A)V <^/«/« vI ä I! !I m « l » !» ou » pl t < « : Im »„mptolr »anzj. ' > ^/^IV ^idj. 5,, l,. VNt b« Poss »an,I, P/U'ßllchln Wirkens im Lehrsache das verle,^ "^lensllreuz mit der Krone allergnädigst zu "'yen geruht. Erkenntnisse. Antiaa d^ , ^.' ^udcsgcricht Wien als Prcssgcricht hat aus l»n I ?. z" ^ l. Etaalsanwnllschnst crlannt. dass der Inhalt dcS l"r Ottudrr 1««i^ I"'^^"!,^ dcr Ze.lschrisl ,Md«N°gium" auf dic <«, ^^ unlcr drin Titrl „Wo slchcn wir'/ Ein Blick Khcs das .r, Frll'dnch Dittcs enthaltenen Aus' § 4Hj K^ A"Ml>„ "ach 8 600 St. O. begrlinde. und hat nach schiist au«« i ' ^°s Vcrbut der Wcitervcrbrcitlmg dieser Druck- Das l. t. Landesssench» Wicn als Pressgrricht hat aus Antrag der t, f. Staaiüanwallschnst rrlnnnt, daft der InHall des in Nr. 2 der Zeitschrift „Fortschritt" ddlu. Vudapcst. 1«. Oltobcr 1881, nnter der Ansschrift „Oesterrcichische Pulizristüclchcn" rnt-haltcnen Aussatzes das Vergehen nach ^ :>00 St. G. begründe, nnd hat nach i> ^9.^ St. P. O. das V?rboi der Weiterverbreitung dieser Druckschrift ausgesprochen. ______ Mhtamtllchci Theil. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Armmcr Zeltllüg« meldet, der Gemeinde Rligers-dorf z»m Straßenbaue 250 fl und d?r Gemeinde Lipuwka zum Kircheubaue 200 ft. zu spenden geruht. Zur «age. Das ungarische Amtsblatt vom 2inem ungarischel, Lmldcsver-thridigilnas - Minister Bela Szende als Anerkennung fill die Verdienste um die Förderung der gemeinsamen A ng e legen h eilen uud haupl» sächlich der Laud wehr , Institution taxfrei Meinen eisernen Kronen-Orden erster Klaffe. Wieu, 24. Oktober 1881. Fra nz Iosep h m. p. Baro» Bela Orczy m. ^." Aus Zara wird unterm 26. d. Mls. gemeldet: Die L a ndwehr - Assent ieru » g in den Gemeinde« sractioiicil Nisano uud Moriujo wurde anstandslos dnrchgeführt. Der Statthalter inspirierte am 25. d. Mts. die Aemter, die Schule, die Landwehr uud Landwehr-Uuterkünfte in Risano. Die Rückblicke, welche die Wiener Blätter der abgelaufenen Landtagssession widmen, bieten manches recht charakteristische Moment. So schreibt die «Neue freie Presse": „Die Mehrzahl der Landtage hat die kurze Monatsfrist, die ihnen zur Äcwältigung ihrer Aufgabe gegönnt war, zur Thätigkeit im Inlerrsfe des Laudcsuiohles ausgenützt, uud manche Veschlnsfe der uuu zu Ende gegangenen Session dürften daueluo Nützliches fchaffen. Es gilt dies namentlich von jeuen Landtage» , deren deutsch-liberale Majorität cs verfchmähte, das politische Niveau der Laudetvertrelungen künstlich zu erhöhen, und sich in-ue,halb des ziiahmeus hlelt, welchen die Verfassung ihrem Wirkungskreise gegeben hat." — Wie schade, dass die „Neue freie Presse" dlesen Gedanken nicht fortgesetzt und das Urtheil über jene Landtage in der Feder gelassen hat, deren deutsch-liberale Majorität es nicht verschmähte, das politische Niveau der Landes' Vertretungen durch vom Zaune gebrochene oppositionelle Standreden künstlich zu erhöhen! Die „Deutsche Zeitung" beschäftigt sich speciell mit der Session des böhmischen Landtages und macht hiebei zwei gerade in ihren Spalten recht interessante Gestimdmsse. Sie schreibt nämlich unter an-derm: „Als im Sommer de« Jahres 1879 die Reform der Wahlordnung verlangt wurde, da hielt der verfassungstreue Großgruudbesitz die ihm von einer lleinen, im Parlamente nicht zahlreich vertretenen Fraction angekündigte Gegnerschaft mit Unrecht für einen genügenden Anlass, den Comoro» miss mit den „Feudalen" einzugehen." — Da steht es endlich Schwarz auf Weih, dass nicht der Einfluss des Grafen Taaffe, sondern die aus dem Schohe der Linken hervorgegangeuen Agitationen gegen die Fort-existenz der Gloßgrunddesihculir den Eompromiss im böhmischen Großgrundbesitze veranlasst haben. Dass aber die Matadore des Fortschrittsclubs, welche jene Agitation eingeleitet haben, nur eine „kleine, im Parlamente nicht zahlreich vertretene Fraction" repräsentieren, «st ein Geständnis, dessen Köstlichkeit durch den Umstand nur noch erhöht wlrd, dass es das Leio-orgau dieser „kleinen Fraction" ist, welches dasselbe zum Besten gibt. Die „Vorstadt - Zeitung" beschäftigt sich gleichfalls vorwiegend mlt dem böhmischen Landtage uud bemerkt: „So hoch wir auch die Bedeutung der Opposition anschlagen, in welcher der verfassungstreue Adel Böhmens mit den Vertretern des BürgerchumS geeint ist, so wenig vermögen wir uns der Selbsttäuschung hinzugeben, dass die entschiedene Haltung der Prager Landlagsmajorität zugleich eine Enlschei< dung über Sein oder Nichtsein des Systemes Taaffe in sich berge." — Das gruannle Blatt scheint demzufolge mit dem bisherigen Systeme der Illusionen brechen zu wollen. Jedenfalls ein löblicher Vorsatz! Vom Ausland. Die baierische Abgeordnetenkammer hielt am 25. d. M. nach vierwöchenllichrr Pause ihre vierte Plenarsitzung. Präsident Freiherr u. Ow machte der Kammer die Mittheilung, dass sich das Präsidium bei dem tön. Oberstceremonlenmeister behufs Uufwar- ZeMeton. egen die Verheerungen durch die Reblaus. d. zw - «.^ üitling schreibt man uns unterm 21steu P^s'' mn 12. d. M. hielt der sehr verehrte Herr Aich ^ und Director der Weiubaujchule zu Slap, cum a, K "I ° leuc. hier vor eiuem zahlreichen Pubtt-Üchül«) ' dauern- und Bürgerstandc einen populär Heini, ""b höchst interessanten Vortrag über dcu vo„ f//,""d Kellcl wirtschaft, eistern mit Herumreichung Vözla.. ^". grschmackvolleu Trauben — blauen Nels^?''/^"llugalta, Kraljevma, Spanjol und fuch'^urAing -. würzeud. Man verfolgte dessen gediegenen Anseinauderfetzungen mü wachlich s,i^''""t,umtelt u"d hohem Interesse, gelobte auf '^" Hweigcnd, dessen wohlgrmemten, rationellen, l'ag">"Mng gegründeten Rathschlügen willfährig ^uwmlmn und sich solche zunutz zu machen, den Ni ^ Weillgebirge Draschiz nnd die nmliegeu-Me m. ,^ H"'l' Dolenz. was Schnitt, Pflege und l»h "'-'"lbeitung von Reben andelangt, als besonders ^ebirn ^ h^vur, was er von den Tschernembler ^n nicht sagen zu können vermeinte, "'ierem!^ Ullelessant, aber zugleich auch sehr depri» ttta . '""^'" ^lj"' Ausführungen über die Phlllo-^ittel ^ ^"" Vertilgung es lein direct wirkendes die R.i? ' ^lstaunen erregte die Mittheilung, dass per zX""s m einem Jahre sich auf 125 Millionen ""p> vermehrt. biesei! „ ^"" lich die Verheerungen vorstellen, welche Insect im Laufe eines Jahres bon N,l?""^"^ anrichten kann, weim Taufende "^umujen sich durch fortwährende Zeugung in angedeuteter Progression vermehren. Es genügen acht Rebläuse, um W00 Millionen ihres Geschlechtes zu erzeugen; und wenn von diesen 1()l)0 Millionen wieder jede l25> Millionen erzeugt, so ist diese Zahl gewiss geeignet, uns die größten Befürchtungen emzuflößen. Das Unglück, wenn es bci uns einreihen würde, wäre ein sehr großes, der Schade unberechenbar. Unsere meist vom Weinbau lebenden Gegenden würden zur Verzweiflung getrieben und der vollkommensten Verarmung preisgegeben werden. Diesem großen Unglücke vulznbcugen, muss nun allseitige Sorge sein. Um dieser Ealamitäl die Spitze abzubrechen, muss man in erster Linie daraus bedacht sein, dass aus Amerika Wurzelreben der gegen die Angriffe der Phylloxera unempfindlichen Rebe ViU» l^ioniu wie auch Kerne ihrer Traube beschafft und eingeführt werden, erstere zum Zwecke der Pelzung unserer edleren Sorten darauf, letzlere, um frifche Rebeu daraus zu ziehen uud dann hierauf wieder uujere edleren Reben zu pelzen. Die Beschaffung dieser Wurzelrcbcn und Kerne s^llle schun jetzt massenhaft geschehen, der Weinbau-schule in Slap zur Züchtung und Vermehrung auver» lvaut werden, damit von dort aus dann das ganze Land mit gedachten Wurzelreben zum Behufe der Pel-zung versorgt werden könne. Auch die landwirtschaftlichen Filialen, die Schulgärten und intelligente Private tonnten mit gedachtru Wurzelreben zu gleichem Zwecke betheill werden. Auf diese Art würden wir früher schon vor-bereitet sein, als der Feind ins Land käme. Also auf zur Arbeit, wozu uns der Himmel das Gedeihen schenken wolle! — o— Der Fernsprechbetrieb in Berlin. Die gesammten über Berlin verbreiteten Tele-phondrähte haben zusammen eine Länge von über 1200 Kilometern. Elioa hundert Personen und Anstalten harren noch ihres Anschlusses an den Fern« sprechbelrieb, von denen eine Anzahl jedoch nicht wird berücksichtigt werden können, weil die Besitzer einzelner Häuser, über welche hinweg (also in deren Luftsphäre) die Drähte zu deu Wohnungen der den Anschluss Verlangenden gezogen werden müssen, gegen dle>e Leguug der Drähle protestiert haben. Dieselben gestatten nicht nur die Besestigung von Telephonstangen an den Dächeru threr Häuser nicht, sondern sie verweigern auch die Genehmigung zur Legung der Drähte in dem Luflgebiet über »hieu Häusern, weil der Luftraum über chreu Häusern ihr unbeschränktes Eigenthum bilde, iu dem sie fremde Einrichtungen nicht zu dulden brauchten. Selbst auf das Anerbieten der Postverwallung, einen Revers ihnen auszustellen lu welchem dle Postvcrwaltung das E'aemtmmsreckt der Hauseigenlhümer an dem fraglichen Lufträume aner ennt und sich verpflichtet, stels auf Verlangen des Eigen humers d.e Drähte wieder zu entfernt, stnd iene Eigenthumer nicht eingegangen Die gedachten Hauselgenthümer sind aUerdlngi in ihrem Rechte, wie dies vor mehreren Jahren durch ein Erkenntnis des ehemaligen preußischen Obertiibunals anerkannt worden. Der einzige Missstand, den die Drähte »iber den Häusern eventuell dadnrch verursachen, dass bel starkem Winde ein die Bewohner der ob<-,<-n 6,a«"l belästigendes Geräusch >n den Drähte,, si« d"'"^" macht, wird von de Postr'e.waltu"g ','««". FaUen entsprechende E.nr,cht.m«en sofort bejeMgt. Laibachcr Zeitung Nr. 246 2084 2«. Oktober 1881. tung bei Sr. Majestät dem Könige angemeldet habe; daraufhin habe der mit den Geschäften des Oberstceremonienmeisters betraute Obersttammerer Freiherr von Perglas unter dem 11. d. M. folgendes an ihn gerichtete Allerhöchste Signat dem Kammerpräsidium Übermacht: „Ich will das Directorium der Kammer der Abgeordneten nicht Hieher bemühen und beauftrage Sie, für die beabsichtigte Aufwartung Meinen huld< vollsten Dank zum Ausdrucke zu bringen. Schloss Berg. den 9. Otwber I88l. Ludwig." — Hierauf erfolgte die definitive Präsidentenwahl. Zum ersten Piäsioenten der Kammer wurde mit 128 von 129 ab-gegebenen Stimmen Freiherr v. Ow, zum Vicepräsi« deuten wieder Abg. Dr. o. Kurz mit 76 von 129 Slimmen gewählt; 50 Stimmzettel (von den Liberalen abgegeben) waren unbeschrieben. In der nächsten Sitzung am Samstag, den 29. d. M., kommt der Mi-liiäretat zur Berathung. Derselbe ist in dem neuen zweijährigen Budget mit etwas über 46 Millionen Marl per Jahr angesetzt. Der Fmanzausschuss beantragt an demselben nur eiuen Abstrich von 221,00(1 Mart, die aber wiederum bei dem Capitel Natural« Verpflegung hmzugesetzt werden. In der General« oebalte über den Heeresetat dürfte die Frage der neuen deutschen Mllltär«Strafprocejsordnung eine bedeutende Rolle spielen, wie es auch schon im Finanzausschüsse der Fall gewesen ist. Beide Parteien der Kammer wünschen dle Beibehaltung der in Aaiern bisher be» stehenden Oeffentlichlett des Verfahrens ln Militär» Strafsachen, und es steht im Plenum ein Antrag zu erwarten, der die Staalsregierung auffordern wird, dass sie einer gemeinsamen deutschen Militär-Straf-processoronuüg ihre Zustimmung uicht ertheile, wenn jelbe nicht auf dem Principe des öffentlichen Verfahrens beruht. Aus Paris wird gemeldet: Ein Decret des „Journal osficiel" beruft die Municipalräthe jener Departements, in welchen Senatoren wählen stattzufinden haben, für den 27. November ein und seht unter einem als den Tag zur Vornahme dieser Wahlen den 8. Jänner 1882 fest. — Eine Depesche des Generals Sau ssier aus Djebebina vum 24. d. meldet, dass er das Defile von Fum-el-Ka-tuba passierte und hiebei nur geringen Widerstand fand, welcher von der Avautgaroe»Compagnie leicht bewältigt wurde. Der Tag war sehr ermüdend. General Saussier lieh den Eonvoi dem, Ausgang des Defiles campleren und von fünf Bataillonen bewachen und entsendete den General Logerot sowie fünf an» dere Aalailloue der Brigade Sabatiers zur Besetzung der mehrere Meilen entfernten Quellen von Djebebina, welche die Araber zerstören wollten. Die Operation gelang. »Reuters Office" meldet aus Prätoria, der Voltsraad ratificiere die Convention mit England. Es war zur Ratification die Erklärung beantragt, der Volksraao vertraue auf Englands Zusicherung, die Convention zu mooific>eren, sobalo sie sich unausführbar zeige. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Wie der „IMpeudance lnlge" aus Madrid gemeldet wird, soll daselbst demnächst zum Zwecke des Anlaufes von Gibraltar eine National-Subscription eingeleitet werden. Falls England auf dieses Project Ein Eisenbahntunnel durch die Pyrenäen. Ein großartiger Plan, zu dem die Anregung aus Spanien kommt, soll in Angriff genommen werden: es handelt sich um nichts weniger als die Durchbohrung der Pyrenäen, um die Hindernisse, die dieses unwegsame Gebirge bisher dem Verkehre zwischen Frank.» ich und Spanien entgegensetzte, in gleicher Weise zu besiegen, wie dies beim Mont-Cenis und St. Gottharo geschehen ist. Am 14. d. M. hat König Alphons einen hierauf bezüglichen Gesetzentwurf unterzeichnet, der demnächst den Cortes vorgelegt werden soll. Spanien beabsichtig», die Bahnlinie von Huesca über Ayerbe, Caldearenas, Iaca und Canfranc der französischen Grenze zuzuführen u»o die Pyrenäen in der Gegend des Col de Somport zu durchbohren. Die Linie würde also auf französischer Seite ins Gravethal nach Oloron führen. Die Hälfte der Aohiungslosten will Spanien tragen, während Frankieich dle andere übernehmen soll. Die Wichtigkeit dieses Unterliehmeus ist olMweiteis einleuchtend, wenn mau bedenkt, dass die Pyrenäen eine fortlaufende Schienenverbindung bisher nur im äußersten Westen und Osten der spa-tusch.sranzosischen Grenze über Bronne und Per-»'a" zuließen. In den Ceuttal-Pylenäen lst aber ,ede Verbindung im Sommer schon schwierig nn Winter aber meist unmöglich, so dass der Handels' verkehr zwischen den Grenzgebiete., gänzlich stockte, da er gezwungen war. über Äayonne oder Peraianau zu gehen, em Umweg der den Handel mit'mele» Waren nicht mehr lohnend erschauen ließ Dieser Uebelstand würde durch einen Tunnel, der außerdem den Weg vun Paris nach Madrid um W0 K^ueter verkürzen würde, gehoben werden, und ist daher be-grelfllch, dass man in Paris den spanischen Vorschlag sehr freundlich aufnimmt._______ nicht eingehen sollte, sollen die eingehenden Summen zur Befestigung der an der Meerenge gelegenen Waffen Plätze sowohl in Afrika als in Spanien verwendet werden. In Irland ist die öffentliche Ruhe in den letzten Tagen ungestört geblieben. Die Regierung handhabt ihre Vollmachten mit aller Strenge. In der Vchandlnng der Inhaftierten im Kilmamham-Gefängnisse ist eine vollständige Aenderung eingetreten. Die Unterredungen derselben mit Freunden werden überwacht und sind streng auf nur persönliche Angelegenheiten beschränkt worden. Das gesammte Wärter" und Beamtenpersonale ist verdoppelt, und Parnells Zimmer wird jetzt von zwei Con-stablern bewacht. Parnell, Dillon, Arennan u»d Kettle wurden von Beamten der allgemeinen Gtfängnis-behördc in Bezug auf die Unterzeichnung des Pacht« verweigerungs'Mamfestes mit den respectiven Unterschriften im Gefängnisse befragt; fie verweigerten aber jede Auskunft, und es wurde ihnen infolge dessen auf Befehl des irischen Staatssecrelärs zur Strafe aller Besuch und sonstiger Verkehr mit der Außenwelt auf die Dauer von sieben Tagen abgeschnitten. Diejenigen der Verhafteten, welche Parlamentsmitglieder sind, und die übrigen „Verdächtigen," welche als Führer eine hervorragende Rolle gespielt haben, werden binnen kurzem nach dem Norden von Irland in besondere Gesängnisse gebracht werden, um Conspirationen unter ihnen zu verhindern. Mit Bezug uuf das Orgau der Landliga: „United Ireland", hat die Regierung, weil dieselbe noch nicht im Besitze einer Indemnitäts-Acte ist, noch keine Beschlagnahme der Druckerei-Utensilien und Typen verfügen oder vornehmen lafsen können, insofern fie nicht »Ursache hat, das Vorhandensein einer hochverräterischen Verschwörung anzunehmen." Es ist deshalb beschlossen worden, einen jeden, der als Redacteur die Stelle des gegenwärtig im Kilmainham-Gefängnisse in polizeilichem Gewahrsam sich befindlichen Mr. William O'Brien einnehmen wird, zu arretieren. Gegen Mr. James O'Connor, welcher das Iourual für die letzte Woche gezeichnet hat, ist bereits ein Ver-haftsbefehl erlassen. Hagesneuigkeiten. — (Zur Reise Ihrer Majestäten des Königs und der Königin von Italien.) Mit dem am 26. d. M. früh vun Wien abgegangenen Eilzuge der Südbahn ist der italienische Botschafter in Wien. Se. Excellenz Graf Nob i lant. mit dem Mi-litär«Attache Grafen Lanza und dem Botschaftösecretär Grafen Costa zum Empfange Ihrer Majestäten des Königs und der Königin von Italien nach Pon-tafel abgereist. M,t demselben Zuge haben sich auch die Sr. Majestät dem Könige während Allerhöchseines Aufenthaltes in Wien zugetheilten Cavaliere: Ihre Excellenzen FML. Graf Pcjacsevich, geheimer Rath Graf Hans Wilczek. Flügeladjutant Major Graf Ors i n i-Nose n be rg und der Ehrencavalier Ihrer Majestät der Königin, geheimer Rath Franz Graf Bellegarde, sowie der Militär-Attache bei der l. und t. Botschaft in Nom, Oberstlieutenant Baron Nipp mit dem Hofrathe Ritter v. Claudy, welcher den Hofzug von der Reichsgrenze bis nach Wien leitet, nach Poittafel begeben. — Zu Ehren Sr. Majestät des Königs von Italien findet heute, den 26. d.M.. um 10 Uhr vormittags auf der Schmelz eine Parade statt, zu welcher unter dem Commando Sr. Excel' lenz des Feldzeugmeisters Freiherrn von Philip-povich sämmtliche Truppen der Garnison Wien und Umgebung auszurücken haben. Da bei den Regimentern ebeu die Nelruteuausbildung im Zuge ist, so werden aus den drei Bataillonen je eines Regiments blos ein Bataillon und demgemäß auch blos eine com-binierte Infanterie'Trupvendiuision formiert, welche Se, l, und t. Hoheit der durchlauchtigste Herr FML Erzherzog Johann Saluator commandieren wird. In allem rücken aus: 14 Bataillone. 96 Geschütze, 1,8 Esca, dronen (zu drei Zügen statt vier) und 15) Fuhrwerke, und werden die Tnipptli in drei Treffen aufgestellt. — (Fürstbischof Förster f.) Am 24. d. M. nachmittags fand m Breslau unter zahlreicher Betheiligung des Publicums die Ueberführung der Leiche des Fürstbischofs Dr. Fürster von, Bahnhofe nach der Käthe, drale statt. In den Straßen, welche der Zug Passierte, warcu alle Läden geschlossen. Iu dem Zuge befanden sich viele (Äc.slliche, alle katholischen Vereine mit ihren Fahnen und der katholische Adel. Maltheser-Nitter trugen die Orden des Verstorbeneu. Am 25. d. M. fand die solenne Beisetzung in. Dome statt. Die feierliche Einholung der Leiche in BreSlau, zuerst vom Polizeipräsidium untersagt, war von Sr. Majestät dem deutschen Kaiser auf besonderes Ersuchen gestatlct wmdrn. Am 25. d. M., am Begräbnistage, wurden nach dem letzten W.lleu des Fürstbischofes 6(100 Mark au die Armen Breülaus vertheilt. — (Von der Prager Handelskammer.) In der Sitzung am 25. d. M. begrüßte der neugewählte Präsident Ritter von Dohauer die neueiugetretenen Mit< glieder mit dem Hinweise, dass die Handelskammer allen politischen und nationalen Bestrebungen fernstehe uno ausschließlich patriotischen und wirtschaftlichen Internen diene. Er bat, dass alle Mitglieder in gleicher Patriot' scher Pflicht zusammenwirken mögen. Beifall begrüß" diese Worte des Präsidenten. - (Auch ein Leihgeschäft.) Dass eS " Paris, wie in jeder Großstadt, seltsame IndMlen und Reclame« gibt. ist nichts Neues. So erinnert man sich z. B. jenes Geschäftshauses, das Ballgebein M^ Leute zum Staatmachen und Tanzen gegen billige ^ büren lieh. Neu aber ist die Industrie eines Z^un,' lers. der in den Blättern ulfo annonciert: „Der iM" arzt X., . . . Straße. Nummer . ., hat die Eh«, !" uen zahlreichen Kunden zu melden, dass er zu den Y annähenden Winterfesten vollständige Gebisse oder auy einzelne Zähne für Hochzeiten, Bälle, Soireen und ^ feln ausle.ht." — (Lynchjustiz.) Aus Menominee in M^ gan wird gemeldet: Iwci wiederholt abgestrafte >" ' brecher, die Brüder John und Franz Mac-Donald. ° erst vor kurzem daö Staatsgesängnis verlassen hat ' tödteten am 2. d. MtS. infolge eines Wirtshauöstte" einen Mestizen Naineus Willie Kittson und zwei a"^ Personen, welche diesem zuHilfe geeilt w"^"'^^if Thäter wurden sofort ergriffen und durch den <2Y,^ ins Gefängnis abgeführt. Die blutige That h""^ ganzen Ölte eine so große Aufregung hervorger»! ' dass der Sherif es gerathen fand. die Gesängnisw^ zu verdreifachen. Am 10. d. Mts. abends näherte 1^ eine mehrere Tausende zählende Menschenmcngc', A^ ^ größten Theile aus Canadiern. Indianern und M> ^ bestand, dem Gefängnisse, drang gewaltsam in das! ein und erbrach die Thür der Zelle, welche die Mc beherbergte. Diese wurden ergriffen, mit dem ^ um den Hals bis vor das Haus geschleppt, wo Mord staltgefunden hatte, und dort an einem «M aufgehängt. Das Haus wurde fodann angezündet.___ Locales. Krainischer Landtag. 7. Sitzung am 13. Oktober. (Fortsetzung.) 8.) Der hohe Landtag hat in der Sitzung "A 14. Oktober 1878 den Landesausschuss beauftragt, zur gänzlichen Vollendung der Obergurk-GroßlM^ Straße nuch erforderlichen Correcturcn bei ^ ^gg und Großmlatschewo durchführen zu lasse». ^ Lanoesbauamt wurde vom Landesausschusse beaufU ^ diese zwei Straßenregulierungs-Operate auszuarve Die Vorarbeiten und erforderlichen Aufnahmen ^ sind vom Äauamte auch bereit» seit geraumer O^, theilweise gepflogen worden, kolinten jedoch lue^' ^ vielen dringenden und unaufschiebbaren, mit ^^'^ enoung des Irrenhausbaues in Studenz vertmn Arbeiten nicht zu Ende geführt und zur ^^^Idei" des Operates felbst nicht geschritten werde». "Hcl's nun dle Arbeiten beim Irrenhausbaue in A^l'che beendet und auch größere Vauarbeiteu im ^c^hre des landschaftlichen Oebäudebesitzes im nächste» <>Z, nicht zu erwarten sind, so dürfte es dem T^hre bauamte möglich werden, im kommenden F^ ^ die noch ausständigen Ausnahmen inbelreff "^ ^„d nannlen Straßeiiregulierungsvauten voriich»'^ ^,, nach erfolgter Ausarbeitung des Operates i" allgriffnahme des Baues fclbst schreiten zu toiM ^ Der VcrwaltnmMusschuss stellt daher den trag, der hohe Laudlag wolle beschließen' , Land' „Der Landesausschuss wird beauftragt, den ,, tagsbefchlufs vom 21. April 1877, die an d" ^„, gurt'Leutscher Straße noch vorzunehmende:: ^ ^^. correcturen in Oliergurt und Großmlalschewo ^, fend, mit thunlichster Beschleunigung durchz"' ^„i nud die Elhaltungstusten dieser Straße aus^s, Landesfonde vurfchussweisc zu bestreiten, "" «stich' tragt den Landesausschuss, sich den ^oncurM'^' ^ tigen gegenüber vor nachträglicher Beanstä»0" u NückzahllMgbfurderung zu fichern." . des 0.) Bei der Prüfung des Zeiten The'le^^ 8 7 des Rechenschaftsberichtes erfah der Veuua ^ ausschuss. dass der Landesausschl.ss l'emu»M ^, dem Äezirlsstraßenausschusse Gurtfeld behufs " h-llchuug riner klaglosen Instandhaltung der ^a' > ^>i Gmkfelder Vczirlsstraße, welche durch den .^^., Wagenveikehr, an welchem die meisten ^s''^^""' lralns pai ticipiercu, in einer Läi.^e von -^ ^gsjraße in der Theilswcke von P.istava bis zur ^^ ,^>-in eiuen nahezu unpassierbaren Zusw'd "M ^. ^s den war, aus dem noch erübrigten Neste ^" Vzliue»' Jahr 1880 eingestellten Kredites fik SlrM > ^^ liuncii eiuen Credit von 0000 si. "Nter or ^, behalte, dass die nachträgliche Z'lsw"'""''^,., dieses schlussfassimg über die weitere Ächa"dlM'^^^ UnterstülM,gsbeittages. ob als ll'ckzahlbaler " ^ht, oder als Subvention, dem Landlage uorlieya» zu gewähren. „ ^.«nach ^" Der Verwallungsausfchuss stellt de" Antrag, der hohe Laüdtag wolle beschließen. ^bache» Zeitung Nr. 246 2085 28. Oktober 1381. dem Bezirksstraßen- N '?^"Feld ertheilte Vorfchuss von 6000 fl. fllsun. .?^ ^behalt der seinerzeitigen Beschluss- b as ^ ^ ""^' Behandlung dieses BeittageK, genehmig ^ Vorschuss oder als Subvention. l)^m 3?-'? .^«gleichen wurde vom Landesausschusse 3». ^^^"^nausschusse Krainburq behufs Bese.-2n lr".<"" ^ ^brnar d. I. durch einen massen. N ^ Äü^ ^^ "„ken felsigen Kankerufers ober-jir^i c TssMlchltscher Brücke an der Flödniger Be-K,??>'""lnsachten sehr brdeulenden Stauung des uum '"M und der hicdurch verursachten Beschädi-,"H, ""d lhcllweisen Sperrung der genannten Be-Lelnacht ^'" Uandesbeittag von 500 Gulden flüssig Der Verwaltungsausschuss stellt daher den An-'"8, der hohe Landtag wolle beschließen: ausl^" ^°'" Landesausschusse dem Bezirksstraßen, zur 3 ''^ Krau'burg gewährte Beitraa. von 500 fl 3^'!°^ ^' ?/seltigung der in das Kanlerbett ""»ejtllrzten Felsmassen wird genehmigt." 11.) Um die Vornahme der Correctur der Weißen. Wr Bezirksstraßenstrecke auf dem Stückelberge endlich u ermöglichen hat der Landesausschuss dem Bezirks. ttaßenausschusse Kronau nach erfolgter Nachweisung er UnMangllchkelt der finanziellen Mittel desselbeu nen Beltrag von 500 fl. als Subvention zur Ver- >Mng gestellt, da die Vornahme dieser Straßen- '°rrmur eine dringende Nothwendigkeit war. dieselbe l,i^ ^"^ eme Subvention aus dem Landesfonde ^t hatte durchgeführt werden können, beantragt der sch^tungsausichufs. der hohe Landtag wolle be- fml^','^ "°" Landesausschusse ertheilte Landes- ^"rag von 500 fl. für d.e Correctur der Weihen. neh^ ^zutsstrahe auf dem Stückelberge wird ge- Pvdv^ ?^üglich der fernern Erhaltung der bei slllndN "^" ben Laibachfluss führenden, einen Be-ObeH./^^s'P^Pellch'Brunndorfer und der denden m^Z""ädol1.Pudftetscher Vezirlsstraße bil. Autzschuss ' ^"^^^ "" Gebiete des Bezirksstraßen-IltteÄ^^li'^bul'g Laibach liegt, jedoch nur im auch v ." Bezirkes Oberlaibach gebaut wurde und Lachach s s," I'lsassen des Straßenbezirkes Umgebung den Äe.i f s. ^^ "lcht bcnützt wird, wurde zwischen ^berlulba^ ' """^^"^" Umgebung Laibach und "ubarulm ^ beiderseitigen Einvernehmen eine Ver-1^82 ab ^"M"'' welcher zufolge vom 1. Jänner genannte,. ! 7^altungskosten dieser Brücke von den Füssen !. .'°"' comrahierenden Bezirlsstraßenaus-' ' zu glelchen Theilen getragen werden. Gn der ^."^ ^'^ genannte Vereinbarung die Inter« tvahlt m ^ verlragschließenden Straßenbezirle ge-^'back ^ "' "'^"n der Straßenbezirl Umgebung ^hllltu„.?5"^"l Theile der denselben treffenden vo» drin N ' " b^ler Brücke befreit, hingegen die der Uliick " ^berlaibach perhorrefcierte Auflassung ^llgiau^ ^mieden wird, beantragt der Verwal- ">Mj2, der hohe Landtag wolle beschließen: strahenault^btag ertheilt der zwischen den Bezirks-»etro^nen v?""' ^mgebnng Laibach uud Oberlaibach petsch ^ ^"eilcharilng wegen der Brücke bei Pod. 18?3 s°j' ^'""e des § 4 des Gesetze« vom 5. März ''e Genehmigung.« der bod? <» ^ beantragt der Verwaltungsausschuss, ^. ^unotag wulle beschließen: ^oct,'e„»n 3,^^"' "i diesem Berichte nicht näher be-tvetden '"^ bes § 7 des Rechenschaftsberichtes sur genehmigenden Kenntnis genommen." Ctrah.,'^,^uckmann weist auf den Zustand der e,t cm ."" ^^rte Radmannsdorf hin: ..Es wird Mecht p"" Jahren gesagt, die Brücke bei Lecs sei zen^""° werde reliuvlert werden müssen. Der Stra< ^'chtius?"' '^" "was zu thun, glaubte, es sei das "'l'juiist ' "" ^'^ Maut einzulommen. Es war steht, d'l^n^'"' dass die Eisenlndustrie sehr schlecht "N der s^c "^ slch nicht rentieren, die unmittelbar "gelea- V'b"l)n liegen, dass aber Werke, die so weit ""UiiH, ''"b' wie die der Industriegesellschaft, noch lltlle L c, ^^eiten. und trotzdem will man immer ^chte» s " aufbürden und jetzt noch eine Maut er» filier! ^^ "'an riskiert — ich muss es mit bracht ^" ^ ^^ ^'^ ^"^ zum Stillstande "^ Uild die ganze Gegend arg geschädigt wird." "Der L^" ckmann stellt schließlich den Antrag: !^lchu«z ^a"^chusb ^,^ ^^^^^^ ^^ Straßen. ,ls d - «? ^admanusdurf in Kenntnis zu setzen, Nicht er^""^"vllllgung für die Brücke bei Lees ^gelvie, "^^" kann und der Straßcnausschuss "'it ai^" werde, die Brücke über die Save bei Lees Nieren 9 «-'"pichen Beschleunigung in einem mit Wird unte st" ^^b""' luliden Zustande herzustellen." (Fortsetzung folgt.) Stempelbehandlung kaufmännischer Corre« spondenzen. Das h. t. k. Handelsministerium theilte mit Er-lass vom 4. Oktober 1881. Z. 31.445, nachstehenden, an sämmtliche Finanz-Landesdehörden gerichteten Er-lass mit: „Von mehreren Handels« und Gewerbekammern wurden Beschwerden und Anfragen über die Stempel-behandlung von auf eine Rechnung bezugnehmenden kaufmännischen Correspondcnzen, insbesondere von Mahnschreiben und Rechnungs-Begleitschreiben an das Finanzministerium gerichtet. Den Anlass hiezu haben insbesondere zwci auf derartige Fälle bezügliche Er. kenntnissc des l. k. Verwaltungsgerichtshofes geboten, nämlich das über die Beschwerde des Andrü Hofer erflossene Erkenntnis vom 9. März 1880. Z. 407. und das über die Beschwerde des Josef Zimmerman» erflossene Erkenntnis vom 28. Juni 188 l, Z. 1054. Wie eine auch nur kurze Prüfung der diesen Erkenntnissen zugrnnde liegenden, mehrseitig veröffenl-lichten Motive zeigt, stehen diese verschiedene Fälle betreffenden Erkenntnisse durchaus nicht, wie einige Handels, und Gewerbekammern annehmen zu müssen vermeinten, in irgend einem Widersprüche unter em-""der. und beantwortet sich die Frage über die Stempel« Pflicht oder Stempelfreiheit kaufmännischer Mahn- oder Begleltschreiben an der Hand der Gesetze und dieser Erkenntnisse «nkürze wie folgt: ..Kaufmännische Correspondenzen, in deren Text eme stempelpstlchtlge Rech.mng aufgenommen ist. unter. , 'A" ""hb^'cAbs. 3 des Gesetzes vom 8. März 187b, R. G. Bl. Nr. 26, der für folchc Rechnungen durch dasselbe Gesetz festgestellten Stempelgebür. Das Gefetz macht diesfalls leine Ausnahme; es unterliegen folglich auch kaufmännische Mahn- oder Vcgleilschreiben dieser Gebiir, wenn fie in ihrem Texte eine kaufmännische Rechnung enthalten. Es kommt sohin lediglich darauf an, ob ein solches Schreiben jene Aufzeichnungen enthalte, welche nach dem Grfctze sich als eine stempelpfiichtige kaufmännische Rechnung darstellen. Als Rechnung erscheinen nun jene Aufzeichnungen, welche von Handels» und Gewerbeleuten über Gegenstände ihres Handels« und Gewerbebetriebes, d. l. über die diesen Betrieb betreffenden Geschäfte, woraus ihnen eine Forderung erwachsen ist, ausgestellt werden. Die Korrespondenz, beziehungsweise Aufzeichnung, muss somit, wie die Entscheidungsgründe des Verwaltungsgerichtshofes sagen, nicht nur die Angabe des Schuldbetrages, die Forderungsziffer enthalten, sondern auch das Geschäft, den Rcchtstucl bezeichnen, aus welchem für den Aussteller diese Forderung entspringt. Mehr aber fordert das Gesetz nicht, insbesondere wie auch der Verwaltungsgerichtshof ausspricht, nicht die Bezeichnung der Vattung und Menge der einzelnen Waren oder des Einheitspreises derselben. Wenn daher solche Mahn- oder Begleitschreiben nur den Saldobetrag der Rechnung ohne Angabe des Titels, auf welchen sich die Forderung gründet, oder umgekehrt, hur die Angabe des Titels ohne den Schuldbetrag enthalten, so können sie nicht als eine Rechnung enthaltend, also nicht als deshalb stempcl-pflichtig angesehen werden. Wenn sie aber nebst der Forderungsziffer auch die Bezeichnung des RechtLtitels, alfo z. B. Warensendung lc., enthalten und selbst dann, wenn dieser Titel nur im allgemeinen, also ohne Angabe von Menge nnd Einheitspreis angegeben ist, enthalten sie die gesetzlichen Momente einer Rechnnng und sind daher, insoferne es sich um Forderungen über 10 fl. handelt, stempelpflichtig. Die Berufung auf eine dem Schreiben angeschlossene Rechnung kann im letzteren Falle das Schreiben selbst von der Stempelpsticht nicht befreien. Wohl aber wird, wenn Schreiben und Rechnung auf einem un-getrennten Papiere ausgestellt sind, von diesem Schrift-stücke die Rcchnungsstempelgebür nur einmal für den Vog-n, nicht abgefondert für das Schreiben und die angefügte Rechnung, zu entrichten sein. Hievon sind die Handels- und Gewerbelammern in Kenntnis zu setzen." Aus der Handels« und Gewerbekammer für Krain. (Fortsetzung und Schluss.) IX. Kammerrath Karl Luckmann stellt den Antrag: Die Kammer wolle sich bei der commerziellen Direction der l. k. priv. Südbahngesellschaft verwenden, damit diese die Fracht für Getreide von der Strecke Budapest.Kanischa nach Laibach und für Mehl von Laibach nach Trieft und Fiume entfprechend vermindere. Nachdem die Kammer die Dringlichkeit dieses Gegenstandes anerkannt, begründet der Antragsteller seinen Antrag. Er verweiset hiebei auf den neuen Sprcialtarif für Getreide und Mehl für die Strecke Budapest.Kanischa nach Fiume, Trieft und Görz. Nach diesem ist für 100 Kilogramm Getreide oder Metll von Budapest nach Trieft und Fiume 1 fl. 8 kr., von Kamfcha aber 92 kr. Fracht zu zahlen. Die lraimschen Mühler und Gerreidehänbler zahlen hingegen für 100 Kilogramm Getreide von Budapest nach Laibach I fl. 30 kr. Fracht und für Mehl von Laibach nach Trieft und Fiume 44 kr., daher zahlt der lrainische Mühler für aus Budapest bezogenes Getreide und das aus diefem erzeugte und nach Trieft oder Fiume exportierte Mehl 1 ft. 74 kr., daher um 66 kr. mehr als der Budapester Mühler. Von Kanischa nach Laibach beträgt die Fahrt für die gedachten Artikel 80 kr., und rechnet man dazu die Fracht für Mehl von Laibach nach Trieft oder Fiume mit 44 kr., so zahlt der Kramer Mühler zusammen 1 fl. 24 kr., daher um 32 kr. mehr als der Kamschamr. Von Swfok nach Laibach ist 1 ft. an Fracht zu entrichten, und zählt man dazu die Mehlfracht nach Trieft oder Flume, ergibt sich eine Differenz von 36 kr. zu Ungunsten des Krainer Mühlers. Zieht man noch die Verstaubung und die Fracht vom Bahnhöfe zur Mühle und zurück in Betracht, fo muss man zur Ueberzeugung gelangen, dass die krainische Mühlenindustrie ungeachtet ihres von Sachverständigen als vorzüglich anerkannten Productes die Concurrenz mit den Producenten begünstigter Orte unmöglich aushalten und den Markt beim Forlbestehen dieser Tarife räumen mufs, was jedoch in der Absicht und im Interesse der Südbahn wohl nicht liegen kann. Der Antrag wird stimmemhellig angenommen. X. Kammerrath Karl Luckmann bringt die im Laufe diefes Sommers öfters vorgekommenen Zugsverspätungen auf der k. l. priv. Kronprinz-Rudolsbahn zur Sprache, die wohl oftmals ihren Grund darin hatten, dass ein Kassier bei größerem Andränge von Reisenden unmöglich allen bis zur bestimmten Zeit die Karten ausfolgen konnte und dies umsoweniger, wenn sowohl der Südbahn- als auch Rudolfbahn-Zug zu gleicher Zeit abzufertigen waren. Er beantragt daher: Die Kammer wolle auf diefe Uebeljtände die Direc-tionen beider Bahnen aufmerlfam machen. Kammcrrath Ferd. Sajovic bemerkt hiezu, dass heuer auch Fälle vorgekommen sind, dass Reisende, die Karten schon gelöst hatten, wegen Mangel an Wagen auf Stationen der Rudolfbahn zurückbleiben mufsten. Diese Uebelstände dürften wohl nicht eintreten, wenn man zur Zeit der Wallfahrtstage, bei Schulferienbeginn, Eröffnung der Schulen, an Markttagen etwas mehr Aufmerksamkeit dem hierfraglichen Gegenstande widmen würde. Da die Beseitigung dieser Uebelstände leicht zu bewerkstelligen sein dürfte, so wolle die Kammer in obiger Eingabe auch dies zur Sprache bringen. Bei der Abstimmung werden beide Anträge stimm-einhellig angenommen. — (3 ür unser Feuilleton. sind wir in den Besitz einer Original-Novelle: „Die Rose von Cattaro" gelangt, mit deren Abdrucke wir gleich in den ersten Tagen des nächsten Monates beginnen werden. — (Iuriiö-Denkmal aus oemLaiba-cher Friedhofe.) Das Denkmal für den verstorbenen Dichter und Redacteur Josef Imöic. ift nunmehr auf dem Laibacher Friedhofe vollendet zur Aufstellung gelangt und ist dasselbe an der Rückseite der Baumgartner'schen Kapelle auf dem alten Friedhofe eingemauert Nach einem vom Architekten Leblanche gezeichneten Entwürfe im an-tiken Stile aus Sessaner Stein vom hiesigen Steinmetz-meister Herrn V. Eamernik vorzüglich ausgeführt, macht das Denkmal, obwohl einfach, einen imposanten Eindruck. Als Inschrift trägt es zu oberst die Worte (slo-venisch): „Josef Iuriii. geboren in Muljava bei Kiln 4. März 1844. gestorben in Laib ach am 3. Mai 1881" sodann: „Ihrem Schriftsteller und Kämpfer, gewidmet von der dankbaren slooenischen Nation." Zu unterft sind auf dem Denkmal aus dem Meisterwerke des verstorbenen D'ch-ters. aus dem Drama „Tug ome r", einige V e r se angeführt, welche sich auf Iuriii charaktervolles Wirken für die slovenische Nation beziehen. Das Grabdenkmal umgibt ein geschmackvolles Gitter, Handschmiede»Arbeit, welche Herrn Schlossermeifter L. Zelenec zu vollster Ehre gereicht. -x- — (Slovenische Literatur.) Der „Slo. venski Närod" bringt aus der Feder de8 Herrn M Mäloverh eine Uebersehung des „Faust" von Tur-genjev. — (Als Sachverständige aus Krain) sind vom k. k, Oberlandesgerichte in Graz zu den im Laufe des Jahres 1882 vmkommenben Entfchädi. gunllSverhandlunaen aus Anlass der ausgesvro. chenen Enteignung zum Zwecke der Herstellung und de« A7"bes v°'^ zugezogen worden die Herren: Adolf Wagner, ftiidt. Ingenieur; Franz W.tschl. Landesmgemcur. und Wenzel Stedry. pens kl Ober-mgemeur in Laibach; Franz Kotnil Fabrik«, u»d Nsal,'. tätenbeflher in Verd. Vrzirk Obkrla!t>ach.- Ig""z Markus Ielousek. Ziegelsabrils. ui,d Ne°lits,<'«l'<'sitz" ,» Oberlaibach- Leopold Dctleva. M^er und Orundbefttz« Lalbacher Zeitung Nr. 246 2086 88. Oktober 1881. burg - Josef Koschier. Realitätenbesitzer in Scheje. Bezirk Krainburg; Johann Gusel. Realitätenbesiher und Pro-ductenhändler in Nischoflacl; Nlsons Freiherr von Zois, Fabrils« und Realitätenbesitzer in Schallendorf, Bezirl Radmannsdorf; Josef Ovin, Gutsverwalter in Radmannsdorf; Michael Rafinger. Postmeister nnd Reali« tätenbesitzer in Würzen. Bezirk Kronau; Adolf Obresa, Realitätentiesitzer und Holzhändler in Zirkniz, Bezirl Loltsch; Adolf Gstüttner. l. l. Bau« und Maschinen-Inge-nieur in Idria. -ä- — (Jagd.) Gestern fand in dem Krainburger Revier eine große Jagd statt; es wurden über 100 Stück Hasen erlegt. D»e l. t. prio. ikronprinz.Rudolfbahn hatte über Einschreiten der zahlreichen Laibacher Jagd-gaste in gewohnter Freundlichkeit das Anhalten des Zuges an jener Stelle zugestanden, von der aus die wesellschuft sich direct auf ihre Stände begeben lonnte. — (Krainischer Fischerei-Verein.) Immer naher rückt die Zeit heran, in welcher der krai, nijche Fischerei-Verein mit der künstlichen Fischzucht in die Action treten wird. Sehr erfreulich ist es daher zu constatieren, dass schon mehrere Vereinsmitglieder für die Aufstellung der Brutapparate Vorkehrungen getroffen haben und treffen. — Herr Klinzer in Weihenfels wird 4. der lrainische Fifcherei-Verein in Kroisenegg und Zaoobrova je 1, Frau Terpinz in Kattenbrunn und Frau Paul, zh in Egg ob Podpetsch je 1, Herr Praschniter in Stein 2, Herr von Kappus in Steinbüchl 2, Herr Mallner in Vel» des 4. Herr Oberförster Pernthaner in Idria 4, Herr Millautz in Plamna 2, Herr Franke in Otroglo bei Krainburg 1, Herr Galle und Herr Pe« trizh in Freudeüthal je 1 Brutapparat aufstellen. In sämmtliche Apparate werden zusammen circa 50,(100 Forellen- uno Saiblingeier eingelegt, welche theils von den rlnommiertesten Flschzuchtanstalten bezogen, theils von einigen Verelnsmitglleoern künstlich bebrütet werden. Uou letzteren werden dabei Apparate nach den Systemen des Max v. dem Borne. Costa, Iacobi, Küffer und Lindes angewendet. Durch den Verein sind bereits mehrere Taujende von Forellen- und Saiblingeiern von dem Flschzüchter Herrn Schlägel in Authal bei Ieltweg in Slelermart bestellt worden, welcher dieselben gut emblyumert gegen Ende Jänner 1882 einsenden wird, zu welcher Zeit das Aus>chlüpfen der Flschchen schon lehr nahe und daher ein empfindlicher Verlust von Eiern u»d Fljchchen nicht mehr zu befürchten ist. Da zur gedeihlichen Entwicklung der El« und Flschchen hin» längliches Vorhandensein des Sauerstoffes von großer Wichtigkeit ist, so werden die geehrten Fischzüchter auf« mellfam gemacht, dafür zu sorgen, dass die Apparate nicht zu nahe am Ursprünge e«ner Quelle, sondern wo-möglich wenigstens 10 bis 15 Meter oavon entfernt zur Aufstellung gelangen. Auf den Apparaten find hölzerne Deckel und an diesen Oeffnuugen mit Drahtnetzen von 12 Centimeter Länge und einem Schuber anzubringen, um einerseits zu verhüte», dafs nicht Wasserratten und Mäuse zu der Brut gelangen und diefelbe vertilgen, andererseits aber aus dem Grunde, damit sich die jungen Fijchchen nach und nach an das Tageslicht gewöhnen! — Die Eier sind in den Apparaten mit Glasstäben reihenweise zwischen die Stäbe so einzulegen, dass sie sich Nicht berühren; in den Apparaten mit Drahtgittern aber so zu vertheilen, dass nicht ein Ei auf das andere zu liegen kommt. Bei beiden Apparaten ist der Boden unter den Glasstäben und unter dem Drahtgitter mit erbsengroßem Kies (Dolomit) 3 Centimeter hoch zu bedecken. — Gesunde Eier sind hell und bernsteinfarbig, Verdorbene hingegen sind trübe und haben kreideweiße Flecken, daher diese letzteren mit der Pincette, jedoch ohue Berührung der gesunden Eier, entfernt werden müssen. Nach dem Ausschlüpfen aller Fischchen sind die Llhäute mit einem kleinen Nchchen aus weißem Tüll zu entfernen. — Wie die jungen Fischchen zu behandeln sind, soll ein «ächstesmal mitgetheilt werden. -3t- — (Aus den Nachbarländern.) Der Stadtrath von Trieft beschloss auf Ansuchen des Aus-stellungtzcomite, die freie Benützung der Parkanlagen und Meeresufer bei St. Andrea für die Ausstellung zu gestatten, übernahm die Kosten für die Herstellung einer Ufermauer zur Erweiterung des Ausstellungsplahes aus das Gemeindebudget und votierte einen Beitrag von 15.000 fi. zum Ausstellungsfonbs. In der neuen prachtvollen Villa Don Nlfon< sos in Graz wurde auch eine kleine, in maurischem Stile gehaltene Kapelle errichtet, deren Deckenmalerei an die Alhambra gemahnt. Die Kapelle ist der heiligen Familie geweiht und wurde am vorigen Donnerstag durch den hochw. Herrn Fürstbischof Dr. IWerg er consecriert, der in derselben die erste Messe celebrierte. — Wie aus Leoben geschrieben wird, umschwärmten am letzten Sonntag um 7 Uhr morgens zahlreiche, wahrscheinlich auf der Durchreise aus dem Norden begriffene Schwalben den Leobener Stadtthurm. Um 8 Uhr abends lagen Tausende von I ohannis wurm-chen auf dem Häuselberge, dem höchsten Pimlte des Straßenüberganges von St. Michael nach Leoben, leuchtend im Grase. — (Landschaftliches Th ea t e r.) Die Direction Mondheim-Schreiner hat mit der Inscenesehung der „Zauberflöt e " in der That die richtige Saite angeschlagen; unser kunstsinniges, für klassische Musil begeistertes Publicum lohnte denn auch die Bemühung mit entsprechendem Besuch nnd kargte nicht mit dem redlich verdienten Beifall sür die Träger der Haupt-partien. Indem wir für heute uns darauf beschränken, den schvnen Erfolg des Abends zu constatiereii, behalten wir uns vor, auf das Detail der Aufführung, der heute schon eine Reprise folgt, ausführlich zurückzukommen. Besondern Anklang fanden gestern Fräulein Fischer (Pamina) und die Herren Erl (Tamino), Unger (Sarastro) und 2 in ori (Pap^geno). Frl. Nanek als „Königin drr Nacht" bewährte sich auch in der Oper als tüchtige Kraft. — Pas Orchester leistete Vorzügliches. — (Literatur.) „Frauengestalten aus der Sage und der Geschichte aller Zeiten und Voller. Für Schule und HnuS gesammelt und bearbeitet von Ferdinand Schmidt. Verlag von Hermann Costenoble. Jena, 1881" In diesem Buche Ferdinand Schmidts wer-den wir in einen Nhnensaal echter und wahrer Frauengestalten aus allen Jahrhunderten geführt, den wir mit Lust durchwandeln und wo wir vor jedem Bilde sinnend stehen bleiben möchten. Ob wir die sagenhaften Gestalten deS klassischen Alterthums betrachten, ob uns da Mittel-alter mit seinem innigen und werlthätigen Christenthum oder mit seinen lieblichen Frauengestalten, umstrahlt von ritterlicher Minne, entgegentritt, ob wir in der Neuzeit beim Anschauen der echten Weiblichkeit verweilen, welche auf den Höhen irdischer Herrlichkeit oder in den Niederungen häuslichen und mütterlichen Schaffens oder selbst schwerer Kämpfe und Leiden uns entgegen« tritt — überall fühlt sich das Gemüth angezogen wie von stiller, aber mächtiger Kraft zu lebendiger Nacheiferung. Und eben dies ist der Segen des Buches, welches wir gern in die Hände aller Jungfrauen und Frauen legen möchten, damit sie sich in demselben selbst ihre Ideale suchen fürs Leben. Einige eingestreuten Gegenbilder dienen dazu, gleichsam sür jene Lichtgestalten den dunklen Hintergrund zu bilden. Ferdinand Schmidt verdient unsern aufrichtigen Dank. dass er der Frauenwelt unserer Tage die von kräftigen Irrthümern umgeben und gelockt wird, diesen Ahnensaal eröffnet hat. Die Ausstattung dieses gediegenen Werkes, eines mäch« tigen. 669 Seiten starken Bandes ist eine prächtige, und eignet sich daher dieses Buch vortrefflich zu eiuem Fest-geschenle für die Frauen« und Mädchenwelt. Neneftt Post. Vristinal-Telegramm der „Laib. Zeitung." Wien, 27. Oktober. Das italienische Königspaar traf pünktlich um halb 8 Uhr auf dem Südbahnhofe ein, vom Kaiser, dem Kronprinzen und den Erzherzogen Karl Ludwig, Wilhelm. Albrecht, Johann Sal-vator und Eugen sammt Suite herzlichst empfangen. Die Monarchen umarten und küssten sich, der Kaiser küsste die Hand der Königin, der König umarmte und kllsste den Kronprinzen Rudolf. Der Kaiser trug o MarschaUsuniformunddenAnnunciata-Orden.der«om die italienische Generalsuniform und das ^royirc", des Stephans-Ordens. Die Musilbande der auM" ten Ehrencompagnie spielte die italienische Yym'''' Nach Vorstellung des Gefolges und der Würden» und Abschreiten der Ehrencompagnie fuhr der «m mit der Königin, dann der König mit dem Kronp« zen. die anderen Herrschaften folgend, in d,e V «. wo im großen Empfangssaale die Kaiferm. K""'^ zessin Stephanie, Erzherzogin Gisela und ErMM Marie die hohen Gäste wärmstens empfingen lM ^ Hierauf fand die Vorstellung der beiderseits Würdenträger und der Suiten statt. Die HerrM, zogen sich dann in ihre Gemächer zurück u"d i^p ^ Bel der Ankunft ui,d der Hinfahrt zur Burg """ die höchsten Herrfchaften von der dichten Mmy menge aufs lebhafteste jubelnd begrüßt. Wien. 27. Oktober. Ihre Majestät die K^ ferin und Königin sind heute morgens vo» döllö hier angekommen. ^ Villach, 27. Oktober. Ihre MajMen " König und die Königin von Italien st'w 8 Uhr 25 Minuten hier angelangt und wurde« " Landespräsidenten Schmidt v, Zalnerow, den "^ ^ Gemeindevorstchungen und Corftmationen kb/'U/^ vollst empfangen. Nach der Inspicieruug ber ^ M cumpagnie geruhte Se. Majestät den LandesPlW ^ und den Bürgermeister mit längeren Ansprache', beehren. Nach eingenommenem Frühstücke ill bew! lich odorierten Wartsaale überreichten die 6' ^ Villachs Ihrer Majestät Vlumenbouqnets. wM Königin in huldvollster Weise dankte. Nach ^ stündigem Aufenthalte fetzten Ihre Majestäten "> lebhaften Acclamation«« die Reise fort. .n«^ Wien, 27. Oktober. Heute wurde die 0>!" chifche Delegation eröffnet. Zum Präsiden.,, wurde Ritter o. Schmerling, zum VicePl"^ denten Graf Hohenwart gewählt, H^^re» Schmerling hielt eine längere Rede, "ll ^ Schlüsse er sagte, dass sich derzeit eine lebhaste H, tation iu einzelnen Staaten gegen die vm"!!"^ mäßigen Einrichtungen überhaupt richte, .^«^„e, Einrichtungen kennt, weiß, dass sie nicht einer ^ .^ sondern einem wirklichen Bedürfnisse entsprungen' ^ Bei uns in Oesterreich hat der freie W'lle v" habenen Monarchen das kostbare Gut der Versa'! ^ verliehen, und der Monarch hat uns versprochn"' ^ mit aller Macht zu schützen und zu schirmen. ^^5 vermögen wir vertrauensvoll in die Zukunft zu.. ^ und unsere Gefühle des Dankes uno der Loyally ^ Träger der Krone zuzuwenden. Somit lade ^ .^ ein, auch bei diesem feierlichen Anlasse Ihren ^"^ Aufdruck zu geben und mit mir einzustimmen » .< Ruf: Se. Majestät Kaiser Franz Josef lebe ^ Die Versammlung erhebt sich und bringt ein dre>> " begeistertes Hoch aus. ^ : her Pettau, 27. Oktober. (Slov. Narod.) ^'^ heutigen Wahl in den Bezirlsschulrath wurdet. erstenmale allein die nationalen Calidldatell^s^""' Theater. ^.l' Heute (ungerader Tag) zum zweitenmal-,: DieZ^ AB flöte. Äroße Oper in zwei Acten von Schilaneder. ______________ von Mozart. ^---^^ Meteorologische i u V tt ^ ^ ! 9 „ Nb. 737 40 -j-ü O O. schwach siegen .^ d" Tagsüber trübe, nbends Rea.cn. Das Tag«"» Wärme -^5 9°, um 2 9° unter dem Normale. _—--^7 Verantwortlicher Redacteur: Uttomar Vam°^^<- Curse au der wiener sörse vom L?. Oktober 1881. » se......'. 11125 11150 «udol<«-U...... 20'25 Prämlmanl. d«r Etadt «len 130- 130 25 3)onaU'«eaulilrun2».üost . . lining2b Domänen«Planvolles« . . . ..^. .^ Oesterr. «vchahscheln« 1881 rück» zahlbar.........— - —-^ Qesterr. Schatzschein« 1882 rück» zahlbar........l0040 i«o?o Unaarilche Goldrente .... 118?« N885 Nnganjcht Eifenbahn-Anleihe . 132- 132 btt Ungarische Eisenoa!,n.Anleche. - oefterreichlsch.unaarlsche Nanl 828 - 830 — Unionbanl ........143 - 143 25 «erlehisbanl.......153 -- 154 — Wi«ner «llnlverew.....138 - 138 25 Actien von TranSport'Unter-«lhmuugen. »lsölb.«al,n . . . i?zz"- 173°- Elisabeth.Westbahn . ' . . . 214 __ 214 bO Ferdinands'Nordbahn . . . .2367—2373 — Franz.Ioslph.Nahn .... 19350 19450 «alizische Carl^ublolg^Nahn . 3l5?5 3l6 25 «aschau.Oberberger «ahn . . 147— 147 50 2««berz »b 10l» 7b ...--------—^B«" ^l0l^ Franz.I°seph.«°hn . , , ^ 99^ vesterr. Nocdwtst.Bahn - - ^"^o »Ng Tlebenbürgtr «ahn - - - ,7^,50 l^«!» Btaat«bal,n 1. «m.....1«^ I^I Tiidbahn z 3«/.......I?47b U^ . il e«,.......^ «us deutlcht Plätze.....>i8si0 ll«^ London, lurze Sicht . - > - "^90 4«' «arl«.......... Geldsorte». Velb s8 l" Ducaten____ ^' A/ 9> ' Napoleon«d'or . 9 . 3«'/.- Deutsche «eiche- 58.1" . Noten .... öS . ^ " ^ , ^ Bllberzulden . . ^- - " KrainischeGrunbentlastungs'Obllg"lo""l Geld 102 »7 W«e -