_____ vr>numel«tion»plt<»: !>m Comptoir «an>l. ft. »,, h»l»j. st. ü 5«. Für bl< ^uficllun« ln» H«u» h«lbj. 50 ll. M!t b« Pofi «anll.fi. 15, h,ll>j. fl ? 50. Montag, 3tt. Juli. «877. Mit ». August beginnt ein neue« Abonnement auf die „Aaibuckee Zeitung." Der Pränumerations-Preis beträgt für die Zeit vom 1. bi« Ende August: Mit Post unter Schleifen.....1 ft. 25 kr. Für Laibach in« Haus zugestellt . . . 1 „ — „ Im Comptoir abgeholt......— .. 92 .. Für die Zeit vom I.August bi« Ende Dezember: Mit Post uuter Schleifen.....6 fl. 2b tr. Für Laibach in« Haus zugestellt . . . 5 „ — .. Im Comptoir abgeholt......4 „ 60 „ Amtlicher Theil. 3e. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. Juli d. I. dem Pfarrer bei St. Nillas ln Prag Consistorialrath Vin-cmz Hurla in Anerkennung seines vieljährigrn. berufs-eifrigen und humanitären Wirten« das goldene Verdienst kreuz mit der Krone allergnädlgst zu verleihen geruht, Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem k. l. Major des Ruheslandes Karl Weczerzil den Adelstand mit dem Ehrenworte „Edler" und dem Prädikate „Plan» Helm" allergnädlgst zu verleihen geruht. Der k. l. Landespräsident ln Krain hat den provisorischen Sanitätspraltilanten Dr. Hermann Linhart zum Sanitätsassistenten ernannt. Nichtamtlicher Theil. Das Orient-Meeting in Budapest. Die für den 26. d. M. behufs Aeußerung über den Drientlrieg in Budapest anberaumte Volks» Versammlung war von etwa 8000 meist dem Vür-Arftande angehörigen Personen besucht. Präsident Franz Pulszky eröffnete dieselbe mit einigen einleitenden Worten, worauf der Abg. Kiralyl als erster Nenner Ah gegen die russische Kriegführung aussprach und die Gefahren einer Ausbreitung der russischen Macht für "tsterreich,Ungarn hervorhob. Der inzwischen erschienene Klapla wurde von der Versammlung lebhaft begrüßt und las eine lange Rede -^-— ------------- Original Feuilleton. Anastasius Grüns (Anton Grafen v. Auerspergs) Briefwechsel mit einem Landsmanne. ««öffentlich, von Iofef Cimp»rm»n. B o r » o r t. Ein her,, dos warm üe« .. b""hun. im «eben manche« bedeutenden Man. ldeln>. ?'^''^ Nolle, sel es nun. daß sie ihren ver-ihn ml? . ^"^ ""k ihn direkt ausüben, oder daß sie divlnn," t'ner dem weiblichen Geschlechte eigenen zarten versltk. '^" Gewandtheit in Beziehungen zu bringen bch.n 5' "elche für seinen Ollst und Charakter vo., den »m ein « "" begleitet sind. Die Ehre und da« Vergnu. «. Arn "^" vierjährigen brieflichen Verkehr« mit Güte ,l ""danke auch ich. al« schlichter Mensch, der ich üb-rb '^"^blldeten, hochherzigen Dame. welcher ten Dlln»^ "°^ ^ mancher anderen Hinsicht den grüß. ""l schulde und deren liebenswürdige Bescheidenheit ich durch das Verschweigen ihre« Namen« achten und ehren will. Infolge frelwilllger briefllchcr Vermittlang der gedachten Dame erhielt der edelsinnige Kavalier im Juni 1873 Kunde von einem kurz zuvor unerwartet über mich herelngebrochenen Familienunglucke, von mel» nem beinahe freudenlosen Leben und meiner unermüdli-chen Thätigkeit auf dem Gebiete der heimischen Literatur. Al« ein Zeichen seines lebhafien Interesses und seiner menschenfreundlichen Theilnahme an meinem schweren Geschick sandte er mir elniae Tage nach Erhalt des Schreibens meiner hohen Oönnerin durch dieselbe drei elegant ausgestatlele Bünde seiner Werke, seine Pholo. graphic und seinen freundlichen Gruß. Nachdem ich ihm hierauf geziemend gedanlt und die Sache meinerseit« als abgethan betrachtet halte, erfreute er mich postwendend mit dem herzlichsten Briefe, worin er mir seine Ge» wogenhelt auf die erfreulichste Art bewies. Ich ergriff rocherfreut und dankbar die edle Hand. die sich mir so uneigennützig und unverhofft geboten halle, und hielt sie fest. bis sie mir der unerbittliche Tod enlrih. Dies ist die einfache Geschichte meiner Bekanntschaft mit dem von mir hochverehrten Dichter, und nun will ich noch über die Briefe selbst etliche, zu deren richtiger Auffassung erforderliche Erlnnerunaen hinzufügen. Unter den schriftliche« Reliquien meine« unveryeß. lichen Gönners bezüglich der Redaction dieser Sammlung gewissenhaft Musterung haltend, legte ich au« jedenfalls nur zu billigender Delicatefse jene Griefe beiseile, deren Inhalt möglicherweise irgend eine Person unangenehm berühren könnte; Urlheile jedoch, welche sich auf öffenl. liche und schon häufig abgehandelte Zustünde oder auf einige Werke beziehen, glaubte ich nicht ausschließen zu sollen, und obgleich ich denselben überall und volllom. men nlchl beipflichten kann. bin lch doch uverzeuat. daß olche gelegenheitliche Aeußerungen al« Nuancen zur Charakteristik be« Verewigten einigen Werth haben. Da« öffentliche Leben Graf Auelsperg« zerfällt bt» lanntlich ln ein zweifache«: in da« literarische und in da« politische. Ich habe nicht den Willen und es liegt außer meiner Sphäre, über beide« auch nur die einfachste eigene Bemerkung hier niederzulegen. Die deutsche Llteralurgeschichte, der Anaftasius Grün seil einem halben Jahrhunderte angehört, hat ihm feinen verdienten Platz schon längst eingeräumt, und den unparteiischen Fachmännern auf dem Felde der Politik bleibe eS anheimgestellt, über sein politische« Wirten da« entscheidende Urlhell zu füllen; ich beschränke mich hier blos auf die Schilderung des Menschen und lrainischen Lands-manne« N. Grün, und nur in diesem Sinne bringe ich seinen Manen meine Huldiauna dar. Bei genauer Durchsicht dieser Vriefsammlung wird der geneigte Leser sich allsoglelch überzeugen, daß A. Grün ein wahrhaft edler Mensch gewesen und daß er das Andenken an sein geliebtes Heimatland beständig im Herzen trug. Trotz seiner vielen und wichtigen Ge-schäfte erstreckt sich seine Aufmerksamkeit aufmunternd oder liebreich informierend auf meine literarischen Arbeiten, und große Freude empfindet er, wenn ich ihm hin und wieder ein neues Produkt unserer heimatlichen Literatur zusende. Zwar wohl wissend, daß mein Geist über meine physischen Leiden gebietet, spendet er mir dennoch erhebende Trostesworte und ermuthigt mich, dem Schicksale unaufhörlich durch Festigkeit zu trotzen, wie cS Männern geziemt. Von meinen heimatlichen, ihm unbekannten Lieblingen, die ich ihm vorstelle, hat er die beste Meinung, und über ihre schriftstellerischen Erzeug, nisse spricht er sein volles Lob aus. Seine «nslchten über Leben und Kunst sind kosmopolitischer Fiirb,ms, vor, in welcher er die Gefahren erörterte. die aus der Niederwerfung der Türlei durch dle russische M«cht für Oesterrelch.Ungarn nach seiner Meinung entstehen könnten. Als Nachbarn der Türkei waren wir bestrebt, durch Anknüpfung neuer Handelsverträge, durch lebhafteren Ver-lehr uud insbesondere durch eine geeignete Eisendahnvcr. binduna auf der Nallan.Halbinsel die Begriffe wirklicher bürgerlicher Freiheit zu verbreiten. Diese zivilisatorische Bestrebung hat Rußland durch seln gewaltsame« Ein« greifen vereitelt. Die von der slavischen Presse als lebensunfähig hingestellte Türkei habe durch die Bewältigung des Auf-slandes und die Vesiegung Serbiens und Montenegro's bewiesen, daß sie noch nicht zu den Todten zähle. Klapla wendet sich weiters gegen die Occupationsidee. Die Tür-lei habe die Russen aus Asien zu vertreiben vermocht, und es könne sich das Waffenglück auch auf dem euro, päischen Kriegsschauplatze noch zu ihren Vunsten wenden. Klapla prognosticiert serner, daß die christlichen Unter» thancn der Türlei, falls die Russen in ihrer Kriegführung fortfahren, einem fürchterlichen Schicksale entgegensehen. Gegen diese Zustände muß man laut die Stimme erhe« ben. Die Regierung habe die Wahl zwischen der russischen und englischen Allianz; den Ungarn könne die Wahl nicht schwer sein. Klapla's Rede wurde wiederholt vom Beifall unterbrochen. Nach Klapla sprach noch der Abgeordnete Helfy und beantragte eine Resolution, welcher er vorausschickte, daß wol viele über dieselbe hinausgehen mochten, daß ledoch dle Parteien sich in dieser Resolution geeinigt «ll.. .^Resolution lautet: Die Vollsversammlung gibt ihrer Entrüstung ob der empörenden Grausamkeiten Ausdruck, welche in Bulgarien an friedlichen Bürgern verübt werden und die mohamedanische Bevölkerung mit der Ausrottung bedrohen. Die Volksversammlung er-klärt die Machtausbreitung Rußlands als unvereinbar mit den Interessen Oesterreich.Ungarns und beschließt daher dle Regierung durch eine Deputation zu ersuchen, dieselbe mvge dahin wirken, daß diese geaen die Grund, lätze des Völkerrechts und der Humanität verstoßende Kriegführung ein Ende nehme, und daß sie die Interessen Monarchie der expansiven 15olitll Utußlands gegenüber zu gehöriger Zeit mit allen ihr zugcbolc stehenden Mitteln zur Geltung bringe. Die Versammlung nahm diese Resolution an und wählte ein Ezcecutivcomits als Deputation. Hierauf schloß Pulszly die Versammlung, welche sich in größter Ordnung trennte. Die Rüstungen Englands. Au« England werden bekanntlich neuester Zeit große« Trnppensendungen nach Malta und Gibraltar signalisiert. Die überwiegende Mehrzahl der englischen Blätter ist von den Erllürungen der Regierung, daß mit den angeordneten Truppensendungen zunächst nur eine Verstärkung der Garnisonen von Gibraltar und Malta beabsichtigt sei, nicht recht erbaut, meint aber, diese Garnisonen seien «ur dle Vortruppen für ein In-teroentions'Eorp«!. Die ..Morning Post" bemerll hierüber an hervorragender Stelle: .Die Garnisonen von Gibraltar und Malta werden verstärll. Ein Eorps von 3000 Mann wird deshalb sofort nach dem Mittelmeere verschifft werden, während die Marinetruppen an Bord der Flotte beträchtlich vermehrt »erden sollen. Die Regimenter, welche für den Mitlelmeer-Dienst ausgesondert sind, stehen in erster Linie für den indischen Dienst an» gemerll, so daß. wenn ihre Dienste nicht erforderlich sind, sie ohne »eitere Belastung de« Staalseinlommen« auf ihren indischen Posten abgehen werden. Aber die Vermehrung unserer Slreillrüfte im Millelmeere deutet auf Erwägungen hin. deren volles Gewicht sich Fürst Gortschaloff und allen, welche die Schalen des europäischen Gleichgewichte« in Bewegung zu sehen versuchen, verständlich machen wird Um Konstantinopel zu be« wahren, die Neutralität de« Vosporu« zu erzwingen, mag England mit Energie handeln müssen. Solche Zwecke lönnen nicht mil dec Flotte allein erzielt werden, denn wenn unsere Panzerschiffe im Goldenen Hörne ankerten, lünnle eine feindliche Macht im Vesihe Gallipoli'« oer-mittelst Torpedos und Batterien ihnen eine Falle bereiten. Die militärische Besetzung Gallipoli'S ist deshalb eine nothwendige Folge der Deckung des Bosporus durch die Flotte, wenn eine solche Mahregel geboten seln sollte." „Das Land — sagen die „Times" in ihrem ersten Leitartikel vom 23 d. M. — wird wieder durch bedrohliche Gerüchte beunruhig!. Mehrere große Truppen-schisse haben Befehl erhallen, sich segelferllg zu machen und schon am Donnerstag mit dem Truppentransporte zu beginnen; au« dem Lager von Aldershott erfahren wir überdies, daß auch einige der dort stehenden Trup> pen Einschiffungebefthle erhallen haben. Obgleich Malta der angegebene Vistlmmungsort der Truppen ist, so heißt e« doch. dieselben werden einen Theil de« Corp« bilden, welche« Gallipoll besehen soll. Wir geben diese Lagerund Nrsenalgerüchte mit d.'r möglichsten Reserve wieder, und die Regierung wird ohne Zweifel in beiden Häusern de« Parlament« zu ausführlicher Erklärung aufgefordert werden. E« wäre wenig Grund zur Beunruhigung oder nur zur Ueberraschung vorhanden, wenn die Truppen nur zur Verstärkung der Garnison von Malta entsen- 1414 dtt würden. Aber mit der Besetzung Gallipoli's verhält es sich ganz anders. Es heißt zwar, daß Rußland selber während der Verhandlungen, welche dem jetzigen Kriege vorangingen, England die Besetzung dieses Platzes als eine materielle Garantie für den Schutz der englischen Interessen vorgeschlagen habe. Wir stellen das Gewicht der dafür vorgebrachten Gründe nicht in Abrede, sie sind plausibel und tonnen unter gewissen Umständen unwider« stehlich sein. Aber ltlne Argumentation lann die schwere Bedeutung eines solchen Schrilles, wie die Landung einer englischen Truppenmacht auf türkischem Boden wäre, verhüllen, und derselbe könnte nur durch eine übcrwäl» tigende Nothwendigkeit gerechtfertigt werden. Wir müg-.n ihn erklären, wie wir wollen, die Türken werden darin immer einen Beweis erblicken, daß wir uns zuletzt doch auf ihre Seite stellen, und das Land wird wirklich erleichtert aufalhmen, wenn heute Nacht der Schahlanzler die Persicherung abgibt, daß gegenwärtig keine Nöthigung vorhanden ist, die Truppen welter als bis nach Malta zu schicken." Weniger günstig spricht sich der „Standard" aus, derselbe ist sehr unzufrieden mit den Erklärungen, welche die Minister in beiden Häusern des Parlaments über die Truppensendungen nach dem Mittelmeere abgaben. „Es ist sicherlich eine ärmliche Sorte von Politik, bemerkt das conservative Blatt, welche versucht, jede energische Handlung wegzucrllären, als ob deren Urheber sich ihrer eigenen Energie schämten oder über dieselbe erschreckten. Ein wenig mehr Freimuth, selbst ein wenig mehr Kühnheit würde den Ruf der Regierung für Dis» cretion nicht schädigen. Ein britischer Minister lann in einer solchen Krisis wie die gegenwärtige leinen größeren Irrthum begehen, als zu erwarten, die öffentliche Mel« nung durch vage Friedensversicherungen und dubiose Worte der Vorsicht befriedigen zu können. Wenn irgend eine Kriegsgefahr vorhanden ist, so ist es besser, daß wir von derselben so bald als möglich in Kenntnis ge< setzt werden. Die bloße Verstärkung der Mittelmeer-Garnisonen kann nicht alles sein, was wir zu thun gedenken, um der Eventualität zu begegnen, die innerhalb der nächsten 14 Tage eintreten mag. Dies ist entweder zu wenig oder zu viel; zu wenig, wenn wir Konstan-tinopcl gegen Rußland zu vertheidigen gedenken, zu viel, wenn lrir beabsichtigen, die Ereignisse in der Türlei ihren Lauf nehmen zu lassen." Der „Daily Telegraph" tadelt ebenfalls, daß die Regierung nicht offener und kühner gesprochen. „Galli-poli" — sagt das Blatt — „ist augenscheinlich der Punkt, wo wir mit der geringsten Anstrengung und mit dem größten Ergebnisse handeln können, und nach Galli-poli müssen und werden unsere Truppen gehen, wenn die Ereignisse bei ihrer Ankunft in Malta ihren gegenwärtigeil Aspect tragen. Was gethan werden muß, um England bei der schließlichen Regelung den gehörigen Einfluß zu sichern, muß hinfort mannhaft und gründlich geschehen. Je offener wir deshalb von nun an sprechen und je kühner unser Vorgehen, desto weniger Wahrscheinlichkeit ist dafür vorhanden, daß die bewaffnete Vorsicht der Regierung der Königin in den Regionen des Mittellneeres einen kriegerischen Charakter annehmen wird." und trotzdem, wie warm gedenkt er feines, von ihm poetisch verherrlichten einstigen Lehrers und Freundes Dr. Pre Siren!* Wenn man also diese treuherzigen Kundgebungen seines Fühlens und Denkens ruhig beurtheilt, wird man erkennen, daß A. Grün eine großartig angelegte Natur gewesen. Ich kann es daher freudig und dankbar aussprechen: der briefliche Gedankenaustausch mit diesem berühmten Manne hat meine geistige Entwicklung bedeutend gefördert und mir in meinem liefernsten Leben manche freudenvolle und lichte Stunde bereitet, darum erschien es mir gewissermaßen als eine heilige Pflicht, meinem Geistesblldner und treuen Gön« ner auf literarischcm Gebiete ein bescheidenes Denkmal meiner unvergänglichen Dankbarkeit zu setzen, und dies glaube ich wol nicht würdiger ausführen zu können, als wenn ich dazu jenes Material verwende, welches mein bereitwilliger Förderer selbst und sicherlich ohne die ent« fernteste Ahnung dazu geliefert hat. Den vielen Verehrern A. Orüns ^ Nah und Fern werden diese Blätter wol einiges Interesse gewähren und seinem Biographen einen schätzbaren Beitrag liefern, denn schwerlich hat der Verstorbene jemals einem Menschen, der in so bescheidenen bürgerlichen Ver« Hältnissen lebt wie ich, über so verschiedene Punkte seine Ansichten mitgetheilt, deshalb dürfte eS desto anregender sein, ihn von einer neuen Seite kennen zu lernen. Was den Abdruck vorliegender ausgesuchter Briefe anbelangt, ist zu erwähnen, daß ich sie wörtlich wiedergebe; nur in einigen derselben wurden etliche, für die * Siehe da« Gedicht „Nachruf an Presiren" im „Vodnil-Nlbum," herausgegeben von Dr. C. H. Costa, Laibach 1859, pllss. 96. — Mit Presiren wurde ?l. <2 r tt n betannt, al« « sich im Klinlowstrüm'schen Institute in Wien befand, in welchem Presiren während seiner juridischen Studien eine Ieit hindurch als Lehrer fungierte. Zur Wahlbewegung in Frankreich. In Frankreich beginnt die conservative Presse vielfach der Besorgnis Ausdruck z>l gelien, daß die Ehancen des Wahlsieges der Regierung durch die immer schroffer hervortretende Absonderung der Bonapartisten leicht einer ernsten Gefährdung preisgegeben werden könnten. Der „Solell", daS Hauptorgan der orleanlsti-schen Partei, nimmt von den mißvergnügten Neußeruu, gen der bcnapartistlschen Blätter Act und kenn. zeichnet dann seinen eigenen Standpunkt, wie folgt: „Wir haben den Act vom 16. Mal weder gewünscht noch ge< fordert. Wir haben uns nicht einmal durch Rathschläge an der Bildung des Ministeriums belheiligt. Wir sind also auf leine Weise weder für den 16. Mal noch für seine Folgen verantwortlich. Und doch sind gerade wir diejenigen, welche sich am wenigsten unbequem machen und dem Präsidenten der Republik ln der gegenwärtigen Krisis den größten Beistand leisten. Wie kommt das? Der Gcund ist sehr einfach. Der Präsident der Republik hat erklärt, daß er mit der bisherigen Kammer nicht länger leben könne. Er hat die Eonservatlven, alle Conseroativen aufgefordert, ihm zu der Herstellung einer anderen Kammer, mit der er leben könnte, behilflich zu sein. Wir erachteten, daß wir ihm auf diesem Boden unseren Beistand weder verweigern konnten noch durften. Wir gewähren ihm denselben ehrlich und im weitesten Maße, ohne Nergeleien und ohne Recriminationen. Aber wir gewähren ihn ihm persönlich, zu einem besonderen und bestimmten Zwecke. Wir glauben uns daher nicht ver-pflichtet, alle Acte des Ministeriums gutzuheißen. Wir halten uns nur für verpflicht:!, alles zu thun, was in unseren Klüften steht, damit die Wahlen gut ausfallen. Indem wir in diesem Sinne handeln, werden wir un« sere Pflicht, unsere ganze Pflicht erfüllt haben, und am Tage nach den Wahlen werden wir uns jedermann gegenüber für vollkommen frei halten." Ii.zwischen accentuiert der „Gaulois" seine Sonder-stellung immer schärfer. Er erllärt unumwunden, daß er die Hoffnung, bei der Regierung ein richtiges Ver» ständni« der conservative», Interessen zu finden, aufgeben müsse, und fordert daher seine streunde in der Provinz auf, im Verein mit ihm «ine selbständige und unabhän. gige Wahlcampagne zu unternehmen. Uebereinstimmenden Meldungen zufulge wäre im Ministerralhe, dem auch der von Satins zurückgekehrte Herzog D6cazes beiwohnte, definitiv und nur unter Vor. behalt unvorhergesehener Eventualitäten, die eine frühere Einberufung erheischen könnten, beschlösse» worden, da« Daium der allgemeinen Wahlen auf den 14. Ollober anzusetzen. Auch die Liste der offiziellen Kandidaten soll jetzt vollständig festgestellt sein. — Das Appellations-gericht von Montpellier hat das Urtheil erster Instanz, welches jenen Bürger Möze, der zum Vertrieb republikanischer Blätter einen Buchhandel bei sich improvisierte, freigesprochen hatte, umgestoßen und Möze in eine Geld» strafe von 16 Francs oerurtheilt. Zwei von der republikanischen Pntei herausgegebtne Flugschriften, betitelt: „I.Was wird nach den Wahlen geschehen? 2. Sind die 363 wirklich Radicale?" sind von der Behörde mit Be« schlag belegt worden. Wie die „Dsfense" zu ihrer großen Entrüstung ver-nimmt, hat der Gemeinderath von Bo urges sich ge-weigert, für den Empfang des Präsidenten der Republik einen außerordentlichen Kredit zu bewilligen; ja die Lesewelt leine Bedeutung habende Stellen von rein persönlicher Beziehung weggelassen. Dort, wo es das all-gemeine Vcrstä»o,us erheischte, habe ich erklärende No^ ten beigefügt. Möge also dieser Briefwechsel so freund, lich aufgenommen werden, wie ich ihn biete. Trägt er im oben angedeuteten Sinne zur Schmückung des Andenkens an A. Grün bei, so sind sein einziger Zweck und mein warm empfundener Wunsch erfüllt. Laibach, im Juli 1877. I. Eimperman. I. Thurn am Hart, 28. Juni 1873. Geehrter Herr! Empfangen Sie meinen wärmsten Dank für Ihr freundliches Schreiben und dessen poetische Beigabe, aus welcher sich ein edles Gefühl in herzgewinnender Weise kundgibt. Möge Ihnen das warme Herz, der aufwärts strebende, leuchtende und zündende Geistesfunke über körperliches Drangsal milde und sänftigend hinüberhelfen und die Gunst der Musen Sie über die Ungunst äußerer Lebensoerhältnisse trösten und erheben! Kann ich zeitweise dazu mitwirken, Ihnen hellere, frundlichere Stunden zu bereiten, so wird mir dies gewiß zur aufrichtigen Freude gereichen. Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung ergebenster Ant. Auersperg. II. Dornau bei Pettau, 9. Juli 1873. Sehr geehrter Herr l Ihr freundliches Schreiben vom 30. v. M. hat mich nicht mehr in Thurn am Hart getroffen und ist mir nach Graz, wo ich einige Tage verweilte, und da ich mittlerweile auch von dort wieder abgereist w«"^ endlich Hieher nachgesendet worden. Dieser Umzug """ die damit verbundenen Verzögerungen mögen die Verspätung meiner Antwort entschuldigen. Vor allem habe ich Ihnen für den wohlwollende" Inhalt Ihres Schreibens sowie für dessen literariM und artistische Beilagen meinen erneuerten Dank abz«' stalten. Ich lann hiebei die Versicherung wiederhole"' daß es mich sehr freuen und interessieren würde, vc>" Zeit zu Zeit, wie Sie mir in Aussicht stellen, M"" theilungen von Ihnen zn erhalten, und daß es mir »M zu aufrichtiger Befriedigung dienen könnte, Ihnen nM" Theilnahme auch durch die That zu beweisen. S?> glücklich müßte ich mich fühlen, wenn ich, wie S» meinen, wirklich die Begabung besäße, in Ihr Dase'" einige helle Stunden zu „zaubern." Stünde mir c" solcher Zauberstab zugebote, wie gerne wollte ich 'V' unermüdlich schwingen! Wie Ihnen schon diese Zeilen darlegen, ist """ äußeres Leben etwas nomadenhafter Natur. Der "I malige Wechsel meines Aufenthaltsortes, dazu der oi gleichzeitige Andrang der verschiedenartigsten GeM und Obliegenheiten u. s. w. mögen mich so wie he"'/ abermals am Vorabende einer Reise, im voraus a»^ für die Zukunft entschuldigen, wenn meine Rückantwort nicht jederzeit pünktlich und mitunter einigermaßen st"""" erfolgen sollten. ^ Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung "" wärmster Theilnahme Ihr ergebenster Ant. Auersperg. (Fortsetzung folgt.) Gcmeinoerätye yatlen der Einladung des Prasecim « einer Besprechung über diesen Empfang nicht einlB Folge geleistet. — Die Behörde scheint sich endlich d!c juristischen Beweismittel dafür verschafft zu haben, da« X...Y, der Hauptmitarbeiter der bciden radicals» Blätter von Paris, mit Henri Rochefort eine und dic selbe Person ist. Der „Mot d'Ordre" hat "iimlli! eine Vorladung vor das Zuchtpolizeigericht erhallen, un> sich gegen die Anschuldigungen zu rechtfertigen, »Artilcl über politische oder social-wirthschaflliche GegenM" aus der Feder des zu einer entehrende» Strafe ver» urtheilten Rochefort veröffentlicht zu haben", was dum Artikel 21 des Dekretes vom 17. Februar 1852 verboten ist. Der „Mot d'Ordre" will, wie er anzeigt, gege" diese Anklage den Principaleinwand erheben, daß l>n Artikel 2l des Dekretes vom 17. Februar 1852 » das Gesetz vom 11. Mai 1868 aufgehoben und dlM Artikel 9 dieses Gesetzes ersetzt ist. demzufolge die o" botene Handlung nur darin besteht, daß eine Zeitunß Artikel mit der Namensunterschrift eines zu einer eB ehrenden Strafe Verurtheilten veröffentlicht. Italien. Italienische Blätter sprachen w der letzten Z^ wieder viel von Mißhelligleiten im italics schen Kabinette. Das ministerielle Hauplorga» ^ Diritto" tritt nun diesen Angaben mit folgender Olllü' rung entgegen: „Einige Blätter fahren fort, von Zv"' stilltelten zwischen dem Eonseilspräsidenten und del» Minister der öffentlichen Arbeiten inbetrcff der Eis"' bahnfrage zu sprechen. Diese Zwlstigleiten sind oh" jegliche Gegründung; es wäre denn, in der Phantasy derjenigen, welche von ihnen zu erzählen wissen. D'c Eisenbahnfrage wird eifrig studiert und sie berührt so erM Interessen, daß sie sowol von dem Eonseilspräsi^enlel' als von dem Minister der öffentlichen Arbeiten erst «>!' lich erwogen worden muß, ehe man zu einem Entschlüsse kommt. Es ist daher widersinnig, dort von ZwistiM"» zu sprechen, woselbst auch nicht einmal ein Molio l" solchen vorhanden wäre." Der dem Ministerium des Aeußern nahe stehet „Fanfulla" schreibt: „In der Nachricht von der 2"!' sendung der Flotte von Ancona »ach Tarenl habt" einige elne indirekte Bestätigung der Gerüchte erblickt, welche jüngst über die Projelle einer bewaffnete« Intervention Italiens in den orientalische" Angelegenheiten veröffentlicht wurden. Diese AuslegM ist, wie wir erfahren, eine ungenaue. Die in Rede ste' hende Maßregel entspringt der Absicht, unsere im Orient ansässigen Landsleute ulcht ohne wirksamen S, v » »,».. ^"italienischen Blättern war letztertage wieder W ,. !"^^^""' des Minister« des Auswärtigen, ^?c^l Mc egari. die Rede. Man bezeichnete den Bot! U!^Ä^ '"'russischen Hofe, Ritler Nigra, als dessen Nachfolger. Die „Fanfulla", welche bekanntlich 2.,'^« .^^tionellcn Färbung zu Melegari in M.mn.^^"^" lieht, versichert uu« auf das be-2 ^ ^?b der General entschlossen sei, auf seinem vlatze auszuharren. unl.^^llion der rumllnischen Minister Docan vers^""u.^ "'üblich wegen vollständiger Meinung«. über die Stellung der rumäni- ?n3 wl ^«?^" ^""" erfolgt. Als Nachfolger Do. Cern^"^^^?? ^""'" bezeichnet, als Nachfolger N»m^.^erst Eernat. Camplneanu, gegenwärtig Iu. r.,«>.' ^ übernimmt das derzeit vacante Ministe- "um der Finanzen, dagegen Eslatescu die Justiz. via...- ^ .^ ^""'^ ^" türkischen Regierung gt-plane Entfaltung der Profetenfahne läßt sich die N^ü ^ .Zeitung" aus «onstantinopel berichten, vorige ^ sei in der That in einem geistlich weltlichen Rathe den s^^:^^°"en. ob die Fahne entfaltet «er. Ms«bA. ^^ ^^"«hl der Anwesenden soll sich hlefür sv A. . ."" """ der Scheil.ül.Islam selbst wider-lünw, ? ^ ^"' angeblich, indem er auf die Glfahren dab « . İ daraus entstehen könnte,,. Europa glaube, ben«, . " ^""el nach den letzten Reformen cln Glau» l>l»u/f..^ unmöglich sei; und da die Lage deS Reiches Fa«,«. b"Mch wäre, solle man dieselbe nicht durch die Matt«« ? «tMimmern. Darauf wurde eine Procla-slam!.,^ , l'e"' »lrichlet an die Ottomanen in Kon. das 3«. l ""che sie ausfordert. Weib und Kind für dun° >>/"l°'.'b l" Stiche zu lassen. - Nach einer Mel-Stur» k ""^nce HavaS" aus Konstanlinopel ist der daß A».^s ^"bveziers bevorstehend. Es scheint gewiß, Nrie»«a,"/i"erim Pascha und Redif Pascha vor ein nbgesekt . ll^^llt werden. Der Schcll-ul.Islam wurde ' ^ u„d Eara Efendi zu seinem Nachfolger ernannt, die U,,„. amerikanische Regierung hat beschlossen, Innung der neuen mexikanischen Regierung zu verschieben, bis Porfirlo Diaz, seinem Versprechen gemäß, Schadloshultung für die Einfälle auftezcanifchen Boden seitens der Mefilaner geleistet habe. — DaS Resultat der Subscription auf das amerikanische An» lehen von 7tX) MMionen Dollar« in London war lein glänzendes; es sollm kaum mehr als, 10 Millionen Dollars gezeichnet worden sein. In dem zwischen Brasilien und La Plata seit längerer Zeit schwebenden Grenzftreite hat der Präsident der Bereinigten Staaten auf Anfuchen beider Inter, essenten das SchiedSrichteramt übernommen. Hagesneuigkeiten. — (Tinschiffungsprobt.) Freitag morgen« 7 Uhl wurde am Molo Nr. 1 in Trieft mit den Truppen der Garnison am Schlüsse eines UebungsmarscheS auf dem tben dort vor Anker liegenden Lloyddampfer ,Iuno" eine «inschifjungsprobe vor» genommen. 1800 Mann sammt Gepäck wurden an Nord unter, gebracht und ordnungsmäßig verteilt. Die ganz« Manipulation nahm ein« Stunde Zeit in »nspruch. Nach beendetem Versucht ruckten die Truppen mit klingendem Spiele in die Kasernen ab. — («in Fideicommiß.) Der llhef des Bankhauses Könlgswarler beabsichtigt, wie ein Wiener Blatt mittheilt, fur seine Familie ein Fideicommiß zu errichten, und reftectierl zu diesem Vehuse aus ein große« «ut in Böhmen, das sich im Besitz einer filrstlichen Familie befinde!. — (Großer Di e bft a h l. j g« dem unter diesem Titel von allen Blättern mitgetheilten Zjalle wird ans Olmüh be» richtet: Nach neueren Meldungen über den Diebftahl im «ahn« Hofsgebäude betrifft derselbe die gleichfalls im Stationsgebäude untergebrachte Vahnhoföpost. Es sind nur mehrere Pojlbeutel mit circa 600 fl. abhanden gekommen. ' »"'" " -(FataleVegegnung.j Man erzählt dem „3,bl." folgende „selbsterleble," also wahrhafte Geschichte: Eine Dame lehrt in Begleitung ihres Sohnes, eineS Ginjährigfreiwilligen von emem Spazlergange nach Hause zurück und ist unangenehm überrascht, in der KUche einen Soldaten, den Geliebten ihres Stubenmädchens, zu finden. Die Dame, welche viel auf strenge Zucht und Sitte hält, wendet sich empört ,« ihrem Sohne-Geh we.se doch dem Mann die Thür l« Der gehorsame Jung. lmg bee.lt sich, dem mlltterllchen Wunsche Folge zu leisten. Er halte laum das ^mmer verlassen, al« er auch schon wieder ganz bestllrzt aus der Küche herein kam: «Mama. das geht nicht. Der Mann ,si mein — Korporal." -(Modernlr Schwindel.) Ein Kaufmann in ^ M" "7'"3 " "l dem längst nicht mehr ungewühn-l'chen Wege der Schwindelannoncen, leichtgläubigen Leuten Geld abzulocken, mdem er eine leichte, einträgliche und für jedermann passende „Nebenbeschäs.igung" anlllndigi und sür die dieöbezüg. llchen M.tt„e,lllngen ein voraus zu entrichtendes Honorar von dre, Gulden verlangt. Diejenigm, welche ihm diesen Vetraz ew-enden, erhalten als «ntwort zwei Vlüttchen mit einer «nwel-sung aus Seidenzucht. -"(«ine verunglückte Th ans o net t e n. Sä n-gerln.) Camilla Anderson, eine Chansonetten-Sängerin von Quargs «aubeville.Thea.er in Berlin, ist Montag nach der Vor. fiellung auf seltsame Weise ums Leben gelommen. Sie wohnte ,m Thealergebäude im dritten Stock. Dort nach der Vorstellung eingetroffen, will sie ihrem Nräuligam au« dem Fenster noch ein herzliche« .«ute Nacht" zurusen, stürzte aber, das Gleichgewicht verlierend, in den Hos hinab. Sie lebte dann nur etwa noch eine halbe Stunde. — (Das germanische Museum in Nllrn« berg) feiert am 16. «ugust d. I. das Fest seines fünfundzwanzig, jährigen Bestehens. Es wird bernl« ein der Vedeutung dieser Feier entsprechendes Programm festgestellt. — (Die Versenkung de» Rhelnlabels bei Mainz) M»« schreibt »u, Mainz vom 23. Juli: ^Unsere Stab« war heute Zeuge eiue« für d», Verlehrelebcn Deutschlands hoch. wichtigen «cte«. Die 80 Meilen lange uulerirdische Telegrafen, linie. welche Berlin mit Mainz. Franlsurl a. M.. Leipzig. H»lle und Kassel verbindet, ist durch ««senlunst des Rheintabel« zwi» schen Kassel und Mainz soeben beendet worden. Unter Führung dc« Venerlll'Postmcisters Dr. Stephan halle eine zahlreiche Fest. Versammlung auf das Kabelschiff sich begeben, von dem festlich beflaggten Schisse aus wurde da« Schlußlabel schnell und sicher in den Rhein hinabgesenkt, und nachdem sodann die Verbindung mil dem Landladel hergestellt und die Sprechversuche mit Berlin rrfolgilich beendet wortzen, brachte der Oeneral'Postmeister Dr. Stephan unter begeistertem Zurufe der Versammlung einen Toast ans oeu Deutschen Kaiser au». Demnächst, sobald die unlerirdi« schen kinim nach Hamburg und Kiel vollendet sind, wird die Fortslhung der klnien von Mainz nach Köln und Vtraßburg erfolgen." — (DaS Herz auf der rechten Veite.) Dem naturwissenschaftlichen Verein in Aussig an der Elbe wurde, wie ein czechischeS Vlatt erzählt, diesertage ein Mann vorgestellt, der wol vollständig gesund ist, aber da« Herz aus der rechten Seite hat. Der Mann heißt Franz Nickl, ist 67 Iah« alt und Arbeiter in dem Magazin der Aussig , Tepliherbahn in Teplitz. Als Knabe hatte er besondere Anlagen zur Musil gezeigt, und da er eine starte Brust halte, lernt« er die Trompete. Als Mu» siler wiille er volle 30 Jahre, bel«m aber infolge Ueberanftren» gung einen dicken HalS. Wegen dieses Fehler« lam er nicht zum Militär, und so blieb die merlwilrdige Eigenthümlichkeit seines Herzens unbeobachtet, bis in letzter Zeit ein Arzt, der den an einer Lungenentzündung erkrankten Nickl belMndelte, dieselbe enl. deckte. Das Herz Nicklö macht vollkommen regelmäßige Vewe-gungen und der Herzschlag ist ein durchaus rhythmischer; es ist vollkommen gesund. Nickl ist verheiratet und Vater von vier Kindern. ! — (Die sch«ne Müllerin.) «lus Eger wird da« folgende düstere Lheftandsbrama gemeldet: Der reiche bejahrte Müller Hahmann aus dem Dorfe Slavlow bei Eger heiratete kürzlich ein junge«, I9jähriges, bildhübsches Mädchen. Die Un, gleichheit des Alters dieses Ehepaares trübte gar bald den Ho» rizont ihre« ehelichen Glückes. Die junge Frau, verliebte sich in einen schmucken Müllerburschen und erkaufte einen zweiten Bediensteten für 200 Gulden, daß er sie von ihrem alten Manne befreit. Mau beschloß den Müller inS Wasser zu werfen. Schon Tags darauf wurde das Verbrechen in Gegenwart der schtmen Müllerin verllbt. Als sich der alle Mann wehrte, sprang die unnatürliche Gattin herbei und half ihn so lange unter dem Wasser hallen, bis er ertrank. Die Müllerin wurde sammt ihren Helfern verhaftet. Beide legten vor dem Lgerer Vtraf« gerichte ein reuiges Geständnis ab. — (Originell.) In Ohio h«t eine wegen Vergiftung ihres Bruder» zum Tobe verurtheilte und später zu lebenslangem Kerler begnadigte Frau, nachdem sie bereit« einige Jahre im Ve» fängnisse gesessen, um Vollstreckung de« Todesurtheile» angesucht. D!e Delinquentin führt zur Begründung ihre« Gesuche« an, daß sie ja nie zur Umwandlung ihr« Tode»» iu eine Kerlerstrase die Zustimmung gegeben habe. Die Entscheidung Über diesen seltsamen Fall kommt dem Supreme»2onrt de« Staate« zu. fokales. — (Verleihung.) Dem Hauptmanue erster Klasse Paul Kovalevic de« Infanterie»Regiments Erzherzog Leopold Nr. 53 wurde »nlässig der auf sein Anfuchen, unter Aufrechlhaltung seiner Vormerkung sür die Verwendung bei provisorischen Platzlommanben im Mob.l!siernng«falle, erfolgenden Uebernohm» in den Ruhe» stand der Majorscharaller »6 douors» m.l Nachsicht der Taren verliehen. — (Ernennungen zu st e serv ei ie u t e n a n t «.) Mit 1. Angust b. I. wurden zu l. l. Lieutenant« in der Reserve ernannt: Der R^serveladetl Franz Zelezinger be« 19. Felbjilgerbataillon« im Vatalllon. — ferner auf Grund der nachträglich abgelegten Prüfung nachstehende Unteroffiziere: ä.. In der Inf » nteri,: Ollo Zcievii des 27. Felbjäzerbalail-lons beim Infanler.llUegimtNte Erzherzog Leopold Nr. 53, Heinrich Viosetlig be« 7. Iuf.'slcg. b,lm 53. Inf.-Reg., Ernst Fanin» ger de« 19. Illgerbal. beim 47. Inf.-Reg.. «lllsor Gcomparinl be« 19. Itla.er.Vat. beim 40. Inf.'Nlg. Iofef Vvaro be« I7ten Inf.-Rlg. beim 53. Inf..«eg, Karl Ducat de« 5«. Inf.'sleg. im Ueg.Mlnle, Malhia« Tonejt, tesp. Ton,j,t de« 17. Inf.Neg. beim 6. Inf.-«eg., Franz »ndolsil de« 17. Inf-'Reg. beim 69. Inf.Reg. Josef «irfchner de« 36. Inf.Reg. beim 53. Irs.-Reg.. Jakob Neumann und Georg Vranlovit oe« 53. Inf.-Reg, beide im Re» glmcnle. — L. Iu der Artillerie: Blla Iarmay, K»rl Vayr und Friedrich Frechtli vou Rlchbach — sämmtliche de» Feld-aitillerielRegimentt« o. hofmann Nr. 12, im Uegimcnle. — (Ernennung.) Der proviforifche S»nilHt»praltllant bei der l. l. Lande«regiliung in L »ibach , Herr Dr. Hermann Llnhart, wurde zum Sonitllteufsifttnlen ernannl und der l. l. Vlzill«h»uplmaniisch»sl inGurlseld zur Veforgung de« dem Bezirlearzle zukommenden W>rlung«lreise« fllr den poli« tischen Vezirl Ourlfeld zngewiefen. — (Gartenfest.) Zur Feier der am 84. d. M, erfolgten Selbstäüdigleitserklärung Vr. t. und l. Hoheit des Herrn Krön« Prinzen Vludolf beabsichtigt Herr Ehrfeld i« Laufe dieser Woche i» Kasino garlen ein glänzendes Gartenfest mit Militärlonzcrl, Illumination und Feuerwerk zu veranstalten. — Die gestern abend« ,zu Ehren aller Annen" im Kasinogarlen stattgefunden« Soirie war von schönem Wetter begünstigt und von nahezu 400 Personen besucht. - (« n « bem veiein «lel, en.) Dem allgemeinen ll»i-nischen »tililär- Veler » nenvercine sind al« Milglit» der be.getreten Herr Karl Fr.edrich «eichsgraf v. Lanthieri, Herrfch»ft«besiher in Wlppoch, und Herr Thoma« Loinil »r, »ul«besitzer in Wailsch. — (Hllndll»l»mmlrfihung.) Die H«ndel», und Giwerbetammer für «r»in h«t heute um 6 Uhr nachmittag« im städtischen M»gistr«l«s»»le eine ordentliche öffentliche «ihung mit nachstehender l»g,«ordnnng »b: 1.) Vor« läge des Titzung«prolol°lle« »om 15. Inni 1877. 2) Geschllsts« bericht. 8.) Berichte der ersten Section: ») Ubrr den Antrag be» «izeptästdenlen Karl Luckmann, betreffend die Schwieri«t>»t,n, welche sich »u» dem Vesehe »om lj. Mtlrz 187« für den Nechfel. verkehr ergeben haben; d) llber den Vefrhunn^vorschlllg fttr zwei hanbeKgerichts.Veisihcrftllleu beim l. l. Landesgerichte Laibach. 4.) Berichte der driltcu Section: «.) liber den neuen Telegrasen-Vebürentaris; b) über die Zuschriften, belresslnd einen Veitrag zum Pcnsionsfonde und Versorgungsvereine Vfterr. Telegrofiflln. nen; c) über da« Marltconcessionsgefuch der Gemeinde Horjul. 5.) Allsilllige sonstige «nträge. — °hu befindlichen Pumpenhaus,, «n welche« «n der Sitdfci.« rin dem 1416 Vahnaufscher de« Wächlerhauses Nr. 66 » Franz Pauschwein ge« höriger kleiner Stall sammt Schupfe angebaut ist, lam am 24sten d. M. um 10 Uhr abends ein Schadenfeuer zum Auebruche, welches die letztgenannten zwei Objelte nebst den darin enthaltenen Heunorräthln sowie den Dachstuhl de« Pumpenhause« einäscherte. Auch ein Schwein und eine Ziege find mit verbrannt. Der durch das Feuer angerichtete Schade belauft sich auf 5« bi« 600 fl. Durch die thätige und rasche Hilfeleistung der au« der Ortschaft Ratsch ach mit einer gut brauchbaren bespannten Feuerspritze herbeigeeilten Bewohner gelang e«, das F>uer zu löschen, noch ehe e« da« iu unmittelbarer Nähe bcfindliche und seiner Schin» delbedachung wegen äußerst gefährdet gewesene Stationsgebäude ergriffen hatte. Dic Elllstchuugeulsache de« VraudcS dUrste in un« vorsichtiger Gebarung mit halb auSgebralmler Kohle zu suchen sein, die daselbst, 20 Schritte vom AuSbruchsorle entfernt, täglich im Freien auf einen Haufen ausgeleert wurde und durch ein vom Winde entlragcnes glühendes Stllck vermuthlich den Viand entfacht »Me. — (Evangelische Generalsynode.) Der Minister für LulluS und Uuleilicht hat gemäß 8 1,09 der evangelischen Uilchcnversassulig vom 6. Jänner 1866 die evangelischen Generally n öden belder Velennlnisse auf den 14. No» vember 1877 nach Wien einbecufen und die eiforderlichtn Emleilungcn im Wege des evangelischen Oberlirchenrathes und der Superlnlcudenzen veranlaßt. — (Unznlassigl Lehrtcxte und Lehrmittel.) Da immcr noch einzelne Fälle oorlommen, in ^enen nicht appro» bierte oder gar ausdrücklich ulö unzuläjstg erllärte Lehrl>lle uub Lehrmittel iu dcu Mlttel« uut» BollSfchulen >m Oe» brauche augetloffen werden, so find die Schulblhülden und ins« besondere die 5!anocs» uud Bezillsschulinspelloren neuerlich an die ihnen diessalls obliegende Pflicht erinnert, und ist zugleich angeoronel wocdtu, daß lioer jsden Fall, wo ein unzulässiger Lehr« behelf angetroffen wmde, unverweil« eiu abgefondcrler Vericht au das Unlerilchlsmllnsterlum zu erstatten ist. In dem Verichte ist immer auch anzugeben, in welcher Weise gegen das schuldlrageude Lehrpelsünale (emschlllßllch der Schulleilung) oorgegaugen wurde. — («ougreß.) Am 8., 9. und 10. Slp^mber d. I. fiudet in Graz im Ousthause zum „grlluen Anger" ein ikongreß der selbständigen Schuhmacher Oesterreich« Ungarn« stall. Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegen» stanne: Blsprcchmlg uud Heschlu^ssluia, Uoer d,e Vage des Ge, werbcs, wlril)schuel> Bclbanoes aller O>!lil,ss^!schaittn lu Ocherltlch zuc Förderung der gewerblichen Iuleltsseu; K^aulenlasseil m,o Alltl«ocrsolgui.g. — Die vor tuizem an mehreren Abenden m ^.'albach aufgclreiene ungacische Z>geuncilaprlle Muuczi ilajos lonztllicll sell Freitag unter gloßem Vel« salll «n »lagensurt. — (Elfen bahn durchs Wippacherlhal.) Dem Ziolüiigenleur Iohaun Schlw>h unt> Lonsorten wurde, wie dle „Gc. Tgpst." meldet, dle Bewilligung zur Vornahme ltchulscher Vorarbeiten fllr eine Locomallveisenbahn von Trieft durch da« Wlppacherthal nach Heidenschaft unler den üblichtl, Ocolllgungm auf die Dauer von neun Monaten ertheilt. — (Verkehrswesen.) Dim Betriebsausweise der öster» reichischen Eisenbahnen sllr den Monat Juni entnehmen wir solgendes: SUdbahn: Befördert wurden 559,745 Ptlsouen und 353,1l)0 Zentner Frachteil; die Einnahme betrug 3.048,462 Gulden. Rudolfsbahn: Vcfäcdert wurden 102,595 PVai. Ihre Bestimmung ist unbekannt; man glaubt, sie werde zu Kreuzungen verwendet werden. tlllS Schumla wird ein Vorpostengefecht gemeldet. Aziz Pascha ist gefallen. Konstan lino pel, 27. Juli. Gestern fand in der Nähe von Razgrad ein Gefecht statt, bei welchem der die Türken befehligende DwiftonSgeneral Aziz Pascha durch ein «ugel gelobtet wuroe. Athen, 28. Juli. (N. Wr. Abendblatt) Griechen, land unterhandelt mit Serbien und Montenegro über den Abschluß einer Allianz. Da« Zustandekommen der« selben gilt für höchst wahrscheinlich — Vei Rethymno auf Canoia fand ein blutiger Kampf uilt den Insurgenten statt. Die Türken aus Sphalia flüchten. Die Insurgenten sollen 1800 Mann start sein. New York, 28. Juli. Die Situation ist nicht merklich geändert, die öffentliche Stimmung beginnt zuversichtlicher zu werden. Unbedeutende Unruhen in Chicago und San Francisco wurden unterdrückt. Vei der Clnlralbahn in Te^as ist ein Strike ausgebrochen. Telegrafischer Wechselkurs vom 28. Juli, Papier - «ente 62 70. — Silber, «ente 67 20. — Voll», Rente 75 15. — 1860er Staat«-«nlehen 1l4 50. — Vanl-Actien 794-—. - Kredit-Actien 157 90. — London 123 25. — Silber 108 30. - K. l. Mllnz-Dulalen 5 90. - stapoleonsb'or 9 83'/.. - l00 «elchsmarl 60 45. Wien, 28 Juli. Zwei Uhr nachmittag«. (Gchluhlurll.) Kreditactlen 157 80. 1860er Lose 114 50, 1864er>.s'I33?b, österreichische »i,Mt m Papier 62 70, Klaotsbahn 242 75, Hol»' bahn 186 25, 20« Franlenftücle 9 83, ungarilcht KreditaclieN 147 89. österreichische Frauclibanl — —, »Nerreichischc Ungl°b«N 7325, Lombarden 70-—. Uuionbaul 5125. austro-orlentaliich« »Vanl —'—, Llov,b»cl,en 341'—, anstro-ottomanische Van! ^'^< turlische Lost 15 75. Kommunal' Äulehen 9175. EgyMli« — —. Golbrente 75 20. Nachbllrse: 20. Franltustllcke 9 85, — Usterr. Staals« bahn 241 75. Handel und GolkswilUchaMches. Getreide. Die Umsätze im Oltreideglschäfte beginnen -7 wie der „G. <3." meldet — an Ausdehnung zu a/winnen. D85 ->- Korn « (neu) 5 70 6 67 Gier pr. Stils - N------ Gerste „ „ 4 40 5 «7 Milch pr. Liter - 7 - ^ Hafer „ (all) 3 90 4 13 Rindfleisch pr. Kilo - 52 ^ ^ Halbfrucht „--------7 30 Kalbfleisch „ -56-"^ Heiden ^ 7 60 7 33 Schweiliesleisch „ — 60 - ^ r)irse ^ 5 36 560 Bch»psmfl:isch « -32-- Kuluruh « 6 — 6 45 Hähndel pr. Stllll — 85 ^ Eidilpfel 100 Kilo---------------- Tauben „ _ 16 - ^ Linsen Htltoliler 12--------- Heu 100 Kilo ^ — geräuchert „ —>78 —> — weißer. „ -------20,^ Hlnftetvmmene Fremde. «m 28. Juli. Hotel Vtadt Wien. Schulz. Kosleley. — Sigmund, Fabrikant, Zwitlau. — Sträub, Kfm., Swlnau. — Maiafat, Flelschhautll Horoat, Privat, und Muzevlt, Agram. — Pola, Ingenieur, Wim. — Krenn, «fm., Gotlschee. — Kramer, Loncipient» »mflttten. bslel Vlefant. Koffler, Gutsbesiverin. Kraii,. — Maholilt, Ulsihetln, Innerlrain. — Dr. Mrha, «egimentsarzt, Lalball»-— Oenbiener, »fm., Vraz. — Pettooii, Dalmazie«. 7" Tilchler. Vauleittl«gatl,n. Tarois. — Oraf Narbo H"""" < u»d «raf Baibo Anton, ttrolscnbach. - Ianosch, P"g. ^ Würg, Lack. Kaiser von Oesterreich. Müll«, Iohannisthal. Vairlscher Hof. H)l. Hoievar, Wien. — «auiit, Oberlraln. i Sternwarte. Hoievar, «esiher, Pudlog. I Mohren, «endiener U. und Venoiener M.. Vraz. Lottoziehungen vom 28. Juli: Trieft: 66 24 11 60 32. Linz: 77 81 12 17 57. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. - -i U U - ls^Ä 7'U.Mg. 737», ^.15,^ NW. schwach schw. Nebel ' 28. 2„N. 736?« ^.22.8 NO. schwach heiter 0.«« 9 „ «b. 738.80 ^15.2 O. schwach heiter ^^ 7U. Mg. 740.« -l-13.9 NW. schwach heiter 29. 2 „ N. 739.«4 -j-22.5 NO. schwach bewollt 0.o« 9 „ Ab. 741.37 -j-17.0 windstill heiter Den 28. gegen suns Uhr nachmittags Gewitlerwollen, f""^ Donner in Ost, nacht» sternenhell. Den 2!>. morgens M"' dunst, tagSUber wechselnde Vewüllung. abend« heiter. Da« °" gestrige Tagesmittel der Wärme -<-17 9°, da« gestrige -^ l?°, beziehungsweise um 17' und 18" unter dem Normale. ^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamberg- i8l)l'l(ll!)(^l(!)!. «Sien. 27. Juli. (1 Uhr.) Der Verlehr vermochte nicht, sich zur Lebhaftigkeit zu entwickeln, doch war die Haltung d,r Kurse aus der ganzen Linie constant eine feste^___ «eld »0«, Papinrente........6260 6265 Silberrenle........67 50 67 60 Volbrente.........7K- 75,0 Lose. 1639........233 - 834- 1854........109 - 10»50 . I860........^450 l'470 . 1860 (Fünftel) .... 12 l 75 ,2225 » 1864 ........ 13325 !33 75 Un,. Pcamien.Unl......75 ,nau.N«alllitrung?»Los« . . 104 25 104 75 2)omänrn«PlH6dbr,t!t . . . . 14l 50 142-Ocsterrelchische Schahscheine . . 1W - 100 25 Ung. H:'!ll?alzu,«':i.....V9 — i»9 !i5 Uug. Schatzbon« vom I. 1874 1(<2 25 102 75 »ulehen d. Etadtgemtiude Wien in B. V.........ss — 96 50 ,l..........84 50 85 - »«ld 57- Depositenbank.......124 — 125 — Krelntallftllll, nnzar.....)4? — 147 25 H«l°mvt,-A.lftalt......680— 69) — slNlonalbant.......?9s — 797 — Oifilrr. Vaulgesellschaft . . . —— _ _ llnioubanl ........bi — Kl ßU «eilehrsbanl .......80 50 81 — Wiener Vanlverein.....58 — H9 — Actien von Transvort-Unterneh-mungen. «lf»ld««ahn........107 — 1,8 _ Donau.Dampschiss. «Gesellschaft 336- 337 — Vlisabeth.Weftoahn.....15150 IK2 - Xerdin»ud«li»l«,rdb»hn . . . 1862 -1»85 - «eld ««« Franz - Joseph . «ahn .... 122- 12250 Oallzische llarl-Lnowiq.Vahn . 229 75 2!^0 — KaschaUlOberberger »ahn . . 9« 50 92 — Lemberg-«ierno»iher Vahn . N6 50 N7 50 Lloyd.aiefellsch. . .341'- 845 - Oenerr. «ordweflbahn .... 10950 10975 «udols»«>0llhn .... 109- ,0V 50 Ktll»l«3ahn........240 — 241 - Klldbahn.........70- 7025 Theiß-babn........I»5 185 5) Ungar.-galiz. Verbindungsbahn 84 50 tt^ — lingarische liiarooftoahn ... 9925 9975 Wiener tramlvay.H0°hn . 88 75 89 - »al. «»rl.?nb»l«-V.. I. «m. . IN» - l^.^g Orfterr, «orbwfN.Vahn 88 — °n ft GiebenbUrger Vahn. . , . 61 - b» ^ St»at«b»hn I.Vm...... 15740 «^ Suddahn k 8»/....... 109 50 1"' Südbahn. Von«......—'^ ^"'"' .. «0^ «us deutsche Pllche.....6005 ^^g London, lurze Sicht .... 1236^ «''<„, London, lanae Gicht .... '28«<' 'Ai<1 Geldsorten. Dulaten ... 5»l 93 lr. 5 st.A, ^ Nap°le°n«d'«r . . 9 ^ 8S . 9 < »" " Deutscht «elch«. 7y - banluoten ... 60 „ 65 , "" " <,n ^ «ilbeigulden . . 10» „ 75 ^108^" «rawischt «rnnt,tntl»Nnn,««0',l<,a"'"^ Privaluotierung : «eld 91—, l»»« ^ ^ Kredit 156 8) bl« 157-. »ngl° ^b" siaHtra«' Um 1 Uhr 30 Minuten noti««: Paplerrente 62 65 bi« 82 70. Vil!«rr«ntl 67 40 bl« 67-60. Voldrent« 74 9l> bl« 74 95. 74 -. Ändsn 1^3 65 bi« 123 9). «opolean« 9 86 bi« 9 86'/.. Silber 109 75 ii« 108 90.