Nr. 116 Dienstag, 22. Mai 1911. 136. Jahrgang Mbacher Mum Wriinu»ueratl«n<»p»'«l»: M)s»vrr!c ndung: «anziäliria :«' ü, dallijülirin lb K. Im Kontor: gaozjähnc! , ?^ ll ua>biäl,r>a ^ ^ "^'^ ^ Z»!tell>l!>n iü« Haui» sianzjiihr!« l» X. — Kns«rN«n»,evül,r: ssür lleinr Ii'serntt ' bis z» «irr Zlilc» «0 k, gibhcie prr Znlr 12 l>; Iiri öfteren W!sderholu»ns» p?l iicill x t>. Tic «^ailiacher Zfi»»»ss^ rllchciui lünl'ck n>il «»«nalm»' der ?ul,»- u»d ifeierla^e Die Administration besm»tt 'ill, ^.l.ilir^i^slrafze Äir, 16: dir Pednlttion Milioiii-Nrahs Nr, l«. ^prrchftundn, der Nsbnilioi! von « biü !0 Ut>r doniüNagc-. Uniraül',!'!!«' ^'ris!<- werde» »ich! aüß^xoniniei,, ^amljlliple oichl,z»rüflsses wurde die We,tcrverl,rritunss des folgenden Pich-! erzeugnisses verboten: ! Nr. 1213 «1.», 8«m»ino litt^rÄiro». Dnlckort c^cnf. ! Tm 18. Mai 1917 >nu,de in der Hof- und Staatsdruclcrei d«,s I.XXXIX, Stück der deutschen Ausgabe des Reichsgeseh» blattes uusgsgcbln i,nd verirndet, Den 1!» Mai 1!>I7 winde in der Hof» und Staatsdruckerei das VN, Stück der ilalisnisctim. das XX., XXIII. und I.V. Stück der bölniiischen nud das XXXl. Stück der ruthenischen Aus-gäbe dcS Reichsgesehblattes drS Jahrgange« 191? ausgegeben und vclsl>ill>et. Den !i<). Mai 1917 winde in der Hof. und Staatsdruckcrc, das X^, und XCI. Stück des Reichsg'sehblattes in deutscher Ausgabe aussseqedcn und versendet. MchtamMchsr Geil'. Ein Manifest des holländisch-skandinavischen Sozialistenausschusscs. Wie aus Stockholiu uuter dein, 20. d. H>l. geineldet wird, hat dcr holläildisch-standinauiselfe Sozialistenani'schuh folgendes Manifest erlassen,: Ilnter dl'm Einflüsse dcr rus^ fischen Nebolntion und der nngeheueren Meinungen, die sic wachrief, hat die holländische Vertretung iiu Schoftc des internationalen socialistischen Vnreaus die Initiative ,^nr Einberufung einer j,mnfe?cnz aller Scltioneu dcr Inter« nationale ergriffen. Es wnrde dal)er an alle angeschlosseneil Par-teien und für dic lriegfiihrendl'n Länder solvohl au die Majoritäts- low an, die Minoritätspclrtc,e,i, dio sich »oährmiö dcr Krise gebildet hal»en, cilde Einladung nerich-tet. Die Änreaunn ist dll,rch luie der holte dringende ivorde» runden heruorsiernft'n loordl'n, die dem inlerüaiimialel! Se. lretaria't gleich nach Äiisbrüch de^ .^riestcs von ,;<1 hl reichen <7»i^schlössenen Parteien, von den Parteien in den Vereinigten Staaten von Amerika, Italien, der Schivciz, Vul-ssnrie:i und Portugal, sp^itcr von den, Gruppen in Nuft-lanÄ (Ärohbritannien und den englischen iioloi^icn u:,d noch jüngst »enerlich lwn tx'n sozialistischen Ürssanisatione» ill den, ^icdcrlailden, Schloedcn, Norwegen. Argcittinieli. ^ Ilrligllal). Spanien. Dünemark übermittelt worden waren, !die eine von einer sozialistischen Konferenz der neutralen Bänder iin Haag .nigenonnnenc Nesolulion für di^Einbe-^ rlifnn^ deo sozialistische» Blireaus beilegten. Die ^nitia' I tive, bildet cincn crnstcn Versuch, die sozialistische Inter« nationale als Faktor der Llrbeiterniackit wieder herzustellen nnd dnrch sie dio Grnndlassen des allgemeinen Friedens nuf Vasis der traditionellen (i.rnndslihe unseres >wnn,ress.'s zn scl)affen. Die Delegierten der sozialistischen Parieien SelMedens, Norlvegcns und Dänemarls haben sich der Initiative di,'r holllNldischcn Delegation angeschlossen. So wurde, der holländisch-slandinavische Nusschuf; gebildet, der die angeschlossenen Parteien sowie die oben erwähnten ! Minoritäten eingeladen hat nnd mit Gegemixirtigem ein-! lädt. an den Konferenzen teilznnehmen. die vom 15. Mai !an mit jeder Delegation stattgefunden hal>cn oder st wird sich dot' Nechl vorbelialten können, ihre endgültige EntschlicMng bezüglich einer Ple» narkonferrnz bis zum Schlüsse der vorlänfigeii ,^onfcren. zen anfz»schiel>en. Inzwischen l>at der Ärlx-iter- nnd Sol» , datenrat in Petersburg gleichfalls die Initiative zur Ein-l>cruflilig einel.- allgeineine» Konferenz ergriffen. Unser Äusschus; hcit zu verstärken und zu einer einheitlichen Aktion zu gelangen. Das Wert. das wir unternommen haben, wurde aufänglich durch Maßnahmen gewisser Behörden behindert, die mehreren Delegierten, die sich nach Stockholm zu be« gelvn wünschten, die Pässe verweigerten. Dieser All ist ein Anschlag auf die politifche Freiheit; er ist ebenso .'ine den proleiarisd, als jene der Menschen und im entscheidenden Augenblick neben den traditionellen (^walten dcr lx'stehcnden Ordnung alle Kräfte des Prolc-ta-riats in die Wagschalc werfen. Der holländisch-skandinavische Ausschuß wird seine Ausgabe mit Tatkraft und Beharrlichkeit verfolgen und uriyeachtet aller Schwierigkeiten, auf die er stoßen könnte. In diesem Sinne hat er sich in Stockholm als permanentes Zentrum die Aktion des Proletariats zu Gunsten eines sozial ist isclx'n Friedens gebildet. Die Nützlichkeit von Konferenzen mit den verschiedenen Parteien hcrt uns im übrigen von Beginn unserer Zusammenkünfte eingeleuchtet. Wir alle liaben seit bald drei Jahren feststellen können, lrne viel ,OnsM'fühlc sich überall angel)änf< hnlx-n, wie viel Verdächtigung die besten Absichten bloßznstellen droht-, tt^A-iisäl^- lind Mißver-stälionisfe haben (Gründe gesclinffen. Wenn ma» aber den Ilrfprilug des ill>els prüfen will, entdeckt man oft, daß ein Meinungsaustausch den Zwist hätte beseitigen oder wenigstens lx'trächtlich mildern können. Die Internatio, nale muß sich also wieder finden. Um dieses Ziel zu er» reia>n. richten wir an die sozialistischen Arbeiter aller Bänder den dringenden Ruf- Es lebi' die socialiiün-lx >'l!!»l'i. ter-Int^'rnationaie! (bezeichnet: Der hollandijajjl^noiuaoiimc ^ii^^iiu^, für die sozialistische Partei Tchioedens: Granting. Moel-ler. Bo<>derlx!rg. für die sozialistische Partei Dm»emarts: Zwei Frauen. Roman von V. v. d. Lancktn. (67. Fortsetzung.) (Nachbrüll verboten.) Hclclll' fllhv init ihm hcim lind 3l0lc hatlc um di^ Mutter zu sorqcn: Fmu Carlotw lezUl' sich iu ihrcui ''llolicr sich ciu (^llis Wein zur Ttiirlunn, rcichcn. Dnnu wünschk' sil' ^iuhc und ^lllcinicin, während Norc inil ihrcin unruhcvollcn, ncqunltcu Herzen in der >t'üche das einfache Mittagsmahl de-reilete. ------- Immer noch echtes, rechtes Aprilwetter' mii schüchternen 3onnenblicken. die die Well für eine lurze halbe Ttunde init Goldssefunkel üdcrleuchtc-ten und die Völilciu singen machten und dann wieder Regenschauer, qrauer Himmel und die ganze ^'atur grau, lrüd, N'ehmutschwer. Solch Weiler war an dem Nachmittag, als eine geriugc Schar Trauernder die tleine Tilde Tille, mann zu ihrer letzteu Ruhestätte begleiteten, '.»leben dem alten Kempner. seiner ^rau und dem Geistlichen, schrill, in seinen Pelz gehüllt, frierend, vou Fieberschauern geschüttelt, Reinhard Olden. Tann folgten Helene, 'Nore und noch ein Paar ältere Herren, Bekannte Kempners, zwei mit ihren Frauen, und einige junge Mädchen, Freundinnen von Tilde. Wenige nur, aber diese wenigen trugen ehrlich Leid. Während sie so hinter dem blumengeschulücktcn Sarg hinschritten, dachte Reinhard daran, wie ci-gemümlich es sei, daß er nun zum zweitenmal eiuem Tölen das (Geleit gab, der mit einem ivamiliellglied des Hanfes (bottling i» so engen und jedesmal in geheimen Beziehungen gestandeu. Heute war er auch Nore zum erstenmal wieder begegnet, zum ersten' mal seit jener Stunde, die sie für immer getrennt. Wie sehr sie gelitten, hatte er ihrem lieblichen Gesichtchen angesehen Merkwürdig war es, dan sn' sich gleich gegenseitig die Hände gereicht, und mit heimlicher Freude hatte ihn der seste, warme Druck ihrer kleinen Hand erfüllt. - Nore dachte in diesen Augenblicken, wo seine hohe. vornehme Gestall vor ihr hergmg, gar nichi. an das ^eid. daS er ihr bereitet, sondern uur an all das Lieb, was er der Toten und dcn alten Leuten erwiesen, und es war ihr, als sei in dieser ernsten Ttunde alles Irdische oon ihr abgetan. Nuu standen sie am offenen Grabe; während der Sarg über den dunklen Raum langsam hinabschwebte, brach ein Sonnenstrahl durch das zerrissene Gewölk und küsUs die Blumen mit einem letzten wannen Lebenshauch. Dann waren der Sarg und die Blumen verschwunden, der Geistliche sprach noch einige tröstliche Worie. die ersten Erdschollen fielen mit dumpfen, Klang hinab und die alte ^rau KemP-ner lehnte leise weinend ihr Haupt an die Schulter ihres Mannes. Als Reinhard Olden drei Hände voll Crd? in das Grab hinabwarf, leistete er vor sich und Gott de» (5id. daß Tilde Tillemanns Opfer nicht umsonst gebracht sei und das', ihr träuriges, freiwillige Sler-ben sein heiliges Geheimnis bleiben solle. " Der Geistliche sprach den Segen ~ die ^ijen-gräber fingen an, das Grab zuzuschaufeln; lmunam schritt die kleine Versammlung durch die stillen regenfeuchten Wege zum Ausgang des Gottesackers' iu dessen frieden nun ein armes, verirrtes iunacs Menschenkind seine ewige Ruhe gefunden. XII. Rote Jette! an deu Litfaßsäulen und in den drahtuberiponnenen kästen des Opernhauses „Der Prophet" abgesagt., wegen Erkrankung t>es Herrn Olden. Ja, er war krans-. die ^ulge der in den letzten Tagen sich zugezogeum starlen Erkältung. Influ^ enza. Bronchialkatarrh, verbunden mit hohem Fieber. Der behandelnde Arzt war nicht ganz ohne Sorge. Reinhard hütete das Bett und wurde von seine? Wirtin und seinem Diener aufs beste gepflegt. Sem Schwiegervater besuchte ihn und dann auch.sein, Schwager. Olden hatte ihm am Tage nach dem nn-gk'lck einen, eingeschriebenen Brief gesandt; ihn auszusuchen, fehlte es an Zeit, Antwort hatte er nicht erhalten. sFortsehun« folgt.) Laidachcr Zcitung Nr. 116_____________________________772_______________________________________22. Mai 1917 Etnuning, für die soziulistifche Partei ^l0r>uegenv: ^idnes und für die fozmlistifche Partei Holland«: Albardl^ Troel-ftri Ferner bescliloß der Ministerra:, mil der i'achslen Illdenlnitätsvorlage drill Reichslage ein.'n » «l wurf, betreffend die Erhöhung des Familienznsch ls-set- im allgemeinen auf das Doppelte des heutigen Ausmaßes zu unterbreiten und die Ausdeh u,ig dieses Zuschusses auch auf jene Kategorien >.cs öffentlichen Veamtenstandes vorzuschlagen, die bisher des Familienzuschusses nicht teilhaftig geworden waren. Hicher gehören die Seelsorger, städtische Angestellte, Gemeinde- und Krcisnotäre sonne nichtstaatliche Lehrer und Kindergärtnerinnen. Aus Bern, 20. d., wird ge>l»eldet: Auf einem Bankett der im Parlament die Mehrheit besitzenden freisinnig-demokratischen Partei der Schweiz, die auf dem' heute stattgefundenen Parteitag die EinHebung einer sozial gerechten Kriegssteucr auf Grund einer Neurevision der Bundesverfassung beschlossen hatte, hielt der Bundesprösident eine Rcde über die ernste wirtschaftliche Lage der Schweiz, wobei er unter Hinweis auf die möglichen Wirkungen des Eintrittes Amerikas in den Krieg für die Versorgung der Schweiz der Überzeugung Ausdruck gab, das; das ganze Voll in diesem kritischen Augenblick zum Bundesrat stehen werde zur Nahrung der Unabhängigkeit auf dem Vodcn striktester Nemralität. Das Nolff-Burcau meldet unter dein 20. d. M.: Am Morgen des 20. Mai tam es vor der flandrischen Küste zu einem kurzen VorposteiMsccht zwischen deutschen und französischen Torpedobooten. Der Gegner erhielt mehrere Anillerictreffcr, unsere Voole kehrten ohne Verluste und Beschädigungen zurück, f^er Ehef des Admiralslades der Marine. — Veiters meldet das Wolff-Bureau: Neue U-Boot-crfolqe im Atlantischen Tzean: 20.000 Bruttoregi-stenonnen. Tie Ladung der versenkten Schiffe bestand größtenteils aus Kohle von England und Eisenerz nach England. Der Ehef des Admiralstabes der Marine. Einer Meldung der niederländischen Telegraphenagentur znfolge sind die letzten fünf m Enq-land ausgehaltenen holländischen Schiffe an, 20. d. in Rotterdam eingetroffen. Das Reuter-Bureau erfährt, daß die britische Regierung mit Rücksicht auf den Schutz der britischen Interessen sich das Recht vorbehält, neutrale Schiffe, in deren Besitz sich ein großer Betrag britischen Capitals befindet, zu requirieren, da es unmöglich ist, die^britischen Interessen zu schützen, solange solche Schiffe unbewaffnet unter neutraler Flagge fahren. Das Wolf-Bureau meldet: Wiederholte Versuche russischer Flieger, von Lobara und Öjel aus die Täligkeit unserer Vorvüstenooote zu stören, sühr-len am !8. Mai zu Luftkämftfen, wobei es zweien unserer Seeflieger gelang, je ein feindliches Flugboot zum Absturz zu bringen. Außerdem wurde einwandfrei beobachtet, daß zwei feindliche Flugzeuge sich rammten und senkrecht abstürzten. Eine nördlich der Flugstation Lobara befindliche russische militärische Anlage wurde von einem deutschen Luftschiff, als es von dort beschossen wurde, mit Bomben belegt. Tie Lyoner Blätter melden aus Paris unter dem 20. d. M.: Im Tenat interpellierte Quesnel über die Gleichstellung der verschiedenen Ministerien zur Sicherstellung der für Erntearbeitcn notwendigen Arbeitskräfte. Ackerbaumiuister David erwiderte: Durch die Freilassung derKlasse 1^lV«0 seien 7.').000 Ackerbauer freigeworden, zu denen noch 50.000 der freigelassenen Mannschaften des Reserve- und Territorialheeres lommen. Außerdem wurden -»5.000 deutsche Kriegsgefangene, 17.000 Tunesier und Indochinesen sowie aickere Ausländer zu landwirtschaftlichen Arbeiten herangezogen. Premierminister Ribot erklärte: Tie Regierung nahm eine Tagesordnung an, welche die Schwierigkeiten, denen die Regierung begegnet, .anerkennt. Es sei notwendig, in den verschiedenen Ministerien eine Gleichstellung zu erzielen. Er gebe gerne zu. oaß nicht überall wünscheuswerte Zustände herrschen. Tie Offiziere sehen ausschließlich ihre militärischen Interessen. Es sei Pflicht des Kriegsministers, die Untergebenen auf die Erfordernisse des Wirtschaftslebens aufmerksam zu machen. ^ Tie 'Tagesordnung wurde hierauf mit großer Mehrheit angenommen. Bei Besprechung der Einsendung von britischen Arbeitcrvcrtretern uach Petersburg in, englischen Unterlaufe am 14. Mai betonte Anthwaite (liberal), die Regierung könne sich nichl wundern, wenn gesagt lvird, die nach Petersburg entsandte Abordnung bestehe aus Regierungsagemen, nicht aber aus Vertretern der englischen Arbeiterschaft. Ter Rationalist Devlin ersuchte die Regierung angesichts der furchtbaren Mißgriffe Lord Millners i.n Petersburg künftig bei der Auswahl derartiger Abordnungen die Genehmiguug des Unterhaus^- einzuholen. Lokal- und Provmzial-Nachrichten. «Berufung ins Herrenhaus.» Der hochwürdiMc Hcrr Fürstbischof in Trieft Dr. '.'IndrlXio 5> n r l i » wurdc nltz ll,'l>l.'llölänglichcs Mitglicd in ftas Hcrrcnliauz l'l,'-rllfl,'». l a > f c r l>t r e l, Nitber von P oga <: n i t, Dr. ,^l o r o 5 e l' »i,d DoNur Epin^i/^ dor dem Monarchen erschienen. — (Die sechste österreichische ^ricgsanlcihe.) Bei der t. k. priv. Allgemeinen Verkehrsbant hat Seine Turchlaucht Hugo Fürst zu Windisch-Grätz einen größeren Betrag aus die sechste österreichische Kriegsanleihe gezeichnet. — lDie sechste österreichische .Krieqsanltihc.» Bei der Filiale der K. kl. priv. österreichischen Eredit-Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibnch haben u. a. auf die rubrizierte sechste österreichische Kriegsanleihe gezeichnet: die Gutsverwaltung Rupertshof in Rupcrtshof bei Rudolfswert 100.000 I<- Joses Schneider,, Großlaufmann in Laibach, 100.000 1<; Tireltor Josef Luckinann, t. t. Oberleutnant, 20.000 I<: Marie Egcr, Fabritantensgattin in Eis-itern, 10.000 I<- Korvettelitapitän Paul Luckinann 5000 X; Wilma Svoboda, Tchulratsgattin in Laibach, 4000 K. — (Die sechste Kriegsanleihe.) Tie Wechselseitige Brandschaden-Versicherungsanstalt in Graz hat für die sechste österreichische Kriegsanleihe wieder .',00.000 lv gezeichnet, womit sich die bisherige Ge-samtzcichnung auf ^ Millionen Kronen erhöht. — (Maschinschrcilikurse bei,n Landsturnlbczirts-tonllnando Äir. ii7 in Laibach.) Tas Landsturm-bezirtstominando loird vonl 1. Juni an in der dienst' freien Zeit (1 bis :l Uhr nachmittags und li bis « Uhr abend) mehrwöchentliche unentgeltliche Ma-schinschreibkurse abHallen. Zll deren Frequentierung werden Kriegerwitwen und Kriegerwaisen zugelassen. Tie Teilnahme an diesen Kursen wäre persönlich bis 2«. d. M. bcim Landsturuwezirkstommando (Lichtcnthurn-Schulgebäudc) anzumelden. — (Epcnde.) Herr Josef '^ i d a r, Hausbesitzer in Laibach, hat dem Landes- und Frauenhilfsverein voln Roten Kreuz für Kram abermals einen Betrag von 18 I< 75) li gespendet, wofür ihm vom Vereine der verbindlichste Tank ausgesprochen wird. — (Kranzablösunss.) Frau und Herr Tr. Anton Ritter von Schoeppl haben anstatt eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Dr. Josef Kosler dein Elisabeth-Kiilderspital den Betrag von 30 K gewidmet. — i^ür Nann.) Die Wechselseitige Brandschaden-Versicherungsanstalt ill Graz, der eine größere 'Anzahl der durch das Erdbeben geschädigten Haus- besitzer in Rann als Vereinsteilnehmer angehört, hat dem Bauausschusse einen Nnterstützullgsbeitrag von .^000 K aus dem Kaiser Jubiläums-Fonds überwiesen. (Verlustlisten.) In der Verlustliste Nr. 557 ist Fähnrich in der Reserve 5itko Matthias, IR 17, zug. dem IR tt. «. K., als verw. ausgewiesen. — I>l der Verlustliste Nr. ,''5,^ siud folgeilde aus Kraiu flammende MannschaflSPersonen ausgenueselli vonl Infanterieregiment Nr. .l0. 5. EK., als triegsge-fangen die Landsturiniltfanteristen Ambro/. Paul und Hladnik Josef: vom Landwehrinfanterieregl-menl N'r. ^^ als tot die Landsturminfanteristen K'o-delja Alois, Kodre Anton, LavrelK'i^ Mar. Pento Johanlt, Turk Josef, Vadnjal Frailz und 'jorto Antone - vom Infanteriereginient N'r. -!l): die LstInf. Binder Karl, !.. verw.. ^i'berna Franz. 7. K., tot. (Fleisch zu reduzierten Preisen für Beamte.) Tie städtische Approvisionierung lvird morgen nachmittags in der Iosefilirche billigeres Rindfleisch für Beamte abgeben. Ein Kilo Rindfleisch kostet für die Kategorien I und i? :.' K, sür die Kategorie ^l ^. K und für die Kategorie 4 4 K. Fainilien mit -^ Personell erhalten '-: Kilo, mit :; bis 5 Persoilen I Kilo, init l! bis tt Personen 1'<.> Kilo, n(r. 1 bis 200,.oon .'l bis 4 Uhr Nr. 201 bis 400, von l bis halb 5 Uhr die Nummern von l00 weiter. Familien bis >5 Personen erhalten '/2 Kilo, mit 4 und 5, Personell '/1 Kilo, mit en Schulvereines. Dargestellt »milde dM>rgc", unseres Wissens das erste und einzige slove. n,scl>c Originalmärchen in dramatischer Form. Es handelt von einem Zwergtönig. der von tödlicher Langweile geplagt »vird. In sein Reich ^'rirrt sich cin kleines Menschentind, ein putziges H1lädel>en. da>s er ^>r Königin begehrt. Vlber die kleine verlangt nach ihrer Mutter. Der >lünig scndl't Bolcn nach dieser aus; sie lehren unterrichteter Dillgc zurück. Tic kleine ist tief bctrül't: nun erbarmen sich ihrer die Feen entführen sie und lege»! all> ihrer Statt eine Puppe ins Bettcl>cn. Der ,^i,inig glanl'l. die kleine sei vor Herzeleid gcstorbcn, und befiehlt, für sie einen gläserneu Sarg li» machen, f dnst er sic Tag und Nacht werde belraäilen lönnen. Das Spiel enteilt etliche hübsäie Mär. chenansähe. auch verschiedene drollige Socl)en, die dein Hofnarren in den H^ilind gelegt werden^ sowie eiire anmutige! Erklärung des dem Könige »nbetannle» Begriffes „Muller", die als ^!»ck, ^ieve und Schatz bezeichne! lvird. ivas dann zur Folge hat, das^ die auf die Snck^ mich der Mutler ausgesandlen Boten lx'in »miige t^old. eineu ^orl>eertcan<; und dir >Uake einer allen ^nngfcr hei»,-l'ringen. Im soustigeu aber ist dariu vou Märchenpoesie und Märclx'nstimmung »>ll>t übermäßig viel vorhanden. -Die ^'lllfführung ubcrraschte durch das klappende, unge-.;!uunssene ^usoininvnsfticl der .Uin,derschür und udcrr.oar ein her.Mwiniurnd^ ^issiirchcn. Dic ^chrer-sä>afl l)»lierten Darsteller in solch sicherer Verfassung cn, aoer iiuinerlnü ^cflilli-A'n (^csünge funden Ännx'rt, >v<^ voin dc^Ieilenden Orchester lvcniger Magl luerden, lmiserhyume, die voin Publiium stehend angehört wurde, ncbst einem mit guter Empfindung vorgetragenen Prol^ voran. Das Thaler luar dicht deseftt i unler andere» wohii" ten der, '.'lufführunss ,«lx'rr ^an^opräsüX'nl ^raf Ä t tc m c, mit- Familie, Herr Dr. Pega» aiö Vertreter de« Van» deHausschusscs und Herr Vigeonrgermeister Tr. Triller in Verlretnng der Stadlgemeinde bei. Txi^ Märchcnspiel wird heule wiederholt werde»! in '.'llwetracht des guten Zweckes soluie angesichts der niedlichen Leistung der kleinen Tricster (^äsle dürfte auch dic Zueile Vorstellung einen ausgiebigen Besuch auf^u>r>eisen l>aveli. ^»«^— - lPhilharmonische (^csellschaft in Laibach.) Morl^ü lin> r i.Na-uicr. Ecrna H r o lo a t h. .'>.) Ch. dc Beriol: ?lll^ro liiodcmlo'. ^'. Mazas: Rondo fiir zwei Violinen. Iul. 3 ch m i d l und Vinz. " u st c r « i c. l.) R. Schnmlmn: „Erster Verlllst", „Tchnilterlicdchen", „Soldnleninarsch" i siir ,^llN'!er. Elfriede ,^ e r j i n. i). n) Lol,',inq-Echah.' Ph«inlasie über Moiioe aus „Der Waffenschmied"; >>) H. Eitt: Gavoltc; sür Violine nnl >tllivierl.'ea.leijnnn.. V. l^ u st e r ^ i e und Ios. ^! ll.h n. lpril: jchwarzleoerne Geldtaschen: lnit 5 K, mit 20,20 k, mit 80 K, einer Photo ilüvhie und einem goldenen Anhängsel, mit 7.30 K, init 107,Att K, luit 10 K, mit 7 K, mit 70 K und einer Brotkarte, nut 31M X; braunlcderne Geldtaschen: lnit 10 K, mit einigen» Kleingeld, einem Schlüssel und einem goldenen Ehering, init 40 K und zwei Theaterkarten, mil 17 K, »nil ^ K i eine rotlederne Geldiafche mit 4,5ü) K; fchwarzlederne Handtaschel»: init vier Vrolkartcn, mit einem schwarzledernen Geldtäschchen mit 00 K: brannlederne Vrieflaschen: mit l!»0 ,^t, mit 00 K; eiile gelblederne Arieslasche mit l:'.5> K; 20l) K in Banknoten; 40 K in Banknoten; 200 K in Banknoten; 20 K in einen« Buch; l0<) Zehnhellerlnarlen; cin goldenes Kettenarm-band; eill goldenem 1'lnhängsel mit einer Photographie; eine Platincamennhr; eine silbcrr.o tleine Geldlasche mit 2 >l; eine silberne Tamennhr und eine graulederne Geldlasche init 72 H; ein schwarz-feidener I?amenschirm; sechs Meter Leinwand; vier Meter Stoff; ein Hnndehalsband mit der Marke ^ir. .')4^; ein Verfatzzette! alls eine goldene Tamen-uhr; ein ))ieparalnrschei» auf eine silberne Taschenuhr; ein ligerarlnm' Bn!l!j. hört auf den Rainen „Bomi". — <(^efundel,e Gegenstände) in der Zeii vom 1. bis :l<». ^'Ipril: schiuarzlederile Geldtaschen: mit 02 K, n,it 2,20 K, n,it 20 H; braunlederno Geldlaschen: mit 4l >l, mit 5) K. ülit 4,00 K, N'il ^i,00 Kronen; eine lederne Geldtasche mil 100 K; eine schwarzlederne leere Handtasche; eine schwarzlederxe Handlasche mit einer Tchachtel Pastillen und zwei '.il'olizbilchern; 2^ >i in Banknoten; 12 K in Bank-liolcn; 9 K in Banknoten; 0 K in Banknoten; 2 K in Banknoten; drei Zehnlronenbantnolen; ein goldener Zwicker; ein silberner Zwicker; eine goldene Tamennhr mit einem braunled<'rneu ^Irmband; eine silberne Tainenlll)r nnl ^lrmband; eine Stahl-dalnenlil)r; eine Melalldamennhr; ein goldenes Ohr° gehäuge; ein goldenes Anhängsel inil einer Photographie; eine silberne Herrennhr; ein schwarzs.-ide-ner Taliu'nschirm'. drei schwarze Slosfdamenschirme; zivei schnnuze Ttosfherrenschirme; ein schlvarzer ^lte-qenmantel; cin schwarzlackierles Fahrrad; eine >chU'arze Fahrradpumpe; eine weiße Henne; ein weiner Tamenschnh; ein Weihes Tchas; eine braune Boa; zwei Schürzen; ein Versalzettel; eine Landkarte; vier '.Icotenbilcher fnr Violine; ein Paar Ga-ioschen; ein Bund Schlüssel; cin tleinci Photogra-Phcnapparat. ((5in verunglückter Infanterist.) In der Station Nalel U'urdc in einer der lehten ^iachtc der Infanterist Josef BanüiX- aus Kri<''lo in Talmaticn vom 'Wcchselposten links neben dem zwciten Geleisc nnl zerquetschtem rechten Bein bewußtlos aufgesunden. Ban^i«'' diirfle aus dem fahrenden Zuge gefallen und überfahren worden sein. Der Schwerver-letm, dem das Bcin abgenommen werden mujzte, ivillde nach Anlegung eines '>lMVerbandes ins Spital nach Adelsberg überfuhrt. - - 'e, Ge-lneinde Gereut, eingebrochen und daraus folgendes entwendet: im Schlafzimmer aus einer versperrten Klciderlrnhe. die der Täter mit Gewalt ösfnele, ein Ileiner hölzerner Koffer mit 224 l< Bargeld und eine Schachtcl mit vier goldenen nnd drei minder lvertigen Fingerringen, dann aus einer aus dem Dachboden befindlichen Uleiderlruhe mehrere Kilo Zucker, Kaffee ein Taschenmesser nnd eine Mu»'d-harmonila. - (Verstorbene in Laibach.) Maria Pei'nik, Hansbejorgerin< .^ Jahre; Karl Kastelic, Schneider. 2i» Jahre; Iohanlw Ialil, Besitzerslochtcr, 18 Iahrc; Peter Martinovi<", Josef Steiner, Ianos Iazos,' Ioso Paradzil, Infanteristen; Margnreta ^keriane, Private, 81 Jahre; Maria ülor, Eisen-bahnkondulteursgattin, 4!) Jahre; Theresia Kcber, Magd, 5,2 Jahre; Maria Gabri<"', Schmiedsgattin, .'!!» Inhre; ^Dr. Josef Kosler, Besitzer, ^0 Jahre: Thomas Pcrnu^, Hausbesorger, .')4 Iahce; Juliana Piotrowsli, Bandaglflcngattin. l»<) Ichre; Ic.fef Tolenc, Knecht. >0 Iahro, Maria Golf. Magd. 1'» Jahre; Mijo Josipovn- und Franz ^,'nßbaumer, Soldaten. Das Theaterorchcstcr im Kino Ideal kann heule aus technischen Gründen nicht spielen und wird morgen Mittwoch die Filmspiele mit auserwähltcr Musik begleiten. Houtc das erstklassige Programm: D« sollst nicht richten, Tragödie »nil einem Vorspiel und drei :'!llen mil Eva 3peicr. Fritz Fehcr und ,5errn Klitsch. Ferner Komtesse Übermut, drciatti-ges '.liordisklustspiel mit Dicn^'e. Klarn Wieth und Tlriebold. Letzte Vorstellung uin halb 9 Uhr bei günstigen, Wetter im Garten. Gheater. Knnft nnd Ateratnr. lVlaiscr Franz Ioseph-Iubiläumstlieatel.) „T^r Neltenl'umlnlcr", Opcrettc von Beda und 5l. ^indali. M»^. sil uon Michail Fall. - Es macht dvn Eilidrucl, als sei dies leibte Ttiick tx'r heurigen Spielzeit wie unter einein iiinoideistchlichen ,^loang noch in lehter l^tundl' l^c«,uK< gebracht worden damit es überhaupt a.uf den Bretter» erscheine. Die ,r Viame Weltcnbummler (stall Welll'uiiünterj ist eine groM Aufschneiderei, so könnte ma.il allenfalls einen Kometen nennen. Wir hören auch einige entfernte (Gegenden ncimen. das ist aber auch alles. (5s ist der wohlbctannue Mlerlocltsonte'l aus Äl»e. rita^ nur mit dem Versuch eines Stiches ins Dämonische, der at>cr sofort verschwindet, als Hans eine (^t? hat. T>cr „Mum, der immer stört", soll wohl ein unmittelbarer Nachfolger dos (^cisics sein, „der ste»ts vcrneint", weni, schon, dann ist er aus einer sehr deffenerierlen Seitel,. linie. Dmnonisch wird die ^'x'stalt auch untermalt sogar ein Pmitenschlass ist dalx'i, wie denn dic Pauke rtwas > iel Melodie im Stücle hat. Die Musit ist mehr als schwach, sie ist umniisilalisch; das ist tein X!eo Fall, das ist eher ein Unfall! Sie ist ermndcn'd m der nleichl»leibenden Beulei» tung, vielfach von Verlegenheitsplirasen durchzogen, l>at nirgends einen ,^>ül>epunll und entbehrt, was leine Hiusit sollte, des Ausdruckes. :'luch das anderivcirts gclobte n>e^i' l>eogicrptien un< schwer östlich dos Äiain aufzufinden ist, l)at tanm besondere Originalität auszuweisen. Auch die Darsteller scheinen den Eindruck gelabt gu liaben, als l>nnd!e es sich um einen gelungenen Bühnenscherz; es l^errschte a,uch Heiterteil auf der Bühne, dagegen anderwärts (so im ersten ullb letzten 's überhaupt nicht. Fräulein Felsen als Meta füllle die ihr von den Verfassern gu. gewiesene, nicht zu umfangreiche Holle darstellerisch und gesanglich voll ans und brachte die vornehmere Ruhe ihrer Schwester gegenüber gut zu,m Ausdruck. (H«nz gut traf mich Herr Roland den Ton für den schwärmerisch be» rechnenden Dichter. Den kräftigeren Huinor vertraten jlrl. Al a y und Herr Spielleiter Oölilei; sie nxii,en auch zu Tanz und li^sang vl'rurteilt und fanden aalch da Beifall. Eine Änzaht kleiner Rollen an sich unnötig, störten den Eindruck nicht. Das Orchester hielt sich unter Herrn H ützlade rs Leitung sehr wacker. Das Haus nxir sehr gut besucht; die Vorstellung zum Vorteile der Kassie° rin Frau Frieda Schmidt hatte somit einen redlich berdieMen Erfolg. Hoffen wir dies auch von der letzten Vorstellung dieser Spielzeit, die cmi Sonnlag zum Vor, teile des ganzen Chorpcrsonals stattfand. Dr. Jaule r. Der Krieg. Velegrarnme des k. k. Helegraphen - Aorre» Oesterreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. ^le"'^,l. Äiai. Llintlich wird verlautbart: ^Itcn Mai. Ostlicher inid südöstlicher Kriegsjch.M'lah: 5telne (^lclnnisse von Belang. — Italienischer .ttrieqsichanplch: Am ^jonzu schtc der ^cind gestern seine Angriffe.fort. Tercn Wuchl richtete sich gegen unsere Stellungen zwischen Bodice »md Talcuno. (5r vermochte nicht einen ^nszbreit Boden zu gewinnen. Am Bormittag führte der (Gegner feine Massen zwe». mal gegen den Monte Tanto zum Sturm. Der erfte Angriff brach, ehe er sich,;»> cnlfntten vermochte, ,n u„scrcnl Bernichtung^seuer zufamlnen, bel«, zwc,-ten bahnten sich welsche Abteilungen in der '.'iahe des Klosters Monte Sanio den Weg <„ unsere durch Trommelfeuer zerschossenen Gräben. Ilnjere braven Truppen, unter ihnen Mmburger Landsturm, trieben den Feind im Degenstoß mit dem Vajonetl zu» Laibacher Zeitung Nr. 116_______________ 774 22. Mai 1917 rück. Am Abend griffen die Italiener, aus Artillerievorbereitung verzichtend, zu einem bleilaiMlea.-ten, »nächtigen Angriff, der sich diesmal gegen den ganzen Abschnitt Vodice—Moutc Tanto richtete. Bei Bodice gelang es den Tturmtolonncn unter fchlveren Verlusten, den .>?öl>'ntamm zu crtlilnmen. Tas altbewährte 7>nfantcrieregilnent Nr. -ll warf sich aber dann auf den überlegenen l^cgner und zwang ihn in erbittertem Handgemenge zur flucht. Hegen den Monte Taut» angesetzte italienische Divisionen wurden schon durch unser (^cschill>feucr in ihre (Gräben zurückgejagt. Tic gestrigen Kämpfe brachten uus über WO l>'es'angcnc und vier Maschinengewehre ein. Tie überaus inannigfaltige Kriegs-glicderung unserer äiarsttruppeu crnlöglicht es nicht, heute schon jeden einzelnen der Truppciwcrbände, die sich um den Erfolg des Taa.es besonders verdie it gemacht haben, nach Bezeichnung nnd Bodcnstä.l-digkeit hervorzuheben. Unsere Flieger haben i», ^üfttalnpf fünf italienische Flugzeuge abgeschlissen. — Von den übrigen Abschnitten der Tüdwestfront ist nichts Besonderes mitzuteilen. Ter (5yes .>es Geil cm lstlidl.'<'. Die Isonzo Tchlacht. Wien, 21. Mai. Aus dem .^riegspressequartier wird geineldet: Wie am vorhergehenden Tage richteten sich auch gestern die >>ulptanstrengnngen des Feindes gegeit den Raum Vodice—Monte Tanto. '.'In den übrigen ^lbschnitteil ging es verhältnismäßig ruhiger her. 5luf der.voclisläche des Karstes, wo sich die beiderseitigen Artillerien den ganzen Tag lang bekäinpft hatten, nahm erst gegen die Abendstunden das Geschimfeuer an Stärke zu. Dagegen halieu unsere Truppen, die den Monte Santo vei> leidigten, einen sehr schweren Tag. Tie bestanden ihn ill dem heilen Ningen mil einem an <)ahl überlegenen «veind als Sieger. Schon seit den frühen Morgenstunden lag auf dem sogenannten Kloster abschnitt, dort, wo' sich die trostlosen Ruinen des berühmten, der blinden Zerstörungswut der Italiener zum Opfer gefallenen Vergt loiters erheben, das vereinigte Feuer von Geschützen lind Minenwerfern aller Kaliber. Um 5 Uhr .'U) Minuten vormittags nimmt die italienische Infanterie ihren ersten Anlauf. Unser Vernichtungsfeuer treibt sie zurück. Neuerdings beginnt die gegnerische Artillerie in einem bis zum äußersten gesteigerten Trommelfeuer gegen unsere Gräben zu wüten. Tiefe werden nnn völlig eingeebnet. Als jedoch die Italtcner gleich darauf zum zweiten Sturm antreten, ist unsere Infanterie tiMdem ans dem Play nnd empfänat oen ^t.'n der Rächt zwijcken Fontaines und Bnllecourt mehrfach wiederholte An-griffe hatten dasselbe Tchickjal. Wir hielten unsere Stellungen bis auf einen völlig zerschosseneu Graben, den wir dein Gegner planmäßig überließen. Heeresgruppe des Teutschen ,>ilonprinzen: Währe d bei Laffaux französische Teilangriffc erfolglos blieben, gelang es westpreußischcn Grenadieren bei Braye sowie bayrischen Truppen bei ( Tonnen Kohle. In dcr Nähe von Tsnaa lM vin Unterseeboot den portugiesischen Tcyler „Tajo" » der Etivo-Mündung wurdco bedeutende Reste einer ^chiffsladllns, aiif^csischl, u. a. ^50 Fässer Mineralöl so>v>c l'in Retluügsboot mil der Inschrift „F. F. ^. ,^arlna^u>S ^ondoil". Südlich vm> Valencia ist der von Neufundland tommcudc englische Segler „Thorooy Tuff" l.'i^i Tonnen! !uit einer Stockfischladung im Wertc uon eincr lMx'n Million Pesetas uon einem Uutvrseebool vcrsentl luorden. Am >l>. Mai hattl,' cin Untt'rst'eboot ^>uölf Seemoilciil uon! Tenia nach mehr als ^instnndistem >lampf(.^ wobei nt»er 200 >lanuncnschüsse n^niechsolt wurden, den betvaffn^le» ^n,ili' sä>e,n Tampfcr „Tuug!sl)all", der mit W00 Tonnen sichle uoil Newcastle nach (^nu' uon Dsnia der Uon der it^lie»,ischen Rl,'aierung beschla,^ nahmlc deutsche iilXIO-Tonnen-Txnnpfrr „Amphilritc". uon Arsscutiuien mil eincr Wcizcnladung io>nmend, g^jtran» d^'l. Er hatte mit dom versenttcn englische,: Dampfer „Tungshan" oinen Konvoi gebildet. In der Nähe von Almevia ist dcr Da>n,pfrr ..Panä>a<'" i448« Tonnen) auf !x-m Wogc nach (^einia' mil U>0<» Tonnen! Kohlen sowie Ar,;n<'ieu fiir Vcrwuudolc ssesci^itvrt. Mehrere sralMipschc und englische kricsssschiffc sowk' dc'r Dampfs- ..Waltlnia" sind mit der Flottmachung dos Tampforö besäxifiigi. ^Mliidcu, W. Mai. Der niederlänbische Molorscho»<'r „Äliclte". mit Eliict^ütern nach .vavrc nnterlocgo. ist vo,i eim'm deutschen llntersecbooi ucrsenlt »uordcn. Der nk'der-liiudischc Dainpfer ..Eadjan", auf der Heimreise uon New. yort, ist uon einem deutscl>en UMerscebout dlirch Schüsse a»!gehallcn luordcn. Nachdem e6 sich heraii^stestelll l>alle. dus; sich dcr Dampfer i>n freien Fahrnnsser befand diirfte er die Neisc nach ^)muideu fortsein. Paris, ^l. Mai. (Amtlich.) Di'r Uon dcr Marine ne^ inielele Dampfer „Colbert" ist mit einer Anzahl uon Mili« tärpersonen a,n 5j<>. Äprit im Mittelmeer torpediert wor. den. 5>1 Perstmcn talneu dat^i ums Leben. Madrid, ^0. Mai. lFunlsprnch des Vertreters des Telenraphen-Korresponden^-Burcaliö.> „I,npadeu wird. In England stewiunc der Gedante Anhänger, das; cm Augriff auf die deutschen Küsten notnx-ndig sei. Man müsse sich iu Franl-reich immer wiederholen, txy; cs nicht zulässig sei, das; die erste Marine der Welt, di,e Uon der französischen ui.d amerikanischen untersticht wird, ohnmächtig Uor den d^ut-sel)en Küsten bleibe, so nnl sie auch aeschi'cht sein möge». Teutsche Hilfstrex^cr in, Indische,, O.,ra„. Bcrlil,, ^1. Mai. Über du<:ffnet misgelanfen wll,r. Dibe 44W Tonncir Gchali. B<>i seiner Ansveise sei er nm Schottland, später um das Kap der guten Hoff. uuüg herlimgefahren. In der Nähe des .Uups l)abe der Dampfer Minen gebeyl. die ma» nufgefnnden l)i. ^,,. ^^.,, ^n Portsmonlh ,st ivege» Mincngefahr bis anf »veitcrcs geschlossen word<>». Frankreich Die französisch-schweizerische (Grenze gesperrt. Paris, 20. Mai. (Agence Habas.) Auf Verlangen der Militärbehörden ist angenblicklich die franzö-sisch-schlveizerische l^reltze für weisende »lach der Schloeiz gesperrt. Ebenso ist die Beförderung lwn Briefen, Telegrammen und Postpakelen, einschließlich derjenigen für 5l,riegsg."fangene, nach der 3chweiz eingestellt. :'lus'.erde>n können Telegramme nach bestimmten anderen fremden Ländern einer Verzögerung ^>on nicht mehr als 4tt Ttunden unler-wmfen U'crdeil. Lüibacher Zeitung Nr. 116______________________________775________________ 22. Mai 1917 Rußland. Trr Moskauer Vnucrutonnrcft. ^.«crsl'urn, '7. Mai. «^rspiilct cinactroff.',,., Dcr Vlrlx'iicr- und Suldalcnrat tl'ilt mit! D^r ^'halt^^ ^oiigrcj', ^l- Bmu-rnal'lV.'M'd'.icicn l)«l l»ls,<,'ud<' ^lcsolnliuii l,reß -cri^ntt. i>aft dc'r Balicrn. nnd ^'lrl^it^rswnd dann, ,:'tcr-cssilricyc durch cincn gl'rochk'n vri^d^n <",» Ei'.dc ,;» st'vcü, dcr allrn Volten dic Müglichtcil kijsc, ül^v ihr zutnnfliA'c' Schicksal ,z» culsä^idc». ^ur ^x'schl<'u-ninniiss dc^> ^ricdcns sci <^' noll>.'cndia, dcis-, .»^ ^ülkr nnd LIrl'l'ik'r allcr l'cftvundclcü und fci»,dlich<'n ^.'äü^r v^i, ihrcn Ütcnicrmiycn dic !!il'l,. ^iu Eilwcruclimc» mit dein ^Irlx-iwr. iuid Sol-datt'nral erachtet der »ounr^sz vv>c mtcrnalionak' sozin-listischc ^uiifcrcn«; für 'wtwcndig, n»> die ^-ri^d.'nc'I^'dili' «lunacü auclzuarl'l'itc'n. ^<>r »on^n's, l^äl! dafür, das', d<>r .^ril,^ nur durch ei» a>,'»u'inf. Mai. ^'lgeuiur., Tcr ','lrl^itcr- und Eoldatcnrat IM in ciin'r fcicrlicheu Vcrsannuluns, fast einst,mmin cinc Rcsolutiou beschlossen, die der ucuen Ne^ie-runtt das Vcrlrauen des Natcil aussprichl. ^ie in dcr Sibün«-, orfchieuencn Minister wurde» »lit ledhaflein Bei-falle de^rüsU. (^in ,^«»nrcs! dcr „lilitiirischcu Tclcnicric» dcr Utrninc. Pctcrslmrn, ^<>. Mai. ,Ä>ieulur., Der in >lieli labende Vir»^r<'K der niilitärifchen Tele>iier!en der lltraine, der über ei».e, Millim, in Wa'ffen stehender Einwohner der Ulraine refträscnlierl. lxischws;, belinfs ^erineidun^ »ii)ft' lichcr Tonfülle in der lltraine und an der Front, lwn der pwuisorischen ^ie^ierung zu ^rlaiMN. dxif; sie durch einen Ix'fondercn ^'llt den (^rnndsah dcr nationalen und lerrilo-laloi Autonomie der Ntmilie sofor! ftrotlaniiere nnd als .rstoil Schritt zur VerwirMchunsi dieses (^rnndslit)«' im Habinctw den Posten ein«' Ministero für utraiuische ^>U' <-,ele,R'»l>eileu sclmffe. Moliilisicrunn dcr '.'ll,;tillllcn. Pclerol'urn, '-'>. Mai. «Asteulllr.! Tic '.Ilenierun^ hat die Mobilisierlinst aller Ärztinnen unk'r ^5 Jahren !»!^n sind jene, die blinder nnler drei Jahren l>esi(^. Tcr Fciud dcr rnssischru Fluchtlinac. 2tockl,olm, ^!. Mai. ^n der illn^sozialistischen „Po!i° liton" veröffenllichen die russischen Flüchtlinge ein<- l5l' tlärnnn, ^ s" "»-li immer nicht heimreisen lonulen, U.>eil wloohl die russische ^V'^ierun^ lvie die ^iegi<'rung<'ü lx'r verbündeten Sta^tcn. tior allcin Englands ihre Hei»'-reise, nicht ermüsssichcn. Gegen die Ncisc der rlissische» »le« «.lolutionäre durch Dclitschlnud sei jehl nichts inehr einzu. Uiendcn. Nicmant» dnrfc sich durch die 3e,nin ssemachlen Vorloürfe abschrecken wssen, du der ,Uampf gesten die an^ex Amtsblatt. l'Iicklich in .^ius,land ausblühende chalidinisiisch^ Temago^ic. di<> zu (^llnslen einer Verlängerung dc'« »ricssee menschen-feiiidliä^ Wefühle aufznpeitnlieü snche, die erste Pflicht der Netwlutionüre sei. Besetzung von Archaugewk durch die ^nqlaudcr. Ttockholu», ^l. Mni. ,/Aslonbladol" erfahr! von lNlv P^tcrvburci zurliql'Isk Ix'setzt Ijli-l'l'n und lnich dic ^llcäc von .'lrchmMlvl l'is Pc-lcrcchurli M bl'jl'tzl'n l'l'absichli^'n. Dic Iapancr hiit-tl!eq5ix'pm'le!nem die Einbernfunss der ^^lional. Mde angeordnet habe. Tiese soll am 15>. und 2l)sten Juli nnd am 5>. Antust einrnlien. ferner habe das >lriel^vdepattenient den 'Ankanf von 2.',.000 Pserden nnd ^ianleselü im Werle voll !l>0 Millionen Tollar anqeordnel. Allqeuleinc Eintragung ;uln Heeresdienst. Washington, 20. Mai. l^,'enier.) Präsident Nil-jon Hal eineli ^llisrnf erlassen, der 'die allgemeine EinülMlmi ^nm Heeresdienst fiir den .'). Inni vor-sie!)l und worin es heis;t: Wir müssen das Volt fnr den >llie^ vorbereiten. Tas Voll n,us; eine zusam. menhanliende ^ront ^lien den qemeinsamcn ^eind darstellen. Soldaten fur ^rantreich. London, -_'l). '.>)l'ai. Tas Reuter-Vureau erfahr! von der ameritanischen Botschaft, dast eine reguläre ameril'anische Division unter oeiu Befehle des (Generals Perching so bald als möglich nach Frant-reich abgehen wird. Die Division bcstclil aus ncun Regimentern, durch Pioniere verstärkt, die unlängst fnr den Dienst in Frankreich aufgehoben wurden. Washington, 21. ^icu. Amtlich unrd verlaulbarl: 2<;0l) Teesoldaten begleiten die amerilanische Division nach Frankreich. TcMsncmlMtcn. — (Von drei Kühen.) „Matin" meldet: Sonntag den 14. Jänner standen auf dem Bahnhof von Dul drei Ki'che; die eine weiß-rot gefleckt, die zwei anderen schwarz :md weisz gefleckt. Besagte drei Kühe wnrdcn sehnsüchtig vun dcr Intendantur zu St, Mal» erwartet, welche start auf sie rechnete, um zahlreiche Suldatcn-maa.cn zu befriedigen. Gerade sollte ein Zug mit Güterwagen, leer, volltommcu leer, an diesem Tage uach St. Malu abgehen. „Ein vortrefflicher Gedanke, eine prächtige Gelegenheit, uns dir drei Kühe vom Hals zu schaffen", sagte sich ein Bahnhofsbeamter. „Wir haben sie nur in einen Wagen zu bugsieren, wo sie hübsch bequem stehen, uud nach einer Stunde sind sie in St. Malo, wo sich ihr Schicksal erfüllen wird." Und er teilte seinen Gedanken einem seiner Vorgesetzten mit. „Unglückseliger, wie können Sie so etwas deuten!" rief diefer aus. Und seinen Unter-gebeneu mit einem vernichtenden Blick messend, zer« malmte er ihn mit den Worten: „Sie haben ja das letzte Rundschreiben nicht gelesen!^ Was den armen Beamten sprachlos werden' ließ. „Dieses Rundschreiben", fuhr der Vorgesetzte unerbittlich fort, „verfügt, in Zukunft uur noch Güterwagen zu befördern, die vollkommen beladen sind, voll—tom—men. verstehen Sie! Oder haben Sie vielleicht die Absicht, eine völlige Ausnützuug des Laderaums mit drei Kühen zu bewerkstelligen?" Und seine Stimme verstärkend, rief er aus: „Nein, ich riskiere es durchaus nicht, dreier elender Kühe wegen einen Staucher meiner Vorgefetzten einzustecken!---------" Der Güterwagen fuhr leer ab, voll—lom—men leer. Und die drei Kühe sahen ihn abfahren, vollkommen gleichmütig dagegen. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Ein Vollömittel. M6 solches dars der als schmerz, stillende, Muslel uud Nerueu kräftigende Eiureibuuss bestbetanme «Molls Fiauzbillnntweiu uud 2alz» gelten, der bet Wiedl'lreihen und den anderen ssolnen vun Erlnltunyen allgemeinste uud erfolgreichste Anwendung findet. Preis riner Flasche K li'80. Täglicher Veriaud gegen Pustnachuahme durch Apolheter Ä, Moll. l u. t, Hoflieferant, Wien, l., Tuchlaudeu 9. In »en Depots der Provinz verlauge man ausdrücklich Molls Prnparm mit dessen Schutzmarke und N:ilelschrif>, 1464 « EZinlctdungr zu der Mittwoch, den 23. Mai 1917, um 4 Uhr nachmittags im Sparkassa - Sitzungssaale stattn" ndeudeu 1339 2 ¦-t 42. satzungsmäßigen Vollversammlung der Kreditteilnehmer des Kreditvereines der Krainischen Sparkassa in Laibach. Verhandlung» - Ordnung: 1.) Bericht dos Obmannes über die GeuchäftsergebuiBae des Jahres 1916. 2.) Bericht des KecbnungB - Prüfungsausschusses über die vorgenommene Prüfung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1<)16. 3.) ErgänzuugBwahl des KreditteilnehmeraiisschuBseB. 4.) Neuwahl des Kechuuugs - Prüfungsausschusses für daa Jahr 1917. 5.) Allfällige Antrage der Mitglieder (§ 28 der Satzungen). Der Obmann des KreditteilnehmoraiisschuBBes : R. Ranzinger senior. 1383 3 — 3 A 485/16/11 Razglas. Leopold Križnar, delavec na Reki, doma h Stražišèa, je dne iiO. novem-bra 1916 urnrl brez oporoke. Dedièi sodifièu niso znani. Kuratorjem zapušèine se je posta-vil gospod dr. Fr. Semrov v Kranju. Neznaui dedièi se pozivljejo, da dokazojo syoje dedinske pravice tekom enega leta! Po preteku tega roka se bo zapušèina izroèila on im, ki so svoje zahteve dokazali, sicer pr rlržavi. C. kr. okrajna sodnija v Kranju, oddelek L, dne 15. maja 1917. 1326 Firm. 30/17, Gen. II 8/13 Oklic. V zadružnem regißtru se je pri tvrdki: Hranilnica in posojilnica v Buèki, reg. zadruga z neomejeno zavezo, izbrisal Èlan naßelatva Jožef Mlakar in vpisal novoizvoljeni èlan naèelstva France Selak, posestnik v Buèki št. 24. C. kr. okrožna sodnija v Rudolfo-vem, oddelek L, dne 12. raaja 1917. Mein billig abzügeben: 1409 Simon Gregorèièeva ulica 16 neben der Villa Seemann zwischen 5 uud 6 Uhr nachmittags. 1379 Neue Österreich. 9-3 Rote Kreuz-Lose Dritte Ziehung 1. Juni 1917. treffer &UU.UUU Kronen ferner Treffer zu K 40.000, 30.000, 20.000 eto. 3 Lose in 26 Monatsraten ä K 6 — 5 Lose in 26 Monatsraten ä K 10-10 Lose in 26 Monatsraten ä K 20- Sofortiges alleiniges Spielrecht. I. Rate bitte per Postanweisung. Ziehungslisten gratis und franko. 4 Ziehungen jährlich. Jedes Los muß gezogen werden. Aiser Wechselhaus Paul Bjehavy Wien, IX./2, Alserstraße Nr. 22. Zählkellner mit Kaution, militärfrei 1403 sucht Posten. Rngelis, Graz, firiesoasse 34,1. Stock. 40 Kronen jenem, der eine passende leere Wohnung mit zwei großen, eventuell drei Zimmern und i Küche bis 1. Juni beschafft. Anträge unter „Kinderlose Partei" an die Administration dieser Zeitung. 1397 3—2 Gesucht wM 1 j nntersteirisches Fatriksnnternehmen kausmänniscüer Beamte in der Buchhaltung und Korrespondenz vollkommen bewandert, der deutscheu und slo- venischen Sprache mächtig. Anträge au die Administration dieser | Zeitung. 1401 2 1 i1388 Besseres deutsches 3~3 Mädchen wird für vormittags zu zwei kleinen Mädchen gesucht. AdreBse erliegt in der Administration dieser Zeituu^. Gesucht werden von einer austäudigf-n Partei 2 bis 3 mabi. Zimmer mit. eventueller Kücheubenützung. Anträge unter „Juni" an die Administration dieser Zeitung. 1401 3 1 Intelligentes, deutsches Fräulein wird behufs Unterrichtes in der deutschen Sprache für zwei Kinder gesucht. A.lrftuse in der Administration dieser Zeitung. 141Ü *~X Laibacher Zeitung Nr. 116_____________________________776_______________________________________22. Mai 1917 Schwartenabfallbretter von 13 mm aufwärts stark und von 2 m auswärts lang kauft jedes Quantum i g-i Moritz Londner, Bodenbach ad Elbe. •\\\\\\\\\w\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\» L WT* Soeben erschienen! "W !W5*~ Soeben erschienen! ~WKk > ? i g Prochaskas L 2 Eisenbahnkarte von Österreich-Ungarn t L 1917 • 1372 1 2> * 84. Auflage. Mit Ergänzungskarten : * < K. u. k. Heeresbahnen im nördliohen und südliohen Okkupations- 0* 2 gebiet and mit Angabe der znm abgekürzten Ansage verfahren L 0 ermächtigten Zollämter. §* 1 ===== Preis K 3 -, mit Postzusendung K 320. = ? ^ Vorrätig in der Buch- und Musikalienhandlung j L lg. v. KIeinmayr& Fed. 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Erleben wird der ganze Betrag, der zur Zeichnung des dem vollen versicherten Kapitale entsprechenden Nominales an Kriegsanleihe erforderlich ist, von der Gesellschaft vorgestreckt. Prospekte, Auskünfte und Abschlüsse durch die Häuptvertretung in Laibach J. PERDAN und jede Vertretung der Gesellschaft. ww.< 10 r> Anwerbekräfte werden gesucht. ' Filiale der b. \. priv. Oesterreichischen Credit- *™Mi *| °" flnstoltfi; Handel und Bewerbe in Laibach ltT Sechste' 0 österreichische Kriegsanleihe ^ und erteilt bereitwilligst alle gewünschten flushttnfte. «•»-» J I \ I Die gefertigte Anstalt ladet alle gesunden P. T. Bewohner, Frauen wie I I auch Männer, zur Zeichnung der VI. Kriegsanleihe im Wege der Versicherung I ohne ärztliche Untersuchung bei der Niederösterreichischen Landes - Lebens- ! I Versicherungsanstalt ein. — Für K 1000 Nominale zahlt man sofort K 201 und ] | 47 vierteljährige Raten & K 11, somit für K 1000 nur K 718. Stirbt der Ver- j I sicherte früher, so wird sofort nach dem Tode die Obligation per K 1000 No- i I minale dem Überbringer der Polizze ausbezahlt. ! S Höchstversicherungssumme K 4000 per Person, Alter 55 Jahre. | I Vzajemna zavarovalnica, Dunajska cesta 17. 1 «Josef !>©l*»*ii. 1402 i Druck und Verlag von Jg. v. Vleinmayr H Feb. Namberg.