Blätter für den Jlbteilungsunterriebt. Laiöach, im Wovemöer 1908. (I» den Anzeigeteil werden nur Ankündigungen ausgenommen, die die Güte der Ware erwiesen haben. Es ist daher vor der Insertion entweder den Gegenstand selbst einzusenden oder ein vertrauenswürdiges Zeugnis.) Aeurleikungen. 101.) Goldene Leier. Mit der soeben erschienenen neuen Veröffentlichung des Musikverlages Rieh. Bong: „Goldene Leier“, Perlen der Tonkunst, herausgegeben von C. Morena, worüber der heutigen Nummer unseres Blattes ein ausführlicher Prospekt seitens der Buchhandlung Karl Block in Breslau beiliegt, wird eine Auswahl der vorzüglichsten Erscheinungen auf dem,Gebiete der ernsten und heiteren Musik geboten, wie sie in so ansprechendem Arrangement uud zu so billigem Preise bisher noch nicht auf dem musikalischen Markt erschienen war. Die Opern- und Salonmusik, die Operetten- und Tanzmusik sowie die Gesangsmusik ist in einer Reichhaltigkeit vertreten, welche jedem Geschmack und Temperament Rechnung trägt und so dürfte die „Goldene Leier“ bald der beliebteste musikalische Hausschatz in jeder Familie werden, zugleich eine notwendige Ergänzung zu jedem bereits vorhandenen musikalischen Sammelwerk und das dankbarste Geschenkwerk bei allen sich bietenden Gelegenheiten. Unsere verehrlichen Leserinnen und Leser werden das Gesagte bei einer Durchsicht des Prospektes vollauf bestätigt finden und uns für diesen Hinweis sicher Dank wissen. Durch die von der Buchhandlung Karl Block in Breslau gebotenen bequemen monatlichen Teilzahlungen wird die Anschaffung dieses Werkes außerordentlich erleichtert. 102.) Österreichs deutsche Jugend (Iuötfäumsnummer). Wieder einmal ein Prachtheft! Es war zu erwarten, daß die Zeitschrift dem Weihetag ein Sonderheft widmen wird. Schon das kolorierte Titelbild (der Kaiser in der Marschallsuniform) verrät die vornehme Ausstattung. Im Verlaufe sehen wir noch sieben Bilder, eines schöner als das andere. Das letzte „der Fürstenbesuch“ schließt sinnvoll ab. Im Texte finden wir zunächst Peter Rosegger mit dem Poem „Unfern Kaiser“. Immer derselbe Rosegger, der treffsichre, der tiefgreifende. Aufsätze: Rudolf von Habsburg, Josef II. von Schütz; Kaiser Josefs Verklärung von M. Greif; Kaiser Franz Joses I. von H. Frauengruber. — (Bezugsgebühr der bekannten Zeitschrift 2 K 40 h für das Halbjahr. Die Verwaltung ist in Reichenberg.) 103.) Im Siegeslauf der Technik. (Deutsche Vcrlagsgesellschaft Union in Stuttgart. 50 Lieferungen je 72 h.) -- Die Lieferungen 11 — 15 rechtfertige» die Anempfehlung. Lehrerbüchereien sollten sich das Monumentalwerk nicht entgehen lassen. — Der Bilderschmuck ist großartig. 104.) Iol). HKter Kevel: d»eschichtenvnch. (Für die'Jugend ausgewählt von Fr. Wiesenberger; Verlag des Lehrerhausvereines in Oberösterreich; Preis 1 K.) — War das ein vergnüglich' Stündlein, als ich in den köstlichen Gaben wühlte! Meines Erachtens hätten die wacker» Oberösterreichcr das Hebel'sche Geschichtenbuch an die Spitze ihrer trefflichen Sammlung stellen sollen. Indes, sind wir froh, daß mir es nunmehr „für die Jugend“ zur Hand haben! Wer da säumt, sich den Gehalt des Schatzkästleins kommen zu lassen, verschließt Silber, dieweil er Gold verliert. 105.) Hnzplllopädisches Handbuch der Grjiehungskunde. (Unter Mitwirkung, von Gelehrten und Schulmännern herausgegebeu von Dr. Joseph Loos; Verlag A. Pichlers Witwe und Sohn in Wien, V. Margaretcnplatz 2; zwei Bände, geheftet, 34 K, in eleganten Ganzleinenbänden 40 K.) — Lindners Werk, das den gleichen Titel trägt, war seinerzeit von epochemachender Bedeutung. Wir finden es in Anstalten und Büchereien; mancher Prüfling hat sich ans ihm wertvollen Stofs geholt. Indes Zeit und Bedürfnis schreiten vorwärts und so wurde es notwendig, ein zweites Werk dieser Art zu schaffen. Es lag nahe, demselben einen größeren Umfang und eine völlige Neugestaltung des Stoffes zu geben, d. H., unter der gleichen Marke ein neues Werk zu schaffen. Die Aufgabe fiel dem k. k. Landesschulinspektor Dr. Loos in Linz zu. Eine glückliche Wahl! Der Herausgeber hat im Vereine mit auserlesenen Mitarbeitern ein gediegenes, durchaus vornehmes Sammelwerk geschaffen, daß der pädagogischen Literatur Österreichs zur Ehre gereicht und auch im Auslande sicherlich volle Anerkennung finden wird. — Ein pädagogisches Nachschlagewerk braucht wohl jeder Schulmann. Also dränge er den Ortsschulrat zum Ankaufe des Handbuches von Loos! — Bei Einkäufen die in den „Blättern" angekündigten Iirmen vernckjichtigen und sich auf die „Blätter" veziehen! Wo 'gute Musik'' f gepflegt w:t J,darf eine ' Haus-Orgel nichlfeMzn.italichtrOigellcn, I ptächligt iiisilailmg, V.7ÜM.an. | ftiüivji7iüia|3i[!o M ■toFiieVnr-Bnt. ^|$ (Gegr. 1-145) Hoflieferant. Illustrierte Prospekte auch über den neuen Spielapparat „Harmo-nista“, mit dem jedermann ohne Notenkenntnisse sofort vierstimmig spielen kann. flrösstes Uhren, Gold- und optische UJaren - Versandhaus Mar Eckstein Tcplitz, Gohm. Lieferpya an alle p. T. Lehrer und Lehrerinnen in bequemen Teilzahlungen. verlangen Sie illustrierte Preisliste gratis und franko! Ältestes und feinstes österreichisches Fabrikat Anreiter-Farben fürmoderne Aquarellmalerei in Schulen jeder Kategorie, in Knopf-, Stangenform und in Tuben, sind nach dem Urteile erster Fachautoritäten das vollkommenste Erzeugnis und unerreicht in Feuer, Reinheit, Lichtechtheit und Mischbarkeit des Tones. flnreiter-Cemperafarben für Künstler und für Schulen sind von feinster Qualität. flnreiter-Cuscben flüssig, tiefschwarz, unverwaschbar. 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(Bcfprc chnng 19.) — 4.) tzinte von Schuster in Wien und Schüller in Amstetten. — 5.) Rleistifte von Hardtmuth in Bndweis. (Besprcchiing 29.) — 6.) Luschen von Anreiter in Wien VI/i. 7.) Als Lcfefleff für die Kleinen — „Österreichs deutsche Jugend" iu Reichenberg. (Besprechung 21.) — 8.) tstruckforten bei Pavlicek in Gottschee (Kraiu). — 9.) Lehr- und Lernmittel vom Lehrerhausvereine in Linz a. d. D. — 10.) Rlugkingrumcnte von Klier in Steingrub. — 11.) ZKethodifche Rügung mit Mohaupts Schriften. (Vgl. die Ankündigung in den Folgen 48, 49, 50!) — 12.) Aarvcn bei Dr. Schoenseld in Düsseldorf. — 13.) Schulvänlle bei Dr. G. Fischel Söhne in Wien I. Alle anderen Musikinstrumente und Saiten unter voller Garantie. Reparatur -Werkstätte. Preisliste frei. 14 Tage zur Probe sende ich an jeden Herrn Lehrer meine in KUnstlerkrcisen rühmlichst bekannten Spezialitäten: Streichinstrumente, Zithern und Guitarren von unübertroffener Güte und Preis-v/Urdigkeit. 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Aolge 59. t für den flimilungsuimmcbt Monatschrift zur Förderung des österreichischen Landschulwesens. BczugSgebühr 4 u jährlich. ßcrausgeber: Geschäftliches ausschließlich Einzelnummer 40 h. an die „Berwaltung der Postsparkasscnscheck-Konlo tt Blätter sürden AbteilungS- Nr. 58.213. HUOOlf L. ptn^ tlt mbtttf). unterricht in Laibach". Inhalt: 1.) Die Tat. — 2.) AuS dem Lehreralbum. — 3.) Sitte und GeschlechtSpädagoqtk. — 4.) Eine neue durchgreifende EndungSregel für den 3. und 4. Fall. — 5.) Auö dem Tagebuche eines ÜbungSschullehrerS. — 6.) Begründende Heimatkunde im Dienste der Landschule. — 7.) Rechen betspiele, wie sie das Leben bietet und das Leben braucht. — 8.) Bodenständiger Unterricht. — 9.) Rand3 bemerkungen zu den letzten Folgen der „Blätter". — 10.) Lehrer und Skisport. — 11.) MonatSbilder. — 12.) Die Wechselrede. — 13.) Für baß Lehrerheim im Süden. — 14.) Zum Abschnitte „Unterricht in den weiblichen Handarbeiten". — 15.) Briefkasten. — 16.) Kleine Mitteilungen. — 17.) An der Reichsgrenze von Schule zu Schule. Vollendetes steht über der Laune des Tages. Gcibel. Die Tat. Herrlich steht es vor uns — unser Lehrerheim im Silben. Genugtuung mag heute jeden erfüllen, der Bausteine zum Hause getragen, Trost den, dem der Feind naht, den die Sehnsucht nach dem Süden zog. Ftxchc Hoffnung schimmert in so manches Schulhaus, in so manche Lehrerfamilie. Wird sie sich erfüllen? Wenn der Vater noch Kraft besitzt, dem Würger zu trotzen! Trägt er aber das Leiden schon Jahre hindurch mit sich herum, so daß sein Leben an einem Faden hängt, dann können wir ihm die Tore unseres Heimes nicht öffnen, denn der Krankheitskeim würde andere, die zur Erholung, zur rechtzeitigen Abwehr in das Lehrerheim einziehen, befallen und sie vernichten. Statt einer Heilstätte böten wir diesfalls eine Brutstätte von Bazillen. Das wäre für den einen, der sie bringt, kein Dienst, für den jungen Freund das sichere Verderben. Lovrana, der ©tt, in dem unser Südheim steht, ist nicht ein Aufenthalt für Schwerkranke, sondern lediglich ein Port für Rekonvaleszenten und solche, die mit leichten Katarrhen behaftet sind oder denen die Arbeit Nervosität und Schlaflosigkeit gebracht hat. Im grünen Busch, mit dem die Welle traulich schwätzt, wird sie der Zauber Dornröschen umfangen und in ein sanftes „Schlaf-Kindlein-fchlaf!" wiegen. — Was soll nun der Schwerkranke? Soll er dem Verfalle preisgegeben werden? Das wäre herzlos und bitter gerade in dem Augenblicke, da der Freudcnruf „Wir haben ein Südheim!" durch die Lande gellt. Darum greift mein Plan weiter aus, hinab nach dem tieferen Süden, hinauf nach dem Norden, die Berge hinan, wo hingebettet auf die stille Alm ein einsam Häuschen steht — mit ändern Worten: Es sollen mit Heilanstalten der südlichen Kurorte, mit jenen im Norden, mit Sommerfrischen Verbindungen geknüpft werden, damit jene Mitglieder unseres Standes, die den ausgesprochenen Frühlingshauch brauchen, indes daheim die Stürme brausen, die den Sommer über den würzigen Duft des Alplands durch die Lungen streichen lassen oder sich mit Millionären in Karlsbad zu einem Stelldichein finden, freundlichen Empfang, gute und billige Unterkunft und Gesellschaft finden. So spinnt sich unser Faden die adriatischc Küste hinab bis ins Land der Pyramiden, (Lstrt den Fünfer durch eine Spende für das Sndlieim! hinauf zu den Weltkurorten und zu den stillen Gehöften der Alin. Zwischendrin steht unser Südheim — als fester Knoten. <£s bindet Nord und Süt> zusammen. Wer in seinen Räumen haust, soll vor dem Frost des Winters geschützt, aber dabei nicht verweichlicht werden, weil er sonst, in die Heimat zurückgekehrt, ihrem Klima nicht standhalten könnte. Ferner mußten wir an jene Kollegen denken, die sich in die Wellen stürzen, auf daß die Nervenzuckung weiche und die Hand wieder ruhig und fest den Stift zu führen vermag. Der tiefe Süden ist für diesen Zweck nicht geeignet, denn seinen Sonnenbrand, seine Gelsenplage kann der Nordländer nimmer vertragen. Anders ist es in Lovrana. Hier weht vom Klonte maggiore ein kühlender Hauch hernieder und es prallt des Meeres Brise an die Felswand. Dazu liegt unser Heim in einem schattigen Garten, thronend auf stolzer Höh', vorgeschoben vor einen weiten, unangetasteten Naturpark. Im Winter also den Blick nach der Bucht, in die das Silber der Adria rollt, im Sommer hinab in die Flut und dann hinauf in den Lorbeerhain, in den des Meeres Atem dringt!-- Wir haben also zunächst das Notwendigste, das Nützlichste geschaffen; nun bleibt noch das Gute übrig. Es besteht im folgenden: tz) Wir wollen unser Südheim baldigst erweitern. Der Platz hiezu ist da, es fehlen nur die Mittel. — 2.) An dem ganzen öftere. Litorale sollen Forts in Sicht genommen werde», damit wir dem Erbfeinde, der Tuberkulose, trotzen. Da wir aus de» vorhin klargelcgten.'Gründen die Schwerkranken nicht in unser Heim aufnehmen können, so sind wir nicht nur verpflichtet, ihnen ein gastlich Dach in einem fremden Hause zu bieten, sondern ihnen auch das Reisegeld zu vergüten, denn sie haben auf unfern Schutz dasselbe Recht wie jene, die in unser Heim einziehen. Demnach ergibt sich ein neuer Fonds, ein Südheim-Rcisefonds, d. H. wir sammeln und wirken im Südheim-Ausschusse weiter und stoßen, wenn es möglich wird, Reisegelder ab. — 3.) Zn Karlsbad sammeln wackre Kollegen nun schon 3.: Tausch mit dem Bilde der „Angehenden" bewilligt. Sie erhält auch eine Zeile Text u. zw.: „Der rückwärts wird Sie schätzen, wenn Sic Beruf und Schule schätzen." Schilt. 2. S. in L. (wnttfdicc): Wollen Sie den Dank für die Ansichtskarte aus Treffurt unmittelbar an den Herrn Schulrat Po lack abstatten. Der Gute wird sich freuen. — Mrk. R. it. in R.: Sie halten mich für einen Feind der Lehrerinnen. Mit Unrecht! „Schulprinzessinnen, die auf die Kollegen hcrabsehen und in der Schule lediglich die „lästigen Stunden" absitzen, Haffe ich; Lehrerinnen, Kolleginnen, die im Be rufe aufgehen und für die Schule ihr Bestes dransetzen, achte ich jedoch hoch, höher noch als Männer, weil sie, die Schönen vom schönen Geschlecht, naturgemäß nicht zu dem berufen sind, was ihnen Zeit und Schicksal bescherten. In ihrem Ausraffen liegt darum etwas Heldenhaftes, etwas, was manchen Mann beschämt, etwas, was uns aufrichtige Wertschätzung abringt. — ü>. 28. in R. St. Für Ihre Werbearbeit zu Gunsten der „Bl." und des Südheimes herzlichen Dank! — R. N- in (6. Bei Iv.: Ihr Urteil über die „Bl." ist zu schmeichelhaft und kann daher nicht abgedruckt werden. — Lehrer K. ff>. in H.: Personen kult schädigt immer die Sache. Der Südheim-Ausschnß freut sich über Ihr tätiges Eingreifen. Dem k. k. Bezirksschuliuspektor für die Anempfehlung den Dank der „Bl." — Kantor K. H. in D. Bei ISeimar: Ihre reiche Sendung bedeutet eine kostbare Wcihuachtsbescherung und soll als solche in der Dezemberfolgc der „Bl." besprochen werden. — Äansäj: Schulleiter H. Glawischuigg in Kreuth ob Rattendorf, Kärnten, gibt gegen Mohaupts „Merkbüchlein für die Geographie", das im Buchhandel vergriffen ist, eine andere gleichwertige Schrift ab. — Keine Srhörung hat bisher die Bitte, betreffend den schwerhörigen Kollegen, der in einem Bureau untergebracht werden möchte, gesunde». Kann ihm denn niemand einen Verdienst bieten? — Lehrer ch. IS. in S.: Wenn Sic die empfohlenen Sprachlehren gründlich ausschöpfen, so gewinnen Sie auch das nötige Quantum Wortbildungslehrc. — St. S. in R.: Ihr Bild ist als erstes in mein wirkliches „Lehreralbum" geschlüpft. Hoffentlich haben Sie den Ersatz bekommen. — Lehrer R. R. in S.: Sic, Sic, die Reimerei deutet auf gefährliche Träumerei. Der Karneval ist in der Nähe: Dichten Sie nicht zuviel, sonst dichten Sie sich was ins Haus! — Elementarunterricht: Herr Oberlehrer Joses ftrenn möchte einen wirklich praktischen Setzkasten. Wer einen solchen erprobt hat, möge raten. — Lehrer A. K. in K.: Da wir sechs verschiedene Arten von Südheim-Glückwunschkarten herausgeben und obendrein die Karte des „wirklichen" Südhcimes, so können wir auf Ihr freundliches Anerbieten leider nicht eingehen. — Direktor 3». Molfaupt in T!.- Le!pa: Dein Südheim-Aufrus hat trefflich gewirkt. So ist's, wenn der Meister die Fanfare bläst. Und das Beispiel, das Beispiel hat „gezogen", manchen ausgesogen! — „Ziritz"; Ihr Brief wird als Glossierungsbericht erscheinen. Schreiten Sic mir nur auch in Zukunft so tapfer zur Seite! — „Bildung": Über die erste Fachgruppe geben die Jahrgänge 1906, 1907 und 19u8 der „Bl." Ausschluß. — Lehrer A. A. in bei W.; Einen Mustcrstundenplan für die zweiklassige Volksschule! Ich habe ihn schon lange in Vorbereitung. Ausgearbeitet wird er jedoch erst zu Weihnachten. — Den Mürger-schnlkandidaten: Die Ratschläge erfolgen nunmehr zwanglos mit größeren Portionen. Lehrer A. K. in A. bei A.: Ihr Schreiben ist nicht cingelangt. — Dem päd. Balte rer: Auf den Beitrag über Geographie sind wjr begierig. Heraus damit! — Amsrage: Wer kennt eine Sammlung von Geschästsaussätzen, „wie sie der Bürger und der Bauer braucht"? Wer will eine solche Sammlung anlegcn? — Sommerbelreinng: Die Sache ist sehr einfach: In der Zeit, da die künftigen Sommerbefreiten noch da sind, verlegen Sie den Schwerpunkt des Unterrichtes in sie! Grammatik, Bruchrechnen u. dgl. lassen Sie ruhig beiseite! Nehmen Sie, „was das Leben bietet und das Leben braucht"! Sind Ihnen die „Glücklichen" entschlüpft, bann reiten Sic mit den ändern geschwinder! — ?Tnd) Breuß.-Schlesien: Dank für den Zeitungsausschnitt! In Judenburg gibt cs ein Stelldichein unter Sang und Klang fürs Südheim. — Hrutzkarten: 1. Unterlag in Krain: Gemeindeausschuß. — 2. Tuhan: „Die teuern Freunde (Vgl. den roten Brief!) sollen uns die besten Freunde sein." — 3. Deutsch -Landsberg: Jubiläumskarte. — 4. Obdach: Bereinsversammlung. 5. Brünn: Deutschmähr. Lehrerbund „300 K für das Südheim gespendet". — 6. Stainz: „Neugegründetcr Lehrerverein." — 7. Winterberg im Böhmerwald. — 8. Pfaffstätten in Niederösterreich: „Heimkehrende vom Badner Vortrage". — 9. Reichenberg: Ausschuß des Deutschböhm. Landeslehrervereines. — 10. Umstellen : Lehrerverein. — 11. Frauenstein: Familienidylle. — 12. Saaz. 13. Ottendorf. — 14. Pern, Stift-Tepl. — 15. Ztan: Kunde von einer 50 K-Spende für das Südheim. Kleine Mitteilungen. 140.) Lehrersoldaten und Standesanschen. Anläßlich einer kürzlich gemachten Eisenbahnfahrt war ich Zeuge eines Gespräches zwischen Lehrersoldaten und einem Zugsführer. Ich konnte entnehmen, daß die zwei auf dem Dufuße (!) stehenden Waffenbrüder ihre Freundschaft bei wüsten Trinkgelagen bekräftigt hatten. Ist schon der Umstand, als „Gemeiner" des Kaisers Rock zu tragen, nicht besonders erhebend, so wird unser ohnehin auf schwachen Füßen siebendes Standesansehen durch ein derartiges Verhalten gewiß nicht gefördert. Man sollte glauben, die Lehrer besitzen soviel Intelligenz, um den „hohen militärischen Anforderungen" eines Ersatzreservisten auch ohne Protektion vonseite der „Herren" Unteroffiziere entsprechen zu könne». Mitgeteilt von D. O. 14t.) Zur Aaiserseier iit de» Volksschule». Da ist vor allein das in Schüubruuu vor dem Kaiser aufgeführte Festspiel von Kirchl-Purschkc, das sich allerdings nur für größere Schulen, denen ein hübscher Festraum zur Verfügung steht, eignet. Das Werk ist im Verlage der Gemeinde Wien erschienen und kann durch den Komponisten bezogen werden, der gegen Wiederholung des Festspieles gewiß nichts einwenden wird. Auch in dem bekannten pädagogischen Verlage von A. Pichlers Witwe it. Sohn sind zwei Werke herausgegeben worden, die recht gute Dienste leisten werden. Das eine ist umfangreicher und erfordert ein längeres Studium, es betitelt sich „Österreichs Jubelklänge" (Text von K. Gichter, Musik von F. I. Ranüsch, Preis: Partitur 3 Kronen, Siugstimme 20 Heller, Textheft 10 Heller); das andere ist für einfachere Verhältnisse recht geeignet und bietet ein hübsch zusammengestelltes Festprogramm mit Texten zu Ansprachen an die Schüler nebst geeigneten Deklamations- und Gesangstoffen (30 Seiten, 1 Krone). Im selben Verlage sind noch überdies mehrere Jubelhymnen für Männer- und gemischten Chor sowie für einzelne Singstimmen, dann ein patriotischer Lichtbildervortrag von Professor H. Lichtenecker und endlich eine 32 Seiten starke, mit zahlreichen Abbildungen ausgestattete Festschrift von Ferdinand Frank und ein sehr schönes Kaiserbildnis zur Verteilung an die Schulkinder erschienen. Von Josef Steyskal und Alois Friedrich ist desgleichen ein sehr sinniges Liederfestspiel, „Gott erhalte unseren Kaiser!", herausgegeben worden, welches gewiß auch sehr großen Anklang finden wird. Ebenso wird sich ein zweites Festspiel, „Hoch Österreich!", von demselben Komponisten (Text von A. Dietrich und A. Krall), einer günstigen Aufnahme erfreuen. Beide Kompositionen sind durch I. Steyskal, Graz, Luthergasse 4, zu beziehen. Für mehr interne Schulfeierlichkeiten, wie solche an den Schulen Wiens veranstaltet werden, können zwei Programme bestens empfohlen werden: das Fest- Programm des Lchrerhausvereines in Wien mit Ansprachen, sehr hübschen Deklantaiionen und leicht sangbaren, dabei aber ungemein wirkungsvollen Fefllicdern von Adolf Kirchl (Preis 2 Kronen, Singstimme 10, bezw. 8 Heller) und eine „Festgabe zur Kaiser-Jubiläums-Schulfeier 1908", Worte von Oskar Staudigl, vertont von Viktor Keldorfer. Die Festlieder sind eine sehr gut ins Gehör gehende, melodiöse Jubelhymne (zweistimmig), ein „Lied der Kleinen" und ein erhebend wirkender Treuschwur" (zweistimmig). Die Festgedichte umfassen: 1. „Die Rettung" (Mittelstufe), 2. „In der Schlacht bei Magenta" (Oberstufe) und das „Schlußgcdicht" (Oberstufe). Dieses sehr empfehlenswerte Werk ist im Verlage von Adolf Robitschck in Wien, I., Vräunerstraße 2, erschienen und kostet die Partitur 1 Krone 20 Heller, jede Stimme oder das Gedichtheft 10 Heller. Ein Mitarbeiter macht uns auch auf einen hübschen Festgesaug aufmerksam, Text und Vertonung von Karl Poppenberger, Oberlehrer i. P., in Steinakirchen am Forst (Niederösterreich), der die Liebe und Treue der Völker Österreichs zu seinem Herrscher und Jubilar trefflich zum Ausdruck bringt. Dem Werke liegt folgender Gedanke zugrunde: Eine Gemeinde fordert zur kaiserlichen Huldigung auf, und nachdem der Ruf verklungen ist, hört man, wie im ganzen Lande das „Gott erhalte" des Kaiserliedes ertönt. Der Festgesang ist für gemischten Chor oder auch für Mänuerguartett eingerichtet, die Begleitung kann mit Klavier, Harmonium oder auch mit Streich- oder Blasinstrumenten ausgeführt werden. An ein oder zweiklassigeu Schulen, wo man kein Instrument zur Verfügung hat, könnte die Aufführung in der Weise ermöglicht werden, daß ein Schulkind das Gedicht vorträgt, während die übrigen Kinder das Kaiserlied, entsprechend eingeteilt, singen. Wer sich dafür interessiert, möge sich an den Verfasser wenden, der gerne zu Diensten ist. I. D. in der „Ö.-V.". 142.) Sem Zauderer ins Stammbuch: Schlage nur mit der Wünschelrut' an die Felsen der Herzen an; ein Schatz in jedem Busen ruht, den ein Verständiger heben kann. Rudert. An der Neichsgreiye von Schule )u Schule. (£ine Schulreife durch Körnten, fltrof, Vorarlberg, die Schweiz, Maden, Württemberg, die Kohenzollern- lande und Mayern.) 7. Goldene Lettern. (Fortsetzung.) Der Oberlehrer war im Tale geblieben. Rückschluß: Er war tüchtig, er war fleißig. Letzteres traf mehr zu als elfteres. Schau der Lehrtisch kündigte von Streben. Dort lag nämlich die Anleitung von Twiehausen. Sie lag in stiller Ruh', im Grabe und mit ihr schlummerte der Geist des Buches. Wie schade! In Nebel getaucht, stand die „Fichte" vor uns, statt daß der Lichtstrahl einer verständigen Betrachtung sie hätte treffen sollen. Nichts als Worte und wieder Worte! Und wenn diese frei hätten kommen dürfen! Aber nein: Die Schüler hatten sich nun einmal ein paar Sätze merken müssen und wehe, wenn sie den Gedanken anders prägen wollten! Unmutig fuhr der Präzeptor barem und wies die Fährte zum festgelegten Satze. Ja, wenn es sich um den Anschauungsunterricht in der Elementarklasse gehandelt hätte! Dort muß ein Sümmchen wvhlgenieteter Sätzchen geborgen werden, auf daß der Wortschatz blinkende Stücke erhalte; dort ist der Sachunterricht in erster Linie Sprachunterricht, der Inhalt für die Form. Hier jedoch, auf der Mittelstufe, geht er in den eigentlichen Realienunterricht über, da ivird die Anschauung Hauptsache; darum muß sie kräftig hervvrtreten. Gar oft wird dieses Ziel verkannt und es stört dort der Kram von Lehrmitteln den Erwerb von Worten, wogegen hier Worte die Bilder des Geistes vertirnchen. Woher kommt dieses Mißverhältnis? Bon der Unklarheit des Lehrzieles. Würde man doch Zöglinge und Lehrer fragen: „Was wird mit dem Anschauungsunterrichte in der ersten Klasse bezweckt? Welche Aufgabe fällt dem naturgeschichtlichen Unterrichte in der vierten Klasse zu?" Hört man solche Fragen bei Prüfungen, liest man sie? Leider nicht! Immer nur stürmt man auf die Methode los, immer nur schwelgt man in spitzfindigen Konstruktionen von Stundenbildern, ohne den Blick auf das große Ganze zu werfen, kurz: Es sieht die Methodik nicht über die Nasenspitze hinaus. Sollten wir uns nicht den Baumeister, von dem man so viel und so oft spricht, in der Tat zum Borbild nehmen? Was tut er? Zunächst überschaut er den Grund, dann grenzt er den Platz ab. Und nun entwirft er den Plan für das Erdgeschoß, für die Stockwerke, zuguterletzt für die einzelnen Zimmer — bis ins kleinste. Bei uns ist es zumeist umgekehrt: Wir stürzen uns vhneweiters in den Stoff und packen ihn dann gar oft von der falschen Seite. Sv war es just auch dem Oberlehrer in der Zweiklassigen mit den goldenen Lettern passieret. Hätte er zu Beginn des Jahres sich eine Lehrstoffverteilung angefertigt und in die erste Rubrik für Naturgeschichte den Satz geschrieben: „Ziel: Gründliche Anschauung, daher deutliche Veranschaulichung!" —, so würde er nicht in den Unterricht der Elementarklasse verfallen sein und es hätte der Geist gearbeitet, nicht allein die Zunge. — Allerdings, ich darf nicht unwahr berichten, — es schimmerte hie und da ein Lichtlein durch, das an einen vernünftigen Betrieb erinnerte. Sv wurde die Bezeichnung „vierkantig" hinsichtlich der Fichtennadeln auf den Ofen und auf den vierkantigen Meterstnb übergeführt. Darin erkannte ich Twiehausen. Freilich verflog der Seitenblick nur zu schnell und gleich rollte wieder das Plauderwägelchen daher. Fast hätte es mich in seliges Träumen gelullt. Da flog wieder ein Strahl aus dein Gewirr von Sätzen — es stürzte die Frage hervor: „Was für (statt: welche) Gegenstände werden aus Fichtenholz verfertigt?" Auch der Hvlzschläger und der Fuhrleute wurde gedacht, die täglich an dem Schulhause vvrüberziehen. Das schrieb ich nicht auf die Rechnung Twiehausens, sondern auf die des gesunden Sinnes. Wäre das richtige Empfinden durch Fingerzeige auf die rechte Mühle geleitet worden, welch ein kräftig Brot hätte da gereicht werden können! — Derselbe Mangel wie im naturgeschichtlichen Unterrichte zeigte sich auch im Zeichnen: Die Halbheit. Der moderne Geist hatte in das Schulhaus Einzug gehalten, aber er war mit einem falschen Dolmetsch gekommen. Wehrenfennigs „Kleiner Zeichner" bestimmte den Kurs. Schon der Titel hätte mahnen müssen, daß das Büchlein nicht für die Mittelstufe bestimmt ist. Der Verfasser hat es seinerzeit der vorschulpflichtigen Jugend geboten und nun war es bis in die vierte und fünfte llnterrichtsstufe empvrgerückt. „Das ist der Fluch der bösen" — Neuerung, „daß sie fortzeugend nur" Halbes „muß gebären". Und dieses Halbe ist schlechter als das frühere Nichts; denn jenes war für sich ein Ganzes, das ist für sich ein Chaos. Dort schritt man aufrichtig den festen Pfad, hier klimmt man mit Gauklermiene den Felsen hinan, um jählings zurückznstürzen. Hinaus mit den Zeichnungen der Kinderstube und herein mit bet Natur, wie sie ist und uns entzückt, damit wir sie im Bilde festhalten, ober herein mit dem Ornament, das den Sinn fürs Schöne vormals nährte! Die Halbheit ist eine Furie, die unseren Beruf erbarmungslos verfolgt; man hat uns in der Bildungsanstalt an dein Großen nur vvrübergeführt, uns gewaltsam fortgezerrt, ohne uns ein Stündlein Vertiefung zu gönnen. Sv läuft uns nun die Halbheit das ganze Leben hindurch nach — bis in die Schulstube hinein, um uns nie und nimmer das Ganze ausschöpfen zu lassen. Nur das Leben kann sie bannen, soll sie bannen! Orest fühlte die Erynnien fliehen, als er im Glanz des Charakterbildes seiner Schwester den Glauben an sein eigenes Ich wiedergewonnen, als er erkannt, wie rein die vor ihm stand, die demselben Stamm wie er entsprossen. Gilt nicht ein Gleiches für den Lehrer, der im Dunkel wandelt, dem die Halbheit aus allen Ecken entgegengrinst? Schlüge doch jeder den Blick auf! Er sähe vor sich leuchtende Gestalten, die an derselben Brust wie er gesogen; er gewänne den Glauben an seine Kraft, an sein Können, an sein Wollen. Hunderte sind seinerzeit gleich ihm durch die Stoffmassen der Bildungsanstalt für Lehrer gepeitscht worden und taumelnd ins Leben hinausgestürzt. Doch sie haben sich nufgerafft, haben die Gespenster von hinnen gescheucht und sind noch einmal bedächtig den Pfad geschritten, der vormals unter ihren Schritten dahinglitt. Die meisten von ihnen sind hernach zu den Fleischtöpfen Ägyptens gekommen; viele haben sie nicht erreicht. War deswegen die Wanderung vergebens? Keineswegs! Das Bewußtsein, ganz zu sein im Wesen und im Wissen, wiegt alles Gold der Erde auf. Auch im stillen Winkel des Tales drin kann der Edelstein leuchten — und glücklich der, dein der Glanz ins Auge fällt. Hätte der Oberlehrer zu H. nur eine Woche dem Büchlein gewidmet, das in seliger Ruh’ unter dein Staub des Tisches tag, hätte er nur einen einzigen Aufsatz über modernes Zeichnen mit Aufmerksamkeit gelesen, er märe nicht der Halbheit verfallen. Wie ans Hunmelshöheu märe das Gefühl herabgeströmt: Sv ist die Sache recht, so ist sie vernünftig. — — Der Schnlerfolg spiegelte sich im Schulbesuche roieder: Von 45 Schülern der 2. Klasse rnaren 28 abwesend; sie hatten sich die Sommerbefreinng zunutze gemacht. Würde mir das jemand vor dem Eintritt in die Schule gesagt haben, ich hätte mir Ozon und Schelten erspart und märe tiefer ins Gelände des Tales gefahren, denn der Schluff ist allemal richtig: Zum tüchtigen Lehrer gehen die Schiller gerne, auch wenn sie nicht gehen müssen, und es wirkt die Tüchtigkeit jederzeit und allerorts besser als Zetern und Strafen. In vielen, vielen Schulen hübe ich die Bestätigung dafür gefunden. Auch in meinem Reiche, dort, wo mein Auge über dem Schulbetriebe macht, gibt es Schulen, in denen fünfzehn- und sechzehnjährige Schiller Tag um Tag dem Unterrichte tauschen, iviewvhl draußen der Vogelfang lockt, der Vater zur Ernte ruft und die Zecher johlen. Kein Gesetz hält die Jungen in der engen Stube, nur der Geist des Lehrers ist es, sein lebendig Wort, sein gründliches Wissen, sein blankes Könne». Es sollte die Zeit kommen, da man die Schüler, statt mit Gemaltmaßregeln zur Schule zu zmiugen, von der Schivelle treiben müßte. — Wie traurig sah es doch im Schnlzimmer der 2. Klasse zu H. ans! Rückmärts die gähnende Leerei Auch die erste Abteilung zeigte Lücken, ja selbst ans der 1. Klasse war ein Senior vornehm von hinnen gegangen, denn die gesetzliche Bestimmung sagte: Kinder mit zwölf Jahren können während des Sommers befreit werden. „Und wie steht es im Winter?" „„Da kommen die Sominerbesreiteu mit leeren Taschen, die ändern vom Berge droben, wenn es ihnen gerade gefällt."" „Wie es ihnen gerade gefällt? Was soll das heißen?" „„Nun, sie sind weiter als vier Kilometer vom Schulorte entfernt, fühlen sich also zum Schulbesuche nicht verpflichtet."" Sonderbare Auslegung des Gesetzes! Und die Behörde läßt sie gelten? Ja, sie ließ sie an der Schule zu H. gelten. Was war die Folge? Als die ersten Flocken fielen, rückte die Schar der Hirten und Holzschläger ein, aber die Kohlbcenner kamen noch nicht. Sie warteten den frostigen Wintertag ab, da sie mit dem Schlitten zutal sausen konnten, und geruhten dann sich im Schnlzimmer anzuwärmen. Ihr Kommen zerriß den Unterricht, denn nun mußte von vorne begonnen werden, auf daß in der kurzen Frist ihnen „das Notwendigste und Wissenswerteste" beigebracht werden konnte. Der Laie, der stille Beobachter, würde fragen: „Ja, gibt es denn gegen solche Störungen kein Mittel?" Gewiß gibt es eines; aber es ist noch nicht heimisch geworden, es paßt nicht zum Althergebrachten, wiewohl es eigentlich das älteste Mittel im Schnlleben ist: Der Wanderunterricht. Zöge droben im Forst der Wanderlehrer von Ansiedlung zu Aufiebluug, so rüstete er die Waldkinder fürs Leben und entlastete damit die Schale im Tale drunten. War es nicht so vordem, als der Schulmeister hier und über zehn Wochen dort seine Werkstatt anfschlng, und, glaubt ihr, nirgends auf der Welt sei dies dermalen in Übung? Blickt nur hinauf in die nordischen Berge! Dort wandert zwar nicht der Schulmeister durchs Alpland, wohl aber der „Lehrer", der tüchtige, der modern geschulte Lehrer, um mit raschem Griff das zu fassen, was das Leben vom Älpler heischt. Aber, nicht wahr, das ist eine „komische Einrichtung", die in das Einerlei des Tages nicht paßt? Höch-liches Entsetzen! . . . Etwas, was mich mit der Schale zu H. halbwegs versöhnte, war eine schöne Relief-darstellung des Krvnlandes und die mit demselben korrespondierende Landkarte. Doch gleich kam wieder die Halbheit daherstolziert: Nebenan hing eine Postortskarte, die nichts als ein Meer von Namen enthielt und eine rote Linie, die Grenze des Krvnlandes. Drüben beim Relief der schöne Anlauf zum Kartenlesen, hier die alte, vergilbte Methode. Sv konnte ich des Fluches, der über der Schale lag, nicht ledig werden. Gold hatte mich draußen empfangen und Rost und Schimmel drinnen gegrüßt. Herausgeber und „ercmlivorrlicher Schriftleiter: Äutolf L. Peerz. — Druck non Iojef Pavltcet in ®r>tt|chee Verlag von G. Frey tag & Berndt Wien, VIl/i Schottenfeldg. 62. Hotbaugs Schulwandkarien Sämt. Karten füralle Schulkategorien approbiert: Preis jeder Ausgabe a. Lwd. i. Mappe oder m. Stäb. Österreich-Ungarn 1 : 900.000, 160 : 226 . . . . K 24 Ä kleine Ausgabe 1 : 900.000, 140: 190 ...............„16 Osterr. Alpenländer 1 :300.000, 180 : 205 . . . „ 24 Sudetenländer 1 : 300.000, 130 : 190 20 Karstländer 1 : 300.000, 170 : 195 „24 Nieder-Osterreich (Nur phys.) 1 : 150.000, 140 : 180 „ 22 Deutsches Reich 1 : 800.000, 180 : 2(X)............... 26 Europa 1 : 3 Millionen, 170 : 195 „22 Asien 1 : 6 Millionen 190 : 205 „22 Afrika 1 : 6 Millionen, 170 : 200 ....................„22 Nordamerika 1 : 6 Millionen, 170 : 200 .... „22 Südamerika 1 : 6 Millionen, 185 : 170 .... „22 Australien 1 : 0 Millionen, 170 : 200 ................ 22 Östliche Erdhälfte 1 : 14 Millionen, 200 : 180 . „ 18 Westliche Erdhälfte 1 : 14 Millionen, 200 : 180 . „ 18 Beide Planigloben auf einmal genommen ... „34 Palästina (Nur phys.) 1 : 250.000, 170 : 115 . . „14 Prof. Cicalek & Rothaug, Kolonials- u. Weltverkehrskarte (Nur pol.) Aequ.-Malist. 1 : 25 Millionen. ln Merkators Projektion 160 : 210 . . „ 27 Jede Karte, bei der nicht anders angegeben, ist politisch sowie physich zu haben; wir bitten daher bei Bestellung um genaue Bezeichnung der gewllnscnten Ausgabe und Ausstattung. Rothaugs Schulatlanten und Schulwandkarten ergänzen sich in vollkommenster Weise. Die Karten der Atlasse sind getreue Abbildungen der Wandkarten und umgekehrt. Zur Beschaffung von wo immer angezeigten Lehrmitteln halt sich bestens empfohlen die Geographische Lehrmittel-Anstalt von G. Freytag & Berndt, Wien VIII, Schottenfeldg. 62. Die „Kaffee-Aoljne" dies edle Gewächs, hat eine Konkurrentin bekommen, sie sie zwar weder verdrängen wird, noch will, die aber jenen Vielen, die aus irgend einem Grunde Bohnenkaffee nicht genießen sollen oder wollen, das Scheiden und Meiden von Bohnenkaffee weniger schwer empfinden läßt als vordem.—Wie sie heißt?—„Franck's" pcrlrogge», Marke „perlro"! Diese Korn-Spezialität bietet einen so köstlichen Geschmack, daß selbst der heikelste Kaffeetrinker sich damit befreunden könnte: man möchte beim Verkosten kaum glauben, daß das Mehl aus diesenschöncn, auf unseren heimischen Feldern gewachsenen, nach einem besonderen Verfahren gerösteten, braunen Perlenkörnern keinen Bohnenkaffee enthalte, so täuschend ähnlich schmeckt der Absud. — Das angenehme Bitter des „perlro" bringt es mit sich, daß dieser je länger je lieber getrunken wird. Gs fehlt ihm jener süßliche, nach längerem Gebrauche sehr oft entleidende Beigeschmack des Gerstenkaffees, das ist sein besonderer Vorzug. Durch Zugabe einer Messerspitze des bekannten u. beliebten „Franck" Kaffee-Zusatzes in Kisteln oder i» packeln erhält man einen noch volleren Geschmack und eine goldbraune, gustiöse Farbe. Uorbmitungsbuch an rin- ($iuci- uni» drei-) klafltgcn Volksschulen. Von S>. Dichter, Lehrer in Bozen. Selbstverlag. — Preis K 5 30. Inhalt: 1.) Präparationen für den Anschauungsunterricht in der Elcmentarklasse. 3.) Präparalione» äir den Realiennnlerricht. Mittel and Oberstufe chpei Turnusse . 3.) Schülermerkstosfc. 4.) Tagesdispo-uiionen für die ersten Wochen der Elementarklasse. '•) Lcktionsplan (Wochenbuch für alle Fächer). Anhang : Schulordnung, Repertorium der jährlichen Achulamtseingaben. — Prof. R. (5. Peerz: „Welche 'stille wertvoller Beiträge für den Abteilungsunter-l'icht ist da Huf gestapelt! Schon die Anlage allein "Ulf; auf den Leser vorteilhaft wirken; um so mehr der Inhalt als solcher. Wer dieses Buch ans den Tisch legt, kann sich täglich eine halbe Stunde er* Waren." Prof. E. Bürger: „Das Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende entzückt." — Schulleiter A. Bliimcl: „Vorzüglich und preiswürdig." Empfohlen vom k. k. Landesschulrate in Tirol mit Erlaß vom 5. Mürz 1908, Z. 236. Wichtig für Lehrer! llrnr (6rfrl;r nnii Verordnungen auf dem Gebiete der Volksschule in StefcmuivF. 1.) Lclircr-cheijat'tsgeseü (sy. Sept. (899) 10 h. 2.) Suvstitutionsnormake (2?. Nov. 1902) 10 li. 8.) Lehrer-Iisziptinargefeh (2s. Aug. 190-1) 10 h. 4.) Wenfionsgefeh für ksandarbeitslehrerinnen (25. Juli 1905) 10 h. Sriiviftni 511111 modernen Zeichenunterricht. 5.) Lehrgang für das moderne Zeichnen anDollis-nnd Würgerschuten. lITit tunlichster Berücksichtigung der bestehenden Vorschriften, vorgelegt in der VII. stcierm. kandeslehrerkonseren; von 216. v. Califto. 10 h. 6.) Das Zeichnen nach -Madimodelten in der Dollisfchuke. lllit acht Tafeln auf Kunstdruck, papier. von Prof. Anton vesely. 60 h. „Die in dem vortrage gegebenen methodischen lvinke sind erprobt gute. Die Beispiele, die besprochen werden, sind: (yuadratisches pakek, Palette, Blatt der staselwurz; Schilde, Art, Blattformen (Klee, Erdbeere, Eichenzweig. Letztere find als Uebnngsformen für „freies pinzelzeichnen" gewählt. Der Vortrag ist lesenswert." jr. rvünfche, in der „Freien Schnlzeitung". Bei der Verwaltung der „Pädag. Zeitschrift", töraz, lkkorellenfeldgasse (o, auch gegen Einsendnng des Betrages in Briefmarken. Für ein Stück 3 h { Postgebühr beilegen! lllehrere Stücke werden post-! frei gesandt. £ÄT Bestellungen, denen der entfallende Betrag in Briefmarken nicht beiliegt, werden nicht ausgeführt. "Ä B**" Verbrauch pro Kind u. Schuljahr 2 kr. IM Nachweislich bereits in mehr als 5000 Schulen mit Anerkennung erprobte nnd eingeftihrte schwarze Schul-Tinte aus dem neu erfundenen Tintenteige. Die Tinte ist garantiert gänzlich satzlos, schimmelfrei, giitfrei und haltbar, fließt schwarzblcibcnd aus der Feder und ist in einigen Minuten durch Auflösen des Teiges im kalten Wasser hergestellt. Ein Verkrusten der Gläser und Federn nicht mehr möglich. Der Teig kann jahrelang aufbewahrt werden und wird in Paketen für 5 Liter Schultinte überallhin mittelst Post um 60 kr. nebst Gebrauchsanweisung franko versendet Versand von 2 Paketen aufwärts. 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Bei dem Umstande nun, daß der Schüler hiedurch insoferne bedeutend benachteiligt erscheint, als derselbe solche minderwertige tVarc nicht billiger erhält, sondern denselben Preis für diese, wie für unser tadelloses bestes Fabrikat bezahlen muß, so ergibt sich die Notwendigkeit, daraus zu achten, daß die im Gebrauch stehenden Bleistifte auch genau unsere Firma-Aufschrift! „£. & L. hardtmuth" tragen. Wenn wir uns gegen den erwähnten Mißbrauch die gütige Unterstützung der P. T. Lehrerschaft erbitten, so involviert dieselbe gleichzeitig einen Appell zum Schutze dieses alten österreichischen Industriezweiges. hochachtungsvoll £. & L. Hardtmuth. Gegründet (790. Zeichenunterrichts «Briefe! Von Franz L. Rodt, Prof. an der Lehrerbildungsanstalt In Komotau. Die Briese werden in Steindruck ausgeführt, wodurch, es ermöglicht ist, daß neben dem "erklärenden Worte sofort die Zeichnung in ihr Recht tritt. Die Urteile hervorragender Fachmänner lauten ungemein günstig. Auch in Lehrervereinen wurden dem Werfe bereits äußerst ehrende Besprechungen gewidmet. Die zahlreich einlangenden Anerkennungsschreiben zeugen davon, daß der Verfasser den richtigen ZVeg eingeschlagen hat. Zur Versendung gelangt der (0. Brief. Ansichtssendungen 0- und 2. fjeft) ans Wunsch. Preis des Bestes \ K. Bestellungen nimmt entgegen: Buchhandlung W. Senker, Komotau. Die in den Kreisen der Lehrer bestbekannte Firma Uhrmacher und Adolf Zirka Juwelier Gegründet 1878. O 00 Krummau a. d. Moldau versendet ohne eine Anzahlung gegen zehn Monatsraten nur beste Sorten tlljren, Gold-, Silber- u. optische Waren. Auf verlangen lasse ich Auswahlsendungen zukommen. Eigene Werkstätte für Reparaturen und Aeuarveiten. Lausende AnerkennungSschr. III. Kataloge gratis it. franko. DlSMÄlMKllMMlsEZIlsiWIlWNlZMM | I S Stundenbilder 1 für modernes Zeichnen. I Man Sterkilie und fischet. | Um die Grundsätze, die in der E | heurigen Landeslehrerkonferenz fest- | gesetzt werden, berücksichtigen zu | können, erscheint sowohl der zweite |j u Teil als auch die Neuauflage des J ersten Teiles der „Stundenbilder" |j ~ erst Anfang MovemVer. Erster Teil . . ._ . K 3 20 Zweiter Teil . . . „ 61— Gegen Voreinsendung ».Nachnahme. Bestellungen nimmt stets entgegen | Fachlehrer Rud. Sterlife | Rokitnitz. BlfgiBlgUgM51[giBlBUM5UällEiBfailEiorallEiBrali5 pädagogische Rundschau Zeitschrift für Schulpraxis und Lehrerfortbildung. b)erausgegeben unter Mitwirkung hervorragender "Schulmänner und Pädagogen. Geleitet von Heinrich Ziesten. 22. Jahrgang. Erscheint monatlich. — Preis 6 K. Wien, V/2 Spengergajse ttr. 2ti. freie Schulzcitung. Organ des Deutschen Landeslehrervereines in Böhmen. Schriftleiter F.-L. Josef Siegl. Verwalter: O.-L. Josef Ölkrug. Erscheint jeden Samstag und kostet für das Jahr 8 K, für das Halbjahr 4 K, für das Vierteljahr 2 K. 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Nur K 4-56 monatlich hat beispielsweise ein 35jähriger Lehrer an Prämie beim Ersten allgemeinen Beamtenvereine für ein .. , Kapital von K 2000 zu entrichten, welches sofort nach dem wann immer eintretenden Tode des Versicherten, spätestens wenn dieser das 85. Lebensjahr vollendet hat, zur Auszahlung gelangt. Der Erste allgemeine Beamtenverein in Wien bietet seinen Teilnehmern die größtmöglichen Zugeständnisse. Die Versicherungsbedingnisse sind außerordentlich vorteilhaft. versicheningsstand Ende 190? ;8A Millionen Kronen. Garantiefonds Lnde tyo? epe Millionen Kronen. Ausbezahlte Versicherungsbeträge seit Beginn der Vereinstätigkeit 88 Millionen Kronen. Nähere Auskünfte erteilt bereitwilligst und kostenfrei die Zentralleitung des Ersten allgemeinen Geamtenvereines der österr.-ung. Monarchie Men, I. 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