Ar-Mi Dienstag, 24, August ! 915. 134. Jahrgang, Macher Zeitung V"» l' lt. ssür vie ftuftellilnn Hau« ganzjährig 5 k, - I»s«?««»»,,vichr. ?>üi l,.-Inr Iü!,-latr °'« z» vier Ze«»»»ft«»»»«»» bffi»c>sl sich Milloiiöftrakr Nr. 1«i dir Hl«d«!»«»» MillozWtrah, Nr. 1«, KprsKftunben der N^nttii," von « b!« lNNb» dnrmitlag«,. Uiifianlieilc Brirsl, werden nicht angenommen, Manustriple nickn ,!!lgrstell<. Geleph«n-Pr. der Aedaktwn 52. Amtlicher HsiL. All^U'c t. und k. Apostolische Majestät haben laut t "^ch>ten Handschreibens vom 17. August d. I. dem .' ' -"imister Dr. Zdislaw von M or a ws ki - Dz i er -ynii^ ^ ^'^ ^ürde eines Gcheimcn Rates taxfrei aller-^"'O zu verleihen geruht. Ni t>a/?'^^ ^"«ust 191b wurde in der Hof. und TtaatSdrucke« °us°ei>^ ^' ^^"ck des Rcichsaesehblattes in deutscher NuSgabe' « »ever, und versendet. tei^.^l August lg,?, ^rde in der Hof. und Staatsdrücke. Etui, b.. . ^^^- ^tück der italienischen, das XCIV. und XCIX. Etücf!>,, '""Aschen, das 6. Stück der italienischen, das (^11. tischen >> '"«tischen, das (XV. Stück der böhmischen und lroa. n>is verseiidct. lei das"sä^?"Ulch 191b wurde in der Hof. und Staatsdrucke. ^be au^ !' ^^ck des Neichsgesetzblattes in deutscher Aus» ^^sgegeben und versendet. MchtamMcher Geil. Die Stimmung in Italien. bericht. ^ italienischen Grenze wird der „Pol. Korr." licis ^^ Unzufriedenheit, dic in nicht wenigen Volks-İn-> ^"liens durch das Scheitern der Kämpfe im ^nsH^ ' ^^ ungeheuren dabei erlittenen Verluste au ^b iy "' "'^ zumal durch die ungünstigen finanziellen ^^'chaftlichcn Zustände des Landes geioeckt wurde, schoft^ "'""che Politiler und auch öffentliche Körper-^ ^ neuerlicher Verurteilung des Kricgsunterneh. bet ^^ Schwierigleiten, mit dcncn die Regierung in lufe^ ^3 ^ ^b^smittelversorgung zu kämpfen hat, ^stelluti ^sorgnisse hervor und die amtliche Mich- ^^eera^ ^" ^ "^" ^^ "^^ ^°^ ö" erwartende "^dk ^ "^. gezwungen sah, verschärfte die sich im ^e.,h^ "^"de Verstimmung. Die ursprüngliche An-^pelzcni""^^ ^'" Ertrag von 48 bis 49 Millionen l'h der -5 „ ' '"'^ ^'^ '" ätzten Jahrfünft durchschnitt-^ ^llllio? ^^ vorauszusehen sei, muhte auf 48 bis ^ännis?' ^p^lzei'tner herabgesetzt werden, und von '^^'^Seite wird die Meinung ausgesprochen, dah auch diese Schätzung noch um mehrere Millionen Doppelzentner zu hock) gegriffen sei. In Sizilien erzeugte die Überführung großer Getrcidemengen nach dem Fcstlande ernste Befürchtungen hinsichtlich der Brotversorgung der Insel selbst und die Erregung führte allen Anzeichen nach zu öffentlichen Ruhestörungen. Die Regierung suchte auf die Bevölkerung durch einen Aufruf beschwichtigend ein-zuwirken. Die Maßregelung, welcher mehrere Mnnizi-pien wegen Stellungnahme gegen den Krieg verfielen, schreckte nicht andere gleichartige Körperschaften von einem ähnlichen Anftleten ab. Die Gemeindeverwaltung von Arsicro, in der Provinz Vicenza, zeigte in ihren gegen den Krieg gerichteten Kundgebungen besondere Beharrlichkeit, so daß sich die Regierung auch in diesem Falle zur Auflüsungsmahregel entschloß. — Ohne die Bedeutung der angeführten Vorgänge zu überschätzen, darf man feststellen, daß vornehmlich infolge der Wirlungen des Krieges auf wirtschaftlichem Gebiete und der Vcsorssnissc wegen bedenklicher Verschlimmerung dieser Zustände in naher Zukunft das Gefühl der Unzufriedenheit loeite Kreise der Bevölkerung Italiens erfaßt hat. Tllgcsnclligtcilcll. (Der Ursprung bcs Alphabets.) Daß die Buch. staben im Alphabet nicht al'solui willkürlich oder auch phonetischen Rücksichten angeordnet sind, war vermutlich den Erforschern der Schriftgeschichle schon länger bekannt, doch haben erst in neuester Zeit die Forschungeil namhafter Orientalisten Sinn und Ursprung dieser Anordnung dar» gotail. Wie eine Untersuchung semitischer Alphabete ergibt, ist die Reihenfolge der Buchstaben an der Hand von wirk« lichen Wörtern gebildet worden, so bedeuten zum Beispiel die ersten vier Buchstaben dcS äthiopischen Alphabets „Das Brot", die darauffolgenden „Das Fleisch", die ersten zwei Buchstaben des lanaanäischen Alphabets „Va-ter", die nach. steu „Großvater". Diese Worte haben jedoch, wie Wanda von Barteis in der „Zeitschrift der deutschen morgenländi. scheu Gesellschaft" nachweist, tiefere Bedeutung, der weiter nachzuspüren sich auch vom kulturgeschichtlichen und cthuo logischen Standpunkt aus lohut. Man muß dabei in eine ^cit zurückgehen, wo die Schrift noch leine Verwendung als profanes Verkehrsmittel hatte, sondern die Buchstaben und Worte mystische Beziehungen und Bedeutungen ausdrückten, denn den Alten galt ja die Erfindung der Schrift als göttlich und den Schriftzcichcn wurden zauberische Wir» kungcn zugeschrieben. Beachtung verdient auch die bei den verschiedensten Vollern angetroffene ttlierliefermig, nach der dic Erfindung der Schrift einer ganz bestimmten Gott. art zugewiesen wird. die in enger Verbindung mit Wasicr» güttern steht und die Schrift aus dem Wasser gebracht hat. Auf diese Überlieferungen sowie auf die Tatsache, daß die ersten Buchstaben des äthiopischen Alphabets nicht nur die Bedeutung „Das Brot", sondern auch die Bedeutungen „^n'ist" und „fleisch" hnben. und daß den Buchstaben des lanaanäischcn Alphabets auch die Bedeutungen „Vater" und ,.Gad" (der lanaanäischc Schicksalsgott) innewohnt, stuhl sich die Annahme, daß die ersten Buchstaben des Alphabets etwas über den Erfinder des Alphabets aussagen. So heißt also der Anfang des lanaanäischen Alplxi« bc«8 „(Nad ist Vater", das heißt der Ursprung des Alphabets wird dem SchicksalSgott zugeschrieben; im Äthiopischen dangen wird der Ursprung des Alphabets auf den gehei» ligtcn Fisch zurückgeführt. - (Die befte Tageszeit filr die Gemilfeernte.) Wir haben während des Mieges schon öfter gelernt, unsere Äuf» mcrksamleit latenten und unausgenühten Kräften und Werten zuzuwenden, die uns den schweren wirtschaftlichen Kampf, der gegen uns systematisch eingeleitet worden ist, bcfichcn helfen. Eine Anreaunn in dieser Richtung gilii Professor Dr. F. W. Neger in dcn „Nawrwisscnschaftcu". indem cr auf die Kohlehydrate in den arüncn Blättern hinweist, die als Stärlc und Zucker Wichtinste Nährstoffe bUden. Wir beziehen diese fast ausnahmslos aus jenc'n Pflanzentcilcn, die diese Stoffe aufspeichern, also aus den Wurzeln. Knollen, Samen und ähnlichem; ohne jene Stärke zu verwenden, die sich während des Tages in dcn Blattern bildet, um cr^t von dort nach der Wurzel abzuwandern. Diese Beweglichkeit der Stärke und die daraus folgende Schwankung im Stärkegehalt des Bla-ttcs hat zur gonaluii Untersuchung und Beobachtung der Bedingungen lind Wesetzmähigleiten maximaler Werte (im Stärkegehalt) geführt, deren wichtigstes Ergebnis dahin zusammengefaßt werden lann, daß der Stärkegehalt bei dcn meisten Pflan» zcn am späten Nachmittag am bedeutendsten ist und bei nichi zu warmem Wetter lohnende Werte ergibt, da sonst eine zu ra'schc Abloandcrung die an sich bedeutende Produktion illusorisch macht. Wir müssen also, um höchste Rentabilität zu erreichen, Spinat, Salat usw. am späteren Nachmittag einernten und verwenden oder — wo )ies in größeren Betrieben nicht möglich ist — versuchen, den höchsten Bestand an Stärke in den Blättern zurückzuhalten. Am toten See. Roman von Modert Kohlrausch. Der T,i ^' ^tschung.) Mnchdrnc, ftcsdott'!, ) ^ Legenüb^^ W laa eine andere, Mch aroße i^ wci m„7' d" nach dem Part hinausführte. Zwi-? bahnte si^. '" n" dm beiden Enden des Schlos-!'" ^lastur?« "/'"e l°'M Terrasse aus, auf die noch ,^dqcsch„ss"'b "ne ansehnliche Reihe von Fenstern ben Par! ' '"""dcte,,. Drei Stufen führten hinab s^> "Vdi>^ ^"ll von fast förderlicher Schwere M^isc nock m^"^ww"bm ein, von einem starlen, b?>den Schi . "^wellende,, Winde gepeUscht. Im ^ Nietes ^ ^er"' tauchten jenseits eines A«I '""he ^im". " "" Schloß entlang führte, ein Un? hnvord '" ^ ^'" ^'ln ""Nowiß aus der T< ,tNcher ' „"s^ ""^" m weiterer Feme noch bec,?"^ihe, die " .^.^" ""schlössen - cine doppelte selten Ras "" beiden Seiten cinön rechtwinkelig Ken ^? Schloss^I" umsäumte. Seine kurze Schmal-in d 7^lten scheid ?""b, zog er stch mit seinen wei-lufen " v"schwa "leblos in die Du.ilclhcit hinein, ^ ^ Nege . "eäM „nd links an '.hm hm vcr-slch ^ ^r mn Sc««l, ^"' zusammen in die finstere "c»ch?,''"lls weit s,^ "'"ang fthrcndc Kiesweg zoy ten, ?ben Seiten in k- ^ Gcbäl.dc gradlinist hinaus Eeii^^ wnden «l''N°cht hinein. Hohe, beschnit-^^ege.und ü ^/^"rzm Mauern an den " ne her wuchsen alte, mächtige Väume zu den grauen, schweren, gejagten Wollen empor, in die sie mit ihrem bewegten, im heißen Winde seufzenden Wipfeln hinciuzuarcifcn schienen. Ein wildes, drohendes Rauschen war dort oben in der Höhe, und mitunter llana. es, als wenn böse, fauchende Tiere miteinander kämpften. Das ganze nächtliche, voni Windesbrauscn durch-klungenc Bild tauchte nur immer stückweise, für Augenblicke rasch wieder verschwindend, aus der Finsternis empor, wenn der bebende Schein der Laterne danibcr hinglitt, um beim Wcitcrwandcrn tnc verlassene Stelle noch dunkler, ungewisser, geheimnisvoller zu machen als zuvor. «Dorthin!" sagte die Vnronin mit einer Stimme, die von dc5glühenden Luft crMt zu werden schien, und bewegte die Hand, um rechtshin zu deuten. Eng sich ancinandcrschließcnd ssing nun die Men^ schengruftpc in crwarnmnsvoll-anystlichem Schweigen ans dem Kieswege hin, der an der Terrasse und an dem rechten Vorbau des Schlosses entlang führte. Hier hob dic Varonin dcn Vlick und sah nach oben. Dort im ersten ftlcschofl war das Eckzimmer bell beleuchtet, in dem sie wohnte, und nrüßlc mit seinen drei gclbschimmernden Fenster,, herab. Eins davon lag in der Hauptfront vom Schlosse, die beiden anderen, die s,eöfsnet waren, in der seitlichen, schmäleren Wand. Bevor die schwarzen, recht« und links am Wege hin geradeaus laufenden Hecken be-nanncn, führte hier noch cin kleiner Pfad an der Seiten-front entlann. zu einer hölzernen Tür an der vorderen Ecke des Schlosses nach dem Hofe zu. Als im darüber- ssleitenden Latcmenschcin diese Tür für einen Moment deutlich sichtbar geworden war, wandte jich die Varonin hastig zum Gärtner und fragte: „Haben Sie alle Parl-türcn heute wie gewöhnlich verschlossen?" „Gewiß, Frau Varonin." „Dann gehen Sie schnell zurück und vcrimliciicn ^>c auch die aroßc Ausa,ana.vtür, durch die wir gekommen sind. Der Schlüssel steckt innen. Ziehen Sie ihn ab und bringen Sie ihn mir." Gehorsam, wenn auch mit einer Vcweauna des Unbehagens über die Entsendung in die unheimliche Dunkelheit, folgte der Gärtner ihrem Befehl. Während er foit war, blieben die übrigen stehen, und ein ruhigerer L'chi-schcin fiel aus der Laterne auf einc Steinbanl die hier ganz nahe dem Schloß unter einer weißen Götterfiaur m einer Nische der Hecke stand. Rasch war der Gartner aber wieder zurück lmd überreichte der Baronin den gesoroer-ten Schlüssel. , .. -^ s«l>,s< .N,„, m,,I!°n »,r !..che„,' s°°,e ,ie ^ >««« ft, st w dies« N»nk sch^"n^ !,n'n w ' ^n^,^^ ,i„„,»I dic b°,nchn'tt ^ ^°, d«h >».° 'ch^ ^ ^^ cin« '°b°ndcn Wcftns /.c^ un s ^ ^ ^^^,„ ^^p"'.^ m«« 'u l°h°„. Wir ,M°n «°..°r hinein in den Part."- lFortsehung svlgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 193_____________________________1408_____________________________________24. August 1915^ was nur bei Abtrennung der Blätter von den Achsenteilen möglich ist. Durch Unterbindung der Atemvorgänge kann dann die Gefahr, eines Überganges dcr Stärke ln Zucker vermieden werden. Bei immergrünen Blättern finden die Vorgänge im ganzen in gleicher Weise, aber ungleich langsamer statt, wodurch die Vcrwertungsmöglichkeit nur gesteigert wird. Die Herausarbeitung eines brauchbaren Verfahrens für die Gewinnung und Nutzbarmachung, dieser Etärlemengen bleibt freilich noch der Zukunft vorbehalten. Lolal- und ProvinM-Nachrichten. — (Das Gcburisfeft der Kaifers.) Aus Tscher- ncmbl wird uns geschrieben: Hier wurde das diesjährige Geburtsfest Scincr Majestät in weihevoller Stimmung würdigst begangen. Eine allgemeine Bcflaggung und Beleuchtung der Häuser leitete am Vortage das erhabene Fest ein. Der Geburtstag selbst wurde durch Zele-bricrung eines Fcftgottesdienstcs mit Assistenz in der hiesigen Pfarrkirche gefeiert, an dem sich die Beamtenschaft aller Ressorts, Vertreter der autonomen Behörden und sonstige staatliche und autonome Organe, die freiwillige Feuerwehr und die Bevölkerung in großer Zahl beteiligten. Dcr Feftgottcsdicnst schloß mit dem Tc Teum und der Kaiserhymne. Nach der Messe erschienen bei der Ve-zirkshauptmannschaft <,ine zahlreiche Deputation der Tschcrncmbler Stadtgcmcinde und der Leiter dcr hiesigen Volkö- und dcr gewerblichen Fortbildungsschule, um die stete Ergebenheit und unverbrüchliche Treue zu Seiner Majestät und der Dynastie namens des Gemeindeausschusses, der Bürgerschaft, des Lehrkörpers und der Schuljugend auszudrücken. Fast ausnahmslos jedes Haus trug Fahnenschmuck. — (Spenden.) Ihrer Exzellenz der Frau Baronin Schwarz haben Spenden für den Labedienst übermittelt: Herr Julius Elbert 50 K, Frau Bertha Tril-ler 40 K, Fräulein Vlanka Nemec 20 K und Herr Josef Luftschitz 10 K. — (XIX. Verzeichnis der beim k. k. Landespräsidium eingelaufenen Ipenden.) ") Zugunsten der Gesellschaft vom Roten Kreuze: Deutsche Privat-Lehrerinnenbil-dungsanstalt des Laibacher Schulkuratoriums, Sannn-lung 15,20 K; Realschule in Laibach 1 ^ der Bezüge des Lehrkörpers 65,70 K; Vezirkshauptmannschaft Loitfch, und zwar: von den Bahnbediensteten ik Rakek 37,70 K, Sammlung des Oberlehrers 8est in Zirknitz 4,47 K, Sammlung in der Pfarrkirche in Alltenmarkt beim Tankgottesdienst für die Eroberung Leinbergs 97,12 K und drei goldene Ringe als Spende des Pfarramtes Altemnarkt 139,29 K; die Beamten der Bezirkshauptmannschaft Radmannsdorf 9,98 K; Fachschule Gottschee, Schul ersannnlung 71,57 K; Ub. v. Trnkoczy, Apotheker in Laibach, statt einer Kranzspende für seinen verstorbenen Bruder Wcndclin von Trnkoczy 50 K; Herr und Frau Felix Urbanc, Spende 200 K; Bezirksschulrat Radmannsdorf, Sammlungen der Volksschulen 7,62 K; Handelsschule für Mädchen des Deutschen Schulkuratoriums, Sammlung 24,89 K; Polizeikanzlist Nikolaus Obradovi«', gesammelt bei einer kameradschaftlichen Zusammenkunft 6,30 K; Bezirkshauptmannschaft Stein, Sammclcrgebnis 94,38 K; Mungsschullehrer Ivan Kru-lec 10 K; Bezirksschulrat Loitsch, Geldspende der Schulkinder 6,55 K; Herr und Frau Hzns von Tornago statt eines Kranzes für Herrn Hauptmann KavÄö 20 K; Erlös für von. Frau Anna von Tornago gesammelte Goldgcgcnstände '50 K; Sammlung der Privat-Lehrerin-nenbildungsanstalt bei den Ursulinerinnen in Laibach 32 K; Administration des „Slovenec", „Domoljub" und „Bogoljub" in Laibach, Sammlung 178 K; Bezirksschulrat Loitsch, Sammlung der Schulkinder in Hl. Geist 2 K; Fürsrbischöstiches Ordwa!riat, Sammlung der Pfarrämter, und zwar: Poljana 6 K, Bevke 5 K, Radovica 13,33 K, Wocheiner Feistritz 16,10 K, Idria 30 K, Draga 5 K, Podzemelj 20 K, Iavor bei Laibach 6,40 K, Mottling 50,18 K, Herz Iesu-Kirche in Laibach 10 K, Ungenannt 2 K, Pfarre Voglje 3 K, Wipftach 12,83 K, Untccloitsch 19,52 K, Tirnau in Laibach 1,39 K, Voglje 2 K, Ov5i55e 6,51 K, Zaplana 4,65 K, Schwarzenberg bei Billichgraz 8,42 K, Planina bei Sirknitz 7,89 K, Tschennoschnitz 8 K, Adle^öi 5 K, Safnitz 6,80 K, Waitsch 15 K, Hrenowitz 16 K, Tschennoschnitz 10 K, Vudanjc 10,60 K, St. Michael bei Seisenberg 2,80 5k, Oberloitsch 11,49 K, Dol bei Laibach 17,60 K, Koäana 12,48 K, Herz Iesu-Kirche in Laibach 14 K, Predahl 12 K, Idria 25 K, Wocheiner Feistritz 18,10 K, Saven-stein 18,16 K, Hl. Dreifaltigkeit in Unterkraw 10 K, Tschcrnembl 20 K, Kovor 5 K, Mittcrdorf 10 K, Go5e bei Wipftach 10,20 K, Trebelno 10,26 K, Unterwannberg, 3,20 K, St. Gregoi' 10 K, Neu-Oßlitz ,0 K. St. Iak^b an der Save 5 K, Semiö 27,10 K, Adelsberg 20 K, Svibno 10 K, SIllvma 15 K, Kronau 12 K, IeÄca 32 K, Maunitz 10 K, St. Jakob bei Oberlaibach 10 K, Cisnem 22 K, Wippach 12 K, Podraga 12,20 K, Mött-nig 6 K, Sostro 8 K, St. Michael bei Rudolfswert 20,04 K, Horjul 38 K, Radovica 6,70 K, Nassenfuß 28,44 K, Hönigstein 18 K, Möttlinc, 35,62 K, Moräutsch 50 K, Podzemelj 30 K, Unterlag 5 K, St, Gotthard 5 K, Mosel 10 K, Unterloitsch 24,93 K, Don^ale 6 K, Dol bei Laibach 16 K, St. Jakob an der Save 6 K, Dornes 19,30 K, ErzÄj 4 K, Hrenowitz 19,30 K, Poljanica 6 K. St. Michael bei Rudolfsw-rt 20 K, Semiä 26,10 K, Adle^i 5,30 K. GomZentk 15 K, Nado-vica 6 5k. Wippach 17,60 K, Iexica^25 K, c'rnu^e 14 it, Jos. KlemenNö aus l.'ate^ an der ^ave 100 it, Möttnig 6 K, Idria 27 K, Herz Iesu-Kirche in Laibach 20 K, Aresowitz 10 K, Mottling 46 K, Nadanje selo 17 K, Iavor bei Laibach 4,94 K, Mösöl 10 K, Zavratec 10 K, Kronau 30 K, Kaier 3 K, Kerschstetten 20 K, Ko5ana 10 K, Seine fürstbischöflichc Gnaden der hochwürdigste Herr Dr. Anton Äonaventura Iegli« 38,71 K, zusammen 1800 K. (Fortsetzung folgt.) — (Bitte um Wildspcnden.) Die Militärheilanstal-tcn und Anstalten des Roten Kreuzes Laib ach richten an die Weidmänner Krains die dringende Bitte um Zuweisung von Wildspendcn für ihre Schutzbefohlenen. Diese Spenden sollten mit Rücksicht auf die Zubereitung hauptsächlich aus Not-, Damm- und Rehwild sowie aus Gemsen und Hasen bestehen. Die Versendung auf den?. k. Staa^sbahnen erfolgt gebührenfrei, die Südbahn gewährt einen 50^igen Nachlaß der Frachtgebühr, wenn im Frachtbriefe gleich bei dcr Aufgabe der Vermerk „Militär Unterstützungssache für verwundete und kranke Soldaten" enthalten ist. Die k. k. Post befördert derlei Sendungen ebenfalls portofrei, wenn auf der Adresse und im Begleitschein dcr Vermerk „Sammelstclle vom Roten Kreuz" beigefügt und die Sendung überdies als „Mili-Nr^Unterstützungssachc" bezeichnet wiird. Wcidmämver Krains, in der Hauptstadt eures engerm Heimatlandes finden die erste Pflege und Erholung jene Braven, die von dessen Grenzen den tückischen Feind im blutigen Ringen abzuwehren geholfen haben. Ehret ihre Wunden und erweiset ihnen liebe Gastfreundschaft durch Widmung einer kräftigen und bekömmlichen Zubuße zur Krankenkost! Für jede Spende wird eine Empfangsbestätigung ausgestellt. — (Rotes Kreuz.! Die Maschinenfabrik Tönnies hat den in der Krantcnhaltcstatiou in dcr Vclgicrkaserne aufgestellten Desinfektor kostenlos repariert. Der Firma wird hicfür dcr beste Dank ausgesprochen. — (Stationsrapport.) Alle Offiziere, Fähnriche, Kadetten, Kadcttaspirantm und Gleichgestellten, die sich in Laibach und Umgebung auf Kranken- oder Erholungsurlaub befinden, haben sich zuverläßlich am 26. d. um 9 Uhr vormittags in dcr Kanzlei des Gtapftenkomman-dos (Bayerischer Hof) zu melden. Jene, die infolge ihres Zustandes nicht persönlich erscheinen können, haben dies unter Vorlage eines militarärztlichen Zeugnisses zu rechtfertigen. — (Verlustlifte.) In der Verlustliste Nr. 237 sind vom Landwehrinfanterieregiment Nr. 27 ausgewiesen: Offiziere: Kadett in der Reserve Aldrian Franz, 6. K., vcrw.; Kadett in dcr Reserve Maszalek Frailz, 5. K., vcrw.: Leutnant in der Reserve Mautner Johann, 4. K., vcrw.; Kadettasftirant Vrany Josef, 6. 5k., verw. — Mannschaft: Inf. Venedig Matthäus, 5. Komp., Inf. Volzan Anton, 1., vcrw.; Korp. Vrulc Anton, 4., tot; Inf. Vukovinsty Matthias, 6., Inf. 5ewn5 Johann, Inf. c'rv Peter, 5., Inf. Doliak Johann, 3., Inf. Don!er Josef, 1., Inf. Figelj Andreas, Inf. Gnezda Johann, Fnf. Gornit Johann, 5., Korp. Graber Georg, 1., Inf. Gvinic Anton, 4., Inf. Hvala Michael, Korp. Istra Johann, Inf. Iakowac Franz, Inf. Ian«w Rudolf, Inf. Ianifek Franz, 5., Inf. Ielenit Peter, MGA, verw.; Inf. Icrasa Vartholomäus, 5., tot; Inf. Ierkic- Christian, 5., tot; Inf. Jutland Franz, 5., Inf. Kenda Eugen, 6., Inf. Klammer Wilhelm, 2., verw.; Inf. Klo-klxmik Franz, 1., tot; Inf. Knez Johann, 3., Inf. Kolan Ludwig, 5., verw.; Inf. Koprivec Alois, 5., tot; Inf. Kotar Anton, 5., Inf. Kozlev«ar Anton, Inf. Kralj Josef 6., Gefr. Kristan Johann, 4., verw.; Inf. Kucit Josef, 5., tot; Inf. Kumar Alois, 3., verw,; Inf. Lam piö Franz, 2., tot; Inf. LavrenÄ« Engelbert, 3., Inf. 2ukanöi<' Franz, 6., Inf. Luzar Johann, 5., Inf. Maöek Franz, 1., Inf. Magdi Johann (vom IR 52, 4.), verw.; Inf. Mali Angelo, 2., tot; Gefr. Melihen Anton, 5., Inf. Mihelw Andreas, 2., Inf. Miöi« Johann, Inf. Mlyan Johann, Inf. Moänik Franz, 4., Inf. Mohelj Karl, 3., Inf. Olesek Johann, Inf. Pavliö Martin, 3., Inf. Pavlin Franz, 1., verw.; Zgf. Perko Johann, 2., tot; Inf. Perosa Matthias, Inf. Petek, Johann, 5., Inf. Pirc Peter, Inf. Pirk Johann, 4., Inf. Pirnat Franz, 6., Inf. Podssornik Johann, Inf. Poga<'ar Franz, 4., vcrw.; Zgf. Pona^nik Michael, tot; Inf. Prestar Johann, 4., Inf. Ra6i5 Franz, 6., Inf. Ravnik Martin, 2., Gefr. Nezun Viktor, MGA, Ins. Ro5w Josef, Inf. Razpotnik Bernard, Inf. Rubin Johann, 4., Inf. Sandrin Peter, 6., Inf. Scarel Leonard, 4., Inf. Sever Mijo, 1., Inf. Simberger Franz, 6., Inf. Sklavnik Vartholo, Inf. Skrlj Josef, 5., Inf. Skrt Johann, 4., Inf. Slabi5 Johann, 1., verw.; Inf, Stanic- Johann, 2., tot; Inf. Stumpfer Karl, 5., Zgf. Sumrada Anton, Inf. 8u»tar Ianaz, 1., Inf. Tavöar Franz, Inf. Tekavec Franz, 5., Inf. To-masinsig Dyonis, 1., Inf. Tomaöi« Johann, 5., Inf. Trpin Josef, Inf. Turk Josef, 1., Gefr. Turk Valentin, 5., Inf. Vekjet Peter, 6., Inf. Vidmar Franz, 2., Zgf. Vidmar Johann, 5., Inf. Vidmar Matthias, 6., Geft. Vidrgar Anton, 5., Inf. Vrtovec Anton, MGA, verw.; Inf. Ialar Franz, Inf. Zamljen Peter, 2., tot; Inf. önidarzi« Johann, 6. Komp., verw. — (Heimatliche Poesie auf dem Kriezsschauplatze.) Von der Mannschaft des Laibacher Landsturminfanterie- regiments Nr. 27 erhalten wir folgende Zuschrift: Vehr als ein Jahr ist es, seitdem wir unsere Lieben verließen. Fremd ist uns das Land, in dem wir leben, fremd M uns die Sitten und Gebräuche des Volkes, fremd ist scme Religion. Wie ein Traum umschwebt unser Ohr bas n^ lodiöse Glockengeläute; ein längst vergessenes MmM dünkt uns der Gottesdienst in einer schön gtsclM^ Kirche mit einem zierlichen Mar und schimmern^ Kerzenlichtern. Unser geliebter Ncgimcnwlommandclw hat uns auch diese Freude zuteil werden, uns e^.,^« chenkapelle erbauen lassen, die, mit primitiven Mltw schön und reich ausgestattet, nicht eben binter denen m Hinterlande zurücksteht. Wie ein längst entschwundene» Glück schien uns das erste Glockengeläute, das wir »neon nach langer Zeit hörten; wie ein heimatliches, N"^,. Land schien uns dieser Boden und wir vergaßen, daß mit Blut getränkt ist und daß viele unserer 5 amerao"' darin die ewige Ruhe gefunden haben . . . Wie p"^' , sich sonst der Gottesdienst auf dem Schlachtf^lde gestaU"' Einige zusammengeschlagene Bretter ergeben den ^'^ über den ein bescheidenes Dach aus Astwerk oder N^' rinde aufgeschlagen wird. Nur das Kreuzzeich^n, ^l Symbol der Liebe und Hoffnung, kennzeichnet die ^tt , der heiligen Handlung. Wie anders bei ns! 3'o ^7 und breit nur Minaretts emporragen, crhcbt '. ch ^n ^ tholischer, zwar nicht großer, aber reich und schön aus8^ statteter Kapellenbau, ein Werk einheimischer s' werv»' leute, braver Soldaten des Regiments. In einem 6^ schen gemauerten, schön bemalten Bau erhebt sich ^ Altar, geziert mit einein Kunstgemälde, das von eine> Infanteristen hergestellt wurde. Bodcn, Stiegen aus -". ton, Steinkreuz, Eiscngitter - alles das hat die biav Hand des Soldaten geschaffen! Wie innig sich seU ^ Zeit unsere Blicke gegen die schöne Anhöhe richten; wird vieles vergessen, viel Leid und Gram, benn " Kapelle ruft uns zu sich mit den Worten dcr Hei"8" Schrift: Kommet alle zu mir, die ihr mit Sorgen laden! . . . — (Mehlabaabe auf dem MaMratc.) Von d" Approvisionicrunysscktion gelangten in ihrer letzten ^', zunss nachstehende Prinzipien znr Annahme: Das ^ wird den Mehlhändlern. Kaufleuten und Bäckern "" gegen Vorweisung der in der Vorwoche gültigen ^" lartenabschnitte, welche sie von dem kaufenden Publik" für Mehl oder Brot erhalten hatten, verkauft, bezw. a"' gefolgt. Bei der ersten Mehlabgabe wird von der V"^ sung dcr Vrotlartcnabschnittc abgesehen, bei den ft^ den jedoch nicht mehr. Die Mehlhändler erhalten s"'^ erstenmal acht bis zehn Säcke Mehl, kleinere Handels!«^ 1 bis 2 Säcke. Konsumvereine und grössere Mehlf^ , loerden den Mehlhändlcrn gleichgehalten. Das Mehl ^ nur an stiewcrbetrcibende ausgefolgt, die sich bis i^ ' Mehlverkauf befaßt haben. Die (^stwirte und s"^ Gewerbetreibende erhalten das Mehl je nach der Ol" und Wichtigkeit ihres Betriebs. Die Vlchlhändler h<^ das auf sie entfallende Mehlquantum bereits am ^" .^.„ erhalten; die anderen erhielten es im Laufe des g^A, Tages aus dem städtischen Magazine in der Ies"' kirche. kc^' — (Matthias Ritter von Schöncrersche Stift«»« österreichische Eisenbahner des Ruhestandes.) D^ ^ trägnisse dieser Stiftung kommen nunmehr jährlich 3 ^ mal an bedürftige und würdige, dem Rugestande "^ hörige Eisenbahner zur Verteilung. Gesuche sind listens bis zum 10. September, bczw. «0. März jedes ^ res bei jener Dienststelle einzubringen, bei wclch^ ^ Gesuchsteller zuletzt in Verwendung stand, und 3^"^ Wege der Station des Wohnortes des Bittstellers, Defter Post. Berücksichtigt werden vorzugsweise sol^ he» dicnstctc, die infolge der Kriegsdienstlcistung >" Eisenbahndienst dauernd untauglich geworden I'" ' , — (Kranlenlasse der Kleidermachcrnenoss^ ^„d Bekanntlich hat die Genossenschaft der Kleidermache <. Kleidermacherinnen in üaibach in ihrer jüngsten ^< Versammlung beschlossen, eine eigene Krankenkasse ' ^»' ben zu rufen und den Unterstühnngsfonds der ^ ^isc''' schcrft der neugcgründeten Krankenkasse zu "^^ up^ Die t. k. Landesregierung hat nunmehr die von de ^ jii vcrfammlung beschlossenen Statuten der Kranlen <^< vollem Umfange genehmigt. Die Aktivierung dec lasse soll ehestens in Angriff genommen werden- ^ — Mn Kinderschlchverein für den ^ai M Illyriscki-Feistritz) wurde am Geburlstage S"" , ss^ jcstät des Kaisers in Illyrisch-Feistrih gcg"" ^H den Verein herrscht im ganzen Bezirke großes^ ^ Beweis dessen die große Anzahl von MitM"^^' sich an der Gründungsversammlung beteiligten, ^ ^ vielen Geldspenden, die dem Vereine nleich ' yl"H Tage zuflössen. Hier sei nur die Gabe des VA ^ec U Knafelc, Grundbesthers in Zagorje, erways' ^öl Kronen erlegte. Dem ersten Vereinsaussch"^. A. ^ an: zwei Virilisten, und zwar die Herren H ^h. Kr^iänik, Dechant in Dornegg (Obmann), ^s^f Anton v. Pantz, ftrov. Leiter des Bezirkst!""^ ZAs mannstellvertrcter und Kassier), ferner vier ^ ^v gewählte Mitglieder, und zwar: die N^), 7 lc Horvat, Oberlehrer in Dornegg (SchrlM^ n "^ tin ökerjanec, Pfarrer in Prem, Ä"to" "^p in Zagorje und Franz Rojc in Ober-Zen"'^^ treter sind die Herren Josef Samsa^ ^zstl-Illyrisch-Feistritz, und Oberoffizial Joses ^ ^Hibacher Ieituna Nr. 193____________________________1403______________________________24. August 1915 Der Krieg. Telegramme des k. k. Nelegraphen-Korrespondenz-Kureau«. Österreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätzen. s5e^""' 23. August. Amtlich wird verlantbart: Russi-h' '?egsschouplatz: ^^^ ^ untern Pulwa und der Kam»« """ ""^' ^'"den führenden Eisenbahn ift ei« lcidi t """ ""^" Heftigkeit i»n Gange. Der Feind vcr« «l>er ^^ ^'«ßlircitc Bodens auf 5as zuhefte, wurde K,i >u , - ^" ^""öen Front an vielen Punkten gewor-^rs'u >> ' gleiche Gefangene in linscrc Hände fielen, ^len/ "^ ^'^ lä'n^iften unsere bewährten Tirbenbürger illn bl^" ^' ^" "ördlich von Niasnu gelegenen Dör-"ohn « - ""^ ^"^"dol. Das Infanterieregiment Vir.04 len ." ^" l5rftür,nun« einer von russischen l^enadie-<„,^ "l"di»"'be Befalmng gefangen n,»d erbeuterr bcutscl ^^'""»cwchrc. Östlich Wlodawa drangen v"!l M ^^'^"' "ber die Teezone hinaus. In, Naunic Nr,». ^'"'" Wolynslij schoben wir unsere Eichen,,, v»r. D ^?"' Turusl und in der Gegend östlich Lubonil he^.-. '^'""sscn wurden z»,rüctgctricben. I,d Oftgalizien Nester, s'^' ^ Italienischer Kriegsschauplatz: Auch ^lali ^"ll^" ""s"^ Truppen »nchrcre Angriffe der ^nll'!" "^"^ ^'^ Hochfläche von Dobcrdo ab. Stellen« ^'ch ^"^ ^ '"'^" 3"'u Handgemenge. Vielfach ver lridi« / ^" ^""o „unnlchr »nethudisch an unsere Vcr '»ei» h 'men heranzuarbeiten. Der Brüllentopf Tol> n„f ^,°?b nachmittags unter Artillcricschncllfrner. Hier-hl»rin ^'^ ^''^lichc Infanterie bis in dio Nacht lHc «, ^"^"lt vergeblich a,u Sie erlitt schwere Ver-"kiunet ^°" "brigcn Fronte,, hat sich nichts Wesentliches Tituler q?'" ?"'" ^" schweren Artillerie auf unsere jähr s.. ^^ l'esj zeitweise nach. Hellte ift ein Viertel t>etr,l v«-«^ Kriegserklärung unseres einstigen Verbün« !chen ^ '"^"- Die ungezählten Angriffe des italieni» ^stttrn l"^ ^"^" nirgends ihr Ziel erreicht, wohl aver lMten ^kUl Feinde ungeheure Opfer. Unsere Truppen ^tenie'^ ^ ""^ '^^ Stellunge» an und nahe der d l.»t " Stellvertreter des Ehess oeö Generulstabe^.-/^.ser, IAH. ^»r Linderung der Notlage in Polen, Lch,,^"' 22. Aussust. In einer in acr letzten Zeit statt-t»>ni^ ^,! Sitzung des österreichisch-ungarischen Hilss-^^ ^ , ^'^ lwn dcn l. und l. Truppen besetzten Gc» ^°Rlec lierichtetc der Obmann des vom grüßen ^ÜMs^ Führung der Geschäfte eingesetzten Arbeits-^'^ Iü^t ^,^,^ Luboinirstl, über die welche seitens des Koimtccs in Zöllen, 'lUM ""^^- ^"r Linderung der Notlage der fiüiL ?'lN wurden in der ersten .Hälfte dieses Jahres !^!i' T^enmilch uilb Futter waggonweise in die lie-'" ^ulen s ,!. Nedrach», während gleichzeitig uou den !^lc»^ ^^" deslndlicheu großen ttarlofseluurrälen bc-!^ Arms.. ""^^"^" zur unentgeltlichen Verteilung m, ^lrül, ... ""gelaust wurden. In Äargcld wurde ciu ?" z»uei>p /!^"^"^ '"""cn zur Verteilung gebracht. In l" lNös, . F"'^''' ^'^ lauscndcil Jahres lamcu in Po w" liech^ ^°""le ^„ Brotfrucht, welche Iiishcr schein-/ '^°M» „ ^"laltcu wurden, zum Vorschein, so daß die l.Mri, ,), ,'2 zur neuen Ernte möglich war. In der ^ die .. < ^"^ Komitee eine acue Aktion für die ^^ltct ,.,1^ ^ricgscreignisso delrofsenen Gebiete ein-."^" I«I,,,""!, Rücksicht aus das Herannahen der 3 H«l> m ^ ,!" ^" ärmsten, die ihre Wohnstältcn und w^nnin " ^ut ucrlorcil haben, vm den Unbilden drr Ucidcr ^,- , '^"- '"^rden große Meilgcn Wäsche und ja»dt. su. unentgeltlichen VerteUung .iach Poleu ge- Nien ' ^° ^"hiiltnisse in Lublin, w,^ Trup^n '!^"^ ^"""n die österreichisch-ungarl-'"' >nclde7^'^er Stadt Dublin Vcsitz ergriffen ?^c Leg o > ,l " unmlsgesetzt Freiwillige sür die i ^N'onärc ' ?^ ""'N^" ^agcn ist die dritte Par-^?"^ die Sawn.! "^i" au.narschiert. Sehr reichlich LiV ^ingt Ta '^Nen sür den ^cgionärcusonds; jcdcr d /^ tei,7 ^ "°'l ^l.beln. In ocr ganzen Stadt sclniü"^")ensNtt' usssche Ausschrift mehr. Während strÄ/ ^lne iMs^ '""sUe nllcnuil jeder polnischen Aus-Ä'/lch so '^ ""ngeheu, und diese Vorschrift e', den s "ben ge, i,", ' ^ Innere der Häuser. Wenige ' ^u ^ch tai>en'''^^ ""liaßte Russische bis auf ""lien verschwinden zu nuichcn. ^r ?"lin. o z " ^" Kriegsschanpliitzen. 'ch^/^uplquaTr' ^"' Wolfssche Bureau meldet: "^c, ä?. H"'lr stül,' ^'. 'luM'st. Westlicher Kriegs ""Wer 5 "''ff" vur ^ '"" "nc feindliche Flotte von Nuftcnnrtillcric del^'"''^ ^"' naclidem sie von '"^ssen wurden war, in nord- westlicher Richtung wieder abdampfte. In den Vogesen sind nördlich von Vlünftcr ncne Kämpfe in der Linie Lingrlopf, Schraimlännlc Barrrnlopf im Gange. Starte französische Angriffe führten gestern abends teilweise bis in unsere Stellungen. Gegenangriffe warfen den Feind am Lingclopf wieder znrült. Am Schrahmännle und an> Varrenlopf dauerten heftige Nahlämpfc un» einzelne Grabeuftültc die ganze Nacht an. E Ma schinengewehre erbeutet. Heeresgruppe des Generalfcld-marschalls von Maclcnscn: Der Übergang über den Pulwn-Abschuitt ift auf der ganzen Front zwischci» Razna und der Mündung nach heftigem Widerstand er zwuna.cn. Der Angriff über den Bug oberhalb des Pulwa-Abschnittes »nacht Fortschritte. Vor Vrest-Lituwst ist die Lage unverändert. Vcidcrseits des SwitjaS'Socs bei Pyszcza, östlich von Wlodawn, wnrde der Feind gestern geschlagen und nach Nordosten zurückgetrieben. Oberste Heeresleitung. Der Krieg Italiens gegen die Türlei auf Englands Geheiß eingeleitet. Berlin, 22. August. Die Morgenulätter bezeichnen den zlrieg Italiens gegen die Türlci als aus Englands Geheiß eingeleitetes, mit englischem Gelde sinanzicrtcs Unternehmen. Sie geben der Zuversicht Ausdruck, daß sich die Tüllcn auch gegen die Italiener uuliediug! ihrer Haut zu wehren wissen werden. Italien. Die KriegserNiinmg an die Türkei. Rom, 22. August. Die Regierung richtete an die italienischen Vertretungen im Auslande ein Zirkular-lolegramm, worin erklärt wird, daß die türkische Legierung den ^ausanner Vertrug vom ersten Augenblick uach dessen Unterzeichnung verletzte und leine Maßnahmen ergriff, damit tue Feindfeligleilen in Libyen aufhören und nichts für die Befreiung der italienischen Kriegs gefangenen tal. Es stehe fest, daß der Heilige Krieg von t!N4 auch gegen die Italiener in Afrika proklamiert wnrde. Die Mission tückischer Offiziere und Sowatcil, die beauftragt ware», den gegen die italienischen Behörden Libyens revoltichenden Senussen-HäuMm Gk> schcnlc zu bringen, sei von französischen Seestrcitlrasten abgefangen worden. Da sich in der letzten Zeit offenbar Verletzungen der Nechlc, selbst der Freiheit italienischer Bürger in dcr Türlei ereigneten, richtete der italienische Botschafter am A. August a» die türkische Regierung ein Ultimatum, worin die freie Abreise der Italiener aus der Türlei gefordert wird, Welches die lürlische Regierung annahin. Aus den Nachrichten der arabischen Konsulat behördcn gehe jedoch hervor, daß die Bcirutcr und die Mersinaer'Militärbehörden die zuvor bewilligte Abreise-erlaubnis widerriefen, weshalb die italienische Regierung der Türkei die Kriegserklärung notifizierie. Abreise des türkischen Botsllft,fters. Lngano, 22. August. Der tüölische Botschafter in Rom Naby Bey erhielt gestern nachmittags von der (5on-sulta die Pässe zugestellt. Auch der in Tripolis residierende religiöse Vertreter des Sultans wird die Pässe erhalten. Den Schutz der türkischen Untertanen in Italian übernimmt Spanien. Her Seekrieg. Die englischen Schiffsverluste. London, 2l. August. Der Liverpool er Verein der Privawcrsichcrcr weist seine Vcr'uste vom l. Jänner bis Al. März d. I. nach. Dic Oesamtverlusle an Danwfcrn betragen ll,^j.7W Pfund Sterling Zegen 1,130.00« im gleichen Zeitraum des Jahres 1914, der Verlust an Schiffen 700.000 gegen 142.000 Pfund Sterling. Als Kricgsvcrlust sind bei den Dumpfem 3,485.900, bei dcn Segelschiffen 409.000 Pfund Sterling angegeben. Die Verluste aus anderen Ursachen übersteigen bei den Dampfern diejenigen des Vorjahres um l5»0 Prozent. Verse««. Brest, ^1. August. (Ageucc Havas.) Der englische Dampfer „Eartciswell" wurde auf der Fahrt von den Vereinigten Staaten nach England uon einem deutschen Unlerscclwotc verseift. Die Besatzung soll gerettet sein. Der „Earlerswelt" halte eine Samenladung an Bord. Der belgische Petroleumdampfcr „Nagucstcnw" und drei Segelschiffe wurden gleichfalls uerfenlt. Die englische Admiralität über den Angriff auf das Unterseeboot „E lit". London, 22. Angus!. (Reuter.) Die Abmiralitut teilt mit: Deutjchr Zerstörer griffen das Unterseeboot „E 13" bei der Insel Sallholm an. Das Untcrseeduct war nicht imstande, das <^euer zu beantworten, oa dab Fahrzeug auf Grnno sah uno iu Brand geraten war. Die Deutschen schössen mit Maschinengewehren und Granaten-larläljchcii auj oic Tchljsbrüchigcn im Wasser. Dänischo Torpedoboote fuhren zwischen das Uutcrjoeboot und 0le ilricgssuhrzcugc und zwangen die Deutschen, das Feuer cillzustellcu und wegzufahren. Nach einer anderen Meldung lief „E 13" am 19. August i'ei Tageeanbruch auf Grund. Die Bemühungen, das Schiff flott zu machen, mißglückten. Ein dänisches Torpedoboot erschien und gab dem Unterseeboot 24 Stunden Zeit, oic Küste zu verlassen. Ein deutscher Zer>lörcr fuhr dicht an das Untericcbuot heran, dampfte aber bei Autunst zweier dänischer Torpedoboote, die knapp vor dein Unterseeboote vor Anker gingen, wieder ab. Morgens um 9 Uhr näherten sich aus >üd!icher Richtung zwei deutsche Zerstörer. Der eine schojj aus einem Abstand von >>0<) Metern einen Torpedo auf das Unterseeboot ab, verfehlte es aber. In demselben Augenblicke crössneleu andere Zerstörer das Feuer aue allen klanone». Das Vlnocrschiif und das Hinterschiff des Unterseebootes gerieten in Brand. Da sich das Fahrzeug nicht zu uerleidlgcn vermochte, weil cs uuf Grund jaß, wurde es verlassen. Die Versenkung der „Arabic". London, 21. August. Dcr Ncwyoilcr Korrespondent der „Times" meldet: Die gestrigen Mittagsblättcr schlugen einen schärferen Ton an als dio Morgcnblätter. Auch dic Presse des mittleren Wcslcus, die bisher stets gemäßigt war, ist diesmal weniger zurückhaltend. Die Korre-spondcntcn dcr „Times" und des „Daily Telegraph" glmwcn, daß die weiteren Besprechungen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland davon abhcmgcn würden, ob die „Arabic" uon dem Unlcrscebootc gewarnt wurde oder nicht. Der klorrcsftoiwcnt der „Moiningpojt" meldet, die Abberufung dcs amerikanischen Botschafters in Berlin, Gerard, sei das einzige, was 2silson tun könne, um sein Mißvergnügen auszudrücken. Es bleibe sonst nur übrig, cnlwcocr dic deutschen Beleidign »gen weiter ruhig hinzunehmen oder die Tötung von Amerikanern zum „cassus belli" zu machen. Bciöe Möglichkeiten würden bci dcr großen Mehrheit dcr Amcrilancr wenig Anklang finden. London, 21. August. Die „Times" sagen in ihrem Börsebcrichtc, der Verlust dcr „Arabic", dic 200.000 Pfund Sterling in amerikanischen Wertpapieren au Bord halte, hatte eine vorübergehende Schwächung des Hjcch sellurses im Gefolge. Paris, 21. August. Unter dcr Angabe, daß bci dem Untcrgangc des torpedierten, Dampfers „Arabic" Ame-ritaucr ums ^cben tamcn, erklärt oic ganzc Prcjsc in schärfsten Worten, daß sür dic Vcrcimglcn Staatcn dcr Tatbestand cincr unsrcundlichcu Handlung Deutschland gegenüber den Vereinigten Staatcn nunmehr erfüllt fei. Die Prcfsc wünscht und hofft, daß dic Geduld des Kabinettes von Washington zu Enoc sei. Washington, 21. August. (Reuter.) Das Staatsdepartement gibt bekannt, daß Botschafter Gerard wahl-schcinlich beauftragt werden wird, die Aufmcrlfumljciit der Deutschen Regierung auf die Torpcoienmn dcr „Arabic" zu lenicn und um AuMrung zu ersuchen. Zur Versenkung des schwedischen Dan^fers „Malinland". Berlin. 22. August. „Stockholm Tiwmgen" bringen °m 18. d. aus Götcborg bic Mclouug, daß d« Kapn. des durch cincn Torpcdosch.ch vcricnkten sUcd. An anhielt. Laibacher Zeitung Nr. 193_____________________________1410_____________________________________24. August 1915^ Baumwolle — absolute Kriegslonterbande, P«ris, 21. August. (Agence Havas.) Die englische und die französische Regierung haben beschlossen, Baumwolle auf die Liste der absoluten Kriegskonterbanoe zu setzen. Die Veröffentlichung des Beschlusses erfolgt morgen im Amtsblatte. Frankreich. Die Kamm« als geheimes Komitee. Paris, 21. August. (Agence Havas.) Eine nach Schluß des Ministerrates von Samstag vormittags an die Presse ausgegebene Note besagt, daß es die Regierung nicht für angebracht halte, Erklärungen über die Lage abzugeben, deren Verbreitung in der Öffentlichkeit den Feinden Frankreichs nützliche Aufklärungen geben könnte. Die Regierung habe deshalb beschlossen, die Kammer zu einem geheimen Komitee einzuberufen unter der Bedingung, daß dieses geheime Komitee von den Mitteilungen Kenntnis nimmt und sie erörtert, ohne daß jedoch sofort ein Beschluß gefaßt werden kann. Falls eine öffentliche Berawng für nötig befunden werde, follte die öffentliche Sitzung tagsdarauf stattfinden. Die Veröffentlichung der deutschen, öfterreichisch-unßari-schen und türkischen Tagesberichte verboten. Paris, 21. August. Hervö berichtet in der „Guerre sociale", daß die Zensur die Veröffentlichung der deutschen, österreichisch-ungarischen und türkischen Tages« berichte verbot, damit die öffentliche Meinung nicht beunruhigt werde. Die Presse über die Laze auf dem russische« Knegs« schauplatze. Paris, 21. August. Die Presse gibt einmütig zu, daß der Fall von Kowno, insbesondere aber der überraschend schnelle Vormarsch der deutschen und österreichisch-unga-lischcn Heere die Lage der russischen Armee verschlechterte und unbestreitbar schwierig und ernst gestalte. Die russische Stellung Grodlw-Brest-Litowsk sei durch den Verlust der Eisenbahnlinie Vialystok-Nrest-Litowsk und dic Bedrohung Brest-Litowsk von drei Seiten unhaltbar geworden. Es frage sich, ob es den Russen diesmal gelingen wird, einen gesicherten Rückzug auszuführen oder Großfürst Nikolaj gezwungen werde, eine Entscheidungsschlacht vor den Toren von Brest-Litowsk anzunehmen. Blätterstimmen zur Rede des deutschen Reichskanzlers. Pario, 21. August. Die Blätter veröffentlichen den Wortlaut der Rede des deutschen Reichskanzlers. Nur wenige besprechen sie. Der „Temps" stellt fest, daß der schärfere Ton der neuen Rede beweise, daß die deutsche ^cgiening in Übereinstimmung mit einem Großteile der ^fseutUchteit eine Eroberungspolitik beabsichtige. Fhre Msichten seien vorläufig noch Theorie, die nur durch den Sieg zur Wirklichkeit werden könntm. Die Haltung der dcutschcn Regierung und des Reichstages beunruhige Frankreich nicht und könne nur den Entschluß der Alliierten bestärken, dem deutschen Gegner die verdiente Strafe zu erteilen. Verbot der Ausfnhr von Kupfer, Silber« und Nickelzeld. Paris, 22. August. Der „Temps" neldet: Der Fi-nanzminister hat in der Kammer, einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kupfer-, Silber- und Nickelgeld verboten wird. Einfälle chinesischer Räuberbanden in die Grenzgebiete von Ober Tunlinz. Paris, 22. August. Der „Temps" meldet: Infolge der wiederholten Einfälle chinesischer Räuberbanden in die Grenzgebiete von Ober-Tunking inußtcn Truppen dorthin entsendet werden, um die Banden zurückzuwerfen. Der Generalgouverneur von Indochina ließ die betreffenden Gebiete endgültig militärisch besetzen, so daß nunmehr die ganze Grenze zwischen Tonling und Ehina von Militärposten bewacht ist. Velgien. Heimkehr der Flüchtlinge. Zürich, 22. ylugust. Der „Neuen Züricher Zeitung" zufolge treffen täglich zahlreiche Belgier, oelche sich cus Frankreich flüchten, in Genf ein, um in ihre Heimat zurückzukehren. Auch die belgischen Flüchtlinge, die sich bisher in Genf aufhielten, kehren in ihr Land zurück. England Die »erlnftNAe. London, 22. August. Die gestrige Verlustliste weift 72 Offiziere und 700 Mann auf. Zur Rede des deutschen Reichskanzlers. London, 22. August. „Daily Mail" schreibt zur Rede des deutschen Reichskanzlers: Die Moral ist klar. nämlich, daß jeder Schlag, den Rußland erleidet, auf uns zurückfällt. In dem Verhältnis, worin Rußland schwächer zu werden scheint, steigt die Flut des deutschen Zornes «essen England. Sobald sich die Deutschen dazu fähig halten, wcudcn sie sich westwärts in der Überzeugung, paß sie dort mit dem wirklich gefährlichsten Feind ringen. Gezen die Wehrpflicht. Lo»i»«n, 22. August. Die liberalen Blätter wenden sich scharf gegen die neue Werbetätigkeit für die allgemeine Wehrpflicht. Der Herausgeber der „Daily News" sagt, die Absicht sei, eine billigere Armee zu erhalten, indem man einen geringeren Sold zahlt. „Daily Ehro-nicle" weist darauf hin, daß der Abgeordnete Thomas im Namen von 300.000 Eisenbahnern einen heftigen Widerstand gegen die Wehrpflicht ankündigte. Ein Abkommen mit Deutschland über die Heimsendung «anz untauglicher Zivilpersonen, London, 21. August. Wie das Auswärtige Amt, mitteilt, wurde ein Abkommen mit Deutschland über dic Heimsendung ganz untauglicher Zivilpersonen, erzielt. Die Entscheidung über die Untauglichkeit liege bei dein Lande, worin sich die betressenden Zivilpersonen befinden. lDas Wolffsche Bureau bemcrtt zu dieser Meldung: Wie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird, sind die Verhandlungen noch im Gange. Tcr Abschluß ist zu erwarten.) Norwegen. Das Storthing und die Beschlagnahme der Poft des norwegischen Dampfers ,,Haaton VII." Christiama, 21. August. Das Storthing vertagte sich heute. Es soll aber sofort wieder einberufen werden, falls die Lage dies erfordere. Vor Schluß der Sitzung ersuchte das Storthingmitglied Michlet oen Minister des äußern, über die Beschlagnahme der Post des norwegischen Dainftfers „Haakon VII." durch ein deutsches Unterseeboot zu berichten. Der Minister des Äußern Ihlen erwiderte, die endgültige Antwort der deutschen Regierung sei noch nicht eingelangt; aber aus Telegrammen des norwegischen Gesandten in Berlin gehe hervor, daß dieser der Ansicht sei, daß die Frage eine für Norwegen befriedigende Lösung finde. Der Minister betonte, Norwegen nrüsse für das ihm angctane Unrecht eine Genugtuung erhalten, die das norwegische Volk befriedige. Er hoffe, noch am Nachmittag die Antwort Deutschlands zu erhalten, wiewohl er dessen nicht ganz 'icher sei. Obgleich die Angelegenheit für das Land von großer Wichtigkeit sei, meinte er, daß es unter diesen Umständen für die Mitglieder des Storthings schwierig sei, weiter versammelt zu bleiben, um die Antwort abzuwarten. Michlet dankte dem Minister für die Antwort, erklärte aber, daß die Regierung die Angelegenheit optimistisch betrachte, wenn sie meine, das Haus lönne sich jetzt vertagen. Minister Ihlen erwiderte, oas Storthing könne in lürzeftcr Frist wieder zusammentreten, falls diese oder eine andere Angelegenheit eine für das Land gefährliche Entwicklung annehme. Der Führer der Rechten, Hageruv Bull, erklärte, er halte die augenblickliche Lage für so drohend, daß es ihm zweifelhaft erscheine, ob die Vertagung des Hauses tunlich sei. Er wolle sich dieser aber nicht widersetzen, indem er annehme, daß sich die Telegramme des Gesandten in Berlin, die eine befriedigende Lösung in Aussicht stellen, auf Erklärungen gründen, die der Gesandte erhielt. Nußlaud. Die Zustände in Riga. London. 22. August. Das Reuter Bureau meldet aus Petersburg: A0U.000 Zivilpersonen blieben in Riga, zumeist auf dem rechten Tünauser, während die Vorstädte des linken Ufers verlassen sind. Luftschiffe und Flugzeuge machen stündig Aufklärungen über den Forts und der Dünamündung, stiegen jedoch in solcher Höhe, daß sie außer Schußweite sind. ttuwel, Brest>Litowsl und Will« von der Zivilbevölkerung geräumt. Vloslau, 2l. August. „Rußloje Slovo" meldet, daß Kowel, Brest-Litowsl und Wilna von der Zivilbevölkerung geräumt wurden. Preßangriffe gegen Griechcnlmtd. P« In t>cn Kä,npfen am 10., l?.und ^!l. August erbeute»" wir mehr als Ml Gewehre mit Bajun.ttcn, eine iNp »nit Bomben und ungeheures zlncgomatrrial. Im Georgiewst Ausdruck und hebt die unermcszlichc ^ deutung des Falles dieser Festungen für den ForlaF des Fcldzuges hervor. Maßnahmen gegen die Verteuerung der Lebenoinittel. Konftantinopcl, 21. August. Infolge gewisser ScM' rigteiten in dcr Beschaffung von Lelicnsmillcln, von ^ ncn einige eine Teuerung erfuhren, hat dcr Mnijter ^. Innern dem Gemeinderat von ztonstanliiwpcl beü ^, Wurf eines provisorischcn Gcjctzcs ubcrmittcll, dao ^ t>ie Dauer dcr Mobilisierung Geltung haben "»^ .^ Stadtpräfeäten ermächtigen soll, hinsichtlich dos ^ laufes von Gegenständen, die von dcm l^cmcindccal ^ Artikel allererster Notwcndigteil liczcichncl >ocrdcn, werden beschlagnahmt wcrdcn. Der Gemeindcr'U Kunslanlinopcl erörterte gcslcrn die Frage der ^'l ^ rung der ^cbensmittel und die Schwierigkeiten, t"'' -seit einigen Tagcn in dcr Broivcrjorguüg von ^^„!-tinopel licmerlliar macheu. Ter Präsctl führte in ^'^i wortung ciner bezüglichen Interpellation aus, das . sei im Vergleich zu anderen, scllisl neutralen ^'^^! nicht beträchtlich ,m Pieisc gestiegen. Er wies b^. hin, daß während des Krieges vom Jahre l«76 d^,^c preis drcimul höher gesliegcu sci, und setzte üie ^'.^' auseinander, weshalb Konslantilwpcl, nach dcr ^,^,, ßung dcr Dardanellen auf die Getrcidouoniilc / ,^l asiens angewiesen, infolge der Vcrt!ehlssch>un'"s yjc nicht genügend vorgesorgt worden sci. Da jcd^ yjc neue Ernte unvcrweilt zu erwarten sei, win'be ^ Schwicriglcitcn schwinden. Dcr Präsctt l»»^'^ '^ll»^ Maßnahmen bezüglich dcr Bcschafsung uon Pell ,^.-Kohlcn und andcren Arlilcln an. Nachdcm c»cr ^'".^iill rat Zucker als Artikel allcrerslcr Notweudigteit M hat, veröffentlicht die Präfeltur eine Verordnung, " ^ü-Händlern untersagt, bis auf weiteres Zucker z>> ^jc-fcn, und sic verpflichtet, dinncn 24 Stmiden lX» ' sitz befindlichen Zuctervorrut anzumelden. Die Vereinigten Staaten vo" Amerika Die Munitionsfrage. .^s London, 21. August. „Daily Chronicle" "H M Newhorl: Die deutsche Propaganda sorderl jchl " »o» sührung eines Slaatsmonopols für die Fa^^.^icl^ Waffen und Munition, um Lieferungen an dic ^„isch^ zu verhindern. Dic Forderung entspricht den ^. zlB^ eines stets wachscnden Teiles dcr Nation nach cl ^ t» trolle der Großindustrie sowie dcn Wünsche» " die Landesverteidigung ucrstärten .uullcn. Abreise des Erbprinzen Tanilo nach Fra'w ^ Paris, 22. August.-Dcr „Tcmpö" ""idel ""^a»l linje: Erbprinz Danilo und Gemahlin sind n^ i""" rcw) abgereist. Der Erbprinz, welcher erkrank eine Kur gebrauchen,' Absturz zweier Flieger. ^"'^ Paris, 22. August. Dein „Teinps" ..ufol^ '^ghe " lag bei Etampes cin Flugzeug aus ^>0 "^ ,„d d^ ^ gestürzt. Beide Insassen, der Flieger Polord "' gleiter Easceu, wurde», getötet. »HibacherIeiwng Nr. 193 1411 24. August 1915 -chriA" U"5°rliss auösscführtco Wcrl des deutschen schen ^ .. H""^ Heinz Ewers mit dem besten deut« i,„ Nn„'"^rspicler Paul Weaener in der Hauptrolle l-al" .^ '^"^"l" im Landesthcater. Dem Kino „(5", mnd, "' ""s ab: ein Stück echter RomanM mitten HMi.ck ?^^' Der moderne Abenteurer, dcr vom >chM,s» ""° Cowboy sich ohne merkenswerte Zwi-lch»vi? »sumM,^^ der besten Gesellschaft cnl^ ^ Nr^ ^ Desperado, der auch im Frack noch stets seiler mi?'""" '" ^^ Tasche trciqt, verkörpert Paul We Heinz ss/"" beispiellosen Echtheit. Für ihn hat Hans wk!, w^k^'^e Nolle gedacht, die alle Vorzüge des der No^?' i^^Mers in das hellste Licht rückt. In »°ni D^..,.°"' Margaret spielt Grete Berger, wohlbekannt ^'No2 ' ^bcater zu Berlin, die sich rasch auch als '"ürdill/m Ü! ^M" großen Namen gemacht hat. Ihre Neater., ^"'" 'st Lyda Salmonowa vom Deutsche,: dcis h^'" Merlin. Von mäluüichcn Rollen sind beson-ttt in A°°^ '^"' H"'^ Mierendorf vom Lcsstng-Thea-ill BerNn '? ^ Lothar Körner vom Deutschen Theater "A°. bi. 5" ^^ Spielplan sind noch zwei Lustspiele: Meiess^/lfbe" und „Die Slellotypistin", eine hoch-"nd ^ ^ "awraufnahlne „Das Leben dcr Bienen" Vroy^ "we kinemalonrafthische Kriegsbericht. Dieses "nduwV""'^ '"" ^b 6 Uhr nachnu'ttagS sowie um ^itt»?".^ ^ Uhr abends zur Aufführung. Um 4 Uhr !°l8ent>tt P '^ "'" Vurstcllnnn ftr Jugendlich«, in der ?,e" borV^^ramm zur Vorführung konnnt: „Das M uner u«^"?en", «Zerschelltes Leb^n", DramaX^cr-bericht ^ '^'", «Die Stenotypistin", Krichswochen- !^°Mmm '^ Tochter" benennt sich die grandiose Sen ^"lc 5«M" im Programnl, das nn Kino „Ideal" U^VrodM' "Erlkönigs Tochter" ist eine einzigartige Mlt ^'°"' ^ll" bie hypermoderne, berauschende shantasiis^ 6"be" Ki'msllerin Grete Wiescnthal den ?"'e des i, ^^anlen verkörpert, dcr mit der Phan ^ ihn am 3^" Varons den teuflischen Neigen spielt, ^eite Hu ' ^Mage zum Selbstmorde treibt. — Als Zeichnet?^^ ^^ Programmes erscheint die mit aus- °^ödio ^?°l'!li!chcm Untcrton aufgebaute dreialtige !'^Nei^' Unschuld vom Lande", worin uns in ^ L°? ^" Abenteuern das bunte, lustige und sprii- ^Nen fl«ff" bcr Großstadt aus dein naiven Fridolin k^ni« ,^^lcbhabcr macht, der mit Fach- und Sach- "Ne trefü,^" Hnfcn der Ehe zu steuern vermag. - "°chenbHlM Zugabe ist der österreichische Kriegs- w'^en "Ut hochaktuellen, ausgezeichneten Sonder- V^hc^i^? "^chcn Kriegsschauftlal): fenler Aschen 3"s«'^"^^^""^ ^"^ "Swrmes an t^^'l!. ^^"bene in Laibach.) Theresia Strajnar, Ar-^^°Nat'Ä'"/c^^"uda Nibi^, Friseurgehilfentoch-V?i^! Kar Nechmann, Geschäftslciter, 53 Jahre; ^«M N Gastwirt und Besitzer, 5>2 Jahre; Leopold N Stani?"^ 3 «re; Franz 8ubelj, 22 Jahre; n7r^H°n, N Slad arme, «0 Jahre; Josef Kobali^el, Em^°sef N/?^ H°l"""u: Rudolf Zongor, Jäger; ^' ^ltili, ^sky Infanterist; Karl Straßer, Kano-t>er ^. Schlossers??"' ""l. Infanterist; Augustin Kle-l6 Jahre; Josef Falle Schnei-^ Jahre. ' '""^n Podrebcr«ek, Polizeiageutentoch- "^^licher Redakteur: Anton Funtel. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Thomsen, Grundfragen und Grundlvahrheitcn dcs Christentums, K. 1,80. — Qhohky Heinrich. Dcr Glaube des Tapferen, geb. K. 2,60. — Knoblauch H., Die Haushaltungsbuchführung in der Schule, K. 1,04. — Vresler Dr. Johann, Die Aboerhaldenschc Serodiagno° stik in dcr Psychiatrie, K. 2,86. Nordmann Dr. O., Praktikum der Chirurgie, brosch K. 6—, geb. 5t. 7,20. — Tvamn und Leben. Gedichte einer früh Vollendeten, geb. K. 7,15. ^ Nochle Kcrrl, Das heutige Rußland, eine Einführung in das heutige Rußland an der Hand von Tolstois Nebcil uno Werken, brosch. K. 7.80, geb. K. 10.40. — Handbuch dcr Inaenicurlvifscnschaften, 2. Teil: Der Wasserbau, 3. Band: Die Wasserversorgung der Städte, K. 83,80. -- Zehn der Prof. Dr. Ludwig, Der ewige Kreislauf de8 Weltalls, geb. K^ 13,65. —^Qamprecht Karl. Deutscher Aufstieg 1750—1914, ßinführu^g in das geschichtliche Verständnis der Gegenwart, K. ^ —.78. Lcseschule. deutsche Fabclbibel, farbige Ausgabe, geb. K. 1,30. — Benson. Msgi. Robert Hugh, Bekenntnisse cincs Konvertiten, K..-1,95. — Steinmann Dr. P. und Brest lau Prof. Dr. V., Die Strudelwürmer, K. 10,80. - Przibram .Hans, Exverimental-Ioologie, 5. Bd.: Funktion inklusive Sexualität. K. 14,40. ^- Leit-zen .Hans, Zwei Brüder in Frankreich 1870/71, K. 2,60. - Friedland Max. Leitfaden für das Empfangs' fräulein des Zahnarztes, K. 2,60. — Krön Dr. Her» mann. Die Gesichtslähmung in dcr Zahnheilkunde, K. 2,08. — Slow rönnet Fritz. Du mein Masuren, K. 1,30. — Ger st feilet Olga von und Stcinmann Ernst, Pil« aerfahrten in Italien, geb. K. 9.75. Erzberger M., Die Nüstungsausgabcn des Deutschen Reiches. K 3,90. — Herrmann O., Gesteine für Architektur und Skulptur, K 5,20. ^ Leberecht Franz, 100 Jahre deutscher Handschrift, 1. Teil, X 8,25. — Sosnosky Theodor von, Die Vallanpolitik Öfterreich-Ungarns seit 1866, 1. Bd., X 8,45. — SosnoSlh Theo« dor von, Die Valkanpolitik Qsterreich.Ungarns seit 1866, 2. Bd.. K 9,75. — FranzoS Karl Emil. NuS Halbasien, 2 Bde., X 9,75. — Leihen Hans, Der grohe Krieg 1914 in Feldpostbriefen, br. K 2,60, geb. K 3,90. — Sftarr Hermann, Feldpostbriefe 1914, geb. K 3,25. — Pctcry von, Unsere Jugend in Wald und Flur, ein Handbuch für Iugenbwehren. 15 1,30. — Bock Gerhard. Die Klcinkalibcrbüchsc, X 2,60. — Vorne Max don dem. Das Wasser für Fischerei und Fischzucht. X 3.12. — Pfanncnderg Frih von, Weidmannsfreud und Weidmannsleid, Blätter auS Hüttenvogels Iagdbuch, X 3,90. Einhart, Deutsche Geschichte, geb. X 5F0. — Jim. mermann Prof. Dr. M 7 U. F. I 40 3j 14 4> windstill > fast bewüllt > O'i» Das tagesmittel der geftrigm Temperawr beträgt 17 2», Normale 18 1». Stcckcnpfcrdciiicnmikh SciTc noes) luie bor unübertrefflich für eine rationelle feavit- unb <5ctjönl)citSpfIeße. $äglicb.e Miterfennuttggfrfjreiben. k 1 SVrone überall üortättfl. 94 Ü 40-37 Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Anteil- ! nähme anläßlich des Ablebens unseres in-nigstgcliebten Gatten, bezw. Sohnes, Bruders und Onkels, des Herrn Karl Bechmann sprechen wir allen unseren herzlichsten Danl > aus. 2140 > Ganz besonderer Dank aber sei den > Spendem der herrlichen Kränze sowie allen, > die den unvergeßlichen Dahingeschiedenen > auf seinem letzten Wege begleiteten. > ! Iie lisftlllllsllllkll ßilllklllifienlll. l I Žalostnim srcem naznaujamo tužno vest, da ! I jo iihš prodragi aoprog, o6e, ötari oèe in taBt, J I gospod Štefan Primožiè ! I j I bivši mnogoletni oskrbnik Galletove ! I grašèine v Bistri pri Vrhniki j ; I dno 19. avgusta 11*15 ob '/«1 ponoèi v 77. letu j I svoje BtaroBti po kratki bolczni . prcviden b bvo- ! I timi zakramenti za uinirajoèe, mirno zaBpal v ! I Gospodu.! I I Pogrcb uepozabncga rajnika bo je vrSil dno ; I 20. avguBta v Grnomlju. ! I Blagega pokojnika priporoèamo vsem v mo- J I litev in blag spomin. J | Zahvala. * Obenera se ob tej priliki zahvaljujemo preè. ; goBp. župniku za zadnje tolažilo, BOBedom, zlasti • Ökofici za vBo ljubav v bolezni in Bmrti, mnogo-! brojnim udeležencem sprevoda blagopokojnikorega, | zlasti proè. duhovfièini, gg. oradnikom in- ucitelj-\ Btvu ter vsom udcložencem sprevoda; osobito bodi ' izreèena zabvala gg. pevcem za prekraani žalo-\ stinki ter vsem darovateljern zelenja in cvetja. i Zabvaljujemo se torej še enkrat vsem ter VBakemn > po8ebej, ki je po svoji raoèi pripomogel, da Be [ jo rajnkemu izkazala zadnja primerna 6aBt. \ Bog plaèaj! Žalujoèi ostali. Èrnomolj, dne 21. avguata 1915. 2138 Amtsblatt. Präs. 5416, 1^d/15 " '"° °»U,ö?en ^? '". dem '>l, ermäch« tisst wurde, das Amt als Notar in Nassensuh mit dem 27. August li)15 anzutreten. Graz, am 21. August 1915. 2129 E 119/15/8 Dražbeni oklic. Po zahtevanju Prve dolenjske po-sojilnice v Motliki bo due 20. septembra 1915, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 20, dražba zemljišèa vl. St. 1035 k. o. Drašièi s pritiklino vred, ki sestoji iz stiskal-nice, raznega orodja za obdelavo vino-grada in vinskega posodja. NepremiÈnini, ki jo je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 13.348 K, pritiklinam na 1254 K. Najmanjši ponudek znaša 1)733 K 32 h; pod torn zneskom se ne prodaje. C. kr. okrajna sodnija Metlika, odd. Ill, dne 11. avgusta 1915. 2132 Firma 579, kg ^ II 146/1 Eintragung der Firma eines Einzel-laufmanncs. Eingetragen wurde in das Register Abt. ^ am 21. August 1915. Sitz der Firma: Laibach. Wortlaut der Firma: Kriegsgetrelde - Verkehrsanstalt, Zweigstelle Laibach für das Herzogtum Krain flottentf È): Zavod za promet z žitom ob èasu vojne, podružnica v Ljub- Ijani za vojvodino Kranjsko. Inhaber (I): .Kriegsgetreide-Ver. lehrsanstalt in Wien», slowenisch: • ;, ___I___ 2142 ^ Tntavitin-I für studierende ^, Internat Ohen (Ly«oumf Gyo< 1 Handelsakademie) ßraZ, KsöiSÖacUP^ ------------------------------------------------K0 Von dem am 26. Juli verwind Landsturm-Infanteristen Ernst SteinK Inf.-Reg. Nr. 42, 16. Kompan»};% jede Nachricht. Ich bitte al»»^, etwas von seinem Verbleib w es mir mitzuteilen Helene Steindier 2U1 Lobositz, Böhmen-^, Bei Magen- nndDarmfcata^ üicht, Zuckerkrankheit, 9 Preis: K löO, mit Postzusendung K 170. Vorrätig in der Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamt>esL I Laibach, Kongrefiplatz Nr. 2. ^/ Druck und Vellag von Jg. v. Kleinmayr H Fed. Bamberg.