AM t S- H ^^ V l A t t. H^°. M. Nienstag den 17. August ^830. Nubernial- ^erlautbarunZen. z- l018- f v v i s V" 17556< Attesa la vacanza del posto di Control-lore nell'i. r. Ufficio-provinciate delle tasse in Zara, al quale e annesso V ammo stipen-dio difiorini settecento in moneta di con-venzione, verso l'obbligo di una regolare cauzione di fiorini trecento o in denaro ei-fettivo o mediante istrumento di sidejussione prammatica, si apre il relativo concorso tino all' ultimo giorno di agosto p. Y. — Dovran-no essere giunte nelP mdicato termine al protocollo dell7 i. r. Guverno dellaDalmazia le supplicazioni de7 concorrcnti, mediante la superioritä dalla quale dipendono se sono impiegati, comprovondo nelle medesime patria, eta, stato, religione, studj, cogni-zione perfetta delle lingue tedesca ad itali-ana, impieghi »ostenuti, durata del servi-Äo, abilita, assiduita, moralitä, piena co~ gnizione del conteggio e del maneggio degli affari di tasse j possibility a prestare la sud-detta cauzione, e se ed in quale relazione di parentela o di affinita si trovino i concor-renti stessi con gF iinpiegati dell'i»r. Ufiicio-provinciale delle tasse in Zara. — Dall' i. r. Governo della Dalniazia, Zarali i3 luglio i83o. - , - DOMENIGQ DE CATTANJ, I. R« Secretario di Governo. Z. 1012. <3) Nr. 16653. Concurs - Verlautbarung. , ». ^'^^setzung, der bei dem provisorischen landesfurstl.chen Bezirkscommissariatc zu Stall erledigten zweiten Actuarsstelle. — Bei dem provisorischen landesfürstllchen Bezirkscommis-sarlate zu ^iall, im V.llacher Kreise, ist die provlsomche zwelte Bezirksactuarsstelle mtt einer jahrlichen Gratificatron von Vierhundert Gulden M. M. in Erledigung gekommen. — Diejenigen / welche diese Stelle zu erhalten wün- schen, werden hiemit aufgefordert, ihre doku-mentirten Gesuche bis 20. September l. I. bei dem Villacher k. k. Krcisamte einzubringen, und sich hierm über ihre bisherige Dienstleistung, Moralität und Sprachkenntnisse ouszuweiscn, wobei bemerkt wird, daß zu dieser Bedienstung vorzugsweise dazu'geelgnete Individuen aus dem Qmescentcnstande der Staatsgüterbeamten berufen sind, welchen zu ihren bereits beziehenden Quiescentengehalte annoch der Abgang auf obige Gratification ex (^»merQli angewiesen werden wird, ferners, daß nachdem diese Stelle nur provisorisch ist, sie kein Recht auf eine definitive Behandlung, noch auf eine Pension gebe. — Vom k. k. illyrischen Gubernium. — Laibach am 3o. Juli i83o. Ferdinand Graf v. Aichelburg, k. k. Gubermal-Secretar. Z. 1001. (3) 3d Nr.94.St. G.V. Kundmachung der Veräußerung der im Laibacher Kreise liegenden Cameral-Herrschaft (Wallenberg, dann der davon getrennten, im Cillier Kreise liegenden Caw.eralfondsgült Gallcnberg 8a?li,nin3. — Am 27. September i33o Vormittags um 10 Uhr wird in dem Gubernial-Rathssaale des Landhauses zu Laibach die Camera! - Herrschaft Gallenberg und die davon getrennte Camcral« fondsgült gleichen Namens, jede abgesondert, mit dem Vorbehalte der höchsten Genehmigung an den Meistbietenden verkauft werden. — Die Cameral-Herrschaft Gallenberg — liegt im Laibacher Kreise, L Meilen von Laibach und 8 1^2 Meilen von Cilli entfernt. — Der nach dem Durchschnitte der baren Geldabfuhrcn in den zehn Jahren 1620 bis cinschlleßig 1829 mit den dircctlvmaßigen Zuschlägen berechnete Ausrufspreis dieser Herrschaft ist: 34729 fi. 35 kr. C. M., d.i. dreißig viertausend siebenhundertzwanzig neun Gulden 35 kr. C.M. — Die vorzüglichsten Bestandtheile, Gerechtsame und Nutzungen derselben sind folgende: I. A n Gebäuden. 1.) Das zwei Stockwerke hohe, 686 aus massiven Gemäuern bestehende, mit Schindeln eingedeckte, und mit zwei Blitzableitern versehene Schloßgebäude/ tn welchem sich imErd-geschoße nebst mehreren Behältnissen und einer Cisterne, drei Keller, ein Arrestzimmer und eine kleine Stattung, im ersten Stockwerke sechs bewohnbare Zimmer, die Kanzlei mit dem Casse- und Archlvgewölbe, eine Küche, zwei Speisgewölbe, und ein kleines Behältniß, im zweiten Stockwerke endlich eine Schloßkapelle, die Bcneficiaten-Wohnung, ein Zimmer,zwei Cabinette und eine Wohnstube, dann drei Getreidbehältnisse befinden. — 2.) Die herrschaftliche Kaische aus Holz erbaut, und mit Stroh eingedeckt.—3.) Das gemauerte und mit Stroh eingedeckte, aus einer Vorlaube, einem Wohnzimmer, einer Küche und Kammer bestehende Amtsdienerhaus. — 4 ) Die von Holz erbaute, mit Brettern verschallte, und mit Stroh eingedeckte Heuschupft. — 5-) Das aus drei Flügeln bestehende, größtentheils aus Holz gebaute und mit Stroh eingedeckte Meieretge-baude mit StaUungen auf 4 Pferde, 20 Stück Hornvieh, einem geräumigen Magazine, vier Dreschtennen, und den erforderlichen Heu-und Strohbehaltnissen. — 6.) Eme G^treidharpfe tmt 22 Fenstern, eichenen Zwischenpfeilern und Schindeldache.— 7.) Das mit Schindeln eingedeckte Försterhaus bei dem Walde ^LlIauxa, 2 i)2 Meilen von Gallenberg entfernt, mitdem Dabei befindlichen Kuhstalle, dann Stroh- und Heubehaltnisse. — 8.) Die aus Holz gebaute, und mit Schindeln gedeckte Heuschupfe auf der Alpe ?Ianinll. — 9.) Die Dreschtenne lm Dorse Töplitz nächst Sagor, solid gebaut, mit Stroh gedeckt, und enthält nebst der Dreschrenneund der Strohschupfe noch zwei mit guter Sperr versehene Behältnisse. — II-An DomlNlcal-Grund stücken. Garten ^Quad.-Klafter; Aecker i3 Joch, 296 Quad.- Klafter; Wiesen 43 Joch/ 416 Quadrat-Klafter; Huthweiden i5Ioch, iii3 Quadrat-Klafter; Geräuthe ! 3 Joch, 1128 Quadrat-Klafter. Der derma- ! lige Pachtertrag dieser Grundstücke besteht in ! 144 fi. 11 kr. C. M. Außer diesem wird der < Herrschaft noch von einem auf Leibgedmg über- ! lassenen Wiesflecken ein jahrlicher Zins von 2 fl. ' 16 kr. E. M. entrichtet. — III. An Wal- , düngen. Die Herrschaft besitzt in mehreren, theils nahe gelegenen, theils entfernten Abchel-lungen einen Waldflächenraum von 223 Joch, 460 Quadrat-Klaftern, welcher mit Tannen, Fichten, Buchen, Birken und Eichen bewach-sm, und bis auf drei Unterthansbesitzungen, welche daraus Einstreu und Holz zu ihrem Haus- bedarf zu beziehen berechtigt sind, servitutsfrei ,st. — IV. An Jagdbarkeiten. Die ausschließende Relsjagdgerechtsame in den Pfarren Sagor undTschemschenegg, und zumThei-le ln dem Vikariate St. Gotthard, welche dermal widerruflich um 34 fi. 3i kr. E.M., ver-pachtet ist. — V. An Fischereyen. Die Herrjchaft hat im Mediabache von dessen Ausmündung in den Saustrom bis zur Brennischen Mühle zu ^3k aufwärts, dann in dem Bache Kotre(ie5c!i23 , vom Ursprünge bis zum Einfluß in den Media-Bach das ausschließliche, vom Einfluße des Baches 0l-eoliou2g in den Media-Bach aber, und so auch in dem 0ieclia^a - Bache selbst das gemeinschaftliche Fischereyrecht mit dem Gute Gallenegg. Die Fischerey ist um jährliche 6fl. 36 kr. C. M., widerruflich verpachtet. — VI. An Domini c a l - Nutz u n g e n. Von den zu der Herrschaft gehörigen 23o 2H60 ganzen, 1 i!k Dnttelhuben und 5i Kaischen, hat jährlich einzugehen: a.) An unveränderlichen Geldgaben über Abschlag des gegenwärtig bestehenden Fünftel Nachlasses: An obrigkeitlichen Zins 160 fl. 8 kr. M. M. — An Klein« rechten- Reluition 177 fl. 19 kr. M. M. — An Saumfahrtgeld 177 ft. ^0 2lch kr. M.M. — An Robothgeld 677 fl. 22 2^4'kr. M. M. — An Vogteygeld 2 fl. 33 2!4kr. M. M. — An ^chutzgeld i3 ss. i2 1^ kr. M. M. — An Jugendzehent-Reluition 2^ ss. 22 3^4 kr. M. M — !).) An Zinsgetreid nach Abschlaa des Fünftels: Waitzen 9a Metzen, 3o 2lx 32tl — Korn 62 Metzen, 19 1^ 32tl.-Hirse 8 Me-z^s^ ^ ^". -- Haber 5äi Metzen, 832tl.-0.) An Klelnrechten in ^wra Kapauner 3 Btück, Hendel 6 Stück/ Epec 336 Stück, dann 43 Pfund Rupfengespunst, von welchen allen jedoch das gesetzliche Fünftel in Abzug zu bringen ist. Diese Kleinrechtt werden dermal widerruflich mit 4 fl. 53 kr. re-luirt. — VII. An Laudemlen/ Amts-Taxen und Accidenzien. — Als Besitz-oeränderungsgebühr wird von den unterthanigen Kaufrechts-Realitäten in Verkaufsfallen der zehnte Pfenning nach Abschlag des Fünftels von der Verkaufssumme bezogen. Bei andern Besitzveranderungen haben die Unterthanen in der Pfarre Tschemschenegg, als angehende Besttzer sich Fall für Fall über den zu entrichtenden Laudemialbetrag mtt der Herrschaft abzufinden, jene in der Pfarr Sagor aber, bezahlen eme Veranderungsgebühr von 3fl., oder nach Abzug des Fünftels 2 fi. 24 kr. von einer ganzen Hübe; nur die Besitzung Urb- 637 Nr 27"/ unterliegt auch in Besitzverande-.unasfallen ausse^ Verkauf dem lao^Laude-minm nach dem ^chatzungswerthe. — Für W-suna des Gewahrbrlefs wird die Taxe mit i fl. 8 kr./ entrichtet. Die Grundbuchsgebühren hingegen nach der Vorschrift des Grundbuchspatents vom 2i. July 1769 bezogen. —VUI. An Natural - R 0 b 0 th. 9.) Die von den unterthanigen Kaischen zu entrichtende Roboth-schuldigkeit beträgt nach Abschlag des Fünftels 3o5 3HTage, und ist pr. Tag a 10 kr., widerruflich reluirt. — d. Die Unterthanen in der Pfarr Tschcmschenegg und ^agor, haben bey vorfallenden Bauführungen dle Hand- und Zugroboth gegen paccirte Vergütung a ^ kr. pr Tag zu leisten. — «.) Ferner haben dle Unterthanen in der Pfarr Tschemschenegg, von den Wiesen Pungart und Traunig, gegen Verkostung das Heu und Grummet einzubringen, in der Alpenwiese Planina aber abzumähen, jene der Pfarr Sagor dagegen, haben Wirth-schaftsroboth ohne Vergütung zu leisten; doch bestehen dießfalls einige Ausnahmen.— IX. An Zehenten. 1.) Der 2^3 Garben- und Sack-zehent in der Pfarr Tschemschenegg, von ^6 3)4 Hüben und 22 Kaischen. — 2.) Der 2^3 Garben-und Sackzehent in der Pfarr Sagor von l23 3.l4 Hüben und i3 Kaischen. — 3.) Der ganze Garben-und Sackzehent von den Hubtheilen Urb. Nr. 1, 102, io3 und ic»5in Arschische und Iesenau, zusammen 1 M Hüben. — H.) Der 2^3 Garbenzehcnt in dem Orte Sterhole, in der Pfarr Watsch von zwey Hüben. — 5) Der ganze Garben- und Sackzehent von der Hübe Urb. Nr. 278. — 6.) Der ganze Garbenzehent von einem Acker Urb. Nr. 160, zu na seiläck. — Diese Ze-Hente sind mit Ausnahme des 2^3 Garben- und Sackzehents von sechs Hüben und zwey Kaischen zu Snoytl, in der Pfarre Tschemschenegg/ welcher bisher 25 fi. jahrlich ertragen hat, und gegenwartig in eigener Regie benützt wird, um jahrliche 659fl. Conv. Münze verpachtet. — X. An V 0 g t e v re ch te n. Diese Herrschaft übt das Vogtevrecht über nachfolgende, dem Patronate der Religionsfonds- Herrschaft Sittich unterstehende Pfarr, und dazu gehörige Tochterkirchen aus - — 2.) Ueber dle Pfarrkirche in Sagor mit dazu gehörigen sieben Filialen; b.) Ueber die Locals U. L. F. m der heiligen Alpe; c) Ueber die Pfarrkirche U. L. F. zu Tschemschenegg mit vier Fllialen; a.) Ueber das Vikariat St. Gott-hard zu Trojana mit emem Filiale. -. Herrschaftliche Lasten. 1.) An Grundsteuer der- mal 6ä st. 5ä kr. 2.) An Stiftungen: 3.) die Hpercentlgen Interessen von der Frevherrn v. Llchtenthurn'schen iVchloßbeneficiums - Stiftung pr. 4000 fl. mtt 160 fi./ nebst unentgeltlicher Wohnung, jährlichen Deputat von 6 N. Oe. Klaftern harten Brennholzes, und 12 fi. Beitrag zur Beischaffung der Kerzen und des Opferweins für den jeweiligen Beneficiaten; K.) die ^percentigen Interessen von der Frepherrn v. Llchtenthurn'schen Messenstlftung in Idria pr. 3oo0 fi. mit 120 fi.; c.) die ^percentigen Interessen von der Freyherrn v. Lichtenthurn'schen-Messenstlftung m fl. 3.) An auswärtigen Beitragen: Der Pfarrgült-in Sagor ist der Antheil an herrschaftlichen Iugend-zehent von den Unterthanen der Pfarr Sagor nach Abzug des Fünftels mit 4 fi. 5ä kr. jahrlich abzugeben. — Die Cameralfonds-Gült Gallenberg 5a ?1anina liegt im Cillier Kreise, und besitzt weder Wohn-noch Wirthschaftsgebaude. Der auf die obenerwähnte Art ausgemittelte Ausrufspreis für diese Gült ist 2i32 fl. 43 kr. C. M., das sind: Zwei Tausend Ein Hundert Zwei und Dreißig Gulden 45 kr. Conv. Münze. — Die dazu gehörigen Nutzungen sind folgende: I. Dle ausschließliche Reisjagd in jenem Iagd-distrlcte, welcher nach der Granzberichtigung durch die alte und neue Granzlinie zwischen Steiermark und Kram bis an die Triester Com-merzialstraße eingeschlossen ist. Der gegenwartige Pachtzins betragt 3 fl. C. M. — II. D»e ausschließliche Fischerey in dem Bache Wolschza und Doberschza, welche gegenwartig einen jährlichen Pachtzins von 1 ss. C. M. abwirft. — III. Der 2^3 Garben- und Sackzehent von den zu der Gült dienstbaren 7 1^4 Kaufrechtshuben sa planina, welcher um jahrliche 32 fi. Conv. Münze verpachtet ist. — IV. Dominical - Nutzungen. Die 11 Gültensunterthanen/ welche zusammen 7 M Kaufrechtshuben besitzen, haben zu entrichten: a.) im Gelde: an Urbarszmö 9 fi. i5 kr., an Kleinrechten im Gelde ig fi. 49 M kr., an Saumfahrt 7 fl. 15 kr., an Robothgeld 33 fi. i5 kr., an IuZendzehenw 633 Reluttlon?fl.25kr.; zusammen 6gfi.59 3^kr. und nach Abzug des Fünftels 55 fi. 5g kr. W.W.; I).) an Zinsgetreid nach Abzug des Fünftels: Weitzen 7 Metzen, 24 2)4 32tl.; Korn 7 Metzen, 242^ 32tl.; Haber Z9 Metzen. — V. Laudemien und Grund du chs taxen. In Verkaufsfällen wird von dem Kaufschillin-ge das iQ ojoLaudemium nach Abzug des Fünftels bezogen, in andern Besitzveranderungsfal-len hingegen haben sich die Unterthanen mit der Grundobrigkeit wegen des zu entrichtenden Laudemialbetrages abzufinden. Für die Gewahrbriefe wird 1 st. 3 kr., die Grundta.ren aber nach der Vorschrift des Grundbuchspa-tents entrichtet. — Sowohl die Cameralherr-schaft Gattenberg, als die Cameralfondsgült gleichen Namens sa planing, wird abgesondert ausgeboten werden. — Als Käufer wird Jedermann zugelassen, der in den Provinzen, in welchen die beschriebenen Staatsgüter liegen, Realitäten zu besitzen fähig ist. — Diejenigen, die in der Regel nicht landtafelfähig sind, kommt im Falle der Erstehung dieser Herrschaft oder Gült die allerhöchst bewilligte Nachsicht der Landtafelfahigkeit und die damit verbundene Befreyung von der Entrichtung der doppelten Gülte für sich und ihre Leibeserben in gerader absteigender Linie zu Statten. — Wer an der Versteigerung als Kauflustiger Antheil nehmen will, hat den zehnten Theil des Aus-rufspreises vor der Licitation entweder bar in C. M., oder in öffentlichen, auf M. M. und ^ufden Ueberbringer lautenden Staatspavieren nach ihrem coursmaßlgen Werthe zu erlegen, oder eine von der k. k. Kammcrprokuratur als geeignet befundene fideijussonsche Sicher-. Mlungsacte beizubringen. — Wer bet der Versteigerung für einen Dritten^ einen Anbot machen wul, ist schuldig, sich früher mit einer rechtsförmlich für diesen Act ausgestellten und gehörig legalisirten Vollmacht semes Eommi-tenten auszuweisen. — Die Halbscheide des Kaufschlttings, oder wenn dieser den Betrag von Fünfzig Tausend Gulden übersteigen sollte, das Drittel desselben ist binnen vier Wochen nach erfolgter, und dem Ersieher intimir-rer Genehmigung des Verkaufsactes und noch -vor der Uebergabe zu berichtigen, die andere .palbscheide oder zwei Dritttheile aber können gegen dem, daß sie auf der verkauften Herrschaft oder Gült in erster Priorität versichert, "nd mit jahrlichen fünf vom Hundert in E. M. verzinset werden, binnen fünf Jahren in fünf gwchen Jahresraten gezahlt werden. — Die zur. BeunlMung des Ertrages dienenden Rech- nungsatten, so wie auch die ausführlichen Verkaufsbedingnisse nebst den ökonomischen Gutsbeschreibungen können taglich bei der k. k. illyr. Staatsgüter - Veraußerungs - Commission- eingesehen werden. Uebrigens ist jedem Kauflustigen unbenommen, im Orte der obbeschriebe-nen Herrschaft und Gült selbst die Bestandthei-le und Nutzungen, dann Lasien, in Augenschein zu nehmen. — Von der k. k. illyrischm Staatsgüter - Veraußerungs-Commission Laibach am 2Z. July i93o. Leopold Graf v. W elsersheimb / k. k. Gubernialrath. AreisämtliOe Verlautbarungen. Z. 1O!0. (3) Nr. 6451. Licitarions - Kundmachung. Fur die Erweiterung der Pfarrkirche zu St. Iohannesthal, im Bezirke Savenstem, wird in dem Amtslocale des k. k. Kreisamtes am 3i. August l. I. 10 Uhr Vormittags, nach zuvor erlegten zehnprocentlgen Reugelde, eine öffentliche Versteigerung abgehalten werden, woselbst auch die Plane und Vorausma-se, dann^v« Llcltatlcnbbedingnisse zu den gewöhnlichen Amtsstunden einzusehen sind. — 1.) Die Maurerarbeit betragt 469 st. 17 ioli2 kr; 2.) die Maurermaterialien betragen 1071 ss. 5 3.) dieZimmermannsarbeit betragt 23oft. 1 kr ; H.) die Zimmermannsmateriälien betragen 5?ä st-2c» kr.; 5.) dle A>temmetzarbeit betragt 52 st- '5 kr.; 6.) dle Tischlerarbeit betragt 47 ss. 3o kr.; 7.) die Gchlosserarbeit betragt 35 fi. 3o kr.; 6.) die Gchmidarbeit beträgt H2 ss.i3 ^ji2 kr.; 9.) die Glaserarbeit.betragt ä3 st. ä5 kr.; 10.) die Anstreicharbeit betragt i3 ft. i5 kr.; Summa 25/ly fi. 17 2^ 12kr. — Die Hand- und Zugarbctt w:rd in Natu-ra geleister. — K. K. Kreisamt Neustadtl den 25. Juli l83o. vermischte Verlautbarungen. Z. ic»i3. (3) Buf eine Herrschaft in Unterkrain wird ein Beamte als Grundbuchsführer und Oeco, nomie-Verwalter aufgenommen. Welcher diese Stelle zu erhalten wünscht, und sich mit den vorgeschriebenen Fahigkeitszeugnissen und der vollkommenen Kenntniß der krainerischen Sprache auszuweisen vermag, erhalt die nähere Auskunft lm Hause Nr. 203, am deutschen Platz. 639 Nubernial - ^erlantbarnnZsn. Z. io3/. (i) ^ä Nr. 17599- Kundmachung wegen Aufstellung der Commission zur Aufnahme der k. k. Granzwache in Innsbruck. — Mlt Beziehung auf d,e unterm 7. Juni d. I., Zahl i629jPrä'., wegen Aufnahme der Mann« schaft bel der Granzwache für Tyrol und Vorarlberg erlassene Kundmachung, wird hiemtt zur Kenntmß gebracht, daß die Commission zur wirklichen Aufnahme der Granzwache fur den Stand der Untermnthaler Compagnie am 5. August d. I. in Innsbruck in Wirksamkeit treten werde. — Alle Diejenigen/ n-elche zu diestr Gränzwach - Compagnie aufgenommen werden wollen, und sich dleserwegen noch nicht an eine der kreisamtllchen Voruntersuchungs« Commissionen gewendet haben, können von d«e-sem Zeitpuncte an sich unmittelbar be» der gedachten Commission persönlich melden, und die weitere Verhandlung über ihre Bitte anhän« gig machen. — Innsbruck am 23. Juli i8Ia. — Vom k. k. Landesguoermum von Ty^ol und Vorarlberg. Friedrich Graf v. Wilczek, Gouverneur. Robert Ritter v. Benz, k. k. wirkl. Hofrath. Carl u. Fro schauer, k. k. Gubermal-Rath. Z. lo56. (i) 2a Nr. 17601. Concurs « Edict des k. k. inneröfterr. küftenland. Appellations! und Criminal«Obergerlchtes. — Durch das Ableben des k. k. Raths und Prators, Franz Mlam in Trieft, iss die alldort mit einem jahrlichen Gehalte von 1600 fl., und mit dem Titel und Range eines k. k. Raths verbundene Prätorftelle in Erledigung gekommen, wel, ches mit dem Beifügen zur allgemeinen Kennt-mß^ebracht wird, daß die Blttwerber um dltt se stelle chre gehörig belegten Gesuche, wo, nn ste sich insbesondere auch über dn vollssan-dige Kenntmß der italienischen, deutschen und kramenschen Sprache auszuweisen haben, bin-mn vler Wochen nach geschehener Emrückung die,es Edlttes m die öffentlichen Zeitungsblatter, bn dem k. k. Stadt. und Landrechte in Triess einzureichen haben. — Klagenfurt am 2l. Juli z32o. RreisäMtliOe 1l7erlautbarunLe». Z. 1023. (2) Nr. 3477. Verlautbarung, betreffend die Verhandlung wegen Slcherftel-lung des Heues im Wege der Subarrendirung für die Station Neusiadtl, und zwar auf die Dauer der beiden Monate September und October i83o. — Nach den höchsten Orts aufgestellten Normen wird am 23. d. M., um 10 Uhr Morgens, in der Kreisamtskanzlcy zu Neustadtl die Verhandlung wegen der Sl-chcvstellung des Heues für die Station Neustadtl, und zwar im Wege der Subarrendirung auf die Dauer der beiden Monate September und October vorgenommen werden. — Die Uebernahmslustigen werden aufgefordert, sich bel der Verhandlung einzufinden, es wird denselben aber auch gleichzeitig bedeutet, daß, nachdem sich vor der Hand weder die Crfovder-,nß für die Garnison, noch jene für dle allfal-ligcn Durchmärsche bestimmen laßt, der Sub-arrendinmgs - Uebernehmer verpflichtet seyn werde, nach vorgegangener Bekanntgebung den vermehrten Bedarf beizustellen. Die Verhande lungsbedingnisse können in der dortigen Krcis< amtskanzley, oder aber bei dem k. k. Militär-Hauvt-Verpstegs-Magazme am Tage der Verhandlung eingesehen werden. — K. K. Kvc;s-amt Laibach am 11. August i33o. Ktavt- u,w lanvrechtliche Verlautbarungen. Z. io3i. (1) Nr. 5oo5. Edict. Von dem k. k. Stadt-und Landrechte in Kram wird hiemit bekannt gemacht: Cs - haben alle Jene, welche an die Verlassenschafr des über Einschreiten des Dr. Plller, als Universal» Erben seiner Ehegattinn Franziska, ge« bornen Korun, äo pi-565enl.3w 2ä»Marz l. I., Nr. 1935, mit dießlandrechtlicher Verordnung vom 18. Mai n.J., Nr. 2820, für todt erklärten Johann Korun, entweder als Erben, oder Gläubiger, oder aus was immer für einem Rechlsgrunde Anspruch zu machen gedenken, dlcse lhre Ansprüche bmnen cincm Jahre, sechs Wochen und drei Tagen, so gewiß hierorts selbst, oder durch emen Bevollmach« ligten anzudringen, als wldrigens das Verlassenschafts-Abhandlungs « Geschäft zwischen den Erscheinenden der Ordnung nach gepflogen, und das Erbschafls- Vermögen jenen aus den sich Anmeldenden, eingeantwcrtet werdenwür, de, denen es nach dem Gesetz? gebührt. Laibach dm 5i. Juli zLZo. (Z. Amts-Blatt Nr. 99. d. 17. August i23o.) 6go Z. io3«. (i) Nr. 5oi6. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird über Ansuchen des Or« Eberl /, als Leopold Dietrich'schen Concursmasse-Verwalters, die öffentliche Versteigerung der, zu dieser Concursmaffe gehörigen zwei Huben, be-yanntlich des der, dem Gute Strobelhof em-verleibten Gült Tscheple, sn!) Fol. Nr. 1,4, Rectif. Nr. 6, unterthämgen, zu Oberlal-bach liegenden/ 2l kr. 2 1^2 dl. Hubtheils; dann der, der Herrschaft Freudenthal, sul) Urb. Nr. 209, dienstbaren i U2 Hübe inTu-inza bei ?0äll^ä^ bewilligt, und der Tag zur Abhandlung derjelben auf den 29^ Gepcembcr 283o, Früh um 9 Uhr> bei dem Hierwegen deleglrten Bezirks - Gerichte Freudenthal bestimmt. Welches mit dem Anhange bekannt ge, geben wird, daß die Licitatlonsbedingniffe so-wvhl bei dem besagten Bezirks- Gerüchte / als auch hierorts eingesehen werden können. — Laibach den 3l. Juli l83o. z. Z. iä37- (2) Nr. 7^63. Von dem k. k. Stadt- und Land rechte in Krain wird den noch allenfalls nicht befriedigten Glaubigern, des im Jahre 1762 verstorbenen Hzrrn Anton Joseph Grafen v. Auersberg, gewesenen Landeshauptmannes in Krain, bekannt gemacht, daß über die Befnedigung der im Her-zo^rhume Steyermark befindlich gewesenen Anton Joseph Graf v..Amrsherg'sch3n Concurs-glaubiger, für die hierländigen Concursgläubi-ger ein Vermögen von ungefähr Zooo st. W. W. übrig geblieben ist. Es haben daher jene hier-landlge Anton Joseph Graf v. Auersberg'schen Concursglaubiger, die mtt ihren Forderungen noch nicht befriediget worden seyn sotten, lhre dießfalligen Ansprüche gegcn den aä knnc Je. tum aufgestellten Curator Di-. Wurzbach, so ge-wlß binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen auszutragen, als sie widrigens mit ihren Ansprüchen nicht mehr gehört würden, und das obenberührte Vermögen den sich anmeldenden gesetzlichen "Erben des Kridatars zuerkannt werden würde. ' Laibach den 3. November 1829. Aemtliche V'erZautbarunZen. Z. 1020. (2) Nr. 1707^339. Licitations - Kundmachung. Von der k. k. illyrisch - küstenlandischen Taback- und Stampelgcfallen-Administration wird hicmit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß am 3c>. August d. I., Vormittags um ia Nbr bei ihr in dem Amtsgebäude, gm Schul- platze, Nr. 297, im Namen des Triester Di-stricts-Verlegers, Hieronymus Figarz, und für denselben eine Licitation wegen Verführung des in dem Zeitraume vom 1. November i830,bts Ende October i83i aus dem hiesigen Verschleiß-magazine zu beziehenden Tabackmaterials und Stampelpapieres von beiläufig 2600 bis 35oc» Centnern Nettogewichtes von Laibach nach Triest, und Rückschaffung des von Triest nach Laibach zurückzuversendenden Tabackmateriales, dann des leeren Geschirres, und der sonstigen Gc-fällsartikel abgehalten werden wird. Wozu alle verlaßliche Handelsleute und Speditturs, welche diese Verführung zu übernehmen wünschen, mit dem Beisatze eingeladen werden, daß der Ersteher derselben gleich nach gefertigtem Licitationsprotocolle zehn Percent von dem bet der Llcitation erstandenen, für das zu verführende Materialsqunntum entfallenden Frachtpreise als Caunon, entweder im Baren, oder mittelst eines pragmatikalisch versicherten, auf Convcntions-Münze lautenden Hypothekar-Instrumentes zu leisten haben werde. Laidach den 11. August i83o. vermischte V^erl^RtbaruttOett. F. »024. (1) Nr. »789. Edict, Von dem Bezirks« Gerichte des Herzsgthums Gottschee wild hismit bekannt gemacht: Es seye auf Ansuchen des Herrn Johann KoSler, durch Herrn Feanz Macher von ärerndorf, wider Leon« hard Kostner von ^chwarzenbach, haus. Nr. 14, wegen schuldigen 353 ft. 5ä kr. (Z. M. c. 5. c., in oie executive Feildietung des dem Schuldner gehörigen, auf 35<)st. 29 fr. geschaßten, zu Schwarzendach bchndlichen Real« und Modilarvermögens gewilllgel, und zur Bornahme derselben die drey Tagfahungen auf den 27. August/ ^6. September und 2. October d. 3., jedesmal Vormittags um 9 Uhr, in I^aeo Schwarzendach < mit dem Beylabe anberaumt, daß dasselbe bey der ersten und zweyten Feildietung nur um oder über den Schayungswerth, bey der dritten hingegen auch unter der Schätzung hintangegeden würde. Die Licitations » Bedingnisse tonnen in der hierortigen Gecichtskanzley in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. B-zirks' Gericht Gottschee am 5. August ,L3o. 3. 1026. (i) Nr. »»»^ Edict. Von dem vereinten Bezirks » Gerichte der Herrschaft Raomannsdorf wild hiemit bekannr gemacht: Gs sey auf Ansuchen des Alex Feld-ner von Krainburg, Gewaltsträger des Primus Pogazhnigvon Siegersdorf, wider Johann Wunt» fchek, von Siegersdorf, in die gebetene executive Feilbietung der gegnerischen, zu Siegersdork liegenden, der lobl. Herrschaft Kieselstein, sub Urb. Nr. 5o, dienstbaren, mit dem Pfande belegten , und gerichtlich auf 5og st. 55 tr. gefchätz« 6g! ten aalnm Kaufrechtshube sammt Ans und Zu. . aebör gewiMget, und sind hiezu die drey Ter. n-i.e als: der 26. Iuny für den ersten, der 27. Iulo ^r den zwerten, und det 25. August l. I. für den dritten, jedesmal Vormittags von 9 bis z2 Uhr> in I^oco des Oxequirten zu Siegersoorf, nnt dem Beysetze angeordnet wsrden, daß, wenn diese feilgebotenen Realitäten bey der ersten oder zweyten Feilbietungs« Tagsatzung nicht um den SchätzungSwerth oder darüber an Mann gebracht »rerden sollten, selbe bey der dritten auch unter demselben hintangegeben werden würden. Wozu Kauftustige mit dem eingeladen wer. den, daß sie die Schätzung und Licitationsdeding-nisse zu den gewöhnlichen Amtsftunden täglich heo diesem Bezirks» Gerichte einsehen können. Anmerkung. Bcy der ersten und zweiten Zeilbietung hat Niemand den Schähungs-weNh geboten. Vereintes Bezirks » Gericht Radmannsdorf am 29. July ^3c>._________ . " . Octo« der für den zweyten, und del 2a. November d. I. für den dritten, jedesmal Vormittags von 9 dis 12 Uhr, im Wohnorte der Exequirten, Ma» ria Reß zu Neumarktl, mit dßm Beyfatze ange« ordnet worden, daß, wenn dieses feilgebotene haus be? der ersten oder zweyten Feilbietungs. Tagsahung nicht um den Echayungswerth oder darüber an Mann gebracht weroen sollte, dassel« de deo der dritten auch unter demselben hintan« gegeben werden wird. „. . Wozu sämmtliche Kauflustige m,t dem em» geladen werden, daß sie sowohl die Schätzung deg obgenannten Haufes, als auch die Licitations« Bedingnisse in den gewöhnlichen Amtsstunden tag« lich in dieser Gerichtskanzley einsehen können. Vereintes Bezirks. Gericht Raomannsdorf am 3. July iL5o. Z. ,028. (») Nr. 2205'. Amortlsatlons «Edict Vom Bezirksgerichte der k. ?. Staatsherrschafd Lackwlrd hlemtt angemem kundgemacht: Man ha. be über Ansuchen des Andreas Nothar/als Vormund der Mlnderjahrigen Maria Foiker aus Bura« stall, '« d,e Ausfertigung des Amortisations« Edic-tes, hinsichtlich des auf dem Hause Nr. 5, in der Vorstadt Tratta, haftenden, angeblich in Verlust gerathenen HelrathsvectcagZS, zu Gunsten der se. ligen Maria Foiker, «lclo. l^., lnwbulaw 24. März ,824, gervilliget.. „ _. . EZ werdkn daher ümIene, die yuf dielen Kn« geblich Verlornen HeirathSblief ein Recht zu haben vermeinen, hiemit aufgefordert, binnen einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen, ihre An. sprüche so gewiß anzumelden, widrlgenS.nach Ve» lauf dieser Zeit über ferneres Ansuchen dle benann« te Urkunde sammt dem Intabulatlons-Eertlficate, für nuN, nichtig und kraftlos erklärt werden wurde. Lack am 29. Juli !ÜZo.________________ Z. »0^2. (I) Nr. lio2. Edict. Von dem Bezirks »Gerichte Herrschaft Krupp, in Unterkrain, wird hiemit öffentlich bekannt ge« macht: Ei sey auf Ansuchen des Executionsfüh. rers, Herrn Johann Verderber von Gottschee, in die öffentliche Feillnetung der, dem Gxecuten Ma« th,as Micheltscditsch, vulga Treden von Mladitza gehongcn, gerichtlich auf »606 ft. geschätzten, liegenden Güter, als: der zu Mladitza gelegenen ^^"^Hlsyude, samnit Wohn» und Wirth. jchaftSgebauden, und vier Ueberlandsweingärten, aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 21. Februar ,625, und vom3 December ,827, schuldigen ^ li.. '5 kr. M. M. sammt Interessen und (Kxecutionskosten gewiMget, und sind hiezu ;drei FelldiNunMagsa^ungen ^ die erste auf den lo. September, die zweite auf den 6. October, und die dritte auf den 6. November d. I., jedeSmal Vormund Nachmittags in I^oco der Realitäten zu Mladitza mit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn diese Realitäten weder bei der er» sten noch zweiten Feiloietungßtagsahung um den SchätzungsweNh nicht an Mann gebracht werden, dikseldcn bei dlc Dritten und letzten auch unter demselben Hintangsgeben werden würden. Wozu alle Kauftustigen mit dem Beisätze vor« geladen werdei,, daß die dießfälligen Licitations» Bedingnisse bei den Feilbiewngstagfatzungen be« kannt gemacht werden» Bezirks Gericht Herrschaft Krupp am 3». Juli, lL3o. Z. 5027. (i) Nr. üoi. Edict. Vor dem vereinten Bezirks-Gerichte zu Radmannsdorf haben alle Jene, welche auf den Verlaß des am l. August 1829 zu Laibach mit Hinterlassung eines schriftlichen Testaments verstorbenen verwitweten Ganzhubler von Noschach, Franz Klander, als Erben oder Glaubiger Ansprüche machen zu können glauben, oder in die Verlaßmasse jelbst etwas schul« den, am 3. September d. I., um 3 Uhr Nachmittags, so gewiß selbst oder durch gehörig Bevollmächtigte anher zu erscheinen, wi-drigens sie den Folgen des §. 6»4 b. G. B. aus eigenem Verschulden sich aus^etzenwürden. Vereintes Beznks-Gericht Radmannsdorf am 28. Iull iSZo. _______ Z. «029. (l) ^ . ' Nr. 924. E d , c t. V-n dsm Bezirksgerichte zu Egg ob Podpetsch, als Pelstnaljnstanz, wird hiemit aNgememdetannt 6y2 gemacht: Es habe über Ansuchendes Herrn Joseph Schirza zu Neuzilli, in Untersteiermark. als Cef« sii)när ees Anton Krail von Lehndorf, 6e piaezen-taw 6. Mai d. I., Zahl 6»6, trider Anton Flore von Lukovitz, in die executive Veräußerung der, diesem Lehtern gehörigen, zu Lukoviy gelegenen, der lödl. Staatsherrschaft Michelstatten, 5ud Urb.' Nr. 6og, unterthänigen, gerichtlich auf 24^3 ft. 45 kr. dewertheten 1 »^2 Hübe, sammt Wohn« und Wirthschaftsgebäuden, wegen aus dem wirthfchafts« ämtlichen Vergleiche, 660.26. Juni 1L24, et in-tgdulaw in via executionis 22. December »627, schuldigen 5oo st. M. M., dann rückständigen fünf< percentigen Interessen und Executionstosten gewil« liget, und hiezu unter (Zmem die Tagsahungen auf den 23. Juni, 23. Juli, und 23. August d. I., jedesmal von 9 bis »2 Uhr, in I^oco LutoviH mit dem Anhange angeordnet, daß, im FaNe diese Realität weder beider ersten noch zweiten Feildie» tung um den Lchäyungswerth oder darüder an .Mann gebracht werden tonnte, solche bei der drit« ten und letzten Tagsatzung auch unter demselben hintangegeden werden würde. Uebrigens liegt diese Realität knapp an der Wiener Eommerzial-Strasse, ist mit bedeutenden und erträglichen Wiesen versehen, und kann wegen ihrer vortheilhaften Localität leicht zu einem Einlehrwirthshause verwendet werden. Wozu die Licitationslustigen müdem Beisätze zu erscheinen eingeladen werden, daß sie die dießfäl-ligen Licitationsbedingnisss alltäglich zu den gewöhnlichen Amtsstunden allhier einsehen tonnen. Bezirksgericht zu Egg ob Podpetsch am »6. Mai lö3o. Anmerkung. Da diese Realität weder bei der ersten noch zweiten Feilbietung an Mann gebracht werden konnte, so wird nunmehr zu der dritten und letzten auf den 23. Au» gust lL3o, angeordneten Feilbietungs.Tag« sahung geschritten. ^ Z. ,03a. ^' NrT^I Edict. Nach dem am 5. März z83o zu Terna-va verstorbenen Paul Oraschem, haben alle IeZ ne, welche aus seinem Verlasse etwas anzusprechen haben, zu der diesfalls auf den 28. August d. I., Vormittags um 9 Uhr, vor diesem Gerlchte angeordneten Tagsatzung so gewiß zu erscheinen, als sie sich lm widrigen Falle die üblen Folgen des §. 8iH selbst zuzuschreiben haben würden. Bezirks - Gericht zu Egg ob Podpetsch am 29. Juno i83o. Z. 1022. . In der Patern ollischen Buchhandlung in Laibach, am Platze, Nr. 6, wird Prä? numeration angenommen, auf: Collectio selecta S. S. Ecclesiae Pat rum, compleclens exquisitissima opera turn dogmatica et moralia, turn opologetica et oratoria, accurantibus D. Caillau et noimullis Gleri Galli-cani Presbyteris une cum D. M. N. S, Guillon. Mediolani, typis A, Fontana i83o, 8. mai. Es nurd nicht leicht eine Erscheinung geben, die namentlich der hochwürdigen Geistlichkeit so willkommen seyn dürfte, als eine wohlfeile und bequeme Handausgabe der vorzüglichsten Schriften der heiligen Kirchenvater. Sehr zweckmäßig war daher das Unternehmen der Herren Ealllau und Gu'.llon, eine Sammlung der merkwürdigsten jener ehrwürdigen Denkmahle der ersten Jahrhunderte der Kirche zu veranstalten, und sie nach den geschätztesten Editionen, und zwar die lateinischen in der Ursprache, die griechischen und syrischen aber »n der besten vorhandenen lateinischen Uebersetzung, und zugleich in einer gefalligen äußeren Form herauszugeben. Da jedoch die in Paris erscheinende Ausgabe dieser Sammlung für Manchen noch immer zu kostspielig ist, so besorgt man nun in Mailand den obenangezeig, ten Abdruck der Pariser Ausgabe, der obwohl um die Hälfte wohlfeiler als der Letztere ist, sich doch durch Schönheit des Druckes und Papieres sehr oorthellhaft auszeichnet. Jeder Band evscheint in zwei gehefteten Abtheilungen zu 200 Seiten in gr. 8., deren jede im Pra-numerationspreise 40 kr. E. M. kostet. Eme Anzahl Exemplare der ersten Abtheilung ,st berelts vorrath,g. Mit dieser Anzeige verbindet man die des folgenden, besonders für Prediger sehr nützlichen Werkes, als: Th esaurus Patrum F1 or esq ue Doc-torum, qui cum in Theologie turn in Philosophia olim claruerunt, hoc est Dicta, Sententiae et Exempla ex S. S. Patribus prebatissimisque Docto-ribus collecta? et per locos comunes distributa; opus emia. et rever. Carlo Cajetano S. Rt E, Gardiuali Gaisruk Archiep. Med. dicatum. Mediolani , 1827, 3o. seg. In diesem Werke werden Stellen aus den Schriften der Kirchenväter über die Glaubensund Sittenlehren zusammengestellt, und nach den Gegenständen alphabetisch geordnet. So enthält das erste Heft die Artikel: ^bne^-üo, H.b5l6inii, H.l)5t.in6nna 6d« Das Werk wird aus 55 Heften in gr. 8. bestehen; jedis Heft kostet im PränumeraUons-Preise 20 kr., wovon bereits 41 Hefte m Vorrath zu haben sind. — Es sind auch allda viele Neuigkeiten an Büchern, Landkarten, Atlassen, Musikallen und lithographischen Blättern angelangt, und wöchentlich kommen noch Neuigkeiten hie-zu, womit er sich bestens empfiehlt.