»sc» pvivu» V xotvvl»!. Nr. 2S MaNvor, Dienstag oeii t. Stbruar tS27 »chrsM«iw«G, V«iMMNNiiß v«ch»niM«r«t, warldor, ?«vüe«,a Miea 4. Iete?I»«n 24 v«,uA«press»: m««atttch VW 2»^.^ Zuitelten . ^ . 21'-» vurch Post . ... 20«^ ttu»tanz, monatUch . , , za»^ ei>ft»t«ummer vin 1 di» 2-^ v»» »«» Z«u«»« >ft »« «v«»» »r Sl»v«iU»» M? »I»»«, st«n« M? vr^«te t» ^ »Et 4«» A«tW»M; >»«1 4. W MI««» <««»««. >« 5««rV» ilw t»r,«Uan> ». >« S?>, tz W b«> «U« »Wz«»«««» »«tz»«» d7. Äadra. es Ende bringt uns die Krise? Aussichtslose Derftandlungen des ersten Mandatars Zur Berliner Kabinetts V e o g r a d, 31. Jänner. Der Minister» plLsidcnt Nznnovis ist vom ttönifl Somst:?q nachmittags mit der Bildung einer Geschü'ftsregicrnng c^.'f breiter KoalitionS-bezw. Konzentrationsbasis betraut worden. B e o g r a d, 3l. Jänner. Gester» vor» mittags fand in der Sabor-Kirche ein Trau» ergcttctdienst sitr den verstorbenen Premierminister Nitola Pasi ^ statt, au''der slch siimtlichs Mitglieder der Regierung mit dem Ministerpräsidenten an dir Spitze beteilig' ten. Aus diesem Anlasse wurden die Verhandlungen zur Beilegung der Regierungskrise aus Nachmittag verlegt. B e o g r a d, 31. Jänner. Nachmittags setzte der Mandatar der Krone, U z u n o-o i ^ ,seine Verhandlungen mit dem Vertreter der Demokratischen Pereinigung, Dr. Mehmed Spaho, sort. Die Demokraten fordern siins Porteseuilles und die Wbberusung des Innenministers Boia Maksimovi Im Lavtse des Spätnachmittages erfolgten ZMi Unterredungen der gznannten Politiker, die aber ergebnislos verlausen sind. B e o g r a d, 31. Jänner. Heute vormittags fand eine kurze Plenarsitzung der Skup-schtina statt. Nach der Erledigung der Pro-tokoll'Formalitüten verständigte der pellvertretende Präsident deS Hauses die Sldipschti-«a vom Tode des bauernparteilichsn Abgeordneten Dr. B a n d e k a r, der in Zagreb nach längerem Leiden gestern verschieden ist. Die Mitglieder der Skupschtina erhoben sich nach einem kurzen, warmen Rachruf deS Präsidenten von ihren Si ReichÄveHvminister G e ß l e r lst, nach-idem die demokratische Reichsta^sfraktion beschlossen hatte, die Beziehungen zu ihm al'zu« brechen, aus der Demokratischen Partei ausgetreten. Prinzen und Prinzessinnen der tzocn. Meraubt wurde jedoch nach den bisherigen Feststellungen gar nichts. In 6)ristlich.demokrati-schcn ''^rteikreisen ist man bemüht, diesen als einen politischen Nach^-akt hinzustellen, und zwar verdächtigt man die Zsommunisten, 'die angeblich die.'^Einrichtung ihrer Genossen nach dem Putsch rächen wollten. Börsenberichte Zürich, 3l. Jänner fAnala). Schlußkurfe? Beograd 9.137^, Paris 20.^8. London Ld.ZlK, Nen'york 5)20, Mailand 22.30, Pra^ 15.392.'), Wien 73.3.',, Bu'dapest '.»0.80. Berlin 122.13 drei Viertes, Brüsiel 72.32Ü. Amsterdam 2l)7.7i). Warschau b9.50, Bukarest 2.825, So-fia 3.75. Zagreb (Avala), 8l. Jänner. Devisen: Wien 8.00-^.03, Berlin 1A4S.40—13.',1.40, '1'l'ailand 24^.13 -24« 13, London 275.85 bis 270.05, Nen'york 50.72—Paris 225^ bis 2251^, Prag 103.10^108.90, Zürich 1091-1097. Amsterdanl 2270—2262, Bu-dapest 90^.50^996.50. UoOrtchtkv ^MMW^MMMAM ßM ^tM^MMW IffVMWNWW M «MWW»^ Pvo^vammgeiiHtß, ohn« jÄ>en Zwischenfall, gmg Smnstag mittags die fsievliche ErAff-lWNg des neuen Parlamentes vor sich. Der ff^pchaal loes Parlaii,en4es bot das Bild eines Av^n .^allrs aus den äußerlich glSn-Mcn der .^Vsburger. Selbst oie ?t^hsr trugen UnGormen, die an prunk-l>ai^r Avsswilun-g nrit den schöl^ten Diplo-niatemlnl^ormen wetteiferten. Die Ab'gcorA-irete« A«d Obcrhausmit^iöser. Mnilster u^d H^arqen utlien ini Saal sowie die Diplo-imvten d<'r im Frack mit allen lh» rsn Orioen goschmürkt, di^ Dar.len in „grande toilette" und ihrenl Ichönsten Schinuck, in dessen fflit'^ernden Steinen sich das Licht der mächtigen .«.Kronleuchter spiegelte . . . Oben lOer aus ^en, Mebel des Parlcimentsgetiäu-des war mich die uilgarische Mtionalsahne auf 5)a!'bn?B gesenkt, zum Zeichen ^dcr Trauer Äber den Trianoner Friedensvertrag. Die Fahne soll so lange auf Halbmast bleiben, „'bis Unsiarn sein altes Gebiet wiedergewonnen hat". Bor dem Parlament^ebäude war ein Bataillon Infanterie ausgestellt, das den ReichÄ'eriveser H o r t h y, der Plnrkt 12 Uhr in d?r (^alauniforin eines k. u. ?. ÄdmiralS, an der Vrust die höchsten Orden, vorfuhr, nnt dom aar Tausend Neugierige drangen sich im Hose loes Justizpalastes, fordern sttirnilsch Einlaß zum Sitzungssaale Z^r 11. Ctras'IK'lniner. Tie Nationalgarden stehen ,^ewe>hr 'bei Fuß. „Wir sind alle Kläger, man Vechnnvelt i'iber unsere Sache," schreit die Masse. Die Angelegenheit, über die eben M <^)errcht gesessen wird, i,st in der Tat selt-fmn genug: Zehn Angestellte des „pari nm-tlnT" sind angeklagt, «u'f den verschiedenen Renntzilatzen von Paris i?n Laufe dos Jahres durck) betrügerische Manipulationen niehrere Millionen Fnmken „gttvon-nen" zu hnben. Das Merkwürdigste dvibei ist, dcvß sich die Beschuldigten keinem richtigen »II_______ __________________ c»tte codentttttt Roinan vo,r Erich Ebenstein. (U^berschuk d. Stuttgarter Romanzentrale C. ^)lckermantt, Stuttgart.) 2 i lMchdruck verboten.) Dl7s Herz tat Frau Loöenstrcit weh, so i-fl sie cm das arine Würmck)en dachte. Wie hätte die arnre Jella, die .Binder so lielit^.', ^i^s^s ihr Erstes, vergöttert und verhätschelt! Wi: hatlc sie siä) darauf gefreut! Bis in i^ie Zeit waren ihre Briefe eitel Glück und S!liFlcit go^vcfen, weil sie Mutter werden sollte. Unv nun lag sie tot, und ihr Küid war aus deni Haus gewiesen worden wie ein Schandfleck. Magdalene Lobenstreits Hajid baUte sick) i»willkürlich zornig zur Faust, so oft sie dar-m dachte. Nicht einen Augenblick glaubte sie an die Boschuldignnenstrelts nah zu sein, und J«Na softiuaHm un^ter den Auyen der Tante «»fgewach^n. als >»« arme Luise vor zsvei Ial)ren plötzlich a« 8i»menentsit,ibung stach, !>alten AobeiH'lvttB Aeiw siatürlich M sich ge-noimmm. Do«< wiM M»SM W VBW» ^ M«r»«»ße vom Tagt .Kläger gegvAÄber befinden: Die Beftoih-lenen sind eben alie die, die Wetten abge-schtoffen'und a»>f die Sieger gesetzt haben, also viele Tausent^ von Menschen, für die der «Gdaatsanwalt eintritt. In Ermangelung einer eigentlichen Zivilpartei meldeten sich die gnchen Gesellfchaisten und Pächter der -^ri-ser Rennplätze, die als Ersatz für ihren „moralbschen" Schaden — 1 Franken svr-!^rn.... Der Vorsitzende der 11. Straskvmnier, der augenscheinlich nie einen Rennplatz bcsilcht hat, l'äßt sich von eincin Sachverständigen den ko-miplizierten VSechanismuS des Betruges erNürcn. Das Wesentliche dabei war, daß sich >die Angestellten verschiedener Fur^ktio-nen zu einem „Gewinnkonsvrtwm" zusam-menl^retian hatten: Mlletvertäufer, Kontrolleure, Kalssierer. So>bald das Zeichen zum Rennbeginn gegeben ist, legt sich auwmatisch ein Gisengitter iwer die Dalfel -mit den Num-mernVlöcken; von diesem Augenblicke an ist es nicht mehr nwglich, einen Zettel abzureißen. Z'ur größeren Stchecheit wird zugleich der Apparat entfernt, der für jedes Rennen besondere Ziffern und Du.-Hstaben Prägt, und ein Bertrauensniann der Gesellschaft kontrolliert die Zaihl der vevkan.ftcn Zettel. Das betrülgerifche Verfahren bostvnd darin, den Apparat zu ifülschen und nach Schluß des Rennens ein Bündel Siegernumniern abzureißen; der KontroÄeur mvcht entspre« chende Angaben, nnd die Schwindler erhielten an den Kassen ihre Gewinne ausbezahlt. läßt sich vnr Gericht nicht feststellen, auf wie viel Jcihre sich der Betrug kiereits erstreckte. Soviel nur ist sicher, daß ldie Angestellten -des „pari mutuel" das Leben von Milliotlären sj'chrten und Sunimen ausgaben, 't?: denen dem armen GerichtAprälli-ldenten sckf-vin'dlig wurde. „Und gerade i h r tratet ilu VvrjMr U'egen nif-^nlÄngsichl'r L^^Mtlung in den Ausswnd'" «meinle er '»»er-l'ränoni.'>los.... t. Rcbert Hits6>mann f. In Wien ist am 27. d. M. der .Herausgeber und Chefredakteur der „Wiener Landwirtschaftlichen Zeitung" , der „Wiener Allgrinieinen Forst- und Iagdzcitung" und der „Allgemeinen Wein-Zeit'ung", Herr Robert Hi tschman n, im Alter von lXI Iaihren einem tückischen Leiden erlogen. t. Die Hinterlassenschast her Exkaiserin Charlotte. V r ü s s e l, 30. Mnner. „Etoil Belge" hatte die Erbsl>wfrankkcn beträgt, so daß der Anteil jedes der sechs Erben nach Aib^ug der verschiedenell Steuern u,vd Abgoben auf ö00.000 bis 6tdcns)eit. Als vor ztvei Tagen eine Depesche Frau Lsbenstreit an das Krantenlager dZr/.'Zichte rief, fand sie ein gebrochenes jungcs Weib, aus dessen schmerzverzogenem ?lntlitz ihr Mci 'dunkle Auge«7 verstört ei:tgegenblickten. Aber der seine Mlnd, uni den es zuweilen wie uiühsam verhaltener Janimer zuckte, blieb stumm allen Fragen gegenüber. Kein Wort der Ertlärnng o-der AMage vam über Jellas Lippen. Und so stumm starb sie denn auch .,. Was war geschehen? W!agdalene Lobenstreit griibelte lange dar-i'iiber nach alkf dieser einsamen Fahrt durch die duiiile stürmisch^ Herbstnacht, aber si^' konn«c auch nicht daÄ kloinste End«^ eines Fadens fin!>en. Nur daran hielt sie MlverriickVar fett: IeKa konnte nicht fc^Mig sein! Sie war weltkremd und ulchosonnen gewesen, argioS vertrauend, impulsiv, aber ai^olilt «Whig, je etwas Schiechtes zu »u«. F«« LobenstveU schob »»idktch atte Aedan-ken M>r^llas Vhe vo« fkh. Aelb» wm wt, an dM Dingen nichts I» övider«, »tso «or MH GMbeln Micklos. « » iW-v« M r g e i t » « gb Newenzu^mmienbruche wieder völlig erholt. Da ihm seine Anwälte mitgeteilt h«ben, daß entgegen den ursiprünglichen Erwartungen sich die Erledigung des EcheDungSprozesses mit seiner Frau noch bis in den Sonimer hineinziehen Vann, Plant «der Künstler, sein M^ier und seine S^ufipieler nach Newtek z-u MersÄhren, um hier seinen großen Film „Ztvkus" sertiggzustellen. Auf keinen Fall dÄrste er vor Äiledigung der lÄheidungs^la-ge wieder nach Kalifornien zurückkchren. t. WS der Schachwelt. Anlüßlich eineS BlisMingswettkampfes hiat der Meister G. K o l t a n o w s ? y, der erste Sieger deS .Hostingser Mas-or-Open-Turüiers, in London «gegen elf starke Gei?ner gespielt, wo^bei er sechs gcivann. — Stand «des Turniers des O e st e r r e i ch i s ck) e n S ch a ch v e r-eins ist: Hafda K (und eine .^ngepMtic), Milkasinowitsch 5 (1), .HölvUngcr Hanak, Sck>rottcr 4^, Hauvel 4, Grill (1), Buhl 3 <1). — Am 24. d. M. hat der dritte <Älxl^ konyreß unter ^der Aegide des Französi-chen EchaiHoerbandeS in H y ö r e s ibegomien. Es werden gleichzeitig drei Turniere veran-lstaltet. t. Schnupfen in 15 b!s 25 Minuten «e-heilt?? Athe n, 29. Jänner. Der griechische Arzt ZinukaShat angeblich ein Verfahren entdeckt, udit dem es möglich ist, »in 1ö bis 25 Minuten jeden Schnupfen zu heilen. Zinukas bediSltt fick) do^zu zweier Hegarstifte, die in der Frauenheilkunde Verwendung finden. Diese Stifte werden i» Heide Nasenlöcher des Patienten gesteckt und dann «mit einen! Diathernrie-Appar-at verbunden. Ein schwacher elektrischer Strom wird auf diese Weise in die Nase Aernnittelt. Tie Behandlung soll unmittelbare Ergebnisse zeigen: die Nase wird wieder srei, das Niesen hört auf und Kvp^chin^erzen und Schnupfen ver, schwinden. t. Cnde der Präsidentenglocke im Parlament? Im deutschen Reichstag wurde eine technische Nt'uerung vorZeusmmen, die eine zweckn'äßiie'e Regelung der parlanientari-schen V.'rhandlungen ,^u:n Ziele hat. An beiden Seiten des Rednerpultes ivitrden elektrische Birnen angebracht, die vonn Präsidentensitz aus zu schalten sind. Wenn die Redezeit abgelausen ist, wird eine rote Lampe vonl PrMldenten eingeschaltet, si'mf Minuten vor Ablauf der Redezeit aber eine gelbe. Durch diese Neuennsg wird der Gebrauch der Präsidentenglocke eingeschränFt, die ^ber-hanpt albgeschasst werden soll. t. Mener Battenkrieg. Die beiden großen Kvmpstaye gegen die Wiener Ratten sind vorbei. Äe Hosfnung, daß man sechs Waggons toter Ratten werde wegschössen lÄn-nen, scheint jedoch nicht znr Tat zu werden, da die vergiifteten Ratten in ganz Wien leicht mit einem Schubkarren wegtranspor-tiert wevden ki^nnen. Der Magistrat stellte selbst fest, daß nur die hungrigen Ratten in den Unratkanälen sich um die Giftköder rauften, die übrigen Ratten, die in den Häusern und Kellerniumen eine ihnen zusagende Nahrul:g fanden, die GifWder verschmähten. In nlanchen Bezirken wurde nicht eine einzige tote Ratte gesunden. Der wissen, was dieser abscheuliche Wieckfeld sich da zusammengedacht hat", dachte sie. „Für mich kionmtt nur das arnie Kind in Betracht, das Jella hinterlassen hat und das ich nun als unser eigenes aufgehe« will. Ja, soll es so sei>n! Mein giiter Fra>n^ wird sicher meiner Ä)!einnng sein. Die Kleine braucht kein Wort davon zu ersahren, daß' sie nicht unser leibliches Kind ist. Wo^u ihr je den Schn?erz cin-tlln, daß sie einen mmatürlichen, herzlosen Bater hat, uind daiß ihre Mutter an gebrochenem Herzen stvrb, weil man ihr loie schlimm ste Schmach ant«t, die einem Weib angetan n>erden kann." Und sie do^chte weiter, daß eS wie eine Fügung des Schicksals »var, wenn ihnen Aun durch dies Kind Ersatz gegeben wurde für die beiden anderen, die der Told ihnen vor ein paar Jahren grausam entrissen. Denn dmnals, als in Weißbach die schlim tne Scharlachepidemie wütete, waren ihre ältesten beiden Kinder, der 12jährige Paul und die 9jährige Grete, in einer Woche der Seuche erl-ogen. Nur der fünfjährige Herbert lom ihnen geblieben lmd die damals kaum erst geborene kleine Friederike, di« Friodel, ihr Nesthäkchen. Mit ?^rtie und Friodel, die jetzt achlt und drei Jahre alt waren, sollte al>so JellaS Kleine au!swachisc«n. Und Lotte wollte man sie tausen, nach Frau LoHenstre-itS Mutter, die M saß, obwshl er aus Ferien dechei« »». „Du Bertie, stell >oir vor, wach LaM wAckW geuracht hat! Ztvei schmutzige VUßer jchwPva, sie ins Haus und erklärt, daß s«^ H» Kinder, die sie hegen und pflsG« »ch d«« Mama sie fortan sein wolle. V>ch ßchi ldürfe etwas dagegen sagen «Gar dß» auch nur schief ansehen, smch HM»» er mit ihr zu tm,. Denn die tnick» tzkN «W und verlassen und hätten S?t«e WM»». Herbert hatte sich langßa» mch starrte die Schwester spvachlW ^Das ist doch nicht mS'gNch^. stW» er «M lich. „Zwei fremde Kwd««. »M >>»DO d» Friödel. Ja, fft de« LÖß» „Ra, da« war ste »ayl ßtzm i»»« >iH Hißck)«n, denke Khl Vlwi«, «H >«4 m«, -wie sie et« tlOmß UMchm i»»«, tM ^a^en nnd ertläiete, ^ »» P»r »M sonst »ieumich ihe iWGe. H»»» ßeS'D Ätveit d« ß» »tt Ii>en ^i>de?>, sm R»>M»W »i^^Oe Imtd- strahe avsgiieftn h«t. Wn »o ' die Utern say«« »erden, »»» «r« MooSdorf hewchch?«f MHiMr »tch e»'" schSne Freude hat«» SM» ßwV'.t dri^ bsn in Mutter« Vchxtich» hM»» »n nn^ Äten 1pinderkl«G«r W« Htze BSIqe» UimMN ?? 1. UtlKÄ MH < l l « v ^eli« S^ senden ein biMü^stheS, ettva Awanzic,j5hr!-ges MÄdchen, eine Spaniern namens Ma-l4a Olbie^v. Kurz vvr der An>kunft in Buenos Aires bemerkten die Fahrgäste zu ihrem Stal«m?n, daß !d«r jnngen Dame ein stattlicher Schnurrbart gewachsen war. Man staubte Klierst an einen verftil'hten Fost-mzchtsscherz, indessen hielt es der Kapitän d-och sii'lr yerciten, das iunHe Mädchen vom Cchiff?arzt untersuchen zu lassen, der bei >der Gelegeuheit feststellte, >d«st es sich hier uin einen ungeilvii^hnli^l^cn Fail Zwitterbildung handelte. Obgleich die junge Spanierin Nachrichten einwandfreie Ausweispapiere hatte, verbot ihr die Ha^nbohörde die Landung und ordnete an, dd ver-sch!ivc''!d im Meer. Maribor a r i b o r, 31. Jänner 1927. Hauptversammlung der FreiwlNigen Feuerwehr und deren Rettungsabtellung ?liil 2g. d. M. fand im RiMhmise die 56. JahreeihanptvcrsaiiMlung der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr und deren N^'t^nnjisab-teilnng statt. Derselben woihnten bei Bilr-germeister Dr. L e s? o v a r mit den Gemeinderäten Psrimer und P u c e l j, Oberbaurat S e r n e, Vertreter der Presse und eine zahlreiche Anzahl der Wehrmit-glieder und die Schuhmannschaft. Nach einer kurzen Vl^griiszui^gSansprache durch den Wehr Hauptmann 5x'rrn Aoller ge-dachte dieser als Vorsitzender der Versammlung der verstorbenen Wehrmitglieder Alois H ob a -cher und A. H a u s nl a n n i n 9 e r, worauf sich die Versammlung zum Zeichen der Trauer erhob. Nach Verlesung der Iahreelberichte wurde zur W a h l des Ausschusses geschritten, wobei nachstellende Herren ivicdcrg.'U'ählt be-s.v. nensscroMilt w>!vd:n: G l a b u t s ch n i g g, erster Schriftsi'chrer; Heller, zweiter Schristsii'irer; Dr. E. P f r i m e r, Säclel-warl; Dr. Hcins S ch m i d e r e r, Zeuq« wc'rt; Heinrich E g g e r, Vespannnngsmei-ster; Alois S t u m P f, Montnrverwalter; Josef H a rd i n k a, NettunsiÄ^emialter; sef V 0 l? i c uud Mirko H e r n 0 t, Nech?nln!?'?revi>oren. In ^en ^sainerad-s.chcist'auöjchnsi wurden gow.ihlt: Nlnmund B i e n, Ferdinand Krainz Iosip V 0 l-e i ö, Josef H a r d i n k a, Hne^krt H e l-l e r, R 0 ch I und Alois S t u n^ P f. Iln weiteren V.'rlaufe der Versammlung ergrlsf Herr Dr. S ch m i de r e r das Wort. Er schnitt in seiner Rede die Fra^e i'es Beitrittes des hiesigen Vereines Aum jn-goslawisch'.m Fenerive'hrverband in Ljublja« na an, was zn einer längeren Debatte fschr-te. Nei dieser (^X'legelibeit wurde sest^iestellt, tasi der Verein vom Ver'I:ande nnr beöin-anngÄveise nlifgenoiinnen wurde mit der Moliiüeruug, d^isj die definitive Aufnahme erst dann erfolgen w.'rde, wenn die Freiwillige Fenerw^^hr in Maribor ihre Statuten geändert haben werde. ??achdnlen der Stadtgemeinde ab. Herr PfrImer stelste di'n Antrag, in dieser Hinsicht ke'n.en Veschlust fassen zu wollen. Hieranf wnrde der Antrag anl^eno^m-men, ldas? die Frenvillige Fenenvehr in Ma-ribor nnd deren RettnngSabteilnnii dem LZubljanaer Verband nnr .unter strikter Wahrung der eigenen Vereinsstatuten beitritt. Zeugw'.ut Dr. Schm iderer beschäftigte sich hieraus nnt verschiedenen Mii',ständen, die bei der Feuerwebr eingerissen seien. Es handelt sich nnl ldas Ausleihen von !.^ei-tern und anderen Gegcnst>'iu>den, die oft sehr '».^ät, manchinal aber sog-ar in schlechtein tande zuriickgestellt weidi^n. Die Feuerwehr werde zu verschiedenen Arbeiten herangeflogen, die in den Rahmen deS Feuerwesens llbevhaupt nicht hineingehürcn. Es wurde einftiurmig der Beschlus^ gefaßt, daS Ausleihen von Feuerwohrgerätschaften von nun an zu verweigern. Chefarzt Herr Dr. Karl Ipavic hielt m den Montursverwalter Stumpf und ^n Steiger Herrn B 0 r 0 v i S, die l'e?annt-ich die IsitX). AnWhrt mlit dem RettungS-uto hinter sich haben, eine wi^ridigende Re- uird liberreichte ihnen zum Zeichen der l^rkennung k einen golloenen Ring mit oism KreuZ. Zum Schlüsse ergrisf Herr Biirgermeister Dr. Lesk 0 var das Wort und dankte der Wehr im Nanien der Stadtgemeinde in ivarmempfnnldenen Worten f>iir die aufopfern-ld-e Tätigkeit der Wehrlente, die sich uneigennützig in den Dienst der Allgeineinheit stellen. Weiters daickte Herr Dr. Lefkovar .Herrn We!hvhanpt?inann V 0 l l e r für das u-nHchtige und stramme Kommando und den: Chefarzt Herrn Dr. I p a v i c als Leiter idcr Rettungsabteilung für die mustergültige ?^ührung uud Schlagfertigkeit der Reltung-Z-abteilung. Nachdem alle wichtigsten Punkte in vollster Ruhe und Ordnung erledigt wovdcn n>aren, sch!los^ W-ehchauPtmalln Voller uin Uhr -die c^'eneralversamnllnng lind dankte besonders «dem .Herrn Bürgermeister Doktor Leskovar nnÄ den Gemeinderiiten für das Erscheinen so>:vZe den Wehrk^meraden für die difziplinierte Ha>Itung bei der Versaimnlung. HauNwerfammwng ses AuwNubS, Sektion Marlbvr Mit einer unwesentlichen Verspätung (Vahnschranken, Pnen-Desekte?) fand o,r-gangcn^'n Sainstag iui Saale des Hotels Me ran 'tie diesjährige Hauptversamniliing r^es Auto-sillübs, S-ektion Maribor, stiitt. Der st.'Il-vertretend.) Präies der Sektion.Herr P i n-t e r, st.'llle in seiner einleitenden Rede f'st, das; der Antomobilismns im Kreise Maribor n'l (^k'ltnng zugi^'^iomnien babe, eine Tat'a-He, die sich aus der Mitglie^^erbewegung der Slk tion ergebe: die Zahl dersell'en sei von au! 50 gestiegen. .Hierauf wurden die R.'cheu schaftc^l>erlchte des Verwallungsausschusses ui!.d ter Sportkoutulissiou mit Befrievi.^.u'g entg».'gengenvnuncn. Man kann sagen, im Vorjahre erspriesjliche Arbeit geleistet wur!.e, wobei im Besonderen ans die Verdi.'ust^' d"» Herrn Pugel hingewiesen wnrde. Eb^mio wuvt-e >dle Tätigkeit der 3portkonlnnssien mit Graf.H e r b e r st e i n an der Spitze Heroer-gehe'b.'n. ^'.ei 'oer daraussolgenden Neuwahl des Verwaltnngsansschnsses und der Svort-koinmission wurde 't^er alte Ausschusz nn» ae-ringen Abänderungen wie>der ge'.ver daS 'beliebte Mitglied des Schünispiel^hanses in ^Ljubliauia, ^rr L e v a r, als Herulann in „Veronika DeseniSka" auftreten. Wir machen darauf aufnierksa-m, das; diese Tragödie Samsta-g ihre letzte Aufslchrung in dieser Saison erlebt. m. Die Durchreise der „Mis; Jttz^yssavia" durch Maribor. Wie bereits lerichtet, finton in Wien am ü. nnd 0. Fciber die von der Fananret-Filmgesellschaft den schönsten Damen Europas gewidmeten Feftlichkeiten st.lit. Die sclMste Dame Jugoslawiens, Frl. 5tefl-ca V i d a L i ü, die von ^5er Berliner ''.Nlry aus dem Trio heransg-eholt wurde, wird em ?. d. NU? 11 Uhr vorluittagS in Begleitung ihrer Gardedome Frau Dr. Griinn>alk>-Gnt-schy aus Zagreb a^breisen und denr.wch uut 14)^ Uhr in Maribor eintreffen. m. Vom Arbeitsmarkt. Voni I.'i. bis .^9. d. haben sX» männliche nnd 52 nx'Ibliche Personen Arbeit gesucht, 22 nmnnlichen und 42 weiblichen Perlsonen wnrde Aib.'it angeboten. 39 Personen haben ^Lieselbe bekommen; ausser Evidenz wurden 13 Arbeiter geseht n-.vd 2s) Arbeiter sind abgereist. — Durch die Arbeits börse in Maribor bekcnnmcn Arbeit: Winzer, M Meier, 11 Knechte, 2 Säger, 1 Sattler, 1 Werknieister sEheniiker), 1 Haiidel'Zlehr ling, i> Lehrlinge, ^Schlosser, Bäcker, Mi'iller, We'ber), 14 Mägde. 3 Stubemnädchen, 9 Köchinnen, 7 Dienstmä'.''chen, 4 Slick'rinnen, I Er^iicherin, 2 Wirtschafterinnen, 2 Kindermädchen, Bedienerinnen, 2 Gcisthauiköchin-nen, 1 Wälscherin, 1 Unterläuferin, 1 Lehr-mäid'chen (Näs)erin). ui. Tödlicher Nitfall. Sa>mstag, den 29. d. M. führte der Flos^bofitzer Wesnaue r ein Flos; auf der Dran gegen Maribor. Anf demselben bi^sanden sich ans^er dein Obge-nannten 'eie Flößer Koprivuik, Ferd. ^^ah und Felir Schantel aus Selnica. Bei Vre/,--uo prallte das Flost ail einen Felsen und ging entzwei. Felix S.chantel, der sich an einem Teil des zertrüminerten Flosses festsnelt, konnte sich nicht mehr retten, ida auch dieser Teil an den F-elsen zerschellte, m'id ertr.ink. Die i'lÄ'igen konnten sich mif deni weiter-sch!viu?menden Teil deS Flosses ans Ufer retten. m. Die Schtthmachergenossenschast Vera?,-staltet anl 2. F^'-ber in der Gambrinnshasse ein geuintliches Kräiszchen, zu dem an alte lustigen Tänzer die Einladung ergeht. Tie Musik 'be'sorgt die Kapelle S ch 5 n h e r r. Vegiim 19 Ul)r. Ein eventneller Reingewinn flieszt denl Slerbefond für die Mitglie'^^er zu m. „Ein Kalb gcstshscn." Die unter ob! gem Titel in unserem Blatte voin d. gebrachte Notiz wollen wir daln'^l richtigstellen, dafi der bereits ernierte Dich des skelbes, M., nicht ein Augest'ellter 'eer ^chlachthasle, sondern bei d.'ni Fleischer 5>?ller angestellt ist lind dalvr au>ck'' von diesem zum Abholen von Fleisch b-evolluiächNgt war. m. Verloren. Ain .W. Jänner verlor eine Dame in^ Zeittrum der Stadt eine ?lrmlband-uhr. Der Finder wir') ersucht, die''elbe beiu^ Polizeikonnnissariat zu hiltterlegen, da er beobachtet unirde. m. Wetterbericht. Mnribor, 31. Jänner, 8 Ufr sri'ch: Lusldruck Thennohvgroskop 73.^, Temperatnr — (5. Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Nied^'rschlag: leichter Nebel. * Gasthaus Mautner in Nadvense. Mittwoch den 2. Feber Le^'er-'. Vrat-, Blntlvnrst-und Krapfens^immuS uiit Konzert. Eleklr'.lschc Beleuchtuug! Für gute (^^etränke ist bestei'.s gosorgt. Es laden höflichst ein F. un^d I. Mantner. 12'»^ * MurstsckMans seige^ne Schlachtung) findet hente Diencitag nnd an? Lichlinesttag, den 2. Fober bei Martin Fuchs in Nova vas st.ut Siehe Inserat im Blatte! * Mschiedsabend des amerikanischen Man! Pnlators Balton heute in der Velila kavarna 1252 * Ein Wurstschmaus findet am Dienst'ig den I. Feber abenos im Gasthanse „Z n r L 0 k 0 ni 0 t i v e", Frankopanolm nii.a lRosniann) statt, wozu die freundliche t^in-ladnng ergeht. 1221 —lH— Hettkr» SS». Die Tre»e Ist doch kein leerer Wahn. Hausfrau (in der K'ücl>e): „Ich wclUe, Anna, Sie hätten den Ernst i!^er V?' g'in-gerin." Anna: „Nve, Madam — nisiN nia-chen, ick bleib mei^n Eedev'avd «»tS ewe« ärztlichen Nachdem der erste choleraveMchtilie Anfall voxii!^ w«. tvat eine kur^e Nvi^rvause eu^ Hüten Sie sick) vor der spanischen Krankheit (Grippe)! Ein ausgesprochenes srzen die spa» niZche 5irank.>eit (Gr'.ppe) sind Auacot-Pa stillen dcs Dr. Wander welche in allen Ländern mit gro^?m Erso?^ oerwindet werden. S:nacot-P»isti!len sind Erzeugnisse einer renomr'ncrten W?itf>M!?. b:!^nnt in allen rur?pclischen u. i'-bekseeiichcn Ländern dnlch i^re Billigkeit. Hüten Sie ssch vor Präparaten, die in lct> terer ,^eit austoischen ttn?> nur Jmit.'tion-^tt von Zlnacot-Pastillcu sind! öU2 NLÄMWmzsSeZje Oeffae?? LZ?ö Sperren der Gefchüfte C e l je, 31. Jänner. Der Gros^/zupan bestinnnte auf (^runo d^iA 8 96 e) der Gewerbeordnung fiir GeschäflSbe-triebe ilu Bereiche -oer Stadtgemeinde Eeljs bezüglich des Oefsnen nnd Sperrens der Geschäft s !ä d e n f 0 l g e n d e s: Die Räumlichkeiten milssen nur l^alb 8 und 14 Uhr geöffnet, unl halb 13 ulrd 13 Uhr aber gesperrt werden. A>n Sa'instagen un^d dem Tag vor den Kir-cheuftierlageu dürfen die Lokale bis 19 Uhr geöffnet bleibeu. Der Unternehmer darf im Notfälle das Hilfspersonal in gesl-^errten Lokalen noch längstens eine Stunde nach der abi^ndlichen Sperrzelt, iin Fnlle eines diesbezüglichen Einverstän'.>nisses aber auch an F-eiertagen von 8 bis 12 Uhr l-eschästigen. Die Beichäfti« gungs.^it der jngendlichen Arlx'iter bis zu il» Jähren darf jedoä) anf keinen Fall mehr als 8, die der übrigen ?lrt-eiter aber mehr als 10 Stunden täglich betragen. Die Vorschriften bezi'iglich der Sonntags-riche erfahren er Oefnmngs- uiüd 'Sperrzeit im Sinne 'ocs ^ 13 des Arbeiterschutzsseiekes. Uebertretnn« gen werden von der zustlnrdigen verwal-tungöpolizeilichen Behörde bestraft. e. Aus dem diplomatischen Dienst. He^^ Dr. Stanko E r h a r t i (^ehilse ^oes Direk tors der Presscableilung im Ministerinm des Innern, wnrde zuni Direktor der Pressead-teilung er^uunit. c. Die Atbcitbürse in Celje ist vorläufig noch nicht gefährdet, da sie von der Arbeiter--kannner soivie von d^r Sta'i)tgomeinde Celse und der Ulngebunsisgenleiude erhalten wird und daher eine geunsse Selbständigkeit besitzt. c. Die Grippe in Eelje. In den letzten Tagen tauchten auch in Ee!je n»iii) Ilnigebum^ inehrere Fülle von (^ivippe auf. Der Sani-tätsreferent bei der hiesigen Bezirksbaupi-nmnnschast ^x'rseiüte ein Rnndfckn'eil'en mit ^?!'r Al'ol)o!genuj^ bei Erwachsenen sowie der Gebrauch ron ?Ilkoholg^'tränken l^eim .H.ilen der Kinder soll nn'bedi!?gt unterlassen werden. — „Malzertranm." Die alte ^transz-^perette lelu in oll :'.)relN Gll^nze wieder vor n^is anf^ ?ieouml l?ber iin Filnl. Und der Film ae'u'lt uns liesier als die Singoperelle. Unerschepilich ist der '.ieich ?'':in an goldene:n Wieiler Hnnior. an Witz u. Laline, der durch das ganze Werl strömt Un-vern'üstlicli die B^ii^'dc'rgabe ibrer Rollen du'.ch zwei ,Vit Ulli , blin»!^' lvn erstem Rang: .^ enia Desni un'!^ MtNv Christians. ..Selig'nZ das is )l'e>7-^erisch, holladarob!" möchte man am li^'' 't-'ü mitsigen, wenn ma-n all die Li.'!c>er er-bört, die das ganze Um und '?lnf dcr ^.^^..'!ech!ll''ch n?'.d lil.-i^tle'is'ch ein '^.'ei. slerjlücl, und auch in der Ausstattuu^j, Ail- ;« 11 f N , I N » V V NUMN ?v VSns r. FöV?v5e !«27. derausnahme trifft daS gleiche zu. Die mr. stäntmisvoll gewählte Wiener V!ufik besteht aus lauter Schladern und klingt schnleichelnd ins Ohr. Der „Walzertraum" wir^ bis einschließlich Mi^twoK den 2. d. alicnits zu sehen ^ein. Ab Donnerstag den Z. d. beginnt im Burg- Kino „Michael Strogoff" zu laufen. „Ter Kurier d. Zareu" ist der Triumph der Geqen ivart! Man tut ssnt- sich die !»tartc,-i im Vorverkauf zu beschaffen. Vorstellungen bei diesem ?silm täglich drei: t)alb 5, halb 7 und halb i) Uhr. Um halb 5 und hcilb 7 Uhr Ermäßigungen gi'lltig. ?er wunderschöne Film „Schreckliches Schicksal eines Königs", der überaus starke Anziehungskraft besitzt, wird noch ljeute Montag den 31. d. vorgeführt. Nieman^d ver-säume es, dieses ergreifende Filmwerk zu se-l)en und den Sohn unserer Itadt, Olaf Fjord in l^er Hauptrolle zu bewun'dern. » Morgen Dienstc^g den 1. Feber setzt sich die Reihe der Zchlagerfilme aris dem Genre des und der leichtgeschürzten Muse fort. Wir selien Harry Liedtkeim Reißer-Filni „Ter Veilchenfrefser". Es ist nicht nötig, über ^^^iesm Film besonders viel Worte pu verlieren. Nachdem er aus der Stätte seiner Produktion in die Welt lief, hatte er einen Erfolg, der sei-nesalcichen sucht. Diis mag wohl nicht zuletzt ein Verdienst .Harry Liedt-kes sein, denn waS dieser in 'tiesem Film bietet, hat er ni's't in allen seinen übrigen Fil-uien erreicht. Die gesamte Ausstattung ist natürlich glänzend. Des weiteren wolle?! wir mitteilen, daß der emsige Leiter der Apollo-l^icivi'sle sich die neuesten, besten Musi5chlager 'te? Ic?hres vom „Drei-Masken-Verlag" in Wien bestbufst hcit — von jener Stelle also. ^5ie in Mnsiksflchen wohl tonangebend ist. Ter Filnt nnvd daher kuch ein musikalischer Gl^nuß werden. KZI^IO tkl „Hoheit tanzt Walzer" eilt Filnt von selten schönem Zuschnitt, hüb-scker Ausstattung (Wienerstadt!) uüd getragener, seelenvoller 5>andlung ist der obige. Tas alte Lied von 'der Liebe, >die keine Erfüllung findc^t kann. Prinzefsin Marie, das Tor getlkind des Wiener .Hofes, entflieht ihrem gobdeneir ^iäfig, lernt im (^triebe des Wiener Lcbeits einen jungen Musiker kennen uwd verliert ihr 5>'rz. Die nun folgen!»en Epi^o-dett sind köstlich in i>hrer Art und ein Augen-und Seelengi'nuß. Vis die Idylle durch bie .Hock)5eit !oer Prinzessin ein jähes Ende findet und zwei .^oerzen einnnlder entsagen messen. Ist der Tchlnß auch tragisck), so etschä-digt der gosantte Inhalt des Films dafür in reichsten: Maße. Goll'ener Wiener Humor ilattert durch die ganze .HanktluikZ, nn?!» teion ders die Szenen und Bilder aus 'den beiden t^nsthäu^ern. vrm .Hei-rigen, dann schliesslich im Schlöffe sind Kabinettsstncke. DaZ seelenvolle Spiel der beiden .'^uptdarsteller ist ergreifend unic» hinreis^end. Da.Vl eine Musik von lauter Wiener Schlagern — so daß man „ganz Wien" ist. Der hüblsche Film wird nur noch bis morgen Dienstag abends vorgefi'chrt « Die Todesfahrt des Unterseebootes Rr. 777. Ein Film von besonderer Aufmachung, von taMend Sensationen zu Wasser, zu Land und in ider Luft, alles von nervenzerreißender Spannung, komntt ab 2. Feber im „N nion-9ino" zur Vorführung. —üj— Der Himmel im Februar Iiu Februar bemerken wir bereits ein mächtiges Necken und Strecken des Tages, das ^besonders in der ziveiten Hälfte des S8 Tage umlfcifsenden Monats in Erscheinung tritt. Aui I. Febrllar geht die Sontie erst um 7 Uhr "II) Mnnten ans, zu Ende des Monats bereits Uhr Miuuten; demnach sind allein beim Aufgang des Tagesgestirns 50 Minuten gewonnen. Ansnnc, Februar geht die Sonne schon 4 Ubr.'>0 Minuten unter, Ende des Monats erst 5 Uhr !^7 Minuten, so daß sich die Tagesspanne in den 28 Februartagen um nahezu IlX» Minuten verlängert! Ain !!) Februar '> Il'hr nachiniltags tritt die Sonne in d-as Zeichen der Fische. Vkondwechsolzeiten sind: ani ?. (Neliinond), anl 9. serstes Viertel), am 1». Volllnend;, cm 24. (le^Ues Viertel). Von den Planetenerscheinungen ist zu sagen: Ter Merkur ist AU Veginn des Monats unsichtbar, geht mn 15. 1^ Stunden, Endo des Monats 1Z» Stunden nach der Sonne unter. Eine Stunde vor seinem 'Untergang ist er in 10 Grad .Höihe tief im Westen sichtbar. Anl 25. d. M. erreicht er mit 18 Grad soine größte östliche Elongation. Die Venus geht zu.Beginn deS Monats 1'/^ Stunden, Ende des Monats reichlich zwei Swnden nach der Sonne unter. Sie steht Mitte des Monats 6 Uhr a'bendS 10 Grad hoch im We^'ten iin Sternbild des Wassermmtns. Der Mars geht zu Beginn des Monats Ctuti'den, (5^de des Moilats reichlich 8 Stunden nach der Sonne unter. Er bewegt sich aus dem Sternbild des Widders in das des Stiers. Der Jupiter geht Mitte des Monats knapp 1 Stunde nach der Sonne unter und steht dann 5 Uhr abends 10 Grad lwch im Südwesten. Der Saturn geht des Monats knapp 5 Stunden vor der Sonne auf, 1 U>hr nachts steht er 10 Grad lhech über dem Sü'dosdhorizont. Tfteater und Kunst Rationaltljeater in Maribor Repertotre Montag, 31. d., um 20 Uhr: „Der Orlow^, Gastspiel der Frau M i t r o v i 6. Dienstag de« 1. Feber um 20 Uhr: „Aimöe", Ab C., Coupons. Zum letzten Male in der Saison! Mittwoch, den 2. Feber um 15 Uhr: ,»Aschen-brö^-el". Coupons. — Um N Uhr: „'S NuNerl". Donnerstag, den 3. Feber u.ul 20 Uhr: „Die schöne Helena". Ab. B. Coupons. Freitag, den 4.. Feber: Ges6)lossen. GamStag, den 5 Feber mn 20 Uhr: „Vero-nita DeseniSka". CouponS. Gastspiel deS Herrn Levar ans Ljubljana, zum letzte« Male in der Saison. Gastspiel des Herrn Ianw aus Ljubijana Unser Dheaterpublikum konnte gestern abends nach längerer Zeit wieder eininsl seinen ehemaligen Liebling.Herrn I a n k o an unserer Bühne begrüßen. Er stellte sich unS in der urkomischen Rolle des Peniiek in der „Grctfin Marij^" vor. Schon bei seinem Erscheinen ans ver Bühne wurde Herr Aanko von seinen hiesigen zahlreichen Freunden durch nicht endenwollenden Applaus aus das herzlichste begrüßt. Sein Spiel fand devarti-gen Gefallen, daß er mehrere V^le auf offener Szene vom Beifall seiner begeisterten Freunde unterbrochen wurde. Zahlreiche Blu-men- und sonstige Spenven waren ein weiterer Beweis dafür, daß sich Herr Janko auch noch heute bei unserem DheaterpMbkmn der größten Sympathie ersreut. Im allgemeinen stand die gestrige AuWH-rung der „Gräfin Maritza" auf seltener Höhe. Frl. Lubej und Herr Bratut waren stimmlich äußerst gut disponiert und brach« ten den Besuchern eine angenehme Ueber-raschung. Auch «die übrigen KrÄste, von welschen wir die.Herren Urvalek und Hara st o v i ^ sowie Frl. KovaöiL ^sonders lobend hervorhoben wollen, befriedigten fast restlos. -i- Der Lichtmehtag an unserem Theater Am Feierlage, Mittwoch, den 2. Feber nach« mittags wil^l» das Kinidevfpiel ^ „Asck)en!brö del", am Abend jedoch das beliÄte Volks-stück „'s Nullerl" wiederholt. Spoil Skiwettbewerbe am Bachern Bei herrlickKer Witterung fanden gestern aul Bachern unter zahlreicher Beteiligunk sgegen 200 Personen) die Ski-Wettbewerb statt. Folgende Resultate wur^den erzielt: Damendauerlausen (außer Konkurrenz): I. M a y e r, SK. Ojstrica (Celse) 30:04.t;; 2. Domicelj Lea, SSK. Maribor, 81:2ö; 3. Kaüje, SK. Jlirija (Ljuljana) 37:44.3. Herrendauerlaufen: 1. K o p i n 8 e k, Ojstrica (Celje) 2. I e g l i t s ch, SV. Rapid 23.!)0; 3. S i-g e r t, SSK. Marivor 2ti:08.1; 4. u k o-v e.c, Mittelschülerverband (Maribor). Herrendvuerlansen (außer Konkurrenz): 1. Dr. K m e t, SK. Ilirija sLjubljana) 20:2; 2.' K o r m a n, SSK. Maribor 23:l).'); 3. P i r c, SK. Ilirija (Ljubl^jana) 23:35.0. Ski - Springen: 1. Dr. K m e t, SK. Ilirija (Ljubljana) 15.5 Meter; 2. K u k o v e c 13 Meter; 3. B a n L-n a r, Ojstrica (Celje) 11.5 Meter. : SB. Rapid. Damenhaudballsektion. Am Donnerstag loen 3. Feber uin 19 (7) Uhr Spielerinnenversammlung im Gasthofe ?ln-derle. Zweck derselben: Neuwahl des SektionZ leitungsauSschusses. Erscheinen sämtlicher Mitglieder unbedingt notwendig. : Oesterreich — Europameister im Eishockey. Bergangenen ScrmStag wurden die Kämpfe um lvie Eishockeymeisterschaft von Eu ropa abgeschlossen. Sieger wurde O e st e r-r e i ch, das alle füns Spiele gewann. Zweiter ist Belgien, Dritter Deu^chland, dann folgen der Reihe nach Polen, die Tschechoflo-waikei und Ungarn. : Das Länderspiel Italien—Schweiz, oaz vergangenen Sonntag in Genf zur Austragung gelangte, gewannen überlegen die Italiener mit 5:1. : WiuterwertungSsahrt deS Steiermiirki-lchen MotorsportkludS. Die gestrige Brian-Mtung des Grazer Motorsportklubs erösf-net« die steirische motorsportliche Saison 1S27 Bon 27 Fahrzeugen (darunter 17 Beiwagenmaschinen) bewältigten 24 Konkurrenten die 117 Kilometer lMge Strecke. In der Gesam« werwng wurde Erster Josef S ch r ö e r aus F. N., Zweiter Fritz I e l l i n e k auf F. N., Dritter Edmund B ö h m auf Zenith, Vierter Johann W a l l n e r auf B. S. A. und Fünfter Anton S ch w a r z auf Harley Davidson. : Wiener Spiele. Vergangenen Sonnta?; fanden nachstehend« Meisterschaftswettspiel? swtt: W. A. C. — Rapild 4:2, Admira — Ha koah 2:0, Bienna Ruldolsshügel 1:0. : Präger Fußball. Bei außerordentlich zahlreicher Beteiligung fanden fich gestern Slavia und D. F. C. in der Pokalkonkurrenz gegenüber. Slavia siegte knapp mit 4:3. VftNottNe VostaNsche Mudtlte» Die 10 Paisa ultramarin von A f g h a-nistander Ausgabe 1924/25 existiert auch ungezähnt. — An Aushilfsmar'ken sür die drei französischen Postgöbiete Alaouite, Gr«nd Libanon und Syrien find je weitere 5 Exemplare geschasfen worden, wozu die außer Kurs gesetzten Werte 0.W, 0.75, 1.25 unt» 2.50 Piaster herhalten mußten: 3.50 Piaster ««uf 0.75 braunrot, 4 Piaster auf 0.25 olivschiwarz, 6 Piaster aus 2.Ä) Äau, 12 Pi aster auf 0.25 oilivfchwvrz und 20 Piaster auf 1.25 dunkelgrün. Für Grand Libanon und Syrien ist die 12 Piaster stait olivschwarz in dunkelgrün gedruckt. Der Aufdruck ist zwei sprachig gchalten. — Die 20 Cents grün von A l g i e r hat neuerlich die Farbe in rot ge wechselt. — Eine neue Nachporto-marke Bra s. i l i en s ist die zu 400 Reis braun, ge Mnt.10)^ mit Stern als Wasserzeichen. — JnE.quador gelangte 19^ die violette 5 Cent, der Ausgabe 1915/17 mit dem Aufdruck OffiM als Diens^arke zur Ausgabe Ethiopien wandelte Mci Werte der Mventype in Dvllarwährung durch einen zweizeiligen senkrecht verlaufenden Druck in französischer und amharischer Sprache in einheimische Bezeichnung um: ^ Guerche auf I Dollar karmin und grau, sowie Guerche auf 3 Dollar grüngelb und orange. — .H on d.u ras versah die 0 Cent, vio ^ett der Ausgabe 1915 und die 6 Cent, von 1919/22 mit einem Ausdruck der Jahreszahl 192S. — Die. hochrechteckige 1 <5ent. grün und schwarz von L i 'b e r i a 1916 wurde durch Balkenaufdruck in eine 2 Cents umge wandelt. — Für britisch Marokko wur den aus englischen Marken folgende Werte geschaffen: 15 Cent, auf 1 ^ braun, 25 Cent, auf 2^ Pence blM und dieselbe mit anderer Anordnung Ves Aufdruck!?. Für spanssch MarMo gilt die 2 Cent, granolive mit cnt sprechendein Landesanfdrnck. -.Neuseeland präsentiert eine Eilmarke zu 6 Pence violett und rot. — Die 1'Peso gelbgrün von Paraguay konimt nnt doppeltem Ausdruck vor. — Der kleinste Wert der im Muster der iln Jlzhre 1925/26 verausgabten Serie von P e r u mit der Inschrift Pro Ple-biscito Tacna Y Arica ist als 2 Cent erschienen. Von der neuen Ausgabe in P e r-sien lieaen zivei Werte vor: 2 Ch. blaugrau und 3 Ch. hellgrün. — Mit dem vielfachen CA Wasserzeichen in Schreibschrift verausgabte St. C h r i st o p h 2^. Peme blau und 3 Pence braun auf gelb und Türksinseln Penny schwarz. — In derselben Zeichnung wie die inl Früh-jaihr erschienene Flugpostmarke zu 10 Cents wurde jeht ein solche zu 15 Cents sep!a für die V e r e i n i g t e n S t a a t e n von Norhil^merika geschaffen. Bauernregeln vom Februar Petri Stuhlfeier kalt, wird vierzig Tage alt. — Wenns der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht. — Taut es vor urid al?f Mattheis, dann sieht eS schlecht aus mit deiü Eis. — Frierts im Februar nicht ein, wirds ein schlechtes Kornjahr sein. — Nasser Februar bringt ein fruchtbar Jahr. — Wenn im Februar spielen die Mücken, gibts im Schafstall große Lücken. — Wenn es Lichtmeß stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mchr weit; ist es aber klar und hell, kommt der Lenz nicht so schnell. — Helle Fastnacht, trock'ne Fasten, gutes Jahr__So lange die Lerche vor Lichtmeß singt, so lange soll sie hernach schweigen. — Wenn es auf Lichtnteßtag schön hell ist, so bleibt der Dachs i>m Loche, denn er spürt, daß noch Winterkälte vorhanden ist. Wenn alber das Wetter ungestüm, mit Regen und Schnee vermischt ist, so kriecht er hervor und fürchtet keinen Winter mehr. ^ Nordwinde, die um das Ende diefes MonatS stark wehen, sollen fruchtbare Zeiten bedeus ten. Wenn aber die Nordwinde jetzt ausbleiben, so Pflegen fie im April zu kommen und dem Rebenftock und anderen Gewächsen Schaden zu tun. Daher sagten die Alten: Äe wollten um diese Zeit lieber einen hungrigen. Wolf, als einen Mann im Hemde auf dem F-elde arbeiten fehen. Allerlei Wissenswertes Erstaunliche Berjüngungserfolge an M ViD 30 Jahre alten Leuten wurden, wie ri)misch« Blätter schreiben, von dem Prt.sessor Fra-cesoo Cavazzi (Univers. Bologna) durch Ein-spritzmg eines Tiersekretes unter die Haut erzielt. In 70 Jahren ißt der Mensch 1400 mät sein eigenes Gewicht. Sibirien ist viel größer als man glaubt; es umfaßt ein Neuntel der Landschaft de, Erde. Die Küche des letzten russischen Zaren b«-schäjftigte 2«7 Personen. Di« deutschen Forste verdienen alljäihrlick 4 Millionen Mark durch Verkauf von Wech-nachtsfichten und Tannen. Der einzige in Deutschland bestehende größere Lindenwald befindet sich in der Letzlin-ger Heide bei Magdeburg. Ms ein Trierer Bauer früh in den Stall trat, hatte sein Schwein ein Kälbchen zur Mste auifgefrtzsson. Abdul Hamid hielt sich in seinen Menagerien u. a. 1500 Katzen. Das Wort „Taler" stvmimt aus Joachims-tal, wo diese Silbermünzen zuerst ge'^rägt wurden. ' Der Bau einer einzigen Pyramide in Aegypten erforderte, die 20 Jahre lange Arbeit von 300.000 Menschen. Bor kurzem erklomm der Papst, der ein guter Kletterer ist, . die Kuppe der Peters-kirche. Ein Kondor kann bis zu 3 Kilometer hoch schiweben. Auf unserer Erde soll es 240 Gramm Ra-dium geiben. Wer es b^äße, wäre der reich, ste Me.nsch aller Länder.. Ein amerikanischer Professor hat zur Prüfung von Stenotypistinnen eine „Lärm-Maschine" konstruiert. „Ein erwachsener Mann soll 10 Stunden schlafen," sagte kürzlich der englische Arzt Sir Robert Armstrong Jones »^ . -W, « . ... -5^ » H«D>VHt< k 5 ?»>>§» WM» Die Bebeuwng und Anwendung von „Eo> chuno!" im Weinbau Welche Schäden das OMum unserem Wcinb<,u zusügt, ist allgemein bekannt. Die gesamte Weinernte ist stets durch das Auftreten dieser Krankheit in Frage gestellt. Wenn man aber nach der Ursache fragt, warum man diesen Pilz nicht wirksam bekämpfen kann, so kann man feststellen, daß da? einzige bi^er bewnnte Mittel, der Schwesel, in seiner Anwendung eine Reihe unangencbmer Nebenerscheinungen zeitigt, sodaft deShclb viele WeingutÄ«»sitzer aus die Bekämpfung des Oidiums verzichten. Der Echwc^el mußte mit Blasbälgen auf die Rcbe gestaubt werden. Dies konnte na-tllis^ch nur bei sonnigem Wetter gl'sHehen, da durch s^enchtig^eit oder gar durch Negen der ^l'ine ^chwefe'staub sofort niedergeschlagen wird und daher aus den Blüten und t^^fcheinen niemals zur Wirkung kommen kann. T'Ns Oidium greift aber gerade bei fe'.'-^t-ws'rmen Wetter am stärksten um sich. Wenn nlso längere Zeit solches Wetter anhält, kann dicftr Krankheit ltberkxnipt nicht ep^''!'ienlreten werden» da sa bei feuchtem W'!ter das Sckiwefeln unmöglich ist. Bis se« dr>cli die Sonne wie^der erscheint, hat sich der Pi'z schon an der Rebe festgesetzt und ist dann nllr me^r schwer zu bekämpfen. Bielfach wurde das Schwefeln auch de^k'alb unterlassen, weil der pulverisierte Schwefel 5uf',erst stesundbeitsschädliche Wirkungen auf die?ln^en und Atmungsorgane der Arbeiter ausübt. Es wurde nun gefunden, daß diesem Ue-beistände dc'durch abgeholfen werden kann, daks man den Schioesel nicht staubt, fondern mit der Peronosporabriihe gleichzeitig auf die Ri'^en bringt. Auch in dieser Richtung hin wurde viel versucht. Man verwendete kolloidfrlen Sch^vefel, den man einfach der SL.'rihflüssigkeit zusehte. Der Erfolg blieb gerade ebenso auS wie bei der Verwendung van Schüvefelleber. Beide Arten versanten desbalb, weil nicht die wirksame schweflige Säure, scndem Kupfer-Schive^el-verbin!'»nngen entstanden sind, die den Oi-diuw-Pilz nicht zersti^ren. Der unglftcklich-s^e Versnch in dieser Riäituna war aber die V-'nvendung von Natriumtbiofnlfat, daS auch l?eute Nl>ch vielfach zum Schaden der Weingärten verwendet wird. Dieses spaltet unter dem Cinflusse der Sonnenstrahlen pi^t sc^v''felie« Midlums tlur der pulve''is'erte verwendet werden kann. D'psen pulverisierten ^^i^liqverel in der P«"'onysyy?asvri^ksftssia-keit fein verteilt ^u er?'>WWWWWWW>»W»WW» Looping tde loov lm Schnee MIM dadurch vor fich selbst um einige Grabe gehohen, und auck in der Tat erträglicher wer« den, ais er sonst wäre. Ein neuer Sport, der jetzt in Amerika viel getriöben wird. Das Bild zeigt eine Anzahl Sportler bei der Ausführung, die sehr geschickt gehandhabt werden muß. Dom „Ghcmischen L-aboratorium fi^r In-durstrie, Landwirtschaft uud Handel" in Maribor ist es nun gelungen, ein Mittel zu finden, welches eine geradezu epochemachende Errungenschaft auf dem Gebiete der modernen Schädlingsbekämpfung darstellt. D'nn nnt .Hilft des „Cochynols" wird'nicht nur der Schlvefel in der Kupfervitriolbrsche gleichmäßig verteilt, so daß alle Nachteile und Unonnebmlichkeiten, die daS S»aub''n des Cchwefels verurfacht, mit einem Schlag behoben erscheinen, sondern gleichzeitig wirkt es auch oeaen weitere ScbSdlinff? des Weinbaues, nämlich gegen den .^u- und den Sanern'urm. denen man nicht frü>h genug zu Leibe riilken kann und die man bis^-r mit Nraniaarün und andren Giften mit mehr oder minder gutem l^rfolae bekämpft bat. Zudem wirkten auch diese Mittel auf dil' Gesundheit deS Arbeiters wie auf die Pflanze außerordentlich schädli5?, so daß sie sclwn großen Schaven verursacht baben, und da?>er nur mit bebördlicher Bewilligung angewandt werden dürfen. I-m Gegensatz hierzu ist das „Cochynol" vollkommen giftfrei, gelangt daber frei in den 5^ndel und kann obne besondere Vorsicht verwendet und auf-brivahrt werden. Die einfache Anwendung des „Cochynols* aestattet eS obne besondere Kenntnisse und Vorbereitungen iodennann, dieses Mittel zu verwenden. In einem ^''n- oder Fifen-todf werden Gramm „Eöchynvl" mit 4 ksiloqramm Ssbwefel m»t vermenat unid der Veronosporabriibe bei<7esetchen sauS dem Fenster de« Briefträger nachrufend): ,LS nischt an mich?" Briefträger smit höflichem Gruß): „Nein. E>nlma, an Ihnen ist nischt!" Sin gebNdeter Lehrling. Lehrling Karl: „Ne Empfehlung von meinem Meister an den Herrn Schlossermeister und er ließ um den grohen Hammer bitten." Meisterin: „Da sönnt unS 1k<»er kommeitl Is nichl Scher' dich zum Deisel!" Lohrling Karl: „^s ist nicht schlecht! Da Hab' ich beim Gmig nach dem Eisenhammer gleich 'n Kaimp^ mit dem Drachen!" verdächtig. L^rer: „Seppl, was waren denn dein« Eltern?" Seppl: ..Mei Mlmtter war Branntwein-UascbenaufMllerin und mei Boater suff leer (Souffleur). Au parke Dost». „Herr Doktor, mir scheint, daS Krästigungl mittel, das Sie unserem Fritzchen vevovdnet haben, ist zu stark." „Wieso ^nn?" „Nun, in der s,lrzen Zeit, da er eß nimmt, hat er bereits ein? ?^asch?anne. einen Spiegel, zwei hche Vasen un!d einen Wandteller zerschlaaen. seinem Sch^nfpsp^^rd den Schwanz auSgerisien und unseren Unter« mieter verhauen." Ei« n«eS Wort. Untervsfizier (zu einem Rekruten, der mkk offenem Munde dasteht): „Machen Sie mal jefälligst Ihre Menagekwppe zu!" Mißtrauisch. Ein Paar, anscheinend auf der Hochzeitsreise, sucht die Münchener Alte Pina^kothek au^. — RubenS „Tr:in?ener S!« len" leuchtet khnen entgegen. — Er will das Meisterwerk in der Nähe betrachten: da faßt sie ihn beim Arm: „Laß, Männe, — wenn du dichter herangehsl, kommt ja dvch nur eine Sektrekiiailne 'raus!" ?! »71 2. L L. « » 2. f» «» O o V» 'S o «» »» o ^.2.z2 s -2. e» o 7 v« m Ss ö ^ s? ^ o ? c» ? «v 2 » « s» « a o »»> « v » »7» VsrkaukHkeskt ?>vi8cken 20 bis 30 Satiren xesucdt. — K« otven24»'_____ Schlaszimmer. Ew^chtmig, gut erhalten, und verschiedene Sachen wegen Todesfalles zu verkaufen. PetroviL, AleksM>rova cesta 146/l. Kröevina. 12V7 Sl^nte echte Perfia>eriack» zu verkaufen. Kejiarseva ulica 8, Part, rechts. _ 124S 20 PG»RohVl'Mowr. wenig gebraucht. ist wegen Elektrisierung des Betriebes billig z»u verkaufen Zu besichtigen im Betriebe bel L. Petschar, Lsutomer. I2öy AU WOUW^t^OU Schönes SeschäftSlokal per sofort zu vermieten. Auskunft bei M. BerdajS. Maribor. Trg svobode. 107S Drei Gwdenten oder Gtudestki« ne» werden in beste Verpflegung genommen. Klavier. Bade zimmerbenützung. Ab 1. oder 1v. ^ber. KoroSöeva ul. 2/1» Tür 3 10S7 Möbliertes .k^immer, rein, sepi-rierter Eingang, elcltr. ?icht. wird an Herrn um 2.'i0 Dinar monatlich sofort vermietet. 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NNtvyck. 2. kedee st-icktmeLtsg) stattklnäenäen Viur»t»«kmsu» 1-eder-, vwt> vn6 vrstMrgte ete. kükl. einzuladen. — ttsu8mekl8peisen unä xute ^eine. z»klre!ckea ^uspruck empteklen bitten »«»»An «. »«»rl» UuekO 1273 v enstse ^ k^edrusr Konisrt III»«» X?»p?Gii»«I»m»ii». /^usscbanlc von plim» dksturveine. ?u isblreicbem vesuck laden kütllck8t ein KMon u. N»tl« 5ck««d. verkausStüchtiGe Dame« gesucht zum Bertrieb einer hervorragen den patentierten Neuheit, welche eS zu einem Monatseinkommen von 4—Ü000 Dinar bringen. Vorzustellen von 4^ Uhr nachmittags KuKteriö, Aleksan-drova cesta 5b. Part. 1229 Friiulei» für Zufchnejde- und Nähkurs werden aufgenommen. Adr. verw. _1227 Kinderfränlein wird gesucht zu zwei größeren Kindem von Ale» ksander KrieShaber. Subotie?» Pasa lkusundZkeva ul. 84. Kenntnis der deutschen u. kroatischen Sprache. 1W9 Williges, fleißiges Mädchen zum Aufräumen und für Blitenqän-qe gesucht. Anfragen ^ Feber v. tt-l2 Uhr TvetliSna ul. 18 b. Hausmeister._l271 Radi» - Apparat. v-Röhren»Eu-ropa-Empfänger. lautrein» verkauft günstig BorSiü. Vl^nova ul. 1». 1274 Uns« innigstietiedtef einziger Sohn, ivruder »nd SchW«g«r» ver? Nloi» Hu« v«amt«r d»? S. N. V. I. l!^. verschied heut« den Zt. Männer um Haid 2 Uhr frlth im i^iter v«n 2S lohre«, noch langem, mit engelsgeduld ertragenen treiben. va» Leichendegängni» de» unvergehllchen l)ahingeschiederen lindet Mittvoch den 2. Sedruar um Haid IS Uhr von der teichenhaiie de» stiidtischen Lriedlzoke« in PodreIje aus statt. Vie hl. Seelenmesse vlrd am 3. Sedruar um 7 Uhr in der St. Magdalena-pkarrkirche gelesen Verden. Maridor, den Zi. Zänner 1927. 526» Znny degii iilbertt Käthe /^u«r oejchmister. i^ioi» u. Aatharina ttu«? Saston« degii ttidertt eitern. Schvager Separat« Part« verd«n nicht au»g«g«d«». Sep»»«t« parte verckeu nickt »uixexeden» vn»«r Iieder. traubeeor^ter (Zatte. beiv. V«t«r, N«r Lmil Lkleboui» >»Ui«tr»t»b»M»t«» dit UN, n»ed 1»n?er. »ebmerrvoller lÄankbeit, vet»eken mit «len 'l'k0»tuneen «ler dl. !?elißlon Im Xltet vo» 49 .I»drea »m L»m»t«ss, «len 29. «l. um