^N 4K. Mittwsch am ^S. Februar »8.53. Die „Vail'achrr Zeitung" erscheint, nut Ansiiahnie »er G»n,,- nni! scicitagc, täglich, uuo lostet sannnt den Beilagen im Coniploir ganzjährig kr. C, M, u. s. w, Zu diest,i Gebühren ist «nch der Insertionsstämpel >ir. !0 kr. für eine jedesmalige Einschaltung hnilu zu rechnen Inser'a c bi« 12 feilen kojicn 1 ff. 3» kr. fnr 3 Mal, l «, lN kr. für 2 Mal »nd 5« fr. für ! Mal (mit Inbegriff dcü Insertionsstümpels). Ämllicher Tlffil <^e. k. k. Apostolische Majestät babcn mit Aller-höchster Entschließung uom 17. d. Mts. dcn Reichs-raths-Offizialcn erster Klasse, Karl Nitlcr v. Rösch» Mann-Hörburg, zum Ncichsraths-Sekretär aller-Nnädigst zu ernennen geruht. Sc. k. k. Apostolische Majestät habcu mit Aller» höchster Eulschlicßuug uom 6, Februar d, I. dem Großhändler Leopold Ritter v. Lämel in Geinein» schaft mit Ihrcu Durchlauchteu den Fürsten Clemens Lothar vou M e ttcrnich > Winn c burg, Alfred z» Windischgrätz und Maximilian Thurn und 3, a^is die definitive Van- und Vctriel's > Konzession für eine Lokomotiu-Eisenbahn uon Prag nach Pilsen bis an die dänische Grenze nebst einer Flügelbahn uo» Hollaubkau nach Nadnih und Wegwanow, dann von Pilsen nach Eger bis an die baierischc Grenze, und uon Pilsen nach Vudwcis. so wie uon Eger nach Karlsbad allergnädigst zu uerleiden geruht. Der Minister des Innern hat im Einuernehmcn mit tem Instizminister den Bezirksamts-Adjnnkien Johann Zciller, zum Vczirksvorstclier bci einem gemischten Bczirksamtc iu Tirol ernannt. Verordnung der Ministerien des Aeu-Hern. des Innern und des Handels, der ^'l rstc n'P o I ize ide h örde und des Armee-"berkoinmand o's uom 1ü. Februar 18Ü7, sittsam für alle Kronländcr, ivomit neue pnßpolizei^ liche Vorschriften erlassen werden. In Durchfuhrun,; der kaiserlichen Verordnung """ 9. Februar 18«? in Betreff eines neuen Paßsystems finden die Minister des Acußeru, des Innern ","d des Handels, die Oberstc>PoIizeibchörde und das "mcc.Oberkommando mit Allerhöchster Genehmigung °le nachstehenden Vorschriften zu erlassen, welche mi! "- März 18i;7 in Wirksamkeit zu treten haben. «.Abschnitt. "Urschriften für Reisen der Inländer im Inlandc. 8> 1> Inländer bedürfen zu Reisen im Inlandc m der Regel (K, 24) eines Passes nicht. Sie haben Ml) jedoch mit Lcgitimationskarlc» zn versehen, welche b>c Vorsteher der Bezirksämter (Stuhlrichterämter, der Mit der Wirksamkeit derselben ucrschcncn Behörden, -uislriklökennmissariatc) dort aber, wo sich landcsfürst» >>chc Polizeibehörden befinden, die Vorsteher dieser «ehörden fnr Personen, die in dem Amtsbezirke dcr-^lbcn ihren Wohnsitz haben, >nif die Dauer Eines Jahres ansznfertigcii, Das Ministerium des kaiserlichen Hauses und "ls Aeußern stellt zn Reisen im Inlandc statt der ^shcrigcn Illinisterialpässe gleichfalls Legitimations-"rten aus i§. 4). II. Abschnitt. '"^schriflcn fur Reisen der Inländer in's Nnsland, <> „§- 2. Zu Reisen iu das Ausland bedürfen 7">">ider eines ordnnügsmäßig ausgeftrligteu Reise» pnsscs. ,^ Ausgenommen hieuon sind die Grenzbewohner ^M lediglich rincs Zeriisikalcs des Vorstandes der ,,^In>den politischen Vezirksbchördc bcdmfcu, um ^, zwecken des läglichcn Verkehrs, so wie zu knrzen ^, Ehrten in das benachbarte Ausland die östenci->")c Gvenze unbeanstänrct überschreiten Zu können, licl- ^^"W können die Vorsteher jener Iandcsfürst> üilb ^^^'zubehörde. deren Amtssitz uon der Grenze dcrn^'^ entfernt ist, so wie die in Kurorten nächst kom ^!'^ aufgestellten laiwesfürstlichen Inspeftions» für f " »nbcbcnklicheii Personen Reise'Zcrüfikate Abtheilung). §. 6. Ausnahmsweise siud die Chefs der poli> tische» Laudcsstelleu (Chefs der Statthalterci >Abtbei> lungen) ermächligt, Pcrfonen, die sich unr zeitlich im Verwaltnngögebiele aufhalten, falls gcgeu dereu Unbedenklichkeit kein Zweifel obwaltet, Reisepässe in's Anslaud zu ertheilen, wovon jedoch der bezügliche Lanveschcf sogleich in Kenntniß zu »jftzcu ist. K. 6. Die l. k. Missionen sind ermächtigt, den im Auslande befindlichen Öestcrrcichern die Pässe zur Rückreise uach Oesterreich „nd znr Weiterreise in's Ausland zu uidircn, solche z» verlängern, oder auch neue Pässe zu ertheilen. Das Visum oder die ueue Paßerlhcilung für eine andere Richtung »der in andere Länder, als wohin die aus der Heimat mitgebrachte Reise.Urknnde lautet, darf nur geschehen, wenn gegen den Reisenden keine Bedenken obwalten, — Hieuon, so wie überhaupt von jeder Paßucrläugerung oder Ertheil'.,ng eines neuen Passcs, ist 0cm liezüglichen Laudeschef Nachricht zu geben. In wie fn» die f. k. Konsulatsbehördcn zur Ausübung einer Amlswiiksamkeit i» paßpolizcilicher Vezicbnng ermächtigt siuo, l'cstimmc» die ibneu dieß. fällig crlheilteu besonderen Instrultioueu. §. 7. Weuu die Gcseße de« fremden Staates, wohiu sich der Inländer begebe» will, zum Einmite dahin die Vidirnng des Reisepasses durch die am kaiscrl. Hofe beglaubigte Gesandtschaft desselben ver. langen, so wiro sich der Iüländer, um an dem Ein-triltc nicht gehindert zu werde», um dieses Visum zu bewerben haben, l!l. Abschnitt, Vorschriften für Reifen der Ausländer in das Inland. §. 8. Jeder Ausländer, welcher sich i» dcn österr. Kaiscrslaat begibt, mub mit cinem ordnuug«. mäßigen Reisepässe uerseheu sein. Von dieser Vcslimmung sind souocrainc Fürsten und die Glieder jener regierenden Häuser, welche lö° nigliche Ehren genießen, nebst den sie begleitenden oder einzeln reisenden Gemalinncu und Kindern für sich, ihr Gefolge nnd ibrc Dienerschaft ausgenommen. Auch weroe» durch diese Bestimmungen mct>er die bezüglich der Legitimation znm täglichen Grenz-verkehre bestehenden besonderen Vorschriften, noch die mit fremden Regierungen bezüglich der sogenannten Paßkarlen getroffenen Vereinbarungen berührt. ,. 8,- 9- Vou ausländischen Vchölden ausgefertigte Rc!,epaf,e können nur dann als orommgömäßig a». erknnut werde», wen» sie oou deu berufenen Vehör-den jenes Landes, dem der Fremde seinen staalöbür» gerllchen Verhältnisse» „ach angehört, für die Reise nach deu k. k. östcrr. Staaten ausgestellt und uach Vorschrift des §. 19 abgefaßt sind. §. 10. Der uon eiiur üusläudischcn Vehördc ausgefertigte Reisepaß muß, in so w^ nicht ciu Uebcr-ciiitonimen mit der beireffeuden fremden Regierung eine Ausnahme begründet, mit dem Visum einer k, k. österreichischen Mission oder eines dazu crmächligtcn l. k. Konsulates versehe» sein. §, 1l, Wenn ciu Ausländer wegen Verlustes scines Reisepasses oder aus audcrc» Gründe» einen neuen Paß znr ForisetMig fti„cr Reise in ras Aus> land oder zur Rückreise m dasselbe dringend bcnö> tbigt, so kaun der Chef der polüischcn Lanoesstclle, jedoch nur iu Ermangelung cincr Verlretungsbehörde des Staates, dem der Fremde nach seine» staatsbür» gerlichc» Verhältnissen angehört, eine« solchen Reise» paß nntel ausdrücklicher Erwähnung des Grundes und Zweckes ausstelle», wovon die Anzeige an das k. k. Ministerium des Acußeru im Wege der k. k. Obersten» Polizeibehörde zu erstatten ist. IV. Abschnitt, Mgcincinc Bestimmungen. §. 12. Vo» der bisherigen Vcrpfiichlung, die Reise. Urkunden in> oder ausländischen Behörden im Innern des österreichischen Kaiscrstaates regelmäßig vorzuweisen, vidirc» zn lassen und amtlich zu hinter» legen, kommt es ab, wornach auch die bisher bcstan> dc»c Pflicht znr Lusiuig uon Aufenthallskarle» cntfäUr. Dasselbe hat rücksichtlich der Legilimalionskarttn zu gelte». §. 13. Nur a» deu Grcuzcu des österreichischen Kaiserstaates uuterliegeu die Reisepässe, sie mögen von in- oder ausländische» Behörden ausgefertigt sein, der Revision durch die k. l. Grenznufsichtsbchörde, welche, i» so fcr»e kci» Austand obwaltet, das Visum zur Weiterreise ertheilt. Ohne Einholung dieses Visum ist den Reisenden der Uebertriü der Grenze nicht gestattet. §. 14. Ist der Reisende mit einem orduungs' mäßigen Reisepässe nicht ucrschen, oder mangelt dem» selben das Visum der betreffend'» k. k. Mission oder des k. k. Konsulates, weiset er sich aber sofort als unverdächtig aus, so kann ihm die k, k. Grenz» anfsichlsbehördc einen Iuterimsscheiu an dc» Ort der uächsteu Polizei' oder nach Umständen auch der polity scheu Behörde, welchen er auf seiner Reise betritt, er« theilen, in welchem FaUc der abgenommene Reisepaß unter Begründung des Verfahrens an die gedachte Behörde cinznsendc» ist. Ein derlei ausgestellter In-terimsschcin hat nur eine beschränkte, entweder aus» drüetlich festgesetzte oder sich vo» selbst verstehende, aber jedenfalls 14 Tage nicht überschreitende Gil> tigkcil. §. 16. Die Ausstellung einer Legitimatiouskartc uud die Ausfertigung eines Passes zu Reisen in da« Ausland darf iu der Regel (§. 24) nur solchen In» diuiouc» verweigert werde», welche nicht im Vollge» misse der bürgerlichen Rechte stehen, in so fern sie die erforderliche Zustimmuug der hiezu berechtigten 'Personen nicht beibringen, oder welche in dem Rechte zu reisen durch polizeiliche oder gerichtliche Verfügungen beschränkt sind. Es wird dcn Behörden zur besondern Pflicht go macht, die Amtshandlung über das Ausuchcn einer Partei um Ausfertigung einer solchen Urkunde mög' lichst zu beschleunigen. K. 16. Die k. k. Behörden haben die Reisepässe nach einem gleichmäßigen gedruckten Formulare auszufertigen. Für die Ausfertigung darf außer der Stempel« gebühr weder eine Schreib- noch eine sonstige Taxe . cingehobcn werden. Diese Bestimmungen gelten auch fur die Lcgitt. matiouskartcu. §. 17. Der Reisepaß soll enthalten: 1. Vor- uud Zunamen, 2. Charakter oder Beschäftigung, 3. Wohnort, 4. Alter, ll. Neligionsbekcnntuiß, 6. Reiseziel, 7 Unterschritt des Reisenden. 8. Giltigkrilsdaner und 9, in der Regel das Signalement. Die Legitimationskartc hat die oben nid 1,2,3,4 umgezeichneten Erfordernisse zu enthalten. §. 18. Nücksichilich der Form uno des Inhal. tes der uo» dem Ministerium des kaiserlichen Hauses uud des Arußeru ausgefertigten Pässe bleibt es bei der bisberigen Uebung. §,19. Reisepässe, welche vou ausländischen Be« Horden hcrührcn. müssen mit dcn in den Staaten, uo» dcrcu Behörden sie ansgcstelit wurden, gesetzlich vorgeschriebenen Förmlichkeiten versehe», jedenfalls aber so beschaffen sein, daß daraus die im 8- ^? «82 «uli l, 2 uiw 3 vocgeschricbeucu E.ford/riusft crsicht^ lich sin?. Mangelt in cincm solchen Passe die Giltigkcits-dancr, so soll dicseldc mit Rücksicht auf dcu Ncisc-zwcck nnd die sonstigcn Vcrhälinissc dcs Rciscndcn und im günstigste,, Fall in dcr Rcgcl nur für den Zeitraum von drei Jahren, vom Tagc dcr ordnungsmäßigen Ausstellung oder in gleicher Weise erfolgten Verlängcrn»g an gerechnet, als wirksam betrachtet werden, §, 20, In dcr Regel darf der Reisepaß nur anf Eine Person lauten, Eine Ausnahme besteht hinsichtlich der Begleitung des Reisenden, unter welcher aber nur dessc» Ehegattin, Kinder, Pflegebefohlene oder minderjährige Anverwandte, Gefolge und Dienerschaft zu verstehe» sind. Es gcuügt, wcnn die einzelne» Individne» dieser Vegleitnng mit dem Vor- und Zunamen und unter Angabe ihres bezüglichen Verhältnisses zn dem! Reisenden in dessen Passe aufgeführt werde», ^ Jedenfalls haftet dcr Reisende für dic Identität seiner Vegleituug mit deu im Passe aufgeführten In-dividue»,' §. 2l, Ebenso , bedarf die Schiffsmannschaft, wenn nicht spezielle Verordnungen, ober in Bezug anf Reisen in's Ansland die Einrichtungen des fremden Staates, wohin sich dieselbe begibt, etwas Anderes verlangen, keines eigene» Passes, sondern es gcuügt, wcnn das dic Pcrsonsbeschreibnug enthaltende uamcntlichc Vcrzcichniß derselben dem Passe des Schiffssübrcrs beigefügt oder in dic gehörig beglaubigte Musterrolle cingclragcn ist, Für die bei der Sccschifffahrt verwendete Schiffs-Mannschaft bleiben die rücksiehtlich ihrcr erstosscnen spc-zicllen Verordnungen in Wirksamkeit. ^, 22, Jede Aenderung in der Bcglcitnng des Paßinhabcrs muß der nächsten politischen oder Polizeibehörde zur geeignete» Vormerkung im Passe angezeigt werden. Eben dasselbe ist zn beobachtn,, wcnn sich Aenderungen in der Schiffsmannschaft crgcbcn. Vci dcr Sceschiffmannschaft hat die Anzeige an das znnachst berührte Hafenamt zu geschehe», ß, 23, Ucbcrtrctnngn, der vorstehende» Vorschrif-tcn werden, in soweit nicht Handlnngc» unterlaufen, die durch die Strafgesetze verpönt sind, nach dcr kai-serlichen Verordnung vom 20. April 18^4 (R, G, B. Nr. 96) und »ach dcr Ministcrialvcrordnung vom 2ü, April 1834 (N, G, V. Nr, 102) geahndet, ^, 24, Durch die gegenwärtigen Vorschriften werden nicht berührt: ! !. Die Bestimmungen über Wanderbücher und Hansirpässe, deren Inhaber sich rücksichllich der Mcl-dung auf ibren Wanderuugcn fortau nach dicsen Bestimmungen zu benehmen hnbcn; 2, dic Vorschriflcn für Rciscu dcr im militärpflichtige,! Altcr stchcndcn Personen, der Miliiarnr-lanber und dcr Neserucinänncr, und übcrhanpt die bezüglich dcr Militärs und der Bewohner der M,!itär° grenze bestehenden paßpolizcilichcn Anordnungen,' 3, die Vcstimnniiigcn dcr Ministcrialvcrordnnng uom 12, September (Reichsgesetzblatt Nr. 179), über die Paykontrole znr Hintanhaltiuig des Schleichhandels ; 4, Die Vorschriftcn wcge» des Rastel! - nnd Skcllavcrkchrs am Sa»itätskoroon längs der linkischen Grenze; !', die in besondere» Vertragen. Friedensschlüssen, Traktate» oder sonstigem Ucbcrcinkomuieu dcr k, k, östcrrcichischcn Regierung mit den Negiernngcu ans-wärligcr Staate» gegründeten Vestinimungen rücksichtlich dcr wcchselscitigen Angehörigen und namcullich die speziellen Verordnungen i» Betreff dcr an die Mi-Ittärgrcnze anstoßende» tüvkischc» Provinzen, §, 23, Alle übrigen paßpolizcilichen Bestimmn»' gen. 'iusofernc sie mit den gegenwärtige» Vorschriften nicht im Einklänge stehen, sind mit dem Tage, au welchem die Ictttcrn in Kraft trctcn, als aufgehoben anzusebcn. Graf Buol-Schaucn stein >n. ,>. Freiherr von P a eh „,. p. Nittcr v. T o g g c » b u r g n,^ ,,. Freiherr v, Kempen >n, ,,, F, M, L, Frcihcrr v, Baniberg n,, ,', G^M, Der RechnmM-Mschl'ch der krilinischcn 6j!lU- nmtcz mn 5chsusft de^ Jahren 15M. ^ Laibach, 2^i, Februar. Dr. tt. ^. Dcr obc» genannte, mit dcr ,,Lai-l'achcr Zeilung" vom Dinstag den 17, d,M, veröffentlichte Jahresbericht ist das schönste, auf Zahlen gegründete , daher umvidcrlcglichc Zeugniß, welchen Kredit unsere Sparkasse genießt, uno wie sehr die Administration dcrsclbcn für dcrcn Hcbuug und Gedeihen besorgt ist. Seine Exzellenz unser hochverehrter Herr Statthalter und Protckwr der Anstalt, Graf Choriusky, Hochivclä'cr die am 9, d, M, stattgcfundcnc allgemeine' Versammlung der Sparkasse > Vercinsmilglicder mit c>er hohcu Auwescnhcit zn verherrlichen würdigte, ha< ben dieses auzuerkenuc» und belobend nuszusprcchcn geruht, Drei Tausend, acht Huudcrt uuo acht Parteien haben im Iahrc 18.'!6 das Einlage-Kapital um 370,0^3 ft, vermehrt, während nur 1.^7,764 st, 20 kr, oon 2180 Parteien zurückgezogcu wnrden, nud es betrug die Snmme des Eiulagc-Kapitals am Schlüsse des Jahres 1,05!,071 st, 22 kr,, währcnd sic im Iahrc isäli nur 1,423.128 fl. 17 kr. erreicht hat, folglich im Iahrc 1866 mehr 227.943 st. U kr. Eiu so güustiges Resultat hat sich seit dem Bcslaudc dcr Sparkasse (!82l) uic ergeben, uud schreibt dcr Obcr-vorstchcr dassclbc in seinem, am 9, o. M. gehaltenen Vortrage mit Recht dem vcrmchrtcn Vertrauen in dic Anstalt und dem Umstände zn, daß die Sparkasse nnn jeden Geldbetrag nnd von Jedermann annimmt, da die Direktion Mittel fand, die Gclder zu jeder Zeit sicher und fruchtbringend anlegen nuo jederzeit znrück^ichcn zu tönucu, was vorhin nicht dcr Fall war, westhalb die Sparkasse uor einige» Jahren nicht nur die .Annahme auch kleinerer Bcträgc verweigern, sondern sogar bedeutende Kapitalseiulagcu künden und zurück« zahlen mußte. Dic Gesammtgebaruug dcr Sparkasse im Jahre 18Ü6 betrug iu dcn Empfangen 2,449,192 fl. «8 kr. nnd in dcn Ausgabcn 2,278.822 fi. 6 kr. Sic hattc mit Echlnß des Jahres 1,472.074 fi. 48 kr. 'auf Renl-Hypothekcn. an Vorschüssen anf Staatspapicre, Gold' und Silbermünzcn, und als Darlehen an das Pfaudamt frlichtl'ringcnd angelegt, u»d überdies! u och 2<)8.^0^ st, iu Staatspapicrcu, Pfaudbricfcn dcr östcrr. National- Bank- und Gruudcntlastungs-Obligationcn in gleicher Weise placirt. Die Sparkasse ist gleichsam die Vermittlerin zwi> sehen größern und klcincrn Kapitalistcu und den Geld-suchenden, die sich sonst nicht so leicht, oder wohl gar nie finden würdcn nnd wofür ihr Eins vom Huudcrt zuflicßt. Dcr Ncscrvefoud dcr Sparkasse stieg iu diesem Jahre anf 171,799 fi, 86 kr. worunter der Pensionsfond für dic Sparkasse-Beamten mit 26.026 fi. 39 kr. begriffen ist. Die Vilonng dieses Pcnsionsfondes ist eine sehr kluge Maßregel, weil sie auf den Gcist, dcu Eifer uud dic Pfiichttrcuc dcr Vcamtcu gcwiß den günstigsten Einfluß übt. Nach §. 36 dcr Statute,, ist dcr Ncscrucfond zunächst znr Deckung allfälligcr Vcr-lustc dcs Sparkasse-Foudcs bestimmt, wcun aber derselbe einc höhcre Sunnnc erreicht, als für diesen Zweck erforderlich crsäjMt, so kann gcmäsi 8^ ^7 durch Vcschlujz dcr Gcmcinvc-Vcrsammluug und mit Genehmigung des k. k. Ministeriums dcs Handels, ein angemessener Theil dcssclbc» zu wohlthatigcu oder gcmciuuützigeu Lokalzlveckc» ucrwcudct wcrdcn. Dic-ses ist vo» Scitc dcr hiesigen Sparkasse bereits mchr-fällig geschehe», uud wir vcruchmen, daß dieselbe cbc» um dic Höhcrc Vewilligung ciugcschrittcn fti, die ihr angehorigcn, und vou dcr Sicchenaustalt beuüh-teu Häuser Nr. 4 und ü in dcr Karlstädter-Vorstad! allhicr, im Werthc von 10.000 st„ dcm Stadtmagi-strate zu dimsclbe» Zwecke ins unenlgeldliche Eigenthum abtreten zu dürsc». Welch' ci» segeurciches Rcsnltal des Sparkasse-Iustitulcs! Wir erlauben uns, die höchst achtbare» Mitglie-dcr dcs Sparkassa'Vereines noch anf ein schr dringendes Bedürfniß unserer Stadt znr scincrzeitigen allfälligen Berücksichtigung aufmerksam zn machen, ^ d, i. ein freiwilliges Arbeitshaus, in wel- l chcm einerseits die wirklich arbcits- uni' dicnstlose» Zuständigen cinstwcilen, bis zur anocrwciten Unter-bliugnng, Arbeit uud U»tcrk,»,ft fände», und andl> rerseils anch die Arbeitsfchcnc,, dahin gcwicscn wcr> den konntcn, nm anf diese Weise ihrer Demorallsi-rnng, dcm liederlichen ^ebe», Vagabuudircn, Bctleln von Hans zn Haus u. dgl. zu steuern, Das Ucbercinkommen dcr Sparkasse mit dcr Naiionalbank, wegen Uebernahme dcr Sparkasse-Oeloer von Scitc dcr letzteren gegen dic, volle Si> cbcrhcit gewährt»de» Pfandbriefe, ist eine sehr löblichc Fürsorgc znr fruchtbringenden Aulcguug dcr Gelder; es wäre aber gleichwohl zu wüuschcn, daß dic Spar-kassc-Gelder ausschließlich i,„ ^ande sclbst, uuo zwar auch vou den ^a»dbcwol,»crn und kleineren Realitäten'Besitzern benützt würde». Die Sparkasse Hai zniar allerdings manche bittere Erfahrung mit dem Darlcihcn dcr Gelder an solche kleinere' Realiiäic»' Besitzer am ^'andc gemacht, n»c> cS ist dahcr ihre dicßfällige Vorsicht in, Interesse dcr Parteien, dic ihr ihre Sparpfennige anvntra»e», »nr zu loben; vielleicht aber, daß das Notariats'Institut iu der Folge, bei dcsseu allscuigerer Auffassnug, hierin Mil-tsl und Wege a» die Hand bictc» wird. Auch köuuic allenfalls das Reglement für die, in Laibach jüngst errichtete Filial - Eskomptc - Anstalt dcr Nationnldaiik A»skunft gcbcn. da nach §§, 1!; uud 30 des gc> »anntc» Rcglcments Jedermann, wclchcr der gcdaeh-> ten Evkoniptc-Anstalt als cin rechtlicher Mann bc> kanut und in Laibach ansässig ist. von dcrsclbcn Gc!> .der gegen Wechscl erlangen kann, wcnn das Darlei» hcn dnrch drei anerkannt folide NUerschriflcn, welche hierdurch die Haftung Kraft §, 81 der a, h, Wechselordnung vom 27, Fcbrnar 18^0 übcruehuicu, gc-sichert ist. Man sollte mcincu, daß diese Maßrcgel i» zwcckmäßigcr Ansbilduug auch anf Sp,!>kassc-Dar> ! leihen angewendet werden könnlc. Das n,it der Sparkasse vcrciniglc Pfandamt lich im M, Jahre 18ll6 anf 32,499 Pfänder !26,U09 Gnldcn; cs kon,!»c» also nicht ganz 4 fi. anf ein Pfand, folglich wnrdc die Leihanstalt von der arme-reu Volksklassc benutzt. I„ derselben Periode sind 33.870 Pfänder mit 128.402 ft. ausgelost worden, mithin wnrde an das Pfaudamt mchr zurückgezahlt, als von diesem auögcliehe», was allerdings erfreulich ist, eben so, als daß sich nnch gegen das M, I. !8üü ein günstigeres Ncsnltat herausstellt, da iu die-sein zulctzi genauutcu Jahre anf 34.313 Pfänder 129.011 fi. erhoben wurden, So wie den wackern Männcr», welche dic Vcr> waltung diescs prciswüldigen untcrländischcn Insti' ,n!cs unentgeltlich besorgen, dcr wärmste Dauk gebührt, so ist die allgemeinste Bcherzigung des schö> »e» Wahlspruchcs zn wüuscheu, de» die Sparkasse auch anf ihrem hier besprochene» Ncchiiuugsabschlussc führt: «Arbeite, sammI e, u e r m e h r c." Oesterreich. — Sc. k. k. Apostolische Majestät habe» mit Allcrhöchstcr Emschlicßung vom 17, Icmuer dcm Zög-liug dcr k, k, Akademie dcr schönen Künste in Mailand. Achillc Doueri, ein Stipendium im Betrage von 600 L. für drci Iahrc bchufs dcr Vervollkouinv unng in scincu Studicu au dcr crwähntm Akademie allcrgnädigst zn bewilligen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät habcu am 8. d, M, das Atelier dcr Maler Eugcuio Adam und Gu-gliclmo Richter mit ciuem Besuche zu bcchre» geruht. Die Künstler hatten, so viel ihnen nur die Kürzc dcr Zeit gestattete, ihr Atelier bcstcns ucrziert und auö> gcschüiückt. Sc. Majestät geruhte» die verschirdencn Bildcr mit brsondcrer Nufmcrksamkcit zn betrachttn, ,nit dcn Künstler» über dic verschiedene» Snjels ibrcr Arbcitcn zu sprechen uud wohlwollende, crmnlhigcnvc Worte an dieselben zn richten. Italienische Staate«. Aus Turin wird uom 13. d. M. gcmcldel: Dcr hochw. Padre Asbona, aus dcm Orocn der piemonlesischc» Oblaten, ist „ach zweimonatlichem Auf> enthalie in Ehiavnri bci sciucn Anvcrwanctc» wicdcr nach dcm Königreich Virinci zm'üclgckchrt. A>s er uo» deni betrübenden Zustande der geistlichen Orden in Picmont Kenntniß crlangie, wollte cr scinc O>' eensbrüdcr zur Auswaudcruug nach dcm Birma»c>'' landc bcwcgcn, wo dic katholische Religion eiues schl ausgedchutcu Schutzes genießt. Dic Bigünstigm'g dcr 5^a>holiken daselbst verdankt mau großentdeils ocm P. Abboua selbst, weil cr cs war, der »ach dc», lctzlcn Kriege mit deu Engländer» den Frieden von Parnma »egozirtc; auch dcr birmanischc Finanz»>i»i' ster ist cin Picmontcsc, Naniens Antonio Eamerata, Unter den Ninterfrcmocn in R o », mehrt sich die Zahl dcr Russen ans den höhern Ständen, jc nähcl oie Zeit rückt, welche die Kaiscrin-Witwe für cincü Bcsuch Rom's bcstimmt zu habcu scheint. Uugemci» groß ist nach eincr Korrcspondeuz dcr „Kl. Ztg." dic Zahl Derer, welche der römisch-katholische» Kirche aw gehören. Ihrem Wnnschc »ach cincr öffcntlichcn El' banung in uatcrländischcr Sorachc in der Hanpstadt dcr katholischen Ehristcnhcit zn gcnügen, predigte aw 8. Februar der apostolische Präfctt dcr arktische» Po> larläuder, P, Manning, in dcr Kirche San Earlo al Eorso in russischcr Sprache, Wirklich war auch dicse Kirche nüt ihren ausgedchutcu Räumc» »öthig, um dic, anßcrorocntliche Mcngc von Znhörcr» zn fasscn, Eü'^ rnssischc Predigt in cincr römischcn Kirchc irard sc>l Menschc»gcdc»kc» nicht gehört. Großbritannien. I» der Uiitcrhanssitzung vom 17, Februar frag/ Sir John Pakington, ob cs sich bcstätigt, daß Ad>n>' ral Scymour glühende Kngcln anf die Dächer u^ Canton geworfen hat, uud ob die Negierung die ^' Icnsallsigcn Depeschen darüber vorlegen wolle? !>!oro Palmcrston versichert, eö liege dieser Mah^ nichts znm Grunde, als daß währcnd dcr Fc»c>^ brnnst cinigc Bomben anf dcu ftcieu Play vor l'^' Faktoreien gcschlcudcrt wnrdcu, um die chiucsM Volkshanfen zu zerstreuen, die sich mit der AbM ' plündern dort znsammcnrotlctcn, Dicsc Paar ^'''' ben häüc» znr Säubcruug dcs Platzcs hiugc^"^ aber vou ciucm Bombardcmcnt dcr Stadt odcr ro ^ glühenden Kngclu sei keine Rcdc gewesen uu^ Aomiral i» sciucr Stcllnng auf dem Fluß verbiß' (Hört, hört!) Spanien. ^r Aus Madrid, 13. Februar, schreibt m""> 7^. Tod dcs Eardinal-Erzbischofcs vou Toledo wn'° ^^^ als ein politisches Ereigniß augcschc» u»d ^" ^,..c< große Wirknng nicht nllci» a»f dc» Nlcrus hcn bracht, für dc» dcr Hingeschiedene stets nach "", »82 gewirkt, sondern auch mif die Königin, dercn Freund, Nathgcbcr und Beichtvater cr gewesen. Die Monarchie brach in Thränen ans, als sie die Trauer-Vot> schaft ucrnahm, nnd soll ansgcrufcn haben: „Wo werde ich einen Treuen finden, dem ich mein Vertrauen schenken kann wie ihm?" Don Iuau Ioft Boucl y Orbe war 73 Jahre alt. Er war der einzige Vertreter Spaniens im heiligen Collegium. Schon setzten sich die verschiedensten Parteien in Bewegung, um in ihrem respektive» Sinne nnd Interesse einen Nachfolger aus dem hohen, wichtigen Posten durchzusehen. Und cö ist Jedem klar, daß von der Gci> st^srichtnng des ncncn Beichtvaters der Königin die Geschicke des Bandes und der Parteien zum Theil abhäugcu. Asien. Die „Patric" bringt folgende Nachrichten über dic Sendung, mit welcher Herr vo» Montigny am Hofe dcs „göttlichen Herrn des Lebens, welcher alle Königreiche unlcr der Sohle seines Fußes sieht," bc-anflragt war: Herr uon Montigny verließ Bangkok am Ende des Monats Oktober. Er schiffte sich mit seiner Familie nnd seinem Gefolge auf dem „Marccan" ein. Als cr in Siam ankam, waren gerade eine englische uno cine amerikanische Gesandtschaft empfange» wor< dcu uud halte» dabei allc» möglichen Glanz cnlfaltct. Die Orientalen begreifen nicht, wie da, wo kein Pomp ist. Macht uud Stärke sein können, Herr uon Mallos, apostolischer Vikar in Siam. hatte dcm Herrn uo» Montigny übcr dcn seiner Gesandtschaft zn verleihen« dcu äußer» Glanz sehr »ützlichc Rathschläge gegeben. An dem sür die fcierlichc'Andicnz festgesetzten Tage wurden die drei auf der Nhcde liegenden fianzösifchcu Kriegsschiffe beflaggt, »nd sämmtliche Generalslabs-ufsizlcre schlössen sich dem Gefolge dcs Gesandten au. Die Porträte dcs Kaisers und der Kaiserin, welche dem siamesischen Herrscher zum Geschenke bestimmt waren, wurden auf eiuc große und scbr schöuc Gondel gebrach!. Der Konesponoeut erinnert hicr daran, de,ß mau in Siam gar nicht weiß, was eine Chaussee oder ciuc Straße ist. Ma» lebt hicr am Ufer dcs Nassers oder anf »cm Wasser, u»o weder Reiche noch Arme würden sich ihrer Bcinc bediene», um auszugehen; man reist oder mau fährt nnr in Kähne» spazieren. Hinter ocr Gondcl mit den Porträte» fnhrc» gcge» zwanzig andere Gondeln mit den Bevollmächtigten, dcn Offizieren uud cincr Kompagnie Landungstruppen. Diesem Zuge gingen unsere Trommelschläger und Hornisten uorans. Jener Umstand wnrdc von dcn Siamese» ganz besonders bemerkt, ^u si„d große Mnsikliebhaber, nnd ihre Ansprüche 'Ulf GcschieNichkcit in dieser Kunst werde» von ihrer ^fen Uukeuntniß aller Regeln »no dcm vollständige» Ncmgcl jedes MnsWnnes »bcrtroffe». Ei» a»s 800 ^nsitantc» bestehendes Orchester erwartete dcn Ge> sandten im Paläste; es war am Eingänge des gro> pen Audienzsaales aufgestellt. Die Instrumente und ^ siamesische Harmonie sind unbeschreiblich. Die "U'ommcl hcirscht vor, »nd was für cin Trommelschlag: Äa» dcnkc sich in einem großen Hose zweihundert ^'lumpte Kerle aufgestcll!, von denen Jeder in ttm unken Arme cincn mit einer Haut übcrzogeucn Holz-zuünder hält, während cr in der linken Hand cinen beliebige», cin^ zwei Fuß langen Knittcl führt, mit dem cr tattmäßig anf seine Trommel schlägt. Zugleich !a»cn allerlei schreiende und kreischende Iustrume»te chrc Mißlöne, ihr Gepfeife nnd Geknarre höre», welche icdcr Musikant nach seinem Belieben daraus hervor-wett. Es scheint, daß seit einiger Zeit die Engländer u> diese Orchester die Klarinette uud das Horn cin-gefnhrt haben, aus dcucu die Siamescn in »»über-lrefflichcr Weise die allcrgränlichstcn Effekte hcruor-zaudern. Der Korrespondent fährt in seiner Erzählung so fort: „Ich habe jetzt eine'schwere Aufgabe zn crfül-Icn. Wic soll ich die verschiedenen Trnppcnthcilc schillern, welche auf rem Wege des Gesandten auf-^stellt waren? Zncrst ein Korps, das nach enro-pnisehcr oder vielmehr in englischer Weise gekleidet '""', „ach dem Muster irgend einer Karrikatur des «Charivari; diese haben Gewehre; weiterhin stehen "Ute, mit Lnmpcu uon unbeschreiblicher Form bedeckt !'"d mit Schilden, Piken und dreizinkigen Gabeln '^affnct; noch weiterhin Lentc, die ,mi einem ge-s,"'chten indischen Stoffe bekleidet sind. anf dem '"pfe einen phantastischen Helm, i» der Hand einen ""Neheurcii Kiu'tcnstock, E^ gibt »och uielc anrccc ^Uaillmic, derc» Beschreibung kein Ende nehmen uurde. Sie haben alle weiter nichts gemein, als vtt tranrigc Gestalt »»d allerlei Lappen, mit denen " bedeckt find. Ich darf nicht vergessen, die Kaual-^'c zil erwähnen, welche ziemlich bcmcrkcnswerth ist, ^'^ Pferde si»d magere Klcppcr vvn ctwa 3 bis 4 «uß Höhc und mit alte», Ze»gc geschirrt; die Reiter ^!, l"!t »ackt >i»v tragen anf dem Kopfe eine spitze --cuhe «on altem rothem Stoffe, welche mit Gold '° farbige» Glasstückcn besetzt siud, Hicr kommen Ni 7 ^' Elephanten; das ist das Beste von Allem. ^h"be>i goldene und silberne Ninge an den Stoß- zähnen und am Schwänze, Gold- uuo Edelsteine auf ihren rothen und grünen Decken. Die Kornaks, welche gleichfalls mit Gold und Silber bedeckt sind, tragen eine Jacke, Beinkleider uud eine spitze Mütze. Nach ciuem langen Marsche zwischen einer doppelten Reihe ocr erwähnten Soldaten hindurch kam die Gesandtschaft endlich im Palaste an und wurde in den großen Audicuzsaal geführt. Es ist ein einzeln stehendes Ge-bände, das iunci, und außen die Form eines Kreuzes hat, Sonderbar ist, daß in Siam der König und die Priester, welche den Europäer» unter dem Namen Talapoius bekannt sind, allein das Vorrecht habe», in Krcnzform zn bauen. Kürzlich noch wnrdc ein Missionär, welcher seiner Kirche diese Form gegeben hatte, genöthigt, zwei Flügel abzutragen. Der große Andicnzsaal des königlichen Palastes ist mit Skulpturen uud Malereien im Landcsgeschmack überladen; dabei ist weder von Proportionen noch uon Perspektive, noch uon Geschmack, »och vo» Farbcnucrbinduug die Rede. Der Thron dcs Königs steht an der Mauer im Hiutcrgruudc des Saales. Es ist ei» Picdcstal i» Form cincr Pyramide, mit einer Nische uon vier Säulchcu darüber. Der König tritt durch eiue innere Thür anf den Thron uud setzt sich mit untergeschlagenen Bcinc» nieder. Sobald cr Platz genommen hat, öffnet man eine» Vorhang, der ihn bis dahin verbarg. Zur Rechten und Linken stehen mehrere Sonnenschirme in fünf bis sechs Etagen übereinander. Sie sind ein Vorrecht dcs Königs. Bei der Ankunft des Gesandten lagen die Prinzen und hohen Mandarine unterhalb dcs Thrones anf dc» Kniee» und anf dcn Ellbogen. Für dic Franzosen waren lcinc Stühle da, allein nach Begrüßung des Königs erhielten sie die Erlaubniß, sich auf den Teppich niederzulassen, während eic siamesischcn Unterthanen anf der Erde liegen blieben. Dic Andicnz schien ihnen lange zu währe»; als der Vorhang die erhabenen Züge des „göttlichen Hcrrn des Lcbcns" wicdcr ver> hüllte, erhoben sie sich und setzten sich »ut cincr Gc-schwiiidigkeit, welche hmreichcnd ihre Freude bewies, endlich erlöst z» sein. Dic Siamese» hatten allc rundc, breite, vou Gcsnudheit strotzende Gesichter, welche von breite» Schnltcrn getragen wurden, einen dicke», fcttcn Oberkörper und einen schr entwickelten Banch, welchen cinc leichte Gaze uon Gold, Silber oder Seide je nach dem Grade kaum verhüllte. Der Untere uähcrt sich dem Obern »nr auf allen Picre», spricht nur auf dcn Kuicn zu ihm und nachdem cr dcn Boden mit dcr Stirn berührt hat, wobei cr die Hände übcr dem Kopfe faltet. Prügel auf deu »acktcu Schnltern dcr Lcutc sind hier sehr an dcr Tagesordnung. Die Siamese» mcssen das Verdienst der Leute »ach ihrer Korpulenz. So saglc der Soh» res Miüisters dcr auswärtige» Angelogenheite» zu dcm Korrespoudeuteu, der sich über Magerkeit »icht beklagen konnte, er sei ei» Manu von sehr hohem Verdienste. Allc Siamese» sind Sklaven einer vom andern, bis zu de» Ministern hinauf, welche Sklaucn des Königs sind. Das hln-dert sic aber nicht, sich vorzugsweise die freien Männer zn »cnncn, denn das bcdcntct das Wort Thai, wic sic ihr Land in ihrer Sprache nennen. Die Chinesen sind allein von der Sklaverei uud dcm Frohndicnst ansgcnommcn, wofür sie cincn jährlichcn Tribut bc> zahlen. — Wenn ein Thai irgend ei» Talent an den Tag legt uud der König erfährt cö, so laßt cr ihn früh in seinen Palast einschließen, damit cr nur für dcn König arbeite, wofür er gerade so vicl erhält, daß er nicht Hungers stirbt. — Dic Siamescn haben zwci Konigc: dcr erste verwaltet, dcr zweite steht an der Spitze'dcr Armeen; alles, was das Kriegswesen betrifft, geht ihn an. Diesc scltsamc Organisation geht ihren Gang ohne alle Schwicriglcitcn; dcr zwcitc König wäre gern mit »ach Paris gegangen, aber sei» Bruder, der crstc König, wolltc es nicht zugebe», ans Eifersucht wcgeu dcr Ehrenbezeigungen, deren er am Hofe gcwiß theilhaftig gcwordcn wärc, Tagsneuigkeiten. — Einer längeren Darstellung übcr die Verhältnisse der Kärntner Bahn in dcr „Ocstcrr. Ztg." entnehmen wir: Statt dem ursprüngliche» Kostenüber-schlage von 62 Millionen Gulden ergibt sich »ach Feststellung der Trace, daß »»r circa '40 Millionen für den Ban »no die vollkommene. Inbetriebsetzung ü> 200.000 Aktien pr, Stück zn fl, 200 erforderlich wer-den, Dcm Hcrablangcn dcr Statuten darf ma» in fchr kurzer Zeit entgegensehen; Alles wird daran g» setzt, um mit Sichcrbeit in kürzester Frist so weit zu gelange», daß die Geldftagc (?) so gelöst werde, daß ocr Ban selbst in diesem Frühjahre beginnen könne. Der Darsteller hegt dic Ueberzeugung, daß diese Bahn schon in dcu ersten Jahren ihres Betriebes niel»', als die vom Staate gara»tirtcn fünfpcrzcntign, Z>uft» abwerfe» werde. Die Verwaltung ist zugleich bestrebt, weitere Vorlheile z» erlangen, welche dieReutabiluat »och erhöhen dürften. > Der Gipfel des Chimborazzo ist, wo nicht bereits vollständig erstiegen, so »och vollkomme» ersteigbar. >)I!s Alexander uon Humboldt mit seinem Frcnndc Bonpland am 23. Juni 1801 ren Chimborazzo, der damals für dcn höchstcn Berg der Eide galt, ersteigen wollte, mußte er auf 3909 Metres Höhe umkehren, da cine Felswand ihm miübersteigbal entgegentrat. Auch Boussingault, der zweite, welcher die Ersteigung versuchte, gelangte am 16. Dezember 183l »ur bis zu «004 Metres, also um 93 höhcr als Humboldt. Das «Journal des Debats" vom 18. Februar bringt aus dem „Echo du Pacifique« vom 3. Jänner ein Schreiben des französische» Nciscnde» Jules Ncmy. der in Begleitung des englischen Reisenden Vrenchley am 3. November 183U den Berg uon einer andern Seite ans bestieg und, obwohl hoch oben uon dichten Wolkenschlciern umhüllt uuo durch ein heftiges Gewitter zum Rückzüge genöthigt, dennoch auf «343 Metres Höhc — der Berg ist nach Humboldt's trigonometrischer Messung 6344 Metres hoch — hinauf-gelangte Und dort ci» Feuer anmachte. Ob Nemy vollständig deu Gipfcl erreicht bade, mag streitig sein, doch daß diese erreichbar sei, steht jetzt außer Zweifel. Die Luftsäule war auf jener Höhe »och vollkommen znm Athmen ausreichend; dic Knrzathmigkeit »,,d die sonst bei Ersteigung solcher Höben berichteten Erscheinungen wurden, wic Remy ausdrücklich anführt, weder von ihm noch uo» seinem Gefährten wahrge» »ommen. Telegraphische Depeschen. Paris, 22, Fcbruar, „Pays" meldct. der spanische Gesandte in Meziko habe seine Pässe uer-langt und sich bereits in Vera Cruz anf ciner Fregatte eingeschifft. Paris, 22. Februar, Gestcm Abends fand ein großer Ball im Hotel Louvre zum wohlthätigen Zwecke für Deutsche Statt, Sämmtliche deutsche uud mehrere Diplomaten uon anderen Höfen waren dabei anwesend. Telegraphisch liegen folgcudc Nachrichten uor: London. 21, Fcbruar. In der gestrigen Un-terhaussitzung erklärte Lord Palmcrston als Antwort anf eiue nochmalige Interpellation Layards, die Regierung habe auf keinem anderen Wege Knndc von ciaer Abtretung persische» Gebietes an Nußlaud, als durch die Zeitungen, Die Unterhandlungen i» Paris dauerten fort uud ucrhicßcn ein günstiges Ncjnltat, D'Israeli stellte scincn auf die Finanzvorlagc bezüglichen Autrag und suchte denselben in einer längeren Rede zu begründen. Er behauptete, das Budget cnt> halte durchaus keine Maßregel, welche die Aufhebung dcr Einkommensteuer vorbereite, »nd empfahl eiue Ermäßigung dcr öffenllichtn Ausgabe», Gladstone uiitcrstütztc dcn Antrag d'Israeli's. Madrid, 18. Fcbruar. Die Obseguien des Kardinal-Erzbischofs uo» Toledo w»rden beute mit größlrr Pracht begangen. — Der Ministerrath dis-tutirt rcisiich übcr die Budgets, die denmächst festgestellt werden sollen. Madrid, 19. Febr. Im März wird z» ci> »cm abevmaliae» Zuschlage eines Dampfschifffahrt' dicnstcs zwischen der Halbinsel »nd de» Antillen gc> schritte» weiden. — Die Reise des Herzogs vo» Montpcnsicr in's Ausland wird in Abrede, gestellt, — Mu,i hat ein revolutionäres Pamphlct mit Bc< schlag belegt. Handels- uud Geschäftsberichte. Trieft, 20. Febrnnr. Kaffch erregte auch diesc Wochc einen lebhaften Umsatz fast dnrchgchcnds zn fcstcn Prciscn. Dctailmrkänse erfolgten ebenfall« böhcr. Gestoßencr Zucker wnrdc scst bebanptet nnd erfnhr auch einen Aufschlag; roher Havanna veranlaßte einige Abschlüsse, Pfeffer fest. Piment und Gewürznelken schwach gehalten. Cassia lignca zu si, 78 sebr fest. Die böhercn Notirnnge» der Baumwolle in Liverpool nnd Amerika ermunterten zn ansehnlichen Abschlüssen, besonders schwimme„dcr Ware, zu mcrklich höhere» Preise», mdcm unsere Vorräthe sich bloß auf wemge Parthieu iu zweiter Haud beschränken; d,c gesteigerten Preisansprüchc bewirkten jedoch am Vehlussc bei deu Käufern einige Znrückhaltung. - Der Getre.de-markt erfuhr diese Woche keine we,entl,che Verandc-mug. Weiden war eher ansgedote», u»o da lner keine Käufer vorhanden, so durften emigc Vcrlchmnn-aen nael' dem Auswidc erfolgen. Mai« besonders auf wäterc Lieferung zn etwas höhern Preisen gesucht. Anfuhr im Lm.fe der Wochc ,300 St. Weizen, 3200 St Mais, 4600 St, Gerste, 1100 St, Hafer, 1000 St^ Leinsaat »nd 2900 St. Neps, Noihc uud schwarze Rosinen ohne erhebliches Geschäft; Sultanine» ziemlich lebhaft, Korinthen still aber preishaltend, Sicilianischc Weinbeere» , so wic Feigen uon Calamata »nd Smyrna unverändert. Johannisbrot crrcgtc einige Tbätigkcit. Mandeln lebhaft nnd steigend. Oel ist wieder beachtet und wnrdc am Schlüsse zn höben, Prciscn rcalisirt. Spiritus unverändert. — Gnmmi andauernd belebt. Weißblech und Zinn fest. Blei schwach gehalten, Stahl ist billiger zu bekommen. Sardellen fest; Hä'ringe etwas niedriger, Nlizznri und Gallus behauptet. Hanf bei geringe», Vorratbc steigend, Knovvern nnd Molle fest. Druck uuo Verlag uou Izjua^^Kli-llnntlyr , „ 5"/« 87—87 7, dctto v. Galizic», Ungarn ic. zu 5"/, 79—79',, detto dcr übrige» Kronl. zu 5 °/« ^5 -85 7, Banko - Obligationc« zu 2 7, "/« «^2 7^—!l3 Lotterie-Nulchcu v, I. >834 3«>-3 Nordbahn'Prior.-Oblig. z« ^"/» 8Ü-K6 7, Glogguihcr dctto „5 7» «2 83 Dona« Damftfsch,-Oblig, „ 5 °/„ 84 7,-85 lloyd dctto (iu Eilbcr) „ 5 °/« 91—92 .3°/« Priorität« Oblig. dcr Staat>!-«iscubahn- «scscllschast z,i 275 Franks pr, Stück l,4 -1 !5 Nkticn dcr Nationalbank 1040 — 1041 5'/„ Pfandbriefe dcr Nationaibank ,2monatliche M'/.-W V2 Akticn dcr Ocstcrr, Krcdit-Nnstalt 28»'/. -29!» „ „ ?!. Ocst, O^komptt-Ges. (ohnc Dividende) !>S°/. —!>7 , „ Äudweii'Linz-Gnnindncr- Viscul'ahu 2!z>il>lun>i !<»! 7, ^!Ul 7. . Süd-Norddcutschc Vcrbindnngsb, ! U' —1107. „Theiß-Bahn lNl7.-U»!V» Üonib.-Vcnct, Eisenbahn 270-27l ',' '', Triestcr Lose ,0U 7^,Ul „ Donau-Dampfschiffahrt^- Ocsclischast 587-588 dctto 13, Emission 5Z4—58» ', dc.' LIo'.,d 4^^-423 „ der Pcsihrr Kcttcnb,-Gcsellschast ?!>—?< , „ Wiener Dampfn, -Gesellschaft «5—?U „ Preßb. Turn, Eisenb, l. Ämiss, 28-30 ^ detto 2, Emiff, !», Priorit, 38-40 Ksterhizy 4« ss. Lose 75 - 75 7, Wmdischgräh „ 23'/. 24 Naldstein „ 2ä°/. 26 Klglcvich „ <2'/. 13 S»lm ., , 39'/.-<><) fl. 109 1/2 , G.undcntlastnngs-Obligatioucu von Galizicn und Ungarn, sammt Appertiuenze» zu 5"/, . . 79 !3'ü! Bcml-Ntticn vr. Stück...... 1U4U ft. in CW. Escomptc-Ättiln v°,i Nicdcr-Oesterreich fnr 500 ft......... 28-> fi, in CM, Akticn der östcrr. Krcdit-Nnssalt für Handel und Gcwcrbc zn 2«l» ff, pr, Vt, 288 3/4 fl, in CM. Akticn Si!d-?!ord-Äahn-Vcrl'indu»g zu v«(! fl. mit 8«7'. Ginzahluna, pr. St, 220 3/4 fi, in CM, Nlticn dcö östcrr. Lloyd in Trieft zll ^o« ss..........520 fl. in CM, Lombardisch-vcnctiamsche Eisenbahn, , 270 Wcchscl-Kurs vom 24, Februar 18«?. klmstcrdam, für IN!» Holland. Nthl, Guld,, 8« 3/4 «f, 2 Monat, NmMng, für 1UN fl, Cu«., Gnlv. . 1041/2 Ä,, Us.. Frankfurt a, M„ für ,2N ss, si'dd, Vcr- cinswähr. im 241/2 fl. Fuß, Gu!d. . 1«3 '/2 Vs. »Monat, Hamburg, fnr 1N0 Mark Vanku, Guld, 7ü 3/4 2 Monat, London, für > Pfnnd Sterling, Guld, , 10,9 Vf. 3 Monat. Mailand, für 300 öslerr, Lire, Guld, . 103 3/4 Vf, 2 Monat, Paris, für 30« Franc«, Guld, . . . 12! Vf. 2 Monat. Venedig, für 3NU Oestcrr.Lirc, Guld. . 103 1/8 2 Monat. Bukarest, für 1 Guld,, Pnra .... 2U7 31 T. Sicht. K f. uollw. Mimz-Dukaten, Agio, . . 7 «/4 Gold- und Silber-Kurse uom 23. Februar 1837. Geld. Wcirc. Kais, Münz-Dukaten Agio.....7 1/4 7 I^i dto. Nand- dto, „ .....7 7 1/4 Gold »1 in»roo ,, .....— — Napolconsd'or „ .....8,7 8.7 Souvcraiusd'or „ .....14,IN 14,10 Fricdrichso'ur „ .....8.38 8.38 Engl, Sovereigncs „ .....10,16 10,1« Russische Imperiale „ .....8.24 8,24 Si!bcr-Agio .... 3 3/4 4 Thaler Prcnßisch-Cnrrant .... . «,3,72 132'/, A ll z e i g e d^r hier angekummenen Fremde». Dc» 23, Fedlu^r !857, Hr. Fllchs, k, k. Hliuptmam!, inid — Hr. Zeli->na»>!, Kaufman», v°» Giaz, — Hr. Ritter v Kiaviaokoosty, k. k. LieutciiaiN, von Lemberg. —Hr. de Eemey, k. k. Licucei'aitt, v°„ Ofen. — Hr. Iem'zi, k, k, Liemeliaitt, von Brescm, — Hr, Graf Skorupka, u,i!) — Hr, Teizi, Gutsbesitzer, — Hr, Blacke, brii. Offizier, »»d — Hi. Din>, Professor, vo» Wicü,— Hr, Dr. Scapi«, uüd —Hr. Tooello, HaüdelSma»,!, vc>>, Trieft. > Z, 291. (2) Nr, 735 Edikt, Mit Aezug auf das hieramtlichc Edikt vom 6. November 1856, Z. 5U83, wird bekannt Z/ge-den, daß zur Abhaltung dcs zweiten exekutiven Nealfeilbicluiigstermines in dcr Exckutionssacht des Herrn Anton Schniderschitsch von Feisiritz, wider Georg Kautsckitich von Sagurje, pelc», !56fl, 30 kr., n^ch dem der erste fruchtlos verstriche» ist, dcr 14. März bestimmt wurde. K. t, Bezirksamt Feistntz, als Gericht, am 13. Februar l857. 3. 266. (2) A I I O I € E. Ein geprüfter Folstbeamte, im mittlern Alter, gut konselvirt, im Oekunomiewescn praktisch be-wandrrt, so auch im Bchlcibmanipulalionäfache ausgebildet, der slavischen, italienische» und deutschen Sprache mächtig, sucht bei ciner soliden Herrschaft auf dem Lande eine annehmbare Be-dienstMg. Adresse und Auskunft bci Herrn AtttvN Lechner, Schosser'schen Hause nächst der Kettenbrücke Nr, 974, zu Graz, Z. 932. (16) Des königl. preuß. Kreis-Physikns W'- Ksch's keystMisiete KvOUtöV-NvNbVNK werden unueränderl in Originalschachtcln zu 20 und Ätt Kr. CM. ucrkanft. Diese aus den vorzüglichst geeigneten Kräuter- und P'ianzcn-Säftcn init cincni Thcile dcs reinste» Zuckerkrystalls zur Consistcnz gebrachte» Il»>. 2i,»«I»'schc!! Krälltcr-Vonbons bcwähreu sich --- wie durch die emcrktnnmdsteu Aegutachtungcu fcstgcsttllt -- als lindernd und reizstillclld bci Hustcn, Heiserkeit, Rauhhcit im Halse, Ve rschl c in, un g lc,, und sind durch die iu ihncn enthaltene ^.nm»e„cnz »on Kräutcrsäftc» und süßcu Ttuffc» «o» crsv'ießlichcr Wirknng ans Erhaltung dcr Reinheit, twsche »nd (Äcschmeldigfli! d>« Tprachorgan«, Slc unterscheide» sich »icht nur durch diese ihrc wahrhaft Wohlthuenden Vigcuschajtcn fthr vorthcildaft >ü» dc» häufig aiisscpricseiien sogenannt,'» Vrusttheczeltchcn, I^ltt« pl.»<:tc,rlll :c,, srndcrn sie zeichnen sich uor diesen lirzcnaniffcu noch besonders d a-burch aus, daß sie »ou dcn Vcrdauungsorgancn leicht ertragen wcrdcn. ünd selbst bc! längeren, Gc: drauche keinerlei Magcnbcschwcrden, wcdcr Säure noch Vnschlmmuig crzcugcn udcr hinterlasse». 3Z" Einziges Depot für Laibach bei Matthaus Kraschovitz, am Hauptplatz 2U< und bei HolMH O^ Bvschttsch, s° wic anch für Vaftodistrial Apotheker Giov, DcIise, T-riesach : 'Apotheker W. Nichl e r, Gört: G, A » clli . IUyrisch» Fcistritz: Ioscf Lit sch a n, .«lagcnfurt: Apllth, Anton Aeinitz, Krainburg: Theodor Lav '"'"'""'...............>. .......' pain, Harvis: Apoth. Albin Etüflcr, Trieft: Apoth Fr. Xicovich nnd Äpoth. I, Gcrravallo, Vlllach: Math Fürst, und für Wippach bci I, N. Dullcnz, Um I»'2>«»>» V«»» zu vcriuciden ist genan zn beachte» daß »^, li.«,«»!!,'» krystallis, 3i.°'i»««» nur in !",,>« l ichc Tchnchlelu gepactt si»d, deren w c ißc, üit l,,'»«lll!»«»' Ichrift gedruckte ^tiquctö das o b c u-Nchcndc Sicgc! ''ülircn. Z, 130. (",) ! Dem Herrn Iuliuö Bittner, Apotheker in Moggnitz, ! ^ Guor Wohlgebore«! ! l Die Tcchtcr cincs Ausnchnicr« in Trnttcnbach, 3 incntt reicben licß, 3lach angcwandtcr krztlichcr Hilfe gebrauchte ssc aber sodann den von Ihnen bcrcitcten Schucebcrger ^ ! Kräutcr-Allop, nnd schou nach Giunahme zweier Fläschchcn fühlte sic cinc bedcutcndc Acsscrnng ihres kranken Zustandes, 5 ! nnd hofft unn'auch mit Gottcs Vcistaudc bci dcm ferneren Gebrauche Ihres Schncebcrger Kräuter-Mops ihrc Uorigc Gc-! ! sundhtit gänzlich zu erlangen, ! l Dieses möge Ihnen zu einer erfreuliche» Nachricht von dcr bcsondernHeilkraft Ihrcs Tchnccbcrgcr Kräutcr-Allops dicuen. ! ! Dcr Nahihcit acniäß wird Obiges durch nachstehende Fcrtiguug l'cstätigct. ! ! Trattcnbach, dc» 8. Iänucr 1857, Pfarr Trattc»>'ach V,I!,>V,^V, Karl Ioscf Schropp „>, ,,, Pfarrcr. Gc,»cl»de-Vorstand Kranichberg V.l.!,VV,VV,' Math, Ncningcr m, p, Bürgermeister. Selber echte Schneebergs Kräuter-Alluft für Vrusl- «nd Lnuftenkranke ist z« bekoullucn: In «aidach: bei Matth Kraschovitz, Preis der Flasche sammt Gebrauchsanweisung » fl. H2 kr. Z >93, 4) Herm ^ß. G. DgM, in-akt. Zahnarzt, Erfinder und MuMlMim -- Inhalier des HnatlMn - ^lundwassers in wie n. ^ Ich bestätige Ihnclt hiermit gerne, daß ich Ihr Mundwasser streng geprüft nnd sehr empfehlenswert!) befunden habe. Wien, im Jänner 18ö7. »5. OzMs??Ge5' m. p, K. k. Professor au dcr Hochschule zu Wien, fünigl, sächs. Hofrath :c. In Laib ach vorräthig bei Anton Krisper und Matthäus Kraschowitz; in Görz bei I. Mtelll) in Trieft bei Xicovich, Apotheker; in Aiume bei M^tti, Apotheker, in Neustadt! in Kram bei Donn-nik Rizzoli, Apotheker.