Nr. 271. Vriinumcration«ple!»! Im Eomplolr ganzj. fi. II, halbj ft. k no. stiil die ZufteNung in» H«l>« halbl- b« lr. Mil dci 4'ost »anzj. fi, >5. I)c>ll->. f>, ?'.>>0, Samstag, 25. November. Instl«loil»g«b«,: y»l Nelne 3ns«r»»e b<» ,» 4 Zeilen « fi., giöheil p« Z?il« ß lr,, bei ölltie» Wicdclholungen p«i Z«il< » ll. 1882. Amtlicher Theil. Se. f. und k. Apostolische Majestät haben das Nachsehende Allerhöchste Handschreiben an den Mmister» Präsidenten allergnädigst zu erlasse» geruht: Lieber Graf Taaffe: Ich finde Mich bestimmt, ben Reichsrath zur Wiederaufnahme seiner Thätigkeit auf den 5). Dezember 1882 einzuberufen und beauftrage Sie, hiernach das Weitere zu veranlassen. Gödöllö am 2l. November 1882. Franz Joseph m. p. Taaffe m. p. Der Minister und Leiter des IustiMmisteriums hat die Bezirtsgerichtsadjuncten Dr. Max u. Ivichich Ul Marburg l. D. U. und Dr. Friedrich Freiherr» von 6all in V'llach zu Gerichtsadjuncleu bei dem Landes' Gerichte in Graz ernannt. . Vm 2!l. November 1882 wurden in der f. l, Hof» und Staats» puckern in Wien die italienische, böhmische, polnische, ruthc» lf'sche, slovenlsche, kroatische und rumänische Äusnabe des ^VI. Stückes des Neichsgesehblattrs ausgegeben und uersenort. <„Wr. Ztg." Nr. 26!) vom 23. November IU82.) Erkenntnis. Da« l. l. Landesa,e»icht Wien als Pressqericht hat auf "Ntraa. der l. l, Staatsanwaltschaft erlarmt. das« der Inhalt des ^N Nr. 4U der periodischen Druckschrift „Vorwärts". Zeitschrift >ül Buchdrucker» und verwandle Iutrressrn, ddlo. 17. November !U88, unter der Aufschrift „Der Kamps um die Ehre" cuthal» ^nen Nrtilels in den Stellen von „Die von gewisser Seite" b's „der Brotherren entgegenzutreten" und von „Männer, welche "Un zum drittenmale" bis „man die Gewalt suhlen" das Ver» Uhcn nach 8 ^02 St. W begründe; ferner des in derselben Dummer enthaltenen b. Arlilcls mit der Aufschrift „Die Imir» ,.^'slit und die Arbeiter" in der Stelle von „Jede Partei l,al Mt Verlretuna" bis „llciner Vruchthcll der GesammtbevÜllc. ^"ng" das Vcraehen nach Art. 111 des Gesetzes vom 17. De> zember 1802 Nr « N. O Vl. für 18U!t. resp. ^ 300 St. G., ^»riinde. und hat nach § 4W S>. P. O. das Verbot der Weiter» "rbreitung dieser Druclschrist ausgesprochen. Nichtamtlicher Theil. . Se. Majestät der Kaiser haben, wie das unga. s'sche Amtsblatt meldet, im Wege des Obersthofmei' UeramteK dem Obe,bürgermeister in Budapest 25i0<) fl. iur Verlhrilung an verschiedene Unterstühungsbedülf-l'Ne übersenden zu lassen geruht. 8. Verzeichnis über die beim k. k. Landespräsidium für Krain ein» gelangten Spenden für die durch Überschwemmung verunglückten Bewohner von Tito! und Karnten. (Fortsetzung) st. lr. Ucbertrag . . 2342 63 Frau Maria Zitlerer. Hausbesitzerin in Neu» marltl..........— 40 Mauthner in Neumarltl.......— 20 ^ Herr Josef Napreth. Hausbesitzer in Neu« mailil..........— 10 ^ Andrea« Rozman. Hausbesitzer in Neu- marlll..........— 50 Frau Helena Luzar, Mülleisgattin in Neu- marlll..........— A) « Ieannette Pollak. Private in Neumarltl — 50 Herr Stanislaus Pollak. Hausbesitzer und Lederfabritant in Neumaitll ... — 50 .. Johann Malesch. Tuchfabrilant in Neu- marltl..........— 30 „ Leopold Mally. Lcderfabrilant in Neu« marltl.......... 2 — « V'ncenz Theue»fchuh. Schlosse»meister in N'Uinarlll........— 20 ^ August Plchler. Werlsdirector in Neu« markll.......... 5 __ Frau Anna K»rn'car, Wirtin in Neumarltl — 20 Helr Anton Kokail, Müller in Nemna,k>l . — 50 .. Al'ton Sckelesnilar, Realilätenbesitzer in NelMlmkil........ 1 __ „ ss. Kurnil Wagnermeister m Neumarltl — 20 « Thomas Pölz. Wirt in Neumarlll . — 30 . Kafol in Neumaltll......— 20 „ Ialob Primoj c in Neumarttl ... — 13 „ Johann Andolöel. Privatier in Neu« nwrlll..........— 10 .. Th. Dembeiger. Fabrikant in Neu« mallll.......... i __ .. Lambelt Mally. Buchhalter in Neu» mailtl..........__ 50 ,. N. Tomasini. Buchhalter in Neumarlll — 50 „ And. Kall'schmg. l. l. Postmeister in Neumlllkll......... i — .. Moriz Pf.siel in Neumarltl ... 1 — ^ Friedrich Anlemius, Privatier in Neu- marlll..........— 50 , Anton Zeme. Sensengewelks.Inhaber in Nlumarltl........— 50 fl. kr. Herr Julius Zieimann, Oberförster in Neu« marltl.......... 1 — Pfarramt Vojslo. Sammlung..... 3 30 » Allenmarlt „ .... tt 40 Herr Blas Leni.t. Pfarrer in Altenmarlt 2 60 » Johann Brence. Coopeiator in Alten- ma>lt .......... 1 — .. M. V, Lpold. l. k. Hofralh und Werts- director in Idria....... 5 — Frau Rosa L>pold, dessen Gemahlin in Idria 2 — Fräulein Drsidrr,a L'polo. l. l. Welltschul» lehrerm in Idlla......— 50 Herr Josef dermal, l. l. Oberbergralh in Idria........... 1 — ^ Eduard Teuber, k. k. Oberprobierer in Idria........... 1 — „ Karl Mitter. l. l. Hüttenverwalter in Idria........... 1 — , Wilhelm Üeilhe, k.l. Materialverwalter in Idria.......... I — „ Eduard Este,!, l. l. Materialcontrolor in Idlia.......... 1 — tt Franz Zazulla, k. l. Bergdirections- Osficial in Io,,a....... 1 — „ Dr. Johann Baaz. erster Werlsarzt in Idria........... 1 — .. Josef Moenil, k. l. Hüttenschreiber in Idria...........— 40 .. Ioses Boz e.l. l. Hüttenaufseher in Idrill — 50 „ Josef Ko^ej, Stadtpsarrdechant in Ioria 2 — „ Flanz Onusii, Stadtpfarrlaplan in Idria........... l — .. Cnjetan Stranehly, Kaufmann in Idria 2 — „ Franz 3. Goli, Kaufmann in Ivria . 2 — ., Valentin Tr^ven, Kaufmann in Idria 1 — „ Slesan ^ap^jne, Kaufmann in Idria. — 50 « Heinrich Kos. Kaufmann in Ivlia . 1 — , Franz Kos, Kaufmann in Idria . . — 60 Frau Amalie Mayer. l. l. «erichtsassessors Witwe in Idlia (für Tirol I ft., für Kä'nten Ifl)........ 2 — Herr Johann Lcslovic, l. l. Postmeister in Idria........... 2 — „ Franz Dibit. Sattlermeister und Hausbesitzer in Idria....... 1 — „ Iojef Serjun. Hausbesitzer in Ibria . — 50 Summe . . . 2405 46 lssortsehunn folgt.) Feuilleton. Simon Boccanegra. ^er in drei Nctcn mit einem Vorspiele von Giuseppe Verdi. """ erstenmale aufgeführt im l. k, H o s op ern t h ea t e r in Wien am 18. November 1882. E« ist in allen Fällen eine bedenkliche Sache, ?enn der Greis ein Weil. welches seiner Illgend ent» ^°ss'N is,^ einer Ve,besserung durch Umarbeitung zu ^'erziehen bestrebt ist. Er selbst ist ein anderer, in ,"l" m,tllelweile entstandenen Schöpfungen immer ^knalliger geworden, und so versucht er naturgemäß, I""e gereifte, vielfach ganz umgewandelte Kimslempfi». °""N dem Iüngl'ngswetle als beinahe fremd,« Reis ^'zupf,ovf.„. Dadurch entstehen meistenthei!« zwe, A^linMelt neben einander in einem und demselben ?"tle bsstrhrnde Stlle. Hänsig werden Theile, die ^lade in ihrer naiveren Art 'charakteristisch für die ^enbperiode eines Autor« sind. von dem reifen "tanz,, gänzlich ausgeschieden und durch neu compn-?:'"le Stücke erseht. Es ist. als ob selbst der Me.st.r ^, seiner Iugendalbeilen oft in unerklärlicher We,se ^yamrn würde; man denle an die uliln'gle'fliche Ab-^'^ung hsK älteren Beethoven gea/n se>n b.nlhmies kptullr. Was aber von den einzelnen Theilen im ^"zen und großen in der Partitur stehen bleibt, tlll ^ ^"^ Autor vielfach harn,on>sch und instrnlmn kin l "" verändert zu we, den, das« auch diese Stücke ttb l "oes, hülisig beinahe h'ppokralisches Aussehen lind ^' vergegenwärtige man sich die kolossale Ver» ^ung, die in Vrldi, jenem Manne, vorgehen musste, welcher, mit «Nabulodonosor" und.Hernani" die ersten Uorbeeren psillckend und durch „Nigoletto" und insbesondere ..Troubadour" rasch zum Wellruhme emporklimmend, schließlich mit seiner „Alda" und sei» nem «Requiem" zum Eistaunrn der Welt in ganz neue Bahnen einlenkte, gleichsam musikalisch Buße that, den lecken, realistisch überschäumenden alten Menschen ablegte und einen neuen, wohlerzogenen, ganz und gar cultlvierten anzog. So lam es d»nn. das« neb«n Stücken im Genre d.« ..Hernani" und d?r „Traviata" dei ve> besserte ..Simon Boccanegra" im ganzen und großen eine dem Timbre der ,.?^'da" ähnliche Stim» muln, und Empfindung aufwe'sl. mit welcher der kecke Verd, aus früher Zelt oft seltsam «-ontrastiert. Die Handlung der Oper „Simon Boo-anegra" ,st von jener blu«>o sich selbst Reichthum und Winden als Zoll der Dankbarkeit zu eiweiben hofft. — Im Dunl'l der N-chl w»bt Piwlo bei dem Volle für Sünon Boccanegra. Dieser li«bt die holde Maria, die Tochter des strengen Pn,rui>s I^>copo F,rsco. H>n Pfand der L»be ,st dem Uunde entiPioss'N, und Fiesco ve,schl,eßt die entihne Tochter in d»e Hallen selnrs Palaste«. Voll Sehnsucht irrt Boccanegia vor tum Palaste der Fieschi umher; da lllll der alle Firsco a»s seinem Paläste, in welchem soeben sein unglückliches Kmd den letzten Seufzer ausgehaucht hat. Cr erblickt Boccanegra, den Mörder seines Glückes. Dieser fleht um Verzeihung. Doch Fiesco, der Bocca» negra den Tod Mariens verschweigt, verspricht urg. listig Verzeihung nur dann. wenn Boccanegra ihm die F'ucht seiner schuldvollen Liebe, der unglücklichen Maria Kind. überlasse. Verzweislungsvoll gesteht Boccanegra. dass sein und Mariens Kind aus dem Verstecke, worin er es am pisanischen Gestade gebor, gen hatte, ohne Spur verschwunden sei. F,>5 - läist ihn seiner Qual und beobachtet nun v, ^ gefühl au? dem Dunkel, wie Simon, von Schmerz und Liebe getrieben, in den Palast der Fieschi tritt »nd dort die G^iebte als Leiche finde«. Verzweifelnd stürzt Simon an« dem Paläste. Da erscheint jubelnd oai! Volk von G»>nua »nd huldigt dem neuen Dogen. Zwischen dem Voilpü'le und dem e>sl>i! Acte Iirgt ein Zeitraum von 25 Idhr»n. Das urrfchwundene Kind der unglücklichen Maria fand in einem Kloster zu P:sa. in welchem die Tochter de« genuesischen Ge« schlechtes der Grimalbi eben gestorben war, Aufnahme und wirb sofoit meltwindigeiweise als Amalia Gri. maldi im Status des Klosteis weltergesührl. Dadurch erlangt die falsche Amalia Grimaldi das reiche Erbe der Grimaldi, lebt be« Genua in dem Paläste der Giimaldi unter der väterlichen Objv'ge des altrn Iacopo Fiesco. der zwar weiß, dass sein Schützling nicht die wirkliche Amalia Grimaldi. sondern eine arme Waise >st, jedoch das W'chl'gste N'cht We,h, dass näln-l,ch diese W^ife seine Eiit richtet wird, an genanntem Tage daselbst durch den Landeshauptmann in feierlicher Weise im Beisein des Statthalters mit begeisterten Hoch-Rufen auf Seine Majestät den Kaiser eröffnet. Der Landeshauptmann erinnerte in der Eröffnungsrede an die traurige Veranlassung, welche die Einberufung des Landtages herbeiführte, gedenkt in patriotischer Weise drr Gnade Sr. Majestät des Kaisers, Merhöchstwelcher Sich, wie stets zuvor, auch diesmal dem tiefgetroffenen Lande wie ein wahrer Vater gezeigt habe. Zugleich forderte der Landeshauptmann auf, dem Militär, den Landes-schützen, der Gendarmerie sowie den Spendern der milden Gaben und den patriotischen Hilfsuereinen den Dank des Landtages lnnd zu geben. Auf diese bei der Erwähnung Sr. Majestät des Kaisers, den hervorragenden Leistungen des Militärs lc von lauten Beifallskundgebungen begleitete Rede des Lanoeshaupt-mannes antwortete der Statthalter in einer längeren, mit lautem Beifalls aufgenommenen Rede, in welcher er die Unterstützung der Regierung bei der Hilssaction iu Aussicht stellt und die Nothwendigkeit betonte, angesichts des furchtbaren Unglückes, welches die Arbeit von Jahrhunderten vernichtete und viele Existenzen dem Elende preisgab, den Muth und das Vertrauen nicht zu verlieren, da es dem Zusammenwirken aller Factoren unter dem mächtigen Schutze Sr. Majestät des Kaisers und dem Segen des Himmels, der das Land Tirol in den kritischen Lagen niemals verlassen habe, gelingen werde, dai tiefgebeugte Land wieder aufzurichten. Nach Erledigung der laufenden Gegen» stände und Abnahme des Handgelöbnisses von dem neuen Rector Professor Dr. Steinlechner und dem neugewählten Abg. Grafen Fedrigotti wurde über Antrag des Grafen Brandis die Wahl des Ausschusses für die Hilfsaction auf die für nachmittags 4 Uhr anberaumte Sitzung vertagt. Soeben langt die Meldung ein, dass die Noth-straße Miltewaloe-Abfaltersbach mit dem heutigen Tage dem allgemeinen Verkehre übergeben wurde; somit ist die Verbindung InnsbruckLienz freigeworden. Unterm 23. d. M. wird gemeldet: In der gestrigen Abendsitzung des Tiroler Landtages wurde ein aus zwölf Mitgliedern bestehendes Comili zur Berathung der Hilfsaction für die überschwemmten Bezirke eingesetzt. Zum Obmanne dieses Comites, welches Vertreter aller Parteien des Landtages in seiner Mitte zählt, wurde Baron Dipauli, zu dessen Stellvertreter Graf Melchiori gewählt. Heute hat das Cllmiti in Anwesenheit des Statthalters und der von der Regierung ernannten Experten seine Berathungen begonnen. Der Tag der nächsten Landtagssihung ist noch nicht bestimmt. Aus Budapest melde! man unterm 23. November: In Fortsetzung der Generaldebatte im Abgeordnetenhause über den Gesetzentwurf, die ausnahmsweise Eintheilung ungarischer Bataillone in österreichische Regimenter betreffend, spricht Paul HoitssY (äußerste Linke) gegen die Vorlage. Die Maßregel, welch' in der Vorlage bezweckt ist, sei factisch bereits durchgeführt, und man habe die Vorlage nur, um den Schein der Gesetzlichkeit zu wahren, eingebracht. Mit der Votierung dieser Vorlage würde wieder ein Rest staatlicher Selbständigkeit schwinden, indem man gestattet, dass ungarische Rekruten in nichtungarische Regimenter eingetheilt würden. Redner bringt im Namen seiner Partei einen Beschlussantrag ein, w?l> cher die Ertheilung eines Tadelsvotums für das Vorgehen der gemeinsamen Negierung und der Delegation sowie dic Verwerfung der Vorlage bezweckt. (Beifall auf der äußersten Linken.) Alb. Nömelh (äußerste Linke) erörtert die Gründe der Abnahme des ungarischen Rekrutencontlngentes um 138 l Köpfe. Das Zu« sammenmengen verschiedener Nationalitäten in einem Regiment wird vom Redner in sehr umständlicher Weise als schädlich bezeichnet. Aug. PulSzky (gemäßigte Opposition) nimmt die Vorlage an, wie er auch in der Delegation die Voranschläge für die Reorganisation votierte. Redner widerlegt die von der äußersten Linken erhobenen Vorwürfe, als ob die Vorlage ungefetzlich sei und als habe die Delegation mit der Votierung jener Voranschläge ihre Competenz überschritten. Die Vorlage wäre auch ohne die gleichzeitige Durchführung der Reorganisation infolge der volkszählungsmäßig constatierten Abnahme des ungarischen Rekrutencontingenles nöthig gewesen. Emerich Ivanka (liberale Partei) polemisiert gegen die übertriebenen und irrigen Behauptungen der Redner der äußersten Linken. Ungarns Bevölkerung habe nicht abgenommen, sondern nur das Verhältnis des ungarischen Truppencontingentes zu dem österreichischen habe infolge der größeren Zunahme der österreichischen Bevölkerung eine Aenderung erfahren. Redner kann sich auch keine ungarische Armee denken, die ausshliVhlich aus Magyaren bestünde. Die von Albert Ncmelh ironisierte und mit dem alten Bundesconlingente verglichene kaleidoskopartige Zusammensetzung der neuen Regimenter müsste auch in einer ungarischen Armee ne-stehen. Auch in diesem zweitheiligen Reiche werden die Soldaten jener Regimenter im Bedarfsfälle alle gut fechten, ohne zu fragen, ob sie im Ergänzungsbezirl geboren sind. Redner schließt seine Rede mit den Worten, er sei überzeugt, alle jene, welche j»ht die Kriegsverwallung und gemeinsame Armee so stall an« greifen, würden im Bedarfsfalle mit j.ner Partei an Opferwilligkeit wetteifern, welche schon im Frird^N die Kriegsverwaltung unterstützt und alle Maßregeln so auch die Vorlage votiert, welche die Schlagfertig' keit der Armee erhöhen. Mocsüry und Herman (äußerste Link«') sprechen gegen die Vorlage. — Pulszky wiederholt, er könne nicht zugeben, dass die selbständige ungarische Armee zu den Rechten der Nation gehöre (Widerspruch und Lärm auf der äußersten Linken); das Gesetz widerspreche dieser Behauptung. Die selbständige Armee bilde alleofalls eine nationale Aspiration, deren Realisierung Redner sür unzweckmäßig und unmöglich hält. — Landesvertheidigungs-Minister Graf Räday w,der- Fiesco, rectiug Maria Boccanegra, oder umgekehrt, und findet glühende Gegenliebe. Iacopo Fiesco fegnet diefen Herzensbund. Da erscheint der von der Jagd heimkehrende Doge im Palaste der Grimaldi, welchen auch der einstige Goldspinner und nunmehrige Senator Paolo, ein Bewerber um Amalia Grimaldis Hand und Vermögen, häufig umschleicht. Amalia Gri-maldi enthüllt in eigenthümlich offenherziger Weise dem Dogen sofort das Geheimnis, welches über ihrer Person schwebt; ein Bildnis ihrer Mutter — das Einzige, was ihr als Erinnerung an ihre Herkunft geblieben — weist dieselben Züge auf wie das Con« terfei der Geliebten, welches Simon Boccanegra ahnungsvoll aus dem Busen zieht. Er erkennt seine Tochter und jubelnd stürzen sich beide in die Arme; dessenungeachtet bleibt die ganze Angelegenheit vorläufig Geheimnis zwischen Vater und Tochter. Paolo, dem der Doge nunmehr die Werbung um Amalie verbietet, schwört Rache; er beschließt, den Gegenstand seiner Wünsche zu entführen und Amalia vorläufig in das Haus eines sicheren Lo>enzo zu bringen. Die Scene verändert sich; wir sind im Regie-rungspalaste, wo eben der Senat unter des Dogen Vorsitze Sitzung hält. Da dringt Geschrei und Toben des Pöbels an die Ohren der erschreckten Senatoren; das Voll schleppt Fiesco und Gabriel Adorno in den Sitzungssaal und verlangt deren Tod, denn Gabriel hat mittlerweile Lorenzino, in dessen Haus Amalia Grimaldi gebracht worden war, erschlagen. Er be-schuldigt vor dem ganzen Volke drn Dogen als den elgemUchen Urh^er der That und will ihn ermorden, >- m,"'?.^. ""^ ^ zw'^en bcide und verhütet die Blutthat, worauf Gabriel und FieSco in den Kerler gebracht werden. Der Doge mahnt zuerst zum Frieden zwischen Patriciern und Plejebern, dann zwingt er Paolo, welchen Amalia durch bedeutungsvolle Winke als ihren eigentlichen Entführer bezeichnet, als Urheber dieses Frevels - sich selbst zu verfluchen! Der zweite Act zeigt uns Paolo im Begriffe, in die Verbannung zu gehen, jedoch voll Durst nach Rache. Paolo, der merkwürdigerweise, auch nachdem er in Ungnade gefallen ist, in den Gemächern des Dogen wie zu Hause ist, gießt Gift in eine Trink« schale, lässt hierauf Fiesco und Gabriel aus dem Kerker holen und versucht zuerst Fiesco, dann mit mehr Elfolg Gabriel, dessen Eifersucht wider den Dogen er rege macht, zur Ermordung Voccanegras zu überreden. Der Doge erscheint, trinkt von dem Gifte und sinkt in schweren Schlaf. Da tritt Gabriel aus dem Verstecke hervor und will den Dogen ermorden; Amalia wirft sich zum zweitenmal« dazwischen und vei' briel unoAmalie aber freuen sich, dem, der Doge segnet sie und bittet dann die Senatoren, Gabriel zu seinem Nachfolger zu wählen, worauf er endlich stirbt. Fiesco verkündet dem Volte den Tod Boccanegral uno die Wahl Gabriels zum Dogen. Die Handlung ist, wie man sieht, voll Widerwärtigkeit und Unwahrscheinlichkeit. Man fragt sich vor allem, warum der Doge nicht gleich nach der Entdeckung voll Freude aller Welt veikündet, dass er seine Tochter wieder gefunden. Gabriel, der den Doge« zweimal ermorden will und dessenungeachtet schließlich dessen Tochter heiratet, ist eine doppelt widerwärtig Figur, und seine Erhebung zum Dogen ist eine recht sonderbare Krönung des Ganzen. Der arme S>mo« selbst, der durch nahezu zwei Acte, mit Gift im 2e>be, fortwährend singen muss, erscheint geradezu als komische Gestalt. Die Musik zu diesem Dolch- und Gifldrama zeig' viel mehr Schwächen als Vorzüge. Die Einleitung zu dem Vorspiele ist vielleicht das Beste und Stimmungsvollste an der ganzen Oper; doch nur zu bald folgt die Enttäuschung. Wir wussten aus dem VorsM« wenig Erfreuliches mehr hervorzuheben; dassel^ schließt mit einem recht trivialen Jubel und Huld'" gungschor, der lebhaft an die „Traviata" erinnert, av. Die Orchestereinleitung zum ersten Acte samlw der darauf folgenden Arie der Amalia, in der St>M mung an „Aloa" mahnend, ist dürftig in der E'fU' dung ebenso wie das folgende Durtt (Gabriel u"v Amalia), dessen Schluss lMl^ro drillaulo) ein wahr" Lalbacher Zeitung Nr 271 2313 25. November 1882. lksst die Behauptung der Redner von der äuhersten Linken, uls jeien die 17 ungarischen Bataillone bereits M die österreichischen Regimenter eingetheilt; es wurden blos zehn Bataillone nach den betreffenden Gar. nisonsorten dislociert, und werde mit der Ausführung der Eintheilung dieser Bataillone in die neuen Regi« menter bis zur Erledigung der Voilage durch die Legislative gewartet. Der Minister empfiehlt die Vor« läge zur Annahme. — Nach dem Schlussworte des Referenten und nachdem noch Antragsteller Hoitssy gesprochen, wird der Antrag der äußersten Lmlen bei namentlicher Abstimmung verworfen und die Vorlage wit 165 gegen 61 Stimmen zur Grundlage der Spe-cialdebatte angenommen. Aus Mostar wird unterm 22. November gemeldet: Heute vormit-lags II Uhr wurde unter allgemeiner Theilnahme der Bevölkerung Mostars die neue eiserne Narenta -Brücke, welche durch die Gnade Sr. Majestät Allerhöchst dessen Namen erhalten hat, durch den Landeschef, G. d. E. Baron Aftvel, in feierlicher Weise eröffnet. Am festlich geschmückten Brücken« kingange wurde Sr. Excellenz von der Stadlvertretung und dem Bürgermeister Ala« Begoviö empfangen. Zum Schlüsse einer vom Bürgermeister in äußerst sym« pathischen und regierungsfreundlichen Au«d>ücken ge» hallcnen Rede brachte derselbe auf das Wohl Seiner Majestät ein dreimaliges Hwio aus, in welches die versammelten brgeistert emstimmten. Baron Apprl danlte in der Landessprache den Vertretern der Stadt !ür ihre an den Tag gelegten loyalen Gesinnungen und versprach, dieselben Sr. Majestät allerunlelthänigst Ar Kenntnis zu bringen. Umer den Klängen der Aollshymne wurde sodann die Brücke überschritten. Miliags f" d ein von der Stadt arrangiertes Fest' banlett stat«. Die italienische Thronrede. Rom, 22. November. Die Kammern wurden heute eröffnet. Die Tribünen waren überfüllt. Se< Naturen und Deputierte waren zahlreich erschienen, "hre Majestät die Königin erschien mit dem Prinzen bvn Neapel und wurde mit langen Beisallslundqebun. ßen begrüßt. Beim Eintritte Sr. Majestät des Königs ln Begleitung der Prinzen Amadeus, Eugtn und Thomas erfolgte eine dreifache Beifallssalve. Dec Ministerpräsident Depretis forderte im Nlimen des Königs die Deputierten und Senatoren auf, sich niederzusetzen. 4"inz Thomas und die anderen neu ernannten Sena» wren sowie alle anwesenden Deputierten leisteten h>e> snuf den Eid. Unter laulloser Stille verlas Sc. Ma. jestät der König folgende Thronrede: „Meine Herren Senatoren und Depulierten! . Mit Freude und Slolz begrüße ich in Ihnen die "Ulch die fl^i«. Mitwillllng aller Elassen der Nition ^stallten Vertreter des Vaterlandes. Diese auf den Punsch meme« glorreichen Vaters vo>bereitete und °"lch die T'eue an mein Versprechen vollführte be. ^undelungswü'dige Umgestaliung gibt uns die txff-Nche Gewissheit, dass das italienische Voll reif für °'e I.eihe.l ist. ern lebhaft an italienische Opernparodien, wie . ".hie und da in dem Hause der Wiener Künstler-5 "ossenschafl zu allgemcmer heilerleit gegeben zu lldtn psi,gen. n, Wir ließen uns die Oper gefallen, auch wenn '^ "och so fehr die Factur ber Verdi'schen Erstling«. ^'" hätte; denn sie würde dann ungeachtet aller ^""^"älen und Trivialitäten jenen kräftigen, von H, «ühl,e hsrab so stark wirkenden Zug haben, wel. I,, den Verdl'jchen Op.rn so sehr eigen ist. So ist rech. ^"sil l^u „Voccanegra" verwässert, ohne die ^ ^ ^.arbe und durchwegs arm an jener eigenarti-()' Erfindung, wie dieselbe doch sonst in Verdi'schen ^" so lebhaft sprudelt. Es war von Verdi lem z„»,>! bedanke, seinen alten „Boccanegra" auf« H, Die Aufführung war unter Leitung des Herrn "«tvr« Iahn mit gröhl« Sorgfalt vorbereitet. __________(Wiener Abendp.) des offenliindigen Mllen? des Landes werden sich die. politischen Meinungsverschiedenheiten mäßigen und Sie werden alle Ihre Sorafalt darauf verwenden lönnen, die administlat'ven Institutionen des Staates zu ver-vollkommnen (Sehr gut!) und die Thätigteil derselben zu Vereinsachen und zu erleichtern. Die letzten Legis« laturperioden werden in der parlamentarischen Geschichte denlwürdig bleiben, weil sie eine stabile finanzielle Unterlage geschaffen, die lästigsten Steuern erleichtert, der Unordnung »n der Geldcirculalion abgeholfen, die Entwicklung einer ganzen Reihe von Communications geregelt, die Entwicklung der ökonomischen Kräfte des Landes durch einen neuen Handelscodex mächtig gefördert und die Organisatian der Militärmacht erheb-lich gebessert haben. Ich kann mit lebhaftester Be« friedigung bezeugen, dass die Armee und die Marine sich der Sorgfalt des Parlaments und der Liebe und Bewunderung, welche ganz Italien mit mir ihnen zollt, würdig erweisen." (Anhallender Beifall.) Der König empfiehlt sodann verschiedene Gesetz entwürfe innerer Natur und verspricht, die öffentliche Ruhe mit Festigkeit zu vertheidigen, die nationalen Institutionen 'nlact aufrechtzuerhalten und durch die Verwaltung und die Justiz die Freiheit aller und jedes Einzelnen zu schützen. (Langer Beifall.) Sodann fährt der König foit: „Unsere Beziehungen mit den auswärtiqen Re. gierungen sind freundschaftlich und herzl'ch. Von allen erhalten wir Beweise der Sympathie und des W^hl-wollrns, die wir erwidern, indem wir die Venräqe scrnpulös beobachten und an dem Rathe der Mächte uns stets mit einer klaren und loyalen Politik be> lhriligen, welche ans die Aufrech'eihaltung des Frie« dens und auf die Versöhnung der nationalen Inter« essen mit den allgemeinen Interessen Europas gerichtet lst. (Bravo!) Die Vermählung des Herzogs von Genua mit einer Prinzessin, welche einer der erlauchtesten alten Dynastien Deutschlands angehört, ist e,n neues Pfand der Freundschaft zwischen den beiden Völkern." (Leb-hafter Beifall.) Der Kömg schloss: ..H.ute ,st das Geschick Italiens in Ihren Hän-den. Victor Emanuel. welch.,,, Sie den T'lel ohne. gl'ichcn ..Vater des Vale,lande«" zuerkannten (Bei. fall), konnte da« italienische Volk zu semer Unabhän-uigleit führen, demselben die Einheit, die Kraft der Freiheit und die Möglichkeit der Giöße aeben. Keine fremde Macht im Ionern oder außen behindert mehr die vollste Freiheit Ihrer Handlungen. (Vravo!) Sie können heiteren Blickes und in Ruhe die großen socialen Probleme unserer Zeit prüsen und lösen." (Stürmischer Beifall und Rufe: Es lebe der Kümg!) Dem Könige wurden auch in den Straßen leb» hafte Ovationen dargebracht. „Fansulla". ,.R,isst'gna" und „Stampa" sprechen sict, in günst,g?r Weise über die Th'oniede ans. „Vllsnqliere" und „R'forma" kritisi-rsn d < ielbe eini» qerm^h'N. lehiere« Journal sagt jedoch, d.isz niemand geneigt sei. da« Cabinet zu bekämpfen. D e .,Op>nione" schreibt: Die Thronrede >s< sowie die vun Drpretis in Stradella gehaltene Rede ei,, weises Programm der Oldnung und Freiheit. Wir hl'ff,,,. die Regierung werde fo handeln, wie sie spiach. ..Popolo Romano" lobt den Inhalt der Rede mehr als die Form dersel-ben. D>e „Gazze'ta d'I'alia" constatiert m»l Vergnü« a/n. dass die Worte des Köniq« vor allen anderen Worte der Versöhoung und der Eintracht für die neue Legislalmperiode waren. Hügesnemgkeiten. — (Ein Scheffel-Jubiläum) Ein recht fel. tenes Jubiläum begeht in dieser Weihnachti^Saison ein Llkblmaebuch der deutschen Nation — Victor von Scheffels jugendlich frischer „Sang vom Overrheiu" — „Der Trompeter von Süllingen." Ende dieses Monats wiid die Vcrlagshandlung von Boiiz und Compaanie in Stuttgart die einhundertste Aus läge dieser Dichtung in einer besonders glänzenden Aus. stattung, geziert mit dem Bildnis des Dichlels. zur Aus» gade bringen, Scheffels „Trompeter" erschien zuerst 185)3, In 29 Jahren hat das Werk daher die «roh. artige Verbreitung erlangt, vo>, welcher dieses Jubiläum Zeugnis gibt und welche in der neueren poetische» Literatur wohl beispiellos dasteht, Auch die,e Jubiläums« Ausgabe wild mit einer Widmunge Epistel des lieben»' würdigen Dichters versehen sein, welche die „Frank fuller Zeitung" schon jetzt mittheilt. Pie poetische Vor» rede zur eiuhunoertsten Auflage ist datiert: „Rudolsozell. am 50, Geburtslage", und h^t zum Motto den alten Spruch: „liudoiit. kUil lliw Ud^Iii." Sie ist Haupt» sächlich den drei Uebersehungen (der hollündischen, eng. lischen und italienischen) gewidmet und lautet: Auch Bücher haben ihr Schicksal! So sag' Nie der Romcr ich sreudiq verwundert, Die NcU'Aiiflaae vom hrntiai-n Tay Zielt sich mit der Num,i»'l Einhundelt, Nls («liiclwiinschtil'ten eichenen vor mir Drei schmucke siemde Trompeter, In sicmdcr Sprache und Zunqe glüht Nnd »laudert und lack! «>in i,^s Der Eine hat sich von Rotterdam Dem „Äovenrijn" zugewendet; Ihm hat ein wurdigel «eistlicher Herr Ein „Ncoerlllnblch Grwaad" nespenbet. Und er heimelt mich an, als wär' mir ein Sohn Mit Flöhen nach Holland geschwommen Und llästin,lichst plattdeutsch angehaucht „Van der Norbzce zuruckgetwommen. In classischem Englisch stolz wie ein Lord Hommt aus London der Zweite geschritten, Eine kunstverständige Dame wies Ihm Albion» Haltung und Sitten. Und sie wiinscht mir gütig, ich möge gesund Ausharren und unverstorben, Vis mein Schwarzwalbsang sich ein Heimatrecht In jeglichem Klima erworben. Der Dritte über ben Brenner sich schwang Äls italienischer Trombettiere. Ein rechlSgclrhrter seinsühliner Sohn Veronas erwies mir die Ehre. Der Herzen humane Vildun« hält Die Voller in Freundschaft verbunden; — Auf ällvri hat als Knff<-ehaussch!lb Hiddi^eigei Achtung gesunden. Nun dank ich ben Frauen und Jungfrauen all' Und nll' den guten Gesellen, Die in der Heimat jahraus, jahrein Sich neu den Trompeter bestellen; Und vor allem danr ich dem lieben Gott, Der seine Güte lieh walten, Und Buch wie Versafser in Gnaden hat Zu solcher Freude erhalten. — (Die Theater Europas.) In Europa existieren gegenwärtig 1457 Theater, die folgendermaßen aus die verschiedenen Länder vertheilt sind: Italien hat A4«. Frankreich 337. Deutschland 194, Glohtiritannien 150. Spanien 100. Oesterreich Ungarn 132. RusS» land 44. Velgien 34 . Holland 22 , die Schweiz 20, Portugal 10. Schweben 10. Dänemark 10. Norwegen 8, Gl'echenlanb 4. die Türkei 4. Rumänien 3, Serbien 1 Theater. — (Magnetisches Gewitter.) Nus Newyorl läuft die Meldung einer höchst int,rrsfanlfn Nlituleischei. nung ein. welche sich über die ganze Nreite des nord-amerikanischen Continents, von Voflon bis Sun Fran« cisco erstreckte und die ganze Nacht am vorigen Freitag hindurch andauerte (am selben Taue der Erscheinung be» uns) — es war dies ein Nordlicht, oder besser gesagt, ein maanellsches Gewitter von noch nie beobachteter Intensität. In Omeha war das Noibllcht so glänzend, dass die Nacht so hell wie der Tag war; in llheyenne. Denver, un verschiedenen Punlten Californiens und auf dem Washingtoner Terrain hatte es dieselbe Ausbrei« tung. In St Paul. Minnesota, war der Himmel von blutrother Farbe, ein gleichzeitig großartiger und schreck« licher Anblick Die telegraphische Verbindung war nahezu vollständig unterbrochen, und mannigfache Experimente wurden angestellt. um die Drähte zur Function zu bringen. Diese Versuche blieben anfangs resultatlos. b>? man die interessante Entdeckung machte, dass ein elektrischer Strom entstand, wenn man zwischen zwei gegebenen Orten die Enden zweier Drähte im Erdboden zu einem vereinigte. Auf diesem Doppeldrahte konnte dann in gewöhnlicher Weise gearbeitet werden; man musste also acht Drähte zu dem Dienste verwenden, den sonst vier Drähte leisten Elektriker stimmen darin liber-ein. dass die Störung sich auch insofern von ben bisher beobachteten unterschied, als es diesmal wie in starken Wellen auf die Drähte zu wirken schien und die Po, larität des elektrischen Stromes beständig wechselte. Locales. — (Nllerhvchste Spende.) Se. k und k. Apostolische Majestät haben ben duich die Feuersblunft am 24, Juli 1882 verunglückten Insassen der Gemeinde Kölschen eine Unterstützung von vierhundert Gulden aus Allerhöchster Privatcasse allergnädigst zu bewilligen geruht. — (Aus dem Gemeinderathe.) In der gestrigen Sitzung des Gemeinderathes erschienen ii der Abstimmung wirb der Antrag des VR, Dr. Suppan mit 14 gegen 7 Vti»- Laibacher Zeitung Nl 271 23 l4 25. November 1882. men abgelehnt und der Antrag des Dr. Ritter von Nleiweis Trsteniski mit der gleichen Stimmen» anzahl angenommen. GN. Dr. Suppan meldet gegen diesen Beschluss im Sinne der Geschäftsordnung den Protest zu Protokoll und, erklärt namens seiner Gesin» nungsgenofsen. an der Wahl nicht theilzunehmen. Es werden 15 Stimmzettel abgegeben, und erscheint der Herr l, l. Professor Franz Lull je als Mitglied deb l. k LandeKschulrathes gewählt. In den Feslausschuss anlässlich der600jührigen Jubelfeier des Unfalles des Landes Kram an das erlauchte Haus Haböburg werden gewählt: Vicebiirger» meister Fortuna und die GRR. Dr. Moschö und Ivan Hribar. Zugleich wird der Antrag des GR. Dr, Dero angenommen, es möge der Landesausschuss ersucht werden, die Zahl der Mitglieder der Stadt« gemeinde im Festausschusse von drei auf fünf Mitglieder zu vermehren Einen näheren Bericht über die Sitzung tragen wir nach. -x- — (Vereins«Veseda in der Citalnica.) Morgen. 26 d. M.. findet in der hiesigen Eitalnica eine Vereins-Beseda statt. Das reichhaltige und interessante Programm lautet: 1) „No^s. hudav" von G. Cisenhut, Octett, gefuugen von den Herren: Pribil, Nranke. car. Pelan. Stegnar, Iuvanec, Paternoster und Krulec, i 2) Andante aus dem Concert Op. 8 von David Popper und Mazurka 0p. 8 von Henri Rüder für Violoncell. gefpielt von Adolf Hodel, mit Clavierbegleitung oon j Herrn I, Pribil, 3.) ^oincs VLSin uolucoin", Solo,! gesungen von Herrn A. Pucihar. auf dem Piano be^ gleitet von Herrn I Pribil. 4) „Der Gang durch'< Fenster". Lustspiel in 1 Act. nach dem Französischen, von Scribe, slovenisch von Volc. — Der Anfang der Beseda ist auf halb 8 Uhr festgesetzt. j — (Allgemeine Eoncurrenz.) Das k. k. j Reichs Kriegsminifterium beabsichtigt den Bedarf einiger Artikel für das Jahr 1883 im Wege der allgemeinen Concurrenz sicherzustellen. Die Offerte sind bis 30. No« vember 1882. 12 Uhr mittags, beim k. k. Reichs-Kriegs-minifterium zu überreichen. Unter jenen Artikeln find auch Pferdedecken, Kappen, Hosen, Handschuhe. Spaten, Schaufeln. Krampen. Sägen, Feilen. Nägel. Drahtstlf^ ten. Essschalen, Feldflasche. Nähere Auskünfte ertheilt, die Handels« und Gewerbekammer in Laibach ! — (Ertrunken) Wie man uns aus Gurkfeld schreibt, ist der in Landstraß als Waldhüter bedienstete Leopold Weih am 31. v. M, als er auf dem Heimwege! nach Landstrah begriffen war. in einen beiläufig 2 Meter! tiefen Wassergraben gefallen und darin ertrunken. Wie, man annimmt, hat der Verunglückte den richtigen Weg verfehlt und fand infolge der damals eben eingetretenen Ueberschwemmung den Tod. — (Landschaftliche» Theater.) Gestern erfüllte uns wieder recht lebhaftes Bedauern mit dem Personale, das bemüssigt war. vor so sehr schwach be-i suchtem Hause zu singen, zu sprechen und — lustig zu sein. Und die in den drei Vinactern, zwei Operetten — ^ „Die schöne Galathe" und ..Des Lvwen Erwachen" und! einem Schwank: ..Im Schlafe" — beschäftigten Mit. ^ glieder unserer Bühne haben trotz der gähnenden Leere! mit einem Animo und einer Verve und einem fo treff», lichen Humor ihre diversen Pensa absolviert, dass sie. in der That den freilich nur qualitativ zu fassenden Applaus in redlichster Weise verdienten. Frl. o. Wagner war sowohl als .Ganymed" wie als „Gaston" superb, sah prächtig aus und war voll der sprudelndsten Laune,' desgleichen excellierte Herr Ewald als „Magister" (in i „Des Löiuen Erwachen"); eine reizende „Galathe" war j Frl. Atzger, die auch in Sang und Spiel äußerst nett war; Herr Oswald als „Pygmalion" war eine sym«^ pathische Erscheinung und löste seine Aufgabe in jeder! Beziehung zur besten Zufriedenheit; Frl, Weuh sang ^ als „Paquerette in „Des Löwen Erwachen" ihre „zum ^ Herzen greifenoe Arie" mit aller Innigkeit Herr Paul-mann gab gleich gut den „Mydas" und den „Nivelle". I Im Rosens Schwanke „Im Schlafe", das man wohl' aus Gesellschastsabenden zur Genüge kennt, bemühten« sich Fr!. Esvuchöl (Emma) und Frl. Klaus (Con,.! merzienräthin) sowie die Herren Tauber (Arthur von ^ Tenne) und Horwih (Dr. Ramming), den an sie ge<^ stellten Anforderungen zu entsprechen, was ihnen auch i vollkommen gelang. Ium Schlüsse noch ein Wörtchen an die Regie bei der schönen Galathe. Herr Rüder führt wohl nicht bei der Oper die Regie, da führt sie bekanntlich „Serenis«! simus" selbst — doch „böse Beispiele verderben gute ^ Sitten"; es passierte also gestern in der genannten Operette im Atelier des griechischen Bildhauer« Pyg» malion das Malheur, dass auf dem Tische zur Seite' der Galathc«Statue Statuetten standen von — Goethe! und Schiller! -eg. s — (Beilagen.) Unserer heutigen Nummer liegt ^ eine Anzeige der Moden» ic Handlung des Herrn Hugo Fischer bei und für die Stadtabonnenten außerdem noch eine Anzeige der Buchhandlung Jg. v. Klein-mayrHFed. Bamberg. auf welche Beilagen wir! die Aufmerksamkeit der Lesec zu lenken uns erlauben, j — (Literatur*) Vorzüglich geeignetes! Weihnachtsgeschenk. Im Verlag von Baum.! gärtner» Buchhandlung w Leipzig erschien soeben in > neuem Farbendruck und ch in j-der Buchhandlung zu haben: Geographisches Lotto E'n Gesellschaftsspiel für 2 bis 8 Personen, In eleganten Kasten, Preis 4 Mark. Von diesem jetzt wohl in ganz Deutschland bekannten und beliebten Spiele ist' soeben eine neue 3. Austage in ganz besonders eleganter Ausstattung (Titel :n Farbendruck — nicht zu verwechseln mit Nachahmungen ähnlichen Titels) erschienen. Dieses unter« haltende Spiel, welches acht sorgfältig in Farbendruck ausgeführte Landkarten enthält, ist zngleich das beste Lehrmittel, um sich in kürzester Zeit eingehende Kenntnis der hervorragendsten Länder, Flüsse, Gebirge, Meere. Inseln ic. zu verschaffen Jeder Spieler erhält eine Karte mit roth ausgezeichneten geographischen Punkten (Baffinsbai. Cap Horn. Paris u. s. w). Einer der Mitspielenden ruft die Namenskärtchen aus und die Spielenden besehen mit kleinen Blattchen die ausgerufenen Punkte. Wer zuerst eine ausgemachte Anzahl von Pnnkten besetzt hat, ist König. Als äußerst amüsante und zugleich in hohem Maße instructive Unterhaltung für die Winterabende kann es alt und jung nicht warm genug em« pfohlen werden und follte in leiner Familie fehlen. * Alles in dieser Rubrik Angezeigte ist zu beziehen durch die biesiae Buchhandlung Jg. u. Kleiuwallr Hi Fed. «ambera. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laib. Zeiiung." Frankfurt, 24. November. Der Main ist aus-getreten. Die Verbindungsbahn am diesseitigen Quai ist unter Wasser. Per Rhein steigt rapid, die Schiffe fahrt wurde eingestellt. Paris, 24. November. Aus der Kathedrale von Saint«Denis wurden 33 kostbare Gegenstände geraubt, worunter 6 Kelche und 3 Monstranzen. Der Gesammt-wert beträgt 100.000 Frcs. — Die „Union" veröffentlicht einen Auszug des päpstlichen Circulars anläss-lich der Affaire Martinucci. Das Urtheil des römischen Verichtes. heißt es darin, ist ein Eingriff in den Umkreis des Vaticans und eine Beleidigung des Papstes selbst. Es protestiert gegen die Verletzung der Iin^ munilät und der souveränen Rechte des Papstes. London, 24. November. Dic Eisrnbahnlnücke bei Vromley an der Londoll'ChathaM'Dower-Eisenbahu ist heute zusammengebrochen. Sieben Arbeite sind todt und mehrere verwundet. Der Verkehr mit dem Continente ist gestört. Wien. 24. November. Se. k. und k. Apostolische Majestät werden Donnerstag, den 30. November d. I, in Budapest Audienzen zu ertheilen geruhen. Wieu, 24. November. Das Bureau des Ab. geordnetenhauses trifft die entsprechenden Vor« kehrungen für die Wiederaufnahme der Sitzungen dieses Hauses. Der Präsident Dr. Smolla, der se,t Schluss der Delegationssession in Wien anniesend ist, hat die Leitung der Präsidialgeschäfte bereits über. nommen. Madrid. 23. November. Der Minister de« Innern machte im Mmiswrathe die Mitlhrilnng, dass in verschiedenen Städten Andalusiens zusammen etwa 30 socialistische Wühler verhastet wurden, welche mit den spanischen Socialisten und den Anarchisten in Lyon im Verkehr standen. Verstorbene. Den 23. November, Iosefa Beden, Greislerstochter, 8 Mon.. herrengasse Nr. 3. Wasserkopf. Den 24. November. Francisca Mlglar, Schuh» machersgattin. 6« I., Nathhausplah Nr. 11. Manenblutung. — Maria Rcbol, Arbeitersgattin, 52 I,. hühncrdorf Nr. 1«. Wassersucht. Im Epitale: Den 17. November. Josef Schint, Taglöhner. 30 I.. Gehirntumor, — Lucia BorZtnar, Inwohnerin, ü? I., Lungenentzündung. Theater. heute (ungerader Tag) zum erstenmale (Novität): Das Geheimnis des Hausmeisters oder: herrnMül« lers Vaterfreuden. Posse mit Gesang in vier Acten von Josef Doppler. Musil von Max v. Weinzierl, Lottoziehung vom 22. November: Brunn: 10 60 58 42 39. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Z „5 HZ- 8 ^ « ^ " «^H 8 " H ««5 I 6 ^ 5 ^ 55 3-4 NO. schwach bewölkt ! «^ 24. 2 „ N. 732 48 ^. 8 6 W, schwach bewölkt < ^"" 9 . Ab. 733 1? > 7 2 W. schwach bewölkt , ""6" Morgenroth, tagsüber bewölkt, nur vormittags einzelne Sonnenblickc, abends Regen. Das Tageimittel der Wärme ^- 6 4'. um 3'b" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamberg. «»» W««z»»v>- HZ»»,»»», ? lick Mr Uüdoliliilikor »Ilor 8tÄN<1o, mit 800 Illugtrlltwnen n«d»t pioigeoulant,, fur I N, 50 ler franon ?,,> de/.iolion vnn ^. ^. H I., rranki, Uitzn, II., Ohm oonMätMäv 91. 103 nvdvll ü«m „ädwilerlwly." »elol,»t« H,n»^»lll lertl^er »l8b«l, »ollH, dlUlss, ele,»nt. (4104) 12—l) Aeller'sllie Hjnelnmke werden alljährlich um diese Zeit annclündigt. um bald darauf als Glanzpunkt aus Tausenden von Weihnachtstischen die lost-barsten Sachen zu überstrahlen. Aus Ueberzeugung rufen wir einem jeden zu: Was sann wohl der Gatte der Gattin, der Bräutigam der Nraut. der Freund dem Freunde Schöneres und Willkommeneres schenken? Es vergegenwärtigt qlücllich verlebte Stunden, lacht und scherzt durch seine bald heiteren — erhebt Herz und Gemüth durch seine ernsten Weisen, verscheucht Traurigkeit und Melancholie, ist der beste Gesellschafter, des Einsamen tieuestcr Freund; und nun gar sür den Leidenden, den Kranken, den an das Haus Gefesselten! — mit Einem Worte, ein Hellcr'sches Spielwcrk darf und sollte in keinem Salon, an keinem Krankenbette, überhaupt in keinem guten hause fehlen. Für die Herren Wirte, Eonditoren sowie Geschäfte jeder Art gibt es keine einfachere und sichere Anziehungskraft als solch ein Werk, um die Gäste und Kunden dauernd zu fesseln. Nie uns vun vielen Seiten bestätigt wird, haben sich die Einnahmen solcher Etablissements geradezu verdoppelt; darum jenen Herren Wirten und Geschäftsinhabern, die noch nicht im Be-schc eines Sviclwcrlcs sind, nicht dringend genug anempfohlen werden kann. sich dieser so sicher erweisenden Zugkraft ohne Zögern zu bedienen, um so mehr. da auf Wunsch. Zahlungs» erleichternngen gewährt werden Den Herren Geistlichen, welche aus Rücksicht sin ihren Stand oder der Enlscrimng wcgrn Con» ccrten ?c nicht beiwohnen können, bereitet solch ein Kunstwerk dcil schönsten, dauerndsten Gcnuss, Wir bemerken noch. dass die Wahl der einzelnen Stücke eine fein durchdachte ist; die neuesten sowie dic beliebtesten älteren Opern. Opeietten, Tänze und Lieder finden sich in den Heller'schen Werten alls das schönste vereinigt. Derselbe hnt die Ehre. Lieferant vieler Höfe und Hoheiten zu sein. ist iiberdics auf den Ausstellungen preisgekrönt, neuerdings in Melbourne der einzige, der speciell sür sich.illcin den ersten Preis — Diplome nebst silberner Medaille — erhielt. Eine für diesen Winter veranstaltete Prämienlieltheilung von 100 Spiclwcrkcn im Betrage von 20,000 Francs dürfte zudem besonderen Anklang finden, da jeder Käufer, selbst schon einer kleinen Spieldose, dadurch in den Vesil) eines grof^n Werkes gelangen kann; auf je 25, Francs erhält man rillen Prämien-schein. Reichhaltige illustrierte Preislisten nebst Plan werden auf Verlangen franco zugesandt. (4674) 2 —l Wir empfehlen jeoermann, auch bei einer kleinen Spieldose, sich stets direct an die Fabrik zu wenden, da vielerorts Werke für Heller'schc angepriesen werden, die cs nicht smb. Alle echten Werke und Spieldosen tragen seinen gedrucktm Namen, worauf zu achten ist. Die Firma hält nirgends Niederlagen. Eingesendet. Mit Bezug auf die im Inseratenthcil enthaltene Empfehlung, betreffend dic Heilmethode des Herrn I.I.F. Popp in Heide (Holstein), können wir bestätigen, dafs es sich verlohnt, einen Einblick in das vom Verfasser selbst herausgegebene Werk „Magen-und Darmkatarrh" zu nehmen, umsomchr, als dieses Buch den armen Kranken zur Belehrung auf Wunsch unentgeltlich zugestellt wird. Es enthält eine für jeden Laien leicht verständliche Abhandlung über Unterleibs- nnd Verdanungsorgane und führt alle in diesen Theilen vorkommenden Krankheitserschrinungen näher an. Die in dem kleinen gediegenen Werke enthaltenen Winke und Rathschläge in Bezug aus Lebensweise und Diät zur Erhaltung der Gesundheit sollte sich nicht nur jeder Leidende, sondern jeder, dem seine Gesundheit über alles geht, zu eigen machen. Von den mehr als glänzenden Erfolgen in dem humanen Streben des Herrn Popp zeugen zweifellos die vielen DanlschreibeN aus aller Herren Länder, wovon ein Theil in einem Anhange neben dem Hauptwerke enthalten ist, (2636) Wir können nicht umhin, allen Hilfsbedürftigen dieses kleine Buch angelegentlich zu empfehlen: dasselbe versendet aus Wunsch unentgeltlich I. I. F. Popps Poliklinik in Heide sholstein). IWIlN MlMl.««!!! l_l!IIllllt. 1 k n 10,000 - 4 ^ l! 5000 — 5 5 n 3000 — 15 il li. 1000 — 30 k ll. 500 — 5l) k l!, 300 — 50 k N. 200 — 100 k si. 100 — 200 k »l)l^Ln «mll xu silc:n lln -iS8t0l- ^US8tollUNg ?jkxxn, tirlillll« ^r. 2 il! I'rivljl. >v«ns«»rt nn vor»toll«»Ll> in I.3,il)lil,ll l)C! lier liiliüslion ___ ^ ! Danksagung. !> Für die zahlreiche Betheiligung bei der Bccrdi» > gung unseres uns so plöl)lich entrissenen Töchterchcns ! Anna > sowie für die vielen Kranzspenden zur Leichenseier > statten wir hicmit unseren tief empfundenen Dank ab- > Laibach am 25. Novemb« l «82. ! Alois und Helene Deklcva. 2315 Course an der Wiener tlörse vom 34. November 1«N8. <»»« d» °M^ ,«.««.«.,> ««lid ill'alr Elllnti« «lnlrhcn. ^'ottnicnlc.......7« ls! ?s, «s, E,lb«r<„7,.......75,y5 77.,^ >«!><', <«/„ >3!>i,i>slole . zs,n fi, 11? 50 Ilk ^1, >^»er <",^ °an,,e .».«l! „ !>,<)— 13« 5N inüUir <«/„ ^>l»!< ^ >»« — IN! 5><» >»«4cr k>.,>,l«los< . . i m> „ l?« zs, ,?» >7«s.,lc»<>', filU>,lfr»,'! , l»l s.s, !!, 70 ^/<, Ocst. Echahschcinc, lillizahl« "«l >i<«!i........ —.^ ... Un», «^oldleiil« «"/. ... liN-45 H8 «5 " ^ <"/<> . . , 8s, 2s> »5,^U « Papicllente l,"/,.....84 2l, »4 «s. » «>!>ml>,.?>!!l, lilofi, o.W,V, 1.14 — 1«^ l,!, » Oftdah« Prio>,!ä «9 2.«. » Ltaa!« Obl, n!, . . ,0« 5,0 >0» - Grulldentl. Obliaatlonrn <<>ll !Wfi.7'^ °/»i!NIU'I«l.......»7l><» !<»s.0 U' m, n>cde>ol l>l',lo>!elreich!lchc .... >04 5l> —'— ° /» ftclnjcht.......>N4'— «05-— 5"/« fitdcndiirqijchc.....»»»><, <<»'5< .',"/, 3en>»!edl,l»«>,natef , . »7 5,0 W >-5>"/s, u»go"!chl.....»« s,0 9!» «s, Andere össcntl. Nnlehen. Dona,l.>'»c<,..^ole 5«/n lOl> fl, ,115,—,,5s,N dlo. «„leiht i«7«, fteuolrci . l«^ ^<> — — »Inlrbcn b.»? <!,ismc!ndc wicn io^ 5«, i»l s.« «nlrhc»! d. Clndlncmcindc Wien (Sildsl edi-l y> Pfandbriefe ,) «'odencr.aNz, ljstrrl, <>/,"/, Gl>ld N8 7K ,,»25 dto. in 5l» „ , 5»/, . —>—____ dtr. in 5,0 « , <'/,"/» »»^> »»,5, d-n.Echuldvellchl.3''/n 99 7s> ,<,(,— Ocst. H^'votdcfcnl'anl l0<. 5>>/,"/„ lOO —------ Ocft..u,,s,. ^anl v«>, 5«/<, . , ,<.« ,o il.o ,,, tlo. , 4>/,"/„ . , »3 9.3« hranz ^olls'lt'.,^»..... loo «0 l«c> 7<» Ocfieii. NerdwtNbahn . . . . llÜ, «ilebillose ,0l! fi. . . . , . ,7,5l: ,74 ^ «linkest 40 sl.......,77^ ^^f, 4«,„ T'M'au.T'ampflch. ,n<> n. , ,08 .<«) ,09 — Ofcncl i'osc 4«f>.....! — — i« 2'. Rudols.l'ol, w f>, . , ",7,, ,," ßnlm.^lc 4» N..... ^,.^ ^ s,„ 3l-^cni'iO'^osc 4»ss. . . ^^,^ ^7,^ Wtildu^» ^,'!c i!(i fi, ... 27^,, ,«,^ Wixdischnsah.Lose «> fl, . . „ ,f, „.7., Vanl Aclicn «nsslo-Oefttsl, Ba„l ,zo n, . ,»^ ^. ^» »s, »l'anl.Hclcllschait, Wiencl znu n' -— — -«^nlvcllin. A^ncr. luuss. . , ,^.4« ,,,,^, lftdncr.°«nsl,, l.^/, ^7 s,!. zM5<, l. «nsl. s, Hand u, O, ,«0 fi ^..^ 7,, ^:.i !. 6>dl,.i!!ll,. Mss, n»,>, >!W n, , 2«>. 7^,<>i'z». Depl>sllcl,b,, «U^, ü(,u ft, , , , ,u, s.n ,'» ks, E<>mvlc «es., Vlirbclöl», 5>uc> ,1, «oo — ««!» — Hypolyclciili., öst. ^»0 N. 25,»/,, , — —-— Oc!lcrr..!li>g, «ant. . . , ' »^ — »5i — ll>,!l>!iba»l l«u ft......,,« — ,lN «^ il'.!-f>,l» 75 1,7 75 «uINg.'TüVl.liilsnl'zi'ofl.H«,-------— — Biibm, ^c'rdl'ahn I5N fi . . ,?5 ,77 ^ Wtftdah^ ,l»o N . . .zyi —„»^ «iljchtiedrclder «li l,» fi, , ,»»>—------- Donau » Dampsschifiahll . OiDt.....?>83 — l.8« — Dla!,'Hi<,<«al..Dl>...^,Moll.S, ,»7— 1«8 — Duf-Bl'^cnbncheiH.^^ooN.V,-------____ !i!is'«!'<>v» »»u fi, ii'Ut, . , 210 55 ,,, — , pinz'VüdN'c!« !i(»n fi. . . , ,92 «^ ,9L 7" „VIzl','n liou ss, Silb 194 »5 194 7s> ^!!n!firchsN>VN,G zzz — ,^4 — Ga><,ill.^'udwig<Ä zeoun, «,2e!»<)N.i>,iu>^r,erb, «iilsnb, <>X>?!, E ,44 .»l W. . i«h — ,«8 lit. t'loy!', ost,',!nz,, Tncft 5c»ufi,«i«.'' «^ — son — 0tsi«l. iiti'rd'.veslb, ltuu fi. Vilb xoi 75 dlo. <>it, I«) liou si. Silb« , «2« ?b «4 »l> Plass.Dulcl EiItich.i50fi.SiIb, ,u 5u l,l'— Nudoll. K2H1, »l»u fi. Silb«r , l«< — l»4 bc Kicl>cnl'il7,ici Eistnd. «00 fi, S l^-zs, lb«,Ky eubbohn »00 fl. «!l»n . . . »z« >o I»e u eiib.^ldd ^tlt.B «>«fl.»« !4» — 14!, 50 lbsf>, «.», «1 >s> «» ?5 wl,, nexe 70 «. . , « — 4« l.l< llanepolt-Geselllchaf« lyn «. , >»0 — lb2 -Tulnau-ssllllup »05, fi, <, «> . — — ^ — N,!ss,.«al!< «>Ienb «)<»fi, ?ill»»r 1»»'75 .(«<,<,l>.»ia,,«x>N.« 1«4 — '«4 «. Inbnftrle,«etle» < unt> »indber«, Eile»> nnl> kt»bl'?nb in Wien loo fi. — — — — ahnw.»^f!bq i,»«)I>,4l^, — — — . „Hlbtmiidl". Papiers u, B..O. 57— k? ^ Montan tyefellj, listesr.'Kipin« , 77 50 ?« -Plan« ViseN'Hnb.Gel, »l«» fi, l?0 - :7^° -Salno Tai>, !ti<«, fi . l,l . ,ll . Wafilnf-G. ll>lst, in W. lUUfi, — — — ^ Tlisailn «ohlenw.-Ges. 10« fi, . — —------- Devise». DtUlsch« Vlsh«......«n b»40 bonbon.........l,»i,5 »194« Pan».........47 l», 47 17» Ptln»bUlg.......— ^ — Valnte». Ducaltn........ »»« ool, A» ,5r»nc».Vllla,..... 9 4«, 947 Sllbn......... —- — . Deutlche l»tiH»ban»»c>»t». . . «»«< ^» 4b