Nl. 188. Dwlstag, 18. August 1896. ^tünnmtratlüuVvrelS' M!t N I, nn >-»- lI» nd » I! n - oan»!Hb>-Ia n ,<; lilllb!«l»m L n,n » t n < ' . I, Die «Laib, öelt,> trichrliit lästKch, mit «lulülllhms dri Vonil° und Friertllge, Die »dmlniftraNo» befindet stch «»NjArig fi, n. ha Mbria N 5 5U ssi r die N siell.mc. n« ^ai.« °°,'.» die «eb««°n V»hnl,°,g°Ne Nr, 15. Sprechstunden der «iebaction von » bl» ll Uhr v°rm„t«<,,. «°!m I>',rr°;/'b°7,??Hl°.' 25 L, HZe?r'Zile «tt ! b?°V f »° ° ' p ' unsranlierte priese »°rden l«ch. »««enommen. Manure nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. .,„ Se. t. und k. Apostolische Majestät haben mit! Allerhöchster Entschließung vom 8. August d. I. dem! Uenthümer der orthopädischen Heilanstalt im XVIII. i Diener Gemeindebezirke, kaiserlichen Rathe Med.-Dr. Vnnrich Ritter von Weil in Anerkennung seines "erdlrnstlichen humanitären Wirkens den Titel eines "eglerungsrathes mit Nachsicht der Taxe allergnädigst »u verleihen geruht. n„ Ee. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Aerhüchster Entschließung vom 26. Juli d. I. dem Mehrer Vincenz Happich in Wien das goldene "eidlenstlreuz allergnädigft zu verleihen geruht. y,„ Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit "Uerhöchster Entschließung vom 9. August d. I. dem^ ^te der vereinigten Eistercienser-Stifte Heiligenkreuz-' "eulloster Heinrich Grüulieck den Stern zum Comthur-, ."uze des Franz-Ioseph-Ordens allergnädigst zu ver-^U)en ge^ht. _______ w ?^' ^ und k. Apostolische Majestät haben mit ^"hdchster Entschließung vom 24. Juli d. I. aller-lu?O zu gestatten geruht, dass der Custos an den "NWstorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiser-l"">^ Dr. Julius Ritter von Schlosser das Ritter-u^°. königlich italienischen Kronen°Ordens annehmen "" tragen dürfe. N«,^ t. und k. Apostolische Majestät haben mit ^Mster Entschließung vom 31. Juli d. I. dem H. ""docenten der böhmischen technischen Hochschule in lln^Nealschul-Professor Augustin Panel den Titel H^Uarakter "nes außerordentlichen Professors dieser ")Mle allergnädigst zu verleihen geruht. Gautsch m. p. All«.^. k- und k. Apostolische Majestät haben mit NlennM" Entschließung vom 8. August d. I.in An-thcit?^ vieljähriger, treuer und belobter Berufs-der ^'" ^" in dem Blech- und Eisenwerke «Styria» in G"."" Löwenthal, Schmid ^ Comp. zu Wasendorf hofp^"""k bedienfteten Arbeitern Johann Zier-lteü,^ und Ferdinand Schmidt das silberne Verdienst« ^ auergnädigst zu verleihen geruht. "^—_________________ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. August d. I. dem Hof- und Ministerialrathe im Ministerium des kaiser, lichen und königlichen Hauses und des Aeußern Franz Ritter von Matsch eko das Ritterkreuz des Leopold-Ordens taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1. August d. I. zu wirklichen Mitgliedern der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, und zwar in der mathematischnaturwissenschaftlichen Classe den ordentlichen Professor der Chemie an der Universität in Graz Zdenko H. Skr a up und den ordentlichen Professor der Physik an der Universität in Wien Dr. Franz Exner allergnädigst zu ernennen geruht. Ferner haben Se. l. und k. Apostolische Majestät die Wahl des Professors des Sanskrit an der Universität in Berlin Dr. Albrecht Weber und des Professors der Sprachwissenschaft an der ^«eaäemia iLttsraria in Mailand Dr. Graziadio Ascoli zu Ehrenmitgliedern der philosophisch-historischen Classe und des geheimen Medicinalrathes. Professors der Physiologie an der Universität zu Leipzig Dr. Ewald Hering sowie des Professors der Mathematik an der Universität in Cambridge Dr. G. G. Stokes zu Ehrenmitgliedern der mathematisch-naturwissenschasüichen Classe dieser Akademie im Auslande allergnädigst zu genehmigen und die weiteren von der Akademie vollzogenen Wahlen von correspondierenden Mitgliedern im In- und Auslande huldvollst zu bestätigen gernht, u. zw.: in der philosophisch-historischen Classe: die Wahl des ordentlichen Professors der Geschichte an der Universität in Graz Dr. Johann Loserth zum correspondierenden Mitgliede im In» lande und die Wahl des Professors der griechischen Sprache an der Universität in Dublin Dr. John P. Mahaffy, des Directors der Universitäts-Bibliothek in Budapest Alexander Szilägyi und des emeritierten Professors der Philologie des Islkuto 6i 8wäii superior! in Florenz Dr. Domenico Com -paretti zu correspondierenden Mitgliedern im Auslande; in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe: Die Wahl des ordentlichen Professors der Zoologie an der deutschen Universität in Prag Dr. Aerthold Hatschek, des außerordentlichen Professors der Astronomie an der Universität in Graz Dr. Josef von Hepperger und des ordentlichen Professors der losmischen Physik an der Universität in Innsbruck Dr. Josef Perntner zu correspondierenden Mit' gliedern im Inlande, endlich die Wahl des Professors der Chemie an der Universität zu Berlin Dr. H. van T. Hoff sowie des Directors des Ksoloßiea! tzurvs^ ol' Inäia in Calcutta C. L. Griesbach zu correspondierenden Mitgliedern im Auslande. Gautsch m. p. Den 14. August 1896 wurde in der l. l. Hof. und Staats, dructerei das XI^VIII. Stück der ruthenijchen Ausgabe des Reichs, gesetzblattes ausgegeben und versendet. Gestern wurde das XXVI. Stück des Landesgesehblattes für Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 34 die Kundmachung des k. l. Landespräfidenten im Herzog, thume Kram vom 7. August 1898, 1.12.052, betreffend die Aenderung des Namens der Orlsgemeinde Großlacl des politischen Bezirkes Littai in bekannt hV.)e ""^m. "s °b du sie «Zerstreuung? Glaubst du. ich habe das nicht versucht? Alles, was nur möglich ist. Ich suchte Erheiterung im Trinken. Ich trank Wein, alles, womit man die Seele berauschen kann. Dann gab ich es auf. Es war umsonst. Ich habe vergeblich dagegen gekämpft, ich sehe sie immer, lmmer von neuem ...» «Armer Georg!» «Arm! Nein, das bm lch mcht. Ich arbeite, wie der letzte Taglijhner. Du staunst über meine zerrissenen Kleider, über mein wirres Haar und dass ich in der dritten Classe fahre? Ach, lch habe Geld ich könnte thun, was ich will.» ^ ,, .^ «Sei nicht bös. So hab lch es za nicht gemeint . . . Also sag', wohm fahrst du denn jetzt?. Er sann eine Weile darüber nach, ob er es mir sagen sollte Dann sprach er mit flüsternder Stimme: «Zu ihr! Iur Frau!' Seine Augen glänzten. Er wartete neuerliche Fragen nicht ab. Als er gewahrte, dass ich ihn an-starre, wiederholte er noch emmal: «c;a ich gehe zu jener Frau, zu dem Mmmen, bösen Weibe Nicht um sie nach Hause zu rufen Ich weiß wenn ich sie rufe, kommt sie nicht! Und »ch nicht ewen Mon t "n. Nein, es geht nicht, ich muss si eben ihr Stimme hören. Sie wohnt in Neustadt. Do hin fahre ich jetzt. Ihr Geliebter hat sie längst verlassen, der Elende. Und dennoch wohnt sie dort.. . Und ich schleiche dann tagelang um ihre Wohnung herum, damit ich ihr Antlitz sehr, ihre Stimme höre. Dann gehe ich nach Hause. Ich arbeite weiter, bis mich wieder die verrückte Sehnsucht packt, die mich zwingt, sie zu sehen.» «Du bist ein Narr, lieber Georg. Geh' nicht hin, komm' mit mir! Wir machen uns einen tollen Tag. Weißt du, so wie damals in unserer Jugend.» Er warf mir einen wüthenden Blick zu. Er schüttelte zwei-, dreimal den Kopf. «Nein, es geht nicht. Ich wollte schon, aber es geht nicht. Du kannst mich für verrückt, für einen Narren halten, aber ich gehe doch — ich muss ihr Antlitz sehen, ich muss ihre Worte hören, das ist für mich, was für den Fisch das Wasser. Ich könnte sterben, wenn ich es auch nur einmal versäumen würde.» Und als ob er zu sich selbst spräche, flüjterte er mit gedämpfter Stimme: «Es ist ja möglich, dass ich verruckt bm, verruckt, weil ich zerrissene Kleider trage und in der dritten Clajje fahre, während ich erster Classe fahren könnte.. - Aber eS wird nun bald ein Ende haben. Ich brauche mcht mehr lange zu dulden. Die Frau wird bald ihr Geld ausgegeben haben, und ich weiß, dann kommt sie nach Hause . . . Und ich jetze mich vor das tleme Thor. zähle die Minuten, die Stunden, ich will sie gleich bei der Biegung sehen, ihr rothes AMtz, das Blitzen ihrer Augen ... Und ich verzeihe ihr, ich vergche alles, alles ...» Laibacher Zeitung Nr. 188. 1622 18. August 1896^ «protocols äs 665i'nt6r6856M6nt» begünstigt, welchem zufolge sich alle Mächtr verpflichten sollten, die Lösung der lretensischen Angelegenheit unter Hintansetzung aller egoistischen Interessen anzustreben. Jedenfalls verharrt aber die französische Regierung bei ihrer ursprünglichen Richtungslinie bezüglich der kretensischen Frage: sie ist nach wie vor entschlossen, ohne jeden Hintergedanken sich jedem von den Mächten gemeinsam zu unter» nehmenden Schritte anzuschließen sowie anderseits keine wie immer geartete Separataction zu unter-nehmen. Die aus Madagaskar einlaufenden Nachrichten lauten andauernd unbefriedigend. Die Unsicherheit im Innern des Inselreiches ist noch immer so groß, dass man ohne militärische Bedeckung eine Reise daselbst nicht unternehmen lann. Die Fahavalos benutzen jede Gelegenheit zu Plünderungen und Mordthaten, so dass aller Handel und Wandel unterbrochen ist. Aber auch die hauptsächlich auf den Plateau von Imerina wohnenden Hovas erweisen sich als unbotmäßig und schädigen die französischen Interessen. Unter diesen Umständen muss es natürlich die erste Sorge der französischen Regierung sein, die öffentliche Ordnung auf der Insel zu sichern, und es ist zu erwarten, dass sie diese Aufgabe mit allem möglichen Nachdruck er. füllen wird. mag dies auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Eist bis dies geschehen ist, kann die Regierung an die weiteren durch die Annexion Madagaskars sich ergebenden Aufgaben fchreiten. Eine der wichtigsten wird die Regelung der Handelsbeziehungen zwischen dem Inselreiche und den fremden Staaten sein. Vorläufig hat es die Regierung für opportun erachtet, die zwischen Madagaskar und den fremden Staaten, wie England, die Vereinigten Staaten u. s. w., bestehenden Handelsverträge, wonach die fremden Einfuhrsartikel bloß einen Zoll von 10 Procent »6 valorem zu entrichten haben, aufrecht zu erhalten. Dagegen haben sich nun vielfache Stimmen erhoben, ohne dass bedacht wurde, dass behufs Abänderung der zwischen den Mächten und Madagaskar bestehenden Handelsconventionen ziemlich langwierige Verhandlungen zwischen der französischen Regierung und jener des betreffenden Staates nothwendig wären, welche in diesem Augen-blicke, wo Madagaskar sich noch an vielen Punkten im Zustande des Aufruhrs befindet, doch kaum als dringlich angesehen werden können. Politische Uebersicht. Laib ach, 17. August. Die Conservative« in Steiermark veröffentlichten ihren Wahlaufruf und die Kandidatenliste für die Landtagswahlen aus den Landgemeinden. Die erste Forderung dieses Programmes bildet die con-fessionelle Schule. In nationaler Beziehung wird das Zusammengehen mit den Slovenen angekündigt, eine Abänderung der angeblichen Ungerechtigkeiten in der Landtags - Wahlordnung, Sparsamkeit im Landeshaushalte, ein Iagdgesetz, eine Reform der Dienstboten-Ordnung und des Armengesetzes werden gefordert. Das «Vudapester Amtsblatt, schreibt im nichtamtlichen Theile: Se. Majestät Nikolaus II. Kaiser von Nussland geruhte den bisher im russischen kaiser-lichen Hofmuseum aufbewahrten, derzeit in der Mil-lenniums-Ausstellung zur Schau gestellten Säbel des Fürsten Georg Rakoczy dem ungarischen National-Museum zu schenken. Graf Kapnist verständigle hievon den gemeinsamen Minister des Aeußern. Grafen Golu-chowski, in einer Zuschrift folgenden Inhaltes: «Mein erhabener kaiserlicher Herr, in Kenntnis geseht von dem lebhaften Interesse, welches man in Ungarn diesem historischen Andenken, gegenüber bekundet, betraute mich, diesen Säbel in seinem Namen dem Pester National-Museum anzubieten. Seine kaiserliche Majestät wollte durch diese Schenkung zur öffentlichen Kunde bringen, in wie hohem Grade er die Herzlichkeit schätzt, welche die zwischen dem russischen Kaiserthum und der österreichisch-ungarischen Monarchie besiehenden Verhältnisse charakterisiert.» Der gemeinsame Minister des Aeußern antwortete: «Euer Excellenz verständigten mich mittels Note vom 7. August von der großherzigen Entschließung Sr. Majestät des Kaisers, dem Budapester Nationalmuseum den Sübtl Georg Raloczys zu schenken, als Zeichen der Herzlichkeit, welche die zwischen dem russischen Kaiserthum und der österreichisch-ungarischen Monarchie bestehenden Verhältnisse charakterisiert. Seine Majestät der Kaiser und König war durch die zarte Aufmerksamkeit lebhaft berührt und betraute mich, Sr. Majestät durch Vemültluug Euer Excellenz den aufrichtigsten Dank zur Kenntnis zu bringen.» In dem Schreiben heißt es weiter, der Minister fühle sich glücklich, dieser Allerhöchsten Betrauung Genüge zu leisten, und werde er die Zuschrift des Botschafters sofort der ungarischen Regierung zur Kenntnis bringen, welche Zuschrift, wie der Minister schon im vorhinein versichern könne, seitens der ungarischen Nation mit lebhafter Zufriedenheit und dankerfüllten Gefühlen aufgenommen werden wird. Nach einer vorliegenden Meldung sind die Differenzen hinsichtlich des zwischen Oesterreich-Ungarn und Bulgarien abzuschließenden Handelsvertrages bereits so sehr zusammengeschmolzen, dass es wohl nur noch einer Zusammenkunft der Unterhändler bedarf, um diesen Vertrag zu sinalisieren. Wann diese Zusammenkunft stattfinden wird, sei bisher noch nicht bestimmt, spätestens dürfte sie aber in der ersten Hälfte des Monats September stattfinden. Der «P. C.» schreibt man aus Sofia: Schon vor einigen Wochen war der Abschluss der bulgarischen Agraranleihe von 30 Millionen zu 5 pCt., welche die Gruppe der Vanque Internationale de Paris und die Banque de Paris et des Pays Bas erstanden hatten, gemeldet worden. Es wurde damals angekündigt, dass in den nächsten Tagen die Delegierten der Gruppe in Paris eintreffen sollen, um den Vertrag zu unter-zeichnen. Dies ist auch geschehen; indessen dauerte es doch noch drei Wochen, ehe die Ratificierung des Vertrages erfolgte, und begreiflicherweise erregte diese verlängerte Anwesenheit der Delegierten, worunter sich ein Vertreter der Oesterreichischen Länderbank befand, allerlei Commentare. Man sprach von aufgetauchten Schwierigkeiten und nicht ganz ohne Grund. Eine der Ursachen dieser Verzögerung bildete der Wunsch der! bulgarischen Regierung, dass die neue Anleihe an der Pariser Börse cotiert werde. Man hofft nun die Zu« stimmung der französischen Regierung, die bisher nicht eingeholt werden konnte, auf diplomatischem Wege erreichen zu können. Bei der Wichtigkeit der Anleihe» Affaire ließ man sich aber durch diesen Umstand von der Finalisierung nicht abhalten, welche bereits zur That geworden ist. Wie bekannt, übernimmt die Gruppe 10 Millionen fix zu 85'5. Die weiteren 10 Mlllonen zu 86 3 müssen erst von der Sobranje votiert weron, da das bestehende Anleihegesetz bloß 10 Mmonen versieht. Die dritte Option, zum Course von 87, >" im April 1897 erfolgen. , . Die Kopenhagener «National Tidende» vrm^ folgendes genaue Programm der Reise des lull scheu Kaiserpaares: Am 25, August "" Nikolaus II. mit seiner Gemahlin nach Wien, von Y'r nach Breslau zu den deutschen Kaisermanövern; "" dort geht die Reise über Kiel nach Kopenhagen, wo" Ankunft des Zars zwischen dem 6. und 10. SeP cnM erwartet wird. Nach einem längeren Aufenthalte «> Fredensborg reisen der Kaiser und die Kaiserw n^ Balmoral, um der Königin von England einen V^ abzustatten. Man nimmt an, dass die Kaiserin lanu in Balmoral verweilen werde, während ^' Nikolaus II. sich über London nach Frankreich. veg'^ wo er vermuthlich den Manövern beiwohnen w'^. ist noch nicht feststehend, ob die Kaiserin nach "p" mitkommen wird. Schließlich (im October) «isen Majestäten nach Darmstadt, wo der Aufenthalt ° ziemlich langer Dauer sein wird. Hierauf kehren > direct nach Russland zurück, um am 1. November, " dem Todestage Kaiser Alexanders III., daselbst " wesend zu sein. Fürst Lobanow begleitet den ^°'^ nach Wien und Breslau, nach England und 6" reich, nicht aber nach Kopenhagen und Darmstadt. Nach einer der «P. C.» aus Peters" .' zugehenden Meldung erhält sich in dortigen, gew^" ^ gut unterrichteten Kreisen die Version, dass russische Kaiserpaar im Verlaufe seiner w landsreise auch Berlin besuchen werde. .<.^ Eine Meldung aus Rom tritt den Nach"^ über angebliche Vorbereitungen der italienischen ^ gierung für die Fortsetzung des Feldzuges " Erythräa entgegen. Die Regierung trägt "U" ^ dafür Sorge, dass sie nicht durch unvorherge ^ . Wendungen in Afrika überrascht werde, sie h"'^ keinerlei Maßregel ergriffen, welche irgendwie 'M .^ einer wahrscheinlichen Wiedereröffnung der Few"! leiten gedeutet werden könnte. ^, .. ,^, Nach einer Meldung der «Kölnischen 0"» ^ hat die spanische Regierung die BetheMgu^ ^ der Pariser Weltausstellung von 1900 endgm^ Z schloffen. Die französische Regierung h°t"or^ jene Staaten, welche ihre Betheiligung an der ..^ ausstellung zugesagt haben, ersucht, möglichst b"^^ Delegierten beim Generalcommissariate der ^usi zu ernennen. , ^ird, Wie dem «Temps» aus Sofia bericht" ^ emftfieng Fürst Ferdinand von Bulgar"' z, 11. d. M. den neuen diplomatischen Vertreter "^ reichs in Sofia, Herrn v. Petiteville, m l "^ Audienz. Frankreich beabsichtigt, in sehr naher 0 ^, diplomatischen Vertretung in Sofia "^diMid Militärattache' beizuordnen, und Fürst ^^ng sprach nun Herrn v. Petiteville seine ?e"UU" „N darüber aus. Voraussichtlich wird der Genltt)a"^,es Lamouche, der Verfasser eines vorzüglichen ^^„ über Bulgarien, auf diesen neuen Posten werden. «linope, Wie man der «P.E.» aus Constant ^t meldet, beschäftigt man sich auf der Pforte e^u^- Zurch ei« HVort. Novelle von Friedrich V«ß. (15. Fortsetzung.) Sie sah so strahlend aus, während sie so dastand, dass der alte Bauer die letzten Worte für nothwendig erachten mochte, damit sie nicht gar zu sehr aus der Rolle fiel. Ueberraschend schnell ließen dieselben ihr ganzes Gesicht sich verändern. Ihre beiden Hände wie in inniger Theilnahme ihm entgegenstreckend, trat sie auf Rupert zu, der bei soviel Entgegenkommen nicht anders konnte, als seine Hände in die ihren zu legen. Sie schloss ihre Finger fest darum. «Das brauche ich dir doch wohl nicht erst zu sagen, wie leid mir der Tod deines guten Vaters thut!» sprach sie dazu. «Haben wir beide — du und ich — ja doch allezeit immer alles miteinander gleich gefühlt!» Davon war ihm nun freilich nichts bekannt. Dafür aber weckten ihre Worte etwas anderes in ihm: dass sie stets stark aufgetragen hatte — eine Erinnerung, welche sie sicher nicht in ihm wachrufen wollte. Er stammelte irgend etwas zur Antwort; er wusste selber nicht, was er fagte. Dabei sah er sie immerfort an. Ihre rothen Haare standen dem jungen Mädchen nicht mehr so abstoßend, wie sie dem Kinde Ä^"H"^- Sie erwiesen sich vielmehr als har- ?S. "^n ^m milchweißen Gesicht und den werden ^^N^"" die Mn genannt zu chrer g^n S?^^ ^ Oberhaupt in hett zu nennen war. v,«n" n!^ ^z^"ie Schiw- die brandrothen Haare abstoßen ließ. Das gieng Rupert durch den Sinn, während er sie ansah, kaum wissend, dass er es that, denn er sah in Wirklichkeit einzig ein ganz anderes Gesicht neben dem ihren — das eine Gesicht, welches ihm, seit er es beim Sonnenaufgang zuerst erblickt, als das schönste erschien und ihm für nun und immerdar auch das schönste bleiben würde. Vater und Tochter sahen sich nur stumm an, als Rupert das Haus verlassen hatte, und dann sahen sie dem schlanken Husaren nach, der die Landstraße hinabschritt, seinem Gehöft zu, gerade fo, wie vorhin Barbaras Mutter ihn die entgegengesetzte Richtung hatte nehmen gesehen. «Wie er dich anschaute!» gab der alte Bauer zuerst seinen Gedanken Ausdruck. «Immerfort!, antwortete sie ihm. «Mir wurde ganz heiß unter seinem Blick!» Und sie barg ihr Gesicht an des Vaters Hals. «Nun, dann lass mich nur machen!» schmunzelte der Alte, ihr über das so vielverpönte rothe Haar streichelnd. «Um Weihnacht ist Hochzeit!» Der alte Bauer sagte das selbstbewusst und seine Tochter war ebenso fest davon überzeugt. Kein Gedanke an einen Querstrich kam beiden. So fuhren beide doppelt erschreckt auseinander, als auf einmal eine Stimme wiederholte: «Um Weihnacht ist Hochzeit! Ja, das fürchte ich auch!» Bestürzt blickten beide nach der Richtung, aus welcher die Laute kamen. Mit wirrem Ausdruck auf beide starrend, stand an der Thür eine dunkle Gestalt —- die atte Gunda. Mit großweiten Augen und die 3""" ^st d"' auf die Alte zuschreitend/ fand der Bauer i" Sprache, indem er sie anherrschte: ^ here'"' «Was wollt Ihr hier! Wie s«d ^^ e'5 gekommen? Wie könnt Ihr Euch unterstehe", "^ A zubringen und uns zu belauschen? ^^«„Hein^ Euch Eures Weges! Uud dass Ihr es mcht "^ ^ unternehmt, Euch auf meinem Hofe blicken ö . AiV wenn Ihr uicht Gefahr laufen wollt. da,s mit den Hundm sorthetzen lassen soll!» ^rete"' Er war der alten Gunda ganz " M Erschreckendes haben, und in dem Ausdruct ^ M trat das in ihren Zügen zutage. Aber. ^ ^f diese Furcht eine andere unerwartete W'rw'" g^' aus. Sie ließ ihre seit dem Tode des "^ und o,„ wirren Sinne momentan geradezu irre we ^ o ' Blick einer Wahnsinnigen war es, nut wel« ^gle'" des alten Bauern plötzlich begegnete, wa^ ^ ein gellendes Lachen aus ihrem Munde or"" .Ja. > «Hahaha!» schrie sie dann förmllch "'^ H<, geht's! Undank ist der Welt Lohn! M> . S^e von dem Hofe hetzen, ja, darin seid ^ ^eih, ^o > groß! Aber keine Sorge, die alte Ownda wH ^ gelitten ist und wo nicht; sie wird M" ^t?F auf den Schulzenhof kommen. Darum m»^ 9 z besorgt sein! Aber Weihnacht, wenn 2 v ^n ^t dann werdet Ihr nach dem Airtenyos^ ^ ^hc ^! . dann werden wir miteinander tanzen -" ^ selN oder nicht. Schulzenbauer, dass es eme ^ , Seht, so — so! Hahaha!» i (Fortsetzung folgt-) I .^W^Zeiwng Nr.^183. 1623_________________________________________18. August 18W. gea«^Mung der Hilfsmittel, durch welche der und?I^n Finanznoth gesteuert werden könnte, f i a«" . ?bei unter anderem auch dieMonopol -l °ge wieder ernstlich discutiert. mit hör N^" Zeitschriften ist im Zusammenhang Vestr^. ^"prechung der in Arabien hervortretenden die N?I" öur Abschüttelung der türkischen Herrschaft Abdul V "ufgetaucht. dass der oft genannte Scheich zw Gea.H^?c^ l" Jemen seit langer Zeit sich MM» - 'sen proclamicren zu lassen plane. Dem-w2 ^!?"^ "ne aus Constantino pel Schliß ?^dung darauf, dass der Genannte ein des K^s'l . ' ^e Secte bekanntlich die Institution Abe?? . "'^t anerkennt. Die erwähnte Nachricht ^^somlt der Grundlage. Tagesneuigleiten. ß„z^ (Eine Vüfte Seiner Majestät des lesjc.». , ^ ^" vergangenen Freitag wurde in den neu 'niM/r' Nepräsentations.Riiumen des Unterrichts-l>usg^ '""s die Marmorbüste Sr. Majestät des Kaisers AG'. '. ^lche vom Bildhauer Johannes Venl im MneU. Unterrichtsmlnisters Dr. Freih. von Gautsch ul>uyrt wurde. steln^^ln zertrümmert er römisch er Grab-0clsch.^" berichtet aus Fiume: In der naheliegenden "lllöini ü m ^'°^io wurden vor der Kirche diverse WWi ^^"^ände, unter anderen zuletzt ein römischer ^°ben Vn""^" "" einem Relies geschmückt war, aus-«totzl «ft während der Hebung des Steines umstand eine H<^ ""2e den Grabstein, unter anderen auch ein alter ü>W' " N°nz ernstlich behauptete, dass der Stein in-Alh«". old enthalte. Die Leute lachten über die ^tere » ? ""b niemand schenkte der Rederei des Allen Heh,^, "'lnerlsamlelt, und doch sollte die abergläubische ! ^n?U des Alten für das Monument die ver-< Uz '"" solgen haben. Während der Nacht lamen ^ zers?" "^ schweren Hämmern und Stemmeisen ^lhele« !u^" das Monument, um nach dem darin ver-»ichlz " f7°?e zu suchen. Natürlich fanden die Frevler ^ N kl verschwanden nach gethaner Arbeit in den ^ aln!. ^"' ^°" hbrte des Nachts das Hämmern, ^eit"b n """' das« Arbeiter die lühle Nacht zur ^illtla^ ^'° Trümmer des Grabsteines wurden ^!eum ^"p°ckl und an das Agramer archäologische l>eUl>>,a' l ^schickt, "^ derselbe ausgebessert zur Aus« Klangen wird. lohlerz^^^l eines militärischen Vallon-? 2 ^,». Oberlieutenant Dr. Johann Kosminsly ^°«Ier ""°"tillerie-Reglment «nd der Lieutenant Josef !^t„ a.» ^^' Pionnier-Bataillon unternahmen vor-^zllir '" kine Ballonfahrt. Nl« sie sich in Tot« ^ dem "^" ^ '^r niederließen, sprang Kosmmsky rasch >>N c?.5 "°"' während Mosler unglücklicherweise mit ?»kl,?5 ^" ^°^e, der wieder in die Höhe gieng, ^N <,,'? ""d 300 Schritte, mit dem Kops gegen den ?sl!ch^ : ' ^schleift wurde. Lieutenant Mosler lam MM ? ^ "it leichteren Hautabschürfungen davon. ^e„z e'°»len die beiden Officiere die Fahrt mittelst ^ >vo s- ""d trafen um halb 8 Uhr in Oedenburg ^Ne do» Kameraden sestlich bewirtet wurden. M C<, " ie Mouche.) Aus Paris meldet man den >'"ez ,c! ° Seidene, unter welchem Pseudonym sich !""l °em 3.^ ^^^' die «NouHo,,» literarisch be- ^»erin, V ^"^' Camilla Selben war eine geborene ' Kenia, . ^'^ eigentlich Frau von Kinitz. Sie hat "'toll, ° ^.durch ihre Bücher und Aufsähe über deutsche >'L ' "s durch ihre Erinnerungen an Heine: «1.08 ^4 ^ ^ur» clo Honii Iloino» bekannt gemacht, die t^Ua ß,^" erschienen und viel besprochen wurden. ^ lhäti. "" lange Ieit als Lehrerin in Frank- !! ^s/,? ladftone.) Nach Meldung englischer Blätter ,"» leine, n- aeg.enwärtlg mit der Ordnung und Sich. 'i °" l8i°ar^^"^°"denz beschäftigt, um seinem lünf. ^ ^»n° l?m" "^ Arbeit zu erleichtern. Trotzdem er i?"°ch <^„ fe dem Feuer übergeben hat, bleiben "°" lie sorgfältig nach ^schrist ^linbeln zusammen und versieht diese ^Mch,^" Serum gegen die Pest.) Der » .'"ischen ^.. . ^" Danton übermittelte der Pariser ^l l ^°n Nel..7/°de'«ie die Nachricht über die höchst ^H"/"^ welche der gegenwärtig in China ^sein^ Injection des ^ don 2^"!."l"nensetzung bei Pestkranken erzielte, '"ar. ^ «allen war ein günstiges Resultat nach. ^"rlu^^fische Musik.) Der bekannte Wicht si« in mehreren ^r> dithvra",^" "ber die chinesische Musik in ^ ? '°"n,1 "^" Welse aus. Nach seiner Er. >>den B?^ .^""l"" Musilwerle auch nur einen l 'l«w ^W/n ^ "" den Compositionen des fernen . M l?^" in »' P°derewsli drückt sein Bedauern aus "?°"s o?°. '""' Idee von der einfachen und ^ N"ck«vollen Musik aus dem Reiche der l ^ese Eigenschaften schreibt der Musiker der ahrhunderlelangen Abgeschlossenheit China« zu und glaubt, dass aus diesem Umstände eine gewisse Aehnlichkeit mit der schottischen und slavischen Mufil entspringt. Zum Schlüsse seiner Aufsätze empfiehlt Paderewsll dringend das eingehende Studium der chinesischen Tonkunst, während wlchem es angezeigt sei, überhaupt leine europäische Musik zu hören. Local- und — (Das Geburtsfeft Seiner Majestät des Kaisers.) Inbrünstige Gebete steigen am heutigen weihevollen Festtage zum Himmel empor und alle ver-einigen sich in dem einen Wunsche, Gott erhalte, Gott beschütze den geliebten Kaiser! Die öffentlichen Gebäude prangen im Flaggenfchmucke und Freude herrscht im Herzen aller treuen Unterthanen, die sich um den Thron des erhabenen Monarchen scharen, der geliebt wird, wie noch nie ein Herrscher geliebt ward. — (Gemeinderaths. Sitzung.) Der Lai-bacher Gemeinderath hält Mittwoch, den 19. August 1696, um 6 Uhr abends im städtischen Rathssaale eine außerordentliche öffentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung: 1.) Bericht des Präsidiums. 2.) Ver-lesung und Verificierung des Protokolles über die letzte Sitzung. 3.) Wahl eines Mitgliedes in die Commission für die Ergänzungswahlen der lrainischlN Handels- und Gewerbelammer. 4.) Bericht der Personal- und Rechts-Section und des Wasserleitung« - Direcloriums über die Resignierung des städtischen Wasserleitung«. Ingenieurs Iaromir Hanus auf seine Dienstesftelle. 5.) Berichte der Vauseclion: u) über die Genehmigung des Regulierung«- und Stadterweiterungsftlanes mit Rücksicht auf die §3 Z, 29 und 75 der neuen Bauordnung für die Landeshauptstadt Laibach vom 25. Mai 1696; d) über die Errichtung eines Denkmales zur Erinnerung an den Allerhöchsten Besuch Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef I. in Lalbach am 7 Mai 189b; o) über das Promemoria der Hausbesitzer in der Quer- und Bahnhofgasse sowie jener an der Nessel» und Petersftraße, betreffend die Inschutznahme der daselbst befindlichen Gärten vor Verdauung; ä) über den Recurs der Hausbesitzerin Francisca Pirc gegen ben magistral-lichen Bescheid, betreffend die Festsetzung des Demollerungs-termines sür das Haus Nr. 5 an der Polanaftraße; «) über jenen deS Hausbesitzers Franz Vahovec gegen den Bescheid des Stadtmagistrates, betreffend die Verdauung des Küchensensters im Hause Nr. 25 in der Floriansgasse; l) über jenen des Hausbesitzers Matthäus ZdcZar gegen den maglstratlichen Bescheid, betreffend die Reconstruction seines Hauses Nr. 48 am Polanadamm und den Verbot bezüglich der Bewohnung des gewesenen StallunasraumeS; ^) über das Gesuch der Firma Hruza H Rosenberg um Befreiung von der Vertrag«. Verbindlichkeit vom Jahre 1894, betreffend den Canal-bau an der Römerstraß?. 6.) Bericht über die Personal« und Rechtssection über die Verleihung der Dienstesstelle: n) eines Conceftts-Adjuncten, d) eines Concepts-Praltilanten und ^) eines Cassa-Praktikanten. 7.) Berichte des städtischen Verzehrungsfteuer.Pachtung«-Direktoriums: a) über die V. - St. - Pachtungsergebnisse im I. Semester 1896; d) über Einhändigung der Vollmacht für den Director der V.'St.°Pachtung. 8.) Bericht der Stadtregulierungssection über den Anlauf des Ludwig Graf Blagay. Ursini'schen Hauses am St. Ialobsplatz Nr. 10. — (Vom Radsahrsport.) Der Laibacher Bicycle-Club war am verflossenen Samstag als geladener Gast Zeuge des prächtig verlaufenen X. Gründungsfestes des Cilller Radsahrer-Vereines. Seit Jahren befreundet, hatte der L. N..C- zum Zechen seiner Sporllameradschast eine starke Abordnung (darunter der Obmann, beide Fahrwarte und II. Schrislwart) nach Cilli entsendet, welche beim Frühschoppen im lieblichen Waldhaus, woselbst sich auch eine große Iahl Radfahrer aus den steirischen Vereinen eingesunken hatte, vom Obmanne des C. R.-V. herzlichst begrüßt wurde. Nachmittags versammelten sich alle Fchtheilnehmer beim «Löwen», von wo aus eine gemeinsame Fahrt zum «Erjauc. unternommen wurde; dabei fielen besonders durch ihr elegantes Costüm die fünf Damen vom Grazer Damen-Vicyrle-Club auf. Eine fast taufendlöpfige guschauermenge hatte sich gleichfalls an diesem Startplätze der Straßenrennen eingcfunden. Die Ehrenstellen als Zeitnehmer und Zielrichter zu über-nehmen wurden auch die Obmänner der drei befreundeten Clubs ersucht (Dr. R. von Heider vom Grazer V.-C.. Koneczny vom Grazer R.-V. A. Gratzy vom Laibacher V-C) welche von 3 bis 5 Uhr, während der Dauer der drei Rennen ihres Amtes waltend, den Festausschufs "es Cillier N.-V. über 3 3.^ ,«nk sechs Herren am Start; von die en °ien ^ Rischner A Clubfahrtwart) als «er in 3"band, welche Leistung in l^^ Vittor 7om^Gör?« V.C" leider ereignete sich gleich ^ Met 7°°m Start durch die UnvorstchtiM eine« 3°hnr, der Sturz von jllnf Herren, von demn drei theils infolge der erlittenen Verletzungen, theils wegen Maschinenbeschädigungen sofort das Rennen aufgeben mussten; dies bittere Los traf leider auch den Verfechter der Farben des L. V.-C., Herrn C. Schumi, dem ein Preis ganz sicher gewefen wäre. Da Vittori durch den Sturz und das Richten des Sattels viel Zeit ver» loren hatte, so langte er nur als Fünfter ein, während als Erster Herr Martin vom Grazer Rabfahrerclub in 16 Minuten 19^ Secunden da« Ziel erreichte. Der interessanteste Kampf war aber der um die Clubmeifter-fchaft über 30 Kilometer mit Wendepunkt. Als der Starter die Fahne fenlte, sehten sich 5 Herren in den Wettbewerb um die Siegesehre und wurde F. Hoppe Erster in der Zeit von 1 Stunde 35^ Secunden. Vor blefem Rennen wurde eine Scherznummer, ein Knabenrennen üb« 1 Kilometer, gemacht; der zuerst Nngelommene halte nur 5 Minuten gebraucht, was für ein 8jährigr« Kind eine ganz hübsche Leistung ist; doch können wir uns aus mehreren Gründen mit Kinderweltfahren nicht einverstanden erklären. Da der Tag äußerst angenehm war, blieb die ganze Gesellschaft noch bis gegen 8 Uhr im Garten beisammen und trat bann die Heimfahrt an, um eine Corsofahrt durch die Stadt mit Lampions zu unternehmen, welche, bei 60 Mann stark, einen sehr guten Eindruck hervorrief. Damit war nun der sportliche Theil des Festes erschöpft und der gesellige trat in seine Rechte. Der Saal beim «Löwen» sowie der Garten war aufs dichteste gefüllt von einer fportfceunblichen Gesellschaft, welche die ganze Bürgerschaft verlölperte; an der Sport-tasel saßen über 100 Rabfahrer und 8 Radfahrerinnen. Die Stadlkapelle ließ ihre gediegenen Weisen erklingen und die Festreben reihten sich in ernster und heilerer Form aneinander, ja selbst ein kleiner Tanzversuch schloss sich zu guter Letzt an; alle« bewies, wie sehr der Verein in der Bevölkerung sich Sympathien erworben hatte und das Fest flott zu leiten verstand. Im officiellen Theile begrüßte der Obmann die erschienenen Gäste, nahm die Vertheilung der sehr wertvollen, schönen Preise vor und toaftiette auf den Vicebürgermeister dcr Stadt Cilli, welche zum Rennen einen prachtvollen Ehrenpolal g«.-spendet hatte. Dr. v. Heider beglückwünschte den Cillier Rabfahrerverein zu seiner treuen und erfolgreichen Thätigkeit namens des fteirischen Gauverbandes, Konerzny seierte die Freundschaft der Clubs mit dem Elllier Rad-fahreruerein, Dr. Gratzy pries das nachahmungswürdige Einvernehmen der Bürgerschaft und Gemeindevertretung mit dem Club, welches beiden Theilen zur Ehre gereicht und Vicebürgermelster Ralusch leerte sein Glas auf den Sport. Erst spät nach Mitternacht endete dies schöne, gemüthvolle Fest, welches jedem, der mit Wohlwollen über lleine Versehen hinwegzugehen willens war, als den Club ehrend und den Sport in Cilli hebend in bester Erinnerung bleiben wird. (1—1. — (Eröffnung des Triglavschutzha use« auf der Kredarica.) Der slovenische sllpenverein eröffnete am 10. b. M. das von ihm unter der vortrefflichen Leitung seines Ehrenmitgliedes, des hochwürdigen Psarrers Herrn Jakob Aljaz aus Lengenseld, erbaute Triglavschuhhaus. Dasfelbe gleicht eher einer Villa als einer Schuhhütte. Ebenerbig befinden sich darin drei Räume: eine Küche, ein Speisezimmer und ein Schlafzimmer; das erste Stockwerk enthält ein Damen- und ein Führerzimmer und darüber noch einen Dachraum. Die Wände sind innen und außen mit Brettern beschlagen. Um den Stürmen trotzen zu können, ist das Schutzhaus zu beiden Selten mit drei Eisenbrahtseilen in den Boden verankert und mit drei Blitzableitern versehen. In der Küche befindet sich ein Sparherd mit dem erforderlichen Geschirr, in den Zimmern stehen Oesen und schöne Einrichtungsstücke, so dass der Tourist nicht das Geringste vermissen kann. Sämmtliche Thüren sind in einer geraden, vc'M Ein- bis zum Nusgange führenden Linie angebracht. Das Schuhhaus ist verproviantiert und hat einen eigenen Hüttenwart. Schon von diesem Schutzhause au« hat man eine herrliche Rundsicht, und jene von der Triglavspihe ist nur um einen geringen Theil umfangreicher. Gir oft erscheint die Tiiglavspitze in Wollen und Nebel gehüllt, während zur felben Zeit die Rundsicht von der Kredarlca im vollsten Umfange genossen werden lann. Touristen, welche die Triglavsplhe, ob der Steilheit und angeblichen Gefährlichkeit oder ob des ungünstigen Wetters auf der Spitz?, nicht besteigen wollen ober nicht besteigen können, finden in der Rundsicht von der Kredarica vollen Ersatz. Für jene aber, welche die Spltz- besteigm, gibt es lein glln-stigeres Schuhhaus, da sie darin alles Nothwendig? vor. finden, auf da« bquemfte übernachten lönnen und, wa« die Hauptsache ist, nur noch eine schwache Gchstunbe bls zur Spitze zu steigen brauch'«. Am Virabende versammelten sich in dem neuen Schuhhause 66 Theilnehmer, barunter 14 Damen, außirdem mehrere Führer und Träger E« wurden Raketen und bengalische Feuer angezündet und fröhliche Lieder angestimmt. Am 10. b. M. um 4 Uhr rüh brachen die Touristen auf. und nach einer guten Stunde versammelten sich über 60 Theilnehmer aus der Triglavspitze um den «H.lMSV swlp». Die Randsicht war, wenn nicht vollkommen, so doch ^ehr Mieoen-ftellend. Abermals wurden sciMche Lieder gedungen und R?den gehalten, woraus man den NMeg begann. Um 9 Uhr wurde dab Schutzhau» vom hochw. hurn Pfarrer Laibacher Zeitung Nr. 188. 1624 18. AugustM^ Nljaz feierlichst eingeweiht. Der Obmannstellvertreter Herr Krulec hielt eine Festrede, in welcher er dankbarst aller jener gedachte, die sich um das Zustandekommen dieses Baues bemüht hatten und eröffnete das Haus allen Touristen und Alpenfreunden ohne Unterschied. Sodann wurden Glückwunschtelegramme und Begrüßungsschreiben verlesen, mehrere Reden gehalten und um die eilste Stunde traten die Theilnehmer nach verschiedenen Seiten den Abstieg an. Pholographische Ausnahmen der schönen Festlichkeit sind in den AuSIagefensteln der hiesigen Firma Gricar 6 Mejac ausgestellt; daselbst werden auch all-Mige Bestellungen daraus entgegengenommen. — (Das Triglav - Fest) am 15. und 16. d. M. nahm trotz der Ungunst der Witterung programmiißia. einen würdigen und schönen Verlauf, worüber demnächst ausführlicher berichtet werden soll. Trotzdem viele Angemeldete durch den Wetterumschlag am Nachmittag des 15. d. M. von der Theilnahme abgehalten wurden, hatten sich über achtzig Touristen, mit Einschluss der Führer und Träger übtr hundert Personen, zusammengefunden, um der dem Andenken Karl Deschmanns und der Ehrung der lrainischen Sparcafse zugedachten Feierlichkeit beizuwohnen. Die Trlglavbesteigung und der Abstieg auf dem neuen Feistritzwege wurde bei Nebel und Regen von einem Theile der Gesellschaft ohne Unfall ausgeführt. — (Feftschießen.) Am 15. und 16. August wurde aus dem l. l. ftriv. Landes-Hauptschießstande in Laibach das Allerhöchste Geburtsfest Sr. Majestät des Kaifers, nach altem Schützengebrauche, durch ein solennes Feftschießen und ein Bankett gefeiert. Beste gewannen auf der Feldscheibe: I. Herr Ioh. Ianesch, II. Herr Fr. Sevcek, III. Herr V. Gallö; aus der Standscheibe: I. Herr Johann Ianesch, II. Herr Ernst Ieuniler, III. Herr Fr. Kaiser; auf der Landesscheibe «Kram»: I. Herr Ernst Ieuniler, II. Herr Victor Cantoni, III. Herr Franz Kaiser; aus der Feftfcheibe «Kaiser»: I. Serienbest Herr Rudolf Göbl, II. Serienbest Herr Franz Sev?el, I. Tiesfchufsbeft Herr Josef Dornil. II. Tiefschussbest Herr Ernst Ieuniler. — (Von den Staatsliahnen.) Die Staats« bahnen in Krain besörderten an den beiden vergangenen Feiertagen über 14.000 Personen. Die Personenzüge mussten deshalb zumeist in zwei Theilen verkehren. Trotz der großen Frcquenz und des gesteigerten Verkehres wurde die Regelmäßigkeit der Züge aufrechterhalten. * (Tödtung durch Blitzschlag.) Am 12. d. gegen 1 Uhr nachmittags wurde der 14 Jahre alte Knecht Lorenz Bernard aus St. Barbara Nr. 10, poll« tlscher Bezirk Kralnburg, auf einer unweit der Ortschaft St. Barbara befindlichen Wiese, woselbst er beschästigt war, vom Blitze gelödtet. Der Taglöhner Franz Fojlar aus St. Barbara, welcher ebenfalls auf der besagten Wiese beschästigt war und im felben Momente circa fechS Schritte vom Vernarb stand, fiel auch zu Boden, derselbe kam jedoch gleich wieder zu sich und nahm an dem Bernard Rettungsversuche vor, aber ohne Erfolg. —r. * (Hagelfchlag.) Am 12. d. M. hat, wie uns aus Stein mitgetheilt wirb, in Radomlje und Strjankvo der Hagel an den Feldfrüchten, namentlich an Buchweizen. Rüben, Hirse und Kraut, einen Schaden von über 1000 st. angerichtet. —r. * (Polizeiliches.) Vom 16. aus den 17.d.M. wurdtn fünf Verhaftungen vorgenommen, und zwar: eine wegen Diebftahls von Stricken im Werte von 1 fl. 50 kr. und vier wegen Trunkenheit und nächtlicher Ruhestörung. __i- — (Diebstahl) Am 15. d. M.. circa 11 Uhr nachts, wollte der Besitzerssohn Jakob Zarc aus Hudo, Gemeinde Radomlj?, Bezirk Stein, im Gasthause des Florian Hostnil in Unterschischla übernachten. Als demselben von dem Gastwirte bedeutet wurde, dass im Gafthause zur Beherbergung lein Platz vorhanden wäre, lam der unterstandslose Taglöhner Anton Iagodic herbei und sprach dem «Zarc mit freundlichen Worten zu, er mögl mit ihm in den Stall des Besitzers Marinlo ins Heu schlafen gehen. Sarc nahm diefes Anerbieten an und beide begaben sich gegen 12 Uhr in den erwähnten Stall. Vor dem Schlafengehen halte Oberst Kiwisch, Commandant des Manen«"" Nr. 5, und Flügeladjutant Major Fiirst MetrW ^ Der Kaiserin werden zugetheilt Kämmerer Fürst ^l^ Palffy und Graf Karl Trauttmansdorff. . „, Wien, 17. Angnst. (Orig.-Tel.) Das MM Verordnungsblatt veröffentlicht nachstehendts a. Y. v schreiben an den FZM. Baron Reinländer: ^ ^ sehung hat Ihnen die seltene Gunst besch'eden, M v Rüstigkeit Ihr 50jähriges Dienstjubiläum '""",„, können. Zu dem Tage, der einen so langen o" .^ hervorragenden und erfolgreichen Wirkens ^H ,^ übersende Ich Ihnen mit besonderer Freude^ Glückwünsche. Immer mehr lichten sich we ." ^ derer, welchen bei der Ausbildung und F)M"^ hl, Truppen praktische KrieaMfahrung zur Swe i ^ und wenigen nur war es wie Ihnen segA^ Areiner an Erinnerungen und Eindrücken ln^ .zg„c!i gangenheit zu schöpfen und in die jüngeren Genera den Keim künftiger militärischer Tüchtigkeit zu >'^ In diesem Augenblicke erinnere Ich Mich daher u^, auch Ihrer besonderen Verdienste als Lehrer UM ^ structor und empfinde hiebet den Herz^swuni^^ möge Ihnen noch lange beschieden fein, sührenoe . z. theil an der stets aufrecht zu erhaltenden" »^ .tüchtigkeit Meines Heeres zu nehmen. ^>" 16. August 1896. Franz Joseph m. p. . ^n Wien, 17. August. (Orig.-Tel.) M< d" U ^ Ziehung der Bodencreditlose vom Jahre 1^."^ ?l). Haupttreffer von 45,000 fl. auf Serie 2710 H ^ 2000 fl. gewann Serie 3600 Nr. 94, jc ^ ßi, gewannen Serie 146 Nr. 56 und Serie 111t> ^^ Budapest, 17. August. (Orig.-Tel.) Me ^„z begrüßt die Schenkung des Säbels Natoczys ' ^ des Kaisers von Russland mit den wärmsten ^ ^z kundgebungen. Sie erblickt in dem Begleitsch"^ ^ russischen Botschafters den aufrichtigsten ^" ^»"l Friedensliebe der russischen Politik, welche, « ^ neuestens in den orientalischen Angelegenheit^,^!' dem coliservativen Inhalte der österreichisch'UNg Politik harmonisch zusammentrifft. . Pci»' München, 17. August. (Orig.-Tel.) D" ^. zessin Marie, Tochter des Prinzen Ludwig von " ^, hat sich mit dem ältesten Sohne des Grafen v" serta, Prinzen Ferdinand Pius Maria, verlos ^ Kemprcn, 17. August. (Orig.-Tel.) 6"!^' ^e nngliickte beim Abstieg vom Hochkogel der ^,,ee' Arzt Bischof aus Augsburg, indem er eine ^os brücke passierte, welche unter ihm durchbracy .^ stürzte in den Bach und war auf der Steue ^ ^ London, 16. August. (Orig.-Tel.) 3"/.f 5tt< graphischen Berichte über seine Expedition tyw ^B dem «Daily Chronicle» mit, er habe am ^' We» 1893 die Iugor'sche Straße passiert und '"^i^',' Meere sowie längs der Küste bis zmn Cap ^ . b'l viele Inseln entdeckt. Die Temperatur VA "M 62 Grad Celsius. Sämmtliche Mitglieder oe^H dition erfreuten sich des besteu Wohlsen'»- zM vom 79. Grade habe die Tiefe des Meeres 9",' ^^ 1600 bis 1900 Faden betragen. Unter der d sei wegen des Golfstromes die Temper" ^M Wassers eine höhere gewesen. Auch der ^ h^ desselben war ein größerer. Die ^ufttemp^ «^ o> während des Sommers 31 bis 33 Grade ^ ' ^ <-tragen. Zu Weihnachten 1894 wurden «-- h "^ Minuten erreicht. Da das Schiff a^Krz < Nordwesteu trieb, verließ Nansen am 14- s «oha> 83" 59' Breite und 102" 27' Länge "" ^".H das Schiff, um die See nordwärts zu "s" ' ^l»' diesem Zwecke nahm Nansen 28 H"»K ' ^ssi^ und 2 Kajaks mit. Das Eis war jedoch '?' Ml,se^„d und trieb zudem nach Süden, weslMv ^.-le, 7. April unter 86" 14' nach dem NHen dHst zurückkehrte. Schnee- und Eisspalten ersch"^^ ^ g^.' Stationen mussten knapp genommen w "deN' « ^tel ^0 wurden die Eisinseln und am 26. Aug"> M ^>" 13' eine gute Winterq^artierstelle errelM. ^s A" ., Mai 1896 wurde südwärts über Eis «"" ^ ^ die Rückkehr fortgesetzt und am 7. Augu ^st Iosefsland auf km «Windward» verlaW' ^B ^ Petersburg. 17. August. (Ocig^Ure'^ Georg Michailowitsch ist inS Ausland «W ^ ^Ü^chrr Zeitung Nr. 188. 1625 _________18. August 1896. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. blicl ^<5?"3"st' Plcnk, s. Gemahlin. Fabrilsdirector, Stein» l>»ii/ mi?^' Goricti. Advocat, s. Gemahlin, Ob.-Radlers. Vec>!!,^ M"^' t. l. Mimst.^""' ^ Kolbesen, Reuier.Förster. s. Fainilie, leiter »«^ ""^' Gärber, s. Familie, Ruppa. — Groß, Schul-">eisttt ^"'>"' ^ononi, Vaupolier, Udine. — Pizznli, Van« ^ Ckntt ^"' ^ Sussmann und Fuhrmann, Private, Cilli. Kfü, ?' ^datier; Havlit, Einj..Freiw., Graz. - Vohnhorst, Holz' "kn, — Mungherli, s. Familie, und Iernay, Kflte., Nealitlj^vM- Gemeiude.Secretär, Hrenovice. — Milharciö, "°lenbes!her, Hrusevje. - Ivich, Privatier, Pisino. Nenne "^6'^luaust. Komposch, Vergverwalter, Gottschce. — "M,/ «z , "t, Fiume. — Dr. Iul. Schlosser, Advocat; Kauf-VliiUev n!"3^; Durmcr, Beamter; Kosticha, Hermann, Weiß, >°M ' ^""' Kflte., Wien. — Baron Rich. Apsaltrern, Rudolfs-Hr, C^ ,^r> Vednaril, Dr. Schramel, Professoren, Krems. — dest ^. '^.^ u. k. Seelsorger, Agram. — Barany, Privat, Buda-Vlod Kuppler, Beamter, Austerli«,,. — Kremer, Professor, Lteyer"' ^K"^""'' Professor. Lulov. — Mayer, Buchhändler, Re .'<5^ dozier, Lehrer, s. Frau, Lümy. — Spiropulo, Lauric, ^irnb^ °"b> Hausbesitzer, s. Frau, Trieft. — Göltlinsser, Kfm.. ^dlerN ^ Prwoth, Kfm., Gruden. - Ieloufchan, Private, ftein. "«^Kneß,Beamter,Lllibllch—Kllvcic, Privat, Honig« ^ Hotel Elefant. Wenerai!"^.August, von Khuepach'Halsburg, l. l. Major des ^»»rer ^^°lps, in der Militär-Kanzlei' Seiner Majestät; Hllchl/^"'chsb.'rsscr, Müller, Medwcd, Neuhauser. Wurn, Uaud, ! Illin'i'f. ^ u»d Tilsch, Me.; Osterulanu, Eisenluerls-Inspector, ^nsi f,,''""'", k. l. Oberlieut.; Kiendl, Instrnmcntenbauer; Rü^,"/"' Oberingenieur, Wien. — Licbermann, Private; Äcin^M'Capitän; Scgrc, Mankoc, Stetten. Osvaldella, s. ^ vo ^.",'narin, Kflte., Trieft. —Meller, Kfm., Qedenburg. Ma>wst ^' Inspector der .Generali»; Wechsner, Kfm.. l VeinI,." Iento, Äladeuliler, Belgrad. - iieustek, Apotheker, "^>ln, Agram. A Hotel Lloyd. fttt. N,,^- August. Klinc. Besitzer, Egg. - HainkeS, Schnl-!>'Ead.? ^°^' ^ Vuda», Abram, Kfltc., Trieft. - Kutiu, ^lau l, Ä^"' v"n Fachbach, k. l. Postcontrolor, Graz. — ^^". ^affter; Schleininger, Reisender, Mien. — Goli, Kfiu., Idria. — Vovl, Besitzer, Nilje bei Giirz. — Oroß, Oberlehrer, Sagor. — Slopinec, l. l. Nczirlsschulinspector, «ussinpiccolo. — Weber, Spenglermeister, Laibach. Am 15. August. Weismann, Beamter, München. — Haus-ner, Besitzer, Gorz. — 5ludus, Commis, Travnil. — Victoria und Katharina Nalarchich, Private, Fiume. — Sevar, Kfm,, Mo» räutsch. — Wiullcr, Restaurateur; Kregar, Tischlermeister; Trat« nil, Gürtler. Marburg. — Pirt, Besitzer, St. Veit.__________ Verstorbene. Am 14. August. Anna Vidic, Arbeiterin, 56 I., Wiener-straße 8, Tuberculose. — Johann Vidmar, Besitzerssohn, 8 M., Schwarzdorf 20, Darmlatarrh. ! Am 15. August. Franz Koraar, Arbeitersfohn, 4 M., Wicnerstraße, Arbeiterhänser, ^Fraisen. — Johann Slanovc, Schneidcrssohn. 4 M.. Kralauergasse 17, Fraisen. — Paulina Demsar. Arbeiterstochter, 7 M., Ialobsplatz 11, Tuberculose. Im Siechenhause. Am 13. August. Gertraud Nant, Inwohnerin, 68 I., ^larn,8mu8 8«nili8. Im Elisabeth-Kinder-Epitale. An: 14. August. Johanna Mivsel, BesiherStochter, 3 I., Scharlach und Tuberculose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. <7 2U.N. 7348 190 S. mäßig theilw. heiter "' 9 . Ab. 736-1 14-2 O. schwach heiter 18. l 7 U. Mg.! 736 -4 111 -4 ! NNO. schwach halb bewüllt l 0- 2 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 14-9«, um 3-6° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowslu «itter von Wssehrad. (Statt jeder besonderen Anzeige.) Ticsbetrübt geben wir hiemit allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht von dem Ableben des wohlgeborenen Herrn Stefan Wellitsch l. l. Polizei-Official i, R,, Besitzer des goldenen Verbienstlreuzes welcher am 16. d. M. um '/<2 Uhr nachmittags, ver« sehen mit den heil. Stcrbesacramenten, nach langem, schmerzvollem Leiden verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet Dienstag, den 18ten d. M., nm halb 6 Uhr nachmittags vom Trauerhause Hauptplatz Nr. 113 aus auf den hiesigen Orts» fricdhof statt. Der Verblichene wird dem frommen Andenken empfohlen. Kranzspenden werden dankend abgelehnt. Krainburg am 16. August 1896. Marie Wellitsch, Gattin - Adalbert Wellitsch, Sohn. — Marie Upü, Linda Üop, Töchier. -Leopold Up6, Unton Üop, Schwiegersöhne. — Hermine, Fritz, Karoline, Poldi uud Adolf, Enkel. (Namesto vsacega posebnega ozoanila.) Potrtim srcem javljamo vsem prijateljem in znancem žalostno vest o srnrti blagorodnega gospoda Štefana Wellitsch-a c. kr. policijskega oficijala v. p. lastnik zlatega zaslužnega križca ki je dn6 16. t. m., ob l/t2. uri popoludne, pre-viden s svetotajstvi za umirajoèe, po dolgi, muèni bolezni preminil. Pogreb bode v torek dne 18. t. m., ob polu äesti uri popoludne, od hiše žalosti, Glavni trg St. 113, na tukajšnje pokopališèe. Pokojni se priporoèa v pobožen üpomin. Venci se hvaležno odklanjajo. V Kranji dnè 16. avgusta 1896. Marlja Wellitsoh, soproga. — Adalbert Wellltsoh, sin. — Marlja Ape, Linda Cop, hèen. — Lavoalav Ape, Anton Cop, /.eta. — Hermina, Mlroslav, Karolina, Poldl in Adolf, vnuki in vnukinje. Course an der Wiener Börse vom 17. Augnst 1896. «««dem offcellen Comite "°«<""»!. Num. . 9»'5>u 1UN-l,0 ^^^/-^-U.«<><, N,0 Vl. für »00 M. 4°/«..... 117 50 Il8 5 ssi-anz-Ioleph'V., «m, 1884. 4»/» 99 SN 100 50 «anzische «arl ° Ludwig»Nahn, /,°/„ 101 «U I02'<>« dto. Ttaats-Oblig. (Ung, Ostb.) V. I. 187», 5«/«..... 12l 75 122-75 dlo.4>/,°/»EchanllegllI.«bl.'Obl. 100— ion8« bto. Präm.Hnl. ü 100 st. i>. W. 152 75 153 25 dtl! bto. i» 50st. «. W, 151 50 152 50 rhclh°Ne«.^2ose 4°/» 100 fl. . 188 50 139-50 Grundtnll.«Vbligatlon»« (für 100 fi, Nnlehr» der Stadt Vörz. . . 112— — — Anlchen b, Etadtgemeinde W!en 105 — 1UU — Uulcyc» d. Swdtaemcinbe Wien (Silber oder «old).... 126-75 12775 PrämieuMnl. d, Nlaotam. Wien 1L47K 1L5-25 Uül-sl-liau^Iülche,!, verloilb, 5"/^ IU15U - -— 4»/„ ttralner ZandelAnlehen . 98 — 100 — Veld Ware ßsandbrl«s» (für 100 fi.). «odcl.all«. «st.«n!i<)I.l,l.4»/n». — — -.-. bt°. ,, „ jal,r. „ 4°/» - 100-LN INI — Tparcasse, 1.«st.,»0I. !l>/,°/»vl, 10150 — — Vliorität«'Vbllgatian»n (für 100 st.). sslrb!,!llnd«-Nord°»hn es.«.bfl. 10-- 1050 Mndilch°rH^°Ic2"st-<^. -____ b.Vodencrcditll!'stalt'l.!tm. . -- dto. blo. I«. «m. t»«». - - A.^ 28 -Lalbacher Lose - - ' ' ^"2» 50 G«ld ««« zenk-Attl»« (per Stück). «Nlllo^Irft. »»nl «» fi. «»»/» ». 154 ?k 155 »5 »»ntverein, «iener, loo fi. . »«4 — »64 «> «ot»«.»«nft.,0eft.,»unfi.V.4U»/» 444 — 44« — «rdt..»nst. f. Hand. u. », 1»U fi. — — -.— bto. dto, per Ultimo Seplbr. 3«: Uu 3«» 40 «reditbaill, «Na. una,, »es., Oesterr., 50« st. !lM. . . . 482- 4e!t> - Dul-Node»bachcrE.-Ä.20Nst.L. 6325 »5- fferdinllNbl'Norbb. luoo st.CM. »400 3410 Lemb.- llzernow.-Iassy. Vlsenb.» «esellschaft 200 st. V. . . . 286'—L87'— Lloyd, Oeft,, Tllelt,500fi. «M. 416 — 420 - Oefterr. Noidwestb. 200 st, E. . 269- L?u — dto. dto. ttlt. u> 2W st. S, 274 50 275'-. Prag.Duler Eisenb. 15N fi. V. . 94— 9h — Ltaa«els«nbahn 200 st. E. . . 358 75 859 25 Vüdbahn 200 fl. E..... 101 25 101 75 Eüdnordd. Verb.-N. 200 st. «M. 21550 217 — Tramway-«cs.,Wr.,17Ust.ö.W, 4l«6 — 4«? — dto. «m. 1887, »00 fl. . . —-— — — »elb Ua« Ir»m»»d°«es., Neue wr.. Vrio> r fi. . . . 1U3 50 <04 50 Un,.H»Ilz. «isenb. z«X! fi. Silber »07 !,n «o» — Un8.W«fib.(«a»b'»raz)l!l)Ufi.V. »u» 50 80» »0 »iener tl»c»lb»hnn,» «c». » «e<. «« «» «« — I»dufiri»«Blti»n (p«r Etü«l). «auges., «ll«. »ft.. ,<1U fl. , . 87-i»U »8-Ü0 «llvdier Vilen. und Vtahl.Ind. in Wlen l st..... 5« — 59 — «isenbahnw.'Ueihg., Vrfte, 80 fi. I18 — ll» — ,.«lbe«ÜHI", Papiers. u.V. ». 50 — 5l — Üiestnger Nrauerel 100 fi. . . i,»> — 1,« — W°ntan«esellsch., Oeft. »alpine 79 7b 80 25 Prager Gisen'Inb.-Ves. »0(1 fi. S79 — 6«u 50 Valgo-Iarj. Kteinlohlen 80 st. 5»i-__^^Z.__ ,,Vchl««lmülil", Papiers., »00 fl. 206 — 20? — ^Ttevrerm.", Papiers, u. !8.»». 163 — 1»5 — Trifatler »ohlenw. ° «es. 70 st. 154 — 157 — W»sstns.°«.,0eft.in Wien, 100«. 30l» — 80? — WaagllN'Lelhllnst., «ll»., in Pest, 80 st......... b«0-— 505 — Nr. Älluacitllschaft 100 fi.. . 10725 108 — WienerberaerZie«el«»ttlen»«es. »88 — 29I-— D»vls»n. Nmsterbam....... 88 85 98-95 Deutsche PlHhe...... 5» 60 58 72» London........ l19 65ll»»5 Pari«......... 47 52, 47 5?.. Tt. Peter«burg . . . . . — .^ — — Daluten. Ducaten....... 5 N5 5 «7 20-Fianc3-Vtllcke . . . . »50 9 5l Deutsche Neichsbanlnoten . . 58 »0 58 65 Italienische «anfnoten . . . 44— 441« Pavier-Nubel...... 2U„- l 27.» leinen P.T.Kunden" • lliflichst an, dass ich mich CJjte nach Wien ^jx anfang8 September zurttok- iy, d°- (3576) ai%«e Baumgartner j* ^Viener Kleidermacherin 4^_yU-Thereglen«tra»«e 1. NJ°Sngen S J-e ZWei Z"™™™ und 5S18 ist S vermie^- Bei Jeder \gj. auch eine Küche, Keller und ^^^^^^^ (3584) 2-1 Ihre k. u. k. Hoheit die durohlauohtigate Frau KronprinzeMin - Witwe Erzherzogin Stephanie haben wiederholt mit «ehr ^u~ fviodoMstolleudom Erfolge die Zahntropfen des (2867)7 Apothekers Piccoli tarn JKjsiil»ia«5lm angewandt! l Fläsclchen 20 krM 10 Fläscücüen l fl- 50 tr. .... Postauftiüge werden umgehend . eftectuiert. !! Noch nie dagewesen !! Der weltberühmte Gedankenleser !!verbleibt nur bis Freitag abends!! und beehre mich, einem hochgeehrten P. T. Publicum bekanntzugeben, dass ich nur bis Freitag abends hier verbleibe und mit der Wissenschaft Namen, Alter, Gedanken, Beschäftigung, die Vergangenheit und das weitere Leben eines jeden sage. (33W) im* Möee diese Gelegenheit niemand versäninen. -^ Da ich mit meiner Wissenschaft in den größ/en S lad ten Europas sowie auch in La^ba^h Bewunderung und Anerkennung erworben habe, hoffe ich ^Sd^Xho*™^ P.T. Publicum mit «men Besuche nicht W^S^n^?MbSSnbesieIlen wollen, so bin ich in meiner Wohnung Maria-Theresienstrasse Nr. 8, II. Stock, von 9 Uhr morgens an zu sprechen. _^ _. _ __ _^ 1 Hochachtungsvoll Prof. J. SS. Pean.