, M« ^ ps«I» oin 1 so S9. I» liilittdoe «öÄ»««Mek v«>vlMOlb»g. V«fv»tdm9 «6 Vuet»6niek«»»l» kwft^, «Iis« 4. VßtßpdO» X Vrt«Med«i» ^»i»« I«t «t»w ftvskpvfw ^l»il«>O». U kir. 1VS ^s«n«g. . 0«uß>ps«t-: »o««. » ou». ru,t«tw S4 vi». «-tz.» «,«N. » vtR. tV, ^ ßdslg« man»«. « oia. Viuskum»» H vt» » ttw Dt» Avnferenz der AußmmlniVer Die lkmserenz der Außenminister ist eine beschlossene Sache. Schon in wenigen Wochen wird fie stattfinden. Vielleicht wird eS die zweite Ivlihillfte sein, vielleicht die erste Lugusthälfte — ein weiterer Aufschub kommt kaum in ^ge. Ten« »ß m^t sich das Bestreben bemerkbar, noch vor der Bollversammlung des Bblkttbunds im September ersprießliche Ergebnisse zu erreichen. Die Zeit, die bis M kommenden Bölkerbundstagung übrig bleibt, ist nicht allzu weit bemessen, und dem ist gut so. Es gilt, sofort an die Vorarbeit heranzugehen. Alle, die die Tätigkeit der kommenden Konferenz von Anfang an hemmen möchten, müssen schnellstens bekamen, sonst kommen sie zu sj^t. Es ist als ein gewisser Erfolg Deutschlands in Madrid anzusehen, daß die Idee einer Außenministerkonferenz heute Allgemeingut ^worden ist und kaum mehr. auf ernsten Widerstand stoßen dürfte. Es ist gar nicht allzulange her, als die Pariser Presse einmi!-tig ^r Auffassung war, eine vollwertige Konferenz sei unzweckmäßig ^und unerwünscht. Diese Auffassung hat Briand fallen gelafsen, und es ist anzunehmen, daß auch PoinearS sich den Standpmckt Briands aneignen wird. ES. wird also zu einer endgültigen Aussprache kommen über die sogenannte „Liquidierung deS Krieges". Die Aufgaben der Außenminiperkonserenz 'sind bereits heute klar umrissen. Es wird eine politische Konferenz sein, die Ken Noung-Plan endgültig «nnehmen und die einen Beschluß^ über die Rheinlandrümnung zu fassen haben soll. Die erste Frage, die Ratifi-zierung des V^ung-Plans, ist mit dem Ausgang » dex deutsch-belgischen Besprechungen über die Markenentschädigung verbunden. Die zweite Frage, die Rheinlandräumung, wird erschwert durch die französische Forderung nach einer ^Kommission der Feststellung und des Ausgleichs", die nichts andere« als eine verkappte Kontrollkommission ist. dazu noch mit einer unbegrenzten Tütig. keitSdauer. Daß Deutschland auf Einsetzung einer solchen Kommission nicht eingehen kann, steht von vornherein fest. ES würde also weitgehender Kompromisse bedürfen, um eine Einigung herbeizuführen. Die größte Gefahr für die deutsche Diplomatie besteht dabei darin, in eine Isolierung hineingedrängt zu werden. Während der Arbeit der Sachverständigen in Paris war diese Gefahr oft akut, konnte aber dann immer wieder im letzten Augenblick vermieden werden, nicht zuletzt dank dem Eingrei-föfl der amerikanisc^n Hauptdeleglerten Owen Voung und Pierpont Morqan. Damals handelte es sich aber unr Männer, die vorwieaend wirtschaftSpolitisch einl,estellt waren. Die Konferenz der Außenminister wiri» demgegenüber im politischen Kreuzfeuer stehen. Es ist noch nicht abzusehen, wie die Atmosphäre auf dieser äußerst wichtigen Konferenz beschaffen sein wird Dies hängt von dem Gang der Vorbesprechung ab, die noch wiihrend der Madrider Tagung einqe-fekt haben und die weiterhin teils mkindlich, teils aus dem Äcge über di? Regierungs-kanzleien fortqeset^t werden. Diese Aorver. Handlungen ibrerseitS werden erk?cblich ^urch die innerpolitische ünae seder der verkinndeln den Staaten beeinflußt. Das grös^te Nätsel bildet in dieser Hinsicht die Taktik der neu-en englischen Regierung, die nach den er- Dr. Strefemann fordett Näumungsgarantim Daden-Baden als wadrfcheinNcher Konferenzott LM. Paris, S0. Juni. Der deutsche U»tem>wiß»r Dr. E t r se « > « a !ft geßer» »« 9 Uhr «ach Vee-N« abgereist. Die Vtttter brinDßn sei««« Pariser >«fe«thalte die grytzte «ufmerksam keit e«tgßße« «. ko««e«tierea die 8«sa«' «enkmift Otr«se«a»«s «it vriand. Der „T e m p S" schreibt, das Havpt-thema der Unterredung sei die Einberufung her >nßeka»bsgte« politischen Konferenz ge-»cha so»iR de» deiberseits mBgedriUte M«IH» dsr VAMg-Ptt» «Aß» bald reali-slert «sehen «»tz ins Leben treten. Die franzlsischen politischen Kreise ver. treten die Ansicht, das^ die «heiiaandrö«. »««g »on de» vwdilifierung der ersten gahlnngSrate nach dem Panng-Pla« ab. hikgig gemacht werden müsse. Die „D a i l y M a i l" ersährt hiezv, Briand und Stresemann hätten sich w de» Ginne verabredet, das» die «onserens «iO in London stattsinden «erde, der scheinlichste Konserenzort sei V a d s »-Baden. Außerdem berichtet das Watt, Stresemann habe Vriand ansmerksa» ße. macht, daß er an der kilnftigen Konferens nicht teilnehmen könnte, wenn er keine Garantien siir die «heinlandrSuauma erhielte. Innere Verwalwngsreform VollNändi«« DepoNWeru»! der Le««I«ischaft — SoppeNer gnstaazenz«! — vehalt»reg«lterm»g der L«r«att»«gsbea«»e« B e o g r a d, 19. Juni. Der König unterzeichnete gestern ein Gesetz, welches als Ergänzung des Gcselzes ü!^r die allgemeine Staatsvern>altuug aufzufassen ist und die Neuregelung des inneren Verwaltungsdienstes des Staates l'.'-zweckt. Im Sinne dieses Gesetzes werden ulle Angelegenheiten von den allgemeinen stzat-lichen Behörden behandelt. Ausgenommen sind nur die Finanz-, Gerichts- und Militäragenden, die von den einschlägigen Behörden zu versehen sind. Als Grundsatz wird bestimmt, daß alle Angelegenheiten in zwei Instanzen zu erledigen find, wobei das Ministerium des Innern nur in Ausnahmsfällen als erste Instanz fungiert. . Wichtig ist die Bestimmung deS neuen Ge setzes, daß sich die Beamtenschaft von jeglicher Politik fernzuhalten hat. Verstöße gegen diese Vorschriften werden mit aller Strenge geahndet, sogar mit Entzug der Ruhegehälter. Bei allen Großiupanaten werden besondere Disziplinargerichte errichtet, welche sich mit der Ahndung der Bergehen der Beamtenschaft des Verwaltungsdienstes zu befassen haben »Verden. Um die Lage der Verwaltungsbeamten besser zu gestalten, werden, wie im Gerichtsdienst?, auch hier besondere Zulagen von 200 bis 4000 i ^ spmt li«I6,?slt«i,ck>^i'bsit. Vertrieb iür 1(5. I. ezIK l^anlcsrjeva ui. 26. Dinar monatlich flüssig gemacht. Auch werden die Bezüge einiger Rangsgruppen etwas erhöht. Eine weitere Bestimmung des Gesetzes erstreckt sich auf die Neubezeichnung der Rangs Kassen. Politische Beamte, welche mit den Parteien amtlich unmittelbak in Berlihrung kom men, müssen Juristen mit vollständiger Uni versitätSbildung sein, doch wird diese Be-stimttlung für die nächsten sünf Jahre ausgenommen. Ferner wird im Verwaltungsdienste ein besonderer Zweig der .Hilfs-Kon-zeptsbeamten mit vollständiger Mittelschulbildung, die eine Fachprüfung abzulegen haben, eingeführt. Kurze Nachrichten LM. Z a g r e b, 20. Juni. Heute um 10 Uhr vormittags fand in der Kathedrale ein feierlicher Trauergottesdienst zur Erinnerung an die Todesopfer des vorjährigen 20. Juni in der Skupschtina, Paul Radi6, Dr. Gjuro BasariLe? und Stefan RadiL, statt. Die feierliche Seelenmesse zelebrierte der Abt Strahinjöak. Es wohnten ihr außer den Familien der Toten zahlreiche Vertreter der ehemaligen Bäuerlich^emo kratischen Koalition, der Bürgermeister Dr. Srkulj mit mehreren Gemeinderäten und eine große Trauergemeinde von Bürgern und Bauern bei. Die Gräber der Toten ani. Mirogoj waren aus diesem Anlasse uiit Blumen prunkhaft geschmückt und illuminiert worden. Ein Kranz war zum Jahrestage sogar aus Amerika geschickt worden. « LM. P r a g, 20. Juni. Der Senat verhandelte gestern über die Frage der Regelung der Verpflichtungen in ehemaligen österreichisch-ungarischen.Kronen Der Berichterstatter der Mehrheiisparteien protestierte energisch gegen die jugoslaw'en-feindlichen Jnvektiven des kommunistischen Abgeordneten Dr. Herc, wobei er betonte, daß Jugoslawien seit Jahrhunderten sür sei. ne Freiheit und das Ideal der Zivilisation ston Ankündigungen zu den besten Emartun gen Anlaß gibt, die aber in der Praxis ganz anders aussehen kann. Nicht minder bedeutungsvoll ist die innere Situation in Frankreich, wo die Regierung Voincarö bei der anl 25. Juni beginnenden Kammerdebatte einen recht schwierigen Stand haben wird, sodaß die größten Ueber-raschungen nicht ausgeschlossen sind. Neben England und Frankreich muß auch die Stim mung in Japan, Belgien und Italien und vor allen Dingen in Amerika berücksichtigt wer^n. Auch hier-ist eine volle Zuversicht wenig am Platze. Aber wie es damit auch stehen mag: die politische Stagnation, die durch den ganzen Winter gedauert hat, ist überwunden. Wichtige Entscheidungen rei^ fen heran. gekämpft habe. Der Antrag wurde in zwel-ter Lesung angenommen. LM. Beograd, 30. Juni. In der hiesigen römisch-katholischen Pfarr kirche wurde heute eine Seelenmesse für die vor einem Jahre tragisch in der Skupschtina ernwrdeten kroatischen Abgeordneten gelesen Unter den Teilnehmern der Totenfeier erblickte man auch den ehemaligen Z^mokra- tensührer Ljuba D a v i d o v i ü. » LM. W a s h i n g t o n, so. Iuni. Das Repräsentantenhaus hat mit 1« gs. gen 86 Stimmen eine Bill angenommen, in welcher die Regierung ermächtigt wird, die Zahlung der französischen Handelsschulden, die am 1. August verfallen, bis !. Mai aufzuschieben. In der Debatte sprach sich Ge Natur hadring gegen dieses verkappte Mo-ratoriuin aus, indem er erklärte, daß Frank reich durch volle drei Jahre hindurch k^e Ratifizierung dieses Vertrages verschleppt habe. Es gäbe auch jetzt keine Garantien dafür, daß die Zahlung nach dem 1. Mai 1930 erfolgen würde. Börsenberichte Z ü r i ch, 20. Juni. Deoisen: Vsogrsd 9.127b, Paris 20.325, London 2Ü.197Ü, New York 519.70, Mailand 27.19, Prag 1S.Ü82V, Wien 73.05, Budapest 90.52, Berlin 1LS.S8. Z a g r e b, 20. Juni. Devisen: Men 301.9t, Budapest 994.633, Berlin 1359, Mailand 2W.942, London 27L.61, Newyork 5)0.955, Paris 223.79, Prag 1S9.K6, Zürich 109!i.40. — Effekten: AlciegsentschädigungS-rcnte 405. L j u b l j a n a, 20. Juni. Devisen: Berlin 1359, Budapest W3, Zürich 109S.90, Wien 8(^.44, London 276.21, Newyork 56.855, Paris 222.79, Prag 168.SS, Triest 297.95. - Effekten: (Geld): Kredit Celje 160, Laibacher Kredit 123, Kreditanstalt 170, VevLe 118, Ruk 275—285, ZeSir 105, Baugesellschaft 50. D wr unser vlntt! M Xuttrtlxe veräen prompt «1»«Usst. »Orvitvioi «iom" Ra»» Wl»d» D wr unser vlntt! M Xuttrtlxe veräen prompt «1»«Usst. I.A. I.A. V»5«K«U» .Hkaribo?e< ZeNung^ Nummer ISA Yrelktist, Ven ?!. I'm? IN?t, sadelraUln tn tlnaarn und Stumanlen B u d a p e st, lg. Juni. In seinem heutigen Leitartikel beantwortet der »P e st e r L l o y d* die Artikel der rumänischen Blätter wie folgt: „Die rumänische Presse hat scheinbar vergesse»^ daß sich Situation Ungarns und des »ontinentS überhaupt seit 1919 ganz wesentlich verändert hat, und ztvar seit jenen Tagen, als die rumänischen Truppen ' unbekümmert um die mehrmaligen vorstel-lungen der Botschafterkonferenz bis Buda. Pest vot>rongen und die ungarische Hauptstadt besetzten. Heute ist eZ Sache des Völkerbundes und nicht mehr der Botschafter-kon?ferenz, den Angriff auf einen Mitglied-paat zu verhindern. Sollte Rumänien Ungarn angreifen, dann würde es auf Grund des Artikels IS des VSlkerbuudpakteS nicht nur mit Ungarn, sondern mit ganz Europa. AU tun haben. Außerdem befitzt Ungarn heute eine Armee, die zwar zahle^äßig und in ^ jpuneto A)tsrüstung schwach, wegen ihres mi-' ilitärischen Geistes aber noch immer genug stark ist, die rumänischen Angriffe trotz der Uebermacht solange abzuschlagen, bis der Völkerbund für seine Sanktionen Zeit ge-'wonnen hat. Die rumänische Regierung kann jfür die K'riegSdrohungen der Bukarester Presse nicht verantwortlich gemacht werden, 'man darf sich jedoch der Hoffnung hingeben, daß sie die öffentliche Meinung über die Verfahren dieser Kampagne unterrichtet, die eventuell zu einem internationalen Konflikt fthren könnte. Die Sriranluna VrlbiSevIS' B e o g r a d, 19. Juni. Die (Gattin Svetozar PribiSeviL' brachte heute in Begleitung ihres Schwagers Vale« rijan PribiLeviü beim Polizeipräfekten La-^zarevis ein kannte Chirurg Dr. Kostiö vornehmen, in .idessen Behandlung aulh Stefan Radiä ge-^standm hatte. Der Polizeipräfekt hat vor-Iläufig noch keine Entscheidung über das Ansuchen der Frau PribiLeviü gefällt. Dor Äadren — der Tag von Scapa Flow! KotalonWe Demonstrationen ^Nieder mit Prkmo de Riverak" beim Smpfang Dr. Gtresemann».. V a r e e l o n a, 19. Juni. Während deS offiziellen Empfanges Dr. Stresemanns kam es zu Kundgebungen geigen Primo de Rivera. Während der Begrü-jßungSfeierlichkeiten in der Weltausstellung, denen eine große Menschenmenge beiwohnte, lerschvllen immer wieder die Rufe: „Es lebe Am 21. Juni jährt fich der Tag zum zehn ten Male, an dem in der Bucht von Seopa Flow die dort internierte deutsche Kriegsflotte versenkt wurde. Den Befehl hierzu gab Vizeadmiral von R e u t e r, der ohne Nachrichtenverbindung mit der Heimat annahm, daß die deutsche Regierung den Bertrag von Versailles nicht unterzeichnen würde. Um die Flotte nicht in FeindeShand fallen zu lassen, ließ er sie versenken — zur Enttäuschung der Engländer, denen die Vor bereitungen hierzu verborgen geblieben waren. Gesunken sind 10 Linienschiffe, 5 große Kreuzer, 5 kleine Kreuzer, 46 Torpedoboote. Oben: Das Sinken deS großen Kreuzers „Hindenburg" (links) und des LinienschifseS ^Bayern" (rechts). Unten links: M.znn-schaften eines sinkenden Kreuzers fahren zu den englischen Schiffen. (Die Engländer zwangen die wehrlosen deutschen Mannschaf ten, zum Zeichen der Waffenlosigkeit Arme hochzuhalten. Einzelne englische Kriegsschiffe schössen sogar auf die deutschen Boote!) — Rechts: Was das Meer wieder sreigab das Heck eines nach fünf Jahren gehobenen Torpedobootzerstörers. tio»äre» Vlattts. I« kdriße» »isse «a» sich sOWOhl i» LO«b«n >lS a«ch i« Vashi»ß. tm, ganz gut der ungünftlsen KSlrk««g Vnd der Aslge» des englilch-sra»zlstsch»» Marl. aeadkommenS zu erw«et«, als daß «am ae«»di«gs den Fehler «ach« «alte, die Mitarbeit der Sbrig»» «»lker bet der «»-rSftmtg abzulehma. He»t« d««ke Riemaad an ein einseitige« engl>sch-a«eri»aaisches Bündnis, welches dem alten «ntentedlock ähnlich sein würde, denn die Politi? der «r. beiterregierung lehnt die veraltete Nlianz-«ethode ab und reslektiert ans die politische Mitarbeit aller Völker und Negiernnge«. P a r i S. 19. Juni. Der Vorsitzende der radikalen Partei, lädier, verSsfentlicht in der „La Nepubliqne" einen Artikel, in ^m auf die Ansammenar-beit MaedvnaldS mit Hoaver l^ngewiese» wird. Daladier bezeichnet diese e«glisch-a»«» rikanis^ Annähernng als ei« gewichtiges Argument sür die Annäherung Frankreichs mit DeutstPand, für die sich die radikale Partei seU jeher eingesetzt Hütte. Diese «n-Näherung sei insolange bis die fra» zösische vkknpationsaemee «ts de« »Heinlaad serschwwdet, für deren Srhaltnagsto-sten nach dem AOnng-Plan die Kredit« «it 1. September ohnedies erlöschen. Die Nadi-kalen seien der Meinung, tich die Nhetn-landräumung noch vor diese« Ter«i» z» erfolgen häbe, da ansonsten dio Aimühorung vereitelt »erde« »ürde. Die Jnitiativo hiß» zu aber «üffe Frankreich ergreife«. dier schNesft sei« «nsfühnWge», indo« er beto«t, das^ «a« «icht «ehr d«ea»f warten dürfe, bis in dieser Richtung ein Druck »o« seiten der gestrigen Verbündete« erfolgt. EngM amerlkanlstver Borstop gegen DersaMes? Asover «n» Maedonal» gegen den Diklalsrieden — Die Ank-«vrl des „Datty aer«ld" an die Adresie der Pariser VliUler L o n d o n, 19. Juni. Die Konferenz Dawes-Maedo-nald steht noch immer im Mittelpunkt des Interesses der englischen üsfentlichen Meinung, ^r heutige „Dally Her«ckd", das Zentralorgan der „Labour-Party" und gleichsam daS offiziöse Sprachorgan der Ar. das von Spanien und dem Diktator befreite Katalonien!" Die Menge schrie: „Nieder mit Primo de Rivera!" Polizei dröngte schließlich die Demonstranten zurück. beiterregierung, reagiert auf die ungünstigen Kommentare der Pariser Presse in bezug auf die Zusammenkunst Macdonalds mit Dawes. ^S Blatt betont, es hieße nutzlose Zeit vergeuden, wollte mau die groteske Behauptung des „Echo de Paris" dementieren, wonach Hoover und Maedonald einen An. griff auf den versailler Frieden planen. Gleichzeitig wird hervorgehoben, daß Per. tiuax und das de Paris" noch lange nicht die Meinung des französischen Volkes vertreten, vielmehr die Meinung eines reak Der DaMlli« modeiMert fich Dieser Tage weilte der Erfinder Mareoni im Vatikan und wurde vom Papste empfangen. Marconi hat nach einer eingehenden Besichtigung der vatikanischen Gärten ihren höchstgelegenen Teil als den geeignetsten Platz für die radiotelegraphische Station dezeichnet. Mit Zustimmung des Papstes wird die Station zwischen den beiden Türmen der vatikanischen Sternwarte errichtet wer« den. — Vor einigen Tagen sind" von Tara« gona her zwei große Wasserflugzeuge mit Rompilgern in Ostia, dem Hafen Roms» eingettoffen. Es ist das erstemal, daß eine Pilgergruppe den Luftweg gewählt hat. AVer alle Wege führen bekanntlich nach Rom. Wie lange noch, und eS wird vielleicht ein Teil der vatikanifchen Gärten geopfert werden müssen, um einen päpstlichen Mug« platz zu schaffen. DomHltten zum Äinnfönlo Bor 40 Jahren war der heutige Gesandte von Bolivien in Paris, Simone Batino, ein einfacher Hirte in den wUden Bergen seiner Heimat. Dort hatte er das Glück, Zinnvorkommen zu entdecken. In kurzer Zeit wurde der Hirte einer der reichsten Mnner Die vom HolNenftof Roman von Gert N o t h b e r g. ^Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle (Saale). Lv (Nachdruck verboten). ? Klaus Holsten beugte sich vor. Hörte er iv'enn recht? Leanthe wollte plötzlich fort? l Ja, aber Christ? Was hatte denn daS alles ^zu bedeuten? Ernst und blaß stand Leanthe vor ihm. Ihre Augen senkten sich nicht vor seinen l düsteren, flammenden, fragenden Blicken. 'Klaus Ostens Auge glitt ab von ihr, ging !zu Christ hinüber. > Der, anscheinend in bester Laune, war von einer Anzahl Herren umgeben. Jeyt ! gerade nötigte man ihn, zu musizieren und man drängte ihn trotz seines lachenden ! Sträubens an den Flügel. Es wurde Plötz-'lich ganz still. Ehrist Holsten sang daS Lied' „An den ! Abendstern". ' Ueber Leanthes Wangen liefen zwei große Tränm. Klaus Holsten riß sich zurück. Fast i hätte er sich vergessen, hätte daS geliebte i Mädchen in die Arme genommen, hätte die 'Tränen von den blassen Wangen getrun^n. „Was will ich? Sie weint ja um Christ!" dachte er, und in seinen Augen wir ein so wilder, lsuallvoller Schmerz, daß Johanna Willschach ihn bebend vor innerer Erschüt- terung ansah. Sie zwang sich zu ein Paar^ Worten: „Sie entschuldigen, Herr Holsten, Ihre F'^au Mutter sah soeben zu uns herüber. Wir hatten noch etwas zu besprechen. Behst du mit, Leanthe?" Johanna legte den Arm zärtlich um Leanthe. Klaus Holsten verbeugte sich tief, sagte jedoch kein Wort. Als er die beiden Schwestern drüben bei seiner Mutter sah, ging er unauffällig hinaus, geschickt dem Forstrat ausweichend, der sich gerade nach ihm umsah. Klaus Holsten ging die schmale Hintertreppe in den Obstgarten hinab. Zwischen den kahlen unzähligen Himbeer- und Stachelbeersträuchern ging er dahin. Der Nachtwind strich über seine heiße Stirn. Ein wohlbekannter, herber Geruch erwachender Erde erfüllte den Garten. Lauwarm und doch noch kühl war die Luft. ES roch nach Veilchen und jungem Grün. Klaus Holsten lehnte die Stirn an die Rinde des alten Baumes, der seine Aeste ganz tief herabsenkte. „Ich lisbe Leanthe, ich kann eS nicht ändern. Und sie liebt ^ — Christ. Was aber soll das nun auf einmal heißen, daß sie jetzt nach Lausanne will, gerade jetzt, nachdem sie sich bisher beharrlich weigerte?" Klaus Holsten hie^ stm mit beiden Händen den schmerzenden wer Avenue Foch versammelter., nicht wenig imponieet, daZ Vatino seiner Tvchter ei«« ganze Milliarde l^rancs Mitgift q«g«ben hat. Auch wenn man die Mitgift in andere Nächrunge« umrechnet, bleibt die Summe immer noch hoch genug. MImwr für Allohollltr Die Daeiler Polizei, die dat Publikum mit geradezu genialen Einfällen verMfft, hat «ine neue Knrmßthode sür Alkoholiker eingeführt. Ein Filmo^rateur ist im Polizeirevier stets anwesend. Gobaliz ein Herr oder eine Dame in sehr angeheitertem Zustande ins Revier gebracht werden, iverdön sie stfstt gefilmte Nachdem das Opsee des Alkohols seinen Rausch ausgeschlafen hat, wird ihm ein Film vorgeführt, in dem eS sozusagen ohne vorherige Vorbereitung die .Hauptrolle spielt. Der Alkoholiker steht sich in einem Zustand, der wenig Imposante? an sich hat und ihm seine eigene Person alZ Karikatur vorführt. Das Resultat ist in den meisten Fällen verblüffend. Der Betressen-de schämt sich: denn vor nicht» fürchtet sich .der Franzose als vor dem Lächerlichen. Die Kur wirkt wie ein N»nder. 40 Prozent jtsr auf dieje Weif« Äehandelten schwSren, ^ich Ni^mÄt. im Leben mehr zu betrinken, und scheinen, so weit es die Beobachtungen det Polizei erlauöen, ihr Wort za halten. Der Senker vo« New^Vor? Nachdem er l4o zum elektrischen Stuhl Verurteilte durch Druck auf den tknopf. der den tödlichen Strmn einschaltet, vsm Leben zunt Tode beordert hat, ist E. John Hulbevt, der Scharfrichter öes Staates New York, von feinem utcheimlichan Amt MüSgetreten, u.m es einem Mngeren zu üSerlassen. Der Tech-zigjShrtge hat keine VngshSrigen und wohnt allein in Auburn, einer Vorstadt von Rew-»»ork. Sein HäuSchen stshk, ivie sein Besitzer vis zu seinem Ende stehen wird: isoliert. Ss gibt wohl kaum einett einfa-meren Menschen in der Millionenistadt alS.Hulvert. .Fulbert war wögen der Ruhe itnd Kaltblütigkeit bekannt, mit der er, auch wem unerwartete dramatische ZwifchenifAlle eintraten, seines Amtes waltete, der Exekutisn, die gewöhnlich nachts um N Uhr stattfand, Pflegte er eine halbe Stunde im Äefängniöhofe auf-und abzugehen und eine Zigarre zu rauchen. Selbst die Richter und Beamten bes Gefängnisses gingen dem Manne mn liebsten aus dem Wege und vernrieden es, ihm die Hand zu reichen. Auch in gefährlichen Situationen geriet Hulbedt nicht aus^r Verfassung. Einmal brach eben, als er einen m^rs fachen Mörder hinrichten sollte, eine k)l?evol-te im Äefängnis aus. Die Äut der Gefangenen richtete sich besonders «gen Hulbert, und es hätte wenig gefehlt, so hätte er an diesen: Abend selbst: auf -dem elektrischen Stuhl geendet. Einmal wurde er «ach Nebraska gerufen, um dort eine Hinrichtung vorzunehmen. Der Staat Nebraska hatte eben gegen eine starke Minderheit die Todesstrafe wieder etngefiihrt. Die Hotel« weigerten sich, Hulbert aufzunehmen, er nmhte inl Äefängnis übernachten, und auf dem ge ^durch die Swdt begleitete ibn eine Schutz-garde von Polizisten. Einmal wurde er in einem r-den in Maribor folgende Paare getraut: Franz P i d i c, Zollbeantter, mit Frl. Her-uline raeucr; Johann Sor 8 a k mit Frl. Elisabeth M o l u n r; Franzr <, m-ii.erger uiit Frl. Älavica Fiiiöiö; Anton Leuarei ö mitFrl. Gis«la P u r-ß ai- Josef P llih uta mit Frl. Anna F e r k: Anton B r u ,n e n mit Frl. Marie Öfter e; Johann sti o l e c niit Frl. Iosesine Megliö und Franz PlavSak mit Frl. Olga M u l z. uk. Verjtarbene in Maribor. In den letzten Tagen sind in Maribor solgende Personen gestorben: Marie M l i n a r i ö, Arbeiterin, 28 Jahre alt; Iosefine ü' a c, Schiilerin, 5 Khre; Mario y u ö e k, Privme, 51 ."^alire; Franziska .st' l o p. Private, 70 Jahre alt. nl. Das Amtsblatt für die Kreise Ljub-ljann und Maribor veröffentlicht in seiner Nlmrmer <»i u. a. die Gesehe über die zwischen Jugoslalvien und Frankreich am M Jäuner 1s)S9 in Pari? abgeschlossenen Handels-, Schiffahrts-, ^onsular- und Nieder-lassungsroiwentionen samt den Anleitullgen zur Durchführnng der Handelskonvention. nt. Geheimnisvoller Leichensund. Nnw?it der Neichsstrafie in Polskava wurde Dienstag abends in cinenl Wald eine niittelgroße umnnliche Leiche aufgefunden. Ter Leichnam des etwa bis 4l) Jahre alten Mannes, anscheinend eines Arbeiters, war in Mangel hafte Bauernkleidung gehüllt, in welcher ein zerrissener Wasfenpaß s^wie ein alter Fahrplan vorgefunden wurden. Die Identität sowie die Ursache des Todes konnten bis zur Stunde nicht festgestellt werden. Nl. Bon der Mondfcheinpartie inS Krankenhaus. Gestern gegen 22 Uhr unternahmen zwei passionierte Radfahrer eine Mondschein-Partie. Es waren dies der I!)jährige Andreas N e u r e i t e r und der Sljährige Alois IsieliiiütWsiillssl'Ujlgsilsliillil!! elvi» 22. Juitzl 19SS. ^l)!e k^iliLle tler k^ationslizßtllc in ^sndor nimmt /^ktienzeicknunxen »w Lsmstzx nvck dl» 18 entxeß^en.) de Hinrichtung. In SV Jahren hat er so gan> ze 1ü.7<)v Dollars verdient. Zum Leben reich te das nicht; er ^atte außerdem die Zinsen eines kleinen Vermögens zu verzehren. ??ur einmal in seiner Praxis wurde ihm ein „Tx-ttahonomr" zuteil. Der Verurteilte selbst. der den Mord an zwei Bankbeamten auf dein t^ewtssen ^atte, liberreichte il?m einen Scheck über llX) Dollars auf die „Höllenbank" mit der Unterschrift „Der Satan". Mr. Hnlbert mufl warten, bis er selbst drüben" ist. wenn er den Scheck einlöset: will. G a n s i, beide Schlosser aus Studenei. Sie hatten aber Pech und stürzten uiit den Rädern, wobei letzterer eine Rißquetschwunde an der Stirne und der zweite eine solche an der linken Cckiulter erlitt. Die verungliicktcn Radler wurden von der Rettungsabteilung ins Krankenhaus überft'ihrt. m. Ein Tontaubea-UebungSjchiejiei, der Sektion Martbor des Slow. JagdvereineS findet Sonntag, den 23. d. M. um IS Uhr auf der Militärschickstätte in Radvanje statt. f. „m. Wegen Unterschleifes wurde gestern von der Polizei die hiesige Privatbeamtin Nada S. festgenommen. S. behielt im Laufe der letzten Zeit kleinere Beträge, die insgesamt eine .Höhe von etwa 12<)O Dinar erreichten, für sich. Lhtl- iiil^ Atilttrttsf«jr»ß des MännergesangvereineS am 21.. Juni im Unionsaale. IN. iinsälle. Die in der Aletsandrova cesta wohnhafte ü4jährige Josesine Kokot stiirz te gestern so unglücklich iiber die Treppe, da^ sie einen Unterarmbruch erlitt. Die Rettungsabteilung brachte die Frau ins All gemeine Krankenhaus. ^ Nachmittags erlitt der 2kjährige Fabriksarbeiter Franz B e r baj n » ek während der Arbeit eine bedenkliche Verletzung an der rechten .Hüfte, so dasi auch er von der Rettungsabteilung ins hiesige Krankenhaus i^berführt werden mußte. m. Fremdenverkehr. Im Laufe des gestr?» ge^i Tages sind 7tt Fremde, darunter 13 Ausländer, in Mari bor zugereist und in verschiedenen Herbergen abgestiegen. ul. Die Arbeitsbörse in Maribor sucht zum sofortigen Dienstantritt drei <^atteristen, einen Fleischhauer, einen.Ha!fner, zehn Ziegel-arbeiter, einen Schneider, zwei Waldarbeiter, drei Tischler, zwei Arkviter zur Erzeugung von Eisenbahnschwellen und einen Eisendreher. Ul. Die Polizeichronik des gestrigen Tage? verzeichnet insgesaint ll) Anzeigeil, davc'n 7 wegen Ueberschreitung der Straßenverkehrs Vorschriften, 2 ll>egen Betruges, 1 wegen körperlicher Verletzung, I wegen Unfalls, 1 wegen Beschädigllng fremden Eigentuins sowie je eille Fund- und eine Derluftanzeige. ln. Wetterbericht vom 20. Juni 8 Ul?r früh. Luftdruck: 7^2; Feuchtigkeitsmesser: -s- 5,; Baroinetörstand: 7.W; Temperatilr: ^ 25; Windrichtllng: NW; Belvölkung: 0; Niederschlag: Nl. Inständige Bitte. In Nova gora S2 bek Slovenska Bistrica lebt die li2iährige Therese S a t t l e r mit ihrem K7jährigen Mann, der ein Bein verloren hat, in größtem Elend. Die arme Frau lvendet sich an mildtätige Herzen mit der innigsten Bitte, rhr kleinere Gaben zllkomlnen zu lassen. ^^MarkSsrer Zelkung^ Numm'et ISS Aus Vtuj p. ertsgrupp« Ptuj de» kSeltkriegerdu«- des. Auf Initiative des Obmannes des hie« /sigen Veteranenvereines fand dieser Tage die Gründung der Ortsgruppe Ptuj des Bundes >dcr slowenischen Teilnehmer am Weltkriege statt. Gewählt wurden in den Ausschuß die Herren Vestenek (Obmann), Zclenko (Ährtstführer) undSruppan (Kasiier). p. Anschaffung von Zuchtebern. Wie man seitens der Bezirksvertretung erfährt, wur. den Heuer 30 Zuchteber angeschafft, da sich so viele Interessenten auS den Reihen der Schweinezüchter gemeldet haben. Das Kreis kommissariat steuerte zur Aufbringung der nicht unbeträchtlichen Kaufsumme für die Anschaffung dieser Zuchttiere ein Drittel bei, während die Bezirksvertretung größere Beträge auf sich nahm. p. Vom Veteranenverei». Der in: Vorjahre ins Leben gerufene Veteranenverein in Ptuj verzeichnet, «dank der umsichtigen Lei tung seines Obmannes Herrn Hugo V este« nek, einen sehr erfreulichen Aufschwung. Der Verein, der bei seiner Gründung nur 40 Mitglieder zählte, ist heute schon 160 Mann stark. Bereits mehrere Male hatten wir Gelegenheit, die Veteranen in ihrer schmucken Uniform, die eine glückliche Kombination mit der Jassdtracht darstellt, bei öffentlichen Anlässen auf der Strahe zu sehen. Wie verlautet, beabsichtigt der Veteranenver ein Heuer die verlassenen Soldatengräber auf dem hiesigen Friedhofe Herrichten zu lassen und trägt sich auch mit dem Gedanken, dortselbstt eine würdige Gedenktafel aufzustellen. p. Aaninchenausstelluug. Wie wir ersah-ren, beabsichtigt der Kanin6)enzuchtverein in Wuj am 28. d. wieder eine für drei Tage anberaumte Kaninchenausstellung zu veranstalten. Die Vorarbeiten sind unter der Leitung des Herrn Vestenekin vollem Gange, sodaß die heurige Veranstaltung hinsichtlich des zur Ausstellung gelangenden Materials die vorjährige weitaus übertreffen dürfte. Nach den bisher eingelaufenen Berichten der einzelnen Züchter haben die Muttertiere den ausnehmend strengen Winter im allgemeinen gut überstanden, und werden somit die Besucher hinreichend Gelegenheit haben, auch die vorzügliche Qualität der heurigen Jungtiere besichtigen zu können. Bon iden Ausstellern sind diesmal kei<:e Gebühren zu entrichten, wodurch eine regere Beteiligung ermöglicht wird. »Ich»- Au« Selje e. Ein neues Amt. Vor einiger Zeit wurde in Celje ein Kreisamt für Landwirtschaft mit zwei Abteilungen, einem Viehzucht- und einem landwirtschaftlichen bezw. Hopsenin-spektorat, für die Bezirke Celje, Gornji grad, Slovenjgradec und Zmarje pri JelSah gc« gründet. Das erste Inspektorat leitet Herr Jng. 5^olhann O bl a k, das zweite aber Herr Ing. Johann D o l i n a r. Das neue Amt ist im Gebäude >der Steinmetzgesellschaft in der Razlaggasse untergebracht. c. Gemeindeumlagen und Steuern. Das ^tadtamt Celje verlautbart: Am 1. Juli wird die dritte Rate der Gemeindesteuern au.f Fahrzeuge und der Umlagen (8^ Zinsheller, 2^ Kanalgebühr und 12^ Wasserheller) fällig. Jene Hausbesitzer, die mit den Zahlungen im Rückstand sind, werden aufgefordert, die fälligen Raten bei der Stadtkasse spätestens bis 15. August zu bezahlen, um einem Exekutionsverfahren vorzubeugen. e. Todesfall. Am Mittwoch, den 19. d. M. starb im hiesigen Krankenhause der achtjährige Bergarbeiterssohn Oskar L e s k o v-Ie k aus Velenje. »D. Renovierung. Derzeit wird das Kaffeehaus „Europa" am Krekplatz renoviert und modernisiert. Die Gäste benühen vorläufig die Veranda in der Razlaggasse. e. Eine ganze Seri? von Bubenstiicken lie« ferten in der Nacht vom 17. auf den 18. d. M. ider 25jährige Goldarbeiter Rudolf K. sowie die Sattlergelhilfen Franz K., Ludwig M., Michael C. und Franz I. Als sie aus einem GaftHause kamen, unternahmen sie .eine „Expeditic»»" durch die Stadt. An den Unstern des Herrn Felir Pukl auf der iLjubljanska cesta und des Tischlermeisters Herrn Martin Pernov^ek in der Theaterkasse schlugen sie je eine Scheibe ein, beim i^use des Herrn Gradt in der Stroßmayer- gasse kippten sie eine Truhe Kalk um, beim Hause des Herrn F. Fuchs rissen sie einen großen Haustorstein aus dem Boden, brachen beim Hause des Herrn Dr. Boiiö den Gartenzaun nieder, begaben sich dann noch nach Dolgo polje, wo sie am neuen Weg ein Aanalgitter aushoben und in den Kanal warfen. Zum Schluß beschädigten sie noch dort den Zaun und warfen zwei Gartentüren in die Kopridnica. Der Gesamtschaden beträgt V66 Dinar. Franz S. und Ludwig M. wirkten nicht die ganze Zeit mit. c. Si« Held mit der Peitsche. Am Sonntag, den 16. d. M. gegen halb 19 Uhr kehrte der Arbeiter Josef D. mit seine? Frau und seinenl Schwager aus Lisce heim. Auf der Straße begegneten sie dem Besitzerssohn Lorenz 8 a h aus Zg. Lisce, der auf einem mit Ochsen bespannten Wagen fuhr. Als die Frau vorübergehend einen Ochsen streichelte, fuhr sie Kah barsch an. Ihr Bruder trat zu Zah und stellte ih^ zur Rede. Als hierauf §ah in seinen Tafchen herumzusuchen begann, trat Josef D. zu den beiden Burschen, um eine Rauferei zu verhindern. Die Frau wollte den Mann zurückziehen, erhielt aber hiebei von §ah einen' heftigen Schlag mit dem Peitschenftock auf die Stirn fnapp über dem rechten Auge. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. §ah suchte nach seiner Tat rasch das Weite. c. Abhilfe notwendig. Da, am neuen Weg vor der.Umgebungsschule in Dolgo Polje die Schulkinder von Radfahrern täglich gefährdet werden, wäre eine Sperrung dieses We» ges für RaMrer sehr zu wünschen. Auf der Feftwiefe sollten die Tafeln mit der Aufschrift „Radfahren und Reiten verboten!" wieder angebracht werden. c. Ein unsauberer FruchteisverkLufer. Ein hiesiger türkischer Zuckerbäcker wurde wieder angezeigt, loeil er einen seiner Angestellten auf der Straße Fruchteis verkaufen ließ, ohne das vorgeschriebene Handtuch, Wasser für Händewaschen und ein Kontrollbuch über die ärztliche Untersuchung bei sich zu haben. c. Diebstahl. Der beim Umbau deS Gebäudes des Herrn Stermecki beschäftigte Arbeiter Michael R. entwendete während der Arbeit zwei Pakete Eisennägel und eine Hacke und verschwand. Die beiden Pakete fand man zufällig bei einem anderen Arbeiter, der sie unter seinem Rock versteckt hatte. c. Wegen geschmackloser Reklame wurden zwei Personen aus PetrovLe angezeigt. Einer von ihnen zog ein Faschingskostüm an, bemalte sich schwarz und verteilte Reklamezettel in der Stadt. Sport Strapmrenntn ve» Radfahrer-Nub« „Edelweiß Franz Pernet gewinnt das .Haupt» und Fliegerrennen. Vergangenen Sonntag brachte der hiesige Radfahrerklub „Edelweiß 1900" aus der Strecke Maribör-PolSkava sein diesjähriges Frühjahrsrennen zur Durchführung. welches mit einem vollen Erfolg sowohl für den Veranstalter als auch für die Wettbewerber endete. Start und Zi^l bi'. fanden sich am Exerzierplatz in Tezno. Das Hauptrennen gestaltete sich zu einem außergewöhnlichen harten ikingcn. Als Sieger ging Franz Pernek in'der Zeit 1:1 hervor; ihm folgten Fritz N a sj in 1:1:15 als Zweiter und Adolf S m e h in 1:2:30 als Dritter. Franz S k a s a kiel wegen Defektes zwar weit zurück, konnte aber doch noch als Dritte'? das Ziel Passieren, lvurde jedoch wegen Radw.'chsels disqualifiziert. Den Hermann Bcrg-Preis gewann demnach Franz Pernek, während die Zeitmedaillen den Fahrern Skasa, Smeh und Perko zuerkannt wurden. Die erzielten Zeiten sind trotz des heftigen Gegenwindes als günstig zu bezeichnen. Beim Alt^rrenfahren über 16 Kilometer mit Borgabe sicherte sich Alois Plchunder den ersten Preis, welcher die Strecke in einer Zeit von 32:45 durchfuhr. Zweiter wurde Karl Meifinger in 35:50, Drit-ter Otto Polegeg in 35:33 und Vierter Michael Mohr. Letzterer sowie die Altherren Franz Everli n. Jakob S e n e-k o v ie und Michael L e 8 n i k gaben trotz ihres Alters ihr Bestes au-Z sich. Das Fliegerrennen um den Vogomir Divjak-Preis endete wieder mit einem Erfolg des Klubmeisters Franz Pernek, welcher die 2 jtilometer in 3:50 bewältigte. Das La»ß^«»fahee« übe? 400 Meter zeltigte nachstehende Resultate: 1. Bruno Faninger (Perun) 16:40; 2. Fritz Ledineg (Arbeiter-Radfahrerverein); 3. Jofef Smeh (Edelweiß). Während und nach dem Rennen brachte die Feuerwehrkapelle aus Pekre lustige Weisen zum Vortrag. Die Preisverteilung fand abends im Klubheim statt, welcher u a. auch Vertreter der Vereine „Planinka", „Perun" usw. beiwohnten. Die SängerrunZje stimmte mehrere hübsche Lieder an, aber auch der immer lustige HanS Uhler stellte sich mit einigen gediegenen humoristisl!g^n Vorträgen ein, welche großen Beifall fanden. Für die klaglose Abwicklung des.Rennens haben sich insbesondere nachstehende Herren verdient gemacht: Ehrenmitglieder Dadieu u. Horvat, Obmannstellvert«ter H a l b-widl, sowie die Ausschußmitglieder ü i« Z e k, P r i n z l, M e i s i n g e r, L e d. nik, Sachs, Serianz und Schell. Das Sichherumtreiben verschiedener Radfahrer am Start bezw. Ziel foll künftighin verboten werden. Die Straße ist unbedingk für die Rennfahrer freizuhalten. Vroommm der subtläums-ftierUchMen des SS«. Ma-rwor Wie. bereits berichtet, feiert der SSK. Ma ribor in den letzten Junitagen das Jubiläum seines zehnjährigen Bestandes. Die F-estvsranstaltungen, die die Früchte zehnjäh rigrn Schaffeys55und WirkenS darstellen, werden folgendtei; Verlauf nehmen: Freitag, 2K. Junl: Um 11 Uhr: Festversammlung im »großen Kasinosaal. Um 15 Uhr: Fußbällmatch „Maribor"-Reserve gegen „Rapid"-Reserve. Um 17 Uhr: Handballmatch „Concor-dia" gegen „Maribor". Um 13 Uhr; Jnteriiationales Fußballmatch FloridSdorfer A. E. (Wien) gegen „Maribor"." SamStag, 29. Auni: Um 9 Uhr: Nationales Tennisturnier. . . / Sonntag, ZV. Junl: Um 10 Uhr: Staffellauf mit Draujlberquepung. Um 10.30 Uhr: Paddelbootregatta. Um 11.30 Uhr: Manifestationsaufmarsch der Sportvereine. Um 17 Uhr: Handballmatch „Ptuj" gegen „Maribor"-Reserve. Um 13 Uhr: Fußballmatch „Jlirija" (Ljubljana) gegen „Maribor". : An die hiesigen Sportvereine. Der S. S. K. Mavibor veranstaltet Sonntag, den 30. d. anläßlich seines zehnjährigen Bestandesjübi-läums einen Aufmarsch sämtlicher hiesiger Sportler. Zwecks Besprechung der Einzelheiten des Manifestationsumzuges werden die Sportver-eine ersucht, morgen Freitag, den 21. d. Vertreter zu der.um 20 Uhr abends im Restaurant Emer8iL in der Aleksandrizva costa stattfindenden Sitzung zu entsenden. : Wiener Profi in Maribor. Der SSK Maribor scheute nicht die Mittel unserer Fuß ballgemeinde wieder eine Ueberraschung zu bereiten. Nach langwierigen Verhandlungen, ist es der Klubleituirg gelungen für das Ju-biläumsfnßballturnier eine erstklassige Wiener Profimannschaft nach Maribor zu verpflichten und zwar wird der bekannte „F l o-ridsdorserAthletiksport-k l u b" am 23. d. M. ein Gastspiel am Staatsfeiertag, den 23. d. ein Gastspiel gegen „Maribor" zur. Austragung bringen. Die Gäste, die in der laufenden. Ligameisterschaft an fünfter Stelle.rangieren, stellen zurzeit zweifellos die beste Wiener Weltklasse dar und t^krfte sich daher ihr Auftritt in der Draustadt zu einem besonderen Ereignis gestalten.^ : Gäste aus Suboticu in'Maribor. Die Eisenbahner" haben sich für den kommenden Sonntag einen überaus interessanten Gast gesichert. Es ist dies der vorzügliche „Eisenbahner-Athletik-S p o r t-k l u b" aus Subotica, dessen ausgezeichnete Fußballmannschaft ein Freundschaftsspiel ge-9en unsere Vlauweißen austragen wird. Die Gaste, die zurzeit in ihrer heimischen Meisterschast an dritter Stelle stehen, konnten im Laufe der diesjährigen Saison bemerkenswerte Erfolge erzielen u. a. spielten sie gegen den Meister von Subotica „Sand",, dessen Mannschaft in den Stnatsmeisterschas. ten immer eine wichtige Rolle spielte, 1:1 unentschieden. Die Begegnung dürste hiemit f^reilag, ken 8!. Zun? 192^._ einen sehenswerten wie erstklassigen Wettkampf bringen, »velcher sich gewiß eineS allseitigen Interesses erfreuen wird. : Deutschland und die Tschechoslowakei tm Kampfe um den Davis-Enp. Gestern begann in Prag der Länderkampf Deutschlanl^ Tschechoflowakei um den Davis-Pokal. Moldenhauer (Deutschland) schlug den Tschechow slowaken Maccnauer «:3, 6:4, S:6 und Menzel (Tschechoslowakei) blieb nach hartem Kampf gegen Dr. LandmaNn (Deutschland) mit 6:3, 6:3, 3:6, 6:4 Sieger. Jan KoZeluh wurde über dessen eigenes Ansuchen für die Einzelspiele nicht aufgestellt. KoZeluh wird daher nur das Doppel mit Jng. Macenauer als Partner bestreiten. Der Kampf steht somit 1:1 unentschieden. : Die Tennismeisterschaft der Steiermar? führt der Grazer Athletik-Sportklub in den Tagen vom 2. bis 9. Juli in Graz durch. Nennungen sind an die Tennissektion des G. A. K'., KörSsistraße 57 (Tel. 4143) zu richten. Nennungsschluß Samstag, den 2V. Juni. : Die wiener erste Professionalliga weis! nachstehenden Endstand auf: 1. Rapid, 2. Ad-mira, 3. W. A. C., 4. Wiener Sportklub' 5. Floridsdorfer A. - C., Nicholson, 7.. Vienna, 8. Austria, 9. Hertha^ 10. Wacker, U. Slovan, 12. Brigittenauer A. C.' ' Tkeaterw,» Kunst Rattonaltheater ln Marlbor Rep^oire: Donnerstag, 20. Juni. Geschloflen. . Von Freitag, den 2t. d. bis Montag, den 24. d.: Seschloss-tt. Dienstag, den 25. Juni um 20 Uhr: „Ro-meo und Julie". Abschiedsabend des ^rra Janko R a k « it a. «tadttdeater In ittlle Freitag, den 21. Jutii um 20 Uhr: chenmauS". «astspiel des Mariborer aterensembks. - Srazer MuM» und Tdeatiwttef Das Operndaus hat tllr ckZeses Lvlel' jakr seine Pforten xeseklossen unä nur äas Lckauspjeltiaus bleilit nocli softer in Betrieb, ^ls I^eiikeit erseklea äis österreiciliscde Ll-stsutlührune von valen« von ^axvell Xoäersoi» vacl l^aurenee Ltallines. krei bearbeitet voo Karl ^uekmaver» ein Stück aus äem Kriexe, äas äas lieben der amerilcani* seilen Lotästen im europäiselien Lebüt-^eneraben in einer KralZkeit und Xn> sekauüekkeit. scliildHrt, äis kaum meiir 2U überbieten sein dül'fte. ^eittlieatsr odne auseesproekefle lencken?» es sÄ denn, dsü es äurcti^die Vorkübrunx der Kriessereuei paziikj^sek >v1rken ^ vvill. packend in seinem. Realismus, sctiark bs' obacktet und >virkunKSV0li auseespon« nen. drei ^kte voll atemberaubsodvr SpannunL und nervenerseliütterndsr ^irklicilkeit. so daü man über den xel an ^valirem litßrariscben >Vert itin->veLLetäu5cIlt. wird. 6 asi 1 und o k-d e in den Nauptrollen stellten lebenvolls (Zestalten auk die Lütins und suck die übrixen ^Mitwirkenden mackten sici» mit Linsatz: aller'Kräfte um den Lrkole verdient. ^uck das leiste Lz^mplloniekoniert des A/^uslkvereines bracbte ziwei üsterreiciii-sclie Lrstaukfükrunxvn! das Violinkon-2ert von ^olkxane v. Lartels und die »festmusik« von Otto Liexl. vas Violin-kontert verrät dis Hand eines xescbul-ten /Viusikers. der nur nocb keine persön-liebe I>Iote xekunden tiat und datier tiock in keiner/^eise ß^ekestlet ersclieint. ^ut einen ?ieml!cli bedeutunxslosen. in ato-nalem ^ässercben plätscbernäen ersten 8at? kolet ein xeküblseliees. musizier-kreudixes'I>arxo. das in antlMiert süL-liciiem >VolllIaute sciiwelxt. um von einem mit vvidersinnixen' Dissonanzen überladenen prestosatzie akxelöst 2u werden, der weder durcli Melos und l'l^ematik, nocli in kontrapunktiscber Ilinsiclit Interesse i^ü erwecken verniax und blolZ »sckwer» ist. (illnter Li sei spielte den lZeixenpart mit aulZerordent-lieber Musikalität und virtuoser 1'eeb-nik fl-ei aus dein (uedäcbtnisse. bei die" ser ^rt l^^usik eine l^eistunx die vollste ^nerkvnllune verdient. .Wie xanz: and«'-» FrettsA, den Ll. Imil mutet Wnrexen Lteels »k'eztmllzik« Rn! Oer l'onätckter kRttv Äeze» >Verk für Äe Qr»Tvr >cktkun6ertj»kr-feier de-»ttmmt, «toek kam es viscken82t^ aus äer 5. 5vmpd?n'e »^iekeianxeio« von I?oc!erick von sisovics lÖesane rümiscker I'rsuen sm l'iderstrsnäe) einxeMixt. ein von eelitem jtstteniseken I^oksliroiorit 6urclix!t!kto7 ?rNuenckor. 6er Verke xriinciiick einstudiert, so äsll die unter seiner l^e!-tun? stekonde ^uttülirune dis »uk die 7.u sekv^seke Ztreickerbesetrune nickts lu vünscken üdrie lieg. Line 1'snTvorMkrllne der Sckule r!n Lekneider erdraelite in Linz^el und (Znippentsinren nvuerlick den ve» veis für die »ielbevulZte A^etkode, nask veieker l'rsu Zcknekder ikre Sünderinnen von den ersten ^nfSnxen bis 2ur Vollkommenkeit ausbildet. >Vie immer fimden die Donkosaken uN' ter 5er?e .1» rotks I^eitunl? einen aus-verkauften 8aa!. Die l-eistuneen dieser 35 Länder, die mit ikrem Dirigenten in eins vervaeksen ?u sein »ckeinen. die unsslaudliekv kün5tleriscke Disziplin und die eilten»rti«en Wirkungen, die dunk »klerlvt ekorteekniscke Xunststückcksti rustsndo kommen, entfesselten wiederum stünniscken velksll. Die frükjskrsausstellunx der (Zenos, sensckaft bildender Küa»tlvr Lteiermarks ist diesmal den Werken dloS rveier f^e! »ter lkeividmet. ISes km Vdrftlkrv verstorbenen Ferdinand Selimut^er. der Lvar Wiener von Qeburt >var. aber ais l-ekrer mekrerer namkskter Oraler Künst ler mit der Steiermark en? verbunden ist. und des (Zra^ers Karl 0'l-vnck ok l'ovn. Von beiden entkSlt die /^usstel. lun? eine l^eike von Werken, die die lSedeutune Lckmutzvrs als (Zrsf^ker und O'I-vneks alz ^»ler über^euxund vor Xu?vn kükren. veor» (Z. . - Kino MitO«»Ai«O. Ab heute, Donnerstag, bis einschließlich Sonntag kommt der große Film schlage, .Der Ursprung der Hölle" zur Vorfithrung". Ein erschsttterndeS Liebes-drama. Sinnender Verlauf eines Box. matcheS. Ab Montag beginnt der auSge« zeichnete JanningSfilm „Varietee". VueG^«». Bis Gonntag geht daS gewaltige Drama einer LeuchtturmWÄchterSfamilie ^Gestehe deine Schuld" über die Leinwand. Großartige Naturaufnahmen und spannende Handlung. Montag setzt der erste Sowfetfilm ..Das Dorf der Sünde" („DaS russische Dors") ein. Nadlo Freitag, 21. Juni. L j u b l j a n a, 12.80 Uhr: Reproduzierte Musik. 13: Zeitangabe, Börsen-»«richte, repoduzierte Musik. — 13.30: Ta-geSnachrichten. ^ IS: Nachmittagskonzert. ^ 19L0: Vortrag. — 20: Zehn Jahre Ljubljanaer Universität. — 20.30: Slowenische Literaturstunde. — 21: Konzert. — L3: Zeitangabe und Nachrichten. — B e o-g r a d, 2V.2S: Harmonikakonzert. — 21.45: Schachberichte. ^ 22.10: Opernstunde. — 23.1S: Rezitationen. — Wien, 17.40: Akademie. — 19.30: Italienisch für Vorgeschrittene. —. 20.0S: Offenbach-Konzert. — Anschließend: Abendkonzert._Breslau, 20.30: Volkstümliches Konzert. — 22.40: Stenographie. — Prag. 17.4Ü: Deutsche Sendung. _ I9.0S: Offenbach-Kompositionen. — D a v e n t r t», 19.45: Militärkonzert. ^ L1.35: Symphoniekon- zett. — 2S.1Ü: Tanzmusik. — S t u t t-g a r t, 16: Unterhaltungskonzert. — 20: I. BeinberqerS volkSoper ^Schwanda, der Dudelsackpfeifer^. — 22.30: Frankfurter Gendung. — Frankku rt 1!).2ü: Stenographischer Fortbildungskurs. ^ 20.15: Die Riesenwelle. — 22.30: Unterhaltungskonzert. — B r n n 17.40: Dcut'chs Sendung. 19.05: Orchesterkonzert. — Langenberg 17.4H: Vesperksnzcrt. — A?: Abendkonzert. — Anschlleß'.'nd'. Konzertübertragung. — Berlin 20: Abendunter Haltung. » 20.45: Orchesterk-znAert. — M a i l a n d 17: !^azz. — ^ 30: Tympho-niekonzert. — 23: Jazz. --München 19: Unterhaltungskonzert. — 20.15: Sliakc-speareS Schauspiel „'^r Sturm". — B u-d a p e st 17.15: Novellenstunde. -- 18: Kon zert. — 20.20: Chorkonzert. ^ Ll 30: Vio« lin-Klavier-Sonaten. — L2.4b: Zigeuner-konzert. — Warschau l7.5.'i: Leichte Mu sik. — 20.30: Eymphoniekonzert. — P a-r i S 20.20: Konzert. Dolkswirlschaft Die europLlscke tiolrmarktZage Die ru vvnix einkeitlieke 1'enden? am europSiseken Nol^markt kat weiterkin bestand gekadt. L» slekt aucli nickt d»-Nack aus. als od dierin balä eine Xen-derunx eintreten vürde. Seldstver-stSndlick ist der QesckSktsumianT überall in den letzten V/ocl^en xewscksen. >vas vorvlexend in der auflebenden vautütixkeit seine Sexründun« findet. Xber xeraäe 6a» >usmaü vo die Lauttitixileit xut funktioniert. ?u diesen xlliekliclien Noi^marktxebieten xeküren u. a. die Zcllweir, die l'sckecko» siovakei» Lneland. NoliPZd. Spanien. Italien und .lus^osla^vl^n. Daxu e-^sel-len sicil nock einixe l^SnZer mit mekr o-der weniger euten Xuzsicliten klir eine erxiebixere LautStiixkeit. darunter vor allem frankreiell. velxien. Desterreicl: und allenfalls l.sn?srn. vnxünstie miissen in baullcker IZe?!ekun8 cZie Verli^ltnisse in Deutscliland, Polen. I^uülsnd und I?u» mänien l^etrack ket ^verden. l^nd diese ka» den eine derartixe ^usdeknunx und wirt-scksktlicke Dedeutunx. dsll von tiier ans der europäiscke tsol/msrkt einsclinei-dend unxünstixe k^inf:i!85e ertäkrt. Die LesLätixunx kierfür liefert ciaz preisbild kür Dsuli 5 l? er. D!e5e preise entsprecken dei vveitem nickt allent-dalben den für dk»s ?okliol? bez^al^lten und auck jetzt nocli anzuniesenden preisen 801^'ie den ZonZtixen Qesteliunxsko-sten der Produzenten, und dle (Zevinn-quote. venn von einer soicken über-kaupt eezprvcken ^erclsn kann, ist tat-säclliick sekr kezicl^eiden. selbst in cZen I^ündern mit auseesprocken euter Vau-Konjunktur. ^llercZinxs reixten Sick kier Ansätze zur Kete8tieun? des öaukolz-Preisstandes. Italien kat sicii tiirs erste durck ein zeitixes Kaufen in luxoslavien und Oesterreicli?iemlick billix mit iSau-kolz versorxt. ln der l'sckeckozlo^vakei meliren Siek die ^nzeicken. dal! der 8ckejtelpunkt der xuten Vaukolzlionjl nk-tur erreickt, ja vielleickt bereits über-sckritten ist. 1'rotz der öexünst'xuneen durek das IZaufSrclerunxsxesetz beginnt kier der Woknliau5l)^u rnäiZix zu sinken, ^unäckst d!etet der IZau xrolZer üffent-licker Ver^valtunxs- und l^epräsenta-tionsxebäude Lrsatz für jenen /Ausfall, ln Deutscklsnd ist der Industriebau fast xänzliek in» Ltocken xe-sten und nimmt der Wvknunxsdau bis jetzt bei veitem nickt die auf Qrund der vorljeev»^den Dauproeramme entartete Lntvickluv?. Die Verscklecliterunx der deutseken Qeldverkältnisse drokt -unäclist manede. anfanxs begründet Lsvvsene ?iokfnunx am Vau- und vsukolzmarkt über den Nauten ZU merken. Dazu eesellt 8iek noctl unxenüxencter Ve6srk »n veiekem und auek kartem Lrottermaterial on Seiten anderer kolzlversrkeitender Industrien, namentlieb der j^5belkabrillen. Die unnatürllcK mSllixe /^ufnakmefA-kixkeit des d^utseden jVisrWes für Sau-kolz. unä krettervaren riebt den es- »amten europäiscken tiolzmsrkt nacktei-Ii? für die Noizproduktion und den Noiz-kanciei in ^^itleidensekakt und ist eine der Nauptursaclien dafür, dal! der Ver-kelir aus den nürdliclien produlttionsse-bieten nack den vestilcken Verkrsuciis-lÄndern vesentiick bezser kezcliskken ist. alz die (iesekAktsmüslickIreiten im inter-nationaien tlolzkandel in i^itteieuropa Sick darstellen. Lovoki Lck^eden als auck k'innland konnten nacli wie vor von ikrer diesjälirixen. etvas ver-knappten Produktion bis ^nde Xpril mekr verkaufen als in der eleicken ?eit des Vor.'akres. Lei Veurteilunx der xe-sickerten sckvedisck-kinniSndisckzn >^us kulir ist ZU beackten, dalZ die europäi-sclien kontinentalen Le?u?zliinder nordi-seilen Holzes bereits zum xrüöten 1'eil kür den voraussicktlicl^en Ledark bis Lommerende mit dem fraelicken i^ate-rial eingedeckt sind, enxliseken ^arkt ist die l^aee «ut. «esckakfen niekt ailein von der öauseite ker. sondern "uek ciurck befriedigende ^bsatzmöxlicklceiten bei verden. In Oesterreick mackt sick ebenso vis in den kistoriscken l-Sndern der Isclieckoslowakei I>Iadel rund Kol zmanxel geltend, was im erstgenannten l^and zu einem sckSrferen Hervortreten des Ver-lanxens nack einer bedeutenden Än-scbränkung der I^undkolzsusfukr kükrte, eine f^aVnakme. die fast aussckilelZiick Deutscliland u. die Lckveiz trekfen ivür-de. InI^ umänien nimmt, x^ enn man von der Duko>vins aksiekt. dg8 ^usfukr-ge5icliAft trotz verminderter produlction nickt den erwarteten Verlauf. Intensiver (ZesckSftsverkekr lrennzeieknet in .lu-gosla^ien so^^ol^l den inlZinclisciien als auck den aus^värtigen ^arkt in ^eiekliolz. iIesorgniszv besteken l-ier nur ke^üglick des für .Iugo8la>v?en xvert-vollen Vaumarktes inOrieclienland kür den der neue jugoslavisclie I'rackt-tarif das ju^oslaviscke l^aterial zu t.u-er gestaltet. D^e Höke der fr^clits^tze der europöiscken k'.izenkglinen kür Noiz ist Ükerkaupt ein sekr kritisciier Punkt im Nnlzmarkt Europas. Lnde >^ugu5t v^ird in Drstis^ava ein grolZer internationaler Nolzl< ongreÜ stattfinden. Le'n?week ist die krieicli-teruns namentlicii des mitte'europäiscken Nolzkandelsverkekres durck Vere'nl,eit-lickung und Vereinkackung der Handels-brAucke. Ausbau de8 tlolzbörsenxvesens, Lrveiterung der internationalen Sckieds-gerickte kür den Nolzbsndel u. a. m. Die in solcker I?icktung laufenden Ztrömun-gen in vinnen sicktiick an Umkang und Stärke. jVlan kann sie als gesund ckarakteri-sieren und iknsn mäglickst v^eitgekenden ^rkoig >vlln8eken. W. X Zwangsausgleich. Der in der Konkurs ongelegenheit gegen den Kaufmann Johann JavorSekin Gomilsko zustandegekom-mene L5?eifle ZwangSauSgleich wurde amtlich genehmigt. X KonkvrSabschaffung. Der über das Vermögen des Holz^ndlers Vinko StoklaS in LeSkovec (Haloze) verhängte Konkurs wird infolge Aufteilung der gesamten Konkursmasse abgeschafft. X Verpflichtungen englischer BorkriegS» Versicherungen gegenüber Jugoslawen. Die Beograber VersicherungSgesellschvst „K u-m ad i za^ hat u. a. auch die Verpflichtungen der englischen Versicherungsgesellschaft r e s h a m", die vor dem Krige auch in unseren Gegenden Versicherungen abgeschlossen hatte, übernommen bezw. fungiert als Bevollmächtigte in Anqeseqonbeiten der Li-», «> - Aus Dravoamd g. Josef Gchasches letzte Fahrt. Die die. ser Tage hier stattgefundcne Leichenbegäng. nis de« hiesigen Uhrmachermeisters .Herrn Josef Schasche erbrachte abermals den Beweis, wie sehr der Dahingeschiedene weit und breit beliebt und geschätzt war. Unter den Trauergästen, die in ungemein großer Zahl herbeigeeilt waren, um dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, befanden sich auch viele Oesterreicher, ferner Abordnungen ver schiedener Vereine, wie der Umgebungsseiier wehren usw. Am Sarge wurden zahlreiche Kränze niedergelegt. Nach Einsegnung der Leiche durch den Propst .Herrn S e r a j n ik wurde der Dahingeschiedene am Ortsfried. Hof beigesetzt. Am offenen Grabe hielt der .^rr Propst einen tiefergreifenden Nachruf, in dem er die Vorzüge des Verstorbenen hervorhob und den Trauergästen für ihr zahlreiches Erscheinen herzlichst dankte. g. Schwerer Unfall. Vergangenen Sonn-tag fuhr die Besitzerin Frau Maria Barth aus Vis mit ihrem Einspänner zum Bahnhof in Dravograd. Vor der Villa des Herrn Dr. Harpf begegnete ihr ein aus Oesterreich kommender Motorfahrer, der in rasendem Tentpo auf der für Motorfuhrwerke verbotenen Straße einherfuhr. Das Pferd scheute und sprang in den Straßengraben, wobei der umgestürzte Wagen die Insassen, Fran Barth und is,ren 14jährigen Sohn, unter sich begrub. Der umgestürzte Wagen wurde mit den Insassen noch eine ziemliche Strecke vom scbeuen Pferd mitgezerrt, bis sich da? Tier endlich loSrist und weitergaloppierte. Beim Sturz erlitt Frau Barth einen Bruch' des rechten Unterarmes und schwere Verletzungen am Kopfe, sodaß sie unverzüglich ins Krankenhaus nach Slovenigradec ii^er-kslhrt werden mußte. Sonderbarerweise ist der Sobn beini Unfall vollkommen unv^r^ le<^t geblieben; auch das fcheugewordene Pferd liat keinen Schaden genommen und konnte später wieder eingefangen werden -»»««»- Heitere SSe Rais. » Köchin: „Du freust dich wohl recht, mit der Herrschaft den Winter über in Aegypten wohnen zu können?" Z o f e : „O ja, sehr sogar! Wenn da nur die fremde Sprache nicht wäre; aber diese Hieroglyphen werden wohl furchtbar schwer zu erlernen sein!" Der kleine Schlauberger. „Sieh' nur, Fritzchen, wie schnell die Kü. he und Ziegen ihr Heim finden, wenn sie von der Weide zurückkommen!" „Aber Tante, die .^'»äuser haben doch alle ihre Nummer!" Kapital und Arbeit. G a st w i r t : „Sie studieren, wie 'ch höre, National-Oekonomie! Was versteht man denn unter,Kapital und Arbeit'?" Student: „Das ist sehr einfach! Neh men wir an, Sie pumpen mir fünfhundert Mark; das ist „Kapital". Ich habe Ihnen versprochen, das Geld nach drei Monaten zurückzuzahlen. Sie kommen nun, um Ihr Geld zu holen, ein-, zwei- bis zehnmal zu mir, aber immer vergebens . . G a st w i r t : „Ach. ick) verstehe: DaS ist Irbeit'!* "»MÄSM KWq' »iNi»» 1» ?s. Iiins INS? Bücherfchau b. D«r Ao»MO» twet: l. Zwölf starke Monatihefte jährlich mit »nel^ Bildern im Text, auf Kupfertiefdruck- und drei- und vlerf!»rbi^n Aunsttafeln. Ter AoSm)s behandelt in seinen Veröffentlichungen das ^samtgediet der Naturwissenschaften: Astro nomie, Botanik, Chemie, Geologie, Lün-der- und Völkerkunde, Medizin, Physik, Psychologie, Technik, Zoologie. Der 2S. Jahrgang (l9ZS) bringt Aufsätze wie: »Dt« Etadt über un^ unter dem Meer; Indianer Boliviens; Eßbare Vogelnester; 3ölX)jühri-ze tkönigsgrSber; Getstige Hygime; Wie ar Veiten uTlsere Linnesorgane?; Umwälzung in der Physik; Der Begleiter des Sirius; GteinÄlder auf Celebes; Das wichtigste Tier der Erde; Die Heilbehandlung und künstliche ll^ährung der Pflanzen; Spinner und k^ber unter den Tieren; Gestalt und Wesensart des Menschen; Rechtsschutz der Vögel; Die Lumpenkrankheit; Wunder deS MtraviolettlichtS usw. 2. Vier Bücher -rster Autoren, Prächtig ausgestattete, belehrende und unterhaltende Bände, kostenlos. Für NichtMitglieder kostet jeder Band broschiert RM. !.2S. in Ganzl. geb. RM. 2.—; 1929 erscheinen: Dr. A. Floericke, Der Tiervater Brehm; I. Gmall, Das Ge^imniS der Bo- tanik; Wilh. Bölsche, Drachen; Hanns Tlln ther, Ttrahlenwunder. 5. Ztvstenlose Auskunft auf alle Fragen natvrwissenschastli-cher Art. 4. PreiSvergänstigungen für die vielen mvderen, vom KoSmoS herausgegebenen hervorragenden Werke, Instrumente, Präparate, Bilder, Baukästen. Und diese immer wieder rüc^altslos bewunderten Lei stungen für einen BierteljahrSbeitrag von nur RM. 2—, wenn Sie die Buchbetloge geheftet wünsli^n. Bei in 92») gitt ein schönes Beispiel einer lebendigen, leicht faßlichen und dcch grünlichen Darstellung. Tr. Gerlard Benzmer »ersteht eS, i« feinem Aussatz .Geheimnisvolle.Krüste" über die innere Se» «U kretion im menschlichen Körper so klar, anregend und feßelnd zu plaudern, daß t>dee einen Uebertlick und einen Begriff von diesen Wirkungen bekommt. Mit Spannung 'r»»rt^ «a« die Fortsetzung diese« «uffatze» im nächste« Heft. Ein Artikel von Prof. Tr. «. LttzelmaNn richtet unS, daß etwa üy Arten der phantastisch gestalteten, fardengltthenden Orchideen auch in Mitteleuropa leben. Eimn heiteren Bericht über die Streiche der Dohle, dem .Asfen^^ unt-r den deutschen Vögeln, gitt unt Johannes Weigel. Der Aufsatz von Dr. Srotewahl vermittelt durch Text und Bild einen Eindruck von )er erhabenen Größe und Farbenpracht der Eisberge. Ueber lehrreiche versuche mit dem Ameisenlöwen berichtet Dr. Rob. Säger, Aufsätze iiber den Zirknitzer See von Dr. I. Ssser, Über die Lumpenkrankheit von San..Rat Dr. .i»ev. .N. Kirch, über den Strahlenpilz von Dr. Aerd Nottebohm, und ei« Bericht von Eberhard Göbel über die Beobachtungen am Polar- und Nordseetaucher während einer Forschungsreise durch Lappland vervollständigen da« Heft. b. Da» des Aee«d««ve»?ehrS-VeM»s «fJ»g»stOWe»DkI tmiz««" bringt neben den serbokroatischen Abhandlungen auch deutsche und englische Aufsätze wie: Altkrcatische Denkmäler aus der Feder des bekannten Archeologen Dr. Abramis, Im Fluge durch Slowenien, Two isles of Dakmatia und verschiedene interessante Nachrichten und Notizen. Kleiner /^nreiaer Btifchiedenes gedee A«Sfl«i »»ecklos ohne Photoapparat. Platten u. Film Papiere immer frisch. Photo-spezialhaus C. Th. Meyer, So «peSka W. 1lb<0 Dorhänge Vorhangstoffe, indanthrenfar-big, garantiert wasch- und licht eH. Möbelstcsfe, Ueberwürse, Bett- und Tischdecken sehr billig bei Karl Preis, Maribor, Go-sposka ul. 20. Preislisten gratis «»92 ««oMtea Kleines H«a» (villenartig), Z Zimmer, 12V.0^ Dinar. Landhaus mit Grund 3g.000 Dinar. — Herrliche Villa beim Park. so^s »eilitSW«»»« Mari, der. Gosposta «I. 28. 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VI« «»««»««i» v. von iV0, H00 ua«EVO 1t Verl»ag»n St« proipekte.ö^t»' 7757 « nki«ksner.ptsrrstlrclie xele»en verclen. ^>r>dor, (!rs?. 8v. ^urij v 8Iov. xor., 20. .?uai 19^9. Separate parte 'vveräen niekt auseeeeben. Vdetreckallt»? «ml kür Sl» ksckidtl«» vonmtMortvodr vöo — ViMod ^er »Nirldorid« t>>d»w»« I« <^»rtdor. - k^lir «lea N«r«»»isl,«r uv«? ilen 0t«e>t veriat» »o-tvod, VI»«dt«ss Lt«ko oeiel^ « »M>d^ w Niido«.