^r. 220. Freitag, 25. September 1896. Jahrgang 115. MbacherMMunK. «a,,./,?.? 3"°"^"^! Mit Postverlei'bung: 8a», und ^llrl»,«. Die «bmlnlftr»»»,» bsstnbet f»ch l!?!»» ^," ' l»"Il,j«hvig ft. 5 50. ssllr die Zustrll»!,« in» Hau« «anzjuhli^ ft, 1. - InserNonSnebttr: Für X ,» '"»» ^illrratt l>!« z» 4 Zfilün Lll tr., größeir per geilr « lr.: br! «slercü Wisdrihulilügs» per Zeile 3 k. ^^ Unfllliillrrlt Vrielr werben « Ier taxfrei den Titel und Charakter eines Hofraths """gnädigst zu verleihen geruht. Gleispach m. p. An ,^e. t. und k. Apostolische Majestät haben mit ""erhochster Entschließung vom 6. September d. I. ""ergnadlgst zu gestalten geruht, dass der k. und k. ^n,ul m Constantinopel Theodor Ippen das Donat-^uz erster Classe des souveränen Iohanniter«Ritter-lilr k "^ ^^ Comthurlreuz des Ordens vom heiligen ^lave annehmen und tragen darf. All A' ^ und t. Apostolische Majestät haben mit dem UM" Entschließung vom 16. September d. I. ^.-"lanipulanten des Centlallrippenvereins in Wien ^ i lipp Stiasny in Anerkennung seiner vieljährigen, dak I?^""^n Vereine geleisteten ersprießlichen Dienste Nlberne Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst seihen geruht._____________"^ Nichtamtlicher Theil. . Saateustands- und Erntcbericht ' '< Ackerbauministeriums nach dem Stande von Mitte September 1896. Kiltes ^ vorigen Berichte geschilderten abnormen der ?^sverhältnisse fanden im allgemeinen auch in theilun °^' "'s "^che sich die nächstehenden Mit-d ^""^mutter so oft verantwortlich ^usliche m?'!^ -' """" ein Ehepaar das erträumte H6ufia °i« . mA findet, fo wird der Großmutter Mehuna".. c^"^lh" ^mfluss auf die Kinder- ^twiirfe?lch"eben. In beiden Fällen scheinen diese !^V, al,/,! . " .^"flächlichrn Beobachter gerecht. senden /z'" ^" Präsentiert sich dem Tiefer- ^nünftiae ^ ^ "^ ^'^ Wie eine wohlwollende, ^'"ne werden ," ^ < Schwiegermutter, im ominöfen Ae ich " ?/°?/ ^ sge": N^" ?"/' ^e°rie - in einer Frage Ovaler ,fch ^ « ^" dem Schwiegervater, dem ^ viell Z °ll...^ Stigma an? Ist er seines ü ^"echtiNHusehr an Weisheit, an Discretion/ "" nicht imm^^ "erlegen? Manchmal vielleicht, i7>chl he?a^3^"" "" den Großvater zieht "der als helfende Hand ^"Leben Nlie^'^^ "^ ^ im haus-' ">le ye in der Kinderpflege und Kinder. erzichung lagtäglich vorkommen. Man bürdet ihm nicht allerlei Pflichtm und Verantwortlichkeiten auf, die im natürlichen Laufe der Zeit und der Dinge ein gewisses Bestimmung«- und Verfügungsrecht ganz von selbst m sich schließen. Wie schon erwähnt, der Geist, das Gemüth einer unter der Last der Jahre ergrauten Frau ist nicht mehr elastisch genug, um hier Lasten und Mühen, Sorgen und Plagen auf Bitte oder Commando hin auf sich zu nehmen und dort in das Nichts gänzlicher Interesselosigkeit zurückzusinken, sobald nach dem Dafürhalten dcr jungen Eltern ihre nutzbringende Thätigkeit erfchöpft ist und ihr verhängnisvoller Einfluss begiunt. Und das gut mcht etwa von der Großmutter allein, wir bemerken ganz denselbtn Zug an alten Dienstboten, Nachbarsfrauen u. f. w. Es ist ihnen nur in den seltensten Fällen gegeben, Maß zu halten, sobald man ihre Mitwirkung einmal herangezogen hat. «Uns hielt Mutter strenge, meine Kinder aber verdirbt sie mir!» Das hören wir so oft eine Mutter sagen. Und cs trifft auch in drn meisten Fällen zu. Ich habe mir das nun so zu erklären gesucht: Als Mutter kleiner Kinder fühlte man die ganze Ver« ! antwortlichlcit für die Charaktercnlmickelung des Kindes auf sich lasten. Man sagt sich: «Des Kindes Zukunft, ^ sein aanzes einstiges Wohl und Wehe liegt in deiner i band Es wird dereinst sem, was du aus ihm machst.» Und dieie Erwägungen sind es dann, we das ganze Erziehungssystem^ beeinflussen, die jedes Wort, jedes Thun und Lassen der Mutter ihren Kmdern gegenüber leiten. «Die Jahre fliegen pfeilgeschwind» . . . Die Kinder wachsen heran, zufriedenen Blickes faltet die Mutter die Hände im Schoße und sagt sich: «Gott sei Dank! Dein endlos treues Mühen war nicht umsonst, sie sind ,gerathen'.. Das Gemüth fühlt sich entlastet seiner Bürde, nicht länger braucht man um der Kinder sittliches Gedeihen am Tage die Seelenruhe, bei Nacht den Schlaf sich rauben zu lassen, man hat das Hauptwerk seines Lebens vollendet. — Und ist dieses Lebenswerk nicht in der That ein großes, genug für ein Menschenleben? Ist jemand verpflichtet oder auch nur fähig, diefes Werk zweimal zu leisten? Dann wieder fliegen die Jahre, aus der Mutter ist eine Großmutter geworden. Und Hand aufs Herz! Wer ist es, der nun die Großmutter in aller Form Rechtens am Veltchen des kleinen Weltbürgers installiert? Sind es nicht die jungen Eltern selbst? Verlässt nicht die alte Frau ihr ruhiges Heim, das ihrem Alter zum Bedürfnis a/worden ist, wird sie nicht oft grnug auf Wochen oder Monate hinaus selbst aus der Ferne herbeigerufen, ja gibt sie nicht sehr oft, wenn allliilstehend, ihre kleine friedliche Häuslichkeit auf und geht in derjenigen wr jungen Leute auf als erste Hand der jungen Mutler — ja mehr als das: als völlige Alleinsorgetin — und folge:ichtig auch Alleinbeherrscherin der häuslichen Abtheilung: Kinderpflege? Wo ist die Tochter oder Schwiegertochter, die sich j'mals vor dieses ihr ureigenstes Reich, den Eintritt wehrend, hingestellt und g sagt hätte: «Nein, Mütterchen, du hast an uns genug gethan, nun lajs mich auch mein Theil Lasten allein tragen, dir gehurt die wohlverdiente Ruhe.» Laibacher Zeitung Nr. 220. 1892 25. SeptemberI1896. steht. Auch der Reifezustand lässt oft zu wünschen übrig; in den Nlpenländern ist in manchen Gegenden die Erreichung der vollen Reife kaum mehr zu hoffen, während in den an Dürre leidenden Gegenden der Nordostländer vielfach Nothreife eingetreten ist und die Kolben klein geblieben sind. Es kann daher im allgemeinen nur eine mittlere Ernte erwartet werden, wenn auch in Istrien und Dalmatien der Stand des Mais zu recht guten Erwartungen berechtigt. Politische Nelierftcht. ! Laib ach, 24. September. , Heute begannen in Ober-Oesterreich die Landtagswahlen mit der Wahl von 19 Ab-^ geordneten der Landgemeinden. — Wie man aus Brunn ^ telegraphiert, sind die Landtagswahlen für die Land^ gemeinden in Mähren auf den 26. October, für die Städte und Handelskammern auf d?n 30. October! und für den Großgrundbesitz auf den 4. Novembers ausgeschrieben wordm. — In Brunn wurde folgendes Communiqui ausgegeben: «Die Parteileitungen der' deutsch'fottschrittlichen und der deutschen Vollspartei, sind am 21. d. zu einer gemeinsamen Berathung in Brunn zusammengetreten und haben auf Grund der von den Vertrauensmännern bkid Constantinopel ein. — «Figaro» veröffentlicht ein! Schreiben Gladstones, in welchem dieser erklärt, dass die armenischen Metzeleien direct vom Sultan inspiriert seien, welcher durch mehr als zwölf Monate über dle Diplomatie d?r Mächte zu triumphieren wusste. Heute erscheine es jedoch unmöglich, dass er die Integrität seines Reiches behaupte. Wie dem «Daily Telegraph' aus Athen gemeldet wird, hätten, einem Telegramme aus Kaum zufolge, die Türken den protestantischen Kirchhof in d^r Suda-Vey unter den Augen der Officiere der englischen und anderer fremder Kriegs-schiffe, die diesen Vorgang durch Ferngläser beobachtelen, entweiht. Die Frevelthat habe großen Unwillen hervorgerufen. Tagesneuigleiten. — (Fahnenband Ihrer Majestät der Kaiserin.) Ihre Majestät dle Kaiserin hat, wie der «Vote für Tilvl und Vorarlberg, meldet, sür die Fahne von Spingeil, die einst den Lanbftürmcrn des Unter« Innthals im Kampfe bei Spinges vorangeweht, ein kostbares Fahnenband gespendet. Das Nand trägt ble Landesfarben und zeigt in Goldstickerei auf weißem Seidengrunde die Inschrift «Spinges 1797», sowie an» Ende de« Vandes in wunderbarer Stickerei den österreichischen Reichsadler; auf rothem Seidengrunde pra«gl die Inschrift: .In diesem geichen wirst du siegen», !""" da» Herz Iesu-Nrustbilo, das als ein Kunstwerk erste« Range« bezeichnet werden muss. Die Vandschleife z»e" das Allianzwapften b?r Fürstenhäuser von Oesterreich u"^ Baiern, überragt von der Kaiserkrone. Die Länge de« Vandes von der Krone bis zu den mit schweren Gold' sransen geschmückten Enden beträgt 192 Centimeter. N" k. und k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzog" Alice, Grohherzogln von Toscana, wird am Sonntag al Vertreterin der kaiserlichen Fahnenpalhin bei der neue^ lichen Weihe der historischen Kriegsfahnen die Sp!"M Sturmfahne, die sich im Besitze des Innsbrucker Landes haufttschießstands befindet, mit dem Geschenke Ih"l Majestät schmücken. . — (Das russische Dragon er-Regime" Kaiser Franz Josef.) Durch Allerhöchsten VelW Sr. Majestät des Kaisers Nikolaus ist der Commands der Krim'schen Division, Oberft Alexander Gerngroß, i«" Commandeur des 35. Dragoner-Regiments Sr. Malest" de« Kaisers Franz Joses von Oesterreich - Ung"" ernannt worden. Oberst Gerngroß steht gegenwärtig lw 45. Lebensjahre, ist Militär seit dem 8. December ls^ und hat für seine Betheiligung am Kriege von l6^ mehrere Auszeichnungen, darunter den Stanislaus'Oco zweiter Classe und den Annen. Orden derselben 6^ erhalten. — Da« 35. Dragoner Regiment Vjelgorod W im Flecken Mezchuzje, Gouvernement Podolien. .^ — (PrinzessinOlga von Montenegros Aus Cetinje wird vom gestrigen gemeldet: Die Ue,Y der Prinzessin Olga trifft heute früh in Cattaro e"« Ueber Befehl des Fürsten Nikolaus begibt sich "" Deputation dorthin, der Erbprinz mit einer 3^"?^, Suite und einer Ehrencompagnie erwartet den 2ela> zug an der Grenze. «, z — (Flottenmanöver in Italien) "^ Spezzia wird vom 23. d. M. gemeldet: Der König, ^ Prinz von Neapel, der Herzog von Genua «nd ^ Minister des Kriege« und der Marine wohnten h"« Nord der «Tavoya» einem glänzend Im Gegentheil, Kind wie Schwiegertiud sagen lächelnd von dcm Kleinen: «Ja, es ist Großmutters Kind!» Und leichten Herzens, die Gedanken nicht belastet von Verantwortlichkeit',n, gehen sie ihren aus-wärtigen Geschäften wie ihren auswärtigen Erholungen nach. ja sie gehen auf Reisen — die Kinder sind gut aufgehobeu, die sind bei der Grohmutter. «Welch ein Segen doch so eine Grohmutter ist!» denkt man im stillen. Die alte Frau aber hat sich des Gefühles der Verantwortlichkeit entwöhnt; sie wacht mit liebender Sorge über der Enkel äußerem Wohl, sie ist nicht dazu da, der Kinder Charakter zu bilden, diese haben ja Eltern! Lass doch diese ihre Pflichten erfüllen, wie sie es auch einst gethan! Dazu kommt noch, dass eine alte Frau, deren Wirkungstreis und Gesichtskreis ein beschränkter gewesen ist, leicht die Fühlung mit der Zeit verliert. Sie hat nicht mehr den weitschauenden Blick; die Anforderungen der Gegenwart, und noch mehr die der Zukunft, finden bei ihr wenig oder kein Verständnis, die Engherzigkeit, der Egoismus des Alters macht sich geltend. Ihr gmiigt ,s. wenn sie die Enkel gesund und blühend, frühlich und zufrieden sieht, sie ist glücklich, wenn sie sich geliebt, vergöttert sieht von den Kindern, es wird ihr dies zum Bedürfnis, und sie fürchtet es zu verlieren durch Strenge — alles andere überlä st sie den Eltern der Kleinen. Und dicse erinnern sich gewöhnlich erst ihrer Pflichte»», wenn sie die Folgen von der Vernachlässigung de^eldrn an den Kindern bemerken. m^,'^l« Mutter hat die Kinder in Gmnd und Gehorsam, was Selbstbeherrschung ist! Die denken ja gerade, es müsse alles nach ihrem Kopf und Willen gehen.» So äußert sich nun das eine der Gatten dem andern gegenüber. Und: «Welch' ein Verhängnis doch so eine Grohmutter ist!» denkt das Schwiegertiud, das so willig war, den schwachen Händen einer müden alten Frau die aufreibenden Pflichten eines Menschen« lebens aufzubürden. Erziehen wir also unsere Kinder selbst! Wirken mir auf sie ein mit unserer Autorität, wie sie unseren kräftigen Jahren und unseren modernen Anschauungen, unserem Verständnis für die Anforderungen der Jetzt« zeit entspricht. Aber entlasten wir auch die müden Schultern unserer Mütter von den materiellen Plagen und Sorgen für unsere Kleinen. Es geht nicht an, dass wir mit der geistigen Pflege der Kinder beginnen, nachdem die Großmutter mit der körperlichen fertig geworden. Beide gehen Hand in Hand, der Charakter des Kindes bildet sich in s?inen ersten Lebensjahren. Was es als Kind von fünf bis sechs Jahren ist, das wird es bleiben, oder es sei denn, da.ss mit Gewaltmaßregeln, mit Strenge und Strafen, mit Unfriede und Unruhe die Erziehung«- oder vielmehr Nichterziehungsresultate der ersten Kindheit corrigiert würden. Vor allem aber betrachten wir die Thatsachen im wahren Lichte und bedenken wir, dass nur eine Selbst, anklage darin liegt, wenn man sagt: meine Kinder sind durch deren Großmutter verwöhnt, verdorben worden. Nicht die Großmutter, welche sie verzog, sondern die Eltern, welche sie verziehen liehen, sind verantwortlich für die Kleineu und für das, was aus ihnen wird. Z«rch ei« Wort. Novelle von Friedrich Noß. (Schluss.) All ihr Stolz und Widerstand brach haltlos samlnen vor der Glut, die sein Herz auf das »hre ^ strömte, vor dem Gleichgefühl, das ihre und selne untrennbar ineinander verwob. ^.,'^s in Wenn die Minuten des eisten seligsten Gluar ,^ dem zwei Herzen einander finden, zu ^w^'/'^r! ausdchnen ließen! Ihr Zauber ist unwiederteyrv" - ^ Was diese beiden jungen Menschenkinder em ^ sagten, gestanden oder auch nur mit Mlcle ^, ricthen, welche Feder vermöchte es in Worten zugeben! «He, ist denn gar keiner da?» « ^„tc" Wie die Wirklichkeit in die lauterste Po^V lelie" diese Worte von der Diele her an der Liebever,l ^ Ohr, und fast zuqleich fasste eine Hand nach dem " der Thür und dieselbe flog auf. , ^...<.c ^" Auf der Schwelle stand d«r Schulzen^"' ge-wie versteinert. Lots Weib. als es zur Salz!" ^ so worden war. hat nicht starrer dastehen kö"""'' ^„ ^ groß war sein Schrecken, dass ihm der M"°' off'" wohl eben zu weiteren Worten aufgethan li" '^rci' stehen blieb, indessen seine Augen in alle nur v Farben hinüber zu spielen schienen. j,gch '^ «Ja, zum Teufel., rang es sich d""" ^'s ^ feine Lippen, «bin ich hier denn in ein -^" rathen?. ^ z„ ih"" Sanft ließ Rupert Barbaras Hände Schoß gleiten und trat auf den Vauer z« Laibacher Zeitung Nr. 220. 1893 25. September 1UW. ariff«. und Vertheidigungsmanöver in Sftezzia bel, womit °« Uebungen der beiden Vscadres ihren Abschluss sanden. "er König nahm dann eine Revue über die Schisse ab und begab sich hieraus zum Stapellaufe des Panzer-'Ms «Carlo Alberto», welcher unter brausendem Jubel ^rzüglich gelang. Der Bischos von Sartiana nahm den Tausact des Schiffes vor. — (Der interparlamentarische Frie» °ens . Congress in Budapest.) Der interparlamentarische Friedenscongress ift am 23. d. M. vor-"llttagz feierlich eröffnet worden. Präsident Szilagy! dlmlle sür seine Wahl und erbat die Unterstützung der 'l.heiinehmer der Conferenz. Minister des Innern Perozel ^grüßte dle Versammlung namens der Regierung, welche ° e Vafie, aus der die Conferenz arbeite, billige und danlle A die Wahl von Budapest als Versammlungsort. Der Wmfter wünschte den Arbeiten den besten Crsolg. Hierauf and die Wahl von zwölf VIcepräsidenten und Schrisl-uyrern statt. Im Laufe der Sitzung danlte DeScamps ^elgien) der ungarischen Nation und der ungarischen Re» Ülerung sür die Förderung der Sache und bat den Prä» ^«nten. dem Könige von Ungarn seine Huldigung zu «vermitteln. (Stürmischer Neisall.) Hierauf sprach der ^"leichische Vertreter Pirquet über die Fortschritte des Schiedsgerichte«. Sodann dankten für den Empfang und "lerierten über die Ereignisse seit dem letzten Congnsse "« Delegierten Deutschlands, Belgiens, Dänemalle, Spaniens, Frankreichs. Ungarns, Italiens, Norwegens, ^rlugalz, Serbiens, Schwedens und der Schweiz, worauf "e Sitzung geschlossen wurde. , --" (Cin riesiger Lesesaal.) Am 13. d.M. l "° bie Grundsteinlegung zu dem neuen Lesesaale bei der si°! ^ russischen öffentlichen Gibliothel in Petersburg Dnl' Fundament zu dem Neubau ist bereits gelegt. °s neue Gebäude wird drei Stockwerk haben und Men in der Länge und 8 Faden in der Breite IM. Pzr ^^ S^ wird Garderobenzimmer und "°Mäume für die Angeftellten enthalten; die zweite "° dritte Etage bilden den riesigen Lesesaal. Mit dem lbett ^°ale. her zur Erweiterung der russischen «lb- dutck^ ^" V'bliothel dienen soll, wirb der neue Saal ly eine Gallerle verbunden. Bei dem Neubaue werden sz "Mien Vervolllomnmungen bezüglich der hygieni-'^" Mclfichlen, der Feuersgesahr u. s. w. in Betracht u3?' ^e Beleuchtung und die Ventilation werden "lch sein. ^^(Tin sübamerllanisches Zwergvolk.) G^^erilaner, der zu HandelsMcken Forschungen in Nelvk °"^^' llh"ibt der Wochenschrift «Science» in bo«/w ^^ " """^^ °"^ ^^ler getroffen sei, die Üh^ ^"Nhaslen Leuten bewohnt waren. Sie waren nicht aelb» N "" ^roß und hatten eine glänzende röthlich-hy^'^chtsfarbe. Der Gewährsmann glaubt, dass sie lanae l>z " stammen und zahlreich genug find, um die fein z, ""b hergeworfene Frage über das Vorhanden-iu bri°" önttlgvüllern in Südamerika endlich zur Ruhe öte.U"N v doch abschießen °"e ihn nlau^ raisonnierte er für sch- si« "" dabei °w7w^ ^ ihm helfen ^llte '"M^en ihr eigenes Netz gefponnen. zwar lein Wort verstanden, da sie — Englisch nicht könnten, doch wären sie erstaunt gewesen, wie ähnlich das Englische dem Chinesischen klänge, namentlich die Fülle der Assonanzen sei überraschend, die für das Chinesische so bezeichnend ift und die das Englische mit diesem gemein zu haben scheine. Der Missionär hat noch ein paar weitere Jahre Chinesisch gelernt, ehe er wieder in dieser Sprache predigte, von der John Wesley behauptete, der Teufel habe sie erfunden, um die christlichen Missionäre vom himmlischen Reiche sern zu halten. Bekanntlich lann jedes der einsilbigen chinesischen Wörter durch andere Betonung eine andere Bedeutung erhalten. Es gibt Wörter, die sich auf 24 verfchledene Arten aussprechen lassen und dann jedesmal etwas gnnz anderes bedeuten. Das Wort «t86uuß» kann z. V. heißen: Elefant, Ingenieur, Ruder» ftange, Pflanzenfresser, Mond, Nachtigall und noch vieles andere. Local- und Provinzial-Nachrichten. Schule und Haus. I. Nun, da die Schule begonnen hat, tönt es, bewusst oder unbewusst, in dem Innern vieler Eltern: «Gott sei Dank, jetzt hat uns die Schule die Kinder wieder ab» genommen!» Nachdem man sich volle acht Wochen mit ihnen «herumgsplackt hat», erscheint es nun wirklich an der gelt, dass die Last wieber von unseren Schultern genommen werbe. Es ift zu bedauern, dass derartige Ausfassungen des Zweckes der Schule und derartige Gefühle gegen die allerdings nicht immer fehr liebenswürdige und leicht zu leitende Jugend so weit verbreitet sind, wie es th^t. sächlich der Fall ift. Ich constaliere diese Thalsache und bedauere sie, ohne mich jedoch über die größere oder geringere Berechtigung blcser Ideen weiter zu verbreiten. Wenn wir aber meinen, nun aufathmend die Hände in den Schoß legen zu können und alle Verantwortung <ür die Ausbildung unserer Kinder der Schule und dem lieben Gott überlassen zu dürfen, so fassen wir unsere Stellung als Ellern und die mit ihr verbundenen Pflichten recht mangelhast auf. Selbstredend lann hier nicht die Rebe davon fein, dass alle Eltern zuhaust die Stelle der Lehrer einnehmen ober deren Werk fortfehen sollen, wo jene aufgehört. Unseren Kindern die erforderlichen Kenntnisse in der richtigen Reihenfolge und Gründlichkeit beizubringen, dazu sind eben die Schulen da, und wir dürfen ihnen diesen Theil der Heranbildung der Jugend auch getrost überlassen. Über indirect können wir da« Werk der Aus-bildung unserer Kinder fördern und der Schule ihre Aufgabe erleichtern. Jedem erfahrlnen Lehrer ist es ein Leichtes, von dem Schüler zurück auf sein Elternhaus zu schließen. Wo ein Kind zu Hause nichts hört als Dinge, die dem geringsten Bildungsgrad einer Bevölkerung entsprechen, wo sich die Conversation am Tische, im Familien» kreise nur um kleinliche Interessen, um Klatsch und Scandal dreht, wo ein roher Ton im Hause herrscht, da muss dem Kinde die Schule und die Interessen, welche darin erstrebt und verfolgt werden, ein fremdes Gebiet sein, auf dem es sich schwerer zurechtfinden wird, als derjenige seiner Mitschüler, der in der Schule nur den Um-gangsformen, dem Tone, den Interlssen begegnet, die ihm, so lange er denken lann, in seinem Elternhause geläufig waren. Der Lefeftoff, und was aus demselben einer Discussion gewürdigt wird, ist ein wichtiger Factor für die geistige Entwickelung unserer Kinder. Beschränkt sich der- Auf dem Bilkenhose aber fand in der That um Weihnacht eine stille, jedoch desto glücklichere Hochzeit statt. Die baden, welche das Wort des Geistlichen hier zusammengab, ,bis der Tod sie scheiden winde', sie gehörten in Wahrheit zueinander mit jeder Faser ihres Herzens, mit allem, was in ihnen beiden war. Es war in Wirklichkeit ein Bund von zweien, die füreinander geschaffen sind, der hier geschlossen ward. Zugleich auch feierte man auf dem Schulzenhofe Hochzeit. Die eitle Isabe wollte nicht für eine Verschmähte gellen; sie hatte es sich in den Kopf gesetzt, auf denselben Tag Wie Rupert zu heiraten, und der Freier war leicht gefunden. Es war der Großknecht auf dem Schulzenhofe, auf den fte lange schon ein Auge aeworfen gehabt hatte und der natürlich mit beiden Händen zugriff. derabstica bedachte das leldenfchafwerblendete Dmg nicht' erst die Zukunft sollte es sie lehren. 'Aber wie hätte das Glück denn auch noch Zeit baben «ollen für den Schulzenhof? Das war alles auf dem V rlenhofe eingelehrt nnd hatte sich da so fest-a sebt und Me sich s° heimisch und wohlig, dafs es nimmermehr hinaus?erlangte nach der Welt und nach "'^Und"diesekr^'e, große, unerkaufliche Glück, wie wäre es doch fast zerstört word.'N auf immerdar -durch ein Wort! selbe auf die sensationellen Items der Tagesllteratur, auf periodische Zeitschriften niederen Ranges und auf die Schundromane, da müsste schon ein Wunder geschehen, wenn in einem zwischen diesen Interessen aufwachsenden Kinde ein Streben nach Erhabenem sich entwickelte, wenn es den in der Schule empfangenen Lehren durch Selbststudium nachhelfen möchte. Und doch ift das nöthig, denn ift die Schule etwas anderes, lann sie mehr sein, als ein solide« Fundament, auf dem weiter gebaut werden lann bis ins Unendliche? Sie legt den Grund durch die Elementarfächer, sie weckt die Anlagen des Kindes, lockt seine Talente hervor zur Uebung, zeigt ihm die verschiedenen Richtungen, nach denen hin es dem in der Schule zu erlangenden Wissen Selbsterworbenes hinzufügen lann, je nach Wunsch, Talent und Neigung und — je nach der ihm im Vlternhause gebotenen Gelegenheit. Wie aber sieht es mit diesen Gelegenheiten aus? Diejenigen unserer Leser, die das Nachstehende auf sich zu beziehen keine Ursache haben, können es schlechterdings nicht ahnen, welchen Umfang der Consum niederer, sensationeller Romane besitzt. Die «mit Gratisprämie, prachtvolles Oelgemälde in Goldrahmen», in Lieferungen colportierten «schriftstellerischen Erzeugnisse» find in Hunderten von Familien zu finden, wo man die Klassiker wohl dem Namen nach kennt, zu der Anschaffung ihrer Werke aber noch leinen Heller übrig halte, während andere bedeutende Dichter und Schriftsteller nicht einmal dem Namen nach belannt find. — (Altersversorgung für die Prival-beamten.) Bekanntlich sind die vom l. l. Ministerium des Innern angeordneten Erhebungen über die Prlvatana/ftellten gegenwärtig in der Durchführung be» griffen. Diese Erhebungen haben den Zweck, das für das Studium der Frage der eventuellen Einführung einer obligatorifchcn Invalidität«., Alters-, Witnxn. und Waisen-Versorgung der Privatangestellten unerlWliche Maleriale zu erlangen, und erstrecken sich auf alle Angestellten, gleich« viel, ob dieselben bereits an irgend einer Pensionseinrichtung theilnehmen oder nicht. Alle Privalangeftellten, welchen durch magistratliche Organe Zählkarten zugestellt wurden, werben daher im eigenen Interesse aufgefordert, die Zähl» karten auszufüllen und sogleich an den Stadtmagiftral rückgelangen zu lassen, da die bezüglichen Erhebungen vor Ablauf dieses Monats abgeschlossen und das Material« der l. l. Regierung vorgelegt werden muss. — (Das Ende der todten Saison.) Mil der heute erfolgten Rückkehr des Insanlerle-Regiment« Nr. 27 und mit den frischen Weisen der trefflichen Regimentslapelle hat die lange todte Saison ihr wohl« verdientes Ende erreicht. Trotz des trostlosen Wellers unl des noch trostloseren Zustands aller Straßen und Oeh> Wege in Lalbach entwickelt sich nunmehr ein rege« Leben, das jedenfalls beim ersten freundlichen Sonnenstrahl zur rechten Blüte gelangen wird. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 13. bis 19. September kamen in Laibach zur Welt 11 Kinder, dagegen starben 13 Personen, und zwar an Diphtheritis 1, Tuberculose 1, Magenkatarrh 2 und an sonstigen Krankheiten 9 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 3 Ortsfremde und b Personen aus Anstalten, Von Insectionskranlheiten wurden gemeldet: Difththeriti« 3 Fälle. * (Feuer.) Nm 20. September gegen 12 Uhl mittags brach in der Dreschtenne des Besitzers Alexander gorman, vulgo Ieras, in Utik, Gemeinde Vodice, Feue, aus, dem die Dreschtenne sammt einer nebenstehender Schupfe und die Futtervorrälhe zum Opfer fielen Iorman erlitt hledurch einen G^sammtschaden von un. geführ 500 fl., der durch Assecuranz bei der Wechsel seitigen Verficherungsgesellschast in Gcaz theilweise gedeckt ist. Den Brand hat der vierjährige Sohn des Besitzer« verursacht, indem er mit Zündhölzchen im Stroh vor de, Dreschtenne Feuer anmachte. Bei der Löschung be< Brandes waren die Ortslnsassen von Util und Vulovca thälig. Dem l. l. Bezirksgerichte in Stein wurde die Anzeige erstattet. —i-. — (Turnlehrer-VilbungscursinWien.) Der Turnlehrer-Vildunglcurs, auf zwei Jahrgänge be« rechnet, hat die Aufgabe, den llandidaten für das Lehramt des Turnens an Mittelschulen und Lehrer-Vilbungs« anstalten, hauptsächlich den Lehramtskandidaten für die wissenschaftlichen Fächer der Miltelfchulen, jene theoretischen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten zu vermitteln, welche die Erlangung eines Lchrbefahigungs-Zeugnisses sür Turnen auf Grund der Prüsangsvorschrift vom 10!rn September 1870 ermöglich?«. Die beabsichtigte successive Einführung des obligatorischen Turnunterrichtes an Gymnasien bedarf eine« entsprechenden Nachwuchses an wissenschaftlich gebildeten Turnlehrern, da die Verwendung von solchen in erster Linie in« Auge gefasst wird. Bei der Aufnahme in den Curs werden zunächst folche Candidate« berücksichtigt, welche die Äbsololerung ciner Mittelschule (durch Vorlage be« Mllturiläts'Zl>ugnifs?z), in zweiter Linie jene, welche die Absolvierung einer Üchrer-Bilbungs-anstatt nachweisen. Turnerische Vorbildung ift erwünscht, aber nicht unerlässlich. Die Theilnahme om Kurse ift unentgMch. Die NormalzM der Theilnehmer ftr ektn Laibacher Zeitung Nr. 220. 1894 25,September 1896. Jahrgang ist zwanzig. Der Curs wirb in der Univer-fitäts.Turnanstalt (1. Bezirk. Universität) abgehalten. Daselbst werden auch täglich von 6 bis 7 Uhr abends dir Anmeldungen entgegengenommen. Die Ausgabe des Curses zerfällt in eine prallische: die methodische Entwicklung der Uebungen des Schulturnens, und in eine theoretische: Vorttäge über Geschichte, Literatur, Systematik, Methodik, Kunstsprache und Gerälhelunde des Turnen«. Dieselbr wird in zwei Jahrgängen mit je sechs Stunden pro Woche erledigt. Außerdem haben die Candidate« während eines Jahre« Vorträge über Anatomie, Physiologie und Diätetik (zwei Stunden pro Woche) zu hören. — (Vom Radsahrsport.) Die Verwendung des Fahrrads im Kriege scheint in Deutschland aus Grund der heurigen Erfahrungen bei den Kaisermanövern in Sachsen vollkommen gesichert. Das 12. Pionnier« Vataillon der sächsischen Cavallcrie«Division stellte eine stabil« Radfahrertruppe von einem Officier und 30 Mann mit der Bestimmung auf, die Cavallerie«Division ftet« zu begleiten und die markierten Sprengungen oder Brückenschläge sofort auszuführen. Der Versuch glückte weit über alle Erwartungen; man sah die Radfahrer« Pionnierabtheilung der Cavallerie auf Wegen folgen, die den bisher üblichen, mit Sprengmaterial «. belabenen Fuhrwerken oft unpassierbar gewesen wären; selbst über Stoppelfelder wurde die Fahrt mit wenig verminderter Geschwindigkeit sortgeseht. Weiters wurden andere Radsahr-ablhlilungen als Vefechtsordonnanzen und Relaispoften mit gleich vorzüglichem Erfolge verwendet. Den feindlichen Cavalleriepalrouillen entfchlüpften die Radfahrer-Vorposten theils durch ihre Schnelligkeit auf guter Straße, theils durch ein rasche« Verstecken i« Gebüsch, so dass oft die Reiter knapp an einem im Straßengraben verborgenen Radler vorbeiritten, ohne eine Ahnung zu haben, dass sie schon im Rayon des feindlichen Feuers seien. Eine Reiterpatrouille wurde sogar gesangen, da die Radler ihr solange unbemerkt nachfuhren, bis biefe auf eine andere Radfahrerabtheilung stießen und jene dadurch umzingelt waren. Da aber bei den gegenwärtigen friedlichen Gesinnungen allcr Staaten die Rabfahrer doch leine Lorbeeren sich auf Kriegsschauplätzen holen können, so wollen wir den Nennbahnplätzen unser Auge zuwenden, wo Siegesgelb für die Professionals nur so «auf den Curven liegt», für Amateurs aber Festjungsrauen «Ehrenkränze stechten». Der berühmte Franzose Iacquelin würbe neuerdings vom Engländer Parlby in Paris geschlagen, wofür die Zuschauer in etwas lindischer Weise den Engländer aus-Pfiffen, weil. wie ein französische« Sportblatt naiv meinte, «die Menge es nicht gerne steht, wenn einer ihrer Lieblinge von eine« Nichtsranzosen besiegt wirb». In Ttrahburg fanden großartige Rennen statt, an denen die «Bahn-löwen» Morin, Huet, Büchner u. a. theilnahmen; es wurde der Stundenrccotd auf 43 Kilometer 676 Meter gebcssert und für 50 Kilometer die neue beste Ielt 1 Stunde 11 Minuten 36'/, Sel. erzielt. Um sich dies vorzustellen, geben wir das Beispiel, dass ein Fußgänger in Laibach in dieser Zeit um den ewigen Weg geht, der Radfahrer derweil nach Krainburg und zurückführe. Das große französische Dauersahren Paris-Royan über 556 Kilometer litt unter ftarlen Regengüssen, was aber 20 Rennfahrer nicht abschreckte zu starten. Meyer wurde Erster in der Zeit von 18 Stunden 43 Min. Für das Herrenfahrerrennen a« 20. September in Wien hat die Stadtgemeinde einen prachtvollen Ehrenpreis gespendet. In St. Petersburg fahren nach den Polizei.Erlaubnls« scheinen und Nummern über 12.000 Radfahrer; Un« mündige erhalten vom Magistrate leine Fahrerlaubnis. Diese Strenge geht aber, da sie auch die gebildeten Unmündigen trifft, zu weit. In Moskau ist Fahrprüfung und Numerierung der Räder vorgeschrieben. <5—1. — (G e m e i n d e v o r st a n d s. W a h l e n.) Bei der am 30. August d. I. ftaltgefundenen Neuwahl des Ge-meindevorftands in St. Katharina wurden gewählt: als Gemeindevorsteher der bisherige Gemeindevorsteher Vartholomäu« Heleznilar, Grundbesitzer in St. Katharina; als Gemeinderäthe die Grundbesitzer Jakob Primojik und Franz Megliö in St. Katharina. — Bei der am 6. September d.I. stattgehabten Neuwahl des Gemeinbevorftands von Sinadole wurden Michael hrcical aus Sinadole zum Gemeindevorsteher, Slmon Pieca und Vndreas Hrtstal aus Sinadole zu Vemeinderälhen gewählt. — (Land- und for stwirtschastlicheSpe-claleurse.) Im Jahre 1895 wurden in den im Reichs« rathe vertretenen Königreichen und Ländern zusammen 489 land« und forstwlrtfchastlichc Specialcurse veranstaltet. Ven der Gesammtzahl entfallen 143 Curse auf den all« gemeinen landwirtschaftlichen Unterricht für Lshrer und andere Theilnehmer. Bon diefen wurden 138 in Böhmen und j? einer in Niederöfterreich, Mähren, Galizien und Dalmatien abgehalten. Dem Obst«, Wein- und Gartenbau waren 228 Curse gcwibmet, und zwar zählten Nieder-österreich und Steiermark je 75, Böhmen 24. Istrlen 11, Mähren 9, Trieft 7, Görz 6. Oberöfterreich. Kärnten und Dalmalien je b, Galizien 3, Tirol 2 und Schlesien e'mcn dieser Curse. Mollereicurse fandcn 69, und zwar w VSHmen 52. m Mähren 6. in Niedervsterreich 5. in ?«^^ 2. w Ln°l 2 und in St«i«rm°rl 1 statt. Ueber Schlesien, 2 in Oberösterreich und einer in Mähren abgehalten wurde. Mit der Bienenzucht befassten fich eben» falls 9 Curse, von denen je 2 in Niederösterreich, Oberöfterreich und Galizien, je einer in Steiermarl, Böhmen und Mähren staltfanden. Außerdem sanken je ein forstlicher Curs in Tirol und Vorarlberg, dann ein Vrcnnerei-cur« in Schlesien, ferner 12 Veterinär- und Hufbeschlags« curs-, und zwar 4 in Galizien, 3 ln Böhmen, 2 in Oberüfterreich und je einer in Tirol, Mähren und Schlesien statt. Zu erwähnen bleibt noch, dass auch noch 16 anderweitige Specialcurse abgehallen wurbln, welche die Fischerei, das Korbflechten, den Tabakbau und die Raiffeisen-Cassen betrafen. — (Ernennung.) Tabalsabrils-Controlor Herr Adalbert Strnad, der seinerzeit durch viele Jahre der hiesigen Tablll'Hauplfabrik zugetheilt war, wurde zum Director der Tabal'Fabril in Bautsch ernannt. * (Aus dem Polizeirapp orte.) Vom 23. auf den 24. d. M. wurde nur eine Verhaftung vorgenommen, und zwar ward der belannte Landstreicher Franz Zimmer- , mann wegen verbotener Rücklehr in die Stadt angehalten. ^ — Maria Kalan, wohnhaft ln der Varmherzigergasst i Nr. 3, brachte zur Anzeige, das» ihr und dem bei ihr !in der Wohnung gewesenen Studenten Johann KrAinil ! vor drei Wochen aus versperrter Truhe Kleider im Werte von 63 fl. durch unbekannte Thäter gestohlen worden seien. — Dem Maurer Josef Vidoni wurde aus feinem Schlafzimmer eine Vrieftafche mit 20 fl. gestohlen. — r. * (Todtschlag.) Am 19. l. M. fand in huje zwifchen den Brüdern Franz und Johann IezerKel aus Krainburg einerseits und dem Vefitzerssohne Franz Iuftan aus Huje eine Rauferei statt, bei welcher der letztere derartige Verletzungen erhielt, dass er am 21. b. M. vor« mittags gestorben ist. Die Thäter haben sich dem Gerichte selbst gestellt. —r. — (Vom deutschen Theater.) Die Direction theilt uns mit: Die Nachsrage nach Billets zur Sonntag! den 27. b. M. stattfindenden Eröffnungsvorstellung und Aufführung der Luftspielnovität «ComtesseGuckerl» ist sehr rege. Die Direction hat die Einrichtung getroffen, dass ln den ersten Vorstellungen, namentlich in «Com», tesse Guckerl» und ln dem Schauspiel «Liebelei»! von Arthur Schnihler, bekanntlich Cassaftück des Hofburg-! theaters in Wien, stets neue Kräfte dem Publicum vorgestellt werben. Um das lästige Warten an der Abend-casse den Logenbesuchern zu ersparen, werden die Logen» Entriebillets auch an der Tagescasse verlauft. — (Vom Glocknerhause an der Pa'! fterze) Man schreibt vom 22. d.M. au» Heiligenblut: In der Zeit vom 13. bis 19. b. M. besuchten 106 Fremde das Glocknerhaus. Von diesen bestiegen zehn! Herren mit neun Führern in sieben Partien den Vroh^ glrckner, drei Herren mit drei Führern ln zwei Partien, , das Wiesbachhorn und drei Herren mit zwei Führern ^ die Hohe Riffel. Hier sei bemerkt, dass heuer der Glockner! ! von dem Abiturienten I. Waizer und einem Berliner ^ ^Studenten ohne Führer bei günstigem Wetter erklommen, wurde und eine prächtige Aussicht darbot. In dieser Woche hatte man im Glocknergebiete vier wundervolle Tage, jetzt regnet und schneit es wieder. Gegen das Vor-, jähr besuchten bis heute um 1200 Fremde weniger das, Vlocknerhaus. s — (Procession in Trlest.) Die Procession ^ zu Ehren der schmerzhasten Muttergolte«, die am 20ft«n ^ , d. M. des regnerischen Wetters wegen unterblieben ist,! ! wird Sonnlag den 27. b. M. abgehalten werden. i Neueste Nachrichten. Die Kaisermanöver. (Original-Telegramme.) Csakathurn, 24. September. Anlässlich der Corpsmanöver zeigten die Truppen, trotz der ungünstigen ! Witterung, eine außerordentliche Leistungsfähigkeit und! frisches Aussehen bis zum letzten Momente. Se. Majestät! der Kaiser verlieh dem Chef des operativen Bureaus des Generalstabs, Obersten Potiorel, das Ritterkreuz des Leopold-Ordens. Gemralstabschef FZM. Baron Vcck! beglückwünschte ihu in Anwesenheit der Generalstabs-! Ossiciere der Operationsabtheilung zu dieser Auszeichnung. _____ Landtagswahlen. (OrlginlllN Galizien und Ungarn Seine Allerhöchste und lobende ^ Anerkennung ob der hervorragenden Ausdauer und der ! sehr befriedigenden taltifchen Leistungen der drei Haupt' l Waffen, sowie ob der Tüchtigkeit der technischen Waffen, 'welche Se. Majestät den betreffenden commandierenden Generalen schon auf dem Manöverfelde ausgesprochen hat, auf das ganze Hcer und beide Landwehren überträgt. Ischl, 24. September. (Orig.-Tel.) Ihre l- U. l. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Mar'e Valerie ist abends von einer Prinzessin entbunden worden. Gmunden, 24. September. (Orig.«Tel.) Seme k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Eugen ist hier angekommen. . „^ Prag, 24. September. (Orig.-Tel.) Se. Malest" der Kaiser genehmigte die Uebernahme der Prag" Malerakademie iu die Staatsverwaltung und v Umgestaltung derselben in eine Kunstakademie '"' I.October 1896 mit dem Unterrichte in beiden Lande»' sprachen. Prag, 24. September. (Orig.-Tel.) Privatmeldunae». zufolge ist der Strike in den hiesigen Werkstätten oe Staatseisenbahngesellschaft ausgebrochen. Die Arv"", erschienen wohl früh, arbeiteten aber nicht und lew" der Aufforderung, die Werkstätten zu verlassen, wen sie nicht arbeiten wollen, Folge, worauf die A, statten gesperrt wurden. Abends hielteu die Arve" eine vertrauliche Versammlung ab. Aus W>en ^« ihuen die Mittheilung zu, dass die Arbeiter " ^ heute früh neuerdings abgestimmt uud M» ^"" derselben sich gegen oeu Strike ausgesprochen y" und die Arbeit in Wien in vollem Umfange "-, recht sei. ^, >H^ Cattaro, 24. September. (Orig.-Tel.) D«e "^. der Prinzessin Olga von Montenegro ist heute i eingetroffen. Nach kurzer Einsegnungsceremonle > v^ sich der Leichenzug iu Bewegung. Bei der ^o"'" . Brücke wurde die Leiche nochmals eingesegnet Ul«o ^ dem Ehreusalut von zwei Compagnien I"f"' ^onte> die Reichsgrenze gebracht Im Namen der " vit negninschen Regierung sprach Finauzminister ^c" ^ den österreichischen Behörden den Dank aus. "w ^, Kränzen befand sich ein Kranz der Königin von ^ ^ lien, welcher auf den Sarg gelegt wurde. ^,^jor tretung des Militärcommandanten hatte Genera Manoilovtt an der Leichenfeier theilgenonnnen. ^ Darmstadt, 24. September. (Orig.-Tel) ^ k. «Darmftädter Zeitung, erfährt, trifft Ihre.^Wlve Hoheit die durchlauchtigste Frau KronprinM'" del Erzherzogin Stefanie Samstag zu" ^ Wlfs' großherzoglichen Familie in dem Jagdschloß garten ein. jacher Zeitung Nr. 220. 1895 25. September 1896. Hamburg, 24. September. (Orig.-Tel.) Der seit ! !,l/./"n hier wüthende Südweststurm erreichte heute lia " Wepunkt. Im Hafen und auf dem Lande er- ^"n sich viele Unfälle. Der bisherige Schaden ist ,G,. klitend. Auf der oberen Elbe bei der Pente i^'l em Kahn mit zehn Arbeitern des Staats- wrelbetnebes, von denen sechs ertranken. lkw5"st'anstcld, 24. September. (Orig.-Tel.) Der ^ '«lge schwedische Ministerpräsident Varon Louis !Gn« "^^^ die jetzt in Kraft bestehende Ver- ^«g ausgearbeitet hat, ist heute früh im Alter von "Mm gestorben. l!^"bagen, 24. September. (Orig. - Tel.) Der Vfinnn ^ Königin gedenken nach der Abreise der ^3l «^ von Russland, welche Samstag mit ""dn k ^""' "folgt, nach Gmunden abzureisen, Halten ^^" """ Cumberland einen Besuch ab. Wi^""' ^^' September. (Orig.-Tel.) Der Banl->"» wurde auf 3 Procent erhöht. Ksl ift?"^ ^^' September. (Orig.-Tel.) Die Beulende ^/'? ausgebrochen. Es sind bereits 300 Todes-^ ? ??"^n. Der festgestellte Bacillus ist mit H°W? ^lessor Kitosato während der Pest in ^7^3 entdeckten identisch. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^''".''^«^^^'''ber. Tschernlo, l. l. Hofrath, s. Fan,., Tricst. Mhll,^,""'Iunas, Komeml. v. Klllisty, Outtluanu, Müller, !."' ^ N/n c^^"U"uu, Kfltr.-. Ritter v. Schwarz, s. Familie, »tV 5' Gemahlin, Neihmann, Me.. Praa.. — Pollak, . ^alllin c- V Gemahlin, Fimne. — Rosenlhal, Privat, ?°l. M^V"nl>s. __ Treu, Kfm.. Schlanqenwald. — Do ^'>M N ^^' Vudapcst. — Ladstätter, Privat, Stein. — Mtadt' I^Pctrinja. — Renan, Opernsängerin. s. Schwester, Mer. N,.,.^llzle, Schauspieler, s. Gemahlin, Teplih, — ^^^Kstte^ Gr.l. ft, lr^ WeizenprMeterctr 7 70 7,80 Butter pr.Kilo..—78------- Korn , 6 10 520 Eier pr. Stück . . - 3------- Gerste ' 5.60 6 - Milch pr. Liter . . - 10------ Hafer . 6j40 6 50 Rindsieisch pr. Kilo — 64 —j— Halbsruch» . —^----------- Kalbfleisch » — 64------- Heiden » 6 50 8 50 Schweinefleisch » -66------- Hirse » 6 — 6!- Schöpsenfleisch » -36------- Kukuruz » 520 530 Hähndel pr. Stück — 45------- Erdäpfel 100 Mo 2 30------- Tauben » 18------- Linsen pr. Heliolit, 11 —------- Hen pr. M.-Ctr. . 2 40------- Erbsen , 10----------- Stroh » . . 170------- Fisolen > 9----------- Holz, hartes pr. Rindsschmalz Kilo—94 !— Klafter 6 90------- Schweineschmalz » — 76------— weiches, » 5!----------- Speck, frisch » - 76------- Wcin,roth.,100 üit.------24 - — sserNuckert » — 70------- — Weiher. » -------30 - Lottoziehung vom 23. September. ____Vrünn: 55 51 75 29 27. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " ^ 3 , ^ ^_____________ ^ 2Ü.3l.' 733-1 11-4 S. schwach 'beMltt 9 ^^,734^^5 NO. schwach____Regen________ 25 l?"U.Ma. 733-9 j 7 5> NO7schwllch j 'Nebel j 37 5 Das Tagesmittcl der gestrigen Temperatur 10 6°, um! 3 0° unter dem Norniale. ^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ionufchowsly ^ «itter von Wissehrad I «FanöestHeater in Acribach. 1. Vorstellung. Im Abonnement. Ungerader Tag. Sonntag den 27. September Eröffnungs-Vorftellnng. Keft'Vuverture, ausgeführt von der Musillapelle des l. u. l. Inftr.'Rgts. Nr. 27 König der Belgier. Novität! Hierauf: Novität! Comtesse Guckerl. Lustspiel in drei Aufzügen von Franz v. Schönthan. Anfang präcise halb 6 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Schmeizerfüllt geben wir allen Verwandten, Freunden und Brlannten die traurige Nachricht, dass unsere innigstgrlicbte Tochter, bezw. Schwester Jorka Mrak > Schülerin der II. Bürgerschulclassc « gestern um 6 Uhr früh, nach langem, schmerzvollem Leiden, versehen mit den heil. Sterbesaciamente», in ihrem I V. Lebensjahre gestorben ist. Die Leiche der theuren Verstorbenen wird Samstag. « den 26. September d. I.. um 4 Uhr nachmittags aus « dem Trauerhausc am Polauadammc H. Nr. 12 auf den Fricdhof zu St. Christoph zur ewigen Rnhe übertragen. Die heil. Seelenmessen werden in der hiesigen Pfarrkirche zu St. Peter gelesen. Laibach am 25. September 18W. W Anton Mral, l. l, Rechnnngs-Revident. Vater. — W Johanna Mral, Mutter — Antonia Mral, W Schwester. Course an der Wiener Börse vom 24. September 1896. n° 101!>5 10175 ^,> .«^»^KU^clober 10155 101 75 «>!>°° ., ^' «'"st. 14450 145 50 ' l°y,.«'. ' ' WU I. i«u._ i8,._ ^r,l,' - .bu si. 1W-181- »°, -^. " - lbS75ib??5 "! ^°'^,1°l"K 3">elfre< 128-»!» lL3'4k 5DZB ->^^^ !>.!i.M, »1« 7hjuiu,25 elt> W»« Vo« Gtaote znr Z<,hl«n M. 4°/,..... II? — Ii7'»ci ltllsabelhbahn, 40« u.LNON M. 2NN M, 4°/„...... 181 — 122 — Franz Iolcph-V., Tm. 1»8t. 4°/» 9U-7N lo« ?N Gallzllche »all LubwIg^lUahn, ftroneni»t<>m, 98 11 99-85 <"/„ bw. dto. per Ultimo . . 9N15 99»5 t>t°.Et."/„..... 121 40 122 4(> blll.4>/,°/«2cha!!lrcgllI.Nbl.°Obl, 100 — 10070 dto. Pläm,°«nl. l» 100 fl. «. W. 155 25 15« 25 bill. dto, 5 50 st. ». W. 153 50 154-50 Thclh°«k«..L°!t 4°/» 100 fl, . 139 — 140 — Glundtnll.' Vbligationtn (,ül 100 fi. CM.). 4"/„ lroaiische und slavonisch« . 9? 50 9»-— 4°/« unyarlsch« (100 fl. ö.W.) . 97'25 98L!> Hnd»r« 2ff»ntl. Anl»h»n. DonmxMeg.-Lllse 5°/„.... 128 — 128-5N dto. «»leihe 1»7« . . 108 25 109 85 Aülehen bcr Slab! V«lz. . . 112— —-— Nnleden d, Siadlgsiül-iiidc Wien 10430 10530 Aiiledcn b. Eladlneillclüde Wien lEillirr obrr Volt,).... 12«-?5 12775 Präm!cl!°A>ll, t>, Stadtssm, Wien 165'kn i«6 — ll«.0ft.»nb0I.vl.4«/„V. — - —-. btll. ,, ,. inso ,, 4"/„ 99 45 100<5 dto. Pl«M.,p.«N„ft.4°/» 100 — 100-80 Oest.»u»«, Vanl vell. 4°/„ . . i »0 10l — bt«. bto, KNiähr, ,, 4°/, . , 100 »0 101 — Eparcass«, l.«ft.,»UI. l»'/,°/»vl loi'b« — — Vliolilät«' Vbligalion»« (fllr 10« fl.), sserbinanol-Norobnhil Em, 1886 ,01 3k 102 35 Oesterr. Noldweftbahn . . . iio 55,1,55 Twatsbabn....... L2» L5 824 — GÜdbllhN k 8»/„..... 171-75 17275 bto. l» 5°/n..... 123 8b 129 »5 Ung.galiz. «ahn..... 107 b0 108 K0 4°/„ Unlerllain« Vahnen , . 99 bo 100 — Divns« zos» (pel Stück). Uubavefi.UaNlica (Domliau) . 6'?0 ß 90 CrebiNose 100 st...... 1»» ?ü t9?-?5 «lall, ilose 40 fi. D°!illl!.DllmpfIch.1uc>st'»M. 142 - I4l>" O e»er Lose 40 st...... 59'- ei— Plllffy.Lllsc 40 st, «M. . - - b8'25> 59 25 Mothe» kreuz. Oes».«ts.v..lN st. 18- 18 70 M°tl,en5lre»z, Uim.Ves.v.. bfi. 10 2« 1070 Mllbolph Lose 10 st..... «»'^- »4- EalM'Uose 4« ff. LM. . . - ^'— 71 - Vt. st ,'— «°blr,.«nft,,0eft,,»0<>fl.T.40°/<, 4l,5- 457 — , l«0fi. — - -- dtü. dto. pel Ultimo Lcptbr. 8K875 3S9-8!> «liebitollnl. «ll«. UN«.. 2M» st. . 400b0 40150 Depofitenbanl, «ll«., »00 st. . »87 bv 240 — «econlpte.«,»., Vlbrbst., 500 fl. 790 — 795- Vir«>°u. Cassenv., Wiener,»U0st. 2?b — »77 — H»»polhelh.,Oest..20N fl.25«/„«. 85— 865« öänderbanl, O,fi„ »00 ft. . . »5125 »51 75 Oesterr.^ungar. Uanl, «0t» fl. . 951 — 9l>4 — Unlonbanl »00 fl...... »9» — »98 50 Verlehrsbanl, «ll«.. 140 fi, . 1?7'50 179 üu Acli»n von ^ransporl« ßnl»l«hmunz»n (per Vtülk), «llbrecht-Vahn »0» st. VUlxt . —'— —'- «usfig'Tepl. Eisenb. 800 fl. . . 1SS0 1670 N»hm. Nvlbbahn 150 fl. . . »75-— 278-— Nuschtiehlllbec ll!s. 500 fi. llM. 1500 1509 dto. dto. (lit. 8) »00 fi. . 54»'— 542-50 Donau >- Dampfschlfsllhll«»Ves., Oestell.. 5.00 st, LM, . . . 503 - 511 — Dux Vlldc»bllcher(t,.N,200fl.V. «,«'50 6750 Fcldlüllübl^'iorbb. 1N00fi.CM. 8410 8420 Leml».' «lzernow.Illsst, - «tiseub.» Gesellschaft 200 fi, V. . . . 289 — 290 — Lloyd, vest,, Ttiest, 500 fi. IM. 42« — 489 — Oefteri. Norbwestb, »00 fl, S. . 274 — 87450 bto. bto. Mi, U) 800 fl. V. 88075 »81 25 Prag-Düler Visenb, 15N fl. V. . 94 50 95 — VlaatKeisenbahl, 200 st. O. . . 867'50^e8 — Lübbah» 200 fl. V..... 101 75 102 - Sübnoldd. «jerb.°V. »UN st. . Gm. ,8S?.»00ft. . . . —'— —'— ««ld <»ar, Ir«mwlly°V«l., steueWr., Prio» l«»ät»-ilctitn 100 st. ... 10» — 104 — Ung.H»llz. ltisenb. »c,n fi. Silber »06 ?ü »0? 5,0 Un«.Wtftb.(Nss.L. «>» -. »08 50 wi,n» üoclllb»hnen«»ct.»Ves. —— 60 — zndullrl»»zctl»n (per Vtüll). »»»gel., «llg. »st. 100 fl. . . 89— 90 — «gl,>»ler Kisen. unb Vl»hl>Ind. in «Sien 10« fl..... «2 — 68 50 n°«e