M. 209. Freitag, 12. September 1890. 109. Jahrgang. Aibllcher Zeitung. «„»^""^"nspll!»: Vl!t Postverlendun« : aanziuhr!« fl, IK, hnlbj«hr«. Im ?lbjähliss fi. 5 «>. Für d!« ^»steMing <«« Hau« ganzjühsla st, l. — InserllonOaebUr: ssül ^ 'l»,ciatr bi« z» 4 Zsilsi, A5»fl,. yrükrrs vrr »rOr « lr,: bri ustfrrn WisdslholuiM» vrr Zf,!e 3 lr. I!e »Laibachsr Ztttunz» lilchelnt t«„lf< sich b!« <8 Ulir vosmittag«, — Unfllliilirrts V^iclc wsrdrn nicht angsnommen u»d Maiiujclipte nicht zurullgesteM, Umtlicher Mil, M.^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom 31. August d. I. den bckp^. ^'^l und Charakter eines Sectionschefs Lan^« Ministerialrath im k. k. Ministerium filr Emi^Ä"b'gung Karl Iaschik zum wirklichen ernen« He' '" diesem Ministerium allergnädigst zu ""en geruht. Welsersheimb m. p. hgchs^. k. und k, Apostolische Majestät haben mit Aller- Etam« ^"schließ,,ng vom 4. September d. I. den zun, !>?""°lt in Olmüh Victor Ritter von Wessely Qber,«°7'°"desgerichtsralhe bei dem mährisch-schlesischen »unoesgerichte allergnädigst zu ernennen geruht. Schönborn m. p. Uichtamtlichei Hljeil. ^»chnials die H«chw»ffert»t»sti«phe. fz W ie n, 10. September, den li^'Ä.^ ^" die schmutzigen Wässer zurück au« '" den sl'?"^mten Straßen und Gassen und von den "Nd je l^ f."'"'^" Fluten ersäuften Wiesen und Aeckern. ^iicltebsi beruhigte Element in das alte Bett ^>ld derl""'° ^"" ""d erschreckender steht das "° h°^ »?^ren Zerstörungen vor uns, welche !!Wck^°?"k"°ltrophe der ersten Septemberwoche d'ese «?„/ ?". Der Verlust an Menschenleben, den ^dWlnUät gebracht hat, würde aNein genügen. Dan l. ä" ""em National. Unglück zu stempeln. ^blik,n " ^ "ber auch das National-Vermögen ss^rn l«s7""kn. deren Größe sich heute noch kaum Mten ,°A ^" v'elen Orten sind menschliche Wohnten A'"". Vrücken und Eisenbahnwege vernichtet Mge 3^^?e ist zugrunde gegangen/Waren und W. k>V"'lse sind bis zur Unbrauchbarkeit beschä-!'"lllch ibva^. ""b Hunderte der Betroffenen müssen l^e baf,?« bürgerliche Existenz neu begründen. Tau->eibm?,. !"" vielwöchentliche Unterbrechung ihrer 7>lt. s^"'»ke,t zu beklagen. Die Regierung hat sich 3"" unmi^l? '" '>." ^l"p"enz liegt, die Hilfs-I^ei, 3""'lbar nach der Katastrophe in Angriff zu ^o auf ""'gen Wochen um 3 Uhr morgens vou lk'n ^l. der dur^/" iMrer Johann Rogar vulgo ^r V°Uiaez N ^"" Willigleit, Bescheidenheit und bisV^ea filbrt^ "i/"°^°"a"l" Fahrstraße zu do/y"bzu^ s'enmch am Ei.de des Dorfes rechter z°hlr^"au llus'l^? ?" "was kürzere Weg. welcher h^ nasse M?« b's Vahngeleises führt, passiert ^l" si"den l" und ist in der Dunkelheit auch in „^.H wählt/k ^3" Weq. Während der Mond E^ "'"elbaren Nähe alles mit seinem sil° ' " der " Bedürftige in Gmunden, zusammen 900 st. — (Der Kaiser in Südungarn.) H" berichtet uns . unterm Vorgestrigen au« GroßwarbelN' Se. Majestät der Kaiser ist heute hier eingetroffen U" wurde von den Notabilitäten, Deputationen und ^ Spalier bildenden dichtgedrängten Menschenmenge " fortwährenden begeisterten Cljen'Rufen empfangen. ^'5 Majestät zeichnete Koloman von Tisza, den 2M l Schlauch, den Erzbischof Vancsa sowie mehrere anve Notabilitäten durch Ansprachen aus. Per Kaiser stieg der bischöflichen Residenz ab, wo der Empfang der putationen stattfand. Nach dem Empfange der DeP« tionen, und zwar der katholischm, griechisch'latholl'^ griechisch-orientalischen, der evangelischen Kirche oil Confessionen und der israelitischen Gemeinde ban»" Kaiser für die Huldigung, versicherte dieselben bes ,^ wandelbaren Wohlwollens und der kaiserlichen ^ ^ und gab dem Wunsche Ausdruck, dass der Clecus ° künftighin die Pflichten gegen Kirche und Staat ^ Interesse des Glaubens und des inneren Friede^ Landes mit brüderlicher Eintracht in Einklang "" ^ werde; den Israeliten gegenüber drückte der K"'^^ Wunsch aus, dass ihre Glaubensgenossen und rel'S ^ Einrichtungen sich all jener Zufriedenheit "".^X Wohlergehens in Frieden erfreuen mögen, welche ^ der Schuh des Gesetzes und die unwandelbare ^ des Kaisers sichern. Gegenüber der Deputat" ^ Municipalität drückte der Kaiser die Ueberzeug"^ ^ dass die Loyalität und Vaterlandeliebe durcy ^ nothwendige Umgestaltung der Comitatsorganisatl0"^e Aenderung erfahren werden. Nachmittag besuchte ^ Majestät verschiedene Anstalten sowie die Schieß^^d, er, auf die Ansprache deS Oberschiltzenmeisters e^ ^p, sagte, er sei gerne in den Kreis der Schützen g"° ^„e werde aber nicht auf die Scheibe schießen, be""^sel Augen seien bereits ein wenig schwach. ^«, fehlte zeichnete seinen Namen in das Gebenlbuch ein, u" ^, unter imposanten Kundgebungen in die Resides" ^lh woselbst da« Diner stattfand. Nach 6 Uhr erfolg ^ Verabschiedung vom Bischof Schlauch die ^"''^c-Kaisers. Die Reise von Großwardein bis Szele^^g, folgte unter ununterbrochenen Ovationen der Vev ^ — (Vom Planeten Mars.) Profess firing theilt mit, dass es auf dem Mount Wilso" ' ^ fornien gelungen ist, 14 photographische Llufnayn ^ Mars zu erhalten, und zwar am 9. und 10 ^ ^ Photographien zeigen an beiden Tagen Amphitheater an, welches hier von einer Reihe von hohen Bergen malerischer Gestaltung gebildet wird. Zu äußerst gegen Osten die Kukova, zu äußerst gegen Westen der Opik, welcher uns aber hier nur den An» blick eines Theiles seiner Spitze gönnt, zwischen den beiden genannten Kolossen die Ponca und Kiroka psö. Ueberall lagen noch große Mengen von Schnee. Es war mittlerweile 6 Uhr geworden, und wir hielten hier an dem herrlichen Wasser Frühstücksrast. Unsere Blicke thalabwärts sendend, konnten wir nun vorzüglich sehen, wie das Terrain terrassenförmig aufgebaut und coulifsenartig vor- und hintereinander geschoben ist: von den Wiesen und Neckern Kronau's über vereinzelte Matten, durch Hochwald und Felsenkämme bis zu den Schneefeldern «55a alcam,! Wie eine Oase liegt vor diesen ein mit Alpenrosen dicht bewachsener Platz, aus welchem Föhren und Lärchen einsam hervor« ragen. Am westlichen Rande dieser letzten Vegetation breitet sich ein großes Geröllfeld aus, welches mit seinen mächtigen Felsblöckeu Zeugnis gibt von der alles überwindenden Kraft des wilden Eiswassers, wenn es im Frühlinge von den Bergabstürzen niedertost. Den weitaus größten Theil dieses hochgelegenen Thalschlusses nimmt ein Schneefeld ein, welches sich bis an den Fuß der l^iroka p6ö erstreckt. Zu seiner Ueberschreitung bedürfte ich fast einer ganzen Stunde. Wie eine von leichter Brise gekräuselte Meeresoberfläche, mit ihren kleinen Wellen erstarrt, liegt hier der hell« Mnzende Schnee des verflossenen Winters. Die Menge de« Schnee, war aber im heurigen Winter eine sehr veN.i, ^" <" vielen Stellen tommen große Inseln ?e7n^ '« ^""« öl"" «"schein, der sich durch von weitem bemerkbar mayl. Trotz alledem ch die Dicke der Schneeschichte eine ganz ungeheuere. Dies sieht man am besten an den Rändern des Schneefeldes. Hier hat die Sonne kräftig genagt, und es sind Eis- und Schneegrotten von großer Tiefe und Ausdehnung entstanden, in deren Grunde kleine Büchlein leise dahinfließen. Die Decke, welche sich über diese Höhlen wölbt, ist aber eine sehr dünne; denn, im Grunde der Grotte stehend, ist der Besucher, die Wände, das Wasser und die kleinen Fels» stückchen vom bläulichen Lichte des Eises übergössen. Alle dieses Hochplateau umschließenden Berge fallen so steil zum Schneefelde ab, dass nur wenige Pflanzen Platz gefunden haben, Wurzel z„ fassen. Und trotzdem bieten sie Raum genug den Hufen der leichtfüßigen Gemse, welche in weiten, schwindelerregenden Sätzen von einem Felsabsah zum anderen springt mit nie fehlender Sicherheit. Nicht nur der laute, schrille Pfiff des Bockes, sondern auch die über unseren Köpfen auf das Schneefeld Polternden Steine belehrten uns, das« ein Rudel dieses edlen Wildes ober uns die Flucht ergriffen hatte. Plötzlich fällt ein von vielfachem Echo gefolgter Schuss, der wohl den aufgescheuchten Gemsen gegolten haben mag. - Leider fehlte mir die Zeit, um den westlich von «/5a akam» gelegenen bewaldeten Riegel zu überschreiten, hinter welchem ein kleiner Alpensre liegt. Ich musste an den Rückmarsch denken und erreichte um die Mittagsstunde wieder Kronau. Dr. Emil Bock. Veldes. An Irau Marie A. Der allgewaltige Gott verhieß Den Menschen einst das Parabirs, Und dass sie schon im Thal der Zählen «ar heiße Sehnsucht danach nähren. Schuf aus der Welt durch seine Mach< Er l)ie und da schon Himmelspracht Seht, Veldes heißet eine jener Stellen, Der qottbegnadeten und sonnenhellen, Die treulich alle auf die Fragen Nach Edens Liebreiz Antwort sagen. Von» schönsten See umflossen, Gefächelt von den Lüften llar, Von hohen Bergen eingeschlossen, Wie liegt es da, so wunderbar! Und Blumenflor auf allen Wegen, Die Ufer freundlich, grünbelaubt, Darüber spricht den Vatrrsegcn Des Triglcw prächtig Herrscherhaupl- Inmitten der lrystall'nen Wogen Gar sromm ein Insellirchlein steht, Und dorten auf zum Himmelsbogen Schwingt tausendfältig sich Gebet. Wunschglückcheu auch, das holde, Veut willig dar den schlichten Strang. Und von des Morgens Golde Bis in die Nacht ertönt sein Klang- Der Wünsche gibt's so viele eben, Wie Sterne wohl am .himmelsrund, Und alle möchten aufwärts schweben Und thun den, lieben Gott sich lunv- Doch heute lausch ich diesen Klängen So unermüdlich wie noch nie, Mir ist's, als ob sie immer sängen- Gott schuhe segnend dich, Marie! Nist ja so gut. und bist so milde. So liebenswert und theilnahmsvo ', Darum bringt deiner Freunde r Dir hrute der Verehrung Zoll. O lebewohl' und denl der Stunden, Die jetzt wir lamcn, sah'n und Ü^'' MN Und sind sie auch wie Traum cnl,«, Belebt sie neu das Wiederseh'n' NeldeS, 8. September 1890. ^ulse ^ Machn Zeitung Nr. 209. 1729 12. September 1890. Mentheile des Mars. Man erkennt auf den Vildern d« !w ^ dunklen Flecken, welche den bekannten Meeren K«z. entsprechen, sowie den hellen Polarfleck am Südpole des Mars. Merkwürdigerweise ist letzterer auf er Photographie vom 10. April bedeutend größer als aus "lenigen „om Tage vorher. Auch erschien am Morgen * 9, April die Eiszonne wenig hervortretend, gleichsam "« wenn sie durch Nebel verhüllt wäre oder durch kleine atte Körper, die einzeln nicht mehr erkennbar sind. Da» »gen erschien dieselbe Region am 10. April überall hell """" wurden vorgestern beendigt. Den ersten <5 2» ?"^k nach hartem, wechselvollem Kampfe Herr Der^ e.b aus Budapest durch fünf Gewinstpartien. «zz^ ^"""preis Sr. Majestät des Kaisers wurde von der <5o^" Schach, Gesellschaft ^s Denkmal an den Schach-Prei«s v^^ erworben. Der auf «50 Gulden erhöhte Cdtten ^ """be in folgender Reihenfolge nach dem 2) N« b"l" P"f- Merger vertheilt: 1.) Makovetz, 7) A""' 3.) Lasler, 4.) Verger, b.) Mylius, 6.) Marco, lneldlin" c ^ " alter Schwan.) Nach einer geitungs» Aiorb? t? '" Syrakus auf Sicilien kürzlich ein Schwan Allerdi ^" ^°^ dreihundert Jahre alt gewesen, eine E«? argwöhnen viele, dass dieser Schwan am Ende deiche ^ch" sei. Dass Schwäne ein hohes Alter ulle^ ' ^ oft Über hundert Jahre hinausgeht, ist ?betb<, » ^°^sache. Der Schwan ist von allen Vögeln >st, ^ derjenige, welchem das längste Leben beschieden ""Weiter Linie folgt dann der Falle, reich?förderliche Erziehung in Frank« spiele ' V"iser Schulwesen sind jetzt bie Parole die der ^ !!" sreien. Im Juli waren 177 junge Lehrer b°ln Nz s, Volksschulen — von jeder Schule einer — b°lusen w infv"t" '" ^as 'H"el be Ville» zusammen« ^then 3"' "" "ber die Spiele der Schullinder zu fische sr Vorsitzende der nationalen Liga für die ^dtr1,^lehung — in die Hände dieser Liga hat der '"Nerle . "°" ^°^s diese Angelegenheit gelegt — er. ^°ld w l ^ °" ^a« Urtheil des Engländer« Matthew ,^i« 'f."°lcher gesagt hat: «Die Elementarschulen von '^ljen c ^" der Welt». Darauf wurde be-Spiele im Freien mehr Gewicht zu legen. Im Vois be Boulogne und im Bois de Vincennes sollen Anleitungen zu den Spielen stattfinden. Das freie Spiel soll nicht bloß der Gymnastik dienen, es soll auch eine Schule der Loyalität, des Muthes, der freiwilligen Disciplin und der Pünktlichkeit sein. Die Sache wurde von den jungen Lehrern mit großem Enthusiasmus aufgenommen. — (Tob bei den Manövern.) Wie dem «Dziennil Polski» aus gborow telegraphiert wirb, ist bei den vorgestrigen Cavallerie-Manövern der Oberst« lieutenant und Commandant des U, Uhlanen-Regiments, Graf Karl Chorinsky, in dem Augenblicke, als er sein Regiment mit dem Säbel in der Hand zum An« griffe führte, vom Schlage gerührt worden. Er fiel vom Pferde und verschieb auf der Stelle. Graf Ehorinsky war erst 46 Jahre alt und der jüngste Bruder des Majorats« Herrn Grafen Victor Chorinsky. — (Kaiserin Friedrich in Venedig.) Kaiserin Friedrich, die mit ihren Töchtern, den Prinzessinnen Victoria und Margaretha, am 4. b. M. in Venedig eingetroffen ist, dürfte bis gegen den 30sten September bort verbleiben. — (Sechzig Arbeiter verschüttet.) Aus Newyork wirb telegraphisch gemeldet: Durch verfrühtes Losgehen einer Sprengungsmine im Revier Northern der Pacific.Eifenbahn zu Spokane-Falls im Staate Washing, ton wurde eine ungeheure Felsmasse auf 60 Arbeiter geschleudert, die verschüttet wurden. Fünfzehn wurden getödtet und zwanzig fchwer verletzt, barunter mehrere löblich. — (Der Unparteiische.) Das Pariser Leben, so schreibt der «Gil-Blas», treibt wunderliche Blasen: Heute früh foll in der Umgebung von Paris ein Duell zwischen zwei jungen Leuten der besten Gesellschaft statt« finden. Grund: Eine junge und schöne verheiratete Frau. Der Gatte derselben befindet sich nicht unter den Duellanten! — (gumTode verurtheilt.) Per Mürber des serbischen Vice.Eonsuls Marinkovic in Pristina wurde zum Tode, andere Theilnehmer zu fünf Jahren Kerker verurtheilt. Die Pforte verweigert Serbien jede weitere Satisfaction. — (Zur Frauenbewegung) Mifs Fleury, welche an der Londoner medicinischen Schule für Frauen studiert und kürzlich ihr Examen an der königlichen Universität von Irland, glänzend bestanden hat, wurde zum Arzt an dem Fieberhospital in Homerton, London, ernannt. — (Riesen schiff.) Auf der Werfte in Partick lief am 8. d. M. die «France», das größte Segelfchiff der Welt, vom Stapel. Es hat fünf Masten und eine Tragkraft von 3750 Tonnen. Das Schiff ist für den Salpeterhandel zwischen Südamerika und Frankreich be» stimmt. — (Auf einem Drahtfeile über den Niagara) Ein gewisser Dixon überschritt glücklich den Niagara unterhalb der Wasserfalle auf einem über den Fluss gespannten Drahtseile. Beide Ufer waren mit Tausenden von Zuschauern gefüllt, welche Dixon« Leistung stürmisch applaudierten. Hygienische Rathschläge für Eisenbahnreisende. Auf dem medicinischen Congrefse in Berlin hielt der Lanbes'Sanitäisrath Dr, Ludwig "Csat a ry einen be» achtenswerten Vortrag über die Hygiene des Eisenbahn« Wesens und für Eisenbahnreisenbe. Wir entnehmen dem« selben nachstehende, Eisenbahnreisen und Eisenbahnreisende betreffende Rathschläge: Von Krankheiten oder Unwohl« sein Befallene sollen nur dann eine Reise beginnen, wenn bies durch einen sachverständigen Arzt gestaltet oder an» geordnet wird; entsteht die Krankheit ober das Unwohl« sein während der Reise, so consultiere der Reisende den nächsten Arzt. Das Reisen bei der Nacht ist möglichst zu vermeiden; die Nacht diene naturgemäß zur Ruhe; der Schlaf bei dem fortwährenden Rütteln ist nicht er« quickenb; wenn man aber schon genöthigt ist, bei der Nacht zu fahren, so benutze man bie Schlafwagen; jeden« falls entledige man sich aller beengenden und drückenden Kleidungsstücke, namentlich aber vertausche man Stiefel und Schuhe mit bequemen Pantoffeln. Man reise nicht zu lange in einem Zuge; acht bis zehn Stunden Vahnreise, namentlich in Schnellzügen, sind genügend, während eine langer dauernde Fahrt bei den meisten Reisenden Ermüdung erzeugt. Man bewahre im Essen und Trinken die grüßte Mäßigkeit während der Reise; ein entgegengesetztes Verhalten wird zur Ursache sehr unangenehmer krankhafter Zufälle, Auch ist es viel zweckmäßiger, in einem Esslorb gute und leicht ver« bauliche Nahrungsmittel mitzunehmen, als in jenen Bahn« stationen zu speisen, wo selbst der für zwanzig Minuten vorgeschriebene Aufenthalt abgekürzt und hieburch der Reisende genöthigt wird, die gereichten Speisen mit Hast und Eile hinunterzuwürgen. Allerdings ist diesem Um» stände durch die Gegenwart der Restaurationswagen bei vielen Zügen abgeholfen, dieselben sollten jedoch eine mehr ausgebreitete Anwendung finden. Die Bekleidung der Reisenden sei leicht, bequem und der Jahreszeit entsprechend, in welcher die Reise unter< nommen wird. Es ist ein großer Fehler, bei Winterreisen sich darauf zu verlassen, dass ja die Waggons geheizt werden und aus diesem Grunde leine warmen Ueberröcke mitzunehmen; wenn man auch des Ueberrocks im geheizten Waggon nicht bedürftig ist, fo braucht man benfelben desto mehr bei dem Austritle in die freie lalle Luft. Für Frauen sind enge Kleider auf der Reife besonder« schädlich sowie zu lange Kleider, welche bei dem Ein« und Aussteigen die Ursachen von Unfällen werden lönnen. Bei langen, 15 bis 20 Stunden und darüber dauernden Reifen trachte man, den unteren Extremitäten wenigstens zeitweise eine horizontale Lage zu geben. Pas fortwährende herunterhängen der Füße erzeugt oft Oebemschwellung derselben. Man lese nicht fortwährend, sondern setze zehn bis fünfzehn Minuten aus. denn ein unausgesetztes Lesen, namentlich in den Schnellzügen, ist für die Augen sehr schädlich; bei künstlicher Beleuchtung lese man aber nur bann, wenn dieselbe vollkommen genügend ist, nicht aber einem Halbdunlel entspricht, wie bies bei den meisten Bahnen der Fall ist. Man schütze die Augen vor bem Hineinfallen der Funken durch ein einfaches, vor der Schneeblindheit aber durch ein dunkelgefürbtes Augenglas. Man beobachte endlich bei dem Ein« und Aussteigen die ohnehin polizeilich angeordneten Vorschriften und springe nicht in den oder aus dem Zug, welcher in Be« wegung ist, denn durch dies wird das Ieben gefährdet. Beobachtet jeder Reisende diese ebenso einfachen als pral« tischen Verhaltungsmaßregeln, so dürften so manche Un« annehmlichleiten und schlimme Folgen, welche mit län« geren Eisenbahnfahrten häufig genug verbunden sind, schon in ihrer Wurzel beseitigt werden. «^ Nllchdnlll verboten, Sevstoßsn und verlassen. Roman von Emile «lchebourg. . 3ta^ (l00.ssorts.hung.) ^'"M ni. " Gabelfrühstück theilte Herr Lionnet den ^be. h "' dass er einen Brief aus Bordeaux erhalten ^ beruf" ^" ^°" ^ ""^ ^"^ "ach jener 2^. bevo?^^ l°^ neun Uhr abends stattfinden; lle Hal?/ geschah, waren zum erstenmale an diesem "evieve sil -""d Tochter allein; fchluchzend warf Ge-l '« >l! l"ne Arme. ^ dichr g"? Weshalb weinst du, mein Kind?. ill Er t^'b/s nicht, aber ich muss weinen!» ? hre N^"e die Thränen, welche unaufhaltsam ^! le siH ?"' Perlten; die Thür ins Nebenzimmer ß; ""et. wel^ ""d ""f der Schwelle erschien Fran "e MsHpn m"" eifersüchtigen Blicken die kleine ""d Tochter beobachtete. ck^> vra?5 ^' "eher Vater, und lehre bald ^ ""ch vert««, ^.""^e. ^^ ^ müsstest, wie tl„.c 'Mein l!i,vOe' wenn du fern von mir bist!» '"wisftVKs Kiud,. .ntgegnete er zärtlich, «du '»„ M.»'esN 'ch immer, immer an dick denke!» 'i73en denn A ^t Frau Lionmts schrille Stimme. ^ nehH. ^'"ichen Umarmereien nicht bald ^' e?runÄ5 ""ldigte seine Frau keiuer Ant« ,Z Verachw', "" "' Stirne und strafte sie mit ^'"nochnV^"' Wenevirve!. sprach er. dem ^"'"s d.e Hand reichend. «Auf Wiederfehen, Vater!» Noch einen letzten Kuss. rasche Schritte und das junge Mädchen war allein. Aufschluchzend sank sie auf die Knie und bedeckte da« Gesicht mit beiden Händen. Ihr Vater war auf vier Tage abgereist, und noch nie zuvor hatte Genevu've sich durch eine Ab-Wesenheit des Vaters so sehr beunruhigt gefühlt, wie diesesmal. Es schlug eben zehn Uhr, als Genevirve den Wagen, in welchem die Mutter den Vater nach der Bahn begleitet hatte, zurückkehren und vor das Haus rollen hörte. Da« junge Mädchen hatte sich in ihr Gemach begeben und kniete eben auf ihrem Betschemel, um die abendliche Andacht zu verrichten, als plötzlich die Thür aufgieng und zu ihrer Bestürzung Frau Lionnet eintrat. Nachdem sie die Thür sorgfältig geschlossen, fprach sie, zu Gencvikve gewandt: «Du wolltest dich zur siuhe begeben, aber ich denke, du opferst mir eine Stunde des Schlafes. Ich möchte noch heute mit dir ins klare kommen. Lass uns Platz nehmen!» Das junge Mädchen gehorchte, säst willenlos, und sehte sich der Mutter gegenüber. Nach kllrzer Pause hob diese an: «Heute Morgen hast dn lange mit dem Freiherrn von Verboise gesprochen, aber er war durch deine Ant« wort nichts weniger als befriedigt. Du bist in der That ein seltsames Mädchen! Ein angesehener, wohl' habender Mann bietet dir die Hand zum Ehebunde; du hast nur ein Wort zu sprechen uud du wirst Baronin. Du jedoch sprichst dieses Wort nicht, im Gegentheil, du weisest den ehrenden Antrag von dir. und zwar — ich hörte alles — ein« für allemal! Was soll das bedeuten?» «Aber. Mutter, du weiht doch —» «Du willst von Herrn Heinrich Merson reden, aber der junge Mann will nichts von dir wissen, und so existiert er für mich nicht mehr. Es handelt sich um den Freiherrn von Verboise und — um deine Heirat. Ja. sieh mich nur nicht so verwundert an. Wie die Verhältnisse hier im Hause sind. können sie nicht bleiben, ja. ich kann sogar ferner nicht mit dir unter einem Dache leben! Eine von uns beiden muss weichen, entweder du oder ich! Eine Heirat ist der beste Weg für dich, das Feld zu räumen!» «Mutter!» stieß Genevieue erfchreckt au«, wie vor einem Abgrund zurücktaumelnd. «Was habe ich gethan, um deinen Hass, einen solch furchtbaren Hass zu er« wecken? ,^ . ^, , «Alles!» lautete die schneidend scharfe Vnt« aegtmng «Du hast nicht nur das Vertrauen meines Gatten zu erschleichen gemusst, sondern es auch ver« standen, mir seine Liebe zu rauben!» «O Mutter. Mutter!» schrie Oeneoieoe auf. «Heiße mich nicht Mutter!» herrschte Frau Lionnet sie an. «Ich verbiete dir. mich Mutter zu nennen! Du hast nicht das Recht, mir diesen heiligen Namen zu geben! Du bist mein Kind nicht! Du bist nicht meine Tochter! Ich bin nicht deine Mutter!» Wäre ein Blitzstrahl vor Gemvieoe in die Erde gefahren, sie hätte nicht starrer dastehen tonnen, als unter dem Eindrucke dichr Worte. (Fortsetzung solgt.) Laibachel Zeitung Nr. 209. 1730 12. September 1890. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Schulanfang an den städtischen Volksschulen.) An den städtischen Voltsschulen in Laibach, und zwar an der ersten und zweiten städtischen filnfclassigen Knabenvollsschule, an der städtischen deutschen Knabenvolksschule, an der städtischen Mädchenvolksschule bei St. Jakob, an der Ursulinnen«Mädchenvollsschule, an der städtischen deutschen Mädchenvolksschule und an der einrlafsigen Volksschule am Karolinengrunde beginnt das Schuljahr 1890/91 am 19. September. Die Einschrei« bung bisheriger und die Aufnahme neuer Schüler und Schülerinnen findet am 16. und 17. September statt, und zwar: für die erste fünfclassige Knabenvolksschule im Schulgebäude in der Feldgafse; für die zweite fünfclassige Knabenvolksschule im Schulgebäude in der Zoisftrahe; für die deutsche Knabenvoltsschule im Mahr'schen Hause am Kaiser.Iosefs.Plahe Nr. 12; für die Mädchenvolks. schule bei St. Jakob im Redoutengebäude; für die Urfu« linnen'Mädchenuoltsschule im Ursulinnenkloster; für die deutsche Mädchenvollsschule in der Spitalgasse Nr. 10 (Vürgerspital) und für die Volksschule am Karolinen« gründe im Schulgebäude daselbst. — (Ein Sensations-Process. )Am 19ten d. M. beginnt vor dem Schwurgerichtshofe in Vraz die auf mehrere Tage anberaumte Verhandlung gegen den 34 Jahre alten Todtengräber und Nachtwächter Franz Rabl aus Ilz bei Fürftenfelb, welchem ein Raubmord, mehrere Meuchelmorde, ein Gattenmord, ein räuberischer Todtschlag, mehrere Brandlegungen, eine große Reihe von Diebstählen, Unzuchtsacten. Vetrug, Veruntreuung u. s. w. zur Last fallen. Die Ermordung der eigenen Frau hat heuer im Frühjahre Nnlafs zur Verhaftung des Angeklagten gegeben, der seit mehreren Jahren eine Reihe der scheußlichsten und schwersten Verbrechen verübt hat. Rabl stand im guten Rufe. Obwohl der Angeklagte zumeist geständig ist, sind doch 67 Zeugen vorgeladen. Der Vorsitz in diesem Processe wnrbe dem Landesgerichtsrathe Pofsel übertragen. — (Gesangverein «Triglav») Der Gesangverein «Triglav» in Rabmannsdorf veranstaltet Sonntag den 14. September einen Vereins-Ausflug nach Veldes. Abreise nach Radmannsdorf mit dem Postzuge um 1 Uhr nachmittags. Die Mitglieder sowie alle Freunde des Gesanges find eingeladen, sich an dem Ausfluge zu betheiligen. Im Falle ungünstiger Witterung findet der Ausflug am folgenden Sonntag statt. — (Von den hiesigen Gymnasien.) Das Schuljahr 1890/91 beginnt am hiesigen Staats-Ober« gymnasium sowie an dem neu errichteten Staats-Unter« gymnasium mit dem heiligen Geistamte Donnerstag am 18. September. Die Aufnahme neu eintretender Schüler die in Vegleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter zu erscheinen haben, erfolgt am 15. September bei den betreffenden Directionen. Die dem Staats-Obergymnasium bereits angehörenden Schüler der deutschen sowie der slovenischen d) Abtheilungen haben sich bei der Direction des Staats-Obergymnasiums, jene der slovenischen c) und ä) Abtheilungen bei der Direction des Staats-Unter« gymnasiums am 17. September zur Aufnahme zu melden. Nach Wohnort und Familienverhältnissen dem Gymnasium in Rudolfswert zugehörige Schüler werden in Laibach nicht aufgenommen. — (Aus Trieft) wird berichtet: In der letzten, am 9. September stattgehabten ordentlichen Halbmonats« sihung des Vereines «Austria» schloss sich der Ausschuss dem seitens der Municipal'Delegation und anderer städti« schen Behörden ausgesprochenen Tadel rücksichtlich der be« kannten Vorfälle der letzten Wochen an und sprach seinen Abscheu gegen die Uebelthäter aus, welche das Leben der Bürger gefährden und den Ruf der Stadt schädigen. Das Präsidium wurde beauftragt, den Eltern des jungen Voldrin das Beileid des Vereines auszudrücken und den» selben eine Unterstützung von 25 fl. zu übergeben. — (Bezirls«Kranlencasse Laibach.) In der abgelaufenen dreizehnten monatlichen Periode betrugen die Einnahmen 15.920 fl. 18 kr., die Ausgaben 14.963 Gulden 2'/, kr., es verblieb somit ein Tasserest von 957 fl. 15'/, lr. Verausgabt wurde: an Krankengeld 6891 fl, 42 kr., für ärztliches Honorar und Kranken« controle 2493 fl. 76 kr., für Medicamente und andere Heilmittel 1134 fl. 68 kr., an Spitalsoerpflegskosten 962 fl. 48 kr., an Begräbniskosten 410 fl,, an Vermal« tungskoften 2917 fl. 60 kr., an diversen Auslagen 97 fl. 7 lr. und an Rückersähen für indebite gezahlte Cafse« beitrage 56 fl. 7 kr. Die Krankenstatiftil weist 799 männliche und 117 weibliche Kranke und 23 männliche, 5 weibliche Verstorbene nach. — (Blüte und Frucht.) Im Garten des Psarrhofes zu Dobrava bei Kropp steht gegenwärtig ein Npselbaum in voller Blüte. Es gewährt einen eigenthümlichen Anblick, neben der reifen Frucht die Blüten« knospen sich entwickeln zu sehen. — (Pressprocess.) Der lärntnische Landtags« N^ 3° ^."" Eins pi el er hat gegen den Re- wr«Hun?^^V '" N'U°5 wegen tendenziöser Be« beNaun««< "°"^" «rnoldsteiner Assure die Ehren-^ne7X^^ ^ «"«age stritt d«r — (Aus Klagenfurt) wird uns gemeldet: Landtagsabgeordneter Johann Seebacher legte das Mandat des Landgemeinden' Bezirkes Klagenfurt nieder. Neueste Post. Original'Telegramme der «Laibacher Ztg.» Prag, 11. September. Heute um halb 9 Uhr vor« mittags ist der Industriepalast des Nusstellungsgebäudes im Baumgarten eingestürzt. Der Einsturz des AuSstel-lungspalastes et folgte an dem wichtigsten, und zwar an dem mittleren höchsten Tracte des Gebäudes, dessen Montierung bereits sehr weit fortgeschritten war. Infolge des eingetretenen Regens wurden die Arbeiten eingestellt und um halb 9 Uhr stürzte plötzlich unter furcht» barem Krachen der Mitteltract des Oebiwdes zusam» men. Glücklicherweise befand sich kein Arbeiter in der Nähe. Der Schade, welchen das Ausstellung«. Comite" zu tragen hat, beträgt etwa 30.000 fl. Pressburg, 11. September. Das Wasser ist bis heute früh insgesammt um 27 Centimeter gefallen. Die Gefahr für Stadt und Comitat ist beseitigt. Szekelyhid, 11. September. Der Kaiser unternahm heute nachmittag« eine Spazierfahrt. Se. Majestät wurde von der Bevölkerung enthusiastisch begrüßt. Beim heutigen Hofdiner, welchem mlch die fremdländi« fchen Militär-Attaches beiwohnte«, brachte der Kaiser einen Toast auf das Wohl des Kaisers von Russland aus. Morgen trifft Kriegsminister Bauer zu den Manövern hier ein. Rom, 11. September. Die «Tribuna» meldet: Die Polizei saisierte eine auf der Straße aufgehisste rothe Fahne mit der Inschrift: «Es lebe die Revolu« tion! Es lebe die Republik!. Vern. 11. September. Infolge der Berichte aus dem Canton Tessin über die in Vellinzona ausgebrochene aufständische Bewegung tritt der Vlindesrath zu einer Sihung zusammen; die sofortige Nbsendung von Truppen nach Tessin gilt als wahrscheinlich. Mons, 11. September. In der Kohlengrube «Ngrappe» bei Frameries wurden zwei Arbeiter durch eine Explosion schlagender Wetter getödtet. Alle Arbeiter wurden sofort aus den Gruben heraufgeholt. Petersburg, 11. September. Der Kaiser schenkte dem Fürsten Dolgorukov anlässlich dessen 25jährigen Jubiläums als Eeneral'Gouverneur von Moskau sein Porträt sowie jenes des Kaisers Alexander II. in Brillanten. Oporto, 11. September. Die Macht «Chazalie'» mit Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth an Bord ist 11 Uhr vormittags von hier nach Lissabon ausge. laufen. Southampton, 11. September. Die Ruhestörungen wiederholten sich gestern abends. Das Militär säuberte die Straßen mit aufgepflanztem Bajonnet. Zanzibar, 11. September. Die telegraphische Ver« bindung zwischen Zanzibar, Vagamoyo und Dar«es-Salaam wurde heute fertiggestellt. Aunst und «Mevatur. — Bischoflack. — Pawesch. Völlermarlt. — Gratonj, Fwme. ^ Sepilli, Kausm., Trieft. — Schontar, Krainburg. — Borst!". Professor. Ragusa. — Rather, Köln. ___, Verstorbene. Den 7. September. Johanna Pölz, Private, 81 ^ Herrengasse 6, Marasmus, Den 9. Sefttember. Maria Tonich, Schlciftrs'W'M. 67 I.. Floriansgasse 38, Marasmus. ^, Den 10. Sefttember. Johann Grandelli, Väller-we Hilfe, 53 I,, Deulfcher Platz 5, Herzschlag. Im Svitale: ^-..«« Den 9. September. Theresia Samatorcan, Arbeitei». 19 I,, und Ursula Kosak, Aushilfsbeamtcns. Gattin, ^ ^" beide an plNll^»!» nulmonum. ^ ,.:« Den 1N. September. Maria Vlatnil, ArbeiterS-GaN", 55 I., Dysenterie. ^__^.«^- Wolkswirtschastliches. Lieferungs-Ausschreibung. Zur Sicherstellung des Bedarfes an Brettern aus Tannes und Lärchenholz. Olivenöl, Leinöl, grauer Waschseife «nv "^ schlittlerzen für das t. und l. See-Arsenal zu Pola für das ^"" 1891 wird am 2. October 1890 eine Offertverhandlung " versiegelt ,'ingelangte Anbote beim l. und l. See>Arsenals'^ mando abgehalten werben. Die näheren speciellen und a^n^hen Contractsbedingnisse fowie die Verzeichnisse der zu l'^n> Gegenstände und die Offertformularien können beim See-Ane ^ Commando in Pola, beim Sec-Bezirlswmmando in Tim» ^ auch bei der Handels- und Gewerbekammcr in Laibacl) gesehen und übernommen werden. Laivach, 10. September. Auf dem heutigen Markte sind H nen: 10 Wagen mit Getreide, 15 Wagen mit Heu und »' 21 Wagen und 1 Schiff mit Holz. Durchschnitts«Preise. ^ Weizen pr. Heltolit. 6 18 6 «9 Butter pr. Kilo. . ^ , ^ ^ Korn » 4 6 4 47! Eier pr. Stück . . ^ ^ ^. ^ Gerste » 3 z 74 4 — Milch pr. Liter . . "" ^ ^. -- haser » 2!28 2!?3 Rindfleisch pr. Kilo -"U^-« halbfruch« .-------5 40 Kalbfleisch » ^U^ Heiden » 4 55 4 95 Schweinefleisch » ^A^.^ virse " 4 39 4 59 Schöpsenfleisch » ^^-- Kukuruz » 5 4 5 42^ Hähndcl pr. Stück -" ?« ^ <- Erdäpfel !00 Kill, 2 32------->Tauben » ^!^ Linsen pr. Hekwlit, 10-----------Heu pr. M.-ttr. . 1 A ^ Erbse» » 10-----------Stroh » . . 1 ^ Fisolen » 7-----------Holz, harte«, pr. ^ ^ Rindsschmalz Kilo — 94------- Klaster 6^^ Schweineschmalz» — ?0-------—weiches, » ^ Z^ Speck, frisch, » — 64-------Wein, roth,100Lit. ^' ^ ^ — geräuchert « — 70-------— weiher. » ^^^-'^ ^ottozichung vom 10. September. Prag: 41 2 78 89 7^. Meteorologische BeobachtniMN in^aibA 7Ü.Mg. 741"? ""7-0' 'windstill' " Nebel g l>0 11. 2 . N. 738 6 212 SW. schwach he"" 9 . A. 737 5 15 2 SW. mäßig theiln,, he«" ^^,» Morgennebel, dann heiter; schönes Abendroth, ^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic^^^-^ Sargs ..Kalovont", die neueste VereickerH^l^ Herrn Sarg erfundenen und in den Handel georu«, ^ 1, > eerin. Hpeeialltäten" (Toilette.Seifen lc.), wuro^ ^M letzteren, ausjer in Oesterreich - Ungarn auch bereits ^ n^ land, Frankreich lc. mit grollten, Erfolge eingeführt, ^cl»^ mischen Industrie zur grösjten Ehre gereichendes OMN ^,ch ^ in dieser Branche nur selten zu verzeichnen 'st ""^ n»^'^ mit Ueberwindung großer Schwierigkeiten und Al A.eN, ^"' Opfer erreicht wurde. Umso erfreulicher ist das ^H^,, c ein Artikel wie „Kalodont". in Wien 5"erst "e,c^ ^ geführt, fich infolge seiner vorzüglichen Eigensch"^" e>" z durch billigen Preis allseitig möglichen Amul'ndM'u ^n Wcltartikel gestaltet, „«alodont". das bei M"l, ^^ye ^ Allerhöchsten Kaiserhauses bereits in Gebrauch ' /,hrM",^, gleich neben Seife und Zahnbürste ^ einem """«l>irgeci^ec dürfnis aus dem Waschtisch der bescheidensten " ^h sO"^, denn wer dies für die Pflege und Erhaltung ^''"'^tlesfl^i! Zähne sowie sür die Erfrischung des Mundeö v" „,,b > währte Mittel auch nur einmal verwendet hat, ""« (Zvl^ es nicht mehr entbehren. ^_^—-^^^^1 Verdauungsstörungen^. Mag katarrh, Dyspepsie, Appetitlosigkeit, nen etc. sowie die Katarrhe der Luftweg«» ^ Vera leimung, Husten, Heiserkeit v"d (litf)Js Krankheiten, in welchen ^/^ mm nach den Aussprüchen medicinischer t w>rd.J mit besonderem Erfolge augev^^-— 1731 Course an der Wiener Korse vom 11. September 1890. ««« ^m oMen«, 1°«««°«« —-------------------------- Veld Wai, Ctollts-Unlehen. KhH^'cht «enlt in «oten «8 - »5«l' >»!!«!! ^° ^°alNost', ,50 fl! ,8, »k 13, !?ü >««»«-" ' ?5"^ 500 fi. ,8^ »0,38 8" Mitt«. »Mnfttl ,00 fi. I45?bl4«7« , " «llllltNo,!> , . ,00 ft. ,77 »5 l??'5s, z°/ »._. .' . . 50 fi, ,77-75 «78 »z ^°«°M,'Mbr. b iLN fi. . , ,« 00 144- 0ks.,^«^°>dtente. steuerfrei , ,»? 40 ,<>? «0 "en Nrttnrentt, struersrei . ,», zl> <"l <5 ^I°?««le »isendah». ^,"N°l,n w «,si.uer,«i . „,5l,,<»»z "0" Vllbn »»«ss. ,884 94 __ gz... ^'»<>,.zj,s. ^ "V «' '»'»5 18?-?° ' ^ ° loo fl, l»? — ,»? 80 Veld ware Gruudentl.-c)blllllltionn, (für »cm fl, «m.), b«/, «llllz,r«che...... ,u«.zo — — k°/l> plain unb Küsienland , . ^.^ —'— V/, nlfdcrüsterreickllche . . . „o>— —'— 5"/, stt«r««l,05'»0 b°/» sttr.°ll«,«st,4°/ » „z-50 „8 5N ^' ' ^" ^ ' 1°0 8?> ,00?!^ dt°. Präm.^chuldverschr.»>/, ,°" " ""^ 05> <3taat«bahn.......,86 75 — — Vübbahn K 8»/i,.....»5, »5 lb» «5, . » ^5°/».....«in «z «17 20 Ung.^all,. »llhn.....,oo _ ,l>, .- Diverse Lofe lprr Vlück», «redMose ,N0 fi...... «84 — '8>. — llaih'Lose 40 ft...... 6b — »«'l><> 4"/» Donllil.DllMpsich. ,00 — 5g?5 Rothen «reuz. «st. »^, ,. ,0 fi, ,»— ,g H0 Uudolph'Lose ,0 fi..... z„ ^ z, _ slllM'Lose 40 fi...... g, «o «» — lLt.'Venvil'ljolt 4« fi. , , , «,75 „z.— WllldsteiN'Uose »0 fl. . , 88 »0 89 — «lnblsch.<»rHtz°L°se »0 fi, . , 4S — 5,— <>»eni... »rbt.-Nnst. f. Hand. u. «. l«ufi° «" 3 3n» 75 lredilbanl. «ll«. un«. l«,o ft, . ,5°.^ 3z° " DepoNtenbanl. Ull». W» ,l. ,3, - «»,» l,c°mpte°<»!!!.,Ndri)st. üuo fl. , g^<.,^ ^,.^ «tro'U,btnb. «is.'«, i«»« st. <3, 5»s..__ 5...... ssfrbinllnb» N«rt>b. ll),>afl.ll,,»i«tnb.»«0fi. Silber ^g — „7_ «eld »« Ung, Norbolibllhn ,au fl, Gilbei 19«— ,eb »0 Un».weNb,s«allb.»r»,)»0«fl,V ,9t!,U ,9475 Indnftrie.Actlen (ver Vttlck), »auaes., «ll«. vest, «on fi. »«-— «5 _. «layb!« «isen. unb Vtahl'Ind. lnVI,n lN0fl...... »3 bo 84b« Eisenbahn»,'öeihg,, erste, 80 fi, 95— »7 — »«lbemühl», Papiers, u. «.'». 5» 50 5t — lilestnaer »rauerei 100 fi. , . « — 9» 50 Montan«Velell, ssterr.'alpine «8 »5 <»8 75 Vraaer n öb »0 London........ l l» zu ,,»?» V»ri«......... «4 b». 44 »». Valuten. Ducaten........ b »8 »40 »0.Fr»nc»»Gtüllt..... 8 9«. 8 9» Deutscht «eich»b«nlnot«n . . tb»». 55 50 V»pitl'«ubel...... »«>» l 41, Italienisch» »anlnoten llOV ».) 44.85 44 4ß 'Ein- und Verkauf aller im Coursblatte*notierten «eoten und Valuten empfiehlt sich bestens die (3?61) 300-6 MelstA des Bankhauses Manier & Scbattera WIEJf, 1.9 I£äriitiier»tra»»e ÄO.