Q». 1 sc». Amertka imd Smopa. Morga« k»««t «ach Lo»d««l v. r. Marwor, ZS. Juli. ___' Vchtvere und schier unheilbar sche!n«nde Munden haben die gewMgen Wogen des fünfjährigen Weltkrieges zuückgelasjen. Europa führt einm schweren Kampf, um die ge-jährlichen Scharten wenigstens teilweise auszuwetzen und seine Völker vor einem sonst sicheren wirtschafllichen ChaoS zu bewahren. Kurze Zeit nach Beendigung des völkermordenden Weltringens zogen stch die Bere'Nj,'-^en Staaten von Nordamerika aus Europa zurück, um es seinem Schicksale zu übecüis-sen^ Doch diese Lage wurde unhaltbar. A»e-rika mu^e bald erkennen, daß in de r n «ch 'immer ungeordneten Verhältnissen und in der mangelnden Stabilität Europas sii»e der Kauptursachen des wirtschaftlichen Knl's' "yangcS Amerikas ii; det NachkriegIz^i: ist^ . ' /'Mit Recht! Zweifellos hat die Kaufkraft !öer tiuzelnen euro^ischen Staaten, die sei-»li^czeii di<^ Hauptabnehmer für anlcrikanifche N^odukte waren, im und .hauptsächlich.nach i^m Weltkriege stark abgenommen. Sogar j^s reiche England, der wichtigste Markt für die landwirtschaftlichen Produkte Amerika« ^t infolge der gänzlich veränderten wirtschaftlichen Lage an Kaufkraft statt einge« büßt. Kein Wunder also, daß der anu^rikani-^che Ez^Port immer n^hr abnimmt und so-Svohl d^ amerikanische Industrie als auch Amerikas Landwirtschaft auj eine harte stellt, ,.>/>!, ' Die Gesundmlg dkz^-r krankhaften und geradezu drohenden BerhKwifse kann jedoch Rur ans dem Wege einer vernünftigen und yer«!chten Regelung der deutschen Frage erreicht werden« Das Reparationspriblem ist «icht nur Europas sondern mich Amerikas Echicksalssrage!. Infolge des wirtschaftlichen Niederganges deS plnjt blühenden del«!j!^n Reiches gehen die europäischen Stauteti und «it diesen auch außereuropäische, in erster Vnie Europas einstiger Hauptlieferant — die Bereini^n Staaten von Nordamerika — 'der AerstSrung ihres wirtschaftlichen und fi-kvanziellen Organismus entgegen. Nur daS 'wirtschaftliche Wis^raufleben und diz Zahlungsfähigkeit Deutschlands sind imstande, die europäische Wirtsc^fr^wenigstens teilweise In seine alten Bahnen zu lenken. Soll aber Di'i'tschland zahlen können^ so muß ihm zuerst auf die Beine gchollen tverden. Die weitere ^^prefsung . von ReparationSforderungen wü^de nur dahin führ n, noch etivas Blut aus dem deutschen Wirlschc^ft^körper heraus zupressen, dann aber solgt eine Katastrophe, wie sie die Menschheit noch nicht erlebte. Soll Deutschlands Wirtschaft genesen und sei Tie ZahlungssShigt».'?! gestei.^ert, d. h. ilbcr-haupt ermöglicht werden, so n,us; ll)ln neues Leben m Gejtalt von Krediten zugeführt »?lrden. Infolge i'er gewaltigen Geldnot geht die deutsche Industrie ihrer gänzlichen Lähmung entgegen. Die internationale (in erster) Litiie die amerikanisch? und die enflische) finanzielle Hochartstvk.-atie hat sich daher in Erkenntnis der unabs.!hbaren Folgen einer Fortsetzung der bisycngen WirtschaftSent-Wicklung nach langem Zaudern Vereir erklärt, d. h. im eigenen Interesse genötigt gesehen, am wirtsKaMKV Uiedergu^bau Morwvs, «Nttwoch^ b»> 30 Ä«N tV24. Xr. t72 — S4. Jadrs. ViStt blM «n Bwgrad. Eine Konferenz Paiie-Pribiöevie. — Falsche Gerüchte von einer BeeeiniMng der selbKändige» Demokraten mit den Radikale«. — Vevarstehende grobe politische Ver- / » sammlungen. ZM. Veograd, 29. Juli. Ter gewesene Ministerpräsident PaSiL und der g'^lvefenL Unterrichtsminister PribiSev!8 sind h'ute zu einer kitrzeren Konferenz im radikalen Abge-ordnetenklub Ausammeng.?:rosfen. Wie man aus d-n der jetzigen Regierung nah stehenden Kreisen erführt, sondieren die Herren PaSiö und PribiLeviö das Terrain z>i einem Zu-sammenichluß. der selbständigen Ten»okraten und der ridikalen Parte». Diese Aersion wird jedoch in den Kreisen der selbständigen Demokraten dementiert. AZaSiL Ktt beim Berlajjen des Parlamentsgebäudes auf Befragen der Ioutnal sten geantwortet: „Nun bin ich in d'r jt?ppositton und kann sprechen.- Aus die Frage, ob er sich ins Ausland begeben werde, erklärte er: „Ich reise in k?in V'ad, wie eS fälschlich gemeldet wurde. Ich bleibe hier und beabsichtige in Beograd eine große Versammlung abzuhalten, worauf 'ch auch ln Sarajevo und Bosnien große Versammlungen veranstalten werde. Erst dann werde ich sehen, wohin i^ miH begeben tverdt',^'^ Bevorstedenver Llmschwu«g ln der kroatischen Bauempartei? Pt tbavee w Veograd. Konftrenz Davi-dovkö MaLek. — Mntrttt dreier Vertreter der kroatischm Vauernpartei in das Kabinett des Herrn Davldoviö? ZM. Veograd, 29. Juli. Heute früh ist d':r zweite Vizepräsident der kroatischen rrpubli-kan^en Bauernpartei, Herr ^edavcc, in Beograd eingetroffen. Er besuchte vormittags in Begleitung von Maöek den Ministcrprüsi-denten Dävidoviö, mit welchem er längere Zeit konferierte. Nachher begaben sich die Herren Predavec und MaLek ins Unterrichtsministerium, wo längere Konferenzen m ' KöroSee und S^ho stattfanden. Me man er- fährt, brachte Predavec die BediNglmgen der Bauernpartei füt den Eintritt in die Reg^« nmg mtt. Wie verlautet, haben diese Bedingungen in allen Regierungskreisen einen s. hr guten Eindruck gnnacht und man ist dir Meinung, daß man in kiirzester Zeit eine Lösung des Eintrittes dreier Vertreter der kro-atist^n republikanischen Bauernpartei m das Kabinett DavidoviL erwarten kann. - Die Londoner Konferenz. Die Feftftellung des juristischen KiuniteeS betressend die Rechte der Neparatisnskom- Mission. — Die Wiederherstellung der siSkalischen «nd mirtschastlichen Swheit Deutschlands. — Die Frage der Entsendung deutscher Vertreter nach London. WKB. London, 23. Juli. (Havas.) Die Konferenz hat den Bericht des juristischen Komitees angenommen, worin festgestellt wird, daß keine Bestimmung des Friedensvertrages von Versailles die Alliierten ermächtigt, stch in die deutschen Rechte einzumengen, soweit fie die Mittel betreffen, um der deutfchen Regierung die zur Bezahlung der Reparationen notwendige Summe zu verschaffen, daß daher das Reparations?:)«n-tee nicht l^rechtigt sei, zu fordern, daß das Reich diese oder jene Einnahmsquelle cder dieses oder jenes Versahren anwende, um für d:e Bezahlung der Reparationsleistung vor-zusorgen. Der Datöesplan setzt nur die Methode fest, wie für die Reparationszahlungen vorzuforgen fei. Somit umfaßt der Plan, ohne dem Friedensverträge Abbruch zu tun, auch die Durchführungsmaßnahmen, die nicht in dem Vertrage vorgesehen sind und daher Deutschlands Zustimmung erfordern. Der Bericht stellt Wetters fest, daß es Sache der Reparationskommission s<^, mit Deutschland zu ewem Abkommen zu gelangen, um die Durchführung des Dawes-Planes zu sichern. Die Wiederherstellung der fiskalischen und wirtschaftlichen Einheit Deutschlands stehe nicht der Reparationskommifsion, sondern den Regierungen der Besetzungsmächte, den an der Durchführung des Dawesplanes teilnehmenden verbündeten Regierungen nud der deutschen Regierung zu. Andere Fr «im, wie Sanktionen im Falle von Verfehlungen, seien interMierter Natur und ergeben sich ans dem Versailler Vertrage, erfordern somit ein Einvernehmen zwischen den Verbündeten, von dessen Zustandekommen daS Deutsche Reich im Hinblick auf die Verhandlungen mit den Bankiers seinerzeit verständigt werden soll. Da der DaweSplan ein Ganzes bilöet, wäre es angemessen, ein Schlußprotokoll abzufassen, das alle drei Artikel von Bereinb«!' rungen umfaßt. Um dieses abzuschlie^n, .Ur> man die ReparationSkommtj^ion und ^ie deutsche Reichsregierung nach London beru-k-n. durch Gewährung övn a»»srLkKenden Krediten mitzuarbeiten. Schon eine ganz? Reihe von Wallstreet-Magnaten ist in London versammelt. Nnn will auch John Pierpont ÄXorgan ftinen „Erholungsurlaub" in Europa verbringen. Amerika ist also offensichtlich fest bestrel't. der Gcsuni)ung der europäischen Bechäk.^.iis-se' den Grundstein zu legen. Und »chon dies allein ist ein gutes Omen für den Vc'rlanf der Londoner Konferenz. Denn eS ist auf diesem' Wege teilweise gelungen, das Reparaltoil?-KMLie« aus dem KoDiKe der^^^tij^er^^ Fragen auf daS wirtschaftliche Gebiet hinü-terzuleiten. DieS aber ist der größte Zrfolg seit Kriegsende! Nach so vielen Iadren hcff' nungslosen Hangens und Bangens kann die Menschheit zum eeße« Male zinil''-l'5»istichen .Herzens der Zukunft ins Auge blicken. Die wirtschaftliche Notlage Amerikas, der humanitäre.Idealismus und der gute Wille der Amerikaner bilden die Gewähr fsijt eine baINye Befriedung der stch nach Rnhe und Ordnung sehnenden Menschheit! " ^ Morgan lommt noch Lonvoa. T»h» At»rs««. Der amerikanische Milliardär Morgan fuhv am SamStag nach England, wi^ er sagt, seiner Erholung. Es ist jedoch allgenlein bekannt, daß dies geschieht, um mit englischen und amerikanischeil Finanzleuten die Bedingungen der D^'utschland^Anlelhe festzulegen« WKB. London, 28. Juli. (Reuter.) Der Londoner Verband der Fabrikanten ersuck)? die britische Kammer, sofort ein Un».'rs^ chungskomitec für die Rückwirkungen d?r Äm Wendung des DawesplaneZ auf di.'. britische Industrie und Arbeitslosigkeit einzusetzen.'' WKB. London, 26. Juli. (Reuter.) Dis Einladung an Deutschland wird n ah^chein^ lich am Donnerstag oder Freitag abgesendet werden. Daraus darf jedoch nicht gefclgert werden, daf; die Konferenz bmbsicht'gt. den deutschen Vertretern irgendeine (^tschAdung aufzuzwingen. Die von der Konfe?.mz vo« bereiteten Schriftstücke werden lediglich alt Grundlage für d^e Unterhandlungen diene»'^ Die neuen Minister in ihren Remtern. ZM. Beograd, 29. Juli. Die R.'giervngi^ geschäfte nehmen allmählich einen normalen Verlauf und die Vttnister lassen sich in ihrs laufenden Geschäfte einführen. Vi^rd^rhand ist die Hauptsorge der Regierung, das Ter-rain zu sondieren und dis Verhältnisse i« den einz. Ressort? kennen zu lernen. Die nister sind den ganzen Tag über durch Kon« ferenzen mit ihren Beamten .zw«ks Lrgani^ si.'rung der Arbeiten und Zustellung Politik der einzelnen RessortS in Anspru^ genommen. . BörfmdeiM za»ich. It. I»li. lS-VuVWH» «,tch t«richt.) p«ri« Z7 bl>, S««g»ad I»« »«, »»»», p>»s ».««»» »«Fb, N-xIM »«z l0, WW o «?««. —'—V«k««st —A«st«da» X». Za«»«b. »». PM»I t,7 b0—«»»so, Sch«.«, ««»«'vdl z«g oo—3?»oo, Vi» »11«», Prag ItSS0^»»I80, »««m» ZS»»<)—ZeSö0>N»».y»i»SSS7S—St'S«. vtsgrad, Zb. ZM. lSchl»V»rs». b«r>cht.) pari» 419—1»°»» —1» bSt r«>d»» «71«0—»?l «l0, Vi«« 0119a—0'11»», pr«, Mailand Z«< oo-SSt b0, »«.y-t —St z», Su«ar«st »«-»ö-ZS-«», 0lN7»-0'1t, Salanikt ItZ-oV—KT«»» S«fia S»0»-S1'«). MUllt »S»^» Nuvtmer 17S vo« 20. Juli 1924 Tageschrovik. DM «« gesGr-Phische Jichwtt w Ve- Dieser Tage findet die feierliche Grund ftetvlegung des neuen Geographischen Insti-Wt-S w Beograd statt. Den Grundstein wird S. M. der Sönig im Beisein der Regierung und «mderer Vertreter lege». Der im modernsten Etile gehaltene Bau wird als erster «ch dem neuen Regulierungsplan für Beo-grab gebomt werden. t. Gwft-w für w» Völletd«ck. Professor Vnstein weiit augenblicklich in Gesellschaft ^nternatvtmaler Gelehrten in Genf, um lul ^ Koniferen»^ der internaÄvMllen Gemein« Khlch geistiser AÄeiter teilWnchmen. Der Nertoeter eiMr pmlamentarilschm Frat^iim hatte mit Änstein in Genf, ewe intnessantt Lnterreduny. Hwstein s«rgte: „Mekt seiner-zeitiger Austritt aus dem Bvljkerbunde ge-schtch unter -dem Eindrucke der uingünssiizen ^z^ltmsse. weL sich der VSrkerbunld gegen ««vpAsc!^ Probleme passw Vechtel!. In der fKnigiten ged w «ie». Wie i'M? aus Wien gemeldet wird, ist in der Rächt IVM?7. auf den 28. d. der ^kannte „Olym-Via-ZirkuS" in HernalS vollständig niedergebrannt. Das gesamte Inventar und daS grobe Gebäude wurden ein Raub der Flam-men. Die llrsache des Brandes ist noch niM festgestellt. Die wie Burg. va »ma« -d« S-ühlwA in vo« tVGUllM MS d» ^ H (Nachdruck verboten.) ! Eie l!ich L« Mck wl« tttmken über die 'Danb^chvst schwejjfen, die in M ihrer üppögen Schbnheit vor ^nen ausgebreitet lag. «TS G hier wikrlllch ein PavaidieS." sich mit stoahlenden A-uyen mn sich. Veit bnidöte sich Darwtok mit der grü-«en Bega zu chren Mßon, und darüber hob W majestätisch vie Sierra Revalda mit ch-chM we^en Slhlneegi^cl evchor. Die bergige Gtr-iche hinmtf zwGhen dunÄen Zypr^ffen zog ed>e PwKesslon. Die frommen .Lieder schttllden hell durch die M!ovgenl'.lst, .Md dße stSernen GVckch^ der ChoMavo« Swgelten tustig dvzjwifchen. ' Mie bermlschenb schön P es hter!^ rief WMn Josa begeßltert «und streckte «will-Hre Hand nach MSbert aulS. Der Wßte artig die Wank» Fwyer MgkMte fvouMiche ^ .Fsch -mache den BoiHchLag, wir besuchen albe«d — es ist GvSMvnmerstag die «Sachvch«: w der Kathedrale, um das Mi-Zasere Mt hören. GS wick Dich M>tb wte-L»ffieren." Ächz sqh loeB»itz ihye Zps^mMg^ «vkont lki» un«r»«t»Ilot>« Rfilivk«. »uk 6«a LLlllLllI voä ! t. Die Schütze d« „L«sit««i»". AuS Mailand wird beruhtet: Nach „Eorriere della Gera" tjt eS dem itallknis«^ Marineoffizier Land^ ^r den „GVben" hob, «mvmchr ge. luagek, eine Taucherkleibung zu etzfindzn. 'sie die ASHerigen Systeme vervollständigt. Er wU nun versuchen, den vielgemmnten Schvanik der ausAuspürM mrd zu heben, der eine Reihe von Avpbartetten enthalten st.ll. t. Holland — ohne voh««VD«ol! Nach dom Kriege begann fich allerdings auch in Hollanto die WohmmgSnot einzustellen^ aber die Regierung evgvSff alSbald Mtchregeln öa» gegen aus der UÄerzeugung hevauS, datz jeder zivilisierte Mensch ein Recht hat, vor allem in würdiger WHe zu wo?^en. Aunächlst wurde gesetzlich der MietSwucher behindert und soio!mn wMden gr«,ße Vaukredite gewährt. Bis jetzt find es schsn über eine VÄ-liiarde Mark. wMr M.(XX) Dohnuny^ gebaut w-ui^. Die Regierung will in dieser Mchtlung sortsahren und Wrlich gegett 40 Tausend neue Wohnungen ersteig lassen, hauptsächlich auch durch Abbruch alter, v^ige sunder Häuser. t. Ehrung t»eier »«gNschie gretheitt-kämpferiunen. Die englische Frauenwelt hat dieser Tage daS GeburtStagsfast Weier Greisinnen s^tlich begangen, die von früher Augend an den st« FreiheA und Ge-rechtig^it als ihr LebenGAiel betrachteten. Die eine, MrS. Beswrt, ip 77. dk andere, Mvs. DeSpard, TS Jahre alt ß«»rden. Frau Besant hat sÄt vierzig Zoi!^ viele Dogmen verfochten, die ihr zochlreichz Gegner schufen, aber sÄlist die Mrklstm Anfein^.in. gen konnten sie n^t zum Verstumme» bringen. Im Verein mit dem Freigeilst Brod-lavgh, der w dem domalO sehr oi^odoxen Engkmd weit und breit verpönt war. hat sie unevmÄdlÄh die Schäden ihrer Aeit geg^M bÄt. Bei uns ist sie hauptsächlich d«urch ihre Verbindung m» dem OffWkti»n«S, der Lehre BuddhvS und ihr Eintreten Kr die Freiheit der indischen Nation bekaimt geworden. Trotz «hrem hohen AVer iß MrS. Bes^t gei-stbg univ Mpsrlich außerordentlich rüstig; sie hat vor kurzem eine Reihe von Vorträgen «Über die Bersumpfung der weisteuropäisi!^ Zihtlsisation beendet, denen S0lD Mnscj^n atemlos gelauscht haben. MrS. DeSpard HÄ als FWwemechklevi« in den vordersten Rei. hen gestanden. Ihre übechhlvmrke, durch und «tiMch vevgekstigte Erschei-imng fSßte sel^ den PoliMm solche Ehrfterk^ e»n, daß ste sie zvr Zeit der täl^ichen Handgemenye zwi-Sufsiragetten und Wo^ryanen nur im äußersten «alle «chG», «s Furcht, sie könnte unter ihren Händen zerbrechen. Seit «Jetzt aber gcht'S auf die Mhamvra,^ bat Pe, „nicht wchr, Pa?" ^Meinetwegen, so viel «ihr Wollt," knurrte Gras ^reum. ,Lch aber muß mich evst gründlich von den Reisestrapazen erholen. „Gehst Du nicht mit, Rolf?" fvagte GiS-bert, «M» es war Reedern, als verstecke sich hwter der glelichgültigen Krage des ^eundeS eine dringenic« Bitte. »Bsdamre schr, ich hohe eine Berabre-tmng," log Reedern uamter darauf loS. ^äfin Jo^ hatte ingvischen dke Rasen, die ihr Reedern gebracht!, in eÄ,iige Basen, die der Emnerero ^rvckg-Wsppt. geschnwckvoll geordvet, nnd meinte n«n liebenswürdig zu Reedern! ^Dazm sehn wir imS beim Almuevzo (Gabelfrühstück), lieber Swvf. Mso auf Wi^'der-sehen!" Hie r^We Hm abschiednehmend die Hand Md ri^ bann Gisbert W: einigen Mnu^ bin ich berM." Nachdem sie noch dem Tomerew Anwei» fnng gegeben, die Rosen «ff die MittaySbafel M stelle«, verfchwmid sie hinter der Men Glastür, die tn den Sch^ siührte. Die drei Herren war« m»ch auifWuMn. „Ziq, mein Junge." bemerkte der alte Herr M GiÄbe,^, sewen Arm «n die Schulter Baro-kS Veyend, „sehr entzückt scheinst sa gsrvde von unserer Anbunst Mt « sein» Du siehst sa s<Äecht aus. einer R«^e von Jahren wohnt Frau DeSpard auf der Grüinen Insel, im Land d«S FretheitStanchseS. Äach Lon^ kommt sie nur noch bei besonderen Gelegenheiten; so versämnt sie nie, sich Äljährlich an den De-monftvationen gegen den Kr^eg zu beteiligen. Sie schreitet dann rÜistiy mit im Zuge, und hält von Änem Lastwagen auS Anstachen an das Volk. Sie opserte sich stets für die gute Sache, war Fühi^evm und Märtyrerin Augleich. Der „KveiheitSbumd englischer Frauen" hat der Greisin anläßlich ihres Wiegenfestes, Vi« allj^rlich, auch diesmal festliche (^rungen zuteil werden kass^, t. Dos erst« Rindvieh im Flugzeng. Der ,Matm" berichtet, daß aus der LuftverkehrS-strecke Part^Rotterdam WrMch ein FuHt-bulle im Flugzeug befördert worden ist. Nach dem schon frü^r er^lgten Transport eines Rennpferdes werden d^tige fliegende Archen bal!v keiAe Sensation m^ da^lle«. t. Element«« — ein UVVau»li«G der Humien. Gegen Ende deS Weltkrieges ist in Paris ein englisches Buch deS franMschen Dolmetschers HaillanS, der dem brttischen Oberklvnvmandanten der beiden kooperieren, den Armeen zugeteKt war, erschienen, daS für die in Frmckreich weUenden enMi^ Soldaten beistimmt war. um sie über Üe eth-nogvaphiische, kulturelle, soziale und wirt» schaskl^ Lage Frankreichs zu iißformieren. Seinerzeit hat das Buch kaum Beachtung gesunden. Nun hat ew verspäteter Leser zu-Mig in einem Mchnitt, der über die .Hymnen handelt, entdeckt, daß der Verfasser Ele. meneeou, den fvcmz^schm „Tiger", für ei. nen Hunnenabkömmli:^ erklärt, ^groifli-cherweise i/st daS fast vergessene Wert auS diesem GvUlnde plötzlich „sen§ativnell" geivor-den. In dem stressenden KahMel wir'v mit-geteil-t, daß nach der Niederl^ Attilas an der Marne im Jahre 45l ein Äil der slüch-«endm Hmmen Mrüllgebl^n sei und' teils freiwillig, teils 'durch Zwang sich in verschiedenen Gauen Frankreichs angesäbelt habe. Noch heute soll in dem sumpfiM Gebiete der sogenMnten Bocage Bend^e ew typisch asiatischer Bolikssbaimm mit spärlichem schiwarzm Haarwuchs und geMcher Gesichts ^rbe loben, dessen Gebräul^ gle^falls o^r an Heiden als an christliche Völker erinnern. Nun ist auch George Clvmeneeaiu in der Bo« eaye geboren und seine Gesic^Sfarm ist zanz afiatisch. ES ist vielleicht ^ ZuM, daß er ein Dheatersti^ geschrieben hat. ^ssen Held M chinestsl!^r Weiser ?st. Außerdem ist der große StiaatSmann ein anSge^eichnoter Ken. ner der ostasiatischen Kunst. — Wie sich der „Tiger" zu dieser Genealogie stellt, ist bis zur Stunde noch niW bekannt, indessen muiß »Sein Gedanke, Papa, nur etwas müde und abgehetzt bin ich. Ich muß doch daS Reiset«mpo etwas verlangten, wie ich sipüre." „So. so," nickte der Graf und sah seinen Schwiegersohn mit seinen kliarblauen Augen durchdringend an, dann aber fuhr er mit ei-uem halben Lächeln fort: „Na, ich habe die Zldmnrcßsevei auch gründlich ^fatt. Paris stand mir bÄ oben ^ er machte eine L^elchnende Gebärde — „da bin ich froh, daß wir mal ausruhen Wnnvn. Ich will gleich damit beginnen." Er nickte den beiden stmgen Lauten freunK-lich zu und svligte svwer T,^ter. „Elm prächtiger Mann. Dein Schwr^^ger-vater, Gisbert," lMe Reedern, und sah breudiy dem Grafen, der mit fugendlichcr GlasbizitSt dalhinschritt, nach. „Wer Men-^Äinid," lßuhr er Wlsbert an, „stch doch nicht wie begossen da. WaH soll denn daraus wel^n? Reiße Dich doch mal zusammen, so gcht doch das nicht weiter." „Ich werde »»it Josa reden." „Quatsch!" r^ Reedern entrWet. „WaS ^kannst Du dlMwch genchnnen? Mr Wiim-mer wirst Du alles machen." „Ich ertraige aber diesen Zwiespalt nicht." ^an mtziß noch viel mehr ertragen, mein Junge. Ich sage Mr, Du ja^t einem Phantom -nach. Die verdammte rote Maske rsijzt Dich nur. weil Du nicht hinter ihr Göhennwis FWMyt krmK. Ms ist Hen» Du Vivst l es ihm als „Hunmnfproß" ein eigenartiges ^ftchl gewesen sein, w^vend des Ori^eS d^ dmtschen Fei^ von seimn LmidSleute« als „Hunnen" schm^en zu HSren!.... t. Al«g Lottttivs «ckh w« Nordpol. Wie übe? Rom auS Pisa gemeldet wird, Hot fich Looatelli, der den Nordpol mittels Kkig. erreichen wiill, heute morgen auf d^ bvgeben. Gestern nachmittag sanden die letzten Flu-gversuk^ statt, die drei Stunde« lang dauerten. Aben<^ erhob sich ein Wind, der befiirchten lldeß. daß die Reise nicht werde begonnen «erden können. AuS dies«n Grun-'de wurd^» um 5 Uhr früh ein AufllArungD-flugzeug bis Genna vovauSgeseni^t, von dem die Meldung ewtraf, daß jenseits Via-rogsiv ?Ä« Wind zu spüren sei. So ist denn Locatelli um 7 Uhr 1b Minuten gestartet. Bei der AVfthrt bombte Staatssekretär Guatdo die M^ieder der Expediten im Namen dee ltalienffchen RegÜmmg. Dann veraibschiedete sich die Mutter VooatÄis von ihrem Sohn, den sie und die Übrigen Anwesenden nmaem« te und küßt«. Das Flugzeug ttägt eine kleine Fahne mit der Au!fl<^t: „Ws redibiS* t. Der ««erschrockene Tierbikckßger. Dieser Tage wurde der b«?«mte svanzösische Tierbändiger Fernando in e»l>nom Zir^, in dem er gegenwärtig arbeitet, von einem riefige« Awen mit ?ülmen Vä!s«? beinahe Mrifien. Gin Aaurmtlist suchte ihn, als sew Lebe« nicht mchr in Gefot^ wm^ auf und fand ihn nrit einem steifen Bein, einem verbundene« Arm nnd einem vSWig zerkratzten Körper. Fernando hinikte eben « einem Stocke vor den Stangen deS KafigS vorbei, hinter welchem ihm der gewaltige Täsar Pnenige Mick« MWUchte. MS khn der sragt«^ ob er sein lchteß ErlebM hin seinen ge. Mrlichen Beruf fowetzeil wolle. erklÄvte ihm Fernando: „Geübstj^äindlich und M«e bis zum Tode. Denken ich h^ nicht weni!^r als AX) Wlmden am Körper. 87mÄ bin ich »kt diesem Aätsiig beinahe zerrisse« wor« den." Als deit JovrnalP fvagt«^ ob eT dam keine Masse mitnehme, erklärte ihml Fernando, dah er blies nie tiue. Höchstens nehme er Men blind geladenen Adivokv« mit. tlebrigenS könne man einen Löwen mit einem Revolver nicht einschüthtern. Di^ Tiere beherrsche man einzig nur mit dem Blickes Alßgen. Sie merken aber safsr^ wenn man Angst hiaibe. Diesier Tqze sei er im Kälfig auSg^tien und hai^ einen A^eM blick Anigjst yÄhÄt. Eäfar habe diaS bemerk «und habe sich auf ih« gestürzt. W^ init Danzen noch mit Revvlvern sek er wegzubringen gewesen, aber ein^ Sesiek W<^«s hätten genügt, um ihn z» vertreiben. D^ Kerl wolle er aber noch Vernmßft b^ bringen. u > -ßMfW doch wirklich nicht! bchqupten wvilken, Äak Dir Gräfin Josa etwa gleichgü^ gavor. den ist." „Das ist « sa eben," seiLzte Gisbert. „AV Mi? heute morgen Josa in ihrer zanz.:« taufrischen Wönheit entgegentvat, da ^ ihr mein ganzes Herz zu. Ich hätte, um Bcr-gevung stammelnd, ihr zu Füßen ünke« mögen, gen nach. Es war, als würde sein bleiches Antlitz noch um einen Schein blasser, und als stiege ein dvntles Drohen in seinen Augen cuf. «inmil?!! 172 kISN Aum iittmiattonalen euchmMche« Kongreft in Amsterdam. < !»»^ ^ «?»< ->" Dcr Kardinallcgat van . Rossum (slh(!nd) mit Gefolge, links vom Kardinal der Bischof tzeylen von Namur, der lebenslängliche Vorsitzende der Eucharistischen Kongresse. Die internationalen eucharistischi'n .^on» grosse sollen „Jesus Christus vers)?rrlichzn im Äslcrheiliqsten Sakrament des Altar^?". Sie sollen auch, wie der Papst auf dem vorigen Eucharistischen Konqrejz in Rom au?dri'lcklich erklärte, siir den Frieden der N!ens'5>i? ZuständigkeitsU« mein'de scheint sich um den ^dm^rnSwerten Mamr iircht viel zik tüminern. Es wäre Sache der Posliz<'i bezw. der Genda-rmerie, in deren Nayon sich der Mann befindet, ihn in die .?>e^'nmtsg^'me'i'nic^ ab.Plschieben, beM. durch d'c Behörde dessen Versm'gimi? zu st-chern. Wir hoiffen, das dies sotmld ass möglich geschehen wird, denn eK gereicht 'oer Stckditstvmeinde sicher nicht Kur (Shre, »enn n iihrem Wirkungsbereiche Menschen dem Hiiivgertade Wf der Strafe pr^»iSgegeben werden. m. Ausgelassene Strakenjmlgen. In der Lo^ka ulica Nr. 14 zerschlug vor einigen Ta« qen ein 5- bis 6-jähriger Knabc durch einen Zteinwurf ein großes Fenster, wodurch er der Wohnpartei einen Schaden von über IlX) Dinar anrichtete. Selbstredend werden die (Altern des Knaben zum Schadenersatz verhalten lverden. In der Ferienzeit sind solche Fälle nicht vereinzelt, da manche !kindcr infolge ganztägiger Beschäftigung der Eltern sich selbst überlassen l.Lciben. Es wärp höchste ^^eit, das^ die Genieinde an die Errichtung ei« nes Kinderheimes denken würde, in welchem speziell in der Ferienzeit solche Aindor über d^n Tag Beschäftigung fänden. m. „Korombole." In unserer gestrigen Nummer berichteten wir über den Unfall, der sich ain Sonntag an der Ecke Grajska trg "Aleksandrova cesta ereignete, bei welcher Gelegenheit ein Motorrad von einem militärischen Sanitätsauto vollständig zertrümmert wurde. Wie nun aus Grund von Zeugaussagen festgestellt werden konnte, trifft den Ehausfeur des Sinitätsautos nicht die geringste Schuld, da er im vorgeschriebenen Tempo fuhr, während die beiden Motor^ahrer wi? auf einer Rennbahn dahergerast kamen. Die beiden unvorsichtigen Motorfahrer werden sich de'^halb vor Gericht zu verantworten ha-ben. Es ist in der Tat schon höchste Zeit, das; dem gefährlichen Treiben einiger unvorsichtiger Motorfahrer, die in letzter Zei: die .^'>ai,Ptstraßen unserer Stadt geradezu l'bens« gcfäbrlich machen, sobald als möglich em Ende bereitet wird. Es kann wahrlich von Glück gesprolsM werden, daß sich b^^^cr '.cch kein größeres Unglück ereignete. m. Ein festgenommener Taugenichts. C'n aewisse? Johann Sattle? wai" im Monate März ?iei der hiesigen Firma „Traisa" als Arbeiter bescha^iicft.'Nach einiger Zeit verließ er den Dienst iinik^ verschwand j>purlo5. ^urz darauf bemerkte sein Nachfolger, ihlni verschie-dene Kleider i^m Gei'anrtwi'rte von A.'islli Dinar g^^toihken wurden. Auch mehreren an'^eren Arbe'itern kamen ver« schiedene Gegenstände abhanden. Der Ver. 'kims>t fiel aikf den verschwundenen Sattler, der firrz vovher erst aus der Strafanstalt entla.s^en wnrde. Dieser Taige wnrde Sattlsr in Maribor an!>'tr-of!fen. arretiert und dkm Gerrch^e. e^nsieUefert. Ihm wird mich ein Einibruchsdielistabl beim Besitzer Rofkv in Sv. Barbara »ur Last gelegt. m. Kleine Posizeichromk. Veim hiesigen Vol'zeikommisiariate wurden von gestern auf beute 6 Fälle zu'- Anzeige gebracht, u. zw.: Eine nächtliche Ruhestörung und 5 Uebertr^ tungen der Polizeiordnung. Außerdem mußte ein Betrunkener, der sich nicht beruhigen wollte, in Sicherheit gebracht werden. m. Wocheneusweis über den Stand der ansteckenden Kr-mkheiten in Marikor. Da» 1'tMische Phy-sikat verSs^ntlicht für die Zeit V01N 29. bis 96. Inli über den Stand dlsr o«. steckmden K^ansheiten m Maribor folgenden Bericht: Rnhr: verblieben 1, neu 0, ver-blei'bt l. Rotlauf: verblieben 1, neu V, verbleibt 1. ^ > Nachrichte« aus Maetdor. Maribor, 29. Juli. soiadrtg«« Stfchastsjudiiaum der Baufirma Rudolf 5Uff-mann ln Maribor. lieber 5l) Jahre sind es nunmehr, seitdem Äerr Karl Kiffmann, bürgerlicher Zimmer-mcister und Bauunternehmer, im Jahre I Ü7Z den (Lrund für d^ic heute eine der größten Bauunternehmungen Ma^bors darstellende Baufirma Rudolf Kiffmann legte Er führte die Firma selbst bis zum Jahre worauf sie sein Sohn Baumeister Rud, »tvsfmann sen. übernahm. Unter des lchteren Leitung vergrößerte sich das Unternehmen mehr und^ mehr und erwarb sich durch solide Arbeiv einen immer größeren Ruf und Kun» deirkreis. ' Durch Errichtung einer eigenen, maschin.l: ßingerichteten Tischlerei und Schlosserei, ci-«es eigenen Säge-- und Hobelwerkes war die Firma bcrld in der Lage, auch den größten Ä.njprua)en zu genügen, und erreichtö in d?n Jcthren vor dem Kriege mit über WO Arbei-ihre vorläufig größte Allsdehnung. Der Krieg und dessen Folgen, sowie die das Bau-so hemmende krisenhaste Nachkrl?ci^-M hatten natürlich eine starke Berklcin.-rusg de^ Baubetriebes.zur Folg?, t och ist difi Firma noch immer eine der größten unsere Stadt und wird mit dem zu erwart l-den Wiederaufleben der Bautätigkeit wohl in 5urHer 5^eit den^'Stand vor dem Krie^z^ wi«.-der erreichen und auch überschreiten. ' Seit 1Y?1 ist auch der Sohu, Herr Ingenieur Stadtbaumeister Rudolf Kisf'^taun jun. Teilhaber der Firma. ' Es r " .de wohl zu weit führen, eine detaillierte Aufzählung der ausgeführten zu' bringen^ und sind die größten, wie: die Bszirkshauptmannschast, Theresienh f. Scher baumhof, Mattinzhof, mehrere Schulen, der Schlachthofs größere Teile der Kasernen und der Südbahnwerkstätten, der Frachtenbahnhof, viele Fabriken, wie Doktor in drug, Fvemrd, Kovina, Zerkoviv d. d., Bühl usw. wohl allgemein bekannt, wurden d^h s^it l8NA weit über 10V größere Neubauten '^urch geführt, die kleinen Bauten, Um- und Zubauten nicht gerechnet. Um dieses gewiß seltene Jubilä^lN» nicht borübergehen zu la^n, lud die Firma alle ih ee Bedmten und Meister, sowie alle 'lber 10 Fahre ununterbrochen im Dienstl: stehenden Arbeiter zu «ner kleinen internen Fei^r und skewirtung ein, die Samstag den N. o. im Weingartenbesitze des Herrn Baumei»^ r-^tsfmann stattfand und fast i:0 Ung».'hö^ki1'' ber'Flrn^a gemütlich vereinigte. In kurzen Ansprachen wr.rde die B-^deu-! tung ber Feier gewürdigt und die Firmen-S)ess, sowie die über 25 Jahre in Die chen der Firma stehenden Angestellten iind Arbeiter besonders geehrt. Hervorzuheben sipd hiebei der Zim'nert o-lier Franz Stami^ mit 50, der Zinim. rulaun ^avalec mit 42, Maurer Rotwiann ntit 38, 10 Angestellte und Arheiter mit über ?.> 'd ^ Arbeiter, mit 11 bis 25 Tienstjahr»)n. FkuMeton. parlsei'RotlM. l>r. Paris, Juli, seltsamer Hungerstreik. Ein tragisches Geschick lvebt sich um die lNlaSfäbrik in ?l^lb i. Bekanntlich handelt es sich hier um einen Versuch, de« Kapitalismus durch eiire rein syndikalistische Ausbeutung zu ersetzen. Seit vier Jahren nun zieht sich ein Konflikt zwischen der stindikalistisckien Verwaltung und den Arbeitern hin, der au--ß^ordentlich reich ist an sensationellen Zwischenfällen: Gewaltsame Besetzung der Fabrik durch die . Truppen, Brandstiftung der Arbeiter, Afsisengericht und Freispruch. Damit ist der Kampf noch nicht beigelegt. Die Gü-ivertschaft wie die Arbeiter bestehen auf ihrem Standpunkt, und jede Vermittlung schei-terli; bis setzt. In den letzten Tagen sind nan Delegierte der „C. G. T." aus Paris nach Albi gekommen, und beide Parteien sch:^'li?n geneigt zu sein, sich ihrem Schiedsspruch zu imterwei^en. Da erklarte ein Vertreter der Arbekter, der Ingenieur Spinetta, daß er jede Nahrung verweigern wird, solange ?i ht die Forderungen der Arbeiter ohne jede Eiil-Äränkung angenommen sind. Dem Wort ^eß er die Tat folgen, und tveder die Tränen seiner Gattin, noch die Bitten seines Sohnes 'ierMM i^it in AyM. WnkM zu. n^^ch^n. Der Präfef>t von Albi interveniert zur Stunde Persönlich, aber man sieht kein Mittel, den Ingenieur zur Aufnahme von Nahrung zu zwingen, so daß den Gewerkschaften, wollen sie ihr Gewissen nicht mit einem Menschenleben belasten, wohl nichts anderes übrig bleibt, als vor den eigenen Arbeitern AU kapituliettn. Die armen Diplomaten und die reichen Mi» litärs. Das „Earnet de la Semaine" druckt sol-geuden Notschrei eines Mitgliedes der sr.in-zösischen Botschaft in Berlin cib: ^Wir sind die Parias der Währung. Während alle andern konsularischen nn?i <'ipl^^-matischen Vertreter ihre. Gehälter in Berlin verdrei- oder vervierfacht erhalten haban, gibt nns Paris als „Ergänzungszulage" bloß ^in verschwindendes Almosen. Seit Mona.'en ist uns die geringste Zerstreuung als ruinös für r nsk"-^ ^ örse absolut untersagt." Es wird dann weitl?r ausgeführt, daß der betreffende Diplouiat, der seinem Rl'tng.' gemäß leben muß, monatlich alle n 5^00 Franken sür sein möbliertes Zimmer zalsit, uud das; seit Einführung der Goldma''? l)öcs?stens noch Amerikan^'r sich in Berlin aufspalten töu-nen . . . Nichtsdestoweniger gibt es auch Franzosen in Deutschland, denen in inat'?-. rieller.^"^insicht nichts zu mangeln i h.'in'.- die Militärs, deren Haiivtsport nach wie v''»? das Ittlo^r.en ij^ „Jjt de,; Äoutrost zwiMeg der militärischen Größe uni^ der diplomatischen Knechtschaft nicht abstoßend?' Zum S6)luß fordert das Blatt, daß der Botschafter de Margerie, ^ der gegenwärtig aus „sentimentalen Gründen'^ in Paris weilt, am Ouai d'Orsar? o.'u alteu Spruch zur Gcltlmg bringe: »Loä^int ilrlua to-Fae. , .«V Die bedrohten Diplomaten. Bis jetzt hat Herr .^errm: augenscheinlich Wichtigeres zu tun gehabt, als den ang-.'kün-d.gten großen „Diplomatenschub" vorzunelp men. (!^s scheint jedoch, das; die üctrvfsenden ^^trren durch das Warlen nichts verlieren und gleich nach Erle>'guui der dc^ngend s^cn Angelegeuheiten das- „Reinemachen" vor^enonnnen werden soll. „Aur Ecoiltes" weis; darüber folgendes zu berichien: ».s^err Barriere in R?'ik macht au? seinen .Mcitrittsabsichten kein .Hei'.'.. Seine Gesundheit zwingt, ihul äußerste Schonung aus. Zudem beunruhigt ihn die Politik Mussolinis, und sein Verhältnis zirr Cl^nsula ist nicht mehr so herzlich wie srüher. 5^err Perretti della Roceci. Tlr'.'ltor des Ministeriums fiir Außenpolitik, nnd ganz besonders die Gräfin Perretti, gwgsn ganz gerne nach 2l0m, aber der Palast Farn.'se ist doch eiu zu imposantes Haus sii- einen ge-wi'jseuhafteu, aber doch untielui^ßig begabten Beamten, wie ihn der Gehilfe v^ccrtol.s a»n Ouai d'L)rsav darstellt. In Berlin wäre .'^'>err de Ma>'>/r!'' mehl abherujel! worden^ niM --.^err Dou- mergue ius Elhsee eingezogen wäre. Herr de Margerie war einstinals der Politische Direktor im.Kabinett Doumergue, und die Freund schaft zwischen den beiden Männern ist nn-verände:"t. Der Botschafter am Pariser Platz kann also ohne Furch-t vor einem ungewissen Morgen seine neue Frau heimfilhren, und zwar in der Person von Fräulein Delorme., Tochter des .^'>auptkonzlisten des Seinedepar-, tements, die schön, vornehm, musikalisch hoch b viabt uud sehr reich ist . . . In Madrid hat die Gräfin de Fontenah aller .^5e.rzen,iu erster Linie das des Köniq.-, für sich zu geuiinnen gewußt, und ein T^il des Gliinzes fällt auf den Botschafter zurm', der im Kriege zwei Söhne verloren hat und molil auf feinem Posten bleiben wird. In London ist Herr de Saint-Aulaicc wo«, Inger solid. Man kann nicht bebaupten, daß er l5^folg gebabt babe.. Die englische schaft zieht ihm den militärischen Attache General de la Panouse vor, der Frankreich mehreremale ausgezeichnete Dienste geleisdit hat. .Herr uud Frau de Saint-Au^ire leii^n sehr unter dieser Vorzugsstellung . . . In Wasbington gibt Herr Jusserand zu verstehen, daß der Winter 1924 jedenfalls sein letzter in Amerika sein wird. Er ist alt, leidend und hat bis jetzt bei der amerikanischen "^liegierung nicht den geringsten Erfol-g gehabt: sie vern>eigert systematisch alles, waS wir sowol?l in der Frage der interalliierten Schulden, wie im Sicherheitsproblem voH' ihm ver.lanVtt »» / gNiAVD^. MtMMtt 172 VlM SV. IuN lg m. Spende. ^Ungenannt" spendete Lebensmittel für die arme, obdachlose Witwe mit ^icr Ttuders^rgten Kindern. ^ Argus, allgemeines Jnformati msl.i!ro besorgt alle Informationen. Verfolgt die Je« /mnte in- und ausländische Presse nnd »endet ihren Kunden auf Wunsch die OriginalauZ« schnitte aus den Zeitungen zu. Die billigste Informationsquelle: 1l) Ausschnitte Diu., 50 Ausschnitte 237^0 Tin, 100 Ausschnitte 4b0 Tin. i'iw. oder auch pauschaliert, '^-au?, allgem^nes Informationsbüro, B^^g'id, Knez Mihalova ul. br. 35, Tel. br. 625, P^st fl"?, 130. Zahnarzt vr.5. kartin Maridor» ölovenska ulica l?r. 9. ordiniert nicht bi» zum 29. flu. gult 1924. 7134 Nachrichten aus Selje. c. Promotion. Am 25. d. wurd? H^rr I'.scs /otnil, Sohn des Präsidei ten des hi''sigen Lrclsgerichtes, an der Grazer Univ-'rsicät zum Dollor der gesamten tzeiitullde Promo--viert. e. Eelje ohne Wohnungsamt. Obziohl die Wohnungsämter zur Linderung der Woh« nungsnot selbst nicht viel beitragen können, ist der Mangel eines solchen in C^lje stark fühlbar. In der lchten Zeit sind viele Ueöer-siedlungen und Delogierung»?!! zu lieobach^cn, die den Verdacht erregen, da'n sie ges.'ywidrig and ohne Wissen der Wohnunp ^.hördc vor-fichgehen. Aber trotz wiederholter Urgenzen und Proteste wurde die Wohnung-^behorde, v'clche infolge Riirttrittes des ^^".l'nlnnnes nun schon einige Monate nicht mehr funktioniert, nicht wieder ins Leben geiufen. Wir stew'rn w der Wohnungssarge einer Anarchie ent-yegen. e. Bom Allgemeinen Krankenhause. Die Besuchsstunden sind von 12 bis 15 Uhr festgesetzt. Da sich aber das Publikum nicht daran hält, gibt die Spitalsleitung l-ckannt, das; je« der Besuch ohne besondere Bewilligung des Primararztes der betressendei: Abteilung abgewiesen wird. Die strenge Altsrechthaltnng der Hausordnung liegt nur im Interesse der K'conlen, dil» sich in Cpitalspsleg-? befinden. e. Der Philatelistenverei« „Orient" hielt am 21. d. in den jtlublokalitäten »ein: diol-jährige JahreslMl'Ptvi^rsanimlung ab. Es wurde ein neuer Allsschuß gewählt und die Richtlinien siir das laufende Geschäftsjahr bestimmt. Der Verein hat im vergang'n.'n Jahre eine erfreuliche Entn-' sterschaft gewonnen. Der Stand der Meister schaft ist folgender: Gradjanski, HaSl, Eon cordia, Sparta, Tipografija. : Der Kampf mn die Fuhballmeisterfchast Stetermarks. Am Sainrstaig traffen sich oie beildon erstklassigen Gra^r Klubs „G. A. K." lnch „Sturm" zum ziveictn Kamipfc um die steirische Fußj^ll!m<^istcrschaft; Spii-l blieb mit 2:3 <2: 1) unentschieden. Nach-d^im aber „G. A. K." as erste EntsS)ei dungsfpicl mit 8:0 gewann. Wird er Mei ster von Stcirrmairt. : Tunney Sieger über <5arpentier. Dieser Tage wurde in Newtiork der mit großer Spannung erwartete Boxkampf zwischen Car pentier und Tunney vor zirka 15.000 Zuschauern ausgetragen. Tunney blieb nach der 15. Sekunde Sieger. Nach dem Urteilsspruch kam es zwischen den Zuschauern, die geteilter Meinung waren, zu wilden Schlägereien, denen erst die Polizei ein Ende bereiten konnte DereinsnaGrlchten. v. Arbeiter-Turnverein „Gvoboda", Ma rlbor. Die auf den 9. Juni l. I. anberaumte und von der Behörde untersagte Fahnenent hüllung des genannten Bereines findet am Sanlstag den 2. August l. I. um Punkt 7 Uhr abends in den Räumlichkeiten des Gaft-haufes „Volksheim", RuSka cesta 5, statt Die Feier wird einen intcnien Charakter tragen und mögen fich Gönner nnd Freun de des Vereines den Arbeiter-Kultur- und Sportorganisationen anschließen, da eben diese und die sie begleitenden Personen Zu tritt haben. Der Eintritt ist sür alle Arbei terorganisationen nnd von ihnen eingefiibrte Gäste frei. Die bereits ausgegebenen Vor perkauMarteu Meu ^ür diese Vel.s..istal tung keine Gültigkeit, sondern für das am 7. September stattfindende große Turnfest. Um einen recht regen Besuch bittet die VereinS-leitung. v. Achtung! Der Arbeitergesangsverein .,Enakost" in Studenci veranstaltet am 3. Au« gust l. I. ein großes Sommetfest. Beginn um 15 Uhr. Das Fest findet im Saale deS.verrn A. Eenica bei jeder Witterung statt. Während des Festes gelangen verfckitedone Lieder zum Vortrage. Einttitt b Dinare Der Ausschuß. v. Der Kaninchenzuchwereiu in Maribor ersucht alle Züchter und Liebhaber von Kaninchen, dem Vereine beizutreten und teilt mit, daß reinrassige Angara: Kren, Wolfo-va ulica 14, und'Simon, PreZ^ernova ul. Belgische Niesen: .Homer. Krekova nliea 1. Black and tan: Ziree, GoSPoska nlica 35. Franzl^sische Widder. Besgis?be Niesen und Hermeline: PoSinger, llamnica 35, abzn» geben baben. 7053 Kino. k. Burg-Kino. Heute Dienstag und Mitt-v'i?ch gelangt noch das herrliche Drama „Dag mar Riggersen" oder „Das Weib von morgen" (mit der berühmten Vwi Ewa in der Hauptrolle) zur Vorführung. k. Ttndt'.^.^o. „Die Schonl)?it von Tokio", ein hochinteressantes Drama in fünf Akten, und ein Lustfpiel in 2 Akten sin der Hauptrolle Edoy Polo) wird Dienstag, Mittwoch nnd Donnerstag vorgekiihrt. — p. t. Pu^.cum wird mitgeteilt, das^ Freitag de: 1. August mit der Borfül)rung des bchel» E!"'rtnlms „Der SportSmann mit dcr chwarzen Maske" in 8 Akten begonnen wird. Der ^'ilni ist voll von Sensationen nd humoristischen Szenen aus der Sportswolt. Im F'lm tritt der berühmte südamerikan»' fche Eporimann, der Urngnaher Chintv!on Reginald Denny, Sieger der Pariser Ayiu-piade, aus. Allerlei. a. Die Verbreitung de» Fernsprechers Akllf 100 Eimvoihncr kmmnen w den Ver ei-ntgten Sdaate?, 1T,4 Aplpnrate, in K^aiNi.i^ 9,8. in Dänemark 7,7, Mlf Neuseeland 7, in Sc^veden 6,6, in Norwegen 5, «in der Schweiz 3,8, in Dent'schlan'o 3, in Luxemburfl 2.5, in .^wltcrnd 2,4, in Oesterreich 2,2, in EnMnd 8.1, in Fvankreich 1,2 «und >iin B^^lAien 0,8. a. Die Pflauzeu und das Wetter. Nach dm'mer mir 'oer sl!Ultieirblickliche FenchtlMitSgehalt der Lust, der a?sei-di!nqs vor Einti-itt ein^ Roiiens i'''t, so nmn, weu^.i die Pilanze iHre FellchU^ikeitsreailtion wai:irtteü)men äfft,'allenfalls Regeuwetter propheAcien kan?» ?^s ist aber auch alleS. WtrAich wervolle Vo.rauKfagen für die kmnnn^nde Witterung ka-nn man dem Verihaltim jener Pflanzen niem-als entnehmen, schon des>halb nicht, weil sie Mr die ^ftl^ruckoerhäünisse, die a'Ser gerade das wichtigste Kennzeichen je^er WitterungÄ^eränderunq bilden, keine Empfindlichkeit äußern. Als Feuchtigkeitsm^'sser können die sogenannten Wetterpslanzen^ zu denen übri-kzens am>ch die bekannte Jerichorose gehört, mit vollem Recht gelten, als Mtter-anzciger je'cwch nicht. a. Der schwedische Erzreichtum. Nach ei. nem Bericht des schwcdtscl)cn „Ci>!en?onlo-res" über die Ergebnisse der leiujähpigen Tiefbohrimgen in den nordschn^odischen Ä'z-Zeltern <-rstrecken si6i in^ Kirnnavaara-Dt-strikt die ?'rFoi?er in gresier MäMigkeilt und Reinsjeit bis einer Tie^e v>'>n 730 Metern un-ter dem ^^asserspicoel Luossasarnis. Das Gebiet, so sa^t der Bericht, ist, tMande, die (?isenindn'trie nrit Erzen jedes Pbos-pborgcihaltes zu versorgen, und das Er^^vor-kn-nmien ist dn'art l>''r!cuteiid, daß ^es den einbeimi'chen Bedarf mich bei vermehrtem ErPort zu decken vermag. a. Der Transamerikanische Eifenb^hure-kord iibertrosfen. Der schnellste Zug, der das nordaimeri^nisckie Kontinent durli^uert,. ist der „Cancidian Pacific Flyer", qenann^ „Transcana'va", der die fi^n-ze Reise .von dem Atlantischen bis Kum Stillen Ozean in !X) Stunden Au-mcklegt. Im vorigen J«hre bxmtchte diese Eisenbahn, dio ninr im Sommer verkehrte, M 'dieser Fahrt 92^ Htundeni, ci'ber dies Jolhr Miride der VorMay ge. nwcht, den Fahrplan s-o umzuarbeiten, 'Mß Mei Strunden erspart werden und dMnt den Vorrang über alle Bahnen des nordame-riVanisckM Kontinents zu errin'gen. a. Eine HeiratSstatistik. Nach einer ftati-sttschen MtteiluinH a.us Montreal in Cana^ mar die Anzchl 'oer verheivateten Personen im Jahre 1K1 bei jedem Gescli-lecht größer als bei den letzten BoliksiMlungett -von 1911 1901. Im Jahre 1920 waren 37,4V Prozent Männer mbd 38,32 Frauen vecheiratet. 1911 jehoch waren entweder die Männer bequemer oder «die Frauen Whner, ^oynn es waren damals 34,W Pwzet^t Ään-ner gegen .W,97-Prozent Fva-usn verheivirtvt« Seit 1VS1 nahmen, die Eheschließungen m>ch beständig z,u. ^ ' Setzte Rachrichten. Hughes w Paris. WlltB. Paris, 28. Juli. (Hü^as.) Der yme«^ rikanislbe Staatssekretär Hughes ist hier eiw getrcssen. Die Arage der Wiederausnahme der diploma» tischen Beziehungen zwischen Arantreich und Rußland. - WKB. Paris, 28. Juli. W!e die „Jnformw' tion" meldet, hat sich im Auftrag? .tzerriets in London eine Konlmisslon von Sachverständigen gebildet, um die Wiederaufnah me d-r diploinatifchen und kommerziellen Beziehungen zwischen Frankreich und Rußland zu studieren. Große Brandkätaftrophe« ZW?. Split, 29. Iulr. "Gestern nachnüttaigs i>st in Strnmica ein groszer Brand ausgebrochen, t.em ein ganzes Stvbtviertel zum Opfer fiel. In der BovSlkermny ' herrscht große Pmtik. Die Nnwolh'ner der StaÄ wohnen vm Freien. Der Schaden ist unge. Heuer. T'.e s'»'?^silsanische Revolution gescheitert^ WW. Buenos Aires, 28. Juli. iDolff.? Nach Meldungen aus Rio de Janeiro flieh.'? die Aufstandischen, nachdem sie Sa? v^' sissi'n in Innere des Landes. Avflösung der kommunistischen Verbände i« Rumänien. WKB. Bukarest, 28. Jul». tOr:e«tet tei i«-so«derkn Ä«-lassendsr^rei-willigen Feuerwehr ». deren RettAngsakteilung w lNa-ribor «nd spendet nen« Uettmlgs-Auto. , vom1SZH Ä. MkWoftHAkr Tl«. Stt« dMfchMlche Om«o«»schaftm w oeßmekd Die SevwftwittjKUtrOk. — Assstschttit«. b« U»Sb>» der fteirftche» v«ßeikwft«r?e. Wie bereits in einem vorhergegangenen Artikel angezeigt wurde, zieht die andauernde MrtschastSkrise in k^^rretch immer neue Opfer in den Abgrund «id bringt grotzc Unternehmen unter de« Hammer. Soeben kommt die Nachricht, ditch die großc Wiener Schuhfabrik ^Jdo* WsÄvent wurde. Ihren Aktiven von 2 Milliarden stehen Passiven von ü Milliarden gegenüber. In Graz stehen zahlreiche Hüuse'r vor dem Zusammenbruch. Der Run der Einleger auf die Schalter der Großbanken hatte kolossale Abhebungen zur Folge, was die Großbanken zu Kreditkündigungen veranlaßte. In Graz dürsten dadurch 40 namhafte Häuser ins Wanken kom-Mn. Die Ueberprüfang her Gebarung der verkrachten Lombard^nk selgt^ daß die Bank in der letzten Zeit von der Banque d'Outre' wer 4 Millionen Franken bekam, dafür hatte ihr aber die Lombilrdbank riestge Effektenbe-stände überladen müssen. Diese Angelegenheit veranlaßte aber die WirtschastSpolizei zum Nachsehen. Man stellte fest, daß eS fich um Machinationen einer belgischen Firma handelt und bekämpft die Ansprü«^ der Banque d'Outre-n^r. Auf diese ?^eise dürfte in letzter Stunde ein schwerer Schlag gegen den österreichischen Effektenbefitz, der ohnedies nme me^ S4 Prozent seines FriedenS-zverieS Hot, abgewehrt werden. Die. schwere Situation des Geldmarktes And die fich letzthin in Genf geholte Absage Lvingen die Oesterreicher, zur Selbsthilfe zu greifen. Und da ist alK erster der Präsident der Asterreichischen Rationalbank Rr. Reisch zu «nnen, der mit einem praktischen Selbst-ßilfeplan auf die Bühne tritt. Ungatn hät«e bereits im Jahre I9l6 seilte« gesamten Geld? und Kreditverkchr in -in Institut zentralifiert und führt dieses Institut nach der erneuten Bestätigung vom Jahre lgSz weiter. Nach dieftsm Muster will «UN Dr. Reisch den Ssterreiö^schen Neldkre-htt und später auch den Devisenverkehr zentralisieren. Es solven von der Rationalbank, Vostsparkaffe, vom Bankenverband und von der Bankenvereinigung für 200 Milliarden Aktien der »Oesterreichischen GeldinstitutS-zentrale- übernommen werd«s. DerZweck dos Institutes wird Geldbeschaffung und die Stärkung des ^editeS sein. Bon der Leitung lvird die Tätigkeit wie folgt zusammengefaßt: 4. w Tl- ^^r- Arbeiten sür 4. Must^tm-^I^ in Ljubljaua ßnd ilu vollen Gange. D?r int?rnatlonale Wut. den diese Institution genießt, verbürgt Auch Heuer ein?i' vollen Ccfotg. Außer d^n Üblichen D yütpigu^gen <;^al)cpr.iS'rmäßi-guug vsm.) hat skch die M si.lntnng entschlossen, auch noch die iNntritt^z'tl'ühr herabzusetzen. Di? iibliche Et':trit»S^?bühr voll tS Dinar Mo Person: wl.c^» aus !0 Dinar herabgesetzt. Ä t^,ait ist auch der Mittelstands« klaffe der Äcsach der Messe ernissl^ch'. Wes^e»eg».im<.:iLnen, welchs z«, einer N0pr^. ßjMtigen Fa>rp>eiSermäßi!T^,., berechtige», ^d bereits dei allen G^t'instituten, sowie b? der Me^sir?, ^ng^ um den Preis von Dinar er^lltlich. Anl^lsi^^ heurigen Messe ist ein L^^rst zahlzsichcr V. s» ch zv er-tparten. In all^r. Teilen uasereS Staates, so-joie a'.»ch im ÄtZSlande sch» überaus reges Zntcresse, und nicht n s!^ nn.^ t?»« Cr-werbiskreisen, ki-ndern auch in den übrigen »re!fe?t der Ni.völkerung, v:.chi den Besuch der Musterm.st.' mit ein.'m Besuch »n'-rer schöne., AvSflugS- und Sur.'rie zv verbinden gkdsnken. Dte Messeleitung ist beuiüht. allen Pünschen der Bewohner nachzukommen« X gnwnationale Sanferenz der kleinen Neuiner. Aus Wien wird telegraphiert: Der Schutzverein skr Sronenwerte beabsichtigt die Wnberiching einer internationalen Sonfe-^ dtt kl^en Sientner und wird hiezu alle ^^isationen der Sparer und Rentner al-ße« Staaten einladen^ X Das Ende wt paknisckm M«l. Ab l. ^ MM auf, MAeS AaSMn^^ zu s-in. Das Ber-Palenmart Moty, der neu-^WAvMgMeit der polnischen Repu-M P ges^lZch ftistgelegt mit lM).000 Polemmnt gt-ich 1 Zloty. Der Umtausch en-^ «n Sl. Mai IW. D« Um^ch von gegen vom Auslände geseni^te Polen» «arf «Halgt an den GHgttvrn der wnWmisMzichW. 1. Kontrolle der beteiligten Institute durch regelmäßige Ueberprüfung der Gebarung u. der Solvenz. DaS bei positivem Ergebnisse erteilte Giro des Instituts ermöglicht Es-komptierung durch die Rationalbank, 2. Die Geldinstitutszentrale übernimmt kauf- oder pfandweise die Aktien wankender Häuser. Stützt diese durch Flüssigmachung des Gegenwertes oder leitet deren Liquidierung. 3. Die Geldinstitutszentrale stößt die vom Stützungskomitee aufgekauften Riesenbestände an Effekten durch Placierung auf inländischen und auswärtigen Plätzen ab. Das Hauptgewicht der neuen Institution »oird aber darin liegen, daß diese daS gesamte in- und auSländis^e Geldangebot zentralisieren wird. Wie verlautet, soll doS entsprechende Rahmengesetz noch jetzt im Nationalrat erledigt werden. Schwierigkeiten macht nur der Statthalter Oesterreichs Dr. Zimmermann, der sich einbildet, daß durch Erhöhung des Diskontzinsfußes einerseits die Ansprüche an die Rationalbc^nk nachlassen werden anderer seits aber die ausländischen Geldgeber der ^l^alirnai^oank zuströmen w^rd^n. In letzterer Hinsicht kann er recht haben, in ersterem Falle jedoch nicht. Denn so wie sich ein Ertrinkender auch an einen Äroh Halm klammert, wird die in Geldnot stecken de Industrie auch zu erhöhtem Diskontsatze ihre Wschsel eskomptieren lassen. Bei der vorige Zyoche stattgefundenen Ta gung der italienischen Jnterossenten der „Steweag" (Steirische Wasserwerke "l. G.) wurde beschlossen, noch in diesem Jahre mit dem Bau der Niederdruckanlage Bruck-Mix Nitz zu beainnen. Dieses W^r? wird die Bleck mann-Stahlwerke in Mürzzuschlag und die Schoeller-Werke in Ternitz mit Energie ver sorgen. Die letzten Schwankungen auf der Züricher Börse entstanden, weil sich der Banknotenumlauf in der S<^eiz um einen groß?n Betrag verminderte. Diese Abnahme deS Banknotenumlaufes hatte ein Fallen des Dol lars zur Folge. Dabei zagen aber die Westdevisen wegen der günstigen Beurteilung dcr Verhandlungen über den Dawes-Plan etwas an. X H^qpidatiav der Oeft:^reil^)ilch'Unflari» sckM Bank. D' General're^'sanlmlu:!!^ der ^?ri.^.l der Liquidatoren der Oesterreich jch-Unqari-schen Bank zur Kenntnis, worauf der Äktw-saldo der Liquidation unter die vorgenannten Staaten ausgeschüttet wurde. Die Liquidatoren der Oesterreichisch-Ungarischen I'ank erhielten den Auftrag, die noch pendenten Prozesse fortzusej^en und die im A'i^^lgnd? unter Sequester stehenden alten Atkiven der errelchisch-Ungarichen Bank im Namen der Nachfolgestaaten hereinzubringen. Mit Ausnahme der den Gegenstand noch schwebender 'örozesse bildenden Tckuldbeträze find all' Sckiuldpn >1^,. Liavidation nunmehr vollkommen geregelt. X Reue Setreidezölle in Polen. Wie der „Pester Lloyd" mitteilt, hat die polnische Regierung am 15. Juli d. I. für Getreide und sonstige landwirtschaftliche Produkte neue Einfuhrzölle in Kraft treten lassen. X Spiritusmonopol in Polen. DaZ Gesetz über das polnische Spiritusmonopol wurde durch den Sesm bewilligt. Im Sinne der Be^ stimmungen dieses Gesetzes ist der Staat be-rechtigt, S^'!ritus allein und aussl^lies^lich gen v«7ae-uommen wrd namentlich die Buix^ester Großbanken eine bedeutende ReÄcktion »hres Bsamtenswndes durchgeführt. Infolge d^. ser Entlossiuiiigen gibt es gegenwärtig in Bu-dupest, wie auf Grund einer Statistik dc'S Bcvb^NideS der BanWeamlen berichtet wrrltii, 600(1 arbeitslose BaiMeaimte. Der Verband der BmMeaiMten wird eine A^fervnz ein-bevuifen und a-n die Reg-ierung ein Memorandum betreffs Beschästliigung avbcitS->loien Bankhesmten richten. X Heradj«tzH»iiD der Bau? .otvni»»»diti»»en in U«zarn. ? Budap'st wird berichtet Tie Miwt. le ' der Kond'^vn^Inrl.'lli der ungariscl)cn t vken hielt-n eine Sitzung ab, anlä^li!^, welch r die Jde«' der 5)crabsei^ung resp. Erleicht'crg der Bank^'ulonditionen angereg: wilrde. Es wurd:^ darauf Hingelviesen, dal^ dl,? drückenden V>t.u!gunfl?n daS ?wn?geschäft lthmen un'» insolsj' des Bcamtenal'l.'at.k'« sich öi« N!.'gieknsten der Banken b d.ll.-rc verring.'^« wurde de?-hall: eine .ttl?».»ge Heral.s.^ung der Gcküs,-ren lttn?:l;alb t'S Kartells gefordert. Da jedoch Pen .'-.nd .er Seite daS Unklare der ge-genwür:i.ieii L'-i^ation uiltnjtrichsn und ge-c«d»rt daß die /!u>wirknnjM der Sanicrii'" «nf Wirts/?tif!?lcb5n aüx^ewar tet wer't)! .i, dcschloß die zi'onferenz, die Be-dingun.^!.'» des Kondition »"artells erst im 5?^'rbste zu ? - » 'chtern. Di-' .Herabsetzung der Gebühren us«.. bei den ^«.».len dürfte auf Grund !>iescS Ncfchlusses )r't im September erfolgen. X Vernichtung der Tokayer Weinernte. Aus Budapest wird berichtet: Ueber dem To-^yer Weingebiet giirg ein schweres Unwetter mit starken! Hage^chlog nieder und richtete kolossalen Schgiung der Firn« Krijlpp ist Äie Union Navale Levante gegründet wori»en. Diese Gesellschaft umfaßt eine Anzahl spanischer Schiffahrtsunternehnrimgen, Werff. ten und Metallwerke, und I^Meckt den Neubau von Schiffen und Betriebserwevterungen der sipainischen Seeschilffalhrt, der ein größerer Anlteil an der Weltwirtisic^ft gegeben wer-'oen soll. Darüber hiniaus sollen mit weiteren deutschen Jndustriegruppen Verhandlungen auf stärteren Antell der deiktschen Industrie in Spanien eingeleitet worden sein. Auch mit der cheinisc^^n Großindustrie sind Ber-haMungen iw Gange. » Mr dlt Traumwelt. ' Es gibt in diesem Sommer eine unendlich von Stoffen und ihre Farben tonleiter ist in ihrer ungewöhnlicher Reichhaltigkeit vertreten. Dadurch gewinnt die Linie der Frauensilhouette, die vom einfachen Futteral bis zum Stilkleid geht. ' . Geradezu Triumphe im Reichs der Mode feiert das Strickkleid. Unsere Abbildung zeigt ein besonders gelungenes Modell aus weißer Trikotseide m. schwarz«weißxr Borte. DieT^l le schließt kurz oberhalb der Hüften ab und gibt dem Ganzen e5was ungemein Frisches und Jugendliches, W «Irl»«»«» Wenn eS auch schr viele Gründe gibt, um derentwillen die Frauen den Sommer lieben, so ist doch einer der stichhältigsten die große FreU)eit, die er den Damen in bezug auf ihre Kleidung gestattet. Für die Straßen der Stadt bleib!: diese ja trotzdem immer l och etwas beschränkt, wer gönnte sich aber bei blauem Himmel und strahsender Sonne nicht gern ein paar Stunden im Grünen und ließe hier seiner modischen Phantasie freien Laus. «»«»« «»tzhamh»! «U »«««» Seid««blm«««»r««z ««» »I«>« »»»»Ichl«»!«. ' Wenn bisher fast ausschließlich der kl?i»?, randlose Hut modern war, so ist eS der herrlichen Somnierjionne jetzt doch gelungen, auch die große sommerliche Kopfbedeckmlg, d« zu den hellen Kleidern außerordentlich kleidsam ist, zu Ehren zu bringen. Kann man sich etwas ^.^tzvolleres denken, als den blouden Roßhaarhut mit dein bunten Seidelchlunien-besatz? Die Blumen auf den Hüten wettei-! fern in ihrer Schönheit nnt denen in der Natur, und jene sind diesen so wahrheitsgetreu nachgeahmt, daß man oft im Zweifü dacSber sein könnte, welches die Kinder der Mod'l^in, und welche die vom lieben Herrgott sfnd. ^ Renate Ramin. Bsnde? gib! im eiqenen sowie im Namen ihrerKmder «'iÄ Floti»«, Olaa und ISa tiefbetrüdt Nachricht von dem Adleben ihres innigslgeliebten Gatten, bezw. Daters, des üerr» Florian Bender «»tz>»«ffe»-G»s««D«»D» SaßßWtrte» und Aanadefltzer«» welche? Wontag den 23. Juli 1924 um 17 Uhr pldtzlich und«n» «wartet verschiede» iß. Die entseelte Sülle des teuren Dahingeschiedenen wird Mittwoch den 50. Juli u» t7 (5) Uhr in der Leichenhalte des Fried-Hofes in Pobre^e elngesegnÄ und sodann zur letzten A»he deflattet. Mari bor» am 29. Auli 1424. 71b2 ZU« «»ttrUie»»«««. .Sü tzMak?«tse? ^Nuwmer '173 ?MLS. Iul! 1S24^ Vtz» ZfUftr«,!«» HßUf«» s«»»«g»-««»«tons, Koupeo-, .deUoser Resonnanz. preiswert zu verkaufe». Anfr. in der Berw. (5ine encilischl' Windhündin, garantiert reinrnssifl, m. Pcdisiree. ^5 Monntp nlt, ^veiswert zu vor« ^taufen. Anfr. Sodna »il. 85'/-. rechts, Hermann. Wk!i3 Gelegenheitskauf! K^vmplette, sehr schöne Küchen» einrichtang, snst qnnz neu, nnt Kredenz u. 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Tallenbachooa ul. 3. 71 LS M «ick» gepicht s^rof;eS Zimlner mit si'ttchenbe« nühung vder c^rvs'.es und kleines Zinimer, wekh letzteres als Ki'i« che l'eni'l(tt werden könnte, wird zu mielen oesucht. Antrüge unter „Dringend an die Vw. 7037 Privatpslefte. Freundlich. Jim-nler mit Liec^7nögsi6)keit in t^arien oder auf Nalkon bei erst klassiger ^tost auf 2 bis 3 Mona» te gesucht. Unter „Mastkur" an die Verw. 7031 Trockene Magazinsräume werden gesucht. Aubote uuter „Arbeitsräume" an die Vw. 7054 Leeres Zimmer wird gesucht. Alttinge 0 ^aZevec, Razla-gova ulica ?5/2. 711^7 KsftvlaT samt Wobnung für eine Studentin. Lehrerbtldnnß«. akstalt wird bei besserer Familie gesucht. Auskiinfte ans Oefüllig-keit im Maschtnengeschäfte 3van Kainy, Maribor, Aleksandrova cesta 4S. 7124 Gffene Slellea Köchin für alles mit längeren aesucht. Äröevina, Soi-evn i k. 122. 7N0 Jüngere TRrtschasterin, welche Freude fiir Landwirtschaft hat, wird gesucht. 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Antttae unter .Selbställdtge. Kraft' a> die Verv. 7M Veewnaet aberaa lA ^Marbnrge? Sst0a?'sst 27. - 7. -- s. -- 2^. If//' SU« ^StäslFSN Sasto/)ts2 tn cis/» /ll)VS S>1K» «a,'ibo/' stn. S/'anÄs attnaotko» mno carels «ta» ttransar» SSmtlicd« /^Nrsk«loll«o «>« »r«»»«»!. «>,«« I?ivi«,. ZGäeN lIx um 1» IN» (3 Udr »scIimiN-8») lin^ 21 VI»' (9 Udr »braärX ^>^22 5p!ei5Si« o ie»n««i»uz o ?ad«mli> Z«»d»n«l. « » S Z Z s dl»lg«t UsuptnisLisflOgO c>. K«n6liTnfüdrik ^aritzof, SWIn» Alle» 4» senz^l77ci« z i llsobioolis e »e»oK0l.Kve « nllVlscekHKfT^^ ! in c!o? n a » » «WS ? Fräuletn Gollbes, intelligente« altere», deutsches mit serbischen Sprachkenntntsse» wird z« neunjährigem Mädchen (einziges Kind) gesscht. Solches mit französischen Sprachkenntnissen bevorzugt. Ofserte mit Zahres. Zeugnissen und Lichtbild an Arp«d Ätttter» Subolica, Veno SudareviLeva ulica 4, zu richten. 7147 >« Ikr« ?M>k«ÄSr etskGkt? >Vean 5le «tleselde per Po5t einlenken, vlrä ale! 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