„ mm' «M Pe»I, VIn 1'vo 7S. »tt. z«70» «oN,ls un6 ö«ol»6nM»i«I (7«t«ß»» IichWMb« >0OH ^ureie«,» «l 4, I» »»0«M0. «n— « Vch». ZWGG< k^Sokooew dsUchg«» »Ir 272 «ittttvoek <>«n VI '?3Z >>»i»^pr«I»«; »Iwiwtl 2S 0l»^ 2» oik^ ^Wsvd ^»»»t!. HZ ßve 6»» Ldrig» «iwniti ^ VI» at» ? Wieder Hochwasser! Die Umgebung von Celje gleicht einem See / Mehrere Brücken bedroht « Die Woche der Entscheidung GO Tie Stadt am Lac du Lcman lnetct für die Zcnsationshunqriqen jetzt tv<'niq an-reqeildcn Stoff. ^l<' Vlättcr t^r Bnume in den Parkanlagen um den Sitz des ^-Völkcrbun des lic>iinn nämlich bei der näheren Beurteilung der Dinc^e, w'e sie in l^^enf jetzt lieqen, tiickt liitiweqtäuschen: dast eine a in v r o in i st f r> r in e l erzielt inerden nnift, weil alles auf dein Spiele steht. So diveraierend die aut^enblicllichen l^eqensätze in den Teilfraqen der Abri'lstnng zwischen den einzelnen Mä6>ten aucl» sein möqen, der eine ^öniqsfledanke dräniit sich doch innner nuchr in den Vordergrund: CZ must irl^endetwas geschehen, wenn die Teilnehmer der ain 2. ^elx'r v. I. eröffueten K'onferenz der guten >>offnttng aller ^^iöller nicht blanliert heimlehren wollen. Niemand wagt es, die Verantwortung für da? Scheitern der Konferenz zu übernehmen. Ans dieser einzig positiven (5iusteslunli Iieraus ist es den Akteuren der .ffc'nserenz ermi?fllicht, Vorschläge mit t^cgenoorjchlägen zu vergleichen, die nmstrittenen Punkte anzupassen und solange aus^utfeil.'n, bis ein halbwesis brauch bares l^'lied siir die ^onventionskette ge-schiniedet ist. Cin guter l5ngel schwebt über dieser lebten entscheidende!^ Woch^ der (Genfer Abri'i-stnngsverhandlnngen. Es ist lingland, welches den Vorsistenden der K'enfereuz qestell" l^at, senes (England, das durch den Mnnd Stanley Baldw ins erklären lies,, da^ ein Scheitern der Konferenz die gigantische Aufrüstnng aller Nationen zur ^olge haben mnstte, eine "Ausri'lstting, die sänltli6>e Ttaats budgets ins Wanken nnd die Viilker an den Abgrund des Verderbens bringen würde. Die Situation in l^enf läf^t sich auch nur oberflächlich wie folgt darstellen. Frankreichs Sicherheit?- und Aarantieforderilngon ent-sprefs>en der Stintkunng breitester Volks-inassen, sie sind der Ausdruck dessen, wns die Nadikalsozialisten als die tnpische Par'.ei des französischen I^UeinbürgerS unter Frieden verstellen. So rücksichtsvoll die Engländer auch diese Angstpslichosc inS Kalki'il einbeziehen, so nienig sind sie geneigt, den französischen 7v>'"derungen dort entgegenzukoui-n?en, wo sich der t^'egcnsat> zn den deutschen l^iegenforderuilgen unbedingt schneien inslf^te. Enqllind übt seinen Druck anch auf Deutschland ans, nnd es sind bereits weitgehende ,^ingeständnlss.' der Vevliuer Negie-rnng erzielt worden. So z. V. in der?^rage der Verteidigungswaffen, deren klare Unterscheidung oon den Angriffswaffen technisch einwandfrei nachgewiesen werden kann. Die englischen Vemnhnngen lansen also aus eine Kompronlisjlosnttg hinaus, die es einesteils dem sranzl^sischen Meiubürger evnu^silicht, der AKrüstnugsk^nniention seinen ^eiieit zn geben, weil nach erfolgter Annahme geniif-fer Bestinlnnlngen der Abrüstniigskenven-tion von Deutschland nichts zu befinden sei, anderseits "insite nian ans die deutsche ^evolntion p'i'i'siose Niielsicht nehmen, die eine glatte k'lelinung jeder vertraglichen C e l s e, lO. Oktober. Infolge des stark»« und andauernden Regens einer einzigen Nacht stieg die Sann wieder drei Meter iiber den nornmlen Pegelstand. Die Stadt ist vielerorts wie« der unter Wasser. Ueberjchwemtnt find n. a. der Park, der Mafaryk-Kai, die ?^nsel hinter dem Gynmasium, das Glacis, die Wirtfchaftsgebliude und Magazine des Krankenhauses und der ganze Komplex Misihcn den beiden Eisenbal^nftrecken, ferner der Felsenkeller, ganz Lava und gro. he Teile von OstroZn». Die Strage Celje— BranSko ist ebenfalls an vielen Stellen unter Wasser gesetzt. Der Berkehr mittels der provisorischen Uebersuhr mn^te wegen des Hochwassers eingestellt werden, so dah die Äadt mit Ausnahme der Eiseuinchn-briicke keine einzige Verbindung zwischen den beiden Sannusern ausweist. Ter Zchnl betrieb wurde in der Stedt mit Nlicksicht aus das Hochwasser eingestellt. Mehrere Briicken bei Polzela und So. Peter sind in Gesahr. Diktatur in berXschechoflowakei Scharfe Gesetzesmasznahmen gegen alle negativistischen Parteien Einführung des schnellrichterlichen Verfahrens P r a g, Is>. Oktober. Zu Beginn der komnienden Woche tritt das Abgeordnetenhails znsamnieli. In politischen Kreisen wird dieser toninlenden .^lerlist session grosses Interesse entgegengebracht, da die Regierung, wie verlautet, zn eineui Schlage gegen alle staatsfeindlichen Parteien und Eleuiente ausholett unll. (5s handelt sich nni eine Verschärfung des Kurses und den Abbau der Demokratie. Iin Zuge dieser Maßnabinen ist eine ^icovellierung des Ver- eins- u. Bersanunluitgsgesehes iit den, Sinne geplant, das; nur jene politischen Parteien sich an Wahlen beteiligen können, die eine rüctlialtlos positive Einstellung znin Staate bekunden. Iln Verfahren gegen Zn-widerhandelnde soll anch das schnellrichterli-che Verfahren eingeführt werden, wentt die i)fsentliche )1tuhe nnd Sicherheit inl Staate gefährdet ers^lieine. Dies^' Mas;nahiueu zeigen, das; sich die Tschechoslowakei von der bisherigelt Linie der unentwegten Demokratie zn entfernen beginnt. , Verhandlungen über Donaufragen Frankreichs Stellungnahme zu den italienischen Anregungen til^er die Reo»ganijation Mitteleuropas. — Vellzaudlnugeu nlit den interessierten Staaten „nur i»us diplomatischem Wege zulässig". Pari s, w. Oktober. Der dem Quai d'Orsap nahesieheude „Ei-celsior" weis; darüber zu berichten, das; zwi-scheu ^rankrei.h uud Italien Beiprechun-geil über eiue .^toufereitz zur Regelung der Probleme des Donatibeekens iin (^nge seien. Öbtvohl, schreibt das Blatt, in l>^nf zwischen Paul-Boueonr nnd deni italienischen Vertreter Aloisi eine Einigung ilber die Prozedur der Verhandluugen über die wirtschaftliche Reorganisation des Donanberk^'ns erzielt worden ist, bedenket dies noch nicht, daft die im italienischen Mentoraildum enthaltenen Borschläge votl der französischett >k'egierung zur (^äitze angenoulnteit worden >slnd. Frankreich will nicht einer Debatte über ^ra^en vorgreifen, die sätntliche Staa- ten Mittel- ntt>d Osteuropas in gleicher ?'^^ej-se interessieren. P r a g, lO. Okt!.iber. Aultlich wird au5 (^enf über detl Stand der französisch'italienischen Verhandlungen berichtet, das; in diesen Verhandlnngeu lcin Ergebnis erzielt worö^en ist. ^-rantreich habe seine Iustiinutnng nur dazu gegeben, das; der Plan der italicnis5)en Negiernng ebenso wie die Vorsehläge der anderen Staaten znm gegebenen Zeitpunkt geprüft werde, ^est steht nur, das; die itt? italieni^schen Mentorandnm enthaltenen fragen zu eiuem nachträglichen Meinungsaustausck) zwischen den intereh'i.'r-ten Staaten einbezogen v>erden könn.n, jedoch ttur auf diploutatischeni Wege. Heute Antwort der Berliner lRegierung Aus die Sonntagsrede Daladiers. — SS geht um die Klarstellung der Genser Begriffe. Berlin. 1s>. Oktober. Die mn Sonntag vont franzSsiich'Ui Ministerpräsidenten in Vicht, geljaltene Rede wird der Reichsregiernng noch heute deit Bindung bildet, die den Charakter einer Kapitulation vorzuspiegeln geeignet wäre. Die Abri'tstungskonvention muf; unterzeich net werden. England ha! die beiden rivalisierenden koittinentalen Mächte, Frankreicl> und Deutschland, unter Hochdrnck gestellt. Es darf, so lauten die Erwägungen .Heitdersons und Sir Icihn ^in,ons, zu keitient „Sieg" der franziisischen Thesen, alK'r auch zu keitter „K'^pitulatioit" der Deutschen ntit ihren l^)e-genvorscltlägeit koinineit. Denigegenüber will die englische Politik mit teiln>eiser llnter-stütntttg Italiens die Eleuiettte des voiu »^o« reigu Offire ansgearbeiteten AbrüstuitgS-planes für das Ziistandekonlnien einer grossen Koniproinisili^snng verwenden. Wie die Dinge liegen, wird eine Einigung, tvenn auch ult!er großen Schwierigkeiten, schließlich doch z.nstattdekolntnen. Die Regierungeil ki^nnen sich nicht mit Mißerfolgen eindecken. Sie besitzen an Innensorgen »nehr als zuviel und brauclten keine anßenpolttischeu Belastnngen. Frankreich und Deutschland tverden si.u>t'endig erwiesen, weil die Rede Daladiers Stellen ent halte, die geeignet seien, in der Well Verständnisse darüber anfkemin.u '.n lassen> was Dc'ulschland in ('»'enf unter als auch unter Ansrüstnng neritel^ie und loel-che Forderungen es eige>Ull?s, in beznq ai^f die Fragen der Abrüstung, i^i.nttrolle und Beiväbrnngssrist erhebe. Die 'lieichsregie-rung ist nämlich der Ansicht, d>is; es dinch-ans richtig sei, in die'ein Angenblisk di r l^)en ser Abrüstnngsverhandlungen DentschliindZ .?>altung vollkommeti klar und eind!'nt!i bestiinnien. Pariser Finanzsorgen. Pari s, lO. Oktober. Der Ministerrnt beschäftigte sich gestern mit der Frage einer weiteren -'»^«igen ^'^er-absetznng der Beanttengehälter und Pensionen. Daladier ist fest entschlossen, den Ab-l»an der Staalsansglil'en durclvzns!lh''en, wenn sich aiicl) ein Teil der Minister gegen jede weitere Senkung der Veamtengehälter ansgesprochen hat. Ein Schleschen unter dem l?!seubape'i nntr de von Eisenlahnben»nall' verste.ls nntec dem le(Ucn Wagen lag zunschen den '^'^Ueisen ein Mann, der in aller l^ieinütsrnlie «.blies un!> noch dazu laut sctnmrchte. ES war seine gan^ leichte Arbeit, den Mann zu i.'etten nnd imtl aus seittein eigenartigen Bett hervc"",n;iehen.^ Ans der Wciclie stellte es sicl> daint lierans^ das; es sich uni einen sinnlos betrnnk'netr itellner handelte, der ini Babnhof'>restanrantZ angestellt war. Ans seinein nächtlicheu Bunts Niel war der Betrnnkene auf den Vabinseisf gelan,it und ans die ^chieneit gesti'ir^t, eiz liegen blieb nnd sib so gut es ging, -unt Schlafen zurecbtlegie. ^)lnr seinen? !el'>'.ls?e?i! Schnarcs>el? nnd der Ain'inertsanikeit dev Bealnten hlit er es zn rerdanten, das; tein Unglück geiäiah. Ein neues ttonnlprojelt. Das Projekt eines neuen kontinentalen Wasserweges vom Atlantisclu'n Ozean zun? Mittelländischen Meer wurde auf einem ..Kongreß der zn'ei Meere", der kü';lick m Toulouse stattgesiindeit hat^ behandelt. Die Wasserstras;e soll von der l^'aronnenünid'lnst über Bordeaur und T'onlouse, zur Miindn!'^ der Ande UtNveit oon Narbonne an die Mittelnleerküste sübren. .'('»iebei soll aucki der „Eaual du Midi" benüht Vierden, der allere dings entspre^iend ansgebaiit werden ini'!''le. Börsenberichte Zürich, 10. Oktober. Den?' n- '?'ari<' ^'oirden 1').^».'), Non'Nork ."'lil ind 27.0!^, Prag Wien .'.7^ Lsnbljlina, W. Oktobev^ Devisen: Berlin l.'i.',s)..'>^ bis '^ür!4i bis N London 17''.'-' l'i'i 17'^n'' '^en> nork Sckieck :^7I1.s'.1 bis '?ari-^ bis 22.',. Praa 1s!l'.7N b!.-' i7l'^s''7>. Briest bis e'te?-rei-b ^-i-iling (Privat.'Iearing^ ?!.7.''. Zitnlestu in Warschan. W a r s ck a n, Oktobcr. Der rntniinische nniinisler i t ti' lese u ist unr l'.' Wa'sc!)t'u eiin getrossen. Titnle.'cn n'iirde ain ^^^alniliof voni All^enulinijtec Beä nnd den (!"esand- ,Maribvrer Zeitung" ^Kummer ?7L. » Mittwoch, den N. Oktober Is».?3. t0l der Swaten der Aemen (Entente be-grjcht. Staatspräsident M o s c i c k i gab zu Ehren des rumänischen Außenministers ein Bankett. Titulescu besuchte sodonn den Ministerpräsidenten Iendzejewicz und Mar-jchaN Pilsndski, mit dein er sich lange Zelt unterhielt. ?liachmittaqs erstattete Titulescu der Sowjetgcsandtschaft einen Besuch. Horthy gegen die Habsburger Sine Rede des Reichsverwefers in Mezötur. ^ Die Mission der Erzherzogs Albrecht. Buda p e st, V. Oktober. iAvt^la.) ^^^ei^i'^vcrweser 5^ o r t h t) hielt «ic^slcrn in Mezvtur eiue c^rl^ße Ncdc, die in pc'litjschcii !'ireisen als antilegitim'istischc (5i-kliirunli (lelien scden Persuch einer >)iestnlnn-tion der 5.>nbstnirc die Wichtigkeit der Nede .'>>e>rlhtis klarlegte. In diesem ,'iuiain-menl)ange ist betonneii, da^ Älbrecht alo siandidcit jc'ner Unsjarn gilt., die eiir uati^'»'' uale^ü autonomes stonigreich Ungarn l'Iine Pindung init den librigen habsburgische» il^eichslanden wünschen. Äufammmftobmit bulgorlfchen Komttadfchis 5 k o p l j e, 9. Oktober. l'.'ll''aln.j Porgester» um drangen liulgarische Terroristen beim Torfe Panlje im Bezirk Bosiljgrad auf jugoslawisches Ter riiorium. l^ie begannen die jugoslannsche t^'-renzinache beschies^eli und warfen aii6i zn'ei >>lindgranatei?, die zwar erplodierten, til>ev leinen Schaden anrict)tete!i. Tie sugo-jlaunsci^e (>^ren^zwaeli^' tonnle schlies^li^i die ^^^ulgaren zur )>iüetlelir ans bulgarisches Territoriuni zwiugeu. .V^eute um Uhr t.'. begab sich der l^reiiz-N'allileiiliiaitt ^^'^o/idar Jon« >' in ')^egsei-Nkng l^irenznmel?ioll?nten blanko ^^tosa u o n i auf den ?cl>alip!al'. des,)usauiuieu-stoi^es uiit den '^Uulgareii. In der ^.^läbe der C-neiiic salid er Patronen siir Maniili-tliergeniel^re, Lprengsliule der beiden .iiu1sact. Nachts Bi?»-ses alnu'nd uwllte ^lojauoliil' den Inhalt des Nui-ksacles pri'ifen. ,'^^n den« Monient erplo-dierte eine darin benudlillie >)öllenniaschi-ne, die den (^ren ^U'actisoldaten schwer ver letne. ''.^luch i.^entnanl Ioni«' erlil! !!Lerlel.uin gen. Iooanooi'^ nnirde so schiver verletU. dai', er bald daraus seinen l^eisl aufgab. "^ui Zinile einer besiehenden ingoslawisch bulgarischen sionvenlion benaet>richtiglen die sugosliinnschen stiren^behorden die nächsie I'ulgarische (>^ren^waclie, nni die geuieinsa ine Ilnlerslnlning des Vorfalles diilchznsül) ren. Tie ^'^ulgaren lelniten aber soletie?la6) »orichiingeii ab. Tie jngoslawis6?en Behörden werden nuinnelir die Interneiilion der hl'ln' ren bnlaarisfsien (^renzbebörden verlangen. Tie „Arbeiter--Leitung" aus einen Monnl eingestellt. i l' n, ^klolvr. Tie Negi<'rung bat liente das sozialdeino krati'che .i)anokorgan „^irbeiter^^eitiln«?" ans die Taner eines onates eingestel^l. DieKonfiniemng Dr.Koroiec' bestätigt Ein diesbezüalichts Urteil des BerwaltungSqerichteS in Celjc annulliert / Veränderungen beim Berwaltungsgericht in Celje B c o g r a d, !). Oktober. Wie seinerzeit berichtet, wurden die füh-renÄen .^l>pfe der ehenialigen -lowenisrh.'n Bolkspartei, Dr. Anton K o r o L e e, Tr. ^ranz n l o v e c, Tr. ?l>iarkus N a t-la ^ e n und Tr. Anton Ogr i z e k im -Zusammenhange mit den sogenannten Punk tationen auf Grund des Ttaat-^schungesekes n^egen Störung der öffentlichen Ni'he nnd Oordnung konfiniert. Als Wohnorte wili-den den (benannten verschiedene ^tiid^e in Bosnien und Talinatien zugewiesen Tr. .N'ro^e^ befand sich bis zum ^onnner in Vrnjnl'ka bansa, später durfte er nnt Be-^villigung der Behörden auf der Insel >>'oar einen neuen Wohnort beziehen. Tie (benannten legten gegen den ^'nt-scheid der volitisck^en Behörde — dersellie wurde von der Banatsncrivaltung in ^'inb-lfana bestätigt ^ beiin Bernialtnngsgerirtits Hof in l^eljc ihren Cin'nru.^i ein. Das Ber-waltungsgericht.^hof in (5else hat :n einer besonderen, telegraphilch einbernfenen Sitzung au: September d. I. den .'^onn-nierungsentischeid der Banatsvern'altnng aus formellen l^riinden verworfen. Tie Banatsverwaltung in ^'iubljaua hat gegen diesen Entscheid, des Vcrivaltungsge-richtes die Beschwerde beim Staatsrat unterbreitet, der in seiner Lit^ung nom 7. Oktober d. I. die sornicklen Eriindc des Verwaltungsgerichtes in l^else als unbegründet verwarf. Das llrteil de-^ Vennnltungsgerich tes in Celse wurde als null nichtig erklärt nnd der Entscheid der Banats-oerwal-tung über die Konfinierung des Dr. >?oro-?-ec und seiner >1ollegtn zur Gänze bestätigt. Tamit ist diese Angelegenheit in 1cl.^ter .Instanz erledigt. B e o g r a d, 9. Oktober. Ueber Antrag de-.!^ Inftiznunistcr.^ wurden in den Ruhestand versetzt: der Präsident des Pennaltungsgerichtcs in Celjc Dr. Ivan P r t a i- n i k und die beiden Richter des Perwaltungsgerichtes Dr. .^"leinrich S t e /Z-k a und Dr. Ivan L i k a r. '-'uul Vorsitzenden de'iii Berivaltungsge-richte'S in Celje wurde der bisberig? Präsident des Perwaltnngsgerichtes in -ar.ijevo Tr. Ferdinand P r e n s, ernannt. Die stelle eines Richters beini Berwaltungsgericht in ()>lie wurde mit dem bisherigen >Iliichter beim Vermaltnngsgericht in Sarajevo, Tr. Anton K r 2 i n i k, besetzt. Aufschub b s S mstag Die i!er. .'('leute nachmittags trat da-Z Büro der Ab-ri'lstungskonserenz zu einer Lit^ung znsani-uien, die aoer von nnr ganz kurzer Tauer war. Aus Vorscl^lag dcs Präsident<'n e d er s 0 n wurde lwschlossen, di<' 5it>nngen bis Zainstag anszu'et^en und die '^wiseben-z-eit zn beuül^en, uni in den wichtigsten ?ira-gen, wie Verteidigungsniafien, ^'anfzeit des Abkoniini'ns, Nüstungskontrolle usw. die s^rundlinien einer (5inignn,^ zwischen den Telegationei! ber^nst-.'llen. Zollte dies gelin-g<'n, dann loiirde der englis-lie D'legierte ^ i^'deu, der unt 'liiietsicht daraus, das^ (England den :V»'acdonald-Pian nl^erreislit hat, für diese (Grundlage besonders geeignet erschi'int, deui Büro in der Zauistagsituing forunilierte Ab änderungsvorschläge zum englischen Abrü-stuugsplan unterbreiten, die ani Äontag dem Hauptau^l^ms^ der Konserenz überwiesen werden sollen. P a r i s, l^. Oktober. Nach der gestrigen Rede des Ministcrprä« l'identi'n Taladie r kann es als stst'ste-liend gelten, das^ die fran^i)sisc Regierung zurüettreten wird, wenn der vom Beri6)ter> Natter für das Budget, ^'amoureaux, vorgelegte ,'vinanz- und ^teuerprogramm von den beiden zuständigen .^talnmerausschüssett bis l. No-oember nicht atigenonimen wird. In? t^'sprmli luit Parlainentarierit erklärte Taladier, das^ cr seinen Nachfolgern ctn slinvieriges Berlnä6>tnis zu übergeben und das^. nmn mit seiner 5>ilfe nicht zu rechnen s London, Oktober, vening Standard" teilt ül'er die Unterredung des Anstemninisters Sir Bon Ver neuen sabpol-Expedttion Admlral Byrd< John Simon nnt dem deutschen Ge^ schäftsträger spürst B i s m a r ct folgendes mit: „Fiirst Bismarck habe neuerlich die Bc^ reitschaft i!>cr Reichsregierung erklärt, den Abrüftungsplan Macdonalds als Diskussions grundlage anzunel>men, wobei Deutschland keinen ?lnspruch auf die Waffengattungen erheben würde, die durch den genannten Plan verknoten werden sollen. Zugleich aber milfse Deutschland auf Grund der Gleichber^tigungserklnrung d. Mächte vom Dczoniber Anspruch darauf erheben, dast es, soweit seine Verteidigung dies notwendig niache, solche Befestigungen errich' ten und folc^ Waffen herstellen dürfe, die dur6? den Persailler Bertrag verboten seien und weiters die Vorräte der durch den gleichen Vertrag gesta!teten kleineren Waffen soweit vergrößern dürfe, als dies die Umwand lung der Rei6)stvehr aus langdienenden Truppen von I<^.s>sW Mann in kurz dienende von ?lX).s>s>0 Mann erfoderlich mache. Aufterdeni habe der deutsche Geschäftsträger erklärt, das; eine Auflösung der nationalsc>-zialiftisckien 'Sturnmbteilungei, oder den Ein-rechnung in die Teutschland erlaubten Streitkräfte fiir die Reichsregierung un-diskutabel sei. Persammlungsteilnehmer in Passan B er l i n, 9. Oktol>er. l!?lvala.) In Passau fand eine gro^c Ta gung der NSTAP stalt, an der sich '^^ersonen beteiligten. Bei dieser l^^elegenlieit wurden neue Stnrnisahnen der SA ge-weiln. Tie .^'^auptrede hielt der ans Intts-brück ge'llichtete s^anleiter 0 f e r, der aui die Perf»lg»ngen liinwies, disssta<;e „Schnee-ielnil)". ^^inks unten den Piloten M>>^' 0 r. n? i et, der d,i.5 7^1>>>izeng steuern lvird, init Lttne Eisenbahn ohne Räder. (lief;en, den Direktorposten zu streichen nnd den Ojrasen mit der Leitung eines neu-gegrilndeten Direktionskomitces zu betrauen. Dtis ist ein Vor^iang, wie er in de? Wirtschaft, wenn auch nicht alltäglich, so do5) sehr häufig vorkommt, und es winde sich nicht lohnen, ihm besondere Beachtung zu schenken, wenn nicht der Mann, der in seinem Mittelpunkt steht, eine der volksti'im-lichsten Pcrsönli5)keiten dos heiltigen Fran? reich wäre. Volkstümlich ist hier allerdings nicht n?it beliebt gleichzusetzen, denn Fran-cois Coty gehört im (Gegenteil zu den best« gohanten Männern Frankreichs. Er ist ein Eelfmademann vom reinsten Wasser, und er hat keine t^elegenheit vorlibergehen las« 'en, ohne sich dessen zu riihmei,. Das ist auch sein gutes Recht, denn von einen? llei-nen ^'ehrling zn einer Persönlichkeit von so uugeheurer wirtschaftlicher Macht .lufzuitei-^en, ist gewis; feine .Neinistkeit. Aber i^otn hat in sich alle unangenehmen Cigenschafien bereinigt, die ein (smporkökiunling sich nur aneigllen kann, nnd die gefährlichst,' dieser (sigenschaften, der l^rös^enwahn, ist ihm Nlkn ,^u>n Verhängnis geworden. Coty wnrde einnml als jnnii^'r Lehrling auf .^'^'sten der .'»srankenkasse nach der fran^ zc>sischen Ni>iiera geicknfkt. ^assnntisl.'s stand der snnge Mann vor der unendlichen Blütenpracht, deren Duft ihin den Atem zu rauben schien. Er gewann aber seine ?^as--sung schnell wieder^ sein kaufmännischer (^eist hatte das l^efühl besiegt. Dieser Duft nins^e ansgenut?t, mns;te den? (^ieidventel dienstbar gemacht werden. Und es verging nicht asszn Iliiige ,^eit, bis (5ot,, nnt der Parssinnabrikation begann. Das sranzösi-s6)e Volk ist für Parsüu^ern'n be!"nd.'r.- >>nf nahniefähia, nn!) so geitlah es, das', (5otns Fatn'ik schnell >nös?cr wurde, ^^r nerl^iente Millionen unD Millinrd.'n, und i'ie Blumen in den Plantagen, die der jnnge Lel)rlnig einst l'enmndert balle, schienen nur noch zn blilben, NM dann in die Fabrik (5lilvs zu wandern. l^otv hätte gut daran getan, !venn er sich seiner Misliardeii ersreitt halte lln?> bei sei-noln ?^anduierk geblieben wäre. ''?lbev !>er eln'geizige ^orie -nwilte höber lslna»-5. und cr wußte, das; eines der wichtigsten Mittel, mächtia zn Vierden, die Presse ist. l^eld war in >>sllle und ^ülle vorhanden. Was lag al-so näher, als eine oder niebrere ,^eitnngen zn kaufen? Er cnvarb den „^>>ililois" nnd bald darnu' ^en „Figaro". Aber ^ieie bei" tien Blätter konnten seinen Ehrgeiz nicht befriedigen. Sie waren nur auf einen be-stinlniten Teil des Pnbliknnis zngeschnitten, nnd eine Vevändernira ihres Eliarattes hätte isir sicheres Ende bedentet. (5ot^i aber wollte liölu'r Hinang. Er wollte ein Organ zur Veniignnii haben, das in alle ssreise der Bevölkerung eindrang, das vom rei-ch.'n Ma>in ebenso gelesen wurde wie 00m ärmsten. Der Parfünttönig griff uneder einmal tief in seinen (V.eldl'eutel nud gründete eine neue ^'eitung. Sie sollte „La Eollaboration" heisren ^ die .^usaniiiienarbeit. Er wollte mit diesen! Titel auf seine ,^iele liindeuten, auf die ,^nsanl>n>'iiinbeit von Arbeilgeber und Arbeitnehmer, .Kapital und Arbeit. Durch einen ,'^ilfall niählle er aber einen anderen Nnlnen. Er besuchte in ieneii Tagen eine Revoliltionsausstellung der ^l'ari-ser Nakionalbil'Iiollu'k nnd 'ab dort einige Eremplare des „Aini dn Penple". in deni ?.1<'nrat einst k^ie Thesen der '^iev>'»Iulion gepredigt hatle. b'l^ln n'nr in de- ^^».-''chlchie Vicht sonderlich bewandert, und io geschah es, das; cr den gleichen Titel seineni Blatt gab, das alle anderen als revolutionäre Ziele verfolgen sollte. Das Erscheinen des nencn „Ann du Peuple" nxlr dac. Zigual zun, Anbruch eines gigantischen .'»wnipscs der Plötzlich geeiuigteu Pariser Presse gegen den Eindringling Eoty. Dt'nn die Zeitungen aller Nichtuugen. sahen sich in ihrer Existenz aufs sch^verste gefährdet. Der Par^ fümfabrikant wallte feine Zeitung auf jeden ?^'all populär machen. Er verkaufte sie für zehn Centimes, >n>ährend die anderen Centimes verlangten. Lange tobte der zsampf hin nnd her. Eotn setzte Millionen zu, aber er hielt durch. E>5 gl^li^ng ihm «schliestlich. die Einheitsfront zn sprengen. Das (^ld hatte wieder einmal gesiegt. Nicht allzu lan'ge krulnte sich ^rancois Eotp seines Ruhmes ei'freuett. Sein unstill-barer Ehrgeiz hatte ihn sich auch in die Politik einmischen lassen. Er ivnrde Senator, wollte Minister, wenn nicht gar Präsident werden. Aber obwohl er die in I^rankreich besonders beliebte chauvinistische Politik niit einer scharfen Spitze gegen Deutschland führte, konnte er sich ans die Dauer nicht durchsetzen. Man snchte von allen Seiten seine Stellung zu torpediereu, un»> es man-gelte nicht an Angriffspunkten. Er wnrde wegen Steuerhinterziehuug angeklagt, man warf ihm die Bestechung von Walilnninnern vor, und schliesslich wurde er auch iu die Peinliche Onstric-Assäre verniickelt. Dicse Verfehlungen kosteten ihn« seine Sen'ttor-wlirde. Seitden, niar Eottis Machtst.'llnng stark unternliniert, und eingeweihten 5ircl- ^iecler «cliuk KUcla, ^e6er verlang, ^ber reitentsprecken^ billig. Die neue 7 klumen 8eike bekrlecU^köek-ste ^nsprücke: Dppixer, ^eictier 8ckaum —.erstaunlick kosmetiscke VVirl^unx. Ikr »ukt aus 7 e6Ien Llüten »cluveickelt je6er krau. . . sen dürfte seine >>^altstellnng beim „??igaro" nicht allzu überrasäiend gewesen sein. Er wird sich in Zukunft wieder in leine alte Domäne, die Parfiinlsatiritation, znrüclzie-hen müssen. Im XodestM von Los Angeles Die qroße Waldbraiidkatastrophe von Griffithpark Wie viele anierikanische (^^ros'.städle l;at auch Los Augeles einen >si<'rr!i6?en Naiuv' park in der Nähe der ^ilinstadt !(>ollvlvood. Der Park ist von riesiger Ansd^'hnung und liegt in einem landschaftlich besonders schönen Teil des gesegneten kalifornischen Landstrichs. Er bildet die Stätte der täglichen Erholnng für viele Tans^'nde von "tufthun-grigen" s^roszstädtern, die sich in den gepfleg ten Walduug-^n, alif den saftigen Wiesen de»^ Parks ergehen, ans ausgezeichnet iu Stand gehaltenen Plätzen oder Tennis spielen oder sich in den grossen Zchwininiluidern tuinineln. Der l^'-rissilbpark l'edeckl eine Fläche von insgesamt ->X) Morgen, er ist ein Stück der natürlichen Landschaft, deren k^-ülle und Schönheit Bewunderung erregt. Inner-lialb des Parks befindet sich anch eine tiefe ^elsschtncht, 125» Meter tief fallen steile Wän de in ein längst ausgetrocknete^? Fltts;b<'tt hinab, in den« hente eine üppige Vegetation gedeiht. Diese Schlncht, die schuial, at'er ülvr eiuen halben ^>ilonieter lang ist, war der Zcbauplatz der entsetzlich^'n Tragödie, !>ie bi':^ jetzt 61 Menschenleben forderte. Die ganzen Vereinigten Staaten tranern unl die Opser, die bei der Bekämpfung des niit un-erh>i^rter <^ewalt iin Park wütenden Waldbrands eine.^ grausigeu Flammentod'^ starben. Eine „weggeworfene" Zigarette — die jedt eingeleitete Untersuchung ergab nicht sahrlässige, sondern vorsätzliche Brandstiftung — fiel in einen Haufen trockenes Lciub an einer abgelegenen Stelle deS Parks. Das ganze trockene und lose geschich« tete Laub, auf einem durch uionatelangen Regennwngel ausgedi^rrten Boden liegend^ nnls, sofort licAerloh gebrannt haben, und das Feuer mus; auf daS umlieffende Unterholz libergesprnngen sein. Als die ersten Spaziergänger einen brenzligen Geruch spürten und nach der Stelle eilton, nw sie '^iauch aufsteigen sahen, fanden sie iu einer l^ländeutulde schon einen zientlich grosten Teil des Waldes in hellen Flanimen. Sie benachrichtigten so schnell es ging die näch" ste Fenernwche, deren Bereitschaften aber erst beträchtliche Zeit später nach deni im'it vor der Stadt liegenden Park kanien. Unterdessen hatten lveitere Passanten, die nl!t Entsetzen verfolgten, wie nnheiinlich msch der Bvand itln sich griff, in der Näl)e b^' Es waren durchwegs Erwerbslose, die dem Arbeitsdienst angehörten. Der Leiter der Stras^enbauarbeiten toninuindierte sie sofort zur Bekämpfung des Feners ab. Die Leute verstanden nicht das (Geringste von der Be käinpsung von Waldbränden, sie hatten lue-der Rauchmasken noch genügende Löschge-rate. Sie iläherten sich dein brennenden Teil des Parks ans deni nächste,, Weg diivch die Schlucht. Dabei halten sie uicht gesehen, das; das Ende des Felsentals schon brannte. Das Feuer lmtte mit ras.itder l^x'nialt un> sich ge-grifs''n, eiu starker Wind segte die lodernden Flanlineu vor sich her, die auf den, ausgetrockneten Boden llnd in den EuealvPtnoval« nien nnd anderen ölhaltigen Bän?nen Nahrung sailden. Den erschreckten Arbeiter« schwoll ein gliiliendes Meer entgegen, vor denl sie sct>leunigst zurnckniichen nnd die Flnclit ergriffen. Aber nach ein Paar ^l>«'elern llainen ihnen die Flamnwn ancli voin Eingang der Schlucht schon entgegen. Die ganze Talsohle bräunte ini Nn. die Ungtücllichen waren vvnl Feuer ciuges6)losseu. Beiszender Rauch benahm ihnen den Atem, und die ftirchterliche.vitze lähnile ihre Bewegungen. Cinlssc Todesuuitige versucl)^ ten, die steilen Wände der SchluctU eulpor zu klettern und sich auf diese Weise zn retten, aber das rasende, rote Elouieut lodcrtv ihnen nach kurzer Zeit auch von oben entgegen. Bon allen Seiten versuchten die unterdessen eingetroffenen 12 Loschzüge der Feucrtvehr, zu den Eingeschlossenen vorzudringen, doch waren ihre Benuihungen völlig erfolglos. Immer wieder versnchten Ein zelnc?, die die furchtbaren .Hilfeschreie der. mit den Flammen kämpfenden nicht mit anhören konnten, den brennend<'n Wall zn durchdringen. Sie trugcu schn>ere Brandwunden und Nauchvergistungen davon nnd mufften schliesslich die Totgeweihten ilireni Scl'icksas überlassen Von den kal)Ien Al'hän-gen der Schlucht, an denen die Flaminen keine '^lalirunj^ fanden, lies^en sie Stricklei tern in den brodelnden!^i^essel. Nacl) nienigen Sl'knnden zogen sie nur nocl> verkohlte Strii'treste herauf. E.) N'ar nolltoinnien nN' inöglicl?, .'?>ilse zu brii,gen. l>'>ranenvosle Svenen sviellen sic» ab Di.' Uuglmllicl^en klanünerl'.'n licl^ in iln^r To-jchäftigte Straßenarbeitcr ^u i^ilse gerufen.' dec^angsl aneinander nnd fleliten sicti gegen» seitig ttnt Hilfe au. Manche versnchten sich in die Erde einzugraben, um dei? Flaininen zu eingehen, ein paar jangeit anfrecl)t st.'-hend U'iide Lieder, wälirend die Flannnen schon an ihren.^tleiderir leckten, sie waren vor Aufregung wahnsinnig geworden. Ihr schauerlicher <^iesang übertönte nock> eine Weile das nistern und Fancheil des bretlnenden Waldes, dann wnrden sie still. Als der Wind un,schlug und dic? Flannnerr ini Todestal schnell in sich znsannnen sackten, drangen die Feuerwehrleute und die vielen freiwilligen .'?>'lfer in die schwar^gebrannte Schlncht vor. Sie fanden nnr noch lveiii^^e der Opfer atuiend vor, die mit vieler Mühe U'ieder ins Leben znrnck gerufen wurden. Sie liegen alle nnt slnMbaren Brand'vnn-den schux'ren Nancln'ergistnngen ink .stran-kenhan'?. lieber ut) bis z. Unkenntlichkeit v?r» kohlte Leichen nnnd<'n ans deni Tal geb^^r-gen. Der grös?le Teil des wunderbaren Parks ist ein Ranb der Flannnen gewardei?, doch Iritl der liiigelvenre Sachschaden gan'> zn-rücl' hinter der Trauer uni die Menschen^ opser der grossen Feilersbrniist. LoS Angeles sind die Fahnen ans ^^alsnna''^ gesetzt nnd alle Vergnügnngen nnd Festlicliteiten abgesagt. Unifassende .?>isfaktionen nir die !?)interbliebenen sind eingeleitet worden. Vci Rervenreizbarkcit. UopsschMtzen und Echiaslofittkeit. MaNicikt'it. Niedevae>cs>latienli.'i:. Angstgefühlen hat nmn in dein Nl^ti'irlich'n „Frnnz-Iofcs"-B!tlc'rn'<^sser ein in der .^and „n, die nieisien ?llifreqiinf!eii. non welche«! Teil de? Verdau»liq-'U'etieS ile nnch immer nusq<'ben inöi^en^ !iNs>'ciIei<<) lu bann-'n. Uer^zlliche Vernbilllheilen erl^'unen an. da? ?^'ran;-Iosts Wasser aiicl? l'ei ^^'enlchen '.-eraerü^ ten Aller? znverlässia wirtk Das „Franz-Joses" - Bitterwassee ist in Apotheken, Drogerien niid Svezoreil,.nldliin-gen erk)älllich. Der reichste Erbe der Welt. B o Iii b a n, lober. Tie Schivieg.''^'' tocliler de>) ?.^t'aharlidscha von V'iaideral'a^ des reicl>sten indischeii Fürsteii, ist von ''ne'i' ^ohn entbunden nn'rdeii. T'r lü^ge Vriii-ist der reicbsle Erbe der Wel'.. dein? da- '^>er-inögeii, das ibin einst 'Zufallen d"irs!<'. inird anf nl'er Millioiieii Psilnd Zierlina ge-scliätzt. Vcrzwcislunqstat einer N e ni l, o r k, s>. ?7ktober. 7^n eliu'v sänr^-ren <^^enint'>depression hat die geschiedenc Fran des belannteii Filninrodn'^eilten i7"^^>ien, dessen letUcr Film .,!^?iiig-Kon!V' eben die Nnnde diirch die >';'.Il niaclN, iln-beiden Söl'iie ini Aller non l.'^ niid 11 ren iii ilner Villa in "anta Moniea bei Il)moed e' iel'.oreii ii. d irali'Iiiii einen Selbsl niordvers» !> nntern>'iiiiii>'n. Der s>nstand dei ^ran ist älis?t'r't lr'li''!>. ''7a.- '^^loliv der Ta! dürfte darin gelegen sein, das; ^-rau il^'Vrien Zeitinzg" ViimmO? ?78. Mittwoch, den N. Olrovpr sürcht<^to, vDN syr?r liul?t7iblictli«he?s Krank-Ix'it ni<^^ wiekcr^icrc^ei'l^llt zu werden und ihre Kinder nach ihrem Tod von der kleinfil Pension nicbt loben könnten. Bom Autoventilator skalpiert. N c> m, V. Oktober. Auf der Chausiee zn'ischon Varlettci und Tvcrni erciqnete sich qc^stc'rn k'in gräßlicher Perkohrsunfals. Ter HlindclMni'se!kt<'slte ^r Dibnldi snhr <7uf »cilwin Motlirrat^ in iHnelsem ?cin^w geqcil Tranl, ali?. ihin ein Lastfraftwaflen der ^'iriun ^-rcitclli aus Barlo!ta ont-^cs^l'n'fani. ?^ic' lR'iden ^nhrzeul^e trsi^en ein-nnder in einer uni'llil'rsichtlich?n ^trclstcn-fnr'.'e. ?!baldl k»nntc' nicht nrchr auön-l'i-chon rider linholtel, u. mnnte nnt d?!n nnvan sieiiciu cieqen den ^tschler .irnften ^'ainnniienc'. sein unter den sil'rict und qänzsjch zertrümmert iniirdc', i!>urcs"sti''s', Dil'aldi mit dem 5sl^ipf slnhler er durt fest' steckte liud miti^esckleift wurde. Pon den? »äniess wtierl'nden Penlilator de^ .Ärafk^i'.'idmlirer die in? AuSnieis^ von >>f>u''>fllicheu v^'n den ^tkochcn kll's^lt. (>.> kostete viele Mühe. "Tibnldi. der mächtili NN der Ztirtiseite des .l^rnftwa^i^'n^ s>nisi. ,in> seiner furchtbaren .^u be- freien. Da er bei dem Zu'annnenst'.'s; auch s6i?ncre innere Perletzunsien erlitten hat, wirt> m? 'einem Aufkommen ge:'ve'kelt. Sin Gtierkamps mit Hindemissen ?^ei einem !ilos^en ?tiertan>Ps in einer ^ird'nanii^^en ?tadt sollte der bc'ri'hnite und nill stros;cr Reklanie antieki'mdialc Matador (.^s?!quito de la '^'tudiencia ein lVait'piel geben. <^!ne riesige Menschenmenge liatt? sich ver-sannnelt und wartete jensation'^lii'ti.i auf da.> erregende ^chaus^ne!. ?och sction >^u Aniang ereignete sich der erste Zwi.'6)enfass^ Der ?tier eil! lieionder-5 mächtige^ und slarte-Z Tier/niurde einige Minuten zu sriUi auf den >1amvfrlak gelassen. Die Lanzenreiler, t^ie „Picadores". auf ihren elendni. bedanern--" irerten Klcp^ieru innren noch nicht auf den plohli'sien 'Airarifs vorbereitet und ergriffen Vanikartig die Flucht. Sofort ertönten aus der enttäusckteu Menge mischilligcnde Nuse und schrisle Pnffe. Dadurch wurden au6> die ,.(5aveadores". die de,, 2tier nl!t roten Tü-eru reizen slissen, uernl>5 gemocht, sie stellten sich äns'.erit ungesrtiiclt an, zioei von ihnen kannten nch ui.cht ichuell genug iiber die V^nriere, die die Areua uii?schlief,t. in 3i6)cr liei, s'riugeu und wurden schwer v?'rletzt. Die ^tiiunniüg des Put'sikunlö wurde inimer gc< reizler, uud al.' eudlich der Matad>^ir in seinem üralilendeu .^lostinn alif den Plan trat, n>,nde er nicht nue senst nnt begeistertein ?Ipplau'7' elnN'aitgen. ?.adurch irritiert, kennte 'ich der ,.^'''leld deo Dages" nicht geniigend auf seine schwere Aufaave tenzentrieren. Mebrnial'!? nerrel^Ite er den ^tier mit dein Ztof^egen, einnuil u>äre er i'.'gar um ein >>aar überraunt morden, und schlief',lich. r^Is das nernngsrigte Tier in sci^älinkender Wut ans !i)n znvaste, 'el^^te er mit tine,n kiilinen -chnuing ülier die '.'Karriere n. s-'fiindenlang i6)ieu es, alo suche er na6> deut schneslsten Weg z!,r ^-lncht in.? ^reie. Das war fiir die dlutfinnlN'ige Me,tschenmenge zuviel. Olisi-reste, ^t^niine, Pavierkiimlle flogen dem pro-n,inenten ?tierkninpfer unter wüsten Zchi.npf martern um dic Okiren. ^n deut allgenieinen Tumult ge!ai,g es ihnl, auf die Ttraf^e zu entkomnlen und in einem zufällig bereit-stel)cnden Antii zu etitfliehen. Der unbesiegte stier wurde iiuter dem (befähle der Zuschauer von der Polizei ntit .Hilfe eines Lassan eingefangen und durch Schüsse getetet. —— «hedankknwMer Von Rolf Mendt. Ver sein Erleben ftetä in Worteu festhält, schafft einen '?^oman riom ?ek>en. A^er sich auf keinen» Boden zu l»erankern nerma«^, fällt in.^ Bodenlose. ^m Meirjckien leben zwei erbittert" l^eg-ner: t^eist — t^eschlecht. Schnierzen lua.Iien meist die Mens6>^n klein, !?eidett al^er grof'^. ^'^ene prallen die nu? an'prechen. auch wenn sie schlr>eigcn — sind die begcl)reuswer teste«, Dienstag, den t0. Oltober LWftreik ter GaMirte? Sorgen des Gastgewerbes / Vor dem Landeskongreß der Gastwirte in BeoMd Zaale des >>otels „Pri zamorcu" iiiel-ten gestern nachmittags die l^astwirte und .ffaffeesieder unter dein '-i^orfit; ihre? rülni-gen und agilen ^I?li,nannes >>errn l^jura Pa liak eine aus;erordentlickie VeriaiuM' lunfl ab, die diesmal einer Reihe ^ou aktuellen ^rageu und Zargen des s^aftg.'ner-be.? gewidluet uiar. Den wichtigsten '.'lulafz zu dieser Versaimulung gab der für den d. M. in Veograd miberamnte Lande?-r o n g r e f? des fugo-flmvifchctt (^aitgeioer-be!?, den au6) die l^Wättenb>'sit'.er au? dein Draubanat so vollzählig als möglich l'e schickeu wolleu. Ter Öbmaun gab eine Dar-stellung über die l^ründung de^^ „Neichc^' verbände s'Zen'cllssti saoez »gosti-telje-kil) udruieusa) nnd verwie.^ aus die Wichtigkeit dieses .<^ongresses. d^r init der >^kupscht>natagung zuiaunnenfalle un?' der parallel mit der ^kups6itina auch die ^rage der '»Reform der WeinverbrauchMeuer werde regeln niüfsen. Au? diesem l^ri'nde sei die manifestative 'Teilnainne Pflicht der -uteres-sierteu (^ewerbetreilienden. An deui .^tongrek; werden etwa .'><»<><» l^iftstätteninhaber !>)re Ansprüche auf eii?e bessere (^ristenzberelui-gung anmelden^ Die l^astwirle aus dem Draubanat werden einen sonder z u g beniit^en. Die Zpeien für Neiie. '^Verpflegung uud ??'ächtiguna siltd auf Di?iar vi o '^l>er sl'u lieiuessen. '.'Inf den dringlichen '.'ippell des Obnkannes hin wurden an Ort und stelle die ersten Anmeldungen durchgeführt. Die Versatninlung beschäftigte si sodann mit T t e u e r- inid P r e i S r e g u I ! e-r u n g f r a g e n: letztere sollen in einer besonderen Ei^ung der .'^affeeiieder Uner definitiven Regelung zugefül?rt werde«, da sich u,it Rücksicht auf daS Anlchwesien der '!!Lieineinkauf'5preise auch die ^-rage der Erhöhung der Weinverkaufspreise ^an selbst eiustellte. Tehr bewegt ,var die Debatte über die ^»i'egulierung des S t r o in p r eise ?ür die (^aststättenbetrielLie, der in seiner heutigen ?^eniessung von ".7.') Ditt pro ^ilol'.'att-stunde rninöse ^olqeu für da-? wirtschaftlich schwer bedrängte (Gastgewerbe zeitigt. Bei dieser ^Gelegenheit witrde ans >en erf.^sgie,-chen Ka,npf bezüglich der a n z e r s t a-r e n liingewieseu, der durch lastbetrieben eine'? Dage? die elektr-ssben (Glühbirnen ver lös5>.'u wei'den, inn dev Pelr.'l-'nmlampe und der Ker.^e d e m o n st r a t i v Plah zu macheu. Vau einem saläien ? , ch t-st r e i k erwarten die lV^i^stmirte erst-dic- Bereitwilligkeit der zttftändigen Faktoren zu 'i^'erliandlnngen. D'e Debatte über alle diele Ivragen war überans lescha't un^ konnte der ^Dbumu,? .^'»err ?^aliak die ve'l'sstäi^dlge lieber einstiunnutig der (^'ast-'e-verbetreibenden in allen Stcindesfragen feststellen. TschechoflowoMche Gäng«r in Maribor m. Tas Poriser 7»!'a VonzstriZert. Auf seiner Welttournee trifft das berühmt.' Pariser-Trio am i?!. d. auch in Maril'or 'ln. wo Der Cängerchor der Pr a g e r S iM ''S im Nahmen eines von der hiesigen ?>>i!k^-ch e r h e i t ^ w a ch e begibt sich dieser Universität veraustalteten Konzertes ein aus Tage auf eine Tournee durch Iucioslawieu und trifft ^ r e i t a 9, den 13. d. gegen ll Uhr itlit zwei Autobussen iu Maribor ein. Am selben Abend nin -l> lihr gibt er i,n ^lasiuosaal ein .^i'ouzert, bei dem tsche-choslmvakische und suqoslawische .>?omposi-tiotten, alle in der ursprünglichen Sprache, zu (^ehör gebracht werlk^en. Der t^^Uzor zählt !i7 Manu und steht unter der !?eitin?sj des Dirigenten a r a f e k. Die Führung der Tournee hat Polizeiinfpektor P ech a r übern om inen. Die Touruee findet uuter den» Protektorat der Dschechoslnivakisch-jugoslawischen Liga iu Prag uud der Iuavslawisch-tschecho-slowakischeu Liga in Beograd statt. Beim Arraugeinent ivirkeii die Polizeiorgauisa-tioueu fener Ttädte ,nit, iu denen .Äon» zerte gegeben werden. Die s^äste werden ?vreitag gegen 14 Uhr an der (Grenze und danii in der ?lähe des .('»auptbahnhofes empfangen und begrüstt inerdeu. Na6) dein Konzert fiiidet im .Hotel „Orel" eine gefellige '^ilsa,niin'nkunft statt, zu der alle s^-reunde de^ tschechosloivakischen Volkes geladen sind. Sainstag fahrt der Cängerchor nach Lsublsana weiter. Die Karten sind ,zuin Preise von ?s> bis Dinar bei den Wachleuten soivie bei Zlata Brinnis und an der Abendkasse erhältlich. >i,. Todesfall. Nach lailgeut schweren. Leiden ist heute nachts der hie'i'.^e bekannte Bild Hauer uird fkunsttischler .Herr Albert Lösch« n i g g l,n Alter von .'»9 7^ahr.'n qeftoröeil. Der Verblichene war eine der hervorragendsten Vertreter des Mariborer .'»Ulnstgeiwerbes. friede seiner Asche! Der schiveraetroffeileii Familie unler innigstes Beileid! m. Trnuungen. Dieser Tage ivurde der Profefsor .Herr Franz Borko init der Lehrerin Frl. Lucie S l o k a u utid der Lehrer .Herr Iauez D o b a Z a niit der Lehre->iit Frl. Ioiesine S t a i' e e r getränt. Den Nenveriiiählten iiiisere herzlichstei» Mü^-wünsche! m. Dic '^ldvolaturspriisunst hat dieser Tage beiiii Appcllatiousgericht in Ljublsa-na der ?ldv,ikatttrskoirziptent .' u s ch« m i g i^iloline), C h o l e fKlavie''» und U » e l i n lb'ello) zu!ainm"n und erntete auf seiner ^ianzert reise iiberall 'iuen durchschlagenden Eisolst. Das Kaiizert iinrd iiu gros^^'i, !>>asino!aal itatti'nden. Iii GonderKug in die Tschechoslowakei. 7^ii der '^eit vom !. bis l2. Noventber ver^ ailstaltet der Freiiidenverkehrsverein „Put-uik" init einem Sonderzug einen neuntägigen Ausflug in die Tschechoslowakei. Die Abfahrt erfolgt am 4. November, von Maribor aui .> 'üloveniber uin 3.5s^ Uhr. Die Aiikunft in Prag ist inn :?l.17 Uhr norge-feheu. Der ii einem Vossen Saal iiud einei herzli-chen Bearüjzung unserer Zaoreber Freunde berichten zu können. Den ffartenvorvei^auf hat wieder in liebei^s.vürdiger Weise .'^)err .h ö f e r übernommen. m. Oessentlicher Donk. Dem Rufe de? Aiitituberkulosenliga in Maribor haben im September nachstel)eilde Pforräinter ^olge geleiftet und dem Fond für den Bau eines Afiils für Tuberkulofe gri"'st''re Beit'äge zusoinnieit laffeii. !>mar odt'r (^osposka ill .'il! schriitlich g^'richtet werden. Näheres im !'lästcheii beim (.^aie „(sentral". Ut. Berpachtuns» der Voli^hisrestauratlon. Bei der Staatsbahndirektian iii ^.^ins'llina findet aut «l. November ''n Weae -er ichrift« lichen ?Iitbotsteslung die Perpachiiing der stauration aiu Hauptbo'uhof »n Mnibor statt. Die Bedingungen könneii bei der ^lan« dcls-kammer in Ljukliana iu l5r'ahriing ge-bra6)t werden. m. Verstorbene. Iin Laufe der varlgen Woche sind in Mariöor gestorben: Marie (^regoriti, gepr. .Hebainine, Iahie alt; Frieda Novak, Schlofsermeistersgattin, 27 I.; Ivan 'uudschreiben, worin um Einhebung bon NnterstütuiiigS-beiträgeu ei sucht wird (5iuiqe " (testenden Slowenieiis hat eiue furclitlilare U^'bers6)NieiN-mungskatastrophe heiulgeiilcht, sodah die da-'wn betroffene Bevölkernug sich in gros,ein l5lend bekii^det. Deshalb richtet die ss^uf-leutevereinigung an ihre Mitglieder daS (5'rsuchen. die bedauernsinerten Ovfe'' zn unterstützen, die gerade knapp vor dein Wiiiter in die grös^te Not gestürzt wurden. >ieden il>ir uns ni6it auf die herrschende ^ri'e aus, die Nicht die betroffene Beiiölkerung ner-säulldet hat. Die Bevölkerung ist nicht >ä>nld daran, daf^ der .^'»andelsstand von de, !»'ir!sl? so schwer heimgesucht inird. 7u'dermiiN', iin^-ge na.ch '^'rafteu beisteuern. Die Beitr^iae n>er den bis (5nde Oktober von der (^an-le, der ^aufleiitevere'niginig eiitaegen-ieni »inen Iii. Erteilte und gelöschte l^emerberc«s«te. Iin Septeinber wurden von der Stadtge-ineiiide nachftebende neue l^einerberech'e erteilt: ^ikrt .'^'^aiisinainnaer. '^^olz- i'nd ^?oh-lenbandlung, (.sankarseva nl 2.'^, '"'''"in Baebler, Strickerei, Fian'^ii^kanslr- ' Anton Fikipani-'i?. (^einischtivare,'^ ' .ing, Vetrinjska ill. (^, 7vrnnz Neuberg !>il,a-cher, Vodilikov trg 2, Sigutund .siiii' "'''^"r-kaiif von aptischen Artikeli'. Pobi'e^k«'' r^stk, 1.'» ilnd Slavko Markovii". Berschli's' oon techiiischen Artikl'sn. (^iosposka ul 1>> l^'> e-löscht ivurde,? daaeaei, folgeiide l^^l'werbe- '" leschäsl, .Hauvt-s^eniischiivaren-Aniia Sa-' 'vlat'., ^ojs' ."ul-"I lt'ssai'drova <-Ludwig Ornik, Manusukturivaren iiud.^on- rechte.' Mila Fa^n'"' plat^ 11. (^lisalw'l haii^l"", tllica i innb >ik^ Inneres die entsprechende Genehmigung m erlangen, worauf an die Realisierung des Gedankens geschritten werden kann. Der Abgeordnete Direktor K r e s i gab die Versicherung, er werde die rasäie Erledigung der Angelegenheit in Ljubljana und Beograd zu erwirken trachten. Die Aufgabe, die sich der Ausschus^ zur Errichtung einer Eisenbahnhaltestelle in Tezno gestellt hat, ist gewiß nicht leicht. Er möchte gerne die Bauarbeiten aufnehmen, muß jedoch warten, bis aus ?iubljana u. Beograd die entsprechenden Bewilligungen eintreffen. Man »nuß sich no6i etwas gedulden, obwahl der Winter vor der Tür steht und Arbeitslose auf Beschäftigung warten. Die Sammelaktion zeigt bereits schöne Erfolge. Die Allgemeine Baugeselljchast u. die Firma „Kovina" spendeten je und einige Betriebe in der Stadt sowie einsichts» volle Privatleute je Dinar. Der Bau-ausschus, besitzt bereits so viel Barmittel, um an die Erdarbeiten zu schreiten, wodurch eine Reihe von Arbeitslosen Beschäftigung finden könnte. Insbesondere machte sich der Bezirkshauptmann M a k a r um die Realisierung des Projektes verdient, der eine Summe von 10.000 Dinar zu erwirken verstand, welcher Betrag für die Beschäftigung von Arbeitslosen der in Betracht kommenden Gemeinden verwendet werden soll, die einer Unterstützung tatsächlich würdig sind. D'e Bahndirektion wurde ersucht, dem Bau ausschus; nach Möglichkeit die nötigen Pläne ehobaldigst zugehen lassen, noch bevor die Genehmigung aus Beograd eintrifft. In diesem Falle könnten die Erdarbeiten unverzüglich in Angriff genommen werden, wogegen an die Aufführung des Aufnahmsgebäudes nach Maßgabe der Witterung geschritten werden könnte. Der Bauausschuß unternahm alle Schritte, um die Lösung der Frage zu beschleunigen und wird die Angelegenheit auch künftighin mit aller Kraft betreiben. Desgleichen setzen sich auch die Abgeordneten Direktor K re jäi und Dr. P i v k o an nlaßqebenden Stellen für die ehebaldigste Realisierung des Projektes ein. Schließlich ist auch die aufopferungsvolle Tätigkeit jener hervorzuheben, die mit dem Sammel-bogen in der .^>and die Parteien besuchen, die für den gedachten ^^weck Summen zur Verfügung stellen, die für die Vermögenslage des Spenders oft recht ansehnliche Beträge zeichnen, jedenfalls steht der Baubeginn un mittelbar bevor. A//c> 5vttaia/ ^ Uidt. «Mvn ^ >Li» Nied« »lek d«im tc»uf«t«? , ZtmmWsstMWvet, Unit in VmkMnd ^ v« ^ Draubrücte iverden gegenlvärtig Rcnovic-i rungsarbt'iten vorgrnmnnsen. Ä'r Perlfhr . wickelt sich daher nur auf einer Hälfte ab, i t>e?halb Vorsicht geboten ericheint. P. Der BezirttftraßenauSschutz hat nun di.' Arbeiten am Stras>enbau Leskovec _Pod- lehnik — Nova Eerkov wieder aufgenom^ ttieu. Für de,i Bau wurd0t)0 Dinar l>eranschlagt. p. Blutiger Seschwisterzwift. Den Be sitzcrssohn Josef Bidovit> iicranlaßte eine belanglose Meinungsverschiedenheit, daß er seine Schlvelster in brutalster Weise mit den Fäusten bearbeitete. Das Mädchen mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. p. Tonkino wird Mittwoch, den ll. und Donnerstag, den l2. d. der Filmschla' ger „^'iebe in der Boheme" mit Liane Haid, Oskar Karlwei-i und Walter Rilla in den .Hauptrollie Ueberschwemmten in der Umgebungsge« meinde spendete der Verein '.^000 Dinar, mährend der ^^inderschutz nii« l.')M nnd die Küche der Iugendabteilung in der Mädchen bül^gevschule nlit 5V0 Dinar bsda^t wurden. Zu Allerheiligen wivd der Berein aiif beiden Friedhöfen Spenden einsammeln, aus denen im Winter den Aermstrn, besonders aber lden von der lleberschwenrmung Betroffenen Unterstützungen gewährt werden sollen. e. Anmeldungen zur Bemessung der Bau« fteuer. Das Umgebungsgemeindeamt fordert alle Betrofenen auf, bis zum 31. Oktober der Steuerverwaltung die Bausteuer anzumelden und zwar auf den Formularen, die bei der Steuerverwaltung erhältlich sind. c. Tragischer Tod eIn«S jungen Mannes. Montag früh gegen (i Uhr fand man den 21-jährigen Installateur Leopold Inkret in der Wohnung seiner Eltern tot aus. Der Tod lvar durch Lcuchtgasvergiftung eingetreten. Inkret war noch Sonntag in Gesellsci^st und sehr gut aufgelegt. Als er abends nach Hause kam, fand er das Nachttnahl in der KÄche vor, das er offenbar auf deni Gaskocher aufwärmen wollte. Er öffnete den Hahn entzündete aber nicht sofort das Gas, da er sich, wie alle Anzeichen hinweisen, auch noch jtaffee wärmen wollte. Mittlerwcilo wurde er von dem auSströniendcn Gase betäubt. Der Verslorbene N'ar ein äußerst s>?mvathi-scher und in Svortkrcisen beliebter Mann, der auch seincm Bater, dor Installateur ift, sck>on eine '?:iütze war. Das Bearäbni'^ bindet Mittwoch, den N d. um 11^ Uhr au' dem Stadtsri«' seiner 'Asche! schwer betrostenen Angehörigen unser Beileid! c. Nnfille. In der A?keri^eva nlica sti'sr^e i die 6! jäbrigc Private Z'nnauer so unglück^ ' lich ans den Boden, daß sie sich dabei das rechte Bein brach. - In der KlavniS^ka ulica fiel die 28fl'ihriqe Bedienerin Agnes Maltnak tiom Rade und beschädigte sich schwer den rechten Fnß. - In Teharse wurde der 55-jährige Tischler Franz GajSek von einer Maschine der Hand erfaßt, die ihm einige I^inger abtrennte. Alle Verunglückten wurden ins Mgemeine Krankenhaus gebracht. m,» NatlonaNheater in Maribor Nepettoire: Dienstag, den 10. Oktober um 20 Uhr: „Go. spoda Glembajevi" sDie Herren non Glemday). «b. «. Mittwoch, den 11. Okkober: «eschloffen. Donnerstag, den 12. Oktober um 20 Uhr: „Rox,". Ab. A. Aino Burg'Tonkino. Nur noch t»is Mittwoch wird der große Willi ^orst Film „Das brennende Gel^imnis" nach der Novelle von Stefan Zweig vorgeführt. In den .Hauptrollen Nora Gregor und Gustav Fröhlich. — Donnerstag Prenuere des größten Dschun l^Ifilmes „Tarzan" mit dem Weltrekord-mann im Schwimmen )onm» Weißinüller in der Titelrolle. O llnion-Tonkino. Heute letzte Aufführung des erstklassigen Filn,s „Liebe der Frau Lehmanns TSchter" mit Hansi Niese, Hertha Thiele und Else Elster. — Ab morgen der Großfilm „Gaifon in Kairo" nnt Willy Fritsch, Renate Miiils'i' i>»d ^^covoldini' Konstantin. Ein Film, den man sehen muß. Sport Die Außenseite voran Nach dem Debakel unserer Fus^ballniann-schaften liegen nun die Außens-'iten „.He r-m e s" und a k o v e c" mit je drei Gut-punkten an der Spitze der neuen Meisterschaftstabelle. Es folgen „Celj e" und „7. e-lezniear" mit je zwei Punkten, während „I l i r i j a", „Maribor" und p i d" punktelos den Abschluß bilden. ,.I l i-r i j a", die bislang noch spielfrei war, scheinen nun Tür und Tor für den Marsch nach vorne geöffnet. Vielleicht war schon dieser tt'atastrophentag für die Entscheidung der Meisterschast ausschlaggel'end, zumindest die Herbstnieisterschaft dürfte unseren Mannschaften entgangen sein. Nächsten Sonntag gehen wieder drei Punk telämpse in Szene u. zw. treffen in Ma-ribor die Rivalen um die lokale Vorherr-i schaft „R a p i d" und elezni 6 a r" I aneinander, in Celje wird „H ermes" den ! Kampf gegen den SSK. Celje aufneh^ ! men, während ,.I l i r i j a" in ('akovec zuni ! ersten Mal in die Ereignisse eingreisen wird. ! .Maribor" ist nächsten Sonntag spielfrei ' . Qualifikationsspiel skr die Liga. Sonn» ! tag wurde in Ni« das erste Onalisifations--^ spiel der Semifinales der B-Zone si'r den ! Aufstieg in die Liga zwischen „Gradjun-iski" und „Sa^k" ^Sarajevo) ausgetragen. ' „Gradjausti^' ersocht unverhofft eiuen lioh« en 1:0 Sieg, der aber verdient ist. DaS zweite Semisinalsyiel wird kommenden Sonntag in Sarajevo ausgetragen : Der Leichtathletinnen-Städtekainpf Za« greb—Ljubljana endete vergangenen Sonntag in Ljubljana mit einem Sieg ver k,es-seren Zagreberinnen, die Punkte er^^iel^ ten, während es Ljubljana nur aus Zi? brachte. : Tennisjieg gegen Ungarn. In '^greb führt Jugoslawien im Tennisländerkampf gegen Ungaru mit 2:1. Pallada schkug Ba-no mit t»:2, s?:2, li:." und Kukuljevie rang Gabrovits m»t k!:1, medn, wäh- rend Kehrling-Gabrovits das Doppel gegen Punöec-^tilkuljeviö mit .^:7, 7:5 an sich rissen. : Lovelock und Beecali sagen ab. Ter amerikanische Athletikverband hatte kürzlich Lovelock und Beceali zu einer Anfang nächsten Jahres in Newyork stattsindenden .Hallenveranstaltung und zur Begegnung mit amerikanischen Spitzenleuten über ei^e Meile oder 1500 Meter eingeladen. Beide Athleten haben aber eine Absage erteilt, weil ihnen weder die Zeit noch der Ort zm-Austragung eines solchen Rennens als geeignet erscheinen. : Arne Borg hat trotz seines Alters kainn etwas von seiner Leistungssähigkeit einge kiüßt. Das zeigte er erst jet^t wieder im Stock holmer Zentralbad In einem l00.Meter Crawlschwimmen .holte er die großartige Zeit von 50.1 Sekunden lieraus, mit welcher er den Landesrekord um acht Zehntel Sekunden unterbot.Gunnar Werner belegte in diesem Rennen mit 1:01.den zweiten Platz. : Die leichtathletischen Vuropameisterschas-ten wurden endgültig l>eschloffen nnd für an Italien vergek'en. Klubnochrichten : Gtl. Rapid. Henti'. Diens'ag. um 20 lllir Situtng des Hauptaussckiusses im Ho« tel „.^amorcc". M'>!w0iZ?. SkN !». Wirtschaftliche Rundschau Neglonoilveilräge ohne poNMDe Bindung Ein Referat des jugvMwischm Delegierten auf der Jnter-Mlamcntarischen Konferenz in Madrid „0^ s^leqentUch ix»? neuesten Taquns^ der InteMrlamcntarischcn Union ln Madrid» 1'pmch der iugojlawische Delektierte Dr. Vclizar I a n l o v t über die attuellstcu Witts^tter.? gibt es zwei Wege, die zu einer geordneten Z'irt schaft fslhren. Der erste Weg ist liberale ?^>andelc^freilieit, individuelle ''.'Utio- neil ermiMcht. Der ^veite Weg besteht in der sogcnannteil Planwirtschaft, ist die WirlschaftWhrung nach einem bestinunten eittheitlicsxn Plan. Es ist einleuchtend, dast der erstanlieführte Weg der kvssere ist. Tas b^nveiien die Erfahrungen, die in der Zeit vl?r denl Weltkriege gosannnelt nxirden sind. Damals hat sich die Ziffer des internationalen Mtcraustanses innerhall, '.n'n 20 ^^^ahren rerdopvelt. Heute können dic einzelnen Etanten scdoch zu keinem .'lbkomnien qelangeu. ^lein ^'nnd ist bereit, den Weci des freien >>andels nusrichtig zu delchreiten und damit die .^rriienerscheinungen und die ?lr-beitölolsisikeit au^? der Welt zu ichaff'n ?!le Autarkie ist nnznieifelhaft dii? Haupt-nriacne fiir die Alirarkri^e in Citropa. Trciz-denl dies liinM sestiiesteltt ist, praktizieren alle Staaten das autarkische System und an ider ?pit^e dieser Staaten steht Deutschland. Dr. Ätiaäit lint gelegenflich der «Tchlus;-!sikung der >kc>nsercnz an'5gernfen: „Die ??a-tionen iimssen sich bennilien, die 'l^lrt.'n und We^ie der eigenen (5rnc'uer!n!g auf indivi-duelleui Wege zu sind-'n!" Unter '»Ichen Uutständen ist e«? lient^' ans-geschl^'ssen, da-' (^leicligewicht unt.'r Anpas-!iunsi lwn Nachfrage und Ans^el'^^t herzu-ftesleu. >>elite ist e^^ unnlölilich, sofort zur liberlilen .'^'»andel'Nwlitif znrilckz'ikehren. Da l)er Nlus; einstn'eilen da.!< ^ysleiu der staatliche» .^^nter'l'eutien an>ieuiendet nierdeu. Die>5 'el>l ^sich in erster Linie n:f die en-repäisct?en ''.'liiravstiiaten, in N'elch.'n <^ie Lage tlilsächli.h nin schlechtesten ist. ."unnier wieder nius', unterstrichen 'verden, das', es sicki bei der Plannnrt'cha't nnr nu, einen Ilel'^'rt^augozustli'id liandeln darf, der cut'^uhmeli I?at, solnild die ^Vc'öiilichkeit fiir den freien ^'»tindel gerieben ist. Da«? ^deal der '^')irlschlift ist die '.'ollk^nninene ^reitieit ohne jede Begrenzung, kann' sie von welcher '6eitc iiiiuier. ist jedoch 'ofort zu bemerken, das', da? Uebergting<^wsteu, linf internativnaleuk Wege zu regeln ist. Hier wird in erster Linie an die Getretdeprodu?tion und -Verteilung gedacht. Die Getreidekrise herrscht in allen Staaten, trete sie nun als Import- oder als Exportkrise auf. Es hat sich herausgestellt, daß Bilateralverträge diese Krise nicht mildern konnten. Dr. Iankoviü steht aus dem Standpunkte, das; Regionalverträge nnr dann qesund und loirkungsvoll ^ein ti^nnen, wenn sie frei von politvfr^n Prämissen sind. Er verurteilt da-her auch jena politischen Gebilde, wie sie der Versuch des „Zollanschlusses" darstellte, oder auch die italienisch-i?sterreichisch-ungari^che Interessenpolitik. Italien bezieht von Oe-sterreich S.!)"/» des Gesamtimpories und liefert <1.31 ?d der gesamten Ausfuhr dorthin, ^i'lr Oesterreich ist eine Bindung mit Jta« lien nicht vorteilhaft. Der tatsächliche Nutzen liegt bei einer aufrichtigen Zusammenarbeit utit der Kleinen Entente, die zu den .^'^anpt-lieferantei, und .Hauptabnehmern Oesterreichs Mlt. Will man die europäische Wirtschaftskrise löfen, dann musi nmn in erster Linie alle politischen Hintersiedanken zucitcklegen nnd el^nso an6> alle politisclx'tt Interessen ausschalten. Erst dann wird es möglich sein, ein breites, nnrklich ni'chlichcs ^l^eliionalab-kommen zu schassen, das einen F:)rts:britt auf den« Wege zur .'iionsolidierunq Enropas bedeutet. Ein solches Regionalabkonluien aber nnirde die wirtschastliche Morgendänl-nlernng Europas und den erste,, schritt zur vollkoinmenen (Gesundung des kontinentes dedeuten. X Vieh- u. Schweineexport nach Oester reich und der Tschechoflowatei. Das Kon trollonit für die Biehausfuhr, das den« Er portforderunqsinstitut des Handelsniiniste rinuis angcgÜedert ist, macht die Interes-se^nten nochnmls darauf aufmerksam, das; die na6i Oesterreich auszufilhrenden lebenden oder geschlachteten Schweine und Nin-der lns spätestens ln. d dortselbst anzumelden sind. Vis zn diesen! Zeitpunkte sind auch die Änineldungen von den nach der Tsche^ choslowakei zn exportierenden Lebendschweinen sowie von ?i^ctt nnd Speck vorzubringen, die iin Lanfe oes .^.Vonats November ausgeführt Vierden sollen. Die Eicportenre werden darauf aufuierksan« gemacht, das; Fleischschweine, falls die bewilligte Ausfuhr auf solche lautet, bei der Lieferung nicht durch Fettschweine ersetzt werden können, widrigenfalls die Exportbewilligung entzogen wird. X Teilweise Schuldentompensierung bei der PraKtebiona. Den Bemühungen der Zagreber Wirtsckiaftskreise ist es jetzt gelungen, die Erste Kroatische Sparkasse dazu zu bewegen, daß ein Teil der dieser Anstalt schuldenden Beträge durch Forderungen getilgt wird. Protokollierte Firmen, denen die Bank Wechsel- oder Kontokorrentkredite eingeräumt hat, können ihrer Schulden dadurch tilgen, daß die entsprechende Suni-me von ihrem Einlagen- oder Kontokorrent guthaben abgeschrieben wird, falls die restlichen 7^"/» in «tvr erlegt werden. Diese Begünstigung gilt jedoch nicht, n>enn sich der SchuldweSM im Reeskompt bei der ?!atio-Mbank befindet. X Rtickganß der amerikanischen Vijenpro dnktion. Nach Newyorker Meldungen belief sich die Roheisengewinnung der Vereinigten Staaten im September auf 1.5)2 Millionen Tonnen gegen 1.83 im August, .^.7 inl Juli und 0.975 Mill. Tonnen im August tM2. Im ganzen Lande waren Ende September 89 .yochöfen in Betrieb, somit nni t1 weniger als einen Monat zuvor. X vefterreichtsche «Lseliefernngen nach Franireich« Ab 1. Oktober ist die Einfuhr von 20 Waggons österreichischen KäseS nach Frankreich freigegeben, die bis Ende des Jahres geliefert Vierden müssen. Im Laufe dieses Jahres sind bereits Waggons Käse nach Frankreich abgerollt. AardenSauskalt ObV für den Winter aufzubewadrm Obst snr den Winter anfzubewahren, und zwar so auszubewahren, daß es sich auch lange hält, ist auch eine Kun^t, die verstanden se'n will. Erste Voraussetzuug ,it natürlich, daß man Räume hat, die sich für die Aufbewahrung eignen, am besten eini^n luftigen, aber nicht zugigen Keller, der weder feucht noch zu trocken sein darf. Nur wenn nian iiber einen solchen verfügt, auch über eine gute Speisekanliner, sollte man überhaupt den Persuck) machen, einen größeren S^orrat an Früchten sich für den Winter hinzulege», denn so verlockend es auch ist, in den kargen Monaten, da nlan auf den Märkten und im Laden nur für sehr tenres Geld sich scishes Obst kaufen kann, inlmer für die Vorräte, die man im Sommer eingekauft hat, zurück.« greisen zu können, so ivird doch diese Frende einem vergällt, ivcnn man immer wieder feststellen muß, N'ie eine Frucht na6) der andern faulig n>ird lind weggeworfen werden Nluß; so konlmt man nicht ans seine Rech- nung. .s^t inan nnn einen .?!ellcr, der all.cn Anforderungen entspricht, dann üNt'z ^-cin ihn aber noch sorgfältig vorlereiten, c.l^e man das Obst hineinlegt: die Wände mü'sen abgekratzt iverden, »in alle Pilze und '^'ak-terien. die sich an ihnen ettna angeseilt haben und die dem Obyt gefährlich werden k'>nn ten, zu entfernen, und neu geweift, bzw. gestrichen werden. Ist der .steiler af^zu trocken, dann ist es ni^til^, (Gefäße mit W>?sscr aufzustellen, das selbstverständlich non f^eit zn ^'^eit geweck^elt werden ntliß. Bei überinäfeiger Feuchtigkeit des Kallers dagegen l^utpfiehlt es sich, (Gefäße mit gelöschtem .ffalk anzustellen, der die Feuchtigkeit an sich zieht. Zugluft nnch man vermeiden, denn diese kaim das Obst schlecht vertragen, und natiirlich muß der Keller auch froftfref sein. Dann ist es unbedingt erforderlich, die .^^ürden, auf die dai) Obst gelegt nvvden soll, gründlich zu schenern nnd einige Tage an frischer Luft lüften zn lassen. .Hürden ntüfsen es schon sein, nicht einfache Bretter, dantit Lust von unten an das Oberst heratikann. ?luch das Obst muß, nachdem es gepflückt worden, einige Tage an freier Luft liegen bleiben, damit es „ausschwitzen" kann. Sind ctlle diese Borbereitungen getroffen, dann kann man damit beginnen, die Früchte auf die .Hürden zu legen. Dabei ist folgende? zu beachten: Äirnen sind mit dem Stiel nach oben, die Apfel umgekehrt mit der Blüte nach oben und mit dem Stiel nach unten zu legen. ?l'?rncr darf man sie nicht zu weit auseinander legen, damit sie beim .Herausziehen der .Hürden nicht zu sehr hin- und hergeschüttelt wer den, aber sie dürfen auch nicht zu dicht oder gar übereinander liegen, daS Richtige ist. daß sie sich eben leicht berühren. Während des Winters müssen natürlich sämtliche Vorräte in nicht zu langen Zwischenräumen immer wieder durchgesehen werden, rb etwa ein Stück angefault ist, denn wenn ein solches nicht rechtzeitig entfernt wird, dann steckt es die übrigen an Das Fallobst braucht Ulan nicht so Pfleglich zu behandeln. Es kann einfach aus dem Boden des Kellers ausgeschichtet werden, ans dem man Stroh oder .Holz,volle ausgebreitet hat. Nllr enwfiehst es sich, Zwisc!^ngänge freizulassen, damit man i'l'berall bequem an das Obst heran kann denn auch hier ist es erforderlich, die Borräte i^fter einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. h. Weinessig. Vollkommen reife Weinbee» ren werden zerdrückt, der Saft der .Hauptgärung wie bei der Weinbereitung nnter« worfen, abciehebert nnd in ein nenes e^efäß gebracht, auf einen Hektoliter Wein ein bis zwei Liter Effig zugegossen, stder in dem ir einer kleinen Gärflasche befindlichen Wein ein Stück älteren, in Essig getauchten HanS« brotes zugesetzt. Die Flasc^ wird verbunden, der Wärme (20 bis 25 Grad Eelsinsl ausgesetzt und öfters geschüttelt. In l4 Da« gen bis drei Wochen ist die ganze Flüssigkeit ein brauchbarer Essig geworden. Derselbe wird klar abgehebert und in saul'eu' Fsascs^en i^esüllt, die inaug ut verkorkt. Am See Von V i l i r a M o s) o r Ei" Kinv zu jcin wie süh im Ittp >iink'er! S^lwn sriih aiu Morgei» tain der Bauer Rirl)s)l'lz<'r mit einem Loitern'ac^en und mit einenl leichl<'n ^.!^.ia^elchen »or unsere Stadt-wi^lnuuni. Erst wnrde a»s d<'n Lciterwniien igelnden, w!i> wir sür unseren Sl>mmerattsetttl)alt ans deui br»i>ickten, und dann seilten wir NN» mit s»ett Eltern in.5 B.nlernmiigelctien nud fuhren l>i!iatt.5 ziun Sce. julirei, an der !>ireu^^t>rchi' uoriiiicr, täiu^s cier Drnu. dann nl'er die ^ÄtNlluücle, in Maria (^)uit v>.'r den? (^'>ast-hiiis^' „Zur schönen AuSsill>t" wurdc HUt ge-ma6il dl)e siaud ein idvlli. schtü .^'»äusrin'n niit tiraunei, Ialmisien »lird einem In^iiulcn siesciniitzteu Ballon, Nl>n >Nl> aus mau eine Iierrtiche Anösi6>t aus den Eee und die ^laraw^inlrn tiatte. Vor dem slaud tiu^' llrerejche. ^.'iu einem ihrer ^.'l(si>' n>av für UN? ?>iiu^er <'inl' ^ckinnkcs nnlies'riil'', ^ie die Tic'rui eine? ^stmilt^eiis hatte. iclulti'i.'l WaUitoeH hinau^f cmj de,: Berg Tador. Hier war meines Vaters Lieblinqzplätnh^n. ein Tisä) lmd eine Bank mit dem Blick aus den See und den Mittagske^gel. Wie Möwen .stiiten die weissen Eegelsck)ifs6icn über die ^lihernds tief» blaue Fläche. Das waren wunders6)öne Tage hier aul Eee. AornNtta^ nmrdo im See gebadet. Mein '.Uater lehrte uns i6)ivlinmen und l>rachte uns schöne .^lieselfteine und Anschein aus dem Lee. Nack) dem B^de sonnten unr uns im Snn-de. ttlisere '.!^ndehüttc u>ar zienllich weit von der Villa entscrnt, weWlb wir meist mit dem ^i^ahn nach Hanse fnhren. Papa rn>>:rte und pslürtte uns weisie nnd gelk»<' Seereisen, der..'n lanl^e Stenl^el wir nns wie (vnrtel um. die .^s-tcn s6ilan;ie». Im lnl)leu Speisezimmer ulit deui großen riuiden Tisa» wnrde daun das Mitta^icss^n eill-^enc>mmen. Wahrend die Eltern il)r '.viittags« schlnfcl)en hielten, spielten wir im (karten vor dein .Hause oder wir psliickten Äiesenlilnnien und liaschten nach bunten Sclimetterlinc^eu. Sehr tierne lag ich in, Grase und lausäiti' dem ^^irven der Grillen, c«? klang nNr niie schiine Mnsik. Nachmittags niachten wir weitere Sp.^zierfläuqe in die Uuigebunl^. Wenn Papas Ttreuivdc aus der Stadt kameu, fnhren wir auf die l^ujel. Anf einer falchen '.^nselfahrt überraschte uns einmal ein Wewitter. (^n<^ dllnke! war «'s geworden, es blitzte nnd donnerte nnd schlm^ ia den See ein. Wir Äiudcr l^lieten in» ^Vahne nnd beteten. Kaum und kann, kamen wir damals ^ur Insel. Erst spat aliends, als '»«er See wi-der ruhig N^ar und schl'u di<' ^teruleiu aui .^''iuiuu'I leuch teten, kehrten wir nach Hapje zurück. der Insel N'ar e.z sehr ansienehm. .Hier war ein s^u« tes .Hotel nnd ein Uad und es kamen immer viel Fren^de l>ier1ier. Der Bauer Lichl)ol.^er, dem die Villa iieliörtc. die wir bewohnten, und der aul Ufer des Sees sein Gehöft hatte. fül)rte die Freniden ii, seinem Kahn über den See zur x^nsel. Die Bäuerin l)atte uus sel)r i^erue. Pc»i ihr bekamen wir das beste Kornbrot. die beste Butter und die beste saure Milch, die ich je gesscn. Sehr lustil^ war es am See. wenn im Dorfe ^1ir6)taii war. Da qab'S ^ira^st'u und Neindlinjie. Die Bauernumdchen 'uckitcu ans den buiNbemalien Trüben ihre schilnlcken Na-tic»ua!trachten l)erauK, Pflückten inl Vluiuentvirt-chen Nelken nnd Rosmarin nnd m.ichten iic!, schön für den Kirrl><^anli. In der altertümlichen Dorstirche niar Gottesdienst nnd nachher tan^ teu die M/idcheu und Burschen in ihren bunten Trall n Nack) uraltein Brauche nui die niä6itix;e alte 5orflinde ihren Neiqen. Nachmittag c^inz^en wir zum Petermirt. Dort mar Musik und Tanz bis tief in die Nacht. Mein Bater war bei ten Bewohnern dieser (^c^end sehr beliebt. Er redete mit ihnen in ihrer Muttersprache, .>ie er jn sehr liebte nnd lauschte gerne ihren wnnder-s6)önen Vo-lksliederu. So verbrachten wir alljährlich nnsere Ferien bis'zi, meinem zehnten Leliensjahre. Da starb mein Bater. DliS Schicksal wars nns weit, weit binaus in die Welt, in die qrosze Stadt. Wie oft sehnte ich mich da zn-rück znm tiefblauen See am Fnße der üwrawau-ken. .«^ehn trtibe, freudlose Iabre waren veraan-gen. ich I)atte iuzwischeu weine Maiuri ^le.nacht und war Lehrerin geworden. Da wurde ich schwer tränt. .'lietlungslos verloren, sackte dcl Arzt. Da subr nwiue Mutter mit mir zum ties-blauen See ain Fus;e der Karawanken. Nuch zehn ianjien Jahren sai) ich den Eee wieder. C:? war derselbe tiesblaue See mit der dnnkel bewaldeten Insel in seiner Mitte. Auf sanster AN' höl)e, anl Ufer des Sees stans noch dasselbe liel-l'e .Hänschen niit den braunen Jalousien und dem geschnitUtn Ballon und doch war alles lian' anders, ganz fremd. Ich war hier nicht nieh, zu .Hause, ich war nun eine von den viele» t^u'mden. die jetzt der juustc Bauer Eichheizet vom llser zur Insel fichrt. Lünfl.z des Seensürs ^m ^us^e der Z>karawnnken sährt jei,tt ^ie ttara-wankenbahn. neue YotelS, nene Bil'len, nene Badebütten sah ick) da nnd auch ans der Insel war es jetit anders, viel moderner als da mal.? vor zel)n Aal,ren. Und doch qefiel es wir ve; zehn Jahren hier viel, viel besser. D.rma!s lebtc >uich mein Bater nn>d ich lvar dannils noch ein »iliickliches. sorsieuloses Kind. Als wir über den See sttl>ren. pfli'ickte ich Seerosen nnd truq sic hiuauf zum Grabe nieines Baters. Im Fried« Hose, der daS >veiße ^tirchlein auf den» Hügel uu»iiibt. ist lueiues Baters Grab. Am Grab» stellt aus schwarzen« Marmorsockel ein weites Marmorkrenz nnd nul dieses ^ireuz schlingt sich ein Ki^anz von weissen Seerosen. Tie gute, würzige Lust meines Heimatlande« umchte mich bald wieder gesund und ich mußt-wieder zurück in die Fremde, weit weci vo« uienies Baters il' uud vou dem tiefbla^-See mn Fuße der Äurat^u^en. Mittwoch, den 11. Oktober I9W. „Mariborer Zestung'* Nummer 272. leeknisekes Das erste Fernfchrelbamt Auftakt zum mündlichen und schriftlichen drahtlosen Nachrichtenübermittlung Die Deutsche Reichspost eröffnete dieser 7^rund-gebühr zu entrichten und das einzelne Fernbriefschreiben zu bezahlen, das nur halb so teuer sein wird wie ein Telephon» gespräch von gleicher Länge. t!jleichzeitifl sind die Apparate sehr vervollkommnet worden. Man hat sie init einer Wählevscheibe (wie beim automatischen Telephon oersehen, soder Fernschreiliteilnehiner kann also seinen Partner auf die gleiche Methode anrufen, wie er sie vom Teleph^>n her kennt. Die Fmpfangsmaschine arbeitet vollkommen autsmati'ch, das helfet auch dann, wenn am Empfangs«pparat keine Bedienungskraft si^t. Wie sieht die Fernschreibanlage aiiS? Die ^ernlschreibanlage besteht auS zwei l^eräten, aus der cigentlien Fernschreibmaschine, die durch eine Zulcitnng^?schnur n,it der Telephonleitung verbunden ist und die genau wie eine normale Zchreibnmschine gehandhabt wird, und aus einent mit Wählerscheibe versehenen, kleinen Zusatzgerät, da? zur ^Verstellung der Verbindung mit dem fernen Teilnehmer dient. Frellich schütz» das Arbeiten mit der Wählerscheibe nicht unbe^ din'^t vor Fehlverbindungen. Uin die l^e-wöhr zu haben, daß man auch tatsächlich an die richtige Stelle den Tert durc^>gibt, ist die Schreibmaschine mit einer „Wer da?" Taste versehen. Bevor man mit dem «schreiben beginnt, drückt m das; es den,nächst ebenfalls in den Dienst der Nachrichtemlbermittlung gestellt werden kann. Das drahtlos? Fernschreiben wird freilich nur für solche Unter--nehmnngen in Betracht kommen, die sich an einen sehr großen Mitischreiberkreis nvn-den, da auch die drahtlose Fernschreibsendung vorläufig ebenso wenig an einen bestimmten Em^nger gerichtet werden kann wie jede andere Radiosendung. Die großen internationalen Radiobüros dürsten alS erste für das Funksernschreiben in Betracht kommen. Dampfautomobile Die altbewährten Antriebsmafchinen wieder in Ehren / Eine neue Aera der Dampfmaschine Wafiersvrbemng ohne vumpe und Itohrleltung ^l'ach völlig neuartigen i^esichtSpunklen ist ein Wasserfstrderer entwickelt worden, der sich besonders durch seine einsack>e .^^Instruktion und Wirtungoweise sowie durch seine Wirtschaftlichkeit au'^zeichnet. Dieser neue Wasser sörderer l'erutit auf dem Zftstelu Carnelle, nach welchem die Förderung de-^ Wasser? nicht mittels einer Pumpe, sondern dnich Zellen erfolgt, die auf einem endlosen Band befestigt sind, so daß also für den Förderungs Prozeß kei nerlei Rohrleitungen erforderlich sind. Das endlose Zellenband läuft über zwei Rollen, von denen die eine in der Tiefe des Brunnenschachtes im Wasser läuft, während die andre über deni Brun nen in einein entsprechenden Geliäuse unter' . ... g^'bracht ist und von .^nd oder durch einen n'-I't sr'er.di'rli '1 sind die von d?r ^ Motor in Um>^rel,nnli nersel^t wird. Die un' c-chreilnuaschille liewirkten elektrischen Im-i tere Rolle hat lediglich den Kveck, das Zellen Daß wir in den Verbrennung.^motoren unserer l,eutlgeu Bauart nicht die endgültige Lösung des Antriebsaggregat.^ unsere? Zu-tunftsfahrzeuge zu sehen l)aben, scheint in den EntwicklittigStendenzen der Motorentech-uik langsain zutage zu treten. Die (^egen-gründe werden immer zwingender. Gerade die gewichtigste Forderung unserer Zeit nach größter Wirtschaftlichkeit wird vom heutigen Motor um so weniger erfüllt, als die'er nur einen ganz geringen Teil der im Brennstoff ihm zugeführten Energien in nutzbringende Arbeit umzil'etzen vermag. Anderseits hat in fast allen ^^'älidern der Fi'^kus sich auf den Trielchoff als leicht erfaßbares und dankbares Tteuerobjekt gestürzt nird ihn in ganz ungewöhnlichem Maß nertenert. Au.', dieser unertniglichen Zwickmühle herauszukommen, verlangen gleicherweise die Interessen der Technik und Wirtschaft. Bei den Großkonsuuienten derart unrationeller und unnatürlich verteuerter Trioli-stoffe, bei den Eisenbahntriebwagen, den ^mibussen und LastiWgen, ist der N'.>tauS-gang zum wirtschaftlicher arbeiteitden Diesel-Motor längst und mit großem Erfolg betreten worden. Die nicht minder wichtige Aufgate, mit dem Diescl Ineb auch der .iros;en Masse der Mittel- und Neinkonsumenten, den Personenautos und Motorrädern, hel-fc'nd beizuspringen, ist hingegen ungelöst bi-^ her geblieben und eine Frage der Zukunft. Durch ihren Diesel-Erfolg mutig geniacht sind inzwischen Konstrnkteure von i^roßfahr-zeugen einen bedeutsamen Schritt ir»eiterge-gangen, indem sie die gute, alte Danlpsml'.-schine wieder ausgruben n. das nie gänzl'ch verschwunden gewesene Dampfanto wiedererstehen ließen. Die billigsten Abfallstoffe, wie t^as- und Teeröle, könilen hier verwendet und mit ilinen innerhalb zwei Minuten die Fahrzeuge betriebsbereit gemacht werden. (^triebe und Schaltung fallen fort, ein einziges Pedal dient zmn Beschleunigen, Ver langsamen. Bremsen. Ungeteilte Aufmerksam keit kann also der Fahrer seiner Fahranf--gäbe widmen. Vonoärts- und Mckwärtsfahrt erfolgen durch einfache Uuisteuerung. Im schärfsten l^egensatz zum Verbrcn« nungSmotor arbeitet die Dainpsmaschine in allen Arbeit^vhascn elastisch, sie ernlöglicht ruck- und stoßfreies Ansahren, eine nnirber-treffbar gleichmäßige und sanlte Fahrt. In-j falgo ilirer einfachen Banart ist sie .»eitaus betriel^ssicherer als der Verbrennuns.notor, ^ ihre Abnützung ist ganz geringfügig, die Re-i paratur- und Erhaltungskosten sind dentna-'n, ^ie ein grosses deutsches Z'Aerk ^ben als Omnibusse an Stadtverwaltungen und als Triebwagen an die Reich-.'bnhn zur Ablieferung bringt. ^ie ist also nicht tot, die brave, alte Dampfmaschine, mit deren treibender Kraft einst Ia?nes Watt unser teckinisches Zeitalter einleitete. Mit den modernsten Wissenschaft-lict>en Erkenntnissen unserer Tage aus .höchst leistiing gezüchtet, erscheint sie vielleicht berufen, in der kommenden Epoch,' interkontinentalen Eilverkehres auf ?chnellstras;en ein ernstes Wörtchen mitzureden. Liegen doch ilirl' unübertroffenen Borteile, wie billigste .vieritellung, billigfter und einfachster Betrieb, nllzii greifbar und deutlich auf der .'i)aitd, um nicht von allen a»n SchirelltranSportioesen be teiligten .^reisen ge'sehen, erkannt nnd gewürdigt zu werden. hängig ist, ailsd auch bei tiefsten Brunnen ohne weiteres angewandt werden kann. Was die Leistung des neuen Wassevi^rde-' rerS betrifft, s^, soll die normale Auc'fütirnng in der stunde lsj.A) bis Liter fördern; doch sind derartige' Anlagen auch für erheblich größeren Wasserbedarf geeignet, inid zwar wei-den in solchen Fällen ^ei.nid^re größere Bauarten verwendet, bei denen die Förderbänder mit mehreren nel>eneinanderliegenden Zellen nersehen sind. Bücl^erscbau b. „Die K^oralle", illustriertes Wlzchenblatt. Verlag Ullstein, Berlin. Das; der nrenschliche 5s'örper Mineralien, Salze itnd Fette enthält, ist bekannt. Alier nur die wenigsten haben eine Vorstellung von den vorhandenen Mengen. Die soeben erschienene „.«Koralle" bringt l)ierl'lber einen nerblüfsenden photographierten Bilderbericht, dem man beispielsweise entnehmen kann, daß der m jedem Mens den Zellen au-^fließt, bevor diese über die obere Rolle geführt n>erden. Ersi beim Laufen des Bandes über die oliere Nolle wird durch die (^tewicht'>oerschiebung dao ?^i..i5: Aus Wiener Operetten. - l7.Z5: Stunde österreichischer .Komponisten. — l^.ltl: Stu» de der Volksgesundheit. - w: Oesterreickp-sche Tänze aus drei Iahrhlmderten. — Breslau, 17.19: Stunde olierschlesischer Dichter. - 29.19: Der schlesische Falstasjs, .V^eitere .'Hörfolge. — 21.19: Soldatenlieder und Märsche. — Pojte Parisien, A>. Musik von de Falla. — 21.3li: .^domödie. ... 2!i.Z9: !anzorchester ^^ido. — Brünn, 19.25: Entdeckung Amerikas, Reportage Revue aus der Ehicagoer Ausstellung. —. S t raß b u r g, 18: Buntes Äonzerl. ^ 21.W: Theaterabend. — 2.'j..'^: .Eonzert. ^ L o n d o n^R e g., 19: Schallplatten. — 22: Orchester. — 2'i.:is,: Tanzmusik. — M ü h l a ck e r, 29.19: Symphonie?onzert. — 29..^: Ueder allen Zaul»er Liebe, P^n-tastischeS Spiel mit Musik. — 28: Ta«z-inusik. — T o u l o u s e, 29: Shmphom-sche Musik. — 29.45: Melodien. — 22: .'^ov« zert der Philharinonie. — e i p z i g, 1«: Tapfere Jungen und Mädel, Bunte Reihe. — 2t^: Emde-Orchester. — 21: Egerlänker-Abend. — B u ka re st, 19.29: Stsmpho-Nische Musik. — 29: Klaviervvrtrag. — 29.15): (Biefang. — 21.15: Violinvortrag. — Berlin, l7.19: Lyrische Suite für Sopran und sechs Soloinstrumente. — 29: Volksliedsingen. S t o ck h o l m, 31: Symphonisches Konzert. _ Rom, 29: Schallplatten. — 21..'^9: K'ontödie. Z n-r i ch, 29: „Eosi fan tutte", Opernüberführung. — Langenberg. 29.19: Symphoniekonzert. — Prag, 19.25: Lustiges Stündchen. — 29: Fräulein Napoleon, Schauspiel. _ N o r d i t a l i e n, .ffomödie, anschließend Tan^unisik. — Mün chen, 1.^.95: Spanische l^itarre-Musik. — 29: Bunter Abend. BudaPe st, Orchester. — 21.15: ..-^ar u. Zimmermann". Opernanffnhrung. - W a r s ch a n. 12.Zi,: Melodien ans „«^avalleria Rnstieana". — 29: Alte Melodien — 21: Feililleton. — D a v e n t r n. Beethovens Piane sortesonaten. 21: The Wireless EhoruS. D e n t s ch I a I' d s e n d e r. Mi'sis lins den, 1' . ^'"^al)rhultderl._29: Beliebte TantkaveÜe»', ..MoMvver , 27: Mittwoch, den Oktober Köm »t V o »< e k I E chi evexisieik'i (Urheberschlid durch «. «»er««««, Romai»ze«ttal-. Swtchiirt.) 1 l z. P. durch Tchcater, (^sellistkeit und Hans-bcilt. Daritber »vollte er gleich nach der Der lektf laq rv-stfl auf ^hrom^^m^ichen l^enchtchen, dl'ssen Prvsillinie von wuu^vtiiircr ^var. Erich hatte sie ln? jekt säum a,Miellen. Nun vertiefte er 'ich. eline zu wiisen, in dieie reinen 'li'is^c', die so offen uiw kin-dlich 'n>arcn und in nichlc-mokir au den eckigen 'isqen^haften Backfisch erinnerten, uiit dem er vor drei Jahren lnstisie 'wuierM'si'nft iiepflogen. Waruill liotte er ii^ vork^in l'o anflefcilnen? en '^on von fri'cher Meder einfi'ihren. Ilse mar >iolllob noch ein v^llisseö ^ind, blis in der '.'lbl^ti'chie'delcheit ihres bisherigen ?eben?^krei^se'^ loeider von !?ieb noct) von der Welt etinas ail)nte. Da^ uaknu er menissstens nls ?atsack>e ou: sie darin zil erlialten, war seine >>auptausffcU>e. Solange ihr vierz nicht ernxlcht n«r, würde sie nichts entbehren, wenn er ihren l^iist aniterweitic^ l>eschästitite, Rücttchr mit Tante Sabine sprechen. 'Die sollte es sich ietzt bequemer niachen und alles Werlassen. (5r fand, d<,s^ Ilfe, lveiin er ihr äußerlich asle'5 bot, lN,aö ihr als seiner Frau zukant — und das uwllte er ja — keinerlei l^)r!i'ld habe, sich zu beklagen; sie trnirde eine reiche ^mu jein, die sich keinen Wunsch zu rersal^en bmuchte, und wenn sie wollte, tonnte sie in der (^elllsÄKift eine große Rolle 'pielen. Mendorf gcgenliber jedenfalls ein glänzen" der ?fufftiefl ft'ir sie! Daftzr verlangte c,^ nichts, als innerlich nach wie vor e'n freier Mann bleiben zu ki>nnen. ^^lfrieden tntt den» Ergebnis seinem ^^»ach--den^sens wollte er nun wirklich schlafen. Al'<'r es ging nicht. Dranken ivar der Taci ver-glomnmi, Nacht breitete sich über die ^'and-Ichaft, und im Abteil n>aren die Lichter anf-geflainnit. In diesen: hellen ^'icht der Wagenlaul^>e. dac^ Ilses t^osicht nun no5> viel schärfer beleuchtete, glaubte Erich immer deutlicher einen Ztig von Enttäuschung der sungen'N'urde rot bis unter die .e das ein, und es tut mir leid. Bitte, verc^ib mir mein baii'checi Benehmen von vorhin, es soll n'cht vorkommen. Wir wollen doch in Frieden miteinander leben, nicht nxihr?" Wie Sonnenstrahlen glitt es i'iber ihr ^sicht. „O du, wie kannst du dich nur entschuldig gen! Wenn zwei sich liebhaben wie wir, lecit man doch die Worte nicht auf die Gold-ivaage!" „Du bist uiir also nicht uiehr b>?se?" „Böse? Dir? Wie wäre es mögl'ä), jeuian-den bösc zu sein, den uian so heis, und ijchran-kcnlos liebt wie ich dick^! Oder weis;! du es am Ende gar ni6>t, dasz dn n:ein Held und .Wnig bist und der Inhalt all meiner l^e-danken?" Sie «sagte es mit einer war nie i», tiefen Innigkeit, ^r>ährend eine Welt von Liebe ihm aus ihren veiläzcnblauen Augeu entgegenstrahlte. Zn Tode erschrocken starrte er s^e an. (Großer l^ott, n>ar es möglich? sie . . . l i e b t e ihn? Ihr 5^erz schlief nicht wehr, wie er xiedacht? Tie war das ^^edankenl^se ^tind lncht ttiehr, ulit den, er gercnct! Sein Schweifen befreundete Ilse. Sie ?I'rau zu l^emerken. Das lief; ihui keine ^liuhe. Er ,r»arf die Neiicdecke beiseite und schtc sich auf. murmelte, die Äugen senkend, befangen: „Nun wirft du gering von mir denken, n^eil ich dir eine Siebeserklärunc^ machte, ehe du selbst noch ein Wort von Liebe sprachst." Pielleicht erwartete «sie im stillen, das', er sie nun in die ^^Arme nehmen u?id das ^^iebe-« uwrt fliiiftern niürde, nach denl ihr Herz 'diiritete. Uber er erhob sich nur nnd saistc verwirrt: „Warum sollte ich deshalb geriug tion dir denken? Dii bist ja nun doch ureiue ^rau. Aber bitte, eutschuldic^e mich, mein »ioPfschinerz wird immer quälender, iÄ> will utich ein wenig ans offene Fenster stellen, vielleicht lindert ihn die frische Narhtluft." Es war ein blinder Drang in ihm, ihrer Nähe zu entfliehen, Ordnnng in den u^ild, kreifeni^n Wirrwarr seiner Gedanken zu bringen. Draußen stand er an den: herabgelassenen Fenster nnd starrte in die Nacht hinaus. „Was NIM? Was nun?" dachte er in fi?« bernder Erreguug. Mit der Tatsache, daß Ilse ihn lieben könnte, hatte er nicht nn entferntesten gerechtiet; er warf e.rle Plä-tie über ihr beiderseitiges ^^nsainnienleben in der Zltknnft über den 5^aufcn. Eine Frau die liel^t, läs;t sich nicht nnt Thcaler nnd Bällen abspeisen _ die will Liel'e.... nirblA als Liebe! Wieder, n'ie ivährend der knrze,, Brauk-zeit, wollte etwas Feindlichem^ gegen Ilse in ihm aufsteigen. Ihm war, als si^i er irgend-wie von ihr getauscht und betrogen nior« den, als habe sie ihui unversehens ein Net; ilber den Kopf geworfen, aus dess'n Z^er-strickutigen er sich nur niit rücksicht^^loser l^'e-walt würde nneder frei uiachen lönnen! >^^a, das wollte er! Was ging ihn die ^.^iebe dieses unbedenteitden .^lindes an? Hatte er dancch gefragt? Tie gesucht? Kleiner /^ineiser /^nlk'agen lmN siNll 2 0ßl,»r in ösivi- M3l^en tzvi?u!eg«n, «cher der UnianbaiN I^uisen t>este»s. Poisolviii d. !>. Za grel», Prn.^sa ul. l^ldfische wi^'tx', üittt^clnUjN v^'i ,'^erd. 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Cie^clnvi^ter. l^anksagung. ^nlzstlicli clc^ ^klebeiis meiner lielien ?lelnnutter. c!er f'rkiu sllcu'ici ^oikcz p^ibit. get). bergei U.liikc icli iiut ct:»?, inuiLk'tc tlir 6je /itlilrei^lic f^etciÜLai^L .iiu l.eiclu.11 'ectinLiNki und die 5ctu»ncii liiumeii^oenlten. t^c!5e»ndLr5 ^ei dcui Ide^iee. t'i'.'iuenvoi'el». rj?r iV^u>iiKK:i>,eIIc »f>mjiidINÄ» und der lu>^li>^. (ivi!jtliclil'^''' iiuiiixster siunlv i,'ei!a>>!t. » r i b <> r, dcu lu. l)kt«,Iiei lv.?.^. Uli» ^ l)r Ivk «l«» io ^ ktt» 6«» OVFIVtt, D«tZ»