^r. M«rtvor. SteUag o«i 2t. sa«ntr tS27 V«rva?t»»ß vuch»r>M«^ Mmid«?, I^Vieva »tie> 4. letephs» Stz v««U»p?V^«t «»«aMch vi» ZS^ ZuNetten , , 2K'^ Vurch Post . . » . ttustaHtz» monatlich . . . ZO^ ei»Wt«ommer vi« I vi» 2«-» v«« v«v«»»,, »M W »«? „»«»»»dstrsz I>» >T? tte«« «i«< M»««w tt»zi»l««b«»>.ZM vr<«», ntch« »«»«NchNG» Ins»s«t«»«««»lM» t» d«s Z«W»><, K^N««,T ' »Vea ^ t» b»« W Z>»?«v >»». ». » . t« O«»A h. kse»?»tch,N«1lOG>H^ »>«W, v«« »l,« S7. Jahrg. Vor der Regelung unftrer Kriegsschuld in England vEograb, so. Jänner, «ach einer Mittel-lung ans RegierungSkrelsen soll die Regle« ntng grundsiltzlich den Beschluß gefaßt haben, sofort an die Li«suldlerung der Kriegsschulden in England heranzutreten. Minifterpräsldent U t n n o v i ö, Finanzminister Dr. M a r-kO » i ö und der Minister des «enßeren D». Verl 6 sollen sich bereits tlder die Moda-lltSten des Zinsendienftes einig geworden sein. Der Uubenminiper hat de« Londoner Gesandten VjuriS beanstragt, an der Hand der bereits an ihn erGangenen Instrak-tionen dos Terrain zu sondieren. Wiederaufnahme der Handelsvertragsverhandlungen mit Griechenland I Das einzige parlamentarische Orgvn, welches augenblicklich eine, wenn auch lahme ArbeitSbetütigung aufzuweisen hat, ist der Finanzausschuß, dessen Mehrheit sich heute vormittags mit den AuSg<,bcnetatS des Bau-temninisteriumS und des Verkehrsministe-irums beschäftigte. In radikalen Kreisen wird die gestrige Versammlung der felbständ^sien Deml>kraten in Niz un gert, wird entlassen. Rom, 13. Jänuer. In Südtirol sind zahl reiche Schneefälle und Schneestürme zu ver zei<^en, Äe mehrfache Starfftromleitnngen zerstört haben. Auch in den (^ebirg'?tälcrn hat das Unwetter großen Schaden an^rich tet. Fast sämtliche Telephon- und Telegra Phenleitungen sind .^chört und es wird einige Tage dauern, um >ie Leitungen wieder herzustellen. Auf den .^'^Aben liegt der Zchn^e einen Meter hoch. In Pisa lagen die Hagel kvrner sieben Zentimeter boch. Der Tiber ist von 4.8 auf l l Metvr destieaen. Vei Berga mo ist ein Erdrutsch erfolgt. In Neapel wurden mehrere Häufer unter Wasser geseht. Ra«, lS. Jänner. Ein Dekret ver^gt. daß wegen ZahlnuMmf^higkeit des Stenei^chnld nerS das Gericht die Cteuerstrase in elne Kerkerstrafc umwairdeln kann. Zürich (Avala), 51. Jänner. (Cchlußkur-se). Veograd V.lZS, Paris London SV.IV75, Newyork v!9.12ü, Mailand 22.5^, Prag 1S.S7, Wien 73.15, Budapest l)0.71SS. Berlin 123.125, Brüssel 72.20, Amsterdam 9 täglich in unerhörtester Wet'e AlleS an, waS sich mcht ihrem extremen CH ctn mlde. rer ÄircheMrist, Mgr. R t c a r d. Bischof v«l Auä), hat bereits von der Kurie sinen Verweis ersten. Von Änfang an h"bben, und wie noch halbe sich der franzSsische Klerus den römi!s<^n „Anmabungen" j^ugt. Dant^ot träu-mt offeeckar vim einer Art Schismaan, an dem die ,Kam.lchteten appelliert er an den besser unterrichteten Pa^, und bis dahin will er Wächter der wabren Relission ^ein . . . Viel verztviclter liege« die Dinge auf dem rein politischen Gebiet. Es läßt sich hier nicht verkesnen, daß fich die römische jturie in einer bestimmteil Richtung festgelegt hat: In der Richtung des europais«^« F r i e d - it s, deffen Voraussetzung und Grundpfeiler die «nnSherung zwijch u Frankreich und Deutschland bilden «Üsie. Nuntius C e r e t t i hatte begonnen, sein diplomatlisches Heim zu einer Stätte auszil-gestalten, wo sich die aufrichtigen Friodens-freuAde zu freier Aussprache tr^en konnten. Sein Nachfolger Maglionetat nunmehr den entscheidenden Schritt und hielt im Ein-verstänimis mit Ro>m als AeUester des diplomatischen Korps beim Reujchrsempfang des Präsidenten der Republi? Äe bekannte Rede, in der B r i a n d wegen seiner Friedenspolitik höchste Anerknnlmg uttd wärmsten Dank auSqesprschen wurde; am gleichen Tage for^derte D a u d e t. der Führer der royali-stifchen und kacholVl^ Parte! in Frankreich, für den „Verräter von Thoiry" den ^ Schießstand von Vineennes! ^ war klar, daß damit der Bruch zwilschen Rom und der Rue de Rome, zwischen der Kurie und den Monarchisten Frankreichs, zwischen dem Papst uniS dm fvainMs«!^ ChauviMften znwerinejdlich sein mußte. LHon Daudet erinnerte sich nun, oatz er der Sohn des Dichters sei, der die ^hn-volle Geschichte von «des „Papstes Maulesel" geschrieben hat; er griff zm i^der und klagte Rom — des Ginversttndnisies mit dem Feinde an! Und zwar mitten im Kriege, wo sich loie Kurie offen auf Seiten Deutschlands ychellt habe. Damals habe das „Ofservatore Romano^' Fvankveich verraten, uich einer der Redakteure dieses offtziS^ Blattes, der Deutsche v. T e r l a ch, als Spion erkannt wor^n; daS pA^tliche Blatt nichts als ein „LHervatore ^de^o", und Fra^-reich habe allen Gruind, chm auch heute noch 5» mihtnmen. Z«n Un^ück «Ber siir Daudet machten die repichlttanisch^ttholischen Parteien in Krankreich das Spiel nicht mit. und selbst die Chauvini^ antn i^nen ziehen sich Vch!^en Auritck: So das „Echo d« Paris" und die v«M General de Castelnau geführte katholische Liga, deren geistige Spitze der Erzbischoff von Paris, KarttnÄ Dubais, bildet. Diei^ Kivchmfürst war einer der erslien, der sich restlos auf die Seite des Pap- Skriftlne Bettftold »O««»»» U«»a Ruh. 6b lNaMrmk verboße«.) „Die anderen sagen, ich gehe draußen baw vor die Hunde*, verbiß sie sich in ihrer «nyst. „Aber daS ist ja llnsinn!* rief Ehrilstine jetzt etwas unged«A4g, „woKU bin ich den« da? sie nnr reden, was sie wollen, ich habe so viel Geld tmd verdiene iunner mehr dazu, daß «d^ und ich zusammen es gar ni<^ aussen können. Bist du nun be-nchigt?" „Sie — bleiben bei mir?- Atemlos vor Freude ftagte eS die Mte, und zum ersten Male hingen ihre A^iqen svst liebevoll an dem der Tochter. „Mkkst d« sticht auch du zu mir sagen, Mutter, wie ich zu dir?" lenAe Christine ra^ ob. „Zu mir sagt jsder du — aber Vei einer so fei7»en Dame wie Sie, gchvrt sich das nicht,wehrte sie verlegen diese vertrauliche Anr^ ab. D« lächelte Christine sie so herzlich und güti^ an, daß es der Mten seltsam, weich nmS Herz warde. „So wiSft du mich nicht als deine Tochter ansehen, sondern wie eine Fremde? ich hatte doch gchofft, wir werden jetzt recht gu^ Freunde zusammen werde«." In den weitgeAffneten, wtumränderten A»M stände« T^en, die jetzt langsam ü- stes stellte; er billigte die Friedcnsansprache des Apostolischen Nuntius, zum groß«, Aerger des Nationalistengenerals oee E a-stelnau, der seither völlig stumm geioor-den ist. Die zukünftige Entwicklung der Dinge wird wohl folgende sein: Die ScheÄ»ung zwi^ien Nationalismus und Religion macht immer größere Fortschritte. Ein Teil der Aristokratie, der bis^r 'die beiden Denkweisen, die chauvioen, flatternden Ringelhärchen und rannte atemlos vor Freude auf den alten Herrn zu: „Großpapa, ich darf heute mit Mutti und Onkel W^riZer Eifenbahn fahren." Ernst Stoewing sah begli^t dem niedlichen, zapppel,lden Pe^önchen entgegen, das auf denl gelben Kiesweg wie ein Vögelchen da^rgeflcrttett kam: „Ei, tvas du nicht lagst!" meinte er mit gekünstelter Wichtigk^," und wohin soll denn die Reise gehen?" „Wir wollen Tante Christine besuchen. Dnkel Werner hat eS eben an Bati telepho-«iert, und Mutti sagt, da darf ich mit." „Wen wollt ihr bosnchen?" Stoewiny legte die HmÄ» an sein Ohr, als habe er »icbt rocht gehört. höherem Grade noch wird dies für den Klerus sein. Damit verschwindet ohne ZweM in Frankreich ein Ferment, Velsen unaufhörliche Wirkung man während iünf .ig Jahren verfolgen koimte. ES scheidet aus der Nation ein Gift auS, t>aS im europäischen Allsannnenleben der Völker unermeßlichen Schaden anrichtete. Der royalisti-sche Gedanke in Frankreich hat den Gnadenstoß erhalten: der Sache des Friedens aber ist ein großer Dienst erwiesen wor^den. vom Tagt t. Wievie Autos besitzt LjMjana? Mit En^ 1S26 wurden im Bereiche der Stadt Ljubljana 206 Personenautomobile, 83 Lastautos und 2 Autobusse gezählt. t. Sin Denkmal für die A-foslenen Soldaten aller Nationen. ^ ungaetsche Bik>hauer Stefan S.zentgy örgYhat der ungari-schen Gesellschaist für Auslandspolitik den Antrag unterbveitet, man mige den im Weltkrieg gefallenen Scldaten aller Nationen in Genf ein grandioses Denkmal errichten. Die GeseNischaft hat diesen Antrag angenommen und dvm BölkerbuTid zugehen lassen. t. Die Postverwattung gegen die Radio-Schwarzhörer. Die Zagreber Postdirektion hat eine energische Aktion gegen die Besitzer von nicht angemeldeten Radio-Apparaten eingeleitet. Diejenigen Besitzer von Empfangsapparaten, die der Meldepflicht bis Ende ^nner nicht nachiommen, haben mit einer Geldstrafe von 90V Dinar und der Konfiskation des Empsangsapparates zu rechnen. t. Die Fremdentaxe in Frankreich. Nach einer Mitteilung deS Pariser Generalkonsulates wird von den franz^schen Polizeibehörden von jedem Fremden, der über zwei Monate w Frankreich Aufenchalt nimmt, eine Aufenthaltstaxe von 37b Francs eingehoben. Ausländer, die bis zwei Monate in Frankreich weilen,. werden als Touristen betrachtet und brauchen diese Taxe nicht zu erlegen. Kontraktlich verpflichtete manuelle Arbeiter unh Studenten zahisH eine Tüxe von 4O Francs. t. Graf Vela Ezecheuyl abgestürzt. Der 17jährige Graf Bela S z e ch e n y i . der seit einigen Monaten im Kurbotel Maria-Schutz bei Gloggnitz weilte, ist bei einem Spaziergang auif den Sonnwendstein von einer 20 Meter hohen Felswand, an deren Rand er sich offenbar zu weit vorgewagt hatte, in die Tiefe gestürzt und hat durch einen Bruch der Wirbelsäule sofort den Tod gchinden. Er war der älteste Sohn des Grafen Gpula Szechenyi. t. Furchtbares F«unilie«dea«a. T e P- l i tz, 19. Jänner. Eine schreckliche Bluttat ereignete sich in dem ehemals fürstlich Cla-ryschen Weierhof in Pr^etitz ffrüher Prasse-d^), der an die Nordböhmisc^ Zuckerindustrie verpachtet ist. Der dort beschSstigte „Tante Christine, Du weißt doch, Großpapa, Mutti hat sie doch so Lebl" In höchstem S^nen folgte der Herr den Worten deS KtndeS. Was sollte denn das heißen? Christine — doch wohl nicht Christine Berthollo? Das war ja ganz ausgeschlossen. — Aber wer sollte es denn sonst sein? Es gab doch außer dem Kinde niemanden konst in der Verwandt- und Bekanntschaft dieses RamenS! — Kopf!schüttelild und erregt durch diesen Gedanken an eine solche Möglich seit tat er ein paar heftige Züge an seiner Morgenzigarre und ging nun. so schnell er konnte, auf das Ha-us zu, «n zu fragen, was Wahres an d^ sei, das er soeben durch daS kleine Plappermäulchen vernommen. Doch 'aa Kvmte auch schon Susi, frisch und rofig, mit einem strahlenden Lächeln auf dem hübschen Geficht, auS dem Hause und fiel ihm jubelnd um den HalS: „Christine ist gefunden! Onkel Ernst, denke dir, meine Christine ist gefimlven! Sie ist im WaifenhauS. Wir wollen in einer Stunde hinausfahren und fie hierherholen. Werner hat eS soeben mitgeteilt." In liberstürzter. aufgeregter Rede brachte sie in eii«»m einzigen Jubelton die Worte liervor. Auch Über das fremdl'iche Gesicht des OnklS, dem !die vorübergegangenen Jahtt kaum anzusehen waren, zog >die Freude i>^r diese Botschaft, hatte er doch so viel innigen Anteil a?n ChristiuenS GeWck genommen. Ihr Verschwinden damals l^tte auch ihn sehr betriebt da er das junge Mädchen mißer ordentlich schützte. »IWe «ur»p»» günstigst«, SiNkaufSplatz!^ Frühiahrsmesse k.^12. Mirz^ Ilvoo ««»steller an» 21^L»nder,a Einkäufer au» 44 LSnderm lSov Uar^ugruppen au» jämtlichea! Branchen G V»» der Stecknadel bis zum Last!» k»«ft«age»l * > Nähere «uSknnft erteile«: Ehre«, amtl. Vertreter N. Strohbach. M«ri> bor.«o»p»»k« »l. 19. — Balkau.Ve-schSftDstelledeSLeipzigerMesseaNte». ve»grad» Eubri«a uliea 8. G6V Oberverwalter Karl Wieländer ermordet«, waihrscheinlich kurz nach seiner Heimkehr um halb 12 Uhr nachts, seine beiden Kinder im Alter von 8 und 9 Jahren, dann seine Fvau und das neben ihr im Bett liegende 4 Jahre alte Söhnchen. Die Tat vollführte er mittels Strangulierung» durch Schläge mit einem Hammer aus den Kopf und durch wildes Zllstechen mit einenl dolchartigen Messer. Nach Bollendung der grausigen Tat beging er Sellbsknord durch Erschießen. Wie-lünder hat einige Briese hinterlassen, in denen er mit peinlichster Genauigkeit alle Anordnungen trifft. Das Motiv der Tat ist in der Zerrüttung seiner finanziellen Verhältnisse zu suchen. t. Die erste Feuerbestattung in Rußland. Aus Moskau wird berichtet: Auf dem gesamten Gebiete de? Räteunion gab eS bisher kein einziges Krematorium. Bor einem Jahre wurde in Moskau der Bau des ersten Krlmlatoriums in Angriff genommen, doch wurde aus Geldmangel von der Errichtung eines neuen Gebäudes abgesehen, sondern eine Kirche des DoniklosterS auf der Kleinseite fiär diesen Zweck bestimmt. DaS Krematorium ist nunmehr fertiggestellt, und die erste Feuerbestattung konnte dieser Tage vollzogen werden. Der erste Sowjetbürger, dem diese Ehre zuteil wurde, ist der Arbei. ter der Mostauer Wasserwerke, Fedor So-lovjev. Die Kremation wurde unter großem Zulauf vollzogen und durch eine Filmaufnahme verewigt. t. Sine fürchterliche Bluttat. Aus Warschau wird gemeldet: Im Dorfe Klaudinow bei „Ra, das wäre aber mal eine recht« Freu-wenn das wirMch stin«nte und ihr fie hierherbrächtet", meinte er, der Nichte erfreut die Hand drückend. „Weißt du denn Nä^reS Über fie, und wo fie herkommt?" „Nichts weiß ich, Onkelchen, als daß sie lebt, und zwar so nahe bei m»S. Werner hat es soeben an Fritz telephoniert, damit ich eS rasch erfahre, denn er weiß ja, daß kei^ Mensch, außer ihm. fich über chr Wieder'w-den freut, als ich. Ich bettelte nun so sehr, mich und die Kleine doch mitzunehmen, daß er schließlich ja sagte. „Vielleicht ist ste «tioch milder gesin-nt, wenn sie das Kind sieht", dachte Susi mit eine« zSrUiche« Blick au^ das Töchterchen. „Na, dann seht mal, daß ihr sie mitbringt. Ich werde schon für einen festl^ Vmpfmig hier sorgen. Wer weiß, ob sie sich nic^ in schlimmer Notlage befindet, da sie doch im Waisenhaus Unterkunft gesucht z» haben scheint", meinte der alt« Herr etwas besorgt. „^Da wollen wernctt Kriminall-stilk ist dies die größte Zahl von Personen, die an einem Tag justisiziert wurden. t. Polnische Amazonen-Aorps. Warschau, 19. Jänner. Unter Borfitz P i l-s u d s k i S ist im Kriegsminifterium eine Sitzung von Vertretern der Mlitärbehör-den und der Jugendpflege abgehalten worden, die fich mit der Frage der Vorbereiwng der weiblichen Jugend für die mtlitürische BertetdigungSpflicht des Landes befaßte. Während bisher nur einzelne private Ber-bSni^ die weibliche Jugend für mtlitärtschc Hilfsdienste ausbildeten, soll jetzt geplant sein, wie sür die mÄittrifche Borbersltung der Knaben, auch für d^e Mädchen durch behördliche Regelung einL allgiiinLine pflichtmäßige Ausbildung zum KriegZhilfSdienst einzusÄhren. Diese Bestrebungen liegen in der Linie deS von der PilsudsN-Presse vertretenen Programms, wonach jedes Pclnische HauS eine Festung werden soll. t. PolizeiMsgebot gegen ein vespenst. Bor einiger Zeit ereignete sich in Lwerpool ein einzigartiger Fall: Eine Polizeiwache mußte gegen ein Gespenst aufgeboten werden. In der Nähe der Brauerei, unweit deS Docks steht ein altes Schulgel^ude. Dieser Schule kommt in der Geschichte der englischen Politik eine gewisse Bedeutung zk. Lloyd Georges Vater war einst Direktor der Erziehungsanstalt. Passianten, deren Weg an dem Gebäude, das sich jetzt in ziemlich vauMt-göm Zustand befindet und seit längerer Zeit nicht mehr verwendet wird, vorbeiMrte. merkten durch daS Fenster etne weiße Frau-engestalt, die zu schweben schien. Die GestaU verschwand, um dann wieder zum Äorsck)ein zu kommen. Hunderte Menschen sammelten sich an, eS entstand eine ernste Verkehrsstörung; nun mußte die Poilizsi aufgeboten werden. Als der Führer der Polizeiwache das weiße Gespenst gleichfalls erblickte, hatte er nicht mehr ten Mut einzuschreiten, Schlieszlich wuvde die Gegend von einem Polizeikordon abgesperrt, um dem Zustrom der Neugierigen Einhalt zu tun. Da diese Maßnahme zu keinem Erfolg fiiihrte, verfügte der Magistrat, die Fenster des Gebäudes weiß zu übertünchen. t. Eine seltsame Sparbüchse. Der Großvater des tilrzlich verstorbenen Kaisers von Anain hatte in dem Inneren seines Palastes ein großes Wasserbecken anlegen lassen, in welches der Herrscher von Zeit zu Zeit aus-gchi>hlte Baumstämme, die mit Gold oder Silber mdgefüllt waren, werfen ließ. Es war dies der Reserves^tz, an den nur in Fällen der äußersten Not gerührt werden durfte. Um die Diebe abzuschrecken und sich elber vor der Versuchung zu bewahren, ohne Notwendigkeit aus dem Schatze zu schöp-< cn, wurden in dem Becken Kro!cl>dlle geliegt, von denen ein jeder, der Geld holen wollte, unerbittlich gefressen würde. Eine 0 eigentümliche Sparkasse siekjt man nicht jeden Tag. Wer durchaus Geld haben woll' te. mußte sie zerbrechen, d. h. er mußte die .Krokodile töten, ivas nicht ohne gewaltigen Lärm möglich war, denn sie haben ein zähes Leben. Außerdem konnte der Verbrecher Slmhnen, daß sie alle getötet seien und dann wäre doch ni.xh eiiieS, s?! eS in einer höhle. 01 es. in einem B-aumstamni, übrig geblieben, so daß der Schatzmeister, der seine Kasse lrchließen wollte, geringes Vergnügen gehabt hätte. spanischen Krankheit .? ? Schutzmittel gegen die Spani. sche Krankheit (Grippe) gebrauchte man in der Zeit der großen Epidemien in den fahren 1918 und 1919 in der Schweiz, in Z^rank Weich nnd in England mit größte« Ersolqe r. Wander'S «nacot-Pastillen. Erljiiltiiib n alle» «potheleu u«d Drogerien. Rykow an Amerika Moskau, 19. Jänner. Am Montag hielt der Borsitzende des Rates der Bolkstommlfsäre R Y k o w in Moskau vor der Organisation für den chemischen Lustkrieg (Aviachim), die 20.000 Mitgliel^r zählt, eine Rede, d^ die Antwort aufKellogS Beschuldigungen ge gen die Gowjetregierung darstellt. Rykow leunete energisch die Beschuldigungen Kellogs. daß in N i ee a r a g u a und Mexiko bolschewistische Propaganda getrieben wür'»e. Die rufiischen Kom«u«ipen wüßte» nicht einmal, »« ße Riearagua auf der Karte suche« «Ü^n, und KellogS Beschuldigungen entbehr ten aller begründeten Beweise. Man könne sie daher nud als ktnidische Einbildung auiffas fen. Kellogg trete mit seinen vehauptunqen in >oie Fußstapfen jenes Erfinders des berüchtigten Sinowjewbricfes, der bei den letzten Wahlen in England die öffentliche Meinung fo s^r erregte. Die Cowjetregierung hätte niemals weder nach Mexiko noch nach Riear«»- gua Propaganda-Agenten entsendet und fich stets an die von ihr garantierte Nichteinmischung in ihre Angelegeirheiten gehalten. Wenn etwa ^te ein Howjetvertreter gegen diese Regel verstoßen würde, dann würde er ihn sofort aus dem DieMe abberufen. Ry-kow sprach dann über die d r o h e n v st e n Kriegsgefahren und erklärte in lle-bereinstimmung mit der letzten Rede B u-ch a r i n S, daß das Herantragen des AasciZ-muS an die Grenzen Rußlands und die LtaatSstreiche in Polen und Litauen die Gefahren sür einen Konflikt näiierrttSten. ES be. stehe auch die Gefahr, daß sich die Neinen b»il-tis^n Staaten von imperialistischen Mächten, beispielsweise England, als Werkzeug ge-brauchen ließen. Auch Ke?l?'f»S Belianptnn-gen seien ein verhängnisvolles Zeichen. Nn-kow schloß seine Rede mit der Awfordernng an die Anwesenden, die Herstellnnq schwerer Fkugzeuge zu unterst<^<,en. da Rußland nur mit leichten gut ausgerüstete sei. Nachrichten aus Maribor Vrof. Dr. Srkuy in in Maridor Vor einer ansehnlichen Zuhörerschaft hielt Professor Dr. S r k u l j am 18. d. M. einen Bortrag über die kroatische Geschichte. Einleitend äußerte sich der Bortragende über die Aufgabe, die er fich mit dem Vortrage gestellt, wie folgt: Er wisse, daß über kroatische Geschichte nur sehr wenige gründlich, viele nur oberflächlich, die große Menge aber gar nicht informiert wäre. Aus diesem Grunde sei es auch verständlich, daß gegenwärtig für manche Ersc^inungen im Leben deS kroatischen Volkes das Verständnis fehle. Aeußerungen der Volksseele wurzeln aber in ihrer Vergangenheit und deshalb könne einer, der diese Vergangenheit nicht kennt, diese Aeußerungen ««h nicht begreifen. Er wolle es mit seinem Vvrtv^ Kt» Bitd der kroatischen voMseele zn entwerft«. ES würde den Rahmen dieses Berichtes üibersteigen, wenn wir eine Wiederholung des 1 Stunden dauernden Vortrages vorbringen wollten. Wir wollen nur hervorheben, daß der Vortragende Gewicht darauf legte, seine Zuhörer darüber aufzuklären, in welcher Weise die in den Zeitepochen der pacta tonventa, dann nach der Wahl der Habsburger und nach Anerkennung der pragmatischen Sanktion eingegangenen Verpflichtungen gchandhabt wurden und wie empfindlich die Vertreter deS Volkes auf Uebergriffe gegen ihre ererbten Rechte reagierten. Der Gesamteindruck des eindrucksvollen, tief durchdachten und formvollendeten Bor-trageS war der einer selbstbewußten und glänzenden Berteidigungsrode. Ihr Ziveck gipfelte einerseits in der Absicht, die Schmähungen zu entkräften, die in Belanzien der kroatischen Geschichte täglich gehört werden können, anderseits um den Vorwürfen zu begegnen, welchen die Bestrebungen nach Erhaltung der staatlichen Individualität der ^oaten ausgesetzt sind. Lcbbaifter u. andauernder Beifall lohnte die mit angespannter Aufmerksamkeit verfolgten Auesührungen des Vortragenden. A. L. m. 80. l^^eburtStag eines tekanuten Waldmannes. Morgen feiert der bekannte Waidmann und Realitätellbesitzer in St. Löwald im Drautale. Herr Fra«,z D i e t i n g e r, von deln wir seiner Zeit berichteten, daß er seinen 1A). Fuchs erlegt hat, in voller Frische feinen R». Geburtstag. Wie wir ersah« ren, hat Herr Dietinger vor einigen Tagen seinen 121. Fuchs zur Strecke gebracht. Man sieht, daß das Waidwerk nicht alt werden läßt. Dem wackeren HubertttS«Jünger ein kräftiges WaidmannHeil! m. Van der Volksuniversität. Freitag, den 21. d. M. findet diese so gut gelungene Vortragsserie mit dem Vortrage deS Literarhistorikers Herrn Dr. Franz I l e S i C ihre Fortsetzung. Der genannte Universitätspro-fessor wind ÜM- das wichtige Th^'ma „Jde-enverbindung^vischen dcn Slowenen und Ll^roaten vor dein Ilinsturze" sprechen. — N o n t a g, den ?l. d. M. findet der Vor-trag des Univer^tätsproj^cllorö Herrn Dr. M a r i b o r, 20. Jcmner. Branko Zenos Über die kroatische Kunst swtt. m. Das städtische Vati bleibt wegen Reinigung 'des Dampfkessels vom 23. bis einschließlich 26. d. M. geschlossen. m. wichtig für die Besucher der Wiener Aerztekurse. Wie bereits seiner Zeit mit h. 0. Zahl 3891 vom 9. November 1926 bekanntgegeben wurde, können die Teilnehmer Itter an der Wiener Medizin. Fakultät 1. Studienjahr 1920-27 stattfindenden Aerzte kuvse (Fortbildungskurs der Wiener Medizi-nisc^n Faikultät), soferne sie sich mit einer diesbezüglichen Legitimations-karte, vom Dekanate der Medizinischen Fakulät in Wien ausgestellt, und einem giltigen Reisepaß ausweisen. beliebig oftmals v i f u m f r e i die österreichi»sche Grenze während 'öeS ganzen jeweiligen Studienjahres überschreiten. — Hiezu wird ergänzend mitgeteilt, daß auch den KamUienangchörigen von Äilnehmern an den WierZ? Aerztekursen (FortbildungS-kursm der Wiener Medizinischen Fakultät), safern fie in deren Begleitung aus Grund eines FamilienpafleS reisen, gleichfalls die er-«wähnte Begünsti^ng der Befreiung von der Beibringung eines österreichischen Sichtvermerkes gewährt wird. m. Der FlottenvereinSsilm, der diesmal im Burg-Äino vorgeführt wird, ist nicht zu verwechseln mit dem bereits hier gedrehten Dalmatien-Film. Der Film gelangt um 14 und 10 Uhr zur Vovführung. m. Selbstmord. In PobreZ^je erhängte sich gestern der 38jährige, aus Srenj in Jstrien gebürtige Diurnist der BezirMauptmann-schast Maribor linkes Drauuser, Mijo M a r-t e Z! i L. Der Mann hatte ein „Monatsein-komnrcn" von 900 Dinar. Trotz seiner Qualifikation blieben seine Gesuche um Aufnahme in den Beeamtenstatus unerhört. Wieder ein Opfer des unersättlichen Obrigkeits-staates, der lieber hunderttausend schlecht bezahlte, der Korruption und dem Elend preisgegebene Angestellte halt als bestenfalls 50.000 stand.esflomäß lebeivder, ihrer Funktion bewußter Staatsbeamten. m. Wetterbericht. Maribor, 20. Iäncr 8 Uhr frlch. Luftdruck: 736; 'Thermohy^roskop: 749; Temperatur: 4- 2.5 C; Windrichtung: NO; Bewölkung: ganz; Niederschlag: Schneefall. m. Spende. Die Familie Wilhelm Reck spendete an Stelle eines !iiranzes für den verstorbenen .^derrn Jnq. K ali t o v i s 100 Dinar für die Antituberkulosenliga. Herzlichen Dank! ^ Hallo! Eaf^ .Europa". Achtung! Heute Konzert mit Varieteprogrannn der beliebten (^roteSktomiker Bojer lil,d Walden, genannt Pat und Patachon. Der größte Lacherfolg der Saison. — Sonntag, den 2.'i. d. M. nach-Nlittags von 10 bis 18 Uhr Kl^n.^ert nnt Ka» barett-C'inlagen. Nach Programnischluß s^e-sells5)aftstanz. 777 Mißverstanden. Veii» Eintritt nach Oe-sterreich wurden die Netsenden nach even-tuell mitgefi'ihrten Nauchin'nterialien befragt. „Zigarr'n? Zigaretten?" erscholl die eifrige Stimme deS Beamten nnnnterbro-chen. ^ „Haben Sie Virginier?" ließ sich plötzlich da^visckien ein ttcfi'r Nal! verneb« nien, Nachrichten auoSelje Gin schwerer Schlag gegen die Hopfenbau-schule in Lalec C e l j e, 19. Jänner Zu den nachdrücklichsten Forderungen der HopfeiBauern im Sanntale gehört die Errichtung einer Hopfenbauschule in 2alec, dem Mittelpunkte des Sanntaler Hop-fenhanoels. Diese Schule wäre für das Sann tal, das zum großen Teile vom Hopfenbandel lebt, von besonderer Wichtigkeit, da sie den Hopfenbauern eine höhere sachliche Ausbildung gewähren würde. Der Bau divser Sätu le schien nach längeren Kämpfen bereits gesichert. Nun wuride auch die Anstalt ein Opfet der staatlichen Reduktionen. Der Beogra^r Finanzausschuß strich aus dem neuen Staats voranschlage den Kredit für die Errichlung einer Hopfenbauschule in 2alec. Htemit ist auch die Gründung dieser notwendigen Schu le für absehbare Zeit ins Wasser gefallen. lÄ dies im Interesse der Volkslvirtsc^t liegt, ist eine andere Frage. e. Der König als Taufpate. Wie bereits gemeldet, übernahm König Aleksander die Tauspatenlschaft für das 1«. Kind 'ves hiesigen Fleischhauers und Gastwirtes Herrn Ferdinand D e L m a n. Das Kind wurde wegen schwachen Gesundheitszustanoes sofort nach der Geburt getauft. Auf ein neuerliches Gesuch kam dieser Tage aus der Hofkanzlei die (Erledigung, wonach der König die Eintragung seiites Namens als Taufpaten in 'daS Taufbuch bewilligte. c. Konkurs. Ueber das Vermögen der Ma-nufakturwatenhandlung „Zum Amerikaner^ G. m. b. H. (Haupteigentümer Herr Johann D e ö k 0) am ^uptplatze in Celje wurde der Kon'kurS ver^ng^. e. Alpenfest. Die Sanntaler Ortsgruppe des Slowenischen AlpenvereineS veranstaltet am 12. März im Hotel »Union" ihr Alpenfest. Der Reinertrag der Bevanstaltimg ist für die WiÄerherstellunff d« vom Hochwasser zerstörten Straßen, Wege und Brük-ken im oberen Sanntale bestimmt Der Schlaf als Schön-l>eittmiNel Das beste und sicherste Schönheitsmittel sÜr die Frau ist 'c»er Schlaf »;nd gerade iu einer Zeit, in der wir zwischen Arbeit, Aufregung und Vergnügen hin und her jagen, brauchen wir mehr denn je ein völliges Ausspannen des Körpers unlo Geistes, was nur der Schlaf uns bringen kann. Altern heißt erschlaffen. Solange die Muskeln geftraifft sind, die Denktätigkeit rege ist, fühlen wir uns jung. Aber diese Jugend will erhalten und gepflegt sein. Flüchten wir daher in die Arme des Schlt»« fts. Irrig ist die Auffassung, ein Erwachsener brauche nur einen siobenstÄnioigen Schlaf. Um voll erfrischt zu sein, brauchen wir den neun-sti'tndigen Schlaf. DaS Schlafzimmer soll kül^l (nicht kalt!), die Luft rein, das Bett nicht zu warm sein. Federbetten vennei'oe man nach Möglichkeit, sie erhitzen nur unnötig das Blut, machen die Glieder schlaff, wodurch schwere Träume entstehen. Der Körper soll ziemlich gerade auf einer Roßhaarmatratze liegen, woran man schon die Kinder gavAH-nen soll. (Nenau so wichtig wie eine richtige Körperlage ist die s^'elische Versassung, in de? lnmt einschläft. Es ist nicktt förderlich, bis tief in 'die Nacht Bücher zu lesen, die heftige (^e-mütÄewegnngen in uns hervorrufen. Wir brauchen zum Einschlafen ruhige Gedanken. Vor betälibenden Schla'fmitteln soll man sich hüten. Wichtig für jede Frau, die!l>en Kampf unt die Schöns)<'it mit dem Alter aufnehmen will, ist die Nulje am Nachniittag, sei es auch nur ein Ausstrecken'der Glieder. Je mehr wir Pausen in den Tag bringen, Neberg^nge schaffen, nnt so sicherer können wir unS seinen Anfordernngen bingelien, um so intensiver das ^'eiben genießen. Ich kenne eine Frau, die bis in ihr spätes Alter ihre Ingendsriiche behielt. Mit zäl^er Konsequenz verfolgte sie den (^^ll'ndsat^ de? Nachmittagsclilafes im Bett, tvl>l'ei sie sich völlig entkleidete, das Zimmer verdunkelte, um sich so in eine Meildstim-mnatg zn versehen und ihre Nerven für eine halbe Stunde völlig ansznsvannen. Unmittelbar nach den Mahlzeiten ist fobchcS nicht zu cmvsehlen. denn es beeinträchtigt die Bildung FlUMlNt?r iv vom der ichlanfen Linie. Eine Biertelstmide nach dem (^ssen verbringe man stehenio oder in T^e-wegimg. Auch bei Kindern a^e man auf den richtigen Schlaf und verhüte das Erzählen über Teufel unld Geister, denn.dies erregt die Kinder und verscheucht ihnen den schlaf. Das Schlafzimmer mub, wenn es noch so einfach ist, immerhin luftig u!nd hell sein. Heitere BMer sollen schon 'o«s Bett des Kindes um. g«»ben, damit es für spätere Zeiten keinen trkben Eindruck im GemiK trage. E. K. -c>- Tkeater und Kunst NaNonaltfteater ln Marlbor Ittpertotre Donnerstag» den 20. Jänner um 2l) Uhr: ,,Aim6e". Ab. B. Premiere. Freitag den Sl. Jänner: Geschlossen. Samstag, den 22. Jänner um 20 Uhr: „Manon". Ab. C. Eoupons. Sonntag, den 23. Fänner um 15 Nhr: ^Der fidele Bauer". Ermittzigte Preise. Coupons. — Um 20 Uhr: „Der Orlow". Coupons. -I- „Ai«ö«". Heute abends geht das pikante Werk des frani^stschen Dichters Paul N e-ral d h, „Liebe", Äber die Bretter. In vem Stück wird eine moderne Ehe auf psychologisch einzige Art und weise umrissen. In den drei Rollen sind beschäftigt Frau BukSek, .Herr 2 elezni? nnsv.Herr G r o m. -i- Kienzl-Feier in Wien. Wien, 17. Jänner. Im Wiener Konzerthaus versammelten sich heute die Vertreter des mnsikali-schen Mens, um Wilhelm Kicnjl zu , seinem TO. Geburtstaig die Glückwünsche darzlr^rin-gen. Unterrichtsminister Dr. Schmitz überbrachte ihlNt das Ehrenzeichen der Republik. Bürgermeister Seitz begrüßte den Ehrenbür-ger Wiens und Professor Specht schilderte das Lebenswerk des Dirigenten Kom-ponistetk. Die Miener Erstaufführung der letzten Oper .lkienzls „Hassan, der Schivär-nier" wui'de Samstag abends durch Radio l'erbreitet. Die Statsoper hatte dafür ihre besten Äräfte GaKos, Kilirina und Tittel usw. gestellt. Diese romantische nnd sehr wenig orientalische Oper war im Frühjahr in C^enmih aufgeführt worden. Sie ist melodienreich und vielleicht seit Kienzls „Kuhrei-gell" sein gelungestes Opus. Die Staatsoper aber wagte die Inszenierung nicht und begnügte sich damit, den über viele hundert BKHnen verbreiteten „Evangelimann" als Festvorstellung anzusetzen. Lncie Weidt oerlä^ die Wiener Staats-oper. Kammersängerin Lucie?? e i d t wird mit Ablauf der Spielzeit nach beinahe 8ü-jähriger Tätigkeit am Wiener Operntheater aus dem Verbände des Institutes scheiden. Die Künstlerin wird ans Anlas; ihres Scheidens Ehrenmitglied der Staatsoper werden. Sport : SV. Rapid» Folgende Spieler hab^'n am Freitag den 21. d. um 19 Uhr im ^lubheim zu erscheinen: Pernat, Simmerl, Pauiin, Maröinko, Pollak, Tergletz. Sattler, Glavi-tel, Ä'aSer, Burndorfer, Maheinz, Benko. März, varner und Letnik. : Vrand Prix 1S28 in Holland? Obwohl gewisse Kreise in .Holland sich ziemlich ablehnend verhalten, arbeitet doch eine An-z»chl einflußreicher Sp^rtleute dafür, dah während der Olympinide der Automo-bil-(^rand-Prix in .Hotland zum Austrag kommt. Besonders tätig in dieser Angele-gcnlieit ist das Seebad Norduvijk. Dort hatte man die Absicht nach italienischem Muster villi' Allt^rennba>lin zu bauen, neuerdings nl'er plunt man den AuÄ'au einer Rnnd« strecke, ivelche'in dein Dünengelünde billig her^znst.'llen luüre. Auch ScheveiUngen ist NN Prir scl)r interessiert und pco>alltiird(^r erwarten eine starke Beteiligung Di^:»tsa>lands und rechnen ans Mercedes, »'.-Sil diese Marke in Holland ständig großen findet. Die Holländer sagen, kommt AtkTr^des, dann kommen auch die qrohen ftVWMtschei, : 2».0av Dollar-Sch»immen. N e w. York, 1^ Jänner. Las in der Geschichte des Berufs-SchwiurmsportS bodeuteildste Dauerschaviminen hat gestcrll an der kalifornischen iiiüste stattgefunden. Ter Start zu diesem Wettkampf, für den von den, Kaugumtni-Fabrikanten Wrigley Lii.siW Dollar an Geldpreisen ausgesetzt wurden, liegt auf der Insel Catalina, einem Besitztum Wrigleys. Die zu durchschwimmende Strecke betrug über 35 Kilometer, ist also etwas länger als die Breite des Aerm^lka-nals zwischen Dover und Calais. Das Ziel befand sich in Huntington Beach in der Nähe von Los Angeles. 143 Schwimmer und Schwimmerinnen von 16 verschiedenen Nationen haben an deni Wettbewerb teilgenommen. Sieger wurde der 17jährige Kanadier Georges N o u n d in 14 Stunden 42 Minuten. Nur 10 Teilnehmer haben das Ziel erreicht. Claraibella B a r r e t t , die als aussichtsreiche Bewerberin der Damen galt, muZte nach 14 Meilen aufgeben. Am längsten hielten sich ihre Kolleginnen tz a u-s e r und S t a g e r im Wasser, die eine Prämie von je SSVO Dollars erhielten. -O- Dolksgeftindfteitund StUfundt Sin prächtiges Mittel gegen Schnupfen Alle Welt klagt jetzt über Schnupfen.' Naßkaltes Wetter, schroffer Tontperatur-wechsel, zu leichte Kleidung, Erhitzung beini Spiel und Sport usw. — alles dos find die üblichen Ursachen. Vorbeugen ist auch beim Schnupfen immer besser als Heilen. Nach dieser ^lksweisheit richte man fich in der Jetzzeit AU allererst. Fühlt man aber den un-bequenien Gast herannahen, empfindet man eine gewisse Trockenheit iim Nasenrachenraum und ein Krabbeln im Halse, dann pinsele man sogleich beide Nasenl^len mit Myzerin oder ziehe etwas Glyz?rw durch die Nase hoch. Dadurch wird die beginnende Entzündung an ihrer Weiterentwicklung gehindert, und der Ausbruch des Schnupfens mit den oft damit verbundenen fiebrigen Empfindungen und der Benommenheit im Kopf und im Hals wird nnterbleiben. Gegen die Halsschmerzen macht man am besten während der Nacht noch einen kalten nassen Umschlag. Die Hauptsache ist nur eben, daß man das einfar!^ und billige Mittel rechtzeitig anwendet, also gleich im ersten, im trockenen Stadium des Leidens! Viele Menschen denken, so ein Vissel Schnupfen sckiadet nichts, die Natur Hilst sich selbst wieder.. Es gibt auch eine Redensart, die. da lautet: Wenn man eilt Oittel gegen den Schtiupfen amvendet, so verge-ht er in 14 Tagen, wendet mcin aber kein Mittel an, so vergeht er in 8 Tagen. Das stimmt nur zur Hälfte; gar mancher hat durch Vernachlässigung eines Schnupfens fich einen chronischen zugezogen, tnanch anderer sogar schwere Hals- und Lungenerkrankungetl. Also lieber vorbeugen! d. Aufgesprungene Händ« behandelt »»an am besten mit feiner Zinksalbe oder mit erweichender Salbe (Creme eoeleste). Glyzerin glättet zlwar die Haut, da es aber ein Altohol ist, erzeugt es Brennen in den Schrunden und wirkt ficherlich um nichts besser als die genannten Salben. Als Vorbeugungsniittel gegen das Aufspringen kann man es gelten lassen, koch muß man es nach dem Hände-waschen einreiben, weil es »vasserlöslich ist. Die Salben dagegen reibt man vor dem Waschen ein, da ihre kleinen Teilchen in den Schrunden bleiben und vom Wasser nicht entfernt werden. d. Zur Lustverbessernnfi in einem Raum stellt man eine flache Schale mit Wasser und einigen Tropfen Eukalyptusöl auf den Ofen oder zerstäubt Eukalyptusöl in entsprechender Verdünnung. Dein Wasser,' mit welchem der Boden aufgewischt wird, setzt man etn>as Eukalyptusöl zu. Statt Eukalyptusöl kann man auch einen Fichtennaidel-Anszug ver-weitden. Feriier tun viele frische Tannenzweige (in nassen Sand gesteckt) gute Dienste. -Q- pariser Lieblinge l^inter der BWne »»tz Paris, Mitte Jänner. Die Bereinigung der Pariser Theater- und MuDlialldircktoren hat ein Edikt erlassen, demzufolge oer in ooer in Sachleiilungen bezahlr wurde. In keiner andern Stadt der Welt ist nämlich cie Zahl derer, die auf irgendeine Weise „Himer c-ie jtulisselt" zu schauen wün>schen, größer als in Paris; die ordenshnngrigen Vedetten nun niachteil ihren ganzen Einfluß geltend, damit der Sohn, Neffe, Letter, Onkel, Geschäfts freunlo des zuständigen Ministers, oder auch nur der aus der Provinz nach Paris gepilgerte Großlivähler X . . . eine Eintrittskarte zu den Kulisseti des „Moulin Rouge^, des Palace, Easino de Paris, Folies-Bergere und Olympia erhielten: !>ie Ehrenlegion gegen einen Blick in die Privatloge der Ding-ststers. Das alles wickelte fich ganz reibungslos ab, bis zu der Swnde, wo fich der eine Teil für betrogen erachtete: Es schont nämlich, daß es hinter den Kulissen von Tag zu Tag weniger interessant wird, und Mar auS dem guten Grunde, weil fich das Interessante a u f oer Bühne abspielt. . . Nachdem man sein schö«ies Geld zu dem Ende ausgegeben hat, die Bedette Kiki zwei Stunden lang in offener Szene nackt zu sehen, erWrigt eS fich wirklich, noch besonvere Opfer für einen Blick zu bringen, der sie nns bekleit«t zeigt. Höchstens kommt hier noch der Freund pittoresker Studien auf feine Koften: eS ist nämlich fehr merkwürdig, mit was fib Leute, die so«^t im L<^chen iininer „nach vier Nadeln gezogen^ erscheinen, hinter den Knsissen begnügen: Der Schiedsrichter der Ptiriser Eleganz, Maurice Chevalier, wirft einen dicken WoNchal um. oer ihn anfs Gräßlichste entstellt; die breitbrüstige Maud L o t y schlüpft in ein Boxerkostüm, das ihre ..Borteile" nur noch unterstreicht; der Schla-ngenkörper der braunen Il>sephine Baker nmgibt fich mit einer Art von Schuppen, die gar komisch von der >unklen Hallt abstechen: die nicht mehr ganz sltnae Mistingnette b. sitzt ein Ballkleid das sie als tcinzende (^^rl^'ninutter erscheine» liißt. Merk-vurdii^ste ist bei alledem: Die Stare ach^e'l v.'i?-llch dk:r!'.uf,d?lß nur die l«lw!cht!aeren Teile Körper? bekletdot NK'rden; das ln'?>cn sie .'?decn' gemein, das^ fie ancb hinter den .^lulissen von irgendwelchen bnrgerli-s'en M^ralbegriffen nichts Wissel, wollen. Wenn ich der Verfasser eines illllftrierten Werkes ül^er die »Kultur der Natlfrvölker wäre, uiül'^^e die „Beschaffung des Bildertnaterials lneine geringste Sorge sein: Ein Paar Zeichnung"« Mischen den Szenen eines inodernen Mnsithalls genügten vollkomnten.' Es N'gre daraus bis zur Evidenz ersick'tlsch: 't^aß der der M'idung ursprünalitb ilich^>° mit siUNck^en Begriffe« zn tun hatte. Di''e „Slwde" wnrde erst dami geboren, als eiqier zum erstenmal hinter ^ Knliss''n blickte. Und 't^ies mag auich alS die beste Entfchlildigling unserer Stammutter Eva gelten: Zumal es Ihr dabei nicht einmal noch NM einen Orden zll tun war ... . llnser nme« puIftlsM: „SaschingSM" Nmmner 76 Ä>'m 7k: MmM ^OkU«r«^e Fe rrv»«^ ««'ttt » MrlsOastlich er Teil Iugoflawlscher SetrelbemyrN Reaere Rachfrage nach Mals, Gerste und Hafer ^ Andauernde Gefchästsstike auf dem WeßzenmarNe Die Lag« alrf oein Getreidemarkte ist m-so-fern etwas freuirdlicher, als sowohl für M a t s als auch für H a f e r und G e r st e stärkere Nachfrage herrscht und damit im Zu sammenhnTl^ etlke leichte Preisbesserung für diese Artikel erreicht werden konnte. In W e t z e n rst nach wie vor Geschäfts-stille. Ans den ausländischen Plätzen ist »s Ausgebot in ungarischer und rumlänlschcr Ware reichlich, so daß jugoslawische Exporte nur schwer unid mir zu gedrückten Preven Placement finden können. Für den Czport kliniert einigermt>er Gesamtheit der Aussteller Amn Nutzen, da d«nnit an Zeit und Geld g^part wird, das anderivärtig, z. B. zur Entwicklung einer intensiven Prop^igan-'vatätigkeit und zur Anweisung von ZtSufern, gewinnbringender verwendet werden kann. 3. WNdfellmarN ln Aubliana Bereits das 3. Jahr veranstaltet die Messe-vern>altung in LjlZbljana im Verein mit der Slo«loetti>schen Jagdgenofsettfchaft am Aus-stellungsplatze einen Wildfellmarkt.! Der S4. Iän,«r, d. i. der erste Montag' nach der Hl. TgneS, ist den Jäger'n bereits als Berkausttag der Iagiobeute ^lainnt. Der Mnft beginnt ^ 8 Uhr früh. Die Felle! können den KSufem vertmO oder aiber der SloivenVkhen Iagdss?nl>ssenschaft in Kommi^s-sio« übergeben wo»die in der Nähe der Donau gelegenen Mühlen für die Tschechoslowakei hereinbekommen. Die Preise blie!^n unverändert. In K l e i e n ist die Nachfrage lobhaft, da die Kletnimühlen augenblicklich nicht arbeiten und seitens ver Großmiihlen die La ger zimt vorwiegenden Teile abverkmift sind. Die Preisforderungen sind dementsprechend um b bis 10 Para höher. Auf der heutigen Zagröber Warenbörse notierten: Banater Mals 147.50 bis 1.'i0. Baökaer 147 bis 150, syrmischer 147 bis 150 UN?» stinnischer Dörrmais 155 bis 1W. Die Tai^ionen der übrigen Arti-kel blieben ge genüber der Vorwoche unverändert. Messeverwaltung die Felle sortieren, in Par tien verteilen und sie am 26. Jänner den heimischen lmd ausländischen Rufern im Lizitationswege zum Kaufe anbieten. Jäger unlk» Häutehändler werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Ware auch an die Mustermesse gesandt weriven kann, damit 'oie Kosten der Fahrt nach LfMjana erspart bleiben. Doch mu^ dies bis lä^ngistens d. M. vormittags geschehen. Jedes wertvollere Fell soll mit einem Zettel auS Karton verseben sein, worauf si^ck» die genaue Adresse des Misenders beiin>k^en mnß; Felle geringeren Wertes fHasen, Maulwürfe, Sie^nfchläfer u>sw.) sind in einer Kiste gut verpackt und gezählt zn versst möge aucb noch das Verzeichnis d?r .'bge« sanldten Felle abgehen, da bei der Ueo^'r-lmhme alles gezählt wird. Je mehr Felle auf organisiertem Wege auf den Markt kommen, desto giinstiger wird der Kaufpreis sein. Jäger und Knfleltte, wendet euch mit Vertrauen an die Messcleiwng öder an die Jagdgenossenschaft um Informationen! X Schöner Erfolg der Aktienzeichnnng fik die staatliche Sewerbeba»?. Die Sul^ription der Gewevbebankaiktien, die bereits beendet wui^ve, hat einen schönen Erfolg gezeitistt Insgesamt wurden 112.000 Aktien gezeichnet. Davon entifallen auif Slowenien «000 Stück. X Generalversam«limg der „Draoa" w Msritor« Am 5. Feber wird die diesjährige Generalversammlung der Holzindustrie. Aktiengesellschaft „Drava" in Martbor abgehalten. X Der Generaldirektor der kroatische« Eskomptebank Herr Dr. Stanko 6 v r l i u- g a hat sich Hioser Tage in Wien einer Operation unterworfen. Der Patient befindet fich bereits auf dem Wege de^ Besseru?ig. X Achuidation. Die hiesige „Jugoslawisch-deutsche E5portgesellisck)a!ft m. b. H.* bes^indet stch im Zustande der Liquidierung. > X «»kord. Kohlenprodviktion in Slowenien im November 192«. Im Monate No-tvmber v. I. wurden in den Kohlenrevieren Von Slotvenien 174.000 Tonnen Mage ge» fördert. Im Bergleiche zur Produktion des Monates Seplenrber beträgt der Zliwachs nicht weniger als ca. 45 Prozent. Diese Hoch« konsunttur ist zweifellos zum großen Teile auf den englischen Kohlenarbeiterstreik zurückzuführen. Da nun der Streik bereits beendet ist, dürfte ein Rückschritt der Produktion nicht mehr lange auf sich warten lassen. X Konftrenz für die Regelung der Bahntarife. Am 10. s^ber fin'oet am Semnlering eine Konferenz statt, auf welcher der Zollkrieg Llviischen Hamburg und Trieft ein Ende finden soll. An der Konferenz nehmen teil: Deutf'cki'land, 'oie Tschechoslowakei, Oesterreich Jugoslawietl und Italien. X Die Fusion der Berkehrshank mit dee Bodenkreditansialt beschlossen. W i e n, 13 Jänner. In der heute oibgehaltenen Berwal-tungsratssitzung !^r Verkehrsbank wurde die Fusion mit der Bodenkreditanstalt beschlss sen. Der Umtauisch der Aktien der Bodenkre ditanstalt in Berkehrsbankakti^n wir^o derart erfolgen, dah, wie bereits früher gemeldet, sÄr 11 Verkehrsbankaktien zwei Aktien der Boden!kreditanstalt in Tausch gegeben tver den sollen. X Der Notenumlauf in den verschiedenen Staaten. Den kleinsten Noteninnlauf in den verschiedenen europäischen Staaten weift, wie den „Mitteilungen der österreichischen Nationalibank" zu entnehmen ist, Polen »n^t einer Kop^quote von 9.4 Dollar zu Ende Oktober auf. Dagegen entfallen in England auf den Kopf 'der Bevölkernng K2.7 Dollar, in Oe stierreich beträgt diese Quote 213, in der Dichochoslowakei 10.1 und in Jugoslawien 12.6 Dollar. Höher ist der Satz in Italien (22.1), Deutschland (32 9). Frankreich (15.K) und in der Schweiz (54.2 Dollar). X Herabfetzung der Konditionen der österreichischen Sparkassen. Wien. 19. Jänner. In den näickisten Tagen wird ein einoer-nehmliick>er Beschluß der Sparkassen über die .Heraibsetznng der Kolchitionen defaßt w^'r^d-'n. Schwierigkeiten bereitet die Frage 'l>er (5in-lageilvergütung. da imter Umständen ein Satz von 4 Prozent nicht <'l'nii''ende Anziehungskraft für die Sparer bieten würde. X Die Tinberufung der österreichischen Goldrente und der Gtaatsschaj^scheine. Wien, 19. Jänner. Bor einigen Woc^n ift die Frist der einbernfenen, mit „O" gestempelten Titres der österreichischen Goldrente lmd der Staatsschatzscheine vom Jaihre 1914 ab-gelmtfen. Wie verlautet, wurden in den bei« den Kategorien bis auf wenige Prozent alle in Betrieb kommenden Stilcke abgeliefert, wobei an Staatsschatzscheinen ein etwas ge-ringerer Betrag als bei der Goldrente zur Einlieferung gelangte. Diejenigen Besitzer, die der Aufforderung nicht nachgekommen sind, hliben weder gegenüber 'c^r Caifse com-mime noch gegenüber Oesterreich.einen Anspruch auf Entschädigung. X Gründung eines österreichische« Mühlenverbandes. Der Hauptverband der österreichischen Industrie teilt mit: Die schwieri» ge Lkge, in welcher fich die Mühlenindustrie ii)esterreichs infolge des viel zu itiedrigen Mehlzolles befindet, hat die Lande^mühlen-verbände von Kärnten, ObeMerreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg, denen insgefamt 238 MHlen angehören, veranlaßt, zur wirksmneren Vertretung ihrer Interessen eine Zentralorgani-s a t i o n zu gründen. Geirüigendes Licht, gute Luft, ' gesunde?, lnlsrcichendes Futter in den Clällen, Weide und ein ti'lchtiger Hufschmie-d, das wären so die Hauptei^'0rdernisse für eine gute Pferdeerziehung. Licht und Luft, hierauf ist besonders im Stall zu achten; den Dünger nicht wochenlang liegen la.ssen; bei Mite nicht durch Verstopfen der Fenster uttd ängstliches Ve^ schlossenhalten der Türen jede Erneuerung der Luft ver^hlndern. Allerdings darf ni-mr auch nicht ins andere- Extrem fallen. Da^ Füllen braucht in der Stallruhe eine Tt'in-peradltr von etw-a !5—l7°'C, wenn es fich lvvhl flichlen soll. Ebenso gilt es, für ausgiebige Beleuchtung des Stalles zu sorgen, ^nn es an h bei anderen Tiergattnidgen, besvtvders bei der Mast, Aweckniäf^ig sein kann, den Stall zu verdunkeln, muß der Iuugpferdesdall reichlich mit Fenstern versehen sein. Und noch eiues, was eng mit d«n Bedürfnis nach Licht und Luft zufanunen-hängt: so frülh als nlöglich beginne man nrit do:u Putzen der jungen Folilen, natürlich erst vorsichtig mit .^nd imd Bürste. Schon wenige Tcvge nach der Gebnrt bringe nian das junge Füllen mit seiner Mutter bei gutem Wetter — am besten zur Zeit der Mitlagssonne — ins Freie, anfänglich nur auf wenige Minuteil, allmählich ansteigend, so daß das Tier nach K—8 Wr>chen schon daran gewöhnt ist, bei n^cht allzu schlechtem Wetter täglich mindestens 1 bis 2 Stuilden in der srisck)en Luft zuzubringen. Einige Worte erübrigen sich noch über die MnSkelausbildung der jtmgen Pferde. Uebung macht den Meister: daß mair bei einem Organismus, der zur Arbeit erzogen werden fvll, nicht früh genug mit dem Training der Muskeln beginnen kann, liegt wok)l auf der Hand. Die beste unsd naturgemäße Gelegenbeit zur Mlis^elübung und Kräfti-gnng aller Glieder findet das junge P^'erd auf einer gesund gelegenen und gut eingerichteten Weide, sie ist ein uitbedingtes l^-fordernis. Wenn die Beschaffung der Wcide fch^vierig oder dieselbe, une im Winter, unzugänglich ist, muß an ihre Stelle der Tun,-melplatz treten. Es ift ^z unniöglich, zumindest aber stets verfehlt, junge Pferde nur im Stall M letstuugs.fü>higen und brauchbaren Tieren erzkelhen zn wollen. Eine re« gelmäszige Benutzung des H»fes ift eine gute Gttvöbnung an die künftige U-utgebung. ^ („Heim und Scholle.") Der Landwirt Aufzucht der Jung-Pferde Es steht fest und ist durch die Erfahrung tauseMach bewiesen, daß in der Pferdezucht neben der Vererbung die Erzichunig und Pflege der jungen Tiere ein ebenso wichtiges Mittel zum Erfolg ist: Wenn ^e HS^te des Zuchtevfolges auf Vereribung^ beruht, so ift die andere .Häufte anf Erziehung zurück-z»»führen. Leider wird gerade in lchterer Hinsicht viel gesündigt und der Mißerfolg dann allen möglichen Ursachen zngesck^oben, nur nicht in den ei<^enen Febl^rn bei der achtcht» NMriKImau-Wuj p. Das letzte Konzert der „Glafbena Ma-tiea" erfreute sich eines regen Besuches und erntete reichen Beifall. Zu diesein schönen Erfolge muß in erster Linie der Vrektor der „Glasbena Mitica", .Herr P a h o r, beglückwünscht werden. Ziun ersten M^le erschien der I u g e n d ch o r vor der Oeffcntlich-keit. Man mußte staunen, welcl^e Fortschrit te die jungen Leute in der kurzen Zeit zu machen imstande waren. Regen Beifall ernteten für ihre auf seltener künstlerischer Stu« fe stehenden Ausfübrungen Herr Direktor P ahor und Frl. S t ö h r. Besonder« Anerkennung verdient anch S t r e i ch-q u a r t e t t. Leider verlor dasselbe durch den A^mng des Cellisten, des Herrn Lehrers S t r 1 t a r, einen schweren Verlust. Neu eingetreten ist in das Quartett Herr Ing. N o v a k. ancl' ein hervc»? ragen der Musiker. Unter den Besuchern de? Konzertes wurde der Wunsch laut, die ..^lasbena Matica« möge recht bal?d wieder ein ähnliches Konzert veranstalten. p. „Ima vremena!" Bekanntlick) ist die eine Hälfte der Grajenn Brücke in der Bahn» hofallee schon seit langer Zeit zivecks Turch-fu/hrung van Reparaturen bloßgelegt. Bisher wurden aber noch f.ast keine nennens-^oertcn Arbeiten erledigt. Wie verkantet, sei sÄr 'oiie DurMührung der Reparatur kein Kredit vorhanden. Sollte dies tatsä.-ftlich der Fall sein, dann erschiene eS wünschen^vert, wenn tnan die Brücke wieder in Ordming brächte, damit wenigstens der Verke^ir auf dieser wichtigen Straße keinen Sch<7iden leide. P. Aus der Sportwelt. Die Leitung de? Sportkilibs „Ptnj" ersucht alle an den Nub gerichteten ^)riftstücke mit der Adresse 'Ptui, Postfach Nr. 7" cEalv „Europa") zn «öir «iSii. ... i eot^ t Imkerwefen Wasserbedürfnis «nferer Bienen im Winter UTifere Vienen halten keinen Winterschlaf, daher ist «mch im l^engfsten Winter Nahrungs «nd B^sierbevürfnts vorhanden. Im Nachwinter ist das Wchserbedürsnis ein größeccs als im Bvrwwter, weil die Brut vorhanden i^. Bielfach glaubt man, loas Wasserbedürfnis Werde im Vorwinter wenigstens durch den MÄssigkeitSgohalt der normalen Winterfütterung gedeckt. ES reichen je'doch die 2v Pro-KMt Wasser, die der Blütenhonig mthalt, nicht meehr auS, daS Bedürfnis zu Äecken. Heide-, Rips- und Tannenhonig, ^e weniger Wasser enthalten, lassen 'das Verlangen nach Basier aufkommen, so t>ab Durstnot eintreten kann, die die Ursache der bekannten Ruhr wirid. Auch bei eingefüttertem Zucker findet man oft runtergcschrotete Zuckerkristalle, die auf Wassermangel schließen lassen. Falsch ist die MeiTmng, daß die Bienen teiüoeise ^tter vnveriveckelt lasien, damit es mehr Tüchtigkeit anziehe, um so dem Wasserbk^ürfnis bes-^ entgegenzukommen. Mnn ungeioeckelte Futterzellen vorhanden fi-nd, kommt dies vrn zu später Ginfütterung, so daß daS Fatter nicht mehr genügend umgetragen und ver-deckelt werden kann; vielfach wird das Fut:ec gerade in solchen effenen Zellen oft sä'i'ifr' lich.. Nun w,ro ist das ein Fehler und liegt an der falschen Ein Winterung. Ein leichter Niederschlag ist aber dem Vol^ sehr erwünW, sie saugen ihn an den Waben auf, befriedigen ihren Durst, un-tevstützen sogar >t)«n Niederschlag durch stündiges Fächln so kräft^, daß ein Brausten hövbar wird, das in der Regel nur so lange dauert, bis genügend Wasserniederschlag erzeugt ist. Wird ak^r mvs diese Weise das Bedürfnis nicht voll gedeckt, sv hält das Brausen an und es empsiehlt sich, daß der Imker nachhilft, indem er einen in warmeS Wafser getauchten Schwamm aufs Futterloch le^ und wieder gut zudeckt. Ist Brut im ?toa, so ist das Verlangen nach Was^r ein bedeutend größeres. Können die Bienen ab und zu ausfliegen, so decken sie den Wasserbedarf, daß er immerhin für einige Tage ausreicht. Tritt aber längere Zeit ungünstiges Wetter ein, so kann der Durst gefährlich werden, namentlich bei starken Völkern, wo die Nrut stärker ist. Die Vienen stÜr»n sich hinaus UTtd gehen im Unwetter zugrunoe. Hier empfiehlt eS sich, im Stock zu tränken, indem etwaS erwärmtes Wasfer, vielleicht etwas am Anfang versüßt, im Futtergefäß gereicht wird. Zu v-iel darf nicht gegeb^ werden, weil 'k>ie Stock fenchtigkeit oft so erhöht wird, daß an den Wänden ein Nässen entsteht, und weil lote Bienen sonst leicht verführt werden, das Was ser sewst wieder hinauszutragen, daS fi« beim Ä^lug abspritzen. Man hat auch schon gehört, daß gerade im Nachwiirter weniger Wass'?r-bc^vürfn-is eS sei, daS die Bienen hinauStreibe, sondern der Nährsalzhunger. Man wird daher gut wn, eitvaS Kochsalz dem Wasser zuzusetzen. oder noch Vesier, man gibt dem Futter bei der Einfütterung im Herbst kkeine von Nährsalz oder gewöhnlichem itoch ZMtz Mb vumor Bei der Mfasiung von Annoncen sollte man auf Druckfehler achten. Wurde ad neulich in der Provinz persönliche Auftreten eines Stars in eigenen Lauten-Liedern solgen-dermaßen inferiert: Frau Murki-Purki singt l e i d e r zur Laute. Macht der Gewohnheit. Der alte Bezirks-arzt von X. ist ein leii>enschaftlicher Karte«-spieler. Jüngst passierte ihm folgendes: Mitten aus seiner Lieblingsbeschäftigung heraus wurde er plötzlich zu einem ^tien-ten ans Krankenlbett gerufen. Er fühlte den Puls und zählte halblaut: . sieben, acht, neun, zehn, Bube, Dame, König, Aß!" Poefie und Prosa. Kartenlegerin: „Sie bekommen einen reichen, jungen, eleganten Mann zum Gatten, der alle Ihre Wünsche erfüllt." ^ D a m e: „Großartig! Nun sagen Sie mir noch, wie ich meinen jetzigen loS werde?" Triftiger Vrund. „Weshalb fingen Sie nicht mehr im Chor mit, Fräulein?" ^ „Ach, vergangene Woche Hab« ich nicht gesungen, und da hat sich jemand erkundigt, ob die Orgel gestinnnt werden sei." Mo VMlZ-XMo. W Donnerstag den 2o. d. haben wir S, so wÜre er bestimmt noch vkl vollkommener ausgefallen, wenn der Erzspger zur Zeit der Herstellung dieses Filmet oaS entsprechende Entgegenkommen seitens der maßgebenden ltl^r-perschaften gefunden hätte. Der Film dürfte hernach im Wege der Fremdenverckeh'Spropa-ganda den Weg tmrch alle größeren KinoS in Jugoslawien nehmen. Zu diesem filmtechni-^n Erfolge wäre Herr Rogliö nur wärm-ktens zu bögMckwüns^n. Klkkoftrissier Mo,kop). „Der Hold de» Tag-- nennt sich ein r^t spannender, anfprechsk-der FUyl, der gegenwärtig im „Union"-Kino bis einschließlich Freitag den 21. d. vorgeführt wick. Was wir in ihm sehen, ist die Hi^tleistung an Reitkunst, Pferdedr^ssme und verblüffender WaHalsi^eit. Der König der amerikanischen Cowboys, Gibfon, dessen phänomenale Reitkunst wir schon in einer 9iethe von Filmen zu bewundern Gelegenheit hatten, zeigt in diesem fün'aktigen Film wiedn einige Proben Peiner staunenerregenden Schule. Er «chmt die Geschichte Don Juans von Montero, des Mutigen, Waghalsigen, noch und holt sich hoch zu Roß mitten aus der Menge der ve^ammelten HochqeUS-gäste 'das geliMe Mädi^. bevor eß noch einem anderen angetraut wird. Sehr interessant ist die Vision Toms, da er die Abenteuer Pon Juans im Traumzustande mitmacht? !die Avfmachung dioseS Teiles der Handlung ist prunkvoll und tüchtig regissiert. Der recht spanneck« Film übt auf den Zi^chauer star^ Wirfüng. — Das als Vorspiel gegebene Lustspiel „Dodo i« Vagbich" bietet eine bunte Fülle höchst komische? iSrlöbnisse eines Turo-pKtrS im fernen Afrika, wobei die Abenteuer und Erlebnisse!beS wie auS Gummi gefertig» ten Dodo wahre HeiterkeltSauSbrüche zu wiederholten Malen hervorruft. Das Vro-grmmn bietet als» nach der ernsten wie heiteren Seit« übergenug. Det altberühmte MaeNttromon „DaS Ge» hel««iS d»r altHU wich «» SamS- tay den LS. d. aulf ^r Leinwand erscheinen. Ew prächtiger, sehr spannender Film mit erstklassigen Darstellern, denn MarNttS Roma« b^tzen ja alle eine Vreitangelegt«^ fei-setnde HaMUng. KIfiO w 8ta6vne» Heute Donnerst« und mor^n Freitag delangt noch der äußerst spannende ZirkuS- ». WenteuerMm „g»ischi» Ala««»« imd Bestien" auf die Leinw^. Er bildet in der Tat eine höchst sehenSwsrt« Mlmattraktion. Kklner Anzeiger. >« bilMte« Neide« Tie sich an im Manufakturgeschäfte I. Trpin. Glavni trg 7. Winter-stoffe um die Hklfte billiger. — Crepe de chine von Sy Dinar aufwärts. Ueberzeugen Sie sich selbst!_^2 MSbel! aller Art, modern, zu niedrigsten Preisen, auch aus Raten, sind zu verkaufen b. Sercer in drug, Tischlerei u. Nöbellager, Betrinjska u!i-ra » im Hvs. i'?l2 Gummischuh . Reparaturwerk' stittte Frankopanova ul. W. Go« vedtö. 774 SoftdauB gutgebend, in belebtem Ztadt» vierte», gt!nsttge B»!dingimflen, wird verpachtet. Anfrnq.. ,V.>kc,r ftan", LekarniSka ul. 3. <75 Kleines Haus mit ' '^im-»«K. Stadtnähe z» ii ge-sucht. Gest. Antrüti^' uul r „Linket Drauufer" nn die Verw. _703_ Swckhotze« Hau« mit qroher Werkstätte. Stall, Maqaj^in. gro Garten zu verkaufen. An« tufra«en TrioSka cesta 77g HiwSche«, g—4 Zimmer. Küche, Stadt oder Umgebung gesucht. 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