Rnmmer 5. yettflu, Usw 29. Itnner 1899. Pettauer Zeitung erscheint zeden Konnrag. Prn« fir Petiou mit Zustellung in» Hau«: Vierteljährig fl. 1.2«, halbjährig fl. 2.40, gaizjthrig st 4.80, mit P»stvers«ndung im Inland«: «lerteliähria fl. 1.40, halbifibria fl 2.80, gan jährig fl. &.60. - Bin»rlnr «ummern 10 «r. SchristleUer: P«U « ■ i e, «r. 14. — 8er»tlt«»g uU Vtrlt«: W. «(«Bit, Ha»?tpl«v Ht 6. Hondschnste» werd»» nicht zurückgestellt, Ankündigungen billigst brechn«». — Beitrüge sind erwünscht und wollen längsten» bis Freitag jeder Woche eingesandt werden. Pranumerations-Einladung. Da- Adsuuemeut Kaun «it jede» .Monate begonnen »erbe» 11t wird auch zezen monatliche Se)«hlong k 45 Kr. i« prttan, k 50 kr. MftDÖrts mit postver-se»d»z, angenommen. Gleichzeitig er laudea wir «u>, atie p. l Leser unsere» Slattes nm gefällige Einsendung des entfaltenden Abounemeatdetrage» höKichK )» ersuchen. Die Vtnvaltuuq. Wiederaufnahme der Ob-struction. Eine Reihe deutscher autonomer Körper > ichasten Böhmen« hat bereits in Kundmachungen die deutsch?» Abgeordneten aufgefordert, die mrr« zischest? Obstruktion im »?u?n SessivnSabschuitt? in imeTschiwfrnn' Wnft wtrt*T anfe so der Regierung ernstliche Schwierigkeit?» zu bereiten. Ein? w?it?re stattliche Reihe deutscher Gemeinden, Städte und Bezirke wird dies?m B?i-spiele in der Erlassung derartiger Kundgebungen an unsere Abgeordnete» folgen und ihnen auf di?s? Meise brit Willen der Wählerschaft kund-geben und si? versichern, das» hinter ihnen da« Volk steht, welche« ganz damit einverstanden ist, wenn die Waffen der schärfsten Obstruktion »m Abgeordnetenhaus« wieder geschwungen werden. Ein unheimlicher Gast. von «.»Ich». ES mögen etwa zehn Jahre her sein, als m» einem herrlichen Frühlingstage zu Saratoga (Nordamerika) ein? prächtig? iiutjche vor dem bestrenommierten Holel diese« fashionablen Bad?-orte« hielt. Mr. Scheldo», der Besitzer de« Gast-Hofe«, welcher auf der Beranda stand, beeilte sich, jeib't den Schlag zu öffnen, prallte aber unwill-kurlich zurü'?, d« seine Blicke in da« Innere de« Wagens fiele». Einem rosigen, blondhaarigen Mädchen gegenüber saß. in Decken sorgsäuig eingehüllt, ein Geschöpf, welch?« der Hot?li?r sicher für den »nbarmherzigen Schnitter, genannt Tod. gehalten hätte, wäre ihm da«selbe mit der Sense in der ,f>anb zwischen Tag und Dunkel entgeg?ng?tr?te». Gewiß, dieser Mann, welcher so krajtlo« in der Ecke des Wagens saß, war ein Sterbender. Die Betrachtungen Scheldo»'« wurden durch eine» dritten Insaffen des Wagen« in eine andere Bahn gelenkt. Ei» aller, aber recht jovial au«-sehender Herr stieg zuerst au« dem Wogen, er-kündigte sich »ach dem Besitzer de« Hotel« und als Scheldon sich al« solche» zu erkennen gab, legte der Frrmd? vertraulich seinen Arm in den de« sprachlos dastehenden Wirte«, führte ihn et-wa« seitab vom Wagen und sagte: „Mein Name ist James Brown; ich bin der Leibarzt des todt-kranken BergwerkSbrsitzer« Morri« au« Canada, welcher mit seinem zwölfjährigen Töchterche» Rosa den Sommer über die milde Lust von Wer die jetzt lauschende Stimmung unter dem deutschen Volk? beobachtet hat, der muß sich sage», das« sich infolge d.r neuen Vorstöße. welche die Regierung geg?» das deutsche Volk-Verhältnissen angepaßt fein mochte, ihr?n Zweck der kurze». parlam?»««lofen $?it unternommen hat. die größte Erbitterung, >a iiahezn eine Wuth desselben bemächtigt hat. die nur mit Mühe noch verhallen werden kann. Da« deutsche Bolk durstet förmlich darnach, dass dieser Regierung, welche e« »euer-lich herausgefordert und provozirt hat. einmal gehörig ausgespielt wird. W?»i> etwa« die Geduld, selbst auch den Langmüthigen und Zurückhaltenden, «schöpfen konnte, so waren es die neuen Sprachenverord-nungen für Schl?fi?n, di? Bestimmungen de« Handelsministers, betreffend die Amtssprache im internen Verkehre unserer HostanstaUen und kürz, lich die Entscheidung de« Obersten Gerichtshof?« in Sachen der Gautfch'sche» S«ach?nverordnungen. Man wundeit sich eigentlich, das« aus diese neuerlichen Fanstschläge nicht sofort die entsprechende Reaction unter den Deutschen erfolgte und eine prompte Antwort der Regierung gegeben würfe, die letzter« mit einem Schlage und mit unheimlicher Deutlichkeit die bereits äußerst kri-tisch? Situation b«l?»cht?t hätt?. E« hat fast de» Anschein, al« ob Graf Thun den (ritt?» Rest der sprichwörtliche» Langmuth der Deutschen, welchen sein Vorgänger im Amte ihnen noch gelassen, grundsätzlich erschöpfen wollte. Nun da« ist ihm gelungen, ein Tropfen schon kann den bi« zum Rand g?füllten Becher zum Überlaufen bringen. Einer Regierung, die zum alten ungesühnte» Saratoga cinzuathme» gedenkt. — Im Bei trauen gesagt, Mr. Scheldon", fuhr der Doctor fort und dämpfle sein? Stimm? zum Flüsterton herab, .mein Pati?rit wird sterben." > „E« gehört w?nig Scharfblick dazu, um da« vorauszusehen", warf der Wirt ein. .Sie haben Recht", fuhr der Doctor fort. „Allein Sterbende klamm?rn sich an einen Stroh-Holm der Hoffaung. Ei» berühmter Arzt redete Herrn Morri« ein, wenn etwa« ihn retten könn?, so sei l« die milde Lust von Saratoga und so mußten wir diese vergebliche Reis? antreten. Ihr Hotel wurde nn« als das beste de« Ort?« em-psohlen und somit wende ich mich an Sie, Mr. Scheldo». mit der Bitte: geben Sie meinem Patienten einige komfortable Zimmer im ent-legensten Theile Ihre« Hotel«. Für die Wartung de« Kranken habcn Sie nicht die mindeste Sorge zu trage», diese übernehme ich mit Hilft des kleinen Töchterchen«. Morri« ist enorm reich und zahlt jeden Preis, de» Sie für Ihre Zimmer verlangen." Scheldo» hatt? wenig darauf zu erwiedern. Er war Hotelier in einem Badeorte, den in der Regel doch nur ttranke besuchen, er durft« also einen Sterbende» nicht von seiner Thüre weisen. Rasch gab er dein Oberkellner einige Befehle und trat mit dem Doctor an den Wagen lurück Der Kranke öffnete matt die tiefliegend, » Augenlider und sagte mit kaum vernehmbarer Stimme: „Diese entsetzliche Reise hat mich vollend« ge-broche». Mr. Scheldon, Alles was ich von Unrecht noch ein neue« hinzuzufügen wagt, muß der Standpunkt energisch klar gemacht werden und deshalb muß die frühere Taktik, die den jedoch verfehlt hat. weil sie den an sie geknüpften Voraussetzungen nicht nur gar nicht entsprochen, sonder» im Gegegeutheil noch kühner gemacht hat. diese frühere Taktik muß jetzt einer anderen, viel schneidigeren weichen, welche den verändert?« Verhältniss?» im weitesten M iße Rechnung trägt. Man wird vielleicht nicht irre gehen, wenn man annimmt, das« die neuerlichen Vorstöße der Regierung gegen un« nur auf das Conto dieser im verflossenen Sessionsabschnitte de« Reich«-räche» befolgten Taktik zu setzen sind, welche in der Regierung den Glaube» zu erwecke» geeignet war. das« sie die Deutschen endlich kirre gemacht habe. Darum ist e« jetzt an der Zeit, die Regierung an« dieser Selbsttäuschung, der sie sich hinzugeben beliebte, zu reißen. Sir muß aus diesem süßen Traume mit dem Schwerte der Obstruktion empot-gekitzclt werde», damit sie die Überzeugung gewinne, das« die Deutsche» von ihren alten Forderungen um keines Haare« Breite abzulassen gewillt sind. De«halb ist unsere Losung: „Obstruktion" und wird auch die unserer Abgeordneten sein. Nur vermittelst einer unerbittlichen energischen Obstruktion können wir jetzt auf einen Erfolg rechnen, zumal sowohl die Vergangenheit al« auch die Gegenwart un« zwei Beispiele dafür geben, dass die Obstruktion das Ziel, da» sie erreichen soll, auch thalsächlich erreicht hat. Sie soll ein Ministerium entweder zur Bewilligung der For-derungen zwingen, oder dasselbe im Weigerung«- Ihnen verlange, ist eine stille, abgelegene nung, ivo ich ruhig sterbe» kann." Der Wirt erfüllte die Bitte schon um keiner Gäste willen. Man brachte de» sterbenden in den abgelegenste» Theil des Hotels, dessen Räume übrigens an Comsort nichts zu wünschen übrig ließen. Da« blonde Kind schien sich recht wohl in den behagliche., Zimmern zu fühlen; trällernd legte es Hut und Mantel aö und trat dann an da« Bett des Leidenden, um ihn mit der Ron» tinc einer Krankenpflegerin Medizin einzuflößen. Dr. Broivn nahm seinen Wohnsitz nicht im Hotel, sondern bezog in einem naheliegenden Dorfe fein Quartier, fand sich jedoch regelmäßig jeden Morgen im Hotel ein, speiste dort und blieb, je nachdem der Zustand des Patienten e« verlangte, bi« spät in die Nacht hinein im Holet. Durch den Doktor ließ der sterbende Morri« auch gleich am ersten Tage auf ein? Woche Miethe und Pension vorausbezahlen, Scheldon fand die« etwa« verfrüht, denn ihm war es uu-wahrscheinlich, dass da« Skelett, wie Morri« von den Kellnern im Hotel genannt wurde, noch eine Woche zu leben habe. Seltsamer Weise vergieugen drei Tag?, ohne das« der Doctor, welcher an der Tafel durch schnurrige Anekdoten und Bonmots stet« die ganze Tischgesellschaft erheiterte, den Tod seine«^ Pa-tiente» gemeldet hätte. — „Die Luft von Sara-toga scheint doch einen kleinen Effekt zn äußern", bemerkte er gegen Scheldon. „Sie kann zwar die Auflösung des Kranke» nicht vollständig hemmen, allein sie verzögert dieselbe doch." falle zur Abdankung nöthigen. So hat die Ob-structivn da« Kabinet Baden! gestürzt und so zwingt sie gegenwärtig da« ungarische Ministerium zu Kompromißverhandlungen mit der Opposition jenseit! der Leitha. E« müßte mit dem Teufel zugehen, wenn nicht auch wir einen ähnlichen Erfolg mit unserer KampseSweise erringen sollten. Pettauer Wochenbericht. (veutschrr Cintvernu.) Der hiesige deutsche Turnverein hielt am vergangene» Samstag im „Deutschen Hause" seine diesjährige ordentliche Hauptversammlung ab. Zu derselben waren etwa die Hallte der Mitglieder erschienen. Der Bor> sitzende. Herr Professor Raitz, eröffnete die Versammlung und begrüßte die Erschienene» mit einem .Gut Hell'. Räch der üblichen Berlejung der letzten Berhandlungischrift »ahm Herr Professor Raitz wieder das Wort zu einem kurze» Rückblick auf da« abgelaufene Jahr. Der Mitgliederstand ist in dem genannte» Zeilraume von 83 auf 89 gestiegen, hat also um 6 zuge. nommen. Redner erwähnte hieraus den herben Verlust, der den Verein im vergangenen Jahre getroffen, indem derselbe einen seiner Gründer. Herr» Dr. M > ch e l i t s ch. durch den Tod ver-lor. I» kurzen Worten gedenkt der Vorsitzende dabei der hervorragenden Eigenschaften de« Verstorbenen, dessen Andenken die Berjammlung durch Erheben von den Sitzen ehrte. — Geturnt wurde im abgelaufenem Jahre, wie bisher, in der städtische» Turnhalle, welche die Stadtgemeinlx im Einverständnis mit dem Stodtschulrathe dem Vereine zur Verfügung gestellt hat. Die Versammlung drückt der Stadtgemeinde für dieses Entgegenkommen ihren Dant durch Erheben au» und ermächtigt den Vorsitzenden gleichzeitig, diesen Dank der Siadtgemeindc auch schriftlich kundzugeben. An Veranstaltungen im größeren Rahmn, nahm der Berti» >m vergangene» Jahre an dem Hamburaer Turnfeste, da« vom 23. bis 27. Juli stattfand, durch 3 feiner Mitglieder ^ theil, während sich an dem Gauturnfeste in Marburg der gestimmte Verein bttheiligtt und dabn die Genugthuung erlebte, eines fetner Mitglieder als Sieger im Weitturnen hervorgehen zu sehen. Bon größere» Festlichkeiten veranstaltete der verein am 21. Juni eine Sonnwendfeier, am 13. März eine Kaiser Josef Feier, am 11. September ein Schauturnen und um 18. De- Am vierten Tage bat der Doctor den Wirt »ach aufgehobenem Diner, er möge die Güte haben, sich in da« Krankenzimmer des Sterben-den zu bemühen, derselbe habe ihm eine ver« trauliche Mittheilung zu machen. Einigermaßen beftemdet. begab sich der Hotelier mit dem Arzte in daS abgelegene Krankenzimmer in der zweiten Etage und trat an da« Bett de« armen Morri«. dessen Zustand sich noch verschlimmert zu haben lchini, denn Gesicht, HalS und Arm« waren ab> solut fleischlos. .Bitte, nehmen Sie einen Stuhl", hauchte Morri». — »E« betrübt mich tief, mein lieber Herr Scheldon, Ihnen eine unangenehme Mit-theilung machen zu müssen und hielte lieber da-mit hinter dem Berge, wenn e» nicht in Ihrem Interesse läge, durch meine Warnung vor schlimmeren Folgen gesichert zu sein." Gespannt lauschte der Wirt der folgenden Eröffnung. «Aus eine mir räthsrlhast« Weise sind au« Rosa'S Zimmer, woselbst sich meine Schatulle befand, 4000 Dollar« verschwunden. Glauben Sie ja nicht, bester Herr Scheldon, das« ich die entftrnteste Absicht h5ge, Sie für den Verlust verantwortlich zu machen", fuhr der Sterbende fort, al« Scheldon erschrocken in die Höhe fuhr. „Meine Vermögen«verhältnisse sind. Gott fei Dank, derart, das« mich ein zehnfacher Verlust kaum schmerzen würde. Ich theile Ihnen die« nur mit. damit Sie auf der Hut fei» und sich dem Verbrecher gegenüber vor den Folgen schützen können." -1 cember eine Weihnachtsfeier, während derselbe an der von der Südmark veranstalteten Trauerfeier anläßlich de» Tode» BiSmarck« in hervorragender Weife betheiligt war. Wa« die innere Thätigkeit de» Vereine» anbetrifft, so hat derselbe im abge-loufenen Jahre eine ganze Anzahl TurnrathS-sitznngen abgeholten. Von allgemeinem Interesse ist die Aufnahme de« Erz- »nd Mittelgebirg«- SaueS und der Beitrttt de« Vereine« zur freien !ereinigung deutfchMkischer Turnvereine. Ferner wurde beschlossen, die Mitglieder gegen Unfälle beim Turne» zu versichern. Dem neue» Turn-rath? wird die Ausarbeitung neuer Satzungen und die Ausbildung und Erweiterung des Spiel» wesen« obliegen; auch die Frage, ob man nicht da« Frauenturnen neu in» Leben rufe» solle, harrt der Erledigung. Die R?gelung der Borturnerfrage werde dagegen nur auf dem Turn-boden ihr« Lösung finden. An die Darlegungen de« Vorsitzende» schloffen sich die Berichte de« TurnwarteS (Herr Le« koschegg). de» Zeuq-warte» (Herr G s p a l t l), de« Säckelwarte« (Herr Maurelter). de« SchriftwarteS (Herr Hackl) und des Sapgwarte» (Herr M ü h l-b a u e r.) Au« den einzelnen Berichten erwähnen wir, das« der Besuch der einzelnen Turnstunden ein besserer war. als > im Jahre vorher Räch den Auszeichnungen de» TurnwarteS betrug der Durchschnittsbesuch der Stammriege im vergan-genen Jahre 52'/, (gegenüber 50'/,*/, im Jahre 1897); der DurchfchnitlSbefuch der Herrenriege dagegen 67'/, (gegenübel 57'/» im Jahre 1897.) Die Einnahmen de« vereine« beziffern sich auf 589.85 fl., während die Ausgaben sich auf 475.80 fl. belaufen, so das« noch ein Säck?lrest von 114.05 fl. verbleibt. Bei der daranschließen» de» Neuwahl de« TurnratheS werden die Herren Dr. R a i tz (Ep»ch»art). Kollenz (Turn-wart), L a i b a ch e r (Schristwart), Wegfchai-d e r (Säckelwart), Le«kofchegg (Zeugwart) und Mühlbauer (Eangwart) gewählt, wäh-rend al« Beisitzer, bezw. al« Vertreter der unterstützenden Mitglieder im Tpknrathe die Herren Kersche und Gspaltl nominirt werden. Zu Abgeord netensür den Gautagwcrden die Herren M a u r e t t e r und LeSkoschegg wiedergewählt. Wie bi«her werden auch in diesem Jahre die Monatsbeiträge der ausübenden Mitglieder 40 kr., die der unter» stützenden Mitglieder 20 kr. pro Monat betragen und von der EinHebung einer Einschreibgebühr abgesehen werden. Einem Antrag de« Herrn .Haben Sie gegen irgend Jemanden im Hotel einen Verdacht?" sragte Scheldon besorgt. „Gegen Niemand. Wie sollte ich auch? Fast nie betritt ei» Aufwärter unsere Zimmer ander«, al« in Gegenwart meine« Kinde« und de« Doc-tor« ; trotzdem ist der Diebstahl gejchehen. Sehen Sie sich a so vor." — Ein krampfhafter Husten fetzte den Mittheilungen de» erschöpften Manne« ein Zirl. Scheldon dankte hnzlich für die Warnung und verließ grübelnd die abgelegenen Gemächer. — „Wer konnte den Diebstahl verübt haben?" fragte er sich. Alle Mitglieder seine« Dienstper-sonal« hatte er bisher al« ehrlich befunden. Sollte irgend ein Gauner da« Hotel bezogen haben? — Scheldon dankte in seinem Herzen nochmal« dem Skelett für feine Warnung und beschloß auf feiner Hut zu sein. In der folgenden Nacht schon wurde einem reichen Viehhändler au« Albany seine Brieftasche mit 25,000 Dollars in Wertpapieren entwendet, welche dieser vorsichtshalber unter sein Kopfkissen gelegt hatte. Dieser Herr war weniger zart-fühlend al« der reiche Morri« und schlug einen Höllenlärm. Scheldon ordnete sofort eine strenge Durchsuchung de« Hotel» an — allein vergeben« 1 Weder Brieftasche noch eine Spur de« Gelde« waren aufzufinden. Zwei Tage später kehrte ein reicher Bankier au« New Aork mit seiner Familie im Hotel ein. um die Saison in Saratoga zu verbringen. Am Tage, welcher deffen Ankunft folgte, entdeckte der» K o l l e »z zufolge beschließt die Versammlung noch, wie alljährlich auch dietmal zu Ostern einen Ausflug zu veranstalten. Al« Ziel desselben wurde der Ort Gcitenstein auSersehen, wo gemeinschaftlich mit dem Cillier deutschen Turnvereine ein Schauturnen veranstaltet werden wird, an welche« sich die Gründung eine« deutschen Turnvereine« in Weitenftein anschließen soll. Nachdem die Versammlung noch dem ab-tretenden Turnrathe für seine Thätigkeit im ver-flössen?» Jahr? ihr?» Dank durch Erheben von den Sitz?n ausgedrückt, wurde die Hauptver-sammlung geschlossen und in die programmäßig darnach stattfindende Kneip« eingetreten. (Vrlera»n>-Rrii»Mn>.) Der Erzherzog Al-brecht Militär Veteranen-Verein veranstaltet am kommenden Mittwoch, den 1. Februar, in den Räume» de« „Deutschen Hause«" ein Kränzchen, bei welchem die Tanzmusik von der Kapelle de« hiesigen Musikvereine« besorgt wird. Bei der Be-liebtheit, welcher sich das genannte Kränzchen im Borjahre erfreute, ist auch in diesem Fasching ein zahlreicher Besuch zu erhoffen. (firirilafrl.) Die Liedertafel de« deutschen Mänuergesangvereiiie« kann am 29. d. M. nicht stattfinden. tCaßusdall.) Der Bertin „Deutsche« Heim" veranstaltete am Mittwoch in den Easinoräumen fein diesjährige« Kränzchen, da« Dank den rührigen Bemühungen de« BergnügungS-Autschusse» in animiertest»? Weise verlies. Der Besuch ließ aller-ding« nianche« zu wünschen übrig, dafür^hatten sich aber auch die anwesende» Damen wegen Mangel an Tänzern nichr zu beklagen. Die Tanzmusik besorgte die Kapelle de« hiesigen Musikvereine«, bei deren luftigen Weifen die Anwesenden bi« zum frühen Morgen Terpsychoren huldigten. Herr Eapellmeister Ludwig Schachenhofer, welcher sich bereit« al« Eomponift eine» Namen gemacht hat. brachte bei dieser Gelegenheit zwei seiner neuesten Eompositionen und zwar eine Polka franyrise ,Earneval«humor" und eine P olka- Maznr l lche >i bläu",zu Gehör, welche durch ihre schneidige Tanzrhythmik und ihre schöne Melodie großen Beifall faiiden. Auch der neue Walzer von Ziehrer .Engerl'n" wurde mit vielem Beifall aufgenommen. (Vam Gaswerke.) In der abgelaufenen Woche wurde im neuen städtischen Gaswerke durch eine gemischte Commission, bestehend au« Herrn Bürgermeister Or » ig. de» Herren Ge- selbe den Verlust feiner mitgebrachten Baarschast, die au« 9000 Dollar« bestand. Bei diesem dritten Schlage verlor Scheldon fast den Kopf. Sein Hau« sieng an unheimlich zu werden. Kam da« Gerücht dieser schweren Diebstähle einem Rewyorker Reporter zu Ohren, so war e» um seine a» Herz. Was hatte da« zu bedeute»? Warum horchte da» Kind an der Zimmerthür? Kaum hatte er wieder im Schranke Wache bezogen, da öffnete sich geräuschlos wie durch ein Wunder die Thüre Herr Hart mann den „Hüttcnbesitzer". eine seiner Glanzrollen spielt und va» Lustspiel .Der liebe Schwiegerpa^a" zur Aufführung bestimmt. Das« 'ich r.nfer Theaterpublicum an den zwei Abende» vollzählig einffnden dürste, ist voraus-zusetzen, da sonst Dir. Gärtner für seine redlichen Bestrebung«» nur einen materiellen Schnden er» leiden würde, indem diese» Gastspiel mit bedeu» tenden Kosten verbunden ist. Wie »«» mitgetheilt wird, hat der Direktor die Komödie .Zwei Welten", welche am Deutschen BolkStheater in Wie» mit großem Erfotge gegeben wird, an« gekauft; Bronriner. der Verfasser dieser höchst interessanten Novität, ist ein moderner Dichter und hat sich in verhältnismäßig kurzer Zeit einen guten Namen gemacht. Ditse Komödie mit ihren seelische» Eonflicte« ist nach den Referate» der Großstadt so spannend, das» ein großer Erfolg diesem Stücke überall sicher sein muß. (Eingesandt.) but vor kurzen, eingehenbe Persuche augestellt. Wir wir einer bieibezüglicheii Mittheilung be« Patent, unb tlchnischen Bureaue von Richard Lüber« in Görlitz entnehmen, verwandte ber geu. Gelehrte zu seine» Versuchen vorzugsweise Tabak-jame». Um den schwerere» von bem leichteren zu scheiden, warf er benselben in ein mit einer Flüssigkeit von bestimmter Dichte gefülltes Ge-süß unb tt*» bann ben auf ber Oberfläche verbliebenen unb untergesunkenen auf verschiedene Beete, welche ober bieselbe Bodenbeschaffenheit hatten. Der Unterschieb trat tit eclatanter Weise zu Tage, iubem fid) auS den schwereren Samen-körnern wohlgebaute, kräftige Pflanzen entwickelten, während die leichteren, nicht gesunkene» Körner nur schwächliche, zur Chlorose ueigenbe Pflanzen zeitigte. Bemerkt sei noch, basa beibe Samen von gleicher Keimfähigkeit waren. (Die schlklischeu Aprachrnverordnungra.) Wen» eS »och eines Beweises bedürfte, daj« die Politik ber Sprachenverorbnunge» nicht nur ein schweres Unrecht gegen die Deutschen bildet, gegen da« sie sich mit dem Aufgebot aller Kräfte wehren müfle», sonder» dass auch bie Slave» badurch nicht besriebigt iverben, ber Staat aber immer tiefer in ba« Wirrfal und in die Zersetzung geräth — die Ausnahme, welche bie s ch l e s i s chen Sprachenverorbnunge» in ber slavischen Presse gesunbe» haben, würbe biese» Beweis liefern. DaS »eue ZugestänbiS wirb als viel zu geringfügig bezeichnet. .So schauen", klagt ei» tsche» chisch-schlesischeS Blatt, bie „angekünbigten Sprachen» erlasse für Schlesien ans. Sie sinb gewiß sehr verschämt. In Betreff b,r Gerichte stütze» sie sich auf eine sehr unsichere Grunblage. Haupt, fächlich nur auf ben guten Willen der Gericht», beomten. Grunblo« u»b vorzeitig ist also da« Geschrei der deutsche» Blätter vo» ber Vergewaltigung der Beamte». Eine gemäßiglere Form konnte baS Ministerium gewiß nicht ivählen. Eine weitere Concession an bie bisherigen Zustänbe ist auch ber Umstanb. bass bie Rote nicht ba» ganze Lanb betrifft, fonbern nur gewisse Bezirke. Das Mini-sterium hat auch ba eine schärfere Spitze ver-mieden." — Also: AuSbehnung ber slavischen Amtirung auf die rein deutschen Bezirke, da» ist der nächste Wunsch und das ist der Dank, den da» Ministerium eingeheimst hat. llhierseuchni in Artin.) Räch ben letzten amtliche» Ausweisen besteht bermalen in Krain: PockenkranHeit in Döblitsch be» Tschernembler Bezirke». Rothlauf in Dvor de» Gurkfelder und Ober»Laibach be» Laibacher Bezirke», Schweine-pest in Groß-Dolina de» Gurkselder und Pod-zemelj und TschernembI de» Tschernembler Bezirke». Landwirtschaftliches. flrr Trallbeuwickier. auch He»- «ad Sa»erw«na genannt.) (Tortrix arnbignella.) Unter de» vielen Rebenschädlingen, die die Reb> cultur erschwere» und die Ernte beeinträchtigen, gehört vorgenannte» Insect, welche» Jahr für Jahr an Ausbreitung zunimmt, viele Wein-bauer beachten diesen Schädling tu wenig; ich bin versichert, das» so mancher den Heuwurm vor der Blüte eingesponnen in den Traubenan» sätzen und den Tauerwurm während der Ent- Wicklung der Beeren in benselben beobachtete, ihm aber keine Bede»>tung beilegte oder auch nicht weiß, waö er für einen Schabe» verursacht. Da dieser Schädling bie Ernte quantitativ unb qua-lilativ beeinträchtigt, wie bie» bereit» in einzelne» Weingegenbe» Deutschland» (am Rhein und in ber Moselgegend), i» Riederöfterreich, Tirol — und in unserem Lande auch schon der Fall ist, so erachte ich e» al» meine Aufgabe, auf die Lebentweife und auf de» Schade», de» die Räupche» anrichten, sowie ans die Bekämpfung aufmerksam zu machen, damit die Weinbauern im komineube» Frühjahre zur rechte» Zeit mit der Bekämpfung beginnen. In der Entwicklung biese» schädlichen Thiere» unterscherbev ivir in einem Jahr? zwei Generationen unb zwar: Der Schäbling überwintert als Puppe; au» berselbe» erscheint ber Schmetterling, ber Eier ift die Traubenansatze legt. au« welchen sich bie Räupchen (Würmer) entwickeln, bie an ben Traubenan» sätzen burch Abnagen ber Blütentheile Schaben anrichte». Weil sie al» bie erste Generation zur Henernteziit erscheinen. wirb ber Wurm (Räupchen) He»u,urm genannt. In ber gleichen Weise erfolgt b«e Entwicklung ber zweiten Generation im Sommer während der Ausbildung der Beeren, wo bie Räupche» bis Beeren anstechen unb sich vom Beereninhalte ernähre«. Die Beeren können infolge der Verletzung nicht zur Reife gelangen und bleiben sauer, deshalb heißt ber Wurm | Sauerwurm. Die genaue Lebensweise be» Heu» und Sauerwurme» ist wie folgt: DaS Jnsect überwintert im Puppenzustande. Die rothbroune, kaum 1 Centimeter lange Puppe kann sich im Winter entweder unter ber Rinde alter Rebstock-theile, in bin Strohbönbern, unter der Rinde nicht oder schlecht geschälter Rebpsähle oder in Rissen und Sprüngen derselben, ferner iu Mark-röhren deö alten Rebholzes, also überall, wo sie entsprechend« Schlupfwinkel findet, verbergen. Starke und anhaltend« Fröste schaden den Puppen in den Berstecken nicht. Ende April oder ansang« Mai schlüpft die Motte (der Schmetterling) aus und hat eine Länge von 7 bis 8 mm. unb bei ausgespannten Flügeln beträgt bie Breite 13 bis 15 mm. Die Bvrberflügel sind weißbräunlich bis braung'lb und das Hintere Drittel de« Flügel« ist schwach gegittert. Durch die Mitte der Flügel geht eine dunkelbraune, scharfbegrenzte Binbe. bie am Borderranb minbeste»» ein Drittel ber Flügel ei»»immt, bie sich aber nach rückwart« zu verengt. Die Hinterflügel sinb hellgraubrau». beim Männchen mehr weiß, zierlicher gefärbt. Die Schmetterlinge sitze» beS Tag« über auf der Unterseite der Blätter mit dachförmig gefaltete» Flügeln. Mit Beginn der Abenddämmerung, ivährend der ganze» Rächt hindurch bi« gegen 7 Uhr morgen» flattern die Schmetterlinge in den Weingärten herum. Räch der Befruchtung geht das Männchen zugrunde und da» Weibchen legt 25 bi« 36 weiße, gläuzenbe Eierchen stet» an bie Scheine ober Gefcheine immer ein Ei an einer Stelle ab und stirbt dann. Je nachdem die Witterung für bie Entwicklung der Eier günstig ist (ferichtwarme Witterung befördert die Ent-Wicklung) entschlüpfen die kleinen Räupchen. Da da» Auftreten während der Heuernte fällt, so nennt man sie .keuwürmer. Die kleinen Räupchen beginne» die Geicheine mit Gespinnstfäde» kreuz und quer zusammen zu ziehen und die Blüte» a»s. zufreffen. Mit dem Verzehre» der Blütentheile fahren die Räupchen so lange fort, bi» sie voll» kommen ausgewachsen sind. Ein einzige» Räupchen kann 4—6 Vescheine zerstören. Die vollkomme» entwickelten Räupchen haben eine Länge von 10 mm, sinb schmutzigfleischfarbig unb besitzen einen schwarzen Kopf. Ist die Witterung während der Blütezeit eine günstige warme, so das« die Blüte rasch verläuft und die Räupchen nicht Zeit haben, viele Blüten zu zerstören, so kommen dann die meisten zur Berpuppuna. Ist da« Entgegengesetzte der Fall, so das« nas«kalte Witterung herrscht und der Verlauf der Blüte nur langsam vor sich geht, so wird der Schaden an Blüten ein bedeutend größerer werden. In diesem Falle komme» auch alle zur vollen Entwicklnng »nb Verpuppung, indem sich bie vollkommen au»ge» wachsenrn Räupchen aus einem selbst gesponnene» Faden zri Boden lasse» und verpuppe» ; die Ber» pnppung findet meisten» gegen Ende Juni statt. Räch 12 bi« 14 Tage» kommt au» ber Puppe wieber eiu Schmetterling; nach stattgefundener Paarung legt da» Weibchen wieder Eier und zivar an den Beeren gewöhnlich neben den Beerenstielen. Nach 12 bi« 14 Tagen, also im Monat August, können wir wieber die Raupen von ber zweiten Generation sehen, bie die Trauben» beeren anbohren nnd sich von dem Inhalte der» >elben ernähren. Die angebohrten Beeren beginne« zu faulen, unb bei weiter in der Reife oorge» Ichrittenen Beeren bildet sich Essigsäure. Weil die Raupen die Ursache sind, das» die ange» stocherten Beere» nicht zur Reife gelangen unb einen saueren Wein geben, nennt man sie Sauer» würmer. Die bereit« kranken, in Ffinlni« übergegangene» Beeren stecken auch gesunbe Beeren an. das« sie zu faulen beginne». Ein Sauerwurm benöthigt bis zu 15 Bieren zur vollkommenen Entwicklung. Richt selten kann man an einer Traube bi« zu 6 unb noch mehr Raupe» vor-finden und da ist es leicht ersichtlich, das» dieser Schäbling großen Schaden machen, ja sogar ganze Ernten völlig vernichten kann. Ansang» oder erst gegen Mitte October lassen sich die gutgewachsene» Raupchen a» einem Gespinnstfaden herunter unb verpuppen sich an einer geeigneten geschützte» Stelle, wo die Puppe bann über-wintert. Ist der Herbst ein recht schöner unb warmer, so kommt e» vor, baf» aus der Puppe zum drittenmal der Schmetterling heroorgelockt wird, welcher in diesem Fauc dann durch de» eintretenden Frost vertilgt wird. Die Ratur trägt auf diese Weise dazu bei, den Schädling zu venninderu. Die Bekämpfung diese« Schädling« kann al« Puppe. Schmetterling und Raupe erfolgen. AI» Pupp« in der Weise, das» vor dem Rebschnitt die Strohbänder gesammelt und verbrannt werden. Beim Rebenschnitt sind die alte» Stocktheile auf» genauste zuzuputzen; bie borstige Riube. hinter welcher die Puppe» zumeist ihren Aufenthalt haben, ist mit dem Rücken der Rebenscheere oder mit Sabat'schem Drahthandfchuh abzureiben. Die abgeschnittenen alten Rebholztheile sind sorgfältig zu sammeln und zu verbrennen, da sich die Räupchen inberau»getrockneten Markröhrenhöhlung gerne verpuppe». Auch da» beim Rebschnitt ab-fallenbe einjährige Holz, welches nicht zu Ber-mehrunqszwecktii verwenbet wirb, ist zu verbrenne». Eine tiefe Herbsthaue wirb, ba manche Räupchen »eben bem Rebstock im Bobe» sich verpuppen, nicht nur, bas» dieselbe an und für sich große Vortheile bietet, auch den Ausenthalttort d«r Puppen durch die Lockerung deS BodenS unan-genehm machen. Die Schmetterlinge (Motten) werben am einfachste» und besten, ba sie nur während der Nachtzeit fliegen, mittelst Nacht-lichter gefangen. Die Nachtlichter werbe» auf etwa» vertiefte Teller gestellt, auf welche Wasser und etwa« Cl gegossen wird. Die Schmetterlinge fliegen gegen die Lichter und fallen in die Flüssigkett. Da» Fangen der Schmetterlinge mittelst Nacht-lichter, wo 12—14 Stück, per Joch Weingarten vertheilt, genüge», ergab an ber LanbeSweinbau-schule ein sehr günstige» Resultat. E» würben mit 20 Lichter» in 17 Tagen während der Flugzeit vom 8. bis 25. Mai 1. I. 2356 Schmtt-terlinge gefangen. Wenn man annimmt, das» die Hälfte Werbchen waren und ein Weibchen 30 Eier gelegt hätte, so gibt die» 35340 Räupchen, die einen bedeutenden Schaden verursacht hätte», wenn man annimmt, dafs e i „ Räupchen nur vier Gefcheine zur vollkommenen Ernährung be-nöthigt, naturlich wird ber Erfolg um so günstiger sein, wenn alle Weingärttnbesitzer ba» Fangen ber Schmetterlinge mit ben Rachlichtemvornehmen. Der Heu- unb Sauerwurm wirb am praktischesten wie folgt bekämpft: Jnbem man mit de» Fingern die Räupchen i» ben Blütengescheinen zerbrückt ober vermittelst einer Stricknabel ober zahustvcher- i flrmifl zugeschuiMe« Hölzchen die Raupche» aus fttin von ihnen zujamm.iigejftoilitenen Büschel ,K»äueli herausholt und vernichtet. Diese beiden Be-tämpi«ug»arbc,ten sind die einfachsten und billigsten. Eine fleißige Person kann iu einem Tage mehr al» 1500 8tflilir absuchen und von den Räupch?» befreien. Bo» viele» Seiten wurde das Dufour'fche Mittel. Schmierseife aufgelöst in Wasser und )»jectc»pulv«r. empfohlen. es wird wie folgt bereitet: 4 Kilo Echniierieife iverden in 10 Liter heißem Wasser ausgelöst. Zu diefer Lösung gibt man »nter beständigem Umrühren 2 Kilo In-,ectenpulver; schließlich wird die Mischung mit »och SO Liler kaltem Wasser verdünnt. Mit dieser Flüssigkeit werden die von Würmern befallenen Träubchen mittelst P«ronospora. Spritzen, von welche» der Verstäuber abgenommen und durch ein andere» passendes Verstaubung»» rohr. welches man bei Fr. Rechvile, Wie», v., Ziegelofengasfe 1, sammt Schlauch »m 1 fl. 60 kr. erhält, bestäubt und zwar mit einem so kräftigen Strahl, dass Kiö ©dpimist zerrisse» wird nud c>ie Würmer getroste» werde»; die so benetzten Räupche» sollen bald absterbe». Die a» unjerer «nstalt mit genannter Lösung, die wir vom Bereine -um Schutze deS österreichischen Weinbaues zu LersuchSzweckui übermittelt erhielten, gemachte Probe ergab kein günstiges Resultat. Der Versuch ioll im kommenden Jahre sortgesetzt werden. Die vom Sauerwurm angefressenen Beeren werden /gt» Ende August oder anfangs September ge-ammeit. entweder wenn sie noch nicht vollkommen reif sind, zu Essig und bei vorgeschrittener Reife zur HanStrunr-Bereitung verwendet. Durch das Auslesen der vom Sauerwurm angebohrte» Beeren erzielt man Doppeltes und zwar tödtet man die in den angefreflenen Beeren enthaltenen Würmcheu und man verhütet das Faulen der nvch gefunden Beeren. Sollten diese gegebenen Rathschläge allgemein von den Weinbauern befolgt werden, so wird der Schädling hierzulande nicht io verheerend auftreten wie dies bereits in Deutsch» land«, nikderösterrtichiichen uud Tiroler Weiu» gegende» der Fall ist. Marburg, im Jänner 1893. Fachlehrer Stiegler._ Alpenzauber am Traunsee. Wuuderreize aller Orten. AuSgeqossen hier am See. Ist die Welt eiu Zaubergarten" Dunkle Sage alles Weh? Alle böse Stimmen schweigen Bo» der Böller Noth und Drang. Freude schlingt den großen Reigen. Aller Laut ist Lobgesang. Voll Anbetung wirst Du inue. Das» schon Atdmen hier Genuß. Jeder Lichtblick GotteSminne. Jeder Hauch ein FrkdciiSgruß. Hegtdits Lßdisla»». Asthma endlich geheilt! . tt. >. 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Die« wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Statt««! pettau, am 23. Jänner 1899. Der Bürgermeister: ____I. Ornig m. p. Soeben ist erschienen: Zagd-Gesetz -ZWg vom 13. December 1898, wirksam für da« Her)0gth»m Steiermartl, be» treffend die Schonzeit dt» Witte« und die Abänderung einzelnes, da« Jagdwesen legelnden gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen/ preis 20 kr. Borräthig in der Buchhandlung W. 01«« ke, Pettau. Comptoirist wird aufgenommen in der Weingrosshandlung FRANZ K ft IS E R In Pettau. i (Hur-Karten | in großer Auswahl vorräthig bei 01. Blanke, Papierhandl., Pettau. Schöne, massive Gold- EHERINGE, 14-karät., puimrt, in allen Grössen, am billigsten bei im Stadttheater-Gebäude. » — 7 — + BueMuuKlIuag «■Akhit a»ab rar Reaoryung aller fi ' j- Zdteehrift*, Lieferung* ifcrka, frafcar an da« Ongm*l-Ladenpreisen ohne Jidhwad— Aufschlag für Porto ». dg. 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Den Schülcrn des landschaftlichen Gymnasiums, der Volks-Handels- und Gewerbeschule in Pettau ist unter Führung einea Lehrers der freien Eintritt in daa Museum gestaltet Diesbezügliche mündliche Ansuchen sind an Herrn Joaef Kapaltl zu richten. Daa Museum !•« jeden Sonn- und Feiertag von 10 bla 12 Uhr vormittags and vaa 2 bla 3 Uhr nachmittags geöffnet. für Fremde täglich van 9 bU 12 Uhr vormittags und vo« 2 bis 6 Uhr nachm Eintrittskarten sind beim Museumsdiener erhältlich. Warnung. Hiermit mache ich sämmtliche Geschäfts-leute aufmerksam, dass ich für Niemanden Zahler bin, der auf meinen Namen ohne Geld Ware nimmt, da ich stets meine Einkäufe baar besorge, mich eventuell nur einer Anweisung, welche meine Firma und meine eigene Namenssertigung trägt, bediene und ist auch Niemand bevollmächtigt, für mich Gelder einzucassieren oder Rechnungen zu bestätigen. Pettau, am 29. Jänner 1899. £. pelrowitsch' Wtw. Kleine Besitzung, 20 Minuten aus der Stadt, bestehend aus Wirtschaftsgebäude, Äckern, Obst- und Gemüse-Garten, ist aus freier Hand zu verkaufen. MT Günstiger Bauplatz für Villen etc. "WW Anfrage bei Herrn Franz Dookel, Kartsohowii», Nr. 25. Schachenhofer's neueste Composition Schnaderhüpfln für Ciavier, Zither oder Orchester, ist vorräthäig bei W. Blanke, Buchhandlung, Pettau. Annoncen für alle in- und ausländischen Journale, Fachzeitschriften, Kalender etc. besorgt am besten und billlgitau daa im besten Rufe seit 38 Jahren bestehende erste öaterr. Annoncen-Bureau von A. Oppelik's Nachfolger Anton Oppelik, WIEN, L, Orttnangergaase 12. Bwaatsr Zaitwi*- —4 KaleaSar-Katsisc, «owl* Ko«t»»atsrs«Mi|» fratls. Das Gremium der Kaufmannschaft in Pettau beehrt sich Nachricht zn geben, von dem heute erfolgten Ableben seines Mitgliedes, des Herrn Andreas Jurza und zu dem Montag den 30. Jänner um 4 Uhr Nachmittag stattfindenden Leichenbegängnisse einzuladen. PETTAU, am 38. Jänner 1899. Die Vorstehung. Wie unumgänglich nothwendig du Bespritzen der Weingärten ist. hat »ick in der leUtvtrflosHcnen Campagne deutlich erwiesen, nach' dem nur die bespritzten Culturen erhalten blieben. Am besten für diesen Zweck hat sich Ph. Mayfarth V Co.'s l PATEN T1 UTE selbstthätige Ileben - und Pllanzen-Spritze s „SYPHONIA" zz bewährt, welche ohne zu puapen die Findigkeit selbstthätig Über die Pflanzen stäubt. Viele Tausende dieser Spritzen stehen III Verwendung und zahlreiche lobende Zeugnisse beweisen deren VorzQglichkeit gegenüber allen anderen Systemen. _ Man verlange Abbildung und Beschreibung von Fla.. 2v£o,3rfiaxt3nL Co. Fabriken landw. Maschinen, Spezial-Fabrik für Wcinprcsscn und Obst-verwcrtungs-Maschincn. WIEN, XII, Taborstrasse *Nr. 76. Cataloge und zahlreiche Anerkennungsschreiben gratis. — Vertreter und Wicderverkäufcr erwünscht. 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ÜTiitcInt tirnSüj >» Hr.* tieiiks-A°im°> (»anjjatiiifl fl. 4. »ick ■tliUng f. i. jftfc flrr Ochonom «,■& atWtrtrtf IssS». t)»tf» -Sri! uns. «wsiBiift IST«. Ctfitrinl de» I. tt. IS. Ittt ) Hoffnungen täuschen würde»; ich wäre so gerne als Ihr Ritter „egen Riesen und Ungläubige ins Feld gezogen; aber ich sagte mir, ich wäre wohl nur gut. um Ihnen einen jen.r kleinen Dienste Mi erweisen — Arrangement« ftlr ein ländliche« Fest — Ueber-raschung zu einem GebuttStage und dergleichen." .Wenn das Ihre einige Furcht gewesen ist, Herr Waldburg," sagte sie, uud ei» traurige» Lächeln spielte um ihre Lippen, „so werden wohl auch meine ersten Worte schon geniigen, um dieselbe zu zerstreuen. .Wie? Ich wäre so glücklich, Ihnen einen wirkliche» Dienst erweisen zu können?" .O! einen Dienst, der mehr wett ist: ich weiß nickt, wie ich e« nennen soll, da», wa» Sie für uu« thun können." .Wie glücklich mache» Sie mick, mein Fräulein!" .Ich habe mich au Sie gewendet, Herr Waldburg, und ich habe es gethan, weil ich auf der ganzen Welt niemanden kenne, an den ich mich hätte wenden können, weil de« Schicksal» Fügung Sie in unsere Hand geführt im Augenblick, wo die Masken nicht so dicht befestigt waren, als daß Sie nicht einen Blick auf unser verborgene» Leiden hätten werfen können, und weil Ihre Jugend-freundschaft mit meiner Stiefmutter Ihnen von vorneherein eine» gewissen Zusammenhang mit un» giebt. Ich habe mich an Sie gewendet, Herr Waldburg, weil — " Sie stockte, und ein leichte» Rot färbte ihre Wangen; doch plötzlich ihren Kopf mit einer Art von Resolution erhebende nnd meine Hand ergreifend sagte sie: .Ich will nicht lilgen. ich will nicht heucheln! Ich habe mich a» Sie gewendet, weil ich wußte, weil ich fühlte, daß Sie mir helfen würden." Ich drückte ihre Hand. .Ich danke Ihnen für diese« so rich tige Gefühl," sagte ich. „Ich weiß," fuhr sie fort, .daß der Schritt, den ich getha», nicht mädchenhaft, daß er gar vieler Deutungen fähig ist: ich weis aber auch, daß Sie ihn nicht falfch zu deuten fähig sind. Sie habe» meinen Vater gesehen, Herr Waldbnrg. meinen armen, leidende» Vater, meine teure Stiefmutter, die ich liebe, als wäre sie meine wirkliche Mutter, und Sie haben den Herrn von Sternfeld gesehen. Sicherlich, Sie haben begriffen, daß diese drei Menschen sich unter einer Last winde», die sie am Ende erdrücke» muß. Seitdem ich denken kann, beobachte ich sie, und seitdem mein jugendlicher Sinn eine gewisse Reise erlangt, keimte in mir der Gedanke: .Wenn ich je jemanden fände, dem ich da« alles sage» könnte, vielleicht wäre dann eine Möglichkeit der Hilfe da." .Fahren Sie fort, mein Fräulein, der gute Wille und die Energie ist gesunde», aber die Möglichkeit der Hilfe kan» ich noch nicht fassen." „Es ist mir nicht gelungen, zu erforschen, welcher Art das Ge- ____heimni» ist, das diese drei Mensche» bedrückt,aberich bin zu der festen Ueberzeugung gekommen, daß alle drei sich für verloren halten, daß sie an keine Möglichkeit derRet tung glaube», und zu dem Grade der Verzweiflung ge-langt sind, wo der Mensch sich nicht einmal Mühe giebt, gegen da» ihn ver-sollende Schicksal zu Kämpfen." .Sie vergesse», meiu Fräulein, daß noch ein Rätsel sich in Ihrem Hanse be-findet, und daß die-se» vielleicht der Schlüssel zu dem übrigen ist, ich meine Hegemann!" .Ich begreife, daß es Ihnen so erschie-nen ist. doch dem ift. glaube ich, nicht so; Hegemann ist ja erst seit einem Monat aus dem Zucht-hause, und der Zu-stand in unserm Hause, wie Sie ihn seitdem Ich denken vor einige» Tagen sahen, ift schon derselbe. ____________ ________ kann Aber ich will Ihnen sagen, weshalb ich Sie eigentlich auf-gesucht habe, welches eigentlich der leitende Gedanke war. der mich zu diesem Schritt bewog. Der Herr Staat«anwalt ist es, welcher sowohl meinen Vater, als meine Stiefinntter gänzlich be-herrscht; er ist eS, der zu befehlen scheint, und dem die andern willenlo« gehorchen, obgleich auch er einen Teil der Last trägt, die sie alle erdrückt. Mei»es Vater« Energie ist durch sein langes Siechtum gebrochen, und er beugt sich widerstandlos vor dem Wille» seines Schwagers; nicht so meine Mutter! O e« hat oft heftige Scene» »wische» de» Geschwister» gegebe», und die Rebel-lion, wenn solche möglich ist, kann nur von ihrer Seite kommen. Run dachte ich. daß, wenn sie es bis jetzt unterlassen, eine solche ernstlich auszuführen, e« nur daran gelegen hat. daß sie sich so ganz allein, so ganz verlasse» gege»über ihrem Bruder gefühlt hat; Sie wollte ich bitten. Herr Waldbnrg. ihr Ihre Hilfe anzu-bieten; vielleicht wenn Sie weiß, daß ein klarer Geist, ein starker Arm sie schützt, wird sie den Mut finden, von neuem gegen das Schicksal zn kämpfen. Deshalb habe ich es gewagt, Ihnen zu schreiben, deshalb bin ich gekommen." .Zu spät, mein gnädige» Fräulein! Alle», wa» Sie mir da eben sagen, hatte ich schon in der ersten Viertelstunde meine» Aufenthalte» in Ihrem Hause begriffen, und mein erster Ge-danke war auch der. der Baronin meine Hilfe anzubieten. Sie gaben mir genügend Gelegenheit dazu, indem Sie mich mit ihr 19 allein den Weg zum Kiosk gehen lieben, ich stellte mich ihr gänz-lich zur Verfügung —' .Und?' .Und sie bat, sie beschwor mich unter Thräne», von dem Gedanken abzulassen, ihr helfen zu wollen: sie meinte, dann erst wäre sie gänz-ich verloren, wen» jemand in ihr unsagbares Leid eingreifen wolle." Irene ließ den Kops, aus ihre Brust sinken und blieb einige Augenblicke iu einem dumpfen Schweigen versunken, als sie ihr >aupt von neuem erhob, war ihr Gesicht in Thränen gebadet. „So war mein Soffen umsonst," sagte sie mit tiefer Wehmut, „so kann nie-utand mehr helfen I" Ich ergriff ihre Äand und ,uhrte sie an meine Lippen. .Sie sind ein Mädchen, Sie n»d sehrjung," iagte ich. .Sie wissen nicht, wie wir Män-»er handeln, die wir im ttampse mit dem Leben ge-stählt sind! — Wieso kann nie-mand mehr helfen, warum ftenn war Ihr hoffen verge-l>e»S? — Weil wir jetzt ganz genau wisien, daß wir auf un» allein an-gewiesen sind, Vaß wir auf die Baronin gar nicht rech-uen künnen? DaS ist viel-leicht ein Gliick für uns, ein gutes Omen für das Ge-liugen unseres Unternehmens. Ter, welcher einen Ertrin-kenden retten möchte, muß sich vor allen Dingen vor dem hüten, den er dem Tode entreißen will. damit er sich nicht an ihn anklammere und ihn mit iich in die Tiefe zieh«. Jetzt sind wir auf uns angewiesen. auf uns allein, wir habe» freie üand zu han-»eln, nndwenn vilfe wirklich möglich ist, so werden wir alles daß jemand nnS daran hindert durch Zaudern, wisfenSskrnpel!' Ich glaubte, daß meine Worte einen günstigen, ermutigenden Eindruck auf das junge Mädchen ausüben würden, ich täusche mich: ihre Thränen wollten nicht versiegen, und ihre von Äugst gepreßte Brust wallte höher und immer höher. .Ich kann den Kampf mit Jh»c» gegen Serrn von Sternfeld nicht aufnehmen." sagte sie, .ich darf es nicht!" »Ich verstehe Sie nicht. Kränlein.' t«igt) Die ersten Lisenbahnunsälle der U)elt. Gr»ß« vo» ff. Schlesinger, (Mit tejt.) aufbieten, ohne Zagen und Ge- ach Ueberwindung viel« Schwierigkeit»» hatt» endlich im Jahre Stephinso» die Srlaubni» zum Bau der eisten längeren Sisrabah» von Manchester nach Livtrpool erhalten, nach Ueberwindung anderer Schwierigkeiten war auch der Bau fertig, und am lv. September 1830 fanden die ersten Fahrten statt. Ter Herzog von «»Hingt»», Sir Rolxrt Peel, der Staat«sekretör William Hu»kisson und andere durch Rang und Stellung au» gez«>chneie Personen nahmen daran teil. Ti« Lokomotive .Rorthumbrian' de« »rsten Zuge« führt» Stkphenso» ieidst, dann kam der .PHSnix», gefthrt von seinem Sohne Robert, und in den nvtige» »»ständen noch s«ch« Ziige In Hiirfildr hielte» die Lokomotiven an. um Wasier einzuuehme» T«r »Rorthumiria«' stand aus d«m einen Sel«is«, um, wahrscheinlich zur Belustigung der hohen Bäste, alle übrigen Zkg» auf dem andern Belets» bei sich ^rlibergehe» zu Kissen. Hulkigon war au»gestiegen und Hirt» sich plötzlich von »tn»r off»»»» Wagen-thür au» ang»< ruf»n, S« war der Herzog von Wellington. der ihm elneZeitlang sehr kühl gegen-über gestanden hatt«, Hochcr-»reut über diese» Zeichen der An. uiherung de« all-mächtigen Pre< miei minister« eil. te Hu«kisso», dem Ruf« Folge »u leisten, I>«r Her-,»0 reicht» ihm freundlich bi« Hand, beide waren in Icbliaftem bespräche begrif. scn, da rief piStz. lich die versam-melt« Mensch»«, meng«: .Rasch hinein in drnWa-ge». rasch hin. ein!" Ter vierte mit der Loko-motiv« .Rakete', «»führt von go. seph Lock», kam angebraust. Hu», kision verlor den ftops, anstatt schnell in den Wa-gen de» Herzog« ,<» lpringrn, suchte »r srin Heil in drr Flucht, Sr wollt« um di« off«» ft«b»nd« Wagenthür h«. um«ilen, da fatte ihn di» .Ratkte", und«rlagmitz«r< malmtrm Bein» da, «an hob ihn aus. »r war b»i voll»r v-!i»>un>a uud lagt»! .Ich inufi sterben." Noch a» d»ms»lb»n Abend gab «r skinen Seist auf. T«r Eindruck, den dick»» erste (ilsenlahnunglück der Welt machte, war ein gewaltiger. Sowohl der Herzog, al« auch Sir Robert Peel verlangten, man möge die ZSg« sofort «ach Livervool zurückkehre» lassen. X«rn widersprach aber Stephenion eifrigst, ttt stellt» d»n beiden Staal«män> »er» vor. bah in Manchester sich ein« ungeheure Me»sche»me»ge versammelt Hab», »m di« Züge ankommen zu seht», er gab zu b»d»nk»n, da& da« Gerücht d«n Vorfall noch «»«ndlich gräflicher und üb»rtrt»b««kr darsttlltn werde, und wie« darauf hin. das, «>»« falsch« Panik am Itrbffnungttag« der «rst»n Sis»». bah» i» hoh«m Brade den W«rt de« Eigentum« d«r Sis»»bahndir»ktj»n beein-trächtig«. Sr kehte »« »adlich durch, bat tvrittr gefahr«» wurde aber der Herzog und Sir Robert Peci kürzt«» ihr«» Auf«nthalt in Manchester »>!>g« 20 lldjjt ab uii» hielten Int) nun allen weiteten Avillirtjfiiltn fein. Huitiffu» war also tu erste aller auf einer Eise»bah» Peruuglückte». Da« erste Masse»-nngllick aus »er Eisenbahn sank am 8. ISai 1842 auf »er Versaille» Pariser Cübn (auf »cm linsen Srine-Uferi statt; gegen 200 Perionen, darunter »er berühmte ffieltunnegler Dumoiit b'Utbille kamen um Ihr Leben. Die »ei»en Lokomotive» waren »el schneller Fahrt pldtzlich entgleist, »er In rascher Bewegung befindliche Zug türmte sich stockwerkhoch flbcreftian»fr, »al Feuer au» den Lokomotiven ergriff die Personenwagen, un» v«n allen Insassen blieb nicht» weitn übrig al« ein Häuflein Asche X. DitiBia -M Die «tat Srlifertirchc iu Ierasalei«. Km 31. Oktober t>. I. fand In Gegenwart »«» tw«tfchen Kalferpaareo die Einweihung »er beutfch evangelische» Kirche In Jerusalem statt. E» sin» »eununbzwanzig Jahre »ergangen, al» Kronprinz Friedrich Wilhelm vom ~ r - einrichtete. >l« die Anstalt eingegangen war. verfiel der Platz vollständig. Die westliche Hülste kam tu den Besitz be» griechischen Patriarchen, Währen» »er östliche Platz, vakus, türkischer Slaat«besitz »lieb, unter »er erblichen Verwaltung »er Familie EI Alami. Der Plan »um Pau der Slrche stammt vom Geheimen Oberbaurat Adler in Peeiln i er war schon 1871 begonnen worden, erhielt aber wegen »er schwie-eigen, mit England schwebenden Ver> Handlungen der evangelischen Be-meinde, die von IMl bi» 1886 mit bem englischen Bl»tum vereinigt war, erst 1893 seinen enbgiltlg«» Abschluß. Der Dur« Ist von Kaiser Wilhelm II. entworfen untz gezeichnet warben. In demselben Jahre fand bte Grun». steinlegung statt. Bet »er Aulschach. tung de» Boden» geriet «an merk- mürbigerweise aus die alte Hauer, die zu Jesu Zeit die Stabt umgab Der Bau ift auf »et genauen Grundlage »er alten, den Iohannltern gehürigen ftteche Santa Maria Major «»»geführt worden. Er ist im Stil der nor-männifchen Kreuzfahrerkirchen gehalten: ei»e »eeischiffige gewülbte Pfeiler-basilika mit achteckigen Ta«bonrkuppeln über ben Vierungen. Der Turm er-hebt fich »der dem südlichen Seitenschiff, link» neben dem Turm befindet sich da« Hauptportal. Die flachen Dächer, sowie der die Kuppel umgebende Zacken-kränz erinnern an arabische Ba»art. Al» Material haben »ie wetterfeste» Kalk-ftei»e vo» Bethlehem und Umgebung gedient. Die deutsche Kunst hat da» Beste gethan, um da« Innere durch Fre«ken uud Glalfe»fterschm»ck würdig zu ge-stalten. Die Blocken find lm Thüri»ge»lunbe gegossen wor»en. t»r»ße Fütterung. Hinten im Hose unter der Stiege haben bie Kinder einen Hasenstall angelegt. E« ist nicht viel Kunst dabei verwendet worden; ein paar Pfosten und ein primitive» Ihürchen haben genügt. E» ift ja Tom-mer un» die Hä»chen wird'» wohl nicht frieren. Allem nach gefällt e« ihne» a»ch recht gut. Die Kinder, Im Vollgefühl de» eigenen Besitzt»«», versorgen ihte Pfleglinge auf» beste. E» fehlt Weber an Nahrung noch Bewegung. Der ganze Platz vor dem Stüllchen lft mit Stroh gestreut, damit ste sich tummeln kennen. Dort Wird auch von Zeit zn Zeit die große Fütterung abgehalten. Frische Milch im Tops, Klee und Rüben al» Nächtlich — wie sollte e» den beide» Hasen nicht wohl sei» I Bald wird es auch junge Hälche» geben, sagt ber Vater. Welche Unterhaltung wird e« dann »och geben, wenn erst diese Ihre komischen Sprünge durch »en Hos mache», von »er ?tit>e au« steh« auch Mieze. »ie Hau«katze, »er Familie Lampe zu. 0» Ihre Freude wohl auch eine uneigennützige ist? Banz tränen dars man Ihr jedenfalls nicht, namentlich Wenn einmal die jungen HS»chen angerückt find; denn manche» Hä»chen hat ste schon vom Felde heimgeschlelft, ob sie mit »en Pfleglingen der Kinder eine Aufnahme machen wird, ist mehr al» zweifelhaft. Hoffen wir, daß die Kinder dieselbe» zu schütze» wissen I Kl. Jet üteoile letiuiul hat die ftlrtnichldchtcr bestraft, weil sie Fleisch >>» da« Volk »ertauft habe», ba« »ich« vorher von be» vehürbe» besichtigt worben war. Die Geldstrafe» dienten z»r Errichtung eine» Büttl»»entempel». St. Wörtlich genommen. .Sie haben mir doch gesagt. daß Sie da« BeN, bloß für einige läge habe» wolle»." — .Stimmt, Ich habe e» auch »ur kaum zwei Tage lang gehabt, unb bann war'» futsch . . Herr Korporal! Im amerikanischen vefeeiunglkriege befahl ein Korporal seinen Leuten, einen ziemlich schwere» Baumstamm einen Hügel hlnauszu-schaffen, feuerte ste aber nur burch seine Zurufe an, ohne ste irgendwie aii unterstütze- Da trat ein Herr I» Eivtlkleidung an ihn heran. .Warum helfen Sie den Leuten nicht?" fragte er. — Der Angeredete richtete sich im voll-gesühl seiner Würde auf und antwortete nur: .Ich bin Korporal I" — .Ah, ba« sah ich nicht, Herr Korporal!" erwiderte der Fremde, den Hut ziehend und faßte baun selbst mit an, so baß Ihn, ber Schweiß auf ber Stirne staub. Nach vollendetem Werke wendete er sich jenem wieber z» «,» sagte: .Herr Korpo-r«!, wen» Sie wieder eine solche Arbeit vorhaben un» Hilfe brauchen, s» wenden Sie stch nur an Ihren — Oberbefehlshaber, Ich komme gerne wieder " — Der Korporal stand wie vom Donner gerührt. E« war kein anderer al» — Washington selbst gewesen, ber mit Hanb angelegt hatte. St. Zurter Wink. Bast: .Ich muß mich «ber bie Beblennng bitter b« klagen; Ihre Kellner stnd geradezu nachlässig gegen mich!" — Wirt: »Da stnb «eine übrigen Bäste bran schul» — »ie geben Tri»kgelber!" ä Ausgerechnet. Batet «um Sohn, »er «eblzi» studiert». .Wen» Du buechau« Spezialist werden willst, so werde doch Zahnarzt statt Ohrenarzt. Zähne hat der Mensch zweiunddreißig. aber Ohren nur zwei." Fleischbeschau vor zweitaase»» Jahre,,. Im Jahre 18« v. Ehr. erschien In Rom eine Art Zeitung (Bekanntmachung), welche Act« populi romnnj diuin» hieß Ma» findet dort unterm Datum vom 2». Würz unter anderem folarnbrt- .Der Ko»s»l Labial»« hat heute die >e«ier»ag«s»»ttioaea »»»geübt rrmfinniiqign \ Will ber Obstwein schwer an» schleimig werbe», und zieht er gar schon Fäden, so Ist Gefahr Im veezug. Die Erfahrung hat gelehrt, baß ba» Peitschen be« Moste« «Ablassen In ei-nen Zuber und mit Besen .peitschen") nicht viel hilft, während e« beim Wein mit Erfolg angewendet wird Dagegen gilt al» Arznei für diesen Fall: in ein Hektoliter Most etwa acht Bramm in Wasser aufgelüste» Tannin oder 2!> Gramm zerstoßene Galläpsel. Hyazialheazwiebel», welche z» spät gepflanzt wurden und infolge »essen jetzt zu» Treiben noch nicht ausgestellt werden kbnnen, verlange», losern man noch auf ein gute« Blühen derselben rechnen will, eine sachge-mäße Beha»»l»»g vor allem »ürsen solch spät gepflanzte Zwiebeln nicht zn bald In» warme Zimmer kommen, ste müssen vielmehr I» eine« »»r mäßig »arme» «eller oder sonstige» kühlen Nan«, In dem e» aber nicht friert, aufgestellt werben unb hier so lange ver-bleibe», bi« ste sich so reich bewarzelt habe», baß bie Warze!» stch am »dzug«. lache be» Topfe» zeige». Bei guter Pflege: Du»k»lstelle» u»b richtigern Gieße» blühe» fle dann ebenso schin, ol» frühzeitig gepflanzte. AaflSs»»,. II o H K E •N w 1 K l. A X | v « E R T K I) c 1 T n O N K 0 T II E I o 1 V 1. O R '1 U A iv A I E * C E A N 1» R « S Vr»ble« Nr. IflÄ. Von ifc Holmann. Schwarz. Schachlofungeu: Re. IS*. 8 • «—f 4. I)f»-f7, • i-t « - D r; .« * RT. IM. 8 * »-« «. g 4—h I > D h 8-« t f d «-e I 8 • «—• 7 J C D E K Weiß tn.il* in 1 Züge». Mit K dient «» zum jafMen, T«ch ist » am Berte Nein, «ii K ift el viel grüßn. Enthüll zumeist dann Sei». Logogn«!!,. Mi» I daran! man «uW», Und and re epeifrn itzt; Giebt man ei» » noch vorn«, •o mirt l et» Komponist. fferdtnand »enter. «nflösnng folgt in »Üchfter «anemer. «Ue Wertite »(kelnlter. ■etnuiusriliche «tedattton Bon »en« f felf|er, feftracCt nn» »eraolgeget«» n«»H ir-ln^r k tWlffrr In ftTnttflarf