(PoftiiM plfttan* v golOTlni., Deutsche Zeitung Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat — = 3 ftrifttetaug nkSmoltui i fnicnwM »lw> 6, ZÜ«l«Ph»» St. 21 (Initmrban) 1 Bejagf preist fit tai Inland: BUrteljährig 40 Sin, halbjährig 80 Di», gmq. IcMcMgisgeü »irtt» w luBwiaÜMg |i »Uligpe, nUgtgengenottmtn f jährig 160 3>tn. ALr da» Eatland entsprechend« Erhöhung. Sinjtlnammtc Dw 1.6s Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag ftummer 85 I Telje. Donnerstag, den 22. Ottober 1931 I 56. Jahrgang Politische Ozeansahrten Am Freitag ist der ftanzösische Aiinifterprasi-dent Laval auf der „Äle de France" nach den Vereinigen Staaten Nordamerikas abgefahren. Seine Abreise erfüllte das französische Volk mit großer Genugtuung, aber die übrigen Europäer stehen der politischen Ozeanfahrt des französischen Staatsmannes skeptisch gegenüber, denn sie wissen nicht, was er für die Rettung Europas zu tun gedenkt und ob er überhaupt bereit ist, dafür Opfer zu bringen. Es ist viel darüber gestritten worden, ob die Anregung zu der amerikanischen Reife Lavais von Paris oder von Washington ausgeht. Ganz gute Kenner der Entwicklung find der Auffassung, daß die Amerikaner dieje Reife veranlaßten. Ameniani-sche Journalisten in Paris sollen sie in einer Unter-Haltung mit Laval angelegt und Botschafter Walter E. Edge daraufhin entsprechend nach Washington berichte: haben. Einerlei, die Amerikaner haben das größer« Interesse an der Reise des französischen Staatsmannes. Darüber gibt es keinen Streit, denn für die Wellfinanz besag: das Diskontbarometer alles. Zuft am Tage vor der Abreise Lavals f«h sich die Bundesreservebank in Nero "ilorf genötigt, den Diskontsatz von 2'/, auf 3'/."/» zu erhöhen. Rienurnd kann dafür einstehen, dafo nicht weitere Diskonterhöhungen erfolgen, und jedermann weiß, daß Amerika um fein «Sold kämpft und versucht, wertere Goldabflösse aus den Tresors der Banken von U.S.A. nach Paris zu verhindern. Die große Aktion zur Sanierung Europas und der Welt zur Behebung der Weltkrise und ihrer internationalen Auswirkungen wird erwartet. Ob sie aber kommt? Die entscheidende Frage ist die. was Präsident Hoover plant. Von den Franzosen sind entscheidende Schritte zur Rettung Europas kaum zu erwarten. Für die Amerikaner sind die vordringlichen Fragen aber die. wie sich die Franzofen zur inter-nationalen Abrüstung stellen, wie sie über di« Ver-längerung des Hoover-Moratoriums denken, ob sie in eine Herabsetzung der Kriegsschulden einwilligen und nicht zuletzt, ob und wie sie gewillt sind, sich an einer internationalen Organisation wirtschaftlicher und finanzieller Natur zu beteiligen, die bezweckt, die Weltkrise zu überwinden. Der französischen These Sicherheit, Schiedsvenrag und Abrüstung setzen die Amerikaner ihre Thesen gegenüber, an deren Spitze allen voran die Forderung nach internationaler Ab-rüstung steht. Das Schicksal Herbert Hoovers und der republikanischen Partei in U.S.A. ist besiegelt, wenn die am 3. Februar in Genf zusammentretende internationale Abrüstungskonferenz mit einem Fiasko endet. Das weih man auch in Paris. Man hat es deshalb an der Seine peinlich empfunden, daß wenige Tage, nachdem Laval die freundliche Einladung aus Washington angcnom' men hatte, eine Einladung dos Präsidenten Hoover an Alussolini erging, einen kleinen ..Trip", eine po-Wische Spritztour, nach U.S.A, zu inachen. So ganz persönlich war diese Einladung nicht, denn man weih im Weihen Hause Washingtons ebenso gut wie in der Berliner Wilhelinstiaße, das; Mussolini m Italien unabkömmlich ist, daß er nicht gern Ultra montes führt und persönlich die Interessen des I faschistischen Italiens im Ausland vertritt. Aber Herr Grandi ist ein wirtlicher Vertreter des Duce. Infolge der Unsicherheit, die in Berlin durch die Herbfttagung des deutschen Reichstags entstand, konnte die Reife des italienischen Außenministers bisher noch nicht endgültig festgelegt werden. Man ver-ständigte sich aber in Washington und Rom dahin, daß Außenminister Grandi nahezu einen Monat in U.S.A. zubringen wird. Er wird erst am 6. Dezember wieder in Italien zurückerwartet. Unmittelbar nach seiner Lan-dung in Rew York begibt sich Herr Grandi nach Washington zu den „Pourparlers", die nach der Abreise des französischen Ministerpräsidenten Laval dringlich geworden sind. Herr Grandi ist der erste italienische Minister im Amt, der die Vereinigten Staaten Nordamerikas besucht. Es ist bezeichnend für die Festigkeil und Innigkeit der italienisch-ameri-konischen Beziehungen, daß er mit dem Einverständ-nis ves Weißen Hauses die großen italienischen Kolonien in U.S.A. besucht, in Philadelphia, Chi cago und Boston. Ein besonders feierlicher Empfang wird ihm in Nero Hort zuteil werden. Während die französische Politik ihre eigenen Wege geht, gibt es keine politische Frage von Be-deutung, in der die Ansichten und Zielsetzungen der Amerikaner und Italiener auseinandergehen. In der heikelsten Frage der Abrüstung gebärden sich die Italiener zum großen Aerger so, als ob Rom weiter nichts als eine amerikanische Botschaft wäre. Auch in allen übrigen brennenden internationalen Fragen arbeitet der Duce Mussolini mit dem amerikanischen Präsidenten Hand in Hand. Es war ja nicht von ungefähr, daß der amerikanische Staatsekretär Stim-son auf seiner diesjährigen Sommerreije zuerst Rom besuchte und sich 14 Tage lang vertraulich mit Mussolini unterhielt. Amerikaner und Italiener werden sich alle Mühe geben, den Engländern und den Deutschen in diesen wirtschaftlichen Notzeiten zu helfen. Was wird aber Laval tun? Politische Rundschau Inland Nur eine Staatsliste Am 13. Oktober ist die Frist für die Ein-reichung der Staatslisten verflossen. Es wurde nur eine Smatsliste eingereicht, und zwar die Liste des Ministerpräsidenten Peter Hivkovi^ Die Bezirkskan-didatenlijten müssen bis spätestens 10 Tage vor den Wahlen, d. i. bis 28. Oktober, eingereicht sein. Deutsche Beteiligung an den Abge-ordnetenwahlen vom 8. November Das „Deutsche Voltsblatt" in Novisad berichtet! Nach vorangegangenen Verhandlungen des Herrn Dr. Stephan Kraft mit dem.Staatslistenführer Herrn Ministerpräsidenten Peter Ziokovic sind wir in der Lage, mitzuteilen, daß Dr. Kraft mit seinen politischen Freunden, den Herren Dr. Moser, Dr. Graßl, Dr. Neuner u. a. in sechs bis sieben Bezirken der Batfchta und de» Banales auf der Staatsliste des Ministerpräsidenten und Innenministers Peter Zio-tovtt kandidieren werden. Diese Kandidierungen stehen bisher fest in folgenden Bezirken: Kula, Ob« zaci, Backa Palanka, Veliti Besseres, Jaöa Tomlc (Modojdj) unb Vr&cu. Die Aufteilung dieser Be- ' zirle aus die von Herrn Dr, Kraft vorzuschlagenden Bezirkskandidaten wird im Einvernehmen mit einem größeren Kreise von Vertrauensmännern dieser Tage vorgenommen und sodann der Oesfentlichteit bekanntgegeben werden. Die Deutschen und die Parlamentswahlen Unter der Ueberjchrift „Abstimmen!" schreibt das „Deutsche Volksblatt" in Novisad am 17. Ot-tober u. a. nachfolgendes: Die deutschen Kandidaten werden sich also diesmal auf der Staatsliste um das Vertrauen der Wählerschaft in den einzelnen Bezirken bewerben. Ob und welche anderen Wahl-bewerber neben diesen Kandidaten noch auftreten werden, ist uns bis zur Stunde nicht bekannt. Es ist aber anzunehmen, daß in den bezeichneten Be-zirken auch noch andere Wahlwerber auf der Staats-liste kandidieren werden, fodaß ein Wahlkampf un-vermeidlich fein wird. Wir hoffen jedoch, daß die deutschen Wähler ihre staatsbürgerliche Pflicht erfüllen und bei der Abstimmung jenen Männern ihr Vertrauen schenken werden, von denen sie überzeugt sind, daß sie ihre Interessen in der Volksvertretung mit Festigkeit und Gewissenhaftigkeit wahrnehmen werden. Aber auch in jenen Bezirken, wo keine deutschen Kandidaturen aufgestellt werden, wird unsere deutsche Wählerschaft den Intentionen S. M. des König» und der königlichen Regierung entspre-chen und vollzählig an der Abstimmung teilnehmen. Kein deutscher Wähler darf am Wahltage zuhause bleiben, jeder foll mannhaft und beherzt feine Stimme für jenen Kandidaten abgeben, von dem er glaubt, daß seine Mitarbeit an dem Ausbau de» Staates und dem harmonischen Zusammenleben aller Volks-schichten des Landes sich für das Gejamtwohl er-sprießlich auswirken werde. Die deutsche Bevölkerung des Staates geht also vertrauensvoll in die Wahl! sie ist bereit, auch ihren Tell beizutragen, daß unser Staat zur Beruhigung im Innern gelange und, politisch und wirtschaftlich gestärkt, jenen Platz in der Reihe der europaischen Staatengemeinschaft ein-nehme, der ihm nach der Tüchtigkeit seiner Be-wohner und nach der Fürsorge seiner verantwort-lichen Lenker von Rechtswegen zukommt. Die deutsche Wählerschaft wird diesmal umso freudiger zur Ad-stimmung schreiten, als sie au» dem bisherigen Verhalten der königlichen Regierung gegenüber der deutschen Minderhett die Ueberzeugung gewonnen hat, daß bie maßgebenben Stellen bas Minderheiten-Problem grunbjätzlich zu lösen bereit sinb unb durch die Bewilligung zur Errichtung einer privaten deutschen LehrerdilbungsanftaU ernen verheißungsvollen Anfang zur Befriedigung unserer bringenbsten kulturellen Bedurfnisse gemacht haben. Die deutschen Wähler werden deshalb ant Wahltage ihre Pflicht Mann für Mann erfüllen; ihr Gewissen, ihre Staatstreue, ihr Volksdewußtjein und nicht in letzter Linie ihre Erkenntlichkeit gegenüber der Regierung werden sie hiebei geleiten. Ueber 1000 Wahlversammlungen Am vergangenen Sonntag fanden im ganzen Staate über 1000 Wahlversammlungen statt. On Kranj, Trzic und ökosja Lola traten am Montag die Minister Dr. Kramer, Ivan Pucelj und der Psarrer Zanko Barle aus Ljubljana als Wahl-redner auf. Die GeHalter der Gemeindeange-stellten sollen mit denen der Staats-angestellten ausgeglichen werden Aus einer Konferenz der Bürgermeister von Beograd und Zagreb wurde beschlossen, dem Städte-verband einen Antrag vorzulegen, demzufolge die Bezüge ber Gemeindeangestellten mit benen ber Staatsangestellten ausgeglichen werben sollen. Bis-her würben nämlich bie Angestellten fast aller Stadt Seto 2 Votsch» 3«lUag Nummer 85 (gemeinden viel besser bezahlt als die Staatsange-tellten. Am 17. Oktober fand in Sitzungssaal des Ljubljanaer Magistrats eine Ausschutzsitzung des jugoslawischen Städteverbandes statt, an der Vertre-ter von 24 Städten teilnahmen, darunter auch Bürgermeister Dr. Goncan und Magistratsdirektor öubic au» Celje, femer Vizebürgermeister Dr. Li-pold und Direktor Josip Barle aus Maribor. Der Bürgermeister von Zagreb Dr. Stephan Srtulj be-tonte in seiner Eröftnungsrede, daß sich jedermann dessen bewußt sei, daß in der heutigen Zeit gespart werden müsse, aber diese Sparmaßnahmen dürfen im Hinblick auf die ungeheuren Aufgaben der Stadt-gemeinden nicht so weit gehen, daß sie einen zu großen Stillstand oder gar einen Rückschritt bedeuten würden. Ferner sei zu berücksichtigen, daß ein großer Teil der Gemeindeausgaben auf die Durchführung von Aufgaben entfällt, die der Staat den Gemein-den im übertragenen Wirkungskreis auferlegt. Diese Ausgaben wachsen rapid und ohne Unterlaß von Jahr zu Jahr an und gerade sie verursachen oft beträchtliche Schwierigkeiten und Hemmungen in der Finanzwirtschaft der Gemeinden. Es sei daher die Forderung der Gemeinden berechtigt, daß parallel mit der Herabsetzung der Genreindeausgaben auch die Lasten möglichst vermindert werden, die die Ge-meinden für die Geschäfte der Staatsverwaltung zu -trogen haben. Bezüglich der Herabsetzung der Ge-hälter der Gemeindeangestellten sei zu berücksichtigen, daß die städtischen Beamten in der großen Mehr hcit bloß auf ihre regelmäßigen Bezüge angewiesen sind und daß sie sonst keinerlei Einnahmen haben. Es fei daher nicht unberechtigt, wenn die städtischen Bediensteten etwa» größere Gehälter haben als die Staatsdedienjteten in Änlichen Stellen. Wo diese Unterschiede jetzt vielleicht noch beträchllicher find, bestehe ohnedies bei den StadtverwaUungen selbst die Tendenz, die notwendige Herabsetzung der Ge» hälter durchzuführen. Ausland Sieg des Reichskanzlers Der deutsche Reichstag hat am 16. Oktober mit 294 Stimmen gegen 270, also mit 24 Stimmen Mehrheit, den Mißtrauensantrag gegen das Kabinett Brüning abgelehnt. Für den Mißtrauensantrag stimmten die Deutschnationalen, die Rattonalsozialisten, die Kommunisten, ein großer Tell der Deutschen Volkspartei und einige Mitglieder der Wirtschafte Parteien. Auch die anderen Anträge der Opposition, wie die kommunistischen Mißtrauensanträge gegen Reichswehrminister Groener, gegen den Ernährungs-minister Dr. Schiele, gegen den Arbeitsminister Dr. Stegerwald, ferner der Antrag der Nationalsozialisten, der Deutschnationalen und der Kommunisten aus Auflösung des Reichstages, wurden abgelehnt. Räch der Abstimmung erklärte der nationalsozialistische Abgeordnete Dr. Frick, daß die Nationalsozialisten kein Interesse an den parlamentarischen VerHand-hingen hätten, weil sich gegen die Mehrheit des Reichstages, die den Vollsmteressen entgegen sei, nichts erreichen lasse. Deshalb verlassen die Natio-nalsozialisten abermals den Reichstag, um außerhalb de, Parlaments das jetzige Evstem niederzuringen. Die Deutschnationalen schlössen sich dem Auszug der Nationalsozialisten an. Der Reichstag wurde di» zum 23. Februar 1932 vertagt. Laval warnt von großen Illusionen Der ftanzösische Ministerpräsident Laval hat sich am 16. Oktober in Le Havre auf dem Dampfer „Ile de France" nach den Bereinigten Staaten eingeschifft. Am Abend vorher redete er im Pariser Radio, wobei er u. a. erklärte: Die Welt erschüttert eine ernste Krise und die Regierungen bemühen sich, das ununterbrochen anwachsende Uebel mit Mitteln einzudämmen, die sich bisher als ungenü-gend enoiesen haben. Am ärgsten betroffen sind die Staaten Mitteleuropas. Deutschland und Eng-land. Frankreich ist gesund geblieben. In der Heu-tigen Zeit kann man aber Isolierungen nicht als: genügendes Vorbeugungsmittel ansehen. Die Inte-ressen der Völker sind so mtteinander verflochten, daß keines von ihnen vollkommen gesichert ist von den Gefahren, die die anderen bedrohen. Wenn aber persönliche Unterredungen, aufrichtiger Ge-dankenaustausch unter den Fuhrern der Regierungen als beste Methode erscheinen, Mittel zur Erreichung einer normalen Wirtschaft zu finden, wäre e» übertrieben, hievon die endgültige Lösung zu erwarten. Da» Uebel liegt viel tiefer, well es seinen Grund im rapiden Fortschritt der Zivilisation hat. Niemand weiß da» richtige Heilmittel. In Washington werden wir unsere Ansichten austauschen und ich werde dem Präsidenten Hoover sagen, was man in Frank-reich glaubt, was man wünscht und was man tun kann. Besuch des italienischen Auhen-Ministers in Berlin Der italienische Außenminister Grandi wird am nächsten Sonntag in Berlin eintreffen. Wie die Blätter berichten, werden bei den politischen Ge-sprächen die politischen und wirtschaftlichen Fragen nicht bloß Deutschlands und Italiens, sondern ganz Europas behandelt werden. Bekanntlich wird Grandi auch dem Präsidenten der Vereinigten Staaten einen Besuch abstatten. Die Direktoren der österreichischen Kreditanstalt entlassen Der neuernannte österreichische Finanzminister Dr. Weidenhoffer hat die Entlassung von 25 Di-rektoren der Kreditanstalt in Wien verfügt. Die Ehe in der spanischen Verfassung Der spanische Parlament hat nachfolgenden Verfassungsartikel angenommen: Die Familie steht unter dem Schutze des Staates. Die Ehe ist auf der Rechtsgleichheit beider Geschlechter gegründet. Die Ehe kann im Einverständnis oder auf Grund des begründeten Antrages eines der Ehepartner geschieden werden. Aus Stadt und Land Thomas A. Edison gestorben. Am Sonn-tag früh ist in West Orange nach mehrwöchigem Leiden der größte Erfinder der Menschheit Thomas Alva Edison gestorben. Vom österreichischen Konsulat in Ljub, ljana. Am Donnerstag zu Mittag reist der öfter-reichijche Generalkonsul in Ljubljana Herr Dr. Her-mann Pleinert, der zum Generalkonsul in Preßdurg ernannt wurde, von seinem bisherigen Dienstorte ad. Die Leitung des österreichischen Konsulats in Ljub-ljana übernimmt der neue Generalkonsul Herr Dr. Felii Orsini-Rosenberg. Der Sisenbahnattentäter Matuska hat nunmehr eingestanden, daß er die Eisenbahnattentate in Jüterbog, Bia Torbagy und bei Anzbach in Riederösterreich allein und ohne ftemde Beihilfe verübt hat. Die ungarischen Behörden stellten ferner fest, daß Maluska im September 1926 auch die Pulverfabrik in Ezepel in die Lust gesprengt haben dürfte. Zufällig hatten damals die Arbeiter schon vor der Erploston die Fabrik verlassen gehabt, sonst wären Hunderte von Menschen zugrunde gegangen. Uebernahme von bisherigen Bezirks» und Gemeindestrahen durch das Banat. Mit Verordnung das Bautenministers sind auf Antrag der Banalverwaltung des Draubanats 60 bisherige Gemeinde- und Bezirksstraßen als Banalstraßen II. Kl. eingereiht worden, darunter u. a. die Straßen: So. Jurij Dramlje-öpitalic-Ziie; die Abzweigung der Retchsstraße bei Ojstriska vas-So. Jurij ob Taboru-Loke: TurnisceGenterotxi; Na-zarje- Ribicev most-Prihova- Konjice OplotnicaCa-dram; Drazja vas-Tepanje-Oplotnica-Fuzme; Police-öcavnica • Staresmci-Oceflavct - Okoslaoct-Dragottnci; Ioanjkovci-Radomrescak Ljutomer; Ljutomer - Cven-Mow! So. Lenart-Sv. Zurij-Malna-Belka; Slvv. Bistrica-Gor.Bistrica-Tinje; die Abzweigung von der Banalstraße Nr. 13l er gut vertragen. Das FranzZosef Bütenvasier ist in Htpotheten, Trogcrien und Spejern Handlungen erhältlich. Celje Todesfall. Am Sonntag, dem 18. Oktober, ist in Graz der Stadtbaumeister und Hausbesitzer Herr Rudolf Schmidt nach langem schweren Leiden gestorben. Der Verstorbene, der seinerzeit in Celje als Baumeister tätig war, zähtte auch hier zahlreiche Freunde, die ihm herzlich nachkauern. Der schwer betroffenen Familie unser inniges Beileid! Vermählung. Am 15. Oktober fand in (sostanj die Vermählung des Herrn Ed. Eder, Beamten der Lederfabrik Woschnagg, mit Frl. Na-talie Schmort statt. Herzliche Glückwünsche! Unglück auf der Eisenbahnstrecke. Am 19. Oktober wurde. der 26-jährige Streckenarbeiter Ivan Plahuta aus Sirje, Gemeinde So. Iurij nad Kumom, in bewußtlosem Zustand in das Allg. Krankenhaus in Celje überführt. Der Arbeiter war am Morgen mit Ausbesserungsarbeiten auf der Strecke bei Zidani most beschäftigt gewesen. Ver mutlich war er einem in seinem Rücken herankom inenden Zug nicht genügend ausgewichen, so daß er in das Genick getroffen und beiseite geschleudert wurde. Plahuta hatte bloß eine kleine Wunde hinter dem rechten Ohr, der er aber im Spital erlag, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Selbstmord im Arrest. Am Montag morgens sanden die Aufseher des hiesigen Gerichts-gefängnisses den 65-jährigen Arbeiter und ehemaligen Besitzer Anton Bobnar, der wegen Bettelei und gefährlicher Drohung dem Gericht eingeliefert worden war, in der Gefängniszelle erhängt auf. Bobnar hatte sich mit einer starken Schnur, die ihm zum Zubinden der Schuhe diente, am Fenstergitter auf-gehängt. Der in der gleichen Zelle etngesperrte Bettler Joze Pecerc, der dem Beispiel seines Genossen folgen wollte, wurde von den Aufsehern an seinem Vorhaben gehindert. Der Brandstifter mitverbrannt. Wie wir seinerzeit berichteten, sind am 6. Oktober in Gorica bei Petrovce das Gehöft des Besitzers Be-trnik, sowie die benachbarten Wirtschaftsgebäude des Besitzers Mimik abgebrannt. Bei den Rettungs-arbeiten erlitten der Nachbar Mirnik und sechs Feuerwehrmänner empfindliche Berietzungen. Der Verdacht der Brandjlijlung war jogleich auf den 22-jährigen Sohn Alois des Besitzers Vetrnik gefallen, der seinem Vater gedroht hatte, er werde das Gehöft anzünden. Die Gendarmerie machte sich nach dem Brande cm die Verfolgung des Brand-stifters, der jedoch verschwunden blieb. Am vorigen Freitag hatte man mit den Abräumungsarbeiten beim Wirtschaftsgebäude Vetrniks begonnen, als man zwischen dem verbrannten Holz plötzlich auf die Ueberreste eines männlichen Leichnams stieß. Eine neben dem verbrannten Leichnam liegende elektrische Taschenlampe, die dem Sohne Alois ge-hört hatte, ermöglichte die Identifizierung des trau-rigen Ueberrestes, der nur mehr 4 kg wog. Der Schuster Blaksic verurteilt. Am Samstag fand beim hiesigen Kreisgericht die Ver-Handlung gegen den 48 -jährigen Schuhmacherge-Hilfen Karl Blaksic aus Gaberje statt, der am 20. September auf der Reichsstraße in Spodnja Hu-dinja den 24-jährigen Taglöhner Dominik Haderntk erstochen hatte. Wie erinnerlich, hatte Habentik dem Blaköic im (streit eine Ohrfeige gegeben, was diesen so erregte, daß er zum Messer gegriffen hatte. Blaksic, welch« Vater von 9 unversorgten Kindern ist, wurde zu 15 Monaten Zuchthau» und 3 Zähren Verlust der bürgerlichen Rechte verurteilt. Nummer 85 Deutsche Zettung Seite 3 Wa *?ch 5Part wäscht wirklich weiss CT. Jt Opfer der Hundetollwut. Am Donners-tag ist im Allg. Krankenhaus in Celje der 1 2-jährige Sohn des Abdeckers Mar ^nidarsic aus So. Jurij ob Taboru gestorben. Der Knabe war im Juli von einem Hunde gebissen worden, den sein Vater in-folge der Hundekontumaz eingefangcn hatte. Da ab« die Wunde ganz unbeträchtlich war und auch bald verheilte, wurde d« Knabe nicht in das Pa-steur'sche Institut gebracht. Vor einigen Tagen brach nun bÄm unglücklichen Kind plötzlich die Hunde-tollwut aus und es wurde in das Ällg. Krankenhaus nach Celje überführt. Alle ärztliche Hilfe kam ab« zu spät, d« Knabe starb in schrecklichen Qualen. Manbor Dr. Pfrimer nach Deutschland abge-reist. Dn frühere Bundesführer der österreichischen Heimwehren Herr Dr. Walt« Pfrimer ist dies« Tage von Maribor über Italien und die Schweiz nach Deutschland abgereist. Meisterprüfung. Herr Emil Atares jun. hat am Sonntag, dem 18. Oktober, hi« die Meist« Prüfung für das Damen- und Herrenfriseurgewerbe mit sehr gutem Erfolge abgelegt. Herr Mares hat nach Absoloierung sein« Studien an den Handels-akademien in Wien und Graz, einem Wunsche seines Baters folgend, sich dann in Wien dem Friseur-beruf gewidmet, später nahm er die Gelegenheit wahr, in Bozen, M«an, Karlsbad und Marienbad seine Fachkenntnisse noch zu vervollkommnen. Zum Schlüsse wandte er sich nach Paris, um in der dortigen Haarfarbenfabrik L' Oreal seine Fachkennt-nisse zu vervollständigen. Das in dieser Branche weUführende Unternehmen hat ihn zu seinem De-monstrateur und Jnstruktor für ganz Jugoslawien bestellt. Unsere herzlichsten Glückwünsche! Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, den 25. Oktober, findet um 10 Uhr vormittags in d« Christuskirche in Maribor der evangelische Ge-meindegottesdienst statt. Anschließend daran um 11 Uhr Kindergottesdienst. Boranzeige. Am Samstag, dem 14. No-vemb«, findet im Nahmen des Männergesangvereines unter der Leitung seines elften Chormeisters Herrn Professor H«mann Frisch ein heiterer „Toni Oschlag-Abend" statt, bei welcher Gelegenheit sich auch ein neues Frisch-Quartett dem Publikum vorstellen wird. Einen seltenen Fang machte ein Bauer in Ivan« am 12. Oktober. Am Fuße des Mazel-gebirges lieh sich nämlich ein Mönchs- oder Kutten-geier (Vultur monachus) nieder, wurde von Bauern entdeckt und gefangen. Es ist ein Prachtexemplar von 120 m Höhe und ein« Flügelspannweite von 2 6t) m. Herr Schönlaub aus Ptuj hatte den Geier dort entdeckt und käuflich erworben. Dies« größte Raubvogel unseres Erdteiles befindet sich zur Zeit beim Tierpräparateur Herrn Josef Ziertng« in Maribor, Stroßmayerjeva 6, wo er b»s Sonntag lebend besichtigt w«den kann. D« Kuttengeier hat seine Heimat am südlichen Balkan, in d« Türkei, in Spanien und auch hinein bis Mittelafrika. In unseren Gegenden ist er ein äußerst seltener Gast. Bisher sind nur zwei Fälle öffentlich bekannt ge-worden. Wie Chroniken zu «zählen wissen, lieh sich am 13. Juli 1844 nachmittags ein Kuttengei« bei Ptuj aus groß« Höhe nieder und wurde auf freiem Felde von Bauern «schlagen. Ein zweites vor dem Weltkriege in Sv. Lenart W. B. erbeutete Eiemplar befindet sich, nachdem es einige Male den Besitzer gewechselt hatte, im Joaneum in Graz. Schwäbisch Deutscher Kulturbund Geschäftsstelle MarK^or, Stroßmayerjeva 6. Lichtbildervortr»?g. Dienstag, den 27. Okto-ber, um 8 Uhr abends »«anstaltet dn Kulturbund in dem vom Presbytenum in liebenswürdiger Weise zur Verfügung gestellten evangelischen Gemeindesaale in Manbor, Trubarjeva ulica 1, einen Lichtbildn-vortrag üb« die Kunstschätze des nördlichen Drau-banales. Es gelang dem ?>und, als Vortragenden eine Autorität auf diesem Gebiet, den Staatskon-servator und Referenten für das Volksbildungs-wesen in Steiermark, Herrn Dr. Wall« Semet-kooski, zu gewinnen. Alle Mitglied« und Freunde des Bundes find zum Besuch dieses Lichtbilder-vortrages eingeladen. Eintritt frei. Die Geschäftsstelle des „Schwäbisch-Deut-schen Kulturbundes" in Maribor ist unter d« Nummer 2737 mit Fernsprecher zu erreichen. Das Lesezimmer des Bundes, das bekanntlich in den Räumen der Geschäftsstelle eingerichtet wurde, steht allen Mitgliedern taglich von 3 Uhr nachmittags bis 8 Uhr abend, > offen. konjice Lorenz Laurich f. Am 20. Oktober ist in Graz der Lederfabrikant Herr Lorenz Laurich nach langem schweren Leiden im Aller von 67 Jahren gestorben. Die Kunde von seinem Dahinscheiden hat unsere gasamte Bevölkerung mit tiefer Trau« «-füllt, war doch dieser vorbildlich tüchtige und her-vorragende Mann mit dem Gedeihen unseres Mark-tes enge verknüpft. Wir w«den ihn und sein Le-benswerk in uns«« nächsten Folge näher würdigen. Heute geben wir bloß unserem aufrichtigen Schmerze Ausdruck, das uns das grausame Schicksal wieder einen unserer Besten im ganzen Lande entrissen hat. Der schwer betroffenen Familie unser innigstes Beileid! Wirtschaft u.Berkehr Eine Autofabrik in Jugoslawien. Mit Rücksicht auf mehrfache Auslandoffnten, betreffend die Errichtung einer Kraftwagenfabrik in Jugoslawien, hat die Regierung nunmehr die Bedingungen für die Erwerbung dn betreffenden Konzessionen ausgeschrieben. Danach sollen Personen- und Last-autos nach den vom Verkehrs- und Kriegsministerium vorgeschriebenen Typen gebaut w«den, und zwar mit ausschließlicher Verwendung inländischen Materials, soweit solches im Inlands vorhanden ist. Dagegen würde der zu gründenden Aktiengesellschaft die zollfreie Einfuhr und die Befreiung von allen Abgaben für die vollständige Fabrikseinrichtung, für die Maschinen, die für Reparaturanlagcn not-wendig sind, für Reservetelle, die nicht im Lande hergestellt werden usw. gewährt werden. Durch ein Spezialgesetz würde die Gesellschaft auch von allen anderen Umlagen und Gebühren für eine Zeit von 10 Jahren befreit werden. Der Staat würd« sich verpflichten, seinen Bedarf an Automobilen bei d« einheimischen Fabrik zu decken. Wie man in Rumänien die Bauern entschulden will. Wie aus Bukarest gemeldet wird, hat das rumänische Finanzministerium einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, demzufolge dn Staat die gesamten Bauernschulden in dn Hohe von 20 Milliarden Lei (6.7 Milliarden Din) übernehmen soll. Von der Gesamtsumme d« Bauernschulden sollen sofort 30% abgeschrieben werden, für den Rest erhalten die Gläubiger d« Bauern 5'/, ige Staatsobligationen, so daß jede» direkte Verhältnis zwischen Bauern und Schuldnern aufhört, denn die Bauern würden Zinsen und Amortisation für die übriggebliebenen 70°/,, der Schulden dem Staat, d« Staat ab« die Gläubiger in Form von Zinsen und Amortisierung der Obligationen bezahlen. Für die ersten fünf Jahre ist überdies die Erleichterung vorgesehen, daß die Bauern bloß die Amortisation»-auote bezahlen werden, während der Staat die Zinsen aus seinem Einkünften tragen würde. Statistik der Arbeitslosigkeit. Da» in- ternationale Arbeitsamt gibt mit dem Stand de» Monats August 1930 und 1931 die Zahl d« Arbeitslosen bzw. ihre Steigerung in nachgenannten Ländern folgendermaßen an: August 1930 August 1931 Deutschland........ 2,800.000 4,100.000 England......... 2,118.000 2,812.000 Italien.......... 399.000 723.000 ölen........... 243.000 332.000 schechoslowakei..... 77.000 210.000 Ochemich........ 156.000 196.000 Belgien.......... 63.000 176.000 Frankreich ........ 11.000 53.000 Rasche Diskonterhöhung in Newyort. Wie aus Newyork berichtet wird, hat die Fed«al Reserve Bank den Diskont von 2'/, auf 37,% «höht. Erst eine Woche vorh« war der Diskont von l1/, auf 2l/f°/o erhöht worden. Der französische Goldschatz hat sich wieder um 726 Millionen aus 60.539 Millionen Franc» «höht. D« Banknotenumlauf erreichte die Rekord-menge von 81.847 Millionen Francs. HanaLaasLaa kiir Handel. Industrie u. Oeweri« Drucksachen yeninsbÄCr))Cel«Jiü □□□□□□□□Booaaoaaa Set» 4 deutsche 3«tt»«g Nummer S5 -L. Hausbesitzer! Alle Hausbesitzer von Celje und Umgebung, werden aufmerksam gemacht, das« sie die Steuerfassionen rechtzeitig bis 31. Oktober 1931 beim Steueramte in C'eljo einreichen, da sie sich sonst Strafen aussetzen. — Die notwendigen Drucksorten erhältlich in der Tabaktrafik im Hotel Beli vol. Kral ja Petra cesta. Der Hausbesltzerrerein. Perfekte deutsche Korrespondentin flotte Stenotypistin und Hatcbinschreiberin mit Ilngerer Praxis, «< hr Terllaslicb. auch in anderen Hslroarbeiten versiert, «acht entsprechende Stelle. Anträge unter Kr. 28432. an Publieitaa d. d., Zagreb, Ilica 9. Schönes, sonniges Zimmer u. Küche zu vermieten. Josefiberg Nr. 19. Aeltere Köchin sucht Posten. Geht auch als Bedienerin. Adresse in der Verwaltung des Blattes. 36486 Schön möbliertes Zimmer ist billig zu vergeben. Ozka ulica Nr. f>, I. Stock links. Für alle Anteilnahme anläßlich des Hinscheiden* unserer lieben Matter, Grossmutter und Schwiegermutter, der Frau Agnes Bandeck für alle Rlumcugrüsse und das Geleite zur letztall Ruhestätte, sprechen wir allen Freunden, Bekannten sowie auch der verehr!. Freiw. Feuerwehr, den innigsten Dank aus. Celje, im Oktober 1931. Die trauernd Hinterbliebenen. Die Beamten- und Arbeiterschaft der Lederfabrik L. Laurich in Konjice geben hiemit die traurige Nachricht, dass ihr allverehrter Seniorchef, Herr Lorenz Laurich am 20. Oktober 1931 in Qraz im 67. Jahre nach einem arbeit«- lind erfolgreichen Lehf-n nach längerem, mit Geduld ertragenen Leiden entschlafen ist. Mit dem teuren Verblichenen verlieren wir einen güti^n Menschen und Führer, dem wir stets ein unvergeßliches und dankbares Angedenkeu bewahren werden. Konjice, im Oktober 1931. • **pt > - Wir geben tieferecbüttei t Nachricht, dass unser lieber, herzensguter Vater, Schwiegervater und Grossvater, Flerr Lorenz Laurich I Lederfabrikant Dienstag, den 20. Oktober nach langem schweren Leiden und Empfang der heiligen Sterbesakramente, im 67. Lebensjahre, nach einem arbeit«- und sorgenreichen Leben in ein besseres Jenseits abberufen wurde. Der teure Verblichene wird Donnerstag, den 22. Oktober im Trauerhauae, Graz, Schubertstrasse Nr. 73, um 9 Uhr vormittags feierlich eingesegnet und hierauf nach Konjice überführt, woselbst die Beisetzung Freitag, um 4 Uhr nachmittags erfolgt. Die heil. Seelenmesse wird am Samstag, dem 24. Oktober um 8 Uhr früh in der Pfarrkirche zu Konjice gelesen werden. , x. Konjice—Graz, am 21. Oktober 1931. Alfred Laurich, Anny Wagner Fritr Wagner, Karl Wagner Qretl Wagner, Erna Laurich Schwiegersöhne . Kinder Annemarie, Erna, Herta, Karl Heinz Enkel Im Namen sämtlicher Verwandten. ftq|*t#*tt, feraalorfer «I » im' •«**• w Ich«