v-.Jauti» pla&ui« * goioviiii.i — Organ für die deutsche Minderheit imDDravabanat — — Ochrtftlettsna «n» BtmoPung > Pr«tern»va «lUa 6, Telephon «r. 21 (irttnrarban) i vezngiprets« für da» Inland : vierteljährig »0 Dln. halbjährig 80 Dl«, go«i-SI»t>»d«g>ng»>, »«de» i> d«v«»alt»n» p, dilltgste, »«»»hren ,«tgegengen»in«en f jährig 16ü Dw. Zur da» «»»land entsprechende Erhöhung, Einzelnummer Din l.S0 Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh «nd Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag Nummer 40 Eelje, Sonntag, den 17. Mai 1931 56. Jahrgang Ministerreden vor Genf Wenn man die am morgigen Montag begin-nende Tagung des Völkerbundes in Genf schon allein nach den erregten und leidenschaftlichen Er-örterungen beurteilen mutzte, die ihr in der letzten Woche in verschiedenen Hauptstädten Europas vor-angegangen sind, dann ist man versucht, ihr eine Bedeutung beizumessen, die sie über die früheren Tagungen weil hinaushebt. Das politische Hoch-druckgebiet hat sich unverhältnismätzig schnell von zwei Mittelpunkten her ausgebreitet. Paris und Prag haben die politische Atmosphäre auf eine Spannung gebracht, die auch auf die Hauptstädte in Mittel- und Südosteuropa hinüberwirkt. Die Rede Briands in Paris war aus einem doppelten Grunde von Bedeutung. Für den französischen Außenminister Briand, der schon seit Jahren der Nachfolger Poincares, des Eiponenten der franzö-fischen Militärs und extremen Nationalisten, ist, war es entscheidend, ob es ihm gelingen würde, angesichts der deutsch-österreichischen Abmachung in der Mittel-europäischen Zollfrage in Genf und in der euro-päischen Politik das Ziel aller Franzosen, die Auf-rechterhaltung des Versailler Vertrages und der durch ihn geschaffenen Machtverhältnisse, erfolgreich zu vertreten. Auch auf der Rechten in der franzö-fischen Kammer weiß man. daß ein Mann wie Poincorö nie und nimmer in der Lage gewesen wäre, die psychologischen Vorbedingungen für den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund und die Abmachung von Locarno zu schaffen, datz dazu nur ein Mann von der advokatorischen Fähigkeit eines Briand in Frage kommen konnte. Aber für Briand stand und steht jetzt nach dem deutsch-österreichischen Vertrag die letzte Probe auf die Tragfähigkeit seiner Politik in den Augen des Franzosen bevor. Gelingt es Berlin und Wien, das Gesetz der politischen Handlungsfteiheit in Mitteleuropa wiederzugewinnen, oder gelingt es Briand, auch für die nächste Zukunft Versailles und Völkerbund als die bestimmenden Unheimliche Begegnungen auf dem Meeresgrund Mit der Tiesiee-Tauchkabine in 420 Meter Tief« Bon Aerry O'vrien Der erste Mann, dem es gelang, in bisher unerreichte und unbekannte Meerestiefen vorzu-dringen, ist der bekannte Wissenschaftler Professor Beebe, der sich als Tieffeefachmann die neueste technisch« Errungenschaft dienstbar machte und in der Tauchkabine bis zu 38t) und 420 Meter unter den Meeresspiegel vordrang. Beebe erreichte damit fast da« Vierfache an Tiefe, das je ein Unterseeboot, das \t ein tüchtiger Taucher erreichte. Die Tieffeetauchkabine besteht aus einer Kugel aus bestimmter Legierung von Stahl und Alumi-nium, die runden Fensterscheiben an drei Seiten rnd aus Quarzglas gegossen. Die Kugelform wi-iteht am besten dem ungeheuren Ober- und ltdruck, dem jedes Lebewesen und jeder tote Gegenstand in derartigen Tiefen ausgesetzt ist. Nach wissenschofttichen Berechnungen beträgt der Wasser- "'s ' ' < ' fehl von innen gegen das eindringende Wasser geschützt druck in 38t) Meter Tiefe auf jeden Quadratdezimeter 33.000 Tonnen. Die sehr starken Fester kö eindringende Wassl können Faktoren der gesamteuropäischen Politik aufrechtzuerhalten und auch Deutschland und Oesterreich von eigenen politischen Wegen abzuhalten? Das ist die Schicksalsfrage für Briand. Seine Rede vor der Kammer war eine rhetorische Leistung. Sie brachte ihm das Vertrauen der übergroßen Mehr» heit. Daneben aber gingen die Pläne, Briand demnächst auf den Präsidentenstuhl der französischen Republik zu bringen. Würde er Präsident geworden sein, dann mutzte die Rede oor der Kammer, so war seine Rechnung, zugleich sein politisches Testa-ment fein. Denn dem französischen Präsidenten gibt die Verfassung der Republik keine entscheidenden politischen Befugnisse, sondern nur die Verpflichtung zur Repräsentation. Den Vorgängen in Paris gegenüber verlieren die Reden und Handlungen des Prager Autzenmi-nisters kaum an Bedeutung. Er ist der Sachwalter der Franzosen im Osten und Südosten Europas und hier stehen neben Paris die stärksten Säulen der französischen Europa-Politik. Vom Rhein und von Prag her beherrscht Frankreich Mitteleuropa, von hier aus wird es in Schach gehalten. Der deutsch« Außenminister befindet sich gegenüber dem Angriff, der von Paris und von Prag her gegen das deutsch-österreichische Abkommen vor-getragen wird, in der Defensive und Wien ist — vielleicht aus Gründen einer vorsichtigen Diplomatie — völlig zurückhaltend. Wie Frankreich auf Briand, so schauen Deutschland und Oesterreich auf den deutschen Autzenminister. Er vertritt in Genf das gesamte deutsche Volk, seine politische Entschlossenheit und Willenskraft. Das Abkommen zwischen Berlin und Wien ist ein Gebot der grotzen wirtschaftlichen Not. Das Gespenst der Arbeitslosigkeit und die Schwere der Tribute lasten auf dem deutschen Volke. E» ist ein Versuch, sich eine Entlastung zu verschaffen, das Dasein des deutschen Volkes durch gegenseitige Hilfe und Tnt-gegenkommen ein wenig erträglicher zu gestalten. Nach den Ausführungen von Dr. Eurtius auf der Tagung des Vereines der ausländischen Presse in dick, die ganze Tieffeetauchkabine wiegt außerhalb des Wassers 5000 Pfund oder zweieinhalb Tonnen. Sie besitzt autzer den starken Hängeketten eine Te-tephonverbindung und einen Luftschlauch zu dem Schiff, das die Expedition begleitet, ganz abgesehen von den Sauerftoffapparaturen und den vorzüglichen wissenschaftlichen Anlagen, die es den Forschern ermöglichen, Tieffeephotographien und in diesen bisher unbekannten Tiefen eingehendste Beobach-tungen zu machen. „Eines der erstaunlichsten Phänomene, die man in diesen Meerestiefen zunächst bewundert", so sagt Professor Beebe, „ist das Wunder des Tiefseelichtes. Ich unternahm den ersten Tauchver-such, der mich später bis zu 380 Meter Tiefe führen sollte, an der Küste der Bermudas-Inseln. Ueber dem Meere lebt man dort in einer wahren Farben-symphonie, bei strahlendster Sonne. Wir waren in etwa 170 bis 200 Meter Tiefe angelangt, als von 1 " ' " aber schien uns die Dämmerung des Meeres nM ~ ~ ' - " ----- — „Licht" zwar keine Rede mehr sein konnte, wobl aber schien uns die Dämmerung des Meeres so erstaunlich hell, daß mein wissenschaftlicher Mitar- beiter vermeinte, bei dieser Beleuchtung noch lesen zu können. Wir zogen ein Buch heraus — und glaubten . ^ .. ... . unseren Augen nicht zu trauen — die Seiten er- werden. Die Stahlwände selbst find 25 Zentimeter I scheinen völlig weiß und leer. Auch mit der größten Berlin wie auch aus seinen früheren Reden hat die deutsche Regierung nicht die Absicht, mit dem Ab-kommen „imperialistische Zielsetzungen" zu verbinden. Er hat stets in den letzten Wochen, die seit dem Bekanntwerden des Abkommens verflossen sind, immer wieder versichert und jetzt in seiner Berliner Rede noch einmal wiederholt, daß die Reichsregierung nur eine ..Besserung der Gesamtlage des deutschen Volkes" erstrebe, aber dabei auch gewillt sei. sich für die „weitgehendste Kooperation mit den anderen Völkern" einzusetzen. Das heißt nichts anderes, als daß die deutsche Regierung mit dem Abschluß des Zollvertrages keinen Kurswechsel in der Außenpo-litik einzuleiten gedenkt, sondern an dem bisherigen Kurs der Mitbeteiligung an den internationalen Konferenzen festhalten will. Der Gegenangriff der Franzosen und ihrer Freunde in Prag zielt dagegen auf die unausgesprochenen Möglichkeiten, die aus einem wirtschaftlichen Zusammenarbeiten zwischen Deutschland und Oesterreich einmal Wirklichkeit werden können. Es ist daher die Frage, ob die Art der Abwehr der Angriffe durch den deutschen Außenminister nicht das Ziel verfehlen oder zu schwach ist. Denn die zwölf Jahre seit 1919 haben gezeigt, daß Frankreich sich nicht damit begnügt. Deutschland nur in seinen „außenpolitischen" Plänen zu behindern, sondern ihm aus allen Gebieten, d. h. auch wirtschaftlich und kulturell, ja sogar innenpo-litisch in der Ausgestaltung der Wehrmacht, jede Bewegungsfreiheit untersagt und sie zu unterdrücken in der Lage ist. Nachdem es den Franzosen bereits gelungen ist, die Vertreter der Kleinen Entente in Bukarest zu einer einheitlichen Stellungnahme zu veranlassen, ist im Augenblick die Gefahr für Frankreich beseitigt, daß die Kleine Entente über der Diskussion über das deutsch-österreichische Abkommen in die Brüche gehen würde. Inzwischen hat auch der Pariser Journalist Jules Sauerwein, der überall dort sich einfindet, wo es gilt, eine Mine gegen Deutschland und Oesterreich zu legen, bereits den ungarischen Mühe konnten wir mit bloßem Auge keine Buch» stoben erkennen. Da» Rätsel dieses Lichtwunders löste uns sehr bald — die Apparatur, die das ein- fallende Licht in sein Farbenspektrum zerlegte. Wenn nahe der Oberfläche bis etwa zebn Meter Tief« die Farben rot und orange dominiert hatten, so nahm bei 100 Meter Tiefe da» Blau schon die Hälfte des Spektrums, Grün ein Viertel ein. Und weitere 75 Meter tiefer bestand das ganze Spektrum nur noch aus drei Vierteln Violett und einem Viertel Grün. Die Leuchtkraft dieser Farben war jedoch so stirk gewesen, daß wir das Licht als hell empfunden hatten. Bis uns der Versuch zu lesen, belehrte, daß wir uns bereits in schwärzester oder vielmehr violetter Tiesseedunkelheit befanden. Das Licht spielte uns zunächst manchen Streich. Mehr als einmal schlössen wir schaudernd die Stahl-platten vor den Fenstern, denn es hatte den Anschein, als müßten wir im nächsten Augenblick auf irgend-einem Felsen zerschellen. In Wirklichkeit täuschte uns die Schärfe des Glases und die unwahrscheinliche Durchsichtigkeit des Wassers darüber, denn zumeist befanden wir uns meterweit von der „Gefahr" entfernt. Mehr als einmal gaben wir unserer Be-sorgni» in so deutlichen Kraftworten Ausdruck, daß von oben durch die Telephonleitung besorgte An« fragen kamen. Seite 2 Deutsche Zeitu«g Nummer 40 Aiinisterpräsidenten Grafen Bethlcn über die Stellung Ungarns interviewt. In vorsichtiger Form hat Belhlen eine Antwort gegeben, die seiner diploma-tischen Art entspricht. Er hat es vermieden, eine offene Stellungnahme zu geben. Aber auch hier kam es den Franzosen darauf an. Ungarn vor der Genfer Tagung von einer deutschfreundlichen Haltung abzuhalten. Zum Aufstieg des kata-Ionischen Volkes Von Dr. Ewald Ammende, Gencraiselreiär der Europäischen NaiionaiitSten-Kongiess« .. Und so tritt abermals ein bisher ,stum-mes' Voll in das bereits so vielstimmige Orchester der europäischen Rationen ein." Mit diesen Worten schloß die Stellungnahme eines führenden sudeten-deutschen Blattes zu den Ereignissen in Barcelona. Trefflicher hätte man die Bedeutung der Vorgänge in Spanien nicht charakterisieren können. Der Umsturz in Spanien hat dem katalanischen Volke mit einem Schlage die Erfüllung seiner na-tionalen Rechte gebracht. Es ist noch nicht so lange her, daß seitens der verschiedensten Staaten die Behauptung erhoben wurde, daß die 47, Millionen Katalonier Spaniens überhaupt kein Volkstum mit eigener Kultur und nationaler Prägung darstellen. Ja, einer der bekanntesten deutschen Staatsmänner aus den ersten Jahren derNachkriegszeit hat dem Schreiber dieser Zeilen noch vor wenigen Tagen mitteilen können, daß er von der Existenz eines katalanischen Volkstums bis zu den letzten Ereig nissen überhaupt kaum wußte. Dabei kam dem kata Ionischen Volke bereits im Mittelalter die Bedeutung eines erstklassigen Kulturfaktors zu. Das Regime Spaniens unter Primo de Rivera und seinem Nach folger unternahm alles, um die kulturellen Regungen und Einrichtungen der Katalonier — ihre Schul-und Kuliurinstitute aus die konsequenteste Weise zu unterdrücken. In dieser schweren Zeit, als die Katalonier fast aussichtslos um die Wiederherstellung ihrer Volkstumsreckte rangen, haben sie sich in der allersolidarischsten Art der europäischen Nationali-tätenbewegung — den anderen allen, um ihre natio-tionalkulturelle EntwicNungsfreiheit kämpfenden Volks-gruppen — angeschlossen. Seit dem Jahre 192(5 hat die Mitarbeit des alten romanischen Volksstammes der Katalonier in hohem Maße befruchtend auf die Arbeiten der Tagungen der europäischen Nationalitäten gewirkt, denn es gab kaum eine Frage, zu der die katalo-nijchen Oelegierten nicht in einer hervorragenden Weise Stellung genommen hätten. Die Vertreter der verschiedensten zu dem Nationalitäten-Kongreß gehörenden Volsgruppen werden sich stets der vor-bildlichen Haltung ihrer katalanischen Freund« ihrer weitgehenden Kolegialität und ihres für die individuellen Leiden der anderen Gruppen stets lebhaft bekundeten Interesses — zu erinnem wissen. Deswegen waren sie es auch, die während einer Zeit, als die katalanische Frage bei den Staaten und Völkern, insbesondere Mitteleuropas, noch so gut wie gar nicht bekannt war, dafür sorgten, daß die Kunde von den Rechten und den Leistungen des katalanischen Volkes überall hin verbreitet wurde. Durch den Umsturz in Spanien sind die Wünsche des katalanischen Volkes endlich in Erfüllung gegangen. Damit kommt eine alte Kulturnation in-nerhalb der europäischen Völkergemeinschaft, befreit von jenen Felleln, die noch kürzlich auf ihr lagen, wiederum zur Geltung. Obwohl auf Grund einer freiwilligen Abmachung die Katalonier im Rahmen des spanischen Staates verbleiben, so unterliegt es doch keinem Zweifel, daß das neue föderative Gebiet über eine volle Selbstverwaltung auf kulturellem und administrativem Gebiete verfügen wird. In Barcelona bat die erste Regierung des katalanischen Volkes bereits die Verwaltung übernommen und es ist bezeichnend, daß unter ihren Mitgliedern sich auch ehemalige katalanische Delegierte bei dem Natio-nalitätenkongreß befinden. Es kommt hinzu, daß auch das einzige katalanische Mitglied in der Mad-rider Regierung Professor Nicolai D' Olwer als ein besonders warmer und alter Freund der europäischen Nationalitälenbeweguny gelten darf. Für die Kata-lanier beginnt jetzt die Arbeit zum Ausbau der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Verhält-nisse in dem nunmehr selbst verwalteten Gebiete, und da wünschen die europäischen Nationalitäten, ganz gleich welcher Volkszugehörigkeit, die gemein-sam mit ihnen während der letzten )ahre Schulter an Schulter für das Ideal der nationaUulturellen Entwicklungsfreiheit gekämpft haben, ihnen, wie auch der baskischen Volksgruppe, aufrichtig Befriedung und Erfolg. Sie hoffen aber auch, daß sie, die jetzt am Ziele sind, ihre ehemaligen Leidensgenossen und Freunde im Nationalitäten-Kongreß nicht vergessen werden, sondern sie glauben, daß sie bei der Fort-setzung des Kampfes um die kulturelle Freiheit sie gerade jetzt mit iyrer moralischen Autorität unterstützen werden. Wenn die Millionen Angehörigen europäischer Nattonalitäten mit einer so warmen Anteilnahme etzt den Ereignissen beim katalanischen Volke folgen, ,c> geschieht das noch aus einem anderen Grund, u. zw. weil nichts deutlicher als der Aufschwung eines noch gestern unterdrückten Volkstums den Beweis dafür iefert, daß der endlische Sieg der Volkstumsrechte ich in Europa nicht mehr aufhalten läßt, somit auch, >aß die um den Sieg dieser Rechte kämpfenden Nationalitäten sich auf dem rechten Wege befinden. Das Interessanteste von allem bildeten natürlich jene Tiefseelebewesen, deren einige man auch schon gelegentlich einmal tot in den Netzen glücklicher Fischer gesunden hatte, andere jedoch, die bisher unbekannt geblieben waren. Von 30 Meter Meeres-tiefe an etwa besitzen die meisten Lebewesen — Algen. Quallen, Fische — eigene Leuchtkraft. Ei-nige von ihnen erscheinen wie gewaltige, gepanzerte Schiffe mit Scheinwerfer-Augen vor den Fenstern der Kabine. Von hundert Meter Tiefe an finden sich in der Mehrzahl die sogenannten „gläsernen Fische", die. teils Algen, teils tatsächlich Fische, voll-kommen durchsichtig sind und in deren Innerem man deutlich die Funktionen des Magens und der anderen Organe beobachten kann. Die mächtigen Raubfische in größeren Tiefen .— Stomias, Cyclothon und Argyropelecus — zeichnen sich durch ungewöhnliche Sägezähne aus. Zwei der seltsamsten Erscheinungen sind der „Omo-sudis" und der „Ehiasmodon". Der erstere, dreimal so groß wie der Chiasmodon, ist einer der gefähr-lichsten Raubfische. Der kleinere Ehiasmodon jedoch von weitaus harmloserem Aussehen, verschlingt diesen um das Dreifach« größeren Fisch. Er verfügt zu diesem Zweck über elnen ungeheuren Magensack, der sich im „ausgehungerten Zustand" zusammenzieht. Politische Rundschau Ausland Senatspräsident Paul Doumer Präsident der französischen Republik Bei der Wahl des französischen Präsidenten am 13. Mai in Versailles erhielt beim ersten Wahl-gang der Senatspräsident Paul Doumer 442 Stim-men, Außenminister Briand 401, während 50 Stimmen auf verschiedene andere Kandidaten zer-splittert wäre?». Da keiner der beiden Haupikandida-ten die absolute Mehrheit erhielt, wurde zum zweiten Wahlgang geschritten. Bei diesem erhielt Doumer. da inzwischen Briand seine Kandidatur zurückgezogen hatte, 55(5 Stimmen, womit er zum Präsidenten der Republik gewählt wurde. Gewählt halten 902 Ab-geordnete und Senatoren. Da alle Welt mit der sicheren Wahl Briands gerechnet hatte, machte das Resultat einen sensationellen Eiudruck. Rtan glaubt, daß, da ein Mann wie Briand sich niemals als Kandidat zur Verfügung gestellt hätte, wenn er seiner Sacke nicht sicher gewesen wäre, seine Nieder-läge auch seine Erledigung als Außenminister be-beulet. Tatsächlich verharrte Briand auf der Mi-nisterratsitzung am 14. Mai aus seiner Demission als Außenminister und erst nach langem Zureden stimmte er bei. daß er die französische Außenpolitik auf der bevorstehenden Ratstagung in Genf noch vertreten werde. Er erklärte jedoch, daß er hinfort seine Funktion als Außenminister bloß als ein« pro-oisorische betrachte und nicht sagen könne, ob er bis zum Schluß der Tagung in Genf bleiben werde. Die Antwort des deutschen Reichs auhenministers Dr. Curtius auf die Rede Briands Bekanntlich wurde gegen die deutsch-österreichische Zollunion vor allem auch der Vorwurf erhoben, daß die anderen Mächt« dadurch überrumpelt worden seien, obwohl von deutscher Seite schon der Plan einer Zollunion und nicht erst das fertige Projekt den anderen Staaten bekanntgegeben wurde. Im vollen Gegensatz zu diesem Vorgehen der deutschen Regierung steht die Tatsache, daß der französische sogenannte Gegenplan der deutschen Regierung nicht zugänglich gemacht wurde, wohl aber den Frankreich nahestehenden Ländern. Reichs außenminister Dr. Curtius berührte dieses Verhalten in einer Erwiderung auf die letzte Rede Briands !>loz mit dem Ausdruck, daß er es bedauere, leber den Charakter des deutsch österreichischen Planes agte Dr. Curtius u. a. nachfolgendes: „Die wirt-chaftlichen Nöte, die Oesterreich getrieben haben, ind vom österreichischen Vizekanzler in den letzten Tagen eingehend dargelegt worden. Deutschland steht unter der Geißel der fürchterlichsten Arbeitslosigkeit und dem Drucke schwerster Reparationen. Absatz für die Arbeit und Arbeitserweilerung sind daher das Ziel, das Deutschland anstrebt. Die Ausfassung, daß Deutschland Machtpolitik mit diesem Plan verfolge, zeigt von völliger Verständnislosigkeit für die Lage der beiden Volkswirtschaften. Die Unabhängigkeit Oesterreichs wird durch die in den Richt-iinien oorgezeichnete Verfassung der Zollunion nicht beeinträchtigt. In welchen Punkten eine Verletzung der Verträge und des Genfer Protokolls vom Ok-tober 1922 vorliegt, ist von den Gegnern des Pla-nes bisher nicht erörtert worden. Deutschland das Opfer des Friedens Am vergangenen Sonntag hielt Reichskanzler Dr. Brüning anläßlich der bevorstehenden olden-burgischen Landtagswahlen eine Rede in Cloppen-bürg, in welcher er auf die bekannte letzte Rede des französischen Außenministers Briand erwiderte. Er erklärte, daß es außerordentlich zu bedauern sei, daß von einem verantwortlichen Staatsmann mit Rücksicht auf eine solch« Politik, wie es die Politik der gegenwärtigen Reichsregierung sei, überhaupt das Wort „Krieg" in deu Mund genommen werden könne. Das Wort „Krieg" sollte überhaupt von keinem Staatsmann und Politiker in den Mund genommen werden, und diejenigen Politiker, die es aus ihrem Sprachschatz völlig ausstreichen, seien diejenigen, die dem Frieden am meisten dienen. Die Deutschen seien nicht bloß Soldaten des Friedens, wie es ei» bekannter Staatsmann (Briand) vor wenigen Tagen für fein Volk in Anspruch ge-nommen habe, sondern sie seien Opfer des Frie-dens und die täglich Opfernden für den Frieden. Nur dann werde es gelingen, die Politik der Beruhigung der ganzen Welt durchzuführen, wenn erst die Anerkennung für diese Tatsache ge-schaffen sei, daß es im wesentlichen das deutsche Volk ist, das das täglich opfernde für den Friedens-gedanken geworden sei. Seine Opfer seien von so gewaltiger und exzeptioneller Art, daß vielfach im Ausland kein Verständnis für die Schwere und Größe dieser Opfer bestehe. Deutschlands unerträgliche Auslandstribute Der deutsche Reichsfinanzminister Dietrich sprach dieser Tage in einer Rede über die Finanzlage des Reiches. Ein endgültiges Urteil sei noch nicht mög-lich, aber man müsse sich daraus einstellen, daß der schlimmste Fall eintreten könnte. Die Arbeitslosen-sürsorge habe im vergangenen Jahr rund drei Milliarden Mark verschlungen, weitere vier Milliar-den seien an Kriegslasten aufzubringen. Unter den gegenwärtigen Umständen sei die Zahlung der Tridutlasten an das Ausland auf die Dauer un-möglich. Oesterreichisch deutsche-italienische Wirtschaftsentente? Dieser Tage fanden in Rom Verhandlungen zwischen Italien und Oesterreich statt, wobei letzteres angeblich vorschlug, die deutsch-österreichische Zoll-union auch auf Italien und allenfalls auf Ungarn auszudehnen. Ausschreitungen in Spanien Anläßlich einer Versammlung der Monarchisten in Madrid kam es am vergangenen Sonntag zu schweren Ausschreitungen der Volksmenge, wobei einige Monarchisten schwer verletzt und die Verkaufs' stände der monarchistischen Zeitungen „ABC" und „Debate" zerstört wurden. In der Umgebung von Madrid wurden zehn Klöster in Brand gesteckt. Der Regierung, die das Swndrecht verhängte, fit es indessen gelungen, die Ruhe wieder herzustellen. Deutsch» Zeitung Seite 3 QIrreJßiut wird es \Jhnen danken... wenn Sie sie mit Elida Favorit-Seife pflegen. Der volle, weiche Schaum der Elida Favorit-Seife reinigt prachtvoll und macht die Haut zart duftend und frisch. Edlen, feinen Schmelz erhält Ihre Haut durch die Pflege mit Elida Favorit-Seife. i X T, 1 L'i SEIFE Nummer 40 Aus Stadt und Land Herrliche Maientage find wie ein Traum aus Dust und Blüten heraufgezogen. Wer nur irgend kann, wandert in den endlosen Blütengarten hinaus, in den unsere ganze Landschaft verwandelt ist. Un-sere Reichsstraße Iaht uns in dieser Zeit ganz auf ihre Fehler vergessen, denn sie ist eine Allee von riesigen Blumen träußen geworden. Bon Tro-jana bis nach $1. J j zieyt sich dieser größte Obst-garten unseres Landes dahin, 113 Kilometer lang mit 20.000 blühenden Obstbäumen. Die Deutsche Kunstausstellung inZa-;reb verzeichnet fortgesetzt große Erfolge. Die Tage ind nicht selten, an denen sie von über 1000 Per-onen besucht wird. Es wäre wünschenswert, daß »iese Ausstellung, die noch bis Ende Mai geöffnet bleibt, auch aus unseren Gegenden möglichst zahl-reich besucht werde. Die Reise der deutschen Industriellen in Jugoslawien wurde am 13. Mai in Split beendet. Ein Neiner Teil der Teilnehmer reiste di-rett in die Heimat zurück, während die übrigen sich im Lande verstreuten, um die Verhandlungen mit den jugoslawischen Wirtschaftstreisen zum Zweck der Herstellung enger Verbindungen fortzusetzen. Minister a. D. Dr. Evegel Gesandter in Buenos Alret. Am 1-t. Mai reiste der zum Gesandten in Buenos Aires ernannte frühere Mi nister Dr. Svegel aus Beograd nach Amerika ab. Flugzcu^a Umstellung itt Zagreb. Am 14. Mai wurde im Rahmen der ^greber Messe die unter dem Protektorat S. kgl. Hoheit des Prin-zen Paul stehend« erste Fkugzeugausstellung in Zu-goslawien eröffnet. Gastspiele von Kärntner Slowenen in Slowenien. Dieser Tage führten die Mitglieder dec slowenischen Theateroereins in St. Jakob im Rosental in Ljubljana, Celje und Maribor das slowenische Boltsstück „Miklova Zslla" aus. 3m Stadttheater in Celje spielten sie am vergangenen Freitag, im Nationakiheater in Maribor am Samstag. Ein Jugoslawe als Kapitän auf einem Bodenseedampfer. In der Beschreibung einer Bodenseefahrt der slowenischen Gastwirte lesen wir im Ljubljanaer „Slovenc" u. a. folgendes: Schon die ganze Zeit der Fahrt war der Kapitän Gegen-stand meines besonderen Interesses. Mit kaiter Ruhe und allseitiger Gemessenheit trat er vor jedem Hafen aus der Kabine und gab durch die Oeffnung herunter seine Befehle. Der ganze Typ unserer Leute vom Adriatischen Meere. Hoch, dunkel, stark und gesund. Dalmatiner? Und wir erfuhren, daß er wirklich ein Mann unseres Blutes und Stammes ist. „Herr Kapitän, man jagt, daß Sie ein Jugoslawe von Abstammung sind". — „Ja, aus Istrien bin ich zuhaus", erwidert er in glattem und bestimm, tem Kroatisch. „Was konnte Sie hieher aus die Dampfer des Bodensees bringen" ? — „Das Brot; was wollen Sie. Ich bin nicht der einzige und nicht der letzte. Ein guter Seemann war ich, und als ich vor Jahren hierher kam, nahm man mich in Dienst auf und ich bin Kapitän geworden. Ich bin zufrie-den und das ist die Hauptsache". Als wir von Bord gingen, grüßten wir ihn vom unten mit )i vijo-Rufen. Er stand ruhig oben bei seiner Kabine: „Grüß Gott, grüßen Sie mir unsere Heimat!" Auf dem Gesicht war ihm zu lesen, daß es ihm schwer war. Heimat, du bist wie die Gesundheit! .... Das jugoslawische Weingesetz und die Durchführungsverordnung zum Weinge-gefetz. Deutsche Ausgabe als Uebersetzung. Mit Inhaltsübersicht und alphabetischem Sachregister nebst neuesten Ergänzun-gen der Durchführungsverordnung. Von Andrej Hmavc, Weinbauschuldirektor i. P. in Maribor. Unentbehrliches Hilfs- und Nachschlage-Küchlein für Weinproduzenten, Gastwirte, Wein-und Spirituosenhändler usw. 62 Seiten. Im Selbst-verlag zum Preise — einschließlich Postporto - von 10 Dinar gegen Voreinsendung des Betrages. Das Buch wird allen an der jugoslawischen Weinwirt-schaft interessierten Kreisen wärmstens empfohlen. Der Zeppelin auf Schienen. Der durch einen Propeller angetriebene Eisenbahnwagen, der bei d«n ersten Versuchen im Oktober vorigen Iah-res 150 Kilometer Stundengeschwindiqkeit erreicht hatte, fuhr am 11. Mai zweimal die Strecke Han-nover-Berlin mit einer Geschwindigkeit von 205 Ki-lometern pro Stunde. Der neue Präsident der französischen Republik Paul Doumer zählt bereits 70 Le-bensjahre. Schon seit jungen Jahren spielte er in der französischen Politik eine große Rolle: bereits im Jahre 1906 kandidierte er für den Posten des Präsidenten der Republik, blieb jedoch damals ge- Sen Fallieres in der Minderheit. Präsident Doumer ammt aus ganz bescheidenen Verhältnissen, seine Lebensbahn begann er als Setzerlehrling. Kuppelei durch eine Bahnhofmission. Die Bahnhosmission des Ävarschauer Hauptbahn-Hofes, die Mission, die dem Schutz alleinrelsender Mädchen und Frauen dient, hat ihre Mission für den gegenteiligen Zweck mißbraucht, indem sie junge weibliche Personen, ° die sich vertrauensvoll an sie wendeten, in verrufene Häuser brachte. Mehrere Per« sonen wurden unter der Beschuldigung der Kup-pelei in Haft genommen. Abschaffung der Küchen in Rußland. Der stellvertretende Vorsitzende des Rates der Volks-kommissare Kuibyschew erklärte in einer Rede, daß in den nächsten zwei Jahren in der „Durchführung des Sozialismus" ein großer Schritt vorwärts ge-tan werde. Durch die Abschaffungder Küchen in Pri-vathaushaltungen werde der Bestand der bürgerli-chen Familie erschüttert werden. Ganz Rußland werde durch große Volksküchen ernährt werden, die außer-dem dem Staat große Ersparnisse bringen würden. Die Abschaffung der Familie werde dem Aufbau Rußlands auf der Grundlage des Kolektivismus neuen Antrieb geben. Bei Unwohlsein ist da» natürliche „Jtranj Joftf'• BUterivasser ein angenehm wirkendes Hausmittel, die Be-fctjiwtbtn erheblich zu verringern, zumal oft schon Keine Mengen sicher ntifc Oilag. Wer 2 Stunden lachen will, — so hei hl es auf d«n Pla-kaken — besuch« diesen Abend, welcher heute Samstag, den 16. Mai, abends V- 9 im Kinosaale des Hotels Skoberne stattfindet. Wer die Künstlergild«, welche an diesem Ab«nd auftritt, kennt, weiß auch, daß die Plakate nicht zuviel versprechen. Toni Oslag ist trotz seines schweren Motorunglückes einer der ersten Humoristen Jugoslawiens geblieben oder — ge-worden. Frisch ist genial. Wer noch nicht das Glück gehabt hat, ihn zu hören, — weiß es aus seinen Chansons, in denen sich Esprit und Gemüt in einzigartiger Weise mischen. Fräulein Clarici ist eine der anmutigsten und stimmbegabtesten Sängerinnen unserer Heimat, — die Herren Florian und Scheu-chenbauer ergänzen dieses prachtvolle Ensemble in der glücklichsten Weise. Nochmals: wer sich 2 Stunden köstlich unterhalten will, besorge sich einen Platz für den Frisch-Oslag-Abend. Kartenoorverkauf bei Frau Flora Lager-Neckermann, Celje, Presernova ul. Den lustigen Frilch-OSlag-Abend soll niemand versäumen! Ein Heimatabend voll köstlicher Heiterkeit! Evangelische Gemeinde. Sonntag, d«n 17. Mai, findet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr in der Christuskirche statt. Rachmittags um 3 Uhr wird das Frühlingsfest der Kinder im Pfarrhof abgehalten. Am Pfingstsonniag findet die diesjährige Konfirmationsfeier statt; in Verbindung damit wird das hl. Abendmahl gespendet. S0.Zahrfei«r der Frw. Feuerwehr. Die Leitung der Frw. Feuerwehr ersucht, die gezeichneten Glückshafen- und Tombolabeste ehestmüglich beider Firma I. Zellen; abzugeben. In Hinblick auf die Am 6. und 7. Juni: Feuerwehrtag der Fno. Feuerwehr Celje und 60-jähr. Gründungsfest! ötilt 4 Deutsche Zeitung Nummer 40 Sport ist eine Freude solange der Körper nicht ermüdet ist. Alle Schönheiten der Natur, die den Fußgänger am Anfang seiner Wanderung erfreuen, hinterlassen keinen Eindruck mehr, wenn Geist und Körper abgespannt sind. Madien Sie keinen Ausflug und keine Urlaubsreise ohne PALMA an Ihren Schuhen. Sie werden sich gern bei jedem Kilometer, den Sie auf PALMA gehen, an diesen Ratschlag erinnern. PALMA machen den Gang elastisch, schonen die Füße und die Schuhe und erhalten Sie frisch und frohgelaunt. PALMA Kaatschukabsätze erhöhen die Freude am Sport. W Inlindiiches Erzeugnis Größe des Festes erwartet die Wehr, dak auch die Beste entsprechend gehalten sein werden. Gleichzeitig werden auch alle diejenigen, die nicht speziell ersucht wurden, gebeten, die beabsichtigten Spenden ebenfalls bei der genannten Firma abgeben zu wollen. Die angeklagten Bäcker freigesprochen. Am Dienstag vormittags fand vor dem Einzelrichter des Bezirksgerichts Herrn Troje die Fortsetzung der neulich vertagten Gerichtsverhandlung gegen II hiesige Bäcker statt, die wegen Ueberschreitung der Banalverordnung über die Marimierung der Preise angeklagt waren. Der Nichter sprach die Angeklagten Bäcker mit der Begründung frei, dah die Banal-Verwaltung nicht das Recht habe, die Marimierung der Preise vorzuschreiben bzw. daß diese Banalver-ordnung blok den internen Charakter der Regelung der Richtpreise besitze. Die Angeklagten wurden vom Rechtsanwalt Dr. Kerschbaumer verteidigt. Die Rettungsabteilung unserer Frw. Feuerwehr wurde im Laufe des Monats April 30 mal zu Hilfe gerufen. In 26 Fällen handelte es sich um Ueberführungen in das Allg. Kranken-Haus; in 4 Fällen wurde erste Hilfe an Ort und Stelle geboten. Brand in der Zinkhütte. Am Freitag um 10 Uhr 30 brach in der Zinkweihbrennerei der hiesigen Zinkhütte ein Brand aus, dem der halbe Dachstuhl zum Opfer fiel. Die um 10 Uhr 50 unter dem Kommando des Wehrhauptmanns Herrn Kaschier ausgerückte Wehr konnte den Brand im Verein der ebenfalls zuhilfegekommenen Feuerwehr aus Gaberje nach ungefähr einer Stunde in dem Umfang löschen, in dem sie ihn angetroffen hatte. Da gerade gegenwärtig die Alarmleitungen neu gelegt werden, muhte die Wehr durch öffentliche Signale alarmiert werden. Hieraus ist wohl am besten die Notwendigkeit des weiteren Ausbaus der Alarmvorrichtuag zu ersehen. Oeffentliche Signale | beunruhigen nämlich die Bevölkerung unnotwendiger Weise. Die Fremdenverkehrskanzlei tersuchung stellte fest, dak das Heu aus der verschlossenen Harpfe der Firma Stiger an der Deikova cesta gestohlen worden war, aus der bereits 250 kg Heu weggeschleppt waren. Der Knecht, ein Militärfiücht-ling, erklärte, dak er das Heu nur darum gestohlen 1)dbe, um sich, da er unterstandslos sei, irgendwo in der Umgebung ein „Bett" herzurichten. — Dem Wagner Filip Culio wurde am 9. Mai aus dem Flur des städtischen Hauses am Vrazov trg ein Fahrrad, Marke „Styria", im Wert von 1400 Din gestohlen. — Dem Beamten der Baufirma „Slo-grad" Adolf Huffo stahl am 7. Mai ein Unbekannter aus dem Flur des Gasthauses Kosenina in Vransko ein neues Rennfahrrad, Marke „Ideal", im Wert von 2800 Din. — Am Sonntag forfchte Herr Anton Sager in od. Jurij ob j. j. den Dieb aus. den ihm vor kurzem in Celje sein Fahrrad gestohlen hatte. Der Fahrradmarder wurde von der Gendar- herrlich erfrischend sdimeckenae Tube Weiße Zähne: Chlorodont Stummer 40 Deutsche Zeitung Settt 5 merie verhaftet. — Am Sonntag wurde in Celje der 32-jährige arbeitslose Buchhalter Ivan G. aus Ljubljana verhaftet, der sich schon seit einiger Zeit ohne Verdienst und Unterkunft in unserer Stadt herumgetrieben hatte. Beim Verhör gestand er, daß er in den letztoergangenen Nächten eine Anzahl von teuren GartenrosenstiÄen aus den Gärten versckie dener hiesiger Hausbesitzer gestohlen und sie in der Umgebung mit 10 —15 Din pro Stück verkauft habe. Er babe infolge völligen Mangels an Eristenz-mittein gehandelt. Ttadtkino. Am Samstag, dem 16. Mai, ist das Kino wegen das Toni O s l a g - Konzerts gesperrt. — Am Sonntag. 17. Mai. und Montag, 18. Mai: der deutsche Großfilm „Dimitry Karamasow". nach dem weltberühmten Roman Do-stojewskis „Brüder Karamasow". In der Haupttolle Fritz Kortner. Vorstellungen am Sonntag '/, 5, V, 7 und '/, 9, am Montag um '/»9 Uhr abends. — Dienstag, 19.. und Mittwoch, 20. Mai: der große Abenteurertonfilm „20.000 Meilen unter dem Meere", nach dem berühmten Roman von Jules Verne. Besonders interessant im Hinblick auf die bevorstehende Nordpolunterseeeipedition des „Nautilus". Vorstellungen an beiden Tagen um '/, 9 Uhr abends. freiwillig« Feuerwehr Celje, Telephon s?. Den WodjtnMmst übernimmt am 16. Mai der IV. 3m. Commandant: Gottfried Schlosser. Maribor Gesellschaftsfahrt der Zentrale des kgl. Automobilklubs in Beograd. Vom 20. Mai bis 2. Juni veranstaltet der kgl. jugosla-wische Automilfliib eine Gesellschaftsfahrt nach Süd-serdien und Saloniki. Die Fahrt wird durch die schönsten Gegenden Serbiens führen. Es ist daher oerständlich. daß sich für diese Fahrt auch bei uns Interesse zeigt. Wie wir erfahren, liegen ans den Sektionen des Autoklubs von Maribor und Ljubljana bereits mehrere Meldungen vor. Fabriksbrand. Dienstag um ungefähr halb zwei Uhr früh geriet das Baumwollager der Spinne rei Doctvr & Co durch Selbstentzündung in Brand. Die mit einigen Geräten sofort ausgerückte Frw. Feuerwehr von Maribor ging mit anerkenneswerter Energie dem Brand zu Leibe. Aus 10 Schlauch-linien wurden große Wassermassen in das Objekt geschleudert. Die vor Hitze berstenden Fensterscheiben haben mehrere der braven Wehr männer verletzt. Da die Wehr nur zum Teil mit Rauchmasken versehen ist, kamen etliche schwerere Fälle von Rauchvergif-tungen vor. Nach ungeheuren Anstrengungen gelang es schließlich unseren Wehrmännern, in das Innere des Objektes eizudringen, wo dann der Brandherd energisch bekämpft wurde. Zufolge des raschen und und ^ielbewußlcn Eingreifens wurde der Brand auf das eine Objekt beschränkt. Erst um 9 Uhr vormit-tag war der letzte Funken erstickt uvd unser wackere Wehr konnte nach übermenschlichen Anstrengungen wieder einrücken. Die Aaufräumungsarbeiten führte das Fabrikspersonal durch. Der durch Versicherung gedeckte Schaden wird auf ein halbe Million Din geschätzt. Zum Radfahrunwesen in Maribor. Mit dem Eintreten der schönen Jahreszeit sind un-sere Radfahrer wieder in ihrem Element. Es ist ein erfreuliches Zeichen, daß viele diesem Volkssport huldigen. Bei der großen Anzahl unserer Radler ist es daher auch selbstverständlich, daß darunter sehr viele sind, die sich bedenkenlos über alle erlassenen Vorschriften hinweg setzen. In der Hauptsache ist es die Jugend, die ihre überschüssigen Kräfte auf diese Art verausgaben will. Wer solche Gelüste verspürt, sollte aber hinaus auf die Thesen auf die Rennbahn fahren. Dort kann er sich nach Henens-lust die Sporen als Rennfahrer verdienen. Aber das ist diesen jungen Herrschaften wohl etwas zu langweilig. Auch fehlt ihnen anscheinend dort das, wie sie zu glauben scheinen, dankbare Publikum. Die strengen polizeilichen Vorschriften außerachtlassend, sausen diese jungen Herrschaften auf den Gehsteigen dahin, daß es eine Freude hat. Daß dies aber nicht nur für die Fußgänger, sondern auch für Radler unter Umständen gefährlich werden kann, hatte Don-nerstag um ungefähr 9 Uhr Vormittag der aus Haloze gebürtige Radfahrer Majcenovic erfahren müisen. Er war in einem raschen Tempo vom Hauptplatz gegen die Tattenbachova ulica gekommen und hatte den Blick allem Anscheine nach statt nach vorwärts auf den Boden gerichtet gehabt. Sonst hätte er ja unbedingt das dort stehende Auto sehen müssen. So sauste er zum Entsetzen der Unsere echte Koliner Zichorie ! Zuschauer mit voller Wucht in den rückwärtigen Kot-flügel des stehenden Autos hinein und flog geradezu im Bogen durch die Luft aufs Steinpflaster. Wie durch ein Wunder war ihm nichts geschehen. Lachend entfernte er sich mit seinem stark lädierten Fahrrad. Wie leicht hätte er aber infolge des großen Fuß-aänaerverkehres mit Passanten karambolieren können ! Diesen jugendlichen Rennfahrern, die sich die Straßen der Stadt als Rennstrecke wählen, sollte einmal empfindlich auf die Finger geklopft werden. Aehn-liche Zustände sind im Stadtpark zu bemerkeil. Dort werden mit Vorliebe die Gehwege von jugend-lichen Radlern benützt. Aber nicht allein die Burschen produzieren sich dort, sondern auch vereinzelte Mädchen kommen sich anscheinend recht wichtig vor,'wenn sie durch den Park radelnd mit schrillen Glockentönen den dort Lustwandelnden das Zeichen zum Aus-weichen geben. Da gehört einmal ordentlich aufge-räumt, dann wird wieder einige Zeit Ruhe sein. Wieder eine Abrutschung am Schlap-fenberg. Zum Beginn dieser Woche ist trotz des jetzt herrschenden sehr trockenen Meters neuerdings eine Stein und Erdlawine niedergegangen, die, wie schon einmal, ums Haar Menschenleben gefordert hätte. Ein Bauer, der zur Stadt fuhr, kam glücklicher-weise mit dem bloßen Schrecken davon. Als er mit seinem Wagen, auf dem insgesamt vier Personen saßen, auf der von St. Peter nach Aiaribor führen-den Straße fuhr, ging knapp hinter ihm eine Stein-lawine nieder. Er hätte nur die Gangart seiner Pferde um ein Geringes zu verlangsamen brauchen, um samt seinem Gefährt mit den darauf Sitzenden von der Lawine erfaßt und in die Drau geschleudert zu werden. Bekanntlich führt die Sttaße unmittelbar an der dort reißenden Drau vorüber, während an der anderen Seite der Straße die steile Südwand des Schlapfenberges direkt vom Straßenrand aufsteigt. Den Winter über sind einige Vermuhrungen der Sttaße durch niedergegangene Stein- und Crdlawi-nen vorgekommen, wobei einmal der städtische Auto-bus, der dem Personenverkehre zwischen St. Peter und der Stadt dient, bald verunglückt wäre. Da-mals setzten sich alle Blätter für die schon mehr als dringend notwendigen Stützungsarbeiten am Schlap-fenberg ein. Behördliche Begehungen des Terrains wurden vorgenommen und es regnete Vorschläge von Seiten verschiedener Fachleute. Es wurde noch für das heurige Jahr die Durchführung dieser Ar-beiten behördlicherseits zugesichert. Nun haben wir aber bereits Mitte Mai lind es ist noch keine Spur von irgendwelchen Maßnehmen zu sehen, die ge-eignet wären, weiteren Abrutschungen am Schlap-fenberge zu begegnen. Schon damals schrieben wir, wer wohl die Verantwortung für dort nur zu leicht vorkommende Unglücksfälle übernehmen würde. Nun ist bereits der zweite Fall, wo Menschenleben ge-sährdet waren, eingetreten. Wird man wirklich so lange warten, bis eines schönen Tages dort ein gräßliches Unglick geschieht? - Das Bad auf der Felberinfel, das am vergangenen Sonntag eröffnet wurde, erfreute sich diese Woche noch keines besonders regen Besuches. Blättermeldungen zufolge waren an einem Tage der Woche nur 5 Badende dort anwesend. Allerdings war die Restauration ganz gut besucht. Unsere An-Hänger der Bewegung „verkühle dich täglich" sieht man ja schon vielfach sich im kalten Waffer der Drau tummeln. Den meisten Mitbürgern ist das Wasser der Drau aber jetzt doch noch etwas zu kalt. Die letzten heißen Tage sind aber auch auf die Wasser- temparatur nicht ohne Einfluß geblieben. So zeigte bei einer dieser Tage vorgenommenen Messung die Lufttemparatur 28°, das Wasser im Plantschbecken auf der Felberinfel 21°, im Bassin für Nichtschwim mer 19° und das große für Schwimmer bestimmte Bassin eine Wasfertemparatur von 18 Wärmegra-den. Nun wird an heißen Tagen dort ja lebhafter Betrieb herrschen. Ertrunken. Trotz der noch sehr kühlen Fluten der Drau sieht man täglich Faltboote und die söge-nannten Seelentränker sich auf ihr herumtummeln. Aber auch dies will gelernt fein. Außerdem ist es notwendig, wenn man sich so einem schwankenden Fahrzeug anvertraut, daß man ein guter Schwimmer ist. Aber auch wenn man das ist, kann noch immer ein Unglück passieren, wie der Vorfall auf der Mur, wobei ein routinierter Pionier das Opfer war, gezeigt hat. Mittwoch sahen Passanten von der Brücke aus, wie sich ein junger Bursch auf seinem schlanken und schwankenden Boot in der Mitte des Flußes herumtummelte. Hinter dem einen Joch der Reichsbrücke erfaßte jedoch ein Wirbel das Boot, welches sofort kenterte. Der Fahrer wurde vom Strudel erfaßt und in die Tiefe gezogen. In der Drau Badende eilten mit Booten und schwimmend rasch herbei, aber trotz aller Anstrengungen gelang nur mehr, den Seelentränker zu retten. Einige be-sonders Beherzte tauchten wiederholt unter, um den Bedauernswerten den Fluten zu entreißen. Alle Mühe war vergebens. Die Drau gab ihr erstes Opfer nicht wieder heraus. Der Verunglückte ist mit dem arbeitslosen 18-jäHrigen Kellner Rudolf Seifried identisch. Freiw Feuerwehr Maribor, Fern-lprecher 2224. Freiw. Rettungsabteilung, Fernsprecher 2336. Zum Feuerbereitschaftsdienst in der kommenden Woche, und zwar von 17. bis ein-schließlich 24. Mai, ist der III. Zug kommandiert. Kommandant: Brandmeister Heinrich Egger. Be reitschaft in Reserve: 1. Zug. Apothekennachtdienft. Den Apotheken-nachtdienst in der kommenden Woche, und zwar vom 17. bis einschließlich 24. Mai, versehen die „Mariahilf-Apotheke", Mr. König in der Aleksan drova 1, und die „St. Anton-Apotheke", Mr. Albaneze in der Frankopanova ulica ulica 18. Ptuj Mozart-Gedenkfeier des Männerge-sangvereins Ptuj. Am 5. Dezember vor 140 Jahren hat Wolfgang Amadeus Mozart, eines der größten Phönomene aller Zeiten die Augen für immer geschlossen. Vor 150 Jahren kam er nach Wien, der Stadt, welche seine zweite Heimat wurde und deren Zauber seine größten und herrlichsten Schöpfungen umweben. Um diesen für die ganze Menschheit wichttgen Doppelgedenktag festlich zu be-gehen, veranstaltet der Gesangverein der deutschen Minderheit in Ptuj am Samstag, dem 16. Mai, um 8 Uhr abends im Vereinshaussaale eine Mozartgedenkfeier bei welcher ausschließlich Kompo-sitionen Mozarts zur Aufführung gebracht werden. Die Kirchenmusik ist durch das herrliche „Credo" aus der im Jahre 1776 komponierten „miffa brevis" in C-dur (Kochel-Verzeichnis Nr. 258) vertreten, dessen Crucifirus in grauenvoll düsteren Farben das Entsetzen des Sterbens und die quälende Un-gewißheit nach dem Tode malt, während im vorhergehenden Tonorsolo (est incarnztu8 est) ein Gottvertrauen von überwältigender Echtheit zum Himmel steigt. Außerdem wird die Mottete „Ave verum", komponiert im Todesjahr 1791 < Koche!-Verz. Nr. 618) in der Bearbeitung für Atänner-chor zur Aufführung gebracht, welche eine der be-treffenden Beispiele Mozartscher Genialität bietet. Dieses Werk, besten von himmlischer Verklärung überhauchte Schönheit, zeigt, was Mozart selbst innerhalb des beschränktesten Rahmens zu leisten vermochte. Die profane Musik ist durch zwei Chöre leinen Männer- und einen gemischten Chor) aus Mozarts schönsten Opern „Zauberflöte" und „Don Giovanni" vertreten. Außerdem werden drei Männer-chöre voll zarter Anmut und frühlingsduftender Lyrik gebracht. Fräulein Erika Tognio wird mit ihrer schönen wohlklingenden Stimme das ewig junge „Veilchen", die humorvolle „Warnung" und schließlich eine Arie aus der opera buffa „Die Hochzeit des Figaro" singen. Ein heiteres Terzett und ein Kammerchor werden einige humoristische Kompositionen, welche Mozart bei jeder Gelegenheit nur so aus dem Aermel zu schütteln pflegte, zum Bortrag bringen. Den Kartenvorverkauf hat aus Gefälligkeit die Firma Brüder Slawitfch, Ptuj, Florjanski lrg. übemommen. Seite 6 Deutsche Zeitung Nummer 40 Slovenska Bistrica Regimentsfeier. Die hiesige Garnison hat am Himmelfahrtstage, den 14. d. M., ihre Regi-mentsfeier abgehalten und aus diesem Anlasse Ein-ladungen an die Bürgerschaft ergehen lassen. Beförderung. Der)Gastwirt und Realitäten-defiüer Herr Alois Turk (vormals Kriwetz) wurde fürgtich zum Reserveoberleutnant befördert. Trauung. Dieser Tage wurde der Gerichts-beamte und Hausbesitzer Herr A. Sprager mit Frau Ww. Ludmilla Leskovar, geb. Mulej, au» Ruse getraut. Da» Waisenhaus der Schulschwestern, das ehemals Sttgersche Haus, wird gegenwärtig für seine neue Bestimmung umgestaltet und gleichzeitig einer allgemeinen Erneuerung unterzogen. Enterdigung. Am Mittwoch, dem 13. d. M., morgens wurde der Sarg mit der Leiche des An fang Februar I.I. hier verstorbenen und auf dem hiesigen Friedhofe vorübergehend bestatteten Guts-besttzers Herrn Georg Altgrafen Salm-Reifferfcheidt der Erde entnommen, um nach Graz überführt und dortselbst in der Familiengruft endgültig beige etzt zu werden. Gleickuntig hat die altgrafliche Fam lie, die indessen ihr Besitztum veräußert hatte, unsere Stadt verlassen, um in der steirischen Landeshaupt-stadt einen dauernden Aufenthalt zu nehmen. Der Florianimarkt am Montag, dem 4. d. M, war vonwegen der Frühjahrsarbeiten in der Landwirtschaft schwach besucht. Aufgetrieben wurden 105 Ochsen, 32 Kühe, 3 Stiere, 3 Pferde und 2 Kalber. Die Preise haben um geringes angezogen. Für erstklassige Ochsen wurden bis zu 8 Din pro Ki-logramm Lebendgewicht gezahlt. Der nächste Markt wird am Freitag, dem 5. Juni abgehalten werden. Aus dem Gerichtssaal. Vor dem hiesigen Bezirksgericht (Einzelrichter Herr Dr. Dobrovsek) wurde der hier vor einiger ZM verhaftete Johann Schnabel aus Marenberg, über dessen Verhaftung wir bereits letzthin berichtet hatten, wegen unbefug-ten Bettelns zu 14 Tagen Arrests verurteilt. Wirtschaft ».Verkehr Jugoslawische Aktiengesellschaften. Nach Ermittlungen des Ministeriums für Handel und Industrie gab es 1930 in Jugoslawien 1340 Ak-ttengesellschasten, die über 5400 Millionen Din Aktienkapital verfügten. 637 Gesellschaften waren Geldinstitute, 247 Industrieunternehmungen, 107 Handelsunternehmungen und 25 Versicherungsgesellschaften (10 hievon Niederlassungen ausländischer Institute). Von den übrigen Gesellschaften sind 38 landwirtschaftliche Betriebe. Der Vanknotenumlauf in Jugoslawien ist neuerlich zurückgegangen, und zwar betrug e» vor 14 Tagen 4583 Millionen Din. Ksurfe Antiquitäten Glaskästen. Damensekretärs, Koroodon. Bücherkisten. Fauteuil», altes Porzellan, Steh- and Kaminuhren, alte Silbergegenstände, Brokate-Fayencen, Laster, Wandarme, Oirandole, Taber-nakelkftsten, kleine Tische, andere Möbel auch wenn reich eingelegt. — Eilzuschriften womöglich mit genauer Beschreibung and Preisangabe an die Verwaltung d. Bl. unter .Barzahlender A nti qu i täten käufer *. 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Tel, wr. zggo FABRIKSNEUE SCHREIBMASCHINEN LAGERND: LUDV. BARAGA, LJUBLJANA, SELEHBÜRGOVA 6 Nummer 4« Deutsche Zeitung Settr 7 Das öde Haus am Markt ^ Gleichenberg | (^r^äl)lttNg n<>ct0rt<(>ir^ Sfoiapmapll. Erzählung 2$oit Anna Wamdrechtsamer Diese Geschichte hat sich in einem Orte des sonnigen Sanntales zugetragen und es leben noch Zeitgenossen jener Menschen, die von ihrem Ge-schehen berührt und zerbrochen worden sind. So möge dieses auch von einer, die es unmittelbar er« führen hat, in ihrer Weise berichtet werden! Als ich in den Achtzigerjahren meinen ersten Dienstposten als Posterpeditorin antrat, kam ich in einen der größeren unter den freundlichen Markt-flecken des Sanntales, zu einer überaus netten und wegen ihrer gediegenen Ehrbarkeit angesehenen Fa-milic. Ich bekam in dem schönen großen Hause mein eigenes anheimelnd altvaterisches Zimmer, meinen Platz am Tische und bald auch, durch Bande der Freundschaft, einen solchen in der Familie. Unser Haus stand auf dem geräumigen Markt-platze in der Nähe der Kirche und war als Post-und Kaufhaus der Mittelpunkt des geschäftlichen Verkehrs im ganzen Orte. Denn neben dem Post-amte, welches ich versah, betrieb unser Herr ein umfassendes Handelsgeschäft, kaufte Landesprodukte und verhandelte dafür alles, was die bürgerliche und bäuerliche Bevölkerung für Küche, Haus und (bewerbe benötigte. Solchergestalt waren die Türen unseres Hauses den ganzen Tag in Bewegung und vom Morgen bis zum Abend gingen Käufer und Parteien ein und aus. . Umsomchr fiel es mir darum auf, daß gegenüber, wo ein fast ebenso großes und augenscheinlich sür Geschäftszwecke erbautes Gebäude stand, zu keiner Tageszeit jemand zu sehen war, daß die Haustüre Tag aus Tag ein unverändert geschlossen blieb und niemals einer der verstaubten und ver-waschenen, teilweise schon vermorschten und schief-hängenden Fensterläden geöffnet wurde. Weil mir dies auffiel, begann ich mich mit der Zeit sür das Gebäude, dessen Dachziegel mit dunklem Moose bedeckt waren und aus dessen Mauerritzen frische Grasspitzen sproßten, zu inter-citieren und es zu verschiedenen Tageszeiten zu be-obachten. Aber ich sah nach wie vor niemand dort hineingehen oder herauskommen und auch sonst zeigte sich nichts Lebendes an den gelblichgrauen Mauern, deren Bewurf abbröckelte, so daß stellen-weise die roten Ziegel bloßgelegt waren. Eines Sonntags Nachmittag saß ich mit meiner Hausfrau im Wohnzimmer beim Fünfter und wir nähten und plauderten, während draußen ein war-mer Frühlingsrcgen die von Trieb und Frische duftende Erde erquickte. Es war vor einigen Tagen, während eines Streites im Gasthause, ein Bursche erstochen worden und wir hatten den Fall eben in allen seinen Ein-Metten durchbesprochen. Dergleichen Unheil geschieht manchmal in diesem Lande, dessen Kinder so leicht entzündliches Blut in ihren Adern haben und dessen Rebengärten einen zu freudiger Tat und zu jähem Tun gleich berauschenden Saft zeitigen. „Der den armen Burschen zu Tode gestochen hat, wird auch seinen Teil abkriegen," schloß meine behäbige Hausmutter ihre Mutmaßungen, während sie mit der Hand die Geste des Schlüsselumdrehens ausführte. „Eigentlich geschieht ihm ja recht und man sollte jeden, der einen andern ums Leben bringt, auch nicht mehr weiter leben lassen," meinte ich in jugendlichem Eifer. „Ja," jagte meine Wirtin und schaute nach-benklich zu dem verfallenden Hause gegenüber „Es nag wohl sein; vielleicht war's auch sür den von drüben besser, wenn ihm so geschehen wäre." Da fragte ich denn nach dem Schicksal des un» heimlich öden Nachbarhauses. „Das ist eine lange, traurige Geschichte," meine Wirtin Auskunft. „Doch weil wir heute haben und der Sonntagnachmittag so still ist es noch eine Weile dauert, bis unsre Leute zum Nachtmahl kommen, will ich Ihnen erzählen, was es mit dem Hause da drüben auf sich hat." Sie ließ ihre Arbeit ruhen, schaute auf menschenleeren, verregneten Marktplatz hinaus begann ihre Geschichte: „Vor sechs Zähren gehörte das je kl leere und verfallene Haus jenseits des Marktes unserem Nach-bar, dem Gerbermeister Lendcr. Der war ein ruh-riger angesehener Mann, arbeitete von früh bis ipät mit seinen Gesellen, hatte eine heitere, fleißige Hausfrau und vier muntere kerngesunde Kinder. * gab Zeit und den und So fleißig der Nachbar am Wochentag war, so fröhlich saß er Sonntags unter den übrigen Bürgern beim Wein, so lustig tanzte er an jftest-tagen mit den Frauen und Töchtern seiner Nach-barn und Freunde. Sein Wohlstand mehrte sich von Jahr zu Jahr und selbst mein Gatte, der sich schwer an je-manden anschließt, hatte den Nachbar gern und tat als Bürgermeister redlich das Seine, um ihn auch in der Gemeinde zu Geltung und Ansehen zu bringen. Ansonsten war der Meister Lendcr ein statt-licher hochgewachsener Mann, kraushaarig und dunkeläugig. Dabei kleidete er sich sorgfältig und hielt auf sich. Aber, wie der Teufel nie schläft, so sing auch des Nachbars Unglück bei seinem Wohl-stand und gefälligen Aeßeren an. Damals kam in unseren sonst biederen und gottesfürchtigen Ort ein liederliches Frauenzimmer, das sich längere Zeit in der Stadt aufgehalten hatte. Es war die Tochter einer alten Schusterin. die in großer Armut lebte und sich mit allerlei Taglohn-arbeit mühsam fortbrachte. Trotzdem ging die Tochter stets bunt und auffallend angezogen und nahm sich keiner Arbeit an. Am liebsten stand sie auf dem Marktplatz herum, wo sie die vorübergehenden Männer anredete oder sich ihnen sonst auf alle Arten bemerkbar zu machen suchte. Auf einmal nahm ich wahr, daß sie sich be-sonders oft vor dem Hause des Lederermeisters auf-hielt, und nicht lange danach erzählte unsere Küchen-magd, daß er mit dem Schustermädel im Gasthause beisammen gewesen sei und zum Schlüsse gar mit ihr getanzt habe. Von da an sah ich auch öfters, wie die Per-son sich mitunter, wer weiß unter welchem Vor-wände, im Gerberhause zu schaffen machte und daß der Meister nicht mehr wie sonst am Abend ein-trächtig mit seiner Wirtin auf der Hausdank saß. Die Leute wußten allerlei von ihm und von der Schusterstochter zu erzählen und einige mun-kelten sogar von abendlichen Zusammenkünften bei Lenders Strohschuppen hinter dem Markt, auf freiem Felde. Daß es bei alledem im Nachbarhause um den Frieden getan war, merkte ich» bald genug am Türenschlagen und Streiten, das oft genug zu uns herüberdrang. So verging eine ziemliche Zeit. Die Ernte nnd die Weinlese war vorüber und als wir zu Aller-heiligen alle zusammen vom Friedhofe nach Hause gingen, wanderte auch der Nachbar friedlich neben Weib und Kindern daher, als habe es zwischen ihnen niemals ein häßliches und ärgerniserregendes Zerwürfnis gegeben. Von der leichtfertigen Schusterstochter war auch während des Winters hier herum wenig zu sehen und unsere Mägde wußten von anderen Männern zu erzählen, an die sie sich herangemacht habe und von denen sie sich schöne Kleider kaufen und ge-legentlich im Wirtshause traktieren ließ. Der Winter ist damals ausnehmend streng gewesen und die Kälte hat bis weit in den Aprll ?>edauert, so daß wir erst nach Ostern die Winter-enster aus- und die Jalousien einhängen konnten. Zu dieser Arbeit waren im ganzen Hause die Fenster offen und unsere Lehrjungen kletterten so waghalsig an deren Stöcken und Gesimsen hemm, daß ich sie fortwährend zur Vorsicht mahnen mußte und nicht unbeaufsichtigt lassen wollte. Da ließ der Jüngste von der Buben, ein mut-williger, rotwangiger Krauskopf, den schon zum Einhängen erhobenen Fensterflügel sinken, stieß seinen Kameraden mit dem Ellbogen in die Seite und zeigte zum Lenderhause hinüber. „Die Schustermieze", sagte der andere bedeu-tungsvoll und dann brachen beide aus vollem Halse in ein boshaftes Gelächter aus. Ich wollte die übermütigen Burschen eben zu-rechtweisen und den Krauskopf beim Ohr nehmen, als wir alle drei innehielten und aufhorchten. Vom Ledererhause herüber scholl ein derartiges Geschrei, daß ich eilig ans Fenster trat. Da erschien auch schon, anscheinend von rückwärts gestoßen, die Schujtermieze keifend und schreiend auf der Schwelle und hinter ihr der Nachbar im Arbeitsschurz, zorn-rot im Gesicht und mit geballten Fäusten in drohen-der Haltung. Oesterreich, Steiermark. Berühmto Heilquellen, modern» KureinrichlungL'ii. Hervorragende Heilerfolge bei Katarrhen, Asthma, Emphysem, Herzleides. Schönster trholungsftufentlmlt. Pension von 65 Dia aufwärts. :: Stlson bis Oktober. Schrifttum Ueber Dr. Karl Schuch und seine neu« Klavierspielmethode, die neuerdings im Aus-lande ehrendste Anerkennung gefunden hat, lesen wir in der Festschrift des Howardbundes (Berlin, Hermsdorf) in einem ausführlichen Artikel des bekannten Musikschriftstellers Dr. E. Beninger über Klavierspielpädayogik, unter anderem: „Ueber-blicken wir die historische Entwicklung der Klavier-didaktik, so erkennen wir drei Epochen: l. die mus-kuläre Fingertechnik (bis Lescheditzky), II. die gewichtsmäßige Fingertechnik (von Deppe bis Tetzel), III. die Firation (Schuch). Erst Schuch „(Rollungen im Klavierspiel, die rascheste Erlernung der Passagentechnik", Verlag Leuschner in Graz) kam zur nchüqen Erkenntnis, daß das Spieltempo die ganze Anschlagsart ändert. Schuch hat gezeigt, daß die Bewegungsphysiologie im Unterrichte im Verhältnisse zur psychologischen Basierung geringer zu werten ist. Das völlige Vernachlässigen der Beobachtung der reinen Denkakte beim Spiel ließ alle Systemgründer vor Schuch große Irrtümer begehen. Auch Tausing ist daher durch Schuchs Rollungen überholt. Der Weg, den Schuch eingeschlagen hat, ist der der mo dernen P s y ch o l o g i e, mit anderen Worten, Schuch ist der erfte Psychologe in der pianistischen Be-wegungslehre. Erst von Schuch wurde der aktive Finger endgültig in die klaoierpädagogische Numpel-kammer geworfen. Schuch verdanken wir, daß wir heute in der pianistischen Bewegungslehre klar sehen." Marie Grengg: „Die Flucht zum gru-nen Herrgott." Roman. 482 Seiten, mit 45 reizenden Zeichnungen der Verfasserin, geschmackvoll gebunden (grünes Leinen, mit Goldprägung), Preis nur Mk. 54(1 (<5 ). Verlag Adolf Luser, Wien 5, Spengergasse 48. Heißhungrig stürzt« ich mich gleich nach dem Lesen der ersten paar Seiten über das ganze Buch und mir ward eine seelische Sättigung zuteil, wie ich sie lange nicht erlebt hatte. Der Roman atmet Leben, herrliches, gnadenüberströmtes Leben einer Dichterin, zu deren Erscheinen wir das deutsche Volk beglückwünschen müssen. Eingesponnen in eine wunderbare Sprache voll Bildhaftigkeit, ergreift der von tiefer Menschlichkeit erfüllte Erzäh-lungsinhalt unser Herz, denn die Dichterin gibt uns echtes Geistesgold, im Feuer des Herzens ge-läutert. Eigentlich im Grunde ein einfaches, oft ge-schildertes Geschehen: eine Städterin flüchtet in die Bergeinsamkeit und heilt hier ihr zerrissenes, quäl-verdüstertes Herz mit den Mitteln einer Naturliebe, die in ihrer ganzen Größe und Tiefe jungbronnen-artig erquickt. Prachtvoll geschaute Landschaftsbilder, wahre Perlen einer kultivierten Stilkunst, schmücken den einfachen Gang der Erzählung, die durch geschickt eingestreute, von der Dichterin selbst gezeichnete, poesievolle Bildchen trefflich belebt wird, traulich-trautes Stimmungswerk rankt sich um die Borgänge, und immer wieder atmet man den Hauch einer er-greifenden Dichterseele, deren Gestaltungskraft mei-sterlich zu nennen ist. Ost weht es wie zarter Gei-steshauch aus verstaubten Erinnerungen heraus, und man fühlt sich beim Lesen als Mitträumer all des sonderlichen Geschehens um dieses warme Herz der Dichterin, die mit so heiliger Ehrfurcht an die Al-tärx Gottes in der Natur herantritt. Gibt es etwas poetisch Anschaulicheres als z. B. die Schilderung der herbstlichen Linde auf Seite 141? Das ganze Buch ist voll von solch reizenden Blldern. Und die Liebe zu jeglicher Kreatur, besonders zum Tier, zieht wie ein leises Mahnen an die Menschheit durch das Buch und greift an ihr Gewissen. Ich meine, eine kranke Seele, ermattet von den bösen Kämpfen ums Dasein, müßte an diesem Born in Bälde genesen. Alles in allem: hier kann man nur danken und wünschen, daß uns die stelrische Dich-terin bald wieder einen so lieben Gruß aus der Tiefe ihrer Seele sende. Ludwig Huna. Seit« 8 Deutsche Zeitung Nummer 4V Gegründet Im Jahre 1874 * Postsparkassekonto Ljubljana Nr. 13.283 ★ Telephon Nr. 57 (interurban) j <:> •<:■> PETTAUER VORSCHUSSVEREIN registrierte Genossenschaft mit unbezchränktcr Haftung V PTUJSKO PREDUJEMNO DRUSTVO rcgiitroTifli stdrufi t neomejeno zavefo PTTT T II empfiehlt sich zur Durchführung sämtlicher Geld--I- X U // geschäfte zu günstigsten Bedingungen. m Beehre mich meinen geschätzten Kunden und p t. Bewohnern von Stadt und Land höflichst anzuzeigen, dass ich ab Sonntag, den 10. d. M. mit meiner COND1TOREI samt Werkstätte von der Gosposka ulica Nr. 14 in mein eigenes Haus »» Gosposka ulica Nr. 26 (gegenüber der Bäckerei Janiö) übersiedelt bin. Daselbst biete ich bekannt hochfeine Tafelbäckereien und Erfrischungen etc. Schöne lüftige Räume für Sitzgelegenheiten. — Ich danke für das mir bisher erwiesene Wohlwollen und bitte mich auch weiterhin mit geschätztem Besuch zu beehren. Hochachtungsvoll KARL MANTEL Zuckerbäckerei und Erfrischungshallc i Celje, Gosposka ulica Nr. 26 Eiskaffee KM Fruchteis Gut erhaltener Scheibenstutzen ist preiswert zu verkaufen. Adresse in uer Verwaltung d. Bl. 3«*07 Fiatauto 503 in bestem Zustande, zu verkaufen. Adresse in der Verwaltung der Deutschen Zeitung. 86204 Pauschal-Umsatzsteuer Aenderungen, nachträgliche Erlässe und die jetzt In Verhandlung stehende letzte Tarifänderung, wird jedem Käufer des Buches: Das neue jugoslawische Pauschalumsatzsteuergesetz mit Durchführungsverordnung, wortgetreu der Originalverordnung in deutscher Sprache mit nebenstehendem Text auch in der Staatssprache in Lateinschrift zugesendet. — Dem Buche ist eine leicht fassliche und jedermann zugängliche Einleitung nebst Kommentar von Dr. Slavko Stanic, Sekretär der Handels-, Industrie- und Gewerbekekammer in Novi-sad beigegeben. — Preis gebunden Dinar 80.—, broschiert Dinar 65«— Bachhandlnng der Druckerei- and Ytrltjjs-i-G. Motistd SPEZIdL-DflriEN5CI1NElbEREI ANTON r?EICH - CELJE Gosposka ulica Nr. 24 empfiehlt sich den gescheuten p. t. Damen von Stadt und Land zur Aunffllii'unq eleganter moderner Damen kiel der und -Mäntel zu mbsigvn Preisen. Erstklassige Arbeit. Prompte Lieferung. 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