Nr. 203. Dienstag, 6. September 1904. 123. Jahrgang. Mtmchm Zeitung. ^ _ U^'»°- M. Poster,l..d>,..«- «»,,M.t« !'^> ^bi«hr.« ^ ^mK°n ' ^: «°^ i ^ ^K^? V^«'^^^ ^^«'V:^'^,.^^ ','' K'^'"'«/''«,^;'« k7'^''^^..^<^rA!Ä7p7/V j °°rmi.t°««, u..,ranli«.^riefe werden mch. angenommen. Mannte «icht..rücl«e«e°.. , Amtlicher Ceil. 1 L»,?°^ ^m Vlmtllbllltte zur «Wiener Zeitung» vom .'l. und l>l,kun c ^ ^ (^i.2<^ und 203) wurde die Weitervei« V ,'°lnender ^reßerzeugnisse verboten: "r ^ '«««i.'lll,^, vo„i 1. September 1AN. lw-l '^ 1'"/.o,>lu I.'^«inn «li 't'ri««w» vom 27. Aliqust 3i! ?-?^ '^'ln<^.«n.I«n»«» vom 2«. August 1904. V i. ^'""«l'r« «U I.«,v!<>..,. vom 25,. August IWt. A 3' 'O",,lv^/ Dunni»«. vom 25. August 1UM. Nr n^' '"^" ".Ix.ini«/.)'» vom 27. August 1^04. 3 ^ '"".''!"'».'>>"» von, 2«. August l!j<>4. ^.„ 65 «I^o^ Ult», i'^uüi^lli^ vom 27. August 19<»4. Nichtamtlicher Ceil. Frankreich nnd der Vatikan. n«r,/^ch cincm der „Pol. Korr." aus Paris zn-s^"'w"' Berichte glanbt inan dort Anhaltspunkte ,^>, ^ lUicr^'lisilüisi zn habeil. das', die Politik. Ttci?'-'"'' ^ ""ter l'"'' ^inflnsse des kardinal-m^'kn'täl'5 M^-ry del Val gegeni'iber Frank ^' '"solgt, nicht die Billignng aller Mitglieder ^i,> "^"'alskolleginms fiildet. Der Protest dos '^ l!^ '^'^"' ^u' ^'""ireife des Präsideiltell der-lich, ^/ "nd die Maßregelii, ivelche der päpst-Ms. ^'HI traf, um die Emission zweier fral,-l,y 7"' ^ischöf^ hcrbeiznführen, haben dei, An-i^'"'l d<^r Trennnng der Kirche vom Staate ^ Kiffen qdi^f^t, das; sie die Gutheißung i^f^chrittes seitens der Kammer noch vor Ab-r^ "' N'blNeii ^cqislatlilPeriode init Sicherheit '"nlns.^. ^ ^l'lf"' glanben. Obgleich es nicht liill, """ilich sei, daß ihr Wnnsch so bald in Er-»r>l ^ ^'^'u wird. oürfe nlan doch nicht verken-'^'cii^"^ ^'^' l^dten Zlvischenfälle die französische ^/.',''l1 m die Notlvendigkeit verseht haben. d,e ii^ '"hrling oiner Aktion inErwägnng zn ziehen ^on, ''^'bereiten, lvelche sie in ihr ursprüngliches >i^>""'Mn nicht mis>'iwm!nen hatte. Die >iardi-si,^' "elch^> ^,^. ^^.^jjf ^.^, xlll. tren geblieben t>>o',,,?^"uern. ,ni,> versichert wird. sehr lebhaft '^rdii. , "filing, lvelche dnrch den derzeitigen t'^'n..'/^^Kitosckretör der päpstlichen Diplonm->^^n uuirde. Die ^raae sei nlln, ob es ihnen Feuilleton. Pyramus und Thisbc. Humoreske no,, Hl>. U. Oc»ll. (»»iachdlück verbolen.) ^'lü'^'.^'uüest doch wenigstens auf einen Mo-^'schi,^ ^' tt"llp<^nster treten nnd Malna einen , w^N'sizns.nden!" '"' das, , lvMl i„ aller Welt, Hedi! ... Sie weiß '^ lurzsichtia. bin!" ,, .'^,'"'"ke init deni Taschentuch!" ^Ul^, ""'"egen! ... Wenn ich dir damit einen , T),',"'""^ Ueber Schatz!" 7" ^o s/ '^ ^heinann hatte sich's in der we,-^hub ^!'^'^'.' schon so beqnem gemacht, langsam ut- Hedi' ' '"'^ l'chob sich vorwärts. ^i>'^" ^'ali'ickt den l^tien neben ,,ch an d^-'l^tt^ "' er. B^'oe blickten hinans . . . y'.alenl) ^e^r ^"^' lühtN'eis;e Tücher in ihren Handen l d,,, "/'s! an ,,ne .lte. vornehnie Dame dw ""i»^^non stmid nnd nnentioegten Auges , ,1Nf ,<"rne rolleliden ^nge nachschante "ll zu ' ".acht, ^,j^ j,^',„ cr das Tastw'-^,, T>, s,'"" "nd sich wieder in seine (5cke streckte. ^ z^ lle,nc ^rau ivarf ihm einen strengen 3>^ ^'"' s"Nle sie vorwnrf.voll. ,.da^n .^s '"'" "ar nicht nett b,s! - - - >>ch ! ' i»^l wiederholt gefunden, aber .ch v^ 'l',^i ' ^' mir ausznreden! . - - ^l)>n '"'^sich^,, si!,,, . . . (5s sche.nt gc gelingen werde, den Einfluh des Kardinals Merry del Val auf Papst Pni5 X. zu verringerli. Jedenfalls gwnbt man annehmen zu tounen, das^ der frcin ^'fische Episkopat in diesem Sinne tätig ist. da beinahe alle seine Mitglieder der Aufhebung des Konkordats mit großer Besorgnis entgegen sehen. Wenn die Partei des Abwartens in Nom ourchdringen sollte, so würde der gegenwärtige Konflikt sehr an Schärfe verlieren. Auch diejenige republikanische Gruppe im Parlamente, welche sich entschließen würde, gegenüber, einer intran-sigenten Politik des Vatikans für die Trennung der Kirche vom Staate zu stimmen, würde, falls sich der päpstliche Stuhl eiuer Politik der Versüh nung zuwenden sollte, der Anfhebnng des Konkordats gewis; seine Zustimmung versagen. Die Aufenthaltsrcchte der Juden in Nnßland. Petersburg, 4. September. Ein kaiserlicher Erlaß ändert die Bestimmungen über oie Aufenthaltsrechte der Juden bis zur allgemeinen ^'em'sion der Iudengesetze folgendermaßen ab: Das Verbot, innerhalb der Ansässigkeitszone sich anßerhalb der Städte und Flecken anzusiedeln, findet leine Anwendung anf Inden mit höherer Bildung nebst ihren Franen nnd bindern, auf Kaufleute der ersten Mde und deren Familien, auf Kaufleute, die 15 Jahre lang zur ersten Mde zahlten anf Handwerker, solange sie ihr Handwerk treiben, nnd anf verabschiedete Nn-termilitärs. Allen diesen Inden wird gestattet, außerhalb der Städte und Flecken Immobilien zu mieten sowohl znm Wohnen als anch znm Betreiben von »andel nnd bewerbe. Juden, die höhere Bildnng erhalten haben und unbescholten sind, dürfen'überall Handel nnd bewerbe treibeil nnd können, ohne vorher fünf Jahre hindurch inner-halb der Ansässigkeitszone zur ersten Gilde gezahlt zu haben, außerhalb dieser Zone der >lanfmann-schaft'beitreten. Jüdische Kauflentc erster Gilde, die uicht volle 10 Jahre als solche gezahlt haben, dürfeu ihr in den inneren Gouvernements wieder beitreten, ohne abermals fünf Jahre lang in der Ansässigkeitszonc für die erste Gilde gezahlt zn ha- radezn, als frenst du dich, daß wir so langc Zeit von ihr getrennt sein werden!" „Offen gestanden: ja!" „Aber, Frch!" ... - Er faßte nach der kleinen, weichen Hand, die sie ihm nnr widerwillig ließ. Sage Mans: hab' ,ch eigentlich dich allein geheiratet' oder - Euch beide?" „Welche Frage!" , ^ .,,^ ^ Eine Frage, die durchaus nicht der Berechtigung" entbehrt! . . . Denke nur mal nach. Hedi! . . . Während des ganzen Vierteljahrs, das wir mm verheiratet sind, ließ uns Mama anch nicht einen einzigen Tag allein! . . Eine Hochzeitsreise machten wir nicht; ,ch konnte damals anf dem Gute nicht abkommen — wir gedachten sie, wie das ja jetzt anch gesch'eht, mit der Sommerreise zn verschmelzen . - - Swtt dessen kam Mama zn nns auf den Hof. Und ste tat es mit solcher Ansdaner, daß sie erst m dem Angonblick, da wir den '^ug bestiegen haben, ihre eigenen Penaten in der Residenz gleichfalls aufslicht!" Oh sie war mir eme sehr nützliche Helferin in manchen Dingen! . . - Vergiß uicht: eine ganz innge Frau. die eben vom Standesamt und Altar kommt .^ da muß man dem Himmel danken, wenn man so glücklich ist. eine Mntter noch eme Zeit hindurch sich znr ^eite zn wissen!" Ach das redest dn dir nnr ein! . . . Du hast dich sofort ganz vorzüglich in sämtlichen wirtschaftlichen Angelegenheiten znrecht gefunden!. . . Aber wie dem auch sei — wir siud allein, ganz allein in diesen, allerliebsten molligen Eoup^! Und hiumis ben. Juden, die. wenn auch mit Unterbrechung, zehn Jahre anßerhalb der Ansässigkeitszone als erste Gilde bestenert gewesen sind, erwerben da!-Recht, in den inneren Gouvernements den Sladl gemeinden beizutreten uud samt ihren Familien im ganzen Reiche zu leben. Juden mit oem Titel >lommerzienrat oder Mannfaktnrrat dürfen mit ihren Familien im ganzen Reiche, anch die Dörfer der Anfässigkeitszone nicht ausgeschlossen, lebeil. Juden, welche an dem Kriege im fernen Osteil teil genommen, Auszeichnungen erhalten nnd sich im aktiven Dienste tadellos aufgeführt haben, erhalten das Recht, im ganzen Reiche zu lebeu. Jüdische .Kaufleute erster und zweiter Gilde erhalten daS Recht, alle Städte der inneren Gouvernements zu Handels- und Gewcrbszwecken ohne Befchrän-knng zn besuchen, jedoch darf ihr Aufenthalt dortselbst sechs, beziehungsweise drei Monate im Jahre nicht übersteigen. Anch können sie sich dort im .Krankheitsfälle dnrch >tomnn's oder Bevollmächtigte vertreten lasfeu. Frauen von Juden mit höherer Bildung nnd von solchen mit dem Titel >tom-merzienrat oder Manufakturrat erhalten lebens länglich das Recht, im ganzen Reiche zu leben, die Söhne bis znr Volljährigkeit oder Beendigung ihrer Hochfchulstndien, die Töchter bis zu ihrer Verehelichuug. Alle Verfügungen der Control!Höfe über den Beitritt der Inoen zum ztanfmanns- und ötlein-bürgerstande in den Städten der inneren Gouvernements bleiben ill Kraft, selbst wenn sie gesch-widrigerweise erfolgt fein sollten. Die neuen Be stimmnngen finden leine Anwenonng anf Gegcn^ den, wo für die Juden besondere Beschränkungs-maßnahmen bestehen. Südafrika. Man schreibt aus London: Den britisch-indischen Untertanen ill Südafrika steht eine Ein-schränknng ihrer Privilegien bevor. Es handelt sich um' die Rechte nnd die Stellung der asiatischen uud speziell der britisch indischen Bevölkernng in der Transvaalkolonie, eine Frage, welche seit Übernahme der Herrschaft durch England die regicLcn- geht's in die Welt. in das Weite, wonach dn schon so lange Sehnsucht empfindest! . . . Komm, leg' das Köpfchen an meine Schnlter und sieh, wie hier ein Berg, dort ein Wald an uns vorübcrjagt! Und vor allem: gib mir einen Kuß — einen lieben, langen, süßen!" Der Friede war besiegelt . . . Dicht gelehnt an den Nacken des Gatten — des Gatten, den sie sich aus echter, wahrer Neigung gewählt und auf dessen Besitz sie so stolz war, — lugte Hedi mit Kinderaugen, die sich noch an allem, was sie erblicken, schier berauschen, hinaus in das Gaukelspiel der vorübertanzenden Landschaft. Sie war so glücklich — sie dürfte es anch sein!-------- Gleichwohl sollte der eben erst der Gefährdung entronnene Friede bereits nach knappster Frist von neuem eine Trübung erfahren. Als erste größere Etappe war Dresdnl ans-crsehen. Man verweilte hier einen vollen Tag um dc!, Reichtum an Kunstschätzen möglichst nnt Muße ii, Augenschein zn nehlnen. Tw wanoeltt'n eben dnrch die berühmte Go-mälde-SaimnIllng, als die junge Frau plötzlich stehen blieb: „Daß ich's nicht vergesse, Fritz! . . . Etwas müssen wir Mama ja doch von der Ncise untlmn-gen! . Nun wünscht sie sich so innigst irqend einen recht hübschen Kunstgegenstand - vielleicht e,n Blöder cme Statne'. ... Sie hat's nnr rms die ^eele gebunden! . . . Weißt du, für ihren <-a on nnt der lichtgrünen Damantapete! Da ist noch eme Stelle jrei " (Funjetzung fol^ Laibacher Keituna Nr. 203. 1602 6. September 1904^ den Kreise in Südafrika und iin Htutterlande beständig beschäftigte und jetzt akut geworden ist. Tie britisch-indischen Handeltreibenden in den südafrikanischen Besitzuugen sind der dortigen weißen Bevölkerung verhaßt, weil sie infolge ihrer Genügsamkeit und einfachen Lebensweise mit den Weißen erfolgreich in Wettbewerb treten können. Um uun den durch eine hartnäckige Agitation zum Ausdruck gebrachten Wünschen der weißen Bevölkerung entgegenzukommen, hat der Generallommissär für Südafrika, Lord Milner, die Einführuug von Woh-nungs- und Handelsbeschränkungen für die Asiaten, speziell Britisch-Indier, in Vorschlag gebracht, und zlvar eine Verordnung, wie sie bereits in der >tapkolonie uud in Natal besteht, wodurch die Einwanderung von Asiaten der unteren blassen beschränkt wird, und ein weiteres Gesetz, welches die Stelluug uud die Haudelsprivilegieu derselbeu begrenzen soll. Ter englische u-/!reta, Prinzeil. Georg von G riech e n l a n d, eine einstündige >tonferenz. Ter Prinz übergab dem Minister ein an die Großmächte gerichtetes Memorandum über die Lage auf .ttrcta. Das ueuerdiugs auftanchende Gerücht/ daß die Errichtung einer diplomatischen Vertretnng E il g land s beim p ä p st l i ch e n S t n hl in Erörterung stehe, ist nach einer Meldung ans L o n-don gänzlich aus der Luft gegriffen. Von keiner der beteiligten Stellen sei eine derartige Anregung Sein Blick streifte das Antlitz Ernas, sie nickte ihm mit erglühenden Wangen freundlich zu, iu sichtbar freudiger Stimmung nahm er Abfchied. Erna setzte sich nnverzüglich hin und schrieb einen langen Brief an ihren Bruder, dein sie einige Zeilen an Herta beifügte; sie berichtete in diesem, Briefe auch den Besuch des Malers uud den Über-fall, der nach ihrer Überzeugung nur von ihm ausgegangen sein. tonnte. Ob sie nun noch länger in Newyork bleiben oder schon bald die Nückreise antreten wollte, da von erwähnte sie jetzt noch nichts, sie wußte, daß Mistreß Burton alles aufbieten würde, um sie zu rückzuhalteu, uud wenn sie aufrichtig sein sollte, dann mnßte sie sich auch gestehen, daß Martin Grimm, ihr ritterlicher Beschützer und Better, einen tiefen, nachhaltigen Eindruck auf sie gemacht hatte. Tiefer gute Eiudruck wurde auch durch die späteren Besuche nicht abgeschwächt, im Gegenteile, je näher Erna ihren Beschützer kennen lernte, desto höher stieg er durch seine Treuherzigkeit, seine Gemütstiefe nnd seine ehrliche Offenheit in ihrev Achtung. Martin kam noch an demselben Tage wieder, nin ihr zu melden, daß die Depeschen abgeschickt seien, er war am Tage darauf bei Mistreß Burton znm Tiner geladen, und iu demselben Grade, wie er den Damen gefiel, schien es ihm auch bei ihnen zu behagen. Er hatte an seinen Bankier in Chicago ge schrieben, von diesem erhielt er die Nachricht, daß sein Brief noch gerade rechtzeitig eingetroffen fei, nln die gerichtliche Beschlagnahme seines Vermö ausgegangen; ill den maßgebenden engllsly^ kreisen befasse sich niemand mit diesen, Plane ui^ man habe keinerlei Kenntnis davon, daß s"n'»" des Vatikans ein sei es auch mir sondn'MM Schritt iu dieser Nichtung beabsichtigt sei. Joe Ehamberlain wird die AcMw" für seine zollpolitischen Pläne bald wieder bcq"' neu. Am 5. k. M. soll iu Lnton unter dein ^ sitze des Herzogs von Bedford die erste VeWlM" lung, in der er sprechen will, stattfinden, da»'! >^ denkt er einige Wochen in Italien zn verln»><' um unmittelbar nach seiner Rückkehr eine iM >luudgebliug in North Worcestershire zu own stalteu. Schließlich ist noch eine Masseuversann^ lling in Ost London geplant, die er Anfanss ^ zember abhalten will. Tllgcsneiligleiten. sD ieTi e r eaus d e m 3 chla ch t s e l d ^ Ein liöherer russischer ilavallerieoffizier schabt/. nein Petersburger Blatte vom ,UriegsschailpI"kc, l">' es eine schreiende Ungerecht igle it wäre, ü"^ nlir den Heldenmut der Ossiziere und Soldat^ "-preisen niid ganz alls die kielen Tiere zu ^'^!, / welche keinen geringeren Heldenmut beknndeli. ^. rnssische Offiziere baden Hunde mitgebracht nnd ou treuen Tiere folgen ihren Herren in den dicW .Wiaelregen nnd lassen sich selbst dnrch den ^''" > der .Uanonen nicht zurückschrecken. Mehrere AM >' vorgekommen, wu der Hnnd dnrch einen Sch>^' . Splitter verwundet wnrde. sein Herr aber ulw"'!^, blieb. Nicht minder tapser ist die Haltnna der P>^ ' Im dichtesten itugelregen harren sie umrschro aus und zucken nur nervös mit den Ohren, ^ eine ilanonentuael vorübersaust. Oft sind dic W tagelang angeschirrt oder unter dem Sattel m^ "' Nährn,lg, aber trodden, ersiillen sie heroisch >' Pflicht. . , ,, lD e r M olch i m M a g e n.) Vor ci'"U Tagen badete in einer Züricher Badeanstalt eiü ^ neilnjahriges Mädchen. Tabei geriet es einrll Ä»'^ blick unter Wasser nnd schluckte unwillkürlich "'^ Mund voll hinunter, wobei es ihm freilich wa^. sei mit dem Wasser ihin noch etwas anderes 'ü , Schlnnd geraten. Nach dein Bade aß das ^u'",„s Hl und l'in > „ krankhafter Zustand ein, daß der Arzt geliolt l^,. nlußte. Ter itranlheitsbefnnd lautete ans O^,. entziindnng. Alle anaewandten Mittel blieben ^> >, los nnd unter surchtbaren Schmerzen starb das ., anl sechsten Tage darauf. Kaum n>ar der Tod c ^ treten und der Arzt und die Eltern standen "^ ^, der Leiche, als durch die Nasenlöcher sich ^"^,es. bewegen schien. Es zeigte sich ein schwarzer " , und als man ihn herausgeholt, hatte man ei»^' ^e fünf Ze.lltilne.tcr langen Wassernlolch vor ^^^ gens zil verhliteu, die sein Vetter in Tel"!^ beailtragt habe. pF So lvaren einige Tage verstrichen, ^',>,clil Maler l^eier hatte man noch keine Spur "' „n eben so wenig konnten die Genossen des a^.' ^,B Irländers aufgefunden werden, die llnt"! ^i dieses Überfalles schien im Sande verlaus »vollen. ^l'!" Ta empfing Erna ein Telegramm ^MiB" Bruder, es enthielt nur die Worte: ^s^ Grimm muß persönlich Hieher kommen, ^ hat keinen Glauben gefunden." .ft ^ Eine Stlnlde später kam Martin, ",'»'' ^ Taulen zu plaudern, Erna legte ihm tw gramm vor. . ,n^' „Das ist nlir unangenehm", sagte "^ ^' dein er die Tepesche gelesen hatte, „ich »^" zu dieser Neise i,ill,t entschließen können.' ,^' „Hassen Sie Ihren Onkel nocl, " ^ fragte Erna vorwurfsvoll. .. ^jii,^ „Nein, er hat schwer genug für dn'^ gebüßt, die er au meiner Mniter l'ccnng- .^, „'l „Er wird feine Freiheit und ^'"^'X. i»'^, dann zurückerhalten, wenn Sie diese ^s ^,'c'>^. nehmen und das Gericht überzeugen, oaj; ^,, ^ leben. Tun Sie's nicht um seinetlvillen, I'-' es Hertas lvegen." . ,,h. >. „Tie luich verachtet?" erividerte "' l) ,^^, „l^lauben Sie doch das »licht! V"^ j, ^., die böseil Worte, die Ihr Onkel Ih"" „.h <, unseligen Stlinde gesagt hat, Sie Hal"'" ".„„ill' ches Wort gesprochen, für das Sie V"'^ ^ bitten liiüsseu." (Fortsetzung ^Laibacher Zeitung N:. 208 1803_____________________________________________6. September 1904. ^"- hatte offenbar beim Baden lebend diesen Weg !" dl'n Körper des lindes gefnnden und dasselbe 'Achtbar zu Tode geqnält. . ^' (Ein moderner Si e ben m eile n-un'sel.) Die Märchen der Kindheit werden leben-^'li. lvenn man von einer Erfindung liest, die ein ^'Nlcher Erfinder auf den Markt bringn will. Er U'nnt seine Erfindung allerdings nicht einen „Tie-^UlU'ilenstiefel". sondern ..EineVorrichtung znrVcr-^I^rnng der Schrittlänge", aber der Effekt der ^"nchtnng ^^ ^,,^ ^.^^^^ ^„^ h^f; ^m an die ^Mchtnng gelvölmter geübter Geher mit einem senden Pferde leicht Schritt zu halten befähig ">> soll. Nie wir einer Mitteilung des Patent An- uUt^Nureaus I. Fischer in Wien entnehmen. l"si<'ht ^orrichtnng in einem knrvenförmigen Schuh mit "M'nförmiger Sohle, die beim Gehen auf dem Bo-^' nl'gewälzt N'ird. An jedem Fuße wird ein solcher , 'NX'nschnli mittelst eines Fußhalters befestigt, und nr einzeln oder so. das; beide Schuhe durch ein Ge- "U verbunden sind. Bein, Schreiten wälzt sich die Mnformige Sohle bei jeden, Schritte auf den, Bo- .,,'l "b. Jeder Schritt erhält auf diese Weise nnge li/ ^'"^ ""'lu' als die dreifache Länge des gewöhn tri? ^^'ittes. Die Vorrichtn!,;-, ist niit einem Ge° uir versehen, durch welches jeder Schuh fo auf den ^""' angesetzt wird. daß der Winkelansah des Soh ""ogens bei jedein Schritte möglichst groß ist. lim, ^ ^ ^' ^' ^' " '' ^' " ^ ^' 'U utsch e r.) Sir Wil-,'"' ^raggs is, f^^s^ .,„ ^^ ^^ Spleens als sehr ,"'utl'lsch betannt. I,n vorigen Herbst wollte er auf ur nenen Jacht eine kleine Probefahrt machen und )'» s,ch eine Droschke, um nach den, Hafen von ^,'Mon zn fahren, ,vo eine Jacht lass, ..Warten Sie ^ ' 1c)gte er zum Kutscher uud ließ sich dauu nacl) >. "' Schiffe bringen. Er hatte eigentlich nur eine ^ mwe fortbleiben lvollen, doch die Jacht schoß so ,, "N'g dahin, die Lnft N'ehte so frisch und Sir Wil ^ ucha,ite es so lvohl an Bord. das; er beschloß, t'ie ^ '"^'' "u ^'"nd zu gehen, foudern gleich un, l'o»In'^ "' ^hren. Und der Kutscher am Strande > '/'nghwn? Er lvartete. Den folgenden Tag, die " ln' "m-anf rückte und rührte er fich nicht. Nur bat ^,, u»! die Erlaubnis, eine Art Schuppe,, znm Schuhe ,, , »"I nnd sein Pferd aufzurichten. Das Jahr ver 'cln.?..^" ^"tscher lvartete: er saß auf der Tür ^ I'" >'"'" Hütte, rauchte seine Pfeife und hielt "ün^s? "' '" ^"' Hnnd. Auch das Pferd war immer „^ "nrrt nnd wurde von dem Stehen immer fetter ^illi ' ^"' "'"'s Tages, ward die Jacht des Sir du„ '.'" ^^ggs im Hafen signalisiert, ^--ie lehrte ^. ^N'"' Weltumseglung zurück. Die erste Person, ^n^s!' ^llliains vors Gesicht bekam, als er ans ,^ .. '^'"- N)ar der wartende Rosselenler. Der Sir j.^ le,ne Spur von Überraschung: „Allright!" iu^s/^ ..ll'ieviel machl's?" Der andere zog eine chvn ''/. ^'f'lhrte Rechnung hervor. Sie belief fich auf >ls>^^^" Franken. Ohne eine Miene zu vorziehen, l'i,ch,, ',,^'lliam vor ihn, ein Blatt ans feinem Scheck-li^-. ' !>'«lte es ans und reichte es dem .Uutfchcr. Dann A'h' ''"' 3» smiem Hotel fahren und lvollte h,nein ^hs^.7^ ^'r Kutscher hielt ihn zurück: ..Und d,e ^chilli', "'^' ''ll^lg', und er gab ihm „och zwei ^i (v, sH nnsi m G l ii ck.) Als Heizer verließ vor ^'>'te! !>,"' "" "'".er Engländer, name's Albert "> ^)>. ,.^"'^)shil'lds, um nach Anstralien zu fahlen. '" n^ ?!"'" ^'''l'eß or das Schiff und fchric'b fpa-''"»b,'^ "Ireland, daß er dort in eine,,, Grämt ^ „'s "" "beite. kürzlich erhirlt seme alto Mutter "''r a.""^'' bricht, daß der Sohn die Hc'"" ^'"A'»' , ^'""' l)at l,nd zlvar in, Vesihe eines Ver° ^'"A>>^ ' ^"'" ^fuud Sterling. Zu diesem Ver ^"ich, ^!!'/^'r frilhere Heizer auf merkwürdige, aber ^!!,!,..^^' ^lls er eines Tages am Nande e,nes ^>^'i "'^' mdeitete. flog eine Holztaube an 'hm ^" ^rs. ?'''ll "'U'" Stein auf, um "ach der Taube »>,» ^ ''< whrte sein Vorhaben aber „icht ans, »veil ^>l,, 7' "" de.n Steine auffiel. Er besichtigte ,h" >.'^.""d entdeckte, daß es goldhaltiger Onarz ^'' Vii, !" ^"ge ^eit zu verliert, verschaffte er s,ch Ü> ,!"""' und ging u.it einem Genossen zusa."-'><>'.. n^'Arbeit. Jeht hat er st'iuen Ante.I fnr ^»n i^'Md Sterling verkaust und kehrt als richer >''st,^'' Taubstummer ci l s V ü r g er -'" -7' >^n A,nerila tann bekanntlich alles passte->,"» ^ si ,»an aber einen tanbstnnnnen Me»,chen "»»^'' M'r.neis.er einer großen Stadt wad en !'»zt ,, ' „biitte selbst in diese." ^nde der nnbe-"N.. ^'Uichfeiteu niemand für n.ogl'ch g'hal >ttr^"ch ist dieser n.erk.viirdigc 7v'll "", lurz'" > l''-.^ie Stadt Minneapolis in Mmuesota > ^ s,^ " "'" ^in.vohner) ver """' "'"», ihrer reichsten Einwohner, dl.n '"" H'rru Willian. H. Cowlcs, an. Es bleibt abzuwarten, ob die Bürger der Stadt die stummen Befehle ihres Oberhauptes mit stummem Gehorsam entgegennehmen werden. (Höflichkeit über al les.) In Tom Nivers, New Jersey, sind jüngst zwei schwere Verbrecher aus dein Staatsgefängnis entflohen. Sie scheinen dort nicht schlecht behandelt worden zu seiu, dem, sie richteten beim Abschiede an den Kerkermeister einen Brief folgenden Inhalts: „Dringende Gefchäfte nötigen uns. sofort abzureifen. Zu unseren, größten Bedauern konnten wir Ihuen. hochverehrter Herr. nicht mehr die Hand drücken, weshalb wir Ihnen ans diesem Wege ein herzliches Lebewohl zurufen. Wir bitten Sie. uns nicht zu vergefsen, und.gebeij Ihnen die Versicherung, daß auch wir die schönen Tage. die wir in Ihren, Hanse verleben durste,,, nie nnd „immer vergefsen werden." Nicht jeder dankt so herz-lich für die fessrlnde Liebenswürdigkeit des Gastgebers. Wunder der Schnelligkeit. Eine Eisenbahn, die an ciuem Tage erbaut wor. den ist. befindet sich, wie eine englische Zeitschrift erzählt, in, Besitze von Willian, K. Vanderbilt jun. Sie ist eine englische Meile lang, erstreckt sich un, seine Besitzung in Deopdale herum und ist in erster Linie für den Frachteuverlehr gebaut worden. Eine ebeuso achtbare Leistung war es. als im Verlaufe von vier Stunden auf der Great Northern Railway in ssinsbury'Park in England eine alte Brücke durch eine neue erseht wurde. Um 3 Uhr nach mittags fing man an, mit gewaltigen Kränen die zehn Tonnen schweren Tragballen der alten Brücke zn entfernen. Die nene Stahlbrücke im Gewichte von über AX» Tonnen, die anf sochs kleinen Wagen da» neben ruhte, wurde vou Dampfwinden in ihre Lage gebracht: dann wnrde sie schnell fest gemacht, man legte die Schienen und „ach vier Stunden fuhr ein ^ng darüber hinwl'g. Noch schneller vollzog sich das Ersehen einer nl-ten Brücke durch eine neue bei Hatsield. In ^ Mini, ten war die alte Brücke mit ihren vier Schienensträn gen verschwunden nnd an ihrer Stelle stand eine uene Brücke auf eisernen Tragballen mit sechs Schiem',,-strängen zum Verkehr fertig. Vor kurzem wurde eine Lokomotive in zehn Stunden in den Stratford Werken der Great Eastern Railway vollständig zusammengeseht. Die Arbeit be gann frühmorgens, die Lokomotive wurde i., ver fchiedenen Stadien ihres Baues photographiert: an demselben Abend zog sie schon einen Güterzug nach Peterborough. Schou vor vielen Jahren wurden, als auf der Great Western Nailwav die breite Spurweite durch die schmale erseht wurde, die IM Meileu Schienen zwischen London uud Ereter iunerhalb zweier Tage ausgewechselt. In Österreich wurde das Wunder vollbracht, innerhalb ^/. Stnnden Bäume in Zeituugen zu verwandeln. Um 7 Uhr .'55 Minuten wnrden in Elsen tal drei Bäume gefällt, um 9 Uhr lll Minuten war das Holz entrindet, zerschnitten, in Brei verwandelt und zu Papier verarbeitet und ging vou der Fabrik in die Druckerei, von der um 10 Uhr gedruckte Zeitungen ausgegeben wnrden. In Amerika wieder hat man in den lehten Jahren Erstaunliches in der Herstellung vou Bücheru geleistet. Eine Verlagsfiinia in den Weststaateu mnßte vor einiger Zeit H)0<) Eremplare eines Werkes von 350 Seiten, in Leder gebunden, iunerhalb drei Tagen liesern. Die Arbeit begann am Montag, am Mittwoch wurden die 200(1 Bände geliefert und am Samstag waren schon 10.0M Exemplare crpr-diert. Eine noch größere Leistung wurde in Newyorl vollbracht. Der Agent einer amerikanischen Firma kam in Paris in den Vesih der Aushängebogen eines Zolaschen Werkes. Er schickte es nach Newyork. wo es gleich nach Empfang ins Englifche überfeht, ge seht, gedruckt uud gebunden wnrde, und 24 Stunde» »ach Empfang der Aushängebogen stand das Buch schon zum Verkauf. Zur Zeit der Eoo'Ybewegung in den Vereinig ten Staaten unternahm es ein Clmngoer T^mrna list, innerhalb vier Tagen ein vollständiges Buch über die Coreyiten und ihre Taten zu liefern. Mit Hilfe eines großen Stabes von Schreibern, Steno graphen Typisten und Photographen war das Mon taa begonnene Werk am Donnerstag abends fertig nnd ein Manuskript von 100.000 Worten mit 40 Illustrationen war in den Händen des Verlegers. LolaI- und Provinzial-Nachrichtm. — (Veränderungen im Steuer-dieuste.) Verseht wurdeu: Finanzkonzipist Herr Johann Dih von Nadmannsdorf nach Littai und Finauzkonzipist Herr Alois H u t h von Laibach (Fi-nanzdireltion) nach Nadmannsdorf. Steueramtskou-trollor Herr Nudolf Strnad wurde den, Steueramte in Illyrisch-Feistrih. Steueramtsprnktilant Herr Eugen Sfiligoj den, Steueramte ,'u Mottling zur Dienstleistung zugewiesen. Steueramtslon-trollor Herr Nichard M a l l y wurde in den Ruhestand übernommen. Dem Steueramtsdiencr Frauz Staral in Egg wurde eine Amtsdicnerstelle im k. l. Ministerium des Innern verliehen. Der Aus-hilfsdiener bei der k. k. Tteueradministration in Laibach Kaspar Lundcr wurde zum SteueramtSdieuer in Adelsberg ernannt. — (VollZschuldicnst.) Der absolvierte Lehramtskandidat Herr Johann Golob aus Dobe wurde zum provisorischen Lehrer an der Volksschule iu Cerklje, Bezirk Gurkfeld, uud die absolvierte,, Lehramtskandidatinncn Fräulein Maria Znanc an der Volksschule in Neifnih uud Adele Goloban der Volksschule iu St. Veit bei Schilze zu provisorischen Lehrerinnen ernannt. Die Lehramtskandidat,',, Fräu< lein Autonia Virk wurde zur Supplentin an der Volksschule iu Ncifnih bestellt. Die proviforische Loh-rerin Fräulein Maria Krall hat auf ihre Stelle iu St. Veit freiwillig verzichtet. <, — (Errichtung und Aeschung von Tabaktrafiken.) Wir erhalten folgende Mittei-lnng: Nach den Wahrnehmungen des k. l. Finanz Ministeriums mehren sich die nicht unbegründeten Beschwerden der städtische«, Tabaltrafitanten, daß die Ertragsverhältnisse der bestehenden Verschleißge schäfte durch allzuhäufige Neuerrichtung von Tabaktrafiken empfindlich geschmälert werden. Das er wähnte Ministerium fand sich daher bestimmt, an zuordnen, daß in Wien sowie in sämtlichen Landeshauptstädten bis auf weiteres neue Trafiken nur nach vorangegangener finanzministerieller Genehmigung errichtet werden dürfen. Zur Verbesserung der Lage der selbständigen Trafiken, an deren Pro-sperieren das Tabatgefälle besonders iuteressiert ist. erscheint es übrigens auch wünschenswert, daß iu Städten mit mehr als A0.000 Einwohnern Trafiken, die nur als Nebengefchäft mit anderen Verlaufsge-fchäften verbuudcu sind, bei eintretender Erledigung iu alleu jenen Fälleu aufgelassen werden, in denen für die Bedürfnisse der Konsumenten durch die in der nächsten Umgebung bestehende», Trafiken in ei nem vollkommen ausreichenden Maße vorgeforgt ist. Wenn städtische Tabaktrafiken, die in Verbindung mit einem anderen Geschäfte geführt werden, zur Erledigung gelangen, so sind diese vorausgeseht, daß der Fortbestand eines Verfchleißgefchäftes in, betreffenden engeren Rayon als notwendig erkannt wird — nach Tunlichkeit durch selbständige Trafiken zu ersehen. (Schuler w eiterungs - Ko m ni! i s -si o n.) Am 15 d. M. findet in Unter Deutschau, politischer Bezirk Gottschee, die tommissionelle Bauerhebung in betreff derErrichtung eines zweitenLehr^ zimmers als sloveniM' Parallelklasse für die dortige Schule statt. Bei dieser Kommission wird der t. k. Ingenieur Herr August Neumayer als technischer Sach verständiger intervenieren und das bezügliche Bau operat verfassen. — (Das Panorama International) wurde vorgestern mit einen, Zyklus von Ansichten aus Kroatien eröffnet. In bnnter Folge werden da Aufnahmen von Fimne, Tersatto, Dragicn, Praput-nik. Buccari, Vcglia, kraljevica, Eerlvenica, Novi, Zrngg, Ogulin, GosM-, Samobor, Podsufed und Lepoalava vorgeführt. Einige der Photographien find allerdings etwas verfchwommen, doch ist deren überwiegende Teil von schöner Plastik und weist gewohnt forgfältige Ausführung auf. - In der nach sten Woche gelangt Ost-Afrika zur Ausstellung. (G e n! e, 5 u t, evor st a ndswnhl.) ^»n Drittai, Bezirk Stein, fand an. 31. v M. d.e Ge-meindevorftandswahl statt. Die i. WalMass^ .nt sandte in den Oemeinoerni folgende Vertreter: ^gnaz Orehek, Grnndbesiher in Drittai, Franz Ravnilar. Grundbesther in Drittai, Anton Malin, Grundbesitzer in Straiia, Johann Malin, Grundbesther in Ttraia. nnd Franz Vegnnt, Grnndbesihcr in Gadcrj^ als Ersnhmänner: Johann Meriwn. Grundbesitzer in Drittai, nnd Lorrnz Capuder. Grundbesitzer cbcnda-selbst. Von der U. Wahlllassc wurden in den Gr-n,e,ndcansschuß gewählt: Antoll Orehek. Grnndbr-s,her m Globo^a. Michael Toman. Grundbesitzer in Hrnxke Matthnns Urbanija. Grnndbesiher in Pod-drdo. Martin Mopi^. Grundbesitzer in Podbrdo. nnd ^akob Ravnitar. Grundbesitzer in Dobrava: als Ersatzmänner: Franz Til, Grnndbesitzer in Dobrava. Laibllcher Zeitung Nr. 203._____________________________________1804__________________________________________6. September 1904^ und Martin Grilj, Mesner auf dem St. Valentini-berge. Tic Untergemeinde Trittai entsandte bei der jüngst vollzogenen Wahl in den Ausschuß den Grundbesitzer Ioh. Huiwikar in Drittai. die Unter-geineiilde St. Valelltin den Grundbesitzer Franz Tm in Serjui'-e. -- Die von der l. Waliltlosse gewählten Ausschußmitglieder gehören der national-fortschritt-lichen, die von der II. Wahlklasse gewählten der katholisch nationalen Partei an. Die Wahl leitete der k. k. BezirtSkommissär. Herr Franz Baron L a -zarini aus Stein. It. ' (Bildung einer Ortsgruppe.) Der Deutsche Schulverein in Wien hat der k. k. Landesregierung in Laibach die Anzeige erstattet, daß in Rieg, politischer Bezirk Gottschec. eine Ortsgruppe gebildet wurde. >', * (Ein amerikanischer Marin esol-dat in Laibach.) Sanistag vormittags stellte sich dem hiesigen Stadtmagistrate ein mit der Uniform eines amerikanischen Marinesoldaten bekleideter Mann als mittellos vor. Seiner Darstellung nach war er auf dem amerikanischen Kriegsschiffe „2255 May Flower" gewesen, das infolge von Typhus-fällen in Triest zurückgeblieben war und gegenwärtig dort vor Anker liegt, und sei im Rausche nach Laibach gefahren. Dieser Mann nannte sich Lloyd A. Turner: er ist angeblich 24 Jahre alt, war vom Berufe Zivil ingenieur und stammt aus Lancaster in Amerika. Er spricht spanisch, französisch, hawaisch, japanisch und englisch. Turner erzählte anch, er habe den Seekrieg mit Spanien durchgemacht und sei am rechten Beine verwundet worden. Der Magistrat sandte den Ma-rinesoldaten nach Triest znrück. * (Dieb stahl.) Gestern nachts wurde dem .knechte I. P., Unterkrainerstratze, aus der Weste eine silberne Taschcnurh samt Kette entwendet. Der Besitzerin G. S. in der Reitfchulgasse wurde aus dem Garten Obst im Werte von 10 l< gestohlen. — (Der Verletzung erlege n.) Am 7. v, abends entstand zwischen den Vesitzcrsföhnen Da-mian KoXelj und Franz Berlan aus Leitsch ein Wortwechsel. Im Verlaufe desselben versetzte Verlan dem Koöelj mit einer Nähmaschinenschraube einen Hieb auf die Hirnschale, wodurch diese durchbohrt wurde. Der Perletzte legte jedoch dieser Verletzung teine Bedeutung bei und begab sich zwei Tage daranf znm Tunnelbaue nach Birnbanm in Oberlrain, von wo er eine Woche später infolge Gehirnentzündung in bewußtlosem Zustande in seine Heimat rückbeför-dert wurde. Von diefer Zeit an verschlimmerte sich das Befinden des Koöelj so sehr, daß er am 30. An gust starb. Der Befund der am 2. d. M. an der Leiche vorgenommenen gerichtlichen Qbduktiou ergab, daß Koüelj infolge Gehirnlähmnng, beziehnngsweise an den Folgen der erlittenen Verletzung gestorben ist. Berlan wurde daher vom Gendarmeriepostcn i>> Weichselburg verhaftet und dein dortigen Gerichte eingeliefert. ik. — l^odes fälle.) ,I»> Mattuglie starb am 31. v. M. Herr Jakob M e z e k, pensionierter Priester der Triester Diözese, geboren in Neu-Osslitz im Jahre 1«25. - In Glogowitz, Bezirk Stein, starb Nikolaus Boktele, ein Radetzly-Vcteran, im 82. Lebensjahre. — (Ein gewalttätiger Ja g dh liter.) Der Iagdhütcr Zupani-iü in Witschelldorf bei Honig-stein geriet kürzlich in betrunkenem Zustande mit einem gewissen Maküc in einen Streit, der bald in Tätlichkeiten ausartete. Da er seinen Gegner nicht überwältigen konnte, ging er sein geladenes Jagdgewehr holen und setzte es dann dein Mak«e an die Brust mit den Worten: „Ich habe das Recht, auch Menschen niederzuschießen." GlücklicheNveise wurde der Iagdhütcr von zlvei hcrbeigccilten Insassen rechtzeitig niedergeworfen und gebändigt. Selbstverständlich wurde nuumchr die Absetzung des Ingdhütcrs und die Einziehung seiner Jagdkarte veranlaßt. — (Geschw ore ne n u r t e il e.) In der dritten Session des Gcschwornengerichtes in Rudolfswert wurden verurteilt: am 28. August der 20jährige An ton Zavodnik aus Trebnja Gorica wegen Totschlages zu 18 Monateu Kerkers, der 22 Jahre alte Anton Skufca aus Brczjc bei Gabrovüu'c wegen Totschlages zu drei Iahreu Kerkers, der 21 Jahre alte Anton Mnrn ans Mittcr-Lipowitz wegen Totschlages zu drei Jahren Kerkers, der 20jährige Anton Zelinlar aus Trebnja Gorica wegen Totschlages zu zwei Jahren Kerkers- an, 30. August der 55jährige Josef Hutter aus Töplitz bei Rudolfswcrt wegen Münzverfäl-icwma zu 4'/. Jahren Kerkers: am 31. August: der i' ^ar,re nlw ^ok's Ho^var aus Kaine» Vrh bei Am-brus wegen eines Tittticht.itsdcliktes zu scchs bahren ^rlersun^ bei Rudolf^wert wegen eines ähnlichen Vcrbrrch^ zu fünf Jahren schweren Kerkers; am 1. September i»cr 20 Hahrc alte Johann öugelj aus Curilih bei Bo/.jakovo im Bezirke Tschcrncmbl wegen Überschreitung der Notwehr zn vier Monaten strengen Arrestes; am 2. September: der 31jährige Handelsmann Franz Moravec aus Großlack, zuletzt in St. Veit bei Sittich, wegen Verbrechens des Betruges zu 14 Tagen strengen Arrestes und endlich am 3. September der 2 Jahre alte Franz Erman aus Oeünjicc, der den Postboten Bregar in Johannistal ermordet hatte, wegen Mordes und Tiebstahles zum Tode durch den Strang. Die des Verbrechens des Betruges angeklagte 54jährige Maria Seidnitzer aus Kal, Bezirk Mottling, sowie der eines SittlichkeitsdelitteS beschuldigte 40jährige Johann Putre aus Otterbach, Gemeinde Mosel, wurden am 31. August, beziehungsweise am 1. September, freigesprochen. -^ (Theatervorstellung in Littal.) Die am 3. d. M. abends im Gasthaussaale des Herrn Georg Oblat in Littai von den Mittelschülern ans Littai veranstaltete Theatervorstellung hatte einen guten Erfolg. Das ziemlich zahlreich erschienene Publikum nahm die Darbietungen der jugendlichen Di lettanten wohlwollend auf und lohnte die Darsteller wiederholt mit Beifall. Die Unterhaltung beschloß ein Tanzvergnügen, daS erst in später Nachtstnnde sein Ende nahm, --ik. * (Verloren) wurden eine goldene Krawattennadel mit zwei Blättern und besetzt mit sechs Perle», eine goldene Tamenuhr mitblanemailliertem Deckel und eine kurze, goldene iiette mit einem 5iii gelchen und einem Herzchen, das mit blauen Steinen in Forin eines Kreuzes besetzt ist, weiters ein Paar goldene Herrcumanschettentnöpse mit dem Monogramm E. H. Theater, Kunst und Literatur. - <„Slova».") Inhalt der 10, Nnmmer: 1.) Dr. Jos. Tomiuüek: Slovenische Volkslieder. 2.) Ivan Cankar: Das Glück. 3.) Dr. Jos. Vo« njat: Laibach nach d,em Erdbeben und jetzt. 4.) Sophie Iclovkek: Nada. 5,) Evetto Golar: Ballade, li,) Cvetlo Golar: Aus dem boSuischen Lnstgarten. 7.) P. v. Radics: Von Hans Lanthieri bis znr Gegenwart, k.) Veloslav Spindler: Das Gefilde betet . . . !).) Briefe aus Rusiland. Das Feuilleton gliedert sich in die üblichen Rubriken: Li-teratnr. Theater nnd Mnsik, Kunst. Verschiedenes. Unsere Bilder, Das Heft ist mit zwei Kunstbeila gen und mit 1<> sonstigen Illustrationen ausgestattet. („O m lad i n a".) Inhalt der i'lber die Bedeutung der Enquete. 5.) Feuilleton. Geschäftszeitung. - (Viehmartt.) Auf den mu 3. d. M. am Freudcnberg bei St. Ruprecht abgehaltenen Viehmarlt wurde diesmal ausnehmend viel Vieh ausgetrieben, Ochsen und Kühe wnrden etwa 3000, Kleinvieh (Böcke unt> Haimnel) über KM uud Pferde gegen 400 auf den Markt gestellt. Da es an fremden Viehkäufcrn nicht fehlte und sich anch die Fleischhauer auS der Umgebung und ans Laibach in großer Menge eingefundcn hatten, herrschte alsbald eine rege Kalif-lust. Vou den ersteren wurde eine größere Partie Mastochsen erworben und teils nach Kärntcn, teils nach Triest geliefert. Von den Pferden wurde eine größere Partie von italienischen Pferdehändlern er worben. Die erzielten Viehpreise variierten zwischen sehr gut und gllt, je nach der Qualität des aufge triebenen Viehes. Ein recht reger Verkehr herrschte anch anf dein Warenmärkte. k, Telegramme des k. k. Helegraphen-Korrespondenz'ßureaus. Der rusfisch-japanische Krieg. Tschis n, 5. September. Am 27. August haben die Japaner den zweiten allgemeinen Angriff anf Port Artnr begonnen und unter heißen Kämpfen bis zum 3l. fortgeführt. An diesen« Tage zogen sich die Japaner überall zurück, außer von Palungschan. Am 30. August wurden verschiedene heftige Angriffe anf Itschan abgeschlagen. Am 2, d. um 3 Uhr morgens griffen die Japaner abermals heftig den linken Flü gel der Russen an, zogen sich jedoch um « Uhr morgens wieder zurück, worauf die Beschießung wieder begann. Die Japaner feuerten namentlich von Tchu fchigan und Palungschan, die Russell von Antschu schan und Ehrlung. Nach russischen Schätzungen ha ben die Japaner bei dem allgemeinen Angriffe 8M0 Mann verloren. Die russifchen Verluste dürften 3M0 Manu betragen. Am Geschützkampfe beteiligte sich auch mitunter die Artillerie der im Hafen liegenden Schiffe. London, 5. September. Wie „Daily Tew graph" aus Tschifu meldet, wird die Beschicht Port Arturs Tag und Nacht sortgesetzt. An cim'"> Tage fielen 120 Granaten in die Stadt, aber zu»"" auf offene Plätze. Die rnssischen Kriegsschiffe bescw' ßen die japanischen Stellungen. Am 25). v, verln'l'B die Schiffe „Bajan", „Peresvjet". „Retvisan" "'" „Pallada" den Hasen und gingen zwei Meile» " See, ohne von den Japanern angegriffen zu werdl!» Vom Lande aus fiel eine Granate anf das Lim"' schiff ..Peresvjet" und tötete 15 Mann. Die Nepal« turen an den beschädigten Schiffen werden bestci»^ sortgesetzt. Die Zufuhr au Lebensmitteln wird in»»" schwieriger. Vom 4. d. meldet dasselbe Blatt, Min"' Nogi sei durch die Mißerfolge bei Port Ärtiir !" niedergeschlagen, daß er nnr mit Mühe davon lM" halten worden sei, sich an die Spitze der Sturmlolo" neu zn stellen. Die Russen und die Japaner m^'» in Tschifu amtlich bekannt, daß eine Pause in ^'" Operationen vor Port Artur eingetreten sei, ^'" schweres russisches Marinegeschütz sei geplatzt. M>" glaubt, darin einen Beweis zu erblicken, daß die M' schütze verbraucht sind. Tokio, 5. September. Heute wurde lU's ^ 22. August in Söul abgeschlossene Vertrag MiW Japan und Korea veröffentlicht. Danach verpt'lM sich Korea, einen von Japan empfohlene» IaP"^' als Finanzbeirat nnd eine» von Japan empfohl^' A »slander als diplomatischen Ratgeber im a»sw<" tigen Amte auzustelleu. Alle finanziellen Angeld heiten fowie alle bedeutenden Maßnahmen in dl'M auf die auswärtige Politik winden erst »ach ^', höre» des bezügliche» Beirates erledigt werden. ^, koreanische Regiernng verpflichtet sich, vor ÄbM von Verträgen und Übereinkommen mit fr^"^ Mächten sowie vor Erledigung sonstiger diplo"'^ scher Angelegenheiten, wie beispielsweise bei Er"! n»»g von Zngesländnisscn an Ausländer und ^''^ deren Vertragsabschlüssen mit Ausländer» den ^. Japans einzuholen. Zum fi»a»zielle» Beirate w»^ der Direktor des Einlommenbnreans in Tokio, saw, z»m diplomatische» Rate wurde, wie l"'N gemeldet. Legationsrat Steven ernannt. Die Gefchühfrassc. ^ W i e n. 5. Sept e m b e r. Gegenüber den V^ termeldungen, daß der Beginii der Herstelln»'!? «/ neue» Geschütze lieuerlich verzögert werde» soll, >^, ein offizielles Kommimiq»^ fest, die vorgeno»»^, Erproblmg habe dargetaii n»d die ei»geselztc ^, mission anerkannt, daß die zur Verfügung s!^,,^ ^liodelle der Geschütze, was deren Fahrbarlett, ^,„ zision »nd Haltbarleit betrifft, alle» an sie li^^.,,. Anfordernngeil nach jeder Richtung hin "M"'^' ,i> Die ursprünglich berufene Kommisfio» nnirdc ,^> gelöst,, »veil die Frage der lnnftige» FelM'p technisch gelöst ist. siehung. ^, W i e », 5. September, (Dreiproze»tigc ^ss kreditlose zweiter Emission vom Jahre 1^'^^' Haupttreffer mit 100.000 fiel aus das L^ ^, jc 51»10 Nr. >!'.- 1l»00 ,< gewan» Serie 5^)1 ^r. ^' 2000 l< gelvaillie» Serie 307<.» Nr. 3 »,'d " 5>^5Nr. 24. Frankreich und der Vatikan. ,„! A il r e r r e, 5. September. Mii'istcrpH,.,, Combes hielt gesterli bei dem hier vera'w" ,„.1 Volksbalilette eine Rede und sagte, die ^' ^ strebe die Unterwerfung aller Institutioneil ""^„c Suprematie eines republikanischen Staates '"'^ lveltliäx' Repnblik a,i uud versuche die ^ ^li Fraiilreichs voli jeder Abhängigkeit seitens l" ^, giösen Macht. Da der Vatitau seit 30 I"^ ^. weigere, die Verpflichtungen des Konkordats ^ obachteli. habe die Regierung den Abbruch dc ^ matischen Bezieh,ingen angezeigt. Der ^.^'!^ i»^ ein nelieS Konkordat für unmöglich. Die l''"2' „ ßi» liche Lösuiig sei eilie Scheidnng in gegens^'^ ^M Verständnisse nicht aus Feindseligkeit gr""'. <^ ^ bige Christentum, sondern von den sozialen Friedens »nd der religiösen Freih^ ^< Hieranf ging der Miilisterpräsident aus ^!,"^, c^ chung der Protettoratssrnge über und crkwr ^„n>" lncht notwendig, diese Frage mit der d"/^,i!s^ von Staat u»d Kirche z» verquicke». ^^,,,!it' , Präsident schloß mit ei»em Appell a» alle ^^^ »er, sich zusal»,»e»zuschließe». um »ach !",'/,^',1^''/ Zl,sta»deko»l,»e» der zlvei jährigen Mil'^"'^A'l'^ des Einkommensteuergesetzes nnd der ^' ^ ^, gung der Arbeiter zu erinöglichen, wowm ^ ^,^ n''>'g der Kirche vom Staate ill Berat»"" werden wird. Laibacher hcitlmq Nr. 20.'j. ^^5 ____ 6. September 1904. . Pra a, 5>. Tcptcnlx'r. Das Vrttiltiotolllik'c r Wwnnk'ii fix'isinnial'n Partei hielt heute eiiu> V^r- "'nnilimg db. (Heac'üiilxr inl'hlereli R^folnti>.nn'n l'on Äezirssnusschiissen wurde tonstatil'rt, dlist derzeit Einerlei Nm-schliM weder betrefft' drr ilrc'iseilüoi /">«, >wch betreffs der Uroisvrrtrotnnqo» vorluden 'Mo das; teinerlei VerhandlilNlien dn'ölx'ziialich n^ p'wU'» N'erden. D^'s Äericht, betreffend die slavi^ !"'^ Pm'nilel Nassen ai, de» ^elirerdildiuin^ilstnltei, '' Schlesien, lvnrde zur ilenntind gelioüinien imd ^»» die ssoll^'n der heuriA'n Diirr^ eingehend be lplochri,. Es wurde beschlossen, alle ^llässiac'ii Mittel '» AnwenlNilui .^n bringe», u>n den NMaiid ^enau ""d detailliert sicherzustellen und die drohende Not "'mildern. Die Landesansschuszlx'isilM- wurden aus-mim'dert, sich fii^ ^e Turchfiihruna der Ilwrstitions-^^rnchinunzien init allen Grasten einzusäen. ^ ^ ^ "' ^'- September. In der veraana«'!,'^ ^NlA st„,.b liier der Äildliauer Antonio (5hiattonc, ^" Schöpfer des in, Jahre l.^)2 auf ,Uorfu errichte "' Denkinales für weiland den durchlauchtiM'n N'U!,Pri!,.;en Nndolf nnd des im Jahre 1i>«2 in > ^"ntet errichteten Denlniales für N'eilnnd Ihre ! ' ^N'stiit die Kaiserin und Könmin Elisabeth. . ^nrcelona. 5. September. Ein Polizcia^cnt ^ic, I,, ^„^. ^^D,'il.f„i^^„stine Bombe, N'elche "> dci? Insti^palais trna, N'o su' erp'.odierte und ""' ^l'il de5 (^ebäude^' ,;erstoi'te, '^oi, Personen "'"' »il'inand verlebt. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain fill die Zeil vom 27. bis 2. September l904. dern ^ ^^ herrscht: die W "" ^^'^ lllllilü'iirss in drr (^elneiude Srlzach (l t«ch.); N>!5"N"clnrpcst j,„ Pezirle Mollschre i„ der Wrmrmde z^'" <1 <«.'h,)-, i,„ Vrzirle («iirlfcld in drr li'emeiubc Heil. Di<"» Äezirle Radmanns t, ' '" drr (^„u'inds Ninmm i, l^h)! im ^ezirle Siein ,,, ber «. """>'de Moräulsch (, l^l,,)i ?»« "'chbrand iu> Bezirke ojnrlfeld in der Oemeinde S>. ^inareth (i Weh.). dk.^, Erloschen ist: s,,-""'lanf im Vezirle Nndvlfswrrt in der Gemeinde 5M,g' ^ " U Weh,): im Pezirle Gottschee in den Hemeinden H,n^ ^'ern li («sh.). Mitlerdorf (l ft!rh.). Sele (1 <«eh); i,n ^ s le kraiul,»^ in der ««emeinde Selzach (2 wch,); "» ^ilf m ^'^l" in der c,Ucmcmde Obeissurl (: Weh); im Ne< ^„.,/'admannsdorf in der Gemeinde Veldes (l («eh.,; im «'«e Tscherneinbl in der («emeinde Suhor (l Geh.). K. l. Landesregierung für Krain. »»^ 5! ailiach. am "l. September 1i»<>4. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. '' Ala?",'c.^' September. Baron Maillcn, («»lsbesiher, ^ljac ,?^appel. - Tomsit, Bauleiter, Karlsladt. -^Uu' iV'"'larchi»eft; hrnbal, Sor«. Majceu, Schwarzbach. '^ 5«ch, ""'Mitti s. ssrml, Puljaldi. ttapner, Lapajnr. HllMhfl ^'Ne'ii.n ^'l"lh"t, Eiselühal. <«ml>ur. Horvath. Stanisavlirmi. ^^": Haii'nmln. Lsdelhändler, Ässram. - («lösche, Reisender, Ilmenau. - Cohu, Neiscuder, Hamburg. — Stern, Reisender; Kuntner, Privat. l«raz. — Hubarb. Ingenieur, Birnbaum. — Schrauz. Privat. Voziljcvo. — ilrobath. Lehrer, Pontafel. — Krollmeyer, hrovath, Private. Manusburg. — Wiedermann, Kfm., Prohnitz. — v. Manioui, u. Eisenstein, t. u. l. Oberleutnants, l«raz. — Levi, Kfm., s. Frau. Trieft. — Leitersdorfer, Kfm.; Vaar, Haas, Kreihlinn., Epstein, Binder, Ierzabrl, Reisende, Wien._______________________________ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehohe 30«'2 m. Mttl. Luftdruck 7W 0 mm. H »-H ^____________________________6 ^ ". "^U Äi ?38 "^ ' 2i 5^ ^D'maffin " teilw7heit'er " 9 » Ab. 73!) 2 14 5 windstill j halb bewüllt l! 7 u. ss. ! ?:l!) 6 , '82, NO'schwllch , Nebel I 00 Das Tageömittel der gestrissen Temperatur 111 0", ilior-male: 16 ll'. _________________ Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Naibacker äeuttcker Turnverein. Out ^ Aeil'! 3ic V^ciu5nlitgli^d^r sa,nt Ang<'hörig».'N wc'rd.'n hi^öurch v.>rstänt»ig<,'t, daß dic .'hicnfcst.' akademisch - technische ,^erialverbinduna Carniola" zu dem Montag, den 12. September 1M4, um hall' l) Uhr al'cn55 i,n großen Aasmo-Saale stattfindenden Mest-jWMMerse eine Einladung ergehen ließ, infolge welcher wir zur Teilnahme ebenfalls freundlichst einladen. kaidach am 5. September ^«Dq. (3517)2-1 Der Tururat des Lailmchrr Deutscheu Amloerrines. Vie Firma Madilc, Wuischcr H «omp. macht hiedurch Mitteilung voul Ableben ihres treuen Mitarbeiters, des Herrn Iranz Hwöan Verkäufer welcher l,eute infolge eines Unfalles plötzlich ver« schieden ist. .. ^ ^ ^ , Das Leichenbegängnis findet den «. Srptenwer un> halb l» Uhr nachmittags von der ilapclle zn Sankt Christoph aus statt. Er ruhe in Frieden! Laib,ach, den b. September 1904. Verstorbene. Am 4, September. Auna Vlaz, Verlänferin, 24 I., Maria Theresieustraße 7, Lungentuberkulose. Im Siechen ha use: Nm I.September. Anton Zalolar, Arbeiter, 48 I., Grhirutuberlulose. (Statt jeder besonderen Anzeige.) Aou tiefstem Schmerze gebeug! geben die Unter-zeichneten allen Verwaudlen, Freunden und Belanu» ten Nachricht von dem Hinscheiden der iunigst« geliebten, herzensguten <«allin. beziehungsweise Mutter, Frau Fanni Fabiani, geb. Wagner welche gestern um '/< ^ Uhr abends, versehen »lit den Tröstungen der heiligen Religion nach längere»! schweren Leiden selig im Herrn entschlafen ist. Die irdische Hülle der teuren Heimgegangenen wird Mittwoch deu 7. Veptember um 5 Nhr nachmiitans in« Sterbehause Petertzstrahe ?ir. lt2 riugeseguet und aus dem Friedhose zu St, Christoph zur letzten Nuhe bestattet. Die heil. Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Laib ach am l», September 1!jl>-l. Umand Fabiani, ^attc — Josef, «dele, Erna, Fritz, Ninder, Kranzspenden werden dankend abgelehnt. Veopoldine Vndan gibt allen Venoandieu, ssrrunden und Nkkaunten die traurige Nachricht, daß ihr »uvergeßlichkl Bruder, beziehungsweise Schwager uud Onkel, Herr (35il5i) Franz Budan jtvmmis l>eu!e nachts plöhlich verschieben ist. Dal< Leichen-l'egäuguis des teuren Verblichenen findet Dienstag, den <>. Srplenlbrr, um halb <> Uhr nachmittags von der Tolenkapellc am ssriedhofe bei St. Christoph statt. > Laib ach am ü. September 1901. ^ (Vcsonderc Parte werden nicht ausgegeben.) 50.000 Klotze o »nil zwar: aS 2S° Fiohten-İ Pöhren- Klötse. "^u (!nff lirsill*ft W, nuch libcrnelimn » Offert« ntitJiUjn vHS<'iiscliattsbi<'r aus den Vereiiiißt.en 4. August IWl. Danllli pr, K.4'2"/„ 99'35l 9955 „Not Febr.Mug.pr.K.4'2°/<, 100-1« ,,»,) 30 ,. .. «lpiil.O:l.pr.«,4 2«/, ^00t5 100 35 l»54er Staat«lllst 250 fl, 3 2°/» —'-> — - »»«»er „ 500 st. 4«/u «52 «5 «53 »5 Il««Xr „ 100 st. 4"/„ 1»,3 50 185 50 1864er „ 100 st. . . 257 -!^,«1 ~ dto. „ 50 fl. . . 257 — 2,!«-- Dom -Pfandbr, ll «20 fi. 5"/„ . 294 — 296 — Staatsschuld der im Keichs- rate vertretenen Königreiche und Länder. retterr, Oolbrente. stfr.. 100 ft., per Nasse.....4°/„ I1ÄN)l«9 40 dto, Rente inKronenwühr,, stfr., per Kasse.....4"/„ 9U 30 99 50 dto. dto, dto. per Ultimo . 4"/„ 99 25 9945 Oesterr.Iliuestit/,"/» »»'90 911» Gisenbahn.VlaatSschnld' uerschreibungen. Elisabrthbahn in «,. steuerfrei, zu 20.0<«) Kronen . . 4°/» II« 35 119 35 Franz Josef-Bahn in Ellb« ldiv. Et.) .... 5>/."/n I»7 75 »28 75 Rudolsibahn in Kroneuwähr. steuersrei (dlv, St.), . 4"/» 99 ?o 100 7« Vorarlbergbahn in Kronenwähr, fteuerf?.. 400 Kronen . 4"/<> «9 50 100 50 Zn EtaatSschnlbverschrelbnN' gen abgtsltmp.Elscnb.'Altien. «tlisabelhliah» 200 ft. «M,5'/."/, vo» 200 ft.......510 — 5l1 — dto. Linz-Vudw, ««1 fl. ö. W. O. 5 V/,.,........471—473'— dto. Salzb.«IIi.200fl. 0. W.<3. 5»/,.........443 — 445 — 5. KarlLudw-Ä. 200 fl. KM, 5"/» von 200 fl......—'— — — «eld Ware V,m Etaate zur Zahlung übernommene lilsenb..Plior. Obligationen. Elisabethbahn «00 u. 800N M. 4«/„ ab 10"/,...... ll5 8« 1l« 8<> «tlisabethbahn. 400 u. »MW M. ! 4",„......... ll8 7« ll9-70 Franz Iosef.-B., ung. Goldrcnte per Äasst . ll« 95» l >!>'!!> dto. dlo. pcr Ultimi, , . . . ll» 95 lll» lk 4"/„ dto. Rente in «roncnwähr., j steuerfrei, per llasse . . . 97-li, 9? 30 4'7„ dto. dto. dto. per Ultimo . 87 — »?'!«> Ung. Lt.-Eis. N»l. Gold >0 ,s,3 f>u 4"/n »ngar. Vrunbentl.-Obllg, «7 »'> !<« 3', 4"/n lroat. und slavon. detto 9« 5« — - Andere essentl. Anlehen. 5°/„ Donau »leg.'«»leihe 1878 . l0S »0 l<»7'94 10 l„5 l<> dto. dto. (TUberobGolb) i^!3 — ,^:l'5N bto. dto. (18V4). . . . 9«1« U!» 1» dto. dlo. l1898). . . . i»9»o!<">!<« VörsebauÄnlehen. verlosb. 5"/« 90- -l !»» 7„ 4"/« Krainer Lande« Änleheu . —-—^ — — Veld Ware Psandblieft «lt. Vodlr. allg.«st.in5>NI.verl.4°/« 9S'4U 100 40 N.österr, Lande« Hyp.-Unst,4"/u «9 70 100 7« Oest,-ung. iUaul 4U'/ijHhr. Verl. 4"/„......... l tt« «0 101 l>0 dto. dto. «»jähr. Verl. 4"/„ l!> ,, ,, ><»g ,< <> 2 fl. zl<» - 30 — «udols L°!e 10 s!.....««— 71-- TalM'Lose 4» fl...... 219 — 228 — Lt,'O»cl»i!tz Lose 40 sl. . . . j —--> —-— Wien« llomm, Lo!e l). I, I«74 »<18 5» 5,«'«1 Oewiüslich, d. 3"/v Pr..Sch»!dv. ! l d.Vobeülrebitanst.. — — Laibacher Lose...... ! — —! —'— Geld Ware «Men. HranLportunler« nehmungen. ««ssig lepl.Eisenb. 50<>!l. . .2140 2150' Bau- ll. «etricb« «<-!, für slädt. Ntrahenb. in Wil'ü lit, ^ . —'— —> - dto. bt°. dio. lit. U . --— —>- Bübm. Nirdbohn 150 fl, . . »5O5N355- Äuschtiehiadrr Eis. »<»o fl,KM. 2750 27N0- d<°. dio, lüt ll) 200 fl. 104« 1N45 Dnnau Dampfschiffahrt«. Gesell. Oesleil,, N»» fl. KM. . . . «NN-—»7» - DulVodeiibaciier «t.Ä, 40« ll 4»<> —^4«2 - Ferdilillüds Nurdb, l««»o sl. KM. 5500' 5520-Lemb.-Czernow.- Iassa»ltiscnb.» wesellschasl .«"> sl. S. . . . 5?', — 5?n - Lloyd, 0rst., Trieft, 5'!« fl. KM. «93 — «!»»-— Oesterr. Nordwestl'nh» 2l«» fl. V. 414—^415 dto. dill, ^lit. l>) i!00 fl. V. 421-50 42» 5,' Prag-Diixerltüenb. iW fl.abgsl. 204 50 205^.0 Etaatseisenbah» 20« «. E. . . «^NliO «4«'2» Südbah» 200 !l. S..... 87 75^ ««75 Lüdnorbd. Veib.°V. 24,!7-.^, Tramway Ges., Nr«?Wr,, Priorität« Vlllic» 100 sl, . . . 15 25 1«'— Ung.-galiz. ltüexb, 2 ft«aab'«raz!2«0fl.E. 407 — 409 -Wiener Lolalbahnen-Vllt.Ees. . 120 — l«<> — Kanllen. Anglo Oes». Aanl ,20 fl. . . 2«2'2!> 2»!< !>ü Uanlvciri». Wil-ner. 2l»o fl. . 541 - 542 - Vodlr.Ä»st,,Oesl, üOo fl.E, . «40 - l»4« - Krdt,-Anst, f. Hand. u, V. 1»>ofl. .-— --- dto, dto, per Ultim» , . 64» — »50- Kreditbank, Mg.,, !!g,, 200 sl, . 757 — 75«- Depositenbaill, «Hg., 200 sl, . 432—432 50 ltslomptc «ei,. Ndröst,, 400« 5«2'5» 524 5.0 «iro- u, Kaftenu.. Wiener 200 fl. 42«'—43^l — Hypothelb.. Oest..2,X)fl.30"/°«. 285-— 255— wlb M" L«nderbll»l. O.P.. 2W sl, . . 4!!2 ü<> 4»»^" Oesterr,-«»gar, Vaul, ttoo sl. . l«^' <«» Unloubanl 2W fl..... 5»5.50««l" Verlehrsbanl. «ll«. «40 fl. . A5« ^ '" Indullrll'Unler' nehmungen. Vauges,, Mg. öst., loo sl. . . 155 ü« l-"'" «kaydler Eisen' und Stahl Iüb, in Wien 100 ,. Orst, alpine, 4"^"»' Pl!,N!>l Ei,^,! I,ib. Mrs. 200 fl. 23i» «^" Lalgo Tari Lleinlolile» 100 fl. »" "" Aa^ ,,Lch!ül,l!liül,l". Papiers. 200 sl. 240^- »^,^, „Stryrerm.". Papierf. u. «,«G. ">t ^ "'^ Irifallrr »!,hlcnw,.«elell, 7<» fl, 80«'5l'»'' Waffenf.-O.Oest.lliWicn.ioofl. 4«< ^ "° Waggon-Leihanst,. «Ng, in Pest, ..».^ 400 ll........ «N»^"!,.^. WienerUa»geselllch«s«100fl, . ,«<» bl>,'°'^, Wienerberger Zlegel «lticn «es, «2«'^ "" Devisen. Kurze Eichten, Amsterdam....... ""'^!?3l° Deuüche Plühe...... l"^!!»^ London........ 2,i»'«ü"',7 Pari«......... «4 <»« N,.. St. Peterlburg...... —'^, " Nnlulen. D»la,e»........ »'" !g3« 20ssranle!l Sliitte..... <" . ,?'b^> I ei», -«id vtrkau/ JF. C>» MÄJÄV^ÄT i Privat-Depot* (Safe - Deposit«) (5349) Lob -Versicherung. l,uiim. V«rilnoiip »•» Bir-ElnlgQen Im Kcnlo-Hiissent- und auf Siro-IU»^ ^^