H^258.___________ Samslllg, 9. November 1895. Jahrgang 114. MacherWMma. Mr<° n"?!"prei«: Mit Post Versendung: «anzjährig fi, lü, halbjährig fl, 7 üo. Im Comptoir: >lt!>/c.'," halbjährig fl, 5,50. ssür die Zustellung ins Hau« ganzjährig si. 1. — Insertivnsgebür: Für ^^ ""'"a>r bis z» 4 Zeilen 25 lr., größere per Zeile « lr,; br! üslere» Wiederholungen per Zeile 3 lr. Die »Laib. Zelt,» erscheint tÄglich, mit «lu«uahnle der Tonn- und Feiertage, Die Ubminlftratlon befindet sich Congreseplay )tr. 2. die Mtbactlon ÄahnliosgaNe Nr, l5. Sprechstunden der Redaction don » bis ll Uhr vormittag«. Unfrankierte Vriese werden mcht angenommen, Manuscripte nicht zurüilgestell». ., Umtlicher Mil. g!,ilhj3'ue k. und k. Apostolische Majestät geruhten aller« Coy^ Autheilung des Generalmajors Ludwig Pavek, zeitig ganten der 3. Infanterie-Brigade, bei gleich-KtiM„,,".Hebung von diesem Commando, zum Reichs- "'"lNlsterium anzuordnen; ^ in ernennen die Oberste: ^ndllt?^ Hallavanya von Radoicic, Com-lllin i ^ ^6 ^ ^ ^ ursky, des Infanterieregiments ^tntz. "e Nr. 43, zum Commandanten dieses Re- ^els<-.Übernahme des Generalmajors Arthur Mttie.^." don Pfeilburg, Landwehr-In-^s^' ^8ade-Commandanten in Leitmeritz, auf sein !^M/ '" dem Ruhestand anzuordnen und an-dt^ "^"' dass demselben bei diesem Anlasse der Aus« dttdt- Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben ^"Obersten Gustav Edlen von Stingl, jll E^^nten des Infanterieregiments Alfred Herzog "^Nter' ^mg. und Gotha Nr. 24, zum Landwehren .Brigade-Commaudanten in Leitmeritz zu er- leiz °" Obersten Karl Weyher von Weyher« ^zoa ?^ Infanterieregiments Ernst Ludwig Groß' ^Ne? ^sen Nr. 14, zum Commandanten des ^ Gms ^inients Alfred Herzog zu Sachsen-Coburg . di«!? Nr- 84 zu ernennen; . ^?brrnahme des Obersten Karl Forstn er, M dei^eregimenls Freiherr von Schönfeld Nr. 82, /^p^., Ergebnisse der Superarbitrierung als zum segnet ^e lm Heere untauglich, zu Localdiensten ^ >llyd ^ "Nter Vormerkung für letztere in den Ruhe- j Meit, H,,?^dnen und anzubefehlen, dass demselben bei M ^. lasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufrieden-^,die '!«en werde; "tii^ Ueberuahme des Oberstlieutenants Moriz ^>Nlemz Men von Müllenau, des Infanterie-°,^ dem sc'^"l Großfürst von Russland Nr. 26. ^ in z ^kbnisfe der Superarbitrierung als invalid, 3°lklik ^ Landsturmdienste ungeeignet, in den '^^zuordnen; _________________ die Uebernahme des Oberstlieutenants Johann Newes, des Infanterieregiments Freiherr von London Nr. 29, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als invalid, auch zum Waffendienste beim Landsturme ungeeignet, in den Ruhestand anzuordnen uud demselben bei diesem Anlasse den Oberstens - Charakter aä konors» mit Nachsicht der Taxe zu verleihen; anzuordnen: die Uebernahme des Oberstlieutenants Ferdinand Ozlberger, des Infanterieregiments Edler von Stransky Nr. 98. nach dem Ergebnisse der Super-arbitrierung als invalid, auch zum Waffendienste beim Landstürme ungeeignet, in den Ruhestand; in Anerkennung ihrer Leistungen auf dem Gebiete des Militär-Erziehungs' und Vildungswesons zu verleihen: das Ritterkreuz des Franz-Iosef-Ordens: dem Linienschiffs - Lieutenant Alexander Ritter Mallik von Dreyenburg, des Ruhestandes; dem Militär-Akademie-Pfarrer Iaromir Keil, Lehrer an der technischen Militär-Akademie, und dem geistlichen Professor erster Classe Ernst Mondschein, der theresianischen Militär-Akademie; weiter anzubefehlen, dafs aus dem gleichen Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde: den Hauptleuten erster Classe: Adolf Ritter Meduna von Riedburg, des Infanterieregiments Humbert I. König von Italien Nr. 28, und Josef Gürtler, des Infanterieregiments Erzherzog Franz Ferdinand Nr. 19; die Uebersetzung der Oberlieutenar^e: Johann Flohr, des Husarenregiments Graf Pülffy Nr. 15, und Georg Orosz deCsicser,des Husarenregiments Albert Eduard Prinz von Wales Nr. 12, in den Activ-staud der königlich ungarischen Landwehr anzuordnen; die Uebernahme des Oberstabsarztes erster Classe Dr. Franz Herzog, Sanitätschef des 12. Corps, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als invalid, auch zu jedem Landsturmdienste ungeeignet, in den Ruhestand anzuordnen und anzubefehlen, dass demselben bei diesem Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die Beurlaubung des Stabsarztes Dr. Robert Slama, Garnison-Chefarztes in Tarnow, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als derzeit dienstuntauglich mit Wartegebür auf die Dauer eines Jahres anzuordnen; zu ernennen: zu Oberärzten im Präsenzstande des k. und k. Heeres: Richard Gantner, des Infanterieregiments Leopold II. König der Belgier Nr. 27; den Einjährig - Freiwilligen Titular - Gefreiten, Doctor der gesummten Heilkunde Ignaz Hofer, des Infanterieregiments Leopold ll. König der Belgier Nr. 27; dem Maschinenleiter erster Classe Johann Schiwitz das goldene Verdienstkreuz mit der Krone zu verleihen. Nichtamtlicher Weil. Die Nichtbestiitigullg des Dr. Lueger. Wirn, 6. November. Die Wahl des Herrn Dr. Lueger zum Bürgermeister der Residenz hat die kaiserliche Bestätigung nicht erhalten. Sie hat sie nicht erlangt, weil sie nach der Ueberzeugung der entscheidenden Kreise eine solche nicht erlangen konnte. Einer conservativen That darf sich deshalb Graf Badeni rühmen, indem er unbeirrt durch etwaige Einflüsterungen bequemer Opportunist das gethan hat, wozu er nach seiner Auffassung von dem Wesen administrativer Stellungen sich verpflichtet ge fühlt hat. Eine conservative That hat er vollbracht, indem er, unbeeinflusst von breiten Strömungen deii Tages, für die Verwaltung großer Gemeinwesen keine anderen Grundsähe gelten lässt, als sichere Voraus' setzuugcn für deren ersprießliche und unbefangene Pflege. Dieser Entschluss der Regieruug hat den in einer mon archischen Staatsverfassung unerlässlichen Grundsatz wieder zum allgemeinen Bewusstsein gebracht, dass für jede Agitation und jeden Agitator gewisse Grenzen gezogen sind, die selbst im schärfsten Parteikamftfe nicht überschritten werden dürfen. Das Cabinet, dessm Chef die führende Hand zu seiner Devise erhoben, muss auch die Führung und die Klärung des öffentlichen Geistes und der öffentlichen Anschauungen auf sich nehmen Iieuilteton. ^is«^ Viccp's -Uortrat. 'sd cm Leben eines Amateur-Photographen. ^"n Paul Julius Immergrün. Eie s, (Fortsetzung.) ^ 'Ez? ^" Kopf und erwiderte: V und f" ^ selten, dass ich ihn an die Straße dtn lln >> ^ N"t fremden Leuten unterhalten ließ. 5 > G? Zage rief ich ihn ins Haus, als ich "«tt«!^ >plach hurte, und dann zeigte er mir den ^s^.Nschte sich Thränen aus den Augen und ^ ^ä^"^ es nicht gern. dass mein Billy Geld ^' Er w - e" annahm, und ich schalt ihn des-V"' für Ich versuchte, aus ihm herauszu- >i '' ian< ^ ^ den Quarter bekommen habe. «Für ^'bu W er. «Dann hast du ihn gebettelt,, schalt ^he/»/'" "chi unnützer Bub.» Er weinte aber 'Der?' ^ss er nicht gebettelt habe.» "G'D i^""^ h"lle ganz Recht,, unterbrach ich sie. ^ ^ dr k""^ es ja nicht, Herr, ich wusste es ^ ,hofiir ^ ^^ ""t Schlägen, wenn er mir nicht ^liht A er das Geld bekommen habe, und ich hätte ^ und falten, aber plötzlich hörte er auf zu >!z? dofn^ ganz vergnügt: «Jetzt weiß ich, !°»' e tlih.'" es war. Mein Spottvogel sang und ich h ^ U >em, damit der fremde Mann ihn hören ' A,H Mug ihn dann nicht, und wie froh bin ^K^ nicht that.. ^ chyl <>'"le laut. Ich schwieg, bis sie wieder ' Hann erklärte sie ihren Kummer. Noch an demselben Tage war der Junge in einen Baum geklettert, hatte den Halt verloren und beim Fallen das Genick gebrochen. Man hob ihn todt von der Erde auf. Ich murmelte einige Worte, welche mein Bedauern ausdrücken sollten, während die Frau ihre Erbsen weiterschälte. Ich benutzte die nun folgende lange Pause dazu, mich im Zimmer umzusehen und bemerkte an der mir gegenüberstehenden Wand eine Kinderphotographie, und fragte dann: «Ist das vielleicht ein Bild des kleinen Billy?» «Ach nein,» erwiderte die Frau, «das ist meiner Schwester Kind, und das ist auch nicht todt. Wir haben nie ein Bild von Billy gehabt. Ich hab schon zu meinem Manne gesagt, dass ichs vielleicht besser ertrüge, wenn ich ein Bild von dem Jungen hätte.» «Wenn Sie das trösten kann, gute Frau, so kann ich Ihnen helfen. Ich habe ein Bild von ihm.» In meiner Erregung war ich aufgesprungen, ohne an den verstauchten Fuß zu denken, fiel aber halb ohnmächtig wieder auf den Stuhl zurück. «Sie haben ein Bild von meinem Kinde? O, fagen Sie es noch einmal!» rief die Frau und stand bereits an meiner Seite, als ich die Augen aufschlug. «Freilich, ich nahm es auf, als ich kürzlich vorbei« kam, und dafür war der neue Quarter, den ich Billy gab.» «Gott sei's gedankt!» sagte die Frau, zitternd vor Erregung, «tausendmal, tausendmal gedankt!» Ich wusste ja nicht einmal, ob das Bild auch gerathen war, fieng daher an zu fürchten, dass ich Hoffnungen erweckt, die nicht erfüllt weiden konnten, und bemerkte daber: «Freuen Sie sich nicht zu früh. Das Bild ist vielleicht nicht gerathen. Ich kann das nicht eher sagen, bis--------------. «O, das wird schon recht werden. Wo ist es?» «In diesem Dinge da.» Ich zeigte auf den Apparat, der nebeu mir stand. Die Frau faltete die Hände, sank auf die Kuie und lag vor dem Apparate wie eine betende Madonna vor dem Heiligenschrein. «Zeigen Sie mirs, Herr, zeigen Sie mirs. Nur für eine Minute!» bat sie. «Nicht möglich, gute Frau; es muss erst noch entwickelt werden.» «O, nur einen Augenblick, Herr, lassen Sie mich mein Kind sehen. Bitte, bitte! O, wenn Sie nur wussten — —» Ihre Worte verloren sich im Schluchzen. «Sie sollen das Bild bekommen, sobald es fertig ist. Es würde ruiniert werden, wenn ich es jetzt herausnehmen wollte.» «O, lieber Herr, nur einen Augenblick. Ich werde es nicht anrühren, nur sehen. Bitte, bitte!» Ich versuchte ihr zu erklären, dass das Bild im Dunkeln bleiben müsste, ehe es nicht durch gewisse Chemikalien entwickelt sei. Allein sie horchte kaum auf meine Worte, sondern wandte kein Auge vom Apparat hinweg. Ein Geräusch draußen in der Nähe des Hauses störte sie in ihrer Betrachtung. «Da sind sie zurück,» rief sie, sprang auf und lief zur Thür. Dann führte sie zwei Männer ein, ih e« Eheherrn und einen jüngeren Bruder desselben. Der erstere, welcher sich als Peter Scholle vorstellte, schien äußerst erfreut über die Mittheilung, dass ich Billy's Vild besitze, und als er erfuhr, dass ich den Fuß mr» Laibacher Zeitung Nr. 258. 2238 9. November 1w^ und jene Principien zur Geltung bringen, die nicht verdunkelt werden dürfen, wenn sich das öffentliche Leben in dm sicheren Bahnen der Mäßigung bewegen soll. Herr Dr. Lueger sagte auf dem letzten Parteifeste der Antiliberalen, dass er nicht bloß ein guter Agitator gewesen, sondern auch ein guter Verwalter seiner Vaterstadt sein werde. Dass er ein Agitator gewesen, ein Agitator wie selten einer, das wird nicht bestritten werden. Dass aber aus solch einem Agitator plötzlich ein objectiver Verwalter eines großen Gemeinwesens werden könnte, das hat die Erfahrung noch nirgends gelehrt. Entweder Agitator oder Autorität — aber Agitator und Autorität zugleich, das wäre eine Combination, die nur wenig Vertrauen einflößen kann, und die, wie es scheint, durchaus nicht den Ueberzeugungen des Cabinets entsprechen tonnte. Niemand, welcher Partei er immer angehören möge, wird in Zweifel ziehen lönnen, dass der conservative Grundzug eines jeden Gemeindewesens, und natürlich jenes des größten Gemeindewesens der Monarchie in erster Linie, vor allem ein jedes extreme, agitatorische Partei-Oberhaupt ausschließen muss. Wer in solcher Wrise Jahre hindurch gekämpft hat, wie es Dr. Lueger gethan, wer in solchem Maße dem Parteigeiste und der Leidenschaftlichkeit gehuldigt hat, wie er, der hat sich selbst von einer Stellung ausgeschlossen, die das volle Zutrauen aller beanspruchen muss. Man darf nicht im Rathhaussaale den Sieg der Partei «über ihre Feinde» verkünden, und allseitiges Vertrauen in die Führung des angestrebten Amtes voraussetzen. In einem Gemeinwesen, und namentlich in einer Gemeinde, kann es keine «Feinde» geben, sondern nur gleichberechtigte Bürger, wenn sie auch durch verschiedenartige Ansichten getheilt sind. Wer noch vom Staube der streiterfüllten Arena über und über bedeckt ist, wer noch vom jahrelangen leidenschaftlichen Kampfe durchglüht ist, derjenige, auf dessen Lippen Worte des Hasses kaum erstorben sind, der kann nicht die Verwaltung eines mächtigen, mit tausendfachen wichtigen Iitterefsen aufs engste verknüpften Gemeinwesens übernehmen. Er kann es mindestens so lange nicht, als die Regierung ihrer Aufgabe bewufst bleibt, mit ungebeugter Willenskraft überall die Grenzlinien zwifchen Agitation und Verwaltung einzuhalten. Vorausgesehen kann freilich werden, dass nunmehr Klagen über die Verletzung der Gemeindeautonomie laut werden. Aber wir zweifeln sehr daran, dass sie irgendwo verfangen werden. Denn dann wäre der § 25 des Gemeindestatuts ein Eingriff in die Autonomie, und dieser würde ebenso im Falle der Bestätigung, wie in jenem der Nichtbestätigung eintreten. In Frage ge-stellt könnte die freie Verwaltung der Gemeinde aller« dings werden, aber nur durch die Partei, die jetzt die Mehrheit in der Gemeinde besitzt, falls diese die Person des Herrn Dr. Lueger höher stellt, als die Autonomie der Residenz. Dann würden eventuell auch Conflicte zwischen dieser Partei und der Regierung kaum zu vermeiden sein. Das Cabinet wird in diesem Falle hoffentlich vollkommen in der Lage sein. die daraus für Wen drohenden Nachtheile abzuwenden und die Wahrung der Interessen der Stadt in voller Erkenntnis ihrer Bedürfnisse selbst in die Hand zu nehmen. Oder sollte unter den Siegern bei den Gemeindcwahlen kein anderer zu finden sein, der die goldene Kette zu tragen vermöchte, als Dr. Lueg r? Das wäre zweifellos auch cin Armuthszeugnis für die Partei und ein Symptom eines intellektuellen Niederganges, das Wien schwerlich ohne Widerspruch hinnehmen könnte. renkt, meinte er, es sei ebensogut, wenn ich einige Tage bei ihnen verweile, bis der Fuß wieder in Ordnung sei. Man brachte mich nun nach oben in ein hübsch eingerichtetes Zimmer, und Frau Scholle übernahm es, von Zeit zu Zeit meinen Fuss zu baden; denn der Schmerz nahm von Minute zu Minute an Heftigkeit zu. Als sie die Waschungen einigemale wiederholt hatte, bat sie von neuem: «Nicht wahr, Herr Larsen. wenn die Schmerzen nachgelassen haben, machen Sie das Bild fertig.» Ich bedeutete ihr, dass ich Sachen dazu gebrauche, die ich nicht bei mir hätte. > ^ aus der Anschaffung von Wagen und Masch""" ^ men und 50 und einige Millionen betraqen. " ^j ordentlichen Einnahmen müssen jährlich nM'f . ^i> Millionen zur Bedeckung der Eisenbahnm"?' .^ genommen werden und soll der größere Thell aus den Finanzoperationen gedeckt werden. ^ßh> Aus Berlin wird berichtet: Dllich 0" ^ rung des bürgerlichen Gesetzbuches werden, I^ ^l das Einführungsgesetz das Erforderliche vorn^' ^ dem Gesetze betreffend die Revision und ^ ^^ des Handelsgesetzbuches noch folgende Oejch ^>>' werden: ein Gesetz betreffend die Revision o ^ Processordnung, ein solches betreffend die ^ ^^i Concuröordnung, ferner ein Gesetz betreffend >^ ^ fs^ Vollstreckung in das unbewegliche Vermögen, ° ^ die Behandlung von Extra - Iudicalsachen « ^ Grundbuchordnung. Die Entwürfe zu dielen ^c sind bereits in Angriff genommen und wey minder weit gefördert. kava»^ Eine Depesche des «Heraldo» aus Hu «^ meldet: Maximo Gomez, der heroorragenM ^! gentenführer, soll an der Spitze bedeutender ^ kräfte seinen Vormarsch fortsetzen, in der "^Hciüj die Provinz Santa Clara einzufallen. ^ ^ ^ dringe der Insurgentenführer Antonio Macco ^ Provinz Puerto Principe vor. Das Telegraf ^ ß hiezu, dass diese Bewegungen in Havanna levy , sorgnifse erregen. «,<"tier ^ Die Meldungen der serbischen ^a" '^ die Regierung wegen angeblichen Scheiterns ..,^F Anleihe nach der Rückkehr des Königs denn,, ^ werde, entbehrt der Begründung; es liegen u,^ Anzeichen für den in diesen Meldungen Ug""^L Verlauf der Dinge vor. Die radicale «Mle^ ^ melden, die Einberufung der Skupschtina November vertagt, und die jüngste Reise der Min .,^ Nisch zu dem Könige habe der Frage der V '; p reviston gegolten. Der König trifft heute "" ^F nachmittags mit dem serbischen SeM" «Maczwa» aus Semendria hier ein. «»ili^> Nach einer der «P. C.» aus Consta«l ^ zugehenden Meldung scheint die von den -^, ^ am 5. d. unternommene Demarche allen . sofort telegraphische Befehle an die Civil« """ ,^^ 1 behörden der bedrohten Provinzen, welche e? he" !Z energischer Weise zur Pflicht machen, den " ^, ^ ihren Sprengeln mit Anwendung aller ' ^, ^ rafches Ende zu machen. Ueber die Per'"'H ^ neuernannten Großveziers Halil Nifaat H^^», ebendorther gemeldet, dafs er in Serres (-" A. geboren und etwas über sechzig Jahre "" > .^, kleidete früher die Stellungen eines Genera'^ ^ in Siwas, später in Monastir und zuletzt '' ^ von wo er im Jahre 1889 zum Mimst" ^ ^ ernannt wurde. Halil Rifaat Pafcha 9"- h^n ' ragendes Verwaltungstalent. Der znm ^ ^i^ Obercommissärs der sechs von Armem"'^ ^ anatolischen Vilajets, Schakir Pascha, en'^,,,^ Bey wird sich demnächst nach feinem BW" . vegcln'n. stlirt^ Zum Gouverneur von Kentucky ^, ^, republikanische Candidat Bradley gew"^' , die', Wahlen für die LeMatur in Utah <"« ljB „ publikaner. Die Convention von Siw-^ ^M' dem Commissionsberichte über die WM F-wonach den Negern thatsächlich das WaYl^ , wird, ihre Zustimmung ertheilt. . ^hel^ / Der Newyorker Herald bringt eme "" ^l/ aus Söul, derzufolge Graf Ito die W! "^ , tischen Abkommens zwischen Russland un" , ^ schieden in Abrede stellt. In Pctersbnru ein Handelsvertrag abgeschlossen worden^^< Tagesneuigleiten. ^, .6 - (Der nigin Victoria,) Die über den <^ ^tt^^ der Königin von England in London " ^5 ^ unruhlgenden Gerüchte wollen trotz des ^l ^ mentis nicht verstummen. Personen, ^./ haltt"'H «Kölnischen Zeitung», die Megenhe" ft^,.', Majestät in Balmoral zu sehen, wollen Ae "ü^ tenden Verfall der Kräfte bemerlt h^^^elt '<'/ soll in der Bewegung außerordentlich "V^ ' , ^ muss aus dem Bette und in das Ve" u ^hft ^ Auch leidet sie an einer Schlafsucht. °„cel" Tafel und auch während der ihr so Neve" ^ mal ihre Herrschast geltend macht. ^l< ^ — (Gebäude.Einsturz.) ^ z^V,' am 6. November um halb 7 Uhr ^ her ^ Kefsel-Explosion ein Theil des Oe^ .^B' «Journal» ein. Viele Personen wurden ^bllcherZeitung Nr. 258. 2239 9. November 1895. biet« üv. ^kt! geborgen. In diesem Gebäude waren sili im ^en und Frauen beschäftigt. Man glaubt, dass tlllw "«gestürzten Theile 25 Personen befanden. Die dG« aeriethen ln Vrand; die aufsteigenden Rauch-^lz" "schweren die Rettungsarbeiten. Man befürchtet, Kl!«, ^krsouen, welche vermisst werden, unter den ^"""ern begraben seien. H.^ (Wieder eine Spionage. Affaire.) FH. ""dachts des Landesverrathes wurde in einer ^ 'm Südwesten Frankreichs eine Perfon, Namens «G^ ""haftet, die mit Parisern in reger Verbindung In ^ . ^' Zahlreiche weitere Verhaftungen stehen bevor, tzklck, '^ wurde eine private Untersuchung eingeleitet, «hielt "^' ^ Briefe, die Posselot aus Deutschland 0"i nv^ ihn in den Verdacht eines Spions brachten, dunster in Westphalen lamen. llhllu^ ^Verhafteter Raubmörder.) Aus Holle-hi«r I, ^ ^-' wird telegraphiert: Heute nachts wurde Gttn ^^ Drechslergehilfe Alois Nowak wegen eines dltbal» ?" ^" Eheleuten Smisl begangenen Raubmordes ^'l«: derselbe gestand hiebei die That ein. lx,z >?" (Einen glückbringenden Roman) hat ^n 51 'lche Nlatt «Faro Romagnolo» veröffentlicht, seit» ^^ Romanes bilden drei Zahlen und die Anlt,^ ^M in ihrem locale« Theile täglich Danl- und 3tu ""nungsschreiben von Lesern mit, welche mit diesen ^,3nÜ^. '^ ^^ gewonnen haben. Im ganzen sollen Hll ^ ^ gewonnen worden sein, woraus sich schließen Xlm' ^ ""l lleinere Gewinne — Amben — gemacht W. l^" Nlatt ist mit diesem Ergebnisse selbst nicht »^ frieden und verspricht seinen Lesern jetzt einen >l^. "^lenroman, der ihnen lauter Ternen und Qua-»G N gaffen soll. Da macht das Zeitungslesen doch ^ ^"gnügen. l^^T" (EinverurtheilterRedacteur.) Reichs« lisH, ^ldneter Lütlenau, Redacteur der socialbemolra-^lllll, ^l^rzeitung, wurde am 7. d> von der Straf-^ibt»! ^ Dortmund wegen Majeftätsbeleidigung, durch Hy "° des Urtilels «Wieder eine Kaiserrede», zu fünf "" Gefängnis verurtheilt. «,^"7 (Ein aufgefahrener Dampfer.) Nach kr b Lloyds eingelangten Meldung aus Quebeck ist hl,^ "che Dampfer «Canadia» auf der Fahrt von soil ?2 nach Montreal bei Metis aufgefahren. Derfelbe Kllitet ^ erhalten haben. Hilfeleistung wurde ein- ^lllni" (EonfiscierteRobbenfänger.) !" befolge hatte und da wirb jedem menschte seh^ ?den unzweifelhaft die Erkenntnis aufdämmern, «t ^ °as schreckliche Gespenst der Noth in den Tagen b a»ch "z"t. wo es an Arbeit, Verdienst, Unterkunft H. "n Dingen mangelt, droht. ? t>l" ^"'"^ Nächstenliebe ist in großartigster Weise W ^."".vergessenen Tagen des Unglückes erstanden und ^ k°<5 Gelegenheit — so kürzlich anlässlich der »^ Leb. ,°^" heimgesuchten Morastbewohner — be» ^l«N lgl«! ^^chkn von sich. Die Pflanze des wahrhaft U ^lendz ^ ^"""" Samenkörner zurück, die zur Zeit lvie >^"0kl aufgehen und neue Früchte tragen, b" leimende Pflanze im Frühjahre dem Sonnenlichte entgegenwächst, so wächst die keimende Liebe zum Nächsten in jedes guten Menschen Brust! Doch nicht allein einzelnen werden in den kommenden Wintertagen ernste Pflichten erwachsen, in ausgiebigerer Weise werden Vereine und Corporationen helfend ein. greifen können. Bei allen Veranstaltungen und Unternehmungen gedenke man der Armen, man ergreife jede Gelegenheit mit Freuden, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Segen wird auf jeder Gabe ruhen, die reinen Herzens gegeben wird, Segen auf jedem Unternehmen, das zur Milderung der Noth beiträgt. «Hilfreich sei der Mensch, edel und gut», des mögen wir immerdar eingedenk sein, eingedenk der Worte der heiligen Schrift: «Wer sich des Armen erbarmet, der leihet dem Herrn». — (Gewerbliches.) In einem fpeciellen Fall hat das l. k. Ministerium des Innern entfchieden, dafs die Verleihung einer der im § 28 der Gewerbe-Ordnung vom 20. December 1859 aufgezählten Berechtigungen des Gast- und Schanlgewerbes in einem beschränkteren Umfange — falls das Begehren des Concessionswerbers hierauf gerichtet ist — durch die Bestimmung diefes Gesetzes nicht ausgeschlossen erscheint. —0. — (Section Krain des deutschen und österreichischen Alftenvereines.) Nach der üblichen Unterbrechung in den Sommermonaten wurden die Sectionlabende am 7. d. M. durch einen Vortrag des Sanitätsrathes Herrn Dr. Emil Bock über die Bergkrankheit wieder eröffnet. Die Bergkrankheit bildet gleich der Seekrankheit eines der interessantesten Objecte der medicinischen Forschung. Viele unhaltbare Theorien wurden über ihr Wesen aufgestellt, bis es den gründlichen Unter-fuchungen einer wissenfchaftlichen Expedition aus den Montblanc unter Leitung Immfelds gelang, den richtigen Erllärungsgrund in der Verminderung der sogenannten rothen Blutkörperchen infolge bcs verminderten Luftdruckes zu finden. Der Vortragende wufste dies ausführlich in der ihm eigenen fesselnden Art zu schildern und erntete für seine Darstellungen reichen Beifall. Vor Beginn des Vortrage«, bei welchem auch das bereits vollgeschriebene Fremdenbuch der Deschmann - Hütte zur Ausstellung ge-! langte, legte der Vorsitzende das d?r Section vom hydrographischen Centialbureau gespendete Jahrbuch des hydrographischen Dienstes für das Jahr 1893 vor und ersuchte die Sectionsmitglieder um Förderung der hydrographischen Beobachtungen durch Berichte an das Bau-Departement der hohen Landesregierung über die im Gebirge auf Wintertouren beobachteten Schneeverhältnisse. * (Deutsches Theater.) Ein sprühendes Raletenfeuer von Esprit mit allen Kniffen und Schlichen des französischen Intriguentheaters, verkörpert in Scribes Luftfpiel «Der Damenlampf», die Grazie des Franzosen mit vornehmer Ausdrucksweise vereint in Suppe« reizender Operette «Die schöne Galathea»: Fürwahr eine Neben-einanderstellung, die auch den verwöhntesten Feinschmecker befriedigen konnte. Indes Vollkommenes findet man selten unter der Sonne, noch weniger aber beim Lampenlichte, und so war auch der gestrige Abend in einem Theile vorzüglich, im andern von weniger Glück begünstigt. Suppe's entzückendes Werk, das seinen genialsten Eingebungen zu verdanken ist und aus dessen Melodienfülle man ein Dutzend moderne Operetten leicht fabricieren könnte, wirkte trotz seines respectable« Alter« vvn dreißig Jahren so jugenbsrisch und anregend, dass sich uns wieder einmal recht deutlich die Ueberzeugung aufdrängle, wie sehr im letzten Decennium die Operette im Niedergänge begriffen ist. Man wird aber auch gerne zugestehen, welch gewaltiger Antheil an dem Erfolge der tresslichen Wiedergabe zuzufchreiben ist. Wir müssen uns hiebei vor Augen halten, dass Supps nicht allein an technischer Mache alle seine College« auf dem Operetten-Parnass übertrifft, fondern auch der Kunst des Gefanges in seinen Operetten ein weites, wohlgepflegtes Feld einräumte. So erfordert die Gesangspartie der Galalhea eine tüchtige Sängerin mit bedeutendem Stimmumfänge und wohlgefchulter Stimme. Fräulein Alt hat — eine Seltenheit bei der Operette — all die guten Eigenschaften, die zur befriedigenden Wiedergabe der Galathea erforderlich find: Tüchtige Schulung, wohlausgebildete Coloratur, gute Ausgleichung der Register und ein wirkungsvolles Mezzavoce, von dem die Sängerin gerne und nicht mit Unrecht Gebrauch macht. Frl. Alt, deren Gesangskunst auch schauspielerische Routine unterstützt, erhielt nach jeder Nummer warmen Beifall. Den Ganymed gab Fräulein Lindner lustig und frisch und erzielte mit dem reizenden Couplet von der Elasticität zündende Wirkung. Herr Ram harter hatte mit seiner burlesken Komik als Mydas die Lacher und somit den Erfolg auf seiner Seite. Ob gewisse Extempores unumgänglich nöthig find, wollen wir dahingestellt sein lassen. Herr Winter bot als Pygmalion eine gute Leistung, obschon wir in seinem Gesang das Mezzavoce gänzlich vermissen. Das Orchester erfreute unter der gefchickten Leitung des Herrn Kapellmeisters Stephan durch discrete Behandlung der Instrumente; schon nach der Ouvertüre wurde — ein seltener Fall — warmer Beifall laut. Wir find überzeugt, die liebliche Operette wird mehrere Reprisen erleben und wünschen nur, dass man dem Publicum das niichstemal den schönen Chor nicht vorenthalten werbe. Das Scenische war sehr gefällig arrangiert. Wenn wir das Werk einer eingehenderen Vefftrechung gewürdigt haben, als manche Novität: der Grund liegt nahe. Ebenso begründet wird man es aber finden, wenn wir so rasch wie möglich über die Wiedergabe des geistvollen Scribe'schen Lustspieles hinwegeilen, das in erster Linie auf verständiges Tempo und ausge» bildete Gesprächspolntierung angewiesen ist. Eine gewaltige Scheidewand ist zwischen dem modernen Schwank und dem feinen franzüfifchen Luftfpiele gezogen; während dort possenhafte Uebertreibung den Lacherfolg erhöht, wirkt sie im letzteren von Grund aus zerstörend. In französische Salons gehören ganz andere sprachliche und körperliche Eigenschaften als in die Räume des grobkörnigen Schwanke, vor allem ist jedoch eine grünbliche Rollenlenntnis erforderlich. Das Haus war gut befucht. ,1. — (Zur Ueberbrückung des Gurl-fluffes in Rudolfswert.) Nach einer uns zugehenden Mittheilung werden zum Iwecke der Wahl eineS generellen Projectes für die Ueberbrückung des Gurl-flusses in Rudolfswert die noch wünschenswert erscheinenden eingehenderen Localerhebungen gepflogen werden. Mit der Durchführung derfelben wurde aus dem Ministerial-Bau« departement der Herr l. l. Oberingenieur Karl Pompe betraut, welcher voraussichtlich noch im laufenden Monate in Rudolfswert eintreffen wird. —0. * (Selbstmord.) Aus Krainburg wird uns berichtet : Am 5. d. M. gegen 5 Uhr nachmittags hat sich in Sadobje beim Hause der Besitzerin Marianna Bo-gataj, der in Krainburg stationierte l. k. Finanzwach°Ober-ausseher Jakob Udermann durch zwei Revoluerschüsse in die rechte Kopffeite gelobtet. Es waren mehrere Personen Zeugen des Vorfalles. Das Motiv des Selbstmordes ist unbekannt. —r. * (Schabenfeuer.) Aus Tfchernembl wird uns mitgetheilt: Am 22. v. M. um 2 Uhr früh brach in dem mit Stroh gedeckten, im Weingebirge Osojnik einzelstehenden Weinkeller des Besitzers Mathias Stublar von Osojnil Feuer aus, welches den Keller einäscherte. Der dadurch verursachte Schaden belauft sich auf 300 si,, welcher Schadensziffer eine Versicherungssumme nicht ent' gegensteht. Das Feuer gelegt zu haben, wird der herum» vacierende geisteskranke Iofef Stublar aus Lacken verdächtigt. —r. — (Vieh markt.) Auf dem gestrigen monatlichen Viehmarlte wurden aufgetrieben: 487 Stück Ochsen und Pferde, 2W Kühe und 51 Kälber. Der Handel war insbesondere lebhaft in Ochsen, da Käufer aus nah und fern erschienen, die eine große Anzahl Ochsen um hohe Preise auflauften. Auch die Kühe wurden gut verlaust, während der Handel in Pferden nur ein mittelmäßiger war. — (Ueber das heurige Ernteergebnis) im politischen Vezirle Laibach Umgebung geht uns die Mittheilung zu, dass dasselbe an Weizen, Korn, Gerste und Hirse infolge des lang anhaltenden Frostes so schlecht ausgefallen ist, dass viele Besitzer kaum den Samen er« fechsen konnten; die Haferernte ist jedoch etwas ergiebiger gewesen. Der Ertrag an Heu, Grummet und Klee ist als mittelgut, der Ertrag an Erdäpfeln—in den Gegenden, wo der Engerling nicht auftrat — als gut, an Fifolen nur in einigen Gemeinden als gut, an Buchweizen und an Obst aber als schlecht zu bezeichnen. Die Bewohner der Gemeinden Tomisel. Schleinitz und Verblene hatten im Frühjahre an der Ueberschwemmung zu leiden, die Steuergemeinde Staneschitz wurde im September von einem Hagelwetter heimgesucht, welches an den Herbstfrüchten I großen Schaden anrichtete. In den letzten Tagen hat das Hochwasser an den noch nicht eingebrachten Feldfrüchten in den Gemeinden Rudnik, Tomisel, Ratfchna und Schlelnitz ebenfalls einen fehr großen Schaden verursacht und ist in einigen Theilen dieser Gemeinden ein partieller Nothstand für den Winter und für das Frühjahr nicht ausgeschlossen. —0. — (Erzeugung von Cocons, Honig und Wachs.) Das jüngst erschienene Heft der von der k. k. statistischen Centralcommission herausgegebenen «Sla« tistischen Monatschrift' veröffentlicht eine vom k.l. Ackerbauministerium verfafste Tabelle über die Erzeugung von ^ Cocons, Honig und Wachs im Jahre 1894 in den im ' ReichSralhe vertretenen Königreichen und Ländern. Aus , diesen Nachweifungen ergibt sich, dass das Berichtsjahr 1894 sowie das Vorjahr für die Seidenproduction außerordentlich günstig war, da das Gesammterträgnis bereits doppelt so groß ist als jenes des Jahres 1891. Nn der Production besonders betheiligt erscheinen Süd' Tirol, Görz und Gradisla. Istrien und Dalmatien. Der Rückgang in den Erträgnissen der Bienenzucht ist dagegen noch immer anhaltend, und es beträgt die Gesammt-production sogar nur mehr die Hälfte der Production deS Jahre« 1890. Für das Gebiet der l. k. Landwlrtschafts-Gesellschaft in Lemberg liegen keine Paten vor. Nach den mitgetheilten Ergebnissen betrug im Jahre 1894 die Erzeugung an Cocons 3,026.903 Kilogramm (gegen 2.733.712 im Jahre 1893 und 1,194.410 im Jahre 1892), an Honig 27.542 Metercentner (gegen 34.682 im Jahre 1893 und 40.739 im Jahre 1892). an Wach, 4633 Metercentner (gegen 3500 im Jahre 1893 und 353? im Jahre 1892). Laibacher Zeitung Nr. 258 2240 9. November 1895^ — (Vom Theater.) Heute wird seitens der slovenischen Bühne die Oper «Die Nfrilanerin» zum drittenmale gegeben. Morgen gelangt auf der drulschen Bühne die Posse «Der Heiratsschwindler» zur Aufführung. Das lustige Werl hat sich in Wien großen Erfolges erfreut. 2lu»io» »».or». Sonntag den 10. November (Schutzfest der seligsten Jungfrau Maria). Hochamt in der Domkirche um 10 Uhr: PreiSmcsse «8alvs i^in^' von G. E. Stehle; Graduale und Offertorium von Moriz Vrosig. In der Stadtpfarrlirche St. Ialob am 10. November um 9 Uhr Hochamt: Niusu von Ioh. Nep. Straup; Graduale von Franz Schöpf; Offertorium von I. B. Tresch. Neueste Nachrichten. 3ihung des Abgeordnetenhauses am 8. November. fOrissiiml T^Ic>ivü»i»l,) Abg. Steinwender und acht Genossen interpellieren den Ministerpräsidenten über den Grund der Nichtbestätigung Dr. Luegers. Der Präsident ermähnte die Gallerie, welche applaudierte, zur Ruhe. Abg. Hauck, Dötz und Genossen interpellieren den Ministerpräsidenten wegen der angeblichen Aeußerung des Statthalters von Niederösterreich, welcher den Wiener Bürgermeister als seinen Bezirkshauptmann bezeichnet haben soll. Im Laufe der Sitzung brachte Abg. Dr. Pattai und Genossen einen von Antisemiten, Deutsch-Nationalen und einem Theile der Katholisch - Conservative« unterschriebenen Driuglichkeitsantrag ein, in welchem die Regierung aufgefordert wird, die Gründe mitzutheilen, weshalb sie Lueger nicht zur Bestätigung vorschlug. Seine Excellenz Herr Ministerpräsident Graf Aadeni erwiderte hierauf: Auf eine Reihe der im Laufe und zum Schlüsse der heutigen Sitzung eingebrachten Interpellationen sowie auf den Dringlich-leitsantrag will ich sofort antworten und dadurch dem h. Hause auch den Beweis liefern, dass die Regierung es als ihr Grundprincip betrachtete, für jeden Schritt voll und nachdrücklich einzustehen. (Beifall.) Bezüglich der Interpellation der Herren Abgeordneten Hauck, Dötz und Genofsen, in welcher die Frage an mich gerichtet wird, ob der Herr Statthalter von Niederösterreich den Auftrag erhalten habe, Herrn Abg. Dr. Lueger als Bedingung für seine Bestätigung als Bürgermeister die Niederlegung seines Reichsrathsmandates vorzuschlagen, kann ich auf das Entschiedenste erklären, dass weder feitens des Ministeriums, noch seitens des Herrn Statthalters eine derartige Bedingung dem Herrn Abg. Dr. Lueger gesetzt wurde. (Lebhafter Widerspruch seitens der Antisemiten.) Abg. Dr. Geß-mann ruft: «Das ist nicht möglich!» Abg. Prinz Liechtenstein: «Jeder von uns kann es beschwören!» (Erneuerter Widerspruch bei den Antisemiten.) Ebenso unrichtig ist es auch, dass Herrn Abg. Dr. Lueger im Falle seiner Mandalsniederlegnng die Erwirlung der Allerhöchsten Bestätigung in Aussicht gestellt worden ist, richtig dagegen ist es, dass der Herr Statthalter von Niederüsterreich, welcher als genauer Kenner der Größe und des Umfanges der Wiener Gemeindeverwaltung, sowie der daraus für den Bürgermeister erwachsenden Verpflichtungen, endlich mit Rücksicht auf die bisherige Gepflogenheit Zweifel hegte, ob sich beide Stellungen vereinigen lassen, in der Unterredung mit Herrn Dr. Lueger an denselben die Frage richtete, ob er gesonnen fei, fein Reichsrathsmandat auch im Falle der Allerhöchsten Bestätigung weiter zu behalten. (Gelächter bei den Antisemiten.) Der Vollständigkeit halber erlaube ich mir noch zu bemerken, dass ich, als ich Herrn Dr. Lueger empfieng, mich demselben gegenüber ausdrücklich dagegen verwahrt habe, dass die Beibehaltung oder Niederlegung seines Reichsrathsmandates für die Frage der Bestätigung von Belang sei. (Abg. Dr. Lueger ruft: «Das ist richtig»!) Gegenüber der Interpellation Steinwender und dem Dringlichkeitsantrage Pattai erklärt der Ministerpräsident, die Regierung sei nicht verpflichtet, über die Motive eines ihrer Executive vorbehaltenen Actes sich auszusprechen, dafür sei sie ausschließlich dem Kaiser verantwortlich und ihrem eigenen Gewissen. Unter Festhaltung ihrer Principien wolle sie dem Gegenstande jcdoch nicht ausweichen. Die Regierung erblickt in der Nichtbestätiguug keinen Eingriff in die Gemeinde-Autonomie, fönst müsste die Existenz der hiezu ermächtigenden Paragraphs des Gemcindestatuts einen derartigen Eingriff bedeuten. Der Vorgang dcr Regierung sei formell und materiell begründet. Die gesetzliche Möglichkeit der Nicht-vestätigung ermögliche gerade eine objective Haltung der Regierung zur Wahlbewegung uud zur Bildung der Parteien, ohne Besorgnis, dass die politische Ver-wülwnft der giohrn Residenzstadt eventuell in unbe-vn^ene Hände gelange. Die Bestätigung sei unthunlich, sobald die Bürgschaft einer objectiven, sachlichen, von agitatorischen Tendenzen freien und für alle Bevölkerungsclassen gleichmäßigen Verwaltung nicht außer Zweifel steht. Darin kann die Regierung weder die Wege der Experimente betreten, noch auf die mit der Vergangenheit fchwer vereinbarten Hoffnungen sich stützen. Dies sind die Motive der Regierung. Der Ministerpräsident verwahrt sich entschieden gegen die Insinuation, dass die Regierung einer Pression der ungarischen Regierung (Gelächter bei den Antisemiten) oder irgend einer parlamentarischen Partei ausgesetzt gewesen sei. Derlei Insinuationen seien ein Angriff auf die Ehre des Staates sowie auf die Bedeutung und die Ehre des Parlaments. Er empfiehlt die Ablehnung der Dringlichkeit. (Beifall.) Nach dem Ministerpräsidenten begründet Abg. Pattai seinen Dringlichkeitsantrag. Die Abgeordneten Engel (Iungczeche), Ebenhoch (Conservativer), letzterer namens eines Theiles der conservativen Partei nnd Prinz Liechtenstein sprechen gleichfalls für die Dringlichkeit. Letzterer hebt hervor, dass die Nichtbestätigung Luegers auf nngarifchen Einfluss zurückzuführen sei und erklärt unter Betonung der Eigenschaften Luegers, dass derselbe immer wieder gewählt werde. Redner weist auf die Haltung und Abstimmung der einzelnen Minister im Ministerrathe hin. Unterrichtsminister Baron Gautsch antwortet, die Haltung und Abstimmung jedes Ministers im Ministerrathe stehe unter Amtseid und entziehe sich jeder Discussion und erklärt, dass alle Minister für die Befchlüsse des Ministerrathes und für den Ministerpräsidenten einstehen. Abg. Dr. Lueger erklärt, er wolle den Wortlaut seiner Unterredung mit dem Statthalter Grafen Kielmansegg mittheilen, woraus hervorgehe, dass der Statthalter von ihm die Niederlegung des Reichsraths-mandates als Bedingung der Bestätigung zum Bürgermeister verlangte und tritt der Bemerkung des Ministerpräsidenten entgegen, dass er (Ministerpräsident) aus Schonung für des Redners Person gewisse Momente verschweige und ruft zum Schlusfe aus: «Ich fordere Eure Excellenz auf zu sagen, was Sie von mir wissen!» (Stürmischer Beifall auf der Gallerte; der Präsident lässt die Gallerie räumen.) Nach der Räumung der Gallerie erklärte Abg. Dr. Veer namens der vereinigten Linken, die Partei verhalte sich zu dieser Frage objectiv und werde gegen die Dringlichkeit stimmen, behalte sich aber vor, seiner-zeit im Hause gegen die Erklärung des Ministerpräsidenten über die Verantwortlichkeit der Minister Stellung zu nehmen. Die Dringlichkeit wird sodann mit 118 gegen 64 Stimmen abgelehnt und der Antrag selbst der Ausschussbehandlung zugewiesen. Nächste Sitzung Montag. Gelegratnine. Wien, 8. November. (Orig.-Tel.) In der heutigen Sitzung des Beirathes brachte Bezirkshaufttmann Dr. v. Friebeis den Statthalterei-Erlass, betreffend die Nichtbestätigung Luegers zur Kenntnis und theilte mit, dass die Neuwahl des Bürgermeisters Mittwoch oder Donnerstag stattfinden werde. Ellischau, 8. November. (Orig.-Tel.) Nach einer unruhigen und schlaflosen Nacht ist heute das Allgemeinbefinden des Grafen Taasse weniger befriedigend. Agram, 8. November. (Orig.-Tel.) Die Unter« suchung gegen die an der Fahnendemonstration betheiligten Studenten ist beendet. Es sind 56 Studenten angeklagt. Die Verhandlung findet am 11. d. M. statt. Die Anklage lautet auf Vergehen wegen Auf^. zu Feindseligkeiten gegen Nationalitäten. Das ^ gesetz straft dieses Vergehen mit 3 bis 6 M' strengen Arrest. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Wilhelm^ ^ — Schobert, Künstlerblut (Roman, drei Bände), st- ^ ^ Armands ausgewählte Romane, 1. Nbth,, 8^. sl-,^< ^, Greville, Gesühnt, fl. 2 40. — Io ka i, Neue Erzay' ,. fl. 1-20. — Iölai, Magneta, fl. 1.20. — Patz'g,. 71, M tische Oekonomie.Verwalter, fl. 3-60. — Niehli, Hemn^^ als Dichter und Mensch, fl. 1-35. — Flammarion, ^ Mi, der Welt, geb. fl. 2-40. — Hofmann, Handbuch d« V" M Wertstatt.Mechanik, 2 fl. — Vrandeis, Der Schuss ^'^. aller den Schusserfolg beeinflussenden Umstände und O ^ s>, leiten), fl. 220. - Mauthner, Die Wiener Stiftung ^ — Schwarz lose, Die künstliche Vrutmethode, si «.«i„!! Wolf, Der neue Hausarzt, fl. 1-80. — Schwarvc-^F, uud Wille, Die Elektricität, 5. Aufl,, geb. «0 "- ^„h,i, M arten s, Weltgeschichte, 1. Lieferung, 30 lr, ^.^- W^ Die Pflanze, I.Lieferung, W kr. — Thery, Die "'M" T" Währungskrise, fl. 1 - 60. — Schw eiger. Lerchen! c .^, Donau, 3. 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W!e» 1U6-- «» - Äürseban «nlehen, verlosb. 5",'„ lU0 50 luib» 4°/„ »ralner LandelAnlehen . SU 2!» — - «elb Ware Zsandbrtts» (für 100 ft). «odll.allg. ost.in50I,v!4''/s,«, I,i- .... dto. ,, .. 35 Oest.°,mg. Van! veil, 4>/,"/<> > — — — dto. dto. „ 4°/« . . 100—loo«,, dto. dto. 50jHhr, ,, 4°/, . 1U0-— I«0 80 Eparcasse, I. öst,.303,0'/,°/« vl. I0I-Ü0 —-— Priorität«, «gbligaliontn (fNr 10« st.). sscrolnand« Norbbal),! K»<>fi,«M. >-" 14»-.. Ofener Lose 4« si...... 5U-i,z,Osst.«cf.v., 10st. I? «b i??» «othen Kreuz, U„a.VeI.v.,b si. 108U ii w Rudolph Lole 10 st..... 2»-- 24-. Salni'Lole 4» si. CM. . . . «950 7n-e<> St.°Ge»°i« iiule 4« st. CM. . 71-«» ?2ü0 Wllldsteiu Lofr 2» sl st, CM. . —-- -.-- V>!w.-Lch,o,ü"/„Präm. Schuldn. d. Äobeucrrbilaustalt.l.Gm, . 18-30 lN3!» dto. dto. U. — 2ll sa Veld Ware Zank»Acli« st. 25°/„E. W— 100 - Länderbaiit, Oest., 20« si, , . 260 — 2LNt,0 Oesterr,-unssar. 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CM. 212 — 213 - Tiamwal,-Gel.,Wr.,170fl.ö.W. l,52— 5,53- dto. »M.l»»?,2U<)fl. . . . —-— —— V«ld Waie Tramway-Vel., NeueWr., Prio" rltH«»»lctie„ 10« fl. . . . 1U8'50 10? 50 Ung.°aal<,. Eiscub. 200 fi. Silber 205-— 20U 20 Ung.«l!cstb.(Naab-. 62 b« 83-!>0 «ieswger Arauerei 100 fi. . . 113- 114-— Mmitaü-VescÜsH., Oesl.'alplne 94 üb U4-?l» Prager Eisen Ind.-Ves. 200 st. 712 — 7I4-— Valgo-Tarj. ötclniohlen «0 st. ?il>—?14-— „Schlöulllilihl", Papiers.. 200 fl. 8l6' ii22'-- „NtrUrerll,.", Papiers, u. V.°^ 9 80» Deutsche Nclchsbaülnuten . . 59- . 59-0?^ Italienische Aaulnotcn . . . 45-l(» 45-20 Papl«°3tub«l...... i-29«' l-lwl.»