BMZflUWISt N Ipl ^ Samsta^-SonnUg 15 Bpf ünatturgtr 8ntuag Amtliches Organ des Verlic nnd Schriftleituns: Marburg A.d. Drati, Badgasse Nr. 6, Peroruf: 25-67. 25-6S. 26-69. Ab 18.30 Ubr ist die Scbriftleitung aur auf Pernruf Nr. 28-67 erreichbar. — Unverlangte Zuschriften werden nicht rflckgesandt. — Bei Aofraicen iat das RQckporto beizulegen. — Postscbecitkoato Wien Nr. 54,608 Steirischen Hefmatbundes Erscheint werktäglich als MorRcnzeitung. Bezugspreis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2,10 einschl. 19,8 l^pf. PostzeltungSKebühr; bei Lieferung im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der Geschäftsstelle RM 2,—. Altreich durch Post monatl. RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Postzeitungsgebilhr u. 36 Rpf. Zustellgebühr Wr. 352 !7Rar6uro-2)rau, Sreitag, i8.2>eseml>er 1942 82. ;3a]^rgang Wieder 18 Handelsschine mit 98000 brt versenlit Neu« gross« Erfolg« unserer U-Boote — Die eingeschlossenen Sowjets bei Toropez endgültig verniciitet Schwere bolschewistische Verluste an Menschen und Material Pfthrwhmiptqiiartier, 17. Dezember Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bAkannt: Truppen des Heeres und der Waffen-schlugen im Terek-Gebiet einen Angriff der Sowjets unter schweren Verlusten für den Feind ab. Deutsche und rumänische Truppen, unterstützt von Kampffliegerverbänden, warfen zwischen Wolga und Don den Feind im Angriff weiter zurück und wiesen im großen Don-Bogen" wiederholte Angriffe stärkerer Kräfte, zum Teil im Gegenangriff, ab. 30 Sowjetpanzer wurden vernichtet. Unter Einsatz starker Infanterie- imd Pan-Kerkräfte setzten die Sowjets ihre Angriffe im Abschnitt der italienischen Truppen am Don fort. Im Zusammenwirken mit deutschen Verbänden des Heeres iind der Luftwaffe wurden dem Feinde hohe Verluste an Menschen und Material zugefügt. Die Kämpfe dauern an. Sfldllch Rschew brachen erneute feindliche Angriffe unter Verlust von 30 Panzern lu-«ammen. Die Vernichtung der südöstlich To-ropez eingeschlossenen feindlichen Kräfte wurde beendet. AuBer schwersten blutigen Verlnsten hat sich die Zahl der Gefangenen auf 4200 erhöhL 542 Panzerkampfwagen, 447 Geschtttze, eine groBe . Anzahl schwerer und leichter Infanteriewaffen, über 1000 Lastkraftwagen und zahlreiche« sonstiges Krlegsgerit wurden vernichtet beclehangsweise erbeutet Im Nordabschnitt scheiterten örtliche Angriffe des Gegners. Die Sowjets verloren gestern 60 Flugzeuge. Ungarische Jagdflieger schössen allein vier Flugzeuge ab. Sieben deutsche Flugzeuge gingen verloren. In der Cyrenaika setzte sich dia deutsch-Italienische Panzerarmee planmäßig nach Westen ab. Alle Versuche des Feindes, in diese Bewegung hineinzustoßen, wurden in heftigen kämpfen abgewehrt. Ein neuer schwerer Nachtangritf deutscher Kampfflieger richtete sich' gegen die Hafenanlagen von Bengasi. In Algerien und im tunesischen Grenzgebiet setzten Verbände der Luftwaffe die Be- BinigketI — die Kraiiqoeiie liRgarns Budapest, 17. Dezember Anläßlich der Erörterung des Haushaltsplanes für das kommende Rechnungsjahr hielt Ministerpräsident von Kailay am Mittwoch im Oberhaus eine Rede. Eingangs betonte der^ urmarische Regierungschef die unerschütter-licne Einigkeit der gesamten ungarischen Nation in den Fragen der Außenpolitik.. Diese Einigkeit bilde, so sagte er, jene große Kraftquelle, die das Ungartum in den noch bevorstehenden schweren Kämpfen immer benötigen werde. Im Vordergrund dieser Einigkeit stunden zwei Gesichtspunkte, der eine sei die unbeugsame Treue zu den übernommenen Verpflichtungen sowie den nationalen Zielsetzungen, der andere die Betonung der nationalen Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Denn nur eine Nation könne ihren Freunden Hilfe und Unterstützung leisten, die stark und unabhängig sei. Zur Kriegsbeteiligung Ungarns bemerkte der Ministerpräsident, daß die ungarischen Troppen in der besten Ausrüstung an die Front geschickt würden. Freien liegen oder in ungeheziter Räumen Weiteres Biuiopler des Drilisdien Geheimdienstes Ajikj»»-^, 17. Dezember Im ägyptiachen Parlamctit. «»ciKnete sich einer Stefaxii-Meldung zufolge, am Mittwoch ein dramatischer Zwischenfall. Der Abgeordnete von Cirga Fahlir< Abdchnoir, wurde na<;h einer heftigen Anklagerede gegen Na-haa Pascha, dosaen Regierung wie er sagte, alle Leiden verschuldet habe, die die englische Besatzung Uoer daa ägyptiache Volk gebracht habe, von einem Unwoh'seln befallen. Ein aoforl hinzugezogener Arzt konnte nur noch den Tod des Abgeordneten featatellen. D« Fahkri Abdchnoir ala ein unversöhnlicher Feind Rntrlftniis gilt, werden bereits Stimmen laut, die in dem plötzlichen Ableben de« Abgeordneten ein neuea Verbrechen der Engländer und Ihrer Helf«ra-helfer vemmten. kämpfung der feindlichen Luft- nnd Flottenstützpunkte fort. Einzelne britische Flugzeuge unternahmen in den gestrigen Abendstunden wirkungslose Störangriffe auf nordwestdeutsches Gebiet. Ein viermotoriger Bomber wurde über Holland abgeschossen. Im Süden Englands führten deutsche Kampfflugzeuge am Tage Angriffe auf mehrere Orte mit Spreng- und Brandbomben durch] ein Flugzeug wird vermißt. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote im Nord-, Süd- und Mittelatlantik sowie Im Seegebiet um Kapstadt 18 Handelsschiffe mit Insgesamt 98 000 brt sowie einen Geleltzerstörer. Drei weitere Schiffe wurden torpediert. Unter den versenkten Schiffen befanden sich mehrere groBe Tanker. Der iialienisclie Weiirmaciiliiericlil Rom, 17. Dezember Der Italienische Wehrmachtbericht gibt bekannt: Feindliche Versuche, die geplanten Bewegungen der Achseneinheiten im Gebiet der Syrte zu hindern, brachen nach heftigen Kämpfen zusammen. Im Verlauf der Käimpfe machten wir Gefangene und erbeuteten Material. Im Vorwüstengeblat Südlibyens zerstreuten Sahara-Abteilungen Feindgruppen. Sie zerstörten einige Kleln-Kampfwagen und machten einige Gefangene. Auch britische Panzerspähwagen wurden von unseren Jägern mit MG-Feuer belegt und in Brand gesetzt. Die deutsche Luftwaffe führte Bombenangriffe gegen die von englischen und amerikanischen Streitkräften besetzten Flugstützpunkte Algeriens durch. Besonders starke Angriffe richteten tich gegen die Anlagen vou Philippeviile. Drei Flugzeuge wurden im Luftkampf von deutschen Jägern abgeschossen. Luftangriffe fügten der Bevölkerung von Sfax und Tunis Verluste zu. Drei der angreifenden Flugzeuge wurden von der Abwehrartillerie getroffen imd stürzten bei Tunis ab. Ilallenisciies U-Boot iiach erloig-reiclier Feindfaiiri znrud(oells Infanterie- und Panzerdivisionen vor. In erbitterten Kämpfen brachen sie den feindlichen Widerstand In Wäldern und Dörfern, verenqten den Kessel und spnltefen ihn schließlich in mehrere Teilstücke auf. Gleichzeitig zerhämmerten Luftwaffe und Artillerie die schweren Waffen des Feindes. Ua die drohende Vernichtung aufzuhalten, versuchten die Bolscbewisteu, ihre eingekeg-seiten Verbände auf dem Luftwege mit dem Nötigsien zu versorgen. Viele dieser Trans-portHug/.eugö wuiden von den tiiniieiten des Heeres iieru.itergüholt, die ubrigtn zurückgetrieben. Kaum eines der Flugzeuge konnte seine Lasten auttragsgeuiaü abwerten. Aber immer noch wehrten sich die Eingeschlo^üe-nen bis zum äußersten. Nocli in letzter Minute vorsuchten Teilkrätto auszubreclieii. In der Nacht zum 16. Dezember tioftten sie, sicU mit dem letzten Rest ihrer l»dnzerkd«iptwac|eu durchschlagen zu können. Die Gruppe wurde gestelit und völlig vernichtet. Secixs Panzer, 35 LdsLkrailwagen und 400 Tote kostete dem Feind dieser letzte vergebliche Ausbruchsversuch. lju Laufe dea lö. Dezember vollendete sich daim daa Schicltsal des eingeachlosse-nen SowjeUiorpa. Um umiöligo Ausfälle zu vermeiden, wurde die Bauberung des Kts^ela erst nach gründlicher Vorbereitung durch die schweren Waffen und durch vernicli-tende Luflangrilie, die vom k;aren, wolkenlosen Wetter begünatigt waren, vorgenommen. Hund 20 OOü Tote oder üeiangcne, 989 ranzer und Geschütze, Taufende von Infanteriewaffen aller Art und über tauociid Laat-krafLwagen betrugen die Verluste dea Feindes in dieser Keaaelachlacht. Ala zweiter Schwei punkt dea fe ndl.dien Großangriffs prägt sich immer mehr der Raum südlich Hschew aus. Auch am lö. Dezember versuchten die Bolachewiaien liier, wie schon an den Tagen zuvor, mit atai J^en Intanterio- und Paiizetkiäflen Durchbrüche zu erzwingen. Wieder wurden ale trotz s ar-ker ArtillerieunteisLÜLzung abgewieaen. Bei tien erfolgreichen Abwehrkäinpfen des lü. Dezember verlor der Feind allein im Ab-achnitt des hier eingesetzten deutschen I'an-»erkorps 30 Panzerkampfwagen. Die Luftwaffe griff zur UntersUitzung der Heenn-verbände wirksam in die Eidkttmpfe ein Kampf- und Sturzkampfflugzeuge bombardierten feindliche Bereitstellungen, I'anzer und Batterien. Zahlreiche GeechUtze, Panzerkampfwagen wurden vernichtet. Die amerihanische ScIralKarte Vou A. J. Hecht Betritt man die Klassenzimmer einer nord-anierikanischen Schule, so bietet sich dein Besucher immer ein und dasselbe Bild: Links vom I^ult des Lehrers oder der Lehrerin (in den Volksschulen sind die Lehrkräfte zu 9U v.M. weiblicli) stellt oder liänst die RioÜe Wandkarte der nordamerikaiiisclien Union und daneben das Sternenbanner. Wer kennt iiiclit den einprägsamen «eoKrapiu-sclien Uiiiriü des USA-Kontinents? Liu he-hübiRer I'le^k Hrde, rieseiigroU, schon ahKc-rundet, ifn .Morden das menschenarme Kanada, im Süden der immer schmaler werdende UberyaiiH nach Mexiko, auf beiden Seiten nacii O.steii und Westen aber unermeßliche Ozeane. Schon heim bloßen Anblick überkam früher jeden Amerikaner das (ie-fülil der Siclierheit und politisch der absoluten Isolation, was iihertrai^en in die ameri-kanisclie Volkssprache dailials noch hieß: Wohlstand und tieborKenseiii! Dieser äuUere Lindruck, in vielen Scliul-iahreii tätlich vor Au«en. prägte sich wohl jedem amerikanischen Kind tief ein. verstärkt durch die (iepfiogenheit, tätlich den Unterricht mit dem Aljsinjcc'j des »Star banRled Uanner« (Nationallied der USA) zu beifinnen. Entsprechend war auch die Tendenz im jreo-Krapliischen und Kcscliichtlichen Unterricht: »Wir besitzen ein unermißliches Land voller MöRlichkeiten, und dieses, unser Land, ist unangreifbar!« Bis in die dreißiger Jahre hinein bestimmte dieser konservative (Jnnidiedanke das Leben m den Schulen der USA. einerlei ob es ftich um ärmliche Bretterliiitten in Tenessee oder um überfüllte Räume von Newyorker 'Instituten handelte. Ihm verdankte der Isolationismus, das lieschränkthieiben auf Afiie-rika, seine Kraft und selbst aus^'esiirochene Interventionisten, die sich in jedes (iesche-hen auüerlialh .Amerika einmisciieii wollen, haben sich im Innern nie ganz von der Vorstellung einer kraftvollen amerikanischen Autarkie, der wirtschaitlichen Unabhängig-; keit, loslosen können. All das hat sich inzwischen geändert. Die alte Schulkarte weicht einer neuen, Produkt eines walinwit/igen Gehirns, das mit alttesta-meiitarischeni l:iier nur dem Ziele zustrelit, durch die Anderun;,' der Ment.Jität eines gjn-zeii Volkes dieses seinem Willen iinter/u-ordnen. I!rst erschien die neue Karte vereinzelt in Zeit--cliriften. bald «roß auf^ce-maclit in Schaufenstern und jcS^t liat sie sich schon so manches Scliulhnns .'fortschrittlicher« Lehrer erobert. Und wie sieht diese neue Karte nun ans? Und weshalb so viele Umstände mit ihr? Parum, weil sie ein Zeichen der Wandlung der portischen (iei^tes-haltung ist. dei sich das USA-Volk im Zeit-I rautn von knapp zehn Jahren unterzog. Der Washinptoner Korrespondent einer englischen Zeitschrift schilderte die Karte vor einigen .Tasien wie folgt: Im Mittelpunkt sind nicht mehr die USA. im Mittelpunkt steht der j Nordpol. Die bisher schützenden Ozeane sind kaum mehr sichtbar, dagetien ragen Norwegen und Japan wie scliieübereite Pistolen gegen das l'SA-l"estland. Her Zweck : ist natürlich klar: Nordamerika ist ein Land. I in die übrige Welt hineinverwoben. oline (Schutz, und gefährlich dem Zugriff der an-I greifenden Nationen ausgesetzt, »l^er Isolationismus ist daher tot, die Weltherrschaft allein kann uns retten!« Diese Entwicklung mag uns verrückt, ja F ..r kotnisdi vorkommen. Sie ist darum nicht weniger eine Tatsache und v^ir tun gut daran, sie in Rechnung zu stellen. Offen und im geheimen wurde die USA in den Krieg gezerrt, die gleichen Kiäfte sind nun am Werk, dem amerikanischen Volk einen Bazillus einzuimpfüii, der sich nur zur Katastrophe auswachsen kann. Der Bazillus heißt Imperialismus, sein Wunschbild ist die Weltherrschaft. r>as l'Irgohnis seines Wirkens aber wird d\s Chaos für 1.10 Mdlionen amerikanischer Menschen sein, die sich auf ein tödliches Spiel "ingela^sen haben. Noch vor wenigen Jahren waren es nur einige Drahtzieher, die imperialistisclje Wahn» ^cilC ^ »Aiarburgcr Zeitung« 18. Dezember ^^2 Numitw 352 Ideen verfolfftcn. Es war Rooseveh mit sH- ner jildischcn Meate, die Internationalen Bankiers, die Anlagen für ihr Geld sachten, da ihnen der amerikanische Kontinent nicht mehr genügend hohe Zinsen versprach Heute aber erliegen schon erhebliche Volksschichten den jahrelangen Hetzparolen. Täglich lassen die Nachrichten von »drüben« erkennen, wie Immer mehr das Fieber des Imperialismus in die Köpfe sonst nüchterner Men-scfien steigt. Die ersten waren die Militärs, die Roosevelt auf dem schlüpfrigen Wege /.ur vermeintlichen Wcltherr.schaft folgten. Dann bildete sich ein Kreis um dfe Verleger-familie Henry Luce — Herausgeber der wir-Itungsstarken Zeitschriften »Time«, »Life« und »Fortune« —, der im November dieses Jahres erstmalig Abgeordnete in das Repräsentantenhaus entsenden konnte. Von Luce !^animt das Programm des berüchtigten »Amerikanischen Jahrhunderts«. , Und nun ist auch die Republikanische Partei eingeschwenkt auf diesen Weg des Machttaumels. die bisher in ihren Reihen das Qros des seßhaften Durchschnittsamerikaners er-raflte, der als der eigentliche Vertreter des Kolationismus galt. Bei der Wahl «um Vorsitzenden der Republikanischen Partei standen sicii zwei Kandidaten gegenüber, ein Mister Schroeder, der ein Bekenntnis zum traditionellen Isolationismus ablegte, und ein Mister Spanglcr aus dem Kartoffelstaat Iowa, ein glühender Verfechter der Kinmischung. Spangler wurde mit großer Mehrheit gewählt. Den Vorsitz der Partei, die nach dem Weltkrieg zwei Jahrzehnte lang in allen außenpolitischen Fragen dem großen Isolationistenführer, Senator William C. Borah. folgte, führt also nun ein Mann mit einem /war deutschen Namen, aber einem haßer-riÜIten Herzen gegen alles, was dem profitgierigen Yankee im Wege steht. Man darf wohl eine Fehlschätxung schlußfolgern, daß die Republikanische Partei, als einziges mögliches Gegengewicht gegen die Demokraten Roosevelts. gegen die Kommunisten, gegen den imperialistischen Luce-Kreis und die Militärclique, künftig auf eine eigene Politik verzichten wird. Nach dem ersten Weltkrieg stürzten die Republikaner den Präsidenten Wilson, weil sie damals richtig den Scliwerminkt ihres Volkes im eigenen Lande erkannten. Damals schworen sie. sich nie wieder auf ausländische Abenteuer einzulassen. Der Schwur ist vergessen. Im Gegenteil! Ihr Hauptorgan, die New York Herald Tribüne«, schrieb kürzlich!: »Wir müssen unsere Maßnahmen treffen, daß niemals wieder die Weltherrschaft ans unseren Händen fällt«. In ihrer Verstiegenheit spricht die Zeitung so. als uürde das Sternenbanner bereits über der ganzen Welt flattern, während es doch in Wirklichkeit in Ostasien vom Sonnenbanner der Japaner verdrängt uurde und auf dem Atlantik hoffnungslos gegen die deutschen U-Boote kämpft. Nur da, wo es keine Verteidigung gab, oder wo Verräter regierten, wie in F^ranzösisch-Nordafrika, konnte die amerikanische Wehrmacht Fuß fassen. Der Raubweg zeigt schon viele zerschlagene Schilder: Grönland und Island, die Barein-lnseln, Iran, \ ielc Süd- und mittelamerikanische Länder. Nordirland. West- und Nordafrika. Dabei wird selbstverständlich keine Rücksicht genommen, ob das Land bisher neutral war, ob es Feinden oder gar Freunden gehört hat. Die Amerikaner mögen heute noch glauben, daß der neuerwaohte hemmungslose Imperialismus zum Glück iührt. Wir wissen, daß ein füruiiterliches Erwachen konmien muß, Europa ist stärker als Amerika, nnd Japan hat heute sciion Hunderte von .Millionen Menschen geeinigt. Die industrielle Kapazität und die Rohstoffbasen der Dreier-nuktniächte übertreffen die der USA um ein \ ielfaches. Die beiden alten Kontinente, Europa und Asien, schöpfen auch aus geistig unversiegbaren Quellen ihrer Geschichte und ihrer Völker. Amerika kennt diese Urkräfte Micht. Amerika hat sich dagegen einem Trugbild hingegeben, das sich in eine Fratze des fJends verwandeln wird; Amerikas Volk darf dann froh sein, wenn es sich aus dem selbstverschuldeten Schicksal einen bescheidenen Weg in eine bessere Zukunft bahnen kann. Es wird dann auch wieder zur alten Schulkarte zurückkehren müssen, weil diese allein dem Wesen des nordamerikanischen Bundesstaates entspricht. Die ricMiae Aatvort an den hnlnntsclen Staatspräsidenten Batlsia kennt die Spanier tcblechtl Buenos Aires, 17. Dezember Ehe «ufsebenerregendon Erklärungen des tubaoischen Staatspräsidenten Batista in ^lewyork, wonach auch eine Invasion in Spa-lien von ganz Iberoamerika gebilligt würde, laben in Argentinien energischen Protest »prvorgerufen. Es sei zu hoffen, sch/eibt die v4orgenzeitung ,,Mtndo", daß die Engländer md Nordaraerikaner dem Rat Batistas nicht olgen. Dieser sei sehr im Irrtum, wenn er flaube, daß selbst spanische Republikaner linen Einfall in ihr Vaterland begrüßten. Man cönne wohl Gegnei Francos sein, dies be-ieute aber nicht, daß man ein unbedingter iefolgsmaBn des Gegners des eigenen Volkes sei. Keineswegs würden spanische Republikaner einen Angriff gegen ihre Heimat mitmachen. Herr Batista kenne trotz seiner Abstammung die Spanier schlecht. Falls die Angloamerikaner pinen derartigen Schritt wagen sollten, würde Franco sofort zum Melden des gesamten Volkes werden und alle Spanier steh um ihn scharen. Spanien sei nicht Tunis oder Marokko. LUgenfeldzug gegen Frankreich Syttomafltch« Hatikampagn« als .•Fraundschaftsditntt" fUr dan ainstigan Varbilndatan Dia Antwort das framöslichan Infermatlonsmlnistarlumt Vichy, 17. Dezember Das französische Informationsministerium gab am Mittwoch über den Rundfunk eine Reihe von Lügenmeldungen der englischen, amerikanischen nnd Moskauer Agitation bekannt, wobei erklärt wurde, daß diese Hetze die Aufreizung der Bevölkerung zum Mord bezwecke, ihre Wirkung jedoch vollständig verfehle. In der Sendung wurden folgende völlig frei erfundenen Meldungen bekanntgegeben; 1, Eine US-amerikanische Meldung, in der es heißt, die Eisenbahnlinien Paris—Marseille und Paris—Biarritz seien mit Dynamit gesprengt worden; 2. eine Tass-Meldung, die von blutigen Ausschreitungen in Avfgnon spricht und von patriotisch gesinnten Franzosen, die die Kasernen in Brand steckten, nachdem sie sich vorher geweigert hatten, sich demobilisieren lu lassen; 3. Einzelheiten des Moskauer Nachrichtendienstes über angebliche Pariser Heckenschützen? 4. Die Verhaftung von 10 000 Personen in Frankreich, die ihre Sympathie für die Engländer und Amerikaner zum Ausdruck gebracht hätten« 5800 Verhaftungen in Lyon; 6. Internierung von 80 höheren Offizieren der französischen Armee. In der Mitteilung des Staatssekretärs für Informationen heißt es; „Falschmeldungen sind zur Spezialität gewisser ausländischer Agenturen nnd Rundfunkstationen geworden. Jeder Franzose konnte feststellen, daß diese Meldungen frei erfunden sind, Ruhe und Ordnung wurden in Frankreich niemals gestört. Die Aufreizung zum Mord, die London und Moskau betreiben, hat keine Wirkung» denn das französische Volk weiß, daß sich diese systematische Kampagne der Anglo-Amerika-ner und der Sowjets allein gegen FranÄeich richtetl" Bereits vor zwei Tagen hat das französische Informationsministerium auf ähnliche Meldungen der englisch-amerikanischen und der sowjetischen Hetzzentralen hingewiesen, in denen davon die Rede war, daß es zu blutigen Ausschreitungen in Marseille, Llmoges und Nizza ^kommen sei, daß die Garnison von Mottpellier den deutschen Truppen eine wahre Schlacht geliefert habe oder daß an der französischen Mittelmeerküste alle Franzosen im Alter von 18 bis 50 Jahren und alle Französinnen im Alter von 21 bis 30 Jahren mobihsiert worden seien, um Befestigungen zu bauen. Das französische Informationsministerium bemerkte hierzu, es sei notwendig, solche Meldungen der französischen Öffentlichkeit vor Augen zu halten, weil ihr einziges Ziel sei, das französische Volk gegen seine Interessen aufzuhetzen. üSA-ScbredteRffeeliienl in Nordafrlica Rom, 17. Dezember Die USüA-Beaatzung in Nordafrika hat 124 Araber werfen angeblicher Sabotagehandlungen gegen Eieenbahnlinien erschießen laaaen, meldet »Popolo dl Romac aus Tanger. Weitere 124 Araber wurden als Geiseln verhaftet:. Sic sollen gleichfalls erschossen werden, weim die Täter nicht bis Eum heutigen Donnerstag gefunden werden. MohammediiJtifldie Wohnviertel von Eng-ländera und NordamerUuuMn bomhardlect Bei den im Italienischen Wehrmachtbe-richt vom iDiensUff erwlihnten heftigen feindlichen Luftangriffen auf Tunesien wurden in Tunis nnd Susa in der HauptMehe die mohammedanischen Wolinviertel betroffen. Da es sich zumeist um,«instöckige Hlu-ner ohoe jede Ixiftpchutaviorkehning han- Angloamerikaner ■ieht man in den mol^ynmedanlschen Kreisen Tunesiens den ersten, noch vor dem gegen die tunesische GMilze gerichteten Land-angriff erfolgten Luftangriff auf Tehursuk und Bena an, wo harmlose Bauemfamlllen auf dem Felde durch MG-Feuer hlngemet-z»»lt wurden. Diese HandlungÄWeiae führt nniiinintiiininnintiiiniiiiiiiiiniimiiiiiiiiiiiiiiiiminoitiiiniiiiiiiiiiiuiiiiiiinimiiimniiinniiiniMiiniiiiiiiiiiiHHiiiiuiiiiniiininiininiii Chirehllls Jloli-Rriegfliiniiis-KMrilee" Sorgtn des britischen obersten Kriegsrates — Wöchentliche Sitzungen zur Drosselung der Versenkungsziffero Stockholm, 17. Dezember Die alarmierenden Hinweise auf den Ernst des U-Boot-Krieges, die nach schwedischen Zeugnissen in der englischen Öffentlichkeit diese Sorge, solange unter die Oberfläche gebannt, wieder auftauchen ließen, haben nun auch Churchill zu einer Äußerung gezwungen. Er vermied es auch jetzt noch, von der Sache selbst zu sprechen oder dem englischen Volk Rechenschaft über die wahre Lage des Seekrieges zu geben. Sonst hätte er ja seine eigenen trüberen Worte, besonders seine häufig genug abgegebenen Versicherungen über die eigentlich schon erzielte Beseitigung der U-Boot-Gefahr, widerrufen müssen. Churchill ließ sich lediglich dazu herbei, in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage auf die Äußerung des südafrikanischen Ministerpräsidenten Smuts über die Dringlichkeit des U-Boot-Problems und die Zweckmäßigkeit des Einsatzes einer obersten Instanz für U-Boot-Bekämpfung einzugehen. Obwohl er zuzugeben vermied, daß er der Smuts-Forderung wohl oder übel Genüge leisten mußte, erwähnte er die im November vorgenommene Einsetzung eines solchen obersten Kriegsrates gegen die U-Boote in Form einer angeblichen „Umbildung" eines schon früher bestehenden Komitees unter Vordatierung auf den Oktober. Der Name dieser Einrichtung lautet „Anti-U-Boot-Krieg-führungskomitee". Eine besondere Rolle spiele, so betonte Churchill, natürlich das Küstenkommando der Luftwaffe. Er selber führe in dem Komitee den Vorsitz. Weitere Mitglieder seien der Minister für Flugzeugproduktion, der Luftfahrtminister und der Chef des Admiralstabes. Das Komitee habe die Aufgabe, wöchentlich einmal zusammenzutreten. Bisher seien sechs Sitzungen abgehalten worden. Churchill fügte die Versicherung hinzu, daß nicht etwa irgendwie geplant sei, das Komi-top an die Stelle der U-Boot-Maßnahmen der Admiralität zu setzen, denn der Seekrieg sei ein einheitliches Ganzes, und es wäre unmöglich, den U-Boot-Krieg etwa herauszunehmen. Mit dieser Feststellung sucht Churchill offenbar die eigentliche sachliche Verantwortung trotz des neuen Komitees wieder auf die Admiralität abzuwälzen. Das englische Volk hätte sich wahrscheinlich tnchr dafür interessiert, Näheres über die Versenkungen zu erfahren, statt über die Teilnehmer und die Zahl der bisher abgehaltenen Sitzungen eines neuen Komitees. Bolsciewisnns - Sfallns „Siegeskellrag'' GPU und Intclligence Service arbeiten in Syrien Hand in Hand Die Reklametrommel soll über die Mi (Verfölge hinweghelfen Sofia. 17. Dczetiibcr In einem Artikel des RcKicrungsblattes »Dnesc wird die inmier stärkere Holscliewi-sierung Syriens gescliildert, die offenbar mit enuliscliem Einvernehmen vorangetrieben wird, die clieinali«e kommunistische Partei, die früher von den Franzosen verboten worden war, sei heute mit dem tlinverständnis der Engländer neu zum Leben erweckt worden. In einer Kundgebung in Damaskus habe man das Bild Stalins und anderer führender Sowjets gezeigt. Die Milfe der Engländer bei der Bolschewisierung Syriens habe auch darin ihren Ausdruck gefunden, daß der eng-li.sche Rotschafter General Spears dem Oe-neralsekretär der kommunistischen Partei in Syrien einen Besuch abgestattet habe. Außerdem arbeiten die ÜPU und der Intelli-gence Service Hand in liand. Es scheine aber, daß die syrischen Armenier kein Interesse an der Sache des Bolschewismus haben, da die Bemühungen der sowjetischen Funktionäre, die Armenier für die englisclie Nahostarmee zu gewinnen, erfolglos gewesen sind. Auch die jüdische Presse und die sowjetischen Filme geben sich redliche Mühe, die Bevölkerung Syriens für die bolschewistische Idee zu gewinnen. Der amerikanische Journalist John Scott, der lange Zeit in Moskau weilte, unterstreicht in seinem neuen Biioh >Der Kampf um Europa« erneut die Absicht Stalins, sich zum Herrn in Europa zu machen. Unumwunden ffibt auch er zu, daß Stalin den Krieg gegen Deutschland ins Auge gefaßt und vorbereitet hatte. Der deutsche Schlac: sei Stalin nur um Stunden zuvorgekommen. Daß Stalin die Absichter, die Welt mit dem Bolschewismus zu beglücken, nicht aufgegeben hat, geht aus einem Aufsatz des schwedischen Reichstagsabgeordneten Ivar Oster-ström hervor, der sein Land davor warnt, der sowjetischen Invasionspolitik zu geringe Bedeutung beizumessen. Das Moskau nach dem Leerlauf der Pläne in Europa bemüht ist, die Bolschewisierung der übrigen Welt planmäßig dnrchxuführen, wird dadurch unterstrichen, daß im Irak eine kommunistische Partei unter Leitung eines gewissen Abdul Massik Warir gegründet wurde. Auch in Brasilien entfalten die Komtnuni-sten eine immer regere Tätigkeit, meldet Stefan] aus Buenos Aires. In Rio Sao Paulo und anderen großen Städten tarnen sie sich als (Jbernationalisten, im Innern des Landes und vor allem In den Nordprovinzen treten sie offen auf und scheuen sich nicht, Gewalt anzuwenden, um die Ordnung zu stören. Kwangsläiifig zum weiteren Anwachsen eines maBlosen Hasses gegen die Engländer und Amerikaner. Aus tunesischen Kerkern befreit 40 führende Männer der Destur-Partei iti Tunesien, die auf Grund ihrer nationalistischen Bestrebungen von den französischen Volksfrontbehörden auf jüdisches Betreiben seit langem eingekerkert waren, wurden jetzt von den deutsch-italienischen Besatzungsbehörden befreit. Dieser Schritt hat in der tunesischen Bevölkerung ein sympathisches Echo gefunden. Ebenso wurden zahlreiche Anhänger der Destur, die seit langer Zeit verhaftet waren, durch die Achse aui freien Fuß gesetzt. Das Leben in Tunesien verläuft nach italienischen Meldungen normal. Die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Landen ■weist eine erhebliche Besserung auf. Roosevells Spraagbrelt llr eine OslasieR-üivaiian Tokio, 17. Dezember >Tokk> Asahi Schimbun« achreibt im Leitartikel, die Entsendung de« USA-Sondergesandten Fhilippa nach Indien zeige die starke Aktivität Amerikas in Indien. Offenbar wolle Roosevelt au« Indien ein zweites Nordafrika machen, um von dort Asien zurUcksuerobem. In diesem Zusammenhang müsse die Tätigkeit des neuen Botschafters Philipps in Indien mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Der Indische Kongreß halbe mit Recht zum Auadruck gebracht, daß das indische Volk die Ankunft des neuen USA-Vertreter» mit großer Skepsia aufgenommen habe, da hierdurch ^ie Ambitionen Roosevelta zur Übernahme des Erbes Englands und erneuter Versklavung In-dlena enthüllt würden. »Tokio Schimbun.« erklärt, die Entsendung des früheren USA-^tsch^ters in Rom Philipp« als persönlichen Vertreter Roos«velt« nach Indien «ei ein klarer Beweis fUr den amerikanischen Herrschaftsaiupruch in Indien. Das Blatt weist auf eine Rede Louis Johnaons, eines anderen Roosevelt-Sendlings für Indien, hin, der erklärt habe, die Beziehungen zwischen Amerika und Indien sollten «ich In ähnlichen Bahnen bewegen, wie zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba. Da« Blatt t>emerkt hierzu, es «ei nicht echwer zu diu'ch«chauen. daß Roosevelt, der In Fran-zÖsisch-Nordafrlka eingefallen sei, von dort au« Buropa anzugreifen, Indien zum Spnmgbrett der Vereinigten Staaten für eine Invasion Ostasiens machen wolle. Die Ghitsendung amerikanischer Truppen nach Indien sei ein Versuch, dort einen beherr-acheaden Einfluß auszuübra. Zndithäualer als Propagandisten der USA Um die amerikanische Bevölkerung zu einer stärkeren Begeiaterung für den Krieg ihres Präsidenten anzutreiben, werden Ihr In wachsendem Maße Zuchthäusler ala leuchtendes Beispiel vorgehalten. Die führende amerikanische Zeitschrift »Time« unterstreicht lobend die Tatsache, daß von den 4000 Zuchthäuslern San Quentins sich bereits 144 als Blutspender zur Verfügung gestallt hal)en, und daß der größte Teil der Verbrecher z\i Rliatungaarbeiten eingesetzt Worden iart. Ein Neger-Raubmörder namena Baley habe auch an Roosevelt ein persönliches Schrtiben gerichtet und eine Antwort erhalten, auf die er besonders stolz aei. Einer der Zuchthäusler, ein »Lebenslänglicher«, erklärte dem Berichterstatter der ^Time«: »Wir wissen, was Freiheit heißt und sind bereit, sie zu verteidigen.« _ f UuiUgA llftffrffffrffff . Kranzniedeilegung am Grabe Blüchers. In Blüchersruh bei Breslau legten am Mittwoch, zur 200. Wiederkehr des Geburtstages des Marschalls Blücher, im Auftrage des Führers der Kommandierende General der Kavallerie Kocherpach, für die schlesische Heimat des "Marschall Vorwärts« Gauleiter Hanke und für die deutsche Jugend der Gebietsfiihrer Schlesien der Hitler-Jupend Kränze nieder. Italiens Kriegsfreiwillige kampfentschlossen bis zum Endsieg. König Viktor femanuel emp-finjj den Kommandeur der »Legion der Kriegs-[reiwillißen Italiens, Generalleutnant Coselschi. Im Namen der 98 000 Mitglieder der Legion bekräftigte Generalleutnant Coselschi den entschlossenen Willen der KriegsfreiwilHgcn, sicii an der Kampf- und an der Heimatfront bi^ zum Endsieg einzusetzen. Spanisches Kloster niedergebrftmtt. In der vergangenen Nacht brach Im Theresianer-Klo-ster in Salamanca ein Feuer aus, das. durch den starken Wind begünstigt, in kurzer Zeit das ganze Gebäude sowie zwei Nachbarhäuser erfaßte. Die Feuerwehren mußten sich darauf beschränken, ein weiteres Ausdehnen des Brandes zu verhindern, da eine Rettung der drei betroffenen Gebäude unmöglich war. Als Brandursache nimmt man Kurzschluß an. Druck und VerlaR: Marburger Vcrlaet- und Druckerei* Oes. in. b, ti. — VerlaKSleliunK Eroii Onumßartner: llauDtschriltlcilerr Anton Qcrscliack alle e-treffenden Kreis zu bestreiten. Ea ist dannn kein Wunder, daß die IjÄbour Party, die sich sozialistisrh nennt, plutokratisrh wettgehend durchsetzt ist. I Daß in Eingland die Politik eine Mischung: I'K-Krie)£sbcrithlfr Maltry (Sch) Jeden Morgen müssen sie sich ausschaufeln Nach jeder Winternacht sind jetzt die Gräben unserer Soldaten an der Front vom llmcn-See bis Rschew voller Schnee seiiche hat sich das politische und gesellschaftliche Leben Englands so entwickelt, daß der Viscoijnt John Morley (1838—1923), der ehemalige Generalsekretär für Irland und Indien, in seiner Schrift >One Compromiae« dieses Bekenntnis niederlegte: >Der Prozeß der Entartung aller t)berzeugungstreue ist Ursachen zuzuschreiben, die unseren ganzen Geiste-szustand In Mitleidenschaft ziehen und um uns eine Atmosphäre verbreiten, die unsere Urteilskraft in allem entnerven: in Politik, In Ethik, In Philosophie unr! Religion .. .♦ In einer aolchen Luft, die besonders ■ für das englische Unterhaus charakteristisch ist, gedeiht Churchills Saat. Das System, dem er vor.steht, ist ein Regime dr,s Schei-ne.s und der Täuschung, einer Maschinerie, in der Selbstbetrug, Furcht vor entscheidenden Schlußfolgerungen, Selb.stversicherung und Hintfrhältigkeit herr.sehen. Man verhandelt öffentlich oder geheim. Das Volk, dem man heute noch wie vor 200 Jahren erzählt, daß es >die beste Verfassung sott Entstehung der Welt« habe, ist zum Spielball einer parlamentarischen Bande geworden, (lie in allen ihren Schattierungen, vom konservativen Ix>rd bis zum Bolschewisten, das Unterhaus nur da7u benutzt, um die Goseh^ifte des kaum von politischen Überzeugungen angekränkelten Benifspolitiker-tiims zu besorgen. F. O. H, Schulz von Sport und Geschäft und das Unterhaus eigentlich nur ein Platz für den Start beider und eine große Täuschung für die Wählermassen ist, dafür zeugt allein der seit Jahrhunderten geführte thealermäßige Kampf der Liberalen und neuerdings auch der Arbeitcrparteiler für die Abschaffung des Oberhauses (Housö of LordaJ. In der Geschichte des englischen Parlamentarismus hat das Geschrei nach Beseitigung des Oberhauses nie aufgehört, waa die lautesten Schreier jedoch nicht hinderte, sich um Aufnahme in das Oberhaus und um den l-ord-titcl zu bewerben. Der Erwerb dieser Titels kostet gewöhnlich 50 000 Pfund Sterling, das sind normalerweise eine Million Mark, Liberale und Arbeiterparteiler, Konservative und Juden (.Beaconsfield-Disraeli, Bearsted-Marcus Samuel, Melchett-Mond, Reading-Isaacs, Mount Carmel-Herbert Samuel, Swaything-Samuel usw.) sind Lords geworden. Wer genügend Geld hat oder sich geschäftemachend, um die materiellen Interessen der herrschenden plutokratischen Schichten verdiervt gemacht hat, wird ohne Unterschied der Parteifarbe und der Rassezugehörigkeit in die Oberhausherrllchkeit aufgenommen. Obwonl Demokratie eigentlich eine ewige Krisenmacherei ist, sind die englischen Un-terhausabgeoQdneten doch sehr vorwichtig beim Sturz von Kabinetten. Sie haben einen großen Respekt vor Neuwahlen! Die Wahl eines jeden Abgeordneten kostet durch-fichnittlich rund 1500 Pfund Sterling (150 OOO Mark). Die Parteien verfügen über beträchtliche öffentliche und geheime Mittel, aber sie sind als Geschäftsmänner-Kollegien niemals geneigt, das Geld ohne Not auszugeben. Denn Geld steht höher im Kurse al.s Irgend ein politisches Prinzip. So braucht der Premierminister nur mit dem Rücktritt oder mit der Auflösung des Unterhauses von fern zu winken, um sicn eine noch eben tobende Opposition willfährig zu machen. Um materieller Vorteile willen i»t der Engländer fast zu jedem Kompromiß bereit. Das Kompromiß ist der Anfang und das Bnde alles innerpoiitischen britischen Tuns. Die Engländer haben eine eigene Kompromißtheorie. Sie stammt von dem in Europa wenig bekannten Georg Savile, Marquies of Halifax (16113—1688), der sich .selbst »Trimmer« (Wetterfahne oder Achselträger) nannte und bereits Oliver Cromwell den Rat gegeben hat, positive Entscheidungen wegen der Gefährlichkeit In der Politik möglichst zu vermeiden, das Volk »zuweilen zu .«ttrei-cheln«, Übelstände nicht radikal zu beseitigen, sondern immer dSiS Kompromiß anzustreben. Um den frommen Puritaner Cromwell aber vollends von der Richtigkeit dieser Theorie zu überzeugen, fllgte er hinzu: »(Jott selber Ist ein Kompromißler, denn sein Verhalten bewegt sich zwischen unendlicher Gnade und strenger Gerechtigkeit«. Aul dem Sumpfboden dieser Koinpromlß- In S Monaten viermal torpediert niMcn Kindluck von den (lefahren. mit denen die aiiglo-anjerikanische Schiffahrt lieutc dut hIIcii Weltmeeren zu rechnen hat, verschafft der Hericht eines tunken schwe-ili-suheii SccinHiHio, der dieser Taiie in seine Heimat zuriickkclirte und einem Vertreter der Stockholmer Zeituiig »Nya Daxh^t Aüe-l'itndat seine nrlebnisse .schilderte. Nachdem er ;im Rord eines in hnglands Diensten f.iltrcndt'ii , scliwedisclien Dampfers im A\ai d. .1. die erste Torpcdicrunj; miterlebt hatte, heuerte er einen iMnnat spater auf einem früheren norwegi.schen Scfiiff an. das ebenfalls nach kurzer Zeit versenkt wurde. IJakl darauf wurde ein anderer norwtvgisclier Dampfer, 7,\\ dessen Besatzunz der Schwede in/.wischen /.ählte, von dem gleichen Schick-.»<31 ereilt. Scitic vierte Tiirpedicrung erlebte der schwedische Seemann auf einem gnechi-.schen Hrzdampfer , etwa 4(t(i Seemeilen vor r:n;;land. Dieses Schiff sank nach einem Volltreffer in weniger als einer Minute. Von der ficsat^ung konnten mir sieben .Mann gerettet werden. Sie trieben dreizehn Tage und Nächte in einem RcttuiiRshorit ohne anders Nahrung als einige \'itamintahlctten umher, und als .sie endlich Land in Sicht bekamen, waren vier von den Sieben den Strapazen t-rlcgen. l*K-Aii[n.'o Petein in seinem Atelier am Burgplatz dem Besucher pegen-iiber tat, sei hier vorangestellt: „Die Landschaft der Untersteiermark entspricht dem Aquarell, seinem Duft, dem Verfließen der Farben — lyrische Stimmungen begleiten sie auf allen Wegen, Darum habe ich mich auch als Landschafter dem Aquarell verschrieben." Damit ist ein Wesensmerkmal dieses Künstlers vorweggenommen, der mit offenen Augen und geweiteter Seele seine Landschaftsvisionen in Farben festhält, immer bedacht, aus dem Eindruck der Sinnenwelt zum Ausdruck des Seeliscben vorzustoßen; das He- den schwierigen Pfad g«vriesen, wird lein erster Lehrer. Bald aber wird Fritz Silberbauer Schrötters Nachfolger und so ist dieser Wechsel auch für Petein nur ein selbstverständlicher Schritt, ein Schritt freilich, der sich für den jungen Künstler nachhaltigst auswirkt. Die Liebe zur Kunst konnte Petein kein anderer so sehr vorleben als Prof. Silberbauer es tat. 1921 stellt der strebsame Marburger zum ersten Male in Graz aus. Er wird Mitglied des Künstlerbundes „Freiland" und spater des Steirischen Kunstvereines. Aber noch einmal hat das Schicksal anderes mit ihm vor. Der Vater erkrankt schwer. Um das Geschäft zu retten, entsagt der junge mm i^l4uUiCU Vou genständliche der Natur ins künstlerisch Abstrakte zu transponieren. Darin erkennt Petein sein schöpferisches Glaubensbekenntnis, aber es ist mehr als mir Bekenntnis, es ist jene fanatische Liebe zur Kunst, die allein erst den wahren Künstler macht. Diese fanatische Liebe spricht vor allem aus den vierzig bis fünfzig Aquarellen, die Petein von seinen Italienfnhrten seit 19M8 mit nach Hause gebracht haL Blätter, in denen eine heimliche Melodie schwingt, bewegt vom Rhythmus der Farben. Diese Blätter atmen sozusagen eine ekstatische Schau. Pipo Peteln blickt heute auf einen reichbewegten Lehensweg zurück. Kein Meister fällt vom Himmel und auch dieser heute fünfzigjährige Marburger mußte erst zähe kämpfen, ehe er dahin kam, mit gelassener Ruhe seiner weiteren künstlerischen Entwicklung entgegenblicken zu können, — 1R92 in Marburg geboren, als Sohn des Goldschmiedes Petein, wird der Knabe für die Kadetten-anstalt bestimmt. Doch hier schon verrät sich frühzeitig seine starke künstlerische Begabung. Dem Absolventen der Kadettenschuir wird der spätere Besuch der Wiener Kunstakademie von seinen Lehrern in Aussicht gestellt. 1911 wird Petein als Fähnrirb ausgr mustert und rückt nach Kuttenberg zum Infanterieregiment Nr, 9 ein. Bald darauf bricht der Weltkrieg aus und statt in die Akademie gehts nun nach Rußland und Galizien. Vnr Wilna erwirbt sich der junge Krieger das Eiserne Kreuz. Dann tauscht er die Front im Norden mit der im Süden. Die zehnte, elftr und zwölfte Isonznschlacht, sowie die große Piavescblarht, sieht ihn als fhefbeobachtei der 4, Flieqerkompanie. Nach 42 Mcnnten Felddienst hat Oberleutnant Petein sich acht ^uszei^hn^^nrfe^ vor dem Feind erworben Und nun winkt wieder die Kunst. i Die Landeskunstschule in Graz nimmt de.r Heimkehrer auf. Prof. Alfred von Schrfttter, ' der so manchem jungen steirischen Künstler Künstler und erlernt das Goldschmiedehandwerk. Nun ruhen Pinsel und Stift bis 1936, bis der jüngere Bruder seine Stelle einnehmen kann. Da bricht es vehement in seiner aufgestauten Seele los. Peteln stürzt sich auf jedes Motiv und malt und zeichnet vorerst wie in einem Rausch, Graphische Techniken, Holzschnitt und Radierung eignet er sich in verhältnismäßig kurzer Zeit an. 1937 stellt der unermüdlich Schaffende wieder in Graz aus. Sein Lohn ist die Gold-Staatspreismedaille. j Selbstportrit de« Ktlnstlers — Kohlezeichnung I 1938 beginnt ihn Italien zu locken. Nun erst j entfaltet sich der ganze künstlerische Mensch I Es kommt das Erlebnis der Farbe über ihn ! Blatt um Blatt entsteht, in einer Art von J Ekstase. ! Die Helmkehr der Untersleiermark sieiit den Kämpfer Petein wieder in vorderster Reihe. Noch einmal bringt er ein Opfer und orünet sich ein. übernimmt die Leitung des Ku!turamtes im Steirischen Heimatbund. Aber ■ auch hier winkt der Lohn. Nicht mehr verzichten heißt es jetzt. Er darf nun auch schaffen. Geläutert geht Peteln an seine neuen Aufgaben. Die Herbstausstelhmg 1941 in Graz vereinte die Untersteirer nach zwinzigjiiiri-ger Trennung wieder mit den Kameraden der Altsteiermark. Peteln ist einer der markir testen Gestalter darunter, Seither hat die Neue Galerie hi Graz Zeichnungen und Aquarelle von ihm erworben. Und auch dif? Wiener „Albertina" interessiert sich für den nun in seiner Vollkraft Schaffenden. Das trauliche alte Atelier am Brirgplat? aber, da» die ersten Kampf- und Werdejahr» sah, jedoch an Lichtmangel krankte, 'wird in Kürze verlassen und ein neuer Raum, hell und weit genug für die ne^ien Aufgaben, steM bereit, dem Künder der Heimat mit Pinsel und Stift, dem Kämpfer und Künstler PIpn Peteln die langentbehrte Arbeitsstätte z^ bieten, für das Weitere Werk, Kurt Hildebrand Matzak Winter ohne Regen und Schnee Ea hat schon Winter gegeben, die so v^arm waren, daß zu Weihnachten d'.e Rosen blühten und im März die Kirschen reif \n*urd€n. Von einem sehr merk>A^rdigen Winter wird in einer Chronik aus dem Jahre 1186 berichtet. Da hatten «chon irn Dezember Raben und andere Vögel Junge; im Jänner standen die Gärten in schönster Bliite und im Februar sah man an den Apfelbäumen kleine Früchte, Gegen Ende Mai konnte man bereits üaa Getreide mähen und einfahren und Anfang Augu.st waren die Trauben bereits gekeltert. Solche Winter erlebte man auch im Jahre 1229, wo um WeihnachLim die Veilchen blühten, dann im Jahre 1241, In dem es schon im "^ära reife Kirschen gab, und im Jahre 1287, wo sich bereits zur Winterszeit die Bäume neu belaubten, im Jänner 1804 standen am Rhein entlang Erlen und Ha. die vor uns liegen, wird dl« Hausfrau auch einige fleischlose Gerichte für das Mittags oder Abendessen mit in den Speiseplan -einscbalten. Durch so^fäl-tiges Anrichten und dur^ih etwas mehr Zutaten. die wir durch die Sonderzuteilung dafür erübrigen, kann man ihnen ein festliches Aussehen geben ijnd auch ihren Geschmack verfeinern, Hierzu einige Vorschläge: Zum Hefekartoffdstrudel nehmen wir 250 g Mehl, 250 g gekochte und geriebene Kartoffeln, 25 g Mefe, 30 g Fett, I Ei, Salz. Für die Fülle braucht man 750 g Gemüse (Spinatoder Weißkohl^j)der Wirsing), 30 g Mehl, etwa '/•! Milch oder Wasser, Salz. Ei und Fetb werden schaumig gerührt und die heißen, gekochten und geriebenen Kartoffeln untermengt, dann wird das Mehl nach und nach hinzugegeben und gleichzeitig die Hefe darüber gekrümmelt. Der Teig wiru ordentlich durchgelcnettet und ausgerollt und schnell weiterverarbeitet. Den Spinat dünstet man im eigenen Saft oder in wenig Wasser, gibt das angerührte Mehl dazu und kocht ihn kurz durch (Kohl wird eben-falls kleingeschnitten, mit wenig Flüssigkeit (largemarht und angedickt). Das Gemüse muß kurz gebunden sein. Das abgekühlte Gemüse wird auf den Teig gestrichen; diener wird zusammengerollt, mit etwas zurückgelassenem Kigelb bestrichen und 10 Minuten gehen gelassen. Auf gefettetem Blech wird die Rolle etwa 30 Minuten gebacken. Dazu rcicht man am besten eine Tomaten- oder Meerrettich-tunke. ^ ■ Auch die Oeinüsepastete stellen wir aus einem Hefeteig her. Aus 2.50 g Mehl, 25 g Hefe, Va I Milch und Salz macht man wie üblich einen Hefeteig, den man nach dem Gehen ausrollt. Eine gefettete Auflaufform wird mit zwei Drittel des Teiges ausgelegt, 1 kg gedünstete, sorgfältig abgeschmeckte, mit etwas Mehl gebundene Kohlrüben oder ein anderes Gemüse als Fülle darüber gegeben und der Rest des Teiges darauf gelegt. Man durchsticht die Teigdecke mehrere Male, damit der Dampf entweichen kann. Dann wird die Pastete im Ofen gebacken. Man kann grünen Salat dazu geben. * Ein festtägliches Gcricht ist auch der Kar-tottelrand mit GemüseraKOut. .30 g Fett werden schaumig gerührt, Eigelb und eventuell Eiaustauschstoff dazugegeben. Nach und t^ach gibt man I kg gekochte und geriebene Kartoffeln dazu, zieht den Eischncc darunter und schmeckt mit den üblichen Zutaten ab. In eine gut ausgefettete Handform streut man geriebene Semmel und drückt den Teig fest hinein. Der Rand wird etwa drei viertel Stunden im Ofen gebacken, gestürzt und mit Gemüse gefüllt zu Tisch gegeben. Einen verdeckten Oemüseauflauf stellen wir aus 1 kg beliebigem Gemüse, 10 g Fett, Flüssigkeit nach Bedarf und Salz her. Zum Brand. teiß brauchen wir I MHch (zum Teil auch i Wasser), 30 g Fett, Salz, 250 g Mehl, 1 Ei, etwas EiauBtauschmittel. Das vorbereitete Gemüse wird im Fett ausgedünstet, etwas heiße Flüssigkeit dazugegeben und alles halb gargekocht. Für den Teig bringt man die Hälfte der Milch mit Fett und Salz zum Kochen. Das mit der restlichen Flüssigkeit angerührte Mehl wird hinzugegeben und alles so lange gekocht, bis sich die Masse vom Topf löst. Das Ei wird danintergerührt. In eine gefettete Auf-laiifform füllt man das Gemüse und streicht den Teig darüber. Der Auflauf wird etwa 45 Minnten im Öfen gebacken. Dazu gibt man am besten einen Frischkostsalat oder auch eine Tonjatentunke. V. H. hiervon sollte das den Sowjets verlo-BanIit l>eblnirtieii: 300 g Kunsthoniß,: rengegangene Donezgebiet liefern, während 8t) g Zuckcr und 50 g Fett oder 2 ELV duf das Kusnezker Becken nur rund 13,5 v. H., löffoi Wasser erwärmen und in 100 g Rog- auf das Karagandd-Becken 3,5 v. H. und das aenmehl eingießen. Dazu die Gewürze: Das Moskauer Becken 6 v.H. enthelen. Gerade verstanden, in den Jahren 1882—1907 über 3,6 Millionen Arbeiter für ihre Arbelt anzuleinen. Der weitaus größte Teil stammte aus den Agrargebleten Ostdeutschlands, aber auch aus Mittel- und Süddeutschland rückten Jahr um Jahr Landarbeiter, zweite und dritte Bauernsöhne, von dem Vormarsch der Industrie entwurzelte Handwerker in die Industrie ein. Sie brachten nichts anderes mit als ein paar kräftige Fäuste und einen guten Willen. Aus ihnen wurden In wenigen Jahren iüchtlge Facharbeiter. Zu diesen deutschen Aroeltern gesellten sich seit der Jahrhundertwende immer mehr ausländische Arbeiter. Um 1910 arbeiteten 380 000 Ausländer in der deutschen Industrio. Auch sie hatten keinerlei sonderliche Vorkenntnisse mitgebracht und mußten erst angelernt werden. ' So hat die deutsche Industrie sich ständig I als behrherr betätigt, und sie ist dieser Aufgabe auch jetzt treu geblieben. Damals waren es vorwiegend deutsche Arbeiter, heute sind es die Arbeiter aller europäischen Nationen. Was sie mitbringen an beruflichen Kenntnissen und an Leistungsvermögen ist Wir hören heut im Rundfunic Freitag. 14. Dczcniber RcIcbsproKramm: 15.30—16; Klassische Liednmsik. 16—17: Aus belitb-tcn Opern. 18.30~19: Der ZeitspirKCl. 19—19.1.^; V.'ehr-machtsvortrae: Unsere Luftwaffe. 19.2(1—19.,^: f ront-berlchte. 19.45—20: Dr. Ooehbcis-Artikel aus dem Reich«: »Vom Anspruch de.s Volkes«. 20.1.S—22: Unicr-iialtunstsenduni: iKImsende Freude«. 22.20—22..V»: bport-iiachrichten. Deutschlindsender: 17.15—IS.3(1: Haydn, Hu«o Wolf, »Aheiidkautate« von Kurt Strom. 21—22: Komponistenbildnis: Johannes Brahms. Sender Alpoit: 6 15—7: »Beschwingter MorKcn«. 17..10—(»-..Iii [iii-, klingende Brücke«, [■"jlnintusik. 19.15—1'».45; »Das Klein« Konzert«, Melodie des Südostens. \lioet utid 'jMoien lernen. Doch nicht allzu lange war England ' nisse und Fertigkeiten rjiit, dje sie zu den der Lehrer und die L-ehrwerkstatt für die »r , junge' Industrie Europas. Deutschland machte sich bald frei, und schon In den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts erwies sich der Lehrling als Meister. Immer weniger blickte das industrielle Europa nach England, und Immer mehr wurde die deutsche Industrie als Lehrwerkstatt Europas anerkannt. Vor dem ersten Weltkrieg wurde diese Stellung von niemandem mehr beatritten. Die deutsche Industrie hatte es nämlich besten ihres Fachs in der Heimat werden lassen. Ihre heimische Industrie wird den Nutzen davon haben, auch Ihre Leistung wird sich zwangsläufig durch die höhere Leistungsfähigkeit der Arbeiter erhöhen. So fördert die deutsche Industrie durch ihre Lehrtätigkeit an den Arbeitern Europas auch die Leistungsfähigkeit der europälschf>n Industrie und stärkt damit die Wirtschaftskraft ganz Europas. Dieser Dienst an jjer europäischen Wirtschaft kann gar nicht hoch genug veranschlagt werden. ' . • KohienversoraaBQ der Sowjets imiDer kritischer Nach neuen Feststellungen der Moskauer „Prawda" hat sich die Kohlenkrise in der Sowjetunion derart zugespitzt, daß — wie das gen vor der Einlahrt einen politischen Vortrag, in dem stets dasselbe gesagt werde. Eine Hauptursachc der mangelhaften Förderung scheint In dem Einsatz ungeeigneter Arbeitskräfte zu liegen, wie daraus hervorgeht, daß laut „Prawdd" anstelle der zur Ro- Blatt schreibt — „im Jahre 1943 unbedingt! ten Armee geholten Bergleute asiatische Völ-Fortschritle auf diesem Sektor erzielt werden • Iterscharen wie Usbeken, Kirgisen und Turk-müssen". Die noch im Besitz der Sowjetunion ' nienen in den Gruben eingesetzt werden, die verbliebenen Kohlenreviere wie das Im Mit-! t>isher als Nomaden auf den Steppen lebten. tel-Wolga-Gebiet, nördlich Sajatow. gelegene ' Hier bestätigt sich, daß die ungeheuren Men-Kusnezk-Becken, das Karaganda-Geblet auf i schenverluste der Sowjets sich nicht nur an der Kamtschatka-Halbinsel und das Moskauer Kohlenbecken hätten keinesfalls den gestellten Anforderungen entsprochen. Vor allem mache sich der Mangel an verkokbarer Kohle außerordentlich bemerkbar. Diese Enthüllungen widerlegen die groß der Front, sondern auch in der Qualitätsverschlechterung der Arbeiter auswirken. Hinzu kommt die ständige Verschlechterung in der Ernährung der Industriearbeiter, die vor einigen Tagen bereits zu der Anordnung Anlaß gab, den Arbeitern in der Nähe der Werke ^precherischen Versicheningen der Sowjets, V"? zur Sclbslversoigung jur Verfügung zu ■ AI *. . . . __. sloilon Viif cf oimonnom KAnlnnncn7if mir daß der Verlust des Donezbeckens durch die vermehrte Förderung der anderen Kohlenreviere ausgeglichen werde. Die sowjetische Kohlenplanziffer für 1942 lautete auf eine Förderung von etwa 240 Mill. Tonnen, die nach dem Eingeständnis der „Prawda" also bei weitem nicht erreicht wurde. Etwa 60' stellen. Mit steigendem Kohlendefizit, mit mangelhafter Treibstoffversorgung und unzureichender Ernährung gehen die Sowjets in einen Winter, der ihre Produktlonskraft weiter schwächen wird. Abfjt'ricbene einer Zitrone, 6 g Zimlersalz, wt'nn vorhanden 60 g gehackte Nüsse oder Kfirbiskerne, 30—100 g grob geschnittenes Zitronat, selbstkandierte Zitronen- oder .Apfelsinenschalen, 1 Rumaroma, 4 g HirschhornsaJz. Teig ausfx)llcji, bak-kfu und noch warm rädern. Man versiehl dl« Kuchen mit einer Glasur. in Kusnezk und Moskau sind nach der „Prawdd" die Produktionspläne weder genügend ausgearbeitet noch hinreichend vorbereitet worden, so daß sich die Moskauer Machthaber schon vor einigen Wochen zu einem' dringenden Appell an die Bergleute genötigt sahen. Statt praktischer Unterweisung biete man den Bergarbeitern jeden Mor- hicton stahlen Friedhof zusammen Stalins Schwiegervater gab den Befehl Der grauenhafte Materialismus der Sowjetunion zeigt sich auch in seinen Friedhöfen. Der Mensch wurde eingescharrt, ein kleiner Hügel aufgeworfen, und im Laufe eines Jahres war die Qrabstelle als solche kaum inehr zu erkennen. Notdürftig wurden tiiaiichtnal einige Gräber mit Stacheldraht und Oasrohren eingefaßt, eine Qrabstelle mit einem Kreuz aus Eisenbahnschienen, viclleiclit auch ein .Sowjetstern aus Blech aufgestellt. IioIz|^reuze waren deshalb niclit zu verwenden, weil diese in kürzester Zeit Brennholz gestohlen wurden. Der Natne des Verstorbenen fehlt ganz oder ist unle-Berlich, weil er vom Rost zerfressen wurde. Für ganz wenige bolschewistische Größen hat man Monumente aus Stein mit einem Sowjetstern errichtet. Erschütternd ist der ^Eindruck eines solchen Totenfeldes. Der Mensch bedeutet eben im Bolschewismus — nur etwa so lange, als er mit seiner Arbeit für das Staatsganze ein brauchbares Werkzeug Ist. Mit dem Tode ist er zu einem Kadaver herabgesunken, für den es nicht einmal ein Fortleben in der Erinnerung der Menschen gibt. Deshalb wurden von den Sowjets allein In Kiew die neun größten Friedhöfe, darunter ein deutscher und polnischer, aufgelöst Auf dem Adelsfrledhof beim Askoltgrab sollte eine Vergnügungsstätte errichtet werden. Auf Anordnung des Juden Kasanowitscb, des Schwiegervaters von Stalin, wurden die Grabdenkmäler dieses Friedhofes zum Abbruch verkauft, aber nur an Juden. Diese zahlten einen so geringen Betrag dafür, daß praktisch nur der Abtransport zum Judenfriedhof berechnet wurde. Auf diese Weise wurden auf dem Judenfriedhof In Kiew alle älteren -wertvollen Orabdeiikmäler zusain-inengetragen. Von den 60 000 Grabstellen sind etwa 42 000 Denkmäler von den christlichen Friedhöfen übernoiniuen. Dadurch bietet der Friedhof gegenüber den bolschewistischen Qräberfeldcrn ein prunkliaftes und reiches Ansehen. Die gestohlenen Grabsteine sind leicht* von älteren jüdischen Steinen zu unterscheiden. Man mußte die Denkmäler natürlich umgestalten. Diese Arbeit machte man sich einfach und entfernte nur die christlichen Symbole, Die Spuren der abgeschlagenen Kreuze sind aber sofort erkennbar. Die alten Inschriften sind nur notdürftig a^ekratzt und eine inschriftfreie Seite wurde für die neue jüdsche Qrabaufschrift benutzt. Mit kaum vorstellbarer Frechheit haben die Juden auch hier die Kulturgüter eines fremden Volkes sich angeeignet und nicht einmal vor den Ruhenstätten der Toten haltgemacht. Der ganze Kiewer Judenfriedliof Ist ein einziges sprechendes Denkmal bolschewistisch-jüdischer Schande 0. K. X 30 Jahre Aluminlum-Fotie. Nach langwierigen Versuchen ist es 1912 erstmalig gelungen, Ahtniiniumfolicn fahrikitiiißig herzustellen. Inzwischen ist der Preis auf fast ein Viertel gesunken, die Dicke oder vielmehr Dünne auf die Hälfte und weniger herabgedrückt worden. Die Aluminiunifolie hat sich besonders nacli dem Weltkriee immer neue Anwendungsgebiete erobert, Sie wurde mit Vorliebe zur Verpackung von Zigaretten, Schokoladen usw. verwandt. Wenn dieser Verbrauch auch im Kriege bei dem großen Aluminiumbedarf für Rüstungszweckc unterbunden ist, so spielt die mit Papier kaschierte Aluminiumfolie fieute noch für die Verpackung von Gefrierkonserven eine Rolle. Die aus Aluniiiiiumfolie gewickelte Tube ist die begehrteste Austauschtubc. Auch für bestimmte Käsesorten ist noch die Aluminium-fclie zugelassen, weil sicli kein besseres Verpackungsmaterial gefunden hat. Eine groß« Bedeutung hat die i»Alfolie^< für Isolierzwecke, z. B. für die neuen Kühlwagen der Reichsbahn gewonnen. Die übrige Verwendung von Aluminiumfolie ist im Kriege unterbunden, nur die Elektroindustrie erhält wei terhin Folien für Kabelumflechtungen, Kondensatoren usw. X Die Honlgerzeugung in der Slowakei. In früheren Jahren war die Slowakei auf dem Gebiete der Honigerzeugung Ausfuhrland. Von den jährlich anfallenden 25 Waggon Honig wurden im Lande nur knapp 18 Waggon verbraucht. Der letzte Winter hat die Bienenvölker zwar stark dezimiert, doch ist es bereits gelungen, den Ausfall bis zu einem gewissen Grade wieder aufzuholen, so daß die Erzeugung von Bienenhonig im Jahre 1942 20 Waggon überschreiten wird. X Die Höhe der türkischen Tabakernte. Die gesamte türkische Tabakernte wird in diesem Jahr auf 65 Mill kg ge.schätzt. Hautfrauen! Achtet auf eure Kartoffelbestände! Sortiert die schlechten Knollen aus! Bedenkt: Eine schlechte Kartoffel geführdet dreißig ge* Sunde, dreißig schlechte Kartoffeln gefährden euren ganzen Wintervorrat. Reictissporlfuiirer grüBl die Front Reichssportführer von Tscliammer und Osten richtet folgenden Weihnachtsgruß an die Front; >Meine lieben Kameraden! Ich sende Eticli auch in diesem Jahre zur vierten Weihnacht dieses für die Zukunft unseres Vaterlandes und Volkes entscheidenden Krieges meine besten Grüße und VVünche. Keinem von Euch, meine lieben Kanieraden, wird heute weniger denn je — die Erkenntnis fehlen, warum auch in diesem Jahre noch deutsche Soldaten Weihnachten im Felde ^ erleben. Der vorübergehende Verzicht auf' Heimat und Familie sichert erst deren Bestand über die Zeit des Kampfes hinaus, eines Kampfes, den unsere Feinde bis zur Vernichtung alles Deutschen zu führen begehren: dieser Wille ist es, der unsere innere und äußere Haltung bestimmt. Hart, entschlossen und unverzagt sind Front und Heimat durch das F>lebnis des Kampfes und der Arbeit miteinander verbunden. In kameradschaftlicher Verbundenheit drücke ich Fluch die Hand. Das F'nde wird Eure und unsere Mühe lohnen; dessen sind wir gewiß. Heil Hitler! Euer getreuer gez. von Tschammer.-' ; Aus der Abt. Rapid der Alarbur;;er Sportgeinemschnft. I'rcit;r.c. uin iO Ulir, wicli-t;ge Spielersitzung im Ratluius-Kaiiec z\\ecl\s Aussnraclie über die (irazcr-Falirt. i Slowakei—Deutschland im Eishockey. Im Mittelpunkt des Sportproqramms der Ictzlfn acht Tage vor der Weihnachlswochn steht der am 19. Dezember in Prcßhurg falliqp F.is-hockny-Länderkampf zwischen der Slov/ukei und Deutschland. Es ist dies nicht nur rler erste Start der deutschen' Landermaun&chjtt in der neuen Kampfzeit, sondern zugleich dcis 100. Repräsentdtivspiel unserer Ncitionaleii. Bisher waren 39 Siege, zehn Unentschirdou und .50 Niec'erlagon zu verzeichnen, : Hockey gegen die Schweiz in Stuttgart. Im nächsten Jahr werden die deutschen Hok-keyspieler wahrscheinlich vor zwei internationale Aufgaben gestellt werden. Der eine Gegner ist Ungarn und wirri im Herbst ein der Reihe sein. Geqen die Schweiz soll itn Mai gespielt werden. Hier wurde als Aiis-tragsort Stuttgart vorgeschlagen. Aas aitee Welt a. Das Gewicht der Sonne. Astronomen ist es gelungen, das Gewicht der Sonne zu berechnen. Danach wiegt unser lehenspendender Himmelskörper rund zwei Quintillionrn Kilogramm. Eine Quintillion ist die fünitc Potenz einer Million. Man schreibt die Zahl als 1 mit dreißig Nullen. a. Stachelschwein legt Eier. l-incs der \veui-gen Säugetiere, die Fier legen, ist d.'is Anui-senstachelschwein. hs lebt auf NtMi-rjiiiiuM. verwandte Arten treten auch in Tasmnim'i' und Australien auf. Das Tier hat Sl.ncheln, plumpe, elefantenähnliche Füße und einen rüs-selähnlichen Schnabel . Das Merkwürdigste an diesem Tier ist, daß es Eier legt eine Tt^t-sache, die lange Zeit sehr umstritten war. Heute weiß man, daß die Stachelschw cineier fast wie Vogeleier aussehen, ihre Schale ist lederartig. ähnlich wie bei den Schiidkröteii-eiern. a. Der älteste Floh der Welt. I)aß der Floh bereits vor Milhonen Jahren munter über diese Erde hüpfte, beweist das älteste Exemplar dieser Art, das uns erhalten ist. Dieser Floh ist in einem Stück Bernstein eingeschlossen, daß vor mehreren Jahren in dem Bernstein-bergwerk Palmnicken an der ostpreußischen Samlandküste gefunden wurde. Dieses Stück Bernstein enthielt einen schwarzen Punkt, der sich bei näherer Untersuchung als Floh erw ies. Forscher haben das Alter dieses versteinerten Flohes auf etwa fünf Millionen Jahre geschätzt. ,^nTio Domini 151S «Sab im TniCrItpfu()I um So wnglaublidi et klingt - to etwa» wurde «im» von ernsthoften Men-tch«n als Vorbeugung gegen an> iteckend« Krankheitert empfohlenI Heutet DesinfektionI Schon Kinder wissen heute von den Erregern oniteckender Krankheilen, von Bakterien und Mikroben I Be* währte Oeiinfektionsmitlel, die bei Anten und Laien der gonzen Welt Ansehen genieOen, werden von uns seit Jchriehnte« hergeiteilt. SCHULKI t MAYR AO., HAMBURG Alteste Spezialfobrik Kr die Her. Stellung von Desinfektionsmitteln. Stffe ^ kHUftxrrgfr Zefhmft tfi. Dcsember t(M2 NwniTMr 3S2 Stadtlheater Marbura «. J. Drau Freitag, 18. Dezember Prdie 2 DIE BOHEME Oper In vier Bildern von Giacomo Puccini. ^ Beginn; 20 Uhr. Ende: 22.30 Uhr. *" Amtliche Bekanntmachungen BtRQERMEISTERAMT JÖROENDORF, KREIS PETTAU TU€htlge KanxMkrätte werden beim Qemeindeamte Jörgendorf mit 1. Jänner 1943 eingestellt. BedInxunE: Mitgliedschaft des Steirischen Heimat-bundes, Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Kenntnis des Maschinschreibens und womöglich der Kurzschrift. Bewerber haben ihren eigenhändig geschriebenen Lebenslauf samt dem Ansuchen an das Gemeindeamt Jörgendorf vorzulegen. 13458 Der AmtsbUrgermelster. DER LANDBAT DES KREISES MARBURO/DRAU Wirtschaftsamt Zahl: A 391, Wa-42 Leit. Marburg/Drau, den 15. 12. 1942. UngUltlgkeltt«rkl8rung Die vom Wirtschaftsamte de« Landkreises Marburg/Drau ausgeferti^ften Schuhbezugscheine Nr. 049223 und 1174t werden hiermit als ungültig erklärt. 13464 Im Auftrage gezeichnet: Dr. Cocron. Der Chef der Zivilverwaltung In der Unteretelermuk Der Beauftraxte für die ZivilrecbtspfieK« — Dienitstetlc CilU HR B 3 — CilH Aenderung boi •Itimt Firma Im Handelsregister des Gerichtes Cilll wurde am 16. Dezember 1942 bei der Firma: Industrija volnenih izdelkov Peter Majdiö, dru2ba z omejeno zavezo v Skofjivasi, folgende Änderung eingetragen: Firmawortlaut: Wollwarenindustrie Peter Maiditsch, Qesellschaft mit beschr. Haftung, Bischofdorf bei Cilli. Sitz: Bischofdorf bei Cilli. Betriebsgegenstand: Erzeugung von Schafwolldecken, Kotzen und Tuchen. Qesellschaftsform: Qesellschaft mit beschränkter Haftung. Qesellschalter: Karl und Desa Paljaga in Marburg a. d. Drau, Reisergasse 16/1. Firmazeichnung: Jeder Gesellschafter selbständig. 13455 Der Clief der ZivUverwaltung in der Untersteiermark Der Beauitraete für die Zlvilrtchttpflece — Dienststelle Cilli HR A 1 — Crlachsteifl Umwandlung einer Getelltchaft mit beschränkter Haftung Im Register wurde am 16. Dezember 1942 bei der Cd. Suppanz, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sitz: Bärental, folgende Änderung eingetragen: In der auüer-ordentlichen Generalversammlung vom 3. Dezember 1942 wurde gemäß des Gesetzes über die Umwandlung der Kapitalsgesellscliaften vom 5. Juli 1934, RGBl. L, Seite 569, und der dazu erlassenen' Durchführungsverordnungen die Umwandlung in die offene Handelsgesellschaft, bei gleichzeitigem Austritt des Gesellschafters Erich Suppanz aus Wachsenberg, beschlossen und wird gleichzeitig mit der Eintragung dieser offenen Handelsgesellschaft die Firma: Ed. Suppanz. Oesellschaft mit beschränkter Haftung in Bärental, gelöscht. Den Gläubigern, die sich innerhalb von 6 Monaten nach dieser Bekanntmachung der Eintragung dieses Umwandlungsbeschlusses in das Handelsregister mit dem Antrage auf Sicherheitsleistung melden, ist Sicherheit zu leisten, soweit nicht Befriedigung erfolgt. Unter einem erfolgt nachstehende Eintragung der neuen offenen Handelsgesellschaft: Firmawortlaut: Ed. Suppanz, offene Handelsgesellschaft. Sitz; Bärental. Gegenstand des Unternehmens: Groß- und Kleinverkauf aller Waren, deren freier Verkauf gestattet ist und deren Verkauf nicht an eine besondere Bewilligung gebunden ist, einschließlich des Ein- und Ausführhandels. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Jänner 1942 begonnen. Gesellschafter: Eduard Suppanz, Großkaufmann aus Märchendorf Nr. 16, Egon Suppanz, Großkaufmann in Bärental Nr. 26. Vertretungsbefugnis und Firmazeichnung: Jeder Gesellschafter selbständig. 13456 KlelitrllMeiger Jedes Wort kostet fOr Steileofesuche 6 Rpt das tettcedrackie Wort 16 iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiillllliililiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiijiiiiiii nnd neirai 18 Rpf das fettjedruckte Wort « Rpf fOr alle Obriicen Wortaazeifcn 10 Rp( daa fettffedriiclite Wort 10 Rpl. Der Wortpreis eilt bis zu I) Buchstaben le Wort Kanawortctbahf bei Abholunt der Anaekote U Rj»l. bei Znten-dun* durch Post oder Bolen 70 Rpf AnskoHftsiEebQhr fOr AnseiKen mit aem Vermerlt- tAoskunlt In der Verwaltung oder Qeschiftssttlle« 30 Rpf. Anielgen AnaahmeschluB; Am Täte vor Erscheinen nm 16 Uhr Kleine Anzelten werde* nur gacen VorainsenduaK des Betracas (auch rttltfge Briefmarken) aulgenommen. Mindestgebflhr fOr eine Kleina Anxelga I RM Frack f. mittelgroßen, schlanken Herrn, neuwertig, um 200 RM, Frackmantel, neuwertig, um 200 RM zu verkaufen. Anschrift in der Verw. 1345^3 Neuer, großer Hängekasten um 200 RM zu verkaufen. Anschrift in der Verw. 13411-3 Anilqnarisch gut Mayers Lexikon, 17 Bände, um 140 RM, Gr. Weltgeschichte, Frauenärztin und andere Werke verkauft billig Buchhandlung Scheidbach, Marburg, Herrengasse 28. 13384-3 Nähmaschine, wenn auch reparaturbedürftig, sofort zu kaufen gesucht. Anschrift in der Verw. 13398-4 0$$iM SbillitB Eiaatellmg tm Arbeit», krlftes aial die ZwtiainnBt ^ niatä«di|ea Arkeiutoatea •iafcbolt werden. Wirtschaftsleiterin (selbständige, tüchtige Kraft, vertraut mit den Kochkenntnissen einer Großküche mit 250 Personen Verpfiegsstand, Einkauf von Lebensmitteln u. Wirtschahsbuchführung) wird ab 1. Jan 1943 aufgenommen. Stellen anböte mit Lebenslauf und Lichtbild sind zu richten an die Verwaltung der »Marbur-ger* Zeitung«. 13046-6 hikdB s Am 16, 12. 1942, um 16 Uhr, v 'e r-Jldtasche vom Haupt, bahnhof, Tegetthoffstraße bis zur Theaterpasse, mit 146 RM, MitHledskarte des St. H.-B. Nr, 557899, lautend auf den Nanen Sylwester, Hinden-burgstraße 30, und diverse Rechnunf^^zcttel verloren, Es wird gebeten, dem Verlustträger oder dem Polizeifundamt gegen Belohnung die Tasche zurückzugeben. 13460-13 Weißer Spitr, hört auf den Namen »Netti«, verlaufen. Abzugeben «gen Belohnung in Marburg, Badigasse 4, Reiser Vusäiieäntes Ein Bild aus der Kunsthandlung Karbeutz In Marburg ist ein bleibendes, wertvolles Geschenk._ 13351-14 Ahnenpaß • Ansfertigungcn Familienforschungs - Institut, Graz, Grieskai 60, Ruf 6795. Rundfitn!:empfänger neuester Type tausche für Contax od. Leica. Anträge unter »Barausgleich« an die Verwaltung. 13424-14 ieJf BURG-KINO rernrut i2-\9 Haute 16.18.30,21 Uh. VISION AM SeE mit Paul Javor, Klarl Tolnay, Elisabeth Slmor Ein Spitzenwerk ungarischen Filmschaffens, da« durch seine Interessante Besetzung, seine konfliktreiche Handlung und durch die Romantik seiner Schauplätze zu einem besonderen Erlebnis wird. Für Jugendliche iricht cagetasaenl ESPLANADE remrut 25-20 Heute 10,18.30,21 ühi EHEN IN VERWIRRUNO mit Kvi Matagiiati, Letizla Bonnri, Carlo NInthi, Giuseppe Porelll, Luisella Beghi Für Jugendliche nicht zugelauen! ichisplele Brunnilorf Friedrich v. Schiller Wochenschau, Ku'turfQm Für Jugendliche zugelassen Vorstelinngen leden Freitag um 20 Uhr. Samstag 18386 um 18 u. 20.S0, SoimtAg um 15, 18 u. 30.30 Ulir Gehwol geht mit aufSehrUt und Tritt WundlMifen wid Fulbreone« vefMIei Flaschenfüllerin wird sofon der »it 60 Jahr«« , aufgenommen. Adalbert Gii-bewihria FuOkrem sei, Marburg, Tegetthoffstraß---- Nr. 39. 13355-( Köchin für Gemeinschaftsver pflegung von ca. 50 Personei gesucht. Anbote unter >Unt9r-steiermark Nr. 13108« an Verwaltung 13108 Gehwol Oeaen tu 40, 16 uad SO PUnnl| In de» ADOIkake« yad Oreaerlea di