M«chtrOMm5 Nr. ?8. Pliln»mel»t«,n«p»e<«: Im «lomptoii >«n,j. si- »l. halbj. fi. i«. yüi »i« Zusttllung in» H»u« ^»lbj, «, lr. Mit b« Post ,»nzi. fl. lb, halb». 7 «l. Samstag, 5. April. Insllti»n»«el>ilr: Fllr Nei« Insnat« bi« »u « Heiln, ,5 lr., giößeve p« Zeile « ll.; bei öfteren Wiederholungen per Zeile « lr. 1879. Amtlicher Theil. Neli^" Iustiznimister hat aus Dienstesrücksichten den B»N^uchtsadjinicten Dr. Carl Päuer von dem « ^n-lchte Marburg lmles Dräu - Ufer zu dem "nssgenchte Marburg rechtes Dräu - Ufer versetzt N":.."" Auscultantcu Dr. Max v. Ivichich zum ^izgerlchtsadjuncten iu Marburg littles Drau- in Az?s?c.^'s"'"uster hat deu Bezirksgerichtsadjuucten tel,?!^ra Alois Cantoni zumGerichtshofsadjuuc-cult.'.? /^ ^i'dcsgerichte iu Laibach uud die Aus-Ytt2"^"l Ell uud Albin Smola zu Bczirks-für tsPläue mit jenem Ernste uud jeuer Gc-liche S /, V"^ nachgekommen, welche die wirthschaft-forder" 3 " ^^ weiches mehr als je gebieterisch "Pres^. >!" glcichcu Sinne äußert sich die Wicncr fiihru.,' )! ^u in hohem Grade interessanten Ans-Veiids - ^ ^c- des Herrn Finanzministers nach-Mrdinl.' '" ^"chst anerkennendem Tone gehaltene "Mng widmet: ^gtiind^ ^"" "^"" Optimismus, aber auch von un-dez ^^"" Pessimismus sich völlig freihaltende Nede det sch?""insters beweist, daß 'die Regieruug sich ie bcf ^lgeu Verhältnisse wol bewußt ist, welchen t^l. dah .."egclung der Staatsfinanzen gegenüber-chiebbarp m'^. ^"' "lch entschlossen ist. das unauf-Niit aller ft l ^"' Necoustructiou so bald als möglich ^ Aba? x^ uud Energie in Angriff zu nehmen. ^ Ende s ^'^""^ welches in wenigen Wochen "icht mes,v?^ Thätigkeit angelangt fein wird, kann verufen sein, die Absichten der Regierung Feuilleton. Wiener Skizzen. Nacl 2' ^"' ' Vincis 3"6"' ^"terszeit die ersten warmen, sonnigen ^ ersseu. ?^' ^' das wohl thut, wie das belebt Mit, ^ "^""z Wien" schwimmt in Frühliugs-^ 'n alii,,, ^"^ das Festcoulite der Commune wiegt Migl^? '''den Träuunn - es hofft anf dic Dauer-Mre ^ n j^unen Frühlingstage. Nun, zu wünschen !,?"" s'cktt,, 3 .«'"" den Vierundzwauzigsten dieses ^''digte? .'^Uer herrsche; allein wer die Un-"^ es j "no Tücke uuseres Wiener Himmels kennt, V^I^W "^'l auch fiir möglich halten, daß der ve >H Der gloße Festzug! cli'^» m,>> ^^"^lbe das Haufttthema der liun-f??'ei"en ^.., '^usswn, den Hanptgegenstand des >^ drnselb„,7'""esses. Die Einen interessieren sich lsft ^'e z^.,,^ "us rein künstlerischen Gründen, da« ^n s^^eru^^^^^^^. ^ ^^.^ .^^ di, I5^rn sil^'/' und Eaftwirthe, und die Alerten s stimmt ist. Die Lage unserer ..Hochschule für Musik" ist nämlich eben so pretär, wie die Lage Szegcdin», nur daß dieses einige Schutzdämme voraus hat. Rasche materielle Hilfe thut dort wie hier noth. Das Lotterie-comitc hat sich bereits coustitmcrt; wie verlautet, soll eine Million Lose, zu einem Gulden das Los. ausgegeben werden; drcimalhundcrttausend Gulden sollen die Szcgcdiner, eben so viel soll das Conseroatorium erhalten; für dreiinalhnnocrllansriid Gulden sollen Ob-jcklc allgeschafft werden, und ciilmalhunocrttaufend Gulden sind für die Durchführung des Unternehmens bestimmt. Wenn die Rechnung nur auch stimmt, wenn die Million Lose nur auch abgesetzt werdeu! Eine Milliou — das spricht sich so leicht aus; wie schwer aber dcrle, Lose auzubringen sind. das weiß man in Laibach seit der Effeklenlotterie der philharmonischen Gesellschaft, von deren Losen ja auch eiu hübsches Päckcheu übrigblieb, ebeu so gut als anderwärts. Eine Million — das ist kein Pappenstiel! Im Schwarzenbelggarten soll ein Fruhlmgsfest, ähnlich dein im vorigen Jahre so fürchlellich ver« regneten, stattfinden. >w den aewöhnlicheil Zugmitteln, als da sind: ^">"»' verschleiß :c. mit schöuen Verfchleiherimlc.,, soll du»' mal als Novum me ungarische Zarda m. uugar.. scher Z'geunelmusik und 'ch'z'9 Damen und Hnrcn 'm ungarischen K time He d.e Honneurs machen, treten. Die Eintrittskarte soll wieder einen Gulden tosten - rechnet man nun eui Los zur Lotterie sur einen Gulden, eine Tribünenkarte zum Festzug zehn mit Rath und That zu fördern. Es hat aber das Recht und auch die Pflicht, bevor es den Staatsauf-wand mit seinen großen Bedürfnissen für das ganze Jahr feststellt, den Finanzminister über die Anf-bringung der jetzt und später erforderlichen Summen zu vernehmen. Der Abgeordnete soll, wenn er sich nenerdings nm ein Mandat bewirbt, in genauer Kcnutnis der Ansichten der Regieruug sein, um sich mit seinen Wählern über seiue Stellung zu deu mi« nisteriellen Finanzuorschlägen verständigen zu löunen. Das Programm, das Freiherr v. Pretis vor den Abgeordneten entwickelte, weicht von lenen mit all. gemeinem Beifall begrüßten Gruudfätzeu nicht ab, welche er seinerzeit bei der Frage der Beseitigung des Deficits als leitende Gesichtspunkte aufstellte. Dicfes Programm crfcheint heute den geänderten Verhält» nissen entsprechend modificiert. es wurzelt aber nach wie vor in den beiden Kardinalforderungen: Reduc-tiouen im Staatshaushalte uud Erhöhung der Einnahmen. Der Schatzkanzler uuternahm den Verfuch, die Durchführbarkeit seiuer Resormpläue uach beiden Richtungen hin zu erhärten. Wie ernst es die Regierung mit den Ersparuugen in allen Zweigen der Verwaltung uimmt, dafür legen die VndaM der letzten Jahre uuaufechtbarc Zcugcu-schaft ab. Es wird gespart anf allen Seiten, in allen Ministerien, an den produetiven, wie an den unpro» duttiucu Auslagen. Der Finanzminister ging sogar so weit, daß er die Frage in Aincgung brachte, ob man nicht bei den unteren Bcamtentategorien, die seinerzeit aus Vorsorge für eiucn geeigneten Veamteu-uachwuchs und mit Rücksicht auf die focialen Lebeus-bcdiiMngen während der Zeitcpochc des „volkswirth-fchaftlichen Aufschwungs" verhältnismäßig gut dotiert wurden, eine Remedur anbringen könnte, welche sich selbstverständlich nicht gegen bereits erworbene Ansprüche richten würde. Wenn man sich erinnert, daß es gerade Freiherr v. Prelis war, der sür die Er-höhuug der Beamtcngehalte am nachhaltigsten wirkte, dann wird man diesen Vorschlag gewiß nicht von vornherein zurückweisen können, zumal aus einer etwaigen Realisierung desselben eine Ersparnis von nngefähr einer halben Million sich ergebe. Allein sollte auch dieses Projekt nicht genehm sein, so werden doch gewiß Nedncttonen anderer Art zur Durchführung gelangen müfsen, damit die Kosten der Administration nach Möglichkeit vermindert werden. Daß bei der Frage von Ersparnngen in erster Linie das Militärbudget in Betracht kommen wird, dafür bürgen die heutigen Versicherungen des Finanzmiuisters, welcher nachdrücklich erklärte, daß die Regierung ihren ganzen Eifer für die Herabsetzung de» Hceresaufwandes einfetzen werde. Die Frage der Vermehrung der Staatseinnahmen bildete den anderen Theil der Ausführungen des Redners auf der Ministerbanl. Man kann diese so überaus schwierige Materie nicht erschöpfender und interessanter behandeln, als dies seitens des Finanzministers geschuh. Es handelte sich darum, den Beweis zu erbringen, daß die bedeutende Steigerung der Staatsschuld keinen ungünstigen Schluß auf die Cuusumtionstraft der Bevölkerung zulasse, daß diese Consumtionstraft nicht ab<, sondern zugenommen hat, und daß es möglich sei, die Staatseinnahmen zu erhöhen, ohne der Bevölkerung neue fühlbare Lasten aufzubürden. Die Ziffern, welche Freiherr v. Pretis über die Ergebnisse der direkten und indirekten Steuern in den letzten Jahren vorführte, wirken geradezu verblüffend. Er stellte die Steuereingänge im letzten Decennium derart uebeueiuaudcr, daß er dieselben für je eiu Quinquennium, nämlich von den Jahren 18W—1872 und von 1873—1878, zusammenfahle. Die Vergleichung diefer beiden Zeiträume rrgibt nun die überraschende Thatsache, daß die Steuercingänge des zweiten Quinquen-niums, das ist der Jahre 1873—1878, gegeu jene aus der Periode 1868—1872 ganz enorm gestiegen sind, daß beispielsweise die direkten Steuern im zweiten Quinquennium durchschnittlich um mehr als zehn Millionen pro I^hr zugeilommen haben. Der Finanz-minister verwahrte sich nachdrücklich und uuter eingehender Begründung gegeu die etwaige Annahme, als ob bei der EinHebung der Steuern irgend welche Härte angewendet würde. Daß dlc angeführten überaus günstigen Resultate nicht blos das Wert der fiscalischen Steuerschraube seiu können, dajür zeugen auch die vom Minister vorgelegten Daten über die Zunahme der Hausklassen- und der zinstlassenpflichtigen Häuser, der Erwerbsstcuer- und der Eintommensteuerpflichtigen, sowie auch der indirekten Steuern, unter welchen die bedeutende Erhöhung des Erträguisfcö aus dem Tabat-monopul von Baron Pretis mit Recht als eine besonders bemerlenswerthe Erscheinuug zur Beurtheilung der wirtschaftlichen Verhälwifse Oesterreichs bezeichnet werden konnte. Änch den Hinweis auf die Steigerung der Staatsfchnld im letzten Deccumum ließ der Finanz-minister nicht als Argument sür die Behauptung gelten, als ob der Staat am Ende seiner Leistungsfähigkeit angelangt wäre. Er berief sich nicht nur darauf, daß in anderen Staaten-, wie in Frankreich und Italien, die Ausgaben für die Staatsschuld an den allgemeinen Ausgaben mit einem weit erheblicheren Perzcltsllhe partieipicreu wie bei uns, sondern er motivierte auch das Anwachsen der Staatsschuld mit dem Nachweise der zahlreichen uud bedeutendt-n Investitionen, die im letzten Decenninm in Oesterreich gemacht wurden, wobt, — um nur wenige Ziffern anzugeben — 1(X) Mil- 65ft lionen für Staatleisenbahnbauten, 117 Millionen an Eisenbahn-Subventionen und 91 Millionen an sonstigen Investitionen verausgabt wurden. Freiherr v. Pretis brachte diese interessante Beleuchtung unserer wirthschaftlichen Zustände nur zu drm Zwecke vor, um darzuthun, daß die Kraft des Staates wie auch des Volkes nichts weniger als erschöpft ist. Er machte alle diese Angaben, um aus denselben die Möglichkeit, ja die absolute Nothwendigkeit einer Erhöhung der Staatseinnahmen auf dem Wege der Reform der direkten Steuern wie auch der indirekten zu folgern. Mit Genugthuung darf man e> begrüßen, daß nach den heutigen Erklärungen des Flnanzministers derselbe an der Einführung der Per-onal«Einkommensteuer in der bisher gedachten Weise esthält, um die bestehenden Ungleichheiten in der Beteuerung aufzuheben. Es ist in der That ein Gebot der socialen OereHtigkeit, um die Worte des Ministers zu gebrauchen, daß jene große Zahl von Steuerpflichtigen, welche am leichtesten ihren Tribut an den Staat entrichten könnte, denselben aber entweder gar nicht oder nicht in angemessener Höhe leistet, der vollen Besteuerung zugeführt wird. Wir haben hier die große Budgetrede des Finanz-mmisterK nur in allgemeinen Zügen charakterisiert. Wer sie ihrer vollen Bedeutung nach würdigen und verstehen will, der lese sie im Wortlaute nach und er wird finden, daß sie zwar kein neues, aber ein ganzes und einen sichern Erfolg versprechendes Programm emhält. Die Regierung kennt den Ernst der Situation und das große Maß ihrer Verantwortlichkeit. Letzteres schreibt ihr vor, mit allen Mitteln die Beseitigung des Deficits anzustreben. Dieses Ziel wird sehr bald, gewiß in den allernächsten Jahren erreicht werden, wenn das Parlament im Vereine mit der Regierung die von ihr beabsichtigten Maßnahmen durchführt. Tann wird Oesterreich feine politischen und wnthschaftlichen Interessen im Orient gewahrt haben, ohne daß darunter die Regeneration seiner Hilfsquellen im Innern zu leiden hätte." Oefterreichischer Neichsrath. 437. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 3. April. Die Regierungsvorlage, betreffend den Ansbau der Donau-Üferbahn, wird in erster Lesung dem Eisenbahn-Ausschusse zugewiesen; ferner die vom Herrenhause beschlossenen Gesetze über das Thun-Hohenstein'sche Pecuniar - Fidecommiß und die Vermehrung des gräflich Potocti'schen Fideicommisses dem Iustizausfchusse. Das Haus seht hierauf die Generaldebatte über den Staatsvoranschlag fort. Dr. Ryger (für) erklärt, er wolle vor seim'M Zurückziehen von dem öffentlichen Leben dem Hause noch sein politisches Vermächtnis hinterlassen. Die gegenwärtige pessimistische Stimmung harmoniere nicht mit dem bevorstehenden freudigen Feste der silbernen Hochzeit des Herrscherpaares. Den Hauptgrund der schlimmen finanziellen Situation erblickt der Redner in der allgemeinen Wehrpflicht und den Eisenbahngarantien. Er schließt mit einem Appell an die Bevölkerung, niemals die Hoffnung auf den Stern Oesterreichs sinken zu lassen. (Beifall.) Edler v. Pflügt (gegen) kritisiert die Thätig-leit der verfassungstreuen Partei in ironischer Weise. Gulden, einige Wohlthätigkeitskonzerte zu je zwei Oulden, so kommt eine Summe heraus, die es gar sehr bedauerlich erscheinen läßt, daß gerade jetzt den Wucherern so zugesetzt wird, da ihr Vorhandensein nöthiger ist als 'je. Die Polizei kennt jedoch keine Rücksicht, sie weist jeden aus, der Wucherer und nebenbei galizisch.jüdischer Abstammung ist, lind die Iour-nale, uin sich gegen den Verdacht zu wehren, daß sie es mit den Glaubensgenossen halten, helfen fleißig mit, die Adressen der notorischen Wucherer bekanntzugeben. Das hüt aber einen zum Theile anderen Effekt gemacht, als den gewünschten; die proscribierten Wucherer wurden förmlich von dem geldsuchenden Publikum überlaufen. Vielleicht calculierte diefes so: Der Herr X wird jedenfalls ausgewiesen, da wäre es gut, ihn vorher schnell noch anzupumpen. Allein der'Herr X lieh sich nicht fangen. Die Ausweisungen haben übrigens gewirkt; viele Wucherer, welche den Boden unter sich schwanken fühlen, gehen jetzt schon in die Sommerfrische. In die Schwefelstadt Baden hat sich bereits eine ganze Schwefelbande von „Geldverleihern" an-gesiedelt, die, wie ihre Vorfahren, an den Flüssen Babylons, an den Schwefelquellen Badens fitzen und weinen über die Wiener Polizei. Nicht blos „das Gold ist nur Chimäre", wie Bertram singt, fondern auch das Silber, wenigstens verlautet, daß der Sllberstrom, der uns die schöllen blanken Silbergulden brachte, schon wieder im Versiegen sei. Vielen wird das angenehm zu hören sein, denn große Beträge in Silbergulden einkassieren, war sehr beschwerlich, wie das die Abgeordneten dez Reichsraths letzthin erfuhren, als man ihnen von den '610 fl. Monatsdiäten 150 fl. in Silber auszahlte. Jeder Er bezeichnet die ablaufende sechsjährige Reichsraths-Session als die elementare, mit Rücksicht auf die zahlreichen Elementarschäden, welche Oesterreich in seinem wirthschaftlichen und politischen Leben getroffen haben. Um die Staatsmaschine nicht ins Stocken zu bringen, wird er für das Eingehen in die Spezial-deba'tte stimmen. (Beifall rechts.) Abg. Deschmann (für) wendet sich gegen die Ausführungen des Abg. Dr. Vosnjal und erklärt, daß bei den Slovenen Krains entschieden keine Geneigtheit zu einem Anschlüsse an Kroazien vorhanden sei. Desgleichen tritt Redner mit scharfen Worten den Ausführungen des Abg. Wurm, bezüglich des Kronlandes, das er im Hause zu vertreten die Ehre habe, entgegen und erklärt, er finde keinen Ausdruck für die Qualification so schwerer Anschuldigungen, wie sie vom Herrn Abgeordneten aus Holleschau in offenbarer Unkenntnis und thatsächlicher Entstellung der Zustände in Kram gegen die liberale Partei dieses Landes erhoben wurden. Er müsse jedenfalls erstaunen, aus dem Munde eines hochwürdigen Mannes selche Worte zn vernehmen, von dem man wol eher Worte christlicher Nächstenliebe und evangelischer Sanftmuth zu erwarten berechtigt wäre. (Beifall links.) Es hieße der Gut-müthigleit des hohen Haufes zu viel zumuthen, wenn man glauben wollte, die Ausführungen drs Herrn Abg. Wurm würden bei demselben ein geneigtes Ohr finden. Ebenso werden dieselben mit Recht von der Wiener Presse ignoriert, aber in jenen Orten, für welche diefe Reden berechnet seien, werden sie von rührigen Agenten und der Parteipresse in entsprechender Weise verbreitet und der Landbevölkerung mundgerecht gemacht. Durch solche Schlagworte werde in einein Lande, das sich noch unter klerikalem Hochdrücke befindet, in d?n Köpfen der Landbevölkerung eine Begriffsverwirrung hervorgerufen, deren Folgen oft die bedenklichsten seien. (Beifall links.) Freiherr v. DiPauli (gegen) vertheidigt sich gegen die von Dr. Menger gemachten Ausstellungen an seinen Berechnungen und erklärt, er werde die Ven>eisMliteria< lien für seine gegen die Finanzorgcine in Tirol gemachten Vorwürfe dem Präsidenten übergeben. Neuwirth (für) polemisiert gegen die gestrige Rede des Finanzministers, welche er zn optimistisch findet. Eine Herstellung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte erwartet er nur von einer ausgiebigen Reduction des Heeresculfwandcs. Dr. Vitezic' (gegen) spricht gegen Dr. Vicentini und vertheidigt die Ansprüche der Slovenen in Görz und Istrien inbetreff des Sprachunterrichtes. Die Debatte wird abgebrochen. Nächste Sitzung morgen. Vom Kriegsschauplatze m Südafrika. Aus Südafrika sind vom General Ehelmsford zwei Dcpefchen an die englische Regiernng vom 23sten und 24. Februar eingelaufen. In ersterer theilt der Oberkoinmandant mit, daß er wegen Mangels an Mannschaft vorläufig den Gedanken aufgeben muffe, den Obersten Pearson in Etschowa zu entsetzen, und schließt zugleich einen Brief Pearfons vom 18. Febrnar bei. Derselbe erwähnt, daß er am 11. Februar dein General brieflich gemeldet habe. er werde fünf Tage fpäter nachts 12 Uhr mit einem Theile feiner Truppen aus dem Lager nicken, nm dein General entgegenzuziehen, wenn dieser ihn» entgegenrücken wolle. Er Volksvertreter erhielt die Silbergulden in einem eignen Leinwandfäckchen, das heimzutragen manchem nicht sehr angenehm war. Ein polnischer Abgeordneter besonders machte seinem Umnuth in starken Ausdrücken Luft. Recht schmerzlich mag eS auch die Gründer des Stadttheaters berührt haben, als ihnen eröffnet wurde, daß das abgelaufene Jahr mit einem Deficit von 22,841 fl. abschließe, und daß, um eine Katastrophe hintanznhaltcn, es nothwendig sei, ein verzinsliches Anlchcn in der Höhe von 100,000 fl. aufzunehmen. Das Expose, welches Direktor Laube dem Rechenschaftsberichte folgen ließ, war jedoch so klar und deutlich, die Gründe für das Aulehen waren fo eindringlich, daß dic Herren Gründer nicht nur in die Beschaffung des Anlehens, sondern anch in die Sta« tutenäudclung einwilligten, und so ist denn für das Jahr 1879 der Bestand des Stadtthcaters wieder gesichert. Er wird es hoffentlich auch für die folgenden Jahre sein. Uelnigcns befinden sich alle Theater Wiens— mit Ansnahme des Hofbnrgtheaters ^ in prekärer Lage, und hätte die Hofoper nicht die ausgiebige Subvention vonseite des Hufärars und des Stadterwelterungsfonos, so wäre sie an dem chronischen Deficit schon zugnindc gegangen. Es heißt, der Ausfall im verflossenen Jahre betrage wieder eine Vierlelmillion. Uebrigens — kOilUNLN MiijEli'! 8001(18 lllldui^C INillOlUM — in Berlin ist es nicht besser, und in der Erklärung des Intendanten Herrn v. Hülsen, die Wagner'sche Nibe« lnngentetralogle nicht aus-nfuhten, sind Gründe angeführt, welche beweisen, daß anch die Berliner Hofbühne nicht auf jener Höhc steht, auf der sie steheu könnte und sollte. Lewis. möge ihm deshalb binnen vier Tagen .Antwort i« schicken. Dieser Brief kam dem General nie zu Hanocn, und so unterblieb das Unternehmen. Am 11- N" Pearson für seine 1200 Mann noch 200 SchlachtoW uud Brodstoffe für sechs Wochen. Dnrch AusM hoffte er sich noch für einige Tage länger Vorrau/ zu verfchaffen. — In seiner zweiten Depesche ^" General Lhelmsforo dann die Ankunft des KrM schiffes „Schah" in Durban mit, dessen Kapitän M" nach Eintreffen der Nachricht von Ifandula m V«> Helena, wo das Schiff gerade lag, die dortige « fammte Garnison eingeschifft hat und nach N""^,« dampft war. Durch diese Verstärkung, 160 Mann °'> St. Helena und 390 Mann Matrosen und M"^ soldaten vom „Schah", sei er jetzt in den Stano u setzt, sofort nach ihrem Eintreffen an der Tugela <" Expedition gegen Elschowa vorzuschieben. Die Mon solle bestehen aus 40 Mann Marinesoldaten, .U"^ pagnien von drei verschiedenen Infanterieregiment ' 100 berittenen eingebornen „Spähern" nnd wonM", einem Bataillon Eingeborner unter Oberlieutenain^' HlMsneuigkeilen. — (Zum Raubmord in Pest.) Wieder^ telegrafifch gemeldet, wurde Madarasz. der Mörder Pester Advokaten Martonfalvy. Dinstag abends '" "^ und zwar am Hauptplatzc. von dem Friseur ^"^ ^n tllnnt. Der Verbrecher wurde von den, Pandurcil/ ^ verhaftet, gefesselt und in das Stadthaus gebracht,^ er vor dem Stadthauptmann Urbanyi ei» offene» ständnis ablegte. Er bekannte, daß er dem Adu^"^ als dieser im Bette schlief, einen Hieb u^cht' welchen der Ucberfallene aus dem Bett«' siel. ^^Z nun seinem Opfer mit dem stmnpscn Theile des w . ^ noch mehrere Hiebe beigebracht, hal>e dann dic ^ ^t zur Kasse dem Kasten entnommen, die Kasse alchM und sodann Geld, Zigarren, Wäsche und Kleide ^ nommen nnd zusammengepackt. Das Geld h"bc ,^ ^, auf ^ .^ wendet. Madarasz war am Sonntag in Arad ""6 eü men. im Gasthuf „zum schwarze» Lamm" '^Ä^,M und hat abends im Arcnagarten gezecht. Am -" ^ machte er mit seiner Geliebten einen Ansflng nacy ^ lagliS, von wo er Dinstag morgen? zurücklehne, 9 Uhr ward er nach Pest escortiert. ,, « M — (Auf der Jagd (Westfalen) hat sich auf der Jagd em be^ s..h Unglück zugetragen. Am Abend des 28. ^ " dB Graf Ernst Sierstorpff mit seinem SchwW ' ^ Varon llramm. in den Wald ans den ScY"^^^ W Am ausgewählten Iagdlerrain angelangt. ">. PM die Jäger. Der Baron Cramm nimmt m ^ H0" der llhanssee, Graf Sierstorpff ctwa 4"" h^" Schritte höher hinauf im Walde Stellung. ^ O^fe" stillender Dunkelheit fällt anf dem Stande " ^ z>> ein Schnß. Etwa 7 bis tt Mmute» d"""''^ hM nehmender Dunkelheit, gibt der Äaron ^ ^ ue' Pfeifen das gewohnte Zeichen zum WM '" ^le'" > fügt sich zum Wagen. Da sein Schw""" ^ ^e eilt er. ihn von seinem Stande abznyolen. ^„0 erblickte er zn seinem Entsetzen, d" ^"'^rch ^ Böschung hinabgestürzt, daliegen, s^'" ^ a<^, gleiten des Iagdstockes. auf ^m d",e , ^^ y hinnntcrgefallcn nntcr Entladung dcs ic^ ^,tl" lanfes. desseil mit Schnepfcnschrot ^"V,, u"d °tt einer Kngcl gleich die linle Brust durclM"" ^ l)' augenblicklichen Tod herbeigeführt haM. ^ ^r M^. die rechte Hand die Zigarre gefaßt und ' ^Ae " Zug des Schmerzes prägte sich auf oe» 659 i, . , (^ie Auswanderung von Europa D^A > 5"") 'st wieder i„ der Zunahme begriffen, f.," "usweisen des Newvorler statistischen Bureaus zu-^ge lame» 1878 153.207 Einwanderer in Amerika u. U^en 130.503 iln vergangenen Jahre. d. i. eine ze2"" ^ """ ^ Perzcnt. Die obige Anzahl sin, k'" '^^ männliche und 58.556 weibliche Per-' / ' "^ von folgenden Ländern ausgewandert waren: Nal^.) ^'5Ul. Irland 17.113, Schottland 37^0. Sch den ,'i,?'"^land 31.958. Oesterreich 4881. l>^ ? 6^"' Norwegen 5210. Dänemark 2088. " bchweiz 2051^ Frankreich 4008. Italien 5103, aus Kanada 24.533. fokales. Erbauung eines städtischen Centralschlachthauses in Laibach. (Schluß.) si>!^. ü ^"den Sie. meine Herren, es begreiflich ü k ^ ""^ Erbauung des Schlachthaufes auch warn A"chung der Stallungen. des vorhandenen da?'.' , "lsers und anderer für die Fleischhauer w" ""Iilinuenen Bequemlichkeiten eine iuähige Ge-sta,k cmgehulicn werden, deren Fixierung Gegensein ,i """ spntercn Äemthung des Gemeinderathes üh,. ^^- Apftiuximativ slcllt fich meine Berechnung folgend "^"uste des zu erbauenden Schlachthaufes ?e^" .^esau'lnlgebnhr pr. 1 st. 50 kr. für Gulden 4l.<^ .?'^ bei einer Schlachtung uun ^^lnck Rindern im Jahre der Be- ^ , ^9 dun........... 6000 Kä<^ ^^^'.^ a'"' Schlachtung gelan'geliden d/. m " ^" "ner Gebühr voll 0^> tr. pr. Stiick bei .^5'^^n........- N00 "W0 ehrlich zur Schlachtung gelangenden vnn ^'"" "ber 30 Kilo mit einer Gebühr bei is.^ ^ Pr. Stück der Betrag von . . 4800 v""", Stück Schweinen unter 30 Kilo bei 3l^> "" ^ kr. der Betrag von . . 300 Men, ^ Schlachtung gelangenden Läm-3s,' ^chafrn lc. bei einer Gebühr von "". ftr. Stück der Betrag von . . . . 900 zusammen also der Betrag von 15,000 und d>^. .!""" ^bon die Regiefpefen mit 3000 fl. Pr. in).'' -p"zent Zinsen des beiläufigen Äausondes ab. su V '"" ^000 sl., zufammen also 9000 fl. Von ci>/ ^ ^ ""^ immer eine reine (Ollmahme Waz d - s^^^ ^' l"lM ""hrz" das Doppelte dessen, bon di l ^^^cmeinde bei den jetzigen Verhältnissen 3tachw ? ^^"' bezieht. Hicmit glaube ich, den 8e>n in . ^'/W'l zn haben, daß der Bau eines all-dlinae,,? ^achthauses aus sanitären Rücksichten ltt>r w l .""lhwelldig und au» finanziellen Münden UMenswerth ist. den sM. l^ ^" ^ Schlachthaus aufgebaut wer-^ursliUi ' !^>lage ich, ohne anderen begründeteren höriä/ "^" ^-zugreifen, die dem Herr» Perdan ge-gele^,'""Zst dem Gruber'schen Kanäle in der Polana sth^" '^, -^lcse vor. welche für die Gemeinde unter !Lom^"^sM Vediuguugcn zu haben wäre. Die zieren . f >^ Latzes will ich nur kurz dahin fliz-^skitz ^„derselbe gut fituiert ist, da zu ihm ^lchcs >^""^ führen und ein Pumpwerk, gegeu iuweich«,, s", ^urastlillluransschuß gewih nichts em-hoch q^, ""^e, schr leicht angelegt werden könnte. Das ^Kütta,"^ ^enau! cruiöglicht mit geriugcn Kosten yefch^ "l^'ung, "ltd ist dasselbe auch vor dem Winde 'N die St"^ ^rhindcrt, daß die animalischen Gerüche Waa ^ ^trieben werden. Nflteii betr sc ""'^ '"'^ beantragte Frist von drei Mo- die N^, ,Ut, innerhalb welcher das städtische Bauamt ^ !chei t n."'^ ^"steniiberschläge zu verfasfeu hätte, t>a s^^/ ' "r dieselbe vollkommen genügend zu sein, ^il'uschc„ 3 i-"^ ""^ Sie. meine Herren, gewiß alle illr AuKs'iil ^ dieses so oft ventilierte Projekt endlich ? städt?^"^ gelange. Am besten wäre es, wenn 'e Neu ,3^ b^"' Illgenieur auf Kosten der Gemeinde ^ ^!lra n"^s!' Schlachthäuser in Graz, Klagenfurt Z"en i^,f, "cNchligcil würde, um die dabei gewon- ^^chthai «"'^" bei Verfafsuug der Pläne für unfer K:- Ich t,. ""bbnngcnd zu verwerthen. ^""e wich'j's' ""' ä'l'u lehten uud im gewifsen s7 ^'scha ^^" theile mciues Antrages, nämlich '^ "'einer!>7'^ ^cs nöthigen Baufondcs. Derselbe sMeu. cv""!chauung nach auf verfchiedene Art zu M's inil'.,"ster ^une durch Aufnahme eines Dar- 'Wüte. ^" Kostenbeträge bei einem hiesigen Geld. w 3 der 3i.n "^ '" diesem Falle der Stadtvertre- Iw ^u, da -z "^ ^s Schnldenmachene nicht aemacht z^""'lt, j^^ Nch hier um eine produktive Ausgabe tii ^°l>jett li !< ^?. ^U' die Höhe des Anlehens eiii ^l s'!' Elchen V""."' '"'ld. Ich "ehme keinen Anstand, "dp ^"u,in n^^?^' zuzustimmen, würde aber meiner s. "iun euN, ^lgeilden Modus für diese Finanz- H^st "in^f7- 6s wird bei der löbl. kramischeu be> ?ttraaez „.'c ^" in der Hälfte de« Gefmnmt- '"''Ü'N!! ^""V">"llmeu und dem Bauunternehmer ^ ^ 'V"lfte, nach Vollendung die zweite Hälfte hievon ausbezahlt. Der Rest aber wäre aus den feparat zn verrechnelideu Einkünften de» Schlacht-Haufes iu Jahresraten zu bezahlen nnd in gleicher Weise das Darlehen der Spartaffe zu tilgen. Ich glaube, meine Herren, bei der beantragten Erbauung eines Objettrs, welches sich aus seinen Einkünften selbst zahlt nnd so dringend nothwendig ist, auf Ihre allgemeine Zustimmung rechnen zu dürfen, da ich es srhr lebhaft wünschen würde, daß die Stadtgemeinde diejenige wäre, die durch Erbauung des allgemeine« Schlachthauses nicht nur einen großen Schrill zur Besserung der sanitären Verhältnisse unserer Stadt nach voiwärts macht, sondern der auch als dem berufensten Factor die finanziellen Vortheile dieses Unternehmens in den Schoß siele». Sollte jedoch wider Erwarten der löbl. Gemeinde-rath von der Erbauung cincs Schlachthauses abseheu, so habe ich bereits ein Eonsmtinm gewonnen, welches den Bau desselben bcweltstelligen wird. Die Bedingungen, die letzteres stcllrn winde, gehen dahin, daß alles iu Laibach zu vsrkanfmdl' Fleisch im Schlacht« Hanse geschlachtet werden und der Verkauf audereu frischen Fleisches in Laibach nnbcdiugt verboten werden mühte. Der Stadtgcmcindc wird die gleiche Summe des ichigen El träges dieser Grfälle zugesichert. Nach einem erst in Detail zu berathenden Plane ginge das Schlachthaus seinerzeit mit dem gesummten l'uii(lu6 msti'ucw« in das Eigenthum der Gemeinde über. Ich bitte Sie schließlich - schloß Gcmeinde-rath Dobcrlet sein vorstehendes Expose — nochmals, dem Gegenstände jene Aufmerksamkeit zn widmen, die er verdient nnd die anch ich ihm zugewendet habe. als ich es mich nicht verdliehcu ließ, die neuesten Schlachthäuser in Graz. Klagenfurt und Agram in allen ihren Details zu studieren. Ich empfehle Ihnen daher wärmstcns meinen Antrag in allen seinen Theilen zur Annahme. — (Der Herr Landespräsident Ritter o. Kallina) ist gestern nm 0 Uhr abends mit dem Eilzuge aus Graz nach Laibach zurückgekehrt. — (Justizernenn ungen in Krain.) Der Vezirlsgcrichts^djunct in Adelsberg Herr Alois Cantoni wurde zum Ocrichtshossadjimctcn beim Laibachcr Lanocs-gerichtc ernannt. Zu BezirtSgerichtsadjlliicteu wurden ferner befördert die Herren Auscultantcn Carl Ell und Albin Smola. und zwar ersterer für Adelsbcrg. letzterer für Egg. — (Uebersetzungen.) Der Oberarzt Dr. Johann Drasch des 12. Artillerieregiments wurde zum Infanterieregimente Freiherr v. Abele Nr. 8. und der Militärkaplan 2. Klasse Franz Pullack von der 7. In-fanterie.Truppendivision in den Militär-Seclsorgebezirl Serajewo übersetzt. — (Gemeinderaths. Probewahl.) Heute um halb 8 Uhr abends findet in der Casinorestauration die vom Etntral-Wahlcomitc des constitutionellcn Vereines einberufene Gcnicinderaths-Probewahl für den zweiten Wahllörper statt, zn deren recht zahlreichem Befuche an alle liberalen verfassungstreuen Wähler dieses Wahllör» per» die dringende Einladung ergeht. — (Casinovercin. ) Behufs Genehmigung eines nnch §11 der Vcreinsstatuten der Ratification der Generalversammlung bedürftigen Punktes l„ dcm mit dem zntüustigcn Pächter der Casinorestanratlun, Herrn Josef Kögler, auf fünf Jahre vorbehaltlich ab, geschlossenen Pachtvertrage hat die Direction des Laibacher CasinouereinZ auf Sonntag den 20, d. M. nm 3 Uhr nachmittags cine außerordentliche Gcneral-versanilnluug eiubcrufcu. Soferne letztere die Vorschläge der Direction, wie zu crwartcu steht, genehmigt und der Vertrag hiedurch in Mtigleit tritt, beabsichtigt der neue Pächter (ehemals Iahllelluer in der Casinorestauratiou. zuletzt Oberkellner im Hotel „zum schwarzen Roß" in Graz), die Casinorestauration mit 1. Mai d. I. zu eröffnen. — (Philharmonisches Konzert) Da5 fünfte und letzte Konzert der Phil harmonischen Gesellschaft in dieser Saison findet übermorgen den 7. April unter Mitwirkung des bekannten tüchtigen Cellisten Herrn Theobald Kretfchmann und des Sängers Herrn Franz Gerbic um 7 Uhr abends iin landschaftliche» Rrdouten-faale statt. Da» Programm weist folgende Nummern auf: 1.) N. Volkmann: Serenade Nr. 2. ^-äm-, für Streichinstrumente: ") ällc^ro moättl'iUo, 5) lUoItt, vivuco. c) Walzer. Epilog zu Schillers Gedichte „Der Graf'von Habs, bürg" verfaßt und iu Blattsorm burchzoen Druck vervielfältigen lassen. Exemplare diesrr kleinen Festgabe sind „zum Besten dcr Szegedmer" iu der A. Schaffer-schen Buchhandlung in Laibach zum Preise von b lr per Stück zu haben. — (Neue Leiche «beschau -Ordnung i» Laibach.) iüom 1. Mai d. I. an tritt in Laibach eine neue Leichenbeschau-Ordnung in Wirksamkeit' die wesentlichsten Bestimmungen derselben sind folgende: Jeder Todesfall ist sogleich innerhalb der üblichen AmtSstunben (8—12 und 3—0) beim städtischen Todtenbeschau-Amte am Rathause anzuzeigen, worauf letzteres den städtischen Beschau-Arzt zur Besichtigung der Leiche und Ausfertigung des Beschuuscheiues in die Wohnung entsendet. Dem Beschau-Arzte ist zu diesem Behufe, falls dem Tode eine ärztliche Behandlung vorausging, der vorschriftsmäßige Behandlungsschein des letzten ordinierenden Arztes einzuhändigen. Unter Vorweisung des Beschauscheines hat sich die anzeigende Partei hierauf nochmals beim Todtrn-deschreibcnnte zu melden und daselbst die Beerdiguugs. anweifung, ohne welche teiu Begräbnis stattfinden darf. einzuholen. Die für die Leichenbeschau und Todfalls' aufnähme festgesetzte Gebühr, von deren Entrichtung nur nachgewiesene Arme befreit sind. beträgt 1 fl, und ist sogleich im Todtenbeschreibamte zu erlegen. Dein Beschau-Arzte persöulich ist keine Gebühr zu entrichte». Etwa vorhandene, auf die Heimatberechtigung des Verstorbenen bezughabeude Documcnte find bei Erstattung der Anzeige im Todtenbcschreibamte vorzulegen. — (Van balismus,) Donnerstag gegen halb II Uhr abends gelang es der städtischen Sicherheits-wache, in de.r Lattermannsallee zwei Slovalen (Rastel-biuder) zu verhaften, welche die steinernen Bänke in der Lattcrmannsallee zertrümmerten. Drei derselben hatten die beide» Strolche nahezu ganz zugrunde gerichtet, andere theilweise beschädigt odcr von den Postamenten herunter gelöorfen. Der eine dcr beiden Slo-vaten benahm fich bei der Escortierung in den Polizeiarrest sehr cxcesfiv. — (Drei Weinkeller niedergebrannt.) In dem im Weiugebirge Bulooc bei Pangersgerm im politischen Beziltc l)ludol>5werth gelegenen Weinteller des Weingartenbesitzers Johann Gosenca aus Weindorf kam am 8. v. M, gegen 5 Uhr morgens ein Schadenfeuer zum Nusbruche, welches außer dem h/nannten ge-manerteu Keller auch die anstoßenden, aus Holz gebauten zwei Weinkeller des Grundbesitzers Martin Cimermancic aus Dolsch sammt den darin befindlichen 00 Eimern Wein, wovo» 2b dem letztgenannten Besitzer und 3ü dem Johann Gaswuda aus Kouc gehörten, vernichtete. Der hierdurch angerichtete Schaden trifft den Besitzer Gosenca mit 200 ft. und die beiden letzteren mit je 120 st. Von den Beschädigten war blos der erstgenannte bei der Grazer Versicherungsgesellschaft mit !80 st. versichert. Das Feuer soll durch Ueber-heiznug eines Ofens im Dachzlmmer des gemauerten Kellergebäudc» eutstaudeu sein. — (Depot verlegu ug.) Die Depotlompagnie des lrainisch-tärntuischen 33, FrldjägerbatailllinS ist vvn ihrer bisherigen Devutstation Stuckerau „ach Klagenfurt verlegt wurden und diesertage daselbst emgetroffen uud in der WaiseuhauSlaserne untergebrucht worden. — (Valvasor.) Vm, der im Verlage von I. Krajec iu Rudolfswerth erscheinenden, ihrer Beendigung in raschen Schritten zueilenden Wiederausgabe der Valuasor'schen Chronik liegt uns bereits die 54ste Licfernng vor. Dieselbe enthält das I l.Heft des INen Buches und ist mit ungewöhnlich zahlreichen, durchwegs recht gut ausgeführte» Holzschnitten versehen. Wir finden darin die Ansichten von nachstehenden, zumeist krainischen Schlössern: Osterberg bei Laibach (schon zu Valvasors Zeiten nur mehr Ruine), Pölland. Pahberg. Percm, Perensteiu, St. Peter bei Stciu, St. Peter am Walde (in Istrien). Pleterhof, Pleteriach. Podwein. Poganig. Poganiz. Pölaut, Ponowitsch. Preittenau. Prapretschhof, Preißcck, Prewald. Prestrauil, Nädlßel. iltadmannsdorf, Radlstcin, Ratschach, Raunach, Reifniz, Reittlsteiu. Neutteildurg uud Roseck. Für Szegedin. (Drittes Verzeichnis.) Für die Ueberschwemmteu in Szegedin sind uns noch zugekommen: Von Herrn Franz Malli, Hausbesitzer . . 10 sl. .. Georg Eduard Schmidt ... 5 , zufammen . 15 st- hiezu die in den beiden ersten Verzeichnissen ausgewiesenen Spenden Per......71 " Summe . 86 st- welchen Betrag wir heute an das l. l. Laudesprastdmm in Laibach abgeführt haben. __________Die Redaction der^aibach" Zeitung. Pwbclmchlcn! Das gefertigte Com't« beehrt sich hiemit zu den anläßlich der bevorstehenden Geme! n d e ra. ih 2 -wählen zu verailstaltenden Probewahlen em-zuladen. N6N Dieselben finden statt: Für den II. Wahlkörper: samstag äen ». April; für den I. Wahlkörpe?: Montazz äen 7. April. Beide Versammlungen, um deren pünktlichen und zahlreicken Besuch seitens der Herren verfassungstreuen Wähler dringend gebeten wird, werden in der (5 asino - N estaurat iou abgehalten und beginnen abends um halb acht Uhr. Laibach am 2. April 1879. Vom Central-Wahlcomito des constitutionellen Vereins. Eingesendet. Wanderers Hbschied. Als ich, aus fernem Land' hierher gewandert, Den Pilgerstab mit Bangen seitwärts legte, Vermeint' ich, gute Herzen erst zn werben, Und Liebe mir erringen erst zu müssen. Doch sich', bald fand der Fremdling wohnlich Htätt«, (Nenosj sie hier durch mehr als achtzehn Jahre, Nun zieh' ich sort, ins grüne Steirerland, Der Ruh' entgegen, die dem Greise noth. So lang' der morsche Wanderstali nicht bricht, Gedenk' ich des mir freundlichen Asyls, Gedenk' ich dankbar vieler froher Stunden, Die mich das schöne Laib ach lieh erleben. To led' denn wohl, du schöne „weihe" Siadt, In grüner Mark denkt dein ein scheidend Herz! Ist er gebrochen, dieser Wanderstab, — Dann deckt den Nand'rcr schon das kühle Arab. Laibach im April 1879. 3. il. sckmieäl. Neueste Post. Budapest, 4. April. Unterhaus. Auf die Interpel. lation betreffs der ostrumelischen Frage antwortete Tlsza, es seien Unterhandlungen im Zuge, doch könne er leine Mittheilungen machen, solange kein Beschluß gefahl worden. Zweck und Tendenz der Uüterhandlun-gm gchen am besten aus der Thatsache hervor, daß die Hauptrolle in den Verhandlungen England und Ocster-reich-Ungarn innehaben, deren Bestreben es ist, den Berliner Frieden auszuführen. Das Haus nahm die Antwort zur Kenntnis. Rom, 4. April. In der Kammer fortgesetzte längere Debatte über das Verhalten der Regierung gegen republikanische Vereine. Schließlich wnrde die Tages« oronung Spantigatti's, besagend, daß die Kammer nach den Erklärungen des Ministeriums zur Tagesordnung übergehe, mit 273 gegen 37 Stimmen an» genommen, nachdem mehrere erklärten, sie erblicken in dieser Tagesordnung ein Vertrauensvotum, andere dagegen erklärten, nur für den Wortlaut der Tagesordnung zu stimmen. Krakau, Z.April. (N. fr. Pr.) General Dren-telen erhielt, Petersburger Berichten gemäß, neuerdings einen Drohbrief, weshalb dessen um seilt Leben besorgte Tochter ihn zur Demission veranlaßte, die jedoch der Zar nicht angenommen hat. In Charkow ist eine neue Proclamation erschienen, worin die geheime Regierung jedem Freiheitsnnterdrücker den Tod androht. Alle Bemühungen zur Erforschung der Vollstrecker der TodesuUheüe werden als vergebens bezeichnet. P est, cl. April. Am Schlüsse der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses fand die Wahl der Einund-zwanzigerdeputation zur Abfassung einer Gratulations-adresse an Ihre Majestäten statt. Das Resultat der Wahl wird morgen bekannt gegeben werden. In der morgen stattfindenden Sitzung wird der Ministerpräsident sein Expose über das Szegediner Reconstructionswerk halten. Das Abgeordnetenhaus wird morgen oder übermorgen seine Sitzungen schließen, nnd werden die Ferien ans Antrag des Ministerpräsidenten bis 2tt. d. M. dauern. Scrajewo, >l. April. (Deutsche Ztg.) Das Regiment Heß verläßt heute nachmittags Serajewo mit der Bestimmung nach Görz. — Die Mörder des italienischen Konsuls Period werden am Samstag dnrch den Strang hingerichtet. Der Scharfrichter von Esseqg ist hier eingetroffen, um die Hinrichtung vorzn« nehmen. — Für die Verunglückten von Szegedin fand gestern ein großes Konzert statt, das einen namhaften Ertrag hatte. Rom, 3. April. (Deutsche Ztg.) Die Zusammenkunft der Königin von England mit dem italienischen Königspaare wird noch in der ersten Hälfte des April stattfinden. König Humbert und Königin Margaretha führen nach Stresa in die Villa der Herzogin von Genua. Von dort werden sie die Königin Victoria in Aavt>lio besuchen und diese wird in Stresa den Besuch erwidern. — Der Herzog von Aosta ist vorgestern zum Besuche der Königin in Baveno angekommen. Daselbst werden ferner erwartet: Herzog und Hozogin von l5onnanght und der Kronprinz von Deutschland. London, 3. April. (N. fr. Pr.) Der heutige Stand der Verhandlungen über die gemischte Occupation ist, wie ich aus authentischer Quelle erfahre, folgender: England und Oesterreich sind über die Nothwendigkeit der gemischten Occupation völlig einig. Dieselben stellen der Pforte vor, wenn sie dcr Occupation widerstrebe, so sei sie übel beratheil, deun allein könnte sie gegen die feindseligen Elemente Ostrumeliens nichts versuchen, da sie kein Geld habe nnd ihre Armee desorganisiert sei. Ruhige Zustände in Ostrumclien könnten nach dem Abzüge der Russen nur durch die gemischte Occupation herbeigeführt werden. Deshalb beharren England und Oesterreich auf derselben. Der türkische Vorschlag einer Verlängernng der Vollmachten der internationalen Kominission biete keine Garantie für die Ruhe, da die Kommission keine Truppen zu ihrer Verfügung habe. Bukarest, 3. April. Der Senat hat die Convention inbetreff der ungarisch-rumänischen Eisenbahn-Anschlüsse angenommen. Tirnowo, 3. April. (Pol. Korr.) Die bulgarische Notablenversammlnng hat gestern den Bericht der Kommission, welcher Aenderungen an dem rnssischen Organisationsstatute vorschlägt, nach einer sehr erregten Debatte mit Majorität verworfen. Unmittelbar darauf wurde in die Spezialberathung des Statuts eingegangen. Konstantinopel, 3. April. (Pol. Korr.) Hobart Pascha soll dazn designiert sein, das eigenhändige Schreiben des Sultans an die Königin Victoria nach Italien zn überbringen. Athen. 2. April. In Beantwortung einer von Epiroten überreichten Adresse sagte der König, er hoffe, die Mächte werden kein Unrecht begehen, indem sie nicht alle Theile Thessaliens und Ernrns, mit Inbegriff Ianina's, wie dies der Berliner Eongreß festsetzte, mit Griechenland vereinigen. Telegrafischer Wechselkurs vom 4. April. Papier - Rente 65 45. — Silber - Rente 65 70. - Gold» Rente 77 65. - 18«0er Staats.Aulel>cn 118--. — Bank.Aclicn 8ii5. - Kredit-Actirn 24720. — London 117 . — Silber - —. K. l Münz. Dukaten 5 52. - 20. Franken - Stücke 93<)l/,. — 1U0864er Lose 15250. österreichische Rente in Papier 65 40. Staalsbahn 256 50. Nordbahü 217' . 20^rankcnsl>i^e 930»/,, ungar. Krcdilactien 228-50, österreichische ssrnncobank —'—, österreichische Anglobanl 105.50. Lombarden 67 75, Uni „bank 75-, Lloydacticn 656 —, türkische i!osc 21'-. Commui,,,! Anlehen 107'90. Egyptische —, VollnciNl'7? 60. ili'Mrischc (°>> !->n'!ite 88 65. Nuhig. Anftekommene Fremde. Am 4. April. _,.„.. Hotel Stadt Wien. Graf Attems, t. l. Kämmerer. Goiz. Kraloustl) nnd Hirschseld. Kflte. Wien. H,tel Europa. Dr, Glax. Universitätsdocent. Graz . , «aierischer Hof. Menahem, Iapha. — Neymaier, Nei,c»" Hamburg. «««, Mohren. Vellina Peter und Äellina Joses, Villach. "^ Plan. - Posche Anna. Nasscnfusl. — Äenigcr. Dornegg Liebhauser, Bostaszet. — Kasteliz, Trieft. A. Kaiser von Oesterreich. Dringula, Beamter, Traunil- -- ^ ternel, Besitzer, Kirchheim. ^_^^—^-^ Verstorbene. Den 2. April. Antonia Najc. prov. ZwangSarb" ' anstalts Aussche.slind. 3 I., Elefantengasfe Nr. ^. "iW^j. Den 4. März. Johanna Melxner. l. k, Postos '"5 Tochter. 7 I. 2 Mon., Bahnhofgasse Nr, 24. Diphthong Gustav Schlehan, l. t. Acrgdirettor in Pension, 62 I„ " Markt Nr. 24, Lungenlähmung. Korrespondenz der Redaction. Nluliww ^r> 4. 2 „ N. 725 20 -^12 8 OSO, heftig bewölkt Dgl" !) ., Ab. 728 I!) -<- 8-0 O. schwach bewölkt Morgens Nebel, dann abwechselnd Sonncnschci», li^ M Regen, heftiger SO. Das Tagcsmittel der Wärme -^ »^. 02' unter dem Normals_________^^^,________—-^"^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Bamdelö^. » Danksagung. > ^ Für die zahlreiche Betheiligung an dem "^ W W gräbnisse des Hräuleins M ^ l. l. Lehrerin, W W am 2. d. M.. sowie für die vielen Kranzspenden » W sagen allen, insbesondere dein P. t. Lehrkörper, M ^ Lehrer» nud Lchrerinncn'Aildungsanstalt und o ^ M übrigen hiesigen Anstalten den herzlichsten Dani « W die trauernde» Hinterbliebene". > W Laibach, !l. April 1879. M W Allen Frennden und Bekannten gebe >cli l'"' W W mit die traurige Nachricht, daß Gott dcr w >""^ W W tigc gestern nachts mein innigstgeliebleS I'l" » W jähriges Kind W W Johanna D W ltach zweitägigem Leiden an der Diphthcritis zu W >W genommen hat. W W Laibach, ü. April 1879. > » Johann Meizner, » > l. l. NoNbeamler. >> ^nvst>n^t>vl^>t '^len, ^!, April (l Ul,r.) Der Anlllgemarlt und speziell die Rentenplipiere bewahrten die Haussetendenz, und alls diesem Gebiete war dcr Umsatz bcdeittc» , <^/l^NVcil^l. waren Werthe lokalen Charakters thcilweise bedeutend matter. ^^-^-^3^ «selb waic Papierrcnte........ 64 9°, 65 05 Silberrente........ 65 50 ^560 woldrente......... 77 l«ns Lbllllatiouen. ööhmen........ 102 - W3 — Niederöstcrrcich . I04.'.0 105 — Galizien....... 88 88-30 Siebenbürgen....... <8 - 78 i>0 Temeser Banai...... 7025 7975 Ungarn.......... 84'— 84 7t, lNltieu von Vanls». O«ll> War, Angloüslerr. Bank.....103 10325 Kreditanstalt .......246 50 246 75 Depositenbank.......160 162- Kreditanstalt, nngar.....U2925 22950 Oesterreichisch»ungarische Vanl 80t» - 807 Unionbant ........75 - 7525 Vcrkehrsbanl.......109 50 110 50 Wiener Bankverein.....115 25 115'50 Octien vsn trausportUnternch mungen. Velb Wale Nlföld'Bahn .......124 - 12450 Donllu.Danrpfschiff.'Gesellschaft 569 571 ,'»l,al,n.....17675 l??2.'. «elb war« Ferdinands »Nordbahn . . 2157 2170 -Hranz.Ioseph.Bahn .... l3850 139 -lÄalizische Karl«Ludwig» Bahn 233- ^ 233 25 Kaschau-Ooerberger Ba^n . . 107 75 108 25 Lemberg-Hzcrnowihcr Bahn . 129- ^ »29 50 Lloyd - Gesellschaft.....653—655 Oesterr. Nordniestbahn . . . 12175 122- Rudolfs'Nahn.......13050 131 - Ttaatsbahn........25650 25675 Südbahn.........68 - 6825 Theisl'Bahn........195 50 196 - Ungar.-galiz. Verbindungsbahn 90 25 90^.0 Ungarische Nordostbahn . , . 1202!» l20 75 Wiener Tramwalj-^esellsch. . l80 75 l81 — Pfandbriefe. Allg.öst.Bodenkreditanst.(i,Gd.) 114-50 115- - „ „ ^ li.B.-V.) 98-- 98 50 Ocsterrcichisch. ungarische Bai.k 100 40 100 «0 Ung. Vodentrcdit'Inst, (B.-A.) 96 75 — - PrioritatoDbliaalionen. Elisabcth°Ä. 1. Em.....9425 9450 Ferd.-Nordb. in Silber . . . 103 50 104 — ^n,ii'^uleul».Blll)u «9 60 89 75 Mas, ^arl-Ludwig Ä, ', E">, W"^' 90^ Oesterr. Nordwrst.Bah» - - A^ ii"'^ Sieuenbürger Bahn - - - i,'.? - ^ ,)<; Staatsbahn 1. Em. > - j,^, .. U?^ Südbahn »3«/...... ,/,^90 1<" Devisen. „i»i 56 sl, .<.. Aus dcnlschc Plätze . — ' .zgW l". London, kurze Sicht ' ,>69'1 ^.,<, London, langf Sicht . - - ^ggo 4" Paris........' ' welossrten. Dukaten . . . 5 fl. ü2 ".5^,./.. Napuleonsd'or , 9 ^ >>" " Deutsche Reichs- 5? « " . Noten .... 57 , -" " ^00 ^ ^ Silbergulden . , 100 „ ^" - Krainische Gn...dcntlastungs'0^g"t' Oeld 9150. Ware ^. l)" itredit 246 2b bis 246 50. «Ngl° Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente 65' bis 6510. Silberreute G5L5 bis 65 75. Goldrente ??20 bis 77 25. 102ii5 Lvndon 116 90 bis 117 -. Napoleons 9 30 bis 9 30:/.. Silier 1W— bis 10»—.