoascuS in einigen Landstrichen großen Schaden l)«rvor, loovon jedoch Aepfel und Birnen weniger betroffen erscheinen. In Südtirol erwartet nian eine znfriedcnstellende Aepfelernte. Oesterreich. Infolge Dürre nnd Abfallens der Früchte erwartet lnan, daß der diesjährige Aepfel-und Birllenertrag weniger zufriedenstellend sein wird. In Steiermark trüge« die Niederschläge zur Entwicklung der Friichte wesentlich bei. Tschechoslowakei. Es hat den Anschein, daß die diesjährige Obsternte schlecht ausfallen wird, da infolgc^ der Trockenheit die FrMte starl abfallen. Reichliche Niederi'tiläiie wären sehr am Platze, damit die Ae^selernte bejriedigen ki>nnte. An Birnen durfte sich der Ertrag um etwa 40^^ niet^riger stellen als 'm Bor-jähre. Pflaumen weisen einen gnten -tand auf, doch wird mit keinem zusri--^ ' den Ertrag gerechnet. Gchweiz. Die warme Witterung brachte es iu!t sich, daß die Birnen gut reifen. Bei Aepfeln ist der Stand ^veniger befriedigend. Die Aussichten für Maritten nnd Pflaumen sind vorzüglich, für Pfirsiche niittel. Iil lenen Gegendell, in denen es ini Vorjahr eine gute Aepfelernte gab, wird hencr mit eine'" sehr nnbesriedigendenl Ertrag gerechnet. Frankreich. Dieses Jahr wird eine reiche Aevfelernte erwartet, falls die gegenwärtige W i'e nua auch weiterhin anhält. Belgien. Der diesjälirige Pflaumenertrag durfte deli heimischen Konsum vollauf decken. Deutschland. Nach vorliegenden Berichten über vorgenommene Schätzungen wird die diesicchci-ge Obsternte mittel bis gut bezeichnet Im Vorjahr belief fick) der Ertrag an Aepfeln auf au Birnen aus «,312.102 und an Pflaunlen alif K,79ü.3.W Meterzentner. Was nun die U e b e r s e e betrifft, so wird in Kanada die diesjährige Obsternte im allgemeinen zwischen zufriedenstellend nnd gut bezeichnet. In Britiscs)-Mumbien wird hingegen Heuer eiue Rekordernte erwartet. Bereinigte Staaten. In Kalifornien sind die Aussichten für alle Obstarten sehr güustig. Besonders zufriedenstellend dürfte der Ertrag an Aepfeln sein. (Schluß folgt.) ffresfag, d>n SV. Zfuki 1W?. kommenS, wonach gewiss« Mühlen nur für !>ie Belieferung des Auslandes, die übrigen jedoch für die Deckung deS heimischen Be-?>arfe§ arbeiten sollen. Zwecks dieser Besprechungen ist bessere Beschäftigung der Un ternehmungen. Ferner wird die Regierung ersucht, die Exporttarife und die Abgaben, die diese Industrie belasten, einer Revision zu unterziehen. Schwiertglelten der «er-ausfuhr Die Ausfuhr von Geflügel un^ Eiern au§ unserem Ztaate hat in den letzten Jahren bedeutend nachgelassen. Dies hat in erster Linie seinen Grund darin, das; Polen- Un« qarn, Bulgarien und auch die Türkei als starke Konkurrenten aufgetreten sind, aber auch in den Auszahlllngsschlvierigkeiten, die s^citcns der Einfuhrstaaten gemacht werden. Der neue Hnndclsvert»'^g mit Deutsch« land hat bezüglich der Geflügel- und Ei-ereinfuhr nicht daS gehalten, was eS vcr-sprnch, dci Deutschland nur die Einfuhr von (5iern gestattet, die wenigstens 55 Gramm wiegen. Solche Eier sind aber bei uns sehr selten. Der deutsche Platz wäre sonst, abge-sel>en davon, daß d>e Auszahlungen wegen Tevisenlnangels stocken, sehr rentabel. Auf unseren Märkten kosten Eier zwischen >'» und Para, solche mit 55 Gramm und mehr eineu halben Dinar. Für eine Kiste mit 14^0 Stück Eiern erhält umn in Dcuisch land s,s» bis 5k Mar? sM) bis 1000 ^inar) i'nd in Italien l50 Lire. Für ü h n e r werden bei unS K bis w Diuar für das Ki^ ?iigramm gezahlt, in Italien erhält man da-liir l.5 bis 5 Lire (1!^ bis 15 Dinar). ^ine LmruSsteuer auf Aaldziihne. Auf verschiedene Borstellungen seitens der Aerzte kammern teilt fetzt die Steuerabteilnng d«s Finanzministeriums mit, daß die künstlichen 5iähne und Zahnkronen auS Gold, Eilber oder Platin nicht mehr der Entrichtung der Lul'uSsteuer unterliegen, da die Verwendung der Edelmetalle für diese Artikel nicht auS Lurus geschieht, sondern aus hygienischen Gründen und der Zahnarzt somit gezwungen ist, solche Metalle zu verwenden. X Verteuerung der Obstiisten. Da Deutsch land dieser Tage die Bestimmung herauZge geben hat, daj^ die Einfuhr von Obst bis aus weiteres nicht mehr la rinfusa vor sich gehen sann, sondern daß daS einzufilhrende Obst uur in Uisten verpackt überiwinmen werden darf, sind die jugoslawischen Expor teure gezwungen, fortan für Obstsendungen ausschließlich Kisten zu verwenden. Deshalb setzte eine regere Nachfrage nach diesenl Ar fikel ein, was zur Folge hat, daß di- PreisL für solche Kiste von ü bis 7 Dinar pro Stück anzogen. X Veen^ter Ausgleich: Bladislav I l in, ele?trote6inische Unternehinung in Maribor. X Bestimmungen Über die Eier. u. Ge« fliigelaussuhr noch Deutschland. Nach einer neuen Verordnung werden die bisherigen Bestimmungen über die Kontrolle der für die Ausfuhr nach D e u t s ch l a n d bestimmten E i e r im Rahmen der Zollkontingente ab 15. September einigermaßen abgeändert. Darnach haben sich alle Exporteure dem Kontrollamt für Biehausfuhr anzu-inelden und Nachweise über die im Jahre lW2 nach Deutschland versandten Mengen zu erbringen. Diese Dokumente sind bis spätestens Ende September d. I. vorzulegen. Vom bewilligten Kontingent erhalten die Ex porteure des Jahres l932 eine Qlwtc von während der Rest auf die übrigen Interessenten entfällt. — Für die Geflügel-auSfuhr nach Deutschland sind die inl Jahre 1^31 exportierten Menip?n bis Ende Sep-«tember dem Kontrollanlt bekanntzugeben. Auch hier entfallen auf die alten Exporteure 75?^ des Kontingents und der Rest auf andere. Diese Bestimmung gilt übrigens auch für die Ausfuhr nach O e st c r r e i ch. X Japanisches' Dumping in Gübserbien. Wie ans Skoplie gcn,eldet wird, nintmt in Südserbien die Einfuhr japanischer Waren iiumer mehr und mehr zu. Während die Einfuhr dieser Waren, die über Saloniki erfolgt, im Jahre 1933 nur.19.1W kg in, Werte von 64H.280 Dinar betrug, stieg «sie in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits auf fast 3v.lM kg im Werte von über einer Million Dinar an. An erster Stelle stehen un ter den eingefiihrten Waren Bmnnwollgeme-be, die mit den bezeichnenden japanischen Farben bedruckt, in ihrer Beschaffenheit aber sehr bescheiden fmd. Z^er sind weiße Baum wollgewebe, die sich franko Tkoplje zu 3.50 bis 4 Dinar den Meter stellen und daher eine scharfe Konkurrenz bieten. Außerdem wer den eingeführt Glühlampen, Porzellan, Kin-derspielzeuge, Bleistifte, Konserven, GlaS-auSaibeitungen u. a. Das Porzellan ist sehr billig, eine Partie von 218 kg auj S5.300 Din. Bleististe stellen sich sechs Gtück auf einen Dinar, sind aber sehr schlechter Beschaffenheit. In der letzten Zeit werden sogar Schulhefte eingeführt. Borläufig kann luan nicht sagen, daß der Versuch der Japaner, mit ihren Waren den jüdsertiischen zu iiberschwenlmen, gelungen wäre. 5P0«7 Marwor — Ljubljana Das große Radrennen um die Straßenmeisterschast oes Draubanats In gemeinsamer Organisation bringen Sonntag, den 29. d. die Radfahrer-Unter' verbände Maribor und Ljubijana auf der 134 Äilometer langen Strecke Maribor -Ljubljana die RadlNMstersäiaft des Drauba« natS zunl Austrag. Der Start erfolgt in der Tr-Mka costa in Maribor, während daS Ziel beim l^asthaus Kaeiö in der oesta ill Ljubljana festgesetzt wurde. DaS Rennen wird in jvwei Kategorien, und zwar Junioren und Senioren durchgeführt. Die Junioren starteli unl 7 Uhv. Die Hauptgruppe un, 7.15 Uhr. Für Startnummer ist die Kaution von 10 Dinar zu hinterlegen, die l)ernach rüi-'l'v'iaitet wird. Der Erstplacierte erhält den Titel eines Straßenmeister'? de^ Draubanats fiir das Jahr scwie einen wertdossen Pokal. Desgleichen erringt der kieste Junior den Juniorenmcistertitel und einen Pokal. l'>jleichzcitig wird die Meisterschaft deS Ljnb-Ijanaer Unterverbandes ausgetragen. Für die drei Erstplacierten aus denl Bereiche des Ljublsanaer Nnterverbandes wurden drei Ehrenpreise ausgesetzt. Die Wcttbewer-lier fahren auf eigene Verantwortung. Die straßenpol'zeillch«u Porsckiriiten sind einzuhalten. Startberechtigt sind Fahrer, die d'e Startlizenz lvlN besitzen. Aiuneldungen sind bis zinn 2'). d. dem zilständigen Unterver-band zu üliergebeil. Gegen ldas Placenlent kann ein Einspruch nur innerlialb ron 10 Minuten nach deni Eintreffen am Ziel und unter Beischlnf; einer Tare ''en ."0 Dinar erhoben werden. : Alle Rubersportler werden eingeladen, sich Sonntag, den 22. d. nni 10 Uhr ani Anlegeplatz des Mariborer Rudorerklnbs beim .Käfer-Bad einzufinden. ES werden Photogra^ phische Aufnahinen für die Presse und sonstig' ge Reklamezwecke in Si^inos usw. vorigenani» uien werden. Gleichzeitig werden Aniiieldun gen für die Fernfalirt nun Sn. O^bolt <25» km) und fiir das Training aus der Strecke Fala—Maribor i18 kin) entgegengenommen. Der Transport der Boote wird vom Klub unter minimalen AliSlagen bewerkstelligt. : Die erste Verufung in der TtaatSmej. sterschast. ."^aum war die erste Runde um d'e Etaatsiueisterschaft an? Sonntag ausgetragen, ist schon die erste Berufung 'Vi'outaig nachniittags telegraphisö) beini IN? eingetroffen. Der Zagreber liat ,,egen das verlorene Spiel mit dem Liut^lsanaer „Pri« morje" Berufung eingelegt. Die ftiründe der Berufung wurden inl Telegramm nicht angegeben, sie werden schriftlich dem INS zugesendet. : Admira befies^ Sparta im Mitropacup. Jnl gestern in Wien ansgetraigenen Mitropacupspiel schlug „Mmira" die Prager „Sparta" mit l : 0. : Die jugoslawische Schwimmauswahl nach Deutschland eingeladen. Bekanntlich findet ein Dreier-Schwiniin- nnd Wasserball-Länderkampf zwischen Jugoslawien-Un-garn^^^talien in Budapest an: 1. und 5. August tstatt. Die jugoslawischen Farben oertreten die besten Ljubijanaer Schlvimm'-Iportler. Am 8. August gastiert die jugoslawische Truppe in Prag nnd niißt sich mit den Tschechen. — ?ini 11. August beginnen in Magdeburg die Schwinlm-Europanleister-schaften '19!^, an wvlcl)en auch Jugoslatven teilnchmen. Die mgoslawischen Wassersportler erhielten nach Beendigung der Euro-ipameisterfchaften ein^« ehrenvolle Einladung vom Deutschen, Schiwimm verband, indeni sie nach Frankftirt a. M., Leipzig und Dresden eingel'nden wurden. : Planiöka — der beste Tormann, sagt ^"jamara. In, Stockl>olmer „J'drottMadet" wird ein Jntervienv nnt Ricardo Zamora abgedruckt, in welchen! der spanische Tor-inanu aus den I'ei der Weltmeisterschaft in Italien tätigen Spielern ein Europateani aufstellt. Zainora stellt ins Tor den Tschechen Planieka. )oelchen er für den be!sten GoMeeper der Welt hält. : Die panischen Handballerinnen protestieren. Dienstag abends fand in Brod bei künstlicher Getl^chtmdg ein .^azena-^Spiel Wischt der Htq^ena-AuÄnahl »^n War-fchcut und Miarsoniija statt. Die Broder war durch Mei Zayveber ^Spielerinnen (KunZtek und Donfo«v>i(^) erstarkt »»^rden. DaS Spiel wurde nvnige Minuten >wr Schluß dnrch eine uiMiine der Polinnen lit>gebro-chw, als MmZsamja mit 10 .9 i,« Wh- rung lag. D^'r ?chied.>iichter hatte einen Treffer der Marsoinja anerkannt, der ^»on den Polinnen als irregulär angefochten wurde. Als aber der Schiedsrichter bei oer ^'lnerkennnng des Treffers oerblieli^ nerlie--s^^'N die Polinnen zum Protest da.7' Spielfeld, INI, sit' sogar die ilinen ^nor Beginn des Spieles ntierrelchten Bluinen zurückließen. Der Führer der Poliiuien beschwerte sich über die Parteilichkeit de.^ Schiedsrichters und kündigte sogar an, daß er uuch Iieim Minister für kl?rporlich<' '.!umor Da habk'n wir sogar in Ptuj ein wohlgeneigtes Ohr. Drnnl ladeg wir dich Ringelnatz zum ..Ju- dennazl" ein. Das wird ein .^lampf des guten Weins mit guten Wiken sein — Beim Wein! — O, Ringelnatz, elchöre nun Kiese meine Ach komm' nach Ptnj und bringe wohl auch dein Trinkhorn init. Warum soll nicht der ^s^ingelnatz b-im ..^n- dennazl" sein? Er kehrt sa in der ganzen Welt in jedeS Wirtsl)aus ein — Wir Pfeif' dann auf Krise und auf die Po. litik. O, Niligelnak, komm saufen und tiring de'' K'lainpf'n mit! Ja, du niein lieber Ringelna^, Ringelnatz. du Dichter unsrer Zeit. Dn spinnst ein echtes Seeinannsgarn, Aee« nlannSgarn, für Zei und Ewigkeit. Für leichtbeschwingte Ironie und köstl'chpn .^nnior Da haben wir sogar in Ptuj ein wohlgeneigtes Ohr. Daß dies ein Grund zuni trinken ist, daS sieht wohl jeder ein, Drum laden ivir den Ringelnatz zum „Ju« denimzl" ein — Zum Wein —! Wenn dann beim „Zudennazl" der Ringel. natzel fingt, Dann kommt van ganz Eurapa, was geme lsrngt und trinkt. Zu diesem FesteSsubel nach Wus, der alten Stadt, Zum Fest, wie es die ganze Welt noch nie gesehen hat. Dann konnneu alle Kranken der ganzen Erdenrund Nach Pwj zum „Judennazl" und lachen sich gesund. O, du mein lieber Ringelnatz, Ringelnatz. du Dichter uns'rer Zeit, Du spinnst eiu echtes eren GriibelnS lag auf seiner Htirne einkerbt. „Hatte er recht getan?" Er trat von dem «einM weg und starrte auf die aufgeschlagene Seite eines Bu-, ches, da» auf dem Ti^ lag. „Wltrum lieben wir nur die, die unseres Mutes find? Warum nicht vielmehr jene, die fich unsere» Geistes zeigen?" „Unseres Geistes —das war es. Stand nicht der Geist über dem Leibe? Er ließ sich tn einen Stuhl nieder und stützte das Gesicht in die.yünde. Lente würde das fremde Kind lieben, wie ein eigenes. Nur RoSlna' rie würde es nicht können. Aber qab es da etwas anderes, als daß sie die Ruhe ihr.?S Lebens zum Opfer krachte, um die des NtamleS, den sie nun einmal liebte, nicht zu gefährden. Ach, es war so bitterschver, Mensch zu sein! So bitterschwer! Er trat wieder an das Bett des Kindes, das nun ruhig schlief, betrachtete die lveiße Ltirne, den kleinen, noch schmerzhaft i^rzogcnen Mund, die sandte Rundung des Bäckens und die Linie der Brauen, die sichelsi^rmiig sein gezeichnet stand. Er Aopfte scheu an die Türe. Um den Kleinen nicht zu erwecken, ging Wolter selbst l^ffnen. Es war der ztzveite Arzt der Anlstalt. der nun zu ihm in das Zimmer trat. Aus dessen schwarzen Augen brannte SauswiilschaMches h. vi- man vergilbte Tapsße»Achse »ietzer herstellt. Man löse 15 Gramm Eiftnvitriol in 2 Liter Wasser und begieße damit an ie-dem vierten bis siinften Tage die Pflanze, da» heißt mit ib bis 80 Gramm dieser Auf-lSsung. Zwei bis fünf solche Begießungen sollen ausreichen, die Pflanze wieder vollkommen herzustellen. So lange die Pflanze krank ist, stellt man sie in den Schatten oder Halbschatten. h. Mastkuren find VerjüNßUNßsi«»«! Gärende Weinhesemoste enthalten nicht nur wirksame Z^tandteil« vieler Heilquellen, sondern die verjüngen und lebenSunter-haltenden Vitamine. Diese Vitamine führen dem Ki^rper jene LebenSstosfe zu, ohne die der Organismus aus dem Gleichgewicht kommt, sie sind daS letzte Mittel gegen schwe re Ttoffwechselhemmungen. Derartige gü-«nde Moste lassen fich aus jedem Fruchtsaft unter Zusatz von etwa» Wasser und Zucker und Verwendung von trockener Bier-ka-Weinhefe im Haus^lt« herstellen. Die Gärung wird bald ein^tzen und bereits am dritten Tag ist der Most genießbar. Länger al» S bi» 7 Tage lasse man ihn nicht stehen, denn dann würden fich bereits nicrkliche Mengen von Alkohol bilden, die siir die Mostkur nicht nötig sind. Außerdein können zu alte Moste stark abführend wirken, was nur unnötig schwächen würde. Die Anwendung der Mostkuren, die auS Gesundheitsgründen in weiten Kreisen bereits zur täglichen Gewohnheit geworden sind, ist nach den Wintermonaten, also im Frühjahr, besonders bedeutungsvoll. Krankheiten zu verhindern, ist sast noch wichtiger als Kraizk-beiten l^il^n. Man trinkt möglichst vor jeder Mahlzeit ein Wasserglas voll von die-sem selbstbe«iteten Most, bestimnN also vor dem ersten Frühstück und vor dem Schlafengehen. h. «alw-ijterbsMe. Ein Büscherl Wald-ineister läßt man einige Stunden im Schatten werken. Dann legt man 2 Dekagramm davon in ein« Schüssel, schiittet l Liter guten Weißwein darüber, gibt Kilogramm Würfelzucker, eine zu Scheiben geschnittene Orange und einige Stücke reines, klares Kristalleis dazu. Gut bedeckt, läßt man den Waldmeister eine halbe bis dreiviertel Stun» den ziehen und seiht ihn hierauf ab. Man serviert ihn gleich, da er sollst an Aroma verliert. ÄOckevket cker »VVGGGGGVGGGGGGGGGG k'luntlie! mit evejjtkrl?vm Kmö zueilt l^»6»ut»atd»lt. Älsedrtttoa mit ?r«t«n«,»de unter »^u«u8t« sn öie Verv: 8107 »SP. Zimmer suckt k'räulein in citvr dlätie äe» 'somLiLvv ckrevvreä. ^ntrtis« unter »I^uiiiL« sn äl« Vorv. Slll ln ^elje o^er in cker dläk« lve» K»dnlloi08 vtnl von e!» n«r kleineil ?>^milie IVotmuai xs5uckt. Xntrjie« un>ter -»lo-ikan vl»en!k« »n «Ile Verv. Mio Sudtz« «ekä» wädl.. «tegai »»p. Ä»m«f iUr sotvrt oäer 1. XuUUtt. Xntrsee iiitte in äie >^potl»e>le Sirak si,z?uie«-den. »075 «MM «l ver. Kkuten. Xnkr. l'rzKzils c. roedt». 81V? NliT«! veion pl»t«m»n«vl bilüx ZU verksuton. Smeta. nov» 20. SVZ7 WUDVGGVGVVUGVUWUVW Rotor. u>6 «G», »l»v!s Spulerlail« »e-5uedt. l^v» mvidorsic» to-v»rnM pletentn. ^»ridor.! ^lAVNiSK» S. »1« ttrtteli«. Kt»O. dr»v« S«U». leriv kür Vormittss ee^uekt. Xossrjev» ulie» 40-1. 8NS per sofort eo5ttckt ^U5>^'si'tje» bevorzugt. ^ntrii?« „nie? »Ver-litttiled« »n 6ie Vervtltune. »I2V »AADMOMO» nur l^i- nolvum ?u ililnten «esuelit. Vorv. 81V1 mtt W bis S5 l'onnen Druek, «vdrsuedt. in «arsntlert eu-tem ?U8tsnlle «ier neu. lrautt »Xvsla«, Lrdodranska 1. Ke^» er«!. SI1Z MOOMOOD Kiled« uuö ?l«mer «u vermieten »d 1. Xurust. KllMliic» I^r. ZI. »074 das Feuer der Begeisterung. „Herr Kell^'ge, ich habe es gefunden!" „^Was gefunden, mein Lieber?" Voller idat den Arzt, als dieser zum Sprechm ansetzte, in das anliegende ^m-mer und schob ihm einen Stuhl hin, der aber uirbeachtet blieb. „Das Serum!- stieß der Assistenzarzt herovr. „DaS Serum, Herr Kollege! Ich habe es mich sofort aus-probiert. Die D^, die seit zwei Iahren wegen Berfolgungswahnisinns bei uns interniert ist, spricht vollkommen vernünftig!" Wolter blickte ihm mit eineni skeptisc!^'n Lächeln an. „Das hat sie schon öfter getan, mein Lie'ber!" „Für Mnuten, ja! Dann war es wieder Schluß damit. Aber nun hält der Zustand an. Sie glauben mir nicht, .Herr Kiolletie? Kommen Sie selbst und iiberzeugen Sie sich, bitte, üiberzeugen sie sich!" drängte er, als er Wolters Zögern bemerkte. „Sie könneli sich doch denken, wieviel mir daranliegt." Er lief Wolter vomus und nickte der weißgekleldeten Schlvester zu, die ihm eine gepolsterte Dür i^ffnete. „Guten Abend, Frau Töderlein!" sagte er zu der Dame, die an dem großen vergitterten Fenster stand und sich ihm hastig zmvandte. „Herr Wefarzt Wolter möcj^e sich nur überzeugen, wie es Ihnen geht!" „Danke, gut!" Eine helle Flainme rannte dabei die Wangen der Mnen jungen Frau hinauf. „Denken Sie nur, .Herr Chefarzt, ich kann «nieder zusammenhängeil^d denk?n! Es schwimmt mir nichts mehr durcheinander. Ich habe es ja auch sonst mit allem Willen versucht, aber es ging nicht. Mitten-hinein kam wieder etwas, das alles durcheinander niarf. Der mir immer nachlief, ist Plötzlich verschivunden. Ich bin förmlich erlöst!" „Aber das andere," warf Wolter forschend ein und ließ sie nicht aus den Augen. „Der Unhold hat Jhilen doch Ihre Kinder genommen!" „Ach!" Sie errötete bis an das Gelock des blonden Haares, das ihr inellig in die Schläfen fiel. „Ich begreife ja. das; alles Wahrheit ist, lvas man mir sagte. Ich habe die Zwillinge tot geboren. Aber--'ä» bin doch noch so jung. Ich »verde wieder Kinder haben, nicht war, Herr Chefarzt?" „Sicher," gab er zu, „oihne Kinder ist jede Ehe inehr oder Miidder öde." „Ich darf doch wieder zu meinem Mann zurück? Ja, .Herr Doktor?" „Heute ni<^ inehr!" ineinte er gütiz. „Aber morgen. Ich iverdc ihm telephonisch mitteilen, daß sie ihn. zu sehen w-imschen. Können Sie sich bis nvzrgen gcduldeil. gnädige Frau?" Wolter hielt dabei unablässil^ den Blick auf sie gerichtet. „Ich NVill lnich gedulden! Ich habe mich gerne," setzte sie l)inzu, schauerte zu^animen, barg das (^sicht in die.Hände und weinte in einer aus alleil Tiefen brechenden Erli^ sung. Dr. Wolter hatte nach der Schn>ester geklingelt. Als sie eilUrat, verließ er in't dem Asiisteirzarzt das Ziinlner. „Ich glaul'e beinahe an Ihr Serum!" sagte er, als sie zusammen in der matten .'^lle oes Korridors standen „Nur beinabe. .Herr Chefarzt?!" „Vorläufig ja. Es mns; sich erst zeigen, auf wie lange Dauer es sich l>ewährt und ob sich in allen Fällen dieselbe Wirkung einstellt. Auch ob es für sämtliche geistige Defekte zur Amvendung geeignet ist." „Das wird natürlich nicht der Fall sein," Ichränkte der junge Arzt ein. „Es wird sich nur dann dienlich ern>eisen, wenn die Zer-rütterung des l^ehirns nicht schvn zu weit vorgeschritten ist. Eii,e bereits völlig' in Auflösung begriffene Tubstanz wird auch niein Eernm nicht mehr zu retten vermögen. Aber es bleiben ja noch genug andere Fälle, in denen eS Heilnng brsn>''<'n wird." „T^s iv-itr^e ja genügen, .?>err Kollege. Ich gratuliere Ihnen jedenfalls rom Herzen." Wolter str^te ihm in neidloser Freude die Rclcs>te entgegen. „Morgen früh wollen wir vor allem zu Frau Töderlin gehen Eine Mcht verinag oft viel zu ändern." l>re!z!lmmervodnun« mit 1. ^mxust 2U vermieten. l)r. !?o5inl,va ulica lv. 810f> prei?i>vert vermiete ied ^vel» rimmrll» >Vot>nun» mit »liem Z^ukednr. kslinllnfnjjsie. L0?eii mvllrmmiatliclie ^iiikivorÄU.';-7sdlune. Kv. mädliort unä mit Verptlelrun«. Z!u- ^eiiijften SN äie . Ver^vulluiik unter »k?eiif>viranV!rt5cIiitit5>iei?ijuävn. >Vein. un6 Odsteurteii. Wie-i»en. locker. >VsIä. in öer l^'m«e!,unx I^i,rikor5 ziu ver-kitufen- ^nz^uirsivn I^eSnik A^iedsel. ^»ribc»r. visiiiiov» u«c» 4. Silk ßffVGWVWVWVWVVWV ewl»«odueb di» «iv.vov vi« von Lv^vissen t'jnAn^ln.'itituten ü^er t)sr 4l1.0sii reflektieren, izt olne sorkenlnxie ^uktiust iic^icliert. ?u8ciir!iten proäulitiver nocd jünLvror l^eute 7.^veckln5. 'In-ter »8lci?«rdeit^exi5ten?- an «iednetei» Vck/ di«ekri«:kt vom ^klvo««» idr«« teuren Krvtivk», 5et>Hv»ze?», Oalrsl» u»«i Iskob Vi6oviL il»r !. II. zv«Iet»er »m «>«» 18. ^uli um ^/«l2 n»el,ti i>»ed »el»v«r«m qv»lvoilev l-«j« »v« «k «Ism k^n««il»ok in 8tu 6126 uacl »Ile iidiijs«« Vvrv»nclt«Q. Ldekreck«Itl«ur u»ii kür 6i» l)ru«'k «t«r rlt»or>ll» li> ^«rikor. kiir «i«o ll«»»u«A«d«k uaä 6«o liruol» voL«ut^urt!icdi . io Stridor.