fU3e. Dienstag, 16. Juni 1896._________________Jahrgang 115. kaibacher Mum. ^^ ""iu 4 Zsilen L5 Ir„ glbhere per Zeile « lr.: bei «ftere» Wiederholungen p" Zeüe 8 lr. ^>, .Nail, Nelt » erlchelul täglich, mit «lu»nahme der Tonn- und Feiertage, Die Ndmlnlftratio« befindet stch ^n°«,«u!atz Nr», die «t»»lii«n Uahnbosgassr Nr, 15. Sprechstunden der Nedactlon von 8 bi, ,l Uhr vormitt»,,, »onzic,«»,'«« unfrankierte Vriefe werben nicht angenommen, Manulcrlpte nicht zurückgestellt. -.' ^ Amtlicher Theil. HchNp/«-""b k. Apostolische Majestät haben mil .^ ^. Schließung vom 10. Juni d. I. den lM'»G^ ^^ldalw^ Grafen Dzieduszycti "/> M . ^"ichen Professor der Aesthetik an der äl^ " «emberg allergnädigft zu ernennen geruht, ex A Gautjch m. p. tzf.----------------- Ms/p. "3 k- Apostolische Majestät haben mit ,^'«r Entschließung vom 3. Juni d. I. den >üz c>"Ul Staats. Obergymnasium in Czernowih ftG^ustmann zum Director des Staats-Unter-!h. "s ln Czernowitz allergnädigst zu ernennen ! __________ Gautsch m. p. !^s/' ""d k. Apostolische Majestät haben mit ^iier Entschließung vom 8. Juni d. I. den ^i?l,ch n?" ^r Staats«Realschule in Iägerudorf " PU karger zum Director dieser Anstalt aller« l a« ernennen geruht. ^ > Gautsch m. p. «ltz^sl. und k. Apostolische Majestät haben m,t l . N? ^' Entschließung vom 2. Juni d. I. dem M ji .ten Postcoutrolor Moriz Bernlopf den ll/l ^,.""0 Charakter eines Ober.Postcontrolors aller-' ^ zu verleihen geruht, l! l __________ Glanz m.p. F^ I ^ ^"> 1:^. Juni 1896 wurde in der l. l. Hof. und Staats- l^ö XXlI. Stück der italienischen und das XXVll. Stück jl ^'!cheu Ausgabe des Reichsgejehblattes ausgegeben und '' Nichtamtlicher Theil. ^ Die Delegationen. ^l ^Verhandlungen her Delegationen bilden in ^^ ^ «n ausländischen Blättern den Gegenstand der ^Fng. Im Hinblicke auf die Debatte über den ^ H'°nscredit schreibt das .Fremdenblatt.: Ke,n " ^?.^ welcher Nationalität, welchem Staate er 5 ^M"n möge — hat das Gebiet von Bosnien >1' ^ pl ^«"""govina betreten ohne freudiges Staunen ^ ""hezu Wunderbare, was dort Oesterreich- ' U lin.^ Culturträger und Administrator geleistet Ml.'we schwer heimgesuchten, dem Verfalle ge« ,«M ^^.?"de 'N die Bahnen des Fortschritt s zu leiten. l'Mtz^Migen Pracht der Natur den Segen der Civilisation, der modern «rationellen Bewirtschaftung zuzugesellen. . . . Wenn es uns gelungen ist, einem historischen Lande des Unfriedens, einem Herde europäischer Beunruhigungen den inneren Frieden wiederzugeben, es gegen Gefahren von innen und Agitationen von außen zu sichern, so ist mehr vollendet worden, als selbst optimistische Seher vor achtzehn Jahren zu erträumen wagten.... Mit freudigem Stolze blickt der Oesterreicher und Ungar auf die Errungenschaften einer klugen, zielbewussten Verwaltung und zollt dem Staats« manne Anerkennung, der sie leitet. Das «Extrablatt» widmet dem Expose' des Herrn Ministers des kaiserlichen und königliches Hauses und des Neußern Grasen Goluchowski eine längere Erörterung, in der es u. a. heißt: Von allen Seiten, aus allen Hauptstädten Europas sind Meldungen über die zustimmende Beurtheilung des Exposi dts Grafen Goluchowski eingetroffen. Selten, vielleicht noch niemals hat eine Enunciation dieser Art, die mit aller wünschenswerten Klarheit und aller erwünschten Energie das berechtigte Selbstvertraueu einer Großmacht zum Ausdrucke brachte, eine so einmüthig günstige Aufnahme gefunden. Das Blatt constatiert, Graf Goluchowski dürfe auch zufrieden fein mit der Aufnahme, welche fein Expoft bei den Delegationen gefunden. Er hat es bewirkt, dass der Ausschuss der ungarischen Delegation ihn von der Mühe dispensiert, sem Expose", das er zuerst im Budgetansschusse der österreichischen Delegation gehalten, zu wiederholen; ein Fall, der ohne Präcedens dasteht. Die Mitglieder des ungarischen Delegations-Ausschusses hatten eben einfach dem überwältigenden Eindrucke des Expose' ihre Reverenz erwiesen. Sie nahmen das Expose' blindlings als die einzig richtige Formel der österreichisch-ungarischen auswärtigen Politik hin------Es ist keine Frage, dass die Plena der beider«, eiligen Delegationen die Urtheile ihrer Ausschüsse über das Exposö des Grafen Goluchowsli ratificieren werden. Sie werden dem Manne, der in so zielbewusster und thatkräftiger Weise das Steuer des Reiches führt, die volle Anerkennung zollen, welche ihm die öffentliche Meinnng beider Reichshälften der österreichisch» ungarischen Monarchie nicht nur, sondern auch die ganz Europas durchaus spontan gezollt hat. Sie werden dem Grafen Goluchowski gratulieren, und wir gratulieren uns als gute Oesterreicher, dass die Verantwortung für die äußere Politik des Reiches auf so starke Schultern, wie die unseres derzeitigen Ministers des Auswärtigen, gelegt ist. Zu dem gleichen Gegenstande schreibt die «Norddeutsche Allgemeine Zeitung»: «Mit seinem Expose' hat Graf Goluchowsli die Erklärungen der Thronrede reichlich ergänzt und durch die Thatsachen erläutert. Der sympathische Eindruck, welchen die Thronrede bei den intim befreundeten Mächten und über diefe hinaus im ganzen Welltheile machte, dürfte auch dem Exposes des Ministers gesichert sein. Es ist ein gutes Stück gut und erfolgreich vollbrachter Arbeit, auf welche Graf Goluchowski zurückblickt und von dem aus er die Perspective« in eine von durchaus friedlichen Dispo« sitionen prädestinierte Zukunft eröffnet. In der Sprache des Ministers fpiegelte sich klar erkennbar die geachtete internationale Stellung der Monarchie, das intime Verhältnis zu den verbündeten Mächten und die Be« friedigung über die bisherigen Erfolge einer auf die Erhaltung der europäischen Friedenslage und des 3tHlu8 ljuo gerichteten Politik. Es muss gesagt werden, dass die präcisen und in ihrer Loyalität nicht misszuverstehenden Definitionen, welche Graf Goluchowski von der Situation und von den Absichten der österreichisch-ungarischen Orient-Politik gegeben hat, im ganzen Reiche die vollste und sympathischeste Zustimmung gefunden haben; diese Definitionen entsprechen und genügen den wirtschaftlichen Interessen der Monarchie, sie tragen dem Friedensbedürfnisse der Bevölkerung Rechnung und wahren das Ansehen und die Machtstellung des Reiches, ohne Empfindlichkeiten und Interessen anderer zu verletzen.» Die Londoner «Times» sagen, Graf Goluchowski habe ein nützliches Werk verrichtet, indem er Missverständnisse, welche stets in der europäischen Politik vorkommen, beseitigte. Es sei wichtig, dass Graf Goluchowski, welcher ja die besten Quellen besitze, um die Wahrheit zu wissen, an die Rusiland zugeschriebenen aggressiven Ziele nicht glaube. Politische Uebersicht. Laib ach, 15. Juni. Die heutige Sitzung des Abgeordneten« Hauses hat folgende Tagelordnung: Die Fortsetzung der Verhandlung über die Zuckersteuervorlage. Nachwahl eines Delegations - Mitgliedes aus Kr a in. Crsahwahl in den Permaueute» Eivilprocess-Ausschuss. Heimatsgesetz. Der deutsche Reichstag berieth am 13ten die Gesehentwürfe wegen Einführung des Reichspress-gesehes in Elsaß-Lothringen. Es wurden der zweite Gesetzentwurf und der Antrag Auer gegen die Stimmen der Rechten und der Nationalliberalen angenommen. Der erste Gesehentwurf erscheiut dadurch erledigt. Dann l Feuilleton. Vom Büchermärkte. ei'e Valearen im Mittelländischen . ,l iib' Ködert von Erzherzog Ludwig Salvatoi. > ? b00 Illustrationen, in Holzschnitt ausgeführt. ! 1'!, U Werkes: Zwei Bände 60 Mark. Im west-^Wle ^2 Mittelländischen Meeres, fast '" ^n^sMrnung vo„ wr afrikanischen wie von der l HaMen Huste, liegt die spanische IuselgrnPP.' v beid!.. ," und der alten Pityusen. Erstere umfassen .^/"herrlichen Inseln Mallorca und Menorca >em.."w"dt Palma, die letzteren Ibiza und ' ^. ü,^"''! den zugehörigen kleinen Klippemnseln. Xn^'eBalearen ^ ^ zgcsitze ^ Manren h bi ^ deren Vertreibung sie ein eigenes Kön'g '"«dia c!'' ankerten in dem sicheren Hafen von ^",.'°lzen Kauffahrteischiffe auf ihrer Fahrt '> N'^" Festlande nach Italien und der afn a- >>, ?' "«d zahlreiche Schiffe der reichen Handels- ^el^n Mallorca unterhielten einen lebhaften 3"z ist !^. mit den Häfen des Mittelmeeres. Dieser 'l s°r n, ?'"' aber das Andenken an die große ge't « t" den herrlichen Baudenkmälern des Mlttel- 5 Nonia ^ben der schönsten Kaufhalle Spaniens. ^>Ie ^"vorragende ^°"^ u"° Kirchen, mom- * V^ ""He Gebände sowie die zahlreichen Palaste " und Wohnhäuser hervorragender Famiwn mit reichem architektonischen Schmucke hervorgebracht bat Und herrlich blühen heuie noch die paradiesischen Eilande im Gewände der üppigen südländischen Vege-tation das Meer und liebliche Geblrgspartie» entzücken das Äuge. Die Bevölkerung, wohlhabend und in fortschreitender Entwicklung begriffen, bietet in ihren Sitten !md Gebräuchen des Interessanten die Fülle. Seine k und l. Hoheit, der Erzherzog Ludwig Salvator von Oesterreich, hat das schöne Insclreich zum Gegenstande umfassender Studien gemacht, deren Ergebnisse in dem Mrke «Die Valoren, niedergelegt sind. Ein treuerer ssührer als der fürstliche H>rr, dessen Auge kaun, etwas verborgn, geblieben s"« dürfte wird schwerlich aesunden werden. Der geognostische Anfbau, die Flora und Fauna haben in ihm den gelehrten Veurlheiler, die landschaftlich! n Schönheiten den lebendigen Schilderer. Volksleben, Sitten und Gebräuche den geistvollen, scharfen Beobachter gefunden. Er tritt in die Hütte des einfachen Mannes und lanscht den Sagen, Märchen und Liedern, die aus der Zeit der Mauren uud der Öerrschaft Muhameds herüberklingen. Fürst Alexander I. von Bulgarien. s1879__i88tt.) Von N. F. Golowine. Mit fünf Licht-druckbildern. 1896. K. und k. Hofbuchdruckerei und Verlagshandlung Karl Fromme, Wien. Gr. 8°. 520 S, Ueber den ersten Fürsten des unabhängigen bulgarischen Staates, über den unvergesslichen Fürsten Alexander 1.. den Baltenverger, oder. wie er nach seiner Thronentsagung aeheißen. den Grafen von Hartenau, hat sich wohl-verdientermaßen bereits eine eigene tziteratur gebildet. Als neuestes Werk und — sagen wir es gleich zum voraus — als bestes und gediegenstes in dieser Serie ist wohl das uns eben zugehende Buch von Golowine. das unter dem obigen Titel erschienen, anzusehen. Der geistvolle, in alle Details der Regentschaft des Fürsten Alexander besteingeweihte Verfasser stand nämlich in dem politischen Cabinet des Fürsten dem Pressbureau desselben als Director vor und stand dann später, nach der Anflösung des Cabinets, noch writers als Privat« secretär Alexander I. in dessen Diensten. Lernte Golowine in der erstgenannten Stellung alle die geheimsten Fäden des Regierungsgetriebes in Bulgarien auf das genaueste kennen, entgieng ihm nicht ein Zug in drr öffentlichen Thätigkeit nach innen und nach außen. Das umfangreiche und lehrhafte Buch zerfällt in neun Theile: 1.) Die Constituante von Tirnova vom Jahre 1879. 2.) Ankunft des Fürsten Alexander in Sofia, 3.) die siebenjährigen Vollmachten, 4) Vorbereituna zur Vereinigung mit Ostrum lien, 5.) Vereinignn'a Bulgariens mit Ostrumelien, tt.) der Krieg 7) dle Ereignisse nach dem Kriege, 8.) die Katastrophe und 9.) nach der Abdankung. Und jede diestr Abtheilunaen theilt stch wieder in eine Reihe von Abtheilungen, die jedoch wie die Steinchen eines Mosailbildes strena zusammengehören und von denen keines vermisst werden !^"e ". !°U eben das darzustellende Bild den vollen Effect erzielen. Das ganze Werk ist trotz seines stark pragmatischen Inhaltes doch in einem so fesselnden Stile a/schn.>ben und in einer so vornehmen Diction gehalten dass es unser Interesse von der ersten bis zu? letz m Laibacher Zeitung Nr. 136. 1164 16^^ wurde der Antrag Auer auch in dritter Lesung angenommen. Der Reichstag vertagte sich nach Ueberweisung des Gesehentwurfes der Gesetzänderung über die Beschlagnahme des Arbeits- oder Dienstlohnes an eine Commission auf heute. Auf der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf, betreffend die Schutztruppen, und das Gesetz, betreffend die vierten Bataillone. Im preußischen Abgeordnetenhause stand vorgestern auf der Tagesordnung die Berathung des Antrages Albers, die Regieruug zu ersuchen, durch ein internationales Abkommen ein festes Wertverhältnis zwischen Gold und Silber herzustellen und zu sichern, sowie die Initiative hiezu England zu überlassen. Der Finanzminister erklärte namens der preußischen Regierung, dass, wenn von maßgebender Seite, insbesondere von England, eine Anregung zur internationalen Regelung der Währungsfrage ausgehen sollte, Preußen derselben folgeleisten und sich an der internationalen Berathung betheiligen würde. Im übrigen sei auf die wiederholten Ausführungen des Reichskanzlers im Reichstage hingewiefen, die keine Aenderungen erfahren hätten. Der Antrag Albers wurde sodann angenommen. In derselben Sitzung erklärte der Ministerpräsident Fürst zu Hohenlohe gegenüber einer Bemerkung des Abg. Grafen Limburg'Stirum, dass bei ihm und in weiten Kreisen die Ueberzeugung herrsche, die preußischen Interessen würden den Reichs-Interessen gegen« Über zur Zeit nicht gewahrt, er (Hohenlohe) sei sich nicht bewusst, dass die Regierung es an der Förderung der speciell preußischen Interessen je habe fehlen lassen. Die Budget-Commission der franzosischen Kammer setzte die Berathung des Projectes Cochsry fort und genehmigte die Ausschließung der im Besitze von Ausländern befindlichen französischen Renten unter der Bedingung der reciproken Behandlung seitens der ausländischen Staaten. Prinz Victor Napoleon dementiert in einem Schreiben formell das Gerücht von seiner angeblichen Abdication. Imenglifchen Oberhause erklärte Lord Salisbury, General Kitfchener sei instruiert, ohne Erlaubnis über Dongola nicht hinauszugehen. Das Ende des Feldzuges sei Dongola, aber es sei nicht zu verheimlichen, dass die Regierung, indem sie diesen Operationsplan wählte, über Dongola hinausblickte. Bei der jetzigen finanziellen Position sei Dongola das Endziel. Es könne jedoch sein, dass die gegenwärtige Regierung oder deren Nachfolger in Zukunft bereit sein werden, weiter zu gehen. Der Rücktritt des russischen Kriegsministers Generals Wannowski, der, wie man allgemein annahm, nach den Krönungs-Feierlichkeiten in Moskau stattfinden sollte, wird nicht erfolgen, da Kaiser Nikolaus erklärte, auf die Dienste des Generals nicht verzichten zu können, und demfelben daher nur einen längeren Urlaub bewilligte. Für die Dauer dieses Urlaubes wurde der Chef des Generalstabes, General Obrutschew, mit der Leitung des Kriegsministeriums betraut. General Wannowski - beabsichtigt, sich nach einem französischen Curorte zu begeben. Wie die Agence Balcanique meldet, veröffentlichte das macedonische Localcomitö in Sofia eine Kundmachung des InHalls, dass Einladuugen zu dem für den 14. d. anberaumten Meeting infolge eines Vertrauensmissbrauches ergiengen. Das Meeting wurde für eine andere Gelegenheit verfchoben. Die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Griechenland und Rumänien gilt als unmittelbar bevorstehend. Wie aus Constantinopel gemeldet wird, kehrt Fürst Nikolaus von Montenegro nach Abstattung seines Besuches in Belgrad nach Cetinje zurück. Der Fürst suchte in Constantinopel an, er möge zu dem beabsichtigten Besuche in Constantinopel in einem später zu bestimmenden Zeitpunkte von einer türkischen Jacht abgeholt werden. Die Dauer seines hiesigen Aufenthaltes ist für zwölf Tage projectiert. Der in Recon« valescenz begriffene Prinz Mirko wird, neuesten Berichten zufolge, in Vöslau Aufenthalt nehmen. Die Berliner «Post" schreibt: «Seitens einiger Mächte wird auf die Pforte in dem Sinne eingewirkt, sie möge sich nicht dadurch ins Unrecht setzen, dass sie weitere Grausamkeiten auf Kreta begehen lässt.» Aus Saint-Louis wird vom 13. Iuui gemeldet: Wie angenommen wird, einigten sich die Freunde Mac Kinleys auf ein Programm, welches sich gegen die freie Silbe» Prägung, wenn nicht ein internationales Abkommen abgeschlossen werde, aus-spricht und erklärt, dass die Republikaner die Entwertung der Geldumlaufmittel bekämpfen und daher für deu gegenwärtigen Gold-Standard eintreten, denn das Münzsystem der Vereinigten Staaten solle, wie von jeher, demjenigen drr aufgeklärtesten Völker gleich fein. Die «Agenzia Stefani» meldet aus Massaua: Vom Expeditionscorps verbleiben in Afrika bloß das 19. Bataillon Infanterie, das 3. Bataillon Bersaglieri, das 3. Bataillon Alpenjäger und die 4. und 6. Batterie sowie die 4. Geniecompagnie. Tagesneuigleiten. — (Von der Millenniums»Ausstellung.) Se. Majestät der Kaiser erschien am 13. d. M. nachmittag« um 3 Uhr bei der stattgesundenen Schützenfeier des Vudapesier bürgerlichen Schühenvereines, wo sich sämmtliche Vereinsmitglieder, die Delegierten der Provinz-schühenvercine und eine Abordnung d?s Wiener Schlltzen-vereines versammelt hatten. Der Oberbürgermeister Rath begrüßte den mit brausenden Eljen-Rufen empfangenen Monarchen, worauf Se. Majestät erwiderte: Er sei, der herzlichen Einladung folgend, von neuem freudig in den Localen dieser alten Institution erschienen, deren Entwicklung er mit Aufmerlfamlelt verfolge. Se. Majestät besichtigte alle Schühenstänbe und sprach zahlreiche Schlitzen an. Von dort begab sich der Monarch in den Sitzungssaal, wo derselbe im Iubiläumsdenlbuch mit derselben Feder wie 1867 und 1866 seinen Namen eintrug und die Ehrenpreise besichtigte. Se. Majestät drückte Aller-höchstseine Zufriedenheit über das Gesehene aus und verließ unter brausenden Eljen-Rusen den Sitzungssaal. Der akademische Senat der Vudapester Universität wird demnächst Sr. k. und l. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Josef und Sr. lön. Hoheit dem Herzog Karl Theodor in Vaiern, Höchstwelchcn bekanntlich die Titel von Ehrendoctoren der Gudapester Universität verliehen wurden, durch eine Abordnung prachtvolle Diplome überreichen. Der Text ist aus Pergament geschrieben und mit herrlich ausgesührten und vergoldeten Initialen versehen; beide Diplome tragen das große Siegel der Universität sowie dle Unterschrist des Rectors und der Pecane. Die Diplome ruhen in geschmackvoll gearbeiteten Etuis, welche die Monogramme des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs, beziehungsweise des Herzogs Karl Theodor tragen. Wie man der «Pol. Corr.» aus Moskau meldet, wird eine große Anzahl russischer und ausländischer Journalisten zum Vesuche der ungarischen Millenniums»Ausstellung am 19. b. M. die Reise nach Budapest antreten. Unter den Theilnehmern an der Reise sind die meisten größeren Blätter Russlands vertreten. Am 12. Juni sind der General-Post- und Telegraphen-Director von Japan sowie mehrere höhere japanische Veamte in Budapest an- gekommen. Die Gäste werden sechs ^^M^ weilen und an dem internationalen Post' Congresse lheilnehmen. clilHe»^ — (Die Rückkehr des russl'^,^ paares.) Nach einer aus Petersburg M^,»' dung wird der feierliche Einzug des »<">' ? ^ Hauptstadt am 26. Iunl stattfinden. .. ^n^ - den Sitzungsberichten des Tiroler LaM" ^ entnehmen ist, hat derselbe die Zahlung °l ^ l st. für den Kopf einer Giftschlange «»" ^ Monates sistlert, da in der M von ^ nahezu 1100 Schlangenlöpfe eingelangt w° ^ sich jedoch nicht einmal die Hälfte als vo» herrührend erwies. ^I^ j! — (Ein Monument silr Leo > „, meldet aus Viterbo: Am 21. d.M. w""^ denken an die heilige Communion, ble ^ ^z< er hier Theologie studierte, a« gen"""' ^ filnsundsiebzig Jahren empfangen hat, ^Z desselben enthüllt werben. , «nM^ ist an Bord des Schiffes «Virgo» '" . gekommen. ^^-«^ ^Local- und Provinzial-Nlllh^ Strcislilicke auf die landmirl!ch"flH^i'« hältnisse Krains, insbesondere ""' Von Josef Anton Gras Valb"' 1U. M<, Einen ganz bedeutenden Zweig der ^. in Unterlraln die Schweinezucht. Auch ° ^ ^ Schweinen ist ein ganz hervorragender, ^»^ wurde von Seite der Landwirtschaft^' ^F ^ Schweinezucht besondere Aufmerksamkeit U^F^ fogenannte Landschwein halte unleuMe ^, langen Körper, Mastfghlgleit und s"^F«) Weibe; allein die Fruchtbarkeit ließ l« ^M^ es war hochbeinig und spätreif. Da die v" ^ ^ mehr abnehmen und die vorhandenen ^^ilA bisser mit Rindvieh ausgenützt werden, M ^^ Schweine fast nur mehr im Gurlthal «no ^^ vielfach versumpften Gebiete des iNonlau" , ^ circa 20 Jahren waren die Suffoll - S^ i^ man ist aber von diesen überall und ft ^ ) bald abgekommen. Auch mit kroatische"' ^ Turoftoljcr Schweinen, wurden Versuche s^? aber weit hinter den Landschweinen, ""^?^ Beziehung zurückstehen. Seit einigen 3°^ e ^/ zu veredeln. So ist z. V. das sehr 9""^!^ Schwein ein Kreuzungsproduct aus ^ ,^g '/ der Struvenhüttner Schlag durch "" V'^/ Yorkshire- und Marschschwelnen entstanden^F, österreichische Lanbwirtschllsts.Gesellschast I.F^' schließlich die Zucht von Yorkshires ""d f^c Von ersteren halle sie im Jahre 189b 1"^ ^ Stationen mit 7970 Schweinen. 28""^ j,«^ der Vorwurf gemacht wird, dass sie ^ ^l ^ weich und schwer aufzuziehen sind, la"" ,^ i^/ Personen geschehen, welche diese vorM^^' Zelle mcht erlahmen lasst, und entbehrt durch Inhalt und Form an einzelnen Stellen, und derselben sind nicht wenige, auch nicht des drastischen Beigeschmackes fast möchten wir sagen einer Romanlectüre; man missverstehe nicht, einer Romanlectüre etwa in dem Sinne, wie Altmeister Mommsen seine römische Geschichte gehalten, speciell da, wo er uns die Gestalt Julius Caesars vorgeführt. Nun noch ein Wort über die wahrhaft hochfeine, vornehme Ausstattung des Buches seitens der vielbewährten k. u. k. Hofbuchdruckerei und Verlagshandlung Karl Fromme in Wien, die keine Sorgfalt gescheut hat, dem stattlichen Werke auch ein distinguiertes Aeußere zu geben. Besonderes Interesse erregen auch die beigegebenen, vorzüglich gelungenen fünf Lichtdruckbilder: Das Porträt des Fürsten, ein Porträt-Tableau feiner nächsten Umgebung mit dem Porträt des Prinzen Franz Joses Battenberg in der Mitte, die Ansicht des fürstlichen Palais in Sofia und des Palais in Sandrowo bei Varna und die Porlrälgrnppe: Gräfin Hartenau mit ihren Kindern Arsen und Zvetana. In A. Hartlebens Verlag in Wien ist ein wertvolles, praktisches Werk, nämlich eine allgemeine Warenkunde, erschienen. Dasselbe ist ein Handbuch für Kaufleute und Gewerbetreibende nnd wird unter Mitwirkung von Fachgenossen redigiert von Dr. Josef Ber ch. Um rmen Begriff von der Reichhaltigkeit der »AU^mem n Warenkunde, zu g.'b.>n. se, l ier nur an« geführt, dafs in derfelben auf 60 Bogen Lexikonfotmal nahezu 20,000 Waren befchrieben werden, wobei selbstverständlich auf die neuesten Untersuchungen und Ver« Wertungsarten der Producte eingehend Rücksicht genommen wurde. Die «Allgemeine Warenkunde» ist demnach ein Werk von einer Reichhaltigkeit und Vollständigkeit, wie solche keines unter den ähnlichen bisher erschienenen Büchern aufzuweiseu vermag. Das Werk umfasst 20 Lieferungen zu 30 kr. - 50 Pf. ^ 70 Cts. — 30 Kop. Elegant gebunden in Halbfranzband 7 st. 50 kr. ^ 12 M. 50 Pf. -- 1« Fr. 70 Cts. -^ 7'/, Nubel. Der felige Sir Francis Drake hätte feine helle Freude daran, wenn er die Ziffer des Ernte-Ertrages 1894/95 der Kartoffel im Deutschen Reiche sehen würde. 29,000.000 Tonnen dieses wichtigen Nähr-mittels hat Deutschland ans etwas mehr als dem zehnten Theile (11-7°/<,) seiner Bodenstäche produciert, wie uns der neu erschienene Taschen atlas des Deutschen Reichs, 1. Theil, des nnermüdlichen Prof. A. L. Hickmann auf Tafel 14 und 15 lehrt. Ein wahrer Schatz von Wissen und eminentem Gclehrtenfleiß ist in dem schmncken, in Deutschlands Farben gekleideten Büchlein anf 24 farbenprächtigen, klaren Diagrammen und Karten und zwei Bogen Text niedergelegt. Die vergleichende Größe der Deutschen Staaten nach Flächenraum und Bevölkerung — Fluss« längen und Stromgebiete der Flüsse — Größe, Höhen- läge und Tiefe der Seen — Höhenp^^ s^ tkndsten Erhebungen über dem Spiegel ^ Ostsee — Bergban, Hütten- und S"'"' M^ Vertheilung und Verwertung der " Ag^ Staatseinnahmen und Ausgaben T^ "^, des Heeres und der Marine -^. «^,)' theilung der einzelnen Armeetheile lwH^ >> .^ Kriege — Größe der bedeutendsten ^ ^ G' Einwohnerzahl — Karten von Dettt^B^ Karls des Großen — zur Zeit de.,^^. Krieges - geologisch - HdhenschZH^?-west-Deutschland, politisch ^/^H^^ politisch) — Stamm, und Regenten"!' ^,- Fürstenhäuser — ferner als p"")^ d^l Porträts der deutschen Kaiser von K" M/ bis zu Wilhelm II, die Wappen or^ Städte, die Flaggen ic. - M d<^ gediegener Ausführung für den ml"'"'" ,„ >^ Mk.2 —--fl. 1 20 zu bieten, '>^ß'^/ welches nicht so bald jemand deM ,,< ^ ?' O, Freytag ck Verndt in Wien, ^rl^ wird. Wir wünschen dem WneN H^ bH,', zweiter nnd dritter Theil im Herbste ^ .W^ weise Frühjahr 1897 erscheint, die we'm^ und empfehlen daher jedermann dessen jedermann dasselbe unbedingt brauch'» jacher Neiwn« m. i^ H65____________________________________16. Juni 1896. °" sich" ""»«echtsertigtes Vorurthell gegen dieselbe haben ,v?: sM,^" bie Thatsachen einfach verschließen. Dass ^ch>I< Beurtheilung falsch ist, beweist schon die .'!< ll»H °°l« die Yorlshires von allen, auch den kleinsten "^ein 5» 'l ""lche sie einmal lennen gelernt haben, " Nuz ^" lind. ^ '> ' "'in« sucht, welche ich im Jahre 1692 mit ,? Ml,«»!« , "m «berferlel begonnen und welche ich ^Ms." Herrn Lenartlc durch die Lanbwirtfchafte-^ ^ 7. bey. °^ viele über ein halbes Jahr vorgemerkt j! «G ^'!° efsectuiert werden lönnen. Dabei sind die 1 ^ nltl.,.. " ^griffen eines Kramer Bauern durchaus ^ ^ z"' und doch lommt es ost vor, dass ein solcher ^ ein N^^ «erne noch mehr. wenn er nur recht »^ ^' tvllck .^^"lel dieser Rasse erhalte, da er gesehen -'zltilh^ Wne Erfolge sein Nachbar mit denselben lh un'f, , sie schwer aufzuziehen wären, würde / Mich« O sp«samer, für Experimente gar nicht zu- ^ lllr ,«"." V°uer wohl sehr überlegen, das doppelte 'Sueben ^"ljhire., wie für ein gewöhnliches Ferltl ^l^ Ich will noch zwei Beispiele aus meiner i Hz: ^?"n. sür selche ein weiterer Comment« über. > U. ?°u Nr. 44. geb. am 24. April 1892. .'.'" «U ? übende Ferlel geworfen, von welche« ^ Killte ^°" ^^ Wochen theils verlauft, lhels ' !!«"" ? A^ucht abgesetzt wurden. Die Sau Nr. 46 li ^"ftn .„ ^ll d. I. 15 lebende und ein todte« Ferlel ^ ^ ,^ ?.!°"ch ersteren heule, am 8. Mai, sämmtliche 5 , ?iz d>e t,. "r" «u wünschen, das« auf diesem Wege ! ^kz, "Umritten wirb. der heimische Schweineschlag ? ^!°g' ."3 Äorlshireblut veredelt wird und Krain >' 3'«! '"b «ufzuchl betriebe, dass es sür die Zäunst ^^Mlossen bliebe/aus Kroatien schlechte« ^ >» lvl"'" behufs Mästung importieren zu müssen. '' ^" der 5 a"^ gegen den Einbruch der Schweine-^ ?! b«l d.s,^'Riegel vorgeschoben. Nicht umhin kann ^>h "Gelegenheit auf einen leider noch immer ^ i^^V^enUebelftand hinzuweisen: Der Schweine-' 3"'Hr Schrecken jedes Besitzer« von Schweinen, ^ l! lH" legenden noch immer, wenn auch meist t>H' °uf, ohne dass dies zur Kenntn.« der ^ H^orden lommt. Die Leute glauben, fich Ü"^«n L?» der Anzeigepsticht großen Secaturen ^ ^""3 in ^. r" Belehrung und möglichst strenge Ueber-^ dieser Richtung wäre nothwendig! ^ ^nz^.^aermeifter Hribar) wird - wie < M«t'. pichtet - am 18. d. in Budapest von Sr. ,?^"" Kais« in Audienz empsangen werden und ^ ?"i«ht^ ba« t. l. Ministerium für Cultu, und '' >bildun, Errichtung von Lehrerbildungscursen zur ' ^^lana?. ^°" «chrlrästen für ben Clavier-, «wlin-' der Gesellschaft der ' Ü>t> 5, ^" Wien erhaltenen Conservalorium ge-V ^ ° Schiller dieser Curse werden sich °« . ^^,^V'"" «eis.vrüluna vor der hiezu vom Eonservatorium unter «Vorsitz eines Reg.erungsvertrelers ^ng setzten Prüfung«commisfion unlerz.ehen lönnen Das geu ni« über die mit gute« «rsolge abge gt R^ vrüfung an diefen Lehr.Cursen wirb als Miger Nach. «ei d r sraglichen Befähigung zur Leitung von Privat-M silschulen des betreffenden Faches «Sinne der kaiserlichen Verordnung vom 27. Juni 1850, R. 5 V, Nr 309. angesehen werden. ' ^ (Gemeinberathe.Sitzung.) Der Lai- backer G^memberath hält heule Dienstag den 16. Iun, am 6 Ubr abends im städtischen Rathssaale e ne außer-"dentliche öffentliche Sitzung'ab mit n^^^^^^ ordnungi 1.) Gericht des Verzierung des Protokolles über die ehte Sitzung. k E MM^ ») Mitt Mitglieder n d ständiaen städtischen Sanitätsrath. d) eines Mitg iedes n bm Aussicht^ für die Verwaltung be« » önbs 4) Antrag der Bausection, betreffend b.e Trwi - una der gesetzlichen Rechtskraft des allgememen Sladt< Reaulierungsplane« mit iNllckficht auf die neue Vau^ ordnung b) Bericht der Polizeisecllon: 2) über die Rad- ^r«o?bnunl, d) über das Gesuch der Bewohner an der A a^ einer Poliz^Wachstube da selbst 6) Bericht des Wasserleitungs.D.rectormms: Silber en Rechnungsabschluss für da« Vetriebsiahr 1895, d)uber die Zuschrift des Landesausschusses um Ermäßigung der W«l5rael>üren sür den Verbrauch im neuen Landesspital ?5« ich der Aussichtsfection zur Errichtung des MltN wertes: .) über die Feststellung de, Tarchs Beleuchtung und Kra tabgabe; d) über Lieferungsausschrelbung behufs Gewmnung der eleltri-chen Leitungsstangen. 8.) Oemeinderathsmitgliedes Josef Turl, bebend die Ein-füAng der Beleuchtung an der Mar.insstraß. 9^ Ver.cht der Vausectlon über den Recurs de« Dr. Kar Ahazh zb reffend die Vaubewilligung für I. Stabler^ 0.) Bench d r Polizeifectlon über den Recur« des Felix Thoman en die maglstratliche Entscheidung betreffend b^V^ freiung von der Entrichtung der Hundetaxe 1 -) Bericht ^r Nufsichislectlon zur Errichtung der elel rischen Beleuchtung über Ernennung eine« Ingenieur« fllr da« Eleltricltätswerl. a ll,«^^ * (Gremium der Kaufleute in Lalbach.) Unter dem Präsidium des Vorfteher-Stellvertreter« Herrn Emerich C. Mayer hielt gestern abends das Gremium der Kaufleute feine ordentliche Oeneralverfammlung. Dem Berichte des Gremialvorstanbe« über feine Thatigleit leit 163? bis 1895 ist zu entnehmen, dass die Vorstehung auch in der abgelaufenen Verichtsepoche die Gremial. Öandelsschule als den wichtigsten Gegenstand der Gremial-Agenden angesehen und daher benlelben «ine besondere Ausmerlsamleit zugewendet hat. Ueber die «eldgebarung wäh«nb der oberwähnten geit ist zu berichten dafs fich Silber das Gremial-Vermögen i« Schulfonde von I?60 N 3 lr. auf 22.072 st. 19 lr. und i« Gre-! ^ von 734 st 37 lr. aus 865 fl. 50 kr., fomil " ° ' ^« ^ 22 937 st. 69 lr. vermehrt hat. Der Ve-zu'7"" ^Inung,'Re ifionsausschusses. der die Rech. "^ ««^sse aeprüft und richtig befunden hat, wird genehlnlgend zur « ^ Erfordernis für "l^ff^ 800 fl. die Bedeckung 1180 si, b" /s^Ä ni« für den Gremialfond 200 fl., die Be-da« Erforderms fü^^ ^^ ^ Die vom deckung ebensovi l dn^ ^ Handelsfirmen: A^und "^hann Hcobelnig, Franz GroM, Johann Iebacin. Ieglic und Leslovlc, Hugo Ihl Micka-, Kaftner, Heinrich Kenba, Karl Lappain. Alois L n "f Alois Perfche. Franz Petrii«, Karl Planinsek. MaltN Ranth, Karl wcknagel, Anton Stacul. Franz Stupica F. Terdina, Iofef Visnar, Johann Welsch al« Vlit^ glieder des Gremium« wirb genehmigt. Auf Grund der geringen Vermehrung de« Oremialfondes durch den Um-stand, bafs der Schulfond au« dem Vefammt-ginsen» erträgnisfe statutengemäß mit b°/<, verzinst wird, wahrend die gegenwärtige Verzinsung nicht höher al« mit 4°/ angenommen werden lann, wird die Anregung de« Vor" stände« auf Aenderung der bisherigen Norm zur Kenntnis genommen. Es wird sodann zur Wahl de« Gremialvorftandes geschritten, und werden die Herren Emerich Mayer zu« Vorsteher und Herr Josef Luckmann zu« Stellvertreter nahezu einstimmig gewählt. Nachdem Herr Emerich Mayer die Wahl seines Domicils halber danlend ablehnt, wurden Herr Josef Luck mann einstimmig zum Vorsteher und Herr Franz Souvan zum Stellvertreter gewählt, gu Ausschassen wurden die Herren F. Terbina, Peter Las« nil, Josef Krisper. Julius Vlbert und Fri-brlch Tos«, zu Rechnung«revlsoren die Herren Alfred Ledenlg und Karl Ka ringer mit Acclamation wieder und Herr Anton Schufter neu gewählt. Ueber Antrag eine« Mitgliede« wirb dem bisherigen Vorsteher-Stellvertreter Herrn Emerich Mayer der Danl feiten« der Versammlung ausgesprochen. — (Personal Nachrichten.) Bei der am 9. d. M. stattgehabten Neuwahl der Sanilälsdistricts« Vertretung Tressen wurden folgende Herren gewählt: Julius Treo. Gutsbesitzer in Kleindorf (Obmann), Alois Paulin, Besitzer in Treffen (Obmannftellvertreter); Johann Vulovc, Gemeindevorsteher in Kalllocken, Anton Strajnar, Oemelnderath in Ponilve, Josef Kafferle, Gemeindevorsteher in Selo bei Neudegg, Ludwig Koracln, Gemeinberath in Neudegg. und Franz Klemencic, Gemelnderalh in Vrohlack (Mit« glieder). —0. — (Vom Radfahrsport.) In München wurde letztertage wieder Bedeutendes im Sport geleistet. Jörns au« Kaiserslautern stellte für die Strecke von 2000 bis 10.000 m neue deutsche Records und einen Weltrecord über 7500 nl aus. Das Tempo war gleich vom Anfang an mörderisch und ergab 2000 m in 2 : 31^, 4000 iu in 5 : 06, 6000m in 7 : 48'/^. 7500m in 9 : 52'/^. 8000 m in 10 : 33^ und 10 Kilometer in 13 : 10«/^. Die englischen Rennfahrer behaupten, das« die hohen Uebersehungen bei Wettfahrten durchaus nicht zum Siege führen müssen, weil oft ein Wind über die Nahn streife, der als Gegenwind nur den kleineren Uebersetzungen gestattet, im Schwünge zu bleiben? so fährt Johnson nur 64", während Chase in 96" selne Kraft verbrauchte. In Italien bleibt Ponlecchi der Liebling des Rennpublicums, der alle seine Gegner, darunter gute französische Rennfahrer, von sich abzuschütteln versieht und ihre Radspuren hinter die seinen zwingt. In Madrid wurde in der löniglichen Besitzung «El Pardo» ein Waldfeft veranstaltet, bei dem 20 Herren der deutschen Colonie einen Radsahrercorso mit Ringelftechen zu Rad unter ««gemeinem Veisall der Zuschauer vorführten. Der «Grand Prix» von Pari« erfreut sich der hohen Gönnerfchaft des Präsidenten der Republik, welcher einen sehr wertvollen Kunftgegenftand dazu gestiftet hat. Ebenfalls ein eifriger Radfahrer ist der neue französische Gesandte in Berlin, Marquis be Noaille«. ^ Erzählung von E. Wild. >>^, Iuli^ 2. Fortsetzung. 3 >uz 5«""" ^worden; sie betrachtete schwelgend z? ^t,> doch abhanden kommen, ohne dass du es ^^",l?te es mir nehmen?- versetzte Fr°" > 3 in d^s swd ja auch viel wertvollere Schmuck- ^ >e G Klette. T)" hast doch manchmal recht !^ ^ d^lick siel auf eine schlanke, ^ ^ ""d. beschern hinter dem Stuhle semer Mutter !^, >' ^ Am ^"2" mit einem ganz eigenen AusdrM / I« dem «lick des Madch ns ^ »?> U^arres. Unheimliches, dass Hem"ch ^ < ^iche ten denn diese gMzendm Ste.ne e.ne ° °°>« d« Näherin ,«w«i Mutter nicht nur Stehende und «m>Ue ftG ^ ,^" «^„ «>„ ,^?,.l,M botte, «Me Llemenüne m chrer M3 bSenm b'Nung in das Nebenzimmer z""^. . l5s^reckt vackte ihren Schmuck wieder zu- F"u Elwcht pna H ^^ Stubenmädchen zu. summen undIuw wano '.^ ^^^ ^^ ^.^^ ^ das soeben m t e»N5> ^lüi«^ jungen Gast des ^^.^^. f^gte Julie, hastig nach *A" ^ n anaend «Entschuldige mich, lieber de" -k?"nnd s e Nach "lit i'tternden Fingern das Heinrich!» uno i»r S'egel- ^jz^et zurückgetreten, aber es entgleng «hm d'ch u,^,^ ^^.^ .^^ ^.^^ ^^^ erregt war uim ," verloren h«^ c^ete mit einem tiefen Athem- und steckte ihn in ihre Kleidelwsche. , ,. ^ ^ ^^ ^h z„ d„ ^„ '^' ^lrat^ gewandt. -Ich eintretenden Hofrach>,.,ya z^ v ^ ^u ^^.^ werde uwmo ^ l^u ^.^, ^^^^^.^ .^ ^^ Sachwa"" ^ „ ^, «^ diefe leidigen Geschäfte! Ich^ wollt" ich brauchte mich um alle« das nicht zu kümmern!» Frau Clbrecht bedauerte es lebhaft, dafs Julie sie so bald schon verlassen wolle. Die junge Frau musste ihr versprechen, recht bald wiederzukommen. Heinrich sagte nichts dazu, aber Julie glaubte in seinen Augen zu lejen, dass auch ihm ihre so rasche Abreise ungelegen komme. Den Abend verbrachten die drei in der angenehmsten Weise. Frau Sarau gab sich sehr lebhaft und witzig, so dass die Hofrälhin fast gar nicht aus dem Lachen herauskam. Aber als die junge Frau sich in ihrem Zimmer allein befand, da veränderten sich ihre heiteren Zilge und die vor kurzem noch so reine Stirn zeiate eine düstere Falte. " Julie nahm den Brief, den sie am Abend erhalten, noch einmal hervor und durchlas ihn bedächtig. «Entsetzlich!» murmelte sie zwischen den Zähnen «Woher soll ich in dieser kurzen Frist diese Summe nehmen? Es ist unmöglich, rein unmöglich! Und gerade jetzt, wo ich so sichere Hoffnung habe, dass ist mir sehr zugethan. und Hemnch begmnt m.ch zu lieben. Ist er sich dieser L.ebe erst klar geworden, so bin ich seiner Werbuna gewiss. Ich werde dann mit einem Schlage wieder ein^ ^H°«a„'^ "b« b.« dahin ^ ^"^ (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 136. ___________________1166 ______ _____ 16. I^^ j welcher seine Räder mitgenommen hat. In Innsbruck ist bei der internationalen Ausstellung auch eine Abtheilung für Sport ausgestellt, ein Beweis, welche Wichtigkeit das Radsahren als Verkehrsmittel allgemein gewonnen hat, was sich noch gewallig steigern dürfte. 6—1. — (Seine Excellenz Herr Minister« Präsident Gras Badeni in Eteiermark.) Die «Vrazer Tagespost» schreibt vom Gestrigen: Morgen um 5 Uhr früh trifft mit dem Personenzuge der Herr Ministerpräsident Graf Vadeni aus Wien in unserer Stadt ein und wird in der Vurg absteigen. Von 10 Uhr vormittags an wird Se. Excellenz daselbst Audienzen ertheilen. — Uebermorgen um ? Uhr verlässt der Herr Ministerpräsident wieder unsere Stadt, um sich in Begleitung des Herrn Statthalters Marquis Bacquehem nach Oberfteier zur Besichtigung der Werle in Donawtzi und nach Eisenerz zu begeben. Wie man uns aus Eisenerz schreibt, ist ein Besuch des Erzberges, wo größere Sprengungen vorgenommen werden sollen, und eine Fahrt aus der Zahnrabbahn in Aussicht genommen. Ferner lft ein Besuch des Leopoldsteiner Sees geplant. Dem Herrn Statthalter ist Eisenerz nicht mehr fremd, er hat es als Handelsminifter am 20. August 1888 und am 6. September 1890 besucht. — (Ein Gewerbe-Vicycle.Club) foll — wie man uns schreibt — in Laibach gegründet werden. Die Vorbesprechung findet Mittwoch abends in der Bierhalle statt. — (Sanitäres.) Im Verlause der letzteren geit ertränkten in den Ortschaften Vigaun und Kojlek, Bezirk Loilsch, sechs Kinder an Scharlach, von denen bisher eines genesen, eines aber gestorben ist. —o. — (Rindervergiftung.) Dem Besitzer Johann Hafner aus Safnitz bei Vischoflack sind kürzlich zwei Kühe, welche früher im Freien weideten, plötzlich um« gestanden. Die amtlich vorgenommene Section ergab, dass e» fich um Vergiftung handelt, ohne dass die Giftgattung ronftatierbar gewesen wäre. —«. * (Ertrunken.) Im Nachhange zur gestrigen Notiz wird uns au« Krainburg berichtet, dass die Leiche der 10jährigen Maria Zore von einem Fischer in der Save nächst Flödnig am 13.d.M. gefunden wurde. -r. — (Freitisch-Institut an der Grazer Universität.) Ein vom Rector Magnificus, Hercn Dr. L. v. Graff, namens des akademischen Senates erlassener Aufruf lenkt die Aufmerksamkeit humanitär gesinnter Kreise auf das thatsächlich in hohem Grade hilssbedilrftige Freitisch-Institut, welche« seit seiner Gründung mit der Unzulänglichkeit seiner Mittel kämpft. Mit der außerordentlichen Iunahme der Frequenz der Grazer k. l. Universität wächst auch die Zahl der armen und unterstützungsbedürftigen Studenten und vergrößern sich die Anforderungen, welche speciell an das Freitisch-Institut gestellt werden. Die Zahl der Petenten hat fich auf durchschnittlich 121 im Jahre gehoben, was ein regelmäßiges Deficit bewirkte. Letzteres musste durch Inanspruchnahme des jetzt 11.53? st. betragenden Grundcapitales gedeckt werden. Die regelmäßigen Iahres-einnahmen betragen etwa 1700 bis 1800 st. Mit diesen Mitteln können höchstens nur 7500 Freitisch-Karten (u 24 kr.) jährlich vertheilt werden, so dass der größte Theil der Petenten — selbst in Fällen nachgewiesener gänzlicher Mittellosigkeit — abgewiesen werden muss. Dem heutigen Stande der Frequenz zufolge müsste das Freitisch» Institut mindestens fünfmal größere Mittel besitzen, um ohne Gefährdung seines Grundcapitals dem Studenten» Elende wirksam begegnen zu können. Nur wenn das Institut durch Spenden oder Jahresbeiträge von Wohl-lhätern und Freunden der studierenden Jugend krästig gefördert wird, ist Ausficht vorhanden, dass die Absicht, das Freitisch.Inftitut zu einer unter Aufsicht des alade« mifchen Senates stehenden «Nonsa, HoaäLiniea» umzuwandeln, verwirklicht werben könne. — (Falsches Geld.) Nus Trieft schreibt man: Nach Meldungen, welche der l. l. Stalthalterei zugekommen sind, wurden lehterzeit in der Provinz Udine zahlreiche Verhaftungen wegen Banknotenfälschung, ganz besonders von Noten zu 5 und 50 st., vorgenommen. Da es nicht ausgeschlossen ist, dass falsche Noten fich bereits in Circulation befinden, wird die Bevölkerung vom städtischen Magistrat zur Vorsicht gemahnt und darauf aufmerksam gemacht, dass auch die Weiterverbreitung falscher Noten eine sträfliche Handlung bildet. — (EineAuswanderer-EolonieinGörz.) Man schreibt aus Görz: Von den Hunderten aus Egyplen wegen der Cholera nach Trieft geflüchteten Personen haben sich die meisten hier angesiedelt. Infolge hievon sind die Wohnungsmieten hier ungemeln gestiegen. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 15. Juni. (Original - Telegramme.) Nach Anhürung der beiden Generalredner wurde das Umgehen m die Specialdebatte über die Zuckersteuervorlage in namentlicher Abstimmung mit 130 geqen U2 SUmmen be chlossen. " " In der Specialdebatte warf Abg. Lueger den Iungczechen eine Vereinbarung mit dem Polenclub vor, welchem die Iungcechen versprochen hätten, falls die Polen für die Zuckersteuer stimmen, später für die Pelroleumsteuer zu stimmen. Die jungczechischen Abgeordneten Pacak und Kramarz und der polnische Abgeordnete Iaworski wiesen die Angriffe Luegers als vollkommen unbegründet zurück. Die Zuckerfteuernovelle wird sodann unverändert in allen Lesungen an« genommen und die Verhandlung über den Dringlich-leitsantrag Steiner begonnen. In fortgesetzter Berathung über diesen Dringlichkeitsantrag erklärte Herr Ministerpräsident Graf Badeni, dass es ein Novum wäre, eine Regierungsvorlage, bevor sie vom Ausschüsse in Berathung gezogen worden ist, im Wege der Dringlichkeit durch Uebergang zur Tagesordnung zu erledigen. Nichtsdestoweniger würde die Regierung gegen diesen Vorgang des Hauses nichts einzuwenden haben, da ja allerdings reformbedürftige Difciplinarvorschriften existieren. Während frühere Regierungen auf dem Standpunkte standen, dafs die Disciplinarvorschriften im Verordnungswege abgeändert werden können, erklärte der Ministerpräsident im Dienstespragmatikausschusse, dass er der Legislative das Recht auf eine parlamentarische Regelung dieser Angelegenheit zuerkennt, sowie seine Bereitwilligkeit, eine Vorlage einzubringen, welchem Versprechen die Regierung nachgekommen sei. Im Antrage wurde der Regierung der Vorwurf gemacht, dass sie trotz wiederholter Aufforderung eine Dienstespragmatik nicht vorgelegt und überhaupt Mangel an Wohlwollen gegenüber den Beamten gezeigt habe. Was den ersten Vorwurf betrifft, so habe die Regierung eigentlich die integrierenden Bestandtheile der Dienstes-Pragmatik dem Hause vorgelegt und er könne nur wünschen, dass jede Regierung binnen 8 Monaten ähnliches für die Beamten schaffe und im Hause durch-bringen möge, wie die gegenwärtige Regierung. (Bravo! Bravo!) Der Herr Ministerpräsident verweist auf das Veamtenpensionsgesetz, auf die Beamtengehallsregulie« ruugs-Vorlage, welche, wie er hofft, im Herbste erledigt werden wird (bravo!) und erklärt, dass es nicht richtig sei, zu behaupten, dass im vorgelegten Disciplinargesetze nur Strafen und Pflichten der Beamten enthalten sind. Im Momente, wo diese Vorlage Gesetzeskraft erlangt, sagt der Ministerpräsident, werden den Beamten sehr wichtige und willkommene Rechte zutheil werden. Man könne nicht behaupten, dass ein Disciplinargesetz nur unangenehme Seiten enthalte. Wenn die Vorlage Gesetz werde, werden die Beamten sich einem Gesetze gegenüber zu verantworten haben, das speciell an sich einen gewaltigen Vortheil gegen die jetzigen Disciplinarvorschriften, die im Verordnungswege abgeändert werden können, darstelle. Der Herr Ministerpräsident polemisiert unter lebhafter Heiterkeit des Hauses gegen den etwas allzu kriegerischen und militärisch angehauchten Ton des Antragstellers, der allerdings im Laufe der Zeit eine erfreuliche Abschwächung erfahren habe, und fagt, er könne den erwähnten Vorwurf des Mangels an Wohlwollen gegenüber den Beamten nicht annehmen, er glaube vielmehr bewiesen zu haben, dass die Negierung an die Beamten denke und ihnen das nöthige Wohlwollen entgegenbringe. Jede Regierung ist verpflichtet, dies zu thun, und diese Negierung speciell, welche vorwiegend aus Beamten zusammengesetzt ist. Der Herr Ministerpräsident verweist auf seine und seiner College« langjährige Veamtenlaufbahn, aus der sie verstehen und wissen gelernt haben, was die Beamten brauchen. Die Regierung sei sich bewusst, dass es Pflicht jeder Regierung sei, Wohlwollen für die Beamten zu hegen und ein warmes Herz für sie zu haben. Was aber die vom Antragsteller gebrauchte Anspielung, dass man unter Beamten vielleicht, was Vertrauenswürdigkeit betreffe, nicht die Beamten verstehe, welche in Galizien die Wahlen durchführen oder diejenigen, welche Versammlungen auflösen, so sagt der Ministerpräsident, dass die Regierung auch diese Beamten bezüglich der Vertrauenswürdigkeit meine, welche sie von allen Beamten gegenüber den Vorgesetzten verlangt, und wenn jemand glaubt, dass die Regierung eine Dienstespragmatik vorlegen wird, in welcher das nicht ganz deutlich ausgesprochen werden wird, so könne der Ministerpräsident im Namen der Regierung erklären, dass er wenigstens eine Dienstespragmatik, in welcher es dem geringsten Zweifel unterliegen könnte, dass vor allem die Beamten ihren Vorgesetzten unbedingten Gehorsam schulden, weder einbringen noch vertreten werde. Hierauf wird die Dringlichkeit nach längerer Debatte abgelehnt und der Antrag selbst der geschästs-ordnungsmäßigen Behandlung zugeführt. Der Präsident wünscht den Abgeordneten angenehme Erholung und hofft auf ein frühliches Wiedersehen im Herbste. Delegationen. (Original-Telegramm.) ,. a^l Vudapest' ^ Der Heeresausschuss der ungarischen ^,^<< hielt heute eine Sitzung ab, in welcher der ^ >ü Referenten Münnich authentificiert wurde. ^ Tagesordnung beglückwünschte der AusschB ° ^ Minister zu dem glänzenden Erfolge oe F Ausstellung. —Der Marine-Ausschuss h>"t y"^ft falls eine Sitzung ab, in welcher der MM ferenten authentificiert wurde. Die cudanischen Angelegenheiten' (Vrizinal-Ttlegramme,) .j l? Paris, 15. Juni. Wie die Agence V ,^ fährt, sollen in der verflossenen Nacht M'^i Bomben in Havanna explodiert sein, ohne l verletzen. _ „..« e^ Havanna, 15. Juni. General EasteU"" ^ bei Puerto Principe über den Insurgenten^ ^ einen Sieg. Die Insurgenten verloren elW Mann. __________ VelegratNtne. . Wien, 16. Juni. (Orig.°Tel.) An fA ^ ^ lstorbenen Abg. Klun wurde der Ersatz"^^ Dr. Visnikar zum Delegierten und "dg ^ ^ zum Ersatzmann gewählt. Heute vormittag >!^ Seelenmesse für den verstorbenen Abg.",^!" welcher Herr Minister Rittner, das P"''^F Abgeordnetenhauses, der vollständige H^eie" und zahlreiche Abgeordnete anderer P" wohnten. ^bll^ Budapest, 15, Juni. (Orig.-Tel.) V^K Lose der Stadt Ofen.) Den Haupttreffer M" ^ gewinnt Nr. 24.063. Der Haupttreffer nm ^ fiel auf Serie 6096 Nr. 66; je 1000 fl. 9 Serie 5382 Nr. 71 und Serie 6400 Nr. ""'M Berlin, 15. Juni. (Orig.-Tel.) Li-V'""^ legte am Grabe Kaiser Wilhelms I. 5^' lU l große Kränze mit der Widmung: «öi z l Kaisers von Russland ist kein befried'^ ^ Katastrophe auf dem Chodinsky.Felde hat p ^ system sehr erschüttert. Der Kaiser f"^F^ Krönungstagen die repräsentative Aufgave jf,< äußersten Anstrengungen durch. Die O>"" ^ Slinskoje wirkte sehr wohlthuend auf ^M^ fystem. Am 17. oder 18. Juni wird die »^ Kaisers erwartet. Am 24. oder 26. d. ^' ^ feierliche Einzug in Petersburg stattfinden. Aec. Potsdam, 15. Juni. (Orig.-Tel.) Heute".gh, tage Kaiser Friedrichs erschien um 9 Uyr> ^' Kaistrpaar im Mausoleum, legte einen 3^ lZA mit weißen Schleife» nieder und verweilte ^F", Andacht dortselbst. Im Auftrage vieler anor ^. lichkeiten wurden am Sarkophage zahl"^ ^. niedergelegt. ^ «Me^ü Erfurt, 15. Juni. (Orig.. Tel.) D" ^ ^h« > dachtes, einen Mord begangen zu habAs^' frühere Reichstagsabgeordnete Wißer erhell" im Gefängnisse. MeilN sO Antwerpen, 15. Juni. (Orig.-Tel.) V"'^ ff Wettrennen wurden sieben Personen du^, ^ ,, welches in die Menge hineinlief, schwer vel s,i^ Antwerpen, 15. Juni. (Orig.-TeU/^^ Matrosen eines japanischen Kriegssch'sl" a"^ in berauschtem Zustande den Dienst, 9'"^ ?e-' und widersetzten sich der Polizei, welche von ^ . Gebrauch machte. Ein Polizist 'st "A"^! Japaner schwer verwundet. Die Polizel u . japanische Schiff. ^ H^ Rom, 15. Juni. (Orlg.-Tel.) ^ Mi> Stefani» meldet: Nach Privatdepeschen ^M// wurde General Baratieri aus silm ^ ^W ^ gesprochen, welche sämmtlich eine strafbare ' ^ , strafrechtliche Verantwortlichkeit ausschllep"'' ^''^! theil lautete auf Freisprechung wegen "'s ^l Schuldgründe. General Baratieri wuroe ,^ freien Fuß gesetzt. Der ^ ^ Paris, 15. Juni. Palais Elysee abgehaltene Miuisterrach ^ ^o« , mit den gestrigen in verschiedenen «"" seis 5 Verbotes der Maires abgehaltenen ^ ^ ,, Processionen uud beschloss, die UntersMW ^B/ London, 15. Juni. (Orig.-Tel.) ^Oi^ von Vowstreet hat die Angeklagten Ia"H^ "" «^ Coventry, Grey und die beiden ^hcige" Geschwornengericht überwiesen und o,e geklagten in Freiheit gesetzt. Saibacher Zeitung Nr. 136. ! 167 16. Iunil^ Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wie». Am 14. Juni. Baron Codelli, f. l. Kämmerer, und Kran« seneck, Kfm., Trieft. — Tomitsch, Kfm., s. Frau, Gotischer. — Steiner. Kraus und Meyer, Kflte., Wien. — Hinrichs, Ing,, Oraz. — Bock, Kfm., Iägerndorf. — Lavrencic, Privat, St. Peter. — Nereaui, Hausbesitzer und Kfm., Präwald. — Ambrosiö, Privat, Oberlaibach. — Riedinger, Privatier, Angsbnrg, Am 1!>. Juni. Riedler, Baumeister, Iudenburg. — Wekher, Haack, Nolgeri, Pollak, Zeilner, Uaad, Herzog, Pnczkailer, Verner und Schachter, Kflte., Wien, — Staudohar, Privat, Bosiljeuo. Höferer, Kfm., f. Frau, Pilsen. — Gerlich, Kfm., f. Frau, Steinamanger. Hotel Elefant. Am 13. Juni. Dr. Einhorn, k. l. Oberlandesgerichtsrath, Spitz. — Halpersen, Bankbeamter; Nossal, Kfm., Trieft. -Walter und Wechsberg, Kflte.; Odendall, Privatier; Hochenegg, Ingenieur, Wien. — Miklus, Kfm., Görz. — Steiduhar, Kfnl, Semic. — Leber, Oberiuspector, Graz. — Züchner, Kfm., Eger. — Dr. Kenda, Wipftach. — Pirz, l. t. SteueramtsMkt 1«. >7U.M^ 736 3! 16 1 windstill ! fast bewülkt i 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 19-2", um 1-4° über dem Normale. ! Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohni-Ianilschowvtu ! Danksagung. l ! Für die zahlreichen Beweise herzlicher Theil« l nähme an dem schweren Verlnste uuseres nnvergess« ! lichen Gatten, bezw. Vaters, des Herrn Jernej Lerne ! für die vielen Kranzspenden und für die Begleitung > des geliebten Verstorbenen zur ewigen Ruhe sagen l wir hiermit namentlich der hochwürdigen Geistlich' ! kcit, dem hochwohlgeborenen Herrn Bürgermeister und l den übrigen Herren Stadträthen, deül löbl. Turn« l verein « allen, welche sich bei dieser traurigen Gelegenheit ! uuser erinnerten, besonders aber dem lübl. Gesang- l vereine «Ljubljana» für den ergreifenden Gesang l nnseren herzlichsten, innigsten Dank. ! Laibach am 15. Juni 1896. ! Die traueruden Familienglieder. Zahvaljujeva se srßno na dokazih iskreneg sosiutja ob smrti najine nepozabne hèerke X 1 a t e in izrekava zlasti globoko zahvalo oniin, *' ¦ podarili prekrasne vence in žopke in jo SP tnili k veèneinu poèitku. V Ljubljani dn6 15. junija 1896. Karl in Olga Pleiweifl* MB————¦ tDas "beste gesündeste, durststillende und erfrischende Getränk Jamarinden- Syrup mit Wasser vermischt. Preis einer 1 Kilo-Flasche 60 kr. Course au der Wieuer Börse vom 15. Juni 1896. ^« ^ offmellen Cousb" St»llt°'Anl»h»N. ««ld war, i"/„ «> Noten verz, ssebrual «ugu>> !l«i-25 10l 45 „ Vllbel »nz, IHnnel^Iul! ^101 25!lU1 55 .. „ ,, «prll^Octllber I0l 25,10145 !»54er 4"/„VtaaMoIe. »5U st, 144—^145 50 l8«0ei b°/„ „ ganze 50U l. 144 25 14525 lssvei 5«/, ,, ssllnstel IUU l. I55'li5 1ü«'25 !8S4tI Vtnatsloje , . 10U l. 18«— 180 75 dt<>. „ . . 50 fl. 1U0-. 190 75 »°/, »om.'Vfdbr. k i^U ft, . . lb? 75 1b8 ?5 »"/« Veft, «lllbrente, steuerlrel 182 «t> 12» «5 i»/u Oest, Nolenrente, fteuersrei — . —>— 4°/« bto. Äente in Nlolienwäyr., ftr>»ellrelfllr»o<>tfr°ne»N°m, 10125 101 45 dto, dto, t>« Ultimo . , 101 25101 45 «»»seubayn. Vtantsschnldvl»» schreldnnnen. «lil«bethbahn in «,, steuerfrei (div. st.), für 100 st. V. 4°/, 1L1-zo -'-.^anz.Iofeph^Vahn in Silber (div. St.) s. 100 st, Num, 5>/,<>/, 125^50 126^50 l'/<°/. Mubolph-V, i, S. (dlv. Et,) sür 1300 st, Nom..... —-— —-— »°/»d!l>, i, Kronenn». steuerf, (biv. Et. , für 200 ttr. Nom. . . 88 75 S» 75 z°/o Borarlberger Bahn inSilb., !i«0 u. 1000 st. f. 100 st. Nom. — — — —, t°/i, bl«, in Kronenw, stc»erf,.4l>0 u, sonn »r. f, 200 »r, Nom, . 100 101 — Zn Vtaatsschuldverschrribn«. gen »bgeftnnp. st. EM, 5'/4°/<> von LUU st, ö, W. pr. Ttück . 25?'—260 — dto. Linz-Uubwe!« 200 st, ü, W, ü>///<, ....... 242'—246 — °l«. salzb,.T«r. 20» st.«, W, 5"/« 232 — 234 — «llllz,l»arl'Uubw,<«.2<"> N,nr,l^!nm, «890 »9W 4"/„ dto, blu, per Ultimo . , 8390 89 10 dlo.St,E.Nl,H°ld100st..4>/,"/<, 124 — 125 — dto, dto. Silber 100 st., 4>/,°/„ 101— 102'-d!°. Staats vblig. (Un«, ONb) V, I. lU7«, 5°/„..... 121-80 12280 d!y,4>/,°,„Schanttega!.«bl,'0bl, 100— 10080 bto. Prä,n, A„l, k «00 st. ü, W. 148 t>0 1505,0 dto, dlu. ä 50 st. K.W, 148 50 15N-5U TlislßiXea, Lole 4°/„ 100 st, . 188- 139- Glundentl. - Obligationen (sttr 100 st, OM,< 4"/„ lruatilche und llavunilchr , 9U'75 97 75 4«/l, »ngarifche (100 st, ö. W,< , 9L7U 9770 Hndtl« össentl. Anl«l)«n. DonauNe« Lose 5"/„ , , , , 12« 50 12750 dto. Mnlelhe 1878 . 10S75 10775 Anlelien der Etadl GÜrz, , , 112— —-— Anlrhr» d, Stadtgemeinbe wie» 104-25 10525 Aiileuen d. Stabtgemetübe Wie» (Silber «der Void). . . , 128'— 129— Präuiieil «nl. d, Stadtgm. Wie» IS725 16825 Börsebau Vlnlehen, vcrlolb, 5",,, 101- — — 4"/„ Kraine» i!anbe»-«lnlob?n , 98bU —'— «elt> Ware Pfandbrief» »f!!r. Vlid!-i,a>Ia, »st.!,!50I.»l,4»/„50 „ 4"/„ 99 25 iO0'25 blo, >«jläm.>«chlbl>. »"/,), l, 100'— 100 80 Oest,-u>!g, Uanl verl, 4«/„ . , 100-20 101 — bto. dto, 50Mr, ,, 4°/„ , 10020 101- Spari-asse.«. «st.. »01.5,'/,°/„ vl ini>50 — - Pril» rität« - Mlgationen ,für wo !>,), ssclb!»a„t>e Nulbdal,!! Vüdbal»n i» »"/„ , , 169-10 170 10 bto. k 5°/„ , 129-25 130-25 U»z,-glll!z, Äah» , , , 108— 108 80 4« „ Unterlrainer «a!,ü^> 99 50 10« — l>iu»rs» Los» Äubapest «asüica (V°mba><> . S5N ?-> Credilluse 100 fl...... 188 25 19925 Nlary-L^fe 40 N. >lM, , , , 58 50 5950 4"/„T>u!!allHai»pl!ch,l00fi,«M. 186— 140 — Ofener Lu!e 4<> st...... - - - —'-- Palssl, ^llsc 4» st. GM, , , , L0— 61'- Nöthe» Kreuz, Oest.Gef. »., >0 st. 17 70 18'50 Nöthen Krenz, Ung, ef, v, 5 st, 10 — 10 50 Nubolph Lose «0 st..... 23— 24 — Salm Lu!? 4u st. CM. , , , «9'— 7050 St.-VenolK-zld.u,G. lua fi. —— .^-. dto. dto. per Ultimo Septbr. 35120 35170 Creditbanl, Ally, »ng,, UNN st, . 38150 382 50 Depofitenbaul, «llg,, 20» st, . 235 — 23575 ltscomvle Gef., Nbrüst,, 500 st. 775 — 780 — Viro^u, «tnsfenv,, Wiener, 200 st. 270 — 272 — Ht»p°tliclv..0est.,2N0 st. 25°/,», 82— 85 — Länderbanl, Oest,, 200 st, , , 254 — 255 — Oesterr, nngar, Vanl, «00 fl , 95g — 962 — Unionbant 2<)l> jl...... 286 — 287 — Verleh, «danl. «Ng., »40 st , I??»— 178 — Altl»n lion ^rauspall« Pnt»rn— —-— --------------------------------------------- Kill ' lramway.««I.,Aeut!l!ir„ PKo» ,.°i<)!^ r«ä<«.«ctie» 100 st, . . > ^^', Ung.'gattz. lkiscnb. 800 st, Silber ^^^, Un<,.Weftb.(Naab Graj)«00st.<3. ^,,^ ^ wlenrr wlalbalinrn lc!. " 3ndustli»«Alt<»n (per Stück,. j" Uaiigl!.. «llz. öst., 100 st. , -^ „ «tnübier Ei!eii° nnb Stahl Int» „.^. i>, in Wien ,00 fl. . . - - ,3^^'' liisenbalmw.^eihg., «rstr. «0 si. <^„, ' ,,lklbeml!I>l", Papierf. u. > .^,,^ü! Liestnner Ur^uerrl l«0 st. . - V<^ ',', Muntün Velsllsch,. Oest. alpine ^' <,,, Präger Eil>m-I»d,'G<>s, .i»« st- ^»^,^. Salno-Tarj. Sieinlohlen «0 st. °-°^!'',, ..Schlönlmühl", Papierf.. 200 st. «°"^^ „Sturerm.". Paplerf. u. »,^> "^, trlfaller «ohlenw. - «ef. 70 st- l«^? Waffens..G.,Oefi.!nWlen,1uaft- s0° , Waggon-Lelhanst., «Ng,, in Peft, ^ A 80 st......., - f^i^ Wr. Äa.M',eN,chaft 100 st.. ,- U.^' Wienel-bev««-!- Ziegel Actle»Os!> 2»' V»vis»n. ,5 ^^ «mst'-rdan,..... /z^,.«^ Denlschr Plätze.....> °',^>'..^ liondon......, - '.7,««,^^ Pari«........- ^.^ " T», Petcvübnl» , , Zalut.n. ^.z7 l> Ducaten...... - gchs ^ 20-Francs'Stücke . , . - - zg-A^l" Deutfche Nelchibanlnul,'!, - ^ts!,^ Italienlfche Vnnlnote» , - ' ,-^ ^ N«U,ltr°«ube! . . . . > ^<^^