Nr. 6.', Moittass, 2-.>. März !91.). !34, IMMNg, Mbacher Zeitung »» X. hVlbjühli« ü K. Fur dlt h^ft^lmi« iu« Ha>,i «anziühn« i! «., - Hns d, gröhere per Zeüe ili t>; b,i öfterni WledevIwlmM» pt-r Zeile 8 l,. Tic «^albaH« Ztilung» «icheint < NuKiladwr dn Hmul uiiii, KslrNags Di>' Ad«cftnl»el sich Vcilloiiäsliahs «r, l«; bic »«>ak««»» Wilwi^ftral^ «tr. '» ^p^Muüdcn der ^cd.-.Niv" vo» b dii !0 Nhr vormittag«, Ui^rai'llerie Vliese »«rde« nickt aünriwum»,«, Vianuiliiv!«' »ichl ziililllgTftcNt. Telephon-Ur. der Uedaktion 52. MchtamtNchsr Heil. Der Ginführungsartikel des von Carp gegründeten Blattes. Aus Bukarest wird der „Pol. Korr." berichtet: Under der Leitung des hervorragenden Staatsmannes Carp ist die erste Nummer eines neuen Blattes erschienen das Moldawa" heißt und sich offen als Kampfblatt gegen Rußland belennt. Der Name Moldawa" wurde gewählt damit die russische Gefahr lehr kontret vorgeführt werde, dic darin liegt, daß die Zertrümmerung der rumänischen Unabhängigkeit bei der Moldau chren Anfang nehmen würde. Die russenfreundliche fresse m Bukarest hat sich zum Grundsätze gemacht, jedem rumänischen Blatte, das in ein anderes Horn blies, als sle selbst, unlautere Beweggründe zuzuschieben. Carp gegenüber ist diese Methode zur Lächerlichkeit verurteilt. Es gibt niemanden in Rumänien, der an der Lauterkeit seiner Ansichten zweifelt. Der erste Artikel des neuen Blattes, der vom nationalen Ideal handelt, hat im wesentlichen folgenden Inhalt: Rumänien ist vor allem ein Donaustaat; von l)en Donaumündungcn hängt seine wirtschaftliche Zukunft ab, und cs ist von uns eine Frage der Existenz, die Herrschaft über diese Mündungen durch einen anderen als durch uns zu verhindern. Mit den Donaumündungcn ist auch die Neutralität der Dar--dancllen verbunden, die nicht nur ein rumänisches In-teresse, sondern nn Gesamtintcressc der Äaltanvölk^r bildet. Unser wohlverstandenes Interesse treibt uns so-mit an, Bessarabien wieder zu gewinnen und die Neutralität des Bosporus zu sichern. Über die Klarheit, mit der Rußland seine Absichten im Falle seines SieqcZ ankündigt, tonnen wir uns nicht beklagen. Sowohl dcr Zar in seinem Manifeste, als auch die Minister Gore-mykin und Sasonov in ihren Erklärungen streben die volle Herrschaft über das Schwarze Meer einschließlich des Bosporus und der Dardanellen an. Mer selbst wenn Rußland das Gegenteil sagen würde, so beweist uns seine Geschichte, daß der Zugang zum Meere für Nuß-lan!) so große Wichtigkeit hat, daß es hiefüc riesenhafte ^ftfcr gebracht hat und bringen wlrd. Heu'.? gllmbt Außlano, daß der Augenblick gekommen Icl, das Iteal d.'!' großen Katharina zu verwirkliche!, 1)!e Herrschift über den Bosporus würde Ihm selbstverständlich die Möglichkeit aeben, die Konkurrenz zu vcrcitc,i. di? ihm die fruchtbare Produktion des Donaubcckcns machen könnte, Es wäre daher eine sonderbare nationale Politik, wenn wir uns selbst die Ketten zu unserer Fesselung schmieden würden. Welches immer die Versprechungen Ruhlands sein möge, so dürfen wir nicht vergessen, daß seine Interessen den unsrigcn entgegengesetzt sind. Wenn wir uns zur anderen Mächtegruppe wenden, so sehen wir, daß in der Vergangenheit Deutschland stets für unsere Verteidigung eingetreten ist. Es hat auf dcr Londoner Konferenz unsere Rechte auf die Donau siegreich unterstützt, und ihm verdanken wir zum großen Teile unseren wirtschaftlichen Aufschwung. Was Österreich-Ungarn betrifft, so sind seine Interessen heute mehr als jemals mit den deutschen Interessen identisch, und ein gemeinsamer Erfolg würde gleichzeitig auch ein Erfolg der Rumänen jenseits der Karpathen sein. Tagcsllcmglcitcn. - (Die Vombe als Nachtisch.) In semer Selbstbiographie «Lebenserinnerungen und Lebenshoffnungen" er-zählt der bekannte Astronom Prof. Wilhelm Förster eine Episode a-us der Zeit unmittelbar nach dem dcutsch-fran^ zösischen Kriege, die gerade jetzt in mehrfacher Weise in^ teressieren dürfte. April 1872 war Förster nach Paris ge-gangen, um als deutscher Delegierter an den Sitzungen des internationalen Komitees für die internationale Organisation des Matz- und Gewichtswesens teilzunehmen. Aus dieser Zeit erzählt er: Ich erinnere mich noch, daß bei einem Frühstücke, welches unser Freund Henry Saintc Clairo Deville den auswärtigen Komitoemitgliedern in dem chemischen Laboratorium der Ecole Normale gab, am Schlüsse auf einer grohen Schüssel unter einer, Metall-sslocke ein verdecktes Glicht zum Nachtische serviert wurde. AIs dann die Glocke abgenommen wurde, erblickte man auf dem Teller eine Bombe von etwa zwanzig Zentimeter Durchmesser, welche aus einzelnen Sprengstücken wieder zusammengesetzt war. Unser liebenswürdiger Wirt erzählte uns hiczu, dah diese Nombe in dem Garten dcr Ecole Nor- male explodiert sei, nnd dah inan dieses Belagerungs« document aus den zerstreuten Sprengstücken zusammengesetzt habc. Begütigend fügte dcr große Chemiker, sich ge, ge-n mich verbeugend, hinzu: „Das kam al>er nicht von Ihnen, sondern von Herrn Thiers." — (Brotverschwcndunn englischer Truppen.) Englische Blätter führen Beschwerde über die ungenügende Aufsicht der Rcgimcntslommissariate über die Lebensmittel. Man sagt, der Ursprung der Brotverfchwendung sei darin zu suchen, datz etwa 150.000 Mann nach und von Aider-shot befördert worden seien. Ausrückende Regimenter hätten Brot zurückgelassen, das die einziehenden Regimenter Mmeist in den Schränken der Mannschaftöräume fänden und sofort in die Müllgruben würfen. Wenn man dio Verschwendung auch nur zu drei Laib für jede Kompanie veranschlage und diese drei mit der Anzahl dcr Kompanien, Batterien und Feldambulanzen multipliziere, könne inan sich einen annähernden Begriff von der erschrecklichen (Nesamtverschwcndung machen. Dcr Skandal sei schlietzlich dadurch zur Sprache gekommen, dah nran ganze nnd unbeschädigte, Brote in Menge cruf den Feldern gefunden habe, nicht zu Düngungszroccken, wie ein Korrespondent sagt, sondern als Futter für die Schlocine. — Ein wohlbekannter Offizier schreibt der „Daily Mail", dah Brot auch nur einen unbeträchtlichen Teil der Verschwendung bilde. Ungeöffnete Büchsen mit Fleischkonservcn. grohc Stücke von Käsa und Speck würden von den Mannschaft ten nicht verkauft, sondern als Geschenk an Männer. Knaben und junge Mädchen fortgegeben, die gewissen Layern im Westen von England Besuche abstatteten. Diese Besucher schleppen Säcke voll Lebensrnittel mit sich fort. — zwar wollen die einen die Lösung gewisser Spannungen an der Erdoberfläche mit ihnen in Zusammenhang bringen, andere erblicken da-rin bisher noch unbekannte meteorologische Erscheinungen, und noch an-l»'l!.' betrachten sie als Widerhall von Sprengungen in ferne» Bergwerken, der durch das Wasser lveitergeleitet wird. ^otas- und Provinzistl-Nachrichtcn. Hur Vertilgung der Giftschlangen in Krain im Jahre 1914. Ao» Dr. Gv. Sajovic. Die Ergebnisse der Giftschlangenvertilssungsnftioli des kramischen Landesausschusses unterscheiden sich in dem verflossenen Jahre bedeutend uon denen der voran-gefangenen Fahrgänge und weisen vor allem eine stark v^minderte Anzahl der eingesandten Schlangel«kv>pfe auf, auf dic wir noch später zurückkommen werden. Da jedoch das Jahr 1914 gerade den Abschluß dcs ^llcnniums ciuec allgemeinen und zlliiiNl.hig ausgcsiih.' le>, Vernichtung der Giftschlangen i.l unserem Lande bilde! und seine Acute im Vergleiche mil der der benachbarten Kronlänocr uichl gerade gcriilg ist, sollen >ie auch Hexer etwas ausführlicher besprochen werden. Einen weiteren Grund zu dieser Besprechung bietet der Umstand, daß der krainischc Laudcsansschnß iy seiner Sitzung vom 14. März 1914 beschlossen hat, mit dem 1. Jänner 1915 die Prämierung der Giftschlangenköpfe einzustellen. Da-durch wird sich »licht bald wieder die Gelegenheit finden, ein so zahlreiches und mannigfaltiges Material aus sämtlichen Gegenden des Landes zur Verfügung zu haben. In dein Prämierungs-Rundschreiven des krainischen Lmidcsausschnsses an die Gemeindeämter vom 28. März 1914, Z. 6568, wurden auch sir die vorjährige Vertilgung die sämtlichen diesbezüglichen Bestimmungen dcs ähnlichen Rundschreibens aus dem Jahre 1913 aufrechterhalten, nur wurde die Prämie von 50 auf 40 /t pro Giftschlangenkopf herabgesetzt. Als Unlersuchungsslclle der eingesandten Giftschlan-genköpfe würd« auch diesmal das Landesmuseum „Nu-dolfinum" bestimmt. Wenige Wochen waren seit ihrer Heimkunft erst verstrichen, als dns sonst immer lächelnde Gesicht Herrn Ehingers ernst und ernster zu werden begann. Noch zwang er sich vor Fremden, die gewohnte Heiterkeit zur Schau zur tragen, aber insgeheim ging er mit finster gefurchter Stirn umher, und es dauerte nicht lange, so ließ er sich vor aller Welt so sehen. Herr Ehinyer hatte slch in Spekulationen eingelassen, die mißglückten, und in der Hoffnung, den erlittenen Schaden wettzumachen, ging es ihm, wie es den meisten Spekulanten geht: statt aufzuhören, spekulierte er weiter, und zwar immer waghalsiger, je größere Verluste er erlitt, bis er sich eines Tngcs dem Nichts gegenüber fand. Ohne es hindern zu können, mußte er es dulden, daß der Konkurs übcr ihn verhängt wurde. Aber was ihn am ärgsten traf, das war, daß es mit dem vornehmen Schwiegerfohn jetzt ein für allemal aus war. Die Tochter dcs Nantorottcurs, der er heute war, war eine andere als die Tochter des reichen Herrn Ehiugcr, der er noch gestern gcwcfcn war. Das wußte der wcltkluge Mann nur allzu gut, und Mls Kummer darüber starb er, die verwöhnte Tochter in drückender Armut zurücklassend. Eben damals verwandelte sich „die guä' Fräulein Etnnger" in die Granaten Marie, die sie bis heute ^c-blieben ist. Iu dem Städtchen, in dem diese Geschichte spielt^ befindet stch nämlich eine Munitionssabrit, wo hauptsächlich Granaten hergestellt werden, und hicr sand Marie, nachdem sie an verschiedenen anderen Stellen vergeblich angeklopft hatte, einen bescheidenen Kontmpostcn, der sie wenigstens vor unmittelbarer Not ^chü'.le. (Schluß folat,) Um eine Vcrgleichung der erhaltenen Resultate der einzelnen Jahrgänge untereinander und die Gewinnung cines Übersichtsbildes des ganzen Trienniums zu ermöglichen, wollen wir stellenweise wenigstens die wichtigeren, bcrcits mitgeteilten Ziffern für die Jahre 1912 Mld 1913 wiederholend anführen. Hicbci sind die Angaben aus dem Jahre 1912 mit voranstchendcr 1912, die cm^ dem Jahre 1913 mit vornnstehcnder 1913 verzeichne! und die Angaben beider Jahre immer m die Klam-mcr gesetzt. Trotz des reichhaltigen Materials können vorläufig noch keine endgültigen Schlüsse übcr die Verbreitung der Giftschlangen in Krain gezogen werden, da noch ziemlich viele topographische Lücken auszufüllen sind. Daher sind auch dicsc Zahlen nur uls ein Veitrag zur Neftlilienlundc Krams anzusehen. Weil noch in den ersten Wochcu des Neujahres einzelne Sendungen mit den Köpfen der Schlangen, die noch im Jahre 1914 gefangen worden waren, einlaugten, fo wurde das Sortieren der Schlailgentöpfc erst mit2'5. Februar 1915 abgeschlossen. Aus der Musterung dcs eingelieferten Materials ist ersichtlich, daß an dem Vemichtungslamftfe gegen die Giftschlangen in, Vorjahre 52 (1912: 222, 19l3: 114) Ortsgemcindcn teilnahmen und in 55 (1912: 264, 1913: I2l) Sendungen 1679 (1912: 23.371, 1913: 4885) Köpfe der eingefangcnen Schlangen zur Untersuchung stclllen. Von der Gesamtzahl entfallen auf die giftigen Arten 1639 (1912: 15.035, 1913: 4542), anf dic giftlosen 40 (l9l2: 8336, 1913: 343). Unter den Giftschlangen sind vertreten: die Sand-Viper mit 1600, die Kreuzotter mit 3,1 und die Hollen otter mit 8 Köpfen (1912: Sandviper 14.623, Kreuzotter 316, Höllenotter 89, bosnische Varietät dcr Kreuzotter 7; 1913: Sandvifter 4426, Kreuzotter 96, Höllciwtter 20). Fortsetzung folgt.) — (Gebühreniestelu»g für aktive Gagifte»».) Das lctzt erschienene Verordnungsblatt für das k. und k. Heer enthält eine Zirtularverordlmng vom 16. d. M., nach welcher Seine Majestät der Kaiser mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Februar d. I. die Ermächtigung der Durchführung der folgci.dm Gcbührcnrcgclung erteilt Hai: Die Ginreilnlng aller aktiven Gagisten dcr dritten bis achten Rangsllasse in die höhere Gagengebühr ist in oer Weisc durchzuführen, daß während der Mobilität iu jeder Rangsklnfse die rangältere Hälfte (bei ungerader Zahl der größere Teil) der vorhandenen Personen des Altiostandes die höhere und die rangjünger Hälfte die niedere Gagengebühr bezicht, der im Frieden die höhere Gagengebühr im Nahmen der vorhandenen budgetären Mittel zuzuerkennen ist, daß> jedoch sowohl während der Mobilität wie im Frieden mindestens die rangältcre Hälfte dcs systrmisiertcn Friedens-Präsenzstandes (bei ungerader Zahl der größere Teil) im Bezüge der höheren Gagengebühr steht. — (Dic CrzcnssllNfl und der Verlehr mit Brot und Gebäck.) In dcr gestrigen „Wiener Zeitung" wird eine Minislerialverordnung kundgemacht, mit der die Verordnung vom 30. Jänner 1915, betreffend die Erzeugung und den Verkehr mit Vrot und Gebäck, teilweise abgeändert wird. Durch die neue Vorschrift werden die politischen Landcsbehörden ermächtigt, die Erzeugung von Kleingebäck einzuschränken, an besondere Bedingungen zu knüpfen oder ganz zu verbieten. Die Erzeugung von !>,»gezuckertem Zwieback (Wasserzwieback) wird nur mehr mit Bewilligung dcr politischen Lcmdesbehördc zulässig sein, Am wichtigsten sind die Vestimmuugctl über die Zuckcrbäckerwaren. Die Erzeugung solcher ist nur mehr mit der Beschränkung zulässig, daß die Verwendung von Weizen- und Roggemnehl ein Fünftel dcs Gesamtgewichtes dcr Teigmcngc nicht übersteigen darf. Die fchon bestehende Beschränkung der Erzeugung von Zuckerbäcker-Waren anf zwei Tage in dcr Woche bleibt aufrecht. Zur gewerbsmäßigen Erzeugung von Kakes darf Weizen- und Noggcnmehl nur in einer Menge verwendet werden, die 30 Prozent des Tciggewichtes nicht übersteigt. Dic politischen Landesbehörden sind ermächtigt, die gewerbsmäßige Erzcngung von Konditorwaren, von Butter-(Blättcr- und Gcrm)lcig Zu untersagen und die gewerbsmäßige Erzeugung von Kakes zeitlich einzuschränken. Die neue Bäckerei Verordnung ist als Vorläufer jener umfassende» Neuregelung des Verkehres mit Mehl und Brot anzusehen, die zur Durchführung der Kaiserlichen Verordnung vom 21. Februar 1915 bevorsteht. Diese Neuregelung wird teils durch Verordnungen der Regierung und der politischen Landesbehörden, teils durch Eingreifen der Kriegsgetreideverkehrsanstalt erfolgen. In beiden Richtungen sind alle erforderlichen Vorbereitungen bereits abgeschlossen und die Öffentlichkeit wirb darüber in Kürze in allen Einzelheiten orientiert werden. Die sofortige Hinausgabe der bereits fertiggestellten Vorschriften ist deshalb untunlich, weil die Herstellung der Brotkarten in einer Ansinge von mehreren Millionen noch einige Zeit in Anspruch nimmt. Die eingeleitete planmäßige Regelung der Versorgung ist in vollem Gange und es ist zm erwarten, daß sie binnen kürzester Zeit ihrem Zwecke nach jeder Richtung hin entsprechen werde. — (Die Muftenma der in den Jahren 1873 bis einschließlich 1877 «eburenen Laudsturmpflichtigen) findet statt: Am 6. April in Gottschee für den Gcrichtsbezirk Gottschee; am 7. April in Reifnitz für die Gerichtsbezirke Rcifnitz und Großlaschitz; ani 9. April in Tschernembl für die Gerichts bezirke Tschcrnernbl und Mottling: am 1l., 12. und 13. April in Rudolfswcrt für die Gerichts-bezirtc Rudolfswert, Seiscnbcrg und Treffen; am 15ten und 1,6. April in Stein für die Gerichtsbczirke Stein und Egg: am 18. und 19. April in Radmannsdors für die Gcrichtsbczirle Nadmannsdorf und Kronau; am 21. und 22. April in Krainburg für die Gcrichtsbezirlc Krainburg und Nermarktl; am 23. April in Bischoflack für den Gerichtsbczirl Bischoflack; am 25. und 26. April i» Laibach für den Gerichtsliezirt Umgebnng Laibach; a»l 27, April in Obcrlaibach für den Gerichtsbezirk Olier-laibach; am,29. und 30. April in Laibach für dcn Gc-richlsbezirk Stadt Laibach; am 1. und 2. Mai in Lirtai für dcn Gcrichtsbczirk Littai; am 4. Mai in Weixelburg für dc» Gerichtsbezirk Weixclburg; am 23. und 24. April in Gurkfeld für dic Gcrichtsbezirke Gurlfeld und Ratschach: am 25. April in Landstraß für dcn Gerichts-lieM Landslrah; am 26. April in Nassenfuß sir den Gcrichtsbezirk Nasscnsuß; am 6. und 7. April in Ober-loitsch sir dic Gcrichtsbczirkc Loitsch, Laas und Zirknitz; am 8. und 9. April in Idria für dcn Gerichtsbezirk Idria; am 10., 11. und 12. April in Adclsberg für die Gcrichtsbczirke Adclsberg, Illyrisch-Feistrih, Senosetsch und Wiftpuch. — (Verwundete in Laibach.) Auf der chirurgischen Abteilung der Rcservespitalsfilialc in der Staatsgewerbeschule stehen wcitcrs in Pflege: Ii:f. 5Mari<'- Gjuro, HonvIR 26, leichte Erfr., Rhen-matismus; Inf. ^ftehar Mijo, HonvIR 26, Erft. beider Füße m. Nl., Rheumatismus; Ldstm. 8tcfanovi6 Mato, HonvIR 28, Streifschuß des rechten Daumens, laichte Erfr. der Füße, Bronchitis; Inf. Tenö Blasius, LIR 27) EK. 1, aus Vogersko bei Gorz, leichte Erfr. des linken Fußes, Abtragnng sämtlicher Zehen nach schwerer Erfr.; Pferdcwärler TomaN5 Ivan, HonvIR 26, Erfr. der rechten Großzche m. Vl.; Inf. Tones Franjo, Honv., IR 27, Erfr. beider Füße m. Vl. und starke Verkühlung; Gcfr. Turcn Memcl besetzt. Oberste Hceresleiwng. Verlin, 21. März. D^ Wolfs-Vmeau meldet: Grobes Hmlftlttuarticr, 21. März. Westlicher Kricgsschan platz: Südöstlich von ?)pern wurde ein englisches Flug- zeug heruntergeschossen, die Insassen wurden gefangen-genonuncn. Zwei französische Versuche, uns die am 1t»ten März eroberte Stellung am Südhangc der Loretto-Höhe wieder zu entreißen, mißglückten. Auf der Kathedrale von Soissons, welche die Genfer krenzflagge trug, wurde eine französische Beobachtungsstelle erkannt, unter Feuer geuommen und beseitigt. In der Champagne nördlich von Beau SHour trieben unsere! Truppen ihre Sappen erfolgreich vor und hoben mehrere französische Gräben aus. Dabei nahmen sie einen Offizier und 399 unver» wuudete Franzosen gefangen. Die von zwei Alpenjäger» Bataillonen tapfer verteidigte Kuppenstellung auf dem Neichsackerkopf wurde gestern nachmittags im Sturme genommen. Der Feind hatte schwerste Verluste und ließ drei Offiziere, 250 Mann, drei Maschinengewehre und rillen Mincnwerfer in unseren Handen. Französische Ge° geuangrisfe wurden abgeschlagen. Um die Antwort auf die Untat französischer Flieger iu der offenen elsässischc« Sladt Schlottstadt eindringlicher zu gestalten, wurden heute nachts auf die Festung Paris und den Eisenbahn lnotenpnntt Compi^gne durch Luftschiffe einige schwere Bomben al'gl'worfen. — Östlicher Kriegsschauplatz: Zwi« scheu Omillcv uud Orzyc wurde ein russischer Angriff abgeschlagen, wobei wir zwei Offiziere und 6W Nüssen zu Gefangenen «lachten. Zwei russische Nachtangriffe auf Icdnorozel brachen in unseren» Feuer zusammen. Oberste Heeresleitung. Sieben feindliche Infanterieregimente! zusammengeritteu. Stuttgart, 21. März. Der kommandierende General in den Ärgonncn richtete an die bei Vauquellois gegen cine französische Übermacht kämpfenden württclnbergi-schcn Truppenteile folgenden Tagesbefehl: Ich habe euch einen schweren, wichtigen Abschnitt anvertraut. Heiße Kampfcötage, in denen so mancher brave Getreue sein Letztes gab, liegen Hintor euch. Morgen oder übermorgen kann euer unerschütterlicher Mit wieder auf die Probe gestellt werden. Ich weiß, was es heißt, stundenlang im schwersten Artilleriefeuer seinen Posten zu haltm. Eurer Kameraden Blut ist aber nicht umsonst geflossen. Im Ringen vom 28. Februar bis heute den 6. März hat euer zäher Widerstand und Gegenstoß, unterstützt von^ der wirkungsvollen Hilfe der Artillerie, sieben feindliche In-fantericrcgimentcr zusammcngerittcn und ihre Kraft derart gebrochen, daß sie so melden Aussagen von Gefangenen, zum Angriffe nicht mehr fähig sind. Dank und volle Anerkennung golle ich dem, was ihr geleistet habt. Die zweite Kriegsailleihe. Verlin, 20. März. Unter brausendem Beifall des Reichstages erklärte Staatssekretär Dr. Helfferich, daß die Zeichnungen auf die neue Kriegsanleihe in die sie-dcnte Milliarde hineinreichen und sie vielleicht überschreiten werden, so daß das Ergebnis beider Anleihen rund 12 Milliarden betragen würde. Berlin, 20. März. Die Mitteilungen des Neichsschah-amtes über die einzelnen Ergebnisse der Zeichnungen auf die Kriegsanleihe werden durch folgende Ziffern, die der Ncichstagssihung noch nicht vorlagen, ergänzt: Köln am Nhein 180 Millionen gegen 115 Millionen Mark bei der ersten Anleihe. Düsseldorf 280 Millionen gegen 81 Millionen, Frankfurt am Main 327 Millionen gegen 148 Millionen Mark. Berlin, 21. März. Das Wolff-Nureau meldet: Die heute vorliegenden Ergebnisse der Kriegsanleihezeichnung erreichten 9 Milliarden Mart. Berlin, 21. März. Von den rund neun Milliarden Mark der neuen Kriegsanleihe entfallen 1600 Millionen auf Schuldbucheintragungeu, 750 Millionen auf Schah-nnweisungcn. Berlin, 21. März. Kaiser Wilhelm richtete auf die Meldung übcr das Ergebnis der Kriegsanleihezcichuungen hin an den Staatssekretär Dr. Helfferich nachstehendes Telegramm: „Meinen besten Dank für die erfreuliche Mcl» dung und wärmsten Glückwunsch zum glänzenden Ergeb» niö der Kriegsanleihezeichnungen. Auch die Feinde unseres Vaterlandes norden daraus erneut erkennen, daß es dem deutschen Volke im Kampfe, um seine Existenz weder an lriegerisä)en noch nn wirtschaftliche" Waffen fehlt, seinen unerschütterlichen Willen zum Sicge durchzuhal-lcu und durchzusetzen. Wilhelm I. Ii." Berlin, 21. März. Reichskanzler von Bethmann-.tzoll->veg sandte aus dem Grußon Hauptquartier an den Reiche schahsrkretär Dr. .Helfferich folgendes Telegramm: ..Meine herzlichsten Glückwünsche zum glänzenden Erfolg der Kricgsanleihe, ein großer Sieg des Volles daheim, würdig des Heldenmutes unserer Truppen im Felde. Beth. mann°HoIIweg." ^ .^ Amerikanische Reisende über ihre Eindrücke in Deutsch» land und in bfterreichiUngarn. London, 21. März. Der Berner Korrespondent der „Morningpost" sendet seinem Blatte einen ausführlichen Bericht über Unterredungen mit zwei amerikanischen Journalisten, Brycc von der Chicagoer „Ledger" und Herr von den Indiana „Daily Times", die Deutschland bo> reisten. Beide betonten, daß Deutschland genügend Vor« rate an Nahrungsmitteln, Gold und Kupfer habe. um den Krieg noch zwei Jahre führen zu, können. Die Lebens» mittelprcise seien niedriger al3 in der Schweiz, das Kricgsbrot sei gut, vielleicht besser als das englische Wcizenbrot. Die Verhältnisse in Berlin seien gang normal, vielleicht normaler als in London. Osterreich-Unga-rn hab« noch mehr Vorräte an Lebensmitteln als Deutschland. Die Arbciteibevülterung in Deutschland war vielleicht noch niemals so gut daran wie gegenwärtig. Man spüre den Krieg materiell noch nicht, da der Krieg in Belgien, Frank,» reich und Polen geführt werde. London, 21. März. In cinem Briefe an die «Times" vergleicht ein Amerikaner, der der Sache der Verbündeten freundlich gesinnt ist, die Eindrücke, die er während dei letzten Wochen in Deutschland und Ofterreich-Ungarn empfing, mit jenen, die er in London gewonnen hcrt. er die Dardanellcn-schlacht am Donnerstag wird noch gemeldet: Die englischen Linienschiffe, sanken unter dem Feuer von Tarda-n«s. Das zivcite ncsunlenc Linienschiff von, „Venneance"-Typ trieb bis zum Einbruch dcr Dunkelheit und ginn dann unter, nachdem es von den Mannschaften arötztenteils verlassen worden ivar. Iuuerlähliche Beobachter stellten auf dein Linienschiffe, „Queen Elisabeth V-" und auf dem PonA'rtreuzer „Inflexible." vier schwere Treffer fest. Den feindlichen Verlusten uon drei Linienschiffen, einem Torpedobootzerstörer und c,inem Minensuchdampfer steht auf türkischer Seite, die Beschädigung von vier Geschützen ae-genüber, wovon nur, eines modern ,ft. keine andere Batterie erlitt auch nur die geringste Beschädigung, obgleich der Feind gut schoh. Vci einem Fort zum Beispiel wurden einwandfrei 70 Einschläge nieist von 3« Zentimeter-Granaten der „Queen Elisabeth" beobachtet. Die Vknsa>>n-vcrluste sind auf türkischer Seite gering, sie bclraa.cn 2l Tote und üi Verwundete, darunter nur loenige Schwer-verwundete. Es ist historisch bemerkenswert, dah auf dem in der Schlacht gesunkenen französischen Linienschiff „Bolwet" scinerzcil in Brest die französisch-russische Allianz geschlossen worden nxrr. Zwei eherne Tafeln künden von den Nedcn des .Hären ^ Irrender nnd des Präsidenten Carnol. zlonstnntiullpcl, 20. M'ärz. Wie die Blätter erfahren, ist der zweite französische, Kreuzer, der während des »amp feö am 18. d. M. schlver beschädigt wurde, an der .Mste von Tenedos gesunteu. Die Besatzung wurde durch andere Schiffe gerettet. London, 20. März. Die Admiralität veröffentlicht fol-genden, Bericht: Nachdem während der letzten ^chn Tage das Minenfegen in den Dardanellen, andauernd fortgesetzt worden, war, wurde vorgestern früh ein allgemeiner Angriff der englischen und französischen Flotte auf die Fortö in den Meerengen unternommen. „Quecu Elisabeth", „Inflexible", „Agamemnon" und „Lord Nelson" beschossen um U) Uhr 45 Min. die Forts von Kilid-Bcchr und Tschanat, während „Triumph" und „Prinz George" die Batterien uon Tardauoö beschossen. Aus den Haubitzen der Festungs-g^schütze wurde ein heftiges Feuer auf die Schiffe eröffnet. Um l Uhr 22 Min. fuhr das französische Geschwa. d^r. bestehend aus „Tuffrcn", „Ganlois", „^5harlemagnc" nnd „Vouvet" iu die Dardanellen cin nnd begann die lvorls auf turze Entfernung anzugreifen. Die ^orti> ^ilio-Bahr uud Manazigia antworteten träftig. ^hr Feuer wurde durch die Schlachtschiffe zum Schweigen gebracht, die, alle während des Gefechtes mehrere Male getroffen wurden. Gegen 1 Uhr stellten alle Forts das Feuer cin. Die Schiffe „Vengeance" uud „Majestic" tamen herbei, um die Schlachtschiffe in der Slrahe abzulösen. AIs oas französische Geschwader nusfuhr, wurde der Panzcr-treuzer „Bouoet" durch cine treibende Mine in die, Luft gesprengt und sank in drei Minuten, 65U Meter vm» Dorfe Arentiöj entfernt. Um 2 tlhr 80 Minuten ernener, ten die Schiffe den Angriff auf die Forts, während gleichzeitig die Minenleger an die Arbeit gingen. Die „Irre-iistible" verlies;, sich schwer »verneigend, um l Uhr 9 Min. oic Schlachllinie. Um 5 Uhr sant das Schiff, wahrschciu lich infolge ix>s llmstandes, dah es auf cinr trcib^nor Min<> graten war. Der „Ocean" stietz um l> Uhr ^) Minuten ebenfalls auf eine Mine. Beide Fahrzeuge santen. Die gesamte Besatzung wurde unter heftigem Feuer in Sicherheit gebracht. Der „Gaulois" wurde durch das Geschützfeuer beschädigt, der „Inflexible" auf dem Vorderschiffe uun einer schweren Granate getroffen. Letzterer muß mii^ gebessert werden. Die Verluste der Schlachtschiffe wurden dadurch verursacht, dcch die, Minen mit dem Strome trie bon und in bereits rein gefegte Tcüe der Stratze gerie.: lcn. Diesc Gefahr erheischt besondere Vortehrungen. Beim „Bouvet" erfolgte wahrscheinlich die Explosion in< Innern, nachdem er auf eine Mine gernteil war. Die Schlachtschiffe „Oueen" und „Implacable", die bereits vor diesen Operationen aus England abgefahren waren, um die verlorenen Schiffe zu erfetzen. müfscn bcrld eintreffen und werden das Geschwader wieder auf die ursprüngliche Höhe bringen. Paris, 20. März. (Amtlich.) Während der Operationen in den, Dardanellen am 18. d. M. hatten die ucr bündeten Scestreitträfte starkes Feuer auszuhalten. Die Kriegsschiffe, stictzcn auf schwimmende Minen in der Meerenge. Die französischen nnd die englischen Panzer trcuzer beschossen, heftig die Forts Kilid-Bahr. Tschanat-Vwlessi und Tardanos uud die Landspitze ilophez. Die während dcs heitzen Tages erzielten Ergebnisse kosteten empfindliche Verluste. Der „Bouvet" sant infolge, einer Mincncxplosion, während „Gcrulois" infolge der durch das feindliche Feuer verursachten Beschädigungen augenblicklich mcher, Gefecht gefetzt wurde. Die englische Flotte litt gleichfalls. Aoei ihrer Panzer wurden durch Minen verletzt. Diese Veulufte loeidcn deu Verlauf der Operationen nicht aufhalten. Sofort nach Eintreffen der Nachrichten über den Unfall des „Bouvet" telegraphierte der Marineminister an „Henri IV-", der sich an der fyrischen >^üste befindet, den Platz des „Bouvet" einzunehmen. Nachrichten über das Schicksal der Bcfatzung des „Bouvct" sind noch nicht eingelaufen. Gewisse Mitteilungen gestatten die Behauptung, daß ein Teil der Besatzung, dessen Stärke nicht genau angegeben wurde, gerettet sci. Konstantinipel, 20. März. Das Hauptquart »er teilt mit.- Nach Beobachtungen von der Seite l)er wurde unbedingt festgestellt, bah während der Schlacht in den Dardanellen das französische Panzerschiff „Bouvct" vor dem Untergänge von zwei Bomben großen Kaliberö getroffen wurde. Fünf von unseren Granaten erreichten die „Queen Elizabeth", vier die „Inflexible". Auf unserer Seile wurde nur ein weittragendes Geschütz beschädigt. Unsere Verluste an Menschen betragen ungefähr 20 Tote. Heute versuchte der Feind keine Unternrhmun» «egcn die Dardanellen. London, 2l. März. Reuters Bureau meldet aus Tenedos vom 19. d. M.: Sechs Panzerschifft fnhren in die Dardanellen ein. Das schlechte Wetter verhinderte jedoch die Wiederaufnahme energischer Operationen. Paris, 21. März. Der „Temps" meldet: Der Schlachtkreuzer „Indomitable" ist im Ägäischen Meere eingetroffen. Paris, 21. März. (Havas). Die Zahl der Überlebenden des Panzerschiffes «Bouvet» soll 64 betragen. Die übrigen Schiffe der Division erlitten nur sehr leichte Verluste. London, 21. März. «Morningpost» scheibt in ihrem Letterartilel über die Kämpfe in den Dardanellen: Wir brauchen uus uicht zu verschweigen, daß die Türlen den Vereinigten Flotten einen schweren Schlag versetzt haben. Die drei Schlachtschiffe waren, obwoyl nicht moderner Konstruktion, jo doch mächtig nnd wertvoll. Lvnoun, 21. März. Die englische Presse ist über die in den Dardanellen erlittenen Verluste Keineswegs bestürzt, da ste. nicht, unerwartet tamen mW uum auch elnsüh, daß eine stark befestigte Seeengc, wie die Dardanellen, mcht forciert werden kann, ohne daß man einen hohen Preis dafür bezahlt. Daß man sich dessen bennchr ijt, geyt schon daraus hervor, daß die Linicujchisle „^ueen" uud „Implacable" alö Ersatz sür die voraus Ilchllich noch einlreteuden, Verluste aligejchictt wurden. Mil oem französischen Schlachtschiff „Henry Quarre" zusain^ men wertie die englisch-französische Flotte wieder auf tne ursprüngliche Starte gebracht werden. Nach dem Urteile der Marinesachucrständigen steht in dein Telegramm der Admiralität nichts, was nicht auf ein glückliches End-' resultut. hosseu ließe. Sie weise darauf hin, daß die Bc-fcstigungen stärker seien, als mau erwartete. Her Lujttrieg. Der letzte deutsche Luftaugriff auf Calais. Lundon, 21. März. Die Blätter berichten über de» lchten deutschen Luftangriff auf ^alals.. Darnach wurden sieben Personen getötet, zwölf verwundet. Obwohl es zu finster war, um das Luftfahrzeug erkennen zu tonnen, glaubt man allgemein, daß es etn Zeppelin war. Drei Bomben fielen auf einen Zug; zwei Waggons singen Feuer, wobei seine Insasten uvrurannlen mw zwölf andere mehr oder weniger verletzt wurden. Die Bomben fielen in verschiedenen Stadtvierteln nieder. Die Bevöllernng flüchtete in die Keller. London, 21. März. Die „Tiimes" melden übeH den deutschen Luftangriff auf (5alaitz noch folgendes: Hs sind mehr Bomben geworfen worden, als zuerst angenommen wurde, nämlich 40 bis 50 sehr große Bomben, darunter einige eines neuen Typs. Die Zahl der Toten ist auf neun gestiegen. Der Zeppelin blieb länger als eme Halde Stunde über Calais und scheiut seine Attwn aus einer Höhe von 50l)l) Fuß ausgeführt zu haben. Er vermochte die Stadt zu beobachten, ohne scllist gesehen zu werden, indem er Lichter au tleineu Ballons befestigte. Es wurde versucht, den Hauptbahnhof, dcu HascnbatM yof uud verschiedene Depots zu zerstören. Einige Boin^ oen flelen in das Hafenbassin, andere in die See. Das Lust>cy.ss teyne wleoer uu^ oem^ocn Kvcge zurück, auf dem es gekommen war. Ein deutscher Flieger über der englischen Stadt Deal. Deal, 21. März (Neuterbureau.) Ein deutscher Flieger erschien gestern über der Stadt und warf auf die iin Hafen liegenden Schiffe mehrere Bomben ab. Sämtliche Vomben fielen ins Wasser, ohne Schaden anzurichten. Der Flieger, der ziemlich hoch flog, schien aus östlicher Richtung zu kommen. Ein Patrouillen-fahrzeug gab drei Schüsse ab, worauf der Flieger hochstieg und iu den Wolken verfchwand. Eine halbe Stunde später stiegen mehrere englische Flieger auf, um den Feind zu suchen. Die Verfolgung dauert an. Frankreich. Rachtragskreditc. Paris, 21. März. Dem „Temps" zufolge brachte der Fmanzminister in der Kammer einen Gesetzentwurf, betreffend die Eröffnung von Nachtragstrediten für das Rechnungsjahr 1914, ein. Der grüßte Teil der Nach-tragstredlte, nämlich 488'/« Millionen Franken, ist für das Kriegsministerium bestimmt. Die Ausnutzung der Patente der Ausländer. Paris, 21. März. Der „Temps" meldet! In der Tonnerstag-Kammersitzunss nrihm die Kammer einen Ge-setzantraa. an, wonach während der ^riegsdauer den Deutschen, Österreichern und Unga'cir die Ausnutzung ihrer in Frankreich erworbenen Pateul,e. untersagt wird. Der Ent-luurf sieht den Fall vor, das; Franzosen lind deren Ver-lnindete, sowie Neutrale solche. Patente mit Ermächtigung der Regierung ausnützen können, insoferne diese Patente im öffentlichen Interesse gclegcil oder der nationalen Verteidigung Frankreichs nützlich sind. England Ein Übereinkommen in der Arbeiterfrage. Kopenhagen, 21. März. „ÄerNnaste Tidendc" meldet alls London: Nach zweitägigen Verhandlungen zwischen den Führern der englischen Fachverrine und den Vertretern verschiedener Ministerien erzielte- man eine Verein- Laibacher Zeitung Nr. 65 _______________________499___________________________________22. März 1915 barung. die eine Arbeitsniederlegung während des Krie-! - 8»s völlig ausschließt. Die Vorstände der Fachvereine über-^ Nehmen cs, den Arbeitern anzuempfehlen, in keinem Falle einen Streit während der Kriegsdauer anzufangen, son-^ ^ern alle Differenzen aus Lohn- und Arbeitsvcrhältnisscn in friedlicher Weise durch Verhandlungen vor dem Schiedsgerichte beizulegen. Außerdem sollen die Vereine von den bislang durchgeführten Unterschieden zwischen fachmännischen und ungelernten Arbeitern absehen. Zur Beilegung entstehender Streitigkeiten wird ein Ausschuß eingesetzt, mit der gleichen Zahl von Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeiter. Gleichzeitig soll ein besonderes Komitee zur Leitung der Produktion in den von der Regierung A>crnoinmenen Betrieben eingesetzt werden. Das Übereinkommen ist unterschrieben von Lloyd George, dem Han-deiLministcr Nunciman und dem Arbeiterführer Henderson. Die Konferenz mit den Arbeitgebern foll nunmehr Wlacn. Ein Flugblatt gegen die Anwerbung. London, 21. März. Die „Times" melden, daß während der letzten Zeit in London nnd Glasgow ein Flugblatt verbreitet wnrde, worin den jnngcn Lenten angeraten wird, sich nicht anwerben zu lassen Die Behörden erklären, von der Existenz dieses Flugblattes seit Jänner 1914 Kenntnis zu haben, wo 25.000 Exemplare fiir die Liga der Industriearbeiter gekauft wurden. Als Drucker wurde ein gewisser Valentin Freitag, angeblich ein Deutscher, ausfindig ge« wacht und verhaftet. Freitag hat auch andere revolutionäre Literatur gedruckt. Eine exekutive Versammlung für Indien. London, 21. März. Die „Times" sind ermächtigt, mitzuteilen, daß der Staatssekretär für Indien die Absicht hat, die Schaffung einer exekutiven Versammlung für die vereinigten Provinzen, wie sie vom Vizetonig empfohlen worden ist, durchzusetzen. Der Staatssekretär werde alle konstitutionellen Mittel in Anwendung brin gen, sobald die Regienmg sich mit diesem Gegenstände Hefassen könne. Rußland. Der Kohlenmangel in Petersburg. Petersburg, 21. März. Wie „Vir5evija Vjedolnosti" mitteilen, wurden bis 24. Februar für städtische Zwecke 9k 3ckiyao!iö Kohle verladen statt der versprochenen 389. Die letzte Ziffer erscheint bereits bedeutend geUrzt, da nach den Berechnungen der Stadt für die, städtischen Betriebe und Anstalten, für die Petersburger Bevölleruna, Monatlich l300 Waggons unbedingt erforderlich find. Die angegebene Zahl von 96 Waggons, ist gleich 96.000 Pud, r.'ickt für die Bedürfnisse der größten Betriebe, wie der Straßenbahn, der Wasserleitung, der Gasanstalt und ei»cr Neihe von anderen Betrieben bei weitem nicht aus. Wegen Dcutschsprechcus verurteilt. Moskau, 21. März. „Nuskoje Slovo" meldet aus Milan: Baron Nolde, ein hoher Beamter des Gonucrnements, wnrde wegen ostentativen Deutsch« sftrechcns zu eiuer Gefäuguisstrafe verurteilt. Japan nnd China. Die ursprünglichen Forderungen Iavans an lthina. London, 21. März. „Manchester Guardian" erhielt von scincm Pekinger Korrcfftondenten den Text der ursprünglichen Forderungen Japans an China. Die letzte Gruppe derselben enthält folgendes: China soll über fünf-3'N Prozent seiner ätriegsmunition von Japan laufen. Japan wird in China ein Arsenal unter gemeinsamer Leitung gründen, das spanisches Material laufen und japanische Techniker beschäftigen muß. Tie Polizei in gewissen Teilen Chi'ms soll gemeinsam mit Japan und China ver-wnltet werden. China soll an diesen Orten viele Japaner anstellen, um die chinesische Polizei zu organisieren und 3u reformieren. Japaner sollen als Ratgeber für politische, finanzielle und militärische Dinge angestellt werden. Japanische Untertanen sollen das Recht haben, für den Buddhismus in China Propaganda zu machen. Die Japaner sollen das Recht haben, im Innern Chinas Üan5 zu besitzen, ferner das Recht zum Vaue japanischer Hospitäler. Tempel und Schulen. In der Provinz Fukien sollen die Inpanei: das Recht haben. Vahnen zu bauen. Bergwerke auszubeuten und Hase nan lagen zu errichten. Wenn frem-bes Kapital nötig wäre. soll "issapan zuerst angegangen werden. Japan soll das Recht haben, Wutschang mit Kiu-lillng und Nantschcma durch eine Eisenbahn zu verbinden und eine Eisenbahn zwischen Nantschang und Tschau-lschoufo sowie zwifchen Nantschang und Hangtschon zu bcnien. Das Blatt bemerlt hiezu: Jeder, der dieses er-slaulüiche Programm befrachtet, wird sofort erkennen, wie '"eit sein Ziel erreicht und wie ernst seine Ergebnisse für l China, für die britischen und für andere Interessen und wie unverträglich seine Bedingungen mit den erklärten Zielen des englisch-japanischen Bündnisses sind. Die allgemeine Wirkung würde die sein, daß die Unabhängigkeit Chinas ernstlich gefährdet und ganze Provinzen unter die Vormundschaft Japans gestellt würden. Eine große Kundgebung in Schanghai für den Krieg. London, 21. März. Die „Murningpost" meldet aus schanghai vom 19.: Gestern fand eine Kundgebung von mehreren Tausend Eingeborenen statt. Es wurde eine Resolution beschlossen, die den Krieg gegen Japan verlangt, da es besser sei, auf dem Schlachtfelde zu sterben als Sklaven Japans zu werden. Die Polizei der Fremdennicderlassung versuchte anfangs die Versammlung zu verhindern. Als aber die Menge eine drohende Haltuug einnahm, wnrde die Versammlung gestattet. Es wnrde eine große Anzahl antijapanisch er Flugschriften verteilt. An den Straßenecken sprachen zahlreiche Redner gegen Japan. Wie verlautet, landeten gester» zwei Bataillone Japaner in Tientsin. Die Haltnnq Amerikas. Washington, 20. März (Reutermeldung). Im Staatsdepartement gibt man zn, daß die amerikanische Regierung seit Beginn der Verhandlungen zwischen Iapau und China ihren Einfluß geltend gemacht habe, um die Forderungen Japans zu modifizieren und eine Beeinträchtigung der amerikanischen Vertragsrechte zu verhindern. Es wird erklärt, daß keine Beratung zwischen der amerikanischen und der britischen Regierung über d,> Wirtnng der japanischen Forderungen auf die Vcrtragsvcrpflichtunzen stattgefunden habe. Russische und englische Meldungen. Petersburg, 21. März. „Rjcö" meldet, der japanisch, chinesische Konflikt nimmt bedenklichen Charakter an. Die antijapanische Stimmung wird bedrohlich. Die japanischen Kolonisten fürchten für ihr Leben. London, 21. März. „Daily Telegraph" meldet aus Peking: Die Stimmung in China hat sich gebessert, seitdem bekannt wurde, daß die Vereinigten Staaters von Amerika am Samstag sowohl in Tokio als auch bei der japanischen Votschaft in Washington ein energisches Me° morandum überreicht haben, worin sie sich dringend auf das Abkommen vom 80. November 1908 beziehen, wonach über alle den Stillen Ozean betreffenden Fragen eil« offene Aussprache zwischen den beiden Regierungen gewährleistet wird und worin ferner nachdrücklich die Tat-jachc betont wird, dah die Vereinigten Staaten beabsichtigen, alle zwischen ihnen und China bestehenden Vertragsbestimmungen zu regeln. Die Lage gewinnt dadurch ein ganz anderes Aussehen. Der 85. Geburtstag des Generals Freiherrn von Beck. Wien, 21. März. Dem General der Infanterie Friedrich Freiherrn von Beck, der hente seinen 85. Geburtstag feiert, sind ans diesem Anlasse zahlreiche telegraphische und schriftliche Glnckwnnsche zugekommen, darunter von Erzherzog Thronfolger Karl Franz Josef, dem Kriegsminister, dem Chef des Generalstabes, dem Ministerpräsidenten, dem Eiscnbahnminister u. a. Uach Kchluß des Blattes eingelangt. Konstautmopel, 21. März. Als gestern abends ein Boot" des amerikanischen Stationärschiffes „Skorbion" nach dein im älißcrcn Hafen von Sali Bazar verankerten Stationär zurückkehrte, kenterte das Boot infola^ des schweren Tccaanncs. Der Kommandant und drei Matrosen sind ertrunken. Koustantinovel, 21, März. Meldung der „Agencc Alilli". Das Hauptquartier meldet: Heute hat die Flotte der Verbündeten leine Anffriffsversuchc n,ca.cn die Dar dancllcn unternommen. ttonftanlinopcl, 21. März. ..Agence Milli" veröffentlicht folgende Mitteilung: Der Feind gefällt sich dcrrin, Phantastische Nachrichten über angebliche Meinungsverschiedenheiten zu verbreiten, die zwischen dem Kriegsminister Enber Pascha und dem Minister des Innern Talaad Bei herrschen. London, 21. März. „Daily Telegraph" meldet aus Peking: Hier herrscht ernste Besorgnis, da der Regierung zahlreiche Nachrichten in die Hände fielen, die ernste Ereignisse erwarten lassen, wenn bis zum 25. März lein Ausgleich mit Japan zustande gekommen sein wird. Ob, wohl es nicht feststeht, daß Aufruhr und Erhebungen entstehen luerden, lvcrden die europäischen Regierungen doch gut tun, auf ihrer Hut zu sein. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. o o __ fol'L AIB ACH • KOMENBKECA-UI^^t «I I/ r.uy-AHZT:pRirwmj5DRFT^X)E^GANG.l Meteorologische Beobachtungen in Laibach Zeehiihe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 m» ff zZ W B «>,,. .,.^.,.W .^2Ü. H. 727 6 4 7 SO. m'äß'g Regen -" 9 l. Ah. 35^ 1-1 » teilw.bew. 7 ll, ,5. 415 -25 NO ichwach heit« 2-ti 21 2 UN, 418 5-8 O. maM » UU.Ab, 44 6 0 9 SO. mäkia. » 22> 7 U. F. I 46-61 -4 0> SO.schwach > » > 0-0 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag beträgt 3-9», Normale 4 4». Las Taqcsmittel der Temperatur von Sonntag beträgt l 4». Normale 4 «'. Volkstümliche Vortrage des Kasino - Vereines in Loibach. Freitag den Z6. März im großen Kasino - Saale um 8 Uhr abends ein auBerordentlicher Vortrag zu Bimsten des Roten + Professor Leonidas Bodnareskul über 652 3-1 Osterbräuche der Bukowinaer. 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Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen »erden. Laibach, am 22. März 1915. Laibacher Zeitung Nr. 65______________________________500______________________________________22. März 1915 Amtsblatt. 633 3 5871. Kundmachung. «ei der Karl Freiherr von Flödnigg. schen und bei der illyrischen Nlinden» stiftnng sind mit Beginn des Zchuljahres 1915/16 zwei bis drei Plätze zu vergeben. Die Stiftplätzc werden im Vlindeninstitute in Linz gcnossrn, woselbst mit dem Schulunter richte Mitte September l. I. begonnen wird. Auf diese Stiftplähe haben Anspruch in Kram geborene, arme, hilflose und blinde Kindel beiderlei Geschlechtes, insbesondere Waisen, welche gesund, bildungsfähig und weninftens 7, jedoch nicht mehr als 14 Jahre «lt find. Gesuche um Verleihung dieser Stiftplähe sind bei der Vezirlshauptmannschaft des Wohn» ortes, beziehungsweise beim Stadtmagiftrat La,l»ach bis zum 10, Mai l. I. zu überreichen; dieselben sind mit dem Tauf. und mit dcm Heimatschnne, dem Impflings« und Armutszeugnisse, dann mit dem ärztlichen Zeugnisse über die Gesundheit und Bildungs' fähigleit des Bewerbers zu belegen. FK. k. nz, Priuat« manu in Neulag Nr. 9 und Anton Zni> darZiö, Kaplan in Altlag. K. t. Kreisgericht Nntwlfswert. Abt. I., am 15. März 1915. 625 Firm. 181, Gen. I 32/99 Premembe pri že vpisani firmi. V zadružnem registru se je vpisala due 15. marca 1915 pri zadrugi: Posojilnica v Radovljici, registrirana zadruga zomej.porostvom naslednja prememba: Kot clani predstojnistva podruž-nice na Jesenicah so bili izvoljeni due 15. oktobra 1914: Anton Trevn, posestnik in trgovec na Jesenicah, dr. Franc Kogoj, okrajni zdravnik na Jesenicah, Miha Cerne, posestnik in pek na Savi. V imenu podružnice na Jesenicah podpisujeta pod sirmo podružnice dva èlana dotiènega predstojništva. C. kr. deželno kot trgovsko sodišÈe v Ljubljani, odd. III., dne 15. marca 1915. 622 Firm. 184, Gen. IV 70/26 PrenrcmbB pri že vpisani zatfrogi. V zadružnem registru se je vpi-sala dne 15. marca 1915 pri zadru^ Kmeèka hranilnica in posojilnica v Šmartnem pri Litiji. registrirana zadruga z neom. zavezo, naslednja prememba: Izstopil^ je Ig. Zore, vstopil pa Ivan Vozelj iz Šmartna pri Litiji. C. kr. deželno kot trgovsko sodifièe v Ljubljani odd. III., due 15. marca 1915.__________________________ 623 Firm. 185, Gen. IV 88/14 Premembe pri že vpisani zadrugi. V zadružnem registru se je vpisala dne 15. marca 1915 pri zadrugi: Hranilnica in posojilnica v Šmartnem pod Šmarno goro, registrirana zadruga z neom. zarezo, naslednja prememba: Izbriše se Janez Jerala, vpi&e p» Franz Kozelj, posestnik v Tacnu ŠL 54 C. kr. deželno kot trgovsko sodiŠèe v Ljubljani, odd. 111., dne 15. marc» 191JV. ____________ _ 649 8» 13/15/1 Anegleichseditt. Eröffnung de? Ausgleichsverfahrens über das Vermögen der Rosa Worm, Fahrzeughändlerin in Laibach, Rathaus-platz Nr. 9, Ausgk'ichötommissär Rudolf Persche, t. t. Oberlandcsgerichtsrat des t. k. Landes« gerichtes Laibach. Ausgleichsverwalter Raimund Sitter, Prokurist in Laibach. Tagsahung zuu, Abschlüsse eines Ausgleiches bei dem genannten Gerichte, Zimmer Nr. 123 am 2 9. April 19 15 Vormittags 10 Uhr. Anmeldungsfrisi bi^ 19, April 19 15, K. t, Laudesgericht Laibach, Abt. III., am 20. März 1915. jfmM^\ Bwlii, Pirit, Rom ysiy/ ^"^ O441 65 letoeWOliP an vier und 8eehö Zimoiern saint Zugehör im Zentrum der Stadt sind sofort beziehbar. Anzufragen bei Herrn Krapeè, Na-rodna kavarna. 195 13 Echte Harzer Kanarienvögel sind Miklo&icstraße Nr. 8, III. Stock links, per Paar 10 K zu verkaufen. Besiehtiguugszeit von 2 bis 3 Uhr nachmittags. 645 3-1 Betr. Steinpilze baust jedes Quantum zu den höchsten Preisen Versandhaus S. Herrmann, Eisenstein (Böhmerwald.) 621 2—2 ! Kriegsversicherung! Die k. k. priv. 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