NinstaZ sen 2U November. TM i e n. 3!uf Allerhöchste Anordnung wild für weiland Ihre Majestät Fricderik Wilhrlmine Caroline, ver-witweten Königinn von Bayern, die Hoftrauer hcute, den 18. November d. I, angezogen, und durch zwölf Tage, d. i. biS cinschließig 29- November, ohne Abwechslung, getragen werden.. Nach den. Bestimmungen deS Allerhöchsten Pa^ ttntes vom 21. März 1818 wird am 1. December d.I. eineErgänzungs-Verlosung.der älteren Staats« schuld in d«m hierzu bestimmten Locale in der Sin-gerstraße,, im FranManergebäude,, um 10 Uhr Vor» mittags,, Statt finden» Unmittelbar nach> dieser, Ziehung wird die vierte Verlosung der Serien des im Jahre 18.M abgeschlossenen StaatsanlehenS von, 30,000,000 fi. C» M. vorgenommen werden. Die Verlosung dcr in dcn gezogenen Serien deS Anlehens vom Jahre 1839 enthaltenen Staats^ schuld-Vcrschreidungs,-Nummern wird am 1. März 18^2 Statt finden. (W. Z.) Italien. Die Stadt Nom ist in der Nacht vom 28. auf den 29. October von einem heftigen Orkan heim-gesucht worden. Ein Schreibe aus Rom vom 2A October meldet hierüber: »Nachdem vergangenen Montag starke Regengüsse dcn Himmel gleichsam rein gewaschen hatten und das Wetter sich beruhigt zu haben schien, erhob sich Abends gegen W. Uhr ein starker Wind, der in wenigen Augenbkcken ein Gewitter zusammenzog, welches sich nach Mit.-ternacht zwischen 2 und 3 Uhr mit fürchlcrllchcn Donnerschlä'gcn entlud. Es gelange nicht über unsere Stadt heran, sondern schien znnjchen hier und dem Albanergebirge eine feste Stellung eingenommen zu haben; desto furchtbarer hallte aber der Donner wider. Das' Fclscnsielct dcr Siebenhügel schien davon mächtig zu erdröhnen, und cs hatte eine ganz ähnliche Erscheinung Statt', wie man ste bei dem Bombardement von fern gelegenen Städten beobachtet hat. An gewissen Stellen hallt der Donner dcr Geschütze deutlich wider, wenige Schriltö da,von, wo diese Leitung aufhört, ist cr nicht mehr zu vernehmen. Seitdem- dominirt, ein heftiger Süd-und Südwestwind,, welcher von Zcir zu' Zeit den Regenwolken die »öthige Ruhe gönnt, sich in starken Strömen i»5 entladen. Vergangene Nacht aber schwoll dieser Südwestwind zu heftigem,. fürchterlichem Orkan an. Seiner Macht, schien mchts wider-derstehcn zu können. Er drückte Thüren und Fenster eiN^, setzte mehrer« Glocken-in Bewegung und mag an verschiedenen Oltcn mannigfaltigen Schaden angerichtet haben, von dem man ei sk spater Kunde erhalten wird. Aufjcnen heftigen Windstoß, der zwischen 1 und 2 Uhr nach Mitternacht siel und etwa eine halbe Stunde anhalten mochte, folgte ein stalkcs Negcnwetter und dann eine mehrstündige Pause; gcgcn Tagesanbruch aber brach auch del- Wind wieder auf und fährt seitdem unablässig fort mit Regenschauern nie-derzugeißeln. Es kann nicht fehlen, daß dieses Wit. terungS» Phänomen mit andern, die man anderwärts beobachtet haben wird, wie dcr Orkan vom 17. bis 13. Juni, in Verbindung stehe. Deßhalb verdient auch bemerkt zu wcrdsn, daß in d<>m Augenblicke des heftigsten, Sturmes Donnerschläge vernommen wurden, die ähnlich widerhallten wie die in der Nacht vom 25. auf dcn 26." (W. Z.) Frankreich. Algier, 2. Nov. Dic Ruhe ist endlich indem Kreise von Bona hergestellt und die Unklughcit deS Odristcn Semlhcs di'ufte sich auf die bereits vor unö liegenden üblen Folgen beschränken. Hoffen wir tS wenigstens. UcdvigcnS hat man ihm dcn General 623 Randon, vormaligen VblMm des zweiten Iägerre« giments von Ovan, WiO N-^hfolger gegeben, der sich dort durch die agricolen Alicen, die er seine Sol» daten ausführen keß, auszeichnet«. Bona, ein vo,r^ züglicher Punkt zur Colonisirung, bedürfte eines solchen Chefs, der die umliegende Bevölkerung nicht mehr in der eitlen Absicht, seinen Namen in den unbedeutenden Bulletins aufgeführr zu sehen, quälen wird. — General Changarmer ,st sehr zu rechcer Zeit mit seiner Colonne wieder zurückgekommen; dcnn das Wetter ist abscheulich, und der Negen, ein Feind, derweil fulchtdarer ist als die arabischen Horden, ergießt sich in strömen. Der Regenmesser zeigte vorgestern Abend L6 Centimetres. General Changar.-nier hatte lm Olivengehölz ein Gefecht m>: den Ara. bern, die gegen 100 ihrer Leute auf dem Kampfplatz verloren haben. Wir haben ihnen überdies; Pfer. de und Sättel in ziemlicher Menge genommen. — Von dem Gouverneur ist man fast ohne Nachrichten. Das von Oran zurückgekommene Dampfboct konnte luchr mit Mostaganem weder bci der Hin« Noch bei der Herfahrt communiciren; nur schien man aus den Signalen zu verstehen, das; General Bu-geaud sich gegen Maskara hingewendet habe. — Abd-El'Kader hac^ um den Stämmen die Versuche zur Unterwerfung unter die Franzosen zu entleiben, befohlen, daß sie die ganze Landstrecke zwischen MaZkara, Mcsta-ganem und Oran, waS ungefähr den gegenwärtigen Kriegsschauplatz bilden, räumen sollen. Dem Kaby. lcn Buhamedi, seinem Chalifah von Tlemsan, hat er d»e Vollziehung dieser Operation überlassen. Im Vorbeiziehen bei Oran hat er ein Commando gegcn diesen Piatz vorgeschoben, und da ein uns freundli» cher Scanun gerade den Ramadan in der Stadt feierte, so benutzte er tnesen Umstand, drang in ihre Lagerstätte bei Ras el Aine und nahm ihnen ohne einen,Schuh gegen 50 ihrer Frauen oder Kinder. Diese Razzia 'st zu bedauern, wn- haben aber Gefangene, womit wir diese Leute auswechseln können. Geneial Laiuoriciere hat deren bei einem einzigen Auszug gegen 300 zurückgebracht. — Man läßt uns jctzt eine Milderung in unserm Milizdienst.', der für Personen, die solchen Dienst nicht gewohnt sind, sehr beschwerlich ist, hoffen. (Allg. Z.) Spanien. Zu Madrid, von wo directs Nachrichten bis iUM 3. November reichm, erschien ein Dccret des Regenten, kraft dessen der Königinn Christine von nun an alle ihre bisherigen Bezüge aus der Staats? caffi vorenthalten werden. Das Decrct beginnt mit den Wortcn-. »Aus gerechten politischen Rücksichten und aus gewissen Grunde« öffentlicher Schicklichkeit habe ich in meiner Eigenschaft als Regent des Königreichs, während der Minderjährigkeit Ihrer Majestät der Königinn Isabella II., im Einklang mit dem Ministerrath, befohlen wie folgt: Von diesem Augenblick an und bis zur Annahme einer ncuen gesetzlichen Verfügung ist die Ausbezahlung der in dem Budget Ihrer Majestät der Königinn-Mutter, Marie Christine von Bourbon, bewilligten Allocation eingestellt. . . ." Nach einem Schreiben von der Gränze sollte Esparcero am 5. November in Pamplona einrücken, dann sich nach Saragossa begthen, und dort abwarten, ob General van Halen an der Spitze seiner Truppen, ohne Widerstand zu finden, in Barcelona ein-gezogen sey. In diesem Falle hielt er für unnöthig ^ sich nach Catalonien zu wenden, wahrend für den entgegengesetzten Fall von ihm die nöthigen Veranstaltungen getroffen waren, um an der Spitze von 20 Bataillonen gegen Catalonien ,ju rücken. Die Grausamkeiten, welche der politische Chef vonPamplona, Pascual Madoz, daselbst in letzterer Z.'it ausübte, bewogen endlich die Cmlvohner und die Truppen dieser Stadt, Espartcro um die Ad-s^ung diesti Beamten zu bitten. Madoz wartete jedoch die Antwort des N«gencen nicht ab, UN5 nahm freiwillig s-ine Entlassung. Die Nachricht von der am 2ten erfolgen Nück» kehr Van Halens nach Barcelona bestätigt sich. Es war keine Störung der Ordnung in der Stadt Mehr vorgefallen. Die Junta hatte einen strengen Befehl gegen jeden erlassen, der die Leidenschaften gcgen die noch in der Cnadclle befindlichen Verhafteten zu erregen, od von dieser aber «verworfen wurde. Bekanntlich zogen sich darauf alle andern Mitglieder jenes ephemeren Cabinets zurück, nur Armero blieb Minister bis zur Abdankung und Abreise der Königinn im October. 629 Die Sentinelle dcs Pyrenees voM 6. Nov. theilt 3?achrichten aus Vitoria vom 1. und 3-, aus Tolosa ebenfalls vom I. d. M. mit. In Vitoria lebte man in großer Besorgnis), welche durch das Schicksal Bilbao's hinlänglich gevcchtfertigt wurde UNd sich jum Theil bereits als gegründet erwiesen hat; denn trotz der Festlichkeiten, mit welchen der Regent zu V'toria empfangen wovden, har dcrselbe die Stadt mit einer Contribution v°n zwei Millio. nen Realen, zahlbar in drel Tagen, belegt. Die Municipalität weiß nicht, auf welche Wc.se sie die-se Summe in so kurzer Zelt zusammenbringe soll-— Ein Correspondent aus Tortosa ze.gt eben so viel Niedergeschlagenheit, wie der aus V.tona. Nach langen Zweifeln über d.e Ankunft des Regenten zu Tortosa, sagt er, habe endlich der 'öffentliche AuS-,ufer, in Begleitung eines Tambours, auf dem ^auptplatze der Stadt, den Bewohnern der letztern e'inen dmuw dev Municipalität bekannt gemacht, wodurch die Bürgerschaft aufgefordert wird, zur Feier deS in ein,gen Stunden bevorstehenden Ein. tressens ves Regenten die Balcons mit Teppichen zu behängen. Es versammelte sich auch gleichzeitig dev Stadtraih, um dle Ceremonie des Empfangs zu be. rathen und eine Menge. Arbeiter war beschäftigt, dlö durch anhaltenden Ncgcn in Cloakm verwandele ten Straßen zu reüngcn. In kurzer Zeit hatte d:e Stadt ein festliches Ansehen. Dcr Ncgent ist im Hotel der Post abgestiegen und hat daselbst die Mi> glieoer dev Municipalität und des ClcruS cmpfan» gen. Efpartero hat der städtischen Behörde mannig. fache Versprechungen zu Gunsten der Provinz gemacht; dieselben habcn indessen weder dlc Befürchtungen noch die Kälte der Bürgerschaft gcgen das Staatsoberhaupt zerstreuen tonnen. _ Auf die "eiden, welche O'Donmll über Pamplona verhängt hat, folgen die, welche die unglückliche Stadt durch die Maßregeln des Generals Madoz erduldet; dieser hat cine L.ste verfaßt, welche bereits jetzt die Namen von 400 zur Proscription bestimmten In-d.mduen enthält. Die Pässe, welche diesen Unglück, lichen behufs der Relse nach ihrem neuen Aufent. Haltsorte ausgestellt werden, sind in solcher Unvollständigkeit ausgefertigt, daß sie z. B. aus Ma.ge i eines namentlich gegenwärtig durchaus nothwend.-gen E.gnalementS, zu Aretirung der Inhaber auf dem Wcge nach ihrem Vestimmungort und zu andern vexarorischen Maßregeln Anlaß geden. Mehrere dem Gouvernement ergebene Personen haben Vor. steliungcn an Espartcro gerichtet, um ihn zu Ab' schaffung > schändlicher M'ßbräuchc die Gewalt zu bestimmen. Ein anderes Schmbcn aus Pamplona versichert, Madoz habe seine Entlassung eingereicht, und der Umstand, daß EspavM-o die Proscription«»? in dieser Stadt einzustellen befohlen haben soll, " spräche allerdings für die Nichtigkeit der Mitthei» lung. — Die unglaublichste Bestürzung herrscht w den nördlichen Provinzen °,von^SM^ien.'Die Unterdrückung der Fueros hat in Älava, GuipUscoa und Blscaya eine wahre Betäubung hervorgebracht. Ja Navarra fürchtet man, wie zu Bilbao, Blut stießen zu sehen. Die ^2,000 Mann starke Division dcs Generals Nodil ist am 1. Nov. in das Bastanthal eingedrungen, um das Land militärisch zu besetzen, was so gvoße Unzufriedenheit erregt, daß es nur einer Veranlassung zum Ausbruche neuer Unruhen zu bedürfen scheint, Dle Personen, welche zu Cea-nuvi in Biscay« mil den Waffen in der Hand gefangen genommen worden, sind je zwei und zwei nach verschiedenen Punkten der Provinz abgeführt worden, um erschossen zu werden. Zurbano hatte es so g/wcllc. — Rodll zeigt dem Kriegsminister die Besetzung von Pucnta la Ncyna in folgenden Ausdrücken an: De^ Feldzug in Navarra ist durch die Besetzung von Pucnta la, Rcyna beendigt worden. Dle Stadl wurde durch Bauern und Thcilnehmer an dem Vertrage von Vergara vertheidigt, welche auf meine Aufforderung, sich zu ergcbcn, die Flucht ergriffen haben. In dcr Verwirrung der Flucht habcn sie mehrere Schüsse gethan, wodurch cin Soldat dcs Regiments Saragossa getroffen worden ist. Wir habcn während dieser entsetzlichen Nacht fünf Gefangene gemacht, wclche die verdiente Straft er«-leiden werden. Haupte,umtlcr Bilbao, ^6. Oct. Der Marquis v. Rodll." Ein von dem General Zurbano nach Madrid gesendetes Bulletin berichtet, er habe 15 Individuen aus ciN'M, Bilbao zu Hilfe marschirenden Detaschement auf dcr Stelle erschießen !Mn. Der Tod eines derselben, Capitäns Orueta, war von schauderhaften Umständen begleitet. Der Chef der mit der Vollstreckung des Urtheils beauflagten Abtheilung wollce nämlich, dasi er rücklings erschossen werde, während Orueca, der das Land nicht verrathen hatte, den Tod auf der Brust empfangen wollte. Sechsmal zwang man ihn, sich umzukehren, And eben so oft kehrte er sich um, um den Kugeln seiner Mörder die Brust zu bieten. Endllch fügte man sich in seinen Wunsch, V«d er fiel, von mehreren Kugeln im Gesicht getroffen, zusammen. (W. Z.) Großbritannien. Die neue Te le gr a p henl inie zwischen L o n-don und Dover lst jetzt vollendet, und der Vn' 630 khr mit Paris dadurch sehr beschleunigt, indem eine Nachricht von London in 18 bis 20 Secunden nach, dem ungefähr 70 englische Meilen (m 15 deutschen) Mlegencn, Dover^gelangen wird. Der Londoner Terminus stcl>t»iy!'der Tooley^-Straße,, und bis Dover ragen auf erhöhten Punkten im. Ganzen, 14 Telegraphen. Die Llnie ist nach^ dem nämlichen System, eingerichtet, wle die seit I^l Jahren bestehende zwi> schen Holyhead und Liverpool,, d,e sich glänzend bewahrt hat. Die ^lM'lchrung, vieler neuer, Telegra-phen in, allen. Richtungen von der. Hauptstadt, ist im Werk. L o ndon, 9. Nov. Durch außerordentliche Gelegenheit, erhalten wir die Nachricht aus London, daß Ihre Maj/stät die Königinn am A d. M. von einem Prinzen, entbunden warden ist. Der, Stan» dard mcldet dieses erfreuliche Ereigniß folgendermaßen : ^Die Hoffnungen und die Erwartung der Nation, sind erfüllt.. T)ie Königinn ist heute, kurz vox 11. Uhr Morgens,, glücklich von einem Sohne entbunden worden... — G.egcn, 7 Uhr, Morgens fühlte dle Königinn die ersten Wehen. Man beeilte sich, den Erzbischa.f von Canterbury, den Bischof von London, Sir Noberr Peel,,, den Herzog von Wellington, den Lorokanzser, Si.r James Graham und die übrigen Minister und Mltglieder bcS Cabinets hievon zu- benachrichtigen « welche sich sogleich in den, Pallast verfügten. Um 9 Uhr erschien auch bie Herzoginn von Kent, Mutter der Königinn, im Buk-kinghampallast und verfügte sich in's Gemach Ihrer Majestät, in welchem, sich Prinz. Albert, Sir James Clarke, Dr. Locock und Hr. Blayden befanden. — Im anstosienden Saale waren die hohen Würden» träger der Krone und die CabinetZmimsicr versammelt. Einige Minuten vor 11 Uhr erfolgte die Ent--bindunH, und der Kronprinz wurde unmittelbar dar-auf von der Amme (Mlstreh Lilly) in. den Saal ge, tragen und allen Anwesenden gezeigt.» welche die Acce der Geburt eines präsumtive^ Erben der Krone von England unterzeichneten. — Sir Robert Peel, der Graf von Aberdeen, Sir Iamcs Graham und die übrigen Mitglieder des Cadmcts verließen hierauf den Pallast und es wurden auf der Stelle Anstal. ten zur Zusammenberufung eines geheimen Raths getroffen. Die Konigüm selbst äußerte den Wunsch, dasi die Nachricht von ihrer glücklichen Entbindung sogleich durch einen Courier des Staatssecretariats des Innern an die verwitwete Königinn nach Sud» dury-Hall gebracht werde. — Sobald das crfreuli-che Ereiglnsi bekannt war, wurden die Glocken der verschiedenen Kirchen dcr Hauptstadt geläutet und die Kanonen im Park gelöst. Um 2 Uhr versammelte sich der geheime, Nath. Anwesend waren: Se. königl. Hoheit der Prinz Albert, der, Lordkanzler, Sir Robert Peel, erster. Lord des Schatzes, der Right Hon. Henrr», Goulburn, Kanzler der Schatzkammer, der Lord-Präsident, des geheimen Raths, Lord Wharncliffe, der Geheimsiegelbewahrcr, Herzog von Buckingham, und Chandos, die Staatssecretäre des Departements des Innern, der auswärtigen Angelegenheiten und der Colonien, derPOsident des Bureau's der osiindischen Angelegenheiten, der erste Lord der Admira-lität, der Präsident des Handclsbu-:,eau's, der Staatssccretär des Kriegsdepartements; ferner der Erzbischof von Canterbury, der Bischof von, London, der Graf, von Liverpool (Lord Oberhof. Meister) und der GrafDclawarr, (Lord-Oberstkämme.- rcr). __ Es wurde im. geheimen Narhe beschlossen/ daß der Erzbifchof von Canterbury ein, Dankgcbet an t»cn Allmächtigen aus Anlaß, der- glücklichen Ent-bindung Ihrer Majestät entwerfet? solle. Dieses Dankgebet soll, nächsten Sonntag, den 44. Nov. Morgens, in sämmtlichen Kirchen und Capellen von, England, und Wales, verrichtet werden." (Oest. B.) Gsmanisches Neich. Berichte aus C on stan ti n op e l vom 3. Nov. melden: »Am 31«. v: M., als am- fünfzehnten Tage des Ramazan, ist das- Fest deS Chirkai Scherif (Mantel dcS Propheten) auf. gewöhnliche Weift im alten Serail, im Bciscyn deS Sultans und dcr an» gesehensten Ulemas, gefti-ert, worden." »Der ehemalige Großwesir Chosrcw Pascha, w.elcher bisher zu 37odosto im, E,ril lebte, hat vou Sr. Hoheit dem Sultan die Erlaubniß erhalten, nach Constantinopel zurückzukehren, und den Nest seiner Tage in seinem Landhause zu Emirghlan, am Ufer des Bosphors, zu verleben." „Der öffentliche Gesundheitszustand in dcr Hauptstadt ist vollkommen befriedigend. (Oest. B.) Freitag ion 26. d. M. wird im Saale des deutschen Ordens - II auses , unter gefälliger Mitwirkung der hiesigen philharmonischen Gesellschaft und mehrerer P.T. Herrn Dilettanten, zum Besten des öffentlichen Musikschul-Fonds, ein grosses Vocal- und Instrumental - Concert Slatt finden, wovon der Anschlagzettel das Nähere hekaiint geben wird. Vcrleger: Ignaz Alois <5dler v. Kleinmayr. An^ana znr ^M^ac^epIeitmH.^ Vour» vam 16. Kovcmber l»4l.^^^ ^ ' VlaatelchuIdverschreibung.zuS p^t (.nGM>,°5 5j,6 ' d7llo detto zu^ « <.nEN.) 99 »i6 detto detlo zu» ». Wien. Stadt.Va..co.ObI.zn»'j« P^. (^CM.)k5,zi bardischen Schulden, der ',. ^ zu'/'^'I' ( H Florenz «nd Genua aufg«. / " » 0'^' ^ kommene» Anlehen l i« ' ^ "-H- 1^ 0d..^ncn5..Tlä«d. ^ (E.'vt.j^.M.) 0. c»!^rl«' ^ — ss«n.Glevtrmalt.itälN'/zu« «. ^ «- «n, «ram. Göl, und s zu »5^4 «, « "» »» ?>t«W Qbilk. AmteS / Central. Casse.A"weis. Iährl. DiSconto 5 ) einer zollämtlichen Behandlung unterliegen, ohne daß die Vollziehung derselben durch beigebrachte Gefällödocumcnte nachgewiesen wird; c) Materialien oder Flüssigkeiten enthalten die auf irgend eine Weist Schaden ver^ ursachen könncu, als: Schicßpulver 633 ,- Zünd« und Knallwerk, und überhaupt alle leicht eine Entzündung veranlassenden Gegenstande. Sollte die Aufgabe solcher Gegenstände verheimlicht werden, so ist der Aufgeber für allen an fremdem Gute, und überhcmpt entstehenden Schaden verantwortlich. Zur größeren Bequemlichkeit des Publi-cum5 hat man eine Auf- u«d Abgabscxpedition im Innern der Stadt Wien, nämlich am hohen Markte Nr. 512, etabllrt, welche an Wochentagen von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 biö 6 Uhr Abends geöffnet bleibt. Die daselbst aufgegebenen Gegenstände werden entwe« der «och an demselben, oder bei später Abgabe länastens am folgenden Tage befördert; von den angekommenen Frachten werden die Eigenthümer ohne Aufenthalt in Kenntniß geseht. Auch ist bereits die Einrichtung getroffen, Wagen und Pferde von Wien nach Baden, Neustadt und Neunkirchen oder zurück transporNren zu können, wenn dieselben zeitlich genug im Bahnhofe angemeldet werden. Ferner wird hiemit bekannt gemachf, dass die Personentr.rlns von Neuukirchen nach Wien iui Monate November zu folgenden Standen abgehen, als: um halb 7 Uhr Früh, 10 Uhr Vormittags, 2 Uhr Nachmittags und halb 5 Uhr Abends. Die Fahrpreise sind daselbst angeschlagen. Von der Direction der k. k. pnv. Wien-Raaber Eisenbahn - Gesellschaft. ^ "'°Pferd - Verkauf. Im Hause Nr- 55, neben dem SchnalleN'Wirth/ ist ein Pferd, welches besonders für Witth-schasts - Beamte/ sowohl im Reiten als auch zum Fahren sehr geeignet ist, zu verkaufen. Literarische Anzeigen. Z. ,662. (<) Höchst wichtige Schrift für Hausfrauen und jede Haushaltung. In der Buchhandlung von Singer und Goering m Wlen ist so eben ill zweiter vielvermehrter Auf. läge erschienen und bei Ugnaz Nlois Edlen v. »lemma^r in Laibach zu haben: Die durch langjähngc practische Erfahrungen geprüfte und bewährt gefundene Neue Remigungs - Methode VM T s ch e, mittelst ein:s ArkanumS und mit lauwarmem oder kaltem Wasser, wobei 0aS Holz fast ganzllH und mindestens zwei Dliltheile deö sonstigen Ve» darfeü an Seife erspart werden. Nebst cincr practischen Anleitung zum Feinwäschen von Blonlen. Points, Spitzen, SyawlS, um- schlagtucheln, Schleiern, Sc!denzeugen, Flor, Crepp, Hulfedern, Sammet, Stickerei, Strohhüten, Gla» ^'Handschuhen, Wcn:cn und goldenen Borten :c.tc. so wie einem Unterricht zur Ausbringung von Flecken aus verschiedenen Stoffen, gv. ü. H642. gcbcflct 3o ss. (Z, M. Die in oiesem Wcrschcn dar^cstcNte neue Methode ist für jede Haushaltung von so hohem Nutzen, da durch dessen Amvendunq Geld uno Zeit erspart, und die Wäsche selbst viel mehr als durch die bisherigen Waschmctbodcn conservilt wird, ssmil cieser Gegenstand keine Anpreisung bedarf, unt> dieses um so mehr, da ler so schnelle Absah der so bedeutenden ersten Auflage von 2c»uc, Ercmplaren binnen einigen Monaten die nunmehr erschienene 2te Ausiage nöchig machte, die rrir, wie der Titel bczcugl, mit für jede Hauswirth. schaft höchst wichtigen Gegenständen vermehrt haben. S^1695. (2) ' Vei Braumüller und Seidl in Wien ist erschienen, und bei Ignaz Edlen v Klein- mayr in ^aidach vorräthig: Veith, Dr. I. E, Erzählungen und Humoresken. Erster Theil, zweite Auflage, 1 fl. 20 kr. Wmiwater, Dr. Ioh., Handbuch der Justiz- und politischen Gesetze uno Verordnungen, welche sich auf das in den deutschen Provinzen der österreichischen Monarchie geltende allgemeine bürgerliche Gesetzbuch beziehen. Vierter Band, welcher die seit dem Jahre 1835 bis Ende Juni 1841 bekannt gemachten Gesetze und Verordnungen enthalt. Rizy', Dr- Th., über die Verbindlichkeit zur Beweisführung ',m Cwllprocesse. 2 st. Kitka, Ioh-, über das Verfahren bei Abfassung der Gesetzbücher überhaupt, und des Strafgesetzbuches insbesondere. 2 st. Dieffcnbach, IF ^ chirurgische Leistungen in Wicn. 1 si. — 634 - Ausgezeichnet schöne Gallerte von Porträten und Biographien. Im Verlage von T. A. Hartleben, Buchhändler in Pesth, ist erschienen: und bei ZlgNHz OVl. v. RlNNMaNr, Buchhändler in Laibach, vorräthig: Neuer Plutarch, oder Blldnisse und Biographien der berühmtesten Männer und Frauen aller Nationen und Stände von den älteren bis auf unsere Zeiten. Nach dcn zuverlässigsten Quellen bearbeitet von einem vereine belehrter. Erste Lieferung mit 2ä Porträten. Royal-Octav. Mit einem prächtig in Stahl gestochenen Titel. Geheftet 1 si. C. M. Ueber die Ausstattung und die Ausgabe-Bedingungen. Dieses im Geiste der Zeit bearbeitete Werk durfte auch nur in einer dem Geschmacke der Zeit entsprechenden Ausstattung erscheinen. Getreu, scharf und charakteristisch sind die Portrats, sechs auf jeder Stahlplatte, meisterhaft gestochen und auf dem schönsten Velinpapier rein und kräftig abgedruckt. Der Text ist mit neuer Schrift, in der kunstdcwährten Sol-linger'schen Officin, auf dem besten Maschinen. Velinpapier aus der rühmlich bekannten Klein-Neusiedler-Fabrik, eleeant gedruckt, dem Ganten ein in Stahl tresslich gestochenes allegorisches Titelblatt vorgesetzt und jcde LieftlUlig in einem geschmackvollen Un^schl g geheftet. Die Ausgabe erfolgt in Lieferungen, deren fünf einen 3^a,id bilden. Jede Lieferung besteht aus vier Etahlplatten, zusammen 24 Porträts fassend, und aus vier Bogen Text. Ein vollständiger Band enthält demnach 120 Porträts und gegen 20 Bogen Text, mit einem Titelblatt und einem Inhalts-Vcrzeichniß. Jede Lieferung mit 4 Stahlplatten und 24 Bildnissen nebst 4 Text ^ Bogen kostet im Subftriplionswege 1 fl., und der Emlritt sowohl als dcr Abgang steht bei jedem Bande in dem Belieben der resp. Abnehmer, auf deren vollkommene Befriedigung wir rechnen dürfen. Jedes tn Stahl gestochene Portrat kostet demnach nebst Text nur 2 ^2 kr. Alle 4 Wochen hoffen wir eine neue Lieferung ausgeben zu können und auf diese Art die verehrlichen Abnehmer mit möglichster Beschleunigung in den Besitz dieses ausgezeichneten Werkes zu bringen. Portrate und Biographien der ersten Lieferung: Fliev'icb von Schiller. Johannes Fust, F. (5. M. I. I. Robespierre. Johann Wolfgang von Goethe. Martin Luther. Franko,ä Athanase Charette. Jacques Benigne Bossuet. Philipp Melanchtan. Imanuel Kant. Franz von Lamolhe Fen«lon. LucaK (Zranach. I-aat Newton. 6arl I,, König von England, Peicr Paul Rubens. Jean Paul Marat. Olivier Cromwell. Albreckt Dürer. Charlotte Corday. Iol>. Gensflcisch zu Guttenberg. Alexander von Humboldt. Union Skarpa. Pet«r Schösser von Gelnshtim. Joseph Bancs. Sir Astleo Cooper. Auch ist noch zu haben: 12. geheftet 3 kr. FRANZ PIRZ, misionar v pohiozhni Ameriki Podbreshanam, fVoiicri nekdajnim farmanam na Krajnskim is Noviga Jorka v suömin. 12. geheftet 3 kr.