Kaibacher Zeitung, ß ____^_^ __^ ^ «^ßK 148. Vonnerstag am 10. December R84O. Iln das wohlthätige Publikum dcr Provinnal»Hauptstadt Laibach. «^ic schon seit vielen Jahren hiev bestehende fromme Sitte, bei dem Jahreswechsel durch eine milde, den Stadtarmen gewidmete Gabe sich von den sonst üblichen Gratulationen loszusagen, veranlaßt die Armeninstituts-Commission, denjenigen, die dieser ftommen Sitte zum Besten der Stadtarmcn gerne huldigen, hiemit kund zu gc-bcn, daß vom 15. d. M. bis zum 15. Jänner 1847 die Erlaßkarten der Glückwünsche zum neuen Jahre 18^7, und wieder besondere Erlaßkarten der Glückwünsche zu Ge burrs- und Namens festen des Jahres 1847, in der Schnittwaren-Handlung des Herrn Joseph Aichho lz er, am Hauptplatze Haus-Nr. 237, gegen den bisher üblichen Erlag von 20 kr. für die Person, erhoben werden können, daß für höhere Spenden auf Verlangen besonders quittirt werden wird, und daß die Namen aller Abnehmer dieser Erlafikarten durch die Laibacher Zeitung werden bekannt gemacht werden, daher mit dem Erläge der milden Gabe auch die Namen der Abnehmer deutlich geschrieben abgegeben werden mögen. Von der Armcninstituts-Commission Laibach am 10. December !846. Ocsterreichisches Küstenland. «driest, 2. December. DNe eigene Locomotive in Bereitschaft gehalten werden sollte, bereits verstrichen war, erst mit dem NachmittagsHuge, "ln 2 Uhr, von Köln abgehen, verlor also 2'/g Stunde, ^ei Eschwciler brach etwas an der Maschine nnd verursachte 'Men Aufenthalt von 4 Stunden, so daß der Bahnzug erst um 6 Uhr Abends in Aachen anlangte. Auch nach Verviers wnrde die Fahrt in ungewöhnlich langer Zeit, nämlich in vier Stunden, vollbracht, es ging also gegen sonst I Stunde verloren. Da es bereits 10 Uhr Abends geworden war, s» wollte man die Beförderung des Couriers nicht fortsetzen, und es gelang ihm erst um l l Uhr, Crtra--Postpferde zu bekommen, mit denen er um 7 Uhr Morgens (am 30. October) Tirlemont erreichte; der Verlust der Zeit »st hi'er wenigstens auf 6 Stunden anznschlaqen, denn eist um 8 Uhr Morgens kam der Courier auf dieser Station an, und erst um 2 Uhr Nachmittags konnte von dem nach Ostende abgehenden Zuge Gebrauch gemacht werden. Es gingen also wieder 6 Stunden verloren, und so gelangte der Courier erst am 30. Abends m„ 7'^ Uhr nach Ostende, hatte also im Ganzen nicht weniger, als 19'^ Stunden im Vergleiche mit einer ganz gewöhnlichen, und 24 Stunde gegen eine gehörig beschleunigte Courierfahrt verloren. In wie fern hier die Persönlichkeit des von Herrn Waghorn gewählten Couriers oder andere Umstände ins Spiet kommen, wollen wir nicht untersuchen; hoffentlich wird die nächste dritte Probe« fahlt genügender ausfallen. Wie wir aus guter Quelle wissen , hat die königl. Regierung zu Köln die Benutzung des Telegraphen von Coblenz bis Köln mit Bereitwilligkeit zugestanden; es werden hierdurch 4'/^ Stunde zu den n'öthl. gen Vorbereitungen gewonnen, und die Nachricht kann von mittlerweile abgehenden Zügen bis Ostende an das englische Dampfboot gelangen. Wir sehen dem Ausgange dieser interessanten Wettfahrt mit Spannung entgegen.« W i o n. Seine k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschliesiung vom 3. October l. I. dem Präses de5 Wech, selgerichtes erster Instanz zu Pesth, Daniel v. NudicS, den Hofraths-Titel tarsrei allergnädiast zu verleihen geruhet. 918 Seine k. k. Majestät haben lm't allerhöchster Entschließung vom 21. November l. I. die durch Beförderung deS Wenzel Hickisch bei dem böhnuscheü Landr.chte erledigte Znuhs-stelle dem böhmische» Landrechts.-Secretar, Ludwig Hawra-nek, allergnädigst zu verleihen geruhet. Seine k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschlie, ßung vom 21. November d. I. die Aufstellung eines selbst-ständigen Vice-Consulates in dem Hafen der nordameri« kanischen Freistaaten, I>l<»!)ilo, zu genehnngcn, und den Johann Emil Du Moin zum provisorischen Vice.-Consul da« selbst, gegen den Bezug der tai issmäßigen Consulargebüh« ren, allerguadigst zu ernennen geruhet. Die k. k. vereinigte Hofkanzlei hat eine in der Pro» yinz Oesterreich ob der Enns erledigte Kreis - Commissars, stelle dritter Classe dem dortigen Negierungs - Concipisten, Carl August Neichenbach, verliehen. Schweiz. Der Schaden, der aus dem Klosterbrande von Dissen-tis hervorgegangen, soll sich auf 90 bis 100.000 Gulden belaufen. Wie bekannt, hat der Convent sofort nach dem Brande beschlossen, das Kloster »vieler aufzubauen und zu diesem Ende hin Sammlungen zu veranstalten. »Ueber die Entstehung des Klosterbrcmdes," bemerrc die »Churer Zeitung« nachträglich, »verbreiten sich, wie wir vernehmen, die mannigfaltigsten Gerüchte. Indes; sprechen für die Vermuthung, daß das Fener geflissentlich angelegt worden sey, allerdings die meisten der bekannten Thatsachen. Was nämlich den Verdacht der Brandstiftung begründet, ist hauptsächlich der Umstand, daß der äußere Thurm, in welchem außer dem Dachstuhl durchaus kein Holz sich befand, vor dem Glockenthurm, und zwar i,»vendig, zu brennen anfing, welcher nachher kohlcr.schw.irz aussah, wählend dem der Glockenthurm, in welchem der Glock.iistlihl, die Glocken und anderes Holzwerk sich befanden, eine kaum bemerkbare Bräune hatte; dann aber auch die Thatsache, daß an zwei ungewöhnlichen Orten Pulver vorgefunden wnrde. Was die Veranlassung zu dieser mnthmaßlichen Bicmdstiftung gewesen seyn mag, ware cine delicate Erörterung, zumal für drn>enigen, der die Anteccdenlien kennt. Sie mag in einer unbegranzten Tollkühnheit, oder in einer strafwürdigen Un-behaglichkeit gewisser Leute liegen!" Nvmische Staaten. Nom, den 23. November. Das Jubiläum, welches jeder Papst auS Anlast seiner Thronbesteigung ausschreibt, wird in Nom am 6. December beginn.'»; für die Geistlichkeit hatte es bereits am 20. d. M. seinen Anfang genommen, I" btt' ^ll'x^a imov:i wird Seine Eminenz, der Cardinal Ferret', und der Thratmer P. Vmtlna Predigten Hal. ten; Ersterer, welcher Bischof und Erzbischof war, fesselt Jedermann diü ch Heine apostolische Würde; Achterer gilt «icht nur i» Nom, sondern iu ganz Italien für ei«eu ausgezeichneten Kanzelredner. Seine päpstl. Heiligkeit haben dem ehemaligen St»ats-Sccretar, Cardinal Lambruschini, den AiMraa, ertheilt, mi-t dem seit mchreren Tagvn in Nom auwcsMcn außerordeM» chen russischen Gesandten, Grafen von Bluboss, i'n Vetrefs der geistlichen Angelegenheiten zu unterhandeln. Der heilige V.iter hat bei seinem letzten Besuche der St. Pautt'kirche befohlen, daß die zwei von den Herren Fab-bris und Tadolini verfertigten colossalen Statuen, welche für jenen herrlichen Tempel bestimmt waren, zu den Füßen der großen Treppe des Vaticanpallastes aufgestellt werden, wo sie von allen Seiten des Platzes gesehen werden können. ?lm Tage der feierlichen Besitznahme des Pontificats hat Pius IX. der Kirche 8. (Il'ovlmiil in I^erano einen prachtvollen goldenen Kelch sammt einem baren Betrage von 4000 Scudi (8000 fl. C. M.) verehrt. Die periodischen Blatter haben in Nom einen beden» tenden Aufschwung genommen. Zn den entweder bereits er» scheinenden oder dem Erscheinen nahen, gehören: »II Oun-W»NZ)01'»U<30,« vl^o l» nrlit>Ul-l»," »<3iornalo <1i <3i>ii'i8i)rilll6il/» civil« o eiiinili»!« l^ilu-fülary," »llirova^o,« z>l)icl28e»lic0" und »ludil^loro Preußen. Die ^?lllgemeine preußische Zeitung" enthalt über die angeblichen Naubanfälle im Kur»ik,'r Walde folgenden Artikel: ,,In Erfüllung des in dein Artikel vom 19. November gegebexen Versprechens können wir jetzt, ssestützt auf amtliche Quallen, über den durch die hiesige «Vossische Zeitung« zur Anzeige gebrachten Naubanfall im KurnikerWalde Nachstehendes berichten: Am 8. d. M. ist der Kutscher des Grafen Plater aus Psarskie auf der Chaussee von Gadek nach Kurnik mit der Equipage seines Herrrn (ossener Stuhlwagen mit zwei Pferden) gefahren und Abends gegen 8 Uhr im Kmmker Walde von zwei Menschen i'n gewöhnlicherBür» gerkleidung angehalten worden, welche den Neisekoffer des Grafen Plater, in den: sich veischiedene Kleidungsstücke, Wasche und andere Garderobcartikel befanden, fortnahmen und den Kutscher, der sich widersetzte, durchprügelten, ohne ihn jedoch erheblich zu verletzen. — Auf die deßhalb in Kurnik gemachte Anzeige wurde der Kurniker Wald von dem Di-strictscommissarius und einem Gendarmen unter freiwilliger Beihilfe einiger Bürger aus Kurnik abpatroullirt, ohne daß sich irgend ein verdächtiges Individuum gezeigt hätte oder gar dieser Patrouille von irgend Jemand Widerstand geleistet worden wäre. — Was außerdem in der „Vossischen Zeitung" von Unsicherheit in der Stadt Kurnik, bewaffneten Bürgcr-patrouillen in derselben, von Näuber- oder Diebesbanden im Kurmker Walde, in dein übrigens keine Höhlen eristiren, von vielen Raubanfallen und gar Ermordungen gesagt wird, ist lediglich erfunden. — Uebrigens müssen wir hinzufügen, daß die .Vossische Zeitung« selbst die Lügen ihres erste» Correspondenten durch die Veröffentlichung eines zweiten Briefes aus Kurin'k in ihrer 274sten Nummer als solche be<. zeichnet hat.« D ä n e m a r k. Kopenhagen, 2l. November. Eine köm'gl, Resolution gewährt der preußischen Negierung eine Befreiung vom Elbzoll für 20.000, nud vom Sundzoll für 42.000 Scheffel 919 Roggen, welche von Nathenow, Danzlg und Königsberg in die Magazine der preußischen Rheinprovinz abgehen sollen. F r a n k r e i eh. Paris, 27. November. Nachrichten aus Algier vom 20. Novembcr zufolge, war der Mai schall Bugeaud Tags zuvor mit den kürzlich nach Afrika gekommenen Mitgliedern der Deputirtenkammer, de Tocqueville, de Lavergne, Be-chameil und Plichon, nach Blidah, Medeah, Miliana und Orlcansm'lle gereist. Dieser kurze ?luSflng hat den Zweck, diesen DeMirten eine Idee von dem Lande, das sie besuchen, zu geben. — Der Courier aus dem Westen hat am 16. d. M. die Nachricht gebracht, daß Bon - Maza, nachdem er den Kabylenstammen in den Umgebungen von Tlem-sen »nd den Beni-Senassen in Marocco vergebens den heil. Krieg gepredigt, sich von Abd-cl-Kader getrennt und seine Dichtung über Chellala genommen hat. Eine von Tiaret zu Lande angekommene I'achrichl hatte dem Emir selbst diese Vewegnna. zugeschrieben, und das Gerücht hatte sich schon verbreitet, daß er, nachdem er eine Razzia gegen die Nha-lnan ausgeführt, bis zum Dschebel-Sahari vorgerückt sey. Jetzt weiß man bestimmt, daß keine Razzia gegen die Nha-»lau Statt gehabt habe, und daß der Emir, nach einem weniq vol theilhaften Streifzuge iu die maroccanische Sahara, z>l ftiiier fortwährend zu Ain' Zohra campircndeil Del'ra zu-l'ückgekehrt sey und das Land bebauen lasse, um ihre Subsi« stenz für daS nächste Jahr zu sichern. Der »Elsafsische Courler« erzahlt folgenden Fall grausamer Behandlung eines armen kranken deutschen Colonisten, der aus Algier nach seiner Heimath zurückkehren wollte; wiederum ein Beweis dessen, daß man in der Fremde gegen Deutsche kein Mitleiden kennt. Der Colonist wurde unterwegs von einem ansteckenden Fieber befallen und gezwungen, die Behörden um Unterstützung zu bitten; diese bewilligten ihm einen Karren, auf welchem man den fieberkranken und entsetzlich leidenden Menschen von einer Station zur andern in Kälte und Nebel fortschaffte. Nach einer laugen schmerzlichen Reise gelangte er endlich an die Gränze des Elsanes, u»d sein Zustand hatte sich so verschlimmert, daß es ihm unmöglich war, waiter zu fahren. Die Localbchörden erlaubten ihm aber nicht zu verweilen, und schickten sich denselben zu, l»u sich seiner zu entledigen. Vo kam er durch Belfort, Col-'UM' und Schlmstadt. Sein Leib war geschwollen, sein Gesicht verstellt, und es war vorauszusehen, daß er nur noch einig? Stunden zu leben habe; als der Fuhrmann ihn an b„ CM.) ?4 »)4 Darl. mitVcrl. v.J. i83c)für 2da ft. (in CM.) Z°! >>4 dctto dcltl' ,8,^9 >. 5a . (i,, CM.) 6a ,^ wiener Stadt .Banco » Obligation, zu t ,^2 >><^^. 65 Aei-ar. D.liie^. vbliqaiicucl, ^er >!5tä,>c-c (C. M.) <<ä.M.) v, Oeslll l,icb !!»! der Cili'6. vo» Vc>li» »^>l,l» ». l — — m,!, , Mahre» , Schle» ) ,'»»>»»>.>. ^ — — ste». Slii'tl mürk, )tüt»» ^ ,u » >. i 55 — len. jlrail, , Gorz »„»I l,»,3ji > ! — — Actien der ö^err. Dl,'nau - Dampfschiff fahrt zu 5ao fl. C. M. ... 69« fi. i„ C. M. si. i^. V. 0 t to 3 lrhu ng cn. I», Wie» am 5. December !8'i6: 35. 75. 28. 6. 7 l. Die näckstc Zichunq wild an, l6. December 18l6 in Wien gehalten werden. Vermischte Verlautbarungen. Z. 20 l 3. («^ Nl. i!>93. E d « c t. Voil dem k. k Bezirksgelichle Neifm; wild be lannl gemacht: Es sey über Ansuchen des Manm Kosiila veil Iu> jovitz m die crtcunvc Feildiclung dcv, dcm Jod. Ark^ rou it'pruschi; gehörigen, dcr lödl, Herrschaft Neislliz 5«>l» Uib. Zol. 886 zinsl'aleil halben Hübe samnn Zugchör, im gerichtlichen Echätzlmgswcrlhepr. 2792 si, ^0 k>. , on Obelschischka, in dic crccutive Fcilbicluna, dcr, den crequirtcn Elielcutcn gehö'igen , zu Obcrschischka «u!» (5onfcr. Nr. 2 ^sleclcnrü, dcin Gute Leopolds-ruhe «ul) Urb. Nr.'31^23 dienstbaren, auf 521 fl. 55 kr. gerichtlich grschäl)len Kaische, sammt Garlrl, bann der in der Erection gerichllich auf 6 fl. ^ll>lr. bcwerthetcn Fährnisse, wegen aus dcm (^ntumaz-Uilheilc ddo. 6. December 1845. Z. 5260, schuldi-gcr ^.^0 fl. gcwllligcl, und es seycn wegen deren Nornabmc die drei Friibü'tungsiermlne auf den 2. Nov. und 3. December l. I., dann 7. Jänner «847, jedesmal Vormittags von 9 bis l2 Uhr in loco der Realität mit dem Anhange angeordnet worden, daß die Realität sowohl, als aucb die gepfändeten Fahrnisse bei der erste,, und zweilen Fcildielmigstags^uiia, nul-um oder über den Schätzungswert!), bei der dritten aber auch unter demselben hintangegeben, dann, daß die erstandenen Fahrnisse gleich bar befahlt werden müssen, und Zeder ^icitant oor dem Beginne der Licitation der Realität das Vadium mit 52 fi, der ^icüations--Commission .;u c>Iegen haben wild. Der Grundbuchs-extract, das Schätzungsproiocoll und die Licilalivnö-bedingnisse können täglich hicramts zu den gewöhnlichen Amlsstunden eingesehen werden. Laibach am 22. August 1846. Anmerkung. Bei der l. und 2. Feilbictung hat sich kein Kauflustiger gemeldet, daher am 7. Jänner 18 57 die 5. Fcilbietung abgehalten werde. K. K. Bezirksgericht Umglb. ^aibachs an, 5. December l846. Z. »306. (5) Getrocknete Amciscnbrut, ist am Rann Nr. enen und redigirten Zeitschrift " :>n^<. itt/,/,,'sind noch mehrere complete Exemplare der so beifällig aufgenommenen illuminirten krainischen Trachtenbilder in Groß quart vorrätdig uno in oer Edl. v. Klein-mayr'schen Blich -, Knnst^- und Mu-sikallenhandlung zu haden Sechs Trach-tenoilder, den completen halben Jahrgang bildend, kosten zusammengenommen nur , ft. 3ci kr., einzelne Bllder aber werden i, 20 kr. das Stück verkauft Liebhaber krainischer Volkstrachten, die eine paffende Zunmerzierde wünschen, wollen sich beeilen, die dießfälllgen Bestellungen zu mackcn, indem man bei dem nicht großen Vorrathe dieser Bilder bei einer Verspätung den Wünschen der Abnehmer nicht würoe gehörig zu entsprechen im Stande seyn. Laibach im December lS/,6. Leopold Kordesch. 923 ^l,' cl,'l'!l ist eischiei'.cn und i>z der Ferd. Edlen v. Kleimnayr'scheli Buchhandlung in Klagen,ntt, so wie bei IGH. EDL. l KLIHUm Buch-, Kunst- und Musik^licnhauvler in Laibach, ist zu habe«: Geistlicher Füh rer der In A en b Von B, O, P, u»d t, k. Gymnasial. Professor. Dieses Gebet» und El'bamüignl'uch ist >» llschen Vedürfniste der studierende» Jugend geschrieben. »Diese wird im s.lb n, »ach den Worre» der F. B. ,,G. OrdlnaiiatsApvrobation vom l2 März I8^<5, >»bei jeder sich darbietende» Gelegenheit auf die a>eig-»nete Art zur echte» Neligiol'u.n l,»d zum Gatt gefäl-»lige» Lebcui>el init sichtllchcl» Eifer angelötet; ,es n'erde» auch die dem jugendliche» Aller obschwe-»benden Gefahre» und eigenthümliche» Schwachen »wohlwollend aufgedeckt, und die bei Fhltrittei, der «Studierende» gewöhnlich vorkommende» Entschllldigun» »gen meisterhast entkräftet." Statt aller weiter» Empfehlmia, >,iag noch der Inhalt folge»: ?l!idachcc>libungen bei besondern Gele» geiiheiten des Tage5. Beim ^.ntte» des e»l)llschen Grußes, An Feiertagen. Be»m ^'äute» der Sterbeglocke. Bei i>i„e>n Versehgange. Im Vorbeigehen bei einer Kirche. Vor dem Bilde des Gekreuzigten. Vor dem Bllde eines ^elligeu. Bei»« Vorbeigehe» am Friedhofe. Vor der Arbeit Nach der Arbeit. Gebet vor dem ^lsen, nach dem Eise». Abendandacht. Am Vorabende k«Nes Festeö oder Somuagcs. Veon Untergänge der Sonne. Vor dem zu Bette Gehe». Im Bette. Feinde ber Jugend. E,n!'amkelt. Schlechce Gesellschaft. Unma-blgkett im Essen und Trinke». Vergoldete Glftäpfel, selche oie genannten Feinde bieten: Böse Begierden, Ungehorsam, Veri'achläss'guuq guter l?ehren. Freunde 5" Jugend: Umgang nnt Gott, Umgang mit frommen Menschen, Sclbsikenntuiß. Dieser Freunde Gaben: ^ufriedeüheit, zeitliches Wohlergehen, ewige Glück-^llgkelt. Das h. Meßopfer. Klichenbesllch. Vorberei--lung zur h. Messe. Meßgebete. Schlüßgebet. Beim Segen m,t dem Allerhe'Ilgsten, Gebet vor der Pre-dlgc Nach der Predigt. Sacrament der Buße. Noch-w«ndigke,c der Beicht. Gedet zur Gelviss.ns-Crfor' lchung. Allgemeine Anweisung zur Gewissens.Erfor- schung. Besondere Anweisung: ^>?ach den 10 Geboten Gottesj nach den 5 Gcbote» der Kirche; nach den 7 H^liptsnllden; »ach de» 6 Simoen «n den h. Geist; nach den 9 fremdn« Sü-ide». Neue und Leid. Vor» sah, Beicht. Nach der Beicht. Gebet des Losges»ro. chelien. Gebet des nicht losgesprochenen. Genugthu, ung. Das h. Eacramenr des Allars. Glaube. Hoffnung, i/lebe. Sehnsucht nach Jesu. Wenn zum Abspeise» gelaliict wird. Während der Loösplvchung des Priesters. D^nkgel'et, Selbstaufo^feinng. Zusincht zur Fürbitte Mariens. Znflilchc ^>>' Fnrbitte aller Heilige». Gcbei au» ?Uler Se!e»--Tage. Gebet für verstorbene Aelcer». Glb.c am Chust-Tage. Gebet am Neuiahröcage. Gebet u, der F^st.'l,ze!l. Gebet zu Ostern. Gebet am Pfingst- Sonntage. Gebet am , Frohllleichnams-Feste. Gebet für lebende Aeltern. Ge» bet für Geschwister und Wohlthater. Menschenwürde. Zum Abschi^e. ^c^nel aller H.ili^e». Mauretanische ^ltanei. Mcs;I,ed I., II. A<, Fest.Tag^n. Predigtlied. Gottes Lobpreisung. Advenilied, F^st^nlied. Maria Leiden. Osterlied. Todtenhyülne. Das Gebetbuch ist erschienen in doppelter Ausgabe: Steif gebunden im gefärbten Papier mit Gold-verzieruna, Schuber und einem Stahlstiche, Prelö: 30 kr. C. M. In Maroquinleder qedundcn mit Goldschnitt und 5 StalMlchen, Preis: 1 st. l2 kr. C. M.; nnt Stahlschloß und Kreuz von l si. ^0 kr. bis 2 fi. CM. cmer. Dompvedigcr an drr Mcir^ftolitan'Kircde zum hl Slcphan iit Wien , Pfarrer zum hl. Johann Baptist in Hl'idtcltors, Sey gegrüßt, Königinn des Himmels. Salve Regina, katholisches Gebetbuch zum oftcntllchen uno häuslichen Gebrauche. Mit Bewilligung der k. k. österreichischen l»nd fürstbi- schöfllchc» Wiener-O.dlnariats.'Censur, so wle des hohen katholisch-geistlichen Conststoril >n Dresden. Mit 12 prachtvollen Farben-Golddruckblättern auf Pergament. Preik brosch. 4 fi. 30 kr., im geschmackvollen Lederemband mit Gold-schlntt 7 si. 924 In der Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung des Jgnaz Alois Edlen v. Klemmayr in £atbad), am (Eonguej^lai?, sind folgende KALENDER erschienen : S c h r eib-Kale n d e r für alle Neligions Gesellschaften» auf das Gemcinjahr Verfaßt und auf die Polhöhe 0er Stadt Laibach berechnet von Friedrich Anton Frank, jubil- l. l. Gymnasial » Professo,-, »rirll. Vlitgliede der l. l. 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