Nr. 245 Donnerstag, 25. Oktober 1917. 136. Jahrgang Mbacher Zeitung P»z»«««r«t»»n»»r^»: Mit Po st Versen dung: ganzjähi!« 80 l, halbjühi X. — I»s«rtwn»««biU»r: ssür Neine Inserate bl« zu vi bc! «ftercn Wieberholungcn per Zeile » k. Dle »Loibacher Zeiwlig» er!chr!n< tüglich mit «l!«nal,me der Lonn- und Feiefiag,, tie Ad«»raN»« befind« stch Milloun'Prahe Nr, t«; dir U,d«l»N«, MiNoilöftrahe Nl. «. Sprechstunde,! der Nedaliion von » bi« <»Ul»l vormittag«. Uulranflrrle Vriele werben nicht angenommen, Monussript, „ich! j»ri!tillionen .Kronen aiusmachten. Es sei nicht notluendig, diese Ausgaben im Vudnetprovisorium besonders festzulegen, lvcil die Nc-ssierung im H I crniächtigt sei, die Ausgabe nach Maßgabe des Erfordernisses zu bestreiten. Die Regierung beabsichtige auch, für die Slaalsbcdiensteten schon im November dieses Jahres mit eincr eininaligcn Aushilfe zu kommen, ini ganzen in etwas höhercin Maße alls im Juni laufenden Jahres. Für die Teuerungsbei träge der Lehrer habe die Rec,ierung bereits Vorschüsse an die Länder herausgegeben lind werde auch lveitvrhin solche erteilen. Auch für die Gewerbetreibenden sei schou vor Monaten eine Hilfsaktion eingeleitet worden. Der Minister sprach sich gegen die Bildung eines ssonds von U>0 Millionen, Kronen aus, durch den den (Gewerbetreibenden, die vom Militärdienste zurücllchren, die Wicderaufrichtuug ihrer Wirtschaft ermöglicht werden soll. Denn wenil man diese Fonds bilde, müsse man auch um 1N0 Millionen mehr Banknoten ausgeben, und es würden dann doch nur die Zinsen dieses Fonds verteilt werden können. Es sei cinfackM, die Zinsen dieses Fonds ins Budget einzustcllcu, als cinrn solchen Fonds zu dotieren. Vollständig unannehmbar sei der An» trag, das; der Staat ül) Prozent der Ausgaben des über» tragencn Wirkungskreises der Gemeinden übernehme. Das Finail^in in ister illm habe seil längerer Zeit den notleidenden Gemeinden Vorschüsse auf die Umlagen erteilt, so das; die Gemeinden nicht hilflos dastanden. — Ein wei-lereö Mittel zur Hcrabmindorung des Notenumlaufes seicn die Steuern, besonders eine Erhöhung des Spiritus-Preises, und das dritte Mittel scien Kriegsanleihen. Der Minister richtete an die Abgeordneten' die Bitte, sich an der Propaganda der siebenten .^rie^sanleihe lebhaftest zu beteiligen,. Der Minister schloh: Auf das tiefste müssen die Äuherunyen l>cdauert luerdcn, die von einer uns fremden, ja feindseligen Weltanschauung ausgehen. Diese! Äicheruugeu müssen von der Regierung auf das entschiedenste abgelehnt locrden. allen unerschütterlich fest an der Treue zu unseren Bundesgenossen (lebl)aflcr Beifall und Händellatschen), insbesondere auch zum Deutschen Reich (Anhaltender stur-misä)er Beifall und Händeklatschen links), und wenn wir auch alle unter den Drangsalen dieses Krieges unendlich schwer leiden, so sind wir doch von dem Bewußtsein durchdrungen, das; wir unsere und unserer Kinder Zukunft nur siclsern können, wenn wir tapfer aushalten bis zum ersehnten ehrenvollen Frieden. i Lebhafter Beifall.) In dcr Sitzung des Heeresausschuiseo am 23, d. M. lain der Landesverteidigung, inisler Feldmnrschall-leutnanl von Ezapp ans eil,.' in der letzten Sitzung des Ausschusses gefallene Äußerung zurück, wonach die sich mis Ungarn ergänzenden Triippenkörper unserer glorreichen Armee als sre:".de, ja geradezu feindliche Truppen bezeichnet wurden, nnd erllärte, er müsse diese Äußerungen mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Eine solche Äußerung laufe dcr staatsrechtlichen Ge-staltung unserer Monarchie strikte entgegen, ebenso stelle sie selbstversläildlich im lrassefk'n Widerspruch mit der im Frieden wie insbesondere im kriege so qlänMd be-wahrien Einheillichleit des 0>esügeZ i>"serer bewüssucien Macht. Sie sei zweifellos dazu cingelan, den unerwunsch» len Widerhall und berechtigte» Widerspruch im anderen Staatsgebiete der Monarchie auszulösen. Eme solche Dissonanz könne in der gegenwärtige:» schweren ,'jeil nur unsere sseinde erfreuen. Der Minister wiederhole seine Nilte, die Herren mögen bedenken, Iaß unsere Armee im kriege aus Millionen von StmKsbürgcrn besteht und daß es selbstredend nicht möglich ist, die Hli'idlnnqen und Unterlassungen eines jeden Soldaten prävcütw voll. ständig zu beeinflussen. Einzelne Vorkommnisse dürfen nicht generalisiert werden. — Der Minister w'.indle sich sodann gcgcn den Antrag der Abg. Witos und ^elwsfen und die vom Berichterstatter Biedermann oenntragle Fassung, die Negierung mög? mwerzüglich veranlassen, daß die außerhalb ihres heimatlichen krontandls im Hinterlande oder im Elappenraume in Veiwendunq stehenden nicht srontdienstlausilicbeii ^andfturm^slichti. gen zum gleichen Dienste in der Heimat verwenoet wür. den. Der Minister bemerkt, daß der Antrag in seiner generellen Art wohl laum oder nur unter qrößten Schwierigkeiten durchführbar fei. Abqesehen davon, daß die in den eroberten Bändern Etappendienst verseilenden Formationen auch weiterhin in dieser Verwendung blei» ben müssen, somit aus sie der Anlrog nicht angewendet werden könnte, würde die Durchfühn.ng des Antrages bei den aus eigenem Voden Dienst leistenden Etappen» truppen eine ganze Völlerwanoerung hervoriusen. Die glatte Durchführung des Antrages würde auch erschwert, da im Etappenrnume im Verhältnisse zum Hinterlanoe unvergleichlich mehr Mannschaften gebraucht werden. Käme der Antrag zur Durchfübrung, so würden manche Orte von Mannschaften entblößt, andere wieder mit Mannschaften überschwemmt werden. Die Militärver» waltung sei in Kenntnis der nllgemeinen Not an Ar» beitskrästen gewillt, berüctfichtigungswürdi'^eu Wun. fchen nm Transsericrung in die .Henna! oder deren Nähe individuell innerhalb der militärischen Notwen-digleiten Nechnnng zu tragen. Baiser Wilhelm hat anläßlich dcr Eroberung der Inseln Oescl, Moon nnd Dagö an den (Yeneralfeld. marschall Prinzen Leopold von Nayern und an den (5hes des ^lbmiralsiabeO Schreiben gerichtet, worin er allen Führern, Stäben, Truppen und Äesahul'gen seine volle Anerkennung und des Vaterlandes Daut aus» spricht. Aus München wird gcmcldet: In der Sih'mg der .<>ici,nmer der Abgeurdneten am 23. d. M. ergriff Mini. sterpräsident <^rnf Herilinq das Wort zu längerer Dar» legimg über die puliiische ^dge nnd führte aus' Wirklich näher gekommen sind wir den, friede,', soweit wir schrn sönnen, nm leinen Schritt. England will vor allein den deutschen Handel vernichten. .Hu diescm langstdekani'ten Kriegsziele lommt, wie die Äußerungen Ehurchills nnd Die Zlöcknitze. Romcm von Ludwifi Roh mann. (l-l. FortsctzllNss.) (Nachdruck verboten.) Die Nüclnihe Ivaren ein uraltes Geschlecht und seit ein paar Jahrhunderten saßen sie auf Kosterlih fest. S,e müssen wohl tüchtige lleute gewesen sein, denn 9oslerl,p war trotz der zahllosen .^riegsnöle d<>s 17. und 18. Jahr-Hunderts nur immer gewachsen ,;nd der Einfluß der Röcknihe reichte weit über ihre V dürfnisfe. Sie stehen auf Seite der Feinde Deutschlands und selbst wenn Deutschland militärisch die Herrschaft erringen sollte, was nicht dec Fall sein wird, so wird dieser Bund trener Völker lediglich dnrch die Zurück' hallung seiner Erzeugnisse nnd durch seine Weigerung, den Preußen auf dem Weltmärkte die Hand zu reichen, Deutschland in all seiner Prahlerei zur Machtlosigkeit hcrabdrücken. Nach einer Mahuung zu äußerster Spar» samteit und nachdem er vor Uneinigkeit gewarnt hailc, die der Feind unter den Alliierten zu stiften bemüht sei, schloß Lloyd George: Wir stehen vor der wichtigsten der Alliiertenkonferenzen, die jemals abgehallen wurde. Sie wird-eine militärische nnd politische Konferenz sein.! Die hervorragendsten Staatsmänner der alliierten Län» der werden anwesend sein, ebenso wie die ausgezeichnc» ten .Heerführer. Zum erstenmale werden wir den nicht hoch genng zn schätzenden Vorzug haben, Vertreter Amc» ritas und der neuen russischeil Demokratie dabei zu sehen. (Beifall.) Die Beschlüsse, die dort gesaßt werden, werden auf den ganzen Lauf des Krieges Einfluß hüben und werden vielleicht über den endgültigen Ausgang entscheiden. Wie aus Zürich gemeldet wird, hat sich das Gesamt» bild Petersburgs seit Freitag verändert. Alle Maßnah»! men der Regierung sind auf die Freihaltuug der Bahn» linicii nach Muslau und Kasan gerichtet, wohin die Staaistransporte uud die Vorräie gehen. Es heißt, daß die Botschafter der Alliierten bis zuletzt in Petersburg ausharren wollen. Die Wohlhabenderen verlassen die Stadt, weniger ans Furcht vor den Deutschen, als vor eiuer Herrschaft des Arbeiter» und Soldatellrates, der Petersburg nicht verlassen wird. Der Sturz der Regie» rung wird offen vorbereitet. Als Termin ist der 2. No» vember, an dem der allgemeine Kongreß der Arbeiter» und Soldalenrätc zusammentritt, in Anssichl qenom» men. Die Anarchie nimmt immer schrecklichere Formen an. Bauernunruhen und Pöbelaufstände werden aus ganz Miltelrußland gemeldet. Die Zal,l der Meutereien nimmt unaufhörlich zu. Wie in Konstanlinopel von nnlerrichteter Seite ver-lautet, hat Kaiser Wilhelm beim Abschied den Tnltan , eingeladen, ihn in Berlin zu besuchen, was auch dem ! deutschen Volke eine große Freude keilen würde. Reuter meldet aus Athen vom 20. d.: Nach einer 14stnndigen Rede Nhallis' beschloß die griechische Kam» mer die Verfolgung der Mitglieder des Kabinettes Sku» lndiö einschließlich Gunaris. Lokal- und Provinzial-Nachrichten. ^- sDer KriegSgräbertag.) Hundevtlauseilde von Hel> den, die ihr Leben fern vo>>. der Hci.nal für das Vater» land geopfert haben, liegen weitab von ihren Lieben zur Ruhe bestallet. An den äußersten Grenzen unserer Mon-archie, jenseits derselben, ja auch in fernab gelegenen > Landstrichen liegen Väter, Sühne, Brüder begraben. Ihre Gräber würden ungepflegt verfallen nnd oer Ver^ gesscnheit preisgegeben sein, wenn n'ch nicht umer dem Allerhöchsten Protektorate Seiner Majestät des Kaisers Karl ein Komitee für Kriegsgräbersürsorge gebiloct halte, das mit Bewilligung oes Ministeriums des In» nern am 81. Oktober sowie am 1. und 2. November l. I. in der ganzen Monarchie einen KriegZgräbertag veran» stallet, um Mittel aufzubringen, die es ermöglichen wer' den, daß jedes Heldengrab, mag es wo immer gelegen fein, die Pflege erfährt, die wir alle den fürs Vaterland Verblichenen schulden. Für das Kruüland Kram hat sich ein Sunderkomitee gebildet, das seinen Sitz in La>. bach hat und dem als Ehrenvorsitzende die Herren Lan» despräsident Heinrich Graf Attems, Fürstbischof Dr. Antun Vonavcntura Ieglio. Landeshauptmann Dr. Ivan 8uster5iö und Bürgermeister Dr. Ivan Tav^ar angehören. Für Laibach haben sich zwei Tnrchführungsailsschüsse konstituiert, nnd zwar eilt Da» menkomitec unter dem Protektorate der Gemahlin des Herrn Landespräsidenten Frau Maria Gräsin At» tems, dem die Damen Frau Landesgerichlspräsident Elsner, Fran LandeZhanplmann Dr. Küsters, Frau Bürgermeister Dr. Tav 6 a r und Fräulein W e ß» iler angehören, nnd ein Herrenkomiie?, dem Herr Nür» germeister Dr. Tav5ar vorsitzt. — In Laibach wird der Kriegsgräbertag folgenderart durchgeführt werden: Am 81. Oktober werden junge Damen auf Straßen uud Plätzen sowie in öffentlichen Lokalen der Stadt schmucke Abzeichen in Form eines kleinen Vorstectkranzes aus Metall mit der Schleisenaufschrift ..Vitam et sangui-nem" („Leben „nd Blut") sowie Ansichtskarten mit Dar-stellungen von Militärfriedhöfen zum Preise von 20 Ii feilbieten. Wer um den Preis von 2 l< ein ganz gleich, artiges Abzeichen in größerer Ausführung ersteht und es sichtbar trägt, ist für diese Tage losgekauft. Hervor» gehoben sei, daß die feilbietenden Damen in Würdigung der mannigfachen Spenden, die oie opferwillige Ofsent» lichteit nach so vielen Seiten hin leiste«, keinerlei Zwang ausüben uud sich durchwegs mil dem Betrage von 20 k für das Stück bescheiden werden. — Am Allerheiligen» und am Allerseeleniage wird sich die Feilbielunci. nur auf den Raum vor den Friedhöseu beschränken. An den Friedhofeingängen gelangen Verlailföslände zur Auf» stelluug lind daran wird sich die Feilbieluug von Abzei-chen und Ausichtskarten vollziehen. Innerhalb der Fried-Hossmaliern wird nicht verkauf! werden. — Dannl sich die Einnahmen ausgiebiger gestallen, wird an den lum. inenden Tagen an die Einwohnerschaft mittelst Sammel» bogen ili der Weise herangetreten werden, daß gleichwie bei Geldinstilnten und Ul'.ler'.'chm'.ingctt auch bei Pri» valparteien Bogen abgegeben werden, in die jedermann nach freiem Ermessen einen Spendenbcitrag zeichnen möge. Die Bugen sind samt den .gezeichneten Beträgen beim Hansbesitzcr (Hausbesorger) zu hinterlegen, wo sie von Organen des Arbcilsansschilsses werden abgeholt werden. — <> l< Ni Ii beim Hauplausschusse als Einnahme gebucht. Nachdem von dieser angesichts der oben gekennzeichneten Sachlage jedenfalls ais recht erfreulich hoch zu bezeichnenden Summe die mit 1224 l< 22 li bezifferten Ausgaben für Drncksorlen, Briefmarken l und Schreibträfleentlohiiung abgezogen worden waren, wurde die eine Hälfte des als Reincr!rägnis verbleiben» den Betrages von 12.976 K 7l tl der Bundesleitung der Österreichischen Gesellschaft vom Noten Krenze in Wien, die restliche .Hälfte dem Landes» nnd Frauenhilfs» vereine vom Roten Kreuze in Krain überwiesen, - Die gesamte Allion in Krain führte ein vom Herrn lais. ^ Rate Architekten Johann M a t h i a a in Laibach gclei» leter Arbeitsausschuß durch. — lDie Neuregelung der Enthebungen.) Z>l Beginn des lausenden Monates wurde eine Neuregelung der Enthebungen Verlautbart. Wie u,'s min von uwßgeben-der Seite mitgeteilt wird, ist die gegenständliche Ver» ordnung soeben an die politischen Behörden (Bezirks-hauplmannschaften, Stadtmagislral) hcrabgelnngt. Ihr wesentlicher InHall ist folgender: Von nun an werden drei Arten von Enthebungen unterschieden: ») Entho bungcn auf unbestimmte Zeit; b) vorläufige Enthebun-gen; <>) Enthebungen mit Endlermin. nj Bei den danerad Enthobenen (Tex.t: anf unbestimmte Zeit enthoben) tritt keine Änderung ein. li) Nei deu vorläufig Enthobenen (Text: vorläufig bis. . . enlhoben) verfolgt das Mini» slerium den Zweck, Enthebungen lerminweise zu vewiili» gen. In diesem Falle ist es zulässig, vor Ablauf oer Ent» Hebungsfrist nm Weiterenthebung anznsucheu. Die p» litischen Behörden l«n Laibach das 'lädlischc Nililär-am<) dürfen nur in diefem Falle nach wie vor Abwarte, bcwilligungen bis zu sechs Wochen, in Ausnahuisfällen noch weitere vier Wochen erteilen, c-j Nei Enthebungen mit Endtermin (Tert: mit Endtermin bis .... ent» huben) werden keine Weiterenthebungen mehr erteilt und die Betreffenden haben mit dem ihrer Enlhebu'.'gs-! srist folgenden Tage ohnc eine besondere Einberufung zur militärischen Dienstleistnng einzurücken. Die poli» tischen Behörden dürfen in diesem Fulle keineswegs eine Abwartebewilligung erte'lcn, wenn auch trotz oieser Be» stimmung ein Gesuch um ausnahmsweise Wciterenthe< builg eingebracht würde. Alle bisherigen terminierten Enthebuugen sind, wenn die dem Enthobenen zugestellte Erledigung nicht ansdrüctlich den Vermerk trägt: vor-läufige Enthebung oder Enthebung ?uit Endtermin, als Erledigungen mit Endtermin anznselien. Nach Ablauf dieser Frist haben demnach alle Terminierten, in deren Laibacher Zeitung Nr. 24b_____________________________1547_____________________________ 2b. Oktober 1917 Erledigung die erwähnten (5n< scheid» i'gen nichl enthal» ten sind, ohne eine besondere Einberufung zur militari» schen Dieustleistuug eiuzurücten. Damit aber die Ter> miniertcn ohue dic genannten Entscheidungen nichl zu schwer betroffen werden, isl es gestattet, bis zum 25. Ol» tober 1917 cine dauernde, vorläufige »der eine Enthe» bung mit Endtermin zu erN'irten. «Hesnche siud in dor bisherigen Weise einzubringen. Dic politischen Vchlir-den haben die Befugnis, Perfol,en, die bis zum ^.'ü. 5 t-tuber 1917 Gesuche um Einr.'ihnng in die eine oder in die andere Gruppe der Enthobenen einbringen, die Abwartebewilliguug bis zur Erledigung, längstens aber bis zum 1. Inner 1918 zu erteilen. Personen, die den 25. Oktober 1917 versäumt haben, haben ans oie Ab-warlebewiignng lein Anrecht mehr uud miissen nach Ablauf der bewilligten Enthebung zur militärischen Dienstleistung einrücken. — Diese Verordnung betrifft nicht jene Personen, denen wm Ministerium bisher noch keine Erledigung zugekommen ist und die daher n>)ch immer aus die Erledigung ihres Gesuches warten. — (Bestimmungen liber den Vcrlehr mit Draht.) Der immer mehr im Steinen bcarifscnc Bedarf an Draht und dic verminderte Prodliftiou hcrlx'u. wie dic uiedcr-österreichiscl>e Handels, und Gewcrl>eleizuschließc.u. Freigabeausuchcu, die uicht ord-nungsgemäsz ausstcfüllt oder uicht mit den erforderlichen Vestälissungei! Verseheu sind, oder deucn kein Netourliiuerl beigeschlossen ist, U'erdcn nicht erledigt. Weiter wird vcr^ fügt. das; ssreiaalxschcine. die älter als drei Monate und noch nicht ausgeliefert sind, ungültig werden und dem Evidenzlmrean der Drahl° und Drahtstiflenfabriken iu Wien. 1. Bez.. Neuer Martt Nr. !j, einzuscudeu siud. Vom 1, November d. I. au dürfen Trahtliefcrunaeu au Schrau^ benfabrNcn und Eisenbahl^u ulir mehr auf Grund von Freigabeschcincn bewirkt werdeu. Die, Erzeuguug uon Drnhigeslcchten aller Art ohuc vorher erteilte Drahtfrei-galie ist verboten. Die Erzeugung von Slahlspänen ist gäuzlich einzustellen. Für die Erzeugung von Drahtstift«, wird sämtlichen Werten in der Monarchie vierteljährig ein jeweils festzusehendes Koutiugcnt au Draht freis^aebcu. Die Drahtstiftenfabrileu hnl'e» daher um Freianl'e dcs DraHtes für die Drcrhlstiftcuorzcugllng vierteljährig anzusuchen. — sFürsorqe für 5lrieqc.flüchll:ll.qe.j Die bei der Vezirlshanptmaunschasl Laibach Umgebung eröffnete Abteilung „Fürsorge für Kriegsflüchtlinge", der die Be-messung und Anweisung der Mchtlingsnnlerslütznng obliegt^ ist für den Parteienverlehr nur Mittwoch und Samstag von 2 bis 5 Uhr „achmiitags geöffnet. Neu-nnmeldungen werden nur Mittwochs angenommen. — (An die Wirtschaftlichen Hilfsbureaus für Eingerückte) können sich Offiziere und Toldnlcn wenden, »velche vor ihrer Emrückung odcr voln Felde aus ihre Privatrechtlichen 'Angelegenheiten zu ordnen ausiersttmdc wnren, dainit dicfc dcren Ordnung ini Nmncn der Eingcrücklcn in die Hand nehmen. In Fällen, welche nach gesetzlichen Vorfchriften den Beistand eines Atwowlen erheischen, insbesondere bei Durchführung von Nechtssrreitigleilcn bei Gerichtshöfen und bei l'lberreichung von Vefchwerden an den k. k. Verwaltungsgerichishof. kann die Beigabe eines Rechtsvertreters durch die Wirtschaftlichen Hilfs-bureaus erlangt werden. Wirtschaftliche Hilfsdureaus bestehen in Laiba ch (Gerichtsgebände, ?lnitsstube Nr. 121, und Rathaus), am Sitze der Bezirtshaupt-mannschaftcn und n,n Sitze der größeren Gcmcindc-vorstchungen. — (Dic Teucrnngözulanen f«r dir Stnatsangestellten.) Die „Zeit" lueldet: Nach langwierigen Verl>audluugeu der Abaeordnelen Teufel und Hummer mit der Megieruug in der Frage der Teuerungszulagen für die Staatsauge» stellten wurde folgender Vorschlag seitens der Regierung c'.ugenommen: Die Staa-tsangestellten erhalten am 1. November einen eiuinalisteu Betrag iu der Höhe der drei-mona-tigen Nate der bisherigen Zulage. Ab I. Jänner IN!» erhalten sie oiue li0prozcutigc Erhöhung der Tellerung». zulage, und eine 25)prozetitigc Erhöhuug der HruudgeÜMe. Feruer ivird die Einbringung eines Gesehcutwurfes, l^e» treffelld die Entschuldung derjenigen Staatsbeamten, die infolge der KricgKereiguissc eine gröhere Schuldenlast auf- Ahäuft hawn, verlmigt. sowie dic Forderung ausgestellt, das; die im Bezug von Uu-fallsrenwn stehenden 2wat6-bahn!p<'n>sionifte!, sowie deren Witwen und Waisen eine Teuerungszulage iu demselben Ausmaß erhalten wie diejenigen, dic leine Uufallsren>te beziehen. — lVerlustliste.j In der Verlustliste Nr. «14 sind folgende aus >lrniu flammende Heere^angehörige aus» gewiesen: ^t. i. d. Nes. Hladnil Anton, SchN 26, 5, ver-wundet' vom Infauterieregiiuein Nr. l? als verwnn. del: dic LstIuf. Va^elj Franz, MG<>i 2, Äo^i6 Mat-lhäus, 12, Iirglez Joses, MGK 2, 7>ns. Glava» Ialob, techn. I.^t, die LstInf. Ho<>'oar Franz 2, 6, Hocevar Iguaz, Ttnrmlurs, Lf<5lorp. Hudolin Johann, l, Lst.. Ins. Icloo^in Franz, Äiw^t 4, Tilw Ioscf, MGK 1,' als gefallen: ^torp. Novak Ale» zander sGSchN 2, 7); — vom (Hebirgsschiihcuregil/.ent Nr. 2 als verwundet: TchiiNe Cos Franz, 8- als ge-fallen: die Schiisten Vrudav Iofef, 6. Hoöedar Anton, 4, Fcldw. Ielov<^an Johann, 4, ^chüjx .^oprivee ^nlon, 4, Gesr. 5lovM'i<> Ludwig, 4, die <3 — vom ^audsNirminsanterieregimenl Nr. 2?: LsiGefr. Majelic-Johann, 8, verw.- — von Infanterieregiment Nr. 27: LstIns. Klanüar Anton, 5, uer»u.: - oum Infanterie^ regiment Nr. 97: LstI»f. Nagode Jalub irainz Anton, MGK 1, verw.; — vom SchNegiment 27: ^ch. ^>idmnr ^atth. l.^iSchN 1, 3), verw.; — vom Pimnerbalnillou Nr. 3: ErsNesPion. Mo^nil Paul iIN l9, ,echn. I«), verw..' ^ vom Landsturmbataillon Nr. : ",ns. Jesenlo Mat» lhias, verw.; — vom Landsturmbat.'lillon Nr. l52: Gcsr. Millavc Iohaun, 1, gef. — jDer Ecifenvcrtnuf.j Die Seifenverläusel loerdeu darauf ausmerlsam gemacht, daß zufolge Verordnung des k. l. .Handelsministeriuul^ vom 2«. September 1917, Z. 27.500/1 X^, hinsichtlich der Seifrnbedarfsscheme fol-gender Vorgang zu beobachten ist: Jeder Erzeuger von Waschvrvdutten vorgelegt werden. Will also ein «aufmanu Wcischprodulte von ,ener Fabril bezieheu, wo er sie früher geliefert erhalten hat, so muß er sich vor allem -n, die Febril nm oie Aus-lunst wenden, ob er die angesprochene Ware abgeben oder nicht abgeben darf. Die Fabril, die Wnschprodulte abzugeben imstande isl, sendet ,hm auch den Bedarfs-fchein eiu, den der Kaufmann deni Sladtmagislraie zur Fertigung vorzulegen Hai. Ähnlich Iei>,ltel sich der Vor-gang, wenn ein Detaillist Waschprodutte bei einem Grossisten einlaufen will. Auf dem Magistrat werden alfo seine Seifenbedarftzscheine mehr ausgestellt, soudern ausschließlich nur die Bedarssicheme bestätigt, die die Fabrilantcu, bezw. Grossisten ihren Abnehmern aus-stellen. Ohne Vedarssschein aber dürfen natürlich Wasch, piodlttte uicht anders als auf Karlen verlaust werden. Der große Detektidsilm mit Hans Mieren'oorfs ..Giovannis »iachc" nur ,wch hcutc im Kino ventral im iliandestheat^r ll>m halb 5, halb 7 und halb 9 NI)r abends). Ter zweite Film der Harry Higgs.T.eleltw. Serie, „Giovannis Nache", gibt uns m höchstein Maße geistige Anregung und regt »ms zn den verschiedensten Vermutungen an, die sich immer wieder als irrig er-weisen, bis endlich die Losung ans ganz uuerwarlc'te Weise eintritt und den raffiniert teuflischen Rachealt eines Menfchen enthüllt. Ebenso interessant imd span-neud als das Sujet isl auch die Behandlung desselben, und die technische Turchsührul'g des Regisseurs Rudolf Meiuerl, der eiu Meister in seinem Fnche ist. Mit einem gewissen Raffinement sind Szenen znsammenge. stellt, die zu fortwährenden Kombinationen aneisern und die uns über die Person des Urhebers selbst und über die Gründe des Verbrechens nichi zur Ruhe tommen lassen ,md so den Zuschauer in sortgesehter geistiger Spannung erhallen, ohne das; er oabei ermüdet. Tazu gesellt sich noch die treffliche Nesei.mng der Detetlimolle durch Hans Mierendorfs, der durch die Rnhe seines Spiels angenehm wirft und sich allgemeiner Sl)MP>^hie erfreut. — Hochinteressant sind die neuesten militari-schen Filme des Kino (5cntral. — Morgen Fre,laq «eucs Programm: nm halb .^, halb 7 -nid l>alb 9 Uhr abends qroße Tonbervorstcllunqen verstorbener ilinogröften: „Die Nihiliterplosion", Sensntionsdrama in drei Alten. Waldemar Psilauder in dcr vxniptroile. — „Man muh s,ch zu helfen wissen", Lustspiel in drei Allen. In der Hliuplrolle Dorrit Weiller. — Talnö!ng dcn 27.. Snnn» tag deu 2ft. und Montag den 29. 5lwb»'r del neneste nub beste qroste Henny Porten^nstspielschlnsser „Prinzessin von Nentlalien", das feinste ^ilsispiel dei Saison. >>n,N) Porten in der Hauptrolle. Her Krieg. Telegramme des l. l. Telegraphen »Korrespondenz« Nnreaus. Österreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 24. ^ltober. Amtlich wird verlautbarl: 24. 5llober, östlicher Kriegsschauplatz: Im Bereiche unserer Truppen nichts Neues Italienischer Urieqsschauplah: An der ganzen Sndwestfronl nahm die Grfechls» tätigleit erheblich zu. Äei Flitsch, bei Tolmein und im Aordteile der Hochfläche von Bainsijza-Heilia/'na.eist brach österrei» chisch-unqarischc und deutsche Infanterie nach mächtiger Artillerievorbereitung in dic italienischen Linien ein. Albanien: Südlich von Berat und beiderseits des Devl..li.Flus» see kämpften unsere Sichernngstruppen mil (irjolg. Der Chef des Generalstabes. Wien, 24. Olwbcr. Nach Erledigung der TnaMord. niluss im L^rolüihaus crtlärtc Präsident ssürst Windisch-nrntz: Ich habe dic Ehcc und schätze mich glücklich, dem hol>cil Hause ciuc Mittcilling zulommen z,u, lossenl, dic ucwih das allgcmoiu^ freudigste Iutcrcssc erwecken wird. »oenn ich im vorhinein ertläiv. da^ dic Unterschrift auf der Miileiluun lautet. (General 7frelle,l der ^ronl-linien lain es zu übersallartiqem ^torungsseucr. Am 3iordteile der Hochfläche dun Bainfizza^Heiligengcisl, bci Tolmein und weiter nordwestlich nn Hlilschel Becten brachen üsterreichisch»ungarische uild deutsche Truppen nach machtvoller und wirlsamer Arlillerievurberenuna. westwärts vor, drangen in die Linien der Italiener ein und nahmen deren Stellungen in Vez'ih. Auch oie ,^lie» gertätigleil war in diesem Kampfgebiet gestern eine außerordentlich rege. Bei Tulmein, bei (Norz nl>5 ober-halb der Hermada wurde je ein feindlicher Flugapparat abgeschossen. In Cüdlirol wurden italienische Patrouil» lenangrisse auf Costabella abgewiesen. N«i) Artillerie. Vorbereitung wurde am Monte Pianu von unseren Trup. peu ein Vorstuß unternumme.',, wobei wir Gefangene einbrachten. - Südöstlicher Kriegsschauplatz- I:, Al-banieu wurden im Äbschuilt südlich non Berat mehrere Palrouillenunteruehmungen der Banden und der ita» lienischcn Truppen abgeluiesen. Weiler östlich griff der (Hegner die bci Kueala über den Deooni führende i>iicle c>u, doch wiefen unsere Truppen den Angriff glatt ab. Wien, 24. Oltober. Ans dem tt; iegsprefsequartier wird gemeldet: ^4. cltober, avendS. Die Operationen am Ijonzo gehen günstig vorwärts. Die verbündeten Truppen haben den Heind aus .1») ttilo» meter Hronlbreitc aus seiner ersten Stellung geworfen. l3s wurden einige taujend befangene unv zahlreiche (beschütze eingebracht. Der ilaiser in VUdtirol. Tricnt, 2:j. Oltobcr. In dicscn Tagen l>at d<,r Miucn° trieg, der seit Wochen in den Folsen des Mmitv Sicf «e. führt wurde, sciuvu vorläufigen M'schllch g<'fl,»dc7!. Seine Viajcstät der Kaiser besuchte dicsc Helde«'. "«b" '" Laibacher Zeitung Nr. 245 1548 25. Oktober 1917 ciliem 19 Jahre alten Sappeuroffizier, der Tage und Nächte im Ttollen verbrachte, dann den Felsen, Wer den die Italiener in unsere Stellung hätten vordringen können, gesprengt und ein Minensystcm zerstört hatte, den Orden der Eisernen Krone cm die Brust heftete. Auch den Standschützcn sprach Seine Majestät das wärmste Lob aus. Ten Abend verbrachte der Kaiser in Vozen, wo ihm die Kinder, die unter den Klängen patriotischer Märsche mit Lampions und Fackeln, gekommen waren, eine Huldigung darbrachten. Seine Majestät nahm die Huldigung vom Balkon seines Quartiers entgegen und winkte immer wieder den Kindern, die ihm ununterbrochen zujubelten, zu. Seine Majestät hat seine Frontbesuche 1n Südtirol fortgesetzt und ist in seinen Standort zurückgekehrt. Tort erteilte er Audienzen. Aufzeichnung des Ministerpräsidenten. Wien, 24. Oktober. Seine Majestät der Kaiser hat dem Ministerpräsidenten Dr. Ritter von Seidler, das Grohkreuz dos St. Stephan-Ordens verliehen. Teutsches Reich. Von den Kriegsschauplätzen. Nerlin, 24. Oktober. Das Wolfs. Bureau meldet: Großes Hauptquartier, 24. Oktober: Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe des Kronprinzen Rupprecht von Bayern: In Flandern drängten nnscre Truppen ourch Ge-genangriff den Feind fast völlig aus de.n in unserer Ab« Wehrzone noch besetzten Streifen am Südraudc des Houthoulster Waldes. Gefangene blieben in unserer Hand. Im Kampfgclände von Dracnbank bis Zandvooroe nahm nachmittags das Feuer wieder erheblich zil. Neue Angriffe erfolgten nicht. Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen: Die Franzosen begannen gestern in zwel Teilen einen großen Angriff am Chemin des Dames vom Ail» Iette»Grund nördlich von Vauraillo.i bis zur Hochfläche nördlich von Paissy (25 Kilomelerj. Die vormittags süd» lich des Oise—Aisne-Kanals sich entwickelnden dämpfe führten zu schwerem, wechselvollem Ringen zwischen Aillettc und den Höhen von Ostel. Der frühmorgens gegen unsere durch sechstässiges heftigstes Feuer Zerstör, len Linien anstürmende Feind fand starken Widerstand und kam wegen schwerer Verluste nicht vorwärts. Erst einem späteren, nach neuer Vorbereitung geführten, durch zahlreiche Panzerwagen unterstützten Stoß frifcher französischer Kräfte, vom Westen her auf Allemand, von Süden auf Chavignon, gelang es, in unsere Stellingen einzubrechen und bis zu diesen Dörfern vorzudringen. Dadurch wurden dazwischen liegende Stellungen un» haltbar. Vei der Zurücknahme der Truppen aus den in der Front zähe gehaltene!' Linien mußten auch vurge» zogene Batterien gesprengt dem Feinde überlassen wer» den. Die Franzosen drängten jcharf nach, doch wurde durch das Eingreifen unserer Reserven der feindliche Stoß südlich von Pinon, bei Vaudcjson und oem hart umkämpften Chavignon aufgefangen. Weitere Fort» schritte blieben dem Gegner versagt. Gleichzeitig auf der Hochfläche beiderseits des Ge» Höftes La Royere er See- und der Luftkrieg. Ein englischer Hilfskreuzer versenkt. London, 23. Oktober. (Amtlich.) Tor Hilfskreuzer „Orasna" (12.927 Bruttorcgiftertounen) ist torpediert worden und gesunken. Verluste an Menschenleben sind uicht zu beklagen. Neue U-Aoot-Erfolae. Berlin, 24. Oktober. Im Ärmelkanal uud iu der Nordsee wurden, drei Txrmpfer und zwei Segler lierseutt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Der Luftangriff auf London. London, 28. Oltober. (Amtlich.) Vei dem am Freitag erfolgten Luftangriffe wurden insgesamt, A4 Personen getötet, und 50 verwundet. Iufolge Husa'iunleustoszes ist eiu Torpedobootzerstörer gesunken, ^wei Offiziere und 21 Mann wurden gerettet. Tic Zeppeline im Osten. Stockholm, 24. Oktober. Petersburger Meldungen der „Nord-Süd-zwrrcspoudenz" zufolge beloarfen Zeppeline die 5lüstc der Riaaer Bucht und die finnläudische Küste mit Bomben. Die Blätter melden aus Haparauda: Die Ta-guug der Ostseeflotte beschloß, vom allrussischen Nat in Petersburg und uom Flotlenhauptnusschus; di» sofortige Entfernung ilerenstijs uon der Regierung zu uerlaugcu, dessen schändliche politische Agitation das grohe Wert der Revolution vernichte. Die Versammlung sprach iu einem Tagesbefehl an die Flotte ihre Entrüstung über Koren-slij aus. Frankreich. Ribot durch Varlhou erseht. Lugano, 24. Oktober. Nach Pariser Meldungen der Mailänder Blätter wurde Nibot als Minister des Äußern durch Varthou ersetzt. Line französische Spionageorganisation in der Tchweiz. München, 24. Oktober. Die „Münchener Neuesten Nachrichten" schreiben: Der Schweizer Polizei is.» es ge» lungcn, einer französischen Spio:iagcurgezlvecke Ivahrscheiulich, die vom (Z^gner besetzten Inseln zu schützen. Dutouin meiut, dab bis zum Frühjahr keine ernste Operation an den Landfronten. zu ertvartcu sei. Aus dem Vorparlament. Petersburg, 23. Oktober. lAgentnr.) Im Vorparla-mcnt ergriff nach dem Kriegsminister Marineminister Vcrderevstij das Wort und sagte: ^>m Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht gegenwärtig der Rigaische Meer-bujen und infolgedessen die Ostseeflotte, der N'.chland alle Hilfsquellen und technischen Mittel sichern müsse, damit sie erfolgreich ihre Pflicht erfüllen lönne. Man müsse also den Arbeitern die gebieterische Notwendig, leit, Tag und Nacht zu arbeiten, eindringlich vorstellen, damit wir nicht im Frühjahr schlechter dastehen als Mt. Der Admiral sprach darauf von den gegenwärtigen Äe> ziehungen zwifchcn Offizieren und Matrosen und stcllte fest, daß fie in Neval normal, dagegen in HelsingsiNs sehr gespannt seien, wo Vruderblnt vergossen nxrden sei. Zur Frage der Manneszucht übergehend, sagte der Admiral, er habe mit Vertretern der Besatzungen Ve-sprechungcn gehabt, denen er oie, Notwendigkeit vorge-stellt habe, die Frage der Manneszucht in Güte zu re> geln. Dieser Vorschlag habe, bei den Matrosen lebhafte Ausnahme gefunden. WtW zu ücn Lckl- mi! PmiWcklchWeli. — ftlllszcichnunss.j Oberst Aug-.lsl K l e i n s ch r o d t Edler von Frantheimb, Etappenstatiouslomman-dant in Laibach, wurde von Seiner Majestät dem, Kai> ser zum Generalmajor ernannt. — jDie Vrottommilsionenj werden morgen und über. morgen, beidesmal von 8 Uhc vormittags bis l Uhr nachmittags, amtieren. Morgen gelangen Arol- und Zuckerlarten, übermorgen Petroleumfarten U'.'.d die Steinkohlen-Fragebogen zur Ausgabe. — Die Herren Nrutlommissäre werden auf dic Kundmachung, betref-fend die Verteilung der Petrolenmlxirlen, aufmerksam gemacht. — sDie Petroleumkarten) werden in folgender Ord-nung ausgegeben werden: 1.) Eine graue Karte er» hält jede Familie mit eigenem Haushalle, wenn sie min« deslens zwei Personen zählt. 2.) Eine blaue Karte er» halten lcdige Parteien, ob sie nun ihr Zimmer vom Hausherrn oder von einer anderen Partei gemietet ha» ben. Wohnen in einem Zimmer mehrere ledige Per» sunen, so wird die blaue Knrie nur einer Person für das ganze Zimmer ausgefolgt. 3.) Eine rote Karte er» hallen lnebst der grauen oder blauen Karte) alle Gc» werbelreibeuden, die sich bei der Nrulsommisf'un mit ihrem Gelverbeschein ausweisen. Zu den Gewerbelrei» benden aber gehören nicht nur Schneider, Schnhmach>.r ic., sondern auch alle, die sich mit der Erzeugimg, Ve» arbeitnng oder dem Verkauf von Lebensmilleln be« schäfligen, so Väcter, Fleischhauer, Gastwirte, Schaut» wirle und Lebensmittelverkäufer. Das gleiche Recht sieht Besitzern von Kuh- und Pferdeställen zu. Sonstige Ver» kaussläden und Kanzleien erhalten vorläufig keine Pe» lroleumkarte. 4.) Anspruch auf Pelroleumlarlen im all» gemeinen haben nur in Laibach und in Umer-Ki^ka wohnhafte Parteien, die in ihrer Wohimng oder in ihre,„ Gewerbelolale weder über Gas^ noch über elektrisches Licht verfügen. 5.) Anspruch auf eine höhere Menge von Petroleum haben nur die unler Punkt 3 angeführten Gewerbetreibende!,, die für ihren Nelrieb mehr als einen Arbeilsraum benötigen oder iu ihrer Werlftätte mehr als zwei gewerbliche Arbeiter beschäftigen, Weilers Amter, Anstalten usw., die keine Lebeiismillellarlen er» halten. Alle diese müssen einen besonderen Fragebogen ausfüllen, wie solche auf dem Stadtmagistralc, Hans Gdlle, ebenerdig — wo die Lebensmittelkarten cmsgege» ben werden, erhältlich sind. Die c-umgefüllten Frage» bogen sind im städtischen Veraiungssaalc bis längstens ^'. November einzureichen, weil später eingebrachte Ge> suche nur in dem Falle bcrücksichlim bürden, das; Pe-trolcum erübrigt werden sollte. Andere Personeil wollen also nicht unnüherweise auf oem Magistrate vorstellig werden, da ihnen nicht mehr Petroleum, als s>c davon auf die Kartell erhalten, abgegeben werden kann. — l roten und gelben Legitimationen ^V erhallen heute nachmittags an der Poljanaslraße IN frische Nüben in folgender Ordnung: rote Legitimationen ^V: von 1 bis 2 Uhr Nr. l —100, von 2 bis halb 3 Uhr Nr. 101 bis zum Ende; gelbe Le» gitimationen ^. von halb 3 bis halb 4 Uhr Nr. 1 bis zum Ende. — Parteien mit den roten Legitimationen ohne ^ erhallen heule nachmittags ebendorl frische Nü» bell in folgender Ordnung: von halb 4 bis halb 5 Uhr Nr. 1-100, von halb 5 bis ü Uhr Nr. 101-150. Auf Laibacher Zeitung Nr. 245 1549 2b. Oktober 1917 >ede Person entfallen fünf Kilogramm, das Kilogramm .)il 10 li. Säcke sind mitznbringen. — l,l''licl>schen Maq'izine an der Wiener Strafte an dic Parteien des sechsten Bezirkes Erdäpfel in folgender Ordnung abgeben: Freitag nachmittags von 2 bis 3 Uhr Nr. 1—100, von 8 bis 4 Uhr Nr. 10l—W0, von 4 bis 5 Uhr Nr. 201—300- Samstag vormittags von 8 bis 9 Uhr Nr. 301-400, von 9 5,e 10 Uhr Nr. 401—500, von 10 bis 11 Uhr Nr. 501—600, nach. mittags von 2 bis 3 Uhr Nr. 501—700, von 3 bis 4 Uhr Nr. 701—800, von 4 bis b Uhr Nr. 801—900- M o u-tag vormittags von 8 bis 9 Uhr Nr. 901—1000, von 9 bis 10 Uhr Nr. 1001 — 1100, von 10 bis li Uhr Nr. 1W1 bis zum Ende. Ans jede Person entfallen zehn Ni lugramm, das Kilogramm zu 30 l,. — sDie Benützung der elektrischen und der ttas> bclcuchtun.qj ist, wie der Sladtmagistrat mitteilt, in den hiesigen Tabaktrafiken bis 6 Uhr, in den Fri. fenr laden bis 7 Uhr abends Maitcl. Dabei darf mir die Hälfte der früher gebräuchlichen Lichtstärke Ver-Wendung finden. — sVon der Erdbebenwarte.) Zu dem jüngsten von s'imtlichcn Instrumenten der Warte verzeichneten Nah. beben ist an die hiesige Erdbebenwarte nachstehende tele< graphische Anfrage eingelangt: Nber das Erdbeben vom ^9. Oktober abends auf dem Balkan erbitten die Angabe der Eintrittszeilen auch für die Vorläuferwclle, serner über die (Nrösze der BodenschwaiUlmg und Lage d.'s Evi» Zentrums. Die größte Stärke dürste das Neben in Sofia und in der südwestlichen Umgebung erreicht l;aben. Hauptwetterwarte Sofia. — Auf ^rund der exallen Messungen der Ausläufer dieses N^bens in Laibach und in Sarajevo wnrde die Lage des Epizentrums desselben Äebens anf etwa 150 bis 200 Niloni'-ler südwestlich von Sofia bestimmt. An der Herdslelle dlirfte das Beben den 7. bis 8. Slärlegrad erreicht mid leine zerstörenden Wirtungen an guten Baulichkeiten verursacht haben. Die Stadt Sofia befand fich in der sekundären Zone des Nc-bcnherdes. V. — sTchuhmachersschilfen und lHehiljinncnj finden in einer größeren Wcrtslättc in Laibach Ausnahme. An» Meldungen, in denen die Lohnansprüchc und Antritts» »ermine anzugeben sind, werden schriftlich oder müudlich vom Gewcrbesörderungsinslitute für Krain in Laibach, Wiener Straße 22, entgegengenommen. — lltnsslück in der lyrube j D.'r Bergarbeiter Joses Mactl verunglückte während der Arbeit in der Ärub.' zu Idria. Er war mit dem Bohren ?iin's Loches zur Sp5<>il. guug eines Steines beschäftigt, ^ls sich plö^' h c n,e größere Steinmasse loslöste und ihn zu Vuden riß, wo-bei er eine Quetschung des Brustkorbes sowie einen linksseitigen Nippenbruch erlitt. — Weilers wmdcn dem Bergarbeiter Ferdinand Von5>„a ebendort duich An» stoßen eines Fördcrhundes die Fi.^^er der l'm^'n .'c nd teils abgerissen, teils zerquetscht. — lUnsälle.j In der Station Sagur wollte ein .^a-nonier den abfahrenden Zug besteigen, glitt aber a„s und geriet nntcr die .Itäder, wobei ih»n drei Dinger der linken Hand zerquetscht wurden. — Der 43 Jahre alte Nesiher?sranz Mitui in Nalilna fiihrte dieseriage eine ^uhr Kleie nach Hause. Unterwegs rutschte e-. ans ,:nd fiel unter den Wagen. Ein Rad ging über seinen Kops und zerquetschte ihm den Untertiefer. — In :iiepnje sand der 16 Jahre alte Besitzer6söhn Martin Ieras eine Pistole nnd wollte damit schießen. D.ibei hantierte er so nngeschictt, daß er sich in die linke Hand und den linken Oberschenkel schoß. , — lVerhastung eines Zigennels.j Am verswjscnen Freitag nachts wurde in der ilrtschc.ft Homec v?n einem Gendarmen cin Zigeuner, in dessen Begleitung sich ein Mädchen und ein Knabe befanocn, aufgegriffen. Der Zigeuner, der sich Matthias Bra^al aus Iur^r nanme, ist mehrerer in der letzten Zeit verübten Diebslähie ver» dächtig. Während die beiden .Kinder die Flucht ergriffen, und im Dunkel der Nacht verschwanden, wurde der Zi< genner verhaftet und dem Bezirksgerichte in Stein ein« geliefert., — bündnisse flüssig gemacht, wozu dem bcteilten Mädchen die Frist bis Ende Oltober 1918 freisteht. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, Sitten» und Mittellosigleitszeugnisse sowie mit dem Nachweise über die bereits stattgehabte Verlobung, endlich mit dem Nachweise, daß der Vater der Vewerberin in einem der oben erwähnten Dienstzweige dient oder gedient hat, zu belegen und bis längstens 15. Hezem« ber 1917 bei der l. l. Statthalter« in Wien einzureichen. Soferne über stattgehabte Verlobung lein anderer Nachweis beigebracht werden lann, ist mindestens Name und Charakter des Bräutigams anzugeben. K k. Landesregierung für Krain. Laibach, am 18. Oltober 1917. 2860 3—2 Nc. I. 305/17/2 Amortizacija. Na predlog Janeza Žgavec, užit-karja v Dolgi poljani St. 39, se uvaja amortizacijsko postopanje glede njemu dne 12. oktobra 1917 ukradone vložne knjižice Hranilnice in posojilnice v Vipavi at. 1726 v vrednosti 3600 K. Amortizacijski rok traja šest me8ecev. Imetelj te knjižice se pozivlja, da jo predloži sodiaÈu ali pa dvigne ngovore zoper ta predlog. Po brezuspešnem preteku roka se bo knjižica izrekla za neveljavno. C. kr. okrajno sodišÈe v Vipavi, odd. I., dne 17. oktobra 1917. 2869 3—2 A 129/17, P. 47/17/9 Poklic dedièa neznanega bivališèa. Jožef Kraševec, posestnik iz Marti-njaka St. 35, je dne 18. avgusta 1917 amrl. Poslednja volja se je iiašla. Zakonita dediÈa Helena Kraševec, omožena Palèiè, in Franc KraŠevec, katerih bivališèe sodišèu ni znano, se pozivljata, da se tekom en eg a leta od danes naprej zglasita pri tern sodišèu. Po preteku tega roka razpravljala se bo zapnšèina z osta-limi dedièi in z gospodom Pavlom Gornik, posestnikom v Martinjaku, ki se je postavil za skrbnika odsot-nima dedièema. C. kr. okrajna sodnija v Cirknici, odd. I, dne 18. oktobra 1917. 2868 3—2 Nc. VIII 224/17/1 Amortizacija. Po prošnji Antona Vrhovec, posest-nika v Razorih ät. 2, se uvaja postopanje v namen amortizacije nastopnih, po pro8ilcu baje izgubljenih vrednost-nih papirjev, ter se tisti, ki jih ima, pozivlja, da uveljavi svoje pravice tekom žestih mesecev od dneva pr-vega oklica, sicer bi se po preteku tega roka izreklo, da vrednostni papirji niso veÈ veljavni. Ozna-menilo papirjev: Hranilna knjižica Ljudske posojilnice v Ljubljani St. 42.731 z vlogo 2000 K. C. kr. okrajno sodišÈe v Ljubljani, odd. VIII., dne 15. oktobra 1917. 2890 C 70/17/1 Oklic. Zoper Franceta Bee, posestnika na Zebniku St. 1, sedaj v Ameriki, kojega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Radeèah po Mariji Tomec, zasebnici na Jagnenci, tožba zaradi 600 K s prip. Na podstavi tožbe se je dolo&l narok na 29. oktobra 1917, ob pol 10. uri dopoldne, pri podpisani sodniji. V obrambo pravic toženega se postavlja za skrbnika gospod dr. VI. Knaflic", odvetniški kandidat v Rade-èah. Ta skrbnik bo zastopal toženega v oznamenjeni pravni stvari na nje-govo nevarno8t in stroške, dokler se ali ne oglaai pri sodniji ali ne ime-nuje druzega pooblaSèenca. C. kr. okrajna Bodnija RadeÈe, oddelek I., dne 21. oktobra 1917. Zu verkaufen sehr gut erhaltene große Eisenbahn (Lokomotive, 6 Waggons, 30 Paar Schienen, Drehscheibe, Wächterhans mit Signalglocke nnd Bahnschranken, Signalscheibe, Bahnhof, Tunnel). Anfrage in der Administration. 2H87 Bekanntmachung. 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