^prefs Din T*W 71. Jahrgang w6ehentilcil siebenmal, SetuMsNung (TeL Interorb. Nr. 2670) sov,,» Briafi A I “* BucMruckerel (Tel. Intanuh. Nk, 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. «fragen Rüekport» beilegen, Manuskripte werden nickt retumleri - v • ax\x\\xxxvv\\\x\x\x^x\xx\\\\' \\\x -»'x*v7‘ 1HP ij&i. oa § Ö-hO Nr. 195 freitag, den 24. fuli 1931 Inseraten- o. Abonnements-Annahme fo Maribor; Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abhelen, mcmatt, 83 Djp, ,urteilen 24 Din. durch Post monatU 23 Din, für das übrige Ausland mopati Sh yin. Einzelnummer , bis 2 Din, ®limton tritt iur ßm Brüffsl, 34. Juli. SS«WmNt \m Wisch-.n Öar ^le? Dümmark, WM A ^ im O^lchlasseno RsnvMch« m U"^ dflä Witkry ÄyMchsen dstkebr bet nstdlschW E9%n Knilch macht, ist NW vnn bet Me?tl'ch kÄ* Wtifi|iwt motben, de« itei„e L °xrtoe9en die Jnitigti.W zu «( lenhen ß nTtber Mt liber. Zollpolitik |r $n dev, Invention ergriffen unb Belit, emgetnben, Zn den leihet hi«j^^uhepaufe-Gedoulens zählt \M ««Ntz. bet in betlhv 1 leirho.. M betau,«. die Rüdlickkeit ei- Konferenzschluß Klägliches Snde einer großen Initiative — Befriedigung in Washington und »arte, »effimismus in Berlin Lyndon, 23, Juli, Hinsichtlich der Finanzstützung Setttfchs lands werden in der heute nachmittags stMinhenden PlenatsitzWg tzi? letzte« Beschlüsse «saht werden. Es ist für 'eden P«hachter klar, daß die großzügige Ah Hm zugunsten der Stützung der deutschen Finanzen ins Wasser «fasten ist. Deutsch land wird die große, dringend benötigte Mistiardenauleihe nicht erhalten, Pie Londoner Konferenz beschränkt sich lediglich aus Vorbeugungsmaßnahmen, hie ei^ ne Verschlechterung der Finanzkrise verhindern sollen, während die Lösung des GrWdtzeMeml ausgehlieben ist, Einer der Hauvtstefchlüste her Konferenz wird in dem Sinn« lauten, daß die Miaisterkonsereuz sowohl her BIZ als auch den Emisfonsbanken der interessierten Saaten ewstsehspu wird, die ag Deutschland erteilten Kredite nicht zurückzuziehen, da die deutsche Golddiskout-hayk mit ihren Reserven u, die Industrie-bnrglchaft eine «gü«ude Garaytie für hie in Deutschland untergebrachteu Kredite harstesten. steher Deutschlands Rutrag wird i* Külzp ein Ausschuß «er, Finanzsachv-A ständigen «bildet werden, der gewissermaßen ein Beratnuglorgau der Reichs» regierung darstellen wird. Dieser Auls schütz wird sich aus dem amerikanischen Berater der Bank von England, Prague, dem Direktor der Bank non England Sir Rohert Cindersley und dem schwedischen Bankier Wastenberg zniammensetzen. Die Konferenz wird damit heute beschlossen und dürfte im Herbst wieder zn-sammentreten, wenn sich die setzt beschlossenen Maßnahmen zur Sicherung der deutschen Wirtschaft als ungenügend erweisen sollten, W a s h i n g t o n, 23. Juli. Staatssekretär S t i m f o n teilte telephonisch dem Präsidenten Hoover mit, daß die Bereinigten Staaten mit dem Ergebnis der Londoner Konferenz zufrieden sein können. London, 23. Juli, 12 Uhr 30. Soeben wurde die Londoner Konferenz durch eine Rede Macdonalds definitiv ge- schlossen. Die Teilnehmer der Konferenz werden London bereits nachmittags zu «erlassen beginnen, Das Resultat der Kons ferenz ist durchwegs n e g a k i « e r Ra, tu«, Paris, W. Juli, Die französisch; Presse ist fast ohne Hit» trrschied mit dem Ergebnis der Londoner Konferenz zufrieden, Dal französische Bokk, heißt es im „Matin«, habe d'w Go-, nugtuung durch die negativ« Haftung La, »als und seiner Mitarbeiter erhalte«. Berlin, 23. Juli, Die deutsche Presse beurteilt die nach dem Schluß der Londoner Konferenz entstandene Lage mit unverhülltem Pessimis, mns. Die Resultate stünden weit hinter den abgesteckten Erwartungen. Dip Haupt schuld dafür, daß das Programm der Kon ferenz eine Einengung erfahren, hatte, wird hauptsächlich den Franzosen in die Schuhe geschoben. Zwei Todesurteile Das Urteil Mr die Angeklagten im Beograder Terroristen? Prozeß — Ljevakovlü der Aeltere und Rosiö zum Tode oerurteilt in ( El rat 6‘R Land, icht^ik ff M »tjt nnn der tzand kN nWft” Sonnentien ersetzt heiittk i« g1» WtinHerte und des-betretene Genfer Han- « i 1t 101 §ni Wi n Erweiterung des SÄoer tzMa» d^ere Staaten sowie für Mg lfl ^01, 'jm 86M„\r wobei die Ge Hypothese einer staliti eui Vi lpejb-' Hvmgns «er. Bedenken, Aniäßlich Dgt MS11' 9Me »«»*9 'wn den Gefahren Kretie Wuder in der Zi*Z\*k -vfte Etapve be- t»eiuR^n, DšTn = ,fen K0t Atzkl'chrankon kehm&tif.e, hie Ä Kwpck. Die ltteicht Jr m Wingw der HwwStie, 5»fnen mit England 6eftpnn IM Ahha,; dieser Der Borfitzende des Senats des Staats«-richtshofes zum Schutze des Staates verlas heute um 11 Uhr vormittags das Urteil gegen die Angeklagten, die angeklagt waren, den Bürgermeister von Nova GradiSka An-drisa Serie ermordet und zahlreiche andere Anschläge und terroriftf'che Handlungen gegen das fetzige Regime verübt zu haben. Perurtpilt wurden: Iva« L e v a k o n i ö der Aeltere zum Tode durch den Strang: Jnay R o i i s zum Dode durch den Stxanq: Ivan Levakoyie der Jüngere zu 15 Jahren B o o g r a d. 23. Jusi. Kerkers; Ivan saup zu 10 Jahre« Kerkers; Ivan Jelič und Andrija Mulb zu fe drei Jahren Kerkers; Stsepan Papae und Petar RoLariä und je 2 Jahren Kerkers; Ignaz Terihaj zu sechs Monaten schweren Arrestes; Adolf Petranov, Fran TuZakovič und Mike Lukae wurden freige^rmben. Dip Todesstrafe wird zuerst an Rosič und hernach an Le-yakovio yorgenommen werden. Dip drei Erstgenannten haben ferner der Familie des ermordete» Serie eme Ent'chöd'"nngssum-me von 120.000 Dinar (W bezahlen. u'i i 'i 'wum Hugmberg fordert dir Rkglerungsgewalt JnnenpaliMche Echwierigkejten im Neich — Die Wahl: „Entweder ein gesunder Nationalismus oder Bolschewismus" Berlin. 23, Dip ssuanziellep und wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben in Deutschland nun auch einp Reihe «01 innenpolitischen Schwierigkeiten gezeitigt. Die Rechtsparteien reklamieren täglich immer stürmischer die Regierungs«walt für sich und ihre Presse ist ganz auf diese Fordern»«» eingestellt. Geheimrat Hugouherg, einer der praminentesteu Führer her deuifchnatia-naken Lppofiti««, erklärte in einem Interview, daß das gegenwärtig« System ungeeignet fei, die Krisis zu löse«. Die deutsche Rechte fei heute schon berufen, die Regierungsgewalt in ihre Hände zu uehuwn. Hugenberg stellte zunächst als ei- Mp stehe jetzt vor her WM. uen feiner Programmpunkte Me de« Fa« Dr, Hugenberg; ..Entweder will W bj pinet deptschnatwnaleu Regierung die ne« gefunden Nationalismus oder ober Revision der Kriegsschulden und Repara- den Bolschewismus, die Pest, hie an den tianssrage nach Ablauf des Hoover-Jah- Grenzen DevOchlands nicht Halt ma.^l- r«s auf. Er erklärt«. Deutschland werde wird." Toh bei einem Boxkampf. K a t o w i tz, 23. Jusi. In Rybyik fand ein Boxkampf zwischen hey Baxpxosessiona-lsn Josef Wllem und Ernst Jockel ftqtt. Wi-lem wurde in der fünften Munde f. o. geschlagen, brach ohnmächtig zusammen u;ch starb auf dem Transport ins straukenhauS, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu hahey. Bernard Shaw in Moskau. Moskau, 2p. Jyli. Bernard Sbqw ist in Moskau eingetroffen und wurde von Lu-natscharski, Radek und anderen offiziellen Persönlichkeiten der Sowjets feierlich begrüßt- Auch eine Kapelle der Roten Armee nahm am Bahnhofe Ausstellung, Mit dem gleichen Zug ist auch der russische Außen-kommissär Litwinow nach Moskau zurückge-kchrt, seine Verpflichtungen WM zahlen, aber es müsse von seiner politischen Schuld — «meint ist der Kriegsschuldparagraph des Versailler Vertrages — befreit werden, Eine Lösung aller Deutschland bedrängen den Fra«« könne nur von einer bewußt nationalen Regierung kommen, die den marxistischen Einflüssen nicht ausgesetzt ist, Die Veltkrisis kann nnr durch radikale Lösung des Abrüstungsprvblems aus der Gegenwart geschafft werde«, Wenn die nationale Opposition nicht rechtzeitig ans Ruder kommt, «m Ordnung zu machen, dann fei der Bolschewismus nicht mehr zu verhindern, Börfenbrrlcht Z ü r i ch, 23. Juli. D e v i f o n: Btt» M st.005, Pgrstz 20,195, HyndW 21.91, ewyork 514.60, Mailand 26.915, Prag 15.24, Wien 72.31, Budapest 90.025. L j u b l j g p a, 3p. Juli. D o v j s e y: Zürich 1097.25—1155, Wien 793.30—795.70 tzondon mCMrnm, mmw\ M4 53 *JmM> Mis 221,5^^2,19, Wag 107,93-lstl,?2, Triest 298,15^999,05. Zagreb, 29, Just, Deuisou; Wien 793,11—795.81, Mailand M,15^-296.04, London 2(3,7(i—274.5s, Penchork 5013.14 --5069.14. Paris 921.53-222.19, Prag 107,16-167.66, Mrich lM,2k-.llMW. rrrrrsrssrrrrr. An Oll B,T. AbvNMNlkp! Wir ersuchen «piom P. 1, Abonnenten, die Bezugsgebühr, soweit sie noch nicht glichen sein sollte, sobald als möglich anzu-weifen, um in M Zustellung dos Blattes kolne Unterbrechung »intrown zu igsien- B°i dieser Gelegenheit machen ml? auch daraus aufmerksam, daß allen Säumigen, welche *te Bezugsgebühr fft? die Heiden letzten Monate noch nicht entrichtet haben, das Blatt eingestellt werden muß. Die Ptnrnsthrna d, „Mrihyrer Seiten»* fESL .Vi!jaagflMBaiag/BfflfciaiiWIroaggiam gtI - Das Vroviforium Verlängerung der kurzfristigen Kredite um drei Monate — Eine Finanzfachvrrftändigrnkommiff on für Berlin L o n d o n, 22. Juli. Heute abends wurde eine amtliche Mittel* lung erlassen, aus der heroorgeht, daß in der Kommission der Finanzminister eine Einigung erzielt worden ist. Ter eingehende Bericht über die Beschlüsse dieser Kommission wird der morgen stattfindenden Plenar fitzung unterbreitet werden. Wie in eingewcil7.cn Kreisen verlautet, wurde auf der Konferenz ein grundsätzliches Einvernehmen über den zweiten Punkt des Hoover-Borjchlagrs abgeschlossen, und zwar in dem Sinne, dost die Deutschland bereits gewährten kurzfristigen Kredite um weitere drei Monate verlängert werden, lieber die Details dieser Regelung ist nachmittags verhandelt worden. Man rechnet in Konferenz-kreisen, daß spätestens im Oktober eine neue Konferenz zusammentreten wird, die sich über die noch immer schwebenden Punkte zu einigen haben wird. Höchstwahrscheinlich dürste Stimson jetzt keinen anderen Punkt des Hooverschen Vorschlages mehr zur Diskussion bringen, da man allgemein die lieber zeugung gewann, daß durch die dreimonatige Verlängerung d-r kurzsristiaen Kredite Deutschland über die größten Schwierigkeiten hinweggeholfen wurde, so datz die Gefahr einer Finanzkatastrophe gebannt erscheint. 2 o n b o n, 22. Juli. Das Komitee der Finanzminister hat nutzer dem B-schlutz, die kurzfristigen Kredite in Deutschland um drei Monate zu verlängern, noch beschlossen. fcn^ d e Emissicnsban ken wie auch dir an der deutschen Wir «chast interessierten ausländischen Großbanken eine besondere Kommission von Finanzsachaer ständigen nach Berlin ent enden. Diese Kommission würde keineswegs Kontr-llcharakter besitzen, ihre Aufgabe bestünde lediglich dar in, zu prüfen, ob die Londoner Maßnahmen genügen werden, um d's S abik si-runq der deutschen Finanzen zu erreichen. Im Falle, datz die nunmehr beschlossenen Maßnahmen nicht genüaen sollten, wird es Angabe kreier nach Berlin entsandten Kommission se'n, eventuelle Hilfsmaßnahmen in Vorschlag zu bringen. Jedenfalls aber tr’rb diese Kommission das erforderliche Material »u sammeln und für b;? im Herbst stattfindende Konferenz in London vcrzub'reiten haben. 2 o n b o n, 22. Juli. Der von deutscher Seite geäußerte Wunsch Macdonald und Henderson mögen nun Berlin besuchen, wurde auf englischer Seite sehr freundlich entgegengenom-mcn. Die beiden führenden englischen Minister werden wahrscheinlich gleich nach Beendigung der Londoner Konferenz nach Berlin abreifen. Die deutschen Staatsmänner würden es sehr begrüßen. wenn sich den Eng ländern auch der amerikanische Staatssekretär S t i m s o n anschlietzen würde. Stimson erklärte hiezu bereit zu sein, doch hänge der Termin seiner etwaigen Berliner Reise mit dem Abschluß der Londoner Konferenz zusammen. Berlin. 22. Juli. Außenminister Henderson und Staatssekretär Stimson werden nach Informationen hiesiger politischer Stellen gemeinsam mit Dr. Brüning und Dr. Curtius nach der Lon donet Konferenz der deutschen Reichshauptstadt einen Besuch abstatten. Macdonald wird bereits am Freitag nach Berlin abrei-sen. Nach seiner Ankunft wird der englische Premierminister auf Schlotz Hubertusstock Gast des preußischen Ministerpräsidenten Braun sein. Paris, 22. Juli. Die französische Presse ergeht sich in scharfen Tönen über die mageren Ergebnisse der Londoner Konferenz, wobei betont wird, daß der unterbreitete Sanierungsplan gänzlich unzulänglich sei. Das „Journal desDebats" erklärt in seinem „Widerstand gegen Erpressung" betitelten Leitartikel, der Plan Stimsons sei ohne Inhalt. Der „Temp s" wendet sich ebenfalls heftig gegen die Londoner Konferenz und findet die Worte: „Wir können unsere Verwunderung nicht mehr darüber verheimlichen, datz in London viel in den Wind geredet wird. Sie sind jetzt dort angelangt, wo man am Ende der Pariser Beratungen gestanden hat. Das Blatt wirst u. a. die Frage aus, was denn die Londoner Regierung eigentlich bezwecken wollte, als sie die Londoner Konferenz improvisierte, ohne mit einem konkreten Plan eine Perhandlungsbasis abzugeben. 2 o n d o n, 22. Juli. Die Blätter anerkennen die Wichtigkeit des Problems der Einstellung der Kapitalsflucht aus Deutschland. Die allgemeine Auffassung geht aber doch dahin, datz die gegenwärtige Konferenz bestenfalls eine Erleichterung der Lage bringen könne. Die „Time s" schreiben, man wisse nicht, wann und wo sich wieder die Gelegenheit zur Aussprache über die Kardinalpunkte ergeben würde, wie dies jetzt der Fall ist. Der „D a i l y T e l e g r a p h" meint: Die praktische Ausgabe der Konferenz besteht darin, die Kündigung kurziristmer Kredite an Deutschland zu verhindern und dem Reiche neue Kapitalien zu sichern. Die Konferenz hätte allerdings leichtere Arbeit, wenn Deutschland in erster Linie das Vertrauen seiner Staatsbürger in die deutsche Wirtschaft erneuern würde." OefterreiOische Argumente Dr. Bruns und Dr. Kaufmann begründen die Interpretierung der deutsch-österreichischen Zollunion Haag, 22. Juli. In der gestrigen Verhanblungssitzung bes Internationalen Schiedsgerichtshofes beschäftigte sich der deutsche Delegierte Doktor Bruns ausführlich mit der Interpretierung des Genfer Protokolls, welches Bestimmt, baß Oesterreich seine Unabhängigkeit nicht gefähtben bürst. Dr. Bruns erklärte, er sei zu ber Ueberzeugung unb Feststellung gekommen, baß diese Zollunion bst österreichische Unabhängigkeit nicht gefährdet. Heute sprach der österreichische Delegierte Dr. Kaufmann. Ter Völkerbund habe durch den Versailler Vertrag nicht die Aufgabe zugeteilt erhalten, Oesterreich zu bewachen und zu beschützen, sondern er habe nur darüber zu wachen, daß Oesterreich seine staatliche Unabhängigkeit nicht verliere. Aus dem Genfer Protokoll ist nirgends die Absicht zu ersehen, daß ber Art. 83 des Vertrages von St. Germa in erweitert werde. Im Protokoll sei ausdrücklich gesagt, daß Oesterreich in wirtschaftlicher Hinsicht seine Selbständigkeit beizubehalten habe. Auch die Einräumung eines Sonderregimes oder außerordentlicher Begünstigungen zum Nutzen eines anderen Staates ist der österreichischen Republik nicht untersagt. Dr. Kaufmann setzte nachmittags seine Rede fort. Er beschäftigte sich mit der Frage der Unabhängigkeit Oesterreichs, die den Inhalt des Art. 8 des Friedensvertrages von St. Germain en Lahe und des Genfer Protokolls bildet. Eine absolute Unabhängigkeit Die Teilnehmer der Weltkonferenz in London eines anderen Staates gebe es überhaupt nicht, da alle Staaten in gewissen Beziehungen im Zustand gegenseitiger Abhängigkeit und Solidarität sich befänden. Jeder Staat müsse in seinem eigensten Interesse gewisse Einschränkungen seiner Unabhängigkeit auf sich nehmen. Würde man dies irgendeinem Staate verbieten, so würde dies nicht bedeuten, daß die Unabhängigkeit dieses Staates gesichert und geachtet wurde, vielmehr würde dadurch seine Unabhängigkeit aus der Welt geschafft und verneint werden. So könne man beispielsweise einem Industrieunternehmen, welches in Schwierigkeiten gekommen ist, unter dem Borwande, seine Unabhängigkeit zu schützen nicht logischer weist den Anschluß an ein Kartell ober ein anderes Arrangement verbieten, welches seine weitere Existenz garantieren würde. Paris, 22. Juli. Tie französische Regierung hat dem Internationalen Schiedsgerichtshof im Haag ein Memorandum unterbreitet, welches die Ansichten der französischen Regierung über die deutsch - österreichische Zollunion auseinandersetzt. Das 52 Seiten umfassende Do kument betont, daß der zwischen Deutschland und Oesterreich am tt). März d. I. abgeschlossene Wiener Vertrag mit dem Artikel 88 des Vertrages von St. Germain en Laye und dem Genfer Protokoll vom 4. Oktober 1922 nicht vereinbart werden könne. Der Gerichtshof wird im Memorandum aufgefordert, sein Urteil dahin abgeben zu wollen, ob der Wiener Vertrag mit den beiden genannten internationalen Abmachungen ju ristisch in Einklang zu bringen sei ober nicht. «aim. ..........-. ■ . ..........z-*** Schweden—Rumänien 2X: X (1), Amcti' ka—Deutschland 1 X :1 X (1), Litauen-' Schweiz 1:3, England--Italien' 2 X-: 'A 1 Norwegen—Dänemark X: 1 X (2) und F11111 reich -Dänemark 2:1 (1). Der Stand nach der 15. Runde ist X1’ genbet: Tschechoslowakei 37X (1 Hänge’1“1’ tie), Oesterreich 37 (2), Amerika und 37 (1), Letland 35X fl), I » g o , l a »’’ e n und Deutschland 34 (3), Schweden » (2), Ungarn 81X, England 30X (2), land 29 12). Schweiz 25X, Frankreich (1), Litauen 22X, Rumänien 21 X fl), >'.**! lien 19x (1), Dänemark 10X fl), <5PnnlC 10X (3) und Norwegen 8 (3). Sabai und Bttmmß in einem e&onffcr Als die deutschen und die franzöp! Minister nach London abfuhren, holte Ministerpräsident Laval seinen deist!^ „Kollegen" an das Fenster seines Wagens, ein Bild, das jedenfalls der art nicht entbehrt. 3ftarft)rium einer Fr oll Eine Geisteskranke im Stall gefangenr ten. Bei Wielun wurde, wie aus berichtet wird, ein Bauer verhaftet, der^, ne geisteskranke Frau mehrere Jahre t ein Stück Vieh angefettet im Stalle 8CL ten hatte. Die Frau hatte ein Kind 0^%: das von einer Wahrsagerin des Dorsch, die „Wiedergeburt des Teufels" etj worden war und von den Dorfbewo^ erwürgt wurde. Die bedauernswerte ^ ter verfiel in Wahnsinn und wurde vl>“ rem Manne im Stalle eingesperrt. ff Fast nackt und mit schweren Wuudc“^ deckt, wurde sie von der Polizei jetzt funden. Sie war bereits in einem so er! J ten Zustand daß sie auf dem Transpo* I Krankenhaus starb. S)ip($rntMrfopitin9liitilO i Die Vrager Schacholympiade Erledigung der Hängepartien. — Jugoslawien an sechster Stelle. Prag, 23. Juli. Gestern gelangten die Hängepartien der letzten Runden zur Erledigung. Dr. B i d-m a r siegte gegen den Schweizer J o n e r, dagegen remisierte P i r c mit Z i m m e r-m a n n. Jugoslawien siegte somit mit 2X : IX gegen die Schweiz. Gestern nachmittags wurden die übrigen Kämpfe fortgesetzt. Jugoslawien spielte gegen Spanien. Dr. Vidmar behielt die Oberhand gegen G o l m a h o und Pirc besiegte S o l e v. Die Partien Dr A st a l o 8—V i l a r d e-6 o und Koni g—S ans wurden abgebrochen. Der Kamvf steht somit 2 : 0 (2) zu Gunsten Jugoslawiens. Die weiteren Ergebnisse waren: Oesterreich—Polen 2:1 (1), hat im sogenannten Stalingrad' ^ pt ihren Anfang genommen und ersa 8 c den Vorschriften des Fünfjahrespi“113 J Arbeiter sind organisiert in 15 ■ unter welchen sich eine Jugendbrig“ findet. Das Bild zeigt die Ra111'.1' p. von Brot unter die Emtem«1111' Bei der Ankunft der Vertreter der an der Welttonferenz in London beteiligten Staaten wurden die Minister auf dem Victoria-Bahnhof von dem englischen Ministerprä- sidenten Macdonald begrüßt. Von links: Henderson — Grandi — Curtius — Brüning — Macdonald — Briand — Laval. Der Vorstoß ins Polarmeer Geivkäch mit dem Söbrer dkk „ORalggin“ — »er Anfang regelmäßiger »oöfien nach dem Fean» Ävfe «-Land — Vergebliche Suche nach Amimöfen ber ff "Ln B * a b, 88. Juli. Der Führer 1 h a"Z „ !>n mit dem Eisbrecher „M w- ' ,^tof Bise, erklärte in einem beJ Jl mit Journalisten vor der Abreise (Woem,l « š in das Potarmeer, das; die den ar ®, Expedition des „Malygist" Nstr Änfang regelmäßiger ^ n nach dem Franz-Josess-Land L6rlr’ m Hinkunft würden sich an den V'dn >u dw arktischen Gewässer Er tönZ S! "dch auch weisende beteiligen gin* Nt heurige Spedition des „Maly-sorgfältig vorbereitet. Als beJ Köstlicher Mitarbeiter beteiligt sich 2 Kannte russische Maler Pinjegil, \ex-!Wi?n°^nitolhge Pros. Chutzifchwiki, renH! berschiedene Journalisten und Film-beLlUre' $n9- Solsvj wurde mit der Kur- 8 von Tonfilmaufnahmen von „Bö- Mbazaren", dem Gebrüll weißer Büren und dom Krachen der in Bewegung befindlichen Pyckeismasson beauftragte Nach der Ankunft in Franz-Josess-Land werden die Tetf nehmet, an der Expedition die nördlichste russische wissenschaftliche Station besuchen. Sodann geht die Reise weiter nach dem Vorgebirge Nora, sodann zum Kan Norwegen, wo Nansen seinerzeit überwinterte, weiter zur Rudolfsinsel und dann nordwärts zwecks wissenschaftlicher Forschungen. Dort soll dann die geplante Bege g-N u n g mit „Graf Z e p p e l i n“ stattfinden. Sodannn fährt der „Malygiu" zu der im Borjahre entdeckten Insel Pise und zur „Insel des Einsamen", die erst zwei mal von Menschen aufgesucht wurde, Die Rückreise erfolgt über Nowasa - Semlfa nach Archangelsk. Ende August wird nach der Erklärung Prof. Bises die Expedition beendet sein. Es ist interessant, daß. dys Forschen nach den Resten des Flugzeuges „L a t h a m" und nach Amundsen von Pros. Bise für absurd erklärt wird, ebenso wie die Behauptung de? Amerikaners Fiala, der zwei Jahre auf Franz-Joses-Land überwinterte, und meinte, daß Amundsen noch lebe und sich von den Lebensmittelvorräten nähre, die die Fiala Expedition dort zurückgelassen habe, Prof. Bise bemerkte, daß der amerikanische Polarforscher wahrscheinlich nicht wisse, daß der Eisbrecher „Sedow" im Jahre 1929 diese Insel aufsuchte und daß die Insel sorgfältig durchsucht wurde, aber leine einzige menschliche Spur gefunden wurde. Ehe Oby ree einer Bigamistin gerade alltägliche Häufung $Qrt nmm8en hat Frau Jessie Fay gebr Z1 ^ Schwurgericht in Manchester im Zt bQt fe®m lie sich wegen Bigamie ter M verantworten hatte. Im Al-j)jQ 0f1 21 Jahren hatte sie sich mit dem ftjt Z .^b^hkiratet, der auch noch heute als ^.^wzig gesetzmäßiger Gatte zu gelten hat. tatet*110* aber n°ch "ich! ein Jahr verhei-§önb Qls ^ einem zweiten Manne die Janu 3Um ^^hunde reichte. Das geschah im ztoß/L1925, Frau Jessie widerstand auch Ehg "vate der Versuchung, eine wertere reg Z^behen, Im Dezember dieses Jah-etlB,eä sich die Anziehungskraft des lsinq , ÖTnt^ stärker als ihr Wille, und sie sie Ehe ein. Als der erste Mann Erzieh Suchen aufgefunhen hatte, der s»z *1 $c großmütig und nahm sie täte-di, te ^8us aus, aber 14 Tage spater war Aeue 0Urti9e Ffau ber Bersuchung aufs 6gnj) ^g«n und knüpfte ein weiteres Ehe- Platte ^kwürdigerweis? verzieh ihr dex ^ diesmal, nicht aber das Gericht. lta»ess^bd eine Bauernfamilie heim e”1 btiigf, . 6et^ai,imeriia6i dvcng plötzlich f^ifiicte Mann in das Haus ein und » einem Revolver ein regelrech- "titlet mfeuet gegen die Familie. Der 9e‘‘btet iZ .durch einen Herzschuß sofort 8eföhtI’i Ue Frau wurde am Kopfe lebens- j- viQhrt, öerletzt, während das siebenjähri-£ Wa* * 0,11 schwer verletzt wur-chuttat L-ri iliokljichrung der schrecklichen P’M bi°lf,„^'uand der Täter, ohne daß Npi, r»„ Uon ihm efne tzpur hätre ent-^ mpif.n^' Es dürfte sich um die Tat E'steZgsstSmen handeln. Sitroen-Roratoane Juno latnfen verlassen be'ZfP Fahrzeugen bestehende stars-Zeigen wnuien Ettroen-Werke, die vor ,leiet Tan9e^'n Maribor weilte, kehrte M töiebZ 5 ^ßsterreich und Deutsch-> tvgl g ||flch Baris zurück Die Kara-^Stvien ,i Bulgarien kommend in Ju-Nt alz ^ 8nd sxgw in unserem Schat als ßöftA b., 'N unserem N'aai 1,8 ?iIowter ehe jeden eering !%n t| . st i1 j. fl ^ f fW der Ettroen-Erzeugnisse. »Ml ber ff' ^S^chi- der groben b, ist hua ^ und der schlechten . ’e amu. - d wohl der beste Bewe's ihr hin? °Ä7ken** W.Wlz 'ollge- em fttn' routhp' ß$n(I' we die Karawane Quw ^NgebraL 6Lem besonderes Interesse v- ’n ddortt. .f9mo§l (n Handels- als ? füv k* irrtprflfft4»rfp mrttt ft HR 4nfiit diese Sn interessierte man st-h . etfS6tt ^bismerten Erzeiiqnisse A>e Wurden auch bereits mehrere ! Me %Reichfoffen Die Gesamtdi-ÖS9wane zurücklegtß, betrug 20.000 Kilometer, Die Leiter der Karawane I dom Besuch der Citroen-Kyrawane wurde sprachen sich sehr lobend über das Entgegen nun in der Anbahnung wirtschaftliche? Bekommen unserer Behörden sowie über die ziehungen mit Frankreich ein weiterer gro-Naturschönheiten unseres Staates aus. Mit'ßgr Schritt stach vorwärts getan. Grandioses Wolga-Vrojekt Geplante Errichtung eines Riesenkraftlverkes M o s k a », 2l- Juli. Das Problem der Groß-Wolga, d, i. die Ausnützung des riesigen Stromsystems der Wolga, nicht nur für den Schiffsverkehr sondern, auch als Kraftquelle und zu Bewässerungszwecken, wird gegenwärtig bereits auf praktische Grundlagen gestellt. Nach den bereits vorliegenden wissenschaftlichen Daten kann die Wolga ungeheure Mengen von Elektroenergien liefern und zwar nicht nur für die in der stmgebung liegenden Gebiete sondern auch fast für das gesamte zentrale Gebiet der Sowjetunion. Nach der Schaffung verschiedener Berbindmigskanäle wird die Wolga nicht nur ins Kaspische Meer münden, sondern wird auch mit dem Baltischen, dem Weißen Meer und schließlich nach Fertigstellung des Kanals WolgaLDon mit dem Schwarzen Meer in Verbindung stehen. Dem Groß-Wolga-Plan wird nach den Erklärungen der zwei ersten Fachleute auf diesem Gebiete eine ungeheure Bedeutung bezüglich der Erbauung neuer hpdroelektrischer Werke beigemessen. Zur Erbauung einer solchen großen Hydrastation, dem sogenannten Wolgostroj, wurde bereits geschritten. Dieses Kraftwerk wird über eine Kapazität von 1,200.000 PH verfügen. Das Projekt, wird ungefähr l Milliarde Rubel erfordern. Mit dem Bau wird 1933 begonnen werden und derselbe wird Ende des zweiten Fünfjghr-vlanes. d. i, im Jabre 1838, vollendet feist, Den schlafenden Mann im Bett verbrannt Ein achtjähriges Kind Zeuge der bestialischen Tat K ö n j g s b e r g, 82. Juli. Gestern früh ereignete sich in Königsberg in einem Hause auf den, Oberhaberberg eine bestialische Tat. Aus der Wohnung des Ehepaares Bald szuu drangen gellende Hilferufe, die die Haue Bewohner veranlaßten, die Tür dieser Wohnung einzudrücken. Während sie sich noch bemühten, die Tür mit Gewalt zu öffnen, entspann sich hinter der Tür ein Kamps zwischen dem Ehemann Baldszun und seiner Frau, der damit endete, daß beide in Ohnmacht fielen. Die Hausbewohner stellten sest, daß die Ehefrau ihren Mann, als er schlief, mit Spiritus begossen hatte, und ihn dann verbrennen wollte. Der Mann war noch so rechtzeitig erwacht, um mit einer Schüssel Wasser die Flammen ersticken zu können. Seine Brandwunden waren aher so schwer, daß er nach seiner Etnsieserung in dqs Städtische Krankenhaus seinen Brandwunden erlag. Seine Frau war nur leicht verletzt, sie wurde verhaftet und in das Polizeigefängnis eingeliefert. Die Vernehmungen haben bisher ergeben, daß die Frau bereits einmal im Februar versucht hatte, ihren Mann auf dieselbe Weise zu beseitigen. Damals war der Mann aber nach einem mehrmonatigen Krankenlager wieder von seinen Verletzungen genesen, Das Motip der Tot ist noch nicht qufge klärt- Man nimmt an, daß krankhafte Eifersucht oder sonst eine krankhafte Veranlagung der Frau die Ursache zu der Tat war. Das Ehepaar hat zwei Kinder, Eine acht-iährjge Tochter, die im gleichen Zimmer schlief, war Zeugin dieser furchtbaren Tat. Die prominenten im Dienste Der Reklame Wie mtt berühmten Numeri gehandelt wird Von Max K l i n g e n m i t H. Es gibt in Newyork ein Unternehmen, das die charakteristische Bezeichnung „Fa-mpus Nantes", b; H. Jllustre Namen" führt, Dem Uneingeweihten erscheint es zuerst unbegreiflich, in welchen Beziehungen eine Re klamefirma _ denn um eine solche handelt es sich hier zu den prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stehen könnte. Das Rätsel wird ganz einfach gelöst, Die Firma kauft illustxe Namen m gros und en detail und vertreibt sie zu Reklame-z wecken, Ein Parfumfabrikant möchte z, B, für eine neue Seife, die ist feinem Werke er- zeugt wird, eine schreiende Reklame in die Wege letten. Er ruft bei der Firma „Jllustre Namen" an fragt: „Was würde eine Reklame mit Greta Garbo ist der illustrierten „Saturday Evestistg" kosten? Was? 10,000 Dollars? Zu teuer. Und mit Jack Dempsky? üoqo Dollars? Gut, abgemacht." Die Firma »Famons Name?" besitzt das verbriefte Alleinrecht, die Namen Greta Gar bos, Norma Talmadges, Jack Tempseys und vieler anderer bekannter Künstler/ Sportler lind sonstige? berühmten Persönlichkeiten beiderlei Geschlechts zur Anpreisung verschiedener Gebrauchsgegenstände zu vtzr- Dem Spo wie dem Berufstätigen, dem Gemnden wie dem ErhQlungabeddrftigen, bietet Kaffee Hag, der haffeinfrete Bohnenkaffee, vollen Kaffee-' genms ohne jede Ui-stungßpermin dernde, schädliche Reizwhkun » Aus Celje c. Amtstag des Handelsgremiums für den Bezirk Gornjigrad. Samstag, den 25. d. wird der Sekretär des Bezirkshandelsgremiums von 9 bis 12 Uhr vormittags in Gornjigrad im Extrazimmer des Gasthauses Š a r B und von 14 bis 16 Uhr nachmittags in Mozirje im Extrazimmer des Gasthauses „Zur Post" amtieren. c. Ausschaltung des elektrischen Stroms. Wegen Arbeiten am Transformator wird Sonntag, den 25. d. von 6 Uhr morgens bis 15 Uhr nachmittags der elektrische Strom in der Stadt und in der Umgebung ausge- jchaltet werden. c. Wieder ein blinder Feueralarm. Mittwoch vormittags wurde die Feuerwehr alarmiert, daß es in der Umgebung von Dram- lje brenne. Ein Zug fuhr mit dem Auto IM die angegebene Richtung, mußte aber zweistündigem Suchen unverrichteter Din^ zurückkehren. Das gleiche geschah Montag nachmittag, als die Feuerwehr bei ström«1* den Regen in dieselbe Richtung zu einem geblichen Brande fuhr. Beide Male kam ^ Verständigung vom Nikolaiberge. Es lieg die Vermutung nahe, daß bei Waldarbeite" große Reisighaufen verbrannt werden, ^ dann starken Rauch entwickeln. Tie ©a'5’ Besitzer mögen Sorge tragen, daß dies v«' mieden wird, da durch blinden Feueralar»' der Feuerwehr nur unnütze Kosten erste!)«1. c. Versteigerung der Mahd auf den Pl tischen Wiesen. Am 1. August um 16 E nachmittags findet am Spodnji Lanovi ^ Versteigerung der Herbstmahd statt. lizitierte Heu muß sofort bezahlt meri^t Der Stadtmagistrat macht Interessenten merksam, daß das Heu auf festen Fall ter dem Tagespreise verkauft werden *mr' c. Unfälle. Der 7jährige Sohn des Mag"! zineurs der Zinkfabrik Johann Pletel k i in Ostrožno kletterte auf einen SU Baum, verlor das Gleichgewicht und stü^ in die Tiefe, wobei er sich stark beschädig — Der 70jährige Auszügler Josef $ . p i n 8 e k in Braslovče brach sich bei eiif Sturze das linke Bein. — Der 35jah^.' beim Baumeister Nerad beschäftigte Ärv ter Johann Mahne fiel von einer -ter und brach sich den linken Arm. Zalek fiel der 60jährige Ignaz T e P * als er abends seine Schlafkammer aufsE wollte, über die Treppe und erlitt e"! j Bruch des rechten Armes. Alle wurden 1 Krankenhaus gebracht. Radio iß Freitag, 24. Juli. Ljubljana, 1245 bis 13 Uhr: RePr% zierte Musik. — 18.30: Salon-Ouintetl 19.30: Hausfrauenstunde. — 20: liebes gung an» Beograd. — Beograd, Nationalster. — 20.30: Konzert aufjl Klavieren. — 22: Kammermusik. — ___ y* 20 15: Eine Stunde Jazz. — 21.20: konzert. — 22.10: Symphoniekonzert.^ Mühlacker, 19.40: Altere und moderne musik. — 21.45: Bunter Abend. ■tut1' Tanzmusik. — Toulouse, 21: Orchest«^ zert. — 23: Tanzmusik. — 23 30: Ol*1, abend. — Bukarest, 19.15: Rumänische," sik. — 21: Massenets Oper „Manon ^ Rom, 21: Operettenabend. — Prag, Volksliederabend. — 21: Populäres zert. — Mailand, 21: Kammermusik, dapest, 19 20: Symphoniekonzert. — d Zigeunermusik. — 22.30: Moderne ^ / Warschau, 20.15: Symphoniekonzew 22.30: Moderne Musik. — Daventry, Populäres Konzert. — 21.40: Orck"^ musik. — 23: Tanz- und moderne ME —e-»-«— Kino Burg-Tonkino: Heute, Donnerstags , letztenmal: „Angeklagte schwören Ah atrfltfrtrt Xor .i*,,!ty„ liit . Freitag der sensationelle Tontil'" ^ ger: „Submarine". Das Schicksal des rikanischen Unterseebootes „S 4" und Mannschaft. Union-Tonkino: Ab heute das ste Lustspiel der Saison: 100% iger y scher Sprech- und Tonfilm: „Ich meinen Mann" mit Trude Berliner/V Sym, Szöke Szakall. Für die VhilalelisieN f Die Spanische Republik beginnt der Herausgabe dieser neuen Briest ^ Die eine Serie zeigt das Bildnis de ^ nischen Politikers Pablo Iglest^ - während die andere Serie den Istikers Nicolas Salmeron (reckst^ Lokale Chronik Donnerstag, den 23. Äuli Lebendig begraben Tödliches Unglück in einer Sandgrube ^et ®anbgrube knapp unter der Land idjnler fcci„^0DCe ereignete sich gestern ein {, ;fete5 Unglück, welches das Leben eines %nUn^öoII'en jungen Mannes forderte, alltäglich begab sich auch gestern früh- st, to0t3en§ der 17jährige Besitzerssohn August v o 5 r Um a t i n 8 e k in die genannte Grube, d f> Wr ^Ur'^e wollW $et ~unb !“r ^en Transport vorzubereiten. et machen, aus welchem Grunde er eine eine größere Menge chem Grunde er eine telle noch weiter untergrub. ^hängende J.« den Einschnitt noch mehr vertiefen tos e'J°*te i'ch auf einmal die ganze Masse Wn PobratinZek noch zurückspringen hxx hatten ihn im selben Augenblick d>e stürzenden Sandmassen schon einge- schlossen. Pobratinšek brach unter der Schwere der Last zusammen und wurde ron den unaufhörlich herabfallenden Sandmassen buchstäblich verschüttet. Erst gegen Mittag hielt der Bruder des jungen Mannes Nachschau. Als er niemanden in der Grube oorsand und auch alle Rufe vergebens waren, eilte er an die tiefste Stelle der Grube hinab. Zu seinem Entsetzen bemerkte er zwei Füße aus dem Sandhaufen hervorragen. Er grub rasch nach und zog auch bald darauf den Leichnam seines Bruders hervor. Die Leiche des auf so tragische Art ums Leben gekommenen Burschen wurde in die Totenkammer nach Marija v Brezju überführt. Sochemfrahn und Bachemftmhe »e gewisse Großzügigkeit in den Plä-heitre!*5 ^"iwürfen, den Bestrebungen und ke£Up ^en' ^etl Fremdenverkehr in un-nüku unb Heranziehung und Aus-to0 Sn9 des nun schon ziemlich bekannt ge-®tui!n ^"chern auf eine möglich hohe Aet!^ Jnvensität und Extensität seines lify'g6,8 .hinaufzuschrauben, tritt in "rfreu geinb iinmer mehr zu Tage. Die nör-nichilistische Kritik, die aus eigenem niej1 not^ n’e einen Pfifferling zu allge-fW0 3 »ecken beigesteuert hat, ist oer-Cch„, die als Traum bezeichnet Idee des l->che?istersPekre, den „Keber", die bet -3°" Weingärten des Reiserhofes mit Ehrorw be§ über tausend Meter hoch Sge;r ^en Wolfgangkirchlein in moderner eine Bahn zu verbinde!!, nimmt idtid ... gebiiK6'1 der Bevölkerung längst mit Un . U1,(> Prnir,Y. er« r...........................: c- ver- ihigreifbare Gestalt an und ... . d der von der überwiegenden äu w. ^warteten Verwirklichung zugeiührt ,e.n: Hiebei handelt es sich nicht um b liebliche Weingartendörflein, Vs ;n Ruhm für sich in Anspruch nehmen ^tw‘n dieser Frage stets unentwegt Vor-»>tt ^^dosten versehen zu haben, auch nicht dvanje oder Limbuš, sondern um die 7un9 der Idee selbst, die dann d^c'diit modernen Mitteln den Fremden äu heben und dem Lande neue Einiste zu sichern. Denn nur für un- nur für die heimische Tou-Q . i°st beileibe die Bachernzahnrad-toitb st iß nicht gebaut werden. Und doch Sir, sie lotst; gerade diesen in erster Linie zu-dich^^^en; eine Tatsache, die auch direkt daß v dtroffene Kreise dazu bewegen sollte, die „c. ,utd) Zeichnung von Anteilscheinen dtgfte Perfektionierung dieses Biogjijr.^BrfebrsfDrbcrungsmittels unter Hjff! e.r Ausschaltung fremden Kapitals dotg€n_9st fördern und ermöglichen. Ber-Heitet] ?J,nd daher unbekannte Naturschön-0ee’9net ?- ®?mmetf’t'fch™ und Heilstätten *et|pot,' 'Ur jeglichen Sommer- und Win* Helg j,-* tnte,0ejchaffenf wie es unser Ba-d°ih |lj(L*Ie')en an und für sich Fremde e>t nX “jT- Dazu gehört mehr; neben uAand Propaganda im Inn- und ^»ch -.°ll das, waß den Anforderungen !chler/^^"wöhn!en Touristen, Sommer» t:ste§ ' Teilung u. Genesung Suchenden, ?stgsb„.° e.tnen Wintersportlers und Geist Und r er§ emspricht. Der erste, modern retn6abnUt5eite. hiezu ist unsere Ba-st berpitäUn ’m Zusammenhänge mit ihr jj* bet hp5 ’m- ®au befindliche Autostraße, Kreitz nnr erste -Spatenstich im Rekawinkel Monaten erfolgt ist. Im Wesent \ SitompL b,eTt Riesenkomplex des nahezu .essen n„L> x an9ert Bacherngebirgsstockes, ’chkett e e Waldungen, luftigen und l,t jeberm ^"bven, Matten und Weiden h' ’aie es zugänglich zu machen JAeljtstnh ’-?e. lleschickte moderne Fremden« ?n9ft QPf1t:e in anderen Ländern schon Ä hofi v5“1- Wenn man in Rücksicht Aster jLö„,e, Autostraße, die, über 1000 „fst des & erklimmen soll, den größten gostit jn m:?dte§ für den Autoverkehr gar Ms^'ahrt ß;^1 kommt, ferner, daß eine x' eine ?r,.f -Ret zu stehen kommen wird ^ntab6Qh„°mbr.tj ""d schließlich, daß die zeitig befördern wird und dabei nicht allen jenen Unfällen und Hindernissen ausgesetzt ist wie ein Autobus, so muß man willigerweise zugeben, daß der Zahnradbahn vor der Autostraße die Vorhand gebühr:, muß aber im Interesse einer gründlichen Förderung unseres Fremdenverkehrs die Verwirk lichung beider Projekte nur begrüßen. Unser Bachern, der das ganze Jahr hindurch, im Winter so wie im Sommer, für Touristik, Gebirgs- und Wintersport ebenso geeignet ist wie für bändigen Aufenthalt, birgt große verborgene Schätze in sich, die im Interesse der Hebung unserer Gesammtwirtschaft gehoben werden müssen Der Riesenstrom von Fremden, der durch unsere Stadt hindurchrast, muß noch anwachsen, in unserer Stadt aber wenigstens zum Teil zum Stauen gebracht werden. Die Alpenhütten und derzeit bestehende Gastherbergen und Hotels am Bachern werden sich als zu klein erweisen und werden an Zahl und Größe wachsen, bis sie jene Kapazität erreicht haben, die die Bachernbahn und Bachernautostraße bedingen werden. Gut Ding braucht lange Weile und dem Mutigen, dem Draufgänger hilft das Glück. Die langwierige Zeit der Beratungen ist zu Ende. Der Zeitpunkt, die Idee in die Tat umzusetzen, ist da. Dem Mutigen, der die erste Gebirgsbahn in unserem Staate, und zwar an dessen Grenze von unsrem Maribor aus erbaut, wird das Glück nicht fehlen Dr. Fr. M i § i e. Wüste Jtatiferei im Stadtzentrum Eine Gaststätte in der gegen Abend immer mehr belebten unteren Vetrinjska ulica war gestern der Schauplatz einer aufregenden Tumultszene. Gegen Abend kehrten in der Herberge drei Brüder namens Josef, Blasius und Matthias K i t a k ein, um sich den Magen vollzufüllen. Bei der Verrechnung gerieten die Drei in eine Meinungsverschiedenheit wegen einer — Semmel, da niemand für die 50 Para aufkommen wollte. Ten Auftakt zum darauffolgenden Handgemenge Machte der ältere Bruder, indem er ein Krügel mit großer Wucht in das Speiseservierfenster schleuderte. Die erschrockene Wirtin rief sofort ihren Gatten zu Hilfe, der sich jedoch bald in den Hof zurückziehen mußte, da ihn Matthias K. mit dem Messer bedrohte und ihm hiebei auch den Rock zerschnitt. Die Raufbolde stürzten sich hierauf auf den herbeigeeilten Hausknecht Anton Podgoršek, bezahlten aber ihren Uebermut mit 6tauen Beulen am Kopfe. Indessen wur de die Wache verständigt, der es erst nach hartem Kampf gelang, die Hitzköpfe zu überwältigen. Blasius und Josef Kitak wurden ins Krankenhaus überstellt, während Matthias in den Arrest gesteckt wurde. m. Evangelisches. Sonntag, den 26. d. M. um 10 Uhr vormittags wird bei 3tr BnOeuk auf dem Bachern der diesjäb " " ::c§ dienst stattfinden. m. Unsere Gastwirte Beim Banns. Jn a ne «„W“" 3U stehen kommen wird wichtigen gastwirtschaftlichen Angelegenhei-'^htnsr, of^rt, und schließlich, daß die tsn sprach dieser Tage eine aus den Herren 9n Personen und Frachten gleich! O j e t, P o v o d n i k und P e t e l n be- stehende Deputation der hiesigen Gastwirtegenossenschaft in Ljubljana beim Banus und Bizebanus vor. m. Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, den 6. August um 18 Uhr statt. An der Tagesordnug stehen Berichte des Präsidiums und der Ausschüsse sowie Anträge und sonstige Fragen. m. Die außerordentliche Generalversamm lung der Bachernbahn-Genossenschast findet heute, Donnerstag, um 20 Uhr im Jagdsalon des Hotels „Orel" statt, worauf wir alle Aktionäre und Interessenten nochmals aufmerksam machen. m. Reorganisation der Forstschule. Die im Vorjahre gegründete Forstschule soll dahin reorganisiert werden, daß außer der zweijährigen Schule für Absolventen von zwei Gymnasial- bezw. von drei Bürgerschulklassen auch ein einjähriger Kurs für jene Schüler abgehalten werden würde, die nur die Volksschule absolviert haben. Der Unterricht wird an beiden «Schulen am 1. Oktober beginnen. m. Der Einspruch gegen die Hauptversammlung des Gremiums wurde von der Stadtgemeinde, der ersten Instanz, aller dings zurückgewiesen, doch ist die Angelegenheit noch nicht zu Ende, da noch eine vierzehntägige Frist zur Einbringung einer Beschwerde an die zweite Instanz, d. i. an die Banalverwaliung noch offen steht. Wie man erfährt, soll die Beschwerde in den nächsten Tagen auch tatsächlich eingebracht werden. m. „Die Geschichte und die Leitmotive der russischen Bolschewiken" betitelt sich ein dieser Tage im Verlage der „Prosvetna zveza" in Maribor erschienenes Heft, das uns (in slowenischer Sprache) in klarer und über sichtlicher Form die.Entstehung u. Entwicklung des neuen Rußland vor Augen führt. Der Autor dieser aufschlußreichen Broschüre ist der bekannte Mariborer Publizist und Journalist Dr. Franz Vatovec. m. Oberftadtarzt Dr. Wankmliller hat fei neu Jahresurlaub angetreten und ordiniert daher vier Wochen nicht. m. Für die Städteausstellung >n Ljubija na hat die Mariborer Stadtgemeinde mehrere Bilder beim hiesigen akademischen Maler Prof. Anton G v a j c bestellt. Die Bil der werden die mittelalterlichen Stadtteile oberhalb der „Lend" darstellen. m. Feuerwehrfest in St. Jlj. Am 2. Au gust findet in St. Jlj die feierliche Einweihung der von der dortigen agilen Ortsfeuer wehr erworbenen neuen Motorspritze statt. Von Maribor wird am genannten Tage um 14.30 Uhr ein Sonderzug eingeschaltet. m. Neue Glocken für Ruše. Die altehrwürdige Wallfahrtskirche in Ruše wird in Kürze ein neues prächtiges Glockenge^äute erhalten. Das insgesamt 3850 Kilogramm schwere Geläute wird von der hiesigen Glok-kengießerei „Mariborska livarna in tovarna kovin" (Ing. Hugo Lenhardöc Co.) hergestellt. m. Gauübungen der Feuerwehren am rechten Drauuser. Am Sonntag, den 26. d. um 9 Uhr verkündet ein Böllerschuß vom slowenischen Kalvarienberg, daß im ehemaligen Schloß des Barons Roßmanit, jetzt Gut Jurkovič in Radvanje ein ttzroßbrand ausgebrochen ist. An der Löschaktion beteiligen sich die Feuerwehren des Gauverbandes am rechten Drauuser sowie die Feuerwehr von Maribor mit 2 Löschzügen und einem Rettungsauto. m. Der Verein der pensionierten Gendarmen hält am 2. August um 10 Uhr im Gasthof Senica in der Tattenbachova ulica seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. m. Ein Tontaubenschießen des Jagdverei-nes findet Samstag (nicht Sonntag) um 16 Uhr auf der Militärschießstätte in Radvanje statt. m. Hagenbeck erwirbt 40 Eulenkücken in Maribor. Das weltberühmte Zirkiisunter-nehmen beehrte dieser Tage unseren unermüdlich tätigen Präparateur Josef Z i e-ringer mit einer Bestellung von 40 Eulenkücken, die er zu Dressurzwecken benötig«. Tie mit seltener Aufopferung großgezogenen Kücken werden demnächst den weiten Weg nach Berlin antreten. Außerdem wurde von Hagenbeck auch noch ein zwei Monate alter Weißmarder erworben. m. Abgängig, ist seit 21. d. die 58jährige in der Dravska ulica bedienstete Köchin El: sabeth R o š k a r. Da die Frau in letzter Zeit sehr niedergeschlagen war, befürchte! man, daß sie sich ein Leid zugefüg! habe m. Bor Ankauf wird gewarnt. Gestern abends entwendete ein Tunichtgut vor dem Geschäft Jaš u. Lesjak ein Herrenfahrrad, Marke Rekord, im Werte von 1200 Dinar. Das Rad ist gut erhalten and teilweise blau lackiert. m. iWr die Treppe gestürzt. Der 6jährige Drago Blažič stürzte gestern im Gasthause „Tržaški dvor" so unglücklich über die Treppe, daß er mit schweren Kopfverletzungen regungslos liegen blieb. Der Kleine muß te unverzüglich ins, Krankenhaus gebracht werden. \ V .! ' 1 m. Wetterbericht vom 23. Juli, 8 Hhn Feuchtigkeitsmesser + 17, Barometerstand 745, Temperatur + 18, Windrichtung NW, Bewölkung teilweise, Niederschlag —, Umgebung Nebel. * Dr. I. Sekula ist vom Urlaub zurückgekehrt und ordiniert wieder vormittags v. 8—9, nachm. von halb 14—15. 8988 Hilm-Ecke Submarine Submarine ist dem Andenken der Tapferen aller Nationen gewidmet, die die unerbittliche Macht des Schicksals in die grausige Tiefe des Meeres riß und eingepfercht in die Stahlkammern eines Unterseebootes dem schaurigen Tod in eisiger Finsternis aus dem Grunde des Meeres preisgab. Sub marine ist ein gewaltiger Film von der See und ihren Mächten und zugleich ein hohes Lied der Freundestreue und Kamerad schaft. Ein Großfilm, hergestellt mit den großzügigen Mitteln Amerikas, nicht gespielt, sondern gelebt. Zerstörerslottillen, Kreuzergeschwader, Unterseebootflottillen u. Minensuchboote der amerikanischen Flott« sind der Hintergrund für eine Handlung voll atemraubender Spannung und erschütternder Tragik. Das Schicksal des amenkani schen Unterseeboots S4 und seiner Mannschaft gab dem Film den Stoff. Zwei junge Menschen, ganze Kerle, mit lachenden Augen und herzerfrischender Natürlichkeit tragen das Spiel: Jack Holt und Ralph Graves. Die Entwicklung der Menschheit Von Erich Kästner. Einst haben die Kerls auf dien Bäumen gehockt behaart und mit böser Visage. Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt und die Welt asphaltiert und aufgestockt, bis zur dreißigsten Etage. Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn, in zentralgeheizten Räumen. Da sitzen sie nun am Telephon, Und es herrscht noch genau derselbe Ton wie seinerzeit auf den Bäumen. Sie hören weit Sie sehen fern, Sie sind mit dem Weltall in Fühlung. Sie putzen die Zähne, Sie atmen modern, Die Erde ist ein gebildeter Stern mit sehr viel Wasserspüllung. Sie schießen die Briefschaften durch c'n Rohr Sie jagen und züchten Mikroben, Sie versehn die Natur mit allem Komfort, Sie fliegen steil in den Himmel empor und bleiben zwei Wochen oben. Was ihre Verdauung übrig läßt, das verarbeiten sie zu Watte. Sie spalten Atome. Sie hellen Inzest. Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest, daß Cäsar Plattfüße hatte. So haben sie mit dem Kopf und dem Mund den Fortschritt der Menschheit geschaffen Doch davon mal abgesehen und bei Lichte betrachtet, sind sie im Grund noch immer die alten Alfen. MvrivüM Ze^üng" AMMK m- Wirtschaftliche Die neuen Zollsätze im Handelsverkehr mit Oesterreich Me bereits mehrfach berichtet wurde, ist der neue österreichisch - jugoslawische Handelsvertrag am SO, d, als Provisorium in Krast getreten. Heute veröffentlichen wir die neuen Zollsätze. Betreffs der Ausfuhr nach O e-ft e r reich gelten nachstehende Zollsätze; Weizen jugoslawischer Herkunft, IN einer Jahresmenge von 500.000 Zentnern, wird bei her Einfuhr nach Oesterreich nach einem Satze verzollt, der um 8.20 Goldkronen Niedriger ist als der allgemein geltende Satz für Weizen. Diese Bestimmung tritt in Kraft sobald die Staaten, deren Handelsbeziehungen zu Oesterreich auf der Meistbe-günstigungsllausel beruhen, dieser Zollbegünstigung ihre Zustimmung geben. Die österreichische Regierung wird die interessierten Staaten um eine Erklärung im be-zeichneten Sinne ersuchen. Falls die interessierten Staaten nicht zustimmen sollten, wer den sofort Verhandlungen zur Neuregelung des Weizenhandels eingeleitet werden. Für Mehl und Weizengries gilt ein Zuschlag von 3.50 Goldkronen zum Zolle für je 100 kg, während er früher 3 Goldkronen betrug. Für Taseltrauben ist der Zoll von 10 Goldkronen wie im alten Vertrag gehlie üen, mit dem Unterschied, daß im alten Ver trag ein Gewicht von 5 bis 15 Kilogramm festgelogt ist, während der neue Vertrag nicht ein Mindest», sondern ein Höchstgewicht festlegt. Außerdem bestimmte der alte Per-, trag als Verpackung, in der Trauben eingeführt werden, Kvrbe und Stabkisten. Der neue Vertrag gestattet alle die im Handel üblichen Verpackungen. Frische Pflaumen sind überhaupt einfuhrzollsrei. Bei getrockneten Pflaumen sind die Bestimmungen des früheren Vertrages unverändert geblieben-Hopsen und Hopfenmehl ist nach dem neuen Vertrag einfuhrzollsrei, nach dem alten Ver trag galt ein Zoll non 20 Goldkronen. Für Schlachtrinder bringt der neue Vertrag einen Zoll von 9 Goldkronen, für eine Juhr resmenge von 10.000 Stück, ohne Unter» schied des Gewichtes, das im alten Vertrag differenziert war. Für Arheits- und Zuchtrinder ist ein Zoll von 70 Goldkronen festgesetzt, während im alten Vertrag 50 Goldkronen vorgeschrieben waren. Für Jungvieh gilt ein Zoll von 50 Goldkronen statt 35 Goldkronen im alten Vertrag. Für Käl-ber gelten 8 Goldkronen statt 4 Goldkronen im alten Vertrag, Für 21.000 Stück Schwei ne im Gewicht von 11Q bis 150 Kilogramm ist ein Zoll von 18 Goldkronen bestimmt wie im bisherigen Vertrag, in diesem war jedoch keine Jahresmenge festgesetzt. Fettschweine im Gewichte von mehr als 15.0 Kilogramm sind zollfrei. Ebenso Schweine der Mangolica-Rasse im Gewicht von über 125 Kilogramm ohne Rücksicht auf die Menge, Nach dem alten Vertrage wa- ren Fettschweine von mehr als 150 Kilogramm zollfrei. Die österreichische Regierung hat die vertragsmäßige Verpflichtung übernommen, auf Vorschlag der jugoslawischen Regierung in neue Verhandlungen zur Neuregelung des Schweinshandelsverkehrs einzulreten, falls sich Schwierigkeiten in die? sem Verkehr ergeben sollten. Kürbissamenöl ist wie früher zollfrei. Für Bein von mindestens 10 Prozent Alkohol bestimmt der Vertrag einen Zoll von 80 Goldkronen, für Bein von über 10 Prozent bis 14 Prozent 35 Goldkronen, für Bein in Naschen gilt ein Zoll von 80 Goldkronen. Diese Sätze sind dieselben wie im früheren Vertrage, nur ist die Differenzierung nach dem Nlkyholprozent günstiger als im alten Vertrage. Für Schweine der Mangolica-Rasse, geputzt• mit abgezogenem Speck in ganzen Stücken und Hälften in der Jahresmenge von 15.000 Zentnern ist ein Zoll von 12 Goldkronen festgesetzt. Im alten Vertrag war koche Menge festgesetzt, Für sonstiges Schweinefleisch in einer jährlichen Menge von 15,ooq Zentnern gilt ein Zoll von 20 Goldkronen, ebenso wie im alten Vertrag, der jedoch keine Beschränkung ip Jahresmengen kannte. Bezüglich der jugoslawischen Einfuhr a u s. O e st e r r e i ch sind die wichtigsten Bestimmungen des neuen Abkommens: Auf Senf wird ein Zoll von 50 Golddinar gelegt, statt SO Golddinar nach dem alten Vertrag. Für gemahlenes oder gebranntes Magnesium und Dolomit gilt der autonome Zollsatz von 4 Golddinar, statt des bisherigen l Golddinar. Für flüssige Kohlensäure ist der Zoll von 15 auf 25 Golddinar er- prt.e^oa. den 24. JuH 1931. höht. Der Zoll aus Bestandteile von P menkisten hatte bisher 10 Golddinar bett^ gen, nach dem neuen Vertrag wird der alt' toneme Zollsatz von 15 Goldinar angew^ det werden. Ebenso ist auf Fournierdci'^ der autonome Zollsatz von 15 Golddmar011 zuwenden, statt der früheren 10 Golddin-W Für Inkrustationen 130 Golddinar, Kunstarbeit 130 Golddinar statt der 6i4f' rigen 90 und 100 Golddinar. Für HolziE bei gilt der autonome Satz von 200 Gold' dinar statt der bisherigen 75 Golddinar Aus inkrustierte Möbel wird der autonpn’f Satz von 300 Golddinar statt der bisher!' gen 110 Golddina.r angewendet. Für ro6< Transmissionsräder gilt der autonome Sl1jj von 120 Gylddinar, statt der bisherigen 9 Golddinar. Packpapier wird nach dein B1' tragssah von 15 Golddinar verzollt, st^ der bisherigen 14 Golddinar. Für Seide11' Papier gilt der autonome Zollsatz von , Golodinar statt der bisherigen 40 Goldd1' nar Pnpicrspitzen werden ohne Rückst^ aus den Bertragssatz mit 250 Golddin^ statt 100 und 120 Golddinar nach dem «*' ten Vertrag verzollt. Verginannrohre uf terliegen einem Bertragszoll non 100 ßwf*' binar statt der bisherigen 50 Goldd>»^ Auf Magnesitziegel wird der antoiw1^ Zollsatz vcn 1,50 Galddingr statt des 614* rigen 1 Golddinar angewandt. Für Hälü' mer von 1 Kilogramm und nrehr gilt t>6 Satz von 28 Golddinar statt der bisherikis" 25 Golddinar. Für Rechen und ,Heugabel!!' unbearbeitet, gilt der Vextragssatz voll p Golddinar statt der bisherigen 25 Für bk' arbeitete sind 45 Golddinar festgesetzt, Wj Schrauben, Nieten und ähnlichen Wird nach dem neuen Vertrage für Gejstl1' stände von über 14 Millimetern der W tragssah von 30 Golddinar angewendet, fü Gegenstände von mehr als sieben Milli11' , tern bis einschließlich 14 Millimetern *. Osplddinar, von 7 Millimetern abwärts 1 Golddinar, Für Fenster- und Türrahn!^ bringt der neue Vertrag den Satz von 40 B .1 V - 0 1 u assen Sie uns einen kostenfreien Probet für Sie mit einem CHEVROLET-LASTWAGEN ausführen... Der tiefgelagerte Chassis erlaubt ein äusserst rasches und bequemes Laden und Abladers der Waren können Ihre Einnahmen beträchtlich steigern und dies, ohne jeglichen Eingriff in Ihre Geschäfte, Wir sind gerne bereit Ihnen dasjenige Spezial-Modell des Chevrolet- Lastwagens ziu bezeich. nen, welches Ihre Transport-Unkosten auf ein Mindestmass reduziert. Denn die richtige Wahl des Lastwagens bildet die beste Basis zu einer straffen und ration-nejlen Organisation des Transportdienstes. Ein Fahrzeug, das den speziellen Bedingungen Ihres Betriebes nicht genau Genüge leistet, kann Ihnen jahraus, jahrein bedeutenden Schaden bereiten, Sie können sich anschaulich überzeugen, welche Dienste der Chevrolet-Camion speziell für die Transporte in Ihrer Firma leisten kann. Der Probetransport wird unter Ihren normalen Arbeitsverhält* nissen mit den, in Ihrem Betrieb« Üblichen Lasten und auf Ihrem gewohnten Wege ausgeführt. Wir bleiben jederzeit zu Ihrer Verfügung. Ein einfacher telephonischer Anruf genügt uns, um mit Ihnen diesen für Sie völlig unverbindlichen Probetransport zu vereinbaren, Die geräumige Karosserie bietet genügend Platt für voluminöse Güter und erlaubt dadurch auf einer einzigen Fahrt zahlreiche Lieferungen zu erledigen. Der Chevrolet spart Zeit und Arbeit Chevrolet - Lastwagen GENERAL MOTORS CONTINENTAL S. A. 45 Golddinar, gegen früher 40 bis 50 Gold-r ,ar- Für Gärteneinzäunungsgeflecht np«1 f -et ^en Zollsatz von 55 Golddinar ge-npfr ere o0 Golddinar. Auf Ware aus Ik ra Tttem ®ifen setzt der neue Vertrag o Golddinar für je 100 Kilogramm fest, 3n ra? ®etoW von 25 bis 100 Kilogramm Golddinar, für ein Gewicht von 5 bis 25 t .. 3rQttlm 35 Golddinar gegenüber einem leeren Satze von 22.27 Golddinar. Für Qren im Gewichte bis 5 Kilogramm gilt r,r “vtononte Zollsatz von 45 Golddinar m "es früheren Satzes von 36 und 44 ".ddinar. Bei bearbeiteten Waren aus ge-^mertem Eisen wird der Zollsatz 35, 40, r vnd 70 Golddinar, gegen einem frühe-2 Satze 32. 37, 42 und 56 Golddinar an-L evdef. Für elektrische Glühlampen wird v Zollsatz von 400 Golddinar gegenüber n0IÜ sicheren Satz von 330 Golddinar an* Spendet. ^ Konferenz der Obsthändler Sloweniens. ' t••.. r~r^ t)e: hat für Sonntag nach Celje eine ttt oinberufen, die zu den neuen Vor verband der Handelsgremien für Slo- etdnz j. ,-t ein! vver die Obstausfuhr Stellung 3iemÜ.n Nach einer Verordnung der z^^tnz^der Obsthändler aus dem Drau- BCj protokollierte Kaufleute befassen, die b0 p ^ Zentralkommission angemeldet und ge s« !e!er bestätigt sind. Auch bestehen stren i8p>-k °v>chriften über die Sortierung und ^Packung des Obstes. veral^^^Ekarten für Gütcrzüge. Die Ge- liche J.r.c^ton der Staatsbahnen hat sämk-.prnbahnstellen verständigt, daß ab 1. V J 'n allen Stationen die neuen loka-k^,5°ch"°rten für Lastgut in Gebrauch diesem Tage hört die Verwen-Stro|l .^er alten Karten auf. Die übrigen atten sowie die Erpreßtransgort-feRr „ r11rut-n ^pps' werden später in Ver-^'setzt werden. ^etci^°kn^Utse und Zwangsausgleiche. Der in Ly,-,.. Industriellen und Großkaufleutc U. ?ana veröffentlicht für die Zeit vom (die gj. 20. Juli a. c. folgende Statistik sich Ql , Innern in den Klammern beziehen te§). J dieselbe Zeit des vergangenen Jah-im 55 ‘ Gröffnete Konkurse: (nt ^ vbanat 3 (1), im Savebanat 3 (4), (7), , "asbanat — (1), im Drinabanat 2 5 ^ Zetabanat 1 (—), im Donaubanat Sot m Moravabanat 2 (2), int Vardar-d). ^ f3 ),Beograd, Zemun, Panöevo 2 E r ö f f n e t e Z w a n g s-■Mi 4'; e ' ch e außer Konkurs: im Drau- (2), im Savebanat 2 (2), im Vrbas-4rit,0|^(,l),_ im Primorsebanat 1 (—), im St" H. nnt 3 fl), im Tonaubanai 10 (2), " L, avabanat — (1), im Vardarbanat p-3 "eograd, Zemun, Paneevo 2 (2).' • t o f e r t i g t e K o n k u r s e: "n !Stf. . anat 1 (2), im Savebanat 1 (3), sl), iw^anat 2 f—), im Vrimorsebanat 2 H im ^'nabanat 1 (1), im Zetabanat 3 M ^ Donaubanat — (2), im Moravaba -vtttn m’ ’m Vardarbanat 2 (1), Beograd, • tzaneevo 1 (1). — A b g e f c r- tigteZwangsausgleiche außer Konkurs: im Dravabanat 3 (3), im Savebanat 2, im Donaubanat 7. Der Landwirt Gartenarbeiten 3uli— August fvsi In der ersten Hälfte des Monats müssen die Obstbäume wiederum am besten mit Jauche gedüngt werden. Zur besseren Aufnahmefähigkeit von Sicht und Luft sind die Baumscheiben locker zu halten. Achtung auf Schädlinge! Besonders die Blutlaus. Fallobst ist fleißig zu sammeln und kann sowohl zur menschlichen wie zur tierischen Nahrung benutzt werden. Die Ernte der Stachelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren beginnt. Im Gemüsegarten beginnt die Ab-erntung der Frühgemüse. Man kann nochmals Salat pflanzen. Ferner frühe Karotten für den Herbst, auf sandigen Böden kommen hauptsächlich noch Herbst- und Teltow er Rübchen in Betracht. Auf die abgeernteten Beete kommt noch Grünkohl und Kohlrabi, Aussaat von Steckrüben. Die Kar toffeln sind nochmals zu häufeln und zu hacken, unter Umständen ist1 eine Gabe von Kopfdünger in Betracht zu ziehen. Man gebe auf 100 Quadratmeter 2 Kilogramm Am moniak-Superphosphat. Dies wird zweckmäßig über die Kartoffeldämme gestreut und dann beim Anhäufeln an die Dämme mit untergebracht. Bei einem etwa eingetretenen Hagelschlag werden im Obstgarten sicher schwere Verletzungen der Obstbäume stattgefunden haben. Die geknickten Zweige und Aeste schneide man glatt ab und überstreiche sie mit Teer. Jüngere Obstbäume werden mit einem Gemisch von Lehm und Mist über strichen und können so die Beschädigungen unter Umständen überstehen. Auch ist eine nochmalige Düngung mit Ammoniak-Super Phosphat in Betracht zu ziehen. I. Winterspinat darf nicht zu früh, jedenfalls nicht vor September, ausgesät werden, sonst erhält man zu üppige, mastige Pflanzen, die dem ersten besten Frost erliegen, vorausgesetzt, daß der Spinat nicht vorher verwendet werden soll. l. Das Staubbad ist zu allen Zeiten eine notwendige Einrichtung des Hühnerhofes; es darf niemals fehlen. Aus einer Mischung von Kalkstaub, feiner Asche und feinem Sand ist es in einer flachen, aber geräumigen Kiste an einer gegen Regen geschützten Stelle des Hühnerhofes unterzubringen Am besten ist ein Ort, der auch von der Sonne getroffen wird. An warmen Tagen bebrause man den Inhalt der Kiste mit einer fünf-prozentigen Cellokresollösung und arbeite alles gründlich durcheinander. l. Reife Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und Apfel schmecken am besten ein bis vier Tage nach dem Pflücken, sofern die betreffende Sorte nicht überhaupt erst ein längeres Lagern erfordert. l. Zum Beschneiden des Lorbeers, Evo-uymus und anderem ist es jetzt hoch an der Zeit. Auch das Umpflanzen der Nadelhölzer ist dringend geworden. Späterhin sind diese Arbeiten nicht mehr so wirksam. l. Schweinemast im Sommer. Schon so mancher Landwirt hat die unangenehme Erfahrung gemacht, daß während der heißen Sommermonate die bereits gut gemästeten Schweine nicht mehr an Gewicht Zunahmen, sondern sogar in demselben zurückgingen. Es ist dies lediglich der Hitze zuzuschreiben, welche nicht nur die Freßlust herabmindert, sondern auch die Tiere leichter macht. Man suche deshalb in den heißen Sommermonaten die Stalltemperatnr nach m Be? des Erzbischofs Söderbiom ™ » mm Der Sarg des schwedischen Erzbischofs S ö d e r b l o in wird von Studenten von der Domkirche in Upsala zu Grabe getra- gen. An der Beisetzung nahmen die schwedische und die norwegische Königsfamilie sowie Abordnungen aus ganz Europa teil. Möglichkeit abzukühlen, was man dadurch erreicht, daß man täglich zweimal die Schweine sowoyl wie auch den Stall mit kaltem Wasser sprengt. Besonderer Wert ist darauf zu legen, daß alle Stallfenster, welche von der Sonne beschienen werden, mit Säcken verhängt und die Stalltüren möglichst wenig geöffnet werden, damit die Hitze nicht so eindringen kann. Bücherschau b. Reclams Kraftsahrerbuch. Von Dr.- Ing. Fritz Wettstädt und Dr. jur. Rudolf Hey. 1. Der Automobilmotor und sein Bau. 2. Der Kraftwagen und sein Betrieb. 3. Was muß jeder Kraftfahrer von den gesetzlichen Bestimmungen wissen? In dauerhaftem, biegsamem Leinenband Mt. 2 Jeder Ein zelteil geheftet 40 Pf. Reclams Kraftkahr-buch liegt soeben vollendet in einem hübschen dauerhaften Leinenband vor. Es bietet dem modernen Fahrer, der an seinem Wagen nicht mehr zu basteln braucht, und jedem Autolicbhaber alles, was für das volle Verständnis des Kraftwagens und des Verkehrsbetriebs in der Praxis nötig ist. b. Gertrud Weymar-Hey: Enoch Arden im Riescngebirge. Roman. Nr. 7157/58. Geh. 80 P., gebunden Mt. 1.20. Hier spielt sich das erschütternde Drama zwischen der Frau und den zwei Männern vor dem großen Hintergrund des Riesengebirges ab. Natur, schlesisches Volksleben und menschlich-seelische Konflikte sind zu einer farbigen, gerad« gewachsenen Erzählung vereinigt. b. Das Motorrad - Tachometer ist ein Instrument, nach welchem der Fahrer die Leistung seines Fahrzeuges bewertet und die zurückgelegten Fahrtstrecken beurteilt. Im letzten Heft der Zeitschrift „Das Motorrad" wird es in ausführlicher Weise beschrieben. Probehefte vom Verlag H. Kapri & Co.. Wien, 7., Burggasse 6, kostenlos. b. Der größte Clown der Welt. So heißt es in der Skizze der „Weltstimmen" (Juliheft, Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart, monatlich ein Heft zu 90 Pf.) über Grock's Buch, und wenn man andere Themen dieses Heftes daneben hält: Politische Geheimbünde, Literatur und Sport, Petrar cas Liebe zu Laura, Zwischen den Zeiten — Bücher von jungen Menschen, Anton Wildgans, Iwan Turgenjew, Josef Winckler, Freiherr vom Stein und Napoleon, so zeigt sich einem der weite Gesichtskreis dieser Zeitschrift, derm Herausgeber sich nicht an die Urteilssprüche voreingenommener literarischer Kliquen klammern. . 6. Jakob Schaffner: Der lachende Hauptmann. Novelle. Nr. 7152. Geh. 40 Pf., geb. 80 Pf. In dieser Erzählung aus der Zeit der russischen Kampfe zwischen Weiß und Rot gestaltet der Dichter dramatisches Geschehen in einer einzigen großartigen Szene von unerhörter Konzentration. Unvergeßlich bleibt das Bild des sterbenden „lachenden Hauptmanns" Wolkoff, seiner todesmutigen Geliebten und des finsteren Triumphators. per falsche freund ^°ch«tzung.) tz ^un sein Anblick mir auch das tP» * V' Roman von Th. 2. Gottlieb e’deg r 4t, nicht schreien, nicht klagen! Nur I" hji5 Jen Augenblick sehen will ich ihn toiebcr gehen, da es ja doch . V*f fcin kann." i ntennpt9en' im Amte ergraut, war Men-^ un;, J benug, um aus Tatjanas ffior-tiPrm v6en den echten, tiefen Schmerz Idb et r . Unbeten Frauenseele zu hören. > Mim - ein Reiches Herz in der Brust. b kurzem Zögern auf sich, Nie FeJen8 Dltte zu erfüllen. Aber sie 4etteu oetMrechen, tapfer zu sein, keine .Und ^piachen. fl? tQs>ferplnn^t n>at stark. Sie zeigte sich als eill Zechen Obwohl ihr das Herz i 9ttt 5- Ee vor Weh, als sie den vor ->n?k. und F,LTnt>5 le.bensfprühenden Harry e. J seinem er!/0*' m‘t fieberrotem Gesicht, o^merzenslager sah. entrang iVh? ^ kein einziger Laut, a»? de§ .Z“hne zusammen. Aber den Qr 9eleitete 'Unalrais. der sie wieder hin-u,.Ntte pQcfte ste mit einem Druck, DJ ihn ihren ganzen ent» luo !°l Verap« M Ausdruck bringen e NiHtZ' ' Erstand diesen Schmerz. Er ' ö er drückte warm ihre Hand. Copyrighl by Murie Brügmann, München. Nun wurde ihre Bitte, in der Anstalt bleiben zu dürfen, bis Harry soweit war, sie empfangen zu können, bewilligt. Man wies ihr ein Zimmer an, wo sie sich häuslich niederlassen konnte. In dumpfer Betäubung, schier aufgelöst vor Schmerz, verbrachte sie die ersten Stunden. Allmählich aber beruhigte sie sich. Obwohl sie sich im klaren war, daß Harrys Leben an einem Faden hing, der jeden Augenblick reißen konnte, gab ihr liebendes Herz die Hoffnung an seine Genesung doch nicht auf. Es klopfte, und auf ihr schwaches „Herein!" trat die Pflegerin ein und fragte, ob sie einen Herrn Kriminalkommissär Döberitz zu empfangen bereit sei. Ihr ohnehin durch die Leiden und Aufregungen der letzten Tage farbloses Gesicht wurde um einen Schein blasser, als Döberitz kurz darauf vor ihr stand. Mit merklich zitternder Stimme bot sie ihm einen Platz an und fragte nach seinem Begehren. „Sie verzeihen, meine Gnädige, wenn ich Sie störe! Doch ich komme, wie Sie ja vermuten werden, in amtlicher Eigenschaft. Eine Rücksprache mit Ihnen ist für mich lei der eine Pflicht." Der teilnehmende Klang in seiner Stimme gab ihr die Beherrschung zurück. Ihr Vertrauen zu dem Manne vor ihr war sofort geweckt. Voll schlug sie die leidvollen, dunkel umschatteten Augen zu ihm auf. „Fragen Sie immerzu, mein Herr! Ich werde Ihnen jede gewünschte Aufklärung geben." „Es soll kein Verhör sein, gnädiges Fräulein — das möchte ich vorausschicken. Damit können wir unserer kurzen Unterredung jeden peinlichen Charakter vorwegnehmen, u gegenseitiges Vertrauen wird uns schnell vorwärtsbringen. Ich muß in jeder Hinsicht klar sehen, um so schnell wie möglich den Verbrechern, sowohl Ihren Entführern als auch den Attentätern auf Herrn Wildert, auf die Spur zu kommen. Sie werden mir dazu behilflich sein?" Da kam Leben in sie. Ganz rachedürstendes Weib — so stand sie vor Döberitz. Ihr bleiches Gesicht nahm wieder Farbe an. „Und ob ich will! Nicht eher will ich ruhen und rasten, bis die Verruchten ihren verdienten Lohn erhalten haben!" „Gestatten Sie, Fräulein Wolewska: in welchem Verhältnis standen — oder vielmehr stehen Sie zu Harry Mlbert?" „Wir sind verlobt." „Ware es nicht möglich, daß diese Verlobung bei irgendeinem Ihrer Bekannten oder vielleicht Berufsgenosien Mißfallen oder — Eifersucht hervörgerufen haben könnte?" Tatjana schien diese Frage sehr peinlich zu berühren. Ihr Zögern zeigte ihm das deutlich, und er war trotz seiner autoritativen Stellung doch Gentleman genug, einzulenken. „Ich begreife das Peinliche meiner Frage und überlasse es Ihnen, mir darauf Antwort zu geben oder ste zu verweigern. Aber wir Kriminalisten sind aus Erfahrung dazu erzogen, aus jeder unscheinbaren Kleinigkeit oft die stärksten Anhaltspunkte zu gewinnen." Nun lächelte sie schon wieder versöhnt, „Mein Verhältnis zu Bekannten, meinen Landsleuten und Berufsgenossen war warm und freundschaftlich; doch ging es in keinem Falle so weit, um daraus einen Grund zur Eifersucht abzuleiten. Wenn Sie also meinen, daß der Mann, der mich entführte und gefangen hielt, der Harry niederschlug, aus Eifersucht handelte, dürften Sie sich irren. Dies beweist allein schon der Raub von Geld und Dokumenten, von dem ich in der Press« gelesen habe und den mir die Polizei schilderte/ „Zugegeben. Doch vergessen Sie nicht: fast jeder Verbrecher versucht, die wahren Beweggründe seiner Tat durch verschiedene Aeußerlichkeiien zu bemänteln, um feint Entdeckung zu erschweren. In unserem Falle — den Raub kann der Täter nur fingiert haben, um seine wahren Motive zu verschleiern. Glauben Sie nicht?" Im FamiUenbad stören überflüßige Härchen Gerade im Bad — aber auch beim Sport, Tanz und Spiel im Freien hindern Sie peinliche Härchen an Beinen, Armen, in den Achselhöhlen, in Gesicht und Nacken daran, sich ungezwungen zu bewegen. Schnelle Hilfe bringt »DULMIN«-Ent-haarungscremc, die in wenigen Minuten alle diese Störenden Haare schmerzlos entfernt, »BULMIN«-Eu.thaarnng5C.r$me wirkt schnell, schmerz^ Ina und entfernt dis Haare nach einfachem Aufträgen in 3—5 Minuten. Sie ist weiß, weich und geschmeidig wie pine ColdrCream, fast ohne Beigeruch und trocknet nicht ein. Durch öfteren Gebrauch hemmt »DULffUN« den Haarwuchs. Sie ist das zuverMigste und angenehmste pnthaarungsmittel der Gegenwart. 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