^ SM »»viatir«»». A VchriMetUMO, V«M,ak«»s B»chdrmk«rei, waribor, Vukiiieoa ulica 4. Telephon B«z«g»p?Eise: Abholt» monatlich . » K. SO'— Zustellen . .... . 24'— Durch Post......2l>^ Durch Post viertel!.. ... sc>-Ltinzelnummer . . » . , Ausland: monallich. . D. 12-c !Je!te!Iuna der in der »bo,t. nemrntSbetrax, <ür Elowenien wr wind«-^enZ c'ntnMoivar, auliervald lür mindeiievl I /4 Jai>r emzuienden. veantwort?A?d« ?riefe?,'.ineMa?ke werden nici't beruMiü-t^pt lnseratenannahms tn Ä!acidor bei de-«d>U'.!^i>trati0!: ose »leitunz, Iuri^irev^ » ul-ri <: 'r ^,ubl,ana Uet S-eija^ ui^d in «'^aflred be^ Mo'kner und Mosse, in Graz osi ^linreik», 5icrneiaer» ..^ntrai,", «?l Witt» aZsk? Än,ei» annahm» itellZT!. K,- Rr. 69 Freitag, den 24 Mürz LS22 62 Jahrg. «w g«Mcht« Svlel In lcj;)e H'.^chvevratt'fall Plö<^'/liZ) auftaucht, über ik.'n gar ni6)iö geschrieben nnd gegen die Be--schuldiaieil sofort energisch eingeschritten wurde, N':.''i'el dg'> Bestreben vor^uherrschen scheint, die ganze 'Affäre nicht an die gros'.e l^loäe zu hangen, geschieht in der ebenso strassälligen '^'roatischen ^.'ingelegenheit das gerc^de s!>cgeuteil. . Seit Vochen lveideu lLerdächtignngen in rie Oefiez^itlichfejt getragen, von einer Ver-hafti'n.g oder einenl l^'inschl'eiten ist aber keine Spur. Man gewinnt fast den (5indrulk, nl.^ hätte sich ei? die Presse zur Ausgabe gestellt, die auf gesahrllchei< Wegen wandelnden Bloclistcn zu warnen und zu schmien und tj)ncn so dir ttelegeuheit .geben, sich noch rechtzeitig dec in Aussicht stehenden Versol-x".ng zu entziehen..Man darf aber auch noch endere !3chl^sse zielten, so zum Beispiel, das; der eine Hochverrat viel.sch'mcr.^lichcr empfunden wird als der andere, dieser andere viclieiän sogar ans politischen Gn'mden ger-ve gesehen wird, um dann im geeigneten Leitpunkte au6i P/>Iitisch ausgebeutet zu werden. ist aber auch möglich, daß es siä) i^berhaupt um keinen Hochverrat, sondern nur NN1 eine Stimmungsmache handelt, die den Zweck verfolgt, die Mhängcr des kroatischen Blockes in der eigenen Heimat zu diskreditieren. (5s stehen ja Wahlen in Aussicht, und so konnte manche Stimme, die sonst dem Block zugefallen wäre, abtrünnig gemacht werden. Sei dem wie immer. Ter Patriot und ehr-li6)c Staatsbürger kann sür eine verschiedene Ncurteilung von Hochverratsdelikten ebenso ^2nig Verständnis finden, wie für eine Ausbeutung des .^"»ochverratSverdachtes aus politischen Motiven. Das Spiel ist sedenfalls gefährlich, weil es an dem Fundamente jeder .staatlichen Vereinigung, der Gleichheit des Rechtes, rüttelt. Hockwerrat ist eines der schändlichsten Verbrechen, und der (Eindruck, daß der eine Hochverräter, zur Verantwortung gezogen wird, während denl andern die s^elegenheit geboten wird, sich reckitzeitig zu falvieren» muß no^/jedrungen bei jedem Staatsbürger die Rechtsbegriffe ins Blanken genannt werden kann, in (^enua stilvoll be-bringen. Aus diesem l^runde muß mit aller graben zu sein. (Entschiedenheit gefordert und erwartet wer-Dann erinnern l'.iir uns aus früheren Stu-den, daß nicht nur die Deutschen, sondern ^ de,ltcnjahren der .'-tenntnis, daß in l^ienna auch die Kroaten, wenn sie ?dochverruter sein ^ (Christoph Coluinbus zur Welt gekomuien ist. sollten, in gleicher Weise der gebührenden«Jener ^^olumbus, der daS (5'i des Columbus Strafe unterzogen werden. De? Snlzlünder und der Deutsche in d?rWeltyolUj?. ^ul Verhältnis zuzn Engländer ist der Deutsche in der Weltpolitik eine ziemlich junge (Erscheinung. Trotz dieser Jugend hat aber der Deuts6)e einen sehr starken Anlauf genonimen und in kurzer Zeit auch sehr an-si.'hnliche (Erfolge erzielt, (^s fchien fogar, als wären (Engländer nnd Deuts6?e Konkurrenten auf der politischen Weltbühne. Als dann der Weltkrieg ausbrach, erlag der Deutsche schließlich der Zahl und Uebermacht seiner Feinde. Während der (Engländer während ' des i^irieges alle Welt für sich zn gewinnen lou^te, wurde der Deutsche imnier mebr isoliert llnd unter dent Ansturin einer feindlichen Welt brach er endlich zusamnien. Es wirft sich die Frage auf, worin liegt das (^Zehe'nmis d.'s englischen Erfolges und des deutschen Miß-^ crfolges? Der (5ng!linder ist in erster Linie Virt- ersunden und gelegentlich einer Fahrt nach Indien auch Ainerika zufällig entdeckt hat. Was freilich nianche bezweifeln wollen. Näni^ lich daß (ü'hrlstovi) Eoluinbns in Genua ^ur Welt gckoiinnen sei, troi^^dem ein großes Mo-nnnrcnt diese Tatsache als ununistößlicli hinstellt. Freilich ist das Vloninuent drei- oder vierhundert Jahre später errichtet worden, aber nur unheilbare Haarspaller kennen erwarten und wünschen, daß Mouumente be-rühniter Männer ein paar lnmdert Iadre vor ihrer (^^eburt gegossen oder genieis'^clt wer!^cn. Dann wollen Eingeweihte wissen, es seien Europä^'r schon v o r Eolunibils in Amerüa gewesen. Aber das stiinint wobt auch nicht, denn in ein noch ganz nnentdecktes la'.'.ü :ucht sahreu. lieber Genua bat anch T^-riedrich Schiller ein D'alna gesckn'ieben: ..Fieseo". Ans diesem sel)t schon selten gegebener. Stiicte n>erdcn aln liäi's'i^7^?en die Worte zitiert- „Donner in^d sen N'tll. oder wenn man nach ^-izza geht, um in Mciute Earlo Roulette zu spielen — dann ist so zieinlich alles erschiipft, was mar über diese Stadt am Meere weiß. Und jetzt aus einnial wird ('^)cnua gewisser» tttaßen al'^^ (Irisapsel zwischen die sonsi^ so friedlichen Völler dieser in einen: paradiesischen Zustand gegenseitiger Liebe und 5^ilfs< bereitscl)aft lebenden Erde geworfen. Wa^ E a n n e s kann, war nnr ein vorbereitender Ean -Ea n'. Alles, U'as Welt^ und Menfch-lieitssrage ist, soll in (^enua entschieden werden. Aber von Anbeginn nmr (^^^enua in die« fem Sinne nnr ein gigantisches Fragezeichen. Erstens ob überhaupt?'^? Viele sind schon über diesen dicken diplonmtischen Knüppel gestolpert. Aristide Briand, der in Wasding« ton eine so gute Figur g'izeigt und in Cannes? s''' vielversprechend den Taktstock ae« schwungen hat — dort ist er auf die Nase gefallen, ist politisch einstweilen gestorben und hat noch mit ersterbender Stinn.ne geltam« inelt: ,.('^enua!" Poincaree aber runzelte die Stirn«' und schrie: „Was? (^)enna'^ Das werden wir uns no6) sehr überlegen!" Und Poin^ caree bat so stark überlegt, daß darüber erst . die gan.>' Möglicküeit von (^enna ins Wan^ Doria!» Dm!n d^r schcn -Zchillcr- Znk., d.im fi,ui dcm .nächtiqcn LloNd George benu ^cennen von (^Zenua zu lchwm-deln an, so daß er fast seekrank wurde und die Fal)rt in die Eolumbns-Stadt ausgab. sehr v^eral-ete Spruch: ,,Der Mo^.r hat seine ?!^ch''!>:g'e!t aNau, der Mi^l^r kann gehen'." Daun loniun'n i,n Drania zwei Männer vor schastspolitiker. Die El?rache nno die Neli- n.an'ens Zibo und ?lsserato. Das sind die gion, die zwei einpfindlichsten Seiten iin Leben des ?)l'enschen. spielten beiui Ettglülid-'r „Mißv.'rguügten". denen nichts aus Erden recht ist. Ihnen ist der 5'^innnel zu wenig nieumls eine Rolle. Er hatte nie den Ehr-! blau, das Wasser zn nasv. die Viesen sind zn geiz, die Völker, die er sich botmäßig machte, l grün, die Rosen duften ihnen .^u schwer. Sot-zn anglisier^'n. Dafür hatte er ein. nmso gri.^-j che Zibo nnd Asserato iause?l in ungezählten ßercs ^ntereb'e, diese Volker in seinen Wirt-! Eremnlaren sti'-ndig auf ('' rden l:erinn, nicht schaftsbereich zu ziebeu nnd sie nnrtschaftlich z uur in Genua. Uuo nock eiu-ö: als das Scinck-anszubeuten. s fal des großen Cüeuue'ers sich erfüllte, da hieß GaiU da^ G(>gentc>l war dcc Fo» bcln.!-''- Mmit.'I sSs>t, mmi dl.-r xv» ' ' uwn noch aus dein U1N eS anders. Die der Vergessenheit Ganz das (Gegenteil war der Fall beinl ..'uin^i. ^entscheu. Wo der Deutsche hintrat, da ns'u;-!ä^!^ uaml Das wer?; un te vorerst ein deutsches Ault und eine deut', niamt^ uu' sche Schnle gegründet werden. Der Neger in werden ins ^.'iceer gesioßen und die Mäntel nnd — Gobeli"..^, werden vervsändet. Docl' das Hot kein Schil- Ader er traut sich doch nicht, die anderen al^ lein nach ('-^enua sahren zu lassen, lnid wird vielleicht dec!) noch eiiunal in C^lenua beweisen, daß Eoluinbtts von recfit?tvegen in Lon« doil bätte zur Wel^ toniuu'n uiüssen. In Deutschland hat (>ienua ein Sinsen der Neichsunul auf?7t"> fi'ir den Dollar zur Fol« ge gehabt, nuo Anierik.i wiinscht sich nicht an detn Gastiuabl von Genna zn beteiligen, weil das Meuü auck einen Gan.g von russischem Sowietkaniar entliült. Schließsicki und eudlicti roird sa „(^enna^^ sicheren Nachrichten gemäß docli stattiinden. An! !l>. Ai'ril, n^ie es s''oohl anch der dentsaie' eine! unaelien'^en ^eit (i'rspr'.eszliches fiir l'^e ^^elt nlld für die ^^redi'Ar, unterstüt'.t von der Pickelhaube,'draulatisch-l^eroliche Posen, .'.c'tiiu'il^e ')^ nürilich besser, jener W',tchold hätte Necht, Deutschostasrila wie der Pole iu Poseil uud der Elsässer uiußten der deutschen Kultur 'u-gänglich geinacht werden. Der dentsche Lehrer n Predi' waren gewirtschastet, sondern auch sleißig gern?aui-j Niulult uian noch die nicizt uünder bekann-^ der den scherz geraacht bat: l?in 1. siert. In dieser Vergewaltiguug liegt der > te Tatsache sa>''.. besseren Zeiten belannt na-i-'i-pril aus London geineldel wird, findet pfychologifchc Gruud für die FeiZldschaften, ^ ti'irlich'.j, dal', nian durch C'Zenua reiien n;u''.. j die isir den 10. April geplaiite !>^^onferenz von die fich der Dcutfche in der Welt zugezogen. ? v'enn man zur (.Erholung nach Nervi, nach'Genua befnunut aui 2'.^. Feber dieses Die Ersahnm!,. dic so die Mciijchhoit -ir-! ""cs, Smi R»ii?^ iiml, Pord'nhcvn in-! in P nr! ttU7cht, ist sehr lehrreich und verdient auclu bei uns beachtet zu werden. Ilu C^eqensal) - -nit'is.' ^ VI v»s^.v> zum englischen scheint merkwürdigerweise dii Neigung vorzuherrschen, das deutsche Beispiel nachzuahnien. Das ist nicht klug. Lassen wir die Menschen i'preö^en und beten, wie sie es von ihrer Mutter geerbt haben, dann wer-! .''laulmer verteilte Bericht ^^obleuiaires zuu? e nnd keine Feinde Gesetzentwurf auf Gewälirung eines ü?redit/°' Wer hze Geftez'reßchs. WUB. Paris, 21. März. Der heute in der den auch wir nur Freunde haben. Nnd wer zweifelt daran, daß »vir Freunde brau6)en?! Genua. Ein neues Weltschlagwort, ein neues Welträtsel, dieses Genua. Sonst wußte man ziem-lich genau aus der O^eographie oder auS eigener Anschauung, daß Genua eine sehr bedeutende italienische .'(^asenstadt ist am Mittelländischen Meer, überhaupt ein großer, pittoresker Ort, sehr sehenswert, int Bae-decker allgeuiein mit drei Sternen bezeichnet, also ganz und gar touristische Merkluürdig-keit. Große .^''afenanlagen, reiche Museen mit bedeuteuden Kunstfckiätzen, ein campo santo .erlesenstcr Art, so daß es fast ein Vergnügen von iVi ?.^lillionen F-ranleli an Oesterreich geht von der Notwendigkeit des Bestandes eines unabhängigen Oesterreich ans, nicht etwa nur, wie der Berichterstatter erklärt, uui den Anschlnßplänen zu begeguen, sondern iu erster Linie, um die Balkanisieruug ?.^iitteleu-ropas zu vernieiden. Oesterreich könne nur leben, im wirtschaftlichen Zufaunueufchluß nii den Ländern, von denen der Vertrag von St. (^ermain es künstlich getrennt habe. Der Berichterstatter stellt fest, daß der Vertrag von St. Gcrmarn von ganz falschen Voranssetznngen ausgegangen sei. Die Ver- wenn Binders von eiin'r Verai'tworiung der Nationen für die >^>an.dutngen der Monarmie üverliaupt die Nede sein tann. Da aber eine solche Verantwortnna »höchst anfechtbar ist, raun uuin al'.c!» nickt dao neue Ocsterreicli niit ihr belasten. Der Bericht bezeichnet es as'> bedauerlich, daß uuin a??sta:t des Vertrages veil St. Gernmin nicht in knavpen hundert ?trtikeln deni nenen Stande der Dinge Nechn'.nig getragen und ein lebenssähiaes Oesterreich geschassen dal.^e. was leicht möglich gewesen wäre, wenn n^an durch eine Neibe von Bestiunnunal'n eine breite nnd großzügige Gru.ndlage sür ein wirtichaftli" ches ')Usain:ne'.'.geben nnt den neuen Rand» staaten geschaffen bätte. Der Berichterstatter führt sodann aus, daß antwortung für die alte Monarrlne, heißt es in deui Bericht, tragen die Polen, Tschechen,eine ^^''evision des Verlrage? von St. Ger-Jugoslawen politisch und logisch geineinsam j -.nain nicht niög'ich sei. weil sie ein '^^räjudiz nnt den Deutschöstcrreicherll und ddn Ungarn, s sür die Nevision dev Vertrage-.? von Versail- bilden würde. Er gibt dem Duuschc Auo-»druck, daf^ die tilleine En^^nte die Sicherheit L»rstereich'? verbürge und mit ihni. zusammen e'm.e Art ^ollvc-'in begründe. Un: e5 qerr^de berauZzusagen, Vicn sci die wcihr? Hauptstadt, tdie notwendiqe 5^auptstadt Mittele'.:-rove-?, dil' Lre^sckieive de«? go'amlcn Tonl^u-Gebietes, der vorgc^eichnete Rtndczvouöplatz 'aller Nachbarvölker, der lztein'.schen, der germanischen, dcr slawischen und dcZ magyari' schen. Dien müsse die ihm getükircnde Stellung auch weiter behalten. Die österreichischen Bundel'ländcr selbst wie die Nachbarstaaten !l!esterrclch' sollen begreifen lernen, welchen f^lück'^tresser eS für sie bedeute, eine Stadt wie Wien in ihrer Nähe zn haben und sich seiner Organisation bedienen zu li^wuen. Ter Berichterstatter wünscht, das; daS wirtschaftliche Zusammenarbeiten, das es her-teizusüliren gelte, eines Tages sich auch auf Ungarn erstrecke und gibt dem Bedauern Ausdruck, dasi die führenden Persönlichkeiten in Budapest sich noch immer nicht in die neue Nolle hineinfinden können und Ungarn auch Zur Herabsetzung der bud'getären Ausgaben,^^ daö Kreditsystenl des Völkerbundes fallen, und zwar Vermehrung dcr Einnahmen, müs- und dicfe vers6iiedenen Vorschüsse werden scn vor dem 31. Mai Maßnahmen getroffen. dann verein? auf dcr Gesamtheit dcr öfter-werden. Tie Kontrolle über die Einnahmen rcichifchen Aktiven sichergestellt sein, und Ausgaben wird von der Reparations-z Dem Entwurf ist eine von dcr österreichi- kommisfion ausgeübt werden, um die Durch führung der vorgeschriebenen Maßnahnien zu überwachen. Teutschland wird innnere und äubcre Anleihen aufnehmen müssen und fiir den Fall, als diese Anleihen in der festgesetzten Frist nicht realisiert werden sollten, fasft die Reparationskommission eine Abgabe auf das deutsche Kapital mittelst Hypotheken auf die realen, beweglichen und unbewegli-chen Werte ins Auge. Gegen die Kapitalflucht werden Massnahmen mit einer entsprechenden Kontrolle getrossen werden. Herabfetzuna des brMfchlN S?eres. W^k.B. Paris, 23. März. (Havas.) Dem „Matin" wird aus London gemeldet: Nach einer langen Debatte, an der sich zahlreiche weiter als 5)erd neuer (Gefahren und neuer ^ Abgeordnete gegen die geplante Herabsetzung dcr Stärke des britischen Heeres aussprachen, hat das Unterhaus einen Negierungsantrag. der den Stand der Armee mit 215.000 ?)?ann festsetzt, mit 54 gegen 43 Stimmen angcnon:-men. Der engl. Kredit an Ststersuch llberoeben. WKB. Wien, S2. März. Der Vertreter des englischen Schahamtes in Wien, Mr. Vonng, hat im Hinblick auf die Zustimmung deS österreichischen Nationalrates zu dem Gesetz über die Verwendung dcr auswärtigen Kredite und auf das von der Regierung bekanntgegebene Finanzprogramm den englischen Kredit der österreichischen Regierung zur Versügung gestellt. Der franzvflsche KredU für SefterrelK. Paris, 21. März. Der Bericht, den Abgeordneter Noblemaire im Namen deS Finanzausschusses der Kammer dem Hause vorlegt, spriD sich unter dem ausdrücklichen Vorbehalt gewisser Pfänder für die Annahme des Entwurfes aus, der die Ermächtigung zur Erteilung von Vorschüssen bis zum Betrage von 55 Millionen Francs an die österreichische Regierung gewährt. - Nack) einem .Hinweis auf die Art der Si-chersteltung des Kredits stellt der Bericht fest, daß, sobald einmal die vom Finanzkoniitee des Völkerbundes befürworteten Reformen verwirklicht seien, das Finanzkomitee die Mittel prüfen werde, um Oesterreich ausgedehnte Kredite zu verschaffen, die auf die Gesamtheit aller öfterreichischen Aktiven sicherzustellen wären. Die Hauptmächte seien in Unterhandlungen getreten, um von der Reparationskommission die Rückstellung der durch den Vertrag von St. Germain auf die-fen Aktiven begründeten Pfandrechte für 20 Jahre zu verlangen. Der in Erörterung stehende Vorschuß von 55 Millionen Francs Unruhen erscheinen lassen. In seiner Schli:f;folgerung gelangt der Berichterstatter dahin, daß Oesterreich unbedingt gerettet werden mi'lsse. Der Berichterstatter erinnert schliesslich daran, daß der Kredit von 55 Ncillionen eine vorläufige Hilfe sei, die den Kronenkurs ftabalisieren und der österreichischen Regierung ermöglichen soll, die vom Völkerbund erwähnten Reformen durchzuführen. Sobald diefe durchgeführt wären, würde das Finanzkomitee deS Völkerbundes bemüht fein, Oesterreich weitergehende Kredite flüssig zn machen, die durch die gesamten Aktiven Oesterreichs sichergestellt würden und auS denen dcr vorläufige Kredit von 55 Millionen zurückgezahlt werden soll« Dle MparaNonen. WKB. Verlin, 22. März. Wie die Blätter «Tlitteilcn, ist der Wortlaut dcr Entscheidung ^I>er Reparationskommission in Form cineS ^Schreibens an den Reichskanzler überreicht worden. Das Reichskabinett wird heute nach-nnttags zusammentreten, um sich mit dem Schreiben zu befassen. Auch die Fraktionen werden zu der Entscheidlmg der Nepara-^ionskommifsion Stellung nehmen, sobald ih-?ien der Wortlaut des Schreibens an den .Kanzler vorliegen wird. Die Forderungen 'der Reparationskommission haben, wie die glätter melden, in parlamentarischen Krei-tsen einen geradezu deprimierenden Eindruck hervorgerufen. Das Steuerkompromiß wird t»on mehreren Blättern durch die Entschci-idung der ReparationSkommifsion als in Fra-^ge gestellt betrachtet. Einzelheiten über die von der Reparations-kommisiion verlangten Garantien. WKB. Paris, 22. März. (Havas.) Der ,TemPs" bringt folgende Einzelheiten über die Deutschland von der Reparationskommission auferlegten Garantien: Alle sich aus dem Vertrage von Versailles ^ werde ebenso wie der tschechoslowakische Vor ergebenden Lasten müssen in das Budget des schuß von 500 Millionen Kronen und der bri-Deutschen Reiches aufgenommen werden.^tische Vorschuß von 2 Millionen Pfund in schkn Gesandtschaft stammcmde Ucbersicht dcr in^er letzten Zeit zur Besserung dcr Finanzlage OestercichS ergriffenen Maßnahmen beigefügt. Tschechoslowalek. WKB. Prag, 22. März. Die Konferenz der Regierung mit den Vertretern dcr politischen Parteien Karpathisch-RußlandS wurde heute geschlossen. Sie trug vorwiegend informativen Charakter. Als positives Ergebnis ist?;u vcr.^eichncn, daß einerseits dcr Ausnahmszu-stand (Standrecl^)t und Zensur) in Karpatho-Rußland demnächst aufgehoben werden soll, andererseits ab.'r von der Vornahme der Wahlen vorläufig abgesehen wird. V , Änaarn. WKB. Budapest, 22. März. (Ungarbüro.) „Magyar Hirlap" meldet, daß aus den ab-i getrennten Gebieten kuch weiterhin große? Massen ungarischer Flüchtlinge nach Ungarn strömen. Im Laufe deS letzten Halbjahres seien 12.200 ungarische Flüchtlinge nach Rumpfungarn ausgewandert, daven 8000 aus Siebenbürgen. Aufhebuna des Standrecht« «nFlume. WÄB. Paris, LS. März. (Flii>k,Mch.) In Fiume ist das Standrecht aufgehoh^n worden. In der Konstituante, die gestern ihre erste Sitzung abgehalten hat, haben die Fa-scisten und die Nationalisten beschlossen, an der Bildung der neuen Regierung in einer Koalition mitzuwirken. Auch Zanella, dcr gegenwärtig in Bakav weilt, hat den Autono-misten empfohlen, in die Regierungskoalition einzutreten. . ^ , , . . Das Vrogramm der polnischen Reolerung. ?? Enger Anschluh a» Frankreich. WKB. Warschau, 21. März. Ministerpräsident PonikowÄi verlas in der heutigen Sit-ung des Landtages eine Erklärung, worin es heißt: Das Neue Kabinett wird eine Politik der Unparteilichkeit, dcr Mäßigung und des Friedens befolgen. Als seine wichtigste Aufgabe betrachtet es die Stärkung und Regulierung der StaatSfinanzen. In der äußeren Politik will die Regierung, gestützt auf die Friedensverträge, zum friedlichen Wiederaufbau Europas beiti^agen. Der Grundpfeiler ihrer Politik ist die enge Zusammenarlieit mit Frankreich. Auf den Konferenzen in Beograd und Warschau ist eine-ersreuttche Festigung der Beziehungen Polens zu den Staaten der Kleinen Entente und den Baltischen Staaten eingetreten. Das durch den Rigaer Friedensvertrag festgesetzte Verhältnis Polens zu Sowjetrußland und der Sowjetukraine entbehrt jeder agresiiven Tendenz Polens. Po-kkn muß aber von Rußland die Erfüllung seiner Verpflichtungen und die Einftellung der auswärtigen Propaganda verlangen. Die Aunkenfiatlon der Kom-mualften in Berlin. Berlin, 28. März. Ueber die Entdcckimj dcr mysteriösen Funkcnstation dcr Kommu« nisten wird mitgeteilt, daß die in dcr Woh^ nung des Kommunisten Ähren beschlagnahmten Dokumente außerordentlich wichtig sind. Sie enthalten Tabellen über Funkcnstationcn dcr ganzen Wclt, Gehcimauszcichnungcn dc? Rcgicrung und dcr Polizei. Da auch die Wellenlängen und die Rufzeichen vermerkt waren, konnte man jede Funkenmcldung aufsangen. Ebenso bcfandcn sich untcr den Dokumenten auch genaue Situationspläne übe? die staatlichen Funkenanlagen. Es wurden Nachrichten und Meldungen aus Moskau von großer Wichtigkeit aufgefangen. Ähren ist aus Berlin verschwunden. Sein Spießgeselle Grylvwicz konnte in Haft genomnien werdkm. Nach dcr bischerigen Prüfung des gefundenen Matcriales ist niit weiteren Vcr-haftungen zu rechnen. Heute nachmittags hat eine Hausdurchsuchung der kommunisü-schsfl Zentrale und einer BetriebSratszcntralf im Norden Berlins stattgcsunden. D'Anunzio und Iiume. ZM. Zagreb, 22. März. Die Fiumaner ju. goslawische Partei veröffentlicht heute zwei interesiante Dokumente, wovon sie die Photographien besitzt und aus welchen klar her« vorgeht, daß der Putfch in Fiume von d'An< nunzio organisiert worden ift. In den Doku« menten werdci? detaillierte Anordnungen füi: die Jnftradierung dcr Fasciften auS Triest und anderen Orten der Vcnezia Giulia ge^ geben. In den Dokumenten heißt cS, daß de« Bl^ohl zur allgemeinen Mobilisierung dek Fascisten von d'Annunzio erlassen worden sei. Kurze Nachrichten. WKB. Paris, 23. März. (HavaS.) In der Scnatskommission sür auswärtige Angeles genheiten berichtete Senator Dausset über dis beiden gegenwärtig in dcr Kammer zur Vcr< Handlung stehenden Entwürfe betreffend die zwischen Frankreich einerseits und Oesterreich und Ungarn andererseits herzustellenden Beziehungen. WKB. Prag, 2^. März. Wie dcr „Slowak^ meldet, wird in der Slowakei eine neue ka^ tholische Partei mit Dr. Srobar an der Spitzß gegründet iverden. ^ WKB. London, 22. März. (Wolff.) Wie ge> meldet wird, wurde bei den gestern vor- und' nachmittags abgehgltcnen Sitzungen der hie? tagenden Sachverständigenkonserenz für Ge^ nua die russische Frage weiter behandelt. WKB. London, 22. März. (Funkspruch.) In England haben während der verflossenen neun Wochen 142.000 Arbeitslose Bc^ schästigung gefunden. WKB. Wien, 22. März. Aus Prag lieg? eine amtliche Meldung vor. daß dcr im FiB nlyizabkommen mit der Tschechoslowakei vor« gesehene Kreditvorschuß mit dem heutigen Tage flüssig gemacht wird und zur Disposition der österreichischen Regierung frei ist. z« Stmmt!>tr LttijtMßst. Roman von Otto Elster. tiapTrZM 1913 V. I. Nachdruck u. Uedersetzungsrechl in fremde Sclrachen! 25 verboten. ! Bernuth ging, erregt und gequält von peinigenden Gedanken, in dem Zimmer aus und j ab. Er dünkte sich glcichsant mitschuldig an -dem Tode Ediths, hatte er doch in dcr ersten' Zeit ihres Verkehre? für sie geschwärmt nnd. war eitel genug gewesen, sich ihrer Ncigltng zu erfreuen, die er allerdings hc:rmloser genommen liatte, t'.lS 'sich sei^t berai'Sz^'.stellen' schien. Und war er nicht ihrer Ausforderung, sie am .?>ertasee .',n erwarten, gefolgt? Hatte er nicht daS unselige Biltet cin sie geschrieben,. das sie kompromittieren musjte, da sie so unvorsichtig gewesen war, es osscn in iliren: Zimmer liegen zu lassen? Und hatte dieses Billet, an sich so harmlos, nicht die ganze furchtbare Tragödie hervorgerufen? Aber er wußte auch aus seiner AnwaltSpraris, wie oft ganz unscheinbare Dinge die schwersten Folgen nach sich zogen. ^ Er machte sich die bittersten Vorwürfe.' Noch immer zweifelnd, und den Weg aus dem Wirrsal dieser guäsenden l^edanken suchend, fragte er schließlicl?: „Wie sind Sie nur auf die Idee gelommeu, daß Cdith mich licbcn sollte?'' „Niln", entgegnete der Justizrat lächelnd, „ich habe vollgültige Beweise dasür. Ich habe daS Tagebuch Ediths gelesen." „Das Tagebuch?" „Ja, Fräulein-Ellen gab cS mir." Vcrnuth erbleichte. „Und hat Ellen dieses Tagebuch c'i lesen?" fragte er erbleichend. „Allerdings." „Und darin stand, daß Edith mich -liebte?" „Ja ziemlich unverblümt — und Fräulein Ellen schien diese Andeutungen cben-faM verstandcn zu habcn, sie wollte allcrdingS nicht mit der Sprache heraus, aber aus ihrem ganzen befangcncn Wcfcn ging cs hervor. Aber waS haben Sie, lieber Freund?" Diese Frage war sehr gerechtfertigt. Denn Bernuth war auf einen StM gcsunkcn und hatte die Hand über die Augen gevreßt, während ein schmerzlicher Seufzer sich seiner Brust entrang. Jetzt war ihm alleS klar! Jetzt verstand er daS scheue Wesen Ellens. Jetzt wußte er, weSlialb sie sich gegen seine Liebe wehrte, weshalb sie vor seiner Liebe zurückzuschrecken schien. Sie ahnte, sie wußte, daß Edich ihn liebte, und sie mißtraute seiner Liebe zu ihr, die ihr von Edith, der Gattin des Vaters, streitig gemacht wurde. Deshalb wollte sie nicht, daß er mit ihren Eltern sprach, um um ihre Hand zu werben. Sie jürchtctL sich vyr dem Konflikt, der sich aus gc- nlich! diesen Empfindungen seiner Stiefmutter entwickeln mußte. „Was haben Sie?" wiederholte der Justizrat seine Frage. Wie aus einem schweren Traum erwachend, schaute Bernuth aus; tiese Blässe bedeckte sein Gesicht; ein flackerndes Feuer lohte in seinen Augen; seine Hände zitterten. „Und wollen Sie dieses Tagebuch der Oes-scntlichkcit untcrbreiten?" fragte er mit rauher Stimmc. „Wenn es nötig sein sollte, um Sie von dem schweren Verdacht zu reinigen — allerdings." „Und damit die tiefsten Geheimnifse dieser unglücklichen Frau aller Äelt ossenbaren? Den Ruf Ediths noch nach ihrem Tode vernichten? Das dulde ich nicht!" „Aber, lieber Vcrnuth, Sie kennen mich doch. Ich liebe es nicht, unnötigerweise Sensation zu machen — und die Zeitungen würden sich diese Sensation nicht entgehen lassen — aber ich muß doch eine psychologische Erklärung dcr Borgänge' liefern, Motive für diese Tat — wenn es sich um eine solche handelt — angeben, und dazu dürfte es allerdings unumgänglich sein, aus daS Leben einer Frau, auf ihr Verhältnis zu Forstenburg einzugehen, der vor ihrer Ehe mit dem Konsul ihr Liebhaber oder sagen wir ihr Verlotter gewesen ist, als sie als Erzieherin im Hause dcS Mister Morton in Hongtonü wei^ te. Denn auf diese Tatsache gründen sich ja alle folgenden Ereignisse. Forstenburg liebtg die Frau noch immer in leidenschastliche:; Weise; er fühlte sich von ihr betrogen, ver< raten, und er peinigte sie mit seiner Leiden« schaft, als er sie als die Gattin des Konsuls wiedertraf. Seine eifersüchtige Wut aber er« reichte ihren Höhepunkt, als er bemerkte oder zu bemerken glaubte, daß Edith einem andern Manne — eben Ihnen — ihre Liebe zu schenken im Begriffe stand. Aus dieser Eifersucht entsprang dann die entsetzliche Tat!" „Ihre Schlußfolgerungen sind ja höchst geistreich", sagte Bernuth nicht ohne 'Schärfe. „Aber Sie sind nicht der Ankläger Forsten« burgs, Sie sind nur mein Verteidiger un8 haben sich daraus zu beschränken, meine Schuldlosigkeit zu beweisen." „Dazu bedarf ich eben des Eingehens auf jene Verhältnifsc." „Das bestreite ich. Wenn Forstenburg die Tat vollbracht haben follte, was ja durchaus noch nicht feststeht, fo überlassen Sie eS dcr Anklagebchörde, dem Untersuchungsrichter, dem Staatsanwalt, die Motive für die Tat zu suchen und zu finden. Ich muß Sie, als meinen Verteidiger, ganz energisch darum bitten, von einem Zluswühlen der Vergangenheit der armen Edith Abstand zu nchmcn. Ich will nicht, daß ihr Name noch nach ihrem schrecklichen Tode-in den Schmutz ae-o-wird.^ Kette 5 WKB. Lmtden, 22. März. Die vritischen Behörden w Hongkong werden den altm chinesischen Brauch, junge Mädchen Zlt derkau« fen, abstellen. Marburger und Xagesnachrichten. ErhöhUng der Telegrammgedühren. Die 1?ost- ilnd Teles^rapliendirektion filr Slowenien verlautbart: Mit l. April werden einine Telekzrammgebühren folgendermaßen erbebt: Die 7are für ein Wort beträgt 30 Para und die Mindcfttare für .000 und Vara^dm LlxWO Dinar. D?s HosmaxschallamL in Vcograd bestellte Auslände 11 neue LuxuSantomobise. Zur Deckung der Koftm hat das FinanMini-lterium 1,500.000 Franken angewiesen. Vom Schmübisch - deutsch?» Kulturbund, ^ine Abordnung des Schwäbisch - deutschen Kulturbundes überreichte inl?)ttnisterium fü-Innerei! eine (5inaabe, die sich gegen die Ein-ftellmiq der Ortsgruppen des genannten Vereines in.^Iroatien-Slmvvnien ivendet, die bis jetzt sich durch 1 Jahre' anstandslos betätigen durften. Alz (^jrund für die Einstellung ist angesi'lhrt, das; jede einteilt« Ortsgruppe l^csaodcrt die Statuten einzureichen habe. Die Eingabe hebt hervor, daß dieses Verlangen im Widerspruche zu den vom Innenminister genehmigten Statuten des Kulturbundes stehe, die ausdrücklich für das gan.^e Reich approbiert wurden. Die Denkschrift spricht die Vermutung auS, das; das überraschende Eingreifender Behörden politische Absichten Verfölge, deren Verquickimg mit den unpolitischen Tendenzen deS ^Kulturbundes auf das entschiedenste zurückgewiesen werden .............. .................................. Der Iustizrat sah ihn erstaunt an, dann küchelte er sarkastisch. „Das ist ja sehr edel gedacht", sagte er >nd trommelte mit den Fingern leicht auf die Tischplatte. „Aber Sie scheinen zu vergessen, lieber Freund, daß es sick) unr Ihre ganze Existenz handelt, und daß wir Anwälte, ebenso wie der Staatsanwalt, verpflichtet sind, nach unserem besten Wissen und Können zur Aufdeckung der Wahrheit beizutragen." „Das Vorleben Ediths hat mit der Frage tneiner Schuld nichts zu tun!" rief Bernu'th zornig. ^,An sich allerdings nicht", entgegnete Wah-Mendorf ruhig. „Aber wenn wir den wahren Schuldigen ausfindig machen, so ist das der beste Beweis für Ihre Schuldlosigkeit." Erich ging erregt auf und ab^ Es widerstrebte ihm auf das äußerste, Ediths Ruf vor aller Welt bloßzustellen, ihren Namen zu einer Sensation zu machen; und auch mit dem Konsul empfand er^tiefcS Mitleid, er wußte, daß diese En^fi^'llungen ihm den Todesstoß geben würden. Und was sollte aus seiner Liebe AU Ellen werden? Durste er sich ihr wieder nähern, nachdem durch seine Schuld der Ruf ihrer Familie, der Frieden des elterlichen Hauses vernichtet war? War er dadurck) ihrer Liebe nicht unwürdig geworden? Würde» sie ihm ihre Liebe, ihr Vertrauen nicht entziehen? Würde ihr Vater jemals in eine Verbindung Ellens mit dem Manne willigen, der sein ganzes Leben zerstört? müssen. — Dieselbe Abordnung überreichte dem Innenminister auch ein Schreiben in Angelegenheit des Verbotes der Gründung delitscher Lesevereine in Kroatien-Slawonien, und !^tont, daß die Nichtgenehmigung der Lesevereine eine Einschränkung der durch die Verfassung gewährleifteten kulturellen Be-wegungSfreihnt, eine Verletzung des Minoritätenschutzes und der Rechte, die ein freiheitlicher Staat wie Jugoslawien seinen Bürgern bieten müsse, ist. Dos Schreiben bittet den Minister, seine Zustimmung den diesbezüglichen Verordnungen des Statthalters in Zagreb zu versagen und die kulturelle Be-wegungSsreiheit der Deuts6)en in !,^roaticu und Slawonien zu gestatten. Eine Produktenbörse in Ljubljana. Das Ministerillm sür Handel und Industrie bewilligte die Gründung einer Produktcnbi.irse in Ljubljana. Schachwettkamyf Maribor—Zagreb. ?lm Freitag den 24. d. M. um 5> Uhr nachnnttags treffen die Zagreber Spieler — miudcst^'us und keu6)hustenleid'ende Ki^id'er stundenlang ein mehreren Wohnungen angehöriges Porzimmer füllen, durch welches noch dazu die Speisen durchgetragen werde»! müssen. Es ergeht deshalb die Bitte an das Wohnungsamt, wenigstens in solchen Fällen zu intervenieren und den betreffenden Aerzten ein ab-feits gelegenes Ordinationszimmer unt Warteraum zu verschaffen, was doch die Grundbedingung aller volk>?gesttndheitlichen Maßnahmen wäre. Verzollung gremium in Maribr.r intervenierte tel.'gra« phisch bei der General'j0lldirektion in Be?-grad wegen der Verzollung der Lur'isware, welche biv zum ?. d. M. noch nicht verzollt war, bezw. sich noch unterwegs befindet. Die genannte Direktion verständigte nun das t^remiuui, d:if^ die zur Einfuhr verbotene L^ususware. welche lis inLl. ?. März unsere Grenze ülierschritten hat, ohne Rücksicht aus die Verordnuug nock, verzollt wird? zlir Vcr-?^ollung der nacs) diesem Tage die Greu.'^e sikbcn an dcr Zahl - ii. Mcribor kl„. w°.;ttl'l'rs-!'roi!c,,dw Worc i.ird clicr dcr '.Am scibst am Viilinliss i>ik durch !w> Vttcmsloiwnsi dks liicügi'N ÜlubS statikindct. z V>.'riir>nln>Ifaktnra> bcvv clno b?. HLslichst cmgcladcn, am Einpsang tLilzuneh Mtn. Ain SamStag den d. um Uhr früh beginnt der Wettkan'vf im rückwärtigen Saale der Restauration „Stara pivarna" (Halbwidl) in der Iurri-^eva i'lica. Die hiesigen Spieler ^^erren .boöevar, Koby-la'nski, Tr. v. Z^ruglenisli, Ncjepsa, Psycr, Dr. SL'saneiö unv Stupan uzzrden hiemit ?;rin?>end ersucht, sich pünktlich cinZn-sinden. Zu jedei! Partis n^ird ein Sä^ristsüh-— i^lso insgesamt mindestens 7; ;V0/!en sich sos:irt k:si der Vsr-c-nkl'siwnz meldLN. An siiznllich^ Schc^ch-freunde, euch jene, die nicht ??!itgliedcr des SchachklttbS sind, sanZie czn dis Pressevertreter ergeht hiemit die freundliche Einladung, dsm Kampfs els Zuscher beizuwichnen. Eintritt frei! Tnrnicrleitung: Professor Vaaaja je) und Professor Iarhel (Ptuj). Ain Vor-nnttag wird die erste Runde, aiu Nncliunttag die zweite absolviert. Am Abend des L.'i. nin 8 Uhr: Bankett in de'r ,.s^rais!a klet". Am Bankett ?ann jeder Schachfreund gegen vor-herige Ailmeldunz bei d?r VcreinSleitnng teilnehmen. Eine teure Gesührün. Aui ;Ü0. d. M. kam von auswärts der Gruttdbcsi.tzer Stefan A. in die Stadt und traf am Bahnhose ein unbekanntes Frauenzimmer, mit dem er den ganzen Tag zubrachte. Cr hatte auch bei einer hiesigen Bank eine größere Summe behoben, die er sür Geichästö.'.vecke benötigte und von der er noch 5l.195i besaß. Am Nachmittage ging er mit dem Weibe noch in eine hiesige Herberge, wo er nl'.t ihr einige Zeit verblieb, um sie dann sortzuschicken. Als sie jedoch gegan«?/n war. bemerkte er das Fehlen seines (Gieldes, und erstattete die Anzeige. Auf Veranlassung des f-iesigen Polizeikommissariates wurde sie nun in Studenci verhaftet und als die K. Lugert, geboren in Maribor i'.nd zuständig nach (^öerstbos bei Leib-nih, crkc:n'.?t. Nach anfänglichem Leugnen gestand sie den Diebstahl ein. Von dem Gelde hatte sie no6) t5.018 den Rest hatte sie bereits sür 5Ucider ausgegeben, die beschlagnahmt wurden. ??ie die Teuerung seitens de: bekämpft nzird. sZuschrift des .'oandelsgre-miums.) Unsere Regieru.ng h'.'lt der Teuerung den ll^'ampf erklärt und sandte, nin dieselbe zu „bekän^'i^sen", Patrouillen in die Gesclns^ te, weil die Teuerung angeblicl) vom le^iti'-men 5iaufma:'!N herführt. Wie wir erfahren, wu'^den abcr in i^'ie Monovolver-'oaltung keine Patrouillen geschickt, obwohl dieselbe in den 1'et^t"n Tagen S^lz n'.n 3 Iv Per ^'iilo. Petroleum inn 4 ZI per Liter, ein Schachter! Zünder um .^>2 5.^eller. soi'^'ie auch die Tab^.'is-erzcugui'ise empfindlich erhöbt hat, oline das', sich die V^'!k'basfunsjs'"s!en für dik'se l^'^egen' stände ;nr^eit bedeutend ner-.nes.rt hätten. Kettchhust-:r. sZuschrist.) ES ist kürzlich die Verfügung getroffen worden, daß keuchhusten--lrankc: !iinder möglichst abgese^idert von den Gesunden zn sein haben. Andererseits nimmt aber nien:and Anstoß daran, wenn Kranken-kassenärzte in Privatwohunngen ordinieren, in wel6)en sich kleine Kinder anderer Parteien aushalten, und wenn zahllose, mit allen möglichen Krankheiten behastete Patienten glaubigte Abl(s,rift derselben, dcinn die Kom nnsiionskopie der bezüglichen Vestellung, ein A>?cweis über die gekaufte Valuta l:nh eventuell t'in genauer Alis'.vei? über die gekaufte Sendung, falls die Detailliernng auf der Fa?^-tura nicht vorkonnnt, vorzulegen, worauf alle Interessenten ausmerlsaul geuiacht iverden. Dcs Y'.cnassens5'0!t der Frisen.rs gibt be« kannt, das; die t^>eschäste Samstag (Feiertag) bis 4 Uhr nachiniilagc' aeöfsuet sind. Soini^ tag aeschleslcu. In der Tschechoslowalsi uiüssen nicht nur die ^.iartenspieler, sondern auch die deui Spiele zuschauenden Kiebil.e Steuar zahlen. Die Regierung Hot augeordnet, das; sür je l. Stunden Spiel der Spieler wie der <>iielii;) 2 Xc. Sieuer zahlen uiüsseu, da sich der .Viie-bii/. beim Zttlehen ebenfalls unterhält. Wird aber in separaten Zimmern gesvielt nr.d ge-liebit't, so wird die Steuer verdoppelt. dem Grunde nicht zurück^ö<'n, weil 'iicr sind die Stu» dmten an der Universität in de,l Streik gc-tleten, und zwar deswegen, weil 2.'; Univer-sitätsprcfessoren «t'om Äultuoministe? pei.l^o-niert worden sind, ^^s handelt sich darnui. daß dies'' ''Professoren eine Re>cr-n des tn^^'miniNer^', der ele b?!lgariscj?e s^^cchisci'.rei-' bung '?! l'ndern b-absif! tigte, nicht annel'-' ulen und durchsühre"c -"»ollten. Der esade7n> sche Senat hat zuu? ^^ei..^en deo Pvel.'s!^.' Vorlesungen eingestellt. Äus aller Welt. (^'n „Internationaler". ?o" ein Wien?? Gericht wurde lürzlicli ein ?.'''.ann als Zeuge in einer Strassache geladen und von »..cur RiU)!'.'-..- UNI seine "--.'evsonaldaten be'ragt. sind Sie geboren, 5''.crr Zeuge?" — „In '.'^.^raa." — „Und zuständig?^' — „Nach Sarajewo." — „Wo lel0 bis N000, Prag M bis Sch>v.'.z M0 bis 0000, Wien bis 5.10, Bui^-^vest 15 bis 47, Warschl^u '.X50 bis N. — . 'ü: t^n: Dollar bis 2^)2, 20 ^lrou.eu in Vsuud 1W, Napeleon.der 000, Lei 2^5, Lire 157."', una. roue 40. .en:o^rg, die ?>rau in Dre5d:in. „Und !<)eru! sraa-e schlics'iici) Nat;:rsl'u.aer, wen" Witebs? 4?0.M N'Vch Zürirl'!. Devisen: Bertin ?>ork 5.1!, London. 22.52, Paris 40.40, ^y.'ailand 2s?.15, Prag 8.87, V:'.dapest 0.0^^ Zagreb i^as sind Sie von der Richter. — ich bitten darf." Fa?;r?arle ;''7t0s(cn. Al. l. 7^-eber d. I. in in Se.lvjetri:s;land cin neue?' Eisenbahntaris in .^.ra>'t getrcte:!, der sich ent-' sprechend deul ^lurse des Ge-ldrnbels iede?? Monat ändern u^'ird. Nach deui neuen Tarif ist der Preis sür eine Flihrkarte und l''c''icicö um viermal erhöht. So kostet z. B. ein Bil^^ lett von Peler'^biu'g nacn Rubel, nach Hömel 010.«' Odessa Mi.00s) R'.ibel. nach Rolloro ani Ton 1.010.000 Rubel, bis Vaül l.'.50.000 Rubel, nacli Irlutik 2.N0.000 ^^iube! und Tschitc' 2.5'0.'.000 Rubel. 1f)0 Jahre in dc.' Lktskatnr. ES isi geradl' ein ?ahrh.unde't verslos''en, seit i?'r , Deutsu>n Mes'.kataiog" ein r-och unbel.in.u-« Verfasser eines Saniuiel^audes „^''^edich-te" austauchte: H e i n . i 5) e i n e. Bereits als 5'i.imburaer i'i.U'si.'an!: — '^cg^sus iü? 5Ien.tor — Halle er gelegentlich in Zeitschri'^ len fiir einige s^edichte Unterlunst b^^ommeu. ?lber regelinä.'^ig gelang ilnn dies erir. als c»' sicl? wieder-'m deui Stadiinn z':wandte nnd in '<^er!in Aus^'ntl'nnt ua-n'u. wo er in 5!>aru' hageus u::d der Rahels .^oause verlehrte nni'» mit zeitgenössischen Dichtern wie l^hami'se, Fonauet, Gr.lbbe. 5'>enmann b^'?annt wurde, ('"'ubitz verössentlicht-.' dauials i:! dein ^en ibur geleiteten „('X'iellschaster" u.:eh abgelehnt l atte. „('''esellschaftei'" erschien am 20. Dezeniber eii'^e Anlündignng de') Baildes. die vom Dichter selbst bcrrühren sollte. E' handelte sich also uin eine söge" r^' '"cr.v ^ n ' .f. t ^'.ai'.'nte Selbstan.^eic!>', wie dies auch heute IL». Unrsch.-.. W,-n ^ ^ st'm Mt»r.R-scr-t.' «oint cZ ... .Vi« .-.r- 22. Mär.^. cs,. ^ wird c..emel jeder aesteheii. daß d?r Verfasser derselben durch seltene Tiese der Einvsiiiduna. lebend?^ ge. b'n.noristi'cbe Ansc^-ain'ngen und kecke, geu^altiae Dar'telliing ei:^.' überrascbend? Originalität gi'iunden. 7a''t alle s^'edi ii!' sslilicl^ten Ton ^e? deujsc'^^en g'scbrieben . . ." Der buchbändlerische, de'' Publisi-inserf."''? ^ics.s Bandes war trot^ dieser scböz^c',, S.-I^il^ derznig recht inäs-ig. durch die he'eii'ter« ten Besprechungen vei? Varnl^agcn ui:d Iii'^ Uierinann gelangte 5icine deniioch bald we-nigsteii? zu einen: „l'-e'. aris'.!''cn" Ruf. N.'-c!'« Kwaiken? ?e5Irnd, 22. März. Es verlautet, de'', die Zaqreber Staatsbahndirektion deni?iäcb''t den Güterverkehr einstellen wird. Den Au^ laß zu dieser Maßnahme geüe Ungarn, das unsere zur Reparatur dorthin entsendetcii Maschinen nicht zurückschassen wolle, ^^lugeb-lich wollen die Uu-'arn die Maschinen aus leger Eauive ?enueu.'7l-^'rut l^t:!. sich das bekannte gesc.>-!c'i''''?che uu.d vrivai^ ??erbä'lni> dcr 'iv'a i^aiupe zi! de:n jungen ?i'hler. erschil « nen di-.' ..Rei'ebilde:" inid ?>-!27 da7 aus veröffentlichten i'nd neuen (':cdi''!''ten .^usaminen« gestellte^ „Bin!) der Lieder", das den Welt« rühm.^^.cineS begründet he.tte. «lRck -Was ist em «uß? Dle ..Gartenlaube'^ zi-iert aus einem Bschc des 13. Jahrhunderts: ,Gcrmani Constantis Moralischer Tractat »on der Liebe", Lcip.ziti 1717, folgende Ein» vilung der Liebe. (^5 ist die Li'.'be ein.^utei-ien: 1. in die christliche Liebe; ?. in die ebe-lichc Liebe; in die ?sre!mdschaft''1iebe; 1. in pie Sozialität'^- oder Vertraulichkeitsliebe: b. in die l^alallterieliebe. In der Cinleitunq pes Moralischen Trlietrile>^ l^eißt es: „7^n ei-?em Liebes'Coinü'ercio ist l ^ notiss, und nlnn muß bei der Geliebten darauf dringen, daß sie eine Liebesprobe abgeben inust. Das 5^üs-seu ist ein Nc p kam das t^esprml, auch auf eine Umfrage, die kürzlich über die drei größten lebenden (5nqlan,^r veranstaltet worden ist. Tie meisten Ltinnnen hatten Zhaw, Llot)d George und der gros;c Filmstar Charlie Chaplin erhalten. Einer der Teilnehmer fragte lum Eham, was er zu dieser Gesellschaft fage, worauf Shaio erwiderte: „Gegeri Charlie habe ich nichts." Alte Studenten. Auf der Universität Marburg sind zurzeit drei .'derren als Hörer ein- gefchrseSen, Son !5enen der älteste 71' Jahrtz zählt. Die anderen beiden stehen im Alter zwischen SO und 70 Jahren, ^r älteste der Studenten war ehemals Seminarlehrer, einer war Pfarrer, einer FortbUdttnqcschul-Dire?-tor. Unter anderen Fächern haben sie belegt: ,.die asiatischen Hochreligionen und Mystik", über die Professor Heiler, ein ehemaliger ka-tholischer Priester, lieft. — Man frage fi6?: >iÄNN Deatschland untergehen bei solchem Wissensdurst? ^' vlme l!sv.'!>»r Hie /^»vlleriin^oii. SM«? ad 10. NSi-z? IS22. lZsISN Süäen (k^Äl-iizor—^clsIsbsi-Z—l'i-isst. samt ^biwsißungsn). ^2'' ' ! '.Z.:i 4? l'i'^. ? t .1 t I :i ! l 4'» ! ! - -^1->5 >.! I!>17 l'^ ()'0l f) I' 17 z."» 0-2/ 10-?.-) 10 41 . _'I-',Z!17'2.^ 17-.^.'!' «i'-U; Z5! 01 !17 01 l4::0 11'2.'> U'3,;!N-14 1'.'Ii-.! 11^48 17'2:i 1017 17'10 -.Z2'25 20'M 1212z 12'57> IN'l.'i 1«'2.'> 11-^, Ä1.'12 2340 .''»'l'.o! . I ,-.-20 <;:i2 10'1? 7-0l'' 11 0:; 7':i0 ^>5^1 111:^ 5V10 10.41 2'V<' I-4:^ 5-0^^ 7'10 9:^5) «»F K! St»i!onsn S IS Sek. per». ?sr». Sek. kek'. ?er». ?ers ?er». k^vr»« Z i « l0 50» 42 802 8 4 44 48 222 224 226 ^srSdor V>«vn> IcoSoiZvor . ^nlc 250 40? 959 1405 1427 14.45 1656 2217 7-19 II-VS 173' pragoralts......... . . ^dt . 332 9.25 1302 . . 1L2S 2143 «40 1027 1700 ... .... 0 0 . . . . . , . 2017 526 944 1614 (akovoc...... » 0 » . . . . « . 18.36 4-00 818 1447 i».'. leotorldo..... « . « . » 1700 700 1520 10i'. ^SM ieMNltSG . . . . . » . 9'11 1S.'42 . 5'45 SlDV2N»Iea »lotrl«»..... » . 314 . » 16-08 21-29 ««24 :'.s) u:! Liov. vletrZea m«»to . . . 810 1030 , . 1535 1710 6'40 ........... . » . 203 90t) 1223 » . ,557 2l'18 « » « ' 48 KonIIeo ...... » » O . . 5 27 11-21 « 1S40 , G ^rolDSlNO........» 0 O . 2-L4 823 . . 15-20 20'41 G .............. » » » . . k-10 12-37 13-10 » » " ^ol^G ............. » « » . Z11 7-58 1045 1309 14-55 2017 / » ch 101 Voionlo ...... G o » 2-03 . K51 1000 1000 1713 » 92 moot........ « » » » 132 7-09 940 , 1403 19-27 « . » 103 597? 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S1 ?«». 33 per«. 7t d ?«rs. 71 ?ar«. 75 ?«rs. 77 Z 3.-I 840 1335 1932 22-21 953 735 14-06 20 5S . 930 7-13 13-43 20 2L 1-11 L'08 1311 1900 21-50 9-20 » 1330 20-2« , 718 . 1806 . 607 , . . 16-47 021 L37 1221 1632 19-42 . . Ä3-14 2'41 11-20 14-50 1746 » . ' . ' 184^ , . , « 1920 21'45> 7-20 805 1320 ' ' ' ?sr». 415 1S48 Ig'SS 21-28 2216 lil. . 4!Z ?«rs. »11 1S48 Ig'SS 21-28 2216 is-ov 18-08 1L44 1722 18-^7 1940 sov 5ia «.'»3 lv«^ 11'SK 7se 849 944 t > t i 0 » « » M I»lMrtv«r ol. Kol. . . ^ D kor. Kol. . 0r»vogiM«I>AlGR». . Valvyjv » » , ^ , provoljo...... l^ldokk..... Xloaonkurt «.»v.. 20-« " . s ^ _______i Zwei EisenbeNen mit Paradies» z elnfätzeu» etwas beschädigt, »er- M kaufen sesuchk Verschiedene« / WM cEin Waggon Prima «»cheu- Tücht. ««rß»«. gesund. M tern und moraUsch. sucht Ver« trauenssteUe und Selbst»Erwal-tung einer Gürlneret. ist kau-tionsfiihig. AdreNe Lo»l»L ul. l4. 2lS8 holz und S»lzk»hle trocken, zu halten. 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