Nr. 14«. Montag, 2. Juli 1900. /iViÄ. l 5WlMg 119. Mbllcher Zeitung. Vriinnmtra«»n«pr»l»: Mi» Postverleilduiig: aallzjähl!« »l< ll, dalbjäbri« ll> li. Im «lomptoir: a<,nz° <ähr!g ^i! li, !M>bjHli>!g li X, ssilr dir Husttllmlg n>« Hau« «allzjül»l!« « li, - Instrt!>>n»gebüs: YNr llstne Injerale bl« zu 4 Zeilen b» K, zrüße« pei Zelle l» l>: b»> vftrren Wiederhulunze» per Zeile S b. Die »Lalbllchfl Zeitung» er!chei»< »Hglich, mil «u«nahme der Vonn- und Feiell»»,, Di, «>»l»lft«»l»« befinde» sich longreslplah Nr«, die V«ebart» von « bil ll' Uhl vormittag«. Unslanlirrle >t»rl,^e werben nlchl angenommen, Unnulrrlpte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. Seine kaiserliche und königlich Apostolische Majestät haben als Oberstes Haupt des allerdurchlauchtigsten ErzHauses der von Seiner kaiserlichen und königlichen Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge Franz Ferdinand von Oesterreich-Este Allerhöchstdenselben vorgetragenen Bitte, Höchstsich mit Gräfin Sophie Chotel von Chotlowa und Wogn in verehelichen zu dürfen, Allerhöchst zu willfahren geruht. Da aber Gräfin Chotek einer jener Familien nicht angehört, mit welchen Mitglieder des Allerhöchsten ErzHauses ebenbürtige Ehen abschließen können, so muss die Ehe des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs als eine morganatische Ehe gelten. Seine kaiserliche und königliche Hoheit der durch« lauchtigste Herr Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich - Este hat am 26. Juni l. I. in feierlicher Weise vor Seiner kaiserlichen und königlich Apostolischen Majestät sowie in Gegenwart der großjährigen durchlauchtigsten Herren ' Erzherzoge und der hiezu geladenen Geheimen Räthe und Minister eine Erklärung abgegeben, wonach die von HöHstdemselben mit Gräfin Sophie Chotek einzugehende eheliche Verbindung eine morganatische Ehe ist und den aus dieser Ehe stammenden Kindern und Nachkommen die Rechte nicht gebüren, welche den eben» bürtigen Gemahlinnen und den aus ebenbürtiger Ehe stammenden Kindern und Nachkommen der Herren Erz« Herzoge überhaupt und insbesondere aus die Thronfolge zustehen. __________^ Kaiserliche Verordnung vom 24. Juni 1800, betreffend die Verlängerung der durch da« Gesetz vom 23. Juni 1895, R. G. Bl. Nr. 88, gewährten Steuer-begünstigungen für die durch das Erdbeben 1895 beschädigten Gebäude im Gebiete der Stadtgemeinde Laibach und in den durch das Erdbeben betroffenen Be« zirlen von Krain und Steiermarl. Auf Grund des 8 14 des Slaatsgrundgesetzes vom 21. December 1867, R. G. Vl. Nr. 141, finde Ich anzuordnen, wie folgt: § 1. Die im Gesetze vom 23. Juni 1695, R. G. Vl. Nr. 86, festgesetzte Frist von fünf Jahren, binnen welcher die in diesem Gesetze erwähnten Um- und Neu« bauten (§s 1 und 2) behufs Erlangung der daselbst gewährten Steuerbegünstigungen vollendet und benutzbar hergestellt werden müssen, wird auf weitere fünf Jahre, das ist bis inclusive 2. Juli 1905 verlängert. § 2. Mit dem Vollzuge dieser Verordnung, welche am 3. Juli 1900 in Kraft tritt, ist Mein Flnanzminister betraut. Wien am 24. Juni 1900. Franz Joseph m. p. Koerber m. p. WelserSheimb m. p, Wittekm.p. Vöhmm.p. Spens m. p. Hartel m. p. Rezel m. p. Call m. p. Giovanelli m. p. Pientalm. p. Seine l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. Juni d. I. die Bezirtshauptmänner Gottfried Friedrich und Dr. Ludwig Thomann Edlen von Montal-marzu Landesregierungsräthen im Stande der Landesregierung in Laibach allergnüdigst zu ernennen geruht. _________Koerber m. p. Der k. l. Landespräsibent im Herzogthume Krain hat die Landesregierung« - Concipisten Dr. Friedrich Wilhelm Mathias und Eduard Grunnzu Vezirls-commiffären ernannt. Nichtamtlicher Cheil. Die Erklärung Seiner l. und l. Hoheit des Erzherzogs Franz Ferdinand. Der Wortlaut der von Seiner l. und t. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Franz Ferdinand gelegentlich dessen Eidesablegung abgegebenen Erklärung lst folgender: «Wir Erzherzog Franz Ferdinand Karl Ludwig Josef Maria von Oesterreich-Este :c. erklären es als Unferen festen und wohlerwogenen Entschluss, Uns mit der hochgeborenen Gräfin Sophie Maria Iosephina Nlbina Chotel von Chotlowa und Wognin, Dame des hochadeligen Sternlreuz-Ordens und Tochter des verstorbenen Geheimen Rathes, Kämmerers und Oberst, stabelmeisters Seiner kaiserlichen und königlich Avo. stolischen Majestät, Bohuslaw Grafen Ehotel von Chotlowa und Wognin, und dessen gleichfalls in Gott ruhenden Gemahlin, Gräfin Wilhelmine, geborenen Gräfin Kinsly von Wchinih und Tettau, Sterntreuz-Ordens- und Palastdame, ehelich zu verbinden. Zu dieser ehelichen Verbindung haben Wir, in Beobachtung der seit altersher in dem durchlauchtigsten ErzHause bestehenden Observanz und der Bestimmungen der Uns bindenden Hausgesetze, die Einwilligung Seiner kaiser« lichen und königlich Apostolischen Majestät, des glorreich regierenden Kaisers und Königs Franz Joseph I,, Unseres erhabenen Oheims, als des durchlauchtigsten Obersten Hauptes des gesummten Erzhausrs, erbeten und eingeholt, und haben Srine Majestät geruht. Uns dieselbe, als einen neuen Beweis Allerhöchsterer gnädigen und wohlwollenden Gesinnungen, huldreichst zu ertheilen. Bevor Wir aber zur Schließung des ehelichen Bundes schreiten, fühlen Wir Uns veranlasst, unter Berufung auf die obenerwähnten Haulgesehe des durchlauchtigsten Erzhauses, deren Bestimmungen Wir noch ganz besonders im Hinblicke auf gegenwärtige von Uns einzugehende Lhe vollinhaltlich anerkennen und als bindend erklären, festzustellen, dass Unsere Ehe mit Gräfin Sophie Chotel nicht eine ebenbürtige, sondern eine morganatische Ehe ist und als solche für jetzt und für alle Zeiten anzusehen ist, demzufolge weder Unserer Frau Gemahlin, noch den, mit Gottes Segen, aus dieser Unserer Ehe zu erhoffenden Kindern und deren Nachkommen jene Rechte, Ehren. Titel, Wappen, Vorzüge u. lc. zustehen und von denselben beansprucht werden können und sollen, die den ebenbürtigen Gemahlinnen und den aus ebenbürtiger Ehe stammenden Nachkommen der Herren Erzherzoge zukommen. Insbesondere erkennen und erklären Wir aber noch ausdrücklich, dass Unseren, aus obcrwähnter Ehe stammenden Kindern und deren Nachkommen, nachdem dieselben nicht Mitglieder des Allerhöchsten Elzhauses sind, ein Recht auf die Thronfolge in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern und somit auch im Sinne der Gesehartitel 1723, 1 und II, in den Ländern der ungarischen Krone nicht zusteht, und selbe von der Thronfolge ausgeschlossen sind. Wir verpflichten Uns mit Unserem Worte, dass Wir gegenwärtige Erklärung, deren Bedeutung m>d Tragweite Wir Uns wohl bewusst sind, als für alle Zeiten, sowohl für Uns, wie für Unsere Frau Gemahlin und Unsere aus dieser Ehe stammenden Kinder und deren Nachkommen bindend anerkennen, und i Feuilleton. » Eine schreckensvolle Ballnacht. U Gestern jährte sich zum neunzigstenmale der Tag, f welcher die Erinnerung wachruft an ein furchtbares ^ Unglück, defsen Schauplatz am 1. Juli 1810 die r österreichische Botschaft in Paris war. In ^ seinen Einzelheiten erinnert das schreckliche Ereignis an z» die schreckliche Brandlatastrophc im Wohlthäligkeitsbazar ß in Paris, bei welcher bekanntlich die jüngste Schwester . unserer Kaiserin, Herzogin Sophie von Alenyon, den ' Tod in den Flammen fand. Ueber die Unglücksnacht vom 1. Juli 1810 entnehmen wir dem «V. L.» sol-gende Schilderung: Es war kurz nach den Vermählungsfeierlichkeiten Napoleons mit der österreichischen Kaisertochter Marie Louise, welche der auf dem Gipfel seiner Macht und seines Glückes stehende Kaiser ein Vierteljahr nach seiner Scheidung von Iosesine heimgeführt hatte. Ein Fest folgte dem anderen; Frankreich lag zu Füßen seiner fchönen Kaiserin. Fürst Karl Schwarzenberg, der damalige österreichische Botschafter, welcher da« Palais in der Nu« äu klont Llano (der jetzigen liuo äo I» Oliau»»6o ä'H.ntin) bewohnte, rüstete sich, zu Ehren der Tochter seines Souveräns ein glänzendes Vallsest zu geben. Da sich aber die Empfangsräume der Botschaft für das prunkvolle Fest als zu klein erwiefen. lieh der Fürst einen großen Saal errichten, dessen Holzfußboden auf Ballen ruhte und zu dem man ge-langte, wenn man alle Salons und eme lange, ehe.,. falls auS Holz erbaute Gallerie durchschritten hatte. An den Fenstern hiengen leichte, seidene Gewebe, De-corationen aus duftiger Seidengaze verkleideten die Wände, ein riesiger Kronleuchter hieng von der Decke herab und fackelartige offene Flammen, an allen Ecken und Enden des Saales befestigt, prädestinierten den luftigen Raum dazu, im Falle einer Feuersgefahr wie Zunder in Flammen aufzugehen. Um 10 Uhr betrat der Kaiser den Saal an der Seite der strahlend schönen, jungen Kaiserin und schritt durch die sich tief verneigende Menge nach dem Garten des Palais, wo ein Tempel errichtet worden war, in dem sich neun Sängerinnen als Musen um Apoll scharten. Eine mit Guirlanden geschmückte und von Blumenbeeten aus farbigen Flammen beleuchtete Allee führte nach dein Siegestempel, in dem vier der schönsten Frauen des Hofes, in mythologische Costüme gehüllt, den Weihrauchwollen, die goldenen Dreifüßen entströmten, zu entsteigen schienen. Und endlich, als Hut-digung für die junge Kaiserin, wurde ein Tanzpoem von ersten Mitgliedern des kaiserlichen Balletcorps ezecutiert, dessen Rahmen eine Nachbildung des Laxen, burger Parkes bei Wien darstellte, in dem die Fürstin die schönen Tage ihrer Kindheit verlebte. Nach diesen Aufführungen begab sich der Hof, gefolgt von der glänzenden Suite und den 1500 Gästen, nach dem Festsaal, in dem um Mitternacht der Ball seinen Höhe-Punkt erreichte. Im Strudel der Tanzenden die Königin von Neapel mit dem Fürsten Esterhäzy, Prinz Eugen Leuchtenberg mit der Votschafterin Fürstin Schwarzen, berg. während das laiserlicbe Paar mit der Kömgin von Wchphalen und der ViMlugin von Italien» Amalie Auguste von Baiern (der Gemahlin des Prinzen von Leuchtenberg, Vicelönigs von Italien) von der für sie erbauten Loge am Ende des Saales aus dem Tanze zusah. Das Orchester intonierte einen schottischen Tanz, als plötzlich ein kurzer Aufschrei ertönte. An einer der offenen Flammen hat ein vom Abendwind bewegter Seidenvorhang Feuer gefangen. Graf Dumanoir und mehrere Officiere stürzen ans Fenster, um ihn herab-zureitzen, aber zu spät. In wenigen Secunden hat das Feuer, von einem der leichten Gewebe aufs andere überspringend, an Ausdehnung gewonnen, der Holzplafond beginnt zu glimmen, es knistert und tracht, Flammen, wohin das Auge blickt, Flammen und Rauch und beispiellose Verwirrung. Mit einem Sahe ist der Kaiser über die Brüstung der Loge in den Saal gesprungen und e« gelingt ihm mit Hilfe de» Fürsten Schwarzenberg, die halb ohnmächtige Kaiserin durch eine kleine Thür in Sicherheit zu bringen. Inzwischen spielten sich im Saale Scenen grauen-voller Verwirrung ab. Alles drängt nach dem Aus-ßange, der in die bereit« brennende Gallerie führt, die infolge des Windes, der durch die gewitterschwüle Nacht weht, schon in vollen Flammen steht. Halb er-stickt, gelingt es«oem Stiefsohne de« Kaisers, Prinzen Eugen, und seiner Gemahlin, da« Freie zu gewinnin, ohnmächtig trägt man die Königin von Wsstphalen hinaus, während e« nicht gelingt, die Fürstin Pauline Schwarzenbelg. die Schwägerin des Botschafters, zurückzuhalten, welche, laum geborgen, in die qualmund feuerersüllten Räume zurückeilt, um ihre jüngste Tochter zu retten, die sic noch in, Saale weib IM Laibacher Zeitung Nr. 148.________________________________1240________ _________ 3 I^, 1900. dass Wir niemals versuchen werden, diese Unsere gegenwärtige Erklärung zu widerrufen oder Etwas zu unternehmen, welches darauf hinzielen sollte, die bindende Kraft derselben zu schwächen oder aufzuheben. Zur Bestätigung gegenwärtiger, in zwei Exemplaren auszustellender Erklärung haben Wir diese Urkunden eigenhändig gefertigt und mit Unserem erzher« zoglicheu Insiegel versehen lassen. Gegeben zu Wien, am 28. Juni 1900.»_______ Politische Uebersicht. Laib ach. 30 Juni. Der von beiden Häusern des Reichsrathes be-schlofsene Gesehentwurf, durch welchen die von den Landescreditinstituten, galizischen Bodencreditvereinen und Sparcassen emi-tierten Pfandbriefe und sonstigen Wertpapiere von der Rentensteuer befreit sein sollten, erhielt nicht die kaiserliche Sanction. Schon bei der Verhandlung über diesen Entwurf nahm die Regierung aus principiellen und finanziellen Gründen eine reservierte Haltung ein. Sie erklärte, auf den Gesehentwurf nur unter der Voraussetzung eingehen zu können, wenn der Reichsrath gleichzeitig die anderen eingebrachten Vorlagen für die Bedeckung des Ausfalles votiert hätte, was jedoch leider nicht geschehen ist. Der Ausfall würde jährlich 700.000 Kronen betragen, was unter den gegenwärtigen Verhältnissen, insbesondere anlässlich der sehr geschmälerten Cassebestände, stark ins Gewicht falle. In den Ländern spanischer und portugiesischer Zunge macht sich seit längerem eine stetig wachsende Strömung geltend, die eine engere Verbindung der beiden Königreiche der iberischen Halb» insel mit allen spanisch und portugiesisch sprechenden! Staaten Mittel- und Südamerikas anstrebt. Einleitende Schritte wurden bereits unternommen; in Madrid trat kürzlich unter Theilnahme zahlreicher angesehener Persönlichkeiten ein Organisalions-Ausschuss zusammen, in dem Sa gasta und andere die Ziele und Zwecke der Vereinigung ausführlich darlegten.! Im nächsten Herbste soll ein Congress abgehalten, werden, an dem Abgeordnete des lateinischen Amerika mit Vertretern ihrer Stammländer zu gemeinsamer, Berathung zusammentreten und vor allem über die Einsetzung eines gemeinsamen Schiedsgerichtes für die Mitglieder der Union entscheiden sollen. Gelingt es wirklich, eine Einigung herbeizuführen und einen festen Vund zu begründen, so dürfte er seine Thätigkeit kaum auf das Schiedsrichleramt beschränken, sondern auch politischen Fragen zuwenden und namentlich gegen die immer weitergehende Auslegung der nordameritanischen Monroe-Doctrin Stellung nehmen. Denn gerade die Furcht vor der imperialistischen Politik der Vereinigten Staaten ist es, die das lateinische Amerika zur Annäherung an das Mutterland treibt. Die in den letzten Tagen verbreitete Nachricht, dass die deutsche Reichsregierung außer den amtlich angekündigten Vorkehrungen für die Action in China noch weitere Rüstungen plane, findet leine Bestätigung. Es fei selbstverständlich, dass man sich zu umfassenderen Mahregeln entschließen würde, falls sich die bereits getroffenen als unzureichend erweisen sollten, bisher bestehe aber, wie in gewöhnlich gut unterrichteten Organen versichert wird, keine derartige Absicht^________________________________________ Tagesneuigleiten. — (Der Leichenschmaus des Scheintodten.) Cin entsetzlicher Vorfall, der an die gruseligsten Scenen in Hoffmanns «Elixiren des Teufels» erinnert, spielte sich, wie aus Budapest berichtet wird, diesertage in der kleinen, von Rumänen bewohnten Ortschaft Krefnja im Viharer Comitat ab. Vor einigen Tagen starb in blefer Gemeinde der reichste Bauer der Gegend, Georg Gaja. Gegen Mitternacht, während die Verwandten beim Leichenschmaus saßen, hörte man plötzlich aus dem Nebenzimmer, in dem GajaS Leiche aufgebahrt worden war. ein verdächtiges Geräusch. Einige muthige junge Leute standen vom Tische auf. um nach-zusehen, doch in diesem Augenblick öffnete sich die Thür, in welcher, in das weihe Leichengewand gehüllt — der vermeintliche Todte stand. Von panischem Schrecken ergrissen, versteckten sich viele der Anwesenden unter dem Tische, viele liefen dem Nusgang zu. Gaja kam sofort über die Situation ins Reine und versuchte nun selbst seine erschreckten Verwandten zu beruhigen, indem er ihnen zurief, sie brauchten sich nicht zu fürchten, er werde nun von neuem leben. Hierauf nahm er selbst den ihm gebärenden Platz an der Spitze des Tisches ein, und es begannen jetzt die Uebermüthigen unter den Theilnehmern am Schmause mit Gaja zu scherzen, ihm zuzutrinken, und der Auferstandene lieh sich nicht wnge bitten und stieß bei seinem eigenen Leichenschmaus mit den Gästen munter an. Es sollte aber in der Sache noch eine unerwartete und traurige Wendung eintreten. Die Frau Gajas war nämlich nicht im Zimmer gewesen, als ihr Mann aus dem Echeintode erwachte, und sie kam erst, als er im Leichengewanoe an der Spitze der Tafel mit den Gästen stand. Bei diesem Anblick schrie die Frau entseht auf und stürzte zusammen. Am anderen Tage fand vom Gehöft aus thatsächlich ein Begräbnis statt, aber nicht das des Bauers, sondern das seiner Frau, die vor Schreck gestorben war. — (Sind Bienenstiche tödlich?) Durch die Presse gieng biesertage eine Notiz, in der berichtet wurde, dass ein Mann durch sechs Bienenstiche gelobtet worden sei. An diese Mittheilu«g wurden lebhafte Erörterungen geknüpft und namentlich aus Imkerlreisen kam die Behauptung, dass so etwas unmöglich sei. Daher dürfte die Feststellung, dass durch Bienenstiche thatsächlich der Tod eintreten kann, umso begründeter sein, als gerade zur Zeit für Ausflügler sozusagen eine «Vienen-gefahr» besteht. Es ist ganz fraglos, dass in einzelnen ganz besonders schweren Fällen ein Ueberfall durch einen Bienenschwarm den Tod zur Folge haben kann. Aber in der medicinischen Literatur finden sich auch einige ganz verbürgte Fälle, bei denen es nach wenigen Bienenstichen, zuweilen sogar nach einem einzigen, zu lebensgefährlichen Symptomen kam, und zwar so kurze Zeit nach der Verletzung, dass der Stich unbedingt als Ursache der schweren Erscheinungen angesehen werden muss. Man weiß bestimmt, dass kräftige Personen mit einem lauten Ausschrei bewusstlos zu Boden stürzten, andere in Krämpfe verfielen. Wodurch diese Erscheinungen hervorgerufen werben, steht noch nicht fest. Das Bienengift enthält Ameisensäure, das die Ursache der Hautentzündungen, wie sie bei leichten Fällen vorkommen, lst. ! Da, wo die oben charakterisierten schweren Fälle eintreten, enthält das Bienengift wahrscheinlich noch andere giftige Stoffe, die namentlich auf das Nervensystem wirken. In Fällen dieser Art liegt die Gefahr einer plötzlich ein- tretenden Herzschwäche vor, der fchnellstens durch einen Arzt durch Kampfer- und Aetherclnsftritzungen begegnet werden muss. — (Der Papagei als Schaffner) Au« Leipzig wird geschrieben: Merkwürdige Streiche verübte auf der Strecke der elektrischen Straßenbahn ein redegewandter Papagei. Er spielte hier die Rolle eines Schaffners und machte den Wagenführer unsicher. In dem Grundstücke Elsterstrahe Nr. 19 hatte der Papagei auf dem Balkon seinen Käfig. Sobald nun ein Motorwagen dort hielt, rief er ganz kräftig «Fertig», worauf der Wagenführer, in der Meinung, sein Schaffner habe dies gerufen, den Wagen wieder in Bewegung setzte. Hiebei stürzte eine ältere Dame, die im Begriffe war. den Wagen zu besteigen, vom Trittbrette herunter und fiel so heftig auf das Gesicht, dass sie nicht unbedeutend verletzt wurde. Local- und Provinzial-Nachrichten. Handels- und Gewerbekammer für Krain. (Fortsetzung. ä) Die Handels« und Gewerbekammer in Graz hat in Betreff einiger Missstände im Eisenbahnwesen dem k. k. Eisenbahnminister und dem k. k. Handels-minister eine Eingabe unter dem 7. Februar 1900 Z. 14.850 ex 1899, überreicht, in welcher betont wird, dass die Schaffung geordneter Verkehrsverhält-nisse in Oesterreich ein wirtschaftliches Erfordernis allerersten Ranges bildet. Das l. t. Ministerium habe in jüngster Zeit Versuche gemacht, eine Besserung der Zustände österreichischer Eisenbahnen, namentlich in den Alpenländern, einzuleiten, und diese Eingabe habe gerade den Zweck, das l. k. Ministerium zu ver-anlassen, seine Thätigkeit in dieser Richtung in ent-schiedenster, aber auch in nachhaltigster Weise, somit dauernd zu entfalten, und zwar" sowohl rücksichtlich der l. k. priv. Südbahn-Gesellschaft als auch bezügl ch der l. k. Staatsbahnen sich nicht mit halben Maßregeln zu begnügen, sondern dauernde und kräftige Macht« mittel des Staates auf dem Gebiete des Eisenbahn. Wesens flüssig zu stellen, um so den Verkehr für die Zukunft zu sichern. Die Eingabe stellt in großen Um« rissen die verkehrten Verkehrszustände in Sleiermarl und überhaupt in den österreichischen Alpenländern dar, denen man mit halben Maßregeln nicht abhelfen kann, hebt namentlich die Unstatthaftigkit der vom t. t. Eisenbahnministerium verfügten Verkürzung der Ladefristen von 24 auf sechs Stunden hervor, weist auf die Unzulänglichkeit der durch den gesteigerten Verkehr längst überholten Stations« und Geleise-Anlagen und namentlich auf die unhaltbaren Zustände am Südbahnhofe Graz hin, betont die unumgängliche Nothwendigkeit der Vermehrung des Personals und j'Ner der Wagen und Locomotive», hält für unbedingt nothwendig, dass Graz einerseits mit der Reichshauptstadt ehestens durch einen zweiten, möglichst kurzen Schienenweg verbunden werde, anderseits eine zweite Schieuenverbindung sowohl mit Laibach als auch mit Agram erhalle. Die Grazer Schwesterlammer stellt an das l. k. Eisenbahnminislerium die dringende Bitte die von dortiger Seite bei der Generaloirection der t. k. priv. Südbahngesellschaft bereits eingeleitete Action hinsichtlich der Vermehrung des rollenden Vetriebs-materiales, dann der Erweiterung der Stations« und Augenblicke, da sich Mutter und Tochter wie durch ein Wunder in dem Menschenlnäuel finden und ge« meinsam den Weg ins Freie suchen wollen, stürzt unter donnerähnlichem Krachen die nach dem Garten führende Treppe zusammen und begräbt unter ihren brennenden Trümmern die Fürstin, ihr Kind und unzählige andere. Auf der Straße und im Park beginnt inzwischen ein verzweifeltes und hoffnungsloses Rettungswert Der Kaiser, der die Kaiserin zu Fuß nach den Tui-lerien gebracht hatte, eilt zurück und betheiligt sich mit rauchgeschwä.zteu Händen, schmutzbedeckten Kleidern und Strümpfen, welche die Spuren des Feuers tragen, an der Arbeit, die im Morgengrauen ihr trauriges Ende erreicht. Das Feuer ist gelöscht, nachdem es ver« heerend gehaust, und ungeheuer ist die Zahl der Menschenopfer, die diese schreckensvolle VaUnacht ge« fordert. In zwei halbverlohlten Leichnamen erkennt man mit Mühe die Fürstin Schwarzenberg und ihre Tochter, von denen die erstere, Mutter von acht Kindern, einem baldigen neuen Familienereignis ent» gegensah. Ihre Identität wurde nur mit Hilfe eines Schmuckes constatiert, den die unglückliche Fürstin an jenem Abend getragen und ohne welchen man in der unförmlichen Masse, die man unter^den Trümmern hervorzog, niemals die Fürstin Schwarzenberg erkannt haben würde. Die Fürstin von der Leyen, welche, von Brandwunden bedeckt, mehrere Tage in furchtbaren Schmerzen zugebracht hatte, starb an den Folgen jener Nacht, und Prinz Kuralin, der von den erlittenen Aufregungen geisteskrank geworden, verfiel in schweres Gikchthum. Kerzensirren. Roman von vrmano» Gandor. (41. Fortsetzung.) «Ganz meine Meinung! Sie ist entschieden zu schade für den Dummkopf!» murmelte Felix. Die Senatorin bückte sich nach emem ihr ent« fallenen Zwirnknäuelchen. «Sagtest du etwas, Felix?» fragte sie. «Ich will jetzt gehen!» sagte dieser, aufstehend. «Dass ich's nicht vergesse! Noch eine Gewisselisfrage, el^i-6 mamün! Hättest du etwas dagegen einzuwenden, wenn Corille sich einem der ungarischen Cousinchen mit ,ehrlicher Absicht näherte?» Wie kommst du darauf?» fragte die Senatorin überrascht. «Ich meine, er wäre sehr entzückt von Harriet.» «So? — Warum denn nicht? Er ist ja eine gute Partie!» «Glaubst du, dass er der gnädigsten Frau Tante in Pest gut genug wäre?» «Die soll froh sein, wenn sie überhaupt eines ihrer Mädchen unter die Haube kriegt!» sagte die Senatorin kurz. «Ich möchte wissen, was an denen noch aufzuheben wäre! Du kannst die beiden znm Essen mitbringen l» «Werde es ausrichten! Adieu, Mama!» «Adieu, Felix!» In Gottfried Theodor Hansscns stillem Gelehrtenheim hatte mit Frieda Häusling ein ewiger Frühling jrohsmmger Laune sem n Einzug gehalten. Das ganze, alte Haus mit allem, was orm war und lebte, schien diese Frühlingswandlung mitgemacht oder wenigstens daran participiert zu haben. Räume, Menschen, Thiere und Dinge, sogar die Atmosphäre schien erfüllt von einem Freude und Wohlbehagen erregenden Stoff, den man unwillkürlich einathmete — einathmen und darauf reagieren musste. Seit vielen Jahren war in dem alten Hause nicht so viel gelacht und gescherzt worden, hatten die alterlhümlichen Räume nicht so wiederhallt von frühlichen Stimmen, als während der kurzen Zeit, in der Fräulein Frieda darin das wirtschaftliche Regiment führte. Es war der Geist der Jugend, der die Frühlingsstimmung und die Sommerwärme durch das Haus hauchte, der nach langer Abwesenheit fröhliche Wiedereinkehr in die alten Räume gehalten hatte. Am glücklichsten war der Hausherr selber über diese Wendung nach der Sonnenseite. Der Professor h.'tte nur eine kurze Jugend gehabt. Eigentlich war die Erinnerung an das unschuldige Idyll seiner Iünglingsliebe der einzige Markstein und das einzige Wahrzeichen dieser rasch entschwundenen Jugend ge« blieben. Seine Neigung zum Philosophieren hatte ihn voll jeher das Leben von der ernsten Seite betrachten lassen. Später war er mit den Alten alt geworden, ohl,e das Schwinden seiner geistigen und seelischen Jugend als Verlust zu empfinden. Desto wohlthuender wirkte das Wiedererwachen froher, junger Regungen auf ihn und in ihm. Friedas helles, heiteres Kinderlachen, das wie ein silbertlarer Springquell aus dem Born ihres unverdorbenen Gemüths emporstieg, klang ihm wie Musik in den Ohren und nackte fast jedesmal ein siöhlichls Echo bei ihm. Es Laibacher Zeitung Nr. 148. 1241 2. Juli 1900. Geleiseanlagen sowie hinsichtlich der Entlastung des Eisenbahnpersouals unentwegt und mit vollster Ent« schiedenheit durchzuführen, es sich keinesfalls an den bisher ergriffenen Mahnahmen genügen zu lassen und in gleicher Weise der Vervollkommnung der Ein« richtungen bei den k. k. Staatsbahnen das Augenmerk dauernd zuzuwenden, endlich die Eisenbahnpolitil des Staates in ersprießlichere Bahnen zu lenleu und insbesondere durch die angeregte Ausgestaltung des steiermälkischen Eisenbahnnetzes Abhilfe gegen drohende Verkehrsstockungen zu schaffen. — Die Kammer hat diese Eingabe beim k. l. Eisenbahn Ministerium unterstützt, wobei sie namentlich die Nothwendigkeit der baldigsten Umgestaltung des Laibacher Südbahnhofes hervorhob. Die Kammer nimmt diesen Bericht zustimmend zur Kenntnis. (Fortsetzung folgt.) — (Veränderungen im politischen Dienste.) Der mit dem Titel Director ausgezeichnete Hilfsämter-Directions-Adjunct der Landesregierung Anton Walland wurde zum Hilfsämler-Director uä p«, »nnam mit den systemmäßigen Bezügen der VIII. Rangsclasse ernannt. — Der k. l. Landesregierungs-Eonceptspraltilant Friedrich Graf Hardegg wurde zum l. l. Landes-regierungs - Concipisten ernannt. — Der l. k. Landes-regierungs-Conceptsftraltikant Ernst Kord in wurde der l. l. Vezirlshauvtmannschaft in Stein zur Dienstleistung zugewiesen. --- (Personalnachricht.) Herr Würger-melster Hribar ist vorgestern zu dreiwöchentlichem Aufenthalte nach Paris abgereist. Für die Dauer der Abwesenheit wird derselbe in Gemelnderathsangelegenheiten durch Vicebürgermeister Dr. Ritler von Bleiweis-Trsteniöll, in Magistratsangelegenheiten durch Director Vonöina vertreten werden. — (Militärisches.) Der Lieutenant Friedrich Kupetz des Divisions-Artillerieregiment« Nr. 31 wurde der Pulverfabrik in Stein zugetheilt. — (Ernennung.) Der Mlnisterial-Nicesecretär im Ministerium des Innern Karl Ritter Roth von Rothenhorst wurde zum Vezirlshauptmann in Vöhmen ernannt. — (Entscheidung.) Ueber einen diesbezüglichen Recurs hat da« l. k. Ministerium des Innern entschieden, das« die gemäß ß 3, Absah 5 des Pressgesehes, au«-gestellten Licenzen zum Verlaufe von Schulbüchern das Recht zum Handel mit Lehrbüchern für Mittelschulen in sich schließen und dass als SicherheitsbelMde im Sinne des Pressgesehes nur die landesfürstliche Sicherheitsbehürbe (Vezirlshauptmannschast) angesehen werden kann und zur Ausstellung der Licenzen nach obangeführtem Punkte des Pressgesehes competent ist. —o. — (Die Landtage.) Wie der «Politik, aus Wien gemeldet wirb, sollen die Landtage im Herbste zusammentreten, um die Regierungsvorlage, betreffend die Landes - Vrantweinsteuer, welche jüngst den Gegenstand einer Enquete bildete, in Berathung zu ziehen. — (Provenienzen au« der Türkei.) Das l. l. Handelsministerium theilt der hiesigen Handels« und Gewerbelammer mit, die königlich serbische Regierung habe die Verfügung getroffen, dafs vom 27. Juni angefangen die Provenienzen aus der Türlei nach dem serbischen allgemeinen Zolltarife abzufertigen seien. Diese Verfügung ist durch die zum gleichen Termine in Kraft begann thatfächlich wieder jung zu werden, und nicht nur fein Innere«, auch seine äußere Erscheinung nahm an dieser Verjüngung theil. Seine Haltung wurde straffer, sein Gang elastischer, ja, er ertappte sich eines Tages selber vor dem Spiegel, in dem er mit leisem Bedauern schon einige graue Haare an den Schläfen constalierte. Sogar auf seine Toilette verwandte er mit einemmale größere Sorgfalt als fönst. Der Schneider musste ihm zwei neue helle, elegante Sommeranzüge machen, und die Cravatte, bei deren Farbenwahl jetzt Friedas Gefchmack maßgebend war, hatte die stete Neigung, nach links zu schwenken, durch welche sie sich früher auszeichnete, nunmehr gänzlich aufgegeben. Mit dem Einzüge des Mägdleins aus der Rosen« gasse war entschieden eine neue Aera angebrochen. Fräulein Frieda herrschte genau so unumschränkt wie ihre Vorgängerin Karen, nur dass ihr Scepter sich in sanfterer, weniger energischer Weise fühlbar machte — und doch wäre ihr Verlust von dem Hausherrn wahr« scheinlich weit schmerzlicher betrauert und empfunden worden als wie derzeit die Lücke, die das Scheiden des alten, getreuen Hausdrachen Karen hinterlassen halte. Der Professor hatte sich schon in den ersten Taaen dermaßen an seine liebliche Hausgenossin ge« wohnt, dass er die Stunden, in denen ihre häuslichen Beschäftigungen sie in Anspruch nahmen und in denen er ihre Gesellschaft entbehren musste, gewissermaßen als verlorene Tageszeiten betrachtete. Wenn seine Un-geduld allzugroß wurde, kam es auch wohl vor, dass er selbst in die unteren Regionen des Hauses, in denen Frieda waltete, hinabstieg und nachsah, ob sie denn noch nicht «für ihn zu haben sei». (Fortsetzung folgt.) zetretene differentielle Zollbehandlung der serbischen Ein-luhr in der Türlei hervorgerufen. — (Zoll tarif-En quite.) Die Handels-und Newerbekammer in Wien theilt der hiesigen Kammer mit, >ass gemäß den Beschlüssen der Conferenz aller Handel«, ind Gewerbelammern vom 4. Mai d. I,, betreffend die zemeinsame Durchführung der zollpolitischen Arbeiten der Kammern, der Termin für die Enquste über Holz und holzwaren auf den 14. Juli festgesetzt wurde. Darauf werden )ie Interessenten behufs eventueller Theilnahme an der Ll,qu?te verständigt. — (Die Bezüge der Postexpedienten.) Ab 1. Juli erfolgt die Neuordnung der Personalbezüge >er Inhaber (Postexpedienten) von Lanbftostämtern llei-neren Umfanges (III. Classe), wonach die Bezüge der Postexpedienten nicht mehr von der Höhe der reellen Kinnahmen abhängen, sondern nach der thatsächlichen Arbeitsleistung festgesetzt sind. Als Entlohnung für die persönlichen Dienstleistungen erhallen die Postexpedienten rine Bestallung, bei Aemtern mit Telegraphen» und Telephondi^nst eine Telegraphenzulage, während sie für bie sachlichen Leistungen für den Nmtsdienst durch ein Umtspauschale entschädigt werden. Die Bestallung beträgt zwischen 350 und 1100 X, das Nmtspauschale zwischen 90 und 275 X, die Telegraphenzulage 150, beziehungsweise 100 X. Die Bezüge unterliegen einer dreijährigen Regulierung. Die Verpflichtung zum Erläge einer Caution wurde insoferne erleichtert, als die Höhe der Caution nicht von dem Betrage der Bestallung abhängt, sondern für die erste bis dritte Stufe mit 800 X, für die letzten Stufen mit 600 k festgesetzt ist. Das Mehrerfordernis beträgt 581.000 X. — (Der Laibacher Gemeinderath) hält morgen um 6 Uhr abends eine ordentliche Sitzung ab. Die Tagesordnung derselben werden wir morgen nachtragen. — (Die Lebensmitteltheuerung auf unserem Markte) nimmt immer mehr überhanb. Seit der Erdbebenkatastrophe sind die Preise von Jahr zu Jahr in einer rapiden Steigerung begriffen. Der Landmann begehrt, bevor er noch den Mautlchranlen passiert, den Preis sammt der noch nicht entrichteten Verzehrungssteuer sür die Nahrungsmittel lc. Die Vorläufer fchrauben die Preise noch um einiges hbher. Das-felbe gilt vom Obste. Mag die Ernte noch so reichlich aussallen — auf dem Markte gibt es keine Nachficht für die Consumenten l 2. — (Die Maturitätsprüfung an der Staats-Oberrealschule in Laibach) wurde in den letzten Tagen unter dem Vorsitze des Herrn l l. Landes-Schulinspector« Josef <öuman abgehalten. Zu derselben haben sich von den 25 Schülern der siebenten Classe 24 Schüler und ein Externist gemeldet. Für reif wurden erklärt: Dolenc Augustin aus Heidenschaft, Fritfch Ernst aus Trifail. Fels Theodor aus Dornbirn in Vorarlberg, Germ Arthur au« Kairo in Euypten, Hopfgarlner Emil aus Labja bei Zwischen-wässern, Ieran Franz aus Laibach, Iuran Oskar aus Villach, Luckmann Johann aus Laibach, Motto Umberto aus Spalato, Nißl Josef aus Schlitters in Tirol, Petric Johann aus Gurlfeld, Prandi von Ulmhort aus Trieft. Puppis Emil au« Loitsch, Rieder Franz aus Althofen in Kärnten. Smola Alois aus Kronau, Thoman Alois aus Laibach, Walland Iofef aus Marburg (mit Uuszeich-nung), Witt Reinhold au« Laibach (mit Auszeichnung). Sechs Prüflinge erhielten die Bewilligung, die Prüfung aus je einem Gegenstand im September zu wiederholen; ein Prüfling ist zur Prüfung nicht erfchienen. — (Die Vchlussfeier in der Lalbacher Studenten- und Volksküche.) Nnlässlich des nahen Schulschlusse« veranstaltete am 29. v. M. die Vorstehung der hiesigen Studenten- und Volkslüche den diese täglich besuchenden Stubenten eine kleine Nbschiedsfeier. Sämmtliche Inspections- und Busset-Damen mit der Frau Küchenvorsteherin Iosefine Kos und der Küchen-vorsteherin-Stellvertreterin Frau Johanna Fleisch-mann an der Spitze sowie Obmann Herr August Dr else nebst mehreren Ausschussmitgllebern waren zu dieser Abschiedsfeier erschienen und leiteten die aus einem besseren Mittagmahl und Vier bestehende Bewirtung der Studenten. Während einer Pause sprach der Schüler der achten Gymnasialclasse Ivan Valant in warmen Worten namens aller das genannte humanitäre Institut besuchenden Studenten dem Obmann Drelse und hierauf den Damen seinen Dank aus. Nachdem Obmann Drelse auf diese Ansprache erwidert, nahm die Vespeisung ihren Fortgang. Zu derselben hatten die Vrauereibefiher Herren Georg Nuers Erben und I. Kosler mehrere Fase Vier gespendet. — (Handel mit Eis.) Der Oberste Sanitäts« rath hat nach einem Referate des Professor« Dr. Max .Grub er ein Gutachten erstattet über die beim Handel mit Ei« in Betracht lommenben hygienischen Momente. Das Gutachten bezeichnet es als geboten, das« die Eis- , gewinnung überall durch die Sanitätsorgane überwacht werde. Strenge Mahnahmen werden angeordnet, wenn Ei« ausdrücklich al« Speise-Ei« bezeichnet und für den ! menschlichen Genus« in den Verkehr gesetzt wird. In 'solchen Füssen wird man bezüglich der Wasserbeschafl.n »eit durchaus dieselben Anforderungen stellen müssen, wie »ei der Herstellung und dem Vertriebe von Sodawasser. — (Die »Hlovcnglili Uu!,ick>) hält >m 9. b. M. um 5 Uhr nachmittags ihre 72. Ausschuss-ihung ab. Auf der Tagesordnung steht unter anderem »ie Wahl des Vorsitzenden und der übrigen Functionäre. — (Die hiesige Orgelschule) wird hren 23. Iahrescurs am 12. d. M. beschließen. Am elben Tage um 9 Uhr wirb elne oMntliche Prüfung der Zöglinge stattfinden. — («Narodni Dom») Das zu Gunsten des »Narodni Dom» am 4. b. M. geplante Fest wurde ver-choben. Es wird gegen Ende September oder anfangs October stallfinden. — (Elisabeth - ssinderspital.) Morgen ,m 4 Uhr nachmittags findet im Rathhaussaale die !7. Generalversammlung der Schuhfrauen, Gründer und Wohlthäter des Elisabeth-Kinderspitales mit der üblichen Tagesordnung statt, — (Handel und Gewerbe.) Im politischen vezirke Rudolf «wert haben im Monate Mai Ge-iverbe neu angemeldet, respective Concessionen erhalten: Hranz Pletersli in Rudolsswert, Gemischtwarenhandel' lürstlich Auerspcrg'iche Guttverwallung in Amödt und llnna Faleschini in Strata, Wirtsgewerbe' Michael Iupanc in Töplih, Väckergewerbe unb Mehlhanbel; Anna gdesar in Weihlirchen, Eierhanbel; Alois Hrovat in llrönoselo, Zimmermeistergewerbe: Barthrlmü Gnidovec in hllidowitz, Svezereiwarenhllndel; Josef Modic in Dü< bernil, Schneidergewerbe; Franz Otrumbelj in Haidowitz. Vrantweinhandel; Maria Potocar in Kamen«, Haus» brotbäckerei; Joses Hrovatik in Dolz. Josef Pfeifer in Langenthon und Johann Strltzl in Pöllandl, Hiusierer» gewerbe. — (Unfere «jungen» Weingärten.) Die am linken Ufer der Gurl, zwischen Straza und Alnöbl lVezirl Rubolfswert) angelegten, mit amerikanischen Reben bepflanzten Weingärten wecken bei jedem Beobachter freudige Hoffnung, Die jungen Pflanzen gedeihen so gut, bass in der nächsten Zukunft in diesem Striche Unter-lrain« noch fruchtbare Weingärten zu erwarten find. 2. — (Raufexcess.) Am 24. Juni fand seitens des Bergarbeitervereine« zu Sagor im Gasthause de« Josef Robaos in Dolenjavas bei Töplih ein Vollsseft mit Tanzunterhaltung statt. Gegen 3 Uhr früh stellte im Tanzsaale einer der am Tanze betheiligten Burschen dem Steinbrecher Anton Cermelj aus Sagor und Km Verg« manne Anton Volte von Kisovec während des Tanze« absichtlich den Fuh, wodurch die beiden Genannten zu Boden fielen. Volte, darüber aufgebracht, zog sein Taschenmesser, bedrohte damit mehrere Vurschen und versetzte schließlich dem Gergmanne Vincenz Venger au« Töplitz eine Ohrfeige. Daraufhin wurde Volte von mehreren Vurschen aus dem Tanzsaale ins Freie geschoben und daselbst vom Vergmanne Johann Malovrh mit einem Holzschelte auf den Kops geschlagen, worauf sich der Glasmacher Anton Vchalej und der Bergarbeiter Johann Mandelj auf ihn stürzten. Der Erstgenannte versetzte dem Volte mit einer Vobenlugel lNoxer) einen Schlag auf den Kopf, so dass Volte zu Voden stürzte, während der Bergarbeiter Johann Mandelj den am Boden Liegenden mit einer Mifthacke aus den Kops schlug, so dass sich die Zacken der Hacke in den Kopf spießten. Hierauf liehen die Vurschen den bewusstlojen Volte am Boden liegen und entfernten sich. Volte wurde gegen 6 Uhr srüh vom Bergarbeiter Josef Vale in einem Krautacker nächst dem Thatorte liegend aufgefunden und nach Hause transportiert. Der Beschädigte hatte am Körper sowie am Kopfe mehrfache Verletzungen erhalten, von denen sich die mit der Misthacke verurfachte dem ärztlichen Gutachten nach als lebensgefährlich erwies. Die Thäter Johann Mandelj und Anton Schalej wurden am 26. Juni von dem Gendarmeriepoften in Sagor verhaftet und dem l. l Bezirksgerichte in Littai eingeliefert, während aegen den auch am Raufexcesse betheiligten Johann Malovrh die gerichtliche Anzeige erstattet wurde. —ik. — (Sanitüre«.) Die Keuchhustenepibemle in Müsel. Vezirt Gottschee, ist erloschen, da sämmtliche 43 erlraxlte Kinder genesen find. Die Zahl der im politischen Vezirle Gottschee befindlichen Trachomlranlen ist sich seit einem Monate her gleich geblieben und betrügt 114. — In Dobrava. Vezirl Radmannsdorf. l»m kürzlich der Keuchhusten epidemisch zum Nusbruche; es erkrankten daran 3 erwachsene Personen und 20 Kinder, weshalb auch auf zehn Tage die Schulsperie verhängt wurde. -^. — (Erlofchene Epidemie.) Die Maser», epidemic in den Gemeinden Podzemelj, Griblje und Vradac, Vezir« Tschernembl. ist vollend« erloschen. Von den erkrankten 100 Kindern find drei gestorben. —5 — (Milzbrand.) Am 27 v M stand dem Grundbesitzer Varthelmü Vregar au« (kblne, Orte-gemeinde Kotredej, ein Ochse im Nrrle von 240 X nach kurzer Krankheit um. Von dem vom genannten Vrfiher herbeigerufenen Amtsthierarzte wurde am Tabaver Milz-brand conftatiert, weshalb derselbe schleunigst verscharrt wurde. Iweck« Verhütung der Nile»Verbreitung dieser ansteckenden Krankheit wurden wwrt die nbthiM veterin«?. polizeilichen Maßregeln g^oss-n — i^ «nwncyer gniung ^cr. 14». _________________________4^4^__________________________________________2. Iull 1900. — (Am k. l. Staatsobergymnasium in Laibach) wurde das Schuljahr gestern mit einem Festgottesdienste und der Zeugnisvertheilung geschlossen. Die Reifeprüfungen haben heute begonnen. — Der durch den Director Andreas Senekovic veröffentlichte Jahresbericht ist mit einer Abbildung des neuen Gymnasial-gebäudes ausgestattet und enthält an erster Stelle die Studie «Ebbe und Flut» von Professor M. Voduset, sodann eine vom Obenngenieur Anton Schwab verfasste Beschreibung des Neubaues des k. k. Staats» obergymnasiums in Laibach (mit drei Plauskizzen) und endlich die vom Director verfassten Schulnachrichten. Der Lchrlörper bestand aus 26 Lehrkräften für die ob-ligaten und fünf Lehrkräften für die nicht obligaten Lehrfächer. Die Zahl der Schüler belief sich mit Ende des Schuljahres auf 610 (I.» 28. Id 57, II. a 21, II. k 61, III. a 25. III. d 40. IV. a 21. IV. d 43. V. a 40, V.d 48. VI. a 44, VI. d 38, VII. a 31, VN.d 34, VIII. a 39. VIII. d 35). Darunter gab es 605 öffentliche Schüler und fünf Privatisten. Nach der Muttersprache waren 499 -j- 2 Slovenen, 105 -j- 3 Deutsche und 1 Italiener; nach dem Religionsbekenntnisse gehörten 604 -j- 3 dem römisch-katholischen Ritus, -^- 2 der evangelischen Confession und 1 dem griechisch-katholischen Ritus an. 73 Schüler erhielten die erste Fortgangsclassc mit Vorzug, 420 -s- 4 die erste Fortgangsclasse, 63 wurden zu einer Wiederholungsprüfung zugelassen, 33 erhielten die zweite 14, die dritte Fortgangsclasse. Zu einer Nachtragsprüfung krankheitshalber wurden 1-^1 Schüler zugelassen; außerdem gab es 1 außerordentlichen Schüler. Das Schulgeld betrug in beiden Semestern 14 500 T. Stipendisten gab es 83 ; dieselben bezogen Stipendien im Gesammtbetrage von 14.895-50 X. Der Gymnasial-Unterstühungsfond belief sich auf 1198-98 X, die Ausgaben betrugen 955-14 X, so dass sich ein Cassarest von 243-84 15 ergibt. Außer diesem Cassareste besteht das Vermögen des Fonds aus 16,500 T in Obligationen und einem Sparcassebuche mit der Einlage von 472 k. — Das Schuljahr 1900/1901 wird am 18. September eröffnet werden. Für die Aufnahmsprüfungen in die erste Classe sind zwei Termine bestimmt; der erste fällt auf den 16. Juli, der zweite auf den 16. September. Anmeldungen hiezu werden in der Directionslanzlei am 15. Juli, respective am 15. September, entgegengenommen werden. — (Todesfall.) Eine der charakteristischen Gestalten unserer Stadt, ein sogenanntes Stiick «Alt-Laibach'. Herr Gustav Fischer, ist Samstag abends gestorben. Fischer wurde 1820 zu Wurzbach (Reuß-Gera) geboren und war daselbst Koch im Fürstenhanse. Der Erkrankung eines Landsmannes und Bcrussgenossen brachte ihn zur Stellvertretung nach Trieft, woselbst er seine spätere Lebensgefährtin kennen lernte. Diese Bekanntschaft brachte es mit sich, dass er sich 1845 in Laibach als Gastwirt des ehemaligen «Oesterreichischen Hofes» niederließ. Hierauf übernahm er die Casinogastwirtschaft und gleichzeitig jene des Hotels «Stadt Wien». Schon beim Betriebe dieser beiden zeigte er seine besondere Tüchtigkeit, welche jedoch erst später im eigenen Fischer'schen Gasthause am Congressplahe ganz besonders zur Geltung kam, da sich ja dortselbst durch viele Jahre alle besseren Familien Laibachs ihr Stelldichein gaben. Neben dem Betriebe des Gasthausgewerbes hat der rastlos arbeitende Mann auch die erste Fleischselcherei und die erste Sodawassererzeugung in Laibach eröffnet und mit bedeutendem Erfolge fortgeführt, so dafs er sich bald zum Wohlstande emporarbeitete. Fischer unternahm gerne große Reisen ^ und hatte noch zu Beginn der achtziger Jahre die Ab-! ficht, nach Amerika zu reisen, doch wurde er daran durch > einen Sturz von der Tramway in Wien verhindert, wobei > er sich einen Fuß derart beschädigte, dass er seit damals ' nur mit Krücken und später mit Stöcken gehen konnte. Allein auch dieses Uebel hinderte «Vater Fischer», wie ! er schon allseits genannt wurde, nicht, noch mit Krücken , Egypten, Schweden, England, Italien und die Türkei zu 5 bereisen und immer wieder frisch und munter in seine l. zweite Heimat zurückzukehren. Fischer war ein Bieder-l mann durch und durch, jedermanns Freund und ein , Wohlthäter der Armen und Hilfesuchenden, die niemals < umsonst bei ihm anklopften. In der hiesigen evangelischen Gemeinde war er durch eine lange Reihe von Jahren Presbyter und als er infolge seines Leidens die Stelle niederlegte, ernannte ihn die Gemeinde zum Ehrenpresbyter. Auch alle gemeinnützigen und geselligen Vereine zählten Fischer zu ihrem eifrigen Mitgliede. — Im Familien-lcben hatte er viel Leid erfahren; neben seiner Gattin entriss ihm der Tod seinen einzigen Sohn Karl, seine Töchter Emilie, verehelichte Hamann, und Vertha, verehelichte Frühwirth, so dass nur eine Tochter. Frau Rosa Till, an der Bahre trauert. — Die irdische Hülle des Verblichenen wird heute nachmittags 5 Uhr vom Hause Nr. 13 am Congressplahe in die evangelische Christus-lirche überführt und sodann am evangelischen Friedhofe bestattet werden. — (CvangelischeGemeinde.) Heute abends um 8 Uhr hält der als Kanzelredütc wie als Schriftsteller bestens bekannte Pastor Keller, der in den lrtzten Tagen in Villach. Graz, Cilli u. s. w. gepredigt bit, eine Predigt in der hiesigen evangelischen Arche. — (Herr Pfarrer Dr. Thesdor Elze), Pfarrer der hiesigen evangelischen Gemeinde von 1852 bis 1865. ist am 27. Juni in Venedig in hohem Alter gestorben. Er war bis in seine letzten Lebenstage unermüdlich literarisch thälig und widmete seine Forschungen insbesondere der Resormationsgeschichie Krains. ! — (Der Gesangverein «Ljubljana») veranstaltete gestern in Koslers Restaurationsgarten ein Volksfest, welches — von schönem Wetter begünstigt — ^ einen recht guten Besuch aufwies. Die Gesangsnummern ^ wurden unter Leitung des Herrn Vedral exact zu Gehör gebracht; insbesondere fanden Dr. Iftavic' Chor «X.äo ^6 mar?» mit Tenor- und Naritonsolo und Begleitung des Orchesters sowie Gerbiö' Männerchor «Hlovangkl broä» lebhaften Beifall. Die Vortrüge er-brachten den Beweis, dass die «Ljubljana» den Gesang mit Ernst und Eifer cultiviert. Die Musik besorgte die Kapelle des 27. Infanterieregiments in gewohnt tresslicher Weise. Ein mit Prämien reich ausgestattetes Bestschiehen und Kegelschieben sowie die Etablierung einer Poststelle trugen wesentlich bei, dass das mit Geschick arrangierte Volksfest einen animierten Verlauf nahm. .*. (Brand am Karolinengrunde.) Gesletn gegen 6 Uhr abends kam im Hause der Maria Kadunc am Karolinengrunde Nr. 48 ein Brand zum Ausbruche, wodurch das Gebäude eingeäschert wurde. Das Feuer wurde von der vierjährigen Tochter der Besitzerin, welche am Dachboden ein Bündel Stroh anzündete, gelegt. Bei den Löscharbeiten erlitt der 70jährige Matthäus Kadunc schwere Brandwunden und musste ins Landcsspital überführt werden. Ein Zug der freiwilligen Feuerwehr mit der Spritze erschien unter dem Commando des Zugs-commandanlen Anton Dinter am Branbplatz und leitete die Löscharbeiten ein. Das Vieh und einige Hausgeräth-schaften wurden gerettet. Der Schaden beträgt 3000 15; demselben steht eine Versicherungssumme von 2000 X gegenüber. .*, (Verloren) wurde gestern auf dem Wege durch die Knaffel- und Schellenburggasse bis zur Klosterkirche eine goldene Damenuhr mit einem goldenen Kcttchen. — Auf dem Wege von der Maria Theresien-Strahe bis zum Seidl'schen Hause in Schischka wurde gestern nachmittags eine goldene Damenuhr verloren. * (Feuerschaden.) Diesertage gerieth das mit Ziegeln gebeckte Haus des Franz Pirc am Salenberg, politischer Bezirk Stein, infolge eines Rauchfangfeuers in Brand. Das Dachgerüst und die danebenstehende Stallung wurden eingeäschert. Der Schaden von 800 15 erscheint durch die Versicherungssumme gedeckt. Das Feuer konnte wegen Mangels an Wasser nicht gelöscht werden. —r. — (Cur - Liste.) In der Landes-Curanstalt Rohitsch -Sauerbrunn sind in der Zeit vom 19. bis 24. d. M. 117 Personen zum Curgebrauch eingetroffen. — (Vom Wetter.) Die neueste Prognose lautet: Mehrfach bewölkt und warm mit localen Gcwitter-bildungen. Telegramme des k. k. Telegraphen-(Korrespondenz -Bureaus. Vermählung Heiner k. und k. Oohcit des Erzherzogs Franz Ferdinand. Wien, 1. Juli. In der ehrwürdigen Schloss-kapellc von Ncichstadt fand heute vormittags in der einfachsten Form und doch mit großer Feierlichkeit die Trauung Sr. k. u. t. Hoheit des Durchlauch« tigstenHcn »Erzherzogs Franz Ferdinand mit Hüchstseincr nach einem hier eingctroffenen Telegramme zur Fürstin von Hohenbcrg erhobenen Braut Suphic Gräfin Ehotet statt. Die Zahl der Hochzeitstheilnehmer war auf den engsten Familien- und Hauslreis beschränkt. Um halb 11 Uhr bewegte sich der kleine Hochzeitszug aus den inneren Gemächern zur Kapelle, als erstes Paar Sc. k. u. t. Hoheit der Durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Ferdinand mit Höchstsciner Mutter, der Durch' wuchtigsten Frau Erzherzogin Maria Theresia, hierauf Hochstseiue Schwestern, die Durchlauchtigsten Frauen Erzherzoginnen Maria Annnnciata und Elisabeth, dann folgte Höchstseinc Vraut in weißem, von Myrten-blütcn umrankten Atlasklcide, im Haar ein Brillant-diadcm, zu ihrer Rechten ihr Oheim und Trauzeuge Erbprinz von Lüwenstcin, zu ihrer Linken der Chef des Hauses Ehotct Graf Karl Ehotel, hierauf die nächsten Verwandten der Vraut, dann Obersthofmeister Graf Nustitz, welcher zugleich als Trauzeuge Sr. l. u. k. Hoheit des Durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Franz Ferdinand fungierte, endlich Hofdame Malliard de Ehatounaye und der Kammervorsteher Graf üauriani. Den Trauact nahm Dechant Hickisch von Neichstadt unter Assistenz der Kapuziner-Patres Andreas und Florian vor. In schlichter und ergreifender Anrede kennzeichnete der Dechant den Ernst der Stunde, welche die heißesten Wünsche des Brautpaares erfülle und es zum unauflöslichen Nmide vereine. Das Jawort sprachen der Durchlauchtigste Herr Erz« herzog und Höchstseine Vraut mit llarer. im ganzen Kapellraume vernehmbarer Stimme. Tiefbewegt tauschten Se. k. und l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Ferdinand und Höchstseine Braut die Trauringe, «und mögen diese Ringe» — schloss der Priester seine Ansprache — «zugleich allezeit Zeugen Ihres un-getrübten ehelichen Glückes sein! Das ist der heiße Wunsch vieler Millionen Herzen». Nach vollzogener Ceremonie wurde auf der Orgel die Vollshymne in» toniert, die stehend angehört wurde. Hierauf wohnte das Brautpaar einer stillen Messe bei. — Um halb 12 Uhr fand ein Dijeuner statt, bei welchem Seine l. und t. Hoheit der Durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Ferdinand den Mittelplatz der rechten Längsfeite der Tafel einnahm. Zur Linlen sah Höchstdessen Gemahlin Fürstin Hohenberg, rechts Ihre k. u. l. Hoheit die Durchlauchtigste Frau Erzherzogin Maria Annunciata, Sr. k. und l. Hoheit gegenüber Ihre l. und l. Hoheit die Durchlauchtigste Frau Erzherzogin Maria Theresia. Zur Linlen der Fürstin Hohenberg saß Ihre l. und k. Hoheit die Durchlauchtigste Frau Erzherzogin Elisabeth. Die Durchlauchtigste Mutter Sr. k. und k. Hoheit bei Herrn Erzherzogs Franz Ferdinand brachte ein dreifaches Hoch auf die Neuvermählten aus, in das alle Anwesenden einstimmten. Die Regimentsmusit intonierte die Volkshymne. Bald nach Ende des Dinners erfolgte die Abreife der Neuvermählten. Von Ihren l. nnd l. Hoheiten den Durchlauchtigsten Frauen Erzherzoginmu Maria Theresia und Maria Aununciata geleitet, fuhrnl Se. t. und k. Hoheit der Durchl. Herr Erzherzog Franz Ferdinand und Höchstseine Gemahlin in offenem Wagen durch das Spalier blumenstreuender Mädchen, sahnen« schwenkender Knaben sowie der ausgerückten Vereine unter jubelnden Zurufen einer großen Voltsmenge durch die festlich beflaggte Stadt zum Bahnhöfe. Wiederholt hielt der Wagen und Se. k. u. k. Hoheit der Durchlauchtigste Herr Erzherzog erwiderte die Abschiedsbegrüßungen dec Schulkinder sowie des Bürgermeisters aufs leutseligste. Die Neuvermählten begaben sich zu mehrwöchenllichem Aufenthalte nach Schloss Konopischt. Srand im Oasen von Ooboken New York, 1. Juli. Im Dock des Norddeutschen Lloyd in Hobolen brach gestern mittags ein Feuer aus. Die Dampfer «Kaiser Wilhelm der Groß^» und «Bremen» wurden aus den Docks bugsiert. Das Feuer scheint einen bedeutenden Umfang anzunehmen. Bremen, 1. Juli. Ueber das im Hafen von Hoboken ausgebrochene Feuer ist hier folgende Meldimg eingegangen: Die Piers des Nordoeulschen Lwyd sind gestern niedergebrannt. Das Feuer brach um 4 Uhr nachmittags aus und verbreitete sich mit rapider Schnelligkeit über sämmtliche Piers. Der Dampfer «Kaiser Wilhelm der Große» konnte noch rechtzeitig in den Strom hiuausgelassen werden, während die Dampfer «Bremen» und «Saale» bereits im bvennen« den Zustande in den Strom geschleppt wurden, wo das Feuer gelöscht wurde. Der Dampfer «Mai»», der nicht mehr rechtzeitig hinausgebracht werden konnte, lief brennend zwischen den Piers und dürste den schwersten Schaden genommen haben. Die Vorgänge in China. Wien, 1. Juli. Ein von Sr. Majestät Schiff «Zenta» gestern um 3 Uhr 10 Minuten aufgegebenes Telegramm besagt: Die Colonne des Admirals Sey« mour traf am 26. d. M. in Ticn-Tsin ein; sie w.,r bis Langfang gelangt und musste wegen ausgedehnter Eisenbahn-Zerstörungen am 23. d. M. den Rückzug antreten. Seitdem stand sie fortwährend im Kampfe mit den Rebellen und chinesischen Truppen. Die Ver-luste der «Zenta» sind: Matrose Josef Deste todt, ein Malrose verwundet, ein Malrose krank. Die Verluste der anderen Nationen sind: 02 Todte, 22« Ver» wundete und viele Kraule. Alle Nationen erwarten die Ankunft weiterer Schiffe. Petersburg, 1. Juli. (Meldung der russi« schen Telegraphenagentur.) Den an amtlicher Stelle eingetrofsenen Nachrichten aus Ehina zufolge stellte sich in mehreren Orten die chinesische Bevölkerung nnter russischen Schutz, da sie nicht mit dem Aufstand der Boxers sympathisiert. Aus Ostasien wird ferner be. richtet, dass der Aufstand der Boxers nicht waiter mu sich greife; dle Bewegung nehme viclmehr ab und be-schränke sich gegenwärtig hauptsächlich auf die Piovinz Petjchil,. An leitender Stelle hegt man die Ansicht, dass der Aufstand bei einem friedlichen Vmgchen der Mächte und bei gutem Willen der chinesischen Regierung in kurzer Zeit beigelegt fein werde. Washington. 30, Juni. Staatssecretär H.,y, Kriegssccretär Long und Marinesecretär Root haben in einer gestern abgehaltenen Eonferenz entschieden, dass neue Instructionen für den amerikanischen Go sandten in China nicht erforderlich seien und Ver-stärlungen nur aus dessen Verlangen gesandt werden sollen. Umbachrr Zeitung Nr. 148.__________________ 1243 2. Juli 1V"l> Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 30. Juni. v, Franz, Privat, Marburg. — Micka, Eisenbahnbeamler, Pilsrn. — Schreiber, Wachs, Veamte; Hranck, «fm.. Uunbenbmg. — Pitsch, Reisender, V°ru (Mähren). — Kolh, Reisender, Petlau. — Malec, Director, s. Frau, Lobositz (Nöhmen). — Minutillo, Privat, s. Frau. Graz. — Moltini, l. u. t. Mililär.Intendant, Sarajevo. — Gräsin Barbo, Guts-besitzersgaltin, Kroisenbach. — Vittner, FVrstersgaltin, Tupalic. — Moeevlin. Private, Isola. — Molnar, Eommissär des l. l. priv. österr. Phönix. Wien. — Pribihcr, Veamter. s. Frau; Slodler, Kuschul, Mlnrlisr'ld, Lauger, Glück, Flandwl. Groß, Papier, ttflte., Wien. — Oarinc. gimmermeifter, Rann. — Noual, Fürstersgattin, s. Tochter, Hermsburg (Istrien). Verstorbene. Am 28. Juni. Anna Vibmar, Fischerstochler, 1 Tng, ttolesia«ass« w, LebenSschwäche. Am 8mu8 et letanu» tr»um»tieu». — Nntonia Cebul, Arbeiters» gattin, 40 I. I'uberculo». pulm. Nm Üb. Juni. Matthäus Loinislar, Inwohner, 52 I., Vitium eoräi». Um 26. Juni. Anton Strah. Taglohner, 80 I., pleurili» exuäelivll clexlr«.. Nm 27. Juni. Maria »ebolj, Nesihersgattin, »9 I., Tuberculose. Am 28. Juni. Marionna Os,l, Inwohnerin. ?2 I., Marasmus. — Leopold Pirc, handelscommi«, 46 I,, Pyämie. Im Garnisonsspitals. Nm 28. Juni. Johann Kristan, Palental.Invalid, 80 I., Marasmus. Lott,ziehn«8 vo« 30. Juni. Linz: 4 84 8 33 5 Trieft: 32 36 69 77 86 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehtjhe A)6'2 m. Mittl. Luftdruck 73« 0 mm. Z zl D ft «" «'».,. W «^ ?A.5l7 7^4 0 ll2 4 S. mühig hnter "" 9 . Ab. 734 4 1? 6 NW. schwach heiter 7 U. Mg. ?»5 1 12 71 NO. schwach heiter 1. 2 . N. 734 0 27 7 SSW. schwach theilw. bew. 00 9 » Ab. 734-4 20 0 S. schwach heiter 2. 7U.Mg. > 735 5> 1?-5> N. schwach > heil« >00 Das Tagesmiltel d«r lemperatur vom Samstag 17 3« und vom Sonntag 20 1 °. Normale: 19 1 °, beziehungsweise 191". Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. JHiemit beehre ich mich, meinen geehrten Geschäft*/renn den mitzutheilen, dass ich wegen grösseren Reparaturen in meinen WerkslocalitUten gezwungen bin, die Warenerzeugung auf einiye Zeit einzustellen und dass nur mehr bis Ende dieser Woche Lagerware vorhanden sein dürfte. Für das mir entgegengebrachte Vertrauen bestens dankend empfehle ich mich hoch iuhtungnvoll &m> Aug. L. Winkler JI. Kranz. V\( ro//,;; a> wwmmmmmmmmm I§S» Himbeerensirup 5\ %~^mJ/^ /*' wird aufs lorrnitiK*te au« A W^IN/ /> aromatiiohen Qeblrgs- %\j^ur^^ Himbeeren mittelst Dampf ^qLi*—~**&*' '" enem ¦llb»rn»n Keasel AViC^ erzeugt und ist ein äußerst \ reine» Präparat von unObertrefffflioher Qualität, nicht zu verwechseln mit dem Himbeer- ...... safte dps Handels, welcher gewöhnlich künstlich gr dargestellt wird. gesundheitsaohadliohe Substanzen und Kupfer enthält. Eine 1 Kilo-Flasche, pasteurisiert, koslet K 1-30. Die Versendung findet auch in Korbflaschen zu 10, 20 und 40 Kilo statt, wobei 1 Kilo mit K 110 berechnet wird. 100 Kilo = 100 Kronen. Eine Korbflasche mit 3 Kilo Inhalt wird franco in die ganze österr. -ungar. Monarchie gegen Nachnahme von K 5 30 versandt. (2Ö1H) 1 > Danksagung. > Für das ehrende Gtleite zur letzien Ruhe» ! > statte unseres inniggeliebten, unvergeßlichen Vruders ^ > und Onlels Herrn ! > Leopold Pirr > Weschäftslriters der Firma M. Hosmann in Ootlschee ! » sowie für dir scliiwen Kranzspenden sprechen wi^ nllen, I W insbesondere sriner Principalin F,au M. Hofmann. ! > serner d^m H>>rn Piiisideliten u»d dem Herrn Eecretär ! D des Handslevlreines, seinen geehrten Herren Collegen ! W aus Gotlschee und La,bach unsern lislgefühllen Danl ! W auö. — T)ir tieftrauernde Schw»st<>i l > Christine Vlrl. geb Pirr, (Ü5.ilj D Vlga und «mille Nirl, Nichtrn. Gloria-Fußboben-Email geruchlos, rasch trocknend und von höchstem Glanz. Fl,hl»öd?n mit Gloria lackiert lönnen in drei Stunden brnlipt werden. Zu haben bn Vrüder Vbcrl, Ölfarben. Lack» und Kirni«.Handlun«, saibach. — Nach auSwärlS m«t Nach-nähme. (836) b Zur Einsiede-Zeit! Vollständige Anleitung J^ y alle Gattungen ^^ /^*vC^ Dunstobst, Marmeladeny^^^ / und Säfte yr*dß>\/S 7.u bereiten Jt^^^SSTj^ ^ y^Le^^ jr frisches Obst jT SSsTjT und ^& jfr^io&se zu trocknen %SSy j^ und aufzubewahren. ^ 11. Auflage. / Preis 70 h, mit PostzuseDdüDg 75 h. Vorräthig in (2404) 6—6 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung Laibach, Congressplatz 2. , Gchell, abends um '/. !) Uhr entschlief sanil > nach langen, mit Geduld ertragenen iieiden unser > inninstq.l'eblsr Vater. Wrohoater, Schwiegeroaler, > O»lrl und Schwager, Herr ! Gustav Fischer Privatier in Laibach > im l den dünlend abgelehnt. > Die sterbliche Hiille de« Abberusrnsn wiib > Montaq. den 2. Juli. b Uhr nachmittag', vom Tiauer» > hause (Congreftpiah 13) au« nach d r svan^eüichen > Christliche überliihrt „nb nach srierlichcr Em« > ! Um ftllle lyeilnah,!,, bitten > Nosa Till, sseb Filcher ! und alle übrigen Verwandten, > Laibach am 1. Juli 1900. > Gourse au der Wiener Dürfe vom 30. Juni IN)O. ^ ^ „^ae» Coursb««« Die notierten Lvurse vtistthen ftch ln Klonenwilhrung. Dlr Nolitiun« jHmmlllcher «ct!t» und b,l «Dlvtllen Uole» versteht sich per Llück. Allgemein, ztaat.schuld. "'" """ Mnbtitl. «Nlte ln «oten Wal. «ovnnb« p. «.4»«/«. - »?b0 9? 70 »n««t.8ebl..«u«,pr,«4»«/<, »? 40 »? V» ,)e »7 «> bt». dto. l»»«. per UNlml, 4°/« »? 80 »? U> 0»fterr,Investill,n».»itnt«,4,lKX) plllNtN . .4^/» — — — -slan».I^t»'«»hn !n Lllber «tud»lf»b»hn ln 5l0lltnw»hr. ft»uerfr»< . .4°/. »2,0 n vo «ol«lben>b»hn tn Kro,len»«ihr. fteul<1l.. 4lX> »r. - - -4"/» ,5-«b 9«,ü ü» «t«,«„«nlb>»ern «u« fi. «M. b'/.°/, von »nu st.......4»» — 4»? — bto. L/.°/,........«7 »- 440 — dt».sal»b.'»» 7ö »ell» «are «,» «t»««» z«r Zahl«, <»»«r«««»e»e ll — »lXIKr. lö8 — lb9 - blo. bto. k ü0fl. — »»r. lo» —»b» — TH,lf>.«e«.Uo», 4°/. . . . . ,>« ?b l»l» ?b 4»/„ uugar. l«lundentl..0bll«. 90 40 9t 40 4»/, koat. und ll»v°n. dttto 9» «» 9» b0 Hnd»r» 2ff»nll. Anl»l,»n. li»/, l>0Nau«e«.'«nl,U), ,»?» . l0» « l0? 50 «nleben ber Etabt VOrz . . — — — — «nleh«, d. Vtabt wlen . . . «0» — lU» »0 bto, dto. (Lllber ob. »old) l«i 4V — — dto. dto, l»894) .... 9» »<> 9» »0 blo, bto. ll»9») .... 94^0 95 - Vorleb«U'»lnlthen. verlo«. li«/, ,00 — ll» 75 4»/, Kralntl Land«».»lnlehen . 9?« 97 75 »eld War, Ps«ndbrl»s» »tt. V«brr, alla.ost, in»l»I.»erl.4»,, 94 90 ftl» 90 «,>^fierf.Ü«nd<»°Hyp,.«!lst.4«/, 9««a 97,u 0»»."««, «. 9975 ^iftnbllhn.ßriorilill». Gbligaltonen. Feld!mlnb»'NorbbaI»n ltm ll,»« 9« — 98 7. 0efttii, slorbwestlillhn . . log «y ,o? «0 Otalltlbadn....... 40» — 4t» — Kllbbahn k ll"/»ver,. I»n«.«Iul< »,? — 8,9 — bto. 5 2«/,...... l,9«5 ,»o«b Un«.<«altz «»hn..... lo» 4^> ,04 4b 4°/, Unierlralner «ahnen . 99^ ,«,»«» »»/» « .' ll. — —------ .. nn«. „ „ bsl. »0— «l - «ubolvh-vole l0 ll..... »»50 »d l«> Lalm.Lo!» 40 ll...... l7ü »b l77 »5 Ot..«e,l«l».U°ll 40 si. . . . ,U.^i«5_ «albfttln.«°Ie »0 ll..... ,7«.. » _ «ewinft fl. . »0«» »09U «au> u, «e»r!,l»«.«e!, ,, flub,, Ktruhenb ln Wien lit, X , »«0 - »«» »to. b!i>, dto, lit U . . »«<'«> »0» 50 «Olim, Nurdbalin l5U fl, . . 4»9 — 44, - «u!cht!sl,rodel U fl, , »<»!, ,140 Dnliau ' Dllmpf!ch!ffnhrt« . «Ve<,, Oeslerr,. 5 llM, , , 77! — 775 - DuiVodenbacher Kr. ««>» l.n «w «» »tlbinand« Nordd, ><» fl, E. , . . «» — 5»7 — Uloob. vest,, Trieft. ««fl.«Vl, 777 - 7«<> 0eflerr, «ordweftb, »00 fl, K. 4«H — 4S4 — bto, dlo, iUt, «) «00 ?. V 47» - 4»0 — Prag Duzer E. innll »bafl. l«> — ««4 - «taa>«,9—l^o — Eübnordd, Verb,-«, »0» fl «U. »7» »0 »7l»'5v Iram»»al,<«,l,, U,u,«r., Prio iilüt».«ltlen lW fl. . . . ,99 — »04 — Un« 'aall. Eilend, «00fl Gllbel 4,b'— 4»U - Un«>Ä,s«b,s«!,»b.«r«lz!i!!»<»ll,O. 4»0 — 4»b — Wiener i° albahnen-»ct.»l»el. — — — — Danken. »nglo»0sfi. Van! »0l> ll. . . ««» — »»0 lv «»ntverein. Wlener. »<»0 N. . 504 — 505 — «odcr..«nft,. 0eft,, «00 ll, s, l»l» — 9l« — »rdl »Anst, 1 Hanb u », l«N st, . — — — dtli bt«, per Ultimo . . , «98'b<» «94 K' «rebilbanl. «N«, un«, »uofl , ?«ö — 7»? — Depositenbanl. «ll« , » ll 4»v —4»l- ..... »V9 —o?l — N,rlehr«banl, «llg. l40 ll. . »«» — N« - z«d«strl»«zl«tn> nehmnng»». «augef, «llg »st, lU« ll. . l»4 — »»« — !t«,b>er Ei, »00 'lasj «-»finlobisi, ,00 ft, ««« — »«7 — ,.Lchlo«lml!HI". P«pierf «0Ujl, «X» - »»0 - ,.Gl,dre,m ", Popisr! u « >« »»» »»4 5V lrifaller Kublel>w..<»e!, 70 fl. 4xu . 4»0 Waffe«! 'H,.ON wwien.NXifl, 65» »b? -wngnu,! i!,!l,anft ,NU,,,in!lieft. 4»«> lkr »um» »Ölt Wr, «»u«f!ell 4» ««Franc» ktücke..... ,9,» »9«, Deu»!che »Xeichlbniilnote» . . llk k>» ll» >» ^lnlieüilche «anrnolen , . . 90 l»t» 9l « «ubelNoien....... 9« »»» , L.MI »I... J»«.vu,,. u»u v.iui«.. J| Ba.n3c- -CL33.C1 "^roclxBlor-O-esclvaft III <ÄÄt#r »ir«»»» -^•x.cin.iAa.«. «.*. r»*t*i. : | (»8») LOB-Vbralcherung, ij»ibo«h, Spltalna**!-. VirzlMiti f u br-Eiili|ai in Cut» Cirmt h« uf •ln-0»tt«. : II» Laibacher Zeitung Nr. 143. 1244 2. Juli 1900. (2472) >GM^ ^ » ^^ Arrendrerungs- wegen Ktcherftellung der Artikel Heu. Stroh. Holz. Kohlen > Die Ärrtndicrm,gs-Vcrhant.l.mn wird abichalten F" nachstehende beilü«fi«e Verpflcg^rfM^ Truppen, Anstalten ! - täglich ..^, monatlich Z «, z; Wchäct^Elrc» Ävlil» im EllMMtl ilN Winter !3 Z lUr die a«s die Z, b"l ^^^ ^.^ ^ ^^ ^.^ ^ ^ RH «rreudiernngs- ^ 42«0 3400 4500 5600 850 ^2100 ^ Holz ü. H Holz i. Z ^ «.„.,»» «,.».«. Z ^i«" Z 2 2«2,« Z 2 -« —-------------------------------------------------------------------------------------------------------- ^ Kilogramm w «3 Kilogramm w Z « - Z "°" b's PorNonen K Cubilmcttr Meter-Cent. Cubilmeter Meter-Ceut. ! O Graz........... — «36 118 60 60 8l4 4iN — 29 851 — — 237 2Wü — gz Gchattleiten........ — — — — — — >/^ ^ ^ 3 ^ — _ " " Leoben.......... ??______ ? 1 ... 21 - 2 - ?l -^ ^. 3 _ Vlarelu.......... ---_____ 2->/, ---4--<^) ^ Iudenburg........ <-> 9 9 - - - 9 43 1>/, - :i2 - b - l«2 « «ruck a. «Nur....... 3 9 9 - - -- 9 41 10 - - - 48 -ss ,.. .... , . . ,_ «» ». V Marburg........ ^ _ 356 _ ^. ^. :<5« w« — «. 80 - - — 370 — ^ ^ Pcitan " 10 10 - — 10 42 — 16 — — — 85 - __ " ,» «zui l7 17 — — 17 44 - IN 21 — — 82 f>0 -^ « Wi»disch.Friftritz...... _. ,43 - - - 143 in - 4 20 -"' ^ 2traß b ü - — — 5 10 — 2 50 ^ 10 320 V -------.,^---------,---------------------------------------------------------------------------------------------- -3^, ? Laibach.......... ^ — 187 N2 — — 299 2.W - 2«'/, 213 — — 1,2 ,159 — ^" H '»plitz .......... 1.3uni,90« ^ ______ 12 - 3 ----..__ " ^ ! Klagenlurt und Tt. Peter - « - 380 109 - - 489 249 - - 154 - - 8«7 -«Lt. Nelt a.». und «lanovrj ^ _ 151 — — ^ 151 16 6 - — — 3l _ _ ^ ». ViUach (Seebach)...... - 479 - - - 479 89 22 2 40 - 22 24 200 ^ " Tarvis ......... 0« 9 9— — — 939-10 — -— 92— -^ ^ Vlalbolghett........ ________ 9 - 3 - - 13 - -^ " Pr.-dil (Passsperre) ..... ^__-_-2-1---4-_ 6 " «cebach (Thalsperre bei Naibl) ^ — — — - — - 2 - 1 — — — 5 — — ssslltich (Ttrahensper« Flitscher Klause) __-. — — — 2— 1-— __ 4____ Wolfsberg..... . ^ ^. 152 — — — 152 18 — 4 — — 19 — k _______________________ -^ » Tricst........... ^ __ 6? - - ^ 6? 223 - 63 «5 - 462 2M 20 «i" <^ llapodistria........ 5 — — — — — — 3 l____— 2— — " ^, »»rz........... ^ - Ibl lL0 - - 271 I7l ^ - - ^" "> » «radisca......... ^ ^.______^ ,^ _ _ _ _ ^ __ V 2 ^ ° "" ........... -------------------" ' " ' " V FNr Pola gelten die nebenstehenden «nmerlnllg. Anbote auf Licsciung der unter den «speciellen Bedingungen» bezeichneten Artilel können nach Punlt II des Acdingniöheftcs sür den Contractdlans auch auf Theil» der Lieserzeit, Liese,Partien, welche erst im Jahre 1901 zur Consumtion sselana/n, werden auch eist im Jahre 190! bezahlt. In den Preisen sür die Lieseruna. sind stets die slem-r. Alimaßgebiir lc. als inbegriffen verstanden. Tollte jedoch das Oegeillh.'il genleiltt sein, so mus) dies ausdrücklich im Offerte enthalten sein, Äußer dcn voran^! führten Verpflegs - Erfordernissen nnd den Vedarf für Truppen» Concentrierungen sowie des MehrbedaissS für Zubußen in der Arrendierunsssstatiou, hat der Arrendator den Vedarf sür die zur Waffenübung einrückenden Urlauber, Reserve«, Ersatzreserve« und Landwehrmäxner, bann die Futlerartilel sür die eigenen Tontractspreifen beizustellen. Laibacher Zeitung Nr. 148.________________________________1245__________________________________________2. Juli 1900. Aundmachung Md Vuaks. dann theilweise Safer pro 1900/1901. Der beiläufig currente Iahresbedarf betragt KZ Z ? Z ß Specielle Bedingungen '^ Stroh Holz '" "^ M..«r.«.n.n.r «^ ^^ 1.) Für die Station Vraz wird in erster Linie aus Lieferung de>5 Iahreöbedarfes von Heu und Stroh reflecliert und ist hiebei der Preis inclusive Verzehrungssteuer und sonstiger Abgaben per Metercentner heu» und Stroh» DeM in Graz zu stellen. Mit Rücksicht auf dir vorhandenen Regievorrälhe werden in diesem Falle 11.041 cj heu, 281 '^ Gehäckstroh, 6105 cz Streuftroh und inl^» 1«N «,l^« l47l. — 1K96 _-i_76 — 2230 <^ Vettenstroh benöthigt. Für die Lieserung werben nachstehende Lieserungstermine fch^^^ Vi« Ende des Monates ^ ^ Metercentner Augusts Sept. Octob. Nov. Dec. Jänner Febr. Vlärz April Mai Anmerkung ______ ß__ 27— — ^„ 15 Gehäckstroh «0 - - 60 - «0 - 41 - - gust 1900 müssen unbe- < 1W - 68 1^9 39 — 11l»4 13t. Streuftroh 700 700 600 600 600 600 600 «00 600 505 dingt bi« 15. de«selben Vettenstroh 3(X) 300 250 250 250 850 230 200 800 - Monat, abgestellt sein. "" ' Im weiteren gelten für solche Anträge die im aufgelegten Bedingn ishefte für den Contractllauf enthaltenen Nestimmungen. Für die Station Graz können auch Alternativ »Anträge auf die Arrendierung von heu und Stroh gestellt werden. Dem Nrrendator lann das ärarische Heu» und Stroh»Depüt in Graz auf die Vertragsbauer gegen den jährlichen Mietzins von 720 X und Assecuranz dieser Objecte, ferner Herstellung kleinerer Reparaturen des Objectes auf eigene Kosten, mietweise über» lassen, bann die Mitbenutzung der ärarischen Tentesimal'Vrückenwage gegen Entrichtung einer Abnühungs-Entschiidigung, deren -------------------!----------l----------l---------l. ! !-------- Höhe dem Vertrags-Abschlusse vorbehalten ist, zugestanden werben. Die Miete unter Angabe des Zinses muss jedoch im Offerte ausdrücklich bedungen werden. Wenn in der Station Graz mit 1. September 1900 die arrendierungsweise Abgabe der Artilel heu, Streu», Gehück. und Vettenst^oh stattfinden sollte, so erfolgt selbe jedoch erst nach Aufzehrung der vorhandenen Regievorräthe an diesen Artikeln. .<^ na^ non ,^v> <,e^ I" bem bei der Station Graz ausgewiesenen Kohlenquantum smb enthalten: 4400 — 2800 3 — d«i Uaten uur im Falle der eigenen Regie zum heubinden. Gleichzeitig werden betreff del Vedarfe« an hartem Vrennholz für die Station ««rbnr« bei der für diese Station fest« — — — 12— 9— — gesetzten Sicherstellungs»«erhanblung auch Offerte auf Lieferung diese« Artikels entgegengenommen. Die Lieferungs'Raten werden wie solnt festnesebt: Im Monate September 1900. bann ,n den Monaten Jänner, Februar und März 1901 je 100 m», in den Monaten lZhOß — A712 747 — — 5770 — October, November und December 1900 je 200 m'. Für die Vrennholz.Lieferung gleichwie für die etwaige heu» und Stroh-Lieferung gellen die im ausgelegten Vedingni«. 1874 — 1158 48 2l0 — — — hefte für den Conlraclslauf enthaltenen »estimmungen: für den Steinlohlenbedarf in Marburg werden nur Offerte auf arren-bierung«weise Abgabe derselben mit Unterhaltung des vorgeschriebenen Reserve.Uorrathe« berücksichtigt. Diefer Steinlohlenbebarf 5945 — 3672 26? 264 145 l3ttl^ — betrifft nur das Iruppenspital, die Infanterie.Cadettenschule und die neue InfanterieKaserne. Der Erfteher ist jedoch verpflichtet, auch den anlässlich der gwieback.Erzeugung beim Verpstegs-Magazin in Vt«rbnr, sich ergebenden Vedarf an Steinkohle 112 — s,9 1l? - 57l — I.W zum n __ Teptember, October und December 1900 ,e 300 m'. ------------------------------------------l-------- Iahresbedarfes von 700 ..,„ 1-^" in Stücken reflectiert. 3845 — """ u^" _^^ ^s-, Arrendator für ssutterartllel ,n Görz lann das ürarifche He„. und Stroh. Depüt nächst der Franz.Ioseph.«aserne ,s, __ aus die Vcrtragödauer gegen einen jährlichen Mietzins von 600 li, Herstellung kleinerer Reparaturen de« Objecte« auf eigene Kosten. "" " ' Entrichtung der Hau^ziussteuer und Nssecuranz dieses Objectes zur Venützung überlassen werben, jedoch muss dies im Offerte au«, drücklich bedungen weiden. «?i dem Erfordernis an Steinkohlen zylt die obere ssiffer als erforderliche« Quantum an Irifail« «r_,,nlnhl, «u^^ . _ _ _«n _«« ^ Quantitäten gestellt werben, jedoch nur nnter Angabe Zct°b" ' 333 !_X _Ün 3^ ^ ^" ' " ^ ^ _3Ü ^0 verschiedenen'ortsüblichen Abgaben, wie «erzehruugs. Novemb« . U ?> U U U M. . I I I ^ I nebst dem etwa eintretenden 25°/«igen Mehrbeda»1. I°nner 190l - -- _00 8Y01 800 Juli . - - - »70 _ Pferde der Ossiciere und Gleichgestellten zu den actuellen Die nutzeren Bestimmungen fill diese Lieferungen slnb in dem aufgelegten Vedingni«hefle fül den «»»t»»ct«l«»s enthalten. Laibachtt Zeitung Ik, !48. ______________________l24s________________________________, L' Juli 19M Allgemeine Meöingnngen. 1.) «ei diesen öffentlichen Sicherstellungs.Verhandlungen werden ausschließlich nur schrift« liche, nach dem Verlautbarten Formulare verfasste Offerte angenommen. Dieselben müssen mit einer 1 ikione»StempeImarle per Bogen versehen sein. Die gesiegelten Offerte haben an den oben angegebenen Vcrhandlungstagen längsten« bis 10 Uhr vormittags bei den betreffenden l. u. k. Militär.Verpflegs.Magazinen einzulangen (Punkt XVII des Bedingnisheftes); nachträglich oder in telegraphischer Form einlangende Offerte werden nicht berücksichtigt. Sollte in einem Offert der Preisansatz in giffern von jenem in Buchstaben differieren, so wird der Ansah in Vuchstaben als der richtige angesehen. Jeder Correctur im Offerte ist vom Offerenten dessen Unterschrift beizusetzen. 2.) Die näheren Nedingnisse lünnen jeden Tag von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags bei den betreffenden l. u. l. Militär.Vcrpflegs«Magazinen, dann bei den politischen Vezirlsbchiirden und landwirtschaftlichen Landesvereinen eingesehen werden, woselbst da« für die Verhandlung eigens vorbereitete Beoingnisheft ddto. 1«. Juni 1900 erliegt. An die Einhaltung der in diesem Heste enthaltenen Bedingungen ist jeder Offerent mit der Einbringung des Offertes schon gebunden. Nedingnishefte tonnen gegen Bezahlung von 8 Hellern per Druck« bogen von allen l. u. t. Militär-Verpflegs-Magazinen. auf Wunsch auch durch die Post bezogen weiden. 3.) Jeder Offerent, mit Ausnahme der in Vertragsverbindlichteil stehenden, als vollkommen solid bewährten und der Verhandlungs-Commission als befähigt und vertrauenswürdig bekannten Unternehmer, hat unbeschadet seiner Cautionspflicht über feine Fähigkeit und das Ausreichen feines Vermögens zur Uebernahme des zu bezeichnenden Geschäftes ein Solidität«- und Leistung fahigleits.Zeugnis, und zwar, wenn er eine protokollierte Firma führt, von der Handels» und Oewervelammer, sonst aber von der zuständigen politischen Behörde erster Instanz beizubringen. Das Zeugnis darf nicht über zwei Monate alt fein und hat über Ansuchen des Unternehmers im W'-ge der Handels« und Gewerbelammer. beziehungsweise der politischen Behörde, längstens an dem der Verhandlung vorhergehenden Tage bei dem betreffenden l. u. l. Militär Verpflegs« Magazine einzulangen. Die Folgen einer etwaigen Verspätung hat in allen Fällen der Unternehmer zu tragen. 4.) Jeder Offerent, der nicht Befreiung genießt, hat sein Anbot durch ein ü°/,iges Vadium von dem nach dem offerierten Preise ermittelten Werte der ganzen zur Abgabe angebotenen Menge zu versichern. Das Vadium ist nicht dem Offerte beizuschließen, sondern mit diesem unter einem besonderen Couvert derart abzusenden und zu überreichen, dass das Vadium ohne Oesfnung des versiegelten Offertes von dem hiezu Berechtigten übernommen werden tann. Dem Vadium ist eine Specification desselben beizuschließen, gleichwohl ist das Vadium auch im Offerte zu specificieren. Gemeinden sind vom Erläge eines Vadiums und einer Caution unbedingt befreit und werden ebenfo wie landwirtschaftliche Vereine und Producenten auf die vorstehend aus» geschriebene pachtweife Besorgung der Militärverpflegung befonders aufmerksam gemacht; dieselben genießen gegenüber anderen Unternehmern bei gleichem Anbote rücksichtlich Qualität und Preis den Vorzug, jedoch müssen die llrproducenten mit den Offerten Zeugnisse beibringen, in welchen bestätigt wird, dafs sie wirtliche Producenten sind und dass das ganze offerierte Quantum von ihnen produciert wird, Producenten kann eine Befreiung vom Erlag« des Vadiums und der Caution nur für Artikel, welche sie selbst producieren, gewährt werden; dieselben haben aber im Offerte zu erklären, dass sie für die Erfüllung der übernommenen Verbindlichleiten mit ihrem Vermögen haften. Offerte, in welchen eine Verringerung der vorschriftsmäßig zu leistenden Caution sich bedungen wird oder aber sonft den ausgeschriebenen Bedingungen nicht entsprechen, bleiben unberücksichtigt. b.) Complexiv-Anbote, das sind Anträge, in welchen die Beistellung eines Artikels von der gleichzeitigen Abgabe eines oder mehrerer anderer Artikel abhängig gemacht oder bedungen wird, sind nur zulässig: ») silr alle Futteraltitel in Stationen, in denen nicht mehr als eine Escadron oder Batterie untergebracht ist; b) für die Nrlilel Heu und Stroh in allen Stationen, und c) für die Artikel Brennholz und Kohle in allen Stationen. Auch diefe Complexiv«Anbote dürfen (l «rone Gffert -Formular. Stempel) " ^ Ich Gefertigter erlläre hiemit infolge Kundmachung Nr. 4287, ddto. Graz, Juni 1900, für die A^ndierimgsstation..........sammt lloncurrenzorten «ine Portion Hafer il 4200 Gramm zu . . k, sage..... » , s Heu 5 5600 Gramm zu ... !,, sage..... , » . (ijehäckstroh (Gersten«, Hafer«, Weizen-, Halbfrucht« oder Roggenstroh) '"1 il 650 Gramm zu ... li, sagc..... » gevunoenem. I^s^h (Maschinen« oder Rittstroh, den vierten Theil Schabstroh) ZUjtanoe ^ 2100 Gramm zu ... t,. sage..... 1 M.«C. l Bettenstroh (Schabstroh in ganzen Halmen) zu ... I,, sage .... 1 Kubikmeter hartes, ungeschwemmtes Buchen« (weiches) Holz, u.zw. zu K . . . d, sage .... 1 Metcreentner Steinkohlen aus dein (Yewerle........, der Kohlengrube....., zu ... k, sage .... auf die Zeit vom......1900 bis......1901 im Nriendierungswege abzugeben, die Durchmarschverpslegung nach den Punkten.......des Bedingnishesles zu besorgen und für dieses Offert mit den, beiliegenden .... Vadium von . . . . ll . . ll. bestehend aus......hasten zu wollen. Ferner verpslichw ich mich, in, Falle als ich Ersteher bleiben sollte, längstens binnen 14 Tagen nach hievon erhaltener ämtlicher Verständigung das Vadium auf die 10«/,ige Caution zu ergänzen, und räume, wenn ich dies unterliehe, der Hreres« nur für eine einzige Arrendierungsstation sammt Coucurrenzorten gestellt werden. Complexiv« Anbote, welche sich aus mehrere Stationen beziehen, werden in der Regel nicht berücksichtigt. 6.) Die Abgabe der Artikel hat in den betreffenden Stationen unmittelbar an die Faffungs« berechtigten stattzufinden und sollen die Depots der Arrendatoren nicht weiter als 1-9 llm von den Militär«Unterlünften entfernt fein. Bettenstroh und Brennmaterialien sind von den Arren« datoren unbedingt den Truppen in ihre Ubicationen zuzuführen, daher im gestellten Preise die Zu« fuhrslosten als inbegriffe» gelten, wenn das Offert nicht ausdrücklich das Gegentheil enthält. Ift die Entfernung der Depots von den Unterkünften über 1'9 lcm, fo hat der Nrrenbator auch die Zufuhr der Futterartilel kostenlos zu besorgen. Wegen Ueberführung der Verpflegsartikel in die Concurrenzorte ist nach Punkt XVII, letztes Alinea, des Nedingnishefles ein besonderes Anbot zu stellen, da ansonsten angenommen wird, dass die Ueberführung in dem angeforderten Preise inbegriffen ist. Bei gleichen Anboten auf diese Ueberführung hat jene des Ärrendierungs« Erstehers den Vorzug. 7.) Die Offerenten verzichten bezüglich der Erklärung der Heeresverwaltung über die Annahme ihres Offertes auf die Einhaltung der im 8 862 des allg. b. O B>, dann in den Artikeln 318 und 319 des österreichischen Hanbelsgefetzes für die Erklärung der Annahme eines Verfprechens oder Anbotes festgefetzten Fristen. 8.) Die Abgabe der Verpflegserfordernisfe, hat in der Regel zu nachstehenden Terminen zu erfolgen: Fulterartilel von fünf zu fünf Tagen; Bettenstroh im Jänner, Mai und September ledes Jahres; Brennmaterialien am 1. und 15. jedes Monats. Falls die örtlichen Verhältnisse und das Interesse der Truppe ohne Mehraufwand für das Milillir-Nerar es zulässt, lünnen d,e vorgeschriebenen Fassungstermine für Futterartikel auf 10 bis 1b Tage erstreckt werden. 9.) Die Preise für die Arrendierung find inclusive Verzehrungssteuec sammt Zuschlägen Mautgebüren, Zoll- und sonstigen Abgaben zu stellen: per Portion Hafer il 4200 Gramm, per Portion Heu k 5600 Gramm, per Portion Gehäcksttoh k 850 Gramm, per Portion Streustroh «, 2100 Gramm, per Metercentner Nettenstroh, per Cubitmeter hartes oder weiches Holz mit ausdrücklicher Vezeichnung der Gattung des harten oder weichen Holzes und Scheiter» länge, per Metercentner Steinkohlen unter Angabe des Bergwerkes uud der Ortslage. Ist die Kohle hinsichtlich ihrer Vrennlraft unbekannt, fo hat der Unternehmer vor der Verhandlung wegen Einleitung der chemifchen Analyse das Ansuchen zu stellen. Statt hartes kann weiches Holz offeriert werden. Offerte auf Vtischholz sind ausnahmsweise nur bann zulässiq. wenn local« Verhältnisse wegen die Beistellung einer Holzgattung allein Schwierigkeiten unterliegt, und hat der Offerent den Procentsah der beigemischten Holzsorten bestimmt anzugeben. Das Streustroh welches zum vierten Theile au« Schab stroh zu bestehen hat, kann entweder als Ganzes zu einem Preise oder in beiden Strohgattungen separiert (als Schab» und als Maschinen-IMt«1 Stroh) und zu besonderen Preisen offeriert werden. 10.) Arreudatoren sind von der Begünstigung des Eisenbahn.Militär«Tarifs ausgeschlossen. Die Ueberlassung von Militär.Aerpflegs-Mannschast an Arrendatoren ist bis auf weiteres unzulässig. 11) Die Heeresverwaltung behält sich das Recht vor, etwaige disponible Regieuorräthe oder Surrogatartilel während der Vertragsdauer zur Abgabe zu bringen. Falls bei einem Artikel statt der Regie die Ariendierung platzgreifen sollte, so kann letztere erst nach Consumtion des Regie««r!ilels beginnen. 12.) Jeder Offerent hat in seinem Offerte ausdrücklich zu «rllären. dass ihm die N'stim« mungen des für die Verhandlung vorbereiteten Bedingnisheftes ddto, 16. Juni 1900 bekannt find und dafs er sich denselben unbedingt unterwirft. Offerte, welche ein kürzeres Impegno als 14 Tage enthalten, können nicht berücksichtigt werden. 13.) Die Anbote auf die Abgabe von Nerpflegsartileln für Durchmärsche sind im Sinne des Punkte« IV des Nebingnisheftes zu stellen. 14.) In den Offerten betreffs Lieferung der speciell erwähnten Artilel ift dies« Art be» Geschäftsabschlusses ausdrücklich anzugeben. Die k. u. t. Intendanz des 3. Corps. Verwaltung das Recht ein, diese Ergänzung selbst durch Rückbehalt bes Arrenbierungsverbienste« durchzuführen. Uebrigens uninziehe ich mich außer den in der itnndmachung verlaullimle» cmch j.,,«» Bedingungen, welche in drin für die ausgeschriebene Verhandlung vorbereiteten Vedmaniühefte ddto. I«. Juni 1900 ruthalten sind. Laut auruheuden Vefcheides des.....zu......wird mein Soliditäls« und Leistungssähigleits'Zellgnis directe dem l. u. l. Militär«Verpflegs«Magazine übermittelt werden. N., am.........1900. 3l. N., wohnhaft in »i. Formular des Couvcrtcs zum Offerte: An das k. und k. Militär-Verpfiego-Magazin in Offert infolge Kundmachmlst Nr. 42«? zu der ArlcudicriulssOVtrhaudluug ^ am.......lWU. "' Neuestes in Reform- -« •*- Mieder kurze fa^on, bekannt bestes Wiener fabrikat billigst bei mm-u jfllois persche Domplatz 22. > (2505) C. 135/00 Oklic. Zoper Marjeto Antonciö iz Mar-kovea, katere bivaliäce je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Ložu po Josipu Skufec iz Hudega-vrha tožba zaradi izbrisa 379 krön 27 Vi h. Na podstavi tožbe doloèil se je narok za ustno razpravo na 5. julija f. 1., dopoldne ob 9. uri, pri podpisanej sodniji. V obrambo pravic tožene se po-stavlja za skrbnika gospod Gregor Lah v Ložu. Ta Hkrbnik bo zastopal toženo v oznamenjeni pravni stvari na nje nevarnost in stroöke, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblaäcenca. C. kr. okrajna sodnija v Ložu, od-delek !, dne 22. junija 1900. (2518) 3—1 8.11/00. Concurs - Edict. Das l. l. Landesgericht in Laibach hat die Eröffnung des Concurses über da« Vermügen des Heinrich Slarlel. Handels-mannes in Laibach, bewilliget. Der k. k. Landesgerichtsralh Herr Karl Wender in Laibach wird zum Eon-curscommissär, Herr Dr. Josef Kuöar, Advocat in Laibach, zum einstweiligen Masseverwalter bestellt. Die Gläubiger werden aufgefordert, bei der auf den 10. Juli 1900, vormittags 9 Uhr, bei diesem Gerichte. Zimmer Nr. 15, anberaumten Tagsahung unter Beibringung der zur Bescheinigung ihrer Ansprüche dienlichen Belege über die Bestätigung des einstweilen bestellten oder die Ernennung eines anderen Masse. Verwalters und dessen Stellvertreters chre Vorschläge zu erstatten und den Gläu» biger-Ausschuss zu wählen. Ferner werden alle, die einen Anspruch als Eoncursgläubiger erheben wollen, aus. gefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber anhängig sein sollte. bis 27. August 1900 nach Vorschrift der Concursordnung zur Anmeldung und bei der auf den 11. September 1900, vormitlags 9 Ubr. ebendort anberaumten Liquidierungstagsahung zur Liquidierung und Rangbrstimmung zu bringen. Gläu« biger, welche die Anmeldungsfrist ver« säumen, haben die durch mue Einberufung der Gläubigerschaft und P.üfung der nachträglichen Anmeldung sowohl den einzelnen Gläubigern als der Masse v r« ursachten Kosten zu tragen und bleiben von den auf Grund eines förmlichen Vertheilungsentwurfes bereits stattgehabten Vertheilungen ausgeschlossen. Die bei dieser Lquidierungstagsahung erscheinenden angemeldeten Gläubiger sind berechtigt, durch freie Wahl an Stelle des Masseverwalters, dessen Stellverlreter« und der Mitglieder des Gläubiger-ausschusses, die bis dahin im Amte waren, andere Personen ihres Vertrauens endglltig zu berusen. Die weiteren Veröffentlichungen im Laufe des Eoncursverfahrens werden durch das Amtsblatt der «Laibacher Zeitung» erfolgen. Gläubiger, die nicht in Laibach od« in dessen Nähe wohnen, haben in de» Anmeldung einen daselbst Wohnhaftel Bevollmächtigten zum Empfange der Zu> stellung zu benennen, widrigenfalls au Antrag des Concurscommissärs für ft auf ihre Gefahr und Kosten ein Zu stellungsbevollmächtigter bestellt werdet würde. K. k. Lanbesa/richt Laibach, Abth. M am 30. Juni 1900. Laibacher Zeitung Nr. 148. 1247 2. Juli IM). Ein äusserst kühler, trockener Keller ist bei Reiningliaus in Schischka aogleloh zn vermieten. Jahresmiete 120 K. Anzufragen bei >:•: :•L•!• nach auswärts . . » 3'12 xjxj :L:•:' Jugend, Prtis vierteljährlich............»4 20 j:L:j: :•:•:•:• nach aufwärts . . » 485 :•:•:•: :L:L Meggendorfer Blätter, Preis vierteljährlich ...» 360 |:|:g: :•:•:*:• nach auswärts . . » 3*86 >:¦:•:• :•:•:::• Modenwelt, Preis vierteljährlich..........» 150 xjvj ¦:•:•:•: nach auswärts . . » 1"62 Xxj: *:L; Grosse Modenwelt, Preis vierteljährlich.....» 150 g:-:j •t|:v nach auswärts ..»162 •:;:•:•: •:•:•:• Wiener Mode, Preis vierteljährlich........» 3'— :•:•:•:• >*:j;f:- nach auswärts . . » 3*12 •:¦:•:•: ::•:•::: Bazar, Preis vierteljährlich.............» 3— ::;^:i :•:¦:*:• nach auswärts . . > 324 •:•$% ::::¦:•: Elegante Mode, Preis vierteljährlich.......» 2— :•:::•:: |:$:j nach auswärts . . » 212 ij-j':'.*] 5:2 ferner: Ueber Land und Meer, Alte und Neue Welt, ::::•:•: xL: Das Buch für Alle, Katholische Welt, Die illustrierte :;':L: öS: Welt, Für alle Welt, Zur guten Stunde, Moderne :L:L :^:| Kunst, Vom Fels zum Meer, Die Gartenlaube etc. etc., g:§: L•&•: sowie auf sämmtliclie |:|!j:|: || Moden-Zeltungen, 1| :|| illustrierte Zeitungen und Lieferungswerke m ••$? (2443)6—4 des In- und Auslandes. :|::::|: :|:|v i'roToe-iT%3.«j.a3aarÄ a'«-*'^¦•riÄia.greaa errati«. ;:•:•:;: $•L Hochachtungsvollst X*X 1 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg 1 || Buchhandlung in Laibach. :j| (2473) Praes. 1538 I2M. Concurs-Ausschreibung. Veim l. l. Laudesgerichie %i>%i rli, m ;?žž ;& ml Nett eingerichtete Suiiieriiipii mit schönen schattigen Gärten sind in Zwischenwässern zu vergeben. Anzufragen dortselbst heim Eigenthümer Franz Jaro. (2464) 8—8 Apfelwein echt und sehr gut. h Liter 5 kr. Birnmost A Liier 4 kr., versendet (2514) Franz Rosenkranz, Graz. Sorben erschien: Chinesischer Xriegs-jYtarsch (2&!6)3-l von Theodor Michaelis Op. 140. -+• Pro!» K l'SO .»- für Pianoforte h 2 ms. Vorrälhig in der Musikalienhandlung lg. y. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibach, Congressplatz l ^r ^^ dtj KP dHSk^ r«ioh*t» WH Dmmb Nr Pf »f *^^l^l ^ J»r üamt «»4 ?m MHlit tmm #^^ "'" Wutkn 4«r Kte4«r T«nrM4iB I 5> k0u*B. MktltHth ibffill TT I | Genertldepöt: A. Mottoh k Go , Wien Z. Hauptdepot: A. Krliper, Vaso Petrlöiö, Lalbaoh. L. Hl 75. \y.Vd() Kundmachung. Aus den krainisrhfn Rehnionsfondssorsten, und zwar den k. k. Wlrtioliaftf« bezirken Veldei and Radmannidorf kommen fdr die Jahie 1901, YML un>i YM)'\ jährlich circa 9000 fin3 Nadelsägeholz und circa 4500 fm3 Celluloseholz im Woge einer üfferlverhandlung turn Verkaufe. Offerte bis 21. Juli 1900 hei der gefertigten Direction, woselbst auch, sowie hei den k. k. Forst- uni Dsimänen-Vetwalturigen Veldes und RadmanLBdorf, die Offertbedingungen und das Ossertfjriniil»re eingesehen werden können. K. k. Forst- und Domänen-Direction Görz * ro *7< Juni l^JOv Laibacher Zeitung Nr. 148. 1248 2 Juli 1900. S beste Alpenmilch enthaltend NM M I ¦ ¦ ¦ Altbewährte»!« Nahrung für 1/inHACniAhl Säuglinge und Magenleidende. ^^™ ^^ ¦ ¦ ^^™ H^A II II I ¦¦§ ¦ ¦ ¦ ¦ HU III Approbiert von den eratun medir.inischon Capacitälen, seit 30 Jahren in allen ¦ M^L ¦ ¦ ¦ Hm Illlll I II II I II Kimlurspitälfern in Vorwendung. 1 J)oso Kindorinehl K I 80. Muaterdostn von ¦ ¦ M H ¦ H ¦ m Illlll ll IIHll || Kin.lermetil auf V^rlnngon tadi« und franco. k^r I bh Illllilvl lllwlll Contral-Dopot F. BERLYAK, Wien I, Naglergasse 1. ^^^ ^^ ™ ^^^^^^ ^ ^ — — 'w— -^ v ¦¦ H M -^^- M mm Neatlo'HCondenüiörte Milch mit Zuc.kor per Üobo 1 Krön«, ohne Zurker «Vikiug* _____________________^^_^_^______-__^____^_^_^______^_^_^_^_^_.^_^^_____^_______________________________ (Neuhuiti per iJoso 1 Krone. (a32«) la 3 F. C. Schwab Bpezerei-, Material- und Farbwaren-Handlnng or8i5nn5>c»l8e».W6kNl8eu5 o^x. ! Liliünki G«uv«ln«ur (5 o 1 H rranssr ^ Veneralrath. Veneralseclttäl, , l lNachdruck wirb nicht honoriert.) MmlamMe Visitation. Vtontag, den 9. Juli 1900 werden während der gewöhnlichen Amtsstunden in dem hierortigen Pfand-amte die im Monate April 1899 versetzten und seither wcdrr ausgelösten noch umgeschriebenen Pfänder an den Meistbietenden verkauft. Mit der trainischeu Sparcasse vereinigtes Pfaudamt. Laibach, den 30. Iuui 1900. ^ ^-? Gewerkschaft Franzdorf in Krain. :E3in.la.d_uLn.g* zum II. ordentlichen Gewerkentag am Samstag, den 14. Juli 1900, nm 7 Uhr abends im Salon des Hotel Volpich ,zum schwarzen Adler', Triest, via S. Spiridione l, I. St. Tagesordnung. (24 9) 1.) Bericht der Direction. 2.) Vorlage des Rechnungs-Abschlusses bis Ende Juni 1900 und Anträge bezüglich § 12, lit. d, der Statuten. B 3.) Beschlussfassung über im Laufe befindliche Geschäftsverhandlungen. 4.) Wahl der Direction. 6.) Wahl von zwei Mitgevverken und einea Ersatzmannes als Rovisions-Comili. 6.) Allfällige Anträge der Mitglieder. Triest, 27. Juni 1900. Die Direction. Laibach, 30. Juni 1900. P. T. Beehre mich mitzutheilen, dass ich das durch 34 Jahre am hiesigen Platze bestehende Gold-, Silberwaren- und Juwelen-Geschäft * des Herrn Ü . jsVclJJoCH mit heutigem Tage übernommen habe und dasselbe nun unter der Firma J. Kapscii' Nachfolger Adolf Wagenpfeil weiterführen werde. Ich bitte, das meinem Vorgänger stets bewiesene Vertrauen gütigst auch auf mich übertragen und die Versicherung entgegennehmen zu wollen, dass ich stets bemüht sein werde, mir dasselbe zu erwerben und zu erhalten und es durch streng solides Gebaren auch zu rechtfertigen. Hochachtungsvoll JT. Kapscii* IXaclifolgei* (2513) Adolf Wagenpfeil. ^^———¦—g^M— «MM* M^^«——^M*m«l——i I .——»—....... I ———————^— Druck und N««l«g von Iß. v. Kleinmaur H Fed. Vamberg.