Rummer 37. Pettau, den 15. September 1895. VI. Jahrgang. PettauerZeitung erscheint jeden Sonntag. frei! fix ®rttg »»» Serl», W. VIanke. v«chh«»»l»»g, Hauptplatz «». S. Handschriften werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. — VeikrSge sind erwünscht und wollen längsten» bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. Vertretung der .Pettauer Zeitung" für «raz und Umgebung bei: L«d»i, von Tchinhofer in Graz, ?»orzasse «r. 6. Allerlei Hilfsmittel. Die „®. Iflpft." brachte unlängst einen Artikel unter der Epitzmarke: „Gründet Wein-markte" und der Verfasser desselben sucht die Nütz-lichkeit solcher Institutionen an den Weinmärkte» in Niederösterreich, Tirol und neuerlich in Jstrien nachzuweisen. Wir erinnern daran, das« der Pettauer Landwirtschast«-Verein auch für unseren Wembaubezirk Ähnliche« in« Auge gefaßt hat. Die „Deutsche Zeitung" bringt die Meldung, das» dem'steirifchen Landtage neuerlich ein Gesetz» entwurs über die Änderung der Jagd- und der Jagdschäden-Vorschriften selten« der Regierung zu-gehen werde, nachdem der frühere wegen der Opposition der Großgrundbesitzer, die auch große Jagdherren sind, zurückgezogen worden war! In-dessen sind so viele Klage» und Beschwerden der bäuerlichen Grundbesitzer bis zum Ministerium gelangt, dass dasselbe gut oder übel dem steirischen Landtage einen neuen Jagdgesetzentwurf zur Be-rathung vorlegt. Wenn -die «?i«märftr da« bleiben würde», als waS sie gedacht sind, dann allerdings würden sie den kleinen Weinproduzenten manche Vortheile gewähren, allein, wen» sich die Groß-Spekulatjon derselbe» beniächtigt, wa» durchaus nicht schloffen ist. dann werden sie für den AHibauer das werden, was die ,Saatenmärtte"Akir den Ackerbauer sind, ein AuSbeutungSinstituUstuS dem die Groß-Spekulante» ihren fetten ReHh ziehe», wie beim Eaatenmarkte. Ob die neue Jagdgesetzvorlage Gnade finden 'n Großbauern seine Buam. Von Gustav Hornig Dass dö Kinder von oan und denselbich'n Badern nöt gleich g'rath'n, iS a alte Haub'n, weil in an jed'n Mensch'» a ander'S Gmüath. a and're Leidenschaft, mit oan Wort a and'rer Mensch steckt. Wann'« Enk a bisSl umschaut« in Ort. hab't« gle>' a g'waltig'S Beispül dafür. IS nöd unsan Bnagamosta sei Z>indl a großa Professa wurd'n der so vül g'fcheite Büacha schreib'» thuat, während-deff» fei guata Bruada Mich'l, da Dorflump, »ur da und dort'n auf an BezirkSg'richt sein' Nam' unter '« Protokoll schreibt — wann 'S eam wieda amal weg'n Schnall'ndruck'n oder gar Schnipsn glaset ham. Nöd wahr. döS stimmt? No alsdann. Und hiazt'n will i Enk von Hochmayer und seine zwoa Buam dazähl'n. Da Hochmayer-Beit iS in Oberöst'reichisch'n > drinnat a stoanreicha Großbaua. der g'wis« weit ^mehr hat. al« döganz'n Cavalier in ihre G'schlösser lumadum. Dessenthalb'n aber i« er do da schlichte ^aua blieb'n, kennt geg'n seine Dienstleut' koan lötulz und koa Protzerei, valangt streng, wo» recht I« und i» wia da ledige Teuf'l hlnta feina Wirtschaft Mk Schau'n und schaffn von fruah bi« auf o' Möcht, dös i« fei' oanzige Freud.' Nur nach au«-wärt« i« er da reiche Großbaua und zoag't« den Leut'n nua z' guat, wer und was er >s I war wird vor den Auge» der große» Jagdherren, die der Mehrzahl nach konservativ sind nnd daher der feudal-clerikalen BundeSgenvffenfchaft im Landtage sicher sein können, hängt von der Art der Bestimmungen ab. welche dieser neue Jagdgefetz-und Wildscyadenersatz-Entwurs enthält. Wird derselbe angenommen, dann können die Landwirte, welche nicht zum Großgrundbesitze zählen, im vorhinein überzeugt sein, dass für sie wenig herausschauen wird. Alle« daS sind Hilfsmittel, mit denen die österreichische Landwirtschaft kaum mehr zu retten sein wird und ob der Ackerbauminister im neuen Cabinete Badeni der Mann sein wird, der österr. Landwirtschaft auf die Beine zu helfen, muß er erst beweisen. Graf Ledebur soll ein ausgezeichneter Ökonom sein; nun Österreich hat noch viele auS-ezeichnete Ökonomen, die ihre großen Güter muster-aft bewirtschaften, aber es ist etwas andere«, einen Gütercomplex und sei er noch so groß, musterhaft zu bewirtschaften und etwas anderes, der in den letzten Zügen liegenden Landwirtschaft Österreich« ans die Beine zu helfen. Als Guts-Herr kann Graf Ledebur thun u,i« er für gut und ersprießlich hält und kann vom Verwalter /Jus zum Knecht berab jeden sofon entlassen, der M f'i'ten Anordnungen nicht fü,en will. Al« Ackeri Minister kann er die allet5esten Gesetz-entwi.^ vorlegen: wenn sie der Regierungspartei nicht ^neh»i sind. • "erden sie einfach na aela gelegt Und seit wai..i waren den Herren Cott« servativen, Liberalen und polnischen Schlachzize.. a Jahr lang Knecht bei eam und wa« i heut kann, hab' i bei eam g'lernt. Da oani Bua von Veit hat in da Stadt Wean auf'n Doetor g'studirt — wia i keama bin, scho an d' fufzeh» Iahrln. O mei! Wa« hat der '» Jahr hiedurch für an Schüpl Geld g'fchickt kriagt; i moa». a vier oder fünf Taufender langen da gar nöd. All'S hat der guat? Bertl zum Verexperimentier'n braucht, wia er g'schrieb'n hat. Berexperimentier'n. das« OeS wisSt'S. boaßt auf guat deutsch vaputz'n. No. da guate Boda Hot richti glaubt, sei' Bua braucht so viel Geld zum Studier'n und hat holt fleißi Haar lass'n. Und wia i amol in Hochmayer-Beit g'frogt hab', wie lang den» da Herr Suhn auf'n Doctahuat no' wart'» muss, moant er: Ja Naz, dös vastehst Du nöt. ohnehin sowieso, 'S eS a nöt zum valangen von an Knecht. Woast, da Bertl it a so brav und guat in Studieren, das« 'n seine Professor rein al« ein guat'« Beispiel für dö ander'«, dö nix lerna woll'n, drinnat g'balt'n. Sunst war er ohnehin und sowieso längst scho' firti." Aba, döS viele, viele Geld für'« — Berexperimentirn? han i g'fragt. „MuasS sein. Muass ohnehin und sowieso sein. A»S d' Büacha alloan lernt oanS nix ganz. Und nocha. kann i 'S ja Gott sei Dank thuan. Hiatzt'n muasS i eam sogar a Reitpferd kauf'n fiir's weite Experimentier'». Soll's hab'n. — ohnehin und sowieso." Wer aba in da Weanstadt drinnat brav nix Gesetzentwürfe genehm, welche daS Wohl de« kleinen Grundbesitze« bezweckte»? Ein freier, wohlhabender Bauernstand! Da« ist'S ja, was diese Herreit am meisten fürchten, denn mit der Unabhängigkeit des Bauernstandes geht ibre Herrschaft über denselben verloren, die Herrschaft, welcher allein sie noch ihre heutige Bedeutung verdanken. Sie werden also nie etwa« thun, was gegen ihr eigene« Interesse ist. In Osterreich leben 141 Millionen Menschen von der Landwirtschaft und ihren Nebenzweigen, das ist 57 3 Perzent der ganzen Bevölkerung von 246 Millionen CisleithanienS. Von der Land-wirtschaft, die den unbeweglichen Besitz eines Volkes hauptsächlich darstellt. Wie aber ist dieser unbewegliche Besitz gegenüber dem mobilem Capitale in Osterreich besteuert? Ein Geldmann, der 10.000 fl. auf Zinsen anlegt, findet sein Capital bei 6*/# nach 13 Jahren verdoppelt und in 40 fahren ist eS mit Zins und ZinseS»infen auf 84.000 fl. gewachsen. Welchen Ertrag bringt ein Bauerngut im Werte von 10.000 fl. in 40 Jahren? Eine Reihe von Mißjahren oder schädigenden Naturereignissen, welche dem mobilen Capitale nicht nur nicht schaden, sondern bei de? bekannten Praxis noch nützen, bringt die Wirt-schaft unter den Haminer. Unter der Last der Schulden, die für unsere Reichshälfte allein 3000 Millionen an privaten W'Zl- "fcT Hypothekarschulden betragen, für welche allein 126 Millionen jährlich an Zinsen von der Landwirtschast aufgebracht werde» müssen, bricht g'lernt hat. dSS war da Bertl. Sei Muata hat'« recht guat g'wüftt; aber z'sag'n hat sö sie nix traut, weil'« nix «'nutzt hätt'I Da guate Bertl hat wia a Fürscht in da Stadt d'rinn giebt, alle Fünse schön g'rad sein lass'n und in reichen Vodarn fleißi anzapft. Sei' Bruada. da Pepi, hat dahoam fleißi in da Wirt» schaft mitgljols'n, g'arbeit wia da letzti Knecht und dabei fast «' ganze Jahr si' koan rechtschaffnen Trunk Bier vagnnt. War da Kirta oder sunst a Gaudi, da Pepi i« g'wis« nöt dabeig'we'n. Dahoam i« er g'steckt a jede freie Stund, und a G'spusi mit oana Dirn Hot er scho' nöt g'habt. Wia ost hat eahm da Boda an Fünfer in d' Hand druckt und g'sagt: „Geh do u»ter d' Leut. Pepi, uuterhalt' Di' a wengerl. Wirst mir sunst z'vanseitert. z'todtfchlachti. Bist oh»ehin und sowieso a jung'« Bluat! „LasS'S Radl a bisSl laufn." Ja, surtganga iS da Pepi freili — aba nöd inS WirtShauS, sondern zun Bach hat er si' abig'setzt und nach oana Stund' war er scho' wida dahoam und Hot sein Fünfer zum andern Ersparten in die Truch'n g'spirrt. „A so wirst mir a Duckmäuser! hat da Boda oamal recht bös zu eam y'sagt. „A jo geht'S ohnehin und sowieso nöt weita Hiatzt'n bist bal' neunzehne — und wann D' willst oamal a urdentliche Mann werd'n, muasSt a wengerl d' Welt kinna lerna. A bisSl auStob'n muass a Jeda ohnehin nnd sowieso. AlSdann, da hast zwoa Hundata und dö vaputzt ma in Linz drein. dir österreichische Landwirtschaft zusammen und zu dieser enormen Last an Jahreszinsen kommen noch 37 Millionen Grundsteuern, die Lande»- und Gemeindeumlagen, die Schulbciträge, die Summen für die Feuer-, Hagel- und andere Versicherungen und der Bedarf für Haus und Wirtschaft. Der Bodrnrrinertrag ist in Österreich amtlich mit beiläufig 164 Millionen festgestellt. Er wird von den obigen Ausgaben weit übertroffen. Die Landwirtschaft in Oesterreich ist heute bis Über den Kopf verschuldet und trotzdem wehren sich die sogenannten „Freunde der Landwirtschaft", dir Judenliberalen, gegen eine ausgiebige Besteuerung des mobilen Capitales, die eonservativen Feudal-Herren gegen die Milderung oder Aufhrbuim von veralteten Gesetzen und Rechten, wie es z. B. das heutige Jagdgefetz ist, welche die Landwirtschaft nicht nur schädigen, sondern in manchen Gegenden einfach zugrunde richten, mit.Händen und Füßen. Und die Verbündeten des eonservativen Feudaladels, auf die der Bauer am meiste» vertraut, die halfen und helfen getreulich mit. Uns an« diesen Herren wird auch die künftige Regierungspartei bestehen. Seit den letzten 25 Jahren wurden in Österreich, d. i. in der diesseitigen Reichshälste, allein 181.673 Bauernwirtschaften zwangsweise verkauft I Und Jahr um Jahr kommen 10.000 bis 14.000 Realbesitzc auf die Gaut. Da helfen Mittel wie die eingangs erwähnten der österreichische» Landwirtschaft auch nicht mehr auf den grünen Zweig und solange die Landwirte sich im ^ReichSrathe durch „Herren", gleichviel welchen Standes, vertreten lassen, werden sie aus einen grünen Zweig auch nicht kommen, weil eben diese Herren denn doch nicht so naiv sind, gegen ihre eigenen Interessen zu arbeiten, um die der Landwirte zu fördern. Von der Monatsversammlung der Thierärzte in Steiermark. Wie in der lrPtrn Nummer angekllndet, hielten die Veterinäre Steiermarks ihre Monats-Versammlung am 7. und ti. d. M. in Pettau ab. Es waren im ganzen gegen 30 Herren erschienen. Dir bereits Samstag Nachmittag Angekom-menen sende» sich nach 7 Uhr abends zur Be-fprechnng verschiedener Standesfragen und folgenden gemeinsamen Souper im Clubzimmer des Hotels „Osterberger" zusammen. Sonntag Früh machten die Herren einen Spaziergana über Schloß Ober-pettau nach dem „Marieichofe", besahen sich die dortige» Stallanlagen und die Geflügel-Mastanstalt n»d kamen gegen 10 Uhr vormittags im Saale der Restanration „SchweizerhauS" im VoltSgarteu zu einem Frühschoppen zusammen. Meinethalb'n in acht Tag'. Schreibst halt nvcha wida uni a Geld, wanii'S Dir in Linz gut g'fallt. Und waiinst an Tausender vabrauchst, liegt a »ix d'ra» — oh»ehi» und sowieso. So und hiatzt'n fahr' a! Da Pepi hat mit an süaßiauern G'sicht sein ötofferl ein'packt »nd iS auf Linz g'fahr'n. Denn fort hat er müass'n. . - So san a vierzehn Tag' vergangan; wer oba um koa Geld g'schrieb'n hat. dös war pünktli' da Pepi. „Was da Bua nur treibt?" hat beim Nacht-mahl da Großbauer gesagt; „er wird st' do guat unterhalt'»? Muata. schreib eahm do. ob er koa Geld nöd braucht Und in Bertl schickt'S dö sechs-hundert Gulden, aber glei'; er braucht'S zu oana Studier-Roas'. döS mach'»". Da Pepi hat glei z'rnckg'schrieb'n, das» eah», recht guat geht, das» eahm Linz g'fallt urd dass er alle Tag a fünf, a sechs Stund' in WirtShau« iS. Aba Geld soll'» s' eahm no koanS nöd schick'»; er hätt' »o übrigS gnua. „Siagst, Alte." sagt da Veit ganz lnsti, ..da Kops iS in Pepi do endli' anfgangu». Alle Tag' sechs Stund' im Wirtshaus, no dazua in Linz, da fiacht er, da lernt er was und wann er nacha wida hoanikimmt. schmeckt eahm d' Arbeit um» dreifache. Dass er no a Geld hat, g'frent mi' eigentli', weil i' fiach. dass der äußerst animirt verlief und zu dem Herr Bürge» ineister Jos Ornig und der ebenfalls ge-ladene Redacteur I. Felfuer erschienen waren. Herr k. k. BezirkSthierarzt von Marburg drückte in lebhaften Worten seine Genugthuung über die gestrige herzliche Begrüßung der Thierärzte durch den Herrn Bürgermeister aus und brachte ihn» ein Hoch, worauf derselbe in launigen Worten dankte, hervorhebend, das» e» ihn vom Herzen freue, dass es den Herren in Pettau sehr gut gefalle und die Wahl als Vorort für die diesmalige Monatsvcrsa»u»lu»g auf unsere Stadt gefallen ja; er wünsche und hoffe, vass es nicht das letzte Mal gewesen. Redacteur Felsner brachte einen Ttinkspruch auf die im besten Rufe stehende» Veterinäre der Steiermark aus. Herr k k. StatthaltereiConzipist Thierarzt Slowak dankte Herrn k. k. BezirkSthierarzt Czak, dass er die Collegen nach Pettau geladen habe, wo eS allen ganz ausnehmend gefalle. Alle Reden wurden mit lebhaftem Beifalle begrüßt, dann setzte sich einer da Heue» ans Clavier und e» stiegen allerlei ulkige Lieder uud Couplets. Es war hoch am Mittage, als die Herren nach der Stadt aufbrachen uud unter Führung des Herr» Bürgermeisters das Bild der Stadt Pettau im Sparkassajaale, baun später unter Führung des Redacteuis Felsner das städtische Museum uud zwar beide Abtheilungen „Local-und Ferk-Museuu»" besuchte», wo sie sich über die Sammlungen sowohl, wie über die Art der Eintheilung derselbe» lebhast befriedigt zeigten. Sodann gierigen die Herren z»n> Mittagessen in verschiedene Gasthäuser und unternahmen nach 2 Uhr Nachmittag eine» Ausflug »ach dein Schlosse Wurmberg. Da die Thierärzte von» „Fremden-verkehrsvereine" zum nachmittägigen Concerte im Voltsgarlen geladen waren, kamen die Herren, welche nicht durch Dienstcsrücksichte» zur Abreise gezwungen waren, nach der Rücklehr von Wurm-berg die>er Einladung »ach nnd benützten sodann den Nachlschnellzng zur Rückreise. Wir coustatiren mit Vergnüge», dass die Herren Thietärzle da Steiermark »ach ihrer Ver-stcheruug die angenehmsten Eindrücke von Pettau mit nachhause »ahme» und hoffen, das» es nicht das letzte Mal war. das» wir sie als liebe Gäste in den Mauern unserer Stadt begrüßen konnte». Der Ausflug der Sektion Marburg des Bereutes der österr. Eifenbahnbeamten. Das ivar ei» fröhlicher Sonntag, der die liebwerthen Gäste des österreichischen Eisenbahn-Beamten-Vereines nach Pettau brachte und dass es ei» lustiger Abend wurde, dafür sorgten die Ausflügler in der allerbesten Art. Sie brachten er vanünfti' leb'» thust; nöt kartelt uud nöt in Menschern »achirennt. Wannst rahm aba wieda schreibst, Altr, leg rahm an» Herz, das» er nöt eppa knausert und si' anschau» lasst. Er soll nia vergess'n, dass er i» Großbauern Hochmayer.Beit sei Snhn i«. Er därf scho' noblicher ansdrahn und soll nur frei 'raus um a Geld schreib'», wann'S zum Hapern anhebt." Wia endli' dö vier Woch'n um waren, iS da Pepi wieda hvamkemma, ganz ab'brennt im G'sicht und g'sund, wia a Forrell'n im Waldbach draußhi. Dö Freud, wa« d' Alt'n g'habt Hain! Alsdann, bist richti anskemma mit dö zwoa Huuderter, Pepi". sagt da Großbauer; hast Da do nix a'geh'n lass'n. «na? Red', red', was hast denn all's 'than in Linz drein?" „Schön war'», gibt da Pepi znr Antwurt, „und g'failt hat mir a »ix. Aba dö zwoa Hundata dö zwoa Hundata. dö hab' i a wieda mit bracht." „W—a—a—«?!" schreit da Veit, ganz roth im G'sicht und dawischt sein Bnam bei da Jrchs'n. „Wirst do nöd — kartelt ham? Sel', Bua, war'» Oanzige, wa» i' Dir nöd vazaig'n kunnt." „Na Vada; 'sel iS mei Gusto nöd. Vor'n Karteln granSt ma. Aba Keg'ln ausg'setzt hab' i' dö ganz'n vier Woch'n und döS hat ma g'rad mei' Leb'n trag'n!" drei Dinge mit. welche überall einen lustigen Anfang und ein frohes Ende verbürgen: das Herrlichsie Spätsommerwetter, sprudelnden Humor und eine große Zahl der liebenswürdigsten Damen. Und weil sie auch noch ein vortrefflich geschulte» Quartett der „Südbahnliedertafel" bei sich hatten, ivar an ein Mißlingen diesrS Ausfluges kaum zu denken. Das» sich aber dieser Ausflug zu einem ganz solennen Festabende herauswachsen würde, das erwarteten ^selbst die Optimisten nicht. Und doch war der Sonntagabend ein Fest im aller-besten Sinne des Wortes, weil — die gute Laune das Arrangement und der Zufall die Anweisung der Plätze übernommen hatte; der Zufall, welcher sich besser darauf versteht, als der geschulteste Hosceremonienmeister. Freilich die Ausflügler waren Eisenbahnbeanite aller Branchen und der Eisen-bahnbeamte ist im besten Sinne des Worte» ein Weltmensch, der von all dem geschraubten Firlefanz groß- und kleinstädtischer Festmeier nicht viel hält und aus Ausflügen niemals die RungSliste und de» SchematisinuS mitnimmt. — Den ankommenden Zug erwarteten Herr Bürgermeister Ornig und eine Anzahl von Mit-gliedern de» „VerschönernngS- und Fremdenverkehrs-Bereines" mit der Musikkapelle am Perron de» Bahnhofes und als der Train heranrollte. schmetterte den Ausflüglern ei» flotter Marsch den Willkomm entgegen, damit war der fröhliche Anfang gemacht. Uurze Vorstellungen, herzliche Begrüßung zwischen Verwandten und alten Freunden, ei» jubelndes „Grüß Gott", vom initgekomntenen Sängerquartett angestimmt und im Chorr mitgesungen und bnnt durcheinander Herren und Damen, Verwandte, Freunde. Bekannte uud gegenseitig Wildfremd«, wie sich'S eben traf, zog man der Stadt zu. durch die Ungarthor,',asse, über den Florianiplatz. durch die Kirchengasse nach dem Hauptplatze, da löste sich der Zug auch schon in Gruppen aus, welche dahin nnd dorthin zogen. Diese zu einen« Schöpplei» kühle» Biere» »ach der etwas heiße» Fahrt durch'S sonnige Drauseld, jene hinab in die Badeanstalt, ein frisch.^ Draubad zu nehmen. Ei» Schwärm zum alten Stadtthurm, die anderthalbtausendjährigen Denkmale au» der Glanzzeit des alte» Petovium zu besehen, ei» aiiderer Schwärm in'» Museum, wieder ein andcrer nach dem Schloße Ober-pettau hinauf. Aber hier oder dort, zum Bier, in'» Bad. zu den Römersteinen, auf den Schloßberg, in'S Museum, wo Herr Professor Ferk und seine Frau Gemahlin selbst die Besucher erwarteten, — überallhin war'S ein Vergnügen die liebwerthen Gäste zu begleiten, denn alle zeigten ei» lebhaftes Interesse für die Stadt uud was sie bieten konnte und das» da» Interesse ein ungekünstelte« war, bewiesen die vielen Frage», welche gerade deshalb Hiatzt'n aber hätt's in Großbauern seg'n soll'n, wia der in d' Höh' ganga i». Wegagstöß'n hat er in Pepi und in Tisch hat er einig'haut, das» alle Fenster g'sck)eppert ham. „Soakrafix eini! Dö Schand' hast Du mir anthan? .Haha! Da Hofinayer Pepi Keg'ln ausg'setzt sür a paar nodige Beamte und vacierende Schneider-gsell'n! Keg'ln ausgsetzt! Hahaha! Um fünf Sechserln und a halbe Bier! Bua! Bua? A bisSl was las» i mir scho' g'fall'n; aba wa» ohnehin und sowieso z'viel i», döS i» amol z'viel. 's Maul halt, Du Soakra, wenn da Großbauer reden thuat — Pepi! Du gehst niir stanterbene a»S dö Aug'n. An Keglauffetzer brauch' i auf mein Hof nöd. In Hiarbst müafstest eh zum Militär. Geh glei'. Mach' 'Deine drei Jahrln bei dö Dragoner — aba Geld, Pepi, dass Du'S nur woaßt, kriagst in dera Zeit von mir nöd oan luckerten Heller." — Der Tag war damals recht schiach. Mi' hat nur die Großbäuerin dabarmt, dö um ihr'n Pepi gar so g'jammert hat. Aba 'S hat nix g'nutzt', da liabe Pepi hat fort müass'n. Heunt nach fünf Jahr' i» derselbichte Pepi da Großbauer selber, g'rad' a so tüchti' und arbei»?freudi, wia sei Vater war — der '» Doctorwer'n von sein Bertl richti' nimmer dalebt hat. — Der Bertl selber aber a nöd. Denn da guate umsolieber beantw"^,! würben, weil sie lebhaste Theilnahme ausdrückten. Es ist ei» wahre« Vergnügen solche Gaste zu führen. J>» Vollsgarten gieng es bereits lebhaft zu, als d>e erste» Grupp«-» der Ausflügler hinaus-kamen und jetzt würden wir, wen» wir nicht pro domo schrieben, mit der allei lebhaftesten Genugthuung die Urtheile wiederhole», welche die zn Besuch gekommenen Gäste. Herren und Dame» über die Stadt und allc« was sie da gesehen hatte» fällten. ES war uneingeschränktes Lob und dieses gipfelte in Vergleichen, welche Pettau so schmeichel-hast waren, als ma» sich daS nur immer wünschen kann. AlS der letzte Trupp von seinem Rundgange durch die Stadt in den VolkSgarte» kain, war die Musik bereits in den oberen Pavillon über-siedelt und der Saal fühlte sich mehr und mehr. Viele Herren und Damen hatten sich nicht Zeit genommen, in der Stadt selbst Rast zu halten »nd so sehnte» si, sich natürlich nach einen frischen Trnnk und einen Bissen zu esse». Wir wollen uns nicht die gute Laune verderben, indem wir wieder an der kopflosen Wirtschaft herumnergeln. aber wir möchten denn doch bitten, sich endlich den Anforderungen gewachsen zu zeige», die man a» ein Restaurant stelle» muss. Die vortreffliche Laune der fremde» Gaste hals über die Entgleisung in der Küche. — den» die Bedienung trug keine Schuld, — ziemlich rasch hinübel Man wandte seine volle Aufmerksamkeit zuerst der Musik zu. die wie immer vor-züglich spielte und rauschenden Beisall erntete, der sich zuletzt zu einem wahren Beifallsjubel verdichtete. Mit der Musik wetteiferte das mitgekommen? Onarlet« der „Südbahn-Liedertafel". deren Vor-ttäge Nummer für Nummer stürmischen Applaus herausforderte». Es war geradezu staunenswert, mit welchem „Elan" die Eapelle bei jedem neuen Stücke ein-setzte und ohne die geringste Spur von Ermüdung, da« wunderhübsche Programm bi« zur letzten Note durchführte,' obgleich eS eine ungewöhnliche Reichhaltigkeit auswies. Ebenso bewuudernSwert waren die vortrefflich geschulten Sänger, die, anstatt allmählig zu er-malten, w«S sehr begreiflich gewesen wäre, bei jedem neuen Vortrage srischer einsetzten. Was sollen wir von der Stimmung der uns so ungemei« rasch lieb und sympathisch gewordenen Ausflügler fage»? Sie hatte» gute Laune mit-gebracht, gut. aber wie diefe gute Laune progressiv zum Frohsinne, zu fröhliche» Heiterkeit und erdlich zur lachenden, jubelnden FesleSlust stieg, das war Bruada hat si' und seine Freunderln so lang leb'n lass'n beim SchampuS. bis er enbli' felba fei Leb'n hat lass'n müass'n. Er hat si' nämli' mit an MorbSschweigl bein Hoamgeh'n von oaner Sauserei aus da Stiag'» bafall'n. Schutz und Pflege der Thiere. „Einst zog Jesu« mit seinen Jüngern über ein Gebirge. Da fanden sie einen Man» mit einein Saumthiere. Diese« lvar niedergestürzt. weil c« überlaben war. Der Mann schlug e». bass eS blutete. Jesu« sprach: „Mensch! wa» schlägst bu dein Thier? Siehst du nicht, bass eS zu schwach ist sür seine Last unb Schmerze» leibet?" — Der Man» aber antwortete: „WaS geht das bich a»? Das Thier ist mein Eigenthum; ich barf eS schlagen, wie ich will, ^rage deine Begleiter, bie mich kennen unb bie wissen, bas« ich c« gekauft habe." Einige von ben Jüngern bestätigten: „Ja Herr! er hat e» gelaust." Der Herr sprach weiter: „Seht denn nicht auch ihr, wie e» jammert und schreit?" Sie antwortete»: „Nein Herr, dass es jammert und schreit, hören wir nicht." JesuS aber ward traurig uud rief: „Wehe euch, dass ihr nicht höret, wie eS schreit und klagt zum himmlische» Vater um Erbarmen; dreimal wehe jedoch dem, — 3 — prächtig zu schauen und noch tausendmal hübscher war der Einfluß, den die zahlreich onwesenden Damen, einheimisch« und sremde, aus diese sprühende und sprudrlnde Feststimmung übten. Vortresflich illustnrten sie daS Wort de« Dichter*: „Willst du wissen waS sich zumt. so frage nur bei edlen Frauen an!" — Lnst und Frohsinn, echte unverfälschte Feste«-freude, glänzte au» all den schönen Augen, wie aus den Augen der Männer, aber unbemerkbar zogen sie jene feine Gu'iize, über welche leibst die !>ochgthe»dste» Woge» der Freud« nie hinwegzu-türmen vermögen. Die Stunde d«s Aufbruche» kam und vielleicht charaklerisirl da« die Stimmung aller am beste», — die Aufforderung zum Aufbruche mußte wieder-holt werden und endlich mit der Mahnung, das« die Möglichkeit den Separatzug zu veripäten weit näher liege, al« die Gewissheit zurechtzukommen. Lachend, singend, schäckernd und plaudernd in der ollerrosigsten Lauue, zogen Herren und Dame» in dichten Gruppen zur Stadt, einige noch »n'S Cafö Europa und als e» schon die allerhöchste Zeit war, kamen noch immer fröhliche Nachzügler. Herr Bürgermeister mit Mitgliedern des „Verschönerung»- und FrembenverkehrS-BereineS" gaben den liebgewordenen Gästen da« Geleite und nach fröhlichem Abschiednehmen dampften sie davon. Wenn wir au» den herzliche» Worten der Anerkennuiig sür de» ihnen bereitete» Empfang schließen, bas» ben Eisenbahnbeamien unb ihren Angehörige» Der in Pettau verbrachte Nachmittag unb Abenb angenehm waren, so mögen sie ver» sichert sein, bass sie jeberzeit eine gleich herzliche Ausnahme finbe» sollen, so oft sie wieber nach Pettau komme». Mögen sie sich bessen bei gelegener Zeit erinnern. Hauptversammlung der „Südmark" in Mahrenberg. Die „Südmark" hat ihre diesjährige Haupl-Versammlung am ö. September i» dem freund-lichei, Mahrenberg unter zahlreicher Betheiligung abgehalten. Von ber alten Schloßruiu? wehte eine weithin sichtbare beutfche Tncolore, Flaggen in ve» österreichisch-beutschen unb stkinsche» Farbe» grüßten von den Häusern unb große Triumphbogen standen an beiden Enden de» Marktes. Festgäste kamen au» allen Theilen des Heimatlandes und auch aus dem benachbarten »tarnte». Die Kommenbe» würben vom Festausschüsse am Bahnhofe in Wuchern begrüßt unb in über welchen es schreit und klagt in seinem Schmerze!" Und er trat herzu unb rührte eS an. Das Thier staub auf unb seilte Wunde» waren heil. Zum Manne aber sprach er: „Nun treib«-weiter und schlage e» hinfort nicht mehr, aus dass auch bu Erbarmen finbest!" Diese Worte be» gottliche» Heilandes zeigen un« deutlich, das» ber Mensch sich gegen den Schöpser versündigt, we»» er die Thiere misS-handelt oder der Schonung vergisSt Der Mensch, will er den stolzen Namen „Ebenbild Gottes", „Herr der Schöpfung", mit Recht verdienen, muss die von Gott geschaffenen Wesen auch schützen, pflegen und schonen. Diefe Schonung und Pflege darf sich aber nicht allein auf die HauSthiere erstrecken, auch die wildlebenden Thiere in Garten und Feld, aus der Wiese und im Walde, haben ei» gleiches Recht aus Pflege u»d Schonung, insolange sie nicht al» Feind« und Schädiger de» Menschen auftreten. Denn nicht nur da» göttlich« Gebot, sondern unser eigener Nutzen uud Vortheil empfiehlt eS uns, die Thiere zu schonen. Wer mir nützt, dem mus» ich wieder nützen, eine Hand wäscht die andere. Gedankenlosigkeit, Gesuhlerohhe» und Un-verstand sündigen in dieser Hinsicht sehr viel. Komm mit mir einige Schritte vor daS HauSthor hinaus. bereitstehend«» Wägen von d«n Herren Gewerke Otto Erber, Bürgermeister Langer und Gemeinde-rath Schober in de» Markt geleitet. Abend» fand in HanS LukaS' Gasthaus eine usammeiikunft der Delegirten und Freunde be« ereines statt. DaS geräumige Gastlocal war bi« aus daS letzte Plätzchen dicht gefüllt Nach einigen Vorträge» de« VereinSorchester« des Gesangvereine« „Liederkranz" hielt Herr Otto Erber als Obmann deS Festausschusses eine begeisterte nationale B«-grüßnngSrede. Herr Obmann-Stellvertreter d«r „Südmark", Wastian, dankte im Namen der Een-tralleitnng und der versammelten Delegirten für den überaus herzliche» Empfang. Der Gesangverein „Liederkranz" brachte mehrere vorzüglich studierte Chöre unter Leitung des ChormeisterS Herr» Lehrer« Franz Russ zum Vortrage. Sämmtlich« Nummern fanden großen Beifall Um ll) Uhr erschien der Obmann des Vereines „Südmark". Herr Prof. v. Wellenhof. lebhaft von den Anwesenden begrüßt: er toastirte auf das strammdeutsche Mahrenberg. Eine starke Abordnung aus Wolfsberg mit ihrem GesangSquartette war besonders der Gegen-stand lebhafter Ovation. ES war schon lange Mitternacht vorüber, als die frohbewegte Menge bei nationale» Ansprachen und Lieder» beifammenblieb. Die Festfreude ist hier eine allgemeine nnd überaus herzliche. Jeder Zug brachte neu« Gäste, darunter viele Damen. Die Hauptversammlung. Seit dem frühen Morgen herrschte die freu-digste Stimmung. Fremde kamen von allen Rich-tnngen, eine sehr gute Musikkapelle concerttrte vor dem Lukas'schcn Gasthaus?. Uin halb 11 Uhr vormittags wurde die Hauptversammlung in einer eigens hiezn errichteten Halle abgehalten, welche anch für die Abendunter-Haltung bestimmt, reich mit Fahnen und nationalen Sprüche» geschmückt war. Der Besuch war ei» überaus zahlreicher, besonders die bäuerliche Be-völkerung stellte ein starkes Contingent. Der Obmann beS Vereines „Sübmark", Herr Prof. Hofmann von Wt'llenhof, begrüßte in seiner von nationaler Begeisterung getragenen Rebe inSbesonders daS gastfreundliche Mahren-berg mit dem verdienstvolle» Bürgermeister Herrn A. Langer, die Vertreter der „Arminia", ber Ferialverbinbung „Germania", des akademisch-technischen Turnvereines, besonders herzlich aber die Frauen und Mädchen. Er verwies auf bi? höchst unwürdigen Angriffe, welche in letzterer Zeit auf die Ortsgruppe Mahrenberg gemacht WaS hängt bort am Scheunenthore an-genagelt? — Die Fleberniaus, bie ber Oberknecht gestern NachtS im Stalle erwischt. Beim benach-Karlen Tonibauern prangt an gleicher Stelle ein Känzchen, das er selber in einer Monbnacht vom Dache geschossn,, weil es gar so erbärmliche Töne anSstieß, bie an Tob uub Grab gemahnte» und bruuten ber Gemeinbehirt hat a» seinem Thür-lein noch eine weit prangenber? Zier; eine Schleiereule, bie er schmunzelnb jebem Vorüber-geheiiben zeigt. Zierden sollen eS sein und sind Sirgestrophäen der Dummheit und beS Aber-glauben«; abwehren helfen sollen bie gemarterten Gestalten ähnliche böse Feinde von dem stillen Gehöfte, von bein freundlichen Dorfe unb sind doch nichts anderes, al« traurige Zeugnisse dafür, wie Unbank ber schnöde Lohn der Welt ist und wie die Menschheit in ihrem Wahne seit alter Zeit her ihre größten Wohlthäter verfolgt und kreuzigt. Gehen wir weiter. Da liegt der Hansgarten in herbstlicher Verwilderung. Warum hat er heuer so wenig getragen? WaS sollen denn die Hollundcr-käste» aus den entlaubten Bäumen? Die haben di? Dorsjungen aufgestellt, Kohl- und Baummeisen darin zu fange». Eine doppelte Sünd« begehen sie da au« Unverstand. Sie wissen ei nicht, das« daS Geschlecht der Meisen die beste Schutzpolizei wurden und verurtheilte dieselben in scharfen ©orten. Bürgermeister Herr A. Langer begrüßte die Eentralleitung. sowie die erschienenen Gäste und betonte, dass ihm dieses leicht sei. da er mit der Bevölkerung bis auf verschwindend wenige Auö-nahmen eines Herzens ist. Als Ihr so ehrender Antrag kam. Ihre Hauptversammlung diesmal in unserem Orte abzuhalten, waren wir svfort da-rüber einig und wir sind stolz daraus, Sie in unseren Mauern begrüßen zu können. Wir sind arm. wir können Ihnen nicht viel biete». Aber ich bitte Sie. nehmen Sie mit diesem Wenigen vorlieb. wa« wir Ihnen bieten, denn da» kommt aus strammen, treuen, deutsche» Herzen I Wir stelln hier als Deutsche aus gefährlichem Posten; allein wir wollen stramm kämpfen, wir wollen die Mauern reinigen von dem Feinde, der sie hart umlagert! Das« wir die» thun können, davon wollen Sie überzeugt sein! Denn wir wissen, dass wir einen starken Hinterhalt in den Bestrebungen Ihres Vereines haben. Und ich schließe mit der Bitte: entziehen Sie uns Ihren Schutz, den Sie unö bisher angedeihen ließe», nicht, unterstützen Sie uu» auch ferner in unserem nationale» hei-ligen Kampfe! Nehmen Sie nochmals de» Dank für Ihr Erscheinen! Fra.i Gewerke Erber bewillkommte die Haupt-leitung im Namen der Ortsgruppe Drauthal, hierauf überreichte Fräulein Gusti Erbrr einen schöne» Eichenkranz mit Bändern in nationalen Farben und sprach dazu begeisterte Worte. Der zweite Schriftführer deS Vereine«. Herr Sausengg, erstattete hierauf den Thätigkeilsbericht. Äii« demselben ist z» entnehmen, dass der Verein .Südmark" vo» 5,9 auf 7V Ortsgruppe» wuchs. Reue Ortsgruppe» entstanden in Arnfel«, Hart-berg, Peggau.Deutsch.Feistritz und Übelbach in Steiermark; Ferlach nnd Umgebung. St. Ruprecht. Et. Martin. St. Veit a. d. Glan uud die ErauenortSgruppe Villach in Kärnten; Korneuburg. emmering (Schottwien) und die FrauenortSgruppe in Wiener-Neustadt in Niederösterreich; die akade> mischen Ortsgruppen Deutsche Finkenschaft und Wartburg zu Innsbruck. Bereit« der Behörde vor- § siegt haben die Satzungen die Ortsgruppen: frauenottSgruppe Drauthal > Wien, Stiger, Bürgermeister in E>lli. Während die Wahlzählung vorgenommen wnrde, begrüßte Dr. Theodor Wähner. Herau«-geber der .Deutsche» Zeitung", »ainen« der Ortsgruppe Wien de« Bunde« der Deutschen in Böhmen die Versammlung und gab namen« der deutschen Presse die Versicherung, dass diese stet« die Bestrebungen de« nationalen Schutzvereine« immer ausS wärmste unterstützen werde. Herr Dr. Kautschitsch, RechlSanwalt in Lichtenwald. gab die Anregung, der Verein „Südmark" möge mit dem nationalen Schutz-vereine im Norden Fühlung nehmen zu gemein-samer kraftvoller Thätigkeit. Viele Telegramme und Zuschriften kamen zur Verlesung nnd wurden mit Heil!-R»fen begrüßt. Unter großen, Beifalle sprach noch Land-tag«abgeordneter Dr. Wokaun. Da« Mittagessen fand iu verschiedenen Gast-Häusern statt. Unter Musikklängen marschierten die Fest-theilnehmer aus den Schloßberg, wo die Ruine deS Ritterschlosst« der Mährenberger als Wahr-pichen in daS Drauthal blickt und noch heute jedermann erinnert, das« durch Verrath der letzte deS berühmten deutsche» Geschlechtes Seyfried von Mährenberg über Auftrag de« Böhmeukönig« allerbeste ist, da« lässt sich niemand träumen. Man weiß nur von seinen Schandthaten, nichts von seinem Nutzen. Aber sind denn die Leute so thöricht, dass sie nicht junge Hühner und Eier vor seinem Besuche zu schütze» müssten? Zu verzeihen ist eS den Landleuten, wenn sie den hier so häufigen Mäusebussard für einen Habicht halten. Äber man sollte sie aufkläre», das« er nicht nur katzenartig schreit, sondern auch nach Katzenart Mäuse fängt. Der GebirgSbauer nennt in der Regel auch ein Stück Wald sein eigen. Aber er kennt auch hier seine besten Freunde nicht, er nennt die Spechte Holzverderber und wundert sich nur. wenn die Wipfel der Fichten roth werden, dass die» der kleine Borken-käfer gethan haben soll. WaS die Meisen im Walde leisten, davon hat er noch weniger eine Ahnung; er weiß nur, das« sie daheim den Bienen-stöcken gefährlich werden können. Die überaus nützliche Saatkrähe weiß er von den schädliche» Rabenarten nicht zu uiiterscheiden. Nur bei der Schwalb« sieht er den Nutzen augenfällig; ihr chenkt er seine Gunst uud eine Wohnung unter einem Dache; auch die Lerche hat er lieb, weil ie ihm bei seiner Feldarbeit zusieht und die Zeit durch ihre Triller verkürz. Wie schlecht ist aber der gute Mann auf alle Reptilien und Lurche zu spreche»! Die zierlichen Eidechsen und die verwandte Blindschleiche finden kein Erbarmen, die harmlos« Ringelnatter wird gesteinigt, Frosch« und Kröttn sind ein Gränel in seinen Augen. WaS würde der Mann sagen, wenn er in andere Länder käme, wo man Kröten um theures Geld kaust, um sie in die Gemüsegärten zu setzen. WaS die Jnsecten betrifft, so sind dieselben in den Augen deS Landbauer« sammt und sonder« verderbliche« Geschmeiß. DaS Wirken der Schädlichen kennt er gar wohl und läsSt sich nicht träumen, das« ganze Ordnungen derselben seine besten Freuude nnd Mitarbeiter sind, wie die rege Sippe der Laufkäfer, das Heer der Schlupf-wespen u. a. Schon der naturkundliche Unterricht in der Schule könnte da viele« erreichen und sollte da« Hauptaugenmerk hiebei auf die Nützlichkeit und Schädlichkeit der einzelnen Thiere gelegt werden. Namentlich bei den Kriechthieren nnd Jnselten wird da viele« übersehen und d«r kleine Käfer, den d«in Fuß soeben achtlos zertreten, ist ebensogut dein Freund und Wohlthäter, al« da« Pferd und die Kuh im Stalle. Mit der zunehmenden Volk«-bildung wird auch hier Besserung eintreten und der Landmann unterscheiden lernen zwischen seinen Freunden und Feinden. Ottokar gerädert wurde. Vo» der Ruine größte eine mächtige deutsche Tricolore iu daS Thal hinab, am Platze unter der Ruine mit dem Herr-lichen Ausblicke auf daS Bachergebirge waren Zelte aufgeschlagen, in denen Damen für daS leibliche Wohl in ausgiebiger Weise sorgte». Frau Gewerke E. Erber mit dem Fräulein Gusti Erber. Emilie Heidler, Emma Appel, Emilie Haderle und Romana Kukla credenzten in umsichtiger Weise daS schäumende Naß. Erinnerungszeichen wurden veräußert und warfen einen bedeutenden Ertrag ab. Spät abends gierig die Gesellichast ins Thal hinab, um an dem Festcommerse theilzunchmen. Herr Gewerke Otto Erber als Obmann deS Festausschusses übernahm den VorsitzdeSEommerseS. Er begrüßte die Centralleitung. die erschienenen Abgeordneten Dr. Wokaun und Dr. Starlet, die OrtSgruppenvertreter, die Vertreter der Burschen-schalten und jene tvr TageSblötter. Herr Wastian brachte zahlreiche Telegramme jur Verlesung, die olle lebhast acclamirt wurden. Unter seiner strammen Leitung nahm der Abend eine» überaus gelungenen Verlauf. Reden wechfelten mit Gesang nnd Musik ab und, wie es ja leicht verständlich ist, trat auch d.'r Tanz in seine Rechte. Lange über Mitternacht bis zum Morgen» grauen blieb die Gesellschaft beisammen. So gestaltete sich die Hauptversammlung der .Südmark" in Mahreuberg zu einem »ach jeder Richtung hin prächtig gelungenen Fest?, welches durch die herzenswarme Liebenswürdigkeit der dentschen Frauen und Jungfrauen des freundlichen Marktes sein ungcmein angenehmes Gepräge erhielt. Neues von der Woche. lvao künftige Minikcrinm) soll bereits gebildet sein. Gras Badeni, Ministerpräsident und' JnncreS; Baron Gautsch, Unterricht; v. Böhm, finanzen: Gref Gleispach oder BSrnreither. ustiz; Gras HanS Ledebur. Ackerbau; Graf Weljersheimb. LandeSvertheidiaung. Für da« Haiidelsportefeuille ist noch kein Name genannt. Der AuSiiahm»n ihrem dermaligen Arrangement und Umfange aus den Beschauer machen und diese Probe zur vollen Zufriedenheit ausfiel, wurde beschlossen, von heute an einzelne Personen gegen eine Eintrittsgebühr zur Besichtigung der Samm-lungeu zuzulassen. Die Karten zum Eintritt« in'S Museum sind beim Cassier Herrn Josef Gspaltl. Kirchgasse, zu haben uud sind die Besuchsstunden von 10 bis 12 Uhr vormittags festgesetzt worden. Versammlung der Gewrrdrlrcibkndeu. Der Obmann deS Vereines der Gclvcrbetreibendcn, Herr L. Scharner in Pettau. berief für Montag den 9. d. M. eine Versammlunader Gewerbetreibenden in Pettau im Gasthose .Reicher, ein. Aus der Tagesordnung standen: I.Wahl deS Präsidium«. 2. Beschlußfassung wegen Beschleunigung der Vorlage der vom vorigen Handelsminister Grafen Wurmbrand ausgearbeiteten Gewerbcgesetz-Novelle. 3. Wahlreform und Fassung einer Resolution. 4. Freie Anträge. Als Regierungsvertreter war Herr k. k. Bezirks-Commissär von Bouvard erschienen. Die Versammlung war für 8 Uhr abend» anberaumt, allein bi» halb 9 Uhr waren kaum ein Dutzend Mitglieder erschienen, weshalb der Einberufer nach Rücksprache mit dem Herrn RegierungScommissär den Anwesenden bekanntgab, dass wegen Mangel an Betheiligung die Ver-sammlung nicht abgehalten werde. Ermunternd für die Leitung de» Vereines ist eS keineswegs, wenn derlei Versammlungen, in welchen die Interessen der Gewerbetreibenden wahrgenommen werden sollen, wegen Mangel an Theilnehmern nicht zustande kommen und unter solchen Ber-hältnissen ist auch da» ewige Jammern, das» für die Gewerbetreibenden nicht» geschehe, ziemlich ungerechtfertigt. Wer sich um sein Theil nicht wehrt und das kann der Einzelne heute wohl kaum mehr mit Erfolg thun, da muß man sich einfach gefallen lassen, an die Wand gedrückt oder beiseite geschoben zu werden. (&n gräßliches Unglück) ereignete sich Mitt-woch den 12. d. M auf der Straße zum Spital«-friedhofe in der RagoSnitz. An diesem Tage wurde der städtische Kutscher Franz BerghauS beauftragt, den SpitalSleichenwagen zur Überführung einer Leiche au« dem allgemeinen Krankenhause nach dem Friedhofe in der RagoSnitz zu bespannen. BerghauS kam diesem Auftrage nach und fuhr gegen 6 Uhr Früh zum Friedhofe hinaus. Während der Leichenwagen auf der Straße dahinfuhr, kamen ihm andere Fuhrwerke entgegen. DaS erste, zwei aneinander gehängte Schotterwagen, lenkte der 50-jährige Stefan Eckart aus Altendorf, Gem. St. Johann, hinter demselben fuhren zwei andere mit Schweinen beladen« Wägen. Stefan Eckart, d,r stark angetrunken war. wollte dem Leichen-wagen ausweichen, kam aber dem Straßengraben zu nahe und der erste der zusammengekoppelten Wäge» stürzte um. Die Fuhrleute, welche die mit Schweinen beladenen Wägen leiteten, begannen aus Eckart zu schreien und dieser, erbost über den Unfall, erhob sich, schrie zurück und begann dabei drohend mü der Peitsche herumzuschlagen. In diesem Augenblicke passierte der Leichenwagen an dem betrunkene» Schreier vorüber und das Pserd, — BerghauS fuhr einspännig, — wurde scheu und rannte die Straße dahin. Der städtische Kutscher sprang sofort vom Sitze und faßte die ögel deS Thieres vorne am Gebisse, um daS serd zu beruhigen, allein da» scheugewordene Thier brach plötzlich zur Seite und sprang über den Straßengraben, der Leichenwagen stürzte um. siel auf BerghauS und daS nun völlig wild ge« wordene Pferd raste im Kreise auf der Wiese umher, den umgestürzten Leichenwagen und oen unglücklichen Kutscher der daruuter lag hinter sich nachschleifend. Der GrundbesitzerSsohn Jg. Kuhar eilte zu Hilfe und machte daS Pferd, welches sich vollständig in die Stränge verwickelt hatte zuerst loS, wobei er die Stränge zerschneiden mußte, während eine unter Eommando des Herrn k. u. k. Oberlieutenant'S Marx daherkommende Abtheilung Pionniere ebenfalls herzneilte, um das Pferd zu bändigen, den Leichenwagen aufzuheben und den darunterliegenden, lebensgefährlich verletzten Kutscher au»seiner gräßliche» Lage zu befreien. Die Pionniere trugen den Unglückliche» in ein nahes Gehöfte in der RagoSnitz, von wo er später mittelst deS städtischen KrankcnwagenS nach dem allgemeinen Spitale überbracht wurde. Der Kutscher Franz BerghauS. ein noch junger Mai,n. erlitt wie uns noch am selben Abende mitgetheilt worden war. auHer verschiede»«! Knochenbrüchen, — da» Schlüsselbein und mehrere Rippen sollen gebrochen, da» Rückgrat lädirt sein. — auch schwere innere Verletzungen. Der Verunglückte ist Vater von sech» kleine!, Kindern und war seine» ruhigen Benehmen», seine« Pflichteifers und seiner VerläsSlichkeit wegen beim Gemeindeamte besonders geschätzt. Nach über-einstimmenden Aussagen der Augenzeugen de« entsetzlichen Vorfalles trifft BerghauS an dem Unglücke nicht nur keine Schuld, sondern es wird seine Geistesgegenwart mit der er von dem Leichen-wagen sprang und da» durchgehende Pserd fest in die Zügel faßte, besonder« hervorgehoben und wäre da» wildgewordene Thier nicht plötzlich zur Seite uud über den Straßengraben gesprungen, wodurch der Wagen umfiel und Berghau« unter sich begrub, so hätte er da« Pferd sicher bald gebändigt und beruhigt. Jedenfalls wird Eckart, der schon in aller Frühe betrunken war und mit feinem Lärme» und Peitlchenfchwingen da« Pferd des Leichenwagen» scheu gemacht hat, zur Verant-wortung gezogen werden. Vermischte Nachrichten. (Crtherjvg Ladislaus f.) Am 10. September um 10 Uhr abend» erfolgte die Überführung der Leiche de» Erzherzog» LadiSla»« au« dem erzherzog-liche» Palais auf dem Georgsplatze »ach der SigiSmuudkapelle der Hofburg. Nachdem die Mit-glieder der Familie von dem theuren Todten Im Leben nie wieder trifft aich ille mIUm Gelegenheit fllr fl. folgende prechtrolle Waaren-Collection n erhalten : K' 2tUtfA i 10 ®Wtf ß A 2b\ I fl. 4.25. Z 6 XTKÄ I «o W V r*m * s 1 Prinu Ankst-neiMviitair-Taschen Uhr, genau gebend, mit droljahrigsr Garantie: 1 («in« (Sold imit. Panrsrkctte mit Sicherheit«™* und Carsblner, t Stück Gold Imit Fingerrings In neuester Facon mit Simllibrillant, Imit. Tttrkli und Rubinen bseeUt; 9 Stück Manchettenkn?>pfe, Gold-Doublä. r'.i:Dochlr' mit PaUntmechanik. 1 eehr hUb-chn Dumen-Rrochcnadel. Pariasr Facon; I Stück bruetkntijife (Chemieette), GoSdlmll Alle die«« 10 -rsktleekes 0»,e»et» «e mummm leite« nur iseammen •. 4.25. Aus«xlem »In, Eitra-ÜberreecHmt) gratis, um mein« Firma in etetom Andenken zu erhalten Beatallen Sie mach, solange noch Lager vorhanden iat, dann eo eine I Gelegenheit kommt nie mehr Tor. Veraandt erfolgt an Jedermann gegen Nachnahme. Bei Nlehtonvrnteni wird du Geld bereitwilligst turOck-gegeben, so daaa kür den Kiufer jedes Rlelco gftmllch aus-geschloaeen ist. Zu beiieheo einaig nnd allein durch die (Jhronfirma Alfred Fischer, WIEN I., Adlergasse 12. Fenster-tlcrglnsmignt jeder Art, wie auch Bilder-Einrahmungen werden übernommen und billigst ausgeführt bei % Kollenz P»rztllan-, Stein,«t- unk T»ie>»l Siirberlige Abschied genommen hatten, wurde die Leiche von dem Burgpfarrer eingesegnet und auf de» Platz hinabgetragen, wobei eine Ehrene»corte dem Sarge das Ehrengeleite gab. Den Conduct eröffnete und schloss eine Abtheilung Militär und bewegte sich der Zug inmitten eines ambulanten Mililärspalier». Vor der Pforte der SigiSmundkapelle nahm der Bischof von Stuhlweißenburg den Sarg in Tm-pfang und unter Trauergesän^en und Orgelklängen wurde der Sarg nochmals eingesegnet und auf den Katafalk gebracht, worauf die Kapelle ge° schlössen wurde. Eine riesige Volksmenge hatte der Ueben'ührung der Leiche beigewohnt. spserdeprämiirung in Kranichsfeld am 13. September.) Bei derselben wurden prämiirt und zwar: Für Mutterstutcn mit Saugsohlen erhielten: 1. StaatSpreiS mit 80 Kronen Herr Josefs Wilönik in Wurmbcrg. Bezirk Pettau; 2. StaatSpreiS mit 60 Kronen Herr Franz Masten, Bezirk Friedau; 3. StaatSpreiS mit 40 Kronen Herr Joses Bezjak, Bezirk Pettau; 1. Landespreis mit 30 Kronen Herr Franz Masten, Bezirk Frieda»; 2. Landespreis mit 30 Kronen Herr Anton Lebuh, Bezirk Marburg; BezirkSpreiS Pettau mit 30 Kronen Herr Josef Kellenz, Pettau; BezirkSpreiS Marburg mit 30 Kronen Herr Anton Tyriot, Bezirk Marburg; BezirkSpreiS Friedau mit 30 Kronen Herr Jakob Stamberger, Bezirk Friedau; BezirkSpreiS Win-disch-Feistritz mit 30 Kronen Herr Jakob Stam-berger. Friedau. — Für junge Stuten im dritten und vierten Jahre: 1. StaatSpreiS mit 70 Kronen Frau Anna Simenschek, Bezirk Windisch-Feistritz; 2. StaatSpreiS mit 50 Kronen Herr Mathias RoSie, Bezirk Friedau; 1. LandeSpreiS mit 30 Kronen Herr Anton Kerpez, Bezirk Friedau; 2. LandeSpreiS mit 30 Kronen Herr Franz Trnisch, Bezirk Marburg; BezirkSpreiS Marburg mit 20 Kronen .Herr Paul Skutny, Bezirk Marburg; BezirkSpreiS Friedau mit 20 Kronen Herr Jakob Klemenüjö, Bezirk Friedau; BezirkSpreiS Pettau mit 20 Kronen M Pufsiö, Bezirk Pettau. — Für zweijährige Stutfohlen: 1. Staat»-preis mit 60 Kronen Herr Andreas Hadere, Windisch-Feistritz; 2. StaatSpreiS mit 40 Kronen, M Pufsic, Pettau; 1. Landespreis mit 30 Kronen Herr Jakob Prapotnik. Friedau; 2. Landespreis mit 30 Kronen Herr Thomas Jeriü, Windisch-Feistritz; BezirkSpreiS Friedau mit 20 Kronen terr Andreas LSmez, Friedau; BezirkSpreiS ettau mit 20 Kronen Herr Johann SeScrso, Pettau; BezirkSpreiS Marburg mit 20 Kronen terr AloiS Pedo, Marburg. — Für vierjährige tutfohlen: 1. StaatSpreiS mit 60 Kronen Herr Filipp Gaukler, Windisch-Feistritz 5 2. StaatSpreiS mit 40 Kronen Herr Franz Kostainez, Pettau; 1. LandeSpreiS mit 30 Kronen Herr Franz Kossär, Pettau; 2. Lanoespreis mit 30 Kronen Herr Anton Skuhala, Friedau; Bezirkspreis Pettau mit 20 Kronen Herr Wilhelm Schwab, Pettau; Be-zirkspreis Friedau mit 20 Kronen Herr Franz PriS, Windisch-Feistritz. (jFalsdjr Zchngulden Noten.) Wie au« Linz gemeldet wird, wurden bei der dortigen Post-direetions-Cassa ein Zehngulden-Banknoten-Falsi-sikat mit Serie 1324 und Nr. 041.045, beanständet. ES ist da» erste Exemplar einer neuen, der siebzehnten Plattendruckfälschnng der Zehngulden-Banknoten vom Jahre 1880. aus Velinpapier sowohl auf der deutschen, als ungarischen Bildseite von einem aus freier Hand gravierten authogtaphischen Steine mittelst PlatteiidruckeS hergestellt, mit deutlich nachgeahmtem Überdruck versehen und sehr gelungen. DaS Falsum zeigt folgende Abweichungen von echten Noten: DaS Papier ist dicker und härter und stärker satiniert als bei den echten, glänzt, gtjen daS Licht gehalten. Im braunen Überdrucke treten die römische» Zehner (X) viel kräftiger hervor. al^ bei einer echten Note, so dass der Überdruck des Falsisicate« einen gemusterten Effect macht, während er auf den echten Noten einen durchaus gleichmäßigen Eindruck hervorruft. Der Text auf der ungarischen Seite ist etwas fetter und kleiner als bei den echten Noten. Die Zahlen für Serie und Nummer sind auf der Fälschung zinnober-roth statt carminroth. — 6 — (Ein jugendlicher Giftmischer.) In Marburg wurde, wie die .Marburger Zeitung' berichtet, dieser Tage ein Lehrjunge von seinem Meister der gebührenden häuslichen Züchtigung unterzogen, worüber er so erbost war. das« er beschloss, 'sich an seinem Lehrherrn zu rächen. Der Junge schüttete Freitag mittag» unbemerkt in den bereit» mit Suppe gefüllten Teller des Meister» eine Lösung von Schwefelhölzer, waS jedoch der Meister nach dem Genusse einiger Löffel Suppe rechtzeitig bemerkte. Der hoffnungsvolle Lehrjunge, welcher glaubte, durch diese That daS ihn drückende Lehr-Verhältnis lösen zu können, wurde dem Gerichte eingeliefert. (Nobel.) Wie viel au« der. deutschen Kron-ländern für die durch daS Erdbeben iu Laibach zu Schaden gekommenen Bewohner an Hilfsgeldern gesammelt wurde, ist zu bekannt, um noch weiter darüber zu sprechen. DaS kleine Ländchen Vorarl-berg allein hat sechsmal mehr gegeben al» da» ganze Königreich Galizien. Bei der Katastrophe von Brüx war e« ebenso und nach der Verlaut, barung deS Bürgermeister» von Brüx wurden dort 80 Perzent Tschechen au» den eingeflossenen Sammelgeldern gegen 20 Perzent ^Deutsche be-theilt. Gut, das Wohlthun ist eine der hervor-ragendsten Eigenschaften der österreichischen Deutschen und zwar da» Wohlthun ohne — Reclame. In den Verzeichnissen darüber findet man manchen Deutschen „N. N.' ausgewiesen, der sich einfach schämte seinen Namen veröffentlichen zu lassen, weil er daS Wohlthun einfach für selbstverständlich hielt oder weil er sich schämte nicht „mehr geben zu können." Da» Erdbeben vom Ostersonntag nachts hatte auch in Eilli bedeutende Schäden angerichtet. Die gepflogenen Erliebuugen bezifferten den Gesammtjchaden mit 70.000 fl. Nun wurde vom Staate ein Eredit von 30.000 fl. für die durch daS Erdbeben Geschädigten deS Kronlande« Steiermark bewilligt. Von diesen 30.000 fl. sind für die geschädigten Bewohn« Eilli« 200 fl. sage zweihundert Gulden angewiesen worden. Für die Wiener Pferderennen wurden im heurigen Budget dagegen 60.000 fl. eingestellt! Ja. aber w".rum haben sich denn die Eillier ein Erdbeben, anstatt eine» VollbliitreiinenS „arrangirt", sie würden da sicher da» zehnfache an StaatSsubvention er-halten haben. Nur nobel Schani! — Wenn bei einem nächsten Elementarunglücke die Eillier glimpflicher durchkommen, werden sie vielleicht von den 200 fl. Almosen „noch etwa» heraus-geben' müssen. "Wir Personen aller Berussclassen zum Verkaufe von gesetzlich gekalteten Losen gegen Raten-Zahlungen laut Gcsetzartikel XXXl vom Jahre 1883. Gewähren hohe Provision, eventuell auch fixe» Gehalt. Hauptstädtische Wechselstuben - Gesellschaft Äöler & Tomp.. Ludapest. rangen Sie keine Ratten u. Mäuse, ! sondern vernichten Sie dieselben mit tSStS v. Koppe's HELEOLIN. Unschädlich für Menschen und Hausthiere. In Dosen K 60 kr. und 90 kr. erhältlich. HauptdepAt bei J. Grolich in Brfinn. Pasta ■■ H. ■Mltw. Apotheker. rclldU, ad. Selllseohegg, Kaufmann. 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Krankheit, für die Kranzspenden und trostreichen Beileid»-kundgebungen, sowie für die höchst ehrende, zahlreiche Be-gleitung, insbesondere von Seite des löbl. Veteranenvereines, dessen zu erwähnen in der ersten Danksagung durch ein un-liebsame« Versehen unterlassen wurde, ferner der Herren Bäcker-und Gerbergehilsen. zur letzten Ruhestätte tx» Herrn Blaslus Tadina sagen ihren herzlichste» Dank Die trauernd Hinterbliebenen. Stadthaus in Pettau, Obere Draugajse vr. L, mit Grundstücken in der Steuergemeinde Unter Nanu und Skorba, preiswürdig und unter günstigen Bedingungen ju verkaufen. Anzufragen bei der _Gemeinde-Sparkasse In Marburg. Zur gefälligen Leachtung. Für sämmtliche Schulen sind die Schulbücher in den neuesten vorgeschriebenen Auflagen bereits vorräthig, was ich in Anbetracht des großen Andranges zu Beginn deZ Schuljahres schon jeht anzeige, und erlaube mir. das verehrte P. T. Publicuin zum Kaufe höflichst einzuladen. Hochachtungsvoll W. Blanke. 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Im Namen der steiermärkischen Landesgruppe des Vereines der Thierärzte in Österreich fühlt sich der er-gebenst Gefertigte angenehm verpflichtet, dem Pettauer Fremdenverkehrs- und Verschönerungs-Vereine für sein freundliches Entgegenkommen anlässlich der Anwesenheit der Thierärzte in Pettau und insbesondere dem verehrten Herrn Bürgermeister Jo86f Ornig und dem Herrn k. k. Bezirks-Commissär Franz V. Bouvard (in Vertretung des k. k. Bezirkshauptmannes), für ihre liebenswürdige Theilnahme an dem Vereinsabende; fernere dem Herrn Bürgermeister und dem Herrn JoMs Felsner/ Schriftleiter der Pettauer Zeitung, für ihre so bereitwillige und lehrreiche Führung bei Besichtigung der Stadt und des Museums und Theilnahme bei dem Frühschoppen, seinen innigst gefühlten Dank auszudrücken. Czak. G Schultaschen • solid n. dauerhaft gearbeitet, in allen Gattungen vorräthig bei W. Blanke in Pettau. 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