Beilage zur Laibacher Zeitung. ^ro. 62. 1801. Steck-Brief. kaut der von demTriester Kriminalgericht snd dato iten p'-^f. i5 d M. au dieses Kriminalobergericht beschehenen Anzeige sind am 5 ^uny lchhin zwischen 5 und 7 Uhr Nachmittag dem Kapitän Mathia Tacaboch'a aus seinem Bureau, und Schreibstuben, so m^t falschen Schlll^l, und Gewalt erbrochen worden, 6000 fl. in VankozeM-ln, unter welchcn 4 a 520 st. 32 n ioc> fi. und andere geringere gewesen, dann '88 fl. 54kr. m 12 kr. Stück n qe-stohlen worden und die aegründete Insichten dieses Diebstahls an die hieruntcn beschriebene, sich nebst einem Knaben von dort ge-Wchretc Manns - und Weibsperson gestellt. .^.^schreibung. Der Mann, war bon zienüich großer Stamr, schlanker Gestalt, hageren, und blaffen Angesichts mit großen Augen, es s deint, d.t5 cr dicHaare auf Zopsart mit schwarzen Vande cillgcwi-kelt hatt', or h'Nle cinl'N gnmncn ziemlich kurzen Rock, dann'iurze Ho^cn von Kanafas an, mit riner nach venezianischer Brt sh.nan seidenen Mnze, und runden ^dut am Kopfe, 35 bis 40 Jahre asr.' Der Knali war von kleiner Statur, fett, und rüstig, mehr Bauern Angesichts, auf friaulisch Art mit einem grünen abqc-schMneu stidenen KMe angezogen / barfüßig, und höchstens! 28 Jahre alt. .^^ D^s VM war ziemlich fttt, und gut ernährt, der Mutter viel ähnlich, voller ^ebhafti^elt, mit einem Rökcl angezogen, beiläufig 2 Jahr alt. l ;^iLaibssch am 29. Iuk Von dens'MgiMß ber k. k, Hauptstadt Laibach wlrd ai^ len jenen, die auf den Verlaß des zu Selzach m Oberkrain ver- storbenen Weltpriestcrs Andreas Hotschebar^grimdeks Forderungen zu stellen vermeinen, hiennt bedeutet, daß sie solche deu ,7. künftigen Monats August d. I. Nachnuttags um z Uhr am hiesigeZ Rathhanse sogewiß anmelden, und darthnn sollen widri-geus der Verlaß oyue weiters abgehandelt, nnd ^ b^tr^ffendm Erben eingeantworttt werden wird. Laibach den 24. Iuly i"2s. Von dem Magistrat der k.k. Hauptstadt Laibach wlrd hiemi' bekannt gemacht: es seye in die Amortisinmg dcs iü Verwrst ae< rathenen diesortigen Legscheins über den in gerlchtllcher Verwal)« rung liegenden Testaments f'xcr«« rw imnb. z^.May 1772. über die der Wittwe Cecilia Schliberischen Kinder ausgesprpchene väterliche Erbthellepr. 2720 fi. gewilliget worden. Es werden demnach diejenigen, welche Wesen Laschem in Handen haden, l.d r sonst darauf aus was immer einen Mn- spruck zu haben bermeinen/ ihre allfalligc Rechten oder Fcrdcrun-gcn binllcn ' Jahr 6 Wochen und 3 Tagen bei diesem Stadtma-gistrat sogewiß anzubringen haben, widvigens sie nicht mehr gehöret, besagter Lcgschcin auf weiteres Anlangen amonizjrt, und d^r nnabuiüce Testaments Lxnaöi aus dem De^ico erfolget werden wird. Laibach den 17. Iuly 1801. Von dem Magistrat der k. k. Hauptstadt Laibach wird hiem^ bekannt gemacht, daß zur Feilbiethung des in St. Petersborstadt stadt in der Kothaasse sub Kons. Nr. 125. liegenden, dem ivten/ Pf. und dem Sterbrechte unterworfenen, wegen von Agnes, und Msula Wisiakin, wieder Franz Weßlai in eigenem Namen, und als Vormund des Anton Weßlai, behaupteten i iofl. samtInteresse und Unkosten in dieMxekuzion gezogenen Hauses den 22. August, 22. September, und 22. Oktober d. I. jederzeit Nachmittags um 3 Uhr am hiesigen Rathhause mit dem Veisatzo bestimmt worden, daß, wenn selbes bei der erjten, und zweyten Tagsatzung weder um die Schätzung, oder darüber an Mann gebracht werden sollte, selbes dd. 31. Ianer i8oi. auf weiteres Ansuchen den Excaucntctt um den Schaßungswerth eingeantwortet werden wird. Laibach den 17. Iuly iäoi. '^ Dm rf. d- M. August, und die ttachfolgondel! ^ige VorM-tssa von 9 bis '12, und Nachmittag von 3 bis 6 Uhr' werden Mf drin alten Markt im Bernhard Nobatischen Hanse Nr- '01. im ersten Stock die zum Verlaß des verstorbenen Hrn. Fra-z, llnb Frau Iosepha Freyitt Von Flödniq gehörige Effekten bestehend, in Silber, Uhren, Manns-und Frauenkleid r, Leid-und Haus-wäschc, Tifchw, Bettzeug, Poxzelan, Epieacl, Gläser, Haus-einncktung, Bücher, Kuchelgeschier, dann'Sprißvorrath mittels öffentlicher Versteigerung den Meistbiethenden gegen sogleich baa-re Bezahlung bindanngegeben werden. Wozu die Kausiusiigeu vorgeladen werden. Von dem k. k. Landrcchte im Herzogthum Krain wi d auf Anlangen des Hrn. Franz Grafen bon Hochenwart als L'o mun-des der Freyhr. bon Flödmaischen Pupillen zur Anmeldu^ g der F au Iosepha Freyill von FlodnigischlN Verlaß Gläubi cr die Taasatzung auf dcn ^ ^cht. um 9 Uhr Früh vordem k k Land-, rechte hiemit anberaumet, bey welcher alle jcnc, welche ai'f die- einem Nechtsgrundc einen gegründeten Anspruch zumachen verneinen, ihre diesfallige Anprücke gelten) zu machen Haben, als im w.driacn der Verlaß der Ordnung nach abgehandelt, und den betreffenden Erben eingeantwo:tet werden wird. Laibach den 27. Iuly 1321. Von dem k. f. Landrechte im Herzogthum Krain wrd auf Anlangen des k. k. Fiskalamtes als gesetzlichen Vertrettei s, ^«d Nepräsentaten der frommen Stiftungen mittels gegenwärtigen Nmortisirungs Edikts allen jenen, welche eine gegründeten An-svruch, oder ein" sonstiges Recht auf den von dem Laibacher Stadtmagistrate "ausgefertigten, lund in Mrlurst gerathenen Schuldbrief bon i.Iuny ^ i ntabulaw lo.Iuly 1784. über nachfolg, ndc Messenstiftungen, 3) Anton bon?Vancschlhische pr. 44005. b) Andreas Kompeterischepr.255^fl. c) Eva Senschurische pr. ^ fi- H 3!ntonNaabische pr. 26cofi. e) Maria Raabisckein 4Po-stcn pr. 4200 fi. t) Primus FelizianWallandische in 2 PostcnM- 4l"? fi. 8) Maria Anna bon Naditschitsche pr. 2002 ss. K) Maria Anna Amontsche pr. isTQ fl. i) Maraaretha Lentschekische pr. loooss. k) Pnmus Wallandische pr. i6oc>'st. y Christoph hon Tropcnauische pr. 1062 fi. gokr. m) Karl Degeorgische pr. 40Q fi. n) Maria Raabische pr. 2^02 st. und 0) die Max bon Ger-lMlschc pr. .t und W r ungslos erklärt, und in die Ausftrti;ung eines neuen gc> williget werdcn würde. Laidach am 27. Iuly ^8oi. ' " '' ^ - -^""K^^t r-r^e n d' e Die bisher gemachte Vrfah'ung, daß das Hornvieh nie ein Behagen an den Genuß der Salnitcr-Lauge findet, und daß es sich an derselben in Gcqcnden, wo derlei Laug - Pottungen aufgestellt werden, dergestaltcn übersäufct, daß wenn es nicht bald ab-und herumgetrieben wird, mit Schaden und Unwillen 5e'' Claenthümers geschlachtet werden muß, veranlaßte das k.k. Garnisolts Artillerie Distrikts Kommando zu Grätz, denen inner-österreichischen Pulver und Salmter Verschleiß - Inspektoraten aufzutragen, daß sie die unterhabenden Salniter Siedcr warnett sollen, die Laug-Pottungen bei verschiedenen Gelegenheiten, wo sie auslaugen, und das Hornvieh dazu kommen kann, so gut cals thunlich zu bedecken, auch mit Steinen zu beschweren / wttl sonst das ans der Mei)e pafflrcnde Vieh sich dabei geme aufhaltet, dze Bedeckung abstossct, uud zufällig auch die groben Unreinheiten der Salniter Erde,M.sich zicUt. Damit sich also Jedermann vor Schaden »u hüten wissen möge, wird sowohl die schädliche Wirkung dcr Salmter-Lauge, als auch die von de:n gchachten k. k^krtWerie DistrittsMomanw verfügte Vorsicht hiennt allgemein bekannt gemücht, und zugletw die sorgfältige Abhaltung des Hornviehes von den Laug - Pottuns gen empfohlen. ^'^ ^ Laihach den 25. Juli isyi^ , , ^ ' ^ ^V Wien, den 22ten Iuly. . ^ ^ C^e. k. k.'apV Majestät haben und die für beyde Arien der Kapl- vermittclst einer am , 5. Iuly d. I. tals - Einlagcn bislnr abgercichte - an die geheime Kredits-Direktion Gratifikation zu 2 von Hundert all- erlassenc« allerhöchsten Entschließung gemein einzustellen sey; drittens, anzuordnen geruhtt^Erstens, daß daß künftig in keiner ösftnttichen^ bcy allen Staats-Ständischen und Kreditskasse Kapitals - Einlagen zu Sladlischen Krcdilskasselt die unter einem höheren Interesse als zu 4 dun 12., Jan. 1795. allerhöchst, von Hundert abgenommen wer- b'.willigfe Annahme der Kapitalien den sollen; vkrtens, daß von die- zu 5 von Hl'ndcre aufzuhören habe ;^ sen Kreditskassen überdieß die Wie- zwcytcns, daß rl^lr so die Umsc- nerStadtbanko, Hauptkasse so wie yung der auf einem minderen Fusse ehemals ausgenommen bleibt, und verzinslichen Staatspaptcrc, gra.cn bcy derselben gar keine KlipitM- baarcn Zns^luß d.s gleichen ^api- Einlagen mehr, auch yichr zu 4. tals - betrag's , in Obligationcn von Hundert, statt finden, vcn stusenweiZ hch^ren'Prozctitcn,. Wicn den 16. Juli i Zoi^ Uiber die ßieher gemachte Anzeige der burgerl, Bäckenzuüft allhjor, daß von den Ulibcrochtigtcn.Brodwclbern, Wirthen, auch bon Lcllten vour Lande nicht allein in Hänsern> sondern auch auf öffentlichen Platzen wcMs-Walßen Vrod verkaufet, und dadurch ihrem Gcwrpbe grosse Beeinträchtigung^ gcjcl)ieht, diesem-nach wird daher den sobenamtten Brodweibern, und allcu jenen, so nicht sind HK'NM bedeu- tet, daß sie N'ch des Vcrkao^s des weissen Brods in der Stadt, und den Vorswdtcn Laidachs nicht allein auf öffentlichen Plätzen, sondern --------l--------— — Korn - - - ? Detto ? - - - 2 zol' 2 47 2 43 Gersten - - - - Detto - - - - -» — — —____ Hirsch - , - - Detto - - - ^^^— -^-.— -baiden - - - ? Tetto - c - - 23,^!—— — ^. Haber - - - - Detto - ? - - ^ 1^42!— — ^— -. Magistrat Lajbach den i.Aug. 1801. Anton Pauefth, Raitoffizier. Hauptstadt Laibacherische Brodtariffe. Für das Monat Aug. ,30,. II"wägen Die Mnndsemmel - - - - ii — 2 ^ Die ord. detto « - « « l.i — 3 2^ i Laib Weizen Brodes - , - 12 — 28 2 i Laib. ) - - « - - 5—20»- 1 detto ) Sorschitschentaig. Vrodverbachen 12 ^ 8 — i detto ) --»-, — 1 detto ) Nachmeltaig. Vrodverbachen 10 l 5^ ^ 1 detto ) - - « « « 5 — 1831 Laibach den 1. Aug. 1801. Todte n b e r z e i ch n i ß. ^. « cv. ^ Den 31. Iuly Theresia Podgrcisck,in, 3agl. T., alt 2 ^hr, in der Krak. ^»r. 4Z --------» MariaSchemanin Tagl. T., alt2Ichr,ausderPottanaNr^o.