?OUataU z^e»» V ffvioviol. MMStt eMW »«chUnM,?,^ wMwO«, I^O?WAOD?lI^ I ««»U»ch Vw«>^ :. ZLi «»««tllch ^ . ZG^ el»W»»«N« vi» t dw »1 »«w«»», »« ZM«» M »M M.»i >«m«>I»»>»»», »? «»»»S» »» »«»»»? A«»» «t>MG»>»»»,»«tz»rtzM vkw«» iMe« 4, t» ' A Ä»Ä!Ä»^ »Oh«»» iteUe«. ^tr. tS Maridor, Sonmao »ei> 2Z. Sünner tt27 S7. Jahrg. o» Drohender Konflikt in der Regierungskoalition Veoqrad, 22. Jänner. Die SreiWisie deS gestrigen Talies waren, wie in jämilichen politischen Kreisen versichert wird, geeignet, die ohnehin gespannten Beziehungen zwischen den beiden Koalitionsparteien zu o rschÄrsen. Da wäre vor allem eine Wah rede des kroatischen BauernsiihrerS in Zagorien zu erw^h. nen, in welcher dem Innenminister Maksi moviü gedroht wird, dah die Bauernpartei den Etat des Innenministers nicht zu verabschieden geneigt sei, wenn der morgige Wahltag Terrorakte des Sicherheitsapparates gegenüber den Wählern zeitigen sollte. Ein zweiter j^wischensall ereignete sich bei mehrheitl^-^n Durchberatung des Un-//ierrichtsetats. Die Vertreter der kroatischen ^ Vauernpartei, die Abg. P r e k a und DeroiZ Hadiioman gaben zmn Erstaunen der I Anwesenden die ErNärung ab. dah die Bau-l »rnpartei eine gründliche Abkehr von der bis-^ herigen^Mchulpolitik sorder« müsie. Die von ÄnterrichtSverwaltmig flir Kroatien be- stimmten Lesebücher müßten, da sie den Anforderungen des kroatisl^n Volkes nlch genügten» dem Gebrauch entzogen werden. ES entstand hieraus ein derartiger Tumu?t, daß der Unterrichtsminister MiSa T r i s u n o-v i 6 sein Exposü nicht beendigen konnte. — Nachdem ein Kompromiß mit den beiden er-wShten bauernparteilichen Vertreter« nicht mitglich war, verliehen sie die Sitzung, woraus der Etat mit den Stimmen der anwesenden Vertreter der Majorität dennoch angenommen wurde. « Ein dritter Grund de» radikalen ver-schnupfung ist die von Stesan Radi 6 ausgestellte Behauptung, der neue Bautenmini-ster hätte die Fronarbeitsbestimmungen (Au-luk) ausgehoben. Der ehemalige Pautenmini-ster Misorad VnjiLl 6 erklärte, dies» Behauptung sei aus dem Finger gesogen, denn der ftuluk sei aus Grund einer gesetzlichen Verordnung eingesührt worden und könne Verzweifelte Lage in Schanadai L » n d o n, Wnner. Aus Schanghai Wird gemeldet: Die Fremdenkolonie bildet gegenwärtig aus ihren Reihen eine 7l>V INann starke Kampftruppe, die zur Verteidigung der sranzSsischen Konzession bestimmt ist. In der Avenue Eduard 7 wurden Barrikaden und Stacheldrahthindernisse errichtet. Kurze Nachrichten Zageb, 21. Jänner. Der Streik der .tzvrer der medizln^^ckien Fakult/it fleht in 'mgeltör-ter Nlkhe vor sich. ES werden keinc Vorlesungen abgehalten. Die Vertreter aller anderen ...-.cn sich ttlic » solidarisch eiTflärt un!o werden, falls es nötig P, in t^n Streäk treten. Budapest, LI. Icinner. Die Einladungen ßÜr die feierliche Eröffnung des neuen Landtages am 2^. Iänn'er sinii heute verschickt Worden. Mit Niicksicht auf den beschranlkten Raum im K^ippelsaal deS Porlameutsqebciu-des ist nur en Kreisen verslchi^rt heute die fascistih'che Ra'v'ivnationale, daß r.mn demnächst mvch in Rom eine katholische Universität eröffnen werde, die sich vorderhand <7ur auf die modizkni^che ?vakultät b<^schvän-ten wir'o. Die Orcfnni'satic'nSarbeiten werden von Professor Gemelli geleitet. Zürich (Avnla), 22. Jänner. (Schlus'.kiir-se.) Beograd 9.136, Paris 80.575, London M.2V ein Achtel, Neovtiork 519.125. Mailand ?2.5'0, Praq 15..?75, Wien 75.20, Budapest tI>l).7S25. Berlin 12S.07Ü, VMel 72.20^ Am- Die Streikbewegung greift weiter mn si«h. Ein Kmnmunist, der im europäischen Viertel Plakate mit der Aufsorderung »um Stteik anschvug. wurde sofort hingerichtet. DaS chinesische Dienstpersonal verläßt die Arb.itS-Plätze. Alle englist^n GeschästShSuser mutzten gesperrt werben. Äum Tod der Exkaiserin Eharlotte von Mexiko IngendbildniS. sterdam 207.55. Birkarest 2.7325, Cofi-a 3.75. Geist und Tatkraft. ,^agreb tZlvala), 2??. ^änni-r. ?lreie Kurse. Wiei 8.01, Tril'st 2t7/ London S7.V5>0.Berllu 124S^'0, daher nur aus de« gleschen Weg aufgehoben werden, was aber biSnun in keiner Weise versucht worden sei, da er überzengt s-i, bah die Heranziehung der Landbevölkerung zur entschädignngslosen Reparatur der Stratzen die einzig myglii^ Art der Wiederherstellung uuserer Reichsstrasjen darpelle. » Veograd, S2. Jänner. Um den Abgeordneten die Abstimmung in ihren Wahlkreisen DU ermiiglichen. »urde die Sitzung deS Plenums des Finanzausschusses aus die dritte Rachmittagsstunde »erlegt. Der heutige Vormittag verlief saft vollkommen ereignislos, da sämtliche politischen Kreise mit den letzten Vorbereitungen sür die morgige Wahlschlacht beschästigt sind. Frankreich und die deutsche Kabinetts-biidung Paris, 21. Jänner. Das Eingreifen H kns d en b u r g S in die deutsche Regierungskrise und seine Ausforderung an Marx, ein Kabinett mit den Deutschnationalen zu biloen, hat in Paris sensationell gewirkt. ,,Petit Pa-rifien^' spricht von einer unerlaubten Pression in ReichstagSfragen. „L'Oeuvre" stellt fest, dab die Aktion Hindenburgs verfassungswidrig sÄ. Bon rechts bis links findet er kilh-le Mlehnung. Der „Quotidten" erklärt, daß Frankreich nur einem republikanischen Reichs kab^ett freundschaftliche Konzesiionen chen werde, während eS gegenüber einer Rechtsregierung'auf der Hut fein müsse. Die Außenpolitik Briands würde ko-mpromitiiert werden, wenn die Deullschnationalen in die Regierung einzögen. Das Problem der nationalen Minderheiten Vau Leaotor. k^kikter ». v. (park). (üurvprol. ?schlossen, bei dem dem Sieger bestimmte Gebietsteile zugesprochen wurden. Jlchem sich jedoch der Gerechtig^itssinn entwickelte und verallgemeinerte, stellten dle Böller die Keinlichsten Forderungen auf. Sobald ein ehemals unterdrücktes Volk zur natio«nen ist, vevschi^oenen Menich^n-katvgorien gegenüber, deren Sprache, Sitten nnld Glmllben in jahrhundertealtem Widerspruch zu jenen des l^tresifenden Standes stehen, der mit Hilfe eines ganz grvsiarligen Aufmarsches an Siegen, Verhanlolungen und VertvKgen, mit fliegenden Bannern mü» unter dem ^ckmantel der Gerechtigkeit so^'tben seine Selbständigkeit errang. Solcherart sind die Demokmtien des Westens nicht übel enttäuscht über 'die Ergebnisse ihrer BestrebiM-gen, von denen sie sich definitive, weittrazen« t« And^ großzügige Resultate erwarteten. Das Uebennaß an Vesck)»verden und Klagen, an Vorstellungen und Bitten oicser Kleii>^kcr, die nunniehr idmok»! alö Pari» tn entrüsteten Versanimluna^n destürmten, ruft schlt«'s?lich in den .^n^t'indi icn eiWiu getvisse» Man muß diesem Zustand der Neversättigung der GejÄhle gewissennaßen Rechnung tragen; will man der öffentlichen Meinung Frankreichs die Frage der nationalen Minderheiten näherbringen, wiewohl 'c»ies, meiner Ansicht nach, ein dringendes Problem der europäischen Ordnung darstellt. UeibrigenS haben die beiden Kongresse: Oktober 1925 und August 1O2lZ, keinerlei klare Lösung gebracht. ?lnf diesen Kongressen waren 31 nationale Minoritäten, zu verschie 'oenen Staaten gehü^rig, vertreten. Wie viele hingegen fehlten noch, die einer Art Vertretung gleichfalls wert gewesen wären! Wohl gab es eine katoloni:sche Delegation, dagegen »oeder Ruthenen aus der Tschechostonmkei, noch finlnländische Schweden oder Friesen und Litauer Deutschlands. Welches sinÄ schließlich, genan genommen, dieuntsrdrückten Minoritäten oder, einfacher ausgedrückt, die nationalen Minderheiten? An welchen Zeichen erkennt man daS Bestehen einer solchen Minorität? Nehmen wir an, 't»aß die Vre-tonen Frankreichs höchlichst au/fgebracht gegen irgendeinen mißliebigen Uirterrichtsmi-nifber, A. B. meines Typns, sich erhe^l^en, um das Recht des Gebrau^S ihrer Landesspra»' che zum Unterricht in Lyzeen :md Universi«, täten sowie im GerichtSsa>»ile zu erzwingend daß weiterS diese Erhebung sich ausbreite und^ in die Länge ziehe, >t^ß sie lärmende Formen annehlne, i^ren Beschlüsie in den übertriebe-^ nen Forderungen irgend eines überspainnten Barden zum Aus>druck gebracht und dem VölkerSltnlr» unterbreitet werden. Vowiese dieS die Existenz einer unterdrückten bretonischen Minorität innerhalb unisereS von solch völliger, liebevoller, nationaler Einigkeit beseelten Frankreichs? Zweifellos nicht, denn ehe man vom gilten Recht spricht, muß man auch der gebunden Vernnnft Gehör schenken. Indem ich aber min von den Kelten zu den El-sässern übergel)e, berühre ich einen noch weit b?isl?ren und ausrei^'^n'vi^'ren Punkt: Wird etwa der HeiAuUbund an einem Tage der Vev» »>»ar>«riee zeltung" U? vom ^müäööiü" H»,»»« M W»ß>»ß« >l« siiW»«! l r«r»m«tSkt« o/uiiei. o. o. ^^l.^vvu« '.^LiLil.vKssvo<)ric:^ is V«rt«v^n Si« ??iiSli>t«t ö0v «.t oObtst PLMOl^vN mit wirvlmg und des Aufruhrs es zuwege bringen, daß man ihn als Ausdruck einer nationalen Minderheit betrachte, in welcher l>ie-selben Elsäsier einbegriffen wären, deren Wtt^lrale Stimmen den Einzug unserer Trup Pen in den besetzten Städten begrüßien un»» bejubelten? Angesichts der in Genf in den Jahren l!)2S un'o 1926 stattgehabten Ver^mmlungen ist es schwer zu ermessen, welchen EiMuh die Ausarbeitung allgemein gültiger Regeln und die Aufstellung ebensolcher Prinzipien durch eigens einzuberufende Kongresse, die de.'l Wünschen unlv Beschwerden.aller nationalen Miniderheiten entisprächcn, 'ausAuiwen imstande wären. ' Es ist dies ein BorbehaU, der notgedrungen formuliert werden mub, .'vill ina» es vermeiden, daß Kongreb-Entsch«?ld»>«;qen und Entichlüssen durch die realen Tatsochen internationalen Lebens Höh« gelprochen werbe. Welcher Art könne« iibrigens diese gebieterischen allgemeinen Ber'ü^mzen sein? Hai^elt es sich möglicherweile darum, die de-sere Ein^tultur ^ner jeden Minderheit zu schützen? Dies gMge ''chwerlich a», ohne gefährliche Einniengung in die Ausübt^ der internen Rechte, le^slatwer und administrativer Natur, ohne «qMisiqe Ingerenz i« die SouverüzMt der Staate». Nun bin ich aber der feften Ueberzeugunq, d«s es an-g^igt wäre, !oiese unavhängltge H!«ÜHge-wailt ^ GeyenteÄ tunliW zu verstärken, zvects Verteidigung derselben gegen die Einmischungen und UÄeryrtGe der uif Förde-vunH der Jnhernationalität obMenden V«-paganvabestr^bu»Dgen. Man vergesse auch der svktißchen und tatsächlichen Hind^'rniise nicht: ist überhaupt eine wirksame Intervention in Angelogeichetten z. B. der v. S. S R. SftkM« BeMow Mo««»« E««« N » tz. H7 (Nachdruck verboten.) „Christine Stank!" gab die Kleine noch etwas schüchtern zur Antwort. „Und du bist «eine Tante Christine. Mutti ^t, wir müis-son dich alle schr lieb haben", fügte sie noch, rvisch Mut fassend, hinzu. eMisf Christine die Freundin an der Hand, bePelt ^oas Kind am Arm und eUte z»rr Türe: „Frau Schmitt", rief sie der Wirtin zu, „wir kommen bald wieder herunter, und briAyen Sie auch für meine Gäste das Beste, was Sie in Haus und Keller lM^'n, mkf 'oen Ti^ch." Sie wollte ohne Zeugen wenigstens lin paar Minuten mit diesen beiden geliebten Manschen zusammen sein. Und der am Fenster arbeitenden Sekretärin sagte sie noch im Hinausgehen: „Sie können heute Nachmittag auSsparylen, Fräulein Zimmermann. Sie seh^, werde ich heute wohl keme L«ft nuhr an fteischästlichen Dingen habon." Uich aui^'gela^n wie ein Kilnd selbst toltte s^e oben in ihrer Stube mit dem kleinen Pateilikind herum, als sei s^ berau«scht von dieser Stunde des Gvückes, die ihr 'die Iu-siendfre'undi'n mit ihrmn silißen Kinde zugeführt hatte. „Und mm erzählee — wie kamst du liierlier — wie fmudvst d«» mich, Susi, Liebste du?* Aber bliese sthmtt dneä) .Handbewe- möglich? Würde nicht irgendein Volkssta'nm alffogleich »on Hilfe r»sen? Oder joil die Kontrolle sich nur auf >vie schwachen und Villfichrigen BoUsgruPj^n erstrecken, wäh reud aik iibrigen sich einer fremden Eimni ichmig helst»gst erwchven? Soll, um nur cin Beispiel herauszugreifen, eine internationale Gesetzgebung sich der Fälle annehmen, in deneu Agrmncesormeu die Grundbesitzer enteignen. Auch lbaran dachte man bereits, doch samd ein solcher Borschlag recht widersprechende Aufna^. Falls man dahin übereinkäme, daß die nationallen Minlverheiten in Enteigimngs-fällen die gleiche Gesamtziffer an Gütem dei-bchielten, so Mrden jene Minoritäten, die sich zum Großteil aus Gutsbesitzern zusam-«setzen, hiebet ein gutes Geschäft machen — ein sc^echtes hingegen alle jene, bei de-nen dies nicht zutrösfe. In Anbetracht der uneMichen Mannigfaltigikeit der Situations Möglichkeiten ist Vie Festlsetzung formeller und allgemein gültiger Richtlinien nachgerade ein Döng der Unmöglichkeit. Die besprochenen Fragen fallen sozusagen in ein Gebiet, in dem Schattierungen, Nuancen die Unterschiede abgeben. Ein w>.'nig mehr und es ist Unterdrückung — etwas weniger und es ergibt völlige H^onie. Daß nationale Majoritäten der Tendenz nicht abhold sind, die Minoritäten umzuformen, sie, in sich aufiaugend, zu vernichten, ist so wahr utid alt wie die MenschheitSge-schi^e Ut^ ebenso wahr als logisch und un-vevmeüolich. Daß die Minoritäten ihrerseits alle Kraft einsetzen, um. diesem Prozeß wi-dev^hend, chre Selbständigkeit und Älbst« bestimmung, ihre Unabhängigkeit und Oori-ginalität AU wahren, ist gleich'alls in der bisherigen Geschichte aller Völker bewielen. Daß weiters auf der einen Seite MißbrSu-che ver Gewo5t ebenso an der Tagesordnung sind, wie aus der andren Seite systematische, übertriebene Kl^n, oft von eigensüchtigen Boweggvünden eingegeben, auch dies liegt klar und unAweifell^st Kutage. Richtsdepvwenliger will mir kew anderes, Ver Bescha^nheit un^ den Erfordernissen des mo^rnen Staatengebild^ entsprechenderes HillfSmittel anwendbar erscheinen, alS die Gründung u!nd fallweise Anrufung von Schiedsgerichten. Trotz der sort-schrelteilden Verschlimmerung nationaUsti-s^r Gegensätze hat die Idee der Schi^ gerichtSb«keit ung«chnte K»rt!schrttte zu verzeichnen. Könnten sich die Staaten nicht bereit finden, betreffs gewisser interner Strei»igd>iten sich de« SchödGpvuche solcher Gerichtshöfe zn unterwerfen? Gewiß würde diese Art dn Rogelwiy, die von Mal zu Mal weniger av Be^nträchttgmZg öder Einmischung i« die interne ÄaatSgewalt angesehen wich, den Staate« bedeutenden Nutzm bringen. Haben sie denn ähnlichen Schie^osgerichten nicht bereits Streitfälle -unterbreitet, deren Tragweite ihre nationale Unaibhängitelche Unmöglichkeit! Feststehende, l n-cbü^rltc^ Regeln: welcher Unsinn, welch ziellos trügerischer KSoerl Bloß Einzelfälle müssen mitunter nach natürlichem Recht, ex aequo et bono, also ohne Schiedsgericht entschieden wevden. Diese Ucberzeugung ist die Frucht reiflichster Uo^rlegung. Wohl mögen GMhlsniomeNte andere Borschläge etngelien, doch ist Sentimentailität eine üb^ Ratgeberin für Äe Schichtung unserer Nachkriegs-Mrr-nHe. l. LIn vi8iLor ö^orxon. Das 1'or 6e5 dautäUi» x«n Xrvi»«ericiite5 Kol » 8 In knarrt w äeo Im I?admea ersckeinvn (Zvnäsrmea; via detodliit von einem dsrtloisen l^n» torleutnsnt. ^onL5tIieko Osstaiten scklelekea trierevä Äio StraVe entlanx uaä 8larren vortlo» in ävn I^acken äes ^ustiZLebSuäe», jeäen i^oment 30 Llenäe aus^uZpelen t^st. auk äsö sie encUiek ikre Zl) .Islire sckve. r«l Kerkers im ieuckten (Zemäuer äer Ltrat-aastalt ?o6jrorica antreten. Lin polittidesm-ter verliest soeben 6ie I^s/nen äieser va» ellleklieben, äte Im .lskre l9A) den >VUlea äer movtenerriliisckvn öevölkerunz ru vollstrolc. Ken trackteten; es Tab äamals erbitterte Kämpis. Aiiedrere (Zenäannen. lUe äie Volks-dsvexun« mit brutaler Qevalt unterärüekt katten, blieben tot am Xampspwt? liexen. Lecbs .lakre aake^u sckmsedteten Vls «emel. neu Verbreckern. Vr. I?»lloviü blickt ver-ivelkolt äurek äss Noltor auf 'äie 8tra0e klaaus, vo sckeue, Lrmlicli xekloiäete kauern mit l'rünen in Var-om iosselt ikr mied niebt auek an den ssa-Lea?« stöbot ein Uebroekener . ., N. v»s Notmarsoballat äes Könles vrdl«lt äieser 1'a»o äas naebstelienäo. ia KolaZln sutlre-eebene 1'eleeramm: »Ailajsstät! leb vuntv veeen 1'ötune mvkrerer Qenäsrmen im Satire 1920 ZU 20 ^akroa Kerkers verurteilt. Das var in äen l^axen äer VolksbeveTunr. (?att kolke mir. aber ick bin uaseliuläie! Verklnäern Lure A^ajestSt. rittvrlleker Künis unä Qo-spoäar. meine LlnIcerkerMU! Sebenket, jestät, einem ^nsebuIäiTva äie I'reibelt, äenn äs« Zebvert der ^ustitia ärokt ikn zu vnt-Iiauptent Verviseilst. ^ajestiit. äie vnlivbsa-mev I^este einer montenezrinlseiien Verssan-senkeit, «>e äoeb nur eine folxe äes l^al-Patriotismus xevosen sivck. vatertSatssster vr. dlavte» I! » ck o v l S.« So>r»b»>»». l.WAMK ne55e Eurotz«» günstigster SinkanfSPlatz» Frühjahrsmesse 6.-12. MörI G tlSov Aussteller au» S1 LSnberi^ IKO'100 Einkäufer auS 44 Länder lsoo Warengruppe« au» sämtlichen Branche« von drr Stecknadel ViS zum Last« kraftwage»! Nähere Au»k««ft erteile«: Ehren-amtl. Vertreter W. Strohbach, Mari^ bor.Go»poSka »l. l9. --Balka«-Sei s ch äst S st ell e de« Leipz ig er Messeamte». Beograd, Eubrina uliea S. 9SH camk / klKilWWM MGss «oM»ss«»» ??»> I^aeiere«. t« venixea Abtauten ent» b»a5t. Xd»ob»t unaebtälteb, »a jeck« K0e p«»teU« VAveNädae. Kein vre»aea 06« IWte» ävr ttaut. Lrtotx ^«»»ttert! ?a«y — L»tt»»»unff»>««, im Dunkel ei» ua«»t»ekei»cl^ vekelk»» Latki»»»x. l)^»U e»b»tttt^ l^pt^epot: Loimo«ItG«i» «. 6. »I. 7. 14131 gung die Krage ab: .Nachher — nachher, Christine, sollst du alles wissen, was du wissen möch^. Jetzt ertaube mir erst einmal, meine Kleine für kurze Zeit der Obhut deines Fräulein Zimmermann aMwertrmien, nck der ste ja vochk, schon ziemlich bekannt geworden ist." „Wozu denn daS, Suselchen? Laß mir doch l»ie süße Kleine wenigstens jetzt nock ein wenig", bat Christtne erstaunt über Susis Gin» fall. „Vor allen Dingen muß ^ch mit dir ganz allein sein, da ich — dir etwas zu sagen habe, ^s auch mein Kind nicht zu hören braucht", brachte Susi stockend hervor. „Me du meinst, Susi, abrr hat!o«s denn nicht Zein eintrat, begann sie sofort: „Nsin, Christine, das, was ich dir sagen nmh, hat kei'ne Zeit, denn ehe du nic^ weißt, nvlchc Schuld ich an dir begangen h^, kann ich wcioer für mich noch für mein Änd deine Liebe und deir ein für aÄemal unmöglich sein iMvde." Susi hatte zuletzt so htistig vnd ausgevegt geslprochen, lkiaß ihre Wo«te ka»« mehr verständlich waren. Aber Ähristtne hatte ste verstanden. WS die junge Fva« fast erMpst von diesem Geständnis geendigt, sprang Christine zornrot im Gesicht aus: „Das hast dll getan! D« also hast den Stein ins Sellen gebracht, hast diqles Lok» eines glmzm Leb^ «er ««M«e I? vsm ?Z. 7?S7. »kVf»»V Oss ickss/s ^ssoiimittsl /Q'» a/Is vsiFen unck /o5b/Asn Asoüen slls 5s/c?s, uacl I-s/lisn ist s Nachrichten vom Tage Sr anarttger Sturm in Beograb In der Nacht von Mittwoch zum Donnerstag fegte über die Hauptstciidt ein orkanartiger Stuvm bah in, der Mvar leim Menschenloiben, wohl aSer ZMterialfchaden im Werte von mehreren Millionen Dinar verursacht hat. ^ Die RauckMnge der meisten Häuser sind ein-igestürzt, vic!le Dächer wurden teilweise zer-»splittert, in den Stvaßon der Stadt liegen ^Riegel, Balken, Astwevk, Glasscherben, zertrümmerte Ka^lÄber, Telographenstangen ups. Die Firmensck/lrd^r wurden durch den Orkan über die Ä!ve bis Zomun und noch weider vertragen. Der Manische Garten, der Kalemegdan Hmd die Parkanlagen in der Nähe des Hotels „Palace" sind fast vollkonMen verwüstet. Der repräsentative, gukeiserne Zaun, der in der König-Milan-Strabe den alten und den neuen Kvimk verbindet, ist durch i>en St^irm mngelegt worden. Die Straßenbahn mußte 1>en Vermehr einstellen, LuxuSautoS hvurden umgeworfen und in ganz Beograb dürfte eS den. weil der Stunmvind durch die Bresche sämtliche Stühle und Tische umwarf. Im Sta!dt!bereiche entstanden durch die Umlegung der Kamine mehrere Brände, die nur unter schwierigsten Umständen ei^ttckt werden konnten, ^r Damp.ferver!e!hr nach Zemun und PanLevo ist eingestellt. Kleinere Boote und Fähren wurden von den Wellen fortgespült. DerGesamtschaden beträgt mch-rere Millionen Dinar. Das Gterbel^aus der waftnfknnlgen Kaiserln Achn Kilometer von Brüssel bei dem sauberen, von Hofluft mmvelhten Dorfe Meysse und Werner gebracht, nur weil du nicht alles haben lkonntest, wonach sich deine Hände ausstreckten? So gering w«r deine Liebe zu Ohm, daß du ihm nicht «dias größte Opfer hast bringen 'können, deiner Liebe zu entsagen, um ihn glücklich werden zu lassen. Du weißt nicht, was Liol^ iist. Susi, weißt nicht, was wahre Liebe Mes vernmg, und weil du eS N'icht weißt, ^kann ich auch nicht mit dir zürnen, sondern dich nur bedauern. Vielleicht wäve es auch olhne deinen Verrat so gekom-Dnen, und so erfuhr ich wenigstens, daß ich noch eine arme, bedMernSiverte Mutter habe.* Da hielt eS Susi nicht mchr länkzer. Laut ««fschluchzend warf sie sich zu Füs^n Chri-ftinens und barg ihren Kopf in deren Cchch. Und sck,luHzend und stammelnd scigte sie: „Glmibe mir, Christine — ich ha^e nie wieder eine reine Freude gehabt, seit du uns verlassen. Auch als ich «meinen Mann kennen und mit der Zeit lieben lernte, als wir liei. rateten, als ich mein geliebtes Kind empifing immer und überall, standest du dazwi-Scherl, und die tsualvolle Ungewißheit über dein Leiben brachte mich scj^n oft ou den Nand der Verzweiflung. Ich bin Hersiekommen, Christine, um gut zu machen, so^'iel in meinen Kräften steht, denn eher ivert^e ich meines Lel'enS nicht wieder froh. Nimm alle?, V)riftine, was ich besitze, wenn ich dir omnit helfett fann zu d<'inem Mück, denn du strebtest früher stets nach Besij).- Da lächelt« Dhristine zum ersten Male ein klein wenig. „Wenn mein Glück im Besitze liAge, so müßte ich heute einer der glücklichsten Menschen auf der Welt sein." Erstmint fragend sah Susi sie an. ,^a, Susi, ich hänge nicht mehr wie da>-nvals in der Lust und habe mir die fchlcnde Familie durch Millionenbesitz ersetzt. Und dieser Besitz wächst von Tag zu Tag. Also müßte ich deiner Meinung nach glücklich sein?" F-ast ergriffen blickte Sufi !n grenzenloser Bc!n>undem Ban^bÄude gab der Mann auf der^ Straße weitere Schüsse ab, wobek ein Pas-^ sant verletzt wurde. Soldat ftüchtete ii^ ein bereitstehendes Auto, konnte aber festige^ nommen werden. Vis zur Stunide fst es n^ nicht bekannt, ob eS sich mn einen Jrrsinni-, gen oder um einen Räul^ handelt. Alnh die Identität konte noch nicht fesdgeftellt wei^?^ t. vom Maskenball ins Meer. P a r t 21. Jänner. Jsadora Duneanhatin Nizza einen S^sknordversuch verübt; wSH» rend eines von ihr veranfwlteten MaSkense^ steS, bei dem die Gaste in altgriechischen Ss- Wie ein Sturmwind war tias schleiß ^ 'faßbare Glück ihres WiedevfindenS über beiden jungen Menschen dahergebraust, sO daß sie kaum Worte finden konnten, Vie ihOs Gmpisinden, ihre beseligende Freu!^ genü^ gend hätten ausdrücken können. Fast hilflaA stand die sonst so resolute Christine da, in das so veränderte, teure G^chk Wernerff blickend, denn alle die Fältchen und Fuv« chen darin legten Zeugnis ab von seiner endlichen Liebe zu ?hr, da sie nm der Kummer um sie hineingegraben. ^ Mit tiefer Bcnvegung faßte Werner jetzt bei den Händen: liebst du miA noch wie damals, Christine, und wirst miiUi nie wieter verlassen?« fragte er sie init ve»«: schleierter Freude in der Stimme. ^ Christine strich sich über die Stirne, wolle sie lästige Gedanken verscheuchen« „Meine Mutter. Werner!" entgegnete sie, und als er ausfahren wollte, unterbrach sie ihn, rasch fortfahrend: „Acht schwere, bittere Jahre liegen hinter unS, und unsere Liebe bat trotz allem die Feuerprobe bestanden. Ich gehöre dir für alle Zeiten, aber unsere Liebe darf nicht der Gefahr ausgesetzt werben, daß Klatsch und Gehässigkeiten sie er-niedrigen und schließlich vielleicht töten. Und das geschehe hier in jedem Falle. Wir können den Menschen nicht zunmten, dcch ße sich so ohne weiteres über die Verbrecherin htmoeoieve« «nd ?n»ch flr vÄ anj-hm jqt. MO?H«?ßee lS K ^lTnnf? 7^. Dor dem Schuloang eme Tablette IZg'sS S«^>tz »»r h«l «»KIIwUfi»« UE^atzr (G»tp?E, »«i«e»l»»«»«»O««, »?».> In allen Apotheken und Drogerie» in Gläsern 2 so Tadletten und in Röhrchen i 20 Tabletten. Proben und Broschüren kostmloS durch BautL ^ Cie., Berlin SW 46, Jriedrichstr. 231. Falttn 1. Im Anfange süßer Schatten nur, Welcher d^rch großes Glück entstand. Eine leichte, seichte Berti<'fung Unter dem Auge sich sQnd. 2. Später — tiefgehende Furchen, Bitterer Tränen Spur, Risse, die blutig verlaufen Im Gru,che des Herzens nur! Aelum M., Marlbor 1927. wändern erschienen, fand ihr Geliebter, der russische MrHker Serow, beslmderen (fallen an einer jungen Amerikanerin, mit der er fich zurückzog; von rasender Eifersucht gepackt, eilte die ^ncan hinaus und stürbe stch ins Meer, wurde jedoch gerettet. t. Laubsögefreunde erhalten die illustrierte PreiÄiste Nr. 44 über Werkzeuge, Wcr^^g-Kasetten und Garnituren, sowie üöer Zuge-höre au.s Verlangen gratis und franko vom Werkzeugbaus „Zum govdenen ^litan" in Wien, 7., Siebensterugasse 24. vkwre SBe. Wahrscheinlich. Kleiner Knalbe (zu einem großen, au!f ihn zuschreitenden WolGund, furchtsam): „Du, ick) bin nicht daS RctV^li, ich bin der Döl^i Schnydcr!" (Orell FüßliS Mirstr. Wochenschau.) Vedamrlich. „Ich habe einen prachtvollen Mmtel verloren." — „JrgenSiwo hängen gelassen?" — „Nein. Der frühere Besitzer hat ihn erlannt." Vntliibmtg. „Du hast durch deine aufgelöste Verlobung wohl viel verloren, Fred?" „Na, eS gcht noch an — als sie mir die Geschenke zurückschickte, ba hat sie versehentlich welche von chrem neuen Verlobten mit boigepackt." (Muskete.) Der Mge Lokalreporter Geehrte Schnr, schaut mich tm! Ich bin ja lder Monokelmann. Als ich das Licht der Welt erblickte, Bereits mich ein Monokel schmückte. Ms ich erlangte JünglingSreife, Verliebte ich mich in die Pfeife. Ich schätze jetzt als alter Gockol Noch immer Pfeife und Mono?el Und vin mit beiden ja persönlich Gewissermaßen unFerwMÄ^. Beim SchaÄ'Piel rauch' ich Stinkadores, Das macht den Gegner schnell VaporeS. Und leg' ich Abendis mich zur Sdch' Und schließe meine Aeuglein zu. Bleibt eingeklemmt Monokel und Die Pfeiife halte ich im Mund. So oft ich au!f der Bühne stche, Da VW ich immer auf der Höhe In Rollen, wo man Pfeife raucht Und wo man ein Monokel braucht. lon. Denn, — ich täte es an ihrer Stelle wahrs^inlich auch nrcht, wie ich daS Leben heute kenne. Ich aber iha^ in diesen Jahren ^ schwer gsaiHeitet und so viel erreicht, daß ich mich Wiederinn nicht mchr wegen der Schuld eines Manschen, und sei dies auch nkeine Mutter, demütigen lassen kann. In meinen Händen liegt heute i)ie Verantwortung Wer das Schickst mehrerer Tausend Menschen; ich bin Herrin einer der größten Firmen Kanadas. Werner. Hier in Deutsch-lm>d kann ich also jetzt auf keinen Fall bliebe??, und wenn du '^n Mut und die Ent-schtvsftraft finden könntest, m'it mir zn kommen, in incinem Werke deine Kragte und Fähigkeiten zu nützen — Liebster, ich wollte es dir mit einem ganzen Leben voll hinge-lbendstcr Liebe dilnken." schloß sie. Mit i/nimer wachsender Benvunderung hatle Werner die knappe Schibderung ihres Emporsteiqens vernoaninen. Fast mit M)r-fur6^ blicke er zu ihr empor, und seine gan-Ae heijip Liebe l^g in seiner Stinnne, als er jetzt nnt tlof^-in Atemzug sagte: „Ebe ich dich noch einmal von n?ir lasse, fo-lge ich dir, und sei es bis mis Ende der Welt.* Dann ist dos Publikum entzückt Und appilaudiert mir hochbeglückt. Dann flüstert man in jedem Eck: ^ der verstcht's, der Urvalek.^ » Gin Kauslmann, der infolge SS«nig?eit seiner Schuldner selbst w Zahlunysschwie-rigkeiten geraten war, hatte bei Gericht folgenden O^nbarungsi^d abzulegen: „Ich schwöre, daß ich kew VevmSgen besitze, so w^r mir Gott hrffe!" Der Kaufmann hatte aber infolge Scl^erhSvigkeit die vorgesagte Formel nicht ganz richtig verstanden und sipvach: „Ich schwöre, daß ich kein Vermiß gen bch^, ^ wahr ich Gelb hojftl-» Herr UlkchOl bemlaudt! Herr Mohol, Gefchäftsleiter der weltbe-rühmten und gleic^itig weltbevüchtigten Firma Bacchus K Gmnbrinus, hat mn einen dreidSgigen Urlaub angesucht, der ihn durch Bermiittlung deS MnisteriumS für Volksgesundheit für den 22., 23. und S4. d. M. unter der Bedingung bewilligt wurde, daß er wichrend seiner ErholunigSreife Iah-resgofchäste in Oesterreich und anderen Ländern abschließt und «sich verpflichtet, i« Jahre !Ä37 — 13 Millionen Alkoholvergiftungen ^ erzielen. (Am Jahre hatte er es bloß auf 1g,gÄ)MX) gebracht.) Herr Alkohol hat Hieraulf auch allen Gastihausk^llne-rinnen einen dreitägigen Urlaub gewährt und ist MN LS. d. M. eine Mnute nach Mitternacht mit-dem Schnellzuge inS Ausland abgereist, wo er einige Geschäfte oii^u-schließen hoflft und von wo er am A>. d. M. eine Minute nach Mttermicht wieder nach Jugoslawien zurückkehren wird. « «chr-S VeWchtche«. Die Gattin eines hiefigen StaatSbahn-kondukteurs hatte oillen wohlhabenden Liebhaber, der sie zu besuchen P^gte, wenn der ahnungslose Ehemann auf Dienstreisen ab-wiZsend war. Eines Abends befand sich das Liebespaar gerade im süßesten Tete-a-tete, als drr Gatte vorzeitig nach Hause kam. Während er im Vorzimmer seinen Winterrock Mcgte, war das Paar auf das Gerckisch anf-merkfamt geevorden und hatte sosvrt die «« -heraus kritlschc Situatnm erfaßt. Der Lieb-lhaber hatte eben noch Zeit, Wj^chnell unter de.m Ehebett zu versc^indon. Die geisteSge-genwärlige Gattin aber markierte h^tigste Migrä,«' und bat den eintretenden Gemahl jammernd, er nwge rasch in der TLpotheke Aspirintablctten liolen. Der besorgte Gatte n^hm den Mnterrock. eilte in die Apotheke, echielt das Mdikmnent und griff in die Ww terrocktaschc, um die Schuld zu begleichen. Zu seinem größten Erfbaunen war die Geldlasche voil^psropft mit Hundertern und Tau seiidern. Jettt erst gewahrte er, daß eS eine freinde GlMaiche w« und daS er einen ^ j fremden, jedoch wertvollen Winterrock an» ^ hatte. Als er zur Gattin zurückkehrte, hc?tte isich die V!igräne erfreulicherweise wesentlich verbessert — der Liebhaber hatte sich inzwi. schen schleunigst aus dem Stmlbe gemacht. Auf die Frage des Gatten, wie denn der frelnde Winterrock in die Wohnung kmnme, beteuerte sie unschutdSvoll, daß sie nicht die dlasieste Ahung habe und sich 0as Dassin des Winterrockes durchaus nicht erklären könne. Der Ehomann sagte schließlich, er werde Wtnterrock und Geldtasche samt Inhalt dem Eigentümer zurückerstatten, sobald sich dieser bei ihm anfrage. Inzwischen ist aber schon viel Wasser durch die ^au geflossen, sonderbarerweise hat sich aber bis- her noch niemand gemeldet. » Auf einem Plakat des Kinos „Union" war kürzlich ein Luftspielfilm angekündigt. ES hieß wörtlich: „Madante. benehmen Sie sich anständig! Nur drei Tage!" DaS sensationslüsterne Publikum wird wohl nicht ermangelt haben, sich am 4. Tage vom Benehmen der Madame zu überzeugen. Die WaMagitatlons-Methoden bei uns und in Amerika Wir leben eben im FieberparoxySmus der Vorbereitungen für die KreiSwahlen. Da ist es wohl am Platze, daß wir über die Methoden der Wahlagitation bei uns und in Amerika einige Vergleiche anstellen, mn zu zeigen, 'daß wir bei der ganzen schlammigen Un-terströnmng noch sai^ Lämmchen oder regelrechte Stümptt tm Vorgehen gegen unsere politischen Gegner sind, da wir boi Respektierung des Preßgos^s jemand schlimm-stenfMs und erft msf weitere Umwege kaum fühlbar beibringen wollen, daß er z. B. ei« Lügner, Betrüger oder charatterloser Mensch ist. In Amerika ilst ioies ni<^ vor dem Volke, um d ss-n Stimmen er wirbt, zuvor aufklären." Ut^ber diose Beschuldiigimg war Mark T^vain starr vor Staunen. Er hatte nie Cochinchina gesehen; er hatte nie in der Geographie etwas vl^ Wakawak geirrt un!d könne kaum ein KcinMruh von cmvm Bananenfek» unterscheiden. Am nächsten Morgen brachte dieselbe Zeitung den ^rgen Arttkel ^Bezeichnend"; tiefer lautete: „Man ben«rkt, d«ß Mr. Twain über den Cochiinchina'MeineÄo ein bedeutsames Stillschweigen beobachtet." Am glei^n Tage las er in einer anderen Zeitung folgendes Dickgedruckte: „Um Antwort wird gebeten. — Wird der neue Kandidat für Gouverneurspoften loie Güte haben, ofkn zu erklären, wie es kam. daß seine Hausgenossen in Montana von Zeit ^u Zeit kleine Wertsachen vermißten, bis sie un-veränd?» lich an Herrn Dvains Leibe oder in sciiwr ^Ttlche", die a'Us einem Zeitungspapier bestand, worin er alle seine Habseligkeiten untergebracht hatte, gesunioen wurden. Wird er offen bekennen, wie er dafür verprü gelt und getvevt wurde? Wird er das tun?" — Eine auKgelsiuchtere Bosheit ift kaum mög-lick ausquhecken. Mark Dv^in war nämlich fein Leben lang nicht in Montana. Twain nahm seither jede Zeitung nur mehr mit Zafene Lüge ist, der nicht ein-nial die Spur einer Tadsache zugrunde liegt. Für redlich empfindende Mnischen ift es ein trauriges Schauspiel, daß jemand zur Er zielung politischer Erfolge zu so schänvlichea Mitteln greift, wie Tote im Grabe anzuqi^-fen und ihren ehrenvollen Namen in de» Schmutz zu ziehen. Mnn wir an den Kummer denken, welchen diese elendeNiedertracht den unischlMgen Verwandten und Freunde» des Dahingeschiedenen bereiten muß, so fühlen wir uns beinahe versucht, das empi^rte und beleidigte PubKikum zu einer sumnia-rischen und ungesetzlichen Vergeltung an >0«« Verleumder aufzufor^rn." — Das „empörte und beleidige Publikum" sammelte sich daraufhin tats^lich vor seiner Wohnung» zertrümmerte srNietzlich alle seine Fensterscheiben und Mö!^ und nahm Sonstiges mit, so viel es schleppen konnte. Mark Twam konnte hingegen seine Hand auf die Bibel legen, d^ er den Verleumdeten nie gesehen, nie gekannt und bis zur Stunde von dessen Existenz nichts wußte. Jenes Blatt nannte ihn fortan mir: »Dwaw, der LeichenschSn-der." Der nächste Zeitungsartikel lautete: ..Ei» netter Kan^datl Mark Twain, der gestern in der Wählerversammlmlg eine die Mgner vernichtende Rede halten sollte, erschien nicht. Ein Telegramm des AlHteS teiste n?it, er sei von einem durchgegangenen Gvipann übeiLahren worden und erlitt loabei zwei Beinbrüche. Die Wähler bedauerten ihn, denn fie wissen nichts darüber, daß Twain an Delirium tremens leidet imd 'vaH er vorgestern abends in gemdezu viehischer Trnn-kenheit nach Haufe taumelte." Dik^r häßliche Verdacht fMe natürlich gar keine Grimd läge, da Dvain zu den A^tinenten gehört. A^ehen 'Iaoon, daß er auch eine Flut mwnymer Schreiben erhalt, in denen ilm alle jene Handlungen zum Vorivurf gemacht wurden, die Gott wie das Gesetz zu ^gchcn verbo^n haben, Mrngen ihn sc^ießlich avch die Führer der eigenen Partei, da die Zeitungen den stkwdigen Satz enchielten, dvß ^r Kandidat trotz aller Vorwürfe der verschiedensten Verbrechen noch immer Stillschweigen beobachtet, dazu, endlich eine „Richtigstellilrng" einzuschalten. Kaum ist diese erschieivn,. da ging erst das Bombarde-mem los. Gine Zeitung schrieb, er hätte ein Jrreicha,»s samt alten Insassen nur deshaS niedergebrannt, weil es ihm die Ausficht aus seiner Wohmmg verstellte. Eine andere erhob d« Anklage, er hätte seinen Onkel vergiftet und verlangte die ELhumienkng. ?^en Vogel schoß jene Zeitung ab, die folgendes aus Parteiho-ß arraTdgierte: Als er e^n ^ einer Volksversammlung sprach, stürzte sich möf die Ro'cumnMhne etwa ein Dutze,^ keiner Kinder in allen möglichen Favbenschat-tierungen und Abstufungen der Zerlun^-heit, die dahin abgerichtet wurden, seine Bei. ne zu ,mrkkmmwrn und ihn mögliM oft mit „Papa" anzurufen. Dieses war lver stärkte Schlag. Er k^lte seine Fiagqe herunter, lsg. te sei,« Kandidatur nieder imd galt von fem Tage an wieder als derselbe anständige Mensch, wie er es vorher war, loenn der Zweck des Gegenkandidat^ tvar erreid als die Frage der Errichtung von Denkniälern. Wenn sich aber trotzdem ideal veranlagte Menschen finden, die sich zur Aufgabe setzen, die nötigen Mittel mlfzu-bringen, um in unserer Stadt ein entsprechendes Denkmal zu setzen, so soll man ihnen keine Hindernisse in den Weg legen, wie anderseits wieder joder Zwang, jeder Terror bei Sammlung der Beitrage vermieden werden soll. Gin künstlerisch ausgsfilhrtes Denkmal bil bet nicht nur eine Zievde der Stadt, sondern wirkt, wenn es einer erhabenen Fdee gewidmet ist, auch erzieherisch. Von diesom Standpunkte aus könnte man ruhig das Tegetthosfdenkmal restaurieren. Das Denkmal wurde >dem geborenen Sohne unserer Stadt und dem patriotischen .Helden ge^vildmet. Daß der Patriotismus TeMt-hvfifs lkein jugoslmvischer war, daran darf man sich nicht stoszen. Zur Zeit Tegetthosfs hat es kein Jugoslawien, nicht einnral die Idee einer Vereinigung der Iugoslaven zu einem Staatsgebilde gegeben. Tegetthoff konnte daher als Held nur jenem Vaterlande dienen, welches damals bestanden hat und dem er angehört hat. Dugend bleibt Tugend und soll auch beim Feinde geschützt werden, wie das Laster stets Laster bleibt und auch beim Freunde bekämpft werden soll. Das beatbsichtigte Kriegerdenkmal soll auch zur Erinnenulg an alle gefallenen Helden, also a:lch zur Erinnerung an diejenigen, welche Kr ihr danraliges österreichisches Vaterland gestorben sind, errichtet werden. Das Denknral soll also der gleichen Idee dionen, welcher das Teetthoss-denkmal gewidmet tvar. Kvilig Peter ist gewiß eine sehr syinpa-thische Erscheinung in der Geschichte. Dabei wollen wir von dem Beiwamen des Befreiers g>anz absehen. Dieser Beiname wird von lder großserbischen Partei politisch ausgebeutet. Die großserbische Partei interpretiert denselben in dom Sinne, daß die ehemaligen österreichisch-ungarischen Provinzen, lvelche an Juoslmvien gefallen sind, lwn Serbien allein erobert uwd mit Serbien vereinigt worden sind, und folgiert daralis, das; diese Provinzen (die „PreSani«) den Ser ben gegeniiiber im gewissen Sinne tributpflichtig siird. Diese Tendenz wird nicht bloß chsoretisch vertreten, sondern vielfach, besonders mlf wirtschaftlichem (^e'bieto von der he? eschenen großservischen Partei auch Prak-Wir sollten dieser Propaganda, wasche sowohl nrit der Geschichte als auch StaatSgodanken im Widersprn-wTnilgl^^ens keinen Vorschub lei- Dranktt llM ich alber nicht gesagt h>aben, ^ i«» KVnige Peter kein Denkmal errich-z?? soll. Unter seiner Regierung, mit w?>-!^igen Mitwirkung ist der jngo-kW». Segriindet, die Vereinigung Idee >des jugoslawischen Staates, die Idee der Vereinigung der drei gleichberechtigten Stämme unseres Staates. Diesem Geedanlen des einheitlichen jugoslmvi!schen Staates, dem >Gedan?ken der Vereinigung der drei gleich-berock)tlgten iugosl. Stämme bzw. dem Träger, lder Verkörperung dieser Idee in König Peter soll ein Denkmal errichtet werdeiv. Allerdings stelle ich mir die Errichtung dieses Denkmales etwas anders vor, als die verschiedenen Komitees, welche sich die Errichtung von Denkmälern für 5lönig Peter zur Aufgabe gesetzt haben. Weil König Peter die Einheit des jugoslaw. Staates, die Bereinigung der 3 jugosl. Stämme verkörpern unid darstellen soll, so sollen ihm alle drei vereinigten Stämme, alle Teile dieses ein!heitlick)en Staates ein g e m e i n s a -m e s, dem Andenken des großen Königes und der in ihm verkörperten Idee würdiges, imposantes Denklnal errichten. Mir schwebt vor Augen das Denkmal des K'önigc! Viiktor Gmanuel in Rom, der für die italienische Nation den gleichen Gedanken verkörpert, wie König Peter für Jugoflmvien. Das Denkinal des Königs Viktor Emanuel in Rom ist das imposanteste Kunstwerk in der Residenz des Staates. Ein Denkmal von ähnlichen Dimensionen und vonl gleichen künstlerischen Werte soll König Peter ebenfalls in >der Residenz, also in Beograd echalten. Der gedachten Idee und denk gedachten Zwecke entspricht aber nicht die Sucht, in jeder Stadt oder gar in jodem Dorse ein Denkmal König Peters zu errichten. Abgc-schen diavon, daß eine solche Unzahl von Denkmälern der gleichen Art vielleicht das Gegenteil vom gewünschten Effekte erzielen könnte, ist es bei der Zersplitterung der Mttel unserer armen Bevölkerung selbstverständlich, 'daß sich diese zahlveichenD^nkmäler weder durch ihre Größe noch durch ihren kilnstlerischen Wert auszeichnen können. Namentlich aber soll ein förmliches Wettlaufen zwischen den verschiedenen Denkmalkomitees vermieden werden. Derzeit wevden in unseren Gegenden sowohl für das Denkmal König Peters in Ljubljana als mich für das Denkmal König Peters in Maribor gleichzei-^g Beiträge gesammelt. Das ist doch des Guten zu viel! Das Denknl.alkomitee in Ljubljana hat sich auf eine so breite Basis gestellt, daß ich an einem vollen Erfolge seiner Tätigkeit gar nicht zqveifle. Ob unser Komitee in Maribor boi der bestekhenden Konkurrenz den gleichen Erfolg erzielen "^ird, ist nicht sicher. Wenn aber in unserer Stadt der abgeschilderten, durch König Pe-^r verkörperten Idee nicht ein würdiges Denkmal gesetzt werden kann, so wäre es mir lieber, daß dasselbe gar nicht gesetzt wird. Eln nicht entsprechendes Denkmal in Mari-^or könnte einmal zu Ungunsten unserer ^tadt zu hlimischen Vergleichen n?it dem Denkniale in Ljubljana mißbraucht werden. Obwohl ich immer dafür eingetreten bin, daß unserem 5?reise eine volkmnmen selbständige, von Ljubljana unabhängige Entwicklung ge- sichert norden soll, so hätte ich in diesem Falle nichts dagegen, daß für die ethnc'.'^ra-Phische Einheit deS slow. Volu.'stammes ill Ljubljana allein für König Peter ein entsprechend dimensioniertes und repräsentatives Denkmal errichtet werde. Die Mittel, welche unser Komitee für das Denkmal König Peters bereits gesammelt hat, könnten, soweit die Spender nicht ausdrücklich eine Zurückstellung ihrer Beiträge verlangen, ganz gut zu einem anderei; ähnlichen Zwecke verwendet werden, sei es zur Errichtung des Ltriegerdenknials, welches nicht notwendig auf dem Friedlhofe sein Nluß, oder zur Errichtung eines Dellkniales einer anderen historischen Größe oider einer anderen erhabenen Idee. Maribor ist die Zentrale der gleichnamigen Provinz, mit welcher der Dichter Anton A K k e r c in engen Beziehungen stand. Er hat hier seine Studien absolviert uird auch später einen großen Teil seiner Tätigkeit in dieser Provinz entwickelt. Warum soll nicht dieser Vorkämpfer der fozialen Gerechtigkeit und nationalen Freiheit in Maribor ein Denkmal erhalten? Mchael V o v nj a k, ein Cohn unserer Provinz, der so unendlich viel fiir die wirtschaftliche .^xbung und Selbständigkeit des ftow. Volkes getan hat, würde nicht auch er ein Denkmal in Maribor verdienen? Die großen Wohltäter unserer studierenden Jugend Dr. Franz R a p o c, Felix Ferk und Dr. Paul Turner sind ebenfalls Söhne unserer Provinz und haben sich insbesondere durch Unterstützung der studierenden Jugend von Maribcr und Umgebung unvergeszÜche Verdienste emwrben. Das dem schlichten Bürger T a p p e i-n e r gewidmete Denkinal bildet gewis; eine Zierde der Stadt. Ein Denkmal, gesetzt einer der fri'iher erwähnten Plersön-lichkeiten, würde ebenfalls der Stadt nicht weniger zur Zierde gereichen und auf un-fere Jugend und ailf uilfere Nachkommen nicht weniger erzicherisch wirken, als vielleicht eill schlecht gelu,rgenes Königsdenk-mal. Daibei ließe sich ein Denkinal für eine historische Persönlichkeit «ns unserer engeren Heimat mit weit geringeren Mitteln schaffen als ein entsprechendes Denknml siür die von König Peter verkörperte Idee. Morgen Kreiöwablen Die Wahllokale am 23« Jänner d. I. im Bereich der Stadt M7.?!bor. Nach einer Mitteilung des Stadtmagistra-tes vom 3. d. M. finden die K r e i s w a h-l e n im Sinne des kö^'ki'lichen Dekretes vom November IL?6 am Sonntag, den 23. Jänner W27 von 7 bis 18 Uhr stcitt. Die Wahllokale im Stadtbereich sind die gleichen wie anläßlich der Skupscht!-nmvahlen (Art. 14 des Gesetzes über die Kreis- und Bezirksselbstverwaltung) und Miar: Wahllokal I für die Wähler des 1. Stadtbezirkes (innere Stadt), AnfangOuchstabe A L!rste uncZ LüromasekinenksncZIunx »«akisoK, ui.«cA 20. I'elexkon mterurdar^ 4Z4. I'elepdon mteiurban 4Z4.^ bis L des Zunamens, in der Turnhalle der Mädchenl)ürgerschue 1, Miklcizii^eva ulica 1; Wahllokal 2 si'ir die Wähler des 1. Stadtbezirkes (liinere Stadt), ''teZ-e M bis 7^, in der Turnhalle der Staatsreal« schnle, Krekova ulic? I; Wahllokal für die ??ähter des 2. ^tadt» bezirkes sG?a',er Vorstodt), Anfang-^-buchsta-be A bis L in der Turnhalle der Mädchen« biivgerschule Eantarieva ulica 5i; Wahllokal 4 für d?e Wäl^.ler des 2. Stadtbezirkes sGra,^er Z^l?rstadt1, Anfangsbucl^ staLe V! bis 7. in der Liiiabenvolk.-schule 1, Nazlagova uliea Wahllokal 5 fi'ic die Vähler des Stc^dt-bezirkes fMel^ing) in der Tnrnl^^lle der Mädchenvolksschule 2, Cafova ulica 9; Wahllokal 6 silr die Wäl^ler des 4 bezirles (^'irntner Vorstadt) in der Kn> benvollöschnle 4, .^Uoster^asse 10, ebenerdig, links; Wahllokal 7 für die Wähler des 5>. Stadtbezirkes sMagdalea-Vorstadt), Anfangsbuchstabe A bis I im Kindergarten 3, ValvÄ^ zorjeva ulica 40; Wahllckczl ^ für die des ."i. Stadt- bezirkes fMagdalena-Verstadtl, Anfang^?-bnchstabe K bis P in der Turnhalle der Kna-benvclksschule 3, Ril^fa eefta; WalMoknl 9 für die Wähler des Stadtbezirkes lMnadalena-Vorstadt), Anfangs-bnchstabe N bis ^ in der Knabenvolksschnle 3, Nu>^ka cesta, ebenerk'' -', links. Der Bürgermeister: Dr. Lcskovar m. p. Die Wal^l-Umen m Ntaribor 1. Sozialistische Partei Jugoslawiens (Listenführer Viktor G r e a r). 2. Slowenische Volkspartei—Nationale radikale Partei—Politischer und lvirtschaftli6)er Berein der Deutscl)en in Slowenien (Listen-lfü'hrer Dr. Josef L e s k o v a r). 3. Demokratische Partei — Slowenische Bauern-()H»di(^-)Partei — Nationalsoziali-stische GruM. (Listenführer Prof. N i b a-r i 6). 4. Selbständige Demokratische Partei— Nationalsozialistische Partei. (Listenführer ' s M o h o r k o). m. Evangelisches. Sonntag den 23. d. um 10 Uhr vormittags wird im geheizten Ge-meiildesaale ein Gottesc'ieust staltfinden. Anschließend daran uln 11 Uhr ist Kirrdergot-tesdienst. — Ter heurige Konsirmationsttn-terricht wird am 1. Feber beginnen. Tie Eltern werden ersucht, ihre noch nicht ton'ir-mierten Kinder, die das 14. Leibensjak^r i'ibi'r-schritten haben, noch im Laufe der Wo6)e in der Pmrrkanzlei einschreiben zu lassen. m.^TrmlUng. Gester«! fand in der Dom-und Stadtpfarrkirche die Trauung oes Herrn Mar W e i ß, Lillpsersclnnied in Maribor, mit Fräulein Jobanna D i e t i n g e r aus Maribor statt. Ais Beistände sungierlen Herr Julius C r i p pa jun. für die Braut, 'ür den Bräutigam dessen Schwager Herr Ma^ K o n e n i k, Bauleiter in Mari bor. Den Neuverniählten uusere herzlicl?ften Glück-vün sche! m. Eine wichtige, grundsäjzliche Entschei. dung des l)ijl)crcn Wohnttn^ssen^'tS in Zagreb Die nnt großer Spannung erwartete Entscheidung in der Frage der Anweisung von vier- und nielnzimulerigen Wehiuingen in alten Woliugebäud'.'n ist endlich gefallen. Der Stan>t^punkt des hiesigen und des Lawa-cher Wob^ulnasaerichtes. demzufolge solche Wohlnnlgen geteilt und nach den Bestiminun gen des Wobnungssieset^es zugewiesen n>er-den können, ist in Zagreb verworfen worüien Ueber selche Wohnungen, auch wenn sie in alten Gebäuden sind, verfilgt 't>er Besitzer nach eigenem Giitdiinken. m. Jahrcshatts'tversammlunq der Freiwil. ligen Feuerwehr und deren Nettunosabtei-lung. Aiii Sanlstag den 2s^. d. uui 20 Ilhr findet i. Nllstbans. Koro^ka cesta 12, die'^ies-sabvige .?>m?ptversannuliing der Freinnlligen Fenerwebr nn> deren Nettnnasabteilu^g in Maribor stat't. ,^llr Jabresbauptoel-'amm-lung werden alle aktiven Mitglieder, die VM« ^M«rv«?se» Zekkvng» Tlnmmer 13 vom ?A. ISnncr lü?^. /?S5 /s/ t//e ecz^t'e /^ac^u/e^ «/e^ üewö/l/^/en ^5pirii» Cch-uhnmnnschaft, die nnterstscheinden Mitglie Pusself>'!els „Fas'tnnzszeit" übcy'andte uns H5flichi^t ciAgeladc,!. — Der WchiauSschuß. m. Die erste richtige Auflösung unseres Pusscljpicles „Faschingszeit" ul'Lrfaildle u' ein fast neues „Styria^-Fahrra'd mit elektrisch^?? Lichtanlage und schwarzem Naijmenbau im Werte von 2?^(K1 Dinar aus dem Sti^igen-hause in der Pre^'na ulica gestohlen. m. Herr Svengali wird vm eigc«ien In-rcresse ersucht, sich sobald als möglich in der «.Mariborika tiskarna" zu melden. m. Wetterbericht. Maribor, 22. Jänner, 3 Uhr flsch: Lnstdruck 73ous der eleganten Welt. Täglick) Kabar-.tt, Variete, Douz. Die ganze Nacht kalte u'.:d warme Speisen. M) ^ Montag den 24. d. Sxperimentalaliend des Herrn Svengali in der Velita kavar«ia. 8V5 * Hallo! Casü Europa! Achtung! Heute Connlag 'oen 23. d. nachmittags Konzert mit Varietee-Einlagcn der belieibten Grotesk-Ko« miker Bover-Walden von 4—« Uhr, sowie jeden Abend ab 10 Uhr neues Schlagerpro« flvmnm, großer Lacherfolg. Jeder muß lachen! Nach Progranrmschlujz Gesellschaststanz 9!4 Staatslose 2. Klasse sind eingelangt, l^an ze hal?»e und Viertclloi'e sind noch erhältlich. Das L^s Nr. 216^8 l. 5tl. mit dem Gewinste von Tin. ist von mir verkaust wor- den. In einigen Jahren habe ich schon ineh» rere 5>uni>erte von Kewinstcn mit ilber Dinar misgezahlt, darunter sogar einen Teil des .^nptgewinsteS von 400.0M Dinar. -V. Naglii^, Maribor, 5>nuptpost. '.113 * L?2 billigste Schreibmaschine im l^c-brau6' ist das Qualitätserzeugnis der Wanderer Werke, die „Continental". Eie ist die einzige Schreibmaschine mit einem unver-wiistlichen Stalhlbronzesegment, welches eine dauernd schone Schrift gewälirleistet. Mit den Neuerungen der sechsfachen Zeileuein. stellung, den groi?"« .^^andrädern, der erstklassigen Papiersschrung und den übrigen modernen Einrichtungen ist die Continental-Schreibnmschine allen anderen weit überlegen. In der AusMrung ist sie die denkbar solideste und im (Gebrauch die handlichste. Lieferbar in sed<'r Schriitgattung und mit Wagenbreiten bis zn si.'i cm. Vorsilbrung nnverbind-lich und kostenlos. Meinverkäufer für SlM'enien Ivan Legat, Spezial^ Meck^liniker siir Buromlischinen. Marib'or. V^rinjsla ulica 30, Tel. int. 434. 14172 (5lZs<^ „Rotov/". Snlnötag und Sonntno .^ünstlerkonzert, Opern- sowie nioderne Musik. ' * Der ?luszttg des nahrl?asten »^^eisch- und Pslan'.en-Eiwciszes ist Iuh:,». Ein l)n!b,'r Teell^sfel ..Iuhan" gibt jeder Suppe iiud je. der Zuipeise einen uin llX) Prozent gröf;'reil Nährwert und einen be^^eutend besseren C!).'--schmack. Erbältlich überasl. Alimenta d. z. o. z. Ljuibljana, Zgornja 5!i5de sCnl.^e^un terricht) Kovaö, Maribor, Krekova ul. 6. Nachrichten aus Vtuj Nachrichten aus Lelje p. Vom Gtadttheater. Morgen Sonntag nachlnüttags und Montag abends gelangt das bekannte Drama „Divji lovec" („Der Wildschütz") von F i n Z g a r zur Vorführung. p. Noch wenige Tage bis znr Ziehung der Fyuerwe^lose! Vckanntlich findet die Zie-5)nng der Feuerwehrlose, deren Preis auf 10 Änar ermäs^igt wurde, unwiderruflich am 2. Februar statt. Die nichtverkanften Lose sind bis 31. Jänner dem Wehrkomando, und zwar im Caf^ „Europa" in die .^^ände des Herrn Pichler zurückzustellen. Nach dem 31. Jänner wird jeder Besiher von Feuer-wehrlosen als deren Eigentlmier betrachtet. p. Das grohe Sportsest des Sportklubs, das mm 1. Feber in sämtli6)en Munien des VereinHauses abgehalten wird, ist bereits in aller Mnnde. Die groszangelegten Vorbereitungen sind aber auch tatsächlich dazn geeignet, das Interesse der Oesfentlichfeit wachzurufen. Die bekannte Marburger Salonka» pelle Vajde wurde bereits engagiert. P. Der nächste Tanzlibnngsabend des Sportklubs wird morgen Sonntag abgehalten. c. Ununterbrochener Telephondienst. In der Zeit vom 23. bis 25. d. M. wird das hiesige Post- und?elegrap1?enamt einen unun-terbrochenen Tag- und Nachtdienst versehen. c. Abschaffung des städtischen Monopols auf elektrisch Birnen. Der Marburger Gros;« Ztlpan hob dieser Tage das Monopol der Stadtge'meinide Celje auf elektrische Birnen auf. Die Dluflassung dieses Monopols war im nichteingvbrachten städtischen Voranschlage für das Jahr 1V27 vorgesehen. c. Tombola. Ter Unterstühuugsvcrein für arme Kind?r in Gaiberse bei Celje veranstaltet am S o n n t a g, den 5. Mai um 14 Uhr eine Tombola. Di:r Tombolaplatz ist noch nicht besti'.nmt. c. Hl'ndcst?ucr. Die UmgeibungSgemelnde Cclje wird für daö Jahr 1927 für jeden freien Hund zu Tinf?r .^Hundesteuer erliebeu. Die Steuer sür Wachhunde beträgt 10 Dinar. c. Ten Tli^athilennachtdienst versieiht in der komnlendeu Woche die Apotheke „Zur Marichil'f" am Hanptplatz. Filmecke KII^0 „Der Seekadett"" nlit Namou N o v a r r a iu der Hauptrolle. Es siud tatsächlich 7 Akte der glänzendsten und hmnorvollsteu Unterhaltung (nebenbei auch tiefernste Szenen), die uns dieser F!lnl bietet. Er zeigt uns Bilder vom Leben der jungen Marineakademiker, humorvoll i'nd ulkig genug, mu nicht aus dem herzlichen Lachen zu kommen; 'ver Mariueakademiker von Annlipolis, wie er als Neuling eintritt, zum Spott und Ulk der älteren Jahrgänge wird, schließlich a^ber sich doch durchriugt uud „eulporsteigt": vor sich als Phantomhaftes Ziel die: Mmiralsunifovm. Da gibt es nun so viel des Sel)enswürdigen, Neuen, Bunten, dah der Beschauer der wechselnden Nci-l)e 'der Bilder nicht schnell genng folge«: leim. Abgesehen von der recht aninianteA Handlung, die stellenweise neben ihrem .Humor auch tieferulste Stellen zeigt, und durch die sich die Liebesgeschichte eiues jungen reizen-'den Pärchens zieht, sind es besonders die Aufnahmen von der amerikanischen Kriegsmarine, die wunderschöne und mächtig wirkende Szenen zeigen. Die abwechslnngZrei-chen Momente im Leben und Treiben 'ter Marineakademiker. die Kasernenszenen. Ba-deibild^r, Boots^'ahrten, Exerzier Übungen u. — last not least — die wun^derschiinen Aufnahmen von den Tanzfestlichkeiten sind eine wahre Pracht, allein schon de>? Ansehens w.rt Daß'der Film eine prachtvolle interne Aus« schmückung zeigt, ist bei der Erzeugersirlna «Fanamet" (Metro.(^ol'twyn.Mayer, New. yort) wohl selbstverständlich. Für das Spiel Novarras gibt .es nur eine Bezeichnung: glänzend. Es befriedigt in jeder Weise. Alles in allem ein Film, der für Auge und Herz gleich BesonoereS bietet und wie man ihn nicht allzu ost auf der Leiilwand sl0chen, das ihn in die Hütte seiner Eltern führt, ^r Vater i.st ein streng Gläubiger, dor nun mit dem jirngen Skevli-ker bald in Streit gerät über die Wahrlieit unserer Religionsgefchichte. Powers sühlt sich zu dem jungen Mädchen machtvoll hingezogen. denn sie gleicht auf ein Haar seiner knapp vor 'der Hzeit verstorbenen Brcrut. Auch Ruth fühlt zu dem Fremden tiefe Liebe. Da er aber ein Ungläubiger ist. wendet sie sich gleich ihren Eltern von ihm. DaS wirkt so mächtig auif den jungen Mann ein, daß er des Na<5)ts einen schweren Traum hat. Seine Seele löst sich vom Körper und dringt in das mystische Reich unserer ttbli-schen Vorfahren, wobei ihm der Geist Jobs als Führer dient. Und hier beginnt der Kern des Films, sein eigentlicher ethischer lm>o erzieherischer Wert. Wir sehen Bilder, jedes einzelne in Kostümierung und Ausstattung den entsprechenlk»en Zeitabschnitten angepaßt, von Adam und Eva bis zu HerodeS, seinen Bacchanalien. un!o Salome, die Johannes den Täufer um sein Haupt bringt. Mächtig und eindrucksvoll, in der Darstellung erstklassig, durch eine unübersehbare Reihe von Darstellern erster Güte wiedergegciben. — Nach dem Erwachen des jungen Gelehrten ist er von seinen Zweifeln geheilt. Nun aber flieht Ruth vor ihm, und sie stürzt in einen Abgrund. An ihrem leiblosen Körper knienlo. tut er den AuSrus: „Herrgott, der ich nun an dich glaube — w' ein Wunder!" Und das Wunder geschieht, denn Ruth öffnet die Augen und sinkt an seine Brust. — l5s Vrmicht nicht be-sonlt»ers erwähnt zu werden, daß die Naturaufnahmen Perlen der Filmkunst darstellen und sedermann entzücken müssen. ..Die Wiege Gottes" ist der große Film der Saison, der unfehlbare Kafsenmagnet. « Heute SamStag Md morgen Gonntag läuft noch !der zugkräftige Piel-Schlager: „Dez schwarze Pierrot". ttriiker vloskop). Heute bis einschließlich Dienstag kommender Woche sehen wir den hübsck)en, in Handlung wie Darstellung erstklassigen Schlaqer: „Das Geheimnis der alten Mamsell" nach dem alt'berühmten Roman E. MarlittS. Der Film dürfte, wie bisher überall, auch hier stärkste Zugkraist haben, denn sowohl seine starke Handlung wie a^uch Ausstattung sind allgemein anerkannt. KI?i0 ln 8tu6enek. Von Samstag den L2. bis einschließlich Dienstag den 25. Jänner .Harold Lloyd in seiner bis heute besten Komödie: Es iit vollkommen überflüssig, viel von Ha-rold Lloyd zu erzählen. Jedermann ist er ja zur b^enüge bekannt, einem jeden Liinobesu« cher ist er zum Liebling geworden, darum sind wir t'lberzeugt, daß es nieman^d verljäu-meu wird, ihn in seiner besten Glanzrolle anzusehen. — Am Sonntag den 23. d. M. verstärktes Orchester. lUi'lere AirfnalMe zeigt die Durchbrnchs-stelle des Bonlevar-ds Haußmann (rechts) nach dem Boulevard des Italiens während der feierlichen Ucbergabc. Damit ist das Werk des Präfekten Hanßma n n. der in den Jahren vor 1870 der Seincftadt ^urch seine grossen Straßendurchbrüi^he Licht und Luft gegeben hat, volleildet. ^ Die Gebankenftriche Bon diplom. Dentist Hoppe in Celje. Der Gedankenstrich, so denkt der Mann, der uie Zeitung liest, ist ein Tümpel, 'm:er c>essen Decke sich eine uuauSsprechliche Arglist '.»erbirgt. Wenn der Verein zur Wahrung der sittlichen Höhe 'der Droschkenkutscher sein Iah resfest feierte und der Berichterstatter komutt 'n seiner Reininiszenz auf fünf Uhr morgens .urück, so versteckt er seine Folgerung daraus in einem „Ausfluß" von Gedankenstrichen. Daß das Höflichkeit ist, erkennt man licht, sondern nimmt cS als Bosheit aus. Der Berichterstatter hat selbstredend mit seinem Gedankenstrich verblümt be!deuten wollen, daß die Feier mit einer Alkohologie endete. Man sollte wirklich nicht mehr in Gedanken schreiben, das klingt vielen zu anzüglich RMlllU ?» «M VS. IMMk? HMarvorgee Ferkv»g- Zum so. SeburtStag bssNelchsbankdlreNors Dr. Hjalmar Schacht. Reichsbankdirektor Dr. Schacht, der sich so hervorragende Verdicniste um die Stabilisierung !der deutschen Währung erworbiin hat, feterte mn 22. JSnner seinen 50. GsburtS-tag. Muz auch mBedingt s^!es.''hl d-thinter sein, das für profane Ohrcu nicht mehr zu hören ist, wenn ein Ron^a«isatz in schmatzenden (Gedankenstrichen ausklingt? „)eht kommt's!" denkt man, nämlich das Verfängliche, das auszuschreiben man sich doch geniert. Mer es kommt eben nicht, denn der unschuldige Gedankenstrich steht wie der Reinheitsengel vor den Psorten des Paradieses. Jedein läßt er die Möglichkeit offen, nach eigener Veranlagimg und nach dem MaUtab der SeVbstclziehlmg sich den Schluß auszudenken. Ctlva wie os zugeht, wenn der fcu, rige Licbhlvbcr die sanft errötenioe Nnthllie in die zuckenden Arme schließt und--- Der Gedankenstrich ist eine große Gewissensfalle. Am aufrichtigsten ist der ZcitungSleser, dessen Angelegenheiten, in einen forschen Ar' tikel hineinssvworsen, nach seiner ?lnsicht in dem Gedankenstrich zweVüeutig verlaufen. Es i^t zwar wie bei einer ehrenrührigen Zache, die ohne ZeittenennunL gesproc^n wird, alber kein Angriffsobsekt wird und straflos bleibt. Wer weiß, was und wen man meinte? Dieser getränkte Leser nim seht sich hin und schreibt eine Berichtigimg. Worüb^'r? Das; man sich allerlei habe denken können bei ltvm Gedankenstrich--- Gruppiert sich al>cr schließlich nicht das ganze menischliche Leben um den Gedankenstrich? Wer Ulit seiner Meinnng nicht o^en vom Leder rückt, verschanzt sich binter ihn ebenso, wie sich mcinchcr zcirte Wunsch in ihm aushaucht. Was nicht ausgesprochen ist, mn^'» eS unbedingt ein Versteck von Feigl^eit und Boshc^lftigkeit sein? Das Unausgesprochene m«g auch verschäntten Edelsinn bedeuten. Wie man es will, so ist es. Die Schriiftleitung, N'sp. der Schriftleiter ist ofienherzig. ?vür allcs. was sich nicht inu-tig ausspricht, hat sie a-uch einen Gedankenstrich — den großen Papierkorb. Cr steht regulierend zwischen den Meinungen. lich der Rokrutierung der Mannschaft fi^r die ungarische Nationalarniee, die Ergänzung des Offizierskorps und die Erzeugung von Kriegsmaterial. Doch auch in diesem Punkte sei eS vor kurzem zu einer Einigung gekonlmen, die auch vom interalliierten Militürkomitee in Versailles und der Botschafterkonferenz bestätigt wuraus in Futschau geplündert und ca. 30 erinord^t worden sind und die Reschenz des spanischen Bischofs in Fnkien gleichfalls geplündert worden sind. Tie fpa-nifche Regierung hat einen Grenzer znm Schutze der spanischen Staatsangehörigen nach Schanghai entsendet. London, 20 Jänner. Wie die Blätter cmH Schanghai melden, wurde in den fremden Kol:zesslonen mit Rücksicht auf eventuelle lln-rilhen eine Armee von 900 antibolschewisti-schen Russen gebindet. Die AmerKaner bStten schon eine Freiwilligenkompagnie gebildet. London, 21. Jänner. Die „Times" berichtet em Druck der extremen Elemente seine Anweisung an die Provinzen zur Einstellung der fremden- und christenfeindlichen Agitation zurückgezogen habe. Peking, ?l. Jänner. Als ein auf dem Wege Ula^i Hongkong befindliches Schiff mit 10 spanifchen Priestern, 12 Nonnen und II chi-nc:sis.Ut'', seien dnrch die Verhandlungen zwischen der ungarischen Regierung nnd der Kontroll-Vonmussion bereinigt worden, so daß iil der leHtrn Zeit nur in drei Punkten MeiunugS-verkÄedenbeiten beständen, nämlich binsicht- itinc Familie, die sich ^me neue AulegeMe auj dem großen Uaual suchl. Der Landwirt Betrachtungen über das Melken Die meisten Landfrauen sind der Ansicht, daß der Wechsel des MLkers eine große Störung im Betrieb bedeutet. Als Lchrerin an einer lailidwirtschaftlickien Haushaltungsschule kounte ich die Wahrnehumng machen, daß sich diejenigen Kühe, die nur von einer Melkerin gemolken wnrden, iniKrankheitsfall derlelben sich übeichaupt von keiner anderen Person melken ließen o^der die Milch sehr zurücvbielten. Die Kuh war eben nur a-uf die eine Person eingrstellt. Trotzdem an der schnle fe'de Wl>che eine andere Schülerin znm Melken kommt, nnd diese wiederunr einen Tag diese, den anderen Tag jene Kuh ansmelken nniß, konnte icb im Lause der Zeit die Erfaihrung machen, daß ein Milchrückgang nicht zu verzeichnen war. Mge« sehen davon, daß sich -die Schülerinnen an die verschiedenen Entersormen der einzel-llcn Kühe gewöhnten, sind die Milchtiere nicht so alchängig dai^wn, nnr von einer Hanld gemolken zn weriden. Sie gewöhnen sich ebenso schnell an mehrere Melkpersonen, und man ist in Krankheitsfällen des Melpers oder der Melkerin gegen unlic^fame '^Betriebsstörungen gefeit. Ein Wechsel der inelkenden Personen ist sogar ein Vorteil, da doch die eine oder die andere Person eine bessere Hand bat uud somit die Milch-absond^'rnng wenigstens zeitiveise günstig I>e-elnslnßt wird, wÄirend ein einzelner schleck)-t.'r Melker eine Ktrh f'ür iiinner verderkten lann. Die Tiere geu^öhnen sich an die verschiedene Vel)andlnng sehr bald, und es s.ladet ihnen nicht, weinl sie auch einmal i>on einer ungeiibten Han'd geniolken werden. E. E. Witz und Sumor. Äliicksichtsvoll. „Sag nial, Mirum hast dn '"'.'NN eben l'ei deinem Schneider den Preis sür deinen neuen Anzng so gedrückt, wo du doch weiszt, >daß dn ihn niemals bezahlen U'irst?" — „Aber ich will doch nicht, daß der zu viel verdient." („Jugend..) ??atttrgrslblchte. „Papa, was ist das, ein ^elinarder?" _ „Was U'ird daS sein?" . .elleicht ä Mensch, der ä Winterrock stieblt Ulld iin Sack ä ^l-^ukel nnbezablte Rechnungen findet und hergeht uird sie bezahlt.^ » tbArger Zeiiung'^ Nummer 78 Jünner 195,^ Bovswlrtschast z WeinmaM M SredMe Wen Teilnehmern dicfts WelnmarkteS, Oer am Dieustaq den S5. d. -lnn 11 Uhr v''r« mittags in Sredisöe (w BereinHause) eröffnet wird, wuöde eiß^e 50proAentige Fahrpreisermäßigung btteisgeriudapest wird berichtet: In Agrarkreisen ruft da? Sinken der Boden-Preise große Beunruhigung hervor. Die Landwirte s-'^hcn in der 'Z/ilsa^ie, das; sie tr'Ttz niedrigen Preicange'"?tes ihre f^)rttN''Z-stücke nicht verkaufen lönnen, ein Zeichen der scti^vereu !»lrise der Agrarproduktion. Die Landwirte sl)nnen ihre (^ruadsti'lcle nur luit lV/cnt^hmigung des Bod<'namtes verkaufen und das Bodenauit, resp. der Staat hiit in jed<.m '^nsle das Vorkaufsrecht, so das; iiu ?^Qsle der Nichti^enehmigung dcr Berka»'s-transaktiou, der Stait vou feinenl Recht.' <^ebrauch uiachen kann. Man wrdert, dli>', dieses Borklinssrecht des Staats, reip. des Bi-^denaintes abgeschafft werde und erwarte! von der ^^^reigalbe des Avden'verkehrS die ?^ejserunlg der Lage nnd ein Steigen d<'r Preise. X Aufwertung privatrechtlicher Schulden in Ungarn. Das uiMrisch« P^rlmnent wird sich in diesem Monat u. a. mit der Regelung der Aufn>ertung privatrechtlicher <^jel>t>schnl den zu befassen haben. Diese Regelung berichte bisher ausschliesslich auf der Gerichtspraxis, die iul wesentlichen auch dem neuen Gesetz zujirunde lieget! soll. Es soll an dem Prinzip.^lrone gleich Krone ftstgehalten werden. Eine Nnnvertlttlg soll ntlr in ganz lbestinuutetl Fällen gestattet tverden. Ansge-schloffen von der Uinwertung sind speziell nach einer Ailfstellung der Geidiustitutzen-trale Budapest Bargeldschulden einschliesslich Spareinlagen, Kontokorrentsalldo, Wechselverpflichtungen, jedoch nicht unbedingt die «durch den A^chfcl gedeckte privat.-echtliche Schuld, serner Schecks, HandelSamveifungen, Pfandbriefe, Schuldobligationen uud andere Wertpapiere init ^fester Verzinsmlg. Ferner sind von der Umwertung ausges5)lossen die privatrechtlichen Schulden deS Stacites und der Gemeinden. X Deutsche Konkurrenzfähigkeit. Die Lothringer Hanc^lnag A. G. wurde von der „South Africa Railway" mit der Lieferimg von 52 Schnettzugslokomotiven betraut. Der Auftrag wurde trotz fchärffter .Konkurrenz von 11 anderen dentschen, 7 englischen, 2 amerikanischen und 1 österreichis<^n Fabrik der genannten Firma erteilt. X Die ungarische Nationalbank zahlt ihre Dividende in Gold aus. Aus Budapest wird berichtet: Die ungarische Nationalt^ink Iäs;t ihren Aktionären eine Dividende von 10!^-Goldkronen znioinmeit. Auf Grund der Statuten muß die Bank die Dividende in ttold auszahlen und so unrd jetzt das Problein erörtert, in welchein Geld die Nationalbank die Div^eude auszahlen wird, nachdem isl Ungarn keine Goldniünzen vorhandei^ sind. Die Nationalbank wird 'diese Frage derart lösen, daß sie teils alte 10- und ?0-Kronen-Goldmünzen, teils ausländische Goldmünzen »zur Bezahlung der Dividen!de verZvenden wird und die Zahlungen stets auf Pengö umrechnet, um dcqi Gesetzesbestitnniungen betref- fend die obligatorische Pengöwährung zu ent-sprechen?. X .Heratksetjung rumänischer AuSfuhrta- xen. Die rumänischen Ausfuhrtaren wurden für <''ietrellde, .Hiilsenfrüchte uud ölhaltige Früchte auf 5000 Lei, für Mehl auf 4000 Lei per Waggon, für Grosj'oich anf 2000 Lei, für Schweine anf 300 Lei und für Schafe aus I(X1 Lei per Sti'lck iherabgefetzt. X Wirtschaftliches ans Ungarn. Ans Budapest wird gmneldet: Bei der gegenwärtigen Erholung der Börse haben die Aktien durchschnittlich 15.C» Prozent ihres FriedenÄver-tes erreicht. Die größte Steigerung zeigen die Papiere der Ztlcker-, Bierfaibriken und Eldktrizidätsilnterue'hinen, die geriniAfte die dcr Versicherungsgefellschasten. — Der Ein-lagensband bei den 12 großen Jnstitliten und bei 'der Postsparkasse ist von 123 Millionen Goldikronen im Vorjahr auf über 200 Millionen G'old'krenen gestiegen, d. i. um 62 Prozent. Ende Dezenlber haben die Spareinlagen 2.^^.1, die 5lontokorrcnteinlagen 59.7 Prozent des Fricdensstandes erreicht. X Neis-Rekordernte in Indien. Aus Ran-gcon wird gekaibelt, «daß ttach den bisher vorliegenden Berichten.die Reisernte in Burma den durchschnittlichen Normalertrag um rund 50 Pro^zent übersteigen dürfte, so daß mit einer Rekordernte zu rechnen ist. In der mn 14. Jänner verösifentlichten vierten amtliclien Sck>ätzull.g wird der Ausfuhrüber schuß um 275.000 Tonnen höher als in der idritteil Schätzung, das heißt aus insgefamt 3.s>00.s)00 Tonnen veranschlagt, von denen 2,677.500 Tonnen auf Raitgoon entfallen. Die Leipziger technische Messe 15 große Ausstellungshallen — alle Gebiete moderner Technik vertreten. Ein Bild voll der Vollkoinmenheit moderner Technif kann man fich ohne Ztveifel Areiw. Feuerwehr. Maribo» Zur Nebernahme der Bereitschaft für Son« tag den 23. Jänner ist der 3. Zug komman. diert. Sommandant: Franz S a l k o v l ö. Telephonnnmmer für Feuer- und Unfall« Meldungen: 2VV. anl besten dort lnachen, wc. alle Erzeugnisse hochentwickelter technischer Kultur fast lückenlos vereint sind, wie das auf der Technischen Messe ill Leipzig der Fall ift. Nur der kann sich einen Begriff vc^m Umfange nnd der Bedeutung der Messe nwchen, der sie selbst kennen gelernt und erlebt hat. Auf einein Gelände von über 360.000 m' sind in 15 mächtigen Hallen, darunter die rte«. sige Halle für die Merkzeuginaschinenschau (mit ?1.000 m' Ausstellungs- und Berkchrs-fläche), das Haus der Elektrotechnik, die Halle sür „Brennftoff. Kraft und Wärme" usw., und aus den benachbarten Freiflächen die vielartigen Erzeugnisse der Technik ausgestellt, so aus den G-ebieten der Bautechnik, Wörmete5)ni?, Fördertechnik, Elektro» tcxhnik, dann der GaSverwertungs- und Ar-matureniildustrie, der Fahrzeugindnstrie, der Auslands- und Kolonialtechnik usw. Dw Maschinentechnik tritt naturgeinäß besonders hervor. Die Leipziger Technische Messe ist nicht nur universal soitdern auch vollständig international, sie erweist allen, also auch nichtdeutschen Ausstellern und Einkäufern Gastfreundschaft. Alle Länder nehmen mit Recht stets lebhaften.Anteil an der Messe uich entsenden ihre Vertreter. Die Vorteil« eines Messcbesuches, insbesondere für den Einkäufer, sind ja allibekannt, dem Besucher wird Gelegenheit gegeben, an einem Ort, in kürzester Zeit, mit den geringsten Mitteln nnd bei gröszter Bequemlichkeit seinen Geschäften nachzugehen und einen Ueberblict über die neuesten Erruugc^nschaften der Technik zu erhalten. Die Leipziger Techni. fche Frühiahrömeffe wird vom 6. bis März 1927 abschalten werden. Wintersport in den Bayrischen Alpen 9z,^ Skijöring. „Sternfels" (5), der Sieger im Skijöring ohne Reiter, „/Silibertaler" (7). im Kantpf mit locm Dritten, MM Schlittenrennen. Die ersten diesjährigen Schlittenrennen in Garluislh'Partenkirchen fanden am Sonntag den 16. Jänner aus der idyllisch geleFe«ien Bahn in l^art»'isch'Pardel«kirchen statt. Die Besetzung der einzelnen Rennen war sehr gni, und es gab vielfach spailnende Endkämpfe. Beranftalter war der Nennvcrein Gar-tnifch^'Partetttirchl'n, Bücherschau b. Privateisenbahn (Fremdenverkehr) I«» dustrie. Band 10 der „Industrie-Bibliothek", 160 Seiten mit 162 neuen Kunftdruckbildern. Preis NM. 5.—, im Abonnement nur RM, 2.50. Verlag M. Schröder, Bcrlin-Halenfee, Georg-Wilhelm-Straße 24b. — Dieser viel^ feitige und reichillustrierte 10. Band detz „Jndnstrie-Bibliochek« bchandelt die Leistungsfähigkeit der deutfchen Privateiseniboih-nen ai^.Grund einer Darstellung der in de< Anhailtischen Landes-Eisenbahngelnvinsihast vereinigten Gcrnrode—^rzgeroder Eisen« bahn, Dessau—Wörlitzer Eisenbahn. Z«^« neivitzer Kleinlbahn und Kleinbahn Staß< furt-^Löderburg. Der Harz mit seiner weis teren l^mgsbung wird uns durch eine Reihß ganz neuer schöner Landfchaftsaufnahme« und Federzeichnungen nahegebracht. In ge-fchickter Weise wird dadurch nicht nur au^ den inneren Zusainmenhat.g zwischen Eisen« baihn und Fremdenverkehr verwiesen, sow« dern auch die Betreuung mitteldeutscher Industriegebiete behandelt, denen die genannten vier Bahnen ZusührungÄnittel find. Nc«ben dieser Eigenschaft als Reise- und TransportMhrer tr'ägt dieser Band noch eine ganz besondere Rote durch belehrends Mhandlungen ülber moderne Lokomotivkon« struktionen für die verschiodenften Verwendungszwecke. Die mit interessanten Bildern ausgestatteten Aufsätze über elektrische Schnellzug- und Gütvrzug-Lokomotwen, über deutsche Lokr^motivhauten für Brap-lien und andere Länder stempeln diesen Band zu einein wertvollen JniformationS-luittel für in- UTld ausländisch Eisenbahn-'lesellfchasten. Hochinterefsant soivohl für den Fachmann, als auch für die Mgeinein-heit ist ein Luftverkehrsvcitrag über den Flugsick^^rungSdienst, der aktuelle Probleme in den Bordergrund stellt und zu gleicher Zeit auch löst. Der <^undgsdanke der .In-dnstrie-Bidliotheik", Zkünder deutsck,er Wertarbeit im In -unid Ausland zn sein, ist auch :ttit diesem 10. Band ,»vas mit Gemlgtuung '-estgestellt werden »ann, voMommen dur^ , 1<'führt. Es nimmt daher kein Wunder, n'enn diese gediegene Zeitschrist, welche ^ sel'siaft und uneigennützig die Interessen der i^^eulschen Industrie und der deutschen Wirtschast vertritt. z,l immer größerer Bedeutung gelangt. Unseren Lesern sei dieses Mn-strierto Wirtschaftsorgan, daS ein vorAtlgN-cheS Nachschlagewerk darstellt, nochmatt wärmskns empfohlen. «iu»»r '«M » SM» »»» »«»»I»»»,« Zell»«»» SS TVtllttr, KunI und WZ Ateratm — Sine neue „RNgno«" ^ geschickten Libretttsten JuleS Bar« f i e r und Michel C a r r 6 Mmerten auS den eingestreuten Liedern in ^Wilhelm Meisters Lehrjahre* ein Textbuch zurecht, daS Ambroise T h o m a s als Unterlage zu seiner „Op^ra-Eommique" diente. Genau siebzig Jahre nach der Erstaufführung dieses Werkes in der Pariser Komischen Oper kommt in Paris ein Werk heraus, das sich .^Geiste Goethes« genau anpassen will. Lson Chancerel und Joseph Denis haben den gesamten „Wilhelm Meister" zu einem Drama in fünf Akten und neun Bildern verarbeitet; Louis Aubert instrumentierte dazu die Schuhmannschen Kla» viertlhemen, und Daniel Lazarus komponierte die Lieder uttd das Requiem. Das Ge-samtwerk wird im Pariser Dheütre Femina von der Beriza-Truppe «ufgefschrt werden; die Darstellerin der „Mgnon" ist die polni-sÄ)« Künstlerin Manette deRadwan, auS der Schule Jacques Dalcroze, eine Nichte deS Pianisten de Radwan. NaNonaWeater in Marl bor Repertoire CamStag, den 22. Jänner um 20 Uhr: „Der ewige Jüngling". Ab. E. CouPonS. Gastspiel des Herrn «. Danilo; eS gelten hie gewöhnlichen Dramaprelse. Sonntag, den 23. Jänner um 15 Uhr: „Der fidele Bauer". SrmStziqße Preise. EO». psns. — Um 20 Uhr: >,^r Orlow". Coupons. Gevßichnliche vpernpreise. Msntag, den S4. Jänner: Geschloffen. Dienstag, den 2,';. Jänner um 20 Uhr: „Der ewige Jüngling". Ab. B. Coupons. ZV« letzten Male in her Gaisan. -4- «äändernng des «eperwires! Vogen Erkrankung des Herm Neraliö wird daS Repertoire dahin geünöert, daß S a m S-t a g, den 22. d. M. nicht die Kreits angesagte Oper „Manon", sondern das Lustspiel „Der ewige Jüngling" zur Borführung geengt. Abonnemnent C bleibt aufrecht. „Der ewige Jüngling", dieses unterhaltende Lustspiel, wird DienStag, den SV. d. M. zum letzten Male in dieser Saison mit Herrn D a n i l o als Gast zur Borsüh-rung gebracht. -- O -s- Ein Rembrandt-Fvnd? In der Galerie des Museums für schöne Künste in Budapest ist angeblich ein Rembrandt entdeckt wo^n. Das GenMde, ein männlicher Studienkopf. wurde vor !^rzchnten vom Fürsten l^techazy dem Museum zum Geschenk gemacht, Sachverständigen erklärten jedoch damals, daß das Bild eine primitwe Nachahmung sei und mit Remibrandt nichts zu tun halbe. Ein Restamator des Museums untersuchte nun kürzlich das Gemälde und entdeckte dabei, daß unter der oberen Farbschicht ein anderes Bildnis zutage trat. Der Stestaurotor entfernte hierapf die ganze obere Farbschicht, worauif sich ein signiertes Selbstbildnis RembrandtS zeigte. Das Btld ist um das J?chr 1639 oder gemalt worden und wurde auS unbekannten Gründen in späterer Zeit übermalt. Es wird nun den Direktoren der Berliner und der Haager Gemäldegalerie zur Prüfung vorgelegt werden. Mnsttalische «otizen. „Die Kiickheit Jesu", ein großangelegtes „biblisches Gemälde ^dreiteilige Kantate) für Soli, Chor und Or<^ster" »wn Johann Christian Friedrich Bach, dem vierten Sohn Sc^astianS, wurde vom Leipßiger UnwerfiÜttSkrchenchor mit schönem künstilerischen Erfolge zu neuem Leben erweckt. — Bei ihrer deuts^n Erstaufführung im letzten Symphonie^nzert der Wies^dener Staatskapelle wmde eine von der Kritik als ein echt slawisch, originell amüsantes Wert gepriesene MilitärsMpho nietdt von Leon JanaöesMt sta^sm Beifall aufgenommen. — Gleichzeitig mit Hcneggers Oper „JMth" brachte als erste Bühne in Deutschland daS Kölner Opernhaus den von Hans Jetmoli inS Deutsche übertragenen Eiiicckter Meister Pedros Puppenspiel" von Manuel de F a l-l a zur überaus erfolgreichen Aufführung. — Das 190t von Pariser Mufkffreund^ ins Leben gerufene Komitee M Errichtung eines Beethcve n-D e n k m a l S in Paris, das bei Ausbruch des Krieges feine Tütigteit einstellte, hat sich wieder konstituiert und von neuem die Sammlung der Gelder eingeleitet. Moderne HAe LI Mann, Sie haben gewiß schon recht lange heute geangelt, wie viel Holben Sie denn nun eigentlich schon gefangen?" — „Sie sind der vierte", an^ortete treuherzig der Ang!.?r. Verrannt. Huber: „Ich sage Ihnen, Herr Fischbach, es gibt Hunde, die klüger sind als ihre Herren!" — Fischbach: „Unbe-skitten — ich habe selbst einen." Zers^entheit. „Gestern obends halbe ich deinen Mann getroffen, aber er hcit mich nicht gesehen." — „Ja, er sagte es schon." Ans eine« Inserat. „Teile hiemit meinen Kunden höflich mit, daß ich ab 1. Jänner vis'^-vis von mir wohne." Die einzige Mi»glichkeit. Zwei Filmleute, der eine erst frisch aus dom Osten nach dem Westen gekommen, sind zur Kur in Marienbad und wohnen in einem erstklassigen Hotel mit allen modernen Errungenschaften, fließendem Wasser, Bod zu jedem ,^mmer usw. Sagt an einem Morgen der Westliche zum Oestlichen: „Herr Tulpcnbmlm, haben Sie auch fk^n ein Bad genommen?" — „Wieso?? Fehlt eins?" Gingesenbet (Für die vnter dieser Rubrik verSffentKchten Ausführungen übernimm die Redaktion keine wi« immer geartete Verantwortung.) Aus der Sportwelt i Die Olympischen Spiele des Ostens Schon vor langer Zeit wurde der Termin der großen Sportspiele Asiens bestimmt und Ansang komnn^en Monates fallen in Kalkutta die großen Ausscheidungskämpfe Indiens stattfinden, für ^oelche sich d«!« einzelnen Provinzen bereits voidereitet hatten. Die Olympischen Spiele sevbst sollen im August in Shanghai jwttfinden und find durch die letzten Er-oign^ in Chßna in Frage g^llt. : «e VerkehrSschnelißkeit der «rossftSdte. U« Pie wirkli«^ Fahrgeschwindigkeit in den g»chen Städten mit ihrem gehemmten Ver-Gchr festzustellen, wurden f^wmatische Ber-sn^ ganocht. Man ließ einen normalen Wagen eine Strecke von vier Kilometern durch das Zentrum der Stadt fahren und einmal mn 12 Uhr mittags, dann um v ^ aben^. Die gebrauchte Zeit wurde aö-aeßwM. Es ergall! f?ch, daß die kleineren »ttdte durchschnittlich eine größere Fahrge-ZchwiilhiMt ermSgllchen a»s die großen SiiSdte. KopenhiGAen wäre« für die vier Wl»«c«er «ittagS IL, abends 11 Minuten niAvendtg. Itzi Wien WL ,md 11 Minuten, dann Siovl mit IS mid 14.4, Berlin Wk I»..«» «>d 1b.S, »eÄrid mit 18 und 22.4, fchlichltch Amdvn mii. W u,ch Ä), Mvyork «M W.b 2V.3 und Paris mit R.« und Hn Men wmm! man also noch dop-Hckt ^ vsewäM att in Paris, dk^n Smeßche?«? li«ys«iBe V- J,lteressant ist d« dvnch dau aiKeniMche«. gesteigerten MWck^' fivlch? vnt?r^ied der Fahr- Pck MW« tz« «»wg»- ?l!bcndzelt in WM 4 WametM elf : Sech» vlWnpiatrainer siir ItnRen. Dvs italieniische olympische Komitee ^t nach En'p sang der Regiervngssubvention von 90.000 Lire sofort ^echs Trainer für ldie Bor'dsrei-tungen zur Amsterdamer Oly-mpiait« 19Z3 in Dienst genommen. Für Scbwinnnen den Ungarn DomonkoS, für Winte^port die?verdsn nickt dss sierinLSto Oekük! der A/iudixkeit ver 5püren. 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