.M2l8. Dinstag am 3Z. sljllemfler l862 Die „Lmbachn Zeitung" erscheint, mit Ausnahme d« Sonn- und Feiertage, tllglich, und kosict sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb» Mrig 5 si. 50 kr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 6 fl. Für die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 fr. mehr zu einrichten. Mit der Post portofrei ganzj., uutcr Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., halbj. ? ft. 50 kr. Instrtisn«gtbülir filr eine Garmond-SMenzelle oder den Raum derselbe«, ist flir imaligc Einschaltung 6 tr., sllr 2malige8tr., für 3malige 10lr. u, s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 30 lr. flir eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 tr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. filr l Mal (mit Inbegriff des Iusertionsstempels). PriillllmeratiMS - Ankündiguilg. Auf die „Laibacher Zeitung" nebst „Blatter aus Krain" wird für das «V. Quartal l. I. ein neues Abonnement eröffnet. Der HKränumerations Preis be tragt fur die Zeit vom Z. Ql'to? ber bis Gllde-Dezenlber: Im Comptoir offcn......H si. ?.5 k''. Im Comptoir unter Convert . . . 3 „ — ^ Für Laibach, ins Haus zugestellt . 3 « — ^ Mit Post, uutcr Kreuzband ...»., 7.» ^ ^aibach <5'nde Sept. Ä^OH. Jg. v. Alcinmllyr ^ /. Vambcrg. Amtlicher Theil. Aller«uterthanigster Vortrag ber treugchorslUlljlcn Stanlsschnldcn - Rommissiau vom 7. Äuii l«<>2. Z< 79. »Idrr die Aligllcgcnhcitcll dci« Stlilit^schilldeini'csc»^ mit Schluß des zweiten Semesters t8<^. Eli. Majestät! Nach der gemäss des Allerhöchsten Patentes vom 23. Dezember l^'i!) (§. 1l) vollzogenen Prüfung des von der Direktion der Staatsschnld über die Ai.gele. gcnheiten des Staalssä'uldcnwesenö mit Schluß des zweiten Semesters !86« erstatteten Berichtes bliebene Stand der gesammten allgemeinen Staats-, dann der lombardisch-veuetianischen, endlich der Grund-rnllastungsschuld dargestellt ist, Eil. Majestät Felgen» des in tiefster Ehrfurcht vorzutragen: Mit Schluß des zweiien Semesters 186! bestand faktisch nach dem Neunwerthe: ^. Von der all,«.'i2,<)97 fi, ^3"^ kr. ssonv, Münze und in «4,U2!).8^2 fi. :^'^„ kr. österr. Währung. !l. Gegen festgesetzte Nnekzahlnn g: in <.8li7.8i)8 fi. 4!) kr. Wiener Währnng. in 14!;,3<>8.^:ii> ft, i!9 kr, .^lonv. Münze nno in 106,674.406 ft. 74 kr, öslerr. Währung, endlich ll. die schwebende Staatsschuld in 396,972.20« ft. 99 kr. öst. Währ. ll. Von der Schuld des lombardisch ' venctia. nischcn Königreichs. l>) die konsolidirle ». Ohne Kapitalsrnckzahlnng: ,y noch........2.362.078.828 87',„ dann die Schuld des lombardisch' venctianischeu Königreiches im ft. lr. Ganzen ........ 70.723949 1°,.. lvooon nach Abschlag des Ak« tivuermögcns des lombardisch« venetiauischen Amortisationöfon« des pr. ........ 4.304 U63 !!8 noch......... 06,4 l 9.38k 43-'/^ verbleiben. Endlich hafteten von der gesammtcn Grundent^ lastungssämld mit Eudc Oktober !86l Obligationen mit dem Kapitalsbelrage von 497.70 l.180 ft. Konv. Münze oder K22,.Mi,239 ft. östcrr. Wäbrung. in welcher Summe auch die zur Bedeckung der ^audc-mial'Eittschaoiguugslapitalien dienenden 30,339.276ft. 2l)5,,„ ki>. liitliallc-ii si,i!>, wrlchc schon dernial vom <^t^lilc z,i vc-iziliscn, sl-l»l',z>,-lt l' zillslllzll^alill'!! sii>r>, unv deßhalb auch il, drr schwcbrndcll Slants« Schuld bereits einbezogen wurden. Ans dem Vergleiche der im zweiten Semester 1861 erfolgten Vermehrung der allgemeinen Staatsschuld im Vc- ss kr. trage vo»........3!>,949 937 24«,^ mit der gleichzeitigen Gesammt» Verminderung um '.....6,692.720 ll!'^ ergibt sich. day diese Schuld sich um 29,237.216 73° und rncksichtlich der stattgehab, '" icn Vermehrung des Aktivvermö« gcns der Staatsdepositcnkassc um 3 604 72°/,^ sonach uin.......29^3.6^2 l östrrrcich. Währung im zweiten Semester !86l er< höht hat. Von dem oberwälmtenZnwachse pr. 3i! 949 937 fi 24«,„ kr. in öncrr. Währ. culfiUIen: '.') Alls die nicht rückzahlbareSchulo: ft, lr. 1, in ^o»v. Münze. . . '. 2 984 3i,2 >'i!' 2. in ösierr. Wädrnug . . ' ^Z^^g 2''" in Folge d<-r Verloiung der ältc. reu Staatsschuld. der Kapitals. Aufnahme bezüglich des National. Anlebens und durch Bedeckung liquidirtcr Entschädigungen für cii,. gezogene Kousuintioüsgcfälle. en!>. Üch dnrch Konvertirung der unter ^"„ in Nonv. Münze verzinslich gewesenen Obligationen in entsprechende l!"/„ge österr. Wäln'ung. >') Auf die rückzahlbare Schuld ss. lr. in österr. Wäbr......li.N86.800 — durch die Veräußerung von Obli. gatioueu des cuglischen Anlebens vom Iabrc i8Ii9, dann aus den Einzadluugen auf das ^otto^Au. lehen vom Jahre I860 und anf das Steuer. Anlchrn vom Jahre !86l, endlich aus der Vermehinng der linbehoben verbliebenen uerlcs» ten Capitalien uud Gewinnste des ^'otlo Anlehens vom Jahre i860. «.') Auf die schwebende Staats-schuld.........22.692.l86 ?! in Folge der weiteren Emission st, lr. von Hypothekar'Anweisungen und Müuzschclncn. ferner dnrch Ve» mebrung der DepM'Gcschafte und des Passivstandes der Staalrdc« posilcu-Kasse. mitbin zusammen.....3:i.949,937 24«/,^ Dagegen verminderte sich im zweiten Semester !86l -. 1. Die ältere verlosbare, theils in Wiener Wäbrung, theils in Konvenlions » Münze verziuslichc st. kr. Schulo um.......l;,8!3.U83 63 durch die dem allerhöchsten Pa« tente vonl 23. Dezember !8i>9 entsprechend vorgenommenen Ver« lasuiigeu und durch Tilgungen, dann 2 die rückzahlbare Konv.'N'z.» Schuld um.......879.03« 88",^ durch die hierauf geleisteten Al^ statlungen souach im Ganzen um die erwälmte Summe von....... tt.692.120 «l«^ östcrr. Nähr. Die Schuld des lomb.-uenel. Königreiches vergrößerte sich biimeu des zweiten Semesters !86l durch K'apitals - Aiifnabinc un!? zwar: iu Folge der 'Auög.ibc vcu Ol'ligatianeil für ncu liquidirte Kriegs« schaden. der erneuerten Anweisllug der Leibrente für die l»cn5l, vcl<(,6 47 Auch die gesammtc Grundentlastungsschuld stci< gerte sich bis Ende Oktober 186! („ach Abrechnung der vorgedachleu für ^audemial-Eiuschadiguugrn auS< gegebenen Grundcntlastuugs - Obligationen) um zwei Mill. 903.941 ft, 11 kr. österr. Währ. aus Anlaß der zur Bedeckung neu liquidirtcr Forderungen ans« gefertigten Obligationen. In dem Eu. Majestät ehrerbietigst unterbreite« len Ausweise sind die im Jahre 1830 entweder zur Kouvcrtirung in 4pcrzeniige.^ouvcntious Müuz^Obli-gatioi'en oder zur baren Nückzabluug aufgekündigten .'perzeutigeu .ss^nventions Obligations »Kapi» talien. welche biezu bis En^c des Jahres i860 nicht beigebracht wurdeu. als durch Verjäbrung erloschen voin Stande der betreffenden Sä'uldgaltungeu abge« schrieben, jedoch außer deu eigentlichen Passiv «5lapi« lalicn auch die unbehobenen Gewiunste der bezügliche», ebenfalls verzeichneten verlosten ^otto-Anlchcus Ka» piialien allfgeführt. Dagsgn, ,vurden die von der Staats'Kredits-^ofbuchhaltung nachgewiesenen verfallenen bis E»de Oktober 186» aber nicht erbobenen Interessen, und zwar: von den bei dcr Universal ft 44'/^ kr. und von der loinbar« disch'venelianischen Schnlo per l.080,03/» fi. 97 fr. österreichische Währung wegen der dictlfalis bestellenden und bereits in dem allerunterihä'ülgslcu Vortrage der Staatsschulden-Kommlssimi ddo. 28. Juni 18b«. Z. ('!'. erörterten Verhältnis auch i» deren gegen« wärtigen Ausweise "icht aufgeuvmmeu. Auk dn: Interims. Ei"uahmc< u»d Ausgabe, lonten der St.wtsi teri ,n s« Ei nn a h in e n : l>) in Barem und Geld vertretenden Papieren: ft. kr, 1. bei Staatskassen. . . 1,360.125 96 2. bei Piivalen . . . . 26.483.208 66-,<, 27.843 334 62°^ l») in Obligations!!: 1, bei Staatskassen . . . .'i.988,000 2. l'ci Privaten . . . . 11.0 l 7.27!) 83 17.00^.27!» 83 sonach znsammen . 44,848.614 4.^,^ ll. An rückständigen Interims «Ausgaben: «>) in Ban-m und Geld vevtreteilden Papieren: fi, kr 1. bei Staatskassen .... 3.694 204 68'^ 2. bei Plivalen . . 3!»,79l1,47ll 22^ ^3,^)3 674 9l !>) in Obligationen: " 1. bei Staatskassen . . . 47l 780 — 2, bei Privaten .... 13.346,000 — 13.817 780 — daher iin Ganzen . «7.3ll.4!i4 9l Da jedoch die definitive Verrechnnng bezüglich dieser schwebenden Aktiv» und Passivposten, wornnter anch die in der schwebenden Staatsschuld bereits eingerechneten Vorschüsse von Wechsel Häusern :c. in Dc« potgeschäflen üibegriffeu sind. bis Ende Oktober I86l nicht ausführbar war, so kann «inch derzeit nicht be-stiinnit werden, ob nnd welcher Veirag hicvon ent-wcdcr in den Aktiv» oder Passivstand anfzunehmcn ist. Die in der Universal'Slaats' nnd Vanko>Schnl' denkasse bei der niller Intervenirnng der Staats< schulden-Kommission am 3l. Oktober 180 l gcpftogc« urn Skontrirung vorgefundenen, dann die in den An-Ichenskassen gleichzeitig vorhanden gewesenen Vor< rätbe an vollständig ansgestclllen nnd anf den Krc< ditsbüchern hastenden Obligationen sind nnr zum Um< lansche gegen gleich große Obligationskapitalien dcr> ftlbeu Schuldkategorien, blziehlliigsivcise znr Bc« deeknng für weiter zn leistendc Eiuzahluugrn bestimmt, änderte» daher nicht den faktischen Sta^d der betreffenden Schnldgattnngcn und wurden lediglich zur er« forderlichen Evidcuzhaltnng in cincm besonderen An-l'angc des En. Majestät ehrfurchtsvoll unterbreiteten Ausweises verzeichnet. Schließlich glaubt die treuergebenste Staat^schul' deu^Komniission noch erwähnen zu sollen, daß alle während des zweiten Semesters 1661 im Stande der allgemeinen Staatsschuld vorgefallenen Veranda rungen mit Ansnahme der stattgefundenen Konverti-rung bestellender Schnldgattnngen, nämlich der "pcr-zrntigen Konventions.Müuzc'Obligalionen der Anlehen ans den Jahren 1810 bis 1847', da»n 1831 Serie /^ nnd 18.'^2. ferner der i'iperzcntigcn in Conventions. Münze nnd in österrci^ischer Währling ausgestellten Verlosnugs^Staatsschuldverschreibliugen theils in 2^ perzclitigeu, theils in 'lperzentigen Kouventi^ns'Münzc-Oblig'alionen der Anlchcn von den Jahren l8lü bis 1847, obwohl durch die besagte Umwandlnng zwar keine Vermehrung des Zinsenerfordernisses, sondern unr des obnehin nicht rückzahlbaren 5tapitalö bezüg' üch des ?leunwerthcs beivirkt worden ist, in den Vorschriften begründet erscheinen; daß ferner die statt' gehabte Ueberschreitung der patentmäßigen Gebühr der Mlinzschcine um 508.tti6 ft. lediglich dnrch Ma> nipnlaliolisverhälluisse bl-dingt auch nur vorübergebeild gewesen ist, in dcm mit Ende März 1862 der Uiu-lans der Münzscheine selbst unter 12 Mill. Gulden herabgehangen war, endlich, daß die Abschreibung der im Verwallnngsjahrc 186l vertragsmäßig und nach Anordnung des allerb. Pateiltes vom 23, Dez. '18i>!) ^. ,'i nnd 7) durch börsenmäßige Eiillö» sung zu tilgenden Qnoten der betreffenden Schuld-Kategorien deßhalb nicht stattgefunden hat, weil deren (5inlösnng bis Ende Oklobcr 1801, nnr theil' weise cffcktnirt werden konnte. Wien, den 7. Juli 1862. Joseph Fürst zn Col l o r e d o - M a n us fe l d n>. p. Alpbonö Marqms Pallaviciui ,». ,,. A. S. Freiherr v. Nothschild m p Z. L. Ritter Popp v. Vöhmstettcn Morlz Ritter v. Wodiaucr m n A. Ritter u. D ü ck m. p. Peter Nitlcr v. Mnrmann m. p. Am 20.Seplbr. 1^62 wurde in der k.k. Hof» nnd Staatsdruckerei in Wien das XXVÜl. Stnck dcsNcichs> Gescl)-Vlattcs ausgegeben und ucvseudet. Dasselbe enthält uiltcr Nr 61 den Erlaß des Finanzmiuistclillms vom 27. August 1862 — glltig für daS ganze Ncich — — nder die Malilhbefrciung ter berittenen oder fahrenden Telegrcipheuleituugs-Aufseher. Nr. 62 den Erlaß des Finanzmiiiistermms vom 13. September 1862, über die Ermächtigung des No b.nzollamtes Fnrtl) nnd des Haupizollamteö Pilsen zur Anwendlmg des Ansageverfahrens. Mit diesem Stücke zugleich ivird anch das In- halteregistcr der im Monate August 1862 erschiene- nen Stücke des Reichs Gesen Blattes aufgegeben und versendet. Wien. 19. September 1862. Vom k. k. Redaktionsburcau des Reichs-Gesch-Vlattes Nichtamtlicher Theil. Die Gegner der Verfassung. Lniback, 22. September. Es ist gewiß eine sehr auffallende Erscheinung, daß im Reichsrathc Abgeordnete siycn. die ihre Op' position gegen die Febrnar-Verfassung offen nnd thatsächlich bclnndcn, gsgen die Verfassung, kraft wel° cher sie eben ibr Mandat erballen haben- daß diese Gegner der Verfassnng wohl fo viel Muth haben, dru Vcrathilngen Schwierigleitcn zu bereiten, aber nicht so viel, ihr Mandat niederzulegen, um durch eine Neuwahl zu erfabren, ob die Wähler mit ihrem Verhalten einverstanden sind, Ferner ist es sehr ans' fallend, daß gegen diese Versassnngsfeinde nicht mit allen, dnrch die Verfassung selbst gebotenen Mitteln eingeschritten, daß die ans Staatsmitteln bezahlten Spaziergänger nicht zu ihrer Pfticht verhalten, daß sie nicht genötbigt werden, den Berathungen über Gesl!)esvorlagen anzuwolmrn, welche von so großem Einfinß anf die materiellen Interessen der Staaw-angchörigen sind, wie z. P. das Handelsgesetz buch. Und fragt man nach dem Grund der Opposition, so findet man jene Träume, jene partikularisti-schcu Tendenzen, jene föderalistische Ncbeleien, die längst als unzulässig und unmöglich der Satyrc und dcm Spotte verfallen sind. Die Fraktion des Abgeordnetenhauses, welche die Opposition gegen die Verfassung auf ihre Fahne g» schrieben hat, besteht aus Ezechen und Polen; diese bilden einen ^tlub. welcher das ganze Haus zn ter» rorisiren versucht. Sie sind bemüht, das Grundprinzip des parlamentarischen Bebens, Wirkens und Schaffens zu zerstören, inoein sie die Rechte der Majorität negircn. Sic stcllcil sich sclbst außerhalb der Geschäflöm'onmig und vindizivcn sich dic R^llrll voll kleinen Souveränen inmitten des Reichsrathes; anf ihr Gewissen pochend begeben sie die Gewissenlosigkeit, die Arbeiten des Reichsrathes zu stören und die Bedürfnisse der Völker unerfüllt zu lassen. Anstalt die Aufrcchthal' lnng des konstitutionellen Regimes mit allen Kräften zn fördern, ladeu sic die Regierung ein, lieber den Weg des Oktroyirens zn betreten. Kann der Reichsrath ein solches Eingreifen des Klubwesens in seine Thätigkeit, eine solche Verlehnug des parlamentarischen Prinzips, eine solche Auflehnung gegen die Beschlüsse der Majorität, ein solches iudi-rel'tes Begehren, sich unter die Ncsolnliouen der Klubs zn beugen, ohne Verletzung seiner Würde nnd seines Eiuftusses hiimebmcn? frägt die „Eonst. österr. Ztg." mit Recht, Bietet die Gefchäfteordnung des Hauses gegen diese Klubmanövers keine Anhaltspnnkte. dann ist eine Lücke rasch u»d entschieden zu ergänzen. Die Posse des Saalverlafsens und des Protcsterhe-bcns gegen die Majorität nnd indirekte gegen sich >elb!t, mnß anfhören, wenn nicht die ganze Maschine dem Gespött nnd dem Hohn preisgegeben werden soll; die Herrschaft der Klubbisten ist eine Kcirrikatnr. Nur durch die Niederlcguug ihrer Mandate kön> neu die Herren sich von dem Verdachte befreien, daß sie gemeiner Nebenzwecke halber Abgeordnete bleiben; daß sie anfrichtig konstitutionell gesinnt und patriotisch obendrein seien, köuncu sie uur durch eine That zeigen, die sie ilircr, ihnen selbst ungenügenden Stellung enthebt. Sehen sie das nicht selbst ein, so muß es ihnen ein Paragraph der Geschäftsordnung lehren, nnd ist dieser Paragraph nicht da, so muß er geschaffen werden. Sitzung dcs Hach'ö der Abgeordneten vom 20. September. Präsident Dr. He in eröffnet die Sihun,) um IN Uhr 3Ü Min. Anf der Ministcrbank: Schmerling, Las. scr, PIcucr, Ministcrialrath B cnon i, Sektions-ralh Dr. Schindler, später Graf Dcgcnfeld. Das Protokoll der letzten Sihuug wird vor» gelesen nnd als richtig anerkannt. Das Hans bewilligt dem Abg Stark einen mrrwöchentlichsil Urlanb. Baron Tinti ist durch Uuwohlscin verhindert der heutigen Sitznng beizuwohnen. Der Präsident tbeilt mit, er habe in Folge des Umstandcs, daß das Hans beschlußunfähig wurde, die abwesenden Mitglieder, s^z weit deren Abwesenbeit zu konstatiren im Stande war. telegraphisch cinbcru» fen^ Mehrcrc von den einbernfenen Herren sind bc< rcits erschienen. Der Flnaiizmiiiister pra^siit nnd erläutert die von ihm im Herrenhause abgegebene Erklärung, welche der Gegenstand einrr Interpellation an das Gesammt« Ministerinn, geworden ist Nur im F-allc einer an sie kcranlretenden nuüberwindl chen Nolhwendigkeit werde die Regierung nicht nml'in können. vc'N dem ihr sonst maßgebenden Beschlusse der Reichsvertretnng abzuweichen; iudeß glaube sie nicht, daß eine solche Eventualität eintreten werde. Das Znckerstenergeset) wird anf den Antrag des Berichterstatters Bachofen v. Echt einer gemisch» ten Kommission beider Häuser zur Verrmbm-ung überwiesen, in welche aus diesem Hause fünf Mitglieder durch den Finanzausschuß gewählt werden sollen. Der Hel bst'sehe Antrag zn H <8 der G -O. ivird von Fleckh im Namen des Ausschusses für die Geschäftsordnung empfohlen nnd sogleich in dritter Lesung zum Beschluß erboben. In der uuumebr fortgesetzten nnd zn Ende geführten Debatte über das Einführungsgesctz zum ' Handelsgesetzbuche schließt sich das Haus, indem es zn H. 27 ein Amcndemcnt der Regierung annimmt, übrigens durchgängig den Anträgen der Majorität des Ansschufses au, mit welcher sich anch die Regie« -rnng einverstanden erklärt. Das Einfübrnngsgesei) wird sodann in dritter Lesung zum Beschluß erhoben. M ü hlfcld' s Antrag. es werde die Erwartung ansgesprochen, daß die Regierung das Gesetz nach §. l3 der Verfassung anch in den durch den Reichs^ rath nicht vertretenen Ländern einführen werde, bleibt schließlich in der Minorität. Oesterreich. Wien, 20. Sept. Wie man der ,,W P« ans Pest, angeblich von verläßlicher Seite, mittheilt, sind in Betreff der siebenbürgischen Frage definitive Beschlüsse gefaßt worden. Als die wichtigsten nnler denselben nennt man uns die Oktroyirnng einer dem Prinzipe der Gleichberechtigung der Nationalitäten vollkommen entsprechenden Landtags - Wablordunng. sowie die Bestimmung, daß zur Eiubcrnfuug des Londlagcs erst i>n n ä ch st cn Ja h r e geschritten wer- d0ll sl^ll. Trieft, 2l. Septbr. Wie der von heute an täglich in zwei Ausgaben erscheinende „()^'.',-vi-.' 'l'i'i.'M«)« meldet, ist gestern Abends gegen 8 Uhr der Direktion des Schiller-Vereins uachstcheudcs Te« legramm zngekommeu: «In seiner ersten, nach der Rückkehr von der „Vergnüguugöfahrt stattfindenden Bersammlung, bringt ,,dcr Wiener Manu cr-G esa n g sv ere in ein „dreifaches entlmsiastisches Hoch! aus alls den Schiller» „Verein, auf Herrn Doktor Schcrcr und anf die «Stadt Trieft!" Trieft, 22. September, Heute um 12'^ Uhr erfolgte in der Schlußvcrhandlung gegen Dr. Fabris lind Konsorten, angeklagt des Verbrechens der Stö< ruug der öffentlichen Rübe (bei Anwesenheit der Ungarn), die Knndmachnug des Urtbeilö. Der Gerichtshof verurthciltc Dr. Fabris, indem dic durch die Zcn« genanssagcn dargethanen Beweisgründe als hinrei« chend betrachtet wurden und bei Annahme mildernder Umstände, wozu namentlich sein tadelloses Vorleben gerechnet wnrdc. wegen des Verbrechens der Störung der öffeutlichen Ruhe zum geringsten Ausmaße der vom § 6" des St. G, B. angedrohten Strafe in der Dancr von einem Jahre und zum Verluste des Doklor-Grades; die Angeklagten Dozmo, Goldmann nno Znccolin wnrden von dem ihnen zur Last geleg. ten Verbrechen wegen Unzulänglichkeit der Beweismittel losgesprochen. Fabris bat gegen das Urtheil Bernfn'ng angemeldet, während die anderen Angeklagten auf diese Rechtöwohlthat verzichteten. Venedig, 18. Sept. Seitdem der Uiiiversiläts-Besuch in Padua beschränkt und das Privatstuoium der Univerfitäts. Gegenstände gestattet ist. bat die Zahl der Studirenden agen dagegen verpanzern >vie rr wolle. Wie man sagt, trägt Graf Wielopolski seit! dem lehten Atlenlat nntcr der Weste einen Panzer, n»d seine Klitsche ist mit Blech ansgeschlagcn; anch wivd das Briwl'sche Palais von al!en Seiten gegen Brandstiftung bewacht. Vis jet)t hat indeü der Groß« fürst noch keinen Gebranch von der obenerwähnten Erlaubniß gemacht, sondern fäl'rt noch in Begleitung seiner Kosaken- im Park von Laziensli. welcher stark mit Polizei beseht ist, läßt er sich dagegen mit seiner Familie nnr von einen» oder zwei Tschcrkessen l'e-glciteil. Tagcol'clicht. Tvieu, 2ü. September. Se. Maj. der Baiser ist gestern um halb 2 Uhr Nachm. mit dein Schnellzngc der Nordbahn »»ich Sokolüil) in Mähren abgereist. Die Abwesenheit Sr. M.'j, des Baisers in den Uebnngslagerü in Mähren nnd Böhmen wird cinc Woche dauern. — Se. Erz. Msgr. Antonio De ^.'nca, Erzbisehof von Tarsus und apostol. Nuntills am k. l Hofe, hatte die Ehre, gestern, Sonntag, Vormittag 1 l Uhr, ^ 'von Sr.< Majestät dem Baiser im Schlosse zu Schön-l'l'ünn empfangen zu lverden. nm Allerhöchstdcmselben ein Schreiben Sr. Hciligkrit des Papstes Pins iX. ncl'st dl-li, apostalisch!,'ii El'edlöpci!>? >- Vreve fi'ir Sc-, lais. Hoheit Erzberzog ^arl Ludwig und Ihre rönigl. Hoheit Maria Ailnnüciata, Prinzessiil von Neapel, zu überreichen. Vern,iichlc ^t«chricheen. Vom l, Okt. an erscheint in Klagenfurt statt der bislierigen „Zcilnng N>r Kärnten" ein ncucü vo>> litlsche.^ Blatt unter drm Titel «Der Vote für Kävnten." Die 3i»daktion übrrnimmt Herr Julius Seeliger, dcr gewesene Redakteur der „Klagrufnrtcr Zlitnng " Das Blatt erscheint zwei Mal wöchentlich und stellt sich unter Anderm die Aufgabe, mi der Entwicklung des konstitutionelle!, Lebens anf Grund, lagc der Zebruar-Verfassnng und ihrer Fortbildling mitzliwirken. — Man wird sich vielleicht eiinnern, daß vor mehreren Jahren in verschiedenen Blättern die Notiz zn lesen war, daß ein in der Nähe von Trcviso begüterter Grunddesiher, dessen Vater längere Zeit in Diensten des Vaters des jetzigen Franzoscnkaisers, des elirnlaligl-n ^öüigö von Holland, gestanden, sich im Vcsip mllheiitischer Schriftstücke befinde, welche anf das eheliche Verhältnis der Königin Horlense ^n ihrcm Gemal cm sonderbares Streiflicht werfen. Es lnest ferner: der Vcsi^er dieser kmnpromillirenden Schviflstückc sei in Unterhandlungen mit dein i^nftr ^'N^oleon nabe sleheilden Personeil über Anslirfernng blcser unliebsaiucn Doklunente gegen eine Gel^snmme. l'abe jedoch so übertriebene Forderungen gestellt, daß sl.ch di,' Unterhandlungen, welche General ZIenry ge< fül'rt haben soll, zerschlugen uud oie Dollimcnte im Vesit)e des Trevisan<-ls verblieben. Nach einiger Zeit verstimmt die Geschichte nnd da sodann der italic» uischc Krieg und dessen Konsequcuzen dazivische» ka-ll'cn. ,var von diefcu Papieren nicht mehr die Nede. Nun tritt die Geschichte p!öi)llch wieder in den Vor« dergrnnd. Es heißt nämlich, daß von Seite einer dem Kaiser der Franzosen schr fciudlich gesinnten Partei in Italien dcm Bescher jener Dokumente An< rrbielungen wrgen des Anlaufs derselben gemacht worden ,eien. um dann durch Veröffentlichnng der-Mben einen Skandal zn provozin-n, ,rc!cher den >^'ser der Franzosen in den Augc» sci„ss Volkes lächerlich machen und ibm dadurch schaden sollte, ^a man geht sogar so weit. zu bcbauplcn, daß die mehrerwäbntcn Dokumente sich bereits in den Hän> den der Feinde ^ouis Napoleons befinden und dem» nächst Anlaß zn riner großen Skandalgeschichlc geben wurden. — Vor einigen Tagcn, sel'reibt man ans Nom vom l!.. bemerkte man an dcm sogenannten Monte dcllc Piche, einem Hügel auf der Straße von Eivila. ^ccchla, uicr Midien von Nom, fortdancrudc Rallch« ausbrüche, Man glaubt.' Anfangs, daß sich, wie gewöhnlich in dieser Jahreszeit, das von dem ciugc' heimsten Getreide auf dcm Felde gebliebene Stroh cutzündet habe, allein der Professor Eadet. welcher sich zufällig dorthin begeben hatte, gewahrte am Bo> den cini^c Spaltcn, welche sich von Ta,^ zn Tage erweiterten, nno als er dic Hand näherte, cmpfaiid er eine nnernäglichc Hi^. Er hielt dann cin zll« sainmcngcwickeltcs Papier hin, das sich augenblicklich entzündete. Professor Eadct erstattete hicrübcr einen Bericht mittelst des Ministeriums an den Papst, wel< cher cinc aus den Professoren Secchi, Pouzi. Viale. liild Eadct bestehende Komnnsson ernannte, nm Un« tersnchungen über das Phänomen anzustellen, — Vor sechs bahren starb ciu jnnger Wieucr in St. Petersburg und fmid ihn scinc Äintter, welche nuf die 'Nachricht seiner schwcrcu Crtrantnug cilig dnhin gereist war, bereits beerdigt. Nach russischem Nitns darf tcin Todter vor Ablauf uon (i Jahren ansgcgraben werden, uud so blieb dcr sehnliche ^nnsch der Mnttcr, dic ^cichc nach Wicn übertragen lassen zn können, unerfüllt. Dic Mutter harrte dic laugen cklcl>leu ließ, dcm !ch ,uit ^icbc angehöre, au dessen Gedeihen ich den wärm« stcn Antheil nel'mc uno dcssen Glück das Ziel meiner lebhaftesten Wünsche ist. Es ist mir ei-freulich. dirsc Gefühle aussprcchcu nid das Hans der Abgeordneten meines innigsten Dankes versi chcrn zll können." Dic Versammlnng brachte cin dreifaches bcgcl' sterlcs Hoch ans. Dic Toilette Ihrer Majestät bestand in einem wcißcn Kleine und eiucm lostbarcu Perlcu» und Brillanlcnschmnck. Das Aussehcn Ihrrr Majestät wird von sämmtlichen Abgcorductcn 'als cin ganz vortrefsiiches geschildert. Küche Unchrichlcn uull Tllcgraimnc. Berlin, 2l. September. Die „Stcrn.Zcitnng" bespricht in einem längeren Artikel den mißlnngcnen Versuch, cine Verständigung herbeizuführen lind schließt: Die Negierung werde prinzipiell und thatsächlich den festbegrnndeten Standpunkt nnerschütterlich festhalten, hoffend, daß die Besonnenen im Lande sich aus dcr ncuestcn Episode überzeugen, wic cö dic Schnlo dcr Regierung nicht «st, wcnu das Budget für l8li^ dergestalt aus dcu Berathungen des Abgeordnetenhauses hcroorgebt, daß Niemand unter dcn Beschließenden selbfi an das Zllslandckommcn uild die Ausführbar« leit desselben glaubt. Vclstrad, 2l, September. Ufchit^a wird von den Serben regelmäßig belagert. Es sind Belage« rmigsarbcitc» angelegt. Semendria und Schabay werden von dcn Serben cernirt. Die VcsaMing wird dlirch häufige Gewclirschüssc beunrubigt, Gefinchtetc Familien sind alls beiden Städten hier angekommen. Theater. ft Vorigen Samstag wurden drei, für unser Thcaterpubliknm neue Stücke vorgefübrt. „Göthe uud Fricderike" ist cin Versuch, diese poesievolle Episode ans Göthe's ^eben zn dramatisiren, Was aber schon in semem Wcsen nicht dramatisch i»'l, kann , nicht dramalisirt werdcn. Darniu vcrivandelt sich l»ier, was im Drama Handlung sein soll, in Phrase, die an und für siel) hübsch klingt, abcr doch nicht befrie» digt. und deßbalb. weil sie zn s,c?el'nl ist. langweilt. Ueberdieß wird die historische Unwahrheit von dcr psychologischen hie nnd da übertroffen. Die Darstel« Inng ivar indeß ganz genügend, einzelne Aufgaben wnrdc'n sogar recht gnt gelöst, so die dcs alten Pastors uud Friederikeus. „Icttchcn am Fenster" ließ nns in Fräli« lein Sachse die gewandte Schauspielerin erkennen, nnd freuen wir uns, sie in diesem Genr.-, das ihr so recht eigen scheint, noch oft wieder zn begegnen. «Der W inlel sch re i b c r", von Adolsi . ist ein recht gntcs ^ustspicl. reich an drastischen Momen-ten und. wnrde auch recht gut dargestellt, uamentlich verdient dcr Darsteller der Titelrolle erwähnt zll wer< den. Die beiden lettten Akte krankten ctwas an Mattigkeit. Der Erfolg wärc vollständiger gewesen, wenn der Darsteller des Kanzleiratl, nicht gestört l'älte. Die Partbic des Adam ward etwas zu sehr ontrirt, Im Allgemeinen aber dewäbrt sich der Ansspruch über den ersten Abend. Das Ziisammenspiel war sehr zn< friedenstellend. In der Posse „Die guten bösen Lent'" am Sonntag Abend »nachte Hcrr S a l I m a z? r nns, dic wir noch Sielzcr's lomischcs Talent im frischen Andenken haben, mit seinen komischen Krästen be« tV.unt. Er bat uns befriedigt; Hcrr Proksch ist eine natllrivüchsigc. Koniik zcigrndc Erschcinung. und Herr W c i d »u a n n . dessen Nolle sich mcbr den Elia« rakterparthien näherte, verräth auch cin hübsches Ta< lent, über dessen Umfang wir nach diesem ersten Ans« trelrn noch nicht urtbeilen können, Dcr Vortrag dcr Couplets sowie der Ol'örc war recht brav. na« ment!ich gefiel nns das Trink.Quartett, Ueber die einzelnen GesanM'äfte reservircn wir unser Urtl'cil. Das Stück selbst ist — cinc Wiener Posse; rrr Gcdanlc. scheinbar gulc Lcutc können böse und sä,cin< bar bösc lonncil gnt sein, ist cin im gewöhnlichcil ^cbcn crprobler. und ist nnr bcuüpt. um cinigc kc». mische Situationcil und cinigc gute Wipe hinein zu siechten. Von einer strengen Anlage und Durchführung ist, wic bei den mristen Wiener Possen, keine Idee. Dicsc Possen leiden in der Provinz überhaupt an einem großen Uebelstande. die Wiße. besonders dlc politischen, waren, uls das Stück in Wien gegeben wnrde, den Schlagwortcn der Gegenwart angepaßt; wenn sic bci uns gcgebcn werden, bat sich mittler« weilc dic Zeit uno die Situation geändert, und Man« ches gcht spurlos vornbcr, was im rechten Augenblicke vielleicht gezündet hat. Sallmayr's Posse hält übrigens den Vergleich mit der vorjährigen aus. uno übertrifft sie in der Bcsehung dcr Nebenrollen uno.im Ensemble. Theater. Hcutc: Wilhelm Tell, Schom'piel in fünf Akten von Schiller. Morgen, znm ersten Male: Hochzeit oder Festung, ^lislspiel in drei Akten, von Drcher. Uedcrm., znm ersten Male: Unsere Lehrbuben, Posse mit Gesang in drei Akten, vou Berla. Mctcorologischc Dtlibllchtungcn in Laibach. ^rov!,cl)M!>u ____ rctm;ivt iwn) .'ll-ciiim. in Pinisn^lmril 1?. Slptbr.- 6 Uhr Mrg- ^en Vörse in HIien Dol '^!2, Hsp'.sliil'tl 1l><)2. ! (fsfcltrn. Wechsel. 5"/, Mil^lli.iues 71.10 - Sil^r.....1tt -An'., M i!on3 » , , 12^')0 Belfast,.',! . . ?i»4 i! K.k. Dilute» . ! ^ r cut do«» Ä uz c <<; c. Hr. Nitter v. Vcsleneck. Gul?beslt)er. von Nci>« dea,^. — Hr. Dr, Tr.nui. Al-oolat, vo» M.nbur.i. — Hr. >,'. Inil'schrk. '^cr^aladlmilcr. ^o» ^.ol'c», — Dtc H^ilsü: Colloüa, — Tai^i. und — HlNl» ma». Kai-ft inc. -- V lasli. Glundlnslpsl. l>»d — Slciiikiil'I. Aral's»!. :,o„ Tlicst. — Hr. Glta^ei«, veil On,>!a!'0. T 2! Hr. >.'. u,,^,,^ biasiliai'ischll Geücral» ^l?!>si,!. l>c'» Tlllil. — Hr. Lliot'l',chill', l, k. Ma« ga,;i,i5'.V>r,l.'alt!'!'. ^>?l! Glaz — Hr. Schiedl. Lla» tic'l'^llilll d.r Sueb.lhl,, vl'ii Saua. — Hr. Zehrt»» - stein, l k. '^cauiie. roil Slcin. — Hr. ssobnstamm. ^liüfiüll,,,,. voi, ^lllll'. — Hr. Busch, ^allfina»», von Neiüschcio. — Hv. ^uniera, ^anfilia»!, , uou C>n'lel»!,ooa. — Hr. Ol)lMs^> von Belgien. Z^I 7 !)^^'^3s Nr7"I:j29l. Edikt. Im Nachhange zu de» diesseitige!» Ediflen uom 20. Ii.ni l. I , Z. 920«. nud 4. August l. I.. Z, 11902. wild lickanot gllnacht, daß sic auf dcn !^. Seplembel l. I. aiigeorduelc ll. Feill'ict»!,^ sin ul's>lhl>Itel> erklärt, luir l!rtl» lll. Fcill'l« rilsch'schln Rc!ill!alen loei^inls gcschlittell wird. K. l. stäol. d,!^i. Vczickilgericht i,'aibach. am 27 MM 1802. Z^ 179?" (iy Nr/l3^l^, Edikt. Vo» dcm k. l. städt, dclcg. Vezilkögcllchte Coililich wird l'icrlint l'cküüüt grw^cht: Eö sei die Emlcillilig tcö Amollisiiungö»Ver« f.ihrllla ln Äcireff dcö auf Mcla Kerll Imitrupcli l,ni„. Spar^ss.idl'ichcls Nr. ^48^8 pr. 300 ft. de< wilNgcl morde»'. Hicvo» werde» alte jrue, welche auf dicseö Eparkclssadl'ichrl irgend cmen Aospilich crhclie» ^ll köiuill^ ocrmemlli. mit dem Vctftaxde vcrsiä»d>ncl. selchen sc> gewiß dinnt» t» Monaten von rem unten a»^sset)llN Tl hicramts ül)trlla^en werden scl, K. f. slä'oi. d>!eq, ^c^irkz Sor^ main, Ul'i, Klöüik sslhl'ri^en, alls 930 fl. l'cluerlyltrl! >m Oliilidl'liche Pllm >ul» Url'. Nr. 16 oorlliliimenden. NealX'U. w^e» schnldi^eu 79 fl. l>. .«. l^., l'cwiM^l und zu dcrcu Vorilahnic dir Ta^saßllii^cn alif dcll 27. S^'llml'lr. auf de» 27. Oklol'er nnd anf de» 29 Nooemder l. I.< jcdesma! Voimillags um 10 Uhr i» der l'lrsigcn Gcrichl^k^lizlsi mil dem Bcis.'hc an< geordliet wl.ndsü. d.^ß rl'gedachte Nealität erst dei der drmcn ?aas<!!',i aljcof^Ils anch liiücr dem Schäz> zungswcrlhe hinta»gegel,cn wcrde,, N. r. Vlzilk^aml Adel^crg. olö Gericht, am 13. _________M^ist 1862. Z. l8l8. (3) ...... ....... Nr7:l8«7, Edikt. V^n dem k. f. Vczirls.uulr Ooltschcr. als Ge» richt, wild de» nnl'.kannt wo licfindlichcil A»lo>l und Mana Nlischcl. Josef Schaber. Anna und Anton Schasscr. Maria Ne>schcl, Anton und Gcllrmlo Ncischll hiermit crinncrt: Eö blil'c Peter Ncischel um, Kiischmcme. wider dirftll'cn dic Klage auf Eislpm^ dcr Ncalilät zn Krischmanc Hs.'Nr. l. n<1 Guttschee ?<»m. 24. Fol :j300 lind i!ö!chli„6 mehrerer S>'yposlcn, «ud 'l'l'uc«. 19. Juli 18i)2. Z. 3867. httrmMö eingebracht, wor. ul'er zur müilrlichcll Velliaudlnng die Tl,^s<^,n,g auf dcll 9 Oklol'cv d. I.. frül) 9 Uhr mit dem Anhang des tz 29 dll alig. G, O. anglordnet und den Gc, klagtti, wl'^en >WS lilil'lkauntrll Aufenthaltes Michael Oö-rald reu 0ss'U"ll) alS cu^lol' ml »clmn auf ihre Gcfalir und Kosten l'rstclit wurde. Dcsse» werden dieselbe» zu den, E>'de oerll^N' digct. daß sie alltnsallö zu rechter Zeit scldst z» er. scheinen, oder sich linen andern Sachwallir zn de> sie^in lint' anher l.ainl,'afl zu niachen yal)e». widrigen^ diese I^chlösliche mil ocm at,s^slt!Nc!> Klnalor uel» handelt »verden wud. K. l. Vlziilü.nnl Gciüichcc alö Gericht, am 19, Inll 1U02. Z. 1809. (3) Nr. ^9lö, E d i l l. Vl?m l. k. V^i!l>.'.n»!e O^nschce. als Glicht, wird l'ilM!! bekannt ^em^chi ' Es Yal'e lil'^r Ansüchco lcr H.lreu Dr. N>ln> GlUi!"l'!lchc iici Gcüschce loui. XXll. F^l, 3u9l). uo>> lomlucnecn Zicalliai, we^en nicht crfüMcn ^iziialic'!>^> l'rdinglin^li l'(wlll!gel. nnd zu deren Volü.chmc die llnzi^e Ta^saynn^ anf den 7. Okiobcr d. I., Vor>ui!> la^ö um 9 Uyr >m Amlöstn»' mil ocl» Velsliße ailgrord' nel. daß »l'i^e Ncaliläl l'ei slcjt'i Ta^s^ynng ans Gefahr u»o >tostcn dl^ sänmigs» Eistll/^rü um jcoen Mcislbolh hilitan^l^lden wtlde. Der Giunrl'uchseM'cikl. daö Lchäßlmgöplotokoll u»d die ^!z!>l!lil)!iül>colu^n>ss>,' lönne» hiera»uö ringt' sehe» werden. K. k. Bezirksamt Gc'ltschec. als Gericht, am 24. ^ Juli 1862. Z 18l'0. (3) ' Nr. 3933. Edikt. Vl)n dem k. k, Vlzilleamte Goltschce, als Gericht, wild hicmil l'tlannt gemacht: Eö sci über das A»suchen des MalhiaS i!^ser Ul'N Pest. durch Herr» I>5. Wenediltcr vo» Gotisches, ^gl» I^srf Pcrsche vl'n Nnlelskilli Nr. 14, we^eu au»3 dem Urlhe,Ic ddo. 10. September 1867, Z. K722. schuldigen 122 si. 28 ki. C. M. «'. «. c." in die ercluliue 5ffe>,l!ichc Versteigerung dcr, dem sehten, gel'örigcu. iu, Olundl'lichc :xl Gollschcc. 'I'"»». Xll, Fol. 1lil8, rmkommcndc» Hudlcalilät im ^rrlchllich eN)!.chcilcn Schapnn^wellhc von 30 ft. O. M., gc> williget und zur Vollml,>mc dc>slll>cn die Tcrmlne zu er»l.. Ftill'ietnngölagsapungln anf dcn 30. Ecpttmder, anf dcn 30. Ollober uud ailf dcn 30. Nouenit'll d. I., jcreömal Vor»lillagö um 9 Uhr im Amlösihc zu Gotlschec nut dcul Anhange b«stimmt worden, dab die ftllzlldietcnde 3icali>ät mn dci rrr lcl^icn ^cllvic» tung lNlch liütcr dcm Echäyungöwcrlhc au den Meist-liiclendcu dintan^egsbeu wcrde. Das Lchäpiiligöprowloli, dcr Gruiltbuchserlralt lind dic l.'iz!tlUioi!0l)cd!!!gtiiffr köillicu bei dicscm Gerichte iu dl» gewöhnliche» Amtöstlmdcu eiligcfthcn wcrdell. K. k. Bezirksamt Gollschee. als Gericht, am ________24. Juli 1^62.________________^ Z' l8'li4." (3)....... Zum soglcichen Verkaufe wird angetragen: ci» auogczeichnctcr Wicogrlilld mit 8 Joch sammt Eichen, und Ay^rnbäilllic». im Stadt»Nayon, cinzclil u 300 ft. pr. Joch, odcr zusammcn 2300 fi.; daun ein gut gcdautc^ ci» Stock hohcö Vorstadthaliö mit Hoframu lind Gartcn um 4800 ft.; auch wird cinc kindrrlosc Wilwc in ssutru Iahrcu uxd fcstcr Gcslindhcit, alö Nitthschaftcriil schon' schr routmirl, nlit l'cdcutcndcm Kaulionöancrdictcn. alls cinc Herrschaft ancmpfoylcn. I. A. Tchuller zu Laibach, Polaiia^Vorstadt 3^^>. autorisirtcr Agcut. Z. I8497^2s Eingesendet. Victor Hngo'S ucucstcr großer Roman-. /-^^.v) ül'cr dcssci, Vmzüglichkcit nur cine Slimmc hcrrrscht, crschcint gegenwärtig in höchst gcluugcncr Ucbcrscyung in dcm'bekannten Wicncr politischen Jour» ual „Neueste Nachrichten", und wird dcr biöhcr crschicncnc Thcil dicscö Nomaucö den mit 1. Oltobcr d, I mu cintrctcndcil Abonncntcn in einem übcrsichtlichcn Aliözugc ^«ti« :»lu1)gclicfcrt. Dcr vicrlcljährigc Präuumcrati>.'il^ftrcio dcr Wic-ner „Neuestelr Nackirichtcn" beträgt 4 fi. 30 lr. Z. i«:>2. (3) ä^wi- (In 1. 0<2td. (.'116 ii i-l280i-v6 ii (;ot oK^t ti'018 I^UI-68 plii' «eiQ^ino il 8(>n äonnoilc.^ I08 Nm'äi, ^ioiiSi' I^imiofoi to'^ uuä I)aiNOii-?iziiiiii<>^ zum Verkaufe und Umtausche und verpflichtet sich, dieselben um den FadrikSprcis und selbst darunter franko Laibach zu senden.