P»»I»V>N1'SV VG. w »aedOiiMel» Lek»5iftI«Ib«g. V«p»»lw«»i «»6 t kilOftkO», .)W Ick «Wh» Nvokpoft» h«WttOg>«. !»»> 12»----- lZvnnGiBtlg, «i«n S l«»I <92S ßWOss»t»»» » Ii» .tMtttOV» «I. 4 : ««G««. N vln. »4 Ol». ^V«I »»oiWßl. >> vlii, klk ^ kdetg« m<»«»«v. Hk Vi» vRistiw«»» h kt« z vti^ MMrerzeUiln Berlin ohne Ruhe Vor neum bluNam Auselnanversedunam " Sroße »ommunWche vropagauda sür den Stneralfifei» Wedbtna und NeuMn dloSIert Frauen um einen sdonferenzNsch Genf, Anfang Mai. Im Glashaus am See tagt die hochernste Abrüstungskommission dicht danebtn Plaudern Damen gesetzten Alters, junge und hübsche Frauen über Dinge, die »hr Geschlecht und dessen Wltrde betreffen: die anmutige und interessante Versammlung nennt sich „««»schütz gegen d«n wdernatisaale« MLd^n« n«d Kinderhandel" und hat neben den offiziellen Regierungsvertretern eknen männlichen Borsitzenden, den Italiener Paulueei di Calboli. Unter den stöpfen, die vom Weizenblond bis inS glSnz^'ndste Schwarz gehen, machen sich besonders d?merk bar: Frau Dr. Gertrud B ä u m e r, Fräulein D a v i e l l e von der Internationalen katholischen Frauenliga, Frau C u r ch o d-Secretan von der Internationalen Ber-einigung der jungen Mädchen, Baronin von Mo n t e n a ch, Borfitzentze des Jmematio« nalen Werkes für Mädchenschutz, Frau Adrll de Satnte-Croix und andere hervorragende Känrpferinnen gegen die Erniedrigiing deS Weibes, wie sie äuS barbarischen gelten unS I vererbt ist. Bon der Tagesordnung uiußttn I einige Punkte wegen Neberlastung qestrich^n werden: so der Schutz der jungen Kiinitlerin« nen der M u s i k h a l l S, die sich auf Gastreisen befinden, die DiSfussion der Matznahmen, die von den verschiedenen Azgie-rungen zur Unterdrückung unzüchtiger Schriften getroffen werden, der Schutz der aus den Gefängnissen entlassenen Frauen, die Rückschasfung der fremden P r o st i t u i e r t « n in ihre Heimat, endlich das überaus wichtige Problem der weiblichen P o l i z e t k r ä f t e, das immerhin seiner Bedeutung wegen während der Verhandlungen meh^^ach gestreift wurde. Allgemein war die Aaae über daS Unverständnis und die Nachliisfigkeit der Regierungen, die sich in der Mehrzahl nicht einmal dazu aufzuraffen vermögen, den durch die Abmachung von lÄ2l vorgeschriebenen Jahresbericht einzusenden« S9 Vi^lk?r-bundstaaten sind in diesem. Falle, und die Berichte der meisten anderen sind unooll-ständig und wenig zuverläsiig. Der Mann herrscht — und die Frau, selbst in ihrer tiefsten Erniedrigung, enlockt ihm hftchst''nS ein amüsiertes Läckeln." So zum Beispiel 'st eS ungeheuer schwierig, die staatlichen Organe zu einer Mitarbeit mit^n freiwilligen Verbänden, die sich mit dem Frauen- und Mädchenschutz befassen, zu veranlassen. Ein präziser Fall: Mehrere Länder, darunter Frankreich, haben durch Gesetz oder Reglement den Aufenthalt von Fremden als Angestellte in ihren „geschlossenen Häusern" unterlagt Die betreffendn Damen wurden zu Hunderten in ihre .?»eimat zurückbefk^r-dert, wo natürlich den '^rauenligen darum zu tun war, ihr trauriges Schicksal irgendwie zu verbessern. Trotz aller Bitten und Nachforschungen sedoch war eS nicht möglich, etwas über ^n Verbleib der Ungliickltchan zu erfahre??: die betr<''fenden Verwalwngen, die sonst sicherlich nicht «n übermäVger Diskretion leiden, wollten sich nicht „einmischen" und verweigerten dazu jegliche Ankunft! Aus der Fül^« hochinteressanter Berichte seien folgende Angaben b«?ai»Sgegriffen: Der englische Vertreter wies auf die zahl- LM. Berlin, l. Mai. Heute nachmittags findet das Leichende-gLnßnts der Opfer vsm 1. Mai fta»t. Ob-zw«? die Polizei Herrin der Lage ist and ausftrdem die umfangreichsten Mahnahmen gegen jede Ruhestörnng getroffen wurden, wird algemein doch wieder mit neuen gro-Iftn «nd blntigen ZusammenftStzen zwist^n ißollzei >nd Kommunipen gerechnet. Tie Aommnnlsten betreiben bereits seit z«ei La. sten eine groi^ngelegte Propaganda. Gle überschwemmten ganz Berlin mit Flugfchrts-ten, in denen das Proletariat van Berlin zum Veneralftreil sowie zu Demonstrationen gegen den Polizeiterro» anfgefordert wird. Die AOWnmniften forderten «rstzrSnglich die Herausgabe sämtlicher Leiche« der Kommunisten, da sie dieselben selbst beerdigen wür. den. Die Polizeibehörde wollte aber diejem Verlangen nicht stattgeben, da «an besürch. tete, die Kommunisten tVnnten das Leichenbegängnis zu einer staatswidrigen Demonstration ausnützen. Aus diese« Hrnnde werden heute die toten Kommunisten gemeinsam «it ^n Leichen der Echutzpalizisten beerdigt In dieser Angelegenheit intervenierte auch schon die kommuuistisi^ Fraktion des Reichs tags, dach ohne jeden Erf^. In Wedding und Neukölln find gestern abends neue Zusammenstöße zwischen den Rmmmmisten und der Polizei erstlgt, doch wurden di« Konununiste« «ich eine« l«»Ds» ren Fenerßtsecht und nach eine« harte» Win gen van der Lolizei tiberwwigt. vedl^ und Neukölln find von ewe« st«ten Polizei kordon zerniert. In de» Gtrahen stehm spanische >eiter »»d Pa»zera»tos «it Masch», nengewehre». Die Strasjen bieten l»ie Bilder aus den Gpattakvö-Tagi«. Jedes ileber treten der Sarstadtgrenze ist untersagt. Ue-jenigen, die sie übertrete» wallen, hch»« retse »er A«k«««i«lp«r ««ch ««d DaIm«Ne« Die Konserenz der Kleinen Sntente wird d. erössmt.«»ds» nnd noch mn LI. d. sortgesetzt werden. ,Die Ans^enminister der Staaten der Kleinen Entente werden daS Vroqramm sür die eigentlichen ossizieUen B I;?r?chunge« am Vorabend sestlegen. Am LM. B e o g r a d, 8. Mai. 22. Mai werden hie Außenminister Saraje-va^ Mostar, Dubravnit, Cetinje und Tvlit besuchen. ES ist gar nicht ausgeschlossen, das^ an den Beratung?« auch der noch immer in Davos zu Kurzwellen weilende Außenminister Dr. M a r i »r k o v i 6 teUnimmt. Offizielle Ausfahrlen unserer Krleasflotte Die jugoflawische KriegSflottille wird am 15. d. M. zu einem Besuch der-griechischen Kriegsflotte »ach Korsu anSlausen. Wie aus Athen berichtet wird, werden in Griechenland bereits die nötigen Vorbereitungen »um LM. B e o g r a d, 3. Mai. ststlilhen Empsang der jugoslawischen Flot. tile getrossen. Die sugoslawischen Einheiten werden i^en Weg dann nach Malta zum Besuch der englischen Flotte und nach Bi-zerta zum Besuch der Franzosen sortsetzen. ll»area I»ss WnsmÄi!!! voa cotkes»frEiem NN Das Atlen»al auf Woldemoras Der Ordonnanzossizier verbitzkas verschieden. — Der «esse Woldemaras ringt mit dem Tode. LDt. Kaunas iKowno), 8. Mai. Das Attentat gegen den Regierungschef hat in hiesigen VevölkerungSkreisen l?rre-gung verursacht. Die strenge Untersuchung hat noch immer leine positiven Resultate ge-zeitic,t. Die Attentäter konnten entfliehen. Noch immer ist daS eigentliche, Motiv, dkr Hintergrund des Attentats, nicht geklärt. Nach einer Version soll das Attentat von Mitgliedern der PlechavitiuS-Partei inszeniert worden sein, nach einer anderen Les- 1. 1929. so <8> vkr. ieoi«Z!ek7 vis6 Lamstae. cken 11. ^ai 19N um 2 l^di- nsedmittses im Spv-eeroiv»rav«e-5ctiäfte unter n»ckm»««i» reichen Fälle hin, wo gastreisende junge Künstlerinnen MtidchenIHÜndlern in die Hände fielen. Die Gefahr ist in rillen Ländern groß, insbesonders aber in der Ncih? großer ^estädte. Der Delegierte Valens sieht nur ein RettungSmittel: die Bildung von weiblichen Pvlizeikräften, die gerade in dieser Hinsicht ausgezeichnete Dienste leisten. Als Mittel^'iinkt de^ Mädchensiandels gilt immer noch Marseille, daS sowohl nach Aegypten und dem Orient, als auch besonders nach Argentinien (Buenos Aires) in großen Mengen liefert. Netz der HSnd-lerorgani>sationen ist so dicht und so sein gesvonnen, d« K»«ps bis jetzt bei»« »» voiWeMsl,''M^S.' lSSSI Zum Schluß wurde ein Schreiben des internationalen Ausschusses der Kriminalpolizei verlesen, worin diese den Nöl» kerbundrat bittet, an allen Auffchußarbeiten teilnehmen zu dürfen, die für sie von In-terefie sein können. Damit wäre endlich die länB geforderte, praktisch ^inerläßliche Aer bindung zwischen den Schutzstellen für Frau und Kind einerseits, der internationalen Kriminalpolizei anderseits hergestellt. ES ist die erste und notwendigste Bedinq^ang zu einer wirklich erfolgreichen Arbeit in reinem und hohem Äenste. tsss jtandldatm rlngtn um StS Mandate Sii«»Kfche W«hlk««»a>n« i» S«gl«ad — vroh« W«hlrede» M«e»o««lös Die Gesamtzahl der Kandidaten, die fich für die V1K verfügbaren Sitze des Unter« Hauses bewerden, betrilgt IM. Davon ent« fallen 58S auf die Konfervativen, 65S auf die Arbeiterpartei, 483 auf die Liberalen, 24 auf die Kommunisten und 27 aus kleinere Gruppen. Baldwi « richtete ein Wahlmanisest an die Konservativen, in dem eS u. a. heißt: „Wir Konservativen «ollen keine unitber» legten und sensationellen Versprechungen abj^ben. Wir wollen zur Macht nur deshalb zurück, um die bereits begonnene Aufgabe zu »ollende«. Unser Ziel besteht darin, den Wohlstand deA Einzelnen, der Industrie und des Volkes aus solide Grundlagen zu stellen. Wir werden unser Wort halten. Wir London,?. Mai. versprechen nicht mehr, als wir tun können." Maedonald sprach in einer grosjen Wahlrede die Besürchtung aus, daß nicht eine einzige von den grohen drei Parteien bei den kommenden Wahlen vom ZV. Mai die Mehrheit erlangen dürste, was von vorn herein geeignet wäre, Unannehmlichk'ilen zu bereiten. Man habe nur zwischen der gegenwärtigen konservativen Partei und der Labour Party (Arbeiterpartei) zu wählen. Eine an^re Entscheidung sei einsach undenkbar. Gebt uns deshalb die Mhrhejt. Es ist notwendig, daß irgendeine Partei die absolute Mehrheit erhält, damit das neue Parlament ohne Srschiitterungen das Land slir die nächsten sttns Jahre regieren könnte. Vwgrammrede Streeniwltz' Mr Bezieh»»««» z» De»qchl«»» — Et» «irtschast- Nche» Programm — 0vati»»e» »er Mehrhetlsparlete» — L»yaItlA«er»l«r»»i der S«ztaldem»»rate» Die neue Bundesregierung hat sich heute dem Rationalrat vorgestellt. Die Galerien waren dicht besetzt, ebenso die Diplomatenloge, in der man die Vertreter Ftankreichs, der Tschechoslowakei, Rublands «nd Rumäniens sah. Die Antrittsrede des neuen Bundeskanzlers wurde stellenweise von den MehrheitSparteien mit stürmischem Beifall angenommen, namentlich aber, als er das Verhältnis Oesterreichs zu Deutschland berührte. Die neue Regierung verspricht vor ollem die Abkehr von jeglicher Zentraliste-rungstendenz. Sie wird dem Bauerntum geneigt sein, ohne darüber hinaus die In» teressen der Industrie und der übrigen Er« werbSzweige zu vergessen. Der neue Kauzler sprach sich als ausrichtiger Anhänger des demokratischen Gedankens aus und gab seine Bereitschast für seine leidenschastSlose Vermittlung zwisl^n den politisi^n Parteien. Gireeruwiß versprach nach Tunlich-keit die Entlastung der Wirtschast, Erhaltung der Ordnung im Budget und die sinan zielle Stabilität. Als Redner der sozialdemokratischen Opposition erhob sich De. R e n ne r, wel^r Wien, 7. Mi. erklärte, die Gewerlschasten kenne» den neu» en Bundeskanzler bereits als Vertreter der Industrie. Er war immer ein harter, aber loyaler Partner bei allen Verhandlunget». Dr. Renner versprach der neuen Regierung Loyalität in allen Dingen, die nicht gegen die weltanschauliche Ueberzeugung der Ä-zialdemokratie verstoßen. Zum Schluß griss er sehr hestig die Heimwehren an. Die übrigen Vertreter der Mehrheitsparteien beglückwünschten die Regierung zu ihrem Arbeitsprogramm. Die aus dem Kabinett ausgeschiedenen Mi nister Dr. S e i p e l, Dr. K i e n b » ck und S ch m i t t haben einen mehrwöchigen Erholungsurlaub angetreten. Die Bootfadrt llbti' den Szeon gelungen Der deutsche Seemann Paul Müller, der am 6. Juli vorigen Jhes Hamburg verließ, NM in einem kleinen Boot den Atlantischen Ozean zu überqueren, ist, wie heule bekannt wird, am 23. April in deul kleinen kubanischen Hafenort Gibara wohlbehalten angekommen. Müller folgte nach felner Abfahrt vvv Hamburg der europäischen und afrikanischen Küste, traf im vergangenen Herbst auf den Kanarischen Inseln ein und unternahm von dort im Frühjahr die gefahrvolle Reise über den Ozean, die er ohne ernstliche Iwischew fälle beendigen konnte. Er verließ gester« Gibara und fuhr nach Habana weiter. hier will er dann seine Reise nach Newyork fortsetzen. Sine Sefchlchte ans Arkadien Der Anfang dieser kleinen, idyllischen Geschichte spielt auf der Ebene von Cointrin bei Gens, wo sich damals noch nicht der bekannte Flughasen bcsand. Da hütete, ebenso arm wie unromantisch, der junge Schäfer Christof V e c ch i o, genannt „Tosfin", die Herden seines Herrn. Er besuchte keine Schule und hatte keine Kameraden: die Schafe allein waren seine Freunde und Bertrauten, sein Stolz — aber auch seine geheime Hoffnung. Denn er blies nicht nach Schäferart die Flöte, und wenn ihn einmal das Träumen ankam, so stand in dssssn Mittelpunkt stets ein fetter .tzaminel, e!n schneeweißes Lämmchen, ein Vollbsladener Jährling. So wuchs Tosfin heran, immer im Dienste desselben Meisters, von desien Hunden und Slj^fen er sich nicht zu trennen vermochte; liebte zum erstenmal in seinem Leben ein anderes Wesen als ein Schaf — wenigstens war er sel^r davon überzeugt, und es kam ihm beinahe wie ein Verrat vor — verheiratete sich mit dem Mädel, das eben so arm und verlassen war wie er und bekam vorerst alle Jahre ein Kind. Die Zeiten wurden ein wenig besser, die Schäfer seltener, der Lohn stieg: Tosfin machte Ersparnisse. Und eines Tages erfüllte sich der tiroße Traum seines Lebens: er kaufte von seinem Meister drei ausgesucht schöne Tiere. Sie gediehen unter sorgsamster Pflege präckitig und taten in jeder .Hinsicht ihre Pficht: so zwar, Äaß sie nach weiteren Jahren einer keinen Herde angewachsen waren, die an Milch, Wolle und Fleisch genug abwarf, um alle Sorgen in der Hütte Toffins zu verscheuchen. Das Glück blieb dem Schäfer, der jetzt in den besten Jahren stand, auch weUer-hin treu; bald genügten seine zahlreichen Buben und Mädels nicht mehr, die vielen Tiere zu warten, eS mußten Hunde und tlusseher eingestellt lverden, und heute nenm „Tosfin" einen Riesenbesitz sein eigen, dessen weitgestreckte Ställe, Hürden, Wohnungen und fette Triften einen weiten Kranz von der Arve bis jenseits der neuen Rhonebrücke bei St. Georges ziehen. Zweitausendfünf-hundert Schafe, fünfhundert Ochsen, zwanzig Hirten, fünfzehn mächtige Hunde unter der Führung ihres anerkannten Oberhauptes „Fritz" — das blökende und brüllende Heer fühlt sich längst auf den schmalen Abhängen der Genfer Bannmeile in der Enge; es wandert m»t gewaltigem 9.Zrm hinauf starken Ergebnisse aufzuweisen hat. Tie französtsche Hafenpolizei läßt alles zu wünschen übrig und erschwert eher noch die Arbeit der SchutzverVSnde. In Arzent'nien selber ist die öffentliche Meinung alarmiert worden: Frauen wie MrS. Robinson und Dr. ö«^i leisten in BuenoS-AyreS auSgezeich nete Dienste, aber die öffentlichen Gelten müssen mitwirken, soll eine der schlimmsten Wunden der Menschheit langsam verheilen. Der belgilfche Vertreter wies auf den Aufschwung des internationalen Kinder« h a n d e l « hin und die unzenüg-ndzn Garantien, mit denen die Adoption umgeben ist. Eine solche Adoption in sehr vielen Fällen nichts als ein v e? st e ckter K a u f zu reinen HandelSzwecken. Der französische Delegierte weist darauf hin, daß die „Toleranzhäuser", deren Abschajfunz man fordert, in seinem Lande durch kein eigentliches Gesetz geregelt sind; sie unterstehen ausschließlich der Gemeindehoheit und können dnrch einen einfachen.Ratsbeschluß unterdrückt werden. Einige französische Städte seien mit dem guten Beispiel vorangegangen; in den meisten Fällen jedoch wider-setzen' sich die Sitten und oielleicht sogar die Hygiene einer solchen radikalen Maßregel. Es wird dann über die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen in einzr Reihe von Ländern berichtet. Eine Exp.'r:enkommis!ion soll den Orient vereisen, dessen Erforschung im Sinne des Ausschusses besonders wichtig ist: die letzte Entscheidung darüber, sow^e die Bereitstellung der nötigen Summen obliegt dem VSlkerbundSrat. Ts! wird fern?r die Veröffentlichung von populären Broschüren nnd von AusklürungS-filmen angeregt, die 5eson)ZrS in den Hafenstädten und auf den Schiffen zwischen öirot^ vnd Amerika gezsiqt »verden könnten. Die Vertreterin Deutschlands, Frau Dr. Bäumer, gibt interessanteAufklärungsn über Wesen und Wirkung ÄeS neuen Reichsgesetzes über die ärztliche Ueberwachnng der Gesamt bevölkerung im Hinblick auf die Geschlechtskrankheiten und betont dabei besonders Ä!e enge Zusammenarbeit zwischen den sozialen Fürsorgestellen und dem Gesundheitsdienst; die „Toleranzhäuser" werden dadurch unter drückt, aber in der Präzis hat sich ergeben, daß ilber die Bezeichnung Zweifel herrschen, fo daß in manchen Städten alte System unter einem neuen Namen beibehalten werden konnte. Deutschland ist übrigens das ein zige Land, daS ü^r die Wirkungen deS Abschaffungsgesetzes der öffentlichen Häuser einen genauen Bericht eingesandt hat; in dieser .Hinsicht bleibt Äso noch Alles zn tun übrig. — Die Aussprache geht iil gleich interessanter Weise weiter; über die moralische Gefahr der weiblichen Dienstboten, besonders wenn sie, wie dies vielfach zutrifft, in Marsardenzimmern zu Dutzenden bsisam menwohnen; über die hygienlsck)e Kontrolle der Seeleute in Hafenstädten, die ^^uhälter und die mehr als mangelhafte Gesetzgebung, die sich ihnen gegenüber als völlig un'virk-sam erweist, die Abschaffung der Nltersbc-grei^zung von 21 Jahren, die stch in den bish^igen Konventionen befindet usw. ZttMlnfznGlW Rsman von OttoSchwerin. (Copyright 1927 b. C. Duncker-Verlag, Berlin.) ö (Nachdruck verboten.) Paschkin mußte die Richtigkstt dieser Ausführungen einsehen und da er auch einzusehen begann, daß verstocktes Leugnen hier wahrlich nicht am Platze war, glch ^r beides unumwunden zu. „Recht so", sagte Orghidan lächelnd, „^ch sreue mich, .Herr Paschkin, dasz wi- unö so gut verste^n. Sie sehen also ein, d.ig Sie in unserer Hand sind, und wir '^.)n?n eine langwierige, schwere Kerkerstca-e antiängen können. (Zs besteht aber die Möglichkeit, das; unsere Regierung davon absieht, gegzu Sie und Ihre — eh — Gattin" — Orghidan machte im Sitzen Bjera eine lieber« swiirdi^^e Verbeugung „vorzugehen, wenn Sie be-> reit wären uits einen — sagen wir inal — Wichtigen Dienst zu erweüen.^ Orghidan schwieg und beobachtete gespannt die Wirkung seiner Worte. Paschkin hatte seine volle Sicherheit wiedergefunden. Wenn man eines Dienstes wegen an ihn trat, dann sah seine Lage durchaus nicht ^ so bedenklich ans, wie es zuerst den Anschein hatte. Immerhin hieß es, auf der Hut zu sein, denn es war nicht das erste Mal. dap. er um die Früchte seiner Arbeit betrogeil wurde, und dem geschmeidigen Rittmeister Orghidan traute er alles zu, nur nicht viel Gutes. „Ich bin bereit, Ihre Vorschläge anzuhören", sagte er ruhig. Orghidan zeigte lachend seine weißen Zähne. „Ich wußte, daß Sie vernünftig sind", sagte er. „Wir wollen unser Geschäft bei einer Flasche Samos besprechen." Dann klingelte er, und trat ans Fenster, während ein Diener auf einem fahrbaren Tischchen mehrere Flaschen Wein und Gläser, kalte Kilche, Toast und Früchte vor Paschkin und Vjera ordnete. „Greifen Sie zu, Messieurs, danies", forderte Orghidan auf, als der Diener das Zimmer wieder verlassen hatte. „Sie werden hungrig sein, und bei leerem Magen verhandelt es sich schlecht." Paschkin und Vjera ließen sich nicht lange nötigen. „Sie sind utls als außerordentlich tüchtiger Agent bekannt", fuhr Orghidan fcrt. „Als ein Mann, dessen Fähigkeiten auf si"tt l . iiumcr ' ; AU« Reculet, zum Berg« Lachat und Wen-t«»lI«»»H s)er „Mercure de Franee" gibt den bisher unbekannten Wortlaut eines in vieler Hinficht interessanten BrisfeS wieder, den R. Nagneram IS. MKyz !87V von Luzern aus an seinen Pariser K^nd C h a m P-fleury richtete. Hier die deutsche Ueber-jetzung: Met» Ntder yre»»d! Diese Zeilen werden Ihnen durch einm meiner guten Freunde, Herrn GchurS üVerSracht, dessen Gtudie über meine Werke (in der Revue des Deux-MondeS) Sie vielleicht gelesen haben, und den ich Ahnen warm als einen unserer Besten empfehle. Von ganzem Herzen spende ich der Gründung Ihres BwtteS Beifall, dessen Programm mir als Ausgangspunkt zu bilden scheint für die Verwirklichung ein^r meiner Lieblingshoffnungen: Die ?ersch«elz«ng des sranzißschen mid deS deutschen Seifte». Sie wissen, daß ich mich immer mit dem Gedanken eines w Paris zu gründenden Internationalen Theaters getragen habe, worin die größten Werke d« verschiedenen svatilmen im Urtext gegeben würden. Frank > reich allew, und im besonderen Paris könnte die scheinbar verschiedenartigen Schöpfungen, deren genaue l^enntnis nach meiner Anficht zur geistigen und fittlichen Entwicklung eines Volkes unerläfslich ist, in einem einzigen Bündel vereinigen. Unter den fvlmzöfischen Werken, die auf dieser außergewöhnlichen, von den TageSinteressen un-avhüngigen Bühne vorgezeigt würden, sollten die M6hulS einen besonderm Platz erhalten, und ich beglückwünsche Sie dazu, an diesen großen Künstler gedacht zu haben, denn ich rechne ihn zu meinen Lehrern, und sein L^n und Wer? find in Frankreich viel zu wenig bekannt. Indem ich Ihrem lobenswerten Unter-r'khmen allen möglkchm Erfolg wünsche, drücke ich Ihnen ganz herzlich die Hand. Ihr Richard Wagner." Der Brief ruft in Frankreich, das ge-l?lchnt war, den Künstler unter der MaSke ieS Pamphlets „Eine Kapitulation" zu erklicken, begreifliches Aufsehen und nahezu eine Revolutton der Ge^r hervor. Bon Professor Dr. Alfred F r o e h l i ch. Es war folgerichtig zu erwarten, daß mit dem ungeheuren Aufschwung« der technischen Wissenschaften, deren überraschende Entwicklung die Völker der Erde in Spannung hält, auch jener Zweig der Heilkunde, der mehr als die übrigen auf Technik beruht, die operative Medizin, zu staunenswerter Höhe mitgerissen Wörden ist. Damals ««d jetzt. Man vergleiche den Gang einer 'Operation, den hÄlungSvcrlauf, die Aussicht auf Erfolg, wie sie vor hundert Jahren gegeben »varen, mit den entsprechenden Verhältnis« sen der Gegenwart. Damals: Fehlen der allgetneinen und örtlichen Betäubungsmittel, Fesselung des bestenfalls durch Opium eingeschlälferten Kranken, Notwendigkeit, der ungeheuren Schmerzen halber den Eingriff mit größter Eile auszuführen, Unkenntnis der Wundinsektion, Wundfieber, hohe TodeSqahlen, UnzuqSnglichkcit der meisten inneren Organe. .Heute: Auch der gewaltigste Eingriff völlig schmerzfrei, Schmerzbetäubung beliebig lan« ge durchführbar, daher keinerlei Hast not-»vendtg, peinlichste Sauberkeit, Perinei-dung der Infektion der Wunden durch die aseptische d. h. keimfreie Operation, allc-n-falls Bekämpfung bereits erfolgter Infektion durch antiseptische Mittel, Zugänglichkeit aller, auch der verborgensten inner«! Organe, aller Höhlen, Spalten und Gänge des Körpers, einwandfreie Wundversorgung durch kunstgerechten Verschluß, zweckmäßige Nachbehandlung, dabei die um ein Bielifaches erhöhte Wahrscheinlichkeit, die Operation zu Überstehen, und dauernder Et'^esung teilhaftig zu werden. Das Arsenal der Operationen. Nicht als ob die Chirurgen sriiherer Jahrhunderte es an den notwendigen Eigenschaften hätten kehlen lassen! Unter ih« nen waren, ss wie heute, Männer vLn überragender nialitüt, von scharfen, Urteil. v»»« sicherer Hand, von unbeugsamer Tatkraft, gr''ßer Erfahrung, gepaart mit Geduld und Genauigkeit. Allein eS standen unz^hlize technisch« Hilfsmittel nicht zu Ge-böte. Eine moderne chirurgische Klinik verfügt über ein Arsenal blinkender Instrumente. Sie kann ohne ein Heer kleinerer oder grösserer maschineller HilfSapparate, wie NoeRigfnn^pa.at, Elektromotoren, elek-ttisch bcfc:rf.ene Glühmesser, elektrisch beleuchtete Apparate, die in daS Innere des Körpers, in Luftröhre, Bronchien, Speise röhre, Magen, Mastdarm, Harnblase, Brust körb unmittelbar hineinblicken lassen,' ,>hne Niesenmagnete zui^, Entserttung kleiner Eisenteilchen, ohne motorisch angetriebene Apparate zu selbst viele Stunden lang fort gesetzter künstlicher Atmung, ohne Borrich tungen zur Durchführung von Operationen in verdünnter oder verdichteter Luft, ohne Narkoseapparate, in denen eine genau ab gemessene und abswsbare Vermischung be tSubender Dämpfe mit Luft oder mit rei. nenl Sauerstoff erfolgt, ohne raffiniert kon struierte Operationsstühle, die jede Lage rung des Kranken gchatten, nicht gedacht werden. In diesen taghell erleuchteten Räldmen waltet der Operateur mit seinem Stabe von Assistenten und Gehilfen in wei ßer. durch Erhitzen im ^mpf keimfrei ge n^rdener Kleidung, die Kopfhaare durch ei ne Stoffhülle, daS Gesicht bis an die Auge?l durck) eine MaSke verdeckt, über die .Hände ausgefochte Gummihandschuhe gezogen. Allen guten Chirurgen gemeinsam ist energische Geduld bei kühlem Kop'e, bei klarer Ueberleguns,, die ihn befähigt, seine Arbeit zu tun. Die plastischen Operationen. Streben des modernen Chirurgen ist. wenn nur irgend möglich, jede Verstlimme» lung zu vermeiden oder, falls sich eine solche als unvermeidlich herausgestellt hat oder von vornl^erein durch eine Verlehnng g'?gc bcn wcir, helfend einzugreifen nnd die Ent stellunq nach Krüften auszugleichen. Derai tige Eingriffe werden sehr treffend 'nit einen! der Vildhanerktt?lst entlehnten Aus drucke „plliftisck'e Overntionen" genannt. Die ersten Bemsi^unaen auf diesem Ge biete baben dem mt"'f''r?lsien Antlik qegol-ten. Hier wirken ^'^rsfs^mmelnngc'n durch ^^ranklieit oder Vl'r?"»'"ng besonders erschütternd. dli der fsnt'tes^te nur zu genau den lieimlichen Widerwillen emvfindet, der ihm im Vers^ehr mit seinen Nebenmenschen begegnet. Die Schaffung des neuen GefichteS. Vor ungeheuer schwierigen Ausgaben standen die Chirurgen, wt'nn es sich um aus gedehnte GesichtKverletzungen handelte, aber auch hier haben Begabung und Energie d-r Chirurgen, gepaart mit unerschVMicher Ge-dr-ld, den Sieg davongetragen. In einer Reihe von Operationen, die häusig melirere Jahre in Ansvruch nahmen, sind die Thi- o v I s k^aökogs ullca 7 s rurgen darangegange», selbst die entsetzlich-ten Verletzungen, Wille, in denen Nase, Lippen, Augenlider, Ober- und Unterkiefer zum größten Teile zerstört oder ganz fortgerissen waren, wieder aiis!zubauen, fast stett mit befriedigenden, zum Teil« mit überraschenden Enderfolgen. . (Schluß folgt.) Sin erfchüttemdes FamNienbrama dem fünf Menschenleben zum Opfer gefallen sind, hat sich in der Tilsiter Niederung ereignet. Der Gutsbesitzer Alfred Grigoll «US Leitwarren bei Neukirch im Kreise Niederung hat wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten Sonntag morgens seine Frau und seine drei Kinder anscheinend durch Gift »m ihr Leben gebracht und dann fich selbst daS Leben genommen. Der Inspektor fand das Ehepaar tot im Bette liegend auf. In dem anderen Limmer lagen auch die drei Kin- der, zwei Knaben und ein Mädchen, im Alte? von sieben bis zehn Jahren, lebl.,s in den Betten. Die bis^rigen Ermittlungen lassen darauf schließen, daß die ganze milie durch ^ine Übermäßige Dosis Mm-phium ver^ftet worden ist. Vatermörder Artman« vor Gericht AuS Men wird gemeldet: Moutag begann der auf eine Woche berechnete Prozeß gegen den 17jährigen Mittelschiller Ferdinand Artmann wegen der Ermordung seines Vater, des RegierungSrateS Art mann und seiner Mutter» ^r Prozeß findet, ent-sprei^nd dem neuen i^terreichischen Zugmd gerichtS-Gesetz, trotz der Schwere des Deliktes vor einem eigenen Iugendschösfen!e«at statt. Der Mord hatte seinerzeit weg2n des großen Ansehens der Familie Artula:ln all< gemeines Aussehen erregt. Mt Frau, dlk eine Stadt vkrgtftm WoMt Aysterie» v«rliedkhet» »nd gesilhrlich»« Al»«r — St» fMcht- b«r«r A«sch«ld»b«»«t» (Londoner Vrlef. ChristianaEdmundSist gestorben. Damit ist das Andenken an einen ZenjarionS Prozeß wieder lebendig geworden, der Ende der achtziger Jahre nicht nur London, ion-dern ganz England in Spannung und Aufregung versetzte. Ein Giftmordprozcß, in dem eine F^au die .Haulptrolle spielte; »'lie vor ihr die Charlotte Corday und — schon in unserem Jahrhundert — Madanie Stein-heil. Und dennoch in seiner Art vielleicht sensationeller als diese beiden. Ein Viftmordprozeß und gleickizeitig die Tragödie einer Ungeliebten, eines alternden Mädchens. Die Heldin, Christiana Edmunds, blickte zu jener Zeit auf annähernd vierzig Lenze zurück. Mit ihrer Mutter hauste sie in einen, möblierten Zimmer in Brighton; sie hatte laum jemals Frt'unde besessen und die Tage vergingen für sie un« ter Mahlzeiten, Spaziergängen und Gesprächen mit ihrer Mutter, in d?ncn Chii-stiana, die ihre Vereinsamung sehr bitter empfand, sich in hestigen Schmähungen ge gen ihr hartes Schicksal erging. Da aber ging mit Christian« plötzlich eine Wandlung vor sich. Ein Mann war in ihr Leben getreten. Durchaus nicht romantisch wie es damals jcdeS Mädchen erträumte; ganz niichtern und beruflich, als Arzt, stiaua hatte ihn" konimen lassen, da sie an Kopfschmerzen und sonstigen nervösen Störungen litt; so kam Dr. Beard in ihr HauS. Er war, wie ein Arzt es immer sein sollte, sympathisch in seinem Aeußeren und seinem Wesen; und er hatte auch jene Gewisse.i-hastigkeit, die in dem Patienten nicht nur das zu behandelnde Objekt, sondern auch den Menschen sieht. Mit Schrecken erkannte Dr. Beard bei seinem znieiten Besuch die Eroberung, die er gemacht hatte, in ihrem vollen Umfang. Und es wäre für alle Beteiligten besser gewesen, wenn er sofort das Haus verlassen und sich geweigert hätte, eine Rolle zu spielen, wie die überhitzte Phantasie einer Hysterikerin sie ihm zugeteilt hatte. Tatsache ist, daß Christiana ihm glühende Liebesbriefe schrieb, die er in einem Ton der Ritterlichkeit l^antwortete. Christiana, die mit den Augen der Verliebtheit laS, glaubte in seinen Antworten lesen zu können, daß Dr. Beard nur auf den Tod seiner Frau wartete, um sie heiraten zu können. Selbstverständlich hütete sie diese Briefe wie einen teuren Schatz; und das war vielleicht gut. Denn auch die Richter lasen diese Briese, und vielleicht wurde daS Urteil zum Teil durch sie bestimmt. Wahnsinn pslegt Methode zu habe::, ?:nd Verrückte sind in ihren Handlungen ost von unheimlicher Logik. So auch Christiana Edmunds. Sie sah ein Ziel vor sich, auf dem Wege dahin aber ein störendes Hindernis: Dr. B e a r d s F r a u. Sie Überlegte lange, verwars Plan um Plan; endlich glaubte sie das Richtige gesunden zu haben. DaS Unauffälligste. Sie beschloß sich Gift zu verschaf?e»t Strychnin. Das war auch damals an sewisse Bedingungen geknüpft. Heule bedarf tS d'-zu eines Rezepte?, damÄS ?!ußte sw sich mit vollem Nanlen und Adresse -n daS sogenannte „Giftbuch" eintragen. Nur brauch te man dazu keinen von der Behörde beglaubigten Personalausweis; ; nd so schrieb sich Christiana alS: MrS. Wol.ds, .Hillkide, Kingstown, Surrey, ein. Dann lauste iie in einem Schokoladengeschäft eine Schachtel Pralinen, tränkte sie zu Hause mit einer Strychninlösung und machte, als ihnen lichtS mehr anzusehen war» Mrs. Beard einen Besuch zur Teezeit. Diese pflegte zivar keine Schokolade MM Tee zu essen, als ihr Christian? «^ber von denPralinen anbot, n.,s,m sie eine davon an, nm ihren Besuch nicht zu kränken. Sie hatte st« aber kaum in ?en Mund genommen, als sse. durch den auf« fallend bittvren ^schnwck derselben sbutzi^ Donnerstag, den S. Mak I9ÄS. gemacht, dieselbe geschickt wieder ausspuckte und, ohne daß die B^ucherin etwas davon mer^kte, beiseite legte, um pe später ihrem Gatten zu zeigen. An einem der nächsten Ta^e teilte Tr. Beard Christiana mit daß er und seine Frau mit ihr nichts mehr zu tun haben wollten. Dies sei die einzige Konsequenz, die er auZ ihrem Mordversuch ziehe. Statt nun froh zu sein, so leichten Zaukes davon zu kommen, und durch die Tatsache, daß Dr. Beard sich auf die Seite seiner Frau stellte, von ihrem Irrtum geheilt zu werden, sann Christiana unablässig dar'luf, wie sie dem geliebten Mann die Haltlosig« keit seiner Anschuldigungen beweisen könne. Es war ein ungeheuerlicher Plan, den sie auSbrlitete. Wilrdig eineZ Nero, eines Cesare Borgia. Sie muhte Dr. Beard beweisen, daß nicht sie das Gift in die Schokolade getan hatte; doch sie hatte keinen Beweis. Also mußte sie ihn sc^sfen, um jeden Preis. Gist hatte sie noch genug. Also brauchte pe Schokoladebonbons. Um nicht aufzufallen durfte sie sie nicht selbst kausen; darum schickte sie einen kleinen Jungen mit instinktivem Raffinement zu einem der größten Schokoladenhändler in Brighton. Der Inhalt deS Kartons wurde von ihr mit Strych-nin behandelt; dann schickte sie den Jungm damit zurück, er hätte ihr nicht daZ Gewünschte gebracht. Und diese» Umtausch^piel wiederholte fie im Laufe der nächsten Loschen noch oft. Der erwartete Erfolg aber ließ auf sich warten. Sie rechnete damit, daß sich ein oder mehrere Todesfälle durch den Genuß vergifteter Schokolade ereignen wür den, Fälle, mit denen sie persönlich in keiner lei Zusammenhang stand; der beste Beweis, daß sie auch in jenem ersten zu Unrecht be schuldigt worden war. Denn sie rechnete auch damit, daß die Zeitungen sich der Sache bemächtigen und Dr. Beard durch diese Zdenntnis davon erhalten wÄrde. In den ersten Märztagen war ihr Plan gereift, am 12. Juni trat das erwartete Ereignis ein. Ein kleiner Junge war das Opfer. Er hatte von seinem Onkel Schoko lade bekommen, hatte sie — nach Kinderirt rasch gegessen und war 20 Minuten spä ter tot. Aufsehen und Erregung varzn ungeheuer. Es meldeten sich Leute Kei der Polizei, die in demselben Laden Schokolade gekauft und einen bitteren Geschmack an ihr wahrgenommen hatten. Der Schoksladen Händler wurde vor Gericht gestellt, r^ch: er war nicht der Hersteller, also wurde er srei-gesprochen. Me Polizei gab sich damit nicht zufrieden. Sie durchforschte alle Gtftregister in Brighton und konnte jedem einzelnen Kauf von Gift nachgehen, bis auf einen: MrS. Woods, Hill Side, j^ngston, Surrey. Sie wäre über diesen einen zur Tagesordnung iibsrgegan-gen, hätte der Drogist nicht einem der Beamten davon Mitteilung gemacht, daß ein Junge ihm einen Brief, wie er sagte, vom LeichenVeschauer, brachte, worin er um leih, weise Ueberlassung des GiftbucheS gebeten wurde. Ms er es zurückbekam, fehlie eine Seite daraus; die, welche auf jenes Blatt folgte, auf dem MrS. Woods sich eingetragen hatte. Jetzt begann die Polizei sich für MrS. Woods zu interessieren, denn es war ihr sofort klar, daß es sich hier um den ll^ersuch einer Irreführung, einer Ablenkung eine) etwaigen Verdachtes auf eine dritte Persnn handelte. MrS. ?^od war bald in der Person Christiana Edmunds ermittelt. Noch aber war die Kette der Beweise zu schließen. Man erbat also von Christiana schriftliche Auskunft über eine belanglose Angelegenheit. Ihre Antwort und der Brief des Lei-chenLeschauers zeigten die gleichen Schrist-züge; daraufhin wurde sie verhaftet. Am Tage der Verhandlung war der Ge-richtsfaal gedrängt voll. Der Staat?anw.ilt beantragte Todesstrafe; Kronzzuge war Dr. Beard. Und was er, als Arzt, anssagte, wie er sie den Richtern zeigte, als schwere Hysterikerin, als einen von der Natu? ver» gessenm Menschen, als die Frau, dsr eS immer versagt geWeben war, ihrer natürlichen Bestimmung gerecht zu iverden, daS rettete ihr das Leben. Die Richter erklärten sie für unzurechnungsfähig und schickten sie nach Braodmoor, ins Irrenhaus. Dieses Urteil erregte damals ungeheures Au^ehen. Vierzig Jahre fast sind seither durchs Land gegangen, vierzig Jahre hat die Frau — die um ihrer Liebe willen - kalt, blütig eine ganze Stadt vergiften wollte, «ls Irre dahingedämmert, bis vor wenigen Die blutige Maifeier l» Berlin W Eine im Kraftwagen herbeigeeilte Pov.zci streife zerstteut eine Ansammlung. Nt. Jourualistenklub. Wegen deZ morgigen Feiertages entfällt die ordentliche Klubsitzung. m. Umbenennung einer Bahnstation. Mit Inkraftsetzung der Sommerfahrordnung, mit 15. d. M., wird die Station Sv. Lovrcne na Pohorju an der Strecke Maribor—Tra-vograd in „PuSöava^Sv. Lovrenc" umbenannt. m. Zehiljahrseier der „GlaSbena Matica". Im Rahmen der Festlichkeiten anläßlich dcS zehnjährigen Bestandes der „GlaSbena Ma-tica" in Maribor findet heute, Mittwoch, um 20 Uhr im Unionsaal ein Konzert der Zöglinge der Musikschule statt. Morgen vormittags um 10 Uhr wird im Unionsaale ei-ne Festversammlung abgehalten, in welcher u. a. auch die Einweihung des Vereinsban« ners und die Verteilung von Ehrendiplo-men an sür die Entwicklung deS Vereines verdiente Personen vorgenommen wird. Donnerstag abends sindet ein großes Chorkonzert statt. ES ist zu erwarten, daß'zu diesen Festlichkeiten auch zahlreiche auSwärti-ge Delegierte erscheinen werden. m. Trauungen. In den letzten Togen wurden in Maribor folgende Paare getraut: Wilhelm K S tz l, Beamter des KreisauS-schusseS, m^t Frl. Ottilie K r a j n e; Alois P o l a k mit Frl. Marie § a l a m u n; Stef. B e r b i e mit Frl. Anna Stern; Franz Wissiak mit Frau Antonie B i d m a s e r. geb. KoraZija; Franz Lep mit Frl. Marie K o v 8 e. m. lv0.M Dinar für die d.r Wissenschaften in LjubN^ -- ^-r KommilsZ? der KreiSverwaltijng Herr Dr. L e s k v a r hat ^ür die »'»r Wissenscbnf« ten in Ljubljana den Betrag von 100.000 Dinar bewilligt. m. Aus dem Krankenhause. Die Herren ^r. Ctankl, L u t m a n Tr. Murisan Houska wurden zu Sekundarärzteu im hiesigen Krankenhause ernannt. m. BolkSuniversitat. Freitag, den 10. d. un: 20 Uhr veranstaltet der schwedische Journalist Herr Emil L a n g l e t aus Stockholm im Apollo-Kino an der Hand eines prachtvollen Films einen Vortrag über Dänemark. Herr Langlet hielt bereits solche Vorträge in Zagreb und Beograd. — M o n t a g, den 13. d. spricht der hiesige Landesgerichtsrat Herr Dr. T r a v n e r über „Hexerei und .Hexenprozesse in Unter-steiermark". m. Schadenfeuer in den Stick'wsfwerken. Gestern vormittags entstand in den Stickstoffwerken in Ru8e ein Schadenfeuer, welches katastrophal hätte werden können. In einer Mhnbaracke entstand ein Kaminbrand, welcher zwei benachbarte Wohnun-gen einäscherte. Den wackeren Hausfeuer-wchrleuten gelang es nach msis'»voller Arbeit, das Feuer einzuidlämmen und die sechs anliegenden Wohnungen ^ i retten. Zur Tagen der Tod die Akten über den Fall „Christiana Edmunds" endgiiltig geschlossen hat. Marlbor, 8. Mai. Stelle kam auch die Freiwillige Feuerwehr aus ?)!aribor, die aber, da der Brand mitt-lcnveile gelöscht werden war, wieder un-vcrriäiteter Dinge einrückt". Der SachsH^l« den ist gering. m. Fremdenverkehr. Im Laufe des gestrigen Tages sind 72 Fremde, darunter 10 Ausländer, in Maribor zugereist und in verschiedenen Herbergen abgestiegen. ^ukruk! >Vjr ^eben llinen Oelexeni^eit, sick mit unZeren vorillxliciien llM'llliZilliiiijW bekannt ?u m»cken; be5uct,en 8ie un5er prodsicoeken sm 10. und 11. Ns« 1929 >Vjr Steden liinen mit I?at kreunäiiciist 2ur Verlüxunss. m. Die ArbeltSbörse in Maribor sucht zum sofortigen Dienstantritt einen Holzdrechsler, einen Tapezierer, drei Säger, zwei Schuhmacher, zwei Schneider und fünf Tisch ler. ni. Ein Embryo im Waggon. In der hiesigen Staatsbahnwerkstätte traf zwecks Reparatur aus Zagreb ein Waggon ein, in dessen Klosett ein männlicher Embryo gefunden wurde. Derselbe dürste schon einen Monat darin gelegen haben. Die Untersuchung dürfte im Sande verlaufen. m. Nervenzusammenbruch. Die 43jährige Winzerin Genovefa Damis aus Sv. Anton erlitt gestern in der Brbanova ulica einen Nervenzusammenbruch und mußte von der Rettungsabteilung ins Krankenhaus überführt werden. Nl. Unfall. Ein Landwirt aus der nächsten Umgebung stieß gestern auf der Reichsbrük-ke mit dem Rade ^in Dienstmädchen um, wobei diese leichtere Verletzungen an den Knien erlitt. Als ihr der unvorsichtige Mann ein Schmerzensgeld antrug, gab sich das Mädchen damit zufrieden. m. Verhaftet wurden gestern Martin D. und Thomas C. wegen Diebstahlsverdachtes sowie Franz K. wegen Betruges. m. Karambol. Gestern abends stießen in der RuSka cesta zwei Radfahrer so heftig aneinander, daß der eine Fahrer, ein gewisser in der Mlinska nlim wohnhafte Franz S. mit einer klaffenden Wunde bewußtlos liegen blieb. Als die Nettungsak,. teilung eintraf, lehnte der Verletzte sonder« Sine unonoenedme TeV-TeffSagd Hört Ihr, daS Brummen und Tosen im Takt? ist Janisch's wilde verwegene Jagd! Mit feurigen Rossen, man nobel nur ^2gte, Doch heute sind Tinge dieS ganz abgeschmacktes Wo Fltchse und Hasen envarten den ^rrn, Auf Wegen und Straßen — so ist eS m^dern^ Bei Nebel und Nacht, so rechnen sie llcher, Macht Janisch nicht Jagd auf vterfüßige ^iech-r. Nie dachte das Häslein, das ruhig tat vslden Es müßte gar heute den Tod schon erleiden. Ein Brummen, ein Tosen, was soll nun das sein? Und vor diesem Teff'Teff, ein gar greller Schein! Bevor Mser Häslein erreichte den Wald, Rahm es der Lichtstrahl in seine (Vew/tlt; Kein Ausweg zur Linken und keiner zur Rechten, In» Borderrad tat sich das Hascherl verflechlen! TaS Häslein das arme, war auf der Stell' tot, Ter Janisch, der Motor, die lagen im Kol! Das Hascrl fiel wohl ohne Pulver und Blei, Tom Franzi dem ging bald der Schädl entzwei! Tr. Emil hat schnell ihn genäht und verbunden, Den Hasen, den warf er vor Zorn den Hunden. Es steht schon a Marterl auf der unglücklichen Stell': «Fahr langsamer Franzl und nimmer so schnell!- «lvb: V. barerweise die Hilfe derselben mit der Bemerkung ab, nicht in die Zeitung kommen zu wollen. m. Die Pottzeicheonik des gestrigen Tage» weist insgesamt 27 Anzeigen auf. davon 11 wegen Ueberfchreitung der Straßenverkehrsvorschriften, 1 wegen Veruntreuung, 1 wegen gefährlicher Drohung, 1 wegen körperlicher Beschädigung, 1 wegen Karam-bols sowie 3 Fundanzeigen. m. Kranzablöse. An Stelle eines Kränzet für die verstorbene Frau Mitzi G r o b e l« 8 e k spendete der Industrielle Herr Joses R o s e n b e r g für die Freiwillige Feuerwehr und deren Nettungsabteilung in Maribor den Betrag von 200 Dinar. Herzlichen Dank! Das Kommando. - P>tter?^7-'"' 8. 8 Uhr früh. Luftdruck: 736; Feuchts<'!'-'^^''"''^s-'r: 0; Barometerstand: 736; Temperatur: '>s-19.v; Windrichtung: NW.; Bewölkung: teilweise: Niederschlag: 0. * Hotel Halbwidl. Am Feiertag ^Don« ncrstag) Frühschoppen- und Abend-Salon-konzerte. Bei angenehmer Witterung im neurenovierten Garten. b85ü m. Telephon-Verzeichnisse sind in der Ve, waltung der „Mariborer Zeitung" zum Preise von 15 Dinar Pro Stück erhältlich. ^ Rogaska Elatina weltberühmt gzzen Magen-, Darnt- und LeVerkrankheiten, Gallensteine, Herz- nnd Nierenbeschwerden. Billigste und erfolgreichste Kurzeit: Mai, Juni und September. Verlanget Prospekte! 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Montag nachmittags stürzte der 28jährige Maurer Johann L esn ik aus Mestni vrh aus der Höhe des zweiten Stockwerkes des Haufes des Kaufmannes Crllinschegg. Durch einen Ausall blieb er auf dem Gerüst des ersten Stockwerkes liegen, wobei er mit dem linken Bein gegen das Fenster stief^ und sich dabei schwere Schnittwunden zuzog. Der sofort herbeigeeilte Arzt Dr. B l a n k e leistete dem Verunglückten die erste Hilfe, worauf dieser ins Krankenhaus überführt wurde. — In der Ljlltomer-Ska cesta wurde die 46jährige Besitzerin Maria S ch n e e b e r g e r von einem Nadfahrer umgestoßen, wobei sie an beiden Bei-«l-n Verletzungen erlitt. Gegen den unvorsichtigen Radfahrer wurde die Anzeige erstattet. Aus Eelie Tage ausgeliehen. Eefchäftsstunden Donners tag und Samstag abends von lZ bis 8 Uhr und Sonntag von W bis 12 Uhr. c. Stadttheater. Wegen der Pfingstfe^er-tage finden die nächsten zwei Operettenvorstellungen mn 30. Mai statt. Zur Aufführung gelangen „Polenblut" und „Graf von Luxemburg". c. Aus der Polizeichronik. Angezeigt wurde ein Fleischhauergchilfe, weil er mitten auf der Gaffe Na okopih die Schlachtung eines Zickleins vornahm._In Gaberje gab es Dienstag nachmittags ein Handgemenge zwifchen einem Fuhrmann aus Kkofja vaS und einem Poliziften. Jemand hat nämlich in der Stadt zwei Säcke Zement gestohlen und der Wach-inann hatte die Aufgabe, auf die Fuhrleute aufzupassen um eventuell den Dieb zu erwischen. Der Fuhrmann, der 21-jährige Knecht Anton M l a kar aus Zkofja vas bei Celje, fuhr fiir zwei Besitzer vier Säcke Zement und drei Bretter. Als ihn der Wachmann anhielt, sagte er, daß er die Zementsäcke von einem unbekannten Besit' zer erhalten habe und wollte hierauf schnell weiterfahren. Der Wachmann suchte den Wa gen zum Stehen zu bringen. Da Packte ihn der Knecht bei der Kehle und versetzte ihm fimf Fnßftöße, so daß der Wachmann auf der Straße zusammenbrach. Der Knecht wurde hierallf fe-stgenommen und in die Wachstube geführt, wo es sich herausstellte, daß die Zenientsäcke tatsäcklicki dem erwähn en Besitzer gehören. Der Wachmann erhielt o schwere Verletzungen, daß er 14 Tage arbeitsunfähig sein wird. Dem Knecht werden aus diesem Borfall freilich noch gerichtliche Folaen entstehen. — Am l». Mai abends wurde am hiesigen Hantifplatz der aus "er Besserungsmistalt in Ljnbljana entsprungene 1f»jährige Io^hann Nogale ans Bansa oka bei KoLevse sestaenommen und wieder nach Lsublsana gebracht — Der Knecht des Kaufmannes IeZavnik aus Velika PireSica begab sich dieser Taae nach (selje. Unterweg? verlor er Dinar, die ihm sein Herr für (Einkäufe mltns'aeben bntte. ?lls nun der Knecht zurückkehrte, erfuhr er, daß eine arme, ehrliche Arbeiterin Geld gefunden und der Gendarmerie in PetrovLe überge ben hatte. Stunde. — SV: P. ApelS heiteres TtlUlin« fpiel „Hans Sonnenftößers Höllenfahrt". — Anschließend: Nachtmusik und Tanz. — Berlin 20.30: Von „Bruder Straubin-ger" bis zur „Goldenen Meisterin'^. — M a i l a n d 18: Jazz._ 20.30: Sinfoniekonzert. — 23: Jazz. — München 2005: Liederstunde: I. Patzak. — 20.30: O. i^LildeS „Eine florentinische Tragödie". — 2! 25: Konzert. ---Budapest 17.40: Orchester-konzert. — 19.30: Opernübertragung. — 23.30: Zigeunermusik. -Warschau 20: ! 'onzerr. — 20.15: Sinfoniekonzert. e. Autobusverkehr der Etadtgemeinde Celje. Am Freitag, den 10. d. M. findet am Stadtamt in Celje eine vom Autobusaus-schuß einberufene Verfmnmlung ftatt, an der wichtige Befchlüsse über die von der Stadtgemeinde Celje geplante Einführung eines Autobusverkehrs gefaßt werden. An der Verfammlung werden Vertreter der betroffenen Gemeinden und verschiedene Autobusunternehmer teilnehmen. c. Beeidigung der Rekruten. Dienstag vormittags wurde den neuen Rekruten auf der Gliaeis der Eid abgenommen. Zu diesen: Zwecke rückte die ganze Garnison mir der Musik an der Spitze aus. Die Katholiken be eidete der Celjer Abt I u r a k. die Ortho doxen Prota u d i ü und die ?K>hammeda ner der Militärimam aus Ljubljana. Nach dem kirchlichen Akt hielt der Kommandant Oberst K o st i 6 an die jungen Soldaten eine begeisterte Ansprache und dann wurde von Offizieren und Mannschaften Kolo ge tanzt. Der kleinen Feier wohnte anch viel Zivilpublikum, besonders Kinder, bei. c. Die Stadtbibliothek hat in der Zeit vom 1. Jänner bis 30. April 6395 Bände ausgeliehen. Sie ist reichlich mit slooveni schen, serbokroatischen und deutschen Vü chern versorgt. Die Bücher werden auf 14 Theater und Kunst NationaWeater ln Marlbor Repertoire: Mittwock), den 8. Mai: Geschlossen. onnerstag, den 9. Mai um 20 Uhr: „Chor' leys Tante". Kupone. Ermäßigte Preise. Gastspiel des Herrn DaneS. Zum letzten Mal! Freitag, 10. Mai: Geschlossen. GamStag, 11. Mai uni 20 Uhr: „Dieb". Ab. C. Kupone. Zum letzten Male. Gastspiel der Frau Podgorska und des Herrn Nu eiö. Sonntag, 11. Mai unl 20 Uhr: „Prozeß Ma ry Dugan". Ab. B. Erftausslihrung. Montag, 12. Mai um 20 Uhr: Konzert des Zika-Ouartetts. Ab. C. Rabw Freitag, 1y. Mai. L j u b l j a n a 13: Zeitangabe lnd produzierte Musik. — 13.30: Börsenberichte — 17: NachmittagZkonzert. — 18: Ueber Theologie. — 18.30: ?oauswirtschaft. — 19 Französisch. — 19.30: Vom Lustschiffverkehr — 20: Solosänsier-^^Ibeud. 21: Konzert _22: Nack)richten und Zeitangabe. — B e- ograd 20.45: Kon.',el t. — 21.40: Schachbe richt. — 21.55: Liederabend. — Wie 17.40: Akademie. — 19.30: Italienisch iür Vorgeschrittene. — 20.15: Fragmente auS der modernen Operette. — Breslau 20.15: Sinfoniekonzert. — 22: St^nogra phie. — Prag 17.45: Deutsche Sendung — 19.05: Volkslieder. — Daventr 21.35: Sinfoniekonzert. — 23: Tanzmnsi — S t u t t g a r t 19: Festkonzert. — 20. lb Pfitzner-Konzert. Anschließend: V. Vieds Ko mödie „Eine Abrechnung". — Hierauf: Kon zert. — Frankfurt 19.25: Paul Ernst Abend. — 20.15: Eine Stunde Walzer. 21.15: Kammermusik. — Brünn 17.49 Deutsche Sendung. — 19.05: Böhmische M sik. — Langenberg 17.45: Momart Srazer Muflk- und Theaterbrlef Nun hat Graz endlich auch seinen T h c a-terskandal gehabt und wir iind damit der Lösung der vor einiger Zeit aufzewor-enen Frage: „Was fehlt Graz zur Gros», stadt?" zweifellos um ein gutes Stuck näher gerückt. Wahrscheinlich haben aber die Te-monstranten wie so oft gerade das Gegenteil davon erreicht, was sie beabsichtigt hatten, indem sie damit dem ausgepfisfemn Wcrle zu einer unerwarteten Reklame vecholfen und ihm eine Bedeutung zugemessen haben, die ihm nicht zukommt. Die „D r e i-r o s ch e n o p e r" ist eine recht platte Verulkung gesellschaftlicher Zustände alter Zeiten und wird darum nicht we.ng^r kitschig, weil sie genau 290 Jahre alt .st, 'm Gegenteil, vieles, das damals aktuell war und als witzige Satyre belacht wurde, ist uns heute so serne gerückt, daß wir keine rechte Stellung mehr dazu gewinnen lönmn. John Gay und Pepusch brachten im Jahre 1728 in London die „Beggar's opera" (Bltt-leroper) zur Aufführung, in der sie !>!e Damaligen Zeitauswflchse geißelten und die italienische Oper verhöhnten. Als Gegenstück grund bildet ein Niesen-Orch?strlon. hinter dem die Jazz-Musik verborgen ist; bloß der Banjospieler ist sichtbar. Vor dieser „Orgel" 'vielen sich zwiischen primitiven Kulissen die Vorgänge ab, ein bloß mannhoher Vorhang verhüllt notdürftig den Szenenwechsel, so )aß man das Ausstellen der Dekorationen genau beobachten kann: Sensiition! Wir verargen es der Bühnenleitung durchaus nicht, daß sie dieses Stück in den Spielplan aufgenommen hat. Bei dem allgemeinen Rufe nach Neuem konnte sie an dieser fragwürdigen Errungenfchaft, die in Berlin und Wien volle .Häuser erzielt, nicht gut vorübergehen, ohne sich den: Vorwurse der Rückständigkeit auszusetzen. Widerspruch fordert jedoch die aufgebotene Reklame heraus. DaS Publikum — das Opernhaus war ausverkauft — verhielt sich anfangs zuwartend, spendete auch den Darstellern Beifall, im zweiten Aufzuge jedoch begannen einige junge Leute ein Pfeifkonzert, das zu erregten Zwischenfällen führte. Uebrigens war die Unterbrechung an dieser Stelle auf ein Mißverftändnis zurück zuführen: Auf der Bühne läßt ein Schutzmann, als er das Entweichen deS Verbrechers entdeckt, feine Alarmpfeife ertötien und' dies wurde von den offenbar unaufmerksamen E^zedenten als Signal zum Einsetzen ihrer Pfeiferei aufgefaßt. Gerade dieser Moment bot den geringsten Anlaß zu i.iner Stellungnahme. Unter den Darstellern verdient Sigurd L o h d e als Gentlemans Verbrecher Mac-Heath als Erster hevoor-gehoben zu werden. Er leistete in Spiel und turnerischer Gewandtheit geradezu Erstaunliches. Ihm zur Seite stand als Poly Pea« chnm unsere reizende Ballettmeisterin Ery B o s, die diesmal in einer Sprech- und Gesangrolle erschien und sich als ausgezeichnete Schauspielerin entpuppte. Alpassy und Sorel als Ehepaar Peachum, ?l dol-f i, als Sherif Brown, die Damen N e u-ber, Steinberger sowie Herr Kautzner boten durchwegs sehr befriedigende Leistungen, die einer besseren Sache würdig gewesen wären. Auch Knüpfe rS Regiesührung und Richters musikalische Leitung dürfen nicht übersehen werden. Die Erstaufführung der O p e r e k k e „Die unge küßte Eva" von Portes Milo, Musik von Martin Knopf, fand ausnahmsweise in: Schauspielhaus statt, daS sich» durch seinen intimeren Charakter für Stücke ohne großen Personal — und Ausstattungsaufwand ungleich besser eignet als daS prunkvolle Opernhaus. Die nicht sehr ge^ schmackvolle Handlung dieser Operette entbehrt nicht ganz des Witzes und würde für einen Sketch gerade ausreichen, für drei Akte ist sie aber entschieden zu dürftig. Em juuger Kirchengeschichtslehrer will an sich selbst die Versuchungen des heiligen Antonius ausprobieren, um sie recht eindringlich schildern zu können. Knopfs Musik bewegt zu den heroischen, zumeist der qriechilchen i sich in bewährten Bahnen, sie bringt in Mythologie entnommenen Stoffe »er großen Oper verlegten sie den Schauplatz ilrer Handlung in die niederften Volksschichten und schufen eine Oper der Bettler für Bettler. Und dieses alte Pamphlet hat Bert Brecht für die deutsche Bühne „gerettet" und Knrt Will hat dazu etwas geschrieben, daS er Musik nennt. Geist und Witz ist weder in Text noch in Musik zu finden, es wäre denn, man lisße die mehr als derbe Sprache dafür' gelten, die sich in Ausdrücken und Eindeutig keiten auslebt, wie man sie fonft nur 'n den gemeinsten Spelunken zu hören bekommt, kl! allen Szenen unveränderten k»inter keiner Beziehung Neues, ist aber gefällig, melodiös und wirkt in keiner Weise aufdringlich. Die Damen Steiner und G i e-s e, die Herren M u r a u, S ch n l z und Wolf (auch als Spielleiter rühmend hervorzuheben) verhalfen dem recht schwächlichen Werke zu einem Erfolge, der wohl in erster Linie den Darstellern und dem musikalischen Leiter Voglar galt. „Das Leben" nennt der Salzburg?? Domkapellmeister Josef Meßner ein symphonisches Choriverk für Soprani.'lo, Frauenchor, Streichorchester (ohne Vä'se), Har^c und Klavier, das der Grazer Sin^l^'erein ??ü«Skt 7W Psimerstkaff. sen k>. 1?^. anter Prof. Han» H»ll«ann5 sicherer Leitung zur Auffühnmg brachte. Das auf Dichtungen von Novalis aufgebaute Werk ist die gediegene Arbeit ei«e< tüchtisfm, geschmackvollen Mnfikers, der bestrebt ist. den Äten Aantatenstil durch neuzeitliche Errungenschaften der Polyphonie und Harmonik AU bel<^n. Die interessante Tonschöpfung fesselt durch vornehme, edle Melodik und durch farbenreiche Mangmischungen, wenn auch nicht verhehlt werden kann, daß dnrch die ausschließliche Verwendung von Frauenstimmen eine g^sse Gisfvrmigkeit entsteht, die durch da» Fehlen de? Montrabässe im Orchester _das Mavier und die Harfe bieten kein genügende» Fundament — noch fühlbarer wird. In Frau Tretl E s e r-T h e w a n 9 e r, die bei di^er Gelegenheit zum erstenmale vor die Oeffentlichleit trat, lernten wir eine junge Dame kennen, die ihren wohlklingenden, gut geschulten, t«nn auch nicht besonders starken Sopran mit Verständnis und sicherer Musikalität zu nutzen weiß. Frl. Grete pern am Klavier und Frl. Va»mann an der Harfe betvShrten sich als verläßliche, mitgeftalten-de Künstlerinnen. Der Chor .^iqte sich seiner außerordentlich schwierigen Aufgabe vollauf gewachsen. Josef M e ß n e r, der auch als brillanter Orgelvirtuose mit einer eigenen Improvisation hervortrat, erntete mit d^n Genannten und dem Dirigenten reichen Beifall. Die erste Abteilung dieses jsonzertes besttitt der Grazer Schubertbund unter Sangwart Alois Sch r e i e r s Leitung mit Chören von Schubert, K'aun, Kapp^l-Thuille, Reiter u. a., die die Sängerschaft in jeder Beziehung vorzüglich zu Gehör brachte. In der Klavierbegleitung und im Solovortrage von Stücken von Rich. CtShr erwies sich Frl. Kern als gediegene, tech. ntsch ausgezeichnet ausgebU^te Pianistin von hervorragender musikalischer Kultur. Der „T h r i st l i ch - d e u t sch e L e h« r erchor tvat ebenfalls im Stephaniensaal mit einem eigenen Konzerte hervor, das unter der Leitung des Schulrates Alois Windisch einen sehr anregenden Verlauf nahm und den hohen Grad chortechnischer Ausbildung bewies, der diesen Hungen verein auszeichnet. Die Aufführung d?S „Wach auf"-ChoreS aus den „MListerskn-gern" und von Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt" nxlr bis ins Kleinste sorglätig lior bereitet worden und bot dem Chor, dem Bereinsorchester und den Solisten Pres. Joh. Christian^ Edm. Falkner, ^rb. Kiegerl, den Damen F. A d a-m e k, A. H ö f e r, E. W i n d i s ch und O. Fetter vollauf Gelegenheit durch stilvolle Einführung und einwandfreien Vorlag zu glänzen. Willkommene Vorträge des Open^ängerS Edm. Falkner, des tüchti^i^n Geigers ^n8 Mlekusch und des Ver-einSorchesterS unter der Leitung des Herrn Iois. Brandners, ergänzten wirkungsvoll die Vortragsfolge. Georg G. Müller. Eines der wenigen Gcnußmittzl, welches für jung und alt jeder Zeit einen frsudi-gen Genuß darstellt, ist der Kaffee. Ein guter Kaffee zum Frühstück schafft die tüchtige Stimmung für den ganzen Tag und macht den Menschen in Beruf und Arbeit leistungsfähig. Sine Tasse schwarz».», Kassee nach der Mahlzeit kann heute niemank! entbehren, und wer kennt nicht »ie wunderba« re, erfrischende Wirkung -ines Jaujsntaf, V-s? Der nach unserem anerkannten vatentier. ten Rbstverfahren gebrannte Vohnsnkasst'-erstklaffigfter Pwvenienz, welchen wir auf Grund lanAähriger Erfahrung durch '.?nsk-re Fachleute in. den auserie'ensten Mischungen in den Verkehr bringen, gib: erfrischt Äen Organismus nnd erhält gesund Nicht umsonst hat unser scit 70 ^.ihrc'n bestehendes Unternehmen ^en Spruch ai'f fein Schild geheftet: »affee trinken hei^e gesund bleiben! Die gefertigte Filiale beehrt sich alle Freunde und Kunden sowte deren Angehörigen und Bekannten hiemit höflichst zu dem am Freitag und Samstag, dci, Iv. und U. Mai d. I. stattfindenden Kaffseprodekochen, welches über den ganzen 5ag .,on früh bis Geschäftsschluß abgehalten wird, einzuladen. Jedermann ist willkommen, wir freuen uns auf zahlreichen Besuch. dSSü Julia Meinl, Maribor, Gosposka ul. 7. ÄedMdeioes SubNaum des SK. Itapld Wie uns mitgeteilt wird, will der Sportklub „Rapid" anläßlich seines zehnjährigen Bestände« von größeren Festlichkeiten Abstand nehmen und daS Jubiläum nur im Rahmen des Vereines feiern. Wohl hat sich die Klubleitung zu Pfin^ten, auf welche die zehnjährige BestandeSfe^ fällt, zwei erstklassige Fußballmannschaften gesichert und zwar werden die Schwarzblauen einen Tag gegen „Uirija" (Ljubljana) und am zweiten Tag gegen „Sturm" (Graz) spielen. Nationale Tennismelfierfchaft von Slowenien Die nationalen Tennismeisterschaften von Slowenien werden auch Heuer von der Ten-nlssektion deS SSK. Maribor ausgeschrieben, und zwar gelangen dieselben ab l3. d. auf den „Maribor"- und „Rapid"-Plätz>:n zur Austragung. Teilnahmsberechtigt sind Spieler, die einem Klub der Kreise Maribor und Ljubljana angehören. Gespielt wird nlit Dunlop-Bällen und wird der jeweilige Spielplan jeden Abend an den Turnicrtagen bekanntgegeben werden. Die Meldungen sind bis zum lü. Mai an Herrn Radovan 8 e-p e c, Krajski trg 2, zu richten. Zur Durchführung gelangen ^men- und Herren-Ein-zel- und Doppelspiele sowie gemischt«? Doppelspiele und Juniorenbewerbe. Gleichzeitig werden auch die Endkämpfe der Zone A l'm die jugoslawische Tennismeisterschaft durchgeführt. Tenneburgfahrt nachMaribor Der Alpenländische Motorfahrerklub vcr-ottstaltet seine Mayer-Tenneburgfahrt am Sonntag, den 12. Mai nach Maribor cils Ehrung des verdienstvollen Präsidentm deS Oesterreichischen Touring-Äubs Felir Mayer-Tenneburgi, welchor nun über 25 Jahre die Flchrung dieses dominierenden Klubs innehat. Jeder Teilnehmer, der von Graz aus i;ie geineinsame Fahrt unternimmt, erhält die Meyer-Tennebur^^-Plakette. Ter Nadfahrerbund von Matibor ersucht deshalb die Vereine „Perun", „Edel-weiß", „Po8tela„ usw., sich vollzählig zuni Empifange der teuren Gäste Sonntag um 9 Uhr vormittags im Hotel Halbwidl einzufinden. Nachmittags Ausfahrt in das schöne Drautal nach Falu und Besuch des Elektrizitätswerke?. Abfahrt um 13 Uhr vom Trg svobode. Für Nichtradsahrer wird ein Autobus zur VeMgunfl stehen. Die Rückfahrt erfolgt um 19 Uhr. Der Obmann des Rad fahrerverbandes: Jos. M o r a v e c. schützen, deren Verteidigung die Herren Ar-wrPaternolli und H a l b iv i d l i^ernommen haben. Das Mittelspiel nird in den Händen der Herren Jng. K i f f-m a n n, P i r i ch und H f e r liegen, während als Swrmtruvpe die Herren Direktor H e r m a n n, Dr. B r a n d st ä t-t e r, Jng. Führer, Fritz Felber und Erich Büdeseli>t bestellt wurden. MS Schauplatz dieses mörderischen Kampfes wurde der Volksgarten auseewählt. ??och einmal „Napid"-„Mariboi' Zu der Sonntag gebrachten Notiz erfahren wir noch folgendes: Da in letzter Zeit die bekannten Meinungsverickile^cnbetten allzu sehr Raum griffen und sogar die Persönliche Si^cherheit der agilsten Funktionäre des öfteren in unqualifiziert^it^'r Weise verletzt wurde, entschlossen sich belde Klubs sich in einem Duell auf Leben und Tod gegenüberzutreten. BeideVereine nx'rden durch die beiderseitigen Verwaltungsausjchüfse ver treten sein, die den Todeskampf auf dem grünen Rasen mit Ball und Stiefel austragen werden. Die Kandidaten 'ür dieses Ren nen auf Leben und Tod wurden bereits der Oeffentlichkeit bekanntgegeben. Es sind die« durchwegs erprobte Käinpen, denen diesmal die heilige Aufgabe obliegt, die Ehre ihrer Klubs, denen sie angehören, bis zum letzten Atenlzug zu verteidigen. Als Beschützer des .?>eiligtumS des SSK. Maribor wurde Baurat Jng. 6 ernc auserkoren, welcher in Dr. W a n k m ü l l e r und Skimeister Golubovit )^wei hilfsbereite Beschützer haben wird. Für daS schwere Spiel in der Milte 'vurden die Stars von anno 1899 Dr. S t a m o l, Direktor K o ii i r und Dr. o v a L e e in Aussicht genommen. In der «äußersten An-griffslinie werden trotz aller Gefahren die Herren Direktor B od e b, Direktor G r a L n e r, Direktor Barle. Magi-stvatsrat RodoSek und Professor C e -t i S vorrücken. ' x > Selbstverständlich entsendet auch „R a ^ p i d" seine besten M.innen "n den Kampf. So wird Herr P e t e l n die heilge Pforte : Jnter»Ottonalk< MotOrradrenne«. Sonntag, den 2S. Mai veranstaltet der „Motoklub Maribor" auf der Rennbahn in Tezno ein großes Internationales Motorradrennen, an welchem sich neben unseren heimischen Meisterfahrern auch zahlreiche ausländische Rennfahrer beteiligen werden. : vrlechenlan^Ittgoflawien 4:1. Der Davis-Cup-Kampf zwiischen Griechenland u. Jugoslawien wurde gestern in Athen abgeschlossen. Den einzigen Punkt sür Jugoslawien gelang es F r i e d r i ch zu erringen, indem er den Griechen Efftratiades mlt k:1, 6:2, 6:3 schlagen konnte. Dagegen unterlag Schäffer dem griechischen Meister Zer-lendi mit 4:6, v:7, 4:S. : GK. Rapid. Freitag, den w. d. um 20 Uhr abends Spielerversammlung sämtlicher Mannschaften im 5>otel Halbwidl. Die Anwesenheit aller (auch Jugendspieler) unbedingt notwendig, da die Mitgliedskarte«: für das Jahr 1V29 ausgegeben werden. : „Vdeltveiß 19VV". Freitag, den lv. Mai um 19 Uhr Probe des Danren« und um 20 Uhr des Männerchores. Verläßliches Erschei nen Pflicht! Sonntag vormittags Begrüßung der Grazer Radler nnd Motorradfahrer, nachmittags gemeinsamer Ausflug nach Fala. Abfahrt um. 1A Uhr vom Klubhsim. Näheres fol^il Der erste Fahrwart: Franz o i s e k. : GK. Svoboda. Sämtliche Spieler der ersten und der Reservemannschaft haben sich heute, Mittwoch, um 19.20 Uhr im Klubheim einzufinden, dortselbst findet um 20 Uhr eine Besprechung der Altherren 'tatt. Erscheinen aller Pflicht! Der Ausschuß. Fürs Iilaerl^auL Wenn derXauber ruft... Bon A. Usinger. War es vor kurzem noch der Vogel mit dem langen Gesicht, den wir sehnlichst erwarteten, so gilt jetzt unser Interesse dem balzenden Ringeltauber, der inzwischen 0dn seiner Südlandsre^se zurückgekehrt und schon uach ein paar warmen, soi.ilzen Tagen, eifrig rufend nnd jch.vingcnklat-'lu'nd, um die Taube wirbt. Al'Sdann l'ietc! sich uns auf ein oder zlvei Woch?n, je iiach dem Wetter, die Gelegenden ^>'.:ler mit drin weisen Halsring im schillernden Kragen ent weder mittels des Ri^feS zu betören ihn auf Schußnähe anzubirschen bezw an-zuspringen. Beide Metl^.iden, 'oon denen besonders letztere gewisse Anforderungen an jagdliches Können stellt, werden von vielen Jägern weniger deS lockenoen Bratens, denn er ist um die Zeit, wo die Taüben ven Winter und die Heimreise kaum Hinte? sich haben, nicht weit her, sondern meist des eigen artigen Reizes wegen oft leidenschaftlich gepflegt. Aus die'em Grunde dürfte cs auch angebracht fein, darauf hinzuweisen, das; auch bei der Jagd auf den Wildtauber Maß imd Ziel walten soll, da sich ein schrankenloser Abschuß auch bei diesem Wild, dem wir schließlich noch im Laufe des Jahres manche Abwechslung verdanken, unter Umständen recht ungünstig a!,swirken kann. Die Möglichkeit einer Gefährdung deS Taubenbe-satzes im Revier liegt allerdings weniger in einem übermäßigen, als gerade in einem allzulang ausgedehnten Abschuß der Tauber, durch den indirekt die Vernichtung der ersten Brut herbeigeführt wird, da die Taube be-kanntlich eine beispiellose Empfindlichkeit gegenüber Störungen am Nest zeigt nnd es deshalb, auch wenn es ein bereits stark angebrütetes Gelege birgt, ohne weiteres vorläßt, sofern der Tauber während des Brutgeschäftes abgeschossen wird. In sungen Jahren habe ich selbst wider Willen und Wissen des öfteren die Probe auf oieses Exempel gemacht und auch bei später..'n Nach Prüfungen immer wieder gefunden, daß die Taube, sobald der Tauber abgängig ist, allein nicht weiterbrütet, vielmehr nach Auf gäbe des alten Geleges sich erst wieder mit einem neuen Tauber Paart, ein neu^S Nest baut und hierin ein Nachgelege zeitigt. Ob solche Paare aber dann, wie gewöhnlich nach normal verlaufener erster Brut, eine zweite Brut bezw. Spätbrut noch machen, dürfte sehr fraglich sein, da der notwendige neue Nestbau und daS Nachgelege im günstigsten Falle drei Wochen beanspruchen. Allein schon mit Rücksicht auf diesen mög» lichen Ausfall einer zweiten Brut «^er wird der Jäger den Abschuß der Tauber recht vorsichtig vornehmen und bemüht bleiben müssen, hierbei das Brutge'chäft so wenig wie mi)glich zu stören, um so mehr, als auch ohnedies ein gewisser Prozentsatz Taubengelege infolge der sehr mangelhaften Bauweise des Nestes zugrunde geht. Leider ist in dieser Beziehung die weitaus am meisten geübte Methode, und zwar daS Anspringen des rufenden ^uberS, am wenigsten geeignet, derartige Störungen zu vermeiden, da es selbst dem besten Beobachter nicht immer möglich sein wird, den Zeitpunkt, wo die Taube mit !)em Legen beginnt, so genau festzustellen, daß Mißgriffe gänzlich ausgeschlossen sind, um so weniger, als dieser je nach dem herrschenden Wetter einmal früher, einmal später fällt und nicht alle Paare gleichzeitig umfaßt. Sehen wir bei dieser Jagdart vorläufig ganz von der Möglichkeit einer Verwechfliing zwischen Tauber und Taub« ab, so verdient die Rufjagd, ob wir die Stimme des TauberS mittels deS Mundes oder der künstlichen Locke nachahmen, unbedingt den Vorzug vor dem Anspringen, da sie all die Nachteile, die letzteres im Gefolge hat, von vornherein insofern auS« schaltet, als der Tauber hierbei dem Abschuß zur richtigen Zeit gewissermaßen selbst ein Äel setzt, indem er von dem Augenblick an, wo das erste Ei im Nest liegt, nicht n,ehr zusteht, ^nn waS an Taubern nach j die^r Zeit noch hin u. wieder auf die Locke ' kommt, sind .Hagestolze, von denen alljährlich in fast jedem Revier eine gewisis Anzahl übrigbleibt. Die Taube selbst aber wird bei der Rufjagd kaum oder gar nicht in Mitleidenschaft gezogen, da der erwähnte Ueber schuß an ledigen Taubern sie sehr schnell, mitunter schon am gleichen Tag, einen Ersatz finden läßt. Schließlich aber darf nicht unberücksichtigt bleiben, daß wir beim Abfchuh mittels der Locke die ^währ haben, in dem zustehenden Vogel auch wirklich den Tauber und nicht die Taube zu erlegen, was beim Anspringen nicht immer sicher feststeht, insbesondere wenn der Schütze, wohl wissend, daß man, auf Schußnähe her angekommen, dem sehr scharf äugenden Tauber gegenüber nicht lange fackeln darf, in der Erregung sofort daS erste Stück, ÄaS er sieht, beschießt. Wenn dann statt deS Taubers ost die Taube sällt, so darf man sich nicht wundern, denn diese ist säst immer in nächster Nähe deS Liebhabers und wirit viel eher wabrfrenommen, weil sie gewöhnlich tiefer nnd deshalb freier im Geäst sitzt. (Schluß folgt.; Kino Union-Kino. Bis einschließlich Donnerstag: „Zwei roteRosen — ein zarte r K u ß" nach dem weltberühmten Schlager mit Liane. .Haid, Oskar Marion und Harry Halm in den Hauptrollen. Ab ?^reitag das märchenhafte Meisterioerk „Z w e i V e r l i e b t e". Ein Film von Fred Niblo, dem Schöpfer ^Ben HurS" mit Viliua Banky und Ronald Eolman. Burg-Kino. Bis einschließlich SamStag: „K r e o l a" nach dem bekannten Roman „Die Lulu von Honululu" von Armtn Temski. Entzückende Handlung aus dem Leben eines reizenden WeibeS Mit Clara Bow und Clive Brook als ^uptdarstel-lern. x ak«t ka»4«atm?,rdrkai1e»i»ü»^o »powllt'' ia ««»t» 55! oe.i v. ^cuutmer 1.^-?. Kleiner /^nreiqer <^?U>vTYWvU^M kitch jeden Alters wird t. pute Kost genommen. Ralui^a, Wäscherei, Slovenska ul. 1ü. L791 Uhr > NkParature», gewissenhafte AuSfÜhrunq, 1 ^hr Ta« rantie. Kleine Reqien, daher konkurrenzlose Preise. A. Stcr-le, Uhrmacher» RotovSki trg 7. V8V1 Ausscheeibima. Der Ortsausschuß in Narap-Ije, Bezirk Ptuj, schreibt die Vergebung aller Arbeiten für die Errichtung deS ersten Stockwerkes an der Volksschule in Naraplse auS. Die dieS^züflliche öfft'ntli-che Versteigerung findet am 20. Kai lVR um 14 Uhr s2 Uhr Nachmittags) statt. Die einschlägigen Pläne. Vor anschläge und Bedingungen liegen täglich in der Schule zur Einficht auf. Ortsschulrat Naraplje, am 29. April 1920. _7)«11 Vla«i«« und der sich- re nden Weltmarke Lauberger Gloft führt Generalrevräscn-tanz des klavierhaufes Kanzler, Marlbor, Gosposka ul. 2. Günstigste Teilzahlungen. ügsiy verßeiaeeuna. ilm 14. Mai l I. werden im Hause CvetliLna ul. 13 verschiedene Gegenstände versteigert, wie 1 Schreibmaschine. 1 Bücherschrank, 1 eiserne Kasse, 2 Schreibtische, 2 Klavier, 1 Diwan. 1 Fernrohr, 1 Handkasse, Pretiosen usw. Die Versteigerung beginnt u. lK Uhr. S844 Herrea werden auf Kost oufge-nommen Anfr. Jadranska ul. 23 a, 1. St., Tür 7, nenji^rk. K852 Gute Schneiderin übsrniumt alle Näharbelten. Ki^va'liSka ul. <^genüber Narodni vom, tei Frau Rosman._ 58k>4 Vanzenvertllguna durck) Berga fung. Staubsaug r, mit und eh-ne Bedienung. 'el»afien, gebraucht Zuschriften mit Preis erbeten an Ivan Semerl, Spuhlie bei Ptuj. b741 Alte Möbeln, Kücheneiurichtun gen, Kleider. 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Ziovensk» uNc» 4 » ^ 4t vonnerstAU» äeu 9. 1929: Iliiittrl k»«>v»nl« äer 5^Sl»IierrIr»peIIe. l»» /^utoveileetir. ^ »Ariel«-MotorrSder Modell 1928, 250 eem, Sl)0 ccm und 5S0 ccm sind eingetroffen. Diese prachtvollen, me-dtrnst ausgestatteten Maschinen sind bei der Generalvertretung zu besichtigen. Iugo-auto druiba z o. z., Ljubljana, Dunajska k, SIsvni trs 11 kür 5ckml«cl« diUixstv Llnkaut3«iuvUo la enel. Kok». ev«l. k(<)lilo un6 la SS55 Ll8envsren. «an» »«amvo« ei»ea- uilä v»«m»ter!»tten-(Zroük»llälunx firmungs-^esckenlee «I« vlDeG«, Q«DM» Wi»«» Uttd»ss» M»ssG« ,u 6«» d«lU- »ßGN P»U>»«N Vln»en» Zeller. ZuveNer NDktdof So»po«k» ulte» M »ZZ4 smo Vdi5eke ffl-oiisiküMpre 5NVMN.«» Voppeliokl«. 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S4»Z 5c«u«c nvuvzts k^o6«IIo viscjiv? «ingviangt Irsun. /^lel(8sn6rovs 19 iLliotre«l»lltvok iwa tilr «IlG R«l»lttl«»i v»nm»-ortlleb» V60 K^SPk^l!^ Vroell 6>r tlikern»«, lo l^srNinr. »» I'ilt 6«o N -- vvkaliett »^qrldor.