Nr. 138. Montag, 20^Iuni^904.__________123. Jahrgang. >ühli",^"ation«prels: Mit P ostversendung: nanMllg »0 K, halbjährig ,5 li, Imjt°nt°r: „anz. , " " li, l,all>!ührig ll li. ssür die Zustellun«, in« Hm« gaüziälirig 2 li, - InsertlonSgtbühr: Fiiv llrine ^ ""wnle liis zu 4 Zeilr» ül> d, nrüßrn pcr ^oile l2 k: dei üsttren Wiederliulünaon per geile 6 l». ' Lie 'Laibacher Zeltung» erscheint tässlich, mil Ausnahme der Sonn- »nd Feiertage. Die Abmlnlstrallo» befindet sich iloiMckpIah Vir. ^, die Mtdnttion Dalninliiigalse Nr. 3. Sprechstunde!, der llirdallion lion u bis lu Uhr vormittags. Unfranliflle Äriese werden nicht angenommen. Manuskripte »icht zurüllgesleNt. Amtlicher Teil. , Seine k. lind k. 'Apostolische Majestät haben ^Allerhöchster Eiitschliesmng voin 14. Iimi s,j ^ dein Oberilispektor der k. k. priv. Südbahn-^llschaft Vinzenz A d a in da5 Ritterkreuz des '''^nz Iosef-Orde,ls allera.l,ädia.st zu verleihen ^'rllht. .Den 17. Imn 1904 wurde in der k. l. Hof- nnd Staats-^'aeiei das XXX. Stück des Neichsgesetzblüttes in deutscher "Mbe ausgegeben und versendet. b. Ten 17. Juni 1904 wurde in der l. l. Hof- nnd Staats« vMiei das XVIII. uud XIX. Stück der italienischen, das ,'^'1, Stl'ict der sloveuischen und das XXVII. Stück der trua-»^>l nnd rutheuischen Ausgabe des Neichsgesctzblatles alls« ^eben und versendet. «^^illch dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 17. Juni ,5" ftlr. 1A?) wurde die Weitelverbreitung folgender Preß-Wupmsse verboten: Zt. 12 .Heil im Licht, vom 12. Juni 1904. Nl. 24 .Dolavs« licleäi I'r?lpnr» WM 10. IuNl 1904. Nr. 24 .I^'^inn», ddto. Nom. 12. Juni 1904. Nr. 1915 «II 8ols» vom 10. Iilni 1904. Nr. I<>31 «ii r«polu» von» 31. Mai 1904. ^Nr. 3 «N„vy Kult» vom 10. Juni 1904. Richtamtlicher Teil. Aus czechischen Blättern. k Die „Nürodui Listy" führen aus, durch die ^wanchetheorie hätten die Deutschen die Vollwer-Mt des von ihnen sonst bagatellisierten böhmi-^n Landtags im Verhältnisse zum Reichsrate '^lrekt zligegeben. Tie passive Haltung der Re-'M'una. gegeniiber der oelitschen Obstruktioil se, >auf zurückzllführen, daß die Negierung freie , "»d habe geN'innen wollen. Einer echten Veam-."Uegiorung könne die Verschärfung des natwua-l^Ctreites nur willkommen sein, daunt die Bu- reaukratie allniächtig loerde ohne Rücksicht auf die eventuellen katastrophalen folgen für den Staat. Tie Negierung möge lieber die Neuwahlen, mit denen sie fortwährend drohe, gleich ausschreiben. Tas „Prüvo Lidli" meint, die Rcgiernug habe bloß die Laudtagstätigkeit karikieren wollen ohne Rücksicht darauf, daß die Landesmittel dadurch unnötig geschädigt würden. Die einzige Lehre der vereitelten Landtagssession sei, daß man sich alls Neuwahlen gefaßt macheu müsse. Tie „MoravM Orlicc" sagt, eine Revanche-Obstruktion im mährischen Landtage wäre nur ein Schlag ills Wasser, da die deutsche Majorität sie leicht ertragen uud auch die Regierung sich dadurch taum beeinflussen lassen würde. Die „Politik" will gleichfalls nicht eine Obstruktion in Mähren befürworten, ist aber über-zengt, daß die Ezechen Mährens, sobald die Obstruktion unausweichlich geworden sein sollte, ihre Pflicht erfüllen würden. Vatikan und Frankreich. Im Gegensatze zu verschiedenen Publikationen über die Politik des Heiligen Ttnhles gegenüber Frankreich, glaubt man, wie man ans Paris meldet, i» den politischen >t reisen Frankreichs immer noch vollen, Grnnd zu der Annahme zu haben, daß eine Haltung nicht in der Absicht des Papstes Pins X. liege, durch welche die Kündigung des Konkordats provoziert würde. Möglich, daß einzelne Vertreter der aufgelösten Kongregationen es in ihrem Interesse gelegen erachten, die päpstliche Politik in solchem Sinne zu beeinflnffen, und daß diese Einflüsse sich in der Haltung deo kardinal' Staatssekretärs Merry del Val änßern; aber die autorisierten Vertreter des französischen Katholizismus sind weit davon entfernt, diese Besinnungen Zu teilen. Die Aufhebung des Konkordates erscheine ihnen im gegenwärtigen Augenblicke durch- aus nicht als eine wünschenswerte Maßregel, aus welcher die Kirche Vorteil ziehen könnte. Es sprechen auch alle Anzeichen dafür, daß sie vor Ablauf der gegenwärtigen Legislaturperiode nicht anf die Tagesordnung kommen würde, wenn nicht etwa die Politik des Vatikans den sowohl in der Kammer wie im Senate in der Minorität befindlichen Anhängern der Trennung Waffen liefern und Sukkurs zuführen sollte. Aus Nom schreibt man zum gleicheu Gegenstände: Derzeit sind in Frankreich sieben Bischofssitze erledigt. Da der Papst auf der Ablehnung der .Kandidaten des Herrn Eombes besteht, ist vorans-zusehen, daß diese Sitze bis auf weiteres unbesetzt bleiben werden. Der Heilige Stuhl hat diesbezüg lich seine Beschlüsse gefaßt uud den Kapitelvitaren, welche die (Geschäfte der verwaisten Bistümer interimistisch leiten, ausgedehnte Vollmachten erteilt. Abgesehen vom Konflikte bezüglich der Ernennung der Bischöfe, sieht man im Vatikan den gegenwärtigen Stand der Beziehungen zn Frankreich eher in etwas günstigerem Lichte. Man äußert die l'Iberzengnng, daß es dor republikanischen Regierung uicht darum zu tun sei, einen vollständigen und definitiven Bruch mit dem Heiligen Stuhle heraufzubeschwören nnd daß in verhältnismäßig knrzer Zeit die Beziehungen zwischen der Republik und der Kurie wohl wieder den normalen Eharakter annehmen dürften. Gendarmerie der mazedonischen Vilajets. Man schreibt ans Konstantinopel: Die in der griechischen Welt sich äußernde Verstimmung darüber, daß der Tandschak Serfidsche des Vilajets Monastir vorläufig nicht in die Gendarmerie-reform einbezogen wurde, uud die bezüglichen Protestkunogebnngen sind unberechtigt. Es sind keine politischen Gründe, die dazn geführt haben, vorläufig den geuannten Sanoschak voll der Re- Feuilleton. Aus der Jugendzeit. Skizze von F>. ZYaldentar. (Fortsetzung.) ^)., So eilten die Iugendjahrc dahin. Aus dem ^dchon hatte sich eine herrliche Iungfran ent-7^lt. Ganz allmählich war diese Verwandlung ^' sich gegangen, ebenso allmählich aber auch .>' i,l deli Herze,: beider Iujzendgespiclen em ^lnores Gefühl emporgewachsen. Sie wurden ft dessen jedoch erst bewußt, als Walter Gebhard ,,°n Elise Abschied nahm, um eiue Universttat zu lachen. Mit einem Schlage, als das Madchen ,^s'en Angesichts und tränenden Auges vor lhm ,^d. ward ihm klar, was sie ihm bisher geweseil, K das Bestreben, ihr zn gefallen, einen frohen "l'ck zu erHaschen, für ihn die Richtschnur semes >^ntz geworden. Was würde Elise dazu sagen? ^ Fi-a^ legte er sich in zweifelhaften Fällen ^' und meist fand er dann den richtigeil Weg ^ Handelns. Er besaß als Erbteil seines Vaters ?" loidelischaftliches Temperament, das zum Iah-^ " ausartete, wenn ihm kein Damm entgegen-<7"lit wurde. Was seine Eltern nicht vermocht .,'das gelang der Gespielin. Ihr: „Geh, dn bist V'N: ich spiele nicht mit dir", wirkte in den lc/"' Il'gondjahren Wuuder, denn mit 'hr sple ,'l' dürfen, war seine Wonne. Später leitete ste ^ durch ihre Sanftmut, durch eine Vüte, durch . . . stc fanden im sm^en unter einer mächtigen Kastanie abgeschloj- >., N^en die Außenwelt, sich ihrer kaum er,m >d. Aug' in Auge, Hand in Hand, Es war as 1'e in durstigen Zügen gegenseitig ,hr 9'lo m sich aufuehmen wollteu, um es tief, tief in ihre Seelen zu graben, unauslöschlich für immer. Nnd doch . . . Walter Gebhard kehrte mit seinen Gedanken in die Gegenwart zurück. Lisi Kulm, seine junge Braut, hatte in scheuer Sorge seinen Arm berührt. „Geliebter", flüsterte ste. „Wollen wir nach Hanse gehen? Du siehst so blaß aus, bist gewiß nicht wohl!" Er drückte ihren Arm fest an stch. Uueudliche Zärtlichkeit lag in dieser Bewegung und auch in dem Blicke, mit dem er Lists zierliche, schlanke Gestalt überflog. Lisi hatte nichts Bestechendes an sich, aber sie wirkte durch ihre Sanftmut, durch ihre unendliche Herzensgüte, die aus ihren Augen strahlte, durch ihre hingebende Liebe zu ihm, die nicht deutelte und zweifelte, sondern nur liebte. Wie ein längst eiüschwundener Traum lag bisher die Vergangenheit hinter ihm. Nie hätte er geglaubt, daß der Aliblick der Iugeudgespielin ihn so mächtig erregen und erschüttern würde. War trotz allem jene erste schwärmerische Liebe noch nicht überwunden? Hatte er unrecht getan, dies vertrauende, holde Geschöpf an sein Herz zu nehmen, das geglaubt hatte, m dieser ersten wahren Liebe Gewähr zu bieten für das ganze Leben? Warf die Vergangenheit ihre düsteren Schatten über sein und Lists Glück? Schatten? Er hatte sich nichts vorzuwerfen. Denn daß er ill jener Scheidestunde von ewiger Liebe und Treue geredet, vou Warten und Sehnen und endlichem Heimholen — konnte man dies dem kaum Zwanzigjährigen zur Schuld anrechnen? Damals zog er hinaus, das Herz geschwellt von Idealen, frohen Sinnes, trimmend von Lnst und Liebe, Wonne und Glück. Nun war er ein gereifter Mann. Das Leben hatte ihn nicht sanft angefaßt, er mußte sich wehren uud mühen, mußte rastlos arbeiten und vorwärts streben. Was er erreicht, das wollte er auch festhalten. Was er sich erkämpft als das Glück seines Lebens, das sollte ihm niemand streitigs machen, auch die Vergaugenheit nicht. Walter Gebhard richtete seine hohe Gestalt auf und atmete tief. „Komm, Liebling, wir wollen noch einen Gang durch deu Park uehmcu nnd dann heimgehen. Mir fehlt nichts, meine Lisi, ich fühle mich frisch und wohl in deiner Nähe. Wenn es dir recht ist, wollen wir noch schnell einen Blick tun in unser künftiges Reich. Ich denke, die Teppiche —" Lifi unterbrach ihn. „Nein, Walter, hente nicht mehr. Ich danke dir, aber du täuschest mich nicht. Wenn ich neben dir mir auch oft sehr unbedeutend vorkomme, und ich geistig vielleicht nicht die rechte Frau für dich biu, fo könnte keine, keine weit und breit dich mehr lieben als ich, mehr das Verlangen in fich tragen, dir, so weit meine schwachen Kräfte reichen, alles Unangenehme alls dem Wege zu räumen. Ich weiß auch zu schweigen, wenn ich sehe, daß du nicht reden willst, und weiß Stimmungen zu ehren, über die Nur nicht immer Herr sind —" ^jsi —!" fast e«,tazas des Sandschal^» Talonichi, dein italienischen gnm jetzigen Nahon Salwschak ^louastir noch den Tandschal Terfidsche. Die beschlossene Ansdehnnng erfolgt, sobald die Anzahl der fremden Gendarmerieoffiziere entsprechend erhöht sein wird, was bereits angeregt ist. Politische Uebersicht. Laibach, 18. Juni. Die Ka i se r m a n ö v er finden, wie nunmehr festgesetzt, von» 2. bis li. September statt. Die Schlösser in Stickna (Fürst Windischgrä'tz), Protivin (Fürst Schwarzenberg) und Strakonitz (Malteser-Orden) sind als Residenzen für den Hof und die Gäste des Kaisers ansersehen. Die „Nene Freie Presse" nimmt von einem Artikel des „Corriere della Sera" Notiz, in welcher die Fabel aufgetischt wird, daß die österrei-chisch'Ungarische Regierung in l^etinje das Anerbieten gestellt habe, von Spezia über Antivari bis an den Skutari-See eine schmalspurige Vahn zu erbauen, nm Albanien dem wirtschaftlichen und militärischen Einflüsse Österreich-Ungarns zu unterwerfen und bemerkt hiezu: „Es ist zu bedauern, daß die Verhetzungen der irredentistischen Presse fortdauern und durch sie im italienischen Volke immer wieder der durch nichts begründete Verdacht wach gehalten wird, die österreichisch-ungarische Monarchie habe irgendwelche Absichten, in Albanien staatsrechtliche Veränderungen auszuführen. Glücklicherweise hat sich die offizielle Welt in Nom entschieden gegen diese Verhetzungen ausgesprochen: die Eutrevue zwischen dem Grafen Goluchowski und dem italienischen Minister des Änßern, Tittuni, hat gezeigt, daß beide Staaten in gutem Einvernehmen bleiben wollen und daß man hossen dars, daß in Italien selbst solche,hirn-gespinste, wie sie heute über die Eiseubahnprojekte der österreichisch-nngarischen Monarchie verbreitet werden, nicht mehr ernst genommen werden." „Die Zeit" warnt in einer Besprechung der Verhältnisse in Ungarn die diesseitige Reichshälfte vor allzngroßer Vertrauensseligkeit. Man verlasse sich hier in gefährlicher Selbsttäuschung anf die „Ansgleichstrene" der ungarischeil Regierung lind ihrer Partei. Wie weit die Ans-daner dieser Faktoren im Widerstreite gegen po-pnläre Strömungen reicht, hat man ans der Ent-wickluug der Militärfragen mit genügender Klarheit lernen können. Wie hier die nationale Son-dernng durchgesetzt lvurde, sobald der drängende Vollswille im Grafeu Apponyi den sachkundigen Meister der legalen Formulierung gefnnden hatte, so wird es mit gleicher Beihilfe anch in der Frage der Iolllrennung gehen. Statt rnhig abzuwarten, sagt das Blatt, bis man uns den Stuhl vor die Tür stellt, sollten loir das eigene Haus in Ordnung bringet», um gegebenenfalls Selbständigkeit gegen Selbständigkeit. Aktionsfreiheit gegen Aktionsfreiheit auszuspielen. Die „Agenzia Stefani" ist zn der Erklärnng ermächtigt, daß die von einigen Blättern gebrachte nnd vielfach kommentierte Meldnng, die itali e-n i s ch e R egiern n g beabsichtige, dem Parlamente eine E r h ö h u n g d e r A u s gäbe n f ü r d a s H c e r vorzuschlagen, jeder Bcgrün-duug entbehre. Die UrWahlen für die belgischen Pro-v inzial r ä t e am 5. d. M. hatten nur 50 endgültige Ergebnisse gebrächt, während ^5 Stichwahlen für den letzten ^onntag nötig wurden. In acht Distrikten von den 50 hatten sich die Stimmen der Wähler znmeist anf sozialistische und liberale ^ Wähler verteilt, in ^5 anderen standen die vereinigten liberalen den Konservativen allein gegenüber, und nur in sieben Distrikten war ein Bündnis zwischen den antikonservativen Parteien znstande gekommen- dadurch gewannen die Li beraten zwei Sitze in Namur uud einen in Ost-ende. Bei den Stichwahlen jedoch, wo sich die Stimmen der liberalen nnd sozialistischen Wähler gegen die Konservativen sammelten, war das Re-snltat ein überraschendes. Die Liberalen gewan nen zusammen mit ihrem Erfolge vom 5. d. M. in Brabant 4, West-Flandern l', Ost Flandern 5, Hennegau 2, Lüttich 10, Limburg 1, Lnrembnrg A, !)l'amnr 10, zusammen also 3li Sitze. Die Stellung der Sozialisten ist dieselbe geblieben. Einen Prak tischen Erfolg hat dieses Ergebnis, nach einem Brüsseler Briefe der „Frkf. Ztg.", zunächst nicht. Nach wie vor werden die sechs Provinzen Antwerpen, West-Flandern, Ost-Flandern, Limburg, Luxemburg und Namur, ihre konservativen^ vinzialräte haben. Aber in Namur, Luo»'^ und Limbnrg hat sich das Zahlenverhältiüs 3, scheu den Konservativen und ihren ^sineri^' guusleu der letzteren verschoben, und im Kci>>, Löwen, dein Sitze der katholischen llnivm^ mnßten sämtliche drei ausscheidenden Konscw, ven den liberalen Kandidaten weichen. ^ Provinzialräte bekanntlich einen Teil der ^ toren zu lvählen haben, dürfte siel, der iid^ schende Ansfall der Provinzialwahlen bei der n iveisen ^leubesetzung des Senates, die in ^ von Provinzialräten vorzunehmen ist, bemcr^ machen. ^ Tagesuemgleiten. — (Die Heilkraft der Sonne.) Die ^ tötende Wirkung der Sonnenstrahlen ist längst bB^ nenerdings wird das Sonnenlicht aber auch direkt / Hcilnng gewisser Krankheiten verwandt. In der ^^ reichischen Lungenheilanstalt in Alland sind erfolg^ Versnche niit reflektiertem Sollnenlicht bei der VelB lung der Kehlkopfschwindsncht gemacht worden- ^, Kehlkopf wird dabei besonnt, mittels Spiegels ^ das Sonnenlicht auf den im Nachen liegenden KelM! spiegcl nnd dann in das Kehlkoftfinnere geworfen. ^ der kann das Verfahren nnr an sonnigen Tagen ^ wandt werden. Der Erfolg war derart, daß die HM rung an den Stimmbändern zurückging. — Die S^, wird ferner znr Wundbehandlung im Hochgebirge ^ nützt nnd günstige Erfolge hierüber werden aus S^'. den im Engadin gemeldet. Dort haben die Ärzte s^ längst wahrgenommen, daß der Wundheilnngsverl" günstig wird dnrch die Mitwirkung der Sonnenstra^ nnd man hat daher die Sonne nnd die Trockenheit^ Lnft zur Wnndbehandlnng herangezogen. Wunden, ^ schwer heilen wollten, wurden stundenlang dire"' Sonnenbestrahlnng ausgesetzt und besserten sich dann i sehcnds, es erfolgte bald Überhäutnng der Wnnde. "'' geschlossene, der Körperoberflächc nahe Krankheitchel^ wie zum Beispiel Gelcnksentzündungen, werden st»"^ lang mit Erfolg der Besonnnng ausgesetzt. ^ — (Die beste Velencht ungsart) für,^ Ange hat ein russischer Arzt dnrch ein merkwiirdlg, Mittel festzustellen versucht, indem er die Ermüdung^ Anges nntcr dem Einfluß verschiedener Lichtquellen ^ prüft hat. Er ist von der Annahme ausgegangen, ^ sich die Schädlichkeit des Lichtes bemerkbar machl,, der Häufigkeit der Bewegungen der Augenlider. l5r >^ nämlich, wie der «Progrös Mädical» mitteilt, beoM tct haben, daß die Zahl der Lidbewegnngen in e>" bestimmten Zeit nm so größer ist, je stärker die Ä»^ ermüdet sind. Im Vcrlanf der eigentlichen Forsch^ hat er dann ermittelt, daß seine eigenen Augen !'^ Lidbewegungen in der Minute unter der Wirkung ". gewöhnlichem Kerzenlicht ansführen, drei unter der " Gaslicht, etwas mehr als zwei uuter der des So»". lichtes und etwas weniger als zwei nnter der des ^ irischen Lichtes. Wenn die Annahme des russis^ Arztes durch genauere wissenschaftliche Versuche ihre^ Wilde Wogen. Roman von Glvald August Aönig. (79. Fortsetzung.) (Ätachbruct vtlbote».) Sie tonnte das nicht glauben, sic las Falsch» heit und Hinterlist in seinem lauernden Blicke, aber sie wollte nun auch wissen, was er damit bezweckt hatte und weshalb er heute zu ihr gekommen war. «Nun, welche Gründe ihn auch bewogen haben mögen, das verpfändete Wort zurückzunehmen, ich bin nicht betrübt darüber, daß er es getan hat», sagte sie dann. «Und ich kann Ihnen nur Glück dazu wünschen», entgegnete er, «es wäre leine Annehmlichkeit für Sie gewesen, an einen tranken Mann gefesselt zu sein. Daß er in Italien seine Gesundheit wiederfinden wird, glaube ich nicht, er wird lauge dort bleiben müssen, wenn er sein Leben noch um eine Spanne Zeit verlängern will.» «Sind Sie nur deshalb hierhergekommen, um mir das zu sagen?» fragte sie ironisch, indem sie die unterbrochene Stickarbeit wieder aufuahm, «oder gilt der Besuch meinem Bruder?» «Nicht doch, er gilt Ihnen, Fräulein Erna. Sie wissen, daß ich Sie gemalt habe, Ihr Bild hängt in meinem Atelier.» «Sie zeigten es mir, als es fertig war, nnd Sie werden sich erinnern, daß ich mich nicht sonder» lich darüber freute.» «Je nun, es ist ja kein Porträt, sondern ein Studienkopf', fuhr Hermann achselzuckend fort, «dem Maler muß es unbenommen sein, die Motive zu solchen Studien zu nehmen, wo er sie findet. Man begegnet so selten einem schönen, ausdrucksvollen Gesichte und erfinden kann man solche Züge nicht. Ein Amerikaner will nun dieses Bild taufen, er hat einen hohen Preis geboten, würde es Ihnen unangenehm sein, wenn ich es ihm abtrete?» Sie blickte auf, ein spöttischer Zug umzuckte ihre Lippen, der lauernde Blick in seinen Augen berührte sie unangenehm. «Mit Ihrem Eigentum können Sie nach Belieben schalten», sagte sie, «meiner Zustimmung be« darf es nicht, wenn Sie das Bild verkaufen wollen.» «Nnd doch möchte ich den Verlauf von Ihrer Zustimmung immerhin abhängig machen, Fräulein Erna!» «Ich gebe sie gerne.» «Es ist Ihnen also gleichgültig, in welchem Hause Ihr Porträt hängt?» fragte er, mit nervöser Unruhe an den Spitzen seines Knebelbartes drehend. «Sagten Sie nicht vorhin, es sei ein Studien-lopf? Ich erwarte von Ihrer Diskretion, daß Sie dem Käufer dieses Bild nicht als mein Porträt bezeichnen werd?n.» «Der Herr, der es kaufen will, wird es nicht erhalten», erwiderte er, und seine Stimme klang jetzt schärfer, «ich trenne mich nicht von ihm, ausgenommen in dem einzigen Falle, daß Sie es als Geschenk von mir annehmen.» Sie erriet sofort den tieferen Sinn dieser Worte, das Blut stieg ihr heiß in Stirn und Wangen. «Ich muß dieses Geschenk ablehnen», sagte sie mit erzwungener Ruhe. «So wollen Sie sich nnserer früheren Freundschaft nicht mehr erinnern?» fragte er, sich ganz der Leidenschaft überlassend, die, wild entfesselt, in seinem Innern tobte. «Erna, Sie beleidigen mich durch diese Ablehnung, Sie sagen mir damit, daß ich für immer anf die Hoffnungen verzichten müsse, die ich vor Ihrer Verlobuug schon hegte.» In den braunen Augen Ernas blitzte es zol"! auf, die zitternde Hand sank in den Schoß, sie lo^ die Sticknadel nicht mehr führen. ..j «Wenn Sie Hoffnungen hegten, so wal^., nicht meine Schuld, denn ich habe Ihnen nie ^ anlassung dazu gegebeu», sagte sie mit bebe» Stimme. «Nicht ich beleidige Sie, sondern Sie 5 leidigen mich, ich hätte wohl erwarten dürfen, ^ Sie auf mein Unglück die Rücksicht nehmen lvü^ die ich von jedem zartfühlenden Manne fordern^ Ich habe stets vermutet, daß Sie es waren, .^ zwischen mir und meinem Verlobten stand; nun gk .f Sie mir die Gewißheit, daß diese Vermutung ^ Wahrheit beruht, uud jetzt glauben Sie, den ^ für Ihre Intrigcn von mir fordern zu dürfen?' ^ Sein Gesicht war todcsbleich geworden,, .^ Dolchstiche trafen ihn diese Worte, die ihm benH, daß seine Intrigen durchschaut waren, und daß' Liebe niemals Erwiderung finden würde. ^e Im ersten Momente hatte Geier aufbrausend ^ Rede unterbrechen wollen, aber es gelang lhm, F zn bezwingen nnd seine Rnhe, wenn auch mn' !" bar, zu bewahren. >ei> «Nichts berechtigt Sie zu diesen verletz^. Vorwürfen», erwiderte er, «Sie gehen dabei von ^ aussetzungen aus, die grundfalsch sind. Was h"v^ Ihnen denn gesagt? Daß ich Sie vor 3^^ lobnng schon geliebt habe, weiter nichts! Mit we^f Rechte können Sie mir darans einen Vorwurf l"Aze!> Und wenn diese Liebe hente noch in meinem V el lebt, weshalb soll ich nicht hoffen dürfen, daft ^ mir gelingen werde, Ihr Herz und Ihre HA^s gewinnen? Weshalb soll ich nicht auf diese M' hin jenes Bild Ihnen anbieten dürfen?» (Fortsetzung folgt.) LaibackM Zeitung Nr. 138 ^47_________________________________________20. Juni 1904. l'°l'g»l!g finden würde, so käme man im Gegensatz zn .^ bisherigen Anschannngen zn dem Schlnh, daß das Mische Licht wringer ermüdend fnr das Angc ist als lgend ei» anderes, sogar als das der Sonne oder das 'Meute Tageslicht. . ^ (Michelangelo.) Miß Kitty: «Ich werde Fen nach Nom, dort zn stndiercn die Werke von Mingm'w., - Miß Ellen: .Oh Kitty, wie kannst " >«ge>l Micklingm'ln, cs heißt doch Meitschclenschelooh!» Lolal- uud Proomzial-Nachrichteu. ^'" Auöflug aus Idria auf deu Invornit (l24.' mj dci Schwarzcubcrg. Aom Nealschulprofessor M. Piinal in Idria. , Und wieder stellte sich der heißersehnte Frühling 3"' Eo grünten die Flnre» an den Abhängen der ^lN>, die Idria nmgeben, die knospen der Buchen ^lwinon sich zu eiitluickeln. die Zugvögel meldeten '"'' unter ilineii der herzlich begriißte Kucknck, dessen ^töuigor Gesang weithin verkündete, das; der Win-^ kxdlich definitiven Abschied genomnieü ^, Neinl einmal der Frühling da ist. wird dem ^Urs^'unde, in erster Linie dein Touriste». das ^'»äner der Stadt zn enge; er sehnt sich hinans in ^. lreie Natur, auf die Hügel und Berge. Schade, ^ "' dabei in so großer Abhängigkeit von, Wetter .<, Ter h^irige Frühling in Idria war. was das ?Uer anbelangt, für den Nergsrennd ziemlich un-""Mg. Ter Monat März war noch kalt. im April >"te es forNvährend: mit Sehnsucht erwartete ,^ Tourist den Wonnemonat Mai. wo schon ei» be ""öitt sch^,,^, Wetter einzutreten pflegt. Ä.'it der /'^u Maiwoche konuw sich der Ausflügler nicht zw ^^nstellen'. günstiger hingegen war die zweite. , Der San,stag derselben war wirklich ein präch '^ ^ag. lvic lvir in Idria einen solchen schon lange ,,^ erlebt hatten. Der reine, aznrblane Himmel !"lbk> sjch in seiner Macht und Schönheit über den, ?^n von Idrin: kein Nebel, leine Wolke triibte '"' Ein Tag so nach Herzenswunsch des Berg' ^»Ndl>s. > Den wollten wir ausuütze». Zn unseren, Ziel , l'lte wählten um den Berg Iavoruil bei Schwär-'"berg. ^ > . Um 5 Uhr nachmittags versammelten wn- uns, , l an der Zahl, beim Waschhanse, alle in streng >!stischen Anzügen und mit Proviant reichlich ^or^t, und verabschiedeten uns von dcr staubigen "'Madt. «°, Der Weg führte uns zuerst längs des bekannten z'Nn Werkes uno beliebteste Spaziergang der Bewohner "brias. j. ^u unserer Linken, jenseits des untcr uns tief ., ^nle langsanl dahinfliegenden Idrijcaflnsses, bellen wir jenen Teil dcr Stadt, der den Namen >," d goraini führt. Hier befindet fich die elek -/Uch(! Zentrale des Herrn Josef Kogovkck. !<"' rechte», Ufer des Flnsses zieht sich die Bez,rks-^?'^ Ioria-Loitsch hin. Veilu Vauer Likar -^ das , ^' Haus von Idria, wenn man aus Loitsch ,^'üt - zweigt sich von der Vezirksstraßc die alte, ^ ^wlen Serp<'ntinen nnsgefiihrte Straße, die über ^'. Vehar^e uud Cesta uach Oberlaibach führt. ^'' ^'iknr ans geht auch der Weg am Ferdinand-lachte vorbei hinein ins anmutige Ljubcv5° j>', bon wo uns das gastfreundliche Hans des Herrn ^n» Ritters von Premerstein herüberN'inkt. (Fortsehuna folgt.) ^ (H oheGästc) Seine l. und k. Hoheit der h ^nichtigste Herr Erzherzog L e o p o l d Sal-tz^ur „ahm am l?. d. M. noch >nit anderen liohen l,^^'n anläßlich einer Fahrt znm Wocheiiier Eisen ^""bane in Veldes im Hotel „Mallner" das Diner ^'worauf die Gesellschaft die Weiterfahrt in die Oi^m aufnahm. — Der Herr Erzherzog besichtigte ^ ^- d. M.. von Feistritz durch den Wochemer >i^,uel loniinend. u> Begleitnng des Herrn ^'l-ldy Vtts Wurmb die Bahnstrecke bis St. Lncia. ^u ^""> l. uud l. Hoheit übernachtete. Gestern ,o^ die Besichtigung der Bahnstrecke bis Gorz besetzt. ^ " (Personal Nachrichten.) S"ne Er Yz^^ der Korpskommandant und kommandierende cy.lal Hl'i-r Feldzengineister Ednard Ritter ^uc-<"ty von Vezza und der Herr Oberst des ^"alstabstorps Friedrich Eckardt-Fran ^.^n. i'on Tiefenfeld sind Samstag von ^ch abaereist. — (Bei m t. k. VerwaItl, n g s gericht s-Hofe) wird übermorgen eine öffentliche mündliche Verhandluug über eiue Beschwerde des Franz Prevc iiiid Genossei, in Selce wider den krainischen Lan-desausschns5 wegeii Ordnungsstrafen stattfinden. - (Das Anitskleid der Advokate u.) Die gestrige „Wiener Zeitnng" enthält eiue Verordnung des Justizministeriums, womit deu Advokaten das Tragen eines Amtstleides gestattet wird. Tie Verordnnng lantet: .,Anf Grund Allerhöchster Ermächtigung vom 1:1. Juni lWI unrd folgendes verordnet: Bei denjenigen Anlässen, bei denen die richterliche!, und staatsanwaltlichen Beamten zum Tragen eines Amtskleides verpflichtet sind. können sich anch die an der Verhandlnng als Parteienver» trcter beteiligten Advokaten, Advolaturskandidaten und Verteidiger eines Amtskleides bedienen. Diese Anordnung tritt sofort in Wirksamkeit." — Das Amtskleid der Advokaten besteht wie das richterliche ans eine»! schwarzen Talar nnd einem Barett. Der Talar trägt zur Unterscheidnng von jenen, der rich^ terlichen Beamten einen schwarzen Snmtrevers. - (Bezug von Sole uud Mutter-lauge.) Das t. k. Finanznnnisterinm hat eröffnet, daß zur Erleichterung des Beznges von Sole n»d Mutterlauge für Inhalations- uud Vadezwecke bei der k. k. Saline in Hallein vom 5. d. M. an der Ver-schleif; von in Flaschen verfüllter Sole und Mntter-lange eingeführt wird. Die Sole und Mutlerlange wird von der k, l. Salinenverwaltnng in Hallein in Flaschen von zweierlei Größe, und zwar in Liter-Glasflaschen zn ^ Stück in einer >iisto verpackt, und in ^> Liter Korbflaschen in allgemeinen Verschleiß ge< bracht. Die Mindestbezngsmenge wnrde bei der Ab ,-,abe in ein Litcrflaschen mit ^"> Liter und bei der Abgabe i» Korbslasche» mit A> Liter bestininit. Der Verschleißpreis für eine Kiste ä 25 Liter Sole oder Mutterlange wnrde bis auf weiteres mit 7 X und der Verschleis;preis für eine Korbflasche k 20 Liter Sole oder Mutterlange bis ans weiteres mit 3 X M l> einschließlich Emballage loco Calinenmagazin Hallen, festgesetzt. Von dein Verpacknngsmateriale werden nnr Glasflaschen, Kisten und Glasflaschen, soferne dieselben in noch vollkommen verwendbaren! Zustande frachtfrei Salinenmagazin Hallein zurückgestellt werde», znm Preise vo» 10 l> per Einliter-flasche, 1 K per Kiste und 1 l< l)5 Ii per Korbflasche zurückübernommen. Der Bezug uud die Verwendnng der in Flaschen verfüllten Sole oder Mutterlauge ist jedermann gestattet nnd unterliegt keiner gefälls-ämtlichen Kontrolle. In gleicher Weife ist anch der Vertrieb der in obiger Weife bezogenen Sole uud Mutterlauge seitens der nach den Gewerbevorschrif-te» hiezu befugten Personen von, Gefällsstand-puülte teiuer Beschränlniig oder Kontrolle unterworfen. Eine direkte Versendung der Sole oder Mutterlauge seitens der k. l. Salinenverwaltung fiudet nicht statt uud es bleibt den Abnehmern überlassen, sich beim Neznge erforderlichenfalls der Ver-mittlniig eines Speditenrs zn bedienen. —o. ! — (Der Lai bache r G^m eind e r a t) hält morgen eine außerordentliche Sitzung mit folgender ! Tagesordnung ab: 1.) Bericht der Perfonnl- nnd Nechtsfektion über die Znfchnft des Bürgermeisters, betreffend die Verlängerung des Vertrages mit der Gasgefeilschaft .) Bericht des Direktoriums der städtischen Wasserleitung über den Rechnnngsabschluß der städtischen Wasserleitnng pro 19M (Referent l^ubic). - 6.) Bericht der Finnnzsektio,! nber das Gesuch eines städtischen Bediensteten nm Gewährnlig eines größeren Vorschusses (Nefereut Svetek). - (Ergäuzul, g der Vergpolizei-Verordnung für den Vezirt des k. f. Revier be rgamtes in Laib ach.) Die bis-her besteheiide BergpolizeiHerordnung des Revier-bergaintsbczirtes Laibach wnrde nnnmehr durch llach. folgeude. für b r a udg e f ä h rli ch ^ Grubejl nnd Schlagwettergrubcn geltende Bestimmungen ergänzt: l. Brandgefährliche Grnbenteile si»d fortlanfetid. und zwar auch während der Be-triebsstillstände. zn überwachen. Znr Kontrolle dieser l'iberwachnng sind geeignete Einrichtungeu lc o v a t und Chnisant L a d-städter, Beisitzer. Die Versammlung nahm folgenden Verlauf: Der Vorsitzende, Herr Vetter, begrüßte die Erschienenen, insbesondere Seine Er-zellenz Herrn Landespräsidenten Baron Hein, die Herren Landesausschüsse Peter Grasselli und Dr. Adolf Schaffe r, den Vertreter der krainischen Handels- und Gcwerbelammer, Herrn Baum-gartuer. Herrn BezirlShauptmann Edlen von Detela, Bürgermeister 3ce u u e r an? Klagen fürt, Bürgermeister Peternel aus Veldes, Doktor K a i nl und Moschner aus Klngenfurt. Der Vorsitzende beleuchtete sodann hauptsächlich die Bedeutung der industriellen Organisation. Mehr als iu anderen Staaten sei es hier notwendig, daß die Industriellen ihre Sache in die eigene Hand nehmen, zumal sie von Gegnern auf allen Seiten bedroht sind und ihre parlamentarische Vertretuug überaus ge» ring ist. Im weiteren schilderte Herr Vetter speziell die Organisation des Vuudes, die Wirksamkeit der Organisation nnd stellte den Antrag auf Gründung einer Sektion Oberkrain des Bundes Österreichischer Industrieller. Dieselbe wurde einstimmig beschlossen. Nnn ergriff Se. Erz. Landespräsident Herr Baron Hein das Wort. Er sei mit Freude in der Versammlung erschienen, weil ihm dadnrch Gelegenheit geboten wurde, die Industriellen Kärntens nnd Krams und Vertreter des Bundes der Industriellen zu begrüßeu, um so freudiger jedoch, weil er hojfe, daß die Sektion Oberlrain kräftigen Anstoß für die gedeihliche Weiterentwicklung der Industrie in Krain geben werde. Dies sei um so mehr zu wünschen, als Krain zwar ein industriearmes Land ist, anderseits jedoch die Vorbedingungen für die industrielle Entwicklung, wie Wasserkräfte und sonstige Natnrschätze in reichem Maße gegeben sind. Es wäre ein großes Verdienst der Sektion, wenn sie durch ihr Wirken den Unternehmungsgeist veranlaßte, im Lande In» dustrie einzuführen. Er gebe die Erklärung ab, daß die Regieruna, den berechtigten Wünschen der Indn-striellen Rechnnng tragen werde. Landesausschuß-beisitzer Herr P. Grasselli begrüßte namens des Landeshanptmannes nnd des Landesausschusses die Versammlung und sprach den Wunsch ans, daß die Macht der Industrie znin Wohle des ganzen Landes und seiner Bewohner verwendet werde. Handels-kammerrat Herr B a u m g a r t n e r überbrachte die Grüße der krainischen Handels- und Gewerbekammer. Der Obmann der Sektion tarnten, Her»-Moschner, hofft, daß freundnachbarliche Beziehungen zwischen beiden Sektionen entstehen werden, Nach Beschlußfassung über die Sektionsgründung übernahm Herr Gaßn er den Vorsitz uud erteilte das Wort Herrn Werksdirektor Simon N i eg e r zu einem Referate über die Alpenbahnen, Derselbe schloß mit dem Antrage, das Präsidium des Bundes möge mit den Sektionen Kärnten und Oberlrain dahin wirken, daß ungesäumt der Bau möglichst vieler in die Hanptbahn einmündender Lokal nnd Nebenbahnen in Angriff genommen und daß die Elektrizität znm Betriebe angewendet werde. Ins besondere erklärte er die Einbeziehung der Industrieorte Neumarltl iu Krain und Ferlach in Kärnten mit elektrischem Betrieb für dringend notwendig. Zentraldirettor Herr L u ck m a n n wendete sich gegen die in der neuesten Zeit hervortretende Tarif-erhöhuugstendenz der Staatsbcchne». Darans wnrde die Resolution Nieger einstimmig angenommen. Nun hielt Herr Dr. Johann Anspitzer, Generalsekretär des Bnndes Österreichischer Indnstrieller, einen Vortrag über die gegenwärtige wirtschaftliche Lage, mit besonderer Berücksichtigung der industriellen Interessen Krams. Er schloß seine Ausführungen damit, daß in Österreich eine Politik der Schonnng in bezng ails die sozialpolitischen Ansgaben, eine Politik der Entlastung von Steuern, eine Politik der positiven Förderung durch weitausschauende In-vestitiunen und rationelle Tarife Platz greifen, daß eine Reform der gewerblichen Verwaltung nnd die Wiederkehr der parlamentarischen Parteieil zur Arbeit dnrchgeführt und daß endlich die parlamentarische Tätigkeit wieder aufgenommen werde. Han delskammerrat Herr Baumgartnc'r gab eine Anregung bezüglich des künftigen Lloytwertrages. - Sodann fand ein solennem Diner im Hotel „Mall-ner" statt. Den Neigen der Toaste eröffnete Herr Gaßnor mit einem dreifachen, von der Versamm-lnng begeistert aufgenommenen „Hoch" auf Seme Majestät den Kaiser als Förderer und Schützer der Industrie. — Eil, ausführlicher Bericht folgt, " (Während der Fahrt ins Spital gestorben.) Znni Feldwächler nnd Meier in Schwarzdorf Anton ('ele^nik kam vor vier Tagen der 50 Jahre alte, verwitwete Schneider Anton Cankar aus Billichgraz anf Besuch. Als er sich vorgestern nnwohl fiililte, wollte ihn gestern früh <''e-leknik mittelst eines Wagens ins Spital überführen, allein der Krallte starb unterwegs. ^ (Zur Saison in Veldes.) Veldes rüstet sich bereits für die bevorstehende Saison. Die >lurkom!nission geht eben daran, ewen neuen, wo-dernen Park für die Besucher zu schaffen, deren Zahl voll Jahr zu Jahr in erfreulicher Znnahme begriffen ist. Zu diesem Zwecke wurde das 22 Joch umfassende Areal der „Strain", wo sich dein Veschaner ein prächtiger Ansblick aus den See darbietet, tänf-lich erworben. Aus diesem ausgedehnten >iomplere soll ein allgemein zugänglicher, moderner Park mit einem Musikpavillon, eil» gedeckter Tanzplatz, Kinoerspielplätze, eine .Uegelbalm ?c. errichtet werden. Der Fremdenbesnch dürfte sich heuer sehr günstig gestalten: bis znm 15. Inni sind in Veldes 2:i2 Fremde eingetroffen. Die Gemeindevertretnng hat in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, für das Dorf Re-("-ica eine eigene Wasserleitung herstellen zu lassen. -^ (O b st a u s st el l u u g in O b e r trai >i.) Wie man dem „Gorenjec" aus Radmannsdorf be-richtet, ist für den Henrigen Herbst die Veranstaltnng eil,er Obstausstellung in Nadmannsdorf in Aussicht genommen. Damit die »öligen Vorbereitungen rechtzeitig getroffen werden könne!,, wnrde ein ständiges Komitee bestellt, zu ^effv'ü Obmann der Realitäten befitzer Fajdiga aus Radmannsdors gewählt wnrde; als dessen Stellvertreter suugicrt Oberlehrer Rus in Veldes, als Selretnr Oberlehrer Gröar in Nadmannsdorf lind als Kassier Oberlehrer A i-man in Brefnitz, Die Ausstellung wird in, Schloßgebäude iu Radmannsdors stattfinden. * (Ve re i n s b i l d n n g e n.) Mit dem Sitze ill Laibach wird der Verein l.ovkkn 6, oktv« Iviim gebildet werden. Die Slatnten wnrden znr Geneh-inignng der Landesstelle vorgelegt. - Wie man uns ans Radmannsdorf mitgeteilt hat, wird der Verein 5>tl'<»kl»vu<» «llu^lvo ll<"lnv«1v« Ivr«il^»k^ iium »tl>^k<> l^ ni» Ivi'un.1«k^m nlit dem Sitze in Sava gebildet werden. Die Vereinssatzungen erliegen bereits bei der kompetenten Landesstelle, ^', ' (Falsches Geld.) Ani 80. v. M. kam der BesilM-ssolm und Briefträger Matthias Simfi«" ans Kaltenfeld, Gemeinde Ad>elsberg, znm dortigen Stelleramte l,nd loollte die Stener bezahlen, loobei ein vorgewiesenes Fünflronenstück als falsch erkannt wurde. Dieses Kronenstück besteht ans Britannia-metall, wurde in eiller von echter Münze abgenommenen Form gegossen nnd hat von den echten Fünfkronenstücken an der Oberfläche abweichende Metall-färbe und ein geringeres Gewicht sowie mangelhafte Imitation der Nundfchrift, wodurch es von echten leicht nnterscheidbar ist. Durch die angestellten Er-Hebnilgen ließ sich feststellen, daß das Geldstück am 20, Mai l90l bei der Spar und Vorschußkasse in Adelsberg znr Ansgabe gelangte, woraus es aus dritter Hand Matthias Siinsic- erwarb. Weiter zurück ließ sich die Proveuienz nicht verfolgen. Da es nicht ansgefchlossen ist, daß das Falsifikat aus einem fremden Bezirle stammt, werden umfassende Ne cherchen gepflogen. i-. - lEin raff« ni, erte r K irchenrau b.) In der Nacht vom 11. aus den 15. d. M. zwischen 11 Uhr nachts und N Uhr früh wurde in die Kirche Harije, Gerichtsbezirt Illyrisch Feistritz, bei einem Seitenaltare durch den Plafond eingebrochen, wo-bei folgende Gegellstände entwendet wurden: vom Hochaltar eine Monstranze mit einem Silberkranze in der Mitte, samt Hostie; ein Ziborium, vergoldet, samt Deckel ohne Velnm nebst 20 geweihten Hostie»; ein silberner Meßkelch mit vergoldetem Oberteile nnd silbernem Fuße; zwei silberne Patenen, teilweise vergoldet, sowie ein Kruzifix. Auch wurde die Fahne des Mädchen-Marienvereii^'s voll der Stange abgeschnitten, die Goldfransen, Goldzöpfe und das Bild aus der Mitte schön abgetrennt und nnr die weiße, dnnlel panaschierte Seide entwendet, während der abgeschnittene Schmnck znrückgelassen lind die Stnnge wieder ills Fnteral gesteckt wnrde. In der Sakristei wurden die Meßgewänder nnd andere Paramente ans dem Laden heransgeworfen, jedoch nicht eiltwelldet. Der Gesamtschade beläuft sich aus 0l>^ 1i. Nach den vorgefnndenen Spnren dürften zwei Täter, die mit einem zweispännigen Wagen voll Dornegg her gekommen waren, den Kirchellra»"^.,' übt haben. Der Wagen blieb 200 Schritte W'^ Kirche entfernt stehen, woraus einer der beiden ^ ner eine an die Kirche angelehnte Leiter beiml^'' den tnppelartigen, kaum einen Zentimeter ^ hölzernen Plafond des Seitenaltars zu erkl^ Hierauf drückte er mit den Füßen den Plafo»^ nlld stieg auf de» darnnter stehenden Beichtstuhl' welchem er alls den Boden der Kirche sprang -der Kirche getätigte er durch die Sakristei, den'»' er geöffnet hatte. ^ * (A bgängi g.) Am 5. d. M. gegen 8 "', abends entfernte sich der 38 Jahre Anton ^ Kenschler in Aßling, mit der Angabe vom H^ daß er ill ein Gasthaus Zeitung lesen gel)^ ,!' dieser Zeit ist er nicht wieder zurückgekehrt. ^ wurde am 5. d. M. gegen '>» Uhr abends im ^ Hanse der Helena Wilma» in Sava und um ^ ^ nachts illi Gasthanse des Anton Treven in Sav^, letzt gesehen, worauf er spurlos verschwand, ^ , war stark dem Branntweintrunke ergebe«,, iiN^'. dessen zeitweise momentanen Sinnesverwirn»^, ansgesctzt. Es wird deshalb vermutet, daß er, '"'., Absicht, sich das Leben zu nehmen, in die 2"^ ^ sprnngen und darin ertrunken sei. Die M^, schnngeil nach ihin blieben bislang jedoch erfolg, Nekelj ist mittelgroß, hat branne Haare nnd ^' nen Tchilnrrbart, blane Angell, aus der linken ^, seite zniei kleine Narbel,. Bekleidet war er mit ci^ schwarzen Stosfrocke, fchwarzer Zeughose, ^> solchem Gilet und mit Stiesletten. die mit 9c^' « beschlagen waren. "'' (E r d a b r u t f ch u n g.) Illsolge des «, haltenden Negens fand an, 11. d. M. nacli»''^ in nnnlittelbarer Nähe der Keusche der Maria ^ ili Podbor.^t Pesjat eiue große Erdabruts^ gegell das leer stehende Haus des Alois Kokir ff^ die den nlit Heu nnd einigen Geräten gefüllten ^ und eiuen leer stehenden Schweinestall der itc>^ "'', riß nnd zum Teile verschüttete. Vom Gemein^ p Johannistal wurde sofort das Nötige zur Vel'lii'^ eitles weitereu Unglückes veranlaßt, ^s * (Arbeiterbeweg u ll g,) Vorgestern >,' l 15 Krainer nach Amerika und gestern (10 Arbe"1 nach Feldkirchen abgereist. , — (Unfall beim Verschieden.) 3"'^ abends haben beim Verschieben am Staatsbahnhose, Ullter^ielka mehrere Wagen bei einem Wechsel anci»^ gestreift, wodurch zwei Last« und zwci PersonentM ziemlich stark beschädigt wurden. ^, — (Unterha'ltungsabend.) Der bela^ Wiener Komiker u>,d Unwersaldarstetter, Karl Lölv^ veranstaltet hellte abends im Verein mit dem Kl^' spczialistcil Auton Vrandler im «Hotel M«^ einen kontischcn Unterhaltungsabend. Anfang s abends. Eintrittsgebühr 60 l». ^. — (Sch,llausstellung in Gnrtfeld.) ^. schließend an die Bezirkslehrerkonferenz in Gurlfelb^ det am 22. und 23. d. M. im Bürgerschulgeb"' eine Ausstellung von Lehrmitteln und von schrif^, Erzeugnissen der Schüler sowie von weiblichen ^^ arbeiten :c. statt. Sie wird am 22. d. M. f^ ß Lehrer des Bezirkes und am 23. von zehn bis i^ Uhr vormittags für jedermann zugänglich sein. ^ * (Verloren) wurden eiuo goldene Dantt"" ,, kette mit einem Herzchen als Anhängsel im We^' 30 Iv sowie eiue kurze Kette mit einen» Anhängst^ Telegramme ! des ll. k. Telegraphen>-Kurrcspolldenz-ßurclll'^ Der russisch-japauische Orieg. , Petersburg, !i». Imn. Der Korrespo"^, der russifchen Tclegraphenagcntur in Liaojanl^ .,,, graphiert unter dem gestrigen: Wie nus Port '',,^, gemeldet loird, entbehren die Nachrichten attö>^l ger Agelltilrei, lind die Berichte von jlN""' ^ Seite, daß russische Kanonenboote untergl'^^s seien, der Begründnng. Unsere Flotte in Port ^s ist iinversehrt und vollständig wiederhergestellt- ^ Geist der Garilison nnd der Einwohner ist ein ^ gezeichneter. Die Soldaten harren sehnsiiclD ^ Dampfes. Mali gibt fich allgemein der vollen ^'„^ heit hin, daß keine noch so große Macht i">!^l wäre, Port Artnr zn bezwiilgen. Die Mehrzli'''^,, Einwohner ist in die Reihen der Freiwillig^' ^> getreten. <.!0<» Frauen in Port Artnr teilte" „, Festnngskonimandanten lnit, daß sie bereit ^' ^ siir die Sache des Krieges Dienste zu leisten- ^'^!> Stadt nnd der Festung herrscht vollständig' ^i n»ng. Handel nnd Verkehr nehmen iliren »^'l'!^'^!> gen Fortgang. Port Artnr ist für sechs Mo"^' ,1>l ständig init Lebensmitteln versehen, event'"' ,>>, ein Jahr, wenn man mit den Vorräten spnl'^",^ geht. Trotzdem in den letzten Tagen die VeMv H eine vollständige war, gelang es, eine st'l^ Laibacher Zeitung Nr. 138. ____________ ^^^_____________________________ _____________20. Juni 1904. ^"tto Vi^h cinznfilhr^n. 2<.>r Preis cincs Pfunde? "'^ch d^ri^t 25 Kopeken, einer Flasche Bier ^'pcken und einer Flasche Champagner N Nubel. ,^ ^rt Artur halten sich anch Einwohner von Tal-h'auf. welche derichten, Talinj habe durch die n»^> lveni^ gelitten, Die Japaner hätteil die >,'^slm, luclche Talnij pliinderten, nieder^einacht. ^, spanischen Vorposten stehen 24 Werst von den "'»'chcn Vorposten. Hie und da ist es zu Schar-v^li! gotoninien. Nnssische Offiziere erklären, den Spanen, würde gehörig heimgeleuchtet werden, "" sie einen Versnch machen sollten, Port Artnr ^Nreifoi,, das für uueinnehmbar gilt. > To ti ^^ i<» ^,l„i (Reuter - Meldung.) Das /"usftortschiff „Izumimaru" wurde MittNwch von ^) ^llss^i, in der Nähe von Oschima in den Mund ^)tt. Tie Passagiere und die Mannschast lvurden " "Giomoboj" gerettet. ^ ^ ctersbu r g, 19. Juni. Der russischeu Tele-^ ")onagentur wird aus Mut'den unter dem heu-,^" telegraphiert: Nach zuverlässigen Meldungen k^lf den gesnnkenen japanischen Transportschiffen .^nchiniaru" und „Sadomaru" ein ganzes In-5 lUerie,regiment n, i t dem 5fomman-, ^teu umgekommen, wobei auch die Fahne ^ren uing. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram für die Zeit vom 50. bis 17. Juni 1904. Es herrscht: die stotzlranlheit im Bezirke Nudolfswert i>l der Gemeinde Tressen (1 Geh.); die Eckweinepeft im Vezirte Goltschee m den Gemeinden Mitterdors (1 Geh,), Mosel (1 M'h^), Niederdorf (5 Geh); in, Vezirle Gurlseld in der Gemeinde Großdoliua (9 Geh,); im Bezirke Rndolsswert in der Gemeinde Huf (1 Geh.); der Echweinerotlauf im Nezirke Gottschee in der Gemeinde MM (1 Geh.); im Bezirte Krainburg in der Gemeinde Kaier (1 Geh.); im Vezirle Littni in der Gemeinde Poliz li Gel^ Littai (1 Geh.); im Beznle Radmannsdorf in der Gemeinde Giirjach (1 Geh.). Veldcs (1 Geh,); im Vezirle Rudolfswert in den Gemeinden TMermt (2 Geh), Hos (1 Geh) Neudegg (1 Geh.). Nuhdorf (1 Geh.); die Hundswut im Vezirle Rudolfswert in der Gemeinde St Michael.Stopic (1 Geh.); un Bezirke Ste,n in der Ge< meinde Uranschih (1 Geh.), Erloschen ist: der Milzbrand iu, Vezirle Laibach Umgebung in der Ge. mcinde Großlupp (1 Geh.); der Echweinerotlauf im Bezirle Uittai in der Gemeinde Littai (1 Geh,). K. l. Landesregierung für Krain. Laibach, am 18. Juni 1904. Lottoziehuug vom 1». Iuui 1904. Graz: 44 '! 85 69 16. Wi.n: 8 79 50 9 48, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 7.W0n.m. « °?L DZ^ ß" «'"t> des Himmel« Z^Z <« ^U.N. 735 6 28 4,SW. zml. start>teilw. bewVlkt 9 » Ab. 734 4 21 0^ SW, schwach ^teilw. bewölkt "^IlTss^ 7M2 , 15"5"SO.zienil.starl hall, bewMkt 19. 2 ' N. 788 0 20 5 SO.zieml.starl, teilw. heiter 8'2 U » Ab. 738 5 1«9 NO. mähig ! heiter 20 > 7 U.F. j 739 -7 , 13-1, S. schwach , heiter > 0 l) Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 22 3°, vom Sonntag 17 U", Normale 18 1«, bezw. 18 2°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Keine StulllV**rstopflinjy mehr durch meine Niederlage: -Wien, I., Habs UnaC_|f urlion burgergaase la/19. Prospekt gratis. ¦¦•¦»»¦¦VMOIIC1I« 12 Stück K 3- — , 24 Stück K 5—, franko Nachnahme. (2084) ü 5 Kurse an der Wiener Mlse ^g^ j^ Juni 1904. «as» dem oWenen KuMlat icher Altien „,.d der .Diversen Lose. .ersteht sich per stück. ^»tNkine Staatsschuld, «elb Ware '^'l Rente in gtoten Mal' "'ber p, ». 4 2"/«. . . 8920 9g 40 " Iän.-Juli pr.K. 4-2°/« 89-— 98 20 !febr,.Alil,,pl,K,4 2«/„ U!,'65 U9'U5 ^lpril,»Olt, pr.K,4'Ä"/„ 89'7l> W'iiU ^tllalslose «l>U fl, 3 !i"/<> 185'— 1W - , ' „ 5U0 fl. 4°/o 152 3z l5»35 !», „ lao fl. 4°/n lbL — l«4'— ^ „ lon fl. . . «?- i,ec,-- ! „,, „ 50 fi. . . 257'— 26«'-"'llndbr. ü 120 st. 5°/, . 2S3 50 29t 50 I^schuld der im Zeichs-^lttelenenß^nigreicht ^ und Länder. i^Golbrente, stfr., l<«1 st., ^asie . . . . . 4»/„ il:>L5. ll»45 "einKronenwähr., st,r., "»sse.....4"/„ gü'3!» 9950 '^^°' prl Ultimo . 4°/« 93'25 99-45 i ^'I'westitioü» Nente.stsr,. «alie . . , , 3>/,°/, 8N?!> S"!»t> ^nbahn.Etaatsschuld. ^"erschrelbungen. Uhbalin !» G steuerfrei, ^ U«>a Kronen . . 4"/« l,?'Lb !!8'N5 « Znsef Bah» i» Silber ^t,) ... 5'/.«/« ,27 5N l28'50 .(Malm in Kronenwahr. Brei ibw, St.). . 4"/° 99'25 !«0'25 ^'°krgl>ahn in Kronenwühr. j ^ ^. 4W Kronen . 4"/, »9 ü» l0«'5<' ^»^"«ttzschuldverschrtlbun. 5, »lf!emp.Eise»b..Aitien. "^Ä»dw,200fl,ö, W,S, ! , . , . . , 471-473 — ^'b, li^.2l)0sl. ö.W.S. , ^' , . .... 444--44Ü'- ^°"^»dw,'V,2NUfI.KM. > ^bm, 2„o ff......—>—> —-— Geld Ware No« Ctaate zur Zahlung übernommene Wsenli.'Prlvl. Obligationen. Elisabethbahi, 8U0 ». »0UU M. 4"/„ al> 1l>"/n...... l15'«u llU-K) ltlilabethbah», 400 u. 2000 M. 4"/„......... ll» 90 119'!W Franz Iosef.-V,. Em. t«»4 (div. St.) Silb,. 4°/„..... 89ÜÜ 10L-50 Gallzische Karl Lnbwig-Nahn (div. St,) Tilb. 4"/„ . . . 89 50 1W'4b Voiarlbergcr Bah», Em. »884 (bw. St.) Gilb. 4"/« . . . 99 50 100!)» Staatsschuld der Liindrl der ungarischen Krone. 4°/„ „nss, Goldrcnte per Kasse . i l« iu n«-8N oto. dto. per Ultimo .... l!8'i)5 11» 2!? 4"/„ dto, Rente in Kronenwühr., steuerfrei, per Kasse . . , 97lb 97-35 4"/„ dlo. dto, dtu. per Ultimo , 97'Ib 9? 35 Ung. Nt,° fl. —— —'— dto. dto. Silber 10« fl. . . . —-— — — bto, Staats Oblig. (Ung. Oslb, u. I. 187L.......----------------- bto, Sll,llnlrea.al-Ablös.>Oblig. —-— —-- bto, Präm. A, k 1N0 fl. - 2<><» K W 75 3N8 75 dto, dto. ä 50s>, —I00X 2«e?b li»8 75 Theih Neg.-Losc 4"/„ , . . . 16«—168 - 4"/„ nngar. Gruudenll,-Oblig. 97 ?0l «8?!> 4"/„ lrual. und slavu». dctto 98 — 99 — Andere Affentl. Anlehen. s»"/^Donau Ness, Anleihe 1878 . w« 75 107-75 Nnlehei, der Ltadt Oörz . . —-—j —-— Vlnlehe» der Stadt Wie» . . . l»3'25 1N4 25 bto, dto, <2>!ber ud, Gold) !i^2'?5,23-50 blo, dto. (1894). . . . 97'35! 8y'»5 dto. dto, (1888). . . . 99-35 I00-Z5 Wlseban Anlehen. verloöli. 5"/« 89--! 9980 4"/„ Krainer Landes-Vlnlehe» . —>—! —>— Veld Ware Psandbritse etc. Äodlr allq öst,inünI,vcrl.4°/„ 99 15 IU0I5 Oest, ung, Van! 4UVMr- »"l. ^ ^ ^^ ^ dto" dt'o ' b'0jä'hl,'verl. 4"/n 1«0 15 l«l-,b Sparlasse!',0st,.«0I„verl,4«/« «01 ,ö 102- lMnbahn'Pnoritiil«'' ybligatiunen. sserdi»ands-«°rbl>alin ) 12450 U,"°aa.i!«ahn . - - - - "..-25,...5 4"/^ Untertrainer Bahnen . . ^ '— - - Diverse Los» (per Still»), Vtlzlnöliche ^osc. 3",^ Bobenlredit'Lose Kreditlose 1W fl...... "2-^ 4745.' Clan, Lose 40 ,l. KM, . - , «" " ?','- iole^,0est.«e,..v,'0f>. 53 75 54 75 Rudolf Lose ,0fl......225'^.,A SalM'Lose 4, . . 34»- - 24N-- Uuschtieliraber Cis. 5<»0fl,«M. 2L,5' 2!>li5- dto, bto. > Eiscnb,- Gesrllschllft ^«> fl. S, . . . 57« — 577 — LloUd, vest,, Trieft, !><><> fl. «M. «87 . 69?- ^ Oesterr, Nordwestdahn 200 fl. S, 414 — 41?-- dto. dtll. (lit. U) 200 fl. L. 423'—42U-- Prac> DuxerEiscnb. 100 fl.abgst. 2,13 - 203-s,n Staatseisenbah» 200 sl. E, . . <»8:l 75 5 — 407-Tramwal, «es,, «eueWr., Prio- rilä!« Alu,'» IUO fl, . . . ,?'— ,9 — Ung, naliz, Elsenl,. 200fl. Silber 4N4-— 408 — Uüg,Wesll! s^'aal, Graz)2»0fl,S. 40N50 —-— Wiener Lolall>ahnen>Äll,Ves. . i^n — ,3« - Kanken. »ngsu Oesl, Vllül 120 fl. . . 278-50 28!- Vanlverein. Wiener, 2l>0 fl, . 50U-5»,510-5» Äodir„«nst,,Oest,, 200fl.S, . 9^4 -,929-Krdl, Anst, f, Hand. ». G. 1U0fl. —-—, —-— dto. dto. per Ultimo . . . . 743—744 _ Depositellbanl, Alln, 200 fl. . 428- !430- E«lomple-Oes,, «dröst., 400 «, 503—^505 — Giro-», Kassenu,, Wiener 200 fl. 427—!433 — Hypothelb., Ocst..200fl.»0"/u—'255- selb Ware Lcinoerbanl, Oest,, 200 fl. . . 4245!» 425 5» Ocsterr.-ungar. Vanl, «<>0 fl. . l«l<>- 162Ü- Unionbant 200 fl..... 5lN5U5,7 50 «crlehrSbanl, slllg. 140 fl. . K5.-> — 355 — Indujlrie'Vnler« nehmungen. Nangef.. Mg. gst., 100 sl. . . 14«! - 150-Cssydirr Eisen- und Stahl Ind. in Wir» ,00 fl..... —-- -'— Eilenbalinw Leih,,,,Erste, ,»0fl. 172' 1745» ..I". Papierf. u. N, O, 118 — ,205« Liesiugel ^nuicei l<><) sl, , , l<34 — i,35 — Montan Ocsellsch,, Oes«, alpine. 40« — 410 — Präger Eisen I»d,GeI, lioo fl, 2003- 2MN' SalgoTarj, Sleinlolile» 100 il, 534-- 5«8 — ,,SchI0gln,!,l>l", Papierf, 2l>!» sl. 251-— !i!>5'— ,,Kteyrerm/', Papiers, u.V.'O. 388-- 400-- Trifailer Kohlenw Gesell. ?(»fl. 3<15— 8«?- - Waffenf. G.,0csl.inWie»,IUUfl. 473- 0 — 770 — Devisen. Knrze Eichten, Ämsterbam....... 1«? 95 198 20 Drutsche Plätze...... 1,7 32 1,752 London........ 2,^9-3? .i39 57 Pari»......... 84!!? <»5»>7 L», Petersburg...... - - - - Daluleu. Dulaten........ 1, 3» ,,-nn 2<>ss>,a»len Etücfc..... 1!»«3^ li»u5 Teutsche »leichsbanluote» . . 117 32 <»bel Note»...... 2 l>."."^ 54" E5J3-- -V3JTLÖL Verkauf l,oaeu «>le., Uffiivii nnd Valul«"- ^*9) Lob -Veralonerung. __^___ jr. «• M»yer Bank- -W.ÄCL -^Tecla.sler-a-esclj.ä.ft I,nllnwh, SpItalgasH«-. Privat-Depots (Safe-Deposits) 1 Tinter slLgfeiiam Varocliluss d«i Paitol. Verzinsung ven Bar-Einlagen Im Kanto-Korrent- und au! Giro-Konto. ^6b) g. 11.737. . Kundmachung ? ^- l. Landesregicrun« für Krain vom ^"Uni lW4, Z. 11.737, enthaltend vete- iiz, polizeiliche PerfÜgunaen in betreff der ^hr v„n Klauentieren (Rindern, Schafen, 'A Echwcinenj aus Uugarn «ach Krain. ^K^as l. l. Ministerinn, des Innern hat mit ^UNdnlachmia. vom iri.Iuni 1004, Z. 27.03,« H^ erfolgtcr Einschlcpftnng der Schweine» ^ach dem diesseitissen Oebiete die Einfuhr Schweinen aus den Stnhlgerichtsbezirken ^l. Ezoll)va (itomitat Verea,), Esepreg, "Ulya ,zton,itat Sopron) in Unaarn nach ,.,,^u Neichsrate vertretenen Königreichen und °"n verboten. '! ^.uer ist ans Grund der Verfnanngen der Das nnnmehr kraft des bestehenden Vele« linlli'Übereinkommens gemäß Artikel 1, Absatz 2, der Ministerial »Verordnung vom 22. Septem» ber 18W (N. G. Vl. Nr. 17«) bis zum vier» zigsten Tage nach Erlöschen der Senche geltende Verbot der Viufuhr von «Lchweinen aus den durch Tchweiucrotlauf verseucht gewesenen Gemeinden Noho lStuhlgerichtsbezirk Szenics), Dnrand (Stuhlgerichtsbezirt Kismärk» nud aus der durch Schweinepest verseucht gewesenen Stadt« gemeinde Msmärt (StnhlgericlMezirk K^smäit), sowie deren Nachbargemeinden wird durch die Aushebung des gegen die genannten Bezirle bestandenen Verbotes nicht berührt. Dies wird im Nachhange zur Kundma« chuug vom 9. Juni 1904, I. 2ü.W<>, des ge' nannten l. l. Ministeriums, beziehungsweise der hierortigen Kundmachung vom 10. d. M. Zahl 11,271, zllr allgemeiuen Kenntnis gebracht. Die vorstehenden Verfügungen treten fofort in Kraft. K. l. Landesregierung für Krain. Laibach, am 17. Juni 1904. Št. 11.787. Razglas c. kr. dezoliie vlade zu Kraiijsko z dne 17. ju-nijH 1904, fit. 11.737, o veterinarno-policijskili odredbah glcdo nvažanja purkljute živiuc (goveje živine, ovac, koza in pruMièev) z Ogrske na Kranjsko. Ker se je zanefila svinjska kug'a v to-atrannko ozomlje , jo c. kr. ministrstvo za n<>-tranje stvari /, razglasom z dne lß.junija 1904, it. 27.036, prepovedalo uvuiuti praäice v kraljevine in dožele, zastopane v državnem zboru, ia Btoliönih sodišè (glej nemöko beaedilo) na Ograkem. Dalje je na podstavi odredeb, ki sta jili nkreniü c. kr. okrajni g-lavarstvi Gänsern-(Jorf in Liwko, zaradi obHtojoöe kuge v gobeu in na parkljih prepoveduuo uvitžuti parkljaio živino (govejo živino, ovce, kozo in praftièo) iz mejnih stoliönih aodifiè (glej nemfiko besedilo), dalje jo na podstavi odredbe c. kr. okrajrih glavar.stov Qodinov, Novitrg in Ogrski Brod zaradi obstojeöe HvinJHke rdeßice prepovedano uvažati praÜice iz mejnih stoliönih okrajev (^lej nomAko boaedilo) na O^rskem v tostransko ozomlje. KazvelJHvlfena pa je prepoved jjlede avažanja pra*i«ev iz mejnili stoliönih sodiäö (glej nenmko hesedilo) na Ogrskom. Sodaj vrtled obstojeèega dogovora v zmislu èlena I., odstavok 2., ministrskega ukaza z dno 22. septeinbra 1899. (drž. zak. št. 179) do 40. dnova potom , ko jo kuga ponohala, voljavnc prepovedi avažauja pra^lfev vt. obèin Iioh(5 (stoliöno nodioèe Senica), Du-rand (stoliöno sodiftsto Ko.smark), ki Hta bili ukužoni H Kvinjsko rdeeico in napoMled uva-žanja praäi^ev iz obèino Kosmark (wto-liöno südiAöe Kosmark), ki jo bila okužena s svinjsko kugo, kakor tudi iz njo Hosednjih oböin, He ne dotika razvcljavljenje pre-puvedi, ki ho bilo izdane proti imonovanim okrajem. To He dodatno k razglasu imenovanega c. kr. miniatrntva z dne 9. junija 1904., 6t. 25.936, oziroma k tukajSnjciim razglasu z dne 10. t. m., ftt. 11.271, daje na obèno znanje. Predstojeèe odredbe stopijo takoj v ve-ljavnoat. C. kr. deželna vlarta ia Kranjsko. V LjublJHui, dno 17. junija 1904. Ein Lehrjunge au» bcssorom H.'uihc wird anlg^uonimeu bei Kndolf Weber, Ulirmachor, Laibach, Alter Markt Nr. lsi. (2562) 3—1 fcngel-Seife Marseilles (weisse) Seife mit Marke (1477) Ü4—& Ssind die vorteilhaftesten SpafSGlJCfl zum Hausgebrauche I —----------------------- ------Zu haben in Spezereihandlungen. Seifenfabrik Paul Seemann Laibach. Lllibachei Zeitung Nr, 138, 125» 20, Juni 190^ Ein oder zwei (^S möblierte Zimmer mit Httcli« sind solorl zn vermieten: Auerspergplatz Nr. 8, II. Stock links. ilißlsilfMBHäll! Jod den Fliegen! .Tanglefoot!' Ei» Blatt 10 Heller. Ueberall erhältlich. Hauptdepot für Krain: (1961) 30 Edmund Kavcic in Laibach. Geid-Darlehen reell, rasch und sicher besorgt Kapltal-Kreditbnrenu m>» BBSs 3» s», Prag, 690 — I. (2481) 3-3 Billige Briefmarken, ^fjf gmtiH wendet Anglist Warben, Bremen. (741) 58—17 Den beliebten IKllliscliaiiei* Schmettenkäse liefert die Wirtschaftsdirektion KlliBchau, Post Silberberg, Böhmen, unter gesetzlich geschützter Marke. (1780) 40—20 HyJrove žitne kave ^¦P c«*ni « 't (»<¦»• 4 K SO » ir.nx,. ^^OOMAÈI PRIJATELJ" *•' lyireC: htomt finu Uti 9re/t.VJn Rh^h^BP)?;? fi'il'f. Concession HuHUHe^O' * ban.lt 9mlKU9RIKM.WXlSSKIRCHHR Drei Sommerwohnungen mit kompletter Zimmer- und Kücheneinrichtung (2493) 3-2 sind noch zu vergeben bei Franz Jarz in Zwi- schenwässern, Oberkrain. WT* Feurige -^| Ungarin, die auch deutsch spricht, sucht, mich dem Auslande zu heiraten, Gatten in gesicherter Position. Bin 22 Jahre alt, ganz alleinstehend, besitze 300.000 Kronen in Barem und großes Gut mit Schloß. Nicht anonyme Anträge richte man unter cExtra Hnngaria> nach Wien, I., lutuptpostlagernd. Verschwiegenheit Ehrensache. (2559) Kommis der Geinisclitwarenbranche, tüchtiger, redegewandter Vorkilufer, beider Landessprachen mächtig, (2560) 3—1 wird bis 15. Juli 1. J. aufgenommen. Offerte sind an Eduard Ilof'mami in Gottscliee zu richten. mp* Ein ernt erhaltener *^ß$ Kinderwagen und oiu (2537) 2—2 Stephanie wagerl sind l>il!iü: x\i verltaulen : Neugasse 5, Parterre. Maschinist 30 Jahre alt, verheiratet, mit guten Zeugnissen, praktisch in der elektrischen Beleuchtung, sucht I'oHteu in einer Djunpsmühle, Säge etc. Kann auch gleich eintreten. (2424) (i—5 Gefällige Anträge unter «Maschinist.» an die Administration dieser Zeitung erboten. (2544) l:. 82/3 24. Versteigerungs-Editt. Auf Velrnben der Krcmiischen Cpn-kasse in Laibach, vertreten duvch D«'. An^ ton Pfefferer, Advokat in Laibach, findet am 9. Juli 1904, vormittags 9 Uhr, bei dem unt.n be-zeichneten Gerichte, Zimmer Nr. IU, die Wiederversteis.eruna. der L'egenschaft Einl, Z. 15 der Katastralgemeinde Hrelio^iee, bestebelld aus dem Haufe Nr. 12 samt Wirtschaftsgebäude iu Hrenovice, 1 Garten, 1 Wicfe, 3 Ackerparzellcn ans den Miteig'ntumsrcchten an der Realität E'nl. Z. 141 mit 4/50 Anteilen uud aus den zweifelhaften Miteigentnms-rechten an der Realität Einl. Z, 411 der Katastralgemeinde Adelsberg statt. Die zur Wiederversteigerung gelangende Liegenfchaft ist auf 2256 ^ bewertet. Das geringste Gebot beträgt 1128 k; unter diesem Betrage findet ein Verkauf nicht statt. Die Versteigeruligsbldinguligen und die auf die Liegenfchaft sich beziehenden Urkunden (Grundbuchs- und Katasterauszug, Schätzungsprutokolle u f. w.) können von den Kauflustigen bci dem unten bezeichnete» Gerichte, Zimmer Nr. I, während der Geschäftöstunden eingesehen werden. Rechte, welche diese Versteigerung unzulässig machen würden, sind spätestens im anberaumten Versteigerungstcrmine vor Beginn d^r Versteigerung bci Gericht anzumelden, widngens sie in Ansehung der Liegenschaft selbst nicht mehr geltend gemacht werden könnten. Von den weiteren Vorkommnissen d?s Versteigerungsverfahrcns werden die Personen, für welche zur Zeit an der Liegenschaft Rechte oder Lasten begründet sind oder im Laufe des Versteigerungs-verfahrcns begründet werden, in dcm Falle nur durch Anschlag bei Gericht in Kenntnis geseht, als sie weder im Sprengel des unten bezeichneten Gerichtes wohnen, noch diesem einen am Gerichts-orte wohnhaften ZusteNungsbevollmäch-tigtcu namhaft machen. K. k. Bezirksgericht Senosttsch, am 3. Juni 1904. Senule der Vorßereifcung 7.UV ^tufnasimsprüfung für das von tPliilifvp Brunner. ------------¦-------------------------¦¦ Preis: K l'8O. =¦¦¦¦.---------- Zu beziehen von (2510) si--- Ig.Y.Klebunayr k. Fei Bamkcrj Buchhandlung in Laibach. na obeni zbor „Vzajeinno podpornega druSiva" registrovaua zadruga z omejenim jamstvom kateri bodo dne 4. juiija 1904, ob 5. urf popoldne v društ-veni pisarni, Kongresni trg št. 19. IDneTrni red: Poroèilo o raöunskem zakljuèkn za V. odsek. ---------^—¦*—*--------- Opouiba. Ohèni zbor je le tedaj sklepcen, ako se istega udeleži deseti del Ölanov. Ako bi se iste»a ne udeležilo zadoatno število, vrši «e driitfi obèni zbor na podlag'i § 27. druAtvenih pravil. (2558) (2532) E. 60/4 9. Dražbeni oklic. Po zajitevanju Adolfa Kreuzberger v KranjUj zastopanega po dr. Prevcu, bo dne 9. juiija 1904, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi ät. 6, dražba zemljisöa vlož. ät. 17 ad Britof, ob-stojeèega iz 2 hiš št. 23 in 38 v Bri-lofu z gospodarskirai poslopji in 2 vrtoma. Nepremièninama, ki ju je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 2262 K. Najmanjši ponudek znaša 1508 K; pod tem zneskom se ne prodaje. Dražbenc pogoje, ki se tièejo ne-premiènine, smejo tisti, ki žele ku-piti, pregledati pri spodaj ozname-njeni sodniji, v izbi ät. 5, med opra-vilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodniji naj-pozneje v dražbenem obroku pred zaöetkotn dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepremiè-nine same. O nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiönini pravice ali bremena ali jih zadobe v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar n^ stanujejo^v okolišu spodaj oznam^ sodnije, niti ne imenujejo tej v »ö(i kraju stanujoiüega pooblaäcenC vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v ^^ odd. Ill, dne ll.junija 1904.^ (2550) Cg. Iji' h Oklic. Zoper Jožefa Hren, posestß' ^ Cretežu št. 10, ki se nahaja ne* j kje v Ameriki, se je pod»'*^ c. kr. okrožni sodniji v Rudolf po Antonu Bradaö, posestniku Y i1 težu St. 4, sodni okraj Ribn'^^ dr. J. Schegula v Rudolfoveni» J! zaradi 1500 K. Na podstavi |l doloèil se je prvi narok na dan 2 4. j un i j a 1 9 0'j ob 9. uri dopoldne, pri spodaj menjeni sodniji. Ji V obrambo^ pravic Jožesa j posestnika v Èretežu št. 10, iA' stavlja za skrbnika goapod dr-Slanc, odvetnik v Rudolfove"1^ skrbnik bo zastopal toženca ^ i menjeni pravni stvari na nje^jjf varnost in stroške, dokler se '^j-oglasi pri sodniji ali ne irnenU' pooblašèenca. i C. kr. okrožna sodnija v \±, fovem, odd. I, dne 17.junija ly Pruck und Verlaz, von Jg. v. Kleinmayr K, Fed. Vamberg,