A. «2 Montag, 11. April 1«U2. 111. IllhlMllg. Aibacher Zeitung. üe ^."' h°l! erse» b „ nn : gan^ahrig fi, 15. halbjihrig fi, 7 «>, Im «ompt, li: ^^ °''"leratt bi« »« . «, ?'^' 3^r ble ^ustellnna in» Hau« „«„Mr!« fi, ,, — Insrrtl°ni>nebür: Für » «eile» «5 ti., grührre per Zcilr N lr,: bei «stern, Wiederholxngei, per Zrile » sr. ^«, «llalbllcker tteitung» erscheint täglich, mit Vusnahmc der Vorm» und Feiertage. Die «dmin»fts»»io» w«ndet Nch «°»«rel«Plllh Nr, 2, die «edactlnn «ahnhofgasse Nr, 24, Vprechstunben der Redaction liiglich von l<» b!« l» Uhr vormittag« — Unfraiiliertc Uriefe werden nicht angenommen und Manujrripte nicht zurliclaestellt. ^ Amtlicher Weil. pichen 'm^. k- Apostolische Majestät haben dem . le» Gmr. m I b" ungarischen Maquateutafel ^er«ie "beende ^bcr "ste Abschnitt seiner letzten °b s,^" einer län. bas Uuterhaus nach Ostern sich ^ m. Debatten ??" T"a.m,g zusammenfinden wird. '«^'"hahnja^ ' ^ bis in die Zeit der beginnen-^?" °d/r i,"!" ^" schottischen Hochlanden '«^ Richer durch ein königliches chh/,M)er im w ." schluss sinden werde, darüber ^tiih '^/ nnr kein M"^ der maßgebenden Kron-""W scheint n^W Entschluss gefasst zu sein, °uegen "'cyt emmal ein hypothetischerWlan ^'e>'^ dringt bekanntlich in die !," d?"^en A,?ss.?^" Gewohnheit gemäß sich über fssen L ^fordern.'""^^"'U'u "'Hern. Mr Balfour ^hF"ttknn/.^cn zurückgewiesen mit der beiläu-!^g^^^^'""s" ^" einer derartigen !>3 '^ille? 'lchen Schachzüge verpflichtet, und >§n bas VliM„, ^°'!^" Aufschlüsse zu geben, '>dli? ^ger deu^ "" "'^ bei Laune. Im oppo-^iiiet s/" kiqen/n, 7^«Nunq s,. . P°ris Anfanas Npril. ^,,^.,s. , 3 ah das modelustiqe Paris dem ech> Ue ün I^»'"- Vekanutlich geben diesem N"' ^a''^ntlich "^''Palast die Pferde zwar den » «f«ti^ einer ^n. -pr,fa,^ ^l.Fruhiahrsmoden, die dem ^°n d " Gelegenheit vorgeführt E^'lom/^ "" °llem eine bedruckte zMli^ l° - wenu wir nach H>a> Ablaufen ' A"^" ^'r warnien Iahres-"I>. .^wa "m 3i>> leicht ' ^"" dnrch Beige ge-^ ^ltt e" "d. Glae/ F"b'n sind es namentlich: "<>^ da, H" Kuws^ > Wollstoffen aber immer mit "' ist?°An wird. Für Straßenganz neuer Stoss, eine Art Serge: 1s ^oi-ci-ew, am empfehlenswertesten, ebenso: Schneeflock - Vigognia auf Armürcgrund, in streifigem Muster. Die Röcke der Kleider bleiben vorläufig noch wie sie in letzter Zeit getragen wurden: oben anliegend, weit nach uuten. Eine sehr gefällige Variante — obwohl die Regel auch hier gilt — 'st der ganz gerade geschnittene Rock, der nur rückwärts eme einzige Naht hat, während man bis jetzt sich mit mehreren schrägen Nähten half. Diefe geraden, besonders zu dem Hwcck gewirkten Röcke sind ebenso originell wie geschmackvoll. Alle Kleidercöcke sind etwas schleppend; die Unterröcke dagegen - mit Ausnahme bei eleganteren Toiletten - kurz. Das Aufnehmen der Kleider wird dadurch auf der Straße sehr bequem gemacht. Man fasst den mit Seide gefütterten Kleiderrock mit der Rechten an der hinteren Naht und trägt ihn so oyne " ^ Die Taillen werden zumeist recht anmuthig mit Volants garniert, die entweder Berten fallen, auch als Fichus sich dem Aus chmtt anschließen. Womöglich ist die Garnitur so A °ronen. das sie den Taillcnaufsatz maskiert. Das Ganze der Taille muss den Eindruck des Unbestimmten verschleierten machen. Man liebt es, vorn recht iu der Mitte einen großen Bandschlupf mit breiten Enden, die bis zu den Füßen gehen, an-zubrinaen. Die Aermel. namentlich zu Toiletten m luftigen Stoffen, wie Gaze, Crepon u. s. w., werden kurz'und mit verschiedenem Ausputz getragen. Aand-aarnituren kommen dabei immer noch am meßten in Betracht; es versteht sich. dass damit d,e Gar- nitur am unteren Rande des Rockes in Einklang zu bringen ist. Einen kleinen Umhang, nicht viel über die Taille reichend, der fest zu jedem Kleide angepasst werden kann. sahen wir im Hause Guillot als Neuheit in dem Genre. Er wurde aus langen Patten gebildet, die ringsum liefen und oben durch ein Atlasband zusammengehalten wurdeu. Der Eindruck war höchst originell. Er war angefertigt, um bei einer Robe aus schwarzem Crepon verwendet zu werden, deren Beschreibung wir hier noch folgen lassen. Der unten sehr weite, etwas schleppende Rock hatte eine breite reiche, mit Jet untermischte Stickerei am Rande. Die Taille mit Einsatz (nach unten spitz) von schwarzem Moire'e, besetzt mit Ictstickcrei. Gegen den Gürtel war die Taille fronciert uud hatte eine Schärpe von schwarzem Moirieband, dessen lange Enden vorn aus eiuem Knoten bis an den Kleiderrand reichten. Der Geschmack, die Unterröcke luxuriös und reich auszustatten, ist eher im Zu- al4 Abnehmen und da die Herstellung aus abgelegten seidenen oder Atlasklei dcrn nicht schwierig ist, wird sich, wer der Mode fol gen will. dieses begünstigte Unterkleid gern verschaffen. Ueber Leib nnd Hüfte — eng anliegend, nach unten, d. h. nach rückwärts weit nnd am unteren Rande mit einem oder zwei Volants besetzt, die man, je nach Vor rath, verziert — ist das Recept zur Anfertigung, Es ist wohl selbstverständlich, dass ein solcher Rock em seidenes oder wollenes Futter erfordert. Von den neueu Hutformen fanden wir bei Madame Kamille Roger auch diesmal eine besonders glänzende Lllibachlr Zeitung Nr. 82. 692 1,. April lM gewendet werden, dass man mit einer solchen Bill jene Masse der ländlichen Wählerschaften gewinnen wollte, die seit der Gladstone'schen Wühlreform so wichtig geworden ist. Nun ist aber die Vorlage selbst in ihren Details derart ausgefallen und noch mehr die Berathung derselben im Parlamente, dass man schließlich mit ihr gar niemanden befriedigt. Diese Patrone ist unnütz ver» pufft worden. Das Ergebnis des bisherigen Scssions-abschnittes ist infolge dessen für die Regierung und ihre Partei eher ein negatives als ein günstiges. Die Tories und die liberalen Unionisten haben im behaglichen Gefühle ihres gegenwärtigen Besitzstandes und in ihrer Missachtung der Gladstone'schen Homerulc-Agitation bezüglich der allgemeinen Wahlen bisher die gleichen Unterlassungssünden begangen wie bei den Wahlen für das Londoner County-Council. Es könnte sich leicht ereignen, dass die weit rührigere liberale Partei aus dieser Schläfrigkeit ihrer Gegner einen ausschlaggebenden Gewinn ziehen wird. Politische Uebersicht. (Steiermark.) Die Session des steiermärkischen Landtages wurde vorgestern geschlossen, nachdem noch mit 23 gegen 20 Stimmen der Gesehentwurf, betreffend die Einführung von Ehemeldscheinen, angenommen worden war. (Parlamentarisches.) Nach einer der «Gazeta Narodowa» aus polnischen Abgeordnetenkreisen zu-gehenden Mittheilung werden im Reichsrathe die Verhandlungen über die Wiener Verkehrsanlagen gleichzeitig mit den Ausschussberathungen über die Gesetzentwürfe, betreffend die Valutaregulierung, stattfinden. (Berittene Hauptleute der Festungsartillerie.) Den Hauptleuten der Festungsartillerie, welche sich aus eigenen Mitteln beritten machen, wurde, wie das Armee-Verordnungsblatt mittheilt, analog wie den Hauptleuten der Fußtruppen, gestattet, bei Ausrückungen zu Pferde zu erscheinen, und es wurden denselben vom Reichs-Kriegsministerium alle Begünstigungen zuerkannt, welche den auf eigene Kosten berittenen Hauptleuten der Fußtruppen hinsichtlich ihrer eigenen Pferde zukommen. (Die Valuta -Vorlagen.) Gegenüber den vielfachen, in den letzten Tagen aufgetauchten Gerüchten, wonach die Eindringling der Valutavorlagen in der bevorstehenden Nachsession des Parlamentes wieder zweifelhaft geworden wäre, kann das «Fremdenblatt» auf Grund guter Informationen mittheilen, dass sich in den Absichten der Regierungskreise in dieser Beziehung kein Wandel vollzogen hat und dass nach wie vor an den ursprünglichen Intentionen festgehalten wird. Der ungarische Finanzminister Dr. Weterle trifft in den ersten Tagen der nächsten Woche in Wien ein, und nach Abschluss der Verhandlungen zwischen den beiden Finanzministern werden die Gesetzesvorlagen der letzten Redaction unterzogen werden. (Der Schul friede in Tirol), welcher in der Innsbruckcr Landstube durch die Annahme der Schulgesehe besiegelt wurde, ist eine That, für welche man allen daran betheiligten Factoren Dank schuldet. Dass dieses Friedenswcrk auf dem Wege des Com« Promisses, unter beiderseitigen Verzichten auf manche, durch lange Jahre zähe festgehaltene Anschauung zustande gekommen ist, vermag den Wert und die hohe Bedeutung desselben durchaus nicht zu verringern. Es ist eben cine Lösung der Frage eingetreten, ohnc dass es Sieger und Besiegte gibt, ohne dass in den Besiegten eine tiefe Verbitterung zurückbleibt, welche bei nächster Gelegenheit zum Schaden für den Landesfrieden nach einem Ausbruche ringt. (AusGraz) wird berichtet: Vor wenigen Tagen gab der Landeshauptmann Graf Wurmbraxd im Landhauskeller ein kleines Fest, zu welchem der Statthalter Baron Kübeck, die Landtags-Abgeordneten und andere hervorragende Persönlichkeiten geladen waren. Graf Wurmbrand dankte in einem Toaste unter anderm auch den Slovene« für ihre Haltung im Landtage und dass sie, indem sie die Vorlagen des Landesausschusses bewilligt, demsclbeu das Vertrauen votiert haben. Diese «Haltung» dcsLandeshauptmannes den Slovenen gegenüber hat unter den hiesigen Deutschliberalen Missstimmung hervorgerufen. Ein hiesiges Blatt führt aus, Graf Wurmbrand habe im Landeskeller nur als «Sym-posiarch» gesprochen. (Im böhmischen Landtage) betonte der Abgeordnete Mattus, das oft begraben erklärte böhmische Staatsrecht habe stets wieder an dem Sargdeckel gerüttelt. Dieses Staatsrecht umfasse die Deutschen und die Czechen Böhmens sowie der dazu gehörigen Länder. Die Czechen seien aber bereit, den Deutschen die gleichen Rechte vollinhaltlich zu gewähren. Gegegcnüber den Iungczechen hob Mattus hervor, dass der alt-czechische Antrag der Vertaguug des Ausgleiches dem Effecte nach das gleiche bedeute, wie der jungczechische Antrag der Ablehnung, die Regierung aber wirksamer binde. In der Abgrenzung der Bezirke erblickt der Redner eine einfache administrative Maßregel, die aber die volle sprachliche Gleichberechtigung zur Voraussetzung habe. (Russland und Frankreich.) Die Nachrichten über eine wirtschaftliche Annäherung Nuss-lands an Deutschland haben in Paris sehr verstimmend gewirkt. Minister Ribot soll von dieser Wendung schon seit längerer Zeit unterrichtet gewesen sein, er hielt aber die bezüglichen Nachrichten geheim, weil er von denselben eine schlechte Wirkung auf die öffentliche Meinung in Frankreich besorgte. Würde Russland thatsächlich der wirtschaftlichen Liga der Tripelallianz beitreten, so würde dies genügen, die langgehegten Sympathien der Franzosen für Russland mit einen» Schlage zu vernichten. «Der deutsche Reichskanzler) Graf Ca-privi bereitete in der Reichstagssitzung vom 27. November v, I. das Haus auf einen Gesetzentwurf vor, welcher möglicherweise im nächsten Winter zur Vorlage kommen sollte und als dessen Zweck die Ausnützung der steigenden Bevölterungsziffer des Reiches zur Stärkung der Wehrkraft hingestellt wurde. Die «Post» meldet nunmehr, dass die Vorarbeiten für die dadurch bedingte Heeresverstärkung bereits in erheblichem Fortschreiten sich befinden und die Einbringnng des Gesetzentwurfes mit dem Reichshaushalts-Etat für 1893/94, also im nächsten Herbste, sicher bevorsteht. (Revolution in Venezuela.) Wie Telegramme aus Caracas, der Hauptstadt von Venezuela, melden, ist ein neuer Mordversuch gegen den Präsidenten Palacio entdeckt worden. Die Revolutionäre drohen mit einem Angriffe auf Caracas. Barquesimeto, eine Stadt von 31.000 Einwohnern, wurde von den Generalen Deay und Purez eingenommen. Ganz in den Händen der Revolutionspartei sind die Städte Truju-lillo und Merida. Die ganze Provinz Tachera hat sich für die Revolution erklärt. (Im englischen Unterhause "^ Hicksbeach eine Vcrmahnung der Dircctoren "' ^, brisan-Eisenbahn durch den Sprecher, well "c ^ vilegien des Unterhauses durch die EntlaM'.g .^ amt'en, der vor dem Ausschuss des Unteryau^ ^ die Arbeitsstunden ausgesagt, verletzt haben. ^ trag wurde nach sechsstündiger Debatte mu c> 70 Stimmen angenommen. . ,^n)O>e (Aus den französischen Co ou e^ der < Temps» meldet, wird auf Befehl or» ^ ministers ein zweiter Kreuzer des D" """"l^Dl schwaders nach Dahomey abgehen. Dasselbe -o , ^ aus Tonkin: In dem Scharmützel in Kao-^ " ^ den Capitän Maguenot und drei Mann oer 0 ^ legion gctödtet Lieutenant Guilleminot und ley wurden verwundet. ^tten '" (Verhaftungen von Anarchl, ^ Berlin.) Wie verlautet, fanden am verguM. ^, ^ tag in Berlin mehrere archisten statt, und wurden verschiedene ^v^ ^ vorgenommen sowie anarchistische Schnst^ ,.< B schlag belegt. Die Verhaftungen M" ""«, inA' den vor zwei Monaten erfolgten Verhaftung" bindung stehen. .<>. >isHe ^ (Serbien.) Der für geheime mmtar'A,^' von der Sknpschtina bewilligte Credit von " ^ Francs wird vornehmlich' zur llompl"' ' Artillerie und des Fahrparkes verwen^w^^ Tagesneuigleiten. ^. ^ Se. Majestät der Kaiser haw" ^ M< «Bote für Tirol und Vorarlberg» '"^/:, bei?l? stehung des Franciscanerklosters dellc A^z B" zur Restaurierung der Kirche und des Ml» zu spenden aeruht. " ^__________ . ,VeB,el — (Polnische Anarchisten.) ^en»«t '" Neuesten Nachrichten, berichten über dA ^a»gt" Koscielec noch folgende Einzelheiten: Zw"/"" „ stck"' unter dem Vorwande, einen Taufschein p^vor s^ bis zum Decan Ponin ski vor. Als dM"" ^ ^ Angreifern durch das Fenster entflohen ""' '^a"^,' die Räuber nach. Die anderen zwei Nanv" ^ y die Wohnung des Decans ein, welche auch ^^, ^ Detonation aufmerksam gemachte Vicar M«!°) ^B selbe wurde ebenfalls mit Schüssen empfa"^'^e»oohH getroffen. Die Räuber wurden sufort von oc ^W des Dorfes, deren sich die hatte, zu Fuße und zu Pferde verfolgt. ^ ,„z>F Schritte vor dem Vahnhofe wurden die """ ^F 'c Es entspann sich unter fortwährendem '"^^w förmliches Gefecht und theilweise sogar eM " ^ M Zwei Räuber wurden getüdtet, zwei crMi> ^ W Die Räuber waren durchwegs gut 6^° .^ B^ unter den Röcken rothe Schärpen. Bel den ^s noch 200 Patronen vorgefunden. Der V Räuber war Berliner Fabrikat. Due^'!,lti>i — (Ein geheimnisvolles ^MI einem Walde bei dem rumänischen Grenz ^ ^ e«,' wurde die Leiche eines Mannes gefunden, Mv^, dort stattgefundenen Pistolenduelle am Plav ^e" ^ Man fand bei der Leiche eine Visitlarte "" ^sbH pass auf den Namen Eugenius Vrodjl -.^ Ai i aus Borki Male im Skalater »r .„ h>e ^ Ärodzti war im Duell durch einen Ärusl getödtet worden. Es soll eindn^. Auswahl. Wir wurden dabei in unserer Ansicht bestätigt, dass der sehr große rnnde Hut, der schon eine Zeitlang im Verschwinden war, von neuem aufkommt. Die augenblicklich besonders begünstigten Farben für den Ansputz oder Stoffhüte sind: ein tiefes, ins Grüne schillerndes Blan, halbmoosgrün, blassrosa nnd matt» holzbraun. Federn werden in hohen, unten zusammengehaltenen und nach oben sich ausbreiteuden Pikets verwendet. Die Rose ist, wie auch die Schwertlilie und die Hyacinthe, unter den Blumeu am beliebtesten. Feine Stickereien, Point d'esprit und andere Spitzen in Maisfarben und weiß werden vielfach beim Ansputz verwendet. Unter den nns gezeigten Modellen notierten wir uns vor allem als höchst distinguiert und für elegante Corsofahrten berechnet: eine sehr große Lapeline aus dem feinsten, weichen Reisstroh, die Krempe leicht über die linke Seite der Haare fallend. Der Kopf, From Empire, sehr hoch, war garniert mit einem schrägen Streifen von blauviolettem Sammet, den ein Schmuckstück lu Imitation zusammenhielt. Ein Piket schwarzer Federköpfe bester Qualität und ein Chiffonnö von demselben Sammet (vom Stück, nicht Band) saß auf der linken Seite. Ein Capothut: die Veguine. in Reisstroh mit gewellter Krempe und hübschem Piket von Hyacinthen, die aus einer malvenfarbcnen Sammetschleife aufsteigeu. Ein Capothut aus Spitzenstroh in Form eines Korbes, der einen iiber die Krempe fallenden Veilchenkranz hält. Große Schleife von weißer Spitze mit kleinem Puff von Sammet in altgold. Bindebänder ebenfalls in altgoldfarbenem Sammet. Capothut-Empirc, griechischen Stils, der ja auch während des ersten Kaiserreichs dominierte. Drei übereinander liegende, goldfarbene Sammetbaretts, welche Perlen, schwarze Diamanten, Amethysten und Saphire fassen, sind gegen die Haare zu mit schwarzen, schmalen Federn besetzt. Ein Piket von schwarzen Federköpfen und grünem Sammet sitzt seitlich auf dem Barett. Runder Hut aus gewelltem Reisstroh mit ziemlich hohem Kopf, den eine dicke Rusche von malvenfarbenem Seidenband Nr. 100 umgibt. Ein schönes Piket schwarzer Federn unterbricht diese. Junge Mädchen, anch sehr junge grauen, kleidet das Genre vortrefflich. Rnnder Hut für junge Mädchen in Reisstroh, Phantasicgeflecht. Die Krempe' durch eine Schleife aus rothem Sammet aufgehoben. Benutzen wir heute, was uus an Raum bleibt, zu einer Anfzählnng kleiner Neuerungen im geselligen Verkehr, die uns in einigen tonangebenden Häusern auffielen. Die noch voriges Jahr auch bei formellen Diners sehr gebräuchliche Sitte, jeder Dame ein Von« quet für den Gürtel, jedem Herrn eine Knopflochzier anzubieten, ist aus der Mode gekommen oder doch nur noch bei intimeren Zusammeuküliftett gebräuchlich. Dagegen ist es neu, bei Diners auf einem großen silbernen Plateau oder auch auf einem silbernen, mit einem Spiegelglas bedeckten Präsentierteller Blumen und Früchte auserlesener Wahl in schönen Gruppen zu ^vereinen nnd auf den Tisch zu stellen. Ja, einzelne, nach Originalität strebende Gastgeber hatten auf reich gesticktem Tafeltuch siö!om5!6 kleine Fruchtstücke arran-g'ert. Um den Mittelaufsah, einen prachtvollen silbernen Korb, der jeder Kunstausstellung' 6H" A'^'H-und der mit den kostbarsten Rosen ge'^ ^„ !M in einem anderen Hanse kleine ^uUla ^ knöspchen mit ausgesucht schönem ^aiw - ^ W ^ Auch das Tafelsilber antiken Sw», A«'L Armleuchter, dessen Kerze umschließt, bis zu den origins' ^ ^3 Haltern und winzigen Salzfässchen,""„ M' st beigegeben, schmeichelt dem kunstversw« „„M ^, die' Menns selbst bei diesen FestlH^mäß'^ ll^ möchten wir ihnen eine gewisse ^ "Hercr ^ .F werfen. Es wäre an der Zeit, dass eM " ^,„ cl' „" Sauarin unsere gegenwärtige KocY"u ^„ ^ F Schritt weiter förderte nnd "'it elNlgr ^ M zu «Eprouvetten» dem Geschmack an , ^ gekünstelter Küche, zuHilfe käme. . ^ "H ^ Gelegentlich des cerenwmellen " ^Z ce^^ noch einer Neuerung gedenken, °,l..ech"7K< nünftig vorkam. Sind die Gäste zahl^ de f> Amphltrion oft recht unbequem, Ae d' s^ rechtzeitig zuzuflüstern: «VMe, gcbe^.^oy jener Dame den Arm ins SpelM"' ^M> fnsionen gieng es anch Men dabe^ jetzt ^ e'^ Dem znvorznkmnmen, Hai ^ den ^".,, F 5^ kä'rtchen, auf welche der Hausherr 1^ ^n " jft vl der eingeladenen Damen schr"^. ^ ^N ,F passendes Couvertchen steckt, ^^,^1^' Herrn trägt, welcher die Dame 3" . MA s/ Sobald ein Gast den G"'^ ,,' ', ^ dieser einen entsprechenden ^.^schl"'' gleiten; ein Irrthum ist dann a""v > ^^eituny Ur. 82. 693 U. April I898. ini lchen lA ^ ^"^ ^l^auce stattgefunden haben; ^olcn aes^!'^ ^" "'s l5 Schritte mit gezogenen Manien m s ^!! ""^u. gluci Aerzte kanien zuerst aus > nüt b „ ?' ^°^"^°^ "' Ilikany an; später ""'lkleiduna ? "'^ ^rnovitz sieben Herren in ^"" nnt den tthch, °'6t' "s zweite .Irene.. Der Sieg ist "Ma,,.s,„ " ^olestes unentschieden. An der zweiten "s ttste die n ,s !" ^len theil. .Nippon- erreichte ?" VachtqMw^ ""^ bekam den Preis des kaiser-^>>Ne, 7"bers, einen silbernen Pokal. An der !"< von n . "^^" sich vierzehn Aoote der Kriegs- °°l do„ >,„ """°Mcieren geführt. Sieger blieb das ^ (Ei, ?"^ «Novara.. ^ lvird t^/ brennende Stadt.) Aus Vuda- > Brad .7^"^ I" der Stadt Kaba ist ein ?""". u,,d k^'^"' bisher sind vierzig Häuser ? ""t> ein s^s. ^'^ '""swl Hällscr uiit Stroh gedeckt ^"wH"^?' herrscht, ist zu beachte., 1?"^ V°n si!., l ^""" s"ss"'dc blühende Stadt ab- ^ ">'t Ertrl ^'"°^ "s aus Püspötladany ist Feuer-,i. ^lEi,?'^"c''"b ilaba abgegangen. ^"' bericht/ «. ^/1" " 3 e u e R ä u b e r b a n d e.) Nach ^"^' ^ ^"""" d'Albania ist es dem Gou-g »^ ^"chti^"' Mustapha Pascha, geluugen, der von ? ""' Nciub 's ?'""'" Djema-Djilitiö-Hadschi an-3" hinaus "?"^^ welche weit über die Provinz N^"W)r^ s ^breitete, habhaft zu werden, dm '""den m "^."" ^l"znhl von Mitgliedern der '" ^vali, ' '^"kcr Escorte nach Mitrovica und >" i"(Gr ! " bracht. «""' dem ^?'""^ ^" drr Gemeinde Facsct w^ ""es s. ^ ""es Vczirksstuhlamtcs, brach basV^ die <3 !^" Sturmwindes eine Fcuersbrunst V"" zerstörte der großen Gemeinde wurde durch N?< ^schniu » << ^^en wird auf circa 250.000 ^ Worden ^"ch^ Familien sind obdach- uud ^ s ? 3i>nn< ," ^ c n.) Auf der kärntnerischen Bahn-^ ^°llob< ?I "" ^d. M. abends die Leiche V" dem dp S "^ ^aibl aufgefunden. Derselbe ^ >'' b^usm 1"? ^"'"'b posierenden Eilzuge ^„ ^^'"'^ l.cgen geblieben und von dem ^ge^ l^nro», "^ überfahren worden sein. e»to^5' °n> ^1 ^ 2 Eiseubahneu.) Die Oesammt-^8??°" Eil,...^s "'"b" 18<)0 in Betrieb gestandenen '^^ 0. d.M. abends wurde in Elches" Durch,, of- ^'feuchtendes Meleor init einem ^kay, "'s den! A" ^" ^ Centimeter beobachtet, ^ '»ternbilde des großen Löwen her- ^r^der St^I'"""d.) Hannchen: «Mama, wann ^^Hannch^/bracht?. __ Mama: -Am 8tcn ' ^bumtä e!.^^ ^ 'lt s"l^"'- ^ls" grad' >^ ^-------------- Local- und Provinzial-Nachrichten. Krainischcr Landtag. Aus der Sitzung vom 6. April. Ueber das Capitel «Untcrrichtswesen» des Rechenschaftsberichtes des Landesailsschusscs entspann sich eine lebhafte Debatte. Der Abgeordnete Hribar eröffnete seine Ausführungen mit der Behauptung, dass es berechtigt sei, wenn man Oesterreich das Land der Un-wahrschcinlichkeiten nenne, und begründete diese Behauptung mit dem Hinweise auf das vom Herrn Untcr-richtsminister crgaugene Vcrbot der Komensky-Feier, welches nur deshalb erfolgt sei, weil dieser große Pädagog der slavischen Nationalität angehört hat. Er machte dem Herrn Untcrrichtsminister den Vorwurf, dass er sich in seinen Verfügungen nicht von gefetzlichcn Bestimmungen, fondcrn von persönlichen Gefühlen leiten lasse, besprach weiters dic Dicnstesentlassung des Professors der Görzer Lehrer-Bildungsanstalt.Spmcic, welche cr einen Gewaltact nannte, sowie die Kämpfe der Kärntner und der Triestcr Slovencu um Erlangung sluvcnischcr Volksschulen; er rügte den Umstand, dass es ein vollständiges slovenisches Gymnasium uoch immer nicht gibt, wogegen die Untcrrichtsverwaltung gegen die Bestrebungen/den deutschen Unterricht zu verbreiten, sich stets 'connivent zeige. Der Redner wandte sich gegen die Verfügung des krainischen Landesschulrathes wor-nach an drei- und mehrclassnM Volksschulen der Unterricht in der deutschen Sprachen obligat ist, und erblickt in der Aufrcchthaltuug dieser Verfügung trotz emes gegcutheiligen Beschlusses des Landtages eme Mlss-achtung des lchteren; er leugnete die Nothwendigkeit und den Erfolg des dcutfchcn Unterrichtes an Volksschulen und bestritt das Vorhandensein eines Bedürfnisses nach deutschen Volksschulen in der Landeshauptstadt Laibach. Schließlich behauptete er, dass die Regierung die Bestrebungen des deutschen Schulveremcs pattonisicre lind dass die leitende Idee des gegenwärtigen Regimes die Germanisatwn sei. Nunmehr ergriff der Herr Landespräsident Baron Winkler das Wort und erklärte vor allein die Behauptung, dass sich der Herr Untcrrichtsminister von persönlichen Gefühlen leiten lasse, für ungerechtfertigt, da die Uiitcrrichtsverwaltima. sich stets an die bestehenden Gesetze hält. Wenn —' wie dies die Tagesblatter berichteten — bezüglich der Komensky-Feicr thatsächlich eine Verfügung erfolgt ist, fo war dies kein allgcmemcs Verbot, sondern mir die Weisung, diese Feier nicht in die Schulen zu vorlegen, was gewiß uur vollauf begründet ist, da mit dieser Feier nationale und politische Tendenzen verbunden sind, die niemals in die Schule Eingang finden dürfen. Was die Dicnsteseutlassung des'ehemaligen Professors Spincic betrifft, so ist dieselbe von den Disciplinarbehörden im Wege eines Erkenntnisses, an dessen Znstandekommcu in zweiter ^nstanz auch zwei Räthe des Obersten Gerichtshofes thell-aenommcn haben, erfolgt, nnd es kann daher von cmcm Gewaltakt, uud namentlich feitcns des Herrn Munsters, nicht gesprochen werden. Er vertheidigte weiters die Nothwendigkeit dentscher Volksschulen in Laibach durch den Hinweis auf die diesfälligen gesetzlichen Bestimmungen nnd die steigende Frequenz dieser Schulen und erklärte, dass der Landesschulrath den Beschluss des Laudtages wegen des obligaten dcutschcu Unterrichtes an den drei- und mehrclassigen Schulen des Landes nicht ignoriert, sondern sich mit demselben 'm Jahre 1««.i befasst, jedoch in Berücksichtigung aller Verhältnis keinen Grnnd gefunden hat, von seiner Verfügung abzugehen ; für d'ie Äenrtheilnng der Nothwendigkeit und Ersprießlichkeit des deutschen Unterrichtes ist eben nicht der Wunsch eines Einzelnen, sondern der Wille des Volkes maßgebend, welches den Unterricht in der deutschen Sprache verlangt. (Beifall.) Der Abgeordnete Lnckmann betonte die Nothwendigkeit deutscher Schulen und erklärte, dass in Kram von Germanisierungstendenzen keine Rede sein kann. Abg. Freiherr v. Schwcgel wendete sich gegen die Angriffe Hribars auf die Unterrichtsverwaltung und charakterisierte dessen unduldsame Anschauungen bezüglich der sprachlichen Einrichtung der Schulen. (Beifall.) Iii der nach Abschluss der Generaldebatte eingeleiteten Specialdebatte über die einzelnen Punkte des Rechenschaftsberichtes wurden Resolutionen wegen Wiedereröffnung des Krainbnrgcr Gymnasiums, weqen confession cller Grnndlage des Volksschulunterrichtcs sowie wegen der Aenderung der sprachlichen Einrichtung der Lehrer- nnd Lehrerinnen - Bildungsanstalt in Laibach beantragt und von der Majorität angenommen. Aus der Sitzung vom l). April. In der samstägigen Sitzung des Landtages beantwortete der Herr Landespräsident Freiherr von Winkler die in der sechsten Sitzung seitens des Herrn Abg. Dr. Taocar nnd Genossen eingebrachte Interpellation, betreffend den Gebrauch deutscher Amtssiegel bei den Gerichtsbehörden des Laibacher Gerichtshofsprengels, in folgender Weife: Mit dem Iustizministerial-erlasse vom 10. Jänner 1889, Z. 21.599 6x 1888, wurde dem Oberlandesgerichts-Präsidinm in Graz aufgetragen, dafür zu sorgen, dass bei jenen Gerichten, welche Erledigungen an Parteien auch in slovenischer Spruche hinausgehen, im Falle der Neuanschaffung von Amts-sicgeln diese doppelsprachig angefertigt werden. Es war daher dem Oberlandesgerichts-Präsidium anheimgegeben, das weiters Erforderliche zn verfügen, in welcher Weise die niederen Gerichte diesen Auftrag erfüllen sollen. Aber weder das Instizministerium noch das Ober-landesgcrichts-Präsidium haben den Präsidien der Landesoder der Kreisgerichte uno daher anch nicht jenem des Landesgerichtes in Laibach aufgetragen, den Inhalt des erwähnten Erlasses den untergeordneten Bezirksgerichten bekanntzugeben, insbesondere weil die Bezirksgerichte bei der Anschaffung neuer Siegel nicht selbständig vorgehen dürfru, sondern sich vielmehr in dieser An^ gelegenhcit stets an die vorgesetzten Präsidien zu wenden haben. Bezüglich des Landesgerichtspräsidiums in Laibach aber hat das hohe k. k. Justizministerium aus den ihm vorgelegten Erhebungsactcn ersehen, dass dieses Präsidium sämmtlichen Bezirksgerichten des Laibacher Spnngels vollkommen correcte, den Intentionen des erwähnten Ministerialcrlasses ganz entsprechende und zweckmäßige Aufträge wegen Durchführung dieses Erlasses ertheilt hat. Infolge dessen wurden in der That bci vielen Bezirksgerichten des genannten Sprengels im Sinne des mchrerwähutcn Ministerialerlasses bereits Amtssiegel mit Umschriften in deutscher und slovenischer Sprache angeschafft, hingegen aber wurde seit diesem Zeitpunkte für kein Bezirksgericht des Laibacher Gerichtshoffprcngels ein Amtssiegel mit ausschließlich deutscher Umschrift bewilligt. Hierauf fand die Berathung des Voranfchlaa.es des Landrsfondes pro 1892 statt. Der erste Redner, der Abgeordnete Dr. Tavcar, besprach vor allem die Verhältnisse bei den politischen Behörden in Krain und machte der Regierung den Vorwurf, dafs diefe meistens uur adelige Beamte anstelle, die sich lediglich durch Uukcnntuis der slovenischen Sprache anszeichen, weshalb die slovenische Amticrung bei den politischen Aemtern Krain nicht Eingang finde. Er erwähnte hierauf einzelne ^cben von D.-,„a«ot> Tandor. ^ H die 3ci/"' ^unn.) h^°r. "Me, welche bei ihnen lebt?, fragte Ubt sei?se soll m.^ eine geborene Hamburgerin. 0'l. i H'n was^? '"it den. Prinzen Korita «7 W'" S e 5?.^ N)ne,i noch saqen wollte, ^"e O" sch^".zl'ch Nachricht von Dorothea? '^.'Cch >' "" ""' mngen Wochen, die Anef von Doro- ^r s' "Mer d,' ^' "m'e Indispositionen, 3,'b >H' stchen. " H'"slh"ft j"'M Mädchen 57 si'''l, ""svoll " ^"^ wohin cin uuwidersteh-?^" ^ ")" zog, cm Zanver, ^3^ il?' Wicwol " " lallte nnd den er den- ^M>,^ Kar. ""'s", wenn - er ihm nicht ^^^i';?:^" Sektor in ihrem Bon-V li^en ' ^"ntt zwei große Bon-""' und '^ eines . herrlichen lu ^nn<,..Rosen. «Ich danke Ihnen für Ihren duftenden Gruß,» saqte sie freundlich, indem sie die Sträuße m zwei aanz gleiche, große Alabastcrvascn ans dem Kamin stellte. «Sie haben ganz besonders meinen Geschmack getroffen. Veilchen nnd Maililien sind meine ^ieli- "'^''«Und Sie bereiten mir eine große Freude mehr als das, Sie machen mich glücklich dadurch, das ^ie diesen Gruß frenndlich anfnehmen,. e'ügegnete der Senator nnd zog die ihm dargebotene schlank Hand an seine Lippen >. Gestatten Sie mir, mich nach ^yrcm Befinden zu erkundigen, meine Gnädige!» ssrancisca antwortete lächelnd, sie befinde ,,a) vortrefflich, und lud ihren Gast durch cmc Hand- sich zn setzen. Zn seiner bemerkte der Senator, wie das helle Mittags! cht, W lcw in dieser Stunde das reizend ausgesta ete Nimmer durchflutete, den Zauber, welcher d c Gchalt des schönen jungen Weibes zu «"lch'^n ch'"'' cher^ crhöl te als verminderte. Wie er sie so sich veraebens, was ihn am meisten an diese Frannsca Nrvill'e fessele. In ihren Augen, m ihren Zngen m ihrer Stimme, ihrer Gestalt, ihrem ganzen W sen lag u e wunderbare magnetische Kraft, die ihn trotz emcs nneren Widerstrebet überwältigte. Em eigenes süßes Behagen, ein Gefühl, das er Jahren seines verflossenen Lebens noch mcht m dieser Weise gekannt, durchrieselte den Handelsherrn. Es war ihm, als befinde er sich in einem Traum oder unter dem Einflüsse einer überirdischen und deshalb nicht zu widerstehenden Macht; — als hätte er ein süßes, berauschendes Gift gcnosfen, das einschläfernd wirkte und köstliche Träume hervorzauberte. «Irgend jemand, ich glaube die Frau Baronin, jagte mir, Sie seien ans Hamburg, gnädiges Fräulein,» hob er nach einer Weile, während der er sich ganz dem Zauber, den Francisca's Stimme auf ihn übte, hingegeben, an, «wohnen dort noch Angehörige von Ihnen? Vielleicht haben wir gemeinsame Bekannte.» Francisca schüttelte den «opf. That es der leise Silberfchimmer. der das Haupt des Senators bereits umflog, war es sein ruhiges, gewinnendes Wesen, das ihr Vertrcmen einflößte oder war es nur eine plötzliche Gcfühlsauswallung, genug, sie suhlte zum erstenmale in den Jahren ihrer Abwesenheit das Bedürfnis, von ihrer Vergangenheit nnd ihrer Vaterstadt zn sprechen. «Sicherlich haben wir keine gemeinsame Bekannte,» sagte sie. «Ich bin die Adoptivtochter des Barons Merville nud seiner Gemahlin, aber keine Verwandte. Meine Kindheit gchört den ärmsten und niedersten Regionen der Hainbnrger Einwohnerschaft an.» Der Senator horchte anf; seine Miene verrieth Interesse, aber keine Neugierde. Mit steigender Aufmerksamkeit hörte er Francisca's Erzählung, die sich auf seine unaufdringlichen iudirecten Fragen von selbst entwickelte, an. (Fonjehung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 82. 694 N. AP" M Vorfälle bei diesen BeHürden, u. a, auch das Verhalten des ehemaligen Bezirkshauptmannes in Rudolfswert, Ritter v. Schwarz, und desfen Vorgehen gegen in einem Gasthause ercedierende Studenten. Er besprach weiter die Amtierung bei den Gerichtsbehörden des Laibachcr Gerichtshofsprengels und kritisierte die Verfügung des Laibachcr Landesgerichtspräsidenten, wonach die Vorlageberichte der Notare über Vcrlasfcnschaftsabhandlnn^ gen sowie die Berichte der Gerichtsorgane über durchgeführte Exekutionen in deutscher Sprache abgefasst sein müssen, indem er diesen Acten den Charakter innerer Amtsdocumeute absprach uud in der gerügten Ver fügunq lediglich einen Versuch erblickte, die slovenische Amtiernng bei den Gerichten noch mehr einzuschränken. Er erwähnte weiters, dass Fälle vorkommen, wo slove-nischc Eingaben durch deutsche Urtheile und Bescheide erledigt werden, kam sodann auf die bisher unterbliebene Wiedererrichtung eines Gymnasiums in Krainbnrg sowie auf die Dieustesentlassung des ehemaligen Professors Spincic zu sprechen, gegen welchen das hohe Ministerium in barbarischer Weise vorgegangen sei. Er schloss mit der Versicherung, dass die radicalen Slovenen keine Chauvinisten und Feinde der Deutschen, dass jedoch die Regierung und deren Functionäre keine Frennde des Landes uud des slovenischen Volkes seien. Abgeordneter Luckman n meinte, die beste Politik sei die, für die Hebung des materiellen Wohlstandes des Landes Sorge zu tragen, weshalb man auch darauf in erster Linie sein Augenmerk richten solle, Was aber den überall zutage tretenden Hass der Slaven gegen die Deutschen betrifft, so glaube er deu Grund für diese Erscheinung darin erblicken zu sollen, dass sich die Slaven, welche nahezu ihre gauze Cultur den Deutschen verdanken, denselben gegenüber in dem unbehaglichen Verhältnisse eines Schuldners befinden, der seine Schulden nicht abzuzahlen in der Lage ist und daher allc erhaltenen Wohlthaten verleugnet. Landespräsident Freiherr von Winkler cou-statierte vor allem, dass die Bevölkerung den politischen Beamten allenthalben Vertrauen entgegenbringt und dass daher der vorgebrachte Tadel gegen dieselben wegen angeblich übelwollender Haltung der Beamten gegeu die flovenische Bevölkerung unbegründet ist. Er hob weiters hervor, dass die Slovenen, welche doch bisher aus begreiflichen Gründen eigentlich noch jede Regierung unterstützt haben, umsomehr Grund haben, gerade das gegenwärtige Regime zu unterstützen, uuter welchem sie so manche Fördernng ihrer Interessen auch auf nationalem Gebiete erfahren haben. Er widersprach der Behauptung, dass bei der Aufnahme in den Staatsdienst und bei Beförderungen unter Beifeiteschiebung einheimischer Competenten nnr auswärtige Aristokraten Berücksichtigung fänden, und constatierte, dass bei Beförderungen nnr die Befähigung, der Fleiß und die Verwendung der Competeuten maßgebend sind, dass man aber Nichtlandeskindcr, wenn sie bei Bewerbungen nm die Aufnahme in deu Staatsdienst den gesetzlichen Bedingungen entsprechen, nicht abweisen kann nnd darf. Er constatierte weiters, dass die politischen Behörden in Kram mit slovenischen Parteien sowohl mündlich als auch schriftlich in slouenischer Sprache verkehren, und kam weiters auf die bekannte Rndolfswerter Studentcnaffaire zu sprecheu, bezüglich welcher er hervorhob, dass dieselbe im Instanzenzuge ausgetragen ist, lucshalb er dein Abgeordneten Dr. Tavcar das Recht absprach, sich heute zum Richer über die höchste Instanz aufzuwerfeu, und seiner Ansicht dahin Ausdruck gab, dass es besser wäre, die Studeuteu zu belehren, sie mögen bei ihreu Büchern bleiben und die Politik, dieses heikle uud gefährliche Geschäft, audereu überlassen. Er wende sich weiters der Besprechung der gegen die Ge-richtsbehördc und deren Fnnctionärc vorgebrachten Beschwerden zu uud betoutc, dass der Laibacher Gerichtspräsident als ausgezeichneter Beamter uud Jurist sowie als gerechter und rechtschaffener Mann so sehr die allgemeine Achtuug genieße, dass er einer Vertheidignng hier ganz wohl entbehren kann. Er führte weiters aus, dass ihm der innere Dieustvorgang bei den Gerichtsbehörden selbstverständlich nicht bekannt ist, dass er jedoch ans den ihm von Zeit zu Zeit zu Gesichte kommenden gerichtlichen Acten sowie ans den öffentlichen Verlautbarungen der Gerichtsbehörden erfehe, dass bei denselben bezüglich sloveuischer Parteieu jederzeit in slo-vcmMr Sprache amtiert wird; er erklärte daher die Behauptnng. dass Gcrichtsbeamtc in Kram Germani-siernngstendenzcn huldigen, für eine Verdächtianna. welcher dic Begründung fehlt. Abg. H r i b a r besprach vorerst das Laudesbudqct, welches er nicht ungültig findet, bedauerte hierauf die Spaltung Ml flovenlschen Lagev iu eine conservative und cine radicalc Fraction und rügte, dass selbst beim Landcsaiisschusse trotz des Bestaudcs diesfälliger genauer Weisungen des Landtages die slovenischc Amtirung nicht durgehe'uds durchgeführt fei. Er brachte hierauf eine Menge Eiuzelnheiten vor, in denen er eine Mssachtuug der s'lovcuischen Sprache sowohl seitens autonomer Organe als auch seitens staatlicher Behörden und Aemter erblickte, und schloss mit den: Versuche, die Haltung des aus dein Staatsdienste entlassenen Professors Spincic zu rechtfertigen. Der Abgeordnete Freiherr von Schwegel polemisierte gegen den Abgeordneten Hribar, indem er ausführte, dass die Besprechung derartiger Kleinlichkeiten, wie die vom Abg. Hribar vorgebrachten, eines ernsten Politikers unwürdig ist, weil mail durch ein solches Vorgehen nnr beweise, dass man die Form über die Sache stelle. Berichterstatter Abg. Ouklje besprach die politische Verwaltung, der er einen gewissen Rückgang, was die Bcfähignng und Verwendbarkeit der Beamten betrifft, znm Vorwnrfe machte; der radicalen Partei führte er zu Gemüthe, dass ihre Haltung, alle Compromisse zu verwerfen, wohl kanm das erwüuschtc Ziel werde erreichen lassen. Hierauf wurde das Eingehen in die Special-debatte beschlossen und in derselben der Lauocsfonds-Voranschlag mit dem Gesammtcrfordernisse pro 1892 im Betrage von 836.481 Gulden lind mit der Be-decknng im Betrage von 102.455, Gulden, sohin mit dem Abgänge von 73li.O2s; Gulden genehmigt. Znr Vedecknng dieses Abganges wnrde die Einhebuug eiues 40proc. Zuschlages zur Verzehrungssteuer von Weil», Weiu- uud Obstmost nnd Fleisch, ferner eines 28pro centigen Zuschlages auf die directcn Stcueru sowie die EinHebung von Allflagen anf den Verbrauch von Liqueureu uud anderen gebrannten geistigen Flüssigkeiten beschlossen. — (Schluss des traiuischen Landtages.) Vorgestern fanden abermals zwei Sitzungen des tramischen Landtages statt. In del, Landcsansschnss wurde der Ab-geordnete Dr. Franz Papez mit ^1 von :j5 abgegebenen Stimmen acwählt; Abg. Dr. Ritter von Älciwcis erhielt 10, Abg. Zitnit 2 und Abg. Dr. Taviar 1 Stimme. Ein Stimmzettel war leer, Sodann wurde in die Budgetdebatte eingegangen, über deren Verlauf wir ubeu ausführlich berichten. Iu der Abcndsitznng wurde der Landeshauptstadt Laibach die Aufncchme eines Darlehens vou 5<)(i.ol)<) fl, bewilligt. Nach Erledigung der Tagesordnung wurde der Landtag lllit dreimaligen begeisterten Slava- und Hoch^ rufen auf Tcinc Majestät dm Kaiser geschlossen. Die Debatte über das ' Uutcrrichtswcscn» sowic jcnc übcr das Budget bringen nnr hellte iu aussührlichcr Weise; übcr dic übrigen Punkte der Tagesordnung werden wir in deu nächsten Nummcrn berichten. - (Concert der «Glasbcna Matica».» Das vorgestern im Saale der hiesigen Citalnica für dcrcn Mitglieder ucranstaltctc Concert lieferte neuerlich den Beweis, dass der Chor der Glasbcna Matica» anf der Höhe einer außerordentlichen Leistungsfähigkeit steht. Das Verdienst des jugendlich strebsamen Chormeisters und Dirigenten Herrn Hu bad ist »msomehr anznertcnncn, als es seinem Kunstucrstandc nnd seinem unermüdlichen Fleiße gelungen ist, Erfolge zn erzielen, die sonst nur nach langer Thätigkeit zu verzeichnen sind, wobei ihm allerdings die musikalische Intelligenz wie nicht minder das schöne Itiinmatcrial der Mitwirkenden eine kräftige Stütze ist. In den gemischten Chören: ^o xiini >'/. 5ol<;» von 1/. Hugolin Sattner uud «I^judicu,» von A. Focrstcr offenbarte sich cm frisches Temperament, eine Klangfülle der Stimmen und eine Präcision im Vortrage, die nnr eingehende nnd vcrständnisinnigc Schulung zuwege bringt, indes der Männerchor in den Chörcn «I^o/.äi'nvljum w», in welchem Herr Pauück das Tenorsolo sehr hübsch sang, sowie «V Ijul)smi 5i s»«t^Iu iit-llji» von A. Ncduöd, sein tüchtiges Ztrcben in der Pflege des Mannera.esana.es zeigte. Dic beiden frischcn, uoltsthümlichcn zweistimmigen Francn» chörc ans dcn mährischen biedern von DvoiVck fanden dcn sslcichcn Anwcrt wie im letzten Concerte. Aehnlichcn Ur-sprunqs, im Volkstöne gehalten, sind dic Dncttc für So prall und Tenor dieses Componislen, wclchc außerdem dnrch neue harmonische Wcndnngcn und interessante Rhythm mil fesseln. Dic Wiedergabe dcrsclbcn sowie des rcizcndcn Zchnmann'schcn Zwica.esana.cs Untcrm Fenster» durch Fräulein Vcrhnnc, die cinen sonoren Mezzosopran be» sitzt, uud dcn bestbctcmntcn Tcuoristcn Herrn Razingcr wics die sorgsamste Ansführnng der Details sowie jcnc discrete Empfindung anf, durch wclchc crst dic poetischen Ichönhcitcn dcr Composition im richtigen Lichte erscheinen. Dic bclanntc Meditation übcr Bachs crstcs Prälndinm des «wohltemperierten Clavicrs , arrangiert für Sopransolo, dreistimmige!! Chor, Violinc, Clavier mid Harmoninm, gelangte in dcr gccignetcn rnhiqcn, wcihcvollcn Stimmung, dao Topmnsolo durch dic wohlaccrcditicrtc Zängcrin Frau Grcgoric in stilvoller GcsanaM,anicr znm Ausdrnckc. Die Lehrer dcr «MaSbcna Matica., Herren Vandis und Hoffmcistcr, wclch letztcrcr sich ncbstbei dnrch dic fcinfühliqc Clavicrl'c>sieitnng zn dcn vormW'siihricn Nummern vcrdicnt gcmacht hat, beknndetcn dnrch dic Art dcr Wicdcrgabc von Bccthovcns pocsicschöncr Sonatc in 1''-p. 24, dass sie „icht allcin ihrc Instrnmcntc technisch beherrschen, sondern mich in dcn Geist dcr Com< Position mit ccht künstlerischem Gcfühlc einzudringen vermögcn. Wir hosfcn den beidcn Hcrren auch in dcr Zntunft auf dcm Gcbicte dcr Kammermusik zn bc^ sscgnen, für wclchc Kunstczattnna, sic ill schünstcr Art ihre Weihe docnmcnticrt haben. Das Concert war gut, jedoch nicht so besucht, wie wir es bei einem so großen und gcwähltcn ProMM'ne "^ Dcr Äcifall dcs dantbarcn Pnblicums lich 1^ ^ zu n'nnschen ilbrig. j„ ^' — (Die ' Blumenausstclluiig ,.^,^ Casino - Glashalle.) Nach WM,! ^°^.^T ^ wieder einmal der Gennss einer Vlumena '^ ^ schert worden. Herr Hcrzmansky l> ^,A Glashallc in einen prächtigen Vlliuieiissal^ "^ dessen Anblick, weiln wir dcS lang?", ^" '.^x^ gedenken, dcn wir hinter nlls habe", doPP-'U ^^pB auf dcn Veschancr wirlt. Dic wlli'dcrbarc ^^D der liebliche,, Kinder Floras, dic ails dein o ^ ^ des Laubes i„ allen möglichen Töneli ha^ ^ ,^ ^, herrliche Dnft. der den Besucher "'"fangt' ,„^ bn-loser Schönheit zusanlmcngestclllcn Pflanze"" ^ kF allcs gibt ci,l Vild, voil dcsscn Anbllckc "^ ^K,, trennen kann; nlan fühlt sich auf enie ^^ Inseln versetzt, wo ewiger Frühling lMM .^ ,U ^ schön ist die Mittclgrnppe, dcrcn V"'^ "^ MM Fächer- und Dattelpalmen bilden, "ähre:" "V^. ,M von nnvernleichlich schöxcn Azalee" l" ''^,,dm'">' ansneflillt wird; ganz oornc stchc" >"^ ,^>'^ feurigrothen nnd solche mit wcißen, dilMe ^ ^ Vlüteli, anf »uelche »uir die Auflllcrtsanitcu ^ besonders le,lten. Sehr schön und "u^ ,^^»ch,^ sind ferner dic Conifercn, zwischc» ""^'.Hdie^, und da cinc cillheilnischc Tannc s^)e"-/^ ' ^be''^ heit drr ausländischen noch besonders l'""""^,, V^ mitten aus denselben ragen die scP" ^ ^M!"^', der Cycas (Sagopalme) hervor. Vo" dc» ^ „^ ble", de,i Hyacinthen, Tnlpcn. Tazetten lNa«M ,js^„. "" Blättern lind viel blumigen Schäften). ^> ^, u^, Spanicil stamlnendc Narcissen, dcrcn H", ^ , glcichlich lieblicher ist, können w" "" ! Wi,, g^, in ihrer Gesammtheit, wie sie da ""' '''^ ^^,.„pl^ werden müsscn, wcnn inan dic "^''' ^iiern""^,! dcrsclbcn würdigen will; aber allch ,"^'.^rc!i ^ zwar häufige Marttpflanzcn, w'^n "'^'3^, dnrch die außerordentliche Maim'Mllstu ^M Es gebricht uns leider all Nanm, a'io > ^^ was nns bcim Anblicke dcr in i^"' "' j,i allc>«' / Ausstellung bcsonders gefallen hat. Mes ^M' Arraligenient ein schr geschlllacluollcs, '' ^ l , dcn vorhandenen Naum ein ""lst^U'» ^ h<,t l"'^ Herrn Herzmanskl) hiczu besslückiminschc"' ^B ^ Zeit und lnit verhältnismäßig '""''" ^l'äh""',/ Schelisluert^s geleistet. Wenn w«r "^ D,M.^ das Neincrträgnis dem hiesigen lim« ^^ ^. gewidmet ist, so glanben wir 1^"''" ^ z"I>°" dieser schöllen Nlllmenausstellnng "" ' ^fy'"ü'^F es wird nieluanden reuen. Herrn H"'s'"„ ^^jsche» ^ aber den besten Erfolg zu seine" g" ,^ hic,'5 ^ bungen. Die Ausstellung wird nocy ^ geschlossen. ^Stei<.^ - (Localbahn ^"'b"^^^ ^ letzten Landtanssitzmig voln ^).^ ,^ Zte' '^. ordnete dcr Landgemeinden des ^"^„sche >' / Kcrsnik, inchrere Ucbclständc ""0 ^..„ ziil HlO auf d.'n Vctneb dcr Localbahn La'lm^ ^er,'^ ,^ Es wurde darauf hing wiese", dass ^hach ^F Steiner Äahn in dcn Siidbah"lM ^ ^^ ,„it^.L und anch von da auslanfcn s^^'?' ^iii'''''^ ^ ans deli lebhasten Personenverkehr Ml. ^ h<,o ^. sonenziige von dcn Frachtzügcn erfoW ^^ h.e ^ kürzere Fahrzeit erzielt wcrdc.' "H bcsst'"^ff. ilunq dem Vcdürfnissc dcs P"bl'"'"' „.iltl'^Fi gcän'ocrl, i.lsbefondcre die Abfahtt ,,^ ^ abgehenden Zuges nm etwa 'W M" "' ^) "',^ dadllrch dcr Anschlllss an dc"^" <, bc>"'l' F vcrkehrendcll Mittagszna dcr ^ eit ^ dt ^ solltc Wcitcrs wurde die NothH dclH< einer Haltestelle im nördliche" Th'^ be ft ^ sowie eine Herabsehllllg dcr F"cht a^,i,ge^ ^ Stüägüter betont. Endlich ""de ,^lche ^ ^„ allsgcsprochen, dass die Jahre mit so günstigem die Zeit vom Juni bis Scplen.b " ^ mit Ostern eingeführt nnd bis ^' dies" F^,'. werden sollten. Die Abstcllung " „desh"" .^. wurdc anch vom Bürgerincistcr 0' , c^Ml"^!'''. bach, Abg. Grassclli krMgst^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Vertreter dcs Oroßgr..ndbc,ches ^ j'.'S" sichl ,^ Vercitlmllisskeit erklärte, sich d'e^,. M l^> .„ rathe wärmstens vcriucnden 3" ' c'l''he'Nc'ch^ A..sführ,lngcn beschloss dcr 2"Ndt"^^hn ^,,gcH altsschusS möge bci dcr Slc'ncr" .ftcllM , ^, . hinsichtlich der Mtcrsrachisake, d" ^ ,„,t ^ ^ Vcll.ndnna.cn dcs Pcrso>.cn«c:W'^.,.^ '^<" und mit der Staatsbahn n'w " ^.^.ldc ^b^ ordmmg dahin erwirken, d"!s ,^. ^" ^, schaft von Stcin cbcnso >me 1 k^O'il^ entsprcchc. . ^ de^,,^,,^ ^,,^ ' '(Comcnius-Fel^^.-'>^ Lehrerverei „ cs.) D'e " ,„h>" „^ dcl ^ Vercinsabend angclündigte ^ ^g"'^B^ s> Verlauf. Nach einer hcrzl'") Hcn''" „^ F ^ nenen durch den Verci.'sobl.'a '''^e, ' ^^"' ^"" diesem geschichtlichen Hinter-^ Sehnst? ^'^ ehrwürdige Lcidensgcstalt des < Mannes '^chcr der ^s ^"'"'^^" "b. Im zweiten Theile, ^'v'bniet,^ ^'^"chung der Hauptwerke des Comcnius Wsche» A,,^ ""'^l»te der Redner den Zweck, die ftäda-^rke» nied,, s'""^" d" Gegenlvart zu den in jeuen ^ ^lanq 5. .^'" I^"" w Beziehung zu setzen, und wichen A« " "' "ner su ausgczeichucteu und an Päda-^'""ksaiiis.??^" ^M Weise, dass die gespannte ,'!'" "lsdann ^ Zuhörer bis znm letzten Satze anhielt, ^'" und l "' '^nizer gerällschvollcn aber umso herz-^rch den ^""^lleren Bcifalle P atz zu machen. Die '^ in si>„, "" hcrvurgcrufeuc geistige Spannung """g. ailsa l'^^"^ ^"l"ch Mendelssohns «Die Trennn der ernst» ""b ^"^""^ "" pasW'der Uebcrgang ^^chsor'F^ zu>u traulichen Gespräch geschaffen. 3"^de^.''^. Walln er gab noch in schwnng-"wberei,, kp ^"ilnng Ausdruck, dass der lrainische °M^nf„,^ ^roßeu Pädagogen Comemns das wür-7""l!e»e ^ '.^en würde, wenn die heuligc so wohl-Wlclicn ^ das erste Glied einer Reihe von pä'da-le ' Hvisck '"""' ^ im nächsten Vcrcinsjahrc in ^^'se m. ?^""^'^'l veranstalteu wären, um wci->/s änderte l I" ^"^Mgischcn Anschauungel, früherer H^''Herren 9''!! /" '"^'"' ^ic Versammlung. F>ttt°r D? ^'^sschulinspcctor Josef Gu,nan,Spar-M 6 hrovatsi m ^ Suppa". Sch.llrath nnd Director ^ - 7^lschnldirector Dr. Rndolf Innowicz M° beehr?'. "!p'"or ^^f. Franz Levee mit ihrem Re ^'"'sche 9V ^ "'"cr dem Eindrucke ans, dass dez , "lei„ d.m"^""" "'" Feier veranstaltet habe, her/ "°" M^ '" ^^ Festrede gezeichneten Charakter »°ben 2"' ""spricht. Znm Schlüsse muss noch ^ °'"es iib"s l'' ^ die Theilnehnier durch den Vlas ' 'velche^ ^"'^roßen Comeniusbildes überrascht llen. Herrn '/'^ ^" Künstlcrhand des akademischen Wett ach hervorgegangen, der bttci^ lZu de, ^""'^ ^"'" schenk gemacht hat. V°'5 ^"annt «3°"' einderaths,vahlen.) Wie s<«tt ^ ^mcind ,s ^"' Ergänzungswahlen für deu 3l»sk ^ Wab I " "" 25.. 27. und 29. April hie! ^ geratl .,^ "'°" begiuut denu auch bereits in ky Astern in, K ^ Verein .^1ov«n«k0 är^tvc». über ^ ab «?^ ^er hiesigen Citalnica eine Ver-sAe ^evorsteli, ^ ^"" Tagesordnuug die Discussion ^ch «?" ^°m n'. ^.neinderaths-Ergänzungswahlen Candidate« gesetzt war. ^»^ Herrn ^"sammlung s"tcns des Vereins-t>er " eilv^. ^> ogola meldete sich Dr. Ritter i°ttsck?^atilie„ fs " Worte, um ein Compromiss ,nit "lt "liche slov , "'"'schen Partei zu empfehlen. Die ^ , ?lg den !w ^""" s" ^"ar stark geuug, um ^»der.^ im c>7^lka,npf ailfnehinen zu können, bitter 7"dnis n^ "^ der nationalen Sache ein °^?Älri,v?s.^" Conscrvativen anzubahnen. '" die' ^uftrant . . ^en Antrag, dass der Vereins-^tliirte gliche n ""be, '"" ber conservaliven Partei °""te '?"ss man . "^""ac" ^" treten. Herr Knn. l^id,? empfel^" ^"l)andlungcn vielleicht abseheu ^??en cH"^/r, die aus dem Ocmeinderathe ?s «ir^^v,^,7""wen Mitglieder in die Candidaten-'^ ? ^ertr^ . ^"' aufzuuehmen, da dieselben städtische,, Interessen bekannt i>H'nss, doch^nl>ss'^^"" l"'""p'l" "icht g'g'" >e^'MNeierc,,H '"^e d,c Initiative von der con- d'"iK ^"en Ä^ 3ürheuer,nögederVereiu ^>'2^tom^^^^^^ 'b uu nächsten Jahre ein Com- > I, ? wurde I''^lle vo>lder Gcgenpartei ab. Dieser > 3 " "s ^.^" Versa,nn,lunq accepticrt. So^ ^'. H Körper ^ldaten »on.iniert. und zwar für den ><"Kc,u>r z^ ^>'l Änchdruckereibesitzer Anton ^a Ä'"; f^"" Strutelj nnd Schuhn.achernleister ?i"^ ^''""ten Wahltörper die Hcrre.,: ?""! s> '" Iolim. 5"""^'"'dent Anton Svrtet, >n3^H^f"'ic und Professor Thomas V"lt^^ik. ^ ^hl^rper die Herren: kais. Rath '", 3ra„z N^''>'a>.u Johann ttnez. Landes- ,^, ' (<2^ ""' ""d Handelsmann Franz ^^IÄ^' Theater.) Das Lnstspiel ^ >"st",,? jenen Ar. I ^"" ^lnn: und Raoul ^>s>ker. di "b"tcn der neueren französischen >^'e. e I^^ga>m,. s ? ^audevillisten - Akademie °b°> ^5"'d,/?' s'"d und welche die Technik << n^e an Z"7n Backfischtraditionen, ans V'' s° .'" in d?r , ' ^^"' Der Name der ^1i>^>h die m^ vielfach bekannt des .1^« im <1<- ^"dic f.. H" ''doch durch das Gastspiel """,, iue^ eine der aus- gelassensten Cochonerien derselben — Parfum» — im K'arlthcatcr inscenicrte. «Die nervösen Frauen» gehören zweifellos zu dcu harmloseren Arbeiten der geistvollen Franzosen, obschon es auch darin nicht an zahlreichen Schlüpfrigkeiten mangelt, die man jedoch unter der wahren Sturzflut voll Situations- und Verwechslungslomit verzeiht. Am wenigsten spricht noch der erste Act an, in welchem die Grundidee der Handlung, darin bestehend, dass die nervöse Frau, aufgereizt durch die unvermeidliche Schwiegermutter, aus einem Adressenbuch den Bonbon-fabrikantcn Chapelonx heranssticht und demselben in Gegenwart ihres lammfrommen Mannes ein dülot äoux schreibt, förmlich mit Haaren herbeigezogen wird. Dieses Killot, (i"nx, die Eifersucht des Gatten gegeu den Bonbon-fabrikantcn, der von dem ganzen Handel nichts weiß und eine Strohwitwe heiraten will, deren angeblicher Ehemann mit dem Eifersüchtigen verwechselt wird n, s. w., bringen ein tolles Durcheinander in Verwechslungstonul und Dialogpointen von funkelndem Esprit hervor. 2>e lustige Komödie hat hier bciweitem nicht den durch-schlageudcu Hcitcrkeitscrfolg wie andernorts erzielt. Wir wollen, da die Saison dem Ende nahe ist, unerörtert lassen, ob an diesem Halberfolgc die Darstellung oder das für derlei gepfefferte Pariser Sittenlustspiele mcht genügend präparierte Publicum Schuld trägt. Aehnliche Lustspiele und Possen werdeu wohl dem Repertoire^ auch künftighin eingefügt werden und in der kommenden Tai,ou eine gründlichere Vorbereitung erfahren. Die Vorstellung war gut besucht, und es wurden die Bcneficianten Frau Borstnit und Herr Danilo mit großem Äeisalle empfangen uud durch Blumeuspenden ausgezeichnet. .1. — < Der Baugruud für das neue SPl -tal.j In der jüngsten Nummer unseres Blattes wurde im Landtagsberichte inbctreff des Spitalsbcmcs berichtet, «es sei vom fürstlnschöslichen Consistorium dem Landtage zu Spitalsbauzweckeu ein Grund hinter der Pcterstlrchc im Ausmaße uou 12 Joch zum Kaufe angeboten worden.» Um falfchcn Interpretationen zu begegnen, werden wir crfucht zu constatiercn, dass weder vom fürstbischo> lichen Consistorium, noch von sonst jemandem dem hohen Landtage irgend welches «Anbot» mit obigen Gründen gemacht wurde, suudcrn dass an Seine Excellenz den Herrn Fürstbischof privatim eine Vomnfragc gerichtet wurde, ob die genannten Parccllen zu Tpitalsbauzweckcu zu haben wärcu. Die amtliche diesbezügliche Anfrage des traimschcn Landesausschnsses ist datiert vom !>. d. M. und noch am selben Tage nachmittags A Uhr beim fürstbischöflichen Ordinariate präsentiert worden. Um weiteren Missdeutungcn vorzubeugen, sei auch erwähnt, dass weder in der mündlichen privaten uoch in der amtlichen schriftlichen Anfrage irgendwie die Rede von der Bcnütznng der Peterstirche als Spitalskirchc war. — (Philharmonisches Concert.) Das außerordentliche Concert zum Vortheile des Fondes der philharmonischen Gesellschaft findet morgen unter der Leitung des Musikdirectors Herrn Josef Zohrcr und solistischer Mitwirkung des Fräuleins Iosefine von Artner k. t. Hosupcrnsängerin aus Wien. sow'e der Herren Narl Link, sächsischer Kammersänger aus Graz. und Franz von Reichen berg, t. t. Hofopern - und k u. l. yos-kapellen-Sängcr aus Win; ferner unter Betheiligung des Damen- und Männerchores der philharmonischen Gesellschaft, letzterer verstärkt dnrch Mitglieder der Sangerrunde des Laibacher deutschen Turnvereines, statt. Beginn des Concertes halb « Uhr abends. Zur Aufführung gelaugt: .Die Schöpfung', Oratorium in drei Abthc.lungcn fur Soli. gemischten Chor uud Orchester. Musik von Joses Haydn. Gabriel, Eva - Fräulein Iosefine von Artner; Uriel — Herr Karl Lint; Raphael, Adam — Herr Franz von Reichcnberg. Zwischen den Abtheilungen des Oratoriums ist eiue Pause von je W Minuten Texte sind an der Cassa um 10 kr. zu haben. Vormerkungen für Sitze nimmt der Vereinscafsier Herr Karl Karinger am Rathhausplatz entgegen. Auf die Mitwirkung des l. l. Hofopernfängers Schittenhelm mufste le'der verzichtet werden, da dieser Künstler plötzlich "krantt »n. Der Gesellschaft ist es jedoch gelungen, den sacyMcyen Kammersänger Herrn Karl Link aus Graz, der be.m lncsiaen Publicum noch in bester Erinnerung steyl^ ms Ersatz zu gcwiuuen. - Wie uns soeben nachträglich nut-getheilt wird, hat nun auch noch die k. k. H'^N' sänaeri» Fräulein von A r tner ebenfalls «trankheitvl alber» adqesagt, Ucber telegraphische Neqnisition ist cs gelungen, w'dcr Person der Frau bura welcher als Concerlsanqerin ein guter Ruf vorauv geht'einen Ersatz zu bekommen. Herr 'berühmte Bassist der k. t. Hofoper, wird d.e V^p " des Raphael und Adam. die größten und wichtigsten, ,n der «Schöpfung» singe». ..f,„fs«1 Am — (Die Taufpathin Tegetth offs.) Am 24 v M. starb in Mottling in Untcrlram llifolge Influenza all Luuqenlähmung im Alter von «2 Jahren die ^Antonia Heh-Fux, geborne Wanlo » Lenzen heim. Sie war die letzte Tochter des am U) Mai 18«2 il, Graz verstorbenen Obersten Thaddaus Manko von Lenzenheim, und sie ist es 9""e en we che Wilhelm Freiherr,, von Tegetthoff im Jahre IU^7 aus der Taufe hob. Frau He^Fux war eine geistreiche Frau und blieb ihr Lebenlang ein echtes Soldatenlmd. * (UnglücksfalI.) In der vorigen Woche lteß der Besitzer Franz Cvetnic im Kleinmaierhof bei Adels-bcrg auf seiner Hutweide mittels Dynamit Felsen sprengen, wobei sein Hirtenknabe eine Dynamitkapsel entwendete, welche er später dem 13jährigen Besitzerssohne Johann Morel übergab. Dieser hielt die Kapsel in der Hand, und die Gefahr nicht ahnend, zündete er die Kapsel an. Dieselbe explodierte, und der unvorsichtige Knabe erlitt hiedurch an der linken Hand derartige Verletzungen, dass ei ins Laibacher Spital überführt werden musste. —6. — (Vortrag im Rudolfin um.) Heute um halb 7 Uhr abends wird Herr Professor Simon Rutar im Lesezimmer des Rudolfimnns einen slovenischen Vortrag halten über das Thema: «Die Schiffahrt auf der Laibach». Vom Musealvereine für Krain werden alle Freunde der heimatlichen Geschichte zu diesem Vortrage hiemit eingeladen. — (Evangelischer Gottesdienst) wird in der hiesigen Christustirche sowohl am Charfreitage als am Ostcrsonntage abgehalten werden, da der allgemein beliebte frühere Pfarrer Herr Dr. Th, Elze, einer bezüglichen Einladung freundlichst Folge leistend, aus Venedig hier ein» trifft, um seiner alten Gemeinde in ihrer schwierigen Lage zn dienen. — (Gemeinde wähl in Schwarzenberg.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-gemeinde Schwarzenberg wurden gewählt Matthäus Lampe aus Schwarzenbcrg zum Gemeindevorsteher, Thomas Gostisa aus Zadlog, Franz Rudolf aus Schwarzenberg und Stefan Rudolf aus Kanjidol zu Gemeinderäthen. — (Vom neuen Theater.) Die Leitung des Laudestheaters in Laibach wurde dem Thcaterdirector Herrn Rudolf Frinte, bekannt durch sein verdienstvolles Wirken an den Bühnen von Marburg. Cilli und Glcichenberg, sowie ehedem in Vozen und Meran, verliehen. Neueste Polt. Original-Telegramme der „Laivlichcr Zeitung". Wien, 10. April. Der Kaiser reiste gestern abends nach München zum Besuche des Prinzen Leopold und der Prinzessin Gisela ab und kehrt Mittwoch abends hichcr zurück. — Die Landtage von Kärnten, Salzburg und Vorarlberg wurden gestern geschlossen. ^ Linz, 10. April. Die Generalversammlung der hiesigen Sparcasse hat hunderttausend Gulden für den Bau von Arbeit crhänsern gewidmet Budapest, W.April. Das Abc;cordnetenhaus trat die Osterfericn an. Die nächste Sitznng findet am 2l. April statt. Dem Vernehmen nach wird die Staatspolizei die Feier des 1. Mai nicht gestatten und Arbeiter-Versammlungen sowie Corvorations-Aufzüge verhindern. Die socialdemokratische Arbeiterpartei beschloss, den Isten Mai demonstrativ außerhalb der Stadt zu feiern. Bologna, 10. April. Murri. der Director des Institutes für Wnthkranke, hat durch eine eigentliche Anwendung der Methode Pasteurs den ersten Heilungserfolg bei einem in vorgeschrittenem Stadium wüth-kranken Menschen erzielt. Paris, 9. April. In der Kammer erklärte der Justizministcr, der Bischof von Mende wurde wegen des Rundschreibens vor dcn Staatsrath gewiesen und sein Gehaltsbezng sei eingestellt; jeder Priester, welcher Reden gegen die Republik halte, werde gerichtlich verfolgt werden. Kairo, 9. April. Der Snltan gestand dem Khedive die Verwaltnng der Halbinfel Sinai zu. Durch den Text des Fermans ist der geschaffene Zwifchenfall erledigt. Volkswirtschaftliches. Lall'llch, U. April. Auf dem heutigen Markte sind er. schienen: 5 Wagen mit Getreide. 10 Wagen mit Heu und Stroh, 24 Wagen und 3 Schiffe mit Holz. Durchschnitts.Preise. 2Nlt,- Mz,l ^ HM,» Mgz.» fl^'ll. si'slr., "fi, lr, ^fi, kr. Weizen pr. Hektolit. 8^— 8 ?3 2 84l Rindfleisch pr. Kilo - ll2 -!- Halbfrucht . —,-----------! Kalbfleisch . . 58____ Heiden » 6 40 6 43, Schweinefleisch » 64------- Hirsr » 5l— 4 96, Schöpsenfleisch » 40------- Kuturuz » 4 80 4 96 Hähndel pr. Stück 1____ Erdäpfel 100 Kilo 2 86-------Tauben . 20____ Linsen pr. Meterctr. 11 - . Heu pr. M.-Ctr 1 96____ Erbsen . 10-------Stroh . . . 2 40------- 55'jolen . 9----------Holz, hartes pr. Rmbsschmalz Kilo — 84 —!— Klafter 7^----------- Schweineschmalz, — «6-------------- weiches. » 5----------- Speck, frisch . — 56-------Wein,roth.,100Lit.-------24 — — geräuchert » —«-------— Weiher. »-------30 — Angctommene Fremde. Hottl Sladt Wien. Pontelli. Kfm.; Salvador, Veterinär; Scha» landet, Pfarrer, Trieft. - Boaat, Um.: Just. irfm., sammt Frau. Vrünn. — Hyacmt und Josef Ronchetti, Rentmeister. Privatier; Schönberger, Zinu-r, Heller, Just, Eisenstadter, Baumgartner. Lehmann, Hcrling, cUutman, Kflte., Wlen. — Mattel. Hau5dcjcher, Graz. - Erzen s. Frau. Iosessthal. -Tatlrnrt, Villach. - Schmoranzer. Scisenberg. — Dester, Kfm., Preftburg. — ttvhnstamm, Fabrikant, Fürth. — Kraus, Fabrilsdirector, Lrifml. — Krulis, Ingemeur, Prag. Laibacher Zeitung Nr. 82. 696 1l. April M Hotel Elefant. Löwith, Kfm., und Glas, Wien. — Masaratti, Ksm., Trieft. — Stanonil. Professor, und Luloschitz, Antiquar, Oraz. — Zenovich s. Tochter, Sessana. — Varon Aichlburg, Bergwerksbesitzer, St. Stefan. — Süll, Major, Klagenfurt. — Wirl, Kfm., Agram. — Schmiedhuber. Pferdehändler, Capitel» Hof. — Kerzisnik, Scheraunitz. — Wachtel, Pilsen. — Pasa» oalli, Fiume. — Grcllert, Düsseldorf. — Huckel s. Tochter, Neutitschein. — Schustale s. Mnd, Nesselsdorf. Hotel Siidbahnbof. Vattistuti, Maurer, Chiusaforte. — Ungar s. Frau. Rakonih. — Hartenfcls, Iohannesbera.. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Tschurtschenthal'er u. Michor, St. Stefan. — Korun, Pola. — Iuvan, Ratschach, — Leitner, Feistritz. Hotel Gairifcher Hof. Kotschevar, Reis., Tschernembl. — Lipnsik, Finlenstein. — Kargl, Oetonom, St. Iobst. — Haßer, Wirt, Firnitz.____________________________________________ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " 7^U7Mg^7Z6^8"^b^'s^Q.^mäHl^'I lKte? "^^ 9.2»R. 737-0 108 O. heftig . heiter 000 ^9 , Ab. 739-3 5 8 O. schwach ^ heiter________ ?U.Mg. 7397 1-8 NO. schwach"! heiles 10 2 , N 738 2 114 O. mähig i heiter 0 00 9 . Ab. 736-1 58 O. schwach > heiter Am 9. heiter, kalter, heftiger Ostwind. — Am 10. Herr« licher wolkenloser Tag. — Das Tagesmittel der Temperatur an den beiden Tagen 9'0° und 6 3', beziehungsweise um 13° über und 2 7° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur.- I. Nagliö. Verstorbene. Im Spitale. Den 6. April. Maaia Plcnk, Arbeiterin, 25 I., Lungen» tuberculose. Im Garn i sonöspitale. Den 10. April. Johann Fajdiga, k. t, Hauptmann,36 I., Lungentuberculose. Lottozichuligcu vom l>. April. Wien: 1 52 90 51 ll. Graz: 46 1 86 39 20. ^ Das Osficiers-Corps des Infanterie-Ne« M W aiment^ Freiherr von tt»hn N». 17 gibt die W> ^ betrübende Nachricht uon dem Ableben des hoch- ^ geschätzten und geliebten .Kameraden, des Herrn ^ Hauptniannes 2. Classe > Johann Fajdiga > ^ Besitzer der silbernen TapserleitsMedaillc 2. Classe ^ ^ und der Kricgsmedaillc ^ ^ welcher gestern um 12 Uhr nachts nach schmerzvollen ^ ^ Leiden im 37, Lebensjahre verschieden ist. W Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird W M am 11. April 1892 um 3 Uhr nachmittags im M M l. und k. Garnisonsspitale Nr. 8 gehoben »nd auf W « dem Friedhofe zu St. Christoph bestattet werden, W W Laibach am 10. April 18l)2. W Tief erschüttert gebe» wir Freunden und Vekannleu die traurige Ma>"' , » es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, "" ..^ nigst geliebte Mutter, Schwieget' und M'°'M Frau Mam EiniilliUtt »Ü6 Wiesler heute abends um 7 Uhr in ihrem ^- ^"^," nach klirzem, schwerem Leiden zu sich 5" "N,,,,en Die irdische Hülle der theuren Dali'W"^ ^,. wird Samswg. de» !). d. M.. halb l^ UY^ ' ^. tags in aller Stille aus dem Trmicrhmch' ^ ^^, gasse Nr. 10 auf den Mhnhof überführt, ^«,^. den 12, b, M,. »m 5i Uhr uachiniita^ m ' ^ pelle z» St. Christoph in Laibach feierlichst " > ^he nnd auf dein Friedhofe dortselbst i>" 3""'»"^ beigesetzt, >.. tsathedrale Nie hl. Seelenmessen werden m der ""^^gch z» Sarajeno und in mehreren Kirchen 5" ^ gelesen. Sarajevo, am 7. April 1892. , ,.,, Ahorne Ma,ir P.'lz Edle von »lntic^ln'l'" "^„ Sm„l.,vl-l- als Tochter.— Friedrich ^,'^i'B uon »!„t0M.-Pfdbr. k 120 st. . . 148 60 149 20 t«V« vest. Golbrente, steuerfrei 11« 70 110.9, Vesterr. Notenreute, » . 1N2l>l, 103 — Gar»ntier 11925 Vorarlbeigcr !«ahn in Tilber . 105-50 10S'5" «lisabethbahn ^<» fl, CM. , . 25y 5<)!252 - dto. Linz-Vudwei«2NN fl. «. W, 22g.. 230 5« dto. Valzb-llrol 200 st, «. W. 216' 21? - «lisabethbahn für 200 Vlarl . 112 25 113 — bto, für 200 Mail 4«/„ ... IIS 25 117 25 gillnz Ioseph'Babn Em. 1884 . 96 45 «7 45 Vornrlberger «ahn «miss, 18S4 95 2« 95'?^ Una. «llldrent« 4°/, . . . . i08 35 108 55 dt«, Papieren!« 5°/«. . . . 1«l nu 102 - bto. Iisenb,-«!,I.1U0fl,ü,W.D. I18'«0 119 6a detto cumul, Stücke 99 ?n lO0 ?<> bto. ostbahn.Pi-ioritättn . —-— —-— dto. Ttaats-Obligat. v, 1.18?« 115 50 1l«50 dto. Weinzehent.Nbl.-Ob.inOfi. 98- - 98 90 bto. Prüm-Anl. klonst.ö.W. 145— 146 — detto k 50 fl. 0. W. 144— 145- - lhtlh-Ng.-Lose 4°/„ ION fl. 5. W. 13« 25 127 — «eld Ware Grundentl.'Pbliglltiontn (für 100 st. EM,). 5"/„ galizische...... 10480 105 - 5"/„ mährische...... —-— —-— 5°/^ Krain und Küstenland . . —-— — — 5"/„ niederösterreichisch« . . , 109— 110 — 5°/„ stettische...... —-— —-— 5«/„ lroatischc »nd slavonische , 105'- - 10« — 5°/„ siebenbürgischs , , , , —-— —-— 5"/„ Temcser Banal , , . , —— —-— 5"/„ ungariscbc...... 9283 93-8N Andere üssentl. Anlehen Donau-Reg.-Lose 5"/« 100 fl, , 122 — 123 — dto. Anleihe 1878 , . 10« — ,07'-Nnlehen der Stadt Görz , , 111— — — 'Anlchen b, Ttadtgcmelnde Wien 105— 10« -Präm,'Änl, d, Stadigem. Wien 1!,6-- >57'— Bürsenbau-Nnlehcn verlos. 5"/„ 98 75 9l>l!l', Pfandbriefe «für 1W st.). Vobencr. allg, öst. 4"/„ G, . , ii 11140 111 sn Oest, Hypotbclenbanl lNj. 50°/^ 99-— 99-50 Ocst,-ung, Baiil verl. 4'/,°/,, , 101 — Ki50 dettll » 4°/„ . . 99-70 100-2« detto 50jähr. » 4«/n , . 99 70 100-20 PrioritatS'Gbliglltionen (für 100 fl,), Ferdinands Norbbahn !tm, >»8« 9»-><' 100-— Valizische Karl ° Ludwi „ - «ahn «m, 1881 300 st, E. 4>/,°/n . —— — — weld Wa^ lDesterr, Nordwestbahn , , . ,07-35. n>« 35, Ttaatsbahn.......,<14 ^> 1!»,'.-5<) Südbahn il 3"/,,.....140-35 <41 35 > k ü"/y.....1«0.— l2« f,s, Ung.-ao' '. Nah».....102 50 10Ü-25 ginerse Last (per Stücl), Crebitlosc 1»« fl...... N»2 — >!»!! — Clarli'üose 40 st...... 5«'.- 57 — 4"/n Donali Dampfsch. 100 fl, . 12«-— >2«'— Uaibacher Präm-Anleh, 2« st. 22 25 ?2-75 lüfenrr Lose 40 st..... 59 - kl'—> ^nlssu^ose 4l> st...... 55'-- 5", - «ullir» Nrcuz, öst, Ves, v , >0 fl, l8 30 ,8 70! >c»d°Il'l, Lose l« fl..... 23-— 25 — 3alm Kose 4„ st...... 83'— —'— 3t, 2'5<, N»!,0 Walbslelü-Lose 80 st..... 40'— — — Windlsch-Viäh^Lose 20 st, . . «»>— ll!» — Gew.-Tch, d, 3"/„ Präm,-Schuld' »erschr. der Vobencreditanstalt »325 24'— Kllnk'Hrtien (per Klück). AnssloM.Uanl 200 fl. «<>«/„ lt, . 147 50 148-z» Vanlvcrein, Wiener, 100 fl, . m 90 nZ 5,, Vdcr,-Anst. »st„ 200 fl. S, 40"/„ 37« - ! »77-.. llldt.-Nnst. f. Hand, n. O. ,N0fl. »0!!-— 3s><< 5« «reditbaiil, AN„, »nss,. 20Nfl, . g«» 75 ,!.i» ^5, Depositcnbanl, Alla,, 2<»0 fl, , 2^'2 5<, 204- - GKcompte Ge!,, Ndröst,, 5<»0 fl «3<>— »134- Viro- u. Oassenv,, Wiener 200 fl 2l1-. 212 — Geld Ware Hyputhelenb,, üst, 200ft ^l»"/„E, 7l>. 71,- Länderbanl, öst, 200 st. V, , , 205> — 205-50 Oestl'rr, »Nss, Vanl N<"' ", . , ö»0-- !!95 — Uüimibanl 200 fl...... 23» 75 232-25 Verlehr«ba„l, Mllg,. ,40 , ,157 50 158 5» Äcllen von Hrnneport» Unternehmungen lver Stiill), «llbrecht.Aahn 2!'<> st. Silber .! »l 3,"' »150 Alsijlo-ssillma», Bahn 200 fl. 3, 2<>3 75 204 25 ^i!hn, Nordbal,!! l5" ft, . . 182- - 18., - . M''stl'ul,!i ÄX> sl, , , 352-50 .?->:< 50 B»!Htiehrad,-r Eis. 50« il, ssW, > 14'.1 ! l5<> dtn. ,lil, l!.) 2M> fl, . 452 — 454 !>!> Donau ' L^uipfschifflahrt ° Ges., Oistcrr, 500 fl. CM. , , , 315- 31^-- Lrau-Els. («,.Db,Z,) 200 fl, S, 20! 75 202 25 D>:x ^udenb,Gis,.N, 200 fl. S 54«-- 547-- ssl'r'blnanbs Norbb 1000 ft. CM, «X25 2«3" Oal, 5>t 21175 tiemb, ° «lzi'rnow. - III!»!, lllleii' bat,» GeslNlch, 2<»" sl, 2, , . 24/25 247 50 L!und.üst..U!,g,,'Iri''sl.'>»"fl, st. Nilb. ^i<,9 75 210 5" dto. (lit, l!,> ill»» fl 2, , , u»l — 2»l-5>0 Pran DuxerGileiib, 150 fl Sill,, «5-25 55 75 Staalseiscnbahn 200 fl, Tilber 2«.! 25, 284 75 Eiidbahn ^«0 fl, Silber, . «7-25 88-25 EüdNordb,Vrrb.°Ä, !i00fl,CM. 1«4—, 184 8,» Iramwal,.Ges,,Wl,,l70st,ö,W. 233 50 240 50 . neue Wr.. Priorität«-. Attln! l<><» st...... 95— »7 - Ung,-aaliz,(tn,. " -.^ ^, ,b , ^ .«tlbew.M. 'Mp'"s. '-„ . ^',,i«>" i."^^„, 5 «^7^ Münw» (««-sell,, uslcrr- «'^ » ,,73 ^^ Pra^r Ei!c»I,'d,/" -/^ ^. «^ ^,^,^ .Vct,!ö.iclmühl., ^""" - ^ ^, ,'i'/ ,7,,^ Ili!a!,.'s N°l!l",N','"'!.,,..,',, 3»5 -lUaffn,,,-G ,Ol's< '"./""' ,, PcÜ „, ,„ ^,^ W<,^«Lcil,a>lsl,. M« '"^ . »Lp «0 f! - ' » ^^ iil>' Wr, Ba.Mk'Ilschllft "",^,Iss! "-> ^ WieiirrberarrZieNll «"«c» DlvistN. 5«z«Fl! Deutsche Pläye, - ' . «^^ »?' London . , - ' . 'llaril,..---' Valuten. z«' ,p. Ducow, /.,-',-' H ",?' 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