81. lalirgang Kncheint wöchentlich sechsin (mit Ausnahme der Feiertage^ ^hrifUeituoR, Verwaltung und BarJidruckerei Tel. 21^7, 25-^ 2S-iK>. Martte. KopdiUui oI. 6 Nr. 45 Samstag, 22. ir. Sonntag 3S. Fabntar 1941 Inseraten- und Abonnements-Annahme In der Verwaltu^. Bezagspreis: \bholen oder durch die Post monatlich Din 26.^, bei ^Stellung Dtn lilr da» Ausland monatlich Din 40.— Einzelnummer Din und Din 2.— Manuskripte werden nicht retournlert Bei Anfragen Rückporto beilegen. l'oltntaa ofsCtM w gotoviai. Prals Olm 2'— Die Welt blickt auf Bulsarien ^mertfmitdje onrtoumien Ober orote &futf<()e Vor&mitungtn in ?lumänien / Badlrrid^e |!ionton{>rtttfen Ober öle 2)onau ntDtii Dmlt /JÄcM viontn 6te <&ioldnOtr? / OVtilitaritifietf Sinorrifrn oOcr nur 2>ru(t auf «drieÖtntanO / iTteuter QcmcnUtrt 9enlon6ttno auf £enino« / Steine &eionöeren (Srefgnifle in 3iit>anien unO 3l|iila Beo«rad, 22. Feber. (Associated Pres« of America) Ein fühlender Balkan-diploniat erklärte gMtem abendf, daB bereits eine betrichOkhe Anzahl von deutschen' Ponfodbrilcken die Donau zwischen Bulcarlm wid Ramiiiien liber-spamie. Er e^lirte femer, daß der Ein-narsch einer deutschen Expeditionsar-mee In Bulf arien nur mehr ebie Präge von Tagten, wann nicht von Stünden sei, KUometerlange motorisierte deutsche Tmppenabteihingan belinden sich auf dem Marsche durch Rumänien, und zwar hl , der Mchtung - auf die bulgarische Omte. Qleichiel^ krtnzen deutsche Kampfflngzeuge Über' Rumänien. Anf einem großen Oebtnde in Sofia wurden bereits xw«l Flugabwchrgeschütie aufgestellt. Die Ofesandschaft der Verefaiigten StaatM von NordamMaiitteB siif ihrem Oebäöde i große ^ .Plalcate in englischer, bnigairischar und deutscher Sprache an-fNingen, worin darauf aufmerksam, ge-maeM wW^dNa dtetea Ctobindi. Eigen-tnm '6er Nt;- ..... I s t a n b u 1, 22. Feber.. (Asswiateil Preis.of America)[In dtn offitiillen tiir« Uachen Rlindfkinkberiiihten des gestrigen Tagst hIeB es, daß die Engländer hi Nofdafrika groBe TrupptnkontingMte barm hatten, um evcntnall raich In die Voffänfa: fai Orlechaaland' ehigrelfen zu Mtanan. In tärMschen Kreisen glaubt man» daß die Englindar antwader tatsächlich die Absieht haben, anf dem Balkan eine neue Front gegen Deutschland zu errich« tan oder sind die englischen MUitärmaß-nahmen nur deshalb erfolgt, um den Widerstand der QHechen gegen die deutsehen Friedensbemiihungen afizuspomen. Rom, 22. Feber, (Avala-Stefani) Der 250. Bericht des Oberkommandos der italienischen Wehrmacht vom 21. d. lautet: »Griechischc Front«: Keine Ereignisse von Bedeutung. Unsere Luftwaffe bombardierte mit Bomben großen und kleinen Kalibers heftig Truppenkolonnen, Geteitzüge und Befestigungsanlagen des Gegners. Unsere Jäger legten noch einmal oitie Taipferkeitsprüfuflg ab* ^ indem sie im Kampf mit einem Überlegenen Geschwader von Flugzeugen der Typen »Oloucester* und »PZL« 12 feindliche Flugzeuge abschössen, die brennend abstürzten. Ein eigenes Flugzeug wurde zum Absturz gebracht, zwei andere kehrten mit Toten und Verwundeten am Bord zurück. Nordafrika: Gewohnte Aufklä-rungstätigkeit unserer raschen Kolonnen. Im Gebiet von K u f ra warfen italienische Flugzeuge Bomben kleine Kalibers auf feindliche Anlagen ab und riefen Brände hervor. Im Lauf der Nacht griffen 20 deutsche Flugzeuge den Stützpunkt Ben-ghasl an, ferner Fhigplltze und Geschütz stelhingen. Im Aegälschen Meer bombardierten italienische Flugzeuge feindliche Objekte in einem griechtBchen Stutzpunkt. Ostafrika; Im Dschuba-Tat wird der Kampf um den Flußübergang fortgesetzt. In den übrigen Frontabschnitten fiei nichts Bedeutsame« vor. Der Feind unternahm Luftangriffe auf einige Orte in Prltrei. Dschuba und im cGblet von Oiave!, Rp waren Opfer und Schäden zu ver^e'chnen. Zwei leidliclic Flugzeuge wurden von FlaitgeschUtzen heruntergeholt. In den ersten Morgenstunden Überflogen 21 feind.liche Flugzeuge" die Stadt Catania und warfen Bomben ab. Sechs Personen wurden-verletzt. Der angerichtete Schaden Ist gering. London, 22. Feber. (Avala) Reuters Sonderberichterstatter auf dem abessini-schen Kriegsschauplatz Kenneth Anderson meldet: »Die neuen regulären abessinischen Truppen, die von südafrikanischen Offizieren in Khartwn einexerziert worden sind, erhielten bei einem,Angriff auf die Italienischen Stellungen bei G a n g h 11 e die Feuertaufe. Der italienische Kommandant im Gebiet Godscham, Oberst T e -r e 111, hatte erklärt, er werde jeden Aufstandsversuch Im Keim ersticken und der englischen Tätigkeit ein Ziel setzen. Er muBte sich jedoch zurückziehen. Die Be-^ Satzung mußte die Stellungen räumen, well die negustreuen- Eingetoorenenver-bände mit irregulären Haufen und einem sudanesischen GrenzerbatalHon die Stellung angrl^. Englische Flieger zerstörten durch Bombenabwurf die Drahthindemisse unritischer Truppen auf dem Wege nach Ortechenland seien t>ezw. daß brl-tisclie Truppen bereits auf L e m n o s gelandet worden wären, werden diese Nach richten in London niclit im geringsten ht-stätigt An maßgebllcfien Stellen heißt es, daß solche Nachrichten über den Balkan nur deshalb verbreitet würden, um die wahren tiritischen AtMichten erkennen zu lassen. Athen. 22. Feber. (Avaia-Agence d' Athenes). Der offizielle Frontbericht Nr. 3)er £uftfrleg Im QBeflen SWAN6EA WURDE AUCH IN DER VERGANGENEN NACHT VON DEUTSCHEN FLIEGERN ANGEGRIFFEN. Berlin, 22. Februar. (Avala-DNB). Britische Luftstreitkräfte überflogen in der vergangenen Nacht die deutsche Küste und die Deutsche Bucht. Es wurden Brandbomben abgeworfen, die auf einem Bauerngut einen Brand verursachten. Andere Bomben fielen auf offenes Feld oder ins Meer. Die Küstenbatterien brachten ein englisches Flugzeug des Typs »Vickers-Wellington« zum Absturi Berlin, 22. Februar. (Avala-DNB). In der vergangenen Nacht unternahmen deutsche Bomberformationen einen neuen Angriff auf den Hafen von Swansea am Eingang zum Bristol-Kanal. Es wurden größere und kleinere Brände und Explosionen hervorgerufen. Die britische Fliegerabwehr war ziemlich schwach. <$rie(lDlf(&tr Hilferuf an die Q3ereiitigten 6taalen WasIiinglon, 22. Feber. (Avalu— DNB) Staatssekretär Sumner \Veile s, der den erkrajikteu Staatssekretär Cordell Hill noch immer vcr-Iritl, erklärte vor den Presscvtirlrc-tern, dali die griechischc Regierung ein neues Ansuchen um materielle Hilfe an die Vereinigten Staaten gerich- tet habe. Der Unlcrstaatssekrelär erklärte ferner, es sei hinlänglich bekannt, daß die Regierung der USA diesem Ersuchen grundsätzlich zuge-slimmt habe, doch könne er nl:hl sagen, inwieweit eine solchc Hilfe auch faktisch verwirklicht werden könnte. !7tepul> Jfanifd^e ^ritif an Der aioQfeDelt-:Bin Washington, 22. lieber. (Avala-DNB) Während der Senatsdebatte über die Englandhilfe-Bill erklärte der republikanische Senator Brook, der Senat dürfe dem Präsidenten iler l^SA die geforderten Ermächtigungen niclU geben, ansonsten werde das Blut der amerikanischen Jugend auf seine Seele fallen. Das Blut der Amerfkaner gehöre fleii Vereinigten Staaten und dr-ren Verteidigung. „Icii bin für die Itlng-landhilfc" — SHgle Senator Brook — „aber nicht für den krieg. Von der jetzigen ungLMiiigc::.Icn Aufrüstung darf nichts mehr hergcgcl>cn wer(^en. England hat es nicht verstanden, den Sieg des Wclikrieges 1911—18 auszunützen. Das Englandhille-Gesetz ist ein ausgesprochenes Kriegsgesetz. Es gehört auf keinen Fall zum Pflichtenkreis der Vereinigten Staaten, heute oder morgen dio Polizeiaufsielil in der ganz<'n Welt auszuüben." 11^9 cies griechischen Hauptquartiers von gestern abends besagt: Im Laufe des Tages war nur örtliche Erkundungstätigkeit zu verzeichnen. An einigen Punkten der Front Infanterie- und Artillerietätigkeit, Nach Mitteilungen des Ministeriums für innere Sicherheit hat gestern ein feind liches Flugzeug auf eine Insel im Aegälschen Meer Bomben abgiworfen. Washington, 22. Februar. (Avala-Reuter). Wie man jetzt erfährt, befinden sich unter den Flugzeugen, die von Kalifornien nach Singapur dirigiert wurden, auch einige große viermotorige Bomber neuesten Typs mit einem Aktionsradius von 9600 Kilometer. * Kairo, 22. Feber. (Avala-Reuter). Von britischer maßgebender Stelle wird erklärt, daß hinsichtlich der Operationen bei .der Oase Dschaabub die britischen Behörden der Ansicht sind, daß die Stadt schon früher hätte eingenonnnen werden können. Aus religiösen Gründen wurde jcdoch der Angriff nicht unternommen, da man glaubt, daß die von allen Selten eingeschlossene italienische Garnison isich ohnehin bald werde,übergeben müssen. Sensationsprozeß in Bukarest Bukarest, 22. Februar. Avala-DNB Vor dem Bukarester Gericht begann gestern dar Prozeß gegen die Architekten Cantacuzene und Ahim, gegen die Unter-nehmer Lark und Leopold Sindel und drei Angestellte eine^ Bauunternehmens. Sie werden beschuldigt, durch mangelhafte Bauausführung den Einsturz des großen Hotels »Carlton« anläßlich des Bebens vom 10. November v. J. verursacht zu haben. Beini Einsturz wurden bekanntlich 140 Personen getötet. Der Staatsanwalt verlangte, daß vor den Gerichtsschranken auch die zuständigen Faktoren der Bukarestcr Stadtgemeinde zu erscheinen haben, die die Pläne für den Hotelbau genehmigt hatten. Der Senat gab dem Ver-hingen des Staatsanwalt statt, weshalb der Prozeß bis 20. März vertagt wurde. Als Zeugen sind zur Verhandlung 10-4 Zeugen geladen. Wflsiiini{loii und der MMeiidoza"-F«il W a s Ii i n g t o n, 22. Eelx r. (Avala-DNB) Unterstaatssekretär Weltes erklärte gestern im Rahmen einer Pressekonferenz, daß sich die amerikanische tlegierung ebenso wie die Mehrheit der panamcrikauis:hen Staaten dem brasilianischen Protest gegen die Verletzung der neutralen Zone im „Mendoza"-Fall anschließe. (Der brasilianische Dampfer „Mendoza" ist bekanntlich von einem englischen Hilf.^-kreuzer innerhalb' der panamerikanischen Sicherheitszone angehallen und untersucht worden. AnnV. d. Red.) Die amerikanisclie Regierung sei jedoch der Auffassung, daß in Fällen der Verletzung der neutralen Zorn" nur liiplo-matischc Schritte, keinesfalls aber Sanktionen, Nvie etwa das Verbot der Benützung panamerikanischer Häfen, in Frage kämen. CJnterstutzet die fintituberku losen liga Berghoff und Nichtangriffspakt Sofia-Ankara 2Nr 3ritAeiw&ein0iyun0m Siisoflotofen« un5 SolhiM / DertiefunQ Oer freun&fdDafHi(0er Besuch jugoslawischer Staatsmänner am Obersa-lzberg otmI der türkisch-bulgarische Pakt stehen nach wi'e vor im Vordergründe des Interesses. So schreibt das Blatt e I r :i d c r Echo« (Bi»o-grad) in »ernem Leitartikel folendcn Bestrebungen des jugoslawischen Volkes waren bei der Festlegung dieser traditionellen jugoslawischen Politik entscheiidenid, die infolge dieser unveränderten und imperativen Umstände unabhängig und konsequent 'ist. Auf ähnlichen Grurbdilinien und Interessen beruht auch die freundschatftliche Politik gegenüber Jugoslawien. Dies bedeutet, daß die ürunidlaigen di'jser Politik den Lebensinteressen beider Völker entsipringen, und das sie als solche momentanen internationalen Konjunkturen nicht unterworfen ist. Die Kraft dieser Politik kommt übrigens auch in der gegenwärtigen Haltung beider Staaten zum Ausdruck, die bewirkte, daß das Verhältnis rwischen beiden Staaten besonders auf wirtschaftlichem Gebiet auch im Laufe dieses Krie-;jes bedeutend vertieft wurde. Unabhängig von all diesen unmittelbaren Folgen der jugoslawisch-deutschen Zusammenarbeit bleibt eine Tatsache, mit der man rechnen muß nämlich, daß Jugoslawien und Deutschland derart am besten der Erhaltung des Friedens in diesem Teil Europas dienen, die den näheren und ferneren Interessen beider Staaten zur Gänze entspricht. Eine bis zu einem gewissen ürad ähnliche Wirkung hat auch die bulgarisch-türkische Erklärung vom 17, Februar, wenn auch die Form etwas anders ist, da CS sich in diesem Fall nicht um eine krieg führende Seite handelt, sondern um zwei neutrale und freundschaftliche Staaten, die bestrebt sind, außerhalb des Krieges zu bleiben. Man darf jedoch dabei nicht vergessen, daß Bulgarien bis zum Be. t-uch der jugoslawischen Staatsm^inner auf dem Berghof im Mittelpunkt scliick-sabhjfter Kombinationen stand und da'^i fast in der ganzen Welt die Bclürchiimg votherrschte, daß c;' sehr bald zu einem neuen Kriegsschauplatz werden könnte Di? allgemeine Aufnahme der bulgarisch-türi-vifchen Deklaranon, durch die sich beiden Staaten vcrpHichten, bicn jeder Angriffsaktion zu enthalten, beweist, daß diese Erklärung ebenJails einen.bedoiiicn-den und Vielleicht ent chcldendcn ße.trag zur Befriedung des südöstlichen Raumes bedeutet, die den gemeinsamen Bestrebungen sowohl der Balkanstaaten selbst als auch ihrer Nachbarstaaten, vor allem Deutschlands, entspricht, welch letzteres auch bei dieser Gelegenheit erneut seine. gut bekannte Haltung zu den Problemen 1 des Slidostraumes betont. Alle diese Tatsachen beweisen, daß nur einige Tage genügten, um auf dem Balkan eine bedeutende Beruhigung hervorzurufen und erfolgreich und schnell alle Befürchtungen hinsichtlich einer neuen Erweiterung des Krieges in diesem Teil Europas isunichte zu machen. Die Entschlossenheit und Geschwindigkeit, mit der Jugoslawien, Bulgarien und die Türkei — wenn auch jeder auf seine Art und der geopolitischen Lage seines Landes entsprechend — erneut ihre Kräfte für die Erhaltung des Balkanfriedens einsetzten, können als richtunggebend angesehen werden. Die loyale und ko^isequente Be- friedungsaktion, die von diesen drei Staaten ununterbrochen durchgeführt wird, konnte somit neue und segensreiche Erfolge buchen. Aber in Anbetracht der außerordentlichen Verhältnisse und der ständigen' Ungewißheit stellen diese Erfolge nur eine Etappe auf dem Wege zur definitiven Bewahrung des Balkans vor einer Erweiterung des Krieges dar, die auch für die Zukunft die Sorge jedes einzelnen, aber auch aller Staaten gemeinsam bleiben wird. Die Friedensaktion, die Jugoslawien und mit fhm die übrigen Balkanvölker ununterbrochen führen, wird demnach mit unverminderter Kraft bis xn ihrem völligen Erfolg durchgeführt. ;in kleiner engfeöher Hafen köimto hic-ei als Brüdkewkopf für Birgland tioch shicksaBiafft werden. etoanfea fd^toer bombaroiert QDMtr mel^rfKinMge unA tornrnfOnnioe OeulMX Suflangrlffr auf «SnolotiO / 3)le l^afenfloM etoontra in eaMmile« toor Oa« 3iel »rfonOer« fdyiimnitr SuftbomborDemmi« Berlin, 22. Februar. (Avala-DNB). Das Oberkommando der Wehrmacht gaib gestern bekannt: Bei den Angriffen auf feindliche Gcleitzüge in den englischen Gewässern versenkte die Luftwaffe drei Handelsschiffe mit insgesamt 11.500 RGT und beschädigte vier weitere größere Schiffe schwer. In den Luftkämpfen über pover verlor der Fe^nd zwei Jagdapparate vom Typ »Spitfirc«. In der Nacht zum 21. Februar wurden erfolgreiche Bombenangriffe auf Hafen-und Dockanlagen im Them segebiet und im Bristolka-nal durchgeführt. Ein Hafen an der Westküste Englands wurde vermint. Im Mittelmeerraum griffen deutsche Bombenflieger englischi Truppenzusammenziehungen bei El Brede und einen Hafen in Libyen an. Feindliche Flugzeuge warfen in der letzten Nacht Bomben auf einen Ort im besetzten Gebiete ab, ohne jedoch Schaden zu verursachen. London, 22. Februar. (Avala.) Reuter meldet: Das Luftfahrtministerium teilt mit, daß englische Flugzeuge im Laufe des Donnerstag Hafenanlagen in Ymui-den in den Niederlanden bombardiert hätten. Es seien im Hafen starke Brände hervorgerufen worden. In der Nacht zwischen 20. und 21. d. M. habe es bloß Erkundungstätigkeit der britischen Luftwaffe über deutschen Flugplätzen im nördlichen Teil von Frankreich gegeben. Von diesen Operationen seien alle britischen Fhigzeuge zurückgekehrt« London, 22. Feber, (Associated Press). Die' deutschen Luftangriffe auf England erstreckten sich irr der Nacht zum 21. d. M. auf den gesamten Küstengürtel Süd-, Südost- und Ostenglands, auf ein breites Gebiet von SUdwales sowie auf London und Umgebung. Die Angriffe begannen in den frühen Abendstunden und endigten erst um Mitter. nacht. Besonders schlimiri >var der Angriff, den die Hafenstadt S w a n s e a in einer zweiten darauf folgenden Nacht erlebte. Zur Dämmerung erschienen über der Stadt die deutschen Bomber und Über schütteten die Stadt und den Hafen mit Hunderten von Brand, und Sprengbomben. Dem ersten Angriff folgten wellenartig weitere Angriffe, die erst um Mitternacht ihr Ende fanden. In der Stadt und im Hafen entstanden zahlreiche Brände, die erst in den Morgenstunden unter Kontrolle kamen. Im 2Jentnim der Stadt wurden mehr. Kaufhäuser in Schutt gelegt In einzeln. StadtbezMcen worden zaMrel-che Wohnhäuser ^eniolfert. Der Angriff forderte eine beträchflfche Anzaltl an Toten und Verwundeten. Es war dies bereits der dritte Angriff auf Swairsea, und zwar zwei Nächte nacheinander. dali die englische Leitung emem Scheinmanöver leioht auf den Leim gehen wird. flrolrglf(0(r lülan" FÜR DEN HAUPTANQRIFF AUF ENGLAND WERDEN DIE U-BOOTE EINGESETZT — »GLEICHZEITIG WIRD DEUTSCHLAND EINE ENTSCHLOSSENE AKTION IM MITTELMEER UNTERNEHMEN UND DIE INVASION IN ENGLAND UNTERNEHMEN«, SCHREIBT DER «DIENST AUS DEUTSCHLAND« Berlin, 22. Febcr. (Avala-DNB) Unter dem Titel ^>Berlins strategischer Plan« veröffentlicht der »Dienst aus Deutschland« einen interessanten Bericht, in wclchcm mit den OKW-Bericht über die Versenkung von 96.000 Tonnen Schiffsraunies hingewiesen wird, der sich auf der Fahrt nach Er^^land befand. Charakteristisch sei es, daß hievon 78.500 Tonnen durch U-Boote versenkt wurden. Dieses Ergebnis sei jedoch gering, da die Mehrzahl der Tauchboot-niannschaften mit den Vorbereitungen für den Hauptanjyriff auf England beschäftigt ist. Die ZusairwTienarbeit der Tauchboote und der Überwassereinheiten zusammen mit der Luftwaffe wird Enghind tödlich treffen, indem es von seinen Ver.sorgeni yhgeschnittcn wird. Berlin verspricht sich viel von den Luftangriffen auf die englische Kriegsindustrie, die Verkehrswege und Militärlaiger. Deutschlund wird gleichzeitig eine entschlossene Aktion im Mittelmeer und die Invasion unternehmen. Die Möglichkeiten und Plüne h'n-sichtlich der Invasion sind so zahlreich. E b ^ Leute, die an erscbwertotn Stuhl-gang und gleichzeitig an HitoorrboMen leiden, nehmen zur Darmrehiisimg frfih und abends Je etwa ein viertel CÄas natürliches »Ffanz-Jo«ef«-Bitterwasser. Reg. S. br. 30.474/35. .7/7 Lord Halifax, der neue englische Botschafter in Washington, während seiner Amerika-Reise Probleme öer Regäis JBvIgarftM atafvilidb CMf riNcn SliMIntg aum iVegdfN^ ORctr / 2>tr Sinfpru^ ift fdfton feinersrit fturdD 6erMtn unt> omrtannt tawrOM / Der rincni ötuUdD-moUHiNn AutomiiieiMtofl ta Iw ^leeditf ? Die ncues-tc Entwicklung der Lage im europäischen Südosten [st durch den Abschluß des iür-kisch-^buJgarischen Nichtangriffs-UJKd Freunidschaftspaktes ächlag-lichtartig 'jrhellt worden. Alle An-j^ichedi deuten dairaJif hin, daß der itolo-gfi-echi^chc Wia'ffemgang, den Deutschland in Bältde dürch eine militärische Alction ^uf dem W'»Jge liber Bulgart-jen beendigen dürfte, lieii Ausgangspunkt für die Verwirklichung der bulgarischen Re-vi'ndkationen bilden wird. Bulgarien mußte bekanntlich im Frieden von Neuilly auf seinen freien Zugang zur Aegäis verzichten. Das A'<;gäische Meer bedeute-te für Bulgarien 'die sichere und durch keine Eventuäilrtäten beschränkte Ein-echaJtung in den internationalen Handel. Bulgairien fügte sich zwar nach dem Weltkriege in sein Los, gaib aber den Anspruch auf die Aegäis nie auf. SeiA der Gründumg des ersten Bülgarenreichcs im Jahre 679 war Bulgarien bestrebt, diese Küste ungestört zu besitzen. Dieser Besitznahme lag zu jener Zeit die ethnische Ausbreitung des Bulgarentums zugrunde. Im Vertrag von San Stefano am 3. Mür^ 1878 wurde dem zur Unaibhängig-kvit gelangten Bulgarien ein wichtiger Teil der ägäischen Küste mit dem Halen van Kawalla und dem Golf von Orphani zugesprochen. Englands Opposiition gegen die Erweiterung der russischen Einflußnahme war jedoch schu'ld daran, daß bereits am 13. Juli 1878 der Berliner Kongreß die Grenzen des neijen Bulgarien be-k'hnltt, welches auf dk Aegäls-Küste verzichten mußte. Bulgariens Anspruch auf Thrazien wurde durch Griechenland und Serbien zur Zeit der Balkan-Krie>ge (1912-13) ebenfalls anerkannt. Im Art. 2 des geheimen Zusatziprotokoillü des serbisch-bulgarischen Bündnisvertrages vom 29. Feber 1912 wurde vereinbart, daß »Serbien das Recht Bulgariens auf das Gebiet östlich der Rhodopen und des Struma-Flusses anerkennt«, Im Sinne des Londoner Vertrages vom 30. Mai 1913 ha't die Türkei das ganze Aegäische Küstengebiet bis zur Linie Enos—Midia an Bulgarien aibgetreten. Selbst der griechitsch-serbische Bündnisvertrag vom 1. Juni 1913, der in der Absicht geschlossen wurde, Bulgarien zurück zudrängen, beließ ganz Thrazien und den Kreis Kawal'la in hulgarischüm Besitz. Nach dem für Bulgarien unglücklich ausgefallenen zweiten Balkankrieg folgte am 11. Augus't 1913 der Bukarester Vertrag, ein Gemeinschaftswerk der scincrzeitigen Gegner. Bulgariens. Se11>st dieser Vertrag m MOOS ttdhw Gnechenid ingland Die neuen AdisenmiiMß beließ Bulgarien m ungestörten Besitz Thraziens zwischen den Flüssen Mosta und Maritza. Der Kreis Kawalla wurde zwar Gfieoheniland zugesiprochan, doch behielten ^sich Oe^iterceich-Ungairn und Rußland das Revisionereoht vor. Der .kluge RealpolitiJter Venizelos erklär tc im griechischen ParIanler^t am 13. Mär^ 1913 über die Frage der ä-gäischen Küste folgendes; »Ich würde eine Grenze, die für uns Ge fahren bürgt, nicht annehmen, da Griechenland auf diese "Weise erweitert und ohne ein Rückgrat entlang der Küste ausgedehnt, viel schwächer sein würde.« Venizelos hatte noch 1915 den gleichen Standpunkt vertreten urKj versucht, König Konstantin zu iler Rückgabe von Kawalla an Bulgari'in zu bewegen. Der Vertrag von Neuilly (27. November 1919) bestimmt in den Artikeln 27 und 48, daß Wcstthrakien zwischen den Flüssen Mesta und Maritza im bulgarischen Besitz verbleiben soll; es wurde allerdings durch eine interalliierte Kommission verwaltet. Der Lausanner Vertrag (24. Juni 1923), der u. a. Griechenland für di-j in der Türkei erlittene Schlappe schadlos £ofio öernrntlrrt JAPAN HAT KEINEN VERMITTLUNGSVORSCHLAG IN LONDON UNTERBREITET Tokio, 22. Feber. (Domei) Im Infoi-mationezichcu. [r^ ^ Er; :>Verfh]cht, es hämmert mir mir so im Kopfe herum! Sie: ^ »Du hast wieder einen Kater, Oder fehlt Dir sonst etwas? Er; »ja, Aspirin!« X Mandschurische Baumwolle und Game soll Jugoslawien nach einer Meldung des »Jugoslawischen Kuriers« demnächst erhalten. Di'j Angdiote sollen sehr günstig ^iein. Die Ware würde über Rußland eintreffen. Nähere Angalv^n liegen noch nicht vor. ^ngiifc^e Aommentore }ur £age im ©üDoften ,,?leh3 ©'of flman' unft „0j:tcaor" Ober Me j>ln(rgran&r fter t(lrTft(t-&uloarit(I)fn 2). Hatai.on / „'^eutt({)ianv lo.rö tetm <£inmrri(D in £ul^ar.tn ni((n meor oui Otn SDlCtr itonu tcr Xiirtd flößen" L o n d o n, 22. Feber, Unter den Aus. k'gungcn, d.e die britische Presse für den iiiriviscii-bulgarisciiLMi NichtangTiffs- unu i'rcundsctitiaspalvt aufgebracht hat, smd vor allem zwei Auffassungen herauszu-ItLbcn: die Koninientare der angesehenen Xcitsclirilten »T he New S t a t e s ni a n« und »S p 0 c t a t o r . Üie Revue »The Xow Statesmaner auch das Große, das sich seit dem Herbst bis zum Abschluß des türkisch-buliirarlechen Paktes verändert hat«. Der »Spectator« ist weniger pessimistisch und versucht, den türkisch-bulga rischen Vertrag günstig zu beurteilen. »Man muß sich alles vor Augen halten-t — schreibt die Zeitschrift — »was in den letzten Wochen geschehen war. Anders kann man den S'nn dieses Vertrages nicht erfassen. Die britische Regierung hat die ersten bulgarisch-türkischen Verhandlungen mit Wohlwollen und Zustimmung begleitet. Die Türkei hatte damals nämlich versucht, Bulgarien zum Widerstand gegen jeden deutschen Einmarsch zu bewe- gen. Der TUrkeit ist dies nicht gelungen. Zumindest in diesem Pifnkt nicht und die bulgarische Regierung war nicht gewillt, das Versprechen abzugeben, daß sie sich einem etwaigen deutschen Druck widersetzen werde. Die Vertreter der Türke: wollten damals wenigstens so viel retten, als zu retten noch möglich war. Sie schlu gen den Abschluß eines Nichtangriffspaktes vor. Auf diese Weise sollte Deutschland jegliche Begründung vorweggenommen werden, mit der der deutsche Einmarsch erfolgen sollte, falls Deutschland erklären würde, Bulgarien unter seinen Schutz nehmen zu wollen. In diesem Punkte ist d'e Türkei erfolgreich gewesen. Dieser Erfolg in seiner heutigen Form bedeutet wenig auf dem Rechentisch, er ist aber trotzdem groß, weil man nach einer anderen Ausrede für den Einmarsch wird Ausschau halten müssen. England hat sich über d'esen ^akt nicht zu beklagen. weil er in keinerlei Weise den inneren Geist der englisch-türkischen Freundschaft geschwächt hat.« Q!9frt?di<0fii in drr (Sdiimofamfiie Ii wuTden 11 Danrpfer mit insgesamt 80.380 Tonnen. Die Verringerung der Oesamttonnage der jugoslawischen Handelsflotte betrug demnach 140.145 Tonnen. In den eigenen Häfen liegen 11 Schiffe, im Ausland ein Dampfer, nrlt zusammen 32.2SC) Tonnen. Abgerüstet haben mehrere Schiffe mit einer OesanTttonnagc von 59.551 Tonnen. Auf diese Weise hat sich die Beschäftigung der jugoslawischen Handelsflotte um 200.000 Bruttoregister-tonnen verringert, d. i. um ein Drittel weniger als vor dem Kriege. Die restlichen Schiffe sind jetzt meist auf den großen Ozeanen beschäftigt. Im Mittelländischen Meer ist höchst selten ein jugoslawischer Dampfer anzutreffen. Sechs jugoslawische Dampfer sind 6cim Heran-transpOTt von Le'bensmitteln und Rohstoffen für die Schweiz beschäftigt. VM0 luinifi Hielt I F'skimoiarnii.*» stellt sich hier mH ihrer reichen on Nerz-, Weiß- und Rotlucbsfeli^ vor »KG« i $enil) mx einmal ein Dl<> Römer übernahmen cm von den Flellenea — Das Letnenhemd war in Germanien zu Hause Warum soll man sich immer nur über Hüte und Kleider unterhalten? Plaudern wir einmal über eine Sache, die uns ~ am nächsten liegt: ^bcr (Urs Hemd! W^enn wir heule mit der gröYten Selbstverständlichkeit in diesen unenlbehrlichen, aus unserem Kulturleben gar nicht wegzudenkenden Gegenstand hincinschlüpfen, den die Männer stolz zur Schau tragen, die Frauen sittsam verbergen oder nur aljncn lassen, möchten wir es kaum glauben, d^ß es bis his 17. Jahrhunderl ein Luxus war, ein Hemd zu I>esitzen. Und weil es eben ein l.u-xus war, trennte man sich am Abend von dieser Kostbarkeil und legte sich naclct ins Bett. Was in heißen Som-mernächlen zuweilen auch bei uns noch vorkommen soll, aber keinegs-wegs als eine Kompromiß-Lösung der Streitfrage „Nachthemd oder Pyjama" betrachtet werden kann. Es ist ganz interessant, die Ent-wicklungsgeschichle des Hemdes zu verfolgen. Daß der Urmensch kein Hemd halte, braucht man eigenllieli nicht zu erwähnen. Er hüllte sich in rauheren Gegenden einfach in einen Tierpclz. Die Frauen kannten auch noch keine Garderobensorgen. Wenn der Pelz schäbig geworden war und die Frau ein neues Winlerkoslüm benötigte, er legte der Mann einen neuen Hären und das Gebrummel; „Ich habe nichts anzuzlelien!" hörte auf. Noch einfacher war es in lro|xisciuMi Ländern. Da bestand die ganze kleidung aus einem Lendensclnirz und oft aus — no'ch weniger. Das juiighabvlonisehe Heich vor zweieinhalb Jahrtausenden kunnte mrrkwürfiif>^. ..t ;:,e s. fuin lel'i. ileni-den Dir ältesten nacliweisbari'u Hein-ilen ('e.* vorderasiaiis-Ii n Syrier wa eii bunlgoniustert und mit Immiisimi vei'-ziert. Das HenuPals Ilauptklcid stellte auch flie Nationaltracht der fdlva Aegypler dar. Die Helden Homers, die bis auf unsere Tage ruhelos in den humaii' ''s Iien Gymnasien hennngci-slern, trugen au/.kr dem logagleiclien Mantel das lunikiulhnliche llnlerkleid. Aber die homerische Frau srhlnn.^^ mir die Toga nis einziges GewanrI um sieh. In Alt-Rom war das Hemd lange unbekannt. Die Tunika — das hemdarli-ge Uniergewand — übernahmen diu Römer erst von den Hellenen. Die allen (Germanen, die schon mit Rücksicht auf die ungnnsligen klimatischen Verhältnisse auf dem Gebiele der Schutzkleidung erfinderiseher sein mußten als die Südländer, kannlen, wie schon Tacitus berichtet, eben'-falls hemdartige Untergewänder. Auf der berühmten Markussäule in Horn, die um 185 auf der jetzigen Pinz/.:; Colonna errichtet wurde, trngen die. sonsl voll bekleideten Germatu'u beiderlei Geschlechtes laugärmelii^e Hemden. Ks ist anzunehmen, dal.\ die Römer die Mode, linnene Hemden 7,n tragen, von unseren Vorfahren übernommen haben. Es dauerte erstaunlich lange, bis (las Hemd sich bei den einzelneji Küllur-nationen so eingebürgert hatte, d:i(.; man auch in weiteren Volkskreiseii von einem .Kleiderbrauch sprecheii konnte. Nur ganz allmählich wurde iu deutschen Landen aus einem Luxusgegenstand. den zuersl nur Könige, Ritter und Edle anlegten, ein allläg-» lieber Gebrauchsgegenstand. Als das Mittelalter schon im Ausklingen war, übernahm auch der Bürger uiul zuletzt der Bauer die Mode des Meinas städtische ApprovI&ionierungsaint teift mit, daß die Ausgabe der Mehl-und Broticarten fQr den Monat März in der Zeit vom 24. d. mittags bis einschl. 1. März mittags erfolgt. Die Kartan werden an die FamHienoberhäupter auf Qnmd der voigdegten richtig auMgefDli-ten Tafons der Fafaruailuirte für die Angehörigen, die Untermieter und das Oe* sinde ausgegeben. Die Verteihing wird an sittoen Rayonstellen für die nachfolgenden Stadtteile erfolgen. Jene Personen, die die Februarkarte verloren haben, haben sich in ihrem eigenen Interesse Montag, dtn 24. d» M. um IJ Uhr m HiMr Rtyontstdie tu melden, um den Verlust anzumelden. Die Ausgabe der MeM- ufvd Broticarten erfolgt am Montag, den 24. d. von 12 bis 18 Uhr wie folgt: 1. Mädchenvolksschule 1 (MikloSiSeva ul. 1, Parterre) für die Barvarska, Drav-ska, OledaliSka, Gospejna ulica und den Hauptplatz. 2. Mädchenvolksschule 4 (Raziagova uHca): ASkerCeva. Cankarjeva uHca. 3. Mädchenvol-ksschule 3 (Raziagova ulica): Einspielerjeva, ErjavCeva, GubCe-va, Kacljanarjeva, Kejiarjeva uHca. Frl. Gisela Kmetic; Alois Divjal;, Piio-tograph, mit Frl. Marie Drozg; Alois Kriianee, Arbeiter, mit Frl. Cäcilie Go-bec; Maximilian Gril, Tischler, mit Frl. Marie Celofiga, — Wir gratulieren! m. Verstorbene in der Vorwoche. In der vorigen Woche sind gestorben: Anna Schaupei»!, 60 Jahre alt; Josef Cepc, 56 J.; Georg Klabus, 75 J.; Oswald Gselman, U "Monate; W. Scliilk, 35 J.*; Erika Jan2ekovi<5, 6 Monate; Rupert Vreöko, 3 Monate; Marie Berglen!, 67 J.; Marie Zuck, 57 J.; Josef Cafll Ritivi SS! Faschingsrunml 4. Knabenvolksschule 4 (Gospoevetska cesta): Bernekerjeva, BezenSkova, Copo-va, Oajeva, IpavCeva, Kamni§ka, Kosar-jeva uHca, Vrbanska cesta. 5. Mädchenvolksschule 2 (2oIgerjeva ulica): Beograjska, Bolfenska, Crtomiro-va ulica. 6. Knabenvolksschule 3 (Ruska cesta): Triaika ceeta. 7. Knaben Volksschule 3 (Rulka cesta); Marmontova, Masarykova, Marksova, Mejna, Valvazorjeva und Murkova ulica. Für die anderen Tage wird die Kartenverteilung in der nächsten Folge des Blattes bekannt geget>en weiden. e(|ltoflMIMHflUt4l«r Itallur-SttiiS , Die Ortsgruppe Maribor des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes teilt ihren Mitgliedern mit, daß tMen't Bis ^8. Feber versehen die S v. A r e h-Apotheke (Mag. Pharm. Vidmar) am Hauptplatz 20, Tel. 20-05, sowie die S t. Magdalenen-Apothekc (Mag. Pharm. Savost) am Kralja Petra trg 3 Tel. 22-70, den Nachtdienst. 2)0« IDrittr Wetter vorhersage für Sonntag: TrUb und unwirtlich. Einstweilen noch mit Schneefall zu rechnen, später Auf-heiterufig wahrscheinlich. Aspirin ist ydUO«^ Und jede Aspirin-Tablette trägt das Bayerkreuz, Das Bayerkreuz ist die einzige Garantie, das8 Sie wirklich Aspirin bekommen. Vergessen Sie nie, dass es kein Aspirin gibt ohne Bayerkreuz! OVM Tilf *4 u M«* laift zmichmen, daß Aur.w... angen dfeser Operette des slowenischen Komponisten auch für Wien bestimmt waren. Viktor Parma studierte Musik bei Anton Bruckner und war mit dem musikalischen Wien aufs engste wrbun-(leu, daher aucli das deutsche Libretto der Operette „Die Amazonen der Zarin", die heute abends in eioer neuen Inszeiyerung im Mariborer Theater aufgeführt wird. ni. Das Erscfaeinen des >To(l list« eln-sesteUt. Die in Maribor erscheinende hu-moristisch-satirisdie 2Mtsciirrft >T o t i I i s t« wurde im Laufe dieses Monates drei Mal beschlagnahmt. Dadurch wurde automatisch die preßgesetzHche Besthn-mung über die EinsteJhtng: des Efschei-nens ausgelöst. * Alle Zettntigfea, in- und aueiändische, bei Hinko Sax, Grajsk! trg. 1(N96 m. Maiiborer Sdiwetnemarkt vom 22. Februar: Zugeführt wurden 23 Schweine, von denen 14 Stück verkauft wurden. 5 bis 6 Wochen alte Jong-schweine kosteten 160 bis 185, 7 bis 9 Wochen alte 190 bis 240, 3 bis 4 Monate alte 2?K) bis 450, 5 bis 7 Monate alte 480 bis 790, 8 Ws 10 Monate alte 800 bis 1100 imd über 1 Jahr alte 1150 bis 1900 Dinar pro Stück. Das I^ogramm Lebendgewicht kostete 13 bis 17 und Sc^kichtgewieiit 16 bis 22 Dinar. m. WcttMeiidft vom 22. d., 9 lihr: Tcfmperatiir +02 Grad, Loftfeiichtickeit 10095, Luftdruck 726.0 Millimeter. Sfld-we«twhid. Gestern Maxhnalteniperatur 7.0, heute MinimaWemperaftur — 0.3 (irad. Höhe des frisdhgefaWenen Schnees um 8 Uhr 1 cm. Niederschlag seft gestern 26.1 Millimeter. * Inserate für alle ZeMwifeo bei Hin^co Sax, Qra^ski trg. 10137 ni. Aus Liebesgram ia den Tod. In der Metelkova ulica wurde der 33jährige Fa-brrksart)eitcr Josef M a j h e n mit durchschossener Schläfe aufgefunden. Man schaffte ihn unverzüglich ins Krankenhaus, doch erlag er kurz darauf der tödlichen Verletzung. Majhen schrieb knapp vor seiner Verzweifhingstat einige Zeilen auf die Rückseite der Brotkarte, aus denen hervorgeht, daß er au6 Liebesgram das Leben von sich geworfen hatte. * Hotel, Caf^-RestauratkHi »Orek. Am Samstag, 22. d. M. Haus-Unterhaltung, am Dienstag, 25. d. M. Faschingsbelustigungen u. am Mittwoch, 26. d. M. Kochkunstausstellung und Heringschmaus. — Täglich frische Süßwasser und Meer-Fische. 799 * Kanzlei-Bedarfsartikel, Drucksorten bei Hinko Sax, Ora^ski trg. 10138 * Perserteppiche, auch zerns4»enc, und Anti^itäten zahlt sehr gut Luke«, Maribor, Vctrinjska 10. m. Jüdische Flüchtlinge an der Staats^ grenze. Oberhalb von Selnica versuchten mehrere Gruppen von insgesamt 87 jüdischen Flüchtlingen die Staatsgrenze zu überschreiten, doch wurden sie von den jugoslawischen Grenzbehörden zurückge-H'fesen. * Oambrimishalle. Am Aschermittwoch 26. d. M. Kochkunstausstellung. -'ritt frei» Heringschmaus. Um zahlreichen Besuch bitten I. und W. RaCiC. G3Q m. Spenden für die Winterhilfe. Für die städtische WinterhÜfe spendeten größere Beiträge u. a. die Arbeitsbörse 20.000, die Fa. A. Ehrlich als 3. und 4. Rate 9500, LT. Nassimbeni 3000, die Verwaltung des Mariborer Theaters 2715.50, E. Gold 2000 Beiersdorf &.Co. 2000, Ing. Arch. Jelenec & Ing. Slajmer 1000 Dinar. * Hornhaut und Hühneraugen entfernt schmerzlos »Bata« Marlbor. 19 h. Die Calla steht in ihrer Heimat in Sumpfen, die zeitweise voUkommen aus-Trocknen. Das ist l>ei ihrer Pflege zu berücksichtigen. Die Calla wird stark gegossen, so lange sich Butter und Blütetr ent-wickeki. Danach entzieht man den Pflanzen das Wasser allmähüch, bis sie vollständig trocken stehen. Die Calla macht dann eine Ruhezeit durch, die mindestens drei Monate dauern soll. Nach dieser kommt sie durch erneutes Giefien aHmäh-lich wieder zum Leben. <9lptDeni(n im Qpiegel &er SCHWERZ AUSWIRKUNGEN DES KRIEGES AUF UNSER WIRTSOHAFTS-LEBEN — AUS DER TAGUNG DES BANAT9RATES 'Der Bainaitsrat setzte gestern vormittags die Verhandlung über den Vorau-sohlag der Abteihing für soziale Fürsorge und Gesundheitswesen fort. Abteilungsvorstand Kosi besprach eingehend seht Ressort und erwähnte, daß im Vorjahr für die Unterstützung der Notleidenden aus den regeimäßigen Mittehi und aus dem Notstatidsfond 62 Millionen Dinar zur Verfügung standeni Die schweren Auswirkungen des Krieges machen sich insbesondere in der sozialen Fürsörge seStr unangenehm bemerkbar. Gegenwärtig hat das Banat in seinen Anstalten bereits für 500 Kinder zu sorgen. In die Ferialkoflonien wurden im Voriahr auf Kosten des Banats 654 Kinder entsandt Die nachteiligen Folgen der Kriegsereignisse auf unseren Staat bewirkten auch eine Erfröhung des Kfankenstanides. In den sieben Krankenhäusern des Banats stehen jetzt ruod 2000 Betten zur Verfügung, doch ist deren Zahl viel zu gering. Für die Bekämpfung der sozialen Krankheiten, vor allem der Tuberkulose, ,werden große Anstrengungen gemacht und sind auch Erfolge zu verzeichnen, werni auch nicht in dem Maße, wie es ru wünschen wäre. In der Nachmittaigssttzung wurde die Abteikmg für Handel, Gewerbe und Industrie in Erörterung gezogen. Abteihmgsvorstand Dr. T r s to n j a k besprach die WhlscÄiaftsbige Sloweniens imd steWte die großen Schäden fest, die uns der Krieg in Europa auferlegt hatte. Das Wirtschaftsleben sucht sich den* neuen Lage soweit ais möglich anzupassen, was ihm auch zlemWch gelang. In Skxwenien sind gegeniwärtig rund 134.000 Personen im Wirtsc^iaftsteben beschäftigt. Unlängst erhielten wir die G c w e r-b e Tc a m m e r. die am der Teilung der Spoit 3uoof latDirn« 0(affri — Dritte SCHÜNB^ ERFOLÜ UMSERER SKILÄUFER IN VfLLACH. — HeOTC SWRT DER LANGLÄUFER. Die interna+ionalen Skiwettkämpfe in Villäch wurden gestern mit dem Staffellauf über viermal 10 Kilometer eröffnet. Unter den 14 startenden Mannschaften befand sich auch Jugoslawiens Auswahl mit Gregor KlanCnik, Smolej, Knific und Razinger, die in dieser schweren internationalen Konkurenz den gewiß ausge-zerchneten 3. Platz an sich rissen. Den Sieg trug die Staffel von Tirol in 2:45^2 davon, der gleich die zweite Tiroler Mannschaft in 2:45.02 folgte. Jugoslawien als dritte Staffel benötigte 2:46.11. Dann folgte Kärnten in 2:56.05, Ungarn in 2:45.44, die Slowakei in 3:11.01 usw. Heute, Samstag, geht der 18-Kilometer-Lauf in Szene. Tthigrr fOr Dir !S)intrrDnfr SONNTAG UM HALB 10 UHR GROSSE RINGKAMPFPRODUKTION IM SOKOL- SAAL An dem Winterhilfswerk der Stadtgemeinde wollen auch in diesem Jahre unsere Sportler nicht unbeteiligt bleiben. Sonntag, den 24. d. um halb 10 Uhr findet im großen Saal des Sokolheimes ein großaufgezogener Wcttkanipf der Ringerstaffeln des SSK. Marathon und des Bäcker-Sportklubs statt, die den Gesainterlös der Veranstaltung der städtischen Winterhilfe zuführen werden. Auf beiden treten die besten Vertreter des klassischen Ringkampfes auf, wobei auch alle Meister und Staatsmeister in die fireignibse eingreifen werden. Vorgesehen sind melirere Rahmenkämpfe, so daß mit einer dramatischen Abwicklung der einzelnen Begegnungen zu rechnen ist. Sinolr in (S^armifd) SCHWEDEN, UNGARN UND DIE SCHWEIZ IN DER ENDRUNDE / EIN 3. PLATZ FÜR JUGOSLAWIEN In üannisch-Partenkirchen wurdjn gestern die Gruppen kämpfe des großen internationalen Eishockeyturniers beendet. Die Schweiz besiegte die holländische Mannscha-ft mit 19:0 und errang damit den Sieg in ihrer Gruppe, in der Jugosla-wiien den zweiten Platz vor Holland einnimmt. überraschend kam der 5:2-Sieg der Rumänen trt)er Italien und nicht min- der das 0:ü-Unentschieden Deutschlands gegen Ungarn. Ungarn rückt wegen des besseren Scores gegen die Sk>wakel in die Endrunde auf. Im Finale, wo dirsonders anmelden müssen. Die Kämpfe werden in zwei Gruppen durchgeführt, und zwar spielen zunächst die ersi- und zweitklassigen Vereine nach dem einfachen 'Cupsystem. Die letzten acht Vereine treffen dann mit den acht Ligaklubs zusammen. die diel^'eiteren KämpFe nacli dem tloppi'llcn Cupsysleni auslrajfon. Die Spiele werden sich ülx^r die ganze Saison erblreckeu. : Die neuen KtaibmeMer im Rtüfi^kampf des SSK. Marathon siwd: Bantam: 1. Slavko Fric, 2. Gustav Gfil, 3. Silvester Gril. — Federgewicht: 1. Ludwig Dolin-sek, 2. Mirko TaiSl'er, 3. Max DolinSek. — Leichtgewicht: 1. Georg Babi^, 2. Josef Babii?, 3. Georg Jutg. — Welter: 1. Alex IvaniC, 2. Ules, 3. Vilko VobiC. — Mittelgewicht: Franz VertxjSt, 2. Bnanko Ver-stovSek. In den übrigen Kategorien wird die Entscheidung erst fallen. Die Leitung des Kärtner Radfahr-Unterverbande« wurde vom Ljubljanaer Verband suspendiert. Gleichzeitig wurde ein Kommissariat eingesetzt, das aus Ivan Stumberger und Hermann Bizjak gebildet wurde. Für den 2. h\ärz ist die Wiederholung der Jahre.>;tagung vorgesehen. bisher gemeinsamen Wirischatftskarmner hervorgegangen ist. Der Fremdenverkehr ist infolge des Krieges stark zurückgegangep. Die Ausländer kommen nur in den seltensten Fällen zu uns, Im Vorjahr kaum etwas mehr als 15.000. Die Zahl der Nächtigungen, die früher an die Million heranreichte oder diese Zahl gar überstieg, ist im Vorjahr um em gutes Viertel zurückgegangen, Stowenien besitzt für den Fremdenverkehr gegenwärtig nmd 10.000 ZinwneT mflt 18.000 Betten. In der Aussprache tmeldete sich eine Reihe von Banatsräten zum Wort und brachte verschiedene Anliegen vor. Heute, Samstag, dürfte die diesjährige Tagung des Banatsrates. beendet wer-den. ' Aus Mambccii ma. Evangellsctier GotteacBenst. —Am Sonntag, den 23, d. um 10 Uhr findet in der hie®iie^ Chrfstusktrche eki Goitites-•dlenst stäf. 4tif Stiwttiimmiit sl. Todesfille. Di^r Tage staib Wer der Besitzer Franz S p e s n y kn Alter von 72 Jahren an den Folgen der Tollwut. Feiner ist in Stari ti^ die 2^ährigc OastwirtstocWer Franzis K a r n e t nach längerem Lettten versdifeden. — Fffedc ihrer Asdie? CtllC c. EvwigeliBclier OoKeadknst Mongeo. SofMiiag, findet dn* Gemeindegottcadieust um 10 Ubr, der Kiadergottes(tien6t vorher um 9 Uhr im Gemeindesaaie des Pfarrhauses statt. Die Cotteedfeiiste hält Vikar Fritz K r o t z aus Zagreb. c. Persooalnacliriclit Heer Dr. F^ul Schwab, bisher Beziriosliaiipimann in Radov1}ica, wurde nach LaiHto übersetzt. c. Ausceidifiyqi^a Der rer Herr Franz B ä j d in Oe^ witrde nit dem SavB-Orden 5. Klasoe aosgezeMmet. c. Traaufig. In Petrovde bei Ce^ wurde der Diplom-Techmker Herr Johann Misvelj aus Marijingrad im Samitalc mit Fräuiebi Stefanie RamSaJc ans Smartno im Rosentale getraut c. Kmstausstelliifig Plpo Pdeh wmi Leo Waliner. Die Volksdeutschen Maler Pipo Pcteln und Laopoki Waliner veranstalten im Heime des Schwäbtedi-Deutschen Kulturt)undes in CeiQe ehic Ausstellung eigener Werke. Die Ausstellung, die bei freiem Eintritt zugänghch ist und nur noch heute und morgen ofltn steht, bringt in erster Linie Landschafts-bikier, Stülebea, Akt-Zckiiiwwige** 1^-* träts und Hoizschnitie« c. FrauenschaUgtwgmig. Morgen, Sonntag, mit Beginn um Yt Uhr trifft sich die Frauenschaft des Schwäbisch-Deutschen Kulturtjundes, Krefe CelJe, im Saale dies Gasthofes »Zur grünen Wiese«. Bs sprechen die GaufUhrerin Frau S c h m i d e-rer und die Gauschuhingsleiterhi l^sau Siege, beWe aus Maribor. c. Volkshodischule. Ueber die skuwe- msch-steirische Barockmalerei spricht am Montag, den 24. Februar, im Rahmen der Volkshochschtilc im Zeichensaad dtr Knabenbtirgersch^ile Herr Prof. Dr. Pfan Sijanec atis OeJje. 8 Wr abends. c. FMcfaingsdienstag Maskenbüi des Stadtverschdnerungsvereifies. Wie aH- jährHch findet auch m diesem Jafrre am Faschingsdienstag, dem 25. Februar, in sämtlichen Räumen des »Narodni dom« der große Maskenball des Verschtine-rungsvereines statt. Der Veffein hofft za-versichtKch, daß seine Mitglieder und Freunde trotz der Ungunst der VerhSftt-nisse auch in diesem Jahre das schöne Fest besuchen und damit ihr Scherflein füt die vielen Pläne und Arbeiten des Vereines beitragen werden, fm Veriauf des Abends werden auch Maskenwetibc-werbe durchgeführt, wofür bereits etne ganze Reihe schöner Spenden bereitliegt. Die ersten Preise für die schönste und originellste .Maske sowie für die schönste Maskengruppe spendeten die Firmen A. Bei Kopfschmerien? • 0|1. MV- poä S. Br. 1311 oJ IS. XU 1938. Aus PluA evortflu» .JMT WH a«l(tf«au tSrfrnilid^e SIr&eitoMlan) fflr ba« 'Oereintfialftr 1940/4t / Odmann 3na. (Selotti toie&eraetDädtt Westen urtd'J. "Weren. Beginn S Uhr abends. c. Im Union-Kifio läuft am Samst^ig um) Sonntag der große deutsche Film »Ein Leben lang« mit Paula W e s s e 1 y, Maria Airdergast und Joachim Gottschalk in den Hauptrollen. Schauspielerisch bietet der FHm große GelegenheHen, cfic vor altem Psula Wesscly sehr zastatten Icom-men. Aus Kctojc ko. Trauung. In DoLnja Topla rober Künterwannberg) wurde Johann Hut-tcr aus Gomja Topla rebcr mit Pri. Zita König getraut« 'ko. Verlobung. Diesei* Tage hui sich in Coburg der Hauptschriftleiter der „Coburger Nationalzeitung" Dr. Erich Köthel, ein gebürtigen Gottschecr, mit Frl. Irena Fohl aus Krefeld im Rheinland, der ersten jugendlichen Heldin am Goburger Lanistheater, verlobt. Wir gratulieren! ko. Todesfälle. In Secbach bei Villach starb der 83-jährige Kaufmann imd Besitzer Peter Maichen, der in KopriYnik (Neßelthal) bei Kocevjc gebürtig war. Ferner starben in den letzten Tagen: in KoCarji (Niedermö-sel) der ßÖ-jälirige Josef Kuijip, im Ljubljanaer Krankenhause Jolianu Ratschki aus Rogati hrib (Homberg), in Oberwetzenbach der 70-jährige Auszügler Matthias Schweigcr und in Gotenica (Göttenitz) der 72-jährigc Müller Andreas Grünscich. Frie^ ihrer Asche I ko. Fortschreitende Elcktrifizieruiig. iWic verlautet, wird bereits zu Ostern <4er Ort Mozclj (Mosel) bei Kocevjc . im elektrischen Lichto erstrahlen. ko. Zwei neue Auloreifeu vom Aulo abmontiert und gestohlen. In Ko^vje ereignete sich liürzUch ein frecher Diebstahl. Noch nicht eruierte Täter drangen in die Garage des Industriellen Ernst Zurl ein imd entwendeten zwei..vollkommen neue Autoreilen,die MC vom Auto abmontierten. Dieser Tage hkh der Sportklub »Piuj« im dichtbestzten BUrgerstüberl des Deutschen Vereinshauses in Ptuj untrer dem Vorsitz des Obmannes lug. Franz C e l o 11 i seine 23. ordentlklvt; Jahreshauptversammlung iab. Nachdem der Vorsitzende dem versior-t)enen verdienten Ehrenmitglieds Fran« N e dog einen warmen Nachruf gehalten hatte, gab er einen 'eingehenden Ueberblick über die Tätigkeit des Sportklubs »Ptuj« im vergaingenen Vereinsjahre. Die Arbeit im verflossenen Jahre war — wie Obmann Inig. Celotti ausführte — in erster Linie darauf gerichtet, das Inn'ere des Sportklubs auszubauen, den Sport auf eine breite Grundlage zu stellen und es auf diese Weise jedem Volksgenossen zu er-niögilichen, sich in den einzelnen Sportzweigen auszubilden, wob'^:! der Jugend ein besonderes Augenmerj^ zugewandt wurde. Die Statistik der Klubtätigkeit ist ein Beweis dafür, daß dieser gestellten Aufgabe in hohem Maße entsprochen wurde. Der Sportklub »Ptuj. Eine üefMschle jM-Dinar-Nole wurde voji einer Partei am hiesigen Postamt eingezahlt. Das Falsifikat dürfte von der soeben in Maribor abgeurteilten Bande herrühren. p. Ein ji^eslohleiu's Fahrrad — wle-der({eVuiiden. Vor einem Geschäft am Srbski trg wurde ein herrenloses Fahrrad angetroffen, in dem man alsbald das Rad erkannte, das vor einigen Tagen ()em Besitzer Franz Sprah aus Podlehnik aus dem Hausflur der Bc-zirkshauptmimnschaft gestohlen worden w^r. p. Wegen vprschicdpiirr Diebslühle wurden in Sv. Barbara zwei Männer, namens Stefan Bozir und Stefan La-zar, feslgenonuncn, tlenen niclit weniger als :i<) Delikte zur Last gelegt werden. p. (iClddiebKlahl. Dem Besilzei- S. Ogrizck kam in einem Gastlokul ein Barl>etrag von .">00 Dinar abhanden, den er im Ueberziehei* auflxiwahrt halle. p. Von der Leiter slürzle in Sv. Bol-l'enk die (iü-jährige Keuschlersgatlin Marie Brafck derart unglücklich, daß sie mit schweren Innenverlelzun-gen ins Krankenhaus gebrachl werckn mußte. p. Im Stadltonkino kommt Sainslag und Sonntag der neue Geraldine Kall-Liistspielsclilager Meine Tochter tut das nielil...'" zur Vorführung. Eine heitere (lesehiclile mit viel Witz und Humor. p. Eine StraHe wartet 8 Jahrp auf ihre Fertigstolhmg. Vor gerade acht Jahren wui'de mit eileii bis heule nicht beendel. Dieser Tage vollen Obmann Ing. Franz Celotti an der Spitze wiedergewählt. Dk: neue Vor-ein^>leitung hat somit folgend'es Aussehen: l. Obmann: Ing. Franz Cclo'tti; 2. Obmann Schwab Harald; 3. Obmann Stra Schill Hans. — I. Schriftführer Dr. Hans Schneditz, 2. Schriftführer Rudi Reich. — 1. Kassier Pöpi Petek, 2. Kassier Hans To-maschitz. — Technischer Referent Otmar Samuda. — Wirtschafter: Hans Tcwna-sehi'tz. — FußbaKsektion: Han^s Straschill Urschitz Lrwin (Kapitän). — Leichtath-letjk: Otmar Samuda, Franzi Stroß. — Winterstport: Erich Kainenschak, Karl Pen toker. — Tennis: Harald Schwab, Friodl Kamenschak. —- Beiräte: Rudi Artenjak, Herbert Blanke, Konrad Goschnigg, Pepo Höller, Erwin Pirich, Albert Scharner, Hans Slawitsch, Josef Wreßnig. — Rechnungsprüfer; Adolf Kalb, Erwin Pirich. — Schiedsgericht: Dr. Sixtus Fichtenau, Wilhelm Blanke, Franz Schosteritsch. Nachdem die Tagesordnung der Generalversammlung erschöpft war, ergriff der anwesende Kreisleiter des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes Josef W re ß ni g das Woft, um in einer kurzen und beifäf-lig aufgenonimenen Ansprache auf die Wichtigkeit der sportSc^hen Betätigung tfer deutschen Volksgruppe hinzuweisen. Er forderte die Mftgifeder auf, sich wie bi-öhcf mit vollem Einsatz zur Arbeit zU stellen. Auch für den Obmann Ing. Celotti fand Kreisleiter Wreßnig ein^e wa-pme Worte des Lobv^s und dor .^mcrVen nung. Mrt der Absi-ngung des Liedes der Auslanddeutschen vwrde dk' Versammlung geschlossen. bracliLe Banutsrul Mate sie aus Tluj im Banalsralo eine Pclilioii vor. in der er die cuergischc h'orlselzuug und Beendigung der Stralknarbeilen in die-s-eni Absehniit forilerl. p. Das Royal-Tonkino bringt Samstag und Sonntag die milcrhaltende Angelegenheit „Die lustigen Vagabunden ' mit Johannes Haeslers, Carola Holm iukI Rudolf Carl in den HauplroHeii. p. Wochcnberoitsehaft der FreiwHIi-goii FeumvpUr. Vom 23. ti. bis 2. März versieht ehe erslc Holle des ersten Zuges mit Brandmeister Martin HorNat, Rottfnhrer Mirko Bezjak, Rottführer-Stellvcrtreter Alois Vrabie sowie mit der Mimnschaft Wilheim Miksa, tvan 2gec, C. Mesko, Ivan Preae und Otli-mar Kuhar die Feuerbericder weich und elastisch bleibt. Suhlen und Gelenke sollte man besonders im Winter des öfteren mit Leinöl einpinsf-ln, damit auch an diesen Stellen Fett das Durchdringen des Wassers verhindert. b. Das Out an der Grenze. Roman von Jordan Jowkow, Deutsche Uebersetzung von Nikola Kolcff. Erschienen bei Felix Meiner, Leipzig, hi Ganzleinen Mk. 5.80. Dieser Roman ist das Hauptwerk des im Jahre 1937 allzufrüh verstorbenen bedeutendsten Vertreters der neuen bulgarischen Dichtung. Jordan Jowkow verei-rigt in seinem Werk alle wesentlichen Züge des bulgarischen Menschen. Seine gesunden Sinne für die Wirklichkeit, seine tiefe Verbundenheit mit dem Heimatboden, sein stilles und verhaMenes Gefühl lür Romantik, eine Schwermut und Bewußtheit von der Größe des über ihn und sein Volk verhängten Schicksals und fchließlich den leisen Humor, der die Tra gik des Geschehens immer ein wenig mildert. Bisweilen wird man bei dieser Guts-geschichte an Theodor Fontane und seine >Ffii Briest« erinnert, nicht weil die Schicksale übereinstimmen^ sondern weil hier wie dort die gleiche Kunst am Werk ist, ländliche Menschen vor dem Hintergrund einer weiträumigen, einsamen Land Schaft ein Höchstmaß von Plastik und Ei enleben gewinnen zu lassen. -j- Die berühmte kroatische San-Kcrin DJurdja Mllinkovf^ ist gegenwärtig Mitglied der Bayrischen Staatsoper ynd wird im März in München in einem besonderen Konzert auftreten, dem ein Gastspiel der. Künstlerin als Ist)ldo in Genf folgt. Anfang April wird die Kiinstlorin, deren Gage in München jährlich (umgerechnet) nahezu eine halbe MilHon Dinar lielrägt, in Zürich die Kundry in „Parsifal" singen. In Berlin winl Djurdja Milm-kovic gemeinsam mit der beriilnnten italienischen Kt/loratursängerin Maria Cunilln i'in Konzert gelx-n. Ende April folgt <'in liustsplfl der Künstlerin in Venedig, und zwar im „P»üsenkavalier" und in „Salome" von Ftichard StranlJ. Im Mai wird ?iic gefeierte Sängerin in Prag in Verdi-Opern auftreten, um dann ihre. Stimme in Wien im Rahmen des Mozart-Festivals erklingen zu lassen. / / ölrtsilMiftlitlic Riiiiflscliiiii ....................................................................................................................... £)oi)auefuf)r 3uoofiatDirn0 FAST UM 300 MILLIONEN MEHR Die vorjährige günstige Ausfuhrkonjunktur für Holz im ersten Halbjahr hat sich mit dem Eintritt Italiens in den Krieg lür Jugoslawien wesentlich geändert. M.t der Vcrw.cklung des Mittelländischen Meeres in uen Krieg waren uns auf einmal alle Ueberseemärkte verschlossen, ins besondere jene in Nordafrika und in der Levante, sowie auch in den West- und transozeanischen Ländern. Bauholz haben wir im Jahre 1940 zwar der Menge nach etwas weniger ausgeführt als im Jahre 1939 (100.055 Waggons gegenüber 101.141), jedoch mehr als im Jahre 1938 (80.582), jedoch stieg der Wert der vorjährigen Ausfuhr von 853 bzw. 676 Mi.liü ncn Dinar in den vorangegangenen Jahren auf 1147 Millionen Dinar. Davon entfallen auf das erste Halbjahr 722 M.llio-nen (63%), auf das zweire Halbjahr dagegen 425 Millionen Dinar (37%). Die durch den Krieg verursachten Aen-ilerungen sind auch in der Ausfuhr nach den vcrschie.'enen Staaten sichtbar. So i^tieg die Ausfuhr nach Italien von 265 ■Mill onen Dinar im Jahre 1939 auf 440 Millionen im Jahre 1940, was 39% unserer Gesamtausiuhr von Bauholz bedeutet.' Die Ausfuhr nach Ungarn stieg von -S9 auf 187 .Millionen, nach Deutschland von 84 auf 145 Millionen, nach Frankreich von 5 auf 57 Millionen, und nach Albanien von 22 auf 49 Mii lionen Dinar an. Einen starken Rückgang hatte die Ausfuhr nach England zu verze'chnen (von 180 Mill. im Jahre 1938 und 97 Mill. im Jahre 1939 auf 4ö Mill. im Jahre 1940). Auch nach Griechenland ist unsere Ausfuhr gesunken (von 4t) auf 34 Mill. Din) und nach Argentinien (A3 ': 25). Die Ausfuhr von Brennholz war im ersten Halbjahr 1940 außerordentlich stark, im zweiten Halbjahr iedoch viel geringer. InsLtcsnmt haben wir 21.480 Waggons ALS IM JAHRE 1939 Brennholz ausgeführt (im Vergleich zu 12.681 im Jahre 1939 und 6927 im Jahre 1938) im Werte von 60 Millionen Dinar (29 Mill. im Jahre 1939 und 17 Mill. im Jahre 1938). Die Ausfuhr von Holzkohle Ist fast die gle'che geblieben (2319 Waggons im Jah re 1940 gegenüber 2320 im Jahre 1939). Die Ausfuhr von Elsenbahtischwellen be-I trug im Vorjahre 409,000 Stück (38 Millionen Din) im Vergleich zu 984.000 im Jahre 1939 (53 Mill. Din). Die Gesamtausfuhr von Bau- u. Brennholz, Holzkohle und Schwellen im Jahre 1940 betrug 1264 Millionen Dinar gegenüber 949 Millionen Im Jahre 1939. Freilich sind die günstigen Resultate vor allem auf die Konjunktur im ersten Halbjahr 1940 zurückzuführen. S. 3*ßr'enbfrf«<^te Ljubljana, 21. d. D e v i s e Ji *. London 154.57—177.76 (im- freien Verkehr 215.90 —219.10), Newyork 4425—4485 (5480— 5520), Zürich 1028.64—1038.64 (1271.10 —1281.10), Berlin (Privatcleariitg) 1772 —1792. Zagreb, 21. d. Staatswerte: 2k'vo Kriegsschaden 479—0, 4»/o Agrar 56—0, 4vi) Nordagrar 56.50—0, 6®/« Beg- luk 86.50—0, 6®/f) dalmat, Agrar 0_82.50, 6Vn Forstobligationen 0—81, 7»/» Stabili-sationsanleihe 98—0, 7®/o Investitionsan-leihe 100—0, 7"/o Seligman 102—0, 7"/ü Blair 102_0, 8v0 Blair 108_0; Nationalbank 7g00—0, Priv. Agrarbank 205—0. "»«rp'n'flie £el(f»iinetan-3Brrfe Qannober Frilhiahrsmess© 1941 Wien. Es ist ein Beweis der Lebenskraft der deutschen Technik, wenn diese auch im Kriege Einblicke in ihre Leisitungsfähig-keit gibt un^d hierbei gleichzeitig den Blick auf die harrenden ZiukuTiftsaulch freue mich, Sie kennenzulernen!« hört s e Dr. Meßdorff sagen. . Es ist ihr wie im Traum zumute. Aber was ist denn? Warum spricht er n'cht? Warum deutet er mit keinem Blick, mit keiner Geste an, daß er sie kennt . . .? Jetzt muß es kommen, das Unheil, jetzt muß es doch here nbrechen . . . Warum kommt es n'cht? Was ist in i'en Mann gefahren, dnß er -'e h er behandelt wie eine Fremde? SS j Sie geht neben Herbert wie eine Schlaf wandelnde. Karajan macht sein eisigstes Gesicht, er schweigt fast unanständig und zwingt sich nur ein knappes »Ja« oder »Nein« ab zu Irenes Fragen. cTie aber beherrscht die Kunst des Plauderns, des nichtssagenden Schwatzens, meisterhaft. Sie sorgt dafür^ daß nicht ein toter Augen blick ins* Gespräch kommt. Wer die vier so dahinschreiten sieht, der meint, vier gute Bekannte zu sehen, der ahnt nichts von dem zähen Endkampf, der da anhebt hinter der Maske lächelnder Höflichkeit. Es läutet. In allen Gängen schrillen die Glocken. Auf diesen Augenblick hat Dr. Meßdorff gewartet. Es gelingt ihm, unter dem Vorwand, Fräulein Westner einen Blick von den Seitenlogen ins Orchester werfen zu lassen, sie auf Sekunden allein zu sprechen. * »Warum diese Komödie?« flüstert Karola atemlos. »Weil ich nicht weiß, wie teuer Sie Ihre Liebe einschätzen.« »Was soll das bedeuten?« »Daß ich die Abs eht habe, mit Ihnen ein Geschäft zu machen.« »Sie sind wahnsinnig!« »Oder Herr Karajan erfährt . . .« »0 Gott ... ich bitte Sie . . .« »In den nächsten drei Tagen erreichen Sic mich in den Mittagspausen im Rats- j kellert« Und dann laut, denn Karajan und Irene , sind herangekommen: »Es ist für m ch ' immer w'eder ein überraschender Anblick, so von fliJen h6rab in diese M^-■^chineiie ''er MUs'k zu sehen. Ich b n nämlich ledcr ganz unnius kaiisch und gestehe gern, daß mich der Kapellmeister und der Mann am Schlagzeug mehr fes. sein als alles, was auf der Bühne vorgeht. Sehen wir Sie nachher noch? Ich habe den Wagen draußen und vielleicht können wir nach dem Theater »Wir danken, Herr Meßdorff. Unser Programm für den Abend steht fest« Kaajan verbeugt sich kurz und knapp reicht Karola den Arm und geht, ohne eme Antwort abzuwarten. Meßdorff sieht ihm lächelnd nach. »Wenn ich mich nicht sehr täusche, haben wir soeben eineSchlacht gewonnen' Morgen werde ich zum entscheidenden Schlage ausholen. Dem kleinen Fräulein Karola scheint der ungehobelte Herr Karajan viel zu bedeuten! Großartig' Willst irl(r au« Sjubliona in TRaribor MIRA DANILOVA UNO EMIL KRALJ D< F. K0ZAK8 VlMcc DRANIA »fNE SCflbNE F. Koza ks Drama »D ie schöne' V i d a« ging am Donnerstag schon das sechste Mal über unsere Bretter und auch diesmal war das Mari'borer Theater voll. Es gibt nur wenige slowenische Stücke, die eine^n solchen Bühnenerfolg erzielt haben. Viel zu diesem Erfolg hat sicher auch das hohe Niveau der darsteUenden Künstler beigetragen, denn wir müssen gestehen, daß di'e Mariborer yorstellung dieses Dramas zu den gelungensten der letzten Jahre gezählt werden muß. Es war eine üußerst glückliche Idee der Thcaterleitung, jetzt zum Schluß noch (iäste aus Ljubljana einzuiajden, um dem Mariborer Publikum die Möglichkeit des Vergleiches zu geben. Mira Danilova und Emil Kralj gehören zu dcMi hervorragendsten Ljub-Ijanaer Schauspielern; die Neugierde des Publikums war also begreiflich. Es muß in vorhinein gesagt werden, daß wir absolut nicht enttäuscht wurden und voll auf unsere Rechnung gekommen sind. Wir sahen im Spiele der beiden Gäste eine völlig andere Auffassung des Dramas, die besonders in den Szenen d\js zweiten und dritten Aktes klar zujn Vorschein kam. Über die »Richtigkeit« der einen oder der anderen Auffassung ließe sich I streftcH — es liQ^ aber gat kernen Zweck, denn beide Auffassungen sintl interessant und zeugen vom liefen Erleben des Stückes. Besonders muß dre hohe Sprechkultur der Ljublianaer Gäste hervorgehoben werden, ein'e Qualität, in der sie den heimischen wohl weit überlegen sind. Das Urteil über beide Schauspieler kön4ite man vielleicht in einigen Worten zusammenfassen, indem man Emil K ra 1 j s Tom Grant als einen etwas kühleren Repräsentanten der hochkultivierten Bürgerschaft ansprechen könnte als jenen Vladimir Skrbinseks. Mit dieser Auffassung seiner RoHe hat sich Emil Kralj sioheiH'ich vom Texte des Autors nicht a.W.2Uweii entfernt. Mira Dani-lova war eine 'etwas weniger nervöse Vida als jene, die von Branka Rasberger dargestellt wurde. Besonders stark war sre im vierten Akt in der Vergiftungsszene, die einen ungemein tiefen Eindruck machte. Branka Rasbergers spielte diesmal die kleine Rolle ■des Typmädels unid legte viel Wärme in ihre Kreation. Die beiden Gäste wurden vom Publi kum mit einem außergewöhnlich warmen BeifaH belohnt. Beide b^ekamen auch Blu nienspenden. jad. ]3rof. 2>r. Qluoufk ISdtMl - rin ISionfer 6» {ugoflatDifd»-uioigarifcften ftulturaiMtaiifdhM In S L o in b a t h e 1 y wirkt am dortigen Gynmasium der berühmte ungarische Skiwist und Dichter Prof. Dr. August Pavel, der 1886 in Cankova (Prekmurje) das Licht der Welt erblickte. Auf Anraten des Dorflehrers bezog der kleine Pavel zunächst das Gymnasium in Szent Goi-hard, wo er sich die ungarische Sprachkenntnis erwarb. Das Obergymnasiuni ab solvierte Pavel in Szombathely und studierte sodann an der Budapester Universität Slawisti-k." In Budapest lehrten Slawistik die beiden berühmten Slawisten Asboth und Margulic. Im Jahre 1913 wurde Prof. Pavel zum Doktor der Philosophie promoviert. Prof. Dr. Pavel hat in früheren ungarischen Revuen, wie etwa »Vigilia«, »Napkclet«, »Nyugat« und »Magyar elet« wiederholt beachtenswerte Abhandlungen über jugoslawisches Sriirifttuni, darunter auch über C a n k a r unu 2 u p a n c 1 ß, veröffentlicht. Dr. Pavel ist ein typisches Kind des kulturellen Dualismus. In seiner Jugend dich- der veröffentlkhte er teilf; unter vo-llem Namen, zum Teil aiber auch unter dem Pseudonym »Sinek Martinek« in K I e -ik l 8 Bliatt »N o V i n e« un-d im- »Kok-dar«. Sein letzler ungarischer Gedichte-toand erschien unter dem Namen »Der ntedergebrarrnte Wald«. Di'e Budapester tUniyervSftätsdruckerei beaibsichti^ 12 Werke jugoslawischer Autoren in ungarischer Sprache herauszubringen. — Wie Prof. Dr. Pavel mitteilte, ist die Auswahl der Werke und deren Uebersetzung ihm übertragen worden. In dieser Serie werden sechs serbische, vier kroatische un'd zwei slowenische Werke erschienen. Von den Slowenen werden Cankar und Finz-gar zu Worte kommen. Es ist erfreulich feststellen zu können, daß der ungarische Dichter aus dem slowenischen Prekmurje ein warmer, aufrichtiger Verfechter der jugoslawisch-ungarischen Freundschaft ist. Prof. Dr. August Pavel dürfte schon in Bälde seine Antrittsvorlesung am Lehrstuhl für südslawische Sprachen an der tete er in slowenischer Sprache, später i Universität Szeged halten. Sein umfang-auch in ungarischer. Er hat bislang schon j reiches Werk auf dem Gebiete der Sla-drei Gedlchtebände in ungarischer Spra- j wistik berechtigt ihn hiezti in vollem che veröffentlicht. Die slowenischen Lie-! Maße. S)ae Seben ?Ro)arid EIN BEITRAG ZUM MOZ ART-OEDENKJAHR 1941 Von Heinz Riedel dem Wagen und geht unbefangen durch prunkvolle Gänge und Räume. Unbefangen tritt es der Kaiserin gegenüber, die nmitten einer illustren Gesellschaft thront Die Damen des Hofes lächeln gerührt, sie inden den kleinen Knaben alle reizend. Ganz still aber wird es im Saal, als der kleine Wolfgang Amadeus Mozart zu spie en beginnt. Mit einer gut einstudierten Verbeugung darf er die Zufriedenheit der Kaiserin entgegennehmen. Es war die erste Reise, die Ruise zur Weltberühmtheit. Ganz AVien sprach von diesem Knaben, von Muna zu Mund ging, wie vortrefflich er gespieJt habe, und man erzählte sich, daß er sein Stück genau so vollendet zu Ende gespielt habe, als man ihm die Tasten mit einem Tuch verdeckt habe, und daß er sogar mehrere schwierige Stücke nur mit einem Fin-j?er gespielt habe, ajs man ihn zu derlei (unsstücken verlockte. Seit dem ersten Besuch in Schönbrunii ivChrte Mozart häufig wieder an den Hof der Kaiserin zurück. Die Erzherzogin Maria Antoinette, die spätere Königin von Frankreich, zeigte ihm die prunkvollen üe mächer, berühmte Komponisten, deren Konzerte er spielte, blätterten ihm die No ten um. .^lle europäischen Fürstenhöfc wollten Mozart sehen und hören, und in Begleitung seines Vaters reiste er herum, nach Paris, nach London, nach Rom, wu ihm der Papst eigenhändig einen Orden verlieh. Das Kind überstand alles, die Strapazen, die der frische, aber keineswegs robuste Knabe auf sich nehmen mußte, und die Verlockungen und Versuchungen so frühen Ruhmes. Die Ernte dieser Jahre war weder materieller Reichtum noch frü hes Sich-Bescheiden mit dem, was er in jungen, ungewöhnlich jungen Jahren er reicht hatte. Der Künstler war außeror-;Darlehen aufzunehmen, iicntlich frühreif, aber sein weiteres Wachs tum entwickelt sich organisch weiter. Kompositorische Fähigkeiten, vom Vater erebrt, stellten sich in ebenso frühen Jahren ein wie die virtuosen. Mit zwölf Jahren komponierte er sein erstes Werk, die komische Oper »La finta semplice«. Wem auch auf diesem Gebiet seiner Kunst der Weg zur Weltberühmtheit nicht so steil in die Höhe führte, so war er auch hier n'chi nur früh reif, sondern früh fertig. Und früh, viel zu früh wie allt-'s in seinen Leben, war auch der Tod. l:in halbes Menschenleben nur war ihm bcscliieden, und dieses halbe Menschen-ieben war erfüllt von rastloser, ungemein kräftezehrender Arbeit. Aber es war nicht nur die Arbeit, die der Genius, das Gesetz seines künstlerischen Lebens ihn zu leisten zwang, es war auch viel, sehr viel leere Plackerei um das tägliche Brot. Kostbare Kräfte eines begnadeten Menschen wurden so vergeudet, und selbst demütigpnde Dienste sind ihm nicht erspart geblieben. Aus dem Wunderkind war ein Jünglmg geworden, aber leben konnte der junge .Meister, der er schon an fang der zwafl.ci-ger Jahre war, nicht von den Werken, die er schuf. Um geringes Geld nahm er Dien ste an beim Salzburger Erzbischof Hieronymus Grafen Colloredo. Jahrelang war er hier nicht viel mehr als ein Lakai, jähre lang ertrug er mit der Grandezza eines wahrhaft großen Menschen dieses Leben (RDV), Berlin, im Feber. Es ist im Oktober des Jahres 1762. Vor dem Einkehrwirtshaus »Zum Weißen Och sen« in Wien hält ein kaiserlicher Wagen. Der geheime Zahlmeister Ihrer Majestät der Kaiserin Maria Theresia ist selbs^ erschienen, und die Menschen drän gen sich neugier g in der Straße, um zu sehen, was es da gibt. Als sich die Tür ölfnet, ersehe.nen zwei wahrhaft prinzlich gekleidete Km ei, begleitet von ih^ rem Vater. Iiine Frau, die jedes Ereignis in ihrer Straße kennt, weiß zu berichten, es der Herr Mozart aus Salzburg ist mit seinen Kindern, und daß sie jetzt geradenwegs nach Schönbrunn fahren zur Kaiserin, um vor ihr ein Konzert zu geben. Denn es sind zwei Wunderkinder vor allem der kleine Junge, der erst sieben Jahre alt sei. Und schon vor einigen Tagen sei die Kutsche in Gala hier vorgefahren und habe zwei Kleider gebracht und das wundervolle lilafarbene Kleid für den Knaben sei eigentlich für den Prinzen Maximilian gemacht worden; es seien eigentlich ziemlich arme Leute, aber spielen könnte das Kind, auf dem Klavier und auf der Geige, viel tiesser als der Vater, der doch auch Musiker wäre. Während die Leute Immer noch reden si uie Kutsche bereits in Schönbrunn ein + Das Zagreber Quartett { d. M. unter Mitwirkung der Pianistin Dora (jus^ich-Feller in /ajjrcl) .ni 2\. en Konzert, in dessen Rahmen di'-^ nische Rhapsodie^, ein (Quintett von Antun DobroniO, und das Klavier-Quintett von Edward Elgar op. 84 zur .\ufführun,L: gelangen werden. Die Einleitung dr-s Konzertes bildet He'jthovens Streichquartett opus 18, Nr. 1. Der hcslhe/i'.lille DeiilschliiiHfs isl «ler ' Säii|ier Nilisa Siel'iiiiini, i'isclu'ii Sljijils()[K'i'<'l Ic allnlKMi'ilich iii dci' OpiTcllo ..>!;isk(' in lilau ' niil-rill. In dieser Holle sich slcl".!- iiiiii in llerliii in iiichl wt-ni^ri- nk lUK) Aii'rüliruuLfcii. I Der deutsche Dichter Waldemar Bonsets, der Schöpfcr der enizigartigün »Biene Maja«, feierte am 21. d. M. seinen HO. (jeburtstag. Waldemar Honsels hat insbesondere unserer Jugend in einzi;;-artigster Weise die Schleier der Nalu'' elüftet, indem sie Einblick nehmen lieli in eine Welt des Kwiggültigen. Zu den Werken, in denen er die Natur so herrlich vermittelt, zählen ferner ;i>Himniels-volk« und »Indienfahrtr, vor allem aber auch die Trilogie »Mario und die Tiere", »Mario und Gisela« und »Marios Heim-kehr.r<. Seine Jugend schildert uns Bonsei köstlich in seinem Werke »Tage der Kind heit«. -I Der l'ilin „Slukas"' ferfi^gestclU. Prof. Kurl llillc.r hal die Aui'nahinc-arbeiten ;ui seinem neuen ria-l'^iliu ..Stukas" heendel. Hie Mnsilc zu diesem I'iini sc'liricl» Ih^rheiM \\'iii(il. Die I lanplrollrn s|)ie.leii l'rsiila r)i*l, (larl Mnddalz. Hnnnes Sieizer. l'lrnsL N'. Klipsleiii, Karl .Foliii. iiiid Marina V. Dillmar. bei Freun- '..eii, bei Wucherern. Demütigem! und jieiniich waren die Bittgänge zu seinen besten Freunden. »Gott! Ich bin in einer Lage, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche. Und wenn Sie, bester Freund und Bruder, mich verlassen, so hin iefi unglücklicher- nnii nnsetinldigerweise samt meiner armen kranken Frau und K nd verloren.« Solche demütigenden Hiicle hat Mozart viele schre-ben müssen, Briefe wie jenen, in tiem er einen Freund, der ihm keine Antwort gegeben hat, beschwürt, ihn nur in diesem Augenblick, mit was er immer entbehren kOn^ ne, zu unterstützen, denn er stehe wirk, Kch darauf an. Der erdgbundene Mensch und il ; l'hiw tasienwelt des Künstlers sind viel zu >{ark miteinander verwoben, at-. daß die lirlebnisse und Hrfahrimgen, die der .Mensch in seinem Leben mai'ht, nieht auch Ausdruck fänden, Ausdruck linden nnissen im künstlerischen Werk. Es 'st er staunlich genug, bei Mozart jene Musik /u finden, die man, wie es wohl geinf'in-hin geschieht, als das Typische nennt: Das Perlende, Heiter-Schwebende, d^n liebenswürdigen Fluß, ja 'ia^ Unp'rsün-liche. Auf den frühen, ganz 'riihen Mozart, zum Beispiel In seinem kleinen Spiel »Bastien und Ba>^iienne ^ d.'s- er mit zwölf Jahren schrieb, trifft d'e:^ wold ru^ii im vollen Maße zu, aber der reilfrc u:ul reife Mozart überwand schon L'entli.'h diese Stilelemente des Rcikoko, die ir '/üller Demütigungen,bis eine Lapalie den' Rleichzeitig zur schönsten Blüic bracli'e. Anstoß dazu gab, mutig den Bruch zu wagen und sich auf eigene Füße zu stellen. Mozart heiratete bald darauf Konstanze Weber, ein wenig gebildetes, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenes und kleinlich denkendes Mädchen. Nie hat Konstanze den Mann begriffen und gebührend geachtet, an dessen Seite sie lebte, sie verstand den Genius nicht, und docli hat gerade sie durch die Liebe, die Mozart ihr überschwenglich entgegenbrachte, seine zärtlichen, heiteren und hu Immer stärker hat sich Mozart von nem ersten kindlichen Nachahnuin;^ tr'eh freigemacht, immer mehr sich gelöst v -n der damals üblichen leichten Opernmusik und von italienischer .We'o lienFührung u. immer stärker hingeführt zu der Tiefe deutscher Harmonien. .Mozarts Kunst i i, wie immer und überall, .Ausdruck sein-s I.ebensgefühls, und diese wie.icru'i al--hängig von der Schicksalsfügung des 1 ■> bens. So schwebt über jedem Werk jene Heiterkeit, die Mozart nie verlor, und .-ü morvcllen, seine jungenhaften Saiten zum ' prägt sich immer f'efer und stü' ker d' Klingen gebracht, wenn auch sicher unwissentlich und ohne inneres Zutun. .Auf der anderen Seite aber bürdete Ihm die Ehe neue Lasten auf. Immer mehr Zeit muhte er für das Stundengeben opfern, er hetzte von Konzert zu Konzert, und ;Lcli reichten die Einkünfte oft nicht. Ei- Wandlnng des Lebensgefühls, uiui so |- t Stendhal durchaus recht, wenn ei- 1; Me lancholie als den Kern .Moz'irt'"":'l'"r .Ma-sik bez(^chnet. Es ist erstaunlich, wieviel Mozart en-schaffen hat. Eingesp;innt in die l'ron des; «jclLiverdiencn-.Miis'<"n. üa.l ^ v-n getroffen. Das Wunderkind springt aus Ine schwere Krankheit Konstantes zwang | Sorgen, hat er unermüdlich und nner- ViMiiai schöpflich am unsterblichen Denkmal se^ nerTöne und Melodien gearbeitet. In den wenigen Jahren, die ihm zu leben ver-^ gönnt waren, schuf er die Opern »Idome-neo«; »Die Entführung aus dem Serail«, »Figaros Hochzeit«, »Don Giovanni«, vCosi fan tutte«, »Die Milde des Titus« und »Die Zauberflöte«. Daneben die Fülle von Serenaden und Kammermusik. Verschwenderisch vergeudete dieser Genius, von dem Joseph Haydn voll Ehrfurcht erklärte, er sei der größte Komponist, den er von Person und dem Namen nach kenne, seine Kräfte. Vielleicht war'es die Ahnung seines frühen Todes, die ihn so unerbittlich zur Schaffensarbeit antrieb, Ruhm und• materiellen Gewinn hat er nur in. sehr bescheidenen Maßen ernten können. Zwei Monate nach deV Uraufführung der »Zauberflöte« ist Mozart gestorben, am 5. Dezember 1791, vor nun hundertfünfzig Jahren. Bis zuni letzten Atemzug war er bei der Arbeit, an seinem »Requiem«. Sein geschwächter Kö'rper versagte seiner immer noch vitalen Schöpfer kraft den Dienst. • Im schlichten Holzsarg trüg man ihn zu Grabe. Nur wenige Getreue gaben ihm das letzte Geleit. Zugleich mit einigen armen Menschen und in ihrer Mitte wurde er der Erde wiedergegeben, in einem gemeinsamen Grab. Niemand kümmerte sich uni seine Ruhestätte^ nur der Totengräber wußte, wo Mozart liegt. Seitdem auch sein Leben verlöschte, Ist Mozarts letzte Ruhestätte im Bewußtsein der Mitmenschen verschollen. Geheimnis die Fähigkeit des Wunderknaben, Geheimnis die wunderbare Schöpferkraft des Jünglings und Mannes, Geheimnis auch sein Grab. Unsterblich aber ist die Kunde seines Wir Kens, unsterblich Mozarts Musik. Mtdlziiiiscliss d. Schwindelanfälle können durch die verschiedenst-en Organstörungen hervorgerufen werden. Krafikhdten- der Nase, des Ohres, des Magens, des Herzens, der Nerven können die Ursache sein. Es'ist daher klar, daß dieses Leiden nur durch Bekämpfung der ursächlichen Krankheit beseitigt werden kann. Für den Anfall isi folgendes zu beachten: Ist Blutandrang zum Kopf vorhanden, 'erkenntlich an. der eintretenden Röte des Gesichtes, so wird der Kopf hochgelagert und eine Eisblase (laraufgelegt. Zeigt aber das Gesicht eine fahle Farbe, was auf Blutleero deutet, dann ist der Kopf tief zu legen, und der Patient erhält ein Belebutigsmittel, etwas Weinbrand oder Hoffmannstropfen. d. Heilkräfte des Apfels. Der Apfel ist von der Natur stärker als irgendein anderes Nahrungsmittel mit f^hosphorsäure Husgestatet. Der Pphosphorgehalt ist ein vortreffliches Nervennahrungsmittel.Durch regelmäßigen Genuß von Aepfeln wird die Lebertätigkek belebt. Das Fleisch des Apfels desinfiziert die Mundhöhle und nimmt ihr üble Gerüche. Durch den Genuß roher Aepfel werden die überschüssigen Säuren des Magens gebunden. Der Apfel ist ferner zu empfehlen, um die Tätigkeit der Nieren zu unterstützen und Hä-morrhoidal'beschwerden zu beheben. Endlich leistet Apfeltee gute Dienste gegen Erkrankungen des Halses und der At-mungsorgane. Den rohen Apfel empfehlen wir noch ^fegen Verdauungsbeschwerden und zur Behebung von Steinkrankheiten. Dr. J. Hartig. d. Jeder Gallenkranke merke folgendes: Gehäufte Koliken, hohes Fieber und länl gerdauernde Gelbsucht sind Anlaß, ernstlich an ein'e chirurgische Behandlung des Leidens zu denken. Für die Gallensteinkoliken charakteristisch ist ihr. Auftreten bei Nacht, die Ausstrahlung in die rechte Schulter, die häufige leichte Gelbfärbung der Haut und der Augen, die bräunliche Verfärbung des Harns, da« Erijrechen auf dem Höhepunkt des Schmerzes und das starke Krankheitsgefühl, welches nach den Koliken oft tagelang zurückWeibt. Bis zum Eintreffen des Arztes so'll jede Gallenkolik mit heißen Umschlägen behandelt werden. Das Trinken von heißem Tee und die Verwendung von heißen Einlaufen ist nur dann erlaubt, wenn der Arzt, anläßlich einer früheren Kolik, seine Zustimmung dazu gegeben hat. ^ fttr ?liititut)erfuloien=2ina! S)ie (Suropa-3öee in Der QBIrtfcDoft 3>if 3itle 5er OnitfdDen 3B rtfdbatWpolilif Berlin, im Feber. 1 . Im Vordergrund des wirtschaft^politi-schen Interesses der Oeffentfichkeit steht seit geralinier Zeit die europäische Idee. Der Sieg der deutschen Waffen hat die Tore zum übrigen Europa weit aufgestoßen. Er hat nicht nur alle Berechnungen Großbritanniens über den Erfolg seiner Blockade illusorisch gemacht, sondern auch den Boden für engere Zusammenarbeit der europäischen Staaten vorbereitet. . Natürlich kann keine Rede davon sein, daß damit alle wirtschaftspolitischen Bedürfnisse Befriedigung finden. Nicht einmal Europa als Ganzes kann, wie man wohl hie und da im ersten Ueber-schwang der Gefühle gemeint hat, über eine Intensievierung des innereuropäischen Güteraustausches autark werden. Im Jahre 1938 beispielsweise hatten wir folgende Handelsbilanzdefizite: Altreich 192 Millionen RM Großdeutschland 330 Millionen RM Mitteleuropa 1392 Millionen RM Dabei ist freilich zu berücksichtigen, daß die übrigen Staaten des Kontinents in ihrer Umstellung auf die eigene Wirtschafts kraft sehr viel weniger vorangekommen sind als Deutschland. Manches von dem, was jene Länder bisher einführten, können sie bei verbesserter Organisation ihrer nationalen Arbeit leicht selbst erzeugen. Im ganzen aber ist es nicht möglich, die Entwicklung der letzten 150 Jahre, die den Kontinent zu einer dann schließlich überspitzten Arbeitsleistung mit Ueber-see brachte, von heute auf morgen rückgängig zu machen. Dieser Tatbestand muß erkannt und berücksichtigt werden. VölUfse Autarkie war aber auch niemals ein Ziel der deutschen Wirtschafts- Lediglich im Gri^ndsjock der Nahrun^js-mittelversörguiig üncl irf unentb'ehrlichen Industriestoffen wollea wir frei sein von einem Welthandel, der dem Würgegriff: feindlicher Mächte offenliegt. Für alle übrigen Produkte, die zwar in Notzeiten entbehrlich sind, die aber zu einem Lebensstandard gehören, auf den ein hochentwickeltes und aufwärtsstrebendes Volk im Frieden -Anspruch hat, trachten wir seit jeher und weiterhin nach möglichst breitem und regen internationalen Austausch. Wehrwirtschaftlich autark, im übrigen unfi^ebunden und international arbeitsteilig, das ist das Programm, unter dem wir arbeiten. Diese doppelte Zielsetzung der deutschen Wirtschaftspolitik ist nicht immer recht verstanden worden, vor allem nicht im Ausland. Oft genug wurde sie als hoffnungslos bezeichnet, als schon wegen innerer Widersprüche zum Scheitern verurteilt. Inzwischen haben die Tatsachen gesprochen. Das Ergebnis der Vierjahresplanarbeit, in der sich die Grundsätze der deutschen Wirtschaftspolitik konkretisierten, liegt deutlich vor Augen: Den Erfolg der Vorsorge um die wehrwirtschaftliehe Sicherung des Reiches für den Ernstfall weisen die vergangenen Kriegsmonate aus; die Ernsthaftigkeit unseres Strebens nach Belebung des zwischenstaatlichen Güteraustausches zeigt sich der fortschreitenden Bereinigung Eurot)as von überhohen oder gar unnützen Handelshemmnissen. Zunächst zur wehrwirtschaftlichen Sicherung des Reiches. Sie erstreckt sich in gleicher Weise auf Er-nährungs- und Industriestoffe, auf den Verkehr, den Arbeltseinsatz, die Lohn- u. Preispolitik. Die Munitions, und Kraftstoffversorgung der deutschen Armee hat vorzüglich lE^eklappt und ist auch für die weitere Zukunft gesichert. Getreide steht uns, dank systematischer Steif^erunfi^ d^r Erntergehnisse, d^nk planm.lRiger Vor-rfltspflege' und danV fHfhtreltifter V^r-brauchskorifrollc in pVnktisch nitsreirhf'n-dem Umfang zur Verfügung. Selbst dio Von Staatssekretär Erich Neu mann. Fettlücke, lange Zeit eine unserer größten Sorgen, hat dur&h rechtzeitige Reser-vet)ildung und Produktionslenkung geschlossen werden können. Die Eisenerzeugung wird, unter Einbeziehung der lothringischen, luxemburgischen und belgischen Kapazitäten ihren schon sehr hohen Friedensstand übertreffen. Nichteisenmetalle, die bei uns an sich knapp sind, haben wir, neben anderen wichtigen Rohstoffen, im erweiterten Kriegsgebiet reich lieh sichergestellt,' Die Bunaerzeugung hat sich durch den Vierjahresplan vervielfacht und reicht jetzt für die Befriedigung des Gesamtbedarfes annähernd aus. Auch die heimische Erdölerzeugung ist stark erhöht. Dieser Ausbau der innerdeutschen Rohstoffproduktion hat zu Kosten erfolgen müssen, die teilweise weit über den »Weltmarktpreisen« lagen. Man hat häufig dagegen eingewandt, daß das eine Rückkehr zu wenig ergiebigen Wirtschaftverfahren sei. Wir haben diesen Vorwurf auf uns genommen. Denn von der wehrwirtschaftlichen Sicherung hängen ja nicht weniger als Existenz und Zukunft des ganzen. Volkes ab', für die kein Preis zu hoch ist. Außerdeni waren wir überzeugt, daß der technische Fortschritt sehr bald eine günstigere Kalkulation erlauben würde. Diese Erwartung hat sich in überraschendem Umfang erfüllt, Man wird erstaunt sein, zu hören, daß manche Vierjahresplanprodukte bereits heute zu Weltmarkt- oder gar niedrigeren Preisen erstellt werden. \ Buna beispielsweise kostet jetzt weniger als Kautschuk, i^ellwolle weniger als Wolle, Zellwolle kaum mehr als Baumwolle. Freilich bestehen noch gewisse Qualitätsunterschiede, die dem deutschen Werkstoff für manche Verwendungszwel> ke zwar besser,-für' anderö' jedocfi noch weniger geeignet machen und die manchmal etwas erhöhte Verarbeitungskosten erfordern. Im. ganzen aber ist unverkennbar, daß ein^zunehmender Teil der Vier-jahresplanproduktion auch nach herkömmlichen Wirtschaftsauffassungen zu »rentieren« beginnt. Insoweit dies der Fall ist, bedeutet der primär wehrwirtschaftlich gemeinte Aufbau von heimischen Rohstoffprodutionen sekundär auch einen rein wirtschaftlichen Erfolg. Näch dem Krieg, wenn die öffentlichen Aufgaben nicht mehr so vordringlich sind und in ruhigerem Tempo erfüllt werden können, wird dies dem materiellen Lebensstandard der Bevölkerung zugute kommen. Im Hinblick auf die Verfolgung 'des zweiten Hauptzieles unserer Wirtschaftspolitik, der Befreiung des zwischenstaatlichen Güteraustausches von hemmenden Fesseln, ließ sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr erkennen, daß eine fruchtbare Neuordnung der weltwirtschaftlichen Beziehungen von einer politischen Bereinigung abhängig ist. Für Europa hat die Wehrmacht als politisches Instrument des Führers diese Voraussetzung geschaffen. Nachdem Frankreich überwältigt und Großbritannien aus Europa verwiesen isti sind die Kräfte freigelegt, wdche die übrigen Staaten des Kontinent», insbesondere Mittel- und Südosteuropa, zu Deutschland als ihren nach Bevölkerung, Leistungwucht und Bedarf führenden Kern tendieren lassen. In Gemeinschaft mit diesen Staaten können Italien und wir nunmehr daran gehen, Schritt für Schritt ein besseres System des intereuropäischen Güter- und Dienstleistungsaustausches zu organisieren. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht der Aufbau eines zentraleuropäischen Clearings. Der Gedanke des Zentralclearings ist Absage und Programm zugleich. Absage, weil er weitreichende Ziele ( wie z. B. unvermittelten Uebergang zu einer europäischen Zoll-und Währungsun'on) verneint; Pro-gramfn, er >fnV zwischenstaatliche Zrisnnit^iennrbeit be-^iht, die dem historisch Gewordenen Rechnung trägt und sich mit schrittweise behutsamen Umbau des Hergebrachten begnügt. Dieser Umbau knüpft notwendig an die bestehende Ordnung der Devisenbewirtschaftung. an. Eine allseitige Lockerung der Deviseh^ewirtscfiaftung kann nur bei engerem Außeiiianderrücken der Volkswirtschaf t.erfolgen^'V/eil das ZentraJclea-ring eine :stärkere.^ Wirtschaftssolidarität jedenfalls''zv^ischen. den europäischen Staaten herbeifithrt,"wh'd es -nicht bloß die in ihm selbst vorgesehenen Erleichterungen des europäischen Zahlungsverkehrs bringen, die schon an sich wertvoll sind, es wird, wenn es zu voller Wirksam keit aufgelaufen ist; darüber hinaus "der Schrittmacher 'ein^' künftig noch stärkeren Abbaues 'aller' bürokratischen Kontrollen des intfeirhationalcfn' Zahlungsverkehrs sein. Im Augenblick beschränkt sich das Zen tralclearing noch" hiwiptsächli'ch darauf, den Zahlungsverkehr der von* Deutschland militärisch beherrschten Gebiete niit dritten Ländern in. unsierc 'eigenen Ver-rechnungsab_kommen einiubeziehen; Das Generalgouvernement, das Protektorat, Norwegen, DänemarK, Belgien und' die Niederlande,verrechnen, im Augenblick al lerdings noch mit gewissen Ausnahmen, auch untereinander über Berlin. • Italien hat sich zu einer Einbeziehung seines gesamten Zahlungsverkehrs mit dem Generalgouvernement sowie mit Belgien, Holland und Norwegen in das deutsch-italienische Clearing bereftgefunden. * Aehnli-ches ist nrit Bulgarien, Finnland, Jugoslawien, Ungarn und der Schweiz vereinbart worden. Weitere derartige Abkommen sind in Vorbereitung. An den "Aufstieg Großdeutschlands knüpfen sich auch die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Gesundung Europas und damit'der geaairrten Weltwirtschaft. Großdeutschland verfügt-über die gewaltigste Produktionskraft Europas, stellt gleichzeitig das größte Verrbauchszen-trum dar und liegt* überdies verkehrspolitisch in zentraler, besonders bevorzugter Lage. Sein wirtschaftlicher Einfluß muß daher, auf alle europäischen Völker ausstrahlen. Das um so niehr, als der Krie^^ für sie alle ein sehr harter Lehrmeister ist. Die englische Blockade, die sämtlichö neutralen, wehrwirtschaftlich nicht vorbereiteten Länder beträchtlich in Mitlei-» denschaft gezogen hat, verstärkt auf denl Kontinent zwangsläufig die Tendenz zü immer engerer wirtschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Großdeutschen Reicht Und was sich jelzt im Kriege anbahnt wird sich zweifellos auch später im Frieden weiter entwickeln. Das Eigeninteii*^ esse namentlich der Staaten im Norden und Südosten wirkt als starke dauernde Triebkraft zu intensivstem Austausch von Gütern und Leistungen mit Großdeutschland. Bittere Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben namentlich den Donau-völkern bewiesen, daß mit politischen Auslandskrediten die wirtschaftlichen Probleme nicht zu lösen sind. Auch diese Völker gelangen jetzt mehr und mehr auf den Weg, der über Arbeit und Leistung sowie über einen den natürlichen Gegebenheiten entsprechenden Außenhandel zu einem gediegenen Wohlstvind führen kann. Wir werden jedenfalls in unseren wirtschaftspolitischen Dispositionen im Rahmen des Vieriahresplanes heute und in Zukunft diese Tatsachen und Entwicklungen besonders beachten. Von Großdeutschland wird in Zusammenarbeit mit dem befreundeten Italien die wirtschaftliche Neuordnung Europas ausgehen, »Hans a«-P ressedienst. 3ur neff. Die geschätzten Leser der vMartborer Zeititng«, die sich an die Verwaltung oder die Schrlftfeltnne nm Informationen. AundSninfiren. Adressen usw wenden, werden höflichst ersucht, der Anfrage für die Beantworttme 3 Dinar In Portomarken belzules:en. da ansonsten eine schriftliche Antwort nicht erteilt werden kann. DIE VERWALTUNO DER »MARIBORER ZEITUNO«. Siam als Drehpunkt im Kampfe um die Uortierrsdiait in Oslasien Aivon, tfaBtaM UN» Me l>iNiiiigifti eiaatnt mcfiMi Hr ArfiHe Von Otuchal a. D. v. Mierka, Bodaoett MANO-^ Dscmukuo] UtrsifMl M'omöoü ^MN V »RMOJA IltlfflNfN iSlAM Truppen in den vorher genannten Grenz-'raum von Kambodscha ein und behaupteten sich auch darin. Durch das am 25. Juni 1940 zwischen Japan und Frankreich abgeschlossene Abkommen, wonach japa nische Truppen in Tongking einrückten, um die Kriegsmaterialtransportc aus IndoChina und über die Burmastraße nach Jünnanfu zu verhindern, konnte der Konflikt zwischen Thailand und Indochina Japan nicht gleichgültig lassen, sondern es mußte zu ihm Stellung nehmen. Dazu kam noch, daß Tokio allen Grund dazu hätte, anzunehmen, daß hinter den thailändischen Forderungen England und die Vereinigten Staaten stünden. Eine Verschärfung des Konflikts konnte auch nur im Interesse dieser beiden Gegner Japans gelegen sein, denn es bMeb In Tokio kein Geheimnis, daß sie auch auf Tschlang-kaischek einwirkten, um ihn im gegebenen Augenblick zum Einfall in Tongking zu veranlassen. Daß es der japanischen Diplomatie gelang, am 28. Jänner einen Waffenstillstand zwischen Thailand und Indochina zustande zu bringen und die beiden Gegner zu Verhandlungen in Tokio unter japanischem Vorsitz zu veranlassen, wurde in London und Washington sehr peinlich empfunden. Thailand wurde damit zum D re h p u n k t, an dem es sich' entscheiden wird, ob die erste und stärkste Macht des Fernen Ostens oder die Vereinigten Staaten als Polizist Englands, das gegenwärtig außerstande ist. sein Gewicht in die Waagschale zu werfen — in Asien das Wort zu führen habe. Es steht fest, daß der größte Gegner der von Japan geplanten »Neuen Ordnung« in Asien England war und als vornehmstes Mittel zur Verhinderung der darauf gerichteten japanischen Pläne Tschungking zur Fortführung des Kampfes mit Kriegsmaterial und Geld unterstützte. Seit die eigene Not dies für London unmöglich machte, schaltete sich Amerika in verschiedener Weise an Stelle Englands ein. Da die eigene Rüstungskrise, erhöht durch die England zu gewährende Materialhilfe, kaum nennenswerte Ueberschüsse für Tschungking erübrigen dürfte, griff man auf wirtschaftliche Repressalien, indem man die Belieferung Japans mit kriegswichtigen Materialien durch Ausfuhrverbote drosselte und seine Verhandlungen mit Niederländisch-Indien zu stören versuchte. Japan hat in der letzten Zelt bei gleichzeitiger Besserung seines Verhältnisses zur Sowjetunion seine Position im Süden, gestützt auf sein Abkommen mit Franzö-si«ch-Indochina bedeutend verstärkt und ist zweifellos entschlossen, seinen Weg unbeirrt zu Ende zu gehen. Es ist irrig, anzunehmen, daß dabei die Eroberung Chinas das Ziel wäre, denn die Zurückdrängung Tschiangkaischeks in den west liebsten Winkel von China, beschränkt auf das ungenügende, ihn noch erreichende Kriegsmaterial, genügt volkommen, bin Japan in einer anderen, wichtigeren Richtung vollste Bewegungsfreiheit zu sichern Die Zusammenziehung stärkerer Flotten, abteilungen im Südchinesjschen Meere spricht dafür, daß man in Tokio dazu ent schlössen ist, der Leitung der Verhandlungen zwischen Thailand und Indochina den nötigen Nachdruck zu verleihen. Die Verhandlungen zwischen dem Ober befehlshaber der britischen Streitkräfte im Fernen Osten Brocke Popham mit dem Tedmische Nenlieiten Eine der Folgen der französischen Niederlage war das Herantreten der thailändischen Regierung an Frankreich mit Revisionsansprüchen in Französisch-Indo-china. Zu ihrer Efläuterung ist es nötig, sich das Entstehen dieses französischen Ueberseebesitzes in Erinnerung zu rufen. Schon zur Zeit Ludwig XVI. hatte Frankreich durch Missionäre Beziehungen mit Hinterindien, im Gebiete von K o c h i n-China, angeknüpft und sich durch Entsendung von Schiffen und Truppen für eine der beiden sich befehdenden Dynastien in Annam eingesetzt, ihr zum Siege verholfen und sich dafür das Gebiet von T u r a n an der OstkUste A n n a m s ab. treten lassen (1787). Nachfolge des mit französischer Hilfe Kaiser von Annam ge wordenen Ghia-Long begannen, durch po litische Umtriebe argwöhnisch gemacht, 1833 mit blutigen Christen Verfolgungen, die wieder zum Einschreiten französischer Truppen führten. Die Drangesalierung der Christen veranlaßte endlich 1858 N a-poleon in. zu einer Expedition nach Kochinchin a, deren Resultat nach fünfjährigen Kämpfen im Jahre 1863 die Abtretung Kambodschas und 1867 die Proklamierung der Vereinigung Kam bodschas und Kochinchinas mit Frankreich war. Die Ausdehnung des fran zösischen Protektorats auf ganz Annam und Tonkin (auch Tongking) im Jahre 1883 führte zum Kriege mit China, das von altersher gewisse Hoheitsrechte über Annam besaß. Nur mit Mühe konnten sich die Franzosen bei der nun von ihnen unternommenen Tongking-Expedl, tion vom Jahre 1883 bis 1885 der chinesischen Angriffe erwehren. Die Beendigung des Feldzuges brachte auch kein entscheidender Sieg, sondern eine durch die französische Flotte ausgeführte Hungerblockade, indem sie die Reiszufuhr nach Nordchina verhinderte. Der dadurch erzwungene Friedensschluß • brachte Frankreich in den Besitz von ganz Annam dessen Westgrenze aber damals (1885) nicht am Mekong lag. Im Jahre 1893 annektierte Frankreich auch den östlichen Teil S i a m s (Thailands) bis an den Mekongfluß und schloß 1894 mit England einen Vertrag ab, wonach der ganze östliche Teil von Siam (so hieß der Staat damals) als französische — ein Strich am Saluen und die Malaiische Halbinsel — als britische Interessensphäre gekennzeichnet wurden. Nach Karten, die aus dem Jahre 1885 stammen, gehörten auch die Provinzen mit den Städten Siso-p h 0 n und S i e ni r a p damals zu Siam; wann sie von den Franzosen zu Kambodscha geschlagen wurden, geht indes aus den geschichtlichcn Daten über den fran-zös'schen Kolonialerwcrb nicht hervor. Dn Frankreich das Verlangen Thallands nach einer Gebietsrevision ablehnte. drangen am 0. Jänner thailändische FUtriepen von Trink- luid Industriewasser. Der technische Wert eines Kiesfiltors wird nur durch die FiWerwäsohe begründet. Ein SehneHfilier kann nur dann al-.len Anforderungen genügen, wenn eine Filterwäsche vorlvanden ist, mit der auch wirkHch das gesamte Filtermaterial von der Wäsche erfaßt wird. Bei den meisten Konstru4(tion€n isit dies nicht der Fall. Es bleiben bei diesen immer einzelne Teile der Filtermasse von der Wäsche unerfaßt, sei es, daß die in den unteren Kieslagen sich ansamelnden Schlammschichten l>ei der Wäsche nicht herausgebracht werden, oder sei es, daß bei der Wäsche mit ii-nem mechanischen Waschmittel, z. B. Druckkjft nicht der gesamte Filterkies erfaßt und parat, der Strümpfe aller Art — vom gröbsten Woll-u. Baumwcfltstrumpf bis zum feinsten Sei-densitrumpf — in jeder Hinsicht einwandfrei färbt. In der größten Type lassen sich über 250 Dutzend leichte Seidenstrumpfe auf einmal behandeln. Diese Maschir>e ist weitgehend unabhängig vom Arbeiter, so daß ein einzelner Mann mehrere dieser Apparate zu bedienen wrmag. Neb^ elektro-automatischcr Umschaltvorrich-tung und Thermometer sind andere Zusatzeinrichtungen vorhanden, die die Bedienung erleichtern und dem Arbeitsergebnis zugute kommen. Die geschlossene Bauart wirkt sich auch bei diesem Apparat vcM-teHhaft aus. Der Mäh-Dreech*Binder. Die weitgehende Verbreitung des sogenannten Mähdreschcr-Ernteverfahrens zur Aberntung von Getreide in überateeischen Gebieten hat die deutsche Landtechnik nicht ruhen, lassen, dieses erfolgreiche u. leutesparende Verfahren auch für den deutschen bzw. europäischen Getreidebau auszubilden. Hierzu war all'irdings eine vollkommene Umentwicklung der amerikanischen Maschinen im Laufe einer mehr jährtgen Entwlck1ung«-Periode notwendig, so daß die heutigen deutschen Mähdrescher kaum mehr eine Ähnlichkeit mit den amerrkanischen aufweisen. Die in der Zwischenzeit in Deutschland in mehre-(Fortsetzung auf Sdte 12) »Mariborer ZeHung« Nummer 45 12 Sanistag, 22. u. Sonntag, 23. Feber 1941 Singapur, die „Löwenstadt" 2N( Itorfn» e«ri|img Hr Wtn Singapur, die ..LfAvciistadl", ist jetzt durch die jün^{sle japanische Floileii-dcmoiistration größeren Stils 'umso mehr in den Vordergrund gcliTleii. als auch von amerikanisclicr und eng-Jibclier Seite fieberhaft Vorbereitungen für eine unmißverständliche Kriegsbcreiischat'l im l'erneii Osten getroffen \verckMi. Singapur ist für das Britibclic InipiTiuni von einer Bedeu-Lung, die man nur dann zu ermessen vermag, wenn man in Berücivsichti-guiig zieht, dal.) von Singapur aus die Tlülltc der Wellproduktion an Zinn und drei Fünftel der gesamten KauL-sc'liukproduklion den Weg zu nehmen })flegen. In Singapur l)efinden sich iuieh riesige Koliienlagcr, die fiir Tausende von Scliit'fen erforderlich sind, die das Malakkalor passieren. Was Gibraltar als Tor dos Mittellandisclien Meeres isl, das ist Singapur hn Osten, wo sieh die (lewässei* des Indischen lind des Stillen Ozeans mischen. Die Insel Singapur ist von der Ost-indischen K()ni])agnie 1821 vom Sultan von .lohur erworben worden. Die In-s,el milM 5(52 km- nnd zählt, eine halbe Million l:]inwohner, darunter cSOOO Weiße, 8(K)() lui rasier, während der übri-Rc 'leil der Hevölkerung aus Malaien und (iliinescji zusammengesetzt ist. Die hntfernungen von Singapur aus worden wie folgt dargestellt; von Singapur nach Jlongkong 1800 Meilen, bis Austridien rund 20(X) Meilen, nach Tokio ItbOO Meilen unH nach London über Suez iS(K)0 Meilen. Singapur ont-wickelle sich Tjide des vorigen Jahr-Imnderts dank seiiU'r hervorragenden Lage zu ungeheurer handelspolitischer Blüte. Schon damals hatte diese Insel einen größeren Handelsverkehr als ganz Iiulien. Bereits 1897 betrug (k'-r iWarenverkelir über Singapur 12 Mil-lioncji IDÜ.iViO Tonnen. Die I^infuhr bezilferle sieh auf 27.15 Millionen Pfund reu 1(X) l:..\ciiiplaren eingesetzten sog. Mäli-Drcsch-Binder sind wesentlich kleiner als die bislier aus Ajuerika b'ek^nn-iten, haben ein etwa 2 Meter breites Ticf-schnittsclmcidewcrk, ähnlich wie ein Gar-bcn'bintjcr, dreschen jede Halnilänge bis zu 1.80 Meter und bündeln das Stroh in entsiprechendcn Strohbunden 1 und 2mal gebunden. Das Stroh wird in Reihen abgelegt, u. auch die Spreu kann in besonderen Sammelwagen geborgen werden. An Fruchtarien wird alles verarbeitet außer zu lan-iieni Roggen. Stank ausfallende Fruchtarten, vJe •£, B. Lupinen und Raps (Oel-früehle) wenien in einein bewjndcrs entwickelten sog. Hockendrusehverfahren verarbeitet, d. Ii. die bisiher gemähten und aufigestellien üarben werden auf dem Feld in die an den Hoekenreihen entlang fahrende Mähmaschine gekiippt. Zum An-triel) des Mäli-Dresch-Binders ist ein 45 FS möglichst luftbereifter Schlepper notwendig. Audi das La^engetreide w.ird anstandslos von dem Mäh-Üresch-Binder abgeerntet, 'ebenso dichte Bestände bis zu 50 Dztr. je Hektar werden anstandslos Ix'wältiigt. Nicht nur lur Großbetriebe, sondern aucii für kleine und miiLtlere Wirt sühaften von 50 Hektar Oetreidoliau aufwärts findet der Mäh-Dresch-Binder bereits .\nwendung. Die Feldgrüßen sollen dabei allerdings nicht unter etwa 2 Hektar liegen. Auch im leicht hängigen Gelände ist die Maschine verwendbar. Zur Bedienung ist 1 Mann am Schlepper und 1 bis 2 Mann zum AhKarU»'n notwendig. Die täglichen l.eistungen des Mähdreschers belaufen sich auf etwa 150-'2(X) Dztr. in zehnstündiger Arbeitszeit. In ■trockenen (iebieten ist eine Nachtrocknung von Getreide nicht notwendig. In feuchten Kü-stenf^ebieten sind zur besseren Ausnutzung 'd. Mähdresch'ors Trockenanlaig. emp fehlenswert. Rbenso muß ein allzu großer Unkrautbestand miiglichst vermieden und Sorten angebaut werden, di« nicht alle gleichzeitig reif werden und ein viM-ligcs Druschreifworden am Halm vertra-gen. (f* r 1'« s e d -f e n ö t Hans a.) Sterling, die Ausfuhr hingegen auf 23.2 Müiionen. Um diesen goldenen Schlüs.sel esitzen Kaliber von 32.5 bis 43 Zentimeter. Wie die neuesten Vorgänge zeigen, ist Japan über die Bedeutung des Welthandels, der Singapur passiert, genau unterrichtet. Es erhebt sich daher die Frag«; Welchen Standpiuiiit wird Ja* pan Singapur gegenüber jetzt einnehmen, wo es in ludochina bereits Fuß gefaßt hat? Japan hat offensichtlich d«n Süden als Ziel seiner Expansions-ausrichtung gewählt. Ist demnach Sin^ gapur, welkes der Bedeutung nach Gibraltar und Suez aufwiegt, das Ziel der. nächsten japanischen Expansionsbestrebungen? Es ist zu bedenken, daö 65 Prozent aller japanischer Seetransporte das britische Singapur passieren müssen, weil Japan in normalen Zeitläuften zahlreiche Absatzmärkte in Europa, besonders in der Levante, und in Indien besitzt. Der Fall Singapurs wür de unabsehbare Folgen nach sich ziehen. Gelänge es den Japanern, Singapur einzunehmen, dann hätten sie die Kntrolle des Schiffsverkehrs aus Australien, Neuseeland und China, dem Malaiischen Archiwl sowie über den Schiffsverkehr in Europa, Afrika und Vorderasien in der Richtung nach Osten. Man verhehlt sich in Japan keineswegs, daß Singapur die größte SeefCiStung der Welt ist, an deren Ausbau zehntausende von Arbeitern beschäftigt waren. England hat schwere Milliarden in Singapur investiert. Es gibt in Singa< pur unterirdische Treibstoffzisternen, die gegen Luftbombardenients und Brände gesichert sind und rund 250 Tausend Tonnen Benzin und Oel aufzunehmen vermögen. Diese Treibstoff-r^serve reicht zur Versorgung einer großen Flotte durdi ein halbes Jahr aus. Singapur besitzt unterirdische Flugplätze, eine ungemein starke Kü^ stenartillerie, ausgedehnte Minenfelder usw. Tokio ist sich dtseen bewußt, daß Singapur eine harte Nuß ist. Die Einnahme Singapurs In Anwesenheit Hner starken Flotte in den dortigen Gewässern ist schwer möglich, wenn nicht ausigeschlos-sen. Und dennoch muß, vom japanischen Standpunkt aus, dem riesigen Handelsver kehr zugunsten Englamls ehi Ende bereitet werden. Die Siraßt von Singa<)ur muß nach Auffassung der Tokioter Kreide kara lisiert werden. Die Vorgänge der letzten Tage zeigen, daß man in Tokio von der Idee zur Tat Ubergehen will. Man wird jetzt sehen, welche Pläne in Japan lyeiUg^ (ich Siflgaipurs (d. i. cHe Löwenstadt) ausgereift sind. Die englischen und die amerikanischen Befttrclittmgen hinsichtlich der japantechan Aggretfk>n in der Rieh* tung auf Singapur erscheinen wie große Schatten, die vor d«n kommenden Ereignissen Negen. ;Olr fd^neUftr $rQU ^uropae ^ MUkto mM «Tita btr MHHNn ^ItrifKrin im ioo-9tteter-Coren. Dort ist sie auch aufgewachsen, wenn sie später, nachdem ihr Vater im Jahre 191.S gestoilDen war, auch mit ihrer Mutter U'nd ihrem Bruder nach Südafrika übersiedeHe. Ihr Vaterland lernte sie erst in den Jahren 1923-24 kennen, und von 1928 bis 1929 weilte nie wieder in Deutsch Innd, um hier die Schule zu besuchen. Um ein Haar wäre sie aber Südafrikanerin geworden; denn sie nahm 1936 an den Ausscheidungen für die Olympischen Spiele Berlin teil und — hatte nur das Pech, über KX) Yards Vierte zu werden, sonst hätte sie vielleicht in Berlin das Ahornbiaft der Südafriikanischen Union auf der Brust ihres Sporthemdes getragen. Nach Berlin fuhr sie aber doch, als Zuschauerin und -zum ersten Male ganz allein. Fs gefiel ihr In Deutschland sogar so gut, daß sie anderthalb Jahre in Berlin blieb. Zu Weihnachten 1937 kehrte sie dann zu ihrer Familie zurück und war in Kapstadt ein Jahr hindurch Sf)ort1ehrerln an der Deutschen Schule. Seit Ende 1938 wellt sie wieder in Berlin und hat hier flelßiig gearbeitet,vdenn vor der Lehrerin am Berliner HochschulInstitut steht eine ernste Ausbildung und eine schwere Prüfung dazu. Jetzt bildet sie selber als Assistentin am Hochcchulinslitut junge Sportlehrerinnen aus. Un«barmherzig, wie Zditungsleute sind, stellt man ihr, nachdem die schnellste Frau Europas erst cinma'l ihren interes-banten Letien lauf hat erzählen müssen, gkich eii>c recht verfängliche Frage: »Wie oft sind Sie im vorlagen Jahr geschlagen worden?« Erika baHt die kleine Faust, als wollte sie sagen: *Du Frechdachs!« Aber dann hat sie sofort Ihre Fassung zurückgewonnen: »Nur ein eln-ziljes Mal, beim Reichswettkampf der deutschen Studenten in Braun schweig. Grete Wjnck®is aus Köln schlug mich da Uber 100 in. Aber ich habe sie bei den Meisterschaften hinter mir gelassen, und das ist die Hauptsache!« Im übrigen hat Erika Bieß im Jahre 1930 also alle ihre Starts gegen deutsche, italienische und andere Sportmädel gewonnen, sowohl a'Uf der flachen Strecke als auch über Hürden. Ihre besten Leistungen kann sie ohne Nachdenken aufsagen wie da« Einmaleins: 100 m in 12,2 Sek., 80 m Hürden in 11,4 Sek. — »das ist Rekordl< lächelt sie stolz —, 1,53 jn Im Hoch«prunK und 5,47 m im Weliaprung, obgleich sie bisher wenig geaprüngcn Ist. In den Würfen hat sich die junge Meisterin dagegen noch nicht versucht, wenn man ihr auch als Mehflkämpferin eine große Zukunft voraussagen möchte. .'Ms Ausiglelchssiport treibt sie im Winter Handbatl In der ersten Frauenelf des Sportfk'iubs Charlottenburg, des führenden deutschen Leichtathletikverei-ns. »Meine Kameradinnen aiierdings«, stellt sie betriebt fest, »suchen Im Sonrmer Ausgleich auf der Aschembahn, denn sie sHid dem Handbaill verschwöre««. Das Training des Sportmifcdels besteht an und für «ich ]n der Gymnastik, die man jeder Frau, ob jung oder — wie sagt man doch gleich? — nicht mehr ganz jung, empfehlen kann, denn sie erhält zugleich jung und s»chön. Welchen Sport nwn einer Frau empfehlen soH, wenn sie Uber die Gymnastik hinauswill, "wt ein\j Angelegenheit der persöniichen Vorliebe, Erika Bieß verrät, daß sie in Südafrika mit wahrer Begeisterung Hockey geiipieilt hat. Aber sie fürchtet Verletzungen, die dem Laufen scha-den könntefli, Immerhin, die verhältnismäßig kleinen Gefahren •— auch das gibt die schnelhihc Frau Europas unumwunden zu — sind beim Handibail ebenso groß wie beun Hockey oder bei anderen Wettikämipfen. Leichtathleten siirtd vielfach einseitig, abgesehen von ihrem Ausgleichssport im Winter. Vor allen Dingen fürchten sie das Wasser, denn das Schwimmen soll besonders dem Läufer schaden, weil dk Bewegungen anders geartet sind. Aber Erüu lacht dazu: »Wohl doch nur ein Vorurteil! Ich bin vor zwei Jahren viel geschwommen, weU der Lehnplan des Instituts es vorschrieb und Ich zum Examen auf allen Gebieten etwas leisten mußle. Und trotzdem bin Ich, beinahe aus dem Wasser kommend, ohne Spezial-training über HUrden sofort die glänzende Zeit von M,7 Sek. gelaufen. Es macht also gar nicht aus, wie man sich vorbereitet.« Leidenschaftlich gern spielt Erika Bieß Tennis und hat auch hier, wie Fachleute behaupten, so gute Anlagen, daß sie sehr rasch weiterkommen würde, wenn sie eben nur Tennfs spielte. Aber da« geht nicht, wenn in^n laufen muß und — will. Auch iJas Rudern bereWet der berühmten Läuferin große Freude. Ja, sie ist außerordentlich vielseitig.^ Sie freut sich im Winter über jede Schn«iefiooke, die ihr gestattet, sich ah Skihaserl zu verkleiden und Bogen und Schwinge zu üben, bis sie es richtig kamn. »Meine neueste Passion Ist der Eiskunstlauf!« verkündet sie triumphierend, als man schon aus dem Staunen über die vielen Sportarten, für die Erika Bieß eine natürliche' Begabung zu besitzen scheint, kaum noch hlnaus4(ommt. An Maxi Herber, die vor einigen Monaten mit Ihrem Partner Ernst Baier den Bund fürs Leben gescMossen hat, oder an II«;; Pausin, die mit^lhrem Bruder Erich zusammen dem Ehepaar Baier den Rang abzulaufen bemüht ist, wird Erika zwar nicht herankommen, denn wo bliefce diann das Laufen, dem sie sich für die nächste Zelt weiter vers^chrleben hat? Und sie hat recht damit, denn das Laufen ist Immer wieder der schönste Sport, weil er so naturgegeben ist. Wenn sie dazu die schnellste Frau Europas ist, wer nimmt Ihr da Übel, daß sie wetterrennt, bis sie eines Tage« nnit offenen Armen ... in die Ehe läuft, die für jedes Mädel ietzten Emdes doch da« herrlichste Ziel ist, das sie erreicht. (RDV.) ,,Nun. hat bei Ihrem Umzug alles geklappt?" „Ach, CS war schrecklich I Meine Frau hatte sich in einem leeren Klei-derschrank versteckt, um die Umzieh-IcuU? iHiobachten zu können — und gerade diesen Schrank halwn sie sofort verladen l" TfilHflHWW iOütr in ,;tQf(DettforniQr 2>fr molerllfOr tfindnitf (tt au«f(lHafl0t&tn& In den Hutgeschäften findet die neufe vielfach leuchtend bunte Bäntler, die im Hutmode des Frühjahrs bereits starke Frühlingswinde flattern werden. Beachtung. Es gibt auch besondere Ueberraschun- gen. Hüte» bei denen die Frauen zu- Alljährllch halten zuerst die Hüte als Vorboten der neuen Fröhllngsmode ihren Einzug. Auch diesmal ist es nicht anders. Und während der Winter draußen in der Natur noch keineswegs Abschied genommen hat, hat sich Frau Mode fängst auf Frühling eingestellt. Die Hüte sind da, und sie sind so bunt, so abwechslungsreich in den neuen Formen, daß man sie wirklich nur aufzusetzen braucht, um sich zu überzeugen, daß Frau Mode wieder einmal das Richtige ersonnen hat. Es ist gut, daß wir uns schon im Herbst und Winter ein klein wenig an die Vorläufer dieser neuen Förmen gewöhnt haben. Die Frühlingsmode setzt diese begonnene Linie nui* fort, sie bringt als Neues die frühlingsbedingte Farbenfreude und eine malerische Wirkung durch Schleier, Bänder und Schals hinzu. Niemand könnte sagen, die Frühlings-hüte dieses Jahres seien so oder so be-schatfen. Man trägt hohe Formen, man trägt sehr flache Formen, man trägt große, breitrandige Hüte, und man trägt auch ganz kleine, liliputanerhaft wirkende Hütchen, sozusagen Hütejm Taschenformat. Das Gute daran ist, daß jeder die Form finden wird^ die für ihn besonders kleidsam ist. Man setzt einen Hut versuchsweise auf das Lockenhaupt, irgendwie gefällt er urTs nicht. Aber der gleiche Hut, eine Nummer kleiner, mit schmalerem Band, . sieht außerordentlich beschwingt und kleidsam aus. Das Malerische gibt, wie gesagt, den Ausschln^;. Es gibt ganz flache, fast tellerartige Kappen, aus Filz und Stroh zusammengearbeitet, von denen eine selde* ne Quaste seitlich herabhängt. Oder die kleinen, barettartigen Formen, jetzt im Frühjahr aus Stroh oder Georgette gearbeitet, an denen seitlich ein leichter Schal in der gleichen Farbe befestigt ist, den man, malerisch vorn um den Hals geschlungen, über die andere Schulter fallen läßt. Und dann wieder kleine, fast sportlich strenge Hüte, von denen 'rückwärts seidene Schleifen und Bänder bis über den Nacken herabfallen. Dabei hält die Farbe sieghaft ihren Einzug: es sifrt UONFPKCUß. \Vcv ßfi/NCT STHTS DAS ^/t'UfSTF nächst erschrocken sagen: »Unmöglich!« Dann aber setzen sie, zunächst versuchs- .weise, diesen dunkelblauen Schutenhut auf, wie ihn Großmutter in ihrer Jugend trug, der mit zyklamenfarbenem Band ver ziert ist, blicken in den Spiegel — und lächeln plötzlich: entschieden kleidsam und ganz außerordentlich reizvoll! Oder etwa das rosa Hütchen (ich bitte Sie — rüsa!) mat nadelspitzem Kopf, das hoch oben auf den Locken schwebt, wenn man es aufsetzt, sieht es durchaus flott, jugend lieh und keineswegs grotesk aus. Die Frühlingshüte sind startbereit. Sie werden in ganz kurzer ileit bereits über die Straßen wandeln. Die ersten Aniicl-clien sind schon da: die Putzmacherinnen liaben alle Hände voll zu tun... „3räBlingsltnic 5cr ^Itobc" Die führenden Wiener Modehäuser werden sich wiederum ati der Wi'enerFrühjahrs-messe 1941 beteiligen. Bei Modevorführun^?en werden den Besuchern der Wiener Frühjahrsmesse aus dem In- und Ausltand die neuesten Frühjahrsund Sominermod^llö gezeigt werden. Immer ist es im Frühjahr das Kostüm, das die neue Modelinie sehr sichtbar ausdrückt. Die paletotlanige Jacke ist es diesmal, ganz 'durchgeknöpft, dazu ein schmaler, kleiner Rock, der zwar nicht kürzer getragen wird, aber durch da'S Übergewicht der lan^^eai^iteteii Jiacke kürzer erscheint. Betonung des Oberteiles gegen den Rockteil überhaut>t wird, wie die neuen Kotlaktionen, di'e das »Haus der Mode in Wien« im Ra-hni'en der Wiener Schulterverzierung ausgestattet, doch alles mit einer Art von eleganter Zurückhaltung ohne jede Übersteigerung. Zum Kostüm wird die BltJse getragen, die in den reizendsten neuen Gestaltungen erscheint. Neben der einfachen Hemdform des Vormittags feiert hier die modische Phantasie fröhliche Feste und bringt fttrmliche modische Gedichte an Zartheit, Frische und anmutigster Ausstattung in Rüschen, Schleifen, Stickereien und kunstvollen Knöpfen. Die Tauschen in ganz neuen und apart gezeichneten Formen bleiben hochmodern an Jacken, Mänteln sowie auch an Kleidern und Blusen. Das einfache Tageskleid tindet sich anspruchs los aber mit hübschesten Einfällen durchgeführt. Oft sind es zweierlei Stoffkoni-'binationen, oft nur die geschickte Anordnung von Sämchen oder Falten, die feine und elegante Frfolge bringen. Hin braun- Mode vorführt, es zeigen, zur herrschen- kariertes zum Eeispiel, zwischen den Form. Hierher gehört da« Jumper-kleid, das ganz in den Vordergrund tritt. Schon der Raglan-, der Kimono,- der Fle-d^rmausärmel unterstützt diese Betonung, die oft durch eine seitliche Verbreiterung dem kleinen Schultersattel und der spitz hlr^aufnelchenden Miedeipasse blusig gearbeitet, mit Bubenkragen, Krawatte und Ärmeln aus hellbraunem Stoff. Oder ein gleichfalls sehr jugendliches Modell in Sportkomplet aus braunUarlerteni Wollstoff mit Faltenrock. Dazu eine Sportbluse mit aufgesetzten Taschen, K. G. lilauweißor Drucksciiic. A!s fk'jfcnstiU'k /ur langen Jnnipcr- oder WestL-nblu^JC fies sportlichen Vormittags steht die reiche Kasakform des N;R'hmitt:rj;skicidL'>, di'.' immer m'.'hr Boden gewinnt. Si " wird in den reizendsten Spielarten rur.n;cfiihrt, mit tiefeing^setzten Ärmeln tles sclir bliisi^r^cii Oberteiles und gebauschten Volant^ischeii an der Hüftpartie, oder mit einiM* losen Sehuiterpasse, aus der schrlig zwei SiMnU teile entspringen, die iinter einer Spit/-miederpasse gekreuzt mit ihren Imidin den SchoRteil- der Kas.'ik bilden. !)' • A'bend'kiei-der sind meist ^elir eng selimal gehalten, das Oberteil gern \ve-sienartig zweireihig durchgeknonfi nr ! hinten SchlosselteÜc, die etwas von einem graziös geformten Herrenstil hervorbringen. Farben des Frühlings sind .jer beig:--rosafarbige .Mnntel znm sehwnr/en KLm.I, alle grauen Töne von Hellgrau /u grauem Lavendel, violett, m.'iltbl.ui. fip* den sportlichen Anzug brnnn, ,!.r-e!iv v'/I weiß, fuehsienrot und nlle hellen >A'eiv.^n-töne. Fü'- das Abendkleid sehwar/ nrt len Quasteltönen, einfarbig -^^tle F.irh.n Uber die Mitte noch unterstrichen wird. Bluse vorn durchgeknöpft, Pas-j und ganz neue große nrnameni.ile Blnsm Der JUTniper ist selbstverständlich lang, bald mit verstecktem Verschluß, bald durchgeknöpft, und mit den hübschesten modischen EimrfäHen der Hate-, Ärmel und 3Qr unfrre ^od^ter Jedes Kleidungsstück für sie e>oll grUnd lieh durchdacht sein, damb. es wirklich zweckentsprechend ist. Es nv:ß haltbar, praktisch und bequem für die Arbeit, dabei einfach zu waschen und zu bügeln sein. .Außerdem soll es erweitert und verlängert werden können. *59©01 KSQ60! V*5<»öOi wPT'^fö '»^35187 Beyer Modell K 39002 (liir unü 104 :in Oberw.) Stets pnktisch if.t ein l'irndlkleid das die hoiiie.i Abbil- dungen zeigen, mit weißer Unterziehblu- se oder mit schlichtem Leibchen gearbeitet werden kann. D'ir Schnitt sieht beide Möglichkeiten vor. Erforderlich: etwa 1.60 m Rock-, 1.80 ni Blusen-, 0.85 m bzw. 1,10 m Mieder- und 0.8.^ m Schürzenstoff, je 80 cm breit. Beyer-Modell w 59601 (für mittl. Grössen). KüchenschUrze aa? zweierlei Stoff, entweder mit zwei Seitentaschen oder einer großen Manteltasche zu arbeiten. Erf.: etwa 1.20 m dunkler und 50 cm heller Stoff, je 80 cm breit. Beyer-Modell W 3744S (für 92 und 104 cm Oberw.). Nach dem Schnitt dieses Arbeitsmantels kann man auch ein Kleid aus Wollstoff arbeiten. Der Schnitt sieht ebenfalls kurze Aermel vor, außerdem die Möglichkeit, zweierlei Stoff — für die Vorderbahnen abweichend — zu verwenden. Erf.: etwa 3.50 m Stoff, 80 cm breiat, oder 2.45 m einfarbiger und 1.30 m gemusterter Stoff, je 80 cm breit. Beyer-Modell M 37370 (für 88, 96, 104 und 112 cm Oberweite). Immer gern getragen wird ein zweireihig geknöpfter Sportmantel mit eingearbeiteten Taschen. Die Weite wird durch einen Stoffgürtel zusammengehalten. Erf.: etwa 2.75 m Stoff, 140 cm breit. Be^rer-Modeii K 35187 (für «HS, 104, 112 und 120 cm Oberw.) Praktisches Kic'd für Einkäufe und leichte Hausarbeit, m't kurzen Aermeln aus einem leichteren Stoff, mit langen Aermeln, die der Schn'tt ebenfalls vorsieht aus wärmerem Material, von dem etwa 4 45 m bei PO cm Brei to gebraucPit \Oerd«>ii Zeichnung: Erika Nestlcr. sc, Halsschleife und Puffenärmel aus | mustcr der Druckseide, (Srfrorenr Sebendmitiei Viele jüngere Hausfrauen sind der irrtümlichen Ansicht, daß erfrorene Lebens-mrtfel für den menschlichen Genuß überhaupt nicht mehr geeignet sind. In Wirklichkeit las^sen sich fast alle noch verwerten, wenn man sie nur sachgemäß behan- schSdigt den Organismus. EinerprobtesMitfeliWalches verlifjlich wirkf und einen gijfenGesdimadc besitzt,ist Darmol AbfOhr-Sdiokolade Uarmol bekommen Sie in aRen Apotheken. delt. Dabei ist grundsätzlich zu beachten, daß man alle Lebensmittel, die durch Frost gelitten höben, vor der weiteren Verarbeitung immer nur allmählich auftaut. Man darf also nicht etwa erfrorenes Obst oder Gemüse mit heißem Wasser übergießen, auf die Herdplatte oder in die warme Röhre legen. Selbst im geheizten Zimmer dürfen gefrorene oder angefrorene Lebensmittel nicht aufgetaut werden. Man legt sie vielmehr in kaltes Wasser und läßt sie nun langsam auftauen. Sind Kartoffeln stark gefroren, so müssen sie etwa 24 Stunden im Wasser liegen bleiben; durch dieses Verfahren wird meist auch der süßliche Geschmack wieder entfernt. Schmecken sie doch noch etwas süß lieh, so kann man sie trotzdem noch sehr gut zu Puffern, Kartoffelragout oder anderen kräftig abgeschmackten Gerichten verbrauchen. Gemüse und Obst braucht jedoch nicht so lange im Wa'S<^er zu liegen, das .Auftauen dauert — je nach Art und Größe der einzelnen nemn«!e- u. Obstsorten imd Je 'Ui'ichdem, wi" Mark der Frost eingedrungen ist, zwei bis vijr Stun den. Kleine rote Rüben, .\epfei und .N^oli-ren tauen natürlicli selineüor auf als ein großer Kohlkopf oder eine riesigo Kohlrübe. Ob die Naiiruiigsmittcl bereits g.r;/, aufgetaut sind, i)robiert n».in am b,.'>,e i tUirch Einschneiden mit einem .WosS- i. .Alles auf diese Weise aulnetaule Obst u. Gemüse wird dann wieder wie Fris^'hjfi -müsc verarbeitet. .Aepfel wird man in uen nreisten Fällen noch roh genießen kriniKii. Bei der Verwendung erfrorener Nahrungsmittel ist aber nocli besonders zu beac'i-ten, daß sie nach dem Auftauen baldniö,^-lihst verbraucht werden müssen. Handelt es sich also um einen größeren Vorrat gefrorener Xirtoffeln, Aepfeln oder sonstiger Vorräte, für deren sofortige Verwendung kein Bedarf besteht, so läßt man den Rest ; noch gefroren liegen und bedeckt ihn all'"i i falls, um ein stärkeres Eindringen des Fro 'stes zu verhüten, mit Matten, alten Tii-[ ehern, Lagen von Zeitungspapier, Säcken I u. dgl. Daß man gefrorenes Fleisch und .gefrorene Fische nach dem Auftauen, d.is j gleichfalls in kaltem Wasser geschieht, ebenso wie frische Ware verw enden dürfte a'lgemein bekannt sein. h. Rind-, Hammel- und Wildfleiscli kann tnan tagelang "iufb>'wahri n, ohn- (i -ruch befürchten zu müssen, wenn man "s in ein Leinentucli einschl.'igt, ;1:ks man m starkem Essig auswand. h. Geschnittene Acpfel liir tl^ n Ku^Mien-belag bespritzt man mit l:s>ig, um daiu erst anzuzuckern. Auf dies - Weise bh>' ben vie schijn weiß. h. Seefische mit ihrnni typir-elieri We'-r-was"'Trg«>rnch verlii^rcn d"e-i'n. w-mii* in. sie n;ich d-nn R'.^'ii'gen ind Abu i-flr"i mit Lssig bespritzt und mit S^d 1 ■■■ neuu r ■ .^v \ in j^uroorMIt bot! OBaNtr !7tai^ «kiit) Fasching im atten Wien der Vorkriegs-zeiV—'Hausbalhim guten,-alten »Blauen Freihaus«. Das war »dias« Ereignis für alle bodenständigen alten und jungen Spießer yon der »Wiedejn und Margarethen«. Aber auch die Anrainer vom »Neubau«; waren dadurch in Mitleidenschaft gezogen, spannten sich doch damals so ganz zarte, lejse Fäden von Margarethen' irach ' dem feudalen Netjbau-Viertel, dem sogenannten »Bri^lanteiigrund«, hinüber. Schon am Vortag waren denn auch alle drei Bezirke in hellem Faschingstaumel. . »MaH!« sprach der Herr Stadtrat Weiß huber, seines Richens bürgerlicher Wachszielter und LebzeHer von der Neu-baugas^n, ein behäbi^i* und auch sonst ziemlich »schwerer« Neubauer, zu seiner schon ein wenig »übertragenen«, einzigen Tochter, >alsdann Mali«, sagte er, bereits in höchster Faschingsstimmung, »amal, mach i heuer den »Auftrieb« no mit! r-Wan d' aber heuer wieder ohne Bräutigam hamkommst, nachher is' Schluß mit dem ganzen Affentheater! Nachher kannst 2tweg'n meiner a}s alte Spinatwachtl bei d' englischen Fräulein eintreten, oder aber di eifimargariern lass'n! I spiel#na' nim-mer mit! Daß d' es waßt. ,Im übrigen hat d' Mutta heut früh im Hausseg'n eigens no in der Rochuskirch'n frisch einweich'n lass'n. Schaug alsdann, daß d' mit'n Poldl aüf gleich kömmst. Irgendwie wirst 'n do in a hamlichs Winkerl einerlass'n können! ' D' Mutta wird nachher schon im recht'n Augenblick hinter euch zwa auftauchen. Na, und daß, wo dei Mutta amal eingreift, ka Z'ruck mehr mögli is, dafür, glaub i allweil, bist do du selber der beste Beweis! Wann' aber auch heuer wieder nix is mit dein PoWl, nachher laß di von mir aus als alte Jungfer in Spiritus einlegen. Auf a zwa Hekto Spiritus soll's mir net drauf ankommen. Ziag di an, wia d' willst. Fetz'n hast, glaub i, grad gnua, ma] di an wia a alter Siouxindianer ^f'm Kfiegspfad, nur fang dir dein'n Poldl endlich ein. Do ewige Raunzerei hängt mir scho beim Hals außer, Servas, jetzt fangt dös saudumme Madl a no zum Plrärrn an, wo i do wirkli-wiar a Vatta mit eam g*redt hab! So, waon di dei Pold siagt, nachher nimmt er di sicher! Ah was, — Überhaupts geh i jetzt zu mein Dämmer-schopp'n! Is eh scho zehn Minuten über fünle! Aber was tuat ma net a^fs sein an-' zigen Kind z'liab!« — Während sich drüben am »Brillantengrund« bei 'Weißhubers diese rührendherzliche Familienszenc abspie+te, hatte hüben in Margarethen, un4 zwar in der Esterharygasse der bürgerliche Perücken niacher und Hoffriseur Leopold Hufnagel ein ernstes Gespräch f*okil«, sagte Vater Hufnagel zu seinem Sprößling, »alsdann Poldl,-daß d' es waßt, morgen is Hausball, im blauen Frei haus. D' Weißhifberschen kommen natür-11 a und d' Mali wird morg'n sicher alle Register ziag'n, daß s' di morgen abend endli ernfangt. Wann d' alsdann manst, daß d* ohne die Mali net leben kannst, nachher is auf jeden Fall g'scheiter, du gehst heut no hin und haltst um das Madl an. Denn i sieh net ein, daß i mir wegen der» dallceten Verloberei mei Faschingsgaudi versaun lassen soll. Alsdann jetzt weißt d' es. Entweder heut oder aber übermorgen. Hausball im blauen Freihaus is nur amal im Jahr. Verloben kannst di ineintweg'n alle Tag. SchHeßH, d' Mali is a ganz a br^avs Madl, net mehr ganz a so jung, als wia's pudlnarrisch is, an ordentliche •-.>Marie« bringtt's a mit und überhaupt heiratst ja du s' urKl net i! Wann d' alsdann net anders kannst, oder willst, nachher hutsch di nüber in d* Neubaugass'n und erledig die Q'öchicht still und schmerzlos!« Zwanzig Minuten später wurde Vater Weißhuber mitten aus der Tarockpartie plötzlich aus seinem Stammtisch beim Hauswirt herausgeholt. Er müsse sofoirt heim. Was denjv lo.s wSr\ fragte ef die heni. Das dürfe sie bei Todesstrafe nicht verraten. — Teufel hinem, brennt's oder was is los?« — »Hamkommen soll der Herr Stadrat halt, aber safurt!« Der Herr Stadtrat brummte etwas wie »narrische Gas!« in seinen Bart, übergab sei-n,em Freund und Spezi Ferdl die Karten und meinte: »Alsdann, jetzt siehst es, net amal in sein Beisl hat ma a Ruah! Und so a tuUi Solo-Ultimd! Geh', sfei so guat "und spiel du a paar Rädl'n für mil^I bin eh glei wieder da. TarocH muaßt aus-spüln, so aus der Mittellad' außi. I sieh scho,>Ferdl, du wirst ^mir dös Gspül ver-hau'n!Aber ja, ijeni,'i komm ja eiti schon!« ' : Als Vater Weißhuber fünf Minuten spä tcr vor dem strahlenden Brautpaar stand, meinte er gerührt: »Alsdann Kinder, dös habt's amal tulli g'machtl C>ös is an Ueberraschung! Na, mein'n Segen habt's! Gott sei Dank, daß i nur a anzige Tochter hab, denn an zweiten Solo-Ultimo möcht i mir weg'n so aner dalketen Verlobung net no amal versau'n lassln! Na, werd'ts glückli, und ^rvas, Kinder! Und du. Alte, daß d' es waßt, heut komm i a halbe Stund später zum Nachtmahl, i laß mir mein Dämmerschoppen a durch ka Verlobung net verkürz'n!« »Aber ja, Alter«, warf die glückstrahlende Brautmutter beruhigend ein, »mei-netweg'n kannst a glei beim Hauswirt nachtmahl'n, z'haus bist heut eh bloß im Weg. I hab do no eh- soviel zurichten für d'morgige Verlobungsfeier!« »Was red'st denn jetzt wieder für an Unsinn z'samm?« riet nun Vater Weiß- ^ . ■ huber geradezu entgeistert aus, »morgen? Verlobungsfeier? Ja sag amal, Alte,' bist denn du plötzlich spinnet wor^'n? Morgen Verlobungsfeier? Ja hast denn ganz vergessen, daß morgen im blauen Freihaus' — Hausball is???c »Aber geh, Alter, wie werd' i denn auf. den Hauaball. verges^'n! Aber der is do erst am 'Abend? Deswegen können mir do' zu Mittag ruhig der Mali ihr Verlobung ieiern.« »So? Also, du bist guat, Ahe! dös muß i scho'sag'n! Mir scheint gar, du bist vor lauter Freud 'b'soff'h?^)a, sag amal, wann du für morgen mittag zur Verlobung von unserer anzigen Tochter aufkochen willst, wie soll den die dann am Abend beim Hausball aUe die guat'n Sacherln abibrin gen? Na, na, mei Ltabe, das schlag' dir nur glei aus'm Kopf und überhaupt kann ma do so a Festess'n net von ein'm Tag zum andern glei so, mir nix dir nix, z'sammsteH'nl Ah na, mei Liab'e, da hab'n ma an G'spaß g'habt! Dös mach'n mir am Sonntag, .da hast dann no allweil vier Tag Zert^ daß alj's ja wirkli tulli wird. CKis san mir ja do unsisrni anzigen Kind schuldig. So. dös wär' ausg'redt, jetzt geh i Wieda, Und wetten mücht i, daß mir der Ferdl, der alte Depp, derweil meinen tulli Solo-Ultimo verhaut haut. Alsdann Servas, Kinder, und du Mali gib obachtj, daß d* morgen am Abend net am End gar no mit'an g'schwoH'nen Goscherl am Hausball kommst!«,,, I .} h .. ,ni.i Iii Bürgervodk, nur war dies Volk zu gering, 'al5 daß sich die Chranika bemüßigt fühlte, sich a-usfQbrlich auch mit ihnen zu be-schäftijBCii. ' H.'Winter. Nans Hiiil Hof ' "h, FIschfMickUtig. Ein Kilo beliebijger See fisch wird entgrätet, durch die Maschine gedreht, mit zwei geweichten Brötchen, Salz, ei?ntr geriebenen Zwiebel, einer Messerspitze geriebener Zitronenschaie, einem Löffel Reiibk^se, et,was gehackter Petersilie' iMwl' zwei gehäuften Teelöffeln M4lei (•dem vorzüglich, Milchthveiß) vermiischt. Nach Behöben fügt man n(>ch einen Löffel würflig geschnitttenen J^ck hinzu. Nun ,wi^_noch ein Teelöffel Milei in vier Eßlöffel kaltciin Wasser aufeelöst, zu Schnee geschlagen und dieser uivter dit gut durch-gearbeitete Masse'gemischt. In vorttereite-ter PuddingfoTm im Wasserbad etwa drei Viertelstunden'kochen lassen und mit Kartoffeln und T>assehdeT T-tfffkc zu Fi^h' ge- ...... 'h. Warmer Sago«uMM. 150 Gratnm Sago streut man in 1 Liter kochende Fltisisigikeiit OhiaUto Milch,' halb Wasser oder 'ifltrahmte Frischmilch), läßt gar werden 'und aJbkühJen. Zwei gehäufte Teedöffel Mitei'löst man fn acht Eßlöffel kaltem Waeser auf, verrührt die Lösung nrrt zwei Eigelb, zwpi Eßlöffeln Zucker, einer Prise Salz, einem Löffel Fett, etwas albg^rietwner Zitronenschale und gibt das Ganze zu ckm a^okühlten Sagobrei, zum Schluß den steif geschlagenen Schnee der bei) bei den I^anzenlieÖhabem ist,^ so große Soiige bereitet sie ihn^en auch, feld fiaillen die Nabdeln ab, ctann entstehen astkäMe gellen. Damit werden dtfese Pfil^anizcn aber mehr oder weniger wertlos. Eiine Zierde cSnd ski näsmüch «e zahlreiche, funde^ voilbenade^ Etagen besetzen. Wo d^ i^t der Fat! ist, hat man etwas bet der all sich eftiüachen Pflege versftiimt. Zunächst gehört Se ?iimmertanne wahrend des 'Winters zuir Ruhe in «nen dunkle, 6 bfe 8 Grad Celflus warmen Raum. Im gelietzteii Zimmer läßt sie baM die Nadeln fallen. Zu/RiritezfeH g^t man nur wenig Wsaserj ohne'daß «bei der BaWen trocken wwdf tJm^kten geptorrt \^rerden, so ist Grundbedirngumg für den Erfofg, daß die Zwiebein richtig eingepflanzt wer den. Der Topf soll mögilichst hoch sern. Zm uflitemt kömmt eine Scherbeneinlagfe. Dann kommt bis zu halber Topf höhe gu-tii, lehrhafte, lehmige Erde. Oben, in der Mitte der Erde, wird eine kleine Moide geschaffen, deren Wände mit Sand bededkt werden, und dabm wird die Liifienzwicbel gesetzt. So läßt man den Topf bei mä&i-ger Bewässerunf yoltetändig mrt Erde gefüllt, die einstweilen auch nur mäßige Bewässerung nötig hat. Dieser Trieb bildet später in dei» Erde Wurzeln, und daher ist es unb€irttntt nötiig, dö6 die Zwiebel tief in der EnS; steckt. Das Einpflanzen erfolgt im $ouim.er bis zum Frühherbst jf nachdem die Zwiebeln erhältlich sind. Sraiien, die SCropfei In den verigangenen Jahrhunderten, von denen so häufig behauptet wird, daß sie dem weiblichen Geschlechte fast keine Zer Streuung boten, und von ihm nichts wie Kochen, Strümpfestricken und Kinderer-ziehen vertarigten, wird es auch nicht gar so Schümm gewesen sein. Von den angebeteten Ritterfiraucn und Edelfräuleins des Mittelalters, die nicht nur an'den Falkenjagden ihrer Männer und Verehrer, sondern aiich .an- deren ZechgeJiagen wacker Anteil nahmen, wollen wir gar nicht sprechen. Damals waren die sogenannten Paß gläser, mächtige Trinkgefäße, iii Mode, welche in gewissen ^stäi;idenamcn des herzoglichen Hofes wie deren, Dienerinnen au keiner Tageszeit im TrocUcenen gesessen. SpW^ ten sich aber vieHeicht Damen unter den Leserinnen finden, vvel'ohe über das Gehörte die Nase rümpfen und meinen, daß das Trinken eben ein Erbfehler der Deutschen sei, ^ sei diesen rr^it einem Bruchstück aus einem Brief aufgewartet, den (die an den Bruder des Somienkönigs Ludwig XIV. von Frankvermählte pfälzische Prinzessin Ellisabeth Chaflotte an ihre Schwcster schrieb. Es lautet: »Madame de Montespan (Geliebte des Königs) und ihre älteste Tochter haben brav schöppejai kön nien," ohne voll zu wetxien. Ich habe s*e, ohne was sie sonst getrunken, seciis große Gläser vom stärksiten Turtner Rosolk) trin ken sehen; ich meinte, sie würden unter den Tisch fallen, aber es war ihnen wie ein Trunk Wasser.« Das Trinicen war also keines-faHs nur bei den Deutschen heimißch obwohl wir nicht leugnen können, daß es auch Frauen gab, weldic des. Guten gar zu viel taten. Eine solche war z. B. (Jie Prinzessin Anna von Sachsen, .Gemahlin des Prinzen Wiilhelni des Schwe'ilgsamen von Oranien. Ihre von Afrfang an unglückliche Ehe bewog sie, zlir Flasche «zu greifen. Wie ein Chronfst miWetK, ließ sie sich zur künstlichen Erreguivg des Durstge-fühls oft Eier m Satewasser sieden, wonaiuf »trinkt sie dan zu vll und werde ungeduldig, fluche ai-le bösen FHüche und werfe die Speise und^ Schüsisel mit allem vom Tisch«. Der Prinz, der rhr selbst nur mit schlechten Ratschlägen zur Seite stand, ließ sich von ihr scheiden, und die Unglück liehe, schließlich zur Gewohnheitssäuferin gewordene Fürstin starb 1577 in vollkommener Geistesnmnachtung zu Dresden. Aber n%an meine nun nicht, daß es »Ti'inktfirfnen« lediglich bei hohen und' hö'-hsten Herrschnften gegi'hen hat, es gab aolchc gar reichlich auch untor dem Seiiii9tag, 22. u. Sonntag, 23. Fei)«r 1941 »Mariborer Zeitung« Nummff 45 meinet Aiweigw KM«* tmign m4 BliO« ■*** P*» >•** ■*«*■* W«ryibi •i« euffH«riM MMM IM «IM ^liMü Cte 1^» m «MteblM* « 9m j Mfl Adr**—» H»> Iw ICapita] 354)00« an die Vcrw. 984-1 RESTAURATEUREI Vorzügliches Klavierquartett ovent -Quintett frei für 25. Püber (FaschingdlenstaK). An trä»c erbeten: Friedrich-Bernkopf, kavarna »Jadran« 887-1 SAMMELT ABTALLB! Akpapier. Hadem. Schneider abschnitte, Textllabfälle Alt eisen Metalle. Glasscherben kauft u. zahlt bestens: Potz bedenii Putzwolle« sewasch. und desinfiziert, liefert lede Mense billigst ARBEITER, Dravska 15. Tclet/hon 26-23. 65-1 VERNICKLUNG, VERCHROMUNQ leder Art Qeeenstiiide cut und bllllK bei »Ruda«. Marl bor. Trstenlakova al5 1320-1 KOSTENLOS jedem ein Büchel Uber die t/hysische und seelische Wie dergeburt.. Anzufordorn: Beo ßrad. Masarykova 9. 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