Nt. 241. Montag, 20. Oltnbtl 1902. 121. Jahrgang. Macher Zeitung. '^^^'°Vl>,?/<.^'.' P«s""rle.,du»«: l,°"zjayr«l> »« «. Halbjahr«!, ,5«, Im N°n!°r,- »°'lz. Zierate bi«',? '' ^,- "l'r d!l ^,!s,cUü»!i !>>» Ha»« <,a„zjä!)r!g 8 «, - InscrtionOacbühr: ss»r lleil!» ^^^^^^ "« ^ ^cilri, ü„ i, grlifn« vrr Zcilc lit li; liri ijOcss,! Wndsrlinlüüss!'» p>'l Z^ile 6 l>. D!e «Laibllchci Zeiluiin» rrlchcmt täglich, mit Ansxahme bcr Könn- mw sscirrlagc. Die Ndminlftration befindet sich tt°nll.rrhplntz Nr. ü, die Mrbalnon Dalmatiii. Gasse Nr. <>. Vprechftnodrn dri Mi'dnltiliü von « bi« w Nh« vormittag». Uiifranlierik Briefe wl>rbcn nickt »»gniommel!, Wanuslliple nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. -'lllttl^M./' /,'"^ l' Apostolische Majestät haben mit ^'»i ^j ,/ Entschließung vonl 11. Oktober d. ^>. Tr, ,u^rl w"'^^l^'s0kn'tär ''" Finanzministerinm ^f.O^"uschi, ,.^ ^,^ Ritterkreuz des Franz ^ «llergnädigst zu verleihen geruht. 3" ^lN^?.^?"" zur .Wien« Zeitung vom 17. Ol-^"ze>iss„i^^^l)) wurde die Weiterverbreitn«« solnendel »<>.- ?'° '"' Ver?"' """ " Oktober 1902. ,p ^^.,iy^ . "läge des «I'i«l.uv.! «Irof^tvo o«n1co.«!av. «tl-.-lN)' I'ki^"" 5 ill, ^'"'l'' >2"')' cischcillende Druckschrift: V i^^ll Ic n^ ^x"'^' "^"-i ' "I"la«ll' k!i!wli,ü.!.i»t.asillli), > 19^ » ->"'"^um I.v» XIII. N»l»,«I ^»n Divi«, ^ l23 v ^i, 234 '.alÄ"^' Wm 18. Oktober 1902. Ul',280 H>.'"^ TaMatt. ^^ lii. Oktober 1902. "^^^'^>'!"''«i «Inn. h^ c, Oktober 1902. Nichtamtlicher Teil. ?^ltc d^..>, s beschäftign sich eingehend mit dem ""-bor j„ .'"M'n, voni Ministerpräsidei:te,l Dr. von ^n«N l)lch ^'"^ ^^ Noichdrntes am 10. d. M. !>,^' ^ttlii!n^^^ ^^'se" faßt den il^n derselben ö^'schro !?sf'')"'''^^ daß sich die Remerung 2 """n l.s ,"' ^nelide Haltnna dcr Pechen nicht !!>ö! ^n^!!^i'/^u ^ "I. ^scheitert anzu- ^, ""' Ullü^ ' , ^'"'"' ""im'iaern, der Einladung 'l'r ?,"lPm-toi ' s7'"""'^"' ^"'sUuldigung wn ^^. °^'chlii.i^ n. /."'"' d""n dringe die Regierung z!u,. "^'itim! ^'' "uUelbar vo,- den Neichsrat. Wenn ^ l°, """' wird w 'b ^" Session von den Czecheu er-! ^ l ^ ^s ^)l^ "' ' '"" das Vlatt ineint, die ?lns-"l^s,^ <"ch,,,^.^ ^^. ^^^^ ^ ^.^ ^^,^^^ ^.^ ^N hab"" Wiener Tagblatt" konstatiert, die Nc- 'llni>lan.i, v "^"'l'N dolumentiert, daß sie nur ^Ü? ^^ ti!,. v ^lh"' nwgen das neu^ Sul" prüfen. Das Programm der Regierung in Betreff der nationalen Idoe umschließe die Tradition des Staates. „Die Zeit" gibt tiefeil, Mißtrauen gegen das Vor. gehen des' Ministerpräsidenten Ausdruck, sie ist del Ansicht, die Demission des Instizministers sei ein den (.^echen gemachtes Zugeständnis und prognostiziert, daß sich Dr. v. Koeruer und Dr. Packk wieder ver-lrage>: werden. Dao „^remdcnblatt" rühmt den EntMuh der Regierung, die Sprachenfrage nicht mehr ruhen zu lassen. Schon die bloße Hoffnung, daß auch dieses beiden, das die Kraft des Staates seit langem er-schöpft, heilbar ist, bedeute einen Erfolg, für den man dankbar sein mnß. Das „Vaterland" hebt hervor: Auf czechischer Seite laste alle Verantwortung fast ausschließlich auf den Mitgliedern dos einen Czechentlubs. Das Wohl und Wehe des ganzen politischen Gemeinlvefens sollte doch nicht der Nervosität oder einer momentanen leidenschaftlichen ^emütsanfwallung der Führer eines 5!lubs überantwortet bleiben. Das „Neue Wiener Journal" fchreibt: „Wenn Vernnnsigriinde allein in der Politik wirken könnten, dann müßte die Rede des Ministerpräsidenten einen Umschwung der Verhältnisse herbeiführen." Die Reichswehr" meint, daß die Vorschläge der Regiernng, mögen sie an sich anch gewiß nicht fehler-frei sein, doch ebenso gewiß g^ignet smd, als Grund-läge neuer Verhandlnngen zn dienm, schon deshalb, weil sie jedti- Modifikation zugänglich sind. Es wäre ! höchst unklug, das Eintreten in solche Verhandlungen abzulehnen. Das „v>llnstr. Wiener Extrablatt" betont, daß der empfohlene gesetzliche Aus< ^weg aus den Sprachenwirren jedem Unbefangenen ! als dm- natürlichste erscheine. Mnn die Ezechen diesen ! Weg für ungangbar erachten, dann sei es an ihnen, 'einen anderen, auch für die Deutfchen wegsamen zu bezeichnen. .. ., „ ,.,,. ., ^ .,. Die Oesterreichische Volkszeitnng" halt die hefw qen Ausbrüche gegen die Nede für durchwegs vor den. Spiegel einstudierte Dmge. T:ef zu bedaneru fm nur.^ daß diefe so viel M, ,^'raft und Geld kosten mü> ganz Oesterreich die schweren Kosten zu tragen hat. Der „Deutschen Zeitung" zufolge enthalte die Rede des Ministerpräsidenten keine Drohnng, nicht einmal eine Warnung, kaum eine Mahnung, keine Parteilichkeit, nnr Objektivität, Wohlwollen und Mäßigung nach allen Seiten. Trotzdem habe mai, darauf mit einem Fanfarenstoß aus der.Ariegstrom» pete geantwortet. Das „Deutsche Volksblatt" bemerkt, daß sich der Ministerpräsident neuerdings als ein Freund der be« stehenden konstitutionellen Einrichtungen erklärt habe. Nach der „Wiener Morgenzcitung" wäre die Opposition der Ezechen gegen die Rede des Minister« Präsidenten auf ein Mißverständnis zurückzuführen. Die „Arbeiterzeitung" sagt, daß die Rede des Dr. von 5loerber politischen Verstand habe und der Ministerpräsident Recht mit der Behauptung hat, daß man in nationalen Dingen, wenn man nehmen wolle, auch geben müsse. Für die Parteien, das Parlament und die Regierung sei die nationale Frage die Stelle, wo sie zeigen müssen, was sie können. — In mehreren Blättern wird einstimmig daran^ hingewiesen, es sei sowohl durch die Erklärungen des Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber als die des unga« rischen Ministerpräsidenten klar gestellt worden, daß der Abschluß des Ausgleiches zwischen beiden Staaten nicht an die Frist bis Ende M)2 gebunden sei, sondern daß, wenn das Zoll» und Handelsbündnis in diesen: ^ahre nicht zu staude kommt, das zwischen Oesterreich nnd Ungarn besiehende Reziprozitäts-Verhältnis da-durch nicht alteriert wird, sondern bis znm Jahre 1!>(!7 fortbesteht. Dadurch werde wohl eine der Vor« anssetzungcn einer czechischen Obstruktion hinfällig. Politische Ueberficht. Laibach. 18. Oltober. Die „Politik" kündigt an, der Iun g rzechen« klub wolle mit Herrn von K oerbcr gänzlich ab» rechnen. Die Muft zwischen Herrn von Koerber und den Ezechen werde tiefer, weil dieser es ängstlich ver-mieden habe, den Deutschen „auch nur ein Wort der Wahrheit" zu sagen. „Narodni Kisty" fragen: „Will Herr v. Koerber em KreKzendo der gestrigen Szenen? Was will er überhaupt? Will er ein D'i's"b beobachtete mit lebhaftem In-!'<' ^' »vm- .^'N' auf° und abwogende Menge, '^täw "wc>ü I^ . "" b""l^ liiMes Treiben ^, ? lcnni, t.^, '" s'cl) in ihrem kleinen i^and-kdj ^whr.!' ^ ' Landauer „.fesselt, tx-r vor deni "' ! Ei^.^wnl i' ""'^ Herr, der soeben ange- '''" ^ ^,lal/^"^ dm Korridor entlang und ^ 'ltl>n! ^"" Et, f "'der kain ihr schon entgegen, b>> ? bli,^/"' ^'gleich nehniend. ""' ^!" doll mc^'^'h'u, so daß das Licht der "M1. ^lrme m,"' 'bre reizende Gestalt fiel. Sie <^^itz, ">f"nd jubelte: """ ^ n 7/ .luzigor Fntz!" """ ftuhte einen Aua«lblick und faßte fie, fester ins Auge, dann aber brettete auch er di Ar me aus, nahm den Nest der Treppe mit wemgen Sätzen mü, - ä'vei junge, heiße L,ppe^aare fanden Ne^i^2r^^ "'^''^uw^^'^v^^^ Das junge ^"^"' '" ^ ^^ ^^ Brudermslach..deAt l^^ ^^ ^^ denn das c' ^"s wm ^ ^ -^ ^„ Erwarteten ">r Bruder Fri, M,! o,n.m '«' " ,, ^,,^d„, «rnnm, und s,,Iche ssritz lache,'-' Mchnc^ ^,^ ^^ Empfang zu bereitei, . - - ^^" ,> mlirf Grete die Tiir ihres ZinnnerZ "Ä' . ^loß Das nn.ßte fie fich sagen lassen hinter sich "1 Schloh.^ ^e'Lolnnann! " lie "' d.e s^ ^^,, eine Viertelstnnde später Als der ^"1""^ ^^ ^„^s^^ ^,^ ^ ^m tatsächlich ""tra^ ^ «-nthnsiastisch, wie er es Schwester sonst gewohnt ul D" 3imie!!e Stinnnung, in die sie der schreck- < liche Mensch vei'setzt hatte, war Schuld daran. Hoffentlich reiste er noch heute ab, und fie brauchte ihn nie« mals wiederzusehen. Ein tückisches Schicksal hatte es aber doch anders beschlossen; denn als sie fich mit Vater und Vrudcr zum Abendessen auf der Terrasse einfand, war diesr noch ziemlich menschenleer, und unter den wenigen saß jener, dein sie nie wieder im Leben zu begegnen hoffte, nur einige Tische von ihnen entfernt. Beim Anblick des jungen Mädchens überflog ein schmunzelndes Lächeln sein hübsches und angenehmes Gesicht. Grete errötete bor Zorn und setzte sich so, daß sie den Verhaßten den Rücken zukehrte. Ein lebhafter Ausruf ihres Bruders bewog sie dann aber, sich wider Willen umzukehren. „Was seh' ich? O, ihr guten Geister! Mein Rode rich!" hatte Fritz vergnügt zitiert und war — Grctc traute ihren Augen nicht - mit allen ,Zeichen des Ent< zückens auf den blonden Herrn zugestürzt. Dieser crhob sich lebhaft, eilte dein Bruder entgegen und um armte und küßte ihn herzlich. Mein Gott, das war ja ein Menschenfreund in des Wortes verwegenster Vedentung! Bei dein schien cs Prinzip zu sein, alles, was ihm in den Weg kam, einerlei ob Männlein oder Weiblein, in harmloser Fröhlichkeit abzuküssen. Diesen schmählichen Verdacht mußte sie ihm mdc'5 in Gedanken gleich wieder abbitten; denn der Bruder stellte ihr diesen als seinen liebstm Freund aus der Studienzeit, als den Assessor Fritz Cichstädt vor. Anf die liebenswüiow Anfforoerimn des Lan^ lericMrates nahm dann der I'mM' Assessor an Gret^ 3eite Platz, ohne sich durch das kalte Wesen des inngen U absolutistisä)e Negnne als einzige Rettung erschien? Noch einmal: Was will Dr. v. Koerber?" In französischen Negierungskreisen hegt mau nicht die mindeste Besorgnis wegen der in der Kammer eingebrachten Interpellationen, betreffend die Schulunterricht erteilenden Kongre > gationen; es gilt vielmehr als sicher, dasz das Kabinett Combes die gleiche Mehrheit, wie sie bei der Votierung des Auflösungsgesetzes voln 1. Juli 1W1 um sich vereinigte, auch für die Billigung der zur Anwendung dieses Gesetzes erforderlichen Maßregeln finden wird. Der Ministerpräsident wird der Kamme:' die von den Männerorden überreichten Ansuchen um Genehmigung vorlegen, worauf in kürzester Frist eine große Kommission zur Prüfung dieser Ansuchen eingesetzt werden wird. Es überwiegt die Annahme, das; das Parlament die Genehmigung nicht erteilen werde; in dieser Session dürfte es jedoch zu einer diesbezüglichen Beschlußfassung nicht mehr kommen. — Der Ministerrat hat die Neuwahlen für die verfassungsmäßig ausscheidenden Mitglieder des S e» nate 5 auf den 4. Jänner WM anberaumt. Eine sensationelle Nachricht übermittelt der Spe-zial-Korrespondent der „Daily Mail" aus Bukarest, woyiu er aus Konstantinopel zurückgekehrt ist. Er be< hauptet, Nußland habe der Türkei die Wieder» Herstellung des Vertrages von Huntiar-SteIessi angeboten. Der Vertrag, dor im Iuui 1883 abgeschlossen wurde, bewirkte eine Allianz zwi» scheu Nußland und der Türkei zu dein Zwecke, die ab» solute Unabhängigkeit der Türkei zu garantieren. Tatsächlich brachte er die Türkei unter sorgfältiger Verheimlichung der Wahrheit in die Lage eines ab» hängigen Staatswesens. Auf Verlangen der Türke; hatte Nußlaud fo viele Truppen zu Lande und zur See zu liefern, luie beide Vertragsteile für notwendig hielten, und die Pforte verpflichtete sich auf Verlangen Rußlands, zu Kriegszeiten lein fremdes Kriegsschiff unter irgendeinem Vorwande in das Schwarze Meer einzulassen. Der Vertrag blieb acht Jahre in 5iraft und wurde hauptsächlich wegen des Widerstandes der Westmächte nicht erneuert. Nunmehr habe Rußland nicht nur seine Erneuerung, sondern seine Befestigung durch weitere Artikel vorgeschlagen. Der vom Groß» fürsten Nikolaus überbrachte Vorschlag habe in den offiziellen türtisä>en Kreisen Bestürzung hervorge-rufen. Einige einflußreiche Mitglieder der Negierung sind dem Vorschlage günstig, aber die Mehrheit der maßgebenden Personen ist dagegen. Die Haltung des Sultans ist noch unbekannt, aber der Korrespondent glaubt, er müßte nachgeben. Es werde nicht gewärtigt, daß Rußland die beliebte türkische Politik der Ver» schleppung erlauben würde, aber die Türkei werde wahrsäjeinlich die Stimmung der Signatarmächte des Pariser Vertrages sondieren. Im nahen Osten sei überhaupt ein erstaunliclies Wideraufleben der russischeu Energie zu spüren, überall stoße man auf ihre Spuren. Die Diplomatie schreibt dies dem anglo« japanischeil Vertrage zu, der wenigstens zeitweilig die russische Erpansion im fernen Osten verhindere. Die Herbstsession der Schweizer Vertretungs» körper ist geschlossen. Der Nationalrat bcschäf« tigte sich beinahe ausschließlich mit der Erledigung der Differenzen, welche in Sachen des Zolltarifes zwi» jchen den beiden eidgenössischen Räten noch bestanden; an den Vieh- und Fleischzöllen wurde festgehalten, dem Gewerbe und der Industrie noch einige Konzessionen geinacht. Das Komitee des schweizerisclM Bauernverbandes und die Leitung des Gewerbevereines befürworten infolgedessen in öffentlichen Erklärungen die Annahme des Tarifes. Im Nationalrate wur>>e ferner das neue Forstgcsetz endgültig angenommen, durch welches der gesamte Waldbestand der Schweiz der Kolltrolle des Bundes unterstellt wird; dieser soll mehr noch als bisher die Wiederausforstung früherer Waldgebiete fördern und die Besoldungsverhältnisse des Forstpersonals verbessern. Der Ständerat hat die Revision des Arbeitsgesetzes sür die Transport-anstalten behandelt. Die bisher auf zwölf Stunden festgesetzte Normalarbeitszeit soll für die Verkehrs» bediensteten aus elf Stunden vermindert und den-selben das Recht auf einen alljährlichen Erholungs» urlaub zugestanden werden. Tagesneuigleiten. — (Die Sonntagsruhe) wird im puritanischen Schottland mit aller Gewissenhaftigtcit eingehalten. Nur die Landbriefträger müssen an den Sonntagen wie an jedem Wochentage ihren Dienst tun, indes rächt der Gesehespara-graph diese Uebertretung in folgender Weise. Der Briefträger eines Dorfes zwischen Stirling und Nlairdrummond darf für gewöhnlich wegen der großen Ausdehnung seines Vezirls ein Fahrrad benutzen, das ihm das Postamt zur Verfügung stellt, an den Sonntagen aber gibt es der Vureauvorstand nicht heraus, denn die Verordnungen müssen ohne Gnade und Barmherzigkeit eingehalten werden. Am Tage des Herrn muß also der Postbote seinen Weg zu Fuß machen, was man ihm an den Wochentagen nicht zumutet. Das ist demnach seine Sonntagsruhe! — (Ein hübsches Z o l l l u r i o su m) ist an der russischen Grenze passiert. Ein paar hochabelige Dame» hatten sich, wie alljährlich, von ihren Reisen große Einlaufe aus Deutschland mitgebracht und mußten sich in Wirballea die Zollrevision gefallen lassen, wobei die dickleibigen Koffer und Körbe dao ganz besondere Interesse der nach Kontre-bande stöbernden Beamten erregten. Beim Oeffnen eines Neiselorbes fanden die Spürnasen etwa hundert wohlvcr-Packtc Kartons Schololadc, die sie natürlich schleunigst mit Beschlag belegen wollten. Vergebens beteuerten die Damen den herbeigerufenen Zolloffizier, daß dies ihr Reisebedarf nach Petersburg sei, der Gestrenge wollte hieoon nichts wissen und meinte, so viel Schokolade lönne nicht mehr als Mund> Vorrat anzusehen sein und läge hier ein Versuch zum Schmuggeln vor, der nur durch hohe Verzollung gesühnt werden lönne. Entrüstet erklärten die bedrängten Damen, daß ihnen nie im Leben der Gedanke hiezu gekommen sei. Um den», grimmig dreinbliclenden Grenzoffizier von deren Güte einen Beweis zu liefern, baten sie ihn, eine Tafel zu losten — schmunzelnd prüfte dieser dann auch die so außerordentlich delikate Ware. als ihm vor Schreck bei einem Blick nach den Rciselorbe der letzte Bissen beinahe im Halse stecken blieb. Derselbe war nämlich buchstäblich leer, die schlaue Kammer-jlinqfer hatte inzwischen sämtliche Tafeln an die gesamte Grenzwache und die vielen Reisczuschauer verteilt — natürlich nur zum Kosten. Im Neiselorbe war nicht ein Krümchen mehr zu finden und somit für die lachenden Damen die ganze Cchmugglergeschichte erledigt. -^(Das Luftschiff auf der Bühne.) Aus Newyorl wird geschrieben: Das neueste im hiesigen volkstümlichen Star-Theater in Szene gesetzte Melodram, das den vielversprechenden Titel „Der Koing °" .^ Wi-führt, zeigt, zu welch raffinierten Mitteln rcal',u^ ^ stattungslunst unsere Bühnenleiter ihre Zuflucht mv „ Publikum anzulocken. Der Schluß dieses D"M^' M „Santos-Dumont-Effelten" (so nennt sie der M>'«u ^ schlug kolossal ein, und man kann sich auch ^'"""^11 Sensationell - Realistischeres und Nervenlchelnoe ^.^ als dieses Drama in den Lüften. Die ^lbm " M^ wird vom Nöslwichte. dem sie in einer Erbscha"» ^, hcit im Wege steht, geraubt, und zwar -- "" 7 ^M Man sieht den Ballon sich füllen, schaut sich '"- ^M" Entführung an, man sieht den großen A""!' ^sH schwante», sich um sich selbst drehen und da,m ^s in die Lüfte fliegen. Da taucht im Hintergrun« ^ ^l Luftschiff aus; der König der Dcteltivs sitzt d.r ^„, dcr Entführten zu. guten Mutes zu sein, er lve^'^^ Der Entführer gerät in furchtbare Aufregung w ^ zB er packt die unglückliche Mildred und sH'"'"' sc" 3"' Ballon hinaus: diese fällt vor den Augen der a« .^ schauer, es gelingt ihr aber. sich an der SM^ ^lMü Lüfte ragenden Kirchturms anzuhalten ^""e ^, D Schiff, während das Luftvehilel des M'sscta«^,^ B umlippt und den Insassen der vom dankbaren ^^ft z»-tosendem Beifall aufgenommenen schrecklich" ^p'" führt. — Es besteht lein Zweifel, daß das ^a»' ^P"' mit diesem liit für die eben begonnene Scmo" ^MlN' toiresorgen ledig ist, denn ganz Newyorl Wird 0",, Katastrophe" sehen wollen, „ hat »" - (Theorie und Praxis.) 3" ^"'" lragc. der durch bildlich Demonstrationen u M'. die Schädlichkeit des Korsettragens zu ^""" en la»l^ Der Saal war gedrängt voll und die Zuh"e" ^ der." mit Spannung den beredten Worten ^ ^ "^ M!^ flammender Ueberzeugung gegen den Unfug .^ ^M tragens loswetterte und die nachteiligen Folc,c A^fplev^ qrellen Farben schilderte. Er hatte eben 1""^ M mit den Worten geendigt .....An Ih« °b "^n. '^ und Gatten möchte ich die dringende Mahnung ^„, u Einfluß, wenn nötig ihre Autorität ge""" «, cinb"'^ V Ihnen die Schädlichkeit dieser Mode so liar u. ^^ u vor Augen zu führen, bis Sie selbst t"- < sich ein- sür allemal von diesem Foltcr-I"!"" ^hlich c — als aus dem Hintergründe des Saales. '" ^hleii v" Bewegung entstanden war. aus ein paar F" . ^chtiss ^ rufe ertönten. Eine der Zuhörerinnen »var , sogle'^ worden; wie die hilfeleistendcn Nachbarnu^ ^ ^r kannten, war die Ohnmächtige zu stark gescyn Gattin des Vortragenden. ^,.^ M""' .lE.,<,.!sch..Ni,,d,°.mun^KBx, Sorabji, eine Londoner Lehrerin, hat "nc ^ ^ lese aus Kindermund zum besten Me .^ j^ wir hier einiges wiedergeben. Georg ^ „ . dritten Geburtstag. Eine Tante '^ , ^burt^mi, 'mal. Junge, wie du alt wirst." Das^llem ^ ^ ^ antwortete ärgerlich: „Is ms wahr. ^H " ..sserlichVfliih neu." - Die lleine Mary ist eine "N" " >^ ^ so ,^ schläferin und kann sehr zornig werde". ^ ^ ^ aus ihrem Bettchen geholt wird. Da nun " schen "'^s> stiere» nichts half. fo schrieb sie ""f'" f^,f ih"" , ^ Worte und befestigte es mit einer Stem m^ ^teM«^, ^ lissen. Auf dem Zettel stand, was so"N "" . H"< un° Warnungstafeln zu lesen: ..Mtu"^H' yon ^M Die kleine Fränzchen hat eben die Oejch'^' tzutH^ der Arche gehört und sagt ganz vera>u>gt. ""^^--^ ^wisä>en den drei Herren entspann sich bald eine lebhafte Unterhaltung. „Wissen Sie anch, liebster Eichstädt", sagte der ^andgerichtrat in deren Verlauf, „das; Sie mit meinem Sohn Aehnlichkeit haben. Es fiel mir gleich auf." „Oh, das haben fchon mehr Leute gefunden", lachte der Assessor und warf einen Vlick auf seine Nach' barin. „Ja, wahrhaftig", bestätigte Fritz. „In Jena winden mir immer seine unbezahlten Rechnungen zu» geschickt, und ich sollte absolut für den Vruder Leicht« fus; blechen." „Na, na, untergrabe du hier nicht nieinen guten Auf", wehrte der Assessor, „llebrigens — habe ich sl'gar auch in letzter Zeit ein ganz reizendes Beispiel für diese Aelmlichkeit erlebt." „In letzter ^it? Nanu? Wie ist denn das niög-lich? Erzähle doch", drängte Fritz neugierig. Krete warf dem Assessor einen wütenden Vlick zu. Um Gotteswillen, er würde doch nicht Ter aber lehnte sich behaglich in seinen Stuhl ,'.url"lck. blieo den Nauch seiner Zigarre in kunstvollen Ningen in die Luft und nieinte dann gelassen: „Ja, das war in der Tat das reizendste kleine Abenteuer, das ich jemals erlebt habe, uud ich möchte ec um die Welt nicht missen! Ergählen freilich — er» zählen läßt sich die Geschichte leider nicht. Es heißt hier: Diskretion Ehrensaclie!" Gottlob! Grete atmete erleichtert auf. In dieser Beziehung wenigstens schien er ja anständige Gesin« nungen zu haben. (Schluß folgt.) )n Vanden der Leidenschaft. Roman aus dem Leben von Vl. Feldern. (58. Fortsetzung.) Franz hatte genug geHort', im Kopfe brauste es ihm, fieberifch pochten seine Pulse. Sich mühsam er» hebend, sagte er tonlos: „Herr Wirt, bitte, mein Zimmer!" „Na, sind Sie müde?" meinte Spaete wohl' wollend. „Tann l'ommen Sie nur!" Er zündete ein Licht an und führte den Gast eine Treppe hinauf in das obere Stockwerk des Hauses, öffnete eine Tür, lieh ihn eintreten und verließ ihn dann mit einem treuherzigen: „Wünfche, wohl zu schlafen!" Franz würdigte das einfach möblierte Zimmer, dessen ganze Einrichtung alls einem wmßüberzogenen Vette, einem Sofa, einem Waschtisch, einem Tisch und zwei Stühlen bestand, gar keiner Beachtung. Er löschte die Kerze, öffnete das Fenster und sah in die wunder» rolle Monscheinnacht hinaus. „Ich habe sie gefunden!" dachte er. „Das ist Else! Hierher hat sie sich geflüchtet, die Arme! Und mein Sohn! — Morgen schon suche ich die Umgebung des Schlosses auf, trachte ich danach, meine Lieben wieder, zusehen — nur aus der Ferne — einen Blick, einen Abschiedsblick, dann will ich verschwinden, dann will ich zurück in die Urwälder des dunklen Erdteiles, einem hoffentlich baldigen Tod entgegen!" Und dann sann er und sann, bis ihm die Augen vor Müdigkeit zufielen. Nach tiefem, traumlofem Schlaf^^^,dc. ^ am anderen Morgen zu ziemlich sp" ^öff»'" Wi> erster Gedanke war, als er ^ A^> ^M ^ ein verwunderte»: „Wo bin ,ch/ den ihm die Ereignisse des vorigen ^^MM" zugleich fiel ihm das Gespräch "N ^,, dessen Zuhörer er geworden war. aN3" ,M» Er verlies; das Bett und l'^"'" ' ^, dcH^ii Jetzt sah er in den lleinenSpiegel, ""' ^..,i ^'^l Vorhängen halb verdeckt, ,V"'sch" ^ ^rcl) d'" .^ hing. Ein braunes, NUlilMltertc^, ^Mt 1 Narben vollends unkenntlich gemach ^ ihm entgegen. ,, ^„t, """ „Nein", sagte er unwillkürln ^,. ^ mag schwerlich jemand wiederzmr " ^cke^/ Er schüttelte bekräftigend "<" ""^iM ' und begab sich dann, nachdem or lew ^, beendet hatte, Himmler. . ., d^ ^ ^h ^ Der Wirt stand breitbeinig " ^, ui'd '^ ^ rauchte behaglich aus einer kurzen ^^neN^^F' den herrlichen Morgen hinaus. Al^' . ^ wahrte, lüftete er sein NäpM" wollend: „Na, ansgeschlafen?" , „Danke, ja!" erwiderte Fr"'). ^Ml „Werden wohl nun frühstück .^ . .Ja!" . . Heda, ^'^ „Schön, soll besorgt werden. "^ ^n'" Die Wirt5tochk'r steckle den 5!'op, der Gaststube. „Was soll'S, Vater?" ^cher öeiwna Nr. 241 1991 ___________20. Oktober 1902. nich?" f^le.nc Sintflut mehr!" — «Warum denn °lle Leu - s/ "° erstaunt. „Weil er weih. daß doch l>utc Htt. sch.'^"""'U"l tonnen!" lautete die Antwort. — die Hjfjl,, "' "lcsmal wollen wir uns aber vorhci über ''Da5w^'" ^"le "N'gen!" sagt »löschen zur Mama. b°» Uebeir s/"^"t die Mutter. „Bist du leine Freundin ^chcn , 'jungen?" — „Ach — Ueberraschungen!" meint ^ An 9 ^' "^'^ ^'^ '"""er nur bloß cin Neinfall!" ^"zeiati^ ^ ^""" 'ft ber Klapperstorch eingclchrt. spitz. ^ '^ °'e süßen Babies. „Na ja!" sagte die Kleine Wesen,«" '1t wieder auf einem billigen Einkauf gc- ^'lchlonstn.^ ^ 3 enartiger Speisetisch.) Eine "'! Gegenst„n>!^' ^ s'^ vielleicht bald einbürgern dürfte. Afield ^," Erfindung eines gewissen Abr. Bulloch in ^ent'-Anw il ^"^^. l'ch. wie wir einer Mitteilung des Tpeisetisch ^ ^' 3ischer in Wien entnehmen, um einen breite» Au^ ^ ^°^"'' ^" mit einem fixen, entsprechend ^" Aussi.si'""^ bischen ist. welcher genügend Raum bietet, ^r , " " .^^e. Gläser :c., der Tischgcnossen >"n> h^ /'"!"« Teil des Tisches, der ebenfalls eine Kreis-, ^lätc auf. s, s?b"' ^l'f diescin mittleren Teile sind alle " ^u^I ^ ' " '^ wit Ansähen versehen, die sich unter gliche» ? besindcil und die es jedem Tischgenossc.« !°""sh ^' ^"b eine solche Tischlonstrultion große "ch bedii^^ ^ ^'^ Tafelnden bietet, da sie fremder Hilfe "" (A u s^'^ ^ ^" geloünschtcn Speisen zu gelangen. ^>se") ^" e in er merkwürdigen ..S t u d i e n ^ i,Ulniversi„ !.'.^ ^^ Professor Walter A. Wyckoff von "'^ ein ^"""ton. der biesertage wegen eines Magen-^^e. E^"^ulenhaus in Pueblo. Colorado, aufsuchen I °""n«nen 9 Ä ^^'"' '" ber Kleidung eines herunter-!°^°l°gisclx ^''°slre'cheis das Land durchwandert, um ^'"e seltsal,' "" s« machen. Nach seiner Genesung will ^?^^. Wanderung fortsehen. — Wohl belomm's! ^al. und Provinzial-Nachrichten. I^Ea^ Her, Ministerpräsident) wild bangen. " Aschen ^ ^„^ ^ Uhr im Justizministerium «W '" Weicht. ^ " " dienst e.) Der beim l. l. Steuer- Ä. °^". 5> "^Ü '" Diensten stehende l. l. Steueramts- Vobil. wurde in den zeitlichen l^lfölvert ^h»^ " ^b i l b u n g.) Wie man uns aus l>.,^<> aru't ^^^^' '""^ dortselbst der Verein: ^?^u ae^.'^''^'' ^ul^.ij «v. Vincoi^iM '' t- Lan3. '' ^'' Vereinsstatuten erliegen bereits Kn " (D e i «?"/'biunv in Laibach. -i-. >R ?" ^ Uhr n !. ° ^ er Gemeinderal) hält mor-!«!!,, ^ndet 3' ^"'^°3s eine außerordentliche Sitzung ^'^ "ber d?3^ung ab: 1.) Berichte der Finanz-^ ,.^efeie,^ ^ ' Z'ehung des städtischen Lotterie-An-le, bischen .u„ss ^ ^ tovi <'); ,,) über die Slontrierung ") s^ 2,) «<>''^"N ^' ^ltober d. I. (Referent Sve -^>di/Hchte der Vauseltion (Referent 7.uxel): ^b^^'e fur^'"^ ^" lrainischen Naugesellschaft von ^^"fcnd ^^ y7" «"gelegten Straßcnlanal in Gradier; ^»?'""ssasse . .^ "°" ^"älen in der Dalmatw und ^tfer. ^''tsche'idm. '.' be" ''""rs des Besitzers A. Vrglez Wio. !'"3 seine w Stadtmagistratcs. betreffend die ^fe ^" die Ar "^""""le. - 3.) Bericht der Polizei-^i^ ^ Jahres c^"^"""gen ^r die Stadtarmen im ^Ä^4')Neri^ ! Referent Dr. Ritter v. Blei-^!is>a Erme V?" Schulsetlion: n) über das Gesuch '^^hoheren'^3?^" "" d" Kaiser Franz Josef I. ^^!^^ndchcnschule. um definitive Anslelluna (Referent Prosen c)j d) über das Gesuch des Schuldienerzi ^alob Sebej um Bewilligung einer außerordentlichen Mahlung von jährlichen 120 K (Referent Dim nil) — .^.) Berichte des Direltoiiumb deb städtischen Eleltrizitäts-nxrlcb: ») über das Gesuch des Vramaiijchen Vereines um Abgabe des Strome» zu ermäßigten Preisen (Referent Gr 0 -«eIj)j b) über die Zuschrift der Fnina Siemens cic Halste, oetrclfeno die liinschräntung des Wagcnucrtehrcs der elcltri-Ichen Straßenbahn auf der Strccle Iatobbbrüäe- Unter-trainer Bahnhof (Referent 8 uöi c)j «) über den Rechnungsabschluß des städtischen (zletrizilätswertes für das Jahr ^01 (Referent S e n e l 0 v i ö). — 0.) Bericht des Stadt-magistrates über das Gesuch des FiatcrS Ioyann Iurjcvec um'Berleihung des Aürgerlechtes (Rcicrent Dr. Zarn,!), — (Todesfall.) Borgcstcrn starb hier der Post. tonlrollor Herr Johann K 0 si 5 el. cin diensleisriger, zuvor-lommcndcr Beamter, in seinem 52. Lebensjahre nach längerer Kianlheit. Das Leichenbegängnis des Berblichenen findet y.utc nachmittags um 4 Uhr statt. — (Dem La ndesmuseu m R u d 0 l f i n u m) lani durch die Munifizenz Sr. Durchlaucht des Fürsten Karl v. AuerbPe 1 g. Herzogs von Gottschee. eine wertvolle Kolleltion von Fischpräparatcn geschentweisc zu. lvclchc bei der internationalen Fischereiausstcllung in Wlen ausgestellt und auch prämiiert worden waren. Dle Kolleliwn enthält achtzehn Spczies in 36 Exemplaren. Acht davon sino für die Muscalsammlung neu. ' (B 0 m Tclcgraphendienste.) Wie man uns mitteilt wurde bei den Postämtern in Sairach und in Mitterdorf bei Gottschee die Einführung des Telcgraphen- dienstes bewilligt. ^' — (7 0 Gebu 1 tstag.) Der Senior der lram,schen Schriftsetzer. Herr Martin Ielov^el. begeht am 27. d. seinen 70. Geburtstag. In Laibach geboren, trat Hecr ^e-lov^el i,n Jahre 1«ü« zunächst in die damalige Egcrsche Gubcrnialbruclerci. übersiedelte 1868 nach Marburg, woselbst die ^itschrift ..Slovensli Narod" ins Leben gerufen worden war. wär sodann in der Druäerei Pa;l daselbst und vom Jahre 1877 bis 1881 in der Llllbacher Druckerei Blaznil beschäftigt, worauf er endlich M ..Narodna Tistarna" ubn-trat, woselbst er »och l)cutzutage bebienstet «st. ^>crr Iclov.et lann auf eine 54jährige typographische Tatiglcü zuruÄ-bliclen. in deren Berlaufe er vielfach auch m näherem Berlehre mit den Rcbattcurcn Tomiiü und Iur^6 sow'e nnt dem Schriftsteller Levstit stand. Der Jubilar erfreut stch cmer er-staunliä)en körperlichen und geistigen Frische und besorg ft n Berufsgcschäft noch gegenwärtig nut geradezu jugendlicher ^-'(Schnee fall.) In der Nacht vom Freitag auf Samstag fiel auf den Steiner Alpen und dem ubr.gen Hochalb rae von Ober- und Inmrlram em über 30 <^i hohe N 'nenge. Auch der Krim und der Kurbel >o> m) wurde in das unbewohnte Haus des m.7^>lnlm>^ Gerichtsbezirl Senofetsch. Besitzers Anton "/"".'" "^nst rgitters eingebroä)en und durcy /herauswerfen ems F"1i g ^^^^^g ^)< ^^ 780 X ent>H"^ Ärschen ^" ^ ^ «„ -^ ^„,.5 welche abends vorher dem genann- ?en^7sitz7r'W chh3derb« h°tte", ver- häfte7u>i" dem Bezirksgerichte .n Senosetsch eingeliefert. "^^ "^? ^"""l Auftrag dann waudw cr ^^'^Nl^^.^'l^lun- dlil)in unter dn, ^indcn-' ^Ncl, ^""no l,^ s'!""' "b" N't es jcht mn schönswn. '^l! '^ löch^"/'"en habon Si. w'^iic'!" ^'^r ". Hunwr ."""'lttnrlich "n'r don braten b<> und nahn, nn dl'in !>> ^V""cht7,- f.- '^l unt,'r dc,n ^nstc-r Plciy. "»iw"'"-' ^os..,,^ ? ""lU'inch'on hciltm. do», ein. h, H"!^ '" i!i> .i" ^""on. (5r sl.liw sich v.r ^' zulnlnfmd: 3 ^Wl '" ist m t ^'""' l)ioldl.iben? Hiwsch ist's > ..^./Ms ist., uUls -- i,,it, übu-tom-rt wird ^ ..^o^'^lt^n'" ""^' "'ch denke nnch hier eunge ^'h,r,. "Me d,r Wlrt beifällig. „Wo find sau?" Uwllm!" inointc do,- <"^^" lioisz^'./,'^lll'u" bc'sondcro l'ctonond. ^iU ' lächelt ^. ^""' '"oh! s,in Gchc-iinnid^" ^in"^ ^'isi^. "dn.;. don dor mn-rnmdlichc > "^ir^^'r si.^"U' ,^ch l,.is;. Dr. ^rcinz!" <^d/"b.N l u^ S'o?" d.rwnnd<.rio sich der ^r>ll,rr^"^''^" "n.rn sich d.rnd.r - - ^ lwch ^.7" ^"m doi-stcht seine Sache ""^"ratet — wird wohl bald , ' ^..,'!l,sli',sf ^u nehmen! Ißt natürlich bei !^r7^wow'" !!!^i^ Schn.^ ^r.c,w ""/"", "'?"f^ M'n^^ donn d.ch .licht nicht, so toll acht. anf dor^ ^ ^ ^^. zu! ^.,er ^M'.^ U^^^^^ ^ Mn.^n .>h^r der mich mit ^ns,- da. omom ""'M ""' ^ ,^v in oinc.n Vor-grf.hr m.v dcn, ^ "^^^ im staudo war, nnch stl^ tlM'lann pIleiUo, vlb ^ nach der .Uüste zu b^'be^ ^^^ ^^^^ „Sieh an, da halnn^- ^^^. ^^^ ^^.,„ z,var i,n Hinterlaudc "°" "">' „„torbroäM, datz Daö Gciprach^w d dM^ I^ ^^ ^„ Liec-chon n.it de.n <^'l ^ul M ^^^ ^ch und b„ horln-itanicn. ^,e llMn , .^^^ ^^, ,;„. ""'""' "'it dc^' W' ' ^^,uf dao Wetter d.zoc,. lwterhaltnng. ^'^'" ^.' ,^ ^anz, das; der ein. Ein fli'chtmrr W^ b,reits am Abend zu- jcmer Nmt.m-W'lf wa , d^ ^.^ ^.^ ^^^^ vor «esl'hen dattc. ^" ,. .^>,„ Gesichte mochte der Arit sein. von ^".f"" college von Ihnen. Herr "^" ^ der Wir nach einiger Zeit zu dem Dot'tor!" sagte ^>cr ^ , ^^ ^'andarzw, al'f '""'.'''.. ^m Na,no ist Giinter, "^"'" !''"^ fiia cr."anfstchend nnd sich ver-Toltor Gnnter! fl'au b">a"'^ l''Nä"' ^.tsehung Ml.) -^ (Zum Fremdcnve 1 teh 1 e.) Das den Prasch. nilcrschen Erben in Münlendorf bei Stein eigentümliche Thermalbad Gallenegg bei Islal, Bezirk Liitai (Seehöhe 317 m). wurde in der heurigen Sommersaison (vom 15. Juni bis 15. September) von 54 Parteien mit zusammen 127 Personen besucht. Hicoon waren 58 aus Krain und 0!) aus den übrigen im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern. Die Aufenthaltsdauer betrug bei 38 Perfonen bis 3 Tage, bei 9 Personen 5is 7 Tage, bei 22 Personen bis 14 Tage, bei 28 Personen bis 3 Wochen, bei 27 Personen bis 4 Wochen und bei 3 Personen bis 5 Wochen, Außerdem besuchten das Bad etwa 200 Fluggäste. Der Badeort besitzt eine gut geleitete Baderestauration und hat 00 Fremdenbetten zur Verfügung/ An Fahrgelegenheiten standen den Badegästen 5 Einspänne! und 5 Zweispänner zur Verfügung. —ik. — (Brand in ei nem Geschä ft s laden.) Man schreibt uns aus Rudolfslvert: Am 18. b. M. nach Mitternacht wurde von einem Passanten ein starker, aus dem Schnitlwarenladen des Rudolf Muhviö in Rudolfswert hervordringender Rauch bemerkt. Der Nachtwächter, hievon avisiert, blies sofort F^uerlarm. worauf die Gendarmerie und die Feuerwehr herbeieilten und das Feuer lokalisierten. Durch die intensive Hitze, den Rauch, und das eingespritzte Wasser ging nahezu das gesamte Warenlager im Werte von 30.000 X zugrunde. Die Borräte waren bei der „Banla Slavia" auf 14,000 X versichert. — Die Entstchungsursache des Feuers ist noch unbekannt. —«?— — (Schncefall.) Infolge des am 17. d. M. nach nlittags aufgetretenen Sturmes sank in Untertrain die Tem-^ratur so rapid, baß am folgenden Morgen das Gorjanz-gebirgc bis zum Fuße mit Schnee bebeckt erschien. Insbesondere jetzt, während der Lese, macht sich das lalte Welter doppelt unangenehm fühlbar. —0— I — (Sanitäres.) Nach einer uns zugehenden Mitteilung gestalten sich die Gesundheitsverhältnisse im politischen Bezirke Laibach derzeit günstig, indem außer 8 Fällen von Scharlach (verteilt auf 4 Ortschaften) und 21 Fällen vo:i Keuchhusten (verteilt auf 6 Ortschaften) leine anderen Infektionskrankheiten herrschen. Drei an Trachom leidende Personen wurden aus dem Spitale als gebessert entlassen und stehen in ärztlicher Nachbehandlung. —u. — (Ein allgemeiner Iournalistentag Oesterreichs) findet Sonnlag, den 26. d. M.. um 11 Uhr vormittags im Eiadtratssaale des Grazer Rathauses statt. Auf der Tagesordnung steht die Beratung des Preß« gesetzentwurfeü und allfällige Anträge. Eingeladen sind die Kollegen aller Nationen. * (Vom Zuge überfahren.) Gestein gegen ^5 Uhr nachmittags wurde bei der Äahniibersetzung in der Nähe von Biömarje auf der Bahnstrecke zwischen Iwischen-wässcrn und Biimarje vom Personenzuge Nr. 1715 eine unbe'tannte Frauensperson überfahren. Sie blieb auf der Stelle tot. Die Unbekannte ging. trotzdem die Bahnschranken zugesperrt waren, über das Geleise, wurde vom Zuge erfaßt und fand so den Tob. * (Beim Holzhacten verunglückt.) Der Infanterist des l. und l. Infanterieregiments Nr. 17 N. Hu-dorovic'- hackte sich am 18. d. M. nachmittags beim Holzhacken den Mittelfinger der rechten Hand vollkommen weg und verletzte sich schwer am Zeigefinger derselben Hand. "(Beinbruch.) Der 8jährigc Konoulteurssohn Rudolf Bogataj. Cegnaigassc, fiel gestern nachmittags von einer Hutsche und brach sich hiebei den rechten Fuß unter dem Kni:. * (Unfall in Aßling.) Der Fabrilsarbeiter Iostf Terstnit verunglückte am 18. b. M. morgens in der Draht-fabrit in Aßling. Während der Arbeit stieß ihn ein glühender Draht in das rechte Auge, so daß er dasselbe verlor. " (Au f ei n e Se n se get rete n.) Marianne Rode. Ü8 Jahre alt, Keuschlerstochter aus Spodnje TrnjetiXöe, Gemeinde Höflein, trat am 17. d. M. blohfüßig auf eine Sense und schnitt sich am linken Fuße zwei Finger beinahe ganz nxg. Sie wurde ins Krankenhaus überführt. * (Verbrannt.) Die fünfjährige Vesitzerstochlcl' C. Garantini aus Hrib. Gemeinde Vclila Vas. politischer Bezirk Littai, »neidete am 6. d. M. in Gemeinschaft mit ihrem achtjährigen Bruder Johann die Kühe ihres Vaters. Die beiden Kinder machten Feuer an, um sich zu wärmen. Das Mädchen kam dem Feuer zu nahe; ihre Kleidung entzündete sich und verbrannte. Das Mädchen erlitt schwere Brandwunden. Sie wurde in das hiesige Krankenhaus gebracht. * (Ausweis der am Südbahnhofe gefundenen Gegenstände.) In der Woche vom 11. bi» 17. d. M. wurden am Slldbahnhofe nachstehende Gegenstände gefunden, beziehungsweise abgegeben: 5 Regenschirme, 1 Silbergulden, 1 Samttaschchen mit 2 Hemdlnöpfen, 3 Sacktücher u:io 1 Naturstock. * (Desertiert.) Der Infanterist des t. und k. Infanterieregiments Nr, 17 Andreas Gri^ar, geboren 1884 in Vinivrh. ist am 18, d, M, desertiert, Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche Bühne.) Der französisch Schwant i» drei Akten con Maurice Henncquin und Georges Duval, welcher gestern an der deutschen Bühne zum erstenmale aufgeführt wurde, brachte derselben einen großen Lacherfolg,' die Direktion hat da wirklich einen lustigen Abend zu stände acbracht und dem Publikum Stunden der ausgelassensten Hcitcrleit beschert. Die Handlung des Stückes zu erzählen, fällt uns etwas schwer, da man an die .^"derberen V'«^ Mitteln arbeitend/französische Posse m.t '^" ,^'^ ' Pilanterien und Bebcnllichleite,. 'u"^ de'. "i"ß ^ aschet' ^r Prüderien ^^°'^s 3>rw aüfsteh. Ne'Pösse Zr7'u1e^ Paliser Bühnenstücken, die mit geringen Mitteln, mit verblüffender Keckheit eme wählt Laibacher Zeitung Nr. 241. 1992 20. OktoberM^ Sturzflut von Verwickelungen. Komplikationen und Dro-lerien aller Art auf die Bühne zaubern und eigentlich als burleskes Märchen genommen und genossen sein wollen. Allen Freunden einer gesunden, durch den Ballast ernsthaften Nachdenkens unbeschwerten Heiterkeit kann daher der Besuch dieser amüsanten Komödie empfohlen werden, zumal sie eine ganz treffliche Interpretation findet. Die Darsteller hielten daz bei Stücken diefer Art unumgängliche Eilzugstempo mit löblichem Eifer fest; die Aufführung war frisch, manchmal aber zu lräftig; sie malte recht dick und hätte mit Wasserfarben hie und da feinere Wirkung erzielt. Herr Lang als Pantoffelheld, dessen einziger Wunsch sich in dem Sehnen vereint, seine Gattin nur einmal hintergehen zu können, war köstlich vom Anfange bis zum Ende. Er öffnete alle Vorratskammern seiner Komik und erregte wahre Lachsalven. Den lustigen Lebemann, der sich mit unglaublicher Frechheit aus den ver-wickeltesten Situationen hilft und sogar als eigener Doppel ganger aufritt, gab Herr R e i h n e r mit drolliger, gewandter Beweglichkeit, flott und sehr komisch. Fräulein P a u l m a n.i charakterisierte ein in modernen französischen Schwanken sehr beliebt werbendes Kraftweib mit militärischen Allüren, soldatisch schneidig. Die Damen Müller und v. Effner gaben die betrogenen Gattinnen, die sich so leicht über ihr Schicksal trösten, mit anmutiger Plauderhaftigleit und jener Eleganz, die am besten über Schlüpfrigkeiten hinweghilft. Herr Olmar spielte einen alten eifersüchtigen Haudegen, . Frl. Gärtner seine Nichte, dem lustigen Rahmen des Stückes angemessen. In kleineren Nollen wirkten Herr Walzer und Frl. Hirth verdienstvoll mit. Der Inszenierung des Stückes und der verständnisvollen Regie des Herrn Tragau gebührt volles Lob. Das Theater war sehr gut besucht. ^s. — (Konzert Onbriöel.) Der Kammervirtuose Ondriöel, trotz allen jüngeren Virtuosentums noch immer König auf seinem Instrumente, gab gestern nachmittags im großen Saale des „Mestni Dom" ein sehr gut besuchtes Kon-zert. das mit rauschendem Applause einsehte und mit wahren Beifallssalven endigte. Ondri<-et spielte Saint - Saöns' Violinkonzert mit jener souveränen Meisterschaft, die den Zuhörer sofort in ihren Bann zwingt und ihn in stummem Anhören die glänzende Technil und den seelenvollen Vortrag, wie ihn eben nur ein gottbegnadeter Künstler sein Eigen rennen kann, bewundern läßt. Das französische Konzert mag hie und da etwas gesucht klingen, aber wie es von Ondrii-el gebracht wird, fesselt und entzückt es. namentlich im so ein-schmeichelnd süß aufgebauten zweiten Sahe und in den originellen Themen des dritten Satzes. Unter den sonstigen Nummern Ondri<"els befanden sich die t^-clur Romanze Beethovens, ein Präludium von Bach, eine Eclogue von Neävera, ein reizendes Scherzo von Ondri5el selbst und endlich als Schluhnummel, Ernsts' ^Vir« Ilulixroi«. Ondriöel lieh in all diesen Nummer das hellste Feuer seiner tünstleri-schen Eigenart leuchten; lein Staccato, lein Triller, lein Flageoletton, lein Oktaven-, Quinten- und Terzensprung mißlang; es war eben Ondrii-el, der nicht nur über eine bis ins Fabelhafte streifende Technil, sondern auch über einen künstlerischen, ganz abgeklärten Geist verfügt. Ueber stürmischen Beifall brachte der Künstler auch einige mit technischen Schwierigkeiten gespickte Zugaben zum Vortrage. — Im Konzerte trat neben Ondriöel der Pianist Herr Famera in sehr vorteilhafter Weise auf. Derselbe spielte Noväls Ballade „Manfred" und ein Thema mit Variationen von Dvorak und erbrachte damit den Beweis von tüchtiger Schulung, aber auch von verständnisvoller Auffassung; nur schade, daß ihm lein eigentliches Konzertinstrument zur Verfügung stand. Herr Famera wurde durch lebhaften Beifall ausgezeichnet. — Das Programm umfaßte feiner einige gesangliche Nummern; so sang die Opernsängerin Fräulein Glivarec Thomas' Romanze aus der Oper „Mignon" und Herr Opernsänger Kral den Prolog aus den „Paglacci" sowie zwei slovalische Volkslieder. Man nahm die wirkungsvoll dor-gltragenen Gesangsnummern mit gebührender Anerkennung auf. — (Das erste Konzert der „G l a s b e n a Matica") in der laufenden Saison wirb Mitte November stattfinden. Zur Aufführung gelangtThierfelders,.Zlatorog." — (Billige Zither-Musik.) Im Verlage von Ant. Kiendl in Wien. VIII.. Neudegaergasse 6, sind soeben zwölf verschiedene neue Albums für Zitherspieler erschienen, die ihres reichen und gediegenen Inhalts wegen besondere Beachtung verdienen. Das „L ie de r - A l b u m" in 2 Bänden enthält 51 der bekanntesten Lieder mit vollständigem Texte, meist Volls- und Studentenlieber, aber auch klassische und Chorlitber in sehr gutem Arrangement. Im „Marsch-Album". 1 Band, sind 10 Marsch« vertreten, darunter Raloczy-Marsch. Krönuiigsmarsch. Honigmondmarsch. Das »Walzer - Album". 2 Bände, enthält 12 Walzer, babe! Strauhsche und Lannersche, Donauwellen-, Gran Via> Walzer u. s. w. Dem schon früher erschienenen „Ländler. Album" ist jetzt ein zweiter Band gefolgt, echte, natur-frisch« Ländler, so recht für die Zither geeignet. In den beiden Sammlungen „Konzert-Album", 3 Bände, und „Salon - Albu m". 2 Bände, ist jene Gattung vornehmlich ernsterer, getragener Weisen vertreten, für die sich nicht gut ein bezeichnenderer Ausdruck finden läßt als „Salon-Stücke"; und zwar enthält die erstere Sammlung nur Original - Zither - Kompositionen von verschiedenen der besten Meister der Wiener Schule, die letztere dagegen Uebertra-gunaen bekannter Klavier-Kompositionen und anderer klassischer Stücke, deren Satz für die Zither von F. K oll -maneck sehr hübsch eingerichtet wurde. Für den Anfänger liegt ein ganz leichtes Album unter dem Titel „Ton-bliiten" vor, das 28 einfache Stücke, Lieder u. s. w. ent' hält. — Mit diesen „Albums", deren Fülle des Inhalts bei dem Preise von 1 X 20 li für das 18 oder 19 Seiten starte Heft wirtlich überrascht, hat die berühmte Zither-Firma einc kleine Bibliothek für den Zitherspicler geschaffen, in der jeder etwas seinem Geschmacke und Können Entsprechendes findet und so gleichzeitig einen neuen Beitrag zur Förderung dieses beliebten Vollsinstrumentes geliefert. — (Kalender-Literatur.) Der G l ü ct c -rad-Kalender für Zeit und Ewigkeit. (Drei -undzwanzigster Jahrgang 190^, Preis K0 li, Verlagsyand-lung ,,(-?t. Norbertus" in Wien) liietet in Wort und Vilo durchwegs Gediegene». Mannigfaltigen, belehrenden und unterhaltenden Lesestoff entyalten das Reisebild aus dei.i Orient '"Mtü" von Karl Landsteiner, eine aus dem Alltagsleben gegriffene Erzählung „Die Firmung", die „Skizzen aus der vaterländischen Geschichte" von Dr. Alb. Hübl, welche die ruhmvolle Zeit der großen Kaiserin Maria Theresia und des Erosolgetneges zur Darstellung bringen, feiner oic reich illustrierte „Weltrundschau" von ztarl Landsteiner uno die humoristischen Erzählungen von Hermine Prozchlo. Auch einige gelungene Blldtrspä>se und ei» illustrierter Preib-Redus seylrn nicht in diesem neuen Jahrgange, dessen pratti scher Teil in dem ausführlichen Kalendarium mit Einschreibeblättern, dem Zaufnamen-VeizeiHnisse, in seinen vollständigen, astronomischen, genealogischen und kirchlichen Daten, diversen Tabellen und Tarifen, den Märkte-Verzeichnissen ec. ein sür Haus und Familie wertvoller Führer ist. Mehrere künstlerische Beigaben erhöhen den Wert des Kalenders um ein Bedeutendes. — Dr. Juris ch' Voltstalender zur Förderung katholischen Lebens und Sinnes (Zweiund^ fünfzigster Jahrgang 1903. Preis 60 ii, Wien, „St. Nor-bertus" Verlagshandlung, Redakteur Propst Karl Land-steiner), bringt nebst einem Bilde des Heiligen Vaters Papst Leo X111. Original-Illustrationen von Professor L. v. Elubenrauch sowie zahlreiche gleichfalls vortrefflich ausgeführte Ansichten und Porträts tt. In seinem der Unterhaltung und Belehrung gewidmeter Teile enthält der Kalender die Erzählungen: „Der Schutzengel" von Emil Ma» riot, «Harte Köpfe", cine Geschichte aus den Bergen von Ferd. Neidhardt, „Dic Oberen und die Unteren" von Kar! Landsteiner, das Reisebild „Ein Ausflug ins Land des Deutschen Ordens" von Karl Landsteiner, „Die Ruinen der Pollauer Berge" von L. v. Stubenrauch, „Kleine Bilder aus wm Wiener Leben" und die ausführliche „Weltrundschau" von Karl Lundsteiner, diverse kleinere Aufsätze, ernste und heitere Gedichte, gemeinnützige Notizen für Haus- und Landwirtschaft, einen illustrierten Preis-Rebus und lustige Anet-doten. Der geschäftliche Teil bildet in seinem ausführlichen Kalcndarium mit Notizenraum und historischen Gedenktagen, den astronomischen, genealogischen und kirchlichen Daten, den diversen Tabellen und Tarifen, dem Taufnamen-Verzeichnisse und dem Märlte-Verzelchnisse für alle österreichischen Krön-lander ein verläßliches Nachschlagebuch. — (I^o i., otnik.) Inhalt der 10. Nummer: 1.) H. Schreiner: Analyse des geistigen Horizontes des Kindes und der psychologische Prozeß des Leinens. 2.) Dr. Fr. Ile^il!: Statistische Kritil der guten und der bösen Einflüsse der Lehrer auf die Schüler. 3.) M. Heric: Ueber die Art und Weise der Ausführung der Aufgaben aus der geometrischen Formenlehre auf der höheren Stufe unserer Volksschulen. 4.) A. Pesel: Darwinismus und Erziehung. 5.) I. L.: Etwas über den Privatunterricht der aristokratischen Jugend. 6.) Umschau (Feuilleton, Pädagogische Nachlese, Chronik). Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen sind durch die Buchhandlung Jg. v. Hr l e i n -mayr H: Fed. Namberg in Laibach zu beziehen. Geschäftszeitung. — (Schutz österreichischer Marken in China.) In dem fortgesetzten Bemühen, gegen den Mangel eines Schutzes der österreichischen Marken in China Abhilfe zu schaffen, hat das Handelsministerium Veranlassung getroffen, daß noch vor der endlichen gesetzlichen Regelung des Markenschutzes in dem genannten Reiche und insolange ein solcher den hierländischen Angehörigen nicht vertragsmäßig eingeräumt sein wird. wenigstens ein faltischer Schutz gegen die Nachahmung österreichischer Marlen seitens chinesischer Fälscher gewährt werde. Im Sinne dieser Veranlassung wird das l. und l. Generallonsulat in Shanghai den hierländischen Industriellen und Exporteuren, welche sich über eine Nachmachung ihrer Marken durch chinesische Untertanen zu beklagen haben, über fallweises Einschreiten in den nach dcr Beschaffenheit der Nachmachung und der Nichtigkeit der einzelnen Angelegenheit hiezu geeignet erscheinenden Fällen seine bezügliche Intervention angedeihen lassen. Zu diesem Zwecke ist dem l. und l. Generalkonsulate seitens des die Intervention desselben nachsuchenden Interessenten der Nachweis des dem Verletzten nach Maßgabe der hierländischen Gesetze zustehenden Marlenrcchtes zu erbringen, indem dem l. und l. Generalkonsulate, zugleich als Behelf für die von demselben einzuleitenden Schritte, ein der Stempelpflicht von 1 X unterliegender, bei der örtlich zuständigen Handelsund Gewerbelammer nachzusuchender und im Wege derselben vom Handelsministerium zu beglaubigender Registerauszug, welcher ein Exemplar der geschützten Marke enthält, zur Verfügung gestellt wird. Einem solchen, seitens verschiedener Konsulaivertrelungen in China erfolgten Einschreiten ist es bereits in einigen Fällen gelungen, bei den chinesischen Pro-vinzialbehörden wirtsame Verbote gegen die Nachmachung bestimmter einzelner Marlen durchzusetzen sowie die Bestrafung dcr Nachahmer auch von den in den offenen Handelshäfen Chinas eingesetzten gemischten Gerichtshöfen zu erlangen, und zwar unter anderem bereits in einem Falle, in welchem es sich um die Verfolgung von Nachahmungen der Marlen eines österreichischen Industriellen handelte. Die Möglichkeit, auf diesem Wege vor der gesetz- und vertragsmäßigen Regelung des Markenschutzes in China wenigstens einen einigermaßen wirksamen faktischen Schutz wertvoller Marken durchsetzen zu lönnen, ist für die am Handel mit China beteiligten Industriellen und Handelslreise von umso größerer Wichtigkeit, als von allen. Kennern der Verlehrs- verhältnisse Chinas bezeugt wird. daß im bongen ^ den Warenzeichen und Warenausstattungen eine ^ Bedeutung zukommt, da dcr chinesische Konsument Marke lauft. .__^^ Ausweis über den Stand der Tierle^" in Kram für die geit vom 10. bis 17. Oltober '902. Es herrscht: -.deM"« der «otlauf im Bezirke Krainbnrss in der Ge"^" M" li weh.); im Bezirke Rudolfswert iu der Gemein (l Geh.). ^ feinde A' die Vchweinepest im Vezirle Gurlfeld in der /" "^eind" venstein (1 Weh.); im Bezirke Rudolfswert in "" ^Oeh), Nmbrus <1 Weh.), Hof (1 («eh.), St. Michael SWP' >^h). Sagraz (11 Geh.). Seisenbera. (3 Geh.), Treffen ^ Erloschen: - »,, S! ^'' der Milzbrand im Bezirke Littai in der Oeme'" (! weh.); . ^ altmelndt^ der «otlauf im Vezirle Ndelsbeig m der Mm die «chwe'inepest im Vezirle Uaibach Umgebung '^„hbB meindeu Vrunndorf (1 Geh.), GrohlupP (3 «"^' (1 Geh.), Schleinlh (3 Geh.). ll. l. Landesreaiernng für Kral". Laibach am 17. Oltober l902. ^^^l Telegramme des K.K.Telegravhen.Eorresp.-s""" ' Der Wechsel im Justizministerium- ^^ Wien. 1!). Oltober. Ministerpräsident v. ^DN? nahm l>eute als Leiter des Justizministeriums " . ^che "^ der Beamten entgegen. Nach einer VegruhuNK» > „,,g B > Ecltionschcfs it l e i n sprach v. Koeibcr d« ^ ,^„ W, daß die Beamten in allen die Gerichte .^MI, ^ st,e legenheiten selbst die unparteiischesten Richter i^,^ B scin Entschluß sei, die vollc Unabhängigleit «l ^ ,« Ausdrucke zu bringen. „Auf die Plätze der "" welched« nur solche Männer charaktervollen Sinnes teuc . ^ ^ volle Eignung haben. Gedenken Sie insbcion" ,^ A" Aufgaben. wclcl> das rasch ansteigende w'Mn/ l ^,","" an die Justiz stellt; gedenken Sie aber "H ^" ?'^ dic Humanität im »veitesten Sinne be, der ^ ^,l« rung der menschlichen Gesellschaft von uns I" ^«, tcn Sie. dieser hohen Pflicht allzeit gerecht zu Die Veweguug in Mazedonien. ^ ,„j Paris. 18. Oktober. Die Agence Ha" ,,, P^ Athen: Ministerpräsident Zaimis erklärte ''^^^d0!'""^ View. daß die bulgarischen Agitationen ">„ pichte" " scheitert und die diesbezüglich verbreiteten >" , trieben seien. , c^„, <3"",W Konstantinopel. 18. Oktober. ^ ^^r '^ Serres war die Bevölkerung von 17 ^"'«^^""6 Banden ins Gebirge gefolgt. Bisher 'st d« ^ 12 Dörfern wieder zurüclgelehrt. ^ !>">< ^ Konstantinopel. 18. ^tober- ^ ..nv RcMruna. hat auf die Vorstellungen von r>^ ^,,b a , derer Seite versprochen, die strengste ^" "^,^ ^c ".^c Maßregeln durchzuführen, um einen Uci)" ^ ^g« und die Unterstützung des Bandenu»we»en^ Elite zu verhindern. Die Wirren in Siida«"ita. ^ ^iel London. 19. Oltober. Einc ^s ^, ^8. ^> schen Bureaus aus La Victoria (^n"U" / s^ d'c ^, bestätigt die Nachricht, daß 8()00 Aufst" ^, sic" ^ den. Befehle des Generals Mendoza sw"°^ vollß"' tz!^ gem itampse in der Nähe von La A,cto ,yr ^,„ schlagen wlirden. Die Aufständischen ^"" 'pu"^ " lunqen auf und ließen 140N Tote und "e Schlachtfelde zurücl. Zyklon. ^,l<'! Athen. 1». Oltober. In Oast""'/^ zahlrl'>< folge eines ZyllonÄ mehrere Häuser ?"'' ch>'H,."" sonen verletzt und mich sonst »och ^"!^ ^ftjael ^'" Zur selben Stunde brach in Athen e>n yr, - 6"ti- zier ei<.3 Berlin. 19. Oltober. Lant einer Y^ ^ Y ^ telegraphischen Meldung wurde Go'"'"^ Dcul ^M^ schen Regicrunssstruppen ohne ritanische und französische Truppen v ^ ' .^^ be^ ss,l» rung. Im deutschen Konsulate " !^ Ud»"" 700 Flüchtlinge, darunter die Familie ^^ Telegraphcnagentnr.) ssinanzmm.s e . de" e"^ in Mulden ein. Cr empfing im Salo"" -'^n ^e"'-, von Shangshung. dem er b°ld bal"" ^ ^ ^ic ^ machte. Dcr Gouverneur trank aus ., meftieb'^'M^'' des Kaisers von China, betonte m't ^ ch''^spl^„ gezeichneten Beziehungen, die ^A' ^ >'" ^v" „ Horden und den russischen Truppe, be,^ Oo " , ^ Wunsch aus. daß enge ssreundschaN ^ ^r Ku» '>l möge. - ssinanzminister Witte e'°^^ ^H ^ Friedensliebe erfüllt; die Aufrecht""^ ^„ se> ^ ," lichen Beziehungen hänge ""' ^'!. "w"l "" Aufenthalt des Ministers in Mul°e> Dauer. ^H^Ieitung Nr. 241. l 993 20. Oktober 1902. Lottoziehung vom l8. Oktober. ;"U: 14 70 32 21 27 ^^"est: i 74 52 43 81 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ff -< ^ü-----"--------------------------------------------------- ^^«b ?u^ ^ s'b windstill bewöltt ' ^N. '^ -^ ^ S. schwach fast bewölk« z^ ^^2 »^ NO-schwach ' 3lebel, ^'W> ?'°? ^ ^ ^ SW. mähig tcilw.bewUllt 06 ^1?^^^ " _6' 6 NO. mnßia. teilw. bewöllt D„z ^ > '39 6 j 8 8j S2O. schwach j Nebel ' j « 0 "Eonntna ?"'°^^"lTrmv.>rawr vom Samstag 6 3« und ^-.~_"^ " ' ""male l0 1°, brzirhun^weise9 9°. ^^^"llnlwortlick., w.^.«___«, .... ^.... ^ .. / Gut* Bücher für Jedermann. / Meyers Kleines A'oa- / Yersations-Lexikon. I VT. Aufl. Mit 16S I.'iu-f nnd Plänen und SS 1 Meyer, Pas Deutsche Yolk*tlim. Mit30T»f. in Holuchnitt. Kupfer-Itinng u. Farbendruck. In HaJbled«r g«b. 15 Mk. Vo^t und Koch, Geschichte der deutschen Litteratur. Mil 128 Abbildungen im Tpxt, 25 Tkf»ln in F»r , bvndruck, Kupferstich ^ und Holuehnitt und 34 Faksimile- Beilagen In '¦¦ H&lblcder reb. 1« Mark Meyers Hand-Atlas. II. Aufl. XU 112 Kar-tenblittern, 9 Tei:b»i- 13 M»rk 50 Prtnnig. , Z« beziehen durch dio Buchhandlung «•v- Kleinmayr & Fed. Bamberg ^^^^^•albaoh, Congressplatz B. (III.) Volkswirtschaftliches. Laib ach, 18. Oltobcr. Dic Durchschnittspreise auf dem Heulern Maille stellten sich wie folgt: Prei« Prei« Wei«n pr. a . .-------16 30 Butter pr. kß. . . 2 20------- Korn » . . - — 13 ?0 Eier pr. Stuck . . - 07------ Gerste » . . — — l3bs< Milch pr. Liter . . — 18------ baser » . . —!- 1^80 !»int'fleischl»pr.llß i!84 -j-Halbfrucht ...---- Kalbfleisch . 135 - -Heiden » . .-------16 — Schweinefleisch » 1 40------- Hirse, weiß ...------16 2U Schöpse,.fleisch . >. 90------- Kukuruz, alt » . .-------«4 - Hähndel pr. Stück 110------- Erdäpfel , . . 4— 5- Lauben . —40------- Linsen pr. Uiter . - 2b------Heu Pr. q .... 6 90------ Erbsen » . — 40------Ztroh »»..., 6---------- Fisolen » . — 20------Holz,hari.,pr,Kbm. 7 60------ RlndSschmalzpr.kß 2^35 - —weich., . 5,40------ Schweineschmalz . 1,60 - Wein,rot., pr.M.--------------- Speck, frisch » 160 - — Weiher. »--------------- - geräuchert » 180------- l PU^ Mettage. -"M> Unserer heutigen Nummrr M'samtmiflagr) liezt eine Abonnementscinladung in Form eines Probeheftes im verkleinerten Formate von Buch fur Alle bei. Aus diesem kleinen Probehefte la,m man die RnchhaltiaM dieser glänzend ausgestalteten F a milien^eitschrift leicht konstatieren und lnn» dieselbe zu den blstneleitctcn ohne Iweiftl gröhlt werde». Man bittct, sich bcigrgcbeuci BrsMlarte ^u bedienen. (4037) Aandestheater in Anwach. 12. Vorstellung. Gerader Tag. Deute Montag, den 20. Oktober. Undine. Romantisch'' Iauberop,'r in vier Auszügen. Dichtung und Musil von Albert Lorhing. Anfana l,alb 8 Mr. Ende 10 Ubr. Iosefine Koiiöel, geb. Vahovec, gibt im eigenen sowie im Namen ihrer minderjährigen Kin» der Johann, Josef und Nida und im Namen der übrigen Verwandten allen Freunden und Vi> kannten die sehr betrübende Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigstgelirblen, unvergeßlichen Gatten, beziehungsweise Vaters, Sohnes. Vruder5, Schwagers .und Onlels, des wohlgeborenen Herrn Johann Ko3icek l. l. Postlontrollor welcher heute um '/«8 Uhr früh nach langem schweren Leiden, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, in seinem 52. Lebensjahre selig im Herrn verschieden ist. Die irdische Hülle des teuren Dahingeschiedenen wird Montag, den 20, Oktober, um 4 Uhr nach-mittags im Trauerhause Floriansgasse Nr. 17 feierlich eingesegnet, sodann aus den Friedhof zu St. Christoph überführt und daselbst im eigenen Grabe beigesetzt. Die heil. Tcelcnmesscn werden in der Psarr» lirche zu St, Ialob gelesen werben. Laibach am 18. Oktober 1902. VterbigungSanfialt be« Franz Doberlt<, Kurse an der Wiener Börse vom 18. Oktober 1902. «««^m o^M« Km«««^ Dlt notierten Kurie versttben Nlh in lkoncnwuhrung Die Notierung sHnitlicher Älticn und der «Diversen Lose. versteh» sich per Ltüll. llnhe,/"'A°°<°schuld. ""d War, ?"'schu>^ ^' »»s?l. zoo ü" ^b,l>n^. ' ' °'^" »l'«5 9«iö '>«,>,?«»,«'N'.'"»»- Geld War, Vo« St»»t« z«r Zahlung übernommene Olleub.'Prlvr. Oblillationln. «lilabethbahn eoo u. 3000 Vl. 4"/y llb IN«/«...... »lü — US — «tlilabethbahn. <00 u, l000 M. 4"/o......... «s - liS«' ssranz Iosei-B., ll0 g» 4«/„ dto, Rente iu Kronenwühr., steuersrei, per Kasse , , . »? bb 9? 7K 4"/„ b<°. dto, bto, per UMmo . 9? üb »? 75 Ung, Lt.' fl. - — —- bl«, d«o, Ettber ,n« fl. . , . — — ^ -d<», klaai« 0bl!g. (Ung. 0ftb.) v, I. »«?«....... —'— -^'^ dto. Schanlrrnal, .«bl»s,'0bl!a. — — "'" dlo. Pr«m.°«, k lousl, -- ilno li 2«l'5h »N» b<> dlo, dlo. k «)fl.-l0«»X ^0!5»'X0Ä b<> Theiß'«?«,-Uos, 4»/„ . . . , ,K9 ?t» 1«» ?b 4°/„ ungar. «runden!!.. Oblig. 97«« »t« «l' 4°/, lroat. und slavon. detto 8» — -^ — Andere Vssenll. Hnlehen. 5"/o D°nau.Äfff,«,llslhe ,«78 . 10?'—108 ^ «nlehen der Ktadl V«rz . . S9-- '«"'- Nillehcn der Etadl Men . , . 106 k.» !('? b» dto, dto. (Silber °d,V°ld) ,2^ l>« <«» c,n dto. dlo. (l894). . . . 9Ü»5 9? ü!> dtll. btll. («8«»). . . , 9«- 99- V0rlebau«nlehen, »erloüb. b°/<> llX) - »«>«> 4°/, Krainer Land,» Nnlehen . 9? - 97 ßO «eld War, Pfandbrief» »tl. Voblr.°Ngl!st,i"«>I «rl.4°/° 97 LN 9V 80 N .österr, «ande« Hyp,°«nst^" ° »» »" wn 3«. 0esl.un«.«anl^Mr.verl. ^^^^^ dlo dio. bvjähr. verl. 4°/° ,00 »z ,»« »ü Nparlasse. l.«st..«oI..u«l»«/° llX, - ,«l - Eislnbahn'prlorttzl»' ^bligalionln. fferblnanb» «ordbahn «M. »««» WN üö ,0,2.°. Oesterr, Nordwestbahn - - - lN« «ü 109 «ü L»aa»«b!»,n.....- > <»? 5N — Nüdbahn i^ «°/„ver,,Iünn..Iul! «»4 »b 2N« üü dii, k 5"/°..... »20 10 iz,l U> Una.°»aliz. Bah»..... >U8 z>c> ,<>9 - 4«/, Untrrlralner «ahnen . . 99 b« ,ou - Divers» «oft (per Stück). »erzinsllcht Lose. Nnver« - ' «elb ! Ware «Men. lranLparl.Wnle,. nthmungen. «u!s fl. . . »ezo- »LKU Äau° u, Äslrirlis G«!, <ür stäbl. Elillhenb, in Wien lit. ^ . »0l — »^^ bto, dto. Klo. lit, L . »«,'— »uz _ Vübm, Nordbahn 15« fl, , . z«? — 4,,i_^ Vulchtiehrader . bOU fl, KM. 24VÜ- 2475 dto, bto, Nit, U> 20« sl. 9«?- 9»l-Donau-DllmpfWssllhrt»»Vesell. vesterr., zuu fl, KM, . . 91« - »za — Duz Büdsnbacher 18 - ü«u . Ferdinands «orbbicwofl, KM. 5?«o 5730 Ucmb, ^zrrnow, Iassy-Eisenb,» Gel,ll!chlls! lil»« sl. S. . . . 565 50 sl, S., . ?,!8 i>» ?<,» 5« Südbah» ««> sl, L..... 7K b«^??.« bübnorod.Veib.-V. »ousl.EM. 400- 4<>« l>« IramwayVes,, «,uewr,,Prio. rltäl^Mlicn 10« fl, . , . 14?— 153 - Unll.'galiz^llenb.Lon fl. silber 481 — 4^ij — Un«.«estl,.(!«aab.0 fl. , 418 — 4l!U — (t«lumplc Ors,, Ndröst,, 500 fl, 484 50 4»5 53 Viril. ». Nasscüv., Wiener »00 fl. 450 — 455'- HUpotheN,.. Ocst.. »NNfl.3(15«8 Unionbanl ÜOU fl..... 584 50l,»5'50 ikierlehribanl, «lll«., 14« fl. . 33» — 340 — Industrie »Wnler« uehmungen. «auges,. «llg. »ft., 10« fl. . . 138 - 188 50 Vgydier Visen- und 2tahl°Inb, in W!,n l«N N..... 19b — 19? — «isenbahnw,-Ls!! 50 Praller ltisen-Ind.'Ges, Ä«) fl. ,4?ü' ,4«b Nlllgll larj, Nteixlohlen K«, fl. 5»«—52!«'— ..Lchlöalmiihl", Papiers, »8-- Wiener Vauaescllschaft 1«0 fl. . <52—,:,« — WieneibergerZiegel'Nlrien^Ves. 670 — »«« — Devisen. Kurze Vichtrn. Amsterdam....... 197 20 197 40 Deulsche Plätze...... 11« 90 7 1« London........ »3» li« »»3 4« Pari«......... 95 1? 95 »» St. Pet«r«b»i»...... — — — — Kaluten. Dulaten........ 1135 «41 i!0-ssranc«.Stü «53 . ^^^_ T "*»•••••• und Valuten. Privat-Depots (Safe-Deposits) VirzlBiang von Bar-Elnligan Im Conlo-Corrsnl- und i«f Blra-Conti. _ftäU213_ 4Svu>reb^ar «i Dobrave; C SC.11&Utz i? Jref , z Ljubljane; KSCJ-^ „zum goldenen Hirschen". ______——^^^Ž Die neue grosse Wiener Tageszeitu»B Die__ bringt ftinf vornehm ausgestattete, von Fachmännern redigier e deren jede ein gediegene» Fachblalt ist, "n(^ zW ' — 'A Die Frauen-Zeit i Die Sports a* Organ für alle Intcresseo der Frauen- Organ sü"* ö"^s; oOfr An Jedem DIonitag. An Jedem »•'i*** Die pädagogische Die naturwgj^t Zeit schaftlich-tecl^^,- Organ für das genannte Erziehungs- Organ für das g - uJJ(j der und Bildungswesen: w Naturwissenschaue ^g. An Jedem zweiten Mlttwooh. T An Jeden» mm ' L 'ftßw Die Sonntags-Zeit gCn, ^ belletristische Beilage für liierarische Plaudereien, Reisebescnr Nove„e„: A» Jede« ""^Ug^,. J Wien, IX',, *««?*'-&l>. Preis monatlich K 4'- mit täglich einmaliger Postzusteli" \J^>\ täglich zweimaliger Postzustellung. ^^^#^^\^^ Druck und Verlag von Jg. v. Kleinmayr HFed. Bamberg.