.,,d Feiertage, täglich, ,md fosset ,'ammt dc» Äeilassl» i>» T°"N't°ir qa»^<'hriq . > g 30 kr. mebr ,.. „.tr.chl.n. Äi . t d. r > o ., l>or ... sr" aa jäl q. unter Kreuzband ,mb gedruckter Noressc l^ ss.. balbjähriq 7 ö, 3l> f, - In ."«t.o.ls^b'" r m>^..n ^< c.„c„, od,r dm R.n.». ,»e,s'e., ,nr rm-ma! a? i ' Äwnq X fr., s.'.r ^vei».alige ^ lr.. si.r drei.u.ligc 5 kr. C. M. Inserate bis lÄ Zrilcn kl'stc» ' «. "'>- ' ^'' "» '' ''' ' ^, '"'b "' l'- "" ' M.l .».zn.cha,.,.., 3 d eftu S)eb..hre» ist nach dem „provisorische.. Gesetze vom «. N^eo.ber '850 s..r I»s.rtn'st^».p.l" «och l0 sr. ft'r .»>e icd.smal.ge t5».,cha«,mz, h»,z.. z„ rcch»,». Amtlicher Tbeil. bleute wird ausgegeben und versendet: das Landes-Regierungsblatt für daS Herzogthum Krain. Erster Theil. XXlll. Stück. V. Jahrgang 1833. Dasselbe enthalt lütter Nr. 132. Etlasi deS k. k. Finanzministeriums vom 8. Februar l8ü3, über den Umfang des Armenrechtes im streitigen Verfahren und über die Berichtiguug der baren Auslagen, welche mit der Verhangnng der (5uratel über wabn- und blödsinnige oder mit der Anordnung der Fortdauer der Vominudschaft über volljährig gewordene vermögenslose Personen verbunden sind. Nr. 133. Erlaß des k. f. Finanzministeriums vom 16. Juni 1833, über die Zollbehandlun^/ deS in Oel eingelegten Thunfisch<ö. Nr. l34. Erlaß des k. k. Finanzministeriums vom 1.'». Iu,:i 18'l3, hinsichtlich der Gebührenfreiheit der Prüfungs-Zeugnisse über den unteren Nealschnl-Unterricht. Nr. 13ii. Verordnung des k. k. Justizministeriums vom 18. Juni 18.'!3, wodnrch erklärt wird. daß anf die vor den k. k. Polizeibehörden zu Stande kommen-den uud von denselben beurknndeten Vergleiche, wie auf gerichtliche Vergleiche, nach Mastgabe der in jedem Kronlaude wirksamen Civil-Prozeßordnung, die gerichtliche Crecutiou zu ertheilen sei. Nr. 13«. Erlaß des k. k. Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten vom 2l. Juni 18.^3, nber die zwischen Oesterreich »md Württemberg vereinbarte Ausdehnung der Freizügigkeit bei gegcnseitigen VermögenS'.Erportationen auch auf die Vermögens-Ansfnhr anS und nach Ungarn, Kroatien, Slaoo-uien, Siebenbürgen, die Wojwodschaft Serbien und das Temeser Vanat. Nr. l37. Verordnung des k- k. Armee-Ober-Com-mando's uud der k. k. Ministerien der Finanzen nnd des Innern vom 2.i. Juni 18^3, die Gebühren der zur Eintreibnug der diretten Steuern verwendeten Militar-Erccutions-Mamischaft betreffend. L. Nr. 138—140. Ilihaltsanzeige der unter den Nummern 109, IN und 11U des Neichögeschblattes vom Jahre ^8il3 euthaltenen Verordnungen. Laibach, am 22. Juli 1853. Vom k. k. Nedactionsbureau des öandes-Negierungs-blattcs für Krain. Das Finanzministerium hat eiue im Gebiete der lombardischen Finanzpräfectur erledigte Intendenz-Adjunctenstelle dem dorlländigen Intendenzsecretär Dr. Eugen MuSletti verliehen. Der Minister für Cultus und Unterricht bat den bisherigen si.pplirenden Lehrer am Gymnasium zu Neu-Saudec, Calirtus v. Kruczkowskl, zum wirklichen Gymnasiallehrer ernannt. Nichtamtlicher Theil. Zur orientalischen Fräste. " Die MinistercrisiS. wclche am 8. Juli zu Coustantiuopel Statt fand, und die so unheilvoll für die Türkei hätte werden können, ist glücklich beseitiget. Nur wenige Stunden konnte der Emstlisi jener alt-türklscheu Partei obherrscheu, welche die Machtverhali-msse des eigenen Landes und die des großen nordischen NeicheS eben so mißkennt. als daS Bedürfniß des g<-sammten Europa's nach Erhaltung des Friedens von ihr unbeachtet bleibt. Hatte der erste Eindruck der Nachricht von dem erfolgten Einmärsche der kai,erl. russischen Truppen in die Donalifürstenehümer dahm geführt, daß sowohl dcm greisen Großoesir Mnstapha Pascha, alü dem Minister des Äenßern. Ncsch'd P"sch", ploijlich die Siegel abgefordert nnd Führer der eben bezeichneten Partei damit betraut wurden, so ward doch die ruhigere u»d besonnene Auffassung in demselben Augenblicke wieder vorherrschend, wo die höchst begründeten Vesorgnlsse, uud Bedenken gegen d>e,< Wendung der Diuge, durch den Repräsentanten einer großen westlichen Macht vollkommen entsprechend cen Ansichten und Wünschen der Vettreter der drei anderen Großmächte Sr. Majestät dem Snllan ehrer; bietlg vorgetragen wurde. Mustapha Pascha und R<-schid Pascha wurden alobalo wieder in ihr« Aemter eingesept, uud werdcn, gchiiyt a»f das ihnen von Neuem gescheukce Vertrauen ihres Souveraius, ihre Bemühungen zur Wiederherstellung des guten Eiu-verstauduisseS der hohen Pforte mit dem kaiserlich russischen Hofe eifrig fortseyen. Haben weise und freuudschafcliche Nachschlage diese gefährliche Crisis abgewendet, so ist nunmehr zu erwarten, daß dle, hohe Pforte die Gefahr eines Zustandes wohl beachten werde, der den Friedeu Europa'S allen WcchselMen auosel)t und znmeist ihre eigenen Vesi<;ungen und Hilfsquellen erpouirt. Eü i,7 ! zn hoffen, daß sie cxdlich zu einem Einschlüsse konnuen werde, welcher ihrer Würde nicht zu nahe tritt, da er der Billigung der ihr befreundeten Mächte gewiß ist, noch ihre Souverainetätsrechte schmälert, iu welcher Beziehung ihr die bündigsten Zusagen zur Sei:e stehen. So wie diese Angelegenheit von beiden Seiten sich nunmehr gestaltet hat, liegt eine sachliche Differenz nicht mehr vor, und eiue Politik der Verzögerung erschiene ungerechtfertigt gegen das iu Spannung verseile Europa, am meisten aber in Berücksichtigung der Interessen der hohen Pforte selbst. Die Gensd'armerie. IV. * In Betreff der vorzugsweise criminalistlschen Thätigkeit der k. k- Gensd'armerie wird eS dereinst von hohem Interesse sein. die Ziffer ihrer Einschreitungen mit den Ergebnissen der Strafrechtspflege zu vergleichen. Die leyle Uebersicht dieser Ergebnisse, wie sie das k. k. Iustizmiuisterium dargeboten hat, umfaßt die Jahre 1848 und 1849, uud fallt somit in eine Zeit, lu welcher, abgesehen von der damali» gen, durch uuheilvolle Ereiguisse bewirkten Lahmung der öffeuclicheu Gewalteu einerseits mehrere Krönender des Kaiserstaates gar nicht iu die bezügliche Darstellung einbezogeu werden konnten, während andererseits die Vllduug des Institutes der k. k. Geusd'ar» merie damals erst beschlossen, aber noch nicht in An-, griff genommen war. Es gebricht daher an einer haltbaren Grundlage statistischer Vergleichnngen, die mit Erfolg anzustellen der Zukunft vorbehalten blci> ben muß. Aprorimativ dürfte sich aber schon jcpt ma»che lehrreiche Parallele ziehen lassen. Nach den von dem k. f. Justizministerilim veröffentlichten strafrechtlichen Ergebnissen betrug die Durch» schnittSsumme der in den deutsch-italitnischen Krön« ländern, wahrend der Jahre 1848 und 1849 zur Untersuchung gelangten Verbrech,,, des Mordes und Todtschlages 982 Fälle. Eben wegen dieses Verbrechens wurden von der k. k. Geusd'alM,rie <763 Individuen aufgegriffen; schlägt man von dieser Zahl 3l1 Indivionei:, welche deßhalb in Ungarn f,stge« nrmmen wurden, ab, so blcibeu 1252 übrig; diese Zahl auf jene 3 Jahre vercheilt, seit denen die Geus« d'armcrie bereits iu vollendeter Organisation thätig ist, ergibt die DurchschniltSzisser von 414 Individuen, welche wegen Mord nnd Todtschlag von Gensd'ar-me» festgenommen wurden. Angenommen, die Ge» sammtziffer für diese Verbr''^ " '^ Auge weit blickendes, u.,d niemals st« >" «8« der Gerechtigkeit durch geeignete Anregnuge» bei den Behörden die ersprießlichste Thätigkeit ausübt. Laibach, 2l. Juli. Der Gemeiuderath von Latsch, als Organ die» ser KroulandShauptstadt, bat mit Bezug auf das Dankschreibeu vo,n 19. Februar 1853, dem Hochge-dornen Herrn Grafen von O'D o u e l l, k. k. Obersten und Flügelödjutante» Sr. k. k. apost. Majestät, die geschmackvoll ausgefertigte EhreubürgerrechlS-Ur» kuude übcrsendet. Laiback, 21. Juli. Wir lese,, in der „Xsslxln^n Dimica", das; nach dem Beispiele mehrerer anderer Wohlthäter auch die Studierenden am hiesigen k. k. Gymnasium nach der Anleitung des Herrn Neligiouslehrers Joseph Glv' boöuik einen Betrag von 60 Gulden 3 kr. CM. gesammelt, und dem hochwürdigen Hrn. LucaS Je ran mit der Bestimmung übergeben haben, daß zu Khartum ein Negerknabe aus der Sklaverei gekauft, in der christlichen Religion unterrichtet uud getauft werde, der sonst in geistiger u»d leiblicher Eclaverei seufzen müßte, weun nicht cine wohlthätige Haud ihn besrei.n lvürde Z'igleich wurde bestimntt, das; ihm der N 8llmixlnv ko^lkn I.jnliljluv-illi (der Laibacher) gegeben werde. — Auch für die Lookansnug cineS zweiten > Knaben, dem der Name ,,.1<»/^l' ^i^»^! (der Krai-ner)" ertlieilt werden soll, laufen zahlreiche Beiträge bei der Redaction der „linm».',«" ein. ^ Wir ergreifen diese Gelegenheit, um unsern Lesern bekannt zu geben, daß die beiden hochwürdigen j Herren LucaS Ieran, Cooperator bei St. Peter iu Laibach, u»d Joseph Partei in Tomischl, vo>n hier, yrtigen fürstblschösslchen Ordinariate die Bewilligung erhalten habeu, sich an der Mission in Central-Afrika zn betheiligen, und dürfleu demnächst ihre Reise dort« hin antreten. Herr LucaS I e ia n war bis zum 1. d. M. Micredacteur der „X^lxln^, Nimicu", und ist zugleich als Verfasser mehrerer slooeuischer Andachts» dücher bekannt. FirnerS bringt das mebrgeuainue Vlatt einen Brief des Missionärs Johann Stibil, der im I. )830 aus der Gorzer Erzdioccse sich nach Nord-Amerika begab, und gegenwärtig als Seelsorger bei der deutschen Gemeinde „^ll^lilily'" bei Pittöburg das Licht des katholischen Glaubens verbreitet. Corrcspondcuzen. Krainburg, 20. Juli. — § — Am 2. d. M. kam ein Gewitterregen auS der wacker Gegend, welcher thellweise mit eiinu, Hagclschlag verbnnden war, und die reichliche Ernte versprechenden Felder in einem schmalen Streifen, von heiligen Geist bei Lack angefangen, herüber gegen Breg und Drulok, und hier über die Save schend über Hrastje nnd Perbazhou. St. Georgen, Mltter-dorf, Michclstetten und Kerstellen und so fort auf den Stefansberg stark beschädigte. Am 11. d. war ein zweiceS Gewitter, welches im Lacker Steuerbezirke, und zwar in den Ortsgemcinden Doleuavas, Selzach, Zheschenza nnd Neupölland ebenfalls durch Hagelschlag Verheerungen machte. Alle Begriffe aber übersteigt das Gewitter von heute Nacht, wclches gestern Abends von 8 Uhr angefangen, mit geringen Uuterbrechnugeu unter Vl») und Donner fast die ganze Nacht anhielt, und nach 8 Uhr, und später wieder um 19 Uhr mit einem, von den ältesten Männern noch nicht erlebten Hagelschlage fast den ganzen Steuerbezirk Krainburg mn seinen Fvnchtesegcn brachte. Reisende, die sich eben anf der Straße befanden, Hllten, die mit ihrem Bieh am Wege nach Hanse waren, uud Arbeiter am Feld,, so sich heimzukehren verspäteten, wurden arg zugerichtet; Hasen uud eine Menge Vogel findet wan erschlagen, alles Obst ist hernnler. und die stärksten Bäume haben gelitten durch die Viasse und uu-gewöhi'liche Größe der Schlossen. Die Wnth des Elementes zeigen insbesondere noch heute die Gassen von Krainburg. welche Dachziegel uud Schindeln zahl-loS bedecken. Doch nichts geht ttber daS Webklagen uud den Jammer des Landmannes. welcher nach A Mißjahren, statt, wie er boffce, reichlich zu ernten, auf seluell Feldern uichls als die gräßlichste Verwü- stung erblickt. Die Beschädigungen sind ungeheuer, und die dießfälligen Erhebungen bereits eingeleitet- Oesterreich. Wien, 1!1. Juli. Die schon jel)t mit Oeste» reich zollverbüudeteu italienischen Slaateu habcn ihre defiuitioeu Auschlußerklärungeu zu dem preuß.-dsterr. Zoll- und Handelsverträge bereits abgegeben, und wer-teu die dießfälligen Separatvenräge in kürzester Zeit unterzeichnet werden. — Gestern wurde im Gebäude der Bank die Subscription auf die Actien der nied. österr. Eocompte-Gesellschast eröffnet, und zwar mit einem außerordentlichen Erfolge. Bon dem aufzunehmenden Capitale, von fünf Millionen Gulden wurden mehr als 4,300.000 si. subscribirt, und eS waltet kaum ein Zweifel mehr ob, daß daS Endresultat der Subscriptiou eine Summe selu wird, wclche daS bestimmte Capital um mehrere Millionen überschreiten wird. In diesem Falle wird die gleichmäßige Repartition eintreten. Für das große Publikum ist es noch nothwendig, zu bemerken, daß die znerst gezeichneten Beträge keinen Vorzug habeu vor den später — das ist vor den bis zum Samstag -- gezeichnete», uud daß bis zum lepten Tage dieser Woche Jedermann mit vollkommen gleichen Allsprüchen sich an dem neuen Unteruehmeu be-theiligen kann. — Heuce NachtS war Wien von einem furchtbaren Ungewitter, daS beinahe zwei Stunden anhielt, heimgesucht. Während der Regen in Strömen flrß, leuchteten die Blipe und rollte der Donner uuaufhör» lich, bald uahe, bald in der Ferne. Alle Loschan-stalte» waren deßhalb in Bereitschaft, doch hatte der Vlil) im Bezirke von Wien glücklicher Weise nirgends gezündet. — Nach dem entworfenen Voranschlage wird eine Meile der auszubauenden Brucker Eisenbahn einen Kostenaufwand von 700.000-600.000 si. er-fordern. Die neue Bahn wird iu Neu-Szöny uud nicht in Gönyö anhalten, weil der erstere durch eine Schiffbrücke mit Comorn verbundene Ort i» jeder Veziehuug sich als voltl>eill)iifr darstellt. — Im Laufe deü Monatö September d. I. soll auch im österreichischen Waldviertel (V.O.M.B.) und zwar in der Pfarre Gastern bei Waidhofen a. d. Thaya eine heil. Mission durch die Väter der um die Kirche so hochverdiente» Gesellschaft Jesu abgehalten werden. Es ist laut der Pfanmatrikel in dieser Pfarre in den Monaten Juli und August deS Jahres 174!> gleichfalls eine heil. Misston dnrch Väter der Gesell-schafc Iesn, welche damals ans ihrem Collegium zu Teltsch iu Mahren kamen, abgehalten worden. DaS damals aufgerichtete Missiouokreuz ist bis zur gegen-wältigen Stnude noch vorbanden. — Iu Ofen ist ein Comit^ zusammengetreten und durch die k. k. Statthalterei auch genehmigt worden, welches dem im Iohre 184!) zn Dobra Voda (Neutraer Comilat) verstoibene» rmer. ka-tholischeu Pfarrer und geachteten slavisch?» Dichters Johann Holly, aus den bereits eingeflossene» frei-willigen Beiträgen seiner Landeleute ein Mo»umeuc seyen soll. — Die leyiverfiossenen heißen Tage waren dem Wachsthum deS Weinstockes besonders dienlich, so daß in den Umgebungen OfeuS die Trauben bereitü Körner i» der Größe von Haselnüssen aufweisen. Ve« merkeuswerch in Bezug auf die Hoffilungen, welche Fachmänner iu die heurige Weinerute seyen, ist auf jedeu Fall das Factnm, daß einer der bedeutendsten Wiener Weinhäudler, welcher in Ofen, Promontor uud Teteny noch sehr große Weinvorräche lagern hat, dieselben uicht nach Wien erpediren, sondern in Ofen aus der Hand zu geben geneigt ist. — In Comorn ist die Anordnung getroffen worden, daß das Gymnasium zugleich als Realschule dieueu soll. Diejenigen Schüler, welche sich dem Gewerbsstande widmen, lernen mit den übrigen aUe Gymnasiallehrgegcnstände, mit AnSnahme der lateinischen und griechische» Sprache. —. An der Mündung der Gran in die Donau ereignete sich am 9. I"li ein gräßliches Unglück. Ein mit 4ö Personen aus deu uaheu Ortschaften Kövezd, Vajtha uud Szalka, belasteter Kahn schlug in den reißenden Wellen der hochgehenden Donau um, und es kounten, dem Vernehmen nach, nur 16 Personen gerettet werden. — DaS über die „Vresl. Ztg." verhängt gewe» seue Verbot ist mit heutigem Tage wieder aufgeho-beu worden. — (Briefausgabe im Mai.) Bei sämmtlichen Postämter» der Monarchie wnrden im Mai d. I. zusammen 3.3.^6.000 Stück Briefe (gegen 2.924.000 im Mal 1ttK2) aufgegeben, wornach sich für erstere,» ein Mehr von 43 l.000 Briefe» ergibt, welches je» uem von April d. I. (412.900 Vr.) noch um 18.700 Briefe voraus ist. — Mic Ausnahme von Kärnte», Scrbie» und Banal, wo die Briefausgabe um 200 und bezüglich 100 St. geringer war, hat allenthalben ein gesteigerter Correspoudenzverkehr stattgefunden. Am bedeutendsten war die Zunahme in dcn Kronländeru: Niedcrösterreich um 169.K00 St. Vr., Ungarn 34.600 St.. Mähreu um 39.600 St.. Kü« stenlaud um 3.'j.200 St., Lombardie um 26.200 St., Vcuedig um 17.200 St., Galizien um 14.500 St., Steiermark um 14.000 St. Tirol um 12.300 St., Croatien uud Slavonien um 1l.100 St. Die zur vermehrten Briefausgabe hauptsächlich beilrageuden Kronländer sind (mit AuSuahme Böhmens, welchcS wohl eine Zunahme, jedoch rwu minderem Belauge. ii100 Stück Briefe, nachweisen) ganz dieselben und beinahe auch in gleicher Reihenfolge, wie im April 18^3. — Einer Kundmachung der k. k. Academic der schönen Künste in Venedig zu Folge können sämmtliche, in den k- k. österreichischen Staaten domic'lirte Künstler sich um die Preise 1. Classe bewerben, welche für die beste» Leistung?» an der große» Venetians Knnssanöstellling im Jahr».» 18ü4 bestimmt sind. Es werde» keine bestimmten Programme, bezüglich deS Gegenftaudes u»d der Dimensionen der Kunstge-genssände, ansgegeben; die preiowürdig befundenen Klilistobjecte bleibe» Eigenthum deS Künstlers. Für das beste Ölgemälde ist eine Medaille lm Werthe yo» 100 Dlicaten, für den beste» architecto„isch.'U Entwurf von 60, für die beste in Marmor rder son« stig ausgeführte Sculplur ebenfalls von 60, für hi' storische (5oml,'osilio>, iu colorirter Zeichnung von 30, fi>r daS beste LaudschaftSgemälde oder Seestück ebenfalls von 30, für die beste colorirle Composition im Fache der Perspective von 20, für die btst< iu waS immer für Stoff ausgeführte Composition im Fache des Ornamentes und deu besten Kupferstich irgend ei»es bisher noch nicht gestochenen großen Meisterwerkes ebenfalls von je 20 Dncaten. Die Preis-gegeustände müsse» bis spätestens Ili. Juli 1864 a» den Secretär der Academie eingeschickt werden, und mit den gewöhnlichen Aufschriften und Devisen versehen sein. — GrafSceriman, Vicepräsident der Commission für öffentliche Wohlthätigkeit in Venedig, hat a»S eigenen Mitteln die bedeutende Summe von 36.000 L- gespendet, für welche das unter dem Namen des spanischen Palastes bekannte grandiose Gebäude an» gekauft und zu einem Erziehnngshallse für arme Kinder bestimmt wnrde. — AuS Bulgarien schreibt man vom 10. Juli, daß daselbst Räubereien seit Kurzem au der Tagesordnung sind. Das St. Nicolauskloster zn Vazar-zik wurde geplündert uud ein Werth von 100.000 Piaster geraubt. Ein Priester wurde dabei schwer mißhandelt uud gemartert. Die englische Negierung lm den Hru. Ed. St. John Reale zum Consul in Bulgarien bestimmt, der sich ehestens von Varua nach Schumla begibt. — Zur Vollziehung der Aufträge deS russ. Mi-litärcommandauten ist in Iassy ein moloau'scher Lan-desralh, bestehend auS 20 LandeSdcputirten, bestellt worden. — Der Bei von Tunis hat auf dem Dampfer „MinoS" den General Mehmu'd-Ali nach Coustan-tmopel abgesendet, um dem Sultan die Versicherungen ungestörter Freundschaft und daS Anerbieten uö» thiger Hilfeleistung darzubringen. " Wien, 20. Juli. Sicherem Vernehmen nach wird das Erzherzogthum Oesterreich ob der Enns m Folge allerhöchster Entschließung i» vier Kreise eingetheilt, mit Kreishauptmälluern an der Spifte, m'd «87 den KreiSorten Linz, Steyer, WclS und Ried, dann der Zuweisung der Bezirke Gmnnden und Ischl zum Kreisamte Wels. Trieft. 20. Juli. Die „Triester Ztg." bringt folgende neueste Nachrichten aus der Levante mittelst des LloydampferS „Egitto". Die uns durch den Lloyddampfer „Egitto" zugehenden Berichte aus Constantinopel vom ilteu d. bezeichnen eS als ein wahres Glück für die Türkei, daß der k'iegssüchtige Ruschdi Mascha nicht an'S Rn-. der gekommen . nnd Neschid Mascha die Seele des Cabinetts geblieben ist. Reschid Pascha dessen Stellung jcht mehr als je befestigt ist, verhehlt sich die Gefahr nicht, welche der beabsichtigte Einmarsch der türkischen Truppen in die Douaufürsseuthümer herbeigeführt ha-, ben würde. Der Einmarsch unterblieb; anf diese Weise ist Nußland jeder Vorwand zu einer offensiven Stellung genommen, die Unterhandlungen können mm ihren ruhigen Gang nehmen, nnd werden durch «ine vermittelnde Rote von Seite Rcschid'S, wie man sich auch in Coussannnopel überzeugt halt, zn einem befriedigenden Ergebnisse führen. Die am 7. bekannt gtwordene Nachricht von der Ueberschreilung deS Prnth hatte aber allerdings die größte Bewegung in allen Kreisen der tmkischen Hauptstadt erzengt. Der Mi-, lnsterrach versammelte sich sofort beim Großoezir. es war davon die Rede, die Flotten zur Einfahrt in die Dardanellen einzuladen, nnd Mehemed Nuschoi Pascha wurde znm Snlcan berufen, nm an die Spiye des neuen Cabinets, daS nnr schwer zu bilden war, zn treten- Die Truppe» hatten sich kaum znr Pforte begeben, um den Einzug des neuen GroßvezirS z» verher:lichen, als sie schon zurückkehrten , weil Alles wieder beim Alten blieb. Die in Constantinopel er: scheinenden Blätter erwähnen des Ministerwechsels bloß als eineS Gerüchtes. DaS Negierungsorgan vom 4. d. spricht die Hossnnug ans, daß die vom St. Petersburger Hofe angenommene österreichische Vermittlnng der Ausdrück deS zwischen den Großmächten und dem Divan obwaltenden herzlichen und sympathischen Einvernehmens sein werde. Die Nachricht von der Ueberschreitung des Pruth veranlaßt es aber wieder zu mancherlei Betrachtungen, d>c deutlich zeuge» , daß eS in die Vorgänge lm (^ablnete nicht immer eingeweiht ist. Der bisherige österreichische Geschäftsträger, Hr. v. Klenl, wurde vor seiner Abreise vom Sultan i>, tiner AbschiedSandienz a»fs Wohlwollendste empsan-gen. S. H. drückte, wie der GrcßDezir il»d die Psor-tenminister, denen Herr v. Klel)l ebenfalls einen Besuch elstattete, in den herzlichsten Worten ihre Anhänglichkeit für diesen Staalömann aus, welcher, wie daS Regierungsblatt bemerkt, in einer Reihe von !0 Jahren sich durch Geradsiln,, Rechtlichkeit, Umsicht und Thätigkeit, wie durch einnehmendes Wesen die Achtnng der Pfortenminister, des diplomatischen (5orpS, wie der gebildeten Classe in Pera erwarb, so daß eS keinem Zweifel n»te> liege, er werde als Miuistcrrcsi-. dent in Athen gleiche Sympathien sinden. Aus Smyrna v. 13. d. wird uns die Ankunft der beiden österreichischen Fregatten „Bellona" und „Novara" gemeldet. Kaum waren sie eingelaufen, - alS die amerikanische Korvette die Anker lichtete und Smyrna verließ. - Koßta befindet sich fortwährend im franzosischen Consulate. Von Constantinopel ist noch "ichtS Entscheidendes über ih» eingetroffen. Die Untersuchungen über das Attentat wurden von dem Pfortencommissär Cchekib Essend, mit AnS-düller fortgescyt. — Ali Pascha ist abgereist. DaS „Journal de Constantinople" vom 4. enthält einen Bericht über die Vorfälle in Smyrna, der von Unrichtigkeiten, um nicht zu sagen böswilligen Lügen, strol)t. Deutschland. Berlin, 17. Juli. Die in der lchten Woche stattgehabten, meist kurzen Smungen der Zollconferenz waren der Berathung von Vestimmnngeu über die Er-richtung zollfreier Niederlagen in den bedeutenderen Seeplänen gewidmet. Ueber die bei diesen Bestimmungen in Anwendung kommenden GruudsäNe machen sich verschiedene Ansichten geltend, von denen uament-lich die eine abweichende die analoge Anwendung der zu treffenden Bestimmungen auf die zollfreien Niederlagen in Vinneuhafeil vertritt. Die Verhandlungeu über diesen Gegenstand haben übrigens bereits in der im Frühjahre d. I. hier abgehaltenen Zollconferenz begonnen und der gegenwärtig dcr Berathung unterliegende Eutwnrf der erforderlichen Festschungcn ist bereilS mehrfach redigirt. — Dcr nächste Gegenstand der Verhandlungen werden die verschiedenen, theils beantiagten, theils durch die Verträge bedingien Abänderungen des Zollvereins-TarifeS seiu, über welche insgesammt berathen wild. Ehe man in die Berathung der speciellen Abänderungen eintritt, dürfte indeß erst der von Preußen gestellte Antrag ans Abänderung der Zeitdauer der Giltigkeit deS Tarifes znr Abänderung kommen. Bekanntlich soll nach demselben die bisherige dreijährige Periode ,n eine zwölfjährige umgewandelt werden. Wahrend des heftigen Gewitters am 13. d. war d'e Fran des Wachters Feuering in der königlichen Eisengießerei an der Dachrinne deS Vohrwerks mit Wasserschöpfeu beschäftigt, als ei" uiedelfahrenoer Bli^ strahl sie mit Gewalt gegen eine Wand schleuderte. Dort anwesende Arbeiter trugen sie sogleich nach ihrer nahegelegenen Wohnung, wo sie balo wieder zur Be-sinnug kam. Sie erzählte darauf, daß sie ployllch an den Armen eine Lahmnng gespült babe, die von oben auf die Füße übergegangen sei. Eine ärztliche Untersuchuug ergab, daß die Frau glücklicher Weise nicht gelähmt war; uur an der Sohle deS rechten F"ßcS zeigte sich cine Brandblase von der G'öße eiueS klemen Geldstücken Italic n. Voluss'ia, 12. Illli. AuS dem Fenster eineS' dem Dr. Luigi Accmsi gehörenden Hauses sah man iu den Nachmittagsstuuden deS vorgestrigen Ta^S Blut träufeln, als wenn sich ein Verwundeter an die Fensterbiüstung gelehnt hätte; gleichzeitig hörte man von der Straße aus Schreien und Wehklagen, als wenn Mehrere in einem gefährlichen Zanke begriffen gewesen waren. Die hei beieilenden GerichtSpersoneu nnd GenSd'armen fanden daS HauSthor geschlossen; unter den anf dem Plal« dicht gedrängten beuten hieß eS, eS habe sich Jemand einen Hngenl'lick am Fe >sler blicken lassen, tieseö sei al'er allsogleich geschlossen worden. Um Eiü.iana, zn erhalten, mußce ein Dach erstiegen und eine ?)^aner onrchl'roclien werden; als man sodann in daö erste Ziininer kes fraglichen HanseS ae-langte, fand man daselbst eineil Leichnaln, »relcher alö der Körper eineS gewissen Dr. Giuseppe Sall,'i eifannt lrnrde; neben ibm lag ei» sehr scharfes, chirurgisches Werkzeug, daü seiner Hand erst vor wenigen Augenblicken einfallen zn sein schien; im anstoßenden Gemach lag Dr. Accursi, dessen Schädel allem Anscheme nach mit Kuittelschläg.n zerschmettert worden war; in einem dritten Zimmer wnrde Dr. Accmsi'S Dienstmagd mit durchschnittenem Halse ebenfalls todt gefunden. Alles veranlaßt zu der Annahme, daß Saloi den Doppel-mord an seinem O»kcl und dessen Dienerin begangen habe, und daß er dann, als er sich jeden Ausweg zur Flucht abgeschnitten sah, znm Selbstmörder geworden ist. ^ r a n k r c » ch. Paris, 1ü. Juli. Bei einer Spazierfahrt in der Umgebung von Versailles fuhr der Vagen II. MM. des Kaisers und der Kaiserin in dem Augenblicke über die Eisenbahn, in welchem der Zng von Versailles einher kam, so daß der Wagen deS Kaisers noch cine leichte Erschüllernng erhielt. Hieraus läßt sich die Größe dcr stattgehabten Gefahr ermessen. Der Municipalraih oon Paris hat für die an, l>;. August stattfindenden Feste 300.000 Fr. auSgeseltt und beschlosseu, 80.000 F>>. uuter die Nothleidendcn vertheilen zu lassen. Paris, 1l>. I„l>. ^ie Erwiederung des Mi-u'sters der auswärtigen Angelegenheiten. Drouyn de l HnyS, auf die zweite Circular-Depesche deS Grafen Nesserode, schließt folgendermaßen: „Die englischen uud frauzosiichen Streitkräfte verlepen dnrch ihre An-we,enhett außerhalb der Dardanellen die bestehende» Vertrage nicht; die Beselwng der Walachei und Moldau schließt im Gegentheile eine offenbare Ve,lel)u:,g ebc» dieser Verträge in sich. Der Vertrag von Ädrianopel, welcher die Bedingungen des russische« Protectorates feststellt, seftt den Fall. iu welchem es dieser Macht gestattet ftin sollte, in den Fücstenthü-mern zu interveniren, ausdrücklich fest. und zwar: wenn ihre Privilegien von der Türkei mißachtet werden sollcen. AlS diese Provinzen im Jahre 1848 von den Rnssen beseht wurden, waren sie eine Beute der ie< volutionären Agitation, welche gleichzeitig ihre Sicherheit und die Sicherheit der ebelhoheillicheu und der Schulzmacht bedrohte. Der Vertrag von Valta» ^iman endlich hat gestattet, daß, wenn ähnliche Er« eignlsse innerhalb eines Zeitraumes von 7 Jahren sich erneuern sollten, Rußland und die Türkei gemein« schafcllch die geeignetsten Mittel znr Wiederherstellung der Dldnnng ergreifen sollten. Sind jeyt die Privilegien dcr Moldau und Walachei bedroht? Sind anf ihrem Gebiete revolntio« uäre Unordnungen anSgebrocheu? Die Thacjacheil antworten selbst, daß im Augenblick nichts stattgefunden hat, um deu Vertrag von Adrianopel, oder jenen von Balca^iman anwenden zu können. Mit welchem Rechte sind also die Russen übcr den Pluch gegangen? weun nicht mit 0>m Rechte deS Krieges, und wie ich es ansehe, eines Krieges, tesse» wahreu Namen man nicht nennen will, der aber ans einem neuen, an unheilvollen Couseqnenzen fluchil'a» ren Principe entsteht, welches man mit Ci^auilen znm elste» Male von einer Macht in Anwendung gebracht si.'ht, die wle Rußland in so auSgezeichneiem Grade für die europäische Ordnung conservam' ist, aus einem Princip, das auf Nichtö weniger hluanö« gehc, als anf die in, vollen Frieden bewerkstelligte Unterdrückung der schwachen Staaten durch die benachbarten starkern. DaS allgemeine Interesse der Welt wideiseltt sich der Zulassung einer solchen Doccrin, und di)o-lerafälle. wovon die Hälfte tödtllch endete. —- Flurenz, 10. Juli. Se. kön. Hoheit der Gso,;herzog hat die gegen Guerazzi und drei sei»er Consorteu verhängte Strafe in lebenslängliches Er.l verwandelt. " ttoudo», l0. Juli. Gladstone's Ell'stcuerblll lst mit großer Majorität definitiv angenommen worden. Auch Ihre Majestät die Königin ist zu Osborns House, jedoch anscheinend gefahrlos, an den Masern elkrankt. Coustantinupel, 1l. Juli. Eine oersoh'N'ilde Note Neschld Pascha'S ist dem Vernehmens) l>e-stimmt, die FriedenSverhandlnngen z">" 3'^' ^' bringen. Die englisch - französische Flotte "^^ ständig in Vesika-Bai. Die Sli'mmma "' ^ welt ist entschieden günstig. __^ ^---------------- Druck und Aerlag «°„ I, „. 5,^.««^ „., zf. ^^^^ ^, «aib^"!Uer»»»ro«Iiche H««u«geb«r u,.d Re»«.eu»: I. ». «.°i...«^ «,,° F- "««'°"»- AlHanq;ur Tm!zac!)erSeitull^ Telegraphischer Evurs «Vericht der Staatspapiere vom 2l. Juli I853, Staatsschuldvcrschrril'ilu^n . ;» 5 pCt. < in Cil»l i 9^ 3/8 Dar!thm ,»>l Verlosung v. I. l«8l>, sur «00 fi. . . 1^5 V",l,<5. M. Attim der Wien Glllg.lnihcr-Eisenbahn zu 5<10 st. C. M. ohne Cmlpcms . 8U6 t/i st. in 6. M. Actleii der üstcrr. Donau-Dampfschifffahrt ,» 50« ff. (5. M...... 775 t/2 il. iu l§. M. Actien dcs üstcrr. Lloyd inTricst zu 500 st. E. M....... «27 l/2 st. iu V. M Wechsel- Eours vom 2l. Juli 1833 Amsterdam, für M) Holland. Guld,. 3ith,. 9l 8 Mm,at. Alllis'nrg, für ll>0 ^»uw,» (5,,r., ^»!d. 108 7/3 Us». Frank »r! hl. im 25 !/i sl. ssuf,, l«„,d.j >(>8 l/i Vf. ^ M>„ai. Ham'ura. ,i,r l«w Mark U.nico. Gulden 80 l/2 2 M'»at. L:,l>o», s»r < Psilob Stcrliü,,, Gl,!ren l0 il 1/2 3 M^nat. M 'ilaud. für 3<»<» O,!ierr.ich. i'us, l^iild, l<)8 5/^ 2 Mc>n ,t. Paris sin 3>»U Franfc» Guld. l28 l/2 Vf. 2M n»<. K. K. vl'llw. Muüz'Ducatcl, . . . N?/s pr. (5cut. 'Agio. Golde und Silber-(6>,'urs, vom 20. Juli «P53. Kais. Ml!l,z»r5's „ .... ^» l5. 7 Nliß. Iml'cvial „ . . . . — !1 l 'f>!nr!chl'i''o>'s ^ . . . . -- <>. näaxte .^l.l)„l,g wno am 3. August l853 >>, Wien g»'halr^n w^rcen. Getreid - Durchschnitts - Preise in illNbach ain 20. Juli »853. .«> ,. ><- ! Magazins. Ei>, Wiener Mt'hei, ^ ' ^__________> j^ kr. >> ss^ j kr Wrizlli ... — — ! 5 »2 Kilkullllz ... — __ l 3 48 Haldfrucht . . — — 4 ^_ Korn .... 3 l<> 3 48 Gerste .... 2 42 3 20 Hilse .... — — 3 20 Heiden ... — — 3 24 Hafer .... — - I 54 der hie» slugek»,m,«encn n«d Abgereiste« D,n >5. Illli 1853. Hr. Rl'ttl'l- p. Reier, Gl-osch.mdler; — Hi-. Galiaiil — und Hl'. Ioh. Minai-, beide Handels.-leute; — Hr. Gutbiunner, Provinzxil der Seiyitei^ -^ Hr. Georq Oberlnaier, Plivaticr — u»d Hr. Dl'mba, tilikische,' llnterth.in, alle 6 von Wie» nach Triest. — H>-. I»h. Kchneller, Handtlsinann, von Trieft nach Wien. D.„ l«. Hr. Vincenz Graf Welseisheimb, k. k. ^eiichts'Asscssor, v»» Kla^enfurt »cich Wien. — Hr. Eduard Müller, k. k. Regieruogsiath; — Hr. Do. bilsch, k. preusiischcl- Hauptiuann; — Hr. Anton Pe.-üicsch, Aufkam; — Fs. Anna Palfi, Glttsb.ü-heriu — und Hl'. Ioh. Malambia, Haüd.Iöagent, alle 5 von Wi?„ nach Tlicst, — Hr. Franz B.-da Dudik, Professor; ^ H,.. i^. I^h^nn Hcheneqc,, Advoccit; — Hl- Coostaiuin Paintsch, Handelsuiam, — und Hr. Franz N,uho!d, Handelsagent, alle 4 von Triest nach Wien. — Fr. Hemieite Lü^tto, Primate, von Triest nach Agram. — Hr. Johann Acha^hizl), Sensenaeweik, vo» Neum.,'ktl nach Trxst. Z7'.U2!>7 (2s" . . ^ . . B a u - L t c l t a t l 0 n. Von dem Vorstände der Stadtgcmeinde Neu stüdtl wild hicmit bekannt qcmacht, daß für den Zubau dcs Schulgl'daudcs Behufs des Odergym-nasiumö und der Adaptirung der Wohnlocalita« ten im Flanziskanerkloster in Neustadtl, am 26. d. M. Vormittags U Uhr in der hiesigen Amtä- kanzlei eine Minuendo. Versteigerung abgehalten werden wird. Vaut Kostenüberschlag sind nachstehende Ar- bcitcn, und zwar: die Maurerarbeit s. Materiale auf 3250 st. 8 kr. » Steinmetzarbeit s. Materiale . 3! » 24 » » Zimmermannsarblit s. Materiale I955> » 2l » » Tischlerarbeit dto 22U»30» » Schlosserarbeit auf ... . ,88 » 4U « „ Glaserarbeit » .... 98 » 24 » „ Hafnerarbeit » .... 90 » — „ » Schmiedardeit » ... l7U»4U» u. die Anstrcicherarbeit . . . . IU4 » 4« » Zusammen aber auf . . OI27st47kr. veranschlagt. Unternehmungslustige werden zu dieser Versteigerung mit dem Beisahe eingeladen, daß die dil'ßfäUigen Bedingnisse, die detaillirten Kosten-überschlage und die BauM^ täglich Hieramts eingesehen werden können. Vorstand der Stadtgeme,nde Ncustadtl am 19. Juli l853. Der Gcmeinderath: N'-. Sup pantsch itsch. Z. 3U3 l» (2) Nr. 23«. K ll l^ d lN a ch u N g. Zu der am Gamstag den 30. d. M. abzuhaltenden Iahresschlußfeier dcs hiesigen ! k. k. Gymnasiums werden hiemit alle i'. "i'. Gönner und Freunde oieser Lehlanstalt mit dem, Bemerken höflichst eingeladen, daß das feielliche Dankamt in der Domkirche um 8 Uhr und hierauf die Plä'micnuerlheilung im Saale der bürgerlichen SchieDätte um 9 Uhr stattfinden werde. K. k. Gymnasial-Direction. Üaibach am 29. Juli 1853. 3. »04;. (!) Nr. ,0.4. Edict. Von dein gefertigten k> k. Bezirksgerichte wnd die über das Ansuchen des Herrn Or. Blasl'us Oojiazd, als Dr. Leopold BauiNMtner'schen (^oncursmaffa-Vetwaltel, gegen Hri,. Mathias Tscherne von iiaidach, wegen schuldige!, Z(10 si, M, M. c, s, c. bewilligte t^eculivc össeinlichc Veisteigerung des, dem Letztem gehörigen , im Grund buche des Magistrates Laivach volkommenden Hauses in der St, Pelers. Vorstadt (^<>ii!>l-. Nr. 2l, im Schatzungsmerthe von 2i>60 si. M M., am 20 Juli, am 2N. August und am 20. Scptcmver d, I. , i»dcßlnal Vormittag um 9 Uhr mit dem Anhange vorgenommen, d.iß dieses H.ius nur l?tl der diittcn Tagsatzung auch uiUcr dem Lchatzungswerthe an den Meistbietenden hinlaoge. geben werden wild. Das Schätzungsprotocoll, der Grundbuchserlract und die LicitationSbcdingnisse können bei diesem Gerichte eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Laibach II. Section am 2. Mai !U53. Anmerkung. «Nci der ersten Fcilbietungstast. saüung am 20. Juli d. I. hat sich kein Kauf' lustiger eingefunden." K. k. Bezirksgericht Laibach ll. Section am 20 Juli 1853. Der k. k. Bezirkslichter: Dr. v. Schrey. Z. !0<0. (.) Nr. 2^. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Gurkfeld wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Herr. schaft Thurnamhart die erccutive Feildictung der, im GlUüdbuchc der Herrschaft Gurkseld zub Rectf. Nr 28 vorkommende", auf 2<>0 st. ^0 kr. bewcrthe.-ten Haldhube in Kcrschdorf dei heil. Geist, und des im Grundbuche Straßoldogült 5uk Vera. Nr. l«8 v0lkommend«n, auf 43l fi. geschätzten Weingartens i>, Neuberst, »vcgcn vom Martin Mirt aus Kersch-dors in Fo!qe Urthcileb , 20 und 30 kr.; in größern Flaschen feiliste euglische und französische Parfum. Iokey, Klub, Spring flowers, Mousl>lln, Violet Gß Bouquet Sa--chets (Rlechpolster), mit Veilchen- und andern angenehmen Gerüchen. Feinste Badschwämme, und ferner: eine grofle Auswahl zu (Vcbuvtütasss', Na-mcltstagssteschenkon, Besten, 2ln deukeu gee>g,uten Gegenständen. Z. NN2, (Y Wohnung zu vermiethen. Im Hause Nr. ^2, Theatergasse, ist für künftige Michaelizeit eine im ,. Stocke befindliche Wohnung, bestehend alls vltt Ammern, tinem Vorz,mmer, Küche, Spe-.s, Holzlegc und Vorkeller zu ver-Mlctdcn- Nähere Auskunft darüber wird daselbst ertheilt. Z. 1005. (3) Bitte zu lesen! Das in Cloatien, 4 ^ M.ilcn von Warasc din, 1 '/^ Meilen uon Kreutz, ? Meilen von Agram, an der gut conservirten Kreuh-Waras« diner Landstraße vortbeilh^ft geleqene Gut i)n-^lx^^vu, mit 90 österr. Joch A.cker, 23 Joch Wiesen, 12 Joch Weingarten, 5 Joch Haus-, Hof- und G^'tengrund; mit fixen Einkünften von 500V>mer Bcrgrechtwein, 430 Kapäuner, Ili5»0 Stück Eier und 40 si. Bergzins; ferner mit da« rcn, uon I^hr zu I^hr vermehrdaren Einkünften von verpachteten Grundstücken, im Belaufe von 372 st., mit den contractmäßig stipulirten Neve« nüen zweier Mühlen, im Betrage jährl 533 si., mit der Arenda eines Wirthshausis von jährl. 80 si., endlich mit der für den wirthschaftlichen Bedarf unentgeltlichen Gchmideardeit, im Werthe von jährl. 80 si., sammt den geräumigen Wohn-und Wirlhschüflsgebäuden, Holz<, Weide», Eicheln-Nutzungö- und Schanksrechtc, wird auf « bis 8 I^hre gegen den jährl. Pachtzins von 2400 si. und so viel Caution, sogleich oder gelegentlich vcrpacht.t, und kann biß 4. August l. I. noch in der Gegenwalt deS Eigcnthümers vil» Agram oder Warasdm, mittest Eil« oder SteNwägen bis Neumarhof, von da aber mittelst aufgenommen ner oder entgegengesandter Gelegenheit nach vorläufigem viertägigen Au,so besichtigt werden. Näheres bei Herrn Carl Gerdes in Marburg und beim Eigenthümer bis 4. August l. I. mit-telst frankirter Briefe, unter der Chiffre: ^. 1^.7 Kreutz in Croaticn, später aber statt Krcutz/ Wien, Bandstraße Nr. 500, Thüre 24, zu erfragen.